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Azul Real
05.03.2007, 23:24
Fenrer Börse München

http://www.boerse-muenchen.de/handel/REITs/



Desgleichen ein eigenständiger Menüpunkt zur neuen Assetklasse REITŽs auf der Homepage der Deutschen Börse.

http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/listing/22_REITs


Desgleichen gibt es bereits seit längerem eine REIT`S in Deutschland- Page

Sehr interessant m.E.

http://reits-in-deutschland.de/index.php?id=26&L=0




Auf der Internetpräsenz der Börse Stuttgart bzw. Euwax wird nunmehr ein sehr ausführliches Register/ Menü zum Thema Reits geführt.

Siehe Startseite oben links Button "Aktie Reits"

http://www.boerse-stuttgart.de/

Es lohnt sich allein schon wegen der Aufstellung internationaler börsennotierter Reits-Gesellschaften, einschließlich der aktuellen Notierungen.

Ferner gibt es dort auch eine Übersicht Anlagezertifikate auf REITs

Azul Real
06.03.2007, 14:59
Was für ein Dregg

von 0,05 auf 17 Cent hochgezockt .

http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=3m&ct=jc&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189349
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1w&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189532

Was ist eigentlich aus der Meldung vom letzten Jahr geworden??
Immer noch ein schwebendes Verfahren??

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der insolvente Hamburger Immobilienkonzern Agiv Real Estate fordert von der Frankfurter ING Bank Deutschland AG 197,2 Millionen Euro. Eine entsprechende Klage will der Insolvenzverwalter der Agiv, Reinhard Titz, demnächst einreichen. Das bestätigte er dem " Handelsblatt" (Donnerstag). Er hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht bereits beantragt, den Gerichtsstand der Auseinandersetzung festzulegen.

Der Insolvenzverwalter macht die ING Bank Deutschland AG für Aktienrechtsverstöße ihrer ehemaligen Frankfurter Tochter BHF-Bank verantwortlich. Er wirft der BHF-Bank vor, dass sie maßgeblich eine unerlaubte Einlagenrückgewähr unterstützt hat. So hatte die BHF-Bank im Mai 2001 die Mehrheit des Frankfurter Maschinenbaukonzerns Agiv an die Hamburger Immobiliengruppe HBAG verkauft.

Da der Immobilienfirma das Geld für die Übernahme fehlte, nahm sie ein Darlehen auf. Den Kredit refinanzierte sie aus vorhandenen Barmitteln der Agiv von mehr als 600 Millionen Euro. Dieses Geld hatte die Gesellschaft durch Verkäufe von Firmenbeteiligungen angehäuft.

" Diese Art der Kaufpreisfinanzierung war aktienrechtlich so nicht zulässig" , betont der Insolvenzverwalter. Er stützt sich bei seiner Einschätzung auf ein Gutachten von Professor Hartwig Henze, ehemals zuständiger Richter am Bundesgerichtshof (BGH) für Aktienrecht. Die Gläubigerversammlung der Agiv hat am 23. Dezember zugestimmt, die ING Bank zu verklagen.

Die Agiv-Gruppe geriet 2004 wegen Mietgarantien sowie millionenschweren Wertberichtigungen auf Aktienbestände des zusammengebrochenen US-Telekomriesens Worldcom in Bedrängnis und musste später Insolvenz anmelden.

Der Vorstand der ING Bank Deutschland AG lehnte einen Kommentar ab, da ihm die Klage nicht vorliege. Eine Sprecherin der BHF-Bank wollte sich nicht äußern./zb

Azul Real
06.03.2007, 15:15
DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10


Der Albtraum vom eigenen Haus

Viele Hypotheken in den USA erweisen sich als zu riskant. Banken zittern – und mit ihnen die Finanzmärkte.

Von Heike Buchter

Es war ein großer Tag für Howard Charles, jener Donnerstag vor zwei Wochen – Charles wurde Hausbesitzer. Um ein Reihenhaus in Brooklyn, New York, zu finanzieren, nahm der 36-jährige Vater dreier Kinder einen zweiten Job an – und eine Hypothek in Höhe von 428.000 Dollar auf. Die gröbsten Renovierungen an dem Jahrhundertwendebau, die er selbst macht, will er in zwei Monaten abgeschlossen haben. Für das Abzahlen der Hypothek hat er 30 Jahre. »Da werde ich hoffentlich gerade pensioniert.« Bis dahin wird seine Hypothek durch unzählige Gläubigerhände gehen, um am Ende im Portfolio einer Pensionskasse, eines Investmentfonds oder einer deutschen Versicherung zu liegen.

Ohne es zu wissen, ist Charles Teil eines Geschäfts mit amerikanischen Hypotheken geworden, in dem Tausende Milliarden Dollar stecken. Allein in den vergangenen zwei Jahren haben Kreditinstitute in den USA nach Branchenhochrechnungen 3.200 Milliarden Dollar an neuen Baudarlehen ausgereicht – ein neuer Rekord. Insgesamt belaufen sich die ausstehenden Hypotheken auf 8.200 Milliarden Dollar. Das ist etwa doppelt so viel wie noch vor fünf Jahren.

Ein großer Teil dieser Hypotheken wird nun von Investmentbanken aufgekauft und gebündelt. Solche Bündel dienen als Sicherheit für neu geschaffene Wertpapiere, die sich wie Unternehmensanleihen oder Staatspapiere an den Finanzmärkten verkaufen lassen. Und weil sie kräftig Rendite versprachen, haben Pensionskassen und Hedgefonds diese Hypothekenpapiere bisher gern genommen. So ist ein komplexes internationales Geflecht aus Kreditinstituten, Investmentbanken, Brokern, Hedgefonds und Pensionskassen entstanden, das inzwischen Hausbesitzer in Iowa und Kalifornien mit Ruheständlern, Versicherten und Anlegern in Europa und Asien verbindet.

Doch jetzt zeigen sich erste große Löcher in diesem fein gesponnenen Gewebe:

Weil sich der US-Immobilienmarkt abkühlt und die Zinsen steigen, fallen mehr Baudarlehen aus als erwartet. Betroffen sind besonders Kreditnehmer mit schwacher Bonität – das so genannte Subprime Lending. Schon rutschen kleinere US-Kreditinstitute reihenweise in die Pleite. Aber auch Große erwischt es:

Dem britischen Finanzkonzern HSBC verhagelte die Krise seine Bilanz, woraufhin die gesamte US-Chefetage Ende vergangener Woche gehen musste. Die Bank selbst verkündete die erste Gewinnwarnung ihrer Geschichte.

Die Wall Street fürchtet sich jetzt vor einem Dominoeffekt, der auch andere Märkte und die Konjunktur erfassen könnte. »Wenn es eine Sollbruchstelle im weltweiten Finanzsystem gibt, dann verläuft sie durch den US-Immobilienmarkt und den privaten Hypothekenmarkt«, stellen Mark Zandi und Juan Manuel Licari fest, die zu Economy.com gehören, einer Forschungseinheit der internationalen Ratingagentur Moody’s.

Immer kreativer wurden die Kredite

Angefangen hatte alles mit guten Absichten. Nach dem Platzen der Internetblase und den Anschlägen des 11. September 2001 ließ der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan die Zinsen auf ein historisch niedriges Niveau sinken, um die Wirtschaft mit billigem Geld anzukurbeln. Die Amerikaner – nach dem Börseneinbruch aktienscheu – verlegten sich auf Immobilien. Sie bauten und kauften, vor allem aber lösten sie bestehende Hypotheken ab, um zu den verlockend niedrigen Zinsraten höhere Kredite aufzunehmen.

Die starke Nachfrage trieb die Preise für Wohnungen und Eigenheime immer weiter an – und ermöglichte immer höhere Hypotheken. Das frische Geld floss in Möbel, Kreuzfahrten, Autos oder diente zum Abzahlen von Kreditkartenschulden. Greenspans Rechnung ging auf: Milliarden Dollar wurden von den Konsumenten auf diese Weise in die Wirtschaft gepumpt und die USA von einer tiefen Krise verschont.

Derweil verlangten Investoren wie gewohnt nach renditestarken Anlageobjekten, und bald fanden die Produktentwickler von der Wall Street eine lukrative Lösung: Investmentbanken wie Merrill Lynch, JP Morgan Chase oder die Deutsche Bank kauften den regionalen Banken und kleineren Hypothekeninstituten Darlehen ab, fassten sie zusammen und machten daraus Wertpapiere wie Anleihen oder Zertifikate.

Sie heißen typischerweise MBS, Mortgage Backed Securities, oder CDOs, Collateralized Debt Obligations (siehe Glossar). Die Banker landeten damit echte Bestseller: 2005 wurden laut dem US-Bankensicherungsfonds FDIC zwei Drittel aller neuen Hypotheken auf diese Weise weiterverkauft und verbrieft. Mehr als ein Fünftel der weltweit ausstehenden festverzinslichen Wertpapiere hängen heute direkt oder indirekt mit US-Immobilien zusammen.

Um für Nachschub zu sorgen, wurden die Hypothekenanbieter immer kreativer. Zum einen begannen sie, die Kreditbedingungen zu lockern. »Häuser wurden am Computer geschätzt – ohne Besichtigung«, erzählt ein Insider. Neu entwickelt wurde auch eine besonders riskante Hypothekenvariante, bei der die Angaben der Schuldner in puncto Einkommen und Arbeitsplatz ohne jegliche Überprüfung als Grundlage für das Darlehen dienen.

Damit nicht genug, erfanden die Hypothekendesigner so genannte »Exoten«. Bei einer beliebten Spielart zahlt der Kreditnehmer zunächst einen Zins unter Marktniveau. Nach zwei oder drei Jahren wird der Zins auf herrschende Marktraten angehoben – der Kreditnehmer muss dann nicht nur den geliehenen Betrag zurückzahlen und finanzieren, sondern auch die in den Jahren zuvor aufgelaufene Differenz zu den eigentlichen Kreditkosten.
Diese Hypotheken mit variablem Zinssatz werden in der Branche auch »explodierende ARMs« (Adjustable Rate Mortgage) genannt. »Diese Produkte sind so komplex, dass es selbst für Finanzfachleute schwierig ist durchzusteigen«, sagt Kathleen Keest, Koautorin einer Studie des Center for Responsible Lending, einer Verbraucherschutzorganisation. Viele Kreditnehmer schauten bei dieser Variante nur auf die anfängliche, bezahlbare Monatsrate. Nur so konnten sie den Traum vom Eigenheim realisieren und spekulierten auf weiter steigende Immobilienpreise. Dann wären sie durch den höheren Wert ihres Eigentums in der Lage, die ARM-Hypothek durch ein Darlehen mit festem Zinssatz abzulösen.

Ein anderes begehrtes Modell war der »Piggyback«-Kredit: Über diese »Rucksackdarlehen« nehmen Hauskäufer, die die übliche Anzahlung von zehn bis zwanzig Prozent nicht leisten können, eine zweite Hypothek auf, um genug »Eigenkapital« aufbringen zu können. Sie erhielten so ein Eigenheim, ohne einen Dollar angespart zu haben.

Jetzt wollen weder Banken noch Hedgefonds die Ausfälle tragen

Was Branchenbeobachter nervös macht: Die »Exoten« betrugen im vergangenen Jahr 47 Prozent aller ausgereichten Darlehen. Und sie wurden vor allem Kreditnehmern mit schwacher Bonität gewährt. Nun platzen die erst vor Monaten ausgereichten Kredite in einer unerwarteten Häufigkeit. :shock:

Offenbar geht im sich verschlechternden Umfeld die Rechnung vieler Hausbesitzer nicht mehr auf. »Besonders beim Jahrgang 2006 sehen wir frühere und häufigere Ausfälle als in den vergangenen Jahren«, berichten Analysten der Bank UBS.

Von noch dramatischeren Zahlen geht das Center for Responsible Lending aus. Rund zwanzig Prozent der riskanten Hypotheken wird demnach mit dem Verlust der Immobilie enden. Bis Ende des Jahres, so die Studie der Verbraucherschützer, werden 2,2 Millionen US-Haushalte mit schwacher Bonität ihr Haus zwangsversteigern müssen oder mit einer Hypothek belastet sein, die sie in den kommenden Jahren nicht mehr bedienen können. Das wird die gescheiterten Hausbesitzer bis zu 164 Milliarden Dollar kosten. »Von den sozialen Folgen abgesehen, wird sich das besonders in strukturschwachen Gebieten belastend auf die gesamte Wirtschaft auswirken«, sagt Verbraucherrechtlerin Keest.

Noch vor zehn Jahren musste der größte Teil der Darlehen in den Büchern der vielen kleinen Kreditinstitute stehen bleiben und mit entsprechenden Reserven unterlegt werden – bis der Schuldner alle Raten abgestottert hatte. Vor allem die Verbriefung durch die Wall Street erlaubte den Anbietern, das Geschäft mit den riskanteren Hypotheken immer schwunghafter zu betreiben. Dabei waren riskante Hypotheken für Aufkäufer und Anleger in den vergangenen Jahren besonders beliebt, weil es – entsprechend dem höheren Risiko – höhere Zinsen bot. Das Problem ist jetzt: Mit den Ausfällen wollen die Investmentbanken nichts zu tun haben. Sie versuchen derzeit, möglichst viele der faulen Hypotheken an die ursprünglichen Kreditanbieter zurückzugeben – ein Recht, das ihnen das Kleingedruckte einräumt.

Im Dezember zwang Merrill Lynch das Institut ResMae, Hypotheken in Höhe von 308 Millionen Dollar zurückzukaufen, die zu spät oder gar nicht bedient wurden. Der kalifornische Hypothekenspezialist meldete daraufhin Konkurs an.

Doch damit ist Merrill Lynch das Problem noch lange nicht los. Allein im Jahr 2006 hatte die Bank 3,5 Milliarden Dollar an Krediten mit schwacher Bonität von ResMae übernommen. Die Großbank HSBC hat derweil mehrere seiner Kreditzulieferer auf die Rücknahme fauler Kredite verklagt. Ein Branchenveteran, der eine Internetseite mit einem »Implode-O-Meter«, einem »Implosionsmesser« der Branche, eingerichtet hat, zählt 23 Institute, die allein seit Dezember existenzbedrohende Verluste meldeten, zum Verkauf stehen oder den Betrieb eingestellt haben.

Beunruhigt durchstöbern jetzt auch Investoren – etwa Pensionsfonds und Hedgefonds – ihre Portfolios. »Ein Qualitätsverlust bei den Hypothekenpapieren könnte sich als Zeitbombe erweisen und zu einem Hedgefonds-Debakel führen«, warnt Christopher Whalen, Analyst und Gründer von Institutional Risk Analytics.

Hedgefonds können größere Ausfälle mangels Reserven kaum auffangen. Die Schockwellen könnten so auch die Banken erreichen, die diesen Fonds nicht nur die Papiere verkaufen, sondern auch das Geld für ihre Spekulationen leihen. Gern verweist die Wall Street darauf, dass die Weitergabe des Risikos an verschiedene Marktteilnehmer die Märkte sicherer mache. »Aber das Risiko ist nicht weg, es ist nur verteilt«, sagt Joseph Mason. Der Finanzprofessor der Drexel University legte jüngst als Koautor eine Studie mit alarmierendem Fazit vor: Die neuen Kreditprodukte und die immer komplexeren Beziehungen der Akteure haben den Hypothekenmarkt unberechenbar wie nie zuvor gemacht. »Es ist wie ein Spiel, bei dem sich die Teilnehmer im Dunkeln heiße Kartoffeln zuwerfen – wir wissen erst, wer sie hält, wenn das Licht angeht.«

Azul Real
06.03.2007, 15:16
Wertpapiere auf Immobilien

Wo versteckt sich das Risiko?

Verbriefung heißt der Prozess, bei dem Vermögenswerte refinanziert werden, in dem neue Wertpapiere ausgegeben werden. Dabei kauft und bündelt etwa eine Investmentbank Darlehen, Anleihen oder andere Anlagewerte, die einen steten Geldfluss erzeugen. Refinanziert wird der Kauf durch die Ausgabe von Anleihen an Investoren. Als Sicherheit dienen die gebündelten Vermögenswerte. Meist werden die Bündel je nach ihrem Ausfallrisiko in Tranchen eingeteilt. Der Geldstrom wird entsprechend auf die Investoren verteilt. Anleger, die die riskanteste Tranche nehmen, erhalten zum Ausgleich einen Aufschlag. Die Verbriefung hat seit Mitte der neunziger Jahre deutlich zugenommen und ist heute bei einer Vielzahl von Vermögenswerten üblich.

Mortgage Backed Securities (MBS) sind Wertpapiere, bei denen gebündelte Hypotheken als Sicherheit dienen. Sie sind vor allem in den USA stark verbreitet. Investmentbanken kaufen Hypotheken und refinanzieren dies durch die Ausgabe von Anleihen. Dabei erhält der Investor, der die MBS-Anleihen hält, die Zahlungen der ursprünglichen Kreditnehmer auf monatlicher Basis weitergereicht. Die Investmentbanken profitieren dabei unter anderem von der Zinsdifferenz zwischen der Hypothek und den Anleihen. Nach Schätzungen von Experten erwirtschaften die Banken der Wall Street bis zu 15 Prozent ihrer Erträge im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren direkt oder indirekt mit Hypotheken. Die Baudarlehen werden so zu handelbaren Vermögenswerten, während sie früher auf Jahrzehnte hinaus in den Büchern der ausreichenden Bank blieben.

Collateralized Debt Obligations, kurz CDOs genannt, sind ein weiteres Finanzinstrument, um vom Boom des USImmobilienmarkt zu profitieren. Dafür gründen Vermögensverwalter – das kann eine Bank sein oder auch ein Hedgefonds – zunächst einen CDO-Fonds. Dann sammeln sie bei Anlegern Geld ein. Meist von Pensionskassen, Versicherern und Stiftungen. Dieses Geld wird letztlich in Hypothekenpapiere investiert, meist in MBS. 81 Prozent der 249 Milliarden Dollar schweren CDO-Pools steckten 2005 in Hypotheken auf Wohneigentum. Um eine attraktive Rendite zu erhalten, investierten die CDOs in den vergangenen Jahren oft in die riskantesten Hypotheken. Besonders populär war das zuletzt bei Anlegern in Europa und Asien. Weil es gängig ist, dass CDOs in andere CDOs investieren, fürchten Marktbeobachter um die Transparenz. Alan Greenspan, der ehemalige US-Notenbankchef, warnte, dass es selbst erfahrenen Investoren schwerfalle, das Risiko zu erfassen. hbu



DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10

Azul Real
06.03.2007, 17:08
26.02.2007 19:08
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)

DESIGN Bau AG: Teilverkauf in Hamburg-Winterhude

DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) / Sonstiges

26.02.2007

Veröffentlichung einer Corporate-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

DESIGN Bau AG: Teilverkauf in Hamburg-Winterhude

Kiel, 26. Februar 2007 - Die DESIGN Bau BV Hamburg GmbH & Co KG, an der die DESIGN Bau AG und die Bau-Verein zu Hamburg AG zu gleichen Teilen beteiligt sind, hat heute den Verkauf von Teilen des Areals in Hamburg-Winterhude notariell beurkunden lassen. Auf den verkauften Flächen sieht der jetzige Bebauungsplan die Errichtung von etwa 28.500 qm Wohnfläche vor. Käufer ist die Hamburger Bau-Verein Eigenheim-Immobilien GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bau-Verein zu Hamburg AG. Das Volumen der heutigen Transaktion liegt mit rund 20,5 Mio. Euro deutlich über den entsprechenden anteiligen Anschaffungskosten und den mit den Flächen verbundenen Erschließungsaufwendungen. Die Erwerberin plant, dort zeitnah mit dem Bau von über 340 Wohneinheiten, die größtenteils für den eigenen Bestand vorgesehen sind, zu beginnen. Gleichzeitig erhält die DESIGN Bau AG für die kommenden zwei Jahre die Option, bezüglich Qualität, Größe und Bebaubarkeit vergleichbare Flächen aus der Objektgesellschaft zu identischen Faktorpreisen herauszukaufen. Unberührt hiervon verbleiben Grundstücksanteile, auf denen weitere 12.000 qm Wohnfläche sowie 14.000 qm Gewerbe- und Einzelhandelsflächen errichtet werden können, vorerst im Eigentum der DESIGN Bau BV GmbH & Co KG.

Für den weiteren erfolgreichen Abverkauf in Winterhude zeigt sich DESIGN Bau zuversichtlich. \'Zurzeit erleben wir für unser operatives Geschäft und für Winterhude im Speziellen eine spürbare Nachfrage seitens institutioneller Investoren. Deshalb sind mittelfristig auch größere Blocktransaktionen durchaus möglich\', so Werner Mattner, Vorstandsvorsitzender der DESIGN Bau AG.

Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, \'macht\' Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 10 Baugebieten mit 2.000 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 430.000 qm, was ca. 1.100 Grundstücken entspricht.

Kontakt: DESIGN Bau AG Felix Krekel Tel.: 0431/666710 Fax: 0431/66671299 E-Mail: ir@designbau-ag.de

Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211/301260 Fax: 0211/30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de

DGAP 26.02.2007 -------------------------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: DESIGN Bau AG Hamburger Chaussee 339 24113 Kiel Deutschland Telefon: 0431/666710 Fax: 0431/66671-299 E-mail: kiel@designbau-ag.de WWW: www.designbau-ag.de ISIN: DE0006208333 WKN: 620833 Indizes: Börsen: Open Market (Entry Standard) in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

Azul Real
06.03.2007, 17:16
11.12.2006 20:11
Bau-Verein zu Hamburg akquiriert Projekt in Hamburg
Die Bau-Verein zu Hamburg AG (Nachrichten/Aktienkurs) und die Design Bau AG haben über eine gemeinsame Objektgesellschaft ein direkt am Stadtpark in Winterhude gelegenes Grundstück erworben. Der Bau-Verein und die Design Bau wollen das Projekt "Wohnen und Arbeiten am Stadtpark" gemeinsam realisieren, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Es umfasse die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 qm sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 qm.

Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert werde soll, sei ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 170 Millionen Euro vorgesehen.
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11.12.2006 17:32
DGAP-Adhoc: Bau-Verein zu Hamburg AG (deutsch)

Bau-Verein zu Hamburg (Nachrichten/Aktienkurs) akquiriert Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' in Hamburg

Bau-Verein zu Hamburg AG / Sonstiges

11.12.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Ad hoc Mitteilung nach § 15 WphG

Kooperation zwischen der

Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft, Hamburg und der DESIGN Bau AG, Kiel zur Realisierung des Projekts

'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' in Hamburg-Winterhude

Die Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft, Hamburg (Bau-Verein) und die DESIGN Bau AG, Kiel (DESIGN Bau) haben am heutigen Tage über eine gemeinsame Objektgesellschaft ein direkt am Stadtpark in Winterhude gelegenes Grundstück erworben. Das Grundstück, für das die DESIGN Bau in einem Bieterverfahren den Zuschlag erhalten hatte, wurde zuvor von der DESIGN Bau von der aurelis Real Estate GmbH & Co KG erworben. Der Bau-Verein und die DESIGN Bau werden das Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' gemeinsam realisieren, es umfasst die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 m² sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 m².

Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert wird, ist ein Investitionsvolumen in Höhe von rund EUR 170 Millionen vorgesehen.

Bau-Verein zu Hamburg

Aktien-Gesellschaft

Hamburg, den 11. Dezember 2006


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11.12.2006 17:02
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)

DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) schließt Kooperation mit der Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft

DESIGN Bau AG / Kooperation

11.12.2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

- DESIGN Bau AG schließt Kooperation mit der Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft - Gemeinsame Realisierung des Projekts Hamburg-Winterhude

Kiel, 11. Dezember 2006 - Die DESIGN Bau AG, ein Full-Service-Anbieter von attraktiven Eigenheimen, hat nach Gremienzustimmung der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG von dieser ein in exklusiver Hamburger Lage gelegenes Areal zu einem Kaufpreis von ca. 28,9 Mio. Euro erworben. Der im Vergleich zu dem im Oktober 2006 gewonnenen Bieterverfahren um rund 2 Mio. Euro niedrigere Kaufpreis erklärt sich aus der Tatsache, dass mit dem Grundstückankauf keine Optionen auf weitere Flächen in Frankfurt am Main und Konstanz erworben wurden.

Die DESIGN Bau AG hat das genannte Grundstück nach dem Erwerb an die Objektgesellschaft DESIGN Bau BV Hamburg GmbH & Co. KG weiterveräußert, an der die DESIGN Bau AG und die Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft als Partner zu gleichen Teilen beteiligt sind. Der Bau-Verein und die DESIGN Bau werden das Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' gemeinsam realisieren. 'Der Bau-Verein mit seiner langjährigen Erfahrung im innerstädtischen Geschosswohnungsbau und die DESIGN Bau mit ihrer hohen Kompetenz in der Akquisition und Entwicklung von aussichtsreichen Flächen ergänzen sich in idealer Weise zur erfolgreichen Umsetzung dieses exklusiven Projektes', so Werner Mattner, Vorstandsvorsitzender der DESIGN Bau AG. Das Projekt umfasst die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 qm sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 qm. Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert wird, ist ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 170 Mio. Euro vorgesehen.

Die Weiterveräußerung des Grundstückareals an die Objektgesellschaft führt bei der DESIGN Bau AG zu einer entsprechenden anteiligen Umsatzrealisierung und zu einem positiven Ergebnisbeitrag, der angefallene Projektkosten kompensiert.

Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, 'macht' Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 13 Baugebieten mit 1.900 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 436.000 qm, was ca. 1.200 Grundstücken entspricht.

Kontakt: Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211 / 301260 Fax: 0211 / 30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de

DGAP 11.12.2006 -----------------------------


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10.10.2006 15:44
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)

DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) setzt sich im Bieterverfahren für exklusives Areal in Hamburg-Winterhude durch

DESIGN Bau AG / Sonstiges

10.10.2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Die DESIGN Bau AG, Kiel, setzt sich im Bieterverfahren für exklusives Areal in Hamburg-Winterhude durch

Die DESIGN Bau AG, Kiel, hat sich in dem Bieterverfahren für ein in absolut exklusiver Hamburger Lage (Stadtteil Winterhude/unmittelbare Nähe zum Stadtpark) belegenes und ca. 80.000 qm großes Areal durchgesetzt. Das Grundstück gehört der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn. Der Preis beläuft sich auf knapp 31 Millionen Euro.

Auf dem Areal sollen ca. 70.000 qm Wohnfläche und weitere 14.000 qm Gewerbefläche entstehen. Mit dem beabsichtigten Erwerb erlangt die DESIGN Bau AG zusätzlich zwei Optionen zum Ankauf weiterer Flächen in zentralen Lagen in Frankfurt am Main und Konstanz/Bodensee. In Frankfurt könnten ca. 36.000 qm Wohnfläche erstellt werden. Für Konstanz liegt der entsprechende Wert bei etwa 18.000 qm. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn, und der DESIGN Bau AG, Kiel, dem Kaufvertrag zustimmen. Mit dem Erwerb des Baugrundstücks in Hamburg-Winterhude wird die DESIGN Bau AG ihr Produktportfolio um die Erstellung und Vermarktung von Eigentumswohnungen in selektiven Großstadtlagen erweitern.

Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, 'macht" Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 13 Baugebieten mit 1.900 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 442.000 qm., was ca. 1.200 Grundstücken entspricht.

Kontakt: Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211 / 301260 Fax: 0211 / 30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de

DGAP 10.10.2006 -------------------------------------------------------------------- -------

Azul Real
06.03.2007, 17:38
..... aus der SpamBlase entweicht die heisse Luft :shock:

AGIV Real Estate ..
nicht überall wo Real Estate drauf steht, ist auch noch Real Estate drin :roll:

TH 0,173 akt. 0,124 +26,531%

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=AGV.FSE&lColors=0x000000&sSym=AGV.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=AGV.FSE&lColors=0x000000&sSym=AGV.FSE&hcmask=[/QUOTE]




Was für ein Dregg

von 0,05 auf 17 Cent hochgezockt .

http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=3m&ct=jc&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189349
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1w&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189532

Was ist eigentlich aus der Meldung vom letzten Jahr geworden??
Immer noch ein schwebendes Verfahren??

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der insolvente Hamburger Immobilienkonzern Agiv Real Estate fordert von der Frankfurter ING Bank Deutschland AG 197,2 Millionen Euro. Eine entsprechende Klage will der Insolvenzverwalter der Agiv, Reinhard Titz, demnächst einreichen. Das bestätigte er dem " Handelsblatt" (Donnerstag). Er hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht bereits beantragt, den Gerichtsstand der Auseinandersetzung festzulegen.

Der Insolvenzverwalter macht die ING Bank Deutschland AG für Aktienrechtsverstöße ihrer ehemaligen Frankfurter Tochter BHF-Bank verantwortlich. Er wirft der BHF-Bank vor, dass sie maßgeblich eine unerlaubte Einlagenrückgewähr unterstützt hat. So hatte die BHF-Bank im Mai 2001 die Mehrheit des Frankfurter Maschinenbaukonzerns Agiv an die Hamburger Immobiliengruppe HBAG verkauft.

Da der Immobilienfirma das Geld für die Übernahme fehlte, nahm sie ein Darlehen auf. Den Kredit refinanzierte sie aus vorhandenen Barmitteln der Agiv von mehr als 600 Millionen Euro. Dieses Geld hatte die Gesellschaft durch Verkäufe von Firmenbeteiligungen angehäuft.

" Diese Art der Kaufpreisfinanzierung war aktienrechtlich so nicht zulässig" , betont der Insolvenzverwalter. Er stützt sich bei seiner Einschätzung auf ein Gutachten von Professor Hartwig Henze, ehemals zuständiger Richter am Bundesgerichtshof (BGH) für Aktienrecht. Die Gläubigerversammlung der Agiv hat am 23. Dezember zugestimmt, die ING Bank zu verklagen.

Die Agiv-Gruppe geriet 2004 wegen Mietgarantien sowie millionenschweren Wertberichtigungen auf Aktienbestände des zusammengebrochenen US-Telekomriesens Worldcom in Bedrängnis und musste später Insolvenz anmelden.

Der Vorstand der ING Bank Deutschland AG lehnte einen Kommentar ab, da ihm die Klage nicht vorliege. Eine Sprecherin der BHF-Bank wollte sich nicht äußern./zb

Azul Real
07.03.2007, 15:09
8-)


Bauer zwischenzeitlich wieder über 40,00 Euro

akt. 40,50 + 7,71% TH 41,35 :shock:


Bauer AG

letzte Woche noch deutlich über 40 mit ATH bei 46,41

heute TT 34,34 akt. 36,01 - 3,97%

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=

Azul Real
07.03.2007, 15:10
*BILFINGER BERGER +5,15% AUF 63,50 EUR - GERÜCHT: INTERESSE VON BALFOUR BEATTY
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dpa-AFX Broker - die Trader News im dpa-AFX ProFeed
-----------------------
BILFINGER BERGER AG|GBF||590900|DE0005909006|
KEYWORDS: 1N|STD STB STW BRO|GER|CON|
2007-03-07 13:35:06

Azul Real
09.03.2007, 08:12
Laut Börse Online vom 08.03.2007:

SPEKULATION AUF MEGA-FUSION MIT TERRA FIRMA

Ein Gerücht wühlt die Imobilienbranche auf:

Die beiden größten privaten Wohnungsbesitzer in Deutschland

- die Deutsche Annington und Gagfah GFJ-
wollen sich zusammenschließen.

Annington-Eigentümer "Terra Firma" soll die treibende Kraft hinter den Gesprächen sein.

Die britische Beteiligungsgesellschaft sucht nach einem Weg,
die Tochter zügig und mit Gewinn abzustoßen.
Der eigentlich angepeilte Börsengang kam bei Investoren nicht gut an,
weil wegen des geringen Eigenkapitals auf Jahre hinaus keine Dividende gezahlt worden wäre.

Skeptisch bewerten Großanleger wohl auch die Chance auf Kurssteigerungen,
haben sie doch mit der Gagfah-Aktie, die Mitte Oktober 2006 zu 19 Euro an die Börse gekommen ist, bisher kaum etwas verdient.

Eine Fusion mit Gagfah zum größten Wohnungskonzern Europas wäre daher der bessere Ausstieg für Terra Firma.

Gagfah würde durch den Deal zum DAX-Kandidaten.

Das könnte den Kursverfall der Aktie stoppen.:lol:

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Medienberichten zufolge erwägt der Immobilienkonzern Gagfah die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Annington. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel wollen die Essener die Deutsche Anninton vom Finanzinvestor Terra Firma übernehmen. Terra-Firma-Chef Guy Hands habe sogar von einer “Traumlösung für beide Unternehmen” gesprochen. Es gebe jedoch noch keine konkreten Verhandlungen.

Allerdings habe ein Terra-Firma-Mitarbeiter wegen eines Kaufangebots bereits Kontakt zur Beteiligungsgesellschaft Fortress aufgenommen, die derzeit Mehrheitsaktionär von Gagfah ist.

Die Deutsche Annington ist aus der ehemaligen E.on-Immobiliensparte Viterra hervorgegangen.

Quellen: BörseGo, FINANCE


GFJ

Azul Real
10.03.2007, 14:34
HANDELSBLATT, Samstag, 10. März 2007, 13:00 Uhr
Erste Projekte in Rumänien und Kroatien

Shopping-Boom in Osteuropa

Von Miriam M. Beul

Einkaufen heißt nicht einfach Konsumieren. Einkaufen ist eine kulturelle Tätigkeit. Das spricht sich auch in den Ballungszentren Ost- und Zentraleuropas herum: Shoppincenter wachsen wie Pilze aus dem Boden, leer stehende Bürogebäude werden in Einzelhandelsoasen umfunktioniert, Luxusmarken erobern die Bummelmeilen der Metropolen – und Immobilieninvestoren machen glänzende Geschäfte.

HB DUISBURG. Und das nicht mehr nur in Polen, Tschechien oder Ungarn. Auch die jüngsten Mitgliedsstaaten nehmen sie ins Visier, insbesondere Rumänien. „Das Land ist augenblicklich die am schnellsten wachsende europäische Volkswirtschaft und dabei entwickelt sich die Hauptstadt noch rasanter als der Rest des Landes“, sagt Charles Krick, Leiter des neu eröffneten Büros von Jones Lang Lasalle (JLL) in Bukarest. Nimmt der Wohlstand zu, ist auch mehr Geld zum Ausgeben da. Und so arbeiten Investoren und Entwickler mit Hochdruck daran, den Anteil an Shoppingcenterfläche zu erhöhen.

Nach einer Recherche von Colliers International verfügt die Hauptstadtregion mit ihren 2,2 Mill. Menschen derzeit über „nur“ 150 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche innerhalb von Einkaufszentren. Ende 2008 sollen es 400 000 Quadratmeter sein und bis 2009 könnte die Stadt laut JLL zehn Shoppingcenter mit 600 000 Quadratmetern Fläche, vier Retail Parks, eine Hand voll Supermärkte und Hypermärkte haben.
>>> Zur Wohnungssuche und Immobilien-Datenbank

Interesse am rumänischen Markt für Einzelhandelsimmobilien kommt dabei auch von deutscher Seite. Der Hamburger Shoppingcenter-Entwickler ECE plant eine 70 000 Quadratmeter große Einkaufsoase mit 240 Shops in Bukarest. Die „Mall of Romania“ könnte, wenn alles klappt, im Herbst 2009 eröffnen. Insgesamt hat ECE derzeit elf Shoppingcenter mit 460 000 Quadratmetern Verkaufsfläche in Mittel- und Osteuropa in Planung oder in Bau. „Wir investieren hier gemeinsam mit externen Investoren rund 1,1 Milliarden Euro“, sagt ECE-Geschäftsführer Alexander Otto. Für die HGA Capital, die 2004 einen geschlossenen, 66,8 Mill. Euro schweren Immobilienfonds mit dem ECE-Center „Galeria Krakowska“ in Krakau aufgelegt hat, sind Rumänien und die Balkanstaaten noch keine Zielländer. „In Rumänien können wir uns ein Engagement zwar gut vorstellen. Jedoch gibt es dort kaum noch risikoadäquate Ankaufsrenditen bei gleichwohl volkswirtschaftlich interessanten Wachstumsperspektiven“, sagt Matthias Voss, Geschäftsführer von HGA Capital.

Dabei hätten aus westlicher Perspektive noch viele Städte Ost- und Zentraleuropas Nachholbedarf. So verfügt etwa die Region Zagreb laut Colliers „nur“ über sieben Shoppingcenter mit 56 000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Für eine Metropole mit 780 000 Einwohnern (1,2 Mill. leben in der Region) recht spärlich. Ihre Einkäufe erledigen die Menschen in Mini-Geschäften, die selbst an den Hauptbummelmeilen im Schnitt nur fünf bis 35 Quadratmeter groß sind. „Ladenlokale mit mehr als 200 Quadratmetern Fläche sind selten“, berichtet Natalia Kaneva, Managing Partner bei Colliers in Zagreb. Dass mit der Expansion internationaler Einzelhandelsketten neue Flächen und Flächengrößen an den Markt kämen, sei nur eine Frage der Zeit. „Bis Ende 2009 sind 250 000 Quadratmeter neuer Shoppingcenterflächen geplant“, sagt Kaneva.

Nachholbedarf melden die Experten von Colliers zudem aus Serbien und Montenegro. „Investoren haben sich 2006 vor allem für Anlagemöglichkeiten in Belgrad interessiert. Aber auch in Städten wie Novi Sad und Nis wird die Nachfrage zunehmen“, berichtet Jovica Jakovac, General Manager von Colliers in Belgrad. Zur Zeit zählt Belgrad zwei moderne Shoppingcenter mit zusammen 28 000 Quadratmetern Fläche.

Die Großstädte Polens, Ungarns und Tschechiens hingegen haben das größte Flächenwachstum bereits hinter sich. Mancherorts macht sich sogar eine erste Centermüdigkeit breit. „Mehr als die Konsumenten in jedem anderen ost- oder zentraleuropäischem Land lieben die Polen das Einkaufen in kleineren, benachbarten Geschäften. Dies erklärt vielleicht, weshalb sich erste Proteste gegen geplante Shoppingcenter regen“, sagt Sven Hitchen, bei Colliers in Warschau für das Research zuständig. Folge: Investoren weichen in Nischen aus, sagt er. „Engagements in Klein- und Mittelstädten, die Erweiterung vorhandener Shoppingcenter oder die Entwicklung neuer Handelsflächen in günstig gelegenen Bestandsimmobilien“, heißen die Alternativen.


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Die Deutsche Euroshop ist beispielsweise eine wesentliche Beteiligung von der ECE, welche sich wiederum an den Centern der ECE beteiligt.

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Azul Real
11.03.2007, 07:58
Sonntag, 11. März 2007, 07:00 Uhr
Nach zehnjährigem Ringen

Erlebniscenter „3do“ wird nicht gebaut :roll:

Die Einzelhändler in Dortmund lassen die Sektkorken knallen: Die Erlebnisimmobilie „3do“ kommt nicht. Nach zehnjährigem Ringen der Beteiligten steht nun fest, dass der umstrittene Bahnhofsumbau doch nicht realisiert wird.

HB DUISBURG. Damit bleiben der Innenstadt 60 000 Quadratmeter zusätzliche Ladenfläche erspart. Die Projektpartner, die Deutsche Bahn AG und der portugiesische Entwickler Sonae Sierra, konnten sich nicht darüber verständigen, wer für eine neu entdeckte Finanzierungslücke in Höhe von 50 Mill. Euro aufkommen soll. Demnach ergab die Bauausschreibung, dass das bislang auf 550 Mill. Euro geschätzte Projekt zu diesem Preis nicht gebaut werden kann. Und das, obwohl sogar 130 Mill. Euro Fördermittel bereits bewilligt worden sind.

Über neun Jahre befand sich das mit dem Arbeitstitel „Ufo“ gestartete Projekt in der Schwebe. Erst eine Förderzusage im Jahr 2006 ließ das ambitionierte und von Anfang an umstrittene Vorhaben in greifbare Nähe rücken. Nun versuchen Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und der neu ernannte Stadtdirektor Ullrich Sierau, die noch fehlenden Millionen bei EU, Bund und Land als weitere Fördermittel aufzutreiben.

Doch es bleibt die Frage, ob Dortmund überhaupt einen neuen Einkaufsmagneten in der Innenstadt braucht? Vielleicht nehmen die Händler nach Jahren der Lähmung wieder Geld in die Hand und investieren in ihre Standorte und Gebäude. So zumindest war es in Duisburg, wo das „Multi Casa“, eine Art Schwesterprojekt von „3do“, ebenfalls durch das Verhandlungsungeschick des Grundstückeigentümers Bahn geplatzt ist. Heute sind die Duisburger froh, dass sie den 70 000-Quadratmeter-Klotz nicht am Bahnhof stehen haben. „Gegen die etablierten Bummelmeilen hätte sich das 3do ohnehin nicht durchsetzen können“, sagt Christoph Pohlschröder, Inhaber der Dortmunder Maklerfirma Held Immobilien.

Azul Real
11.03.2007, 11:17
Börsen-Zeitung - Ausgabe Nr. 47 vom 8. März 2007

"Es wird ein dramatisches Jahr"

Transaktionsvolumen Ende Februar schon bei 16 Mrd. Euro - Gespräch mit Jones-Lang-LaSalle-Chef Ulbrich
Von Christoph Ruhkamp, Düsseldorf

Der weltweite Investmentumsatz mit Immobilien war im vergangenen Jahr noch höher als bisher vermutet. Das zeigen die neuesten Berechnungen des global tätigen Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle (JLL). "Die weltweiten Direktanlagen in Gewerbeimmobilien erreichten 2006 ein Rekordvolumen von 682 Mrd. Dollar - ein Plus von 38 %", sagte JLL-Chef Christian Ulbrich im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Einschließlich Wohnimmobilien und der indirekten Beteiligungen über Kapitalgesellschaften seien 900 Mrd. Dollar investiert worden.

Unterdessen zeichnet sich insbesondere für Deutschland bereits eine unverminderte Fortsetzung des Investitionsbooms ab. "Es wird ein dramatisches Jahr. Der Anlagedruck ist unglaublich. Es treten bisher völlig unbekannte Adressen mit Milliardenbeträgen am Markt auf", sagte Ulbrich. Grund dafür sei die weltweit immer stärker kapitalgedeckte Altersvorsorge, die Pensionsfonds Milliardenbeträge beschere.

Boom setzt sich fort

So hat JLL in den ersten zwei Monaten des Jahres bereits ein potenzielles Investmentvolumen in Deutschland von 16 Mrd. Euro identifiziert. Zum Vergleich: Im vergangenen Gesamtjahr waren es insgesamt rund 50 Mrd. Euro gewesen. Die bisher größte Einzeltransaktion in diesem Jahr ist der Verkauf von 22 Bürogebäuden in Hamburg durch den Investor Dieter Becken an den MSREF-Fonds der Investmentbank Morgan Stanley.

Allein die zehn größten Transaktionen im gerade begonnenen Jahr summieren sich auf deutlich mehr als 2,5 Mrd. Euro (siehe Tabelle). Als neuer Trend zeichnet sich vor allem das zunehmende Auftreten von Wiederverkäufern ab: Finanzinvestoren und andere Großanleger, die vor zwei oder drei Jahren eingestiegen waren, trennen sich bereits wieder von ihren Investments.

Darüber hinaus glaubt Ulbrich, dass Einzelhandels-Transaktionen zwar wie im Vorjahr weiter einen großen Anteil am Gesamttransaktionsvolumen haben werden; ihren ersten Rang werden sie aber zugunsten von Büroimmobilien-Käufen abgeben .

Deutschland bleibe als Ziel für Investments attraktiv, weil europaweit renditeträchtigere Alternativen fehlen.

Zwar sind die Anfangsrenditen für erstklassige Büroimmobilien hierzulande bereits unter 5 % gesunken. Aber in Berlin etwa sind Immobilien teilweise noch immer unter Wiedererstellungskosten zu haben, was für ausländische Investoren sehr attraktiv erscheint.

Als Verkäufer würden neben offenen Fonds und Versicherern zunehmend die großen Industriekonzerne in den Vordergrund treten. So hatte Adidas, weltweit das zweitgrößte Unternehmen in der Sportartikelindustrie, erst kürzlich mit Jones Lang LaSalle eine exklusive Partnerschaft für Transaktionsdienstleistungen sowie eine bevorzugte Partnerschaft für Projekt-Management und Beratungsdienstleitungen für sein weltweites Immobilien-Portfolio vereinbart.

JLL-Chef Ulbrich erwartet zudem einen weiteren Schub für den hiesigen Investmentmarkt durch die Einführung von Real Estate Investment Trusts (Reits).

Er will mit seinem Unternehmen selbst als Berater bei Reit-Gründungen aktiv werden. Dabei gehe es um die strategische IPO-Beratung, bei der unter anderem das eigene Bewertungsteam zum Einsatz kommt. "Wir werden zunehmend in den Wettbewerb mit den klassischen Investmentbanken treten", sagte Ulbrich.

Kein großes Reit-Volumen

Ein großes Marktvolumen erhofft er sich von Reits zunächst allerdings nicht. Grund dafür sind die voraussichtlich weiterhin bestehenden Mängel im Reit-Gesetz, darunter etwa die Besteuerung von Erträgen aus im Ausland gehaltenen Immobilien.

"Das Gesetz wird zunächst durchgedrückt und anschließend nachgebessert", vermutet Ulbrich.

Auch will Jones Lang LaSalle neue Produkte einführen, die aus der zunehmenden Kapitalmarktnähe des Immobilienmarktes erwachsen. So plant Jones Lang LaSalle, zukünftig Derivate auf einen europäischen Index für Büroimmobilien aufzubauen.

Börsen-Zeitung, 8.3.2007

Azul Real
11.03.2007, 12:16
Lobet die Elbphilharmonie

9. März 2007, 15:48 Uhr
Von Martijn Sanders


In einem Beitrag in WELT ONLINE bezeichnete der Vorstandsvorsitzende der Zeit-Stiftung, Professor Michael Göring, es als „fraglich“, dass mit dem Bau der Elbphilharmonie und der damit verbundenen Verdoppelung des Konzert-Platzangebots in gleichem Umfang das notwendige Publikum für klassische Musik zu gewinnen sei. Ich teile diesen Zweifel nicht. Die Zahl von zusammen jährlich 500 Konzerten in beiden Konzerthäusern klingt zunächst nach sehr vielen Veranstaltungen. Doch diese Zahl relativiert sich schnell, wenn man die Konzertzahlen anderer erfolgreicher Häuser heranzieht. Mehrere Gründe sprechen aus meiner Erfahrung dafür, dass Elbphilharmonie und Laeiszhalle zusammen eher mehr als die zurzeit prognostizierte Zahl von Besuchern anziehen werden. Lassen Sie mich von meinen eigenen Erfahrungen im Amsterdamer Het Concertgebouw berichten.
Das Concertgebouw wurde Anfang der 80er-Jahre von Grund auf saniert, und neben der ‚Main Hall' (2000 Plätze) wurde auch die ‚Recital Hall' (500 Plätze) für Kammermusik stark ausgebaut. Die Folge: Die Zahl der Konzerte hat sich von 1982 bis heute von vormals 450 auf 800 nahezu verdoppelt. 500 Konzerte sind es in der großen Halle, mehr als 300 im kleinen Saal. Mit diesem Angebotsanstieg ist jedoch gleichzeitig die Zahl der Konzertbesucher von 470.000 auf jetzt 840.000 gestiegen – und das in einer Stadt, die halb so viele Einwohner zählt wie Hamburg.

Natürlich steht Hamburg nicht konkurrenzlos da, wenn es darum geht, mit profilierten Musikreihen Besucher anzuziehen. Auch Städte wie Hannover, Bremen und Kiel haben ihr gewachsenes Klassikpublikum. Doch genau aus der Nähe zu diesen Städten erwächst die Stärke der Hamburger Elbphilharmonie. Rund um Amsterdam liegen Städte wie Utrecht (293.000 Einwohner), Den Haag (475.000) und Rotterdam (585.000). Alle drei haben eigene, sehr gute Konzerthallen und ausgezeichnete Musikprogramme mit fest verankertem Publikum. Und dennoch strömen auch aus diesen Städten die Besucher in das Concertgebouw. Wohl auch, weil das Concertgebouw als die niederländische Konzerthalle betrachtet und anerkannt wird. Diese Entwicklung zeichnet sich auch für die Elbphilharmonie ab. Die sogenannte ‚Metropolregion' rund um Hamburg mit ihren etwa 4,2 Millionen Einwohnern ist dementsprechend als ungeheures Potenzial zu betrachten und nicht als Konkurrent.

