Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EUWAX Trends
diplomat
18.06.2007, 14:14
EUWAX-Trends am Mittag
vom Montag, 18. Juni 2007 Obwohl nach der Kursrally der vergangenen Woche für heute ein eher ruhiger Handelsstart erwartet wurde, setzte der DAX seine Aufwärtsbewegung auch am Montag weiter fort. In der Spitze notierte der Index bei 8.078 Punkten auf neuem Jahreshoch. Nennenswerte Konjunkturdaten stehen heute nicht zur Veröffentlichung an. Mit Impulsen von fundamentaler Seite dürfte erst wieder ab Dienstag zu rechnen sein, wenn die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und der Index der National Association of Home Builder die Baubeginne sowie Baugenehmigungen in den USA bekannt gegeben werden. Außerdem werde am Donnerstag der Philadelphia Fed-Index erwartet, nachdem zuvor der vorläufigen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone veröffentlicht wurden. Am Freitag wird der Reigen der Konjunkturindikatoren für diese Woche abgerundet durch den Ifo-Geschäftsklimaindex. Getragen wird die derzeit gute Stimmung an den Aktienmärkten von einer deutlichen Entspannung bei der amerikanischen Inflationserwartung, hervorgerufen durch das in der vergangenen Woche veröffentlichte Beige Book der amerikanischen Notenbank. Zuversichtlich zeigten sich am Morgen auch die Anleger im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart und orderten weiteren Calls auf den DAX. Verkauft wurden am morgen indes Calls auf den US-Technologieindex Nasdaq 100, der am vergangenen Freitag um rund ein Prozent auf 1.942 Punkte zugelegt hatte. Spitzenreiter war dabei Intel mit einem Kursgewinn von 4,3 Prozent auf 24,24 Dollar. Marktteilnehmer verwiesen auf die Hochstufung der Aktie auf Buy von Neutral durch Goldman Sachs. Nach Ansicht der Experten sollte der Halbleiterhersteller von den Outsourcing-Plänen von AMD profitieren. Hierdurch könnte Intel Qualitätsvorteile erhalten. Der Euro stieg am Morgen gegenüber dem US-Dollar auf mehr als 1,34 Dollar. Gegenüber dem Referenzkurs von Freitagmittag von 1,3314 Dollar tendierte der Euro somit am Montag wieder deutlich fester. Da heute keine Konjunkturdaten aus dem Euroraum anstehen, wird allgemein mit einem ruhigen Devisenhandel gerechnet. An der Euwax blieben am Morgen Puts auf den Euro zum US-Dollar gesucht. Gefragt waren am Montag Calls auf Freenet AG deren Aktie um rund ein halbes Prozent auf knapp 25 Euro zulegte. Am 20. Juli findet die Hauptversammlung des Unternehmens statt. Großaktionäre der Freenet AG drängen laut Angaben aus Branchenkreisen auf eine höhere Sonderdividende. Angepeilt werde eine Ausschüttung von zehn Euro pro Aktie, hieß es vergangene Woche. Vorstandschef Eckhard Spoerr habe vor einigen Monaten bei Treffen mit Investoren eine Dividende in dieser Größenordnung in Aussicht gestellt. Offiziell hatte das Management Telekomanbieters den Aktionären kürzlich eine Ausschüttung von insgesamt sechs Euro pro Anteil vorgeschlagen. Größte Aktionäre von Freenet sind die Finanzgesellschaft Vatas sowie der Wettbewerber Drillisch, die zusammen knapp 27 Prozent kontrollieren. Für eine höhere Ausschüttung habe sich auch Florian Homm ausgesprochen, der mit seiner Fondsgesellschaft Absolute Capital Management rund drei Prozent von Freenet hält. Gefragt waren auch am Montag Calls auf die Allianz. In der vergangenen Woche wurde der Kurs nicht zuletzt getrieben, von Gerüchten, der Konzern denke über einen Verkauf seiner Tochter Dresdner Bank oder des Bereichs Investmentbanking an die Deutsche Bank nach. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat den Sprung in den wichtigsten deutschen Aktienindex DAX geschafft. Merck tauschte am mit dem Chemieunternehmen Altana die Plätze in den Indizes der Deutschen Börse. Während Merck nun im DAX notiert, ist Altana fortan im MDAX gelistet. Für Merck beginnt der Erste Handelstag im DAX zunächst mit einer Platzierung an der Spitze der Verlierer im Index mit einem Abschlag von rund 1,5 Prozent. Marktteilnehmer verweisen darauf, dass Index-Neulinge häufig erst einmal konsolidieren. Davon gehen die Anleger an der Euwax indes vorerst nicht aus. Hier waren am Morgen Calls auf Merck weiterhin gesucht. Quelle: boerse-stuttgart AG /
diplomat
20.06.2007, 05:16
Frankfurt/Main
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse
Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.226.725
(Montag: 1.181.838) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls)
betrug 678.239 (655.883), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 548.486
(525.955). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,23 zu eins. Die
meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (113.599/95.087), Allianz
(152.017/42.775) und SAP (92.020/49.084)./dh/DP/wiz
diplomat
20.06.2007, 21:09
FRANKFURT/MAIN
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse
Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.777.509
(Dienstag: 1.226.725) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls)
betrug 956.084 (678.239), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 821.425
(548.486). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,16 zu eins. Die
meistgehandelten Werte waren Allianz (172.180/168.091), Infineon
(107.311/99.529) und SAP (93.897/100.837)./pu/DP/wiz
diplomat
26.06.2007, 13:44
26. Juni 2007 Trends am Mittag
Der DAX startete zunächst erneut mit Verlusten in den Tag. Das deutsche Börsenbarometer notierte im Tief bei 7.817 Punkten mit 1,5 Prozent im Minus und durchbrach dabei auch die Knock-out-Barriere des seit Handelseröffnung stark gekauften K.O.-Calls bei 7.825 Punkten. Aber auch andere Knock-out-Calls und Call-Optionsscheine wurden gekauft. Offenbar rechnen die Investoren mit einer ähnlichen Erholung wie am Montag. Bis zum Mittag holte der DAX dann zumindest einen Teil seiner Verluste wieder auf und notierte bei 7.870 Zählern nur noch mit 0,76 Prozent im Minus. Das Anlegerverhalten änderte sich jedoch vorerst nicht. Die Mehrheit spekulierte auf weiter steigende Kurse. Die Allianz-Aktie notierte am Mittag bei 174,90 Euro mit knapp zwei Prozent im Minus. Wie schon an den vergangenen Tagen standen auch heute besonders Knock-out-Calls und Call-optionsscheine im Fokus der Anleger. Dabei kam es überwiegend zu Käufen. Am Freitag hatten Spekulationen über einen Verkauf der Tochter Dresdner Bank und ein Pressebericht über eine mögliche Kooperation mit der Société Générale die Aktie besonders beflügelt. Diese Gewinne gingen gestern allerdings teilweise wieder verloren. Die Kaufempfehlung eines auf Hebelzertifikate spezialisierten Börsenbriefes sorgte für eine große Nachfrage bei endlos laufenden Knock-out-Calls auf Coca-Cola. Nach Meinung der Redakteure habe das Unternehmen mit diversen Übernahmen die Weichen richtig gestellt. Charttechnisch sehe man bei 51 US-Dollar eine Unterstützung. In Erwartung des Endes der aktuellen Konsolidierungsphase glauben die Experten an eine Fortsetzung der jüngsten Rallye bis auf zunächst 60 US-Dollar. Die Coca-Cola-Aktie schloss gestern in New York bei 51,77 US-Dollar mit 0,29 Prozent im Plus. Die Balda-Aktie legte heute stark zu und notierte am Mittag bei 11,17 Euro mit 4,5 Prozent im Plus. Einem Zeitungsbericht zufolge habe der US-Computerkonzern Apple bei Balda mehr berührungsempfindliche Bildschirme für sein neues Multimedia-Handy iPhone bestellt. Die ursprüngliche Bestellung sei wegen Lieferschwierigkeiten bei Sharp aufgestockt worden. Am Handelssegment EUWAX kam es daraufhin auch zu einer großen Nachfrage bei Long-Zertifikaten auf die Balda-Aktie. Quelle: boerse-stuttgart AG
diplomat
09.07.2007, 11:28
EUWAX: Trends am Morgen
Der DAX startete in die neue Handelswoche mit einer freundlichen Tendenz. Dank guter Vorgaben aus den USA, vor allem aber aus Japan, wo der 225 Werte umfassende Nikkei am Morgen um rund 0,7 Prozent fester geschlossen hatte, ließen den DAX am Morgen um mehr als ein 0,7 Prozent auf über 8.100 Punkte steigen. In der Spitze notierte der DAX am Morgen bei 8.119 Punkten. Impulse für den Aktienmarkt könnten in dieser Woche vor allem aus den USA kommen. Dort eröffnet heute traditionell der Aluminiumkonzern Alcoa mit seinen Geschäftszahlen die Quartalsberichtssaison.
In Deutschland beginnt die Berichtssaison planmäßig erst in der kommenden Woche mit den Ergebnissen des Softwareherstellers SAP. Allerdings hatte SAP in der Vergangenheit wiederholt seine Zahlen bereits vor dem angekündigten Termin gemeldet, so dass ein vorzeitiger Beginn der Berichtssaison in Deutschland nicht auszuschließen ist. Am Morgen kam es im Zuge des gestiegenen DAX zunächst zu Gewinnmitnahmen in Calls und verstärkten Käufe in Puts auf den Index.
Der Volkswagen-Konzern will in diesem Jahr erstmals die Marke von sechs Millionen produzierter Automobile übertreffen. Ein Grund dafür sei die Erhöhung der Produktivität seit seinem Amtsantritt vor einem halben Jahr, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn in einem Interview. Das Ziel sei eine Steigerung der Produktivität um zehn Prozent, was bereits in diesem Jahr erreichbar erscheine. Zudem erwäge Volkswagen die Errichtung einer neuen Fabrik in den USA, sofern der Dollar auf jetzigem Niveau bleibe. Die Aktie legt darauf hin am Morgen mehr als zwei Prozent auf in der Spitze 127,20 Euro zu. An der Euwax waren parallel Calls auf Volkswagen gesucht.
Die Carry-Trades - die Spekulation auf Zinsdifferenzen - treibt die europäische Einheitswährung auf immer neue Rekordhochs gegenüber dem japanischen Yen. Während sich der Euro auch am Montag robust gegen den Dollar zeigt und beinahe unverändert zum Freitag tendiert, befindet sich der Yen einmal mehr in der Defensive. Am Montag erreichte der Euro neues Rekordhoch von 168,54 Yen je Euro. Am Morgen wurden Puts auf den Euro zum Yen an der Euwax verkauft. Offensichtlich gehen die Anleger davon aus, dass die Abwertung des Yen zum Euro sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen wird.
diplomat
27.07.2007, 21:01
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.575.831 (Donnerstag:
1.519.266) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 848.637
(691.689), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 727.194 (827.577). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,16 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (166.280/169.265), Deutsche Telekom (92.826/60.066) und Swiss Re
(114.233/12.564)./sh/DP/he
diplomat
08.08.2007, 14:34
STUTTGART
(BOERSE-STUTTGART AG) - 08. August 2007 – Trends am Mittag
Der DAX zeigte sich freundlich und reagierte damit auch auf die positiven
Vorgaben der US-Börsen. Einer der größten Gewinner war die Aktie von Adidas. Der
Sportartikelhersteller hatte mit den Zahlen für das zweite Quartal die
Erwartungen der Analysten übertroffen. Das deutsche Börsenbarometer notierte am
Mittag bei 7.552 Punkten mit 0,52 Prozent im Plus. Am Handelssegment EUWAX
zeigten sich die Marktteilnehmer in Trading-Laune. Dabei versuchten sie,
kleinste Schwankungen des DAX für sich auszunutzen. Somit waren sowohl bei Long-
als auch bei Short-Zertifikaten sowie bei Call- und Put-Optionsscheinen viele
Käufer zu beobachten. Allerdings werden diese Positionen auch immer wieder
innerhalb kürzester Zeit glatt gestellt.
Der Rentenmarkt zeigte sich schwächer. Auch der Euro gab gegenüber dem US-Dollar
nach. Den Kommentaren aus den Reihen der US-Notenbank nach der gestrigen
Zinssitzung zufolge, sei die Inflation weiterhin die Hauptsorge. Durch diese
Aussage wurden den Spekulationen um eine möglicherweise bald bevorstehende
Zinssenkung in den USA Nahrung entzogen. Einige Derivateanleger trennten sich
zunächst von ihren Long-Positionen auf den Bund-Future und den Euro.
Ebenfalls verkauft wurden Short-Zertifikate auf die Allianz-Aktie. Diese
notierte am Morgen bei 161 Euro mit knapp zwei Prozent im Plus. Die Mehrheit der
Investoren hatte in den vergangenen Tagen allerdings auf Kursgewinne der
Allianz-Aktie spekuliert. Somit waren außerdem zahlreiche Gewinnmitnahmen bei
Call-Optionsscheinen zu beobachten.
Gerüchte um den Einstieg des Russischen Oligarchen Oleg Deripaska bei
Thyssen-Krupp trieben die Aktie zwischenzeitlich bis auf 39,85 Euro nach oben.
Gestern hatte es in einer russischen Zeitung Spekulationen gegeben, dass sich
Deripaska an General Motors beteiligt habe. Die Thyssen-Krupp-Aktie gab ihre
Gewinne bis zum Mittag aber wieder ab und notierte nun bei 39,14 mit 0,18
Prozent im Minus. Am Handelssegment EUWAX wurden seit Anfang der Woche
überwiegend Put-Optionsscheine gekauft. Und auch heute waren die Puts stark
gefragt. Thyssen-Krupp notierte im Juli noch bei 46 Euro. Seitdem gab der Kurs
kontinuierlich nach.
Quelle: boerse-stuttgart AG
diplomat
22.08.2007, 21:38
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Mittwoch gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.065.044 (Dienstag:
1.245.064) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 561.409
(613.374), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 503.635 (631.690). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,11 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (69.914/50.056), ABB (73.418/15.040) und Deutsche Telekom
(37.335/45.684)./ur/DP/sf
diplomat
27.08.2007, 12:58
Trends am Mittag
Nach erneut guten Vorgaben der US-Börsen startete der deutsche Aktienmarkt fester in die neue Börsenwoche. Der DAX notierte im Hoch bei 7.541 Punkten, gab aber seine Gewinne im weiteren Verlauf wieder ab. Am Mittag lag das deutsche Börsenbarometer bei 7.510 Zählern nur noch mit drei Punkten im grünen Bereich. Beim Derivatehandel war zunächst kein eindeutiger Anlegertrend erkennbar. Viele Investoren hatten aber in der vergangenen Woche Short-Positionen aufgebaut, die größtenteils noch immer gehalten werden. Nun warten die Marktteilnehmer auf eine Rede von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, von der sie sich Hinweise auf die Zinspolitik erhoffen.
Die Deutsche-Bank-Aktie notierte am Mittag bei 92,11 Euro mit 1,06 Prozent im Plus. Das Tageshoch war zuvor bei 92,94 Euro festgestellt worden. Einige Investoren trauen augenscheinlich der Aufwärtsbewegung nicht. Es waren überwiegend Put-Optionsscheine gesucht.
Die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex kennt seit Tagen nur noch eine Richtung: aufwärts. Am Morgen wurde mit 38,32 Euro und einem Zugewinn von 14 Prozent ein neues Allzeithoch erreicht. Im weiteren Verlauf kam es aber offenbar am Aktienmarkt zu Gewinnmitnahmen. Somit lag der Kurs am Mittag bei 33,93 Euro nur noch mit 0,9 Prozent im Plus. Viele Derivateanleger nahmen aber bereits am Morgen Gewinne bei Knock-out-Calls mit. Am Mittag wurden jedoch auf erniedrigtem Niveau erneut Long-Positionen aufgebaut. Zuletzt hatte Nordex hervorragende Zahlen vorgelegt. Außerdem regten Großaufträge in China die Phantasie der Börsianer an. Am Freitag sorgte dann ein Zeitungsbericht über Verkaufspläne der Großaktionäre Goldman Sachs und CMP Capital Management Partners für eine große Nachfrage, da für die Anteile bereits mindestens drei attraktive Angebote vorliegen sollen. Dies alles trieb den Kurs innerhalb einer Woche um mehr als 60 Prozent nach oben.
Der Euro hat in der vergangenen Woche gegenüber dem Japanischen Yen rund sechs Prozent an Wert gewinnen können und sich damit von den vorhergehenden starken Verlusten wieder erholt. Nach den Unsicherheiten im Zuge der Immobilienkrise in den USA sei es Händlern zufolge nun wieder verstärkt zu Carry-Trades gekommen, durch die der Yen unter Druck geriet. Am Segment EUWAX spekulierte eine Reihe von Anlegern am Morgen aber wieder auf fallende Euro-Notierungen zum Yen.
Aktiencheck.de AG
diplomat
31.08.2007, 14:16
Trends am Mittag
Möglicherweise werde US-Präsident George W. Bush in seiner Rede am Nachmittag Hilfsvorschläge für die unter der US-Hypothekenkrise leidenden Hausbesitzer unterbreiten. Diese Spekulation sorgte für Kauflaune unter den Börsianern. Weiterhin glauben viele Marktteilnehmer daran, dass US-Notenbankpräsident Ben Bernanke bei einem Treffen mit Notenbankern Hinweise auf Zinssenkungen geben werde, insofern sich die Immobilienkrise nicht entschärfen sollte. Der DAX stieg deutlich an und notierte am Mittag bei 7.586 Punkten mit 66 Zählern bzw. 0,86 Prozent im Plus. Am Handelssegment EUWAX waren am Morgen zunächst überwiegend Knock-out-Calls und Call-Optionsscheine auf den DAX gekauft worden. In den Mittagsstunden verließ viele Investoren aber augenscheinlich der Mut, in diesen Positionen drin zu bleiben. Angesichts des starken Tagesverlaufes drehte das Anlegerverhalten und es waren wieder mehr Puts gesucht.
Die ehemalige EM.TV AG firmiert seit Mitte Juli unter dem Namen EM.Sport Media AG. Dies hatte – außer der Namensänderung des Bezugswertes – natürlich keine Auswirkungen auf die am Markt gehandelten verbrieften Derivate. Seit Börseneröffnung des heutigen Tages war eine große Nachfrage bei Knock-out-Calls zu verzeichnen. Händlern zufolge habe es möglicherweise eine Empfehlung für die genannten Scheine gegeben. EM.Sport Media notierte am Mittag bei 4,42 Euro unverändert. Anfang August hatte der Aktienkurs noch unter vier Euro gelegen.
Die Volkswagen-Aktie gab zu Handelsbeginn zunächst gegen den allgemeinen Markttrend nach, notierte am Mittag aber bei 150,91 Euro mit 0,23 Prozent im Plus. Wie in den vergangenen Tagen wurden hier weiterhin Short-Positionen aufgebaut.
Zudem blieb es bei den seit mehreren Tagen anhaltenden Umschichtungen von Call-Optionsscheinen. So wurden erneut Calls auf Salzgitter mit einem Basispreis von 57,10 Euro und einer Laufzeit bis zum 14.09.2007 verkauft und dafür Calls mit einem Basispreis von 139,01 Euro und einer Laufzeit bis zum 12.09.2008 erworben. Auch bei Calls auf Celesio schichteten Anleger in länger laufende Scheine um. Salzgitter notierte am Mittag bei 143,73 Euro mit 0,83 Prozent im Plus. Celesio verlor 0,26 Prozent auf 46,21 Euro. Zuletzt waren beide genannten Aktien von mehreren Finanzinstituten hoch gestuft worden. Bei Salzgitter hoben HSBC und BHF ihre Einschätzungen an, bei Celesio waren dies die UBS und UniCredit.
© Aktiencheck.de
diplomat
21.09.2007, 07:04
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.195.061 (Mittwoch:
1.322.570) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 613.107
(682.031), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 581.954 (640.539). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,05 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (95.452/74.791), Münchener Rückversicherung (60.945/42.241) und Nokia
(30.241/41.745)./pu/DP/he
diplomat
05.10.2007, 00:35
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 896.419 (Mittwoch:
989.7661) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 514.230
(560.574), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 382 189 (429.192). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,34 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Deutsche Telekom (18.708/79.421), Nokia (61.990/9.366) und Allianz
(47.235/22.897)./ur/DP/wiz
diplomat
11.10.2007, 21:02
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.000.293
(Mittwoch: 783.543) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls)
betrug 543.201 (365.902), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 457.092
(417.641). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,18 zu eins. Die
meistgehandelten Werte waren: Volkswagen (22.715/81.971), Nokia
(51.370/29.581) und Allianz (55.995/23.278)./ur/tl/DP/mf/
diplomat
21.11.2007, 21:33
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.957.428 (Dienstag
1.862.504) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 850.479
(793.334), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 1 .106.949 (1.069.170). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,76 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (174.276/180.293), Deutsche Telekom (89.027/79.200)und Swiss Re
(32.341/99.852)./kn/DP/zb
diplomat
25.11.2007, 06:38
hallo Chefin ;-)Hallo Diplo:-D
diplomat
20.01.2008, 10:46
FRANKFURT/MAIN
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse
Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.607.094
(Donnerstag: 1.791.302) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls)
betrug 742.745 (880.885), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 864.349
(910.417). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,85 zu eins. Die
meistgehandelten Werte waren Allianz (84.063/170.300), SAP (103.521/33.031)
und Münchener Rück (37.864/63.407)./sh/uw/DP/mf/
diplomat
21.01.2008, 21:08
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Montag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 2.042.359 (Freitag:
1.607.094) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 852.320
(742.745), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 1.190.039 (864.349). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,71 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (117.886/212.447), Münchener Rück (94.122/137.058) und Deutsche
Telekom (66.512/102.154)./pf/DP/tw
diplomat
09.03.2008, 08:46
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.118.919 (Donnerstag:
1.146.788) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 455.951
(480.510), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 662.968 (666.278). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,68 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (95.256/137.201), Münchener Rück (41.531/105.244) und Deutsche Bank
diplomat
17.03.2008, 14:15
EUWAX 17. März 2008 Trends am Mittag
Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zum Handelsauftakt der neuen Woche den größten Einbruch seit dem 11. September 2001. Der DAX verlor am Morgen zeitweise 4,1 Prozent und notierte im Tief bei 6.187 Punkten. Dies war gleichzeitig auch der niedrigste Stand seit dem Oktober 2006. An der EUWAX wurden in einer ersten Reaktion hauptsächlich Bear-Zertifikate auf den DAX gekauft. Die Mehrheit der Anleger glaubte in dieser Phase also an kurzfristig weiter fallende Notierungen. Als sich aber das deutsche Börsenbarometer im weiteren Handelsverlauf etwas stabilisierte, im Bereich von 6.230 Punkten seitwärts pendelte und damit um etwa 3,4 Prozent im Minus lag, drehte sich das Anlegerverhalten um. Nun waren überwiegend Calls gesucht. Die Zuspitzung der US-Hypothekenkrise, die mittlerweile zu einer globalen Finanzkrise ausgewachsen ist, sorgte weltweit für Turbulenzen an den Börsen. Nach den Zahlungsschwierigkeiten der US-Investmentbank Bear Stearns wurde diese in einer Notaktion an den Konkurrenten JP Morgan Chase verkauft. Dabei bezahlte JP Morgan gerade einmal 236 Millionen US-Dollar, dies sind zwei US-Dollar je Aktie. Somit liegt der Kaufpreis 93 Prozent unter dem Aktienkurs von Bear Stearns am vergangenen Freitag. Die Gesamtkosten des Geschäfts wurden von JP Morgan aber auf sechs Milliarden US-Dollar beziffert. Nach der vollständigen Eingliederung von Bear Stearns werde ein Gewinnzuwachs von etwa einer Milliarde US-Dollar erwartet. Zudem teilte JP Morgan mit, für sämtliche finanzielle Verpflichtungen von Bear Stearns zu garantieren. Darüber hinaus erklärte sich die US-Notenbank Fed bereit, zur Finanzierung von Bear-Stearns-Vermögenswerten mit Liquiditätsproblemen bis zu 30 Milliarden US-Dollar zur Verfügung zu stellen. Durch die Senkung des US-Diskontsatzes, zu dem sich Banken kurzfristig Kredite besorgen können, um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent konnte die US-Notenbank eine noch größere Panik zunächst verhindern. Außerdem kündigte die Fed ein Sonderkreditprogramm an, um großen Finanzfirmen zusätzliches Kapital zur Verfügung zu stellen. Der japanische NIKKEI-225-Index lag zum Börsenschluss bei 11.787 Punkten mit 3,7 Prozent im Minus. Der US-Dollar verlor erneut an Wert. Somit schnellte der Euro am Morgen auf ein neues Allzeithoch von 1,5904 US-Dollar. Bis zum Mittag fiel der Kurs dann auf 1,5780 zurück. An der EUWAX kam es zu satten Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen auf den Euro von mehr als 40 Prozent. Händlern zufolge habe es große Verkaufsorders gegeben. Gleichzeitig kam aber auch eine Reihe von kleinen Kauforders an den Markt. Der Goldpreis zog gleichzeitig deutlich an und erreichte am Morgen mit 1.031,60 US-Dollar einen neuen Rekord. Am Mittag kostete eine Feinunze in London 1.015 US-Dollar. Derivateanleger hatten hier bereits am Freitag Positionen in Long-Zertifikaten auf- und ausgebaut. Und auch heute gab es bei Produkten, mit denen auf einen steigenden Goldpreis gesetzt werden kann, eine große Nachfrage. Finanzwerte verloren überproportional an Wert. Die Papiere der Deutschen Bank notierten am Mittag bei 65,03 Euro mit sieben Prozent im Minus. Auf diesem Niveau waren allerdings Knock-out-Calls gesucht. Einige Anleger setzen hier also zumindest auf eine technische Gegenbewegung. Die Allianz-Aktie notierte bei 107,24 Euro mit knapp vier Prozent im Minus. Hier waren die Reaktionen gemischt. Bei Knock-out-Calls und Call-Optionsscheinen auf Siemens kam es überwiegend zu Käufen. Nach einer Gewinnwarnung des Konzerns war die Aktie bis zum Mittag um 17 Prozent auf 66,69 gefallen
Zur Wochenmitte ist der Deutsche Aktienmarkt mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. In
der ersten Handelsstunde konnte er noch etwas zulegen und notiert mittlerweile bei 6.571
Zählern. Dies entspricht einem Plus von 35 Zählern oder 0,5 Prozent. In Stuttgart haben heute
wieder die Optimisten das Ruder übernommen. Derzeit werden mehrheitlich Käufe in Call
Optionsscheinen und Knock-out Calls registriert. Offenbar erwarten einige Anleger nach den
gestrigen Kursverlusten heute wieder steigende Aktienkurse. Heute Nachmittag stehen aus den
USA noch ein paar Konjunkturdaten auf der Agenda, die dem Markt Impulse verleihen könnten.
So werden um 14.30 Uhr die Auftragseingänge langlebiger Güter veröffentlicht, um 16 Uhr
kommen erneut Daten zum Immobilienmarkt. Wirklich spannend wird es dann nach Ende des
Börsenhandels, wenn die amerikanische Notenbank (Fed) um 20.15 Uhr die Zinsentscheidung
bekannt gibt. Die meisten Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Fed die Leitzinsen bei
2,00 Prozent bestätigt. Von der anschließenden Stellungnahme erhofft man sich dann Hinweise,
wie es mit den Zinspfad in den USA weitergeht.
Die Aktie des Düngelmittel- und Salzherstellers K+S verbucht heute leichte Kursverluste. Aktuell
notiert sie mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 367,10 Euro. An der EUWAX nutzen erneut
einige Anleger dieses Niveau um in Knock-out Calls auf die Aktie einzusteigen und auf eine
Fortsetzung der Erfolgsgeschichte zu spekulieren. In den vergangenen Monaten konnte die
Aktie rund 110 Prozent zulegen. Nach Ansicht von Händlern, haben einige Anleger nun die
Marke von 400 Euro im Visier.
Von Calls auf die Aktie des Handyherstellers Nokia trennen sich heute einige Anleger. Aktuell
notiert die Aktie knapp zwei Prozent im Plus bei 16,56 Euro.
Zur Wochenmitte ist der Deutsche Aktienmarkt mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. In
den ersten Handelsstunden konnte er noch etwas zulegen und notiert mittlerweile bei 6.586
Zählern. Dies entspricht einem Plus von 50 Zählern oder 0,7 Prozent. In Stuttgart haben heute
wieder die Optimisten das Ruder übernommen. Derzeit werden mehrheitlich Käufe in Call
Optionsscheinen und Knock-out Calls registriert. Offenbar erwarten einige Anleger nach den
gestrigen Kursverlusten heute wieder steigende Aktienkurse. Heute Nachmittag stehen aus den
USA noch ein paar Konjunkturdaten auf der Agenda, die dem Markt Impulse verleihen könnten.
So werden um 14.30 Uhr die Auftragseingänge langlebiger Güter veröffentlicht, um 16 Uhr
kommen erneut Daten zum Immobilienmarkt. Wirklich spannend wird es dann nach Ende des
Börsenhandels, wenn die amerikanische Notenbank (Fed) um 20.15 Uhr die Zinsentscheidung
bekannt gibt. Die meisten Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Fed die Leitzinsen bei
2,00 Prozent bestätigt. Von der anschließenden Stellungnahme erhofft man sich dann Hinweise,
wie es mit den Zinspfad in den USA weitergeht.
Die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers K+S verbucht heute leichte Kursverluste. Aktuell
notiert sie mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 368,23 Euro. An der EUWAX nutzen erneut
einige Anleger dieses Niveau um in Knock-out Calls auf die Aktie einzusteigen und auf eine
Fortsetzung der Erfolgsgeschichte zu spekulieren. In den vergangenen Monaten konnte die
Aktie rund 110 Prozent zulegen. Nach Ansicht von Händlern, haben einige Anleger nun die
Marke von 400 Euro im Visier.
Von Calls auf die Aktie des Handyherstellers Nokia trennen sich heute einige Anleger. Aktuell
notiert die Aktie in Helsinki bei 16,52 Euro. Dies entspricht einem Plus von 0,79 Euro oder fünf
Prozent.
Mit einem Kursaufschlag von knapp sieben Prozent führt die Aktie der Deutschen Postbank
derzeit die Gewinnerliste beim DAX an. Zahlreiche Gerüchte über einen baldigen Verkauf geben
der Aktie heute Auftrieb. So soll, Gerüchten zufolge, auch ein konkretes Angebot der britischen
Bank Lloyds über 67 Euro je Postbank-Aktie vorliegen. In Stuttgart lautet das Motto der Anleger
zunächst mal Gewinnmitnahmen in Calls. Einige Anleger trennen sich heute von ihren
Produkten und nehmen Gewinne mit.
Am Deutschen Aktienmarkt kommt es heute wieder zu Kursverlusten. Der DAX notiert aktuell
mit einem Abschlag von 0,9 Prozent oder 60 Punkten bei 6.557 Zählern. Als Belastungsfaktoren
werden schwache nachbörsliche Vorgaben aus den USA, Zinserhöhungsphantasien im Euroraum
und der weiterhin starke Euro angeführt. Am Vortag hatte der Präsident der Europäischen
Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet erneut die Bereitschaft der EZB zu einer Leitzinserhöhung
ausgedrückt. Die amerikanische Notenbank hat dagegen auf ihrer gestrigen Sitzung die
Leitzinsen bestätigt und keinen konkreten Hinweis auf eine Leitzinserhöhung in den USA
gegeben.
An der EUWAX sind heute Morgen die Optimisten in der Überzahl. Aktuell werden die
Neuengagements auf den DAX überwiegend in Calls getätigt.
Knock-out Calls auf die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenherstellers MAN werden heute
nachgefragt. Dies könnte auch daran liegen, dass ein Derivate-Newsletter den Call in sein
Musterportfolio aufgenommen hat. Die Redakteure sehen bei der MAN-Aktie gute
Erholungschancen. Nach Ausverkauf und erfolgreichem Test der Unterstützung bei gut 75 Euro
sei die Aktie deutlich überverkauft.
Auf die Aktie der Deutschen Börse sind heute ebenfalls Knock-out Calls gesucht. Die Aktie wird
heute von der Aussicht auf wachsende Konkurrenz belastet und verliert aktuell knapp zwei
Prozent auf 77,25 Euro. Wie heute bekannt wurde, planen die Londoner Börse LSE und die USInvestmentbank
Lehman Brothers eine neue Handelsplattform. Das geplante Joint-Venture
"Baikal" solle den Handel mit Wertpapieren in 14 europäischen Ländern ermöglichen, hieß es.
Bereits am Vortag hatte die von mehreren Banken geplante paneuropäische
Aktienhandelsplattform Turquoise angekündigt, Mitte August starten zu wollen.
