Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Research Immobilien Info-Thread ab 08.2006
Azul Real
05.03.2007, 23:24
Fenrer Börse München
http://www.boerse-muenchen.de/handel/REITs/
Desgleichen ein eigenständiger Menüpunkt zur neuen Assetklasse REITŽs auf der Homepage der Deutschen Börse.
http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/listing/22_REITs
Desgleichen gibt es bereits seit längerem eine REIT`S in Deutschland- Page
Sehr interessant m.E.
http://reits-in-deutschland.de/index.php?id=26&L=0
Auf der Internetpräsenz der Börse Stuttgart bzw. Euwax wird nunmehr ein sehr ausführliches Register/ Menü zum Thema Reits geführt.
Siehe Startseite oben links Button "Aktie Reits"
http://www.boerse-stuttgart.de/
Es lohnt sich allein schon wegen der Aufstellung internationaler börsennotierter Reits-Gesellschaften, einschließlich der aktuellen Notierungen.
Ferner gibt es dort auch eine Übersicht Anlagezertifikate auf REITs
Azul Real
06.03.2007, 14:59
Was für ein Dregg
von 0,05 auf 17 Cent hochgezockt .
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=3m&ct=jc&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189349
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1w&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189532
Was ist eigentlich aus der Meldung vom letzten Jahr geworden??
Immer noch ein schwebendes Verfahren??
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der insolvente Hamburger Immobilienkonzern Agiv Real Estate fordert von der Frankfurter ING Bank Deutschland AG 197,2 Millionen Euro. Eine entsprechende Klage will der Insolvenzverwalter der Agiv, Reinhard Titz, demnächst einreichen. Das bestätigte er dem " Handelsblatt" (Donnerstag). Er hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht bereits beantragt, den Gerichtsstand der Auseinandersetzung festzulegen.
Der Insolvenzverwalter macht die ING Bank Deutschland AG für Aktienrechtsverstöße ihrer ehemaligen Frankfurter Tochter BHF-Bank verantwortlich. Er wirft der BHF-Bank vor, dass sie maßgeblich eine unerlaubte Einlagenrückgewähr unterstützt hat. So hatte die BHF-Bank im Mai 2001 die Mehrheit des Frankfurter Maschinenbaukonzerns Agiv an die Hamburger Immobiliengruppe HBAG verkauft.
Da der Immobilienfirma das Geld für die Übernahme fehlte, nahm sie ein Darlehen auf. Den Kredit refinanzierte sie aus vorhandenen Barmitteln der Agiv von mehr als 600 Millionen Euro. Dieses Geld hatte die Gesellschaft durch Verkäufe von Firmenbeteiligungen angehäuft.
" Diese Art der Kaufpreisfinanzierung war aktienrechtlich so nicht zulässig" , betont der Insolvenzverwalter. Er stützt sich bei seiner Einschätzung auf ein Gutachten von Professor Hartwig Henze, ehemals zuständiger Richter am Bundesgerichtshof (BGH) für Aktienrecht. Die Gläubigerversammlung der Agiv hat am 23. Dezember zugestimmt, die ING Bank zu verklagen.
Die Agiv-Gruppe geriet 2004 wegen Mietgarantien sowie millionenschweren Wertberichtigungen auf Aktienbestände des zusammengebrochenen US-Telekomriesens Worldcom in Bedrängnis und musste später Insolvenz anmelden.
Der Vorstand der ING Bank Deutschland AG lehnte einen Kommentar ab, da ihm die Klage nicht vorliege. Eine Sprecherin der BHF-Bank wollte sich nicht äußern./zb
Azul Real
06.03.2007, 15:15
DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10
Der Albtraum vom eigenen Haus
Viele Hypotheken in den USA erweisen sich als zu riskant. Banken zittern und mit ihnen die Finanzmärkte.
Von Heike Buchter
Es war ein großer Tag für Howard Charles, jener Donnerstag vor zwei Wochen Charles wurde Hausbesitzer. Um ein Reihenhaus in Brooklyn, New York, zu finanzieren, nahm der 36-jährige Vater dreier Kinder einen zweiten Job an und eine Hypothek in Höhe von 428.000 Dollar auf. Die gröbsten Renovierungen an dem Jahrhundertwendebau, die er selbst macht, will er in zwei Monaten abgeschlossen haben. Für das Abzahlen der Hypothek hat er 30 Jahre. »Da werde ich hoffentlich gerade pensioniert.« Bis dahin wird seine Hypothek durch unzählige Gläubigerhände gehen, um am Ende im Portfolio einer Pensionskasse, eines Investmentfonds oder einer deutschen Versicherung zu liegen.
Ohne es zu wissen, ist Charles Teil eines Geschäfts mit amerikanischen Hypotheken geworden, in dem Tausende Milliarden Dollar stecken. Allein in den vergangenen zwei Jahren haben Kreditinstitute in den USA nach Branchenhochrechnungen 3.200 Milliarden Dollar an neuen Baudarlehen ausgereicht ein neuer Rekord. Insgesamt belaufen sich die ausstehenden Hypotheken auf 8.200 Milliarden Dollar. Das ist etwa doppelt so viel wie noch vor fünf Jahren.
Ein großer Teil dieser Hypotheken wird nun von Investmentbanken aufgekauft und gebündelt. Solche Bündel dienen als Sicherheit für neu geschaffene Wertpapiere, die sich wie Unternehmensanleihen oder Staatspapiere an den Finanzmärkten verkaufen lassen. Und weil sie kräftig Rendite versprachen, haben Pensionskassen und Hedgefonds diese Hypothekenpapiere bisher gern genommen. So ist ein komplexes internationales Geflecht aus Kreditinstituten, Investmentbanken, Brokern, Hedgefonds und Pensionskassen entstanden, das inzwischen Hausbesitzer in Iowa und Kalifornien mit Ruheständlern, Versicherten und Anlegern in Europa und Asien verbindet.
Doch jetzt zeigen sich erste große Löcher in diesem fein gesponnenen Gewebe:
Weil sich der US-Immobilienmarkt abkühlt und die Zinsen steigen, fallen mehr Baudarlehen aus als erwartet. Betroffen sind besonders Kreditnehmer mit schwacher Bonität das so genannte Subprime Lending. Schon rutschen kleinere US-Kreditinstitute reihenweise in die Pleite. Aber auch Große erwischt es:
Dem britischen Finanzkonzern HSBC verhagelte die Krise seine Bilanz, woraufhin die gesamte US-Chefetage Ende vergangener Woche gehen musste. Die Bank selbst verkündete die erste Gewinnwarnung ihrer Geschichte.
Die Wall Street fürchtet sich jetzt vor einem Dominoeffekt, der auch andere Märkte und die Konjunktur erfassen könnte. »Wenn es eine Sollbruchstelle im weltweiten Finanzsystem gibt, dann verläuft sie durch den US-Immobilienmarkt und den privaten Hypothekenmarkt«, stellen Mark Zandi und Juan Manuel Licari fest, die zu Economy.com gehören, einer Forschungseinheit der internationalen Ratingagentur Moodys.
Immer kreativer wurden die Kredite
Angefangen hatte alles mit guten Absichten. Nach dem Platzen der Internetblase und den Anschlägen des 11. September 2001 ließ der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan die Zinsen auf ein historisch niedriges Niveau sinken, um die Wirtschaft mit billigem Geld anzukurbeln. Die Amerikaner nach dem Börseneinbruch aktienscheu verlegten sich auf Immobilien. Sie bauten und kauften, vor allem aber lösten sie bestehende Hypotheken ab, um zu den verlockend niedrigen Zinsraten höhere Kredite aufzunehmen.
Die starke Nachfrage trieb die Preise für Wohnungen und Eigenheime immer weiter an und ermöglichte immer höhere Hypotheken. Das frische Geld floss in Möbel, Kreuzfahrten, Autos oder diente zum Abzahlen von Kreditkartenschulden. Greenspans Rechnung ging auf: Milliarden Dollar wurden von den Konsumenten auf diese Weise in die Wirtschaft gepumpt und die USA von einer tiefen Krise verschont.
Derweil verlangten Investoren wie gewohnt nach renditestarken Anlageobjekten, und bald fanden die Produktentwickler von der Wall Street eine lukrative Lösung: Investmentbanken wie Merrill Lynch, JP Morgan Chase oder die Deutsche Bank kauften den regionalen Banken und kleineren Hypothekeninstituten Darlehen ab, fassten sie zusammen und machten daraus Wertpapiere wie Anleihen oder Zertifikate.
Sie heißen typischerweise MBS, Mortgage Backed Securities, oder CDOs, Collateralized Debt Obligations (siehe Glossar). Die Banker landeten damit echte Bestseller: 2005 wurden laut dem US-Bankensicherungsfonds FDIC zwei Drittel aller neuen Hypotheken auf diese Weise weiterverkauft und verbrieft. Mehr als ein Fünftel der weltweit ausstehenden festverzinslichen Wertpapiere hängen heute direkt oder indirekt mit US-Immobilien zusammen.
Um für Nachschub zu sorgen, wurden die Hypothekenanbieter immer kreativer. Zum einen begannen sie, die Kreditbedingungen zu lockern. »Häuser wurden am Computer geschätzt ohne Besichtigung«, erzählt ein Insider. Neu entwickelt wurde auch eine besonders riskante Hypothekenvariante, bei der die Angaben der Schuldner in puncto Einkommen und Arbeitsplatz ohne jegliche Überprüfung als Grundlage für das Darlehen dienen.
Damit nicht genug, erfanden die Hypothekendesigner so genannte »Exoten«. Bei einer beliebten Spielart zahlt der Kreditnehmer zunächst einen Zins unter Marktniveau. Nach zwei oder drei Jahren wird der Zins auf herrschende Marktraten angehoben der Kreditnehmer muss dann nicht nur den geliehenen Betrag zurückzahlen und finanzieren, sondern auch die in den Jahren zuvor aufgelaufene Differenz zu den eigentlichen Kreditkosten.
Diese Hypotheken mit variablem Zinssatz werden in der Branche auch »explodierende ARMs« (Adjustable Rate Mortgage) genannt. »Diese Produkte sind so komplex, dass es selbst für Finanzfachleute schwierig ist durchzusteigen«, sagt Kathleen Keest, Koautorin einer Studie des Center for Responsible Lending, einer Verbraucherschutzorganisation. Viele Kreditnehmer schauten bei dieser Variante nur auf die anfängliche, bezahlbare Monatsrate. Nur so konnten sie den Traum vom Eigenheim realisieren und spekulierten auf weiter steigende Immobilienpreise. Dann wären sie durch den höheren Wert ihres Eigentums in der Lage, die ARM-Hypothek durch ein Darlehen mit festem Zinssatz abzulösen.
Ein anderes begehrtes Modell war der »Piggyback«-Kredit: Über diese »Rucksackdarlehen« nehmen Hauskäufer, die die übliche Anzahlung von zehn bis zwanzig Prozent nicht leisten können, eine zweite Hypothek auf, um genug »Eigenkapital« aufbringen zu können. Sie erhielten so ein Eigenheim, ohne einen Dollar angespart zu haben.
Jetzt wollen weder Banken noch Hedgefonds die Ausfälle tragen
Was Branchenbeobachter nervös macht: Die »Exoten« betrugen im vergangenen Jahr 47 Prozent aller ausgereichten Darlehen. Und sie wurden vor allem Kreditnehmern mit schwacher Bonität gewährt. Nun platzen die erst vor Monaten ausgereichten Kredite in einer unerwarteten Häufigkeit. :shock:
Offenbar geht im sich verschlechternden Umfeld die Rechnung vieler Hausbesitzer nicht mehr auf. »Besonders beim Jahrgang 2006 sehen wir frühere und häufigere Ausfälle als in den vergangenen Jahren«, berichten Analysten der Bank UBS.
Von noch dramatischeren Zahlen geht das Center for Responsible Lending aus. Rund zwanzig Prozent der riskanten Hypotheken wird demnach mit dem Verlust der Immobilie enden. Bis Ende des Jahres, so die Studie der Verbraucherschützer, werden 2,2 Millionen US-Haushalte mit schwacher Bonität ihr Haus zwangsversteigern müssen oder mit einer Hypothek belastet sein, die sie in den kommenden Jahren nicht mehr bedienen können. Das wird die gescheiterten Hausbesitzer bis zu 164 Milliarden Dollar kosten. »Von den sozialen Folgen abgesehen, wird sich das besonders in strukturschwachen Gebieten belastend auf die gesamte Wirtschaft auswirken«, sagt Verbraucherrechtlerin Keest.
Noch vor zehn Jahren musste der größte Teil der Darlehen in den Büchern der vielen kleinen Kreditinstitute stehen bleiben und mit entsprechenden Reserven unterlegt werden bis der Schuldner alle Raten abgestottert hatte. Vor allem die Verbriefung durch die Wall Street erlaubte den Anbietern, das Geschäft mit den riskanteren Hypotheken immer schwunghafter zu betreiben. Dabei waren riskante Hypotheken für Aufkäufer und Anleger in den vergangenen Jahren besonders beliebt, weil es entsprechend dem höheren Risiko höhere Zinsen bot. Das Problem ist jetzt: Mit den Ausfällen wollen die Investmentbanken nichts zu tun haben. Sie versuchen derzeit, möglichst viele der faulen Hypotheken an die ursprünglichen Kreditanbieter zurückzugeben ein Recht, das ihnen das Kleingedruckte einräumt.
Im Dezember zwang Merrill Lynch das Institut ResMae, Hypotheken in Höhe von 308 Millionen Dollar zurückzukaufen, die zu spät oder gar nicht bedient wurden. Der kalifornische Hypothekenspezialist meldete daraufhin Konkurs an.
Doch damit ist Merrill Lynch das Problem noch lange nicht los. Allein im Jahr 2006 hatte die Bank 3,5 Milliarden Dollar an Krediten mit schwacher Bonität von ResMae übernommen. Die Großbank HSBC hat derweil mehrere seiner Kreditzulieferer auf die Rücknahme fauler Kredite verklagt. Ein Branchenveteran, der eine Internetseite mit einem »Implode-O-Meter«, einem »Implosionsmesser« der Branche, eingerichtet hat, zählt 23 Institute, die allein seit Dezember existenzbedrohende Verluste meldeten, zum Verkauf stehen oder den Betrieb eingestellt haben.
Beunruhigt durchstöbern jetzt auch Investoren etwa Pensionsfonds und Hedgefonds ihre Portfolios. »Ein Qualitätsverlust bei den Hypothekenpapieren könnte sich als Zeitbombe erweisen und zu einem Hedgefonds-Debakel führen«, warnt Christopher Whalen, Analyst und Gründer von Institutional Risk Analytics.
Hedgefonds können größere Ausfälle mangels Reserven kaum auffangen. Die Schockwellen könnten so auch die Banken erreichen, die diesen Fonds nicht nur die Papiere verkaufen, sondern auch das Geld für ihre Spekulationen leihen. Gern verweist die Wall Street darauf, dass die Weitergabe des Risikos an verschiedene Marktteilnehmer die Märkte sicherer mache. »Aber das Risiko ist nicht weg, es ist nur verteilt«, sagt Joseph Mason. Der Finanzprofessor der Drexel University legte jüngst als Koautor eine Studie mit alarmierendem Fazit vor: Die neuen Kreditprodukte und die immer komplexeren Beziehungen der Akteure haben den Hypothekenmarkt unberechenbar wie nie zuvor gemacht. »Es ist wie ein Spiel, bei dem sich die Teilnehmer im Dunkeln heiße Kartoffeln zuwerfen wir wissen erst, wer sie hält, wenn das Licht angeht.«
Azul Real
06.03.2007, 15:16
Wertpapiere auf Immobilien
Wo versteckt sich das Risiko?
Verbriefung heißt der Prozess, bei dem Vermögenswerte refinanziert werden, in dem neue Wertpapiere ausgegeben werden. Dabei kauft und bündelt etwa eine Investmentbank Darlehen, Anleihen oder andere Anlagewerte, die einen steten Geldfluss erzeugen. Refinanziert wird der Kauf durch die Ausgabe von Anleihen an Investoren. Als Sicherheit dienen die gebündelten Vermögenswerte. Meist werden die Bündel je nach ihrem Ausfallrisiko in Tranchen eingeteilt. Der Geldstrom wird entsprechend auf die Investoren verteilt. Anleger, die die riskanteste Tranche nehmen, erhalten zum Ausgleich einen Aufschlag. Die Verbriefung hat seit Mitte der neunziger Jahre deutlich zugenommen und ist heute bei einer Vielzahl von Vermögenswerten üblich.
Mortgage Backed Securities (MBS) sind Wertpapiere, bei denen gebündelte Hypotheken als Sicherheit dienen. Sie sind vor allem in den USA stark verbreitet. Investmentbanken kaufen Hypotheken und refinanzieren dies durch die Ausgabe von Anleihen. Dabei erhält der Investor, der die MBS-Anleihen hält, die Zahlungen der ursprünglichen Kreditnehmer auf monatlicher Basis weitergereicht. Die Investmentbanken profitieren dabei unter anderem von der Zinsdifferenz zwischen der Hypothek und den Anleihen. Nach Schätzungen von Experten erwirtschaften die Banken der Wall Street bis zu 15 Prozent ihrer Erträge im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren direkt oder indirekt mit Hypotheken. Die Baudarlehen werden so zu handelbaren Vermögenswerten, während sie früher auf Jahrzehnte hinaus in den Büchern der ausreichenden Bank blieben.
Collateralized Debt Obligations, kurz CDOs genannt, sind ein weiteres Finanzinstrument, um vom Boom des USImmobilienmarkt zu profitieren. Dafür gründen Vermögensverwalter das kann eine Bank sein oder auch ein Hedgefonds zunächst einen CDO-Fonds. Dann sammeln sie bei Anlegern Geld ein. Meist von Pensionskassen, Versicherern und Stiftungen. Dieses Geld wird letztlich in Hypothekenpapiere investiert, meist in MBS. 81 Prozent der 249 Milliarden Dollar schweren CDO-Pools steckten 2005 in Hypotheken auf Wohneigentum. Um eine attraktive Rendite zu erhalten, investierten die CDOs in den vergangenen Jahren oft in die riskantesten Hypotheken. Besonders populär war das zuletzt bei Anlegern in Europa und Asien. Weil es gängig ist, dass CDOs in andere CDOs investieren, fürchten Marktbeobachter um die Transparenz. Alan Greenspan, der ehemalige US-Notenbankchef, warnte, dass es selbst erfahrenen Investoren schwerfalle, das Risiko zu erfassen. hbu
DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10
Azul Real
06.03.2007, 17:08
26.02.2007 19:08
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)
DESIGN Bau AG: Teilverkauf in Hamburg-Winterhude
DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) / Sonstiges
26.02.2007
Veröffentlichung einer Corporate-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
DESIGN Bau AG: Teilverkauf in Hamburg-Winterhude
Kiel, 26. Februar 2007 - Die DESIGN Bau BV Hamburg GmbH & Co KG, an der die DESIGN Bau AG und die Bau-Verein zu Hamburg AG zu gleichen Teilen beteiligt sind, hat heute den Verkauf von Teilen des Areals in Hamburg-Winterhude notariell beurkunden lassen. Auf den verkauften Flächen sieht der jetzige Bebauungsplan die Errichtung von etwa 28.500 qm Wohnfläche vor. Käufer ist die Hamburger Bau-Verein Eigenheim-Immobilien GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bau-Verein zu Hamburg AG. Das Volumen der heutigen Transaktion liegt mit rund 20,5 Mio. Euro deutlich über den entsprechenden anteiligen Anschaffungskosten und den mit den Flächen verbundenen Erschließungsaufwendungen. Die Erwerberin plant, dort zeitnah mit dem Bau von über 340 Wohneinheiten, die größtenteils für den eigenen Bestand vorgesehen sind, zu beginnen. Gleichzeitig erhält die DESIGN Bau AG für die kommenden zwei Jahre die Option, bezüglich Qualität, Größe und Bebaubarkeit vergleichbare Flächen aus der Objektgesellschaft zu identischen Faktorpreisen herauszukaufen. Unberührt hiervon verbleiben Grundstücksanteile, auf denen weitere 12.000 qm Wohnfläche sowie 14.000 qm Gewerbe- und Einzelhandelsflächen errichtet werden können, vorerst im Eigentum der DESIGN Bau BV GmbH & Co KG.
Für den weiteren erfolgreichen Abverkauf in Winterhude zeigt sich DESIGN Bau zuversichtlich. \'Zurzeit erleben wir für unser operatives Geschäft und für Winterhude im Speziellen eine spürbare Nachfrage seitens institutioneller Investoren. Deshalb sind mittelfristig auch größere Blocktransaktionen durchaus möglich\', so Werner Mattner, Vorstandsvorsitzender der DESIGN Bau AG.
Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, \'macht\' Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 10 Baugebieten mit 2.000 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 430.000 qm, was ca. 1.100 Grundstücken entspricht.
Kontakt: DESIGN Bau AG Felix Krekel Tel.: 0431/666710 Fax: 0431/66671299 E-Mail: ir@designbau-ag.de
Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211/301260 Fax: 0211/30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de
DGAP 26.02.2007 -------------------------------------------------------------------- -------
Sprache: Deutsch Emittent: DESIGN Bau AG Hamburger Chaussee 339 24113 Kiel Deutschland Telefon: 0431/666710 Fax: 0431/66671-299 E-mail: kiel@designbau-ag.de WWW: www.designbau-ag.de ISIN: DE0006208333 WKN: 620833 Indizes: Börsen: Open Market (Entry Standard) in Frankfurt
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
Azul Real
06.03.2007, 17:16
11.12.2006 20:11
Bau-Verein zu Hamburg akquiriert Projekt in Hamburg
Die Bau-Verein zu Hamburg AG (Nachrichten/Aktienkurs) und die Design Bau AG haben über eine gemeinsame Objektgesellschaft ein direkt am Stadtpark in Winterhude gelegenes Grundstück erworben. Der Bau-Verein und die Design Bau wollen das Projekt "Wohnen und Arbeiten am Stadtpark" gemeinsam realisieren, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Es umfasse die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 qm sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 qm.
Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert werde soll, sei ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 170 Millionen Euro vorgesehen.
--------------------------------------------------
11.12.2006 17:32
DGAP-Adhoc: Bau-Verein zu Hamburg AG (deutsch)
Bau-Verein zu Hamburg (Nachrichten/Aktienkurs) akquiriert Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' in Hamburg
Bau-Verein zu Hamburg AG / Sonstiges
11.12.2006
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
Ad hoc Mitteilung nach § 15 WphG
Kooperation zwischen der
Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft, Hamburg und der DESIGN Bau AG, Kiel zur Realisierung des Projekts
'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' in Hamburg-Winterhude
Die Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft, Hamburg (Bau-Verein) und die DESIGN Bau AG, Kiel (DESIGN Bau) haben am heutigen Tage über eine gemeinsame Objektgesellschaft ein direkt am Stadtpark in Winterhude gelegenes Grundstück erworben. Das Grundstück, für das die DESIGN Bau in einem Bieterverfahren den Zuschlag erhalten hatte, wurde zuvor von der DESIGN Bau von der aurelis Real Estate GmbH & Co KG erworben. Der Bau-Verein und die DESIGN Bau werden das Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' gemeinsam realisieren, es umfasst die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 m² sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 m².
Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert wird, ist ein Investitionsvolumen in Höhe von rund EUR 170 Millionen vorgesehen.
Bau-Verein zu Hamburg
Aktien-Gesellschaft
Hamburg, den 11. Dezember 2006
--------------------------------------------------------------------------
11.12.2006 17:02
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)
DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) schließt Kooperation mit der Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft
DESIGN Bau AG / Kooperation
11.12.2006
Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
- DESIGN Bau AG schließt Kooperation mit der Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft - Gemeinsame Realisierung des Projekts Hamburg-Winterhude
Kiel, 11. Dezember 2006 - Die DESIGN Bau AG, ein Full-Service-Anbieter von attraktiven Eigenheimen, hat nach Gremienzustimmung der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG von dieser ein in exklusiver Hamburger Lage gelegenes Areal zu einem Kaufpreis von ca. 28,9 Mio. Euro erworben. Der im Vergleich zu dem im Oktober 2006 gewonnenen Bieterverfahren um rund 2 Mio. Euro niedrigere Kaufpreis erklärt sich aus der Tatsache, dass mit dem Grundstückankauf keine Optionen auf weitere Flächen in Frankfurt am Main und Konstanz erworben wurden.
Die DESIGN Bau AG hat das genannte Grundstück nach dem Erwerb an die Objektgesellschaft DESIGN Bau BV Hamburg GmbH & Co. KG weiterveräußert, an der die DESIGN Bau AG und die Bau-Verein zu Hamburg Aktien-Gesellschaft als Partner zu gleichen Teilen beteiligt sind. Der Bau-Verein und die DESIGN Bau werden das Projekt 'Wohnen und Arbeiten am Stadtpark' gemeinsam realisieren. 'Der Bau-Verein mit seiner langjährigen Erfahrung im innerstädtischen Geschosswohnungsbau und die DESIGN Bau mit ihrer hohen Kompetenz in der Akquisition und Entwicklung von aussichtsreichen Flächen ergänzen sich in idealer Weise zur erfolgreichen Umsetzung dieses exklusiven Projektes', so Werner Mattner, Vorstandsvorsitzender der DESIGN Bau AG. Das Projekt umfasst die Entwicklung und Errichtung von voraussichtlich 750 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 70.000 qm sowie Gewerbeeinheiten und Einzelhandelsflächen mit einer Nutzfläche von rund 14.000 qm. Für die auf mindestens drei Jahre veranschlagte Gesamtmaßnahme, die in verschiedenen Bauabschnitten realisiert wird, ist ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 170 Mio. Euro vorgesehen.
Die Weiterveräußerung des Grundstückareals an die Objektgesellschaft führt bei der DESIGN Bau AG zu einer entsprechenden anteiligen Umsatzrealisierung und zu einem positiven Ergebnisbeitrag, der angefallene Projektkosten kompensiert.
Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, 'macht' Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 13 Baugebieten mit 1.900 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 436.000 qm, was ca. 1.200 Grundstücken entspricht.
Kontakt: Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211 / 301260 Fax: 0211 / 30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de
DGAP 11.12.2006 -----------------------------
--------------------------------------------------------------------------------------
10.10.2006 15:44
DGAP-News: DESIGN Bau AG (deutsch)
DESIGN Bau AG (Nachrichten/Aktienkurs) setzt sich im Bieterverfahren für exklusives Areal in Hamburg-Winterhude durch
DESIGN Bau AG / Sonstiges
10.10.2006
Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
Die DESIGN Bau AG, Kiel, setzt sich im Bieterverfahren für exklusives Areal in Hamburg-Winterhude durch
Die DESIGN Bau AG, Kiel, hat sich in dem Bieterverfahren für ein in absolut exklusiver Hamburger Lage (Stadtteil Winterhude/unmittelbare Nähe zum Stadtpark) belegenes und ca. 80.000 qm großes Areal durchgesetzt. Das Grundstück gehört der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn. Der Preis beläuft sich auf knapp 31 Millionen Euro.
Auf dem Areal sollen ca. 70.000 qm Wohnfläche und weitere 14.000 qm Gewerbefläche entstehen. Mit dem beabsichtigten Erwerb erlangt die DESIGN Bau AG zusätzlich zwei Optionen zum Ankauf weiterer Flächen in zentralen Lagen in Frankfurt am Main und Konstanz/Bodensee. In Frankfurt könnten ca. 36.000 qm Wohnfläche erstellt werden. Für Konstanz liegt der entsprechende Wert bei etwa 18.000 qm. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn, und der DESIGN Bau AG, Kiel, dem Kaufvertrag zustimmen. Mit dem Erwerb des Baugrundstücks in Hamburg-Winterhude wird die DESIGN Bau AG ihr Produktportfolio um die Erstellung und Vermarktung von Eigentumswohnungen in selektiven Großstadtlagen erweitern.
Über die DESIGN Bau AG Die DESIGN Bau AG, gegründet im Jahr 1988, 'macht" Hausbesitzer. Vorwiegend jungen Familien wird in Speckgürteln deutscher Großstädte wie Berlin, Schwerin, Lübeck oder Hamburg eine Komplettlösung angeboten. Die DESIGN Bau AG kauft und entwickelt Grundstücke, bietet passgenaue modulare Hauskonzepte an und vermittelt über externe Partner eine individuelle Finanzierungslösung. Das Unternehmen begleitet den Bauherrn vom Grundstücksankauf bis zur Schlüsselübergabe als Full-Service-Anbieter. Entwickelt hat sich ein nachweisbar skalierbares Geschäftsmodell mit einem Track-Record aus 13 Baugebieten mit 1.900 Einheiten (Grundstück oder Ausbauhaus). Aktuell beträgt der vertraglich gesicherte Flächenbestand der Gesellschaft rund 442.000 qm., was ca. 1.200 Grundstücken entspricht.
Kontakt: Haubrok Investor Relations GmbH Linh Chung Tel.: 0211 / 301260 Fax: 0211 / 30126172 E-Mail: L.Chung@haubrok.de
DGAP 10.10.2006 -------------------------------------------------------------------- -------
Azul Real
06.03.2007, 17:38
..... aus der SpamBlase entweicht die heisse Luft :shock:
AGIV Real Estate ..
nicht überall wo Real Estate drauf steht, ist auch noch Real Estate drin :roll:
TH 0,173 akt. 0,124 +26,531%
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=AGV.FSE&lColors=0x000000&sSym=AGV.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=AGV.FSE&lColors=0x000000&sSym=AGV.FSE&hcmask=[/QUOTE]
Was für ein Dregg
von 0,05 auf 17 Cent hochgezockt .
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=3m&ct=jc&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189349
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=415&market_id=2&spid=popup&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1w&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1173225600&1173189532
Was ist eigentlich aus der Meldung vom letzten Jahr geworden??
Immer noch ein schwebendes Verfahren??
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der insolvente Hamburger Immobilienkonzern Agiv Real Estate fordert von der Frankfurter ING Bank Deutschland AG 197,2 Millionen Euro. Eine entsprechende Klage will der Insolvenzverwalter der Agiv, Reinhard Titz, demnächst einreichen. Das bestätigte er dem " Handelsblatt" (Donnerstag). Er hat beim Hanseatischen Oberlandesgericht bereits beantragt, den Gerichtsstand der Auseinandersetzung festzulegen.
Der Insolvenzverwalter macht die ING Bank Deutschland AG für Aktienrechtsverstöße ihrer ehemaligen Frankfurter Tochter BHF-Bank verantwortlich. Er wirft der BHF-Bank vor, dass sie maßgeblich eine unerlaubte Einlagenrückgewähr unterstützt hat. So hatte die BHF-Bank im Mai 2001 die Mehrheit des Frankfurter Maschinenbaukonzerns Agiv an die Hamburger Immobiliengruppe HBAG verkauft.
Da der Immobilienfirma das Geld für die Übernahme fehlte, nahm sie ein Darlehen auf. Den Kredit refinanzierte sie aus vorhandenen Barmitteln der Agiv von mehr als 600 Millionen Euro. Dieses Geld hatte die Gesellschaft durch Verkäufe von Firmenbeteiligungen angehäuft.
" Diese Art der Kaufpreisfinanzierung war aktienrechtlich so nicht zulässig" , betont der Insolvenzverwalter. Er stützt sich bei seiner Einschätzung auf ein Gutachten von Professor Hartwig Henze, ehemals zuständiger Richter am Bundesgerichtshof (BGH) für Aktienrecht. Die Gläubigerversammlung der Agiv hat am 23. Dezember zugestimmt, die ING Bank zu verklagen.
Die Agiv-Gruppe geriet 2004 wegen Mietgarantien sowie millionenschweren Wertberichtigungen auf Aktienbestände des zusammengebrochenen US-Telekomriesens Worldcom in Bedrängnis und musste später Insolvenz anmelden.
Der Vorstand der ING Bank Deutschland AG lehnte einen Kommentar ab, da ihm die Klage nicht vorliege. Eine Sprecherin der BHF-Bank wollte sich nicht äußern./zb
Azul Real
07.03.2007, 15:09
8-)
Bauer zwischenzeitlich wieder über 40,00 Euro
akt. 40,50 + 7,71% TH 41,35 :shock:
Bauer AG
letzte Woche noch deutlich über 40 mit ATH bei 46,41
heute TT 34,34 akt. 36,01 - 3,97%
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
Azul Real
07.03.2007, 15:10
*BILFINGER BERGER +5,15% AUF 63,50 EUR - GERÜCHT: INTERESSE VON BALFOUR BEATTY
-----------------------
dpa-AFX Broker - die Trader News im dpa-AFX ProFeed
-----------------------
BILFINGER BERGER AG|GBF||590900|DE0005909006|
KEYWORDS: 1N|STD STB STW BRO|GER|CON|
2007-03-07 13:35:06
Azul Real
09.03.2007, 08:12
Laut Börse Online vom 08.03.2007:
SPEKULATION AUF MEGA-FUSION MIT TERRA FIRMA
Ein Gerücht wühlt die Imobilienbranche auf:
Die beiden größten privaten Wohnungsbesitzer in Deutschland
- die Deutsche Annington und Gagfah GFJ-
wollen sich zusammenschließen.
Annington-Eigentümer "Terra Firma" soll die treibende Kraft hinter den Gesprächen sein.
Die britische Beteiligungsgesellschaft sucht nach einem Weg,
die Tochter zügig und mit Gewinn abzustoßen.
Der eigentlich angepeilte Börsengang kam bei Investoren nicht gut an,
weil wegen des geringen Eigenkapitals auf Jahre hinaus keine Dividende gezahlt worden wäre.
Skeptisch bewerten Großanleger wohl auch die Chance auf Kurssteigerungen,
haben sie doch mit der Gagfah-Aktie, die Mitte Oktober 2006 zu 19 Euro an die Börse gekommen ist, bisher kaum etwas verdient.
Eine Fusion mit Gagfah zum größten Wohnungskonzern Europas wäre daher der bessere Ausstieg für Terra Firma.
Gagfah würde durch den Deal zum DAX-Kandidaten.
Das könnte den Kursverfall der Aktie stoppen.:lol:
----------------------------------------------------------------------------
Medienberichten zufolge erwägt der Immobilienkonzern Gagfah die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Annington. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel wollen die Essener die Deutsche Anninton vom Finanzinvestor Terra Firma übernehmen. Terra-Firma-Chef Guy Hands habe sogar von einer “Traumlösung für beide Unternehmen” gesprochen. Es gebe jedoch noch keine konkreten Verhandlungen.
Allerdings habe ein Terra-Firma-Mitarbeiter wegen eines Kaufangebots bereits Kontakt zur Beteiligungsgesellschaft Fortress aufgenommen, die derzeit Mehrheitsaktionär von Gagfah ist.
Die Deutsche Annington ist aus der ehemaligen E.on-Immobiliensparte Viterra hervorgegangen.
Quellen: BörseGo, FINANCE
GFJ
Azul Real
10.03.2007, 14:34
HANDELSBLATT, Samstag, 10. März 2007, 13:00 Uhr
Erste Projekte in Rumänien und Kroatien
Shopping-Boom in Osteuropa
Von Miriam M. Beul
Einkaufen heißt nicht einfach Konsumieren. Einkaufen ist eine kulturelle Tätigkeit. Das spricht sich auch in den Ballungszentren Ost- und Zentraleuropas herum: Shoppincenter wachsen wie Pilze aus dem Boden, leer stehende Bürogebäude werden in Einzelhandelsoasen umfunktioniert, Luxusmarken erobern die Bummelmeilen der Metropolen – und Immobilieninvestoren machen glänzende Geschäfte.
HB DUISBURG. Und das nicht mehr nur in Polen, Tschechien oder Ungarn. Auch die jüngsten Mitgliedsstaaten nehmen sie ins Visier, insbesondere Rumänien. „Das Land ist augenblicklich die am schnellsten wachsende europäische Volkswirtschaft und dabei entwickelt sich die Hauptstadt noch rasanter als der Rest des Landes“, sagt Charles Krick, Leiter des neu eröffneten Büros von Jones Lang Lasalle (JLL) in Bukarest. Nimmt der Wohlstand zu, ist auch mehr Geld zum Ausgeben da. Und so arbeiten Investoren und Entwickler mit Hochdruck daran, den Anteil an Shoppingcenterfläche zu erhöhen.
Nach einer Recherche von Colliers International verfügt die Hauptstadtregion mit ihren 2,2 Mill. Menschen derzeit über „nur“ 150 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche innerhalb von Einkaufszentren. Ende 2008 sollen es 400 000 Quadratmeter sein und bis 2009 könnte die Stadt laut JLL zehn Shoppingcenter mit 600 000 Quadratmetern Fläche, vier Retail Parks, eine Hand voll Supermärkte und Hypermärkte haben.
>>> Zur Wohnungssuche und Immobilien-Datenbank
Interesse am rumänischen Markt für Einzelhandelsimmobilien kommt dabei auch von deutscher Seite. Der Hamburger Shoppingcenter-Entwickler ECE plant eine 70 000 Quadratmeter große Einkaufsoase mit 240 Shops in Bukarest. Die „Mall of Romania“ könnte, wenn alles klappt, im Herbst 2009 eröffnen. Insgesamt hat ECE derzeit elf Shoppingcenter mit 460 000 Quadratmetern Verkaufsfläche in Mittel- und Osteuropa in Planung oder in Bau. „Wir investieren hier gemeinsam mit externen Investoren rund 1,1 Milliarden Euro“, sagt ECE-Geschäftsführer Alexander Otto. Für die HGA Capital, die 2004 einen geschlossenen, 66,8 Mill. Euro schweren Immobilienfonds mit dem ECE-Center „Galeria Krakowska“ in Krakau aufgelegt hat, sind Rumänien und die Balkanstaaten noch keine Zielländer. „In Rumänien können wir uns ein Engagement zwar gut vorstellen. Jedoch gibt es dort kaum noch risikoadäquate Ankaufsrenditen bei gleichwohl volkswirtschaftlich interessanten Wachstumsperspektiven“, sagt Matthias Voss, Geschäftsführer von HGA Capital.
Dabei hätten aus westlicher Perspektive noch viele Städte Ost- und Zentraleuropas Nachholbedarf. So verfügt etwa die Region Zagreb laut Colliers „nur“ über sieben Shoppingcenter mit 56 000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Für eine Metropole mit 780 000 Einwohnern (1,2 Mill. leben in der Region) recht spärlich. Ihre Einkäufe erledigen die Menschen in Mini-Geschäften, die selbst an den Hauptbummelmeilen im Schnitt nur fünf bis 35 Quadratmeter groß sind. „Ladenlokale mit mehr als 200 Quadratmetern Fläche sind selten“, berichtet Natalia Kaneva, Managing Partner bei Colliers in Zagreb. Dass mit der Expansion internationaler Einzelhandelsketten neue Flächen und Flächengrößen an den Markt kämen, sei nur eine Frage der Zeit. „Bis Ende 2009 sind 250 000 Quadratmeter neuer Shoppingcenterflächen geplant“, sagt Kaneva.
Nachholbedarf melden die Experten von Colliers zudem aus Serbien und Montenegro. „Investoren haben sich 2006 vor allem für Anlagemöglichkeiten in Belgrad interessiert. Aber auch in Städten wie Novi Sad und Nis wird die Nachfrage zunehmen“, berichtet Jovica Jakovac, General Manager von Colliers in Belgrad. Zur Zeit zählt Belgrad zwei moderne Shoppingcenter mit zusammen 28 000 Quadratmetern Fläche.
Die Großstädte Polens, Ungarns und Tschechiens hingegen haben das größte Flächenwachstum bereits hinter sich. Mancherorts macht sich sogar eine erste Centermüdigkeit breit. „Mehr als die Konsumenten in jedem anderen ost- oder zentraleuropäischem Land lieben die Polen das Einkaufen in kleineren, benachbarten Geschäften. Dies erklärt vielleicht, weshalb sich erste Proteste gegen geplante Shoppingcenter regen“, sagt Sven Hitchen, bei Colliers in Warschau für das Research zuständig. Folge: Investoren weichen in Nischen aus, sagt er. „Engagements in Klein- und Mittelstädten, die Erweiterung vorhandener Shoppingcenter oder die Entwicklung neuer Handelsflächen in günstig gelegenen Bestandsimmobilien“, heißen die Alternativen.
--------------------------------------------------------------------------------------
Die Deutsche Euroshop ist beispielsweise eine wesentliche Beteiligung von der ECE, welche sich wiederum an den Centern der ECE beteiligt.
deq
DEQDEQ
Azul Real
11.03.2007, 07:58
Sonntag, 11. März 2007, 07:00 Uhr
Nach zehnjährigem Ringen
Erlebniscenter „3do“ wird nicht gebaut :roll:
Die Einzelhändler in Dortmund lassen die Sektkorken knallen: Die Erlebnisimmobilie „3do“ kommt nicht. Nach zehnjährigem Ringen der Beteiligten steht nun fest, dass der umstrittene Bahnhofsumbau doch nicht realisiert wird.
HB DUISBURG. Damit bleiben der Innenstadt 60 000 Quadratmeter zusätzliche Ladenfläche erspart. Die Projektpartner, die Deutsche Bahn AG und der portugiesische Entwickler Sonae Sierra, konnten sich nicht darüber verständigen, wer für eine neu entdeckte Finanzierungslücke in Höhe von 50 Mill. Euro aufkommen soll. Demnach ergab die Bauausschreibung, dass das bislang auf 550 Mill. Euro geschätzte Projekt zu diesem Preis nicht gebaut werden kann. Und das, obwohl sogar 130 Mill. Euro Fördermittel bereits bewilligt worden sind.
Über neun Jahre befand sich das mit dem Arbeitstitel „Ufo“ gestartete Projekt in der Schwebe. Erst eine Förderzusage im Jahr 2006 ließ das ambitionierte und von Anfang an umstrittene Vorhaben in greifbare Nähe rücken. Nun versuchen Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und der neu ernannte Stadtdirektor Ullrich Sierau, die noch fehlenden Millionen bei EU, Bund und Land als weitere Fördermittel aufzutreiben.
Doch es bleibt die Frage, ob Dortmund überhaupt einen neuen Einkaufsmagneten in der Innenstadt braucht? Vielleicht nehmen die Händler nach Jahren der Lähmung wieder Geld in die Hand und investieren in ihre Standorte und Gebäude. So zumindest war es in Duisburg, wo das „Multi Casa“, eine Art Schwesterprojekt von „3do“, ebenfalls durch das Verhandlungsungeschick des Grundstückeigentümers Bahn geplatzt ist. Heute sind die Duisburger froh, dass sie den 70 000-Quadratmeter-Klotz nicht am Bahnhof stehen haben. „Gegen die etablierten Bummelmeilen hätte sich das 3do ohnehin nicht durchsetzen können“, sagt Christoph Pohlschröder, Inhaber der Dortmunder Maklerfirma Held Immobilien.
Azul Real
11.03.2007, 11:17
Börsen-Zeitung - Ausgabe Nr. 47 vom 8. März 2007
"Es wird ein dramatisches Jahr"
Transaktionsvolumen Ende Februar schon bei 16 Mrd. Euro - Gespräch mit Jones-Lang-LaSalle-Chef Ulbrich
Von Christoph Ruhkamp, Düsseldorf
Der weltweite Investmentumsatz mit Immobilien war im vergangenen Jahr noch höher als bisher vermutet. Das zeigen die neuesten Berechnungen des global tätigen Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle (JLL). "Die weltweiten Direktanlagen in Gewerbeimmobilien erreichten 2006 ein Rekordvolumen von 682 Mrd. Dollar - ein Plus von 38 %", sagte JLL-Chef Christian Ulbrich im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Einschließlich Wohnimmobilien und der indirekten Beteiligungen über Kapitalgesellschaften seien 900 Mrd. Dollar investiert worden.
Unterdessen zeichnet sich insbesondere für Deutschland bereits eine unverminderte Fortsetzung des Investitionsbooms ab. "Es wird ein dramatisches Jahr. Der Anlagedruck ist unglaublich. Es treten bisher völlig unbekannte Adressen mit Milliardenbeträgen am Markt auf", sagte Ulbrich. Grund dafür sei die weltweit immer stärker kapitalgedeckte Altersvorsorge, die Pensionsfonds Milliardenbeträge beschere.
Boom setzt sich fort
So hat JLL in den ersten zwei Monaten des Jahres bereits ein potenzielles Investmentvolumen in Deutschland von 16 Mrd. Euro identifiziert. Zum Vergleich: Im vergangenen Gesamtjahr waren es insgesamt rund 50 Mrd. Euro gewesen. Die bisher größte Einzeltransaktion in diesem Jahr ist der Verkauf von 22 Bürogebäuden in Hamburg durch den Investor Dieter Becken an den MSREF-Fonds der Investmentbank Morgan Stanley.
Allein die zehn größten Transaktionen im gerade begonnenen Jahr summieren sich auf deutlich mehr als 2,5 Mrd. Euro (siehe Tabelle). Als neuer Trend zeichnet sich vor allem das zunehmende Auftreten von Wiederverkäufern ab: Finanzinvestoren und andere Großanleger, die vor zwei oder drei Jahren eingestiegen waren, trennen sich bereits wieder von ihren Investments.
Darüber hinaus glaubt Ulbrich, dass Einzelhandels-Transaktionen zwar wie im Vorjahr weiter einen großen Anteil am Gesamttransaktionsvolumen haben werden; ihren ersten Rang werden sie aber zugunsten von Büroimmobilien-Käufen abgeben .
Deutschland bleibe als Ziel für Investments attraktiv, weil europaweit renditeträchtigere Alternativen fehlen.
Zwar sind die Anfangsrenditen für erstklassige Büroimmobilien hierzulande bereits unter 5 % gesunken. Aber in Berlin etwa sind Immobilien teilweise noch immer unter Wiedererstellungskosten zu haben, was für ausländische Investoren sehr attraktiv erscheint.
Als Verkäufer würden neben offenen Fonds und Versicherern zunehmend die großen Industriekonzerne in den Vordergrund treten. So hatte Adidas, weltweit das zweitgrößte Unternehmen in der Sportartikelindustrie, erst kürzlich mit Jones Lang LaSalle eine exklusive Partnerschaft für Transaktionsdienstleistungen sowie eine bevorzugte Partnerschaft für Projekt-Management und Beratungsdienstleitungen für sein weltweites Immobilien-Portfolio vereinbart.
JLL-Chef Ulbrich erwartet zudem einen weiteren Schub für den hiesigen Investmentmarkt durch die Einführung von Real Estate Investment Trusts (Reits).
Er will mit seinem Unternehmen selbst als Berater bei Reit-Gründungen aktiv werden. Dabei gehe es um die strategische IPO-Beratung, bei der unter anderem das eigene Bewertungsteam zum Einsatz kommt. "Wir werden zunehmend in den Wettbewerb mit den klassischen Investmentbanken treten", sagte Ulbrich.
Kein großes Reit-Volumen
Ein großes Marktvolumen erhofft er sich von Reits zunächst allerdings nicht. Grund dafür sind die voraussichtlich weiterhin bestehenden Mängel im Reit-Gesetz, darunter etwa die Besteuerung von Erträgen aus im Ausland gehaltenen Immobilien.
"Das Gesetz wird zunächst durchgedrückt und anschließend nachgebessert", vermutet Ulbrich.
Auch will Jones Lang LaSalle neue Produkte einführen, die aus der zunehmenden Kapitalmarktnähe des Immobilienmarktes erwachsen. So plant Jones Lang LaSalle, zukünftig Derivate auf einen europäischen Index für Büroimmobilien aufzubauen.
Börsen-Zeitung, 8.3.2007
Azul Real
11.03.2007, 12:16
Lobet die Elbphilharmonie
9. März 2007, 15:48 Uhr
Von Martijn Sanders
In einem Beitrag in WELT ONLINE bezeichnete der Vorstandsvorsitzende der Zeit-Stiftung, Professor Michael Göring, es als „fraglich“, dass mit dem Bau der Elbphilharmonie und der damit verbundenen Verdoppelung des Konzert-Platzangebots in gleichem Umfang das notwendige Publikum für klassische Musik zu gewinnen sei. Ich teile diesen Zweifel nicht. Die Zahl von zusammen jährlich 500 Konzerten in beiden Konzerthäusern klingt zunächst nach sehr vielen Veranstaltungen. Doch diese Zahl relativiert sich schnell, wenn man die Konzertzahlen anderer erfolgreicher Häuser heranzieht. Mehrere Gründe sprechen aus meiner Erfahrung dafür, dass Elbphilharmonie und Laeiszhalle zusammen eher mehr als die zurzeit prognostizierte Zahl von Besuchern anziehen werden. Lassen Sie mich von meinen eigenen Erfahrungen im Amsterdamer Het Concertgebouw berichten.
Das Concertgebouw wurde Anfang der 80er-Jahre von Grund auf saniert, und neben der ‚Main Hall' (2000 Plätze) wurde auch die ‚Recital Hall' (500 Plätze) für Kammermusik stark ausgebaut. Die Folge: Die Zahl der Konzerte hat sich von 1982 bis heute von vormals 450 auf 800 nahezu verdoppelt. 500 Konzerte sind es in der großen Halle, mehr als 300 im kleinen Saal. Mit diesem Angebotsanstieg ist jedoch gleichzeitig die Zahl der Konzertbesucher von 470.000 auf jetzt 840.000 gestiegen – und das in einer Stadt, die halb so viele Einwohner zählt wie Hamburg.
Natürlich steht Hamburg nicht konkurrenzlos da, wenn es darum geht, mit profilierten Musikreihen Besucher anzuziehen. Auch Städte wie Hannover, Bremen und Kiel haben ihr gewachsenes Klassikpublikum. Doch genau aus der Nähe zu diesen Städten erwächst die Stärke der Hamburger Elbphilharmonie. Rund um Amsterdam liegen Städte wie Utrecht (293.000 Einwohner), Den Haag (475.000) und Rotterdam (585.000). Alle drei haben eigene, sehr gute Konzerthallen und ausgezeichnete Musikprogramme mit fest verankertem Publikum. Und dennoch strömen auch aus diesen Städten die Besucher in das Concertgebouw. Wohl auch, weil das Concertgebouw als die niederländische Konzerthalle betrachtet und anerkannt wird. Diese Entwicklung zeichnet sich auch für die Elbphilharmonie ab. Die sogenannte ‚Metropolregion' rund um Hamburg mit ihren etwa 4,2 Millionen Einwohnern ist dementsprechend als ungeheures Potenzial zu betrachten und nicht als Konkurrent.
Die grundlegende Voraussetzung für den Erfolg der Elbphilharmonie liegt meines Erachtens nicht so sehr in der Zahl der zu erreichenden Konzertbesucher als vielmehr in der gemeinsamen Vermarktung und Programmierung von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Das bisherige Publikum der Laeiszhalle – immerhin 440.000 Besucher pro Jahr – darf auf keinen Fall vernachlässigt werden. Es sind jene Konzertbesucher, die mit Neugier und Spannung einen neuen Konzertsaal entdecken möchten, ohne den ‚alten', lieb gewonnenen aufgeben zu wollen: Die Laeiszhalle.
Mit der Gründung der ‚Hamburg Musik GmbH', die beide Konzerthäuser kaufmännisch und künstlerisch umfasst, ist diese Maßgabe gewährleistet. Ein weitsichtiger Schritt. Aber dazu gehört auch, dass die Laeiszhalle von Grund auf überholt wird. Denn einen neuen guten Konzertsaal, die Elbphilharmonie, und einen alten, weniger guten Konzertsaal, die Laeiszhalle, sollte es nicht geben.
Schlagworte
Het Concertgebouw Elbphilharmonie Konzert Laeiszhalle Amsterdam
Als die Fraktionen der Bürgerschaft vor wenigen Tagen einstimmig den Bau der Elbphilharmonie beschlossen, war oft und zu Recht von den mit dem Investorenkonsortium fixierten Baukosten die Rede. Von den meiner Ansicht nach unerlässlichen Restaurierungskosten für die traditionsreiche Laeiszhalle allerdings nicht. Diese Diskussion muss und wird kommen.
Dr. Martijn Sanders leitete von 1982 bis 2006 das Amsterdamer Het Concertgebouw. Er war für den Umbau und die Renovierung des Hauses in den Achtzigerjahren ebenso verantwortlich wie für den inhaltlichen Wechsel von einer reinen Vermietungshalle hin zu einem programmatisch geführten Haus. Das Het Concertgebouw zählt heute mit 840.000 Besuchern pro Jahr zu einer der erfolgreichsten Konzerthallen der Welt. Sanders gehörte dem Fachkuratorium an, das die Kulturbehördenleitung bei den Planungen zur Elbphilharmonie beriet.
:shock:
finanzen.net
HOCHTIEF erhält Großauftrag aus Hamburg
Donnerstag 1. März 2007, 12:32 Uhr
Essen (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/WKN 607000) hat einen weiteren Großauftrag erhalten.
Wie der im MDAX (Xetra: Nachrichten) notierte Konzern am Donnerstag erklärte, wird man im Rahmen eines Konsortiums gemeinsam mit der CommerzLeasing und Immobilien AG die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Elbphilharmonie in Hamburg übernehmen. HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) übernimmt als Generalunternehmer die Planungs- und Bauleistung in Höhe von 241,3 Mio. Euro. Der Baukostenanteil der Freien und Hansestadt Hamburg liegt bei 138 Mio. Euro. Auftraggeber für die Stadt ist die Hamburg Bau GmbH & Co. KG.
Der Gebäudekomplex entsteht auf einem alten Kaispeicher in 37 Meter Höhe und beinhaltet neben drei Konzertsälen mit dem "Klingenden Museum" auch einen musikpädagogischen Bereich, ein Fünf-Sterne-Hotel mit fast 250 Zimmern, Restaurants sowie ein Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen. Zudem realisiert HOCHTIEF Construction als Bauträger 43 hochwertige Eigentumswohnungen von der Planung bis zur Vermarktung.
Die Aktie von HOCHTIEF notiert aktuell mit einem Plus von 0,99 Prozent bei 66,47 Euro. (01.03.2007/ac/n/d)
http://img248.imageshack.us/img248/8461/westansichtnacht0yx.jpg
http://www.hafencity.com/upload/images/Content/projekte/z_de_projekte_1_elbphilharmonie725x300.jpg
Azul Real
11.03.2007, 12:43
11. März 2007, 00:00 Uhr
Um den Containerumschlag in Hamburg ist ein Bieterwettkampf zwischen dem Baukonzern Hochtief und der australischen Macquarie Bank ausgebrochen. Hat die Stadt überhaupt den Mut, ihre Hafen-Beteiligung an Ausländer zu verkaufen?
Hafen im Angebot
Ausgerechnet Australien. Sondermüll aus dem Land ist auf dem Seeweg nach Hamburg und soll im Mai in einer Brunsbütteler Verbrennungsanlage entsorgt werden. Vier Schiffsladungen bringen in wenigen Wochen krebserregende Lösungsmittelrückstände wie Hexachlorbenzol die Elbe herauf. Sollen die Australier doch ihren Müll selber vernichten und Hamburg damit in Ruhe lassen - schimpft die lokale Presse der Hansestadt.
Das passt Martin Stanley gar nicht. Er ist in Hamburg, um gut Wetter zu machen für sich, sein Land und die Pläne seiner Firma, der Macquarie Bank. Das zahlungskräftige Geldhaus aus Sydney will nämlich weite Teile des Hamburger Hafenumschlags kaufen. Stanley, 43 Jahre alt, Typ Sympathieträger und verantwortlich für den europäischen Infrastrukturfonds der Bank, ist schon weit gekommen.
Gerade hat sich der Hamburger Senat für Macquarie und Hochtief als finale Kandidaten entschieden. Dabei konnte sich die Konkurrenz sehen lassen:
Die Politiker haben immerhin so renommierten Bewerbern wie der Deutschen Bahn, den arabischen Dubai Ports und Allianz Capital einen Korb gegeben.
Bis Mai soll nun die Entscheidung fallen. Da kann Stanley negative Schlagzeilen über sein Land im Moment gar nicht gebrauchen. Zumal es alles andere als eine ausgemachte Sache ist, dass es überhaupt so weit kommt. Zwar galt lange Zeit die geplante Privatisierung der größten Hafenumschlagsfirma Hamburgs, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) als ausgemachte Sache.
Mit den Einnahmen - Hochtief soll zusammen mit zwei Banken 1,6 Milliarden Euro bieten - will die Stadt im Hafen dringend benötigte neue Straßen, Schienen oder Umschlagsplätze bauen.
Doch inzwischen wird der Widerstand immer größer. Denn es mehren sich die Stimmen, dass ein Verkauf dieses Stücks strategischer Infrastruktur an einen ausländischen Investor keine gute Idee ist.
Am Anfang des Widerstands stehen die Hafenmitarbeiter. Zuletzt drohten die HHLA-Mitarbeiter, ab sofort Dienst nach Vorschrift und damit keine Überstunden mehr zu machen. Sie fürchten Entlassungen und längere Arbeitszeiten, wenn erst einmal ein Finanzinvestor im Eigentümerkreis ist. Eine Drohung, die es in sich hat. Denn die Folge wäre ein Stau auf der Elbe, weil die Fracht der Containerschiffe nicht mehr in gewohntem Tempo gelöscht werden könnte.
Der Widerstand der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt, dass es inzwischen erhebliche Bedenken gegen Investoren aus dem Ausland gibt. "Es darf... nicht zu einem Ausverkauf kommen", sagte Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin und Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, vor wenigen Tagen der "Welt". Investoren mit einer gewissen Heimatverbundenheit hätten nach ihrer Erfahrung mehr Interesse an der Entwicklung einer deutschen Firma. "Das Sagen bei der HHLA sollten deutsche Unternehmen oder das Bundesland haben. An dem Hafenbetrieb hängen zu viele Arbeitsplätze."
Damit steht Wöhrl nicht allein da. "Die politischen Rahmenbedingungen für die deutsche maritime Wirtschaft müssen gestärkt werden", fordert etwa auch Detthold Aden, Präsident des Zentralverbands Deutscher Seehafenbetriebe. "Das heißt nicht, ausländischen Investoren Engagements in den deutschen Seehäfen grundsätzlich zu verwehren. Wichtig ist, dass die volkswirtschaftlichen deutschen Interessen im Einklang mit denen der Seehäfen nachhaltig gewahrt bleiben", sagt der Verbandschef, der zugleich die Bremer Logistik Gruppe verantwortet.
Dabei gibt es in Europa schon einige Beispiele ausländischer Hafen-Betreiber. Maggie Thatcher hat als britische Premierministerin bereits Häfen samt Kaimauern verkauft, darunter marode Anlagen für den symbolischen Preis von einem Pfund Sterling. Ihr Nach-Nachfolger Tony Blair hat vergangenes Jahr ein nationales Denkmal, die Peninsular Steam Navigation Company mit weltweit 21 Hafenbetrieben, an Dubai Ports World gehen lassen.
Sieben Milliarden Dollar waren überzeugende Argumente. Auch ein Teil des Rotterdamer Hafenumschlags befindet sich in ausländischen Händen - und zwar denen des Hongkonger Mischkonzerns Hutchison Whampoa.
Dass das Hafen-Fieber grassiert, hängt mit den Zukunftsaussichten der Branche zusammen. Insbesondere die Containerterminals kommen mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Kapazitäten kaum noch nach. In den nächsten acht Jahren wird sich der Container-Umschlag in deutschen Häfen verdoppeln.
Das können Länder wie Hamburg, Niedersachsen, Bremen oder Schleswig-Holstein nicht allein bewältigen. Allein bei der HHLA stehen Investitionen von 1,2 Milliarden Euro an. Hamburg, da sind sich Branchenkenner einig, kann nur mit einer Milliarden-Infusion auf Dauer Rotterdam einholen.
Genau darauf setzen die Australier. Und dabei geht es Macquarie nicht allein um Hamburg. "Wir kennen alle europäischen Häfen und schauen uns immer etwas an", sagt Macquarie-Mann Stanley. Hamburg, das betont er immer wieder, soll für sie Zentrum der europäischen Hafen-Beteiligungen werden, was die Hamburger eigentlich gern hören müssten. Die Ängste der Mitarbeiter kennt Stanley, den Heuschrecken-Vergleich natürlich auch. "Der Unterschied zwischen Private-Equity-Investoren und uns ist, dass wir in den erworbenen Beteiligungen langfristig über 30, 40 oder 50 Jahre engagiert bleiben", wehrt sich der Banker dagegen. Eine Mehrheit an der HHLA brauche Macquarie dafür nicht. "Solange eine Partnerschaft fair ist, sind wir auch mit einer Minderheitsbeteiligung glücklich."
Ob diese Bekenntnisse reichen, ist ziemlich fraglich. Derzeit prüft der Senat auch einen Börsengang der HHLA. Die Unternehmensberatung KPMG sucht dafür gerade Banken aus.
Oder der Senat setzt auf Hochtief.
Der Düsseldorfer Baukonzern ist schließlich ein guter Bekannter in der Hansestadt, der Baukonzern aus Essen besitzt 49,9 Prozent der Aktien am Hamburger Flughafen. Und der funktioniert bekanntlich nicht schlecht.
Interessant auch in diesen Zusammenhang, da die Gerüchteküche anfänglich ins Brodeln gebracht wurde durch die australische Macquarie Bank, welche angeblich für Hochtief 75 Euro je Share bieten wollen. Nun befinden sich die Macquarie Bank und Hochtief gemeinsam in einen Bieterkonsortium für die HHLA wieder.
Hochtief und Macquarie in engerer Wahl für HHLA-Kauf
Mi Feb 28, 2007 7:25 MEZ
Hamburg (Reuters) - Der Baukonzern Hochtief und die australische Macquarie Bank können sich Hoffnung auf eine Beteiligung am Hamburger Hafenbetreiber HHLA machen.
Der Senat der Hansestadt nahm ein Konsortium um Hochtief und das expansionshungrige Finanzinstitut am Mittwoch in die engere Wahl für den Kauf von bis zu 49,9 Prozent an der HHLA. Hamburg hält sich aber weiterhin einen Börsengang der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) offen. Eine endgültige Entscheidung will die Landesregierung im Frühjahr fällen.
Bei der Auswahl der Bieter seien neben dem gebotenen Preis auch strategische Gesichtspunkte berücksichtigt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde mit. Dazu gehörten Zusagen zu Investitionen und Standorterhalt. Im Rennen um den HHLA-Anteil waren zuletzt auch die Deutsche Bahn, die staatliche Dubai Ports und die Finanzinvestoren 3i und Allianz Capital Partners.
Hamburg will die Anteile entweder direkt verkaufen oder an die Börse bringen. Der Senat will sich bis zum Frühjahr für eine Variante entscheiden. So lange sollen keine Details zum Stand der Verhandlungen genannt werden. Um die Organisation eines möglichen Börsengangs hätten sich zahlreiche Banken beworben, so die Stadt.
Das Unternehmen hatte vor wenigen Tagen starke Zahlen vorgelegt.
Den Umsatz steigerte die HHLA 2006 um ein Fünftel auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Nettogewinn legte auf mehr als 100 (Vorjahr: 64) Millionen Euro zu. Die HHLA wickelte im vergangenen Jahr 6,1 Millionen Standardcontainer ab, 16 Prozent mehr als 2005. Bis 2015 soll sich der Umschlag auf den HHLA-Terminals auf zwölf Millionen Container verdoppeln. Um das Wachstum zu bewältigen, muss die Kapazität erhöht werden. Die dafür veranschlagten gut 1,2 Milliarden Euro sollen durch die Teilprivatisierung aufgebracht werden.
HHLA Sechs Interessenten
Wer bekommt Hamburgs Hafen?
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.
Von Daniela Stürmlinger, Rolf Zamponi
Hamburg -
Das Bieterrennen um den 49,9-prozentigen Anteil an der HHLA, den die Stadt verkaufen möchte, erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Nach Informationen des Abendblatts haben alle sechs übrig gebliebenen Bieter ihre Angebote für das HHLA-Paket abgegeben. Heute nun treffen sich Finanzsenator Michael Freytag, Wirtschaftssenator Gunnar Uldall, Vertreter der Hamburgischen Gesellschaft für Vermögensverwaltung (HGV), der HHLA und dem Amt für Beteiligungsverwaltung mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die mit der Ausschreibung des HHLA-Teilverkaufs beauftragt wurde. Nächste Woche werden die Ergebnisse Bürgermeister Ole von Beust vorgetragen.
Nach Informationen des Abendblatts werden die Angebote heute diskutiert und geprüft, in welchen Punkten nochmals genauer nachgefragt werden muss.
In einem weiteren Schritt sollen dann mindestens drei Interessenten aussortiert werden. Den restlichen Kaufwilligen soll erlaubt werden, dass sie die HHLA im Rahmen einer sogenannten Due Dilligence auf Herz und Nieren prüfen. Sie erhalten Einblick in die Bücher der HHLA.
Nicht der gebotene Kaufpreis soll über den Zuschlag entscheiden, sondern die Zukunftsperspektiven, die der neue Investor der HHLA und den Mitarbeitern bietet. Die Stadt behält sich gleichzeitig aber vor, das Ausschreibungsverfahren abzubrechen, etwa, um den HHLA-Anteil an die Börse zu bringen. Diese Variante favorisieren die HHLA-Mitarbeiter. In einem Gutachten eines Investmentbankers jedoch kommt diese Alternative schlecht weg. Nicht nur, dass ein Börsengang stark vom ständig wechselnden Kapitalmarktumfeld abhängt, auch wäre kein Partner vorhanden, der die HHLA gemeinsam mit der Stadt weiterentwickelt und in das Unternehmen investiert.
Offen ist auch noch, ob sich die Stadt für einen Investor entscheidet oder zwei bis drei Interessenten ins Boot nimmt. "Nichts ist ausgeschlossen", hieß es gegenüber dem Abendblatt. Mit der Aufteilung des Pakets an mehrere Käufer könnte die Stadt verhindern, dass der neue Investor zu stark mitregieren will und so die Unabhängigkeit der HHLA gefährdet.
Bei der Teilprivatisierung geht es neben der Sicherung der Arbeitsplätze auch um Strategien der Zukunftssicherung für die HHLA. Der Hafen, an dem mittel- und unmittelbar rund 150 000 Jobs in Hamburg und im Umland hängen, muss sich für die Zukunft rüsten. Der zunehmende Welthandel wird zu einem steigenden Umschlagsvolumen im Hafen führen. Um das zu bewältigen braucht es gewaltige Investitionen in die Infrastruktur. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) rechnet für die kommenden zehn Jahre mit einem Investitionsvolumen von drei Milliarden Euro. Das Abendblatt hat sich die Interessenten genauer angesehen.
Deutsche Bahn
Die Bahn hat großes Interesse an einer Beteiligung an der HHLA. Im Falle eines Zuschlags verspricht sie, mindestens 400 Arbeitsplätze aus einem ihrer Unternehmensbereiche nach Hamburg zu verlagern. Zudem gehört die Bahn dem Bund, und so würde ein staatliches Unternehmen bei der HHLA einsteigen. Die Bahn will aber bald an die Börse gehen. Kritiker befürchten auch, dass die Bahn vor allem Interesse an der HHLA-eigenen Hafenbahn hat und den Schienenverkehr ins Hinterland, also den Weitertransport der Container auf dem Landweg regeln will, der jetzt von der HHLA gemanagt wird. Die Bahn tritt mit dem Finanzinvestor Morgan Stanley Infrastructure Partners auf. Mit einem Einstieg der Bahn käme damit auch ein Finanzinvestor mit ins Boot.
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.
Dubai Ports World
Dubai Ports World (DPW) ist der weltweit größte Terminalbetreiber und hat Know-how im Hafenbereich. Aber das Unternehmen ist unter anderem bereits in Antwerpen, Marseille, Le Havre und Southhampton engagiert, was die Frage aufwirft, welchen Stellenwert Hamburg künftig in der Strategie von DPW haben wird. Die Stadt müsste bei einer Entscheidung für DPW auf langfristige Strategie- und Investitionszusagen drängen.
Hochtief
Hochtief ist bereits beim Flughafen ein bewährter Partner Hamburgs. Das Unternehmen verfügt aber über keine Hafenexpertise. Zudem schließen Experten nicht aus, dass Hochtief selbst Opfer eine Übernahme werden könnte.
Macquarie Bank
Der australische Finanzinvestor hat bereits in der Vergangenheit stark im Hafensektor investiert und würde auch über das Know-how verfügen. Wie auch bei der Allianz müsste strategisches Interesse nachgewiesen werden.
( Macquarie steht auch im Zusammenhang mit der Übernahme von Techem, welche wohl gestern gescheitert ist und der aktuellen Übernahmegerüchte von Hochtief. Hochtief :sunny: bietet selbst für die HHLA mit. Die Verbindungen werden somit immer interessanter !!!!!!!!!!!!!!!!!)
Allianz Capital
Die Allianz hat über ihren Infrastrukturfonds ein Angebot für die HHLA abgegeben. Die Allianz müsste die Stadt davon überzeugen, dass ein strategisches und nicht ein finanzielles Engagement vorgesehen ist.
3i Deutschland
Das europäische Unternehmen hat laut einem dem Abendblatt vorliegenden Gutachten bereits im Vorfeld sein strategisches Interesse an einem Einstieg bei der HHLA betont. 3i ist seit 20 Jahren in Deutschland aktiv und erst seit einigen Jahren in größerem Umfang im Bereich der Infrastrukturinvestitionen tätig. Deshalb verfügt 3i noch nicht über so große Erfahrungen in dem Bereich wie etwa Dubai Ports.
erschienen am 2. Februar 2007
Azul Real
12.03.2007, 13:52
Analysten: New Century steht kurz vor Insolvenz
Fr Mrz 9, 2007 7:46 MEZ
New York (Reuters) - Der Hypothekenanbieter New Century steht nach Einschätzung von Analysten kurz vor einer Insolvenz.
Das Unternehmen habe einen letzten Versuch gestartet, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, schrieb JPMorgan-Analyst Andrew Wessel am Freitag. Er rechne damit, dass New Century in der nächsten oder übernächsten Woche Gläubigerschutz nach Kapitel Elf anstreben könnte. Auch andere Experten äußerten sich ähnlich. Die Aktien brachen erneut um knapp 18 Prozent ein. Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit ungefähr 90 Prozent an Wert verloren.
New Century hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Kredite gestoppt und sich frisches Geld gesichert. Mit der Situation vertraute Personen gaben an, die US-Bank Morgan Stanley habe die Summe von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Vor etwa einer Woche setzte der Kurssturz ein, als New Century vor etwa einer Woche strafrechtliche Ermittlungen bekannt gegeben hatte. Die Immobilienfirma räumte zudem ein, sein Überleben könne von der Unterstützung der eigenen Gläubiger abhängen. Die Probleme des US-Hypothekenmarktes haben auch europäische Banken erreicht. Die Schweizer Großbank UBS hat einem Sprecher zufolge einen Kredit an das Unternehmen ausgegeben, auch die Bank Barclays soll zu den Gläubigern gehören.
New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen ("subprime mortgages") - das sind Kredite, die an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben werden. Während des Booms auf dem US-Häusermarkt haben mit derartigen Krediten viele Häuserkäufer ihre Eigenheime finanziert, einige gaben das Geld auch für den Konsum aus. Mit dem Ende der Preissteigerungen für Wohnimmobilien können nun einige Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen, was auch die Gläubiger in Mitleidenschaft zieht. Im vergangenen Jahr sind mehr als 20 Unternehmen aus dem Markt ausgestiegen - manche freiwillig, einige nach einer Insolvenz.
Montag, 12. März 2007
Wall-Street-Ausblick
Alle Augen auf den Hypothekenmarkt
Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen stecken den Anlegern noch in den Knochen. Die bange Frage lautet: Wie wird die kommende Woche? Neben Konjunkturdaten und Quartalszahlen großer Investmentbanken wird es der Hypothekenmarkt sein, der die US-Börse bestimmt.
Denn dort könnte es zu einer folgenschweren Pleite kommen.
HB NEW YORK. Spekulationen über einen drohenden Konkurs des Hypothekenanbieters New Century haben Investoren bereits in der abgelaufenen Woche nervös werden lassen. Sie befürchten, dass sich Schwierigkeiten in diesem Bereich negativ auf das Verbrauchervertrauen auswirken könnten.
New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für so genannte „subprime mortgages“ oder zweitklassige Hypothekendarlehen und leiht Kreditnehmern mit schlechter Bonität Geld.
New-Century-Papiere gaben am Freitag mehr als 17 Prozent auf 3,21 Dollar nach, nachdem die Anteile bereits zuvor knapp 80 Prozent an Wert verloren hatten. Eine Insolvenz von New Century könnte den gesamten Markt in Mitleidenschaft ziehen. Zusammen mit dem schwächelnden Immobilienmarkt facht diese Aussicht bei den Anlegern Sorgen um die Kaufkraft der Verbraucher an.
An der Börse wird die Entwicklung des Verbrauchervertrauens besonders aufmerksam verfolgt, da dieses als Schlüsselindikator für das Wirtschaftswachstum in den USA und die Rentabilität der Unternehmen angesehen wird. „Das Schlimmste, das jeder Wirtschaft passieren kann, ist der Verlust von Vertrauen“, sagt Med Yones, Präsident der Wirtschaftsforscher vom Institute of Management in Las Vegas.
Am Freitag veröffentlicht die Universität Michigan die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen für den Monat März. Experten rechnen mit einem Rückgang des Indikators von 91,3 auf 90,0 Zähler.
Ebenfalls am Freitag stehen die Daten zu den Verbraucherpreisen im Februar an, außerdem Zahlen zur Industrieproduktion. Am Donnerstag erwarten die Anleger Daten über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Februar. Neben den Konjunkturdaten werden auch einige Unternehmenszahlen erwartet. So beginnt für die Investmentbanken die Berichtssaison mit Ergebnissen von Goldman Sachs, Lehman Brothers und Bear Stearns.
In der abgelaufenen Woche war der Markt bemüht gewesen, den Kursrutsch der Vorwoche zu korrigieren. Die Kursgewinne fielen jedoch mäßig aus, Anleger äußerten Zweifel an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dennoch sind Analysten der Ansicht, dass die Entwicklung an der Wall Street langfristig in diesem Jahr nach oben gehen wird. Am Freitag schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,13 Prozent im Plus bei 12 276 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,07 Prozent auf 1 402 Zähler zu. Der Nasdaq-Composite sank um 0,01 Prozent auf 2 387 Punkte.
Azul Real
12.03.2007, 15:42
Wohnungsbau
Größtes deutsches Niedrigenergiehaus eröffnet
Das größte deutsche Niedrigenergiehaus ist am Montag in Berlin seiner Bestimmung übergeben worden.
http://www.rbb-online.de/_/_servlet/de.blueorange.xred.util.getfile/db=rbb/imgcol=402_120/key=id/keyval=5591990/tbl=int_xredimage/niedrigenergiehaus+sanierter+plattenbau+lichtenber g+berlin+%2528dpa+120307%2529.jfif
In einjähriger Bauzeit wurde der 1974 errichtete Plattenbau mit 296 Wohnungen umfassend saniert. Das Gebäude im Ost-Bezirk Lichtenberg soll nun mindestens 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als zuvor.
Das Doppelhochhaus wurde mit moderner Heiztechnik, jede Wohnung mit einer automatischen Be- und Entlüftung ausgerüstet. Außerdem erhielt das Gebäude eine zwölf Zentimeter dicke Dämmschicht sowie neue Fenster mit Isolierverglasung.
Die gesamte Sanierung kostete 8,5 Millionen Euro, davon flossen 1,9 Millionen Euro in Energie sparende Maßnahmen. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte, das Pilotprojekt leiste nicht nur einen Beitrag, den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids zu verringern. Mittelfristig spürten auch die Mieter eine Entlastung.
Für die Bewohner steigt die monatliche Kaltmiete um etwa einen Euro pro Quadratmeter. Zugleich erwartet die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE aber rund 50 Cent geringere Betriebskosten. Initiiert wurde das Projekt von der Deutschen Energie-Agentur und dem Bundesbauministerium.
Stand: 12.03.2007 13:54
Azul Real
12.03.2007, 15:46
Montag, 12. März 2007, 15:15 Uhr
Vereinigte Staaten
Der Immobilienblase geht die Luft aus
Jahrelang lief er prächtig, doch mittlerweile sind die Anzeichen unübersehbar: Der Multi-Milliarden-Dollar schwere US-Immobilienmarkt ist auf Talfahrt gegangen.
Das Geschäft mit riskanten Hypothekenkrediten kollabiert - und in der Immobiliensparte von General Electric müssen wegen der schwierigen Marktsituation hunderte Leute gehen.
HB NEW YORK. Hypothekenkrediten wurden während des fünfjährigen Immobilien-Booms häufig ohne Anzahlung und mit zu Anfang extrem niedrigen aber variablen Zinsen hunderttausenden von Amerikanern mit geringer Kreditwürdigkeit verkauft. Selbst einkommensschwache Kreditnehmer konnten sich so ein Haus leisten - und solange die Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen jährlich zweistellige prozentuale Preiserhöhungen verzeichneten, waren alle Beteiligten hochzufrieden.
Seit mehr als einem Jahr fallen jedoch die US-Immobilienpreise. Gleichzeitig erhöhten sich bei den vor einigen Jahre zu Sonderkonditionen abgeschlossenen Hypothekenkrediten plötzlich die Zinsen und damit die monatlichen Zahlungen der Hausbesitzer massiv. Viele konnten die Tilgungen nicht mehr leisten und gerieten in Verzug oder stoppten die Zahlungen ganz.
Mehr als zwei Dutzend der auf Risikokredite spezialisierten US-Hypothekenfirmen sind inzwischen insolvent oder sind auf der Suche nach Käufern. Das Branchenschwergewicht New Century Financial steht mit dem Rücken zur Wand: Das Unternehmen nimmt inzwischen keine neuen Kreditanträge mehr an und muss fürchten, dass ihm seine Kreditgeber - darunter eine Tochter der Deutschen Bank - den Geldhahn zudrehen. Nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC verfügt New Century nicht über ausreichend Barmittel, um die Verpflichtungen aus den bestehenden Kreditlinien zu erfüllen. Die Aktie des Unternehmens, die noch im Mai 2006 bei 51,97 Dollar notierte, brach am Montag im vorbörslichen Handel abermals ein und wird gerade noch bei 1,86 Dollar notiert.
In diese Probleme sind auch andere Geldgeber wie Investmentbanken, Versicherungen, Pensionskassen, Banken und Hedge-Fonds verwickelt, die die hochriskanten Hypothekengeschäfte finanziert hatten. Die Wall-Street-Firmen hatten die Hypothekenkredite dann mit hohem Gewinn gebündelt, umverpackt und sie in Form von neuen Wertpapieren an institutionelle und auf höhere Renditen spekulierende kleine Anleger verkauft. Jetzt müssen die Beteiligten jedoch die Zeche dafür zahlen, dass sie nach höheren Renditen strebten ohne auf das Kreditrisiko zu achten. Die riskanten US-Hypothekenkredite haben sich nämlich als Zeitbombe heraus gestellt.
Krise könnte eine halbe Million Häuser auf den Markt bringen
In den USA - einem Land mit 300 Millionen Einwohnern - wohnen rund 70 Prozent aller Bürger in den eigenen vier Wänden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs schätzt in einer neuen Studie, dass die so genannten „Subprime“-Kredite an riskante Kreditnehmer jährlich zum zusätzlichen Verkauf von 200 000 Häusern geführt hätten. Das seien zehn bis 15 Prozent der gesamten Nachfrage nach neuen Häusern gewesen. „Ohne diese zusätzliche Ankurbelung müssen Hausverkäufe und -preise weiter fallen“, betont Goldman Sachs.
Im Januar standen in den USA rund 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon rund 536 000 neu gebaute. Die jetzige Krise könnte mehr als eine halbe Million zusätzlicher Häuser auf den Markt bringen, da zahllose finanziell gestresste Hausbesitzer das Handtuch werfen. Sie überlassen den Geldgebern die Immobilien, die inzwischen oft weniger wert sind als ihre Hypothekenschulden.
Praktisch alle Baufirmen leiden unter drastisch gefallenen Aufträgen, Umsätzen und Gewinnen. Die Bau- und Immobilienbranche war in den vergangenen Jahren ein Hauptträger des enormen US-Konjunkturaufschwungs und ist jetzt der größte Hemmschuh.
Der auf riskante Kreditnehmer konzentrierte Hypothekenmarkt hatte 2006 ein Gesamtvolumen von 600 Milliarden Dollar (458 Milliarden Euro). Das waren fast zehn Prozent des gesamten amerikanischen Hypothekenmarktes von rund 6,5 Billionen Dollar. Auch die amerikanische Notenbank ist besorgt. Die Währungshüter beobachten ob die bisher auf dieses Teilsegment beschränkten Probleme den gesamten Hypothekenmarkt anstecken könnten. Sie verlangen von den Marktteilnehmern neue Kreditvergaberegeln und klarere Offenlegungsvorschriften.
Die Immobilienkrise schlägt mittlerweile selbst auf die US-Branchenriesen durch: Die Kreditsparte des Mischkonzerns General Electric kündigte am Montag an, im Rahmen einer Restrukturierung 460 Stellen abzubauen. Die GE-Sparte hatte kürzlich angekündigt, keine Kredite zur Finanzierung von 100-Prozent-Immobilienkäufen mehr zu vergeben, um dadurch die Säumnisrate zu reduzieren.
Analysten: New Century steht kurz vor Insolvenz
Fr Mrz 9, 2007 7:46 MEZ
New York (Reuters) - Der Hypothekenanbieter New Century steht nach Einschätzung von Analysten kurz vor einer Insolvenz.
Das Unternehmen habe einen letzten Versuch gestartet, um einen Zusammenbruch zu vermeiden, schrieb JPMorgan-Analyst Andrew Wessel am Freitag. Er rechne damit, dass New Century in der nächsten oder übernächsten Woche Gläubigerschutz nach Kapitel Elf anstreben könnte. Auch andere Experten äußerten sich ähnlich. Die Aktien brachen erneut um knapp 18 Prozent ein. Seit Jahresbeginn haben die Papiere damit ungefähr 90 Prozent an Wert verloren.
New Century hatte am Donnerstag die Ausgabe neuer Kredite gestoppt und sich frisches Geld gesichert. Mit der Situation vertraute Personen gaben an, die US-Bank Morgan Stanley habe die Summe von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Vor etwa einer Woche setzte der Kurssturz ein, als New Century vor etwa einer Woche strafrechtliche Ermittlungen bekannt gegeben hatte. Die Immobilienfirma räumte zudem ein, sein Überleben könne von der Unterstützung der eigenen Gläubiger abhängen. Die Probleme des US-Hypothekenmarktes haben auch europäische Banken erreicht. Die Schweizer Großbank UBS hat einem Sprecher zufolge einen Kredit an das Unternehmen ausgegeben, auch die Bank Barclays soll zu den Gläubigern gehören.
New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen ("subprime mortgages") - das sind Kredite, die an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben werden. Während des Booms auf dem US-Häusermarkt haben mit derartigen Krediten viele Häuserkäufer ihre Eigenheime finanziert, einige gaben das Geld auch für den Konsum aus. Mit dem Ende der Preissteigerungen für Wohnimmobilien können nun einige Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen, was auch die Gläubiger in Mitleidenschaft zieht. Im vergangenen Jahr sind mehr als 20 Unternehmen aus dem Markt ausgestiegen - manche freiwillig, einige nach einer Insolvenz.
Montag, 12. März 2007
Wall-Street-Ausblick
Alle Augen auf den Hypothekenmarkt
Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen stecken den Anlegern noch in den Knochen. Die bange Frage lautet: Wie wird die kommende Woche? Neben Konjunkturdaten und Quartalszahlen großer Investmentbanken wird es der Hypothekenmarkt sein, der die US-Börse bestimmt.
Denn dort könnte es zu einer folgenschweren Pleite kommen.
HB NEW YORK. Spekulationen über einen drohenden Konkurs des Hypothekenanbieters New Century haben Investoren bereits in der abgelaufenen Woche nervös werden lassen. Sie befürchten, dass sich Schwierigkeiten in diesem Bereich negativ auf das Verbrauchervertrauen auswirken könnten.
New Century gehört zu den größten Unternehmen auf dem Markt für so genannte „subprime mortgages“ oder zweitklassige Hypothekendarlehen und leiht Kreditnehmern mit schlechter Bonität Geld.
New-Century-Papiere gaben am Freitag mehr als 17 Prozent auf 3,21 Dollar nach, nachdem die Anteile bereits zuvor knapp 80 Prozent an Wert verloren hatten. Eine Insolvenz von New Century könnte den gesamten Markt in Mitleidenschaft ziehen. Zusammen mit dem schwächelnden Immobilienmarkt facht diese Aussicht bei den Anlegern Sorgen um die Kaufkraft der Verbraucher an.
An der Börse wird die Entwicklung des Verbrauchervertrauens besonders aufmerksam verfolgt, da dieses als Schlüsselindikator für das Wirtschaftswachstum in den USA und die Rentabilität der Unternehmen angesehen wird. „Das Schlimmste, das jeder Wirtschaft passieren kann, ist der Verlust von Vertrauen“, sagt Med Yones, Präsident der Wirtschaftsforscher vom Institute of Management in Las Vegas.
Am Freitag veröffentlicht die Universität Michigan die vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen für den Monat März. Experten rechnen mit einem Rückgang des Indikators von 91,3 auf 90,0 Zähler.
Ebenfalls am Freitag stehen die Daten zu den Verbraucherpreisen im Februar an, außerdem Zahlen zur Industrieproduktion. Am Donnerstag erwarten die Anleger Daten über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Februar. Neben den Konjunkturdaten werden auch einige Unternehmenszahlen erwartet. So beginnt für die Investmentbanken die Berichtssaison mit Ergebnissen von Goldman Sachs, Lehman Brothers und Bear Stearns.
In der abgelaufenen Woche war der Markt bemüht gewesen, den Kursrutsch der Vorwoche zu korrigieren. Die Kursgewinne fielen jedoch mäßig aus, Anleger äußerten Zweifel an der Nachhaltigkeit der Entwicklung. Dennoch sind Analysten der Ansicht, dass die Entwicklung an der Wall Street langfristig in diesem Jahr nach oben gehen wird. Am Freitag schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,13 Prozent im Plus bei 12 276 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,07 Prozent auf 1 402 Zähler zu. Der Nasdaq-Composite sank um 0,01 Prozent auf 2 387 Punkte.
Azul Real
13.03.2007, 14:14
13.03.2007 (13:55)
FEATURE-Das Ende des US-Häuserbooms fordert seine Opfer
- Von Emily Kaiser -
New York, 13. Mär (Reuters) - Platzt der amerikanische Traum, kommt Renae Gorney ins Spiel. Das Telefon der Schuldnerberaterin klingelt unentwegt, seit der Boom am US-Häusermarkt abflaut und damit unvorsichtige Kreditnehmer an den Rand des Ruins drängt. Schon jetzt melden sich Monat für Monat mehr als 300 überschuldete US-Bürger bei Gorney an, die für Freedom Foreclosure Prevention Services in Arizona arbeitet - und sie glaubt nicht daran, dass die Nachfrage so schnell abebbt. "Es wird in diesem Jahr noch ein Blutbad geben", prognostiziert sie düster.
Wenn die Preise für Wohnimmobilien fallen, haben viele Häuserkäufer kaum noch Möglichkeiten, Anschlussfinanzierungen zu finden und damit auslaufende Hypotheken zu bedienen. Der eine oder andere kommt dann schnell in Zahlungsverzug. Dazu kommt, dass viele Kredite einen variablen Zinssatz aufweisen. Das heißt: Die meisten müssen sich zu allem Überfluss auch noch auf höhere Zinsen einstellen. Im dritten Quartal 2006 betrug die Ausfallrate aller Hypothekendarlehen 4,67 Prozent - nach 4,39 Prozent in den drei Monaten zuvor. Noch drastischer sieht es bei Zwangsversteigerungen aus: Hier kamen dem Immobilien-Dienst RealtyTrac zufolge 2006 42 Prozent mehr Häuser unter den Hammer als im Vorjahr. 2007 dürften es wohl noch einmal 20 bis 25 Prozent mehr sein, prognostiziert RealtyTrac.
Manche fürchten, dass dies die gesamte US-Wirtschaft in Mitleidenschaft zieht. In den vergangenen Jahren stütze sich das Wachstum in erster Linie auf den Konsum - zum guten Teil finanziert durch den boomenden Immobilienmarkt.
Durch die Krise ist auch der größte unabhängiger Anbieter nachrangige Hypothekendarlehen, New Century, in Schieflage gekommen. Mehrere Kreditgeber erwägen, ihre Finanzierung einzustellen - das wäre das Aus für New Century.
Zudem stehen dem Unternehmen Ermittlungen des Staatsanwalts und der US-Börsenaufsicht SEC ins Haus.
Experten schreiben den laxen Vergabekriterien der Banken einen guten Teil der Misere zu. In den vergangenen Jahren sei es zu einer drastischen Aufweichung der Vergabe-Kriterien gekommen, sagt Robert Froehlich von DWS Scudder. Der eine oder andere dürfte so einen höheren Kredit erhalten haben, als er sich eigentlich leisten kann. Zudem finanzierten einige Banken bereitwillig den vollen Kaufpreis des Hauses und forderten kein oder nur wenig Eigenkapital ein. Steigt der Preis für Eigenheime, ist das grundsätzlich erst einmal kein Problem - schließlich lässt sich das Haus später ohne Probleme zu einem höheren Preis verkaufen. Es drohen aber Probleme, wenn das Haus mit Verlust verkauft werden muss, etwa weil die Preise sinken.
Doch auch die Kreditnehmer trifft eine Mitschuld, da sie sich über das Kleingedruckte nicht ausreichend informieren.
"99,99 Prozent der Leute unterschreiben, unterschreiben, unterschreiben", ohne die Bedingungen tatsächlich zu verstehen, sagt Gorney. Manche hätten Blanko-Verträge abgeschlossen und erst später festgestellt, dass der Zinssatz bei zehn Prozent liegt. Andere hätten den Kreditvertrag erst erhalten, als die Möbel schon auf dem Weg in das neue Zuhause waren. Den einen oder anderen Kunden hat sie daher zum Staatsanwalt geschickt, um zuz klären, ob es sich um Kreditbetrug handelte. Für knapp jeden zweiten könne sie aber nichts mehr tun, räumt Gorney ein. "Ihnen wurde der amerikanische Traum verkauft, und jetzt geht nichts mehr weiter."
Azul Real
13.03.2007, 17:32
*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
Azul Real
13.03.2007, 18:12
New foreclosures at record high
Mortgage delinquencies rise across the board in fourth quarter
By MarketWatch
Last Update: 12:07 PM ET Mar 13, 2007
CHICAGO (MarketWatch) --
Many more U.S. homeowners were unable to keep up with their mortgage payments in the fourth quarter, the Mortgage Bankers Association said Tuesday, with the rate of homes entering the foreclosure process hitting a record 0.54% and the delinquency rate on U.S. home loans leaping to 4.95% from 4.67% three months earlier.
"Although the U.S. economy and job market remain solid, the housing market continued to decelerate in the fourth quarter of 2006. Nationally, house prices increased at a slower rate and the pace of sales and construction activity continued to slow," said Doug Duncan, MBA's chief economist.
The rise was led by subprime mortgages, where delinquencies increased to 13.33% from 12.56%, and FHA loans, which saw a record-high delinquency rate of 13.46%. Trouble in subprime mortgages, made to borrowers with the riskiest credit, has roiled lenders and the stock market in recent days.
Doug Duncan, the MBA's chief economist, said the jump in delinquencies was expected given the housing-market slowdown and that the shakeout in subprime lending should restore equilibrium to that market shortly. End of Story
*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
Azul Real
13.03.2007, 18:16
USA: Zahlungsmorral von Schuldnern von Hypothekenkrediten gesunken
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Zahlungsmoral von Schuldnern von Hypothekenbank
ist in den USA im Schlussquartal 2006 zurückgegangen. Die Quote ausstehender
Zins- und Tilgungszahlungen sei von 4,67 Prozent im dritten Quartal auf 4,95
Prozent gestiegen, teilte der US-Verband der Hypothekenbanken am Dienstag in
Washington mit. Dies ist die höchste Quote seit dem Frühjahr 2003.
Die entsprechende Quote bei zweitklassigen Hypothekenkrediten ("subprime
mortages") stieg den Angaben zufolge von 12,56 Prozent im dritten Vierteljahr
auf 13,33 Prozent im vierten Quartal. Dies ist der höchste Wert seit vier
Jahren. Der Anteil der Hypothekendarlehen, über die eine Zwangsvollstreckung
eröffnet wurde, stieg den Angaben zufolge im vierten Quartal auf einen neuen
Rekordwert von 0,54 Prozent.
In den USA zeichnen sich bereits seit längerem Probleme am Markt für
zweitklassige Hypothekenkredite ab. So war New Century Financial, ein Anbieter
von Hypothekenkredite für Kreditnehmer mit geringer Bonität, am Montag in
Bedrängnis geraten. Mehrere Gläubigerbanken hatten angekündigt, die
Refinanzierung der Hypothekenkredite einzustellen. Experten und Marktteilnehmer
befürchten, dass sich die Schwierigkeiten auf das US-Finanzsystem und
möglicherweise auf die gesamte US-Wirtschaft ausweiten könnten./FX/bf/he
KEYWORDS: 2N|ECO IND|USA||
2007-03-13 17:09:32
New foreclosures at record high
Mortgage delinquencies rise across the board in fourth quarter
By MarketWatch
Last Update: 12:07 PM ET Mar 13, 2007
CHICAGO (MarketWatch) --
Many more U.S. homeowners were unable to keep up with their mortgage payments in the fourth quarter, the Mortgage Bankers Association said Tuesday, with the rate of homes entering the foreclosure process hitting a record 0.54% and the delinquency rate on U.S. home loans leaping to 4.95% from 4.67% three months earlier.
"Although the U.S. economy and job market remain solid, the housing market continued to decelerate in the fourth quarter of 2006. Nationally, house prices increased at a slower rate and the pace of sales and construction activity continued to slow," said Doug Duncan, MBA's chief economist.
The rise was led by subprime mortgages, where delinquencies increased to 13.33% from 12.56%, and FHA loans, which saw a record-high delinquency rate of 13.46%. Trouble in subprime mortgages, made to borrowers with the riskiest credit, has roiled lenders and the stock market in recent days.
Doug Duncan, the MBA's chief economist, said the jump in delinquencies was expected given the housing-market slowdown and that the shakeout in subprime lending should restore equilibrium to that market shortly. End of Story
*MBA: Mortgage Delinquencies Up 28 BPs From 3Q To 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Subprime ARM Delinquencies Up To 14.44% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
*MBA: Mortgage Delinquencies At 4.95% In 4Q 2006
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2007 12:00 ET (16:00 GMT)
Azul Real
13.03.2007, 21:29
Dienstag, 13. März 2007, 20:50 Uhr
Aktienhandel New York
Hypothekensektor belastet US-Börsen
Die wachsenden Probleme bei der angeschlagenen Hypothekenbank New Century haben der Wall Street am Dienstag einen deutlichen Dämpfer verpasst. Der Dow erlitt seinen zweitgrößten Rückschlag in diesem Jahr.
HB NEW YORK. Auch laufen jüngsten Daten zufolge die Geschäfte der Einzelhändler schlechter als erwartet, was den Anlegern zusätzlichen Zündstoff für Sorgen um die gesamte US-Wirtschaft lieferte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum New Yorker Nachmittagshandel 1,5 Prozent auf 12 136 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank um 1,57 Prozent auf 1384 Zähler. Der Nasdaq-Composite notierte 1,62 Prozent im Minus bei 2363 Punkten.
Der Hypothekenanbieter New Century teilte mit, die Börsenaufsicht überprüfe die Buchhaltung des Konzerns, und das Justizministerium habe ebenfalls Ermittlungen eingeleitet. New Century bietet Hypotheken für Kunden mit schlechter Bonität an, und ein drohender Konkurs des Konzerns könnte die so genannte Subprime-Mortgage-Branche in Mitleidenschaft ziehen. Auch Auswirkungen auf die gesamte US-Wirtschaft wurden befürchtet.
New-Century-Papiere wurden zwar vom Handel an der New Yorker Börse ausgeschlossen, sie setzten aber ihre Talfahrt dennoch fort. In den Pink Sheets der so genannten „Penny Stocks“ notierten die Aktien bei 1,20 Dollar.
Doch auch andere Finanzkonzerne mit Geschäftsverbindungen in den Subprime-Mortgage-Sektor strudelten im Sog der schlechten Nachrichten.
Zu den größten Verlierern im S&P gehörte Bank of America mit einem Abschlag von gut drei Prozent. Die Aktien der Spar- und Darlehenskasse Washington Mutual fielen um 5,13 Prozent.
An der Nasdaq musste Accredited Home Lenders den prozentual größten Kursverlust einstecken. Aktien des Subprime-Kreditgebers stürzten mehr als 63 Prozent auf 4,19 Dollar und erreichten zwischenzeitlich sogar ein Allzeit-Tief von 3,80 Dollar.:shock:
„Die Ereignisse des heutigen Tages - der Einzelhandelsabsatz die wachsenden Sorgen über den Subprime-Markt - lassen die Leute erkennen, dass sie mehr Barmittel und weniger Aktien brauchen“, sagte Michael James von Wedbush Morgan in Los Angeles.
An dem allgemeinen Verkaufstrend bei den Finanzhäusern konnten auch die guten Nachrichten der Investment-Bank Goldman Sachs nichts ändern. Das Institut hatte im abgelaufenen Quartal Rekordergebnisse erzielt. Die Papiere stiegen daraufhin zwar zunächst, lagen aber später 0,85 Prozent im Minus bei 200,86 Dollar.
„Es ist ziemlich klar, dass der Markt mit dem kleinen Aufwärtstrend bricht und wieder zum Monatsanfang zurückkehrt“, sagte Stephen Massocca von Pacific Growth Equities. Damals hatte ein Ausverkauf an den internationalen Börsen viele Anleger kalt erwischt.
Die deutschen Aktienindizes sind am Dienstag im späten Parketthandel nach den weiteren kräftigen Kursverlusten an den US-Börsen noch tiefer ins Minus gerutscht. Der L-Dax schloss bei 6568,21 Punkten, nachdem der deutsche Leitindex Dax das elektronische Geschäft bereits mit einem Abschlag von 1,36 Prozent bei 6623,99 Zählern beendet hatte.
Der L-MDax ging mit 9574,72 Punkten aus dem Handel. Auf Xetra hatte der Index mittelgroßer Werte 0,73 Prozent auf 9657,75 Zähler eingebüßt. Der L- Tecdax schloss bei 802,49 Punkten und sank damit nochmals kräftig unter den Xetra-Schluss von minus 2,20 Prozent auf 816,68 Punkte.
Azul Real
14.03.2007, 08:20
Guten Morgen 8-)
gestern hat der Hamburger Senat noch entschieden, dass die HHLA nicht anteilig an einen einzelnen Investor verkauft wird und hat damit dem massiven Druck seitens der Belegschaft der HHLA nachgegeben.
Alternativ wird nunmehr ein Börsengang vorbereitet.:salute:
Hochtief Hot sowie die MaquarieBank als letzte Bieter im internationalen Verfahren kommen somit nicht zum Zuge
Hot
Hot
Senat Kein Einzelinvestor - nur 30 Prozent an die Börse
Sieg der Hafenarbeiter: Stadt stoppt Verkaufspläne
Hamburg will "am Steuer des Unternehmens bleiben". Mitarbeiter erhalten Vorzugsaktien.
Von Bob Geisler
Der monatelange Kampf um die Zukunft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist entschieden. Nach massiven Protesten der Beschäftigten entschied sich der Senat gestern gegen einen Teilverkauf des größten Hafenbetriebs an einen Einzelinvestor. Die Hansestadt will stattdessen das stadteigene Unternehmen noch in diesem Jahr teilweise an die Börse bringen. Das Bieterverfahren mit den Bewerbern Hochtief und dem Finanzinvestor Macquarie sei gestoppt worden, sagte Bürgermeister Ole von Beust (CDU).
Der Vorstand der HHLA, der Betriebsrat und die Gewerkschaft Ver.di begrüßten die Pläne. Die Beschäftigten hatten vehement gegen eine Teilprivatisierung des Unternehmens gekämpft. Durch einen Überstunden-Boykott war es am Montag schon zu leichten Beeinträchtigungen im Hafen gekommen.
Rund 30 Prozent des Aktienkapitals der HHLA sollen nun als Stammaktien an der Börse angeboten werden, erklärte Finanzsenator Michael Freytag (CDU). Damit solle eine möglichst große Streuung der Aktien erreicht werden. "Wir möchten als Hansestadt Hamburg am Steuer dieses Unternehmens bleiben", sagte Freytag. Darüber hinaus sollen die Beschäftigten einen kleinen Teil an stimmrechtslosen Vorzugsaktien der HHLA erhalten.
Mit den Erlösen aus dem Börsengang will die Stadt die Infrastruktur im Hamburger Hafen ausbauen, also neue Straßen, Brücken oder Kaianlagen finanzieren. Das Geld soll bis 2012 reichen. Die Finanzierungslücke liegt bis dahin bei einer Milliarde Euro.
"Wir können mit dem Kompromiss gut leben", sagte Konzernbetriebsratschef Arno Münster dem Abendblatt. Wichtig sei, dass die Immobilien in der Speicherstadt und am Fischmarkt auch weiter zum Konzern gehörten.
Der Börsengang in der vorgesehenen Form stelle sicher, dass fremde Investoren nicht die Oberhand über die HHLA bekommen könnten. Unternehmenschef Klaus-Dieter Peters betonte, die Investitionen in die Infrastruktur kämen auch dem Unternehmen zugute.
Angesichts der Protestaktionen wollte der Senat mit seiner Entscheidung auch Schaden vom Hafen abwenden. Erhebliche Beeinträchtigungen und die Abwanderung von Kunden seien zu befürchten gewesen, sagte Ole von Beust. "Wir können uns keinen zermürbenden Grabenkrieg im Hafen leisten", so Senator Freytag.
erschienen am 14. März 2007
Einigung im HHLA-Streit
Beschäftigte reden wieder mit
Kommentar
Von Bob Geisler
Hamburgs Hafenarbeiter haben die Muskeln spielen lassen. Ein paar später abgefertigte Schiffe und steckengebliebene Lastwagen genügten, um Bürgermeister Ole von Beust von den bisherigen Privatisierungsplänen für die Hamburger Hafen und Logistik AG abrücken zu lassen. Nicht die Hälfte der HHLA wird verkauft, nur ein knappes Drittel. Und statt des favorisierten Verkaufs an einen Einzelinvestor kommt es nun zum Börsengang.
Gut ist, dass monatelange Boykott-Maßnahmen im Hafen verhindert wurden. Der Stillstand hätte nicht nur der HHLA, sondern auch anderen Umschlagbetrieben geschadet und Konkurrenz wie Rotterdam genutzt. Das Herz der Stadt schlägt weiter im gleichmäßigen Takt. Gut ist auch, dass die Stadt das Sagen behält und so Arbeitsplätze gesichert bleiben.
Ob die jetzt gewählte Lösung auch langfristig die richtige ist, muss sich noch zeigen. Der Frieden im Hafen ist nämlich teuer erkauft, die Stadt verzichtet im Vergleich zu den anderen Optionen auf mehrere hundert Millionen Euro. Der Ausbau des Hafens ist damit nicht wie geplant bis 2015, sondern nur bis 2012 gesichert. Und auch dies nur, wenn das Umfeld für einen Börsengang so gut bleibt wie im Augenblick. Im Herbst kann die Lage an den Kapitalmärkten aber schon ganz anders aussehen.
Politisch betrachtet deutet der Kompromiss eine Verschiebung im Verhältnis von Senat und Arbeitnehmern an. Im Vergleich zur Privatisierung des Landesbetriebs Krankenhäuser, wo der Senat seine Pläne komplett umsetzte, ist der Einfluss der Beschäftigten gewachsen. Der Bürgermeister scheint gelernt zu haben, dass ein Regieren gegen die Interessen der Mitarbeiter eines zentralen städtischen Betriebs nur schwer möglich ist.
erschienen am 14. März 2007
11. März 2007, 00:00 Uhr
Um den Containerumschlag in Hamburg ist ein Bieterwettkampf zwischen dem Baukonzern Hochtief und der australischen Macquarie Bank ausgebrochen. Hat die Stadt überhaupt den Mut, ihre Hafen-Beteiligung an Ausländer zu verkaufen?
Hafen im Angebot
Ausgerechnet Australien. Sondermüll aus dem Land ist auf dem Seeweg nach Hamburg und soll im Mai in einer Brunsbütteler Verbrennungsanlage entsorgt werden. Vier Schiffsladungen bringen in wenigen Wochen krebserregende Lösungsmittelrückstände wie Hexachlorbenzol die Elbe herauf. Sollen die Australier doch ihren Müll selber vernichten und Hamburg damit in Ruhe lassen - schimpft die lokale Presse der Hansestadt.
Das passt Martin Stanley gar nicht. Er ist in Hamburg, um gut Wetter zu machen für sich, sein Land und die Pläne seiner Firma, der Macquarie Bank. Das zahlungskräftige Geldhaus aus Sydney will nämlich weite Teile des Hamburger Hafenumschlags kaufen. Stanley, 43 Jahre alt, Typ Sympathieträger und verantwortlich für den europäischen Infrastrukturfonds der Bank, ist schon weit gekommen.
Gerade hat sich der Hamburger Senat für Macquarie und Hochtief als finale Kandidaten entschieden. Dabei konnte sich die Konkurrenz sehen lassen:
Die Politiker haben immerhin so renommierten Bewerbern wie der Deutschen Bahn, den arabischen Dubai Ports und Allianz Capital einen Korb gegeben.
Bis Mai soll nun die Entscheidung fallen. Da kann Stanley negative Schlagzeilen über sein Land im Moment gar nicht gebrauchen. Zumal es alles andere als eine ausgemachte Sache ist, dass es überhaupt so weit kommt. Zwar galt lange Zeit die geplante Privatisierung der größten Hafenumschlagsfirma Hamburgs, der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) als ausgemachte Sache.
Mit den Einnahmen - Hochtief soll zusammen mit zwei Banken 1,6 Milliarden Euro bieten - will die Stadt im Hafen dringend benötigte neue Straßen, Schienen oder Umschlagsplätze bauen.
Doch inzwischen wird der Widerstand immer größer. Denn es mehren sich die Stimmen, dass ein Verkauf dieses Stücks strategischer Infrastruktur an einen ausländischen Investor keine gute Idee ist.
Am Anfang des Widerstands stehen die Hafenmitarbeiter. Zuletzt drohten die HHLA-Mitarbeiter, ab sofort Dienst nach Vorschrift und damit keine Überstunden mehr zu machen. Sie fürchten Entlassungen und längere Arbeitszeiten, wenn erst einmal ein Finanzinvestor im Eigentümerkreis ist. Eine Drohung, die es in sich hat. Denn die Folge wäre ein Stau auf der Elbe, weil die Fracht der Containerschiffe nicht mehr in gewohntem Tempo gelöscht werden könnte.
Der Widerstand der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt, dass es inzwischen erhebliche Bedenken gegen Investoren aus dem Ausland gibt. "Es darf... nicht zu einem Ausverkauf kommen", sagte Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin und Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, vor wenigen Tagen der "Welt". Investoren mit einer gewissen Heimatverbundenheit hätten nach ihrer Erfahrung mehr Interesse an der Entwicklung einer deutschen Firma. "Das Sagen bei der HHLA sollten deutsche Unternehmen oder das Bundesland haben. An dem Hafenbetrieb hängen zu viele Arbeitsplätze."
Damit steht Wöhrl nicht allein da. "Die politischen Rahmenbedingungen für die deutsche maritime Wirtschaft müssen gestärkt werden", fordert etwa auch Detthold Aden, Präsident des Zentralverbands Deutscher Seehafenbetriebe. "Das heißt nicht, ausländischen Investoren Engagements in den deutschen Seehäfen grundsätzlich zu verwehren. Wichtig ist, dass die volkswirtschaftlichen deutschen Interessen im Einklang mit denen der Seehäfen nachhaltig gewahrt bleiben", sagt der Verbandschef, der zugleich die Bremer Logistik Gruppe verantwortet.
Dabei gibt es in Europa schon einige Beispiele ausländischer Hafen-Betreiber. Maggie Thatcher hat als britische Premierministerin bereits Häfen samt Kaimauern verkauft, darunter marode Anlagen für den symbolischen Preis von einem Pfund Sterling. Ihr Nach-Nachfolger Tony Blair hat vergangenes Jahr ein nationales Denkmal, die Peninsular Steam Navigation Company mit weltweit 21 Hafenbetrieben, an Dubai Ports World gehen lassen.
Sieben Milliarden Dollar waren überzeugende Argumente. Auch ein Teil des Rotterdamer Hafenumschlags befindet sich in ausländischen Händen - und zwar denen des Hongkonger Mischkonzerns Hutchison Whampoa.
Dass das Hafen-Fieber grassiert, hängt mit den Zukunftsaussichten der Branche zusammen. Insbesondere die Containerterminals kommen mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Kapazitäten kaum noch nach. In den nächsten acht Jahren wird sich der Container-Umschlag in deutschen Häfen verdoppeln.
Das können Länder wie Hamburg, Niedersachsen, Bremen oder Schleswig-Holstein nicht allein bewältigen. Allein bei der HHLA stehen Investitionen von 1,2 Milliarden Euro an. Hamburg, da sind sich Branchenkenner einig, kann nur mit einer Milliarden-Infusion auf Dauer Rotterdam einholen.
Genau darauf setzen die Australier. Und dabei geht es Macquarie nicht allein um Hamburg. "Wir kennen alle europäischen Häfen und schauen uns immer etwas an", sagt Macquarie-Mann Stanley. Hamburg, das betont er immer wieder, soll für sie Zentrum der europäischen Hafen-Beteiligungen werden, was die Hamburger eigentlich gern hören müssten. Die Ängste der Mitarbeiter kennt Stanley, den Heuschrecken-Vergleich natürlich auch. "Der Unterschied zwischen Private-Equity-Investoren und uns ist, dass wir in den erworbenen Beteiligungen langfristig über 30, 40 oder 50 Jahre engagiert bleiben", wehrt sich der Banker dagegen. Eine Mehrheit an der HHLA brauche Macquarie dafür nicht. "Solange eine Partnerschaft fair ist, sind wir auch mit einer Minderheitsbeteiligung glücklich."
Ob diese Bekenntnisse reichen, ist ziemlich fraglich. Derzeit prüft der Senat auch einen Börsengang der HHLA. Die Unternehmensberatung KPMG sucht dafür gerade Banken aus.
Oder der Senat setzt auf Hochtief.
Der Düsseldorfer Baukonzern ist schließlich ein guter Bekannter in der Hansestadt, der Baukonzern aus Essen besitzt 49,9 Prozent der Aktien am Hamburger Flughafen. Und der funktioniert bekanntlich nicht schlecht.
Interessant auch in diesen Zusammenhang, da die Gerüchteküche anfänglich ins Brodeln gebracht wurde durch die australische Macquarie Bank, welche angeblich für Hochtief 75 Euro je Share bieten wollen. Nun befinden sich die Macquarie Bank und Hochtief gemeinsam in einen Bieterkonsortium für die HHLA wieder.
Hochtief und Macquarie in engerer Wahl für HHLA-Kauf
Mi Feb 28, 2007 7:25 MEZ
Hamburg (Reuters) - Der Baukonzern Hochtief und die australische Macquarie Bank können sich Hoffnung auf eine Beteiligung am Hamburger Hafenbetreiber HHLA machen.
Der Senat der Hansestadt nahm ein Konsortium um Hochtief und das expansionshungrige Finanzinstitut am Mittwoch in die engere Wahl für den Kauf von bis zu 49,9 Prozent an der HHLA. Hamburg hält sich aber weiterhin einen Börsengang der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) offen. Eine endgültige Entscheidung will die Landesregierung im Frühjahr fällen.
Bei der Auswahl der Bieter seien neben dem gebotenen Preis auch strategische Gesichtspunkte berücksichtigt worden, teilte die Hamburger Finanzbehörde mit. Dazu gehörten Zusagen zu Investitionen und Standorterhalt. Im Rennen um den HHLA-Anteil waren zuletzt auch die Deutsche Bahn, die staatliche Dubai Ports und die Finanzinvestoren 3i und Allianz Capital Partners.
Hamburg will die Anteile entweder direkt verkaufen oder an die Börse bringen. Der Senat will sich bis zum Frühjahr für eine Variante entscheiden. So lange sollen keine Details zum Stand der Verhandlungen genannt werden. Um die Organisation eines möglichen Börsengangs hätten sich zahlreiche Banken beworben, so die Stadt.
Das Unternehmen hatte vor wenigen Tagen starke Zahlen vorgelegt.
Den Umsatz steigerte die HHLA 2006 um ein Fünftel auf mehr als eine Milliarde Euro. Der Nettogewinn legte auf mehr als 100 (Vorjahr: 64) Millionen Euro zu. Die HHLA wickelte im vergangenen Jahr 6,1 Millionen Standardcontainer ab, 16 Prozent mehr als 2005. Bis 2015 soll sich der Umschlag auf den HHLA-Terminals auf zwölf Millionen Container verdoppeln. Um das Wachstum zu bewältigen, muss die Kapazität erhöht werden. Die dafür veranschlagten gut 1,2 Milliarden Euro sollen durch die Teilprivatisierung aufgebracht werden.
HHLA Sechs Interessenten
Wer bekommt Hamburgs Hafen?
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.
Von Daniela Stürmlinger, Rolf Zamponi
Hamburg -
Das Bieterrennen um den 49,9-prozentigen Anteil an der HHLA, den die Stadt verkaufen möchte, erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Nach Informationen des Abendblatts haben alle sechs übrig gebliebenen Bieter ihre Angebote für das HHLA-Paket abgegeben. Heute nun treffen sich Finanzsenator Michael Freytag, Wirtschaftssenator Gunnar Uldall, Vertreter der Hamburgischen Gesellschaft für Vermögensverwaltung (HGV), der HHLA und dem Amt für Beteiligungsverwaltung mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die mit der Ausschreibung des HHLA-Teilverkaufs beauftragt wurde. Nächste Woche werden die Ergebnisse Bürgermeister Ole von Beust vorgetragen.
Nach Informationen des Abendblatts werden die Angebote heute diskutiert und geprüft, in welchen Punkten nochmals genauer nachgefragt werden muss.
In einem weiteren Schritt sollen dann mindestens drei Interessenten aussortiert werden. Den restlichen Kaufwilligen soll erlaubt werden, dass sie die HHLA im Rahmen einer sogenannten Due Dilligence auf Herz und Nieren prüfen. Sie erhalten Einblick in die Bücher der HHLA.
Nicht der gebotene Kaufpreis soll über den Zuschlag entscheiden, sondern die Zukunftsperspektiven, die der neue Investor der HHLA und den Mitarbeitern bietet. Die Stadt behält sich gleichzeitig aber vor, das Ausschreibungsverfahren abzubrechen, etwa, um den HHLA-Anteil an die Börse zu bringen. Diese Variante favorisieren die HHLA-Mitarbeiter. In einem Gutachten eines Investmentbankers jedoch kommt diese Alternative schlecht weg. Nicht nur, dass ein Börsengang stark vom ständig wechselnden Kapitalmarktumfeld abhängt, auch wäre kein Partner vorhanden, der die HHLA gemeinsam mit der Stadt weiterentwickelt und in das Unternehmen investiert.
Offen ist auch noch, ob sich die Stadt für einen Investor entscheidet oder zwei bis drei Interessenten ins Boot nimmt. "Nichts ist ausgeschlossen", hieß es gegenüber dem Abendblatt. Mit der Aufteilung des Pakets an mehrere Käufer könnte die Stadt verhindern, dass der neue Investor zu stark mitregieren will und so die Unabhängigkeit der HHLA gefährdet.
Bei der Teilprivatisierung geht es neben der Sicherung der Arbeitsplätze auch um Strategien der Zukunftssicherung für die HHLA. Der Hafen, an dem mittel- und unmittelbar rund 150 000 Jobs in Hamburg und im Umland hängen, muss sich für die Zukunft rüsten. Der zunehmende Welthandel wird zu einem steigenden Umschlagsvolumen im Hafen führen. Um das zu bewältigen braucht es gewaltige Investitionen in die Infrastruktur. Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) rechnet für die kommenden zehn Jahre mit einem Investitionsvolumen von drei Milliarden Euro. Das Abendblatt hat sich die Interessenten genauer angesehen.
Deutsche Bahn
Die Bahn hat großes Interesse an einer Beteiligung an der HHLA. Im Falle eines Zuschlags verspricht sie, mindestens 400 Arbeitsplätze aus einem ihrer Unternehmensbereiche nach Hamburg zu verlagern. Zudem gehört die Bahn dem Bund, und so würde ein staatliches Unternehmen bei der HHLA einsteigen. Die Bahn will aber bald an die Börse gehen. Kritiker befürchten auch, dass die Bahn vor allem Interesse an der HHLA-eigenen Hafenbahn hat und den Schienenverkehr ins Hinterland, also den Weitertransport der Container auf dem Landweg regeln will, der jetzt von der HHLA gemanagt wird. Die Bahn tritt mit dem Finanzinvestor Morgan Stanley Infrastructure Partners auf. Mit einem Einstieg der Bahn käme damit auch ein Finanzinvestor mit ins Boot.
Analyse über die Bieter. Heute wird die Stadt die Angebote prüfen und sortieren.
Dubai Ports World
Dubai Ports World (DPW) ist der weltweit größte Terminalbetreiber und hat Know-how im Hafenbereich. Aber das Unternehmen ist unter anderem bereits in Antwerpen, Marseille, Le Havre und Southhampton engagiert, was die Frage aufwirft, welchen Stellenwert Hamburg künftig in der Strategie von DPW haben wird. Die Stadt müsste bei einer Entscheidung für DPW auf langfristige Strategie- und Investitionszusagen drängen.
Hochtief
Hochtief ist bereits beim Flughafen ein bewährter Partner Hamburgs. Das Unternehmen verfügt aber über keine Hafenexpertise. Zudem schließen Experten nicht aus, dass Hochtief selbst Opfer eine Übernahme werden könnte.
Macquarie Bank
Der australische Finanzinvestor hat bereits in der Vergangenheit stark im Hafensektor investiert und würde auch über das Know-how verfügen. Wie auch bei der Allianz müsste strategisches Interesse nachgewiesen werden.
( Macquarie steht auch im Zusammenhang mit der Übernahme von Techem, welche wohl gestern gescheitert ist und der aktuellen Übernahmegerüchte von Hochtief. Hochtief :sunny: bietet selbst für die HHLA mit. Die Verbindungen werden somit immer interessanter !!!!!!!!!!!!!!!!!)
Allianz Capital
Die Allianz hat über ihren Infrastrukturfonds ein Angebot für die HHLA abgegeben. Die Allianz müsste die Stadt davon überzeugen, dass ein strategisches und nicht ein finanzielles Engagement vorgesehen ist.
3i Deutschland
Das europäische Unternehmen hat laut einem dem Abendblatt vorliegenden Gutachten bereits im Vorfeld sein strategisches Interesse an einem Einstieg bei der HHLA betont. 3i ist seit 20 Jahren in Deutschland aktiv und erst seit einigen Jahren in größerem Umfang im Bereich der Infrastrukturinvestitionen tätig. Deshalb verfügt 3i noch nicht über so große Erfahrungen in dem Bereich wie etwa Dubai Ports.
erschienen am 2. Februar 2007
Azul Real
14.03.2007, 14:25
Pfusch am Bau
von Heike Buchter (New York)
Jahrelang hat der US-Hypothekenanbieter New Century Financial die Amerikaner leichtfertig mit Krediten versorgt. Seine drohende Pleite hat die Märkte in Aufruhr versetzt. Die Krise könnte Vorbote eines größeren Einbruchs am US-Immobilienmarkt sein.
Es sind die fetten Jahre. 2003 und 2004. Der Immobilienmarkt in den USA boomt. Der Hypothekenanbieter New Century Financial, spezialisiert auf Hauskäufer mit niedrigem Einkommen, steigt zur Nummer zwei der Branche auf. "Partys und Trinkgelage waren in dieser Zeit üblich bei Betriebsausflügen", schwärmt ein ehemaliger Angestellter.
Die Firma verwöhnt ihre Mitarbeiter mit einer Feier in einem Bahnhof in Barcelona, schickt seine Mitarbeiter auf eine Bahamas-Kreuzfahrt. David Pace, ein ehemaliger New-Century-Kontaktmann, der mit Darlehen im Südosten von Michigan dealte, erinnert sich: "Das Thema der Kreuzfahrt lautete: Wir sind die verdammt beste Hypothekenfirma. Punkt."
Krise kein Einzelfall
Die Party ist vorbei. New Century Financial steht kurz vor der Pleite. Investoren fliehen in Scharen, die Aktie ist abgestürzt - seit Jahresanfang um über 90 Prozent. Am Montag wurde das Papier, gerade noch 1,66 $ wert, vom Handel ausgesetzt - und am Dienstag ganz vom Kurszettel gestrichen. Noch am 1. März hatten Bear-Stearns-Analysten die New-Century-Aktie hochgestuft, keine zehn Tage bevor sie abstürzte. Jetzt untersuchen die US-Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht SEC die Bewertung der Kredite in den Büchern.
Die Krise des US-Immobilienfinanzierers ist kein Einzelfall. Über 30 kleinere und regionale Kreditinstitute haben seit Dezember massive Verluste hinnehmen oder den Betrieb einstellen müssen. Mit New Century hat die Welle die oberen Ränge der Branche erreicht. Nicht nur an der Wall Street, auch in Washington steigt die Nervosität. "Das ist erst der Anfang einer Welle", warnt US-Notenbankerin Susan Bies. Die Angst, dass die Krise nur Vorbote eines Einbruchs am Immobilienmarkt ist, wächst.
Erinnerung an die Euphorie der New Economy
Kaum ein Bereich der amerikanischen Wirtschaft hatte sich in den vergangenen sechs Jahren so explosiv entwickelt wie die Branche rund um das Eigenheim. Angetrieben von der großzügigen Geldpolitik vom damaligen Notenbankchef Alan Greenspan, erlebten die USA einen nie gekannten Bauboom. Noch nie durften sich so viele US-Bürger Hausbesitzer nennen. In nur wenigen Jahren stiegen dank der Nachfrage die Preise zweistellig, in Boomregionen bisweilen gar dreistellig. Hypotheken wurden zum Bestseller. Laut Economy.com, einer Research-Tochter der Ratingagentur Moody's, beläuft sich die Summe der ausstehenden Baudarlehen auf 8200 Mrd. $ - und übertrifft damit sogar den Markt für US-Staatspapiere.
Wie in der Dotcom-Ära Ende der 90er-Jahre haben die Wall-Street-Vertreter die Euphorie kräftig geschürt. Dabei ging es ihnen um weit mehr, als an den Darlehen für Häuslebauer zwischen Alabama und North Dakota zu verdienen. Ihre Finanzingenieure fanden neue Wege, um die drögen Hypotheken in dynamische Wertpapiere mit appetitlichen Renditen zu verwandeln.