Die grundlegende Voraussetzung für den Erfolg der Elbphilharmonie liegt meines Erachtens nicht so sehr in der Zahl der zu erreichenden Konzertbesucher als vielmehr in der gemeinsamen Vermarktung und Programmierung von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Das bisherige Publikum der Laeiszhalle – immerhin 440.000 Besucher pro Jahr – darf auf keinen Fall vernachlässigt werden. Es sind jene Konzertbesucher, die mit Neugier und Spannung einen neuen Konzertsaal entdecken möchten, ohne den ‚alten', lieb gewonnenen aufgeben zu wollen: Die Laeiszhalle.

Mit der Gründung der ‚Hamburg Musik GmbH', die beide Konzerthäuser kaufmännisch und künstlerisch umfasst, ist diese Maßgabe gewährleistet. Ein weitsichtiger Schritt. Aber dazu gehört auch, dass die Laeiszhalle von Grund auf überholt wird. Denn einen neuen guten Konzertsaal, die Elbphilharmonie, und einen alten, weniger guten Konzertsaal, die Laeiszhalle, sollte es nicht geben.

Schlagworte

Het Concertgebouw Elbphilharmonie Konzert Laeiszhalle Amsterdam
Als die Fraktionen der Bürgerschaft vor wenigen Tagen einstimmig den Bau der Elbphilharmonie beschlossen, war oft und zu Recht von den mit dem Investorenkonsortium fixierten Baukosten die Rede. Von den meiner Ansicht nach unerlässlichen Restaurierungskosten für die traditionsreiche Laeiszhalle allerdings nicht. Diese Diskussion muss und wird kommen.
Dr. Martijn Sanders leitete von 1982 bis 2006 das Amsterdamer Het Concertgebouw. Er war für den Umbau und die Renovierung des Hauses in den Achtzigerjahren ebenso verantwortlich wie für den inhaltlichen Wechsel von einer reinen Vermietungshalle hin zu einem programmatisch geführten Haus. Das Het Concertgebouw zählt heute mit 840.000 Besuchern pro Jahr zu einer der erfolgreichsten Konzerthallen der Welt. Sanders gehörte dem Fachkuratorium an, das die Kulturbehördenleitung bei den Planungen zur Elbphilharmonie beriet.



:shock:

finanzen.net
HOCHTIEF erhält Großauftrag aus Hamburg
Donnerstag 1. März 2007, 12:32 Uhr


Essen (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/WKN 607000) hat einen weiteren Großauftrag erhalten.

Wie der im MDAX (Xetra: Nachrichten) notierte Konzern am Donnerstag erklärte, wird man im Rahmen eines Konsortiums gemeinsam mit der CommerzLeasing und Immobilien AG die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Elbphilharmonie in Hamburg übernehmen. HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) übernimmt als Generalunternehmer die Planungs- und Bauleistung in Höhe von 241,3 Mio. Euro. Der Baukostenanteil der Freien und Hansestadt Hamburg liegt bei 138 Mio. Euro. Auftraggeber für die Stadt ist die Hamburg Bau GmbH & Co. KG.

Der Gebäudekomplex entsteht auf einem alten Kaispeicher in 37 Meter Höhe und beinhaltet neben drei Konzertsälen mit dem "Klingenden Museum" auch einen musikpädagogischen Bereich, ein Fünf-Sterne-Hotel mit fast 250 Zimmern, Restaurants sowie ein Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen. Zudem realisiert HOCHTIEF Construction als Bauträger 43 hochwertige Eigentumswohnungen von der Planung bis zur Vermarktung.

Die Aktie von HOCHTIEF notiert aktuell mit einem Plus von 0,99 Prozent bei 66,47 Euro. (01.03.2007/ac/n/d)


http://img248.imageshack.us/img248/8461/westansichtnacht0yx.jpg
http://www.hafencity.com/upload/images/Content/projekte/z_de_projekte_1_elbphilharmonie725x300.jpg

Azul Real
11.03.2007, 12:43
11. März 2007, 00:00 Uhr
Um den Containerumschlag in Hamburg ist ein Bieterwettkampf zwischen dem Baukonzern Hochtief und der australischen Macquarie Bank ausgebrochen. Hat die Stadt überhaupt den Mut, ihre Hafen-Beteiligung an Ausländer zu verkaufen?

Hafen im Angebot

Ausgerechnet Australien. Sondermüll aus dem Land ist auf dem Seeweg nach Hamburg und soll im Mai in einer Brunsbütteler Verbrennungsanlage entsorgt werden. Vier Schiffsladungen bringen in wenigen Wochen krebserregende Lösungsmittelrückstände wie Hexachlorbenzol die Elbe herauf. Sollen die Australier doch ihren Müll selber vernichten und Hamburg damit in Ruhe lassen - schimpft die lokale Presse der Hansestadt.

Das passt Martin Stanley gar nicht. Er ist in Hamburg, um gut Wetter zu machen für sich, sein Land und die Pläne seiner Firma, der Macquarie Bank. Das zahlungskräftige Geldhaus aus Sydney will nämlich weite Teile des Hamburger Hafenumschlags kaufen. Stanley, 43 Jahre alt, Typ Sympathieträger und verantwortlich für den europäischen Infrastrukturfonds der Bank, ist schon weit gekommen.

Gerade hat sich der Hamburger Senat für Macquarie und Hochtief als finale Kandidaten entschieden. Dabei konnte sich die Konkurrenz sehen lassen:

Die Politiker haben immerhin so renommierten Bewerbern wie der Deutschen Bahn, den arabischen Dubai Ports und Allianz Capital einen Korb gegeben.

Bis Mai soll nun die Entscheidung fallen. Da kann Stanley negative Schlagzeilen über sein Land im Moment gar nicht gebrauchen. Zumal es alles andere als eine ausgemachte Sache ist, dass es überhaupt so weit kommt. Zwar galt lange Zeit die geplante Privatisierung der größten Hafenumschlagsfirma Hamburgs, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) als ausgemachte Sache.

Mit den Einnahmen - Hochtief soll zusammen mit zwei Banken 1,6 Milliarden Euro bieten - will die Stadt im Hafen dringend benötigte neue Straßen, Schienen oder Umschlagsplätze bauen.

Doch inzwischen wird der Widerstand immer größer. Denn es mehren sich die Stimmen, dass ein Verkauf dieses Stücks strategischer Infrastruktur an einen ausländischen Investor keine gute Idee ist.

Am Anfang des Widerstands stehen die Hafenmitarbeiter. Zuletzt drohten die HHLA-Mitarbeiter, ab sofort Dienst nach Vorschrift und damit keine Überstunden mehr zu machen. Sie fürchten Entlassungen und längere Arbeitszeiten, wenn erst einmal ein Finanzinvestor im Eigentümerkreis ist. Eine Drohung, die es in sich hat. Denn die Folge wäre ein Stau auf der Elbe, weil die Fracht der Containerschiffe nicht mehr in gewohntem Tempo gelöscht werden könnte.

Der Widerstand der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt, dass es inzwischen erhebliche Bedenken gegen Investoren aus dem Ausland gibt. "Es darf... nicht zu einem Ausverkauf kommen", sagte Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin und Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, vor wenigen Tagen der "Welt". Investoren mit einer gewissen Heimatverbundenheit hätten nach ihrer Erfahrung mehr Interesse an der Entwicklung einer deutschen Firma. "Das Sagen bei der HHLA sollten deutsche Unternehmen oder das Bundesland haben. An dem Hafenbetrieb hängen zu viele Arbeitsplätze."

Damit steht Wöhrl nicht allein da. "Die politischen Rahmenbedingungen für die deutsche maritime Wirtschaft müssen gestärkt werden", fordert etwa auch Detthold Aden, Präsident des Zentralverbands Deutscher Seehafenbetriebe. "Das heißt nicht, ausländischen Investoren Engagements in den deutschen Seehäfen grundsätzlich zu verwehren. Wichtig ist, dass die volkswirtschaftlichen deutschen Interessen im Einklang mit denen der Seehäfen nachhaltig gewahrt bleiben", sagt der Verbandschef, der zugleich die Bremer Logistik Gruppe verantwortet.

Dabei gibt es in Europa schon einige Beispiele ausländischer Hafen-Betreiber. Maggie Thatcher hat als britische Premierministerin bereits Häfen samt Kaimauern verkauft, darunter marode Anlagen für den symbolischen Preis von einem Pfund Sterling. Ihr Nach-Nachfolger Tony Blair hat vergangenes Jahr ein nationales Denkmal, die Peninsular Steam Navigation Company mit weltweit 21 Hafenbetrieben, an Dubai Ports World gehen lassen.

Sieben Milliarden Dollar waren überzeugende Argumente. Auch ein Teil des Rotterdamer Hafenumschlags befindet sich in ausländischen Händen - und zwar denen des Hongkonger Mischkonzerns Hutchison Whampoa.

Dass das Hafen-Fieber grassiert, hängt mit den Zukunftsaussichten der Branche zusammen. Insbesondere die Containerterminals kommen mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Kapazitäten kaum noch nach. In den nächsten acht Jahren wird sich der Container-Umschlag in deutschen Häfen verdoppeln.

Das können Länder wie Hamburg, Niedersachsen, Bremen oder Schleswig-Holstein nicht allein bewältigen. Allein bei der HHLA stehen Investitionen von 1,2 Milliarden Euro an. Hamburg, da sind sich Branchenkenner einig, kann nur mit einer Milliarden-Infusion auf Dauer Rotterdam einholen.

Genau darauf setzen die Australier. Und dabei geht es Macquarie nicht allein um Hamburg. "Wir kennen alle europäischen Häfen und schauen uns immer etwas an", sagt Macquarie-Mann Stanley. Hamburg, das betont er immer wieder, soll für sie Zentrum der europäischen Hafen-Beteiligungen werden, was die Hamburger eigentlich gern hören müssten. Die Ängste der Mitarbeiter kennt Stanley, den Heuschrecken-Vergleich natürlich auch. "Der Unterschied zwischen Private-Equity-Investoren und uns ist, dass wir in den erworbenen Beteiligungen langfristig über 30, 40 oder 50 Jahre engagiert bleiben", wehrt sich der Banker dagegen. Eine Mehrheit an der HHLA brauche Macquarie dafür nicht. "Solange eine Partnerschaft fair ist, sind wir auch mit einer Minderheitsbeteiligung glücklich."
Ob diese Bekenntnisse reichen, ist ziemlich fraglich. Derzeit prüft der Senat auch einen Börsengang der HHLA. Die Unternehmensberatung KPMG sucht dafür gerade Banken aus.

Oder der Senat setzt auf Hochtief.

Der Düsseldorfer Baukonzern ist schließlich ein guter Bekannter in der Hansestadt, der Baukonzern aus Essen besitzt 49,9 Prozent der Aktien am Hamburger Flughafen. Und der funktioniert bekanntlich nicht schlecht.



Interessant auch in diesen Zusammenhang, da die Gerüchteküche anfänglich ins Brodeln gebracht wurde durch die australische Macquarie Bank, welche angeblich für Hochtief 75 Euro je Share bieten wollen. Nun befinden sich die Macquarie Bank und Hochtief gemeinsam in einen Bieterkonsortium für die HHLA wieder.



Hochtief und Macquarie in engerer Wahl für HHLA-Kauf
Mi Feb 28, 2007 7:25 MEZ

Hamburg (Reuters) - Der Baukonzern Hochtief und die australische Macquarie Bank können sich Hoffnung auf eine Beteiligung am Hamburger Hafenbetreiber HHLA machen.

Der Senat der Hansestadt nahm ein Konsortium um Hochtief und das expansionshungrige Finanzinstitut am Mittwoch in die engere Wahl für den Kauf von bis zu 49,9 Prozent an der HHLA. Hamburg hält sich aber weiterhin einen Börsengang der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) offen. Eine endgültige Entscheidung will die Landesregierung im Frühjahr fällen.

Bei der Auswahl der Bieter seien neben dem gebotenen Preis auch strategische Gesichtspunkte berücksichtigt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde mit. Dazu gehörten Zusagen zu Investitionen und Standorterhalt. Im Rennen um den HHLA-Anteil waren zuletzt auch die Deutsche Bahn, die staatliche Dubai Ports und die Finanzinvestoren 3i und Allianz Capital Partners.

Hamburg will die Anteile entweder direkt verkaufen oder an die Börse bringen. Der Senat will sich bis zum Frühjahr für eine Variante entscheiden. So lange sollen keine Details zum Stand der Verhandlungen genannt werden. Um die Organisation eines möglichen Börsengangs hätten sich zahlreiche Banken beworben, so die Stadt.

Das Unternehmen hatte vor wenigen Tagen starke Zahlen vorgelegt.

Den Umsatz steigerte die HHLA 2006 um ein Fünftel auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Nettogewinn legte auf mehr als 100 (Vorjahr: 64) Millionen Euro zu. Die HHLA wickelte im vergangenen Jahr 6,1 Millionen Standardcontainer ab, 16 Prozent mehr als 2005. Bis 2015 soll sich der Umschlag auf den HHLA-Terminals auf zwölf Millionen Container verdoppeln. Um das Wachstum zu bewältigen, muss die Kapazität erhöht werden. Die dafür veranschlagten gut 1,2 Milliarden Euro sollen durch die Teilprivatisierung aufgebracht werden.


HHLA Sechs Interessenten

Wer bekommt Hamburgs Hafen?
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.

Von Daniela Stürmlinger, Rolf Zamponi

Hamburg -

Das Bieterrennen um den 49,9-prozentigen Anteil an der HHLA, den die Stadt verkaufen möchte, erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Nach Informationen des Abendblatts haben alle sechs übrig gebliebenen Bieter ihre Angebote für das HHLA-Paket abgegeben. Heute nun treffen sich Finanzsenator Michael Freytag, Wirtschaftssenator Gunnar Uldall, Vertreter der Hamburgischen Gesellschaft für Vermögensverwaltung (HGV), der HHLA und dem Amt für Beteiligungsverwaltung mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die mit der Ausschreibung des HHLA-Teilverkaufs beauftragt wurde. Nächste Woche werden die Ergebnisse Bürgermeister Ole von Beust vorgetragen.

Nach Informationen des Abendblatts werden die Angebote heute diskutiert und geprüft, in welchen Punkten nochmals genauer nachgefragt werden muss.
In einem weiteren Schritt sollen dann mindestens drei Interessenten aussortiert werden. Den restlichen Kaufwilligen soll erlaubt werden, dass sie die HHLA im Rahmen einer sogenannten Due Dilligence auf Herz und Nieren prüfen. Sie erhalten Einblick in die Bücher der HHLA.

Nicht der gebotene Kaufpreis soll über den Zuschlag entscheiden, sondern die Zukunftsperspektiven, die der neue Investor der HHLA und den Mitarbeitern bietet. Die Stadt behält sich gleichzeitig aber vor, das Ausschreibungsverfahren abzubrechen, etwa, um den HHLA-Anteil an die Börse zu bringen. Diese Variante favorisieren die HHLA-Mitarbeiter. In einem Gutachten eines Investmentbankers jedoch kommt diese Alternative schlecht weg. Nicht nur, dass ein Börsengang stark vom ständig wechselnden Kapitalmarktumfeld abhängt, auch wäre kein Partner vorhanden, der die HHLA gemeinsam mit der Stadt weiterentwickelt und in das Unternehmen investiert.

Offen ist auch noch, ob sich die Stadt für einen Investor entscheidet oder zwei bis drei Interessenten ins Boot nimmt. "Nichts ist ausgeschlossen", hieß es gegenüber dem Abendblatt. Mit der Aufteilung des Pakets an mehrere Käufer könnte die Stadt verhindern, dass der neue Investor zu stark mitregieren will und so die Unabhängigkeit der HHLA gefährdet.

Bei der Teilprivatisierung geht es neben der Sicherung der Arbeitsplätze auch um Strategien der Zukunftssicherung für die HHLA. Der Hafen, an dem mittel- und unmittelbar rund 150 000 Jobs in Hamburg und im Umland hängen, muss sich für die Zukunft rüsten. Der zunehmende Welthandel wird zu einem steigenden Umschlagsvolumen im Hafen führen. Um das zu bewältigen braucht es gewaltige Investitionen in die Infrastruktur. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) rechnet für die kommenden zehn Jahre mit einem Investitionsvolumen von drei Milliarden Euro. Das Abendblatt hat sich die Interessenten genauer angesehen.

Deutsche Bahn

Die Bahn hat großes Interesse an einer Beteiligung an der HHLA. Im Falle eines Zuschlags verspricht sie, mindestens 400 Arbeitsplätze aus einem ihrer Unternehmensbereiche nach Hamburg zu verlagern. Zudem gehört die Bahn dem Bund, und so würde ein staatliches Unternehmen bei der HHLA einsteigen. Die Bahn will aber bald an die Börse gehen. Kritiker befürchten auch, dass die Bahn vor allem Interesse an der HHLA-eigenen Hafenbahn hat und den Schienenverkehr ins Hinterland, also den Weitertransport der Container auf dem Landweg regeln will, der jetzt von der HHLA gemanagt wird. Die Bahn tritt mit dem Finanzinvestor Morgan Stanley Infrastructure Partners auf. Mit einem Einstieg der Bahn käme damit auch ein Finanzinvestor mit ins Boot.
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.

Dubai Ports World

Dubai Ports World (DPW) ist der weltweit größte Terminalbetreiber und hat Know-how im Hafenbereich. Aber das Unternehmen ist unter anderem bereits in Antwerpen, Marseille, Le Havre und Southhampton engagiert, was die Frage aufwirft, welchen Stellenwert Hamburg künftig in der Strategie von DPW haben wird. Die Stadt müsste bei einer Entscheidung für DPW auf langfristige Strategie- und Investitionszusagen drängen.

Hochtief
Hochtief ist bereits beim Flughafen ein bewährter Partner Hamburgs. Das Unternehmen verfügt aber über keine Hafenexpertise. Zudem schließen Experten nicht aus, dass Hochtief selbst Opfer eine Übernahme werden könnte.

Macquarie Bank
Der australische Finanzinvestor hat bereits in der Vergangenheit stark im Hafensektor investiert und würde auch über das Know-how verfügen. Wie auch bei der Allianz müsste strategisches Interesse nachgewiesen werden.
( Macquarie steht auch im Zusammenhang mit der Übernahme von Techem, welche wohl gestern gescheitert ist und der aktuellen Übernahmegerüchte von Hochtief. Hochtief :sunny: bietet selbst für die HHLA mit. Die Verbindungen werden somit immer interessanter !!!!!!!!!!!!!!!!!)


Allianz Capital

Die Allianz hat über ihren Infrastrukturfonds ein Angebot für die HHLA abgegeben. Die Allianz müsste die Stadt davon überzeugen, dass ein strategisches und nicht ein finanzielles Engagement vorgesehen ist.


3i Deutschland

Das europäische Unternehmen hat laut einem dem Abendblatt vorliegenden Gutachten bereits im Vorfeld sein strategisches Interesse an einem Einstieg bei der HHLA betont. 3i ist seit 20 Jahren in Deutschland aktiv und erst seit einigen Jahren in größerem Umfang im Bereich der Infrastrukturinvestitionen tätig. Deshalb verfügt 3i noch nicht über so große Erfahrungen in dem Bereich wie etwa Dubai Ports.

erschienen am 2. Februar 2007

Azul Real
12.03.2007, 13:52
Analysten: New Century steht kurz vor Insolvenz
Fr Mrz 9, 2007 7:46 MEZ

New York (Reuters) - Der Hypothekenanbieter New Century steht nach Einschätzung von Analysten kurz vor einer Insolvenz.

Das Unternehmen habe einen letzten Versuch gestartet, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, schrieb JPMorgan-Analyst Andrew Wessel am Freitag. Er rechne damit, dass New Century in der nächsten oder übernächsten Woche Gläubigerschutz nach Kapitel Elf anstreben könnte. Auch andere Experten äußerten sich ähnlich. Die Aktien brachen erneut um knapp 18 Prozent ein. Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit ungefähr 90 Prozent an Wert verloren.

New Century hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Kredite gestoppt und sich frisches Geld gesichert. Mit der Situation vertraute Personen gaben an, die US-Bank Morgan Stanley habe die Summe von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Vor etwa einer Woche setzte der Kurssturz ein, als New Century vor etwa einer Woche strafrechtliche Ermittlungen bekannt gegeben hatte. Die Immobilienfirma räumte zudem ein, sein Überleben könne von der Unterstützung der eigenen Gläubiger abhängen. Die Probleme des US-Hypothekenmarktes haben auch europäische Banken erreicht. Die Schweizer Großbank UBS hat einem Sprecher zufolge einen Kredit an das Unternehmen ausgegeben, auch die Bank Barclays soll zu den Gläubigern gehören.

New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen ("subprime mortgages") - das sind Kredite, die an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben werden. Während des Booms auf dem US-Häusermarkt haben mit derartigen Krediten viele Häuserkäufer ihre Eigenheime finanziert, einige gaben das Geld auch für den Konsum aus. Mit dem Ende der Preissteigerungen für Wohnimmobilien können nun einige Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen, was auch die Gläubiger in Mitleidenschaft zieht. Im vergangenen Jahr sind mehr als 20 Unternehmen aus dem Markt ausgestiegen - manche freiwillig, einige nach einer Insolvenz.


Montag, 12. März 2007
Wall-Street-Ausblick

Alle Augen auf den Hypothekenmarkt

Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen stecken den Anlegern noch in den Knochen. Die bange Frage lautet: Wie wird die kommende Woche? Neben Konjunkturdaten und Quartalszahlen großer Investmentbanken wird es der Hypothekenmarkt sein, der die US-Börse bestimmt.

Denn dort könnte es zu einer folgenschweren Pleite kommen.

HB NEW YORK. Spekulationen über einen drohenden Konkurs des Hypothekenanbieters New Century haben Investoren bereits in der abgelaufenen Woche nervös werden lassen. Sie befürchten, dass sich Schwierigkeiten in diesem Bereich negativ auf das Verbrauchervertrauen auswirken könnten.

New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für so genannte „subprime mortgages“ oder zweitklassige Hypothekendarlehen und leiht Kreditnehmern mit schlechter Bonität Geld.

New-Century-Papiere gaben am Freitag mehr als 17 Prozent auf 3,21 Dollar nach, nachdem die Anteile bereits zuvor knapp 80 Prozent an Wert verloren hatten. Eine Insolvenz von New Century könnte den gesamten Markt in Mitleidenschaft ziehen. Zusammen mit dem schwächelnden Immobilienmarkt facht diese Aussicht bei den Anlegern Sorgen um die Kaufkraft der Verbraucher an.

An der Börse wird die Entwicklung des Verbrauchervertrauens besonders aufmerksam verfolgt, da dieses als Schlüsselindikator für das Wirtschaftswachstum in den USA und die Rentabilität der Unternehmen angesehen wird. „Das Schlimmste, das jeder Wirtschaft passieren kann, ist der Verlust von Vertrauen“, sagt Med Yones, Präsident der Wirtschaftsforscher vom Institute of Management in Las Vegas.

Am Freitag veröffentlicht die Universität Michigan die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen für den Monat März. Experten rechnen mit einem Rückgang des Indikators von 91,3 auf 90,0 Zähler.

Ebenfalls am Freitag stehen die Daten zu den Verbraucherpreisen im Februar an, außerdem Zahlen zur Industrieproduktion. Am Donnerstag erwarten die Anleger Daten über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Februar. Neben den Konjunkturdaten werden auch einige Unternehmenszahlen erwartet. So beginnt für die Investmentbanken die Berichtssaison mit Ergebnissen von Goldman Sachs, Lehman Brothers und Bear Stearns.

In der abgelaufenen Woche war der Markt bemüht gewesen, den Kursrutsch der Vorwoche zu korrigieren. Die Kursgewinne fielen jedoch mäßig aus, Anleger äußerten Zweifel an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dennoch sind Analysten der Ansicht, dass die Entwicklung an der Wall Street langfristig in diesem Jahr nach oben gehen wird. Am Freitag schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,13 Prozent im Plus bei 12 276 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,07 Prozent auf 1 402 Zähler zu. Der Nasdaq-Composite sank um 0,01 Prozent auf 2 387 Punkte.

Azul Real
12.03.2007, 15:42
Wohnungsbau
Größtes deutsches Niedrigenergiehaus eröffnet

Das größte deutsche Niedrigenergiehaus ist am Montag in Berlin seiner Bestimmung übergeben worden.

http://www.rbb-online.de/_/_servlet/de.blueorange.xred.util.getfile/db=rbb/imgcol=402_120/key=id/keyval=5591990/tbl=int_xredimage/niedrigenergiehaus+sanierter+plattenbau+lichtenber g+berlin+%2528dpa+120307%2529.jfif

In einjähriger Bauzeit wurde der 1974 errichtete Plattenbau mit 296 Wohnungen umfassend saniert. Das Gebäude im Ost-Bezirk Lichtenberg soll nun mindestens 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als zuvor.

Das Doppelhochhaus wurde mit moderner Heiztechnik, jede Wohnung mit einer automatischen Be- und Entlüftung ausgerüstet. Außerdem erhielt das Gebäude eine zwölf Zentimeter dicke Dämmschicht sowie neue Fenster mit Isolierverglasung.

Die gesamte Sanierung kostete 8,5 Millionen Euro, davon flossen 1,9 Millionen Euro in Energie sparende Maßnahmen. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte, das Pilotprojekt leiste nicht nur einen Beitrag, den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids zu verringern. Mittelfristig spürten auch die Mieter eine Entlastung.

Für die Bewohner steigt die monatliche Kaltmiete um etwa einen Euro pro Quadratmeter. Zugleich erwartet die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE aber rund 50 Cent geringere Betriebskosten. Initiiert wurde das Projekt von der Deutschen Energie-Agentur und dem Bundesbauministerium.
Stand: 12.03.2007 13:54

Azul Real
12.03.2007, 15:46
Montag, 12. März 2007, 15:15 Uhr
Vereinigte Staaten

Der Immobilienblase geht die Luft aus

Jahrelang lief er prächtig, doch mittlerweile sind die Anzeichen unübersehbar: Der Multi-Milliarden-Dollar schwere US-Immobilienmarkt ist auf Talfahrt gegangen.

Das Geschäft mit riskanten Hypothekenkrediten kollabiert - und in der Immobiliensparte von General Electric müssen wegen der schwierigen Marktsituation hunderte Leute gehen.


HB NEW YORK. Hypothekenkrediten wurden während des fünfjährigen Immobilien-Booms häufig ohne Anzahlung und mit zu Anfang extrem niedrigen aber variablen Zinsen hunderttausenden von Amerikanern mit geringer Kreditwürdigkeit verkauft. Selbst einkommensschwache Kreditnehmer konnten sich so ein Haus leisten - und solange die Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen jährlich zweistellige prozentuale Preiserhöhungen verzeichneten, waren alle Beteiligten hochzufrieden.

Seit mehr als einem Jahr fallen jedoch die US-Immobilienpreise. Gleichzeitig erhöhten sich bei den vor einigen Jahre zu Sonderkonditionen abgeschlossenen Hypothekenkrediten plötzlich die Zinsen und damit die monatlichen Zahlungen der Hausbesitzer massiv. Viele konnten die Tilgungen nicht mehr leisten und gerieten in Verzug oder stoppten die Zahlungen ganz.

Mehr als zwei Dutzend der auf Risikokredite spezialisierten US-Hypothekenfirmen sind inzwischen insolvent oder sind auf der Suche nach Käufern. Das Branchenschwergewicht New Century Financial steht mit dem Rücken zur Wand: Das Unternehmen nimmt inzwischen keine neuen Kreditanträge mehr an und muss fürchten, dass ihm seine Kreditgeber - darunter eine Tochter der Deutschen Bank - den Geldhahn zudrehen. Nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC verfügt New Century nicht über ausreichend Barmittel, um die Verpflichtungen aus den bestehenden Kreditlinien zu erfüllen. Die Aktie des Unternehmens, die noch im Mai 2006 bei 51,97 Dollar notierte, brach am Montag im vorbörslichen Handel abermals ein und wird gerade noch bei 1,86 Dollar notiert.

In diese Probleme sind auch andere Geldgeber wie Investmentbanken, Versicherungen, Pensionskassen, Banken und Hedge-Fonds verwickelt, die die hochriskanten Hypothekengeschäfte finanziert hatten. Die Wall-Street-Firmen hatten die Hypothekenkredite dann mit hohem Gewinn gebündelt, umverpackt und sie in Form von neuen Wertpapieren an institutionelle und auf höhere Renditen spekulierende kleine Anleger verkauft. Jetzt müssen die Beteiligten jedoch die Zeche dafür zahlen, dass sie nach höheren Renditen strebten ohne auf das Kreditrisiko zu achten. Die riskanten US-Hypothekenkredite haben sich nämlich als Zeitbombe heraus gestellt.

Krise könnte eine halbe Million Häuser auf den Markt bringen

In den USA - einem Land mit 300 Millionen Einwohnern - wohnen rund 70 Prozent aller Bürger in den eigenen vier Wänden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs schätzt in einer neuen Studie, dass die so genannten „Subprime“-Kredite an riskante Kreditnehmer jährlich zum zusätzlichen Verkauf von 200 000 Häusern geführt hätten. Das seien zehn bis 15 Prozent der gesamten Nachfrage nach neuen Häusern gewesen. „Ohne diese zusätzliche Ankurbelung müssen Hausverkäufe und -preise weiter fallen“, betont Goldman Sachs.

Im Januar standen in den USA rund 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon rund 536 000 neu gebaute. Die jetzige Krise könnte mehr als eine halbe Million zusätzlicher Häuser auf den Markt bringen, da zahllose finanziell gestresste Hausbesitzer das Handtuch werfen. Sie überlassen den Geldgebern die Immobilien, die inzwischen oft weniger wert sind als ihre Hypothekenschulden.

Praktisch alle Baufirmen leiden unter drastisch gefallenen Aufträgen, Umsätzen und Gewinnen. Die Bau- und Immobilienbranche war in den vergangenen Jahren ein Hauptträger des enormen US-Konjunkturaufschwungs und ist jetzt der größte Hemmschuh.

Der auf riskante Kreditnehmer konzentrierte Hypothekenmarkt hatte 2006 ein Gesamtvolumen von 600 Milliarden Dollar (458 Milliarden Euro). Das waren fast zehn Prozent des gesamten amerikanischen Hypothekenmarktes von rund 6,5 Billionen Dollar. Auch die amerikanische Notenbank ist besorgt. Die Währungshüter beobachten ob die bisher auf dieses Teilsegment beschränkten Probleme den gesamten Hypothekenmarkt anstecken könnten. Sie verlangen von den Marktteilnehmern neue Kreditvergaberegeln und klarere Offenlegungsvorschriften.

Die Immobilienkrise schlägt mittlerweile selbst auf die US-Branchenriesen durch: Die Kreditsparte des Mischkonzerns General Electric kündigte am Montag an, im Rahmen einer Restrukturierung 460 Stellen abzubauen. Die GE-Sparte hatte kürzlich angekündigt, keine Kredite zur Finanzierung von 100-Prozent-Immobilienkäufen mehr zu vergeben, um dadurch die Säumnisrate zu reduzieren.



Analysten: New Century steht kurz vor Insolvenz
Fr Mrz 9, 2007 7:46 MEZ

New York (Reuters) - Der Hypothekenanbieter New Century steht nach Einschätzung von Analysten kurz vor einer Insolvenz.

Das Unternehmen habe einen letzten Versuch gestartet, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, schrieb JPMorgan-Analyst Andrew Wessel am Freitag. Er rechne damit, dass New Century in der nächsten oder übernächsten Woche Gläubigerschutz nach Kapitel Elf anstreben könnte. Auch andere Experten äußerten sich ähnlich. Die Aktien brachen erneut um knapp 18 Prozent ein. Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit ungefähr 90 Prozent an Wert verloren.

New Century hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Kredite gestoppt und sich frisches Geld gesichert. Mit der Situation vertraute Personen gaben an, die US-Bank Morgan Stanley habe die Summe von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Vor etwa einer Woche setzte der Kurssturz ein, als New Century vor etwa einer Woche strafrechtliche Ermittlungen bekannt gegeben hatte. Die Immobilienfirma räumte zudem ein, sein Überleben könne von der Unterstützung der eigenen Gläubiger abhängen. Die Probleme des US-Hypothekenmarktes haben auch europäische Banken erreicht. Die Schweizer Großbank UBS hat einem Sprecher zufolge einen Kredit an das Unternehmen ausgegeben, auch die Bank Barclays soll zu den Gläubigern gehören.

New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen ("subprime mortgages") - das sind Kredite, die an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben werden. Während des Booms auf dem US-Häusermarkt haben mit derartigen Krediten viele Häuserkäufer ihre Eigenheime finanziert, einige gaben das Geld auch für den Konsum aus. Mit dem Ende der Preissteigerungen für Wohnimmobilien können nun einige Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen, was auch die Gläubiger in Mitleidenschaft zieht. Im vergangenen Jahr sind mehr als 20 Unternehmen aus dem Markt ausgestiegen - manche freiwillig, einige nach einer Insolvenz.


Montag, 12. März 2007
Wall-Street-Ausblick

Alle Augen auf den Hypothekenmarkt

Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen stecken den Anlegern noch in den Knochen. Die bange Frage lautet: Wie wird die kommende Woche? Neben Konjunkturdaten und Quartalszahlen großer Investmentbanken wird es der Hypothekenmarkt sein, der die US-Börse bestimmt.

Denn dort könnte es zu einer folgenschweren Pleite kommen.

HB NEW YORK. Spekulationen über einen drohenden Konkurs des Hypothekenanbieters New Century haben Investoren bereits in der abgelaufenen Woche nervös werden lassen. Sie befürchten, dass sich Schwierigkeiten in diesem Bereich negativ auf das Verbrauchervertrauen auswirken könnten.

New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für so genannte „subprime mortgages“ oder zweitklassige Hypothekendarlehen und leiht Kreditnehmern mit schlechter Bonität Geld.

New-Century-Papiere gaben am Freitag mehr als 17 Prozent auf 3,21 Dollar nach, nachdem die Anteile bereits zuvor knapp 80 Prozent an Wert verloren hatten. Eine Insolvenz von New Century könnte den gesamten Markt in Mitleidenschaft ziehen. Zusammen mit dem schwächelnden Immobilienmarkt facht diese Aussicht bei den Anlegern Sorgen um die Kaufkraft der Verbraucher an.

An der Börse wird die Entwicklung des Verbrauchervertrauens besonders aufmerksam verfolgt, da dieses als Schlüsselindikator für das Wirtschaftswachstum in den USA und die Rentabilität der Unternehmen angesehen wird. „Das Schlimmste, das jeder Wirtschaft passieren kann, ist der Verlust von Vertrauen“, sagt Med Yones, Präsident der Wirtschaftsforscher vom Institute of Management in Las Vegas.

Am Freitag veröffentlicht die Universität Michigan die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen für den Monat März. Experten rechnen mit einem Rückgang des Indikators von 91,3 auf 90,0 Zähler.

Ebenfalls am Freitag stehen die Daten zu den Verbraucherpreisen im Februar an, außerdem Zahlen zur Industrieproduktion. Am Donnerstag erwarten die Anleger Daten über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Februar. Neben den Konjunkturdaten werden auch einige Unternehmenszahlen erwartet. So beginnt für die Investmentbanken die Berichtssaison mit Ergebnissen von Goldman Sachs, Lehman Brothers und Bear Stearns.

In der abgelaufenen Woche war der Markt bemüht gewesen, den Kursrutsch der Vorwoche zu korrigieren. Die Kursgewinne fielen jedoch mäßig aus, Anleger äußerten Zweifel an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dennoch sind Analysten der Ansicht, dass die Entwicklung an der Wall Street langfristig in diesem Jahr nach oben gehen wird. Am Freitag schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,13 Prozent im Plus bei 12 276 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,07 Prozent auf 1 402 Zähler zu. Der Nasdaq-Composite sank um 0,01 Prozent auf 2 387 Punkte.

Azul Real
13.03.2007, 14:14
13.03.2007 (13:55)
FEATURE-Das Ende des US-Häuserbooms fordert seine Opfer
- Von Emily Kaiser -

New York, 13. Mär (Reuters) - Platzt der amerikanische Traum, kommt Renae Gorney ins Spiel. Das Telefon der Schuldnerberaterin klingelt unentwegt, seit der Boom am US-Häusermarkt abflaut und damit unvorsichtige Kreditnehmer an den Rand des Ruins drängt. Schon jetzt melden sich Monat für Monat mehr als 300 überschuldete US-Bürger bei Gorney an, die für Freedom Foreclosure Prevention Services in Arizona arbeitet - und sie glaubt nicht daran, dass die Nachfrage so schnell abebbt. "Es wird in diesem Jahr noch ein Blutbad geben", prognostiziert sie düster.

Wenn die Preise für Wohnimmobilien fallen, haben viele Häuserkäufer kaum noch Möglichkeiten, Anschlussfinanzierungen zu finden und damit auslaufende Hypotheken zu bedienen. Der eine oder andere kommt dann schnell in Zahlungsverzug. Dazu kommt, dass viele Kredite einen variablen Zinssatz aufweisen. Das heißt: Die meisten müssen sich zu allem Überfluss auch noch auf höhere Zinsen einstellen. Im dritten Quartal 2006 betrug die Ausfallrate aller Hypothekendarlehen 4,67 Prozent - nach 4,39 Prozent in den drei Monaten zuvor. Noch drastischer sieht es bei Zwangsversteigerungen aus: Hier kamen dem Immobilien-Dienst RealtyTrac zufolge 2006 42 Prozent mehr Häuser unter den Hammer als im Vorjahr. 2007 dürften es wohl noch einmal 20 bis 25 Prozent mehr sein, prognostiziert RealtyTrac.

Manche fürchten, dass dies die gesamte US-Wirtschaft in Mitleidenschaft zieht. In den vergangenen Jahren stütze sich das Wachstum in erster Linie auf den Konsum - zum guten Teil finanziert durch den boomenden Immobilienmarkt.

Durch die Krise ist auch der größte unabhängiger Anbieter nachrangige Hypothekendarlehen, New Century, in Schieflage gekommen. Mehrere Kreditgeber erwägen, ihre Finanzierung einzustellen - das wäre das Aus für New Century.
Zudem stehen dem Unternehmen Ermittlungen des Staatsanwalts und der US-Börsenaufsicht SEC ins Haus.

Experten schreiben den laxen Vergabekriterien der Banken einen guten Teil der Misere zu. In den vergangenen Jahren sei es zu einer drastischen Aufweichung der Vergabe-Kriterien gekommen, sagt Robert Froehlich von DWS Scudder. Der eine oder andere dürfte so einen höheren Kredit erhalten haben, als er sich eigentlich leisten kann. Zudem finanzierten einige Banken bereitwillig den vollen Kaufpreis des Hauses und forderten kein oder nur wenig Eigenkapital ein. Steigt der Preis für Eigenheime, ist das grundsätzlich erst einmal kein Problem - schließlich lässt sich das Haus später ohne Probleme zu einem höheren Preis verkaufen. Es drohen aber Probleme, wenn das Haus mit Verlust verkauft werden muss, etwa weil die Preise sinken.

Doch auch die Kreditnehmer trifft eine Mitschuld, da sie sich über das Kleingedruckte nicht ausreichend informieren.
"99,99 Prozent der Leute unterschreiben, unterschreiben, unterschreiben", ohne die Bedingungen tatsächlich zu verstehen, sagt Gorney. Manche hätten Blanko-Verträge abgeschlossen und erst später festgestellt, dass der Zinssatz bei zehn Prozent liegt. Andere hätten den Kreditvertrag erst erhalten, als die Möbel schon auf dem Weg in das neue Zuhause waren. Den einen oder anderen Kunden hat sie daher zum Staatsanwalt geschickt, um zuz klären, ob es sich um Kreditbetrug handelte. Für knapp jeden zweiten könne sie aber nichts mehr tun, räumt Gorney ein. "Ihnen wurde der amerikanische Traum verkauft, und jetzt geht nichts mehr weiter."

Azul Real
13.03.2007, 17:32
*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)

Azul Real
13.03.2007, 18:12
New foreclosures at record high
Mortgage delinquencies rise across the board in fourth quarter
By MarketWatch
Last Update: 12:07 PM ET Mar 13, 2007

CHICAGO (MarketWatch) --
Many more U.S. homeowners were unable to keep up with their mortgage payments in the fourth quarter, the Mortgage Bankers Association said Tuesday, with the rate of homes entering the foreclosure process hitting a record 0.54% and the delinquency rate on U.S. home loans leaping to 4.95% from 4.67% three months earlier.

"Although the U.S. economy and job market remain solid, the housing market continued to decelerate in the fourth quarter of 2006. Nationally, house prices increased at a slower rate and the pace of sales and construction activity continued to slow," said Doug Duncan, MBA's chief economist.

The rise was led by subprime mortgages, where delinquencies increased to 13.33% from 12.56%, and FHA loans, which saw a record-high delinquency rate of 13.46%. Trouble in subprime mortgages, made to borrowers with the riskiest credit, has roiled lenders and the stock market in recent days.

Doug Duncan, the MBA's chief economist, said the jump in delinquencies was expected given the housing-market slowdown and that the shakeout in subprime lending should restore equilibrium to that market shortly. End of Story



*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)

Azul Real
13.03.2007, 18:16
USA: Zahlungsmorral von Schuldnern von Hypothekenkrediten gesunken

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Zahlungsmoral von Schuldnern von Hypothekenbank
ist in den USA im Schlussquartal 2006 zurückgegangen. Die Quote ausstehender
Zins- und Tilgungszahlungen sei von 4,67 Prozent im dritten Quartal auf 4,95
Prozent gestiegen, teilte der US-Verband der Hypothekenbanken am Dienstag in
Washington mit. Dies ist die höchste Quote seit dem Frühjahr 2003.

Die entsprechende Quote bei zweitklassigen Hypothekenkrediten ("subprime
mortages") stieg den Angaben zufolge von 12,56 Prozent im dritten Vierteljahr
auf 13,33 Prozent im vierten Quartal. Dies ist der höchste Wert seit vier
Jahren. Der Anteil der Hypothekendarlehen, über die eine Zwangsvollstreckung
eröffnet wurde, stieg den Angaben zufolge im vierten Quartal auf einen neuen
Rekordwert von 0,54 Prozent.

In den USA zeichnen sich bereits seit längerem Probleme am Markt für
zweitklassige Hypothekenkredite ab. So war New Century Financial, ein Anbieter
von Hypothekenkredite für Kreditnehmer mit geringer Bonität, am Montag in
Bedrängnis geraten. Mehrere Gläubigerbanken hatten angekündigt, die
Refinanzierung der Hypothekenkredite einzustellen. Experten und Marktteilnehmer
befürchten, dass sich die Schwierigkeiten auf das US-Finanzsystem und
möglicherweise auf die gesamte US-Wirtschaft ausweiten könnten./FX/bf/he
KEYWORDS: 2N|ECO IND|USA||
2007-03-13 17:09:32


New foreclosures at record high
Mortgage delinquencies rise across the board in fourth quarter
By MarketWatch
Last Update: 12:07 PM ET Mar 13, 2007

CHICAGO (MarketWatch) --
Many more U.S. homeowners were unable to keep up with their mortgage payments in the fourth quarter, the Mortgage Bankers Association said Tuesday, with the rate of homes entering the foreclosure process hitting a record 0.54% and the delinquency rate on U.S. home loans leaping to 4.95% from 4.67% three months earlier.

"Although the U.S. economy and job market remain solid, the housing market continued to decelerate in the fourth quarter of 2006. Nationally, house prices increased at a slower rate and the pace of sales and construction activity continued to slow," said Doug Duncan, MBA's chief economist.

The rise was led by subprime mortgages, where delinquencies increased to 13.33% from 12.56%, and FHA loans, which saw a record-high delinquency rate of 13.46%. Trouble in subprime mortgages, made to borrowers with the riskiest credit, has roiled lenders and the stock market in recent days.

Doug Duncan, the MBA's chief economist, said the jump in delinquencies was expected given the housing-market slowdown and that the shakeout in subprime lending should restore equilibrium to that market shortly. End of Story



*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)


*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)

Azul Real
13.03.2007, 21:29
Dienstag, 13. März 2007, 20:50 Uhr
Aktienhandel New York

Hypothekensektor belastet US-Börsen

Die wachsenden Probleme bei der angeschlagenen Hypothekenbank New Century haben der Wall Street am Dienstag einen deutlichen Dämpfer verpasst. Der Dow erlitt seinen zweitgrößten Rückschlag in diesem Jahr.


HB NEW YORK. Auch laufen jüngsten Daten zufolge die Geschäfte der Einzelhändler schlechter als erwartet, was den Anlegern zusätzlichen Zündstoff für Sorgen um die gesamte US-Wirtschaft lieferte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum New Yorker Nachmittagshandel 1,5 Prozent auf 12 136 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank um 1,57 Prozent auf 1384 Zähler. Der Nasdaq-Composite notierte 1,62 Prozent im Minus bei 2363 Punkten.

Der Hypothekenanbieter New Century teilte mit, die Börsenaufsicht überprüfe die Buchhaltung des Konzerns, und das Justizministerium habe ebenfalls Ermittlungen eingeleitet. New Century bietet Hypotheken für Kunden mit schlechter Bonität an, und ein drohender Konkurs des Konzerns könnte die so genannte Subprime-Mortgage-Branche in Mitleidenschaft ziehen. Auch Auswirkungen auf die gesamte US-Wirtschaft wurden befürchtet.

New-Century-Papiere wurden zwar vom Handel an der New Yorker Börse ausgeschlossen, sie setzten aber ihre Talfahrt dennoch fort. In den Pink Sheets der so genannten „Penny Stocks“ notierten die Aktien bei 1,20 Dollar.

Doch auch andere Finanzkonzerne mit Geschäftsverbindungen in den Subprime-Mortgage-Sektor strudelten im Sog der schlechten Nachrichten.

Zu den größten Verlierern im S&P gehörte Bank of America mit einem Abschlag von gut drei Prozent. Die Aktien der Spar- und Darlehenskasse Washington Mutual fielen um 5,13 Prozent.

An der Nasdaq musste Accredited Home Lenders den prozentual größten Kursverlust einstecken. Aktien des Subprime-Kreditgebers stürzten mehr als 63 Prozent auf 4,19 Dollar und erreichten zwischenzeitlich sogar ein Allzeit-Tief von 3,80 Dollar.:shock:

„Die Ereignisse des heutigen Tages - der Einzelhandelsabsatz die wachsenden Sorgen über den Subprime-Markt - lassen die Leute erkennen, dass sie mehr Barmittel und weniger Aktien brauchen“, sagte Michael James von Wedbush Morgan in Los Angeles.


An dem allgemeinen Verkaufstrend bei den Finanzhäusern konnten auch die guten Nachrichten der Investment-Bank Goldman Sachs nichts ändern. Das Institut hatte im abgelaufenen Quartal Rekordergebnisse erzielt. Die Papiere stiegen daraufhin zwar zunächst, lagen aber später 0,85 Prozent im Minus bei 200,86 Dollar.

„Es ist ziemlich klar, dass der Markt mit dem kleinen Aufwärtstrend bricht und wieder zum Monatsanfang zurückkehrt“, sagte Stephen Massocca von Pacific Growth Equities. Damals hatte ein Ausverkauf an den internationalen Börsen viele Anleger kalt erwischt.


Die deutschen Aktienindizes sind am Dienstag im späten Parketthandel nach den weiteren kräftigen Kursverlusten an den US-Börsen noch tiefer ins Minus gerutscht. Der L-Dax schloss bei 6568,21 Punkten, nachdem der deutsche Leitindex Dax das elektronische Geschäft bereits mit einem Abschlag von 1,36 Prozent bei 6623,99 Zählern beendet hatte.