Am Deutschen Aktienmarkt kommt es heute wieder zu Kursverlusten. Der DAX notiert aktuell
mit einem Abschlag von 1,2 Prozent oder 84 Punkten bei 6.533 Zählern. Als Belastungsfaktoren
werden schwache nachbörsliche Vorgaben aus den USA, Zinserhöhungsphantasien im Euroraum
und der weiterhin starke Euro angeführt. Am Vortag hatte der Präsident der Europäischen
Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet erneut die Bereitschaft der EZB zu einer Leitzinserhöhung
ausgedrückt. Die amerikanische Notenbank hat dagegen auf ihrer gestrigen Sitzung die
Leitzinsen bestätigt und keinen konkreten Hinweis auf eine Leitzinserhöhung gegeben.
An der EUWAX wurden mit den fallenden DAX-Notierungen einige Stop-Limite nach unten
durchbrochen und Verkaufsorders kamen an den Markt. Es gibt aber nach wie vor auch
Anleger, die auf eine Erholung des DAX spekulieren und in Calls einsteigen.
In Calls auf die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenherstellers MAN präsentiert sich heute
ein gemischtes Bild. Einerseits kommen mit den sinkenden Kursen einige Verkaufsorders an den
Markt. Andererseits steigen auch einige Anleger in einen Knock-out Call ein, den ein Derivate-
Newsletter in sein Musterportfolio aufgenommen hat. Die Redakteure sehen bei der MAN-Aktie
gute Erholungschancen. Nach Ausverkauf und erfolgreichem Test der Unterstützung bei gut 75
Euro sei die Aktie deutlich überverkauft.
Ein ähnliches Bild präsentiert sich in Calls auf die Aktie der Deutschen Börse. Die Aktie wird
heute von der Aussicht auf wachsende Konkurrenz belastet und verliert aktuell über drei Prozent
auf 76,19 Euro. Wie heute bekannt wurde, planen die Londoner Börse LSE und die USInvestmentbank
Lehman Brothers eine neue Handelsplattform. Das geplante Joint-Venture
"Baikal" solle den Handel mit Wertpapieren in 14 europäischen Ländern ermöglichen, hieß es.
Bereits am Vortag hatte die von mehreren Banken geplante paneuropäische
Aktienhandelsplattform Turquoise angekündigt, Mitte August starten zu wollen. Anleger in Call
Optionsscheinen steigen heute nun mehrheitlich aus, in Knock-out Calls kommt es aber auch zu
Käufen.
Auch heute muss der Deutsche Aktienmarkt Federn lassen. Aktuell notiert der DAX mit einem
Minus von 1,4 Prozent oder 90 Zählern bei 6.370 Punkten. Händler machen hierfür verschiedene
Faktoren verantwortlich. Negative Vorgaben aus den USA und Asien, die neuen Rekordhochs
beim Rohölpreis von über 140 US-Dollar, negative Nachrichten aus dem Finanzsektor und nicht
zuletzt Inflationssorgen belasten nach Ansicht der Experten das Marktgeschehen. An der
EUWAX sind mit den fallenden Notierungen auch wieder einige Knock-out Calls ausgeknockt,
sowie zahlreiche Stop-Limite nach unten durchbrochen worden. Auf dem aktuellen Niveau
kommt es sowohl in Calls, also auch in Puts zu guten Umsätzen.
Der Preis für ein Barrel Rohöl hat nun erstmals die Marke von 140 US-Dollar geknackt. Ein Grund
hierfür waren die Äußerungen des Opec-Präsidenten Chakib Khelil, der noch in diesem Sommer
einen Preisanstieg auf 170 US-Dollar für möglich hält. Dies sagte er am Donnerstag gegenüber
dem Sender France 24. Gegen Ende des Jahres erwarte er dann aber wieder sinkende Preise.
Auch ein Anstieg auf 200 US-Dollar sei unwahrscheinlich. Mit den weiter steigenden Ölpreisen
wurden bei einigen Knock-out Puts die Knock-out Barrieren nach oben durchbrochen und die
Laufzeit endet vorzeitig. Zugleich steigen immer wieder Anleger in Puts ein und spekulieren auf
eine Korrektur bei den Ölpreisen.
Knock-out Calls auf die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenherstellers MAN werden heute
wieder rege nachgefragt. Zu den guten Umsätzen trägt sicherlich bei, dass ein Derivate-
Newsletter das Produkt in sein Musterportfolio mit aufgenommen hat. Die Redakteure sehen bei
der MAN-Aktie gute Erholungschancen.
Auch heute muss der Deutsche Aktienmarkt Federn lassen. Aktuell notiert der DAX mit einem
Minus von 0,8 Prozent oder 50 Zählern bei 6.409 Punkten. Händler machen hierfür verschiedene
Faktoren verantwortlich. Negative Vorgaben aus den USA und Asien, die neuen Rekordhochs
beim Rohölpreis von über 140 US-Dollar, negative Nachrichten aus dem Finanzsektor und nicht
zuletzt Inflationssorgen belasten nach Ansicht der Experten das Marktgeschehen. An der
EUWAX sind mit den fallenden Notierungen auch wieder einige Knock-out Calls ausgeknockt,
sowie zahlreiche Stop-Limite nach unten durchbrochen worden. Im Laufe des Vormittags waren
sowohl in Calls, also auch in Puts gute Umsätzen zu verzeichnen. Um die Mittagszeit sind nun
wieder mehr Puts gesucht.
Der Preis für ein Barrel Rohöl hat nun erstmals die Marke von 140 US-Dollar geknackt. Ein Grund
hierfür waren die Äußerungen des Opec-Präsidenten Chakib Khelil, der noch in diesem Sommer
einen Preisanstieg auf 170 US-Dollar für möglich hält. Dies sagte er am Donnerstag gegenüber
dem Sender France 24. Gegen Ende des Jahres erwarte er dann aber wieder sinkende Preise.
Auch ein Anstieg auf 200 US-Dollar sei unwahrscheinlich. Mit den weiter steigenden Ölpreisen
wurden bei einigen Knock-out Puts die Knock-out Barrieren nach oben durchbrochen und die
Laufzeit endet vorzeitig. Zugleich steigen immer wieder Anleger in Puts ein und spekulieren auf
eine Korrektur bei den Ölpreisen.
Knock-out Calls auf die Aktie des Nutzfahrzeug- und Maschinenherstellers MAN werden heute
wieder rege nachgefragt. Zu den guten Umsätzen trägt sicherlich bei, dass ein Derivate-
Newsletter das Produkt in sein Musterportfolio mit aufgenommen hat. Die Redakteure sehen bei
der MAN-Aktie gute Erholungschancen.
In der Lufthansa Aktie rechnen einige Anleger offenbar mit nachgebenden Notierungen. In
Stuttgart sind Puts Optionsscheine gesucht.
Nach einem wenig veränderten Start in die neue Handelswoche, ist der DAX mittlerweile ins
Minus gedreht. Aktuell notiert das Aktienbarometer DAX bei 6.353 Punkten. Dies entspricht
einem Abschlag von knapp 70 Zählern oder 1,06 Prozent. Händler machen für diese Minus
unter anderem den wieder steigenden Ölpreis verantwortlich. An der EUWAX halten sich die
Anleger zunächst noch mit Neuengagements zurück. Einige Anleger spekulieren auf dem
aktuellen Niveau aber auf eine Gegenbewegung und steigen in Call Optionsscheine oder Knockout
Calls auf den DAX ein.
Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag kommt es zu Käufen in
Knock-out Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar. Auf der turnusmäßigen Sitzung
erwarten die meisten Marktteilnehmer eine Leitzinserhöhung. Mit einer Reihe von
Stellungnahmen von EZB-Vertretern am Wochenende, kam allerdings auch die gespaltene
Meinung einiger zum Ausdruck. Während einige Vertreter die Inflationsrisiken betonten, hoben
andere die Wachstumsrisiken hervor. Sollten die Inflationsrate weiter ansteigen, könnten die
Erwartungen weiterer Zinserhöhungen im Euroraum auch zulegen. Dies könnte dem Euro dann
wiederum zugute kommen. Aktuell notiert bei 1,5825 US-Dollar.
In der vergangenen Woche konnten sich die Anleihenmärkte wieder stabilisieren und
Kursgewinne verbuchen. Insbesondere die schwachen Aktienmärkte und die verschärften
Konjunktursorgen verliehen den verzinslichen Wertpapieren Auftrieb. An der EUWAX erwarten
einige Anleger offenbar weiter steigen Anleihenkurse und steigen in Calls auf den Bund-Future
ein.
Nach einem wenig veränderten Start in die neue Handelswoche, ist der DAX mittlerweile ins
Minus gedreht. Aktuell notiert das Aktienbarometer DAX bei 6.367 Punkten. Dies entspricht
einem Abschlag von knapp einem Prozent oder 54 Zählern. Händler machen für diese Minus
unter anderem den wieder steigenden Ölpreis verantwortlich. An der EUWAX halten sich die
Anleger noch mit Neuengagements zurück. In Puts kam es überwiegend zu Gewinnmitnahmen.
Einige Anleger spekulieren auf dem aktuellen Niveau aber auf eine Gegenbewegung und
steigen in Call Optionsscheine oder Knock-out Calls auf den DAX ein.
Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag kommt es zu Käufen in
Knock-out Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar. Auf der turnusmäßigen Sitzung
erwarten die meisten Marktteilnehmer eine Leitzinserhöhung. Mit einer Reihe von
Stellungnahmen von EZB-Vertretern am Wochenende, kam allerdings auch die gespaltene
Meinung einiger zum Ausdruck. Während einige Vertreter die Inflationsrisiken betonten, hoben
andere die Wachstumsrisiken hervor. Sollten die Inflationsrate weiter ansteigen, könnten die
Erwartungen weiterer Zinserhöhungen im Euroraum auch zulegen. Dies könnte dem Euro dann
wiederum zugute kommen. Aktuell notiert bei 1,5799 US-Dollar.
In der vergangenen Woche konnten sich die Anleihenmärkte wieder stabilisieren und
Kursgewinne verbuchen. Insbesondere die schwachen Aktienmärkte und die verschärften
Konjunktursorgen verliehen den verzinslichen Wertpapieren Auftrieb. An der EUWAX erwarten
einige Anleger offenbar weiter steigen Anleihenkurse und steigen in Calls auf den Bund-Future
ein.
Die Aktie des Düngelmittel- und Salzherstellers K+S verliert heute 2,6 Prozent auf 353,61 Euro.
In Stuttgart trennen sich einige Anleger von ihren Calls auf K+S.
Beim DAX kommt heute keine richtige Geburtstagsstimmung auf. Am 20. Geburtstag des
Deutschen Börsenbarometers kommt es aktuell zu einem Abschlag von 104 Punkten auf 6.313
Zähler. Der am 1. Juli 1998 eingeführte Index leidet heute erneut unter dem hohen Ölpreis,
Konjunktursorgen und der hohen Inflationsrate, aber auch die schwachen Vorgaben belasten.
An der EUWAX war zu Handelsbeginn sowohl in Puts, als auch in Calls Umsatz zu vermerken.
Mit den weiter fallenden Kursen haben sich mittlerweile schon einige Anleger von ihren Puts
verabschiedet und Gewinne realisiert. Vereinzelt steigen Anleger auch wieder in Calls ein und
spekulieren auf eine Gegenbewegung beim DAX.
In Knock-out Calls auf den Bund-Future kommt es heute zu einigen Verkäufen. Gestern waren
noch überwiegend Käufer in diesen Calls zu finden. Mit den fallenden Notierungen am
Anleihenmarkt hatte sich das Bild aber dann gedreht. Der Bund-Future litt unter der
Veröffentlichung der Inflationsrate in Europa. Diese erhöhte sich von 3,7 Prozent auf 4,00
Prozent, und damit auf den höchsten Stand seit 16 Jahren.
Knock-out Calls auf den Automobilhersteller Daimler werden heute mehrheitlich verkauft. Die
Aktie notiert aktuell bei 37,65 Euro. Dies entspricht einem Minus von 4,15 Prozent oder 1,63
Euro. Dabei wurden positive Nachrichten bekannt: Die einstige Daimler-Tochter Chrysler, an der
die Stuttgarter noch mit knapp 20 Prozent beteiligt sind, steht besser da als erwartet. Laut
Medienberichten steckt das US-Unternehmen nicht mehr so tief im Rot. Der für die ersten vier
Monate des Jahres von Cerberus prognostizierte Verlust sei doch geringer ausgefallen. Und auch
der Chef der LKW-Sparte rechnet nicht mit einer sinkenden Nachfrage aufgrund der
gestiegenen Diesel-Preise.
Nach der verlustreichen Geburtstagsparty am Vortag, kann der DAX heute wieder zulegen. Bei
6.381 Zählern notiert das Aktienbarometer aktuell. Dies entspricht einem Plus von 65 Punkten
oder 1,04 Prozent. Zu den großen Gewinnern zählen heute die Bankenaktien. An der EUWAX
schienen die Anleger dem Kursplus zunächst nicht zu trauen. Die belastenden Faktoren wie
beispielsweise der hohe Ölpreis bei rund 142 US-Dollar, Inflations- und Konjunktursorgen sollten
den DAX nach Ansicht der Anleger wieder gen Süden drehen lassen. Mit den weiter steigenden
Kursen hat sich das Anlegerverhalten dann aber wieder geändert. Aktuell steigen einige Anleger
wieder in Calls ein. Von ihren Puts haben sich die Anleger mehrheitlich wieder getrennt.
Der Finanzkonzern Allianz will laut "Börsen-Zeitung" bis Ende Juli Klarheit über eine mögliche
Fusion ihrer Tochter Dresdner Bank mit der Commerzbank. Fast täglich gebe es inzwischen
Verhandlungen, an denen auch Vorstandmitglieder beteiligt seien, wurde berichtet. Die Allianz
Aktie kann heute wieder zulegen und notiert derzeit mit einem Plus von 1,81 Prozent bei
110,70 Euro. In Stuttgart werden heute Knock-out Calls auf die Aktie des Finanzkonzerns
gekauft – man erwartet offenbar steigende Notierungen.
Vor einigen Tagen hat eine Fachzeitschrift einen Knock-out Call auf die Aktie des norwegischen
Düngemittelherstellers Yara International ins Musterportfolio mit aufgenommen. Heute wurde
nun das Stop-Loss-Limit im Call bei 1,40 Euro unterschritten. Einige Anleger trennen sich nun
auch von ihren Calls. Zugleich kommt es aber auch zu Käufen in Calls auf Yara International.
Im Vorfeld der EZB-Sitzung am Donnerstag steigen einige Anleger in Calls auf das
Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar ein. Die Mehrheit der Marktteilnehmer geht von einer
Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 4,25 Prozent aus. Sollten Hinweise auf weitere Zinsschritte
kommen, so könnte dies dem Euro Auftrieb geben.
Am „Super-Thursday“ verliert der Deutsche Aktienmarkt erneut. Momentan notiert das
Aktienbarometer DAX bei 6.258 Zählern. Dies entspricht einem Minus von 47 Punkten oder
0,75 Prozent. Einige Anleger hatten die erneuten Kursabschläge erwartet, und waren zur
Börseneröffnung bereits in Puts investiert. Zwischenzeitlich gab es bei einigen Anlegern die
Hoffnung auf steigende DAX-Notierungen, es wurden wieder Calls gekauft. Aktuell hat die
Stimmung aber wieder gedreht und Puts sind mehrheitlich gesucht.
Am heutigen Handelstag stehen noch zahlreiche Termine an, welche die Märkte bewegen
werden. Zunächst wird um 13.45 Uhr die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank
(EZB) verkündet. Die meisten Marktteilnehmer gehen von einer Anhebung um 25 Basispunkte
auf 4,25 Prozent aus. Auf der anschließenden Pressekonferenz erhoffen sich die
Marktteilnehmer Hinweise, wie es mit den Leitzinsen im Euroraum weitergeht. Um 14.30 Uhr
kommen dann die amerikanischen Arbeitsmarktdaten für den vergangenen Monat. Diese stehen
gewöhnlich immer am 1. Freitag des Folgemonats an. Aufgrund des morgigen Feiertags in den
USA, werden die Marktbewegenden Daten nun aber einen Tag früher veröffentlicht.
Die Rohlölpreise haben ihre Rekordjagd heute fortgesetzt und die Marke von 145 US-Dollar
erstmals durchbrochen. Stützende Faktoren seien ein schwächerer Dollar und Sorgen um die
Spannungen zwischen Israel und dem Iran gewesen, hieß es am Markt. An der EUWAX gibt es
aber wieder Anleger die auf nachgebende Ölpreise spekulieren und in Puts einsteigen.
Die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S verliert heute 5 Prozent auf 315,00 Euro. In
Calls ist ein gemischtes Bild zu beobachten. Mit den fallenden Notierungen trennen sich einige
Anleger von ihren Knock-out Calls und Call Optionsscheinen. Nach wie vor spekulieren aber
auch Anleger auf steigende Notierungen und tätigen Neuengagements in Calls. Am 21. Juli wird
K+S seinen geplanten Aktiesplitt über die Bühne bringen. Vorbörslich werde an dem Tag jede
K+S-Aktie in vier Aktien gesplittet, so dass jeder Aktionär zusätzlich für jeden Anteilsschein ohne
Zuzahlung drei weitere erhalte, kündigte das Unternehmen am Montag in Kassel an. Mit dem
Aktiensplitt im Verhältnis 1:4 will das Management nach dem rasanten Kursanstieg der
vergangenen Monate weitere Anleger gewinnen und die Liquidität des Titels erhöhen.
Der DAX ist zum Wochenschluss mit einem leichten Plus in den Handel gestartet. Im Verlauf
drehte das Aktienbarometer dann aber ins Minus. Aktuell notiert er mit einem Abschlag von 31
Zählern bei 6.322 Punkten. Das Geschehen am Aktienmarkt verläuft heute erwartungsgemäß
sehr ruhig. Da die amerikanischen Börsen aufgrund des Unabhängigkeitsfeiertages geschlossen
haben, und auch keine Marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht werden, fehlen die
Impulse. An der EUWAX war das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten zur
Börseneröffnung noch ausgeglichen. Auf dem aktuellen Niveau kommt es zu Verkäufen in Puts
und vermehrt zum Einstieg in Call Optionsscheine und Knock-out Calls.
Knock-out Calls auf das Industriemetall Kupfer sind heute an der Stuttgarter Börse gesucht.
Kupfer ist das am längsten und am meisten verwendete Metall. Eingesetzt wird es unter
anderem bei der Elektro- und Sanitärinstallation, sowie in der Elektro-Industrie. Die
Kursentwicklung in den vergangenen Jahren ist nach Ansicht eines Derivate-Newsletters
beachtlich. Die Redakteure erwarten einen weiteren Kursanstieg und haben einen Knock-out
auf den Kupfer Kontrakt an der London Metal Exchange zum Kauf empfohlen. In Stuttgart
schließen sich einige Anleger der Meinung an und steigen ebenfalls ein.
Die Aktien von Q-Cells setzen auch heute ihre Talfahrt fort. Aktuell notiert die Aktie bei 55,34
Euro. Dies entspricht einem Minus von 1,6 Prozent oder 0,89 Euro. In Stuttgart sind aber
dennoch Optimisten am Markt, die mit Calls auf einen Kursanstieg spekulieren.
Calls auf die Deutsche Bank, welche aktuell mit 1,5% schwächer,bei 54,95€ ,notiert, werden
von Anlegerseite besonders nachgefragt. Die häufigsten Trades entfallen hierbei antizyklisch auf
einen Kaufoptionsschein mit Basis bei 50 € und einer Restlaufzeit von knapp zweieinhalb
Monaten.
Beim Tec-Dax hingegen setzen die Anleger verstärkt auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends der
vergangenen Tage indem sie in einen Put mit Basis bei 750 Punkten und Fälligkeit 16.12.2008
investieren.
Der deutsche Aktienmarkt ist mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Nachdem das
Aktienbarometer zeitweise über ein Prozent im Plus notierte, sind die Kursgewinne mittlerweile
wieder geschrumpft. Aktuell notiert der DAX bei 6.319 Zählern. Dies entspricht einem Plus von
0,7 Prozent oder 47 Zählern. Zu Wochenbeginn können sich einige Anleger an der EUWAX
bereits über Kursgewinne freuen. Sie waren am Freitag in Calls eingestiegen und hatten nach
den verlustreichen Tagen zuvor, auf eine Erholung des DAX spekuliert. Dies ist heute auch
eingetreten und so kam es zu Gewinnmitnahmen in Call Optionsscheinen und Knock-out Calls
auf das deutsche Aktienbarometer. Um die Mittagszeit sind nun sowohl Calls, als auch Puts auf
den DAX in Stuttgart gesucht.
In Calls auf die Feinunze Gold präsentiert sich heute ein gemischtes Bild. Nach dem Preisanstieg
der Edelmetalle in den vergangenen Wochen kommt es heute zu Kursverlusten. Derzeit notiert
die Feinunze Gold mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 920 US-Dollar. Inflationssorgen und die
negativen Realzinsen hatten zuvor die Nachfrage nach dem Edelmetall angetrieben. In Stuttgart
verabschieden sich heute Anleger von ihren Calls auf die Feinunze Gold. Einzelne steigen aber
auch ein und spekulieren auf einen weiteren Preisanstieg. Im März war der Preis erstmals über
die Marke von 1.000 US-Dollar geklettert und hatte mit 1.030 US-Dollar sein bisheriges
Rekordhoch markiert.
Die Aktie des Automobilherstellers Daimler legt heute leicht zu. Aktuell notiert der Titel rund 0,2
Prozent höher bei 38,50 Euro. In Calls auf die Daimler Aktie sind heute sowohl Käufer als auch
Verkäufer zu finden.
Zu Wochenbeginn verliert der Euro gegenüber dem US-Dollar auf aktuell 1,5659 US-Dollar.
Händler führen dies auf die Erwartungen einer Leitzinserhöhung in den USA zurück. Denn mit
den am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten, die doch nicht so schlecht
ausfielen wie erwarten, sind die Hoffnungen eines Zinsschrittes wieder präsent. In Stuttgart
trennen sich heute Anleger von ihren Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar.
Der deutsche Aktienmarkt ist mit kräftigen Kursverlusten in den neuen Handelstag gestartet.
Bereits zur Eröffnung gab der DAX nahezu die gesamten Kursgewinne des Vortages wieder ab.
Belastet von den negativen Vorgaben und den neuen Sorgen wegen der Kreditkrise verliert der
DAX aktuell 161 Punkte oder 2,53 Prozent auf 6.233 Zähler. An der EUWAX können sich viele
Anleger über Kursgewinne freuen. Gestern Nachmittag waren zahlreiche Anleger mit den
steigenden DAX Notierungen in Put Optionsscheine und Knock-out Puts eingestiegen und
hatten auf eine Korrektur spekuliert. Diese ist nun auch eingetreten und in Puts kommt es zu
Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig mehren sich nun die Optimisten, die mit Calls auf eine Erholung
des gebeutelten DAX spekulieren.
Die Aktie der Deutschen Lufthansa verliert heute 2,3 Prozent auf 13,44 Euro. Der Pilotenstreik
und die hohen Treibstoffkosten machen dem Unternehmen, und damit auch der Aktie zu
schaffen. In Stuttgart erwarten die Anleger weiter nachgebende Notierungen und steigen in
einen Knock-out Put mit einem Basispreis von 19,70 Euro und einer Knock-out Barriere bei
18,10 Euro ein. Ein Derivate Newsletter ist der gleichen Marktmeinung und möchte bei
Unterschreiten des Aktienkurses von 13 Euro per Stop-Buy Order diesen Knock-out Call in sein
Musterportfolio mit aufnehmen.
Finanzwerte sind heute erneut unter Druck. So verliert die Aktie der Deutschen Bank aktuell 3,7
Prozent auf 52,55 Euro. Einige Derivate-Anleger gehen von einer Erholung des Banktitels aus
und steigen in Knock-out Calls auf die Deutsche Bank Aktie ein.
Mit Put Optionsscheinen hatten Derivate-Anleger auf fallende Notierungen des Euro Bund-
Futures gesetzt. Die schwachen Konjunkturdaten und die Nachrichten über die USImmobilienfinanzierer
Freddie Mac und Fannie Mae haben aber auch gestern die Notierungen
am Anleihenmarkt beflügelt und für eine Fortsetzung der positiven Tendenz gesorgt. In Stuttgart
kommt es nun zu Verkäufen in Puts.
Die Angst vor weiteren Hiobsbotschaften von Banken aus den USA und ein deutlich gefallener ZEW-Konjunkturindex trieben den DAX heute auf ein neues Jahrestief. So fiel das deutsche Börsenbarometer bis zum Mittag auf 6.006 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2006. Einige Anleger an der EUWAX spekulierten am Morgen noch auf eine Gegenbewegung und kauften Long-Zertifikate. Im weiteren Verlauf waren aber überwiegend Put-Optionsscheine und Knock-out-Puts gesucht. Dabei kam es bei Short-Zertifikaten im Zuge der Kursverluste des DAX auch zur Ausführung einiger Stop-buy-Orders, die Händlern zufolge vor einigen Tagen von einem Börsenbrief empfohlen wurden.
Hebelprodukte auf andere Indizes und Einzeltitel sind heute größtenteils auf der Verkaufsseite zu finden. So wurden vor allem Bull-Zertifikate auf den NIKKEI-225 und den S&P-500-Index verkauft, weil bei beiden Scheinen auch die Gefahr des Knock-outs droht. Der NKKEI 225 schloss heute in Tokio bei 12.754 Punkten mit knapp zwei Prozent schwächer. Der S&P 500 ging gestern mit einem Abschlag von 0,9 Prozent auf 1.228 Punkte aus dem Handel.
Nach guten Quartalszahlen von Yara verlor die Aktie des Produzenten von Pflanzennährstoffen zur Nahrungsmittelerzeigung im schwachen Gesamtmarkt an der Börse in Oslo bis zum Mittag mehr als vier Prozent auf 387 NOK. Auch hier verkauften viele Anleger daraufhin ihre Knock-out-Calls.
Durch die anhaltende Finanzkrise spekuliert eine Reihe von Investoren weiterhin auf steigende Edelmetallpreise. So waren heute vor allem Call-Optionsscheine auf Gold gesucht. Eine Feinunze notierte am Mittag bei 983,65 US-Dollar.
Die Schaeffler-Gruppe soll Berichten zufolge bereits Zugriff auf Optionen haben, die sich auf 30 Prozent der Continental-Aktien beziehen. Dies und die mögliche Aussicht auf einen Bieterkampf um Continental trieben den Kurs des Automobilzulieferers heute weiter nach oben. So notierte die Aktie am Mittag bei 69 Euro mit knapp fünf Prozent im Plus. An der EUWAX werden weiterhin Gewinne bei Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten mitgenommen.
Kurz nach Handelsbeginn konnte der DAX noch zulegen und erreichte dabei im Hoch 6.136
Punkte. Allerdings gab der deutsche Leitindex seine Gewinne im weiteren Verlauf recht
schnell wieder ab und notierte am Mittag sogar kurzzeitig unter der Marke von 6.000
Punkten. Später pendelte sich der Index im Bereich von 6.040 Punkten ein und notierte
damit um 0,75 Prozent im Minus. An der EUWAX spekulierte die Mehrheit der
Derivateanleger am Morgen noch auf steigende Kurse. Diese Haltung gaben die Investoren
aber bald auf. Als sich andeutete, dass der Index ins Minus läuft, wechselten viele Bullen ins
Bärenlager und kauften Put-Optionsscheine.
Im Zuge der angestrebten Übernahme von Continental durch das fränkische
Familienunternehmen Schaeffler verhärten sich die Fronten. Conti-Chef Manfred Wennemer
empfiehlt den Aktionären, das Angebot abzulehnen. Er befürchtet, dass Schaeffler den
Automobilzulieferer zerschlagen wolle und vor allem die lukrative Reifensparte getrennt
verkaufen würde. Diese Gedanken wurden aber mittlerweile von Schaeffler dementiert.
Man wolle Continental nicht zerschlagen und die Aktie an der Börse lassen. Berichten
zufolge soll Schaeffler derzeit 11,2 Milliarden für Continental bieten, das entspricht 69,37
Euro je Aktie. Der Kurs stieg allerdings weiter und notierte am Mittag bei 74,03 Euro mit
0,83 Prozent im Plus. Börsianer spekulieren offenbar auf einen Bieterkampf. Die
Derivateanleger nahmen jedoch auch heute Gewinne bei Call-Optionsscheinen mit.
Die Verkäufe von Knock-out-Calls auf Yara halten unterdessen an. Die Aktie des
Produzenten von Pflanzennährstoffen fiel heute erneut deutlich und lag am Mittag bei
357,50 NOK mit 6,66 Prozent im Minus.
In den vergangenen Wochen und Monaten spekulierten viele Marktteilnehmer in Hinblick
auf die Entwicklung der Ölpreise immer wieder hartnäckig auf einen Rückgang der
Notierungen. Einige Derivateanleger haben aber ihre Meinung offensichtlich geändert. Es
waren heute vor allem Long-Zertifikate auf die Ölsorte Brent gesucht. Der August-Future
notierte am Mittag bei 136,71 US-Dollar und damit um 2,04 US-Dollar niedriger als gestern.
Der Euro erreichte gestern ein neues Allzeithoch. Dieses liegt jetzt bei 1,6038 US-Dollar. Am
Mittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,5935 US-Dollar. Händler beobachten seit
gestern eine große Anzahl kleinerer Kauforders für Knock-out-Calls auf den Euro.
Der DAX konnte sich nach den turbulenten Kursbewegungen am Mittwoch heute gut
erholen und legte bis zum Mittag um zwei Prozent auf 6.279 Punkte zu. Getragen wurde
diese Aufwärtsbewegung vor allem von den gestern noch stark unter Druck geratenen
Finanzwerten, die heute allesamt deutlich zulegen konnten. Die Mehrheit der
Derivateanleger spekuliert seit Börseneröffnung mit Long-Zertifikaten und Call-
Optionsscheinen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung beim DAX.
Das Tagestief der Allianz-Aktie lag gestern bei 95,76 Euro. Kurse von weniger als 100 Euro
hielt eine Reihe von Investoren bereits gestern für ein attraktives Einstiegsniveau. Dass sich
die Allianz-Aktie aber so schnell wieder erholen würde, hätten wohl nur wenige erwartet.
Das Papier notierte am Mittag bei 107,31 Euro mit 6,23 Prozent im Plus. An der EUWAX
kauften heute Morgen noch viele Anleger Bull-Zertifikate und Call-Optionsscheine. Auf dem
aktuellen Niveau sind allerdings auch einige Gewinnmitnahmen zu beobachten.
Ähnliche Tendenzen gibt es bei Scheinen auf die Münchener Rück. Hier waren am
Vormittag vor allem Knock-out-Calls gesucht. Die Aktie stieg bis zum Mittag um 1,77
Prozent auf 108,72 Euro.
Bemerkenswert sind auch die vielen Käufe von Call-Optionsscheinen auf die Arcandor-Aktie.
Arcandor hat seit April 2007 rund 5,3 Milliarden Euro bzw. drei Viertel seines Börsenwertes
eingebüßt. Am Dienstag wurde dann mit 6,10 Euro ein vorläufiger Tiefpunkt erreicht. Es
war die niedrigste Notierung seit 17 Jahren! Für viele Investoren scheint der Boden aber
nun gefunden worden zu sein. Zumindest spekuliert die Mehrheit eindeutig auf steigende
Kurse. Bis zum heutigen Mittag konnte das Papier auch tatsächlich zulegen. Die Arcandor-
Aktie notierte bei 7,72 Euro mit 2,8 Prozent im Plus.
Die Continental-Aktie steht auch heute im Mittelpunkt des Geschehens. Die Börsianer
diskutieren emsig über das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe. Eine Continental
notierte am Mittag bei 72,56 Euro mit 1,85 Prozent im Minus. Nach den
Gewinnmitnahmen an den vergangenen beiden Tagen wurden heute überwiegend Bull-
Zertifikate gekauft. Einige Investoren setzten mit Knock-out-Calls aber auch auf schwächere
Kurse.
Die nachbörslich bekannt gegebenen Unternehmensdaten aus den USA enttäuschten die
Börsianer. Somit konnte der DAX zunächst nicht von den guten Vorgaben der US-Börsen
profitieren. Als dann aber die Citigroup mit Ihren Quartalszahlen über den Erwartungen der
Analysten lag, legte das deutsche Börsenbarometer am Mittag zu. Der DAX notierte nun
bei 6.313 Punkten mit 0,67 Prozent im Plus. In dieser Phase waren an der EUWAX mehr
Call-Optionsscheine gesucht.
Die Analysten der Unicredit haben ihr Kursziel für die BASF-Aktie von 56,50 Euro auf 52
Euro gesenkt. Der Kurs lag am Mittag bei 41,00 Euro mit 0,2 Prozent im Plus. Und an der
EUWAX spekulierte die Mehrheit der Derivateanleger auf steigende Notierungen.
Die K+S-Aktie brach heute deutlich ein und notierte am Mittag bei 309,49 Euro mit 7,74
Prozent im Minus. Eine Reihe von Investoren kaufte auf dem aktuellen Niveau Bull-
Zertifikate und spekuliert damit augenscheinlich auf eine kurzfristige Gegenbewegung.