Diese verkauften sie dann an internationale Investoren - zum großen Teil an Pensionsfonds und Versicherer in Europa und Japan. An der Zwischenfinanzierung, der Ausgabe der Hypothekenpapiere und dem Handel damit verdienten die Investmentbanken Hunderte Millionen, es ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Wall Street geworden. Über ein Fünftel der weltweit ausstehenden festverzinslichen Wertpapiere hängen inzwischen direkt oder indirekt mit dem US-Immobilienmarkt zusammen. Doch mit der Rendite stieg auch das Risiko für die Abnehmer der Hypothekenpapiere. "Viele Investoren wissen gar nicht, was sie da im Portfolio haben", sagt Josh Rosner, Direktor von Graham Fisher, einem New Yorker Researchhaus. Schon jetzt rechnen Beobachter damit, dass durch das Platzen der Immobilienblase Millionen Amerikaner ihr Heim verlieren werden - mit bedrohlichen Auswirkungen auf die US-Konjunktur. Noch ist unklar, welche Verluste an den beteiligten Banken hängen bleiben. Ruheständlern und Versicherten weltweit drohen herbe Verluste.
Rechnung vieler Hausbesitzer geht nicht mehr auf
Die Geschichte, die sich in den vergangenen Jahren abgespielt hat, erinnert an die Euphorie der New Economy. Kleinanleger werden damals in Scharen von überbewerteten Internet-Startups angelockt - diesmal leisten sich Geringverdiener den Traum vom Eigenheim. Sie setzen darauf, dass ihre Häuser im Wert steigen und sie damit ihre Kosten wieder einspielen.
Der kleine kalifornische Hypothekenanbieter New Century profitiert von dem Boom - und steigt in der Branche auf. Bald konkurriert das einstige Provinzinstitut mit etablierten Finanzkonzernen wie HSBC und Citigroup.
Die ersten Risse im Fundament machen sich Ende vergangenen Jahres bemerkbar. Deutlich häufiger und früher als erwartet versäumen Kreditnehmer ihre Ratenzahlungen. "Im Bereich der Kredite mit schwacher Bonität haben wir in den vergangenen Monaten eine rasch sinkende Qualität beobachtet", berichten die Analysten des Schweizer Bankenkonzerns UBS. Der Immobilienmarkt kühlt sich ab, gleichzeitig sind die Zinsen kräftig gestiegen. Die Rechnung vieler Hausbesitzer geht nicht mehr auf. Sie können ihre Raten nicht mehr zahlen. Die Folge für die Hypothekenanbieter: Ihre Geldgeber - große Banken und Wall-Street-Häuser - verlieren das Vertrauen und drehen ihnen den Geldhahn zu.
Kreditinstitute warfen ihre Standards über Bord
Brennpunkt sind jene zweitklassigen Hypotheken, mit denen New Century Hunderte Millionen gescheffelt hat. Rund 3200 Mrd. $ an neuen Hypotheken wurden 2005 und 2006 ausgereicht - ein neuer Rekord. Kein Bereich wuchs in den letzten zwei Jahren so schnell wie das Geschäft mit den sogenannten Subprime-Krediten: Rund 20 Prozent davon gingen an Kreditnehmer mit schwacher Bonität.
Um die Immobiliengeldmaschine in Schwung zu halten, lockerten die Kreditinstitute ihre Standards - oder warfen sie gleich ganz über Bord. So gaben potenzielle Schuldner ihren Verdienst und ihre berufliche Position an, ohne dass die Daten überprüft wurden. Für die Kreditnehmer war das eine Einladung zum Betrug: In einer Studie verglich das Mortgage Asset Research Institute die Angaben auf dem Kreditantrag mit den Steuererklärungen der Antragsteller. Resultat: 60 Prozent der Antragsteller hatten ihr Einkommen um mehr als 50 Prozent übertrieben. Im Branchenjargon heißen solche Darlehen "Lügenkredite".
Um immer neue Kunden zu finden, kooperierten die Hypothekenanbieter meist mit lokalen Maklerbüros, die auf Provisionsbasis arbeiteten. New Century war ein beliebter Partner, denn die Sachbearbeiter waren bekannt dafür, Anträge schnell und ohne viele Rückfragen durchzuwinken.
Hypothekeninstitute gaben Risiken weiter
Die laxen Vergabekriterien störten die Hypothekeninstitute wenig. Denn sie konnten die Kredite und das damit verbundene Risiko weiterreichen - an große Finanzkonzerne und Investmentbanken.
Häuser wie Goldman Sachs, Bear Stearns, Lehman Brothers und die Deutsche Bank übernahmen die Hypotheken gerne. Sie bündelten sie und zogen Wertpapiere wie Anleihen oder Zertifikate auf die Hypothekenpakete, typischerweise sogenannte Mortgage-Backed Securities (MBSs) oder Collateralized Debt Obligations (CDOs).
2005 sind laut dem US-Bankensicherungsfonds FDIC zwei Drittel aller neu ausgereichten Hypotheken auf diese Weise verbrieft worden. Die Papiere wurden in der Regel mit einer soliden Kreditbewertung der Ratingagenturen versehen - und fanden reißenden Absatz bei internationalen Anlegern: Pensionskassen, Versicherungen und Hedge-Fonds. Besonders die Subprime-Hypotheken waren beliebt, weil sie höhere Zinsen boten.
Ökonomen warnen vor einem "Teufelskreis nach unten"
Angesichts der vielen faulen Kredite sind die Investoren nun nervös. Die Gefahr: Sollten die Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der Hypothekenpakete im Nachhinein herunterstufen, könnten die Investoren plötzlich auf Portfolios mit Müllpapieren sitzen. Keiner weiß, was für Kettenreaktionen eine Krise im Hypothekenmarkt auf dem Finanzmarkt auslösen kann. "Die Produkte sind so komplex, dass sie oft selbst für Profis schwer zu bewerten sind", sagt ein Insider. Sollte die Immobilienblase tatsächlich platzen, könnte dies verheerende Folgen für die US-Wirtschaft haben.
Gefährlich ist das Ganze vor allem, weil nicht nur der Wohnungsbau, sondern auch der Konsum empfindlich getroffen wird. Viele Amerikaner haben ihr Geld ins eigene Haus gesteckt. Sie nutzten die billigen Kredite, um immere höhere Hypotheken auf ihre Eigenheime aufzunehmen. Mit dem frischen Geld kauften sie sich Fernseher, Autos oder sogar Yachten. Bleibt der Spekulationsgewinn aus, sinkt die Kaufkraft.
Ökonomen warnen vor einer Entwicklung, die "einen Teufelskreis nach unten" auslösen könnten, wie Andrew Tilton, Volkswirt bei Goldman Sachs, meint. Banken könnten sich noch weiter aus dem Subprime-Kreditgeschäft zurückziehen. Dann würden die Hauspreise weiter fallen, die Verschuldung zunehmen.
Eine von fünf Hypotheken im Subprime-Bereich, die in den vergangenen zwei Jahren gewährt wurden, wird laut einer Studie des Center for Responsible Lending mit einer Zwangsversteigerung enden. Möglicherweise verlieren mehr als 2,2 Millionen US-Haushalte mit schwacher Bonität ihr Haus. Das kostet die gescheiterten Hausbesitzer bis zu 164 Mrd. $, vermuten die Verbraucherschützer. "Eine hohe Rate von Zwangsversteigerungen kann ganze Bundesstaaten in eine Rezession stürzen", sagt Almas Sayeed vom Center for American Progress, einem Forschungsinstitut.
Schon gehen Gerüchte in Washington über einen Milliardenrettungsfonds um. Das könnte selbst die Internetblase verblassen lassen. Wall-Street-Veteran Josh Rosner jedenfalls befürchtet Schlimmeres: "Das hat das Potenzial, weit breitere Folgen zu haben als der Zusammenbruch von Enron und Worldcom."
Azul Real
14.03.2007, 16:57
"Einen Ausverkauf wird es nicht geben"
Jetzt ist es unübersehbar: Der US-Immobilienmarkt wackelt. Warum ist das auch unser Problem? boerse.ARD.de befragte Heino Ruland, Marktstratege beim Maklerhaus Steubing, zu den Folgen für den Aktienmarkt.
boerse.ARD.de: Herr Ruland, wie gefährlich ist die derzeitige Krise im US-Hypothekenmarkt?
Ruland: Zunächst muss man festhalten, dass die "subprime loans", also die Hypothekendarlehen geringerer Bonität, nur rund zehn Prozent des gesamten Hypothekenvolumens in den USA ausmachen. Im vierten Quartal lag die Ausfallquote bei den subprimes bei 13,3 Prozent. Das ist zwar hoch, machte aber nur etwa 1,3 Prozentpunkte des gesamten Volumens aus. Insgesamt lag die Ausfallquote der Hypothekenkredite bei etwa 4,2 Prozent, was nur leicht über dem langjährigen Durchschnitt seit den frühen Achtziger Jahren liegt. Damals war die höchste Ausfallquote mit 6,0 Prozent erreicht worden. Während der letzten Rezession Anfang des Jahrzehnts erreichte die Ausfallquote immerhin 5,2 Prozent. Dennoch: Die Indikatoren vom US-Häusermarkt wie Hausneubauten oder Leerstände lassen weiter sinkende Immobilienpreise erwarten, womit sich die derzeitige Ausfallquote noch erhöhen dürfte.
boerse.ARD.de: Mittlerweile hat es ja schon an die 30 Pleiten im Subprime-Sektor gegeben. Erwarten Sie, dass die Pleitewelle weiter geht?
Ruland: Davon ist auszugehen. Bisher waren das ja alles kleinere Anbieter; mit New Century oder Countrywide Financial kriselt es jetzt bei den Großen. Die HSBC etwa musste bereits über zehn Milliarden Dollar solcher fauler Kredite bereinigen.
boerse.ARD.de: Sind auch andere Banken betroffen, die solche Hypothekenkredite in ihre Bücher übernommen haben? Und haben etwa Hedge-Fonds ebenfalls mitgemischt?
Ruland: Auf jeden Fall. Die Investmentbanken haben einen Teil dieser Darlehen über "Collateralized debt obligations" aufgekauft und müssen entsprechende Ausfälle verkraften. Hedge-Fonds waren hier ebenfalls aktiv. Aber auch die "Carry Traders", die etwa billige Kredite in Yen aufgenommmen und einen Teil in dieses bisher hochrentierliche Geschäft investiert haben.
boerse.ARD.de: Wo liegt überhaupt das Problem für uns, wenn in den USA ein paar Hypothekenfinanzierer pleite gehen?
Ruland: Das Problem liegt darin, dass für unseren Aktienmarkt weniger Liquidität zur Verfügung steht. Da aber die subprime loans wie gesagt nur einen kleinen Anteil am Hypothekenmarkt ausmachen, und die Ausfallquote noch nahe dem langjährigen Durchschnitt liegt, ist die derzeitige Krise nicht so schädlich, wie die Märkte derzeit suggerieren. Die Darlehensausfälle betreffen zudem ja vor allem die Bezieher kleinerer Einkommen, die keinen so nachhaltigen Einfluss auf den privaten Konsum haben.
boerse.ARD.de: Was bedeutet das für den Aktienmarkt? Wie geht es weiter?
Ruland: Der jüngste Einbruch am Dienstag dürfte mehr an den schwachen Einzelhandelsumsätzen gelegen haben, mit denen sich das Bild einer konjunkturellen Abschwächung in den USA weiter verfestigt hat. Diese Aussicht wiederum begünstigt die Auflösung der Carry Trades, was die Abschwächung des Dollars verstärkt. Jetzt ist die amerikanische Notenbank Fed gefragt, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Sie muss den Leitzins herunternehmen, was die Märkte und den Dollar stabilisieren würde. Ich rechne damit, dass die Fed noch im zweiten Quartal zumindest Signale in diese Richtung sendet.
Bis dahin müssen wir mit einer erhöhten Volatilität und möglichen Kursrückschlägen leben, wobei ich einen nachhaltigen Ausverkauf angesichts der moderaten Aktienbewertungen ausschließe. Es gibt keine Blase am Aktienmarkt, die platzen könnte - das einzige was platzt, ist die US-Immobilienblase, und die Auswirkungen auf andere Märkte sind wie gesagt begrenzt.
Das Gespräch führte Detlev Landmesser.
Azul Real
14.03.2007, 20:18
MÄRKTE
14.03.2007
Kabinett beschließt Unternehmenssteuerreform
Der Gesetzentwurf sieht niedrigere Steuersätze für Unternehmen vor, im Gegenzug sollen aber mehr Bestandteile des Gewinns besteuert werden. Kapitalerträge wie etwa REIT-Dividenden sollen ab 2009 pauschal mit 25 % besteuert werden.
Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Unternehmenssteuerreform beschlossen und damit den Weg frei für die parlamentarische Beratung gemacht. Nach dem Entwurf, der nach den Plänen der Regierung noch vor dem Sommer verabschiedet werden soll, müssen Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2008 statt aktuell knapp 39 % weniger als 30 % ihrer erzielten Gewinne an den Fiskus abführen. Die Senkung der Steuersätze soll den Unternehmen einen Anreiz bieten, Gewinn stärker als bisher in Deutschland zu versteuern. Um diesen Effekt zu verstärken, sollen die Möglichkeiten zur Gewinnminderung beziehungsweise zur Verlagerung ins Ausland eingeschränkt werden.
Die Körperschaftsteuer soll von 25 % auf 15 % sinken, auch die Gewerbesteuer soll heruntergefahren werden. Die so genannte Steuermesszahl soll statt heute 5,0 % nur noch 3,5 % betragen. Über die genaue Höhe der Gewerbesteuer entscheiden die Kommunen, die auf die Steuermesszahl einen individuellen Hebesatz anwenden können.
Abzugsfähigkeit von Zinsen eingeschränkt
Im Gegenzug soll künftig mehr zum Gewinn dazu gerechnet werden als bisher. Zum Beispiel alle gezahlten Schuldzinsen und die Finanzierungsanteil aus Mieten, Pacht und Lizenzen zu 25 %. Bisher gilt das nur für Dauerschulden, hier allerdings noch zu 50 %.
Der Weg, durch konzerninterne Finanzierungskonstrukte Gewinne in Länder mit niedrigeren Steuersätzen zu verlagern, soll erschwert werden. Zinsaufwendungen werden demnach nur beschränkt steuerlich abzugsfähig sein, um kleine und mittlere Unternehmen zu schonen, sieht der Regierungsentwurf einen Freibetrag in Höhe von 1 Mio. Euro vor.
Steuervorteil der REITs schrumpft
Für REITs bedeutet die Minderung der Steuersätze, dass sich ihr Vorteil gegenüber normal besteuerten Immobilien-AGs tendenziell vermindert. Stark vereinfacht dargestellt sinkt die Differenz von heute 39 % auf 30 %.
Ein wichtiges Datum für Anleger ist – sofern das Gesetz tatsächlich so in Kraft tritt – der 1. Januar 2009. Ab dann sollen Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne bei Kapitalanlagen einer pauschalen Abgeltungssteuer von 25 % unterliegen. Auf Ausschüttungen von REITs müssen deutsche Investoren dann also nicht mehr ihren individuellen Einkommensteuersatz zahlen sondern eben pauschal 25 %.
Ähnlich wie das REITs-Gesetz ist auch die Unternehmenssteuerreform innerhalb der Regierungskoalition umstritten. Insbesondere Teile der SPD kritisieren die vorgesehene Entlastung der Unternehmen – laut Bundesfinanzministerium rund 25 Mrd. Euro in den ersten vier Jahren – als zu hoch. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wiederum beklagt, das Reformwerk benachteilige den Mittelstand und verlangt entsprechende Nachbesserungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens.
Azul Real
16.03.2007, 08:34
Das trägt die Handschrift von Ben Bernanke
von Jochen Steffens
Manchmal ist es einfach sinnvoll, sich mit einer Person genauer auseinander zu setzen, welche die Geschicke der Börse in den Händen hält. Ich hatte Ihnen hier vor kurzem das Psychogramm von Ben Bernanke noch einmal angehängt. Darin gab es einen wichtigen Satz, der mir heute Morgen wieder im Zusammenhang mit einigen News eingefallen ist.
Zuerst die News: Goldmann Sachs will den Hypothekenfinanzierern mit großzügigen Krediten, also finanziell, zur Seite stehen. Das hatte offensichtlich die Märkte etwas beruhigt. Dazu fiel mir ein, dass Ben Bernanke sich sehr intensiv mit dem 1929er Crash beschäftigt hatte. Von ihm, Ben Bernanke, stammt auch die Erkenntnis, dass es damals nicht ausgereicht hätte, lediglich die Zinsen zu senken und den Markt mit Liquidität zu fluten, sondern die Fed hätte auch den Banken finanziell zur Seite stehen müssen!
Und wie mein Kollege Robert Rethfeld heute Morgen in seinen Ausführungen zu den Goldmann-Nachrichten bemerkte, steht Ben Bernanke offensichtlich in engem Kontakt mit den Banken. Wenn man dann noch diese wichtige Information hinzufügt, dann trägt das eindeutig die Handschrift von Ben Bernanke.
Lange Zeit sich darauf vorzubereiten
Aber wie ich schon geschrieben habe, die Krise im US-Immobilienmarkt wird seit Jahren diskutiert, das bedeutet, es werden auch entsprechende Pläne und Strategien entwickelt worden sein. Diese Probleme treffen also nicht überraschend auf den Markt. Wenn Sie eine Gefahr sehen, dann werden Sie sich auch versuchen, darauf vorzubereiten. Und ganz ehrlich, dass die variablen Zinsen bei steigenden Zinssätzen eine Gefahr darstellen, habe ich schon 2003 gelesen.
Es geht doch um etwas anderes
Und noch eins möchte ich anführen, nur um einen wesentlichen Unterschied klar zu machen: Der Aktienmarkt wird doch im Prinzip gar nicht wegen des einbrechenden US-Immobilienmarktes nervös. Der Immobilienmarkt bricht doch schon seit über einem halben Jahr dramatisch ein, und das hat die Kurse nicht davon abgehalten, weiter zu steigen. Es geht hier doch um etwas ganz anderes: Die eigentliche Ursache für die Probleme sind die zu hohen Leitzinsen, welche die Amerikaner mit schlechter Bonität eben nun in die Knie zwingt. Diese hatten billige Kredite zu variablen Zinsen abgeschlossen und können nun die höhere Zinslast nicht mehr tragen.
Dieser Unterschied ist wichtig, um zu begreifen, dass aktuell die Hypothekenfinanzierer sozusagen die ersten Opfer der „hohen“ Leitzinsen geworden sind, sprich das erste Warnsignal. Wenn die Zinsen weiter so hoch bleiben, beziehungsweise sogar noch weiter ansteigen, werden weitere Opfer folgen: Nämlich die Unternehmen, die auf sehr hohe Kredite angewiesen sind, beziehungsweise neue Kredite brauchen. Und solche Unternehmen befinden sich gerne auch im Nasdaq. Etwas Ähnliches haben wir schon 2000-2003 erlebt, und das führte damals unter anderem zu diesem extremen Einbruch des Index.
Fazit: Damit muss man ganz klar sagen, dass diese Krise weniger ein Hinweis auf einen Crash des US-Immobilienmarktes ist (ich denke, der ist schon größtenteils vorbei, auch wenn die Häuser der aktuell leidenden Kredite auf dem Markt kommen, wird das nicht mehr viel verändern) sondern ein erstes Warnzeichen für die Fed, dass die Zinserhöhungen nun auch ihre hässlichen Seiten zeigen.
Belastung für den Konsum noch kompensierbar
Die Pleitewelle, die durch die hohen Zinsen über die schwachen Kreditnehmer rollt, wird sich natürlich belastend auf den Konsum auswirken. Im Moment kann das noch durch den boomenden US-Arbeitsmarkt abgefangen werden. Doch, wenn die Zinsen nicht bald gesenkt werden, droht auch dem US-Arbeitsmarkt ein deutlicher Rückgang – das alles kann die US-Wirtschaft belasten.
Und damit bleibt letzten Endes die alles entscheidende Frage: Wird die Fed die Zinsen bald senken oder bleibt sie starr bei ihrer Zinspolitik? Hier fällt die Entscheidung für weiter steigende Kurse oder einem längeren Niedergang der US-Indizes – nirgends sonst.
Und in diesem Zusammenhang möchte ich, wie angekündigt, ein weiteres Thema anbringen:
Die US-Wahlen
Ich werde nun etwas verschwörerisch, ja ich weiß: hört, hört. Wir wissen, dass Präsident Bush abserviert ist. Er hat nach meinen Informationen nicht einmal mehr wirklichen Rückhalt in seinen eigenen Reihen. 2008 wird der für das Image der USA vielleicht schlechteste Präsident von der Bühne der großen Politik verschwinden. Ich denke, sehr viele Menschen auf dieser Welt werden tief durchatmen, wenn das geschehen ist.
Aber die Republikaner werden den Demokraten nicht kampflos das Feld überlassen. Ich bin nicht einmal sicher, dass die Republikaner bereits verloren haben. Man sollte den oft sehr emotional und mit äußerst harten Bandagen geführten Wahlkampf in den USA nicht unterschätzen.
Die Republikaner brauchen eine gesunde Wirtschaft
Doch eins ist absolut sicher: Wenn die US-Wirtschaft Ende des Jahres ins Taumeln kommen sollte und sich 2008 nicht erholt, dann wird die Wahl entschieden sein.
Sollte jetzt noch das gesamte Immobilienkreditgeschäft zusammenbrechen, Fannie Mae und Freddie Mac (die größten US-Hypothekenbanken) sogar in Schieflage geraten und den US-Aktienmarkt mit sich reißen, dann wird allein das wahrscheinlich schon wahlentscheidend sein.
So gesehen müssen die Republikaner alles tun, damit sich die US-Wirtschaft 2008 äußerst günstig darstellt und der Schaden am Hypothekenmarkt möglichst gering bleibt. Niedrige Arbeitslosigkeit, gute Löhne und billiges Benzin, aber auch in den aktienverliebten USA: Hohe Indexstände, sind ein Garant für ein zufriedenes Volk.
Kaum Chancen
Nun haben die Demokraten die Mehrheit im Kongress und im Senat. Politisch ist hier also nicht mehr viel zu erreichen. Die Demokraten werden natürlich ihrerseits alle Gesetze zu verhindern versuchen, die sich irgendwie entscheidend auf die US-Wirtschaft auswirken werden.
Was bleibt den Republikanern also übrig? Eigentlich bleibt nur die Fed, die über die Leitzinsen die Wirtschaft entsprechend stimulieren kann. In diesem Zusammenhang muss man sich nur fragen, wer eigentlich Ben Bernanke eingesetzt hat.
Nun kann man sich hinstellen und sagen, dass die Fed nicht beeinflussbar ist. Aber seien wir ehrlich, wenn wir jemanden haben, der uns einen verdammt guten Job verschafft hätte (Notenbankchef), dann würden wir auch eine gewisse vielleicht unbewusste Verpflichtung empfinden. Und sicherlich wäre man, natürlich nur im Rahmen des Erlaubten, bereit, hin und wieder auch mal zur Seite zu stehen, wenn es Not tut. Wobei manche das dann auch gerne übertreiben und gar nicht merken, wie sie sich mit ihren Gegenleistungen selbst ins Abseits stellen – das haben wir in den Jahren nach dem Crash bei einigen Unternehmen erleben können. Das ist aber ein anderes Thema.
Und schon haben wir die perfekte „Verschwörungstheorie“!
Wir können also davon ausgehen, dass sich auch Ben Bernanke den Republikanern zumindest noch ein wenig verpflichtet fühlen wird. Aber, ich möchte betonen, das fällt bereits unter die Kategorie: Verschwörungstheorie und Sie wissen ja, was ich von den meisten dieser Theorien halte.
Doch es geht gar nicht darum, ob diese These wahr ist. Es geht vielmehr darum, ob viele glauben, dass sie wahr sein könnte. Sollte sich auch nur im Ansatz abzeichnen, dass Ben Bernanke sich etwas gemäßigter in Bezug auf Zinssenkungen zeigt, werden viele oben Gesagtes vermuten und dann entsprechend darauf traden.
Taktisch klug gedacht?
Und da ich schon einmal dabei bin: Vielleicht ist es sogar im Hinblick auf die Wahl 2008 ganz günstig, die Zinsen noch etwas erhöht zu lassen, nur damit sich die Wirtschaft nicht schon jetzt überhitzt. Vielleicht wird erst im Sommer mit einer ersten Zinssenkung auf 5 % reagiert, der dann im Winter 2007 und Anfang des Jahres 2008 zwei weitere folgen, so dass man dann bei 4,5 % steht. Da Zinssenkungen sich erst sechs Monate zeitversetzt auswirken, hätte man dann im Sommer 2008 ein prima Wahlklima.
Nun mag man meinen, das sei abgedreht. Aber tatsächlich ist der Versuch der jeweiligen Regierungen die US-Wirtschaft im Wahljahr in ein gutes Licht zu rücken, der eigentliche Grund, warum Vorwahljahre fast überwiegend sehr positive Börsenjahre in den USA sind. Der Markt nimmt die erhofft positive Wirtschaftsentwicklung des Wahljahres in den USA bereits ein Jahr vorweg!
Also, ob das ganz so verschwörerisch ist? Ich lasse es einmal schmunzelnd im Raum stehen und wende mich nun den Vorbereitungen für die Invest in Stuttgart zu. Deswegen erhalten Sie heute auch keine US-Konjunkturzahlen. Aber vielleicht sehen wir uns ja am Stand des Investor-Verlags!
Viele Grüße
Ihr
Jochen Steffens
Azul Real
16.03.2007, 20:11
Spekulationsblase in den USA platzt
Ralf Streck 16.03.2007
Das gerade am US-Immobilienmarkt zu beobachtende Szenario könnte sich bald, mit deutlicheren Auswirkungen, in Spanien wiederholen.
Wegen zahlloser fauler Kredite auf dem US-Immobilienmarkt beginnen nun auch große Akteure zu straucheln. Mit New Century Financial gerät einer der größten Akteure auf dem US-Hypothekenmark in die Zahlungsunfähigkeit. Frisches Geld brauchen andere US-Hypothekenanbieter, kleinere Firmen haben bereits dicht gemacht. Wurde zunächst abgewiegelt, steigt nun die Angst vor einer Kettenreaktion, welche eine Rezession mit weltweiten Folgen nach sich ziehen könnte.
Auch in Spanien hat sich seit Jahren eine Immobilienblase gefährlich aufgeblasen, an der ein guter Teil der gesamten Ökonomie hängt. Ermüdungsanzeichen sind deutlich sichtbar und die Krise in den USA könnte die Blase auch in Spanien zum Platzen bringen.
Die platzende Immobilienblase in der USA hat inzwischen einen großen Namen: New Century Financial.
Der Handel mit Aktien der zweitgrößten US- Hypothekenfirmen wurde an der New Yorker Börse ausgesetzt, nachdem die Aktien seit Jahresbeginn mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren haben. Sie stürzten vom Höchststand von 66 Dollar (2004) ab und sind heute keinen Dollar mehr wert, weshalb die Notierung gestrichen werden soll und eine Insolvenz ansteht.
Doch New Century steht nur als Symptom für eine gesamte Branche. Mehrere Dutzend kleinere Firmen haben inzwischen dicht gemacht. Ein weiterer wichtiger Anbieter, die Accredited Homelenders, meldete dringenden Kapitalbedarf an . Der Kurs ihrer Aktien hat sich schon mehr als halbiert.
Betroffen sind bisher nur die Anbieter, die, wie New Century, am so genannten "subprime market" in den letzten Jahren sehr viel Geld verdient haben, einem Markt mit einem Volumen von etwa 500 Milliarden Euro (Am amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt droht ein Desaster). Käufer mit geringer Bonität erhielten von den Firmen, die auf dieses Segment spezialisiert sind, Kredite. Ihre Kreditwürdigkeit wurde oft nicht geprüft, was mit einem höheren als dem üblichen Hypothekenzins bezahlt wurde. Manche Kredite waren derart faul, dass die Kreditnehmer nicht einmal die erste Rate zahlen konnten.
Die Party auf dem Immobiliensektor ist vorbei
Das ging so lange gut, solange die Zinsen niedrig waren, die Konjunktur brummte und die Preise für die Immobilien weiter stiegen. Denn damit war die Hypothek, oft ohne jegliches Eigenkapital vergeben, durch die Immobilie scheinbar gedeckt. Doch das geht schief, wenn mehrere Faktoren (manchmal reicht auch einer) sich negativ entwickeln. Das ist nur eine Zeitfrage, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird. Denn der wesentliche Haken an diesen Krediten ist, dass die Hypothekenfirmen die Risiken über variable Zinsen voll an ihre Kunden weiter geben. Steigt der Zinssatz, bekommen gleichzeitig viele Familien Zahlungsprobleme und können die Raten nicht mehr zurückzahlen. Zudem bricht ein Teil des Konsums weg.
Das macht sich in der US-Ökonomie schnell in einer schwächelnden Konjunktur bemerkbar, was wiederum diesen Prozess verstärkt und zu einem Ansteigen von Zwangsversteigerungen und Verkäufen führt. In den USA wurde die Zahl der Zwangsvollstreckungen im vierten Quartal 2006 auf einen Höchststand seit 37 Jahren katapultiert. Im Januar standen mehr als 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon mehr als eine halbe Million neu gebauter, weil deren Besitzer sie nicht mehr bezahlen konnten.
Da plötzlich viele Immobilien auf den Markt geschwemmt wurden, begannen die Preise zu fallen. Die Aufwärtsspirale, von scheinbar ständig steigenden Preisen, wurde gestoppt und die Blase begann zu platzen, als die Preise zu fallen begannen. Die nun deutlich erkennbare Krise wird erneut Hunderttausende Immobilien auf den Markt bringen, die Folgen sind noch nicht absehbar. Wie vor sieben Jahren bei der Dot.com-Blase ist die Party nun auch im Immobiliensektor vorbei. In diesen Sektor waren einst zahlreiche Anleger geflüchtet. Inzwischen erkennen immer mehr Analysten an, dass eine massive Krise droht. Nach Turbulenzen am "Schwarzen Dienstag" Ende Februar (Vor dem Tsunami) hatten sie noch von einer üblichen Anpassung des Marktes gesprochen, obwohl der ehemalige Chef der US-Zentralbank Alan Greenspan schon vor einer Rezession warnte.
So schreibt nun auch das Handelsblatt von der "Angst vor dem Ausverkauf". Die Zeitung warnt vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den "subprime market" hinausreichten. Sie bezieht sich dabei auf den Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Dessen Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise dem taumelnden Immobilienmarkt einen weiteren Schlag versetzen könnte.
Für diese Aussagen muss man kein Prophet sein, schließlich haben neben Goldman Sachs und Merrill Lynch alle Großen an der Wall Street zuvor gute Geschäfte mit New Century gemacht, unter anderen auch die Schweizer UBS und die Deutsche Bank. Sie haben dem Hypothekenanbieter mehr als 17 Milliarden Dollar für seine Geschäfte an die Hand gegeben, aber inzwischen den Geldhahn abgedreht. Die abgeschlossenen Hypothekenkredite waren von ihnen mit hohem Gewinn gebündelt, umgepackt und in Form von neuen Wertpapieren an institutionelle und auf höhere Renditen spekulierende kleine Anleger verkauft worden, die nun das Nachsehen haben.
Die Börsen haben weltweit schon auf das sich abzeichnende Debakel reagiert. Am Dienstag fiel der Dow-Jones-Index an der Wall Street um fast zwei Prozent. Das war schon der zweite große Kurssturz in diesem Jahr, nachdem Ende Februar die Börse in Schanghai Schockwellen um die Welt geschickt hatte. In der Folge ging auch der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf Talfahrt. Der DAX sackte um 2,67 Prozent ab und fiel unter die Marke von 6500 Punkten. Es wird nun befürchtet, dass die Krise sich auf den gesamten Hypotheken- und Kreditmarkt auswirken wird. Das Geschäft wird rauer, die Kreditvergabe härter und damit droht der oft auf Pump bezahlte Konsum in den USA abzustürzen, der zu etwa 70 Prozent die US-Wirtschaft trägt. Das Gespenst der Rezession geht um in den USA. Und wenn der Motor der Weltwirtschaft stottert, hat das schnell Auswirkungen, ganz besonders auf Länder wie Deutschland, die stark exportorientiert sind.
Dazu kommt ein allgemeiner Vertrauensverlust von Investoren. Szenen wie in den USA, wo nun Gläubiger ihr Geld zurückfordern und die Kreditschrauben allgemein angezogen werden, könnten sich wegen der internationalen Vernetzung auch schnell internationalisieren. Das Motto: Rette sich, wer kann, ist meist Vorbote einer internationalen Finanzkrise.
Das Risiko für einen Immobiliencrash wächst besonders in Spanien
Die platzende Blase in den USA könnte sich also schnell auf Europa auswirken. Betroffen könnten auch Länder sein, die ebenfalls mit einer extrem hohen Verschuldung der privaten Haushalte zu kämpfen haben und in denen heftig mit Immobilien spekuliert wird. Seit Jahren warnen Finanzinstitutionen zum Beispiel Spanien vor einem sich anbahnenden Immobiliencrash.
Das liegt vor allem an der "überdurchschnittlich hohen Verschuldung" der spanischen Haushalte, die über dem EUDurchschnitt liegt. Die Haushalte werden "verletzlicher", weil die Einkommen der Familien nicht mit der Verschuldung Schritt hielten.
Allein im vergangenen Jahr ist die Verschuldung über Hypothekenkredite um fast 20% auf knapp 569 Milliarden Euro gestiegen. Die Gesamtverschuldung der Familien, zu der auch die Konsumkredite gehören, hat fast 800 Milliarden Euro erreicht. Das sind fast 85 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), also der gesamten Wirtschaftsleistung. Die EU-Kommission schätzt, dass bis 2008 die Verschuldung auf 100 % des BIP steigt. Deshalb warnt die EU in einem Bericht erneut vor der wachsenden Verschuldung, denn die steigenden Zinsen könnten auch hier den Konsum beeinträchtigen, der bisher dem Land das robuste Wachstum beschert.
Daneben wird auch erneut darauf verwiesen, dass das Land weiter an Konkurrenzfähigkeit verliert und die Inflation noch immer hoch ist.
Obwohl die Haushalte in anderen EU-Ländern zum Teil höher als in Spanien verschuldet sind, wird die Lage hier nun besonders gefährlich. Wie am subprime market in den USA werden die Zinsen der Kredite in Spanien fast ausschließlich variabel vergeben. Zumeist sind sie an den Euribor gebunden. Das ist der Zinssatz, den europäische Banken voneinander beim Handel von Einlagen mit festgelegter Laufzeit verlangen.
Trotz der Warnungen schauen die Regierungen, ob konservativ oder sozialistisch, seit Jahren tatenlos zu, wie Banken Rekordgewinne schreiben, während sich die Bürger inzwischen zum Teil für das gesamte Leben verschulden.
In Spanien haben sich die Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt.
Der durchschnittliche Kredit liegt nun bei 150.000 Euro mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Da auch in Europa die Zinsen steigen, wird es für viele Familien immer enger. Allein die Erhöhung des Euribors um 1,1 % im zurückliegenden Jahr schlägt durchschnittlich mit fast 1650 Euro zu Buche, die jährlich mehr an Zinsen bezahlt werden müssen. Mit 4,1 % hat der Euribor einen neuen Höchststand erreicht, der sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelte. Ein Ende des Anstiegs ist noch nicht abzusehen, wie die Europäische Zentralbank bei Erhöhung der Leitzinsen kürzlich auf 3,75 % deutlich machte.
Dass es in Spanien trotz eines robusten Wachstums eng wird, lässt sich nun an einigen Punkten deutlich ablesen:
Die Zahl der säumigen Schuldner steigt, und ist nach einer relativ stabilen Phase nun plötzlich auf einen Höchststand seit 2002 geschnellt. Obwohl der Wert mit 0,41% noch gering ist, macht der Anstieg den Kreditgebern sorgen.
Der Zeitraum, der nötig ist um eine Wohnung zu verkaufen, wird ständig größer und die Zahl der Transaktionen geht zurück.
Die Steigerung der Immobilienpreise fiel 2006 mit 9,1 % gegenüber den Vorjahren moderat aus. Tatsächlich zeigten sich aber schon Ermüdungstendenzen. In den Provinzen Kantabrien, Zamora, Orense, Alava, Guipúzcoa und der Rioja stagnierten die Preise oder fielen erstmals sogar.
Die Folgen eines Immobiliencrashs wären in Spanien deutlich heftiger als in den USA, denn ein Drittel der gesamten Wirtschaft hängt vom völlig aufgeblähten Bausektor ab. :shock:
Viele Häuser werden gebaut, die niemand braucht und nur der Spekulation dienen, während Jugendliche keinen bezahlbaren Wohnraum finden. In den letzten Jahren wurden in Spanien jährlich mehr Wohnungen gebaut als in Frankreich, Deutschland und Italien zusammen. :roll:
Bei einem Crash würde die Wirtschaft gemeinsam mit ihrer großen Stütze in eine tiefe Krise stürzen. Spätestens die Expansionswellen dieses Crashs werden in Europa deutlich spürbar sein.
Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24865/1.html
Azul Real
16.03.2007, 20:29
Donnerstag, 15. März 2007, 10:40 Uhr
Immobilienprobleme in den USA nicht neu
Die Angst vor dem Ausverkauf
Von Torsten Riecke und Jens Eckhardt
New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt, die mittlerweile auch an der Wall Street angekommen ist und von dort auch an die Börsen weltweit schwappt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen – und jeder Schneeball kann zur Lawine werden.
NEW YORK/PORTLAND. Das Firmenlogo ist die Botschaft. „New Century Financial – A New Shade of Blue Chip“. Mit diesem Werbeslogan unterstreicht der Baufinanzierer aus Irvine in Kalifornien seinen Anspruch, zu den ganz Großen zu gehören. In den Jahren 2003/04 wurde die Firma vom Wirtschaftsmagazin „Fortune“ zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Amerika gezählt. Der Immobilienboom machte es möglich. Das Volumen der von New Century vergebenen Hypotheken verzehnfachte sich innerhalb von fünf Jahren auf fast 60 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. „Wir haben so viel Geld verdient, man glaubt es kaum“, berichtet ein ehemaliger Mitarbeiter. Im Dezember 2004 erreichte der Börsenkurs mit 66 Dollar seinen Gipfel. Heute steht das Unternehmen vor dem Konkurs. Die Aktie ist keinen Dollar mehr wert und wurde von der New Yorker Börse verbannt. Ende eines amerikanischen Traums.
New Century ist nur das bislang bekannteste Beispiel für die sich ausbreitende Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt. Die Symptome eines Debakels sind nicht mehr zu übersehen: Die Zahl der in Zwangsvollstreckung befindlichen Hypothekenkredite ist im vierten Quartal 2006 auf den höchsten Stand seit 37 Jahren gestiegen. Viele Hausbesitzer können ihre Hypotheken nach den Zinssteigerungen der letzten Monate nicht mehr bedienen. Sie hatten sich zuvor von den Baufinanzierern zu Darlehen mit variablen Zinssätzen überreden lassen und kapitulieren jetzt. Die Zahlungsausfälle der Schuldner haben bereits mehr als 20 Hypothekenanbieter mit in den Abgrund gerissen.
Bislang konzentriert sich die Krise im untersten Segment für Kunden mit geringer Bonität. Jan Hatzius warnt jedoch vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den „subprime market“ hinausreichten, schreibt der Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Sein Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise den taumelnden Immobilienmarkt einen zusätzlichen Schlag versetzen könnte. Die Nachfrage nach Häusern und die Preise würden weiter sinken. Rosenberg schätzt, dass dadurch das Wirtschaftswachstum der USA 2007 um einen halben Prozentpunkt geringer ausfallen könnte.
Die Krise ist mittlerweile auch an der Wall Street angekommen. Große Banken haben ihre Kreditvergabe an Baufinanzierer verschärft und fordern ihr Geld für faule Hypothekendarlehen zurück.
Das beschleunigt die Abwärtsspirale noch. Bei der Investmentbank Lehman Brothers drückte die Immobilienkrise das Ergebnis im Handel mit Hypothekenanleihen. Die frühere Finanztochter des US-Autobauers General Motors, GMAC, musste eine Mrd. Dollar an die neuen Eigentümer nachzahlen, um die Risiken im Hypothekengeschäft zu decken. In Washington läuten die Alarmglocken. Chris Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses im Senat, fordert strengere Vorschriften bei der Darlehensvergabe. Haben doch Baufinanzierer wie New Century allzu oft ihre Hypotheken vergeben, ohne das Einkommen ihrer Kunden zu kontrollieren.
Immobilienprobleme in den USA sind nicht neu. In der so genannten Savings-&-Loans-Krise in den 80er-Jahren gingen über 1 000 lokale Bausparkassen Pleite, die zum Teil über 100 Jahre im Geschäft waren. Experten schätzen die Kosten des Debakels auf etwa 160 Mrd. Dollar, wovon rund 125 Mrd. Dollar über die staatliche Einlagenversicherung aus der Steuerkasse kamen. Im Vergleich zu den heutigen Problemen hatte die Krise damals ganz andere Ursachen, und ihre Folgen waren trotz der hohen Kosten überschaubar. Weil Hypotheken heute auch in den USA meist nicht mehr vom ausgebenden Institut gehalten, sondern gebündelt und über so genannte „mortgage-backed securities“ am Markt refinanziert werden, ist das Risiko breiter gestreut. Der Markt für diese Hypothekenanleihen in den USA hat ein Volumen von 6 500 Mrd. Dollar, und jeder Schneeball kann zur Lawine werden.
Überdies sind diesmal im Gegensatz zu dem S-&-L-Debakel in den 80er-Jahren auch der private Wohnungsmarkt und damit die Konjunktur viel stärker betroffen. Die Spirale von niedrigen Zinsen, wohlfeilen Hypotheken und steigenden Immobilienwerten, die viele neue Käufer in den Markt zog und Hausbesitzer durch Refinanzierung solventer machte, droht sich nun umzukehren. Hunderttausende von marginalen Käufern werden aus dem Markt gedrängt, die Immobilienpreise sinken und die Refinanzierung als Treibstoff für den Konsummotor versiegt.
Dass die Wall-Street-Banken überhaupt so stark in das Refinanzierungsgeschäft einsteigen konnten, verdanken sie dem Teilrückzug der beiden großen, staatlich gestützten Hypothekeninstitute Fannie Mae und Freddie Mac. Die beiden Schwesterfirmen wurden vom Kongress an die kurze Leine genommen. Auffällig sind auch einige Parallelen zur Dotcom-Euphorie Ende der 90er-Jahre. Auch damals wurden unhaltbare Geschäftsmodelle ohne Rücksicht auf die Risiken toleriert: So hat noch vor 14 Tagen ein Analyst von Bear Stearns die Aktie von New Century positiv bewertet. Die New Yorker Investmentbank gehört zu den wichtigsten Kreditgebern des schwer angeschlagenen Baufinanzierers.
Azul Real
16.03.2007, 20:33
16.03.2007
REITs-Gesetz wird nächste Woche beschlossen
Am kommenden Freitag wird der Bundestag über das Gesetz zur Einführung von Real Estate Investment Trusts abstimmen. SPD und Union wollen am Montag die noch strittigen Punkte klären. Ein Scheitern des Vorhabens ist so gut wie ausgeschlossen.
Bei der Einführung von REITs in Deutschland wird es ernst. Voraussichtlich am Montag werden die Fachpolitiker der Regierungskoalition über die noch verbliebenen umstrittenen Punkte im Gesetzentwurf beraten. Dabei gehe es im Wesentlichen um die Ausgestaltung der so genannten Exit-Tax, um die steuerliche Behandlung von Auslandseinkünften eines REITs und um die Frage, wie die vorgeschriebene Quote von mindestens 75 % Immobilien im Anlagevermögen im Einzelnen gehandhabt werden soll, erfuhr REITs in Deutschland aus dem Kreis der mit dem Thema beschäftigten Parlamentarier. An grundsätzlichen Punkten, wie etwa dem vorgesehenen Ausschluss von Wohnimmobilien bei REITs, wird sich demnach nichts mehr ändern.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass beim Verkauf von Immobilien an REITs oder offene Immobilienfonds realisierte Bewertungsgewinne nur zur Hälfte besteuert werden müssen. In der öffentlichen Anhörung durch den Finanzausschuss des Bundestages Ende Februar war diese Regelung kritisiert worden. Einige Fachleute und Vertreter von Interessengruppen forderten, die Exit-Tax vollständig zu streichen, andere wiederum wollen sie nicht nur auf REITs und offene Immobilienfonds beschränkt sehen. Auch die derzeit vorgesehene First von mindestens zehn Jahren, die Immobilien zuvor im Portfolio des Verkäufers gewesen sein müssen, um von der Exit-Tax profitieren zu können, soll offenbar noch diskutiert werden. Hier hatten sich insbesondere die Immobilienunternehmen für eine deutliche Verkürzung ausgesprochen.
„Das Gesetz kommt“
Bei allem Verhandlungsbedarf gilt der Beschluss des REITs-Gesetzes in Berlin als ausgemacht. „Es gibt niemanden mehr, der das Thema kippen will“, hieß es aus den Reihen der SPD. „Das Gesetz kommt mit höchstmöglicher Sicherheit“, so Vertreter der Union. Der Zeitplan sieht vor, dass der Finanzausschuss des Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch abschließend über das Thema berät und eine Beschlussempfehlung für das Parlament abgibt. Das Plenum des Bundestages wird dann am kommenden Freitag den Gesetzentwurf in der so genannten zweiten und dritten Lesung behandeln, an die sich unmittelbar die finale Abstimmung anschließt.
Eine Woche später könnte dann der Bundesrat in seiner Sitzung das Regelwerk durchwinken. In Kraft treten soll das Gesetz wie geplant rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres.
Azul Real
17.03.2007, 19:08
SPIEGEL ONLINE - 16. März 2007, 15:45
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,472141,00.html
US-IMMOBILIENKRISE
Kredit-Karussell außer Kontrolle
Von Arne Gottschalck und Kai Lange
Die Hypothekenkrise in den USA scheint weit weg - doch sie geht auch deutsche Anleger an. Und das nicht nur, weil auch ein paar heimische Banken Geld an waghalsige amerikanische Finanziers geliehen haben. Die größte Gefahr für die Konjunktur ist eine andere.
Hamburg - Es ist schon ärgerlich. Da verdienen deutsche Unternehmen glänzend, sind vergleichsweise fair bewertet und bereiten Rekordausschüttungen vor. Weltbank und Wirtschaftsforschungsinstitute bescheinigten Deutschland just einen soliden Aufschwung und trauen der deutschen Konjunktur zu, wieder die Antriebsrolle in Europa zu übernehmen - und was passiert? Der deutsche Aktienindex rauscht in die Tiefe, weil ein paar Hypothekenanbieter in den USA mit zu hohem Risiko gespielt haben.
Die Mehrzahl der Kreditnehmer dürfte bei der nächsten Zinserhöhung in Schwierigkeiten geraten.
Müssen die Kurse von Siemens und BASF einknicken, weil Bill Smith aus Kentucky sein Haus ohne einen Dollar Eigenkapital gekauft hat? Warum muss der Kurs von BMW darunter leiden, dass Hypothekenanbieter wie New Century allzu locker Kredite vergeben und weitergereicht haben? Anbieter von Subprime Loans, die Darlehen an Kunden mit schwacher Bonität vergeben, machen etwa 20 Prozent des US-amerikanischen Hypothekenmarkts aus: Dieser Sektor dürfte kaum groß genug sein, um die Weltbörsen in die Knie zu zwingen.
Auch die beteiligten Banken dürften eine Krise in diesem Sektor überstehen. Im Fall einer Insolvenz von New Century drohen zwar offene Verpflichtungen von rund acht Milliarden Dollar - doch Investmentbanken haben in den vergangenen Jahren am Handel mit Problemkrediten glänzend verdient und dürften auch den einen oder anderen Ausfall locker wegstecken, zumal ihnen ja noch die beliehenen Häuser zur Verwertung bleiben. Selbst wenn von Subprime Loans im Volumen von geschätzten 700 Milliarden Dollar knapp die Hälfte ausfallen sollte, werden die Banken das verdauen. Ärgerlich nur, dass damit auch ein für sie äußerst lukratives Kreditkarussell abrupt zum Stillstand käme.
Variable Zinsen als Gefahrenquelle
Die entscheidende Frage ist daher, ob die Schockwellen auf dem US-Immobiliensektor kräftig genug sind, um auch den privaten Konsum in den USA ins Wanken zu bringen. Dann hätte die US-Konjunktur, die zu zwei Dritteln von den nimmermüden US-Konsumenten gestützt wird, ein ernsthaftes Problem. Und dann hätten der Dow Jones und natürlich auch der Dax ein Problem.
Analysten der US-Banken Goldman Sachs und Merrill Lynch befürchten solche Dominoeffekte. Ein zentraler Risikofaktor liegt laut Goldman Sachs in den variabel verzinsten Krediten: Wurden im Jahr 2004 noch 19 Prozent solcher Kredite an Kreditnehmer ohne Eigenkapital vergeben, waren es im Jahr 2005 bereits 57 Prozent. Das bedeutet: Die Mehrzahl der Kreditnehmer dürfte bei der nächsten anstehenden Zinserhöhung in Schwierigkeiten geraten. Sie haben kein finanzielles Polster, aber eine hohe Zinslast zu stemmen.
"Die Beleihungsgrenze wurde oft mit 100 Prozent des Kaufpreises angesetzt", sagt Fondsmanager Michael Keppler. "Seitdem sind die kurzfristigen Zinsen von 1 auf 5,25 Prozent gestiegen - und mehr und mehr dieser Hypotheken werden Not leidend." Dies hat unangenehme Konsequenzen.
Mögliche Wachstumsrezession
Nach Branchenschätzungen betrifft dieses Problem rund acht Millionen Hauskäufer in den USA. Nach Einschätzung des Center for Responsible Lending dürften in den USA in naher Zukunft mehr als zwei Millionen Häuser gerichtlich beschlagnahmt und zwangsversteigert werden. Während Millionen Häuser auf diesem Weg zu günstigeren Preisen auf den Markt kommen werden, dürfte die Zahl der potentiellen Käufer abnehmen: Steigende Zinsen machen Finanzierungen unattraktiver, und viele Interessenten ohne Eigenkapital dürften Probleme haben, überhaupt noch ein entsprechendes Darlehen zu bekommen.
Immer noch ein hohes Niveau: Der Dax im Vergleich zu den Vorjahren
"Es wurde umgeschuldet, Darlehen wurden zu günstigen Konditionen aufgenommen und auch an Personen vergeben, die sonst durch das Kreditraster fallen würden", sagt der Kölner Vermögensverwalter Markus Zschaber.
Die Banken, die mit billigem Geld der Notenbank das Spiel mit Krediten weiter angefacht haben, tragen eine Mitverantwortung an der aktuellen Situation.
Ein wachsendes Immobilienangebot trifft auf eine sinkende Nachfrage: Dies könnte einen Preisrutsch bei Immobilien von rund 10 Prozent zur Folge haben, schätzen die Analysten von Merrill Lynch. Allein dieser Prozess dürfte die USA einen halben Prozentpunkt Wachstum kosten. Merrill Lynch spricht zwar nicht von einer drohenden Rezession, aber immerhin von einer "Wachstumsrezession".
Schluss mit Powershopping
Ein möglicher rascher Verfall der Häuserpreise bringt nicht nur diejenigen US-Bürger in ernste Schwierigkeiten, die ihre Immobilie ohne Eigenkapital finanziert haben. Er belastet auch die große Zahl US-Bürger, die ihren Konsum in den vergangenen Jahren mithilfe stetig steigender Häuserpreise finanziert, also weitere Konsumentendarlehen auf ihre Häuser aufgenommen haben.
"Die Subventionierung des privaten Verbrauchs ist durch Beleihung nicht realisierter Buchgewinne aus dem Immobilienbereich unterfüttert worden", sagt Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Greift die Krise auf diese Gruppe über, dürfte es mit dem Powershopping vorbei sein. "Erst ein Drittel der Krise ist nach unseren Einschätzungen bewältigt", so Hellmeyer. "Am Ende dieses Prozesses dürfte das die US-Wirtschaft nahe an eine Rezession führen."
Überdrehtes Kreditkarussell
Ein ungemütliches Szenario. Geradezu reflexartig verweist Merrill Lynch mal wieder auf einen Retter in der Not. Die US-Notenbank, die mit ihrer Niedrigzinspolitik erst die Grundlagen für den munteren Kredithandel gelegt hat, soll mit Zinssenkungen um 100 Basispunkte die US-Wirtschaft vor Schlimmerem bewahren. Die Zinswende, auf die viele Marktteilnehmer bereits warten, käme dann rascher als vermutet.
Die Risiken, die vom US-Immobilienmarkt ausgehen, sind also kaum zu begrenzen und daher nicht zu unterschätzen. Möglicherweise tragen ein weiterhin stabiler US-Arbeitsmarkt und Zinssenkungen der Notenbank dazu bei, dass sich die Situation beruhigt und der Immobilienmarkt in "gesundem Tempo" abkühlt.
Dax-Aktionäre können zwar weiterhin darauf verweisen, dass Deutschlands große Konzerne bestens verdienen und der deutsche Immobilienmarkt nicht ansatzweise mit der Situation in den USA vergleichbar ist. Sollte aus der Hypothekenkrise jedoch eine Konsumkrise in den USA werden, wird ihnen dieser Hinweis nichts nützen. Dann werden auch Aktionäre von Siemens , BASF und BMW den Tribut dafür zahlen, dass US-Banken und Konsumenten das Kreditkarussell überdreht haben. Auch das ist Globalisierung.
Azul Real
18.03.2007, 10:09
17. März 2007, 20:08 Uhr
Von Hagen Seidel
URL: http://www.welt.de/wirtschaft/article766190/Bauunternehmer_vom_Aufschwung_ueberrollt.html
Konjunktur
Bauunternehmer vom Aufschwung überrollt :shock:
Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.
Die Konjunktur hat die Baubranche kalt erwischt. Endlich kommen neue Aufträge.
Doch nach der langen Krise fehlen Kräne, Dämmstoffe und vor allem qualifizierte Mitarbeiter. 2007 schwächt sich der Boom etwas ab – die Branche atmet auf.
Bauindustrie gibt Ausblick
Einen solchen Aufschwung hatten die Bauunternehmer wohl nicht erwartet. Nach mehr als zehn Jahren ist die Krise überstanden, der Konjunkturaufschwung bringt endlich neue Aufträge. Doch jetzt haben die Firmenchefs ganz neue Probleme:
Plötzlich fehlen Fachkräfte.:roll:
Materialen wie Dämmstoffe sind fast ausverkauft. Und wenn welche zu bekommen sind, dann zu rasant gestiegenen Preisen. Wer etwa einen Autokran braucht, hat Pech gehabt: Neue Maschinen sind erst wieder 2008 lieferbar. „Eine solche Situation hatten wir noch nie“, sagt Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Der Aufschwung kam wohl zu schnell für die Dauerbaustelle der deutschen Konjunktur.
Die Baubranche hat einen gigantischen Absturz hinter sich. Zwischen 1995 und 2006 fiel der Umsatz von 116 Milliarden auf 80 Milliarden Euro. Die Zahl der Stellen halbierte sich seit 1995 auf 711000.
Dann kam zur Jahresmitte 2005 die Wende. Und 2006 traf die Unternehmen der Aufschwung mit voller Wucht. Doch anders als zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms traf die Auftragflut auf eine Branche, die ihre Kapazitäten auf die Dauerkrise eingestellt hatte.
Das verarbeitende Gewerbe investiert in Deutschland Millionen, lässt Fabriken oder Verwaltungsgebäude erweitern. Hinzu kommen zahlreiche Logistikzentren für den Handel. Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.
Die kleineren Firmen profitierten zuletzt von der Abschaffung der Wohnungsbauzulage: Die Kunden bestellten noch einmal kräftig Häuser, solange der Staat mitbezahlte. Am Jahresende 2006 war der Branchenumsatz um neun Prozent gestiegen – so etwas hatte es seit der Wiedervereinigung nicht gegeben.
Doch das Image als Krisenbranche hatte dramatische Folgen. Immer weniger Abiturienten wollten Bauingenieur werden. Hochschulabsolventen und Facharbeiter orientierten sich um und fanden lukrative Jobs in Großbritannien oder Skandinavien – und fehlen jetzt in Deutschland. „Wir würden sofort 100 Ingenieure für unsere Großbaustellen im In- und Ausland einstellen“, sagt Friedel Abel, Chef von Hochtief Construction.
Durch den Aufschwung stieg die Zahl der offenen Stellen seit Februar 2006 um ein Drittel auf 24100, die der arbeitslosen Bauarbeiter sank um ein Drittel auf 188000. „Die Winterarbeitslosigkeit am Bau war noch nie so niedrig wie in diesem Jahr“, sagte Klaus Wiesehügel, Chef der Gewerkschaft IG Bau, der „Welt“.
Stehen die Mitarbeiter parat, fehlt es oft an Maschinen und Materialien. Auf einen 20-Tonnen-Bagger warten Besteller dreimal so lange wie üblich – fast ein Dreivierteljahr. Da die Hersteller von Dämmstoffen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage um bis zu 50 Prozent gerechnet hatten, kommen sie mit der Lieferung nicht nach. Ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Gebäudedämmung heizte die Nachfrage zusätzlich an.
„Ich kenne Handwerksbetriebe, die Aufträge ablehnen mussten, weil das Dämmmaterial fehlte“, sagt Thomas Sander, Eigentümer eines 35-Mann-Betriebes in Hamburg. „Angesichts einer solchen Materialknappheit ist es verdammt schwer, seine Termine einzuhalten.“ Gelingt das nicht, drohen deftige Vertragsstrafen.
Auf den Baustellen wird gemunkelt, dass die Hersteller ihre Dämmmatten lieber nach Skandinavien verkaufen, weil sie dort um mindestens zehn Prozent höhere Preise erzielen als in Deutschland. Handwerker fahren inzwischen regelmäßig beim Baumarkt vor. „Unser Absatz von Baustoffen an gewerbliche Kunden ist deutlich gestiegen“, heißt es bei Deutschlands größtem Baumarkt Obi.
Der Materialhunger der Chinesen tut ein Übriges: Sie kaufen, was sie kriegen können. Kupfer ist deshalb rund 40 Prozent teurer geworden, Stahl um bis zu 80 Prozent, Bitumen um 26 Prozent. „Diese gestiegenen Materialkosten ersetzt Ihnen kein Auftraggeber“, klagt Unternehmer Sander. Das führt bei kleinen Firmen mit Eigenkapitalquoten um die zehn Prozent schnell in die Zahlungsunfähigkeit.
Die schwankenden Materialkosten treffen auch die großen Konzerne hart. Denn die Verträge über ihre Milliardenprojekte wie Kraftwerke, Häfen oder Tunnel laufen über viele Jahre. Der Preis wird gleich am Anfang festgelegt. Die Auftraggeber sind fein raus, wenn die Rohstoffpreise steigen. „Wir suchen deshalb jetzt das Gespräch mit unseren Kunden“, sagt Bernd Pütter von Hochtief Construction.
Doch die heißeste Phase des Booms scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Hauptverband erwartet für 2007 nur noch ein Wachstum von 3,5 Prozent. „Und damit“, glaubt Chefvolkswirt Stiepelmann, „werden wir die Probleme wieder in den Griff bekommen.“
gbf hot
Azul Real
18.03.2007, 10:15
16.03.2007 13:21
EU genehmigt Hochtief die Übernahme des Flughafens Budapest
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat die mehrheitliche Übernahme des Flughafens Ferihegy in der ungarischen Hauptstadt Budapest genehmigt. Das Konsortium aus dem deutschen Baukonzern Hochtief, dem kanadischen Investmentfonds Caisse de Depot et Placement du Quebec (CDPQ) und dem Singapurer Investmentunternehmen GIC Special Investment dürften die fast 75-prozentige Beteiligung vom britischen Flughafenbetreiber BAA plc erwerben, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Die Transaktion sei im vereinfachten Verfahren gebilligt worden.
Der neue Mehrheitseigner bei BAA, die spanische Grupo Ferrovial SA, hatte sich zum Weiterverkauf des von BAA für rund 1,9 Mrd EUR erworbenen Pakets entschlossen. Nun muss die ungarische Regierung der Transaktion noch zustimmen. Die EU hatte den Kauf bereits im Dezember schon einmal genehmigt. Weil sich die Zusammensetzung des Käuferkonsortiums um Hochtief aber noch verändert hatte, musste der deutsche Baukonzern die Transaktion erneut in Brüssel anmelden.
Webseite: http://www.europa.eu
-Von Leah Speckhard, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/jhe/cbr
(END) Dow Jones Newswires
March 16, 2007 08:21 ET (12:21 GM
Azul Real
19.03.2007, 11:58
Der US-Immobilienmarkt bestimmt die Lage
Wie sich die Lage der US-Konjunktur in den kommenden Monaten entwickeln wird, hängt in
großem Ausmaß von der Lage des amerikanischen Immobilienmarkts ab. Die Stimmung der
Unternehmer im Bausektor, die der NAHB-Hausmarktindex widerspiegelt, sollte im Februar
etwas schlechter ausfallen als im Januar (HSBC T&B-Erwartung: 39 Punkte). Dabei deuten
Werte unterhalb der 50-Punkte-Marke auf ein negatives Stimmungsbild hin, so dass sich
keine Verbesserung der Lage am Immobilienmarkt abzeichnet. Darauf dürften auch die
Baugenehmigungen (Dienstag) im Februar hindeuten, die im Vergleich zum Vormonat um
51.000 zurückgehen sollten.
Die Verkäufe bestehender Häuser dürften im Februar um 4 %
gg. Vm. nachgeben und damit dem negativen Trend folgen, der bereits durch den Rückgang
bei den Verkäufen neuer Häuser im Januar markiert worden ist. Vor diesem Hintergrund
gehen wir davon aus, dass der derzeit bestehende Angebotsüberhang am Wohnungsmarkt
nur langsam abgebaut wird, so dass mit nachgebenden Hauspreisen gerechnet werden
muss.
Diese Entwicklung ist auch ein wichtiger Parameter bei der Zinsentscheidung der USNotenbank
am Mittwoch. Diesmal dürften hier aber vielmehr erneut die Äußerungen der Fed
zur Inflationsentwicklung im Vordergrund stehen. Nachdem die Kerninflationsrate in den
ersten beiden Monaten des Jahres mit Anstiegen um 0,3 % bzw. 0,2 % gg. Vm. – die Februarzahlen
wurden am letzten Freitag veröffentlicht – nicht auf einen nachlassenden Preisdruck
hinweist, dürften die Währungshüter weiter die Inflationsrisiken betonen. Insofern dürften
auf dieser und auch den nächsten Sitzungen die Zinsen trotz der sich abkühlenden Konjunktur
unverändert bleiben. Die britische Notenbank wird am Mittwoch das Protokoll ihrer
Märzsitzung veröffentlichen. Mit Blick auf die signifikant rückgängigen Einzelhandelsumsätze
im Januar und abnehmenden Inflationsrisiken sollte keiner der Notenbankmitglieder für
eine Zinserhöhung gestimmt haben.
Die japanische Zentralbank tagt am Dienstag. Trotz
einer wieder steigenden Wachstumsrate des privaten Konsums im 4. Quartal 2006 (1,1 %
gg. Vq.) lassen uns weiterhin niedrige Inflationszahlen und die schwache Einkommensentwicklung
keine Zinserhöhung erwarten.
Quelle: HSBC
Azul Real
19.03.2007, 13:07
Montag, 19. März 2007, 12:25 Uhr
Olympia 2012
Teure Spiele
Von Mathias Thibaut
Katerstimmung in London: Nachdem die Metropole 2005 den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2012 bekommen hatte, entwickelten sich die Bauprojekte zum Fass ohne Boden. Das veranschlagte Budget wurde bereits deutlich überzogen. Kritiker finden harte Worte.
LONDON. Über die Webkamera der Stadtgemeinde Newham verfolgen die Londoner zur Zeit, wie am Ostrand ihrer Stadt Milliarden verbaut werden. Dort sollen 2012 die Olympischen Spiele stattfinden. Gerade hat Schatzkanzler Gordon Brown zusätzlich sieben Mrd. Euro in die Baugrube geschüttet.
Nach monatelangem Streit um die Kosten wurde das Budget für 2012 jetzt festgezurrt. Doch die konkreten Zahlen haben dem olympischen Image nicht viel genützt. 9,35 Mrd. Pfund oder 13,7 Mrd. Euro kostet der Spaß - das Vierfache der 2,3 Mrd. Pfund, die London bei seiner Olympiabewerbung 2005 in Singapur veranschlagt hatte. Drei Mrd. Euro für die Ausrichtung der Spiele kommen gesondert dazu, werden aber von privaten Sponsoren getragen. Viele britische Politiker sind wütend. „Ein Skandal“ schimpfte der Sprecher der Opposition.
Die „Olympiade der Hinterlassenschaften“, taufte Olympiaministerin Tessa Jowells die Spiele und versprach „den größten neuen Stadtpark in Europa seit 150 Jahren“, als sei das Olympiastadion, das über 900 Mill. Euro kosten soll, eine Nebensächlichkeit. Gerade erst wurde das neue Wembley-Stadion für fast 1,4 Mrd. Euro fertig. Wozu, fragen viele, brauchen wir 18 Kilometer östlich noch einmal ein Superstadion?
Athen, die bisher teuersten Spiele, kosteten fast 10 Mrd. Peking 2008 wird mit 30 Mrd. Dollar alles in den Schatten stellen – aber die Briten tragen diese Kosten nicht mit der gleichen stoischen Würde wie die Chinesen. 5,3 Mrd. Pfund (7,8 Mrd. Euro) sind für die eigentlichen Baukosten veranschlagt, ein Drittel davon sind Erschließungs- und Sanierungskosten. 2,7 Mrd. Pfund werden für andere Kosten in Reserve gehalten, darunter die völlig unvorhersehbaren Sicherheitsaufwendungen. Rund eine Mrd. Euro sind zur Zeit für den Terrorschutz der Spiele veranschlagt.
Die Gesamtkosten sind so enorm, weil sich London „eines der heruntergekommensten Gebiete in ganz Europa“ herausgesucht hat, betonte die Ministerin. Wo einst Gaswerke, Schifffahrtskanäle, Kläranlagen, Güterbahnhöfe und altersschwache Sozialwohnungen waren, soll eine blühende Landschaft mit 9 000 neuen Wohneinheiten entstehen – 4 000 bilden das Olympische Dorf. 2005 jubelten Tausende auf dem Trafalgar Square über den Olympia-Zuschlag. Nun fragt man sich, ob ein Weltzirkus wie eine Olympiade im Zeitalter des Klimaschutzes noch Sinn macht.
Azul Real
19.03.2007, 21:10
Corpus scheut vor Börsengang zurück
„Nur wenn wir so schnell wachsen, dass das Eigenkapital dafür nicht mehr ausreicht, wäre ein Börsengang wieder ein Thema“, sagte Corpus-Chef Michael Zimmer der „Börsen-Zeitung“. Dies sei aber auf absehbare Zeit unwahrscheinlich: „Wir wollen stetig und langfristig wachsen - nicht möglichst schnell.“
Im Mai 2006 hatte Zimmer noch gesagt, das Unternehmen beobachte die Börse intensiv und erwäge ein Initial Public Offering (IPO). Stattdessen wollen die Düsseldorfer nun nach Worten des Managers weitere Investitionspartnerschaften aufbauen, an denen sie jeweils die Minderheit halten.
Konkret seien zwei Gemeinschaftsunternehmen in den Bereichen Büro- und Wohnimmobilien geplant. „Durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern bleiben wir auch weniger abhängig von einzelnen Auftraggebern und Kapitalgebern“, sagte Zimmer. Bereits heute betreibt Corpus mit der US-Bank Citigroup die gemeinsame Plattform Citicorp.
Corpus gehört zu jeweils 25 Prozent den Sparkassen Köln/Bonn, Frankfurt, Düsseldorf sowie der Familie Zimmer.
[15.03.2007]
Azul Real
19.03.2007, 21:37
Montag, 19. März 2007, 20:39 Uhr
Mehr Flexibilität bei deutschem Reits-Gesetz
Große Koalition erzielt Durchbruch bei Reits
Von Frank M. Drost
Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Die Real Estate Investment Trusts sollten rückwirkend zu Beginn des Jahres zugelassen werden. Besonders erfreut ist die Finanzbranche über eine entscheidende Änderung.
BERLIN. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden.
Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten. Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen.
Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.
Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.
Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben.
Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.
Azul Real
20.03.2007, 08:43
Dienstag, 20. März 2007, 08:02 Uhr
Mehr Flexibilität
Reits können kommen
Von Frank M. Drost und Rolf Benders
Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Damit steht der Einführung nichts mehr im Wege. Für die Finanzbranche positiv: Die Regelungen sind gelockert worden.
BERLIN/FRANKFURT. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden. Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten.
Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen. Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.
Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.
Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben. Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.
Branche ist erleichtert
In der Branche werden die avisierten Änderungen des deutschen Reits-Gesetzes begrüßt. „Die Verkürzung der Haltefrist im inländischen Anlagevermögen von zehn auf fünf Jahren als Voraussetzung für die so genannte Exit-Tax ist grundsätzlich zu begrüßen“, sagte Michael Schmidt, Partner der Kanzlei Taylor Wessing, dem Handelsblatt. Die Zahl der Immobilien, die damit steuerbegünstigt in die neue Form der Immobilienaktiengesellschaft (Real Estate Investment Trust, kurz „Reit“) einbezogen werden kann, steigt damit deutlich. Auch der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hatte sich in einer Anhörung für eine Halbierung der Mindesthaltedauer stark gemacht.
Auch bei Bankenexperten trafen die sich anbahnenden Änderungen am Reits-Gesetzentwurf auf Zustimmung. „Das sind Schritte in die richtige Richtung“, sagte Peter Barkow, Immobilienexperte der britischen Großbank HSBC. Die bisherigen Regelungen galten den Investoren als zu restriktiv.
Einer HSBC-Umfrage zufolge bewerteten 80 Prozent der befragten Immobilieninvestoren den bisherigen Entwurf als „unattraktiv.“ Einige Fondsmanager sagten sogar, die Bundesregierung riskiere, dass das Gesetz eine „Totgeburt“ werde. Schließlich stehe das deutsche Gesetz in Konkurrenz um Anlegergelder mit den Reits-Varianten in vielen anderen Ländern.
Montag, 19. März 2007, 20:39 Uhr
Mehr Flexibilität bei deutschem Reits-Gesetz
Große Koalition erzielt Durchbruch bei Reits
Von Frank M. Drost
Die Reits-Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich auf neue Eckdaten für das geplante Gesetz für börsennotierte Immobiliengesellschaften geeinigt. Die Real Estate Investment Trusts sollten rückwirkend zu Beginn des Jahres zugelassen werden. Besonders erfreut ist die Finanzbranche über eine entscheidende Änderung.
BERLIN. „Wir haben eine gute Grundlage für das geplante Reits-Gesetz gefunden“, sagte der Reits-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg, dem Handelsblatt. Am Freitag soll das Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden.
Reits sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, die ihren Gewinn zu mindestens 90 Prozent an die Anleger ausschütten. Mit der Einführung von Reits will die Bundesregierung deutschen Unternehmen insbesondere den Verkauf von Immobilien schmackhaft machen.
Im Entwurf waren allerdings nur Immobilien vorgesehen, die sich länger als zehn Jahre im Unternehmensbesitz befunden haben. Die Arbeitsgruppe hat sich jetzt auf eine Halbierung dieser Frist geeinigt. Allein die 65 größten börsennotierten Gesellschaften in Deutschland verfügen nach Informationen des Bundesfinanzministeriums über Immobilienreserven von 80 Mrd. Euro.
Wie geplant, bleibt es bei der so genannten Exit-Tax. Für einen Zeitraum von drei Jahren wird die Bundesregierung demnach die Gewinne aus dem Verkauf betrieblicher Immobilien nur zur Hälfte besteuern. Nach dem Regierungsentwurf sollte die Exit-Tax dann gewährt werden, wenn Unternehmen ihre Immobilien an Reits oder offene Immobilienfonds verkaufen. Nun haben sich die Parlamentarier darauf verständigt, die Steuerbegünstigung nur für den Verkauf an Reits zu gewähren.
Ferner soll es deutschen Reits nach der gestrigen Einigung erlaubt sein, ausländische Wohnimmobilien zu erwerben.
Die SPD hatte sich zuvor nach langem Streit mit der Forderung durchgesetzt, keine deutschen Wohnimmobilien in Reits aufzunehmen.
Azul Real
21.03.2007, 07:56
Guten Morgen Powaträdas8-)
Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76
Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.
Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1
Azul Real
21.03.2007, 08:25
Custodia Holding AG: Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG
CUSTODIA Holding AG / Verkauf
21.03.2007 01:06:14
Ad-hoc-Meldung
---------------------------------------------------------------------------
Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG
ISIN: DE0006070006
Custodia Holding AG, Pacellistraße 4, 80333 München
ISIN: DE0006496003 (Stammaktien)
DE0006496037 (Vorzugsaktien)
Die Custodia Holding AG hat nach Prüfung von strategischen Alternativen
(vgl. Ad-hoc-Meldung vom 20. Dezember 2006) am 20. März 2007 ihren gesamten
Aktienanteil in Höhe von 25,08 % an der HOCHTIEF AG, Essen (ISIN:
DE0006070006) zu einem Preis von EUR 72,00 pro Aktie an die spanische
Gesellschaft ACS ACTIVIDADES DE CONSTRUCCION Y SERVICIOS S.A., Madrid,
veräußert.
Der Verkauf steht noch unter der Bedingung der Freigabe durch die
zuständigen Kartellbehörden.
München, 21. März 2007
Der Vorstand
Guten Morgen Powaträdas8-)
Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76
Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.
Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... HOT morgen, GBF heute
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1
HANDELSBLATT, Freitag, 9. Februar 2007, 08:06 Uhr
Finanzinvestoren agieren
Hochtief droht die Zerschlagung
Der Baukonzern Hochtief ist in das Fadenkreuz von Finanzinvestoren geraten. Denn der deutsche Branchenprimus ließe sich leicht zerlegen und in Einzelteilen weiterverkaufen. Das dürfte einen ordentlichen Profit abwerfen, was an der Struktur von Hochtief liegt.
agr/rob/scm DÜSSELDORF. Auf der Interessentenliste der Investmentbank Rothschild, die Hochtief-Großaktionär August von Finck gestern mit dem Verkauf seiner 25,08-Prozent-Beteiligung beauftragt hat, stehen offenbar nur Private-Equity-Gesellschaften, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr.
Nicht dabei sei aber die australische Bank Macquarie, die sich vor zwei Jahren für Hochtief interessiert hatte. Erwartet wird, dass die Investmentbank Babcock & Brown, wie Macquarie einer der großen Infrastruktur- und Immobilienfinanzierer, unter den Interessenten ist. Damit erhalten Spekulationen über eine Zerschlagung des Konzerns erneut Auftrieb, meinen Analysten. Der Deal stehe noch ganz am Anfang, hieß es. Es dürfte noch Monate bis zu einer Entscheidung dauern. An der Börse legte die Hochtief-Aktie weiter deutlich zu.
Finanzkonzerne und Fonds bringen sich aber bereits in Stellung. Erst kürzlich gab die britische Schroders bekannt, dass sie mit einem Anteil von knapp vier Prozent beteiligt ist. Hochtief selbst hält 6,87 Prozent der Anteile. Der Rest liegt in Streubesitz.
Wettbewerber aus der Baubranche sind offenbar nicht unter den Interessenten.
Hochtief-Konkurrent Bilfinger Berger hat auch bereits abgewinkt. Wir haben kein Interesse an einer Übernahme des Aktienpakets von Custodia, bekräftigte ein Sprecher des Mannheimer Baukonzerns. Weitere potenzielle Interessenten wie die französische Vinci oder spanische Baukonzerne zeigten sich ebenfalls desinteressiert und wollten Gerüchte nicht kommentieren.
Wettbewerber haben, wenn überhaupt, nur Interesse an Teilen von Hochtief, meint Marc Nettelbeck, Analyst der LBBW. Aber auch die Übernahme der 25 Prozent dürfte für Finanzinvestoren nur der Einstieg sein. Der Kauf rechne sich nur, wenn ein Investor anschließend ein Übernahmeangebot für den gesamten Konzern vorlege, um ihn in Einzelteilen teurer weiterzuverkaufen.
Hochtief gilt als leicht zerlegbar, insbesondere das regional aufgeteilte Baugeschäft. Synergien zwischen der US-Tochter Turner, Leighton in Australien und dem Baugeschäft in Europa gibt es kaum. Spanische Baukonzerne etwa könnten Interesse an einem Einstieg in den USA oder Australien haben. Auch Bilfinger wäre dann wohl wieder im Gespräch, etwa für Dienstleistungsbereiche.
Angesichts der Struktur des Konzerns, der Aktionäre sowie des Appetits des Markts auf Bau- und Infrastrukturwerte gibt es Anreize für Finanzinvestoren mit Interesse an Infratstrukturprojekten, den Konzern aufzubrechen, meint auch Merrill Lynch. Dazu sei aber ein Übernahmeangebot nötig. Die Übernahme könne aber als unfreundlich wahrgenommen werden und auf Widerstand bei Hochtief stoßen.
Eine Zerschlagung wäre in hohem Maße wertvernichtend, hatte Keitel der Zerschlagungsphantasie bereits widersprochen, kurz nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass der australische Finanzinvestor Macquarie den Markt nach möglichen Käufern für Teile von Hochtief sondiere. Ob die Aktien breit gestreut werden oder komplett an einen Großaktionär gehen, ist für Hochtief nicht so entscheidend, sagte eine Konzernsprecherin dem Handelsblatt. Wichtig sei, dass die erfolgreiche Strategie fortgeführt werde und Hochtief als Baudienstleister weiter entwickelt werde. Hochtief hofft dabei auf von Finck, der dem Konzern traditionell verbunden ist. Doch dürften letztendlich wohl finanzielle Erwägungen den Ausschlag geben.
Hochtief ist mehr als ein Appetithäppchen
Der Konzern: Hochtief ist mit knapp 14 Mrd. Euro Umsatz der drittgrößte Baudienstleister der Welt. Seit Jahren baut Hochtief das Dienstleistungsgeschäft aus, insbesondere das Management von Flughäfen und großen Infrastruktur- und Bergbauprojekten.
Die Struktur: Perle des Konzerns ist die Australien-Tochter Leighton. Sie steuert den Löwenanteil zum Ergebnis des Konzerns bei. Die reinen Dienstleistungssparten Airport und Development kommen dagegen auf einen vergleichsweise kleinen Anteil.
Die Aktie: Angesichts der guten internationalen Baukonjunktur, des Umbaus zum Dienstleister und zuletzt getrieben von Übernahmespekulationen hat sich der Kurs von seinem Tief bei elf Euro Anfang 2003 stetig auf aktuell rund 65 Euro gesteigert.
Commerzbank stockt Hochtief-Anteil auf vier Prozent auf
Fr Feb 9, 2007 1:28 MEZ
Düsseldorf/Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank hat ihre Anteile bei dem am Markt als Übernahme-Kandidat gehandelten Essener Hochtief-Konzern aufgestockt.
Über die Tochter Atlas-Vermögensverwaltungsgesellschaft halte das Frankfurter Geldhaus nun 4,00 Prozent der Stimmrechte, teilte Hochtief am Freitag in Essen mit. Ein Sprecher der Commerzbank sagte, die Beteiligung sei ein reines Finanzinvestment und habe nichts mit den aktuellen Entwicklungen bei Hochtief zu tun.
Der größte deutsche Baukonzern steht derzeit im Zentrum von Übernahmespekulationen, nachdem Großaktionär Custodia die Investmentbank Rothschild beauftragt hatte, einen Käufer für seinen Hochtief-Anteil von 25,08 Prozent zu suchen. Rothschild hatte am Mittwoch erklärt, gleich mehrere Finanzinvestoren hätten ihre Fühler nach dem Anteil ausgestreckt. Um das Unternehmen machen wegen des hohen Streubesitzes bereits seit langer Zeit Übernahmespekulationen die Runde. Erst im Januar hatte der britische Finanzkonzern Schroders bekannt gegeben, dass sein Hochtief-Anteil 3,98 Prozent betrage.
Die im Nebenwerteindex MDax notierte Hochtief-Aktie lag am Freitag 2,6 Prozent im Plus bei 64,65 Euro. Die Titel haben seit Anfang des Jahres rund 30 Prozent an Wert gewonnen.
Die Schweizer Großbank UBS teilte am Freitag unterdessen mit, ihren Hochtief-Anteil unter die meldepflichtige Schwelle von drei Prozent auf 2,83 Prozent reduziert zu haben.
akt. 64,90 TH + 2,64%
Rothschild sucht neuen Großaktionär für Hochtief
Mi Feb 7, 2007 7:40 MEZ
Paris/Düsseldorf (Reuters) - Der größte deutsche Baukonzern Hochtief muss sich auf einen neuen Großaktionär einrichten.
Die Custodia Holding des Milliardärs August von Finck, die den Verkauf ihres Anteils von 25,08 Prozent an Hochtief bisher nur geprüft hatte, schaltete die Investmentbank Rothschild ein, die nun aktiv Interessenten für den Anteil suchen soll. Die Bank teilte am Mittwoch mit, mehrere Private-Equity-Fonds und Unternehmen aus der Branche hätten schon ihr Interesse bekundet.
Mit der Einschaltung von Rothschild erhalten die immer wieder kursierenden Übernahmegerüchte um den Essener Konzern neuen Auftrieb. Die in mehreren Medienberichten als möglicher Hochtief-Interessent genannte australische Macquarie Bank, die zuletzt großes Interesse an Infrastruktur- Investitionen zeigt, hat Finanzkreisen zufolge aber bislang nicht nicht bei Rothschild angeklopft. Die Bank wollte sich nicht näher äußern.
Hochtief betonte, der Vorstand sei in den Verkaufsprozess eingebunden. Die Spitzenmanager stünden in Kontakt mit der französischen Bank, sagte eine Sprecherin. "Eine Zerschlagung von Hochtief wäre wertvernichtend", sagte sie. Hochtief sehe keine Veranlassung, seine Strategie zu ändern. Der Essener Baukonzern hatte ursprünglich gehofft, dass ihn Custodia als einziger Großaktionär nach dem Ausstieg von RWE vor einer Übernahme schützen würde, und das Engagement des Investors immer wieder als langfristig bezeichnet. Diese Hoffnung hat sich nun endgültig zerschlagen.
Tatsächlich könnte es für Custodia von Nutzen sein, das Hochtief-Management mit in einen möglichen Verkauf einzubinden. "Um den Preis zu optimieren, macht es Sinn, dass das Unternehmen die Visionen eines Käufers teilt", sagte ein Insider.
VERKAUFSPROZESS STEHT NOCH AM ANFANG
In Finanzkreisen hieß es, der Konzern habe keiner Bank ein Mandat für eine Verteidigung gegen eine Übernahme erteilt. Auch sei Rothschild erst seit kurzem eingeschaltet. "Der Prozess steht noch ganz am Anfang", sagte eine mit der Situation vertraute Person. Bislang gebe es lediglich Interessensbekundungen, potenzielle Käufer könnten nach wie vor hinzu kommen. In den kommenden Tagen oder Wochen werde darüber endgültig entschieden, ob ein Auktionsverfahren gestartet werde.
Um den größten deutschen Baukonzern machen wegen des hohen Streubesitzes der Hochtief-Anteilsscheine seit langem Übernahmespekulationen die Runde. Die Ankündigung von Rothschild, nun nach einem Käufer für den Custodia-Anteil Ausschau zu halten, ließ die Hochtief-Papiere am Nachmittag in die Höhe schnellen. Sie notierten mit einem Plus von 2,25 Euro bei 63,30 Euro.
Hochtief hatte sich in den vergangenen Jahren vom reinen Baukonzern zu einem Unternehmen entwickelt, das Dienstleistungen rund um das Bauen anbietet. Der Konzern ist unter anderem an Flughäfen beteiligt und betreibt zusammen mit der öffentlichen Hand Schulen und mautpflichtige Straßen. Auch in den Wachstumsmärkten Asiens und in Australien ist er mit seiner Tochter Leighton stark vertreten.
07.02.2007 17:22
Custodia to sell 25 pct Hochtief stake, Rothschild gets mandate for sale
PARIS (AFX) - Rothschild (Nachrichten) said it has been mandated by Custodia Holding AG (Nachrichten) to sell the group's 25 pct stake in German constructing group Hochtief AG (Nachrichten/Aktienkurs) .
Rothschild said several private equity groups as well as industrial players have already signalled interest.
Custodia announced in December it was considering selling its stake in Hochtief, saying it was investigating strategic options to optimise its investment portfolio and would assign an investment bank to look into the possible sale of the stake.
newsdesk@afxnews.com
afp/lam
COPYRIGHT
Copyright AFX News Limited 2006. All rights reserved.
Wie geil war eben Hochtief ..... 8-)
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=HOT.ETR&lColors=0x000000&sSym=HOT.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=HOT.ETR&lColors=0x000000&sSym=HOT.ETR&hcmask=
Azul Real
21.03.2007, 09:08
HOT neues ATH 71,59
fällt jedoch zurück TT 69,21 -2,20%
Azul Real
21.03.2007, 13:17
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick
21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.
Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.
Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)
GBF
GBF
Azul Real
21.03.2007, 13:25
8-)
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick
21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.
Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.
Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)
akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
GBF
GBF
Azul Real
21.03.2007, 13:30
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick[/B]
21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.
Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.
Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)
akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
Guten Morgen Powaträdas8-)
Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76
Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.
Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1
Azul Real
21.03.2007, 13:38
Bilfinger Berger verbucht deutliches Ergebnisplus, positiver Ausblick
21. März 2007 | 10:39 Uhr Kommentieren | Artikel drucken | Artikel versenden
Börsennachrichten aus Mannheim (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) legte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor und äußerte sich positiv über die zu erwartende Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
Wie der im MDax notierte Konzern erklärte lag die Gesamtleistung im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,94 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert (7,06 Mrd. Euro) einem Plus von 12 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 115 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 66 Mio. Euro um 40 Prozent auf 92 Mio. Euro verbessert werden konnte. Beim Gewinn je Aktei verbuchte Bilfinger Berger einen Anstieg von 1,80 Euro auf 2,48 Euro. Dabei verbesserte sich der Return on Capital Employed ist von 10,9 Prozent auf 16,3 Prozent.
"Auch die Ertragskraft des Konzerns wurde weiter gesteigert. Dabei sind EBITA und Konzernergebnis noch stärker gewachsen als die Leistung", betonte der Vorstandschef Herbert Bodner. Die Dividende soll von 1,00 Euro auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.
Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Baukonzern weiterhin optimistisch und erwartet erneut eine Zunahme der Leistung und eine weitere Steigerung von EBITA und Konzernergebnis. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, soll das Dienstleistungssegment weiter ausgebaut werden. Dies soll sowohl organisch als auch durch Akquisitionen erfolgen. Gleichzeitig wird der Konzern weiterhin Investitionschancen in Betreibermodelle nutzen.
Besonderes Augenmerk legt Bilfinger Berger auch auf die Ertragskraft seiner Bauaktivitäten. "Wir wollen den Ergebnisbeitrag unserer Baugeschäftsfelder nachhaltig steigern. Angesichts des Volumens dieser Segmente eröffnet sich aus verbesserten Margen ein beträchtliches zusätzliches Ergebnispotenzial, das wir uns konsequent erschließen wollen", erläuterte Herbert Bodner. "Diese Ziele werden wir mit Nachdruck verfolgen, um den Unternehmenswert von Bilfinger Berger auch künftig weiter zu steigern."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Plus von 2,99 Prozent bei 66,16 Euro. (21.03.2007/ac/n/d)
akt. 67,57 + 5,18% TH 67,73
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
Guten Morgen Powaträdas8-)
Der "Sei schlau, geh auf den Bau-Wert" Hochtief ist kurz mal gestern in der letzten Handesstunde von 67,70 über die 70 EuroMarke geschossen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fast neues ATH und Jahreshoch. TH 71,13 SK 70.76
Interessant auch Bilfinger, welche noch gut 6 Euro von der dieses Jahr bereits einmal erreichten 70 Euro Marke Abstand halten.
Beide Unternehmen haben heute bzw. morgen ihre BK`s .... Hot morgen GBH heute
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=7256&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1174521600&1174459495
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&&1174459549&volume=1
Azul Real
21.03.2007, 19:47
Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung
cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.
Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.
Azul Real
22.03.2007, 07:14
Donnerstag, 22. März 2007, 07:02 Uhr
Eurohypo-Chef Knobloch zu 50 Jahre Europa
„Trotz europäischer Integration bleiben Immobilienmärkte heterogen“
Bernd Knobloch, Eurohypo-Chef
Mit den römischen Verträgen ist vor 50 Jahren der Grundstein für die wirtschaftliche Einigung Europas gelegt worden. Aus der kleinen Wirtschaftsgemeinschaft von sechs europäischen Staaten hat sich bis heute eine Union von 27 Mitgliedern und in ihrem Zentrum ein einheitlicher Währungsraum entwickelt.
Die Themen - und die Probleme - mit denen sich die EU heute beschäftigt, reichen weit über das hinaus, was sich die Gründerväter der EWG 1957 auf die Agenda geschrieben hatten. Die wirtschaftliche Integration Europas ist längst nicht mehr auf bestimmte Wirtschaftszweige beschränkt, sondern sie hat alle Branchen und Märkte erreicht.
Für die europäische Immobilienwirtschaft markierte die Einführung des Euro ein wichtiges Datum. Die einheitliche Währung hat die Position der europäischen Immobilienwirtschaft im internationalen Vergleich nachhaltig gestärkt. Durch die Währungsunion mit ihren aktuell 13 Mitgliedsländern ist in Europa ein Markt entstanden, in dem mit rund vier Billionen US-Dollar rund zwei Drittel des für Investitionszwecke zur Verfügung stehenden Immobilienbestandes Europas liegen. Der Wegfall des Wechselkursrisikos für Investoren aus der Euro-Zone ist überdies ein wesentlicher Treiber der Entwicklung, die in den vergangenen Jahren zu einem massiven Anstieg der grenzüberschreitenden Immobilieninvestitionen geführt hat.
Trotz der weiter voranschreitenden europäischen Integration ist aber bei den Immobilien-Zyklen keine generelle Angleichung zu beobachten. Vielmehr sind Europas Immobilienmärkte nach wie vor heterogen - sogar in der Euro-Zone. Die Zyklen der einzelnen Immobilienmärkte werden primär von den lokalen wirtschaftlichen Gegebenheiten beeinflusst und können dementsprechend recht unterschiedlich verlaufen. So haben sich beispielsweise die Bürospitzenmieten europäischer Metropolen wie Paris oder Madrid im Vergleich zum Markt Frankfurt in den vergangenen vier Jahren im Zuge nationaler Immobilienzyklen deutlich auseinanderentwickelt.
Meiner Auffassung nach wird sich daran auf absehbare Zeit nichts ändern. Die weiter fortschreitende europäische Integration wird auch in Zukunft nicht dazu führen, dass es innerhalb der EU oder auch nur innerhalb der Euro-Zone zu einem Gleichlauf der Immobilienmärkte kommen wird.
Zum Geburtstag der EU würde ich mir vor allem einheitliche europäische Rahmenbedingungen wünschen bei so wichtigen Themen wie REITs oder eine europäische Pfandbriefrichtlinie. Anspruchsvolle Wünsche, gewiss, aber Europa ist ja trotz seiner 50 Jahre noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.
Azul Real
22.03.2007, 07:20
22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.
Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.
Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.
Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.
AUSBLICK
Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.
Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk
Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung
cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.
Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.
Azul Real
22.03.2007, 07:24
21.03.2007 14:17
Übernahmefieber erreicht Bilfinger
Der Einstieg des größten spanischen Baukonzerns ACS beim Konkurrenten Hochtief sorgt bei der Bilfinger-Berger-Aktie für neue Fantasie. Die Aktie des MDax-Unternehmens zieht an.
Bild zum Artikel
Das Papier legte in der Spitze um mehr als fünf Prozent auf 67,44 Euro zu. Von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Händler begründeten den Aufschwung unter anderem mit Übernahmefantasien im ganzen Sektor, die durch die Entwicklung bei Hochtief entstanden seien. "Beide Unternehmen sind ähnlich aufgestellt - da lässt sich leicht eine Verbindung ziehen", sagte ein Börsianer. Am Morgen war bekannt geworden, dass der Konkurrent ACS rund ein Viertel der Anteile an Hochtief gekauft hat.
Bilfinger-Chef Herbert Bodner will von einer möglichen Übernahme seines Unternehmens aber nichts wissen. Man kenne keinen Investor, der den zweitgrößten deutschen Baukonzern übernehmen wolle. Für Finanzinvestoren sei ein Baukonzern nicht attraktiv, da Firmen in der Branche eine gute Bonität für die Bürgschaften bei Bauprojekten benötigten. Wenn ein Investor dem Konzern die Schulden für die Übernahme aufbürde, belaste dies die Kreditwürdigkeit, was das Geschäft erschwere.
Bilfinger gab am Mittwoch einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Danach sei das vor mehreren Jahren ausgegebene Ziel einer Ergebnisverdoppelung bis 2007 auf 100 Millionen Euro sei "ein Mindestwert.
Dabei setzt der Mannheimer Konzern insbesondere auf das boomende Dienstleistungsgeschäft.
ME
Pfeil Überblick: Meldungen
Azul Real
22.03.2007, 07:27
21.03.2007 11:05
Patrizia Immobilien hat große Pläne
Das Immobilienunternehmen Patrizia hat im vergangenen Jahr eine Menge Geld mit Immobilien verdient. Auch die Aussichten 2007 sind hervorragend. Trotzdem kommt die Aktie nicht vom Fleck.
Bild zum Artikel
Das Papier rutschte nach leichten Kursgewinnen zu Handelsbeginn rasch in die Minuszone. Im vergangenen Jahr verdiente das MDax-Mitglied unter dem Strich 32,4 Millionen und damit fast doppelt so viel wie 2005. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,15 Euro je Anteilsschein erhalten. Patrizia verkaufte 2.250 Wohnungen und setzte damit rund 211 Millionen Euro um. Ein Jahr zuvor waren es noch 650 Wohnungen für knapp 73 Millionen Euro gewesen.
Patrizia Immobilien ist überwiegend auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt tätig. Das Unternehmen erzielt den Großteil seines Umsatzes über den Verkauf von erworbenen Mietwohnungen.
Guter Ausblick nicht gut genug
Für das laufende Jahr rechnet das Augsburger Unternehmen mit einer Steigerung des Jahresüberschusses um nahezu 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das entspreche dann einem Wert von knapp 49 Millionen Euro. Analysen hatten bisher allerdings mit mehr als 56 Millionen Euro gerechnet. 2008 soll sich der Gewinn ebenfalls "signifikant" erhöhen.
Azul Real
22.03.2007, 07:39
Donnerstag, 22. März 2007, 07:14 Uhr
ACS-Chef Florentino Pérez
Autoritär und fußballverrückt
Von Stefanie Müller
Deutschland kannte er bisher nur vom Sport. Jetzt kennt er noch mehr Seiten des Landes. Denn der Chef des größten spanischen Baukonzern ACS, Florentino Pérez, mischt jetzt bei Hochtief mit. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1198723
Florentino Perez in seiner Zeit als Präsident von Real Madrid. Jetzt führt der Fußballfan den größten spanischen Baukonzern. Foto: dpa
MADRID. „Deutsche Spieler sind gut, aber zu teuer“, pflegte Florentino Pérez zu sagen, als er noch Präsident des spanischen Fußballklubs Real Madrid war. Das läge vor allem an ihren attraktiven Frauen, die mit kurzen Röcken zu den Vertragsverhandlungen kämen. „Sie treiben als Managerin ihres Mannes nicht nur den Preis in die Höhe, sie lenken mich auch mit ihrem Auftritt ab“, gestand der dreifache Vater bei einem Essen mit ausländischen Journalisten in Madrid.
Attraktive deutsche Frauen dürfte der klein gewachsene Spanier demnächst häufiger zu Gesicht bekommen. Der 60-jährige Chairman des größten spanischen Baukonzerns ACS hat zwar bisher immer verneint, dass er an deutschen Konkurrenten interessiert sei. Doch gestern kündigte Pérez überraschend an, dass er 25 Prozent an Hochtief gekauft hat. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt. Denn die ACS-Aktionäre forderten seit längerem, Pérez solle die Abhängigkeit vom spanischen Markt verringern, wo ACS immer noch 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.
Gleichzeitig versucht Pérez, der zehn Prozent des ACS-Kapitals hält, noch stärker in den spanischen Energiemarkt einzusteigen. Doch sein Vorhaben, seinen zehnprozentigen Anteil am zweitgrößten spanischen Versorger Iberdrola aufzustocken, wurde ihm bislang nicht genehmigt.
Denn ACS hält schon 40 Prozent an Unión Fenosa, der Nummer drei im spanischen Energiemarkt. Und eine Fusion der beiden scheiterte auch an Pérez’ sturem Kopf.
„Er muss immer und überall den Ton angeben“, sagt Lorenzo Bernaldo de Quirós, Chef der Investmentberatung Freemarket in Madrid. Sein autoritärer Managementstil sei auch ein Grund gewesen, warum Pérez bei Real Madrid im vergangenen Jahr zurücktreten musste.
Der Führungsstil hat seiner Karriere ansonsten nicht geschadet. Der gebürtige Madrider und gelernte Straßenbauingenieur kaufte vor nicht einmal 25 Jahren für den symbolischen Preis von einer Peseta die bankrotte Baufirma Padrós. Daraus formte der Mann, der als blendender Verkäufer gilt, ACS zum Branchenprimus in Spanien. Und der Bauboom sorgt bis heute für volle Kassen. Geld, das er jetzt bei Hochtief investiert. Da wird er sein Temperament jedoch zügeln müssen. Denn mit dem 25-Prozent-Paket ist sein Einfluss begrenzt. Deshalb erwarten Branchenkenner, dass er den Anteil früher oder später erhöhen wird.
Zwar glauben einige Analysten, dass sich Pérez mit den Zukäufen im Energiemarkt und dem Einstieg bei Hochtief finanziell verzetteln könnte. Doch halten sie Deutschland für eine gute Plattform für das Osteuropageschäft, wo künftig die meisten EU-Hilfen hinfließen werden.
22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.
Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.
Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.
Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.
AUSBLICK
Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.
Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk
Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung
cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.
Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.
Azul Real
25.03.2007, 19:17
Treffen sich zwei Riesen
25.03.2007 Ausgabe 12/07
Zwei Große der Betonbranche bauen künftig gemeinsam: Die spanische ACS beteiligt sich mit 25,1 Prozent an Hochtief.
Warum beide von dem Geschäft profitieren werden
von Günter Heismann
Jetzt kann Hans-Peter Keitel seinem Nachfolger doch noch ein wohl bestelltes Haus übergeben.
Wenige Tage, bevor er als Chef von Hochtief abtritt, hat Deutschlands größter Baukonzern einen
neuen, stabilen Großaktionär gefunden – den spanischen Konkurrenten ACS. Herbert
Lütkestratkötter, der am 1. April den Vorstandsvorsitz bei Hochtief übernimmt, muss sein neues
Amt nun nicht mit der Sorge antreten, der Essener Bauriese könne von Heuschrecken
übernommen, zerschlagen und ausgeplündert werden. „Das Aufatmen“, so spöttelt ein
Firmenkenner, „war noch in Düsseldorf zu hören.“
„Actividades de Construccion y Servicios“ heißt der neue Herr im Hause mit vollem Namen. In der
Nacht zum Mittwoch war ACS mit der Münchner Holding-Gesellschaft Custodia handelseinig
geworden: Für 1,26 Milliarden Euro übernimmt der Madrider Baukonzern die Beteiligung von
25,08 Prozent an Hochtief, die derzeit noch Custodia hält; rund 70 Prozent der Anteile liegen
weiterhin in Streubesitz. „Die bisherige erfolgreiche Unternehmensstrategie kann fortgeführt
werden“, stellt Keitel erleichtert fest. Der scheidende Hochtief-Chef führt bereits erste Gespräche
mit dem neuen Anteilseigner.
Freuen darf sich aber nicht nur das Management des Baukonzerns, sondern auch der
deutsch-schweizerische Milliardär August von Finck. Erst vor gut einem Jahr hat seine
Custodia-Holding die Sperrminorität bei Hochtief erworben – zu Kursen von rund 40 Euro je Aktie.
ACS wird jetzt 72 Euro pro Anteilsschein zahlen. Finck dürfte mit dem perfekt getimten Ein- und
Ausstieg rund eine halbe Milliarde Euro reicher werden.
Monatelang hatte die Custodia, die aus der Münchner Großbrauerei Löwenbräu hervorgegangen
ist, nach Interessenten für ihr Paket gesucht. Weithin wurde vermutet, dass die Holding an
Finanzinvestoren verkaufen wolle. Immer wieder fiel der Name der australischen Investmentbank
Macquarie, die auf die Finanzierung von Infrastrukturprojekten spezialisiert ist. Das Institut wäre
aber wohl nur am Erwerb des Infrastruktur-Portfolios von Hochtief interessiert gewesen – das
Bauunternehmen betreibt unter anderem mit Partnern den Flughafen der australischen Metropole
Sydney. Den großen Rest des Konzerns hätte Macquarie vermutlich meistbietend verkauft.
Eine Zerschlagung des integrierten Bau- und Dienstleistungskonzerns wäre jedoch fatal
gewesen. „Das Baugeschäft ist ein People-Business“, erläutert Karin Brinkmann, Analystin bei
der HypoVereinsbank in München. Der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen
Konzernteilen, der über enge persönliche Kontakte läuft, spielt eine entscheidende Rolle für den
Unternehmenserfolg.
Hinter den Kulissen gelang es Hochtief-Chef Keitel augenscheinlich, die Verkaufsverhandlungen
in die gewünschte Richtung zu lenken. Offiziell hatte Custodia mit der Veräußerung die
Investmentbank Rothschild beauftragt. „Damit war bei uns ein länderübergreifendes Team
befasst“, sagt ein Sprecher des Instituts. Zugleich war aber auch Hochtief fortlaufend in die
Verkaufsgespräche eingebunden, wie es in Branchenkreisen heißt. Mit zahlreichen Interessenten
habe der Vorstand persönlich gesprochen.
ACS kann sich nun als Caballero feiern lassen, als Weißer Ritter, der Hochtief vor den
gefräßigen Heuschrecken gerettet hat. Das Unternehmen will allerdings, zumindest vorerst, nur
die Sperrminorität bei Hochtief halten. Es sei nicht geplant, über das Custodia-Paket hinaus
weitere Anteile zu erwerben, sagt Konzernchef Florentino Pérez, einst Präsident von Real
Madrid. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Spanier auf längere Sicht die
Kapitalmehrheit anstreben. Eine rein finanzielle Beteiligung soll das Hochtief-Engagement
offenbar nicht sein.
„Das ist die einzigartige Möglichkeit, Großaktionär eines international führenden Bau- und
Dienstleistungsunternehmens zu werden, das sich äußerst gut mit dem ACS-Geschäft ergänzt“,
heißt es bei dem neuen Anteilseigner. Ohne Mehrheit aber kann das Unternehmen keine
wirkliche Einflussnahme auf das operative Geschäft von Hochtief nehmen, um die erhofften
Synergien zu verwirklichen. „Die Übernahmespekulationen dürften jetzt ein neues Momentum
gewinnen“, vermutet Hochtief-Expertin Brinkmann.
„Regional passen die beiden Unternehmen fast ideal zusammen, da es so gut wie keine
Überschneidungen gibt“, stellt Marc Nettelbeck fest, Experte für die Bauindustrie bei der
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Stuttgart. ACS ist hauptsächlich in Spanien aktiv;
nicht einmal ein Fünftel seines Umsatzes erzielt der Konzern im Ausland. Zudem droht die
Spekulationsblase im spanischen Wohnungsbau zu platzen. ACS muss daher unbedingt in neue
Märkte expandieren.
Hochtief erzielt hingegen 80 Prozent der Umsätze im Ausland. Das Unternehmen ist stark in
Osteuropa engagiert; besonders ehrgeizige Expansionspläne hat der Bauriese für Russland. „Das
dortige Marktpotenzial ist so groß, dass wir über einen strategischen Partner vor Ort
nachdenken“, sagt der designierte Hochtief-Chef Lütkestratkötter.
Interessant dürften für ACS ebenfalls die außereuropäischen Aktivitäten von Hochtief sein. In
Chile haben die beiden bereits gemeinsam Projekte im Straßenbau verwirklicht. Obendrein
verfügen die Deutschen in den USA mit ihrer Tochterfirma Turner über einen Brückenkopf. Das
Unternehmen baut vor allem Schulen, Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude. „Turner ist
nur am Rande im Geschosswohnungsbau engagiert“, sagt Analyst Nettelbeck. Vom Platzen der
Immobilienblase bei Einfamilienhäusern wäre Turner mithin nicht unmittelbar betroffen.
Große Chancen bietet aus ACS-Sicht ebenfalls die australische Hochtief-Tochter Leighton. Die
Firma ist für mehr als die Hälfte des Konzerngewinns verantwortlich. Besonders hohe Erträge
wirft die Sparte Contract Mining ab: Leighton fördert im Auftrag von Minengesellschaften Kohle
und Eisenerz. „Das Unternehmen profitiert von der starken weltweiten Nachfrage nach Rohstoffen.
Ein Ende des Booms ist derzeit nicht absehbar“, sagt Analyst Ralf Dibbern von der Hamburger
Privatbank M. M. Warburg.
Darüber hinaus hat Leighton bereits in den angrenzenden Ländern des Fernen Ostens Fuß
gefasst. In den Pazifik-Anrainer-Staaten haben die Australier ein beachtliches Hochbau-Geschäft
aufgebaut. Aus Indien bekamen sie Aufträge für Infrastrukturprojekte. Die australische
Hochtief-Tochter bietet dem neuen spanischen Großaktionär mithin einen Türöffner zur
dynamischsten Wirtschaftsregion der Erde.
Auch die Deutschen werden von ihrem neuen Partner profitieren. Hochtief sieht im Bau und
Betrieb von Mautstraßen einen chancenreichen Wachstumsmarkt. So bietet das Unternehmen
bei den geplanten neuen Mautautobahnen in Deutschland mit. In diesem Geschäft hat ACS
jedoch die größere Erfahrung: Der Konzern ist zu einem Viertel an Abertis beteiligt, einer der
größten Mautgesellschaften Europas. „Bei Autobahnprojekten können ACS und Hochtief
gemeinsam bieten“, prognostiziert Analyst Nettelbeck.
Auf einem weiteren Gebiet ist eine Zusammenarbeit ebenfalls denkbar: der Energieversorgung.
Mit ihren enormen Gewinnen hat ACS unlängst Beteiligungen an den spanischen
Stromerzeugern Iberdrola und Union Fenosa erworben, aus denen der Baukonzern einen neuen
Energieriesen schmieden möchte. Auch die Hochtief-Tochter in Australien zeigt sich an diesem
Geschäft interessiert. „Leighton hat kürzlich für einen australischen Versorger geboten“, weiß
Nettelbeck.
Mit der Expansion ins Stromgeschäft würde sich für Hochtief der Kreis schließen. Jahrzehntelang
gehörte der Baukonzern zum Energiekonzern RWE, dessen Hauptverwaltung neben der Zentrale
von Hochtief am Essener Opernplatz steht. Mangels erkennbarer Synergien trennte sich der
Stromversorger vor wenigen Jahren von der Bau-Tochter. Vielleicht sieht der neue Großaktionär
ACS jetzt Chancen, wo RWE keine ausmachen konnte.
Donnerstag, 22. März 2007, 07:14 Uhr
ACS-Chef Florentino Pérez
Autoritär und fußballverrückt
Von Stefanie Müller
Deutschland kannte er bisher nur vom Sport. Jetzt kennt er noch mehr Seiten des Landes. Denn der Chef des größten spanischen Baukonzern ACS, Florentino Pérez, mischt jetzt bei Hochtief mit. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1198723
Florentino Perez in seiner Zeit als Präsident von Real Madrid. Jetzt führt der Fußballfan den größten spanischen Baukonzern. Foto: dpa
MADRID. „Deutsche Spieler sind gut, aber zu teuer“, pflegte Florentino Pérez zu sagen, als er noch Präsident des spanischen Fußballklubs Real Madrid war. Das läge vor allem an ihren attraktiven Frauen, die mit kurzen Röcken zu den Vertragsverhandlungen kämen. „Sie treiben als Managerin ihres Mannes nicht nur den Preis in die Höhe, sie lenken mich auch mit ihrem Auftritt ab“, gestand der dreifache Vater bei einem Essen mit ausländischen Journalisten in Madrid.
Attraktive deutsche Frauen dürfte der klein gewachsene Spanier demnächst häufiger zu Gesicht bekommen. Der 60-jährige Chairman des größten spanischen Baukonzerns ACS hat zwar bisher immer verneint, dass er an deutschen Konkurrenten interessiert sei. Doch gestern kündigte Pérez überraschend an, dass er 25 Prozent an Hochtief gekauft hat. Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt. Denn die ACS-Aktionäre forderten seit längerem, Pérez solle die Abhängigkeit vom spanischen Markt verringern, wo ACS immer noch 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.
Gleichzeitig versucht Pérez, der zehn Prozent des ACS-Kapitals hält, noch stärker in den spanischen Energiemarkt einzusteigen. Doch sein Vorhaben, seinen zehnprozentigen Anteil am zweitgrößten spanischen Versorger Iberdrola aufzustocken, wurde ihm bislang nicht genehmigt.
Denn ACS hält schon 40 Prozent an Unión Fenosa, der Nummer drei im spanischen Energiemarkt. Und eine Fusion der beiden scheiterte auch an Pérez’ sturem Kopf.
„Er muss immer und überall den Ton angeben“, sagt Lorenzo Bernaldo de Quirós, Chef der Investmentberatung Freemarket in Madrid. Sein autoritärer Managementstil sei auch ein Grund gewesen, warum Pérez bei Real Madrid im vergangenen Jahr zurücktreten musste.
Der Führungsstil hat seiner Karriere ansonsten nicht geschadet. Der gebürtige Madrider und gelernte Straßenbauingenieur kaufte vor nicht einmal 25 Jahren für den symbolischen Preis von einer Peseta die bankrotte Baufirma Padrós. Daraus formte der Mann, der als blendender Verkäufer gilt, ACS zum Branchenprimus in Spanien. Und der Bauboom sorgt bis heute für volle Kassen. Geld, das er jetzt bei Hochtief investiert. Da wird er sein Temperament jedoch zügeln müssen. Denn mit dem 25-Prozent-Paket ist sein Einfluss begrenzt. Deshalb erwarten Branchenkenner, dass er den Anteil früher oder später erhöhen wird.
Zwar glauben einige Analysten, dass sich Pérez mit den Zukäufen im Energiemarkt und dem Einstieg bei Hochtief finanziell verzetteln könnte. Doch halten sie Deutschland für eine gute Plattform für das Osteuropageschäft, wo künftig die meisten EU-Hilfen hinfließen werden.
22.03.2007 07:09:41 (dpa-AFX)
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 neue Bestmarken sowohl bei Umsatz als auch
Ergebnis erzielt. Der Umsatz sei um 13,6 Prozent auf 15,51 (Vorjahr: 13,65)
Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am
Donnerstag in Düsseldorf mit.
Damit übertraf das Unternehmen leicht die
Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 15,1
Milliarden Euro ausgegangen waren.
Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,37 (Vorjahr: 1,07) Euro. Der Konzerngewinn
erhöhte sich auf 89,1 (Vorjahr: 67,7) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis
auf 338,1 (Vorjahr: 337,0) Millionen Euro. Konzerngewinn und Gewinn vor Steuern
hatte HOCHTIEF bereits im Februar mitgeteilt. Die Dividende soll daher auf 1,10
(Vorjahr: 0,90) Euro erhöht werden.
Der Auftrageingang betrug in der Berichtsperiode 20,56 (Vorjahr: 15,60)
Milliarden Euro und der Auftragsbestand lag bei 25,13 (Vorjahr: 21,10)
Milliarden Euro. Die Leistung konnte HOCHTIEF von 14,85 Milliarden Euro im
Vorjahr auf 16,72 Milliarden Euro steigern. Damit markierte HOCHTIEF auch bei
diesen drei Größen neue Bestmarken. HOCHTIEF sei im Geschäftsjahr 2006 vor allem in jenen Bereichen gewachsen, die stark von der konzernweiten Vernetzung
profitiert hätten, teilte das Unternehmen weiter mit. So konnte sich HOCHTIEF
PPP Solution durch weitere Großaufträge nach nur drei Jahren als einer der fünf
Top-Anbieter im britischen Schulsektor positionieren.
AUSBLICK
Für das Jahr 2007 peilt HOCHTIEF beim Konzerngewinn und Vorsteuerergebnis neue
Rekordmarken an. Das Konzernergebnis soll die Schwelle von 100 Millionen Euro
überschreiten. Das Vorsteuerergebnis soll über dem Wert von 2006 liegen.
Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau.
Der Auftragseingang soll hingegen unter dem Vorjahreswert liegen. HOCHTIEF
begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in
2006./ne/sk
Hochtief entgeht mit neuem Großaktionär der Zerschlagung
cru - Hochtief ist der befürchteten Übernahme und anschließenden Zerschlagung vorerst entronnen. Neuer Großaktionär des größten deutschen Baukonzerns ist der Konkurrent Actividades de Construcción y Servicios (ACS). Der spanische Marktführer hat die Sperrminorität von 25,1 % von der Investmentholding Custodia des Milliardärs August von Finck für gut 1,2 Mrd. Euro übernommen. ACS will diesen Anteil nach eigenen Angaben weder weiter aufstocken noch weiterverkaufen, sondern längerfristig halten. In der Folge dieser Aussage büßte die Hochtief-Aktie 3 % auf 68,64 Euro ein. Ganz vom Tisch sei die Übernahmefantasie damit noch immer nicht, heißt es aus Finanzkreisen.
Ein weiterer Zukauf durch ACS von 5 % würde jedoch mit Überschreiten der Schwelle von 30 % ein rechtlich zwingendes Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre mit einem Mindestpreis von 72 Euro je Aktie auslösen. Zu diesem Preis hat ACS das Paket der Custodia erworben – eine Prämie auf den Schlusskurs vom Dienstag von 2 %. Mit der Abwicklung der Transaktion hatte Custodia die britisch-französische Investmentbank Rothschild beauftragt, die von großem Käuferinteresse berichtete, ohne Namen von Bieterkonkurrenten der ACS zu nennen. ACS wurde von der Kanzlei Linklaters beraten.
Azul Real
26.03.2007, 08:38
Proposed Merger Of Taylor Woodrow And George Wimpey
Date: 26 March 2007
Taylor Wimpey will be the UK’s largest housebuilding group with combined pro forma annual revenues of over £6.7 billion,
Proposed Merger Of Taylor Woodrow And George Wimpey
Date: 26 March 2007
The Boards of Taylor Woodrow plc ("Taylor Woodrow") and George Wimpey PLC ("George Wimpey") are pleased to announce today that they have reached agreement on the terms of a recommended all-share merger (the “Merger”) to create Taylor Wimpey plc (“Taylor Wimpey”). Taylor Wimpey will be the UK’s largest housebuilding group with combined pro forma annual revenues of over £6.7 billion, total UK house completions of approximately 22,000 per annum, total North American house completions of approximately 9,000 per annum and a combined market capitalisation of approximately £5 billion.
Summary
The Merger will enhance shareholder value by creating a business with a strong strategic position in both the UK and the chosen markets in North America. The Combined Group has a pro forma landbank of over 92,000 plots in the UK and will be strengthened in the US through the combination of operations across some of the most attractive US markets. In addition, shareholders of the Combined Group will also benefit from enhanced profitability through the delivery of significant cost savings.
The Combined Group is expected to benefit from:
Margin growth in the UK, driven by:
· The cost efficiency and business structure of the George Wimpey business
· The strategic land development skills of the Taylor Woodrow business
· Reducing the dependence on a high sales rate
Economies of scale in the UK:
· Opportunity for improved procurement terms and the ability to drive further savings from the supply chain
· Overhead efficiency, created by a larger business with a lean UK housing head office and decentralised structure
· An improved ability to take through the planning process and develop significant parcels of land, enhancing the value created
Growth in the North American housing market through:
· Enhanced strength in key states, notably Florida, California, Arizona, and Texas, where both groups have highly complementary operations
· A broader offering to the market through the Taylor Woodrow brand, and the mid-market through George Wimpey’s Morrison Homes brand
· The strength of a significant combined land developer and housebuilder, with pro forma North American completions of approximately 9,000 per annum
· Greater ability to deploy capital from a strong balance sheet, as market conditions permit
Synergies of at least £70 million per annum:
· The Combined Group will focus on driving out costs from the combined operations. This is expected to lead to at least £70 million of pre-tax synergies by the end of the first full financial year following the Effective Date, at a one-off cost of approximately £60 million, the majority of which will be incurred in the current financial year
· These synergies are in addition to previously announced cost savings of £25 million in George Wimpey’s UK business, and combined savings in excess of US$20 million in the US in 2007
The Combined Group will benefit from a strong balance sheet, which will enable it to drive growth in both the UK and the US. It is expected that following the Merger, and consistent with the enhanced growth profile, the Combined Group will follow a progressive dividend policy which balances returns to shareholders with the need to retain sufficient funds to drive growth.
Governance and management
The Boards of Taylor Woodrow and George Wimpey have agreed a unified management team under the leadership of Peter Redfern as Chief Executive. Reporting to Peter Redfern will be Peter Johnson as Finance Director, Ian Sutcliffe as UK CEO, and John Landrum as North American President. This executive team will sit on the Board, which will be chaired by Norman Askew with equal non-executive director representation from Taylor Woodrow and George Wimpey. David Williams will be the Senior Independent Director, and the Non-Executive Directors will be Mike Davies, Brenda Dean, Andrew Dougal, Katherine Innes Ker and Anthony Reading.
Merger terms
The Exchange Ratio shall be calculated on the basis of the issued share capital of Taylor Woodrow immediately prior to the posting of the Scheme Document so as to provide George Wimpey Shareholders (on a fully diluted basis) with such number of New Taylor Woodrow Shares as would result in Taylor Woodrow Shareholders holding 51 per cent., and George Wimpey Shareholders (on a fully diluted basis) holding 49 per cent., of the issued share capital of Taylor Wimpey.
In addition, those Taylor Woodrow Shareholders who are on the register of Taylor Woodrow Shareholders as at close of business on 25 May 2007 will be entitled to receive and retain the Taylor Woodrow final dividend of 9.75 pence per Taylor Woodrow Share in respect of the year ended 31 December 2006, payable on 2 July 2007. Similarly, those George Wimpey Shareholders who were on the register of George Wimpey Shareholders as at close of business on 2 March 2007 will be entitled to receive and retain the George Wimpey final dividend of 13.10 pence per George Wimpey Share in respect of the year ended 31 December 2006, payable on 11 May 2007. The final George Wimpey and Taylor Woodrow dividends for the year ended 31 December 2006 are subject to usual shareholder approval at their respective Annual General Meetings.
The Merger is subject to the conditions and terms set out in the attached announcement, and to be included in the Scheme Document, including, inter alia, the sanction of the Court and the approval of the shareholders of both Taylor Woodrow and George Wimpey. The Merger is expected to complete in the summer of 2007.
The Merger is expected to be earnings enhancing for both Taylor Woodrow Shareholders and George Wimpey Shareholders in the first full financial year following the Effective Date, including synergies, excluding one-off costs.[1]
Commenting on the Merger, Norman Askew, Chairman of Taylor Woodrow, said: “This Merger provides both businesses with a unique opportunity to combine their respective strengths to create the largest UK housebuilder with a much improved position in the US, taking advantage of its medium and long term growth prospects.
With Peter Redfern and the rest of the management team, John and I believe we have the balance of skills and commitment to drive growth and deliver enhanced value to shareholders. It is the intention to execute our integration plan as soon as practically possible in order to minimise disruption and add maximum value to the businesses and operations of the Combined Group.”
Commenting on the Merger, John Robinson, Chairman of George Wimpey, said: “The Board of George Wimpey believes that the combination with Taylor Woodrow presents exciting opportunities to our shareholders and employees alike, and we unanimously recommend it to all our stakeholders.
In addition, Norman and I would like to take this opportunity to thank all of Taylor Woodrow’s and George Wimpey’s employees for their valuable contribution to the businesses over the years. We would also like to thank Ian Smith for the significant part he has played in creating this exciting new company. I believe that going forward the Merger will create excellent opportunities for employees at all levels within the Combined Group.”
This summary should be read in conjunction with the main body of the announcement.
There will be a presentation to investors and analysts at 9:30 a.m. on Monday 26 March 2007 at JP Morgan Cazenove, 20 Moorgate, London EC2R 6DA.
UBS Investment Bank is acting as lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow. Morgan Stanley is acting as joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow.
JPMorgan Cazenove is acting as sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey. Hoare Govett is acting as joint-broker to George Wimpey.
Enquiries:
Taylor Woodrow plc
George Wimpey Plc
Tel: +44 121 600 8520
Tel: +44 20 7963 6352
Ian Smith
Peter Redfern
Peter Johnson
Andrew Carr-Locke
UBS Investment Bank
(lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow)
JPMorgan Cazenove
(sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey)
Tel: +44 20 7568 1000
Tel: +44 20 7588 2828
Aidan Clegg
Mark Breuer
Bill Hutchings
Richard Cotton
James Robertson
Andrew Truscott
Morgan Stanley
(joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow)
Hoare Govett
(joint-broker to George Wimpey)
Tel: +44 20 7425 8000
Tel: +44 20 7678 8000
Gavin MacDonald
Antonia Rowan
Jean-Eudes Renier
Luke Simpson
Peter Moorhouse
Finsbury
(PR adviser to Taylor Woodrow)
The Maitland Company
(PR adviser to George Wimpey)
Tel: +44 20 7251 3801
Tel: +44 20 7379 5151
James Murgatroyd
Liz Morley
This summary should be read in conjunction with the full text of the following announcement and the Appendices. The conditions to and certain further terms of the Merger are set out in Appendix 1. The bases and sources of certain financial information contained in this announcement are set out in Appendix 2. Certain definitions and terms used in this announcement are set out in Appendix 3.
UBS is acting as lead financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than Taylor Woodrow for providing the protections afforded to the clients of UBS nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.
Morgan Stanley is acting as joint financial adviser and joint-broker to Taylor Woodrow in respect of the Merger, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than Taylor Woodrow for providing the protections afforded to the clients of Morgan Stanley nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.
JPMorgan Cazenove is acting as sole financial adviser and joint-broker to George Wimpey in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than George Wimpey for providing the protections afforded to the clients of JPMorgan Cazenove nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.
Hoare Govett is acting as joint-broker to George Wimpey, and no one else in connection with the Merger and will not be responsible to anyone other than George Wimpey for providing the protections afforded to the clients of Hoare Govett nor for providing advice in relation to the Merger or any other matter referred to herein.