Der L-MDax ging mit 9574,72 Punkten aus dem Handel. Auf Xetra hatte der Index mittelgroßer Werte 0,73 Prozent auf 9657,75 Zähler eingebüßt. Der L- Tecdax schloss bei 802,49 Punkten und sank damit nochmals kräftig unter den Xetra-Schluss von minus 2,20 Prozent auf 816,68 Punkte.

Azul Real
14.03.2007, 08:20
Guten Morgen 8-)

gestern hat der Hamburger Senat noch entschieden, dass die HHLA nicht anteilig an einen einzelnen Investor verkauft wird und hat damit dem massiven Druck seitens der Belegschaft der HHLA nachgegeben.

Alternativ wird nunmehr ein Börsengang vorbereitet.:salute:

Hochtief Hot sowie die MaquarieBank als letzte Bieter im internationalen Verfahren kommen somit nicht zum Zuge

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Senat Kein Einzelinvestor - nur 30 Prozent an die Börse

Sieg der Hafenarbeiter: Stadt stoppt Verkaufspläne
Hamburg will "am Steuer des Unternehmens bleiben". Mitarbeiter erhalten Vorzugsaktien.

Von Bob Geisler


Der monatelange Kampf um die Zukunft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist entschieden. Nach massiven Protesten der Beschäftigten entschied sich der Senat gestern gegen einen Teilverkauf des größten Hafenbetriebs an einen Einzelinvestor. Die Hansestadt will stattdessen das stadteigene Unternehmen noch in diesem Jahr teilweise an die Börse bringen. Das Bieterverfahren mit den Bewerbern Hochtief und dem Finanzinvestor Macquarie sei gestoppt worden, sagte Bürgermeister Ole von Beust (CDU).

Der Vorstand der HHLA, der Betriebsrat und die Gewerkschaft Ver.di begrüßten die Pläne. Die Beschäftigten hatten vehement gegen eine Teilprivatisierung des Unternehmens gekämpft. Durch einen Überstunden-Boykott war es am Montag schon zu leichten Beeinträchtigungen im Hafen gekommen.

Rund 30 Prozent des Aktienkapitals der HHLA sollen nun als Stammaktien an der Börse angeboten werden, erklärte Finanzsenator Michael Freytag (CDU). Damit solle eine möglichst große Streuung der Aktien erreicht werden. "Wir möchten als Hansestadt Hamburg am Steuer dieses Unternehmens bleiben", sagte Freytag. Darüber hinaus sollen die Beschäftigten einen kleinen Teil an stimmrechtslosen Vorzugsaktien der HHLA erhalten.

Mit den Erlösen aus dem Börsengang will die Stadt die Infrastruktur im Hamburger Hafen ausbauen, also neue Straßen, Brücken oder Kaianlagen finanzieren. Das Geld soll bis 2012 reichen. Die Finanzierungslücke liegt bis dahin bei einer Milliarde Euro.

"Wir können mit dem Kompromiss gut leben", sagte Konzernbetriebsratschef Arno Münster dem Abendblatt. Wichtig sei, dass die Immobilien in der Speicherstadt und am Fischmarkt auch weiter zum Konzern gehörten.

Der Börsengang in der vorgesehenen Form stelle sicher, dass fremde Investoren nicht die Oberhand über die HHLA bekommen könnten. Unternehmenschef Klaus-Dieter Peters betonte, die Investitionen in die Infrastruktur kämen auch dem Unternehmen zugute.

Angesichts der Protestaktionen wollte der Senat mit seiner Entscheidung auch Schaden vom Hafen abwenden. Erhebliche Beeinträchtigungen und die Abwanderung von Kunden seien zu befürchten gewesen, sagte Ole von Beust. "Wir können uns keinen zermürbenden Grabenkrieg im Hafen leisten", so Senator Freytag.

erschienen am 14. März 2007


Einigung im HHLA-Streit
Beschäftigte reden wieder mit
Kommentar

Von Bob Geisler

Hamburgs Hafenarbeiter haben die Muskeln spielen lassen. Ein paar später abgefertigte Schiffe und steckengebliebene Lastwagen genügten, um Bürgermeister Ole von Beust von den bisherigen Privatisierungsplänen für die Hamburger Hafen und Logistik AG abrücken zu lassen. Nicht die Hälfte der HHLA wird verkauft, nur ein knappes Drittel. Und statt des favorisierten Verkaufs an einen Einzelinvestor kommt es nun zum Börsengang.

Gut ist, dass monatelange Boykott-Maßnahmen im Hafen verhindert wurden. Der Stillstand hätte nicht nur der HHLA, sondern auch anderen Umschlagbetrieben geschadet und Konkurrenz wie Rotterdam genutzt. Das Herz der Stadt schlägt weiter im gleichmäßigen Takt. Gut ist auch, dass die Stadt das Sagen behält und so Arbeitsplätze gesichert bleiben.

Ob die jetzt gewählte Lösung auch langfristig die richtige ist, muss sich noch zeigen. Der Frieden im Hafen ist nämlich teuer erkauft, die Stadt verzichtet im Vergleich zu den anderen Optionen auf mehrere hundert Millionen Euro. Der Ausbau des Hafens ist damit nicht wie geplant bis 2015, sondern nur bis 2012 gesichert. Und auch dies nur, wenn das Umfeld für einen Börsengang so gut bleibt wie im Augenblick. Im Herbst kann die Lage an den Kapitalmärkten aber schon ganz anders aussehen.

Politisch betrachtet deutet der Kompromiss eine Verschiebung im Verhältnis von Senat und Arbeitnehmern an. Im Vergleich zur Privatisierung des Landesbetriebs Krankenhäuser, wo der Senat seine Pläne komplett umsetzte, ist der Einfluss der Beschäftigten gewachsen. Der Bürgermeister scheint gelernt zu haben, dass ein Regieren gegen die Interessen der Mitarbeiter eines zentralen städtischen Betriebs nur schwer möglich ist.

erschienen am 14. März 2007



11. März 2007, 00:00 Uhr
Um den Containerumschlag in Hamburg ist ein Bieterwettkampf zwischen dem Baukonzern Hochtief und der australischen Macquarie Bank ausgebrochen. Hat die Stadt überhaupt den Mut, ihre Hafen-Beteiligung an Ausländer zu verkaufen?

Hafen im Angebot

Ausgerechnet Australien. Sondermüll aus dem Land ist auf dem Seeweg nach Hamburg und soll im Mai in einer Brunsbütteler Verbrennungsanlage entsorgt werden. Vier Schiffsladungen bringen in wenigen Wochen krebserregende Lösungsmittelrückstände wie Hexachlorbenzol die Elbe herauf. Sollen die Australier doch ihren Müll selber vernichten und Hamburg damit in Ruhe lassen - schimpft die lokale Presse der Hansestadt.

Das passt Martin Stanley gar nicht. Er ist in Hamburg, um gut Wetter zu machen für sich, sein Land und die Pläne seiner Firma, der Macquarie Bank. Das zahlungskräftige Geldhaus aus Sydney will nämlich weite Teile des Hamburger Hafenumschlags kaufen. Stanley, 43 Jahre alt, Typ Sympathieträger und verantwortlich für den europäischen Infrastrukturfonds der Bank, ist schon weit gekommen.

Gerade hat sich der Hamburger Senat für Macquarie und Hochtief als finale Kandidaten entschieden. Dabei konnte sich die Konkurrenz sehen lassen:

Die Politiker haben immerhin so renommierten Bewerbern wie der Deutschen Bahn, den arabischen Dubai Ports und Allianz Capital einen Korb gegeben.

Bis Mai soll nun die Entscheidung fallen. Da kann Stanley negative Schlagzeilen über sein Land im Moment gar nicht gebrauchen. Zumal es alles andere als eine ausgemachte Sache ist, dass es überhaupt so weit kommt. Zwar galt lange Zeit die geplante Privatisierung der größten Hafenumschlagsfirma Hamburgs, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) als ausgemachte Sache.

Mit den Einnahmen - Hochtief soll zusammen mit zwei Banken 1,6 Milliarden Euro bieten - will die Stadt im Hafen dringend benötigte neue Straßen, Schienen oder Umschlagsplätze bauen.

Doch inzwischen wird der Widerstand immer größer. Denn es mehren sich die Stimmen, dass ein Verkauf dieses Stücks strategischer Infrastruktur an einen ausländischen Investor keine gute Idee ist.

Am Anfang des Widerstands stehen die Hafenmitarbeiter. Zuletzt drohten die HHLA-Mitarbeiter, ab sofort Dienst nach Vorschrift und damit keine Überstunden mehr zu machen. Sie fürchten Entlassungen und längere Arbeitszeiten, wenn erst einmal ein Finanzinvestor im Eigentümerkreis ist. Eine Drohung, die es in sich hat. Denn die Folge wäre ein Stau auf der Elbe, weil die Fracht der Containerschiffe nicht mehr in gewohntem Tempo gelöscht werden könnte.

Der Widerstand der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt, dass es inzwischen erhebliche Bedenken gegen Investoren aus dem Ausland gibt. "Es darf... nicht zu einem Ausverkauf kommen", sagte Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin und Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, vor wenigen Tagen der "Welt". Investoren mit einer gewissen Heimatverbundenheit hätten nach ihrer Erfahrung mehr Interesse an der Entwicklung einer deutschen Firma. "Das Sagen bei der HHLA sollten deutsche Unternehmen oder das Bundesland haben. An dem Hafenbetrieb hängen zu viele Arbeitsplätze."

Damit steht Wöhrl nicht allein da. "Die politischen Rahmenbedingungen für die deutsche maritime Wirtschaft müssen gestärkt werden", fordert etwa auch Detthold Aden, Präsident des Zentralverbands Deutscher Seehafenbetriebe. "Das heißt nicht, ausländischen Investoren Engagements in den deutschen Seehäfen grundsätzlich zu verwehren. Wichtig ist, dass die volkswirtschaftlichen deutschen Interessen im Einklang mit denen der Seehäfen nachhaltig gewahrt bleiben", sagt der Verbandschef, der zugleich die Bremer Logistik Gruppe verantwortet.

Dabei gibt es in Europa schon einige Beispiele ausländischer Hafen-Betreiber. Maggie Thatcher hat als britische Premierministerin bereits Häfen samt Kaimauern verkauft, darunter marode Anlagen für den symbolischen Preis von einem Pfund Sterling. Ihr Nach-Nachfolger Tony Blair hat vergangenes Jahr ein nationales Denkmal, die Peninsular Steam Navigation Company mit weltweit 21 Hafenbetrieben, an Dubai Ports World gehen lassen.

Sieben Milliarden Dollar waren überzeugende Argumente. Auch ein Teil des Rotterdamer Hafenumschlags befindet sich in ausländischen Händen - und zwar denen des Hongkonger Mischkonzerns Hutchison Whampoa.

Dass das Hafen-Fieber grassiert, hängt mit den Zukunftsaussichten der Branche zusammen. Insbesondere die Containerterminals kommen mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Kapazitäten kaum noch nach. In den nächsten acht Jahren wird sich der Container-Umschlag in deutschen Häfen verdoppeln.

Das können Länder wie Hamburg, Niedersachsen, Bremen oder Schleswig-Holstein nicht allein bewältigen. Allein bei der HHLA stehen Investitionen von 1,2 Milliarden Euro an. Hamburg, da sind sich Branchenkenner einig, kann nur mit einer Milliarden-Infusion auf Dauer Rotterdam einholen.

Genau darauf setzen die Australier. Und dabei geht es Macquarie nicht allein um Hamburg. "Wir kennen alle europäischen Häfen und schauen uns immer etwas an", sagt Macquarie-Mann Stanley. Hamburg, das betont er immer wieder, soll für sie Zentrum der europäischen Hafen-Beteiligungen werden, was die Hamburger eigentlich gern hören müssten. Die Ängste der Mitarbeiter kennt Stanley, den Heuschrecken-Vergleich natürlich auch. "Der Unterschied zwischen Private-Equity-Investoren und uns ist, dass wir in den erworbenen Beteiligungen langfristig über 30, 40 oder 50 Jahre engagiert bleiben", wehrt sich der Banker dagegen. Eine Mehrheit an der HHLA brauche Macquarie dafür nicht. "Solange eine Partnerschaft fair ist, sind wir auch mit einer Minderheitsbeteiligung glücklich."
Ob diese Bekenntnisse reichen, ist ziemlich fraglich. Derzeit prüft der Senat auch einen Börsengang der HHLA. Die Unternehmensberatung KPMG sucht dafür gerade Banken aus.

Oder der Senat setzt auf Hochtief.

Der Düsseldorfer Baukonzern ist schließlich ein guter Bekannter in der Hansestadt, der Baukonzern aus Essen besitzt 49,9 Prozent der Aktien am Hamburger Flughafen. Und der funktioniert bekanntlich nicht schlecht.



Interessant auch in diesen Zusammenhang, da die Gerüchteküche anfänglich ins Brodeln gebracht wurde durch die australische Macquarie Bank, welche angeblich für Hochtief 75 Euro je Share bieten wollen. Nun befinden sich die Macquarie Bank und Hochtief gemeinsam in einen Bieterkonsortium für die HHLA wieder.



Hochtief und Macquarie in engerer Wahl für HHLA-Kauf
Mi Feb 28, 2007 7:25 MEZ

Hamburg (Reuters) - Der Baukonzern Hochtief und die australische Macquarie Bank können sich Hoffnung auf eine Beteiligung am Hamburger Hafenbetreiber HHLA machen.

Der Senat der Hansestadt nahm ein Konsortium um Hochtief und das expansionshungrige Finanzinstitut am Mittwoch in die engere Wahl für den Kauf von bis zu 49,9 Prozent an der HHLA. Hamburg hält sich aber weiterhin einen Börsengang der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) offen. Eine endgültige Entscheidung will die Landesregierung im Frühjahr fällen.

Bei der Auswahl der Bieter seien neben dem gebotenen Preis auch strategische Gesichtspunkte berücksichtigt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde mit. Dazu gehörten Zusagen zu Investitionen und Standorterhalt. Im Rennen um den HHLA-Anteil waren zuletzt auch die Deutsche Bahn, die staatliche Dubai Ports und die Finanzinvestoren 3i und Allianz Capital Partners.

Hamburg will die Anteile entweder direkt verkaufen oder an die Börse bringen. Der Senat will sich bis zum Frühjahr für eine Variante entscheiden. So lange sollen keine Details zum Stand der Verhandlungen genannt werden. Um die Organisation eines möglichen Börsengangs hätten sich zahlreiche Banken beworben, so die Stadt.

Das Unternehmen hatte vor wenigen Tagen starke Zahlen vorgelegt.

Den Umsatz steigerte die HHLA 2006 um ein Fünftel auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Nettogewinn legte auf mehr als 100 (Vorjahr: 64) Millionen Euro zu. Die HHLA wickelte im vergangenen Jahr 6,1 Millionen Standardcontainer ab, 16 Prozent mehr als 2005. Bis 2015 soll sich der Umschlag auf den HHLA-Terminals auf zwölf Millionen Container verdoppeln. Um das Wachstum zu bewältigen, muss die Kapazität erhöht werden. Die dafür veranschlagten gut 1,2 Milliarden Euro sollen durch die Teilprivatisierung aufgebracht werden.


HHLA Sechs Interessenten

Wer bekommt Hamburgs Hafen?
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.

Von Daniela Stürmlinger, Rolf Zamponi

Hamburg -

Das Bieterrennen um den 49,9-prozentigen Anteil an der HHLA, den die Stadt verkaufen möchte, erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Nach Informationen des Abendblatts haben alle sechs übrig gebliebenen Bieter ihre Angebote für das HHLA-Paket abgegeben. Heute nun treffen sich Finanzsenator Michael Freytag, Wirtschaftssenator Gunnar Uldall, Vertreter der Hamburgischen Gesellschaft für Vermögensverwaltung (HGV), der HHLA und dem Amt für Beteiligungsverwaltung mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die mit der Ausschreibung des HHLA-Teilverkaufs beauftragt wurde. Nächste Woche werden die Ergebnisse Bürgermeister Ole von Beust vorgetragen.

Nach Informationen des Abendblatts werden die Angebote heute diskutiert und geprüft, in welchen Punkten nochmals genauer nachgefragt werden muss.
In einem weiteren Schritt sollen dann mindestens drei Interessenten aussortiert werden. Den restlichen Kaufwilligen soll erlaubt werden, dass sie die HHLA im Rahmen einer sogenannten Due Dilligence auf Herz und Nieren prüfen. Sie erhalten Einblick in die Bücher der HHLA.

Nicht der gebotene Kaufpreis soll über den Zuschlag entscheiden, sondern die Zukunftsperspektiven, die der neue Investor der HHLA und den Mitarbeitern bietet. Die Stadt behält sich gleichzeitig aber vor, das Ausschreibungsverfahren abzubrechen, etwa, um den HHLA-Anteil an die Börse zu bringen. Diese Variante favorisieren die HHLA-Mitarbeiter. In einem Gutachten eines Investmentbankers jedoch kommt diese Alternative schlecht weg. Nicht nur, dass ein Börsengang stark vom ständig wechselnden Kapitalmarktumfeld abhängt, auch wäre kein Partner vorhanden, der die HHLA gemeinsam mit der Stadt weiterentwickelt und in das Unternehmen investiert.

Offen ist auch noch, ob sich die Stadt für einen Investor entscheidet oder zwei bis drei Interessenten ins Boot nimmt. "Nichts ist ausgeschlossen", hieß es gegenüber dem Abendblatt. Mit der Aufteilung des Pakets an mehrere Käufer könnte die Stadt verhindern, dass der neue Investor zu stark mitregieren will und so die Unabhängigkeit der HHLA gefährdet.

Bei der Teilprivatisierung geht es neben der Sicherung der Arbeitsplätze auch um Strategien der Zukunftssicherung für die HHLA. Der Hafen, an dem mittel- und unmittelbar rund 150 000 Jobs in Hamburg und im Umland hängen, muss sich für die Zukunft rüsten. Der zunehmende Welthandel wird zu einem steigenden Umschlagsvolumen im Hafen führen. Um das zu bewältigen braucht es gewaltige Investitionen in die Infrastruktur. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) rechnet für die kommenden zehn Jahre mit einem Investitionsvolumen von drei Milliarden Euro. Das Abendblatt hat sich die Interessenten genauer angesehen.

Deutsche Bahn

Die Bahn hat großes Interesse an einer Beteiligung an der HHLA. Im Falle eines Zuschlags verspricht sie, mindestens 400 Arbeitsplätze aus einem ihrer Unternehmensbereiche nach Hamburg zu verlagern. Zudem gehört die Bahn dem Bund, und so würde ein staatliches Unternehmen bei der HHLA einsteigen. Die Bahn will aber bald an die Börse gehen. Kritiker befürchten auch, dass die Bahn vor allem Interesse an der HHLA-eigenen Hafenbahn hat und den Schienenverkehr ins Hinterland, also den Weitertransport der Container auf dem Landweg regeln will, der jetzt von der HHLA gemanagt wird. Die Bahn tritt mit dem Finanzinvestor Morgan Stanley Infrastructure Partners auf. Mit einem Einstieg der Bahn käme damit auch ein Finanzinvestor mit ins Boot.
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.

Dubai Ports World

Dubai Ports World (DPW) ist der weltweit größte Terminalbetreiber und hat Know-how im Hafenbereich. Aber das Unternehmen ist unter anderem bereits in Antwerpen, Marseille, Le Havre und Southhampton engagiert, was die Frage aufwirft, welchen Stellenwert Hamburg künftig in der Strategie von DPW haben wird. Die Stadt müsste bei einer Entscheidung für DPW auf langfristige Strategie- und Investitionszusagen drängen.

Hochtief
Hochtief ist bereits beim Flughafen ein bewährter Partner Hamburgs. Das Unternehmen verfügt aber über keine Hafenexpertise. Zudem schließen Experten nicht aus, dass Hochtief selbst Opfer eine Übernahme werden könnte.

Macquarie Bank
Der australische Finanzinvestor hat bereits in der Vergangenheit stark im Hafensektor investiert und würde auch über das Know-how verfügen. Wie auch bei der Allianz müsste strategisches Interesse nachgewiesen werden.
( Macquarie steht auch im Zusammenhang mit der Übernahme von Techem, welche wohl gestern gescheitert ist und der aktuellen Übernahmegerüchte von Hochtief. Hochtief :sunny: bietet selbst für die HHLA mit. Die Verbindungen werden somit immer interessanter !!!!!!!!!!!!!!!!!)


Allianz Capital

Die Allianz hat über ihren Infrastrukturfonds ein Angebot für die HHLA abgegeben. Die Allianz müsste die Stadt davon überzeugen, dass ein strategisches und nicht ein finanzielles Engagement vorgesehen ist.


3i Deutschland

Das europäische Unternehmen hat laut einem dem Abendblatt vorliegenden Gutachten bereits im Vorfeld sein strategisches Interesse an einem Einstieg bei der HHLA betont. 3i ist seit 20 Jahren in Deutschland aktiv und erst seit einigen Jahren in größerem Umfang im Bereich der Infrastrukturinvestitionen tätig. Deshalb verfügt 3i noch nicht über so große Erfahrungen in dem Bereich wie etwa Dubai Ports.

erschienen am 2. Februar 2007

Azul Real
14.03.2007, 14:25
Pfusch am Bau
von Heike Buchter (New York)

Jahrelang hat der US-Hypothekenanbieter New Century Financial die Amerikaner leichtfertig mit Krediten versorgt. Seine drohende Pleite hat die Märkte in Aufruhr versetzt. Die Krise könnte Vorbote eines größeren Einbruchs am US-Immobilienmarkt sein.

Es sind die fetten Jahre. 2003 und 2004. Der Immobilienmarkt in den USA boomt. Der Hypothekenanbieter New Century Financial, spezialisiert auf Hauskäufer mit niedrigem Einkommen, steigt zur Nummer zwei der Branche auf. "Partys und Trinkgelage waren in dieser Zeit üblich bei Betriebsausflügen", schwärmt ein ehemaliger Angestellter.

Die Firma verwöhnt ihre Mitarbeiter mit einer Feier in einem Bahnhof in Barcelona, schickt seine Mitarbeiter auf eine Bahamas-Kreuzfahrt. David Pace, ein ehemaliger New-Century-Kontaktmann, der mit Darlehen im Südosten von Michigan dealte, erinnert sich: "Das Thema der Kreuzfahrt lautete: Wir sind die verdammt beste Hypothekenfirma. Punkt."

Krise kein Einzelfall

Die Party ist vorbei. New Century Financial steht kurz vor der Pleite. Investoren fliehen in Scharen, die Aktie ist abgestürzt - seit Jahresanfang um über 90 Prozent. Am Montag wurde das Papier, gerade noch 1,66 $ wert, vom Handel ausgesetzt - und am Dienstag ganz vom Kurszettel gestrichen. Noch am 1. März hatten Bear-Stearns-Analysten die New-Century-Aktie hochgestuft, keine zehn Tage bevor sie abstürzte. Jetzt untersuchen die US-Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht SEC die Bewertung der Kredite in den Büchern.

Die Krise des US-Immobilienfinanzierers ist kein Einzelfall. Über 30 kleinere und regionale Kreditinstitute haben seit Dezember massive Verluste hinnehmen oder den Betrieb einstellen müssen. Mit New Century hat die Welle die oberen Ränge der Branche erreicht. Nicht nur an der Wall Street, auch in Washington steigt die Nervosität. "Das ist erst der Anfang einer Welle", warnt US-Notenbankerin Susan Bies. Die Angst, dass die Krise nur Vorbote eines Einbruchs am Immobilienmarkt ist, wächst.

Erinnerung an die Euphorie der New Economy

Kaum ein Bereich der amerikanischen Wirtschaft hatte sich in den vergangenen sechs Jahren so explosiv entwickelt wie die Branche rund um das Eigenheim. Angetrieben von der großzügigen Geldpolitik vom damaligen Notenbankchef Alan Greenspan, erlebten die USA einen nie gekannten Bauboom. Noch nie durften sich so viele US-Bürger Hausbesitzer nennen. In nur wenigen Jahren stiegen dank der Nachfrage die Preise zweistellig, in Boomregionen bisweilen gar dreistellig. Hypotheken wurden zum Bestseller. Laut Economy.com, einer Research-Tochter der Ratingagentur Moody's, beläuft sich die Summe der ausstehenden Baudarlehen auf 8200 Mrd. $ - und übertrifft damit sogar den Markt für US-Staatspapiere.

Wie in der Dotcom-Ära Ende der 90er-Jahre haben die Wall-Street-Vertreter die Euphorie kräftig geschürt. Dabei ging es ihnen um weit mehr, als an den Darlehen für Häuslebauer zwischen Alabama und North Dakota zu verdienen. Ihre Finanzingenieure fanden neue Wege, um die drögen Hypotheken in dynamische Wertpapiere mit appetitlichen Renditen zu verwandeln.

Diese verkauften sie dann an internationale Investoren - zum großen Teil an Pensionsfonds und Versicherer in Europa und Japan. An der Zwischenfinanzierung, der Ausgabe der Hypothekenpapiere und dem Handel damit verdienten die Investmentbanken Hunderte Millionen, es ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Wall Street geworden. Über ein Fünftel der weltweit ausstehenden festverzinslichen Wertpapiere hängen inzwischen direkt oder indirekt mit dem US-Immobilienmarkt zusammen. Doch mit der Rendite stieg auch das Risiko für die Abnehmer der Hypothekenpapiere. "Viele Investoren wissen gar nicht, was sie da im Portfolio haben", sagt Josh Rosner, Direktor von Graham Fisher, einem New Yorker Researchhaus. Schon jetzt rechnen Beobachter damit, dass durch das Platzen der Immobilienblase Millionen Amerikaner ihr Heim verlieren werden - mit bedrohlichen Auswirkungen auf die US-Konjunktur. Noch ist unklar, welche Verluste an den beteiligten Banken hängen bleiben. Ruheständlern und Versicherten weltweit drohen herbe Verluste.

Rechnung vieler Hausbesitzer geht nicht mehr auf

Die Geschichte, die sich in den vergangenen Jahren abgespielt hat, erinnert an die Euphorie der New Economy. Kleinanleger werden damals in Scharen von überbewerteten Internet-Startups angelockt - diesmal leisten sich Geringverdiener den Traum vom Eigenheim. Sie setzen darauf, dass ihre Häuser im Wert steigen und sie damit ihre Kosten wieder einspielen.

Der kleine kalifornische Hypothekenanbieter New Century profitiert von dem Boom - und steigt in der Branche auf. Bald konkurriert das einstige Provinzinstitut mit etablierten Finanzkonzernen wie HSBC und Citigroup.

Die ersten Risse im Fundament machen sich Ende vergangenen Jahres bemerkbar. Deutlich häufiger und früher als erwartet versäumen Kreditnehmer ihre Ratenzahlungen. "Im Bereich der Kredite mit schwacher Bonität haben wir in den vergangenen Monaten eine rasch sinkende Qualität beobachtet", berichten die Analysten des Schweizer Bankenkonzerns UBS. Der Immobilienmarkt kühlt sich ab, gleichzeitig sind die Zinsen kräftig gestiegen. Die Rechnung vieler Hausbesitzer geht nicht mehr auf. Sie können ihre Raten nicht mehr zahlen. Die Folge für die Hypothekenanbieter: Ihre Geldgeber - große Banken und Wall-Street-Häuser - verlieren das Vertrauen und drehen ihnen den Geldhahn zu.

Kreditinstitute warfen ihre Standards über Bord

Brennpunkt sind jene zweitklassigen Hypotheken, mit denen New Century Hunderte Millionen gescheffelt hat. Rund 3200 Mrd. $ an neuen Hypotheken wurden 2005 und 2006 ausgereicht - ein neuer Rekord. Kein Bereich wuchs in den letzten zwei Jahren so schnell wie das Geschäft mit den sogenannten Subprime-Krediten: Rund 20 Prozent davon gingen an Kreditnehmer mit schwacher Bonität.

Um die Immobiliengeldmaschine in Schwung zu halten, lockerten die Kreditinstitute ihre Standards - oder warfen sie gleich ganz über Bord. So gaben potenzielle Schuldner ihren Verdienst und ihre berufliche Position an, ohne dass die Daten überprüft wurden. Für die Kreditnehmer war das eine Einladung zum Betrug: In einer Studie verglich das Mortgage Asset Research Institute die Angaben auf dem Kreditantrag mit den Steuererklärungen der Antragsteller. Resultat: 60 Prozent der Antragsteller hatten ihr Einkommen um mehr als 50 Prozent übertrieben. Im Branchenjargon heißen solche Darlehen "Lügenkredite".

Um immer neue Kunden zu finden, kooperierten die Hypothekenanbieter meist mit lokalen Maklerbüros, die auf Provisionsbasis arbeiteten. New Century war ein beliebter Partner, denn die Sachbearbeiter waren bekannt dafür, Anträge schnell und ohne viele Rückfragen durchzuwinken.

Hypothekeninstitute gaben Risiken weiter

Die laxen Vergabekriterien störten die Hypothekeninstitute wenig. Denn sie konnten die Kredite und das damit verbundene Risiko weiterreichen - an große Finanzkonzerne und Investmentbanken.

Häuser wie Goldman Sachs, Bear Stearns, Lehman Brothers und die Deutsche Bank übernahmen die Hypotheken gerne. Sie bündelten sie und zogen Wertpapiere wie Anleihen oder Zertifikate auf die Hypothekenpakete, typischerweise sogenannte Mortgage-Backed Securities (MBSs) oder Collateralized Debt Obligations (CDOs).

2005 sind laut dem US-Bankensicherungsfonds FDIC zwei Drittel aller neu ausgereichten Hypotheken auf diese Weise verbrieft worden. Die Papiere wurden in der Regel mit einer soliden Kreditbewertung der Ratingagenturen versehen - und fanden reißenden Absatz bei internationalen Anlegern: Pensionskassen, Versicherungen und Hedge-Fonds. Besonders die Subprime-Hypotheken waren beliebt, weil sie höhere Zinsen boten.

Ökonomen warnen vor einem "Teufelskreis nach unten"

Angesichts der vielen faulen Kredite sind die Investoren nun nervös. Die Gefahr: Sollten die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der Hypothekenpakete im Nachhinein herunterstufen, könnten die Investoren plötzlich auf Portfolios mit Müllpapieren sitzen. Keiner weiß, was für Kettenreaktionen eine Krise im Hypothekenmarkt auf dem Finanzmarkt auslösen kann. "Die Produkte sind so komplex, dass sie oft selbst für Profis schwer zu bewerten sind", sagt ein Insider. Sollte die Immobilienblase tatsächlich platzen, könnte dies verheerende Folgen für die US-Wirtschaft haben.

Gefährlich ist das Ganze vor allem, weil nicht nur der Wohnungsbau, sondern auch der Konsum empfindlich getroffen wird. Viele Amerikaner haben ihr Geld ins eigene Haus gesteckt. Sie nutzten die billigen Kredite, um immere höhere Hypotheken auf ihre Eigenheime aufzunehmen. Mit dem frischen Geld kauften sie sich Fernseher, Autos oder sogar Yachten. Bleibt der Spekulationsgewinn aus, sinkt die Kaufkraft.

Ökonomen warnen vor einer Entwicklung, die "einen Teufelskreis nach unten" auslösen könnten, wie Andrew Tilton, Volkswirt bei Goldman Sachs, meint. Banken könnten sich noch weiter aus dem Subprime-Kreditgeschäft zurückziehen. Dann würden die Hauspreise weiter fallen, die Verschuldung zunehmen.

Eine von fünf Hypotheken im Subprime-Bereich, die in den vergangenen zwei Jahren gewährt wurden, wird laut einer Studie des Center for Responsible Lending mit einer Zwangsversteigerung enden. Möglicherweise verlieren mehr als 2,2 Millionen US-Haushalte mit schwacher Bonität ihr Haus. Das kostet die gescheiterten Hausbesitzer bis zu 164 Mrd. $, vermuten die Verbraucherschützer. "Eine hohe Rate von Zwangsversteigerungen kann ganze Bundesstaaten in eine Rezession stürzen", sagt Almas Sayeed vom Center for American Progress, einem Forschungsinstitut.

Schon gehen Gerüchte in Washington über einen Milliardenrettungsfonds um. Das könnte selbst die Internetblase verblassen lassen. Wall-Street-Veteran Josh Rosner jedenfalls befürchtet Schlimmeres: "Das hat das Potenzial, weit breitere Folgen zu haben als der Zusammenbruch von Enron und Worldcom."

Azul Real
14.03.2007, 16:57
"Einen Ausverkauf wird es nicht geben"

Jetzt ist es unübersehbar: Der US-Immobilienmarkt wackelt. Warum ist das auch unser Problem? boerse.ARD.de befragte Heino Ruland, Marktstratege beim Maklerhaus Steubing, zu den Folgen für den Aktienmarkt.

boerse.ARD.de: Herr Ruland, wie gefährlich ist die derzeitige Krise im US-Hypothekenmarkt?

Ruland: Zunächst muss man festhalten, dass die "subprime loans", also die Hypothekendarlehen geringerer Bonität, nur rund zehn Prozent des gesamten Hypothekenvolumens in den USA ausmachen. Im vierten Quartal lag die Ausfallquote bei den subprimes bei 13,3 Prozent. Das ist zwar hoch, machte aber nur etwa 1,3 Prozentpunkte des gesamten Volumens aus. Insgesamt lag die Ausfallquote der Hypothekenkredite bei etwa 4,2 Prozent, was nur leicht über dem langjährigen Durchschnitt seit den frühen Achtziger Jahren liegt. Damals war die höchste Ausfallquote mit 6,0 Prozent erreicht worden. Während der letzten Rezession Anfang des Jahrzehnts erreichte die Ausfallquote immerhin 5,2 Prozent. Dennoch: Die Indikatoren vom US-Häusermarkt wie Hausneubauten oder Leerstände lassen weiter sinkende Immobilienpreise erwarten, womit sich die derzeitige Ausfallquote noch erhöhen dürfte.

boerse.ARD.de: Mittlerweile hat es ja schon an die 30 Pleiten im Subprime-Sektor gegeben. Erwarten Sie, dass die Pleitewelle weiter geht?

Ruland: Davon ist auszugehen. Bisher waren das ja alles kleinere Anbieter; mit New Century oder Countrywide Financial kriselt es jetzt bei den Großen. Die HSBC etwa musste bereits über zehn Milliarden Dollar solcher fauler Kredite bereinigen.

boerse.ARD.de: Sind auch andere Banken betroffen, die solche Hypothekenkredite in ihre Bücher übernommen haben? Und haben etwa Hedge-Fonds ebenfalls mitgemischt?

Ruland: Auf jeden Fall. Die Investmentbanken haben einen Teil dieser Darlehen über "Collateralized debt obligations" aufgekauft und müssen entsprechende Ausfälle verkraften. Hedge-Fonds waren hier ebenfalls aktiv. Aber auch die "Carry Traders", die etwa billige Kredite in Yen aufgenommmen und einen Teil in dieses bisher hochrentierliche Geschäft investiert haben.

boerse.ARD.de: Wo liegt überhaupt das Problem für uns, wenn in den USA ein paar Hypothekenfinanzierer pleite gehen?

Ruland: Das Problem liegt darin, dass für unseren Aktienmarkt weniger Liquidität zur Verfügung steht. Da aber die subprime loans wie gesagt nur einen kleinen Anteil am Hypothekenmarkt ausmachen, und die Ausfallquote noch nahe dem langjährigen Durchschnitt liegt, ist die derzeitige Krise nicht so schädlich, wie die Märkte derzeit suggerieren. Die Darlehensausfälle betreffen zudem ja vor allem die Bezieher kleinerer Einkommen, die keinen so nachhaltigen Einfluss auf den privaten Konsum haben.

boerse.ARD.de: Was bedeutet das für den Aktienmarkt? Wie geht es weiter?

Ruland: Der jüngste Einbruch am Dienstag dürfte mehr an den schwachen Einzelhandelsumsätzen gelegen haben, mit denen sich das Bild einer konjunkturellen Abschwächung in den USA weiter verfestigt hat. Diese Aussicht wiederum begünstigt die Auflösung der Carry Trades, was die Abschwächung des Dollars verstärkt. Jetzt ist die amerikanische Notenbank Fed gefragt, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Sie muss den Leitzins herunternehmen, was die Märkte und den Dollar stabilisieren würde. Ich rechne damit, dass die Fed noch im zweiten Quartal zumindest Signale in diese Richtung sendet.

Bis dahin müssen wir mit einer erhöhten Volatilität und möglichen Kursrückschlägen leben, wobei ich einen nachhaltigen Ausverkauf angesichts der moderaten Aktienbewertungen ausschließe. Es gibt keine Blase am Aktienmarkt, die platzen könnte - das einzige was platzt, ist die US-Immobilienblase, und die Auswirkungen auf andere Märkte sind wie gesagt begrenzt.


Das Gespräch führte Detlev Landmesser.

Azul Real
14.03.2007, 20:18
MÄRKTE

14.03.2007

Kabinett beschließt Unternehmenssteuerreform


Der Gesetzentwurf sieht niedrigere Steuersätze für Unternehmen vor, im Gegenzug sollen aber mehr Bestandteile des Gewinns besteuert werden. Kapitalerträge wie etwa REIT-Dividenden sollen ab 2009 pauschal mit 25 % besteuert werden.


Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Unternehmenssteuerreform beschlossen und damit den Weg frei für die parlamentarische Beratung gemacht. Nach dem Entwurf, der nach den Plänen der Regierung noch vor dem Sommer verabschiedet werden soll, müssen Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2008 statt aktuell knapp 39 % weniger als 30 % ihrer erzielten Gewinne an den Fiskus abführen. Die Senkung der Steuersätze soll den Unternehmen einen Anreiz bieten, Gewinn stärker als bisher in Deutschland zu versteuern. Um diesen Effekt zu verstärken, sollen die Möglichkeiten zur Gewinnminderung beziehungsweise zur Verlagerung ins Ausland eingeschränkt werden.



Die Körperschaftsteuer soll von 25 % auf 15 % sinken, auch die Gewerbesteuer soll heruntergefahren werden. Die so genannte Steuermesszahl soll statt heute 5,0 % nur noch 3,5 % betragen. Über die genaue Höhe der Gewerbesteuer entscheiden die Kommunen, die auf die Steuermesszahl einen individuellen Hebesatz anwenden können.



Abzugsfähigkeit von Zinsen eingeschränkt

Im Gegenzug soll künftig mehr zum Gewinn dazu gerechnet werden als bisher. Zum Beispiel alle gezahlten Schuldzinsen und die Finanzierungsanteil aus Mieten, Pacht und Lizenzen zu 25 %. Bisher gilt das nur für Dauerschulden, hier allerdings noch zu 50 %.



Der Weg, durch konzerninterne Finanzierungskonstrukte Gewinne in Länder mit niedrigeren Steuersätzen zu verlagern, soll erschwert werden. Zinsaufwendungen werden demnach nur beschränkt steuerlich abzugsfähig sein, um kleine und mittlere Unternehmen zu schonen, sieht der Regierungsentwurf einen Freibetrag in Höhe von 1 Mio. Euro vor.



Steuervorteil der REITs schrumpft

Für REITs bedeutet die Minderung der Steuersätze, dass sich ihr Vorteil gegenüber normal besteuerten Immobilien-AGs tendenziell vermindert. Stark vereinfacht dargestellt sinkt die Differenz von heute 39 % auf 30 %.



Ein wichtiges Datum für Anleger ist – sofern das Gesetz tatsächlich so in Kraft tritt – der 1. Januar 2009. Ab dann sollen Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne bei Kapitalanlagen einer pauschalen Abgeltungssteuer von 25 % unterliegen. Auf Ausschüttungen von REITs müssen deutsche Investoren dann also nicht mehr ihren individuellen Einkommensteuersatz zahlen sondern eben pauschal 25 %.



Ähnlich wie das REITs-Gesetz ist auch die Unternehmenssteuerreform innerhalb der Regierungskoalition umstritten. Insbesondere Teile der SPD kritisieren die vorgesehene Entlastung der Unternehmen – laut Bundesfinanzministerium rund 25 Mrd. Euro in den ersten vier Jahren – als zu hoch. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wiederum beklagt, das Reformwerk benachteilige den Mittelstand und verlangt entsprechende Nachbesserungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens.

Azul Real
16.03.2007, 08:34
Das trägt die Handschrift von Ben Bernanke
von Jochen Steffens

Manchmal ist es einfach sinnvoll, sich mit einer Person genauer auseinander zu setzen, welche die Geschicke der Börse in den Händen hält. Ich hatte Ihnen hier vor kurzem das Psychogramm von Ben Bernanke noch einmal angehängt. Darin gab es einen wichtigen Satz, der mir heute Morgen wieder im Zusammenhang mit einigen News eingefallen ist.

Zuerst die News: Goldmann Sachs will den Hypothekenfinanzierern mit großzügigen Krediten, also finanziell, zur Seite stehen. Das hatte offensichtlich die Märkte etwas beruhigt. Dazu fiel mir ein, dass Ben Bernanke sich sehr intensiv mit dem 1929er Crash beschäftigt hatte. Von ihm, Ben Bernanke, stammt auch die Erkenntnis, dass es damals nicht ausgereicht hätte, lediglich die Zinsen zu senken und den Markt mit Liquidität zu fluten, sondern die Fed hätte auch den Banken finanziell zur Seite stehen müssen!

Und wie mein Kollege Robert Rethfeld heute Morgen in seinen Ausführungen zu den Goldmann-Nachrichten bemerkte, steht Ben Bernanke offensichtlich in engem Kontakt mit den Banken. Wenn man dann noch diese wichtige Information hinzufügt, dann trägt das eindeutig die Handschrift von Ben Bernanke.

Lange Zeit sich darauf vorzubereiten
Aber wie ich schon geschrieben habe, die Krise im US-Immobilienmarkt wird seit Jahren diskutiert, das bedeutet, es werden auch entsprechende Pläne und Strategien entwickelt worden sein. Diese Probleme treffen also nicht überraschend auf den Markt. Wenn Sie eine Gefahr sehen, dann werden Sie sich auch versuchen, darauf vorzubereiten. Und ganz ehrlich, dass die variablen Zinsen bei steigenden Zinssätzen eine Gefahr darstellen, habe ich schon 2003 gelesen.

Es geht doch um etwas anderes
Und noch eins möchte ich anführen, nur um einen wesentlichen Unterschied klar zu machen: Der Aktienmarkt wird doch im Prinzip gar nicht wegen des einbrechenden US-Immobilienmarktes nervös. Der Immobilienmarkt bricht doch schon seit über einem halben Jahr dramatisch ein, und das hat die Kurse nicht davon abgehalten, weiter zu steigen. Es geht hier doch um etwas ganz anderes: Die eigentliche Ursache für die Probleme sind die zu hohen Leitzinsen, welche die Amerikaner mit schlechter Bonität eben nun in die Knie zwingt. Diese hatten billige Kredite zu variablen Zinsen abgeschlossen und können nun die höhere Zinslast nicht mehr tragen.

Dieser Unterschied ist wichtig, um zu begreifen, dass aktuell die Hypothekenfinanzierer sozusagen die ersten Opfer der „hohen“ Leitzinsen geworden sind, sprich das erste Warnsignal. Wenn die Zinsen weiter so hoch bleiben, beziehungsweise sogar noch weiter ansteigen, werden weitere Opfer folgen: Nämlich die Unternehmen, die auf sehr hohe Kredite angewiesen sind, beziehungsweise neue Kredite brauchen. Und solche Unternehmen befinden sich gerne auch im Nasdaq. Etwas Ähnliches haben wir schon 2000-2003 erlebt, und das führte damals unter anderem zu diesem extremen Einbruch des Index.

Fazit: Damit muss man ganz klar sagen, dass diese Krise weniger ein Hinweis auf einen Crash des US-Immobilienmarktes ist (ich denke, der ist schon größtenteils vorbei, auch wenn die Häuser der aktuell leidenden Kredite auf dem Markt kommen, wird das nicht mehr viel verändern) sondern ein erstes Warnzeichen für die Fed, dass die Zinserhöhungen nun auch ihre hässlichen Seiten zeigen.

Belastung für den Konsum noch kompensierbar

Die Pleitewelle, die durch die hohen Zinsen über die schwachen Kreditnehmer rollt, wird sich natürlich belastend auf den Konsum auswirken. Im Moment kann das noch durch den boomenden US-Arbeitsmarkt abgefangen werden. Doch, wenn die Zinsen nicht bald gesenkt werden, droht auch dem US-Arbeitsmarkt ein deutlicher Rückgang – das alles kann die US-Wirtschaft belasten.

Und damit bleibt letzten Endes die alles entscheidende Frage: Wird die Fed die Zinsen bald senken oder bleibt sie starr bei ihrer Zinspolitik? Hier fällt die Entscheidung für weiter steigende Kurse oder einem längeren Niedergang der US-Indizes – nirgends sonst.

Und in diesem Zusammenhang möchte ich, wie angekündigt, ein weiteres Thema anbringen:

Die US-Wahlen

Ich werde nun etwas verschwörerisch, ja ich weiß: hört, hört. Wir wissen, dass Präsident Bush abserviert ist. Er hat nach meinen Informationen nicht einmal mehr wirklichen Rückhalt in seinen eigenen Reihen. 2008 wird der für das Image der USA vielleicht schlechteste Präsident von der Bühne der großen Politik verschwinden. Ich denke, sehr viele Menschen auf dieser Welt werden tief durchatmen, wenn das geschehen ist.

Aber die Republikaner werden den Demokraten nicht kampflos das Feld überlassen. Ich bin nicht einmal sicher, dass die Republikaner bereits verloren haben. Man sollte den oft sehr emotional und mit äußerst harten Bandagen geführten Wahlkampf in den USA nicht unterschätzen.

Die Republikaner brauchen eine gesunde Wirtschaft
Doch eins ist absolut sicher: Wenn die US-Wirtschaft Ende des Jahres ins Taumeln kommen sollte und sich 2008 nicht erholt, dann wird die Wahl entschieden sein.

Sollte jetzt noch das gesamte Immobilienkreditgeschäft zusammenbrechen, Fannie Mae und Freddie Mac (die größten US-Hypothekenbanken) sogar in Schieflage geraten und den US-Aktienmarkt mit sich reißen, dann wird allein das wahrscheinlich schon wahlentscheidend sein.

So gesehen müssen die Republikaner alles tun, damit sich die US-Wirtschaft 2008 äußerst günstig darstellt und der Schaden am Hypothekenmarkt möglichst gering bleibt. Niedrige Arbeitslosigkeit, gute Löhne und billiges Benzin, aber auch in den aktienverliebten USA: Hohe Indexstände, sind ein Garant für ein zufriedenes Volk.

Kaum Chancen
Nun haben die Demokraten die Mehrheit im Kongress und im Senat. Politisch ist hier also nicht mehr viel zu erreichen. Die Demokraten werden natürlich ihrerseits alle Gesetze zu verhindern versuchen, die sich irgendwie entscheidend auf die US-Wirtschaft auswirken werden.

Was bleibt den Republikanern also übrig? Eigentlich bleibt nur die Fed, die über die Leitzinsen die Wirtschaft entsprechend stimulieren kann. In diesem Zusammenhang muss man sich nur fragen, wer eigentlich Ben Bernanke eingesetzt hat.

Nun kann man sich hinstellen und sagen, dass die Fed nicht beeinflussbar ist. Aber seien wir ehrlich, wenn wir jemanden haben, der uns einen verdammt guten Job verschafft hätte (Notenbankchef), dann würden wir auch eine gewisse vielleicht unbewusste Verpflichtung empfinden. Und sicherlich wäre man, natürlich nur im Rahmen des Erlaubten, bereit, hin und wieder auch mal zur Seite zu stehen, wenn es Not tut. Wobei manche das dann auch gerne übertreiben und gar nicht merken, wie sie sich mit ihren Gegenleistungen selbst ins Abseits stellen – das haben wir in den Jahren nach dem Crash bei einigen Unternehmen erleben können. Das ist aber ein anderes Thema.

Und schon haben wir die perfekte „Verschwörungstheorie“!
Wir können also davon ausgehen, dass sich auch Ben Bernanke den Republikanern zumindest noch ein wenig verpflichtet fühlen wird. Aber, ich möchte betonen, das fällt bereits unter die Kategorie: Verschwörungstheorie und Sie wissen ja, was ich von den meisten dieser Theorien halte.