Vage Gerüchte um eine mögliche Platzierung bei K+S sorgten für Unruhe. Außerdem
belastete eine Ankündigung des weltweit führenden Düngemittelherstellers Potash den
gesamten Sektor. Der K+S-Konkurrent hatte angekündigt, seine Kapazitäten auszuweiten.
Nach der turbulenten Vorwoche startete der deutsche Aktienmarkt zunächst relativ
unspektakulär in den heutigen Handelstag. Der DAX notierte am Morgen im Tief bei 6.342
Punkten leicht im Minus. Ein klarer Anlegertrend beim Derivatehandel auf den DAX bildete
sich erst im weiteren Verlauf heraus. Der Blick auf die amerikanischen Futures lässt auf eine
positive Eröffnung der US-Börsen schließen. Das zog auch den DAX nach oben, so dass er
am Mittag bei 6.438 Punkten mit 0,88 Prozent im Plus notierte. Allerdings spekulierten viele
Anleger an der EUWAX nun auf fallende Kurse.
Mit Beginn der neuen Woche wurde auch der Aktiensplitt bei der K+S-Aktie wirksam. Dabei
erhält jeder Anleger für eine K+S-Aktie drei weitere Papiere hinzu. Die Basispreise und
Bezugsverhältnisse bei Optionsscheinen und Zertifikaten wurden entsprechend angepasst,
so dass den Investoren keine Nachteile entstehen. Mit der Maßnahme möchte K+S weitere
Anleger anlocken und die Liquidität beim Aktienhandel erhöhen. Der Kurs notierte am
Mittag bei 78,08 Euro mit 2,48 Prozent im Plus. Anleger verkauften Knock-out-Calls und
Call-Optionsscheine.
In Bezug auf die Aktie des K+S-Konkurrenten Potash Corporation, dem weltweit führenden
Düngemittelproduzenten, spekulierte eine Reihe von Anlegern auf fallende Kurse. Potash
gingen am Freitag mit 209,11 US-Dollar und einem Verlust von 1,93 Prozent aus dem USHandel.
Vor einer Woche brachen die Kurse der Finanzwerte deutlich ein. So notierte z.B. die Allianz
am vergangenen Dienstag im Tief bei 95,76 Euro. Von diesem Einbruch hat sich das Papier
bis heute wieder erholt. Und viele Marktteilnehmer erwarten offensichtlich eine Fortsetzung
der Aufwärtsbewegung. Es waren überwiegend Call-Optionsscheine gesucht. Die Allianz-
Aktie notierte am Mittag bei 112,30 Euro mit 1,02 Prozent im Plus
Der deutsche Aktienmarkt geriet heute nach schwachen Quartalszahlen großer USUnternehmen
leicht unter Druck. Kurz nach Handelseröffnung notierte der DAX bei 6.380
Punkten mit 0,7 Prozent im Minus. Daraufhin kam es zu einigen kurzfristigen
Gewinnmitnahmen bei Knock-out-Puts. Auf der anderen Seite wurden in dieser Phase vom
einen oder anderen Investor vorsichtig ein paar Bull-Zertifikate gekauft. Die
Entschlossenheit, antizyklisch zu agieren war dabei allerdings nicht so groß wie gewohnt.
Die gewünschte Aufwärtsbewegung stellte sich dann auch nicht gleich ein. Im Gegenteil,
der DAX gab bis zum Mittag weiter nach und lag nun bei 6.354 Zählern mit 1,15 Prozent
im Minus. Dies veranlasste die Marktteilnehmer zunehmend dazu, Put-Optionsscheine zu
kaufen.
Apple enttäuschte die Börsianer mit der Ankündigung, im vierten Quartal mit einem
Gewinn von einem US-Dollar pro Aktie zu rechnen. Analysten waren bisher von einem
Gewinn von 1,25 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Außerdem soll der Umsatz im Bereich
von 7,8 Milliarden US-Dollar statt bei erwarteten 8,3 Milliarden US-Dollar liegen. Nach
einem Schlusskurs in New York von 166,29 US-Dollar verloren die Aktien nachbörslich rund
zehn Prozent an Wert. Aktuell werden sie mit 149,62/150,48 US-Dollar taxiert. Und dabei
hatte Apple mit dem Ergebnis des dritten Quartals die Erwartungen der Analysten leicht
übertroffen. Hier betrug der Gewinn 1,07 Milliarden US-Dollar bzw. 1,19 US-Dollar pro
Aktie. An der EUWAX wurden heute vor allem Knock-out-Puts auf Apple gekauft. Offenbar
rechnen die Derivateanleger mit weiteren Abschlägen zur Börseneröffnung in den USA.
Die Empfehlung eines Börsenbriefes für Knock-out-Puts auf den weltweit führenden
Düngemittelhersteller Potash ging vorerst nicht auf. An der EUWAX kam es heute zur
Ausführung zahlreicher Stop-loss-Orders. Die Aktie gewann gestern deutlich an Wert und
ging mit einem Zugewinn von 6,52 Prozent auf 222,75 US-Dollar aus dem Handel.
Die US-Börsen haben gestern nach Börsenschluss in Europa zugelegt. Diese Bewegung vollzieht nun auch der deutsche Aktienmarkt nach. So notierte der DAX am Mittag bei 6.520 Punkten mit 1,2 Prozent im Plus und setzte damit seine seit fünf Tagen anhaltende Aufwärtstendenz fort. Allerdings spekulierten die meisten Derivateanleger antizyklisch auf fallende Kurse. Es wurden zunächst überwiegend Short-Zertifikate und Put-Optionsscheine gekauft. Erst in den Mittagsstunden waren auch wieder mehr Calls gesucht und das Anlegerverhalten zeigte sich nun insgesamt relativ ausgeglichen.
Eine gewisse Erleichterung ist an den Märkten vor allem auch wegen der zuletzt nachgebenden Ölpreise zu spüren. So kostete ein Barrel Öl der Sorte Brent zur Auslieferung im September am Mittag in London 127,40 US-Dollar und damit 2,15 US-Dollar weniger als gestern. An der EUWAX kam es zu Verkäufen bei Short-Zertifikaten. Je nachdem, seit wann die Investoren die Papiere gehalten haben, könnten hierbei durchaus bei dem einen oder anderen auch Gewinne angefallen sein.
Volkswagen steigerte seinen Gewinn im zweiten Quartal um fast ein Drittel und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Die VW-Aktie stieg daraufhin kurzzeitig auf ein neues Rekordhoch von 207,50 Euro und pendelte sich später im Bereich von 204 Euro ein. Mit einem Aufschlag von mehr als vier Prozent notierte das Papier somit aber immer noch deutlich im Plus. Einige Marktteilnehmer halten diese Zugewinne aber offenbar für übertrieben, denn es wurden überwiegend Knock-out-Puts und Put-Optionsscheine gekauft.
Ein bekannter Börsenbrief will erfahren haben, dass auch MAN mit seinem Quartalergebnis über den Erwartungen liegen werde. Vermutlich werden hier deshalb heute so viele Call-Optionsscheine gekauft. Die MAN-Aktie notierte am Mittag bei 68,11 Euro mit 0,71 Prozent im Plus.
Nach schwachen Vorgaben aus den USA und Japan gab auch der deutsche Aktienmarkt heute nach. So notierte der DAX am Mittag bei 6.346 Punkten mit 1,46 Prozent im Minus. Dabei gerieten die Finanzwerte besonders unter Druck. Erschrocken zeigten sich die Börsianer auch nach einer Gewinnwarnung der Münchener Rück. Das Anlegerverhalten an der EUWAX war in Bezug auf den DAX uneinheitlich.
Der weltweit führende Düngemittelhersteller Potash meldete gestern eine deutliche Gewinnsteigerung. Gegenüber dem Frühjahr des Vorjahres wurde der Gewinn mehr als verdreifacht. Die Düngemittelnachfrage wurde dabei vor allem durch die Preisexplosion vieler Agrarprodukte beflügelt. Somit hat Potash nicht nur die eigenen Erwartungen sondern auch die der Analysten übertroffen. Zudem wurden die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr angehoben. Dennoch schloss die Aktie gestern in New York bei 194 US-Dollar mit 3,33 Prozent im Minus. Derivateanleger trennten sich von Knock-out-Puts, die in der vergangenen Woche noch von einem Börsenbrief zum Kauf empfohlen worden waren.
K+S, der deutsche Rivale von Potash, notierte am Mittag bei 66,48 Euro mit 1,76 Prozent im Plus. Das Anlegerverhalten war jedoch relativ ausgeglichen. Viele Derivateanleger suchen offenbar eine Antwort auf die Frage, ob die Abwärtsbewegung der K+S-Aktie vorerst ein Ende gefunden hat.
Die Gewinnwarnung der Münchener Rück sorgte für einen Einbruch der Aktie um elf Prozent auf 104 Euro. In diesem Sog gab auch die Allianz-Aktie stark nach. Sie verlor 5,4 Prozent auf 108,20 Euro. Einige Investoren kauften auf diesem Niveau allerdings Call-Optionsscheine auf die Allianz.
Kursverluste bei den Finanzwerten und der Lufthansa-Aktie haben zu Beginn der neuen Börsenwoche den DAX belastet. Das deutsche Börsenbarometer notierte am Mittag bei 6.374 Punkten mit einem Prozent im Minus. Die Umsätze an der EUWAX waren dabei vergleichsweise niedrig. Dennoch war ein klarer Anlegertrend erkennbar. Die Mehrheit der aktiven Derivateanleger spekulierte am Morgen noch auf eine Erholung des DAX. In dieser Phase wurden vor allem Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft. Allerdings war von dieser Einigkeit in den Mittagsstunden nicht mehr viel zu sehen. Die Handelsaktivitäten flauten im Handelsverlauf merklich ab.
Nach der Gewinnwarnung der Münchener Rück in der vergangenen Woche verloren auch die Versicherungstitel weiter an Wert. Die kurzfristig orientierten Investoren an der EUWAX kauften auf dem aktuellen Niveau allerdings Bull-Zertifikate und Call-Optionsscheine auf die Allianz und die Münchener Rück. Die Allianz-Aktie notierte am Mittag bei 106,96 Euro mit zwei Prozent im Minus. Die Münchener-Rück-Aktie verlor rund drei Prozent auf 104,56 Euro.
Händlern zufolge sei die Kaufempfehlung eines Börsenbriefes der Hauptgrund für die hohe Nachfrage bei Long-Zertifikaten auf Blei. Nachdem die Lagerbestände in den vergangenen zwei Wochen wieder rückläufig waren, erwarten die Redakteure der Publikation auch unter technischen Aspekten kurzfristig steigende Notierungen. Der wichtigste Handelsplatz für Blei ist die London Metal Exchange (LME). Die dort gehandelten Kontrakte notieren in US-Dollar je Tonne. Ein Kontrakt umfasst dabei 25 Tonnen. Rund 80 Prozent der Weltproduktion werden derzeit für die Herstellung von Autobatterien verwendet.
Schwache Vorgaben der US-Börsen und aus Asien haben den deutschen Aktienmarkt erneut belastet. So notierte der DAX kurz nach Handelseröffnung im Tief bei 6.264 Punkten, stieg aber im weiteren Verlauf bis auf 6.319 Zähler an, ehe er dann erneut unter die Marke von 6.300 Zählern zurückfiel und damit knapp ein Prozent im Minus lag. An der EUWAX waren aber weiterhin vor allem Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gesucht. Die Derivateanleger agieren aber nach wie vor sehr vorsichtig und zurückhaltend.
Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch schockte die Börsianer mit einer 5,7 Milliarden US-Dollar schweren Abschreibung für das dritte Quartal 2007. Dies trübte die Stimmung bei den Finanzwerten weiter ein.
So fiel die Aktie der schweizer Großbank UBS bis zum Mittag um 6,86 Prozent auf 19,02 Schweizer Franken (CHF). Daraufhin kauften einige Anleger Bull-Zertifikate. Antizyklisch agieren viele Investoren auch in Bezug auf die Allianz-Aktie, die am Mittag bei 104,06 Euro mit 2,75 Prozent im Minus lag. Es waren überwiegend Call-Optionsscheine gesucht.
Die Deutsche-Bank-Aktie verlor 3,5 Prozent auf 56,33 Euro. Hier kam es allerdings zur Ausführung zahlreicher Stop-loss-Orders bei Knock-out-Calls.
Der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller Stada korrigierte gestern seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. So werde der Umsatz in 2008 möglicherweise nicht mehr zweistellig wachsen. Außerdem werde der Konzerngewinn des Vorjahres wohl nicht erreicht werden. Die Aktie brach daraufhin regelrecht ein. Abschläge von mehr als zwanzig Prozent halten aber viele Anleger augenscheinlich für nicht gerechtfertigt. Zumindest waren heute viele Bull-Zertifikate und Call-Optionsscheine auf der Kaufseite zu finden. Die Stada-Aktie notierte am Mittag bei 33,82 Euro mit 0,7 Prozent im Minus.
diplomat
29.07.2008, 21:28
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.344.218 (767.487)
Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 794.792 (392.172),
die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 549.426 (375.315). Das Verhältnis Calls
zu Puts betrug 1,44 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren SAP
(250.844/97.643), Allianz (89.623/52.615) und UBS (60.252/47.674).
Unerwartet gute Unternehmenszahlen, besonders von Siemens, verliehen dem DAX heute
Rückenwind. Das deutsche Börsenbarometer notierte am Mittag bei 6.450 Zählern mit 0,8
Prozent im Plus. Die Mehrheit der Derivateanleger spekulierte allerdings auf nachgebende
Kurse. Es waren vor allem Short-Zertifikate und Put-Optionsscheine auf den DAX gesucht.
Die Quartalsergebnisse von Siemens wurden von den Marktteilnehmern begeistert
aufgenommen. Dank einer größeren Nachfrage aus der Energiebranche verzeichnete
Siemens operativ deutliche Gewinnzuwächse. Die Aktie stieg bis zum Mittag um fünf
Prozent auf 76,85 Euro. An der EUWAX führte dies zu Gewinnmitnahmen bei Call-
Optionsscheinen.
Eine kräftige Gewinnsteigerung bei MAN trieb den Kurs hier zu Handelsbeginn zunächst
auf 69,12 Euro. Diese Anfangseuphorie verflog allerdings schnell. Bei einem Blick auf die
Auftragseingänge entdeckten die Börsianer einen Rückgang bei den Auftragseingängen für
Lkw im ersten Halbjahr in Höhe von 15 Prozent. Dadurch trübten sich die Aussichten für
MAN merklich ein. Der Kurs fiel bis zum Mittag auf 64 Euro zurück und notierte nun sogar
mit 2,7 Prozent im Minus. An der EUWAX kam es auf diesem Niveau allerdings zu
verstärkten Käufen bei Knock-out-Calls und Call-Optionsscheinen. Zu Handelsbeginn hatten
einige Investoren noch Gewinne mitgenommen.
Die Empfehlung eines Börsenbriefes sei Händlern zufolge für die große Nachfrage bei
Knock-out-Calls auf die Ölsorte WTI verantwortlich. Der September-Future der USLeichtölsorte
notierte am Mittag bei 121,65 US-Dollar mit 54 US-Cent im Minus. Die
Redakteure der Publikation erwarten aber augenscheinlich einen baldigen Anstieg der
Preise.
Der deutsche Aktienmarkt hat auch heute eine Flut von Unternehmensdaten zu
verarbeiten. Dennoch zeigte sich der DAX zunächst nur wenig verändert. Das deutsche
Börsenbarometer notierte am Vormittag lange Zeit im Bereich seiner Schlussnotierung von
gestern. Die Mehrheit der Derivateanleger spekulierte in dieser Phase mit Bull-Zertifikaten
auf steigende Kurse. Im weiteren Verlauf ließ jedoch das Interesse der Investoren an DAXScheinen
nach. Erst als der Index am Mittag plötzlich auf 6.500 Punkte anzog und somit um
0,6 Prozent im Plus notierte, kam wieder mehr Leben in den Handelssaal. Einen klaren
Anlegertrend gab es aber zunächst nicht, da sowohl Calls als auch Puts gekauft wurden.
Die Zahlen der Deutschen Bank fielen gemischt aus. Einerseits steht zwar ein Reingewinn zu
Buche, der über den Erwartungen der Analysten liegt. Andererseits musste die Deutsche
Bank auch im zweiten Quartal Milliardenabschreibungen in unerwarteter Höhe vornehmen.
Und auch der Ausblick ist eher verhalten. Die Aktie lag am Mittag bei 59,21 Euro mit 0,65
Prozent im Plus. An der EUWAX wurden nach Bekanntgabe der Zahlen viele Knock-out-Calls
verkauft und auch beim Handel mit Call-Optionsscheinen ließ die Kaufdynamik der
vergangenen Tage hier deutlich nach.
Gefragt waren dagegen Knock-out-Calls auf IVG Immobilien. Die Aktie stieg heute Morgen
um 3,55 Prozent auf 11,95 Euro.
Zudem stiegen viele Investoren am Morgen noch in Call-Optionsscheine auf K+S ein. Und
tatsächlich sprang die Aktie am Mittag auf 79 Euro nach oben und lag damit um acht
Prozent im Plus. Kurz zuvor hatte K+S die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2008
deutlich angehoben.
Auch der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie überraschte die Börsianer positiv. So
konnten Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesteigert werden. Die Aktie
stieg bis zum Mittag um 4,34 Prozent auf 141 Euro. Derivateanleger nahmen daraufhin
größtenteils Gewinne bei Call-Optionsscheinen mit.
Die Ölpreise zogen gestern Nachmittag nach Bekanntgabe der Lagerbestände um rund fünf
US-Dollar an. Heute gaben sie allerdings wieder leicht nach. So kostete ein Barrel der Sorte
Brent zur Auslieferung im September am Mittag 125,96 US-Dollar. An der EUWAX waren
überwiegend Long-Zertifikate gesucht.
EUWAX-Trends am Mittag vom Montag, 4. August 2008
Der DAX ist mit leichten Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Nachdem das Aktienbarometer bis auf 6.354 Zähler verlor, präsentierte es sich zwischenzeitlich etwas fester.
Derzeit beträgt der Abschlag allerdings wieder 57 Zähler oder 0,9 Prozent auf 6.339 Punkte. An der EUWAX präsentieren sich die Anleger heute noch etwas zurückhaltend. Im Vorfeld der zahlreichen Daten und Ereignisse in dieser Woche werden momentan sowohl Calls als auch Puts gekauft auf den DAX. Neben zahlreichen Konjunkturdaten stehen am Dienstag die Sitzung der amerikanischen Notenbank (Fed), sowie am Donnerstag die turnusmäßige Sitzung der EZB auf der Agenda. Des Weiteren veröffentlichen zahlreiche Unternehmen ihre Quartalsergebnisse.
Mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 37,20 Euro führt die Aktie des Automobilherstellers Daimler heute die Gewinnerliste beim DAX an. Die Daimler-Aktien profitieren von Spekulationen des Focus-Magazins auf den Einstieg eines Hedge-Fonds. Unter Berufung auf ein Aufsichtsratsmitglied hatte das Magazin berichtet, Banken hätten Daimler über umfangreiche Käufe informiert. Auch in Stuttgart finden die Spekulationen Anklang – einige Anleger steigen in
der Hoffnung weiter steigender Kurse in Calls auf den schwäbischen Automobilhersteller ein.
Calls auf das Anleihenbarometer Euro-Bund-Future sind heute wieder gefragt. In den vergangenen acht Wochen hatte der Anleihenmarkt eine Seitwärtsbewegung innerhalb der Range von 109,5 und 113 Punkten vollzogen. Intraday war der Bund-Future allerdings sehr schwankungsfreudig. Nun steigen Anleger im Vorfeld der zahlreichen Daten, die auch am Anleihenmarkt eine große Rolle spielen, in Calls ein. Es werden offenbar steigende Kurse erwartet.
Nach einer verlustreichen Vorwoche legt die Aktie des MDAX Unternehmens Stada Arzneimittel heute rund 3,4 Prozent zu auf 32,15 Euro. Mit dem schwachen Ausblick für das laufende Jahr verlor die Aktie in der vergangenen Woche rund 30 Prozent. Im Derivatebereich hoffen einige Anleger, dass die Talsohle nun erreicht wurde und investieren in Calls.
Der DAX ist heute zunächst mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Mittlerweile
notiert das Aktienbarometer nach einem kurzen, aber sehr kräftigen Anstieg mit einem Plus von
2,3 Prozent bei 6.496 Punkten. Dies überrascht zahlreiche Anleger, hatte man im Vorfeld der
heute Abend nach dem europäischen Handelsschluss anstehenden US-Notenbanksitzung doch
eher mit einem ruhigen Handelstag gerechnet. Zwar erwarten die wenigsten Marktteilnehmer
angesichts des Dilemmas zwischen schwacher Konjunktur und hoher Inflation eine Veränderung
der Leitzinsen, die begleitenden Worte der US-Notenbank Fed werden sich die Derivate-Anleger
aber sicherlich auch genau anschauen. Auf dem aktuellen Niveau des DAX kommt es
mehrheitlich zum Kauf von Call Optionsscheinen und Knock-out Calls.
Im Sog der Kursverluste bei den Konkurrenten Yara und Potash gerät die Aktie des Salz- und
Düngemittelherstellers K+S heute massiv unter Druck. Momentan beträgt der Kursabschlag 6,4
Prozent auf 67,70 Euro. Händler machen für die Kursabschläge die derzeit schlechte Stimmung
im Rohstoffsektor verantwortlich. Nachdem mit den fallenden Notierungen zunächst einige
Stop-Loss-Limite in Calls durchbrochen wurden, und Verkaufsaufträge an den Markt kamen,
steigen nun auch wieder Anleger in Calls ein. Sie spekulieren auf eine Erholung bzw. auf eine
Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. Die K+S Aktie konnte seit Jahresanfang rund 70 Prozent
zulegen und weist damit die beste Performance im MDAX auf.
Calls Optionsscheine und Knock-out Calls auf die Feinunze Gold sind wieder gefragt. Der Preis
für eine Feinunze Gold notiert erneut unter 900 US-Dollar – dies verleitet Investoren zum
Einstieg. Die Experten der Commerzbank sind ebenfalls optimistisch gestimmt und erwarten
mittelfristig wieder steigende Notierungen. Begründet wird dies mit der saisonal höheren
Nachfrage und dem weiterhin hohen Investoreninteresse.
Im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden Quartalszahlen kommt es zu Verkäufen in Calls auf
den Finanzkonzern Allianz. In der vergangenen Woche schockierte die Münchener Rück mit
einem Gewinneinbruch, und auch für die Allianz-Zahlen sind die Marktbeobachter eher
skeptisch gestimmt.
Der DAX ist auch am Mittwoch zunächst mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Nach dem Anstieg bis auf 6.557 Punkte hat das Aktienbarometer wieder den Rückwartsgang eingelegt. Aktuell beträgt der Abschlag 12 Punkte oder 0,2 Prozent auf 6.507. An der EUWAX waren die Anleger nach dem gestrigen deutlichen Kursplus skeptisch gestimmt. Heute Morgen wurden mehrheitlich Put Optionsscheine und Knock-out Puts auf das Aktienbarometer gekauft. Mittlerweile kommt es zu ersten Gewinnmitnahmen in Puts. Neuengagements werden sowohl in Calls, als auch in Puts getätigt.
Im Vorfeld der Morgen anstehenden Quartalsergebnisse des Finanzkonzerns Allianz trennen sich einige Anleger von ihren Calls auf die Allianz-Aktie. Bereits in der Vorwoche hatte die Münchener Rück den Markt mit einem Gewinneinbruch schockiert und die Aktien der Münchener Rück und der Allianz massiv belastet. Für das zweite Quartal erwarten die Analysten wenig Positives: Von Reuters befragte Analysten rechnen für die Allianz mit einem Gewinnrückgang im Zeitraum April bis Juni um 39 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro. Bei der Dresdner Bank dürften dabei erneut rote Zahlen zu Buche stehen. Ein Analyst sagte, er rechne mit neuen Belastungen aus der Finanzkrise von etwa 800 Millionen Euro. Bislang summieren sie sich bei der Dresdner Bank auf 2,5 Milliarden Euro.
Der Übernahmekampf der Schaeffler Gruppe um den Automobilzulieferer Continental kommt bei den Besitzern von Calls auf die Conti-Aktie nicht gut an. Bereits seit Tagen steigen Anleger aus ihren Call Optionsscheinen und Knock-out Calls aus. Die Hoffnung auf einen baldigen Kursanstieg ist offenbar nicht mehr gegeben.
Calls auf die BASF Aktie stehen heute bei vielen Anlegern hoch im Kurs. Ein Call Optionsschein mit einem Basispreis von 42,5 Euro und einer Laufzeit bis 11. März 2009 erfährt sehr rege Umsätze. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Empfehlung, der zahlreiche Anleger folgen.
Nach anfänglichen Kursverlusten ist das Aktienbarometer DAX mittlerweile wieder ins Plus
gedreht. Momentan notiert der Index bei 6.579 Zählern. Dies entspricht einem Aufschlag von 17
Punkten oder 0,3 Prozent. An der EUWAX waren zu Handelsbeginn bereits Calls auf den DAX
gesucht, und auch rund 4 Handelsstunden später erfolgen die meisten Neuengagements in Call
Optionsscheinen und Knock-out Calls.
Bereits gestern stand die Aktie des Chemiekonzerns BASF im Rampenlicht der Derivatanleger.
Der Kaufempfehlung für einen Call Optionsschein auf den DAX Titel waren zahlreiche Anleger
gefolgt und hatten damit für gute Umsätze gesorgt. Mit der Kaufempfehlung eines Derivate-
Newsletters kommt es heute zusätzlich zu guten Umsätzen in einem Knock-out Call auf BASF.
Der Call ist mit einer endlosen Laufzeit und einem Basispreis von 34,59 Euro ausgestattet. Die
Knock-out Barriere liegt bei 36,38 Euro.
Der Finanzkonzern Allianz hat heute nun die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Das
Unternehmen war von den mittelfristigen Gewinnzielen abgerückt, worauf die Aktie vorbörslich
bereits vier Prozent verlor. Mittlerweile hat sich die Aktie wieder etwas erholt und liegt nur noch
1,2 Prozent im Minus bei 111,54 Euro. In Stuttgart hatten sich im Vorfeld der Quartalszahlen
bereits einige Anleger von ihren Calls auf die Allianz Aktie verabschiedet. Auch heute hält dieses
Bild an.
diplomat
10.08.2008, 17:37
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 982.771 (Donnerstag:
1.067.226) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 507.553
(505.127), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 475.218 (562.099). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,06 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (64 290/88 826), Deutsche Telekom (70 481/45 917) und UBS
(44 613/25 207)./sh/DP/sc
Der DAX ist nach den Kursgewinnen der vergangenen Woche wieder mit einem grünen
Vorzeichen in die Woche gestartet. Nachdem das Aktienbarometer bis auf 6.612 Zähler
ansteigen konnte, beträgt der Aufschlag nun nur noch 26 Zähler oder 0,4 Prozent auf 6.587
Punkte. Im Derivatehandel an der Stuttgarter Börse werden zum Wochenauftakt sowohl Calls als
auch Puts auf den Gesamtmarkt gekauft. Optimisten und Pessimisten halten sich bislang die
Waage.
Die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstagnachmittag hat deutliche Spuren im
Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar hinterlassen. Notierte der Euro am Donnerstag noch bei
1,55 US-Dollar, fiel er heute Morgen unter 1,50 US-Dollar. Mittlerweile kommt es zur Erholung
und der Euro nähert sich wieder der Marke von 1,51 US-Dollar. In Stuttgart gibt es einige
Anleger die in Put-Produkte einsteigen. Mit dem Überschreiten der psychologisch wichtigen
Marke von 1,50 US-Dollar sind nun aber auch wieder Optimisten an den Markt gekommen.
Auslöser für die Talfahrt des Euros waren die Worte des Präsidenten der Europäischen
Zentralbank (EZB). Er hatte in seiner Rede die Wachstumsrisiken in den Vordergrund gestellt und
damit den Erwartungen einer baldigen Zinserhöhung einen Dämpfer verpasst.
Mit der Erholung beim Euro kommt es bei den Edelmetallen auch wieder zu steigenden
Notierungen. Eine Feinunze Gold kostet aktuell 861,2 US-Dollar, für eine Feinunze Silber werden
15,32 US-Dollar bezahlt. In Stuttgart steigen einige Anleger in Calls auf die Feinunze Gold ein
und hoffen auf einen weiteren Preisanstieg.
Die Gerüchte, der Staatsfonds Abu Dhabi plant beim Automobilhersteller Daimler einzusteigen,
verhelfen den Automobilwerten zu Kursgewinnen. BMW verbucht aktuell ein Plus von 3,7
Prozent auf 30,52 Euro, bei Daimler beträgt der Aufschlag 2,8 Prozent auf 42,97 Euro. Mit Calls
spekulieren die Anleger heute in Stuttgart auf weiter steigende Notierungen in der Daimler
Aktie.
Am Deutschen Aktienmarkt kommt es heute zu Kursverlusten. Aktuell notiert das
Aktienbarometer DAX bei 6.604 Zählern. Dies entspricht einem leichten Minus von 6 Punkten
oder 0,1 Prozent. Die Tagesrange, also die Differenz zwischen Tageshoch und –tief beträgt
bislang lediglich 60 Punkte. In Stuttgart steigen einige Anleger in Put Optionsscheine und
Knock-out Puts ein und spekulieren auf weiter nachgebende Notierungen. In Calls präsentiert
sich ein gemischtes Bild: Es kommt sowohl zu Käufen, als auch zu Verkäufen.
Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar seine Talfahrt fortgesetzt und fiel am Morgen bis auf
1,4814 US-Dollar – den niedrigsten Stand seit Ende Februar 2008. Grund für die
Abwärtsbewegung sind die Sorgen vor einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in der
Eurozone. Bereits in der Vorwoche hatte der Präsident der EZB, Jean-Claude Trichet, die
Wachstumsrisiken in den Vordergrund gestellt. Nun meldete sich heute ein EZB-Ratsmitglied zu
Wort und sagte, das Wachstum würde sich schneller abkühlen als erwartet. In Stuttgart sind
Verkäufer und Käufer in Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar aktiv.
Mit der Dollar-Erholung kommen die Preise für die Edelmetalle Gold und Silber auch heute unter
Druck. Gold notiert bei 815,5 US-Dollar, für eine Feinunze Silber müssen derzeit 14,45 US-Dollar
bezahlt werden. Mit den fallenden Kursen sind viele Knock-out Calls ausgeknockt, zahlreiche
Verkaufslimite wurden durchbrochen. Dennoch steigen wieder Anleger in Calls ein und hoffen
insbesondere beim Preis für eine Feinunze Gold auf eine Erholung.
Die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers K+S leidet unter der schlechten Stimmung im
Sektor und verliert heute über vier Prozent. Die fallenden Rohstoffpreise machen K+S und den
Konkurrenten zu schaffen. In Stuttgart kommt es zu Verkäufen in Calls. Mit antizyklischen
Neuengagements halten sich die Anleger doch noch etwas zurück.
Zur Wochenmitte kommt es am Deutschen Aktienmarkt zu Kursverlusten. Bis auf 6.527 Zähler fiel der DAX heute im Tagestief, mittlerweile ist er wieder etwas angestiegen. Aktuell notiert das Aktienbarometer bei 6.546 Punkten, dies entspricht einem Abschlag von 0,6 Prozent oder 39 Zählern. Während sich die Anleger am gestrigen Handelstag nicht einig waren, ob sie auf steigende, oder auf fallende Notierungen am Gesamtmarkt setzen sollen, war das Bild heute Morgen recht eindeutig. In Put Optionsscheinen und Knock-out Puts kam es zu Verkäufen, in Calls stiegen einige Anleger wieder ein. Um die Mittagszeit kommt es auch in Puts zu Käufen.
Nach der Vorlage der Quartalsergebnisse kann die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers K+S heute 5,6 Prozent auf 72,90 Euro zulegen. Das Unternehmen hat seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal vervierfacht und seinen Rekordkurs fortgesetzt. Das operative Ergebnis habe sich auf 326,4 (2007: 69,4) Millionen Euro erhöht, teilte der Kasseler Konzern am Mittwoch mit. In Stuttgart steigen einige Anleger in Calls ein und spekulieren auf einen Kursanstieg in der MDAX-Aktie. Die Hoffnungen der Anleger sind vermutlich auch mit der Erwartung auf einen Aufstieg in den DAX verbunden.
Nach den Kursgewinnen der Vortage verliert die Aktie des Automobilherstellers Daimler heute rund zwei Prozent. Zuvor hatten die Euro-Schwäche und der nachgebenden Rohölpreis die Aktie innerhalb einer Woche um über 11 Prozent ansteigen lassen. In Stuttgart kommt es heute zu Verkäufen in Daimler Calls.
Die Übernahmephantasie um MLP durch den Konkurrenten AWD verhilft der Aktie zu deutlichen Kursgewinnen. Aktuell notiert die Aktie mit einem Aufschlag von über acht Prozent bei 13,86 Euro. Im Derivatebereich wird auf weitere Kursgewinne spekuliert – es werden Calls gekauft.