Azul Real
28.03.2007, 20:15
Mittwoch, 28. März 2007, 16:09 Uhr
Auf Büroimmobilien spezialisierte Neuemission
Alstria präsentiert sich als Reit-Pionier
Die an die Börse strebende Alstria Office präsentiert sich Anlegern als einer der ersten REITs am deutschen Aktienmarkt. Unter dem Begriff REIT (Real Estate Investment Trust) wird eine neuartige Gruppe steuerbegünstigter Immobiliengesellschaften zusammengefasst.
rtr FRANKFURT. „Eine außerordentliche Hauptversammlung hat heute die Voraussetzung für die Umwandlung in eine REIT-AG geschaffen“, sagte Firmenchef Olivier Elamine am Mittwoch. „Frühestmöglicher Termin hierfür ist der 1. Juli.“ Zu diesem Termin würden zwei Immobilien verkauft, die einer Umwandlung entgegenstünden.
Ein deutscher Reit oder G-Reit ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in der Bundesrepublik. Sie muss bestimmte Kriterien erfüllen, um in den Genuss von Steuervergünstigungen zu kommen. Hierzu gehört, dass sie überwiegend Gewerbeimmobilien bewirtschaftet. Der Bundestag hat das Reit-Gesetz bereits verabschiedet, die Abstimmung im Bundesrat ist für den kommenden Freitag geplant.
Alstria dienen die Einnahmen aus dem Börsengang - bis zu 280 Mill. Euro - der Finanzierung eines Immobilienportfolios, für das Kaufvertrag schon unterschrieben ist, wie Elamine weiter sagte. Er will das Wachstumstempo seiner Firma aufrechterhalten. „Wir streben für die kommenden Jahre Immobilienzukäufe im Volumen von durchschnittlich 500 bis 750 Mill. Euro an“, betonte er. Um hierfür an das notwendige Geld zu kommen, schloss der Firmenchef weitere Gänge an den Kapitalmarkt nicht aus.
Interessenten können bis zum 2. April bis zu 29,21 Mill. Alstria-Papiere in einer Preisspanne von 16 bis 17,50 Euro zeichnen. Rund die Hälfte der angebotenen Titel stammen aus einer Kapitalerhöhung.
Die Erstnotiz im stark regulierten Börsensegment Prime Standard ist für den 3. April geplant.
Mit einem Volumen von maximal 511 Mill. Euro wäre dies die bislang größte Emission des Jahres. Die US-Investmentbank JP Morgan organisiert den Börsengang.
Am Graumarkt hielt sich das Interesse nach Alstria-Aktien Händlern zufolge in Grenzen. Die Papiere kosteten im außerbörslichen Handel 16 Euro.
Die auf Büroimmobilien spezialisierte Alstria gehört mehreren Fondsgesellschaften.
Das Portfolio der 15 Mitarbeiter starken Gesellschaft umfasste Anfang März 71 Objekte mit einem Gesamtwert von 1,6 Mrd. Euro. Der bei Immobilienfirmen stark beachtete Net Asset Value, der den Vermögenswert des Unternehmens abzüglich der Verbindlichkeiten angibt, liegt Elamine zufolge aktuell bei 825 Mill. Euro. Vier Fünftel seiner Mieteinnahmen erhält Alstria von sechs großen Mietern, zu denen die Stadt Hamburg, der Autobauer Daimler-Chrysler und die Barmer Ersatzkasse gehören.
http://www.alstria.de/flash/
-----------------------------------
Interessantes Portfolio. 8-) , Büromarkt brennt derzeit in D, CEO ist ehemaliger Geschäftsführer von der ECE-Gruppe.
Azul Real
30.03.2007, 16:31
HOT ist HOT
ATH 76,21
ich habe die Haare schön ... :lol:
akt. 76,00 + 2,09%
hothot
Azul Real
30.03.2007, 16:34
Wacker
ATH 134,40
das ask wurde komplett abgeräumt
akt. 131,21 + 2,39%
WCH wch
Azul Real
31.03.2007, 13:37
Montag, 22. Januar 2007, 14:01 Uhr
Trendwende in der Bauwirtschaft
Jungs vom Bau sind gefragt
Auftragseingang, Umsatz und Beschäftigung in der Baubranche sind im November 2006 gestiegen. Damit hat vor allem auf dem Arbeitsmarkt einen Trendwende begonnen. In der Branche kommt es deshalb teilweise schon zu Fachkräftemangel.
HB BERLIN. Dank der guten Konjunktur ist die Zahl der Mitarbeiter in der Bauwirtschaft im November gestiegen. Sie legte im Vergleich zum Vorjahr um 5000 auf 734 000 zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. „Es bleibt dabei, dass im Moment der Abwärtstrend beim Beschäftigungsabbau der ganzen letzten Jahre gestoppt ist“, hieß es im Statistikamt.
In einigen Regionen werden bereits die Fachkräfte knapp. :lol:
Im August hatte die Beschäftigtenzahl zum ersten Mal seit rund elf Jahren zugelegt. :shock:
Die Trendwende am Arbeitsmarkt hat nach Einschätzung des Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sogar schon im Frühjahr begonnen.
Für das Gesamtjahr 2007 erwartet der Verband ein Beschäftigungsplus von einem Prozent, was 5000 neuen Stellen im Jahresschnitt entspricht. „Die Auftragsentwicklung ist nicht mehr so dynamisch wie Mitte 2006“, begründete HDB-Sprecher Heiko Stiepelmann. Große Auftragssprünge seien nicht zu erwarten.
Das Baugewerbe hat seit dem Wiedervereinigungsboom eine schwere Strukturkrise durchgemacht und seit Mitte der 90er Jahre rund die Hälfte seiner ehemals 1,4 Mill. Arbeitsplätze verloren.
Vor allem für Bauingenieure hat sich die Arbeitssituation deutlich gebessert. Während im November 2005 noch rund 12 000 arbeitslos waren, seien es im November 2006 nur noch halb so viele gewesen, hieß es beim HDB. Auch die Zahl der Lehrlinge, die eine Ausbildung aufgenommen haben, sei gestiegen. In einigen Regionen seien Fachkräfte inzwischen rar, vor allem in Baden-Württemberg und Bayern.
Gelegentliche Engpässe lägen aber weniger an der guten Branchenkonjunktur. In der jüngsten Baukrise suchten viele Beschäftigte ihr Auskommen in anderen Branchen oder im Ausland. Diese Fachkräfte fehlten nun. Auch drängte weniger Personal aus Mittel- und Osteuropa auf den deutschen Markt. „Wenn wir unsere Anstrengungen in der Berufsausbildung nicht verbessern, wird es um 2010 rum einen Fachkräftemangel geben“, sagte Stiepelmann.
Konjunkturtreiber war im November der Wirtschaftsbau. „Dies wird auch bis weit in das laufende Jahr hinein so bleiben“, sagte Stiepelmann. Im November fuhr der Wirtschaftsbau dem HDB zufolge ein nominales Auftragsplus von 6,9 Prozent ein.
Betriebe ab 20 Mitarbeitern verzeichneten im November insgesamt ein Auftragsplus von 0,1 Prozent zum Vorjahr. Während die Baunachfrage im Hochbau um zwei Prozent schrumpfte, nahm sie im Tiefbau um 2,5 Prozent zu. Von Januar bis November stiegen die Aufträge um 3,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz war dabei mit 72,6 Mrd. Euro um 7,2 Prozent höher.
17. März 2007, 20:08 Uhr
Von Hagen Seidel
URL: http://www.welt.de/wirtschaft/article766190/Bauunternehmer_vom_Aufschwung_ueberrollt.html
Konjunktur
Bauunternehmer vom Aufschwung überrollt :shock:
Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.
Die Konjunktur hat die Baubranche kalt erwischt. Endlich kommen neue Aufträge.
Doch nach der langen Krise fehlen Kräne, Dämmstoffe und vor allem qualifizierte Mitarbeiter. 2007 schwächt sich der Boom etwas ab – die Branche atmet auf.
Bauindustrie gibt Ausblick
Einen solchen Aufschwung hatten die Bauunternehmer wohl nicht erwartet. Nach mehr als zehn Jahren ist die Krise überstanden, der Konjunkturaufschwung bringt endlich neue Aufträge. Doch jetzt haben die Firmenchefs ganz neue Probleme:
Plötzlich fehlen Fachkräfte.:roll:
Materialen wie Dämmstoffe sind fast ausverkauft. Und wenn welche zu bekommen sind, dann zu rasant gestiegenen Preisen. Wer etwa einen Autokran braucht, hat Pech gehabt: Neue Maschinen sind erst wieder 2008 lieferbar. „Eine solche Situation hatten wir noch nie“, sagt Heiko Stiepelmann vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Der Aufschwung kam wohl zu schnell für die Dauerbaustelle der deutschen Konjunktur.
Die Baubranche hat einen gigantischen Absturz hinter sich. Zwischen 1995 und 2006 fiel der Umsatz von 116 Milliarden auf 80 Milliarden Euro. Die Zahl der Stellen halbierte sich seit 1995 auf 711000.
Dann kam zur Jahresmitte 2005 die Wende. Und 2006 traf die Unternehmen der Aufschwung mit voller Wucht. Doch anders als zu Zeiten des Wiedervereinigungsbooms traf die Auftragflut auf eine Branche, die ihre Kapazitäten auf die Dauerkrise eingestellt hatte.
Das verarbeitende Gewerbe investiert in Deutschland Millionen, lässt Fabriken oder Verwaltungsgebäude erweitern. Hinzu kommen zahlreiche Logistikzentren für den Handel. Das wird sich vor allem positiv in den Bilanzen niederschlagen, die die Großkonzerne Hochtief und Bilfinger Berger in der kommenden Woche vorstellen wollen.
Die kleineren Firmen profitierten zuletzt von der Abschaffung der Wohnungsbauzulage: Die Kunden bestellten noch einmal kräftig Häuser, solange der Staat mitbezahlte. Am Jahresende 2006 war der Branchenumsatz um neun Prozent gestiegen – so etwas hatte es seit der Wiedervereinigung nicht gegeben.
Doch das Image als Krisenbranche hatte dramatische Folgen. Immer weniger Abiturienten wollten Bauingenieur werden. Hochschulabsolventen und Facharbeiter orientierten sich um und fanden lukrative Jobs in Großbritannien oder Skandinavien – und fehlen jetzt in Deutschland. „Wir würden sofort 100 Ingenieure für unsere Großbaustellen im In- und Ausland einstellen“, sagt Friedel Abel, Chef von Hochtief Construction.
Durch den Aufschwung stieg die Zahl der offenen Stellen seit Februar 2006 um ein Drittel auf 24100, die der arbeitslosen Bauarbeiter sank um ein Drittel auf 188000. „Die Winterarbeitslosigkeit am Bau war noch nie so niedrig wie in diesem Jahr“, sagte Klaus Wiesehügel, Chef der Gewerkschaft IG Bau, der „Welt“.
Stehen die Mitarbeiter parat, fehlt es oft an Maschinen und Materialien. Auf einen 20-Tonnen-Bagger warten Besteller dreimal so lange wie üblich – fast ein Dreivierteljahr. Da die Hersteller von Dämmstoffen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage um bis zu 50 Prozent gerechnet hatten, kommen sie mit der Lieferung nicht nach. Ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Gebäudedämmung heizte die Nachfrage zusätzlich an.
„Ich kenne Handwerksbetriebe, die Aufträge ablehnen mussten, weil das Dämmmaterial fehlte“, sagt Thomas Sander, Eigentümer eines 35-Mann-Betriebes in Hamburg. „Angesichts einer solchen Materialknappheit ist es verdammt schwer, seine Termine einzuhalten.“ Gelingt das nicht, drohen deftige Vertragsstrafen.
Auf den Baustellen wird gemunkelt, dass die Hersteller ihre Dämmmatten lieber nach Skandinavien verkaufen, weil sie dort um mindestens zehn Prozent höhere Preise erzielen als in Deutschland. Handwerker fahren inzwischen regelmäßig beim Baumarkt vor. „Unser Absatz von Baustoffen an gewerbliche Kunden ist deutlich gestiegen“, heißt es bei Deutschlands größtem Baumarkt Obi.
Der Materialhunger der Chinesen tut ein Übriges: Sie kaufen, was sie kriegen können. Kupfer ist deshalb rund 40 Prozent teurer geworden, Stahl um bis zu 80 Prozent, Bitumen um 26 Prozent. „Diese gestiegenen Materialkosten ersetzt Ihnen kein Auftraggeber“, klagt Unternehmer Sander. Das führt bei kleinen Firmen mit Eigenkapitalquoten um die zehn Prozent schnell in die Zahlungsunfähigkeit.
Die schwankenden Materialkosten treffen auch die großen Konzerne hart. Denn die Verträge über ihre Milliardenprojekte wie Kraftwerke, Häfen oder Tunnel laufen über viele Jahre. Der Preis wird gleich am Anfang festgelegt. Die Auftraggeber sind fein raus, wenn die Rohstoffpreise steigen. „Wir suchen deshalb jetzt das Gespräch mit unseren Kunden“, sagt Bernd Pütter von Hochtief Construction.
Doch die heißeste Phase des Booms scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Hauptverband erwartet für 2007 nur noch ein Wachstum von 3,5 Prozent. „Und damit“, glaubt Chefvolkswirt Stiepelmann, „werden wir die Probleme wieder in den Griff bekommen.“
gbf hot
Azul Real
31.03.2007, 13:39
Samstag, 31. März 2007, 10:23 Uhr
Tarifverhandlungen
Einigung bei Bau-Tarifen
Die deutsche Bauwirtschaft hat ihren Tarifkonflikt beigelegt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigten sich nach zähen Verhandlungen am Samstagmorgen auf einen Tarifvertrag für die kommenden zwölf Monate. Das Ergebnis: Es wird eine 3 vor dem Komma stehen.
HB BERLIN. Im Tarifkonflikt der deutschen Bauwirtschaft ist nach schwierigen Verhandlungen eine Einigung erreicht. Die rund 700 000 Beschäftigten bekommen demnach Einkommensverbesserungen im Gesamtvolumen von 3,5 Prozent.
Dies setzt sich zusammen aus einer dauerhaften Erhöhung von 3,1 Prozent und monatlichen Einmalzahlungen von 0,4 Prozent, wie beide Seiten am Samstagmorgen nach der rund 17-stündigen vierten Gesprächsrunde in Berlin mitteilten.
Der neue Tarifvertrag soll vom 1. Mai an mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gelten, wobei es im ersten Monat aber keine Erhöhungen gibt. Die Vergütungen für Auszubildende sollen um 3,1 Prozent steigen. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Thomas Bauer, sprach von einem tragfähigen Ergebnis. Mit dem vereinbarten Nullmonat werde darauf Rücksicht genommen, dass sich die Ertragslage vieler Betriebe trotz steigender Umsätze noch nicht erholt habe.
Die Arbeitgeber bezifferten die Kosten des Abschlusses auf rund 350 Millionen Euro. Der Chef der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Klaus Wiesehügel, sagte, die Beschäftigten bekämen endlich wieder eine Steigerung des verfügbaren Einkommens. Die IG BAU war Mitte Februar mit der Forderung von 5,5 Prozent in die Tarifrunde gegangen.
Die Gremien beider Seiten müssen der Verständigung noch zustimmen. Die Tarifparteien einigten sich zudem über eine Erhöhung der Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge um 1,2 Prozentpunkte, die Arbeitnehmer und Unternehmen je zur Hälfte tragen. Die Bauarbeiter zahlen dies durch Senkung des zusätzlichen Urlaubsgeldes von derzeit 30 auf 25 Prozent.
Der Abschluss ist die zweite Tarifeinigung dieses Jahres in einer großen deutschen Branche nach der Chemie-Industrie. Der Bau hatte nach langer Talfahrt im vergangenen Jahr erstmals wieder steigende Umsätze verzeichnet und setzt 2007 auf eine Fortsetzung der Erholung.
Azul Real
02.04.2007, 11:14
Hochtief hat heute mit der Grundsteinlegung für dieses kleine Häusken begonnen ... :lol:
Elbphilharmonie Hamburg
http://img248.imageshack.us/img248/8461/westansichtnacht0yx.jpg
HOCHTIEF erhält Großauftrag aus Hamburg
Donnerstag 1. März 2007, 12:32 Uhr
Essen (aktiencheck.de AG) - Der Baukonzern HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/WKN 607000) hat einen weiteren Großauftrag erhalten.
Wie der im MDAX (Xetra: Nachrichten) notierte Konzern am Donnerstag erklärte, wird man im Rahmen eines Konsortiums gemeinsam mit der CommerzLeasing und Immobilien AG die Planung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Elbphilharmonie in Hamburg übernehmen. HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) übernimmt als Generalunternehmer die Planungs- und Bauleistung in Höhe von 241,3 Mio. Euro. Der Baukostenanteil der Freien und Hansestadt Hamburg liegt bei 138 Mio. Euro. Auftraggeber für die Stadt ist die Hamburg Bau GmbH & Co. KG.
Der Gebäudekomplex entsteht auf einem alten Kaispeicher in 37 Meter Höhe und beinhaltet neben drei Konzertsälen mit dem "Klingenden Museum" auch einen musikpädagogischen Bereich, ein Fünf-Sterne-Hotel mit fast 250 Zimmern, Restaurants sowie ein Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen. Zudem realisiert HOCHTIEF Construction als Bauträger 43 hochwertige Eigentumswohnungen von der Planung bis zur Vermarktung.
Die Aktie von HOCHTIEF notiert aktuell mit einem Plus von 0,99 Prozent bei 66,47 Euro. (01.03.2007/ac/n/d)
HOT
Allzeithoch 77,90 :shock:
ANALYSE/WestLB erhöht Kursziel und Gewinnreihe für Hochtief
===
Einstufung: Bestätigt Add
Kursziel: Erhöht auf 82 (77) EUR
Prog Erg/Aktie 2007: Erhöht auf 1,93 (1,63) EUR
2008: Erhöht auf 2,27 (1,94) EUR
===
Die Spekulationen um Übernahmen im deutschen Bausektor seien offenbar
beendet, merkt die WestLB an. Hochtief seien dennoch nicht übermäßig hoch
bewertet. Die Aktie könnte indessen vom Wachstum der Bereiche Flughafenbetrieb
und Konzessionen vorangebracht werden.
akt. 77,44 + 2,03%
Azul Real
02.04.2007, 11:33
Mehrmonatshoch ... 94,83 akt. 93,55+1,90%
und das Kursziel der Citi erreicht :lol:
neues Mehrmonatshoch nach Zahlen und upgrade
*Citi hebt Interhyp-Kursziel auf 94,90 (86) EUR - Buy
akt. 86,45 +2,03%
:king:
Hugin-News: Interhyp AG
22. Februar 2007, Hugin
Interhyp steigert Ergebnis (EBIT) um 73 Prozent auf 22,4 Millionen Euro
Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2006:
Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorgeschlagen / Finanzierungsvolumen bei 4,4 Milliarden Euro8-)
(München, 22. Februar 2007) Die Interhyp AG, Deutschlands führender unabhängiger Anbieter privater Baufinanzierungen, untermauert mit den Zahlen für das Jahr 2006 ihren nachhaltigen Wachstumskurs. Das vermittelte Finanzierungsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr (3,022 Mrd. Euro) um 46 Prozent auf 4,403 Milliarden Euro.
Der Rohertrag, die Umsätze nach Abzug von Provisionszahlungen an Partner im Vermittlergeschäft, wuchs um 53 Prozent auf 60,1 Millionen Euro (Vorjahr: 39,4 Mio. Euro). Das Ergebnis (EBIT) legte um 73 Prozent auf 22,4 Millionen Euro zu (2005: 12,9 Mio. Euro). Der Nachsteuergewinn liegt 2006 bei 13,7 Millionen Euro.
"28.000 Menschen haben im vergangenen Jahr auf die Vorteile unseres Broker-Modells gesetzt und so von unabhängiger Produktauswahl, individueller Beratung durch Spezialisten und attraktiven Konditionen profitiert", so Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG.
Hinter diesem Wachstum steht im Privatkundengeschäft ein konsequenter Ausbau der Multikanalstrategie: Ergänzend zum internetbasierten Zentralgeschäft wurden 2006 mit Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart vier weitere Niederlassungen eröffnet; bis Ende 2007 plant Interhyp, bundesweit an 17 Standorten vertreten zu sein.
Gleichzeitig profitiert auch das Vermittlergeschäft unter der Marke Prohyp vom generellen Verbrauchertrend zum Broker: Das in diesem Geschäftsbereich vermittelte Finanzierungsvolumen stieg 2006 um 58 Prozent auf 1,315 Milliarden Euro (2005: 830 Mio. Euro) und entspricht damit einem Anteil am Gesamtvolumen von 30 Prozent. Neben der Zielgruppe der freien Finanzdienstleister und Vermittler hat Prohyp im vergangenen Jahr zudem die ersten institutionellen Partner gewonnen - ein Segment, das auch künftig weiter ausgebaut werden soll.
Insgesamt hat die Interhyp AG so zum Jahresende einen Marktanteil von 2,85 Prozent am Neugeschäft der privaten Baufinanzierung in Deutschland erreicht (Ende 2005: 2,06 Prozent). "Damit läuft heute bereits jede 35. Baufinanzierung in Deutschland über uns", kommentiert Haselsteiner weiter.
.........................
--- Ende der Mitteilung --- WKN: 512170; ISIN: DE0005121701; Index: CDAX, CLASSIC All[
Interhyp läuft weiter
SK 86,02 +2,45% TH 86,50 8-)
Interhyp
zwischenzeitlich und unbemerkt auf Mehrmonatshoch gelaufen sowie auf TH 84,00 + 1,82% geschlossen:-D
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
Azul Real
02.04.2007, 16:21
Immobilien
REITs locken mit hohen Dividenden
von Robert Kracht
Nachdem das Gesetz zur Schaffung deutscher Immobilien-AGs vom Bundestag abgesegnet wurde, ist der Weg für heimische Real Estate Investment Trusts (REITs) geebnet. Deutsche REITs notieren künftig an der Börse neben ausländischen Pendants und Immobilienaktien - sie richten sich auch an Anleger in Immobilienfonds.
REITs zahlen weder Körperschaft- noch Gewerbesteuer, wenn sie ihren Gewinn zu 90 Prozent ausschütten und mindestens zwei Drittel ihres Vermögens in Immobilien anlegen. Besteuert wird erst auf Anlegerebene mit der individuellen Progression. Dabei fallen die Dividenden der REITs besonders üppig aus. Die sind als Kapitaleinnahme voll steuerpflichtig, Aktien ziehen hier erst 2009 im Rahmen der Abgeltungsteuer gleich.
Bei geschlossenen Immobilienfonds spielt die Ausschüttungshöhe steuerlich keine Rolle, hier ist der Mietüberschuss maßgebend. Ergeben sich in einem Jahr rote Zahlen, sind diese in begrenztem Umfang mit anderen Einkünften verrechenbar. Offene Immobilienfonds können sogar komplett steuerfrei ausschütten, bezogen auf die Auslandserträge. Diese Tendenz nimmt zu, da die heimischen Fonds bereits zu knapp 60 Prozent jenseits der Grenze investieren.
Bei Veräußerungen von Gebäuden werden REITs vom Finanzamt nicht begünstigt. Ausgeschüttete Verkaufsgewinne sind beim Aktionär Kapitaleinnahmen, unabhängig von der Besitzdauer. Hier kann das Management kaum jonglieren, da Erlöse zügig in neue Investments gesteckt werden müssen.
Stößt der Privatanleger seine Immobilientitel ab, muss er das realisierte Kursplus binnen Jahresfrist versteuern und beim Erwerb ab 2009 generell der Abgeltungsteuer unterwerfen. Hier punkten Immobilienfonds, da die zehnjährige Spekulationsfrist auch über 2008 hinaus Bestand hat. Werden Auslandsobjekte früher verkauft, bleiben auch die steuerfrei und belasten nur minimal über den Progressionsvorbehalt. Gleiches gilt für Mieterträge aus Objekten jenseits der Grenze.
Bei deutschen REITs mit Auslandsimmobilien hält nur der ausländische Fiskus die Hand auf. Die verbleibenden Erträge müssen aber anschließend an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die haben dann Kapitaleinnahmen, es kommt somit zu einer echten Doppelbesteuerung. Damit sind Immobilienfonds aus steuerlicher Sicht attraktiver und auch flexibler.
Besser sieht es hingegen auf der Einkaufsseite aus. Wird Grundbesitz an einen heimischen REIT verkauft, bleiben die gehobenen stillen Reserven unter bestimmten Voraussetzungen zur Hälfte steuerfrei. Beim Angebot an einen offenen oder geschlossenen Immobilienfonds müssen die Veräußerungsgewinne voll versteuert werden. Aufgrund dieser Exit-Tax werden es sich Unternehmen gut überlegen, an wen sie ihre Betriebsgebäude abstoßen.
FTD.de, 29.03.2007
Azul Real
02.04.2007, 16:22
http://www.ftd.de/asset/Image/2007/03/29/frueh/reit_gr.gif
Azul Real
02.04.2007, 17:26
02.04.2007 (17:13)
Hypothekenbank New Century beantragt Insolvenz
New York, 02. Apr (Reuters) - Der US-Hypothekenfinanzierer New Century Financial ist pleite. Das Unternehmen beantragte am Montag in Delaware Insolvenz nach Kapitel Elf des US-Rechts.
Damit kann es unter Gläubigerschutz weiter arbeiten.
Es ist der bislang schwerwiegendste Kollaps in der Branche im Zuge der aktuellen US-Immobilienkrise. Der größte unabhängige Hypothekenfinanzierer für Kunden mit niedriger Bonität (Subprime Mortgage) beantragte die Insolvenz, nachdem mehrere Kreditgeber ihn gedrängt hatten, Milliarden Dollar an faulen Krediten zurückzukaufen.
Azul Real
02.04.2007, 18:18
Von Beust legt Grundstein für Elbphilharmonie
Hamburg Glasbau verschlingt 241 Millionen Euro
Das Gebäude soll das neue Wahrzeichen der Hansestadt werden und einer der zehn besten Konzertsäle der Welt. Von Beust: "Wir stärken Hamburg als Metropole im In- und Ausland."
http://www.abendblatt.de/media/pic/000/613/61322v1.jpg
Henner Mahlstedt (v.l), Vorstandsvorsitzender der Hochtief Construction AG, Hamburges erster Bürgermeister Ole von Beust und Hartmut Wegener, Projektkoordinator der Elbphilharmonie schlagen am Montag zum Baubeginn für die Elbphilharmonie mit Hämmern auf den Grundstein.
Hamburg -
Bürgermeister Ole von Beust hat den Grundstein für den Bau der 241 Millionen Euro teuren Hamburger Konzerthalle Elbphilharmonie gelegt. Das Gebäude im Hafen soll ein neues Wahrzeichen der Hansestadt und eine der zehn besten Konzertsäle der Welt werden. "Wir stärken Hamburg als Metropole im In- und Ausland", sagte der CDU-Politiker von Beust.
Das Prestige-Projekt, das bereits mit dem berühmten Opernhaus in Sydney verglichen und von den Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron geplant wurde, war wegen der neuerdings immens höher veranschlagten Baukosten in die Schlagzeilen gekommen. Die zunächst auf 186 Millionen Euro veranschlagten Kosten waren zuletzt um 55 Millionen Euro gestiegen.
Die Hamburger Steuerzahler kommt der futuristische Glasbau, der auf einen schon bestehenden alten Kaffee-Speicher gesetzt werden soll, teurer zu stehen. Der ursprünglich auf 77 Millionen Euro gedeckelte Anteil der Stadt wird nach Senatsangaben auf 114,3 Millionen Euro steigen. Das Bauwerk soll neben dem Konzerthaus auch ein Hotel und Luxuswohnungen entstehen.
Ein Großteil der Baukosten wird durch Spenden gedeckt. Insgesamt waren 64 Millionen Euro zusammengekommen, von denen 57,5 Millionen in den Bau fließen sollen. Der Restbetrag komme der Betriebskostenstiftung zugute, die den laufenden Betrieb garantieren und von der Stadt mit weiteren 17,5 Millionen Euro bezuschusst werden soll. Errichtet und für die ersten 20 Jahre betrieben wird die Elbphilharmonie von einem Konsortium aus dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.
Musikalisch wurde die Feier durch die Bläser des NDR Sinfonie Orchesters und die Gruppe HotSchrott gestaltet. Mit der Grundsteinlegung beginnt der Betrieb auf der Baustelle. Zunächst wird der Kaispeicher entkernt, die Fassaden bleiben erhalten. Der Rückbau des Kaispeichers erfolgt vom Dach her. Anschließend wird zunächst nachgegründet und der Sockelbau im alten Kaispeicher errichtet, danach wird der spektakuläre Aufsatz mit seiner gläsernen Fassade oberhalb der neu errichteten Plaza hochgezogen.
Die Kultursenatorin fügte an: „Mit dem Baubeginn rückt auch der zukünftige Spielbetrieb, die Musik, immer mehr ins Bewusstsein der Bürger. Durch den Körber Fonds „Zukunftsmusik“ haben wir die Chance, schon jetzt im viel größeren Maße als vorher Musik und Musikprogramme für Kinder- und Jugendliche in der Laeiszhalle anzubieten. Nun gilt es, diesen Bereich systematisch auszubauen und das Programm für den Spielbetrieb zu entwickeln.“
Hartmut Wegener, Projektkoordinator für die Elbphilharmonie: „Ich freue mich, dass wir nach zweieinhalb Jahren Planung mit der Grundsteinlegung den Bau der Elbphilharmonie beginnen und die Vision „Elbphilharmonie“ Wirklichkeit werden lassen können. Vor uns liegen spannende Jahre. Wir hoffen und sind zuversichtlich, den ambitionierten Bauzeitenplan einzuhalten, wenn der Wettergott gnädig ist.“
ap, abendblatt.de
Aktualisiert am 2. April 2007 um 13:40
Azul Real
03.04.2007, 08:40
TAG AG steigert Konzernergebnis 2006
TAG Tegernsee Immobilien u. Beteiligungs AG / Vorläufiges Ergebnis
03.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
PRESSEMITTEILUNG
Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2006
TAG steigert Konzernergebnis 2006
- Konzerngewinn vor Steuern (EBT) steigt auf 6,4 Mio. Euro
- Tochterunternehmen Bau-Verein zu Hamburg mit Rekordergebnis 2006
(Hamburg, 03. April 2007). Die TAG Tegernsee Immobilien- und
Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Hamburg (TAG) hat das Geschäftsjahr 2006
mit einer deutlichen Ergebnissteigerung abgeschlossen. Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) verbesserte sich von -32,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 6,4
Mio. Euro. Damit liegt das EBT über der im August 2006 auf 6,0 Mio. Euro
angehobenen Prognose. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich auf
2,8 Mio. Euro in 2006 von -35,5 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2006 durch die Fokussierung auf die
Bestandshaltung planmäßig von 153,6 Mio. Euro auf 107,3 Mio. Euro
zurückgegangen. Die Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung und
Betreuungstätigkeit stiegen von EUR 31,7 Mio. in 2005 auf EUR 34,6 Mio. in
2006. Durch Grundstücksverkäufe wurden insgesamt 72,7 Mio. Euro erzielt.
Das Immobilienvermögen stieg von 374 Mio. Euro im Vorjahr auf 516 Mio.
Euro.
Das Eigenkapital erhöhte sich von 92 Mio. Euro per 31. Dezember 2005 auf
289 Mio. Euro am Ende des Geschäftsjahres 2006. Dadurch verbesserte sich
die Eigenkapitalquote von 19,1 Prozent auf 41,6 Prozent.
Die Bau-Verein zu Hamburg AG als Tochterunternehmen der TAG hat das
Geschäftsjahr 2006 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das
Konzernergebnis vor Steuern (EBT) hat sich von 3,9 Mio. Euro aus 16,4 Mio.
Euro mehr als vervierfacht. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte
sich von 1,0 Mio. Euro auf 14,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte
sich von 23,7 Prozent im Vorjahr auf 35,7 Prozent per 31.12.2006.
Die Aufnahme in den S-DAX hat die Attraktivität der TAG-Aktie weiter erhöht
und stärkt die Position des Unternehmens als traditionsreicher
Immobilienkonzern. Die TAG-Aktie notierte zum Ende des Berichtszeitraumes
bei 9,24 Euro, aktuell liegt sie bei einem Kurs von 10,24 Euro. Der
erstmals im Oktober 2006 veröffentlichte Net Asset Value erhöhte sich im
letzten Quartal von EUR 10,22 pro Aktie auf EUR 11,00 je Aktie.
Andreas Ibel, Vorstandsvorsitzender der TAG: 'Die Zahlen 2006 zeigen den
Erfolg unserer strategischen Neupositionierung. Im Fokus unserer 'Buy,
Build & Hold'-Strategie stehen weiterhin diversifizierte
Immobilien-Portfolien mit attraktiven Mietrenditen und
Entwicklungspotential in deutschen Metropolen. Im Geschäftsjahr 2006 haben
wir in den Ankauf deutscher Immobilien 250 Mio. Euro investiert. Für das
Jahr 2007 planen wir weitere Akquisitionen, um unsere Immobilienbestände
weiter aufzustocken.'
Die hier genannten Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 sind vorläufig und
stehen unter dem Vorbehalt der Feststellung und Billigung durch den
Aufsichtsrat.
Presseanfragen:
TAG Tegernsee Immobilien- und
Beteiligungs- Aktiengesellschaft
Public Relations
Kirsten Schleicher
Tel. +49 (0) 40 380 32 300
Fax +49 (0) 40 380 32 388
info@tag-ag.com
teg
teg
teg
Azul Real
03.04.2007, 08:43
PATRIZIA Immobilien AG schließt Co-Investment mit zwei internationalen
Pensionsfonds
PATRIZIA Immobilien AG / Sonstiges
03.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
PATRIZIA Immobilien AG schließt Co-Investment mit zwei internationalen
Pensionskassen
Augsburg, 3.April 2007. Die PATRIZIA Immobilien AG ( ISIN DE000PAT1AG3 ) hat
gemeinsam mit Stichting Pensionsfonds ABP aus den Niederlanden und ATP Real
Estate aus Dänemark ein Joint Co-Investment abgeschlossen. Beide
Co-Investment-Partner sind längerfristig orientierte Anleger. Das
Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 700 Mio. Euro 8-) soll vornehmlich in
deutsche Gewerbeimmobilien investiert werden.
Rob Bingen, Senior Portfolio Manager Real Estate von ABP Investments,
erläutert zum gemeinsamen Co-Investment: 'Wir kennen die PATRIZIA
Immobilien AG als erfahrenen Asset und Immobilien Manager. Das gemeinsame
Unternehmen ermöglicht es uns die bestehende Marktexpertise der PATRIZIA im
Bereich Gewerbeimmobilien zu nutzen und von den Chancen am deutschen
Immobilienmarkt zu profitieren.
Michael Nielsen, CEO von ATP Real Estate sagt über das abgeschlossene
Co-Investment: ' Wir sind sehr erfreut, gemeinsam mit PATRIZIA das Ziel zu
verfolgen, die Chancen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen. Wir sehen in
PATRIZIA einen gleich gesinnten Investor und glauben an die lokale
Expertise des Unternehmens.'
Die PATRIZIA hat sich an dem gemeinsamen Investmentvehikel der PATROFFICE
GmbH & Co. KG beteiligt. Die PATRIZIA Immobilien AG partizipiert nicht nur
durch ihren Anteil am Eigenkapital an diesem Co-Investment, sondern wird
für das gesamte Portfolio den Ankauf der Gewerbeimmobilien und das Asset
Management übernehmen. Durch das gemeinschaftliche Co-Investment mit
namhaften internationalen Partnern ist es der PATRIZIA gelungen, ihr
Geschäftsfeld Asset Management auch im Gewerbebereich weiter auszubauen.
Die PATRIZIA Immobilien AG setzt somit ihren Wachstumsweg und die Umsetzung
ihrer Strategie konsequent fort.
Augsburg, 3. April 2007
PATRIZIA Immobilien AG
PATRIZIA Bürohaus
Fuggerstraße 26
D - 86150 Augsburg
Kontakt:
Investor Relations
Claudia Kellert
Tel: +49 (0) 821 5 09 10-360
Fax:+49 (0) 821 5 09 10-399
investor.relations@patrizia.ag
p1z
p1zp1z
Azul Real
03.04.2007, 09:26
HOT bleibt HOT :lol:
ATH 78,00 + 1,16%
hot
hot
hot
Azul Real
03.04.2007, 12:12
Bilfinger Berger aufpassen gbf
Break der 70 sehr wahrscheinlich altes Hoch bei 70,47
TH 69,65 + 3,12%
Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.
gbf
gbf
Azul Real
03.04.2007, 13:11
Von ATH zu ATH
79,39 TH akt. 79,25 + 2,92 %
Ich habe die Haare schön :rr:
HOT bleibt HOT :lol:
ATH 78,00 + 1,16%
hot
hot
hot
Azul Real
03.04.2007, 13:36
Alstria Office AG / Börsengang
03.04.2007
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Nicht zur Verbreitung in den USA, Kanada, Japan oder Australien
alstria legt Emissionspreis und Platzierungsvolumen fest
Hamburg, 2. April 2007 - Die Alstria Office AG (alstria) sowie die abgebende Aktionärin und die Konsortialbanken haben heute gemeinsam den Emissionspreis auf EUR 16,00 je Aktie festgelegt. Es wurden insgesamt 27,335 Millionen Aktien platziert, von denen 16 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung, 9,4 Millionen Aktien aus dem Verkauf der abgebenden Aktionärin und 1,935 Millionen Aktien aus Mehrzuteilungen stammen.
Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt (einschließlich Mehrzuteilungen von EUR 30,96 Millionen) EUR 437,36 Millionen.
Die Alstria Office AG erwartet aus der Kapitalerhöhung von 16 Millionen Aktien einen Bruttoemissionserlös von EUR 256 Millionen.
Erster Handelstag am Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich Dienstag, der 3. April 2007, sein. Das Börsenkürzel ist 'AOX'.
Im Rahmen des öffentlichen Angebots in Deutschland und Luxemburg wurden rund 98 Prozent bei institutionellen Anlegern und rund 2 Prozent bei privaten Anlegern :shock: platziert. Im Ausland wurden Aktien an institutionelle Anleger im Rahmen einer Privatplatzierung zugeteilt (einschließlich einer Privatplatzierung nach Rule 144A in den USA). Die Zuteilung im Rahmen des Angebots an Privatanleger erfolgte unter Beachtung der Grundsätze für die Zuteilung der Aktienemissionen an Privatanleger, die am 7. Juni 2000 von der Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium der Finanzen herausgegeben wurde. Die Zuteilung erfolgte nach einheitlichen Kriterien (?standardisierte Zuteilung') für alle Konsortialbanken. Demnach wurden alle Zeichnungsaufträge von Privatanlegern, die bei einer Konsortialbank gezeichnet haben, voll zugeteilt.
Über alstria
Die Alstria Office AG (alstria) ist eine Immobiliengesellschaft, die auf die Akquisition, den Besitz und die Verwaltung von Bürogebäuden in Deutschland spezialisiert ist. alstria wurde im Januar 2006 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Hamburg. alstria verfügt über ein breit gefächertes Portfolio von Büroimmobilien an attraktiven Standorten in ganz Deutschland. Derzeitig umfasst das Portfolio von alstria 71 Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von ca. 774.000 qm und einem Wert von Euro 1.601 Millionen. Hierin enthalten sind zwei Wohngebäude, für die am 16. März 2007 ein Kaufvertrag mit einem Dritten abgeschlossen wurde, die jedoch noch nicht an den Käufer übereignet worden sind; die Immobilien stehen gegenwärtig noch im Eigentum von alstria und der wirtschaftliche Übergang wird für Juli 2007 erwartet und die rechtliche Übereignung für die Zeit danach. alstria beabsichtigt, sein Portfolio in den kommenden Jahren im Rahmen einer nachhaltigen Wachstumsstrategie deutlich auszubauen, die auf selektiven Investitionen, einem aktiven Asset und Portfolio-Management sowie dem Erhalt und Ausbau von engen und langfristigen Beziehungen zu Mietern und relevanten Entscheidungsträgern basiert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.alstria.de.
Kontakt:
TH 16,39 TT 15,77 akt. 16,04 + 0,25% geh. 1147k
A0LD2U
A0LD2U
Azul Real
03.04.2007, 14:02
TH 69,81
bis 70 steht fast nichts im Orderbuch :roll: (rein optisch)
Bilfinger Berger aufpassen gbf
Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47
TH 69,65 + 3,12%
Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.
gbf
gbf
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=5988&market_id=1&spid=ws&tr=2y&ct=jc&grid=on&gb=1M&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1175644800&1175601422
Azul Real
03.04.2007, 14:14
Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701/ WKN 620570) gab heute im Rahmen der Bilanzvorlage die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr 2006 bekannt.
Demnach konnte der im MDAX notierte Immobilienkonzern einen deutlichen Ergebnisanstieg verbuchen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 242,6 Mio. Euro auf 253,2 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis nach Steuern verzeichnete die IVG einen Anstieg von 110, Mio. Euro auf 149,2 Mio. Euro, während der Gewinn je Aktie von 0,83 Euro auf 1,20 Euro zulegen konnte.
Der Net Asset Value stieg von 18,00 Euro um 31 Prozent auf 23,56 Euro je Aktie.
Azul Real
03.04.2007, 16:32
TH 71,65
akt. 71,43 + 5,76 8-)
neues ATH 70,51 8-)
TH 70,05
akt. 70,01 + 3,66% 8-)
Bilfinger Berger aufpassen gbf
Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47
TH 69,65 + 3,12%
Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.
gbf
gbf
Azul Real
03.04.2007, 18:57
GBF Bilfinger schliesst auf ATH und TH 71,74 + 6,22% 8-)
gbf
zuweilen performt Bilfinger Hochttief gerne aus. Es würde mich nicht wundern, wenn Billfinger die Tage und bei dem Umfeld nachzieht.
gbf
hot
TH 71,65
akt. 71,43 + 5,76 8-)
neues ATH 70,51 8-)
TH 70,05
akt. 70,01 + 3,66% 8-)
Bilfinger Berger aufpassen gbf
Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47
TH 69,65 + 3,12%
Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.
gbf
gbf
Azul Real
04.04.2007, 07:46
Schlusskurs erster Handelstag
Alstria 16,39 +2,44% :-D
Alstria Office AG / Börsengang
03.04.2007
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Nicht zur Verbreitung in den USA, Kanada, Japan oder Australien
alstria legt Emissionspreis und Platzierungsvolumen fest
Hamburg, 2. April 2007 - Die Alstria Office AG (alstria) sowie die abgebende Aktionärin und die Konsortialbanken haben heute gemeinsam den Emissionspreis auf EUR 16,00 je Aktie festgelegt. Es wurden insgesamt 27,335 Millionen Aktien platziert, von denen 16 Millionen Aktien aus der Kapitalerhöhung, 9,4 Millionen Aktien aus dem Verkauf der abgebenden Aktionärin und 1,935 Millionen Aktien aus Mehrzuteilungen stammen.
Das gesamte Platzierungsvolumen beträgt (einschließlich Mehrzuteilungen von EUR 30,96 Millionen) EUR 437,36 Millionen.
Kontakt:
TH 16,39 TT 15,77 akt. 16,04 + 0,25% geh. 1147k
A0LD2U
A0LD2U
Azul Real
04.04.2007, 15:02
Spanien - Börse erwartet Immobilien-Flaute
Madrid, 03.04.2007
Eine Talfahrt erwarten Experten an der spanischen Baubörse. Laut "Euro am Sonntag" sind spanische Immobilien mit bis zu 30% überbewertet.
Im Vergleich zu 2004 und 2005 dauert es heute erheblich länger, bis Immobilienmakler einen Käufer finden. Zahlreiche Neubausiedlungen stehen auf der Iberischen Halbinsel daher leer. In einigen Regionen bröckeln bereits jetzt die Preise. Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren mit Spanien-Investments über 300 Prozent Gewinn eingefahren haben, sehen in der Immo-Flaute eine gefährliche Entwicklung.
Der Bau ist neben dem Tourismus der wichtigste Wachstumstreiber der Wirtschaft. Macht die Branche künftig weniger Gewinn, dürften die Aktienkurse der an der Börse in Madrid zahlreich gelisteten Baufirmen nach unten gehen.
Auch Banken wie Santander Central Hispano oder die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria könnten unter Druck kommen.
Die Institute haben Bauträgern, Bauunternehmen und Hypothekengebern zusammen 1,3 Billionen Euro geliehen. :shock:
Dies entspricht laut dem spanischen Hypothekenverband rund der Hälfte :-? aller an Unternehmen vergebenen Darlehen.
Azul Real
04.04.2007, 17:05
Biffinger mit Korrektur wieder unter 70 abgerutscht akt. 69,11 - 3,67% neues ATH heute mit 72,30 ...
Hochtief dagegen weiter stabil über 80 und gleichfalls heute neues ATH 81,50, akt. 80.04 + 0,18%
Strabag gleichfalls neues ATH 189,00 , akt. 187,50 +4,17%
GBF Bilfinger schliesst auf ATH und TH 71,74 + 6,22% 8-)
gbf
zuweilen performt Bilfinger Hochttief gerne aus. Es würde mich nicht wundern, wenn Billfinger die Tage und bei dem Umfeld nachzieht.
gbf
hot
stb
TH 71,65
akt. 71,43 + 5,76 8-)
neues ATH 70,51 8-)
TH 70,05
akt. 70,01 + 3,66% 8-)
Bilfinger Berger aufpassen gbf
Break der 70 sehr wahrscheinlich altes ATH bei 70,47
TH 69,65 + 3,12%
Hängt derzeit Hochtief etwas hinterher, trotz besserer Zahlen für 2006 und allgem. besserer Kennzahlen.
Azul Real
06.04.2007, 12:42
Mmmmmhh ....:roll:
http://img172.imageshack.us/img172/5706/indexb776acta5.jpg
Azul Real
06.04.2007, 19:41
Baugewerbe
Bauen im großen Stil wird teurer
Von Matthias Alexander
Steigende Preise machen den Bauherren zu schaffen
03. Januar 2007
Zwei, allenfalls drei Bauunternehmen, die sich ernsthaft um einen Großauftrag bewerben. Neun, zwölf oder sogar 14 Prozent Preissteigerung bei den Baukosten in den vergangenen zwölf Monaten. Die Stimmung bei vielen Führungskräften in der Frankfurter Immobilienbranche, deren Mienen sich durch die gestiegene Nachfrage nach Büro- und Wohnraum kurzfristig aufgehellt hatten, ist gedämpft. Die Kalkulation etlicher Bauvorhaben muss in diesen Wochen stark revidiert werden, die Margen schrumpfen.
Mehrere Entwicklungen kommen zusammen. So steigen die Preise für Baumaterialien wegen einer stark gewachsenen Nachfrage. Das gilt etwa für Stahl und Kupfer. Aber auch etliche Hersteller von Dämmstoffen, die wegen der steigenden Energiepreise besonders gefragt sind, und von Fenstern haben auf Monate nichts mehr zu verkaufen; die Kapazitäten lassen sich nicht ohne weiteres erweitern.
Auch Geräte wie etwa Gerüste und Kräne sind knapp. So soll der Kranhersteller Liebherr seine gesamte Jahresproduktion für 2007 schon veräußert haben. Auch die Arbeitskräfte sind teurer geworden. Viele Polen arbeiten inzwischen lieber auf Baustellen in England oder Skandinavien, berichtet Peter Matteo von Groß & Partner. „Dort verdienen sie ein oder zwei Euro mehr in der Stunde.“ Mancher Eisenbieger verschwindet über Nacht von einer Baustelle.
Zwang zu günstigen Preisen
Viele Bauunternehmen und Handwerksbetriebe sind in der mehr als zehn Jahre währenden Rezession am Bau vom Markt verschwunden.
Den Mittelstand hat es besonders hart getroffen. Im Bemühen, die Umsatzzahlen hochzuhalten und die Mitarbeiter zu beschäftigen, boten aber auch die großen Konzerne teilweise unter den Eigenkosten an oder kalkulierten die eigene Marge so knapp, dass leichte Komplikationen schon zu Verlustgeschäften führten. Nicht immer gelang es den Rechtsabteilungen der Konzerne, über sogenannte Nachträge, also im Angebot nicht klar definierte Leistungen, zusätzliches Geld vom Bauherrn einzufordern. Holzmann war nur der spektakulärste Fall, in dem solches Missmanagement zur Insolvenz führte.
Erst vor wenigen Monaten wurde fast die gesamte regionale Geschäftsführung der Hochtief Construction AG ausgetauscht, weil die Niederlassung beim Bau des „Eschborn Plaza“ rund 30 Millionen Euro draufgezahlt hat.
Die Bauherren waren es bis vor kurzem gewohnt, die Bauunternehmen zu immer günstigeren Preisen zwingen zu können.:roll:
„Ich konnte noch im Jahr 2005 im wesentlichen mit der Baukostentabelle von 1991 kalkulieren“, berichtet ein Frankfurter Projektentwickler. Nun machen sie die Erfahrung, dass sich nur wenige Betriebe an Ausschreibungen beteiligen. „15 Firmen haben wir um ein Angebot für ein größeres Projekt gebeten, acht haben es in Aussicht gestellt, zwei haben es dann tatsächlich abgegeben“, berichtet Michael Hannig, Geschäftsführer des Frankfurter Projektentwicklers UPG.
Der Architekt Dieter Köhler bringt es auf den Punkt: „Jetzt fällt auf die Bauherren zurück, dass sie mit ihrer harten Preispolitik vielen Firmen die Luft abgeschnürt haben.“
:roll:
Gerade für Bauherren großer Büroprojekte wie dem Opernturm oder dem Airrail Center über dem Fernbahnhof am Flughafen ist die wirtschaftliche Herausforderung dem Vernehmen nach groß. Denn sie schließen üblicherweise einen Ankermietvertrag ab, bevor die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Laufen die Kosten überraschend davon, geht das zu Lasten des Bauherrn und nicht des Mieters, der sich noch vor wenigen Monaten recht günstige Konditionen sichern konnte.
Baukonzerne in komfortabler Situation
Gerade die nach der Marktbereinigung übriggebliebenen Baukonzerne Hochtief und Bilfinger Berger befinden sich in einer komfortablen Lage. Sie sind jetzt viel eher in der Lage, ihre Preisvorstellungen durchzusetzen und endlich Margen zu erwirtschaften, die in anderen Branchen gang und gäbe sind.
„Die treten deutlich selbstbewusster auf“, weiß ein Projektentwickler zu berichten. Offiziell gibt man sich bei Hochtief in Essen aber demütig. „Wir versuchen, den Kunden zu vermitteln, dass wir die steigenden Kosten für Material und Nachunternehmen nicht deckeln können“, sagt Sprecher Bernd Pütter.
Dabei gibt es Bauherren, die die Entwicklung akzeptieren. Hannig von der UPG sagt: „Das ist der Markt, da hilft kein Selbstmitleid.“ Er rechnet in absehbarer Zeit auch nicht mit einer Entspannung. Sein Unternehmen suche die Kosten dadurch niedrig zu halten, dass die Bauunternehmen frühzeitig in die Planung einbezogen würden. Auf diese Weise ließen sich realistischere Kalkulationen aufstellen. Zudem steige der „moralische Druck“ auf alle Beteiligten, sich an die einmal getroffenen Abmachungen zu halten.
Bouwfonds MAB, Bauherr von „Frankfurt Hoch Vier“, war nach eigenen Angaben so clever, sich - unabhängig von der Ausschreibung einzelner Baulose - schon im vorigen Jahr Festpreise für Baugeräte und anderes zu sichern. Von der Kostenexplosion sieht man sich daher kaum betroffen. Ende des Jahres hat Bouwfonds MAB nach Angaben von Manager Hanno Schrecker den Auftrag für den Rohbau des Einkaufszentrums an Züblin vergeben.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Frank Röth
Azul Real
07.04.2007, 08:27
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
09.04.2007, 13:28
CFC läuft sich warm
Von Helmut Kipp
Die seit Dezember vergangenen Jahres im Freiverkehr (Open Market) notierte Beteiligungsgesellschaft CFC plant eine Kapitalerhöhung und den Wechsel in ein stärker reguliertes Börsensegment.
Mit Arques, Bavaria & Co. gibt an der Börse bereits etliche Beteiligungsgesellschaften, die notleidende Firmen aufkaufen und restrukturieren. Ein neuer Player ist CFC Industriebeteiligungen. Die Gesellschaft gehört zur ABL-Gruppe, die bereits mit anderen Firmen wie Aragon, Altira, Heliad oder Themis am Kapitalmarkt vertreten ist. CFC steigt bei Mittelständlern in „unvollständigen Unternehmenssituationen“ ein, wie es Geschäftsführer Marcus Linnepe formuliert.
Gemeint sind Industriefirmen, die einen gesunden Kern haben, aber zu hoch verschuldet sind oder in Liquiditätsengpässen stecken. Linnepe und sein Team versuchen im ersten Schritt, die Gesellschaften finanziell neu aufzustellen. Nach seinen Erfahrungen sind Kreditinstitute zu hohen Forderungsverzichten bereit, wenn sie eine gewisse Restquote retten können: „Schlechte Nachfinanzierungen sind für Banken teurer als Teilverzichte.“ Die Lieferanten würden häufig ebenfalls einen Vergleich akzeptieren.
Doch die finanzielle Restrukturierung reicht natürlich nicht. „Für eine nachhaltige Sanierung sind operative Verbesserungen notwendig“, weiß Linnepe. CFC strebt mehrere neue Engagements pro Jahr an. Die Exitstrategie beschreibt der Chef als opportunistisch: Ein Verkauf nach drei bis fünf Jahren sei ebenso möglich wie eine dauerhafte Beteiligung.
Bisher verfügt die junge Gesellschaft nur über eine Tochter: den Kochgeschirrhersteller Berndes mit 42 Millionen Euro Umsatz und 150 Mitarbeitern. CFC hält 70 Prozent der Anteile. Berndes, Deutschlands größter Produzent von versiegelten Pfannen, scheint sich erfreulich zu entwickeln. In naher Zukunft ist mit einigem Newsflow zu rechnen. In der Pipeline stecken nämlich zwei Deals: ein Hersteller elektrischer Module für Telekomanwendungen und ein Autozulieferer.
Spektakulär sieht die Kursentwicklung aus. Seit Aufnahme des Börsenhandels im weitgehend ungeregelten Freiverkehr (Open Market) im Dezember hat sich die Notierung verdoppelt. Damit scheinen Gewinnmitnahmen überfällig. Mittlerweile kommt die marktenge Aktie auf üppige 87 Millionen Euro Börsenwert – reichlich viel für eine Gesellschaft, über die man noch wenig weiß, da es weder einen aktuellen Geschäftsbericht noch einen Prospekt gibt.
Immerhin soll letzterer im April/Mai vorgelegt werden. CFC plant eine Kapitalerhöhung, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro in die Kasse bringen könnte. Zum Jahreswechsel wird dann der Wechsel in ein höheres Börsensegment anvisiert, wobei allerdings noch nicht sicher ist, welcher Bereich den Vorzug erhält. Neben dem Entry Standard stehen General und Prime Standard zur Wahl.
[11:20, 03.04.07], Börse Online
A0LBKW
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=584192&market_id=1&spid=ws&tr=3m&&1175605418&volume=1
Azul Real
10.04.2007, 13:17
DGAP-News: DIC Asset AG erwirbt Deutschlandportfolio von SEB
Immobilien-Investment GmbH
DIC Asset AG
06.04.2007
News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Der Frankfurter Immobilien-Investor DIC Asset AG hat im Rahmen eines
Bieterwettbewerbs, der durch CB Richard Ellis begleitet wurde, von der SEB
Immobilien-Investment GmbH, der Immobilienkapitalanlagegesellschaft der SEB
Asset Management, ein bundesweit diversifiziertes Immobilien-Portfolio mit
26 Objekten und rund 263.000 qm Nutzfläche erworben.
Die
Gesamtinvestitionssumme inkl. Erwerbsnebenkosten liegt bei rund 460 Mio.
Euro, über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die neu
akquirierten Büro- und Gewerbeimmobilien befinden sich in verschiedenen
deutschen Städten wie München, Hannover, Duisburg, Darmstadt, Essen,
Mannheim und Hamburg. Die Objekte sind überwiegend an Mieter erstklassiger
Bonität wie das Land Hessen, die Deutsche Bahn, die GE Money Bank und
Saturn vermietet. Die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge beläuft
sich auf rund sieben Jahre. Die Mieterträge von 26,5 Mio. Euro p.a.
garantieren der DIC Asset AG eine solide Cash-Flow-Basis.
Die DIC Asset AG
plant den derzeitigen Leerstand von 15 % abzubauen. Mit einer
Portfoliodiversifizierung von 60 % Büro, 18 % Einzelhandel und weiteren
Gewerbeimmobilien wie Logistik entspricht das Portfolio daher ideal der
Investmentstrategie der DIC Asset AG. Die einzelnen Immobilien finden
Eingang sowohl in das Core- als auch Value-added-Segment der Unternehmens-
bzw. Portfoliostrategie. Die DIC Asset AG wurde bei der Transaktion durch
die Landesbank Berlin AG begleitet.
Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender der DIC Asset AG: 'Mit diesem Kauf
dieses qualitativ hoch-wertigen Portfolios starten wir die angekündigte
Umsetzung unserer dritten Strategiestufe, die im Zeichen einer kräftigen
Marktdurchdringung steht. Wir planen in diesem Jahr weitere Akquisitionen
mit einem Investitionsvolumen von insgesamt mindestens einer Milliarde
Euro.'
'Mit dem Verkauf haben wir die derzeitige Marktsituation zur
Portfoliooptimierung genutzt. Im Zuge unseres Wachstums war für uns
wichtig, insbesondere den Anteil von kleineren Objekten aus der Anfangszeit
des Fonds zu reduzieren. Der Verkauf wird sich positiv auf die Performance
auswirken', erläutert Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset
Management AG und Geschäftsführerin der SEB Immobilien-Investment GmbH den
strategischen Schritt. Investitionschancen will die SEB für ihre
international ausgerichteten Fonds auch weiterhin im Inland wahrnehmen.
'Deutschland bleibt auch nach Abschluss der Transaktion mit insgesamt rund
50 Objekten ein wichtiger Markt für die SEB Fonds.'
Über die DIC Asset AG
Die 2002 etablierte DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein
Immobilienunternehmen mit ausschließlichem Anlagefokus auf
Gewerbeimmobilien in Deutschland und renditeorientierter
Investitionspolitik. Das Immobilienportfolio der DIC Asset AG umfasst mit
dieser Akquisition über eine Mrd. qm Nutzfläche, verteilt auf 288 Objekte.
Das Immobilienportfolio ist in drei Segmente gegliedert: Das Core-Portfolio
umfasst den längerfristigen Eigenbestand mit stabilen und attraktiven
Mietrenditen; das Value-added-Portfolio enthält die Immobilien mit
interessanten Wertsteigerungspotenzialen im mittelfristigen Anlagefokus; in
den Opportunistic Co-Investments sind Immobilien-Investitionen mit höherem
Ertrags-Risiko-Profil zu finden, die nach Neupositionierung im Rahmen eines
individuellen Business-Plans ausplatziert werden. Der betreute
Immobilienbestand steigert sich mit dieser Akquisition auf knapp 2,6 Mrd.
Euro. Die DIC Asset AG ist seit Juni 2006 im SDAX notiert.
Über die SEB Immobilien-Investment GmbH
Die Immobilienkapitalanlagegesellschaft SEB Immobilien-Investment GmbH
gehört zur SEB Asset Management Deutschland, einem Teil des SEB-Konzerns.
Die Geschäftsfelder der SEB Immobilien-Investment GmbH umfassen das Fonds-,
Portfolio- und Immobilien Management einschließlich des kaufmännischen und
technischen Gebäudemanagements. In drei Immobilien-Publikumsfonds verwaltet
sie aktuell ein Fondsvermögen von rund 6,3 Milliarden Euro.
SEB Asset Management steht für die Verbindung von internationaler Expertise
mit lokalem Know-how. Unser Investmentansatz ist durch aktives Management
in kleinen spezialisierten Investmentteams gekennzeichnet. Die SEB Asset
Management betreut ein Volumen von 19,7 Mrd. Euro in Form von Publikums-
und Spezialfonds und Vermögensverwaltungsmandaten; davon entfallen rund
8,7 Mrd. Euro auf Immobilienvermögen (per Ende 2006).
DIC Asset AG/Investor Relations
Stephan Gramkow
DGAP 06.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: DIC Asset AG
Eschersheimer Landstr. 223
60320 Frankfurt Deutschland
daz
akt. 32,55 +3,14%
daz
daz
Azul Real
10.04.2007, 18:36
Die iberische Blase
EAMS 01.04.2007 Ausgabe 13/07
Alle Welt spricht von der Immobilienblase in den USA. Dabei steht die in Spanien viel akuter vorm Platzen. Und sie bedroht Wirtschaft und Börse
Jörg Billina
Richtig Lesen und Schreiben habe er auf der Schule nicht gelernt – das gibt Francisco Hernando offen zu. Dafür weiß der Mann aus Madrid, wie man ein Vermögen macht. Als Jugendlicher mischte er für gerade mal 80 Peseten in der Woche Beton und reinigte Abwasserkanäle. Heute ist der 57-Jährige einer der wohlhabendsten Bauunternehmer seines Landes. Kein Spanier unterhält mehr Privatflugzeuge als er. Und Hernando ist stolzer Besitzer einer Jacht – mit 72 Metern ist sie länger als die des Bourbonen-Königs Juan Carlos. Seine Konsumwünsche und das Bedürfnis, im Rampenlicht zu stehen, sind noch lange nicht gestillt. Der Multimilliardär will in der Rangliste der Reichen weiter nach oben steigen. Gerade jetzt betreibt er sein wichtigstes Projekt – das „Residencial Francisco Hernando“. 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Madrid, gleich in der Nähe der kleinen Stadt Sesenja, errichtet seine Firma Onde auf einer Fläche von nur 900.000 Quadratmetern 280 zehnstöckige Häuser mit insgesamt 13500 Wohnungen.
Es ist das größte Bauvorhaben, das je in Spanien von einem einzelnen Konzern in Angriff genommen wurde. Dass es bislang keine Wasseranschlüsse gibt und es auch an Schulen oder Kindergärten fehlt, stört Hernando nicht. Darum soll sich der Staat kümmern, sagt er und setzt darauf, dass 40000 Menschen in den nächsten zehn Jahren in seine Siedlung einziehen werden. Die Banken jedenfalls sind überzeugt, dass aus Hernandos Residenz keine Geisterstadt wird. Sie haben dem Baulöwen über 800 Millionen Euro Kredit eingeräumt. Auch in Almeria, Murcia, Valencia, auf Ibiza oder Mallorca stehen Bagger und Baukräne nicht still.
Allein im vergangenen Jahr wurden laut der Investmentbank JP Morgan Chase & Co über 800000 neue Wohnungen geschaffen. Im bevölkerungsreicheren Frankreich sind es lediglich 500000. „Über 82 Prozent der Spanier besitzen mittlerweile ein Eigenheim. In Deutschland liegt die Quote bei nur 40 Prozent“, sagt Georg Oster von der Bundesagentur für Außenhandel. Die eigenen vier Wände verdanken die Iberer nicht zuletzt dem Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union.
Aus Brüssel flossen Milliardenbeträge, die die Regierung intelligent in den Aufbau der Infrastruktur investierte. „Das heizte das Wirtschaftswachstum an, sorgte für Jobs und höhere Einkommen“, sagte Oster. Zudem gingen mit der Einführung des Euro die Zinsen zurück. Bei Sätzen von 14 bis 16 Prozent fielen die Kreditkosten noch sehr hoch aus. „Doch als die Europäische Zentralbank (EZB) die Verantwortung für die Zinspolitik übernahm, verlangten die Banken nur noch drei Prozent und räumten Laufzeiten von 30 bis 40 Jahren ein“, sagt Oster.
Die Gelegenheit, an eine Immobilie zu kommen, ließen sich die Spanier nicht entgehen. Immer häufiger verläuft der BauBoom jedoch außerhalb der Legalität. Gegen eine ganze Reihe von Kommunalpolitikern wird wegen Korruption ermittelt. Im vergangenen Jahr wurde etwa die Bürgermeisterin und der halbe Stadtrat der Promi-Stadt Marbella verhaftet. Sie werden beschuldigt, nach der Zahlung von Schmiergeldern Agrarland und Naturschutzgebiete schnell und unbürokratisch in Bauland umgewandelt zu haben. Insgesamt entdeckte die Polizei zwischen 2005 und 2006 fast 13000 illegal errichtete Wohnanlagen. Nicht nur die Behörden und Umweltgruppen sehen den Beton-Hype daher kritisch.
Alarmiert sind vor allem die Anleger. Sie fürchten, dass – ähnlich wie in den USA – die Immobilienblase platzen könnte. „Zwischen 1997 und 2006 haben sich die Häuserpreise aufgrund der starken Nachfrage verdoppelt“, sagt Oster. Nun aber ist der Zenit erreicht. Einer Schätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa zufolge sind Immobilien in Spanien mittlerweile bis zu 30 Prozent überbewertet. Die Folge: Im Vergleich zu 2004 und 2005 dauert es heute erheblich länger, bis die Makler einen Käufer finden.
Zahlreiche Neubausiedlungen stehen daher leer. In einigen Regionen bröckeln daher bereits die Preise. Zumal auch die Ausländer immer weniger Lust auf eine Ferienwohnung oder einen Altersruhesitz unter Spaniens Sonne haben.
Denn das spanische Sozialversicherungssystem leistet nicht das, was zum Beispiel die Deutschen gewohnt sind. Auch die Klimaerwärmung fällt ins Kalkül. Noch mehr Hitze im Sommer – davor schrecken besonders ältere Menschen zurück.
Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren mit Spanien-Investments über 300 Prozent Gewinn eingefahren haben, sehen in der Immo-Flaute eine gefährliche Entwicklung.
Sie wissen: Der Bau ist neben dem Tourismus der wichtigste Wachstumstreiber der Wirtschaft. Macht die Branche künftig weniger Gewinn, dürften die Aktienkurse der an der Börse in Madrid zahlreich gelisteten Baufirmen nach unten gehen. Auch Banken wie Santander Central Hispano oder die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria könnten unter Druck kommen. Die Institute haben Bauträgern, Bauunternehmen und Hypothekengebern zusammen 1,3 Billionen Euro geliehen.
Dies entspricht laut dem spanischen Hypothekenverband rund der Hälfte aller an Unternehmen vergebenen Darlehen. Was den Investoren aber am meisten Kopfzerbrechen bereitet, ist die extrem hohe Verschuldung der Privathaushalte. Um sich die ersehnte Immobilie kaufen zu können, haben die Spanier Kredite in Höhe von 800 Milliarden Euro aufgenommen. Das sind fast 85 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Für Zins und Tilgung geben sie jeden Monat rund 28 Prozent ihres Einkommens aus. Die Summe könnte jedoch bald größer werden. Der Großteil der Darlehen ist variabel verzinst. Erhöht die EZB die Sätze um 100 oder 150 Basispunkte, steigen die monatlichen Belastungen auf über 30 Prozent. „Im Schnitt müssten die Spanier dann zwischen 900 und 1200 Euro im Jahr mehr an Zinsen zahlen“, sagt Oster. Lohnsteigerungen, mit denen die Mehrbelastungen zu stemmen wären, sind nach den kräftigen Zuwächsen in der Vergangenheit künftig wohl nicht zu erwarten. Haushalte, die finanzielle Schieflagen vermeiden wollen, müssen sich daher entscheiden: Entweder sie trennen sich wieder von ihrer Immobilie, oder sie schränken den Konsum ein.
Das Angstszenario: Wachstum und Verbrauchervertrauen gehen zurück, die Arbeitslosigkeit steigt, die Banken bleiben auf ihren Krediten sitzen, die Kurse trudeln nach unten. Und: Die von Spanien ausgehenden Schockwellen könnten auch die übrigen europäischen Aktienmärkte treffen. Die Zeiten, in denen der spanische Leitindex Ibex die übrigen europäischen Börsenbarometer klar hinter sich ließ, sind vorbei. Die Fondslenker sind jedoch noch optimistisch. Stefan Raetzer, Manager des Allianz Dit Iberia, rechnet für das laufende Jahr mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent. „Ganz klar, von der Immobilienseite her drohen Risiken, die man im Blick haben muss. Doch das Umfeld ist weiterhin intakt“, sagt Raetzer.
Er hat zuletzt hoch bewertete Versorgertitel aus Spanien gegen portugiesische Bau- und Konsumwerte ausgewechselt. Seiner Meinung nach werden die Gefahren jedoch durch eine Reihe von Faktoren begrenzt. Etwa durch das hohe Bevölkerungswachstum. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre wuchs Spanien von 40 auf 45 Millionen Bürger. In dem Tempo soll es weitergehen. Das stütze nach Meinung Raetzers langfristig die Immobiliennachfrage. Zudem strömten zahlreiche Einwanderer ins Land. „Die Überhitzung am Immobilienmarkt wird zwar korrigiert, sie wird aber nicht in einem Crash enden“, glaubt Raetzer.
Zudem werde seiner Meinung nach die spanische Regierung durch verstärkte Infrastrukturinvestitionen dafür sorgen, dass die Auftragsbücher der Baufirmen gefüllt bleiben. Es ist also gut möglich, dass die künftigen Bewohner der Siedlung Residencia Francisco Hernando in ihren Wohnungen aufs Duschen nicht verzichten müssen und die Kinder keinen weiten Schulweg haben werden. Eine Garantie gibt es jedoch nicht. Auch nicht für die Anleger: Das sichere Fundament, auf dem der spanische Aktienmarkt bislang stand, zeigt erste Risse.
Nach der langen Gewinnphase wird es allmählich Zeit, Adios zu sagen.
DWS Iberia - Manager setzt auf Bauwerte
In puncto Wirtschaftsdynamik nimmt Spanien in der EU einen Spitzenplatz ein. Im vergangenen Jahr wurde ein Plus von 3,8 Prozent erzielt. Für 2007 wird erneut ein Wert über drei Prozent prognostiziert. Dank des Aufschwungs auf der iberischen Halbinsel hat sich das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der 45 Millionen Spanier bis auf nur noch rund sieben Prozentpunkte dem Durchschnitt im Euro-Raum angenähert.
2000 lag der Abstand nach Angaben der BayernLB noch bei 16,1 Prozentpunkten. Dass der Konjunkturmotor seit Jahren brummt, verdankt das Land einer klugen Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik sowie der Modernisierung der Infrastruktur. Die EU hat dazu kräftig beigetragen. Auch beim Abbau der Staatsverschuldung ist die Regierung - seit März 2004 regieren die Sozialisten mit Ministerpräsident Rodriguez Zapatero - erfolgreich. Sie sank von 60 Prozent im Jahr 2000 auf rund 40 Prozent des BIP. Dagegen sind die privaten Haushalte, vor allem wegen der Aufnahme von Hypothekendarlehen, mit 800 Milliarden Euro stark verschuldet.
Investments am spanischen Aktienmarkt haben sich bislang gelohnt. Auf Fünf-Jahres-Sicht stieg der Leitindex der Börse in Madrid um über 145 Prozent. Seit Jahresanfang weist der Ibex 35 ein Plus von rund drei Prozent auf.
Gefragtester Titel mit über 40 Prozent ist derzeit die Fluggesellschaft Iberia, die als Übernahmekandidat gehandelt wird. Der Stromkonzern Endesa, den unter anderem E.on kaufen will, bringt es auf zwölf Prozent. Mit einem Minus von 28 Prozent ist Metrovascesa der kursschwächste Titel. 2006 hatte die Aktie des Immobilienkonzerns noch 150 Prozent Gewinn erzielt. Auch der Bauwert Sacyr Vallehermosa ist ins Minus gerutscht. Zu den Börsen-Schwergewichten zählen Banco Santander Central Hispano und die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria. Sie sind mit jeweils 15 Prozent im Index gewichtet.
Manager Stefan Raetzer hat 90 Prozent der Mittel in Spanien und zehn Prozent an der Börse in Lissabon angelegt. Neben Blue Chips zählen unter anderem der Windparkbetreiber Ganesa und der Bioethanol-Produzent Abengoa zu seinen
Favoriten. Innerhalb eines Jahres erzielte der Fonds einen Gewinn von 25 Prozent.
Fazit: Sehr gut gelaufen. Vorsichtige Anleger nehmen Gewinne mit.
ISIN: DE0008476052
Agio bis zu: 5,0 %
Gebühr p. a.: 1,5 %
Servicetelefon: 0180/3212700
Tendenz: fallend
Mit der Grupo Ferrovial und der ACS zählen zwei Bauwerte zu den Top-Ten-Holdings des DWS Iberia. Nach Meinung des Fondsmanagements seien diese durch ihr Auslandsengagement und ihre Diversifikationspolitik gegen Abkühlungen im spanischen Immobilienmarkt geschützt. Grupo Ferrovial betreibt unter anderem den Flughafen Heathrow. Dank ihres Lateinamerika-Geschäfts und hoher Reserven könnten auch die Banken Kreditausfälle verkraften.
Fazit: In zehn Jahren 327 Prozent Plus, aber Marktunsicherheiten nehmen zu.
ISIN: DE0008490806
Agio bis zu: 5,0 %
Gebühr p. a.: 1,5 %
Servicetelefon: 01803/10111011
Tendenz: fallend
Azul Real
11.04.2007, 08:43
11.04.2007 08:34:45
DGAP-News: CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA (deutsch)
CFC Industriebeteiligungen übernimmt Elcon Systemtechnik GmbH
CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA / Sonstiges
11.04.2007
Veröffentlichung einer Corporate-News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
++ CFC Industriebeteiligungen übernimmt Elcon Systemtechnik GmbH
++ Kommunikationssystem-Anbieter mit hohem Ertragspotenzial
Das Beteiligungsunternehmen CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA hat
sämtliche Anteile an der Elcon Systemtechnik GmbH, Hartmannsdorf,
übernommen. Verkäufer ist der bisherige Alleingesellschafter. Im
Zusammenhang mit dem Anteilserwerb beabsichtigt CFC zudem, einen Großteil
der Gläubigerforderungen gegenüber Elcon zum Discount zu erwerben.
Die 1990 gegründete Elcon ist einer der führenden
Kommunikationssystem-Anbieter und liefert u.a. Hard- und Software für
Breitband-Telekommunikationsnetze. In Zukunft wird sich das Unternehmen
noch mehr auf die Entwicklung von angepassten Systemen zur
Netzwerkoptimierung konzentrieren und ist somit bestens als komplementärer
Anbieter positioniert.
Die Gesellschaft mit Sitz in Sachsen erwirtschaftete im abgelaufenen
Geschäftsjahr mit rund 160 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 27 Mio. Euro.
Der Kaufvertrag enthält zugunsten von CFC aufschiebende Bedingungen. CFC
geht jedoch davon aus, das Closing der Transaktion innerhalb weniger Wochen
vollziehen zu können.
Hoch zufrieden äußert sich Marcus Linnepe, CEO der CFC, zu der jüngsten
Akquisition: 'Wir freuen uns, mit Elcon ein sehr aussichtsreiches
Investment gefunden zu haben. Mit dem neuen Management um den
branchenerfahrenen Geschäftsführer Werner Neubauer sind wir
zuversichtlich, die hohen Ertragspotenziale von Elcon in Zukunft heben zu
können.'
Über CfC Industriebeteiligungen
CFC (www.cfc.eu.com) ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf den
Erwerb und die Sanierung von mittelständischen Unternehmen in
Umbruchsituationen spezialisiert hat. Investiert wird nur in solche
Unternehmen, die trotz Krisensituation über einen gesunden Unternehmenskern
verfügen. Das zentrale Entscheidungskriterium für eine Übernahme stellt in
der Regel der sog. '100-Tage-Plan' dar: Vor einer Transaktion muss klar
erkennbar sein, dass innerhalb von drei Monaten nach dem Einstieg durch CFC
entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können, um die Krise zu beheben
und die Weichen für langfristig profitables Wachstum zu stellen.
CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA
Dr. Oliver Serg
Tel: + 49 (0)231 95 25 174
E-mail: os@cfc.eu.com
DGAP 11.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Quelle:dpa-AFX
CFC läuft sich warm
Von Helmut Kipp
Die seit Dezember vergangenen Jahres im Freiverkehr (Open Market) notierte Beteiligungsgesellschaft CFC plant eine Kapitalerhöhung und den Wechsel in ein stärker reguliertes Börsensegment.
Mit Arques, Bavaria & Co. gibt an der Börse bereits etliche Beteiligungsgesellschaften, die notleidende Firmen aufkaufen und restrukturieren. Ein neuer Player ist CFC Industriebeteiligungen. Die Gesellschaft gehört zur ABL-Gruppe, die bereits mit anderen Firmen wie Aragon, Altira, Heliad oder Themis am Kapitalmarkt vertreten ist. CFC steigt bei Mittelständlern in „unvollständigen Unternehmenssituationen“ ein, wie es Geschäftsführer Marcus Linnepe formuliert.
Gemeint sind Industriefirmen, die einen gesunden Kern haben, aber zu hoch verschuldet sind oder in Liquiditätsengpässen stecken. Linnepe und sein Team versuchen im ersten Schritt, die Gesellschaften finanziell neu aufzustellen. Nach seinen Erfahrungen sind Kreditinstitute zu hohen Forderungsverzichten bereit, wenn sie eine gewisse Restquote retten können: „Schlechte Nachfinanzierungen sind für Banken teurer als Teilverzichte.“ Die Lieferanten würden häufig ebenfalls einen Vergleich akzeptieren.
Doch die finanzielle Restrukturierung reicht natürlich nicht. „Für eine nachhaltige Sanierung sind operative Verbesserungen notwendig“, weiß Linnepe. CFC strebt mehrere neue Engagements pro Jahr an. Die Exitstrategie beschreibt der Chef als opportunistisch: Ein Verkauf nach drei bis fünf Jahren sei ebenso möglich wie eine dauerhafte Beteiligung.
Bisher verfügt die junge Gesellschaft nur über eine Tochter: den Kochgeschirrhersteller Berndes mit 42 Millionen Euro Umsatz und 150 Mitarbeitern. CFC hält 70 Prozent der Anteile. Berndes, Deutschlands größter Produzent von versiegelten Pfannen, scheint sich erfreulich zu entwickeln. In naher Zukunft ist mit einigem Newsflow zu rechnen. In der Pipeline stecken nämlich zwei Deals: ein Hersteller elektrischer Module für Telekomanwendungen und ein Autozulieferer.
Spektakulär sieht die Kursentwicklung aus. Seit Aufnahme des Börsenhandels im weitgehend ungeregelten Freiverkehr (Open Market) im Dezember hat sich die Notierung verdoppelt. Damit scheinen Gewinnmitnahmen überfällig. Mittlerweile kommt die marktenge Aktie auf üppige 87 Millionen Euro Börsenwert – reichlich viel für eine Gesellschaft, über die man noch wenig weiß, da es weder einen aktuellen Geschäftsbericht noch einen Prospekt gibt.
Immerhin soll letzterer im April/Mai vorgelegt werden. CFC plant eine Kapitalerhöhung, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro in die Kasse bringen könnte. Zum Jahreswechsel wird dann der Wechsel in ein höheres Börsensegment anvisiert, wobei allerdings noch nicht sicher ist, welcher Bereich den Vorzug erhält. Neben dem Entry Standard stehen General und Prime Standard zur Wahl.
[11:20, 03.04.07], Börse Online
A0LBKW
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=584192&market_id=1&spid=ws&tr=3m&&1175605418&volume=1
Azul Real
12.04.2007, 20:06
DEUTSCHE REIT AG Krank Hoch²
akt. 30,00 + 31,04% (Frankfurt) geh. 6 kilochen
ATH heute 32,21
---------------------------------------------
#557 Gestern, 13:34 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
MTC Member
---------------------------------------------
DEUTSCHE REIT AG
Profil | Chart
Börse: Frankfurt XETRA
12.04.2007 17:36:07
Stand: 28,00 Steigend 22,70
Deutsche Reit AG seit ein paar Tagen sehr auffällig
leider nicht in der Watchlist gehabt, da lange Zeit ansonsten hier immer tote Hose vorherrschte
ATH 21,10 +9,33%
DOL
dol
dol
Azul Real
13.04.2007, 13:03
Centrotec schickt sich wieder an.
immer noch unentdeckt und mE unterbewertet
TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%
Centrotec
akt. 32,79 + 3,44%
Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)
12.01.07 / 07:40
DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG
CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen
12.01.2007
---------------------------------------------------------------------------
Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.
Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.
Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.
Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.
In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.
Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103
--------------------------------------------
09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member
Registriert seit: 20.01.2006
Beiträge: 6.373
Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50
TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%
Ziel 31-32,00
Stop 25,00
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
Azul Real
13.04.2007, 13:39
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
16.04.2007, 09:23
Centrotec mit Kaufsignal
TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV
Centrotec schickt sich wieder an.
immer noch unentdeckt und mE unterbewertet
TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%
Centrotec
akt. 32,79 + 3,44%
Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)
12.01.07 / 07:40
DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG
CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen
12.01.2007
---------------------------------------------------------------------------
Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.
Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.
Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.
Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.
In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.
Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103
--------------------------------------------
09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member
Registriert seit: 20.01.2006
Beiträge: 6.373
Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50
TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%
Ziel 31-32,00
Stop 25,00
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
Azul Real
17.04.2007, 09:53
Bilfinger erheblich gegen Trend und leichtem epileptischen Anfall
68,24 minus 3,04 % :-?
nach heutiger Analyse der UBS
ANALYSE/UBS senkt Bilfinger Berger auf Neutral (Buy)
===
Einstufung: Gesenkt auf Neutral (Buy)
Kursziel: Erhöht auf 79,50 (68,50) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2007: Erhöht auf 3,45 (3,17) EUR
2008: Erhöht auf 3,83 (3,51) EUR
===
Trotz der Senkung ihrer Einstufung sprechen die Analysten der UBS von guten
Aussichten für Bilfinger Berger im Bereich Dienstleistungen. Das Unternehmen
verfüge über erhebliches Potenzial heißt es. In Deutschland zeichne sich eine
Trendwende ab und in Australien verbessere sich die Ertragssituation. Auch
hinsichtlich der Märkte Großbritannien und Kanada äußern sich die Analysten
optimistisch. Man gehe generell davon aus, dass Bilfinger Berger im
Servicebereich weitere Zukäufe tätigen werde.
die sich im wesentlichen kaum unterscheidet von der Analyse vom 02.04.2007 der WestLB :roll:
ANALYSE/WestLB erhöht Kursziel und Gewinnreihe für Bilfinger
===
Einstufung: Bestätigt Hold
Kursziel: Erhöht auf 67,50 (64) EUR
Prog Erg/Aktie 2007: Erhöht auf 3,63 (3,12) EUR
2008: Erhöht auf 3,95 (3,44) EUR
===
Die Vorlage der Jahresbilanz 2006 dürfte der Aktie von Bilfinger Berger
keine neuen Impulse geben, vermutet die WestLB. Der Markt habe schon auf die
Zwischenberichte positiv reagiert. Zudem seien die mittelfristigen Ziele kaum
verändert worden. Die Aktie sei auf dem aktuellen Niveau angemessen bewertet.
Impulse könnten von Übernahmen im Service-Geschäft oder bei Betreiberprojekten
ausgehen.
nach der Analyse WESTLB ploppte Bilfinger kurz mal von 67 auf knapp 72 :lol:
mal wieder Börse stupid
gbf
gbf
Azul Real
17.04.2007, 12:19
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
17.04.2007, 14:20
Agenda
Badeschlappe
von Jan Keith (Brand)
Der Bau des größten überdachten Tropenparks der Welt hat Millionen an Fördermitteln verschlungen. Doch die Gäste bleiben aus. Jetzt wollen die Betreiber von Tropical Islands mit einem riesigen Ferienkomplex nachlegen - und fordern wieder Hilfe vom Staat.
Dort steht sie, die Halle. Wie ein Raumschiff von einem fernen, fremden Planeten, das zufällig in der Niederlausitz gelandet ist. Drumherum: Wiesen, Kiefern, Sträucher, matschiger Boden. Die Wolken hängen tief, berühren die silbern schimmernde Membran. Regen peitscht horizontal über die Felder. Das Wetter ist so mies, dass selbst die Schafe in Deckung gehen.
An so einem Höllentag, wie ihn Brandenburg vor Hoch "Peggy" in diesem Frühjahr oft erlebt hat, geht man besser rein in die Halle. Drinnen wartet das Paradies - und ein freundlicher Herr im Anzug. Schweiß perlt von seiner Stirn. Das ist Ole Bested Hensing, Geschäftsführer des Freizeitparks Tropical Islands. Es ist 26 Grad warm, die Luft ist schwül, aber er lässt sein Jackett an. Er schlendert vorbei an Palmen, künstlichen Wasserfällen und schneeweißen Stränden, biegt rechts ab in den Regenwald. "Es läuft richtig gut", sagt er und betritt einen menschenleeren Souvenirshop. "Wie geht's?", begrüßt er die Mitarbeiterin, die gerade Badeschlappen sortiert, und setzt ein Lächeln auf, als sei er Politiker im Wahlkampf.
Und er muss ja auch ständig kämpfen: um zahlende Gäste, um immer neue staatliche Fördermittel - und gegen den Vorwurf, ein todgeweihtes Projekt unnötig lange am Leben zu erhalten. Jetzt will Hensing dem größten überdachten Tropenpark der Welt endgültig zum Durchbruch verhelfen - abermals mit üppigen Staatsgeldern.
Gute Laune wirkt deplaziert
Hensings gute Laune wirkt an diesem bizarren Ort irgendwie fehl am Platz. Restaurants, Showbühnen, Strände - das Paradies hat alles, nur keine Besucher. Die riesigen Parkplätze vor der Halle sind verlassen, nur an der Nordseite stehen ein paar Autos. An den Kassen wartet niemand auf Einlass. Drei Millionen Gäste hatte der malaysische Geschäftsmann und Erfinder des Tropenkonzepts Colin Au bei der Eröffnung im Dezember 2004 fürs erste Geschäftsjahr versprochen. Es wurden gerade einmal 975.000. Vergangenes Jahr waren es nach unbestätigten Zahlen nur noch 700.000. Die operativen Verluste stiegen um ein Drittel auf knapp 15 Mio. Euro.
Das Geld, das Tropical Islands Tag für Tag verliert, stammt nicht zuletzt aus Steuermitteln. Die mehr als 100 Meter hohe Werfthalle übernahm das Unternehmen aus der Insolvenzmasse des mit vielen Staatsmillionen gepäppelten, aber dennoch gescheiterten Luftschiffbauers Cargolifter - für gerade einmal 17,5 Mio. Euro. Dort, wo der Traum vom größten fliegenden Transporter der Welt geplatzt war, ließ er Sand auf den Betonboden streuen, fünf Millionen Liter Wasser einlaufen und Hunderte tropische Gewächse pflanzen. Dafür flossen im Dezember knapp 17,4 Mio. Euro aus der Landeskasse auf das Konto von Tropical Islands.
http://www.ftd.de/asset/Image/2005/08/22/colin_au.jpg
Colin Au vor der Cargolifter-Halle in Brand
Außerhalb der Halle am Ortsrand von Brand ist von blühenden Landschaften nicht viel zu sehen. Es gibt ein paar Häuser, einen Bahnhof und eine holprige Straße, die vorbeiführt an Ruinen einer alten sowjetischen Kaserne. Niemand bleibt hier, der nicht muss. Colin Au ist auch schon weg. Kurz bevor er im Sommer 2005 den Chefposten räumte, schob er nur noch Liegestühle hin und her, erzählen Mitarbeiter. Dann erlitt Au, der heute noch Mitgesellschafter ist, auch noch einen körperlichen Zusammenbruch.
Richten soll es nun Hensing, ein Mann der leisen Töne, jemand, der inmitten der Tropenkulisse so aussieht wie ein Manager, den man aus Versehen im brasilianischen Urwald ausgesetzt hat. Die Ziele seines Vorgängers seien "illusorisch" gewesen, räumt der Däne ein. Er kalkuliert mit 1,2 Millionen Gästen, die für einen kostendeckenden Betrieb nötig sind. "Das werden wir 2008 erreichen."
Lieber als über Besucherzahlen spricht der Manager über das nächste Kapitel, das er in Brand aufschlagen will. Hensing plant eine gigantische Ferienanlage. "Die eigentliche Vision des Projekts ist die Idee eines Resorts", schwärmt er. Geplant sind 2000 Apartments, ein Hotel und ein Campingplatz.
"Es gibt zu wenig Übernachtungsmöglichkeiten", sagt Hensing. Urlauber, die von weit her kommen, fänden kaum Schlafplätze.
Genau solche Touristen brauche Tropical Islands jedoch, um profitabel zu werden. "Langfristig wollen wir im Schnitt 6000 Gäste täglich haben."
Gebaut und vermarktet werden soll das ehrgeizige Projekt von einem Touristikkonzern. "Zwei Konsortien haben uns ihre Konzepte bereits vorgestellt." Hensing hofft, mit starken Partnern bei der Vermarktung von Tropical Islands einen großen Schritt nach vorn zu machen. Bislang hat die Touristikindustrie die gigantische Halle zwischen Ludwigsfelde und Lübbenau so gut wie ignoriert.
"Tropical Islands taucht kaum auf in den Katalogen der Reiseveranstalter", bestätigt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband.
Der Aufsichtsrat in Malaysia hat das ambitionierte Vorhaben noch nicht abgenickt, die Vorverträge seien jedoch bereits unterschrieben, so Hensing. Innerhalb der nächsten zwölf Monate werde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Den Bebauungsplan der zuständigen Gemeinde Unterspreewald erwartet der Statthalter in wenigen Wochen.
Halle wird auf Tropenfeeling getrimmt
Um mehr Besucher anzulocken, lässt Hensing bereits jetzt den früheren Hangar verschönern. Ein dringend notwendiger Schritt, findet Karl Born, Professor für Tourismusmanagement an der Fachhochschule Wernigerode. "Tropical Islands hat ein Problem bei der Gestaltung der Halle", sagt der ehemalige Vorstand des Touristikkonzerns TUI. "Wer auf einem Liegestuhl liegt, schaut auf eine graue, hässliche Decke. Und die Palmen sind kaum größer als ein Mensch. Da kommt kein Tropenfeeling auf."
Das soll sich nun ändern. Neue Pflanzen schmücken mittlerweile die Halle. Ebenso eine Riesenrutsche und schicke Natursteinböden. Im Juli soll eine Saunalandschaft eröffnen. Insgesamt steckt Tropical Islands 23 Mio. Euro in den Umbau.
Am grundsätzlichen Problem des Parks, seiner Lage, ändert das nichts.
(Am Arsch der Weltl quasi :lol: )
"Ich bezweifle, dass es Tropical Islands mit dem jetzigen Konzept gelingen wird, wirtschaftlich zu arbeiten", sagt Ulrich Reinhardt vom BAT-Freizeitforschungsinstitut. Berlin ist über eine Autostunde entfernt. "Zu weit", glaubt Reinhardt. Laut einer Studie des Instituts nehmen die Menschen im Schnitt nur 38 Minuten Anfahrtszeit für den Besuch in einem Erlebnisbad in Kauf. "Die Menschen gehen lieber in das Spaßbad vor der Haustür."
Und davon gibt es allein in Brandenburg mehr als 20. Bereits vor vier Jahren stellte die Landesregierung in Potsdam fest: "Für Freizeitbäder bedarf es eines regionalen Einzugspotenzials von mindestens 800.000 Einwohnern im Radius von 45 Minuten." Das ist in Südbrandenburg wahrlich nicht der Fall.
Gebaut wurde Tropical Islands trotzdem - mit Unterstützung des Landes. Für die Erweiterung hat Geschäftsführer Hensing abermals einen Antrag gestellt. Er rechnet damit, dass er im Sommer genehmigt wird. Von der ursprünglichen Aussage, das Projekt auch ohne Fördermittel rentabel zu betreiben, ist in Brand keine Rede mehr. "Kein Geschäftsführer dieser Welt versäumt es, Fördergelder zu beantragen", sagt Hensing.
Bei Ökonomen sorgt diese Haltung für Empörung. "Es gab eine Vereinbarung, die wurde nicht eingehalten", schimpft Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Ihm sei es unverständlich, warum die Landesregierung jetzt Geld nachschieße. "Solche Projekte zu fördern ist ordnungspolitisch unsinnig." Gerade in Brandenburg sind nach der Wende Hunderte Millionen Euro Steuergelder versickert.
Allein das Pleiteprojekt Cargolifter ließ sich der Staat 40 Mio. Euro kosten.:roll:
In Potsdam beharrt man darauf, dass die Unterstützung von Tropical Islands wirtschaftlich geboten sei. "Wir tragen dazu bei, dass 500 Arbeitsplätze erhalten bleiben", sagt Claudia Lippert vom Brandenburger Wirtschaftsministerium.
501, um genau zu sein. Exakt so vieler Angestellter bedarf es, um die entsprechenden Fördermittel zu erhalten.
Knapp 200 Mitarbeiter mussten gehen, seit Hensing seinen Job angetreten hat. Die abendliche Show gestalten nur noch gut ein Dutzend Tänzer, früher waren es 100. Hensing drückt Versicherungskosten und Einkaufspreise der Lieferanten. Den Operations Manager, der den Betrieb der Halle organisiert, tauschte er kurz nach Amtsantritt im November 2005 ebenso aus wie den Gastronomiechef.
Der Däne ist überzeugt, dass sein Kurs zum Erfolg führen wird. Tourismusexperte Born ist sich nicht ganz so sicher: "Nur Geduld", sagt er sarkastisch.
"In unserer Branche heißt es: Das Ding muss zweimal pleitegehen, dann läuft's."
Azul Real
18.04.2007, 11:57
Deutsche Börse plant eigenes REITs-Börsensegment
Die Deutsche Börse eröffnet für REITs ein eigenes Börsensegment und berechnet dabei auch 2 eigenständige Indizes. Das meldet das "Handelsblatt" am Dienstag.
Die beiden Indizes für das Segment der börsennotierten Immobilienbetreiber würden aus einem All-Share-Index und Auswahlindex bestehen, so ein verantwortlicher Manager für den Bereich Data & Analytics bei der Deutschen Börse.
Der All-Share erstrecke sich dabei auf alle REITs des Prime Standard und General Standard und sei sowohl für deutsche wie auch für ausländische Reits zugänglich, Der Auswahlindex RX enthielte dagegen die 20 größten und liquidesten Reits aus dem Prime Standard.
Ab Sommer wird mit den ersten REITs gerechnet, der Index würde sich dann sukzessive füllen.
Bislang hatten unter anderen bereits der Bonner Immobilienkonzern IVG, der Immobilieninvestor DIC Asset und der Flughafenbetreiber Fraport angekündigt, die Begebung von Reits zu prüfen.\\:D/
Außerdem wird den REITs eine Aufnahme in die großen Börsenindizes Dax, MDax oder SDax gewährt, sofern sie die Aufnahmekriterien erfüllen.
Laut Börse wird das Marktvolumen auf ca. 100 Mrd. Euro bis 2010 geschätzt.
Azul Real
18.04.2007, 12:02
Deutsche Börse plant eigenes REITs-Börsensegment
Die Deutsche Börse eröffnet für REITs ein eigenes Börsensegment und berechnet dabei auch 2 eigenständige Indizes. Das meldet das "Handelsblatt" am Dienstag.
Die beiden Indizes für das Segment der börsennotierten Immobilienbetreiber würden aus einem All-Share-Index und Auswahlindex bestehen, so ein verantwortlicher Manager für den Bereich Data & Analytics bei der Deutschen Börse.
Der All-Share erstrecke sich dabei auf alle REITs des Prime Standard und General Standard und sei sowohl für deutsche wie auch für ausländische Reits zugänglich, Der Auswahlindex RX enthielte dagegen die 20 größten und liquidesten Reits aus dem Prime Standard.
Ab Sommer wird mit den ersten REITs gerechnet, der Index würde sich dann sukzessive füllen.
Bislang hatten unter anderen bereits der Bonner Immobilienkonzern IVG, der Immobilieninvestor DIC Asset und der Flughafenbetreiber Fraport angekündigt, die Begebung von Reits zu prüfen.\\:D/
Außerdem wird den REITs eine Aufnahme in die großen Börsenindizes Dax, MDax oder SDax gewährt, sofern sie die Aufnahmekriterien erfüllen.
Laut Börse wird das Marktvolumen auf ca. 100 Mrd. Euro bis 2010 geschätzt.
Ferner Börse München
http://www.boerse-muenchen.de/handel/REITs/
Desgleichen ein eigenständiger Menüpunkt zur neuen Assetklasse REIT´s auf der Homepage der Deutschen Börse.
http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/listing/22_REITs
Desgleichen gibt es bereits seit längerem eine REIT`S in Deutschland- Page
Sehr interessant m.E.
http://reits-in-deutschland.de/index.php?id=26&L=0
Auf der Internetpräsenz der Börse Stuttgart bzw. Euwax wird nunmehr ein sehr ausführliches Register/ Menü zum Thema Reits geführt.
Siehe Startseite oben links Button "Aktie Reits"
http://www.boerse-stuttgart.de/
Es lohnt sich allein schon wegen der Aufstellung internationaler börsennotierter Reits-Gesellschaften, einschließlich der aktuellen Notierungen.
Ferner gibt es dort auch eine Übersicht Anlagezertifikate auf REITs
Azul Real
19.04.2007, 21:44
Bauwirtschaft
Das Immobilienfieber bedroht Spaniens Zukunft
Von Ingmar Höhmann
19. April 2007
Madrids Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón ist derzeit fast häufiger auf Baustellen als im Rathaus zu finden. Im Wochentakt weiht der Politiker neue Gebäude ein. Mitte März konnte er verkünden, dass das höchste Bauwerk Spaniens jetzt in der Hauptstadt steht. 223 Meter aus Glas, Stahl und Beton, ein Wolkenkratzer der Superlative.
http://www.faz.net/m/%7B4702CBC7-D0A7-4905-B5E1-B613B6056594%7Dpicture.jpeg
Das Wahrzeichen der spanischen Hauptstadt: Die Leaning Twin Columbus Towers
Der Torre Espacio wird allerdings nicht lange Zeit Rekordhalter sein, denn nebenan sind drei weitere Riesen im Bau, von denen ihn jeder Einzelne an Höhe überragen wird. Mit der "Cuatro Torres Business Area" entsteht ein Hochhauskomplex, der alles Bisherige in Spanien übertrifft. All das bedeutet viel Arbeit für Ruiz-Gallardón, denn egal ob Flughafen, Autobahn oder neue Wohnblocks: Madrid ist eine einzige riesige Baustelle.
Baufieber wie nie zuvor
Und nicht nur Madrid. In Spanien wütet das Baufieber wie nie zuvor. Neue Wohnungen, neue Museen, neue Geschäftsviertel: Die Städte glitzern und sehen immer mehr nach Business aus statt nach Siesta. Die Wirtschaft des Landes wächst und wächst und will einfach nicht damit aufhören.
Auch 2006 hat das Wirtschaftswachstum mit 3,9 Prozent wiederum alle Erwartungen übertroffen. Die Arbeitslosenquote, die vor zehn Jahren noch bei 20 Prozent lag, ist inzwischen auf rund acht Prozent gesunken. Spanien ist unbestritten Europas Wachstumsstar.
Wohnungspreise enorm gestiegen
Doch der Glanz des Wirtschaftswunders könnte schnell verblassen. Vor allem das, was nach außen hin so erfolgreich aussieht, die vielen neuen Wohnungen und Büros, könnte zum Auslöser werden. Der ungehemmte Bauboom hat eine enorme Preisblase erzeugt. Mittlerweile hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Wohnungspreise für um 30 Prozent überbewertet, andere Schätzungen sprechen gar von 50 Prozent. Die teuren Immobilien kann sich kaum jemand mehr leisten. Denn während die Löhne nur wenig gestiegen sind, schossen nach Angaben der spanischen Zentralbank in den vergangenen neun Jahren die Wohnungspreise inflationsbereinigt um 130 Prozent nach oben.
Das spanische Wachstum wurde lange Zeit durch einen Konsum- und Bauboom angetrieben, der längst alle Grenzen gesprengt hat. Die niedrigen Zinsen im Euro-Raum haben Millionen Spaniern zu billigen Krediten verholfen. Damit kaufen sie Wohnungen, Autos und teure Kleider in einem Ausmaß, wie es noch vor zehn Jahren undenkbar schien. Gleichzeitig sind seit der Jahrtausendwende etwa vier Millionen Einwanderer ins Land geströmt und haben die Binnennachfrage zusätzlich angeheizt.
Wirtschaft hängt am Bau
Jetzt, da die Zinsen im Euro-Raum steigen und viele Spanier bis zum Hals in Schulden stecken, stehen sowohl Konsum- als auch Bauboom vor dem Ende. Platzt die Blase, könnte das die ganze Wirtschaft in eine Krise stürzen.
Denn die hängt zum größten Teil vom Bausektor ab. "Die Situation der Wirtschaft ist insgesamt gesehen ziemlich schwach im Vergleich zu anderen Staaten in Europa. Wir erleben eine Konzentration in Bereichen, die kaum exportieren und sich vor allem um den Bau drehen", sagt Emilio Ontiveros, Wirtschaftsprofessor an der Universidad Autonoma in Madrid. "Es gibt Ansätze der Flexibilisierung, aber das ist ein sehr langsamer Prozess."
Land ohne starke Industrie
Selbst wenn es Spanien gelingen sollte, einen Immobiliencrash zu vermeiden und die Binnennachfrage halbwegs zu stabilisieren, wird das Land noch auf Dauer mit einer ganzen Menge weiterer Probleme zu kämpfen haben. Organisationen wie der Internationale Währungsfonds warnen seit Jahren vor den enormen Ungleichgewichten in der Wirtschaft.
Anders als in Deutschland hat Spanien keine starke Industrie, die in die Bresche springen könnte. Ganz im Gegenteil: Die spanischen Unternehmen verlieren seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit - und haben am Wirtschaftswunder kaum Anteil gehabt. Nur fünf Prozent der 2006 geschaffenen Jobs entstanden nach Angaben der Europäischen Kommission in der Industrie.
Spanien schafft fast nur Niedriglohnjobs
Das Hauptproblem ist die mangelnde Produktivität. Auf einem Diskussionsforum in Madrid fand der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, deutliche Worte: "Die Produktivität in Spanien befindet sich nicht auf dem Level einer industrialisierten Wirtschaft. Die Zuwachsraten übersteigen kaum null Prozent."
Nach Daten des spanischen Statistikamtes stieg die Arbeitsproduktivität im vergangenen Jahr nur um 0,8 Prozent, im Servicebereich und im Bau pendelte die Rate sogar in den Minusbereich. Auch das ist nichts Neues: Die in Spanien neu geschaffenen Arbeitsplätze sind fast nur Niedriglohnjobs - und die sind weder besonders sicher noch besonders produktiv.
Kaum Hightech
Besserung ist nicht in Sicht. Um auf dem Weltmarkt mithalten zu können, brauchen die Firmen neue Produkte. Doch die lassen immer häufiger auf sich warten. Grund dafür sind die geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung.
Von einem Hightech-Land ist Spanien weit entfernt. In einer EU-Studie über das Forschungsniveau belegen die Südeuropäer gerade einmal Platz 16, einen Platz vor Zypern, und in der gleichen Gruppe mit den Agrarländern Rumänien und Bulgarien. :shock:
Die Universitäten tun sich schwer, ihre Forschungsergebnisse den Unternehmen schmackhaft zu machen. Wer in Spanien Geld übrig hat und investieren will, steckt derzeit alles in Stein und Beton, weil das die größten Profite verspricht. "Die Rentabilität der Investitionen im Bausektor ist so hoch, dass wenig Anreiz gegeben ist, mehr in risikoreichere Gebiete zu investieren", klagt José Martez Pellón, Wirtschaftsprofessor an der Universidad Complutense in Madrid. "Da ist einfach mehr Risikokapital nötig. Bislang bekommen die Unternehmen nicht die notwendige Unterstützung, um Forschung voranzutreiben."
Regierung bleibt ungebrochen optimistisch
Die fehlende Innovationskraft der Industrie stellt das Land vor ein Problem. Denn während die Betriebe ihre Produkte im Ausland immer schwieriger an den Mann bringen können, kaufen die Spanier selbst ungehemmt außerhalb der eigenen Grenzen ein. Seit 1998 baut sich in der Leistungsbilanz ein enormes Defizit auf, das mit jedem Jahr größer wird und schon neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht hat. Selbst die Einnahmen aus dem boomenden Tourismus reichen nicht mehr aus, um die Lücke zu schließen. Zudem verliert der Standort Spanien an Attraktivität.
Zunehmend ziehen sich ausländische Investoren von der Iberischen Halbinsel zurück.
Trotz alledem: Die Regierung bleibt ungebrochen optimistisch. Wirtschaftsminister Pedro Solbes prophezeit für dieses und das kommende Jahr Wachstumsraten von 3,4 und 3,3 Prozent.
Ganz anders hingegen sieht es die britische Großbank HSBC. Chef-Ökonom Stephen King verwirrte im Januar ganz Spanien, als er nur noch 2,4 Prozent Wachstum in Aussicht stellte. Die steigenden Zinsen würden sich kräftig auf den privaten Konsum und die überbordende Baubranche niederschlagen, sagte King.
Für die Pressekonferenz hatte er auch den entsprechenden Titel ausgesucht, mit dem er auf optimistischere Prognosen anspielte: "Zu schön, um wahr zu sein."
http://www.faz.net/m/%7B1C5AD4EC-D76F-46C2-AB8A-9E866DB7F8C1%7Dpicture.jpeg
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.04.2007, Nr. 15 / Seite 40
Azul Real
20.04.2007, 07:22
weiterhin in diesem Zusammenhang auf die üblichen Verdächtigen schauen
wie Hochtief, Bilfinger, Strabag, Bauer, Dyckerhoff, Heidelberg Cement, Holcim, Wacker Chemie
516810GBFHOTSTB559100604700
869898wch
Steigende Umsätze und Beschäftigtenzahlen - Initiative pro Bauingenieurs-Beruf geplant
Bauwirtschaft in Aufbruchstimmung
19.04.2007 18:16:14 -
Die deutsche Bauwirtschaft schaut so optimistisch in die Zukunft
wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. «Wir rechnen mit einem
Umsatzwachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr», sagte der Präsident
des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, am
Donnerstag auf dem Deutschen Bautechnik-Tag in Mainz.
Mainz (ddp-rps). Die deutsche Bauwirtschaft schaut so optimistisch in die Zukunft wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. «Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr», sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, am Donnerstag auf dem Deutschen Bautechnik-Tag in Mainz.
Damit würden auch erstmals seit Jahren wieder neue Arbeitsplätze in der Bauindustrie entstehen: Bereits im Januar 2007 zählte die Branche rund 30 000 Arbeitsplätze mehr als vor einem Jahr. Im Laufe des Jahres rechne er mit weiteren 30 000 neuen Arbeitsplätzen, sagte Keitel. Für Probleme sorgt das Wachstum indes bei den Fachkräften: Bundesweit fehlten 2006 rund 50 000 Bauingenieure.
Das Image der Baubranche sei nicht das beste, räumte der Vorstandschef des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins, Klaus-Dieter Ehlers, ein. Dabei sei der Bauingenieur ein kreativer und befriedigender Beruf. Die Verbände wollen deshalb stärker für den Beruf werben und dafür Schüler auf Baustellen holen und die Information in den Berufsbildungszentren verstärken.
Der Zeitpunkt zum Einstieg ist günstig: 87 Prozent der Bauunternehmen melden nach Angaben des Verbandes der Bauindustrie eine gute oder befriedigende Geschäftslage.
Gründe dafür seien die steigenden Investitionen insbesondere durch Wohnbausanierungen, wie sie durch das CO2-Sanierungsprogramm der Bundesregierung angeschoben worden seien. Impulse für die Zukunft erwartet die Branche aus den Bereichen Logistik, Verkehr und Energie.
Zahlreiche Bauprojekte auf Flughäfen und Hafenanlagen stünden an, die Energiewirtschaft wolle rund 80 Milliarden Euro in Netze und Kraftwerke investieren.
Auch die öffentliche Infrastruktur hat nach Verbandsangaben Baubedarf. 15 Prozent der Brücken im Bundesfernstraßennetz seien in einem nicht zufriedenstellenden oder kritischen Zustand, 17 Prozent der öffentlichen Kanalnetze gälten als sanierungsbedürftig, allein dies mache Investitionen von rund 80 Milliarden Euro nötig. Als «unverständlich» kritisierte Keitel die Zurückhaltung der Kommunen bei Investitionen angesichts wachsender Steuereinnahmen. Investitionsbedarf habe auch die Bundeswehr. Bis 2010 bestehe hier ein Sanierungsbedarf unter anderem an maroden Kasernen von rund 3,6 Milliarden Euro.
Angesichts der Knappheit der öffentlichen Kassen setzt die Baubranche verstärkt auf Public-Private-Partnerships, auch im öffentlichen Verkehrswegebau. Deutschland brauche auf diesem Feld mehr Mut, hieß es auf dem Bautechnik-Tag. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann, setzt auf dieses Instrument: Der Bund wolle seine «PPP-Task Force neu justieren», sagte er. Ziel sei, 15 Prozent der Bauprojekte über solche Partnerschaften abzuwickeln.
(ddp)
Azul Real
20.04.2007, 07:56
19.04.2007
Deutsche Euroshop plant Kapitalerhöhung und Aktiensplitt
Das Grundkapital soll aus Gesellschaftsmitteln um 12,3 Mio. Euro erhöht werden und die Anzahl der Aktien durch einen Splitt anschließend verdoppelt werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividendenerhöhung um 5 % vor.
Die Deutsche Euroshop will die Liquidität ihrer Aktie steigern und die Einteilung des Grundkapitals an übliche Standards anpassen. Zu diesem Zweck soll die am 21. Juni stattfindende Hauptversammlung des Einkaufszentrum-Spezialisten über eine Kapitalerhöhung mit anschließendem Aktiensplitt abstimmen.
Der Vorstand plant, das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln und ohne die Ausgabe neuer Aktien von derzeit knapp 22 Mio. Euro um 12,4 Mio. Euro auf 34,4 Mio. Euro zu erhöhen. Anschließend soll ein Aktiensplitt im Verhältnis 1:2 vorgenommen werden – jeder Aktionär erhält pro Anteilsschein im Portfolio einen weiteren hinzu. Dadurch würde der Anteil einer Aktie am Grundkapital von derzeit 1,28 Euro auf exakt 1,00 Euro sinken. Die Liquidität der Aktie würde steigen.
2,10 Euro je Aktie Dividende
Darüber hinaus haben Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Euroshop den Dividendenvorschlag beschlossen. Die Aktionäre sollen für das vergangene Geschäftsjahr 2,10 Euro je Aktie erhalten, 10 Cent (5 %) mehr als für das Jahr 2005. Auch in den kommenden Jahren solle die Dividende mindestens 2,10 Euro je Aktie betragen, so das Unternehmen.
Die Meldung zur Dividende gab der am Vormittag schwach tendierenden Aktie ein wenig Auftrieb. Dennoch lag der Kurs kurz vor Handelsschluss auf XETRA mit 58,40 Euro geringfügig unter dem Schlusskurs von gestern.
Nach vorläugigen Zahlen hat die Deutsche Euroshop im vergangenen Jahr ein Konzernergebnis nach Anteilen Dritter von rund 98 Mio. Euro (2005: 48,7 Mio. Euro) erzielt. Die endgültigen Zahlen werden morgen präsentiert.
748020
748020
Azul Real
20.04.2007, 18:51
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten
Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge
(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.
Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.
Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.
Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.
Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.
Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.
Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.
Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)
Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
22.04.2007, 09:46
Strategie
Caterpillar: Gewinn fällt - nur Gewinn je Aktie legt zu
20. April 2007
Mit Kursgewinnen von bis zu knapp sechs Prozent reagiert am Freitag die Aktie der amerikanischen Baumaschinenherstellers Caterpillar auf die Umsatz- und Ertragszahlen für das erste Quartal.
Das Unternehmen habe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn je Aktie auf 1,23 Dollar gesteigert und damit die Prognosen der Analysten von 1,09 Dollar übertroffen, heißt es. Das klingt gut und positiv, täuscht allerdings optisch über die wahre Entwicklung hinweg. Denn tatsächlich ist der Gewinn nicht gestiegen, sondern gefallen: Caterpillar verbuchte einen Rückgang des Nettogewinns um 24 Millionen auf 816 Millionen Dollar.
Nettogewinn ist absolut um 2,8 Prozent gefallen
Transporter von Caterpillar
Die dennoch erzielte Steigerung des Gewinns je Aktie führte der Konzern auf eine geringere Anzahl an Aktien nach dem Rückkauf von Anteilsscheinen zurück. Damit entwickelt sich das Unternehmen doch deutlich weniger positiv, als es mit Blick auf den Gewinn je Aktie aussieht. Trotz der deutlich reduzierten Aktienanzahl ist der Gewinn je Aktie im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gerade einmal um 2,5 Prozent gestiegen. Der Umsatz wuchs nur einstellig, nämlich um sieben Prozent auf etwas mehr als zehn Milliarden Dollar.
Nur das bisher noch relativ robust laufende internationale Geschäft und die breite Aufstellung des Konzerns hätten dafür gesorgt, dass die Schwäche beim Bau von Häusern in den Vereinigte Staaten und die eingebrochene Nachfrage nach Lkw-Motoren ausgeglichen worden sei, teilte das Unternehmen mit. Allerdings profitierte das internationale Geschäft von Währungseffekten und dem Zukauf von Progress Rail, der 389 Millionen Dollar zum Umsatz beitrug. Außerdem macht das Unternehmen Basiseffekte für die schwächliche Entwicklung verantwortlich: Händler hätten im Vorjahreszeitraum ihre Lagerbestände aufgebaut und relativ viel bei Caterpillar bestellt. Nun würden die Lagerbestände wieder abgebaut. Die schwächlichen Bestellungen hätten 600 Millionen Dollar an Einnahmen gekostet.
Da hilft es auch wenig, dass das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebnis-Prognose für das laufende Jahr erhöht hat. Beim Ergebnis je Aktie rechnet der Baumaschinenhersteller nun mit 5,30 Dollar bis 5,80 Dollar, teilte Caterpillar am Freitag mit. Die Prognose hatte bisher bei 5,20 Dollar bis 5,70 Dollar gelegen. Das Unternehmen rechnet damit, höhere Preise durchsetzen zu können, die sich positiv auf das Ergebnis auswirken würden. Beim Umsatz 2007 erwarte Caterpillar 42 Milliarden bis 44 Milliarden Dollar. Bisher hatte der Baumaschinenhersteller mit 41,5 Milliarden bis 43,6 Milliarden Dollar gerechnet.
Haben sich die Auswirkungen der Immobilienkrise schon voll gezeigt?
Ob das so kommt, dürfte sich erst noch zeigen müssen. Denn das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr rund die Hälfte seiner Umsätze in den Vereinigten Staaten.
Dort dürfte der Markt jedoch die vollen Auswirkungen der Immobilienkrise, die deutliche Kreise zieht, noch lange nicht in vollem Ausmaß zu spüren bekommen haben. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis einige der großen Hausbauunternehmen in den kommenden Monaten Insolvenz anmelden müssten:shock: , heißt es von Seiten entsprechender Fachleute.
Die kritische Entwicklung zeigte sich in den vergangenen Tagen bei D.R. Horton, dem zweitgrößten Hausbauunternehmen in den Vereinigten Staaten.
Der Gewinn im ersten Quartal ist im Jahresvergleich um satte 85 Prozent auf 26 Cents je Aktie gefallen, der Umsatz ging um 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar zurück.
Ich glaube nicht, dass sich der Markt bald stabilisieren wird, sagte Unternehmenschef Donald Tomnitz. Fragt sich, wer in diesem Umfeld die Maschinen von Caterpillar kaufen wird. Immerhin gehen die Zahlungsrückstände bei der Finanzierungstochter Cat Financial deutlich nach oben.
Fazit: Der Gewinn je Aktie sollte mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden, wenn sich die Aktienanzahl eines Unternehmens bei möglicherweise noch zunehmender Verschuldung deutlich verändert. Das Verhnältnis von Fremd-zu Eigenkapital bei Caterpillar lag Ende Dezember bei 365 Prozent. Auf dieser Basis scheint die Aktie von Caterpillar mit Kurs-Gewinnverhältnissen von 13,2 und 11,7 auf Basis der Gewinnschätzungen je Aktie für das laufende und das kommende Jahr bisher optisch noch relativ vernünftig bewertet zu sein. Fragt sich nur, ob sich die Gewinnschätzungen auch realisieren lassen.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.
Azul Real
22.04.2007, 11:50
So langsam kommt Beachtung und Bewegung in das kleine Schätzchen ... 8-)
SK Freitag 34,30 EUR +2,30 % [+0,77]
Der Chart sieht schwer nach Ausbruch aus. Altes Hoch bei rund 35,70. Mal sehen, ob es glückt.
Die wiwo-Redaktion liest wohl den Aktionär ... :lol:
Wiwo 16/2007
http://img242.imageshack.us/img242/9313/indexva1.png
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Der mit dem Wolf tanzt
Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 14/2007.
Durch die Übernahme der Wolf GmbH hat sich Centrotec im Bereich Gebäude-Energiesparsysteme einen Spitzenplatz reserviert - das dürfte die Aktie beflügeln.
Wer sein Betriebsgebäude oder Eigenheim möglichst umweltbewusst bauen oder modernisieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder andere Energiesparlösungen leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die eigene Geldbörse, sondern auch für Centrosolar. Dabei gibt es fast keinen Bereich, den die Firma nicht abdeckt. Durch die jüngste Übernahme der Wolf GmbH konnte das Portfolio etwa im Bereich der Solarthermie noch erheblich ausgeweitet werden. „Am europäischen Kapitalmarkt gibt es kein anderes Unternehmen in diesem Bereich, dass so breit aufgestellt ist“, so Vorstandsvorsitzender Gert-Jan Huisman gegenüber dem AKTIONÄR.
Magenverstimmung
Im Geschäftsjahr 2006 musste die Akquisition erst einmal verdaut werden – der Kaufpreis im hohen zweistelligen Millionenbereich sowie damit verbundene Einmalaufwendungen drückten das Ergebnis vor Steuern um etwa ein Drittel auf 12,5 Millionen Euro. Magenschmerzen verursachte auch die Solarsparte Centrosolar, die ihre Ziele verfehlte. Künftig wird die Finanzbeteiligung jedoch „at equity“ geführt und übt somit weniger Einfluss auf die Mutter aus.
Genesung in Sicht
Im laufenden Geschäftsjahr 2007 soll die Neuformierung erste Früchte tragen. Centrotec rechnet ohne die Solartochter mit gleichbleibenden Erlösen, möchte das EBIT aber gleichzeitig auf etwa 30 Millionen Euro mehr als verdoppeln, wobei Synergieeffekte eine wichtige Rolle spielen werden. Diese kommen bei der Sparte Medizintechnik, die unter anderem Spezialkunststoffe herstellt, allerdings nicht zum Tragen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen wir die Sparte verkaufen oder durch eine Akquisition fit für einen Börsengang machen“, so Huisman.
Fit für die Zukunft
Durch die breite Aufstellung sollte Centrotec stark vom anhaltenden Umweltboom profitieren. Somit dürften die anvisierten Ziele nach der vollständigen Integration von Wolf kein Problem darstellen. Attraktiv erscheint in diesem Zusammenhang auch das 2008er-KGV von 13. „Energiesparfüchse“ holen sich die Aktien mit dem Wolf ins Depot.
Kursziel bei Centrotec: 45,00 Euro. Stopp: 25,20 Euro.
Centrotec mit Kaufsignal
TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV
Centrotec schickt sich wieder an.
immer noch unentdeckt und mE unterbewertet
TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%
Centrotec
akt. 32,79 + 3,44%
Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)
12.01.07 / 07:40
DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG
CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen
12.01.2007
---------------------------------------------------------------------------
Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.
Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.
Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.
Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.
In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.
Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103
--------------------------------------------
09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member
Registriert seit: 20.01.2006
Beiträge: 6.373
Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50
TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%
Ziel 31-32,00
Stop 25,00
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
Azul Real
23.04.2007, 08:01
22.04.2007 19:26
Bilfinger Berger feilt an Baurendite - Kein strategischer Investor in Sicht
Der Baukonzern Bilfinger Berger will sich nicht mehr mit mageren Renditen von ein bis zwei Prozent im Bau zufrieden geben. "Wir sind da ehrgeiziger geworden", sagte Vorstandschef Herbert Bodner der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Nach wie vor bleibt der Mannheimer Konzern bei der Hereinnahme von Aufträgen wählerisch, wenn er seine Ergebniserwartungen nicht erfüllt sieht.
Die im MDAX geführte Aktie zählte auch zum Wochenschluss zu den stärksten Gewinnern. Neben der guten Geschäfsentwicklung wirken der Einstieg der spanischen ACS bei HOCHTIEF und die Offerte des ebenfalls spanischen Wettbewerbers Sacyr bei der französischen EIFFAGE als Triebfeder.
Bei Bilfinger Berger selbst habe noch kein strategischer Investor angeklopft.
"Vielleicht hängt das mit unserem guten Aktienkurs zusammen", meinte Bodner./he
ISIN DE0005909006
Azul Real
23.04.2007, 09:59
Bilfinger kommt, die Konsolidierungsphase scheint beendet ...
71,57 TH akt. 71,50 + 2,08% - Jahreshoch bei 72,30
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=GBF.ETR&lColors=0x000000&sSym=GBF.ETR&hcmask=
22.04.2007 19:26
Bilfinger Berger feilt an Baurendite - Kein strategischer Investor in Sicht
Der Baukonzern Bilfinger Berger will sich nicht mehr mit mageren Renditen von ein bis zwei Prozent im Bau zufrieden geben. "Wir sind da ehrgeiziger geworden", sagte Vorstandschef Herbert Bodner der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Nach wie vor bleibt der Mannheimer Konzern bei der Hereinnahme von Aufträgen wählerisch, wenn er seine Ergebniserwartungen nicht erfüllt sieht.
Die im MDAX geführte Aktie zählte auch zum Wochenschluss zu den stärksten Gewinnern. Neben der guten Geschäfsentwicklung wirken der Einstieg der spanischen ACS bei HOCHTIEF und die Offerte des ebenfalls spanischen Wettbewerbers Sacyr bei der französischen EIFFAGE als Triebfeder.
Bei Bilfinger Berger selbst habe noch kein strategischer Investor angeklopft.
"Vielleicht hängt das mit unserem guten Aktienkurs zusammen", meinte Bodner./he
ISIN DE0005909006
Azul Real
23.04.2007, 10:08
Neues Mehrjahreshoch 230,80 +2,12%
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten
Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge
(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.
Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.
Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.
Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.
Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.
Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.
Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.
Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)
Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
23.04.2007, 13:17
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge.
Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung.
Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:
Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...
Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)
Freiverkehr lol :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro
Quelle:
http://www.greta-ag.net/
....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.
....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.
......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.
Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.
IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:
http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png
Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..