Doch es geht gar nicht darum, ob diese These wahr ist. Es geht vielmehr darum, ob viele glauben, dass sie wahr sein könnte. Sollte sich auch nur im Ansatz abzeichnen, dass Ben Bernanke sich etwas gemäßigter in Bezug auf Zinssenkungen zeigt, werden viele oben Gesagtes vermuten und dann entsprechend darauf traden.

Taktisch klug gedacht?
Und da ich schon einmal dabei bin: Vielleicht ist es sogar im Hinblick auf die Wahl 2008 ganz günstig, die Zinsen noch etwas erhöht zu lassen, nur damit sich die Wirtschaft nicht schon jetzt überhitzt. Vielleicht wird erst im Sommer mit einer ersten Zinssenkung auf 5 % reagiert, der dann im Winter 2007 und Anfang des Jahres 2008 zwei weitere folgen, so dass man dann bei 4,5 % steht. Da Zinssenkungen sich erst sechs Monate zeitversetzt auswirken, hätte man dann im Sommer 2008 ein prima Wahlklima.

Nun mag man meinen, das sei abgedreht. Aber tatsächlich ist der Versuch der jeweiligen Regierungen die US-Wirtschaft im Wahljahr in ein gutes Licht zu rücken, der eigentliche Grund, warum Vorwahljahre fast überwiegend sehr positive Börsenjahre in den USA sind. Der Markt nimmt die erhofft positive Wirtschaftsentwicklung des Wahljahres in den USA bereits ein Jahr vorweg!

Also, ob das ganz so verschwörerisch ist? Ich lasse es einmal schmunzelnd im Raum stehen und wende mich nun den Vorbereitungen für die Invest in Stuttgart zu. Deswegen erhalten Sie heute auch keine US-Konjunkturzahlen. Aber vielleicht sehen wir uns ja am Stand des Investor-Verlags!

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

Azul Real
16.03.2007, 20:11
Spekulationsblase in den USA platzt

Ralf Streck 16.03.2007

Das gerade am US-Immobilienmarkt zu beobachtende Szenario könnte sich bald, mit deutlicheren Auswirkungen, in Spanien wiederholen.

Wegen zahlloser fauler Kredite auf dem US-Immobilienmarkt beginnen nun auch große Akteure zu straucheln. Mit New Century Financial gerät einer der größten Akteure auf dem US-Hypothekenmark in die Zahlungsunfähigkeit. Frisches Geld brauchen andere US-Hypothekenanbieter, kleinere Firmen haben bereits dicht gemacht. Wurde zunächst abgewiegelt, steigt nun die Angst vor einer Kettenreaktion, welche eine Rezession mit weltweiten Folgen nach sich ziehen könnte.

Auch in Spanien hat sich seit Jahren eine Immobilienblase gefährlich aufgeblasen, an der ein guter Teil der gesamten Ökonomie hängt. Ermüdungsanzeichen sind deutlich sichtbar und die Krise in den USA könnte die Blase auch in Spanien zum Platzen bringen.


Die platzende Immobilienblase in der USA hat inzwischen einen großen Namen: New Century Financial.

Der Handel mit Aktien der zweitgrößten US- Hypothekenfirmen wurde an der New Yorker Börse ausgesetzt, nachdem die Aktien seit Jahresbeginn mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren haben. Sie stürzten vom Höchststand von 66 Dollar (2004) ab und sind heute keinen Dollar mehr wert, weshalb die Notierung gestrichen werden soll und eine Insolvenz ansteht.

Doch New Century steht nur als Symptom für eine gesamte Branche. Mehrere Dutzend kleinere Firmen haben inzwischen dicht gemacht. Ein weiterer wichtiger Anbieter, die Accredited Homelenders, meldete dringenden Kapitalbedarf an . Der Kurs ihrer Aktien hat sich schon mehr als halbiert.

Betroffen sind bisher nur die Anbieter, die, wie New Century, am so genannten "subprime market" in den letzten Jahren sehr viel Geld verdient haben, einem Markt mit einem Volumen von etwa 500 Milliarden Euro (Am amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt droht ein Desaster). Käufer mit geringer Bonität erhielten von den Firmen, die auf dieses Segment spezialisiert sind, Kredite. Ihre Kreditwürdigkeit wurde oft nicht geprüft, was mit einem höheren als dem üblichen Hypothekenzins bezahlt wurde. Manche Kredite waren derart faul, dass die Kreditnehmer nicht einmal die erste Rate zahlen konnten.



Die Party auf dem Immobiliensektor ist vorbei

Das ging so lange gut, solange die Zinsen niedrig waren, die Konjunktur brummte und die Preise für die Immobilien weiter stiegen. Denn damit war die Hypothek, oft ohne jegliches Eigenkapital vergeben, durch die Immobilie scheinbar gedeckt. Doch das geht schief, wenn mehrere Faktoren (manchmal reicht auch einer) sich negativ entwickeln. Das ist nur eine Zeitfrage, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird. Denn der wesentliche Haken an diesen Krediten ist, dass die Hypothekenfirmen die Risiken über variable Zinsen voll an ihre Kunden weiter geben. Steigt der Zinssatz, bekommen gleichzeitig viele Familien Zahlungsprobleme und können die Raten nicht mehr zurückzahlen. Zudem bricht ein Teil des Konsums weg.

Das macht sich in der US-Ökonomie schnell in einer schwächelnden Konjunktur bemerkbar, was wiederum diesen Prozess verstärkt und zu einem Ansteigen von Zwangsversteigerungen und Verkäufen führt. In den USA wurde die Zahl der Zwangsvollstreckungen im vierten Quartal 2006 auf einen Höchststand seit 37 Jahren katapultiert. Im Januar standen mehr als 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon mehr als eine halbe Million neu gebauter, weil deren Besitzer sie nicht mehr bezahlen konnten.

Da plötzlich viele Immobilien auf den Markt geschwemmt wurden, begannen die Preise zu fallen. Die Aufwärtsspirale, von scheinbar ständig steigenden Preisen, wurde gestoppt und die Blase begann zu platzen, als die Preise zu fallen begannen. Die nun deutlich erkennbare Krise wird erneut Hunderttausende Immobilien auf den Markt bringen, die Folgen sind noch nicht absehbar. Wie vor sieben Jahren bei der Dot.com-Blase ist die Party nun auch im Immobiliensektor vorbei. In diesen Sektor waren einst zahlreiche Anleger geflüchtet. Inzwischen erkennen immer mehr Analysten an, dass eine massive Krise droht. Nach Turbulenzen am "Schwarzen Dienstag" Ende Februar (Vor dem Tsunami) hatten sie noch von einer üblichen Anpassung des Marktes gesprochen, obwohl der ehemalige Chef der US-Zentralbank Alan Greenspan schon vor einer Rezession warnte.

So schreibt nun auch das Handelsblatt von der "Angst vor dem Ausverkauf". Die Zeitung warnt vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den "subprime market" hinausreichten. Sie bezieht sich dabei auf den Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Dessen Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise dem taumelnden Immobilienmarkt einen weiteren Schlag versetzen könnte.

Für diese Aussagen muss man kein Prophet sein, schließlich haben neben Goldman Sachs und Merrill Lynch alle Großen an der Wall Street zuvor gute Geschäfte mit New Century gemacht, unter anderen auch die Schweizer UBS und die Deutsche Bank. Sie haben dem Hypothekenanbieter mehr als 17 Milliarden Dollar für seine Geschäfte an die Hand gegeben, aber inzwischen den Geldhahn abgedreht. Die abgeschlossenen Hypothekenkredite waren von ihnen mit hohem Gewinn gebündelt, umgepackt und in Form von neuen Wertpapieren an institutionelle und auf höhere Renditen spekulierende kleine Anleger verkauft worden, die nun das Nachsehen haben.

Die Börsen haben weltweit schon auf das sich abzeichnende Debakel reagiert. Am Dienstag fiel der Dow-Jones-Index an der Wall Street um fast zwei Prozent. Das war schon der zweite große Kurssturz in diesem Jahr, nachdem Ende Februar die Börse in Schanghai Schockwellen um die Welt geschickt hatte. In der Folge ging auch der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf Talfahrt. Der DAX sackte um 2,67 Prozent ab und fiel unter die Marke von 6500 Punkten. Es wird nun befürchtet, dass die Krise sich auf den gesamten Hypotheken- und Kreditmarkt auswirken wird. Das Geschäft wird rauer, die Kreditvergabe härter und damit droht der oft auf Pump bezahlte Konsum in den USA abzustürzen, der zu etwa 70 Prozent die US-Wirtschaft trägt. Das Gespenst der Rezession geht um in den USA. Und wenn der Motor der Weltwirtschaft stottert, hat das schnell Auswirkungen, ganz besonders auf Länder wie Deutschland, die stark exportorientiert sind.

Dazu kommt ein allgemeiner Vertrauensverlust von Investoren. Szenen wie in den USA, wo nun Gläubiger ihr Geld zurückfordern und die Kreditschrauben allgemein angezogen werden, könnten sich wegen der internationalen Vernetzung auch schnell internationalisieren. Das Motto: Rette sich, wer kann, ist meist Vorbote einer internationalen Finanzkrise.

Das Risiko für einen Immobiliencrash wächst besonders in Spanien

Die platzende Blase in den USA könnte sich also schnell auf Europa auswirken. Betroffen könnten auch Länder sein, die ebenfalls mit einer extrem hohen Verschuldung der privaten Haushalte zu kämpfen haben und in denen heftig mit Immobilien spekuliert wird. Seit Jahren warnen Finanzinstitutionen zum Beispiel Spanien vor einem sich anbahnenden Immobiliencrash.

Das liegt vor allem an der "überdurchschnittlich hohen Verschuldung" der spanischen Haushalte, die über dem EUDurchschnitt liegt. Die Haushalte werden "verletzlicher", weil die Einkommen der Familien nicht mit der Verschuldung Schritt hielten.

Allein im vergangenen Jahr ist die Verschuldung über Hypothekenkredite um fast 20% auf knapp 569 Milliarden Euro gestiegen. Die Gesamtverschuldung der Familien, zu der auch die Konsumkredite gehören, hat fast 800 Milliarden Euro erreicht. Das sind fast 85 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), also der gesamten Wirtschaftsleistung. Die EU-Kommission schätzt, dass bis 2008 die Verschuldung auf 100 % des BIP steigt. Deshalb warnt die EU in einem Bericht erneut vor der wachsenden Verschuldung, denn die steigenden Zinsen könnten auch hier den Konsum beeinträchtigen, der bisher dem Land das robuste Wachstum beschert.

Daneben wird auch erneut darauf verwiesen, dass das Land weiter an Konkurrenzfähigkeit verliert und die Inflation noch immer hoch ist.

Obwohl die Haushalte in anderen EU-Ländern zum Teil höher als in Spanien verschuldet sind, wird die Lage hier nun besonders gefährlich. Wie am subprime market in den USA werden die Zinsen der Kredite in Spanien fast ausschließlich variabel vergeben. Zumeist sind sie an den Euribor gebunden. Das ist der Zinssatz, den europäische Banken voneinander beim Handel von Einlagen mit festgelegter Laufzeit verlangen.

Trotz der Warnungen schauen die Regierungen, ob konservativ oder sozialistisch, seit Jahren tatenlos zu, wie Banken Rekordgewinne schreiben, während sich die Bürger inzwischen zum Teil für das gesamte Leben verschulden.

In Spanien haben sich die Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt.

Der durchschnittliche Kredit liegt nun bei 150.000 Euro mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Da auch in Europa die Zinsen steigen, wird es für viele Familien immer enger. Allein die Erhöhung des Euribors um 1,1 % im zurückliegenden Jahr schlägt durchschnittlich mit fast 1650 Euro zu Buche, die jährlich mehr an Zinsen bezahlt werden müssen. Mit 4,1 % hat der Euribor einen neuen Höchststand erreicht, der sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelte. Ein Ende des Anstiegs ist noch nicht abzusehen, wie die Europäische Zentralbank bei Erhöhung der Leitzinsen kürzlich auf 3,75 % deutlich machte.

Dass es in Spanien trotz eines robusten Wachstums eng wird, lässt sich nun an einigen Punkten deutlich ablesen:

Die Zahl der säumigen Schuldner steigt, und ist nach einer relativ stabilen Phase nun plötzlich auf einen Höchststand seit 2002 geschnellt. Obwohl der Wert mit 0,41% noch gering ist, macht der Anstieg den Kreditgebern sorgen.

Der Zeitraum, der nötig ist um eine Wohnung zu verkaufen, wird ständig größer und die Zahl der Transaktionen geht zurück.

Die Steigerung der Immobilienpreise fiel 2006 mit 9,1 % gegenüber den Vorjahren moderat aus. Tatsächlich zeigten sich aber schon Ermüdungstendenzen. In den Provinzen Kantabrien, Zamora, Orense, Alava, Guipúzcoa und der Rioja stagnierten die Preise oder fielen erstmals sogar.

Die Folgen eines Immobiliencrashs wären in Spanien deutlich heftiger als in den USA, denn ein Drittel der gesamten Wirtschaft hängt vom völlig aufgeblähten Bausektor ab. :shock:

Viele Häuser werden gebaut, die niemand braucht und nur der Spekulation dienen, während Jugendliche keinen bezahlbaren Wohnraum finden. In den letzten Jahren wurden in Spanien jährlich mehr Wohnungen gebaut als in Frankreich, Deutschland und Italien zusammen. :roll:

Bei einem Crash würde die Wirtschaft gemeinsam mit ihrer großen Stütze in eine tiefe Krise stürzen. Spätestens die Expansionswellen dieses Crashs werden in Europa deutlich spürbar sein.

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24865/1.html

Azul Real
16.03.2007, 20:29
Donnerstag, 15. März 2007, 10:40 Uhr
Immobilienprobleme in den USA nicht neu

Die Angst vor dem Ausverkauf
Von Torsten Riecke und Jens Eckhardt

New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt, die mittlerweile auch an der Wall Street angekommen ist und von dort auch an die Börsen weltweit schwappt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen – und jeder Schneeball kann zur Lawine werden.

NEW YORK/PORTLAND. Das Firmenlogo ist die Botschaft. „New Century Financial – A New Shade of Blue Chip“. Mit diesem Werbeslogan unterstreicht der Baufinanzierer aus Irvine in Kalifornien seinen Anspruch, zu den ganz Großen zu gehören. In den Jahren 2003/04 wurde die Firma vom Wirtschaftsmagazin „Fortune“ zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Amerika gezählt. Der Immobilienboom machte es möglich. Das Volumen der von New Century vergebenen Hypotheken verzehnfachte sich innerhalb von fünf Jahren auf fast 60 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. „Wir haben so viel Geld verdient, man glaubt es kaum“, berichtet ein ehemaliger Mitarbeiter. Im Dezember 2004 erreichte der Börsenkurs mit 66 Dollar seinen Gipfel. Heute steht das Unternehmen vor dem Konkurs. Die Aktie ist keinen Dollar mehr wert und wurde von der New Yorker Börse verbannt. Ende eines amerikanischen Traums.

New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen: Die Zahl der in Zwangsvollstreckung befindlichen Hypothekenkredite ist im vierten Quartal 2006 auf den höchsten Stand seit 37 Jahren gestiegen. Viele Hausbesitzer können ihre Hypotheken nach den Zinssteigerungen der letzten Monate nicht mehr bedienen. Sie hatten sich zuvor von den Baufinanzierern zu Darlehen mit variablen Zinssätzen überreden lassen und kapitulieren jetzt. Die Zahlungsausfälle der Schuldner haben bereits mehr als 20 Hypothekenanbieter mit in den Abgrund gerissen.

Bislang konzentriert sich die Krise im untersten Segment für Kunden mit geringer Bonität. Jan Hatzius warnt jedoch vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den „subprime market“ hinausreichten, schreibt der Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Sein Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise den taumelnden Immobilienmarkt einen zusätzlichen Schlag versetzen könnte. Die Nachfrage nach Häusern und die Preise würden weiter sinken. Rosenberg schätzt, dass dadurch das Wirtschaftswachstum der USA 2007 um einen halben Prozentpunkt geringer ausfallen könnte.

Die Krise ist mittlerweile auch an der Wall Street angekommen. Große Banken haben ihre Kreditvergabe an Baufinanzierer verschärft und fordern ihr Geld für faule Hypothekendarlehen zurück.

Das beschleunigt die Abwärtsspirale noch. Bei der Investmentbank Lehman Brothers drückte die Immobilienkrise das Ergebnis im Handel mit Hypothekenanleihen. Die frühere Finanztochter des US-Autobauers General Motors, GMAC, musste eine Mrd. Dollar an die neuen Eigentümer nachzahlen, um die Risiken im Hypothekengeschäft zu decken. In Washington läuten die Alarmglocken. Chris Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses im Senat, fordert strengere Vorschriften bei der Darlehensvergabe. Haben doch Baufinanzierer wie New Century allzu oft ihre Hypotheken vergeben, ohne das Einkommen ihrer Kunden zu kontrollieren.



Immobilienprobleme in den USA sind nicht neu. In der so genannten Savings-&-Loans-Krise in den 80er-Jahren gingen über 1 000 lokale Bausparkassen Pleite, die zum Teil über 100 Jahre im Geschäft waren. Experten schätzen die Kosten des Debakels auf etwa 160 Mrd. Dollar, wovon rund 125 Mrd. Dollar über die staatliche Einlagenversicherung aus der Steuerkasse kamen. Im Vergleich zu den heutigen Problemen hatte die Krise damals ganz andere Ursachen, und ihre Folgen waren trotz der hohen Kosten überschaubar. Weil Hypotheken heute auch in den USA meist nicht mehr vom ausgebenden Institut gehalten, sondern gebündelt und über so genannte „mortgage-backed securities“ am Markt refinanziert werden, ist das Risiko breiter gestreut. Der Markt für diese Hypothekenanleihen in den USA hat ein Volumen von 6 500 Mrd. Dollar, und jeder Schneeball kann zur Lawine werden.

Überdies sind diesmal im Gegensatz zu dem S-&-L-Debakel in den 80er-Jahren auch der private Wohnungsmarkt und damit die Konjunktur viel stärker betroffen. Die Spirale von niedrigen Zinsen, wohlfeilen Hypotheken und steigenden Immobilienwerten, die viele neue Käufer in den Markt zog und Hausbesitzer durch Refinanzierung solventer machte, droht sich nun umzukehren. Hunderttausende von marginalen Käufern werden aus dem Markt gedrängt, die Immobilienpreise sinken und die Refinanzierung als Treibstoff für den Konsummotor versiegt.

Dass die Wall-Street-Banken überhaupt so stark in das Refinanzierungsgeschäft einsteigen konnten, verdanken sie dem Teilrückzug der beiden großen, staatlich gestützten Hypothekeninstitute Fannie Mae und Freddie Mac. Die beiden Schwesterfirmen wurden vom Kongress an die kurze Leine genommen. Auffällig sind auch einige Parallelen zur Dotcom-Euphorie Ende der 90er-Jahre. Auch damals wurden unhaltbare Geschäftsmodelle ohne Rücksicht auf die Risiken toleriert: So hat noch vor 14 Tagen ein Analyst von Bear Stearns die Aktie von New Century positiv bewertet. Die New Yorker Investmentbank gehört zu den wichtigsten Kreditgebern des schwer angeschlagenen Baufinanzierers.

Azul Real
16.03.2007, 20:33
16.03.2007

REITs-Gesetz wird nächste Woche beschlossen


Am kommenden Freitag wird der Bundestag über das Gesetz zur Einführung von Real Estate Investment Trusts abstimmen. SPD und Union wollen am Montag die noch strittigen Punkte klären. Ein Scheitern des Vorhabens ist so gut wie ausgeschlossen.


Bei der Einführung von REITs in Deutschland wird es ernst. Voraussichtlich am Montag werden die Fachpolitiker der Regierungskoalition über die noch verbliebenen umstrittenen Punkte im Gesetzentwurf beraten. Dabei gehe es im Wesentlichen um die Ausgestaltung der so genannten Exit-Tax, um die steuerliche Behandlung von Auslandseinkünften eines REITs und um die Frage, wie die vorgeschriebene Quote von mindestens 75 % Immobilien im Anlagevermögen im Einzelnen gehandhabt werden soll, erfuhr REITs in Deutschland aus dem Kreis der mit dem Thema beschäftigten Parlamentarier. An grundsätzlichen Punkten, wie etwa dem vorgesehenen Ausschluss von Wohnimmobilien bei REITs, wird sich demnach nichts mehr ändern.



Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass beim Verkauf von Immobilien an REITs oder offene Immobilienfonds realisierte Bewertungsgewinne nur zur Hälfte besteuert werden müssen. In der öffentlichen Anhörung durch den Finanzausschuss des Bundestages Ende Februar war diese Regelung kritisiert worden. Einige Fachleute und Vertreter von Interessengruppen forderten, die Exit-Tax vollständig zu streichen, andere wiederum wollen sie nicht nur auf REITs und offene Immobilienfonds beschränkt sehen. Auch die derzeit vorgesehene First von mindestens zehn Jahren, die Immobilien zuvor im Portfolio des Verkäufers gewesen sein müssen, um von der Exit-Tax profitieren zu können, soll offenbar noch diskutiert werden. Hier hatten sich insbesondere die Immobilienunternehmen für eine deutliche Verkürzung ausgesprochen.



„Das Gesetz kommt“

Bei allem Verhandlungsbedarf gilt der Beschluss des REITs-Gesetzes in Berlin als ausgemacht. „Es gibt niemanden mehr, der das Thema kippen will“, hieß es aus den Reihen der SPD. „Das Gesetz kommt mit höchstmöglicher Sicherheit“, so Vertreter der Union. Der Zeitplan sieht vor, dass der Finanzausschuss des Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch abschließend über das Thema berät und eine Beschlussempfehlung für das Parlament abgibt. Das Plenum des Bundestages wird dann am kommenden Freitag den Gesetzentwurf in der so genannten zweiten und dritten Lesung behandeln, an die sich unmittelbar die finale Abstimmung anschließt.

Eine Woche später könnte dann der Bundesrat in seiner Sitzung das Regelwerk durchwinken. In Kraft treten soll das Gesetz wie geplant rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres.

Azul Real
17.03.2007, 19:08
SPIEGEL ONLINE - 16. März 2007, 15:45
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,472141,00.html


US-IMMOBILIENKRISE
Kredit-Karussell außer Kontrolle

Von Arne Gottschalck und Kai Lange

Die Hypothekenkrise in den USA scheint weit weg - doch sie geht auch deutsche Anleger an. Und das nicht nur, weil auch ein paar heimische Banken Geld an waghalsige amerikanische Finanziers geliehen haben. Die größte Gefahr für die Konjunktur ist eine andere.

Hamburg - Es ist schon ärgerlich. Da verdienen deutsche Unternehmen glänzend, sind vergleichsweise fair bewertet und bereiten Rekordausschüttungen vor. Weltbank und Wirtschaftsforschungsinstitute bescheinigten Deutschland just einen soliden Aufschwung und trauen der deutschen Konjunktur zu, wieder die Antriebsrolle in Europa zu übernehmen - und was passiert? Der deutsche Aktienindex rauscht in die Tiefe, weil ein paar Hypothekenanbieter in den USA mit zu hohem Risiko gespielt haben.

Die Mehrzahl der Kreditnehmer dürfte bei der nächsten Zinserhöhung in Schwierigkeiten geraten.

Müssen die Kurse von Siemens und BASF einknicken, weil Bill Smith aus Kentucky sein Haus ohne einen Dollar Eigenkapital gekauft hat? Warum muss der Kurs von BMW darunter leiden, dass Hypothekenanbieter wie New Century allzu locker Kredite vergeben und weitergereicht haben? Anbieter von Subprime Loans, die Darlehen an Kunden mit schwacher Bonität vergeben, machen etwa 20 Prozent des US-amerikanischen Hypothekenmarkts aus: Dieser Sektor dürfte kaum groß genug sein, um die Weltbörsen in die Knie zu zwingen.

Auch die beteiligten Banken dürften eine Krise in diesem Sektor überstehen. Im Fall einer Insolvenz von New Century drohen zwar offene Verpflichtungen von rund acht Milliarden Dollar - doch Investmentbanken haben in den vergangenen Jahren am Handel mit Problemkrediten glänzend verdient und dürften auch den einen oder anderen Ausfall locker wegstecken, zumal ihnen ja noch die beliehenen Häuser zur Verwertung bleiben. Selbst wenn von Subprime Loans im Volumen von geschätzten 700 Milliarden Dollar knapp die Hälfte ausfallen sollte, werden die Banken das verdauen. Ärgerlich nur, dass damit auch ein für sie äußerst lukratives Kreditkarussell abrupt zum Stillstand käme.

Variable Zinsen als Gefahrenquelle

Die entscheidende Frage ist daher, ob die Schockwellen auf dem US-Immobiliensektor kräftig genug sind, um auch den privaten Konsum in den USA ins Wanken zu bringen. Dann hätte die US-Konjunktur, die zu zwei Dritteln von den nimmermüden US-Konsumenten gestützt wird, ein ernsthaftes Problem. Und dann hätten der Dow Jones und natürlich auch der Dax ein Problem.

Analysten der US-Banken Goldman Sachs und Merrill Lynch befürchten solche Dominoeffekte. Ein zentraler Risikofaktor liegt laut Goldman Sachs in den variabel verzinsten Krediten: Wurden im Jahr 2004 noch 19 Prozent solcher Kredite an Kreditnehmer ohne Eigenkapital vergeben, waren es im Jahr 2005 bereits 57 Prozent. Das bedeutet: Die Mehrzahl der Kreditnehmer dürfte bei der nächsten anstehenden Zinserhöhung in Schwierigkeiten geraten. Sie haben kein finanzielles Polster, aber eine hohe Zinslast zu stemmen.

"Die Beleihungsgrenze wurde oft mit 100 Prozent des Kaufpreises angesetzt", sagt Fondsmanager Michael Keppler. "Seitdem sind die kurzfristigen Zinsen von 1 auf 5,25 Prozent gestiegen - und mehr und mehr dieser Hypotheken werden Not leidend." Dies hat unangenehme Konsequenzen.

Mögliche Wachstumsrezession

Nach Branchenschätzungen betrifft dieses Problem rund acht Millionen Hauskäufer in den USA. Nach Einschätzung des Center for Responsible Lending dürften in den USA in naher Zukunft mehr als zwei Millionen Häuser gerichtlich beschlagnahmt und zwangsversteigert werden. Während Millionen Häuser auf diesem Weg zu günstigeren Preisen auf den Markt kommen werden, dürfte die Zahl der potentiellen Käufer abnehmen: Steigende Zinsen machen Finanzierungen unattraktiver, und viele Interessenten ohne Eigenkapital dürften Probleme haben, überhaupt noch ein entsprechendes Darlehen zu bekommen.

Immer noch ein hohes Niveau: Der Dax im Vergleich zu den Vorjahren
"Es wurde umgeschuldet, Darlehen wurden zu günstigen Konditionen aufgenommen und auch an Personen vergeben, die sonst durch das Kreditraster fallen würden", sagt der Kölner Vermögensverwalter Markus Zschaber.

Die Banken, die mit billigem Geld der Notenbank das Spiel mit Krediten weiter angefacht haben, tragen eine Mitverantwortung an der aktuellen Situation.

Ein wachsendes Immobilienangebot trifft auf eine sinkende Nachfrage: Dies könnte einen Preisrutsch bei Immobilien von rund 10 Prozent zur Folge haben, schätzen die Analysten von Merrill Lynch. Allein dieser Prozess dürfte die USA einen halben Prozentpunkt Wachstum kosten. Merrill Lynch spricht zwar nicht von einer drohenden Rezession, aber immerhin von einer "Wachstumsrezession".

Schluss mit Powershopping

Ein möglicher rascher Verfall der Häuserpreise bringt nicht nur diejenigen US-Bürger in ernste Schwierigkeiten, die ihre Immobilie ohne Eigenkapital finanziert haben. Er belastet auch die große Zahl US-Bürger, die ihren Konsum in den vergangenen Jahren mithilfe stetig steigender Häuserpreise finanziert, also weitere Konsumentendarlehen auf ihre Häuser aufgenommen haben.

"Die Subventionierung des privaten Verbrauchs ist durch Beleihung nicht realisierter Buchgewinne aus dem Immobilienbereich unterfüttert worden", sagt Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Greift die Krise auf diese Gruppe über, dürfte es mit dem Powershopping vorbei sein. "Erst ein Drittel der Krise ist nach unseren Einschätzungen bewältigt", so Hellmeyer. "Am Ende dieses Prozesses dürfte das die US-Wirtschaft nahe an eine Rezession führen."

Überdrehtes Kreditkarussell

Ein ungemütliches Szenario. Geradezu reflexartig verweist Merrill Lynch mal wieder auf einen Retter in der Not. Die US-Notenbank, die mit ihrer Niedrigzinspolitik erst die Grundlagen für den munteren Kredithandel gelegt hat, soll mit Zinssenkungen um 100 Basispunkte die US-Wirtschaft vor Schlimmerem bewahren. Die Zinswende, auf die viele Marktteilnehmer bereits warten, käme dann rascher als vermutet.

Die Risiken, die vom US-Immobilienmarkt ausgehen, sind also kaum zu begrenzen und daher nicht zu unterschätzen. Möglicherweise tragen ein weiterhin stabiler US-Arbeitsmarkt und Zinssenkungen der Notenbank dazu bei, dass sich die Situation beruhigt und der Immobilienmarkt in "gesundem Tempo" abkühlt.

Dax-Aktionäre können zwar weiterhin darauf verweisen, dass Deutschlands große Konzerne bestens verdienen und der deutsche Immobilienmarkt nicht ansatzweise mit der Situation in den USA vergleichbar ist. Sollte aus der Hypothekenkrise jedoch eine Konsumkrise in den USA werden, wird ihnen dieser Hinweis nichts nützen. Dann werden auch Aktionäre von Siemens , BASF und BMW den Tribut dafür zahlen, dass US-Banken und Konsumenten das Kreditkarussell überdreht haben. Auch das ist Globalisierung.

Azul Real
18.03.2007, 10:09
17. März 2007, 20:08 Uhr
Von Hagen Seidel

URL: http://www.welt.de/wirtschaft/article766190/Bauunternehmer_vom_Aufschwung_ueberrollt.html
Konjunktur
Bauunternehmer vom Aufschwung überrollt :shock:

Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.


Die Konjunktur hat die Baubranche kalt erwischt. Endlich kommen neue Aufträge.
Doch nach der langen Krise fehlen Kräne, Dämmstoffe und vor allem qualifizierte Mitarbeiter. 2007 schwächt sich der Boom etwas ab – die Branche atmet auf.
Bauindustrie gibt Ausblick

Einen solchen Aufschwung hatten die Bauunternehmer wohl nicht erwartet. Nach mehr als zehn Jahren ist die Krise überstanden, der Konjunkturaufschwung bringt endlich neue Aufträge. Doch jetzt haben die Firmenchefs ganz neue Probleme:

Plötzlich fehlen Fachkräfte.:roll:

Materialen wie Dämmstoffe sind fast ausverkauft. Und wenn welche zu bekommen sind, dann zu rasant gestiegenen Preisen. Wer etwa einen Autokran braucht, hat Pech gehabt: Neue Maschinen sind erst wieder 2008 lieferbar. „Eine solche Situation hatten wir noch nie“, sagt Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Der Aufschwung kam wohl zu schnell für die Dauerbaustelle der deutschen Konjunktur.
Die Baubranche hat einen gigantischen Absturz hinter sich. Zwischen 1995 und 2006 fiel der Umsatz von 116 Milliarden auf 80 Milliarden Euro. Die Zahl der Stellen halbierte sich seit 1995 auf 711000.

Dann kam zur Jahresmitte 2005 die Wende. Und 2006 traf die Unternehmen der Aufschwung mit voller Wucht. Doch anders als zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms traf die Auftragflut auf eine Branche, die ihre Kapazitäten auf die Dauerkrise eingestellt hatte.

Das verarbeitende Gewerbe investiert in Deutschland Millionen, lässt Fabriken oder Verwaltungsgebäude erweitern. Hinzu kommen zahlreiche Logistikzentren für den Handel. Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.

Die kleineren Firmen profitierten zuletzt von der Abschaffung der Wohnungsbauzulage: Die Kunden bestellten noch einmal kräftig Häuser, solange der Staat mitbezahlte. Am Jahresende 2006 war der Branchenumsatz um neun Prozent gestiegen – so etwas hatte es seit der Wiedervereinigung nicht gegeben.
Doch das Image als Krisenbranche hatte dramatische Folgen. Immer weniger Abiturienten wollten Bauingenieur werden. Hochschulabsolventen und Facharbeiter orientierten sich um und fanden lukrative Jobs in Großbritannien oder Skandinavien – und fehlen jetzt in Deutschland. „Wir würden sofort 100 Ingenieure für unsere Großbaustellen im In- und Ausland einstellen“, sagt Friedel Abel, Chef von Hochtief Construction.

Durch den Aufschwung stieg die Zahl der offenen Stellen seit Februar 2006 um ein Drittel auf 24100, die der arbeitslosen Bauarbeiter sank um ein Drittel auf 188000. „Die Winterarbeitslosigkeit am Bau war noch nie so niedrig wie in diesem Jahr“, sagte Klaus Wiesehügel, Chef der Gewerkschaft IG Bau, der „Welt“.

Stehen die Mitarbeiter parat, fehlt es oft an Maschinen und Materialien. Auf einen 20-Tonnen-Bagger warten Besteller dreimal so lange wie üblich – fast ein Dreivierteljahr. Da die Hersteller von Dämmstoffen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage um bis zu 50 Prozent gerechnet hatten, kommen sie mit der Lieferung nicht nach. Ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Gebäudedämmung heizte die Nachfrage zusätzlich an.

„Ich kenne Handwerksbetriebe, die Aufträge ablehnen mussten, weil das Dämmmaterial fehlte“, sagt Thomas Sander, Eigentümer eines 35-Mann-Betriebes in Hamburg. „Angesichts einer solchen Materialknappheit ist es verdammt schwer, seine Termine einzuhalten.“ Gelingt das nicht, drohen deftige Vertragsstrafen.
Auf den Baustellen wird gemunkelt, dass die Hersteller ihre Dämmmatten lieber nach Skandinavien verkaufen, weil sie dort um mindestens zehn Prozent höhere Preise erzielen als in Deutschland. Handwerker fahren inzwischen regelmäßig beim Baumarkt vor. „Unser Absatz von Baustoffen an gewerbliche Kunden ist deutlich gestiegen“, heißt es bei Deutschlands größtem Baumarkt Obi.

Der Materialhunger der Chinesen tut ein Übriges: Sie kaufen, was sie kriegen können. Kupfer ist deshalb rund 40 Prozent teurer geworden, Stahl um bis zu 80 Prozent, Bitumen um 26 Prozent. „Diese gestiegenen Materialkosten ersetzt Ihnen kein Auftraggeber“, klagt Unternehmer Sander. Das führt bei kleinen Firmen mit Eigenkapitalquoten um die zehn Prozent schnell in die Zahlungsunfähigkeit.
Die schwankenden Materialkosten treffen auch die großen Konzerne hart. Denn die Verträge über ihre Milliardenprojekte wie Kraftwerke, Häfen oder Tunnel laufen über viele Jahre. Der Preis wird gleich am Anfang festgelegt. Die Auftraggeber sind fein raus, wenn die Rohstoffpreise steigen. „Wir suchen deshalb jetzt das Gespräch mit unseren Kunden“, sagt Bernd Pütter von Hochtief Construction.

Doch die heißeste Phase des Booms scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Hauptverband erwartet für 2007 nur noch ein Wachstum von 3,5 Prozent. „Und damit“, glaubt Chefvolkswirt Stiepelmann, „werden wir die Probleme wieder in den Griff bekommen.“


gbf hot

Azul Real
18.03.2007, 10:15
16.03.2007 13:21
EU genehmigt Hochtief die Übernahme des Flughafens Budapest

BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat die mehrheitliche Übernahme des Flughafens Ferihegy in der ungarischen Hauptstadt Budapest genehmigt. Das Konsortium aus dem deutschen Baukonzern Hochtief, dem kanadischen Investmentfonds Caisse de Depot et Placement du Quebec (CDPQ) und dem Singapurer Investmentunternehmen GIC Special Investment dürften die fast 75-prozentige Beteiligung vom britischen Flughafenbetreiber BAA plc erwerben, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Die Transaktion sei im vereinfachten Verfahren gebilligt worden.

Der neue Mehrheitseigner bei BAA, die spanische Grupo Ferrovial SA, hatte sich zum Weiterverkauf des von BAA für rund 1,9 Mrd EUR erworbenen Pakets entschlossen. Nun muss die ungarische Regierung der Transaktion noch zustimmen. Die EU hatte den Kauf bereits im Dezember schon einmal genehmigt. Weil sich die Zusammensetzung des Käuferkonsortiums um Hochtief aber noch verändert hatte, musste der deutsche Baukonzern die Transaktion erneut in Brüssel anmelden.

Webseite: http://www.europa.eu

-Von Leah Speckhard, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2007 08:21 ET (12:21 GM

Azul Real
19.03.2007, 11:58
Der US-Immobilienmarkt bestimmt die Lage

Wie sich die Lage der US-Konjunktur in den kommenden Monaten entwickeln wird, hängt in
großem Ausmaß von der Lage des amerikanischen Immobilienmarkts ab. Die Stimmung der
Unternehmer im Bausektor, die der NAHB-Hausmarktindex widerspiegelt, sollte im Februar
etwas schlechter ausfallen als im Januar (HSBC T&B-Erwartung: 39 Punkte). Dabei deuten
Werte unterhalb der 50-Punkte-Marke auf ein negatives Stimmungsbild hin, so dass sich
keine Verbesserung der Lage am Immobilienmarkt abzeichnet. Darauf dürften auch die
Baugenehmigungen (Dienstag) im Februar hindeuten, die im Vergleich zum Vormonat um
51.000 zurückgehen sollten.

Die Verkäufe bestehender Häuser dürften im Februar um 4 %
gg. Vm. nachgeben und damit dem negativen Trend folgen, der bereits durch den Rückgang
bei den Verkäufen neuer Häuser im Januar markiert worden ist. Vor diesem Hintergrund
gehen wir davon aus, dass der derzeit bestehende Angebotsüberhang am Wohnungsmarkt
nur langsam abgebaut wird, so dass mit nachgebenden Hauspreisen gerechnet werden
muss.

Diese Entwicklung ist auch ein wichtiger Parameter bei der Zinsentscheidung der USNotenbank
am Mittwoch. Diesmal dürften hier aber vielmehr erneut die Äußerungen der Fed
zur Inflationsentwicklung im Vordergrund stehen. Nachdem die Kerninflationsrate in den
ersten beiden Monaten des Jahres mit Anstiegen um 0,3 % bzw. 0,2 % gg. Vm. – die Februarzahlen
wurden am letzten Freitag veröffentlicht – nicht auf einen nachlassenden Preisdruck
hinweist, dürften die Währungshüter weiter die Inflationsrisiken betonen. Insofern dürften
auf dieser und auch den nächsten Sitzungen die Zinsen trotz der sich abkühlenden Konjunktur
unverändert bleiben. Die britische Notenbank wird am Mittwoch das Protokoll ihrer
Märzsitzung veröffentlichen. Mit Blick auf die signifikant rückgängigen Einzelhandelsumsätze
im Januar und abnehmenden Inflationsrisiken sollte keiner der Notenbankmitglieder für
eine Zinserhöhung gestimmt haben.

Die japanische Zentralbank tagt am Dienstag. Trotz
einer wieder steigenden Wachstumsrate des privaten Konsums im 4. Quartal 2006 (1,1 %
gg. Vq.) lassen uns weiterhin niedrige Inflationszahlen und die schwache Einkommensentwicklung
keine Zinserhöhung erwarten.

Quelle: HSBC

Azul Real
19.03.2007, 13:07
Montag, 19. März 2007, 12:25 Uhr
Olympia 2012

Teure Spiele
Von Mathias Thibaut

Katerstimmung in London: Nachdem die Metropole 2005 den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2012 bekommen hatte, entwickelten sich die Bauprojekte zum Fass ohne Boden. Das veranschlagte Budget wurde bereits deutlich überzogen. Kritiker finden harte Worte.

LONDON. Über die Webkamera der Stadtgemeinde Newham verfolgen die Londoner zur Zeit, wie am Ostrand ihrer Stadt Milliarden verbaut werden. Dort sollen 2012 die Olympischen Spiele stattfinden. Gerade hat Schatzkanzler Gordon Brown zusätzlich sieben Mrd. Euro in die Baugrube geschüttet.

Nach monatelangem Streit um die Kosten wurde das Budget für 2012 jetzt festgezurrt. Doch die konkreten Zahlen haben dem olympischen Image nicht viel genützt. 9,35 Mrd. Pfund oder 13,7 Mrd. Euro kostet der Spaß - das Vierfache der 2,3 Mrd. Pfund, die London bei seiner Olympiabewerbung 2005 in Singapur veranschlagt hatte. Drei Mrd. Euro für die Ausrichtung der Spiele kommen gesondert dazu, werden aber von privaten Sponsoren getragen. Viele britische Politiker sind wütend. „Ein Skandal“ schimpfte der Sprecher der Opposition.

Die „Olympiade der Hinterlassenschaften“, taufte Olympiaministerin Tessa Jowells die Spiele und versprach „den größten neuen Stadtpark in Europa seit 150 Jahren“, als sei das Olympiastadion, das über 900 Mill. Euro kosten soll, eine Nebensächlichkeit. Gerade erst wurde das neue Wembley-Stadion für fast 1,4 Mrd. Euro fertig. Wozu, fragen viele, brauchen wir 18 Kilometer östlich noch einmal ein Superstadion?

Athen, die bisher teuersten Spiele, kosteten fast 10 Mrd. Peking 2008 wird mit 30 Mrd. Dollar alles in den Schatten stellen – aber die Briten tragen diese Kosten nicht mit der gleichen stoischen Würde wie die Chinesen. 5,3 Mrd. Pfund (7,8 Mrd. Euro) sind für die eigentlichen Baukosten veranschlagt, ein Drittel davon sind Erschließungs- und Sanierungskosten. 2,7 Mrd. Pfund werden für andere Kosten in Reserve gehalten, darunter die völlig unvorhersehbaren Sicherheitsaufwendungen. Rund eine Mrd. Euro sind zur Zeit für den Terrorschutz der Spiele veranschlagt.

Die Gesamtkosten sind so enorm, weil sich London „eines der heruntergekommensten Gebiete in ganz Europa“ herausgesucht hat, betonte die Ministerin. Wo einst Gaswerke, Schifffahrtskanäle, Kläranlagen, Güterbahnhöfe und altersschwache Sozialwohnungen waren, soll eine blühende Landschaft mit 9 000 neuen Wohneinheiten entstehen – 4 000 bilden das Olympische Dorf. 2005 jubelten Tausende auf dem Trafalgar Square über den Olympia-Zuschlag. Nun fragt man sich, ob ein Weltzirkus wie eine Olympiade im Zeitalter des Klimaschutzes noch Sinn macht.

Azul Real
19.03.2007, 21:10
Corpus scheut vor Börsengang zurück

„Nur wenn wir so schnell wachsen, dass das Eigenkapital dafür nicht mehr ausreicht, wäre ein Börsengang wieder ein Thema“, sagte Corpus-Chef Michael Zimmer der „Börsen-Zeitung“. Dies sei aber auf absehbare Zeit unwahrscheinlich: „Wir wollen stetig und langfristig wachsen - nicht möglichst schnell.“

Im Mai 2006 hatte Zimmer noch gesagt, das Unternehmen beobachte die Börse intensiv und erwäge ein Initial Public Offering (IPO). Stattdessen wollen die Düsseldorfer nun nach Worten des Managers weitere Investitionspartnerschaften aufbauen, an denen sie jeweils die Minderheit halten.

Konkret seien zwei Gemeinschaftsunternehmen in den Bereichen Büro- und Wohnimmobilien geplant. „Durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern bleiben wir auch weniger abhängig von einzelnen Auftraggebern und Kapitalgebern“, sagte Zimmer. Bereits heute betreibt Corpus mit der US-Bank Citigroup die gemeinsame Plattform Citicorp.

Corpus gehört zu jeweils 25 Prozent den Sparkassen Köln/Bonn, Frankfurt, Düsseldorf sowie der Familie Zimmer.
[15.03.2007]

Azul Real
19.03.2007, 21:37
Montag, 19. März 2007, 20:39 Uhr
Mehr Flexibilität bei deutschem Reits-Gesetz

Große Koalition erzielt Durchbruch bei Reits
Von Frank M. Drost

Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Die Real Estate Investment Trusts sollten rückwirkend zu Beginn des Jahres zugelassen werden. Besonders erfreut ist die Finanzbranche über eine entscheidende Änderung.

BERLIN. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden.

Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten. Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen.

Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.

Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.

Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben.

Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.

Azul Real
20.03.2007, 08:43
Dienstag, 20. März 2007, 08:02 Uhr
Mehr Flexibilität

Reits können kommen
Von Frank M. Drost und Rolf Benders

Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Damit steht der Einführung nichts mehr im Wege. Für die Finanzbranche positiv: Die Regelungen sind gelockert worden.

BERLIN/FRANKFURT. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden. Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten.

Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen. Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.

Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.

Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben. Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.

Branche ist erleichtert

In der Branche werden die avisierten Änderungen des deutschen Reits-Gesetzes begrüßt. „Die Verkürzung der Haltefrist im inländischen Anlagevermögen von zehn auf fünf Jahren als Voraussetzung für die so genannte Exit-Tax ist grundsätzlich zu begrüßen“, sagte Michael Schmidt, Partner der Kanzlei Taylor Wessing, dem Handelsblatt. Die Zahl der Immobilien, die damit steuerbegünstigt in die neue Form der Immobilienaktiengesellschaft (Real Estate Investment Trust, kurz „Reit“) einbezogen werden kann, steigt damit deutlich. Auch der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hatte sich in einer Anhörung für eine Halbierung der Mindesthaltedauer stark gemacht.

Auch bei Bankenexperten trafen die sich anbahnenden Änderungen am Reits-Gesetzentwurf auf Zustimmung. „Das sind Schritte in die richtige Richtung“, sagte Peter Barkow, Immobilienexperte der britischen Großbank HSBC. Die bisherigen Regelungen galten den Investoren als zu restriktiv.

Einer HSBC-Umfrage zufolge bewerteten 80 Prozent der befragten Immobilieninvestoren den bisherigen Entwurf als „unattraktiv.“ Einige Fondsmanager sagten sogar, die Bundesregierung riskiere, dass das Gesetz eine „Totgeburt“ werde. Schließlich stehe das deutsche Gesetz in Konkurrenz um Anlegergelder mit den Reits-Varianten in vielen anderen Ländern.




Montag, 19. März 2007, 20:39 Uhr
Mehr Flexibilität bei deutschem Reits-Gesetz

Große Koalition erzielt Durchbruch bei Reits
Von Frank M. Drost

Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Die Real Estate Investment Trusts sollten rückwirkend zu Beginn des Jahres zugelassen werden. Besonders erfreut ist die Finanzbranche über eine entscheidende Änderung.

BERLIN. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden.

Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten. Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen.

Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.

Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.

Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben.

Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.

Azul Real
21.03.2007, 07:56
Guten Morgen Powaträdas8-)


Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76

Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.

Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute



http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1

Azul Real
21.03.2007, 08:25
Custodia Holding AG: Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG

CUSTODIA Holding AG / Verkauf



21.03.2007 01:06:14

Ad-hoc-Meldung

---------------------------------------------------------------------------

Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG
ISIN: DE0006070006

Custodia Holding AG, Pacellistraße 4, 80333 München
ISIN: DE0006496003 (Stammaktien)
DE0006496037 (Vorzugsaktien)


Die Custodia Holding AG hat nach Prüfung von strategischen Alternativen
(vgl. Ad-hoc-Meldung vom 20. Dezember 2006) am 20. März 2007 ihren gesamten
Aktienanteil in Höhe von 25,08 % an der HOCHTIEF AG, Essen (ISIN:
DE0006070006) zu einem Preis von EUR 72,00 pro Aktie an die spanische
Gesellschaft ACS ACTIVIDADES DE CONSTRUCCION Y SERVICIOS S.A., Madrid,
veräußert.