Nach den massiven Kursverlusten des DAX am gestrigen Handelstag, kommt es heute zu einer leichten Erholung. Aktuell notiert das Aktienbarometer bei 6.450 Punkten. Dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent oder 28 Zählern. In Stuttgart halten sich die Anleger mit Neuengagements zunächst noch zurück. Der gestrige Handelstag verlief nicht so erfolgreich für viele Derivateanleger. Mit Calls waren sie am Mittwochnachmittag in den fallenden DAX eingestiegen und hatten auf eine Gegenbewegung spekuliert. Mit den weiter nachgebenden Notierungen wurden einige Anleger ausgestoppt bzw. ausgeknockt.
Mit der IVG-Aktie geht es heute über vier Prozent nach unten auf 12,19 Euro. Der Immobilienkonzern hat nach einem Gewinneinbruch im ersten Halbjahr seine Jahresziele gesenkt. Für 2008 werde nunmehr ein bereinigter operativer Gewinn (Ebit) von 265 bis 290 Millionen Euro erwartet, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Bisher hatte der Vorstand 100 bis 110 Millionen Euro mehr in Aussicht gestellt. Netto werde nur noch ein Gewinn von 50 bis 60 Millionen Euro angepeilt statt 90 bis 100 Millionen Euro. In Stuttgart reagieren einige Anleger antizyklisch und steigen in Calls auf die IVG Aktie ein.
Der von vielen Anleger erhofft Preisanstieg in der Feinunze Gold ist eingetreten. Seit dem 8-Monats-Tief knapp über der Marke von 800 US-Dollar zu Wochenbeginn, konnte der Preis heute bis auf 836 US-Dollar steigen. Als Grund wird unter anderem die erhöhte Nachfrage von Anlegern und der Schmuckindustrie auf dem niedrigen Niveau angeführt. Auch heute steigen in Stuttgart Anleger in Call Optionsscheine und Knock-out Calls ein und spekulieren auf einen weiteren Preisanstieg.
Zum Wochenschluss präsentiert sich der DAX freundlich und kann rund 0,3 Prozent auf 6.458 Punkte zulegen. Im Vorfeld des kleinen Verfalls heute um 13 Uhr halten sich die Derivatenanleger mit Neuengagements auf den DAX merklich zurück. Nur wenige investieren in Calls oder Puts auf den Gesamtmarkt. Am Nachmittag wird in den Vereinigten Staaten mit dem Empire State Index der Notenbank von New York der erste Frühindikator für den Monat August veröffentlicht. Zudem stehen die Industrieproduktion im Juli und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan im August auf der Agenda.
Bei den Edelmetallen Gold und Silber kommt es nach den Kursgewinnen der vergangenen Handelstage zu deutlichen Kursabschlägen. Die Feinunze Gold notiert derzeit wieder unter der Marke von 800 US-Dollar, Silber kämpft mit der Marke von 13 US-Dollar. Mit den fallenden Kursen sind zunächst einige Calls ausgeknockt. Insbesondere bei der Feinunze Silber kommen aber auch viele Anleger an den Markt, die mit Calls auf eine Erholung spekulieren. Auch bei Produkten mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont kommt es zu Käufen. Insbesondere Anlagezertifikate mit endloser Laufzeit und einer Absicherung gegen Wechselkursschwankungen sind beliebt. Nach Ansicht von Marktexperten sind die Preisrückgänge der Edelmetalle auf den weiteren Dollar-Anstieg und die zuletzt etwas aus dem Markt gewichenen Inflationssorgen zurückzuführen.
Mit einem Plus von knapp 11 Prozent auf 35,56 Euro führt die Aktie der Stada Arzneimittel die Gewinnerliste im MDAX an. Der Arzneimittelhersteller sei im Visier des weltgrößten Generikaproduzenten Teva, berichtete eine israelische Zeitung. In Stuttgart steigen einzelne in Calls auf Stada ein, vermehrt kommt es aber zu Gewinnmitnahmen.
Der Handelsauftakt in die neue Börsenwoche verlief relativ unspektakulär und ruhig. Die Umsätze liegen deutlich unter dem normalen Maß. Der DAX notierte am Mittag bei 6.328 Punkten mit 0,22 Prozent im Minus. Die Mehrheit der aktiven Derivateanleger spekuliert aktuell auf steigende Kurse beim DAX. Dabei wurden zunächst überwiegend Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft.
Nachdem die Ölpreise aufgrund der Spannungen zwischen Russland und den USA am Donnerstag der vergangenen Woche über die Marke von 120 US-Dollar gestiegen waren, gaben sie über das Wochenende wieder deutlich nach. Auf diese Abwärtsbewegung hatten einige Investoren kurzfristig spekuliert. Heute kam es deshalb zu Gewinnmitnahmen. Ein Fass der Sorte WTI zur Auslieferung im Oktober kostete am Mittag in London 115,44 US-Dollar. Der Oktober-Future der Nordseesorte Brent notierte unterdessen bei 114,99 US-Dollar.
Viele Käufe gab es dagegen bei Call-Optionsscheinen auf Silber. Diese Scheine waren bereits am Freitag durch die Redakteure eines Börsenbriefes zum Kauf empfohlen worden. Silber notierte am Mittag bei 13,40 US-Dollar.
Außerdem wurden Knock-out-Puts auf Nokia gekauft. Händlern zufolge könnte es auch hier eine Empfehlung durch einen Börsenbrief gegeben haben. Die Nokia-Aktie notierte am Mittag ohne Nachrichten bei 17,60 Euro mit 0,4 Prozent im Plus.
Nach schwachen Vorgaben aus den USA und Asien haben auch deutsche Aktien am Morgen zunächst nachgegeben. So notierte der Leitindex DAX im Tief bei 6.238 Punkten. Dies führte zu einigen Gewinnmitnahmen bei Bear-Zertifikaten. Gleichzeitig versuchten einige Anleger, die in Long-Zertifikaten investiert waren, ihre Verluste zu begrenzen. Im weiteren Verlauf wurden die Long-Zertifikate auf erniedrigtem Niveau aber wieder gekauft. Auch Call-Optionsscheine waren nun gesucht. Die Mehrheit der Marktteilnehmer spekulierte in dieser Phase offensichtlich auf einen Erholung des DAX. Und tatsächlich konnte sich das Deutsche Börsenbarometer bis zum Mittag wieder berappeln. Die Verluste wurden komplett wieder aufgeholt. Der DAX notierte jetzt sogar bei 6.306 Zählern mit 0,15 Prozent im Plus. Am Anlegerverhalten änderte dies zunächst wenig. Die Kaufempfehlung eines Börsenbriefes für Put-Optionsscheine auf den DAX mit einem Basispreis von 6.200 Punkten und einer Laufzeit bis zum 10. Juni 2009 führte jedoch auch dazu, dass diese Produkte etwas stärker in den Mittelpunkt rückten.
Die Allianz-Aktie gewann bis zum Mittag 0,5 Prozent auf 108,52 Euro. Nachdem hier gestern noch auf fallende Kurse spekuliert wurde, waren heute deutlich mehr Long-Zertifikate gesucht.
Einige Investoren folgten der Empfehlung eines Börsenbriefes für Put-Optionsscheine auf die Deutsche Bank. Die Aktie notierte am Mittag bei 56,60 Euro mit 0,5 Prozent im Minus.
Eine rasante Kursbewegung gab es bei der im SDAX enthaltenen Arques-Aktie. Das Papier gewann zeitweise mehr als 14 Prozent am Wert und notierte im Hoch bei 10,05 Euro. Am Mittag notierte das Papier bei 9,50 Euro mit 8,45 Prozent im Plus. Spekulationen zufolge soll die Beteiligungsgesellschaft Aurelius kurz vor dem Einstieg bei Arques stehen. Dabei gehe es angeblich um eine maßgebliche Beteiligung oder eine Mehrheitsübernahme. Unterstützt werde diese These u.a. durch die Tatsache, dass der Chef von Aurelius Mitbegründer von Arques ist und deshalb das Unternehmen gut kenne. Außerdem habe dieser am Montag Analysten von Arques zu einem Gespräch eingeladen. An der EUWAX wurden die überproportionalen Kursgewinne bei Knock-out-Calls zu Gewinnmitnahmen genutzt.
Satte Gewinnmitnahmen gab es auch bei Put-Optionsscheinen auf den Euro. Die Gemeinschaftswährung hatte nach Bekanntgabe des Ifo-Geschäftsklimaindex deutlich an Wert verloren und notierte am Mittag bei 1,4580 US-Dollar.
Erneut startete der DAX mit negativen Vorzeichen in den Handel. Das deutsche Börsenbarometer verlor bis zum Mittag 1,1 Prozent auf 6.272 Punkte. An der EUWAX reagierten die Anleger zunächst antizyklisch. Es wurden vor allem Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft.
Die Henkel-Aktie gehörte am Morgen noch zu den stärksten Gewinnern im DAX. Das Papier gewann zeitweise mehr als vier Prozent und lag im Hoch bei 27,85 Euro. Händlern zufolge hätten die Analysten der Credit Suisse die Henkel-Aktie von „Underperform“ auf „Neutral“ hoch gestuft. Im Zuge der Aufwärtsbewegung kam es beim Derivatehandel vorerst zur Ausführung von Stop-loss-Orders bei Knock-out-Puts. Allerdings gab es dann am Aktienmarkt wohl einige Gewinnmitnahmen. Die Henkel-Aktie drehte bis zum Mittag sogar ins Minus und lag nun bei 26,24 Euro.
Deutlich im Plus hielt sich dagegen die K+S-Aktie. Am Mittag notierte das Papier bei 80,97 Euro mit 2,95 Prozent fester. Gerüchte um eine neuerliche Anhebung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr hatten hier für Kauflaune gesorgt. Allerdings verwies ein Unternehmenssprecher von K+S darauf, dass man die Prognose erst kürzlich angehoben hätte. Diese bilde den Blick auf das Gesamtjahr aus heutiger Sicht gut ab.
Nachdem es auch hier anfänglich zur Ausführung von Stop-loss-Orders bei Turbo-Puts kam, wurden diese Scheine später wieder gekauft. Die Kursgewinne bei der Aktie wurden von anderen Anlegern zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen genutzt.
Der Beginn des heutigen Tages glich dem gestrigen. Erneut schaffte es der deutsche Leitindex nicht, die Marke von 6.300 Punkten zu halten. Die Autowerte BMW, Daimler und VW gerieten besonders unter Druck nachdem die Unternehmensführung von Toyota ihre Ansatzprognose für das kommende Jahr gesenkt hatte. In dieser Phase wurden an der EUWAX allerdings erneut Long-Zertifikate gekauft. Offenbar hofften die Investoren auf eine Wiederholung des Szenarios von gestern, als der DAX am Nachmittag bis in den Bereich von 6.340 Zählern zulegen konnte. Ganz so weit ging es dann zwar nicht nach oben, aber immerhin konnte sich der DAX bis zum Mittag auf 6.306 Zähler steigern und lag damit nur noch um 0,22 Prozent im Minus. Das Anlegerverhalten beginnt nun aber, sich zu drehen. Die Käufe bei Put-Optionsscheinen nehmen zu.
K+S möchte die Produktion von Kali um zwei bis drei Millionen Tonnen ausbauen. Dafür seien in den nächsten fünf bis zehn Jahren Investitionen von mehr als zwei Milliarden Euro vorgesehen. Die K+S-Aktie gab bis zum Mittag um 2,3 Prozent auf 80,74 Euro nach. Derivateanleger nutzten die Verluste in der Aktie für Gewinnmitnahmen bei Knock-out-Puts. Gleichzeitig stiegen viele Marktteilnehmer in Call-Optionsscheine und Knock-out-Calls ein.
Zudem waren Bull-Zertifikate auf den Windkraftanlagenbauer Repower Systems gefragt. Ein renommierter Börsenbrief hatte die Scheine zuvor in sein Trading-Depot aufgenommen. Die Aktie gab aber bis zum Mittag zunächst um 1,7 Prozent auf 217,85 Euro nach.
Die überraschend guten Konjunkturdaten aus den USA haben die Stimmung unter den Börsianern deutlich verbessert. Die Unsicherheiten scheinen vorerst wie weggeblasen zu sein. Gestern Nachmittag wurde das Wirtschaftswachstum in den USA für das II. Quartal nach oben revidiert und erreichte damit den höchsten Wert seit dem Sommerquartal 2007. Außerdem sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt gesunken. Am Donnerstag gab zudem das US-Handelsministerium überraschend bekannt, dass die Auftragseingänge für langlebige Güter zugenommen hätten. Auf einmal schaffte auch der DAX wieder den Sprung über die Marke von 6.300 Punkten und nahm in diesem Zuge auch die Marke von 6.400 Zählern mit scheinbarer Leichtigkeit.
Heute konnte der deutsche Aktienmarkt das gestern erreichte Niveau zunächst behaupten. So notierte der DAX am Mittag nahezu unverändert bei 6.420 Zählern. An der EUWAX spekulierte die Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger eindeutig auf weiter steigende Kurse. Es waren überwiegend Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine auf den DAX gesucht.
Die vor allem aufgrund der Empfehlung eines Börsenbriefes zugenommene Nachfrage bei Knock-out-Calls auf K+S halten weiter an. Die Aktie notierte am Mittag bei 80,91 Euro mit 0,14 Prozent leicht im Plus.
Auch Scheine auf Öl waren wieder gesucht. Dabei setzt eine Reihe von Marktteilnehmern auf steigende Ölpreise. Diese Spekulationen werden möglicherweise durch die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der westlichen Welt hervorgerufen. Berichten zufolge trifft Russland bereits Vorbereitungen, die Öllieferung über die Pipeline „Druschba“ gegebenenfalls zu drosseln. Ein Fass der Sorte WTI zur Auslieferung im Oktober kostete am Mittag 116,82 US-Dollar. Der Oktober-Future der Nordseesorte Brent notierte unterdessen bei 115,24 US-Dollar.
Zu Gewinnmitnahmen kam es hingegen bei Call-Optionsscheinen auf Leoni. Die Aktie legte heute um mehr als fünf Prozent auf 30,38 Euro zu.
diplomat
30.08.2008, 01:22
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 850.406 (Donnerstag:
1.011.293) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 443.600
(541.582), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 406.806 (469.711). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,09 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (109.516/43.736), Daimler (7.542/139.604) und SAP
Der Deutsche Aktienmarkt ist mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Belastet von den schwachen Vorgaben der Wall Street und den deutlichen Kursverlusten bei der Commerzbank Aktie verliert der DAX aktuell rund 26 Punkte. Dies entspricht einem Abschlag von 0,4 Prozent auf 6.396 Zähler. In Stuttgart waren zur Börseneröffnung noch Calls und Puts auf den DAX gesucht. Dann investierte die Mehrheit der Anleger in Put Optionsscheine und Knock-out Puts und spekulierte damit auf weiter fallende Kurse. Mittlerweile kommt es zu Verkäufen in Puts. Der Handel am Nachmittag könnte etwas ruhiger verlaufen, da die Impulse aus den USA aufgrund des dortigen Feiertages ausbleiben werden.
Im Mittelpunkt stehen heute die Bankaktien. Wie bekannt wurde, wird die Commerzbank mit der Allianz-Tochter Dresdner Bank fusionieren. Die Commerzbank übernimmt nun nach monatelangen Fusionsverhandlungen für insgesamt 9,8 Mrd. Euro in zwei Schritten die angeschlagene Dresdner Bank und stemmt damit den größten Deal in der deutschen Finanzbranche seit Jahren. Die Allianz Aktie notiert aktuell leicht im Minus bei 113,99 Euro. Bei der Commerzbank Aktie kommt es zu deutlichen Kursverlusten von über 9 Prozent auf 18,27 Euro. In Stuttgart reagieren einige Anleger enttäuscht auf die Kursentwicklung der Allianz Aktie und verabschieden sich von Calls. Zugleich steigen aber auch Anleger ein und hoffen auf steigende Notierungen.
Der Wirbelsturm „Gustav“ sorgte heute Morgen zunächst wieder für steigende Ölpreise. Mittlerweile wurden die Kursgewinne aber wieder abgegeben und die Nordsee-Sorte Brent Crude Oil fällt um 1,6 Prozent auf 113,33 US-Dollar. In Stuttgart steigen einige Anleger in der Erwartung steigender Preise in Calls ein.
Der DAX hat bereits zur Börseneröffnung einen Teil seiner Kursgewinne vom Vortag abgegeben und notiert wieder unter der Marke von 6.500 Punkten. Derzeit steht das Aktienbarometer bei 6.466 Zählern. Dies entspricht einem Abschlag von 52 Punkten oder 0,8 Prozent. In Stuttgart setzten die Anleger bei ihren Neuengagements zunächst mehrheitlich auf fallende Kurse und stiegen in Put Optionsscheine und Knock-out Puts ein. Um die Mittagszeit sind sowohl Calls als auch Puts gesucht. Die Händler berichten, dass der Handel etwas ruhiger verläuft und einige Anleger noch warten auf die zahlreichen Konjunktur- und Marktdaten, die in dieser Woche noch auf der Agenda stehen. So kommen heute um 16 Uhr die US-Auftragseingänge, um 20 Uhr wird das Beige Book, der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht. Die Sitzungen der EZB und der Bank of England am Donnerstag, sowie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werden vermutlich die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar weiter an Wert verloren und ist heute zwischenzeitlich auf ein neues 8-Monats-Tief gefallen. Aktuell ist der Euro 1,4411 US-Dollar wert. In Stuttgart erwarten einige Anleger wieder steigende Euro-Notierungen und steigen in Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro/US-Dollar ein.
Kurz vor der erwarteten Beförderung in den DAX, kommt bei der Aktie des Düngemittel- und Salzhersteller K+S keine Feierlaune auf. Bei 75,52 Euro, und damit über zwei Prozent tiefer, notiert die Aktie derzeit. Auch gestern musste die Aktie deutliche Einbussen hinnehmen. Händler erklärten dies damit, dass die Rohstoffwerte weltweit schwach notierten, und dies auch K+S nach unten zog. An der Stuttgarter Börse trennten sich heute Morgen einige Anleger von ihren Calls auf K+S. Mittlerweile kommen auch wieder Käufer in Calls an den Markt.
Das Aktienbarometer DAX notiert heute wieder mit rotem Vorzeichen. Aktuell beträgt das Minus 1,29 Prozent oder 83 Punkte auf 6.384 Zähler. Im Derivatebereich halten sich die Optimisten und die Pessimisten derzeit die Waage – Calls und Puts auf den Gesamtmarkt werden gekauft. Insgesamt berichten die Händler von etwas geringeren Umsätzen. Viele Anleger halten sich im Vorfeld der zahlreichen Konjunktur- und Marktdaten mit Neuengagements zurück. Um 14.30 Uhr gibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zinsentscheidung bekannt. Dabei erwarten die wenigsten Marktteilnehmer eine Leitzinsänderung, die anschließenden Worte des EZB-Chefs Jean-Claude Trichet werden aber mit Spannung erwartet. Des Weiteren werden in den USA Konjunkturdaten veröffentlicht, auch die wöchentlichen US-Öllagerbestände stehen noch auf der Agenda.
Der Lieblingsbasiswert zahlreicher Derivateanleger, der DAX-Neuling K+S, präsentiert sich auch heute mit Kursabschlägen. Gegenüber dem Tageshoch am Montag hat die Aktie nun rund 10 Euro verloren. Auch die Hoffnung einiger Anleger auf einen steigenden Aktienkurs ging verloren – es kommt heute zu Verkäufen in Calls auf die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers.
Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung notiert der Euro gegenüber dem US-Dollar bei 1,4495 USD. Nachdem in den Tagen zuvor noch Käufe in Calls auf das Wechselkursverhältnis zu beobachten waren, kommt es heute zu einigen Verkäufen.
Nach den deutlichen Kursverlusten am Donnerstag, verliert der DAX zum Wochenschluss weiter an Wert. Derzeit notiert das Aktienbarometer bei 6.181 Zählern. Dies entspricht einem Abschlag von 97 Punkten oder 1,56 Prozent. Am Vortag hatte die Rede des EZB-Chefs Jean-Claude Trichet für Bewegung gesorgt, nachdem die erhofften Hinweise auf eine baldige Zinssenkung der Europäischen Zentralbank ausblieben. Der Notenbank erklärte, dass die EZB mit einer konjunkturellen Schwächeperiode rechne. Die Wachstumsprognosen für 2008 und 2009 wurden zudem gesenkt. Heute belasten zudem die schwachen Vorgaben aus Asien und Amerika. Im Derivatehandel kamen mit den fallenden DAX-Kursen einige Verkaufsorders in Calls an den Markt. Bei mehreren Produkten wurde die Knock-out Barriere durchbrochen, so dass die Laufzeit der Knock-out Calls vorzeitig endete. Dennoch gibt es einige Optimisten am Markt, die darauf spekulieren, dass der DAX bald zur Gegenbewegung ansetzt und wieder ansteigt. Zugleich werden um die Mittagszeit aber auch Put Produkte gekauft. Mit den US-Arbeitsmarktdaten um 14.30 Uhr steht heute noch ein wichtiger Termin auf der Agenda, der für weitere Bewegung am Markt sorgen könnte.
Der Euro ist gegenüber dem japanischen Yen heute Morgen auf den tiefsten Stand der vergangenen 13 Monate gefallen. Händler machen hierfür unter anderem die Auflösung von Carry-Trades verantwortlich. In Stuttgart trennen sich einige Anleger von ihren Puts auf dieses Wechselkursverhältnis und realisieren Kursgewinne.
Ein Call auf den DAX Konzern RWE erfährt seit einigen Tagen gute Umsätze. Die Anleger folgen hier der Empfehlung eines Derivate-Newsletters, der dieses Produkt in sein Musterportfolio aufgenommen hat und auf eine Erholung der gebeutelten Aktie setzt. Die RWE Aktie notiert aktuell bei 68,43 Euro, und damit auf Jahrestief.
Bei der Allianz gibt es Gerüchte um ein mögliches Kaufinteresse an der britischen Versicherung RSA Insurance. Bislang wollte keines der beiden Unternehmen dies kommentieren. In Stuttgart steigen nun aber einige Anleger in Calls ein und spekulieren auf einen Kursanstieg.
Am Deutschen Aktienmarkt findet zu Wochenbeginn ein regelrechtes Kursfeuerwerk statt. Der
DAX ist aktuell 216 Punkte oder 3,5 Prozent im Plus bei 6.344 Zählern. Zu verdanken ist dieser
Aufschlag in erster Linie der angekündigten Verstaatlichung der beiden angeschlagenen USHypothekenbanken
Fannie Mae und Freddie Mac. In Stuttgart waren am Freitag noch einige
Anleger in Calls eingestiegen und hatten auf eine Erholung des angeschlagenen
Aktienbarometers gesetzt. Sie trennten sich teilweise heute Morgen schon von ihren Call
Optionsscheinen und Knock-out Calls und realisierten Kursgewinne. Mit dem DAX Anstieg
kamen Verkaufsorders in Puts an den Markt. Bezüglich Neuengagements präsentierte sich
zunächst ein buntes Bild: Sowohl Calls, als auch Puts auf den Gesamtmarkt waren gesucht. Um
die Mittagszeit kommt es mehrheitlich zum Kauf von Put Produkten. Die meisten Anleger
erwarten offenbar nicht, dass der DAX dieses hohe Niveau halten kann.
Der Euro konnte nach der Bekanntgabe der Verstaatlichung der US-Hypothekenfinanzierer
zunächst an Wert zulegen und bis auf 1,4428 US-Dollar ansteigen. Mittlerweile wurden die
Gewinne wieder abgegeben und der Euro ist wieder bei 1,4229 US-Dollar. In den vergangenen
8 Wochen hat der Euro gegenüber der US-Währung rund 15 Cent an Wert verloren. Im
Derivatebereich hatten die Anleger immer wieder auf eine Erholung spekuliert und waren in
Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar eingestiegen. Am vergangenen Freitag kam
es bereits zu Verkäufen in Calls. Auch heute trennen sich Anleger von diesen Produkten. Die
Hoffnung auf einen baldigen Euroanstieg ist bei diesen Anlegern offenbar nicht mehr gegeben.
Nach den Kursverlusten in der vergangenen Woche, präsentiert sich die Siemens-Aktie heute
sehr fest. Aktuell beträgt der Aufschlag 4,1 Prozent auf 71,68 Euro. Im Derivatehandel kommt
es zu Verkäufen in Puts auf den DAX-Wert.
Von der Verstaatlichung profitieren heute insbesondere die Finanzwerte. Die Allianz-Aktie
verbucht derzeit ein Plus von knapp sieben Prozent auf 114,63 Euro. In Stuttgart trennen sich
die Anleger überwiegend von Calls.
Nach der Kursrallye zu Wochenbeginn kann der DAX heute weiter zulegen. Aktuell notiert das Barometer für den Deutschen Aktienmarkt mit einem Aufschlag von 0,9 Prozent oder 57 Punkten bei 6.321 Zählern. In Stuttgart waren die Anleger aber zunächst skeptisch gestimmt. Von der Euphorie bezüglich der Verstaatlichung der beiden angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die für das Kursfeuerwerk am Montag verantwortlich zeichnete, war nichts mehr zu spüren. Es kam zu Käufen in Put Optionsscheinen und Knock-out Puts. Nachdem sich die Investments nicht wie erwartet entwickelt haben, trennen sich die Anleger wieder von den Puts. Calls werden im Gegenzug gekauft.
Der Euro ist am Dienstag zunächst unter die Marke von 1,41 US-Dollar gefallen. Händler begründeten dies damit, dass der Dollar weiterhin von der Übernahme der beiden großen US-Immobilienfinanzierer durch die US-Regierung profitiere. Zudem laste die sich eintrübende Konjunktur in der Eurozone auf dem Euro, hieß es am Markt. Mittlerweile ist der Euro aber wieder angezogen und notiert bei 1,4187 US-Dollar. Während die Anleger in den vergangenen Tagen immer wieder Calls auf das Wechselkursverhältnis verkauft haben, sind diese heute wieder gesucht.
Die Aktie des DAX-Neulings K+S verliert auch heute wieder an Wert. Aktuell notiert der Titel mit einem Minus von über fünf Prozent bei 63,80 Euro. Damit hat die Aktie seit dem Tageshoch am Montag vergangener Woche fast 20 Euro verloren. Mit den fallenden Kursen in der Aktie verlieren die Calls ebenfalls an Wert. Einige Verkaufslimite wurden ausgelöst und kommen an den Markt. Zugleich gibt es aber auch ein paar Optimisten, die zumindest auf eine kurzfristige Gegenbewegung spekulieren.
Die Finanzwerte gehören heute zu den großen Gewinnern am Markt. Die Allianz Aktie führt mit einem Aufschlag von 3,7 Prozent auf 116,30 Euro die Gewinnerliste beim DAX an. Auf Platz Zwei folgt die Commerzbank mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 17,76 Euro. In Stuttgart kommt es zu Verkäufen in Calls auf die Allianz Aktie.
Der DAX notiert zur Wochemitte leicht im Minus. Aktuell beträgt der Abschlag beim Deutschen Aktienbarometer 21 Punkte oder 0,33 Prozent auf 6.213 Zähler. Das die Marke von 6.200 Punkten noch lange gehalten werden kann, davon gehen die wenigsten Marktteilnehmer in Stuttgart aus. Sie hatten mit einer schwächeren Performance des DAX gerechnet und kaufen seit der Börseneröffnung Put Optionsscheine und Knock-out Puts auf den DAX.
Die Edelmetalle Gold und Silber sind heute erneut unter Druck. Für eine Feinunze Gold werden aktuell 773 US-Dollar bezahlt. Der Preis für eine Feinunze Silber liegt unter der Marke von 12 Dollar auf einem neuen 12-Monats-Tief. Insbesondere Silber hat in den vergangenen Tagen unter Preisrückgängen gelitten, für die unter anderem die Erholung des US-Dollars verantwortlich gemacht wird. Aber auch die Inflationssorgen spielen eine wichtige Rolle bei der Preisentwicklung der Edelmetalle. Sie sind etwas aus dem Markt gewichen, derzeit stehen wieder die Wachstumssorgen im Mittelpunkt. Mit den fallenden Notierungen kamen einige Verkaufsorders in Calls an den Markt. Zugleich gibt es aber auch Anleger, die auf dem aktuellen Niveau zumindest die Chance auf eine kurzfristige Gegenbewegung sehen und in Call Optionsscheine und Knock-out Calls auf die Feinunze Gold und Silber einsteigen.
Kursverluste im Finanzsektor haben die Aktienkurse an der Wall Street am Dienstag sehr schwach schließen lassen. Spekulationen um die finanzielle Stabilität der Investmentbank Lehman Brothers ließen den Kurs der Aktie zeitweise um über 40% einbrechen und zogen auch den übrigen Sektor in die Tiefe. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte fiel um 2,4% bzw. 280 Punkte auf 11.231. In Stuttgart verabschieden sich heute einige Anleger von ihren Knock-out Puts auf den Dow Jones Index. Es kommt zu Gewinnmitnahmen.
Nach den Kursgewinnen zu Wochenbeginn notiert die Allianz-Aktie heute etwas leichter bei 112,68 Euro. Händler begründen dies mit Gewinnmitnahmen. In Stuttgart spekulieren einige Anleger aber auf weiter steigende Notierungen und steigen in Calls auf den Finanzwert ein.
Am Deutschen Aktienmarkt kommt es heute zu weiteren Kursabschlägen. Bei 6.137 Zählern notiert der DAX aktuell. Dies entspricht einem Abschlag von 1,16 Prozent oder 72 Punkten. Obwohl die Stimmung im Finanzbereich angeschlagenen ist, präsentierten sich die Anleger zunächst recht optimistisch in Stuttgart. In Puts bot sich ein gemischtes Bild, es kam zu Käufen und Verkäufen gleichermaßen. In Calls, also in Produkten mit denen die Anleger an einem DAX Anstieg partizipieren könnten, wurden größtenteils Käufe festgestellt. Mit dem weiter nachgebenden DAX sind einige Anleger wieder aus Calls ausgestiegen, Puts sind um die Mittagszeit gesucht.
Die Edelmetalle Gold und Silber sind auch heute weiter unter Druck. Für eine Feinunze Gold werden aktuell 745 US-Dollar bezahlt. Der Preis für eine Feinunze Silber liegt unter der Marke von 11 Dollar bei 10,70 US-Dollar. Die Verluste werden einerseits mit dem weiteren Anstieg des US-Dollar begründet. Am Markt kursieren aber auch die Gerüchte, dass sich einige Fonds aus dem Rohstoffmarkt zurückziehen und damit die Preise drücken. In Stuttgart kommen mit den fallenden Notierungen bei Gold und Silber einige Anleger aus ihren Call Optionsscheinen und Knock-out Calls heraus.
Der Euro ist gegenüber dem US-Dollar erstmals seit einem Jahr unter die Marke von 1,39 US-Dollar gefallen. Als einer der Gründe wird der deutliche Ölpreisrückgang in den vergangenen Tagen angeführt. Aber auch die erwartete Konjunkturabkühlung in der Eurozone hat einige Investoren dazu bewogen, sich von Euro-Positionen zu trennen. Der schwache Euro sorgt entsprechend für Kursverluste in Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro/US-Dollar. Es kommt zu Verkäufen in Calls.
Im Übernahmekampf um die Deutsche Postbank gibt es heute Neuigkeiten. Laut übereinstimmenden Berichten könnte die Deutsche Bank knapp 30 Prozent der Postbank-Aktien übernehmen und sich zugleich ein Vorkaufsrecht sichern. Die Postbank-Aktie reagiert mit deutlichen Kursabschlägen von über vier Prozent. In Stuttgart kommt es zu Verkäufen in Calls auf den Finanztitel.
Zum Wochenschluss kann der DAX Kursgewinne erzielen. Bei 6.209 Zählern notiert das Barometer für den Deutschen Aktienmarkt aktuell. Dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent oder 31 Zählern. Die Stimmung an den Finanzmärkten war nach den zuvor recht turbulenten Tagen zunächst wieder ganz gut. Die Hoffnung auf eine Rettung der angeschlagenen US-Investmentbank Lehman Brothers trieb den deutschen Aktienmarkt in den ersten Handelsstunden. Neuengagements auf den DAX wurden sowohl in Calls, als auch in Puts getätigt. Mittlerweile herrscht wieder Verunsicherung über die weitere Entwicklung von Lehman Brothers und die Anleger halten sich mit Neuengagements etwas zurück.
Im Fokus auf dem deutschen Parkett stehen heute die Titel der Postbank, der Deutschen Post und der Deutschen Bank. Wie bekannt wurde, übernimmt die Deutsche Bank für fast 2,8 Mrd. Euro 29,75 Prozent der Postbank. Dies teilten die Deutsche Bank und der Postbank-Mutterkonzern Deutsche Post mit. Damit wird die größte Deutsche Bank größter Einzelaktionär der Postbank. Den Preis bezahlt die Deutsche Bank in bar. Der Einstieg wird im ersten Quartal des kommenden Jahres vollzogen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichts- und Kartellbehörden sowie der Bundesregierung. In der Aktie der Postbank kommt es zu deutlichen Kursverlusten von über vier Prozent auf 43,73 Euro. In Stuttgart waren am Morgen einige Anleger in Calls auf die Postbank eingestiegen und hatten auf Kursgewinne in der Aktie gehofft.