Aus W.O. zu Greta Immobilien
+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ
+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA
"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)
Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]
Azul Real
23.04.2007, 13:42
Essen, 20.04. 2007 09:36
HOCHTIEF Projektentwicklung vermietet Bürogebäude an Unilever
Weltkonzern zieht mit seiner Deutschlandzentrale in die Hafencity - Gebäude ist Teil einer Gesamtentwicklung am Strandkai
Die Strandkai 1 GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, realisiert in der Hamburger Hafencity auf einem fast 8 000 Quadratmeter großen Grundstück am Strandkai ein Bürogebäude für Unilever.
Das Unternehmen hat die Immobilie für seine Deutschlandzentrale komplett auf 15 Jahre gemietet.
Das Unilevergebäude mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von zirka 25.000 Quadratmetern ist Teil eines Gebäudeensembles, das auf dem angrenzenden Grundstück durch ein Wohngebäude mit zirka 11.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche ergänzt wird. Das architektonische Konzept für den Komplex ist Ergebnis eines zweistufigen Wettbewerbs. Dessen Siegerentwurf der Behnisch Architekten, Stuttgart, sieht ein in der Höhe alternierendes, bis zu sieben Geschosse hohes Bürogebäude vor sowie ein 17-geschossiges Wohngebäude.
Mit dem Bau der Gesamtentwicklung wird Mitte 2007 begonnen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2009 geplant.
HOCHTIEF ist einer der führenden internationalen Baudienstleister. Mit fast 47.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 15,51 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2006 ist das Unternehmen auf allen wichtigen Märkten der Welt präsent. In den USA - dem größten Baumarkt der Welt - ist HOCHTIEF über die Tochtergesellschaft Turner die Nummer 1 der General Builder. In Australien ist der Konzern mit seiner Tochter Leighton Marktführer. Mit Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau, Dienstleistungen, Konzessionen und Betrieb wird die komplette Wertschöpfungskette von Immobilien, Anlagen und Infrastrukturprojekten abgedeckt. Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.hochtief.de/presse.
HOCHTIEF Projektentwicklung entwickelt, realisiert und vermarktet seit 1991 Immobilienprojekte im In- und Ausland. Das Unternehmen konzentriert sich auf Büro-, Hotel- und Spezialimmobilien in Innenstadt- und citynahen Lagen und gilt in diesen Segmenten als führender Innenstadtdeveloper in Deutschland. Neue Produktmarktsegmente sind Einzelhandels- und Logistikimmobilien. Ziel ist es, die Projekte frühestmöglich an einen Endinvestor zu verkaufen. HOCHTIEF Projektentwicklung baut kein eigenes Immobilienportfolio auf. Weitere Informationen unter www.hochtief-projektentwicklung.de.
Kontaktinformationen:
Jutta Hobbiebrunken
Leiterin Unternehmenskommunikation
Opernplatz 2
45128 Essen
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Hamburg, 14.12. 2006 11:06
Der Architekturentwurf ist entschieden
Unilever Deutschlandzentrale und erstes Wohngebäude am Strandkai
Der Weltkonzern Unilever zieht mit seiner Deutschlandzentrale an den Strandkai in der HafenCity. Am neuen Standort wird Unilever Deutschland einen der Größe und der internationalen Bedeutung des Unternehmens angemessenen Neubau errichten. Im neuen repräsentativen Unternehmens-sitz mit circa 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sind u.a. circa 1.200 Arbeitsplätze, eine Versuchsküche, Konferenzräume, ein Betriebsrestaurant und ein Café vorgesehen. Teil des Entwicklungsgrundstücks, das von der Hochtief Projektentwicklung GmbH realisiert wird, ist zudem ein Wohngebäude mit circa. 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das gesamte Gebäudeensemble am Strandkai hat jetzt konkrete Gestalt angenommen.
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde über die städtebauliche Qualifizierung des Strandkais und über die architektonische Gestaltung des Unilevergebäudes entschieden. Der 1. Preis der zweiten Wettbewerbsstufe für die architektonische Gestaltung ging an das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart. Mit dem Bau kann in 2007 begonnen werden.
Im Juni 2006 hatte die Unilever Projekthaus GmbH in Zusammenarbeit mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen zweistufigen städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungs-wettbewerb ausgelobt. Von 11 eingeladenen international tätigen Architekturbüros nahmen 10 Büros an der ersten Wettbewerbsstufe teil, um den bisherigen Ansatz des Masterplans HafenCity in Bezug auf den Strandkai zu qualifizieren sowie den Standort für die neue Unilever Deutschlandzentrale zu bestimmen. Im Rahmen einer Preisgerichtssitzung im August 2006 wurde das städtebauliche Konzept des Büros Böge Lindner Architekten prämiert.
Auf dieser Grundlage galt es in der zweiten Wettbewerbsstufe, die Architektur für das neue Unileverhaus und das Wohngebäude zu entwerfen. Die Teilnehmer der zweiten Stufe wurden in folgender Rangfolge prämiert:
1. Preis (Rang 1)
Behnisch Architekten, Stuttgart
Mitwirkende: Stephan Zemmrich, Andreas Leupold, Stephanie Cramer, Stefanie Platsch, Zheng Sun, Florian Klüter
2. Preis (Rang 2)
Carsten Roth Architekt, Hamburg
Mitwirkende: Tim Kettler, Cord Marquardt, Kathalina Sander, Mark Schiebler
3. Preis (Rang 3)
Böge Lindner Architekten, Hamburg
Mitwirkende: Frank Bischof, Michael Gutena, Lutz-Matthias Keßling, Martin Sieckmann
4. Rang
ASP SCHWEGER ASSOZIERTE Gesamtplanung GmbH, Hamburg
Mitwirkende: Jens-Peter Frahm, Mark Schüler, Jens Förster
5. Rang
MVRDV, Rotterdam
Mitarbeiter: Winy Maas, Jacob van Rijs, Nathalie des Vries, Stefan Wittemann, Gerd Wetzel, Oana Rades, Marianna Rentzou, Elsbeth Ronner, Julien Ecoffey Xiaolan Lin
Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten aus Stuttgart betont sehr bewusst die exponierte Lage am Strandkai, das Gebäude eröffnet außergewöhnliche Blicke auf die Elbe, die Schiffe und die gegenüberliegende Hafenwelt. Das Gebäudeensemble zeichnet sich durch eine organische und zugleich skulpturale Form aus; durch die gemeinsame Formensprache bilden das Unileverhaus und das Wohngebäude ein architektonisches Gesamtensemble mit hoher Landmarkwirkung.
Der Haupteingangsbereich für das Unilevergebäude entwickelt sich mit einem vielschichtigen freiräumlichen Gestaltungskonzept als Fortsetzung der Marco-Polo-Terrassen. Eine von Norden nach Süden verlaufende Passage gliedert funktional die öffentlichen und internen Sonderflächen im Erdgeschoss und stellt eine direkte Verbindung zur Elbe her. Restaurant und Café sind als Erlebnisbereiche mit Terrassen im Süden zur Elbe hin orientiert.
Ein komplex geformtes, lichtdurchflutetes Atrium mit großzügigen Flächen, Gärten und einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss bildet das Zentrum des Gebäudes. Es ist ein Treffpunkt für Mitarbeiter und Besucher, ein Raum für interaktive Begegnungen. Das Atrium ist gestaltet wie eine „Klima-Oase“, die sich über sieben Geschosse ausbreitet und sich wie ein Baum in Äste und Zweige gabelt. Durch Treppen und Verbindungsstege zwischen den Geschossen entstehen horizontale und vertikale Nachbarschaften mit einer hohen Erlebnisqualität. Das Bild eines offenen und transparenten Unternehmens findet sich hier überzeugend auch in der räumlichen Gestaltung wieder. Die Arbeitsplätze erhalten ihre Identität durch ihre Lage in unterschiedlichen Raumsituationen. Eine vielfältige und flexible Bürolandschaft entsteht, die Mitarbeiter werden durch das Atrium hindurch einen weiten Blick auf zur Elbe genießen können.
Spektakuläre Ausblicke wird auch das Wohngebäude mit 16 Geschossen bieten. Die einzelnen Geschosse werden leicht gedreht, sodass auch das Wohngebäude eine skulpturale Form erhält. Dem Erschließungskern sind etagenweise Wintergärten zugeordnet, die durch die gedrehten Positionen jeweils unterschiedliche Ausblicke ermöglichen.
Der herausragende Standort in der HafenCity, mit unmittelbarer Lage an der Elbe, bietet dem Weltkonzern Unilever einen repräsentativen Standort für seine neue Deutschlandzentrale. Unilever ist mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro einer der größten Hersteller von Markenartikeln weltweit mit starken Wurzeln in mehr als 100 Ländern. Das Portfolio umfasst einige der bekanntesten Marken. Zwölf davon erzielen jeweils einen Jahresumsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro. Dazu gehören Knorr, Hellmann’s, Becel/Flora, Bertolli, Langnese, Lipton, Axe, Dove und Rexona. Der Konzern beschäftigt weltweit 206.000 Mitarbeiter. Die Hauptsitze befinden sich in Rotterdam und London. Das Geschäft in Deutschland ist mit seinen etwa 6.800 Beschäftigten und einem Anteil von sechs Prozent am Gesamtumsatz von überragender Bedeutung. Der Sitz im stadtbekannten „Unilever Haus“ am Dammtorwall konnte den jetzigen Ansprüchen und Zielen Unilevers aus dem Umstrukturierungsprozess nicht mehr standhalten. Die Veränderung des Unternehmens soll sich auch in der Arbeitsumgebung widerspiegeln: Flache Hierarchien, das Arbeiten in interfunktionalen Teams, offene und transparente Kommunikation.
Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt:
"Wohnen und Arbeiten in der HafenCity - das Konzept wird mit dem neuen Unilever Gebäude in der 1. Reihe der HafenCity Realität."
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH:
„Der Entwurf von Behnisch Architekten für die neue Unilever Deutschlandzentrale ist ein Maßstab setzender Auftakt für den Strandkai und bildet einen Abschluss für die Achse Großer Grasbrook, die damit an der Elbe eine bauliche Steigerung erfährt. Ich freue mich, dass es gelungen ist, in diesem ersten Projekt - trotz der Tatsache, dass Unilever ausschließlich ein Bürogebäude benötigt - auch ein Wohngebäude zu integrieren, um damit den Strandkai auch als Wohnstandort zu entwickeln.
Michael von Rudloff, Geschäftsführer Logistik und Qualität der Unilever Deutschland GmbH:
„Die Aufbruchstimmung, die in der Hafencity zu spüren ist, wollen wir auch auf Unilever übertragen. Wir freuen uns, dass mit dem Entwurf von Behnisch Architekten unsere Vorstellungen von einem kommunikativen, offenen Unternehmen gelungen umgesetzt wurden.“
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
HafenCity Hamburg GmbH, Susanne Bühler,
Azul Real
24.04.2007, 08:22
Dienstag, 24. April 2007, 08:07 Uhr
Familienunternehmen
Der steinige Weg an die Börse
Der boomende Aktienmarkt lockt auch Familienunternehmen. Experten rechnen mit vielen Börsengängen in der nächsten Zeit. Doch eine Notierung birgt so manche Tücken. Aufwand und Kosten sollten nicht unterschätzt werden. Auch ist der Familienunternehmer nach dem Börsengang nicht mehr der Herr im Haus. Das führt zwangsläufig zu Konflikten.
FRANKFURT. Der Baumaschinen-Hersteller Wacker Construction Equipment wagt einen neuen Anlauf: Vorige Woche kündigte das Münchener Familienunternehmen den Gang auf das Börsenparkett noch für dieses Frühjahr an. Es ist der zweite Versuch. Im Juli 2006 hatten die Familie und der damals noch beteiligte Finanzinvestor Lindsay Goldberg & Bessemer einen ersten gestoppt, weil der Preis nicht stimmte.
Nun wollen es die Anteilseigner aus der Familie Wacker noch einmal wissen. Sie wollen weiterhin die Mehrheit behalten, doch sie scheuen – anders als viele andere Familienunternehmen – nicht die Transparenz, die eine Börsennotierung verlangt.
Traditionell halten sich Familienunternehmen eher vom Aktienmarkt fern. Doch Experten erwarten, dass sich dies ändert. „Wir werden in den kommenden Monaten und Jahren noch viele Familienunternehmen sehen, die an die Börse gehen“, glaubt Wilhelm von Haller, Mitglied des deutschen Management-Committee der Deutschen Bank. Freilich beweist das Beispiel Wacker auch: Der Weg auf das Börsenparkett kann steinig sein – besonders für Familienunternehmen.
Davon weiß Thomas Hoffmann, Mitgründer, Großaktionär und Vorstand von Artec Technologies, ein Lied zu singen. Im Juli 2006 ging er mit seinem Unternehmen, einem Spezialisten unter anderem für IPTV (Fernsehen über das Internet) an die Börse. Und dabei gab es nicht nur Momente der Freude.
„Unser Vorhaben war sehr anstrengend, manchmal zu anstrengend“, erinnert er sich. „Wir sind ja ein sehr kleines Unternehmen an der Börse. Es gab Situationen während der heißen Phase des IPOs, in denen wir bis an die Grenzen belastet wurden. Das, was da auf uns zukam, hatten wir so nicht vorhergesehen.“
In den Augen von Norbert Winkeljohann, Vorstand der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC), ist das eine typische Situation. „Wenn eine Familiengesellschaft an die Börse geht, beginnt eine neue Welt, eine, die immer wieder unterschätzt wird.“ Dann sind Unternehmer nicht mehr unumschränkte Herrscher: Sie müssen mit neuen Anfeindungen leben lernen, wie Winkeljohann sagt.
Etwa auf der Hauptversammlung. „Man blickt in eine schwarze Röhre, weiß häufig nicht, wer das eigene Publikum ist, muss aber trotzdem Performance zeigen“, kennt von Haller von der Deutschen Bank die Empfindungen vieler Unternehmer bei ihrem ersten Aktionärstreffen. Zudem sei es unerlässlich, die Anforderungen auch bei der internen Firmenkultur umzusetzen. Von Haller empfiehlt, die Mitarbeiter in die Gesamtthematik Börsengang von Beginn an einzubeziehen.
Wer sich aufs Parkett wagt, darf auch die Kosten nicht unterschätzen. Experten halten eine gewisse Mindestgröße für notwendig, denn die Firmen müssen neue Strukturen aufbauen und Kapazitäten bereithalten: Man braucht eine eigene Investor-Relations-Abteilung und muss ausführliche Geschäftsberichte erstellen.
Das bindet Kapazitäten, was Folgen haben kann. „Der Börsengang hat sehr viel Zeit und Kraft gekostet. Das hat sich auf das tägliche Geschäft ausgewirkt. Wir konnten im letzen Jahr nicht alle Chancen voll ausnutzen. Das machte sich auch im Ergebnis bemerkbar und dafür wurden wir an der Börse abgestraft“, beschreibt Artec-Chef Hoffmann den drohenden Teufelskreis.
Von Haller empfiehlt, einen Börsengang und die Alternativen genau abzuwägen. Schließlich gibt es jenseits eines IPOs heute viele Möglichkeiten, die Finanzmärkte zu nutzen, nicht zuletzt durch Beteiligung von Finanzinvestoren. Doch hat der Gang aufs Parkett spezielle Vorteile: „Der IPO hat uns eine gewisse Bekanntheit verschafft, gerade mit Blick auf unsere Zukunftstechnologie IPTV. Das ist für uns ein großer Vorteil“, beschreibt Hoffmann.
Ein weiterer ist, jederzeit den Kapitalmarkt anzapfen zu können, um weiteres Wachstum zu finanzieren. Das ist auch für Wacker Construction ein Hauptmotiv, und diesen Vorteil unterstreichen Familienfirmen, die bereits länger an der Börse sind. Wie etwa die Drägerwerk AG: Der Spezialist für Medizintechnik will sich nun in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien wandeln – mit dem Ziel, weiterhin Kapital über die Börse zu bekommen, zugleich aber die Kontrolle durch die Familie zu sichern.
Von Haller bescheinigt Familienunternehmen auf dem Parkett sogar einen gewissen Vorteil. „Wir sehen, dass langfristiges Denken an der Börse eine Renaissance erlebt. Familienunternehmen bringen diese nachhaltige Perspektive häufig mit und können sie in der Regel glaubhaft dokumentieren“, sagt er.
Allerdings gilt: An die Börse gehen und dann zurücklehnen, funktioniert nicht. „Die Kurspflege ist eine zentrale Anforderung“, schreibt Winkeljohann potenziellen Börsenkandidaten ins Stammbuch. Dazu gehört, kontinuierlich Markt- und Wachstumsmöglichkeiten aufzeigen. Winkeljohann: „Das ist ein anstrengender Job, der Zeit kostet, die dann für das eigentliche Kerngeschäft fehlt.“
Familieneinfluss
Drägerwerk wird zur KGaA: Das Lübecker Familienunternehmen Dräger ist seit 1979 börsennotiert – gehandelt werden aber nur stimmrechtslose Vorzugsaktien. Alle Stammaktien sind in Familienhand. Bislang war Drägerwerk eine AG, nun plant das Unternehmen die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) – eine Rechtsform, die einige börsennotierte Familienunternehmen bereits haben.
Warum der Wechsel? Durch die Umwandlung will Dräger zwei Ziele erreichen: „Wir wollen den Charakter eines Familienunternehmens erhalten und den internationalen Kapitalmarkt besser nutzen können“, sagt Drägerwerk-Finanzvorstand Hans-Oskar Sulzer. In der Rechtsform der KGaA seien Kapitalerhöhungen möglich, ohne dass das Unternehmen der Gefahr einer feindlichen Übernahme ausgesetzt werde. Die Umwandlung soll den Familieneinfluss sichern.
Was ist eine KGaA? Familienunternehmen haben üblicherweise die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG), börsennotierte Firmen sind überwiegend Aktiengesellschaften. Die KGaA verbindet beide Welten:
* Sie ist eine Kapitalgesellschaft, die nicht von einem Vorstand, sondern von einer Komplementärgesellschaft geführt wird.
* Die Komplementäre sind persönlich haftende Gesellschafter. Sie verfügen über weit reichenden Einfluss, über Gestaltungsfreiheit und haben ein Vetorecht gegenüber Beschlüssen der Hauptversammlung. Auch hat der Aufsichtsrat einer KGaA weit weniger Befugnisse als der einer AG.
* Aus diesem Grund gelten KGaAs als sicher vor Übernahmen.
* Persönlich haftende Gesellschafter können natürliche Personen sein oder andere Gesellschaften: Dann liegt etwa die Rechtsform einer GmbH & Co KGaA vor..
„Für Mittelständler geeignet“: Bekannte KGaAs sind Henkel, Merck, als GmbH & Co KGaA firmiert etwa Claas. Dräger-Finanzchef Sulzer hält die KGaA für eine „gut geeignete Gesellschaftsform für Mittelständler, die am Kapitalmarkt aktiver werden wollen.“
„Börsengang fördert Corporate Governance“
Handelsblatt: Herr Wacker, mit Wacker Construction geht bald ein weiteres Familienunternehmen an die Börse. Viele Firmen in Familienbesitz lehnen einen solchen Schritt ab – eine falsche Scheu?
Ulrich Wacker: Die durch eine Börsennotierung notwendige Transparenz und Publizität gefällt vielen Familienunternehmen nicht. Andererseits ist aber in zunehmendem Umfang heutzutage Klarheit und Transparenz nach innen gegenüber den Mitarbeitern notwendig oder sogar unabdingbar. Insofern ist eine übertriebene Geheimniskrämerei für die Herausforderungen der Zukunft meiner Meinung nach wenig zielführend.
Was waren die Motive für Wacker, an die Börse zu gehen, aber dennoch die Mehrheit der Anteile bei der Familie zu belassen?
Für Wacker ist der seit mehr als 15 Jahren ins Auge gefasste, geplante Börsengang ein logischer Schritt im Unternehmenszyklus. Wir können so einerseits die Voraussetzungen verbessern, unsere internationale Wachstumsstrategie fortzusetzen, und andererseits die Kultur und den Charakter als Familienunternehmen beibehalten. Die Beibehaltung der Mehrheit in der Familie soll die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit des Unternehmens gewährleisten.
Worin sehen Sie den Vorteil eines Börsengangs für Familienunternehmen allgemein?
Der Vorteil des Börsengangs für Familienunternehmen liegt primär in der Professionalisierung der Corporate-Governance-Strukturen, die das Vertrauen in Personen langsam in Systemvertrauen transportieren müssen. Eine börsennotierte AG ist auch geschützt vor den Zufällen und Schicksalsschlägen, die es auf Familienaktionärsseite immer wieder gibt. Der Zugang zu Eigen- und Fremdkapital ist für börsennotierte AGs ebenfalls erleichtert.
Ist für ein kleineres Unternehmen der Aufwand nicht viel zu groß, den eine Börsennotierung mit sich bringt?
Der mit einer Notierung verbundene Aufwand ist selbstverständlich erheblich, vor allem die erstmalige Etablierung dieser Strukturen und Systeme. Die Anpassung an die notwendigen Vorgaben und Systeme hat aber auch Vorteile: die neu gelegten Strukturen verbessern nicht selten die Abläufe im Unternehmen in qualitativer oder zeitlicher Hinsicht.
Azul Real
24.04.2007, 12:51
LAS INMOBILIARIAS SE DESPLOMAN AL TEMERSE ESTALLIDO DE BURBUJA
MADRID 24 abril (Thomson Financial) -
Las principales inmobiliarias españolas están sufriendo fuertes pérdidas esta mañana en bolsa y arrastran al Ibex-35 casi un 3% por la posibilidad de que llegue a estallar la temida burbuja inmobiliaria, según agentes.
Pero las pérdidas no sólo se concentran el sector inmobiliario, sino que se han contagiado a otros ligados al mismo como el de construcción y el de banca, altamente expuesto al segmento hipotecario.
[B]
El detonante de estas ca
Azul Real
24.04.2007, 13:04
AKTIEN IM FOKUS: Spanische Immobilienwerte fallen; Druck auf deutsche Bauwerte
Die Titel spanischer Immobilien- und Bauwerte sind am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Acciona <ANA.SCM> <AJ3.BER> (Nachrichten) verloren gegen 12.15 Uhr 3,86 Prozent auf 165,85 Euro, Fadesa <FAD.SCM> rutschten um 10,83 Prozent auf 27,42 Euro ab und Sacyr-Vallehermoso <SYV.SCM> fielen um 8,37 Prozent auf 40,70 Euro. Der spanische Leitindex IBEX-35-Index <IB.SIX> gab um 2,11 Prozent auf 14.664,00 Zähler nach. Händler verwiesen auf die Schwierigkeiten des Immobilienunternehmens Astroc Mediterraneo <AST.SCM> als Auslöser.
"Bereits vor einigen Tagen gab es Spekulationen zu Bilanzierungsfehlern. Das hat die Aktie deutlich unter Druck gesetzt und nun rutscht sie weiter ab", sagte ein Händler. Zuletzt büßten die Titel 6,41 Prozent auf 16,49 Euro ein. Seit Mittwoch vergangener Woche rutschten die Titel um rund 63 Prozent ab. "Die ganze Branche wird in Spanien nach unten gezogen - gerade Hedge-Fonds verabschieden sich nun aus dem Papier", so der Börsianer. Für Spanien sei der Bausektor einer der wenigen attraktiven Wirtschaftszweige, daher seien die Auswirkungen dementsprechend hoch. Experten befürchten zudem seit einiger zeit , dass der starke Bauboom in Spanien eine Preisblase erzeugt.
Zudem verwiesen Marktteilnehmern auf einen Analystenkommentar, demzufolge eine neue Gesetzgebung in der spanischen Region Valencia die Förderung der Bauentwicklung deutlich restriktiver gestalten soll. Da Astroc stark auf Valencia ausgerichtet sei, werde das Unternehmen dadurch besonders betroffen. Der gesamte Sektor sei zudem durch Aussagen von EIFFAGE-Chef Jean-François Roverato unter Druck geraten.
Der Aufsichtsrat hatte am Vorabend einstimmig das Übernahmeangebot des spanischen Konkurrenten Sacyr Vallehermoso abgelehnt. Die Beteiligungen von Sacyr Vallehermoso auf dem spanischen Immobilienmarkt seien sehr riskant und die Bewertung könne bald gesenkt werden, so ein Teil der Argumentation.
Es könne gut sein, dass diese Panik auf die deutschen Immobilien- und Bauwerte übergreife und daher beispielsweise HOCHTIEF <HOT.ETR> sehr schwach sind, hieß es am Markt weiter. "Zusätzlich ist einer der neuen Großaktionäre von HOCHTIEF - Actividades de Construcciones y Servicios (ACS) <ACS.SCM> <OCI.FSE> - aus Spanien". Die Titel fielen zuletzt um 4,61 Prozent auf 77,40 Euro./dr/sc
AXC0134 2007-04-24/12:21
Ich fand es gut... hehehe... :king:
danke TTN :king:
Hochtief under pressure on Spanish homebuilder`s crash...see MAS5O Index[/QUOTE]
Azul Real
24.04.2007, 13:05
LAS INMOBILIARIAS SE DESPLOMAN AL TEMERSE ESTALLIDO DE BURBUJA
MADRID 24 abril (Thomson Financial) -
Las principales inmobiliarias españolas están sufriendo fuertes pérdidas esta mañana en bolsa y arrastran al Ibex-35 casi un 3% por la posibilidad de que llegue a estallar la temida burbuja inmobiliaria, según agentes.
Pero las pérdidas no sólo se concentran el sector inmobiliario, sino que se han contagiado a otros ligados al mismo como el de construcción y el de banca, altamente expuesto al segmento hipotecario.
[B]
El detonante de estas ca
Azul Real
24.04.2007, 13:06
LAS INMOBILIARIAS SE DESPLOMAN AL TEMERSE ESTALLIDO DE BURBUJA
MADRID 24 abril (Thomson Financial) -
Las principales inmobiliarias españolas están sufriendo fuertes pérdidas esta mañana en bolsa y arrastran al Ibex-35 casi un 3% por la posibilidad de que llegue a estallar la temida burbuja inmobiliaria, según agentes.
Pero las pérdidas no sólo se concentran el sector inmobiliario, sino que se han contagiado a otros ligados al mismo como el de construcción y el de banca, altamente expuesto al segmento hipotecario.
[B]
El detonante de estas ca
Azul Real
24.04.2007, 13:06
LAS INMOBILIARIAS SE DESPLOMAN AL TEMERSE ESTALLIDO DE BURBUJA
MADRID 24 abril (Thomson Financial) -
Las principales inmobiliarias españolas están sufriendo fuertes pérdidas esta mañana en bolsa y arrastran al Ibex-35 casi un 3% por la posibilidad de que llegue a estallar la temida burbuja inmobiliaria, según agentes.
Pero las pérdidas no sólo se concentran el sector inmobiliario, sino que se han contagiado a otros ligados al mismo como el de construcción y el de banca, altamente expuesto al segmento hipotecario.
El detonante de estas ca
Azul Real
24.04.2007, 14:44
34,70 + 2,09% TH 35,01
So langsam kommt Beachtung und Bewegung in das kleine Schätzchen ... 8-)
SK Freitag 34,30 EUR +2,30 % [+0,77]
Der Chart sieht schwer nach Ausbruch aus. Altes Hoch bei rund 35,70. Mal sehen, ob es glückt.
Die wiwo-Redaktion liest wohl den Aktionär ... :lol:
Wiwo 16/2007
http://img242.imageshack.us/img242/9313/indexva1.png
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Der mit dem Wolf tanzt
Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 14/2007.
Durch die Übernahme der Wolf GmbH hat sich Centrotec im Bereich Gebäude-Energiesparsysteme einen Spitzenplatz reserviert - das dürfte die Aktie beflügeln.
Wer sein Betriebsgebäude oder Eigenheim möglichst umweltbewusst bauen oder modernisieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder andere Energiesparlösungen leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die eigene Geldbörse, sondern auch für Centrosolar. Dabei gibt es fast keinen Bereich, den die Firma nicht abdeckt. Durch die jüngste Übernahme der Wolf GmbH konnte das Portfolio etwa im Bereich der Solarthermie noch erheblich ausgeweitet werden. „Am europäischen Kapitalmarkt gibt es kein anderes Unternehmen in diesem Bereich, dass so breit aufgestellt ist“, so Vorstandsvorsitzender Gert-Jan Huisman gegenüber dem AKTIONÄR.
Magenverstimmung
Im Geschäftsjahr 2006 musste die Akquisition erst einmal verdaut werden – der Kaufpreis im hohen zweistelligen Millionenbereich sowie damit verbundene Einmalaufwendungen drückten das Ergebnis vor Steuern um etwa ein Drittel auf 12,5 Millionen Euro. Magenschmerzen verursachte auch die Solarsparte Centrosolar, die ihre Ziele verfehlte. Künftig wird die Finanzbeteiligung jedoch „at equity“ geführt und übt somit weniger Einfluss auf die Mutter aus.
Genesung in Sicht
Im laufenden Geschäftsjahr 2007 soll die Neuformierung erste Früchte tragen. Centrotec rechnet ohne die Solartochter mit gleichbleibenden Erlösen, möchte das EBIT aber gleichzeitig auf etwa 30 Millionen Euro mehr als verdoppeln, wobei Synergieeffekte eine wichtige Rolle spielen werden. Diese kommen bei der Sparte Medizintechnik, die unter anderem Spezialkunststoffe herstellt, allerdings nicht zum Tragen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen wir die Sparte verkaufen oder durch eine Akquisition fit für einen Börsengang machen“, so Huisman.
Fit für die Zukunft
Durch die breite Aufstellung sollte Centrotec stark vom anhaltenden Umweltboom profitieren. Somit dürften die anvisierten Ziele nach der vollständigen Integration von Wolf kein Problem darstellen. Attraktiv erscheint in diesem Zusammenhang auch das 2008er-KGV von 13. „Energiesparfüchse“ holen sich die Aktien mit dem Wolf ins Depot.
Kursziel bei Centrotec: 45,00 Euro. Stopp: 25,20 Euro.
Centrotec mit Kaufsignal
TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV
Centrotec schickt sich wieder an.
immer noch unentdeckt und mE unterbewertet
TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%
Centrotec
akt. 32,79 + 3,44%
Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)
12.01.07 / 07:40
DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG
CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen
12.01.2007
---------------------------------------------------------------------------
Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.
Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.
Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.
Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.
In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.
Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103
--------------------------------------------
09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member
Registriert seit: 20.01.2006
Beiträge: 6.373
Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50
TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%
Ziel 31-32,00
Stop 25,00
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
Azul Real
24.04.2007, 14:48
Greta ziemlich übel
ATH nach IPO noch 10,60
TT 7,30 akt. 7,80 -9,83%
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge. Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung. Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:
Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...
Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)
Freiverkehr :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro
Quelle:
http://www.greta-ag.net/
....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.
....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.
......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.
Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.
IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:
http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png
Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..
Aus W.O. zu Greta Immobilien
+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ
+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA
"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)
Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]
Azul Real
24.04.2007, 18:12
Was geht denn bei der STO AG für eine kranke Nummer ab ??
sonst kaum Umsatz und jetzt den Monatsumsatz an einem Tag hingelegt 93 k Stücke sowie SK 60,00 +23,46% auf TH, 10 Jahreshoch und ATH :roll:
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=14517&market_id=1&spid=ws&tr=3m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1177459200&1177430496
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=14517&market_id=1&spid=ws&tr=10y&ct=jc&grid=on&gb=1M&log=0&redvol=0&ind1=mom&ind2=macd&gd1=38&gd2=100&size=tool&till=1177459200&1177430392
DGAP-Adhoc: Sto AG: Unveränderte Dividende plus Bonus von 0,84 EUR
Sto AG / Dividende
24.04.2007
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP
- ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Sto AG: Unveränderte Dividende plus Bonus von 0,84 EUR
Vorstand und Aufsichtsrat der Sto AG, Stühlingen, haben heute beschlossen,
der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Juni 2007 vorzuschlagen,
zusätzlich zur unveränderten Dividende von 0,31 EUR je Vorzugs- bzw. 0,25
EUR je Stammaktie einen Bonus von jeweils 0,84 EUR auszuschütten.
Diese
höhere Ausschüttung wird ermöglicht durch die gegenüber 2005 deutlich
verbesserte Ertragslage: Das Konzernergebnis der betrieblichen Tätigkeit
(EBIT) stieg 2006 von 32,7 Mio. EUR auf 72,4 Mio. EUR. Der
Konzernjahresüberschuss legte aufgrund eines einmaligen Steuereffektes noch
stärker zu, und zwar von 16,5 Mio. EUR auf 50,4 Mio. EUR.
Der
Jahresüberschuss der Muttergesellschaft Sto AG lag bei 37,6 Mio. EUR,
nachdem im Vorjahr aufgrund eines außerordentlichen Aufwandes ein
Fehlbetrag von 21,8 Mio. EUR ausgewiesen wurde.
Basis für die gute Ertragsentwicklung war die Steigerung des
Konzernumsatzes um 15,4 % auf 854,8 (Vj. 740,6) Mio. EUR, wobei
insbesondere die besser als erwartete Baukonjunktur in Deutschland und der
sehr milde Winter für Nachfrageimpulse sorgten.
Ansprechpartner Sto AG: Hans-Dieter Schumacher, CFO, T: 07744-57-1241
DGAP 24.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Sto AG
Ehrenbachstraße 1
79780 Stühlingen Deutschland
Azul Real
24.04.2007, 18:33
unheimlich :roll:
squezze auf 251 akt. 250 + 8,74%
Neues Mehrjahreshoch 230,80 +2,12%
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten
Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge
(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.
Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.
Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.
Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.
Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.
Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.
Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.
Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)
Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
24.04.2007, 21:29
Hypothekenanleihen
Abkühlung am spanischen Immobilienmarkt bringt Finanzmärkte in Turbulenzen
Spaniens Baubranche kühlt sich ab
24. April 2007
Der Dienstag ist mal wieder kein guter Tag an den Börsen. Ausgangspunkt für die Kursverluste im Dax von rund 0,8 Prozent ist die spanische Börse, an der der Leitindex Ibex aufgrund der Sorgen vor einer Immobilienkrise zeitweise drei Prozent verliert.
Ausgangspunkt sind die drastischen Kursverluste beim Projektentwickler Astroc Mediterraneo, der im Mai 2006 zu 6,40 Euro an die Börse kam und im Februar bei 72,60 Euro sein Allzeithoch erreichte und Großaktionär Enrique Banuelos zum Millionär machte.
Immobilienaktien auf Talfahrt
Mitte der vergangenen Woche stürzte die Aktie zum ersten mal ab, nachdem Gerüchte aufkamen, wichtige Anteilseigner wollten sich von ihren Beteiligungen trennen. Der Kurssturz der vergangenen vier Tage beläuft sich damit bereits auf 61 Prozent. Astroc dementiert die Gerüchte. Der reichste Mann Spaniens, Amancio Ortega, habe nicht verkauft und auch keine derartigen Absichten. Man habe die volle Unterstützung der Anteilseigner.
Nicht nur Astroc tendieren schwach. Auch andere Immobilienaktien stehen unter Druck. Inmocaral und Montebalito fielen bis zu 18, Renta Corporacion Real Estate bis zu 15 Prozent. Bauwerte wie Acciona zeigen sich ebenso schwach, in Deutschland geraten unter anderem Hochtief in den Sog. Hochtief seien mit dem Einstieg von ACS besonders betroffen, heißt es.
Am Markt wird derzeit die Ansicht kolportiert, der spanische Immobilienmarkt sei mindestens so überhitzt wie der amerikanische Markt. Auch die Finanzierung sei oft ähnlich wenig solide. Wasser auf die Mühlen ist dabei auch die Tatsache, dass das Wachstum der Immobilienpreise auf Jahressicht zum 31. März auf nunmehr 7,2 Prozent deutlich nachgelassen hat. Dies ist die niedrigste Steigerungsrate seit 1998. Im vergangenen Jahr stiegen die Preise noch um 10,6 Prozent, nach 13,9 Prozent im Jahr 2005 und 17,4 Prozent im Jahr davor.
Starke Bedeutung für die Volkswirtschaft
Dass der spanische Immobilienmarkt überhitzt ist, wird auch nicht bestritten. Die Frage ist nur, welche Ausmaße die Krise annimmt. Die beeindruckende Entwicklung der spanischen Wirtschaft ist zu einem großen Teil dem Bauboom geschuldet. Seit mehr als zehn Jahren wächst das Bruttoinlandsprodukt auf der iberischen Halbinsel deutlich schneller als im Durchschnitt der Eurozone. Betrug der Anteil der Bauinvestitionen 1996 noch 12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so waren es 2006 bereits 16 Prozent.
Der Wohnungsbau machte dabei im vergangenen Jahr 9,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus - rund 50 Prozent mehr als etwa in den Vereinigten Staaten. Javier Pérez de Azpillaga, Volkswirt bei Goldman Sachs, rechnet im Falle einer Normalisierung des Bausektors bis 2009 mit dem Abbau jedes achten Arbeitsplatzes in der Branche.
Dabei dürften einzelne Segmente unterschiedlich stark betroffen sein. Im Ferienwohnungsmarkt wird nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen illegalen Bauten und den mittlerweile heftigen Protesten dagegen mit deutlichen Einbrüchen gerechnet. Auch Gewerbeimmobilien dürften sich deutlich abkühlen, dagegen sehen Experten den Wohnungsbau als vergleichsweise stabil an (vgl. auch Spaniens Immobilienmarkt: RMBS-Inhaber müssen sich kaum Sorgen machen).
Wohnungsbau vergleichsweise stabil
Sie machen dafür zum einen demographische Faktoren verantwortlich, zum anderen auch die für spanische Verhältnisse noch immer „gefühlt“ niedrigen Realzinsen, die deutlich unter den 15 Prozent liegen, die einst auf dem Markt bezahlt wurden. Es gebe zudem keine „Subprimes“. Kreditkonstruktionen mit anfänglicher Tilgungsaussetzung oder Niedrigstzinsen seien weithin unbekannt.
Spanische Bau- und Immobilienwerte sind derzeit also wenig attraktiv. Indes machen sich Analysten nur wenig Sorgen hinsichtlich des Kapitalmarktes. Spanien dürfte 2006 der größte Emittent von Pfandbriefen gewesen sein und auch bei den strukturierten Krediten hat das Land seinen Vorsprung als zweitgrößter Emittent hinter Großbritannien deutlich ausgebaut, wobei wie schon im Vorjahr mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens von 60 Milliarden Euro auf verbriefte Hypothekenkredite entfiel, sogenannte Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS).
Für Hypothekenanleihen derzeit keine dramatischen Auswirkungen absehbar
Die Ratings der überwiegenden Mehrheit der spanischen Banken befinden sich im A- oder AA-Bereich, wenngleich das Rating der finanziellen Stärke von Moody's häufig nur im C-Bereich liegt, was aber immer noch eine angemessene Ausstattung impliziert. Die finanziellen Fundamentaldaten seien in einer stabilen und zuverlässigen Umgebung akzeptabel oder in einer weniger positiven gut.
Das bedeutet indes, dass sich das Rating von Emittenten mit der Note „C“ für die finanzielle Stärke unter Umständen verschlechtern könnte. Noch mehr natürlich, wenn Immobiliengesellschaften in Schwierigkeiten geraten sollte. Das ist derzeit aber noch nicht der Fall.
Auch bei strukturierten Transaktionen sind die Ausfallraten immer noch extrem niedrig, so dass ein Anstieg einer Normalisierung gleich käme. Die Bonitätsnoten der Portfolios, so Analysten basierten zudem auf Stressszenarien, und müssten auch einer Verschlechterung der Marktbedingungen standhalten.
http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~EAD097C273F0344A9805DFD0D4CB6E341~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Azul Real
24.04.2007, 21:37
RMBS
Der spanische Immobilienmarkt verliert an Schwung
13. April 2007
Die kräftige Aufwärtsentwicklung am spanischen Immobilienmarkt geht offenbar dem Ende zu.
Nachdem die Preise in den vergangenen Jahren stürmisch nach oben gingen, mehren sich nun die Anzeichen, dass sich die Preisentwicklung beruhigt. In den vergangenen sieben Jahren haben sich die Preise verdoppelt. Doch schon 2004 hat der Preisaufschwung offenbar den Zenit überschritten. Im vergangenen Jahr stiegen die Preise nur noch um 10,6 Prozent. Davor betrug das jährliche Plus jeweils 13,9 und 17,4 Prozent. Mittlerweile liegt der Anstieg im einstelligen Bereich.
Noch härter von der Trendumkehr ist der Markt für Ferienwohnungen betroffen.
Einen Preisrückgang von 10 Prozent für dieses Segment erwartet RR de Acuna, das größte auf den Immobiliensektor spezialisierte Beratungsunternehmen des Landes, in diesem Jahr. 2006 sanken die Immobilieninvestitionen der Ausländer, die mittlerweile vier Millionen Wohnungen in Spanien besitzen, um 11 Prozent.
Der Boom hat handfeste Gründe
Ursache für diese Entwicklung ist nicht allein eine drehende Konjunktur. Mit dazu beigetragen haben die vielen Skandale um nicht genehmigungsfähige Bauten besonders in Ferienregionen. Im Frühjahr 2006 etwa wanderten in Marbella die Bürgermeisterin und mit ihr die meisten Stadträte ins Gefängnis, weil sie sich durch den illegalen Bau von mindestens 30 000 Wohnungen bereichert hatten. „In Spanien sind die unethischen Praktiken inzwischen die Norm“, urteilte der UN-Sonderbeauftragte Miloon Kothari.
Nun versuchen die auf diesem Markt aktiven Experten die Anleger zu beruhigen. Trotz der belastenden Faktoren, heißt es in der Branche, sei nicht mit einem Zusammenbruch des Marktes zu rechnen. Dazu habe der Boom zu handfeste Gründe. Nicht nur das wirtschaftliche Wachstum, auch demographische Faktoren haben die Nachfrage nach Wohnraum steigen lassen. Eine wichtige Rolle spielt der Zustrom von Einwanderern, der zu einer kontinuierlichen Nachfrage nach Wohnimmobilien beiträgt, meint Thorsten Lange, Analyst für verbriefte Hypothekendarlehen bei der DZ Bank.
Rückgang der Immobilienpreise nur „im Extremfall“
Vor allem hätten monetäre Faktoren die Entwicklung begünstigt: „Vor zehn Jahren hatten die Spanier noch Zinsen von 15 Prozent zu bezahlen. Heute sind es 5 Prozent - das ist für die Bevölkerung gefühlt immer noch sehr günstig“, sagt Lange. Dennoch seien Wohnungen spürbar teurer geworden. Die DZ Bank rechnet damit, dass sich der Preisanstieg verlangsamt. Eine gute Nachricht hat Lange dennoch für deutsche Anleger, die in spanischen Immobilien engagiert sind: Dass die Preise bald sinken, glaubt er nicht.
Auch Stefan Subroweit, Analyst der Deka-Bank, will deutsche Anleger beruhigen: Mit einem Rückgang der Immobilienpreise rechnet er nur „im Extremfall“. Die Preisanstiege seien durch den Rückgang der Realzinsen fundamental abgedeckt. Dennoch rät er zu größerer Vorsicht. So befinde sich die Europäische Zentralbank immer noch in einem Zinserhöhungszyklus.
Außerdem könnte sich die spanische Wirtschaft „insgesamt in einer Phase der Überhitzung“ befinden. Und ein Rückgang der Bauinvestitionen träfe die spanische Volkswirtschaft stärker als beispielsweise die deutsche.
Spanischer Pfandbriefmarkt hängt den deutschen ab
Nicht nur für Urlauber und Rentner sind spanische Immobilien aus deutscher Sicht interessant. Auch für Kapitalanleger hält der Markt Anlagemöglichkeiten bereit. Bis vor zehn Jahren waren Pfandbriefe eine rein deutsche Angelegenheit. Im vergangenen Jahr war Spanien wahrscheinlich der größte Emittent dieser Schuldtitel, die mit Immobilien besichert werden. Auch bei strukturierten Krediten hat Spanien seinen Vorsprung als zweitgrößter Emittent hinter Großbritannien ausgebaut. Dabei entfiel mehr als die Hälfte des gesamten Volumens von 60 Milliarden Euro auf verbriefte Hypothekenkredite, sogenannte Residential Mortgage Backed Securities (RMBS).
Vor allem auf dem Markt für Gewerbeimmobilien sehe er die Gefahr einer Überhitzung, warnt Subroweit die Anleger. Dort seien die Renditen schon so niedrig, dass die Mieten stark steigen müssten, damit die Erträge nicht in einigen Jahren negativ werden. In Barcelona rechnet die Deka-Bank schon im kommenden Jahr mit stagnierenden Mieten. In Madrid werde dies wohl erst von 2009 an der Fall sein.
In Spanien keine Probleme am Kreditmarkt
Eine Schuldenkrise wie in den Vereinigten Staaten scheint sich auf dem spanischen Immobilienmarkt nicht abzuzeichnen. In den Vereinigten Staaten handle es sich auch nicht um ein Problem des Immobilienmarktes, sondern um Schwierigkeiten am Kreditmarkt, sagt Lange. Dies sei in Spanien nicht der Fall. Zwar seien die Beleihungsgrenzen in den vergangenen Jahren kräftig auf 90 Prozent und mehr gestiegen. Aber auf Grund der hohen Preissteigerungen sei dies auch möglich gewesen. Allerdings kann ein möglicher Anstieg des Zinsniveaus unter Umständen auch die spanischen Immobilienkäufer treffen. Denn Hypothekenkredite sind in Spanien variabel verzinslich.
Zwar würden die Verluste aus Immobilienportfolios mit einer Abkühlung des Marktes steigen, doch sei das Ausgangsniveau mit einem Anteil notleidender Darlehen bei RMBS-Transaktionen von 0,2 Prozent extrem niedrig. In Deutschland liege dieser Wert bei ein bis 1,5 Prozent. Daran gemessen bedeute ein Anstieg in Spanien eine Normalisierung.
Die größte Tranche einer RMBS-Transaktion sei mit der besten Bonitätsnote „AAA“ bewertet. Diese Einschätzung basiere auf Stressszenarien, so dass die Portfolios auch einer Verschlechterung der Marktbedingungen standhalten müssten. Bevor es zu Ausfällen auch nur bei der risikoreichsten Tranche komme, müssten ohnehin erst der Zinsüberschuss und das Reservekonto der Transaktion aufgezehrt sein. Insofern müssen sich Kapitalanleger bisher vergleichsweise wenig Sorgen um ihre Geldanlagen in Spanien machen.
Azul Real
24.04.2007, 21:57
Kursrutsch spanischer Immobilienwerte löst Börsen-Panik..
Bau- und Immobilienwerte erleiden zum Teil zweistellige Kurseinbrüche. In der Folge verliert auch der spanische Leitindex Ibex deutlich an Boden. Es drängen sich Parallelen zur Internet-Hausse Ende der 90-er Jahre auf.
Schwarzer Dienstag in der spanischen Hauptstadt. Ein drastischer Kurseinbruch bei Immobilienwerten sorgte gestern für eine kräftige Kurskorrektur an der Madrider Börse. Bis zum Mittag hatte der Leitindex Ibex 35 bereits drei Prozent an Wert verloren, Bau- und Immobilienwerten erlitten zum Teil zweistellige Kurseinbrüche.
Losgetreten hatte die Panik die valencianische Immobilien- und Grundstücksfirma Astroc, die binnen einer Woche 55 Prozent an Wert verlor. Seit dem Höchststand Ende Februar ist ihre Marktkapitalisierung von neun auf 1,7 Mrd. Euro zusammengeschmolzen. Im Soge von Astroc brachen nun auch größere Immobilienkonzerne wie Immocaral, Fadesa, Colonial und sogar Schwergewichte wie etwa der Baukonzern Sacyr Vallehermoso ein.
"Das war schon lange fällig", so Siegfried Milbradt vom spanischen Broker Venture & Finance. Bei den Immobilienwerten wie etwa Astroc handele es sich um heiße Luft, um nichts weiter als "Luftballons", die aus dem Nichts hochgeschossen seien. Das valencianische Unternehmen ist ein gutes Beispiel für den regelrechten Goldrausch bei Immobilienwerten in der letzten Zeit. Die Firma, die nur 100 Angestellte zählt, wurde vor elf Monaten an die Börse gebracht, und katapultierte sich nach anfänglichem Kursfeuerwerk sogar in die Top 20 der Madrider Börsenwerte.
Niemand störte sich zunächst daran, dass die Hälfte des Astroc-Gewinns im letzten Jahr aus Verkäufen an den Firmenchef Enrique Bañuelos stammt. Bañuelos ist der Prototyp des Unternehmers, der dank des Immobilienbooms in Spanien ein immenses Vermögen anhäufen konnte. Mit dem Börsengang im Mai 2006 wurde er zum Milliardär und leistete sich eine der teuersten Penthousewohnungen in seinem derzeitigen Zweitwohnsitz New York.
Um die Gunst der Anleger brauchten die spanischen Immobilienwerte lange nicht fürchten. Im Gegenteil: Sie wurden mit Geld förmlich überschüttet. "Der Aufschlag bei Immobilienwerten war immens", kommentierte ein Aktienanalyst beim spanischen Broker Gaesco. So lag der Aktienwert stets deutlich über dem Nettovermögenswert, der als Bemessungsgrundlage für solche Titel dient.
Alles ging gut, bis in der letzten Woche ein Bericht von Wirtschaftsprüfern über mögliche einschneidende Änderungen bei den Astroc-Bebauungsplänen in der Region Valencia für einen ersten gewaltigen Kursrutsch sorgte.
Trotz der Beschwichtigungsversuche des Astroc-Chefs setzte sich der Kursverfall auch diese Woche fort. "Die jetzigen Panikverkäufe sind freilich auch vor dem Hintergrund eines möglichen Platzens der Immobilienblase in Spanien zu sehen", so ein Analyst bei Capital Bolsa. Die jüngsten Zahlen aus dem Wohnungsministerium belegen, dass das Geschäft mit Immobilien im ersten Quartal deutlich an Schwung verloren hat.
Prompt griff gestern die gefährliche Verkaufswelle auch auf die Kredit8institute, bei denen die Immobilien- und Baukonzerne mit Milliardenbeträgen in der Kreide stehen, über. So verloren mittelständische Banken wie etwa Bankinter oder auch die grundsolide Banco Popular gestern in der Spitze bis zu vier Prozent.
Auch die Grossbanken Santander und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) mussten Federn lassen, denn ein Einbruch auf dem Immobiliensektor würde sich schmerzhaft auf das Hypothekengeschäft auswirken. Der Immobilienboom in Spanien hat mittlerweile Gemeinsamkeiten mit der Internethausse Ende der 90er-Jahre. Unvergessen ist der sagenhafte Absturz des einstigen spanischen Anlegerlieblings und Internetproviders Terra Lycos, der mittlerweile ganz vom Kurszettel verschwunden ist.
http://www.welt.de/finanzen/article831923/Kursrutsch_spanischer_Immobilienwerte_loest_Boerse n-Panik.html
Azul Real
25.04.2007, 08:12
Aufschwung Umsätze steigen im Januar und Februar um zwölf Prozent
Auftragsflut für Hamburger Baufirmen
Mehr Investitionen in Wohnungen, Hallen und Bürogebäude. Mittelstand dürfte von städtischem Programm profitieren. Jobs im Angebot.
Von Rolf Zamponi
Auf dem Bau soll nun auch der Aufschwung spürbar werden. Die Branche hat allerdings mehr als zehn Krisenjahre hinter sich.
Hamburg -
Der bundesweite Aufwärtstrend im Bau ist jetzt auch in Hamburg angekommen.
Allein im Januar und Februar kamen 47,7 Prozent mehr Aufträge herein als im Vorjahr und auch die Umsätze legten um 12,1 Prozent zu. "Das macht Hoffnung", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bau-Innung Hamburg, Michael Seitz, gestern dem Abendblatt. Die Zukunft sieht er "verhalten positiv".
Hintergrund für Seitz' Zurückhaltung ist, dass die Branche zuvor über Jahre hinweg nicht aus der Krise gekommen ist. "Das Vertrauen in die seit zwei Quartalen anziehende Konjunktur ist noch nicht vorhanden", sagt der Hauptgeschäftsführer. Beleg dafür: Die hohen Zuwächse bei den Auftragseingängen sind auch eine Folge der 2006 um 7,7 Prozent auf knapp 835 Millionen Euro zurückgegangenen Auftragswerte. Auch die Zahl der Beschäftigten hat sich zum Jahresanfang hin kaum verändert. Sie liegt für Hamburg bei derzeit 8348 und stagniert damit weiterhin.
Immerhin: Seitz glaubt bei weiter guter Konjunktur auch an einen Aufschwung im Bau. Und bundesweit ist die Zahl der Beschäftigten gegenüber Februar 2006 bereits um 6,6 Prozent oder 42 000 Mitarbeiter gestiegen.
Auch die Umsätze legten im Monatsvergleich um 23 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu, hat das Statistische Bundesamt ermittelt.
Optimistisch ist auch Stefan Wulff, Geschäftsführer des größten inhabergeführten mittelständischen Hamburger Bauunternehmens Otto Wulff. "Die Stimmung hat sich nach der Fußball-Weltmeisterschaft gewandelt. Es wird wieder mehr in Hallen, Bürogebäude und im Wohnungsbau investiert", sagt er. Dazu gebe es deutlich mehr Ausschreibungen für Projekte. "Wir mussten einige sogar absagen. Das war im vergangenen Jahr nicht so."
Gerade der Mittelstand in der Hansestadt dürfte von der Wohnungsbauoffensive der Finanzbehörde profitieren, die diese im vergangenen August gestartet hatte. Dabei ist vorgesehen, je 1000 Wohnungen auf privaten sowie auf städtischen Flächen zu errichten. Die 1000 Grundstücke aus dem Besitz der Stadt wurden dabei mit Abschlägen zwischen zehn und 25 Prozent auf den Bodenpreis verkauft. "Damit wird der Wohnungsbau in der Stadt angekurbelt", sagt Kerstin Feddersen, die Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung. Bedingung für die neuen Geschosswohnungen, Reihen- und Doppelhäuser war ein rascher Baubeginn 2006 und 2007.
Gerade im Hochbau dürfte sich nun auch die Ertragslage verbessern, glaubt Wulff. "Die zweistelligen Preissteigerungen für Stahl, Glas, Bauholz, Zement oder auch Spanplatten lassen sich jetzt bei den Angeboten durchsetzen", bilanziert der Geschäftsführer. Das dürfte auch den Umsatz des Unternehmens, der zuletzt bei 100 Millionen Euro lag, beflügeln.
Die Hamburger wollen nun zudem ihre Belegschaft ausbauen. Das gilt sowohl im gewerblichen Bereich für Maurer und Stahlbetonbauer als auch für Ingenieure und Poliere. "Geplant ist, die Belegschaft von 300 Beschäftigten um etwa zehn Prozent auszuweiten", sagt Wulff. "Wir sind heute froh, qualifizierte eigene Leute zu haben. Denn auch die Subunternehmen aus dem Ausland werden teurer und sind wenig flexibel. Da sind unsere Leute konkurrenzfähig."
Inwieweit sich der Aufwärtstrend im Bau auch weiter bei den Arbeitskräften verfestigt, dürfte vor allem von den Auswirkungen der Lohn- und Gehaltserhöhungen für 2007 abhängen. "Die Hälfte der Kosten der Branche fallen für Löhne an", so Innungs-Hauptgeschäftsführer Seitz.
Ausgehandelt sind derzeit ein Zuschlag von 3,1 Prozent sowie eine betrieblich zu vereinbarende Anhebung um weitere 0,4 Prozent. Dies muss Anfang Mai noch von beiden Tarifpartnern gebilligt werden.
erschienen am 24. April 2007
Azul Real
25.04.2007, 09:48
ausgebrochen 36,51 +4,31% JH und ATH
34,70 + 2,09% TH 35,01
So langsam kommt Beachtung und Bewegung in das kleine Schätzchen ... 8-)
SK Freitag 34,30 EUR +2,30 % [+0,77]
Der Chart sieht schwer nach Ausbruch aus. Altes Hoch bei rund 35,70. Mal sehen, ob es glückt.
Die wiwo-Redaktion liest wohl den Aktionär ... :lol:
Wiwo 16/2007
http://img242.imageshack.us/img242/9313/indexva1.png
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Der mit dem Wolf tanzt
Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 14/2007.
Durch die Übernahme der Wolf GmbH hat sich Centrotec im Bereich Gebäude-Energiesparsysteme einen Spitzenplatz reserviert - das dürfte die Aktie beflügeln.
Wer sein Betriebsgebäude oder Eigenheim möglichst umweltbewusst bauen oder modernisieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder andere Energiesparlösungen leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die eigene Geldbörse, sondern auch für Centrosolar. Dabei gibt es fast keinen Bereich, den die Firma nicht abdeckt. Durch die jüngste Übernahme der Wolf GmbH konnte das Portfolio etwa im Bereich der Solarthermie noch erheblich ausgeweitet werden. „Am europäischen Kapitalmarkt gibt es kein anderes Unternehmen in diesem Bereich, dass so breit aufgestellt ist“, so Vorstandsvorsitzender Gert-Jan Huisman gegenüber dem AKTIONÄR.
Magenverstimmung
Im Geschäftsjahr 2006 musste die Akquisition erst einmal verdaut werden – der Kaufpreis im hohen zweistelligen Millionenbereich sowie damit verbundene Einmalaufwendungen drückten das Ergebnis vor Steuern um etwa ein Drittel auf 12,5 Millionen Euro. Magenschmerzen verursachte auch die Solarsparte Centrosolar, die ihre Ziele verfehlte. Künftig wird die Finanzbeteiligung jedoch „at equity“ geführt und übt somit weniger Einfluss auf die Mutter aus.
Genesung in Sicht
Im laufenden Geschäftsjahr 2007 soll die Neuformierung erste Früchte tragen. Centrotec rechnet ohne die Solartochter mit gleichbleibenden Erlösen, möchte das EBIT aber gleichzeitig auf etwa 30 Millionen Euro mehr als verdoppeln, wobei Synergieeffekte eine wichtige Rolle spielen werden. Diese kommen bei der Sparte Medizintechnik, die unter anderem Spezialkunststoffe herstellt, allerdings nicht zum Tragen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen wir die Sparte verkaufen oder durch eine Akquisition fit für einen Börsengang machen“, so Huisman.
Fit für die Zukunft
Durch die breite Aufstellung sollte Centrotec stark vom anhaltenden Umweltboom profitieren. Somit dürften die anvisierten Ziele nach der vollständigen Integration von Wolf kein Problem darstellen. Attraktiv erscheint in diesem Zusammenhang auch das 2008er-KGV von 13. „Energiesparfüchse“ holen sich die Aktien mit dem Wolf ins Depot.
Kursziel bei Centrotec: 45,00 Euro. Stopp: 25,20 Euro.
Centrotec mit Kaufsignal
TH 33,71 akt. 33,21 +3,91%
CEV
Centrotec schickt sich wieder an.
immer noch unentdeckt und mE unterbewertet
TH 32,08 akt. 31,99 + 1,30%
Centrotec
akt. 32,79 + 3,44%
Kursziel voll erreicht, Stop nachgezogen 8-)
12.01.07 / 07:40
DGAP-Adhoc: CENTROTEC Sustainable AG
CENTROTEC Sustainable AG: Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
CENTROTEC Sustainable AG / Planzahlen
12.01.2007
---------------------------------------------------------------------------
Geschäftszahlen 2007: CENTROTEC prognostiziert 2-stellige Steigerungswerte bei allen Kenngrössen
Brilon, den 12.01.2007. Die CENTROTEC Sustainable AG erwartet in den weiterhin voll konsolidierten Geschäftsfeldern Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics hohe Wachstumsraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 legten diese Geschäftsfelder nach den ersten, ungeprüften Hochrechnungen mit einem starken vierten Quartal organisch zweistellig zu. Die genauen Ist-Zahlen 2006 werden noch ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dieser Wachstumskurs soll in 2007 nochmals verstärkt werden. Im Fokus für 2007 stehen insbesondere Erhöhungen der Ergebniskennzahlen.
Hier will CENTROTEC organische Steigerungswerte von mindestens 10 bis 20 % je nach Geschäftssegment gegenüber den um Sondereffekte und das ab 2007 nicht mehr konsolidierte Solargeschäft bereinigten Zahlen aus 2006 realisieren. Ingesamt wird davon ausgegangen, dass der EBITDA auf 44 bis 46 Mio. EUR und das EBIT auf 29 bis 31 Mio. EUR steigen werden. Aber auch der Umsatz soll organisch zweistellig auf 390 bis 400 Mio. EUR wachsen. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) wird mit einem Wert von 2,00 bis 2,10 EUR gerechnet. Detailinformationen zu den einzelnen Geschäftssegmenten In der Prognose des Geschäftsjahres 2007 sind nur noch die drei Geschäftsfelder Gas Flue Systems, Climate Systems und Medical Technology & Engineering Plastics abgebildet.
Das Solargeschäft wird nunmehr At Equity konsolidiert. Damit wird die CENTROSOLAR AG nicht mehr bei Umsatz, EBITDA und EBIT berücksichtigt, beeinflusst aber weiterhin (positiv) den Periodenüberschuss und die EPS.
Die im Oktober 2006 akquirierte Wolf Gruppe wurde in das Segment Climate Systems integriert. Mit den geplanten Segmentumsatzsteigerungen für 2007 auf 270 bis 275 Mio. EUR (davon ca. 225 Mio. EUR aus der Wolf Gruppe) wird hier ein organisches Wachstum von circa 8 % erreicht. Für den bisherigen Climate-Bereich (ohne Wolf) liegt dieser Wert sogar bei 12 bis 15 %. In 2007 wird die Wolf Gruppe durch weitere operative Verbesserungen und die gut anlaufende Integration spürbar zum Ergebnis beitragen. Im Gesamtsegment soll eine EBIT-Marge von circa 7 % erreicht werden, die sich aus dem bisherigen Climate-Bereich mit 16 bis 18 % und Wolf mit circa 5 % zusammensetzt. Durch die strategische Ausrichtung auf Energiesparprodukte wie thermische Solaranlagen, Biomasse-Kessel, Wärmepumpen, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie die konsequente Aufstellung als Systemanbieter sollte die EBIT-Marge in diesem Bereich mittelfristig wieder ein zweistelliges Niveau erreichen.
In dem Segment Gas Flue Systems werden organische Umsatzsteigerungen um 15 % auf circa 90 Mio. EUR erwartet. Ermöglicht wird dieser Sprung durch die verstärkte Internationalisierung und die Erweiterungen des Produktportfolios. Die EBIT-Marge wird bei circa 11 % liegen. Die Planungen 2007 im Segment Medical Technology & Engineering Plastics gehen ebenfalls von einem deutlich zweistelligen organischen Wachstum auf eine Umsatzerwartung von über 35 Mio. EUR aus. Die insbesondere in diesem Segment intensiv betriebene organische Wachstumsstrategie mit medizintechnischen Spezialgeräten unter eigenem Markennamen soll durch gezielte Unternehmensübernahmen noch weiter forciert werden, bevor das Segment verselbständigt wird.
Für 2007 wird in diesem Segment eine EBIT-Marge von 6 bis 8 % erwartet. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG Dr. Klaus Heinemann, Tel.: +49 2961 96631-103
--------------------------------------------
09.01.2007, 11:11 Beitrag melden
Azul Real ist gerade online Azul Real
Senior Member
Registriert seit: 20.01.2006
Beiträge: 6.373
Zwischenzeitlich wurde erster Kauf Centrotec ausgeführt KK 27,50
TH 28,06 akt . 27,40 +2,20%
Ziel 31-32,00
Stop 25,00
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=CEV.ETR&lColors=0x000000&sSym=CEV.ETR&hcmask=
Azul Real
25.04.2007, 10:16
267,80 + 6,27% :shock: ](*,)
unheimlich :roll:
squezze auf 251 akt. 250 + 8,74%
Neues Mehrjahreshoch 230,80 +2,12%
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten
Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge
(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.
Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.
Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.
Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.
Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.
Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.
Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.
Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)
Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
25.04.2007, 14:02
7,10 minus 11,25 % :roll:
Greta ziemlich übel
ATH nach IPO noch 10,60
TT 7,30 akt. 7,80 -9,83%
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge. Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung. Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:
Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...
Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)
Freiverkehr :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro
Quelle:
http://www.greta-ag.net/
....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.
....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.
......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.
Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.
IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:
http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png
Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..
Aus W.O. zu Greta Immobilien
+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ
+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA
"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)
Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]
Azul Real
25.04.2007, 14:15
Der russische Milliardär Oleg Deripaska (39) steigt überraschend mit 30 Prozent bei dem österreichischen Baukonzern Strabag SE ein.:shock:
Der russische Milliardär Oleg Deripaska (39) steigt überraschend mit 30 Prozent bei dem österreichischen Baukonzern Strabag SE ein.
Deshalb wird der ursprünglich für Anfang Mai geplante Börsengang des
Unternehmens voraussichtlich auf den kommenden Herbst verschoben, sagte Mehrheitseigner und Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Haselsteiner am Mittwoch auf einer vorgezogenen Bilanzpressekonferenz in Wien.
Die Beteiligung des russischen Oligarchen war am Dienstagabend bekannt
geworden. Derzeit gehört die Strabag SE noch zu 50 Prozent und einer Aktie der Familie Haselsteiners. Deripaska werde in das bisherige Eigentümer-Syndikat aufgenommen, das aus seiner Familie sowie der Raiffeisen/UNIQA-Gruppe besteht.
Über die Kapitalerhöhung erhält das Unternehmen 1,05 Milliarden Euro an frischem Kapital. Deripaska, der am Mittwoch an den Beisetzungsfeierlichkeiten für Ex-Präsident Boris Jelzin teilnahm, wird an diesem Donnerstag in Wien erwartet.
Nach Aussagen des Strabag-Chefs handelt es sich bei dem Einstieg des
zweitreichsten Mannes Russlands um eine rein strategische Beteiligung. "Wer in Europa Nummer eins sein will, muss Nummer eins in Russland sein", meinte Haselsteiner.
Durch den Einstieg des Oligarchen stelle sich für die Strabag nicht mehr "die Frage der Aufträge sondern es geht um die Frage, mit welchen Kapazitäten wir diese bewerkstelligen können". Bei der Vereinbarung gehe es darum "Marktanteil gegen Know How zu tauschen". Nach der am Mittwoch vorgelegten Bilanz 2006 hat der Konzern im vergangenen Jahr seinen Umsatz von 6,956 auf 9,431 Milliarden Euro steigern können. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 134,7 Millionen Euro auf 287,2 Millionen Euro.
Haselsteiner geht davon aus, dass für die an der Frankfurter Börse notierte
Strabag AG Köln "mit großer Wahrscheinlichkeit" ein Pflichtangebot notwendig wird. Die deutsche Finanzmarktaufsicht werde durch den Einstieg Deripaskas in das Eigentümersyndikat wohl darauf bestehen.
Nach Angaben des russischen "Forbes"-Magazins ist Deripaska mit einem
Vermögen von umgerechnet rund 16,8 Milliarden Dollar (12,4 Mrd Euro) der
zweitreichste Russe. Er hält die Aktienmehrheit am neuen Aluminiumriesen aus den fusionierten russischen Konzernen RusAl und SUAL.
Er gilt als erster wirklicher Global Player unter Russlands Oligarchen. Über seine Holding Basic Element (BasEl) kontrolliert Deripaska den Maschinenbauer Russkije Maschiny, Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor, Bau- und Immobilienfirmen sowie den Flugzeugbauer Aviakor. Außerdem ist er in der Automobilbranche aktiv.
Die Strabag rechnet nach ihrem langfristigen Geschäftsplan damit, das
Umsatzniveau in Russland bis 2010 auf 600 Millionen Euro zu verdreifachen.
Diese Annahmen seien aber "sehr konservativ und spiegeln nur die Weiterentwicklung des Geschäfts wider, das wir derzeit nur im Großraum Moskau und nur im Hochbau haben", sagte Haselsteiner bereits im vergangenen Jahr der APA: "Wir wollen in Russland auch Straßen bauen."
Der Nachholbedarf sei enorm. Insgesamt könnte die
Bauleistung in Russland für die Strabag in vier oder fünf Jahren die in
Österreich von rund zwei Milliarden Euro überholen.
267,80 + 6,27% :shock: ](*,)
unheimlich :roll:
squezze auf 251 akt. 250 + 8,74%
Neues Mehrjahreshoch 230,80 +2,12%
Strabag will künftig bis zu 50 Prozent des Gewinns ausschütten
Die ersten Company Reports zum Mega-IPO sind bei den Investoren - Der Börse Express bringt Auszüge
(c) Ende kommender Woche wird voraussichtlich der Startschuss für das IPO der Strabag fallen, der Preis für die jungen Aktien könnte - abhängig vom Preisband und der Nachfrage, die sehr stark sein dürfte - bei um die 40 Euro zu liegen kommen, erwarten Marktteilnehmer im Vorfeld.
Die Strabag, die im Zuge des IPO eine Kapitalerhöhung über rund 1 Mrd. Euro durchführen wird (Alt-Aktien werden im Rahmen einer Mehrzuteilung angeboten), ist laut Analysten vor der Kapitalerhöhung zwischen 2,5 und an die 3,2 Mrd. Euro wert, geht aus diversen Company Reports von Banken hervor.
Aktuell verfügt die Strabag über 70 Mio. Aktien, wovon 50% auf Firmenchef Haselsteiner (im Bild) und seine Familie bzw. ihm nahestehende Stiftungen entfallen, je 25% halten Uniqa und die Raiffeisen NÖ-Wien Gruppe. Die Erlöse aus dem Börsegang will die Strabag folgendermassen investieren: Organisches Wachstum, weitere Akquisitionen, wobei der Fokus auf den CEE-Staaten liegt, Zukauf von technologischem Know-how und neuen Rohmaterial-Quellen sowie für die Forcierung von Konzessionsmodellen.
Eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ist auch wichtig im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des PPP-Geschäfts (Private-Public-Partnership). Diese Entwicklung wird laut Marktbeobachtern auch die Konsolidierung in der Branche verstärken, weil hier nur finanzstarke Unternehmen reüssieren können. Die starke Akquisitionstätigkeit in den vergangenen Jahren hat die Eigenkapitalquote der Strabag auf 18,6% gedrückt. Die Kapitalerhöhung sollte die Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren wieder nahe an die Marke von 40% bringen. Weiters ist auch eine Reduktion der Schulden (mit Ausnahme des Corporate Bonds) vorgesehen.
Neben dem günstigen Zeitpunkt für das IPO, für den der Aufschwung am deutschen Baumarkt und die Wachstumsfantasie für die CEE-Märkte und Russland sorgen, will Strabag die Anleger mit einer attraktiven Dividendenpolitik locken. So sollen zwischen 30% und 50% des Nettogewinns ausgeschüttet werden. Damit wäre die Strabag unter jenen ATX-Unternehmen angesiedelt, die die höchsten Ausschüttungsquoten vorweisen. Apropos ATX: Die Strabag ist ein klarer Kandidat für die Aufnahme in den Leitindex, diese sollte spätestens bei der Überprüfung im September erfolgen.
Die Strabag weise zwar aktuell eine geringere Profitabilität als grosse Peer-Unternehmen auf, punkte aber mit einem besseren Risikoprofil. So werden 80% des Outputs in Märkten erzielt, in denen die Strabag unter den Top-3-Anbietern ist. Weiters weise die Strabag dank starker eigener Ressourcen, wie etwa Schottergruben, Steinbrüche und Mischanlagen, eine geringere Abhängigkeit von Preisentwicklung der Rohstoffe auf. Deshalb sind auch in diesem Bereich noch zusätzliche Investitionen vorgesehen.
Die Strabag sollte in den kommenden Jahren den Umsatz (exkl. Akquisitionen) zwischen 5% und 9% p.a. steigern können, erwarten Analysten.
Im Vorjahr lag der konsolidierte Umsatz bei 9,43 Mrd. Euro, die EBIT-Marge bei 2,6% und der Überschuss bei knapp 190 Mio. Euro. Analysten prognostizieren eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 3,1% bis zum Jahr 2009. (bs)
Aus dem Börse Express vom 20. April 2007
© boerse-express.com Boerse / News 20.04.2007
akt. 216,00 Euro
Strabag AG steigert Gewinn signifikant
STRABAG AG / Jahresergebnis
17.04.2007
Der Aufsichtsrat der STRABAG AG hat den ihm vom Vorstand vorgelegten
Jahresabschluss anlässlich seiner heutigen Sitzung gebilligt.
Im Jahr 2006 hat eine Steigerung des operativen Ergebnisses einerseits
sowie eine Reihe von Sonderfaktoren andererseits die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Konzerns bestimmt. Als Sonderfaktoren sind insbesondere
die Veräußerung der Gesellschaftsanteile an der DEUTAG GmbH & Co KG,
Linz/Rhein, der eigenen Hoch- und Ingenieurbau-Organisation sowie der im
Hoch- und Ingenieurbau aktiven Beteiligungsgesellschaften zu nennen.
Das Konzernergebnis 2006 (einschließlich des Ergebnisses von nicht
fortgeführten Geschäftsbereichen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf
113,0 Mio. EUR. Das ist gegenüber 2005 (19,0 Mio. EUR) ein Anstieg von 94,0
Mio. EUR. Der Vorjahresvergleich ist aufgrund der oben genannten erheblichen
Sondereinflüsse allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Das Ergebnis des Einzelabschlusses der STRABAG AG ist maßgeblich durch ihr
operatives Geschäft in Deutschland und die übernommenen Ergebnisse ihrer
Beteiligungsgesellschaften bestimmt.
Der Jahresüberschuss der STRABAG AG
beläuft sich auf 51,6 Mio. EUR. Er ist insbesondere durch das deutlich
gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24 Mio. EUR im
Verhältnis zu - 3 Mio. EUR im Vorjahr sowie durch Sondereffekte geprägt.
Besondere Erträge ergaben sich aus dem Buchgewinn bei der Veräußerung der
DEUTAG GmbH & Co. KG, Linz/Rhein, und aus der Veräußerung der Sparte Hoch-
und Ingenieurbau. Als Aufwendungen wurden jedoch auch bereits eine
Risikovorsorge und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Untreue-
und Betrugsverdacht in Chemnitz sowie eine weitere Vorsorge für
Bilanzgarantien bzw. Gewährleistungen aus dem Verkauf der Hoch- und
Ingenieurbauaktivitäten berücksichtigt.
Aus dem Jahresüberschuss ist eine Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen von 38,218 Mio. EUR vorgenommen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, zu
beschließen, eine gegenüber dem Vorjahr um 0,44 EUR erhöhte Dividende von
1,04 EUR pro Stückaktie (=4.191.200,00 EUR) für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuschütten, weitere 11,0 Mio. EUR in die anderen Gewinnrücklagen
einzustellen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 772.800,00 EUR auf neue
Rechnung vorzutragen.
Detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2006 veröffentlicht die
STRABAG AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19.04.2007.
Köln, den 17.04.2007
DGAP 17.04.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: STRABAG AG
Siegburger Straße 241
50679 Köln Deutschland
Telefon: 0221-824-2074
Fax: 0221-824-2634
E-mail: joerg.rosenhoefer@strabag.de
www: www.strabag.de
ISIN: DE0007283004
WKN: 728300
Indizes: C-DAX; Zulassungssegment: Deutsche Börse AG, General Standard
Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), Düsseldorf;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Neues Mehrjahreshoch und die 2oo-er Marke geknackt
204,00 + 3,74% ](*,)
Diese Woche Mehrjahreshoch !! 189,50
Strabag wird größter Börsegang Wiens
06.04.2007 | 18:29 |
Bereits ab Ende April will Österreichs größter Baukonzern den Gang aufs Börsenparkett wagen. Bis zu 1,3 Mrd. Euro will die Strabag mit dem Börsengang erlösen.
WIEN. Ende April geht es los, im Mai werden die Aktien der Strabag platziert, heißt es in Finanzkreisen. Die Strabag selbst will dies noch nicht bestätigen. Fest steht, dass sich der Baukonzern über eine Kapitalerhöhung zwischen einer und 1,3 Mrd. Euro vom Aktienmarkt holen will. Obwohl sich die Strabag mit einer Image-Werbung gerade breitere Bekanntheit verschaffen will, sind Kleinanleger nicht die Hauptzielgruppe beim Börsegang. Die an dem Deal beteiligten Banken orten schon jetzt sehr starkes Interesse internationaler Fonds an den Strabag-Papieren. Daher wird eher damit gerechnet, dass der Börsegang 1,3 Mrd. Euro einbringen wird. Und damit wäre die Strabag sogar der größte Börsegang in der Geschichte der Wiener Börse und einer der größten in Europa im heurigen Jahr. Der bisherige Spitzenreiter in Wien, die Raiffeisen International, erlöste vor zwei Jahren rund 1,1 Mrd. Euro.
Die „Wachstumsgeschichte“, mit der Investoren zum Kauf angeregt werden sollen, ist Osteuropa. Laut früheren Aussagen von Konzernboss Hans-Peter Haselsteiner will das Unternehmen einen Gutteil der Erlöse des für Mai geplanten Börsegangs in den Wachstumsmarkt Russland stecken. Dafür soll dort der Umsatz bis 2010 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht werden und auf rund eine Mrd. Euro steigen. In Russland, wo die Margen drei bis vier Mal so hoch sind wie in Österreich, arbeiten 1300 Mitarbeiter für die Strabag. Damit ist die in Spittal an der Drau beheimatete Gruppe nach der türkischen Enka-Gruppe die zweitgrößte nichtrussische Baugruppe auf dem Markt.
Allerdings sind nicht nur die Gewinnspannen, sondern auch das Risiko in Russland um einiges höher als in Österreich. Die Ausschreibungen sind weniger transparent als in der EU, die Gefahr hoch, dass Baumittel zweckentfremdet werden. Der Geruch der Korruption haftet an der Baubranche besonders stark, auch wenn die Strabag sich heuer noch eine Neufassung der konzerneigenen Ethik-Regeln verordnet hat.
Korruptionsfälle belasten Image
Die Strabag reagiert damit nicht nur auf die Marktgesetze im Osten. Denn auch in Deutschland gab es Probleme: In Chemnitz stand das Unternehmen unter dem Verdacht, bei der Vergabe für Aufträge zum Bau einer Autobahn nicht korrekt vorgegangen zu sein. Und in der Slowakei könnte eine Strabag-Tochter wegen Korruptionsvorwürfen für fünf Jahre gesperrt werden – das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.
Ziel des Unternehmens ist es, „Nummer eins in Europa“ zu werden. Derzeit ist man davon noch ein bisschen entfernt (siehe Grafik). Die Strabag schafft es gerade noch unter die größten zehn Baukonzerne. Gemessen am Börsewert dürfte die Strabag, dank hoher Erträge, etwas weiter vorne liegen. Freundlichen Schätzungen zufolge könnte der Börsewert um die fünf Mrd. Euro betragen, was annähernd dem Wert der deutschen Hochtief entspricht.
Bauholding notierte 17 Jahre in Wien
Für die Strabag ist der Kapitalmarkt keineswegs Neuland. Die frühere Bauholding notierte 17 Jahre lang bis Mitte 2003 an der Wiener Börse. Das damalige Kurstief nutzte Haselsteiner, um das Unternehmen gemeinsam mit Raiffeisen von der Börse zu nehmen. „Wir haben unsere Ziele durch den Börsengang nicht erreichen können“, sagte Haselsteiner damals. Er war enttäuscht, dass sein Unternehmen nicht in den ATX aufgenommen wurde. Das wird diesmal anders. Die Strabag gilt als Fixstarter für den ATX. Raiffeisen und Haselsteiner werden zunächst ein Drittel an dem Unternehmen verkaufen, mittelfristig wollen sich beide auf rund 40 Prozent zurückziehen.
------------------------------------------------------------------------------
Strabag plant IPO Mitte Mai
30. Jänner 2007 12:50
Erlös soll bis zu 1,3 Milliarden Euro betragen
Wien - Die Strabag wird ihren geplanten Börsegang erst relativ spät über die Bühne bringen, nämlich "aller Voraussicht nach in der zweiten Mai-Woche", wie das "WirtschaftsBlatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet. In einem ersten Schritt würden 30 Prozent in Form einer Kapitalerhöhung abgegeben, was bis zu 1,3 Mrd. Euro an Eigenkapital einbringen solle. Bisher war von einem lediglich rund 1 Mrd. Euro angestrebtem Erlös die Rede gewesen.
Während ungefähr zur gleichen Zeit die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von der Mutter UniCredit zurückgekauft wird und vom Kurszettel verschwinden dürfte, wird die Strabag die BA-CA als ATX-Wert beerben, erwarten Beobachter. Die Entscheidung darüber trifft das vierteljährlich tagende "ATX-Komitee", das aber bei bei großen Neuzugängen auch außertourlich zusammentreten kann.
Miitel für Ostexpansion
Die "alte", noch wesentlich kleinere Bauholding-Strabag hatte sich 2003 von der Wiener Börse zurückgezogen, will aber in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zur Publikumsgesellschaft werden. Nach dem ersten Schritt im Mai 2007 wollen in den kommenden Jahren die heutigen Gesellschafter (Familie Haselsteiner zu mehr als 50 Prozent und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien zu weniger als 50 Prozent) ihre Anteile auf bis zu 40 Prozent reduzieren. Die erlösten Mittel sollen nach früheren Aussagen bevorzugt in die Ostexpansion gesteckt werden.
Konsortialführer des geplanten Going Public wird die Deutsche Bank, mit an Bord sind u.a. auch die Raiffeisen Centro Bank, (RCB), Goldman Sachs und Erste Bank. Die Strabag-Konzern, der zu den Top 5 Baukonzernen in Europa zählt, hat 2006 mit rund 45.000 Beschäftigten etwa 10 Mrd. Euro Umsatz gemacht. (APA)
Info.
Die WKN STB ist die Aktie der ehemaligen deutschen Strabag AG mit Sitz in Köln.
Diese Woche neues Mehrjahreshoch bei 150,50 Euro.
Weitere Abfindungsphantasie durch die Muttergesellschaft Bauholding jetzt STRABAG SE, welche gesamtheitlich die STRABAG an die Börse bringen möchte .
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=STB.FSE&lColors=0x000000&sSym=STB.FSE&hcmask=
http://www.strabag.at/CMSCache/161951.jpg
---------------------------------------------------------------------------
18.12.2006
Strabag bringt in zwei Schritten bis zu 60% an die Börse
Kapitalerhöhung um 35 auf 105 Mio. Euro als erster Schritt im Frühsommer 2007 - Secondary Offering spätestens 2009
Die Raiffeisen Holding wird sich gemeinsam mit der Haselsteiner-Gruppe im Zuge des Börsegangs der Strabag auf 40 Prozent zurückziehen und damit - in zwei Schritten - die Mehrheit des Baukonzerns an Privatinvestoren abgeben. Wie der Generaldirektor der Raiffeisen Holding, Erwin Hameseder, vor Journalisten in Wien bestätigte, soll in einem ersten Schritt im Frühsommer 2007 das Kapital der Strabag um 35 auf 105 Mio. Euro erhöht und ein Drittel des Unternehmen an die Börse gebracht werden.
Als zweiter Schritt sei ein Secondary Offering geplant, das je nach Entwicklung des Kapitalmarktes 2008 oder spätestens 2009 erfolgen soll. Ziel sei es, dem Unternehmen eine "zusätzliche Initialzündung" für die Börse zu geben, so Hameseder.
Der geplante Börsegang setze Rahmenbedingungen voraus, die man zu erfüllen versuche. Sowohl bei der Strabag als auch bei Raiffeisen würden derzeit die Konzernstrukturen so gestrafft, dass künftige Investoren klare Eigentumsverhältnisse vorfinden könnten.
---------------------------------------------------------
13.11.2006 10:26
Baukonzern Strabag will mit Hilfe des Börsengangs Nummer eins in Europa werden
Der österreichische Baukonzern Strabag SE will mit Hilfe des angepeilten Börsengangs die Nummer eins in Europa werden. "Dazu brauchen wir dauerhaft höhere Wachstumsraten als die Konkurrenz. Und deswegen werden wir natürlich auch in Deutschland weiter wachsen und die Kosten dort senken", sagte Strabag-Chef und Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Um das Wachstum zu finanzieren, will er in zwei Schritten 60 Prozent des Kapitals an die Börse bringen. "Die Börse ist ein taugliches Instrument, um an Kapital zu kommen, das wir für unsere Expansion brauchen. Derzeit sind unsere Wachstumsmöglichkeiten beschränkt", sagte er.
Die österreichische Strabag hatte 1997 den gleichnamigen deutschen Konkurrenten übernommen. Zudem gehört zu dem Konzern das Kerngeschäft der insolventen Walter Bau AG sowie 57 Prozent der Stuttgarter Baufirma Züblin. Das Unternehmen hatte sich 2003 von der Börse zurückgezogen und firmierte im Herbst 2004 in eine europäische Aktiengesellschaft um./zb/she
AXC0087 2006-11-13/10:22
Azul Real
25.04.2007, 22:05
Krise droht: Spaniens Börse wird zum heissen Pflaster
von Jochen Hahn und Hans-Jörg Bruckberger
Spaniens Wirtschaftswunder steht und fällt mit der Entwicklung des überhitzten Immobilienmarkts – die Blase dürfte nun aber platzen. :shock: Baukonzerne und Banken sind betroffen.
Exzessive Feste enden immer gleich – mit einem veritablen Kater. Die Auswirkungen des jahrelangen Wirtschaftsbooms in Spanien dürften im schlimmsten Fall aber erheblich grössere Auswirkungen haben als bislang gedacht. Die prosperierende Baukonjunktur verdeckte nämlich jahrelang strukturelle Defizite des Landes. Neue Wohnungen, neue Büros, gigantische Infrastrukturprojekte gepaart mit niedrigen Zinsen im Euroraum erzeugten einen enormen Wohlstandseffekt dank explodierender Immopreise.
In den vergangenen neun Jahren stiegen die Wohnungspreise inflationsbereinigt um 130 Prozent.
Der durch den Mehrwert des Immobilieneigentums gefühlte Reichtum war aber überwiegend auf Pump finanziert – neben den Immobilien selbst wurde nämlich auch der private Konsum zu grossen Teilen via Kredit ermöglicht. Laut spanischer Zentralbank hat sich so die Verschuldung privater Haushalte in Relation zum verfügbaren Einkommen innerhalb der letzten zehn Jahre auf rund 115 Prozent verdoppelt.
Kollaps droht
Das fällt den Spaniern nun auf den Kopf: Steigende Zinsen und die Aussicht auf eine Korrektur bei den Immobilienpreisen – die OECD hält die Wohnungspreise für 30 Prozent überbewertet – werden zur Belastung für die privaten Haushalte. Zusätzlich droht bei einbrechender Baukonjunktur eine Kündigungswelle, die etwa jeden achten Arbeitnehmer der Branche den Job kosten könnte. In dieser wiederum arbeiten 13 Prozent der berufstätigen Spanier!
Die Abhängigkeit von der Bauindustrie ist offensichtlich, deren Boom hat in den vergangenen Jahren zu überdurchschnittlichen BIP-Wachstumsraten geführt, jedoch viel verschleiert. Etwa die schlechte Wettbewerbsfähigkeit spanischer Unternehmen. Es wurde kaum in F&E investiert, die Exporte können mit dem gesamteuropäischen Wachstum nicht annähernd mithalten und die Produktivität stagniert.
So entstanden neue Jobs hauptsächlich im Niedriglohnsegment. Die binnenlastige Wirtschaft lässt sich auch leicht am überbordenden Leistungsbilanzdefizit ablesen, das zuletzt schon neun Prozent des BIP erreichte.
Wachstum flaut ab
Die Politik macht dagegen nach wie vor gute Miene zum bösen Spiel: Wirtschaftsminister Pedro Solbes übt sich in gezwungenem Optimismus: Für 2007 und 2008 prognostiziert der Sozialist ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum zwischen 3,3 und 3,4 Prozent. Experten britischer Grossbanken kürzten derweil ihre Prognosen drastisch auf etwa 2,5 Prozent.
Dass die Horrorszenarien für die spanische Wirtschaft auch an der Börse ihre Verwerfungen zeigen werden, liegt auf der Hand. Der Leitindex (IBEX 35) der Madrider Börse liegt zwar noch immer knapp unter seinem Alltime-High, aber am Montag krachte es zum ersten Mal als Gerüchte über den Rückzug von grossen Kapitaleignern aus Immogesellschaften laut wurden. Vom Vorbeben betroffen waren allen voran Unternehmen aus dem Bausektor, der Immobilienbranche und natürlich Bankwerte. In diesen Sektoren steckt auch das grösste Abschlagspotenzial, sollten sich die schlimmsten Befürchtungen bezüglich der spanischen Wirtschaft bewahrheiten.
Das Problem dabei ist, dass allein diese Branchen rund die Hälfte des Leitindex ausmachen. :roll:
Im WirtschaftsBlatt Aktien-Test für den IBEX 35 scheinen zwar unter den Top-Ten gleich vier Finanzinstitute auf, die mit hohen Wachstumsraten, niedrigen KGV’s und soliden Dividenden locken, allerdings ist in den Gewinnschätzungen der Analysten noch kein Konjunkturdämpfer eingerechnet.
Telefonica interessant
Am aussichtsreichsten erscheint deshalb der Telekomriese Telefonica, als defensives Investment mit Wachstumsstory. Der Handyboom in Spanien sollte auch bei einer konjunkturellen Wachstumsdelle nicht abflauen, zudem ist der Konzern auch in Lateinamerika aktiv. Und als Sicherheitspolster winkt eine Dividendenrendite von über vier Prozent.
Wenig verlockend erscheinen dagegen die zahlreichen Baukonzerne, die übrigens auch zu Europas grössten zählen.
Fast alle Branchengrössen rangieren im Ranking im letzten Drittel des Feldes. Nach dem Boom der Branche sind die KGV-Multiples zumeist alles andere als günstig, gleichzeitig wird bei einigen Werten schon jetzt stagnierendes oder gar deutlich rückläufiges Gewinnwachstum erwartet. Die einzige Ausnahme ist FCC, Spaniens drittgrösster Baukonzern, die zumindest derzeit noch fundamental überzeugt.
Auf schwierigere Zeiten hat sich die Bauindustrie übrigens längst eingestellt.
Spaniens Branchenführer ACS ist bereits Hauptaktionär der Versorger Iberdrola und Union Fenosa, die wesentliche kleinere Acciona hat sich bei Endesa eingekauft, Ferrovial, die Nummer zwei der Branche, beim Londoner Flughafen und FCC hat die britische Waste Recycling Group übernommen.
Dafür haben sie mitunter beträchtliche Schulden aufgebaut, machen aber bereits weniger als die Hälfte ihrer Umsätze am Bau. Wenn der kracht, gibt’s für sie trotzdem Beton.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/239387/index.do
Azul Real
26.04.2007, 10:24
aus Greta entweicht gerade ziemlich massiv die heisse Luft :roll:
unter IPO geutscht
ATL 5,15 - 28,57%
7,10 minus 11,25 % :roll:
Greta ziemlich übel
ATH nach IPO noch 10,60
TT 7,30 akt. 7,80 -9,83%
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge. Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung. Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:
Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...
Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)
Freiverkehr :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro
Quelle:
http://www.greta-ag.net/
....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.
....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.
......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.
Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.
IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:
http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png
Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..
Aus W.O. zu Greta Immobilien
+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ
+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA
"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)
Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]
Azul Real
26.04.2007, 10:37
THX TTN 8-)
Habe die letzten Tage die Einbringungsunterlagen der Vorläufer GmbH kurz zur Einsicht bekommen, und wie am 24.04 geschrieben ... hochgradig "unseriös"!
Kann das Fazit von Matthias daher nur bestätigen.
GTL ist in meinen Augen unseriös ... kommt aus dem selbem Umfeld wie auch P9B und LI6 ... aber das heißt ja noch nicht, dass man solche Werte nicht handeln sollte ...
Azul Real
26.04.2007, 10:41
:roll:
Greta sieht ja nicht gut aus....meine Güte...heutzutage wird nur noch verarscht...
.....und jetzt und 6....
Lieber Leser,
eigentlich ist mein Job nie langweilig: Mindestens einmal wöchentlich darf ich
amüsiert den Kopf über außergewöhnliche Nachrichten schütteln, meist zu eher
zweifelhaften Firmen. So durchsuchten am 19.4. rund 60 Polizisten die Räume des
„Wolfgang-Reich-Imperiums“ in Heidenheim wegen des Verdachts auf Kursmanipulation.
Die Aktien sämtlicher börsennotierten „Reich-Firmen“ (derzeit sechs an
der Zahl), vor denen wir seit Jahren auf unserer „Finger-weg-Liste“ warnen, wurden
zeitweise vom Handel ausgesetzt; die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Kaum wird der Hydra ein Kopf abgeschlagen ...
Doch unsere Freude über diesen Schlag gegen den grauen Kapitalmarkt währte
nicht lange: Genau einen Tag später stolperte ich über einige Firmen, deren Gebahren
ähnlich dreist wie das der Reichs anmutet – diesmal aber nicht aus Heidenheim,
sondern aus Hamburg bzw. Berlin. Und noch ein Unterschied besteht: Ging
es bei den Reich-Platzierungen meist „nur“ um einige hunderttausend Euro, so liegt
die addierte Börsenkapitalisierung dieser Firmen weit über hundert Millionen.
Konkret geht es um die Greta Immobilien AG, die Powerbags AG und die Lichtenergiewerke
AG. Alle drei wurden von der „Merliniveau GmbH“ an die Börse
begleitet – deren Geschäftsführer Andre Medger auch Vorstand bei Powerbags
und Aufsichtsrat bei Lichtenergiewerke ist. Aufsichtsratsvorsitzender aller drei
Firmen ist Rechtsanwalt Ole-Hagen Zachriat; in immerhin zwei Aufsichtsräten
(Powerbags und Lichtenergiewerke) ist auch Frau Renate Nehls aktiv.
... wachsen ihr schon wieder drei neue Köpfe nach
Was die Firmen sonst auszeichnet, sind dürre Fakten und luftige Börsenwerte.
So ist Greta aktuell mit 127 Mio. Euro bewertet, verfügt aber nur über Immobilien
im Wert von 15 Mio. Euro – die etwa genauso hoch beliehen sein sollen. Auch
Powerbags – nach eigenen Angaben ein Produzent von Solarmodulen – scheint
mit der Lichtenergiewerke AG bisher lediglich einen größeren Kunden zu haben.
Die wiederum bezahlt praktischerweise nicht in bar, sondern in eigenen Aktien.
Trotz dieser wenig vertrauenserweckenden Fakten fehlt es nicht an positiven
Einschätzungen seitens einschlägiger „Börsendienste“ und anonymer Beiträge
in Online-Börsenforen, in denen oftmals geradezu haarsträubender Unfug verzapft
wird. So werden die unseres Erachtens völlig utopischen Planzahlen von
Greta Immobilien einfach ungeprüft übernommen und auf dieser Basis Kursziele
genannt, die einem Börsenwert von bis zu 300 (!) Mio. Euro entsprechen.
Meiden Sie alle Aktien aus dem Merliniveau-Umfeld!
Mein dringender Rat: Lassen Sie sich von solch euphorischen Aussagen nicht zu
Käufen verleiten! Und natürlich sollten Sie die genannten Firmen ebenso meiden
wie alles, was noch aus ihrem Umfeld kommt. Ja, Sie lesen richtig: Es wird nicht
bei diesen drei Firmen bleiben. Denn schon jetzt stehen mit Solarestate und Sanus
Capital zwei weitere IPO-Kandidaten aus der gleichen „Ecke“ in den Startlöchern.
Wie Sie sehen, dürfte mein Job also auch künftig kaum langweilig werden. Wobei
es mir eigentlich mehr Spaß macht, für Sie neue Kauf-Chancen ausfindig zu
machen, als Sie vor zweifelhaften Firmen zu warnen. Zum Glück kann ich über
Werte dieser Art ja auf den restlichen 15 Seiten dieser Ausgabe berichten ...
Ihr Matthias Schrade
Azul Real
26.04.2007, 18:00
RCM Beteiligungs AG (ISIN DE 0005117204) - Quartalsergebnis (IAS) zum 31.03.2007
RCM Beteiligungs AG / Quartalsergebnis
26.04.2007
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Corporate News
Sindelfingen, 26.04.2007
Die RCM Beteiligungs AG ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2007 gestartet. Unternehmensergebnis und Geschäftsverlauf und liegen zum 31.03.2007 im Rahmen der ehrgeizigen Unternehmens-planungen, der Bestandsaufbau wird planmäßig vorangetrieben. Zur Zeit umfasst das beurkundete Bestandsvolumen in der RCM Beteiligungs AG ca. 42.000 m² Fläche, im Konzern mit der SM Capital AG werden derzeit annähernd 60.000 m² Fläche erreicht.
Aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielte die RCM Beteiligungs AG zum 31.03.2007 einen Gewinn von TEUR 1853 erzielt (Vorjahr TEUR 470) dies entspricht einem Anstieg von ca. 295 %.
Nach Bildung einer Steuerposition von TEUR 704 stellt sich der Jahresüberschuss im 1. Quartal auf erfreuliche TEUR 1.149 (Vorjahr TEUR 470 / + 144 %).
Da die Eintragung der Sachkapitalerhöhung zur Eingliederung der SM Capital AG (Anteil der RCM Beteiligungs AG 94,53 %) in das Handelsregister erst am 23.04.2007 erfolgte, sind in den vorgelegten Zahlen Ergebnisbeiträge der SM Capital AG noch nicht enthalten, diese werden erstmalig zum 30.06.2007 in das Konzernergebnis einbezogen.
Die Immobilienmarktentwicklung in Dresden, dem wichtigsten Standort der Gesellschaft, ist wie auch in anderen Städten in Sachsen, weiterhin von einer stetigen und leicht aufwärts gerichteten Preisentwicklung geprägt. Die Nachfrage gerade nach größeren Immobilienpaketen besteht unverändert weiter an. Gleichzeitig ist auch ein beginnender Anstieg der Mietpreise für Wohnungen mit guter bzw. bester Ausstattung in guten und gehobenen Wohnlagen erkennbar. Die RCM Beteiligungs AG wird das sich hieraus ergebende Potential konsequent nutzen. Synergieeffekte gerade im Immobilienpaketgeschäft erwartet die RCM Beteiligungs AG aus dem zukünftigen gemeinsamen Konzernauftritt mit der SM Capital AG, deren geplanter Bestandsaufbau neben der RCM Beteiligungs AG ebenfalls vorangetrieben werden soll.
RCM Beteiligungs AG
Der Vorstand
Über die RCM Beteiligungs AG:
Das 1999 gegründete Unternehmen RCM Beteiligungs AG (ISIN DE 0005117204) ist auf Investitionen in Wohnimmobilien in den neuen Bundesländern, hauptsächlich im Raum Dresden, spezialisiert.
Presse- und Investorenkontakt:
RCM Beteiligungs AG
Reinhard Voss
Azul Real
26.04.2007, 19:52
Donnerstag, 26. April 2007, 15:44 Uhr
Auf Talfahrt
In Spanien platzt die Immobilienblase
Von Stefanie Müller und Reiner Reichel
Der Einbruch im spanischen Immobiliensektor verunsicherte auch am Mittwoch noch die Märkte. Grundstücksbesitzer in vielen ländlichen Regionen brachen in Panik aus. Vereinzelt sanken die Preise um bis zu 70 Prozent. Für Experten kommt die Entwicklung jedoch nicht überraschend.
MADRID/DÜSSELDORF. Der spanische Leitindex Ibex-35 verlor gegen den Trend der anderen europäischen Börsen am Mittwoch weiter leicht an Wert, die Immobilien-Werte gaben erneut nach. Auslöser für die aktuelle Krise war die Aktie des mittelständischen Immobilienunternehmens Astroc Mediterráneo, die bereits seit Wochen auf Talfahrt ist. Am Dienstag brach sie um zehn Prozent ein und riss zahlreiche andere Werte der Branche mit sich. Der Aktienindex Ibex-35 fiel daraufhin um knapp drei Prozent.
Die Entwicklung kommt für Experten nicht überraschend. Manuel Romera von der spanischen Business-Schule Instituto de Empresa in Madrid: „Das Geld der Investoren fließt bereits seit einigen Monaten massiv in andere Branchen. Das ist auf dem Aktienmarkt zu spüren, wo Immobilienwerte seit Anfang des Jahres verlieren und auch auf dem Wohnungsmarkt, wo die Verkaufszeiten von Objekten immer länger werden.“
Der spanische Broker Ibersecurities glaubt, dass diese Korrektur bei den heimischen Bau- und Immobilienunternehmen mit einer Überbewertung zusammenhänge: „Aber auch damit, dass einige derzeit stark im Ausland expandieren, um vor der heimischen Krise zu fliehen. Die Übernahme- und Beteiligungsprozesse dort gestalteten sich teilweise schwierig.“ So versucht derzeit der spanische Marktführer Sacyr Vallehermoso, den französischen Wettbewerber Eiffage zu kontrollieren und stößt dabei auf große Widerstände. Die Aktie fiel am Dienstag um vier Euro auf knapp über 40 Euro und notierte gestern weiter im Minus.
Die meisten Experten glauben jedoch, dass das spanische Phänomen nicht nach Europa überschwappen wird. „Es ist national begrenzt, hat mit dem spanischen extremen Charakter zu tun und auch damit, dass der Finanzmarkt nicht so reif ist wie anderswo. Es handelt sich einfach um eine Überreaktion“, glaubt Antonio Fontanini von der Risikokapitalgesellschaft Planet Capital. „Es wird keinen Domino-Effekt geben“, sagt auch Stefan Leibold, Manager des E & G Immobilienfonds des Bankhauses Ellwanger & Geiger. Die spanischen Immobilienaktien kämpften mit hauseigenen Problemen, ihre Bewertung sei schon seit einer Weile nicht mehr angemessen gewesen. Auch Stefan Goronczy, Immobilienanalyst bei der HSH Nordbank, sieht kein Übergreifen der Kurseinbrüche auf Deutschland oder Großbritannien.
Nach Experteneinschätzungen sind die Märkte zu unterschiedlich. In Großbritannien beispielsweise sind die Immobilien-AGs hauptsächlich in Büro- und Handelsimmobilien investiert – in Spanien dagegen stark im Wohnungsbau. Außerdem sind spanische Gesellschaften überwiegend auf das Inland fixiert und damit sehr stark von der heimischen Bautätigkeit abhängig.
Spanien erlebt seit zehn Jahren einen stark wachsenden Wohnungsmarkt, der allein in den vergangenen sechs Jahren zu durchschnittlichen Preissteigerungen von rund 200 Prozent geführt hat. Allein in der Hauptstadt Madrid stieg der Quadratmeterpreis von 2077 auf 4310 Euro. Doch angesichts steigender Leitzinsen ist für viele Spanier jedoch inzwischen der Hauskauf bzw. Wohnungswechsel viel zu teuer geworden. Nach Berechnungen des größten spanischen Immobilienportals idealista.com. gehen allein in Barcelona die Verkäufe in diesem Jahr um 40 Prozent zurück, in vielen Vierteln der Metropolen Madrid, Barcelona und Valencia sinken die Preise bereits leicht, insgesamt stagniere der spanische Immobilienmarkt.
Dennoch wird weiter gebaut, was viele Ökonomen beunruhigt, da bereits rund drei Millionen Wohnungen in Spanien leer stehen und damit die Nachfrage mehr als gesättigt ist. „Je nachdem wie groß die Hysterie der Investoren jetzt ist, werden wir schon in diesem Jahr einen deutlichen Wachstumsrückgang spüren“, glaubt Romera. Spaniens Wirtschaft hängt maßgeblich vom Konsum und der Bauwirtschaft ab.
Informationen zur Zeitverzögerung und Nutzungshinweise:
Azul Real
26.04.2007, 21:19
TRIBUNA: S
Azul Real
26.04.2007, 21:27
¿Qué pasará cuando los precios de la vivienda empiecen a caer?
TRIBUNA: Sintomas de crisis inmobiliaria GUILLERMO DE LA DEHESA
¿Qué pasará cuando los precios de la vivienda empiecen a caer?
GUILLERMO DE LA DEHESA 26/04/2007
La burbuja de la vivienda española no es nueva. En todos los paises desarrollados los precios de la vivienda han sido siempre procyclicos y han mostrado una tendencia recurrente a experimentar periodos duraderos y persistentes de auge de precios y de volatilidad baja, seguidos de otros, igualmente persistentes, de precios estancados o cayendo y volatilidad elevada, y la española se acerca a esta segunda fase. En todo caso, la volatilidad de los precios de la vivienda (activos reales) es mucho menor que la de la Bolsa (activos financieros), por ello no hay que extrapolar lo ocurrido estos últimos dias al mercado de la vivienda.
Las burbujas de la vivienda y sus desinfles han tenido siempre que ver con la evolución demográfica, asi como con el nivel de empleo, de la renta por habitante y de la confianza de los consumidores, pero sus detonantes suelen ser el nivel de los tipos de interés, ya que los precios de la vivienda suelen ser tan sensibles a los cambios en los tipos de interés nominales o reales o más que los bursátiles. Cuando los tipos reales de interés son casi cero o negativos durante cierto tiempo (como ha ocurrido en España en los últimos cinco años), los precios de la vivienda tienden a subir rápidamente, dada una oferta con crecimiento normal, ya que su demanda tiende a dispararse.
Por el contrario, cuando los bancos centrales suben los tipos de interés para moderar las tensiones de precios, la carga de intereses y de principal de las hipotecas aumenta, su renta disponible, su consumo y su demanda de viviendas tiende a reducirse y sus precios terminan cayendo, pudiendo incluso provocar una recesión, ya que dicha caida no sólo afecta negativamente al consumo agregado, sino también al número de viviendas iniciadas, lo que hace que la actividad de una parte del sector de la construcción se deteriore y éste reduzca su actividad y su empleo.
El FMI hizo un estudio en 2003 en el que identificaba 20 casos de burbujas de los precios de la vivienda en 14 paises desarrollados (incluida España) que posteriormente estallaron entre 1970 y 2001, con una caida media de sus precios de un 30%. Los resultados mostraban que la duración media de dicha contracción de precios habia sido de cuatro años, que la probabilidad media de que la burbuja de vivienda terminase en una fuerte contracción de precios habia sido del 40%, que algunas de dichas contracciones de precios precedieron, coincidieron o se solaparon con recesiones en sus economias, que la reducción del crecimiento se iniciaba inmediatamente después de dicha caida y que la recuperación total de la tasa de crecimiento previa tardaba otros tres años.
Sin embargo, en estos últimos años, las burbujas de Australia y del Reino Unido se han desinflado moderadamente y no han provocado recesión alguna. Por un lado, porque la subida de tipos de interés por parte de sus bancos centrales ha sido gradual y, por otro, porque ésta ha coincidido con el nivel de desempleo mi*nimo, y la evidencia muestra que una tasa elevada y mantenida de empleo tiende a sostener la demanda de vivienda asi como sus precios.
Dicha evidencia histórica también demostraba que el precio de las viviendas empieza a crecer por debajo de la inflación y luego a caer en términos nominales una vez que los tipos de interés de las hipotecas superan el 6% o se mantienen ligeramente por debajo de dicho nivel durante cierto tiempo, y que su caida se inicia 12 meses después que los tipos alcanzan dichos niveles.
Finalmente, estimaba que el efecto de la subida de tipos de interés sobre los precios de la vivienda primero y sobre la actividad económica después, tiende a ser mayor: cuanto mayor sea el porcentaje del total de familias que han contratado una hipoteca; cuanto mayor sea el porcentaje de las hipotecas contratadas a tipo de interés variable y cuanto mayor sea el porcentaje del valor de la hipoteca en relación al precio total de la vivienda y menor sea el porcentaje del pago al contado de entrada; y por otro lado, cuanto mayor sea el porcentaje de hipotecas contratadas al final de la burbuja, ya que éstas tienden contratarse más alegremente.
En España está iniciándose una fase clara de moderación de los precios de la vivienda tras una fuerte subida que les ha llevado a una sobrevaloración de alrededor del 30%. ¿Qué efectos puede tener sobre la renta disponible de las familias, el consumo y el crecimiento y la estabilidad de las entidades de crédito?
En primer lugar, hay que reconocer que España es hoy uno de los paises del mundo con mayor porcentaje de familias con vivienda propia, alcanzando un 84% del total, frente a una media en la UE del 66%. A pesar de ello, el valor agregado de las hipotecas en porcentaje del PIB español es todavia menor que en la media de la UE (un 48% frente a un 56%).
En segundo lugar, es, paradójicamente, uno de los paises del mundo con mayor porcentaje de hipotecas contratadas a tipo variable o ajustable: un 98% del total, frente a un porcentaje medio del 51% de la UE. Este porcentaje es excesivamente elevado. Aunque la mayoria de los préstamos hipotecarios se financian con depósitos, lo que justifica que las entidades de crédito españolas prefieran los créditos a tipo variable, existen las cédulas hipotecarias, parecidas a los pfandbriefe de Alemania o los covered bonds de Holanda, de Dinamarca o del Reino Unido que permiten refinanciarlas a mayor plazo. Estos otros cuatro pai*ses mencionados tienen un porcentaje de hipotecas a tipo variable mucho más bajo: el 17%, 13%, 18% y 53%, respectivamente.
En tercer lugar, el porcentaje de hipotecas recientes ha sido elevado, ya que en estos dos últimos años, en el pico de la burbuja, han seguido aumentado a ritmos del 20% en promedio. En cuarto lugar, en parte a causa de la fuerte demanda de vivienda y en parte debido a las grandes obras públicas cofinanciadas con transferencias comunitarias, la construcción ha llegado a representar, en 2006, el 16% del PIB (frente a un 9% de media en la UE), el 10% del valor añadido bruto y el 14% del empleo.
Finalmente, otro aspecto paradójico del caso español es que otra parte importante del aumento del precio de la vivienda por el lado de la oferta se debe al fuerte aumento del precio del suelo, ya que los costes de la construcción de viviendas no han crecido, en promedio, más que el IPC, cuando la densidad de población española es de 83 personas por kilómetro cuadrado, frente a 245 del Reino Unido, 479 de Holanda o 350 de Japón, por poner tres claros ejemplos de burbujas recientes. Sin embargo, existen otros factores que pueden compensar el efecto de los anteriores:
En primer lugar, la burbuja está cediendo con moderación. Desde que el Banco Central Europeo ha empezado a aumentar los tipos de interés, estos aumentos se han trasladado, más que integramente, a los préstamos hipotecarios (ya que están descontándose alzas futuras), que han experimentado la mayor subida de los últimos seis años, acercándose al 5%. En consecuencia, el crecimiento interanual de los precios de la vivienda ha pasado del 17% en 2004 y del 14% en 2005, a un 9% en 2006, al 7% ahora, al 3% el próximo diciembre y, en 2008, podrian ya subir menos que la inflación o caer.
En segundo lugar, el crecimiento anual de la demanda de crédito hipotecario, medida en número de hipotecas, se ha ralentizado al 5,2%, frente a un 17% hace un año (aunque ha aumentado su importe medio en un 14%), en parte porque las entidades financieras han comenzado a endurecer sus criterios de aprobación, especialmente en la relación préstamo-valor de la vivienda, aunque todaviia alargan sus plazos ligeramente.
En tercer lugar, una burbuja tiende a mantenerse más tiempo o a moderarse, en lugar de desinflarse bruscamente, siempre que la economia siga aumentando su población y su número de hogares, pero sobre todo siempre que su población en edad de trabajar y su empleo sigan creciendo.
La entrada masiva de extranjeros en España, en su gran mayori*a inmigrantes (de 1 millón en 2000 a 4,7 millones a finales de 2006), ha hecho que la población total haya aumentado a un ritmo del 1,5% anual entre 2000 y 2006 y que el número de hogares haya aumentado en 2,5 millones. A pesar de ello, el número de viviendas aumentó en 3,0 millones, luego se ha creado un exceso de oferta de unas 500.000 viviendas. Estos excesos de viviendas se concentran en las regiones con menores tasas de inmigración y, salvo Andalucia, en las menos turisticas, mientras que en Baleares, el Pais Vasco y sobre todo Madrid existe todavia un déficit (decreciente) de viviendas respecto a los hogares existentes.
Además, un 90% de dichos inmigrantes tiene edades entre 20 y 40 años, permitiendo aumentar la población en edad de trabajar (entre 20 y 64) de forma muy importante, lo que, unido a su elevada tasa de participación y movilidad funcional y territorial, ha hecho que su empleo aumente rápidamente. Si se añade otro 10% de jubilados extranjeros con mayor capacidad de compra, ambos factores podrian todavia llegar a sostener una demanda razonable de vivienda durante cierto tiempo, evitando una cai*da brusca de sus precios. De ahi* que el FMI calcule que el crecimiento promedio de 2007 y 2008 vaya a ser del 3,25%. De cumplirse estas previsiones, el problema principal residiri*a fundamentalmente en el efecto de la subida de tipos de interés sobre el coste anual de la hipoteca en relación a la renta disponible de los hogares.
Si suponemos que del actual nivel del 3,5% el BCE sube al 4,0% este año e incluso hasta el 4,5% en 2008 y el volumen de hipotecas aumenta en un 5% en ambos años, el coste anual neto del principal e intereses de las hipotecas (incluidas su deducción en el IRPF) podria llegar a aumentar unos 3 puntos porcentuales respecto a la renta disponible después de impuestos de un hogar medio, con lo que pasaria del 30% actual al 33% en 2008, todavia muy lejos del 49% alcanzado en el peor momento de la recesión de 1993.
Por otro lado, la inversión en vivienda y sus precios tendrian que caer mucho para que la deuda hipotecaria total de la media de familias españolas empezara a ser un peligro para su balance patrimonial, ya que actualmente sólo representa el 11% de su patrimonio no financiero total, el porcentaje más bajo de la UE después del de Italia.
Finalmente, los elevados niveles de solvencia de las entidades de crédito y su amplio exceso de provisiones sobre la morosidad efectiva neta (añadiendo fallidos y restando recuperaciones) van a evitar que se planteen problemas de estabilidad del sistema financiero, incluso en el caso de que la caida de la inversión y los precios de la vivienda llegara a ser profunda en los próximos años.
Guillermo de la Dehesa es presidente del Centre for Economic Policy Research.
Azul Real
28.04.2007, 07:45
Freitag, 27. April 2007, 17:45 Uhr
Spanien
Panik am Bau
Von Stefanie Müller
Spaniens Wirtschaft landet unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Das macht die jüngste Entwicklung auf dem privaten Immobilienmarkt deutlich, der in den vergangenen fünf Jahren durchschnittliche Preissteigerungen von über 150 Prozent verzeichnete. Jetzt platzt die Blase.
An der Börse, wo Immobilienwerte seit Anfang des Jahres enorm an Wert verloren haben, sind Ansätze von Panik zu erkennen. Die Regierung bemüht sich, das Ganze als eine rein auf den Aktienmarkt beschränkte „Korrektur“ darzustellen. Immobilienmärkte, Bauwirtschaft und die Volkswirtschaft im weiteren Sinne seien nicht betroffen.
Doch dieser Optimismus trägt nicht. Auch unter den vielen individuellen Investoren, die Grundstücke und Häuser zur eigenen Nutzung oder als Spekulationsobjekte gekauft haben und jetzt merken, dass der Markt dreht, herrscht Krisenstimmung.
Allein in Barcelona sind die Verkäufe in diesem Jahr um 40 Prozent zurückgegangen. In vielen Ballungsgebieten wie Madrid und anderen Großstädten fallen die Preise bereits seit Anfang des Jahres. Die durchschnittliche Verkaufszeit für eine Immobilie beläuft sich bereits auf ein Jahr. Um diese Zeit zu verkürzen, bieten Verkäufer inzwischen das gesamte Mobiliar sowie eine Garage als Beigabe an.
Haben die niedrigen Leitzinsen die Spanier in den vergangenen Jahren zu übermütigem Konsum verleitet, werden sie nun durch einen steigenden Euribor gestoppt, denn die allermeisten Hypotheken sind variabel verzinst. Die Verschuldung der Privathaushalte macht bereits acht Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Viele Banken wie Banesto und Grupo Santander klagen schon darüber, dass die Zahlungsmoral nachlasse.
Die Bauwirtschaft hat es bislang an der Börse weniger hart erwischt.
Schon seit Monaten versuchen Konzerne wie Acciona, ACS und Sacyr Vallehermoso mit aller Gewalt, ihr Geld in den Energiesektor umzuleiten, um sich gegen die lang erwartete Krise auf dem Immobilienmarkt abzusichern. Acciona stieg bei Endesa ein, ACS hat eine Beteiligung an den heimischen Versorgern Iberdrola und Unión Fenosa erworben, und Sacyr Vallehermoso ist im großen Stil bei dem in Barcelona ansässigen Mineralölkonzern Repsol YPF eingestiegen.
Alle expandierten ins Ausland.
Sie versuchen, sich gegen die Krise zu wappnen. Aber viele kleinere Unternehmen wie Astroc, dessen Aktienkurs seit Anfang des Jahres um 80 Prozent gefallen ist, haben geschlafen. Sie könnten in den kommenden Monaten Pleite gehen. Insolvenzen, sinkende Zahlungsmoral und die einbrechende Baukonjunktur haben zwangsläufig einen Einfluss auf den Finanzsektor und die gesamte spanische Wirtschaft.
Während die Regierung in diesem Jahr noch immer mit einem Wachstum von deutlich über drei Prozent rechnet, erwarten die internationalen Forschungsinstitute nur noch unter drei Prozent. Das ist immer noch sehr gut, aber bereits wesentlich schlechter als 2006, wo das Bruttoinlandsprodukt noch um vier Prozent zulegte.
Eine durch eine platzende Immobilienblase verursachte Konjunkturdelle ist nach zehn Boomjahren nur normal.
Spanien kann sie jedoch schlechter verdauen als die USA. Die Bauwirtschaft ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren.
Außenwirtschaftlich bleibt das Land schwach, es fuhr im vergangenen Jahr ein Handelsbilanzdefizit von 8,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein. Auch bei Produktivität und Innovation fällt Spanien trotz einiger sehr effizienter Topunternehmen wie Telefónica, Inditex und Grupo Santander insgesamt zurück.
Zudem hat das Land mit die höchste Inflation in der Euro-Zone.
Gefährlich ist, dass die Bauwirtschaft an zu vielen Projekten festhält. Im vergangenen Jahr begannen landesweit Genehmigungsverfahren für 900 000 Bauvorhaben, rund 500 000 neue Häuser wurden gebaut.
Das ist mehr als in Italien, Großbritannien und Frankreich zusammen. Dabei stehen bereits drei Millionen Wohnungen leer.
Ob es zu einem wirklichen Crash kommt, hängt auch entscheidend von der Entwicklung der Arbeitslosigkeit ab. Die teilweise auf 50 Jahre laufenden Hypotheken, die angesichts der steigenden Preise oft auf hundert Prozent des Kaufpreises lauten, sind in den meisten Fällen nur mit zwei Gehältern zu bedienen. Bricht eins weg oder steigen die Zinsen weiter, dann kann der Schuldendienst nicht mehr geleistet werden. Die Arbeitslosigkeit stagniert bei 8,5 Prozent, Experten rechnen jedoch mit einem Anstieg.
Denn in den kommenden Monaten wird es nicht nur viele kleine Bau- und Immobilienfirmen dahinraffen, sondern auch die Abwanderung der Industrie wird weiter ihren Lauf nehmen: Das sind keine guten Aussichten für das Sonnenland.
Azul Real
03.05.2007, 08:15
Datum 02.05.2007 - Uhrzeit 19:39
Die Analysten der Deutschen Bank erhöhen das Kursziel für die BAUER-Aktie b5a von 57 Euro auf 62 Euro und bekräftigen ihre „Buy“ Empfehlung
Die von BAUER vorgelegten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2006 seien beeindruckend gewesen. Der Nettogewinn habe im vergangenen Jahr um 81% auf 35,2 Millionen Euro zugelegt. Die vom Unternehmen ausgesprochene Guidance (Nettogewinn: 45 Millionen Euro) müsse ganz klar als konservativ bezeichnet werden, heißt es von Seiten der Deutsche Bank. Die Analysten rechnen mit einem Umsatzwachstum von 22% auf rund 1,2 Milliarden Euro und einem Nettogewinn in Höhe von 51 Millionen Euro.
Das Unternehmen operiere in einem gesunden Marktumfeld. Die gute Auftragslage in der Baubranche dürfte nach Einschätzung des Managements mindestens noch über die nächsten 5 Jahre weiter anhalten. :shock: :lol:
SK gestern 56,50 -2,52% , ATH 59,18
b5a
b5a
Azul Real
03.05.2007, 08:46
DGAP-Adhoc: Nemetschek AG legt glänzendes Quartalsergebnis vor
Nemetschek AG / Quartalsergebnis
03.05.2007
Umsatzsteigerung von 45%
EBITDA verdoppelt
Zunahme Perioden-Cashflow um 65%
München, 03. Mai 2007 - Der im Prime-Standard notierte Nemetschek Konzern,
weltweit führender Anbieter für Informationstechnologie im Bereich Planen,
Bauen und Nutzen von Gebäuden und Immobilien, konnte im ersten Quartal 2007
Umsatz und Ergebnis deutlich steigern.
Umsatzwachstum von 45%
Nemetschek erzielte in den ersten drei Monaten 2007 Umsatzerlöse in Höhe
von 34,4 Mio. EUR (nach 23,8 Mio.EUR im Vorjahreszeitraum) und lag damit um
10,6 Mio. EUR oder 45% über dem Vorjahr. Hiermit hat sich die Fokussierung
auf den Wachstumskurs mit dem Ziel, die Internationalisierung
voranzutreiben, ausgezahlt. Der führende Software- Technologie- Konzern
konnte diesen Umsatzsprung insbesondere aufgrund der Übernahme der
ungarischen Graphisoft erreichen, der sich mit einem Anteil von 7,5 Mio. EUR
niederschlug.
Bezogen auf den Konzern ohne Graphisoft konnte die Gesellschaft ein
Umsatzwachstum in Höhe von 3,1 Mio. EUR oder 13% realisieren.
Ergebnissteigerung (EBITDA) um 108%
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte
im ersten Vierteljahr 2007 auf 7,5 Mio. ( Vj.: 3,6 Mio. EUR) um 108%
gesteigert und damit mehr als verdoppelt werden. Auf die übernommene
Graphisoft entfällt hierbei ein EBITDA-Anteil von 2,1 Mio. EUR. Die
EBITDA-Marge nahm damit auf 22% (Vj.: 15 %) vom Umsatz zu.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 70% auf 5,1 Mio.
EUR (Vj.: 3,0 Mio. EUR) , dies entspricht einer EBIT-Marge von 15 % (Vj.: 13%).
Der Konzern-Jahresüberschuss für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres
2007 beträgt 2,8 Mio. EUR
(Vj.: 2,4 Mio. EUR).
Cash-Flow nimmt deutlich zu
Der Perioden-Cash-Flow erhöhte sich um 65% auf 6,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,6
Mio. EUR). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich
auf 12,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (7,5 Mio. EUR) und somit um 63%. Die
liquiden Mittel erhöhten sich um 28,0 Mio. EUR auf 60,1 Mio. EUR zum 31. März
2007
(Vj.: 32,0 Mio. EUR). Das Eigenkapital lag bei 63,6 Mio. EUR (31. Dez. 2006:
55,1 Mio. EUR). Dies entspricht einer EK-Quote von 29 %.