Der Verkauf steht noch unter der Bedingung der Freigabe durch die
zuständigen Kartellbehörden.


München, 21. März 2007

Der Vorstand

Guten Morgen Powaträdas8-)


Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76

Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.

Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... HOT morgen, GBF heute



http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1


HANDELSBLATT, Freitag, 9. Februar 2007, 08:06 Uhr
Finanzinvestoren agieren

Hochtief droht die Zerschlagung

Der Baukonzern Hochtief ist in das Fadenkreuz von Finanzinvestoren geraten. Denn der deutsche Branchenprimus ließe sich leicht zerlegen und in Einzelteilen weiterverkaufen. Das dürfte einen ordentlichen Profit abwerfen, was an der Struktur von Hochtief liegt.

agr/rob/scm DÜSSELDORF. Auf der Interessentenliste der Investmentbank Rothschild, die Hochtief-Großaktionär August von Finck gestern mit dem Verkauf seiner 25,08-Prozent-Beteiligung beauftragt hat, stehen offenbar nur Private-Equity-Gesellschaften, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr.
Nicht dabei sei aber die australische Bank Macquarie, die sich vor zwei Jahren für Hochtief interessiert hatte. Erwartet wird, dass die Investmentbank Babcock & Brown, wie Macquarie einer der großen Infrastruktur- und Immobilienfinanzierer, unter den Interessenten ist. Damit erhalten Spekulationen über eine Zerschlagung des Konzerns erneut Auftrieb, meinen Analysten. Der Deal stehe noch ganz am Anfang, hieß es. Es dürfte noch Monate bis zu einer Entscheidung dauern. An der Börse legte die Hochtief-Aktie weiter deutlich zu.

Finanzkonzerne und Fonds bringen sich aber bereits in Stellung. Erst kürzlich gab die britische Schroders bekannt, dass sie mit einem Anteil von knapp vier Prozent beteiligt ist. Hochtief selbst hält 6,87 Prozent der Anteile. Der Rest liegt in Streubesitz.

Wettbewerber aus der Baubranche sind offenbar nicht unter den Interessenten.

Hochtief-Konkurrent Bilfinger Berger hat auch bereits abgewinkt. „Wir haben kein Interesse an einer Übernahme des Aktienpakets von Custodia“, bekräftigte ein Sprecher des Mannheimer Baukonzerns. Weitere potenzielle Interessenten wie die französische Vinci oder spanische Baukonzerne zeigten sich ebenfalls desinteressiert und wollten Gerüchte nicht kommentieren.

„Wettbewerber haben, wenn überhaupt, nur Interesse an Teilen von Hochtief“, meint Marc Nettelbeck, Analyst der LBBW. „Aber auch die Übernahme der 25 Prozent dürfte für Finanzinvestoren nur der Einstieg sein.“ Der Kauf rechne sich nur, wenn ein Investor anschließend ein Übernahmeangebot für den gesamten Konzern vorlege, um ihn in Einzelteilen teurer weiterzuverkaufen.

Hochtief gilt als leicht zerlegbar, insbesondere das regional aufgeteilte Baugeschäft. Synergien zwischen der US-Tochter Turner, Leighton in Australien und dem Baugeschäft in Europa gibt es kaum. Spanische Baukonzerne etwa könnten Interesse an einem Einstieg in den USA oder Australien haben. Auch Bilfinger wäre dann wohl wieder im Gespräch, etwa für Dienstleistungsbereiche.

„Angesichts der Struktur des Konzerns, der Aktionäre sowie des Appetits des Markts auf Bau- und Infrastrukturwerte gibt es Anreize für Finanzinvestoren mit Interesse an Infratstrukturprojekten, den Konzern aufzubrechen“, meint auch Merrill Lynch. Dazu sei aber ein Übernahmeangebot nötig. Die Übernahme könne aber als unfreundlich wahrgenommen werden und auf Widerstand bei Hochtief stoßen.

„Eine Zerschlagung wäre in hohem Maße wertvernichtend“, hatte Keitel der „Zerschlagungsphantasie“ bereits widersprochen, kurz nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass der australische Finanzinvestor Macquarie den Markt nach möglichen Käufern für Teile von Hochtief sondiere. „Ob die Aktien breit gestreut werden oder komplett an einen Großaktionär gehen, ist für Hochtief nicht so entscheidend“, sagte eine Konzernsprecherin dem Handelsblatt. Wichtig sei, dass die erfolgreiche Strategie fortgeführt werde und Hochtief als Baudienstleister weiter entwickelt werde. Hochtief hofft dabei auf von Finck, der dem Konzern traditionell verbunden ist. Doch dürften letztendlich wohl finanzielle Erwägungen den Ausschlag geben.

Hochtief ist mehr als ein Appetithäppchen

Der Konzern: Hochtief ist mit knapp 14 Mrd. Euro Umsatz der drittgrößte Baudienstleister der Welt. Seit Jahren baut Hochtief das Dienstleistungsgeschäft aus, insbesondere das Management von Flughäfen und großen Infrastruktur- und Bergbauprojekten.

Die Struktur: Perle des Konzerns ist die Australien-Tochter Leighton. Sie steuert den Löwenanteil zum Ergebnis des Konzerns bei. Die reinen Dienstleistungssparten Airport und Development kommen dagegen auf einen vergleichsweise kleinen Anteil.

Die Aktie: Angesichts der guten internationalen Baukonjunktur, des Umbaus zum Dienstleister und zuletzt getrieben von Übernahmespekulationen hat sich der Kurs von seinem Tief bei elf Euro Anfang 2003 stetig auf aktuell rund 65 Euro gesteigert.




Commerzbank stockt Hochtief-Anteil auf vier Prozent auf
Fr Feb 9, 2007 1:28 MEZ

Düsseldorf/Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank hat ihre Anteile bei dem am Markt als Übernahme-Kandidat gehandelten Essener Hochtief-Konzern aufgestockt.

Über die Tochter Atlas-Vermögensverwaltungsgesellschaft halte das Frankfurter Geldhaus nun 4,00 Prozent der Stimmrechte, teilte Hochtief am Freitag in Essen mit. Ein Sprecher der Commerzbank sagte, die Beteiligung sei ein reines Finanzinvestment und habe nichts mit den aktuellen Entwicklungen bei Hochtief zu tun.

Der größte deutsche Baukonzern steht derzeit im Zentrum von Übernahmespekulationen, nachdem Großaktionär Custodia die Investmentbank Rothschild beauftragt hatte, einen Käufer für seinen Hochtief-Anteil von 25,08 Prozent zu suchen. Rothschild hatte am Mittwoch erklärt, gleich mehrere Finanzinvestoren hätten ihre Fühler nach dem Anteil ausgestreckt. Um das Unternehmen machen wegen des hohen Streubesitzes bereits seit langer Zeit Übernahmespekulationen die Runde. Erst im Januar hatte der britische Finanzkonzern Schroders bekannt gegeben, dass sein Hochtief-Anteil 3,98 Prozent betrage.

Die im Nebenwerteindex MDax notierte Hochtief-Aktie lag am Freitag 2,6 Prozent im Plus bei 64,65 Euro. Die Titel haben seit Anfang des Jahres rund 30 Prozent an Wert gewonnen.

Die Schweizer Großbank UBS teilte am Freitag unterdessen mit, ihren Hochtief-Anteil unter die meldepflichtige Schwelle von drei Prozent auf 2,83 Prozent reduziert zu haben.


akt. 64,90 TH + 2,64%


Rothschild sucht neuen Großaktionär für Hochtief
Mi Feb 7, 2007 7:40 MEZ

Paris/Düsseldorf (Reuters) - Der größte deutsche Baukonzern Hochtief muss sich auf einen neuen Großaktionär einrichten.

Die Custodia Holding des Milliardärs August von Finck, die den Verkauf ihres Anteils von 25,08 Prozent an Hochtief bisher nur geprüft hatte, schaltete die Investmentbank Rothschild ein, die nun aktiv Interessenten für den Anteil suchen soll. Die Bank teilte am Mittwoch mit, mehrere Private-Equity-Fonds und Unternehmen aus der Branche hätten schon ihr Interesse bekundet.

Mit der Einschaltung von Rothschild erhalten die immer wieder kursierenden Übernahmegerüchte um den Essener Konzern neuen Auftrieb. Die in mehreren Medienberichten als möglicher Hochtief-Interessent genannte australische Macquarie Bank, die zuletzt großes Interesse an Infrastruktur- Investitionen zeigt, hat Finanzkreisen zufolge aber bislang nicht nicht bei Rothschild angeklopft. Die Bank wollte sich nicht näher äußern.

Hochtief betonte, der Vorstand sei in den Verkaufsprozess eingebunden. Die Spitzenmanager stünden in Kontakt mit der französischen Bank, sagte eine Sprecherin. "Eine Zerschlagung von Hochtief wäre wertvernichtend", sagte sie. Hochtief sehe keine Veranlassung, seine Strategie zu ändern. Der Essener Baukonzern hatte ursprünglich gehofft, dass ihn Custodia als einziger Großaktionär nach dem Ausstieg von RWE vor einer Übernahme schützen würde, und das Engagement des Investors immer wieder als langfristig bezeichnet. Diese Hoffnung hat sich nun endgültig zerschlagen.

Tatsächlich könnte es für Custodia von Nutzen sein, das Hochtief-Management mit in einen möglichen Verkauf einzubinden. "Um den Preis zu optimieren, macht es Sinn, dass das Unternehmen die Visionen eines Käufers teilt", sagte ein Insider.

VERKAUFSPROZESS STEHT NOCH AM ANFANG

In Finanzkreisen hieß es, der Konzern habe keiner Bank ein Mandat für eine Verteidigung gegen eine Übernahme erteilt. Auch sei Rothschild erst seit kurzem eingeschaltet. "Der Prozess steht noch ganz am Anfang", sagte eine mit der Situation vertraute Person. Bislang gebe es lediglich Interessensbekundungen, potenzielle Käufer könnten nach wie vor hinzu kommen. In den kommenden Tagen oder Wochen werde darüber endgültig entschieden, ob ein Auktionsverfahren gestartet werde.

Um den größten deutschen Baukonzern machen wegen des hohen Streubesitzes der Hochtief-Anteilsscheine seit langem Übernahmespekulationen die Runde. Die Ankündigung von Rothschild, nun nach einem Käufer für den Custodia-Anteil Ausschau zu halten, ließ die Hochtief-Papiere am Nachmittag in die Höhe schnellen. Sie notierten mit einem Plus von 2,25 Euro bei 63,30 Euro.

Hochtief hatte sich in den vergangenen Jahren vom reinen Baukonzern zu einem Unternehmen entwickelt, das Dienstleistungen rund um das Bauen anbietet. Der Konzern ist unter anderem an Flughäfen beteiligt und betreibt zusammen mit der öffentlichen Hand Schulen und mautpflichtige Straßen. Auch in den Wachstumsmärkten Asiens und in Australien ist er mit seiner Tochter Leighton stark vertreten.





07.02.2007 17:22
Custodia to sell 25 pct Hochtief stake, Rothschild gets mandate for sale

PARIS (AFX) - Rothschild (Nachrichten) said it has been mandated by Custodia Holding AG (Nachrichten) to sell the group's 25 pct stake in German constructing group Hochtief AG (Nachrichten/Aktienkurs) .

Rothschild said several private equity groups as well as industrial players have already signalled interest.

Custodia announced in December it was considering selling its stake in Hochtief, saying it was investigating strategic options to optimise its investment portfolio and would assign an investment bank to look into the possible sale of the stake.

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afp/lam

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Wie geil war eben Hochtief ..... 8-)

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Azul Real
21.03.2007, 09:08
HOT neues ATH 71,59

fällt jedoch zurück TT 69,21 -2,20%

Azul Real
21.03.2007, 13:17
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick

21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.

Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.

Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."

Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)


GBF
GBF

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21.03.2007, 13:25
8-)

Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick

21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.

Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.

Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."

Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)

akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73


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GBF
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21.03.2007, 13:30
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick[/B]

21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.

Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.

Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."

Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)

akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73


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Guten Morgen Powaträdas8-)


Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76

Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.

Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute



http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1

Azul Real
21.03.2007, 13:38
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick

21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.

Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.

Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.

Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."

Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)

akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73


http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=

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Guten Morgen Powaträdas8-)


Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76

Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.

Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute



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Azul Real
21.03.2007, 19:47
Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung

cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.

Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.

Azul Real
22.03.2007, 07:14
Donnerstag, 22. März 2007, 07:02 Uhr
Eurohypo-Chef Knobloch zu 50 Jahre Europa

„Trotz europäischer Integration bleiben Immobilienmärkte heterogen“
Bernd Knobloch, Eurohypo-Chef

Mit den römischen Verträgen ist vor 50 Jahren der Grundstein für die wirtschaftliche Einigung Europas gelegt worden. Aus der kleinen Wirtschaftsgemeinschaft von sechs europäischen Staaten hat sich bis heute eine Union von 27 Mitgliedern und in ihrem Zentrum ein einheitlicher Währungsraum entwickelt.


Die Themen - und die Probleme - mit denen sich die EU heute beschäftigt, reichen weit über das hinaus, was sich die Gründerväter der EWG 1957 auf die Agenda geschrieben hatten. Die wirtschaftliche Integration Europas ist längst nicht mehr auf bestimmte Wirtschaftszweige beschränkt, sondern sie hat alle Branchen und Märkte erreicht.

Für die europäische Immobilienwirtschaft markierte die Einführung des Euro ein wichtiges Datum. Die einheitliche Währung hat die Position der europäischen Immobilienwirtschaft im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt. Durch die Währungsunion mit ihren aktuell 13 Mitgliedsländern ist in Europa ein Markt entstanden, in dem mit rund vier Billionen US-Dollar rund zwei Drittel des für Investitionszwecke zur Verfügung stehenden Immobilienbestandes Europas liegen. Der Wegfall des Wechselkursrisikos für Investoren aus der Euro-Zone ist überdies ein wesentlicher Treiber der Entwicklung, die in den vergangenen Jahren zu einem massiven Anstieg der grenzüberschreitenden Immobilieninvestitionen geführt hat.

Trotz der weiter voranschreitenden europäischen Integration ist aber bei den Immobilien-Zyklen keine generelle Angleichung zu beobachten. Vielmehr sind Europas Immobilienmärkte nach wie vor heterogen - sogar in der Euro-Zone. Die Zyklen der einzelnen Immobilienmärkte werden primär von den lokalen wirtschaftlichen Gegebenheiten beeinflusst und können dementsprechend recht unterschiedlich verlaufen. So haben sich beispielsweise die Bürospitzenmieten europäischer Metropolen wie Paris oder Madrid im Vergleich zum Markt Frankfurt in den vergangenen vier Jahren im Zuge nationaler Immobilienzyklen deutlich auseinanderentwickelt.

Meiner Auffassung nach wird sich daran auf absehbare Zeit nichts ändern. Die weiter fortschreitende europäische Integration wird auch in Zukunft nicht dazu führen, dass es innerhalb der EU oder auch nur innerhalb der Euro-Zone zu einem Gleichlauf der Immobilienmärkte kommen wird.

Zum Geburtstag der EU würde ich mir vor allem einheitliche europäische Rahmenbedingungen wünschen bei so wichtigen Themen wie REITs oder eine europäische Pfandbriefrichtlinie. Anspruchsvolle Wünsche, gewiss, aber Europa ist ja trotz seiner 50 Jahre noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.

Azul Real
22.03.2007, 07:20
22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.

Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.

Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.



Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.

AUSBLICK

Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.

Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk




Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung

cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.

Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.

Azul Real
22.03.2007, 07:24
21.03.2007 14:17
Übernahmefieber erreicht Bilfinger
Der Einstieg des größten spanischen Baukonzerns ACS beim Konkurrenten Hochtief sorgt bei der Bilfinger-Berger-Aktie für neue Fantasie. Die Aktie des MDax-Unternehmens zieht an.
Bild zum Artikel

Das Papier legte in der Spitze um mehr als fünf Prozent auf 67,44 Euro zu. Von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Händler begründeten den Aufschwung unter anderem mit Übernahmefantasien im ganzen Sektor, die durch die Entwicklung bei Hochtief entstanden seien. "Beide Unternehmen sind ähnlich aufgestellt - da lässt sich leicht eine Verbindung ziehen", sagte ein Börsianer. Am Morgen war bekannt geworden, dass der Konkurrent ACS rund ein Viertel der Anteile an Hochtief gekauft hat.

Bilfinger-Chef Herbert Bodner will von einer möglichen Übernahme seines Unternehmens aber nichts wissen. Man kenne keinen Investor, der den zweitgrößten deutschen Baukonzern übernehmen wolle. Für Finanzinvestoren sei ein Baukonzern nicht attraktiv, da Firmen in der Branche eine gute Bonität für die Bürgschaften bei Bauprojekten benötigten. Wenn ein Investor dem Konzern die Schulden für die Übernahme aufbürde, belaste dies die Kreditwürdigkeit, was das Geschäft erschwere.

Bilfinger gab am Mittwoch einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Danach sei das vor mehreren Jahren ausgegebene Ziel einer Ergebnisverdoppelung bis 2007 auf 100 Millionen Euro sei "ein Mindestwert.

Dabei setzt der Mannheimer Konzern insbesondere auf das boomende Dienstleistungsgeschäft.
ME
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Azul Real
22.03.2007, 07:27
21.03.2007 11:05
Patrizia Immobilien hat große Pläne
Das Immobilienunternehmen Patrizia hat im vergangenen Jahr eine Menge Geld mit Immobilien verdient. Auch die Aussichten 2007 sind hervorragend. Trotzdem kommt die Aktie nicht vom Fleck.
Bild zum Artikel

Das Papier rutschte nach leichten Kursgewinnen zu Handelsbeginn rasch in die Minuszone. Im vergangenen Jahr verdiente das MDax-Mitglied unter dem Strich 32,4 Millionen und damit fast doppelt so viel wie 2005. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,15 Euro je Anteilsschein erhalten. Patrizia verkaufte 2.250 Wohnungen und setzte damit rund 211 Millionen Euro um. Ein Jahr zuvor waren es noch 650 Wohnungen für knapp 73 Millionen Euro gewesen.

Patrizia Immobilien ist überwiegend auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt tätig. Das Unternehmen erzielt den Großteil seines Umsatzes über den Verkauf von erworbenen Mietwohnungen.

Guter Ausblick nicht gut genug
Für das laufende Jahr rechnet das Augsburger Unternehmen mit einer Steigerung des Jahresüberschusses um nahezu 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das entspreche dann einem Wert von knapp 49 Millionen Euro. Analysen hatten bisher allerdings mit mehr als 56 Millionen Euro gerechnet. 2008 soll sich der Gewinn ebenfalls "signifikant" erhöhen.

Azul Real
22.03.2007, 07:39
Donnerstag, 22. März 2007, 07:14 Uhr
ACS-Chef Florentino Pérez

Autoritär und fußballverrückt
Von Stefanie Müller

Deutschland kannte er bisher nur vom Sport. Jetzt kennt er noch mehr Seiten des Landes. Denn der Chef des größten spanischen Baukonzern ACS, Florentino Pérez, mischt jetzt bei Hochtief mit. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt.




http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1198723
Florentino Perez in seiner Zeit als Präsident von Real Madrid. Jetzt führt der Fußballfan den größten spanischen Baukonzern. Foto: dpa


MADRID. „Deutsche Spieler sind gut, aber zu teuer“, pflegte Florentino Pérez zu sagen, als er noch Präsident des spanischen Fußballklubs Real Madrid war. Das läge vor allem an ihren attraktiven Frauen, die mit kurzen Röcken zu den Vertragsverhandlungen kämen. „Sie treiben als Managerin ihres Mannes nicht nur den Preis in die Höhe, sie lenken mich auch mit ihrem Auftritt ab“, gestand der dreifache Vater bei einem Essen mit ausländischen Journalisten in Madrid.

Attraktive deutsche Frauen dürfte der klein gewachsene Spanier demnächst häufiger zu Gesicht bekommen. Der 60-jährige Chairman des größten spanischen Baukonzerns ACS hat zwar bisher immer verneint, dass er an deutschen Konkurrenten interessiert sei. Doch gestern kündigte Pérez überraschend an, dass er 25 Prozent an Hochtief gekauft hat. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt. Denn die ACS-Aktionäre forderten seit längerem, Pérez solle die Abhängigkeit vom spanischen Markt verringern, wo ACS immer noch 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.

Gleichzeitig versucht Pérez, der zehn Prozent des ACS-Kapitals hält, noch stärker in den spanischen Energiemarkt einzusteigen. Doch sein Vorhaben, seinen zehnprozentigen Anteil am zweitgrößten spanischen Versorger Iberdrola aufzustocken, wurde ihm bislang nicht genehmigt.

Denn ACS hält schon 40 Prozent an Unión Fenosa, der Nummer drei im spanischen Energiemarkt. Und eine Fusion der beiden scheiterte auch an Pérez’ sturem Kopf.

„Er muss immer und überall den Ton angeben“, sagt Lorenzo Bernaldo de Quirós, Chef der Investmentberatung Freemarket in Madrid. Sein autoritärer Managementstil sei auch ein Grund gewesen, warum Pérez bei Real Madrid im vergangenen Jahr zurücktreten musste.

Der Führungsstil hat seiner Karriere ansonsten nicht geschadet. Der gebürtige Madrider und gelernte Straßenbauingenieur kaufte vor nicht einmal 25 Jahren für den symbolischen Preis von einer Peseta die bankrotte Baufirma Padrós. Daraus formte der Mann, der als blendender Verkäufer gilt, ACS zum Branchenprimus in Spanien. Und der Bauboom sorgt bis heute für volle Kassen. Geld, das er jetzt bei Hochtief investiert. Da wird er sein Temperament jedoch zügeln müssen. Denn mit dem 25-Prozent-Paket ist sein Einfluss begrenzt. Deshalb erwarten Branchenkenner, dass er den Anteil früher oder später erhöhen wird.

Zwar glauben einige Analysten, dass sich Pérez mit den Zukäufen im Energiemarkt und dem Einstieg bei Hochtief finanziell verzetteln könnte. Doch halten sie Deutschland für eine gute Plattform für das Osteuropageschäft, wo künftig die meisten EU-Hilfen hinfließen werden.


22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.

Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.

Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.



Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.

AUSBLICK

Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.

Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk




Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung

cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.

Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.

Azul Real
25.03.2007, 19:17
Treffen sich zwei Riesen
25.03.2007 Ausgabe 12/07

Zwei Große der Betonbranche bauen künftig gemeinsam: Die spanische ACS beteiligt sich mit 25,1 Prozent an Hochtief.

Warum beide von dem Geschäft profitieren werden
von Günter Heismann

Jetzt kann Hans-Peter Keitel seinem Nachfolger doch noch ein wohl bestelltes Haus übergeben.
Wenige Tage, bevor er als Chef von Hochtief abtritt, hat Deutschlands größter Baukonzern einen
neuen, stabilen Großaktionär gefunden – den spanischen Konkurrenten ACS. Herbert
Lütkestratkötter, der am 1. April den Vorstandsvorsitz bei Hochtief übernimmt, muss sein neues
Amt nun nicht mit der Sorge antreten, der Essener Bauriese könne von Heuschrecken
übernommen, zerschlagen und ausgeplündert werden. „Das Aufatmen“, so spöttelt ein
Firmenkenner, „war noch in Düsseldorf zu hören.“
„Actividades de Construccion y Servicios“ heißt der neue Herr im Hause mit vollem Namen. In der
Nacht zum Mittwoch war ACS mit der Münchner Holding-Gesellschaft Custodia handelseinig
geworden: Für 1,26 Milliarden Euro übernimmt der Madrider Baukonzern die Beteiligung von
25,08 Prozent an Hochtief, die derzeit noch Custodia hält; rund 70 Prozent der Anteile liegen
weiterhin in Streubesitz. „Die bisherige erfolgreiche Unternehmensstrategie kann fortgeführt
werden“, stellt Keitel erleichtert fest. Der scheidende Hochtief-Chef führt bereits erste Gespräche
mit dem neuen Anteilseigner.
Freuen darf sich aber nicht nur das Management des Baukonzerns, sondern auch der
deutsch-schweizerische Milliardär August von Finck. Erst vor gut einem Jahr hat seine
Custodia-Holding die Sperrminorität bei Hochtief erworben – zu Kursen von rund 40 Euro je Aktie.
ACS wird jetzt 72 Euro pro Anteilsschein zahlen. Finck dürfte mit dem perfekt getimten Ein- und
Ausstieg rund eine halbe Milliarde Euro reicher werden.
Monatelang hatte die Custodia, die aus der Münchner Großbrauerei Löwenbräu hervorgegangen
ist, nach Interessenten für ihr Paket gesucht. Weithin wurde vermutet, dass die Holding an
Finanzinvestoren verkaufen wolle. Immer wieder fiel der Name der australischen Investmentbank
Macquarie, die auf die Finanzierung von Infrastrukturprojekten spezialisiert ist. Das Institut wäre
aber wohl nur am Erwerb des Infrastruktur-Portfolios von Hochtief interessiert gewesen – das
Bauunternehmen betreibt unter anderem mit Partnern den Flughafen der australischen Metropole
Sydney. Den großen Rest des Konzerns hätte Macquarie vermutlich meistbietend verkauft.
Eine Zerschlagung des integrierten Bau- und Dienstleistungskonzerns wäre jedoch fatal
gewesen. „Das Baugeschäft ist ein People-Business“, erläutert Karin Brinkmann, Analystin bei
der HypoVereinsbank in München. Der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen
Konzernteilen, der über enge persönliche Kontakte läuft, spielt eine entscheidende Rolle für den
Unternehmenserfolg.

Hinter den Kulissen gelang es Hochtief-Chef Keitel augenscheinlich, die Verkaufsverhandlungen
in die gewünschte Richtung zu lenken. Offiziell hatte Custodia mit der Veräußerung die
Investmentbank Rothschild beauftragt. „Damit war bei uns ein länderübergreifendes Team
befasst“, sagt ein Sprecher des Instituts. Zugleich war aber auch Hochtief fortlaufend in die
Verkaufsgespräche eingebunden, wie es in Branchenkreisen heißt. Mit zahlreichen Interessenten
habe der Vorstand persönlich gesprochen.
ACS kann sich nun als Caballero feiern lassen, als Weißer Ritter, der Hochtief vor den
gefräßigen Heuschrecken gerettet hat. Das Unternehmen will allerdings, zumindest vorerst, nur
die Sperrminorität bei Hochtief halten. Es sei nicht geplant, über das Custodia-Paket hinaus
weitere Anteile zu erwerben, sagt Konzernchef Florentino Pérez, einst Präsident von Real
Madrid. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Spanier auf längere Sicht die
Kapitalmehrheit anstreben. Eine rein finanzielle Beteiligung soll das Hochtief-Engagement
offenbar nicht sein.
„Das ist die einzigartige Möglichkeit, Großaktionär eines international führenden Bau- und
Dienstleistungsunternehmens zu werden, das sich äußerst gut mit dem ACS-Geschäft ergänzt“,
heißt es bei dem neuen Anteilseigner. Ohne Mehrheit aber kann das Unternehmen keine
wirkliche Einflussnahme auf das operative Geschäft von Hochtief nehmen, um die erhofften
Synergien zu verwirklichen. „Die Übernahmespekulationen dürften jetzt ein neues Momentum
gewinnen“, vermutet Hochtief-Expertin Brinkmann.
„Regional passen die beiden Unternehmen fast ideal zusammen, da es so gut wie keine
Überschneidungen gibt“, stellt Marc Nettelbeck fest, Experte für die Bauindustrie bei der
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Stuttgart. ACS ist hauptsächlich in Spanien aktiv;
nicht einmal ein Fünftel seines Umsatzes erzielt der Konzern im Ausland. Zudem droht die
Spekulationsblase im spanischen Wohnungsbau zu platzen. ACS muss daher unbedingt in neue
Märkte expandieren.
Hochtief erzielt hingegen 80 Prozent der Umsätze im Ausland. Das Unternehmen ist stark in
Osteuropa engagiert; besonders ehrgeizige Expansionspläne hat der Bauriese für Russland. „Das
dortige Marktpotenzial ist so groß, dass wir über einen strategischen Partner vor Ort
nachdenken“, sagt der designierte Hochtief-Chef Lütkestratkötter.
Interessant dürften für ACS ebenfalls die außereuropäischen Aktivitäten von Hochtief sein. In
Chile haben die beiden bereits gemeinsam Projekte im Straßenbau verwirklicht. Obendrein
verfügen die Deutschen in den USA mit ihrer Tochterfirma Turner über einen Brückenkopf. Das
Unternehmen baut vor allem Schulen, Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude. „Turner ist
nur am Rande im Geschosswohnungsbau engagiert“, sagt Analyst Nettelbeck. Vom Platzen der
Immobilienblase bei Einfamilienhäusern wäre Turner mithin nicht unmittelbar betroffen.
Große Chancen bietet aus ACS-Sicht ebenfalls die australische Hochtief-Tochter Leighton. Die
Firma ist für mehr als die Hälfte des Konzerngewinns verantwortlich. Besonders hohe Erträge
wirft die Sparte Contract Mining ab: Leighton fördert im Auftrag von Minengesellschaften Kohle
und Eisenerz. „Das Unternehmen profitiert von der starken weltweiten Nachfrage nach Rohstoffen.
Ein Ende des Booms ist derzeit nicht absehbar“, sagt Analyst Ralf Dibbern von der Hamburger
Privatbank M. M. Warburg.
Darüber hinaus hat Leighton bereits in den angrenzenden Ländern des Fernen Ostens Fuß
gefasst. In den Pazifik-Anrainer-Staaten haben die Australier ein beachtliches Hochbau-Geschäft
aufgebaut. Aus Indien bekamen sie Aufträge für Infrastrukturprojekte. Die australische
Hochtief-Tochter bietet dem neuen spanischen Großaktionär mithin einen Türöffner zur
dynamischsten Wirtschaftsregion der Erde.

Auch die Deutschen werden von ihrem neuen Partner profitieren. Hochtief sieht im Bau und
Betrieb von Mautstraßen einen chancenreichen Wachstumsmarkt. So bietet das Unternehmen
bei den geplanten neuen Mautautobahnen in Deutschland mit. In diesem Geschäft hat ACS
jedoch die größere Erfahrung: Der Konzern ist zu einem Viertel an Abertis beteiligt, einer der
größten Mautgesellschaften Europas. „Bei Autobahnprojekten können ACS und Hochtief
gemeinsam bieten“, prognostiziert Analyst Nettelbeck.
Auf einem weiteren Gebiet ist eine Zusammenarbeit ebenfalls denkbar: der Energieversorgung.
Mit ihren enormen Gewinnen hat ACS unlängst Beteiligungen an den spanischen
Stromerzeugern Iberdrola und Union Fenosa erworben, aus denen der Baukonzern einen neuen
Energieriesen schmieden möchte. Auch die Hochtief-Tochter in Australien zeigt sich an diesem
Geschäft interessiert. „Leighton hat kürzlich für einen australischen Versorger geboten“, weiß
Nettelbeck.
Mit der Expansion ins Stromgeschäft würde sich für Hochtief der Kreis schließen. Jahrzehntelang
gehörte der Baukonzern zum Energiekonzern RWE, dessen Hauptverwaltung neben der Zentrale
von Hochtief am Essener Opernplatz steht. Mangels erkennbarer Synergien trennte sich der
Stromversorger vor wenigen Jahren von der Bau-Tochter. Vielleicht sieht der neue Großaktionär
ACS jetzt Chancen, wo RWE keine ausmachen konnte.



Donnerstag, 22. März 2007, 07:14 Uhr
ACS-Chef Florentino Pérez

Autoritär und fußballverrückt
Von Stefanie Müller

Deutschland kannte er bisher nur vom Sport. Jetzt kennt er noch mehr Seiten des Landes. Denn der Chef des größten spanischen Baukonzern ACS, Florentino Pérez, mischt jetzt bei Hochtief mit. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt.




http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1198723
Florentino Perez in seiner Zeit als Präsident von Real Madrid. Jetzt führt der Fußballfan den größten spanischen Baukonzern. Foto: dpa


MADRID. „Deutsche Spieler sind gut, aber zu teuer“, pflegte Florentino Pérez zu sagen, als er noch Präsident des spanischen Fußballklubs Real Madrid war. Das läge vor allem an ihren attraktiven Frauen, die mit kurzen Röcken zu den Vertragsverhandlungen kämen. „Sie treiben als Managerin ihres Mannes nicht nur den Preis in die Höhe, sie lenken mich auch mit ihrem Auftritt ab“, gestand der dreifache Vater bei einem Essen mit ausländischen Journalisten in Madrid.

Attraktive deutsche Frauen dürfte der klein gewachsene Spanier demnächst häufiger zu Gesicht bekommen. Der 60-jährige Chairman des größten spanischen Baukonzerns ACS hat zwar bisher immer verneint, dass er an deutschen Konkurrenten interessiert sei. Doch gestern kündigte Pérez überraschend an, dass er 25 Prozent an Hochtief gekauft hat. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt. Denn die ACS-Aktionäre forderten seit längerem, Pérez solle die Abhängigkeit vom spanischen Markt verringern, wo ACS immer noch 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.

Gleichzeitig versucht Pérez, der zehn Prozent des ACS-Kapitals hält, noch stärker in den spanischen Energiemarkt einzusteigen. Doch sein Vorhaben, seinen zehnprozentigen Anteil am zweitgrößten spanischen Versorger Iberdrola aufzustocken, wurde ihm bislang nicht genehmigt.

Denn ACS hält schon 40 Prozent an Unión Fenosa, der Nummer drei im spanischen Energiemarkt. Und eine Fusion der beiden scheiterte auch an Pérez’ sturem Kopf.

„Er muss immer und überall den Ton angeben“, sagt Lorenzo Bernaldo de Quirós, Chef der Investmentberatung Freemarket in Madrid. Sein autoritärer Managementstil sei auch ein Grund gewesen, warum Pérez bei Real Madrid im vergangenen Jahr zurücktreten musste.

Der Führungsstil hat seiner Karriere ansonsten nicht geschadet. Der gebürtige Madrider und gelernte Straßenbauingenieur kaufte vor nicht einmal 25 Jahren für den symbolischen Preis von einer Peseta die bankrotte Baufirma Padrós. Daraus formte der Mann, der als blendender Verkäufer gilt, ACS zum Branchenprimus in Spanien. Und der Bauboom sorgt bis heute für volle Kassen. Geld, das er jetzt bei Hochtief investiert. Da wird er sein Temperament jedoch zügeln müssen. Denn mit dem 25-Prozent-Paket ist sein Einfluss begrenzt. Deshalb erwarten Branchenkenner, dass er den Anteil früher oder später erhöhen wird.

Zwar glauben einige Analysten, dass sich Pérez mit den Zukäufen im Energiemarkt und dem Einstieg bei Hochtief finanziell verzetteln könnte. Doch halten sie Deutschland für eine gute Plattform für das Osteuropageschäft, wo künftig die meisten EU-Hilfen hinfließen werden.


22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.

Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.

Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.



Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.

AUSBLICK

Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.

Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk




Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung

cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.

Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.

Azul Real
26.03.2007, 08:38
Proposed Merger Of Taylor Woodrow And George Wimpey
Date: 26 March 2007
Taylor Wimpey will be the UK’s largest housebuilding group with combined pro forma annual revenues of over £6.7 billion,


Proposed Merger Of Taylor Woodrow And George Wimpey

Date: 26 March 2007

The Boards of Taylor Woodrow plc ("Taylor Woodrow") and George Wimpey PLC ("George Wimpey") are pleased to announce today that they have reached agreement on the terms of a recommended all-share merger (the “Merger”) to create Taylor Wimpey plc (“Taylor Wimpey”). Taylor Wimpey will be the UK’s largest housebuilding group with combined pro forma annual revenues of over £6.7 billion, total UK house completions of approximately 22,000 per annum, total North American house completions of approximately 9,000 per annum and a combined market capitalisation of approximately £5 billion.

Summary

The Merger will enhance shareholder value by creating a business with a strong strategic position in both the UK and the chosen markets in North America. The Combined Group has a pro forma landbank of over 92,000 plots in the UK and will be strengthened in the US through the combination of operations across some of the most attractive US markets. In addition, shareholders of the Combined Group will also benefit from enhanced profitability through the delivery of significant cost savings.

The Combined Group is expected to benefit from:

Margin growth in the UK, driven by:


· The cost efficiency and business structure of the George Wimpey business

· The strategic land development skills of the Taylor Woodrow business

· Reducing the dependence on a high sales rate



Economies of scale in the UK:



· Opportunity for improved procurement terms and the ability to drive further savings from the supply chain

· Overhead efficiency, created by a larger business with a lean UK housing head office and decentralised structure

· An improved ability to take through the planning process and develop significant parcels of land, enhancing the value created



Growth in the North American housing market through:



· Enhanced strength in key states, notably Florida, California, Arizona, and Texas, where both groups have highly complementary operations

· A broader offering to the market through the Taylor Woodrow brand, and the mid-market through George Wimpey’s Morrison Homes brand

· The strength of a significant combined land developer and housebuilder, with pro forma North American completions of approximately 9,000 per annum

· Greater ability to deploy capital from a strong balance sheet, as market conditions permit



Synergies of at least £70 million per annum:



· The Combined Group will focus on driving out costs from the combined operations. This is expected to lead to at least £70 million of pre-tax synergies by the end of the first full financial year following the Effective Date, at a one-off cost of approximately £60 million, the majority of which will be incurred in the current financial year

· These synergies are in addition to previously announced cost savings of £25 million in George Wimpey’s UK business, and combined savings in excess of US$20 million in the US in 2007



The Combined Group will benefit from a strong balance sheet, which will enable it to drive growth in both the UK and the US. It is expected that following the Merger, and consistent with the enhanced growth profile, the Combined Group will follow a progressive dividend policy which balances returns to shareholders with the need to retain sufficient funds to drive growth.



Governance and management



The Boards of Taylor Woodrow and George Wimpey have agreed a unified management team under the leadership of Peter Redfern as Chief Executive. Reporting to Peter Redfern will be Peter Johnson as Finance Director, Ian Sutcliffe as UK CEO, and John Landrum as North American President. This executive team will sit on the Board, which will be chaired by Norman Askew with equal non-executive director representation from Taylor Woodrow and George Wimpey. David Williams will be the Senior Independent Director, and the Non-Executive Directors will be Mike Davies, Brenda Dean, Andrew Dougal, Katherine Innes Ker and Anthony Reading.

Merger terms

The Exchange Ratio shall be calculated on the basis of the issued share capital of Taylor Woodrow immediately prior to the posting of the Scheme Document so as to provide George Wimpey Shareholders (on a fully diluted basis) with such number of New Taylor Woodrow Shares as would result in Taylor Woodrow Shareholders holding 51 per cent., and George Wimpey Shareholders (on a fully diluted basis) holding 49 per cent., of the issued share capital of Taylor Wimpey.

In addition, those Taylor Woodrow Shareholders who are on the register of Taylor Woodrow Shareholders as at close of business on 25 May 2007 will be entitled to receive and retain the Taylor Woodrow final dividend of 9.75 pence per Taylor Woodrow Share in respect of the year ended 31 December 2006, payable on 2 July 2007. Similarly, those George Wimpey Shareholders who were on the register of George Wimpey Shareholders as at close of business on 2 March 2007 will be entitled to receive and retain the George Wimpey final dividend of 13.10 pence per George Wimpey Share in respect of the year ended 31 December 2006, payable on 11 May 2007. The final George Wimpey and Taylor Woodrow dividends for the year ended 31 December 2006 are subject to usual shareholder approval at their respective Annual General Meetings.

The Merger is subject to the conditions and terms set out in the attached announcement, and to be included in the Scheme Document, including, inter alia, the sanction of the Court and the approval of the shareholders of both Taylor Woodrow and George Wimpey. The Merger is expected to complete in the summer of 2007.

The Merger is expected to be earnings enhancing for both Taylor Woodrow Shareholders and George Wimpey Shareholders in the first full financial year following the Effective Date, including synergies, excluding one-off costs.[1]

Commenting on the Merger, Norman Askew, Chairman of Taylor Woodrow, said: “This Merger provides both businesses with a unique opportunity to combine their respective strengths to create the largest UK housebuilder with a much improved position in the US, taking advantage of its medium and long term growth prospects.

With Peter Redfern and the rest of the management team, John and I believe we have the balance of skills and commitment to drive growth and deliver enhanced value to shareholders. It is the intention to execute our integration plan as soon as practically possible in order to minimise disruption and add maximum value to the businesses and operations of the Combined Group.”

Commenting on the Merger, John Robinson, Chairman of George Wimpey, said: “The Board of George Wimpey believes that the combination with Taylor Woodrow presents exciting opportunities to our shareholders and employees alike, and we unanimously recommend it to all our stakeholders.

In addition, Norman and I would like to take this opportunity to thank all of Taylor Woodrow’s and George Wimpey’s employees for their valuable contribution to the businesses over the years. We would also like to thank Ian Smith for the significant part he has played in creating this exciting new company. I believe that going forward the Merger will create excellent opportunities for employees at all levels within the Combined Group.”

This summary should be read in conjunction with the main body of the announcement.

There will be a presentation to investors and analysts at 9:30 a.m. on Monday 26 March 2007 at JP Morgan Cazenove, 20 Moorgate, London EC2R 6DA.

UBS Investment Bank is acting as lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow. Morgan Stanley is acting as joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow.

JPMorgan Cazenove is acting as sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey. Hoare Govett is acting as joint-broker to George Wimpey.
Enquiries:

Taylor Woodrow plc


George Wimpey Plc

Tel: +44 121 600 8520


Tel: +44 20 7963 6352



Ian Smith




Peter Redfern

Peter Johnson


Andrew Carr-Locke






UBS Investment Bank

(lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow)


JPMorgan Cazenove

(sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey)

Tel: +44 20 7568 1000


Tel: +44 20 7588 2828






Aidan Clegg


Mark Breuer

Bill Hutchings


Richard Cotton

James Robertson


Andrew Truscott






Morgan Stanley

(joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow)


Hoare Govett

(joint-broker to George Wimpey)

Tel: +44 20 7425 8000


Tel: +44 20 7678 8000






Gavin MacDonald


Antonia Rowan

Jean-Eudes Renier


Luke Simpson

Peter Moorhouse









Finsbury

(PR adviser to Taylor Woodrow)


The Maitland Company

(PR adviser to George Wimpey)

Tel: +44 20 7251 3801


Tel: +44 20 7379 5151






James Murgatroyd


Liz Morley



This summary should be read in conjunction with the full text of the following announcement and the Appendices. The conditions to and certain further terms of the Merger are set out in Appendix 1. The bases and sources of certain financial information contained in this announcement are set out in Appendix 2. Certain definitions and terms used in this announcement are set out in Appendix 3.

UBS is acting as lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than Taylor Woodrow for providing the protections afforded to the clients of UBS nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.

Morgan Stanley is acting as joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow in respect of the Merger, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than Taylor Woodrow for providing the protections afforded to the clients of Morgan Stanley nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.

JPMorgan Cazenove is acting as sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than George Wimpey for providing the protections afforded to the clients of JPMorgan Cazenove nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.

Hoare Govett is acting as joint-broker to George Wimpey, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than George Wimpey for providing the protections afforded to the clients of Hoare Govett nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.

Azul Real
28.03.2007, 20:15
Mittwoch, 28. März 2007, 16:09 Uhr

Auf Büroimmobilien spezialisierte Neuemission

Alstria präsentiert sich als Reit-Pionier
Die an die Börse strebende Alstria Office präsentiert sich Anlegern als einer der ersten REITs am deutschen Aktienmarkt. Unter dem Begriff REIT (Real Estate Investment Trust) wird eine neuartige Gruppe steuerbegünstigter Immobiliengesellschaften zusammengefasst.

rtr FRANKFURT. „Eine außerordentliche Hauptversammlung hat heute die Voraussetzung für die Umwandlung in eine REIT-AG geschaffen“, sagte Firmenchef Olivier Elamine am Mittwoch. „Frühestmöglicher Termin hierfür ist der 1. Juli.“ Zu diesem Termin würden zwei Immobilien verkauft, die einer Umwandlung entgegenstünden.

Ein deutscher Reit oder G-Reit ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Bundesrepublik. Sie muss bestimmte Kriterien erfüllen, um in den Genuss von Steuervergünstigungen zu kommen. Hierzu gehört, dass sie überwiegend Gewerbeimmobilien bewirtschaftet. Der Bundestag hat das Reit-Gesetz bereits verabschiedet, die Abstimmung im Bundesrat ist für den kommenden Freitag geplant.

Alstria dienen die Einnahmen aus dem Börsengang - bis zu 280 Mill. Euro - der Finanzierung eines Immobilienportfolios, für das Kaufvertrag schon unterschrieben ist, wie Elamine weiter sagte. Er will das Wachstumstempo seiner Firma aufrechterhalten. „Wir streben für die kommenden Jahre Immobilienzukäufe im Volumen von durchschnittlich 500 bis 750 Mill. Euro an“, betonte er. Um hierfür an das notwendige Geld zu kommen, schloss der Firmenchef weitere Gänge an den Kapitalmarkt nicht aus.

Interessenten können bis zum 2. April bis zu 29,21 Mill. Alstria-Papiere in einer Preisspanne von 16 bis 17,50 Euro zeichnen. Rund die Hälfte der angebotenen Titel stammen aus einer Kapitalerhöhung.

Die Erstnotiz im stark regulierten Börsensegment Prime Standard ist für den 3. April geplant.

Mit einem Volumen von maximal 511 Mill. Euro wäre dies die bislang größte Emission des Jahres. Die US-Investmentbank JP Morgan organisiert den Börsengang.

Am Graumarkt hielt sich das Interesse nach Alstria-Aktien Händlern zufolge in Grenzen. Die Papiere kosteten im außerbörslichen Handel 16 Euro.

Die auf Büroimmobilien spezialisierte Alstria gehört mehreren Fondsgesellschaften.

Das Portfolio der 15 Mitarbeiter starken Gesellschaft umfasste Anfang März 71 Objekte mit einem Gesamtwert von 1,6 Mrd. Euro. Der bei Immobilienfirmen stark beachtete Net Asset Value, der den Vermögenswert des Unternehmens abzüglich der Verbindlichkeiten angibt, liegt Elamine zufolge aktuell bei 825 Mill. Euro. Vier Fünftel seiner Mieteinnahmen erhält Alstria von sechs großen Mietern, zu denen die Stadt Hamburg, der Autobauer Daimler-Chrysler und die Barmer Ersatzkasse gehören.

http://www.alstria.de/flash/


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Interessantes Portfolio. 8-) , Büromarkt brennt derzeit in D, CEO ist ehemaliger Geschäftsführer von der ECE-Gruppe.

Azul Real
30.03.2007, 16:31
HOT ist HOT

ATH 76,21

ich habe die Haare schön ... :lol:

akt. 76,00 + 2,09%

hothot

Azul Real
30.03.2007, 16:34
Wacker

ATH 134,40

das ask wurde komplett abgeräumt

akt. 131,21 + 2,39%


WCH wch

Azul Real
31.03.2007, 13:37
Montag, 22. Januar 2007, 14:01 Uhr
Trendwende in der Bauwirtschaft

Jungs vom Bau sind gefragt

Auftragseingang, Umsatz und Beschäftigung in der Baubranche sind im November 2006 gestiegen. Damit hat vor allem auf dem Arbeitsmarkt einen Trendwende begonnen. In der Branche kommt es deshalb teilweise schon zu Fachkräftemangel.

HB BERLIN. Dank der guten Konjunktur ist die Zahl der Mitarbeiter in der Bauwirtschaft im November gestiegen. Sie legte im Vergleich zum Vorjahr um 5000 auf 734 000 zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. „Es bleibt dabei, dass im Moment der Abwärtstrend beim Beschäftigungsabbau der ganzen letzten Jahre gestoppt ist“, hieß es im Statistikamt.

In einigen Regionen werden bereits die Fachkräfte knapp. :lol:

Im August hatte die Beschäftigtenzahl zum ersten Mal seit rund elf Jahren zugelegt. :shock:

Die Trendwende am Arbeitsmarkt hat nach Einschätzung des Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sogar schon im Frühjahr begonnen.