Notierte der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern zeitweise noch unter der Marke von 1,39 US-Dollar, und damit auf einem 12-Monats-Tief, hat er nun die Marke von 1,40 US-Dollar zurückerobert. Marktbeobachter führen die Erholung des Euros auf die schwachen US-Konjunkturdaten am Donnerstag zurück. Die Experten der Commerzbank sehen darin aber lediglich eine Verschnaufpause. Im Derivatebereich sind einige Anleger der gleichen Meinung und steigen in Puts auf das Wechselkursverhältnis ein.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben den DAX zum Wochenstart zwischenzeitlich unter die Marke von 6.000 Zählern gedrückt. Aus den USA kamen zahlreiche Nachrichten, die für ein regelrechtes Beben an den Finanzmärkten gesorgt haben: Die schwer angeschlagene Investmentbank Lehman Brothers steht vor dem Aus und beantragte am Montagmorgen Gläubigerschutz. Die Bank of America übernimmt die ebenfalls angeschlagene drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch. Der Kaufpreis liege bei rund 50 Mrd. US-Dollar in Aktien, teilten die Unternehmen am Montagmorgen mit. Die US-Notenbank kündigte Maßnahmen zur Stützung der Finanzmärkte an. Zehn führende internationale Banken bildeten einen 70 Mrd. US-Dollar schweren Fonds, um sich gegenseitig aus möglichen Liquiditätsengpässen zu helfen. Dazu gehört auch die Deutsche Bank. Mit den fallenden Notierungen kamen in Stuttgart einige Anleger aus ihren Calls heraus. Neuengagements werden aber sowohl in Calls, als auch in Puts getätigt. Neben den Anlegern, die darauf spekulieren, dass der DAX weiter nachgibt, sind also auch noch Optimisten am Markt zu finden.
Bei den deutschen Banktiteln kommt es ebenfalls zu deutlichen Kursabschlägen. Die Commerzbank verliert aktuell 11,8 Prozent auf 15,45 Euro, die Postbank 6,8 Prozent auf 39,98 Euro, bei der Deutschen Bank beträgt der Abschlag 9,2 Prozent auf 52,57 Euro. Während Calls auf die Postbank verkauft werden, präsentiert sich in Produkten auf die Deutsche Bank ein gemischtes Bild. Einzelne steigen in Calls ein, vermehrt sind aber Puts gesucht.
Die Edelmetalle Gold und Silber profitieren von den Turbulenzen und können zulegen. Eine Feinunze Gold ist aktuell 775,70 US-Dollar wert, Silber notiert bei 10,87 US-Dollar. In Stuttgart sind Calls sowohl auf Silber, als auch auf Gold gesucht.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten setzen sich auch am Dienstag weiter fort. Mit den
negativen Vorgaben aus den USA und aus Asien verliert das Barometer für den Deutschen
Aktienmarkt heute erneut. In den USA hatte der Dow Jones Index mit einem Minus von über
500 Punkten oder 4,4 Prozent den größten Tagesverlust seit 09/11 erfahren. Der NASDAQ
büsste 3,6 Prozent auf 2.179 Zähler ein. Aktuell beträgt der Abschlag beim DAX 97 Punkte oder
1,61 Prozent auf 5.967 Zähler. In Stuttgart stehen mehrheitlich die Put Produkte im Fokus.
Einige Anleger können bereits Kursgewinne realisieren und trennen sich von Put
Optionsscheinen und Knock-out Puts. Heute Abend um 20.15 Uhr gibt die US-Notenbank Fed
bekannt, wie es mit den Leitzinsen in den USA weitergeht. Viele Marktteilnehmer hoffen
aufgrund der Turbulenzen auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 1,75 Prozent.
Bei den deutschen Banktiteln kommt es wieder zu deutlichen Kursabschlägen. Die
Commerzbank führt erneut die Verliererliste beim DAX an und verliert aktuell 8,5 Prozent auf
14,54 Euro. Dahinter folgt die Postbank mit einem Minus von fast acht Prozent auf 36,57 Euro,
bei der Allianz beträgt der Abschlag 4,2 Prozent auf 99,50 Euro. In Stuttgart trennen sich erneut
einige Anleger von ihren Calls auf die Finanzwerte. In Calls auf die US-Investmentbank Goldman
Sachs kommt es allerdings zu Käufen. Die Bank wird um 14.30 Uhr ihre Quartalszahlen
veröffentlichen.
Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Notverkauf von Merrill Lynch haben
in den USA am Montag zu deutlichen Kursverlusten geführt. Vor allem Finanzwerte waren
hiervon betroffen. Im Derivatehandel trennen sich nun Anleger von ihren Puts auf den Dow
Jones Index und können sich über Kursgewinne freuen.
Die positiven Nachrichten aus den USA haben dem DAX zunächst zu einem freundlichen Start in
den neuen Handelstag verholfen. Die Rettung des US-Versicherungsriesen AIG hatte an der Wall
Street bereits für ein grünes Vorzeichen gesorgt. Die US-Regierung stellt dem angeschlagenen
Unternehmen für zwei Jahre einen Kredit von bis zu 85 Milliarden US-Dollar zur Verfügung und
übernimmt als Sicherheit knapp 80 Prozent von AIG. Die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf
eine Leitzinssenkung in den USA wurden allerdings enttäuscht. Nach der positiven
Handelseröffnung stieg der DAX bis auf 6.035 Zähler an, drehte zwischenzeitlich aber wieder ins
Minus. Derzeit notiert das Aktienbarometer mit einem Aufschlag von 0,46 Prozent oder 27
Punkten bei 5.992 Zählern. Nachdem in den vergangenen Tagen Put Produkte im Fokus der
Anleger standen, sind heute die meisten Akteure optimistisch gestimmt. Call Optionsscheine
und Knock-out Calls auf den DAX sind gesucht.
In den einzelnen Finanzwerten trauen sich nun wieder einige Anleger an den Markt und
spekulieren auf eine Gegenbewegung. Die Allianz Aktie ist aktuell leicht im Plus mit einem
Aufschlag von 2,6 Prozent auf 100,82 Euro, die Commerzbank legt 4,08 Prozent auf 14,54 Euro
zu. Innerhalb einer Woche hatte die Commerzbank Aktie 19 Prozent verloren, innerhalb eines
Monats über 30 Prozent. Bei der Allianz beträgt das Minus auf Wochenbasis 12 Prozent.
Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten haben die Nachfrage nach Anleihen erhöht und in
den vergangenen Tagen für steigende Notierungen gesorgt. Mit der leichten Erholung am
Gesamtmarkt geht es heute wieder etwas nach unten. Beim Bund-Future beträgt das Minus
aktuell 0,5 Prozent oder 58 Basispunkte auf 114,86 Zähler. In Puts auf die 30-jährige USStaatsanleihe
kommt es zu Verkäufen.
Der Deutsche Aktienmarkt präsentiert sich erneut schwankungsfreudig. Nach einem
zwischenzeitlichen Kursabschlag notiert der DAX mittlerweile wieder im Plus. Derzeit beträgt der
Gewinn 82 Punkte oder 1,41 Prozent auf 5.943 Zähler. Im Derivatebereich ist heute ein bunt
gemischtes Bild zu beobachten. Die Positionen sind in diesem volatilen Markt oft nur von sehr
kurzer Haltedauer.
Ein wenig Unterstützung für den Markt kam von einer koordinierten Aktion der europäischen
Zentralbanken. Die EZB, die Bank of England (BoE) und die Schweizer Nationalbank (SNB) gaben
gemeinsam mit der US-Notenbank Fed mit Börsenbeginn neue Dollar-Geldspritzen bekannt. Die
drei Notenbanken pumpen erneut Milliarden von Dollar in den Geldmarkt, um die Liquidität an
den weltweiten Finanzmärkten zu verbessern.
Der Goldpreis hat gestern den größten Anstieg in seiner Geschichte verbuchen können. Bereits
zu Wochenbeginn waren die Anleger in Calls auf die Edelmetalle Gold und Silber eingestiegen
und hatten gehofft, dass diese von den Turbulenzen an den Finanzmärkten profitieren können.
Gestern dann kam der erhoffte Anstieg und in Stuttgart waren erneut Calls gesucht. Auch heute
legen die Preise weiter zu, Calls sind begehrt. Für eine Feinunze Gold werden aktuell 883 USDollar
gezahlt, Silber notiert bei 12,87 US-Dollar.
In Stuttgart spekulieren einige Anleger erneut auf eine Erholung der gebeutelten Bankwerte. So
werden unter anderem Calls auf die Aktien der Commerzbank und der Allianz gekauft. Am
Markt kursieren Gerüchte, dass die Übernahme der Dresdner Bank abgeblasen werden könnte.
Obwohl die Commerzbank beteuerte, dass die Übernahme der Dresdner Bank wie geplant
durchgeführt werde, konnten die Aktien die Verluste zunächst kaum eindämmen. Aktuell ist die
Commerzbank Aktie allerdings wieder 3,4 Prozent im Plus, bei der Allianz beträgt der Abschlag
noch 2,1 Prozent auf 92,60 Euro.
Der Deutsche Aktienmarkt startet heute mit großen Kursgewinnen in den Handelstag und notiert mittlerweile sogar wieder über 6.100 Punkte, was einem Plus von rund 4 % entspricht. Hoffnungen auf Staatshilfe für die angeschlagenen US-Banken haben die amerikanischen Indizes nach anfänglichen Kursabschlägen ins Plus drehen lassen und sorgen am heutigen Morgen für spürbare Erleichterung unter den Anlegern an der EUWAX. Die Anleger verkaufen die in den vergangenen Tagen vorwiegend im Dax aufgebauten Long-Positionen und realisieren zum Teil beträchtliche Kursgewinne.
Nachdem größten Kursanstieg des Goldes in den vergangenen Tagen sehen die Anleger an der EUWAX hier nun vermehrt eine Gelegenheit wieder antizyklisch auf eine Gegenbewegung zu spekulieren und investieren in Put-Knock-Out Produkte. Für eine Feinunze Gold werden aktuell 832 US-Dollar gezahlt, die von den Anlegern favorisierten Barrieren und Basispreise bei den Put-Derivaten liegen zumeist knapp unterhalb der 1.000 $ Marke.
Auch bei den in dieser Woche arg gebeutelten Bank- und Versicherungswerten nutzen die Anleger in Stuttgart momentan die Gunst der Stunde und verkaufen ihre Long-Positionen angesichts der aktuell durchweg höher notierenden Aktienkurse der Banken und Versicherungen in Europa.
Bei BASF setzen die Anleger auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends der vergangenen Tage, zumal BASF jüngst ankündigte, die Polystyrol Produktion in Europa zu drosseln.
Die Aktie selbst notiert im Zuge des positiven Marktumfelds knapp 3 % fester 33,70 €, meist gehandeltes Short Derivat auf BASF ist heute ein Knock-Out Put mit Basispreis 45,22 €.
Bei Volkswagen nutzen die Anleger den zehnprozentigen Kursrückgang auf aktuell 273 € zum Verkauf der Put-Optionsscheine, welche in den vergangenen Tagen von den EUWAX-Anlegern aufgebaut wurden, auch bei Calls auf Allianz kommt es im Tagesverlauf vermehrt zu Gewinnmitnahmen. Die Aktie notiert deutlich fester bei 101,35€, was einem Plus von 13% gleichkommt.
Nach der turbulenten Vorwoche notierte der DAX am Mittag nur leicht verändert bei 6.164
Punkten mit 25 Punkten bzw. 0,4 Prozent im Minus. Die Börsianer warten augenscheinlich
auf Details zum geplanten Rettungspaket für die angeschlagenen US-Banken. An der
EUWAX war wohl auch deshalb zunächst kein eindeutiger Anlegertrend in Bezug auf DAXScheine
erkennbar.
Nachdem die K+S-Aktie in den DAX aufgestiegen ist und dort seit heute die TUI-Aktie
ersetzt, schichteten augenscheinlich einige institutionelle Anleger ihre Positionen um. Da
einige Fonds den DAX abbilden, müssen sie bei einer Veränderung der
Indexzusammensetzung die neu aufgenommenen Aktien zukaufen. Die K+S-Aktie gewann
bis zum Mittag rund zwei Prozent auf 58,14 Euro. Derivateanleger kauften Call-
Optionsscheine und spekulieren mit diesen auf weitere Kursgewinne.
Nach dem jüngsten Höhenflug der VW-Aktie spekulieren nun einige Marktteilnehmer mit
Put-Optionsscheinen auf fallende Kurse. Am Mittag lag die Notierung bei 257,60 Euro mit
1,68 Prozent im Minus.
In Bezug auf Finanzwerte waren hingegen Calls gesucht. Scheine auf die Allianz standen
besonders im Mittelpunkt des Interesses. Die Aktie notierte am Mittag bei 104,49 Euro mit
knapp vier Prozent im Plus.
Die anhaltende Skepsis über das Rettungspaket der US-Regierung für die amerikanischen
Banken sorgte erneut für Abwärtsdruck bei den Finanzwerten. Dies zog auch den DAX
nach unten. Das deutsche Börsenbarometer notierte am Mittag bei 6.050 Punkten mit 0,9
Prozent im Minus. An der EUWAX kam es zwar zu einigen Spekulationen in Bezug auf DAXScheine,
ein klarer Anlegertrend war dabei allerdings nicht erkennbar.
Die US-Regierung und der US-Kongress hatten gestern erbittert um die Details zum
geplanten Rettungspaket gestritten. Experten zufolge könnten sich die Beratungen bis zur
kommenden Woche hinziehen.
Die Aktie der Deutschen Bank verlor bis zum Mittag knapp sechs Prozent an Wert auf 52,27
Euro. Eine Reihe von Marktteilnehmern agierte antizyklisch. Es waren vor allem Call-
Optionsscheine mit einer Restlaufzeit bis zum Juni 2009 gesucht.
Der Ölfuture der Sorte WTI zur Auslieferung im Oktober verzeichnete am gestrigen Abend
den stärksten Anstieg aller Zeiten innerhalb eines Tages und notierte zeitweise deutlich
über der 120-US-Dollar-Marke. Allerdings hatte dieser Future gestern seinen letzten
Handelstag. Die nächstfälligen Kontrakte reagierten kaum. So notierte der November-
Future der Sorte WTI am heutigen Mittag bei 107,47 US-Dollar. Ein Fass der Sorte Brent zur
Auslieferung im November kostete am Morgen 104,03 US-Dollar. An der EUWAX kam es
vorerst zum Verkauf von Long-Zertifikaten auf das Brent Crude Oil. Gleichzeitig wurden Put-
Optionsscheine auf den März-Kontrakt 2009 der Sorte WTI gekauft.
Der US-Dollar geriet wegen der Sorgen über das Rettungspaket für die angeschlagene USFinanzbranche
zuletzt deutlich unter Druck. Im fernöstlichen Handel erreichte der Euro
somit zeitweise Kurse von mehr als 1,4850 US-Dollar. Am Mittag notierte die
Gemeinschaftswährung bei 1,4789 US-Dollar. Derivateanleger nahmen bereits am Morgen
Gewinne bei Bull-Zertifikaten mit. Gleichzeitig wirkte sich die Empfehlung eines
Börsenbriefes für Short-Zertifikate aus. Viele Investoren spekulieren nun also auf fallende
Euro-Kurse.
Sorgen um eine Verzögerung des US-Rettungspakets für die Finanzbranche belasteten gestern die Wall Street. Nach den erbitterten Diskussionen um die Details der Maßnahmen zwischen US-Regierung und US-Congress am Montag meldete gestern auch der US-Senat massive Bedenken an. Der Dow-Jones-Index schloss bei 10.854 Punkten mit 1,47 Prozent im Minus. Nachdem bekannt wurde, dass der US-Multimilliardär Warren Buffett bei Goldman Sachs fünf Milliarden US-Dollar investiert habe, schöpften die Börsianer heute Morgen neuen Mut. Derivateanleger kauften deshalb Knock-out-Calls auf den Dow-Jones-Index.
Der DAX legte zu Handelsbeginn zu und notierte im Hoch bei 6.109 Punkten. Bis zum Mittag pendelte sich der Index aber im Bereich seiner Schlussnotierung von gestern (6.068 Punkte) ein. In dieser Phase gab es beim Derivatehandel in Bezug auf DAX-Scheine keinen eindeutigen Trend.
Der schlecht ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex belastete den Börsenhandel kaum. Angesichts der Finanzkrise hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft deutlich eingetrübt. Die Firmen sind mit einem Blick in die Zukunft demzufolge so skeptisch wie seit Anfang 2003 nicht mehr. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im September auf 92,9 Punkte (August: 94,8).
Die Aktie der Münchener Rück profitierte von einer Studie der Analysten von JP Morgan. In dieser wird der europäische Versicherungssektor beleuchtet. Im Ergebnis gab es eine Kaufempfehlung für die Aktien der Swiss Re und Münchener Rück. Das Kursziel für den Münchener Rückversicherer betrage nun 149 Euro. Die Aktie legte daraufhin um 4,65 Prozent auf 108,84 Euro zu. An der EUWAX kam es zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen.
Calls auf die Deutsche Bank waren hingegen weiter gesucht. Die Aktie notierte am Mittag bei 54,44 Euro mit 1,14 Prozent im Plus.
Außerdem hielten die starken Käufe bei Put-Optionsscheinen und Knock-out-Puts auf die VW-Aktie an. Diese notierte am Mittag bei 264,86 Euro mit 1,17 Prozent im Minus.
Der DAX startete zunächst nur leicht verändert in den Handelstag. Händlern zufolge hielten sich viele Anleger noch zurück, weil der Ausgang der Beratungen in den USA über das Rettungspaket für die Finanzbranche unsicher sei. Unterdessen zeichnete der deutsche Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ein dramatisches Bild der aktuellen Finanzkrise. In einer Regierungserklärung sagte er, dass die ernste globale Finanzkrise tiefe Spuren hinterlassen werde. Das Weltfinanzsystem stehe vor tief greifenden Veränderungen, in deren Folge die USA ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren werde.
An der EUWAX setzte die Mehrheit der Investoren am Morgen dennoch auf kurzfristig steigende Kurse beim DAX. Und tatsächlich konnte das deutsche Börsenbarometer im weiteren Handelsverlauf zulegen und notierte im Hoch bei 6.142 Punkten. Dieser Anstieg genügte den meisten Investoren schon. In dieser Phase wurden also die Gewinne schnell mitgenommen und mit Put-Optionsscheinen und Knock-out-Puts auf fallende Kurse spekuliert. Und auch diese Strategie ging vorerst auf. Nach einer Gewinnwarnung von General Electric gab der Index dann auch wieder nach. Am Mittag notierte der deutsche Leitindex bei 6.086 Punkten nur noch mit 0,56 Prozent im Plus.
Zu Gewinnmitnahmen kam es bei Put-Optionsscheinen und Knock-out-Puts auf die Volkswagen-Aktie. Diese lag am Morgen im Tief bei 240 Euro mit knapp fünf Prozent im Minus. Am Mittag betrug der Verlust noch rund drei Prozent auf 244,50 Euro.
Ein Internet-Börsenbrief empfahl heute Knock-out-Calls auf den S&P-500-Index zum Kauf. Eine Reihe von Marktteilnehmern folgte dieser Empfehlung. Der S&P 500 schloss gestern bei 1.185 Punkten mit 0,2 Prozent im Minus. Nach der Gewinnwarnung von General Electric gaben die US-Futures allerdings nach und deuten eher auf eine mäßige Eröffnung an der Wall Street hin.
Nach der Pleite größten US-Sparkasse Washington Mutual nahm die Verunsicherung an den Märkten erneut zu. Es war der größte Zusammenbruch einer Bank in der Geschichte der USA. Somit startete der DAX bereits mit einem Abschlag von 1,4 Prozent auf 6.090 Punkte in den letzten Handelstag dieser Woche. Dies führte an der EUWAX sofort zur Ausführung zahlreicher Stop-loss-Orders bei Call-Optionsscheinen und Knock-out-Calls. Gleichzeitig wurden Put-Optionsscheine und Knock-out-Puts auf den DAX gekauft. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigte sich am Mittag. Der der deutsche Leitindex gab tatsächlich weiter nach und lag nun bei 6.050 Zählern mit zwei Prozent im roten Bereich. In dieser Phase gab es dann erste Gewinnmitnahmen bei den zuvor gekauften Puts auf den DAX.
Antizyklisch reagierten viele Investoren dagegen auf die fallenden Ölpreise. Hier wurden vor allem Long-Zertifikate auf die Sorte Brent gekauft. Der entsprechende November-Future notierte am Mittag in London bei 102,21 US-Dollar mit 2,3 Prozent im Minus.
In Bezug auf den S&P-500-Index sind hingegen weiterhin Knock-out-Calls gesucht. Dies hängt vor allem mit der Empfehlung durch einen Internet-Börsenbrief zusammen. Der S&P 500 schloss gestern in New York bei 1.209 Punkten mit 1,97 Prozent im Plus. Allerdings war die Pleite von Washington Mutual zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Gekauft werden auch heute wieder Call-Optionsscheine auf die Deutsche Bank mit einer Laufzeit bis zum Juni 2009. Die Aktie gab bis zum Mittag allerdings um 3,5 Prozent auf 54 Euro nach.
Mit neuen negativen Nachrichten im Rücken, hat der Deutsche Aktienmarkt zu Wochenbeginn
einen deutlichen Kursrutsch vollzogen. Bis auf 5.846 Zähler fiel der DAX im Tagestief.
Mittlerweile konnte er sich etwas erholen und notiert bei 5.897 Punkten. Dies entspricht einem
Abschlag von 2,7 Prozent oder 165 Punkten. An der EUWAX sind mit den fallenden Kursen
zunächst einige Anleger aus ihren Calls ausgestiegen bzw. wurden ausgeknockt. Mittlerweile
kommen erste Optimisten an den Markt, die zumindest auf eine kurze Gegenbewegung
spekulieren. Einen grundsätzlichen Stimmungswandel erwarten im aktuellen Marktumfeld wohl
die wenigsten Anleger.
Bankwerte stehen heute erneut im Fokus und verbuchen deutliche Kursverluste. Angeführt wird
die Verliererliste von der Aktie der Hypo Real Estate, die über 70 Prozent an Wert verliert auf
4,04 Euro. Kurz vor Eröffnung der europäischen Aktienmärkte hatten die Bundesbank und die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dem angeschlagenen Finanzkonzern
Hypo Real Estate den Rücken gestärkt. Das von einem deutschen Bankenkonsortium geschnürte
Rettungspaket für die Hypo Real Estate, die Informationen zufolge kurz vor dem Aus stand,
sichere die Marktfähigkeit des Immobilien- und Staatsfinanzierers, teilten beide Aufsichts-
Institutionen mit.
Des Weiteren wurde bekannt, dass die angeschlagene britische Hypothekenbank Bradford &
Bingley (B&B) zerschlagen und zum Teil verstaatlicht wird. Um einen Zusammenbruch zu
vermeiden, sollen Presseberichten zufolge B&B-Verbindlichkeiten in Höhe von 63 Mrd. Euro in
Staatshand übergehen, davon allein 52 Mrd. aus risikoreichen Hypotheken. Im Derivatehandel
steigen Anleger in Calls auf die Commerzbank, die Allianz und die Hypo Real Estate ein und
setzen auf eine kleine Gegenbewegung der gebeutelten Banktitel. In Calls auf die Postbank
Aktie kommt es zu Verkäufen.
Nach dem dramatischen Kursrutsch an der Wall Street sind die deutschen Aktienmärkte
verhältnismäßig stabil in den neuen Handelstag gestartet. Am Montagabend war bekannt
geworden, dass das US-Rettungspaket über 700 Milliarden US-Dollar für den angeschlagenen
Finanzsektor in der bisherigen Version gescheitert ist. 228 Abgeordnete im US-Kongress hatten
gegen das Rettungspaket votiert, 205 Parlamentarier stimmten zu. Der Dow Jones Index erlitt
darauf hin den höchsten Tagesverlust seiner Geschichte. Der DAX fiel kurz nach der
Börseneröffnung auf sein Tagestief bei 5.658 Zählern. Mittlerweile hat sich das Barometer für
den Aktienmarkt gut erholt und verbucht bei einem Stand von 5.756 Zählern nur noch einen
Abschlag von 50 Punkten oder 0,87 Prozent. In Stuttgart haben Anleger in Put Produkten heute
Grund zur Freude und einige realisieren schon Kursgewinne. Neuengagements werden
mehrheitlich in Call Optionsscheinen und Knock-out Calls getätigt.
Die Hypo Real Estate, die gestern über 60 Prozent an Wert verloren hat, kann heute wieder
zulegen. Derzeit beträgt das Plus 24 Prozent auf 4,35 Euro. Die Aktie der Commerzbank notiert
dagegen noch immer im Minus bei 10,70 Euro (Minus 2,28 Prozent). Nachdem am Vortag sehr
gute Umsätze in Calls auf die Hypo Real Estate und die Commerzbank verzeichnet wurden,
kommt es auch heute zu Käufen in Calls auf die Commerzbank. Einige Anleger erwarten also
zumindest eine kleine Erholung der gebeutelten Finanzwerte.
Gewinnmitnahmen sind in Puts auf den S&P 500 Index zu beobachten. Der finanzlastige Index
verbuchte gestern den größten prozentualen Verlust seit Oktober 1987.
Nach dem deutlichen Preisrutsch der Rohölsorten Brent Crude Oil und Light Sweet Crude Oil,
kommt es nach anfänglichen Verlusten heute wieder zum Preisanstieg. So kann die US-Sorte
Light Sweet Crude Oil rund 2,4 Prozent auf 98,70 US-Dollar zulegen. In Puts kommt es zu
Verkäufen, Calls sind in Stuttgart dagegen gesucht.
Nach den turbulenten Handelstagen zuvor, präsentiert sich der DAX heute kaum verändert. Aktuell notiert das Barometer für den Deutschen Aktienmarkt bei 5.808 Zählern. Dies entspricht einem Minus von 22 Punkten oder 0,39 Prozent. Die Vorgaben aus den USA waren positiv und unterstützen die Stimmung am Aktienmarkt. Nach dem Schock über die Ablehnung des US-Bankenhilfspaketes im Repräsentantenhaus keimt Hoffnung auf eine Einigung noch in dieser Woche. Am Abend unternimmt der US-Kongress einen weiteren Anlauf zur Rettung des taumelnden Finanzsektors. In Stuttgart überwogen heute Morgen zunächst die Skeptiker. Neuengagements auf den DAX wurden mehrheitlich in Put Optionsscheinen und Knock-out Puts getätigt. Um die Mittagszeit sind Calls auf den Deutschen Gesamtmarkt gesucht.
Nachdem sich die Aktie der Commerzbank im September fast halbiert hat, kommt es heute wieder zum Kursanstieg. Derzeit notiert der Finanzwert mit einem Plus von 10,2 Prozent bei 11,47 Euro. Über ihre Tochter Eurohypo betreibt die Commerzbank Immobilien- und Staatsfinanzierung. Marktakteure hatten ähnliche Probleme wie bei der Hypo Real Estate Tochter Depfa befürchtet und die Aktie auf Talfahrt geschickt. In Stuttgart waren die Anleger aber seit Wochenbeginn in Calls eingestiegen und hatten auf eine Erholung spekuliert. Auch heute kommt es wieder zu Käufen in Calls auf die Commerzbank-Aktie.
Die Aussichten auf eine baldige Verabschiedung des US-Rettungspakets haben den Dollarkurs gestern deutlich angeschoben. Von 1,44 US-Dollar fiel der Euro auf 1,41 US-Dollar. Aktuell ist ein Euro 1,4151 US-Dollar wert. In Stuttgart erwarten die Anleger wieder steigende Euro-Notierungen und steigen in Calls ein.
Nach anfänglichen Verlusten ist der DAX mittlerweile wieder im Plus angekommen. Der Aufschlag beträgt aktuell 0,5 Prozent oder 31 Zähler auf 5.837 Punkte. Börsianer rechnen vor der EZB-Zinsenscheidung heute Nachmittag um 13.45 Uhr mit einem richtungslosen Handel am Deutschen Gesamtmarkt. Eine Leitzinsänderung wird nach den Kommentaren von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zu Wochenbeginn, nun von den wenigsten Marktakteuren erwartet. In Stuttgart stiegen zunächst einige Anleger in Put Optionsscheine und Knock-out Puts ein und spekulierten damit auf fallende DAX-Notierungen. Mittlerweile kommt es in Puts wieder zu Verkäufen.
Der Euro hat seine Verluste gegenüber dem Dollar weiter ausgebaut. Mit den fallenden Euro-Kursen sind in den vergangenen Tagen immer wieder Anleger in Calls eingestiegen und haben auf eine Gegenbewegung spekuliert. Mit dem Fall bis auf 1,3856 US-Dollar im Tagestief, wurden nun einige Verkaufslimite in Calls nach unten durchbrochen und einige Knock-out Calls ausgeknockt. Vereinzelt steigen noch Optimisten in Calls ein.
Bei den Edelmetallen Platin und Silber gehen die Anleger offenbar von steigenden Preisen aus. Calls auf beide Basiswerte sind heute gesucht.
Die Bankwerte machen mit deutlichen Kursaufschlägen auf sich aufmerksam. So legt die Hypo Real Estate Aktie um 26 Prozent auf 5,93 Euro zu. Bei der Commerzbank beträgt der Aufschlag 14,1 Prozent auf 13,81 Euro. An der EUWAX haben einige Anleger Grund zur Freude und können bereits Kursgewinne in Calls auf die Commerzbank Aktie realisieren. Sie waren in den vergangenen Tagen bereits eingestiegen und hatten auf eine Erholung spekuliert. Auch jetzt werden noch Käufe in Calls auf die Commerzbank, aber auch auf die Deutsche Bank registriert.
Mit deutlichen Kursverlusten ist der DAX in die neue Handelswoche gestartet. Derzeit beträgt
der Abschlag über fünf Prozent auf 5.485 Zähler. Beherrschendes Thema auf dem Börsenparkett
ist das neue Rettungspaket für den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. Die am
Sonntagabend bekannt gewordenen Rettungsmaßnahmen für den DAX-Konzern sind zwar
gerade noch so gelungen, doch die Verunsicherung der Anleger ist groß. An der EUWAX sind
mit den fallenden DAX-Notierungen Anleger aus ihren Calls ausgestiegen. Zum Teil wurden die
Verkaufslimite nach unten durchbrochen und die Orders kamen an den Markt. Einige Knock-out
Calls sind allerdings auch ausgeknockt. Anleger die in Puts auf den Deutschen Gesamtmarkt
eingestiegen sind, haben dagegen allen Grund zur Freude und machen teilweise auch schon
Kasse.
Die Verliererliste beim DAX wird von der Hypo Real Estate angeführt. Sie verliert aktuell rund 35
Prozent auf 4,90 Euro. Die Commerzbank büßt 13 Prozent ein auf 12,27 Euro, die Deutsche
Bank über 8 Prozent auf 48,408 Euro. Im Derivatebereich kommt es zu Verkäufen in Calls auf
die Bankentitel.
Der Euro setzt seine Talfahrt heute weiter fort und notiert auf einem neuen Jahrestief unter 1,36
US-Dollar. Es gibt aber Anleger die auf eine Gegenbewegung spekulieren und in Calls auf das
Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar einsteigen.
Bei den DAX Titeln hat es bislang nur der Automobilhersteller Volkswagen auf die Gewinnerliste
geschafft. Rund 1,5 Prozent geht es nach oben auf 281,79 Euro. Entgegen dem Trend, stieg die
Aktie in den vergangenen Wochen deutlich an. Anfang September notierte sie noch bei rund
200 Euro. In Stuttgart sind Puts auf den DAX-Konzern gesucht.
diplomat
06.10.2008, 21:10
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.162.399 (Freitag:
1.323.956) Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 627.655 (760.431), die der
Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 534.744 (563.525). Das Verhältnis Calls zu Puts
betrug 1,17 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (144.008/58.715),
SAP (50.188/20.706) und Nokia (39.425/31.150)
Turbulent verläuft der heutige Handelstag an den Börsen. Die vorbörslichen Indikationen hatten
auf eine positive DAX-Entwicklung hingewiesen und tatsächlich eröffnete der DAX im Plus. Bis
auf 5.502 Zähler konnte das Aktienbarometer für den Deutschen Gesamtmarkt im Tageshoch
klettern. Dann fiel der DAX im Tagestief bis auf 5.300 Zähler. Aktuell notiert der DAX wieder im
Plus bei 5.423 Punkten. Dies entspricht einem Aufschlag von 35 Punkten oder 0,65 Prozent. An
der EUWAX waren zur Börseneröffnung zunächst Calls gesucht und die Anleger hofften
zumindest auf eine technische Gegenbewegung der gestrigen Kursverluste. Mittlerweile
präsentieren die Anleger aber ein gemischtes Bild: Calls und Puts auf den DAX sind
gleichermaßen gesucht.