Mit dem Ergebnis der ersten drei Monate des Jahres honoriert der Markt den
vom Management eingeschlagenen Kurs der weiteren Internationalisierung und
Konzentration auf eine innovative Markenstrategie. Zusätzlich profitierte
Nemetschek von der wieder erstarkten Konjunktur und bewies erneut
Finanzstärke.
Der vollständige Zwischenbericht zum 31. März 2007 wird am 11. Mai 2007
veröffentlicht.
Über Nemetschek
Die Nemetschek Gruppe ist ein international führendes IT-Unternehmen der
AEC-Branche (Architecture, Engineering, Construction). Das Softwarehaus
entwickelt integrierte Lösungen für alle Phasen des Lebenszyklus von
Gebäuden und Immobilien - vom Planen über das Bauen bis hin zum Nutzen. Die
Produkte sind aktuell bei über 270.000 Unternehmen in 142 Ländern und in 16
Sprachen im Einsatz und optimieren den gesamten Entstehungs- und
Nutzungsprozess von Bauwerken hinsichtlich Qualität, Kosten und
Zeitaufwand. Nemetschek wurde 1963 von Prof. Nemetschek gegründet und
beschäftigt in 2007 weltweit über 1.000 Mitarbeiter. Der Konzern
erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 107,5 Mio. EUR.
Weitere Informationen unter www.nemetschek.de
Weitere Informationen:
Nemetschek AG
Rita Sander
Investor Relations
Tel.: 089/9 27 93 1219
Fax: 089/9 27 93 5404
eMail: rsander@nemetschek.de
DGAP 03.05.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Nemetschek AG
Konrad-Zuse-Platz 1
81829 München Deutschland
Telefon: +49 (0)89 92 793-0
Fax: +49 (0)89 927 93-5200
E-mail: investorrelations@nemetschek.de
www: www.nemetschek.de
ISIN: DE0006452907
WKN: 645290
Indizes:
Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin-Bremen, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
Azul Real
04.05.2007, 08:31
Einkaufszentrum Mieter klagen über Umsatzeinbussen wegen baulicher Mängel
Europa-Passage: Maulkorb für Kritiker?
Eine Mitarbeiterin, die sich öffentlich kritisch äußerte, wurde vom Centermanagement abgemahnt. Jetzt haben Geschäftsleute eine Interessengemeinschaft gegründet.
Sie wurde vorab als größte europäische Innenstadt-Shopping-Passage gepriesen. Als treibende Wirtschaftskraft, Investition in die Zukunft Hamburgs mit einzigartigem Raumerlebnis und Shopping-Spaß. Tatsache ist, dass immer mehr Mieter unzufrieden sind und ums Überleben in der Europa-Passage kämpfen. Angeblich zahlen 33 Mieter keine volle oder gar keine Miete mehr. Ein Geschäft ist bereits wieder geschlossen, andere haben bis heute nicht eröffnet. Von ersten Privatinsolvenzen ist die Rede. Wer allerdings zu laut redet, wird vom Centermanagement abgemahnt. Die Folge: Viele Mieter sind eingeschüchtert und haben am 26. April unter zunächst 35 Mitgliedern die ,Interessengemeinschaft Ballindamm 4' gegründet, um gegen die seit Monaten andauernden Missstände vorgehen zu können. Die ersten Rechtsstreitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern laufen.
In einer gestern eilig anberaumten Halbjahres-Pressekonferenz stellte das Management seine Sichtweise dar: Sieben Millionen Menschen haben demnach seit Anfang November die Europa-Passage besucht. Nach einem Jahr könnten es mehr als zwölf Millionen sein, die dann einen Nettoumsatz von 150 Millionen Euro in die Kassen der Mieter gespült haben. Doch bei vielen Mietern der Passage ist der Geldsegen noch nicht angekommen.
Die Liste der Mängel ist schier endlos: Schon den Eröffnungstermin konnten nur wenige halten, drei Monate Heizungsausfall, Lüftungsprobleme, ständiger Sirenenalarm, fehlende Hinweisschilder zur Orientierung, Wasserschäden, Gasausfall, Stromausfall, zugige Ecken, undichtes Dach bei Regen, Risse in den Wänden und vieles mehr.
Die Nerven liegen insbesondere bei den Mietern blank, die keine große Kette im Rücken haben. "Ich komme mir vor wie in der ehemaligen DDR", sagt Svenien Tiede von Steiff Kids Fashion & more, deren Mitarbeiterin, Tina Frank, in Absprache mit ihr dem NDR Hamburg-Journal ein Interview gab, das am 4. Januar ausgestrahlt wurde. Anschließend erhielt sie eine Abmahnung vom Centermanagement. Dazu Centermanager Uwe von Spreckelsen: "Die Frau hat sich rufschädigend im Fernsehen geäußert. Dagegen musste ich auch im Interesse der übrigen Mieter vorgehen."
Gert Koetke, stellvertretender Vorstand von Bijou Brigitte, nimmt trotzdem kein Blatt vor den Mund: "Wir haben 945 Läden im In- und Ausland. Unser Shop, den wir unter dem Namen ,Senso di donna' in der Europa-Passage führen, ist die größte Enttäuschung. Er ist völlig unberechtigt der teuerste Laden in unserer Kette unter einem unmöglichen Mietermix."
Auch Siracettin Tayfur und sein Sohn Deniz, Betreiber der Reinigung R.W.S, haben Erfahrung in anderen Einkaufszentren und sind stocksauer auf das Management in der Europa-Passage. Ihre Reinigung liegt im unten gelegenen Durchgang zur Hochbahn und ist dort kaum zu finden. Tayfur: "Das Problem ist nicht die Miete, sondern das Management. Bei uns und in den Boutiquen kommen Essensgerüche aus der Belüftung, die sich in den Textilien festsetzen. Ein unhaltbarer Zustand."
Diese Gerüche kämen aus der offensichtlich fehlgesteuerten Abluftanlage, sagt Muamer Ismaili vom griechischen Restaurant Ephisus. Wenn die - wie schon mehr als 30-mal geschehen - ausfalle, werde automatisch auch das Gas abgestellt, und die Sicherheitsleute evakuierten das Lokal. Ans Abkassieren sei dann kaum noch zu denken.
Eine Mitarbeiterin, die sich öffentlich kritisch äußerte, wurde vom Centermanagement abgemahnt. Jetzt haben Geschäftsleute eine Interessengemeinschaft gegründet.
Sowohl im Untergeschoss als auch am Eingang zur Mönckebergstraße sind Windgeschwindigkeiten bis zu 30 km/h gemessen worden. Das bemängelt auch Manfred Köhler, Betreiber des "Bistro Europa" am Eingang Mönckebergstraße, an dem die Besucher vorbeihuschen, um dem Durchzug zu entfliehen. Köhler: "So kann ich hier nicht überleben."
Fischhändler Lars Jærgensen vom Meeresparadies bekommt als Nachbarn in Kürze einen Sushi-Laden. Deshalb darf er sein Sushi, mit dem er seit drei Monaten zehn Prozent Umsatz macht, plötzlich nicht mehr anbieten. Sein Vertrag sieht Sortimentsschutz vor. Ist Sushi kein Fisch? Der Bäcker darf seine Wiener Würstchen jedenfalls weiterhin verkaufen.
Wer in die Tiefgarage mit ihren sechs Ebenen und 700 Stellflächen eintaucht, findet auf manchen Ebenen kein einziges Fahrzeug. Zu teuer, schlecht zu finden und zu enge Fahrspuren lautet die Kritik.
Für den Vermieter sagt Allianz-Geschäftsführer Thomas Schmalfuß: "Die Europa-Passage ist eine der anspruchsvollsten Baustellen in Hamburg gewesen. Wir kennen die Nöte einiger Mieter und bemühen uns um eine baldige Lösung."
erschienen am 4. Mai 2007
http://www.europa-passage.de/de/home/img/home_2.jpg
Azul Real
04.05.2007, 11:24
Deutsche Reit AG DOL haben wohl was ganz besonderes im Portfolio ...
ATH 44,00 Euro akt. 43,11 + 7,5%
seit Anfang April +200% oder 29 Euro :shock:
dol
dol
Azul Real
04.05.2007, 12:32
Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG
02. Mai 2007
Deutsche REIT AG erwartet 2007 Vorsteuerergebnis von mind. 8 bis 9 Mio. Euro
Die Deutsche REIT AG (WKN 557700) veröffentlicht ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2007. Demnach wird das Vorsteuerergebnis nach IFRS in einer Spanne zwischen mindestens 8 bis 9 Mio. Euro erwartet. Zum Ergebnis werden Mieteinnahmen, Veräußerungsgewinne und zum Teil Wertsteigerungen des Immobilienportfolios durch Asset Management beitragen. Das geplante Ergebnis ist bereits jetzt nahezu vollständig durch schon angebahntes Geschäft unterlegt.
Die Deutsche REIT AG konzentriert sich dabei auf ihre Rolle als Investor in werthaltige und substanzstarke Wohnimmobilien, als Initiator von REITs für Gewerbeimmobilien und auf das Asset Management für eigene und fremde Immobilienbestände. In allen drei Bereichen gestaltet sich die Entwicklung aktuell sehr erfreulich. Verhandlungen über den Ankauf weiterer Objekte sind bereits weit fortgeschritten.
Nunmehr liegen die Geschäftszahlen für das Jahr 2006 auch in testierter Form vor. Sie entsprechen vollumfänglich den bereits Ende März veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Demnach erzielte die erst im August 2006 aus der Dolerit-Basalt Grundwert- und Beteiligungs-AG i.L. hervorgegangene Deutsche REIT AG 2006 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 638.000 Euro. Die Kosten für die Neuausrichtung und die Abwicklung der bisherigen Aktivitäten sind dabei vollständig berücksichtigt. Nach Steueraufwendungen von 304.000 Euro betrug das Konzernergebnis nach Steuern 334.000 Euro. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,09 Mio. Euro. Der Geschäftsbericht 2006 steht ab 10. Mai 2007 unter www.deutschereit.de zum Download zur Verfügung.
Deutsche Reit AG DOL haben wohl was ganz besonderes im Portfolio ...
ATH 44,00 Euro akt. 43,11 + 7,5%
seit Anfang April +200% oder 29 Euro :shock:
dol
dol
Azul Real
04.05.2007, 15:40
4.05.2007 14:07
Russischer Oligarch Deripaska steigt mit 3% bei Hochtief ein
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der russische Oligarch und Industrielle Oleg Deripaska hat sich nach seinem Einstieg bei der österreichischen Bauholding Strabag SE auch am Baukonzern Hochtief AG beteiligt.
Wie das Essener MDAX-Unternehmen am Freitag in einer Pflichtmitteilung bekannt gab, hält Deripaska über die von ihm kontrollierte und in Zypern ansässige Firma Rasperia Trading Ltd mittlerweile 3% der Anteile.
Deripaska hatte in der vergangenen Woche 30% der Strabag-Anteile erworben.
Zu seinen Zielen bei Hochtief wurde am Freitag zunächst nichts bekannt. Eine Hochtief-Sprecherin sagte, ihr Unternehmen führe bereits seit längerem Gespräche mit Deripaska und seiner Firma Basic Element über mögliche Kooperationsmöglichkeiten in Russland. Über eine Unternehmensbeteiligung habe man allerdings nicht gesprochen.
Hochtief hatte im März erklärt, der Konzern wolle sein Geschäft in Osteuropa, vor allem in Russland weiter ausbauen. Das Marktpotenzial in Russland sei so groß, dass man sogar über einen strategischen Partner vor Ort nachdenke, hatte der neue Vorstandsvorsitzende Herbert Lütkestratkötter gesagt.
Hochtief ist bereits über ihre Tochterunternehmen Construction und Turner in Russland aktiv.
In Moskau erweitert der Konzern derzeit unter anderem den Flughafen Sheremetyevo und baut zudem am höchsten Gebäude Europas.
Webseite: http://www.hochtief.de/ hot
TH 81,35 akt. 80,17 +2,68%
somit knapp am ATH bei 81,50 vorbeigeschlittert
hot
Azul Real
05.05.2007, 12:47
Marktkapital. 111,60 Mio. EUR :roll:
Nennwert 2,60 EUR
Stücke 2,4 Mio.
Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG
02. Mai 2007
Deutsche REIT AG erwartet 2007 Vorsteuerergebnis von mind. 8 bis 9 Mio. Euro:lol:
Die Deutsche REIT AG (WKN 557700) veröffentlicht ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2007. Demnach wird das Vorsteuerergebnis nach IFRS in einer Spanne zwischen mindestens 8 bis 9 Mio. Euro erwartet. Zum Ergebnis werden Mieteinnahmen, Veräußerungsgewinne und zum Teil Wertsteigerungen des Immobilienportfolios durch Asset Management beitragen.
Das geplante Ergebnis ist bereits jetzt nahezu vollständig durch schon angebahntes Geschäft unterlegt.:roll:
Die Deutsche REIT AG konzentriert sich dabei auf ihre Rolle als Investor in werthaltige und substanzstarke Wohnimmobilien, als Initiator von REITs für Gewerbeimmobilien und auf das Asset Management für eigene und fremde Immobilienbestände. In allen drei Bereichen gestaltet sich die Entwicklung aktuell sehr erfreulich. Verhandlungen über den Ankauf weiterer Objekte sind bereits weit fortgeschritten.
Nunmehr liegen die Geschäftszahlen für das Jahr 2006 auch in testierter Form vor.
Sie entsprechen vollumfänglich den bereits Ende März veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Demnach erzielte die erst im August 2006 aus der Dolerit-Basalt Grundwert- und Beteiligungs-AG i.L. hervorgegangene Deutsche REIT AG 2006 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 638.000 Euro.
Die Kosten für die Neuausrichtung und die Abwicklung der bisherigen Aktivitäten sind dabei vollständig berücksichtigt. Nach Steueraufwendungen von 304.000 Euro betrug das Konzernergebnis nach Steuern 334.000 Euro. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,09 Mio. Euro. Der Geschäftsbericht 2006 steht ab 10. Mai 2007 unter www.deutschereit.de zum Download zur Verfügung.
Deutsche Reit AG DOL haben wohl was ganz besonderes im Portfolio ...
ATH 44,00 Euro akt. 43,11 + 7,5%
seit Anfang April +200% oder 29 Euro :shock:
dol
dol
Azul Real
05.05.2007, 13:00
Deutsche Reit - Aktie hat noch potenzial - dabeibleiben
Ach der Frick pusht das Teil
ich wundere mich die ganze Zeit, was da für eine kranke Scheisse ab geht .....
... über +200% im April #-o
Marktkapital. 111,60 Mio. EUR
Nennwert 2,60 EUR
Stücke 2,4 Mio.
das wären bei 2,4 Mio. Aktien 3,33- 3,75 € Gewinn vor Steuern je Aktie - jaja alles klar ... angebahnt ist noch kein Gewinn - ich fasse es nicht . Geile Adhoc
Marktkapital. 111,60 Mio. EUR :roll:
Nennwert 2,60 EUR
Stücke 2,4 Mio.
Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG
02. Mai 2007
Deutsche REIT AG erwartet 2007 Vorsteuerergebnis von mind. 8 bis 9 Mio. Euro:lol:
Die Deutsche REIT AG (WKN 557700) veröffentlicht ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2007. Demnach wird das Vorsteuerergebnis nach IFRS in einer Spanne zwischen mindestens 8 bis 9 Mio. Euro erwartet. Zum Ergebnis werden Mieteinnahmen, Veräußerungsgewinne und zum Teil Wertsteigerungen des Immobilienportfolios durch Asset Management beitragen.
Das geplante Ergebnis ist bereits jetzt nahezu vollständig durch schon angebahntes Geschäft unterlegt.:roll:
Die Deutsche REIT AG konzentriert sich dabei auf ihre Rolle als Investor in werthaltige und substanzstarke Wohnimmobilien, als Initiator von REITs für Gewerbeimmobilien und auf das Asset Management für eigene und fremde Immobilienbestände. In allen drei Bereichen gestaltet sich die Entwicklung aktuell sehr erfreulich. Verhandlungen über den Ankauf weiterer Objekte sind bereits weit fortgeschritten.
Nunmehr liegen die Geschäftszahlen für das Jahr 2006 auch in testierter Form vor.
Sie entsprechen vollumfänglich den bereits Ende März veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Demnach erzielte die erst im August 2006 aus der Dolerit-Basalt Grundwert- und Beteiligungs-AG i.L. hervorgegangene Deutsche REIT AG 2006 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 638.000 Euro.
Die Kosten für die Neuausrichtung und die Abwicklung der bisherigen Aktivitäten sind dabei vollständig berücksichtigt. Nach Steueraufwendungen von 304.000 Euro betrug das Konzernergebnis nach Steuern 334.000 Euro. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,09 Mio. Euro. Der Geschäftsbericht 2006 steht ab 10. Mai 2007 unter www.deutschereit.de zum Download zur Verfügung.
Deutsche Reit AG DOL haben wohl was ganz besonderes im Portfolio ...
ATH 44,00 Euro akt. 43,11 + 7,5%
seit Anfang April +200% oder 29 Euro :shock:
dol
dol
Azul Real
06.05.2007, 20:34
Wacker Construction
Mit Aufschlag
Der Baugerätehersteller Wacker Construction will im zweiten Anlauf an die Börse. Diesmal dürfte es klappen, die Aktie ist für Anleger attraktiv.
Der Mann hat Spaß am Job: „Einmal im Jahr“, sagt Georg Sick, „testen wir unsere Geräte und die der Wettbewerber. “ Mit funkelnden Augen beschreibt der Vorstandschef von Wacker Construction, wie er an die 100 Minibagger, Radlader, Rüttelplatten und die am Bau berühmten Wacker-Stampfer ins Tessin karren ließ. Die gruben dann eine Wiese vier Meter tief um, nur um die Erde dann wieder festzustampfen.
Auf dem riesigen Männerspielplatz konnte Sick den gescheiterten Börsengang (IPO) von Wacker im Juli 2006 vergessen. Zehn bis elf Euro wollten Fondsmanager je Aktie des Baugerätespezialisten zahlen – dem Wacker-Finanzinvestor LGB war das zu wenig. Er blies das IPO ab und verkaufte an die Gründerfamilie Wacker.
Investitionsgüteraktien waren kurz nach dem Börseneinbruch 2006 extrem billig. Neue Werte wie Stahlhändler Klöco, Kranbauer Demag und Baumaschinenproduzent Bauer bescherten Anlegern seither dreistellige Kursgewinne. Die Verkäufer können deshalb heute mehr Geld verlangen. „Das Kapitalmarktumfeld ist deutlich günstiger als vor einem Jahr“, rechtfertigt Sick den Aufschlag gegenüber 2006, „und wir haben uns ganz neu aufgestellt.“
Positiv: Die Bayern haben die versprochenen Zahlen geliefert. Der Umsatz wuchs 2006 um mehr als 20 Prozent auf 619 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um rund 40 und der Nettogewinn um gut 50 Prozent. Damit schlug Wacker die Schätzungen der Konsortialbankanalysten aus dem Frühjahr 2006 um Längen.
Vor allem aber macht Sick Investoren mit einer Fusion den Mund wässrig, die er bis Ende Juli durchziehen will: Wacker schließt sich mit dem Baumaschinenhersteller Neuson Kramer zusammen. 2006 setzen die Österreicher 262 Millionen Euro um. Sie sind noch profitabler als die überdurchschnittlich gut verdienende Wacker. Das Familienunternehmen baut Minibagger und andere mittelschwere Geräte. Wacker dagegen ist stark in der Leicht-Klasse.
Überschneidungen mit den von Wacker angebotenen rund 250 Geräten gebe es „überhaupt nicht“, sagt Sick, wohl aber hätten die beiden Unternehmen die gleichen Kunden: „Wir passen ideal zusammen.“
Nach dem IPO wird Wacker für die Familienaktionäre von Neuson Kramer neue Aktien ausgeben, sodass diese rund ein Drittel an Wacker Neuson halten werden. Das Geld aus dem IPO will Sick für die Fusion nicht einsetzen, sondern damit den Vertrieb in Asien, ein Entwicklungszentrum und Produktionsanlagen finanzieren.
WER DAS UNTERNEHMEN BEWERTET, darf die Fusion allenfalls im Hinterkopf haben. Noch ist das Projekt nicht durch. Warum hat Sick mit dem Börsengang nicht noch gewartet, bis der Zusammenschluss vollzogen ist? Seit letztem Sommer habe er das IPO so schnell wie möglich nachholen wollen, sagt er. Dass die weltweite Baukonjunktur sich abschwächt, fürchte er nicht. Und wenn: „Wir sind sogar in der deutschen Bau-Rezession gewachsen. Außerdem können wir Rückgänge in einer Weltregion durch andere Regionen ausgleichen.“ Am Anfang bauen Schwellenländer Autobahnen und Staudämme, und dafür brauchen sie Großgeräte, etwa von Caterpillar. In der zweiten Investitionswelle würden Leitungen verlegt oder Straßen repariert, „und dazu brauchen sie unsere Geräte“, so Sick.
Wenn es nicht die Konjunktur ist, dürfte es wohl die Börsenlage sein, die Wacker zur Eile treibt. Sick will sich nicht noch einmal von einer fallenden Börse ausbremsen lassen. Dieses Risiko sollen dann doch lieber die Anleger tragen. Ob sie es tun werden, hängt vor allem davon ab, ob Wacker ihnen einen Risikopuffer zu den Bewertungen vergleichbarer Unternehmen lässt. Für Baumaschinenkonzerne und Maschinenbauer zahlen Anleger zurzeit ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis 2007 (KGV) von 16 und von 14 für 2008. Auf Basis der Analystenprognosen für Wacker entspricht dies einem Aktienkurs von 16 bis 17 Euro.
Weil Wacker viel investiert, also hohe Abschreibungen hat, denen erst in späteren Jahren Erlöse entgegenstehen, wäre auch ein Vergleich auf Ebitda-Basis vertretbar. Vergleichbare deutsche Unternehmen kosten etwa das Achtfache des für 2007 erwartete Ebitda, was für Wacker 20 bis 21 Euro je Aktie bedeuten würde.
Azul Real
06.05.2007, 20:35
http://bc1.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/loadpic/id/171988/form/WYSIWYG/SH/37b9216edcfbadda91db8079b66731/index.html
Azul Real
06.05.2007, 20:41
Beten hilft nicht mehr
Geld+Börse Wenn Prominente ihre Villen verkaufen, offenbart sich die Schwäche am US-Immobilienmarkt. Er spielt eine wichtige Rolle für Wirtschaft und Wall Street.
Der amerikanische Tennisheld Andre Agassi hat etwas fertiggebracht, was sonst fast niemand schaffte: auf dem US-Immobilienmarkt mit einem Investment aus dem Jahr 2001 kein Geld zu verdienen. Damals hatte er für 23 Millionen Dollar das Roundhill Estate gekauft, ein 3,5-Acre-Anwesen in Tiburon, gleich an der Bay von San Francisco, mit Pools, Gästehaus, Wasserfall und natürlich einem Tennisplatz. Kurz danach heiratete er Steffi Graf. So richtig wohl scheint sich das junge Glück dort aber nicht gefühlt zu haben, bereits 2003 unternahmen die beiden einen ersten Versuch, die Luxusimmobilie wieder zu verkaufen. Angebotspreis: 24,5 Millionen Dollar. Doch trotz der praktisch auf dem gesamten US-Immobilienmarkt stark gestiegenen Preise und des Promi-Bonusses fand sich kein Käufer. Erst vor wenigen Monaten wechselte der Eigentümer. Ein Hedgefonds-Manager, der unter anderem an YouTube beteiligt war, bevor Google die Video-Web-Site kaufte, soll der neue Hausherr sein. Er zahlte 20 Millionen Dollar, drei Millionen weniger als Agassi vor mehr als sechs Jahren.
Vielleicht sind Agassi und Graf einfach nur zu spät ausgestiegen. Denn mittlerweile geben die Hauspreise an vielen Orten spürbar nach. Bereits vor etwa zwei Jahren, als erste Skeptiker vor Investitionen in US-Wohnimmobilien warnten, tönten die Makler noch, es werde keine Krise am Immobilienmarkt geben. Vor einem Jahr posaunten dieselben Leute, man werde für kurze Zeit schlimmstenfalls niedrigere Preissteigerungsraten bei Häusern und Apartments bekommen. Nochmals wenige Monate später lautete die beschwichtigende Botschaft, nur in einigen sehr überhitzten Märkten würden die Preise möglicherweise moderat nachgeben. In den vergangenen Wochen verkündeten sie, der Tiefpunkt sei nun erreicht, jetzt sei der ideale Zeitpunkt zum Kauf. Viel spricht dafür, dass sie erneut schönmalen.
Der Bestand an unverkauften Objekten in den Vereinigten Staaten hat lange nicht gesehene Rekordstände erreicht. Viele Schuldner wackeln finanziell wegen der stark gestiegenen Zinsen und weil sie Darlehen mit flexiblen Raten abgeschlossen haben. Der Boom in der Bauwirtschaft und die niedrigen Zinsen kurbelten über eine hohe Beschäftigungsrate den Konsum und die gesamte Wirtschaft an. Jetzt droht mit gestiegenen Zinsen eine Flaute, welche die ganze Konjunktur nach unten ziehen könnte. Die Zahl der Zwangsversteigerungen zieht bereits spürbar an, die Preise rutschen, obwohl Statistiken das noch nicht in vollem Umfang widerspiegeln. Denn oft halten Verkäufer den Preis künstlich hoch, indem sie bei Vertragsabschluss teure Beigaben obendrauf legen, die in den Statistiken nicht berücksichtigt werden. „In Miami geht anders kaum noch was“, sagt eine frustrierte Maklerin, „ein neuer BMW, eine teure Badeausstattung oder eine Küche, das ist als Kaufanreiz mittlerweile fast Standard.“:shock:
Ein sich beschleunigender Preisrutsch bei Wohnimmobilien würde schlimme Folgen für die US-Wirtschaft haben. Erst kürzlich erklärte US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Senatsausschuss nochmals, der Immobilienmarkt stelle für das Szenario eines weiterhin moderaten Wachstums „ein potenzielles Verschlechterungsrisiko“ dar.
IN KEINEM BEREICH ist der Stimmungsumschwung bei den Hauspreisen spannender zu beobachten als bei den Transaktionen der Prominenz, die beim Lieblingsinvestment der Amerikaner der vergangenen Jahre kräftig mitmischte. Der Nobelpreisträger Myron S. Scholes und seine Frau gaben für ihr altes Stadthaus in San Francisco einen Rabatt von zwei Millionen Dollar.
Statt der ursprünglich verlangten 14 Millionen bekamen sie 12 Millionen für den Altbau, der früher einmal ein Bordell und einen Offiziersclub beherbergte.
Die italienische Schauspiel-Legende Sophia Loren und ihr Mann Carlo Ponti trennten sich für 6,9 Millionen Dollar von ihrer nordwestlich von Los Angeles gelegenen Ranch „La Concordia“. Sie fanden erst einen Käufer, nachdem sie den ursprünglich verlangten Preis von 8,9 Millionen Dollar für das stark renovierungsbedürftige Anwesen deutlich reduziert hatten. Der weltberühmteste Catcher Hulk Hogan, der immer mit Kopftuch auftritt, würgte den Preis für sein Haus in Florida, für das er im vergangenen Jahr noch 25 Millionen Dollar haben wollte, gleich um 28 Prozent runter. Er verlangt für den einem französischen Chateau nachempfundenen Komplex, den er und seine Frau vor 15 Jahren gekauft haben, jetzt noch 17,9 Millionen Dollar. Und das ist nur die Verhandlungsbasis.
Der im Knast sitzende ehemalige Tyco-Chef Dennis Kozlowski braucht dringend Geld, weil er vom Gericht zur Zahlung einer Strafe von 167 Millionen Dollar verurteilt wurde. Er reduzierte den Angebotspreis für sein auf der Insel Nantucket vor der Küste von Massachusetts gleich am Strand gelegenes Haus nebst Gäste-Cottage um drei Millionen auf knapp 20 Millionen Dollar. Und der Modedesigner Yves Saint Laurent kürzte erneut den Preis für ein bereits seit zwei Jahren auf dem Markt angebotenes New Yorker Apartment mit Blick auf den Central Park. Statt für neun Millionen Dollar wird die gut 400 Quadratmeter große Wohnung im 38. Stock des Gebäudes an der Fifth Avenue, in dem sich auch das Pierre Hotel befindet, nun für 7,75 Millionen angeboten. Bisher hat auch der Wechsel des Maklers nichts gebracht.
Einige Promis sicherten sich in den vergangenen Jahren wie viele ihrer Landsleute ein nettes Extraeinkommen, indem sie sich am sogenannten Flipping beteiligten, dem schnellen Kaufen und Verkaufen von Immobilien. Auch das wird schwerer, wenn nicht unmöglich.
Der Modedesigner Tommy Hilfiger versuchte im vergangenen Herbst ein Haus inklusive Ufergrundstück in den East Hamptons auf Long Island für 24,5 Millionen Dollar zu verkaufen, das er erst fünf Monate zuvor selbst gekauft hatte – für 16 Millionen. Die Schauspielerin Meryl Streep musste für ihr Stadthaus im New Yorker Szeneviertel Greenwich Village, 1995 für 2,2 Millionen Dollar gekauft, bereits vor drei Jahren zweimal den Preis verringern – statt der ursprünglich verlangten zwölf Millionen zahlte ihr die Unternehmenserbin Elizabeth Ross Johnson schließlich vor etwas mehr als einem Jahr 9,1 Millionen. Trotzdem kein schlechtes Geschäft für Streep. Ob es ein besseres für die neue Eigentümerin wird? Heute ist die Immobilie schon wieder im Angebot: für 16 Millionen Dollar, ein Käufer fand sich bisher allerdings nicht.
Die Zeiten des schnellen Geldes mit Immobilien sind vorbei. Einige haben das begriffen, andere offenbar noch nicht. Manche setzen immer noch darauf, dass der Celebrity-Faktor den Preis irrational in die Höhe treiben kann.
Selbst die Heilsarmee muss dem Abschwung auf dem US-Immobilienmarkt Tribut zollen. Für eine Villa mit Bibliothek und Weinkeller im kalifornischen San Diego, die der Hilfsorganisation von der Witwe des McDonald’s-Gründers Ray Kroc im Rahmen einer großen Spende übertragen wurde, senkte die Salvation Army im vergangenen Jahr den Angebotspreis von 28 Millionen Dollar auf 22 Millionen.
Wenn es einmal rutscht bei den Immobilienpreisen, dann hilft auch Beten nicht mehr weiter.
Azul Real
07.05.2007, 08:30
Hamborner AG die Tage auffällig
Jahreshoch und ATH 36,90 - SK 36,89 +1,07%
Volumen allerdings bescheiden
Dienstag, 13. Februar 2007, 10:37 Uhr
Reit-Einführung in Deutschland
HSH Nordbank legt ihren ersten Reit auf :sunny:
Von Frank M. Drost
Mit der HSH Nordbank plant die erste Landesbank, eine Gesellschaft in einen Reit zu wandeln.
Die Hamborner AG soll in einen neuartigen Immobilientrust überführt werden. Der Immobilienwert soll kräftig erhöht werden, Ziel sind Gewerbelagen in Kleinstädten.
BERLIN. Mit der HSH Nordbank plant die erste Landesbank, eine Gesellschaft in einen Reit zu wandeln. Reit ist die Abkürzung für Real Estate Investment Trusts. Das ist eine Assetklasse für eine indirekte Immobilienanlage, die in diesem Jahr in Deutschland eingeführt werden soll.
Wir wollen die jüngst mehrheitlich von der Thyssensche Handelsgesellschaft erworbene Hamborner AG in einen Reit umwandeln, sofern das für Investoren attraktiv gestaltet werden kann, sagte Marc Weinstock, Vorstandsmitglied der HSH N Real Estate AG, in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. In der 2004 gegründeten HSH N Real Estate AG hat die HSH Nordbank alle Immobilienaktivitäten mit Ausnahme des Kreditgeschäfts gebündelt. Die Immobilientochter ist im Beteiligungs- und Fondsgeschäft aktiv und entwickelt Projekte.
Wir sind gerade dabei zu eruieren, was uns ein Reit kosten würde, sagte Weinstock. Der Vorteil bei einem Reit liege darin, Gewinne steuerfrei an Investoren auszuschütten. Im Gegensatz zu anderen Gesellschaften wird der Reit auf Unternehmensebene nicht besteuert, sofern er 90 Prozent der Erträge an seine Anteilseigner ausschüttet. Die Besteuerung findet auf der Ebene der Anleger statt.
Der Gesetzesentwurf zur Schaffung deutscher Immobilien-AGs mit börsennotierten Anteilen befindet sich derzeit in der parlamentarischen Beratung. Für uns ist jedoch entscheidend, wie die so genannte Exit Tax gestaltet wird, sagt der Immobilienmanager. Bisherige Absicht des Gesetzgebers ist es, einen Anreiz für die Mobilisierung von Gewerbeimmobilien zu geben. So ist geplant, stille Reserven, die bei einer Überführung von Immobilien in einen Reit aufgedeckt werden, nur zur Hälfte zu besteuern. Wir verfolgen den parlamentarischen Verlauf mit größtem Interesse, sagte Weinstock.
Den Wert der Gewerbeimmobilien der Hamborner AG von gegenwärtig 170 Mill. Euro will Weinstock durch Investitionen mittelfristig auf 500 bis 600 Mill. Euro steigern. Auch bei einem zusätzlichen Einsatz von Fremdkapital soll jedoch eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent nicht unterschritten werden. Mit ihrer Marktexpertise will die HSH N Real Estate dafür sorgen, dass die Hamborner schneller als bisher erstklassige Gewerbeimmobilien in kleineren Städten erwerben kann.
Engagements bei Wohnungsbaugesellschaften, wie sie im Jahr 2005 angekündigt wurden, hält Weinstock zwar nach wie vor für spannend. Doch angesichts der zu hohen Preise würden Engagements derzeit keinen Sinn machen, heißt es auch mit Blick auf die milliardenschweren Aktivitäten ausländischer Investoren wie Fortress oder Cerberus.
Mit der HSH N Real Estate orientiert sich Weinstock nicht an Immobilienaktivitäten anderer Landesbanken, sondern eher an anderen Immobiliengesellschaften. Denn keine andere Landesbank versteht sich wie die HSH Nordbank auch als Vermögensverwalter.
Derzeit verwaltet die Landesbank-Tochter maßgeblich über Fonds ein Vermögen von 3,5 Mrd. Euro. Hier wollen wir weiter wachsen, das reicht uns nicht aus, sagte Weinstock. Angepeilt ist die jährliche Einwerbung von 250 bis 300 Mill. Euro, um uns als Initiator geschlossener Fonds dauerhaft unter den Top drei der Anbieter in Deutschland zu etablieren, lautet die Marschroute. Wendet sich die Bank mit ihren Immobilienfonds-Angeboten maßgeblich an Privatkunden, will man sich ergänzend auch um institutionelle Kunden bemühen. Erklärtes Ziel ist es, in dieses Kundensegment hineinzuwachsen, sagte Weinstock.
http://www.hamborner.de/
Hamborner
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=HAB.FSE&lColors=0x000000&sSym=HAB.FSE&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=HAB.FSE&lColors=0x000000&sSym=HAB.FSE&hcmask=
Azul Real
07.05.2007, 12:36
Bilfinger Berger erhält Milliarden-Auftrag aus Katar
Stuttgart, 07. Mai (Reuters) - Der Baukonzern Bilfinger Berger hat einen der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte erhalten. Das Mannheimer Unternehmen teilte am Montag mit, im Auftrag einer Immobiliengesellschaft in Doha in Katar solle für 20.000 Menschen ein neuer Stadtteil errichtet werden. Der Auftrag zum Bau von Barwa City solle in Rekordzeit erledigt werden. Der Auftraggeber habe in der vergangenen Woche eine Summe von rund einer Milliarde Euro für das Bauvorhaben genannt, fügte der Sprecher hinzu.
Die Verträge zum Bau von Barwa City wurden bereits Ende April unterzeichnet. Bei Bilfinger Berger stand der Auftrag zur Bebauung einer Fläche von rund 2,7 Millionen Quadratmetern mit rund 6000 Gebäuden jedoch unter Genehmigungsvorbehalt durch die Gremien. Daher soll das Projekt offiziell erst am Donnerstag vorgestellt werden. Der neue Stadtteil von Doha am Persischen Golf soll im Mai 2010 fertig gestellt sein.
Die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Aktien des zweitgrößten deutschen Baukonzerns nach Hochtief verteuerten sich um 0,3 Prozent auf 72,34 Euro.
Azul Real
08.05.2007, 09:45
erneut über 140 Euro
akt. 139,25 + 3,02% TH 140,50
Wacker Chemie startet schwungvoll - Ausblick für 2007 konkretisiert
Dienstag, 08. Mai 2007
Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern Wacker Chemie hat nach einem überraschend schwungvollen Jahresbeginn die Prognosen für das Gesamtjahr konkretisiert. Es sei ein "starkes Jahr" zu erwarten, teilte die im MDAX gelistete Gesellschaft am Dienstag mit. Auf Basis heutiger Währungsparitäten sei 2007 ein Umsatzwachstum von "über 10 Prozent" bei einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten EBITDA-Marge zu erwarten. Bisher hatte Wacker lediglich weiteres Wachstum bei Umsatz und Ergebnis in Aussicht gestellt.
Dank eines florierenden Halbleitergeschäfts kletterte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten drei Monaten des Jahres um 45 Prozent auf 266,5 Millionen Euro. Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten im Schnitt nur 227,4 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 943,7 Millionen Euro zu. Die befragten Experten waren von 903 Millionen Euro ausgegangen. Asien habe mit 291,7 (+34%) den größten Anteil am Umsatz. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern 114,5 (66,2) Millionen Euro und übertraf damit die Prognose der Experten von 93 Millionen Euro deutlich.
HAUPTERGEBNISTREIBER BLEIBT SILTRONIC
Der Konzern machte für die positive Entwicklung das weiterhin gute Marktumfeld bei Siliciumwafern für die Halbleiterindustrie verantwortlich. "Wichtigster Motor unserer Umsatz- und Ertragskraft sind das starke Mengenwachstum und das positive Preisumfeld für viele unserer Schlüsselprodukte", sagte Wacker-Chef Peter-Alexander Wacker. Die hohe Auslastung der Anlagen reflektiere die anhaltend starke Nachfrage. Kapazitätserweiterungen unterstützten das weitere Wachstum.
Hauptergebnistreiber bleibt Siltronic. Das Halbleitergeschäft erwirtschaftete im ersten Quartal eine EBITDA-Marge von 34,6 (Vorjahr 24,2) Prozent. Der Umsatz kletterte um 32 Prozent auf 377,3 Millionen Euro. Das EBITDA hat sich mit 130,4 (69,3) Millionen Euro nahezu verdoppelt. Polymers steigerte das EBITDA um 44 Prozent auf 34,2 Millionen Euro. Neben dem starken Umsatz mit Bauchemikalien aufgrund des milden Winters seien auch Preiserhöhungen zum Tragen gekommen. Im Feinchemiegeschäft sank das EBITDA hingegen um 38 Prozent auf 3,6 Millionen Euro. Grund seien vor allem erwartete rückläufige Umsätze in der Kundensynthese. Wacker Polysilicon steigerte vor allem aufgrund höherer Mengen und Preise das EBITDA um 8 Prozent auf 33,5 Millionen Euro.
AKTIE VORBÖRSLICH GEFRAGT
Am Finanzmarkt war die Reaktion auf die Daten positiv. Die Aktien legten vorbörslich deutlich zu. Die Quartalszahlen sind einer ersten Händlereinschätzung zufolge sehr stark ausgefallen. "Zudem hat das Unternehmen den Ausblick für 2007 konkretisiert", sagte der Börsianer./jha/mf/
ISIN DE000WCH8881
Azul Real
08.05.2007, 15:27
Kampa kph hat gerade still und heimlich die 9,00 geknackt -
9,05 + 3,67% - Mehrjahreshoch
kph
kph
Azul Real
08.05.2007, 16:00
Kampa kph hat gerade still und heimlich die 9,00 geknackt -
9,05 + 3,67% - Mehrjahreshoch
Was ist denn aus dem Übernahmeangebot geworden?
Hier die Meldung von damals (1.11.2006)
Finanzinvestor will Fertighausbauer Kampa schlucken
Mehrheitsaktionär Wilfried Kampa hat seine Anteile bereits verkauft
Frankfurt/Minden (dpa). Der europäische Finanzinvestor Triton hat die Aktienmehrheit beim größten deutschen Fertighausanbieter Kampa AG (Minden) übernommen. Triton habe die 55,33 Prozent des Mehrheitsaktionärs Wilfried Kampa übernommen. Den übrigen Aktionären des börsennotierten Unternehmens soll ein Übernahmeangebot für 7 Euro je Kampa-Aktie und eine Prämie von 17,4 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate unterbreitet werden, teilte Triton (Frankfurt/London/Stockholm) am Mittwoch mit.
Dies bedeute einen Aufschlag von 5,7 Prozent auf den Kurs vom Dienstag. Das Unternehmen sei somit mit einem Wert von 70 Millionen Euro bewertet worden. Die Kampa- Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Offerte. Im Xetra-Handel lag sie am Mittag mit fast zwölf Prozent im Plus bei 7,40 Euro.
Der bisherige Mehrheitsaktionär, Wilfried Kampa, hat seine Anteile in Höhe von 55,33 Prozent bereits verkauft. Am Dienstagabend sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, teilte Triton mit.
Geplanter Rückzug aus dem Unternehmen
"Damit wird mein schon seit längerem geplanter Rückzug aus dem Unternehmen auf verantwortliche und für alle Seiten sinnvolle Weise vollzogen", sagte Kampa am Mittwoch. Der Verkauf muss noch kartellrechtlich genehmigt werden. Der Finanzinvestor Triton, der das Engagement bei Kampa über seine hundertprozentige Tochter Blitz F05- 417 abwickelt, ist in der deutschen Baubranche bereits beim Fensterbauer Weru engagiert.
Triton hatte eigenen Angaben zufolge bereits seit einiger Zeit auch mit dem Vorstand der Kampa AG in Kontakt gestanden. Ein Personalwechsel sei nicht geplant. Die bewährte Strategie des Unternehmens soll beibehalten werden. Trotz der schwierigen Marktlage auf dem Bau sieht Triton für Kampa gute Wachstumschancen. Das Geschäft von Kampa soll durch organisches Wachstum wie auch durch Zukäufe im In- und Ausland ausgebaut werden.
Kampa hatte im ersten Halbjahr 2006 Verluste in Höhe von 4,5 Millionen Euro eingefahren, dies aber auf den extrem kalten Winter 2005/2006 zurückgeführt. Der Auftragseingang lag deutlich über den Vorjahr. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen schwarze Zahlen und eine Umsatz, der über dem Vorjahreswert von 193 Millionen Euro liegt. Innerhalb der Baubranche ist der Marktanteil der Fertighäuser in den vergangenen Jahren leicht angestiegen.
Kampa kph hat gerade still und heimlich die 9,00 geknackt -
9,05 + 3,67% - Mehrjahreshoch
kph
kph
Azul Real
13.05.2007, 23:07
Immobilienmarkt Amerika
Aderlass für Hausbauunternehmen
Von Dean Foust und Dawn Kopecki
Die Zahl der Bauruinen in Amerika wächst
11. Mai 2007
Bei der Grundsteinlegung von „Horizons at Birch Hill“ - einem Wohnkomplex für rüstige Senioren in Old Bridge an der amerikanischen Ostküste - hatte das Hausbauunternehmen Kara Homes ehrgeizige Pläne: die Errichtung von 228 geräumigen Wohnungen abseits üblicher Standards.
Doch vier Jahre später kehrte Kara Homes dem Projekt den Rücken und beantragte Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts. Etwa ein Dutzend Wohnungen blieb unvollendet, die Haustüren schwingen seither im Wind und auf dem halb fertiggestellten Clubhaus prangt ein Schild mit der Aufschrift „Wohnen auf eigene Gefahr“.
„Die Lage ist bedrückend, aber wir halten alle zusammen“, sagt der über 70jährige Frank Ramson, einer der Wohnungseigentümer. „Was uns besonders zu schaffen macht, ist die Ungewissheit, wie lange es noch dauern kann, bis ein anderes Bauunternehmen in die Bresche springt.“
Viele haben sich übernommen
Doch Ramson ist mit seinen Sorgen nicht alleine. Die Talfahrt des amerikanischen Häusermarktes hat die dortigen Bauträgergesellschaften kalt erwischt. Viele von ihnen haben sich übernommen; sie sitzen auf teurem Bauland, das sie nicht erschließen können, und auf unvollendeten Eigenheimen, für die sie keine Käufer finden. Die hieraus resultierenden finanziellen Belastungen lassen sich nicht länger verbergen.
In den vergangenen sechs Monaten haben Dutzende kleine und mittelgroße Hausbauunternehmen von Arizona bis Arkansas Konkurs angemeldet.
Ende April warnten Kreditanalysten von Moody's zudem davor, dass einige große Bauunternehmen im späteren Jahresverlauf 2007 ihren Schuldverpflichtungen möglicherweise nicht mehr nachkommen können und Zahlungsausfälle drohen, wenn Kreditgeber nicht zur Hilfe eilen und bereit sind, über gewährte Kredite neu zu verhandeln. Die Verzweiflung einiger Hausbauunternehmen geht inzwischen so weit, dass sie Hedge-Fonds anflehen, ihnen mit frischen Krediten zu hohen Zinssätzen und belastenden Bedingungen aushelfen.
Weitere Konkurse?
An der Wall Street kommen die Bedenken gegenüber der Branche indes klar zum Ausdruck.
So sind die Prämien für Credit-Default-Swaps (CDS) - Instrumente zur Absicherung von Kreditausfällen - für einige große Hausbauunternehmen, darunter Pulte Homes, Toll Brothers und D.R. Horton, in diesem Jahr massiv gestiegen. Joel Rassman, Finanzvorstand von Toll Brothers, hierzu: „Die Käufer dieser Swaps denken, dass damit größere Risiken verbunden sind, doch die Leute, die unsere Papiere letztendlich kaufen, sind anderer Meinung [da unser Zinsabstand zu den amerikanischen Staatspapieren schrumpft].“
Doch unter der Oberfläche lauern möglicherweise weitere Probleme für die Branche als Ganzes, da viele Hausbauunternehmen gemeinsam mit Partnern umfangreiche Baulandgeschäfte abschlossen und dadurch Schulden in Milliardenhöhe angehäuft haben, ohne dass diese in ihren Bilanzen auftauchen würden. „Ich denke, das es in den kommenden sechs bis zwölf Monaten eine Reihe weiterer Konkursanträge geben wird“, sagt Eric Slocum Sparks, Rechtsanwalt aus Tucson, der das unter Gläubigerschutz stehende lokale Bauunternehmen AmericaBuilt Construction vertritt. „Für nächste Woche haben sich einige meiner Mandanten angekündigt, die sicherlich nicht nur auf ein Schwätzchen vorbeikommen.“
Riskante Wetten
Das Ausmaß der Probleme für die Branche wird davon abhängen, in welche Richtung sich der Häusermarkt fortan entwickelt. Bislang sind sich Analysten und Manager uneins, ob oder inwieweit sich der Rückgang verschärfen wird. Die Tendenz ist jedoch alles andere als beruhigend. Der amerikanische Immobilienmaklerverband National Association of Realtors prognostiziert aktuell, dass der Absatz neuer Eigenheime in diesem Jahr um 18 Prozent einbrechen :shock: könnte. In der Februar-Prognose ging der Verband noch von neun Prozent aus.
Nichtsdestotrotz stellt sich die heutige Generation von Hausbauunternehmen der derzeitigen Talfahrt mit wesentlich besseren Bilanzen als ihre Branchenbrüder während der letzten Häuserkrise Ende der Achtzigerjahre. Und um den völligen Zusammenbruch des Marktes zu verhindern, dürften die Kreditgeber diesmal ebenfalls Zugeständnisse machen und Schwimmwesten verteilen, die die Hausbauer in nächster Zeit über Wasser halten. „Ich gehe davon aus, dass die Kreditgeber mit den Bauunternehmen zusammenarbeiten werden“, sagt Robert Rulla, Analyst bei Fitch Ratings. „Sie möchten ihre Geschäftsbeziehungen erhalten, um bei einer späteren Trendwende dabei zu sein .“
Diese Hilfemaßnahmen können den Hausbauunternehmen allerdings teuer zu stehen kommen: höhere Zinssätze, spezielle Kreditänderungen und neue Vertragsbestimmungen, die dem Bauunternehmen umfassende und strikte Beschränkungen auferlegen - vom Recht auf Aktienrückkäufe bis hin zur Möglichkeit der Aufnahme neuer Schulden für künftige Expansionsbestrebungen.
Weiße Ritter mit scharfen Schwertern
Einige sehen Hedge-Fonds als weiße Ritter. Etwa im Fall der Baugesellschaft Dominion Homes aus Ohio, die im vergangenen Jahr Häuser im Wert von 257 Millionen Dollar verkaufte. Als Dominion im vergangenen August mit Bankschulden in Höhe von 216 Millionen Dollar kurz vor dem Zahlungsausfall stand, kaufte der Hedge-Fonds Silver Point Finance die Kredite auf und handelte harte Bedingungen aus. So sind etwa 90 Millionen Dollar der Refinanzierungsmittel an einen Zinssatz von 15 Prozent gekoppelt, während Dominion 9,25 Prozent zu entrichten hatte.
Daneben ließ Silver Point Finance vertraglich festschreiben, dass ihm bei einem Zahlungsausfall ein Anteilsrecht an Dominion von 15 Prozent zusteht. „Der Fonds war bereit, in Gebiete vorzudringen, in die sich kein anderes reguliertes Institut wagen würde“, sagt Ronald F. Greenspan, Rechtsanwalt und Restrukturierungsberater bei FTI Consulting. Dominion-Finanzvorstand William Cornely räumt die neuen hohen Zinssätze ein, fügt jedoch an, dass sie „uns die Möglichkeit eröffnen, unsere Geschäftstätigkeit während des Marktrückgangs fortzuführen und uns für die Trendumkehr zu wappnen.“
In der Zwickmühle
Wenn sich das Geschäft nicht stabilisiert, könnten viele Bauträgergesellschaften in die gleiche Zwickmühle geraten wie Dominion. Einige Analysten äußern bereits ihre Besorgnis über die Geschwindigkeit, mit der Bauunternehmen ihr Geld verbrennen. Moody's-Kreditanalyst Joseph A. Snider merkt an, dass 11 der 21 großen Bauunternehmen, deren Schuldtitel von Moody's bewertet werden, im Jahr 2006 einen negativen Cashflow aufwiesen, da viele von ihnen auf höher als erwartet ausgefallenen Beständen an Häusern sitzen, die sie nicht verkaufen konnten.
Das Hausbauunternehmen Centex mit Sitz in Dallas ließ Kaufoptionen für mehr als 37.000 Grundstücke amerikaweit verfallen, wobei die bereits aufgelaufenen Kosten 150 Millionen Dollar betrugen. Nach weiteren Abschreibungen auf Bauland in Höhe von rund 300 Millionen Dollar verringerte sich der Gewinn im Geschäftsjahr 2007 um 79 Prozent. „Viele unserer Märkte sind noch immer von Unsicherheit geprägt“, teilte Centex-Vorstandschef Timothy Eller Analysten am 30. April mit, und warnte davor, dass sich die Branche inmitten einer dreijährigen Korrektur befinden könnte.
Weiterer Aderlass könnte bevorstehen. Viele große Bauunternehmen haben zusätzliche Minderheitsanteile an Gemeinschaftsunternehmen übernommen, die es ihnen ermöglichen, Bauland für zukünftige Vorhaben zu horten, ohne dass in ihren Bilanzen Schulden in Milliardenhöhe erscheinen. Alisa Guyer Galperin, Analystin im Center for Financial Research & Analysis (CFRA), schätzt, dass der Baukonzern Lennar Schulden in Höhe von bis zu 910 Millionen Dollar von insgesamt 5,6 Milliarden Dollar aufgrund von Partnerschaften nicht in seinen Geschäftsbüchern ausweist.
Weitere Probleme voraus?
Im Falle finanzieller Probleme der Partner steht zu befürchten, dass sich Lennar und andere Hausbauunternehmen mit Kreditgebern zu kämpfen haben, die einen Ausgleich für die im Rahmen der Partnerschaft ausstehenden Gesamtschulden einfordern. Der Hausbauer Technical Olympic USA aus Florida befindet sich bereits in einem Rechtsstreit mit der Kreditgeberin Deutsche Bank. Diese behauptet, dass das Bauunternehmen vor „mehreren potentiellen Zahlungsausfällen“ in Verbindung mit Schulden zusammengebrochener Jointventure-Partner in Höhe von 675 Millionen Dollar stehe.
Lennar-Finanzvorstand Bruce Gross zufolge habe das Unternehmen sein Risiko dadurch gemindert, dass es Partnerschaften mit starken institutionellen Investoren wie dem Pensionsfonds CAlPERS eingegangen sei und die Abkommen derart strukturiert habe, dass sichergestellt sei, dass die Haftbarkeit des Unternehmens für seine Partner ausgeschlossen ist. „Unsere Jointventures sind sehr strategisch ausgerichtet und so konzipiert, dass Aufwärtschancen und Abwärtsrisiko mit unseren Investoren geteilt werden“, sagt Gross. An der Wall Street denkt man derweil allein an die Abwärtsrisiken.
http://www.faz.net/m/%7B0EA42133-D734-4401-8C7C-D09C7700AD95%7DPicture.jpg
http://www.faz.net/m/%7B5B485416-3F8E-4788-AD90-30D9A588EAEC%7DPicture.jpg
Azul Real
13.05.2007, 23:22
Immobilien. Kaufen. Bauern. Investieren.
13.05.2007 Ausgabe 19/07
Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in Deutschland steigen. Doch wo wird auch in 20 Jahren noch Nachfrage herrschen und das Geld gut angelegt sein? Die Prognosen für Auf- und Absteiger
Claudia Marwede-Dengg
Ausnahme Deutschland: Während in den USA vor einer Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt gewarnt wird und in Spanien die dortige Immo-Blase gerade geplatzt ist, wirkt der deutsche Wohnungsmarkt wie von einem anderen Stern. Günstige Preise und niedrige Hypothekenzinsen scheinen den Einstieg für Selbstnutzer und private Kapitalanleger attraktiv zu machen. Diese positive Ausgangssituation ist noch immer eine Folge der Wiedervereinigung. Damals wurde gebaut auf Teufel komm raus.
Demnach haben die Häuserpreise hierzulande 1994 einen Höhepunkt erreicht, danach ging es wieder bergab, schreibt Thomas Mayer, Chefvolkswirt Europa bei der Deutschen Bank, in einer aktuellen Studie. Nun aber mehren sich Zeichen, dass es wieder aufwärts geht. „Die Preise für Wohnimmobilien steigen wieder“, erklärte Volker Nordalm vom Kuratorium des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs). Nordalm stützt sich auf die Mitte April veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts. Danach ist der allgemeine Preisindex für neue Wohngebäude von Februar 2006 bis Februar 2007 um 7,7 Prozent gestiegen.
Der Experte macht zwar auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie gestiegene Energie- und Materialpreise dafür mitverantwortlich, geht aber trotzdem davon aus, dass dies kein einmaliger Ausreißer ist. Er glaubt: „Die Aufwärtsentwicklung wird anhalten.“ Als wichtigsten Grund führt er an, dass sich zwischen der Zahl der erforderlichen Neubauten und den tatsächlichen Baugenehmigungen seit Jahren eine immer größere Lücke auftut. LBS Research, die Research-Abteilung der Landesbausparkassen, beziffert den Fehlbestand für dieses Jahr auf 100000 Wohneinheiten. Statt erforderlicher 300000 würden nur knapp 200000 Wohneinheiten gebaut – ein absoluter Tiefststand. Doch die Erwartungen für 2007 sind nicht nur für Neubauten positiv. „Auf allen Teilmärkten ist die Nachfrage deutlich positiver als noch vor zwölf Monaten“, hebt LBS-Experte Hartwig Tamm hervor. „Wir gehen im Bestandsmarkt nicht mehr nur von steigender Nachfrage bei frei stehenden Einfamilienhäusern aus, sondern erstmals auch bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen.“ Weitaus unsicherer sind jedoch die Prognosen über die Höhe des Preisanstiegs. Einer der wenigen, der sich überhaupt konkret festlegt, ist Tobias Just von Deutsche Bank Research. „2007 sind im Schnitt ein bis eineinhalb Prozent mehr drin, Ein- und Zweifamilienhäuser laufen besser, während sich gebrauchte Eigentumswohnungen schlechter entwickeln“, erwartet er.
Vorausgesetzt, die Zinsen bleiben niedrig und die Einkommen steigen. Auch 2008 ist Just zufolge „Schwung drin“. Wenn der Aufschwung stabil ist und zu strukturellem Wachstum führt, können die Preise im Schnitt um zwei bis drei Prozent steigen. Bei eher zyklischem Wachstum bleibt es auch bei ein bis 1,5 Prozent Plus. Steigende Preise wird es mit Sicherheit in den zehn Städten geben, die heute schon am teuersten sind. Dort liegen nach dem Top-Ten-Ranking der Marktforscher von Empirica die mittleren Kaufpreise für Eigentumswohnungen über 2000 Euro je Quadratmeter. An der Spitze dieser vierteljährlich erstellten Übersicht liegt unangefochten München mit 2890 Euro. Dahinter Ingolstadt (2399 Euro), Freiburg (2273), Heidelberg (2245) und Regensburg (2215). Die Plätze 5 bis 10 belegen Frankfurt am Main (2200), Bamberg (2106), Hamburg (2056), Wiesbaden (2015) und Stuttgart (2014 Euro). Der Süden hat preislich gesehen auch bei Secondhand-Einfamilienhäusern die Nase vorn. Nach Zahlen von LBS Research ist auch hier München mit Durchschnittspreisen von 650000 Euro Spitze. Auf den Plätzen: Frankfurt (490000 Euro), Stuttgart (480000), Düsseldorf (450000) und Berlin (420000 Euro). Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Verteilung nach Regionen bei neuen Eigentumswohnungen.
Die Preise im Süden liegen laut LBS Research zwischen 1920 und 2430 Euro pro Quadratmeter, dahinter folgen die Region Mitte mit 1510 bis 2130 Euro sowie der Norden mit 1330 bis 1930 Euro. Schlusslicht ist der Osten mit einer Preisspanne von 1070 bis 1460 Euro. Dieselbe Rangliste zeigt sich auch bei neuen Reihenhäusern. Im Süden liegen die Preise mit 230000 bis 310000 Euro doppelt so hoch wie im Osten mit 110000 bis 150000 Euro. Der rangiert nicht nur auf dem letzten Platz, sondern ist auch die einzige Region, für die rückläufige Preise prognostiziert werden. Im Norden liegen diese zwischen 140000 und 190000 Euro, in der Mitte zwischen 170000 und 240000 Euro.
In den Prognosen für die neuen Bundesländer offenbaren sich bereits die Auswirkungen des demografischen Wandels. Dieser hat den Osten schon heute erreicht. Anleger und Selbstnutzer sind daher gut beraten, sich genau zu überlegen, wo sie investieren. Wichtige Fragen: Rechnet sich der Bau eines Hauses, der heute zu günstigen Konditionen im Dorf XY möglich ist, auch in zehn Jahren noch – oder lebt man dann in einem „Entleerungsgebiet“, wie schrumpfende Regionen im Fachjargon genannt werden? Kann ich in 20 Jahren mein Einfamilienhäuschen noch mit Gewinn verkaufen, um das Altersheim zu finanzieren? Und: Gibt es, wenn ich in 15 Jahren in Rente gehe, noch genügend Mieter für meine Eigentumswohnung, oder erweist sich die Hoffnung auf zusätzliche Altersvorsorge als trügerisch? Auf diese und ähnliche Fragen versucht die Raumordnungsprognose, die das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) alle vier bis fünf Jahre fortschreibt, eine Antwort zu geben. Die jüngste Prognose zu Haushalten, Erwerbspersonen und Wohnungsmarkt zeigt vor allem eines: Die Entwicklung in Deutschland verläuft bis 2020 regional sehr unterschiedlich. Während einerseits immer mehr Regionen zu schrumpfen beginnen und es insgesamt immer weniger Deutsche gibt, steigt die Zahl der Haushalte auf 40,8 Millionen. Das sind etwa drei Prozent oder über eine Million mehr Haushalte als 2006.
Gleichzeitig erhöht sich mit der steigenden Anzahl älterer Menschen der Anteil der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte auf über 75 Prozent, während Haushalte mit drei und mehr Personen fast zum Auslaufmodell werden. Überrascht wurden die BBR-Experten von einem erst jüngst zu beobachtenden Trend: Während frühere Schätzungen noch von einem rückläufigen Geschossneubau ausgingen, weil es die Leute eher aufs Land ziehe, hat in jüngster Zeit die Attraktivität der Städte unerwartet wieder zugenommen. Ein Blick auf die Entwicklung der Haushalte in den einzelnen Regionen zeigt die Gewinner und Verlierer ganz deutlich: Im Westen sind die Verlierer „vor allem die altindustrialisierten Kernregionen des Ruhrgebiets und des Saarlands“, schreibt Thomas-Andreas Ziesenitz vom Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) in einer Analyse, in der er die Zukunftsperspektiven des Wohnimmobilienmarkts unter die Lupe nimmt.
Dazu kommen strukturschwache Regionen im südlichen Niedersachsen und in Nordost-Hessen. Den Osten trifft es schlimmer: Hier sind weite Teile von Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie das Erzgebirge die Verlierer. Die größten Zugewinne sieht der VÖB-Experte in großen Ballungsgebieten: „Zukünftig werden nicht mehr nur die unmittelbaren Nachbarkreise der Metropolen die größten Haushaltszuwächse aufweisen, sondern das ländlich geprägte, weiträumigere Umland.“ Ziesenitz zählt auf: „Die Verdichtungsräume um München und Stuttgart, die Rhein-Main-Schiene sowie Hamburg und Bremen.“ In den neuen Bundesländern fallen das Berliner Umland, das auch von der Hauptstadtfunktion profitiere, Halle/Leipzig, Dresden, die Region um Weimar sowie das westliche Mecklenburg-Vorpommern, das aus der Nähe zu Hamburg Kapital schlagen könne, in diese Kategorie. Das Muster beschrieb Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee so: „Starke Städte können die sie umgebenden Regionen wirtschaftlich als Lokomotive mitziehen. Sie sind Wachstumskerne, mit einer Ausstrahlung weit in die Region hinein.“ Und wie sieht vor diesem Hintergrund der Bedarf an Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen mittel- bis langfristig aus? „Während der Geschossneubau eher konstant bleibt, dürfte sich bei Ein- und Zweifamilienhäusern ab 2011 die Nachfrage erheblich abschwächen. Ab dann schlägt die demografische Entwicklung voll durch – denn die Zahl der 35- bis 40-Jährigen nimmt stark ab“, prognostiziert BBR-Experte Waltersbacher. Und VÖB-Immobilienfachmann Ziesenitz glaubt: Bis 2014 könne in den alten Bundesländern der Bedarf an Ein- und Zweifamilienhäusern auf 55000 Einheiten im Jahr sinken, danach sei mit einer leichten Erholung zu rechnen. In den neuen Bundesländern pendle sich der Bedarf bei 16000 Einheiten ein. Bei Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern geht der Experte bis 2020 im Westen dagegen von einer stabilen Nachfrage nicht unter 105000 Einheiten pro Jahr aus, während der Bedarf im Osten auf 4000 Einheiten sinkt. Derzeit sieht Ziesenitz sogar noch ein Defizit bei Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern: Pro Jahr fehlen seiner Einschätzung nach 60000 Einheiten. Da dies auch auf die vergangenen vier Jahre zutrifft, beträgt die akkumulierte Nachfrage bereits 240000 Wohnungen. Sein Fazit: „Das aktuelle Nachfragepotenzial wird offensichtlich eher unterschätzt.“
Azul Real
14.05.2007, 08:29
ANALYSE-FLASH: 'Bilfinger Berger mit starken Zahlen' - Händler
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Erstquartalszahlen von Bilfinger Berger
sind einer ersten Händlereinschätzung zufolge stark ausgefallen. "Die
Ergebnisse des Baukonzerns haben die Erwartungen übertroffen, auch der
Auftragseingang war wie erwartet stark", sagte der Börsianer am Montagmorgen.
Zudem sei der Ausblick bekräftigt worden. Insgesamt sollte die Aktie von diesen
Ergebnissen unterstützt werden./dr/ck
-----------------------
dpa-AFX Broker - die Trader News im dpa-AFX ProFeed
-----------------------
BILFINGER BERGER AG|GBF|DE|590900|DE0005909006|
KEYWORDS: 2N|STD STB ANL BRO|GER|CON|
2007-05-14 06:49:05
Azul Real
14.05.2007, 14:13
Wiwo (Heft 20 vom 14.5.07)
Spain drain
Politik+Weltwirtschaft Der lange boomende Immobilienmarkt in Spanien brichtein – eine ernste Bedrohung für Aktienkurse, Arbeitsplätze und die Konjunktur.
Die Grünflächen sind sorgsam gepflegt, an jeder Ecke gibt es einen Tennisplatz, auf den bewachten Grundstücken stehen teure Villen. Kein Frage: La Moraleja ist einer der exklusivsten Villenvororte Madrids. Hier wohnt, was Rang und Namen hat. Selbst kleinere Wohnungen sind unter einem Preis von einer Million Euro oder einer Monatsmiete von 2000 Euro kaum zu finden.
An immer mehr der luxuriösen Villen und Wohnungen haftet jedoch inzwischen der Hinweis: „Se vende“ – „Zu verkaufen“. Die Besitzer wollen Kasse machen oder müssen verkaufen, weil sie ihre Immobilie wegen der steigenden Zinsen – in Spanien sind viele Hypothekenkredite variabel verzinst – nicht mehr finanzieren können.
Nur fehlt es an Käufern. Nicht nur im exklusiven La Moraleja, sondern im ganzen Land. Was derzeit auch im Luxussegment spürbar ist, zeichnet sich im Massenwohnungsmarkt schon seit dem vergangenem Jahr ab. So ist im vierten Quartal 2006 der Verkauf von Gebrauchtimmobilien in Spanien um 15 Prozent gefallen. Von den fast 600 000 im vergangenen Jahr fertiggestellten Neubauten wurden nach Angaben des spanischen Bauministeriums bisher nur rund 400 000 verkauft. Verteuerten sich Häuser auf dem Höhepunkt des Booms 2003 und 2004 noch um annähernd 20 Prozent jährlich, ist die Wertsteigerung seitdem rückläufig
Viele spanische Haushalte sind bis über 150 Prozent ihres verfügbaren Jahreseinkommens verschuldet. „Nur wenige stürzen sich jetzt in das Abenteuer eines Hauskaufs“, sagt José Garcia Montalvo, Wirtschaftsprofessor an der Universität Pompeu Fabra, „der Markt ist einfach gesättigt.“
Das bleibt nicht ohne Folgen. Denn der Bau- und Immobiliensektor erwirtschaftet rund 20 Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes und ist einer der Hauptmotoren der spanischen Jobmaschine – vor allem für die rund vier Millionen ausländischen Einwanderer.
Immer mehr Menschen verlieren nun ihre Arbeit. Im ersten Quartal hat die Zahl der Jobsuchenden bereits um mehr als 45 000 zugenommen, die Arbeitslosenquote beträgt jetzt 8,5 Prozent. „Die Tendenz bleibt weiter steigend, und das ist eine sehr schlechte Nachricht, denn nichts schreckt den Spanier mehr als schlechte Aussichten auf dem Jobmarkt“, sagt Robert Tornabell, Wirtschaftsprofessor an der spanischen Business-Schule Esade.
Die Börsianer sind schon nervös.
Gegen den allgemeinen Trend fallen spanische Immobilientitel seit Anfang des Jahres, einige Werte haben bereits mehr als 60 Prozent verloren. Die Aktie des Marktführers Metrovacesa brach in den vergangenen drei Monaten um 30 Prozent ein, der Kurs der Nummer zwei, Sacyr Vallehermoso, gab in der gleichen Zeit rund 20 Prozent nach. Weil vom Einbruch am Immobilienmarkt auch Banken- und Bauaktien betroffen sind, zieht es den spanischen Aktienindex Ibex-35 seit zwei Wochen gegen den internationalen Markttrend nach unten – er fiel in nur zehn Tagen um gut 600 auf 14 400 Punkte.
„Die ausländischen Investoren haben das Vertrauen in den spanischen Immobilienmarkt verloren und ziehen ihr Geld aus allen damit verbundenen Werten ab“, erklärt Marti Pachamé, Chef des spanischen Brokers GVC.
DIE KRISE WAR ABSEHBAR. Doch sie entfaltet jetzt mehr Wucht, als viele Analysten erwartet hatten. „Seit zehn Jahren steigt der Quadratmeterpreis viel schneller als die Kaufkraft“, sagt Esade-Professor Tornabell, „das konnte nicht ewig so weitergehen, wir haben es nur nicht wahrhaben wollen.“ Allein in den vergangenen sechs Jahren kletterte der Quadratmeterpreis in Madrid von rund 2100 Euro auf 4400 Euro.
Profitiert haben von dem Immobilienboom die Banken. Die Haushalte dagegen wurden in die Enge getrieben. Im Durchschnitt beträgt die Hypothekengröße inzwischen 150 000 Euro. Laufzeiten von bis zu 50 Jahren und 100-prozentige Finanzierungen sind nicht selten.
Schon Anfang des Jahres revidierten die Konjunkturforschungsinstitute angesichts der schlechten Aussichten auf dem Wohnungsmarkt die Wachstumszahlen für die spanische Wirtschaft. Während die sozialistische Regierung an ihrem Wachstumsziel in Höhe von 3,5 Prozent festhält, rechnet der IWF nur noch mit 2,8 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Spaniens Wirtschaft noch um 3,9 Prozent zugelegt. Weitere Abwärtsrevisionen dürften folgen, wenn die spanischen Konsumenten noch misstrauischer werden und zu sparen beginnen.
Nun zeigt es sich, wie sehr der spanische Wirtschaftsboom mit Zuwachsraten von im Schnitt 3,8 Prozent im vergangenen Jahrzehnt von der Binnenwirtschaft und insbesondere dem Bau abhängig war.
Das Leistungsbilanzdefizit hat im vergangenen Jahr neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreicht – das Land verbraucht erheblich mehr, als es produziert und ist deshalb von Kapitalzuflüssen abhängig. Schafft es die insgesamt noch zu wenig globalisierte spanische Wirtschaft nicht, sich schnell umzuorientieren, könnte die Krise das Land lähmen, warnen Ökonomen.
Vor allem die vielen kleinen Unternehmen, die rund 80 Prozent der spanischen Wirtschaft ausmachen, haben in den vergangenen Jahren des Wirtschaftsbooms lieber schnelles Geld gemacht statt in Forschung und Ausbildung zu investieren. Das gilt vor allem für die Auto- und Textilindustrie, aber auch den Tourismus.
Die Immobilienbranche selber, die in den vergangenen Jahren Hunderte von neuen Unternehmen hervorbrachte, wird sich nach Ansicht des Madrider Brokers Ibersecurities auch in den kommenden Monaten weiter konsolidieren, viele kleinere Maklerbüros etwa dürften pleitegehen: „Wir raten deswegen, kein Geld mehr in solche Aktien zu investieren.“ Das schwarze Schaf des Marktes ist Astroc, ein spekulativer Immobilienhändler, dessen Aktien in diesem Jahr rund 80 Prozent verloren.
Die spanische Notenbank hatte seit Jahren die Spekulationsblase auf dem Wohnungsmarkt und das wenig nachhaltige spanische Wachstumsmodell thematisiert: „Die Überbewertung der Immobilien beträgt bis zu 30 Prozent“, warnte bereits vor zwei Jahren der damalige Gouverneur der Notenbank, Jaime Caruana. Die Krise auf dem Wohnungsmarkt ist besonders deshalb riskant, weil 81 Prozent der spanischen Immobilien Eigenheime sind. Der Mietmarkt ist im Vergleich zu Deutschland und vielen anderen internationalen Märkten verschwindend gering. Viele Menschen setzten immer noch auf Ziegel als Altersversorgung.
Haben viele Immobilienbesitzer sich in den vergangenen Jahren eine goldene Nase verdient, stehen jetzt vor allem solche unter Druck, die erst in den vergangenen zwei Jahren zu völlig überhöhten Preisen gekauft haben – und jetzt mit einem starken Einbruch kalkulieren müssen. „Wir rechnen damit, dass Gebrauchtimmobilien in diesem Jahr um 20 Prozent fallen werden“, sagt Emilio de la Vega, Chef des Maklerbüros Vega New House.
Das trifft auch die rund 500 000 Deutschen, die in Spanien ein Ferienhaus haben und nun möglicherweise auf ihrer Immobilie sitzen bleiben oder sie nur weit unter dem Kaufpreis loswerden können. Nach Angaben des internationalen Immobilienberaters Aguirre Newman sind die Preise für Ferienhäuser an der Küste im vergangenen Jahr bereits um mehr als sechs Prozent gesunken. Wachsende lokale Korruption im Zusammenhang mit Bauprojekten an der Küste und auf Mallorca haben die ausländischen Investoren verschreckt.
Ökonomen beunruhigt zudem, dass in Spanien inzwischen mehr als drei Millionen Wohnungen leer stehen, die Gemeinden dennoch weitere Baugenehmigungen für Neubausiedlungen vergeben. Das könnte den Einbruch weiter beschleunigen.
Die holländische Bank ABN Amro schreibt in einer aktuellen Analyse über die Iberische Halbinsel: „Angesichts der steigenden Zinsen mit den daraus resultierenden negativen Folgen für den privaten Konsum und der deutlichen Korrektur auf dem Immobilienmarkt sind die langfristigen Aussichten für Spanien eher schlecht.“ Die Banker haben für die Krise auch einen griffigen Namen gefunden: „Spain drain.
Azul Real
14.05.2007, 15:32
Milliardär Deripaska will russischen Baukonzern Transstroy
zurück
Nach seinen Einstiegen bei der österreichischen Baufirma STRABAG und der deutschen Hochtief greift der russische Multimilliardär Oleg Deripaska nach dem russischen Baukonzern Transstroy.
Deripaskas Holding Basic Element wolle einen Anteil von 50 Prozent an Transtroy kaufen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Wedomosti" heute unter Berufung auf Branchenkreise. Die Verhandlungen liefen bereits.
Firma von ehemaligem Verkehrsminister
Transstroy wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem ehemaligen Verkehrs- und Bauministerium gegründet und gehört laut "Wedomosti" dem ehemaligen Verkehrsminister Wladimir Breschnew. Der Konzern baut Straßen, Häfen, Tunnel und Flughäfen in ganz Russland und habe "riesigen Einfluss", berichtete die Zeitung weiter. "Wem Transstroy gehört, der kontrolliert die Branche."
Der 40-jährige Deripaska ist einer der reichsten Männer Russlands und gilt als Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Er ist Eigentümer des russischen Aluminiumkonzerns Rusal, den er Ende März mit der russischen Sual und der Schweizer Gruppe Glencore zum größten Aluminiumkonzern der Welt verschmolz. Ende April war er mit 30 Prozent bei der STRABAG eingestiegen, kurz darauf mit drei Prozent beim deutschen Baukonzern Hochtief.
Azul Real
14.05.2007, 15:37
14. Mai 2007, 08:17 Uhr
Airport-Beteiligungen
Hochtief will Flughafen-Konzern werden
Mit der Beteiligung am Landeplatz Budapest hat die Konzerntochter Hochtief Airport erstmals die Mehrheit an einem Flughafen übernommen. Doch Budapst soll nur der Anfang sein. Das Geschäft mit dem Privatisierungen von Flughäfen bommt.
Ungarn genehmigt Kauf des Budapester Flughafens durch Hochtief
Der Essener Baukonzern erklärt seinen gerade erworbenen Flughafen Budapest zur Chefsache: Der Sprecher der Geschäftsführer der Konzerntochter Hochtief Airport (HTA), Reinhard Kalenda, wird nach Informationen von WELT ONLINE zunächst auch die Leitung des Flughafens in der ungarischen Hauptstadt übernehmen. Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte übernimmt HTA in Ungarn als Konsortialführer die Mehrheit an einem Flughafen. Die internationale Investorengruppe bezahlt insgesamt 1,9 Mrd. Euro für 75 Prozent des Drehkreuzes, das erst vor zwei Jahren vom britischen Flughafenbetreiber BAA gekauft worden war.
Budapest als zweitgrößter Airport in den östlichen EU-Ländern biete ein "riesiges Wachstumspotenzial auch ohne fundamentale Investitionen in die Grundstruktur wie das Start- und Landebahnsystem", sagte Kalenda der WELT.
Schlagworte
Hochtief HTA Airport Flughafen-Beiteiligungen Privatisierung
Zwar seien die Raten des Passagierwachstums von zuletzt rund 18 Prozent auf Dauer nicht zu halten. Dennoch kündigte Kalenda an: "Wir wollen in Budapest das durchschnittliche Wachstum in Europa übertreffen." Und als liegt - je nach Prognose - bei knapp fünf Prozent. Allein 2006 wurden 8,3 Millionen Passagiere abgefertigt.
260 Millionen Euro für den Ausbau von Budapest
Hochtief Airport, das bereits an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Sydney, Athen und Tirana beteiligt ist, will bis 2011 mit seinen Partnern rund 260 Mio. Euro für den Ausbau von Budapest investieren. So soll - ähnlich wie in Hamburg - zwischen zwei Terminals ein Verbindungsgebäude entstehen, in dem Geschäfte und Restaurants Platz finden. Die Zahl von bisher nur 14 Gates soll deutlich gesteigert, das bisherige Billigflieger-Terminal auf Vordermann gebracht, sowie neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Auch ins Vorfeld, die Sicherheit und den Cargo-Bereich will das Konsortium investieren. Neben HTA mit knapp 50 Prozent und dem langjährigen Geschäftspartner Caisse de depot et placement du Qubec Montreal gehören dazu GIC Special Investments aus Singapur und die Frankfurter KfW IPEX-Bank. Die Gruppe betreibt den Airport 73,5 Jahre lang.
Zunächst hatte die britischen BAA, zu der auch der Londoner Flughafen Heathrow gehört, den Zuschlag bekommen. Als BAA jedoch von einem spanischen Konsortium unter der Leitung des Baukonzerns Ferrovial übernommen worden war, stand der Flughafen wieder zum Verkauf.
Das Airport-Geschäft boomt
Die Branche der Beteiligungen und Betriebsgenehmigungen für Flughäfen boomt seit Jahren, weil das Verkehrsaufkommen steigt und die staatlichen Stellen immer mehr Objekte privatisieren. "In unserer Branche herrscht rund um den Globus eine rechte Aufbruchstimmung, viele Länder setzen auf Deregulierung und Privatisierung", sagt Wilhelm Bender, Vorstandschef der Fraport AG. "Weit über 100 Airports planen die Erweiterung ihrer Kapazitäten", so Bender.
Nach einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney dürften in den kommenden Jahren weltweit rund 30 Mrd. Dollar in die Privatisierung von Flughäfen fließen, vor allem in Asien. Und bis 2020 soll sich das Passagieraufkommen verdoppeln.
Auch Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, ist längst ins Betreibergeschäft eingestiegen. Denn wegen der Kapazitätsengpässe am Rhein-Main-Airport ist dort kaum noch Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich jedoch das dort erworbene Wissen zu Geld machen. Fraport ist an den Flughäfen Hannover und Frankfurt/Hahn beteiligt, an Antalya in der Türkei, Dehli in Indien, Bourgas und Varna in Bulgarien, Lima in Peru und in der chinesischen Millionenstadt Xi'an. Sie gehört wegen der dort entdeckten Terrakotta-Armee zu den großen Tourismus-Zielen. In Kairo und künftig im senegalesischen Dakar leitet Fraport den Flughafen, ohne beteiligt zu sein. "Wir wollen dieses bisher noch kleine Standbein deutlich ausbauen", kündigte Fraport an, das einen kleinen Teil des Umsatzes mit Beteiligungen erzielt.
HTA gilt als Nummer drei am Weltmarkt
Hochtief ist da weiter: "Wir gehören inzwischen zu den absoluten Top-Playern in diesem Geschäft", sagt Kalenda. Hinter Ferrovial und der australischen Bank Macquarie gilt HTA als Nummer drei am Weltmarkt. Daneben bieten auch andere Flughafenbetreiber wie Kopenhagen, Paris oder Wien, aber auch Private Equity-Gesellschaften immer wieder bei Privatisierungen mit. Denn der Flugverkehr wächst trotz gelegentlicher Rückschläge nach Terroranschlägen oder Krankheiten dauerhaft, hohe Einnahmen scheinen garantiert.
Der Wert der Flughafen-Beteiligungen von HTA liegt nach Firmenangaben inzwischen bei 825 Mio. Euro:shock: - Budapest noch nicht eingerechnet. Schneller als erwartet war Hochtief in die schwarzen Zahlen gekommen. "Die Flughafen-Beteiligungen entwickeln sich zum wesentlichen Ergebnisträger des Hochtief-Konzerns", freut sich Kaldena. Auch Budapest werde von Anfang an Gewinne erzielen.
Bisher blieben Kalenda teure Ausrutscher auf dem glatten internationalen Beteiligungsparkett weitgehend erspart. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erst wenige Tage vor dem Zuschlag beim indischen Flughafen Mumbai die Reißleine gezogen und war ausgestiegen, weil die indische Regierung plötzlich die Risiken zu Lasten der ausländischen Investoren verschoben habe. Fraport dagegen hatte Pech: Die philippinische Regierung nahm die Privatisierung des Airport Manila zurück, nachdem Fraport dort ein Terminal gebaut hatte. Jetzt streiten sich beide um rund 400 Mio. Euro.
Azul Real
14.05.2007, 15:48
14.05.2007 06:46
Hochtief-Tochter Leighton erhöht Prognose für 2006/07
SYDNEY (Dow Jones)-Die Hochtief-Tochter Leighton Holdings Ltd hat ihre Prognose für das Nettoergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 (per 30. Juni) angehoben. Der Nettogewinn werde um 55% zulegen von den 276,1 Mio AUD im Vorjahreszeitraum, teilte der Baukonzern am Montag mit. Damit würde Leighton im laufenden Jahr netto 428 Mio AUD verdienen, nachdem das Unternehmen im Februar noch von mindestens 400 Mio AUD ausgegangen war.
In den ersten neun Monaten (Ende: 31. März) belief sich das operative Ergebnis auf 273 (169) Mio AUD. Der Umsatz erreichte 8,9 Mrd AUD und der Auftragsbestand 19 Mrd AUD.
"Der Ausblick bleibt für all unsere wichtigen Märkte, die weiterhin gute Möglichkeiten in den Bereichen Bau, Bergbau und Dienstleistungen bieten, sehr stark. Diese Möglichkeiten werden sich unterstützend auf den Auftragsbestand auswirken. Wir erwarten, am 30. Juni über etwa 20 Mrd AUD an Aufträgen berichten zu können", sagte Leighton-CEO Wal King in einer Mitteilung.
Für das Gesamtjahr erwartet Leighton einen Umsatz von etwa 12 (8,5) Mrd AUD. Für das kommende Geschäftsjahr 2007/08 werde mit "weiteren Verbesserungen" gerechnet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Fokus auf Gewinnmarge»
Hochtief will sein verlustreiches Baugeschäft in Deutschland mit einem Bündel von Maßnahmen sanieren. Bei Neuaufträgen will der Konzern noch selektiver vorgehen Zudem erweitert der Baukonzern sein Portfolio und übernimmt die Immobilienverwaltung der Allianz..
Hochtief wolle mehr günstigeres Material aus China verbauen, kündigte Konzernchef Herbert Lütkestratkötter heute auf der Hauptversammlung des Baukonzerns in Essen an. Das margenschwache Generalunternehmergeschäft werde deutlich reduziert. Hochtief wolle keine Projekte, bei denen „Honorar und Risikoverteilung in einem krassen Missverhältnis stehen“. Lütkestratkötter sagte: „Wir werden alles daran setzen, uns so aufzustellen, dass nachhaltig schwarze Zahlen geschrieben werden.“
Verluste im deutschen Hochbau werden das europäische Baugeschäft nach Angaben von Hochtief in diesem Jahr tief in die Verlustzone drücken. Im ersten Quartal hat in der Europa-Sparte nach vorläufigen Zahlen ein Minus von 25 Millionen vor Steuern zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr werde sich der Verlust wohl auf bis zu 120 Millionen Euro summieren, prognostiziert der Hochtief-Vorstand.
Hochtief baut Dienstleistungssparte aus
Grund sei die Kostenexplosion bei Baudienstleistungen und Materialien. Andere Konzernbereiche sollen die Verluste aber auffangen.
Deutliche Gewinne erwartet Lütkestratkötter etwa in der Dienstleistungssparte. Und die baut Hochtief weiter aus. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die Immobilienverwaltung für Deutschlands größten Versicherer Allianz übernimmt. Bereits zum 1. Juli würden die 440 Mitarbeiter des so genannten Property-Managements der Allianz unter das Dach von Hochtief wechseln. Der Baukonzern werde damit zu einem der führenden Anbieter für Immobilienverwaltung in Deutschland - mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt sechs Millionen Quadratmeter.
Die Übernahme passt in die Konzernstrategie des Bauriesens, der seit Jahren daran arbeitet seine Position im lukrativen Dienstleistungs- und Konzessionsgeschäft auszubauen. Lütkestratkötter betonte vor den Aktionären, die Fähigkeit über den eigentlichen Bau hinaus alle Phasen der Wertschöpfungskette rund um Immobilien und Infrastrukturprojekte abzudecken, sei der entscheidende Wettbewerbsvorteil von Hochtief. Er schaffe Mehrwert für Kunden, aber auch für das Unternehmen.
Neue Logistik soll für sinkende Kosten sorgen
Lütkestratkötter bekräftigte vor den Aktionären erneut, dass der Konzerngewinn in diesem Jahr bei über 100 Millionen Euro liegen solle. Im Kernbereich Bau will Hochtief die Kosten mit neuen Maßnahmen senken. Als Generalunternehmer vergibt Hochtief bei Großprojekten bis zu 80 Prozent aller Leistungen an Nachunternehmer und Lieferanten. Die anziehende Baukonjunktur in Deutschland führt dort aber zu stark steigenden Personal- und Materialkosten. Diese konnte Hochtief vielfach nicht an die Kunden weitergeben. Um mehr Material aus China beziehen zu können, unterzeichnete der Konzern nach Angaben des neuen Hochtief-Chefs bereits eine Absichtserklärung mit einem Logistik-Anbieter aus Hongkong. Im dritten Quartal solle die Logistikkette stehen.
Lütkestratkötter deutete an, dass Hochtief angesichts der Preisentwicklung in Deutschland verstärkt auch auf Märkte außerhalb Deutschlands setzt. Der Konzern könne auch in Märkten agieren, „in denen Qualität am Bau höher im Kurs steht als in Deutschland, und wo das Motto nicht nur „Geiz ist geil' lautet.“ Hochtief hoffe aber, dass sich auch in Deutschland die Spielregeln änderten. Einige Bauherren erhielten bereits für äußerst knapp kalkulierte Ausschreibungen keine Angebote mehr, monierte er.
Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt
Der Verkauf des Hochtief-Pakets durch die Münchener Beteiligungsgesellschaft Custodia an den spanischen Baukonzern ACS sorgt unterdessen für personelle Veränderungen im Kontrollgremium. Aufsichtsratschef Martin Kohlhaussen sagte in Essen, Sergio Marchionne und Gerd Peskes legten ihre Ämter nieder. Neue Mitglieder wurden noch nicht bestellt. Custodia hatte den Hochtief-Anteil von rund 25 Prozent im März an ACS verkauft.
[09.05.2007] wiw/rtr/AP
14. Mai 2007, 08:17 Uhr
Airport-Beteiligungen
Hochtief will Flughafen-Konzern werden
Mit der Beteiligung am Landeplatz Budapest hat die Konzerntochter Hochtief Airport erstmals die Mehrheit an einem Flughafen übernommen. Doch Budapst soll nur der Anfang sein. Das Geschäft mit dem Privatisierungen von Flughäfen bommt.
Ungarn genehmigt Kauf des Budapester Flughafens durch Hochtief
Der Essener Baukonzern erklärt seinen gerade erworbenen Flughafen Budapest zur Chefsache: Der Sprecher der Geschäftsführer der Konzerntochter Hochtief Airport (HTA), Reinhard Kalenda, wird nach Informationen von WELT ONLINE zunächst auch die Leitung des Flughafens in der ungarischen Hauptstadt übernehmen. Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte übernimmt HTA in Ungarn als Konsortialführer die Mehrheit an einem Flughafen. Die internationale Investorengruppe bezahlt insgesamt 1,9 Mrd. Euro für 75 Prozent des Drehkreuzes, das erst vor zwei Jahren vom britischen Flughafenbetreiber BAA gekauft worden war.
Budapest als zweitgrößter Airport in den östlichen EU-Ländern biete ein "riesiges Wachstumspotenzial auch ohne fundamentale Investitionen in die Grundstruktur wie das Start- und Landebahnsystem", sagte Kalenda der WELT.
Schlagworte
Hochtief HTA Airport Flughafen-Beiteiligungen Privatisierung
Zwar seien die Raten des Passagierwachstums von zuletzt rund 18 Prozent auf Dauer nicht zu halten. Dennoch kündigte Kalenda an: "Wir wollen in Budapest das durchschnittliche Wachstum in Europa übertreffen." Und als liegt - je nach Prognose - bei knapp fünf Prozent. Allein 2006 wurden 8,3 Millionen Passagiere abgefertigt.
260 Millionen Euro für den Ausbau von Budapest
Hochtief Airport, das bereits an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Sydney, Athen und Tirana beteiligt ist, will bis 2011 mit seinen Partnern rund 260 Mio. Euro für den Ausbau von Budapest investieren. So soll - ähnlich wie in Hamburg - zwischen zwei Terminals ein Verbindungsgebäude entstehen, in dem Geschäfte und Restaurants Platz finden. Die Zahl von bisher nur 14 Gates soll deutlich gesteigert, das bisherige Billigflieger-Terminal auf Vordermann gebracht, sowie neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Auch ins Vorfeld, die Sicherheit und den Cargo-Bereich will das Konsortium investieren. Neben HTA mit knapp 50 Prozent und dem langjährigen Geschäftspartner Caisse de depot et placement du Qubec Montreal gehören dazu GIC Special Investments aus Singapur und die Frankfurter KfW IPEX-Bank. Die Gruppe betreibt den Airport 73,5 Jahre lang.
Zunächst hatte die britischen BAA, zu der auch der Londoner Flughafen Heathrow gehört, den Zuschlag bekommen. Als BAA jedoch von einem spanischen Konsortium unter der Leitung des Baukonzerns Ferrovial übernommen worden war, stand der Flughafen wieder zum Verkauf.
Das Airport-Geschäft boomt
Die Branche der Beteiligungen und Betriebsgenehmigungen für Flughäfen boomt seit Jahren, weil das Verkehrsaufkommen steigt und die staatlichen Stellen immer mehr Objekte privatisieren. "In unserer Branche herrscht rund um den Globus eine rechte Aufbruchstimmung, viele Länder setzen auf Deregulierung und Privatisierung", sagt Wilhelm Bender, Vorstandschef der Fraport AG. "Weit über 100 Airports planen die Erweiterung ihrer Kapazitäten", so Bender.
Nach einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney dürften in den kommenden Jahren weltweit rund 30 Mrd. Dollar in die Privatisierung von Flughäfen fließen, vor allem in Asien. Und bis 2020 soll sich das Passagieraufkommen verdoppeln.
Auch Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, ist längst ins Betreibergeschäft eingestiegen. Denn wegen der Kapazitätsengpässe am Rhein-Main-Airport ist dort kaum noch Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich jedoch das dort erworbene Wissen zu Geld machen. Fraport ist an den Flughäfen Hannover und Frankfurt/Hahn beteiligt, an Antalya in der Türkei, Dehli in Indien, Bourgas und Varna in Bulgarien, Lima in Peru und in der chinesischen Millionenstadt Xi'an. Sie gehört wegen der dort entdeckten Terrakotta-Armee zu den großen Tourismus-Zielen. In Kairo und künftig im senegalesischen Dakar leitet Fraport den Flughafen, ohne beteiligt zu sein. "Wir wollen dieses bisher noch kleine Standbein deutlich ausbauen", kündigte Fraport an, das einen kleinen Teil des Umsatzes mit Beteiligungen erzielt.
HTA gilt als Nummer drei am Weltmarkt
Hochtief ist da weiter: "Wir gehören inzwischen zu den absoluten Top-Playern in diesem Geschäft", sagt Kalenda. Hinter Ferrovial und der australischen Bank Macquarie gilt HTA als Nummer drei am Weltmarkt. Daneben bieten auch andere Flughafenbetreiber wie Kopenhagen, Paris oder Wien, aber auch Private Equity-Gesellschaften immer wieder bei Privatisierungen mit. Denn der Flugverkehr wächst trotz gelegentlicher Rückschläge nach Terroranschlägen oder Krankheiten dauerhaft, hohe Einnahmen scheinen garantiert.
Der Wert der Flughafen-Beteiligungen von HTA liegt nach Firmenangaben inzwischen bei 825 Mio. Euro:shock: - Budapest noch nicht eingerechnet. Schneller als erwartet war Hochtief in die schwarzen Zahlen gekommen. "Die Flughafen-Beteiligungen entwickeln sich zum wesentlichen Ergebnisträger des Hochtief-Konzerns", freut sich Kaldena. Auch Budapest werde von Anfang an Gewinne erzielen.
Bisher blieben Kalenda teure Ausrutscher auf dem glatten internationalen Beteiligungsparkett weitgehend erspart. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erst wenige Tage vor dem Zuschlag beim indischen Flughafen Mumbai die Reißleine gezogen und war ausgestiegen, weil die indische Regierung plötzlich die Risiken zu Lasten der ausländischen Investoren verschoben habe. Fraport dagegen hatte Pech: Die philippinische Regierung nahm die Privatisierung des Airport Manila zurück, nachdem Fraport dort ein Terminal gebaut hatte. Jetzt streiten sich beide um rund 400 Mio. Euro.
hot
HOT
HOT
Azul Real
14.05.2007, 15:49
09.05.2007 - 11:19 Uhr
Hochtief übernimmt Immobilienverwaltung der Allianz
Die Hochtief Property Management GmbH ist laut Mitteilung künftig für das Management von mehr als 600 Allianz-Objekten verantwortlich. Die Gesamtmietfläche liegt bei etwa 3 Mio qm. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben dadurch mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt 6 Mio qm zu einem der führenden Anbieter von "hochwertigen" Property-Management-Lösungen in Deutschland.
Werbung
Die Allianz Immobilien GmbH werde sich künftig vor allem auf das Immobilien Asset Management konzentrieren, teilte die Tochter der Allianz SE mit. Dazu gehören Steuerung von Portolien, der An- und Verkauf von Immobilien und die gewerbliche Vermietung. Mit der Umsetzung einer Buy-and-Sell-Strategie soll zur stetigen Optimierung der betreuten Portfolien beigetragen werden.
Die Allianz will ihr Immobilienportfolio künftig unter Renditegesichtspunkten neu ausrichten und aktiver managen, hatte Controllingvorstand Helmut Perlet am Vortag erklärt. Der Anteil ausländischer Immobilien soll gegenüber den inländischen steigen.
Azul Real
14.05.2007, 19:01
IPO der Wacker Construction AG wac
Wacker Construction - Emissionsparameter
WKN WAC K01
Erstnotiz 15.5.
Zeichnungsfrist 9.-14.5.
Bookbuildingspanne 18 bis 22 Euro
MarketCap 0,92 bis 1,12 Mrd. Euro
Marktsegment Amtlicher Handel (Prime Standard)
Emissionsvolumen 7,5 Mio. Aktien aus Kapitalerhöhung,
8,5 Mio. von AA; zzgl. 2,4 Mio. Aktien Greenshoe
Emissionsvolumen 331,2 bis 404,8 Mio. Euro
Konsortium
Deutsche Bank, Sal. Opp., UBS
Free Float max. 36 %
Internet www.company.wackergroup.com
11.05.2007, 10:55
Wacker Construction Equipment - Mehr Fortune im zweiten Anlauf?
Im Juli 2006 wurde der Börsengang der Wacker Construction Equipment kurzfristig abgesagt, da die Preisvorstellungen in dem sich eintrübenden Börsenumfeld nicht zu realisieren waren. Nun ist der zweite Anlauf geplant.
Die Wacker Construction Equipment AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Baugeräten und kleinen Baumaschinen. Angeboten werden unter anderem Rüttelplatten, Presslufthämmer und Walzen, die insbesondere im Straßenbau zum Einsatz kommen. Zu den Kunden zählen weltweit rund 60.000 professionelle Anwender, insgesamt stehen mehr als 250 Maschinen für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung. Ergänzt wurde das Produktportfolio in den letzten Jahren immer wieder durch Akquisitionen. Ein Meilenstein war im Jahr 2005 die Übernahme der Weidemann-Gruppe, mit der das zuvor vor allem auf Baugeräte ausgerichtete Geschäft auf kompakte Baumaschinen ausgeweitet wurde.
Zusammenschluss mit Neuson Kramer
Ein Wachstumssprung steht nun im Laufe dieses Jahres mit der Fusion mit der österreichischen Neuson Kramer AG bevor, mit der das Geschäft mit den kompakten Baumaschinen weiter ausgebaut wird. Die beiden Unternehmen ergänzen sich und können ihren Kunden künftig ein breites Sortiment von Baugeräten und kompakten Maschinen anbieten. Zudem lässt sich die bislang fast ausschließlich in Europa tätige Neuson in die Expansionsstrategie der bereits global aufgestellten Wacker gut einbinden. So kann der nordamerikanische Markt künftig mit einer vergrößerten Produktpalette angegangen werden, was die Absatzchancen verbessert. Die entstehende „Wacker Neuson AG“ wird überdies verstärkt die Region Asien in Angriff nehmen, in der beide Unternehmen ihre Präsenz deutlich ausbauen wollen.
Ergebnis 2006 über Plan
Für 2006 konnte Wacker einen Umsatzzuwachs von 23 % auf 619,3 Mio. Euro und einen Anstieg des EBIT um 50 % auf 76,7 Mio. Euro melden, womit die Ziele ergebnisseitig deutlich übertroffen wurden. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf im Branchenvergleich respektable 12,4 %. Noch besser sieht die Situation allerdings bei Neuson aus. Zwar ist das österreichische Unternehmen mit Erlösen von 262 Mio. Euro nur knapp halb so groß, erreicht aber eine EBIT-Marge von stolzen 17,3 %. Wacker Neuson wird also schon allein durch den Zusammenschluss eine höhere Rendite als die jetzige Wacker Construction aufweisen. Mit zunehmender Realisierung der zusätzlichen Umsatzpotenziale durch die neuen Vertriebschancen wird sie tendenziell noch weiter ansteigen.
Margenausweitung nach Fusion
Für die Bewertung im Rahmen des Börsengangs stellt sich die Frage, inwieweit der bevorstehende Zusammenschluss, der bereits über ein Memorandum of Understanding festgezurrt wurde, berücksichtigt werden soll. Da die Fusion erst nach dem IPO umgesetzt wird, scheint eine Stand-Alone-Betrachtung sinnvoll, in der allerdings die margenerhöhenden Effekte des Zusammenschlusses berücksichtigt werden. Realistisch erscheint ein Wachstum von 10 % per annum, während die EBIT-Marge aus den genannten Gründen ab 2008 noch ansteigen wird, womit ein Jahresüberschuss von 60 Mio. Euro erreichbar sein dürfte. Das fusionierte Unternehmen dürfte im kommenden Jahr beim Umsatz die Schwelle von 1 Mrd. Euro überspringen und ca. 100 Mio. Euro verdienen.
Bewertung und Vergleich
Das hohe KGV von 17 bis 21 auf Basis des Jahres 2007 (siehe Tabelle) ist nur dann zu rechtfertigen, wenn man die Akquisition bereits einpreist („Wacker Neuson“). Selbst auf 2008er Basis liegt das KGV noch bei 15 bis knapp 19 – nicht gerade wenig für ein Unternehmen, das organisch ca. 10 % p.a. wachsen kann, kurzfristige Abweichungen einmal ausgeklammert. In einer Peer Group internationaler Vergleichsunternehmen* liegt dieser Wert bei 15,8 für 2007 und 14,8 für 2008. Eine Vergleichsgruppe mit lediglich nationalen Peers käme indes zu einer leicht höheren Bewertungsspanne für Wacker Construction, jedoch nicht maßgeblich höher als die internationale.
Fazit
Angesichts der aufgezeigten Bewertung fehlt ein Emissionsdiscount damit vollständig. Da jedoch die vorbörslichen Kurse teilweise oberhalb der Bookbuildingspanne lagen, ist mit Zeichnungsgewinnen zu rechnen, es sei denn, es wird das Maximum herausgeholt, indem die Aktien am oberen Ende zu 22 Euro emittiert werden. Für eine langfristig positive Entwicklung wäre dieser Ausgangswert nicht wünschenswert.
Geschäfts- und Kennzahlen Wacker Construction
Umsatz* 2006 - 2007e - 2008e
619,3 - 670,0 - 740,0
Nettoergebnis*
48,5 - 53,0 - 60,0
EpS
0,95 - 1,04 - 1,18
KGV min.**
18,9 - 17,3 - 15,3
KGV max.**
23,1 - 21,2 - 18,7
*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: Unternehmensangaben und
eigene Schätzungen GoingPublic Research;
**) auf Basis der Bookbuilding-Spanne
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
: Teuer, aber begehrt
JOURNALISTEN Beim Börsengang des bayerischen Baumaschinen-Spezialisten wollen die bisherigen Eigentümer sich von großen Beständen trennen. Dennoch zeigt der Markt im Vorfeld reges Interesse an der Emission.
Clemens von Frentz
Clemens von Frentz ist Wirtschaftsredakteur in Hamburg.
Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Börsen-Kandidaten, die ihr IPO kurzfristig verschoben, weil sie auf den letzten Metern des Emissions-Marathons plötzlich Zweifel bekamen. Die Gründe dafür waren höchst unterschiedlich und wurden der Öffentlichkeit nicht immer mitgeteilt, aber bei der Wacker Construction Equipment AG (ISIN DE000WACK012 / WKN WACK01) sprach das Management recht offen über seine Motive für den Rückzieher. Man wollte schlicht mehr herausholen - der damals zu erwartende Emissions-Gewinn reichte den Beteiligten nicht aus.
Dass man nun beim zweiten Anlauf sehr viel zuversichtlicher ist, hat auch damit zu tun, dass die Gesellschaft kurz vor einer Fusion mit der österreichischen Neuson Kramer Baumaschinen AG steht, die bereits vom Kartellamt abgesegnet wurde. Wie gut dieser Plan am Kapitalmarkt ankommt, zeigt sich nicht nur an der hohen Nachfrage zeichnungswilliger Investoren, sondern auch an den vorbörslichen Kursen, die zuletzt im Handel per Erscheinen deutlich über der Bookbuilding-Spanne lagen.
>> Führende Marktstellung in einigen Segmenten
Wacker Construction ist ein international tätiges Unternehmen der Baumaschinen- und Baugeräte-Industrie, dessen Historie bis auf das Jahr 1848 zurückgeht. Kerngeschäft ist die Entwicklung, die Produktion, der Vertrieb, die Vermietung sowie die Reparatur und Wartung von qualitativ hochwertigen Geräten ("Light Equipment") und kompakten Maschinen. Hauptkunden sind "Profi-Anwender" aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau sowie der Landwirtschaft.
Zur eigenen Position im Markt heißt es seitens des Unternehmens: "Wir haben nach eigener Einschätzung in einigen Produktgruppen des Light Equipment international eine führende Marktstellung. Diese Einschätzung stützen wir unter anderem auf folgende Wettbewerbsstärken: Produktqualität, Technologie- und Innovationsfähigkeit, Markenbekanntheit, international diversifizierter Vertrieb, eigenes Service-Netzwerk, fokussierte und flexible Produktionsstrukturen sowie leistungsfähige Produktionslogistik, werteorientiertes Management."
>> Ebit von 76,7 Millionen Euro in 2006
Ähnlich präsentiert sich der neue Partner Neuson Kramer. Die international agierende Gruppe verdient ihr Geld mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb hochwertiger kompakter Baumaschinen, die als "Compact Equipment" bezeichnet werden. Im Angebot sind unter anderem Mini- und Kompaktbagger, Radlader, Dumper, Teleskoplader und Kompaktlader. Das Familien-Unternehmen vertreibt seine Produkte über ausgewählte Handelspartner und bietet seinen Kunden umfassende Lösungen für den Kompaktmaschinenbereich an. Im Geschäftsjahr 2006/2007 hat Neuson Kramer damit einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro (ein Plus von 31 Prozent) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 44,7 Millionen Euro erwirtschaftet.
Deutlich höher ist der Umsatz bei der Wacker Construction AG, die im Geschäftsjahr 2006 fast 620 Millionen Euro umsetzte und damit einen Zuwachs um 23,1 Prozent erreichte. Beim Ebit war es gar ein Anstieg um 51,3 Prozent – hier steigerte man sich auf 76,7 Millionen Euro. Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand mit einer ähnlichen Performance.
>> Altaktionäre trennen sich von großem Paket
Irritierend ist in diesem Zusammenhang, dass trotz dieser guten Zahlen der frühere Wacker-Großaktionär Lindsay Goldberg Bessemer (LGB) nicht bis zum zweiten IPO-Anlauf warten wollte, obwohl er erst 2003 eingestiegen war. Als der Emissionstermin im Sommer 2006 abgeblasen wurde, verkaufte die Beteiligungsgesellschaft ihr 30-Prozent-Paket kurzerhand an die Gründerfamilie Wacker, die nun umso mehr auf ein gutes Emissions-Ergebnis hofft, da sie hohe Kredite zu tilgen hat.
Kein Wunder also, dass nach aktuellem Stand der Planung nur ein kleiner Teil des Emissions-Gewinns in der Firmenkasse landen wird. Insgesamt werden bis zu 18,4 Millionen Aktien angeboten, von denen lediglich maximal 7,5 Millionen Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. Der Rest (inklusive 2,4 Millionen Aktien über die Mehrzuteilungsoption) kommt aus Beständen der bisherigen Eigentümer, womit der Streubesitz nach dem IPO voraussichtlich bei rund 36 Prozent liegen wird. Geht man davon aus, dass der Platzierungspreis am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne (18 bis 22 Euro) liegt, flössen dem Unternehmen selbst nach Abzug aller Kosten höchstens 160 bis 170 Millionen Euro an frischem Eigenkapital zu.
>> Hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis
Setzt man den zu erwartenden Ausgabepreis ins Verhältnis zum prognostizierten Gewinn, ergibt sich für das aktuelle Geschäftsjahr ein KGV von etwa 17 bis 21. Das ist ein recht hoher Wert – selbst unter der Voraussetzung, dass die Integration von Neuson Kramer wie geplant läuft und die erhofften Effekte generiert. Rechnerisch gibt es also nicht mehr sehr viel Luft für weitere Kurssteigerungen.
Ein weiteres Manko: Niemand kann seriös einschätzen, wie lange die momentane Boom-Stimmung am Bau noch anhält. Momentan ist die Nachfrage nach Baugeräten zwar so hoch wie seit Jahren nicht, aber das kann sich bald wieder ändern, wenn die Rahmenbedingungen schlechter werden.
>> Erster Handelstag am 15. Mai
Andererseits zeigen die hohe Nachfrage und die vorbörslichen Kurse, dass die zeichnungswilligen Interessenten sich davon nicht schrecken lassen. Fazit: Wacker Construction ist gut positioniert und ein insgesamt solides Unternehmen, aber die Aktie dürfte eher ein Investment für risikofreudige Anleger sein.
Wer noch dabei sein will, muss sich sputen oder - nach dem IPO - über die Börse einsteigen, denn die Zeichnungsfrist endet für Privatanleger am 14. Mai um 12 Uhr. Der erste Handelstag am Prime Standard ist am 15. Mai.
------------------------------------------------------------------------
Montag, 14. Mai 2007, 07:00 Uhr
Börsengang am Dientag
Wacker-Aktie im Neuemissions-Check
Am morgigen Dienstag strebt der Baugerätehersteller Wacker Construction im zweiten Anlauf an die Börse. Warum es diesmal klappen dürfte und die Aktie für Anleger attraktiv ist.
FRANKFURT. Der Mann hat Spaß am Job: "Einmal im Jahr", sagt Georg Sick, "testen wir unsere Geräte und die der Wettbewerber. " Mit funkelnden Augen beschreibt der Vorstandschef von Wacker Construction, wie er an die 100 Minibagger, Radlader, Rüttelplatten und die am Bau berühmten Wacker-Stampfer ins Tessin karren ließ. Die gruben dann eine Wiese vier Meter tief um, nur um die Erde dann wieder festzustampfen.
Auf dem riesigen Männerspielplatz konnte Sick den gescheiterten Börsengang (IPO) von Wacker im Juli 2006 vergessen. Zehn bis elf Euro wollten Fondsmanager je Aktie des Baugerätespezialisten zahlen - dem Wacker-Finanzinvestor LGB war das zu wenig. Er blies das IPO ab und verkaufte an die Gründerfamilie Wacker.
Investitionsgüteraktien waren kurz nach dem Börseneinbruch 2006 extrem billig. Neue Werte wie Stahlhändler Klöco, Kranbauer Demag und Baumaschinenproduzent Bauer bescherten Anlegern seither dreistellige Kursgewinne. Die Verkäufer können deshalb heute mehr Geld verlangen. "Das Kapitalmarktumfeld ist deutlich günstiger als vor einem Jahr", rechtfertigt Sick den Aufschlag gegenüber 2006, "und wir haben uns ganz neu aufgestellt."
Positiv: Die Bayern haben die versprochenen Zahlen geliefert. Der Umsatz wuchs 2006 um mehr als 20 Prozent auf 619 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um rund 40 und der Nettogewinn um gut 50 Prozent. Damit schlug Wacker die Schätzungen der Konsortialbankanalysten aus dem Frühjahr 2006 um Längen.
Vor allem aber macht Sick Investoren mit einer Fusion den Mund wässrig, die er bis Ende Juli durchziehen will: Wacker schließt sich mit dem Baumaschinenhersteller Neuson Kramer zusammen. 2006 setzen die Österreicher 262 Millionen Euro um. Sie sind noch profitabler als die überdurchschnittlich gut verdienende Wacker. Das Familienunternehmen baut Minibagger und andere mittelschwere Geräte. Wacker dagegen ist stark in der Leicht-Klasse. Überschneidungen mit den von Wacker angebotenen rund 250 Geräten gebe es "überhaupt nicht", sagt Sick, wohl aber hätten die beiden Unternehmen die gleichen Kunden: "Wir passen ideal zusammen."
Nach dem IPO wird Wacker für die Familienaktionäre von Neuson Kramer neue Aktien ausgeben, sodass diese rund ein Drittel an Wacker Neuson halten werden. Das Geld aus dem IPO will Sick für die Fusion nicht einsetzen, sondern damit den Vertrieb in Asien, ein Entwicklungszentrum und Produktionsanlagen finanzieren.
Wer das Unternehmen bewertet, darf die Fusion allenfalls im Hinterkopf haben. Noch ist das Projekt nicht durch. Warum hat Sick mit dem Börsengang nicht noch gewartet, bis der Zusammenschluss vollzogen ist? Seit letztem Sommer habe er das IPO so schnell wie möglich nachholen wollen, sagt er. Dass die weltweite Baukonjunktur sich abschwächt, fürchte er nicht. Und wenn: "Wir sind sogar in der deutschen Bau-Rezession gewachsen. Außerdem können wir Rückgänge in einer Weltregion durch andere Regionen ausgleichen." Am Anfang bauen Schwellenländer Autobahnen und Staudämme, und dafür brauchen sie Großgeräte, etwa von Caterpillar. In der zweiten Investitionswelle würden Leitungen verlegt oder Straßen repariert, "und dazu brauchen sie unsere Geräte", so Sick.
Wenn es nicht die Konjunktur ist, dürfte es wohl die Börsenlage sein, die Wacker zur Eile treibt. Sick will sich nicht noch einmal von einer fallenden Börse ausbremsen lassen. Dieses Risiko sollen dann doch lieber die Anleger tragen. Ob sie es tun werden, hängt vor allem davon ab, ob Wacker ihnen einen Risikopuffer zu den Bewertungen vergleichbarer Unternehmen lässt. Für Baumaschinenkonzerne und Maschinenbauer zahlen Anleger zurzeit ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis 2007 (KGV) von 16 und von 14 für 2008. Auf Basis der Analystenprognosen für Wacker entspricht dies einem Aktienkurs von 16 bis 17 Euro.
Weil Wacker viel investiert, also hohe Abschreibungen hat, denen erst in späteren Jahren Erlöse entgegenstehen, wäre auch ein Vergleich auf Ebitda-Basis vertretbar. Vergleichbare deutsche Unternehmen kosten etwa das Achtfache des für 2007 erwartete Ebitda, was für Wacker 20 bis 21 Euro je Aktie bedeuten würde.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
14.05.2007, 19:46
11.05.2007 09:45 PC-Welt
Oracle droht bei Hochtief zu scheitern :roll:
Das von Oracle vor zwei Jahren noch als Triumph gefeierte SAP-Ablöse-Projekt bei dem Baukonzern Hochtief bleibt eine Baustelle.
Oracle hat bei dem Versuch, im Revier der SAP Boden auf den ERP-Marktführer gut zu machen, einen herben Rückschlag einstecken müssen. Das vor zwei Jahren gestartete Projekt " Aristoteles 2005 ", mit dem der Essener Baukonzern Hochtief seine SAP-Applikationen durch Oracles "E-Business-Suite" ablösen wollte, droht zu scheitern.
Am 20. April 2005 hatten die Oracle-Verantwortlichen den Deal mit Hochtief bekannt gegeben. Innerhalb eines Jahres sollte die bestehende SAP-Installation durch die eigene E-Business-Suite ausgetauscht werden. Neben dem Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, der Projektabwicklung und dem Beschaffungs-Management wollte der Baukonzern auch das allgemeine Berichtswesen sowie Oracle Contracts für das Facility-Management nutzen. Die integrierte Standardlösung decke die relevanten Kernprozesse von Hochtief im Wesentlichen ab, hieß es vor zwei Jahren. Darüber hinaus versprach der Softwarekonzern seinem Kunden erhebliche Kosteneinsparungen sowie die einfache Integration von Tochtergesellschaften.
Die Bilanz heute sieht jedoch verheerend aus. Nach wie vor arbeitet Hochtief mit seiner SAP-Software – Release 4.6c. Ende der 90er Jahre hatte der Konzern mit seiner IT-Tochter Hochtief Software GmbH und SAP eine Branchenlösung für das Baugewerbe entwickelt. Im Laufe der Zeit erhielt diese Partnerschaft jedoch mehr und mehr Risse. Gerüchten zufolge haben weniger technische oder finanzielle Gründe den Ausschlag für den Softwarewechsel zu Oracle gegeben, als vielmehr SAPs Geschäftsgebahren im Umgang mit Bestandskunden.
Doch auch mit Oracle wurde Hochtief nicht glücklich. "Es gibt Schwierigkeiten", gibt Hochtief-Sprecherin Jutta Hobbiebrunken unumwunden zu.
Zwei Gründe seien maßgeblich für die Umstellung gewesen: Kostenersparnis, insbesondere beim Betrieb, sowie die Integration der verschiedenen Softwaresysteme. Die Essener hatten in den vergangenen Jahren verschiedene Akquisitionen getätigt wie beispielsweise die Gebäude-Management-Sparten von Siemens und der Lufthansa. Diese sollten integriert beziehungsweise auf eine gemeinsame Plattform gestellt werden. "Das ist bis jetzt nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben." Derzeit würden intensive Gespräche geführt, ob die Probleme noch zu lösen seien.
Bis dahin läuft das bestehende SAP-System weiter. Die entsprechenden Verträge seien noch gültig, berichtet Hobbiebrunken. Auch die Wartung sei bis 2009 sichergestellt. Der Service-Anbieter Capgemini, der 2001 die IT-Tochter des Konzerns Hochtief Software GmbH übernommen hatte, betreibt das System. "Das ganze läuft einfach weiter, bis wir etwas Neues haben", stellt die Sprecherin klar und lässt damit durchblicken, dass es offenbar wenig Hoffnung gibt, das Oracle-Projekt noch zu retten.
Einzelheiten, wie die künftige ERP-Landschaft aussehen könnte, stünden noch nicht fest.
Auf wessen Kappe das ERP-Fiasko geht, ist bislang nicht ersichtlich. Für die Implementierung der E-Business-Suite wollten Capgemini und Oracle zusammenarbeiten.
Die Generalunternehmerschaft für den Betrieb der Lösung sollte Capgemini Outsourcing erhalten. Nach der Übernahme der Hochtief Software GmbH hatte der Serviceanbieter mit dem Baukonzern einen langfristigen Outsourcing-Vertrag über zehn Jahre abgeschlossen.
Für die Oracle-Verantwortlichen war Aristoteles 2005 ein Prestige-Vorhaben, mit dem man nach der schwierigen Übernahme von Peoplesoft endlich zum Sturm auf die SAP-Festung blasen wollte (siehe auch: Oracle will SAP in Deutschland Marktanteile abluchsen ).
Zwar mahnte der damalige Deutschland-Geschäftsführer von Oracle, Rolf Schwirz, dass dies ein schwieriges Unterfangen sei und die Kunden nicht in Scharen wechseln würden. Allerdings versprach sich der Manager durchaus das eine oder andere Projekt-Highlight. Um den Boden dafür zu bereiten, lege Oracle großen Wert darauf, dass diese Projekte gelingen, sagte Schwirz vor zwei Jahren und verwies auf eine deutlich verbesserte Projektqualität. Das Vorhaben bei Hochtief ist jedoch kein Beleg dafür.
Weder Capgemini noch Oracle wollen die Schwierigkeiten bei Aristoteles 2005 bislang kommentieren.
"Deutschland bleibt für Oracle ein schwieriges Pflaster", meint Christian Glas, Analyst von Pierre Audoin Consultants (PAC). Obwohl der Softwarekonzern mit seinen Datenbanken und der Middleware hierzulande gute Geschäfte macht, gelingt im Applikationssegment kaum ein Stich.
Die beiden Vorzeige-Deals mit Thyssen-Krupp und Hochtief seien in erster Linie durch massive Lizenzrabatte zustande gekommen. Es sei jedoch nicht unproblematisch, ein neues ERP-System nur nach Kostengesichtspunkten auszuwählen, mahnt Glas.
Zudem gebe es gerade in Deutschland bislang wenig Erfahrungen mit großvolumigen ERP-Projekten im Oracle-Umfeld.:shock:
Für den Softwarekonzern gelte es nun, alles zu versuchen, um das Vorhaben zu retten, rät Glas. Ansonsten dürfte es in Zukunft noch schwieriger werden, sich gegen die übermächtige Konkurrenz von SAP durchzusetzen. Zumal noch im laufenden Jahr weitere wichtige Projektentscheidungen anstehen wie beispielsweise im Sparkassenbereich. Hier tritt Oracle mit seiner iFlex-Lösung gegen SAP und eine interne Bankenlösung an. Glas zufolge dürfte dieses Vorhaben nicht gerade einfach werden. Und mit der Hypothek eines gescheiterten Großprojektes wird es für Oracle noch schwerer, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. (ba)
Azul Real
15.05.2007, 07:38
Heute Erstnotiz Wacker Construction WAC
Wacker Construction : Preisspanne ausgenutzt
22,00 Euro kosten Aktien von Wacker Construction Equipment. Damit liegt der Preis am oberen Ende der Spanne, die von18,00 Euro bis 22,00 Euro reichte.
Nach Unternehmensangaben war die Emission vielfach überzeichnet.
Alle rund 18,4 Millionen Aktien wurden platziert. Davon stammen jedoch nur 7,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, die große Mehrheit kommt von Altaktionären. Das Bruttoemissionsvolumen liegt, einschließlich Greenshoe, bei 405 Millionen Euro. Der Gesellschaft fließen davon brutto etwa 165 Millionen Euro zu. Die Erstnotiz soll am 15. Mai im Prime Standard erfolgen.
Wird die Mehrzuteilungsoption ganz ausgeübt, wird der Streubesitz bei etwa 36 Prozent liegen. Insgesamt wird es nach dem Börsengang 51 Millionen Aktien geben, so dass die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei mehr als 1,1 Milliarden Euro liegen wird.
Aus Österreich kommen kurz vor dem Börsengang gute Nachrichten. Die dortige Bundeswettbewerbsbehörde hat den Zusammenschluss mit Neuson Kramer Baumaschinen genehmigt.
wac
IPO der Wacker Construction AG wac
Wacker Construction - Emissionsparameter
WKN WAC K01
Erstnotiz 15.5.
Zeichnungsfrist 9.-14.5.
Bookbuildingspanne 18 bis 22 Euro
MarketCap 0,92 bis 1,12 Mrd. Euro
Marktsegment Amtlicher Handel (Prime Standard)
Emissionsvolumen 7,5 Mio. Aktien aus Kapitalerhöhung,
8,5 Mio. von AA; zzgl. 2,4 Mio. Aktien Greenshoe
Emissionsvolumen 331,2 bis 404,8 Mio. Euro
Konsortium
Deutsche Bank, Sal. Opp., UBS
Free Float max. 36 %
Internet www.company.wackergroup.com
11.05.2007, 10:55
Wacker Construction Equipment - Mehr Fortune im zweiten Anlauf?
Im Juli 2006 wurde der Börsengang der Wacker Construction Equipment kurzfristig abgesagt, da die Preisvorstellungen in dem sich eintrübenden Börsenumfeld nicht zu realisieren waren. Nun ist der zweite Anlauf geplant.
Die Wacker Construction Equipment AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Baugeräten und kleinen Baumaschinen. Angeboten werden unter anderem Rüttelplatten, Presslufthämmer und Walzen, die insbesondere im Straßenbau zum Einsatz kommen. Zu den Kunden zählen weltweit rund 60.000 professionelle Anwender, insgesamt stehen mehr als 250 Maschinen für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung. Ergänzt wurde das Produktportfolio in den letzten Jahren immer wieder durch Akquisitionen. Ein Meilenstein war im Jahr 2005 die Übernahme der Weidemann-Gruppe, mit der das zuvor vor allem auf Baugeräte ausgerichtete Geschäft auf kompakte Baumaschinen ausgeweitet wurde.