Für das Gesamtjahr 2007 erwartet der Verband ein Beschäftigungsplus von einem Prozent, was 5000 neuen Stellen im Jahresschnitt entspricht. „Die Auftragsentwicklung ist nicht mehr so dynamisch wie Mitte 2006“, begründete HDB-Sprecher Heiko Stiepelmann. Große Auftragssprünge seien nicht zu erwarten.

Das Baugewerbe hat seit dem Wiedervereinigungsboom eine schwere Strukturkrise durchgemacht und seit Mitte der 90er Jahre rund die Hälfte seiner ehemals 1,4 Mill. Arbeitsplätze verloren.

Vor allem für Bauingenieure hat sich die Arbeitssituation deutlich gebessert. Während im November 2005 noch rund 12 000 arbeitslos waren, seien es im November 2006 nur noch halb so viele gewesen, hieß es beim HDB. Auch die Zahl der Lehrlinge, die eine Ausbildung aufgenommen haben, sei gestiegen. In einigen Regionen seien Fachkräfte inzwischen rar, vor allem in Baden-Württemberg und Bayern.

Gelegentliche Engpässe lägen aber weniger an der guten Branchenkonjunktur. In der jüngsten Baukrise suchten viele Beschäftigte ihr Auskommen in anderen Branchen oder im Ausland. Diese Fachkräfte fehlten nun. Auch drängte weniger Personal aus Mittel- und Osteuropa auf den deutschen Markt. „Wenn wir unsere Anstrengungen in der Berufsausbildung nicht verbessern, wird es um 2010 rum einen Fachkräftemangel geben“, sagte Stiepelmann.

Konjunkturtreiber war im November der Wirtschaftsbau. „Dies wird auch bis weit in das laufende Jahr hinein so bleiben“, sagte Stiepelmann. Im November fuhr der Wirtschaftsbau dem HDB zufolge ein nominales Auftragsplus von 6,9 Prozent ein.

Betriebe ab 20 Mitarbeitern verzeichneten im November insgesamt ein Auftragsplus von 0,1 Prozent zum Vorjahr. Während die Baunachfrage im Hochbau um zwei Prozent schrumpfte, nahm sie im Tiefbau um 2,5 Prozent zu. Von Januar bis November stiegen die Aufträge um 3,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz war dabei mit 72,6 Mrd. Euro um 7,2 Prozent höher.




17. März 2007, 20:08 Uhr
Von Hagen Seidel

URL: http://www.welt.de/wirtschaft/article766190/Bauunternehmer_vom_Aufschwung_ueberrollt.html
Konjunktur
Bauunternehmer vom Aufschwung überrollt :shock:

Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.


Die Konjunktur hat die Baubranche kalt erwischt. Endlich kommen neue Aufträge.
Doch nach der langen Krise fehlen Kräne, Dämmstoffe und vor allem qualifizierte Mitarbeiter. 2007 schwächt sich der Boom etwas ab – die Branche atmet auf.
Bauindustrie gibt Ausblick

Einen solchen Aufschwung hatten die Bauunternehmer wohl nicht erwartet. Nach mehr als zehn Jahren ist die Krise überstanden, der Konjunkturaufschwung bringt endlich neue Aufträge. Doch jetzt haben die Firmenchefs ganz neue Probleme:

Plötzlich fehlen Fachkräfte.:roll:

Materialen wie Dämmstoffe sind fast ausverkauft. Und wenn welche zu bekommen sind, dann zu rasant gestiegenen Preisen. Wer etwa einen Autokran braucht, hat Pech gehabt: Neue Maschinen sind erst wieder 2008 lieferbar. „Eine solche Situation hatten wir noch nie“, sagt Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Der Aufschwung kam wohl zu schnell für die Dauerbaustelle der deutschen Konjunktur.
Die Baubranche hat einen gigantischen Absturz hinter sich. Zwischen 1995 und 2006 fiel der Umsatz von 116 Milliarden auf 80 Milliarden Euro. Die Zahl der Stellen halbierte sich seit 1995 auf 711000.

Dann kam zur Jahresmitte 2005 die Wende. Und 2006 traf die Unternehmen der Aufschwung mit voller Wucht. Doch anders als zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms traf die Auftragflut auf eine Branche, die ihre Kapazitäten auf die Dauerkrise eingestellt hatte.

Das verarbeitende Gewerbe investiert in Deutschland Millionen, lässt Fabriken oder Verwaltungsgebäude erweitern. Hinzu kommen zahlreiche Logistikzentren für den Handel. Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.

Die kleineren Firmen profitierten zuletzt von der Abschaffung der Wohnungsbauzulage: Die Kunden bestellten noch einmal kräftig Häuser, solange der Staat mitbezahlte. Am Jahresende 2006 war der Branchenumsatz um neun Prozent gestiegen – so etwas hatte es seit der Wiedervereinigung nicht gegeben.
Doch das Image als Krisenbranche hatte dramatische Folgen. Immer weniger Abiturienten wollten Bauingenieur werden. Hochschulabsolventen und Facharbeiter orientierten sich um und fanden lukrative Jobs in Großbritannien oder Skandinavien – und fehlen jetzt in Deutschland. „Wir würden sofort 100 Ingenieure für unsere Großbaustellen im In- und Ausland einstellen“, sagt Friedel Abel, Chef von Hochtief Construction.

Durch den Aufschwung stieg die Zahl der offenen Stellen seit Februar 2006 um ein Drittel auf 24100, die der arbeitslosen Bauarbeiter sank um ein Drittel auf 188000. „Die Winterarbeitslosigkeit am Bau war noch nie so niedrig wie in diesem Jahr“, sagte Klaus Wiesehügel, Chef der Gewerkschaft IG Bau, der „Welt“.

Stehen die Mitarbeiter parat, fehlt es oft an Maschinen und Materialien. Auf einen 20-Tonnen-Bagger warten Besteller dreimal so lange wie üblich – fast ein Dreivierteljahr. Da die Hersteller von Dämmstoffen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage um bis zu 50 Prozent gerechnet hatten, kommen sie mit der Lieferung nicht nach. Ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Gebäudedämmung heizte die Nachfrage zusätzlich an.

„Ich kenne Handwerksbetriebe, die Aufträge ablehnen mussten, weil das Dämmmaterial fehlte“, sagt Thomas Sander, Eigentümer eines 35-Mann-Betriebes in Hamburg. „Angesichts einer solchen Materialknappheit ist es verdammt schwer, seine Termine einzuhalten.“ Gelingt das nicht, drohen deftige Vertragsstrafen.
Auf den Baustellen wird gemunkelt, dass die Hersteller ihre Dämmmatten lieber nach Skandinavien verkaufen, weil sie dort um mindestens zehn Prozent höhere Preise erzielen als in Deutschland. Handwerker fahren inzwischen regelmäßig beim Baumarkt vor. „Unser Absatz von Baustoffen an gewerbliche Kunden ist deutlich gestiegen“, heißt es bei Deutschlands größtem Baumarkt Obi.

Der Materialhunger der Chinesen tut ein Übriges: Sie kaufen, was sie kriegen können. Kupfer ist deshalb rund 40 Prozent teurer geworden, Stahl um bis zu 80 Prozent, Bitumen um 26 Prozent. „Diese gestiegenen Materialkosten ersetzt Ihnen kein Auftraggeber“, klagt Unternehmer Sander. Das führt bei kleinen Firmen mit Eigenkapitalquoten um die zehn Prozent schnell in die Zahlungsunfähigkeit.
Die schwankenden Materialkosten treffen auch die großen Konzerne hart. Denn die Verträge über ihre Milliardenprojekte wie Kraftwerke, Häfen oder Tunnel laufen über viele Jahre. Der Preis wird gleich am Anfang festgelegt. Die Auftraggeber sind fein raus, wenn die Rohstoffpreise steigen. „Wir suchen deshalb jetzt das Gespräch mit unseren Kunden“, sagt Bernd Pütter von Hochtief Construction.

Doch die heißeste Phase des Booms scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Hauptverband erwartet für 2007 nur noch ein Wachstum von 3,5 Prozent. „Und damit“, glaubt Chefvolkswirt Stiepelmann, „werden wir die Probleme wieder in den Griff bekommen.“


gbf hot

Azul Real
31.03.2007, 13:39
Samstag, 31. März 2007, 10:23 Uhr
Tarifverhandlungen

Einigung bei Bau-Tarifen

Die deutsche Bauwirtschaft hat ihren Tarifkonflikt beigelegt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigten sich nach zähen Verhandlungen am Samstagmorgen auf einen Tarifvertrag für die kommenden zwölf Monate. Das Ergebnis: Es wird eine 3 vor dem Komma stehen.


HB BERLIN. Im Tarifkonflikt der deutschen Bauwirtschaft ist nach schwierigen Verhandlungen eine Einigung erreicht. Die rund 700 000 Beschäftigten bekommen demnach Einkommensverbesserungen im Gesamtvolumen von 3,5 Prozent.

Dies setzt sich zusammen aus einer dauerhaften Erhöhung von 3,1 Prozent und monatlichen Einmalzahlungen von 0,4 Prozent, wie beide Seiten am Samstagmorgen nach der rund 17-stündigen vierten Gesprächsrunde in Berlin mitteilten.

Der neue Tarifvertrag soll vom 1. Mai an mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gelten, wobei es im ersten Monat aber keine Erhöhungen gibt. Die Vergütungen für Auszubildende sollen um 3,1 Prozent steigen. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Thomas Bauer, sprach von einem tragfähigen Ergebnis. Mit dem vereinbarten Nullmonat werde darauf Rücksicht genommen, dass sich die Ertragslage vieler Betriebe trotz steigender Umsätze noch nicht erholt habe.

Die Arbeitgeber bezifferten die Kosten des Abschlusses auf rund 350 Millionen Euro. Der Chef der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Klaus Wiesehügel, sagte, die Beschäftigten bekämen endlich wieder eine Steigerung des verfügbaren Einkommens. Die IG BAU war Mitte Februar mit der Forderung von 5,5 Prozent in die Tarifrunde gegangen.

Die Gremien beider Seiten müssen der Verständigung noch zustimmen. Die Tarifparteien einigten sich zudem über eine Erhöhung der Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge um 1,2 Prozentpunkte, die Arbeitnehmer und Unternehmen je zur Hälfte tragen. Die Bauarbeiter zahlen dies durch Senkung des zusätzlichen Urlaubsgeldes von derzeit 30 auf 25 Prozent.

Der Abschluss ist die zweite Tarifeinigung dieses Jahres in einer großen deutschen Branche nach der Chemie-Industrie. Der Bau hatte nach langer Talfahrt im vergangenen Jahr erstmals wieder steigende Umsätze verzeichnet und setzt 2007 auf eine Fortsetzung der Erholung.

Azul Real
02.04.2007, 11:14
Hochtief hat heute mit der Grundsteinlegung für dieses kleine Häusken begonnen ... :lol:

Elbphilharmonie Hamburg


http://img248.imageshack.us/img248/8461/westansichtnacht0yx.jpg


HOCHTIEF erhält Großauftrag aus Hamburg
Donnerstag 1. März 2007, 12:32 Uhr


Essen (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/WKN 607000) hat einen weiteren Großauftrag erhalten.

Wie der im MDAX (Xetra: Nachrichten) notierte Konzern am Donnerstag erklärte, wird man im Rahmen eines Konsortiums gemeinsam mit der CommerzLeasing und Immobilien AG die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Elbphilharmonie in Hamburg übernehmen. HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) übernimmt als Generalunternehmer die Planungs- und Bauleistung in Höhe von 241,3 Mio. Euro. Der Baukostenanteil der Freien und Hansestadt Hamburg liegt bei 138 Mio. Euro. Auftraggeber für die Stadt ist die Hamburg Bau GmbH & Co. KG.

Der Gebäudekomplex entsteht auf einem alten Kaispeicher in 37 Meter Höhe und beinhaltet neben drei Konzertsälen mit dem "Klingenden Museum" auch einen musikpädagogischen Bereich, ein Fünf-Sterne-Hotel mit fast 250 Zimmern, Restaurants sowie ein Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen. Zudem realisiert HOCHTIEF Construction als Bauträger 43 hochwertige Eigentumswohnungen von der Planung bis zur Vermarktung.

Die Aktie von HOCHTIEF notiert aktuell mit einem Plus von 0,99 Prozent bei 66,47 Euro. (01.03.2007/ac/n/d)




HOT

Allzeithoch 77,90 :shock:


ANALYSE/WestLB erhöht Kursziel und Gewinnreihe für Hochtief
===
Einstufung: Bestätigt Add
Kursziel: Erhöht auf 82 (77) EUR
Prog Erg/Aktie 2007: Erhöht auf 1,93 (1,63) EUR
2008: Erhöht auf 2,27 (1,94) EUR
===
Die Spekulationen um Übernahmen im deutschen Bausektor seien offenbar
beendet, merkt die WestLB an. Hochtief seien dennoch nicht übermäßig hoch
bewertet. Die Aktie könnte indessen vom Wachstum der Bereiche Flughafenbetrieb
und Konzessionen vorangebracht werden.



akt. 77,44 + 2,03%

Azul Real
02.04.2007, 11:33
Mehrmonatshoch ... 94,83 akt. 93,55+1,90%

und das Kursziel der Citi erreicht :lol:

neues Mehrmonatshoch nach Zahlen und upgrade

*Citi hebt Interhyp-Kursziel auf 94,90 (86) EUR - Buy

akt. 86,45 +2,03%

:king:


Hugin-News: Interhyp AG

22. Februar 2007, Hugin

Interhyp steigert Ergebnis (EBIT) um 73 Prozent auf 22,4 Millionen Euro

Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2006:

Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorgeschlagen / Finanzierungsvolumen bei 4,4 Milliarden Euro8-)

(München, 22. Februar 2007) Die Interhyp AG, Deutschlands führender unabhängiger Anbieter privater Baufinanzierungen, untermauert mit den Zahlen für das Jahr 2006 ihren nachhaltigen Wachstumskurs. Das vermittelte Finanzierungsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr (3,022 Mrd. Euro) um 46 Prozent auf 4,403 Milliarden Euro.

Der Rohertrag, die Umsätze nach Abzug von Provisionszahlungen an Partner im Vermittlergeschäft, wuchs um 53 Prozent auf 60,1 Millionen Euro (Vorjahr: 39,4 Mio. Euro). Das Ergebnis (EBIT) legte um 73 Prozent auf 22,4 Millionen Euro zu (2005: 12,9 Mio. Euro). Der Nachsteuergewinn liegt 2006 bei 13,7 Millionen Euro.

"28.000 Menschen haben im vergangenen Jahr auf die Vorteile unseres Broker-Modells gesetzt und so von unabhängiger Produktauswahl, individueller Beratung durch Spezialisten und attraktiven Konditionen profitiert", so Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG.

Hinter diesem Wachstum steht im Privatkundengeschäft ein konsequenter Ausbau der Multikanalstrategie: Ergänzend zum internetbasierten Zentralgeschäft wurden 2006 mit Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart vier weitere Niederlassungen eröffnet; bis Ende 2007 plant Interhyp, bundesweit an 17 Standorten vertreten zu sein.

Gleichzeitig profitiert auch das Vermittlergeschäft unter der Marke Prohyp vom generellen Verbrauchertrend zum Broker: Das in diesem Geschäftsbereich vermittelte Finanzierungsvolumen stieg 2006 um 58 Prozent auf 1,315 Milliarden Euro (2005: 830 Mio. Euro) und entspricht damit einem Anteil am Gesamtvolumen von 30 Prozent. Neben der Zielgruppe der freien Finanzdienstleister und Vermittler hat Prohyp im vergangenen Jahr zudem die ersten institutionellen Partner gewonnen - ein Segment, das auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

Insgesamt hat die Interhyp AG so zum Jahresende einen Marktanteil von 2,85 Prozent am Neugeschäft der privaten Baufinanzierung in Deutschland erreicht (Ende 2005: 2,06 Prozent). "Damit läuft heute bereits jede 35. Baufinanzierung in Deutschland über uns", kommentiert Haselsteiner weiter.

.........................

--- Ende der Mitteilung --- WKN: 512170; ISIN: DE0005121701; Index: CDAX, CLASSIC All[


Interhyp läuft weiter

SK 86,02 +2,45% TH 86,50 8-)


Interhyp
zwischenzeitlich und unbemerkt auf Mehrmonatshoch gelaufen sowie auf TH 84,00 + 1,82% geschlossen:-D


http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=

Azul Real
02.04.2007, 16:21
Immobilien
REITs locken mit hohen Dividenden
von Robert Kracht

Nachdem das Gesetz zur Schaffung deutscher Immobilien-AGs vom Bundestag abgesegnet wurde, ist der Weg für heimische Real Estate Investment Trusts (REITs) geebnet. Deutsche REITs notieren künftig an der Börse neben ausländischen Pendants und Immobilienaktien - sie richten sich auch an Anleger in Immobilienfonds.

REITs zahlen weder Körperschaft- noch Gewerbesteuer, wenn sie ihren Gewinn zu 90 Prozent ausschütten und mindestens zwei Drittel ihres Vermögens in Immobilien anlegen. Besteuert wird erst auf Anlegerebene mit der individuellen Progression. Dabei fallen die Dividenden der REITs besonders üppig aus. Die sind als Kapitaleinnahme voll steuerpflichtig, Aktien ziehen hier erst 2009 im Rahmen der Abgeltungsteuer gleich.


Bei geschlossenen Immobilienfonds spielt die Ausschüttungshöhe steuerlich keine Rolle, hier ist der Mietüberschuss maßgebend. Ergeben sich in einem Jahr rote Zahlen, sind diese in begrenztem Umfang mit anderen Einkünften verrechenbar. Offene Immobilienfonds können sogar komplett steuerfrei ausschütten, bezogen auf die Auslandserträge. Diese Tendenz nimmt zu, da die heimischen Fonds bereits zu knapp 60 Prozent jenseits der Grenze investieren.

Bei Veräußerungen von Gebäuden werden REITs vom Finanzamt nicht begünstigt. Ausgeschüttete Verkaufsgewinne sind beim Aktionär Kapitaleinnahmen, unabhängig von der Besitzdauer. Hier kann das Management kaum jonglieren, da Erlöse zügig in neue Investments gesteckt werden müssen.


Stößt der Privatanleger seine Immobilientitel ab, muss er das realisierte Kursplus binnen Jahresfrist versteuern und beim Erwerb ab 2009 generell der Abgeltungsteuer unterwerfen. Hier punkten Immobilienfonds, da die zehnjährige Spekulationsfrist auch über 2008 hinaus Bestand hat. Werden Auslandsobjekte früher verkauft, bleiben auch die steuerfrei und belasten nur minimal über den Progressionsvorbehalt. Gleiches gilt für Mieterträge aus Objekten jenseits der Grenze.

Bei deutschen REITs mit Auslandsimmobilien hält nur der ausländische Fiskus die Hand auf. Die verbleibenden Erträge müssen aber anschließend an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die haben dann Kapitaleinnahmen, es kommt somit zu einer echten Doppelbesteuerung. Damit sind Immobilienfonds aus steuerlicher Sicht attraktiver und auch flexibler.

Besser sieht es hingegen auf der Einkaufsseite aus. Wird Grundbesitz an einen heimischen REIT verkauft, bleiben die gehobenen stillen Reserven unter bestimmten Voraussetzungen zur Hälfte steuerfrei. Beim Angebot an einen offenen oder geschlossenen Immobilienfonds müssen die Veräußerungsgewinne voll versteuert werden. Aufgrund dieser Exit-Tax werden es sich Unternehmen gut überlegen, an wen sie ihre Betriebsgebäude abstoßen.


FTD.de, 29.03.2007

Azul Real
02.04.2007, 16:22
http://www.ftd.de/asset/Image/2007/03/29/frueh/reit_gr.gif

Azul Real
02.04.2007, 17:26
02.04.2007 (17:13)
Hypothekenbank New Century beantragt Insolvenz

New York, 02. Apr (Reuters) - Der US-Hypothekenfinanzierer New Century Financial ist pleite. Das Unternehmen beantragte am Montag in Delaware Insolvenz nach Kapitel Elf des US-Rechts.

Damit kann es unter Gläubigerschutz weiter arbeiten.

Es ist der bislang schwerwiegendste Kollaps in der Branche im Zuge der aktuellen US-Immobilienkrise. Der größte unabhängige Hypothekenfinanzierer für Kunden mit niedriger Bonität (Subprime Mortgage) beantragte die Insolvenz, nachdem mehrere Kreditgeber ihn gedrängt hatten, Milliarden Dollar an faulen Krediten zurückzukaufen.

Azul Real
02.04.2007, 18:18
Von Beust legt Grundstein für Elbphilharmonie

Hamburg Glasbau verschlingt 241 Millionen Euro

Das Gebäude soll das neue Wahrzeichen der Hansestadt werden und einer der zehn besten Konzertsäle der Welt. Von Beust: "Wir stärken Hamburg als Metropole im In- und Ausland."

http://www.abendblatt.de/media/pic/000/613/61322v1.jpg
Henner Mahlstedt (v.l), Vorstandsvorsitzender der Hochtief Construction AG, Hamburges erster Bürgermeister Ole von Beust und Hartmut Wegener, Projektkoordinator der Elbphilharmonie schlagen am Montag zum Baubeginn für die Elbphilharmonie mit Hämmern auf den Grundstein.


Hamburg -

Bürgermeister Ole von Beust hat den Grundstein für den Bau der 241 Millionen Euro teuren Hamburger Konzerthalle Elbphilharmonie gelegt. Das Gebäude im Hafen soll ein neues Wahrzeichen der Hansestadt und eine der zehn besten Konzertsäle der Welt werden. "Wir stärken Hamburg als Metropole im In- und Ausland", sagte der CDU-Politiker von Beust.

Das Prestige-Projekt, das bereits mit dem berühmten Opernhaus in Sydney verglichen und von den Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron geplant wurde, war wegen der neuerdings immens höher veranschlagten Baukosten in die Schlagzeilen gekommen. Die zunächst auf 186 Millionen Euro veranschlagten Kosten waren zuletzt um 55 Millionen Euro gestiegen.

Die Hamburger Steuerzahler kommt der futuristische Glasbau, der auf einen schon bestehenden alten Kaffee-Speicher gesetzt werden soll, teurer zu stehen. Der ursprünglich auf 77 Millionen Euro gedeckelte Anteil der Stadt wird nach Senatsangaben auf 114,3 Millionen Euro steigen. Das Bauwerk soll neben dem Konzerthaus auch ein Hotel und Luxuswohnungen entstehen.

Ein Großteil der Baukosten wird durch Spenden gedeckt. Insgesamt waren 64 Millionen Euro zusammengekommen, von denen 57,5 Millionen in den Bau fließen sollen. Der Restbetrag komme der Betriebskostenstiftung zugute, die den laufenden Betrieb garantieren und von der Stadt mit weiteren 17,5 Millionen Euro bezuschusst werden soll. Errichtet und für die ersten 20 Jahre betrieben wird die Elbphilharmonie von einem Konsortium aus dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.

Musikalisch wurde die Feier durch die Bläser des NDR Sinfonie Orchesters und die Gruppe HotSchrott gestaltet. Mit der Grundsteinlegung beginnt der Betrieb auf der Baustelle. Zunächst wird der Kaispeicher entkernt, die Fassaden bleiben erhalten. Der Rückbau des Kaispeichers erfolgt vom Dach her. Anschließend wird zunächst nachgegründet und der Sockelbau im alten Kaispeicher errichtet, danach wird der spektakuläre Aufsatz mit seiner gläsernen Fassade oberhalb der neu errichteten Plaza hochgezogen.

Die Kultursenatorin fügte an: „Mit dem Baubeginn rückt auch der zukünftige Spielbetrieb, die Musik, immer mehr ins Bewusstsein der Bürger. Durch den Körber Fonds „Zukunftsmusik“ haben wir die Chance, schon jetzt im viel größeren Maße als vorher Musik und Musikprogramme für Kinder- und Jugendliche in der Laeiszhalle anzubieten. Nun gilt es, diesen Bereich systematisch auszubauen und das Programm für den Spielbetrieb zu entwickeln.“

Hartmut Wegener, Projektkoordinator für die Elbphilharmonie: „Ich freue mich, dass wir nach zweieinhalb Jahren Planung mit der Grundsteinlegung den Bau der Elbphilharmonie beginnen und die Vision „Elbphilharmonie“ Wirklichkeit werden lassen können. Vor uns liegen spannende Jahre. Wir hoffen und sind zuversichtlich, den ambitionierten Bauzeitenplan einzuhalten, wenn der Wettergott gnädig ist.“
ap, abendblatt.de

Aktualisiert am 2. April 2007 um 13:40

Azul Real
03.04.2007, 08:40
TAG AG steigert Konzernergebnis 2006

TAG Tegernsee Immobilien u. Beteiligungs AG / Vorläufiges Ergebnis



03.04.2007

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PRESSEMITTEILUNG

Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2006

TAG steigert Konzernergebnis 2006

- Konzerngewinn vor Steuern (EBT) steigt auf 6,4 Mio. Euro

- Tochterunternehmen Bau-Verein zu Hamburg mit Rekordergebnis 2006

(Hamburg, 03. April 2007). Die TAG Tegernsee Immobilien- und
Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Hamburg (TAG) hat das Geschäftsjahr 2006
mit einer deutlichen Ergebnissteigerung abgeschlossen. Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) verbesserte sich von -32,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 6,4
Mio. Euro. Damit liegt das EBT über der im August 2006 auf 6,0 Mio. Euro
angehobenen Prognose. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich auf
2,8 Mio. Euro in 2006 von -35,5 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2006 durch die Fokussierung auf die
Bestandshaltung planmäßig von 153,6 Mio. Euro auf 107,3 Mio. Euro
zurückgegangen. Die Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung und
Betreuungstätigkeit stiegen von EUR 31,7 Mio. in 2005 auf EUR 34,6 Mio. in
2006. Durch Grundstücksverkäufe wurden insgesamt 72,7 Mio. Euro erzielt.

Das Immobilienvermögen stieg von 374 Mio. Euro im Vorjahr auf 516 Mio.
Euro.

Das Eigenkapital erhöhte sich von 92 Mio. Euro per 31. Dezember 2005 auf
289 Mio. Euro am Ende des Geschäftsjahres 2006. Dadurch verbesserte sich
die Eigenkapitalquote von 19,1 Prozent auf 41,6 Prozent.

Die Bau-Verein zu Hamburg AG als Tochterunternehmen der TAG hat das
Geschäftsjahr 2006 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das
Konzernergebnis vor Steuern (EBT) hat sich von 3,9 Mio. Euro aus 16,4 Mio.
Euro mehr als vervierfacht. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte
sich von 1,0 Mio. Euro auf 14,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte
sich von 23,7 Prozent im Vorjahr auf 35,7 Prozent per 31.12.2006.

Die Aufnahme in den S-DAX hat die Attraktivität der TAG-Aktie weiter erhöht
und stärkt die Position des Unternehmens als traditionsreicher
Immobilienkonzern. Die TAG-Aktie notierte zum Ende des Berichtszeitraumes
bei 9,24 Euro, aktuell liegt sie bei einem Kurs von 10,24 Euro. Der
erstmals im Oktober 2006 veröffentlichte Net Asset Value erhöhte sich im
letzten Quartal von EUR 10,22 pro Aktie auf EUR 11,00 je Aktie.

Andreas Ibel, Vorstandsvorsitzender der TAG: 'Die Zahlen 2006 zeigen den
Erfolg unserer strategischen Neupositionierung. Im Fokus unserer 'Buy,
Build & Hold'-Strategie stehen weiterhin diversifizierte
Immobilien-Portfolien mit attraktiven Mietrenditen und
Entwicklungspotential in deutschen Metropolen. Im Geschäftsjahr 2006 haben
wir in den Ankauf deutscher Immobilien 250 Mio. Euro investiert. Für das
Jahr 2007 planen wir weitere Akquisitionen, um unsere Immobilienbestände
weiter aufzustocken.'

Die hier genannten Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 sind vorläufig und
stehen unter dem Vorbehalt der Feststellung und Billigung durch den
Aufsichtsrat.

Presseanfragen:

TAG Tegernsee Immobilien- und

Beteiligungs- Aktiengesellschaft

Public Relations

Kirsten Schleicher

Tel. +49 (0) 40 380 32 300

Fax +49 (0) 40 380 32 388

info@tag-ag.com


teg
teg
teg

Azul Real
03.04.2007, 08:43
PATRIZIA Immobilien AG schließt Co-Investment mit zwei internationalen
Pensionsfonds


PATRIZIA Immobilien AG / Sonstiges

03.04.2007

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PATRIZIA Immobilien AG schließt Co-Investment mit zwei internationalen
Pensionskassen

Augsburg, 3.April 2007. Die PATRIZIA Immobilien AG ( ISIN DE000PAT1AG3 ) hat
gemeinsam mit Stichting Pensionsfonds ABP aus den Niederlanden und ATP Real
Estate aus Dänemark ein Joint Co-Investment abgeschlossen. Beide
Co-Investment-Partner sind längerfristig orientierte Anleger. Das
Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 700 Mio. Euro 8-) soll vornehmlich in
deutsche Gewerbeimmobilien investiert werden.

Rob Bingen, Senior Portfolio Manager Real Estate von ABP Investments,
erläutert zum gemeinsamen Co-Investment: 'Wir kennen die PATRIZIA
Immobilien AG als erfahrenen Asset und Immobilien Manager. Das gemeinsame
Unternehmen ermöglicht es uns die bestehende Marktexpertise der PATRIZIA im
Bereich Gewerbeimmobilien zu nutzen und von den Chancen am deutschen
Immobilienmarkt zu profitieren.

Michael Nielsen, CEO von ATP Real Estate sagt über das abgeschlossene
Co-Investment: ' Wir sind sehr erfreut, gemeinsam mit PATRIZIA das Ziel zu
verfolgen, die Chancen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen. Wir sehen in
PATRIZIA einen gleich gesinnten Investor und glauben an die lokale
Expertise des Unternehmens.'

Die PATRIZIA hat sich an dem gemeinsamen Investmentvehikel der PATROFFICE
GmbH & Co. KG beteiligt. Die PATRIZIA Immobilien AG partizipiert nicht nur
durch ihren Anteil am Eigenkapital an diesem Co-Investment, sondern wird
für das gesamte Portfolio den Ankauf der Gewerbeimmobilien und das Asset
Management übernehmen. Durch das gemeinschaftliche Co-Investment mit
namhaften internationalen Partnern ist es der PATRIZIA gelungen, ihr
Geschäftsfeld Asset Management auch im Gewerbebereich weiter auszubauen.
Die PATRIZIA Immobilien AG setzt somit ihren Wachstumsweg und die Umsetzung
ihrer Strategie konsequent fort.

Augsburg, 3. April 2007

PATRIZIA Immobilien AG
PATRIZIA Bürohaus
Fuggerstraße 26
D - 86150 Augsburg

Kontakt:
Investor Relations
Claudia Kellert
Tel: +49 (0) 821 5 09 10-360
Fax:+49 (0) 821 5 09 10-399
investor.relations@patrizia.ag

p1z

p1zp1z

Azul Real
03.04.2007, 09:26
HOT bleibt HOT :lol:


ATH 78,00 + 1,16%

hot

hot
hot

Azul Real
03.04.2007, 12:12
Bilfinger Berger aufpassen gbf

Break der 70 sehr wahrscheinlich altes Hoch bei 70,47

TH 69,65 + 3,12%

Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.

gbf
gbf

Azul Real
03.04.2007, 13:11
Von ATH zu ATH

79,39 TH akt. 79,25 + 2,92 %

Ich habe die Haare schön :rr:



HOT bleibt HOT :lol:


ATH 78,00 + 1,16%

hot
hot
hot

Azul Real
03.04.2007, 13:36
Alstria Office AG / Börsengang

03.04.2007

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Nicht zur Verbreitung in den USA, Kanada, Japan oder Australien

alstria legt Emissionspreis und Platzierungsvolumen fest

Hamburg, 2. April 2007 - Die Alstria Office AG (alstria) sowie die abgebende Aktionärin und die Konsortialbanken haben heute gemeinsam den Emissionspreis auf EUR 16,00 je Aktie festgelegt. Es wurden insgesamt 27,335 Millionen Aktien platziert, von denen 16 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung, 9,4 Millionen Aktien aus dem Verkauf der abgebenden Aktionärin und 1,935 Millionen Aktien aus Mehrzuteilungen stammen.

Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt (einschließlich Mehrzuteilungen von EUR 30,96 Millionen) EUR 437,36 Millionen.

Die Alstria Office AG erwartet aus der Kapitalerhöhung von 16 Millionen Aktien einen Bruttoemissionserlös von EUR 256 Millionen.

Erster Handelstag am Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich Dienstag, der 3. April 2007, sein. Das Börsenkürzel ist 'AOX'.

Im Rahmen des öffentlichen Angebots in Deutschland und Luxemburg wurden rund 98 Prozent bei institutionellen Anlegern und rund 2 Prozent bei privaten Anlegern :shock: platziert. Im Ausland wurden Aktien an institutionelle Anleger im Rahmen einer Privatplatzierung zugeteilt (einschließlich einer Privatplatzierung nach Rule 144A in den USA). Die Zuteilung im Rahmen des Angebots an Privatanleger erfolgte unter Beachtung der Grundsätze für die Zuteilung der Aktienemissionen an Privatanleger, die am 7. Juni 2000 von der Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium der Finanzen herausgegeben wurde. Die Zuteilung erfolgte nach einheitlichen Kriterien (?standardisierte Zuteilung') für alle Konsortialbanken. Demnach wurden alle Zeichnungsaufträge von Privatanlegern, die bei einer Konsortialbank gezeichnet haben, voll zugeteilt.

Über alstria

Die Alstria Office AG (alstria) ist eine Immobiliengesellschaft, die auf die Akquisition, den Besitz und die Verwaltung von Bürogebäuden in Deutschland spezialisiert ist. alstria wurde im Januar 2006 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Hamburg. alstria verfügt über ein breit gefächertes Portfolio von Büroimmobilien an attraktiven Standorten in ganz Deutschland. Derzeitig umfasst das Portfolio von alstria 71 Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von ca. 774.000 qm und einem Wert von Euro 1.601 Millionen. Hierin enthalten sind zwei Wohngebäude, für die am 16. März 2007 ein Kaufvertrag mit einem Dritten abgeschlossen wurde, die jedoch noch nicht an den Käufer übereignet worden sind; die Immobilien stehen gegenwärtig noch im Eigentum von alstria und der wirtschaftliche Übergang wird für Juli 2007 erwartet und die rechtliche Übereignung für die Zeit danach. alstria beabsichtigt, sein Portfolio in den kommenden Jahren im Rahmen einer nachhaltigen Wachstumsstrategie deutlich auszubauen, die auf selektiven Investitionen, einem aktiven Asset und Portfolio-Management sowie dem Erhalt und Ausbau von engen und langfristigen Beziehungen zu Mietern und relevanten Entscheidungsträgern basiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alstria.de.

Kontakt:

TH 16,39 TT 15,77 akt. 16,04 + 0,25% geh. 1147k

A0LD2U

A0LD2U

Azul Real
03.04.2007, 14:02
TH 69,81

bis 70 steht fast nichts im Orderbuch :roll: (rein optisch)


Bilfinger Berger aufpassen gbf

Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47

TH 69,65 + 3,12%

Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.

gbf
gbf
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1M&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1175644800&1175601422

Azul Real
03.04.2007, 14:14
Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701/ WKN 620570) gab heute im Rahmen der Bilanzvorlage die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr 2006 bekannt.

Demnach konnte der im MDAX notierte Immobilienkonzern einen deutlichen Ergebnisanstieg verbuchen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 242,6 Mio. Euro auf 253,2 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis nach Steuern verzeichnete die IVG einen Anstieg von 110, Mio. Euro auf 149,2 Mio. Euro, während der Gewinn je Aktie von 0,83 Euro auf 1,20 Euro zulegen konnte.

Der Net Asset Value stieg von 18,00 Euro um 31 Prozent auf 23,56 Euro je Aktie.

Azul Real
03.04.2007, 16:32
TH 71,65

akt. 71,43 + 5,76 8-)


neues ATH 70,51 8-)


TH 70,05

akt. 70,01 + 3,66% 8-)


Bilfinger Berger aufpassen gbf

Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47

TH 69,65 + 3,12%

Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.

gbf
gbf

Azul Real
03.04.2007, 18:57
GBF Bilfinger schliesst auf ATH und TH 71,74 + 6,22% 8-)


gbf


zuweilen performt Bilfinger Hochttief gerne aus. Es würde mich nicht wundern, wenn Billfinger die Tage und bei dem Umfeld nachzieht.


gbf
hot



TH 71,65

akt. 71,43 + 5,76 8-)


neues ATH 70,51 8-)


TH 70,05

akt. 70,01 + 3,66% 8-)


Bilfinger Berger aufpassen gbf

Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47

TH 69,65 + 3,12%

Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.

gbf
gbf

Azul Real
04.04.2007, 07:46
Schlusskurs erster Handelstag

Alstria 16,39 +2,44% :-D



Alstria Office AG / Börsengang

03.04.2007

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Nicht zur Verbreitung in den USA, Kanada, Japan oder Australien

alstria legt Emissionspreis und Platzierungsvolumen fest

Hamburg, 2. April 2007 - Die Alstria Office AG (alstria) sowie die abgebende Aktionärin und die Konsortialbanken haben heute gemeinsam den Emissionspreis auf EUR 16,00 je Aktie festgelegt. Es wurden insgesamt 27,335 Millionen Aktien platziert, von denen 16 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung, 9,4 Millionen Aktien aus dem Verkauf der abgebenden Aktionärin und 1,935 Millionen Aktien aus Mehrzuteilungen stammen.

Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt (einschließlich Mehrzuteilungen von EUR 30,96 Millionen) EUR 437,36 Millionen.
Kontakt:

TH 16,39 TT 15,77 akt. 16,04 + 0,25% geh. 1147k

A0LD2U

A0LD2U

Azul Real
04.04.2007, 15:02
Spanien - Börse erwartet Immobilien-Flaute
Madrid, 03.04.2007

Eine Talfahrt erwarten Experten an der spanischen Baubörse. Laut "Euro am Sonntag" sind spanische Immobilien mit bis zu 30% überbewertet.

Im Vergleich zu 2004 und 2005 dauert es heute erheblich länger, bis Immobilienmakler einen Käufer finden. Zahlreiche Neubausiedlungen stehen auf der Iberischen Halbinsel daher leer. In einigen Regionen bröckeln bereits jetzt die Preise. Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren mit Spanien-Investments über 300 Prozent Gewinn eingefahren haben, sehen in der Immo-Flaute eine gefährliche Entwicklung.

Der Bau ist neben dem Tourismus der wichtigste Wachstumstreiber der Wirtschaft. Macht die Branche künftig weniger Gewinn, dürften die Aktienkurse der an der Börse in Madrid zahlreich gelisteten Baufirmen nach unten gehen.

Auch Banken wie Santander Central Hispano oder die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria könnten unter Druck kommen.

Die Institute haben Bauträgern, Bauunternehmen und Hypothekengebern zusammen 1,3 Billionen Euro geliehen. :shock:

Dies entspricht laut dem spanischen Hypothekenverband rund der Hälfte :-? aller an Unternehmen vergebenen Darlehen.

Azul Real
04.04.2007, 17:05
Biffinger mit Korrektur wieder unter 70 abgerutscht akt. 69,11 - 3,67% neues ATH heute mit 72,30 ...

Hochtief dagegen weiter stabil über 80 und gleichfalls heute neues ATH 81,50, akt. 80.04 + 0,18%

Strabag gleichfalls neues ATH 189,00 , akt. 187,50 +4,17%


GBF Bilfinger schliesst auf ATH und TH 71,74 + 6,22% 8-)


gbf


zuweilen performt Bilfinger Hochttief gerne aus. Es würde mich nicht wundern, wenn Billfinger die Tage und bei dem Umfeld nachzieht.


gbf
hot
stb


TH 71,65

akt. 71,43 + 5,76 8-)


neues ATH 70,51 8-)


TH 70,05

akt. 70,01 + 3,66% 8-)


Bilfinger Berger aufpassen gbf

Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47

TH 69,65 + 3,12%

Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.

Azul Real
06.04.2007, 12:42
Mmmmmhh ....:roll:


http://img172.imageshack.us/img172/5706/indexb776acta5.jpg

Azul Real
06.04.2007, 19:41
Baugewerbe

Bauen im großen Stil wird teurer

Von Matthias Alexander


Steigende Preise machen den Bauherren zu schaffen

03. Januar 2007
Zwei, allenfalls drei Bauunternehmen, die sich ernsthaft um einen Großauftrag bewerben. Neun, zwölf oder sogar 14 Prozent Preissteigerung bei den Baukosten in den vergangenen zwölf Monaten. Die Stimmung bei vielen Führungskräften in der Frankfurter Immobilienbranche, deren Mienen sich durch die gestiegene Nachfrage nach Büro- und Wohnraum kurzfristig aufgehellt hatten, ist gedämpft. Die Kalkulation etlicher Bauvorhaben muss in diesen Wochen stark revidiert werden, die Margen schrumpfen.

Mehrere Entwicklungen kommen zusammen. So steigen die Preise für Baumaterialien wegen einer stark gewachsenen Nachfrage. Das gilt etwa für Stahl und Kupfer. Aber auch etliche Hersteller von Dämmstoffen, die wegen der steigenden Energiepreise besonders gefragt sind, und von Fenstern haben auf Monate nichts mehr zu verkaufen; die Kapazitäten lassen sich nicht ohne weiteres erweitern.

Auch Geräte wie etwa Gerüste und Kräne sind knapp. So soll der Kranhersteller Liebherr seine gesamte Jahresproduktion für 2007 schon veräußert haben. Auch die Arbeitskräfte sind teurer geworden. Viele Polen arbeiten inzwischen lieber auf Baustellen in England oder Skandinavien, berichtet Peter Matteo von Groß & Partner. „Dort verdienen sie ein oder zwei Euro mehr in der Stunde.“ Mancher Eisenbieger verschwindet über Nacht von einer Baustelle.

Zwang zu günstigen Preisen

Viele Bauunternehmen und Handwerksbetriebe sind in der mehr als zehn Jahre währenden Rezession am Bau vom Markt verschwunden.

Den Mittelstand hat es besonders hart getroffen. Im Bemühen, die Umsatzzahlen hochzuhalten und die Mitarbeiter zu beschäftigen, boten aber auch die großen Konzerne teilweise unter den Eigenkosten an oder kalkulierten die eigene Marge so knapp, dass leichte Komplikationen schon zu Verlustgeschäften führten. Nicht immer gelang es den Rechtsabteilungen der Konzerne, über sogenannte Nachträge, also im Angebot nicht klar definierte Leistungen, zusätzliches Geld vom Bauherrn einzufordern. Holzmann war nur der spektakulärste Fall, in dem solches Missmanagement zur Insolvenz führte.

Erst vor wenigen Monaten wurde fast die gesamte regionale Geschäftsführung der Hochtief Construction AG ausgetauscht, weil die Niederlassung beim Bau des „Eschborn Plaza“ rund 30 Millionen Euro draufgezahlt hat.

Die Bauherren waren es bis vor kurzem gewohnt, die Bauunternehmen zu immer günstigeren Preisen zwingen zu können.:roll:

„Ich konnte noch im Jahr 2005 im wesentlichen mit der Baukostentabelle von 1991 kalkulieren“, berichtet ein Frankfurter Projektentwickler. Nun machen sie die Erfahrung, dass sich nur wenige Betriebe an Ausschreibungen beteiligen. „15 Firmen haben wir um ein Angebot für ein größeres Projekt gebeten, acht haben es in Aussicht gestellt, zwei haben es dann tatsächlich abgegeben“, berichtet Michael Hannig, Geschäftsführer des Frankfurter Projektentwicklers UPG.

Der Architekt Dieter Köhler bringt es auf den Punkt: „Jetzt fällt auf die Bauherren zurück, dass sie mit ihrer harten Preispolitik vielen Firmen die Luft abgeschnürt haben.“
:roll:

Gerade für Bauherren großer Büroprojekte wie dem Opernturm oder dem Airrail Center über dem Fernbahnhof am Flughafen ist die wirtschaftliche Herausforderung dem Vernehmen nach groß. Denn sie schließen üblicherweise einen Ankermietvertrag ab, bevor die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Laufen die Kosten überraschend davon, geht das zu Lasten des Bauherrn und nicht des Mieters, der sich noch vor wenigen Monaten recht günstige Konditionen sichern konnte.

Baukonzerne in komfortabler Situation

Gerade die nach der Marktbereinigung übriggebliebenen Baukonzerne Hochtief und Bilfinger Berger befinden sich in einer komfortablen Lage. Sie sind jetzt viel eher in der Lage, ihre Preisvorstellungen durchzusetzen und endlich Margen zu erwirtschaften, die in anderen Branchen gang und gäbe sind.

„Die treten deutlich selbstbewusster auf“, weiß ein Projektentwickler zu berichten. Offiziell gibt man sich bei Hochtief in Essen aber demütig. „Wir versuchen, den Kunden zu vermitteln, dass wir die steigenden Kosten für Material und Nachunternehmen nicht deckeln können“, sagt Sprecher Bernd Pütter.

Dabei gibt es Bauherren, die die Entwicklung akzeptieren. Hannig von der UPG sagt: „Das ist der Markt, da hilft kein Selbstmitleid.“ Er rechnet in absehbarer Zeit auch nicht mit einer Entspannung. Sein Unternehmen suche die Kosten dadurch niedrig zu halten, dass die Bauunternehmen frühzeitig in die Planung einbezogen würden. Auf diese Weise ließen sich realistischere Kalkulationen aufstellen. Zudem steige der „moralische Druck“ auf alle Beteiligten, sich an die einmal getroffenen Abmachungen zu halten.

Bouwfonds MAB, Bauherr von „Frankfurt Hoch Vier“, war nach eigenen Angaben so clever, sich - unabhängig von der Ausschreibung einzelner Baulose - schon im vorigen Jahr Festpreise für Baugeräte und anderes zu sichern. Von der Kostenexplosion sieht man sich daher kaum betroffen. Ende des Jahres hat Bouwfonds MAB nach Angaben von Manager Hanno Schrecker den Auftrag für den Rohbau des Einkaufszentrums an Züblin vergeben.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Frank Röth

Azul Real
07.04.2007, 08:27
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50




Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |

Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.

WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.

Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.

Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.



Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.



Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.

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Strabag plant IPO Mitte Mai

30. Jänner 2007 12:50

Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen

Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.

Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.

Miitel für Ostexpansion

Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.

Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)



Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.

Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.

Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=




http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg

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18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009


Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.

Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.

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13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden

Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.

Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she

AXC0087 2006-11-13/10:22

Azul Real
09.04.2007, 13:28
CFC läuft sich warm

Von Helmut Kipp


Die seit Dezember vergangenen Jahres im Freiverkehr (Open Market) notierte Beteiligungsgesellschaft CFC plant eine Kapitalerhöhung und den Wechsel in ein stärker reguliertes Börsensegment.


Mit Arques, Bavaria & Co. gibt an der Börse bereits etliche Beteiligungsgesellschaften, die notleidende Firmen aufkaufen und restrukturieren. Ein neuer Player ist CFC Industriebeteiligungen. Die Gesellschaft gehört zur ABL-Gruppe, die bereits mit anderen Firmen wie Aragon, Altira, Heliad oder Themis am Kapitalmarkt vertreten ist. CFC steigt bei Mittelständlern in „unvollständigen Unternehmenssituationen“ ein, wie es Geschäftsführer Marcus Linnepe formuliert.

Gemeint sind Industriefirmen, die einen gesunden Kern haben, aber zu hoch verschuldet sind oder in Liquiditätsengpässen stecken. Linnepe und sein Team versuchen im ersten Schritt, die Gesellschaften finanziell neu aufzustellen. Nach seinen Erfahrungen sind Kreditinstitute zu hohen Forderungsverzichten bereit, wenn sie eine gewisse Restquote retten können: „Schlechte Nachfinanzierungen sind für Banken teurer als Teilverzichte.“ Die Lieferanten würden häufig ebenfalls einen Vergleich akzeptieren.

Doch die finanzielle Restrukturierung reicht natürlich nicht. „Für eine nachhaltige Sanierung sind operative Verbesserungen notwendig“, weiß Linnepe. CFC strebt mehrere neue Engagements pro Jahr an. Die Exitstrategie beschreibt der Chef als opportunistisch: Ein Verkauf nach drei bis fünf Jahren sei ebenso möglich wie eine dauerhafte Beteiligung.