Die Aktie des Automobilherstellers Volkswagen führt auch heute die Gewinnerliste beim DAX an
und sorgte für allerlei Überraschung. Im Tageshoch stieg der DAX-Titel bis auf 452 Euro an.
Derzeit notiert die Aktie mit einem Plus von 45 Prozent bei 423 Euro. Die deutlichen
Kursgewinne der vergangenen Wochen veranlassten immer wieder Anleger in Puts einzusteigen.
Auch heute wurden bereits Puts gekauft.
Nachdem der Euro gestern auf ein neues Jahrestief bei 1,3443 US-Dollar fiel, notiert er nun
wieder über der Marke von 1,35 US-Dollar. Innerhalb weniger Wochen hat der Euro gegenüber
der US-Währung über 13 Cent an Wert verloren. In Stuttgart verabschieden sich Anleger von
ihren Calls auf das Wechselkursverhältnis Euro / US-Dollar.
Die Vorgaben aus Asien und den USA haben für eine regelrechte Talfahrt am Deutschen
Aktienmarkt gesorgt. So brach beispielsweise der Nikkei-Index zwischenzeitlich um fast zehn
Prozent ein. Beim Hang Seng Index gaben die Kurse um über acht Prozent auf 15.431 Zähler ab.
Bereits zu Börsenbeginn verbuchte der DAX deutliche Kursverluste, im Tagestief rauschte er
dann bis auf 4.870 Zähler nach unten. Mittlerweile hat sich das Aktienbarometer wieder etwas
erholt und notiert mit einem Abschlag von fünf Prozent oder 258 Zählern bei 5.067 Punkten.
Auch wenn die Stimmung an den Finanzmärkten sehr angeschlagen ist, so hat die Heftigkeit der
Abwärtsbewegung doch einige Anleger überrascht. Mit den fallenden Kursen sind über 1.800
Produkte bislang ausgeknockt. Immer wieder steigen Anleger auch in Calls ein und spekulieren
auf eine Gegenbewegung am Deutschen Aktienmarkt.
Anleger in Puts auf den NASDAQ 100 Index haben allen Grund zu Freude und können sich dank
der Abwärtsbewegung gestern in den USA über Kursgewinne freuen. Der NASDAQ 100 fiel um
5,76 Prozent auf 1.329 Punkte.
Die Turbulenzen an den Aktienmärkten haben den für den Anleihenhandel richtungweisenden
Bund-Future-Kontrakt weiter beflügelt. Derzeit notiert er bei 117,69 Punkten. In Calls kommt es
zu Käufen und Verkäufen gleichermaßen.
Die Verliererliste beim DAX wird derzeit von der Allianz Aktie angeführt. Momentan verliert der
Finanzwert rund zehn Prozent auf 77,44 Euro. Mit Calls spekulieren einige Anleger auf eine
Gegenbewegung.
Entspannt präsentiert sich der Deutsche Aktienmarkt am heutigen Handelstag. Das Aktienbarometer ist bereits mit Kursgewinnen in den neuen Börsentag gestartet und konnte bis auf 5.153 Zähler im Tageshoch steigen. Mittlerweile wurde ein Teil der Kursgewinne wieder abgegeben und der Aufschlag beträgt nur noch 0,7 Prozent oder 35 Punkte auf 5.050 Zähler. Wie lange die gute Stimmung am Markt anhält, ist laut Marktexperten fraglich. In Stuttgart stiegen die Anleger heute Morgen zunächst mehrheitlich in Call Optionsscheine und Knock-out Calls auf den DAX ein. Um die Mittagszeit präsentiert sich ein buntes Bild: Calls und Puts auf den Deutschen Aktienmarkt sind gesucht.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben in den vergangenen Tagen immer wieder Anleger in den sicheren Hafen der Edelmetalle getrieben. Der Preis für eine Feinunze Gold hat hiervon profitiert und stieg gestern bis auf 920 US-Dollar. Mit der heutigen Erholung an den Aktienmärkten kommt es zum Preisrückgang. Derzeit ist eine Feinunze Gold 889,40 US-Dollar wert. An der EUWAX steigen einige Anleger aus ihren Gold-Produkten aus.
Bei den meisten Finanztiteln kommt es nach den deutlichen Kursabschlägen in den Tagen zurvor, heute wieder zur Erholung. So legt die Commerzbank Aktie aktuell 8,5 Prozent auf 10,81 Euro zu. Bei der Hypo Real Estate geht es um 9,2 Prozent nach oben auf 4,50 Euro. Einzelne Anleger steigen in Calls auf Finanzwerte ein und spekulieren auf weiter steigende Kurse.
Der Energie-Konzern E.ON führt derzeit die Verliererliste im DAX an. Händler begründeten die Verluste insbesondere mit einem 'Handelsblatt'-Artikel, wonach E.ON in Russland auf Probleme stößt. Danach verläuft die Integration des russischen Stromproduzenten OGK-4 äußerst schleppend. In Stuttgart sind Calls auf die E.ON Aktie gesucht.
EUWAX-Trends am Mittag vom Freitag, 10. Oktober 2008
Nach massiven Kursverlusten an den Börsen in New York und Tokio stürzt auch der deutsche Aktienmarkt am Freitag weiter in die Tiefe. Der DAX fiel kurz nach der Eröffnung um mehr als zehn Prozent auf 4364 Punkte, den tiefsten Stand seit Ende Mai 2005. Mittlerweile hat sich das Aktienbarometer wieder etwas stabilisiert und notiert derzeit bei 4.498 Punkten. Dies entspricht einem Abschlag von knapp 8 Prozent oder 390 Punkten. Der Handel im Derivatebereich verläuft heute wieder turbulent. Mit den fallenden Kursen sind zahlreiche Knock-out Produkte auf den DAX, aber auch auf Einzelwerte ausgeknockt. In Stuttgart präsentieren sich viele Anleger aber auch vorsichtig und sichern sich mit entsprechenden Verkaufslimiten ab. Anleger, die in Puts investiert sind, haben bei dieser Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten allen Grund zur Freude.
Mit der Unsicherheit an den Märkten kann der Preis für eine Feinunze Gold wieder etwas zulegen. Derzeit geht leicht nach oben auf 916 US-Dollar. Die Anleger präsentieren heute ein gemischtes Bild in Produkten auf die Feinunze Gold: Einige Anleger kaufen Calls und hoffen auf einen weiteren Preisanstieg, andere trennen sich von ihren Gold-Investments.
Puts auf die Aktie der Deutschen Telekom werden derzeit verkauft. Die Aktie verbucht aktuell einen Abschlag von 9,28 Prozent auf 9,38 Euro.
Calls auf den Finanzkonzern Allianz, sowie auf die französische Bank BNP Paribas sind gefragt. Nach den deutlichen Kursverlusten bei den Finanzwerten, sehen einige Anleger offensichtlich Erholungspotential.
Nach den Turbulenzen der vergangenen Woche mit einem Verlust von 22 Prozent im DAX
startete der deutsche Aktienmarkt mit kräftigen Gewinnen in die neue Börsenwoche. So
notierte das deutsche Börsenbarometer am Nachmittag bei 4.885 Punkten mit 7,5 Prozent
im Plus. Die Mehrheit der Derivateanleger hält das derzeitige Niveau nach den am
Wochenende verabschiedeten EU-Leitlinien zur Rettung der angeschlagenen Finanzbranche
offensichtlich für sehr attraktiv und kaufenswert. In den Nachmittagsstunden nahm die
Nachfrage bei Long-Zertifikaten auf den DAX und auf diverse Scheine, die sich auf Aktien
beziehen, zu. Dabei werden allerdings nur selten größere Kauforders platziert. Stattdessen
sorgen viele kleine Aufträge für ein reges Handelsgeschehen.
Die Bundesregierung will die deutsche Finanzbranche mit insgesamt 470 Milliarden Euro
abschirmen. Dabei soll es eine direkte Kapitalspritze von 70 Milliarden Euro geben.
Nach dieser Meldung gehörten vor allem die Finanztitel zu den größten Gewinnern des
Tages. So notierte die Aktie der Deutschen Bank am Nachmittag bei 34,40 Euro mit mehr
als zehn Prozent im Plus. Auf diesem Niveau kam es bei entsprechenden Call-
Optionsscheinen und Knock-out-Calls am Nachmittag zu einer Reihe weiterer Käufe. Die
Allianz-Aktie erholte sich um 6,5 Prozent auf 75,65 Euro. Auch hier wurden überwiegend
Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft.
diplomat
14.10.2008, 21:43
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.750.167 (Montag:
1.548.034) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug
1.011.546 (819.079), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 738.621 (728.955).
Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,36 zu eins. Die meistgehandelten Werte
waren Allianz (155.765/83.089), Deutsche Telekom (147.662/81.591) und ABB
(58.986/50.903).
diplomat
16.10.2008, 14:20
16. Oktober 2008 Trends am Mittag
Deutliche Verluste am Mittwoch Nachmittag und am heutigen Morgen haben die Anleger erneut stark verunsichert. Der DAX fiel kurz nach Handelsbeginn zunächst auf 4.546 Punkte. Im weiteren Verlauf erholte sich das deutsche Börsenbarometer aber wieder und lag am Mittag bei 4.758 Zählern mit 2,1 Prozent im Minus. Angesichts dieses Marktumfeldes bildete sich beim Handel mit verbrieften Derivaten auf den DAX nur sehr schleppend ein Trend heraus. In den Mittagsstunden setzte die Mehrheit der Marktteilnehmer aber auf steigende Kurse beim DAX. Insgesamt kam es auch bei Scheinen auf Einzeltitel zur Ausführung zahlreicher Stop-loss-Orders. So trennten sich viele Investoren u.a. von Bull-Zertifikaten auf MAN. Die Aktie verlor bis zum Mittag 4,3 Prozent auf 38,37 Euro. Die Spekulationen, auf fallende Kurse der VW-Aktie zu setzen, sind einmal mehr schief gegangen. Volkswagen-Papiere verteuerten sich am Morgen zeitweise auf 428 Euro. Daraufhin trennte sich eine Reihe von Anlegern von ihren zumeist erst gestern erworbenen Short-Zertifikaten, die innerhalb weniger Stunden rund die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Auch Put-Optionsscheine wurden mit Verlusten wieder verkauft. Am Mittag notierte die Volkswagen-Stammaktie bei 406,99 Euro mit 4,11 Prozent im Plus. Gesucht waren hingegen Call-Optionsscheine auf K+S. Offensichtlich hält eine Reihe von Investoren das aktuelle Niveau für eine interessante Einstiegsmöglichkeit. Die K+S-Aktie lag am Mittag bei 36,87 Euro mit fünf Prozent im Minus. Quelle: boerse-stuttgart AG
Die Vorgaben aus den USA ließen auf eine festere Eröffnung des deutschen Aktienmarktes
schließen. Somit kaufte eine Reihe von Investoren an der EUWAX direkt zu Handelsbeginn
Long-Zertifikate auf den DAX. Und tatsächlich legte das deutsche Börsenbarometer
zunächst bis auf 4.828 Punkte zu. Am Mittag pendelte der Index im Bereich von 4.725
Punkten mit 2,2 Prozent im Plus. Am Anlegerverhalten änderte dies wenig. Es wurden
überwiegend Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft. Allerdings verlief der Handel
nun relativ ruhig und zurückhaltend. Nach dieser anstrengenden Börsenwoche möchten
sich augenscheinlich nicht mehr so viele Anleger neu positionieren, sondern erstmal das
Wochenende für eine Verschnaufpause nutzen.
Die Volkswagen-Aktie scheint hingegen ein Eigenleben zu besitzen. Sie notierte am Mittag
bei 364 Euro mit 8,7 Prozent im Minus. Dies ermutigte viele Derivateanleger erneut, mit
Short-Zertifikaten und Put-Optionsscheinen auf fallende Kurse zu spekulieren.
Die Postbank-Aktie legte hingegen bis zum Mittag um mehr als sechs Prozent auf 22 Euro
zu. Dies führte vorerst zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen bei Knock-out-Calls.
Gesucht waren hingegen Call-Optionsscheine auf K+S. Die Aktie rutschte heute um mehr
als fünf Prozent auf 33,63 Euro ins Minus, nachdem Analysten das Papier herabgestuft
hatten. Merrill Lynch bewertet die K+S-Aktie mit „Neutral“ und die UBS korrigierte das
Kursziel von 115 Euro auf 70 Euro nach unten.
Die Vorgaben aus Japan haben auch dem deutschen Aktienmarkt Rückenwind verliehen. So
stieg der DAX bis zum Mittag um 1,25 Prozent auf 4.841 Punkte. Der Tageshöchstkurs war
am Morgen allerdings bei 4.941 Zählern festgestellt worden. Der NIKKEI-225-Index hatte
zuvor in Tokio bei 9.005 Punkten mit 3,59 Prozent fester geschlossen. An der EUWAX
setzte die Mehrheit der Anleger mit Long-Zertifikaten und Call-Optionsscheinen auf eine
Fortsetzung der Erholung beim DAX.
Die Volkswagen-Aktie war bis zum Mittag mit einem Abschlag von mehr als 13 Prozent auf
309,80 Euro der stärkste Verlierer im DAX. Auf diese Abwärtsbewegung wartet eine Reihe
von Anlegern schon seit Tagen. Viele Marktteilnehmer halten augenscheinlich die VW-Aktie
für überbewertet, nachdem sie in den vergangenen Wochen trotz der Verluste des
Gesamtmarktes gegen den Trend deutlich an Wert gewonnen hatte. Neben weiteren
Käufen bei Short-Zertifikaten und Put-Optionsscheinen kam es bei diesen Produkten auch zu
einigen Gewinnmitnahmen.
Außerdem waren erneut Call-Optionsscheine auf K+S gesucht. Die K+S-Aktie legte bis zum
Mittag um mehr als drei Prozent auf 34,65 Euro zu.
Nachdem die OPEC angekündigt hat, möglicherweise bald ihre Förderquoten um rund
sieben Prozent zu senken, spekulierten viele Investoren auf steigende Ölpreise. Dabei waren
vor allem Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine auf die Sorte Brent gesucht. Der
entsprechende Dezember-Future notierte am Mittag bei 71,55 US-Dollar mit 2,8 Prozent im
Plus.
Trotz hervorragender Vorgaben aus den USA und Japan verzeichnete der DAX bis zum
Mittag nur einen leichten Aufschlag. So notierte der Index bei 4.877 Punkten mit 0,87
Prozent im Plus. Der Dow Jones Industrial Average schloss hingegen gestern in New York
bei 9.265 Punkten mit 4,67 Prozent fester. Auch der NIKKEI 225 legte kräftig zu und
schloss in Tokio bei 9.306 Zählern mit 3,34 Prozent im Plus.
Einer stärkeren Aufwärtsbewegung des DAX wirkt vor allem die VW-Aktie entgegen. Diese
notierte am Mittag bei 245,20 Euro mit fast zwölf Prozent schwächer. Beim Derivatehandel
kam es hier zunächst zu satten Gewinnmitnahmen bei Put-Optionsscheinen und Short-
Zertifikaten.
In Bezug auf den DAX waren dagegen überwiegend Call-Optionsscheine und Knock-out-
Calls gefragt.
Bei den Spekulationen auf Öl hält ebenfalls der Trend von gestern an. Die meisten Anleger
kauften hier vor allem Long-Zertifikate. Der entsprechende Dezember-Future der
Nordseesorte Brent notierte am Mittag bei 71,58 US-Dollar mit 0,6 Prozent im Minus.
Gesucht waren weiterhin auch Call-Optionsscheine auf K+S. Die Aktie legte bis zum Mittag
um 7,4 Prozent auf 37,13 Euro zu.
Quelle: boerse-stuttgart AG
An den Börsen weltweit herrscht heute eher schlechte Laune. Nicht nur die Kurse an den
Märkten in den USA und Japan, sondern auch in anderen Regionen verzeichnen
Minuszeichen. Die chinesischen Indizes notierten sogar auf dem tiefsten Stand seit
mehreren Jahren.
Der DAX verlor bis zum Mittag 3,35 Prozent auf 4.623 Punkte. Allerdings reagierte die
Mehrheit der Derivateanleger darauf antizyklisch. Auch in den Mittagsstunden wurden
überwiegend Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine gekauft, auch wenn viele Investoren
diese Produkte zwischenzeitlich schon mal wieder verkauft hatten, um Verluste zu
begrenzen.
Ein großes Thema ist auch der Euro. Die Gemeinschaftswährung verlor weiter an Wert und
notierte am Mittag bei 1,2848 US-Dollar. Händlern zufolge sollen ausländische Investoren
ihr Geld aus dem Euro-Raum abziehen, um in ihren Heimatländern Kredite begleichen zu
können. An der EUWAX wird jedoch auch hier antizyklisch auf eine technische
Gegenbewegung gesetzt. Dazu wurden vor allem Knock-out-Calls gekauft.
Die Volkswagen-Aktie koppelt sich einmal mehr vom Geschehen ab und liegt gegen den
Trend bei 250,07 Euro mit 3,02 Prozent im Plus. Viele Marktteilnehmer verkauften am
Morgen ihre Short-Zertifikate. Im Laufe des Tages waren aber auch wieder verstärkt Put-
Optionsscheine mit einer Restlaufzeit bis zum Juni 2009 gesucht.
Die Aktien der großen Düngemittelhersteller stehen heute erneut unter Druck. Darunter
leiden auch die Aktionäre der K+S, deren Papiere sich heute um 4,7 Prozent auf 34,05 Euro
verbilligten. An der EUWAX wurden hingegen weiterhin Call-Optionsscheine mit einer
Restlaufzeit bis zum März 2009 gekauft.
Quelle: boerse-stuttgart AG
Panikartige Verkäufe haben an vielen Börsen in der vergangenen Nacht die Kurse stark
unter Druck gesetzt. So fiel auch der brasilianische Bovespa-Index zeitweise um mehr als
zehn Prozent und schloss am Ende bei 35.069 Punkten. Die Bovespa ist die einzige Börse
Brasiliens und mit einem Marktanteil von 70 Prozent der größte Handelsplatz für Aktien in
Lateinamerika. Eine Reihe von Derivateanlegern kaufte heute Morgen Short-Zertifikate auf
den Bovespa-Index. Händlern zufolge seien diese zuvor von einem Börsenbrief empfohlen
worden. Augenscheinlich erwarten die Redeakteure der Publikation weiter fallende Kurse.
Der Dow-Jones-Index verlor in New York 5,69 Prozent auf 8.519 Punkte und der NIKKEI-
225-Index schloss in Tokio bei 8.460 Zählern mit 2,46 Prozent schwächer.
Im Zuge dessen kam der DAX mit einem Abschlag von zwei Prozent am Morgen noch
relativ glimpflich davon. Allerdings gab auch das deutsche Börsenbarometer im weiteren
Verlauf deutlicher nach und notierte am Mittag bei 4.385 Punkten mit vier Prozent
schwächer. Die Reaktionen darauf fielen an der EUWAX gemischt aus. Auch am Mittag war
kein eindeutiger Anlegertrend in Bezug auf den DAX erkennbar. Die Unruhe und Nervosität
ist so groß wie seit Tagen nicht mehr. Offenbar erwarten viele Marktteilnehmer, dass wir
das Jahrestief bei 4.308 Punkten bald noch einmal testen könnten.
Die Allianz-Aktie stand auch heute unter Druck. Das Papier verlor bis zum Mittag 7,4
Prozent an Wert auf 63,80 Euro. Die Börsianer sorgen sich darum, dass die Allianz der
Commerzbank für die Übernahme der Dresdner Bank möglicherweise einen größeren
Kredit bereitstellen werde, falls die von der Commerzbank geplante Kapitalerhöhung
scheitern sollte. Derivateanleger kauften vor allem Short-Zertifikate.
Das aktuelle Niveau wird bei anderen Einzelaktien allerdings zum Kauf von Call-
Optionsscheinen genutzt. So waren Calls auf K+S und auf Solarworld besonders gefragt.
K+S gaben heute nochmals ab und notierten am Mittag bei 31,39 Euro mit 4,88 Prozent im
Minus. Solarworld verloren 9,6 Prozent auf 17 Euro.
Ebenso gesucht waren Call-Optionsscheine auf Gold. Eine Feinunze des Edelmetalls kostete
am Mittag in London 707,10 US-Dollar.
Quelle: boerse-stuttgart AG
diplomat
23.10.2008, 21:04
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.050.395 (Mittwoch:
1.068.358) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 574.665
(495.005), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 475.730 (573.353). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,20 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Allianz (138.941/62.960), ABB (72.287/22.064) und Siemens
(28.991/30.291).
Land unter! Die Stimmung an den Börsen ist katastrophal! Umso wichtiger ist es jetzt, die
Nerven zu behalten…
Am Tokioter Aktienmarkt stürzten die Kurse abermals dramatisch. Der NIKKEI-225-Index
schloss bei 7.649 Punkten mit gewaltigen 9,6 Prozent im Minus. Dabei zeigten sich die
Börsianer vor allem durch eine Gewinnwarnung von Sony schockiert.
Davon ließen sich dann auch die Marktteilnehmer in Europa anstecken. Der deutsche
Leitindex DAX fiel bis zum Mittag um 8,3 Prozent auf 4.145 Punkte. Einerseits führte dies
zur Ausführung zahlreicher Stop-loss-Orders bei Long-Zertifikaten, andererseits gab es auch
eine Reihe von sehr mutigen Anlegern, die in dieser Phase Hebelprodukte auf den DAX
kauften, mit denen sie nun auf eine Gegenbewegung spekulieren. Das am Morgen noch
stark gekaufte Long-Zertifikat auf den DAX mit einer Stop-Schwelle bei 4.120 Zählern
wurde im Tagesverlauf allerdings ausgeknockt.
Einige Investoren konnten auch Gewinne bei Put-Optionsscheinen und Knock-out-Puts
einstreichen. Allerdings hatten nur die wenigsten Börsianer mit diesem Einbruch gerechnet.
Zu Gewinnmitnahmen kam es auch bei Knock-out-Puts auf den Dow Jones Industrial
Average, der gestern in New York bei 8.691 Punkten mit 2,02 Prozent im Minus aus dem
Handel ging.
Bei einigen Einzelwerten kam es zu antizyklischen Käufen. So waren auch Bull-Zertifikate
auf die Allianz-Aktie gesucht, die am Mittag bei 58,50 Euro mit 11,08 Prozent im Minus lag.
Aber auch Call-Optionsscheine auf Solarworld wurden gekauft. Die Aktie hatte in den
vergangenen Tagen besonders stark nachgegeben und notierte auch heute deutlich
schwächer. Das Papier lag am Mittag bei 14,30 Euro mit 12,86 Prozent im Minus.
Quelle: boerse-stuttgart AG
diplomat
11.11.2008, 21:07
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.116.333 (Montag:
1.037.180) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 573.591
(538.540), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 542.742 (498.640). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,05 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Münchener Rück (82.092/76.415), Deutsche Telekom (83.054/46.377) und Allianz
(43.422/50.378).
diplomat
15.11.2008, 13:19
FRANKFURT
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex
sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.087.540 (Donnerstag:
1.179.503) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 562.519
(634.872), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 525.021 (544.631). Das
Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,07 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren
Nokia (95.777/71.213), Allianz (96.476/59.078) und Münchener Rück
(40.331/104.425).
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.320.263 (Montag: 453.692) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 710.628 (251.248), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 609.635 (202.444). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,16 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom <DTE.ETR> (302.592/130.198), Allianz <ALV.ETR> (20.324/88.714) und Porsche <PAH.ETR> (30.796/26.045)./sh/DP/gr
Gewinnmitnahmen drücken DAX
Deutscher Leitindex aber weiter deutlich über 5.000er Marke
Bei ruhigem Handel haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt heute nachgegeben. So notierte der DAX am Nachmittag bei 5.080 Punkten mit 1,2 Prozent im Minus. Nach den enormen Kursgewinnen am Pfingstmontag setzten nun erst einmal Gewinnmitnahmen ein. Diese waren eigentlich bereits für Dienstag erwartet worden. Nun bekommen zahlreiche Derivateanleger mit einem Tag Verspätung Recht. Die vor allem am gestrigen Vormittag erworbenen Put-Optionsscheine und Short-Zertifikate wurden sodann mit Gewinnen verkauft. Gleichzeitig spekuliert die Mehrheit der Investoren nun aber wieder auf steigende Notierungen. Vor allem Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate auf den DAX sind gesucht.
Der Euro erreichte am Morgen mit 1,4337 US-Dollar den höchsten Stand seit fünf Monaten. Händlern zufolge soll eine asiatische Zentralbank als Euro-Käufer am Markt auftreten. Gleichzeitig mehren sich die Sorgen um die Finanzierbarkeit der gigantischen Schulden der USA. Dies setzte zuletzt den US-Dollar unter Druck. Im weiteren Verlauf notierte der Euro dann bei 1,4175 US-Dollar wieder um mehr als 1,50 US-Cent schwächer. An der EUWAX waren dennoch Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate auf den Euro zum US-Dollar gesucht.
Auch bei Call-Optionsscheinen auf K+S war die Nachfrage groß. Die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers lag am Nachmittag bei 54,15 Euro mit 3,3 Prozent im Minus.
Gleiches gilt auch für den Handel mit Scheinen auf die Deutsche Bank. Auch hier waren Calls gesucht, nachdem die Aktie um 2,8 Prozent auf 46,90 Euro nachgegeben hatte.
Außerdem hält die Nachfrage bei Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf die Edelmetalle Gold und Silber weiter an. Der Goldpreis notierte am Nachmittag bei 977 US-Dollar. Eine Feinunze Silber kostete unterdessen 15,85 US-Dollar.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.082.446 (Mittwoch: 893.545) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 529.370 (465.060), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 553.076 (428.485). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,95 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom<DTE.ETR> (170.398/151.591), Allianz<ALV.ETR> (28.964/53.452) und UBS <UBSN.VTX> <UBRA.ETR> (32.115/23.701)./kn/DP/gr
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 953.334 (Mittwoch: 1.227.510) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 490.532 (818.119), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 462.802 (409.391). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,05 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom <DTE.ETR> (84.635/110.129), SAP <SAP.ETR> (68.056/14.827) und Swiss Re <RUKN.VTX> <SCR.FSE> (40.498/39.002)./pu/DP/stw
12. Juni 2009 Trends am Vormittag
Leichte Kursabschläge am deutschen Aktienmarkt
Derivateanleger weiterhin skeptisch gestimmt
Zum Wochenschluss notiert der DAX mit leichten Kursabschlägen bei 5.090 Zählern. Dies entspricht einem Minus von 17 Punkten oder 0,3 Prozent. Die Nachrichtenlage ist bislang sehr dünn, der Handel verläuft auch heute in ruhigen Bahnen. Heute Nachmittag könnten mit den US-Konjunkturdaten aber noch neue Impulse an die Märkte kommen. Im Mittelpunkt stehen die vorläufigen Zahlen für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan im Juni (16 Uhr). Zuvor werden noch die US-Importpreise für den Mai veröffentlicht.
An der EUWAX setzt sich das Bild der vergangenen Tage fort: Nach wie vor spekuliert die Mehrheit auf fallende DAX-Notierungen und steigt in Put Optionsscheine und Knock-out Puts ein.
Calls auf die Feinunze Gold sind heute gesucht. Nachdem der Preis in US-Dollar zu Beginn des Monats an der Marke von 1.000 Dollar gescheitert war, wird das derzeitige Preisniveau offenbar als „Kräfte sammeln“ interpretiert. Mit neuem Schwung soll es dann bald wieder in Richtung der magischen Marke gehen. Eine Feinunze Gold kostet aktuell 949,55 US-Dollar.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.118.134 (Donnerstag: 953.334) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 599.858 (490.532), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 518.276 (462.802). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,15 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom <DTE.ETR> (160.274/79.942), Swiss Re <RUKN.VTX> <SCR.FSE> (79.905/74.352) und Allianz <ALV.ETR> (41.024/44.889)./dh/DP/stw
DAX unter der magischen Marke
Derivateanleger erwarten wieder steigende Kurse des DAX
Der DAX ist mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet und im Verlauf unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Punkten gerutscht. Bei 4.943 Punkten notiert das Aktienbarometer aktuell. Dies entspricht einem Minus von 2,4 Prozent oder 124 Zählern. Als Grund für die Kursverluste wird unter anderem auf eine Äußerung von BDI-Chef Hans-Peter Keitel zur Krise verwiesen. Keitel befürchtet eine Verschlimmerung der Krise in der deutschen Industrie durch die anhaltende Kreditklemme.
Die US-Börsen sind ebenfalls mit Kursverlusten in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones Index verliert aktuell 1,8 Prozent, der S&P 500 1,9 Prozent und an der Nasdaq geht es 1,8 Prozent nach unten.
An der EUWAX wird auf dem aktuellen Niveau wieder auf steigende Kurse spekuliert. Calls auf den DAX sind mehrheitlich gesucht. Zugleich realisieren Anleger in Put Produkten, mit denen sie auf fallende Kurse gesetzt haben, Kursgewinne und machen Kasse.
Der Euro ist gegenüber dem US-Dollar unter Druck und notiert aktuell bei 1,3843 US-Dollar. Damit hat er seit Freitag gegenüber der amerikanischen Währung rund 2 Cent eingebüßt. Äußerungen des russischen Finanzministers, wonach er den US-Dollar in guter Verfassung sehe und derzeit keine Alternative als Weltreservewährung ausmachen kann, werden als Begründung herangezogen. An der EUWAX wird wieder auf steigende Euro-Kurse spekuliert.
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.020.014 (Freitag: 1.118.134) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 387.189 (599.858), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 632.825 (518.276). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,61 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (66.272/120.894), Allianz (14.185/113.774), Swiss Re (38.549/29.788)./sh/DP/ck
DAX kaum verändert
ZEW Index steigt überraschend an
Nach dem deutlichen Kursrückgang von 3,5 Prozent am Vortag, präsentiert sich der DAX heute kaum verändert. Aktuell notiert er bei 4.895 Zählern. Dies entspricht einem Plus von 7 Punkten oder 0,12 Prozent. Der ZEW Konjunkturindex, der vor wenigen Minuten veröffentlicht wurde, hat positiv überrascht. Eine deutliche Reaktion an den Finanzmärkten war aber nicht zu bemerken. Das ZEW Barometer für die Konjunkturerwartungen stieg im Juni unerwartet deutlich um 13,7 Punkte auf 44,8 Zähler. Im Vorfeld hatten die Experten lediglich mit einem Anstieg auf 35 Punkte gerechnet. Seit November 2008 klettert der Index, für den monatlich rund 300 professionelle Anleger und Analysten befragt werden, damit ununterbrochen an. Auch die aktuelle Lage beurteilen die Experten überraschend besser. Dieser Index stieg um 3,1 Punkte auf minus 89,7 Punkte.
An der EUWAX gehen die meisten Akteure von fallenden Kursen am deutschen Aktienmarkt aus. Gestern hatten noch einige Anleger auf eine Gegenbewegung spekuliert und waren in Calls eingestiegen. Auch heute Morgen hatten einige Marktteilnehmer noch ein Kursplus nach der gestrigen Abwärtsbewegung erwartet. Nachdem diese aber nicht eintritt, kommen nun verstärkt Skeptiker an den Markt.
Bei den Finanzwerten sehen wir ein identisches Bild. Auch hier gehen die Anleger von fallenden Kursen in den Aktien der Allianz und der Deutschen Bank aus. Nach dem Kursanstieg der vergangenen Monate, sehen sie nun offenbar Korrekturbedarf. Die Aktie der Deutschen Bank hatte sich seit Anfang März mehr als verdoppelt. Ein Plus von knapp 40 Prozent konnte die Allianz Aktie erwirtschaften.
DJ EUREX/DAX-Futures kaum verändert -Starkes Rollen in neuen Termin
FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert zeigen sich die DAX-Futures im späten Verlauf am Dienstag. Der Juni-Kontrakt des DAX-Futures verliert gegen 16.08 Uhr 7 auf 4.903 Punkte. Das Tageshoch liegt bislang bei 4.934,5 und das Tagestief bei 4.869 Punkten. Umgesetzt wurden bisher rund 107.000 Kontrakte. Rund ein Drittel des Umsatzes im Juni-Kontrakt kommen jedoch durch Rollen in den neuen September-Kontrakt zustande. Dort gingen bislang 31.500 Kontrakte um.