Zusammenschluss mit Neuson Kramer
Ein Wachstumssprung steht nun im Laufe dieses Jahres mit der Fusion mit der österreichischen Neuson Kramer AG bevor, mit der das Geschäft mit den kompakten Baumaschinen weiter ausgebaut wird. Die beiden Unternehmen ergänzen sich und können ihren Kunden künftig ein breites Sortiment von Baugeräten und kompakten Maschinen anbieten. Zudem lässt sich die bislang fast ausschließlich in Europa tätige Neuson in die Expansionsstrategie der bereits global aufgestellten Wacker gut einbinden. So kann der nordamerikanische Markt künftig mit einer vergrößerten Produktpalette angegangen werden, was die Absatzchancen verbessert. Die entstehende „Wacker Neuson AG“ wird überdies verstärkt die Region Asien in Angriff nehmen, in der beide Unternehmen ihre Präsenz deutlich ausbauen wollen.
Ergebnis 2006 über Plan
Für 2006 konnte Wacker einen Umsatzzuwachs von 23 % auf 619,3 Mio. Euro und einen Anstieg des EBIT um 50 % auf 76,7 Mio. Euro melden, womit die Ziele ergebnisseitig deutlich übertroffen wurden. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf im Branchenvergleich respektable 12,4 %. Noch besser sieht die Situation allerdings bei Neuson aus. Zwar ist das österreichische Unternehmen mit Erlösen von 262 Mio. Euro nur knapp halb so groß, erreicht aber eine EBIT-Marge von stolzen 17,3 %. Wacker Neuson wird also schon allein durch den Zusammenschluss eine höhere Rendite als die jetzige Wacker Construction aufweisen. Mit zunehmender Realisierung der zusätzlichen Umsatzpotenziale durch die neuen Vertriebschancen wird sie tendenziell noch weiter ansteigen.
Margenausweitung nach Fusion
Für die Bewertung im Rahmen des Börsengangs stellt sich die Frage, inwieweit der bevorstehende Zusammenschluss, der bereits über ein Memorandum of Understanding festgezurrt wurde, berücksichtigt werden soll. Da die Fusion erst nach dem IPO umgesetzt wird, scheint eine Stand-Alone-Betrachtung sinnvoll, in der allerdings die margenerhöhenden Effekte des Zusammenschlusses berücksichtigt werden. Realistisch erscheint ein Wachstum von 10 % per annum, während die EBIT-Marge aus den genannten Gründen ab 2008 noch ansteigen wird, womit ein Jahresüberschuss von 60 Mio. Euro erreichbar sein dürfte. Das fusionierte Unternehmen dürfte im kommenden Jahr beim Umsatz die Schwelle von 1 Mrd. Euro überspringen und ca. 100 Mio. Euro verdienen.
Bewertung und Vergleich
Das hohe KGV von 17 bis 21 auf Basis des Jahres 2007 (siehe Tabelle) ist nur dann zu rechtfertigen, wenn man die Akquisition bereits einpreist („Wacker Neuson“). Selbst auf 2008er Basis liegt das KGV noch bei 15 bis knapp 19 – nicht gerade wenig für ein Unternehmen, das organisch ca. 10 % p.a. wachsen kann, kurzfristige Abweichungen einmal ausgeklammert. In einer Peer Group internationaler Vergleichsunternehmen* liegt dieser Wert bei 15,8 für 2007 und 14,8 für 2008. Eine Vergleichsgruppe mit lediglich nationalen Peers käme indes zu einer leicht höheren Bewertungsspanne für Wacker Construction, jedoch nicht maßgeblich höher als die internationale.
Fazit
Angesichts der aufgezeigten Bewertung fehlt ein Emissionsdiscount damit vollständig. Da jedoch die vorbörslichen Kurse teilweise oberhalb der Bookbuildingspanne lagen, ist mit Zeichnungsgewinnen zu rechnen, es sei denn, es wird das Maximum herausgeholt, indem die Aktien am oberen Ende zu 22 Euro emittiert werden. Für eine langfristig positive Entwicklung wäre dieser Ausgangswert nicht wünschenswert.
Geschäfts- und Kennzahlen Wacker Construction
Umsatz* 2006 - 2007e - 2008e
619,3 - 670,0 - 740,0
Nettoergebnis*
48,5 - 53,0 - 60,0
EpS
0,95 - 1,04 - 1,18
KGV min.**
18,9 - 17,3 - 15,3
KGV max.**
23,1 - 21,2 - 18,7
*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: Unternehmensangaben und
eigene Schätzungen GoingPublic Research;
**) auf Basis der Bookbuilding-Spanne
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
: Teuer, aber begehrt
JOURNALISTEN Beim Börsengang des bayerischen Baumaschinen-Spezialisten wollen die bisherigen Eigentümer sich von großen Beständen trennen. Dennoch zeigt der Markt im Vorfeld reges Interesse an der Emission.
Clemens von Frentz
Clemens von Frentz ist Wirtschaftsredakteur in Hamburg.
Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Börsen-Kandidaten, die ihr IPO kurzfristig verschoben, weil sie auf den letzten Metern des Emissions-Marathons plötzlich Zweifel bekamen. Die Gründe dafür waren höchst unterschiedlich und wurden der Öffentlichkeit nicht immer mitgeteilt, aber bei der Wacker Construction Equipment AG (ISIN DE000WACK012 / WKN WACK01) sprach das Management recht offen über seine Motive für den Rückzieher. Man wollte schlicht mehr herausholen - der damals zu erwartende Emissions-Gewinn reichte den Beteiligten nicht aus.
Dass man nun beim zweiten Anlauf sehr viel zuversichtlicher ist, hat auch damit zu tun, dass die Gesellschaft kurz vor einer Fusion mit der österreichischen Neuson Kramer Baumaschinen AG steht, die bereits vom Kartellamt abgesegnet wurde. Wie gut dieser Plan am Kapitalmarkt ankommt, zeigt sich nicht nur an der hohen Nachfrage zeichnungswilliger Investoren, sondern auch an den vorbörslichen Kursen, die zuletzt im Handel per Erscheinen deutlich über der Bookbuilding-Spanne lagen.
>> Führende Marktstellung in einigen Segmenten
Wacker Construction ist ein international tätiges Unternehmen der Baumaschinen- und Baugeräte-Industrie, dessen Historie bis auf das Jahr 1848 zurückgeht. Kerngeschäft ist die Entwicklung, die Produktion, der Vertrieb, die Vermietung sowie die Reparatur und Wartung von qualitativ hochwertigen Geräten ("Light Equipment") und kompakten Maschinen. Hauptkunden sind "Profi-Anwender" aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau sowie der Landwirtschaft.
Zur eigenen Position im Markt heißt es seitens des Unternehmens: "Wir haben nach eigener Einschätzung in einigen Produktgruppen des Light Equipment international eine führende Marktstellung. Diese Einschätzung stützen wir unter anderem auf folgende Wettbewerbsstärken: Produktqualität, Technologie- und Innovationsfähigkeit, Markenbekanntheit, international diversifizierter Vertrieb, eigenes Service-Netzwerk, fokussierte und flexible Produktionsstrukturen sowie leistungsfähige Produktionslogistik, werteorientiertes Management."
>> Ebit von 76,7 Millionen Euro in 2006
Ähnlich präsentiert sich der neue Partner Neuson Kramer. Die international agierende Gruppe verdient ihr Geld mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb hochwertiger kompakter Baumaschinen, die als "Compact Equipment" bezeichnet werden. Im Angebot sind unter anderem Mini- und Kompaktbagger, Radlader, Dumper, Teleskoplader und Kompaktlader. Das Familien-Unternehmen vertreibt seine Produkte über ausgewählte Handelspartner und bietet seinen Kunden umfassende Lösungen für den Kompaktmaschinenbereich an. Im Geschäftsjahr 2006/2007 hat Neuson Kramer damit einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro (ein Plus von 31 Prozent) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 44,7 Millionen Euro erwirtschaftet.
Deutlich höher ist der Umsatz bei der Wacker Construction AG, die im Geschäftsjahr 2006 fast 620 Millionen Euro umsetzte und damit einen Zuwachs um 23,1 Prozent erreichte. Beim Ebit war es gar ein Anstieg um 51,3 Prozent – hier steigerte man sich auf 76,7 Millionen Euro. Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand mit einer ähnlichen Performance.
>> Altaktionäre trennen sich von großem Paket
Irritierend ist in diesem Zusammenhang, dass trotz dieser guten Zahlen der frühere Wacker-Großaktionär Lindsay Goldberg Bessemer (LGB) nicht bis zum zweiten IPO-Anlauf warten wollte, obwohl er erst 2003 eingestiegen war. Als der Emissionstermin im Sommer 2006 abgeblasen wurde, verkaufte die Beteiligungsgesellschaft ihr 30-Prozent-Paket kurzerhand an die Gründerfamilie Wacker, die nun umso mehr auf ein gutes Emissions-Ergebnis hofft, da sie hohe Kredite zu tilgen hat.
Kein Wunder also, dass nach aktuellem Stand der Planung nur ein kleiner Teil des Emissions-Gewinns in der Firmenkasse landen wird. Insgesamt werden bis zu 18,4 Millionen Aktien angeboten, von denen lediglich maximal 7,5 Millionen Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. Der Rest (inklusive 2,4 Millionen Aktien über die Mehrzuteilungsoption) kommt aus Beständen der bisherigen Eigentümer, womit der Streubesitz nach dem IPO voraussichtlich bei rund 36 Prozent liegen wird. Geht man davon aus, dass der Platzierungspreis am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne (18 bis 22 Euro) liegt, flössen dem Unternehmen selbst nach Abzug aller Kosten höchstens 160 bis 170 Millionen Euro an frischem Eigenkapital zu.
>> Hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis
Setzt man den zu erwartenden Ausgabepreis ins Verhältnis zum prognostizierten Gewinn, ergibt sich für das aktuelle Geschäftsjahr ein KGV von etwa 17 bis 21. Das ist ein recht hoher Wert – selbst unter der Voraussetzung, dass die Integration von Neuson Kramer wie geplant läuft und die erhofften Effekte generiert. Rechnerisch gibt es also nicht mehr sehr viel Luft für weitere Kurssteigerungen.
Ein weiteres Manko: Niemand kann seriös einschätzen, wie lange die momentane Boom-Stimmung am Bau noch anhält. Momentan ist die Nachfrage nach Baugeräten zwar so hoch wie seit Jahren nicht, aber das kann sich bald wieder ändern, wenn die Rahmenbedingungen schlechter werden.
>> Erster Handelstag am 15. Mai
Andererseits zeigen die hohe Nachfrage und die vorbörslichen Kurse, dass die zeichnungswilligen Interessenten sich davon nicht schrecken lassen. Fazit: Wacker Construction ist gut positioniert und ein insgesamt solides Unternehmen, aber die Aktie dürfte eher ein Investment für risikofreudige Anleger sein.
Wer noch dabei sein will, muss sich sputen oder - nach dem IPO - über die Börse einsteigen, denn die Zeichnungsfrist endet für Privatanleger am 14. Mai um 12 Uhr. Der erste Handelstag am Prime Standard ist am 15. Mai.
------------------------------------------------------------------------
Montag, 14. Mai 2007, 07:00 Uhr
Börsengang am Dientag
Wacker-Aktie im Neuemissions-Check
Am morgigen Dienstag strebt der Baugerätehersteller Wacker Construction im zweiten Anlauf an die Börse. Warum es diesmal klappen dürfte und die Aktie für Anleger attraktiv ist.
FRANKFURT. Der Mann hat Spaß am Job: "Einmal im Jahr", sagt Georg Sick, "testen wir unsere Geräte und die der Wettbewerber. " Mit funkelnden Augen beschreibt der Vorstandschef von Wacker Construction, wie er an die 100 Minibagger, Radlader, Rüttelplatten und die am Bau berühmten Wacker-Stampfer ins Tessin karren ließ. Die gruben dann eine Wiese vier Meter tief um, nur um die Erde dann wieder festzustampfen.
Auf dem riesigen Männerspielplatz konnte Sick den gescheiterten Börsengang (IPO) von Wacker im Juli 2006 vergessen. Zehn bis elf Euro wollten Fondsmanager je Aktie des Baugerätespezialisten zahlen - dem Wacker-Finanzinvestor LGB war das zu wenig. Er blies das IPO ab und verkaufte an die Gründerfamilie Wacker.
Investitionsgüteraktien waren kurz nach dem Börseneinbruch 2006 extrem billig. Neue Werte wie Stahlhändler Klöco, Kranbauer Demag und Baumaschinenproduzent Bauer bescherten Anlegern seither dreistellige Kursgewinne. Die Verkäufer können deshalb heute mehr Geld verlangen. "Das Kapitalmarktumfeld ist deutlich günstiger als vor einem Jahr", rechtfertigt Sick den Aufschlag gegenüber 2006, "und wir haben uns ganz neu aufgestellt."
Positiv: Die Bayern haben die versprochenen Zahlen geliefert. Der Umsatz wuchs 2006 um mehr als 20 Prozent auf 619 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um rund 40 und der Nettogewinn um gut 50 Prozent. Damit schlug Wacker die Schätzungen der Konsortialbankanalysten aus dem Frühjahr 2006 um Längen.
Vor allem aber macht Sick Investoren mit einer Fusion den Mund wässrig, die er bis Ende Juli durchziehen will: Wacker schließt sich mit dem Baumaschinenhersteller Neuson Kramer zusammen. 2006 setzen die Österreicher 262 Millionen Euro um. Sie sind noch profitabler als die überdurchschnittlich gut verdienende Wacker. Das Familienunternehmen baut Minibagger und andere mittelschwere Geräte. Wacker dagegen ist stark in der Leicht-Klasse. Überschneidungen mit den von Wacker angebotenen rund 250 Geräten gebe es "überhaupt nicht", sagt Sick, wohl aber hätten die beiden Unternehmen die gleichen Kunden: "Wir passen ideal zusammen."
Nach dem IPO wird Wacker für die Familienaktionäre von Neuson Kramer neue Aktien ausgeben, sodass diese rund ein Drittel an Wacker Neuson halten werden. Das Geld aus dem IPO will Sick für die Fusion nicht einsetzen, sondern damit den Vertrieb in Asien, ein Entwicklungszentrum und Produktionsanlagen finanzieren.
Wer das Unternehmen bewertet, darf die Fusion allenfalls im Hinterkopf haben. Noch ist das Projekt nicht durch. Warum hat Sick mit dem Börsengang nicht noch gewartet, bis der Zusammenschluss vollzogen ist? Seit letztem Sommer habe er das IPO so schnell wie möglich nachholen wollen, sagt er. Dass die weltweite Baukonjunktur sich abschwächt, fürchte er nicht. Und wenn: "Wir sind sogar in der deutschen Bau-Rezession gewachsen. Außerdem können wir Rückgänge in einer Weltregion durch andere Regionen ausgleichen." Am Anfang bauen Schwellenländer Autobahnen und Staudämme, und dafür brauchen sie Großgeräte, etwa von Caterpillar. In der zweiten Investitionswelle würden Leitungen verlegt oder Straßen repariert, "und dazu brauchen sie unsere Geräte", so Sick.
Wenn es nicht die Konjunktur ist, dürfte es wohl die Börsenlage sein, die Wacker zur Eile treibt. Sick will sich nicht noch einmal von einer fallenden Börse ausbremsen lassen. Dieses Risiko sollen dann doch lieber die Anleger tragen. Ob sie es tun werden, hängt vor allem davon ab, ob Wacker ihnen einen Risikopuffer zu den Bewertungen vergleichbarer Unternehmen lässt. Für Baumaschinenkonzerne und Maschinenbauer zahlen Anleger zurzeit ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis 2007 (KGV) von 16 und von 14 für 2008. Auf Basis der Analystenprognosen für Wacker entspricht dies einem Aktienkurs von 16 bis 17 Euro.
Weil Wacker viel investiert, also hohe Abschreibungen hat, denen erst in späteren Jahren Erlöse entgegenstehen, wäre auch ein Vergleich auf Ebitda-Basis vertretbar. Vergleichbare deutsche Unternehmen kosten etwa das Achtfache des für 2007 erwartete Ebitda, was für Wacker 20 bis 21 Euro je Aktie bedeuten würde.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
15.05.2007, 09:29
HOT 83,00 +5,53% und Auktion bereits 360 k gehandelt
böser squezze :lol:
Hochtief hot mit Schwung über die 80 sowie 81 und 82,00...
akt. neues Jahreshoch 82,34 :shock:
akt. 82,20 4,41%
der positive Newsflow hält weiterhin an
hot
hot
Azul Real
15.05.2007, 10:02
Erstnotiz 24,60 € und somit +2,60€ oder +11,81% über Preisfestlegung.
akt. 24,45+ 11,13% ATH 24,80 geh. 191k
Moin 8-)
Heute Erstnotiz Wacker Construction WAC
Wacker Construction - Emissionsparameter
WKN WAC K01
Erstnotiz 15.5.
Zeichnungsfrist 9.-14.5.
Bookbuildingspanne 18 bis 22 Euro
MarketCap 0,92 bis 1,12 Mrd. Euro
Marktsegment Amtlicher Handel (Prime Standard)
Emissionsvolumen 7,5 Mio. Aktien aus Kapitalerhöhung,
8,5 Mio. von AA; zzgl. 2,4 Mio. Aktien Greenshoe
Emissionsvolumen 331,2 bis 404,8 Mio. Euro
Konsortium
Deutsche Bank, Sal. Opp., UBS
Free Float max. 36 %
Internet www.company.wackergroup.com
Wacker Construction : Preisspanne ausgenutzt
22,00 Euro kosten Aktien von Wacker Construction Equipment. Damit liegt der Preis am oberen Ende der Spanne, die von18,00 Euro bis 22,00 Euro reichte.
Nach Unternehmensangaben war die Emission vielfach überzeichnet.
Alle rund 18,4 Millionen Aktien wurden platziert. Davon stammen jedoch nur 7,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, die große Mehrheit kommt von Altaktionären. Das Bruttoemissionsvolumen liegt, einschließlich Greenshoe, bei 405 Millionen Euro. Der Gesellschaft fließen davon brutto etwa 165 Millionen Euro zu. Die Erstnotiz soll am 15. Mai im Prime Standard erfolgen.
Wird die Mehrzuteilungsoption ganz ausgeübt, wird der Streubesitz bei etwa 36 Prozent liegen. Insgesamt wird es nach dem Börsengang 51 Millionen Aktien geben, so dass die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei mehr als 1,1 Milliarden Euro liegen wird.
Aus Österreich kommen kurz vor dem Börsengang gute Nachrichten. Die dortige Bundeswettbewerbsbehörde hat den Zusammenschluss mit Neuson Kramer Baumaschinen genehmigt.
wac
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
15.05.2007, 10:08
Erfolgreicher Börsenstart für Wacker Construction Equipment AG
Erster Kurs 24,60 Euro - Emissionsvolumen 405 Mio. Euro
(München, 15. Mai 2007) Die Wacker Construction Equipment AG, ein
weltweit tätiger Hersteller von hochwertigen
Baugeräten und kompakten Baumaschinen, ist erfolgreich an der Börse
gestartet. Der erste Kurs betrug am heutigen Tag der
Erstnotiz 24,60 Euro. Er lag damit um 11,8 Prozent über dem
Platzierungspreis von 22,00 Euro.
Hohes Interesse von institutionellen Investoren
"Wir sind sehr angetan von dem großen Interesse an unseren Aktien un
von dem positiven Feedback, das wir insbesondere
von institutionellen Investoren während unserer Roadshow erhalten
haben", betont Dr. Georg Sick, Vorstandsvorsitzender de
Wacker Construction Equipment AG. "Wir sehen uns in unserer au
Wachstum ausgerichteten Unternehmensstrategie
bestätigt und werden diese auch mit den Mitteln aus dem Börsengang
umsetzen". Zur Wachstumsstrategie gehöre auch de
dieses Jahr geplante Zusammenschluss mit der Neuson Kramer
Baumaschinen AG, einem in Europa führenden Hersteller
kompakter Baumaschinen zur Wacker Neuson AG.
Streubesitz von 36,1 Prozent - Marktkapitalisierung von rund 1,0 Mrd.
Euro
Beim Börsengang von Wacker Construction wurden insgesamt 18.398.985
Aktien platziert. Davon stammen 7.500.000 Aktien
aus einer Kapitalerhöhung, 8.499.117 Aktien aus dem Eigentum der
Wacker Beteiligungs GmbH & Co. KG und eines
Familiengesellschafters sowie 2.399.868 Aktien aus einer seitens der
Wacker Beteiligungs GmbH & Co. KG eingeräumten
Mehrzuteilungsoption. Das Emissionsvolumen beträgt einschließlich
Mehrzuteilung rund 405 Mio. Euro. Dem Unternehmen
fließen aus der Kapitalerhöhung brutto rund 165 Mio. Euro zu. Der
Streubesitz wird bei vollständiger Ausübung der
Greenshoe-Option 36,1 Prozent betragen. Die Familie Wacker hält
weiterhin die Mehrheit der Aktien mit einem Anteil von
rund 52,8 Prozent (bei voller Ausübung der Greenshoe-Option). Nach
dem Börsengang beträgt das Grundkapital der
Gesellschaft 51,0 Mio. Euro, eingeteilt in 51,0 Mio. auf den Namen
lautende Aktien. Davon hält die Gesellschaft 8,5 Prozent
(eigene Aktien). Auf Basis des Platzierungspreises von 22,00 Euro
liegt die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens -
ohne eigene Aktien - bei rund 1,0 Mrd. Euro.
2,75 Prozent der angebotenen Aktien an Privatanleger zugeteilt
Rund 2,75 Prozent des Emissionsvolumens (einschließlich
Mehrzuteilung) wurden an Privatanleger zugeteilt. Die Zuteilung
erfolgte dabei unter Beachtung der "Grundsätze für die Zuteilung de
Aktienemissionen an Privatanleger", die am 7. Jun
2000 von der Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium
der Finanzen herausgegeben wurden und wurde
nach einheitlichen Kriterien für alle Konsortialbanken vorgenommen.
Im Hinblick auf die vielfache Überzeichnung erfolgte die
Zuteilung an Privatanleger nach einem Losverfahren, wobei jede 4.
Order eine Zuteilung von 50 Aktien erhielt. Hierbei
wurden Orders unter 50 Aktien voll zugeteilt. Orders ab einer
Nachfrage von 500 Aktien erhielten zusätzlich eine Zuteilung
von 30% der verbleibenden Nachfrage, maximal 750 Aktien.
Im Rahmen der bevorrechtigten Zuteilung wurden rund 0,6 Prozent des
Emissionsvolumens an Mitarbeiter in Deutschland mit
einem Preisnachlass auf den Platzierungspreis zugeteilt. Weitere rund
3,8 Prozent des Emissionsvolumens wurden an
Vorstandsmitglieder der Wacker Construction Equipment AG und der
Neuson Kramer Baumaschinen AG sowie an bestimmte
Mitglieder der Familie Wacker zum Platzierungspreis bevorrechtigt
zugeteilt. Davon wurden rund 3,0 Prozent des
Emissionsvolumens an Organmitglieder der Wacker Construction
Equipment AG und deren Angehörige zugeteilt.
Die Aktien der Wacker Construction Equipment AG werden unter der ISIN
DE000WACK012 im Amtlichen Markt (Prime
Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Über die Wacker Construction Equipment AG
Das 1848 als Schmiede gegründete Unternehmen entwickelt, produziert
und vertreibt heute weltweit hochwertige Baugeräte
("Light Equipment") und kompakte Baumaschinen. Mit sein
Leistungsangebot orientiert sich das Unternehmen an den
"Profi-Anwendern" aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- u
Landschaftsbau sowie der Landwirtschaft. Diesen bietet
Wacker zur Verbesserung der Bauprozesse rund 250 Produktgruppen sowie
einen Vermiet-, Ersatzteil- und Reparaturservice
und verfügt mit über 160 eigenen Vertriebs- und Servicestationen über
ein weit reichendes Beratungs- und Betreuungsnetz
für seine anspruchsvolle Kundschaft. Im Geschäftsjahr 2006 steigerte
Wacker seinen Umsatz um 23,1 Prozent auf 619,3 Mio.
Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 51,3 Prozent auf
76,7 Mio. Euro. Das Traditionsunternehmen befindet
sich mehrheitlich im Familienbesitz.
Ihre Ansprechpartner:
Wacker Construction Equipment AG
Imre Szerdahelyi
Leiter Unternehmenskommunikation
Preußenstr. 41
80809 München
Tel. +49 - (0)89 - 354 02 - 251
Fax +49 - (0)89 - 354 02 - 298
imre.szerdahelyi@eu.wackergroup.com
www.wackergroup.com
Kirchhoff Consult AG
Dr. Kay Baden
Geschäftsleitung
Ahrensburger Weg 2
22359 Hamburg
Tel. + 49 (0)40 / 609 186 - 39
Fax + 49 (0)40 / 609 186 - 60
baden@kirchhoff.de
Disclaimer:
--- Ende der Mitteilung ---
Wacker Construction Equipment AG
Preußenstr. 41 München
Deutschland
WKN: WACK01; ISIN: DE000WACK012;
Notiert: Amtlicher Markt in
Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard in Frankfurter
Wertpapierbörse;
Erstnotiz 24,60 € und somit +2,60€ oder +11,81% über Preisfestlegung.
akt. 24,45+ 11,13% ATH 24,87 geh. 1769k
Moin 8-)
Heute Erstnotiz Wacker Construction WAC
Wacker Construction - Emissionsparameter
WKN WAC K01
Erstnotiz 15.5.
Zeichnungsfrist 9.-14.5.
Bookbuildingspanne 18 bis 22 Euro
MarketCap 0,92 bis 1,12 Mrd. Euro
Marktsegment Amtlicher Handel (Prime Standard)
Emissionsvolumen 7,5 Mio. Aktien aus Kapitalerhöhung,
8,5 Mio. von AA; zzgl. 2,4 Mio. Aktien Greenshoe
Emissionsvolumen 331,2 bis 404,8 Mio. Euro
Konsortium
Deutsche Bank, Sal. Opp., UBS
Free Float max. 36 %
Internet www.company.wackergroup.com
Wacker Construction : Preisspanne ausgenutzt
22,00 Euro kosten Aktien von Wacker Construction Equipment. Damit liegt der Preis am oberen Ende der Spanne, die von18,00 Euro bis 22,00 Euro reichte.
Nach Unternehmensangaben war die Emission vielfach überzeichnet.
Alle rund 18,4 Millionen Aktien wurden platziert. Davon stammen jedoch nur 7,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, die große Mehrheit kommt von Altaktionären. Das Bruttoemissionsvolumen liegt, einschließlich Greenshoe, bei 405 Millionen Euro. Der Gesellschaft fließen davon brutto etwa 165 Millionen Euro zu. Die Erstnotiz soll am 15. Mai im Prime Standard erfolgen.
Wird die Mehrzuteilungsoption ganz ausgeübt, wird der Streubesitz bei etwa 36 Prozent liegen. Insgesamt wird es nach dem Börsengang 51 Millionen Aktien geben, so dass die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei mehr als 1,1 Milliarden Euro liegen wird.
Aus Österreich kommen kurz vor dem Börsengang gute Nachrichten. Die dortige Bundeswettbewerbsbehörde hat den Zusammenschluss mit Neuson Kramer Baumaschinen genehmigt.
wac
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
15.05.2007, 10:42
15.05.2007
HOCHTIEF steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal kräftig
Deutschlands größter Baukonzern HOCHTIEF hat im ersten Quartal des laufenden Jahres dank seiner Auslandstöchter Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Der Umsatz sei um 8,1 Prozent auf 3,69 Milliarden Euro geklettert, teilte die im MDAX notierte Gesellschaft am Dienstag in Essen mit. Die Leistung des Konzerns stieg um 12,5 Prozent auf 4,12 Milliarden Euro.
Die von dpa-AFX befragten Experten hatten einen Umsatz in der Spanne von 3,600 bis 3,724 Milliarden Euro und eine Leistung zwischen 3,750 bis 4,155 Milliarden Euro prognostiziert. Das betriebliche Ergebnis wuchs laut HOCHTIEF um 40,3 Prozent auf 66,7 Millionen Euro.
Der Auftragseingang sei um 18,2 Prozent auf 3,94 Milliarden Euro geklettert, teilte HOCHTIEF weiter mit. Der Auftragsbestand des Konzerns betrug 24,83 (Vorjahr: 21,56) Milliarden Euro.
Das Vorsteuerergebnis (EBT) verbesserte sich um 31,1 Prozent auf 65,9 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente HOCHTIEF 9,6 (Vorjahr: 8,6) Millionen Euro. HOCHTIEF hatte bereits Anfang Mai Vorsteuer- und Konzerngewinn bekannt gegeben. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 0,14 Euro im Vorjahr auf 0,15 Euro.
GESCHÄFTSBEREICHE
Zum positiven Ergebnis des Konzerns hätten vor allem die Geschäftsfelder abseits des klassischen Baus beigetragen, hieß es. Im Geschäftsbereich HOCHTIEF Airport schnellte das betriebliche Ergebnis auf 19,3 (8,2) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis auf 14,8 (3,4) Millionen Euro. Alle fünf Flughäfen, an denen HOCHTIEF beteiligt ist, hätten im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr höhere Verkehrszahlen generiert, begründete die Gesellschaft das Plus.
Einen deutlichen Ergebniszuwachs verzeichnete HOCHTIEF dank seiner australischen Tochter Leighton in der Region Asien-Pazifik. Das EBITA erhöhte sich auf 73,2 (35,5) Millionen Euro und das Vorsteuerergebnis 67,5 (33,3). Der anhaltende Bauboom sowie die starke Nachfrage nach Rohstoffen trugen zu dem Zuwachs bei. Trotz eines hohen Auftragseingangs und -bestands lag das betriebliche Ergebnis in der Region Amerika mit zwölf Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 14,5 Millionen Euro. Ein Einmaleffekt in der Equity-Bewertung der damaligen Beteiligungsgesellschaft Aecon hätte im Vorjahresquartal zu einem überproportional starken Ergebnisanstieg geführt, hieß es. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich leicht auf 13,0 (12,8) Millionen Euro.
Wie bereits angekündigt, rutschte HOCHTIEF mit seinem europäischen Baugeschäft in die Verlustzone. Das Vorsteuerergebnis betrug minus 25,2 Millionen Euro nach einem Plus von 5,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das betriebliche Ergebnis sank unter anderem wegen Preissteigerungen bei Rohstoffen auf minus 27,2 (-2,2) Millionen Euro.
AUSBLICK
Den Ausblick für das Gesamtjahr 2007 bekräftigte das Unternehmen. "Wir treiben die strategische Verzahnung unserer Angebotspalette weiter aktiv voran. Beim Konzerngewinn werden wir wie angekündigt die Schwelle von 100 Millionen Euro überschreiten", sagte Unternehmenschef Herbert Lütkestratkötter. Auch den Ausblick für die übrigen Kenngrößen bestätigte HOCHTIEF. Im Gesamtjahr soll das Vorsteuerergebnis weiterhin über dem Wert von 2006 liegen. Auftragsbestand und Konzernumsatz sieht das Unternehmen auf Vorjahresniveau. Der Auftragseingang soll hingegen zurückgehen.
HOCHTIEF begründete dies mit der Akquisition außergewöhnlich großer Projekte in 2006.
dpa, 08:06 Uhr
Azul Real
15.05.2007, 11:07
Große Kauforder verhilft Hochtief ins Plus
Frankfurt, 15. Mai (Reuters) - Die Aktien des Baukonzerns Hochtief haben am Dienstag mit Kursgewinnen von fünf Prozent auf 82,58 Euro die Reihen der Gewinner im MDax angeführt. Am Morgen hatte der Baukonzern mitgeteilt, im ersten Quartal den Auftragseingang um gut 18 Prozent gesteigert zu haben und seine Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt.
Analysten hatten daraufhin ihre Einschätzungen für den Titel erhöht. Mit den Zahlen allein sei das Kursplus aber nicht zu begründen, sagte ein Händler. Es gebe eine große Kauforder im Markt. Wer dahinter stehe, sei unklar.
Azul Real
15.05.2007, 17:17
Wacker Construction zwischenzeitlich auf ATH 25,79 :lol:
akt. 25,50 +15,91% geh. 5323k Stücke
Erfolgreicher Börsenstart für Wacker Construction Equipment AG
Erster Kurs 24,60 Euro - Emissionsvolumen 405 Mio. Euro
(München, 15. Mai 2007) Die Wacker Construction Equipment AG, ein
weltweit tätiger Hersteller von hochwertigen
Baugeräten und kompakten Baumaschinen, ist erfolgreich an der Börse
gestartet. Der erste Kurs betrug am heutigen Tag der
Erstnotiz 24,60 Euro. Er lag damit um 11,8 Prozent über dem
Platzierungspreis von 22,00 Euro.
Erstnotiz 24,60 € und somit +2,60€ oder +11,81% über Preisfestlegung.
akt. 24,45+ 11,13% ATH 24,87 geh. 1769k
Moin 8-)
Heute Erstnotiz Wacker Construction WAC
Wacker Construction - Emissionsparameter
WKN WAC K01
Erstnotiz 15.5.
Zeichnungsfrist 9.-14.5.
Bookbuildingspanne 18 bis 22 Euro
MarketCap 0,92 bis 1,12 Mrd. Euro
Marktsegment Amtlicher Handel (Prime Standard)
Emissionsvolumen 7,5 Mio. Aktien aus Kapitalerhöhung,
8,5 Mio. von AA; zzgl. 2,4 Mio. Aktien Greenshoe
Emissionsvolumen 331,2 bis 404,8 Mio. Euro
Konsortium
Deutsche Bank, Sal. Opp., UBS
Free Float max. 36 %
Internet www.company.wackergroup.com
Wacker Construction : Preisspanne ausgenutzt
22,00 Euro kosten Aktien von Wacker Construction Equipment. Damit liegt der Preis am oberen Ende der Spanne, die von18,00 Euro bis 22,00 Euro reichte.
Nach Unternehmensangaben war die Emission vielfach überzeichnet.
Alle rund 18,4 Millionen Aktien wurden platziert. Davon stammen jedoch nur 7,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, die große Mehrheit kommt von Altaktionären. Das Bruttoemissionsvolumen liegt, einschließlich Greenshoe, bei 405 Millionen Euro. Der Gesellschaft fließen davon brutto etwa 165 Millionen Euro zu. Die Erstnotiz soll am 15. Mai im Prime Standard erfolgen.
Wird die Mehrzuteilungsoption ganz ausgeübt, wird der Streubesitz bei etwa 36 Prozent liegen. Insgesamt wird es nach dem Börsengang 51 Millionen Aktien geben, so dass die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei mehr als 1,1 Milliarden Euro liegen wird.
Aus Österreich kommen kurz vor dem Börsengang gute Nachrichten. Die dortige Bundeswettbewerbsbehörde hat den Zusammenschluss mit Neuson Kramer Baumaschinen genehmigt.
wac
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
15.05.2007, 17:49
WAC SK auf TH 25,80 +17,27%
geh. 5498k Stücke
Azul Real
16.05.2007, 08:22
gfj
Mittwoch, 16. Mai 2007, 07:56 Uhr
Erstes Quartal
Gagfah steigert operatives Ergebnis
Die Immobiliengesellschaft Gagfah hat im ersten Quartal ihr operatives Ergebnis kräftig gesteigert und unter dem Strich wegen Einmaleffekten weniger Gewinn ausgewiesen.
dpa-afx LUMXEMBURG. Das Privatisierungsprogramm laufe besser als gedacht, zudem hätten sich die Mieteinnahmen gesteigert, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am späten Dienstagabend in Luxemburg mit. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg der Gewinn von 110,1 auf 124,8 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs von 102,1 auf 121,1 Mill. Euro.
Das Ergebnis je Aktie (EPS) ging hingegen von 0,37 auf 0,15 Euro zurück. Bereinigt um Einmaleffekte aus der Marktbewertung von Derivaten und einer Refinanzierung lag es bei 0,17 (Vorjahr: 0,16) Euro. Der Überschuss belief sich auf 34,9 (83,2) Mill. Euro. Bereinigt um Sondereffekte betrug er 39,4 (37,4) Mill. Euro.
'Erwarten Weiterhin Positive Entwicklung'
"Wir hatten einen guten Start in das neue Geschäftsjahr und sämtliche finanzielle Kennzahlen weisen in die richtige Richtung. Insbesondere bei unseren Akquisitions- und Privatisierungsprogrammen sind wir unserem Zeitplan deutlich voraus", sagte der Chef der deutschen Tochtergesellschaften der Gagfah S.A., Burkhard Ulrich Drescher, laut Mitteilung. "Wir erwarten sowohl für die Gagfah als auch für den gesamten deutschen Wohnungsmarkt weiterhin eine positive Entwicklung."
Das für 2007 geplante Privatisierungsvolumen hob Gagfah von ursprünglich 1 500 bis 2000 auf 2000 bis 2 500 Wohnungen an.
Im ersten Quartal wurden 177 Wohnungen privatisiert. Die Mieteinnahmen stiegen um 0,4 Prozent. Annualisiert lag das Mietwachstum mit 1,6 Prozent leicht über den Erwartungen des Unternehmens.
Der Leerstand lag unverändert bei 5,7 Prozent und unter Berücksichtigung der in den ersten drei Monaten gekauften Wohnungen bei 6,2 Prozent. Insgesamt hatte Gagfah Ende März 164 987 Wohnungen im Portfolio.
gfjgfj
Azul Real
16.05.2007, 08:25
Wacker gestern in Frankfurt auf ATH 26,10 udn somit 4,10 Euro über Ausgabekurs
WAC SK auf TH 25,80 +17,27%
geh. 5498k Stücke
Erfolgreicher Börsenstart für Wacker Construction Equipment AG
Erster Kurs 24,60 Euro - Emissionsvolumen 405 Mio. Euro
(München, 15. Mai 2007) Die Wacker Construction Equipment AG, ein
weltweit tätiger Hersteller von hochwertigen
Baugeräten und kompakten Baumaschinen, ist erfolgreich an der Börse
gestartet. Der erste Kurs betrug am heutigen Tag der
Erstnotiz 24,60 Euro. Er lag damit um 11,8 Prozent über dem
Platzierungspreis von 22,00 Euro.
wac
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
16.05.2007, 21:24
Wacker Chemie Kursziel 200 Euro (Prior Börse)
16.05.07 14:39
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" sehen das Kursziel für die Wacker Chemie-Aktie (ISIN DE000WCH8881/ WKN WCH888) bei 200 Euro.
Das Unternehmen profitiere gegenwärtig vom Boom in der Halbleiterindustrie. So habe die Tochter Siltronic den Gewinn im ersten Quartal verdoppelt.
Nach einem Rekordergebnis in 2006 wolle die Geschäftsführung in 2007 neue Bestmarken setzen. Im ersten Quartal 2007 habe die Gesellschaft den Konzernumsatz um 18% auf 944 Mio. Euro ausgeweitet und das Nettoergebnis habe sich auf 115 Mio. Euro belaufen.
Die Eigenkapitalquote liege bei fast 50% und die Nettoverschuldung betrage 143 Mio. Euro. Im Hinblick auf einen Jahresumsatz von rund 3,8 Mrd. Euro sei dies nicht viel.
Die Experten würden den Titel mit einem KGV von ca. 18 für nicht zu hoch bewertet halten. Ihrer Meinung nach stimme bei dem MDAX-Titel die Chemie.
Die Experten der "Prior Börse" sehen das Kursziel für die Wacker Chemie-Aktie bei 200 Euro. (Ausgabe 35 vom 16.05.2007) (16.05.2007/ac/a/d)
----------------------------------------------------------------------------------------
ANALYSE/UBS nimmt Ziel Wacker Chemie auf 170 (145) EUR hoch
===
Einstufung: Bestätigt Buy
Kursziel: Erhöht auf 170 (145) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2007: Erhöht auf 9,44 (7,60) EUR
2008: Erhöht auf 10,21 (7,61) EUR
===
UBS erhöht bei Wacker Chemie die Gewinnreihe. Besonders kräftig nimmt
Analyst Fabian Wenner seine Erwartungen bei der Tochter Siltronic herauf. Für
das laufende und kommende Jahr liege er um 41% über der durchschnittlichen
Markterwartung.
Azul Real
17.05.2007, 08:24
Auf Börse-Go wurde ein eigenständiger Menüpunkt eingereicht zum Thema Reits
http://www.boerse-go.de/reits/
Deutsche Börse plant eigenes REITs-Börsensegment
Die Deutsche Börse eröffnet für REITs ein eigenes Börsensegment und berechnet dabei auch 2 eigenständige Indizes. Das meldet das "Handelsblatt" am Dienstag.
Die beiden Indizes für das Segment der börsennotierten Immobilienbetreiber würden aus einem All-Share-Index und Auswahlindex bestehen, so ein verantwortlicher Manager für den Bereich Data & Analytics bei der Deutschen Börse.
Der All-Share erstrecke sich dabei auf alle REITs des Prime Standard und General Standard und sei sowohl für deutsche wie auch für ausländische Reits zugänglich, Der Auswahlindex RX enthielte dagegen die 20 größten und liquidesten Reits aus dem Prime Standard.
Ab Sommer wird mit den ersten REITs gerechnet, der Index würde sich dann sukzessive füllen.
Bislang hatten unter anderen bereits der Bonner Immobilienkonzern IVG, der Immobilieninvestor DIC Asset und der Flughafenbetreiber Fraport angekündigt, die Begebung von Reits zu prüfen.\\:D/
Außerdem wird den REITs eine Aufnahme in die großen Börsenindizes Dax, MDax oder SDax gewährt, sofern sie die Aufnahmekriterien erfüllen.
Laut Börse wird das Marktvolumen auf ca. 100 Mrd. Euro bis 2010 geschätzt.
Ferner Börse München
http://www.boerse-muenchen.de/handel/REITs/
Desgleichen ein eigenständiger Menüpunkt zur neuen Assetklasse REIT´s auf der Homepage der Deutschen Börse.
http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/listing/22_REITs
Desgleichen gibt es bereits seit längerem eine REIT`S in Deutschland- Page
Sehr interessant m.E.
http://reits-in-deutschland.de/index.php?id=26&L=0
Auf der Internetpräsenz der Börse Stuttgart bzw. Euwax wird nunmehr ein sehr ausführliches Register/ Menü zum Thema Reits geführt.
Siehe Startseite oben links Button "Aktie Reits"
http://www.boerse-stuttgart.de/
Es lohnt sich allein schon wegen der Aufstellung internationaler börsennotierter Reits-Gesellschaften, einschließlich der aktuellen Notierungen.
Ferner gibt es dort auch eine Übersicht Anlagezertifikate auf REITs
Azul Real
17.05.2007, 11:21
ivg
17.05.2007 10:42:26
IVG und Morgan Stanley kaufen Büroimmobilien in Deutschland für 2,56 Mrd Euro
BONN (dpa-AFX) - Die Immobiliengesellschaft IVG hat ein Büroimmobilien-Portfolio mit 25 Objekten in Deutschland zum Preis von 495 Millionen Euro gekauft. Verkäufer sind zwei Immobilienfonds der Union Investment Real Estate AG, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Weiterer Käufer des unter dem Namen "Pegasus" gehandelten Portfolios mit Schwerpunkt in den Regionen Rhein-Main und Berlin ist Morgan Stanley. Auf die Investmentbank entfällt ein Teilportfolio mit 28 Objekten des "UniImmo: Deutschland" mit einem Gesamtpreis von 1,36 Milliarden Euro, darunter das "Neue Kranzler Eck" in Berlin.
Zudem kaufte die Investmentbank die Frankfurter Büroimmobile "Frankfurter Welle" für 703 Millionen Euro.
Das Portfolio der IVG besteht nahezu ausschließlich (96 Prozent) aus Büroimmobilien.
Den regionalen Schwerpunkt bildeten die deutschen Großstädte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg mit 85 Prozent des Gesamtwerts.
Die Gesamtmietfläche betrage 210.000 Quadratmeter. Der wirtschaftliche Vermietungsgrad des Portfolios beträgt den Angaben zufolge rund 70 Prozent./sk/mw
------------------------------
Schwächelt etwas rum ....
fast wieder auf Kaufniveau im 30 iger Bereich
akt. 30.90 +/- 0,00% TT 30,75 Jahrestief !!
ivgivg
Azul Real
20.05.2007, 14:32
http://img168.imageshack.us/img168/3425/indexif5.png
Azul Real
20.05.2007, 14:40
Boom der Center
Alexander Otto » Der Chef von Deutschlands größtem Shopping-Center-Betreiber ECE ist optimistischer als viele Einzelhändler. Seine Branche erlebt eine Sonderkonjunktur – und will weiter expandieren.
Wenn Deutschlands oberster Einzelhändler über seine Branche referiert, erinnert das seit Langem an ein Trauerspiel. „Vom Aufschwung hat der Handel bislang noch nichts gespürt“, klagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, erst vor Kurzem. Optimistischer klingt Alexander Otto, Chef von Deutschlands größtem Shopping-Center-Betreiber ECE: „Das Geschäft läuft, wir erleben seit Jahren eine Sonderkonjunktur.“
Zwischen Boom und Elend im Einzelhandel besteht ein enger Zusammenhang: Denn Shopping-Center breiten sich in deutschen Städten immer weiter aus – und setzen damit ortsansässige Traditions-geschäfte unter Druck.
Nach einer noch unveröffentlichten Studie des EHI-Handels-instituts, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt, gibt es deutschlandweit derzeit 372 Center – zwölf mehr als 2005. Im laufenden Jahr sollen weitere 15 hinzukommen. Und „eine Sättigung des Marktes ist bislang nicht erkennbar“, heißt es in dem Report.
Allein beim Branchenführer ECE, der in Deutschland bereits 68 Shopping-Malls betreibt und damit mehr als ein Fünftel des Marktes kontrolliert, sind zehn neue Projekte in Bau oder Planung. Darunter auch ein 70 000 Quadratmeter großer Konsumkoloss in der Essener Innenstadt, der 2008 eröffnet werden soll. Der derzeit größte Center-Gigant steht in Leipzig. Doch anders als in den Vorjahren habe sich der Bauboom im Osten inzwischen deutlich abgeschwächt, schreiben die EHI-Experten. Im Westen setzt sich die Entwicklung dagegen umso stürmischer fort. Läuft alles nach Plan, gibt es 2010 deutschlandweit 448 Shopping-Malls. 1995 waren es 179.
http://img514.imageshack.us/img514/1006/indexox7.png
Azul Real
20.05.2007, 15:32
unabhängig von dem UBS Upgrade, ist seit Tagen ein aggressiver Käufer bei Hot dran
ANALYSE: UBS hebt Ziel für HOCHTIEF nach Zahlen auf 93,70 Euro - 'Buy 2'
16. Mai 2007, dpa-AFX
Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von HOCHTIEF <HOT.ETR> nach Zahlen von 87,60 auf 93,70 Euro angehoben und die Einstufung "Buy 2" bekräftigt. Das tags zuvor veröffentlichte detaillierte Quartalsergebnis habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen gelegen, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Die Zwischenbilanz der australischen Tochter Leighton sei deutlich besser ausgefallen als erwartet.
Für 2008 und 2009 setzten die Analysten etwas agressivere Ziele als der Baukonzern und hoben die bisherigen Schätzungen um jeweils rund 15 Prozent an. Diese könnten sogar übertroffen werden, wenn es HOCHTIEF schaffe, das europäische Baugeschäft an die Gewinnschwelle zurückzubringen. Bislang werde in diesem Bereich ein Verlust von 120 Millionen Euro erwartet.
Gewinntreiber bleibe aber Leighton - für 2007 dürfte die australische Tochter für rund 91 Prozent des Vorsteuergewinns verantwortlich sein. Sollte HOCHTIEF eine Wende im europäischen Baugeschäft nicht gelingen und eventuelle Schwächen bei Leighton auftreten, sei es allerdings schwierig, weiterhin schnell zu wachsen. Dafür gebe es jedoch derzeit keine Anzeichen.
Mit der Einstufung "Buy 2" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) den Gesamtmarkt in den kommenden zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent schlägt. Die Ziffer 2 bedeutet, dass die Schwankungsbreite der Aktie vergleichsweise hoch eingeschätzt wird. Entsprechend ist die Prognose der Analysten mit größerer Unsicherheit behaftet./dr/ck
Analysierendes Institut UBS.
ISIN DE0006070006
AXC0120 2007-05-16/11:31
http://www.tradesignalonline.com/wpa/chartimage.asp?id=279758&tpl=detail3mdaily&w=536&h=299&t=60&key=27B-92012-F28140B0600-10D5A1359-6-62D205&usr=97E473EC-7025-47F9-99A0-13E62C965161
14.05.2007 06:46
Hochtief-Tochter Leighton erhöht Prognose für 2006/07
SYDNEY (Dow Jones)-Die Hochtief-Tochter Leighton Holdings Ltd hat ihre Prognose für das Nettoergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 (per 30. Juni) angehoben. Der Nettogewinn werde um 55% zulegen von den 276,1 Mio AUD im Vorjahreszeitraum, teilte der Baukonzern am Montag mit. Damit würde Leighton im laufenden Jahr netto 428 Mio AUD verdienen, nachdem das Unternehmen im Februar noch von mindestens 400 Mio AUD ausgegangen war.
In den ersten neun Monaten (Ende: 31. März) belief sich das operative Ergebnis auf 273 (169) Mio AUD. Der Umsatz erreichte 8,9 Mrd AUD und der Auftragsbestand 19 Mrd AUD.
"Der Ausblick bleibt für all unsere wichtigen Märkte, die weiterhin gute Möglichkeiten in den Bereichen Bau, Bergbau und Dienstleistungen bieten, sehr stark. Diese Möglichkeiten werden sich unterstützend auf den Auftragsbestand auswirken. Wir erwarten, am 30. Juni über etwa 20 Mrd AUD an Aufträgen berichten zu können", sagte Leighton-CEO Wal King in einer Mitteilung.
Für das Gesamtjahr erwartet Leighton einen Umsatz von etwa 12 (8,5) Mrd AUD. Für das kommende Geschäftsjahr 2007/08 werde mit "weiteren Verbesserungen" gerechnet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Fokus auf Gewinnmarge»
Hochtief will sein verlustreiches Baugeschäft in Deutschland mit einem Bündel von Maßnahmen sanieren. Bei Neuaufträgen will der Konzern noch selektiver vorgehen Zudem erweitert der Baukonzern sein Portfolio und übernimmt die Immobilienverwaltung der Allianz..
Hochtief wolle mehr günstigeres Material aus China verbauen, kündigte Konzernchef Herbert Lütkestratkötter heute auf der Hauptversammlung des Baukonzerns in Essen an. Das margenschwache Generalunternehmergeschäft werde deutlich reduziert. Hochtief wolle keine Projekte, bei denen „Honorar und Risikoverteilung in einem krassen Missverhältnis stehen“. Lütkestratkötter sagte: „Wir werden alles daran setzen, uns so aufzustellen, dass nachhaltig schwarze Zahlen geschrieben werden.“
Verluste im deutschen Hochbau werden das europäische Baugeschäft nach Angaben von Hochtief in diesem Jahr tief in die Verlustzone drücken. Im ersten Quartal hat in der Europa-Sparte nach vorläufigen Zahlen ein Minus von 25 Millionen vor Steuern zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr werde sich der Verlust wohl auf bis zu 120 Millionen Euro summieren, prognostiziert der Hochtief-Vorstand.
Hochtief baut Dienstleistungssparte aus
Grund sei die Kostenexplosion bei Baudienstleistungen und Materialien. Andere Konzernbereiche sollen die Verluste aber auffangen.
Deutliche Gewinne erwartet Lütkestratkötter etwa in der Dienstleistungssparte. Und die baut Hochtief weiter aus. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die Immobilienverwaltung für Deutschlands größten Versicherer Allianz übernimmt. Bereits zum 1. Juli würden die 440 Mitarbeiter des so genannten Property-Managements der Allianz unter das Dach von Hochtief wechseln. Der Baukonzern werde damit zu einem der führenden Anbieter für Immobilienverwaltung in Deutschland - mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt sechs Millionen Quadratmeter.
Die Übernahme passt in die Konzernstrategie des Bauriesens, der seit Jahren daran arbeitet seine Position im lukrativen Dienstleistungs- und Konzessionsgeschäft auszubauen. Lütkestratkötter betonte vor den Aktionären, die Fähigkeit über den eigentlichen Bau hinaus alle Phasen der Wertschöpfungskette rund um Immobilien und Infrastrukturprojekte abzudecken, sei der entscheidende Wettbewerbsvorteil von Hochtief. Er schaffe Mehrwert für Kunden, aber auch für das Unternehmen.
Neue Logistik soll für sinkende Kosten sorgen
Lütkestratkötter bekräftigte vor den Aktionären erneut, dass der Konzerngewinn in diesem Jahr bei über 100 Millionen Euro liegen solle. Im Kernbereich Bau will Hochtief die Kosten mit neuen Maßnahmen senken. Als Generalunternehmer vergibt Hochtief bei Großprojekten bis zu 80 Prozent aller Leistungen an Nachunternehmer und Lieferanten. Die anziehende Baukonjunktur in Deutschland führt dort aber zu stark steigenden Personal- und Materialkosten. Diese konnte Hochtief vielfach nicht an die Kunden weitergeben. Um mehr Material aus China beziehen zu können, unterzeichnete der Konzern nach Angaben des neuen Hochtief-Chefs bereits eine Absichtserklärung mit einem Logistik-Anbieter aus Hongkong. Im dritten Quartal solle die Logistikkette stehen.
Lütkestratkötter deutete an, dass Hochtief angesichts der Preisentwicklung in Deutschland verstärkt auch auf Märkte außerhalb Deutschlands setzt. Der Konzern könne auch in Märkten agieren, „in denen Qualität am Bau höher im Kurs steht als in Deutschland, und wo das Motto nicht nur „Geiz ist geil' lautet.“ Hochtief hoffe aber, dass sich auch in Deutschland die Spielregeln änderten. Einige Bauherren erhielten bereits für äußerst knapp kalkulierte Ausschreibungen keine Angebote mehr, monierte er.
Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt
Der Verkauf des Hochtief-Pakets durch die Münchener Beteiligungsgesellschaft Custodia an den spanischen Baukonzern ACS sorgt unterdessen für personelle Veränderungen im Kontrollgremium. Aufsichtsratschef Martin Kohlhaussen sagte in Essen, Sergio Marchionne und Gerd Peskes legten ihre Ämter nieder. Neue Mitglieder wurden noch nicht bestellt. Custodia hatte den Hochtief-Anteil von rund 25 Prozent im März an ACS verkauft.
[09.05.2007] wiw/rtr/AP
----------------------------------------------------------------------------------------
09.05.2007 - 11:19 Uhr
Hochtief übernimmt Immobilienverwaltung der Allianz
Die Hochtief Property Management GmbH ist laut Mitteilung künftig für das Management von mehr als 600 Allianz-Objekten verantwortlich. Die Gesamtmietfläche liegt bei etwa 3 Mio qm. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben dadurch mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt 6 Mio qm zu einem der führenden Anbieter von "hochwertigen" Property-Management-Lösungen in Deutschland.
Werbung
Die Allianz Immobilien GmbH werde sich künftig vor allem auf das Immobilien Asset Management konzentrieren, teilte die Tochter der Allianz SE mit. Dazu gehören Steuerung von Portolien, der An- und Verkauf von Immobilien und die gewerbliche Vermietung. Mit der Umsetzung einer Buy-and-Sell-Strategie soll zur stetigen Optimierung der betreuten Portfolien beigetragen werden.
Die Allianz will ihr Immobilienportfolio künftig unter Renditegesichtspunkten neu ausrichten und aktiver managen, hatte Controllingvorstand Helmut Perlet am Vortag erklärt. Der Anteil ausländischer Immobilien soll gegenüber den inländischen steigen.
-----------------------------------------------#
Milliardär Deripaska will russischen Baukonzern Transstroy
zurück
Nach seinen Einstiegen bei der österreichischen Baufirma STRABAG und der deutschen Hochtief greift der russische Multimilliardär Oleg Deripaska nach dem russischen Baukonzern Transstroy.
Deripaskas Holding Basic Element wolle einen Anteil von 50 Prozent an Transtroy kaufen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Wedomosti" heute unter Berufung auf Branchenkreise. Die Verhandlungen liefen bereits.
Firma von ehemaligem Verkehrsminister
Transstroy wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem ehemaligen Verkehrs- und Bauministerium gegründet und gehört laut "Wedomosti" dem ehemaligen Verkehrsminister Wladimir Breschnew. Der Konzern baut Straßen, Häfen, Tunnel und Flughäfen in ganz Russland und habe "riesigen Einfluss", berichtete die Zeitung weiter. "Wem Transstroy gehört, der kontrolliert die Branche."
Der 40-jährige Deripaska ist einer der reichsten Männer Russlands und gilt als Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Er ist Eigentümer des russischen Aluminiumkonzerns Rusal, den er Ende März mit der russischen Sual und der Schweizer Gruppe Glencore zum größten Aluminiumkonzern der Welt verschmolz. Ende April war er mit 30 Prozent bei der STRABAG eingestiegen, kurz darauf mit drei Prozent beim deutschen Baukonzern Hochtief.
14. Mai 2007, 08:17 Uhr
Airport-Beteiligungen
Hochtief will Flughafen-Konzern werden
Mit der Beteiligung am Landeplatz Budapest hat die Konzerntochter Hochtief Airport erstmals die Mehrheit an einem Flughafen übernommen. Doch Budapst soll nur der Anfang sein. Das Geschäft mit dem Privatisierungen von Flughäfen bommt.
Ungarn genehmigt Kauf des Budapester Flughafens durch Hochtief
Der Essener Baukonzern erklärt seinen gerade erworbenen Flughafen Budapest zur Chefsache: Der Sprecher der Geschäftsführer der Konzerntochter Hochtief Airport (HTA), Reinhard Kalenda, wird nach Informationen von WELT ONLINE zunächst auch die Leitung des Flughafens in der ungarischen Hauptstadt übernehmen. Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte übernimmt HTA in Ungarn als Konsortialführer die Mehrheit an einem Flughafen. Die internationale Investorengruppe bezahlt insgesamt 1,9 Mrd. Euro für 75 Prozent des Drehkreuzes, das erst vor zwei Jahren vom britischen Flughafenbetreiber BAA gekauft worden war.
Budapest als zweitgrößter Airport in den östlichen EU-Ländern biete ein "riesiges Wachstumspotenzial auch ohne fundamentale Investitionen in die Grundstruktur wie das Start- und Landebahnsystem", sagte Kalenda der WELT.
Schlagworte
Hochtief HTA Airport Flughafen-Beiteiligungen Privatisierung
Zwar seien die Raten des Passagierwachstums von zuletzt rund 18 Prozent auf Dauer nicht zu halten. Dennoch kündigte Kalenda an: "Wir wollen in Budapest das durchschnittliche Wachstum in Europa übertreffen." Und als liegt - je nach Prognose - bei knapp fünf Prozent. Allein 2006 wurden 8,3 Millionen Passagiere abgefertigt.
260 Millionen Euro für den Ausbau von Budapest
Hochtief Airport, das bereits an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Sydney, Athen und Tirana beteiligt ist, will bis 2011 mit seinen Partnern rund 260 Mio. Euro für den Ausbau von Budapest investieren. So soll - ähnlich wie in Hamburg - zwischen zwei Terminals ein Verbindungsgebäude entstehen, in dem Geschäfte und Restaurants Platz finden. Die Zahl von bisher nur 14 Gates soll deutlich gesteigert, das bisherige Billigflieger-Terminal auf Vordermann gebracht, sowie neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Auch ins Vorfeld, die Sicherheit und den Cargo-Bereich will das Konsortium investieren. Neben HTA mit knapp 50 Prozent und dem langjährigen Geschäftspartner Caisse de depot et placement du Qubec Montreal gehören dazu GIC Special Investments aus Singapur und die Frankfurter KfW IPEX-Bank. Die Gruppe betreibt den Airport 73,5 Jahre lang.
Zunächst hatte die britischen BAA, zu der auch der Londoner Flughafen Heathrow gehört, den Zuschlag bekommen. Als BAA jedoch von einem spanischen Konsortium unter der Leitung des Baukonzerns Ferrovial übernommen worden war, stand der Flughafen wieder zum Verkauf.
Das Airport-Geschäft boomt
Die Branche der Beteiligungen und Betriebsgenehmigungen für Flughäfen boomt seit Jahren, weil das Verkehrsaufkommen steigt und die staatlichen Stellen immer mehr Objekte privatisieren. "In unserer Branche herrscht rund um den Globus eine rechte Aufbruchstimmung, viele Länder setzen auf Deregulierung und Privatisierung", sagt Wilhelm Bender, Vorstandschef der Fraport AG. "Weit über 100 Airports planen die Erweiterung ihrer Kapazitäten", so Bender.
Nach einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney dürften in den kommenden Jahren weltweit rund 30 Mrd. Dollar in die Privatisierung von Flughäfen fließen, vor allem in Asien. Und bis 2020 soll sich das Passagieraufkommen verdoppeln.
Auch Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, ist längst ins Betreibergeschäft eingestiegen. Denn wegen der Kapazitätsengpässe am Rhein-Main-Airport ist dort kaum noch Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich jedoch das dort erworbene Wissen zu Geld machen. Fraport ist an den Flughäfen Hannover und Frankfurt/Hahn beteiligt, an Antalya in der Türkei, Dehli in Indien, Bourgas und Varna in Bulgarien, Lima in Peru und in der chinesischen Millionenstadt Xi'an. Sie gehört wegen der dort entdeckten Terrakotta-Armee zu den großen Tourismus-Zielen. In Kairo und künftig im senegalesischen Dakar leitet Fraport den Flughafen, ohne beteiligt zu sein. "Wir wollen dieses bisher noch kleine Standbein deutlich ausbauen", kündigte Fraport an, das einen kleinen Teil des Umsatzes mit Beteiligungen erzielt.
HTA gilt als Nummer drei am Weltmarkt
Hochtief ist da weiter: "Wir gehören inzwischen zu den absoluten Top-Playern in diesem Geschäft", sagt Kalenda. Hinter Ferrovial und der australischen Bank Macquarie gilt HTA als Nummer drei am Weltmarkt. Daneben bieten auch andere Flughafenbetreiber wie Kopenhagen, Paris oder Wien, aber auch Private Equity-Gesellschaften immer wieder bei Privatisierungen mit. Denn der Flugverkehr wächst trotz gelegentlicher Rückschläge nach Terroranschlägen oder Krankheiten dauerhaft, hohe Einnahmen scheinen garantiert.
Der Wert der Flughafen-Beteiligungen von HTA liegt nach Firmenangaben inzwischen bei 825 Mio. Euro:shock: - Budapest noch nicht eingerechnet. Schneller als erwartet war Hochtief in die schwarzen Zahlen gekommen. "Die Flughafen-Beteiligungen entwickeln sich zum wesentlichen Ergebnisträger des Hochtief-Konzerns", freut sich Kaldena. Auch Budapest werde von Anfang an Gewinne erzielen.
Bisher blieben Kalenda teure Ausrutscher auf dem glatten internationalen Beteiligungsparkett weitgehend erspart. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erst wenige Tage vor dem Zuschlag beim indischen Flughafen Mumbai die Reißleine gezogen und war ausgestiegen, weil die indische Regierung plötzlich die Risiken zu Lasten der ausländischen Investoren verschoben habe. Fraport dagegen hatte Pech: Die philippinische Regierung nahm die Privatisierung des Airport Manila zurück, nachdem Fraport dort ein Terminal gebaut hatte. Jetzt streiten sich beide um rund 400 Mio. Euro.
hot
HOT
HOT
Azul Real
21.05.2007, 10:05
IPO
Wacker Construction fulminant mit GAPup Eröffnung auf ATH 27,00 Euro
akt. 26,93 + 4,79%
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=WAC.ETR&lColors=0x000000&sSym=WAC.ETR&hcmask=
Wacker gestern in Frankfurt auf ATH 26,10 udn somit 4,10 Euro über Ausgabekurs
WAC SK auf TH 25,80 +17,27%
geh. 5498k Stücke
Erfolgreicher Börsenstart für Wacker Construction Equipment AG
Erster Kurs 24,60 Euro - Emissionsvolumen 405 Mio. Euro
(München, 15. Mai 2007) Die Wacker Construction Equipment AG, ein
weltweit tätiger Hersteller von hochwertigen
Baugeräten und kompakten Baumaschinen, ist erfolgreich an der Börse
gestartet. Der erste Kurs betrug am heutigen Tag der
Erstnotiz 24,60 Euro. Er lag damit um 11,8 Prozent über dem
Platzierungspreis von 22,00 Euro.
wac
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1456016&l=1
Azul Real
21.05.2007, 10:17
DJ ANALYSE/HVB erhöht Hochtief-Ziel auf 94 (80) EUR - Hold
2007-05-21 10:01:35
=== Einstufung: Bestätigt Hold
Kursziel: Erhöht auf 94 (80) EUR
===
Die HypoVereinsbank (HVB) begründet die Kurszielerhöhung für
Hochtief mit den wohl anhaltenden Übernahmespekulationen, die
zunächst durch den Einstieg der spanischen Baugesellschaft ACS und nun
durch die weitere Aufstockung von Anteilen durch die russische Baugesellschaft
Basic Elements gespeist würden. Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal
und 2007 zeige insgesamt jedoch erneut die Abhängigkeit von der
Entwicklung der australischen Tochter Leighton (55%) sowie die mangelnde
Planbarkeit der Bauergebnisse am Beispiel der Verluste im deutschen
Baugeschäft. Bei der operativen Entwicklung bleiben die Analysten deshalb
bei ihrer vorsichtigen Einschätzung mit einem Fairen Wert von 63 EUR auf
Basis einer sum-of-the-parts-Bewertung.
DJG/reh/ros
(END) Dow Jones Newswires
May 21, 2007 04:01 ET (08:01 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.
052107 08:01 -- GMT
unabhängig von dem UBS Upgrade, ist seit Tagen ein aggressiver Käufer bei Hot dran
ANALYSE: UBS hebt Ziel für HOCHTIEF nach Zahlen auf 93,70 Euro - 'Buy 2'
16. Mai 2007, dpa-AFX
Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von HOCHTIEF <HOT.ETR> nach Zahlen von 87,60 auf 93,70 Euro angehoben und die Einstufung "Buy 2" bekräftigt. Das tags zuvor veröffentlichte detaillierte Quartalsergebnis habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen gelegen, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Die Zwischenbilanz der australischen Tochter Leighton sei deutlich besser ausgefallen als erwartet.
Für 2008 und 2009 setzten die Analysten etwas agressivere Ziele als der Baukonzern und hoben die bisherigen Schätzungen um jeweils rund 15 Prozent an. Diese könnten sogar übertroffen werden, wenn es HOCHTIEF schaffe, das europäische Baugeschäft an die Gewinnschwelle zurückzubringen. Bislang werde in diesem Bereich ein Verlust von 120 Millionen Euro erwartet.
Gewinntreiber bleibe aber Leighton - für 2007 dürfte die australische Tochter für rund 91 Prozent des Vorsteuergewinns verantwortlich sein. Sollte HOCHTIEF eine Wende im europäischen Baugeschäft nicht gelingen und eventuelle Schwächen bei Leighton auftreten, sei es allerdings schwierig, weiterhin schnell zu wachsen. Dafür gebe es jedoch derzeit keine Anzeichen.
Mit der Einstufung "Buy 2" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) den Gesamtmarkt in den kommenden zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent schlägt. Die Ziffer 2 bedeutet, dass die Schwankungsbreite der Aktie vergleichsweise hoch eingeschätzt wird. Entsprechend ist die Prognose der Analysten mit größerer Unsicherheit behaftet./dr/ck
Analysierendes Institut UBS.
ISIN DE0006070006
AXC0120 2007-05-16/11:31
14.05.2007 06:46
Hochtief-Tochter Leighton erhöht Prognose für 2006/07
SYDNEY (Dow Jones)-Die Hochtief-Tochter Leighton Holdings Ltd hat ihre Prognose für das Nettoergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 (per 30. Juni) angehoben. Der Nettogewinn werde um 55% zulegen von den 276,1 Mio AUD im Vorjahreszeitraum, teilte der Baukonzern am Montag mit. Damit würde Leighton im laufenden Jahr netto 428 Mio AUD verdienen, nachdem das Unternehmen im Februar noch von mindestens 400 Mio AUD ausgegangen war.
In den ersten neun Monaten (Ende: 31. März) belief sich das operative Ergebnis auf 273 (169) Mio AUD. Der Umsatz erreichte 8,9 Mrd AUD und der Auftragsbestand 19 Mrd AUD.
"Der Ausblick bleibt für all unsere wichtigen Märkte, die weiterhin gute Möglichkeiten in den Bereichen Bau, Bergbau und Dienstleistungen bieten, sehr stark. Diese Möglichkeiten werden sich unterstützend auf den Auftragsbestand auswirken. Wir erwarten, am 30. Juni über etwa 20 Mrd AUD an Aufträgen berichten zu können", sagte Leighton-CEO Wal King in einer Mitteilung.
Für das Gesamtjahr erwartet Leighton einen Umsatz von etwa 12 (8,5) Mrd AUD. Für das kommende Geschäftsjahr 2007/08 werde mit "weiteren Verbesserungen" gerechnet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Fokus auf Gewinnmarge»
Hochtief will sein verlustreiches Baugeschäft in Deutschland mit einem Bündel von Maßnahmen sanieren. Bei Neuaufträgen will der Konzern noch selektiver vorgehen Zudem erweitert der Baukonzern sein Portfolio und übernimmt die Immobilienverwaltung der Allianz..
Hochtief wolle mehr günstigeres Material aus China verbauen, kündigte Konzernchef Herbert Lütkestratkötter heute auf der Hauptversammlung des Baukonzerns in Essen an. Das margenschwache Generalunternehmergeschäft werde deutlich reduziert. Hochtief wolle keine Projekte, bei denen „Honorar und Risikoverteilung in einem krassen Missverhältnis stehen“. Lütkestratkötter sagte: „Wir werden alles daran setzen, uns so aufzustellen, dass nachhaltig schwarze Zahlen geschrieben werden.“
Verluste im deutschen Hochbau werden das europäische Baugeschäft nach Angaben von Hochtief in diesem Jahr tief in die Verlustzone drücken. Im ersten Quartal hat in der Europa-Sparte nach vorläufigen Zahlen ein Minus von 25 Millionen vor Steuern zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr werde sich der Verlust wohl auf bis zu 120 Millionen Euro summieren, prognostiziert der Hochtief-Vorstand.
Hochtief baut Dienstleistungssparte aus
Grund sei die Kostenexplosion bei Baudienstleistungen und Materialien. Andere Konzernbereiche sollen die Verluste aber auffangen.
Deutliche Gewinne erwartet Lütkestratkötter etwa in der Dienstleistungssparte. Und die baut Hochtief weiter aus. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die Immobilienverwaltung für Deutschlands größten Versicherer Allianz übernimmt. Bereits zum 1. Juli würden die 440 Mitarbeiter des so genannten Property-Managements der Allianz unter das Dach von Hochtief wechseln. Der Baukonzern werde damit zu einem der führenden Anbieter für Immobilienverwaltung in Deutschland - mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt sechs Millionen Quadratmeter.
Die Übernahme passt in die Konzernstrategie des Bauriesens, der seit Jahren daran arbeitet seine Position im lukrativen Dienstleistungs- und Konzessionsgeschäft auszubauen. Lütkestratkötter betonte vor den Aktionären, die Fähigkeit über den eigentlichen Bau hinaus alle Phasen der Wertschöpfungskette rund um Immobilien und Infrastrukturprojekte abzudecken, sei der entscheidende Wettbewerbsvorteil von Hochtief. Er schaffe Mehrwert für Kunden, aber auch für das Unternehmen.
Neue Logistik soll für sinkende Kosten sorgen
Lütkestratkötter bekräftigte vor den Aktionären erneut, dass der Konzerngewinn in diesem Jahr bei über 100 Millionen Euro liegen solle. Im Kernbereich Bau will Hochtief die Kosten mit neuen Maßnahmen senken. Als Generalunternehmer vergibt Hochtief bei Großprojekten bis zu 80 Prozent aller Leistungen an Nachunternehmer und Lieferanten. Die anziehende Baukonjunktur in Deutschland führt dort aber zu stark steigenden Personal- und Materialkosten. Diese konnte Hochtief vielfach nicht an die Kunden weitergeben. Um mehr Material aus China beziehen zu können, unterzeichnete der Konzern nach Angaben des neuen Hochtief-Chefs bereits eine Absichtserklärung mit einem Logistik-Anbieter aus Hongkong. Im dritten Quartal solle die Logistikkette stehen.
Lütkestratkötter deutete an, dass Hochtief angesichts der Preisentwicklung in Deutschland verstärkt auch auf Märkte außerhalb Deutschlands setzt. Der Konzern könne auch in Märkten agieren, „in denen Qualität am Bau höher im Kurs steht als in Deutschland, und wo das Motto nicht nur „Geiz ist geil' lautet.“ Hochtief hoffe aber, dass sich auch in Deutschland die Spielregeln änderten. Einige Bauherren erhielten bereits für äußerst knapp kalkulierte Ausschreibungen keine Angebote mehr, monierte er.
Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt
Der Verkauf des Hochtief-Pakets durch die Münchener Beteiligungsgesellschaft Custodia an den spanischen Baukonzern ACS sorgt unterdessen für personelle Veränderungen im Kontrollgremium. Aufsichtsratschef Martin Kohlhaussen sagte in Essen, Sergio Marchionne und Gerd Peskes legten ihre Ämter nieder. Neue Mitglieder wurden noch nicht bestellt. Custodia hatte den Hochtief-Anteil von rund 25 Prozent im März an ACS verkauft.
[09.05.2007] wiw/rtr/AP
----------------------------------------------------------------------------------------
09.05.2007 - 11:19 Uhr
Hochtief übernimmt Immobilienverwaltung der Allianz
Die Hochtief Property Management GmbH ist laut Mitteilung künftig für das Management von mehr als 600 Allianz-Objekten verantwortlich. Die Gesamtmietfläche liegt bei etwa 3 Mio qm. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben dadurch mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt 6 Mio qm zu einem der führenden Anbieter von "hochwertigen" Property-Management-Lösungen in Deutschland.
Werbung
Die Allianz Immobilien GmbH werde sich künftig vor allem auf das Immobilien Asset Management konzentrieren, teilte die Tochter der Allianz SE mit. Dazu gehören Steuerung von Portolien, der An- und Verkauf von Immobilien und die gewerbliche Vermietung. Mit der Umsetzung einer Buy-and-Sell-Strategie soll zur stetigen Optimierung der betreuten Portfolien beigetragen werden.
Die Allianz will ihr Immobilienportfolio künftig unter Renditegesichtspunkten neu ausrichten und aktiver managen, hatte Controllingvorstand Helmut Perlet am Vortag erklärt. Der Anteil ausländischer Immobilien soll gegenüber den inländischen steigen.
-----------------------------------------------#
Milliardär Deripaska will russischen Baukonzern Transstroy
zurück
Nach seinen Einstiegen bei der österreichischen Baufirma STRABAG und der deutschen Hochtief greift der russische Multimilliardär Oleg Deripaska nach dem russischen Baukonzern Transstroy.
Deripaskas Holding Basic Element wolle einen Anteil von 50 Prozent an Transtroy kaufen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Wedomosti" heute unter Berufung auf Branchenkreise. Die Verhandlungen liefen bereits.
Firma von ehemaligem Verkehrsminister
Transstroy wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem ehemaligen Verkehrs- und Bauministerium gegründet und gehört laut "Wedomosti" dem ehemaligen Verkehrsminister Wladimir Breschnew. Der Konzern baut Straßen, Häfen, Tunnel und Flughäfen in ganz Russland und habe "riesigen Einfluss", berichtete die Zeitung weiter. "Wem Transstroy gehört, der kontrolliert die Branche."
Der 40-jährige Deripaska ist einer der reichsten Männer Russlands und gilt als Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Er ist Eigentümer des russischen Aluminiumkonzerns Rusal, den er Ende März mit der russischen Sual und der Schweizer Gruppe Glencore zum größten Aluminiumkonzern der Welt verschmolz. Ende April war er mit 30 Prozent bei der STRABAG eingestiegen, kurz darauf mit drei Prozent beim deutschen Baukonzern Hochtief.
14. Mai 2007, 08:17 Uhr
Airport-Beteiligungen
Hochtief will Flughafen-Konzern werden
Mit der Beteiligung am Landeplatz Budapest hat die Konzerntochter Hochtief Airport erstmals die Mehrheit an einem Flughafen übernommen. Doch Budapst soll nur der Anfang sein. Das Geschäft mit dem Privatisierungen von Flughäfen bommt.
Ungarn genehmigt Kauf des Budapester Flughafens durch Hochtief
Der Essener Baukonzern erklärt seinen gerade erworbenen Flughafen Budapest zur Chefsache: Der Sprecher der Geschäftsführer der Konzerntochter Hochtief Airport (HTA), Reinhard Kalenda, wird nach Informationen von WELT ONLINE zunächst auch die Leitung des Flughafens in der ungarischen Hauptstadt übernehmen. Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte übernimmt HTA in Ungarn als Konsortialführer die Mehrheit an einem Flughafen. Die internationale Investorengruppe bezahlt insgesamt 1,9 Mrd. Euro für 75 Prozent des Drehkreuzes, das erst vor zwei Jahren vom britischen Flughafenbetreiber BAA gekauft worden war.
Budapest als zweitgrößter Airport in den östlichen EU-Ländern biete ein "riesiges Wachstumspotenzial auch ohne fundamentale Investitionen in die Grundstruktur wie das Start- und Landebahnsystem", sagte Kalenda der WELT.
Schlagworte
Hochtief HTA Airport Flughafen-Beiteiligungen Privatisierung
Zwar seien die Raten des Passagierwachstums von zuletzt rund 18 Prozent auf Dauer nicht zu halten. Dennoch kündigte Kalenda an: "Wir wollen in Budapest das durchschnittliche Wachstum in Europa übertreffen." Und als liegt - je nach Prognose - bei knapp fünf Prozent. Allein 2006 wurden 8,3 Millionen Passagiere abgefertigt.
260 Millionen Euro für den Ausbau von Budapest
Hochtief Airport, das bereits an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Sydney, Athen und Tirana beteiligt ist, will bis 2011 mit seinen Partnern rund 260 Mio. Euro für den Ausbau von Budapest investieren. So soll - ähnlich wie in Hamburg - zwischen zwei Terminals ein Verbindungsgebäude entstehen, in dem Geschäfte und Restaurants Platz finden. Die Zahl von bisher nur 14 Gates soll deutlich gesteigert, das bisherige Billigflieger-Terminal auf Vordermann gebracht, sowie neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Auch ins Vorfeld, die Sicherheit und den Cargo-Bereich will das Konsortium investieren. Neben HTA mit knapp 50 Prozent und dem langjährigen Geschäftspartner Caisse de depot et placement du Qubec Montreal gehören dazu GIC Special Investments aus Singapur und die Frankfurter KfW IPEX-Bank. Die Gruppe betreibt den Airport 73,5 Jahre lang.
Zunächst hatte die britischen BAA, zu der auch der Londoner Flughafen Heathrow gehört, den Zuschlag bekommen. Als BAA jedoch von einem spanischen Konsortium unter der Leitung des Baukonzerns Ferrovial übernommen worden war, stand der Flughafen wieder zum Verkauf.
Das Airport-Geschäft boomt
Die Branche der Beteiligungen und Betriebsgenehmigungen für Flughäfen boomt seit Jahren, weil das Verkehrsaufkommen steigt und die staatlichen Stellen immer mehr Objekte privatisieren. "In unserer Branche herrscht rund um den Globus eine rechte Aufbruchstimmung, viele Länder setzen auf Deregulierung und Privatisierung", sagt Wilhelm Bender, Vorstandschef der Fraport AG. "Weit über 100 Airports planen die Erweiterung ihrer Kapazitäten", so Bender.
Nach einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney dürften in den kommenden Jahren weltweit rund 30 Mrd. Dollar in die Privatisierung von Flughäfen fließen, vor allem in Asien. Und bis 2020 soll sich das Passagieraufkommen verdoppeln.
Auch Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, ist längst ins Betreibergeschäft eingestiegen. Denn wegen der Kapazitätsengpässe am Rhein-Main-Airport ist dort kaum noch Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich jedoch das dort erworbene Wissen zu Geld machen. Fraport ist an den Flughäfen Hannover und Frankfurt/Hahn beteiligt, an Antalya in der Türkei, Dehli in Indien, Bourgas und Varna in Bulgarien, Lima in Peru und in der chinesischen Millionenstadt Xi'an. Sie gehört wegen der dort entdeckten Terrakotta-Armee zu den großen Tourismus-Zielen. In Kairo und künftig im senegalesischen Dakar leitet Fraport den Flughafen, ohne beteiligt zu sein. "Wir wollen dieses bisher noch kleine Standbein deutlich ausbauen", kündigte Fraport an, das einen kleinen Teil des Umsatzes mit Beteiligungen erzielt.
HTA gilt als Nummer drei am Weltmarkt
Hochtief ist da weiter: "Wir gehören inzwischen zu den absoluten Top-Playern in diesem Geschäft", sagt Kalenda. Hinter Ferrovial und der australischen Bank Macquarie gilt HTA als Nummer drei am Weltmarkt. Daneben bieten auch andere Flughafenbetreiber wie Kopenhagen, Paris oder Wien, aber auch Private Equity-Gesellschaften immer wieder bei Privatisierungen mit. Denn der Flugverkehr wächst trotz gelegentlicher Rückschläge nach Terroranschlägen oder Krankheiten dauerhaft, hohe Einnahmen scheinen garantiert.
Der Wert der Flughafen-Beteiligungen von HTA liegt nach Firmenangaben inzwischen bei 825 Mio. Euro:shock: - Budapest noch nicht eingerechnet. Schneller als erwartet war Hochtief in die schwarzen Zahlen gekommen. "Die Flughafen-Beteiligungen entwickeln sich zum wesentlichen Ergebnisträger des Hochtief-Konzerns", freut sich Kaldena. Auch Budapest werde von Anfang an Gewinne erzielen.
Bisher blieben Kalenda teure Ausrutscher auf dem glatten internationalen Beteiligungsparkett weitgehend erspart. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erst wenige Tage vor dem Zuschlag beim indischen Flughafen Mumbai die Reißleine gezogen und war ausgestiegen, weil die indische Regierung plötzlich die Risiken zu Lasten der ausländischen Investoren verschoben habe. Fraport dagegen hatte Pech: Die philippinische Regierung nahm die Privatisierung des Airport Manila zurück, nachdem Fraport dort ein Terminal gebaut hatte. Jetzt streiten sich beide um rund 400 Mio. Euro.
hot
HOT
HOT
Azul Real
22.05.2007, 08:26
cev
DGAP-Adhoc: CENTROTEC AG:
Organische 2-stellige Umsatzsteigerung; operativ
starkes EBIT-Wachstum; Bestätigung der Jahresprognose 2007
CENTROTEC Sustainable AG / Quartalsergebnis
22.05.2007
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP
- ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Brilon, 22. Mai 2007 - Die CENTROTEC Sustainable AG, Brilon, hat ihren
Wachstumskurs im ersten Quartal 2007 mit einem Umsatz von 90,4 Mio. EUR
(Vorjahresausweis: 62,0 Mio. EUR) 2-stellig fortgesetzt. In einer As-If-
Rechnung (ohne das seit 2007 nicht mehr konsolidierte Segment Solar Systems
aber inklusive der erst seit Oktober 2006 voll konsolidierten Wolf-Gruppe)
ergibt sich ein Vorjahresumsatz von 80,7 Mio. EUR und damit eine organische
Wachstumsrate von 12 %. Der EBIT stieg bei dieser As-If-Rechnung
überproportional mit fast 70 % auf 3,3 Mio. EUR.
Auf der Basis der ersten Monate ist der erwartete Jahresumsatz für 2007 von
390 bis 400 Mio. EUR auch an der oberen Bandbreite gut realisierbar.
Mit
Ausnahme des in den ersten Monaten noch schwachen Heizungsmarktes in
Deutschland, konnte CENTROTEC in allen Absatzmärkten ein hohes organisches
Wachstum realisieren. Auch die prognostizierten Ergebniswerte mit einem
EBIT von mindestens 29 Mio. EUR und EPS von über 2,00 EUR werden bestätigt,
da in der CENTROTEC-Gruppe - wie branchentypisch - im ersten Quartal nur
ein geringer Teil der Jahresergebnisse realisiert wird.
CENTROTEC geht von
einer weiter steigenden Nachfrage seiner Energiesparprodukte aus. Pläne und
Beschlüsse, durch alternative Energien oder Energiesparprodukte dem
drohenden Klimawandel zu entgegnen, sind in der internationalen Presse und
Politik allgegenwärtig. Sie werden die Wachstumschancen der beiden
Kernsegmente von CENTROTEC Gas Flue Systems und Climate Systems nachhaltig
fördern.
---------------------------------------------------------------------------
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
In allen Segmenten der CENTROTEC Sustainable AG konnten in den ersten drei
Monaten sowohl Steigerungen im Umsatz als auch im Ergebnis gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahreswerten (As-If-Betrachtung) erreicht werden. Der
operative EBITDA liegt mit 7,2 Mio. EUR um 27 % über dem Vergleichszeitraum
(As-If-Rechnung: Q1/2006 5,7 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT), (inklusive IFRS 3 Abschreibungen aus der Wolf-Übernahme in Höhe von
0,5 Mio. EUR), stieg um 1,3 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR (As-If Rechnung:
Q1/2006 2,0 Mio. EUR). Gegenüber dem im Vorjahr ausgewiesenen EBIT von 3,6
Mio. EUR ergab sich ein Rückgang von 0,3 Mio. EUR, da die Wolf-Gruppe durch
die starke Saisonalität des Heizungsmarktes in den ersten Monaten eines
Jahres keinen positiven Ergebnisbeitrag liefert. Das Nettoergebnis (EAT) in
2007 beträgt im ersten Quartal u. a. aufgrund der deutlich gestiegenen
Finanzierungsaufwendungen 0,7 Mio. EUR. Als Ergebnis pro Aktie ergibt sich
damit ein Wert von 0,08 EUR.
Angesichts des starken Interesses an den vorgestellten Wolf-Produkten auf
der Leitmesse ISH im März, von Solarthermen, über energiesparende
Wohnraumbelüftungen bis hin zu Wärmepumpen, ist von einer sehr guten
Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei Wolf im weiteren Jahresverlauf
auszugehen. Die CENTROTEC-Gruppe als ganzes ist mit der Wolf-Gruppe
strategisch hervorragend aufgestellt und die ersten Früchte der
Zusammenarbeit in Richtung weiterer Internationalisierung und gemeinsamer
Produktentwicklungen sind bereits umgesetzt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
CENTROTEC Sustainable AG
Dr. Klaus Heinemann,
Tel.: +49 2961 96631-103
oder:
MetaCom Corporate Communications GmbH
Georg Biekehör,
Tel.: +49 6181 98280-30
DGAP 22.05.2007
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: CENTROTEC Sustainable AG
Am Patbergschen Dorn 9
59929 Brilon Deutschland
Telefon: +49 (0)2961 96631-0
Fax: +49 (0)2961 96631-100
E-mail: ir@centrotec.de
www: www.centrotec.de
ISIN: DE0005407506
WKN: 540750
Indizes:
Börsen: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin-Bremen, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------
cev
cev
Azul Real
22.05.2007, 09:34
HOCHTIEF-Tochter Leighton gründet mit indischer Emaar MGF Gemeinschaftsfirma
Dienstag 22. Mai 2007, 08:49 Uhr
SYDNEY (dpa-AFX) - Die australische HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) -Tochter Leighton hat mit der indischen Emaar MGF ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Der Wert des neuen Unternehmens liege in den kommenden fünf Jahren bei insgesamt rund 2,5 Milliarden US-Dollar, teilte Leighton am späten Montagabend in Sydney mit. Leighton Construction India Pvt Ltd soll Projektentwicklung und Baudienstleistungen für Projekte von Emaar MGF in ganz Indien anbieten.
"Leighton wird durch die Partnerschaft mit einem der führenden indischen Projektentwickler von dem Boom in der Wirtschaft und auf dem Immobilienmarkt profitieren, sagte der bei Leighton für die Region Asien Süd verantwortliche Manager David Savage. Mit einer Reihe von großen Projekten habe das Gemeinschaftsunternehmen eine langfristige Zukunft auf den indischen Markt.
Leighton und Emaar MGF sind den Angaben zufolge jeweils zur Hälfte an Leighton Construction India beteiligt./ne/fn/zb
DJ ANALYSE/HVB erhöht Hochtief-Ziel auf 94 (80) EUR - Hold
2007-05-21 10:01:35
=== Einstufung: Bestätigt Hold
Kursziel: Erhöht auf 94 (80) EUR
===
Die HypoVereinsbank (HVB) begründet die Kurszielerhöhung für
Hochtief mit den wohl anhaltenden Übernahmespekulationen, die
zunächst durch den Einstieg der spanischen Baugesellschaft ACS und nun
durch die weitere Aufstockung von Anteilen durch die russische Baugesellschaft
Basic Elements gespeist würden. Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal
und 2007 zeige insgesamt jedoch erneut die Abhängigkeit von der
Entwicklung der australischen Tochter Leighton (55%) sowie die mangelnde
Planbarkeit der Bauergebnisse am Beispiel der Verluste im deutschen
Baugeschäft. Bei der operativen Entwicklung bleiben die Analysten deshalb
bei ihrer vorsichtigen Einschätzung mit einem Fairen Wert von 63 EUR auf
Basis einer sum-of-the-parts-Bewertung.
DJG/reh/ros
(END) Dow Jones Newswires
May 21, 2007 04:01 ET (08:01 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.
052107 08:01 -- GMT
unabhängig von dem UBS Upgrade, ist seit Tagen ein aggressiver Käufer bei Hot dran
ANALYSE: UBS hebt Ziel für HOCHTIEF nach Zahlen auf 93,70 Euro - 'Buy 2'
16. Mai 2007, dpa-AFX
Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von HOCHTIEF <HOT.ETR> nach Zahlen von 87,60 auf 93,70 Euro angehoben und die Einstufung "Buy 2" bekräftigt. Das tags zuvor veröffentlichte detaillierte Quartalsergebnis habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen gelegen, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Die Zwischenbilanz der australischen Tochter Leighton sei deutlich besser ausgefallen als erwartet.
Für 2008 und 2009 setzten die Analysten etwas agressivere Ziele als der Baukonzern und hoben die bisherigen Schätzungen um jeweils rund 15 Prozent an. Diese könnten sogar übertroffen werden, wenn es HOCHTIEF schaffe, das europäische Baugeschäft an die Gewinnschwelle zurückzubringen. Bislang werde in diesem Bereich ein Verlust von 120 Millionen Euro erwartet.
Gewinntreiber bleibe aber Leighton - für 2007 dürfte die australische Tochter für rund 91 Prozent des Vorsteuergewinns verantwortlich sein. Sollte HOCHTIEF eine Wende im europäischen Baugeschäft nicht gelingen und eventuelle Schwächen bei Leighton auftreten, sei es allerdings schwierig, weiterhin schnell zu wachsen. Dafür gebe es jedoch derzeit keine Anzeichen.
Mit der Einstufung "Buy 2" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) den Gesamtmarkt in den kommenden zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent schlägt. Die Ziffer 2 bedeutet, dass die Schwankungsbreite der Aktie vergleichsweise hoch eingeschätzt wird. Entsprechend ist die Prognose der Analysten mit größerer Unsicherheit behaftet./dr/ck
Analysierendes Institut UBS.
ISIN DE0006070006
AXC0120 2007-05-16/11:31
14.05.2007 06:46
Hochtief-Tochter Leighton erhöht Prognose für 2006/07
SYDNEY (Dow Jones)-Die Hochtief-Tochter Leighton Holdings Ltd hat ihre Prognose für das Nettoergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 (per 30. Juni) angehoben. Der Nettogewinn werde um 55% zulegen von den 276,1 Mio AUD im Vorjahreszeitraum, teilte der Baukonzern am Montag mit. Damit würde Leighton im laufenden Jahr netto 428 Mio AUD verdienen, nachdem das Unternehmen im Februar noch von mindestens 400 Mio AUD ausgegangen war.
In den ersten neun Monaten (Ende: 31. März) belief sich das operative Ergebnis auf 273 (169) Mio AUD. Der Umsatz erreichte 8,9 Mrd AUD und der Auftragsbestand 19 Mrd AUD.
"Der Ausblick bleibt für all unsere wichtigen Märkte, die weiterhin gute Möglichkeiten in den Bereichen Bau, Bergbau und Dienstleistungen bieten, sehr stark. Diese Möglichkeiten werden sich unterstützend auf den Auftragsbestand auswirken. Wir erwarten, am 30. Juni über etwa 20 Mrd AUD an Aufträgen berichten zu können", sagte Leighton-CEO Wal King in einer Mitteilung.
Für das Gesamtjahr erwartet Leighton einen Umsatz von etwa 12 (8,5) Mrd AUD. Für das kommende Geschäftsjahr 2007/08 werde mit "weiteren Verbesserungen" gerechnet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Fokus auf Gewinnmarge»
Hochtief will sein verlustreiches Baugeschäft in Deutschland mit einem Bündel von Maßnahmen sanieren. Bei Neuaufträgen will der Konzern noch selektiver vorgehen Zudem erweitert der Baukonzern sein Portfolio und übernimmt die Immobilienverwaltung der Allianz..
Hochtief wolle mehr günstigeres Material aus China verbauen, kündigte Konzernchef Herbert Lütkestratkötter heute auf der Hauptversammlung des Baukonzerns in Essen an. Das margenschwache Generalunternehmergeschäft werde deutlich reduziert. Hochtief wolle keine Projekte, bei denen „Honorar und Risikoverteilung in einem krassen Missverhältnis stehen“. Lütkestratkötter sagte: „Wir werden alles daran setzen, uns so aufzustellen, dass nachhaltig schwarze Zahlen geschrieben werden.“
Verluste im deutschen Hochbau werden das europäische Baugeschäft nach Angaben von Hochtief in diesem Jahr tief in die Verlustzone drücken. Im ersten Quartal hat in der Europa-Sparte nach vorläufigen Zahlen ein Minus von 25 Millionen vor Steuern zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr werde sich der Verlust wohl auf bis zu 120 Millionen Euro summieren, prognostiziert der Hochtief-Vorstand.
Hochtief baut Dienstleistungssparte aus
Grund sei die Kostenexplosion bei Baudienstleistungen und Materialien. Andere Konzernbereiche sollen die Verluste aber auffangen.
Deutliche Gewinne erwartet Lütkestratkötter etwa in der Dienstleistungssparte. Und die baut Hochtief weiter aus. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die Immobilienverwaltung für Deutschlands größten Versicherer Allianz übernimmt. Bereits zum 1. Juli würden die 440 Mitarbeiter des so genannten Property-Managements der Allianz unter das Dach von Hochtief wechseln. Der Baukonzern werde damit zu einem der führenden Anbieter für Immobilienverwaltung in Deutschland - mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt sechs Millionen Quadratmeter.
Die Übernahme passt in die Konzernstrategie des Bauriesens, der seit Jahren daran arbeitet seine Position im lukrativen Dienstleistungs- und Konzessionsgeschäft auszubauen. Lütkestratkötter betonte vor den Aktionären, die Fähigkeit über den eigentlichen Bau hinaus alle Phasen der Wertschöpfungskette rund um Immobilien und Infrastrukturprojekte abzudecken, sei der entscheidende Wettbewerbsvorteil von Hochtief. Er schaffe Mehrwert für Kunden, aber auch für das Unternehmen.
Neue Logistik soll für sinkende Kosten sorgen
Lütkestratkötter bekräftigte vor den Aktionären erneut, dass der Konzerngewinn in diesem Jahr bei über 100 Millionen Euro liegen solle. Im Kernbereich Bau will Hochtief die Kosten mit neuen Maßnahmen senken. Als Generalunternehmer vergibt Hochtief bei Großprojekten bis zu 80 Prozent aller Leistungen an Nachunternehmer und Lieferanten. Die anziehende Baukonjunktur in Deutschland führt dort aber zu stark steigenden Personal- und Materialkosten. Diese konnte Hochtief vielfach nicht an die Kunden weitergeben. Um mehr Material aus China beziehen zu können, unterzeichnete der Konzern nach Angaben des neuen Hochtief-Chefs bereits eine Absichtserklärung mit einem Logistik-Anbieter aus Hongkong. Im dritten Quartal solle die Logistikkette stehen.
Lütkestratkötter deutete an, dass Hochtief angesichts der Preisentwicklung in Deutschland verstärkt auch auf Märkte außerhalb Deutschlands setzt. Der Konzern könne auch in Märkten agieren, „in denen Qualität am Bau höher im Kurs steht als in Deutschland, und wo das Motto nicht nur „Geiz ist geil' lautet.“ Hochtief hoffe aber, dass sich auch in Deutschland die Spielregeln änderten. Einige Bauherren erhielten bereits für äußerst knapp kalkulierte Ausschreibungen keine Angebote mehr, monierte er.
Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt
Der Verkauf des Hochtief-Pakets durch die Münchener Beteiligungsgesellschaft Custodia an den spanischen Baukonzern ACS sorgt unterdessen für personelle Veränderungen im Kontrollgremium. Aufsichtsratschef Martin Kohlhaussen sagte in Essen, Sergio Marchionne und Gerd Peskes legten ihre Ämter nieder. Neue Mitglieder wurden noch nicht bestellt. Custodia hatte den Hochtief-Anteil von rund 25 Prozent im März an ACS verkauft.
[09.05.2007] wiw/rtr/AP
----------------------------------------------------------------------------------------
09.05.2007 - 11:19 Uhr
Hochtief übernimmt Immobilienverwaltung der Allianz
Die Hochtief Property Management GmbH ist laut Mitteilung künftig für das Management von mehr als 600 Allianz-Objekten verantwortlich. Die Gesamtmietfläche liegt bei etwa 3 Mio qm. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben dadurch mit einer verwalteten Mietfläche von insgesamt 6 Mio qm zu einem der führenden Anbieter von "hochwertigen" Property-Management-Lösungen in Deutschland.
Werbung
Die Allianz Immobilien GmbH werde sich künftig vor allem auf das Immobilien Asset Management konzentrieren, teilte die Tochter der Allianz SE mit. Dazu gehören Steuerung von Portolien, der An- und Verkauf von Immobilien und die gewerbliche Vermietung. Mit der Umsetzung einer Buy-and-Sell-Strategie soll zur stetigen Optimierung der betreuten Portfolien beigetragen werden.
Die Allianz will ihr Immobilienportfolio künftig unter Renditegesichtspunkten neu ausrichten und aktiver managen, hatte Controllingvorstand Helmut Perlet am Vortag erklärt. Der Anteil ausländischer Immobilien soll gegenüber den inländischen steigen.
-----------------------------------------------#
Milliardär Deripaska will russischen Baukonzern Transstroy
zurück
Nach seinen Einstiegen bei der österreichischen Baufirma STRABAG und der deutschen Hochtief greift der russische Multimilliardär Oleg Deripaska nach dem russischen Baukonzern Transstroy.
Deripaskas Holding Basic Element wolle einen Anteil von 50 Prozent an Transtroy kaufen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Wedomosti" heute unter Berufung auf Branchenkreise. Die Verhandlungen liefen bereits.
Firma von ehemaligem Verkehrsminister
Transstroy wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus dem ehemaligen Verkehrs- und Bauministerium gegründet und gehört laut "Wedomosti" dem ehemaligen Verkehrsminister Wladimir Breschnew. Der Konzern baut Straßen, Häfen, Tunnel und Flughäfen in ganz Russland und habe "riesigen Einfluss", berichtete die Zeitung weiter. "Wem Transstroy gehört, der kontrolliert die Branche."
Der 40-jährige Deripaska ist einer der reichsten Männer Russlands und gilt als Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Er ist Eigentümer des russischen Aluminiumkonzerns Rusal, den er Ende März mit der russischen Sual und der Schweizer Gruppe Glencore zum größten Aluminiumkonzern der Welt verschmolz. Ende April war er mit 30 Prozent bei der STRABAG eingestiegen, kurz darauf mit drei Prozent beim deutschen Baukonzern Hochtief.
14. Mai 2007, 08:17 Uhr
Airport-Beteiligungen
Hochtief will Flughafen-Konzern werden
Mit der Beteiligung am Landeplatz Budapest hat die Konzerntochter Hochtief Airport erstmals die Mehrheit an einem Flughafen übernommen. Doch Budapst soll nur der Anfang sein. Das Geschäft mit dem Privatisierungen von Flughäfen bommt.
Ungarn genehmigt Kauf des Budapester Flughafens durch Hochtief
Der Essener Baukonzern erklärt seinen gerade erworbenen Flughafen Budapest zur Chefsache: Der Sprecher der Geschäftsführer der Konzerntochter Hochtief Airport (HTA), Reinhard Kalenda, wird nach Informationen von WELT ONLINE zunächst auch die Leitung des Flughafens in der ungarischen Hauptstadt übernehmen. Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte übernimmt HTA in Ungarn als Konsortialführer die Mehrheit an einem Flughafen. Die internationale Investorengruppe bezahlt insgesamt 1,9 Mrd. Euro für 75 Prozent des Drehkreuzes, das erst vor zwei Jahren vom britischen Flughafenbetreiber BAA gekauft worden war.
Budapest als zweitgrößter Airport in den östlichen EU-Ländern biete ein "riesiges Wachstumspotenzial auch ohne fundamentale Investitionen in die Grundstruktur wie das Start- und Landebahnsystem", sagte Kalenda der WELT.
Schlagworte
Hochtief HTA Airport Flughafen-Beiteiligungen Privatisierung
Zwar seien die Raten des Passagierwachstums von zuletzt rund 18 Prozent auf Dauer nicht zu halten. Dennoch kündigte Kalenda an: "Wir wollen in Budapest das durchschnittliche Wachstum in Europa übertreffen." Und als liegt - je nach Prognose - bei knapp fünf Prozent. Allein 2006 wurden 8,3 Millionen Passagiere abgefertigt.
260 Millionen Euro für den Ausbau von Budapest
Hochtief Airport, das bereits an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Sydney, Athen und Tirana beteiligt ist, will bis 2011 mit seinen Partnern rund 260 Mio. Euro für den Ausbau von Budapest investieren. So soll - ähnlich wie in Hamburg - zwischen zwei Terminals ein Verbindungsgebäude entstehen, in dem Geschäfte und Restaurants Platz finden. Die Zahl von bisher nur 14 Gates soll deutlich gesteigert, das bisherige Billigflieger-Terminal auf Vordermann gebracht, sowie neue Parkmöglichkeiten gebaut werden. Auch ins Vorfeld, die Sicherheit und den Cargo-Bereich will das Konsortium investieren. Neben HTA mit knapp 50 Prozent und dem langjährigen Geschäftspartner Caisse de depot et placement du Qubec Montreal gehören dazu GIC Special Investments aus Singapur und die Frankfurter KfW IPEX-Bank. Die Gruppe betreibt den Airport 73,5 Jahre lang.
Zunächst hatte die britischen BAA, zu der auch der Londoner Flughafen Heathrow gehört, den Zuschlag bekommen. Als BAA jedoch von einem spanischen Konsortium unter der Leitung des Baukonzerns Ferrovial übernommen worden war, stand der Flughafen wieder zum Verkauf.
Das Airport-Geschäft boomt
Die Branche der Beteiligungen und Betriebsgenehmigungen für Flughäfen boomt seit Jahren, weil das Verkehrsaufkommen steigt und die staatlichen Stellen immer mehr Objekte privatisieren. "In unserer Branche herrscht rund um den Globus eine rechte Aufbruchstimmung, viele Länder setzen auf Deregulierung und Privatisierung", sagt Wilhelm Bender, Vorstandschef der Fraport AG. "Weit über 100 Airports planen die Erweiterung ihrer Kapazitäten", so Bender.
Nach einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney dürften in den kommenden Jahren weltweit rund 30 Mrd. Dollar in die Privatisierung von Flughäfen fließen, vor allem in Asien. Und bis 2020 soll sich das Passagieraufkommen verdoppeln.
Auch Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, ist längst ins Betreibergeschäft eingestiegen. Denn wegen der Kapazitätsengpässe am Rhein-Main-Airport ist dort kaum noch Wachstum zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich jedoch das dort erworbene Wissen zu Geld machen. Fraport ist an den Flughäfen Hannover und Frankfurt/Hahn beteiligt, an Antalya in der Türkei, Dehli in Indien, Bourgas und Varna in Bulgarien, Lima in Peru und in der chinesischen Millionenstadt Xi'an. Sie gehört wegen der dort entdeckten Terrakotta-Armee zu den großen Tourismus-Zielen. In Kairo und künftig im senegalesischen Dakar leitet Fraport den Flughafen, ohne beteiligt zu sein. "Wir wollen dieses bisher noch kleine Standbein deutlich ausbauen", kündigte Fraport an, das einen kleinen Teil des Umsatzes mit Beteiligungen erzielt.
HTA gilt als Nummer drei am Weltmarkt
Hochtief ist da weiter: "Wir gehören inzwischen zu den absoluten Top-Playern in diesem Geschäft", sagt Kalenda. Hinter Ferrovial und der australischen Bank Macquarie gilt HTA als Nummer drei am Weltmarkt. Daneben bieten auch andere Flughafenbetreiber wie Kopenhagen, Paris oder Wien, aber auch Private Equity-Gesellschaften immer wieder bei Privatisierungen mit. Denn der Flugverkehr wächst trotz gelegentlicher Rückschläge nach Terroranschlägen oder Krankheiten dauerhaft, hohe Einnahmen scheinen garantiert.
Der Wert der Flughafen-Beteiligungen von HTA liegt nach Firmenangaben inzwischen bei 825 Mio. Euro:shock: - Budapest noch nicht eingerechnet. Schneller als erwartet war Hochtief in die schwarzen Zahlen gekommen. "Die Flughafen-Beteiligungen entwickeln sich zum wesentlichen Ergebnisträger des Hochtief-Konzerns", freut sich Kaldena. Auch Budapest werde von Anfang an Gewinne erzielen.
Bisher blieben Kalenda teure Ausrutscher auf dem glatten internationalen Beteiligungsparkett weitgehend erspart. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erst wenige Tage vor dem Zuschlag beim indischen Flughafen Mumbai die Reißleine gezogen und war ausgestiegen, weil die indische Regierung plötzlich die Risiken zu Lasten der ausländischen Investoren verschoben habe. Fraport dagegen hatte Pech: Die philippinische Regierung nahm die Privatisierung des Airport Manila zurück, nachdem Fraport dort ein Terminal gebaut hatte. Jetzt streiten sich beide um rund 400 Mio. Euro.
hot
HOT
HOT
Azul Real
22.05.2007, 10:42
21. Mai 2007, 19:06 Uhr weltonline
Bau
Russe stockt Anteil bei Hochtief auf
Mit diesem Schritt hat Oligarch Oleg Deripaska die Märkte in ein Rätselraten versetzt, zumal er erst vor wenigen Wochen für 1,2 Mrd. Euro fast ein Drittel der Anteile des österreichischen und auch in Deutschland tätigen Baukonzerns Strabag übernommen hatte.
Der russische Multimilliardär Oleg Deripaska (39) hat seinen Anteil am Essener Baukonzern Hochtief von drei auf 9,99 Prozent aufgestockt. Das bestätigte Douglas Lund, der in Deripaskas Holding Basic Element die Bau- und Baustoffdivision leitet, der Moskauer Wirtschaftszeitung "Vedomosti". Mit dem Schritt hat er die Märkte in Ratlosigkeit versetzt - zumal er erst vor wenigen Wochen für 1,2 Mrd. Euro 30 Prozent des österreichischen und auch in Deutschland tätigen Baukonzerns Strabag übernommen hatte. "Ich kann mir nicht erklären, was das soll", sagte Christoph Schlienkamp, Research-Chef des Bankhauses Lampe, WELT ONLINE.
Das Aktienpaket ist rund 620 Mio. Euro wert. Deripaska ist damit hinter dem spanischen Konzern Actividades de Construccion y Servicios, der 25,08 Prozent an Hochtief hält, der zweitgrößte Aktionär. Die Spanier hatten vor zwei Monaten gerade 72 Euro pro Aktien bezahlt - seither wird die Firma fast täglich teurer, am Montag schnellte der Kurs auf 90 Euro. Deripaska war im März daran gescheitert, die 25,08 Prozent an Hochtief zu übernehmen. Die Spanier kamen dem Oligarchen zuvor - das Verhältnis der beiden Investorengruppen soll zumindest gespannt sein. Kurze Zeit nach der Abfuhr bei Hochtief stieg er bei der Strabag ein. Ein Hochtief-Sprecher erklärte, er sehe kein Problem darin, dass Basic Element auch beim Mitbewerber investiert ist. "Der russische Markt ist groß genug für beide Firmen."
Lund zufolge hat Basic Element gegenwärtig keine Pläne, weitere Aktien zuzukaufen oder eigene Vertreter in die Konzernführung von Hochtief zu entsenden. Die beiden größten Aktionäre könnten schon bald aneinander geraten, wenn es um die Besetzung des Aufsichtsrats geht. Zwei Posten werden in den nächsten Tagen frei, noch gibt es keine Nominierungen. ACS wird nach Ansicht von Branchenexperten auf den Posten bestehen, schließlich ist der größte Aktionär noch gar nicht im Kontrollgremium vertreten.
"Das grundsätzliche Interesse von Herrn Deripaska an Hochtief kann ich angesichts der notwendigen Infrastruktur-Projekte in Russland nachvollziehen", sagte Karin Brinkmann, Aktien-Analystin bei der Hypovereinsbank (HVB) der WELT, "warum er aber nach dem Einstieg bei der Strabag von drei auf 9,99 Prozent aufstockt und bei diesen Wert stehen bleiben will, erschließt sich mir nicht."
Möglicherweise spekuliert er darauf, dass die Spanier auf Dauer bei Hochtief die Mehrheit übernehmen wollen und ihm dann ein Angebot mit einem attraktiven Aufschlag machen. Oder darauf, dass er sich an einer Zerschlagung beteiligen kann und dann einige der Filetstücke bekommt. Oder darauf, dass er einfach über eine Hochtief-Beteiligung einen Informationsvorsprung bekommt, der dann seiner Strabag nützt.
Auf jeden Fall erhofft er sich einen Knowhow-Transfer für eigene Bauprojekte in Russland. "Wir wollen die internationale Erfahrung bei der Entwicklung der Transport-Infrastruktur in Russland maximal nutzen", sagte Basic Element-Generaldirektorin Gulshan Moldashanowa. Hochtief baut bislang in Russland am Moskauer Flughafen Scheremetjewo, an der Schnellbahnstation am Flughafen Scheremetjewo-2 sowie am Fußballstadion Spartak. Basic Element will das ehrgeizige Projekt "Flughäfen des Südens" umsetzen, das den Bau von einem halben Dutzend Flughäfen, darunter dem Airport der Schwarzmeer-Kurmetropole Sotschi, vorsieht.
Auch die Strabag ist gut im Geschäft. Unter Präsident Wladimir Putin hat Russland ein gigantisches Programm zur Modernisierung der Infrastruktur aufgelegt. Bis 2010 sollen 264 Mrd. Dollar investiert werden. Deripaska, der im Kreml wohlgelitten ist, könnte mehr als andere profitieren. Nach Anfangserfolgen im Aluminiumgeschäft gilt er mit einem geschätzten Privatvermögen von 16,8 Mrd. Dollar inzwischen als reichster Mann Russlands.
Russischer Investor baut Hochtief-Anteil weiter aus
Mo Mai 21, 2007 9:14 MESZ
Düsseldorf (Reuters) - Der russische Industrielle Oleg Deripaska baut seinen Anteil an dem Essener Bauriesen kontinuierlich aus.
Deripaska halte über seine Bau-Firma Basic Element nunmehr 9,99 Prozent an Hochtief, teilte das russische Unternehmen am Montag mit. Deripaska hatte bereits Interesse an einer Sperrminorität bei Hochtief gezeigt. Vorerst seien aber keine weiteren Zukäufe geplant, teilte Deripaska am Montag mit. "Basic Element vertieft seine Kooperation mit einer der führenden europäischen Baufirmen, um von dem Know-how des Partners zu profitieren", hieß es.
Hochtief, die mit dem Russen bereits über eine Kooperation verhandelt hat, erklärte, Anteilseigner, die die Strategie des Unternehmens unterstützten und neue Märkte öffneten, seien willkommen.
Deripaska hatte erst Anfang Mai drei Prozent an Hochtief erworben. Branchenkreisen zufolge hatte der russische Milliardär bereits früher einen Einstieg im großen Stil bei dem größten deutschen Baukonzern geplant. Der Industrielle habe schon den von der Beteiligungsgesellschaft Custodia gehaltenen Anteil von über 25 Prozent an Hochtief im Visier gehabt, hatten mehrere mit der Transaktion vertraute Personen Reuters gesagt. Er hatte sich dann aber nicht durchsetzen können. Custodia hatte den Anteil an den spanischen Baukonzern ACS weitergereicht.
HOCHTIEF HAT RUSSISCHEN MARKT IM VISIER
Hochtief hatte mehrfach erklärt, das Potenzial im russischen Markt sei so groß, dass der Konzern über einen strategischen Partner dort nachdenke. Eine Zusammenarbeit sei etwa beim Ausbau des Flughafens in der Olympia-Bewerberstadt Sotschi möglich. Hochtief will das ertragreiche Geschäft mit Flughäfen ausbauen. In Moskau will Hochtief unter anderem ein Stadion für den Fußballverein Spartak und ein neues Flughafen-Terminal bauen. Für den russischen Baumarkt wird nach Hochtief-Angaben 2007 ein Volumen von 62,65 Milliarden Euro erwartet. Es fehlten moderne Flächen in allen Immobiliensegmenten. Auf dem Hotelmarkt werde mit einem bis 2008 andauernder Bauboom gerechnet.
ROUNDUP: Russischer Oligarch stockt HOCHTIEF-Anteil auf gut zehn Prozent auf
Der russische Oligarch Oleg Deripaska hat seinen Anteil an dem deutschen Baukonzern HOCHTIEF aufgestockt. Deripaska halte über seine Firma Basic Element nun 9,99 Prozent an HOCHTIEF, teilte das russische Unternehmen am Montag in Moskau mit. "Wir planen für die nächste Zeit keine weitere Aufstockung", sagte Konzernsprecher Sergej Rybak der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Basic Element vertiefe mit der Ausbau der Beteiligung ihre Zusammenarbeit mit einer der führenden europäischen Bauunternehmen, hieß es weiter.
Ein HOCHTIEF-Sprecher bestätigte das Engagement. "Wir begrüßen alle neuen Aktionäre, die Chancen in attraktiven Märkten mitbringen - und Russland ist ein attraktiver Markt", sagte er. Anfang Mai hatte Deripaska bereits drei Prozent der HOCHTIEF-Anteile übernommen. Die HOCHTIEF-Aktie gewann bis zum Mittag 1,53 Prozent auf das Rekordhoch von 88,94 Euro.
Kreisen zufolge hatte der russische Industrielle bereits den von der Beteiligungsgesellschaft Custodia gehaltenen Anteil von über 25 Prozent an HOCHTIEF im Visier gehabt. Letztlich erhielt Ende März der größte spanische Baukonzern Actividades de Construcción y Servicios(ACS) den Zuschlag für den Custodia-Anteil.
Erst vor kurzem hatte Deripaska einen Anteil von 30 Prozent am österreichischen Baukonzern Strabag im Wert von rund 1,05 Milliarden Euro übernommen.
dpa, 21.05.2007
--------------------------------------------------------------------
21.05.2007
Berlin/Moskau (RPO).
Russlands reichster Mann hat sich im großen Stil in den Hochtief-Konzern eingekauft. Rohstoff-Milliardär Oleg Deripaska stockte seinen Anteil am größten deutschen Baukonzern auf rund zehn Prozent auf, wie sein Unternehmen am Montag mitteilte.
Deripaska war bereits im April mit 30 Prozent beim österreichischen Baukonzern Strabag eingestiegen. Mit Hochtief will er Flughäfen bauen und Gebäude instand halten.
Mit seinem Anteil von fast 10 Prozent ist der als Aluminium-Baron reich gewordene Deripaska zweitgrößter Hochtief-Aktionär.
(vor zwei Wochen waren es erst 3%)
Der 39-Jährige, der sich zahlreiche Riesen-Projekte in Russland vorgenommen hat, will nach eigenem Bekunden auf das Knowhow von Hochtief zurückgreifen. Der weltweit tätige Hochtief-Konzern begrüßte Deripaskas Strategie.
Deripaskas Holding wolle vom Knowhow des deutschen Baukonzerns profitieren, hieß es in der Erklärung. Für das russische Wachstum sei entscheidend, dass "die Infrastruktur des Landes ausgebaut wird und neue Bauprojekte angestoßen werden", erklärte Basic-Element-Chef Gulschan Moldaschanowa. Die Firma werde bei dieser Aufgabe "von Hochtiefs internationaler Erfahrung profitieren". Ein Hochtief-Sprecher sagte, der Konzern freue sich über jeden Aktionär, der die Strategie unterstütze, "in dynamischen und attraktiven Märkten tätig zu sein".
Deripaska will mit Hochtief laut dem Sprecher etwa Flughäfen bauen und betreiben, und bei der Instandhaltung von anspruchsvollen Gebäuden, etwa Automobilwerken, zusammenarbeiten. Die US-Tochter von Hochtief baut derzeit in Moskau mit dem Federation Tower das höchste Gebäude Europas, das mit 350 Metern Höhe den Commerzbank-Tower in Frankfurt von der Spitze verdrängen soll. Hochtief ist außerdem etwa an der Modernisierung des Moskauer Flughafens Sheremetyevo beteiligt. Der deutsche Baukonzern baute zahlreiche Großflughäfen, etwa in Athen oder Warschau. Hochtief betreibt außerdem zahlreiche Airports, etwa in Düsseldorf, Hamburg, Sydney oder Budapest.
Deripaska, der im April mit 30 Prozent beim österreichischen Baukonzern Strabag eingestiegen war, hatte schon zu Monatsbeginn drei Prozent an Hochtief gekauft. Nun steigt er bei Hochtief zum zweitgrößten Aktionär hinter dem spanischen Baukonzern ACS auf, der rund ein Viertel der Anteile hält. Sechs Prozent der Anteile hat Hochtief selbst inne, der Rest ist in Streubesitz.
Deripaska, der als Vertrauter von Russlands Präsident Wladimir Putin gilt, verdrängte vor kurzem Roman Abramowitsch von der Spitze der reichsten Russen. Der in einfachen Verhältnissen in Südrussland aufgewachsene Deripaska ist Eigentümer des russischen Aluminiumkonzerns Rusal, den er Ende März mit dem russischen Konkurrenten Sual und der Schweizer Gruppe Glencore zum größten Aluminiumkonzern der Welt verschmolz. Deripaska war in den "wilden" 90er Jahren der russischen Wirtschaft zu einem der mächtigen so genannten Oligarchen geworden. Dabei brachte er in einem Konkurrenzkampf, der mehrere Todesopfer forderte, die sibirische Aluminiumbranche unter seine Kontrolle.
Mit seiner Holding Basic Element ist er inzwischen auch in den Automobilsektor, die Papierindustrie, die Versicherungsbranche und ins Flughafen-Management eingestiegen. Für Deripaskas Imperium sind inzwischen rund 240.000 Mitarbeiter tätig.
Die großen russischen Konzerne, die oft von mächtigen Chefs wie Deripaska geführt werden, haben in den vergangenen Jahren wegen hoher Weltmarktpreise für Öl, Gas und Metalle riesige Vermögen angehäuft. Diese versuchen sie derzeit, in westlichen Firmen anzulegen, auch in deutsche. So will der Mischkonzern Sistema etwa bei der Deutschen Telekom einsteigen. Immer wieder beklagen russische Firmen, dass ihnen politische Hindernisse in den Weg gelegt werden.
Azul Real
23.05.2007, 08:43
"Im MDAX werden HOCHTIEF-Aktien aktiv erwartet. Einem Bericht des 'Platow Brief' zufolge könnte der russische Oligarch Oleg Deripaska an dem 25-prozentigen Anteil an dem Baukonzern von Actividades de Construcciones y Servicios (ACS) interessiert sein. 8-)
Sollte Deripaska diesen Anteil erwerben, sei ein Pflichtangebot für die ausstehenden Aktien fällig, da er bereits rund zehn Prozent an HOCHTIEF hält, so der Börsenbrief."
Quelle: dpa-AFX
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wenn das stimmt , dann brennt die Hütte. Der Käufer ist bei Hochtief immer noch dran, wie man gestern und weiterhin im Laufe des Tages sehr schön im Orderbuch sehen konnte.
Der grösste spanische Bau & Immobilienkonzern die ACS, hatte kürzlichst erst den Anteil von Custodia zu 72 Euro je Aktie übernommen :shock:
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Custodia Holding AG: Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG
CUSTODIA Holding AG / Verkauf
21.03.2007 01:06:14
Ad-hoc-Meldung
---------------------------------------------------------------------------
Veräußerung Beteiligung HOCHTIEF AG
ISIN: DE0006070006
Custodia Holding AG, Pacellistraße 4, 80333 München
ISIN: DE0006496003 (Stammaktien)
DE0006496037 (Vorzugsaktien)
Die Custodia Holding AG hat nach Prüfung von strategischen Alternativen
(vgl. Ad-hoc-Meldung vom 20. Dezember 2006) am 20. März 2007 ihren gesamten
Aktienanteil in Höhe von 25,08 % an der HOCHTIEF AG, Essen (ISIN:
DE0006070006) zu einem Preis von EUR 72,00 pro Aktie an die spanische
Gesellschaft ACS ACTIVIDADES DE CONSTRUCCION Y SERVICIOS S.A., Madrid,
veräußert.
Der Verkauf steht noch unter der Bedingung der Freigabe durch die
zuständigen Kartellbehörden.
München, 21. März 2007
Der Vorstand
Hot
hot
Azul Real
24.05.2007, 08:37
23.05.2007
Strabag verdreifacht Russland-Aufträge auf 3 Mrd. Euro :shock:
Umfangreicher Vertrag mit der Beteiligungsgesellschaft von Viktor Vekselberg
Der Baukonzern Strabag hat am Rande des Putin-Besuches am Mittwoch Verträge unterzeichnet, die den Auftragsbestand in Russland von derzeit 1 Mrd. auf 3 Mrd. Euro verdreifachen. Das grösste Projekt betrifft einen Vertrag zwischen Strabag und der "Renova", der Beteiligungsgesellschaft des Oligarchen Viktor Vekselberg, der auch ein Geschäftspartner des österreichischen Investmentbankers Ronny Pecik ist. Die Strabag soll sich am Bau eines einen neuen Stadtteils in Jekaterinenburg beteiligen.
Laut Konzernchef Hans-Peter Haselsteiner handelt es sich bei den am Mittwoch unterzeichneten Verträgen um Vereinbarungen, die vor dem Einstieg Oleg Deripaskas ausverhandelt wurden. "Wenn wir erst unseren Gespräche mit Deripaska vertiefen, bin ich zuversichtlich, dass da noch vieles an Aufträgen dazu kommen kann", sagte Haselsteiner.