Bisher verfügt die junge Gesellschaft nur über eine Tochter: den Kochgeschirrhersteller Berndes mit 42 Millionen Euro Umsatz und 150 Mitarbeitern. CFC hält 70 Prozent der Anteile. Berndes, Deutschlands größter Produzent von versiegelten Pfannen, scheint sich erfreulich zu entwickeln. In naher Zukunft ist mit einigem Newsflow zu rechnen. In der Pipeline stecken nämlich zwei Deals: ein Hersteller elektrischer Module für Telekomanwendungen und ein Autozulieferer.

Spektakulär sieht die Kursentwicklung aus. Seit Aufnahme des Börsenhandels im weitgehend ungeregelten Freiverkehr (Open Market) im Dezember hat sich die Notierung verdoppelt. Damit scheinen Gewinnmitnahmen überfällig. Mittlerweile kommt die marktenge Aktie auf üppige 87 Millionen Euro Börsenwert – reichlich viel für eine Gesellschaft, über die man noch wenig weiß, da es weder einen aktuellen Geschäftsbericht noch einen Prospekt gibt.

Immerhin soll letzterer im April/Mai vorgelegt werden. CFC plant eine Kapitalerhöhung, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro in die Kasse bringen könnte. Zum Jahreswechsel wird dann der Wechsel in ein höheres Börsensegment anvisiert, wobei allerdings noch nicht sicher ist, welcher Bereich den Vorzug erhält. Neben dem Entry Standard stehen General und Prime Standard zur Wahl.

[11:20, 03.04.07], Börse Online

A0LBKW

http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=584192&market_id=1&spid=ws&tr=3m&&1175605418&volume=1

Azul Real
10.04.2007, 13:17
DGAP-News: DIC Asset AG erwirbt Deutschlandportfolio von SEB
Immobilien-Investment GmbH

DIC Asset AG

06.04.2007

News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Herausgeber verantwortlich.
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Der Frankfurter Immobilien-Investor DIC Asset AG hat im Rahmen eines
Bieterwettbewerbs, der durch CB Richard Ellis begleitet wurde, von der SEB
Immobilien-Investment GmbH, der Immobilienkapitalanlagegesellschaft der SEB
Asset Management, ein bundesweit diversifiziertes Immobilien-Portfolio mit
26 Objekten und rund 263.000 qm Nutzfläche erworben.

Die
Gesamtinvestitionssumme inkl. Erwerbsnebenkosten liegt bei rund 460 Mio.
Euro, über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die neu
akquirierten Büro- und Gewerbeimmobilien befinden sich in verschiedenen
deutschen Städten wie München, Hannover, Duisburg, Darmstadt, Essen,
Mannheim und Hamburg. Die Objekte sind überwiegend an Mieter erstklassiger
Bonität wie das Land Hessen, die Deutsche Bahn, die GE Money Bank und
Saturn vermietet. Die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge beläuft
sich auf rund sieben Jahre. Die Mieterträge von 26,5 Mio. Euro p.a.
garantieren der DIC Asset AG eine solide Cash-Flow-Basis.

Die DIC Asset AG
plant den derzeitigen Leerstand von 15 % abzubauen. Mit einer
Portfoliodiversifizierung von 60 % Büro, 18 % Einzelhandel und weiteren
Gewerbeimmobilien wie Logistik entspricht das Portfolio daher ideal der
Investmentstrategie der DIC Asset AG. Die einzelnen Immobilien finden
Eingang sowohl in das Core- als auch Value-added-Segment der Unternehmens-
bzw. Portfoliostrategie. Die DIC Asset AG wurde bei der Transaktion durch
die Landesbank Berlin AG begleitet.

Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender der DIC Asset AG: 'Mit diesem Kauf
dieses qualitativ hoch-wertigen Portfolios starten wir die angekündigte
Umsetzung unserer dritten Strategiestufe, die im Zeichen einer kräftigen
Marktdurchdringung steht. Wir planen in diesem Jahr weitere Akquisitionen
mit einem Investitionsvolumen von insgesamt mindestens einer Milliarde
Euro.'


'Mit dem Verkauf haben wir die derzeitige Marktsituation zur
Portfoliooptimierung genutzt. Im Zuge unseres Wachstums war für uns
wichtig, insbesondere den Anteil von kleineren Objekten aus der Anfangszeit
des Fonds zu reduzieren. Der Verkauf wird sich positiv auf die Performance
auswirken', erläutert Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset
Management AG und Geschäftsführerin der SEB Immobilien-Investment GmbH den
strategischen Schritt. Investitionschancen will die SEB für ihre
international ausgerichteten Fonds auch weiterhin im Inland wahrnehmen.
'Deutschland bleibt auch nach Abschluss der Transaktion mit insgesamt rund
50 Objekten ein wichtiger Markt für die SEB Fonds.'



Über die DIC Asset AG

Die 2002 etablierte DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein
Immobilienunternehmen mit ausschließlichem Anlagefokus auf
Gewerbeimmobilien in Deutschland und renditeorientierter
Investitionspolitik. Das Immobilienportfolio der DIC Asset AG umfasst mit
dieser Akquisition über eine Mrd. qm Nutzfläche, verteilt auf 288 Objekte.
Das Immobilienportfolio ist in drei Segmente gegliedert: Das Core-Portfolio
umfasst den längerfristigen Eigenbestand mit stabilen und attraktiven
Mietrenditen; das Value-added-Portfolio enthält die Immobilien mit
interessanten Wertsteigerungspotenzialen im mittelfristigen Anlagefokus; in
den Opportunistic Co-Investments sind Immobilien-Investitionen mit höherem
Ertrags-Risiko-Profil zu finden, die nach Neupositionierung im Rahmen eines
individuellen Business-Plans ausplatziert werden. Der betreute
Immobilienbestand steigert sich mit dieser Akquisition auf knapp 2,6 Mrd.
Euro. Die DIC Asset AG ist seit Juni 2006 im SDAX notiert.



Über die SEB Immobilien-Investment GmbH

Die Immobilienkapitalanlagegesellschaft SEB Immobilien-Investment GmbH
gehört zur SEB Asset Management Deutschland, einem Teil des SEB-Konzerns.
Die Geschäftsfelder der SEB Immobilien-Investment GmbH umfassen das Fonds-,
Portfolio- und Immobilien Management einschließlich des kaufmännischen und
technischen Gebäudemanagements. In drei Immobilien-Publikumsfonds verwaltet
sie aktuell ein Fondsvermögen von rund 6,3 Milliarden Euro.
SEB Asset Management steht für die Verbindung von internationaler Expertise
mit lokalem Know-how. Unser Investmentansatz ist durch aktives Management
in kleinen spezialisierten Investmentteams gekennzeichnet. Die SEB Asset
Management betreut ein Volumen von 19,7 Mrd. Euro in Form von Publikums-
und Spezialfonds und Vermögensverwaltungsmandaten; davon entfallen rund
8,7 Mrd. Euro auf Immobilienvermögen (per Ende 2006).


DIC Asset AG/Investor Relations
Stephan Gramkow



DGAP 06.04.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: DIC Asset AG
Eschersheimer Landstr. 223
60320 Frankfurt Deutschland


daz


akt. 32,55 +3,14%
daz
daz

Azul Real
10.04.2007, 18:36
Die iberische Blase

EAMS 01.04.2007 Ausgabe 13/07
Alle Welt spricht von der Immobilienblase in den USA. Dabei steht die in Spanien viel akuter vorm Platzen. Und sie bedroht Wirtschaft und Börse

Jörg Billina

Richtig Lesen und Schreiben habe er auf der Schule nicht gelernt – das gibt Francisco Hernando offen zu. Dafür weiß der Mann aus Madrid, wie man ein Vermögen macht. Als Jugendlicher mischte er für gerade mal 80 Peseten in der Woche Beton und reinigte Abwasserkanäle. Heute ist der 57-Jährige einer der wohlhabendsten Bauunternehmer seines Landes. Kein Spanier unterhält mehr Privatflugzeuge als er. Und Hernando ist stolzer Besitzer einer Jacht – mit 72 Metern ist sie länger als die des Bourbonen-Königs Juan Carlos. Seine Konsumwünsche und das Bedürfnis, im Rampenlicht zu stehen, sind noch lange nicht gestillt. Der Multimilliardär will in der Rangliste der Reichen weiter nach oben steigen. Gerade jetzt betreibt er sein wichtigstes Projekt – das „Residencial Francisco Hernando“. 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Madrid, gleich in der Nähe der kleinen Stadt Sesenja, errichtet seine Firma Onde auf einer Fläche von nur 900.000 Quadratmetern 280 zehnstöckige Häuser mit insgesamt 13500 Wohnungen.

Es ist das größte Bauvorhaben, das je in Spanien von einem einzelnen Konzern in Angriff genommen wurde. Dass es bislang keine Wasseranschlüsse gibt und es auch an Schulen oder Kindergärten fehlt, stört Hernando nicht. Darum soll sich der Staat kümmern, sagt er und setzt darauf, dass 40000 Menschen in den nächsten zehn Jahren in seine Siedlung einziehen werden. Die Banken jedenfalls sind überzeugt, dass aus Hernandos Residenz keine Geisterstadt wird. Sie haben dem Baulöwen über 800 Millionen Euro Kredit eingeräumt. Auch in Almeria, Murcia, Valencia, auf Ibiza oder Mallorca stehen Bagger und Baukräne nicht still.

Allein im vergangenen Jahr wurden laut der Investmentbank JP Morgan Chase & Co über 800000 neue Wohnungen geschaffen. Im bevölkerungsreicheren Frankreich sind es lediglich 500000. „Über 82 Prozent der Spanier besitzen mittlerweile ein Eigenheim. In Deutschland liegt die Quote bei nur 40 Prozent“, sagt Georg Oster von der Bundesagentur für Außenhandel. Die eigenen vier Wände verdanken die Iberer nicht zuletzt dem Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union.

Aus Brüssel flossen Milliardenbeträge, die die Regierung intelligent in den Aufbau der Infrastruktur investierte. „Das heizte das Wirtschaftswachstum an, sorgte für Jobs und höhere Einkommen“, sagte Oster. Zudem gingen mit der Einführung des Euro die Zinsen zurück. Bei Sätzen von 14 bis 16 Prozent fielen die Kreditkosten noch sehr hoch aus. „Doch als die Europäische Zentralbank (EZB) die Verantwortung für die Zinspolitik übernahm, verlangten die Banken nur noch drei Prozent und räumten Laufzeiten von 30 bis 40 Jahren ein“, sagt Oster.

Die Gelegenheit, an eine Immobilie zu kommen, ließen sich die Spanier nicht entgehen. Immer häufiger verläuft der BauBoom jedoch außerhalb der Legalität. Gegen eine ganze Reihe von Kommunalpolitikern wird wegen Korruption ermittelt. Im vergangenen Jahr wurde etwa die Bürgermeisterin und der halbe Stadtrat der Promi-Stadt Marbella verhaftet. Sie werden beschuldigt, nach der Zahlung von Schmiergeldern Agrarland und Naturschutzgebiete schnell und unbürokratisch in Bauland umgewandelt zu haben. Insgesamt entdeckte die Polizei zwischen 2005 und 2006 fast 13000 illegal errichtete Wohnanlagen. Nicht nur die Behörden und Umweltgruppen sehen den Beton-Hype daher kritisch.

Alarmiert sind vor allem die Anleger. Sie fürchten, dass – ähnlich wie in den USA – die Immobilienblase platzen könnte. „Zwischen 1997 und 2006 haben sich die Häuserpreise aufgrund der starken Nachfrage verdoppelt“, sagt Oster. Nun aber ist der Zenit erreicht. Einer Schätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa zufolge sind Immobilien in Spanien mittlerweile bis zu 30 Prozent überbewertet. Die Folge: Im Vergleich zu 2004 und 2005 dauert es heute erheblich länger, bis die Makler einen Käufer finden.

Zahlreiche Neubausiedlungen stehen daher leer. In einigen Regionen bröckeln daher bereits die Preise. Zumal auch die Ausländer immer weniger Lust auf eine Ferienwohnung oder einen Altersruhesitz unter Spaniens Sonne haben.

Denn das spanische Sozialversicherungssystem leistet nicht das, was zum Beispiel die Deutschen gewohnt sind. Auch die Klimaerwärmung fällt ins Kalkül. Noch mehr Hitze im Sommer – davor schrecken besonders ältere Menschen zurück.

Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren mit Spanien-Investments über 300 Prozent Gewinn eingefahren haben, sehen in der Immo-Flaute eine gefährliche Entwicklung.

Sie wissen: Der Bau ist neben dem Tourismus der wichtigste Wachstumstreiber der Wirtschaft. Macht die Branche künftig weniger Gewinn, dürften die Aktienkurse der an der Börse in Madrid zahlreich gelisteten Baufirmen nach unten gehen. Auch Banken wie Santander Central Hispano oder die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria könnten unter Druck kommen. Die Institute haben Bauträgern, Bauunternehmen und Hypothekengebern zusammen 1,3 Billionen Euro geliehen.

Dies entspricht laut dem spanischen Hypothekenverband rund der Hälfte aller an Unternehmen vergebenen Darlehen. Was den Investoren aber am meisten Kopfzerbrechen bereitet, ist die extrem hohe Verschuldung der Privathaushalte. Um sich die ersehnte Immobilie kaufen zu können, haben die Spanier Kredite in Höhe von 800 Milliarden Euro aufgenommen. Das sind fast 85 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Für Zins und Tilgung geben sie jeden Monat rund 28 Prozent ihres Einkommens aus. Die Summe könnte jedoch bald größer werden. Der Großteil der Darlehen ist variabel verzinst. Erhöht die EZB die Sätze um 100 oder 150 Basispunkte, steigen die monatlichen Belastungen auf über 30 Prozent. „Im Schnitt müssten die Spanier dann zwischen 900 und 1200 Euro im Jahr mehr an Zinsen zahlen“, sagt Oster. Lohnsteigerungen, mit denen die Mehrbelastungen zu stemmen wären, sind nach den kräftigen Zuwächsen in der Vergangenheit künftig wohl nicht zu erwarten. Haushalte, die finanzielle Schieflagen vermeiden wollen, müssen sich daher entscheiden: Entweder sie trennen sich wieder von ihrer Immobilie, oder sie schränken den Konsum ein.

Das Angstszenario: Wachstum und Verbrauchervertrauen gehen zurück, die Arbeitslosigkeit steigt, die Banken bleiben auf ihren Krediten sitzen, die Kurse trudeln nach unten. Und: Die von Spanien ausgehenden Schockwellen könnten auch die übrigen europäischen Aktienmärkte treffen. Die Zeiten, in denen der spanische Leitindex Ibex die übrigen europäischen Börsenbarometer klar hinter sich ließ, sind vorbei. Die Fondslenker sind jedoch noch optimistisch. Stefan Raetzer, Manager des Allianz Dit Iberia, rechnet für das laufende Jahr mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent. „Ganz klar, von der Immobilienseite her drohen Risiken, die man im Blick haben muss. Doch das Umfeld ist weiterhin intakt“, sagt Raetzer.

Er hat zuletzt hoch bewertete Versorgertitel aus Spanien gegen portugiesische Bau- und Konsumwerte ausgewechselt. Seiner Meinung nach werden die Gefahren jedoch durch eine Reihe von Faktoren begrenzt. Etwa durch das hohe Bevölkerungswachstum. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre wuchs Spanien von 40 auf 45 Millionen Bürger. In dem Tempo soll es weitergehen. Das stütze nach Meinung Raetzers langfristig die Immobiliennachfrage. Zudem strömten zahlreiche Einwanderer ins Land. „Die Überhitzung am Immobilienmarkt wird zwar korrigiert, sie wird aber nicht in einem Crash enden“, glaubt Raetzer.

Zudem werde seiner Meinung nach die spanische Regierung durch verstärkte Infrastrukturinvestitionen dafür sorgen, dass die Auftragsbücher der Baufirmen gefüllt bleiben. Es ist also gut möglich, dass die künftigen Bewohner der Siedlung Residencia Francisco Hernando in ihren Wohnungen aufs Duschen nicht verzichten müssen und die Kinder keinen weiten Schulweg haben werden. Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Auch nicht für die Anleger: Das sichere Fundament, auf dem der spanische Aktienmarkt bislang stand, zeigt erste Risse.

Nach der langen Gewinnphase wird es allmählich Zeit, Adios zu sagen.




DWS Iberia - Manager setzt auf Bauwerte


In puncto Wirtschaftsdynamik nimmt Spanien in der EU einen Spitzenplatz ein. Im vergangenen Jahr wurde ein Plus von 3,8 Prozent erzielt. Für 2007 wird erneut ein Wert über drei Prozent prognostiziert. Dank des Aufschwungs auf der iberischen Halbinsel hat sich das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der 45 Millionen Spanier bis auf nur noch rund sieben Prozentpunkte dem Durchschnitt im Euro-Raum angenähert.

2000 lag der Abstand nach Angaben der BayernLB noch bei 16,1 Prozentpunkten. Dass der Konjunkturmotor seit Jahren brummt, verdankt das Land einer klugen Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik sowie der Modernisierung der Infrastruktur. Die EU hat dazu kräftig beigetragen. Auch beim Abbau der Staatsverschuldung ist die Regierung - seit März 2004 regieren die Sozialisten mit Ministerpräsident Rodriguez Zapatero - erfolgreich. Sie sank von 60 Prozent im Jahr 2000 auf rund 40 Prozent des BIP. Dagegen sind die privaten Haushalte, vor allem wegen der Aufnahme von Hypothekendarlehen, mit 800 Milliarden Euro stark verschuldet.

Investments am spanischen Aktienmarkt haben sich bislang gelohnt. Auf Fünf-Jahres-Sicht stieg der Leitindex der Börse in Madrid um über 145 Prozent. Seit Jahresanfang weist der Ibex 35 ein Plus von rund drei Prozent auf.

Gefragtester Titel mit über 40 Prozent ist derzeit die Fluggesellschaft Iberia, die als Übernahmekandidat gehandelt wird. Der Stromkonzern Endesa, den unter anderem E.on kaufen will, bringt es auf zwölf Prozent. Mit einem Minus von 28 Prozent ist Metrovascesa der kursschwächste Titel. 2006 hatte die Aktie des Immobilienkonzerns noch 150 Prozent Gewinn erzielt. Auch der Bauwert Sacyr Vallehermosa ist ins Minus gerutscht. Zu den Börsen-Schwergewichten zählen Banco Santander Central Hispano und die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria. Sie sind mit jeweils 15 Prozent im Index gewichtet.
Manager Stefan Raetzer hat 90 Prozent der Mittel in Spanien und zehn Prozent an der Börse in Lissabon angelegt. Neben Blue Chips zählen unter anderem der Windparkbetreiber Ganesa und der Bioethanol-Produzent Abengoa zu seinen

Favoriten. Innerhalb eines Jahres erzielte der Fonds einen Gewinn von 25 Prozent.

Fazit: Sehr gut gelaufen. Vorsichtige Anleger nehmen Gewinne mit.

ISIN: DE0008476052
Agio bis zu: 5,0 %
Gebühr p. a.: 1,5 %
Servicetelefon: 0180/3212700
Tendenz: fallend

Mit der Grupo Ferrovial und der ACS zählen zwei Bauwerte zu den Top-Ten-Holdings des DWS Iberia. Nach Meinung des Fondsmanagements seien diese durch ihr Auslandsengagement und ihre Diversifikationspolitik gegen Abkühlungen im spanischen Immobilienmarkt geschützt. Grupo Ferrovial betreibt unter anderem den Flughafen Heathrow. Dank ihres Lateinamerika-Geschäfts und hoher Reserven könnten auch die Banken Kreditausfälle verkraften.
Fazit: In zehn Jahren 327 Prozent Plus, aber Marktunsicherheiten nehmen zu.

ISIN: DE0008490806
Agio bis zu: 5,0 %
Gebühr p. a.: 1,5 %
Servicetelefon: 01803/10111011
Tendenz: fallend

Azul Real
11.04.2007, 08:43
11.04.2007 08:34:45

DGAP-News: CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA (deutsch)

CFC Industriebeteiligungen übernimmt Elcon Systemtechnik GmbH

CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA / Sonstiges

11.04.2007

Veröffentlichung einer Corporate-News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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++ CFC Industriebeteiligungen übernimmt Elcon Systemtechnik GmbH

++ Kommunikationssystem-Anbieter mit hohem Ertragspotenzial

Das Beteiligungsunternehmen CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA hat
sämtliche Anteile an der Elcon Systemtechnik GmbH, Hartmannsdorf,
übernommen. Verkäufer ist der bisherige Alleingesellschafter. Im
Zusammenhang mit dem Anteilserwerb beabsichtigt CFC zudem, einen Großteil
der Gläubigerforderungen gegenüber Elcon zum Discount zu erwerben.

Die 1990 gegründete Elcon ist einer der führenden
Kommunikationssystem-Anbieter und liefert u.a. Hard- und Software für
Breitband-Telekommunikationsnetze. In Zukunft wird sich das Unternehmen
noch mehr auf die Entwicklung von angepassten Systemen zur
Netzwerkoptimierung konzentrieren und ist somit bestens als komplementärer
Anbieter positioniert.

Die Gesellschaft mit Sitz in Sachsen erwirtschaftete im abgelaufenen
Geschäftsjahr mit rund 160 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 27 Mio. Euro.

Der Kaufvertrag enthält zugunsten von CFC aufschiebende Bedingungen. CFC
geht jedoch davon aus, das Closing der Transaktion innerhalb weniger Wochen
vollziehen zu können.

Hoch zufrieden äußert sich Marcus Linnepe, CEO der CFC, zu der jüngsten
Akquisition: 'Wir freuen uns, mit Elcon ein sehr aussichtsreiches
Investment gefunden zu haben. Mit dem neuen Management um den
branchenerfahrenen Geschäftsführer Werner Neubauer sind wir
zuversichtlich, die hohen Ertragspotenziale von Elcon in Zukunft heben zu
können.'

Über CfC Industriebeteiligungen

CFC (www.cfc.eu.com) ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf den
Erwerb und die Sanierung von mittelständischen Unternehmen in
Umbruchsituationen spezialisiert hat. Investiert wird nur in solche
Unternehmen, die trotz Krisensituation über einen gesunden Unternehmenskern
verfügen. Das zentrale Entscheidungskriterium für eine Übernahme stellt in
der Regel der sog. '100-Tage-Plan' dar: Vor einer Transaktion muss klar
erkennbar sein, dass innerhalb von drei Monaten nach dem Einstieg durch CFC
entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können, um die Krise zu beheben
und die Weichen für langfristig profitables Wachstum zu stellen.

CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA
Dr. Oliver Serg
Tel: + 49 (0)231 95 25 174
E-mail: os@cfc.eu.com


DGAP 11.04.2007
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Quelle:dpa-AFX


CFC läuft sich warm

Von Helmut Kipp


Die seit Dezember vergangenen Jahres im Freiverkehr (Open Market) notierte Beteiligungsgesellschaft CFC plant eine Kapitalerhöhung und den Wechsel in ein stärker reguliertes Börsensegment.


Mit Arques, Bavaria & Co. gibt an der Börse bereits etliche Beteiligungsgesellschaften, die notleidende Firmen aufkaufen und restrukturieren. Ein neuer Player ist CFC Industriebeteiligungen. Die Gesellschaft gehört zur ABL-Gruppe, die bereits mit anderen Firmen wie Aragon, Altira, Heliad oder Themis am Kapitalmarkt vertreten ist. CFC steigt bei Mittelständlern in „unvollständigen Unternehmenssituationen“ ein, wie es Geschäftsführer Marcus Linnepe formuliert.

Gemeint sind Industriefirmen, die einen gesunden Kern haben, aber zu hoch verschuldet sind oder in Liquiditätsengpässen stecken. Linnepe und sein Team versuchen im ersten Schritt, die Gesellschaften finanziell neu aufzustellen. Nach seinen Erfahrungen sind Kreditinstitute zu hohen Forderungsverzichten bereit, wenn sie eine gewisse Restquote retten können: „Schlechte Nachfinanzierungen sind für Banken teurer als Teilverzichte.“ Die Lieferanten würden häufig ebenfalls einen Vergleich akzeptieren.

Doch die finanzielle Restrukturierung reicht natürlich nicht. „Für eine nachhaltige Sanierung sind operative Verbesserungen notwendig“, weiß Linnepe. CFC strebt mehrere neue Engagements pro Jahr an. Die Exitstrategie beschreibt der Chef als opportunistisch: Ein Verkauf nach drei bis fünf Jahren sei ebenso möglich wie eine dauerhafte Beteiligung.

Bisher verfügt die junge Gesellschaft nur über eine Tochter: den Kochgeschirrhersteller Berndes mit 42 Millionen Euro Umsatz und 150 Mitarbeitern. CFC hält 70 Prozent der Anteile. Berndes, Deutschlands größter Produzent von versiegelten Pfannen, scheint sich erfreulich zu entwickeln. In naher Zukunft ist mit einigem Newsflow zu rechnen. In der Pipeline stecken nämlich zwei Deals: ein Hersteller elektrischer Module für Telekomanwendungen und ein Autozulieferer.

Spektakulär sieht die Kursentwicklung aus. Seit Aufnahme des Börsenhandels im weitgehend ungeregelten Freiverkehr (Open Market) im Dezember hat sich die Notierung verdoppelt. Damit scheinen Gewinnmitnahmen überfällig. Mittlerweile kommt die marktenge Aktie auf üppige 87 Millionen Euro Börsenwert – reichlich viel für eine Gesellschaft, über die man noch wenig weiß, da es weder einen aktuellen Geschäftsbericht noch einen Prospekt gibt.

Immerhin soll letzterer im April/Mai vorgelegt werden. CFC plant eine Kapitalerhöhung, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro in die Kasse bringen könnte. Zum Jahreswechsel wird dann der Wechsel in ein höheres Börsensegment anvisiert, wobei allerdings noch nicht sicher ist, welcher Bereich den Vorzug erhält. Neben dem Entry Standard stehen General und Prime Standard zur Wahl.

[11:20, 03.04.07], Börse Online

A0LBKW

http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=584192&market_id=1&spid=ws&tr=3m&&1175605418&volume=1

Azul Real
12.04.2007, 20:06
DEUTSCHE REIT AG Krank Hoch²

akt. 30,00 + 31,04% (Frankfurt) geh. 6 kilochen

ATH heute 32,21


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#557 Gestern, 13:34 Beitrag melden
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MTC Member

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DEUTSCHE REIT AG
Profil | Chart
Börse: Frankfurt XETRA
12.04.2007 17:36:07
Stand: 28,00 Steigend 22,70


Deutsche Reit AG seit ein paar Tagen sehr auffällig

leider nicht in der Watchlist gehabt, da lange Zeit ansonsten hier immer tote Hose vorherrschte

ATH 21,10 +9,33%

DOL

dol
dol

Azul Real
13.04.2007, 13:03
Centrotec schickt sich wieder an.

immer noch unentdeckt und mE unterbewertet

TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%


Centrotec

akt. 32,79 + 3,44%

Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)

12.01.07 / 07:40

DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG



CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen

12.01.2007

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Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.

Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.

Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.

Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.

In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.

Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103




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09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
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Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50

TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%

Ziel 31-32,00
Stop 25,00

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
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Azul Real
13.04.2007, 13:39
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt

204,00 + 3,74% ](*,)


Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50




Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |

Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.

WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.

Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.

Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.



Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.



Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.

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Strabag plant IPO Mitte Mai

30. Jänner 2007 12:50

Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen

Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.

Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.

Miitel für Ostexpansion

Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.

Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)



Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.

Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.

Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=




http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg

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18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009


Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.

Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.

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13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden

Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.

Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she

AXC0087 2006-11-13/10:22

Azul Real
16.04.2007, 09:23
Centrotec mit Kaufsignal

TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV

Centrotec schickt sich wieder an.

immer noch unentdeckt und mE unterbewertet

TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%


Centrotec

akt. 32,79 + 3,44%

Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)

12.01.07 / 07:40

DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG



CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen

12.01.2007

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Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.

Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.

Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.

Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.

In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.

Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103




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09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member

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Beiträge: 6.373

Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50

TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%

Ziel 31-32,00
Stop 25,00

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=

Azul Real
17.04.2007, 09:53
Bilfinger erheblich gegen Trend und leichtem epileptischen Anfall

68,24 minus 3,04 % :-?


nach heutiger Analyse der UBS

ANALYSE/UBS senkt Bilfinger Berger auf Neutral (Buy)
===
Einstufung: Gesenkt auf Neutral (Buy)
Kursziel: Erhöht auf 79,50 (68,50) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2007: Erhöht auf 3,45 (3,17) EUR
2008: Erhöht auf 3,83 (3,51) EUR
===
Trotz der Senkung ihrer Einstufung sprechen die Analysten der UBS von guten
Aussichten für Bilfinger Berger im Bereich Dienstleistungen. Das Unternehmen
verfüge über erhebliches Potenzial heißt es. In Deutschland zeichne sich eine
Trendwende ab und in Australien verbessere sich die Ertragssituation. Auch
hinsichtlich der Märkte Großbritannien und Kanada äußern sich die Analysten
optimistisch. Man gehe generell davon aus, dass Bilfinger Berger im
Servicebereich weitere Zukäufe tätigen werde.



die sich im wesentlichen kaum unterscheidet von der Analyse vom 02.04.2007 der WestLB :roll:


ANALYSE/WestLB erhöht Kursziel und Gewinnreihe für Bilfinger
===
Einstufung: Bestätigt Hold
Kursziel: Erhöht auf 67,50 (64) EUR
Prog Erg/Aktie 2007: Erhöht auf 3,63 (3,12) EUR
2008: Erhöht auf 3,95 (3,44) EUR
===
Die Vorlage der Jahresbilanz 2006 dürfte der Aktie von Bilfinger Berger
keine neuen Impulse geben, vermutet die WestLB. Der Markt habe schon auf die
Zwischenberichte positiv reagiert. Zudem seien die mittelfristigen Ziele kaum
verändert worden. Die Aktie sei auf dem aktuellen Niveau angemessen bewertet.
Impulse könnten von Übernahmen im Service-Geschäft oder bei Betreiberprojekten
ausgehen.


nach der Analyse WESTLB ploppte Bilfinger kurz mal von 67 auf knapp 72 :lol:

mal wieder Börse stupid

gbf
gbf

Azul Real
17.04.2007, 12:19
akt. 216,00 Euro


Strabag AG steigert Gewinn signifikant

STRABAG AG / Jahresergebnis

17.04.2007


Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.

Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.

Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.

Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.

Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.

Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.

Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.


Köln, den 17.04.2007



DGAP 17.04.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt

204,00 + 3,74% ](*,)


Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50




Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |

Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.

WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.

Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.

Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.



Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.



Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.

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Strabag plant IPO Mitte Mai

30. Jänner 2007 12:50

Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen

Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.

Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.

Miitel für Ostexpansion

Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.

Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)



Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.

Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.

Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=




http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg

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18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009


Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.

Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.

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13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden

Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.

Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she

AXC0087 2006-11-13/10:22

Azul Real
17.04.2007, 14:20
Agenda
Badeschlappe
von Jan Keith (Brand)

Der Bau des größten überdachten Tropenparks der Welt hat Millionen an Fördermitteln verschlungen. Doch die Gäste bleiben aus. Jetzt wollen die Betreiber von Tropical Islands mit einem riesigen Ferienkomplex nachlegen - und fordern wieder Hilfe vom Staat.

Dort steht sie, die Halle. Wie ein Raumschiff von einem fernen, fremden Planeten, das zufällig in der Niederlausitz gelandet ist. Drumherum: Wiesen, Kiefern, Sträucher, matschiger Boden. Die Wolken hängen tief, berühren die silbern schimmernde Membran. Regen peitscht horizontal über die Felder. Das Wetter ist so mies, dass selbst die Schafe in Deckung gehen.

An so einem Höllentag, wie ihn Brandenburg vor Hoch "Peggy" in diesem Frühjahr oft erlebt hat, geht man besser rein in die Halle. Drinnen wartet das Paradies - und ein freundlicher Herr im Anzug. Schweiß perlt von seiner Stirn. Das ist Ole Bested Hensing, Geschäftsführer des Freizeitparks Tropical Islands. Es ist 26 Grad warm, die Luft ist schwül, aber er lässt sein Jackett an. Er schlendert vorbei an Palmen, künstlichen Wasserfällen und schneeweißen Stränden, biegt rechts ab in den Regenwald. "Es läuft richtig gut", sagt er und betritt einen menschenleeren Souvenirshop. "Wie geht's?", begrüßt er die Mitarbeiterin, die gerade Badeschlappen sortiert, und setzt ein Lächeln auf, als sei er Politiker im Wahlkampf.

Und er muss ja auch ständig kämpfen: um zahlende Gäste, um immer neue staatliche Fördermittel - und gegen den Vorwurf, ein todgeweihtes Projekt unnötig lange am Leben zu erhalten. Jetzt will Hensing dem größten überdachten Tropenpark der Welt endgültig zum Durchbruch verhelfen - abermals mit üppigen Staatsgeldern.

Gute Laune wirkt deplaziert
Hensings gute Laune wirkt an diesem bizarren Ort irgendwie fehl am Platz. Restaurants, Showbühnen, Strände - das Paradies hat alles, nur keine Besucher. Die riesigen Parkplätze vor der Halle sind verlassen, nur an der Nordseite stehen ein paar Autos. An den Kassen wartet niemand auf Einlass. Drei Millionen Gäste hatte der malaysische Geschäftsmann und Erfinder des Tropenkonzepts Colin Au bei der Eröffnung im Dezember 2004 fürs erste Geschäftsjahr versprochen. Es wurden gerade einmal 975.000. Vergangenes Jahr waren es nach unbestätigten Zahlen nur noch 700.000. Die operativen Verluste stiegen um ein Drittel auf knapp 15 Mio. Euro.

Das Geld, das Tropical Islands Tag für Tag verliert, stammt nicht zuletzt aus Steuermitteln. Die mehr als 100 Meter hohe Werfthalle übernahm das Unternehmen aus der Insolvenzmasse des mit vielen Staatsmillionen gepäppelten, aber dennoch gescheiterten Luftschiffbauers Cargolifter - für gerade einmal 17,5 Mio. Euro. Dort, wo der Traum vom größten fliegenden Transporter der Welt geplatzt war, ließ er Sand auf den Betonboden streuen, fünf Millionen Liter Wasser einlaufen und Hunderte tropische Gewächse pflanzen. Dafür flossen im Dezember knapp 17,4 Mio. Euro aus der Landeskasse auf das Konto von Tropical Islands.

http://www.ftd.de/asset/Image/2005/08/22/colin_au.jpg
Colin Au vor der Cargolifter-Halle in Brand

Außerhalb der Halle am Ortsrand von Brand ist von blühenden Landschaften nicht viel zu sehen. Es gibt ein paar Häuser, einen Bahnhof und eine holprige Straße, die vorbeiführt an Ruinen einer alten sowjetischen Kaserne. Niemand bleibt hier, der nicht muss. Colin Au ist auch schon weg. Kurz bevor er im Sommer 2005 den Chefposten räumte, schob er nur noch Liegestühle hin und her, erzählen Mitarbeiter. Dann erlitt Au, der heute noch Mitgesellschafter ist, auch noch einen körperlichen Zusammenbruch.

Richten soll es nun Hensing, ein Mann der leisen Töne, jemand, der inmitten der Tropenkulisse so aussieht wie ein Manager, den man aus Versehen im brasilianischen Urwald ausgesetzt hat. Die Ziele seines Vorgängers seien "illusorisch" gewesen, räumt der Däne ein. Er kalkuliert mit 1,2 Millionen Gästen, die für einen kostendeckenden Betrieb nötig sind. "Das werden wir 2008 erreichen."

Lieber als über Besucherzahlen spricht der Manager über das nächste Kapitel, das er in Brand aufschlagen will. Hensing plant eine gigantische Ferienanlage. "Die eigentliche Vision des Projekts ist die Idee eines Resorts", schwärmt er. Geplant sind 2000 Apartments, ein Hotel und ein Campingplatz.

"Es gibt zu wenig Übernachtungsmöglichkeiten", sagt Hensing. Urlauber, die von weit her kommen, fänden kaum Schlafplätze.

Genau solche Touristen brauche Tropical Islands jedoch, um profitabel zu werden. "Langfristig wollen wir im Schnitt 6000 Gäste täglich haben."

Gebaut und vermarktet werden soll das ehrgeizige Projekt von einem Touristikkonzern. "Zwei Konsortien haben uns ihre Konzepte bereits vorgestellt." Hensing hofft, mit starken Partnern bei der Vermarktung von Tropical Islands einen großen Schritt nach vorn zu machen. Bislang hat die Touristikindustrie die gigantische Halle zwischen Ludwigsfelde und Lübbenau so gut wie ignoriert.

"Tropical Islands taucht kaum auf in den Katalogen der Reiseveranstalter", bestätigt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband.

Der Aufsichtsrat in Malaysia hat das ambitionierte Vorhaben noch nicht abgenickt, die Vorverträge seien jedoch bereits unterschrieben, so Hensing. Innerhalb der nächsten zwölf Monate werde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Den Bebauungsplan der zuständigen Gemeinde Unterspreewald erwartet der Statthalter in wenigen Wochen.

Halle wird auf Tropenfeeling getrimmt

Um mehr Besucher anzulocken, lässt Hensing bereits jetzt den früheren Hangar verschönern. Ein dringend notwendiger Schritt, findet Karl Born, Professor für Tourismusmanagement an der Fachhochschule Wernigerode. "Tropical Islands hat ein Problem bei der Gestaltung der Halle", sagt der ehemalige Vorstand des Touristikkonzerns TUI. "Wer auf einem Liegestuhl liegt, schaut auf eine graue, hässliche Decke. Und die Palmen sind kaum größer als ein Mensch. Da kommt kein Tropenfeeling auf."

Das soll sich nun ändern. Neue Pflanzen schmücken mittlerweile die Halle. Ebenso eine Riesenrutsche und schicke Natursteinböden. Im Juli soll eine Saunalandschaft eröffnen. Insgesamt steckt Tropical Islands 23 Mio. Euro in den Umbau.

Am grundsätzlichen Problem des Parks, seiner Lage, ändert das nichts.

(Am Arsch der Weltl quasi :lol: )

"Ich bezweifle, dass es Tropical Islands mit dem jetzigen Konzept gelingen wird, wirtschaftlich zu arbeiten", sagt Ulrich Reinhardt vom BAT-Freizeitforschungsinstitut. Berlin ist über eine Autostunde entfernt. "Zu weit", glaubt Reinhardt. Laut einer Studie des Instituts nehmen die Menschen im Schnitt nur 38 Minuten Anfahrtszeit für den Besuch in einem Erlebnisbad in Kauf. "Die Menschen gehen lieber in das Spaßbad vor der Haustür."

Und davon gibt es allein in Brandenburg mehr als 20. Bereits vor vier Jahren stellte die Landesregierung in Potsdam fest: "Für Freizeitbäder bedarf es eines regionalen Einzugspotenzials von mindestens 800.000 Einwohnern im Radius von 45 Minuten." Das ist in Südbrandenburg wahrlich nicht der Fall.

Gebaut wurde Tropical Islands trotzdem - mit Unterstützung des Landes. Für die Erweiterung hat Geschäftsführer Hensing abermals einen Antrag gestellt. Er rechnet damit, dass er im Sommer genehmigt wird. Von der ursprünglichen Aussage, das Projekt auch ohne Fördermittel rentabel zu betreiben, ist in Brand keine Rede mehr. "Kein Geschäftsführer dieser Welt versäumt es, Fördergelder zu beantragen", sagt Hensing.

Bei Ökonomen sorgt diese Haltung für Empörung. "Es gab eine Vereinbarung, die wurde nicht eingehalten", schimpft Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Ihm sei es unverständlich, warum die Landesregierung jetzt Geld nachschieße. "Solche Projekte zu fördern ist ordnungspolitisch unsinnig." Gerade in Brandenburg sind nach der Wende Hunderte Millionen Euro Steuergelder versickert.

Allein das Pleiteprojekt Cargolifter ließ sich der Staat 40 Mio. Euro kosten.:roll:

In Potsdam beharrt man darauf, dass die Unterstützung von Tropical Islands wirtschaftlich geboten sei. "Wir tragen dazu bei, dass 500 Arbeitsplätze erhalten bleiben", sagt Claudia Lippert vom Brandenburger Wirtschaftsministerium.

501, um genau zu sein. Exakt so vieler Angestellter bedarf es, um die entsprechenden Fördermittel zu erhalten.

Knapp 200 Mitarbeiter mussten gehen, seit Hensing seinen Job angetreten hat. Die abendliche Show gestalten nur noch gut ein Dutzend Tänzer, früher waren es 100. Hensing drückt Versicherungskosten und Einkaufspreise der Lieferanten. Den Operations Manager, der den Betrieb der Halle organisiert, tauschte er kurz nach Amtsantritt im November 2005 ebenso aus wie den Gastronomiechef.

Der Däne ist überzeugt, dass sein Kurs zum Erfolg führen wird. Tourismusexperte Born ist sich nicht ganz so sicher: "Nur Geduld", sagt er sarkastisch.

"In unserer Branche heißt es: Das Ding muss zweimal pleitegehen, dann läuft's."

Azul Real
18.04.2007, 11:57
Deutsche Börse plant eigenes REITs-Börsensegment


Die Deutsche Börse eröffnet für REITs ein eigenes Börsensegment und berechnet dabei auch 2 eigenständige Indizes. Das meldet das "Handelsblatt" am Dienstag.

Die beiden Indizes für das Segment der börsennotierten Immobilienbetreiber würden aus einem All-Share-Index und Auswahlindex bestehen, so ein verantwortlicher Manager für den Bereich Data & Analytics bei der Deutschen Börse.

Der All-Share erstrecke sich dabei auf alle REITs des Prime Standard und General Standard und sei sowohl für deutsche wie auch für ausländische Reits zugänglich, Der Auswahlindex RX enthielte dagegen die 20 größten und liquidesten Reits aus dem Prime Standard.

Ab Sommer wird mit den ersten REITs gerechnet, der Index würde sich dann sukzessive füllen.

Bislang hatten unter anderen bereits der Bonner Immobilienkonzern IVG, der Immobilieninvestor DIC Asset und der Flughafenbetreiber Fraport angekündigt, die Begebung von Reits zu prüfen.\\:D/

Außerdem wird den REITs eine Aufnahme in die großen Börsenindizes Dax, MDax oder SDax gewährt, sofern sie die Aufnahmekriterien erfüllen.

Laut Börse wird das Marktvolumen auf ca. 100 Mrd. Euro bis 2010 geschätzt.

Azul Real
18.04.2007, 12:02
Deutsche Börse plant eigenes REITs-Börsensegment


Die Deutsche Börse eröffnet für REITs ein eigenes Börsensegment und berechnet dabei auch 2 eigenständige Indizes. Das meldet das "Handelsblatt" am Dienstag.

Die beiden Indizes für das Segment der börsennotierten Immobilienbetreiber würden aus einem All-Share-Index und Auswahlindex bestehen, so ein verantwortlicher Manager für den Bereich Data & Analytics bei der Deutschen Börse.

Der All-Share erstrecke sich dabei auf alle REITs des Prime Standard und General Standard und sei sowohl für deutsche wie auch für ausländische Reits zugänglich, Der Auswahlindex RX enthielte dagegen die 20 größten und liquidesten Reits aus dem Prime Standard.

Ab Sommer wird mit den ersten REITs gerechnet, der Index würde sich dann sukzessive füllen.

Bislang hatten unter anderen bereits der Bonner Immobilienkonzern IVG, der Immobilieninvestor DIC Asset und der Flughafenbetreiber Fraport angekündigt, die Begebung von Reits zu prüfen.\\:D/

Außerdem wird den REITs eine Aufnahme in die großen Börsenindizes Dax, MDax oder SDax gewährt, sofern sie die Aufnahmekriterien erfüllen.

Laut Börse wird das Marktvolumen auf ca. 100 Mrd. Euro bis 2010 geschätzt.


Ferner Börse München

http://www.boerse-muenchen.de/handel/REITs/



Desgleichen ein eigenständiger Menüpunkt zur neuen Assetklasse REIT´s auf der Homepage der Deutschen Börse.

http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/listing/22_REITs


Desgleichen gibt es bereits seit längerem eine REIT`S in Deutschland- Page

Sehr interessant m.E.

http://reits-in-deutschland.de/index.php?id=26&L=0




Auf der Internetpräsenz der Börse Stuttgart bzw. Euwax wird nunmehr ein sehr ausführliches Register/ Menü zum Thema Reits geführt.

Siehe Startseite oben links Button "Aktie Reits"

http://www.boerse-stuttgart.de/

Es lohnt sich allein schon wegen der Aufstellung internationaler börsennotierter Reits-Gesellschaften, einschließlich der aktuellen Notierungen.

Ferner gibt es dort auch eine Übersicht Anlagezertifikate auf REITs

Azul Real
19.04.2007, 21:44
Bauwirtschaft

Das Immobilienfieber bedroht Spaniens Zukunft

Von Ingmar Höhmann

19. April 2007
Madrids Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón ist derzeit fast häufiger auf Baustellen als im Rathaus zu finden. Im Wochentakt weiht der Politiker neue Gebäude ein. Mitte März konnte er verkünden, dass das höchste Bauwerk Spaniens jetzt in der Hauptstadt steht. 223 Meter aus Glas, Stahl und Beton, ein Wolkenkratzer der Superlative.

http://www.faz.net/m/%7B4702CBC7-D0A7-4905-B5E1-B613B6056594%7Dpicture.jpeg
Das Wahrzeichen der spanischen Hauptstadt: Die Leaning Twin Columbus Towers


Der Torre Espacio wird allerdings nicht lange Zeit Rekordhalter sein, denn nebenan sind drei weitere Riesen im Bau, von denen ihn jeder Einzelne an Höhe überragen wird. Mit der "Cuatro Torres Business Area" entsteht ein Hochhauskomplex, der alles Bisherige in Spanien übertrifft. All das bedeutet viel Arbeit für Ruiz-Gallardón, denn egal ob Flughafen, Autobahn oder neue Wohnblocks: Madrid ist eine einzige riesige Baustelle.

Baufieber wie nie zuvor


Und nicht nur Madrid. In Spanien wütet das Baufieber wie nie zuvor. Neue Wohnungen, neue Museen, neue Geschäftsviertel: Die Städte glitzern und sehen immer mehr nach Business aus statt nach Siesta. Die Wirtschaft des Landes wächst und wächst und will einfach nicht damit aufhören.

Auch 2006 hat das Wirtschaftswachstum mit 3,9 Prozent wiederum alle Erwartungen übertroffen. Die Arbeitslosenquote, die vor zehn Jahren noch bei 20 Prozent lag, ist inzwischen auf rund acht Prozent gesunken. Spanien ist unbestritten Europas Wachstumsstar.

Wohnungspreise enorm gestiegen


Doch der Glanz des Wirtschaftswunders könnte schnell verblassen. Vor allem das, was nach außen hin so erfolgreich aussieht, die vielen neuen Wohnungen und Büros, könnte zum Auslöser werden. Der ungehemmte Bauboom hat eine enorme Preisblase erzeugt. Mittlerweile hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Wohnungspreise für um 30 Prozent überbewertet, andere Schätzungen sprechen gar von 50 Prozent. Die teuren Immobilien kann sich kaum jemand mehr leisten. Denn während die Löhne nur wenig gestiegen sind, schossen nach Angaben der spanischen Zentralbank in den vergangenen neun Jahren die Wohnungspreise inflationsbereinigt um 130 Prozent nach oben.

Das spanische Wachstum wurde lange Zeit durch einen Konsum- und Bauboom angetrieben, der längst alle Grenzen gesprengt hat. Die niedrigen Zinsen im Euro-Raum haben Millionen Spaniern zu billigen Krediten verholfen. Damit kaufen sie Wohnungen, Autos und teure Kleider in einem Ausmaß, wie es noch vor zehn Jahren undenkbar schien. Gleichzeitig sind seit der Jahrtausendwende etwa vier Millionen Einwanderer ins Land geströmt und haben die Binnennachfrage zusätzlich angeheizt.