Das Geschäft zeigt sich sehr ruhig, mangels Impulsen notiert der DAX-Future seit Eröffnung rund um das Vortagesniveau. Technische Analysten hoffen, dass keine neue Verkaufswelle auf den Kontrakt zukommt und die Bodenbildung um 4.900 Punkte erfolgreich ist.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.255.898 (Montag: 1.020.014) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 583.660 (387.189), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 672.238 (632.825). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,86 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren SAP (56.646/113.279), Deutsche Telekom (63.481/52.708) und Nokia (57.608/39.945)./sh/DP/ck
Ruhiger Handel an den Aktienmärkten
K+S nach Gewinnwarnung deutlich unter Druck
Nach einem unentschlossenen Start in die Wochenmitte, ist der DAX mittlerweile
deutlich ins Minus gerutscht. Rund 1,5 Prozent verliert das Aktienbarometer derzeit
auf 4.826 Zähler. Die US-Börsen sind kaum verändert in den Handel gestartet. Der
Dow Jones Index notiert aktuell bei 8.503 Punkten. Der Handel an den Aktienmärkten
verläuft heute generell in ruhigen Bahnen.
An der EUWAX halten sich auch viele Anleger mit Neuengagements zurück. Einige
spekulieren auf eine Erholung des DAX, die Mehrheit hält sich mit neuen Positionen
aber zurück. In Put Produkten kommt es zu Gewinnmitnahmen. Vor dem großen
Verfall am Terminmarkt am Freitag, dem so genannten Hexensabbat, wird es
vermutlich auch recht ruhig bleiben.
Die Aktie des Düngemittelherstellers K+S bekommt wieder Aufmerksamkeit. Nach den
Kursverlusten in den vergangenen Tagen, geht es auch heute nach unten mit der DAXAktie.
Rund vier Prozent verlor die Aktie noch am Morgen. Es waren insbesondere die
Produktionskürzungen beim Konkurrenten Potash, die für diesen Kursrückgang
verantwortlich gemacht wurden. Am Nachmittag kam das Unternehmen mit einer
Gewinnwarnung an den Markt und die Aktie rauschte regelrecht nach unten. Derzeit
verliert sie 14 Prozent auf 42,37 Euro. Im Laufe des Tages sind viele Anleger in Calls
eingestiegen und gehen wieder vom Kursanstieg aus. Zugleich wurden einzelne Stop-
Loss-Limite mit dem Kursrutsch ausgelöst.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.426.527 (Dienstag: 1.255.898) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 601.121 (583.660), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 825.406 (672.238). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,72 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren UBS (58.533/40.438), Deutsche Telekom (43.876/71.401) und Swiss Re (54.015/75.775). /pf/DP/js
DAX vollzieht Seitwärtsbewegung
K+S weiter unter Druck
Der DAX ist am Donnerstag zunächst mit leichten Gewinnen in den Börsenhandel gestartet. Im weiteren Verlauf drehte er ins Minus, fiel bis auf 4.768 Zähler. Mittlerweile notiert er auf dem Schlussniveau des Vortages bei rund 4.800 Zählern. Der Handel am Gesamtmarkt verläuft bislang in ruhigen Bahnen. Einen Tag vor dem großen Verfall am Terminmarkt, dem so genannten Hexensabbat, kann es aber durchaus noch zu deutlichen Schwankungen kommen. Die US-Börsen präsentieren sich vorbörslich kaum verändert.
An der EUWAX gehen die meisten Anleger derzeit „long“, d.h. sie spekulieren nach den Kursverlusten in dieser Woche wieder auf eine Erholung des DAX.
Die Aktie des Düngemittelherstellers K+S ist nach der Gewinnwarnung am gestrigen Handelstag, auch heute unter Druck. Aktuell verliert der DAX-Wert 4,2 Prozent auf 40,62 Euro. Mehrere Analysten haben die Kursziele und die Einstufungen für die Aktie nach unten korrigiert. In Stuttgart bleiben aber dennoch viele Anleger in ihren Calls weiter investiert. Nur einzelne sind gestern per Stop-Loss Order ausgestiegen. Mittlerweile kommt es sogar wieder zu Käufen in Calls auf K+S.
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.194.537 (Mittwoch: 1.426.527) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 579 960 (601 121), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 614.577 (825.406). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,94 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (125.859/40.255), Allianz (71.801/73.993) und SAP (28.931/46.197). /kn/DP/js
Warten auf den Hexentanz Teil 2
DAX ohne große Bewegungen
Der Dax ist kaum verändert zum Vortagesniveau in den Großen Verfallstag gegangen.
Bis zum Settlement bewegte sich das Aktienbarometer innerhalb einer engen Range
und konnte nur leichte Kursaufschläge erzielen. Die großen Schwankungen, die oft an
einem „Hexensabbat“ stattfinden, sind bislang ausgeblieben. Der erste Teil, also den
Verfall von Futures und Optionen auf Indizes fand um die Mittagszeit statt. Das
Settlement für den heute fällig gewordenen DAX-Future ist mit 4.841,23 Zählern
festgelegt worden. Um 17.30 Uhr folgt der zweite Teil: Zum Xetra-Schluss laufen
Optionen auf einzelne Aktien aus. Diese großen Verfallstage sind stets der dritte
Freitag in den Monaten März, Juni, September und Dezember.
An der EUWAX halten sich die meisten Anleger mit neuen Positionen zurück.
Neuengagements sind dann heute auch nur von ganz kurzer Haltedauer.
Im Blick der Anleger stehen vor allem die Papiere von Porsche und Volkswagen.
Hintergrund ist, dass an der Terminbörse umfangreiche Optionsgeschäfte von Porsche
auslaufen. Porsche hatte durch spekulative Aktiengeschäfte zuletzt deutlich profitieren
können. Die Volkswagen Aktie verliert aktuell 4,5 Prozent auf 220,61 Euro, die Porsche
Aktie dagegen notiert kaum verändert bei 44,52 Euro. Einzelne Anleger spekulieren auf
fallende Kurse in der Aktie von Volkswagen.
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.174.956 (Donnerstag: 1.194.537) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 656.634 (579.960), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 518.322 (614.577). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,26 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (170.453/39.165), Allianz (31.644/61.964) und UBS (44.646/33.110)./pf/DP/ck
DAX gibt deutlich nach
Lichtblick: ifo-Geschäftsklimaindex mit positiver Überraschung
Der DAX hat seine Talfahrt am Nachmittag beschleunigt. Das deutsche
Börsenbarometer rutschte bis auf 4.710 Punkte und lag damit um 2,7 Prozent im
Minus. Die seit Tagen anhaltende Konsolidierungsphase wird von den
Handelsteilnehmern jedoch gelassen zur Kenntnis genommen. Auf dem aktuellen
Niveau sind überwiegend Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate gesucht.
Das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) teilte heute mit, dass der
Geschäftsklimaindex im Juni auf 85,9 Punkte (von 84,3 Punkten im Vormonat)
gestiegen ist. Das ist der höchste Stand seit mehr als sechs Monaten. Somit werden
die Geschäftsaussichten von den rund 7.000 befragten Unternehmern für die
kommenden sechs Monate besser bewertet als noch im Mai. Außerdem war es der
dritte Anstieg in Folge und dies lässt die Volkswirte nun auf eine konjunkturelle
Trendwende hoffen.
Die Aktie der Deutschen Bank ist mit einem Abschlag von sechs Prozent auf 41 Euro
stärkster Verlierer im DAX. Hier kommt es am Aktienmarkt nach den starken
Gewinnen der vergangenen zweieinhalb Monate offensichtlich zu Gewinnmitnahmen.
Derivateanleger bauten auf dem aktuellen Niveau allerdings ihre Positionen in Call-
Optionsscheine aus.
Die Spekulationen um einen möglichen Einstieg von Daimler beim finanziell
strauchelnden Mitbewerber Porsche nehmen die meisten Marktteilnehmer erst einmal
nur zur Kenntnis. Angesichts steigender Technologiekosten und der räumlichen Nähe
der beiden Autobauer zueinander sei eine Zusammenarbeit durchaus sinnvoll und
vorstellbar. Allerdings fragen sich viele Börsianer, ob Daimler dafür seinerseits die
finanziellen Mittel bereitstellen könne. Die Daimler-Aktie notierte nach zwischenzeitlichen Gewinnen am Nachmittag unverändert im Bereich von 24,40 Euro.
Die Porsche-Aktie notierte unterdessen bei 42,04 Euro mit 4,45 Prozent im Minus.
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.050.606 (Freitag: 1.174.956) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 473.859 (656.634), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 576.747 (518.322). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,82 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (25.474/70.499), UBS (64.993/13.151) und Deutsche Telekom (33.910/15.950)./pu/DP/she
Tagesgewinne des DAX schmelzen
Wall Street eröffnet im Minus
Im Zuge der Verluste zu Beginn des New Yorker Aktienhandels schrumpften auch die
Tagesgewinne des DAX schnell zusammen. Nachdem das deutsche Börsenbarometer
heute im Hoch bei 4.752 Punkten gelegen hatte, gab die Notierung am Nachmittag bis
auf 4.710 Zähler nach. Damit blieb aber immerhin noch ein Gewinn von 0,4 Prozent
übrig. An der EUWAX waren aber weiter eher Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate
auf den DAX gesucht.
Das von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte Konsumklima für den
Monat Juli stieg auf 2,9 Punkte und damit den höchsten Stand seit einem Jahr. Die
Kauflaune der Deutschen nimmt also zu. Denn der Indikator zeigt mit hoher Aktualität
die zu erwartende Entwicklung des realen privaten Verbrauchs in den auf die
Befragung folgenden Monat. Grundlage für die Daten sind Interviews, die die GfK in
den ersten beiden Wochen eines Monats mit 2.000 repräsentativ ausgewählten
Personen ab 14 Jahren führt.
Insgesamt blieb es an der EUWAX relativ ruhig. Bei den Spekulationen auf Einzeltitel
zeigt sich ein ähnliches Bild wie gestern. Es sind vor allem Call-Optionsscheine auf die
Aktien von K+S, Deutsche Bank und Solarworld gesucht.
Außerdem kam es zu Gewinnmitnahmen bei Put-Optionsscheinen auf die Ölsorte
Brent. Hierbei hatten sich die Investoren als Basiswert den Dezember-Future
ausgewählt. Dieser notierte am Nachmittag bei 69,43 US-Dollar mit 0,5 Prozent im
Minus. Offensichtlich erwarten viele Marktteilnehmer nun nicht mehr, dass die
Ölpreise weiter nachgeben.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.147.620 (Montag: 1.050.606) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 503.541 (473.859), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 644.079 (576 747). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,78 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (61.761/122.548), Nokia (44.416/69.788) und Deutsche Telekom (55.042/53.103)./pu/DP/she
DAX legt wieder deutlich zu
Warten auf Zinsentscheid der Fed
Der DAX konnte am Nachmittag seine Gewinne weiter ausbauen. Positive Impulse
kamen dabei durch Konjunkturdaten aus den USA. So stiegen die Auftragseingänge für
langlebige Güter im Mai um 1,8 Prozent. Im Vorfeld war sogar mit einem Rückgang um
0,6 Prozent gerechnet worden. Nach Bekanntgabe der Daten kletterte der DAX auf
4.773 Punkte und lag damit um 1,4 Prozent im Plus.
Um 16 Uhr werden aus den USA noch die Daten zum Absatz neuer Eigenheime
erwartet.
Eine gute Nachricht sorgte bereits am Morgen für gute Laune. Der US-Software-Riese
Oracle überraschte die Börsianer mit seinem Zwischenbericht. Demnach hat der
Rivale von SAP die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bisher offenbar besser
verkraftet als bisher angenommen. Nun stellt sich die Frage, ob die Branche generell
vergleichsweise gut da steht oder ob sich der Erfolg von Oracle auf Einbußen von SAP
gründet. Die Mehrheit der Derivateanleger glaubt offenbar an Ersteres. Es waren
überwiegend Call-Optionsscheine auf SAP gesucht. Die Aktie stieg bis zum Nachmittag
um 1,8 Prozent auf 28,55 Euro. Oracle hatte gestern nachbörslich um rund drei
Prozent zugelegt.
Eine besonders große Nachfrage verzeichnen heute Call-Optionsscheine auf den Euro.
Händlern zufolge habe sich hier die Empfehlung eines Börsenbriefes ausgewirkt. Die
Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,4055 US-Dollar. Der US-Dollar
wird derzeit von Spekulationen belastet, dass die US-Notenbank Fed im Zuge des für
den heutigen Abend erwarteten Zinsentscheides wohl noch kein Signal für eine baldige
Wende der Geldpolitik geben werde.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1 185 916 (Dienstag: 1 147 620) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 707 477 (503 541), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 478 439 (644 079). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,47 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Porsche (188 073/8542), Deutsche Telekom (91 682/62 915) und Allianz (38 169/59 966)./dh/DP/she
DAX baut nach US-Daten Verluste aus
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe über Prognose
Der DAX rutschte nach Bekanntgabe der viel beachteten Erstanträge auf
Arbeitslosenhilfe in den USA stärker ins Minus. Im Vorfeld war mit 600.000 neuen
Anträgen gerechnet worden, tatsächlich waren es in der Woche zum 20. Juni aber
627.000.
So verlor das deutsche Börsenbarometer bis zum Nachmittag insgesamt 2,3 Prozent
und fiel auf 4.725 Zähler. Die Börsianer hatten sich bereits am Vormittag von
Äußerungen des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke enttäuscht gezeigt, weil sich
dieser gestern „nur“ verhalten optimistisch in Bezug auf die konjunkturelle
Entwicklung äußerte.
An der EUWAX blieben die Umsätze vergleichsweise niedrig. Eine gewisse
Unentschlossenheit ist spürbar. Die aktiven Marktteilnehmer hatten am Vormittag
allerdings überwiegend mit Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf steigende
Notierungen des DAX spekuliert. Am Nachmittag war dann keine eindeutige Tendenz
mehr erkennbar.
Der Sportartikelhersteller Nike verzeichnete im abgelaufenen Quartal sowohl beim
Umsatz als auch beim Gewinn Einbußen. Die Aktien von Adidas und Puma litten
darunter anfangs aber nur wenig. Erst zum Nachmittag gaben auch diese Papiere
stärker nach. Adidas notierte jetzt bei 27,20 Euro mit 1,9 Prozent leichter und die
Puma-Aktie fiel um 1,8 Prozent auf 156,56 Euro. Einige Derivateanleger kaufen auch
auf dem aktuellen Niveau weiter Call-Optionsscheine auf Adidas.
Zu Gewinnmitnahmen kam es am Vormittag dagegen bei Call-Optionsscheinen auf die
Deutsche Bank. Nach den starken Kursgewinnen von gestern legte die Aktie heute
nochmals zeitweise um mehr als vier Prozent zu. Am Nachmittag rutsche dann auch
die Deutsche Bank in den roten Bereich und notierte nun bei 42,53 Euro mit 0,76
Prozent schwächer. Auf diesem Niveau waren allerdings wieder zunehmend Call-
Optionsscheine und Long-Zertifikate gesucht.
Bemerkenswert ist auch die große Nachfrage beim Handel mit Call-Optionsscheinen
auf die Aktien von Allianz und K+S.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1 010 817 (Mittwoch: 1 185 916) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 500 389 (707 477), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 510 428 (478 439). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,98 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (22 518/63 572), Allianz (47 399/36 294) und Porsche (25 955/37 739)./pu/DP/she
DAX dreht ins Minus
Gewinnmitnahmen und schwächerer Start an der Wall Street drücken
Gute Vorgaben aus New York und Tokio hatten dem deutschen Aktienmarkt am Morgen
zunächst Auftrieb verliehen. So stieg der DAX im Hoch bis auf 4.866 Punkte an. Im
weiteren Verlauf kam es dann aber zu Gewinnmitnahmen. Zudem kündigten die USFutures
bereits eine schwache Eröffnung an der Wall Street an. Somit drehte der DAX
am Nachmittag mit 0,35 Prozent auf 4.783 Punkte ins Minus.
Besonders hektisch wurde es aber deswegen an der EUWAX nicht. Nun wurden erst
recht Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate auf den DAX gekauft.
Die großen Bankenwerte aus dem DAX profitieren heute erneut von positiven
Analystenkommentaren. So kletterte die Aktie der Deutschen Bank um 2,7 Prozent auf
44,26 Euro. Die Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 4,49 Euro.
Nachdem es am Vormittag noch zu einer Reihe von Käufen bei Call-Optionsscheinen
und Bull-Zertifikaten auf die Deutsche Bank kam, setzten hier am Nachmittag
zunehmend Gewinnmitnahmen ein.
Eine Gewinnwarnung des Düngemittelproduzenten Potash sorgte für schlechte
Stimmung in der Branche. So fiel dann auch die Aktie des Konkurrenten K+S bis zum
Nachmittag um 2,4 Prozent auf 40,03 Euro. Eine Reihe von Derivateanlegern baute auf
diesem Niveau jedoch Positionen in Call-Optionsscheinen aus. Seit mehreren Tagen
sind bereits Produkte auf die Aktie des Salz- und Düngemittelspezialisten K+S an der
EUWAX gefragt.
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STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - EUWAX-Trends am Nachmittag, 30.06.2009 US-Konjunkturdaten enttäuschen Konsumklima in den USA trübt sich ein
Der DAX konnte zu Beginn des Tages sein gestern erreichtes Niveau zunächst verteidigen und notierte lange nahezu unverändert bei 4.885 Punkten. Die Mehrheit der Derivateanleger an der EUWAX spekulierte in dieser Phase auf fallende Kurse. Es waren überwiegend Put-Optionsscheine und Short-Zertifikate gesucht. Gleichzeitig kam es am Vormittag zu Gewinnmitnahmen bei Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten, die vor allem gestern satte Kursaufschläge verzeichneten. Und tatsächlich sorgten die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten für schlechte Laune. Der Konjunkturindex der Chicagoer Einkaufsmanager lag mit 39,9 Punkten im Juni noch im Rahmen der Erwartungen. Allerdings wurde das US-Verbrauchervertrauen im Juni mit 49,3 Punkten deutlich unter dem erwarteten Wert von 55,0 Zählern festgestellt. Dadurch rutschte dann auch der DAX um 1,7 Prozent auf 4.802 Punkte ins Minus. Einige Derivateanleger waren aber schon etwas früher aus ihren Puts ausgestiegen. Andere wiederum nahmen erst jetzt Gewinne bei Put-Optionsscheinen mit. Gleichzeiten kam es nun wieder verstärkt zu Käufen bei Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf den DAX. Die Allianz-Aktie profitierte heute von positiven Kommentaren. So hoben die Analysten von JP Morgan das Kursziel auf 80 Euro von zuvor 70 Euro an. Die Aktie lag auch am Nachmittag noch bei 66 Euro mit rund einem Prozent im Plus. Viele Privatanleger kauften erneut Call-Optionsscheine. Offenbar halten auch sie die Allianz-Aktie derzeit für attraktiv bewertet. Nach Anschlägen auf Ölförderanlagen in Nigeria zogen die Ölpreise bis zum heutigen Mittag wieder deutlich an. Nach den US-Konjunkturdaten fielen die Notierungen aber wieder. Und genau darauf hatte auch eine Reihe von Investoren an der EUWAX spekuliert. Der nächst fällige August-Future der Sorte WTI notierte nun bei 69,30 US-Dollar mit drei Prozent im Minus. Der entsprechende Kontrakt der Sorte Brent lag unterdessen bei 68,77 US-Dollar mit 3,1 Prozent im roten Bereich. Die an der EUWAX überwiegend gehandelten Put-Optionsscheine beziehen sich allerdings auf den Kontrakt der Sorte Brent zur Auslieferung im Dezember. Dieser notierte am Nachmittag bei 71,33 US-Dollar mit drei Prozent im Minus, nachdem der Kurs hier am Vormittag noch bei mehr als 74 US-Dollar gelegen hatte. Deshalb nahmen viele Investoren nun bereits ihre Gewinne in den Puts mit.
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 794.650 (Montag: 890.114) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 430.773 (553.617), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 363.877 (336.497). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,18 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Swiss Re (39.993/48.674), Allianz (57.325/27.183) und Deutsche Telekom (28.788/35.612)./pf/DP/he
Happy Birthday EUWAX!
DAX präsentiert sich zum Jubiläum in Feierlaune
Der DAX präsentiert sich am 10-jährigen Geburtstag der Stuttgarter EUWAX auch von seiner besten Seite. Nach einem positiven Handelsstart konnte er weiter zulegen. Derzeit legt das Aktienbarometer 1,3 Prozent oder 63 Zähler auf 4.871 Punkte zu. Am Markt ist die Rede davon, dass die Vortagesverluste überzogen gewesen seien. Die Veröffentlichung der ADP-Daten sorgte für Enttäuschung am Markt, konnte den DAX aber nur kurzfristig belasten. Der Bericht vom privaten US-Arbeitsmarkt fiel schlechter aus als erwartet und lässt vermuten, dass die monatlichen Daten ebenfalls unter den bisherigen Erwartungen liegen werden. Diese werden bereits morgen Nachmittag veröffentlicht. Erwartet werden ein Anstieg der Arbeitslosenquote von 9,4 auf 9,6 Prozent und der Wegfall von 378.000 Jobs in Juni.
Die Derivateanleger in Stuttgart misstrauen dem Kursplus des DAX. Mit Put Optionsscheinen und Knock-out Puts wird zumindest kurzfristig wieder auf fallende Kurse spekuliert. In Calls kommt es dagegen zu Gewinnmitnahmen.
Mit einem Kursplus von rund 18 Prozent auf 5,24 Euro führt die Aktie der Commerzbank derzeit die Gewinnerliste im DAX an. Händler verweisen unter anderem auf charttechnische Gründe. Der Titel hätte Nachholpotential, nachdem er im ersten Halbjahr mit einem Minus von 33 Prozent der schwächste DAX-Wert war. An der EUWAX wird das Kursplus als Übertreibung gewertet. Auch hier sind Puts gesucht.
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Deutsche Börse: Handelsvolumen Eurex/ISE sinkt im Juni erneut
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Handelsvolumen an der Terminbörse Eurex und der
amerikanischen International Securities Exchange (ISE) ist im Juni weiter
gesunken. Die Zahl der Kontrakte an beiden Märkten sei von 279,1 Millionen im
entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 232,5 Millionen zurückgegangen, teilte die
Deutsche Börse Chart Aufruf des Aktienporträts am Mittwoch in Frankfurt mit. Der Tagesdurchschnitt der
gehandelten Kontrakte ging von 13,3 Millionen auf 10,7 Millionen zurück.
Bei den Aktienindexderivaten, dem größten Segment der Eurex, sank die Zahl
der gehandelten Kontrakte um 17 Prozent auf 71,1 Millionen. Das Segment
Aktienderivate (Optionen und Single Stock Futures) verzeichnete einen Rückgang
bei den gehandelten Kontrakten von 46,4 Millionen auf 30,2 Millionen. Bei den
Zins-Derivaten sank die Zahl der Kontrakte von 65,1 Millionen auf 44,9
Millionen.
Die Eurex gehört zu 50 Prozent der Deutschen Börse und zu 50 Prozent der
Schweizer Börse SWX. Die Erlöse fließen jedoch zu 85 Prozent den Frankfurtern
zu./she/he
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 933 466 (Dienstag: 794 650) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 492 330 (430 773), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 441 136 (363 877). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,11 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (62 722/68 163), Commerzbank (58 364/21 889) und Deutsche Telekom (50 247/22 417)./pu/DP/she
US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen
DAX gibt deutlich nach
Der DAX startete bereits tiefer in den Tag und konnte sich auch im weiteren Verlauf
nicht erholen. Das deutsche Börsenbarometer notierte bis zum frühen Nachmittag im
Bereich von 4.830 Punkten bereits mit 75 Zählern bzw. 1,6 Prozent im Minus. In dieser
Phase spekulierte die Mehrheit der Derivateanleger an der EUWAX jedoch mit Call-
Optionsscheinen und Long-Zertifikaten munter auf eine Erholung des DAX.
Doch dann kamen um 14:30 Uhr (MESZ) die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Dabei
lagen sowohl die Arbeitslosenquote mit 9,5 Prozent, als auch die Anzahl der
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 27. Juni mit 614.000 im Rahmen
der Erwartungen. Aber laut US-Arbeitsministerium fielen im Juni insgesamt 467.000
Stellen weg. Und damit wurden 100.000 Arbeitsplätze mehr vernichtet als Analysten
dies im Vorfeld befürchtet hatten. Im Mai waren der Rezession noch 322.000
Arbeitsplätze zum Opfer gefallen. Mit der Arbeitslosenquote von 9,5 Prozent ist nun
der höchste Wert seit 1983 erreicht worden.
Daraufhin rutschte der DAX noch stärker in den roten Bereich. Insgesamt stand jetzt
ein Minus von 3,3 Prozent auf 4.742 Punkte zu Buche. Nach anfänglichen
Verlustbegrenzungen wurden die Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate später
aber auf erniedrigtem Niveau zurückgekauft. So dass die Mehrheit der Derivateanleger
aktuell erneut eher auf steigende Kurse spekuliert.
Obwohl sich die deutschen Autobauer im Vergleich zu ihren internationalen
Konkurrenten noch vergleichsweise wacker halten, mussten auch sie auf dem so
wichtigen US-amerikanischen Markt im Juni erneut Absatzeinbußen hinnehmen.
Deshalb gerieten auch die Aktienkurse unter Druck. Daimler verlor bis zum
Nachmittag 5,2 Prozent auf 25,08 Euro. Die VW-Aktie büßte sieben Prozent ein und
rutschte auf 230,87 Euro. Der Kurs von BMW fiel mit einem Abschlag von 2,8 Prozent
auf 26,75 Euro.
Einige Anleger kauften heute Put-Optionsscheine auf Daimler und konnten damit
bereits während des Handelstages Gewinne verzeichnen. Zudem waren Puts auf die
Fiat-Aktie gesucht, die am Nachmittag bei 7,21 Euro mit 1,1 Prozent im Minus notierte.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.158.840 (Mittwoch: 933.466) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 663.923 (492.330), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 494.917 (441.136). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,34 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom <DTE.ETR> (253 104/66 178), Allianz <ALV.ETR> (60 788/81 894) und Voestalpine <VAS.FSE> <VOE.EAV> (28 925/28 925)./pu/DP/dr
Abwärtsbewegung vorerst gebremst
DAX stabilisiert sich im Bereich der 4.700er Marke
Der DAX startete nach den gestrigen Verlusten zunächst etwas fester in den Tag. Im weiteren Verlauf gab der deutsche Leitindex aber schnell wieder nach und notierte am Mittag im Tief bei 4.685 Zählern.
Die Derivateanleger gingen relativ zögerlich zu Werke. Die Mehrheit der aktiven Marktteilnehmer spekulierte aber auf steigende Kurse. Es waren überwiegend Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate auf den DAX gesucht.
Bis zum Nachmittag konnte das deutsche Börsenbarometer die Marke von 4.700 Punkten zurückerobern und lag bei 4.708 Zählern mit 0,2 Prozent im Minus. Am Anlegerverhalten änderte dies wenig.
Die Börsen in den USA bleiben heute aufgrund des morgigen Unabhängigkeitstages geschlossen. Deshalb fehlt auch dem deutschen Markt heute ein wenig die Führung. Viele Privatanleger halten sich jedenfalls merklich zurück.
Die Bankwerte erholen sich von den gestrigen Verlusten teilweise deutlich. Die Commerzbank-Aktie notierte am Nachmittag bei 5,01 Euro mit zwei Prozent im Plus und die Aktie der Deutschen Bank kletterte um 1,35 Prozent auf 42,53 Euro. An der EUWAX kam es vor allem zu Käufen bei Call-Optionsscheinen auf die Deutsche Bank.
Die Allianz-Aktie gab hingegen um 0,8Prozent auf 64,40 Euro nach. Dennoch waren auch hier Call-Optionsscheine gesucht. Dabei wählen sich die Anleger bevorzugt Scheine mit einer Laufzeit bis zum Dezember 2010.
Sobald der Euro unter die Marke von 1,40 US-Dollar rutscht, kaufen viele Investoren heute verstärkt auch hier eher Call-Optionsscheine und Bull-Zertifikate. Die Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,4005 US-Dollar.
Zudem wurden auf dem aktuellen Niveau wieder Call-Optionsscheine auf Solarworld gekauft. Die Aktie notierte am Nachmittag bei 16,35 Euro mit 3,6 Prozent im Minus. Offenbar rechnen einige Derivateanleger aber mit einer baldigen Erholung der Aktie.
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DAX mit Kursverlusten zum Wochenauftakt
US-Börsen ebenfalls im Minus
Mit einem roten Vorzeichen ist das Aktienbarometer DAX in die neue Woche gestartet.
Bis auf 4.611 Zähler fiel er im Tagestief. Derzeit notiert er mit einem Abschlag von 1,4
Prozent oder 66 Zählern bei 4.642 Punkten. Händler machen dafür die Unsicherheit vor
dem Beginn der US-Berichtssaison verantwortlich. Am Mittwoch wird der weltgrößte
Aluminiumkonzern Alcoa traditionell die US-Bilanzsaison eröffnen.
Vor wenigen Minuten sind die US-Börsen nach dem langen Wochenende in den Handel
gestartet. Auch in den USA kommt es zu Kursabschlägen. Der Dow Jones Index verliert
aktuell 0,6 Prozent auf 8.228 Punkte, der S&P Index 0,5 Prozent auf 891 Zähler und die
Nasdaq 0,7 Prozent auf 1.783 Punkte.
An der EUWAX nutzten einige Anleger bereits heute Morgen das erniedrigte Niveau um
Kasse zu machen in ihren Put Optionsscheinen und Knock-out-Puts. Mit diesen
Produkten hatten sie auf fallende DAX-Notierungen spekuliert. Dabei handelte es sich
auch um mittelfristige Positionen. So waren beispielsweise bei Notierungen um die
5.000 Punkte einige Skeptiker an den Markt gekommen und in Puts eingestiegen.
Nachdem zwischenzeitlich ein paar Anleger in Calls eingestiegen waren, haben am
Nachmittag die Skeptiker wieder das Ruder übernommen. Derzeit wird mehrheitlich
mit Puts auf weiter rückläufige DAX-Notierungen spekuliert.
Calls auf das Anleihenbarometer Bund-Future sind heute gesucht. Nach dem
Kursanstieg in der vergangenen Woche, legt der Bund-Future auch heute zu. Die
Unsicherheit am Gesamtmarkt kommt ihm dabei natürlich zugute. In Stuttgart gehen
Anleger offenbar von weiteren Kursgewinnen am Anleihenmarkt aus.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Montag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 630.889 (Freitag: 556.520) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 286.899 (279.388), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 343.990 (277.132). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,83 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (24.320/30.133), Swiss Re (22.130/25.140) und Nokia (23.905/20.869)./zm/DP/tw
DAX Gewinne – wie gewonnen, so zerronnen
US-Börsen mit leichten Kursabschlägen
Ohne große Veränderung ist der DAX am Dienstag in den Handel gestartet. Nach einer
Seitwärtsbewegung in den ersten beiden Handelsstunden, stieg der DAX dann bis auf
ein 4.703 Zähler an. Dabei haben ihm die deutschen Auftragseingänge Rückenwind
verliehen. Mit einem Anstieg von 4,4 Prozent im Mai, lagen sie deutlich über den
erwarteten 0,5 Prozent. Die bislang eher abwartenden EUWAX-Anleger rief dies aber
auf den Plan. Sie hielten das Kursplus für übertrieben und stiegen in Put
Optionsscheine und Knock-out Puts ein. Die Tatsache, dass der DAX die Hürde von
4.700 Zählern nicht richtig überschreiten konnte, bestärkte sicherlich den einen oder
anderen in seiner Entscheidung. Denn bei 4.700 bis 4.710 Punkten liegen wichtige
Widerstände. Und tatsächlich gab der DAX den größten Teil seiner Gewinne wieder ab.
Derzeit notiert das Aktienbarometer bei 4.662 Zählern. Dies entspricht einem Plus von
0,2 Prozent oder 12 Punkten.
Die US-Börsen präsentieren sich heute etwas leichter. Derzeit verliert der Dow Jones
Index 0,4 Prozent auf 8.287 Zähler, der S&P Index 0,5 Prozent auf 894 Zähler und an
der Nasdaq beträgt das Minus 0,3 Prozent auf 1.781 Punkte.
Beim Rohöl wittern einige Anleger wieder Einstiegschancen. Calls auf die US-Sorte
WTI und die Nordsee-Sorte Brent Crude Oil werden nachgefragt. Aber auch im mittelbis
langfristigen Anlagebereich, bei den Anlagezertifikaten, kommt es zu Käufen. Beide
Rohölsorten sind nach zwischenzeitlichen Kursgewinnen nun wieder ins Minus
gerutscht.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 927.231 (630.889) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 444.423 (286.899), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 482 808 (343 990). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,03 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Münchener Rück (56.169/60.156), Allianz (53.320/42.071) und Deutsche Telekom (33.535/38.105)./zm/DP/tw
Abwartende Haltung am Markt
Derivateanleger gehen „short“
Mit schwachen Vorgaben aus Japan und den USA im Rücken, ist der DAX zunächst auch etwas schwächer in die Wochenmitte gestartet. Bis auf 4.571 Zähler ging es nach unten. Derzeit notiert das Aktienbarometer mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent bei 4.610 Punkten. Am Gesamtmarkt ist die Haltung eher abwartend. Gespannt werden viele Akteure heute Abend auf die Eröffnung der US-Berichtssaison durch den Aluminiumkonzern Alcoa blicken. Die Zahlen werden nachbörslich veröffentlicht.