Der erste Vertrag ist ein Beratungsabkommen mit der Region Volgograd zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Diese soll durch öffentlich-Private-Finanzierung (PPP-Projekt) modernisiert werden. Das erste Grossprojekt dabei ist die Umfahrung der Stadt Volgograd. Auftragswert: 600 Mio. Euro. Die zweite Vereinbarung wurde mit der Hotelgruppe Korston Hotels & Malls abgeschlossen.
Die Strabag ist dabei Generalunternehmer für vier Hotel- und Einkaufszentrumsprojekte in den Städten Nischni Nowgorod, Lipezk, Astrachan und Moskau. Die Gesamtfläche beträgt 400.000 Quadratmeter, hiess es.
Das grösste und langfristigste Projekt wurde mit dem Oligarchen Viktor Vekselberg und seiner Beteiligungsgesellschaft Renova abgeschlossen. Gemeinsam wird demnach bis 2020 ein neuer Stadtteil in Yekaterinburg gebaut. Dieser besteht aus Wohnungen unterschiedlicher Kategorien, Büros und Einkaufszentren mit einem Gesamtvolumen von 16 Mio. Qudratmetern. Das geschätzte Volumen bis 2020 beträgt laut Strabag 25 Mrd. Euro.
Der Umsatz der Strabag in Russland beträgt heuer 400 Mio. Euro. Der Auftragsbestand hat sich mit diesen und anderen Aufträgen aber bereits auf 3 Mrd. Euro erhöht, erklärte Haselsteiner.
http://www.boerse-express.com/cgi-bin/page.pl?id=574963&xslfile=be/osteuropa
Azul Real
24.05.2007, 16:37
*US/Neubauverkäufe mit stärkstem Anstieg seit 14 Jahren
*US/Neubauverkäufe April +16,2% (PROG: +0,4%) gg Vm :shock:
US-Neubauverkäufe verzeichnen stärksten Anstieg seit 14 Jahren
Die US-Neubauverkäufe haben im April den stärksten Anstieg seit 14 Jahren verzeichnet. Die Zahl der Verkäufe schnellte im Vergleich zum Vormonat um 16,2% auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 981.000 in die Höhe.
Ökonomen hatten im Durchschnitt nur mit einem Anstieg von 0,4% gerechnet.
Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte, betrug der Wert für März revidiert 844.000 (vorläufig: 858.000) Verkäufe, entsprechend einem Rückgang um 1,4% (plus 2,6%) im Vormonatsvergleich.
Azul Real
25.05.2007, 08:25
Spanische Banken spüren die Immobilienkrise
Mittwoch, 23. Mai 2007, 15:02 Uhr
Probleme auf dem Kreditmarkt
Spanische Banken spüren die Immobilienkrise
Die bereits seit Anfang diesen Jahres deutlich zurückgehende Nachfrage bei Immobilien in Spanien bekommen nun die heimischen Banken zu spüren. Zwar können die Großen wie etwa Grupo Santander und BBVA den wachsenden Geschäftsverlust bei den Hypotheken und Bauträgerkrediten bisher mit anderen Produkten und Auslandsgeschäft auffangen. An der Börse allerdings sind die Kurse der Bankenaktien wegen der Krise auf dem Immobilienmarkt unter Druck geraten.
MADRID. Für die kleineren spanischen Banken wie Banco Sabadell und Bankinter rechnet JP Morgan schon in diesem Jahr mit negativen Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis und rät deswegen zum Verkauf der Aktien.
Seit Anfang des Jahres erlebt der spanische Wohnungsimmobilienmarkt einen dramatischen Käufer-Rückgang. Die Gründe dafür sind die steigenden Leitzinsen sowie das Überangebot an Immobilien. Iin einigen Ballungsgebieten wie etwa Madrid, Barcelona, Valencia, aber auch in der Küstenregion hat das zu Preisnachlässen von über fünf Prozent geführt. „Die spanischen Banken, die hauptsächlich Retailgeschäft betreiben, sind seit Jahren sehr stark mit dem Bau- und Immobilienmarkt verflochten, weswegen sie zwangsläufig von einer negativen Entwicklung dort beeinflusst werden“, sagt Manuel Romera, Finanzdirektor bei der spanischen Business Schule Instituto de Empresa.
Der spanische Hypothekenmarkt hat viele Besonderheiten, welche die Situation für die heimischen Banken besonders schwierig macht. 80 Prozent der Bevölkerung besitzen eine oder mehrere Immobilien, die meisten werden über variabel verzinsbare Darlehen finanziert, mit Laufzeiten von bis zu 50 Jahren. „Bei steigenden Leitzinsen ist absehbar, dass viele Haushalte in den kommenden Monaten an ihre finanziellen Grenzen stoßen werden“, sagt Romera. Sollten die Wohnungspreise im Laufe des Jahres noch stärker einbrechen, würden solche, die ihr Haus zu 100 Prozent über die Bank finanziert haben, dieses wegen des Wertverlust schnell wieder abstoßen wollen. „Das wäre eine fatale Situation für einige Banken, die dann plötzlich zu Immobilienhändlern mutieren“, sagt Romera.
Sehr gefährlich ist auch die Abhängigkeit der spanischen Banken von Bauträger-Krediten. Diese machen gemäß Morgan Stanley mit einem Volumen von 249 Milliarden Euro ein Viertel aller Bankkredite aus. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren belief sich das Volumen gerade einmal auf 20 Milliarden Euro.
Trotz der Abkühlung der Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt werden weiter Baugenehmigungen für Neubausiedlungen vergeben – und damit auch Kredite. Morgan Stanley rechnet jedoch damit, dass die Wohnungsbauaktivitäten schon im kommenden Jahr wegen der ausbleibenden Nachfrage jährlich um 20 Prozent zurückgehen wird: „Im schlimmsten Fall führt das zu einem Rückgang des derzeitigen Wirtschaftswachstum von vier Prozent auf 0,5 Prozent“, sagt Analyst Pablo Beldarrain. Eine Rezession erwartet er jedoch nicht.
Von den Großbanken wird seiner nach Meinung nach vor allem die sehr auf Spanien ausgerichtete Banco Popular von der wirtschaftlichen Entwicklung negativ beeinflusst werden, da sie am meisten von kleineren Bauträger-Krediten aus dem Sektor abhänge. „Es ist zu erwarten, dass gerade diese Unternehmen in den kommenden Monaten wegen der deutlich sinkenden Nachfrage in Schwierigkeiten kommen werden“, sagt Robert Tornabell von der spanischen Business Schule Esade in Barcelona. Der Madrider Broker Ibersecurities warnt zudem davor, dass gerade bei der Banco Popular die Zahlungsmoral nach über zehn Jahren steigender Tendenz wieder leicht sinke. Dementsprechend stark in Mitleidenschaft gezogen wurde auch die Aktie von der Kurskorrektur der Immobilienwerte im vergangenen Monat. Sie verlor allein in einer Woche fast acht Prozent.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1461824&l=1
Die Schwergewichte unter den spanischen Banken: Marktkapitalisierung in Mrd. Euro. Grafik: Handelsblatt
Azul Real
25.05.2007, 08:27
Europas Häuserboom droht hartes Ende
Europas Häuserboom droht hartes Ende :shock:
[21:59, 24.05.07]
Von Mark Schrörs (Frankfurt) und André Kühnlenz (Berlin) (ftd.de),
Nach einem jahrelangen Boom stehen die Immobilienmärkte in weiten Teilen der Euro-Zone nach Einschätzung von Volkswirten vor einer Abkühlung. "Der Höhepunkt der Dynamik ist überschritten. Es zeichnet sich eine Verlangsamung und Korrektur ab", sagte Klaus-Jürgen Gern, Experte für die Euro-Zone beim Institut für Weltwirtschaft (IfW).
"Insbesondere wegen der deutlich höheren Leitzinsen der EZB wird der Boom am Immobilienmarkt im Euro-Raum bald zu Ende gehen", heißt es auch in einer Studie der Commerzbank.
Uneins sind sich die Experten aber über Ausmaß und Folgen. Während die Commerzbank eine "sanfte Korrektur" und nur begrenzte Effekte auf die Konjunktur im Euro-Raum erwartet, deutet nach Meinung der Deutschen Bank einiges auf eine deutlichere Abschwächung der Bauinvestitionen und des Konsums im laufenden und nächsten Jahr hin. Sie warnt gar, eine Flaute an Europas Immobilienmärkten könnte die weltweite Konjunktur bremsen. Zuletzt hatte ein Nachgeben der Hauspreise in Spanien Sorgen vor einem regelrechten Crash des dortigen Wohnungsbaumarktes geschürt. Ende April waren die Kurse einiger spanischer Immobilienaktien heftig eingebrochen. Experten warnen schon seit Längeren vor ähnlichen Risiken in Ländern wie Irland oder Frankreich, wo die Hauspreise teilweise auch deutlich gestiegen waren und das Wachstum angetrieben hatten.
Spanien droht Immobilienrezession
Speziell Spanien hat in den letzten Jahren einen beispiellosen Immobilienboom erlebt - getragen durch eine hohe Nachfrage, die von niedrigen Zinsen befeuert wurde. "In Spanien sind viele Hypotheken an kurzfristige Zinsen gebunden. Das hat den Immobilienboom von 2003 bis 2005 mehr angeheizt als im Rest der Euro-Zone", sagte Julian Callow, Europa-Chefvolkswirt bei Barclays Capital. Insgesamt haben sich die spanischen Immobilienpreise laut Commerzbank zwischen 1998 und 2006 inflationsbereinigt um 139 Prozent erhöht. Nach Berechnungsmethoden der Industrieländerorganisation OECD weise Spanien unter den großen Ländern des Euro-Raums die größte Überbewertung der Immobilien auf, schreiben die Commerzbank-Ökonomen Peter Dixon und Ralph Solveen. Das wäre weit stärker als etwa in Frankreich. Zuletzt hatten sich in Spanien Anzeichen einer Abkühlung gemehrt. Inzwischen sei dort selbst "das Risiko einer Immobilienrezession nicht von der Hand zu weisen", schreibt die HypoVereinsbank (HVB) in einer Studie. Callow betont, dass sich wegen der Abhängigkeit vom Kurzfristzins die steigenden EZB-Zinsen in Spanien besonders stark bemerkbar machten. "Der spanische Hausmarkt dürfte einen dämpfenden Effekt auf das Wachstum des Landes dieses Jahr haben", sagte er. Da der Jobaufbau im Bausektor gut ein Drittel des gesamten Stellenaufbaus ausmache, hinterlasse ein Rückgang im Bau deutliche Spuren im Konsumwachstum. Die am Mittwoch veröffentlichten Detailergebnisse zum Wachstum in Spanien zeigten allerdings nur eine leichte Abschwächung bei den Bauinvestitionen. Insgesamt wuchs die Wirtschaft im ersten Quartal mit 1,1 Prozent schneller als in der vorläufigen Schätzung angegeben.
Seit Dezember 2005 hat die EZB den Zins von 2,0 auf 3,75 Prozent erhöht. Ein weiterer Schritt auf 4,0 Prozent am 6. Juni gilt als ausgemacht. Doch unter den höheren Zinsen leiden nicht nur die Häuserpreise in Spanien. "Auch in Frankreich und Italien dürfte die Häuserpreisinflation weiter zurückgehen", urteilen die HVB-Experten. Neben Spanien seien das die Länder, die die Preisdynamik im Euro-Raum in den letzten Jahren bestimmt hätten. "Jetzt zeichnet sich eine Euro-Raum-weite Abkühlung des Häusermarkts ab." Die Experten verweisen aber darauf, dass die Verlangsamung am Häusermarkt in eine Zeit falle, in der das Wirtschaftswachstum floriere, die Arbeitslosigkeit sinke und sich das Lohnwachstum sich beschleunige. Das dürfte die Beeinträchtigungen abfedern. "Spürbare negative Effekte für die Euro-Zone sind nicht zu erwarten", sagte auch Callow. Die HVB prognostiziert, dass es zwar zu einer Abkühlung am Häusermarkt im Euro-Raum kommt, aber nicht zu einer Rezession. Ähnlich urteilte auch Joachim Völz, Europa-Ökonom am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: "Sicherlich gibt es Übertreibungen. Aber wir sehen keinen Crash voraus. Wir erwarten bei den Hauspreisen eine weiche Landung." Die Deutsche Bank dagegen hält nicht nur eine Korrektur, sondern gar eine "Wende im Immobilienzyklus" für möglich. Europa-Chefvolkswirt Thomas Mayer hob hervor, dass laut EZB-Umfrage unter Banken der Euro-Zone die ungünstigeren Aussichten für den Häusermarkt bereits die Nachfrage nach Hypothekenkrediten drücke. Das sei um so bemerkenswerter, weil die Banken ihre Kreditvergabebedingungen gelockert hätten. "Diese Phänomene treten in der Regel immer dann auf, wenn der Zyklus an den Immobilienmärkten in seine Spätphase eingetreten ist", unterstrich Mayer.
EZB kann nicht auf einzelne Regionen eingehen
Gefahren für die Konjunktur im Euro-Raum sieht er, weil die Wirkungen gleichzeitig mit einer Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums und einem stärkeren Euro eintreten könnte. IfW-Experte Gern sieht mögliche Probleme auch, wenn es nur in einzelnen Euro-Ländern zu starken Korrekturen bei den Hauspreisen kommt. "Das dämpft den Konsum dort und damit fällt für andere Länder Exportnachfrage weg", so der Ökonom. Wie Mayer sieht auch Gern zudem das Problem, dass die EZB nicht auf einzelne Problemregionen eingehen kann - selbst wenn dort eine Immobilienblase platzen sollte. "Das Fehlen des Instruments der Geldpolitik kann die Schwingungen nach einem solchen Platzen verstärken und auf andere Länder ausstrahlen", sagte Gern. Laut Commerzbank sticht bei den kleinen Ländern der Euro-Zone besonders Irland hervor, wo sich der Anstieg der Hauspreise zuletzt einen Dämpfer erhielt. Gleichzeitig verlangsamte sich die Fertigstellung von Häusern. Das wird laut dem irischen Forschungsinstitut ESRI 2007 das Wachstum des Landes dämpfen. Die Volkswirte erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 5,5 Prozent, nach sechs Prozent im Vorjahr.
Alle Rechte vorbehalten. © FTD
Azul Real
27.05.2007, 12:28
Reichster Russe kontrolliert sieben Quadratkilometer Petersburg
25. Mai 2007, 18:39
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,485105,00.html
MEGA-GRUNDSTÜCKSDEALS
Reichster Russe kontrolliert sieben Quadratkilometer Petersburg
Von Lothar Deeg, St. Petersburg
Wenn russische Milliardäre investieren, denken sie in riesigen Dimensionen. Für Oleg Deripaska, den wohl reichsten Mann seines Landes, gilt das sowieso. Nach einem neuen Grundstücksdeal kontrolliert er nun mehr als 700 Hektar Land in St. Petersburg.
Eine Baufirma, die Deripaska gehört und bereits große Grundstücke in Petersburg besitzt, hat bei einer neuen Auktion noch einmal 269 Hektar Bauland am nördlichen Stadtrand erworben - verkehrsgünstig gelegen zwischen der Metro-Endstation Parnas, der neuen Ringautobahn und einigen großen Einkaufszentren, die hier in den letzten Jahren aus dem Boden schossen.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,879097,00.jpgDPA
Acht russische Baukonzerne bewarben sich um das Baurecht auf dem riesigen Filetstück - und trieben bei der Versteigerung den von der Stadtverwaltung festgelegten Startpreis um mehr als das Zehnfache nach oben. Schließlich erhielt für 7,07 Milliarden Rubel (202 Millionen Euro) der Baukonzern Glawstroi den Zuschlag.
(202.000.000,-.Euro/ 2.696.000 m² = 75 Euro/m² BruttoBauland)
Er gehört zur BasEl-Holding des Oligarchen und Aluminium-Königs Oleg Deripaska. Sein Vermögen wurde von der Fachzeitschrift "Finans" zuletzt auf 16,4 Milliarden Euro geschätzt - je nach Rechnung ist er der reichste Mann Russlands oder der zweitreichste nach Roman Abramowitsch.
Sein Geld investiert Deripaska in letzter Zeit nicht nur kräftig in die Autoindustrie (als Eigner des russischen Autoherstellers GAZ kaufte er sich Anfang Mai für 1,54 Milliarden Dollar beim kanadischen Zuliefergiganten Magna ein), sondern auch ins internationale Baugeschäft: In den letzten Wochen erwarb er für 1,2 Milliarden Euro 30 Prozent des österreichischen Baukonzerns Strabag. Für geschätzte 600 Millionen Euro akkumulierte auf dem Aktienmarkt zehn Prozent der Anteile des deutschen Baugiganten Hochtief .
Beide Baukonzerne sind schon mit diversen Projekten auf dem russischen Markt aktiv, vorrangig im Großraum Moskau, wo Hochtief unter anderem den Flughafen Scheremetjewo saniert und ein Fußballstadion für Spartak errichtet. Zu den Projekten der Strabag gehört der Neubau des Hotels Moskwa und der Bürokomplex Sewernaja Baschnja im neuen Geschäftsquartal Moskwa-City. Strabag wie Hochtief hatten nach Deripaskas Einstieg signalisiert, dass sie sich dank des neuen Teileigentümers eine deutliche Ausweitung ihrer Aktivitäten in Russland erwarten.
Zwei Milliarden Dollar hin oder her
Dies könnte nun im großen Stil in St. Petersburg geschehen: Glawstroi-Chef Artur Markarjan erklärte nach dem Zuschlag, dass man auf dem Areal bis zu drei Millionen Quadratmeter Wohnungen :shock: mittleren und gehobenen Standards nebst der nötigen Infrastruktur errichten möchte. Das geplante Investitionsvolumen gab er noch recht schwammig mit "drei bis fünf Milliarden Dollar" an.
Von der Stadtverwaltung war zudem die Bedingung gesetzt worden, dass das "Sewernaja Dolina" ("Nördliches Tal") genannte Baugebiet bis 2010 auf Kosten des Investors erschlossen wird - der anschließend alle Straßen und Leitungen kostenlos der Stadt übergeben muss.
Der Bau einer ganzen Schlafstadt mit circa 40.000 Wohnungen für 100.000 Einwohner ist dabei nicht das einzige ambitiöse Projekt von Deripaskas Konzern in St. Petersburg: Drei Monate vorher hatte Glawstroi bereits das Baurecht auf 437 Hektar im Stadtteil Konnaja Lachta im Nordwesten Petersburgs ersteigert.
Auch hier sprach das Unternehmen anschließend von einem Bauvolumen im Umfang von etwa zwei Milliarden Dollar. Die Wohnbebauung dort dürfte wegen der vergleichsweise deutlich schlechteren Verkehrsanbindungen und Bodenverhältnisse weniger dicht ausfallen.
Deripaskas im Aufbau begriffene internationale Bauholding und ihre Partner haben damit allein in St. Petersburg die Möglichkeit, auf sieben Quadratkilometer Fläche für bis zu fünf Milliarden Euro Siedlungsprojekte zu verwirklichen.
Stadt und Staat werden ihnen dabei noch unter die Arme greifen: Zum Erhalt des Status eines "strategischen Investors" und der damit verbundenen städtischen Steuererleichterungen muss ein Unternehmen nur 75 Millionen Euro in Petersburg investieren.
Und die russische Regierung verkündete just Anfang Mai, dass sie im Rahmen eines Programms zur Wohnungsbau-Förderung für private Großprojekte mit mehr als eine Million Quadratmeter Wohnfläche Kreditgarantien und Subventionen zur Verfügung stellen wird. :shock:
(c) Russland- Aktuell.ru
DER AUTOR
Lothar Deeg lebt in St. Petersburg. Er ist Mitarbeiter der Internet- Zeitung Russland- Aktuell, in der dieser Text ebenfalls erschien.
Azul Real
29.05.2007, 08:11
Tishman, Lehman May Buy Archstone for $12 Billion, People Say
By Justin Baer and David M. Levitt
May 29 (Bloomberg) -- Tishman Speyer Properties LP and Lehman Brothers Holdings Inc. are in talks to buy apartment developer Archstone-Smith Trust for more than $12 billion, people familiar with the negotiations said.
New York-based Tishman, the owner of 14,000 apartments, would also assume debt, bringing the total value of the transaction to more than $20 billion, according to the people, who declined to be identified because the talks aren't concluded. Denver-based Archstone is the second-largest U.S. apartment real estate investment trust, with a market value of $12.3 billion.
Tishman and Lehman are seeking to expand into apartments as U.S. home prices fall, spurring rental demand. The median home price will drop 1 percent this year, the first annual decline since the Great Depression, the National Association of Realtors forecasts. Apartment rents may rise 6 percent to 6.5 percent this year in markets where Archstone is strong, UBS AG estimates.
Archstone is an attractive takeover target because of its ``high-quality assets, presence in key markets, low leverage and its high-rise properties that can be viewed as call options on the next condo wave,'' UBS analyst Alexander Goldfarb wrote in a note to clients on May 24. He has a ``neutral 2'' rating on the stock.
Share Gains
Shares of Archstone rose $4.10, or 8 percent, to $55.23 in New York Stock Exchange composite trading on May 25, on speculation the company was a takeover candidate. The shares jumped 16 percent in the year through May 25, exceeding the 12 percent gain for the Bloomberg Apartment REIT Index.
The Wall Street Journal earlier reported the talks on its Web site. REIT Zone Publications, a newsletter publisher, reported the discussions last week.
Archstone spokesman David Pendery, Chief Executive Officer Scot Sellers and Charles Mueller, the chief financial officer, didn't return telephone calls seeking comment. Tishman spokesman Rick Matthews said the company had no comment. Hannah Burns, a Lehman spokeswoman, declined to comment.
Archstone owns high-end apartment buildings in prime urban locations, including San Francisco. The company has more than $4 billion in projects in development or in the planning stages, including four in southern California worth $540 million.
As of March 31, the company owned or had a stake in 344 communities with 86,014 units, including those under construction. More than a third of its holdings are in the Washington area, and more than 90 percent are in the Washington, New York, southern California, San Francisco, Boston and Seattle metropolitan areas, where analysts expect rents to rise.
New York High Rises
Last year, the company bought five high-rise apartments in New York City. According to Archstone-Smith's annual report, the company is now the largest public owner of Manhattan apartments.
Archstone also expanded in Europe, acquiring DeWAG, a German company that specializes in residential properties in southern and western Germany. DeWAG's 6,400 units gave Archstone-Smith more than 7,000 German units. As of Dec. 31, the company reported, it had 8,336 apartments abroad.
The company has increased funds from operations for three consecutive years and net income for five consecutive years, according to Bloomberg data. Funds from operations is net income excluding gains, losses, depreciation and amortization. It's used to gauge the performance of REITs and doesn't comply with generally accepted accounting principles. The biggest apartment REIT is Sam Zell's Chicago-based Equity Residential.
Closely held Tishman Speyer is a global developer and real estate investor mostly known for its office properties, including New York's Rockefeller Center and Chrysler Building.
Manhattan Apartment Purchase
Last year, the company paid $5.4 billion to buy Stuyvesant Town-Peter Cooper Village, Manhattan's largest apartment complex with 11,200 units.
Archstone has managed more than 100 million square feet of real estate, more than all the office space in lower Manhattan, and more than 14,000 residential units since its inception, according to its Web site. The company has owned properties in the U.S., Europe, Latin America and Asia.
Tishman Speyer was founded in 1978 by Jerry Speyer and Robert Tishman. The company is developing 1,000 condominiums in San Francisco and in 1999 opened two mixed-use, 500-apartment towers at 63rd Street and West End Avenue in New York City.
Led by Raymond Mikulich and Mark A. Walsh, Lehman's real- estate buyout arm has made investments in 1 Times Square, the Manhattan building famed for the lowering of a ball to mark the New Year, and the Chrysler Building. In 2005, the firm helped Tishman Speyer finance its purchase of the MetLife Building in New York for $1.72 billion.
Lehman Funds
Lehman opened its first high-return real estate fund in 2000, gathering $1.6 billion from employees and outside investors. Lehman Brothers Real Estate Partners made private equity investments in properties, operating companies and service businesses within the real estate industry, mainly in North America and Europe.
In 2005, Lehman raised $2.4 billion for its second high- return real estate fund and $1.1 billion for a separate fund to invest in mezzanine loans. The firm began to raise money for its third fund this year.
To contact the reporters on this story: Justin Baer in New York at jbaer1@bloomberg.net ; David M. Levitt in New York at dlevitt@bloomberg.net .
Last Updated: May 29, 2007 00:05 EDT
55.23
Percent Change:+8.02%
Change: +4.10
Open: 52.48
High: 56.74
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=asn&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=65536&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=919196&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5469&mocktick=1
Azul Real
29.05.2007, 08:13
Colonia Real Estate AG:
Rekordergebnis in erstem Quartal 2007 mit EUR 5,18 Mio. Konzernüberschuß nach Steuern
– Hoher Anstieg bei Mieterträgen und Einnahmen aus dem Asset und Fonds Management
- Erhöhung der Gewinnschätzung auf EUR 62 bis 65 Mio. für 2007
Erhöhung der Gewinnschätzung auf EUR 62 bis 65 Mio. für 2007 aufgrund des
deutlich gestiegenen Wohnungsbestand und anhaltend hohe Nachfrage für Asset
Management Dienstleistungen
Colonia Real Estate AG / Quartalsergebnis
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Köln, 29. Mai 2007 - Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007) erzielte im
ersten Quartal 2007 einen starken Anstieg der Erträge aus ihrem stark
wachsenden Asset und Fonds Management und einen deutliche Verbesserung bei
den Mieterträgen aus ihrem expandierenden Wohnungsportfolio. Das dynamische
Wachstum des Asset und Fonds Management zeigt sich mit einem Volumen von
EUR 2,3 Mrd. in den ersten 12 Monaten seit dem Eintritt in diesen
Geschäftsbereich. Der Umsatz aus dem Asset und Fonds Management erreichte
im ersten Quartal diesen Jahres EUR 6,08 Mio. bei einem EBIT von EUR 4,81
Mio. Erträge aus Mieteinnahmen verdreifachten sich nahezu auf EUR 7,54 Mio.
(Q1 06: EUR 2,83 Mio.) bei einem EBIT von EUR 6,94 Mio. aufgrund des stark
gestiegenen Wohnungsbestandes und des überplanmäßigen Abbaus der
Leerstände.
Ohne Neubewertungen oder Erträgen aus Verkäufen von Portfolien stieg der
Gesamtertrag der Gruppe deutlich auf EUR 14,09 Mio. (Q1 06: EUR 8,86 Mio.
inklusive Höherbewertung) bei einem EBIT Anstieg auf EUR 9,70 Mio. (Q1 06:
EUR 6,88 Mio.). Der Konzernüberschuß nach Steuern sprang auf EUR 5,18 Mio.
(Q1 06: EUR 4,06 Mio.). Der Gewinn pro Aktie stieg auf EUR 0,27 (Q1 06: EUR
0,26). Die operativen Kosten stiegen dabei nur unterproportional und
führten zu einer EBIT Marge von 69%. Funds from operations erreichte ein
Rekordniveau von EUR 7,61 Mio.
Die Bilanzsumme verdoppelte sich annähernd zum Ende des ersten Quartals
2007 auf EUR 827,7 Mio. (Gesamtjahr 2006: EUR 420,2 Mio.). Das Unternehmen
konnte die Anzahl seiner Mitarbeiter ausreichend erhöhen um das wachsende
Geschäftsaufkommen umzusetzen.
Die stark gestiegenen Mieteinnahmen aufgrund der im letzten Quartal
abgeschlossenen Investments und die hohe Anzahl neuer Akquisitionsprojekte
bei Wohnimmobilienportfolios, sowie die anhaltend starke Nachfrage von
Investoren nach Asset Management Dienstleistungen in einem sehr positiven
Marktumfeld haben den Vorstand veranlasst, die Gewinnschätzung für das
laufende Geschäftsjahr deutlich nach oben zu korrigieren. Der Vorstand
erhöht seine Schätzung für den Konzernüberschuss nach Steuern von EUR 50 –
54 Mio. um 20% auf EUR 62 bis 65 Mio. für das Geschäftsjahr 2007.
---------------------------------------------------------------------------
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Zu den Geschäftsbereichen im Einzelnen:
Im Bereich Wohnimmobilien wurde erstmalig der Erwerb von 51% an zwei
Wohnimmobiliengesellschaften mit 9.857 Wohnungen per Ende März
konsolidiert. Colonia Real Estate hält die Option auf den Erwerb der
ausstehenden 49% der Geschäftsanteile. Weiterhin spiegeln sich die
ertragsstarken Akquisitionen des letzten Jahres in den deutlich erhöhten
Mieteinnahmen im ersten Quartal wieder. Effizientes Management, die
Verbesserung der Leerstandssituation und Skaleneffekte bei den
Verwaltungskosten sind die Faktoren für eine weitere Margenoptimierung in
diesem Bereich. Weitere Zukäufe in diesem Kernbereich sind im laufenden
Geschäftsjahr geplant. Aufgrund der gut gefüllten Akquisitionspipeline
rechnet die Gesellschaft mit einem Wohnungsbestand von rund 30.000 zum
Jahresende.
Mit Merrill Lynch International konnte ein neuer renommierter Partner für
opportunistische Gewerbeimmobilienportfolios gewonnen werden. Im Februar
2007 wurde ein erstes Portfolio mit einem Gesamtvolumen von über EUR 140
Mio. gemeinsam erworben. Die Colonia Real Estate hält 10% als
Co-Investment.
Die mehrheitlich zum Konzern gehörende Resolution GmbH konnte einen
exklusiven Asset Management Vertrag über 5 Jahre abschließen. Im
Geschäftsbereich Asset - und Fondsmanagement zeigte sich im ersten Quartal
2007 die starke Ausweitung des Geschäftsvolumens (Assets under Management)
auf rund EUR 2,3 Mrd. in wachsenden, wiederkehrenden Managementgebühren.
Mit diesem Volumen zählt die Colonia Real Estate Gruppe nach nur 12 Monaten
zu einem der führenden Anbieter in Deutschland. Selektive Zukäufe
kleinerer, lokaler Asset Managementgesellschaften zum Ausbau des
bundesweiten Filialnetzes sind nicht ausgeschlossen. Aufgrund der anhaltend
hohen Nachfrage im Geschäftsbereich Asset- und Fondsmanagement, vorwiegend
von ausländischen Investoren, und Ihrer herausragenden Positionierung im
deutschen Immobilienmarkt rechnet die Gesellschaft mit einem
Geschäftsvolumen von mindestens EUR 3 Mrd. bis zum Jahresende.
Mit dem 'Careinvest1' wurde im ersten Quartal das erste strukturierte
Fondsprodukt im Bereich Pflegeheime erfolgreich platziert. Die Nachfrage
nach solchen maßgeschneiderten Spezialfondsprodukten ist augenblicklich
sehr hoch. Weitere Nachfolgeprodukte sind in Vorbereitung.
'Unsere aggressive Akquisitionsstrategie und der Ausbau unserer Asset
Management Kapazitäten in den letzten Monaten zahlt sich im ersten Quartal
2007 in unserem Ergebnis aus', sagt Stephan Rind, CEO der Colonia Real
Estate AG. 'Konsequentes Outsourcing und die Fokussierung auf profitable
Kerngeschäftsbereiche ermöglicht es uns, eine überdurchschnittliche
Performance mit hohen Margen zu erzielen. Das starke Gewinnwachstum ist ein
klarer Indikator für die erfolgreiche Wandlung zu einem integrierten
Investment- und Asset Manager mit nachhaltigen, wiederkehrenden Erträgen.
Mit der erfolgreichen Platzierung der Kapitalerhöhung von rund EUR 180 Mio.
Mitte Mai haben wir den Grundstein für weiteres, profitables Wachstums
gelegt.' Mit Abschluss der Kapitalerhöhung erhöhte sich der Freefloat der
Colonia Real Estate auf 73,6% (per Ende Mai) bei einer Marktkapitalisierung
von derzeit rund EUR 770 Mio. Der Kölner Immobilienkonzern strebt
mittelfristig die Aufnahme in den MDAX der Deutsche Börse AG an.
Über Colonia Real Estate AG
Die Colonia Real Estate AG (Reuters: KBUG.DE / Bloomberg: KBU GY) ist eine
börsennotierte Immobilieninvestment- und -managementgesellschaft mit Fokus
auf den deutschen Markt. Das integrierte Geschäftsmodell besteht aus drei
Säulen, die synergetisch zusammenwirken: Die Investmentsparte konzentriert
sich auf renditestarke Wohnimmobilienportfolios für den Eigen¬bestand und
opportunistische Co-Investments in Gewerbeimmobilien mit renommierten
Partnern. Die deutschlandweit tätige Resolution GmbH ist spezialisiert auf
das Asset Management der Immobilien der Colonia-Real-Estate-Gruppe sowie
überregionaler Immobilienportfolios internationaler Investoren und
begleitet diese bei Transaktionen. Der Fokus liegt dabei auf der
Renditeoptimierung und der Realisierung von Wertsteigerungspotenzialen. Das
Kerngeschäft der CRE Fonds Management GmbH beinhaltet die Konzeption, die
Vermarktung und das Management strukturierter Investmentprodukte wie
geschlossenen Immobilienfonds für institutionelle Anleger und Privatkunden.
Christoph D. Kauter
Head of Corporate Finance and Investor Relations
Colonia Real Estate AG
Zeppelinstr. 4-8
50667 Köln
Telefon: +49 (0)221 71 60 71 0
Fax: +49 (0) 221 71 60 71 99
E-Mail: ir@cre.ag
Azul Real
29.05.2007, 08:45
Bauinvestitionen im ersten Quartal 2007 weiter im Aufwärtstrend
Wiesbaden (ots) - Die Bauinvestitionen haben zum Jahresbeginn 2007
verstärkt zugenommen: Nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes stiegen die Bauinvestitionen im ersten Quartal 2007
preisbereinigt im Vergleich zum ersten Quartal 2006 um 15,3%, saison-
und kalenderbereinigt war das ein Plus gegenüber dem vierten Quartal
2006 von 3,5%.
Zur starken Zunahme der Bauinvestitionen trug insbesondere die
gute Witterung seit Jahresbeginn bei, wodurch es auf Baustellen kaum
zu Einschränkungen der Bautätigkeit kam. Hiervon profitierte der
Tiefbau in besonderem Maß: Der öffentliche Tiefbau lag preisbereinigt
um 37,5% über dem Vorjahresniveau, der gewerbliche Tiefbau nahm um
20,5% zu.
Auch die Bauinvestitionen im Hochbau stiegen deutlich an: Der
Wohnungsbau lag preisbereinigt um 14,2% über dem Niveau des
Vorjahresquartals.
Im Nichtwohnungsbau waren die Zuwächse des
öffentlichen Hochbaus und des gewerblichen Hochbaus mit 16,2%
beziehungsweise 11,4% ebenfalls beachtlich.
Der Preisanstieg bei den Bauinvestitionen hat sich weiter
beschleunigt: Die Preise lagen im ersten Quartal 2007 um 6,8% über
dem ersten Quartal des Vorjahres, wobei der starke Anstieg teilweise
auch auf die Erhöhung der Umsatzsteuer zum 1. Januar 2007
zurückzuführen war.
Ein ähnlich hoher Preisanstieg war letztmalig,
begünstigt durch den Bauboom nach der deutschen Vereinigung, im
Jahr 1992 zu verzeichnen.
Bauinvestitionen preisbereinigt, verkettet
Veränderung zum Vorjahresquartal in %
Bau- Nichtwohnbauten
investi- Wohn- öffentlicher Bau gewerblicher Bau
tionen bau- zu- Hoch- Tief- zu- Hoch- Tief-
insge- ten sam- bau- bau sam- bau bau
samt men men
2005 1. Vj. - 10,8 - 10,9 - 16,1 - 8,3 - 21,8 - 8,7 - 9,2 - 7,4
2. Vj. - 1,7 - 2,7 - 0,5 2,9 - 2,0 - 0,4 - 1,5 2,6
3. Vj. - 1,3 - 1,7 - 1,6 1,1 - 2,9 - 0,5 - 1,0 0,7
4. Vj. - 1,6 - 1,9 - 3,6 - 1,6 - 4,5 0,0 - 0,2 0,5
2006 1. Vj. 2,5 3,3 - 4,6 - 0,1 - 8,5 3,5 3,1 5,0
2. Vj. 2,0 1,9 - 0,5 - 0,8 - 0,3 3,2 2,9 4,2
3. Vj. 4,8 4,5 3,6 3,7 3,6 6,0 5,9 6,4
4. Vj. 7,8 7,9 7,9 7,2 8,3 7,6 7,9 6,9
2007 1. Vj. 15,3 14,2 27,2 16,2 37,5 13,6 11,4 20,5
Azul Real
29.05.2007, 12:15
Schöner Schein
[29.05.2007] stefanie müller
Aus der WirtschaftsWoche 22/2007.
Der Immobilienmarkt auf Mallorca spreizt sich. Die Preise für Luxusvillen steigen weiter, Ferienhäuser und Wohnungen stagnieren. Wo sich der Kauf noch lohnt.
Der kleine Firmen-Helikopter des Immobilienmaklers Kühn & Partner startet vom Flughafen in Palma und dreht seine Runden über den schicken Stadtvillen und den für Mallorca typischen Fincas. Die Insel blüht nach vielen Regenwochen auf. Die deutschen Makler nutzen die Gunst der Stunde, fliegen VIP-Kunden von einer Luxusvilla zur anderen mit dem Ziel, die Insel als exklusives Refugium der Millionäre zu präsentieren, „�* la Cannes, nur viel sicherer“, sagt Matthias Kühn.
Immobilienkrise in Spanien? Ja schon, aber nicht bei Mallorcas Luxushäusern. Die Quadratmeterpreise bewegen sich je nach Lage zwischen 4500 Euro und 6000 Euro, in manchen Orten wie Andratx werden für Häuser mit Meeresblick auch 8000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Nach Angaben der spanischen Regierung legten die Preise im ersten Quartal nochmals um neun Prozent zu, die spanische Bewertungsgesellschaft Tinsa geht gar von 10 bis 15 Prozent aus.
Doch viele Immobilien sind überteuert – nicht nur im Luxussegment. „Viele Immobilien sind eindeutig überbewertet, dennoch wird weiter gekauft. Logisch ist das nicht“, warnt Tim Wirth, Rechtsanwalt bei einer der größten spanischen Kanzleien, Cuatrecasas. Der Rest des spanischen Marktes kam im ersten Quartal 2007 nur auf eine Preissteigerung von knapp zwei Prozent. Vielerorts stagniert das Geschäft, an einigen Festlandküsten gehen die Wohnungspreise bereits um die fünf Prozent runter.
Gegen den Trend. Mallorca profitiert davon, dass nach mauen Jahren wieder mehr Touristen auf die Insel kommen. 2006 waren es acht Prozent mehr als im Vorjahr – 12,5 Millionen, ein Rekord. Während an der andalusischen Küste die Wohnungspreise nur so purzeln, weil Ausländer vom Überangebot an Ferienwohnungen kaum noch Gebrauch machen, boomt die Insel wieder.
Boris Becker verkauft zwar derzeit sein Anwesen in der Nähe von Art�*, aber Makler Kühn hofft, das sei ein Sonderfall: „Das Haus liegt für seinen Lebensstil etwas zu abgelegen.“ Für eine Villa in Andratx müsste er bis zu 25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Im umtriebigen Palma reichten schon acht Millionen für eine nette Villa.
Es kommen auch immer mehr reiche Spanier nach Mallorca. Zuletzt erwarb der Chef des spanischen Baukonzerns ACS und Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, eine Villa für rund 20 Millionen Euro nahe Andratx. Branchenexperten glauben, dass gerade im Segment der absoluten Luxusobjekte weiterhin die höchsten Preissteigerungen zu erwarten sind.
„Die Insel bietet einen hohen Sicherheitsstandard, weil sie die Besucherströme über den Flughafen und die Fähre sehr gut kontrollieren kann. Es gibt auf Mallorca keine Einbruchsbanden und nur wenige Paparazzi“, sagt Wirth.
Viele deutsche Unternehmer, die sonst in ihrer Heimat mit Leibwächtern leben, fahren hier sorglos ohne Schutzbegleitung mit dem Fahrrad über die Insel. Deswegen verwundert es nicht, dass die Villa auf einer Anhöhe in der Nähe vom Puerto Alcud�*a, die Makler Kühn in diesen Tage öfters anfliegt, von keinen hohen Mauern geschützt ist. Rund 50 Häuser wie diese 3500 Quadratmeter große Villa, Wert rund 50 Millionen Euro, will Kühn in den kommenden Jahren verkaufen.
Bei weniger geräumigen Häusern und bei Wohnungen ist die Stagnation schon jetzt spürbar. „Rund um Palma läuft der Verkauf schleppend“, sagt Stefan Greim von Mallorca Properties Sotheby’s International Realty. Viele Besitzer von Reihenhäusern blieben derzeit auf ihren Immobilien sitzen, wenn sie nicht deutlich mit dem Preis runtergehen, bestätigt eine auf der Insel lebende deutsche Unternehmerin aus eigener Erfahrung.
Auch Miguel Hernández von der spanischen Business School Instituto de Empresa glaubt, dass sich der Massenmarkt auf Mallorca in den kommenden Jahren verhalten entwickeln wird: „Als Zweithaus sind diese Objekte für die meisten Ausländer und auch für die Spanier einfach nicht mehr erschwinglich. Sie haben ihr Preislimit längst erreicht.“
Die Quadratmeterpreise sind enorm. Aber anders als etwa in Madrid, rund um Marbella oder in Barcelona fallen die Preise auf Mallorca noch nicht. Nach Wirths Einschätzung liegt das auch an den vielen Infrastrukturprojekten der Inselregierung, darunter neue Autobahnverbindungen und die Erschließung des noch wenig entwickelten Südostens.
Hier, glaubt Greim, sind auch noch leichte Steigerungen im Massenmarkt möglich. „Das meiste Wachstum wird jedoch vom Luxussegment im Südwesten der Insel kommen, wo es kaum noch Bauland und eine große Nachfrage gibt.“ Seiner Meinung nach trägt Mallorcas Regierung auch mit der sehr restriktiven Baupolitik dazu bei, die Preise auf lange Sicht zumindest stabil zu halten.
Denn während rund um Marbella jeder Fleck zugepflastert wurde, hat Mallorca vor sieben Jahren rechtzeitig die Bremse gezogen und ein immer noch in weiten Teilen rechtskräftiges Moratorium verhängt. 500 Meter vor der Küste darf zum Beispiel immer noch nicht gebaut werden. Wird die Bauordnung an anderen Orten in Spanien mit wenig Respekt behandelt, geht die Genauigkeit der mallorquinischen Politiker so weit, dass Pedro J. Ramirez, als Chefredakteur von „El Mundo“ einer der einflussreichsten spanischen Journalisten, Ärger bekam, weil er seinen Pool ohne Genehmigung in einen an sein Grundstück grenzenden Fels gebaut hat.
Kurzzeitig drohte die Verwaltung ihm, er müsse den Pool für die Öffentlichkeit freigeben, wenn er den Bau nicht rückgängig mache. Bevor er ganze Schulklassen in seinen Garten ließ, lenkte Ramirez ein.
http://bc1.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/loadbin/picid/273364/large/1/index.html
Azul Real
29.05.2007, 15:26
Archstone vorbörslich weiter hoch
bereits über 60 Dollar
Tishman, Lehman May Buy Archstone for $12 Billion, People Say
By Justin Baer and David M. Levitt
May 29 (Bloomberg) -- Tishman Speyer Properties LP and Lehman Brothers Holdings Inc. are in talks to buy apartment developer Archstone-Smith Trust for more than $12 billion, people familiar with the negotiations said.
New York-based Tishman, the owner of 14,000 apartments, would also assume debt, bringing the total value of the transaction to more than $20 billion, according to the people, who declined to be identified because the talks aren't concluded. Denver-based Archstone is the second-largest U.S. apartment real estate investment trust, with a market value of $12.3 billion.
Tishman and Lehman are seeking to expand into apartments as U.S. home prices fall, spurring rental demand. The median home price will drop 1 percent this year, the first annual decline since the Great Depression, the National Association of Realtors forecasts. Apartment rents may rise 6 percent to 6.5 percent this year in markets where Archstone is strong, UBS AG estimates.
Archstone is an attractive takeover target because of its ``high-quality assets, presence in key markets, low leverage and its high-rise properties that can be viewed as call options on the next condo wave,'' UBS analyst Alexander Goldfarb wrote in a note to clients on May 24. He has a ``neutral 2'' rating on the stock.
Share Gains
Shares of Archstone rose $4.10, or 8 percent, to $55.23 in New York Stock Exchange composite trading on May 25, on speculation the company was a takeover candidate. The shares jumped 16 percent in the year through May 25, exceeding the 12 percent gain for the Bloomberg Apartment REIT Index.
The Wall Street Journal earlier reported the talks on its Web site. REIT Zone Publications, a newsletter publisher, reported the discussions last week.
Archstone spokesman David Pendery, Chief Executive Officer Scot Sellers and Charles Mueller, the chief financial officer, didn't return telephone calls seeking comment. Tishman spokesman Rick Matthews said the company had no comment. Hannah Burns, a Lehman spokeswoman, declined to comment.
Archstone owns high-end apartment buildings in prime urban locations, including San Francisco. The company has more than $4 billion in projects in development or in the planning stages, including four in southern California worth $540 million.
As of March 31, the company owned or had a stake in 344 communities with 86,014 units, including those under construction. More than a third of its holdings are in the Washington area, and more than 90 percent are in the Washington, New York, southern California, San Francisco, Boston and Seattle metropolitan areas, where analysts expect rents to rise.
New York High Rises
Last year, the company bought five high-rise apartments in New York City. According to Archstone-Smith's annual report, the company is now the largest public owner of Manhattan apartments.
Archstone also expanded in Europe, acquiring DeWAG, a German company that specializes in residential properties in southern and western Germany. DeWAG's 6,400 units gave Archstone-Smith more than 7,000 German units. As of Dec. 31, the company reported, it had 8,336 apartments abroad.
The company has increased funds from operations for three consecutive years and net income for five consecutive years, according to Bloomberg data. Funds from operations is net income excluding gains, losses, depreciation and amortization. It's used to gauge the performance of REITs and doesn't comply with generally accepted accounting principles. The biggest apartment REIT is Sam Zell's Chicago-based Equity Residential.
Closely held Tishman Speyer is a global developer and real estate investor mostly known for its office properties, including New York's Rockefeller Center and Chrysler Building.
Manhattan Apartment Purchase
Last year, the company paid $5.4 billion to buy Stuyvesant Town-Peter Cooper Village, Manhattan's largest apartment complex with 11,200 units.
Archstone has managed more than 100 million square feet of real estate, more than all the office space in lower Manhattan, and more than 14,000 residential units since its inception, according to its Web site. The company has owned properties in the U.S., Europe, Latin America and Asia.
Tishman Speyer was founded in 1978 by Jerry Speyer and Robert Tishman. The company is developing 1,000 condominiums in San Francisco and in 1999 opened two mixed-use, 500-apartment towers at 63rd Street and West End Avenue in New York City.
Led by Raymond Mikulich and Mark A. Walsh, Lehman's real- estate buyout arm has made investments in 1 Times Square, the Manhattan building famed for the lowering of a ball to mark the New Year, and the Chrysler Building. In 2005, the firm helped Tishman Speyer finance its purchase of the MetLife Building in New York for $1.72 billion.
Lehman Funds
Lehman opened its first high-return real estate fund in 2000, gathering $1.6 billion from employees and outside investors. Lehman Brothers Real Estate Partners made private equity investments in properties, operating companies and service businesses within the real estate industry, mainly in North America and Europe.
In 2005, Lehman raised $2.4 billion for its second high- return real estate fund and $1.1 billion for a separate fund to invest in mezzanine loans. The firm began to raise money for its third fund this year.
To contact the reporters on this story: Justin Baer in New York at jbaer1@bloomberg.net ; David M. Levitt in New York at dlevitt@bloomberg.net .
Last Updated: May 29, 2007 00:05 EDT
55.23
Percent Change:+8.02%
Change: +4.10
Open: 52.48
High: 56.74
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=ASN&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=919196&style=320&time=1&freq=7&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=2212&mocktick=1 http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=asn&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=65536&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=919196&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5469&mocktick=1
Azul Real
29.05.2007, 19:20
29.05.2007 18:56
Verkauf von Archstone-Smith für etwa 22,2 Mrd besiegelt
ENGLEWOOD (Dow Jones)--Das Immobilienunternehmen Tishman Speyer und die Investmentbank Lehman Brothers Holdings werden die Immobilien-Investmentgesellschaft Archstone-Smith (Nachrichten) für etwa 22,2 Mrd USD inklusive Schulden kaufen. Sie habe einer Übernahme zugestimmt, teilte Archstone-Smith mit Sitz in Englewood im US-Bundesstaat Colorado am Dienstag mit.
Das Konsortium werde 60,75 USD je Archstone-Smith-Aktie in bar zahlen. Dieser Preis liege 22,7% über dem Kurs des 24. Mai, kurz bevor es Berichte über eine mögliche Transaktion gegeben hatte. Der Kauf soll im dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein, so Archstone-Smith.
Webseite: http://www.archstonesmith.com
Azul Real
04.06.2007, 11:12
Montag, 4. Juni 2007, 08:41 Uhr
Reit-Mutterland USA
Pioniere der Beton-AG
Die USA liefern Muster für steuerbegünstigte Immobilientrusts (Reits) in alle Welt. Die ersten Reits lassen sich dort bis ins späte 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Der US-Kongress hat die Reit-Gesetze mehrmals modernisiert und dadurch die Flexibilität der Immobilienmanager erhöht.
NEW YORK. Ein Milliarden-Deal hat den Kursen US-amerikanischer Real Estate Investment Trusts (Reits) noch einmal einen Schubs nach oben gegeben. Seit Ende Januar waren die Kurse dieser steuerbegünstigten Immobilienaktien rückläufig. Auslöser war das gemeinsame Übernahmeangebot von Tishman Speyer, einer der größten Immobilienfirmen weltweit, und der Investmentbank Lehman Brothers für Archstone-Smith. Die Käufer wollen einschließlich Schuldenübernahme 21,7 Mrd. Dollar für den Wohnimmobilien-Reit zahlen. Bereits als kurz zuvor Morgan Stanley den Immobilientrust Crescent für 6,5 Mrd. Dollar übernahm, hatten manche Analysten an der Wall Street darin Vorboten eines Comebacks der Reits gesehen.
Andere sind skeptischer. Den Dämpfer am Jahresanfang führen sie zwar vor allem darauf zurück, dass zahlreiche Übernahmen in der Branche die Preise für Reits zu weit nach oben getrieben hatten. „Die Branche hat ihre Marktreife erreicht. Die gesamtwirtschaftlichen Signale weisen auf eine Abkühlung hin, und aus dem operativen Geschäft lässt sich nicht mehr viel rausholen“, gibt Steven Marks, Reit-Spezialist bei der Ratingagentur Fitch, doch zu bedenken. Sein Kollege John Kriz von Moody’s sieht den Sektor an einem „zyklischen Höhepunkt“ angelangt.
Bis zum Januar wurden die ReitKurse vor allem von einer Privatisierungswelle in die Höhe getrieben. Höhepunkt des Booms war der 39 Mrd. Dollar teure Kauf des Equity Office Properties Trust (EOP) durch den Finanzinvestor Blackstone. EOP ist der größte Anbieter von Büroimmobilien in den USA. Die Marktforscher von SNL Financial in Charlottesville zählten im vergangenen Jahr insgesamt 22 Reits mit einem Volumen von mehr als 100 Mrd. Dollar, die von der Börse genommen wurden. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 gab es nur sieben Transaktionen im Wert von elf Mrd. Dollar.
Der Rückzug vieler Immobilientrusts von den Börsen in die Obhut privater Finanzinvestoren hat in den USA die Frage aufgeworfen, ob börsennotierte Reits für Anleger an Attraktivität verlieren. „Die Fundamentaldaten sind nach wie vor sehr gut“, sagt Brad Case, Ökonom bei der National Association of Real Estate Investment Trusts (Nareit) dazu. Eine unverändert hohe Nachfrage nach Büroraum und steigende Mieten sind für ihn die wichtigsten Indikatoren. Die Zahl der Reits hat sich im vergangenen Jahrzehnt in den USA kaum verändert. Gab es 1996 etwa 199 Trusts mit 88 Mrd. Dollar Marktwert, waren es zehn Jahre später 183 Gesellschaften mit einem Wert von etwa 438 Mrd. Dollar.
Die Reits haben in Amerika eine lange Geschichte. Die ersten Immobilientrusts lassen sich bis ins späte 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Auch damals boten Reits ihren Investoren einen steuerlichen Vorteil, wurden sie doch von der Körperschaftssteuer freigestellt, so lange sie ihre Erträge an die Anteilseigner ausschütteten. Dieser Steuervorteil wurde 1930 vom Gesetzgeber kassiert und erst 30 Jahre später von Präsident Dwight Eisenhower wieder gesetzlich verankert. Eisenhower wollte allen Amerikanern die Chance geben, in dem stark wachsenden Immobiliensektor zu investieren. Er lieferte damit die Blaupause für Reits in aller Welt. Fünf Jahre später wurde der erste Reit an der New York Stock Exchange notiert. Die Aktien von etwa zwei Dritteln aller amerikanischen Immobilientrusts werden heute öffentlich gehandelt.
Voraussetzung für die Steuerbefreiung auf Unternehmensebene ist, dass der Trust 90 Prozent seiner Gewinne in Form von Dividenden auszahlt. Mindestens drei Viertel der von ihnen verwalteten Finanzmittel müssen im Immobiliensektor investiert werden. Mindestens ebenso viel ihrer Einnahmen muss aus Mieten oder Hypothekenzinsen stammen. Neben den klassischen Equity-Reits, die Immobilien halten und betreiben, gibt es noch eine kleinere Zahl von so genannten Mortgage-Reits, die Kredite an Immobiliengesellschaften vergeben. Auch Mischformen sind vorhanden.
Typischerweise konzentrieren sich die Trusts auf ein Immobiliensegment. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt mit einem Anteil von 33 Prozent bei Gewerbe- und Büroimmobilien. Weitere 20 Prozent der Investitionen gehen in den Einzelhandel, wo Reits oft große Einkaufszentren betreiben. Nur etwa ein Fünftel entfällt auf den privaten Wohnungsmarkt. Die Spezialisierung geht so weit, dass es beispielsweise einen Gefängnis-Reit gibt.
Der US-Kongress hat die Reit-Gesetze mehrmals modernisiert und dadurch die Flexibilität der Immobilienmanager erhöht. 1993 lockerte der Gesetzgeber die Regel, wonach fünf oder weniger Investoren nicht mehr als 50 Prozent an einem Trust halten dürfen. Seitdem werden die Anleger von Investmentfonds und nicht mehr die Fonds selbst als Anteilseigner der Trusts gezählt. „Das öffnete Reits für das breite Anlegerpublikum“, sagt Nareit-Ökonom Case.
Boom ohne Beispiel
Aufstieg: Ihren Durchbruch in den USA erlebten die Real Estate Investment Trusts (Reits), als Präsident Dwight Eisenhower 1960 die Gesellschaften von der Körperschaftssteuer befreite. Danach wurden Anlagen in Reits auch für Kleinanleger interessant. Heute gibt es etwa 190 Trusts mit einem Marktwert von mehr als 400 Mrd. Dollar in Amerika.
Höhepunkt: In den vergangenen Jahren erlebten Reits eine wahre Privatisierungswelle. Private-Equity-Gesellschaften wie Blackstone kauften für zweistellige Milliardenbeträge Immobilientrusts auf und trieben so die Kurse für den gesamten Sektor in die Höhe. Analysten sehen jetzt aber den Höhepunkt des Booms erreicht. Die Kurse sind seit Januar erstmals seit sieben Jahren zurückgegangen.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1466984&l=1
Azul Real
04.06.2007, 11:29
schön gesehen Chewi ...
was mich nur wundert, Patrizia hat in den letzten Monaten sehr schöne WohnImmo-Portfolios übernommen von grossen dt. Versicherungsgruppen - da war der Kurs noch bei 21 -
akt. mit einer kleinen Pimmelnachricht über den Kauf von ein paar Münchner Wohnungen findet der Markt das toll ... :lol:
04.06.2007 08:08
PATRIZIA erwirbt in München rund 700 Wohnungen für etwa 10,5 Millionen Euro
Die PATRIZIA Immobilien AG <P1Z.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat in München rund 700 Wohnungen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erworben. Der Kaufpreis betrage etwa 10,5 Millionen Euro, teilte die im MDAX <MDAX.ETR> notierte Gesellschaft am Montag in Augsburg mit. Das insgesamt rund 30.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche umfassende Areal umfasse 678 Wohn- und 17 Gewerbeeinheiten.
Geplant seien umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wie etwa die Erneuerung der Heizungen, der Einbau neuer Fenster oder die Fassadenrenovierung, hieß es weiter. PATRIZIA werde aber keine Luxussanierungen durchführen. In der bayerischen Landeshauptstadt besitzt die Immobiliengesellschaft den eigenen Angaben zufolge derzeit nahezu 6.000 Wohnungen./ne/zb
ISIN DE000PAT1AG3
AXC0020 2007-06-04/08:05
16 Euro TH +6%:lol:
15,20 +8%:-P 14,94 TH +6%
sieht gut aus über Nacht...14,70 noch 8 Cent bis zum THLONG Patrizia Immobilien
letzter 14,50 TH +3,5%
Hier ist viel Luft nach oben
http://aktien.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?bgcolor=F1F1E7FE&&inst_id=178937&market_id=1&spid=ws&tr=3m&&1180701487&volume=1
Azul Real
04.06.2007, 13:57
Bauer AG b5a
sackt durch nach Ralley auf ATH am Freitag mit noch 68,03
heute TT 63,62
akt. 63,68 -4,72% geh. 84k
heftiges Teil ... :roll:
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
Azul Real
12.06.2007, 08:23
Quasi fast wie bei den Zulassungszahlen für PkW´s in Deutschland nach der Mwst.
Allerdings der Bau kämpft mit der Mwst.-Erhöhung und der Abschaffung der Eigenheimzulage im Bereich Einfamilienhausbau.
Fast 50% weniger Baugenehmigungen in Deutschland im 1. Quartal
WIESBADEN (Dow Jones)--Die Baugenehmigungen in Deutschland sind im ersten
Quartal gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am
Dienstag mitteilte, wurde von Januar bis März der Bau von 40.600 Wohnungen
genehmigt. Das waren 48,7% oder 38.600 Wohnungen weniger als im
Vorjahreszeitraum.
Bei den genehmigten Wohnungen handelt es sich bei 35.500 um Neubauwohnungen
in Wohngebäuden (minus 49,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dabei lag die
Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (minus 24,7%)
deutlich unter der von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (minus 58,7%
und minus 60,6%).
Die Ursache für die drastischen Rückgänge dürfte insbesondere in der
Abschaffung der Eigenheimzulage liegen.
Für Bauanträge, die noch vor dem 1.
Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage
nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den
Förderzeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein-
und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten mit hohen
Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.
Webseite: www.destatis.de
Azul Real
18.06.2007, 21:48
Montag, 18. Juni 2007, 21:17 Uhr
Branchen-Stimmung auf historischem Tiefpunkt
Krise am US-Immobilenmarkt hält an
Die Stimmung unter den US-Wohnungsbaufirmen ist so schlecht wie seit mehr als 16 Jahren nicht mehr.
HB NEW YORK. Angesichts strengerer Kreditvergaben und steigender Hypothekenzinsen verlor der Immobilienmarkt-Index von NAHB/Wells Fargo im Juni überraschend zwei Punkte auf 28 Zähler - der tiefste Stand seit Februar 1991, wie die Gruppe am Montag bekannt gab. Von Reuters befragte Analysten waren davon ausgegangen, dass der Index zum Mai unverändert bei 30 Punkten bleiben werde.
„Die Abkühlung am Immobilienmarkt ist noch lange nicht vorbei“, kommentierte Analyst Matthew Moore von der Bank of America die Nachricht. In den vergangenen Monaten war der Index im Zuge der Krise auf dem US-Immobilienmarkt kontinuierlich gesunken. Ende Februar lag er noch bei 39 Punkten.
Azul Real
19.06.2007, 16:51
15.06.2007 Alstria stellt Zukäufe und Kapitalerhöhung in Aussicht
MÜNCHEN (Dow Jones)--Beim SDax-Aufsteiger Alstria stehen nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Olivier Elamine weitere Übernahmen und voraussichtlich noch in diesem Jahr eine weitere Kapitalerhöhung an. Im Gespräch mit "Euro am Sonntag" sagte Elamine auf die Frage, wann er eine Kapitalerhöhung plane, dass dies aller Voraussicht nach und abhängig von den noch zu tätigenden Akquisitionen am Ende des Jahres geschehen werde.
Derzeit prüft der Vorstand des Büroimmobilienunternehmens weitere Zukäufe. Elamine zeigte sich zuversichtlich, dass es bis Jahresende zu weiteren Übernahmen kommt, "so dass wir es auch in diesem Jahr auf ein Volumen von 500 Mio bis 750 Mio Euro für Akquisitionen bringen".
Die Umwandlung des Hamburger Immobilien-Unternehmens in einen REIT soll zwischen September und Dezember erfolgen. "Ende des dritten Quartals oder im vierten Quartal dürfte es soweit sein", sagte Elamine der Wirtschaftszeitung. "Derzeit prüfen unsere Experten, wie sich die theoretischen Vorgaben praktisch umsetzen lassen."
Für 2007 stellte der Alstria-Vorstandsvorsitzende seinen Aktionären eine hohe Dividende in Aussicht. Dabei werde sich das Management am freien Cashflow orientieren. "Ziel ist, soviel wie möglich Cash exklusive des benötigten so genannten Working Capital auszuschütten", sagte Elamine.
PLATZWECHSEL IM DAX
Im Leitindex DAX findet am Montag ein Platzwechsel statt: Die Aktie des Pharmakonzerns Merck KGaA wird in den DAX aufsteigen und ALTANA dafür in den MDAX wechseln. In den SDAX werden Axel-Springer-Papiere aufgenommen und ersetzen dort die Titel von Thiel Logistik.
Für die Aktien der Hamburger Immobilienfirma Alstria muss der Fotodienstleister CeWe Color seinen Platz räumen. Im TecDAX gibt es keine Veränderungen.
Am Montag werden Fresenius und Henkel vor Börsenbeginn einen Aktiensplit vornehmen. Zudem entscheidet das EU-Parlament über die Aufhebung des Briefmonopols in der EU, was die Aktie der Deutschen Post bewegen könnte. Darüber hinaus gibt die m.u.t. AG eine Pressekonferenz zu ihrem geplanten Börsengang. Am Mittwoch endet die Frist für das erste Gebot von PPR für PUMA . Außerdem laden einige Unternehmen aus der zweiten Reihe zur Hauptversammlung./gr/gl/sk
Azul Real
06.07.2007, 07:52
Immobilien Zeitung vom 05.07.2007
Projektentwickler
Hochtief ist Deutschlands aktivster Projektentwickler
BulwienGesa hat erstmals in einer detaillierten Studie den Markt für Projektentwickler in Deutschland untersucht. Ein Ergebnis lautet: Die großen überregionalen kapitalstarken Developer sind auf dem Vormarsch.
Besonders stark hat das die Branche in Berlin zu spüren bekommen. Hier entfallen 79% des Projektentwicklungsvolumens (fertiggestellte Flächen ab 2004, Flächen im Bau und Planungen bis 2011) auf überregional bzw. international aktive Anbieter. "Damit kann man Berlin als den offensten Entwicklermarkt in Deutschland bezeichnen", sagt Sven Carstensen, Projektleiter bei BulwienGesa. Ein Grund dafür dürfte in den Schwierigkeiten der Bankgesellschaft Berlin liegen, mit denen viele lokale Entwickler ins Schleudern kamen und vom Markt verschwanden. Deutschlandweit bekommen die Developer zudem die erhöhten Eigenkapitalanforderungen der Banken zu spüren - ein Trend, dem größere Firmen besser begegnen können als kleine Privatunternehmen.
An zweiter Stelle unter den für größere Anbieter offenen Märkten steht Frankfurt am Main mit 68% "Externen". Auch Düsseldorf zeigt sich mit einer Quote von 62% recht durchlässig, ganz im Gegensatz zur Nachbarstadt Köln. Die macht ihrem Image als Klüngelmetropole alle Ehre und lässt den Nicht-Einheimischen weniger als die Hälfte des Marktes übrig.
Die regional sehr unterschiedliche Struktur der Einzelmärkte zeigt sich auch in den jeweiligen "Platzhirschen": Der heißt nämlich in jeder Stadt anders. In Berlin z.B. bewegen fünf Unternehmen (Anschutz, IVG, Orco, Hochtief Projektentwicklung und Vivico) 25% des Gesamtmarktes. In Düsseldorf dominierten die Frankonia mit 140.000 qm Nutzfläche im Bau zusammen mit der Bauwert (125.000 qm) das Geschehen. In Frankfurt wiederum teilen sich Groß & Partner, OFB, IVG, RMN und Tishman Speyer immerhin ein Drittel des Gesamtmarktes.
In der jetzt publizierten Studie setzt sich BulwienGesa erstmals umfassend mit dem Geschehen am Entwicklungsmarkt auseinander. Für die sieben Hochburgen Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München wurden die Aktivitäten in den Nutzungsarten Büro, Wohnen und Einzelhandel analysiert. Die Studie soll ab jetzt jährlich aktualisiert werden.
Keine neue Angebotsschwemme
Nur an eines wagten sich die Forscher nicht: ein Ranking der "größten" Projektentwickler. Dies vor allem aus methodischen Gründen. Aus einem Vergleich der "aktivsten" Developer - Firmen mit möglichst vielen größeren Vorhaben - geht Hochtief als führendes Unternehmen hervor. HTP hat seit 2004 50 Projekte realisiert, im Bau bzw. geplant. Ginge es nur nach im Bau befindlichen Flächen, läge allerdings die Essener mfi vorne: Sie realisiert gerade 116.000 qm, dies aber verteilt auf "nur" sieben Projekte.
Auch die Frankonia steht mit einem aktuellen Bauvolumen von 89.000 qm gut da, bringt es aber auf gerade mal 17 Projekte und eine deutlich schwächere Fertigstellungsbilanz als Hochtief. Die beeindruckendste Pipeline hat wiederum die Vivico vorzuweisen. 710.000 qm sind hier in Planung, die Bilanz der tatsächlich angegangenen Vorhaben fällt dagegen mit 101.000 qm deutlich geringer aus.
Die Researcher konnten bei ihrer Arbeit belegen, dass die Entwickler auf das Überangebot an Büroflächen mit einer stärkeren Nutzungsmischung reagieren. "Im Jahr 2004 entfielen zwei Drittel aller im Bau befindlichen Projekte auf Büronutzung. Aktuell liegt die Büroquote bei laufenden Vorhaben nur noch bei 50%", so Carstensen. Doch so wird es in Zukunft nicht weitergehen: "Bei den Planungen ist Büro wieder absolut führend."
Und das Volumen der Planungen liegt vielerorts deutlich über dem der Projekte der vergangenen Jahre. In den sieben untersuchten Metropolen werden gegenwärtig 2,8 Mio. qm realisiert. Kurzfristig könnte jedoch mit dem Bau von weiteren 6,7 Mio. qm begonnen werden. Auch die Bereitschaft für spekulative Projekte nimmt aktuell wieder zu, während sich im vergangenen Jahr die Entwickler an neue Vorhaben nur mit hoher Vorvermietungsquote gewagt hatten. Eine neue Angebotsschwemme im Ausmaß der Neubauwelle nach der Jahrtausendwende halten die Analysten zwar für unwahrscheinlich. Der Schweinezyklus dürfte dennoch weiterhin ein treuer Begleiter der Entwickler bleiben. (mol)
Azul Real
06.07.2007, 10:08
Solar rules ... 8)
Wenn es interessiert, Ausschnitt aus dem spanischen Ley Código Técnico de la Edificación ....
http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20060612114543,Google.html
6. Mindestanforderungen Energiesparmaßnahmen (HE)
Das eigentliche Kernstück dieser Mindestanforderungen stellen die Regelungen über Energiesparmaßnahmen dar. Einerseits sollen die Bewohner und Nutzer von Gebäuden sparsam im Energieverbrauch sein. Andererseits soll das Gebäude aber auch so beschaffen sein, dass technische Mittel zur Nutzung erneuerbarer Energien zum Einsatz kommen. Diesbezüglich wird ab dem 29.9.2006 der Einbau von Solaranlagen obligatorisch sein:
a) Solarthermische Technologien zur Wassererwärmung
Im Allgemeinen haben alle Neubauten oder zu renovierenden Gebäude, abhängig vom Standort und ihrem Warmwasserverbrauch, ihr Warmwasser und/ oder ihr Schwimmbadwasser zu 30 bis 70 % mit dem Einsatz von solarthermischen Technologien, die auf Sonnenenergie basieren, sie speichern und umsetzen, zu beheizen. Diese Prozentzahlen stellen jedoch nur Mindestwerte dar, welche von den lokalen Behörden konkretisiert werden können.
b) Photovoltaik
Großsupermärkte, Einkaufs- und Freizeitzentren, Lagerhallen, Verwaltungsgebäude, Hotels und Pensionen, Krankenhäuser und Messehallen müssen zur eigenen Energieversorgung oder zur Netzeinspeisung technische Anlagen verwenden, die Sonnenenergie in elektrischen Strom umwandeln - sog. Photovoltaik -, sofern folgende Größen überschritten werden:
Einrichtung Anwendungsgrenzen
Großsupermarkt 5.000 qm
Einkaufs- und Freizeitzentren 3.000 qm
Lagerhallen 10.000 qm
Verwaltungsgebäude 4.000 qm
Hotels und Pensionen 100 Räume
Krankenhäuser 100 Betten
Messehallen 10.000 qm
Die Mindestgewinnung des Stromes muss bei 6,25 kWp liegen und der Stromumwandler muss hierbei eine Mindestkapazität von 5 kW erreichen.
Deutsches EEG hat weltweit 47 Nachahmer :)
+ 04.07.2007 +
47 Staaten der Erde haben das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz als Vorbild für eigene Gesetze herangezogen – Wann kommt Österreich?
Wie soeben das deutsche Bundesumweltministerium bestätigt, ist das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem Exportschlager geworden. 47 Staaten der Erde haben es als Vorbild für ihre eigenen Förderinstrumente herangezogen. Bemerkenswert ist, dass es damit weltweit mehr Staaten mit diesem oder einem ähnlichen Förderinstrument gibt als Staaten mit Atomkraftwerken.
Gerhard Fallent von Photovoltaik Austria: „Für uns stellt sich die Frage: Wann kommt Österreich?“ Er verweist weiters auf den Bericht des Weltklimarats, wonach erneuerbare Energien zusammen mit deutlichen Effizienzsteigerungen von zentraler Bedeutung für das Erreichen der Klimaziele seien.
In Österreich lag der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 1990 noch bei zirka 70%. Zur Zeit liegt er laut EU-Bericht aufgrund eines deutlichen Stromverbrauchszuwachses und schlechter Rahmenbedingungen für den Einsatz erneuerbarer Energieträger bei 57,5%. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 den Anteil von erneuerbaren Energien auf 80% zu erhöhen. „Um diese Ziele erreichen zu können, müssen deutlich bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden“, gibt Fallent abschließend zu bedenken.
Zu den "Nachahmern" des EEG gehören 16 EU-Staaten sowie Supermächte von morgen China und Indien. :eek:
Quelle:
Photovoltaik Austria 2007
in Spanien ist das schon Gesetz .... via codigo tecnico ab 3. Quartal 2006 ...
es würde schon reichen für Neubauten eine Mindestfläche für ein PV-Alage(Solarstrom) vorzuschreiben; die Dachausrichtung etc -(ergo : auf jedes Dach Solar) und dafür an den Speichermedien zu forschen - fürr die Zeiten wo eben die Sonne sich hinter Wolken versteckt; + wind etc
interessantes Interview zu Biosprit etc... :roll:
Interviews 06.07.2007
"Das Beste wäre Energie aus Sahara"
Von Jürgen Wermser
Osnabrück.
Das Interview, das der deutsche Chemie-Nobelpreisträger Hartmut Michel am Rande des Lindauer Nobelpreisträger-Treffens unserer Zeitung gab, hat folgenden Wortlaut:
Herr Professor Michel, welche Bedeutung haben nachwachsende Rohstoffe zur Lösung der Energieprobleme in Deutschland, speziell bei Kraftstoffen?
.
Azul Real
07.07.2007, 17:24
Strategie
Was bedeuten steigende Zinsen für Immobilien und Banken?
http://www.faz.net/m/%7B1C0179BB-E8AF-432C-95D3-5F819417F2AA%7DPicture.gif
06. Juli 2007 Die Krise am amerikanischen Immobilienmarkt sorgte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. Sie bezogen sich vor allem auf den so genannten Subprime-Bereich, also auf jene Kredite, die an Anleger mit geringer Bonität vergeben wurden. Der Anteil dieser Art von Hypotheken am Gesamtmarkt hatte gerade in den letzten Jahren des inzwischen wohl vergangenen Kreditbooms dramatisch zugenommen.
Entsprechend deutlich können die Auswirkungen der Tatsache sein, dass er nicht mehr weiterläuft. Denn nicht nur die Bauunternehmen und deren Zulieferer haben aufgrund der bestehenden Überhänge unverkaufter Häuser zu kämpfen, sondern auch Banken und Anleger, sie sich Hypotheken direkt oder indirekt über irgendwelche intransparente Derivate ins Depot gelegt haben.
Zahlungsausfälle nehmen aufgrund steigender Zinsen zu
http://www.faz.net/m/%7BCE5CCFF6-5FC2-43A6-82A7-2A05E58C6A95%7DPicture.jpg
Denn da in den vergangenen Jahren die Zinsen erhöht wurden, kommt es zu immer mehr Zahlungsausfällen - und entsprechenden Wertminderungen bei diesen Anlagen. Viele Anleger werden davon noch nichts wissen, da es für solche Produkte keinen fungiblen Markt gibt. So könnte das Repricing, das im Rahmen der jüngsten Hedge-Fonds-Krise um Bear Stearns und anderen stattfinden dürfte, für manche Überraschung sorgen.
So geht beispielsweise Credit Suisse Asset Management bei den Subprime-Hypotheken in den Vereinigten Staaten von zunehmendem Zahlungsverzug und mehr Zahlungsausfällen aus, da Kreditnehmer, die ihre Darlehen unter niedrigen Kreditvergabestandards erhalten haben, ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können, wenn die ursprünglich niedrigen Zinssätze auslaufen und die Kreditkonditionen nach zwei bis drei Jahren neu festgesetzt werden.
http://www.faz.net/m/%7B66F5B081-E503-44F3-9037-0E2BA02FD4A2%7DPicture.jpg
Der Anteil der überfälligen amerikanische Hypothekenkredite von säumigen Schuldnern niedriger Bonität erreichte im ersten Quartal den höchsten Stand seit knapp fünf Jahren. „Es ist naiv, anzunehmen, am amerikanische Subprime-Markt sei das Schlimmste überstanden“, erklärte Robert Parker, Vize-Vorsitzender bei Credit Suisse Asset Management auf einer Anleihemarkt-Konferenz in Hongkong. „Zumindest im weiteren Jahresverlauf wird die Ausfallquote bei Subprime-Hypotheken steigen.“ So werden in diesem Jahr Hauseigentümer für variabel verzinste Hypothekenkredite im Volumen von etwa 515 Milliarden Dollar voraussichtlich mehr zahlen müssen. Nächstes Jahr wird es Hypotheken im Volumen von 680 Milliarden Dollar betreffen, schrieben Analysten von Bank of America vergangenen Monat. Über 70 Prozent davon wurden an Schuldner schwacher Bonität vergeben.
Die meisten Analysten wollen jedoch nicht davon ausgehen, dass sich das Problem auf Kredite höherer Qualität oder gar auf die Gesamtwirtschaft auswirken wird. Es lässt sich allerdings fragen, wo sie ihren Optimismus hernehmen mögen. Denn der Immobilienboom und damit verbundene Exzesse war nicht nur auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern zeigte sich auch in anderen angelsächsischen Staaten und in großen Teilen Europas.
Situation in Teilen Europas noch ausgerprägter als in den Vereinigten Staaten
http://www.faz.net/m/%7BDAFFB8B6-6E18-4574-8207-8E0C7D69BE7D%7DPicture.jpg
So dürfte die Situation in Großbritannien der amerikanischen ähneln. Selbst mit Blick auf Irland und Spanien wirft die Frage auf, wie robust die Wirtschaft gegenüber steigenden Zinsen sein kann. Denn eine Analyse der Credit Suisse zeigt, dass das Wachstum der Kredite, die an Immobilien- und Bauunternehmen in den vergangenen Jahren vergeben wurden, in Irland, Spanien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Portugal, Frankreich und Italien jährliche Raten von zehn bis 35 Prozent betragen hat.
Das hat dazu geführt, dass zum Beispiel in Irland und Spanien sowohl Konsumenten als auch die Banken sehr stark verschuldet sind. Das Verhältnis von Schulden der Privathaushalte zu Bruttoinlandsprodukt liegt in Großbritannien bei 100 Prozent, in den Vereinigten Staaten bei 94 Prozent, in Irland bei 82 Prozent und in Spanien bei 79 Prozent. Das Verhältnis von Bankkrediten an Unternehmen zu Bruttoinlandsprodukt liegt in Irland bei 85 Prozent und in Spanien bei 81 Prozent. Damit sind in Irland und Spanien sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen relativ stark verschuldet.
http://www.faz.net/m/%7BA0B049A0-B4AE-4892-9749-8896915C3828%7DPicture.jpg
Gleichzeitig werfen Bürogebäude in Großbritannien und Spanien weniger ab, als vergleichbare Staatsanleihen. Im Wohnungsbereich gilt das für Dublin, Madrid, Paris, London, Amsterdam, Mailand und nicht zuletzt auch in Berlin. Das heißt nicht nur, dass die relevanten Gebäude im Vergleich mit den Miteinnahmen nicht nur relativ teuer sind, sondern das Verhältnis wird sich bei steigenden Zinsen auch noch weiter verschlechtern. Aus diesem Grund dürfte man diese Märkte, vor allem auch ihre Wachstumsaussichten, kritisch betrachten müssen. Das dürfte vor allem für Spanien gelten, das außer Immobilien und den Versorgern kaum etwas zu bieten hat.
http://www.faz.net/m/%7B24E06FA9-FC72-4872-97D1-4F033704C7F1%7DPicture.jpg
http://www.faz.net/m/%7B0A29AEBE-62C2-45A9-9919-499CB77A71AD%7DPicture.jpg
Kritisch dürfte auch der Blick auf Bankaktien werden müssen. Denn die Analyse zeigt auch, dass die Korrelation ihrer Performance mit den Anleiherenditen in den vergangenen zehn Jahren in Hongkong, Irland, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Singapur, Spanien, Frankreich, der Schweiz und nicht zuletzt auch in den skandinavischen Staaten und Italien stark bis sehr stark negativ war. Das bei steigenden Zinsen muss man die Banken in diesen Märkten grundsätzlich - die Einzelbetrachtung mag ein anderes Bild ergeben - nicht haben. Dagegen scheinen die Aktien deutscher und japanischer Banken von steigenden Zinsen sogar profitieren zu können.
http://www.faz.net/m/%7BB10FE6FA-44E8-47E6-A2F1-D3FB13A349C0%7DPicture.jpg
Insgesamt dürfte man die heiß gelaufenen Immobilienmärkte und die mit ihnen verbundenen Volkswirtschaften darum herum, kritisch betrachten müssen.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.
Text: @cri
Bildmaterial: Credit Suisse Fixed Income U.S. Mortgage Strategy, FAZ.NET, Knight Frank, Datastream, Credit Suisse research, MSCI, Datastream, Credit Suisse research, Standard&Poors, Unternehmensdaten, Credit Suisse research
Azul Real
11.07.2007, 08:25
Baupreisindex Mai 2007: Wohngebäude + 7,8% gegenüber Mai 2006
Wiesbaden (ots) - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes
stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter
Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer)
im Mai 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,8%.
Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%).
Im Februar 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 7,7% betragen.
Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter
anderem höhere Material- und Energiepreise. Von Februar 2007 auf Mai
2007 erhöhte sich dieser Index um 0,8%.
Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2006 auf Mai 2007 um
8,1%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 7,6%. Unter den
Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen
Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+
15,1%), Klempnerarbeiten (+ 12,5%), bei den Stahlbauarbeiten (+
11,8%), bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 11,2%), bei den Gas-,
Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen (+ 10,1%) sowie bei den
Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 10%).
Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber
Mai 2006 für Bürogebäude um 7,8% und für gewerbliche Betriebsgebäude
um 8,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 7,9%. Bei den
Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne
Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,6% zu.
Eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und
Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte erhalten Sie über unsere Service-Nummer,
Telefon: (0611) 75-2440,
E-Mail: baupreisstatistik@destatis.de
Baupreisindizes 1)
2000 = 100
In-
Jahr Wohn- Büro- Gewerbl. Straßen- stand-
Monat gebäude 2) ge- Betriebs- bau hal-
bäude 2) gebäude 2) tung 3)
Index
2001 JD 99,9 100,4 100,4 100,7 100,8
2002 JD 99,9 100,5 100,6 100,5 101,3
2003 JD 99,9 100,6 100,9 100,1 101,7
2004 JD 101,2 102,1 102,5 100,1 102,9
2005 JD 102,1 103,4 104,6 100,5 104,4
2006 JD 104,4 105,8 107,2 104,4 106,7
2006 Februar 102,9 104,3 105,6 102,5 105,4
Mai 103,6 105,0 106,3 103,6 106,0
August 105,0 106,4 107,8 105,3 107,1
November 106,1 107,5 109,2 106,3 108,1
2007 Februar 110,8 112,3 113,9 110,7 112,7
Mai 111,7 113,2 114,9 111,8 113,0
Veränderung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
in %
2001 JD - 0,1 0,4 0,4 0,7 0,8
2002 JD +/- 0,0 0,1 0,2 - 0,2 0,5
2003 JD +/- 0,0 0,1 0,3 - 0,4 0,4
2004 JD 1,3 1,5 1,6 +/- 0,0 1,2
2005 JD 0,9 1,3 2,0 0,4 1,5
2006 JD 2,3 2,3 2,5 3,9 2,2
2006 Februar 0,8 1,1 1,2 2,3 1,2
Mai 1,6 1,7 1,7 3,4 1,7
August 2,8 2,9 3,0 5,0 2,5
November 3,7 3,8 4,0 4,9 3,1
2007 Februar 7,7 7,7 7,9 8,0 6,9
Mai 7,8 7,8 8,1 7,9 6,6
________
JD = Jahresdurchschnitt
1) Einschließlich Umsatzsteuer
2) In konventioneller Bauart
3) Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen
ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt
Azul Real
18.07.2007, 14:12
Banken und Finanzen - Ausgabe Nr. 135 vom 18. Juli 2007
Langer Atem bei Wohnungen
Die Deutsche Bank verstärkt ihr Immobilienengagement in Deutschland erheblich.
Wurden erst im Herbst des Vorjahres 21 400 Wohnungen von der DGAG erworben, kommen nun 27 000 Wohnungen der Baubecon hinzu. Dabei agiert das Institut gemeinsam mit Pirelli Real Estate, mit der seit dem Vorjahr eine Kooperation besteht.
Die Bank erwartet offenbar, aus deutschen Wohnungen im internationalen Vergleich attraktive Renditen erwirtschaften zu können. Dabei ist sie im Gegensatz zu Private- Equity-Investoren wie Cerberus bereit, sich längerfristig zu engagieren. Die bisherige Entwicklung bei größeren Wohnungsbeständen hat gezeigt, dass diese sich nicht so schnell verkaufen lassen wie geplant - weder an die bisherigen Mieter noch an private Investoren. Zusätzlich belastet das steigende Zinsniveau.
Es verwundert daher nicht, dass Investoren wie Oaktree, die mit einem hohen Leverage arbeiten, ihre Wohnungsportfolios verkaufen. Dabei sind allerdings Börsengänge kaum mehr möglich. Im Moment gehen nur Verkäufe an andere Großinvestoren, wobei die verkaufende Partei wie im Falle Oaktree häufig als Teil des Kaufpreises eine Beteiligung an der neuen Gesellschaft - in diesem Fall Deutsche Wohnen - akzeptieren muss. Cerberus hat mit einer reinen Barzahlung den besseren Deal gemacht.
Ob dieser auch für die Deutsche Bank und Pirelli aufgehen wird, muss sich noch zeigen. Die Deutsche Bank ist hier besonders auf das Immobilien-Know-how von Pirelli angewiesen. Denn die Wohnungen müssen so saniert und modernisiert werden, dass sie sowohl für Mieter als auch für Käufer attraktiv sind.
Nur dann werden Mieter willens sein, eine höhere Miete zu zahlen, und Käufer einen Quadratmeterpreis akzeptieren, der deutlich über den von Deutscher Bank und Pirelli im Durchschnitt entrichteten 960 Euro liegt.
Machbar ist dies durchaus, wie die Erfolge alteingesessener Wohnungsprivatisierer zeigen.
Von essenzieller Bedeutung ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu den Mietern bzw. potenziellen Käufern. Eine Deutsche Bank und auch ein ausländisches Immobilienunternehmen, das wie Pirelli auf die Expertise deutscher Immobilienfachleute der DGAG und der Baubecon zurückgreifen kann, tun sich sicherlich leichter als auf eine kurzfristige Gewinnmaximierung fixierte Private-Equity-Häuser. :king:
[Kleiner Hinweis: Die DGAG mit Sitz in Hamburg und Kiel- vormals fusioniert aus der Landesentwicklungsgesellschaft Schleswig-Holstein und Teile der börsennotierten Büll & Liedtke AG - wurde zwischenzeitlich von Pirelli Real Estate gekauft. ...]
HANDELSBLATT, Freitag, 12. Januar 2007, 09:49 Uhr
Italiener übernehmen Schulden der DGAG
Pirelli-Tochter kauft Wohnungsgesellschaft
Die Tochtergesellschaft des italienischen Reifenkonzerns Pirelli, Pirelli Real Estate (Pirelli RE), hat den Kauf von knapp 97 Prozent der Aktien an der Wohnungsgesellschaft Deutsche Grundvermögen AG (DGAG) abgeschlossen. Die Aktien stammen von der B & L Immobilien und der HSH N Real Estate.
HB DÜSSELDORF. Pirelli RE erklärte, den Anteil später auf 100 Prozent aufstocken zu wollen. Als Kaufpreis wurden 465 Mill. Euro genannt. Zusätzlich übernimmt Pirelli RE die Schulden.
Pirelli RE kündigte an, die rund 22 000 Wohnungen der DGAG auszugliedern. Sie sollen in ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer Tochter der Deutschen Bank eingebracht werden, an dem Pirelli Re 35 Prozent halten wird. Pirelli RE verwaltet nach der DGAG-Übernahme ein Vermögen von mehr als 15 Mrd. Euro. Gewerbeobjekte im Wert von 275 Mill. Euro sollen in ein Joint Venture mit MSREF, der Immobilientochter der Bank Morgan Stanley, eingebracht werden. Pirelli RE wird sich daran mit 30 Prozent beteiligen.
Zur Info:
Die DGAG ist eine Gesellschaft, die aus der Fusion der ehemaligen Landesentwicklungsgesellschaft Schlewsig-Hosltein, welche von Büll & Liedtke übernommen worden ist, und teilen der Büll & Liedtke Gruppe.
Pirelli RE schließt DGAG-Kauf ab - weitere Transaktionen geplant
Hamburg (ots) -
- DGAG wird in das Geschäftsmodell der Pirelli RE umgewandelt
- Unternehmenswert rund EUR1,4 Milliarden. Verkaufspreis rund
EUR465 Millionen für 100% der DGAG
- Pirelli RE CEO: "Wir haben schon weitere attraktive
Investitionsmöglichkeiten identifiziert."
- DGAG-Chef: "Wir sind bereits in Vorgesprächen für neue
Investitionen."
Die Pirelli Real Estate S.p.A.(Pirelli RE), eines der führenden
Immobilienunternehmen Italiens, hat den Erwerb von 96.83% der DGAG
Deutsche Grundvermögen AG abgeschlossen und ein verbindliches
Übereinkommen zum Erwerb weiterer 2,54% der Unternehmens
unterzeichnet.
Am 9. Oktober 2006 hatten die Gesellschafter der DGAG angekündigt,
alle Anteile der DGAG an Pirelli RE zu verkaufen.
Der Verkaufspreis, vorbehaltlich einer Preisanpassung auf
Grundlage des Geschäftsberichts für 2006, ist mit rund EUR465
Millionen für 100% der DGAG berechnet worden.
Der Wert des
Unternehmens, bestehend aus Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien,
Asset Management und Wohnungsverwaltung beträgt rund EUR1,4
Milliarden.
Unmittelbare oder mittelbare Verkäufer sind die HSH N
[B]Real Estate AG sowie die wesentlichen Aktionäre der B&L Immobilien
AG, die Hamburger Kaufleute Albert Büll und Dr. Cornelius Liedtke.
Der Abschluss der Transaktion markiert den Beginn für die
Umwandlung der DGAG in das Geschäftsmodell der Pirelli RE. Das Ziel
ist es die unterschiedlichen Wachstumsmöglichkeiten in Deutschland zu
nutzen, unterstützt durch die Qualität des Managements.
"Wir möchten in den nächsten Jahren in großem Umfang in
Deutschland investieren, sondieren den Markt bereits sehr genau und
befinden uns in einer Reihe von Vorgesprächen." sagte Wolfgang
Weinschrod, Vorstand (Sprecher) der DGAG.
Ziel ist es, gemeinsam mit dem bestehenden Management, die
vielfältigen Wachstumsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt zu
nutzen. Bis Jahresende sollen die Wohnimmobilien der DGAG im Wert von
rund EUR1,040 Millionen in ein Joint Venture von Pirelli RE (35%) und
RREEF (65%) eingebracht werden. RREEF ist ein Fonds der Deutschen
Asset Management, in dem das internationale Investment Geschäft der
Deutschen Bank gebündelt ist. Hier liegt der Schwerpunkt in den
Bereichen Immobilien und Infrastruktur.
Analog dazu werden die DGAG-Gewerbeimmobilien mit einem Wert von
rund EUR275 Millionen in ein Joint Venture von Pirelli Re (30%) und
Morgan Stanley's Immobilienfonds (MSREF) (70%) transferiert. Asset-
und Immobilienmanagement, bei welchem rund 400 Mitarbeiter
beschäftigt sind, bleiben zur Gänze im Besitz der Pirelli RE
Deutschland.
"Das Management der DGAG und die Anwendung unseres
Geschäftsmodells stellen eine wichtige Basis für das Wachstum in
Deutschland, Europas größtem Immobilienmarkt, dar. Wir haben dort
bereits weitere Investitionsmöglichkeiten sowohl bei Wohn- als auch
bei Gewerbeimmobilien identifiziert", sagte Carlo A. Puri Negri,
Pirelli RE CEO.
Über DGAG Deutsche Grundvermögen AG
Die DGAG Deutsche Grundvermögen AG ist eine der führenden
deutschen Immobiliengesellschaften mit einem Schwerpunkt ihrer
Aktivitäten im norddeutschen Raum. Die Geschäftstätigkeit umfasst den
Handel, die Bewirtschaftung, die Entwicklung und das Management von
Wohn-, Shopping- und Gewerbeimmobilen sowie Grundstücken. Die
Aktivitäten des Konzerns sind zwei Kerngeschäftsfeldern zugeordnet.
Im Geschäftsfeld Wohnimmobilien bewirtschaftet die DGAG eigene und
fremde Wohnungen in Norddeutschland und betreibt einen auf Zuwachs
und Optimierung ausgerichteten An- und Verkauf.
Im Geschäftsfeld
Shopping- und Gewerbeimmobilien entwickelt die DGAG Shopping-Center
sowie innerstädtische Handelsimmobilien und übernimmt das Center
Management. Zudem verwaltet sie eigene und fremde Gewerbeimmobilien
mit unterschiedlichen Nutzungen. Die Aktivitäten in diesem Bereich
sind über ganz Deutschland verteilt. Das Geschäftsfeld
Flächenmanagement, in dem die DGAG insbesondere mit
landwirtschaftlichen Flächen handelt, rundet das Portfolio ab.
Über Pirelli & C. Real Estate (Pirelli RE)
Pirelli RE ist ein Vermögensverwalter, der Spezialfonds und Firmen
verwaltet, die Immobilien und notleidende Kredite besitzen, in diese
mittels Minderheitsbeteiligungen investiert (Fonds- und
Vermögensverwaltung) und für diese und andere Kunden umfassende
Spezialdienstleistungen auf dem Immobiliensektor erbringt - sowohl
direkt als auch in Italien über ein Netz von Franchiseunternehmen.
In den letzten Jahren hat sich Pirelli RE als führendes Unternehmen
in der italienischen Immobilienbranche und als eines der wichtigsten
in Europa etabliert. Mit der Übernahme der DGAG übersteigt der Wert
des verwalteten Vermögens jetzt 15 Milliarden Euro. Pirelli RE
beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist seit Juni
2002 an der Mailänder Börse notiert und ist, gemessen an der
Marktkapitalisierung, mit mehr als 2 Milliarden Euro das führende
Immobilienunternehmen am Markt.
Originaltext: DGAG Deutsche Grundvermögen AG
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=63153
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_63153.rss2
Kontakt:
DGAG Deutsche Grundvermögen AG
Merlin Koene
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0431/9796-370
Azul Real
19.07.2007, 15:19
Auslandstätigkeit der deutschen Bauindustrie auf Rekordniveau: -
Auftragseingang 2006 bei 25,8 Mrd. Euro - Wachstum um 40 % gegenüber
2005 - Außereuropäisches Geschäft immer wichtiger
Berlin (ots) - "Die deutsche Bauindustrie hat 2006 im
internationalen Geschäft - gemessen an Auftragseingang und Umsatz -
Rekordergebnisse einfahren können." Mit diesen Worten kommentierte
heute in Berlin der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen
Bauindustrie Dr. Hans-Peter Keitel die Auswertung der
Auslandsbaustatistik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.
Danach konnten die Unternehmen im Vorjahr insgesamt knapp 26 Mrd.
Euro an Auftragseingängen aus dem Ausland verbuchen, ein Plus von 40
% gegenüber 2005. Keitel führt die anhaltenden Erfolge der deutschen
Bauindustrie im Ausland vor allem auf eine prosperierende
Weltbaukonjunktur, aber auch auf die starke Präsenz auf den seit
Jahren boomenden Wachstumsmärkten Nordamerika sowie Asien/Australien
zurück. Aus diesen Regionen stammten mittlerweile 80 % aller
Auftragsgänge, vor zehn Jahren seien es erst 55 % gewesen.
Erstmals 2006 habe der Auftragseingang aus den mittel- und
osteuropäischen Reformnationen mit 1,25 Mrd. Euro die 1 Mrd.
Euro-Marke übersprungen, berichtete Keitel.
Gegenüber 2005 bedeute
dies ein Wachstum von nahezu 40 %. Angesichts der erheblichen
Zuflüsse, die die neuen EU-Mitgliedsländer im Zeitraum 2007 bis 2013
aus den Strukturfonds der EU zu erwarten hätten, rechnet Keitel auch
in den Folgejahren mit einer positiven Entwicklung. Damit rücke
innerhalb Europas eine Region immer mehr in den Vordergrund, die auch
für den deutschen bauwirtschaftlichen Mittelstand von Interesse sei,
während das außereuropäische Geschäft eine Domäne der großen
deutschen Baufirmen sei.
Der "traditionelle" Auslandsbau, also die direkte
grenzüberschreitende Bautätigkeit, habe sich 2006 stabil entwickelt.
Auf dieses Geschäftsfeld seien mit 2,05 Mrd. Euro 8 % aller
Auftragseingänge aus dem Ausland entfallen. Mit 23,7 Mrd. Euro
dominiere allerdings weiterhin das Geschäft über Tochter- und
Beteiligungsgesellschaften die internationalen Aktivitäten Keitel:
"Hier macht sich die konsequente Beteiligungspolitik der deutschen
Baufirmen bezahlt."
Auch im Internet abrufbar:
www.bauindustrie.de
Originaltext: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Pressekontakt:
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann
Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Azul Real
20.07.2007, 13:07
DGAP-DD: Deutsche EuroShop AG
Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG
Director's-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ----------
Angaben zum Mitteilungspflichtigen Name: Böge Vorname: Claus-Matthias Firma: Deutsche EuroShop AG
Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0007480204
Geschäftsart: Kauf
Datum: 19.07.2007
Kurs/Preis: 50,90 Währung: EUR
Stückzahl: 1000 :shock:
Gesamtvolumen: 50900
Ort: Xetra
Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen
Emittent: Deutsche EuroShop AG Oderfelder Straße 23 20149 Hamburg Deutschland ISIN: DE0007480204 WKN: 748020
Ende der Directors' Dealings-Mitteilung (c) DGAP 20.07.2007
ID 2891
ISIN DE0007480204
AXC0039 2007-07-20/09:22
http://www.deutsche-euroshop.de/deutsch/home/index.php
www.otto.de
http://www.ece.de/
Info
Hauptaktionäre der Dt. Euroshop sind die Mitglieder der Familie Otto (Otto-Versand ), Aufsichtsrat bei der Dt. Euroshop AG ist Alexander Otto = Vorstand Otto Group.
Die Beteiligungen der Dt. Euroshop sind wiederum Center der ECE, Europas grösster Einkaufcenter-Betreiber, welche wiederum der Otto-Familie gehört.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&lSyms=DEQ.ETR&lColors=0x000000&sSym=DEQ.ETR&hcmask=
Azul Real
21.07.2007, 15:27
Mittwoch, 18. Juli 2007, 13:13 Uhr
Wohnungsverkauf
Finanzinvestoren machen Kasse
Von Reiner Reichel und Peter Köhler
Die ersten großen Finanzinvestoren verabschieden sich bereits wieder vom deutschen Wohnungsmarkt. Die Private-Equity-Gesellschaft Cerberus verkauft ihre Wohnimmobiliengesellschaft Baubecon an eine Fondsgesellschaft der Deutschen Bank und die börsenotierte italienische Immobiliengesellschaft Pirelli Real Estate (Pirelli Re) für rund 1,7 Mrd. Euro. Damit trennt sich nach Blackstone ein weiterer Großinvestor binnen kurzer Zeit von seinem deutschen Wohnungsbestand.
DÜSSELDORF / FRANKFURT. Das von dem Deutsche-Bank-Fonds RREEF Global Opportunities Fund und Pirelli Re übernommene Cerberus-Paket entspricht einer Nutzfläche von 1,8 Mill. Quadratmetern. An dem Gemeinschaftsunternehmen sind der RREEF-Fonds zu 60 Prozent und Pirelli zu 40 Prozent beteiligt.
Die Käufer zahlen rund 960 Euro pro Quadratmeter – ein Spitzenwert für Wohnungen (Tabelle).
Bereits vor vier Monaten hatte der opportunistische Investor Blackstone 31 000 Wohnungen für 1,6 Mrd. Euro mit Gewinn an institutionelle Investoren veräußert. Blackstone hatte die Wohnungen 2004 von der deutschen Beteiligungsgesellschaft WCM gekauft. Opportunisten sind risikofreudige Anleger, die ihre oft zu über 90 Prozent fremdfinanzierten Immobilien rasch wieder abstoßen. „Ein Teil der Opportunisten, die kurzfristige Rendite- und Gewinnchancen auf dem deutschen Wohnungsmarkt gesucht haben, veräußern ihre Engagements in Deutschland“, stellt der Chef der Corpus-Immobiliengruppe, Michael Zimmer, fest. Die gleiche Beobachtung macht Hartmut Fründ, Partner bei der Beratungsgesellschaft Ernst & Young: „Die opportunistischen Finanzinvestoren sind dabei umzuschichten.“ Zimmer von Corpus beobachtet aber auch einen zweiten Trend: „In zunehmendem Maß treten auch Investoren in den Markt, die an einem kontinuierlichen Cash-Flow und langfristigen Beständen interessiert sind.
» Hier lesen Sie mehr zum Thema Immobilien ...
Genau zu dieser Gruppe zählt sich der RREEF-Fonds – ungeachtet des Begriffs „Opportunities“, den er im Namen führt. Nach Angaben der Deutschen Bank ist der Fonds nicht kurzfristig ausgerichtet. „Langfristig orientierte Investoren können höhere Preise zahlen“, sagt Ernst-&-Young-Immobilienexperte Fründ. Diese Investoren setzen vor allem auf langfristig stabile Einnahmen. Sie haben die Geduld, auf den für Deutschland prognostizierten Mietanstieg zu warten. Zurzeit werden in Deutschland weniger Wohnungen gebaut als nötig. Doch die Zahl der Haushalte und damit der Bedarf an Wohnraum wächst. So gelingt es den großen Wohnungsunternehmen, Leerstand abzubauen und ihre Renditen zu verbessern. Auch die Deutsche Bank und RREEF wollen ihre Erträge auf diese Weise erhöhen. Darüber hinaus soll das Portfolio saniert und weiterentwickelt werden, um den Wert zu steigern.
Ein Sprecher von Cerberus wies die Vermutung zurück, der Finanzinvestor wolle sich durch den Verkauf aus dem deutschen Wohnimmobilienmarkt verabschieden. „Cerberus hält in Deutschland weiterhin einen großen Bestand an Wohn- und Gewerbeimmobilien. Es gibt unverändert Interesse an Zukäufen“, sagte er. Cerberus ist gemeinsam mit Goldman Sachs an der Berliner Wohnungsgesellschaft GSW beteiligt.
In Branchenkreisen nennt man als Grund für den Verkauf der Baubecon, dass es Cerberus nicht gelungen sei, die Gesellschaft durch Zukäufe in eine wettbewerbsfähige Position zu bringen. Der Konkurrent Deutsche Annington hat mehr als 200 000 Wohnungen, die Wettbewerberin Gagfah rund 164 000. Erst am gestrigen Dienstag erwarb die Gagfah weitere 1 700 Wohnungen in Berlin für 90 Mill. Euro.
Ausgerechnet Baubecon-Miterwerber Pirelli Re machte Cerberus beim Portfolioausbau einen Strich durch die Rechnung. Die Italiener schnappten Cerberus im Januar für 465 Mill. Euro die Deutsche Grundvermögen weg – wie Baubecon eine frühere Gewerkschaftsgesellschaft mit rund 22 000 Wohnungen. Branchenbeobachter glauben, dass sich Cerberus – so wie die Konkurrenz – inzwischen mehr für deutsche Gewerbe- als Wohnimmobilien interessiert.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1491774&l=1
Azul Real
22.07.2007, 16:02
DIC Asset AG erwirbt Immobilienportfolio für 155 Mio. Euro
(Frankfurt, 18.07.2007)
Die Frankfurter DIC Asset AG hat jetzt erneut im Rahmen von zwei off-market-Transaktionen ein hochwertiges Portfolio mit einer Gesamtfläche von rund 50.000 qm erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen inkl. Erwerbsnebenkosten liegt bei 155 Mio. Euro. Die Fläche teilt sich insgesamt auf acht Immobilienkomplexe; dazu gehören unter anderem das „Rheinwerk“ in Bonn, zwei Objekte im Kölner Rheinau-Hafen sowie die AOK-Zentrale in Neubrandenburg. Alle Objekte werden neu erstellt oder sind neuwertig.
Die Objekte sind zu 53 Prozent Büro- und zu 30 Prozent Einzelhandelsimmobilien. Sie sind überwiegend an Mieter erster Bonität wie Edeka, C&A, AOK, ver.di oder adidas vermietet. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit der fast voll vermieteten Flächen liegt bei über 10 Jahren. Verkäufer sind die Development Partner AG in Düsseldorf, beraten durch das Maklerhaus Kemper’s, sowie ein privater Investor, der durch Brockhoff & Partner beraten wurde.
Die für das Core-Segment der DIC Asset AG erworbenen Objekte werden mittel- bis langfristig im Bestand gehalten. Sie leisten im Rahmen einer optimierten Bewirtschaftung einen signifikanten Beitrag zu Sicherung und Ausbau des Cash flows. Die Mietrendite beträgt 5,9 Prozent (bezogen auf die Gesamtinvestitionssumme).
Die DIC Asset AG hat seit Anfang 2006 insgesamt Immobilien in einem Gesamtwert von 2,5 Mrd. Euro erworben, davon rund 40 Prozent im Rahmen von off-market-Transaktionen.
Über die DIC Asset AG
Die 2002 etablierte DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main (WKN 509840/ ISIN DE0005098404) ist ein Immobilienunternehmen mit ausschließlichem Anlagefokus auf Gewerbeimmobilien in Deutschland und renditeorientierter Investitionspolitik. Das Immobilienportfolio der DIC Asset AG umfasst aktuell rund 1,1 Mio. qm Nutzfläche, verteilt auf 332 Objekte. Das Immobilienportfolio ist in drei Segmente gegliedert: Das Core-Portfolio umfasst den längerfristigen Eigenbestand mit stabilen und attraktiven Mietrenditen; das Value-added-Portfolio enthält die Immobilien mit interessanten Wertsteigerungspotenzialen im mittelfristigen Anlagefokus; in den Opportunistic Co-Investments sind Immobilien-Investitionen mit höherem Ertrags-Risiko-Profil zu finden, die nach Neupositionierung im Rahmen eines individuellen Business-Plans ausplatziert werden. Der betreute Immobilienbestand beläuft sich aktuell auf rund 3 Mrd. Euro. Die DIC Asset AG ist seit einem Jahr im SDAX notiert.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=DAZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=DAZ.ETR&hcmask=
Azul Real
25.07.2007, 21:07
BBC: "El miedo del mercado inmobiliario español"
vielleicht interessiert euch das.
Relativ aktuelle Reportage von der BBC zur Immobilienblase in Spanien, ist auf englisch mit spanischen Untertiteln. Selbst die neue Wohnungsministerin bricht das Interview ab
Die Immoblase in den USA ist dagegen ein kleiner Flohschiss, was Spanien droht :eek:
http://www.youtube.com/watch?v=TdxmuTh313o
Azul Real
27.07.2007, 07:48
Freitag, 27. Juli 2007, 00:00 Uhr
Bauträger-Verträge
Richter schützen unbedarfte Bauherrn
Bauherren sind nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) künftig besser gegen die Überrumpelung durch Verkäufer von schlüsselfertigen Häusern geschützt.
HB MECKENBEUREN. Der Fall: Ein Ehepaar erwarb ein Grundstück. Was der Notar bei der Beurkundung nicht wusste, weil die Vertragsparteien es ihm verschwiegen: Wenige Minuten zuvor war in einem Café ein Bauvertrag zwischen Käufer und Verkäufer des Grundstücks geschlossen worden. Für Zwischenfragen sei gar keine Zeit gewesen, schilderte der klagende Käufer den Richtern später die Situation. Schon bei der Errichtung der Bodenplatte gab es Streit. Der Kläger wollte das Geschäft rückgängig machen und verlangte sein Geld zurück. Die BGH-Richter lehnten seine Forderung ab. Es habe sich nicht um zwei getrennte Verträge sondern eigentlich um einen Bauträgervertrag gehandelt, der insgesamt zu beurkunden gewesen wäre. Die Eintragung des Grundstückskaufes habe diesen rechtlichen Mangel aber geheilt (Az.: VII ZR 268/05).
>>> Zur Immowelt-Wohnungssuche und Immobilien-Datenbank
Dennoch handelt es sich um eine verbraucherfreundliche Entscheidung. Denn: Grundsätzlich fielen – so ließen die Richter alle künftigen Bauherren wissen – Verträge über den Bau von Immobilien in den Anwendungsbereich von § 312 BGB. Im Klartext: Wird der Bauherr beim Bauvertrag überrumpelt, ist das ein Haustürgeschäft – mit Rücktrittsrecht für den Häuslebauer. „Das Urteil stärkt die Rechte privater Bauherren gegenüber Bauträgern und anderen Schlüsselfertiganbietern von Immobilien“, lobt Juliane Reichelt von der Kanzlei Gleiss Lutz das Urteil.
Mehr Verbraucherschutz tut nach den Erfahrungen des Verbands privater Bauherren durchaus Not: „Ungenaue Leistungsbeschreibungen, lückenhafte Angebote, überzogene Kostenpläne und Bauträgerpleiten sind an der Tagesordnung.“ Nicht selten landet der Streit dann vor dem Kadi und immer öfter bekommen die Überrumpelten Recht. Ein Bauherr, der mit dem Vertreter eines Bauunternehmens einen Vertrag über die Fassadensanierung geschlossen hatte, durfte trotz Widerrufsbelehrung des Vertreters vom Vertrag zurücktreten. Er sei nicht informiert worden, dass er auch Zahlungen und Zinsen zurückverlangen könne, urteilte der BGH (Az.: VII ZR 122/06).
Der Abschluss von Bauverträgen in einer Haustürsituation ist für Bauherren und Bauträger ein Risiko, warnt Anwältin Reichelt: „Der Bauherr droht zu einem unüberlegten Vertragsabschluss gedrängt zu werden. Dem Bauträger droht der Widerruf des Vertrages noch bis zu sechs Monaten nach Unterzeichnung.“
Azul Real
30.07.2007, 09:05
Interhyp bisher relativ unbeindruckt von dem remidemi
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=)
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=)
24.07.07 12:08
ANALYSE: Commerzbank bestätigt Interhyp mit 'Buy' - Kursziel 110 Euro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat die Aktien von Interhyp mit 'Buy' und einem Kursziel von 110 Euro bestätigt. Das Vorhaben, ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzdienstleister MLP zu gründen, sei eine gute Nachricht, schrieb Analyst Ralph Blum in einer Studie vom Dienstag. Der Experte gehe in einer groben Schätzung von einer Wertsteigerung von fünf Euro für die Titel aus. 'Der erste Vertrag mit einem der großen Player in der Finanzdienstleister-Branche erhöht zweifellos die Glaubwürdigkeit von Interhyps Vermittlergeschäft', so der Analyst.
Im Bereich der kleineren und mittleren Finanzwerte bleibt Interhyp dem Experten zufolge der Titel mit dem besten Risikoprofil. Der Baufinanz-Vermittler sei Marktführer in einer schnell wachsenden Sparte und von den bevorstehenden Regulierungsmaßnahmen in der Finanzbranche nicht betroffen. Laut dem Analysten sind die Interhyp-Aktien darüber hinaus mit einer für 2008 erwarteten Dividendenrendite von vier Prozent attraktiv bewertet.
Mit der Einstufung 'Buy' gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie den Index in den kommenden zwölf Monaten um mindestens 15 Prozent übertreffen wird./la/dr
Analysierendes Institut Commerzbank.
Azul Real
31.07.2007, 12:58
Hypothekenkrise
Zu Hause am Abgrund
Von Catherine Hoffmann
Es wird ungemütlich für hoch verschuldete Immobilienbesitzer und Hedge-Fonds-Mananger
30. Juli 2007
Man könnte es auch Dummheit nennen. Professionelle Anleger - vom Hedge-Fonds bis zur Versicherung - haben begierig Spezialanleihen gekauft, die auf wackelige Immobilienkredite aus Amerika gebaut sind. Die Papiere bestachen durch hohe Renditen, und die Investoren griffen begierig zu. Schließlich waren die verbrieften Kredite mit der bestmöglichen Bonitätsnote gesegnet, die eine Anleihe haben kann: „AAA“ oder „Aaa“. Wer wollte da Böses vermuten und wissen, dass die Spezialanleihen bald kollabieren würden, weil sie vollgepackt waren mit riskanten Krediten?
Banken, Versicherungen, HedgeFonds und so mancher Privatanleger haben im Immobilien-Monopoly Millionen verloren. Und die Rekordjagd an den Weltbörsen wurde jäh unterbrochen. Seither buchstabieren Anleger das Alphabet des Finanzchinesisch: von „AAA“ über „CDO“ bis hin zu „Subprime Mortgages“.
Bedenkenlos auf Pump gekauft
Angefangen hat alles ganz harmlos. Die Amerikaner haben in den vergangenen Jahren in so großer Zahl Häuser gekauft wie nie. Ein eigenes Heim ist in den Vereinigten Staaten so selbstverständlich wie hierzulande das Auto. Und wie der BMW dient die Immobilie als Statussymbol. Da kauft man bedenkenlos auf Pump. Kredite gibt es nicht wie in Deutschland zu festen Konditionen bei der Bank, sondern beim Eigenheimfinanzierer zu variablen Zinsen. Und weil die Zinsen in den vergangenen Jahren außerordentlich niedrig waren, schienen die Hypotheken spottbillig. Das galt umso mehr, als die Immobilienpreise kräftig zunahmen.
Amerikanische Eigenheimfinanzierer wie New Century arbeiten wie ein Broker: Sie behalten die Kredite nicht auf ihren Büchern, sondern verhökern sie an Investmentbanken. Die gießen die Kredite der vielen Häuslebauer in einen Pool, die „Mortgage Backed Securities“ (MBS). Das sind durch Hypotheken besicherte Spezialanleihen. Sie galten als sicheres Investment, schließlich stehen ja die frisch erworbenen Immobilien als Pfand dahinter.
Rendite um jeden Preis
Damit nicht genug: Häufig packen die Investmentbanken die verbrieften Kredite zusammen mit Darlehen von Eigenheimbesitzern oder Anleihen in eine neue Hülle, die „Collateralized Debt Obligation“. Der Clou daran: Die CDOs lassen sich in viele Stücke mit unterschiedlichem Risikoprofil teilen. Jede dieser Tranchen erhält ein eigenes Rating - von der Bestnote „AAA“ für höchste Bonität bis hin zur schlechtesten Tranche, die noch nicht mal mehr ein miserables Rating erhält, sondern gar keines mehr.
Banker nennen dieses hochriskante Investment „Equity Tranche“: Sie offeriert die höchsten Renditen. Läuft allerdings irgendetwas mit den Hypotheken schief, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, sind die Käufer dieser Tranche die Ersten, die Verluste erleiden. Die Ratingagenturen helfen dabei, den Kreditkuchen aufzuschneiden. Und sie sorgen dafür, dass die begehrten Stücke mit dem höchsten Rating möglichst groß ausfallen.
Große Versicherungskonzerne, Pensions- und Hedge-Fonds sind gierig danach. Nach dem Börsencrash fielen die Anleiherenditen 2003 auf ein Rekordtief, von dem sie sich lange Zeit nicht erholt haben. Institutionelle Anleger stürzen sich seither auf alles, was nicht Aktie ist und doch hohe Renditen bringt. Da kamen CDOs mit einem Spitzen-Rating gerade recht. Sie galten als Wundermittel, um den gewaltigen Anlagebedarf zu decken. Der Markt für CDOs verzeichnete phantastische Wachstumsraten. 2006 wurden Papiere im Wert von 503 Milliarden Dollar verkauft, fünfmal so viel wie drei Jahre zuvor, rechnet Morgan Stanley vor.
Maschinerie der Geldvermehrung
Eine gewaltige Maschinerie der Geldvermehrung war in Gang gekommen, die mit immer höheren Drehzahlen lief. Alle Beteiligten durften sich zu den Gewinnern zählen - vom amerikanischen Hausbesitzer bis hin zum Hedge-Fonds-Manager. Immobilienmakler, Eigenheimfinanzierer, Investmentbanken, Ratingagenturen und die Anleger haben auf Teufel komm raus Geschäfte gemacht, ohne groß Rücksicht auf die Kreditwürdigkeit der Schuldner zu nehmen. Hauskäufer freuten sich über steigende Immobilienpreise und eine günstige Finanzierung, Immobilienmakler und Kreditvermittler über hübsche Provisionen. Die Eigenheimfinanzierer mussten sich nicht um die Kreditwürdigkeit kümmern, schließlich würden sie die Risiken bald mit Profit verkaufen.
Immer schlechtere Schuldner kamen zum Zug, und die Kreditvergabe wurde zunehmend laxer. Hypotheken nach dem Motto „two and 28“ dienten als Lockvogel: In den ersten zwei Jahren zahlen die Schuldner niedrige Festzinsen, in den folgenden 28 deutlich höhere variable Zinsen. Menschen mit zweifelhafter Bonität konnten auf einmal Hypotheken aufnehmen. Mit den „Ninja-Loans“ erreichte die Verkaufsmaschinerie ihren Höhepunkt: Kreditnehmer brauchten kein Einkommen, keinen Job, kein Vermögen (No Income, No Job or Assets) - und bekamen doch Kredit.
Alle stecken mitdrin
Die Investmentbanken verdienten blendend am Verbriefen, Strukturieren und Verkaufen der auf diese Art geadelten Kredite. Mit im Boot saßen die Ratingagenturen. Sie haben mit den CDOs mehr verdient als in ihrem Kerngeschäft, dem Rating von Staats- und Unternehmensanleihen. Schließlich konnten die Investoren von den hochverzinslichen Derivaten gar nicht genug bekommen, obwohl der gesunde Menschenverstand hätte warnen müssen, dass dort, wo „AAA“ draufsteht, nicht unbedingt beste Qualität drinsteckt, staunt Michael Viehmann von Flossbach & von Storch.
Das ging gut, solange die Zinsen niedrig waren und die Immobilienpreise in Amerika immer höher kletterten. Doch damit ist schon lange Schluss. Mehr und mehr Hausbesitzer können die Hypothekenraten nicht bezahlen. Denn die werden immer höher, weil die variablen Kreditzinsen mit dem allgemeinen Zinsniveau steigen - bis über die Schmerzgrenze hinaus. Und so schnellte die Zahl der Hypotheken, die gekündigt wurden, im Mai auf 176.137 hoch. Das sind 90 Prozent mehr als vor einem Jahr. Eine Zwangsversteigerung bringt oft wenig. Sie führt nur dazu, dass die Hauspreise fallen.
Kreditgeschäft mit Fußangeln
Eine teuflische Spirale kam in Bewegung: Investmentbanken wie HSBC oder Morgan Stanley reichten die Kredite, die sie in CDOs verpacken sollten, an die Eigenheimfinanzierer wie New Century zurück. Das erlauben ihnen Vertragsklauseln, die verhindern sollen, dass die Kreditbroker mit Schrott handeln. New Century musste die Last der faulen Hypotheken auf sich laden und ging pleite - wie viele seiner Wettbewerber.
Je mehr verschuldete Hauskäufer in die Knie gingen, desto klarer wurde: Viele der Kreditverbriefungen sind ihr Geld und die schönen Bonitätsnoten der Ratingagenturen nicht wert. Standard & Poor's, Moody's und Fitch sahen sich gezwungen, CDO-Tranchen im großen Stil herabzustufen - zum Entsetzen der Anleger.
Hedge-Fonds gerieten durch die Hypothekenkrise in Not. Bear Stearns teilte am 18. Juli den Investoren in zwei Fonds mit, dass sie nach einer „beispiellosen Talfahrt“ des Werts von Problemkrediten ihr Geld abschreiben müssen. Zuvor hatten die beiden Fonds Einlagen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt.
„Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden“
Es ist nicht der einzige Fall. Seit die Preise für wenig liquide Spezialanleihen in die Tiefe stürzen, sind auch Banken und Versicherungen zu Wertberichtigungen gezwungen. Fed-Chef Ben Bernanke warnte vor „signifikanten Verlusten“ mit faulen Hypothekeninvestments: Er rechnet mit Ausfällen bis zu 100 Milliarden Dollar.
„Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden“, glauben Analysten wie Chris Wood vom französischen Vermögensverwalter CLSA.
Die Bank of America veröffentlichte kürzlich einen Bericht, dem zufolge 2007 die Zinsen für Hypothekendarlehen mit einem Volumen von rund 500 Milliarden Dollar um mindestens zwei Prozentpunkte heraufgesetzt werden. Im kommenden Jahr ist sogar ein Kreditvolumen von 700 Milliarden Dollar betroffen.
Davon stammen drei Viertel aus dem Subprime-Segment. Fachleute schätzen, dass bis zu 50 Prozent dieser Kredite ausfallen werden.:shock:
Es wird ungemütlich, nicht nur für Hedge-Fonds und Banken. Die Risikoprämien für riskante Anlagen von der Anleihe bis zur Aktie steigen weltweit. Ob die betroffenen Unternehmen direkt unter dem Subprime-Debakel leiden, spielt dabei keine große Rolle. Entscheidend ist die zunehmende Risikoaversion der Anleger. Die Sorglosigkeit hat sich ins Gegenteil verkehrt: Angst.
Das Ende aller Tage ist das aber nicht. Die Risiken aus den leichtfertig verteilten Hypotheken sind auf viele Schultern verteilt - dank der Kreditderivate. Gab es früher eine Finanzkrise, standen die Banken im Epizentrum des Bebens. Geraten heute Kredite in Not, spüren unzählige Investoren auf der ganzen Welt den Schmerz. Ein bisschen Subprime ist überall.
Die Hypothekenkrise fordert viele Opfer
* Hedge-Fonds
Bear Stearns ist das prominenteste Beispiel. Zwei Hedge-Fonds waren durch die Krise bei zweitklassigen Hypotheken in Schieflage geraten. Anleger müssen 1,5 Milliarden Dollar abschreiben. Auch andere Hedge-Fonds, die auf Kredit spekuliert hatten, kämpfen mit empfindlichen Verlusten. In der vergangenen Woche gerieten etwa zwei Fonds von Absolute Capital Group in Bedrängnis.
* Banken und Versicherungen
Finanzaktien wurden in der vergangenen Woche an der Böse hart abgestraft, darunter auch Allianz und Deutsche Bank. Sie stehen unter dem Generalverdacht, mit Anlagen in schlecht besicherte Hypothekenanleihen Verluste erlitten zu haben. Die Margen der Kreditinstitute könnten auch schrumpfen, weil das Geschäft mit der Strukturierung von Kreditderivaten künftig nicht mehr so gut läuft. Das ist schmerzhaft für die Aktionäre.
Es tut aber nicht so weh wie die riesigen Verluste einiger Hedge-Fonds. Immerhin können Aktionäre ihre Papiere verkaufen, bei einem Hedge-Fonds ist das schwieriger. Unter Druck geraten die Banken auch, weil die Risikoscheu der Anleger gewachsen ist. Sie haben Schwierigkeiten, die milliardenschweren Kredite zu verkaufen, die sie Beteiligungsgesellschaften zur Finanzierung von Übernahmen eingeräumt haben. So blieb die Deutsche Bank auf zehn Milliarden Dollar Krediten sitzen, die KKR für die Übernahme des Pharmahändlers Alliance Boots benötigt.