Wirtschaft hängt am Bau

Jetzt, da die Zinsen im Euro-Raum steigen und viele Spanier bis zum Hals in Schulden stecken, stehen sowohl Konsum- als auch Bauboom vor dem Ende. Platzt die Blase, könnte das die ganze Wirtschaft in eine Krise stürzen.

Denn die hängt zum größten Teil vom Bausektor ab. "Die Situation der Wirtschaft ist insgesamt gesehen ziemlich schwach im Vergleich zu anderen Staaten in Europa. Wir erleben eine Konzentration in Bereichen, die kaum exportieren und sich vor allem um den Bau drehen", sagt Emilio Ontiveros, Wirtschaftsprofessor an der Universidad Autonoma in Madrid. "Es gibt Ansätze der Flexibilisierung, aber das ist ein sehr langsamer Prozess."

Land ohne starke Industrie

Selbst wenn es Spanien gelingen sollte, einen Immobiliencrash zu vermeiden und die Binnennachfrage halbwegs zu stabilisieren, wird das Land noch auf Dauer mit einer ganzen Menge weiterer Probleme zu kämpfen haben. Organisationen wie der Internationale Währungsfonds warnen seit Jahren vor den enormen Ungleichgewichten in der Wirtschaft.

Anders als in Deutschland hat Spanien keine starke Industrie, die in die Bresche springen könnte. Ganz im Gegenteil: Die spanischen Unternehmen verlieren seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit - und haben am Wirtschaftswunder kaum Anteil gehabt. Nur fünf Prozent der 2006 geschaffenen Jobs entstanden nach Angaben der Europäischen Kommission in der Industrie.

Spanien schafft fast nur Niedriglohnjobs

Das Hauptproblem ist die mangelnde Produktivität. Auf einem Diskussionsforum in Madrid fand der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, deutliche Worte: "Die Produktivität in Spanien befindet sich nicht auf dem Level einer industrialisierten Wirtschaft. Die Zuwachsraten übersteigen kaum null Prozent."

Nach Daten des spanischen Statistikamtes stieg die Arbeitsproduktivität im vergangenen Jahr nur um 0,8 Prozent, im Servicebereich und im Bau pendelte die Rate sogar in den Minusbereich. Auch das ist nichts Neues: Die in Spanien neu geschaffenen Arbeitsplätze sind fast nur Niedriglohnjobs - und die sind weder besonders sicher noch besonders produktiv.

Kaum Hightech

Besserung ist nicht in Sicht. Um auf dem Weltmarkt mithalten zu können, brauchen die Firmen neue Produkte. Doch die lassen immer häufiger auf sich warten. Grund dafür sind die geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Von einem Hightech-Land ist Spanien weit entfernt. In einer EU-Studie über das Forschungsniveau belegen die Südeuropäer gerade einmal Platz 16, einen Platz vor Zypern, und in der gleichen Gruppe mit den Agrarländern Rumänien und Bulgarien. :shock:

Die Universitäten tun sich schwer, ihre Forschungsergebnisse den Unternehmen schmackhaft zu machen. Wer in Spanien Geld übrig hat und investieren will, steckt derzeit alles in Stein und Beton, weil das die größten Profite verspricht. "Die Rentabilität der Investitionen im Bausektor ist so hoch, dass wenig Anreiz gegeben ist, mehr in risikoreichere Gebiete zu investieren", klagt José Martez Pellón, Wirtschaftsprofessor an der Universidad Complutense in Madrid. "Da ist einfach mehr Risikokapital nötig. Bislang bekommen die Unternehmen nicht die notwendige Unterstützung, um Forschung voranzutreiben."

Regierung bleibt ungebrochen optimistisch

Die fehlende Innovationskraft der Industrie stellt das Land vor ein Problem. Denn während die Betriebe ihre Produkte im Ausland immer schwieriger an den Mann bringen können, kaufen die Spanier selbst ungehemmt außerhalb der eigenen Grenzen ein. Seit 1998 baut sich in der Leistungsbilanz ein enormes Defizit auf, das mit jedem Jahr größer wird und schon neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht hat. Selbst die Einnahmen aus dem boomenden Tourismus reichen nicht mehr aus, um die Lücke zu schließen. Zudem verliert der Standort Spanien an Attraktivität.

Zunehmend ziehen sich ausländische Investoren von der Iberischen Halbinsel zurück.

Trotz alledem: Die Regierung bleibt ungebrochen optimistisch. Wirtschaftsminister Pedro Solbes prophezeit für dieses und das kommende Jahr Wachstumsraten von 3,4 und 3,3 Prozent.

Ganz anders hingegen sieht es die britische Großbank HSBC. Chef-Ökonom Stephen King verwirrte im Januar ganz Spanien, als er nur noch 2,4 Prozent Wachstum in Aussicht stellte. Die steigenden Zinsen würden sich kräftig auf den privaten Konsum und die überbordende Baubranche niederschlagen, sagte King.

Für die Pressekonferenz hatte er auch den entsprechenden Titel ausgesucht, mit dem er auf optimistischere Prognosen anspielte: "Zu schön, um wahr zu sein."

http://www.faz.net/m/%7B1C5AD4EC-D76F-46C2-AB8A-9E866DB7F8C1%7Dpicture.jpeg


Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.04.2007, Nr. 15 / Seite 40

Azul Real
20.04.2007, 07:22
weiterhin in diesem Zusammenhang auf die üblichen Verdächtigen schauen

wie Hochtief, Bilfinger, Strabag, Bauer, Dyckerhoff, Heidelberg Cement, Holcim, Wacker Chemie



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Steigende Umsätze und Beschäftigtenzahlen - Initiative pro Bauingenieurs-Beruf geplant

Bauwirtschaft in Aufbruchstimmung


19.04.2007 18:16:14 -
Die deutsche Bauwirtschaft schaut so optimistisch in die Zukunft
wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. «Wir rechnen mit einem
Umsatzwachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr», sagte der Präsident
des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, am
Donnerstag auf dem Deutschen Bautechnik-Tag in Mainz.


Mainz (ddp-rps). Die deutsche Bauwirtschaft schaut so optimistisch in die Zukunft wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. «Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr», sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, am Donnerstag auf dem Deutschen Bautechnik-Tag in Mainz.

Damit würden auch erstmals seit Jahren wieder neue Arbeitsplätze in der Bauindustrie entstehen: Bereits im Januar 2007 zählte die Branche rund 30 000 Arbeitsplätze mehr als vor einem Jahr. Im Laufe des Jahres rechne er mit weiteren 30 000 neuen Arbeitsplätzen, sagte Keitel. Für Probleme sorgt das Wachstum indes bei den Fachkräften: Bundesweit fehlten 2006 rund 50 000 Bauingenieure.



Das Image der Baubranche sei nicht das beste, räumte der Vorstandschef des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins, Klaus-Dieter Ehlers, ein. Dabei sei der Bauingenieur ein kreativer und befriedigender Beruf. Die Verbände wollen deshalb stärker für den Beruf werben und dafür Schüler auf Baustellen holen und die Information in den Berufsbildungszentren verstärken.

Der Zeitpunkt zum Einstieg ist günstig: 87 Prozent der Bauunternehmen melden nach Angaben des Verbandes der Bauindustrie eine gute oder befriedigende Geschäftslage.

Gründe dafür seien die steigenden Investitionen insbesondere durch Wohnbausanierungen, wie sie durch das CO2-Sanierungsprogramm der Bundesregierung angeschoben worden seien. Impulse für die Zukunft erwartet die Branche aus den Bereichen Logistik, Verkehr und Energie.
Zahlreiche Bauprojekte auf Flughäfen und Hafenanlagen stünden an, die Energiewirtschaft wolle rund 80 Milliarden Euro in Netze und Kraftwerke investieren.

Auch die öffentliche Infrastruktur hat nach Verbandsangaben Baubedarf. 15 Prozent der Brücken im Bundesfernstraßennetz seien in einem nicht zufriedenstellenden oder kritischen Zustand, 17 Prozent der öffentlichen Kanalnetze gälten als sanierungsbedürftig, allein dies mache Investitionen von rund 80 Milliarden Euro nötig. Als «unverständlich» kritisierte Keitel die Zurückhaltung der Kommunen bei Investitionen angesichts wachsender Steuereinnahmen. Investitionsbedarf habe auch die Bundeswehr. Bis 2010 bestehe hier ein Sanierungsbedarf unter anderem an maroden Kasernen von rund 3,6 Milliarden Euro.

Angesichts der Knappheit der öffentlichen Kassen setzt die Baubranche verstärkt auf Public-Private-Partnerships, auch im öffentlichen Verkehrswegebau. Deutschland brauche auf diesem Feld mehr Mut, hieß es auf dem Bautechnik-Tag. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, setzt auf dieses Instrument: Der Bund wolle seine «PPP-Task Force neu justieren», sagte er. Ziel sei, 15 Prozent der Bauprojekte über solche Partnerschaften abzuwickeln.
(ddp)

Azul Real
20.04.2007, 07:56
19.04.2007

Deutsche Euroshop plant Kapitalerhöhung und Aktiensplitt


Das Grundkapital soll aus Gesellschaftsmitteln um 12,3 Mio. Euro erhöht werden und die Anzahl der Aktien durch einen Splitt anschließend verdoppelt werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividendenerhöhung um 5 % vor.


Die Deutsche Euroshop will die Liquidität ihrer Aktie steigern und die Einteilung des Grundkapitals an übliche Standards anpassen. Zu diesem Zweck soll die am 21. Juni stattfindende Hauptversammlung des Einkaufszentrum-Spezialisten über eine Kapitalerhöhung mit anschließendem Aktiensplitt abstimmen.

Der Vorstand plant, das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln und ohne die Ausgabe neuer Aktien von derzeit knapp 22 Mio. Euro um 12,4 Mio. Euro auf 34,4 Mio. Euro zu erhöhen. Anschließend soll ein Aktiensplitt im Verhältnis 1:2 vorgenommen werden – jeder Aktionär erhält pro Anteilsschein im Portfolio einen weiteren hinzu. Dadurch würde der Anteil einer Aktie am Grundkapital von derzeit 1,28 Euro auf exakt 1,00 Euro sinken. Die Liquidität der Aktie würde steigen.

2,10 Euro je Aktie Dividende
Darüber hinaus haben Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Euroshop den Dividendenvorschlag beschlossen. Die Aktionäre sollen für das vergangene Geschäftsjahr 2,10 Euro je Aktie erhalten, 10 Cent (5 %) mehr als für das Jahr 2005. Auch in den kommenden Jahren solle die Dividende mindestens 2,10 Euro je Aktie betragen, so das Unternehmen.

Die Meldung zur Dividende gab der am Vormittag schwach tendierenden Aktie ein wenig Auftrieb. Dennoch lag der Kurs kurz vor Handelsschluss auf XETRA mit 58,40 Euro geringfügig unter dem Schlusskurs von gestern.

Nach vorläugigen Zahlen hat die Deutsche Euroshop im vergangenen Jahr ein Konzernergebnis nach Anteilen Dritter von rund 98 Mio. Euro (2005: 48,7 Mio. Euro) erzielt. Die endgültigen Zahlen werden morgen präsentiert.


748020
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Azul Real
20.04.2007, 18:51
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten

Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge



(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.

Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.

Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.

Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.

Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.

Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.

Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.

Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)

Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007




akt. 216,00 Euro


Strabag AG steigert Gewinn signifikant

STRABAG AG / Jahresergebnis

17.04.2007


Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.

Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.

Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.

Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.

Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.

Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.

Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.


Köln, den 17.04.2007



DGAP 17.04.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt

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Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50




Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |

Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.

WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.

Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.

Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.



Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.



Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.

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Strabag plant IPO Mitte Mai

30. Jänner 2007 12:50

Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen

Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.

Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.

Miitel für Ostexpansion

Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.

Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)



Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.

Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.

Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=




http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg

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18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009


Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.

Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.

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13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden

Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.

Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she

AXC0087 2006-11-13/10:22

Azul Real
22.04.2007, 09:46
Strategie

Caterpillar: Gewinn fällt - nur Gewinn je Aktie legt zu


20. April 2007
Mit Kursgewinnen von bis zu knapp sechs Prozent reagiert am Freitag die Aktie der amerikanischen Baumaschinenherstellers Caterpillar auf die Umsatz- und Ertragszahlen für das erste Quartal.

Das Unternehmen habe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn je Aktie auf 1,23 Dollar gesteigert und damit die Prognosen der Analysten von 1,09 Dollar übertroffen, heißt es. Das klingt gut und positiv, täuscht allerdings optisch über die wahre Entwicklung hinweg. Denn tatsächlich ist der Gewinn nicht gestiegen, sondern gefallen: Caterpillar verbuchte einen Rückgang des Nettogewinns um 24 Millionen auf 816 Millionen Dollar.

Nettogewinn ist absolut um 2,8 Prozent gefallen

Transporter von Caterpillar

Die dennoch erzielte Steigerung des Gewinns je Aktie führte der Konzern auf eine geringere Anzahl an Aktien nach dem Rückkauf von Anteilsscheinen zurück. Damit entwickelt sich das Unternehmen doch deutlich weniger positiv, als es mit Blick auf den Gewinn je Aktie aussieht. Trotz der deutlich reduzierten Aktienanzahl ist der Gewinn je Aktie im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gerade einmal um 2,5 Prozent gestiegen. Der Umsatz wuchs nur einstellig, nämlich um sieben Prozent auf etwas mehr als zehn Milliarden Dollar.

Nur das bisher noch relativ robust laufende internationale Geschäft und die breite Aufstellung des Konzerns hätten dafür gesorgt, dass die Schwäche beim Bau von Häusern in den Vereinigte Staaten und die eingebrochene Nachfrage nach Lkw-Motoren ausgeglichen worden sei, teilte das Unternehmen mit. Allerdings profitierte das internationale Geschäft von Währungseffekten und dem Zukauf von Progress Rail, der 389 Millionen Dollar zum Umsatz beitrug. Außerdem macht das Unternehmen Basiseffekte für die schwächliche Entwicklung verantwortlich: Händler hätten im Vorjahreszeitraum ihre Lagerbestände aufgebaut und relativ viel bei Caterpillar bestellt. Nun würden die Lagerbestände wieder abgebaut. Die schwächlichen Bestellungen hätten 600 Millionen Dollar an Einnahmen gekostet.


Da hilft es auch wenig, dass das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebnis-Prognose für das laufende Jahr erhöht hat. Beim Ergebnis je Aktie rechnet der Baumaschinenhersteller nun mit 5,30 Dollar bis 5,80 Dollar, teilte Caterpillar am Freitag mit. Die Prognose hatte bisher bei 5,20 Dollar bis 5,70 Dollar gelegen. Das Unternehmen rechnet damit, höhere Preise durchsetzen zu können, die sich positiv auf das Ergebnis auswirken würden. Beim Umsatz 2007 erwarte Caterpillar 42 Milliarden bis 44 Milliarden Dollar. Bisher hatte der Baumaschinenhersteller mit 41,5 Milliarden bis 43,6 Milliarden Dollar gerechnet.

Haben sich die Auswirkungen der Immobilienkrise schon voll gezeigt?

Ob das so kommt, dürfte sich erst noch zeigen müssen. Denn das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr rund die Hälfte seiner Umsätze in den Vereinigten Staaten.

Dort dürfte der Markt jedoch die vollen Auswirkungen der Immobilienkrise, die deutliche Kreise zieht, noch lange nicht in vollem Ausmaß zu spüren bekommen haben. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis einige der großen Hausbauunternehmen in den kommenden Monaten Insolvenz anmelden müssten:shock: , heißt es von Seiten entsprechender Fachleute.

Die kritische Entwicklung zeigte sich in den vergangenen Tagen bei D.R. Horton, dem zweitgrößten Hausbauunternehmen in den Vereinigten Staaten.

Der Gewinn im ersten Quartal ist im Jahresvergleich um satte 85 Prozent auf 26 Cents je Aktie gefallen, der Umsatz ging um 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar zurück.

Ich glaube nicht, dass sich der Markt bald stabilisieren wird, sagte Unternehmenschef Donald Tomnitz. Fragt sich, wer in diesem Umfeld die Maschinen von Caterpillar kaufen wird. Immerhin gehen die Zahlungsrückstände bei der Finanzierungstochter Cat Financial deutlich nach oben.

Fazit: Der Gewinn je Aktie sollte mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden, wenn sich die Aktienanzahl eines Unternehmens bei möglicherweise noch zunehmender Verschuldung deutlich verändert. Das Verhnältnis von Fremd-zu Eigenkapital bei Caterpillar lag Ende Dezember bei 365 Prozent. Auf dieser Basis scheint die Aktie von Caterpillar mit Kurs-Gewinnverhältnissen von 13,2 und 11,7 auf Basis der Gewinnschätzungen je Aktie für das laufende und das kommende Jahr bisher optisch noch relativ vernünftig bewertet zu sein. Fragt sich nur, ob sich die Gewinnschätzungen auch realisieren lassen.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Azul Real
22.04.2007, 11:50
So langsam kommt Beachtung und Bewegung in das kleine Schätzchen ... 8-)

SK Freitag 34,30 EUR +2,30 % [+0,77]

Der Chart sieht schwer nach Ausbruch aus. Altes Hoch bei rund 35,70. Mal sehen, ob es glückt.

Die wiwo-Redaktion liest wohl den Aktionär ... :lol:



Wiwo 16/2007
http://img242.imageshack.us/img242/9313/indexva1.png

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Der mit dem Wolf tanzt

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 14/2007.
Durch die Übernahme der Wolf GmbH hat sich Centrotec im Bereich Gebäude-Energiesparsysteme einen Spitzenplatz reserviert - das dürfte die Aktie beflügeln.

Wer sein Betriebsgebäude oder Eigenheim möglichst umweltbewusst bauen oder modernisieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder andere Energiesparlösungen leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die eigene Geldbörse, sondern auch für Centrosolar. Dabei gibt es fast keinen Bereich, den die Firma nicht abdeckt. Durch die jüngste Übernahme der Wolf GmbH konnte das Portfolio etwa im Bereich der Solarthermie noch erheblich ausgeweitet werden. „Am europäischen Kapitalmarkt gibt es kein anderes Unternehmen in diesem Bereich, dass so breit aufgestellt ist“, so Vorstandsvorsitzender Gert-Jan Huisman gegenüber dem AKTIONÄR.
Magenverstimmung

Im Geschäftsjahr 2006 musste die Akquisition erst einmal verdaut werden – der Kaufpreis im hohen zweistelligen Millionenbereich sowie damit verbundene Einmalaufwendungen drückten das Ergebnis vor Steuern um etwa ein Drittel auf 12,5 Millionen Euro. Magenschmerzen verursachte auch die Solarsparte Centrosolar, die ihre Ziele verfehlte. Künftig wird die Finanzbeteiligung jedoch „at equity“ geführt und übt somit weniger Einfluss auf die Mutter aus.
Genesung in Sicht

Im laufenden Geschäftsjahr 2007 soll die Neuformierung erste Früchte tragen. Centrotec rechnet ohne die Solartochter mit gleichbleibenden Erlösen, möchte das EBIT aber gleichzeitig auf etwa 30 Millionen Euro mehr als verdoppeln, wobei Synergieeffekte eine wichtige Rolle spielen werden. Diese kommen bei der Sparte Medizintechnik, die unter anderem Spezialkunststoffe herstellt, allerdings nicht zum Tragen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen wir die Sparte verkaufen oder durch eine Akquisition fit für einen Börsengang machen“, so Huisman.
Fit für die Zukunft

Durch die breite Aufstellung sollte Centrotec stark vom anhaltenden Umweltboom profitieren. Somit dürften die anvisierten Ziele nach der vollständigen Integration von Wolf kein Problem darstellen. Attraktiv erscheint in diesem Zusammenhang auch das 2008er-KGV von 13. „Energiesparfüchse“ holen sich die Aktien mit dem Wolf ins Depot.

Kursziel bei Centrotec: 45,00 Euro. Stopp: 25,20 Euro.




Centrotec mit Kaufsignal

TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV

Centrotec schickt sich wieder an.

immer noch unentdeckt und mE unterbewertet

TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%


Centrotec

akt. 32,79 + 3,44%

Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)

12.01.07 / 07:40

DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG



CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen

12.01.2007

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Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen

Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.

Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.

Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.

Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.

In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.

Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103




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09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
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Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50

TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%

Ziel 31-32,00
Stop 25,00

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=

Azul Real
23.04.2007, 08:01
22.04.2007 19:26
Bilfinger Berger feilt an Baurendite - Kein strategischer Investor in Sicht


Der Baukonzern Bilfinger Berger will sich nicht mehr mit mageren Renditen von ein bis zwei Prozent im Bau zufrieden geben. "Wir sind da ehrgeiziger geworden", sagte Vorstandschef Herbert Bodner der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Nach wie vor bleibt der Mannheimer Konzern bei der Hereinnahme von Aufträgen wählerisch, wenn er seine Ergebniserwartungen nicht erfüllt sieht.

Die im MDAX geführte Aktie zählte auch zum Wochenschluss zu den stärksten Gewinnern. Neben der guten Geschäfsentwicklung wirken der Einstieg der spanischen ACS bei HOCHTIEF und die Offerte des ebenfalls spanischen Wettbewerbers Sacyr bei der französischen EIFFAGE als Triebfeder.

Bei Bilfinger Berger selbst habe noch kein strategischer Investor angeklopft.

"Vielleicht hängt das mit unserem guten Aktienkurs zusammen", meinte Bodner./he

ISIN DE0005909006

Azul Real
23.04.2007, 09:59
Bilfinger kommt, die Konsolidierungsphase scheint beendet ...

71,57 TH akt. 71,50 + 2,08% - Jahreshoch bei 72,30

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=



22.04.2007 19:26
Bilfinger Berger feilt an Baurendite - Kein strategischer Investor in Sicht


Der Baukonzern Bilfinger Berger will sich nicht mehr mit mageren Renditen von ein bis zwei Prozent im Bau zufrieden geben. "Wir sind da ehrgeiziger geworden", sagte Vorstandschef Herbert Bodner der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Nach wie vor bleibt der Mannheimer Konzern bei der Hereinnahme von Aufträgen wählerisch, wenn er seine Ergebniserwartungen nicht erfüllt sieht.

Die im MDAX geführte Aktie zählte auch zum Wochenschluss zu den stärksten Gewinnern. Neben der guten Geschäfsentwicklung wirken der Einstieg der spanischen ACS bei HOCHTIEF und die Offerte des ebenfalls spanischen Wettbewerbers Sacyr bei der französischen EIFFAGE als Triebfeder.

Bei Bilfinger Berger selbst habe noch kein strategischer Investor angeklopft.

"Vielleicht hängt das mit unserem guten Aktienkurs zusammen", meinte Bodner./he

ISIN DE0005909006

Azul Real
23.04.2007, 10:08
Neues Mehrjahreshoch 230,80 +2,12%


Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten

Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge



(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.

Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.

Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.

Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.

Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.

Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.

Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.

Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)

Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007




akt. 216,00 Euro


Strabag AG steigert Gewinn signifikant

STRABAG AG / Jahresergebnis

17.04.2007


Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.

Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.

Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.

Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.

Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.

Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.

Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.


Köln, den 17.04.2007



DGAP 17.04.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt

204,00 + 3,74% ](*,)


Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50




Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |

Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.

WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.

Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.

Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.



Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.



Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.

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Strabag plant IPO Mitte Mai

30. Jänner 2007 12:50

Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen

Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.

Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.

Miitel für Ostexpansion

Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.

Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)



Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.

Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.

Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=




http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg

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18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009


Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.

Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.

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13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden

Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.

Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she

AXC0087 2006-11-13/10:22

Azul Real
23.04.2007, 13:17
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge.
Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung.

Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:

Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...

Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)

Freiverkehr lol :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro


Quelle:

http://www.greta-ag.net/


....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.

....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.

......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.

Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.





IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:






http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png




Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..

Aus W.O. zu Greta Immobilien

+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ

+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA

"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)

Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]

Azul Real
23.04.2007, 13:42
Essen, 20.04. 2007 09:36



HOCHTIEF Projektentwicklung vermietet Bürogebäude an Unilever

Weltkonzern zieht mit seiner Deutschlandzentrale in die Hafencity - Gebäude ist Teil einer Gesamtentwicklung am Strandkai

Die Strandkai 1 GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, realisiert in der Hamburger Hafencity auf einem fast 8 000 Quadratmeter großen Grundstück am Strandkai ein Bürogebäude für Unilever.

Das Unternehmen hat die Immobilie für seine Deutschlandzentrale komplett auf 15 Jahre gemietet.

Das Unilevergebäude mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von zirka 25.000 Quadratmetern ist Teil eines Gebäudeensembles, das auf dem angrenzenden Grundstück durch ein Wohngebäude mit zirka 11.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche ergänzt wird. Das architektonische Konzept für den Komplex ist Ergebnis eines zweistufigen Wettbewerbs. Dessen Siegerentwurf der Behnisch Architekten, Stuttgart, sieht ein in der Höhe alternierendes, bis zu sieben Geschosse hohes Bürogebäude vor sowie ein 17-geschossiges Wohngebäude.

Mit dem Bau der Gesamtentwicklung wird Mitte 2007 begonnen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2009 geplant.

HOCHTIEF ist einer der führenden internationalen Baudienstleister. Mit fast 47.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 15,51 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2006 ist das Unternehmen auf allen wichtigen Märkten der Welt präsent. In den USA - dem größten Baumarkt der Welt - ist HOCHTIEF über die Tochtergesellschaft Turner die Nummer 1 der General Builder. In Australien ist der Konzern mit seiner Tochter Leighton Marktführer. Mit Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau, Dienstleistungen, Konzessionen und Betrieb wird die komplette Wertschöpfungskette von Immobilien, Anlagen und Infrastrukturprojekten abgedeckt. Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.hochtief.de/presse.

HOCHTIEF Projektentwicklung entwickelt, realisiert und vermarktet seit 1991 Immobilienprojekte im In- und Ausland. Das Unternehmen konzentriert sich auf Büro-, Hotel- und Spezialimmobilien in Innenstadt- und citynahen Lagen und gilt in diesen Segmenten als führender Innenstadtdeveloper in Deutschland. Neue Produktmarktsegmente sind Einzelhandels- und Logistikimmobilien. Ziel ist es, die Projekte frühestmöglich an einen Endinvestor zu verkaufen. HOCHTIEF Projektentwicklung baut kein eigenes Immobilienportfolio auf. Weitere Informationen unter www.hochtief-projektentwicklung.de.

Kontaktinformationen:
Jutta Hobbiebrunken
Leiterin Unternehmenskommunikation
Opernplatz 2
45128 Essen


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Hamburg, 14.12. 2006 11:06

Der Architekturentwurf ist entschieden

Unilever Deutschlandzentrale und erstes Wohngebäude am Strandkai

Der Weltkonzern Unilever zieht mit seiner Deutschlandzentrale an den Strandkai in der HafenCity. Am neuen Standort wird Unilever Deutschland einen der Größe und der internationalen Bedeutung des Unternehmens angemessenen Neubau errichten. Im neuen repräsentativen Unternehmens-sitz mit circa 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sind u.a. circa 1.200 Arbeitsplätze, eine Versuchsküche, Konferenzräume, ein Betriebsrestaurant und ein Café vorgesehen. Teil des Entwicklungsgrundstücks, das von der Hochtief Projektentwicklung GmbH realisiert wird, ist zudem ein Wohngebäude mit circa. 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das gesamte Gebäudeensemble am Strandkai hat jetzt konkrete Gestalt angenommen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde über die städtebauliche Qualifizierung des Strandkais und über die architektonische Gestaltung des Unilevergebäudes entschieden. Der 1. Preis der zweiten Wettbewerbsstufe für die architektonische Gestaltung ging an das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart. Mit dem Bau kann in 2007 begonnen werden.

Im Juni 2006 hatte die Unilever Projekthaus GmbH in Zusammenarbeit mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen zweistufigen städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungs-wettbewerb ausgelobt. Von 11 eingeladenen international tätigen Architekturbüros nahmen 10 Büros an der ersten Wettbewerbsstufe teil, um den bisherigen Ansatz des Masterplans HafenCity in Bezug auf den Strandkai zu qualifizieren sowie den Standort für die neue Unilever Deutschlandzentrale zu bestimmen. Im Rahmen einer Preisgerichtssitzung im August 2006 wurde das städtebauliche Konzept des Büros Böge Lindner Architekten prämiert.

Auf dieser Grundlage galt es in der zweiten Wettbewerbsstufe, die Architektur für das neue Unileverhaus und das Wohngebäude zu entwerfen. Die Teilnehmer der zweiten Stufe wurden in folgender Rangfolge prämiert:
1. Preis (Rang 1)

Behnisch Architekten, Stuttgart

Mitwirkende: Stephan Zemmrich, Andreas Leupold, Stephanie Cramer, Stefanie Platsch, Zheng Sun, Florian Klüter
2. Preis (Rang 2)

Carsten Roth Architekt, Hamburg

Mitwirkende: Tim Kettler, Cord Marquardt, Kathalina Sander, Mark Schiebler
3. Preis (Rang 3)

Böge Lindner Architekten, Hamburg

Mitwirkende: Frank Bischof, Michael Gutena, Lutz-Matthias Keßling, Martin Sieckmann
4. Rang

ASP SCHWEGER ASSOZIERTE Gesamtplanung GmbH, Hamburg

Mitwirkende: Jens-Peter Frahm, Mark Schüler, Jens Förster
5. Rang

MVRDV, Rotterdam

Mitarbeiter: Winy Maas, Jacob van Rijs, Nathalie des Vries, Stefan Wittemann, Gerd Wetzel, Oana Rades, Marianna Rentzou, Elsbeth Ronner, Julien Ecoffey Xiaolan Lin



Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten aus Stuttgart betont sehr bewusst die exponierte Lage am Strandkai, das Gebäude eröffnet außergewöhnliche Blicke auf die Elbe, die Schiffe und die gegenüberliegende Hafenwelt. Das Gebäudeensemble zeichnet sich durch eine organische und zugleich skulpturale Form aus; durch die gemeinsame Formensprache bilden das Unileverhaus und das Wohngebäude ein architektonisches Gesamtensemble mit hoher Landmarkwirkung.

Der Haupteingangsbereich für das Unilevergebäude entwickelt sich mit einem vielschichtigen freiräumlichen Gestaltungskonzept als Fortsetzung der Marco-Polo-Terrassen. Eine von Norden nach Süden verlaufende Passage gliedert funktional die öffentlichen und internen Sonderflächen im Erdgeschoss und stellt eine direkte Verbindung zur Elbe her. Restaurant und Café sind als Erlebnisbereiche mit Terrassen im Süden zur Elbe hin orientiert.

Ein komplex geformtes, lichtdurchflutetes Atrium mit großzügigen Flächen, Gärten und einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss bildet das Zentrum des Gebäudes. Es ist ein Treffpunkt für Mitarbeiter und Besucher, ein Raum für interaktive Begegnungen. Das Atrium ist gestaltet wie eine „Klima-Oase“, die sich über sieben Geschosse ausbreitet und sich wie ein Baum in Äste und Zweige gabelt. Durch Treppen und Verbindungsstege zwischen den Geschossen entstehen horizontale und vertikale Nachbarschaften mit einer hohen Erlebnisqualität. Das Bild eines offenen und transparenten Unternehmens findet sich hier überzeugend auch in der räumlichen Gestaltung wieder. Die Arbeitsplätze erhalten ihre Identität durch ihre Lage in unterschiedlichen Raumsituationen. Eine vielfältige und flexible Bürolandschaft entsteht, die Mitarbeiter werden durch das Atrium hindurch einen weiten Blick auf zur Elbe genießen können.

Spektakuläre Ausblicke wird auch das Wohngebäude mit 16 Geschossen bieten. Die einzelnen Geschosse werden leicht gedreht, sodass auch das Wohngebäude eine skulpturale Form erhält. Dem Erschließungskern sind etagenweise Wintergärten zugeordnet, die durch die gedrehten Positionen jeweils unterschiedliche Ausblicke ermöglichen.

Der herausragende Standort in der HafenCity, mit unmittelbarer Lage an der Elbe, bietet dem Weltkonzern Unilever einen repräsentativen Standort für seine neue Deutschlandzentrale. Unilever ist mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro einer der größten Hersteller von Markenartikeln weltweit mit starken Wurzeln in mehr als 100 Ländern. Das Portfolio umfasst einige der bekanntesten Marken. Zwölf davon erzielen jeweils einen Jahresumsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro. Dazu gehören Knorr, Hellmann’s, Becel/Flora, Bertolli, Langnese, Lipton, Axe, Dove und Rexona. Der Konzern beschäftigt weltweit 206.000 Mitarbeiter. Die Hauptsitze befinden sich in Rotterdam und London. Das Geschäft in Deutschland ist mit seinen etwa 6.800 Beschäftigten und einem Anteil von sechs Prozent am Gesamtumsatz von überragender Bedeutung. Der Sitz im stadtbekannten „Unilever Haus“ am Dammtorwall konnte den jetzigen Ansprüchen und Zielen Unilevers aus dem Umstrukturierungsprozess nicht mehr standhalten. Die Veränderung des Unternehmens soll sich auch in der Arbeitsumgebung widerspiegeln: Flache Hierarchien, das Arbeiten in interfunktionalen Teams, offene und transparente Kommunikation.
Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt:

"Wohnen und Arbeiten in der HafenCity - das Konzept wird mit dem neuen Unilever Gebäude in der 1. Reihe der HafenCity Realität."
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH:

„Der Entwurf von Behnisch Architekten für die neue Unilever Deutschlandzentrale ist ein Maßstab setzender Auftakt für den Strandkai und bildet einen Abschluss für die Achse Großer Grasbrook, die damit an der Elbe eine bauliche Steigerung erfährt. Ich freue mich, dass es gelungen ist, in diesem ersten Projekt - trotz der Tatsache, dass Unilever ausschließlich ein Bürogebäude benötigt - auch ein Wohngebäude zu integrieren, um damit den Strandkai auch als Wohnstandort zu entwickeln.
Michael von Rudloff, Geschäftsführer Logistik und Qualität der Unilever Deutschland GmbH:

„Die Aufbruchstimmung, die in der Hafencity zu spüren ist, wollen wir auch auf Unilever übertragen. Wir freuen uns, dass mit dem Entwurf von Behnisch Architekten unsere Vorstellungen von einem kommunikativen, offenen Unternehmen gelungen umgesetzt wurden.“


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

HafenCity Hamburg GmbH, Susanne Bühler,

Azul Real
24.04.2007, 08:22
Dienstag, 24. April 2007, 08:07 Uhr
Familienunternehmen

Der steinige Weg an die Börse

Der boomende Aktienmarkt lockt auch Familienunternehmen. Experten rechnen mit vielen Börsengängen in der nächsten Zeit. Doch eine Notierung birgt so manche Tücken. Aufwand und Kosten sollten nicht unterschätzt werden. Auch ist der Familienunternehmer nach dem Börsengang nicht mehr der Herr im Haus. Das führt zwangsläufig zu Konflikten.

FRANKFURT. Der Baumaschinen-Hersteller Wacker Construction Equipment wagt einen neuen Anlauf: Vorige Woche kündigte das Münchener Familienunternehmen den Gang auf das Börsenparkett noch für dieses Frühjahr an. Es ist der zweite Versuch. Im Juli 2006 hatten die Familie und der damals noch beteiligte Finanzinvestor Lindsay Goldberg & Bessemer einen ersten gestoppt, weil der Preis nicht stimmte.

Nun wollen es die Anteilseigner aus der Familie Wacker noch einmal wissen. Sie wollen weiterhin die Mehrheit behalten, doch sie scheuen – anders als viele andere Familienunternehmen – nicht die Transparenz, die eine Börsennotierung verlangt.

Traditionell halten sich Familienunternehmen eher vom Aktienmarkt fern. Doch Experten erwarten, dass sich dies ändert. „Wir werden in den kommenden Monaten und Jahren noch viele Familienunternehmen sehen, die an die Börse gehen“, glaubt Wilhelm von Haller, Mitglied des deutschen Management-Committee der Deutschen Bank. Freilich beweist das Beispiel Wacker auch: Der Weg auf das Börsenparkett kann steinig sein – besonders für Familienunternehmen.

Davon weiß Thomas Hoffmann, Mitgründer, Großaktionär und Vorstand von Artec Technologies, ein Lied zu singen. Im Juli 2006 ging er mit seinem Unternehmen, einem Spezialisten unter anderem für IPTV (Fernsehen über das Internet) an die Börse. Und dabei gab es nicht nur Momente der Freude.

„Unser Vorhaben war sehr anstrengend, manchmal zu anstrengend“, erinnert er sich. „Wir sind ja ein sehr kleines Unternehmen an der Börse. Es gab Situationen während der heißen Phase des IPOs, in denen wir bis an die Grenzen belastet wurden. Das, was da auf uns zukam, hatten wir so nicht vorhergesehen.“

In den Augen von Norbert Winkeljohann, Vorstand der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC), ist das eine typische Situation. „Wenn eine Familiengesellschaft an die Börse geht, beginnt eine neue Welt, eine, die immer wieder unterschätzt wird.“ Dann sind Unternehmer nicht mehr unumschränkte Herrscher: Sie müssen mit neuen Anfeindungen leben lernen, wie Winkeljohann sagt.

Etwa auf der Hauptversammlung. „Man blickt in eine schwarze Röhre, weiß häufig nicht, wer das eigene Publikum ist, muss aber trotzdem Performance zeigen“, kennt von Haller von der Deutschen Bank die Empfindungen vieler Unternehmer bei ihrem ersten Aktionärstreffen. Zudem sei es unerlässlich, die Anforderungen auch bei der internen Firmenkultur umzusetzen. Von Haller empfiehlt, die Mitarbeiter in die Gesamtthematik Börsengang von Beginn an einzubeziehen.

Wer sich aufs Parkett wagt, darf auch die Kosten nicht unterschätzen. Experten halten eine gewisse Mindestgröße für notwendig, denn die Firmen müssen neue Strukturen aufbauen und Kapazitäten bereithalten: Man braucht eine eigene Investor-Relations-Abteilung und muss ausführliche Geschäftsberichte erstellen.

Das bindet Kapazitäten, was Folgen haben kann. „Der Börsengang hat sehr viel Zeit und Kraft gekostet. Das hat sich auf das tägliche Geschäft ausgewirkt. Wir konnten im letzen Jahr nicht alle Chancen voll ausnutzen. Das machte sich auch im Ergebnis bemerkbar und dafür wurden wir an der Börse abgestraft“, beschreibt Artec-Chef Hoffmann den drohenden Teufelskreis.


Von Haller empfiehlt, einen Börsengang und die Alternativen genau abzuwägen. Schließlich gibt es jenseits eines IPOs heute viele Möglichkeiten, die Finanzmärkte zu nutzen, nicht zuletzt durch Beteiligung von Finanzinvestoren. Doch hat der Gang aufs Parkett spezielle Vorteile: „Der IPO hat uns eine gewisse Bekanntheit verschafft, gerade mit Blick auf unsere Zukunftstechnologie IPTV. Das ist für uns ein großer Vorteil“, beschreibt Hoffmann.

Ein weiterer ist, jederzeit den Kapitalmarkt anzapfen zu können, um weiteres Wachstum zu finanzieren. Das ist auch für Wacker Construction ein Hauptmotiv, und diesen Vorteil unterstreichen Familienfirmen, die bereits länger an der Börse sind. Wie etwa die Drägerwerk AG: Der Spezialist für Medizintechnik will sich nun in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien wandeln – mit dem Ziel, weiterhin Kapital über die Börse zu bekommen, zugleich aber die Kontrolle durch die Familie zu sichern.

Von Haller bescheinigt Familienunternehmen auf dem Parkett sogar einen gewissen Vorteil. „Wir sehen, dass langfristiges Denken an der Börse eine Renaissance erlebt. Familienunternehmen bringen diese nachhaltige Perspektive häufig mit und können sie in der Regel glaubhaft dokumentieren“, sagt er.

Allerdings gilt: An die Börse gehen und dann zurücklehnen, funktioniert nicht. „Die Kurspflege ist eine zentrale Anforderung“, schreibt Winkeljohann potenziellen Börsenkandidaten ins Stammbuch. Dazu gehört, kontinuierlich Markt- und Wachstumsmöglichkeiten aufzeigen. Winkeljohann: „Das ist ein anstrengender Job, der Zeit kostet, die dann für das eigentliche Kerngeschäft fehlt.“



Familieneinfluss

Drägerwerk wird zur KGaA: Das Lübecker Familienunternehmen Dräger ist seit 1979 börsennotiert – gehandelt werden aber nur stimmrechtslose Vorzugsaktien. Alle Stammaktien sind in Familienhand. Bislang war Drägerwerk eine AG, nun plant das Unternehmen die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) – eine Rechtsform, die einige börsennotierte Familienunternehmen bereits haben.

Warum der Wechsel? Durch die Umwandlung will Dräger zwei Ziele erreichen: „Wir wollen den Charakter eines Familienunternehmens erhalten und den internationalen Kapitalmarkt besser nutzen können“, sagt Drägerwerk-Finanzvorstand Hans-Oskar Sulzer. In der Rechtsform der KGaA seien Kapitalerhöhungen möglich, ohne dass das Unternehmen der Gefahr einer feindlichen Übernahme ausgesetzt werde. Die Umwandlung soll den Familieneinfluss sichern.

Was ist eine KGaA? Familienunternehmen haben üblicherweise die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG), börsennotierte Firmen sind überwiegend Aktiengesellschaften. Die KGaA verbindet beide Welten:

* Sie ist eine Kapitalgesellschaft, die nicht von einem Vorstand, sondern von einer Komplementärgesellschaft geführt wird.

* Die Komplementäre sind persönlich haftende Gesellschafter. Sie verfügen über weit reichenden Einfluss, über Gestaltungsfreiheit und haben ein Vetorecht gegenüber Beschlüssen der Hauptversammlung. Auch hat der Aufsichtsrat einer KGaA weit weniger Befugnisse als der einer AG.

* Aus diesem Grund gelten KGaAs als sicher vor Übernahmen.

* Persönlich haftende Gesellschafter können natürliche Personen sein oder andere Gesellschaften: Dann liegt etwa die Rechtsform einer GmbH & Co KGaA vor..

„Für Mittelständler geeignet“: Bekannte KGaAs sind Henkel, Merck, als GmbH & Co KGaA firmiert etwa Claas. Dräger-Finanzchef Sulzer hält die KGaA für eine „gut geeignete Gesellschaftsform für Mittelständler, die am Kapitalmarkt aktiver werden wollen.“


„Börsengang fördert Corporate Governance“

Handelsblatt: Herr Wacker, mit Wacker Construction geht bald ein weiteres Familienunternehmen an die Börse. Viele Firmen in Familienbesitz lehnen einen solchen Schritt ab – eine falsche Scheu?

Ulrich Wacker: Die durch eine Börsennotierung notwendige Transparenz und Publizität gefällt vielen Familienunternehmen nicht. Andererseits ist aber in zunehmendem Umfang heutzutage Klarheit und Transparenz nach innen gegenüber den Mitarbeitern notwendig oder sogar unabdingbar. Insofern ist eine übertriebene Geheimniskrämerei für die Herausforderungen der Zukunft meiner Meinung nach wenig zielführend.

Was waren die Motive für Wacker, an die Börse zu gehen, aber dennoch die Mehrheit der Anteile bei der Familie zu belassen?

Für Wacker ist der seit mehr als 15 Jahren ins Auge gefasste, geplante Börsengang ein logischer Schritt im Unternehmenszyklus. Wir können so einerseits die Voraussetzungen verbessern, unsere internationale Wachstumsstrategie fortzusetzen, und andererseits die Kultur und den Charakter als Familienunternehmen beibehalten. Die Beibehaltung der Mehrheit in der Familie soll die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit des Unternehmens gewährleisten.

Worin sehen Sie den Vorteil eines Börsengangs für Familienunternehmen allgemein?

Der Vorteil des Börsengangs für Familienunternehmen liegt primär in der Professionalisierung der Corporate-Governance-Strukturen, die das Vertrauen in Personen langsam in Systemvertrauen transportieren müssen. Eine börsennotierte AG ist auch geschützt vor den Zufällen und Schicksalsschlägen, die es auf Familienaktionärsseite immer wieder gibt. Der Zugang zu Eigen- und Fremdkapital ist für börsennotierte AGs ebenfalls erleichtert.

Ist für ein kleineres Unternehmen der Aufwand nicht viel zu groß, den eine Börsennotierung mit sich bringt?

Der mit einer Notierung verbundene Aufwand ist selbstverständlich erheblich, vor allem die erstmalige Etablierung dieser Strukturen und Systeme. Die Anpassung an die notwendigen Vorgaben und Systeme hat aber auch Vorteile: die neu gelegten Strukturen verbessern nicht selten die Abläufe im Unternehmen in qualitativer oder zeitlicher Hinsicht.

Azul Real
24.04.2007, 12:51
LAS INMOBILIARIAS SE DESPLOMAN AL TEMERSE ESTALLIDO DE BURBUJA

MADRID 24 abril (Thomson Financial) -

Las principales inmobiliarias españolas están sufriendo fuertes pérdidas esta mañana en bolsa y arrastran al Ibex-35 casi un 3% por la posibilidad de que llegue a estallar la temida burbuja inmobiliaria, según agentes.

Pero las pérdidas no sólo se concentran el sector inmobiliario, sino que se han contagiado a otros ligados al mismo como el de construcción y el de banca, altamente expuesto al segmento hipotecario.
[B]
El detonante de estas ca

Azul Real
24.04.2007, 13:04
AKTIEN IM FOKUS: Spanische Immobilienwerte fallen; Druck auf deutsche Bauwerte

Die Titel spanischer Immobilien- und Bauwerte sind am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Acciona <ANA.SCM> <AJ3.BER> (Nachrichten) verloren gegen 12.15 Uhr 3,86 Prozent auf 165,85 Euro, Fadesa <FAD.SCM> rutschten um 10,83 Prozent auf 27,42 Euro ab und Sacyr-Vallehermoso <SYV.SCM> fielen um 8,37 Prozent auf 40,70 Euro. Der spanische Leitindex IBEX-35-Index <IB.SIX> gab um 2,11 Prozent auf 14.664,00 Zähler nach. Händler verwiesen auf die Schwierigkeiten des Immobilienunternehmens Astroc Mediterraneo <AST.SCM> als Auslöser.

"Bereits vor einigen Tagen gab es Spekulationen zu Bilanzierungsfehlern. Das hat die Aktie deutlich unter Druck gesetzt und nun rutscht sie weiter ab", sagte ein Händler. Zuletzt büßten die Titel 6,41 Prozent auf 16,49 Euro ein. Seit Mittwoch vergangener Woche rutschten die Titel um rund 63 Prozent ab. "Die ganze Branche wird in Spanien nach unten gezogen - gerade Hedge-Fonds verabschieden sich nun aus dem Papier", so der Börsianer. Für Spanien sei der Bausektor einer der wenigen attraktiven Wirtschaftszweige, daher seien die Auswirkungen dementsprechend hoch. Experten befürchten zudem seit einiger zeit , dass der starke Bauboom in Spanien eine Preisblase erzeugt.

Zudem verwiesen Marktteilnehmern auf einen Analystenkommentar, demzufolge eine neue Gesetzgebung in der spanischen Region Valencia die Förderung der Bauentwicklung deutlich restriktiver gestalten soll. Da Astroc stark auf Valencia ausgerichtet sei, werde das Unternehmen dadurch besonders betroffen. Der gesamte Sektor sei zudem durch Aussagen von EIFFAGE-Chef Jean-François Roverato unter Druck geraten.

Der Aufsichtsrat hatte am Vorabend einstimmig das Übernahmeangebot des spanischen Konkurrenten Sacyr Vallehermoso abgelehnt. Die Beteiligungen von Sacyr Vallehermoso auf dem spanischen Immobilienmarkt seien sehr riskant und die Bewertung könne bald gesenkt werden, so ein Teil der Argumentation.

Es könne gut sein, dass diese Panik auf die deutschen Immobilien- und Bauwerte übergreife und daher beispielsweise HOCHTIEF <HOT.ETR> sehr schwach sind, hieß es am Markt weiter. "Zusätzlich ist einer der neuen Großaktionäre von HOCHTIEF - Actividades de Construcciones y Servicios (ACS) <ACS.SCM> <OCI.FSE> - aus Spanien". Die Titel fielen zuletzt um 4,61 Prozent auf 77,40 Euro./dr/sc


AXC0134 2007-04-24/12:21