In Stuttgart haben einige Derivateanleger Kasse gemacht in Put Optionsscheinen und Knock-out Puts auf das Aktienbarometer DAX. Mit diesen Produkten hatten sie erfolgreich auf fallende DAX-Notierungen gesetzt. Innerhalb einer Handelswoche verlor der DAX nun 300 Punkte, seit der Börseneröffnung am Montagmorgen sind es immerhin 150 Zähler. Bei den Neuengagements gehen die meisten Anleger erneut „short“, d.h. sie setzen auf weiter fallende DAX-Kurse.
Bezüglich der US-Börsen präsentieren sich die Anleger nun ebenfalls skeptisch. In Calls auf den Dow Jones Index kommt es zu Verkäufen, Puts sind hingegen gesucht.
Der Euro ist gegenüber dem US-Dollar wieder unter Druck und pendelt aktuell um die Marke von 1,39 US-Dollar. Mit den guten Auftragseingängen in Deutschland konnte der Euro gestern zunächst noch die Marke von 1,40 US-Dollar zurückerobern. Händler verweisen darauf, dass nun der sichere Hafen des US-Dollars bei vielen Anlegern wieder gesucht sei. Die Derivateanleger reagieren heute unterschiedlich: Es kommt sowohl zu Käufen, als auch zu Verkäufen in Calls auf das Devisenpaar.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1 021 133 (Dienstag: 927 231) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 548 858 (444 423), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 472 275 (482 808). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,16 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (119 855/68 489), Allianz (71 098/73 497) und Infineon (43 613/13 237)./kn/DP/tw
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 755 793 (Mittwoch: 1 021 133) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 403 588 (548 858), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 352 205 (472 275). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,14 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (84 857/14 092), SAP (57 298/24 460) und Allianz (37 325/23 967)./pu/DP/tw
Ruhiger Handel zum Wochenausklang
Bären in Stuttgart in der Überzahl
Mit geringen Kursverlusten ist der DAX in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Im weiteren Verlauf vollzog er dann eine Seitwärtsbewegung innerhalb einer Range von 45 Zählern. Aktuell notiert das Aktienbarometer bei 4.614 Punkten. Dies entspricht einem Abschlag von 0,3 Prozent oder 15 Punkten.
Die US-Börsen sind ebenfalls mit Kursverlusten in die neue Sitzung gestartet. Der Dow Jones Index verliert aktuell 0,5 Prozent auf 8.138 Punkte, der S&P 500 Index ist mit 0,5 Prozent im Minus bei 878 Zählern und die Nasdaq verliert 0,1 Prozent auf 1.750 Punkte.
Bei ruhigem Handel haben in Stuttgart die Bären wieder das Ruder übernommen. Nachdem die Anleger den größten Teil der Woche auf fallende Kurse spekuliert hatten, und damit auch meist erfolgreich waren, sind auch heute wieder mehr Puts auf den DAX gesucht.
Nach der Sitzung der Bank of England hatte der Euro gegenüber dem britischen Pfund zunächst verloren. Zwar wurde keine Veränderung bei den Leitzinsen beschlossen, aber die von den Akteuren erwartete Aufstockung des Anleihenrückkaufprogramms wurde nicht verkündet. Dies kam dem Pfund zugute. In Stuttgart hatten einige Anleger auf einen Anstieg des Euros gegenüber dem Pfund spekuliert und heute Morgen ihre Calls verkauft. In Puts auf das Devisenpaar kam es dann zu Käufen. Mittlerweile hat sich der Euro wieder erholt und notiert aktuell bei 0,8597 Pfund.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 971.718 (Donnerstag: 755.793) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 467.475 (403.588), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 504.243 (352.205). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,92 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (110.201/43.230), Allianz (62.092/72.321) und UBS (56.568/71.780)./pu/DP/tw
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex <DB1.ETR> sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 781.315 (Freitag: 971.718) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 389.631 (467.475), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 391.684 (504.243). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,99 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz <ALV.ETR> (73.483/90.360), Deutsche Telekom <DTE.ETR> (34.629/42.633), und UBS (17.554/25.645)./zm/DP/zb
DAX setzt Kursanstieg weiter fort
Goldman Sachs Zahlen über den Erwartungen
Der DAX war am Dienstag zunächst kaum verändert in den Handel gestartet, konnte im
Laufe des Tages dann aber bis auf 4.802 Zähler ansteigen. Mit Spannung wurden die
Zahlen der US-Bank Goldman Sachs erwartet. Obwohl die Zahlen über den
Erwartungen lagen, schien nach der Veröffentlichung erst einmal die Luft raus zu sein.
Der DAX gab einen Teil seiner Gewinne wieder ab, notiert aktuell mit 4.768 Zählern
aber noch immer rund ein Prozent über dem Vortagesschluss. Wie bekannt wurde, hat
Goldman Sachs den Gewinn pro Aktie im 2. Quartal auf 4,93 US-Dollar gesteigert.
Analysten hatten durchschnittlich mit einem Gewinn von 3,48 US-Dollar gerechnet.
An den US-Börsen konnten die Goldman Sachs Zahlen auch keine Freudensprünge
hervorrufen. Mit leichten Kursgewinnen starteten sie vor wenigen Minuten in den
Handel. Der Dow Jones Index, der S&P500 und der Nasdaq sind derzeit allesamt 0,2
Prozent im Plus.
An der EUWAX misstrauen viele Anleger dem Kursplus des DAX und so gingen und
gehen sie immer wieder „short“. Bereits gestern Nachmittag waren viele Anleger in
Put Optionsscheine und Knock-out Puts auf den DAX eingestiegen. Der DAX stieg
entgegen den Erwartungen und Anleger trennten sich von ihren Positionen. Trotzdem
waren Put-Produkte weiterhin nachgefragt.
Im Vorfeld der Goldman Sachs Zahlen kam es zu Verkäufen in Calls auf deutsche
Bankwerte. Insbesondere in Calls auf die Deutsche Bank machten einige Anleger
Kasse und realisierten Kursgewinne. Die Aktie konnte zwischenzeitlich über fünf
Prozent zulegen, gab einen Teil ihrer Kursgewinne nach den Goldman-Zahlen aber
wieder ab. Auch Calls auf Aktie der US-Bank wurden vor der Veröffentlichung der
Quartalsergebnisse verkauft.
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DAX und Dow Jones mit weiteren Kursgewinnen
Bullen und Bären halten sich an der EUWAX die Waage
Nach den Kursgewinnen vom Vortag (Plus 1,3 Prozent), geht es mit dem DAX auch
heute nach oben. Derzeit legt das Aktienbarometer 2,0 Prozent oder 96 Zähler auf
4.877 Punkte zu. Die Vorgaben aus den USA waren heute Morgen leicht freundlich, die
Börse in Tokio hatte die zwischenzeitlichen Kursgewinne jedoch wieder abgegeben. Die
veröffentlichten US-Daten haben die Märkte nicht groß beeinflusst. Die USVerbraucherpreise
sind im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen
(erwartet plus 0,6 Prozent), die Industrieproduktion lag mit einem Minus von 0,4
Prozent über den erwarteten Minus 0,6 Prozent.
An den US-Börsen herrscht heute ebenfalls gute Stimmung. Der Dow Jones Index liegt
mit einem Plus von 1,6 Prozent oder 134 Zählern bei 8.493 Punkten.
In Stuttgart hat sich die Marktmeinung einiger Anleger seit gestern geändert. Waren in
den vergangenen beiden Handelstagen mehrheitlich Skeptiker am Markt gewesen, die
auf rückläufige DAX-Notierungen spekulierten, präsentiert sich mittlerweile ein
ausgewogenes Verhältnis zwischen Bullen und Bären. Calls und Puts auf das
Aktienbarometer sind in Stuttgart gleichermaßen gesucht.
Hatte der Euro gestern noch um die Marke von 1,40 US-Dollar gekämpft, kann er sie
heute nun überschreiten. Aktuell notiert der Euro bei 1,4093 US-Dollar. Händler
begründen dies mit der gestiegenen Risikoaversion am Markt. Genau heute vor einem
Jahr hat der Euro gegenüber dem US-Dollar sein Rekordhoch markiert und stieg bis
auf 1,6038 US-Dollar. An der EUWAX lässt sich bezüglich des Devisenpaars noch kein
klarer Trend erkennen.
Calls auf die Feinunze Gold und auch auf die Aktie des größten Bergbauunternehmens
in Südafrika – Harmony Gold Mining – sind in Stuttgart gesucht. Beides Mal handelt es
sich um die Empfehlung eines Derivatenewsletters, der einige Privatanleger folgen.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.158.760 (Dienstag: 864.034) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 724.825 (494.970), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 433.935 (369.064). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,67 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom <DTE.ETR> (124.390/33.377), Allianz <ALV.ETR> (98.396/46.558) und Nokia <NOK1V.HSE> <NOA3.ETR> (85.139/29.385)./sh/DP/das
DAX hat magische Marke in greifbarer Nähe
Machtkampf zwischen Porsche und VW geht in die nächste Runde
Nach der Kursrallye der vergangenen Tage, schien der DAX heute zunächst mal eine
Verschnaufpause einzulegen. Mit der Veröffentlichung von überraschend guten
Quartalsergebnissen der US-Bank JP Morgan Chase nahm der DAX seine
Aufwärtsbewegung aber wieder auf und kam der magischen Marke von 5.000 Zählern
sehr nah. Bis auf 4.998 Zähler konnte der DAX ansteigen. Derzeit notiert er wieder
etwas niedriger bei 4.970 Punkten. Dies entspricht noch einem Plus von 41 Punkten
oder 0,8 Prozent.
Leicht schwächer verlief der Handelsbeginn an den US-Börsen. Der Dow Jones Index
fiel in den ersten Minuten um 0,3 Prozent auf 8.590 Punkte. Der S&P verlor 0,4 Prozent
auf 928 Zähler, und an der Nasdaq ging es 0,4 Prozent nach unten auf 1.855 Punkte.
In Stuttgart hatten zunächst die Skeptiker wieder das Ruder übernommen. Am Montag
und Dienstag hatten bereits viele Anleger versucht, sich gegen die Aufwärtsbewegung
des DAX zu stemmen. Die Rechnung war nicht aufgegangen. Einem Anstieg von 400
Punkten innerhalb von drei Handelstagen stand man aber erneut sehr misstrauisch
gegenüber und stieg in Puts ein. Als der DAX aber doch wieder anstieg, trennten sich
viele von ihren Puts. Einige Knock-out Puts wurden auch ausgeknockt. Mittlerweile
bietet sich ein bunt gemischtes Bild und auf beiden Seiten kommt es wieder zu Käufen.
Der Machtkampf zwischen den Automobilherstellern Porsche und Volkswagen nimmt
einfach kein Ende. Ein Unternehmenssprecher dementierte heute Berichte über eine
Einigung der Eigentümerfamilien über die Zukunft des VW-Großaktionärs. Auch
erneute Spekulationen über eine Ablösung von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking
seien falsch, wie Porsche verlauten ließ. Mit den gestern Nachmittag aufgekommenen
Spekulationen präsentierte sich die Porsche Aktie recht volatil, schloss am Abend aber
kaum verändert. Die Volkswagen Aktie hingegen konnte über 10 Prozent zulegen. Bei
der heute nahezu unveränderten VW-Aktie spekulieren Anleger in Stuttgart auf
fallende Kurse. Bei Porsche – die Aktie legt aktuell über drei Prozent auf 52,13 Euro zu
– kommt es zu Verkäufen in Calls und Puts.
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DAX springt über 5.000 Zähler
Bankbilanzen über den Erwartungen
Dem DAX scheint trotz der beeindruckenden Bilanz der Vortage die Puste noch nicht
auszugehen. Heute Morgen hat er die Marke von 5.000 Punkten überschritten. Dies
war zum letzten Mal Mitte Juni der Fall. Aktuell notiert das Aktienbarometer leicht
unter der magischen Marke bei 4.995 Zählern. Dies entspricht einem Tagesgewinn von
38 Punkten oder 0,7 Prozent. Mit Spannung wurden die Quartalsergebnisse von Bank
of America und Citigroup erwartet. Beide US-Institute lagen mit ihren Ergebnissen
über den Erwartungen, die Reaktionen am Markt hielten sich aber in Grenzen.
Freudensprünge, wie beispielsweise nach den Zahlen des Konkurrenten Goldman
Sachs, blieben aus.
Nach einer turbulenten Handelswoche, die Händler und Anleger gleichermaßen
gefordert hatte, verläuft der Wochenausklang an der EUWAX in ruhigeren Bahnen.
Viele Skeptiker, die in den vergangenen Tagen immer wieder auf fallende DAX-Kurse
spekuliert hatten, ziehen sich derzeit zurück und verkaufen ihre Puts. Mit
Neuengagements halten sich viele Anleger zurück. Bei den aktiven Investoren ist kein
klarer Trend festzustellen.
Im Vorfeld der Bankbilanzen in den USA, hatten sich ein paar Anleger in Calls auf
deutsche Bankwerte positioniert. Dabei erntete die Aktie der Deutschen Bank
Aufmerksamkeit. Nach der Vorlage der Bankbilanzen hat die Finanzaktie ihre
Kursgewinne größtenteils abgegeben und notiert aktuell bei 48,05 Euro. Seit Montag
hat die Aktie der Deutschen Bank über zehn Prozent zugelegt.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.051.872 (Donnerstag: 1.248.847) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 590.930 (699.972), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 460.942 (548.875). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,28 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz <ALV.ETR> (63.786/53.315), Nokia <NOK1V.HSE> <NOA3.ETR> (33.544/71.007) und Porsche (50.443/8.643)./pu/DP/das
DAX nähert sich Jahreshoch
Kurse steigen nun schon seit sieben Tagen
Der DAX konnte mit Unterstützung durch die Kursgewinne in den USA und Japan auch
heute weiter zulegen. Dabei wurde auch der charttechnische Widerstand bei 5.065
Punkten mit Leichtigkeit überwunden, so dass der DAX im Hoch sogar bis auf 5.141
Zähler kletterte.
Am Nachmittag notierte das deutsche Börsenbarometer dann bei 5.090 Punkten mit
1,2 Prozent im Plus. Die Hoffnung auf über den Erwartungen liegende Quartalszahlen
treibt derzeit wohl die Kurse an. Darüber hinaus ist die Erleichterung über die
vorübergehende Rettung des US-Finanzierers CIT weiter spürbar. Damit verzeichnete
der DAX seinen siebten Tagesgewinn in Folge. Dies ist die längste Serie seit Ende
März.
An der EUWAX spekuliert die Mehrheit der Anleger trotz allem auf kurzfristig fallende
Kurse. Offenbar rechnen viele Investoren weiter eher mit kurzfristigen Rücksetzern.
In Bezug auf Einzelwerte aus dem DAX konzentriert sich eine Reihe von Anlegern vor
allem auf die Allianz und die Deutsche Bank. Beide Aktien lagen auch am Vormittag im
allgemeinen Markttrend im Plus. Die hohe Nachfrage bei Call-Optionsscheinen hält
weiter an.
Die Continental-Aktie rutschte nach einem gestrigen Kursgewinn von 13 Prozent heute
zunächst ins Minus. Der Kurs lag am Nachmittag bei 25,70 Euro mit 6,5 Prozent im
roten Bereich. Offenbar kommt es am Aktienmarkt zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen.
Zudem plane Continental eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Beim
Derivatehandel kam es nur vereinzelt zu Reaktionen. Einige Anleger spekulieren jetzt
aber auf steigende Kurse.
Am Nachmittag wirkten sich zudem die Empfehlungen einiger Börsenbriefe aus. So
waren vor allem Call-Optionsscheine auf die Aktie des chinesischen Internetunternehmens Netease.com gesucht. Darüber hinaus kauften viele Anleger
Calls auf die Aktie des Betreibers der Biosupermarktkette Whole Foods Market.
Unterdessen kletterten auch die Kurse zur Handelseröffnung in den USA weiter. Der
Dow-Jones-Index legte zunächst um 0,7 Prozent auf 8.912 Punkte zu.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.080.295 (Montag: 1.142.378) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 621.854 (688.126), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 458.441 (454.252). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,35 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (57.195/41.878), Deutsche Telekom (50.777/48.271) und Nokia (32.063/57.786)./pu/DP/he
Verschnaufpause an den Märkten
Gemischte Quartalszahlen großer Unternehmen
Zweimal konnte der DAX im Tagesverlauf die Marke von 5.100 Punkten überwinden.
Dabei sorgten am Morgen noch die hervorragenden Quartalszahlen von Apple für
große Erleichterung bei den Börsianern und unterstützten die derzeit gute Stimmung
am Markt. Im Tagesverlauf kam es jedoch immer wieder zu Gewinnmitnahmen. Diese
Reaktionen sind aber angesichts der siebentägigen Rallye nicht überraschend.
Am Nachmittag notierte das deutsche Börsenbarometer bei 5.074 Zählern mit 0,4
Prozent im Minus. Die Quartalsberichte einiger Unternehmen wurden unterschiedlich
aufgenommen. Überraschend starke Gewinnsteigerungen verzeichneten die
Pharmakonzerne GlaxoSmithKline und Eli Lilly. Die Großbank Morgan Stanley
verbuchte im zweiten Quartal allerdings einen deutlich größeren Verlust als dies von
Analysten erwartet worden war. Die Aktie verlor zu Handelsbeginn an der Wall Street
fünf Prozent an Wert auf 26,21 US-Dollar. Mit den Zahlen von Wells Fargo waren die
Börsianer in einer ersten Reaktion offenbar auch nicht zufrieden. Der Kurs fiel hier um
6,7 Prozent auf 23,64 US-Dollar, obwohl die viertgrößte US-Bank ihren Gewinn mit
einem Überschuss von 2,6 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal deutlich steigern
konnte.
In Bezug auf den DAX wurde an der EUWAX jedoch überwiegend auf steigende Kurse
spekuliert. Die Derivateanleger kauften auch am Nachmittag überwiegend Call-
Optionsscheine und Long-Zertifikate.
Allianz-Chef Michael Diekmann erwartet für die Versicherungsbranche ein schwieriges
Jahr 2010. Allerdings stehe sein Unternehmen dabei grundsolide da. Dennoch setzten
beim Aktienhandel Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs bis zum Nachmittag um 3,8
Prozent auf 68,00 Euro drückten. Damit bildet die Allianz-Aktie heute das Schlusslicht
im DAX. An der EUWAX kam es am Vormittag in einer ersten Reaktion auf die
Kursverluste zu zahlreichen Verkäufen bei Call-Optionsscheinen. Am Nachmittag
wurden die Scheine jedoch auf erniedrigtem Niveau teilweise wieder zurückgekauft. Zudem folgen Anleger erneut den gestrigen Empfehlungen einiger Börsenbriefe. So
waren vor allem Call-Optionsscheine auf die Aktie des chinesischen
Internetunternehmens Netease.com gesucht. Darüber hinaus kauften viele Anleger
Calls auf die Aktie des Betreibers der Biosupermarktkette Whole Foods Market.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Mittwoch gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 776.557 (Dienstag: 1.080.295) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 397.044 (621.854), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 379.513 (458 441). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,04 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (50.650/63.913), Nokia (45.386/21.142) und Credite Suisse (34.766/22.932)./sh/DP/he
Kauflaune an den Aktienmärkten
DAX erklimmt neues Jahreshoch
Welch eine Dynamik! Der DAX knackte am Nachmittag mit scheinbar spielerischer
Leichtigkeit sein altes Jahreshoch aus dem Juni und zog um knapp drei Prozent auf
5.258 Punkte an. Dies ist der höchste Stand seit dem November des vergangenen
Jahres. Mit seiner nun schon neun Tage andauernden Aufwärtsbewegung legte der
DAX die längste Gewinnserie seit vier Jahren hin. Heute wirkten sich vor allem positiv
aufgenommene Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten aus den USA kurstreibend
aus. So stiegen die Verkäufe neuer Eigenheime in den USA überraschend stark an.
Die Mehrheit der Derivateanleger hatte im Vorfeld auch auf steigende Notierungen
gesetzt. Mit diesem Schwung hätten so schnell aber wohl nun die wenigsten
gerechnet. Im Zuge der Aufwärtsbewegung wurden Call-Optionsscheine und Long-
Zertifikate zugekauft. Erst später kam es vereinzelt zu Gewinnmitnahmen.
In Bezug auf Porsche und Volkwagen sind in der vergangenen Nacht wichtige
Entscheidungen getroffen worden. Dabei stimmte der Porsche-Aufsichtsrat einer
geplanten Kapitalerhöhung von mindestens fünf Milliarden Euro zu. Dies war dann
gleichzeitig auch der letzte Triumph für den langjährigen Chef Wendelin Wiedeking. Er
wird mit sofortiger Wirkung den Konzern verlassen und soll eine Abfindung von 50
Millionen Euro erhalten. Die Hälfte davon möchte Wiedeking wohltätigen Zwecken
stiften. Die Porsche-Aktie notierte am Nachmittag 51,77 Euro mit 0,3 Prozent leicht im
Plus.
Die Börsianer haben nun endlich Klarheit, zumindest in einigen Punkten. Aufgrund der
Unsicherheit der vergangenen Tage zeigten sicht vor allem die Privatanleger sehr
zurückhaltend. Mit Optionsscheinen und Zertifikaten auf Porsche oder VW wurde kaum
noch gehandelt. Heute ist dies anders. Es ging eine Reihe von Kaufaufträgen für Call-
Optionsscheine ein. Diese beziehen sich einerseits auf die Porsche-Aktie und
andererseits auch auf die Vorzugsaktie von Volkswagen. VW Vz. notierten jedoch am
Nachmittag wieder bei 53,42 Euro mit 0,4 Prozent im Minus, nachdem hier zuvor das Tageshoch bei 57,32 Euro festgestellt worden war. Spekulationen um einen Aufstieg
der Vorzugsaktie in den DAX hatten den Kurs und die Phantasie der Anleger am
Vormittag noch beflügelt. Offensichtlich soll das Emirat Katar nun aber über von
Porsche gehaltene Optionen 17 Prozent an VW übernehmen. Somit würde der
Streubesitz der VW-Stammaktien weiterhin bei mehr als zehn Prozent liegen. Und
damit müsste das Papier nicht aus dem DAX absteigen. Einige Marktteilnehmer hatten
darauf spekuliert, dass das Emirat Katar zwanzig Prozent an VW übernimmt. Die VW
Stammaktie notierte am Nachmittag bei 253,20 Euro mit 0,5 Prozent im Plus.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 852 587 (Mittwoch: 776 557) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 474 735 (397 044), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 377 852 (379 513). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,25 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (82 468/58 078), Credite Suisse (37 823/32 810) und Allianz (27 175/39 766)./sh/DP/sk
DAX verschnauft auf hohem Niveau
Deutscher Leitindex jetzt zehn Tage hintereinander im Plus
Der DAX ist auch am zehnten Tag in Folge auf dem Weg nach oben. Kurstreibend
wirkte sich dabei bereits am Vormittag der überraschend starke Ifo-
Geschäftsklimaindex aus. Dieser stieg im Juli auf 87,3 Punkte (von 85,9 Punkten im
Juni) und bekräftigte damit die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung.
Der DAX kletterte daraufhin bis auf 5.301 Punkte. Im weiteren Verlauf gaben die
Notierungen aber wieder etwas nach. Im Bereich von 5.240 Punkten fanden sich aber
bereits wieder mehr Käufer am Markt. Deshalb zog das deutsche Börsenbarometer
nun wieder in den Bereich von 5.270 Zählern an und lag damit um 0,4 Prozent über der
Schlussnotierung des bereits schon sehr erfolgreichen gestrigen Handelstages.
An der EUWAX kam es im Tagesverlauf zu unterschiedlichen Reaktionen. Zunächst
nahmen viele Anleger bei Call-Optionsscheinen und Long-Zertifikaten auf den DAX
Gewinne mit. Andere Marktteilnehmer kauften in den Aufwärtstrend hinein Call-
Optionsscheine mit höheren Basispreisen und längeren Laufzeiten. Offenbar erwarten
diese Investoren mittelfristig weiter steigende Kurse. Eine Reihe kurzfristig
orientierter Bären zog am Morgen die Notbremse und trennte sich von Short-
Zertifikaten und Put-Optionsscheinen. Nach Bekanntgabe des Ifo-Index und der darauf
folgenden Aufwärtsbewegung wurden diese Produkte aber teilweise wieder
zurückgekauft. Diese Anleger verkauften ihre Scheine dann am Nachmittag mit
Gewinn. Im Bereich von 5.240 DAX-Punkten stieg dann wieder die Nachfrage bei Call-
Optionsscheinen und Long-Zertifikaten. Die Anleger zeigen sich also wieder verhalten
optimistisch für den Markt.
Verlierer des Tages im DAX war die Aktie von Merck mit einem Abschlag von 14,1
Prozent auf 63,08 Euro. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde EMEA
empfohlen, das Merck-Medikament Erbitux nicht zur Behandlung von
fortgeschrittenem Lungenkrebs einzusetzen. Darüber hinaus verfehlte der Konzern
mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten. Einige glückliche Derivateanleger strichen bereits am Morgen satte Gewinne mit Put-Optionsscheinen
ein. Darüber hinaus versuchten Inhaber von Calls, schnell ihre auflaufenden Verluste
zu begrenzen und die Scheine zu verkaufen.
Call-Optionsscheine auf Finanztitel wie Allianz und Deutsche Bank waren dagegen
auch heute gesucht. Am Nachmittag wirkte sich dann zudem die Kaufempfehlung
eines Börsenbriefes für Call-Optionsscheine auf die Aktie von Rheinmetall aus und
sorgte für starke Umsätze.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Freitag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.009.902 (Donnerstag: 852.587) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 572.440 (474.735), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 437.462 (377.852). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,30 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Nokia (50.098/49.903), Deutsche Telekom (48.685/50.628) und Allianz (34.092/31.105).
Schon wieder ein neues Jahreshoch
DAX schnauft am Nachmittag durch
Hochsommerliche Temperaturen und gute Laune in Deutschland, erneut steigende Kurse und beste Stimmung an der Börse – das ist ein Wochenauftakt nach Maß. Zumindest für die Bullen unter den Marktteilnehmern. Die Mehrheit der an der EUWAX agierenden Privatanleger hatte sich bereits am Freitag Nachmittag mit Long-Zertifikaten und Call-Optionsscheinen auf den DAX positioniert. Viele haben es vorerst offenbar aufgegeben, gegen den Aufwärtstrend zu spekulieren. Und dann folgte der DAX am Vormittag den guten Vorgaben aus Asien. So schloss der NIKKEI-225-Index heute bei 10.088 Zählern mit 144 Punkten bzw. 1,45 Prozent im Plus. Die Eroberung der psychologisch wichtigen 10.000er Marke hatten einige Börsianer seit Tagen herbeigesehnt.
Der DAX stieg seinerseits bis zum Mittag auf ein neues Jahreshoch von 5.309 Punkten. Somit verzeichnen die am Freitag gekauften Long-Zertifikate und Call-Optionsscheine dicke Gewinne. In dieser Phase wurden die Scheine dann auch nach und nach wieder verkauft. Damit bewiesen die Anleger ein gutes Gefühl für den Markt. Im weiteren Verlauf gaben die Notierungen nämlich wieder etwas nach. Dennoch stand am Nachmittag noch immer ein Zugewinn von 0,3 Prozent auf 5.245 Zähler zu Buche. Offensichtlich gönnen sich jetzt auch die Marktteilnehmer eine Ruhepause. Das Anlegerverhalten war bei einem ruhigen Handelsgeschehen in Bezug auf den DAX nun relativ ausgeglichen.
Die Querelen in der Führungsebene der Deutschen Bank können dem Kursverlauf derzeit nichts anhaben. Vor den für morgen erwarteten Quartalsdaten lag der Kurs am Nachmittag bei 51,85 Euro mit 1,9 Prozent im Plus. An der EUWAX kaufen die Anleger seit Wochen Call-Optionsscheine auf die Aktie und spekulieren damit auf eine fortlaufende Erholung. Zudem waren heute auch Knock-out-Calls stärker gefragt. Gegen den Markttrend gab die VW-Stammaktie um rund zwei Prozent auf 256,30 Euro nach. Einem Zeitungsbericht zufolge plane Volkswagen eine Kapitalerhöhung von vier Milliarden Euro, um durch die Übernahme von Porsche die eigene Bonitätsnote nicht zu gefährden. Die Porsche-Aktie verlor unterdessen 11,9 Prozent auf 45,33 Euro. An der EUWAX hatten diese Bewegungen zunächst kaum Auswirkungen auf das Handelsgeschehen.
Die Kaufempfehlung eines Börsenbriefes sorgte am Nachmittag für ein gesteigertes Interesse bei Call-Optionsscheinen auf Thyssen Krupp. Die Aktie notierte in dieser Phase bei 21,06 Euro mit 2,8 Prozent im Plus.
Nach Vorlage der Quartalszahlen kletterte die im TecDAX gelistete Aktie von Solarworld zeitweise bis auf 19,33 Euro. Am Nachmittag lag der Kurs dann immerhin noch bei 18,23 Euro mit 5,2 Prozent im Plus. Vorstandschef Frank Asbeck bekräftigte das Ziel, im laufenden Geschäftsjahr 2009 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz zu erwirtschaften. Derivateanleger kauften vor allem Call-Optionsscheine mit einer vergleichsweise langen Laufzeit bis zum Dezember 2010. Unterstützt wurde auch diese Entscheidung durch die Empfehlung eines Börsenbriefes.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Montag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 803.018 (Freitag: 1.009.902) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 414.458 (572.440), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 388.560 (437.462). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,06 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (79.975/27.670), UBS (32.357/28.441) und Allianz (23.171/27.363)./pf/DP/he
Konsolidierung am Aktienmarkt
US-Verbrauchervertrauen im Juli rückläufig
Der DAX startete nach gemischten Vorgaben der Börsen in New York und Tokio heute zunächst mit Aufschlägen in den Tag. So notierte der Kurs des deutschen Börsenbarometers am Vormittag im Hoch sogar noch mal kurz über der Marke von 5.300 Zählern. Der Bereich um diese Marke erweist sich aber offenbar als hartnäckiger Widerstand. Erst gestern hatte der DAX mit 5.309 Punkten ein neues Jahreshoch erreicht. Im Verlauf des Tages fielen die Kurse aber wieder.
Eine Reihe kurzfristig orientierter Derivateanleger war da schon in Short-Zertifikate und Put-Optionsscheine eingestiegen.
Der um 16 Uhr (MESZ) bekannt gegebene Indikator für das US-Verbrauchervertrauen fiel im Juli auf 46,6 Punkte von 49,3 Punkten im Juni. Damit wurden die Analystenschätzungen von 49,0 Zählern klar verfehlt.
Der DAX gab daraufhin weiter nach. Er notierte jetzt bei 5.204 Punkten mit 0,9 Prozent im Minus. Auch der Dow-Jones-Index verlor in der ersten Handelsstunde an der Wall Street 0,2 Prozent auf 9.088 Zähler.
Die Deutsche Bank verdiente im abgelaufenen Quartal mit 1,1 Milliarden Euro deutlich mehr als erwartet. Im Investment-Banking lief es besonders gut. Allerdings kritisierten viele Analysten die stark gestiegene Risikovorsorge und die hohen Kosten des Institutes. Daraufhin setzten am Aktienmarkt Gewinnmitnahmen ein. Immerhin hatte der Kurs allein in den vergangenen drei Wochen rund 26 Prozent zugelegt. Damit gehörte die Deutsche Bank zuletzt zu den stärksten Gewinnern im DAX. Heute geriet das Papier allerdings stark unter Druck. Der Abschlag betrug am Nachmittag 9,7 Prozent auf 47 Euro. An der EUWAX werden auf dem aktuellen Niveau allerdings Positionen in Long-Zertifikaten und Call-Optionsscheinen auf- bzw. ausgebaut.
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Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Dienstag gestiegen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 982.197 (Montag: 803.018) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 504.912 (414.458), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 477.285 (388.560). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 1,05 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Deutsche Telekom (86.854/43.277), Allianz (54.453/42.424) und Deutsche Bank (44.521/32.556)./pu/DP/he
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen
Die Umsätze mit Aktienoptionen an der Terminbörse Eurex sind am Donnerstag gefallen. Insgesamt wurden bis 20.00 Uhr 1.580.563 (Mittwoch: 1 628 660) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 735.468 (751 367), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 845.095 (877 293). Das Verhältnis Calls zu Puts betrug 0,87 zu eins. Die meistgehandelten Werte waren Allianz (78.912/140.242), Deutsche Telekom (105.713/52.814) und Nokia (52.856/68.301)./ur/DP/stb
Mein lieber Herr-Gesangverein! :-) Wer hätte noch vor ein paar Monaten gedacht, dass der Euro so schnell wieder an Fahrt gewinnen wird.
Daran erkennt man wie ungewiss, auch bei den Profis, wie es mit den internationalen Finanzmärkten weitergeht.