* Private Equity
Die Schockwellen erreichen auch die Beteiligungsmanager. Das florierende Übernahmegeschäft könnte ins Stocken geraten, wenn die Zinsen weiter steigen. Denn ein Gutteil der Deals wird mit Krediten finanziert. Wird das Geld für die Private-Equity-Manager knapper, könnte auch eine wichtige Stütze für den Aktienmarkt fehlen: Die Käufe haben die Hausse befeuert.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.07.2007, Nr. 30 / Seite 41
Bildmaterial: F.A.Z., REUTERS
http://www.faz.net/s/Rub42AFB371C83147B795D889BB33AF8404/Doc~EA695CEC6B5224A2E8203677B0398066D~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
http://www.faz.net/m/%7BDAAE872B-D6A9-4109-A304-2FF3319A2B35%7DPicture.jpg
Azul Real
31.07.2007, 20:49
31.07.2007, 20:38 Uhr
American Home Mortgage mit Liquiditätsproblemen
Melville (BoerseGo.de) - Der Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage Investment Corp kämpft mit Liquiditätsproblemen. Infolge der Schwierigkeiten am Hypothekenmarkt für Kreditnehmer niedrigerer Bonität hätten Gläubiger zusätzliche Sicherheiten gefordert, da die bisherigen Sicherheiten im Portfolio stark abgewertet wurden. American Home Mortgage hat in den vergangenen drei Wochen zahlreiche Sicherheiten aufgestockt. Allerdings seien noch zahlreiche Nachschusspflichten unbedient. Aus dem bestehenden Portfolio sei keine weitere Beleihung möglich. Eigene Ausleihungen könnten kurzfristig ebenfalls nicht realisiert werden.
Das Unternehmen beziffert den Liquiditätsengpass auf 300 Millionen Dollar.American Mortgage brechen um 86,4 Prozent auf 1,42 Dollar ein.
Azul Real
31.07.2007, 20:59
American Home Can't Fund Loans, May Liquidate Assets (Update1)
By Rick Green
July 31 (Bloomberg) -- American Home Mortgage Investment Corp., the lender whose shares stopped trading yesterday after it disclosed a cash shortage, said it's unable to fund new loans and may have to liquidate assets.
The company has been cut off from credit and didn't have money yesterday to make $300 million of mortgages it had already agreed to provide, the Melville, New York-based company said today in a statement. American Home said it anticipates $450 million to $500 million of loans probably won't get funded today.
American Home said it's ``seeking the course of resolution, in this environment, that is least disruptive to its business and to the many thousands of homebuyers to whom it has committed to provide mortgages.'' The company said it hired Milestone Advisors and Lazard Ltd. to evaluate ``strategic options.''
Bids from investors for American Home's loans began falling earlier this year after defaults on U.S. subprime mortgages rose to the highest level since 2002. Investors were concerned that the lax underwriting standards and growing fraud might presage rising defaults on Alt-A loans.
American Home had to pay ``very significant margin calls'' in the last three weeks and still has ``substantial unpaid margin calls pending,'' it said in the statement. Options may include ``the orderly liquidation of its assets.''
The New York Stock Exchange kept a trading halt on the company's stock that began before yesterday's regular session. Shares of the company, which specializes in mortgages for people who fall just short of top credit scores, were stuck at $6.39 as of 9:14 a.m. yesterday, 39 percent lower than the close of $10.47 on July 27. The stock is down 82 percent this year.
Alt-A Lender
American Home offers Alt-A mortgages, an alternative for A- rated borrowers who can't satisfy all the terms for a regular ``prime'' mortgage. The company was the 20th-largest Alt-A lender in 2006, according to March data from trade publication Inside Mortgage Finance. IndyMac Bancorp Inc. ranked first.
Writedowns, collateral calls and cash shortages triggered bankruptcies of subprime lenders New Century Financial Corp. and Mortgage Lenders Network USA Inc., and led to sales of Accredited Home Lenders Holding Co. and Fieldstone Investment Corp.
To contact the reporter on this story: Rick Green in New York at rgreen18@bloomberg.net .
Last Updated: July 31, 2007 13:55 EDT
31.07.2007, 20:38 Uhr
American Home Mortgage mit Liquiditätsproblemen
Melville (BoerseGo.de) - Der Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage Investment Corp kämpft mit Liquiditätsproblemen. Infolge der Schwierigkeiten am Hypothekenmarkt für Kreditnehmer niedrigerer Bonität hätten Gläubiger zusätzliche Sicherheiten gefordert, da die bisherigen Sicherheiten im Portfolio stark abgewertet wurden. American Home Mortgage hat in den vergangenen drei Wochen zahlreiche Sicherheiten aufgestockt. Allerdings seien noch zahlreiche Nachschusspflichten unbedient. Aus dem bestehenden Portfolio sei keine weitere Beleihung möglich. Eigene Ausleihungen könnten kurzfristig ebenfalls nicht realisiert werden.
Das Unternehmen beziffert den Liquiditätsengpass auf 300 Millionen Dollar.American Mortgage brechen um 86,4 Prozent auf 1,42 Dollar ein.
Azul Real
01.08.2007, 13:48
Deutscher LTCM?
S-KREDITE
Deutschland entging Bankenkrise nur knapp
Haarscharf an der Katastrophe vorbei: Laut "Süddeutscher Zeitung" hätte die gestern bekannt gewordene Schieflage der Mittelstandsbank IKB weitere Kreditinstitute in Turbulenzen stürzen können. Nur ein Eingreifen der Bundesregierung habe das Schlimmste verhindert.
München/Frankfurt am Main -
Die US-Hypothekenkrise stellt für den deutschen Finanzsektor offenbar eine weit größere Bedrohung dar als zunächst angenommen. Nach den Turbulenzen bei der Mittelstandsbank IKB habe die Gefahr bestanden, dass "alles ins Rutschen gerät", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" einen Insider. Die Bundesregierung und die staatliche Finanzaufsicht Bafin hätten daher entschieden, dass die Staatsbank KfW bei der notleidenden Bank einspringt.:shock:
Heute war bekannt geworden, dass die KfW Verpflichtungen von rund 8,1 Milliarden Euro übernimmt, um die Liquidität der IKB zu sichern. Gestern hatte die IKB überraschend eine Gewinnwarnung und den Rücktritt des Vorstandssprechers Stefan Ortseifen mitgeteilt. Die Krise am US-Immobilienmarkt habe das Institut belastet, hieß es zur Begründung. Der Branche machen derzeit Hypothekenkredite an Schuldner mit mittelmäßiger und schlechter Bonität schwer zu schaffen.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" weiter berichtet, haben Bundesregierung und Bafin befürchtet, dass die Krise auf weitere Banken und die gesamten Finanzmärkte überschwappen könnte. Um dies zu verhindern, hätten sich das Finanzministerium und die Bafin am Wochenende verständigt, dass die KfW bei der IKB einspringt.
Die Mitglieder des KfW-Verwaltungsrats seien am Sonntagnachmittag in einer Telefonkonferenz darüber unterrichtet worden. An dem Gespräch hätten Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), Bafin-Chef Jochen Sanio und KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier teilgenommen.
Die KfW hält 38 Prozent an der IKB. Der Bund wiederum ist mit 80 Prozent an der KfW beteiligt, die restlichen 20 Prozent gehören den Ländern.
Laut "SZ" haben mehrere andere Banken der IKB Kreditrahmen in jeweils dreistelliger Millionenhöhe gewährt und wären bei einem Kollaps der Düsseldorfer ebenfalls betroffen gewesen. Manche seien zudem selbst auf dem US-Hypothekenmarkt engagiert, heißt es in dem Bericht, in dem aber keine Namen von Häusern genannt wurden. Darüber hinaus hätte bei einem IKB-Zusammenbruch ein Abrutschen des Aktienmarktes gedroht.
wal/ddp/Reuters
Azul Real
01.08.2007, 13:54
Schön unsere Steuergelder verbraten ... :twisted:
ADE: Steinbrück an IKB-Rettungsaktion beteiligt
BERLIN (dpa-AFX) - An der Rettungsaktion für die IKB Deutsche
Industriebank hat sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD)
direkt beteiligt. Er sei als Verwaltungsratsvorsitzender der KfW Bankengruppe
natürlich involviert gewesen, sagte sein Sprecher Torsten Albig am Mittwoch in
Berlin. Der Bund habe sich zudem entsprechend seiner Rolle als Fach- und
Rechtsaufsicht engagiert.
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, die
Bundesregierung und die Finanzaufsicht BaFin hätten sich zu der Stützungsaktion
entschlossen, weil sie eine schwere Krise des gesamten Bankensektors befürchtet
hätten.
Insidern zufolge hätten der staatlichen KfW, die an der IKB mit 38
Prozent beteiligt ist, Ausfälle von bis zu 1,1 Milliarden Euro gedroht :-( , schreibt die Zeitung.
Die KfW stützte daraufhin die Mittelstandsbank IKB mit einer 8,1 Milliarden Euro schweren Liquiditätslinie für einen US-Fonds.
/tb/DP/sk
Deutscher LTCM?
S-KREDITE
Deutschland entging Bankenkrise nur knapp
Haarscharf an der Katastrophe vorbei: Laut "Süddeutscher Zeitung" hätte die gestern bekannt gewordene Schieflage der Mittelstandsbank IKB weitere Kreditinstitute in Turbulenzen stürzen können. Nur ein Eingreifen der Bundesregierung habe das Schlimmste verhindert.
München/Frankfurt am Main -
Die US-Hypothekenkrise stellt für den deutschen Finanzsektor offenbar eine weit größere Bedrohung dar als zunächst angenommen. Nach den Turbulenzen bei der Mittelstandsbank IKB habe die Gefahr bestanden, dass "alles ins Rutschen gerät", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" einen Insider. Die Bundesregierung und die staatliche Finanzaufsicht Bafin hätten daher entschieden, dass die Staatsbank KfW bei der notleidenden Bank einspringt.:shock:
Heute war bekannt geworden, dass die KfW Verpflichtungen von rund 8,1 Milliarden Euro übernimmt, um die Liquidität der IKB zu sichern. Gestern hatte die IKB überraschend eine Gewinnwarnung und den Rücktritt des Vorstandssprechers Stefan Ortseifen mitgeteilt. Die Krise am US-Immobilienmarkt habe das Institut belastet, hieß es zur Begründung. Der Branche machen derzeit Hypothekenkredite an Schuldner mit mittelmäßiger und schlechter Bonität schwer zu schaffen.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" weiter berichtet, haben Bundesregierung und Bafin befürchtet, dass die Krise auf weitere Banken und die gesamten Finanzmärkte überschwappen könnte. Um dies zu verhindern, hätten sich das Finanzministerium und die Bafin am Wochenende verständigt, dass die KfW bei der IKB einspringt.
Die Mitglieder des KfW-Verwaltungsrats seien am Sonntagnachmittag in einer Telefonkonferenz darüber unterrichtet worden. An dem Gespräch hätten Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), Bafin-Chef Jochen Sanio und KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier teilgenommen.
Die KfW hält 38 Prozent an der IKB. Der Bund wiederum ist mit 80 Prozent an der KfW beteiligt, die restlichen 20 Prozent gehören den Ländern.
Laut "SZ" haben mehrere andere Banken der IKB Kreditrahmen in jeweils dreistelliger Millionenhöhe gewährt und wären bei einem Kollaps der Düsseldorfer ebenfalls betroffen gewesen. Manche seien zudem selbst auf dem US-Hypothekenmarkt engagiert, heißt es in dem Bericht, in dem aber keine Namen von Häusern genannt wurden. Darüber hinaus hätte bei einem IKB-Zusammenbruch ein Abrutschen des Aktienmarktes gedroht.
wal/ddp/Reuters
Azul Real
01.08.2007, 21:03
Mittwoch, 1. August 2007, 20:11 Uhr
[B]Marktreaktionen
Die internationalen Finanzmärkte reagieren höchst sensibel auf die US-Immobilienkrise. Viele Anleger fürchten eine Kettenreaktion und ein abruptes Ende der vierjährigen Hausse. Auch wenn die Rekordgewinne der Unternehmen einen Ausverkauf der Börse nicht rechtfertigen: Die Gefahr von Rückschlägen steigt.
DÜSSELDORF. Die Börsen brechen drei, vier Tage lang ein und marschieren anschließend weiter nach oben. An dieses immer wiederkehrende Schauspiel haben sich Anleger in der mittlerweile viereinhalb Jahre andauernden Hausse gewöhnt. Wer kurzzeitige Kursrückgänge zum Einstieg nutzt, wird belohnt, hieß bis jetzt die lukrative Devise. Doch mit Blick auf die aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten sind Experten skeptisch, ob sich ein rascher Einstieg auch diesmal rentiert. Denn anders als in der jüngeren Vergangenheit
Als der Deutsche Aktienindex (Dax) im Frühjahr binnen weniger Tage um mehr als 500 Punkte auf unter 6 500 Zähler absackte und Spekulationen über eine schwächere Konjunktur die Runde machten, sprangen beherzte Anleger auf den ins Stocken geratenen Börsenzug. Ihr Lohn: Nur ein Vierteljahr später erklomm der Dax die 8 000-Punkte-Marke und ließ sogar den Rekordstand aus dem Boomjahr 2000 hinter sich.
Jetzt belasten wieder Sorgen vor einer schwächeren US-Konjunktur die Märkte. Hinzu kommt, dass Spekulationen, wonach die US-Immobilienkrise auf die Finanzmärkte durchschlagen könnte, inzwischen Realität sind. Immobilienfinanzierer und Hedge-Fonds geraten in Amerika, in Europa und Australien in Schieflagen, Finanzinstitute berichten über Rückstellungen – oder stürzen in Turbulenzen, wie die deutsche Mittelstandsbank IKB.
Angesichts der sich ausbreitenden Immobilienkrise verpuffen gute Unternehmensnachrichten wie gestern der Milliardengewinn der Deutschen Bank, die heraufgesetzte Jahresprognose des Waschmittel- und Kosmetikkonzerns Henkel und der Gewinnsprung des Autozulieferers Continental. Die Aktienkurse aller drei Konzerne sackten nach Vorlage der Quartalsberichte drastisch ab. „Viele Anleger verkaufen jetzt ohne Rücksicht auf Unternehmensnachrichten“, sagt ein Frankfurter Händler. Auffällig sind in diesem Zusammenhang die steigenden Börsenumsätze. Sie erhöhten sich im Dax in den vergangenen turbulenten Tagen um gut ein Drittel gegenüber dem Durchschnitt der letzten drei Monate – eine Sommerflaute sieht anders aus.
Doch nicht nur die fundamentalen Rahmenbedingungen verdüstern die Aussichten der Anleger, auch die Ausgangslage der Indizes unterscheidet sich gravierend vom Frühjahr. „Anders als damals kommt der Rückschlag jetzt keineswegs aus dem Nichts. Er zeichnete sich seit Wochen ab“, stellt der Frankfurter Börsenspezialist Manfred Hübner fest.
Er verantwortet die europaweit größte regelmäßige Anlegerbefragung „Sentix“ und ermittelt wöchentlich die Stimmung unter gut 2 000 privaten und professionellen Marktakteuren.
Während der Kursanstieg im März plötzlich unterbrochen wurde, kam er diesmal mit langer Ansage: Wochenlang pendelte der Dax um die Marke von 8 000 Punkten. Auch andere wichtige Börsenindizes wie der Dow Jones in den USA und der Stoxx 50 in Europa schwankten, ohne sich für eine Richtung zu entscheiden. Technische Analysten sprechen in diesem Fall von einer mehrfachen Spitze, einer „Top-Bildung“, und interpretieren eine solche Ausgeglichenheit zwischen Aktienangebot und -nachfrage als mögliche Trendwende. Die Folge: Sobald die Kurse absacken, nutzen vor allem professionelle Investoren diese Ausgangslage und verkaufen in Erwartung weiter nachgebender Kurse. Hedge-Fonds, die auf fallende Werte spekulieren, verstärken den Effekt.
„Aktuell steht ein weiterer Kursabschwung auf der Tagesordnung“, sagt Uwe Wagner von der gleichnamigen Wertpapierhandelsbank in Hamburg. Die meisten Bankanalysten sehen das ähnlich und prophezeien den Börsen Rückschläge. „Zehn bis 15 Prozent sind jetzt ohne weiteres möglich. Mit Blick auf die vorangegangenen Kursgewinne und den nun anstehenden traditionell schwachen Börsenmonaten sind sie auch realistisch“, sagt ein Frankfurter Händler. Seit März 2003 hat der Dax um 260 Prozent zugelegt. August und September sind seit Jahrzehnten weltweit die beiden schwächsten Börsenmonate.
Von einem Trendwechsel und damit Ende der viereinhalbjährigen Hausse wollen Analysten indes noch nichts wissen. „Anders als im Frühjahr 2000 stimmen diesmal die Rahmenbedingungen. Aktien sind moderat bewertet, die Firmen verdienen prächtig, und die Weltwirtschaft wächst robust“, sagt Kai Franke, Leiter für Anlagepolitik im Privatkundengeschäft der BHF-Bank. Die Unterschiede zwischen 2000 und 2007 liegen auf der Hand: Die 30 Dax-Firmen verdienen in diesem Jahr mehr als doppelt so viel wie vor sieben Jahren. Anleger bezahlen die Anteilsscheine im Dax derzeit durchschnittlich mit dem 13-fachen Nettogewinn der Unternehmen. Zur Jahrtausendwende war es das 28-fache, also mehr als doppelt so viel. Als sich dann die Weltwirtschaft abschwächte und die Gewinne einbrachen, mündete die Börsenrally in einen für Deutschland beispiellosen Abschwung. Er kostete dem Dax binnen drei Jahren drei Viertel seines Wertes. Fehlbewertungen wie vor sieben Jahren gibt es jetzt nicht. Deshalb droht auch keine langfristige Trendwende“, sagt Franke. Wie die meisten Bankanalysten erwartet er nach überstandener Korrektur eine Fortsetzung der Hausse. „Die Höchststände dieses Zyklus’ haben wir noch nicht gesehen“, ist sich der Experte sicher.
Azul Real
02.08.2007, 07:54
HANDELSBLATT, Donnerstag, 2. August 2007, 07:27 Uhr
Hypothekenkrise
Kleine IKB drehte ganz großes Rad
Die IKB ist viel stärker in das riskante Geschäft mit US-amerikanischen Immobilienkrediten involviert als bislang bekannt. Und: Um das Düsseldorfer Institut vor dem Aus zu bewahren, ist nicht nur der Staat eingesprungen – auch die Privatbanken sind mit Milliarden dabei. Laut BaFin hätte Deutschland sonst eine Finanzkrise wie zuletzt zwischen den Weltkriegen gedroht.
bas/fmd/saf/sce FRANKFURT. Nach Informationen des Handelsblatts aus Bankenkreisen springt nicht nur die staatliche KfW Bankengruppe ein, sondern auch die deutschen Privatbanken übernehmen 30 Prozent der 3,5 Mrd. Euro schweren Risikoabschirmung für die Mittelstandsbank. Insgesamt hat die KfW der IKB Deutsche Industriebank sogar Hilfszusagen in Höhe von 8,1 Mrd. gemacht.
Auf diese Regelung verständigten sich die Privatbanken mit der KfW und dem Bundesfinanzministerium bereits während der entscheidenden Telefonkonferenz am vergangenen Sonntag. Der Bundesverband der Privatbanken bestätigte, dass die privaten Banken die Risiken mittragen wollen, nannte aber keine Details. Nach Informationen des Handelsblatts wird darüber verhandelt, ob sich auch Genossenschaften und Sparkassen beteiligen.
Mit ihrem Engagement wollten die Privatbanken und die KfW die drohende Insolvenz der Düsseldorfer Industriebank IKB verhindern, die sich bei ihrem Engagement im Geschäft mit risikobehafteten US-Immobilienkrediten verhoben hatte. Bundesbankpräsident Axel Weber sagte gestern, durch die Unterstützung seien die Schwierigkeiten „wirksam aufgefangen“ worden. Insgesamt bewertet er das Risiko für deutsche Banken, das sich aus den Problemen am US-Immobilienmarkt ergibt, als „überschaubar“.
Durch die maßgebliche Beteiligung der Privatwirtschaft sieht das Finanzministerium keinen Konflikt mit dem Europäischen Beihilferecht, sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). Die EU-Kommission prüft die Zusagen der KfW. Der Risikoschirm könnte von der EU als versteckte Beihilfe gewertet werden. „Wir stehen in engem Kontakt mit den deutschen Behörden“, sagte eine Sprecherin von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Die Bundesregierung habe zugesagt, die Kommission rasch zu informieren. Die Beteiligung der privaten Banken erleichtert nach Angaben des auf Wettbewerbsrecht spezialisierten Brüsseler Anwalts Michael Schütte von der Kanzlei Howrey die Zustimmung der Kommission. Zusätzlich sind die Provisionen, die die IKB an die KfW zur Risikoabschirmung zahlen muss, ein Argument, mit dem die Wettbewerbshüter überzeugt werden sollen. Die KfW lehnte jeden Kommentar ab.
BaFin spricht von „schlimmster Finanzkrise seit 1931“
Jochen Sanio, Präsident des Bundesamts für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), sagte gestern: „Es bestand die Gefahr, dass der plötzliche Zusammenbruch einer mit AA gerateten Bank bei den Marktteilnehmern eine unerwünschte psychologische Verunsicherung ausgelöst hätte.“ Am Wochenende hatte er vor einer „systemischen Krise“ gewarnt, sollte die Rettungsaktion ausbleiben. „In Deutschland droht sonst die schlimmste Finanzkrise seit 1931“, sagte Sanio nach Informationen aus Teilnehmerkreisen.
An der Telefonkonferenz nahmen neben BaFin-Chef Sanio, Finanzminister Steinbrück und KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier auch Bankenpräsident Peter Müller und BDI-Präsident Jürgen Thumann teil. Ausschlaggebend für das schnelle Eingreifen war demnach die Ankündigung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann am vergangenen Freitag der IKB Industriebank kein Geld mehr zur Verfügung zu stellen. In Bankenkreisen hieß es, dass auch noch stärker engagierte Institute wie Royal Bank of Scotland, Wachovia und ABN Amro die Kreditlinien nicht mehr verlängerten. Um über das weitere Vorgehen zu beraten, trifft sich heute der Kreditbewilligungsausschuss der KfW Bankengruppe.
Ex-IKB-Chef Stefan Ortseifen soll dem Aufsichtsrat gegenüber mehrfach mögliche Risiken im Geschäft mit US-Immobilienkrediten ausgeschlossen haben. Auch eine Prüfung der IKB-Bilanzen vor wenigen Wochen durch die Prüfungsgesellschaft KPMG habe keine Kreditrisiken ergeben. Deswegen stehen jetzt die Bilanzen selbst in Frage.
[b]Baustelle IKB
Ungewöhnlich: Dass Staatsbank KfW und Privatbanken gemeinsam mit Risikozusagen in Milliardenhöhe eine Bank retten, ist ein ungewöhnlicher Vorgang.
Risiken: Bei der IKB lauern die Risiken an mehreren Stellen. Sie hat zugesichert, bei Liquiditätsengpässen der US-Finanzierungsgesellschaft Rhineland Funding einzuspringen – und deren Refinanzierung wackelt. Zudem hat die IKB in ihren Büchern Kreditderivate, die mit dem Preisverfall an den Märkten weniger wert werden.
Rätselraten: Details über Krise und Rettung kommen nur langsam zu Tage. Unklar ist etwa, welche Risiken in welchem Umfang zu Buche schlagen und ob die KfW frische Kredite an die IKB geben muss.
Azul Real
02.08.2007, 15:24
Donnerstag, 2. August 2007, 14:03 Uhr
Ausverkauf von Unternehmensanleihen
Der „Subprime-Wahnsinn“ grassiert
Bei Händlern von Unternehmensanleihen liegen die Nerven blank.
Statt mit dem Namen ihres Instituts melden sich einige in diesen Tagen am Telefon nur noch mit den Worten „Katastrophe“ oder „Blutbad“. :pale: :shock:
In der Tat erleben die Anleihen im Zuge der sich zuspitzenden Subprime-Krise um zweitklassige Hypothekenkredite in den USA einen Ausverkauf.
FRANKFURT. Die Verluste von mit Subprime-Krediten besicherten Anleihen, die Unsicherheit über die Bewertung der Papiere, die zunehmenden Probleme von Hedge-Fonds und die Ängste vor einer Ausweitung der Krise auf das gesamte Finanzsystem machen sich bei Unternehmensanleihen besonders bemerkbar. „Wir haben schon eine regelrechte Panik gesehen, und die Märkte werden noch länger sehr nervös sein“, sagt Bob Janjuah, Kreditstratege bei der Royal Bank of Scotland.
Prinzipiell gelten die Käufer von Unternehmensanleihen als risikoscheuer als die Akteure an den Aktienmärkten. Schon häufig liefen deshalb die Firmenbonds einer Korrektur an den Aktienmärkten voraus. Nach Studien der US-Bank Morgan Stanley stiegen die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen in den Jahren 1987, 1991, 1998 und 2000 jeweils deutlich, bevor später auch die Aktienmärkte kräftig nachgaben.
Inzwischen zeigt sich das Ausmaß der Risikovermeidung bei Derivaten auf Unternehmensanleihen noch viel deutlicher als bei den zugrunde liegenden Bonds selbst. Die wichtigsten Derivate auf Unternehmensanleihen sind die sogenannten Credit Default Swaps (CDS), mit denen sich Investoren ähnlich wie bei einer Versicherung vor Ausfällen von Unternehmensanleihen und Krediten schützen können. Dafür zahlen sie eine Prämie.
Als perfektes Krisenbarometer für die Nervosität der Anleger gilt in Europa mittlerweile der sogenannte iTraxx-Crossover-Index, den es erst seit gut drei Jahren gibt. Er bildet die Entwicklung von Credit Default Swaps auf ein Portfolio von 50 europäischen Unternehmen ab, deren Kreditwürdigkeit die Ratingagenturen wegen der hohen Verschuldung als schwach einstufen und deren Bonds im Falle einer konjunkturellen Abschwächung als relativ stark ausfallgefährdet gelten. Darunter sind Unternehmen wie der italienische Industriekonzern Fiat, der deutsche Reise- und Schifffahrtskonzern Tui und der deutsche Armaturenhersteller Grohe.
„Für professionelle Investoren ist es leichter, sich über den Index abzusichern, anstatt die zugrunde liegenden Unternehmensanleihen zu verkaufen. Deshalb ist er so bedeutsam“, erklärt Philip Gisdakis, Kreditstratege bei der italienischen Großbank Unicredit.
Die Prämien oder Risikoaufschläge sind – gemessen am fünfjährigen iTraxx-Crossover-Index – seit Mitte Juni von extrem niedrigen 190 Basispunkten auf über 500 Basispunkte nach oben geschnellt. Dies bedeutet, dass Investoren zwischenzeitlich pro Jahr 500 000 Euro zahlen mussten, um ein zehn Millionen Euro schweres Index-Portfolio abzusichern. Dabei dauerte der Anstieg von 300 auf 400 Basispunkte immerhin gut zwei Wochen, der auf 500 Basispunkte am vergangenen Montag dagegen nur zwei Tage. Seitdem schwanken die Risikoprämien stark. „Wenn wir angesichts neuer negativer Nachrichten noch größere Panik im Markt bekommen, könnten die Risikoaufschläge auch auf bis zu 600 Basispunkten steigen“, meint Janjuah von der Royal Bank of Scotland. Auch Gisdakis von Unicredit erwartet noch einen „finalen Ausverkauf“.
Lange sollten sich Aufschläge über 500 Basispunkte aber nach gängiger Meinung von Kreditexperten nicht halten. Dafür sei die wirtschaftliche Lage der Unternehmen noch zu gut, ist die vorherrschende Meinung. Erst wenn es tatsächlich mehr Ausfälle von Unternehmensanleihen geben sollte, müsse auch der Markt neu bewertet werden.
Die Fachleute beispielsweise der DZ Bank halten den aktuellen Ausverkauf explizit für „übertrieben“. Die geforderten Prämien würden nicht mehr das tatsächliche Ausfallrisiko abbilden, sondern nur die Nervosität angesichts des „Subprime-Wahnsinns“, heißt es in einer Studie.
Azul Real
02.08.2007, 21:07
Düsseldorf (BoerseGo.de) -
Die Probleme bei der IKB Deutsche Industriebank sind offenbar größer als bislang angenommen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters entspricht der von der KfW und den deutschen Banken zur Verfügung gestellte Risikoschirm für die IKB in Höhe von maximal 3,5 Milliarden Euro nur etwa 20 Prozent des US-Engagements der Mittelstandsbank. Damit wäre die IKB insgesamt in einer Größenordnung von rund 17,5 Milliarden Euro im kriselnden US-Hypothekenmarkt engagiert.
Der Bundesverband Öffentlicher Banken bestätigte unterdessen, dass sich die Landesbanken an der milliardenschweren Rettungsaktion für die IKB beteiligen. Auch die Sparkassen wollen den Angaben zufolge helfen. Bereits in den letzten Tagen hatte einige Privatbanken Hilfe zugesagt.
Marktbeobachter werten dies als Indiz dafür, dass es um die IKB schlechter bestellt ist als angenommen. Sonst würde sich nicht die gesamte Bankenbranche an dem milliardenschweren Kreditpaket zur Rettung der Bank beteiligen, hieß es. Offenbar werde befürchtet, dass die Schieflage der IKB einen Bankenkrise auslösen könnte.
"Mit der gemeinsamen Abschirmung möglicher Risiken bei der IKB ist am Wochenende eine tragfähige Lösung gefunden worden, um die Bank zu stabilisieren und Marktstörungen zu verhindern", sagte der Geschäftsführende BdB-Vorstand Manfred Weber. Spekulationen über eine drohende Bankenkrise seien deshalb aus der Luft gegriffen, so Weber.
(GT)
Azul Real
02.08.2007, 21:08
FLASH: WDH/IKB ENTBINDET IKB-CREDIT-ASSET-MANAGEMENT-GF VON AUFGABEN
FLASH: IKB ENTBIDNET IKB-CREDIT-ASSET-MANAGEMENT-GF VON AUFGABEN
FLASH: IKB: VORSTAND HAT PWC MIT EINER UMFASSENDEN SONDERPRÜFUNG BEAUFTRAGT
FLASH: IKB VERSCHIEBT HV IN DAS 4. JAHRESQUARTAL
Azul Real
03.08.2007, 17:45
US-Hypothekenkrise zieht weiter Kreise
Zentrale der IKB Deutsche Industriebank
Verlustreiche Geschäfte am US-Immobilienmarkt haben die IKB Deutsche Industriebank bedrohlich in Schieflage gebracht.
Frankfurt (dpa) - Die durch marode US-Hypothekenanleihen ausgelöste Krise an den Finanzmärkten breitet sich weiter aus. Am Freitag wurde bekannt, dass in Deutschland drei Investment-Fonds in Folge der Turbulenzen vorübergehend geschlossen wurden.
Die in eine Schieflage geratene Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB Deutsche Industriebank schaltete die Staatsanwaltschaft ein, um mögliche Straftaten aufzudecken. In den USA kündigte die Hypothekenkredit-Firma American Home Mortgage an, rund 90 Prozent ihrer mehr als 7000 Mitarbeiter zu entlassen und sich aus dem Geschäft mit der Immobilienfinanzierung zurückzuziehen.
Die IKB, die mit einer milliardenschweren Rettungsaktion der gesamten deutschen Bankenbranche am Leben gehalten werden soll, lässt jetzt mögliche juristische Konsequenzen ermitteln. "Die IKB hat sich bei der Staatsanwaltschaft gemeldet, wir stehen mit ihr und der BaFin in Kontakt und tragen die notwendigen Informationen für eine erste Bewertung des Sachverhalts zusammen", sagte Oberstaatsanwalt Peter Lichtenberg in Düsseldorf. Derzeit gebe es aber weder eine Strafanzeige noch ein Ermittlungsverfahren. Die IKB war durch ihr Engagement an den US-Märkten in Schwierigkeiten geraten, Vorstandschef Stefan Ortseifen trat zurück.
Die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, Union Investment, schloss vorübergehend einen Fonds für institutionelle Anleger mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro. Damit solle verhindert werden, dass der Fonds seine Investments unter Wert verkaufen muss, weil Anleger zuletzt in größerem Umfang Geld abgezogen hatten, teilte die Gesellschaft mit und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Das investierte Geld stammte von rund 200 Großkunden, darunter Banken und Unternehmen. Solange der Fonds geschlossen ist, können diese Kunden ihre Gelder nun nicht wieder zurückbekommen. Nach Angaben eines Sprechers hätten die Kunden darauf aber mit Verständnis reagiert.
Die Fondstochter der Versicherung AXA schloss zwei Publikumsfonds für neue Gelder. Die Anteile könnten aber weiterhin zurückgegeben werden, sagte eine Sprecherin von Axa Investment Managers in Frankfurt und bestätigte damit Teile eines Vorab-Berichts der "WirtschaftsWoche". Die beiden Geldmarkt-Fonds hatten unter anderem in Hypotheken mit niedriger Bonität investiert. In den vergangenen Wochen war der Wert der Fonds um teils mehr als 20 Prozent zurückgegangen, was für einen Geldmarktfonds ungewöhnlich stark ist.
In Schreiben an ihre Investoren hatten die AXA-Manager schon zuvor eine große Liquiditäts- und Vertrauenskrise im US-Anleihenmarkt beklagt. Es handele sich um ein extrem herausforderndes Umfeld. Es werde allerdings erwartet, dass die Liquidität im Laufe der Zeit wieder zunehmen werde.
Mehrere deutsche Banken wie etwa die HypoVereinsbank, Hypo Real Estate(HRE), Aareal Bank oder DEPFA betonten, sie rechneten nicht mit relevanten Belastungen aus der Subprime-Krise in den USA. Auch der Versicherungskonzern Allianz trat Ängsten um mögliche Auswirkungen der Krise entgegengetreten. Ähnlich hatten sich zuvor schon mehrere Frankfurter Großbanken geäußert.
Die Commerzbank-Tochter Essen Hyp betonte, nicht in dem Markt engagiert zu sein. Die Stimmung an den Börsen war nervös. So verlor die Aktie der Hypo Real Estate am morgen zunächst mehr als sieben Prozent. Am Nachmittag gab es noch ein Minus von gut fünf Prozent auf 41,63 Euro.
In den USA warf die schwer angeschlagene Hypothekenkredit-Firma American Home Mortgage Investment weitgehend das Handtuch. Das bis vor kurzem rasant expandierende Unternehmen entlässt alle seine mehr als 7000 Mitarbeiter bis auf eine kleine Restmannschaft von 750 Beschäftigten. Es will nur noch die Spar- und Dienstleistungssparte behalten und sucht nach einem geeigneten Weg, um den Wert der verbliebenen Vermögenswerte zu schützen, wie das Unternehmen mit Sitz in Melville (US-Bundesstaat New York) mitteilte. Die Aktien der American Home brachen nachbörslich weiter ein und sind inzwischen fast wertlos.
Azul Real
04.08.2007, 10:00
03.08.2007 - 22:00 Uhr
FTD: US-Märkte brechen ein
Die US-Märkte haben zum Wochenausklang erneut deutliche Verluste erlitten.
Neben den Sorgen um die US-Hypothekenmärkte wirkten schwache Konjunkturdaten als Belastungsfaktor.
Bear Stearns Finanzchef Sam Molarino schätzt die Kreditkrise schlimmer ein als die Internetblase im Jahr 2000.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 281 Punkte oder 2,1 Prozent auf 13.181 Zähler. Der breiter gefasste S& P-500-Index gab sogar um 2,7 Prozent auf 1432 Zähler nach und der Technologieindex Nasdaq Composite verzeichnete den höchsten Tagesverlust seit dem Einbruch am 27. Februar mit einem Abschlag von 2,5 Prozent auf 2511 Punkte.
Neben der US-Immobilienkrise drückten auch schwache Arbeitsmarktdaten auf die Stimmung der Anleger. Anstatt der erwarteten 130.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft wurden lediglich 92.000 neue Jobs geschaffen. Auch die Arbeitslosenquote erhöhte sich entgegen den Prognosen um 0,1 Prozentpunkte auf 4 6 Prozent. Außerdem fiel der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe im Juli auf 55,8 Punkte und damit deutlich unter die Prognose der Experten.
Bear Stearns Finanzchef Sam Molarino bezeichnete die Turbulenzen an den Anleihemärkten als das schlimmste, was er in 22 Jahren gesehen hätte.
Die Krise der US-Hypothekenkredite sei schlimmer als die Internetblase im Jahr 2000, fügte er hinzu. Die Titel von Bear Stearns rutschten um 5,9 Prozent ab.
Das jüngste Opfer der US-Immobilienkrise, der Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage kündigte am Vorabend an, den Großteil seines Geschäfts einzustellen und 90 Prozent der Mitarbeiter zu entlassen. Die Aktien, die vor einer Woche noch mehr als 10 $ wert waren, setzten ihre Talfahrt fort und verloren 52,1 Prozent auf 0,69 $.
Auch Procter & Gamble gehörte zu den Verlierern, obwohl der Hersteller von Produkten wie Pampers-Babywindeln, Tempo-Taschentüchern und Ariel-Waschmitteln dank Sparmaßnahmen seinen Gewinn im vierten Quartal steigern konnte und eine Beschleunigung seines milliardenschweren Aktienrückkaufprogrammes ankündigte. Die Aktien des Konsumgüterherstellers verloren 0,7 Prozent auf 62,88 $.
Aktien des Netzwerkdatenanbieters Network Appliance verloren 20 Prozent auf 22,97 $. Die Unternehmenszahlen waren schwächer ausgefallen als von Analysten erwartet. Auch der Computerspielehersteller Take-Two-Interactive, bekannt durch Titel wie Grand Theft Auto, verlor deutlich an Boden, nachdem das Unternehmen seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Jahr gesenkt hatte. Die Titel büßten 16,3 Prozent ein.
Unterdessen kündigte der italienische Autobauer Fiat an sich von der New Yorker Wall Street verabschieden zu wollen. Ein entsprechender Antrag sei bei den US-Behörden gestellt worden. Erst vor wenigen Tagen hatte der Chemiekonzern BASF sein "Delisting" an der New York Stock Exchange (NYSE) bekannt gegeben und dies mit geringem Handelsvolumen und hohen kosten begründet. Auch Bayer denkt über einen derartigen Schritt nach.
Autor/Autoren: Alexander Brückner (Frankfurt)
Azul Real
04.08.2007, 10:16
Bankrott-Gerüchte um US-Eigenheimbauer Beazer - Kurs bricht ein
Mi Aug 1, 2007 7:54 MESZ
New York (Reuters) - Gerüchte über eine bevorstehende Bankrott-Erklärung des US-Eigenheimbauers Beazer Homes haben dessen Aktie am Mittwoch abstürzen lassen und den gesamten Markt belastet.
Zeitweise verbuchten Beazer-Papiere in New York ein Minus von mehr als 40 Prozent auf 8,24 Dollar - nach Reuters-Daten war dies der größte Fall binnen eines Tages seit dem Börsengang der Firma im Februar 1994.
Kreisen zufolge hatte es zuvor am Markt Spekulationen gegeben, wonach Beazer in Folge des seit längerem schwächelnden Häusermarktes in den USA vor dem Zusammenbruch stehe. Andere Gerüchte besagten, dem Unternehmen drohe eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht, die wohl ernster sei als zunächst gedacht. Beazer selbst erklärte später, die Bankrott-Gerüchte entbehrten jeder Grundlage. Es sei unerklärlich, woher sie stammten.
Die Aktien anderer großer Eigenheimbauer wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen: Anteilsscheine von Hovnanian Enterprises fielen vorübergehend um 16 Prozent auf 11,12 Dollar, die von Meritage Homes um 15 Prozent auf 16,56 Dollar.
Azul Real
04.08.2007, 10:18
18. Juli 2007, 19:10 Uhr
Von Martin Dowideit
Kollaps
Bear Stearns will zwei Hedgefonds auflösen
Die New Yorker Investmentbank hat in einem Brief an die Anleger das Ende von zwei Hedgefonds angekündigt. Die Investoren werden das eingesetzte Kapital nicht mehr wiedersehen.
In einem Brief an ihre Kunden hat die New Yorker Investmentbank Bear Stearns den Kollaps zweier Hedgefonds des Hauses bestätigt und angekündigt, die beiden Fonds auflösen zu wollen. „Vorläufige Schätzungen zeigen, dass tatsächlich keine Werte für Investoren des Enhanced Leverage Fund mehr übrig sind und sehr wenig Werte für Investoren des Structured Credit Strategies Fund“, heißt es in dem Schreiben.
Die beiden Fonds für professionelle Anleger hatten in Wertpapiere investiert, die auf Darlehen von US-Eigenheimbesitzern mit geringer Zahlungskraft basierten. Noch Ende 2006 waren sie geschätzte 1,5 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) wert. Aufgrund steigender Zinsen waren die Ausfallquoten solcher Hausbaukredite in den vergangenen Monaten stärker gestiegen als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Die beiden Bear-Stearns-Fonds waren Mitte Juni schlagzeilenträchtige Opfer dieser Entwicklung geworden.
In den vergangenen Jahren waren Hedgefonds von Marktbeobachtern vor allem wegen der Risikostreuung gelobt worden, die sie ermöglichen. Dadurch sei die Stabilität des Finanzsystems gestiegen, da Krisen auf die Schultern von vielen Marktteilnehmern aufgeteilt würden. Doch Fälle wie jetzt bei Bear Stearns haben Sorgen über eine mögliche Kettenreaktion verschärft, die mehrere Hedgefonds treffen und so eine Finanzkrise auslösen könnte. Tatsächlich haben weitere ähnliche Fonds teilweise deutliche Verluste gemeldet. Da viele der Anlagewerte jedoch nicht regelmäßig gehandelt werden, sind sich selbst die professionellen Investoren nicht sicher über den wirklichen Wert einiger dieser Finanzprodukte.
Die Bundesregierung, Finanzaufsichten in aller Welt und Organisationen wie der Internationale Währungsfonds haben in den vergangenen Monaten vor dem rapiden Wachstum der Hedgefonds-Branche gewarnt. Vor allem die Spekulation mit geliehenem Geld wie im Fall der Bear-Stearns-Fonds berge Gefahren. Die Investmentbank hatte die Wetten der beiden Fonds mit Krediten anderer Banken auf ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar erhöht. Dieser Hebeleffekt schlug ins Negative um, als die beiden Anlageobjekte in den vergangenen Monaten hohe Verluste meldeten. Die Investoren der von dem mittlerweile zum Berater degradierten Richard Marin verantworteten Fonds hatten daraufhin Sicherheiten nicht länger gewähren wollen und so den Zusammenbruch beschleunigt.
Bear Stearns will jetzt beide Hedgefonds in den kommenden Monaten abwickeln. „Das ist eine schwierige Entwicklung für die Anleger und ist gewiss nicht charakteristisch für das Bear Stearns Asset Management“, schreiben die Banker über ihre Vermögensverwaltungssparte. Als Reaktion auf die Pleite hatte das Institut bereits Jeffrey Lane an die Spitze des Geschäftsfelds gesetzt, einen 65-jährigen Wall-Street-Veteran, der zuvor zahlreiche hochkarätige Posten bei verschiedenen Finanzhäusern innehatte. Bear-Stearns-Vorstandschef James Cayne will dadurch möglichst schnell verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Zudem baute er das Risikomanagement um und sicherte zu, 1,6 Mrd. Dollar in einen der Fonds zu schießen, um die Lage zu mildern.
Den Kollaps führt Bear Stearns in dem Kundenbrief zu Teilen auf die unerwartet schwache Entwicklung von eigentlich als sicher eingestuften Anleihen zurück. Gerade Papiere, die von Kreditagenturen sehr gute Noten wie AA und AAA erhalten haben, hätten nie zuvor gesehene Rückgänge verzeichnet. In der vergangenen Woche hatten die beiden größten Ratingagenturen Standard & Poor’s sowie Moody’s mehrere Hundert auf Eigenheimdarlehen basierende Anleihen zurückgestuft. Begründung: Die mit solchen Anlagen verbundenen Risiken seien höher als zunächst gedacht.
Die Schwäche des Immobilienmarktes hält derweil an. In den zwölf Monaten bis Juni 2007 wurden in den USA ein Viertel weniger Privathäuser fertiggestellt als in den zwölf Monaten davor.
Azul Real
04.08.2007, 10:38
Freitag, 3. August 2007, 11:10 Uhr
IKB und die Folgen
Schatten über Frankfurt
Von Rolf Benders
Auch das milliardenschwere Rettungspaket kann nicht verhindern, dass die Probleme der Mittelstandsbank IKB mit US-Hypotheken die gesamte Branche in Verruf bringen. Zwar sind die – bislang bekannten – Kreditrisiken vieler deutscher Finanzinstitute überschaubar. Dennoch droht Gefahr.
FRANKFURT. Es ist die Unsicherheit über die tatsächliche Zerstörungskraft der amerikanischen Hypothekenkrise, die die aktuelle Situation für die deutschen Banken so gefährlich macht. Als die Mittelstandsbank IKB am vergangenen Wochenende vor der drohenden Schieflage gerettet werden musste, herrschte auch in den übrigen Banken Alarmstimmung. „Wir haben eine Nachtschicht eingelegt, um jede Position in den Wertpapierbeständen zu beleuchten, damit wir wirklich wissen, wo wir stehen“, sagte ein Banker, der verständlicherweise nicht namentlich genannt werden will.
Die IKB war für eine US-Finanzierungsgesellschaft Liquiditätszusagen in Milliardenhöhe eingegangen. Weil viele US-Hausbesitzer mit niedriger Bonität ihre Darlehen (so genannte Subprime-Kredite) angesichts steigender Zinsen nicht mehr bedienen konnten, stand die IKB kurz davor, diese Zusage einlösen zu müssen. Da sie dazu nicht in der Lage war, musste die staatliche KfW sie stützen. Damit ist die IKB das erste deutsche Opfer der US-Hypothekenkrise, die bereits einige auf Kreditderivate spezialisierte Hedge-Fonds dahingerafft hat.
Das Thema ist so komplex und für viele neu, dass auch versierte Bankenexperten unsicher sind. „Wir sind mit dem Problem konfrontiert, dass wir nicht einmal sicher sind, was wir genau fragen müssen“, schreiben die Analysten des angesehenen französischen Brokers Cheuvreux in einer gestern veröffentlichten Studie. :shock:
Um wenigstens ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben die Experten die Aussagen der einzelnen börsennotierten Banken über ihr Engagement in Kreditderivaten (Collateralized Debt Obligations – CDOs) zusammengetragen. Das
Ergebnis: Auf Basis der vorliegenden Daten droht derzeit kein zweiter „Fall IKB“.
Selbst für das unwahrscheinliche Szenario, dass alle Bestände beispielsweise der Commerzbank von jetzt auf gleich nichts mehr Wert sein sollten, würde dies nur 7,4 Prozent ihres Kernkapitals von mehr als 16 Mrd Euro betreffen, heißt es in der Studie.
Da hinter einem Immobilienkredit am Ende als Sicherheit immer ein Gebäude steht, gilt ein vollständiger Wertverlust jedoch als unwahrscheinlich. Einbußen bis zu zehn Prozent, die derzeit als wahrscheinlichstes Szenario angenommen werden, würden den Vorsteuergewinn der Bank mit 120 Mill. Euro belasten. Zum Vergleich: Die zweitgrößte börsennotierte Geschäftsbank Deutschlands erwartet in diesem Jahr einen Nettogewinn von mindestens 1,5 Mrd. Euro. Ein ähnlicher Befund gilt für die übrigen börsennotierten deutschen Banken.
Keine Entwarnung.
Trotzdem kann von Entwarnung keine Rede sein. Die kolportierte Aussage des BaFin-Chefs Jochen Sanio, die Republik habe im Fall IKB vor der „größten Bankenkrise“ seit dem Wirtschaftskollaps 1931 gestanden, verunsichert die Märkte.
Außerdem gibt es noch eine Reihe von Banken, die ihre Bestände an Derivaten auf Subprime-Kredite nicht öffentlich gemacht haben. Dazu gehören vor allem Landesbanken, darunter die zurzeit mit einem Eigenhandelsskandal kämpfende WestLB. Analysten fürchten auch beim Branchenprimus Deutsche Bank unkalkulierbare Risiken. Die hatte am Mittwoch bei Vorlage der Quartalszahlen auf entsprechende Fragen der Analysten keine Zahlen preisgegeben, genießt aber offenbar noch eine Menge an Vertrauensvorschuss. „Auf der positiven Seite muss man verbuchen, dass Finanzvorstand Anthony di Iorio auf einen guten Juli auch im Handel mit CDOs verwiesen hat“, sagt Carsten Werle vom Bankhaus Sal. Oppenheim.
Entwarnung kann es auch deshalb nicht geben, weil im globalen Finanzsystem etwa Schwierigkeiten weiterer Hedge-Fonds oder einer Auslandsbank eine Abwärtsspirale auslösen könnten. Die Fonds etwa, die wegen höherer Sicherheitsanforderungen ihrer Kreditgeber mehr Geld benötigten, könnten sich gezwungen sehen, Aktien, Firmenbonds oder Derivate auf den Markt zu werfen.
Die Folge wäre ein beschleunigter Kursverfall, der auch die Depots anderer Finanzdienstleister entwerten würde. Abschreibungen, Verluste und noch striktere Kreditrichtlinien könnten eine Kettenreaktion auslösen. Die Rettung der IKB hat das deutsche Bankensystem möglicherweise vor dem Schlimmsten bewahrt, das Zittern der Branche ist damit aber noch lange nicht zu Ende.
http://www.handelsblatt.com/news/default.aspx?_p=200039&_t=ft&_b=1303885
Azul Real
04.08.2007, 10:42
Warum der Vergleich mit 1931 hinkt
von Tobias Bayer (Frankfurt)
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Warum%20Vergleich/234830.html
Aufregende Zeiten. Kein Tag vergeht ohne schlechte Nachrichten vom US-Subprime-Markt. Jetzt hat es auch die Deutsche Industriebank IKB erwischt. Für BaFin-Chef Jochen Sanio könnte sich die Schieflage der Düsseldorfer Bank zur größten deutschen Bankenkrise seit 1931 ausweiten. Aber stimmt der Vergleich?
Bankenvertreter sind erzürnt über Sanios Anspielung. "Befürchtungen bezüglich einer Bankenkrise in Deutschland entbehren jeder Grundlage", sagt Bundesbankpräsident Axel Weber. Wer hat recht?
Isabel Schnabel ist Professorin an der Universität Mainz und renommierte Wirtschaftshistorikerin. Sie hält den Vergleich mit 1931 für gewagt: "Das hinkt ein wenig. Damals handelte es sich um eine Systemkrise. Heute ist bisher mit der IKB nur ein deutsches Institut betroffen." Außerdem seien die Bankbilanzen wesentlich solider als damals.
Doch die Parallele mit 1931 ist nicht ganz von der Hand zu weisen: "Eventuell könnte man die IKB-Schieflage mit dem Fall der Danatbank vergleichen. Beiden Banken ist gemein, dass sie große Klumpenrisiken eingegangen sind. Auch das Engagement der IKB im Subprime-Sektor erscheint gewaltig", sagt Schnabel.
Der Kollaps der Danatbank
Es ist der 11. Mai 1931. Die Österreichische Creditanstalt, die größte Bank Österreichs, meldet gigantische Verluste. Es folgen zwei turbulente Monate. Die Regierung um Reichskanzler Heinrich Brüning weigert sich am 6. Juni, Reparationsleistungen zu zahlen. Die Amerikaner lenken ein, die Franzosen jedoch stellen sich stur. Das Geschrei ist groß, die Nervosität im Land steigt. Die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich zusehends. Die Reichsmark gerät unter Druck. Die Währungsreserven der Zentralbank fallen in den ersten beiden Juniwochen um ein Viertel, die Golddeckung verringert sich von 59,5 schlagartig auf 48,8 Prozent. Die Reichsbank sieht sich gezwungen, den Diskontsatz um zwei Prozentpunkte zu erhöhen. Die Krise hat die deutschen Geschäftsbanken erreicht, die sich bisher problemlos bei der großzügigen Reichsbank refinanzieren konnten.
In dieser aufgeheizten Stimmung wirken die Gerüchte um die Darmstädter Danatbank wie Dynamit. Die zweitgrößte deutsche Bank hat nicht den besten Ruf. Der Aufsichtsratspräsident Jacob Goldschmidt gilt seit dem Zusammenbruch des Stinnes-Imperiums im Jahr 1925 als Zocker. 48 Mio. Reichsmark hat Goldschmidts Bank an Nordwolle verliehen. Das entspricht 40 Prozent des Eigenkapitals des Instituts. Ein Klumpenrisiko sondergleichen. Als sich Nordwolle selbst verspekuliert, gerät die Danatbank in Schieflage. Verzweifelt wird um die Rettung gerungen. Doch die Reichsbank ist kompromisslos und hält an ihrem Kurs fest. Sie hilft nur dann, wenn das Ausland Unterstützung leistet. DOch die bleibt aus. Am 13 Juli ist die Danatbank pleite. Um Schlimmeres zu verhindern, wird sie mit der Dresdner Bank verschmolzen. Staat und Reichsbank erwerben zudem Anteile an Deutsche Bank und Commerzbank. Am 15. Juli weigert sie sich, die Reichsmark in Gold zu tauschen und errichtet Kapitalverkehrskontrollen. Das ist das Ende des Goldstandards.
2007 - Gefahr einer systemischen Krise besteht
Bis jetzt scheint es sich bei der IKB um einen Einzelfall zu handeln. Und nicht um eine Systemkrise wie 1931. Doch genau wisse das niemand, sagt Bankexpertin Schnabel: "Die Gefahr einer systemischen Krise ist schwierig zu beurteilen. Über den tatsächlichen Zustand der Bankbilanzen gibt es wenig Informationen. Beispielsweise sind die Risiken aus dem Kreditrisikotransfer nicht aus der Bilanz der Banken ersichtlich. Das ist auch für die Bankenaufsicht ein großes Problem." Die IKB ist dafür das beste Beispiel. Ein großer Teil der IKB-Verluste gehen auf Rhineland Funding zurück. Ein so genanntes Conduit, dessen Positionen außerhalb der Bilanz geführt wurden. Wie bei Enron, dem inzwischen bankrotten Energiehändler.
Die Erfahrung lehrt: Bankenkrisen gehen mit makroökonomischen Verwerfungen einher. Der Kollaps der Danatbank stand im Kontext der Weltwirtschaftskrise, die seit 1927 die Aktienkurse sinken ließ. Das Beunruhigende an der Subprime-Krise sei nun, dass es genau solch eine makroökonomische Dimension gebe. "Zwar sagen die Banken, dass sie nicht stark im Subprime-Markt engagiert sind. Aus der Geschichte geht aber hervor, dass solche Krisen auch indirekt über makroökonomische Rückkopplungen übertragen werden. Sollte beispielsweise die Subprime-Krise auf die US-Wirtschaft Auswirkungen haben, belastet das alle Banken - auch solche, die nicht im Subprime-Markt engagiert sind", sagt Schnabel.
Die IKB-Rettungsaktion - perverser Anreiz
Selbst wenn es sich noch um keine Bankenkrise handeln mag - bei der IKB-Rettung mischen alle mit. Die staatliche Förderbank KfW, die Privatbanken, ja selbst die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Kreditlinien in Höhe von 8,1 Mrd. Euro sollen bereit gestellt und ein Schutzschirm von 3,5 Mrd. Euro aufgebaut werden.
Eine teure Rettungsaktion. Und eine zweifelhafte. Wie die Bankenkrise 1931 zeigt. Ohne Staatseingriff hätten einige Banken - besonders die Dresdner Bank - die Krise nicht überstanden. Ein entscheidende Ursache für die Krise waren falsche Anreize. Professorin Schnabel spricht vom "Too-big-too-fail-Phänomen". Die Großbanken, die sich zu einem erheblichen Teil über Auslandsgelder finanziert hatten, hatten sich in ihrer Liquiditätspolitik größtenteils auf die Reichsbank verlassen. "Die Banken gehen übermäßige Risiken ein, weil sie damit rechnen können, dass der Staat am Ende einspringt. Das ist möglicherweise auch ein Problem bei der IKB, deren größter Aktionär die KfW ist. Vor diesem Hintergrund ist die IKB-Rettungsaktion kritisch zu sehen", sagt Schnabel.
Und das Fazit? Seit 1931 hat Deutschland keine schwere Bankenkrise erlebt. Die Insolvenz der Kölner Privatbank Herstatt 1974, der Zusammenbruch der Schmidtbank 2001 und die Fast-Pleite der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden 2005 waren nur beschränkte Einzelfälle. Systemische Katastrophen wie die Savings-and-Loans-Krise in den 80er-Jahren in den USA oder die Bankenhavarien in Skandinavien oder Asien in den 90er-Jahren blieben den Deutschen erspart. Pures Können? Bankexpertin Schnabel hat da keine Illusionen: "Das ist im wesentlichen Glück gewesen."
FTD.de, 03.08.2007
Azul Real
05.08.2007, 22:19
Geldhäuser in der Krise (EuramS)
Nach der Fast—Pleite der IKB fragen sich Anleger. War das ein Einzelfall oder haben sich andere Banken mit Risikokrediten ebenfalls verspekuliert? Bei welchen Banken ähnliche Gefahren drohen.
von Jens Castner
Deutschlands Bankenszene ist offenbar nur haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Wäre die IKB zusammengebrochen, "hätte das die schwerste Bankenkrise seit 1931 auslösen können", sagte Jochen Sanio, Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Die altehrwürdige Düsseldorfer Industriekreditbank, kurz IKB, hat sich am US-Immobilienmarkt verspekuliert. Der IKB-Fonds Rhineland Funding hatte einen Teil seiner Mittel in zweitklassige US-Hypothekenanleihen, so genannte "Subprime Mortgage Loans", gesteckt, die zuletzt unter Abstufungen der großen Ratingagenturen litten und extrem ausfallgefährdet sind.
Über die Höhe des Schadens herrscht nach wie vor Rätselraten. Vor zwei Wochen war die IKB von "maximal einem einstelligen Millionenbetrag" ausgegangen, was wohl kaum haltbar sein dürfte. Immerhin hatten öffentliche und private Banken auf Initiative von Bafin-Chef Sanio in der vergangenen Woche in Windeseile ein Rettungspaket über 3,5 Milliarden Euro geschnürt. Den Löwenanteil schießt die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die im Extremfall sogar mit bis zu 8,1 Milliarden Euro für die IKB bürgen würde, an der sie mit 38 Prozent beteiligt ist. Jüngsten Spekulationen zufolge könnte die IKB bis zu 17,5 Milliarden Euro am US-Hypothekenmarkt investiert haben. Wieviel davon tatsächlich ausfallgefährdet ist, steht in den Sternen. "Da es sich um außerbilanzielle Posten handelt, war selbst für den Aufsichtsrat und die Kontrollbehörden nicht ersichtlich, welche Zeitbombe da tickte", sagt Dieter Hein, Mitinhaber des Analystenhauses Fairesearch. "Man ist auf Spekulationen angewiesen". Das gilt auch bei der Frage, wie tief andere deutsche Banken in der Subprime-Krise stecken. Zwar beeilte sich das Finanz-Establishment klarzustellen, man sei, wenn überhaupt, nur in geringem Umfang betroffen. Da die Wahrheit, siehe IKB, in der Regel nur scheibchenweise ans Licht kommt, kämpft die Branche mit einem Glaubwürdigkeitsproblem. Entwarnung gab Branchenprimus Deutsche Bank anlässlich der Vorlage herausragender Quartalszahlen. Verschiedenen Berichten zufolge sollen die Deutschbanker den Braten frühzeitig gerochen und über Leerverkäufe sogar von der Subprime-Krise profitiert haben. Andererseits wird die Deutsche Bank mit dem australischen Hedgefonds Basis Capital in Verbindung gebracht, der durch zweitklassige Immobiliendarlehen in Schwierigkeiten geraten ist. Finanzvorstand Anthony Di Iorio habe bei einer Telefonkonferenz für Analysten zwar glaubhaft versichert, dass das Institut die Risiken im Griff hat, sagt Fairesearch-Experte Hein. "Angaben zur Größe des Engegements blieb er jedoch schuldig".
Der Allianz-Konzern ist eigenen Angaben zufolge mit 1,7 Milliarden Euro im Subprime-Loan- Markt engagiert, wovon der Löwenanteil auf die Tochter Dresdner Bank entfällt. Zumindest Lebensversicherungskunden müssen nicht befürchten, dass ihr Geld unter der Hypothekenkrise in den USA leidet, denn nach Lage der Gesetze, "müssen 80 Prozent der Kundengelder in der Währung angelegt werden, in der sie eingezahlt wurden", so Hein.
Auch bei den anderen Finanzkonzernen im DAX erscheint das Risiko überschaubar. Nach einer Studie des Bankhauses Cheuvreux beläuft sich das Subprime-Engagement der Commerzbank inklusive der Tochter Eurohypo auf 1,2 Milliarden Dollar, wovon 90 Millionen ausfallgefährdet erscheinen. Die Postbank bringt es auf 800 Millionen, wobei die mögliche Schadensumme nur 17 Millionen betragen soll. Die Hypo Real Estate (HRE) erwartet eigenen Angaben zufolge keine Belastungen, während die Cheuvreux-Analysten von 60 Millionen Euro ausgehen. Bundesbank-Präsident Axel Weber zufolge ist das Engagement deutscher Banken im US- Immobiliensektor sei begrenzt, außerdem seien die Institute überwiegend "in Anlagen mit hoher Bonität engagiert". Inwieweit die noch sicher sind, steht auf einem anderen Blatt. Mit American Home Mortgage steht in den USA jetzt der erste Baufinanzierer vor dem Aus, der vorwiegend Kunden mit hoher Kreditwürdigkeit hat.
Und auch in Sachen IKB ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz prüft bereits, ob Klagen gegen IKB möglich sind, da das Institut noch am 20. Juli erklärt hatte, nicht unter der Subprime-Krise zu leiden. Zudem droht seitens der EU heftiger Gegenwind, da die staatliche Hilfe für ein selbstverschuldet in Not geratenes Institut den Verdacht der Wettbewerbsverzerrung nahelegt. "Die EU-Kommission wird sich den Fall IKB genau anschauen. Ich gehe davon aus, dass sie prüfen wird, ob die Beihilfen berechtigt sind", sagte Alexander Radwan, Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, unserer Redaktion.
Azul Real
05.08.2007, 22:21
Dax-Ausblick: Starke Nerven gefragt
US-Hypothekenkrise belastet weiter.
Die US-Hypothekenkrise wird den deutschen Aktienmarkt auch in der kommenden Woche in Atem halten, vermuten die Marktbeobachter. Selbst die auf Hochtouren laufende Berichtsaison dürfte eher eine Nebenrolle an der Börse
HB FRANKFURT. „Thema Nummer eins bleibt die von den USA ausgehende Kreditkrise. Da wird es den Unternehmen schwer fallen selbst mit extrem positiven Zahlen gegen zu halten“, sagt Marktstratege Achim Matzke von der Commerzbank. Die Verunsicherung sitzt tief: Seit Mitte Juli hat der Dax bis zu 750 Punkte verloren. Tiefpunkt war bislang der vergangene Montag, als der deutsche Leitindex bis auf knapp unter 7 400 Punkte einbrach. „Ob das schon der Tiefpunkt war, bleibt abzuwarten“, sagt Aktienexperte Bernd Meyer von der Deutschen Bank. Er hält weitere Hiobsbotschaften für möglich. „Das Thema ist eher eine Frage von Wochen oder gar Monaten, nicht von Tagen.“
Die Anleger müssen in den kommenden Tagen weiter starke Nerven beweisen“, meint Matze. „Die Schwankungen an den Märkten werden anhalten.“ Nach seiner Einschätzung wird der Dax zwischen 7 300 und 7 700 Punkten pendeln. „Aussichten auf eine starke und nachhaltige Erholung bis in den Bereich von über 8000 Punkten sind praktisch nicht vorhanden“, sagt der Experte. Sein Kollege von der Deutschen Bank kann der derzeitigen Lage jedoch auch etwas Positives abgewinnen: „Wir sind mittlerweile in einem Terrain angekommen, wo sich ein Einstieg in den Aktienmarkt schon wieder lohnt“, gibt Meyer den Anlegern mit. Die rechnen wie die Experten für den August mit einer hohen Schwankungsbreite des deutschen Leitindex. Darauf deutet jedenfalls die jüngste Sentimentanalyse des Daytradebrokers Clickoptions hin. In dieser Woche setzten die meisten Dax-Anleger bei Clickoptions mit so genannten Tunnel-Optionen darauf, dass sich der Kurs des Aktienindex in den kommenden zwei bis vier Wochen in einem bestimmten Kurskorridor bewegt. Die Grenzen sind momentan allerdings breit gesteckt und reichen im Falle der meistgehandelten Optionen von 7 240 bis 8 140 Punkten. Dies würde einer Schwankungsbreite von mehr als zwölf Prozent entsprechen. "Offensichtlich sind viele Anleger derzeit unsicher, in welche Richtung sich der Dax in den kommenden Tagen bewegen wird", deutet Clickoptions-Sprecher Richard Ohl die aktuellen Ergebnisse.
Auslöser für die Aufregung sind immer neue Nachrichten über Schieflagen bei Fonds, Baufinanzierern und Banken, die faule US-Hypotheken in ihren Depots haben. Seit vergangenem Montag erschüttert der Fall der Düsseldorfer Mittelstandbank IKB die Branche. Die IKB hatte milliardenschwere Risiken angehäuft und versucht nun fast schon verzweifelt, ihre Portfolios zu bereinigen. „Die Frage ist nun, welche Banken noch betroffen sind. Da ist auch die eine oder andere negative Überraschung von den Banken aus den USA nicht auszuschließen“, meint Commerzbank-Aktienstratege Matzke. In den Vereinigten Staaten steht offenbar der Hypothekenfinanzierer American Home Mortages vor der Pleite und hat deswegen fast 90 Prozent seines Personals entlassen. Die Kreditkrise könnte nach Einschätzung von Bear-Stearns-Finanzchef Sam Molinaro schlimmere Auswirkungen haben als der Einbruch an den Aktienmärkten in den 80ern oder das Platzen der Internet-Blase.
Der Markt verharrt nun erst einmal weiter in Schockstarre. Solange nicht jede Bank ihr Risiko im US-Markt genau beziffert hat, solange werde auch die Zurückhaltung andauern, meinen Beobachter. Einige sehen aber schon erste Anzeichen der Stabilisierung. Zahlreiche deutsche und europäische Banken haben im Wochenverlauf bereits ihre US-Risiken benannt. Dazu zählten Commerzbank, Depfa, Aareal Bank, Hannover Rück und die Société Générale. "Das ist genau, was der Markt jetzt braucht", erklärte ein Händler. Allerdings müssten erst alle Banken ihre Beteiligungen an den in Schieflage geratenen Geschäften offenlegen, damit der wirtschaftliche Schaden für die Branche ermittelt werden könne. Immerhin sei der Investment-Gau schließlich bei der deutschen Mittelstandsbank IKB entdeckt worden, betont ein britischer Händler. Gerade der deutsche Mittelstand habe weltweit als Synonym für Stabilität und Prosperität gegolten. "Wenn es also selbst die erwischt hat – wer ist dann noch vor US-Schäden sicher?", so die rhetorische Frage des Händlers. Bis nicht alle Institute alle Karten auf den Tisch gelegt haben, sei daher auch keine Erholung zu erwarten. Fed beobachtet Entwicklung Überraschungen positiver Natur dürften in der kommenden Woche nur von der Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag kommen. Zwar rechnet der Markt einhellig mit einem unveränderten Leitzins bei 5,25 Prozent. Man erhofft sich aber deutlich beruhigende Worte zur Krise am US-Hypothekenmarkt für schlechte Schuldner (Subprime). Bereits im Wochenverlauf hatte Fed-Gouverneur Randall Kroszner gesagt: "Wir werden die Entwicklung sehr, sehr genau verfolgen". Für hunderttausende von Hausbesitzern bestehe das Risiko, dass sie ihr Heim verlören. Für die USA hat die Immobiliensituation eine zusätzliche Brisanz, da rund die Hälfte der Subprime-Kredite an Minderheiten vergeben wurden. Kein Wunder also, wenn erste Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank wach werden. Die Terminkontrakte auf die US-Zinsen (die so genannten "Fed Fund Futures") gehen bereits mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit von einer Zinssenkung auf 5,0 Prozent zum Jahresende aus. Vergangene Woche hatte diese noch bei 20 Prozent gelegen.
In der allgemeinen Unsicherheit geht die bislang hervorragend verlaufene Berichtssaison in USA, Europa und Deutschland unter.
Immerhin gäben sie dem Markt ein gewisses Stützungspotenzial, meinen die Börsenexperten des Stuttgarter Bankhauses Ellwanger & Geiger. „Auch die Konjunkturzahlen lassen noch keine Sorgen aufkommen“, schreiben sie in ihrer aktuellen „Marktmeinung aus Stuttgart“. Allerdings zeige sich auch immer mehr, dass die Unternehmen, die die Analystenmeinungen gerade erfüllen können, „schon abgestraft werden, weil sie nicht über den Erwartungen liegen“. Die Experten verweisen als Beispiel auf Henkel. „Solche Faktoren sind oft Anzeichen, die Anlass zu der Vermutung geben, dass der Markt nur nach Ansätzen sucht, um zu verkaufen.“
Ein wichtiges Marktthema ist die Neubewertung von Risiken. Und da gemeinhin nur niedrige Kaufpreise einen ausreichenden Puffer gegen Überraschungen bieten, dürften niedrige Kurse das Ziel vieler Marktteilnehmer sein. Immerhin habe beim Dax die Unterstützungslinie von 7 350 Punkten gehalten, betonen die Ellwanger & Geiger-Marktbeobachter. „Allerdings dürfte erst ein Übersteigen der 7 600-Punkte-Marke eine wirkliche Erholungstendenz einleiten.“
Allein beim Dax sei eine Tagesschwankung von über 100 Punkten „inzwischen keine Seltenheit mehr“, stellen die Experten weiter fest. „Damit wächst die Verunsicherung, ob nun der Aufwärtstrend tatsächlich gebrochen ist oder ob es sich nur um eine vorübergehende Korrektur handelt.“ „Momentan gibt es keine eindeutigen Zeichen, die auf den künftigen Kursverlauf des Dax hindeuten“, meint auch Matthieu Driol, der als unabhängiger Analyst für den Daytradebroker Clickoptions tätig ist. Nach der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen sei der Leitindex in eine Konsolidierung getreten Der Kurs stabilisiere sich zwischen der Unterstützungslinie bei 7 415 Punkten und der Widerstandslinie bei 7 610 Punkten, erklärt Driol. Eine weitere Talfahrt will er nicht ausschließen. "Bei einem Bruch der Unterstützungslinie bei 7415 Punkten würde sich die Baisse bis zur Schwelle von 7 325 Punkten fortsetzen", so der Experte.
Ungeachtet der Turbulenzen am Kreditmarkt erwartet die Börse in der neuen Handelswoche wieder eine Fülle an frischen Quartalsberichten.
Während in den USA die Berichtssaison schon wieder ausläuft, lassen sich in Deutschland noch einmal acht Dax-Werte in die Bücher schauen, nebst einer Fülle an Firmen aus der zweiten und dritten Reihe.
Mit Berichten der Münchener Rück, Heidel-Cement und Qiagen startet die Woche.
Am Dienstag berichten Fraport, Kuka, Bayer und Beiersdorf.
Am Mittwoch folgen Adidas, MLP, Rheinmetall, GPC Biotech und Douglas;
am Donnerstag die Deutsche Telekom, RWE, Commerzbank und Tui sowie unter anderem Salzgitter, Bilfinger, Demag, Drägerwerk und Symrise.
Mit Thyssen-Krupp und United Internet am Freitag endet die Woche dann.
In der vergangenen Woche sorgten 13 von 30 Dax-Firmen mit ihren Quartalsberichten für meist positive Nachrichten. „Das Dumme ist nur, dass sie in dieser Gemengelage meist kaum Gehör finden. Die Schlagzahl bleibt aber weiter hoch“, sagt ein Frankfurter Aktienhändler. Daneben stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm.
Lediglich einen Seitenblick wert sein dürfte am Dienstag der Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed). Analysten rechnen damit, dass Fed-Chef Ben Bernanke den Leitzins für die Versorgung der US-Finanzwirtschaft mit frischem Geld unverändert bei 5,25 Prozent belassen wird.
Allerdings könnten Aussagen von Fed- und EZB-Bankern Anlass zu neuen Spekulationen über Zinsen, Konjunktur und Marktausblicke geben.
[04.08.2007] Quelle: WIWO
Azul Real
06.08.2007, 07:44
Presse: Banken buhlen um IKB - HypoVereinsbank und Commerzbank interessiert :shock:
Mögliche Käufer bringen sich einem Pressebericht zufolge für eine Übernahme der schwer angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank in Stellung. HypoVereinsbank und Commerzbank seien grundsätzlich an einem Einstieg bei der IKB interessiert, erfuhr die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) aus informierten Kreisen. Die Mittelstandsbank war vor gut einer Woche durch Fehlspekulationen mit US-Immobilienkrediten in eine existenzbedrohende Krise gestürzt.
Das Mittelstandsgeschäft gilt als stabil und profitabel. Viele Banken versuchen daher bereits seit Jahren, sich dort stärker zu engagieren. Auch Deutsche Bank und DZ Bank hatten vor der Krise der IKB um das Institut gebuhlt und würden sich nach Einschätzung aus Branchenkreisen an einer Auktion beteiligen. Interessiert seien auch größere Landesbanken wie der Landesbank Baden-Württemberg.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, Finanz- und Wirtschaftsministerium hätten beschlossen, dass die staatliche KfW Bankengruppe ihren 38-Prozent-Anteil an der IKB veräußert. Dem habe auch das Kanzleramt zugestimmt. „Wir gehen davon aus, dass die IKB auf den Markt kommt“, hieß es bei mehreren Banken. Offiziell wollte kein Institut Stellung nehmen./[/quote]
Wenn man diese Meldung, mit der Meldung vom Focus vergleicht:
MÜNCHEN (Dow Jones)--
Bankenkreise rechnen bei der ins Schlingern geratenen Düsseldorfer IKB Deutsche Industriebank mit Verlusten von bis zu fünf Mrd EUR. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Focus" in einem am Wochenende veröffentlichten Bericht. Damit würden die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und anderen Banken für die Verlustübernahme bereitgestellten 3,5 Mrd EUR womöglich nicht ausreichen.
Zudem gehen die Experten laut "Focus" von einer baldigen Kapitalerhöhung der IKB aus, da die Bank dringend frisches Geld brauche. Spekuliert werde bereits über einen Ausgabepreis der jungen Aktien von 5 EUR. webseite: http://www.focus.de
Azul Real
06.08.2007, 15:48
Montag, 6. August 2007, 15:20 Uhr
US-Hypothekenkrise
Aus für American Home Mortgage
Der unter der Krise am US-Immobilienmarkt leidende Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage Investment ist pleite. Das Unternehmen mit Sitz in Melville im Bundesstaat New York stellte am Montag bei einem Gericht in Delaware einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts.
HB NEW YORK. Nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts kann sich ein Unternehmen ohne direkten Zugriff der Gläubiger grundlegend sanieren, um danach als umgebauter Konzern einen Neustart zu versuchen.
Das Institut hatte vor dem Wochenende angekündigt, den Großteil ihres Geschäfts einzustellen und 90 Prozent der zuletzt 7400 Mitarbeiter zu entlassen. Die Aktien, die in der Woche davor noch mehr als zehn Dollar wert waren, brachen auf 0,70 Dollar ein.
Die Nachricht kam überraschend, denn es schien zunächst, als ob nur zweitklassige US-Hypothekenfinanzierungen (Subprimes) in den Sog der Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt geraten würden. American Home aber hat überwiegend Kunden mit höherer Kreditwürdigkeit. Deshalb belastet derzeit die Angst um eine Ausweitung der Krise auf den gesamten US-Hypothekenmarkt die internationalen Börsen.
Das Institut zählte bis vor wenigen Monaten zu den am schnellsten wachsenden amerikanischen Hypothekenkredit-Firmen. Das Unternehmen konnte Hauskäufern keine Hypothekenkredite mehr geben, nachdem der Wert von Hypotheken, die bei Banken und anderen Geldgebern als Sicherheit hinterlegt worden waren, massiv gefallen war. Die Geldgeber des Institus hatten hohe Einschussforderungen gestellt, denen die Gesellschaft nicht voll nachkommen konnte.
Azul Real
06.08.2007, 17:14
SPIEGEL ONLINE - 06. August 2007, 15:00
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,498365,00.html
US-IMMOBILIENKRISE
Endzeitstimmung im Hedgefonds-Olymp
Von Marc Pitzke, New York
Mehr als 200 Milliarden Dollar hat die Wall Street bisher durch die US-Hypothekenkrise verloren. Die einen sehen einen verheerenden Crash im Anzug - die anderen prassen weiter, als wären die Goldgräberzeiten noch lange nicht zu Ende. Doch die bösen Omen häufen sich.
New York - Für Warren Spector ist der irrwitzige Traum erst einmal vorbei. Vergangenes Jahr verdiente er noch 91,5 Millionen Dollar - er war bei der US-Investmentbank Bear Stearns als einer von zwei Co-Präsidenten für Aktien und Bonds zuständig. Bis vor kurzem ein sagenhaftes Geschäft mit unglaublichen Gewinnmargen. Doch nun entledigte sich das Traditionshaus des 49-Jährigen.
Gestern Abend kündigte Spector, der eigentlich schon als Nachfolger für CEO Jimmy Cayne galt. Fristlos - allerdings nicht freiwillig. Cayne habe die Kündigung "erbeten", hieß es. Die Bank will offensichtlich die Analysten etwas besänftigen, um nicht noch tiefer in die Schuldenspirale der eskalierenden US-Immobilienkrise zu geraten.
Mehr als 200 Milliarden Dollar hat das Hypothekendrama die Wall Street bisher gekostet.
Auch am Freitag sackten alle US-Börsenindizes erneut um über zwei Prozent in den Keller. Allein der Dow Jones verlor 281,4 Punkte. "Ich mache das seit 22 Jahren", ächzte Bear-Stearns-Finanzchef Sam Molinaro in einer hastig anberaumten Schaltkonferenz mit Analysten, noch bevor Firmenpräsident Spector rausgekegelt wurde. "So schlimm habe ich das bei festverzinslichen Anlagen noch nie erlebt."
Bei Bear Stearns, wo zwei Hedgefonds bereits dicht gemacht haben, steht nun ein dritter auf der Kippe. Bisher versackten hier 1,6 Milliarden Dollar an Investorengeldern im Nichts. Kein Wunder, dass die Bear-Stearns-Aktie zum Wochenende 6,3 Prozent verlor. Selbst die Beschwichtigungen von CEO Cayne ("Unsere Performance in den ersten zwei Monaten des Quartals ist solide profitabel") halfen da nichts. Der Konkurrenz ging es teils sogar noch schlimmer: Lehman Brothers verlor 7,7 Prozent, Morgan Stanley 5,1 Prozent, Goldman Sachs 4,2 Prozent, Merrill Lynch 3,5 Prozent.
"Wann stürzt der Himmel ein?"
Alle fragen sich: Wer ist als nächstes dran? Wie weit wird das noch gehen? Wird die Krise - ausgelöst durch die Spekulation der Großbanken mit plötzlich unfinanzierbaren Ramsch-Hypotheken in Milliardenhöhe - die gesamte Finanzwelt mitreißen, auch über die Wall Street hinaus? "Wann", formulierte es ein Trader düster, "stürzt der Himmel ein?"
Die Meinungen sind geteilt. Die Bullen halten dies für ein begrenzbares Phänomen, das der Markt gut verkraften könne. Die Bären sehen es als Ouvertüre eines größeren Crashs. Fest steht, dass sich in den letzten Tagen nicht nur bei Bear Stearns, sondern auch anderswo schon Dramen abspielten.
· John Devaney, der CEO der Hedgefonds-Firma United Capital Markets in Miami, erlitt die empfindlichsten Verluste seiner Karriere. Sein Horizon-Fonds büßte im Juni 30,4 Prozent ein, und für Juli drohen noch miesere Zahlen. Bisher verlor Horizon 160 Millionen Dollar. Schon musste Devaney, der 100 Millionen Dollar seines Privatvermögens investiert hatte, seine 45-Meter-Millionenyacht "Positive Carry" verscherbeln, sein Haus in Aspen für 16,5 Millionen Dollar bot er ebenfalls feil. Auch andere Status-Symbole sind gefährdet, wie die Finanzblogs genüsslich notierten: mehrere Devaney-Villen in Florida, ein Helikopter und sein Gulfstream-Jet. "Devaney gekentert", höhnte die populistische "New York Post".
· Der Hedgefonds Sowood musste einen bitteren Büßerbrief an seine Investoren schicken. Man habe "die schmerzhafte und schwierige Entscheidung" getroffen, den Drei-Milliarden-Dollar-Fonds aufzulösen und den Bestand - inzwischen auf weniger als die Hälfte geschrumpft - an den Rivalen Citadel zu verkaufen, schrieb der frühere Harvard-Finanzmanager Jeff Larson, der den Fonds 2003 gegründet hatte. "Es tut uns sehr leid, dass das passiert ist. Ein Verlust von solcher Größenordnung in so kurzer Zeit ist für uns genauso verheerend wie für Sie." Unter den Geschädigten: die Harvard-Uni, die selbst 500 Millionen Dollar investiert hatte. Der Blog "Wall Street Folly" zitierte als Kommentar einen Queens-Song: "Another One Bites the Dust."
· In Melville, eine Autostunde östlich von New York, trugen fristlos entlassene Angestellte des Hypothekenträgers American Home Mortgages (AHM) Pappkartons mit ihren Habseligkeiten aus den Büros - Gummibäume, Familienfotos, Verdiensturkunden. Nachdem die Banken den Geldhahn zugedreht hatten und die Hausaktie um fast 90 Prozent abgestürzt war, hatte AHM, einer der größten und angesehensten US-Immobilienfinanziers, dicht machen müssen.
Fast 7000 Mitarbeiter saßen über Nacht auf der Straße. "Du glaubst erst nicht, dass du im Schlachthaus bist", sagte AHM-Gutachter Frank Caltabellotta der "New York Times". "Und dann plötzlich kriegst du einen Schlag auf den Hinterkopf, und du rollst das Fließband runter."
· Auch anderswo brechen die Dämme. Die Hypothekenfirma HomeBanc aus Atlanta vermeldete einen Quartalsverlust von 23,8 Millionen Dollar. Die Aktie trudelte von ihrem einstigen Jahreshoch von 8,4 Dollar auf zuletzt nur noch 30 Cents. Woraufhin die New York Stock Exchange (NYSE) den Wert am Freitag nach Börsenschluss vom Handel suspendierte.
· Ein 73-jähriger Pensionär aus Wisconsin zeigte Bear Stearns bei der Wertpapieraufsicht NASD an. Der Ex-Versicherungsvertreter hatte eine halbe Million Dollar seines Altersgeldes verloren, nachdem er in einen der zwei Bear-Stearns-Fonds investiert hatte, die seither zusammenbrachen. Bear Stearns habe ihn über das Risiko der subprime loans getäuscht, an die die Fonds gekoppelt waren. Ist dies der Anfang einer Welle von Aktionärsklagen? "Ich denke, da ist mehr in petto", sagte der Analyst Bill Fitzpatrick. "Ich vermute, sie werden mit einer Serie von Klagen rechnen müssen."
Cognac für 6400 Dollar
Allerdings lassen sich längst nicht alle im Business von den bösen Omen beeindrucken - anderswo wird weiter geprasst, als sei all dies nur ein vorübergehendes Gewitter. Die "New York Sun" berichtet über ein kürzliches Dinner von sechs (ungenannten) Hedgefonds-Managern beim Edelchinesen Tse Yang in Manhattan. Das Sextett habe seine Soiree mit einem 4800 Dollar teuren Betthupferl beendet - einem 1863er "Hardy Perfection", einem Cognac, der pro Portion 800 Dollar kostet. Zwei der Herren seien ein paar Tage später noch mal zurückgekehrt und hätten sich zwei weitere Gläschen für 1600 Dollar genehmigt.
Auf dem Popkultur-Kabelsender VH1 hatte derweil gestern eine neue Episode der Serie "The Fabulous Life" Premiere, die das Leben der Reichen und Schönen verherrlicht. Mit "Die Milliarden-Dollar-Wall-Street-Spieler" wurden erstmals Hedgefonds-Könige in den Hollywood-Olymp eingereiht. "Niemand verdient und gibt mehr Geld aus als die zugeknöpften Haudegen der Wall Street", jubelte der Sender. "Diese Typen leben besser als sonst jemand auf dem Planeten."
Vorzeige-Beispiel war Hedgefonds-Milliardär Steven Cohen mit seinem 3000-Quadratmeter-Palast in Connecticut und seiner Kunstsammlung voller van Goghs, Pollocks und Warhols. Dabei hat selbst Cohen längst gewarnt: "Wir betreten Neuland. Die Tage der großen Renditen sind vorbei." Er sagte das bereits im September 2006.
Azul Real
07.08.2007, 14:19
Greta Immobilien - sehr solide - kennt seit dem IPO nur ein Ziel, cash muss wech ... :roll:
akt. 3,50 -5,41% TT 3,30
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&lSyms=GTL.ETR&lColors=0x000000&sSym=GTL.ETR&hcmask=
aus Greta entweicht gerade ziemlich massiv die heisse Luft :roll:
unter IPO geutscht
ATL 5,15 - 28,57%
7,10 minus 11,25 % :roll:
Greta ziemlich übel
ATH nach IPO noch 10,60
TT 7,30 akt. 7,80 -9,83%
Der Laden ist ja die reinste Zuversicht. Mega (Plan) Umsatz, kaum Kosten, steigende Vorstandsbezüge. Reiner Durchhandel von Immobilien für Assets und Sharedeals auf Kundenrechnung. Ich glaube, da bewerbe ich mal ... :lol:
Warum ist der Kurs noch net bei 100 Euro ...
Irgendwie stinkt das doch gewaltig - mE. ... :---)
Freiverkehr :roll: - Grundkapital 15,5 Mio. Aktien zu 1,00 Euro
Quelle:
http://www.greta-ag.net/
....
Bestandsgeschäft und Projektentwicklung betragen nur wenige Prozent am Ertrag und am Wachstum der Gesellschaft.
....
Ihre dynamische Performance erzielt die Gesellschaft fast ausschließlich über Beteiligungen an Immobiliengesellschaften, welche nur maximal sechs Monate im Bestand gehalten :shock: werden und im Anschluss an Investoren veräußert werden.
......
Die GRETA Immobilien AG erwirbt die seitens der Kundschaft georderten Objekte vorab auf eigene Bonität und Rechnung, um diese dann gebündelt in Form eines „Asset" oder „Share“ Deals an den Kunden zu veräußern.
Potenzielle Kaufobjekte werden in eigene Projektgesellschaften eingekauft. Alle anfallenden Kosten werden exklusiv innerhalb dieser GmbH fakturiert und belasten somit nicht das Ergebnis der GRETA Immobilien AG. Diese Gesellschaften werden dann „so wie sie sind“ an den Kunden veräußert.
IST DOCH ALLES GANZ EINFACH :roll:
http://img295.imageshack.us/img295/479/gretaagff1.png
Tradegate schon bis 11,5 hoch..Taxe Berlin 10,30/1,70..
Aus W.O. zu Greta Immobilien
+++HOT STOCK EUROPE+++
MUSTERDRPOTAUFNAHME
Aktuelle Ausgabe liegt mir vor mit 20 Euro KZ
+++EURO AM SONNTAG+++
STRONG BUY GRETA
"TopFavorit spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen!
Greta Immobilien(gtl), Börse:FFE, Kurs: 9,50, Tagesumsatz:7 Millionen Euro, TraderStop:9 (mit steigenden Kursen nachziehen)
Kauf heutige Neuemission Greta Immobilien, bei 6,50 eröffnet, seitdem koninuierlich am Stück
hoch gelaufen, letzter 9,50 Allzeithoch...könnte bei dem Chart am Montag mit Gap eröffnen
bzw weiterlaufen...
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=0&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+0http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=0&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=GTL.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=GTL.FSE&sTimeframe=3M&sTimestamp=1169317800+1177093800+0[/QUOTE]
Azul Real
07.08.2007, 18:50
Dienstag, 7. August 2007, 18:05 Uhr
Insider-Deals
Heidelberg-Cement-Chef deckt sich mit Aktien ein
Der Vorstandschef des Zementherstellers Heidelberg Cement, Bernd Scheifele, hat sich unmittelbar vor dem erwarteten Abschluss der Übernahme des britischen Baustoffkonzerns Hanson mit Aktien eingedeckt. Scheifele habe am Dienstag 10 000 Aktien des Heidelberger Unternehmens im Wert von mehr als einer Million Euro erworben, teilte der Konzern mit.
HB STUTTGART. Der seit Anfang 2005 an der Unternehmensspitze stehende und frühere Aufsichtsratschef Scheifele zeichnete die Aktien in zwei Tranchen zu je 5 000 Aktien und bezahlte je Papier 105,44 oder 105,20 Euro. Kurz vor Handelsschluss wurden die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Aktien mit einem Plus von einem Prozent bei 104,38 Euro notiert.
Die EU-Kommission gab am Dienstag grünes Licht für die milliardenschwere Hanson-Übernahme, die Heidelberg Cement mit Krediten, dem Verkauf von Beteiligungen und Kapitalerhöhungen stemmen will. Mit dem Zusammenschluss beider Unternehmen werde der Wettbewerb nicht beeinträchtigt, teilte die Wettbewerbsbehörde in Brüssel mit. Die Zustimmung der US-Behörde zu der Transaktion steht noch aus. HeidelbergCement rechnet bis spätestens Ende August mit dem Abschluss der Hanson-Übernahme.
Trotz einer Flaute im Zementgeschäft in Westeuropa und Nordamerika ist Heidelberg Cement bislang zuversichtlich, 2007 das dritte Jahr in Folge prozentual zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erreichen zu können. Dazu soll vor allem der Bauboom in Osteuropa, Asien und Afrika beitragen.
Azul Real
08.08.2007, 15:29
[TOL] Toll Brothers Q3 backlog down 34% at $3.67B
[TOL] Toll Brothers Q3 net signed contracts down 31% at $727M
[TOL] Toll Brothers Q3 homebuilding rev down 21% at $1.21B
Toll Brothers Sees Steep Drop in Profits; Says Buyers on Sidelines
Topics:Housing
Sectors:Financial Services
Companies:Toll Brothers Inc.
Toll Brothers reported a steep drop in preliminary quarterly home-building revenue Wednesday, noting that customers are still reluctant to buy in the face of slumping house prices and uncertainty in the credit markets.
Sales for the luxury home builder's fiscal third quarter, which ended July 31, are expected to fall to $1.21 billion, down 21% from the same quarter a year ago, according to unaudited estimates. That was within the company's May forecast, which had called for $990 million to $1.28 billion.
"We are now in the twenty-third month of a down housing market. Hesitant customers remain on the sidelines, unsure of whether home prices have bottomed," Robert I. Toll, chairman and chief executive officer of Toll Brothers, said in a statement.
Toll Brothers said net contracts signed, an indication of future demand, sank 31% in the quarter to $727.1 million from $1.05 billion during the year-ago quarter.
The rate of contract cancellations in the company's third-quarter was 23.8%, compared to 18.9% in the previous quarter. And the backlog of homes to be built for the period was $3.67 billion, down 34% from the same period in the previous year.
As well as deteriorating home prices, home builders now have to contend with a credit crunch that may mean potential home buyers will face extra hurdles in gaining a mortgage. The credit crunch has spread to conventional and jumbo mortgages and followed rising levels of defaults in the subprime segment of the market.
"We believe significant pent-up demand is building, based on solid demographics, a decent economy and still-strong employment," Robert I. Toll said. "However, we caution that, with the uncertainties roiling the mortgage markets right now, the pace of home sales could slow further until the credit markets settle down."
The higher cost of borrowing will not just affect new home buyers, but those hoping to sell their existing homes, he added.
Given these conditions, Toll was uncomfortable giving an earnings outlook.
The company plans to report its third-quarter results on Aug. 22. Because of its fiscal calendar, Toll is the first major home builder to report a quarter that will contain July. Investors use it as an indicator of the performance of other home builders.
For more than a year, home construction has fallen sharply on weakening demand and rising interest rates. Problems in subprime mortgage lending -- loans to those with sketchy credit histories -- have made it even more difficult for potential buyers to get a mortgage and banks have restricted mortgages even to those with good credit.
Pending completion of an impairment analysis, Toll estimates its pretax write-down for operating communities, land and land options for the quarter at $125 million to $175 million.
Still, investors were apparently braced for worse news, as shares of Toll Brothers moved higher in German trading.
© 2007 CNBC.com
http://www.marketwatch.com/charts/int-adv.chart?symb=TOL&sid=4922&time=8&startdate=&enddate=&freq=1&comp=&compidx=aaaaa~0&uf=7168&ma=1&maval=50&type=4&size=2&lf=1&lf2=4&lf3=0&style=1013&mocktick=1&rand=588157296
Azul Real
08.08.2007, 15:41
US: Hypothekenanträge deutlich gestiegen :shock:
Datum 08.08.2007 - Uhrzeit 14:37 (© BörseGo GmbH 2007, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader
New York (BoerseGo.de) - Laut der Mortgage Bankers Association of America (MBA) ist in den USA der Index zu den Hypothekenanträgen in der abgelaufenen Woche gegenüber der Vorwoche um 8,1 Prozent auf 656,5 Punkte gestiegen. Dies stellt den größten Anstieg seit Januar dar.
Die Teilkomponente der Neuanträge zum Kauf von Häusern zog um 7,4 Prozent auf 447,4 Punkte an. Dies stellt den ersten Anstieg seit einem Monat dar. Die Anträge zur Finanzierung schossen um 9,1 Prozent auf 1881,1 Punkte nach oben, was dem höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten entspricht.
Der Bereich Refinanzierung bestehender Kredite stieg von 39,4 auf 39,9 Prozent. Die beweglichen Hypotheken zogen von 22,3 auf 22,5 Prozent an.
Wie die MBA weiter ausführte, fiel der durchschnittliche Zinssatz für 30jährige Hypotheken von 6,5 Pr der Vorwoche auf 6,41 Prozent. Der Zinssatz für 15jährige Hypotheken nahm von 6,20 auf 6,16 Prozent ab.
Azul Real
09.08.2007, 08:36
Interhyp AG
2. Quartal 2007: Finanzierungsvolumen wächst um 58% auf 1,524
Mrd. Euro, EBIT steigt um 80% auf 7,8 Mio.
Erstmals mehr als 10.000 Finanzierungen im Quartal abgeschlossen(München, 9. August 2007)
Die INTERHYP AG, Deutschlands größter
unabhängiger Anbieter von privaten Baufinanzierungen, legt mit den
Zahlen für das zweite Quartal 2007 erneut Rekordwerte vor: Das
Finanzierungsvolumen stieg um 58 Prozent auf 1,524 Milliarden Euro
(Q2 2006: 966 Mio. Euro).
Der Rohertrag wuchs im gleichen Zeitraum um
53 Prozent auf 20,0 Millionen Euro (Q2 2006: 13,0 Mio. Euro). Das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte im zweiten Quartal
2007 um 80 Prozent auf 7,8 Millionen Euro (Q2 2006: 4,3 Mio. Euro).
Das entspricht einer EBIT-Marge von 39,1 Prozent. Der
Nachsteuergewinn lag im zweiten Quartal 2007 bei 4,9 Millionen Euro -
ein Plus von 89 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2,6 Mio. Euro).
Auch der Blick auf das erste Halbjahr zeigt das nachhaltige Wachstum von Interhyp:
So wuchs das Finanzierungsvolumen in den ersten sechs
Monaten um 38 Prozent auf 2,863 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2006:
2,071 Mrd. Euro). Der Rohertrag legte um 34 Prozent auf 36,4
Millionen Euro zu (1. Halbjahr 2006: 27,2 Mio. Euro). Das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 49 Prozent auf 13,9
Millionen Euro (1. Halbjahr 2006: 9,4 Mio. Euro). Die EBIT-Marge
konnte von 34,4 Prozent (1. Halbjahr 2006) auf 38,3 Prozent
verbessert werden. Der Periodenüberschuss wurde im ersten Halbjahr
2007 um 57 Prozent auf 8,8 Millionen Euro gesteigert (1. Halbjahr
2006: 5,6 Mio. Euro)."Während vom Gesamtmarkt nach wie vor keine Wachstumsimpulse
ausgehen, wächst unser Geschäft weiterhin kräftig.
Damit zeichnet sich der Systemwechsel in der privaten Baufinanzierung immer
eindrucksvoller ab: Mehr und mehr Kunden wenden sich bei dieser
wichtigen Transaktion von der klassischen Ein-Produkt-Hausbank ab und
dem Baufinanzierungs-Broker mit einer Fülle von Angeboten und
unabhängiger Beratung zu", so Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO
der INTERHYP AG, und ergänzt: "Der konsequente Ausbau unserer
Niederlassungspräsenz bringt unsere Dienstleistung immer mehr Kunden
nahe."Mit der Eröffnung der Niederlassung in Dortmund in der vergangenen
Woche sind bereits im August 14 der für 2007 geplanten 17
Niederlassungen operativ. Der Standort Karlsruhe folgt im dritten
Quartal, Bielefeld und Essen im vierten Quartal.Für das Gesamtjahr 2007 hält das Unternehmen nach wie vor ein Finanzierungsvolumen von mehr als sechs Milliarden Euro, einen
Rohertrag von über 80 Millionen Euro, ein Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) von rund 32 Millionen Euro sowie einen
Jahresüberschuss von rund 19 Millionen Euro für realistisch.Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 4,4 Milliarden Euro in 2006 ist die Interhyp AG der größte
unabhängige Anbieter privater Baufinanzierungen in Deutschland.
Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt aus über 50
Banken, Versicherungen und Bausparkassen die optimale Finanzierung
für den Kunden aus.
Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des
Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 200
Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen
im Schnitt 0,5% unter denen, die bei traditionellen Filialbanken
erhältlich sind. Mit Niederlassungen für eine persönliche Beratung
vor Ort ist Interhyp in Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf,
Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München,
Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden vertreten.
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
Azul Real
09.08.2007, 08:41
09.08.2007 07:25
IVG steigert im Halbjahr Umsatz und Ergebnis - Jahresprognose präzisiert
Die Immobiliengesellschaft IVG <IVG.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat im ersten Halbjahr Gewinn und Umsatz gesteigert. Insbesondere die positive Entwicklung der Büroimmobilienmärkte sowie die Sicherung weiterer Kavernenausbaurechte hätten zum Ergebnisanstieg beigetragen, teilte die im MDAX notierte IVG am Donnerstag in Bonn mit.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 323,1 Millionen Euro nach 209,2 Millionen Euro im Jahr zuvor. Das Konzernergebnis vor Anteilen Dritter legte wie bereits berichtet von 116,8 auf 188,5 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr von 223,2 auf 237,4 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr konkretisierte der IVG-Vorstand seine Prognose. Insgesamt sei 2007 ein Konzernergebnis nach Steuern und vor Minderheiten von mindestens 250 Millionen Euro (Vorjahr: 149) zu erwarten, hieß es. "Bei dieser Prognose unterstellen wir, dass die derzeitige Krise bei amerikanischen Hypothekenfinanzierern keine weiteren Auswirkungen auf die für uns relevanten Märkte hat", so IVG. Bislang hatte das Unternehmen nur von einem deutlichen Ergebnisanstieg in 2007 gesprochen./she/cs
ISIN DE0006205701
AXC0021 2007-08-09/07:25
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=IVG.ETR&lColors=0x000000&sSym=IVG.ETR&hcmask=
Azul Real
09.08.2007, 11:16
Donnerstag, 9. August 2007, 09:49 Uhr
Immobilien
Patrizia im Zwischentief
Die Immobiliengesellschaft Patrizia hat im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als vor Jahresfrist. Allerdings übertraf das Unternehmen damit die weitaus pessimistischeren Erwartungen der Analysten deutlich :eek: - und im zweiten Halbjahr sollen die Gewinne sprudeln.
HB AUGSBURG. Der Überschuss im Zeitraum April bis Juni sei auf 7,1 Millionen Euro nach knapp zwölf Millionen im Vorjahr gefallen, teilte das Augsburger Unternehmen am Donnerstag mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten aber mit einem noch wesentlich schlechteren Ergebnis gerechnet und im Schnitt einen Nettogewinn von 2,6 Millionen Euro prognostiziert. Im Vorjahr hatte Patrizia im zweiten Quartal einen Blockverkauf von 1 000 Wohnungen über die Bühne gebracht, der diesmal erst zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr erwartet wird.
Die an der Börse im Nebenwerte-Index MDax gelistete Firma hat sich auf ein furioses zweites Halbjahr eingestellt. Die Prognose eines Nettogewinns von rund 45 Millionen Euro im Gesamtjahr wurde bekräftigt, obwohl es bis Ende Juni erst rund zehn Millionen waren. 2008 soll der Überschuss dann auf 65 Millionen Euro zulegen.
Im zweiten Quartal kaufte Patrizia 767 Wohnungen, während es im Vorjahr erst 398 waren. Privatisiert wurden nur 93 Objekte, weswegen der Quartalsumsatz auch um zwei Drittel auf 35 Millionen Euro einbrach.
Im Vorjahr hatten die Augsburger noch knapp 1500 Wohnungen verkauft. Im Bestand befinden sich derzeit 12 500 Wohn- und Gewerbeeinheiten, die Hälfte davon in München, einer der besten Lagen in Deutschland. Patrizia will dieses Jahr insgesamt rund 2400 Wohnungen abstoßen und 3000 bis 4000 neu erwerben.
Patrizia - wie der Phönix aus der Asche - wird aber auch mal Zeit - fulminant
12,61 + 8,81% TH 12,97
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=P1Z.ETR&lColors=0x000000&sSym=P1Z.ETR&hcmask=)
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=P1Z.ETR&lColors=0x000000&sSym=P1Z.ETR&hcmask=)
Azul Real
09.08.2007, 11:33
Trendbruchgefahr HOT akt. 68,52 -4,07% TT 68,09
aufpassen wg. ggf. kompletter Trendbruch bei HOT !!
https://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=38&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&ind0=VOLUME&ind1=MACD&¤cy=&lSyms=HOT.ETR&lColors=0x000000&sSym=HOT.ETR&hcmask=
https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=38&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&ind0=VOLUME&ind1=MACD&¤cy=&&lSyms=HOT.ETR&lColors=0x000000&sSym=HOT.ETR&hcmask=
mal ein paar HOT long zu 68,30 € :evil:
Azul Real
09.08.2007, 11:46
Donnerstag, 9. August 2007, 11:15 Uhr
Jahresziel bekräftigt
Interhyp legt starke Zahlen vor
Der Baufinanzierungsvermittler Interhyp hat nach einem starken zweiten Quartal seine Ziele für 2007 bekräftigt. Die Aktionäre honorierten den positiven Ausblick und ließen die Aktie gegen den Trend steigen.
HB MÜNCHEN. Der Überschuss sei von April bis Juni um 89 Prozent auf 4,9 Millionen Euro geklettert, teilte das Münchner Unternehmen am Donnerstag mit. Das über Call-Center, Internet und Niederlassungen vermittelte Finanzierungsvolumen stieg um 58 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro.
Co-Vorstandschef Robert Haselsteiner betonte, es gebe trotz guter Konjunktur weiter keine Impulse vom Gesamtmarkt. „Die Menschen haben noch nicht das Gefühl, dass der Aufschwung bei ihnen über Lohnerhöhungen angekommen ist.“ Interhyp schaffe es aber, sich von diesem Trend abzukoppeln. Zudem könne sich das Unternehmen immer besser gegen die klassischen Hausbanken der Kunden durchsetzen. Der Marktanteil von Interhyp stieg zum Vorjahr um einen Punkt auf mehr als drei Prozent.
Im Gesamtjahr will Interhyp netto rund 19 Millionen Euro verdienen, operativ sollen es 32 Millionen sein. Das Finanzierungsvolumen soll sich auf mehr als sechs Milliarden Euro summieren. 2008 werde mit weiteren Steigerungen gerechnet, sagte Haselsteiner. Genaue Zahlen wollte er noch nicht nennen. Akquisitionen stünden nicht im Vordergrund, das Geschäft solle weiter organisch wachsen.
Interhyp ist mittlerweile in allen deutschen Metropolen mit einer Niederlassung vertreten. Bis Ende des Jahres sollen auch die nächstgrößeren Städte erschlossen sein und das Filialnetz auf 17 Standorte ausgedehnt werden. Nachdem in Dortmund gerade ein Büro eröffnet wurde, sollen nun noch Karlsruhe, Bielefeld und Essen folgen.
An der Börse stiegen die im Kleinwerte-Index SDax notierten Interhyp-Aktien um knapp drei Prozent auf über 93 Euro.
Azul Real
09.08.2007, 19:27
ECB, Fed inject $150 billion into jittery market
Central banks moves to counter liquidity crunch
By Simon Kennedy, MarketWatch
Last Update: 11:14 AM ET Aug 9, 2007
LONDON (MarketWatch) --
The world's two biggest central banks stepped in to assuage fears of a credit-market crunch Thursday, pumping some $150 billion into volatile markets in an effort to boost liquidity.
The European Central Bank loaned 49 firms a total of nearly 95 billion euros ($131 billion) -- the most it has ever provided -- after rising worries about spillover from difficulties in the U.S. subprime mortgage market left banks uneasy regarding lending to each other.
Across the Atlantic, the Federal Reserve carried out a $12 billion one-day repurchase agreement, on top of an earlier $12 billion 14-day repo.
'We are not quite at the panic stage yet, but this is beyond jitters.'
— Martin Slaney, GFT Global Markets
The moves were interpreted as an attempt to boost liquidity after overnight interest rates spiked.
Heino Ruland, a strategist at Steubing AG in Frankfurt, said overnight rates rose around 0.6 of a percentage point.
"The ECB move shows that interbank financing is drying up. The banks don't trust each other any more," he said.
Robert Brusca, chief economist at FAO Economics and a former New York Federal Reserve Bank official, saw the move was an aggressive attempt to boost liquidity.
"It seems to me, based on my experience, that this is meant to be a liquidity injection and doesn't come out of the needs for monetary policy," he said.
Before it provided the loans, the ECB had said it was prepared to meet all the requests that banks made.
In total, the ECB allocated slightly more than 94.84 billion euros in a one-day quick tender at a rate of 4.0%. The tender exceeded the roughly 70 billion euros provided in the immediate aftermath of the U.S. terrorist attacks on Sept. 11, 2001.
"The liquidity providing fine-tuning operations aims to assure orderly conditions in the euro money market," the central bank said in a statement.
Credit worries saw equity markets slump across Europe, with the CAC 40 index losing as much as 3% in Paris after French bank BNP Paribas (FR:013110: news, chart, profile) suspended redemptions in three of its funds because of the credit-market crunch.
BNP said liquidity had "evaporated," making it impossible to calculate an accurate valuation for the funds. See full story.
Underscoring uncertainty about the degree of the problem, privately owned Dutch bank NIBC Holding saw its latest profit virtually wiped out by a loss of 137 million euros linked to its U.S. asset-backed securities portfolio. See full story.
Martin Slaney, head of spread betting at GFT Global Markets, said that while the central banks may be trying to improve liquidity, they may also be legitimizing fears about the credit market by injecting so much money.
"We are not quite at the panic stage yet, but this is beyond jitters. The ripples from the initial subprime stone are expanding. The question is how far will the ramifications go?" he said.
Nervous equity markets traded sharply lower on credit worries. See Market Snapshot. See European Markets. End of Story
Azul Real
09.08.2007, 20:41
US-Hypothekenkrise weitet sich aus
Frankfurt (dpa) - Die Krise am US-Hypothekenmarkt hat sich ausgeweitet und die Europäische Zentralbank (EZB) zur Durchführung eines Schnelltenders veranlasst. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit gerieten die Aktienmärkte in den USA und Europa aber auch der Eurokurs unter Druck.
So hatte EZB aufgrund eines Engpasses am Geldmarkt der Eurozone am Donnerstag ihre Handlungsbereitschaft gezeigt. "Die EZB beobachtet die Situation genau und steht bereit, um geordnete Bedingungen auf dem Euro-Geldmarkt zu gewährleisten", teilte die EZB am Donnerstag mit. Kurz darauf schrieb die EZB einen Schnelltender aus, um den Liquiditätsengpass zu beseitigen.
Der Tender wurde im Umfang von 94,8 Milliarden Euro zugeteilt.
Dies ist der erste Schnelltender nach dem 11. September 2001, den die EZB mit der Lage am Geldmarkt begründet hat. Normalerweise dienen Schnelltender lediglich der Feinsteuerung des Geldmarktes und haben ein wesentlich geringeres Volumen.
Wenige Stunden nach der EZB-Auktion signalisierte die kanadische Notenbank ihre Bereitschaft, den Finanzmärkten zusätzliche Liquidität zur Verfügung zu stellen. Angesichts der aktuellen Marktsituation und zur Unterstützung der Stabilität des Finanzsystems Kanadas sei dies geboten, hieß es in einer Mitteilung der Bank of Canada vom Donnerstag. Die Bank werde die weitere Entwicklung genau beobachten. Die US-Notenbank hatte den Märkten mit 24 Milliarden Dollar mehr Liquidität zugeführt als erwartet.
Die Reaktion an den Finanzmärkten auf die anhaltende Unsicherheit war deutlich. Der Eurokurs verlor am Donnerstag deutlich an Wert und sank zwischenzeitlich unter 1,37 US-Dollar. Der deutsche Aktienmarkt baute seine Verluste aus, im weiteren Verlauf erholte sich der Leitindex DAX aber wieder etwas. In den USA starteten die wichtigsten US-Börsenindizes mit Kursverlusten in den Handel. Händlern verwiesen auf neue Sorgen über den Zustand der Kreditmärkte. Die deutschen Anleihen legten hingegen zeitweise deutlich zu, gaben diese Gewinne im weiteren Verlauf aber wieder teilweise ab.
"Die EZB hat ein Signal an die Märkte gesendet und versucht, die Marktteilnehmer zu beruhigen", sagte DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Notenbank nutze die ihr zur Verfügung stehenden Mittel, um die Liquidität am Markt sicher zu stellen. "Die grundsätzliche Problematik der US-Hpothekenkrise kann die EZB aber nicht abfedern." Wenngleich die konkreten Ansteckungseffekte auf den Euroraum derzeit nicht abzuschätzen seien, sei jedoch klar, dass die US-Hypothekenkrise bereits übergegriffen habe.
Nach Einschätzung von Goldman Sachs ist der Schnelltender der EZB zwar grundsätzlich positiv zu beurteilen, zugleich werfe die Maßnahme aber Fragen auf, hieß es seitens Europa-Chefvolkswirt Erik Nielsen. So sei zu fragen, was im Falle eines weiteren Übergreifens der US-Hypothekenkrise auf den Euroraum und infolgedessen weiterer Fälle wie bei der IKB Deutsche Industriebank <IKB.ETR> geschehe. Die Kapazität des deutschen Finanzsystems zum Auffangen ähnlicher Fälle wie bei der IKB sei unklar. Sollten mehrere Kreditinstitute in eine ähnlich finanzielle Schieflage geraten wie die IKB, so sei denkbar, dass die EZB erneut als "Feuerwehrmann" zur Bereitstellung von Liquidität auf dem Geldmarkt bereitstehen müsste.
Die Unsicherheit an den Finanzmärkten über die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise wird laut Kater noch einige Zeit anhalten. "Die Finanzmarktteilnehmer, insbesondere die betroffenen Banken, müssen sich zunächst über ihre Lage klar werden und sich neu positionieren", sagte Kater. Da dies noch einige Zeit in Anspruch nehme, werde die Unsicherheit an den Märkten noch "einige Wochen" andauern.
"Eine Folge der US-Subprime-Krise wird voraussichtlich sein, dass die deutschen Banken bei der Kreditvergabe künftig vorsichtiger sein werden", sagte Kater.
So würden die Kreditvergabestandards wohl spürbar erhöht werden. Ob es im deutschen Finanzsystem zu weiteren Fällen wie bei der IKB Deutsche Industriebank kommen könnte, sei hingegen schwer abzuschätzen. Die IKB war Ende Juli infolge von Hypothekenkreditgeschäften in den USA in finanzielle Bedrängnis geraten.
© Welt
erschienen am 09.08.2007 um 19:27 Uhr
Azul Real
09.08.2007, 21:00
Neue Schockwellen durch US-Hypothekenkrise
Frankfurt, 09. Aug (Reuters) -
Die US-Hypotheken-Krise schlägt bei Banken und an den Finanzmärkten immer höhere Wellen.
Milliardenschwere Mittelabflüsse bringen Fonds europäischer Finanzinstitute zunehmend unter Druck.
Die Düsseldorfer WestLBWDLG.UL räumte am Donnerstag ein, ebenfalls von den Problemen in den USA betroffen zu sein. Die französische Großbank BNP Paribas musste wegen massiver Wertverluste drei Fonds einfrieren. Nach einem Magazinbericht musste Deutschlands größte Fondsgesellschaft, die Deutsche Bank-Tochter DWS, bei einem ihrer besonders von der Krise betroffenen Fonds im August Mittelabflüsse von einer halben Milliarde Euro hinnehmen. Sal. Oppenheim machte einen ABS-Fonds mit 750 Millionen Euro dicht.
Die Nachrichten schürten erneut die Nervosität an den Börsen: Sämtliche Finanzwerte in Europa sackten ab, vor allem die Aktien der deutschen Banken und Versicherer erlitten erneut massive Kursverluste. Da viele Geldhäuser sich wegen dem noch unklaren Ausmaß der Immobilienkrise mit Geld eindeckten, um über genügend flüssige Mittel zu verfügen, zogen die Tagesgeldsätze kräftig an. Sogar die Europäische Zentralbank (EZB) sah sich zum Eingreifen gezwungen und pumpte fast 95 Milliarden Euro an frischem Kapital in den Geldmarkt. Ob sie wegen der Krise Kontakt mit anderen Notenbanken aufgenommen habe, wollte die EZB nicht sagen. Die kanadische Notenbank hält nach eigenen Angaben Kontakt mit anderen Zentralbanken wegen der Liquiditätsknappheit.
Der Dax schloss in Frankfurt zwei Prozent tiefer. An der Wall Street fiel der Dow Jones-Index um rund 1,2 Prozent. "Es gibt Befürchtungen am Markt, dass weitere Risiken aus der US-Hypothekenkrise bei deutschen Banken schlummern und dass manche stärker betroffen sind, als man das erwartet", sagte Analyst Heino Ruland vom Brokerhaus Steubing.
BESCHWICHTIGUNGSVERSUCHE
Banken versuchten indes, die Anleger zu beschwichtigen. Die WestLB betonte, ihr Engagement und das ihrer US-Töchter im amerikanischen Immobilienmarkt halte sich in engen Grenzen.
Damit trat sie einem Medienbericht entgegen, das Institut habe sich mit seiner Tochter Brightwater in den USA "angeblich heftig verspekuliert" und drohe wie die Düsseldorfer IKB in eine Schieflage zu geraten. Die Situation der WestLB sei nicht mit der der IKB zu vergleichen, betonte ein Sprecher der Landesbank. Von Liquiditätsengpässen bei Brightwater könne zudem keine Rede sein. Nur sieben Prozent des US-Engagements seien mit schwachen Bonitätsnoten bewertet. Die IKB hatte sich mit einem Fonds am US-Hypothekenmarkt für zweitklassige Darlehen (Subprime Mortgage) verspekuliert und musste von der KfWKFW.UL mit einer milliardenschweren Bürgschaft gestützt werden.
Commerzbank-Finanzchef Eric Strutz hatte Mühe, den Blick der Investoren auf den Rekordgewinn der Bank im ersten Halbjahr zu lenken. "Die Subprime-Krise ist kein großes Thema für uns", betonte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten mehrfach. Ohne Erfolg: Die Aktie der Commerzbank gehörte mit einem Abschlag von mehr als vier Prozent zu den größten Verlierern im Dax.
Auch BNP Paribas führte die Schließungen ihrer drei Fonds auf nervöse Anleger zurück. In nur zehn Tagen verloren die Fonds knapp ein Viertel ihres Wertes, wie die nach Börsenwert zweitgrößte Bank der Euro-Zone mitteilte.
Der echte Wert der insgesamt 1,6 Milliarden Euro schweren Fonds könne derzeit wegen der geringen Liquidität in einigen Marktsegmenten nicht mehr berechnet werden.
Sobald die Umsätze an den Finanzmärkten wieder stiegen, werde die Bank die Anteilsberechnung für die Fonds Parvest Dynamic ABS, BNP Paribas ABS Euribor und BNP Paribas ABS Eonia wieder aufnehmen.
BUSH: FUNDAMENTALDATEN SIND GUT
Auch US-Präsident George W. Bush versuchte die Lage zu beruhigen. Krise auf dem US-Immobilienmarkt habe bisher keine ernsthaften Spuren in der weltgrößten Volkswirtschaft hinterlassen und die Fundamentaldaten seien gut, sagte Bush, ohne näher auf die jüngsten Turbulenzen einzugehen. "Man hat mir gesagt, dass im System genügend Liquidität vorhanden ist, um eine Marktkorrektur zu ermöglichen."
FLUCHT IN FESTVERZINSLICHE
An den Märkten führte die zunehmende Verunsicherung vieler Anleger zur Flucht in festverzinsliche Wertpapiere. Diese gelten als vergleichsweise sichere Geldanlage. Der Bund-Future, der als Gradmesser für die europäischen Staatsanleihen gilt, stieg in der Spitze um fast 70 Ticks. An den Rohstoffmärkten ergriffen die Investoren hingegen ebenfalls die Flucht. Selbst Gold, das in unsicheren Zeiten oft anderen Investitionen vorgezogen wird, verbilligte sich.
Azul Real
09.08.2007, 21:14
Dossier Hypothekenkrise erreicht Geldmarkt
von Tim Bartz, Doris Grass, Yasmin Osman und Mark Schrörs (Frankfurt)
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einen Schnelltender zur Verfügung gestellt, um am Geldmarkt ausreichende Liquidität sicherzustellen. Zuvor hatte sie erklärt, es gebe Verwerfungen. Die Märkte sind alarmiert.
Insgesamt wurden 94,841 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, um die Liquidität am Euro-Geldmarkt sicherzustellen. Die Laufzeit der Offenmarktkredite betrage einen Tag, der Festzinssatz liege bei vier Prozent, teilte die EZB am Donnerstag mit. Nach eigenen Angaben will die EZB mit dieser Feinsteuerungsoperation normale Verhältnisse am Euro-Geldmarkt sicherstellen. Die EZB erhielt Gebote von 49 Banken, alle abgegebenen Gebote erhielten einen Zuschlag.
Der Geldmarkt ist ein Interbankenmarkt. Er besteht deshalb, weil die Zentralbanken jeder Geschäftsbank nur eine bestimmte Bargeldmenge per Diskontsatz zugestehen. Hat eine Geschäftsbank kurzfristig einen Bargeldbedarf, der ihr zugeteiltes Kontingent übersteigt, versucht sie diesen Bedarf auf dem Geldmarkt zu decken, indem sie überschüssiges Bargeld anderer Geschäftsbanken leiht. Die EZB nimmt großen Einfluss auf den Geldmarktzinssatz über ihre Offenmarktgeschäfte, das heißt die Zuführung oder den Abzug von Zentralbankgeld. Dieser Zinssatz zur Versorgung der Banken mit Zentralbankgeld liegt aktuell bei vier Prozent.
Bereits in der Nacht hatte die Schweizer Nationalbank ihren heimischen Geldhäusern frische Liquidität angeboten. Die Bank of Canada (BoC) kündigte am Donnerstag an, dass sie ebenfalls für solch einen Schritt bereit sei. "Wir beobachten die Entwicklung genau, und wir befinden uns in Kontakt mit anderen Zentralbanken", sagte ein BoC-Sprecher.
„Insgesamt ist die Liquidität in der Euro-Zone reichlich, aber offensichtlich führt die Nervosität an den Märkten dazu, dass die Banken erstmal selbst Liquidität vorhalten wollen und untereinander nicht mehr in dem Maß wie zuvor bereit sind, sich Geld zu leihen“, sagte Rainer Guntermann, EZB-Beobachter bei Dresdner Kleinwort. Sollten diese Probleme anhalten oder sich sogar noch verschärfen, könnte das die Entscheidung der EZB, am 6. September ihren Leitzins und damit die Refinanzierungskosten zu erhöhen, beeinflussen.
Europäische Notenbank spricht von "Spannungen"
Die Notenbank sprach am Donnerstag von "Spannungen im Geldmarkt".
Die Furcht der Banken vor möglichen Turbulenzen wegen der US-Hypothekenkrise hatte zum Abzug von Geld aus dem Kreislauf geführt und den Zinssatz für Tagesgeld kurzfristig bis auf 4,7 Prozent nach oben getrieben. Händler nannten dann am späten Donnerstagvormittag Tagesgeldsätze zwischen 4,4 und 4,5 Prozent. Noch am Mittwoch, dem ersten Tag der neuen Mindestreserveperiode, hatte der Zinssatz für Tagesgeldeinlagen bei knapp über vier Prozent gelegen. Die Interbankenrate Libor stieg auf 5,5 Prozent. Für Unruhe an den Märkten hatte die Nachricht gesorgt, dass die französische Großbank BNP Paribas drei ABS-Fonds schließt. ABS steht für Asset-Backed-Securities. Zuvor hatten schon andere Fondsgesellschaften wie Union Investment und HSBC Trinkaus solche Schritte angekündigt. Auch Ungewissheit über den WestLB-Fonds Brightwater erhöhten die Nervosität.
Marktteilnehmer befürchten Übergreifen auf andere Märkte
Marktteilnehmer reagierten alarmiert. "Das größte Problem ist, dass die Krise auch auf andere Segmente des Interbankenhandels übergreift - Commercial Papers zum Beispiel. Wenn sich breit über die verschiedenen Segmente des Kredithandels Probleme bei der Platzierung einstellen, kann es sehr schnell zu einer Krise für viele Banken kommen - und damit zu einer des Finanzsystems", sagte ein hochrangiger Investmentbanker. Aus Landesbankenkreisen heißt es, es würden zum Teil höhere Sätze bei Übernachtkrediten in Dollar verlangt. Diese lägen zum Teil 30 Basispunkte über dem Leitzinssatz der Fed. So etwas komme nicht oft vor, aber es habe noch keine Panik ausgelöst. Im Euroraum habe es auch einen Anstieg der Geldmarktsätze gegeben, doch habe sich die Lage dort wieder entspannt, hieß es.
„Die Banken steuern ihre Liquidität defensiver“, sagte Michael Schneider, bei der DZ Bank zuständig für das Liquiditätsmanagement. Die Nachfrage sei von amerikanischen Banken über Asien schließlich auf den europäischen Markt übergeschwappt, erklärten Geldhändler. „Der Markt ist derzeit sehr dünnhäutig“, hieß es. Es könne aber keine Rede davon sein, dass die Banken sich gegenseitig keine Liquidität oder keine Kreditlinien mehr zur Verfügung stellten, sagte ein Marktteilnehmer einer deutschen Großbank. „Da gibt es keine Probleme.“
Fed-Zuteilung fällt doppelt so hoch aus wie vergangene Woche
Die US-Notenbank gab am Donnerstag bekannt, dass sie das Bankensystem mit kurzfristiger Liquidität in Höhe von 24 Mrd. $ versorgt habe. 12 Mrd. $ wurden durch Reposgeschäfte mit einer Laufzeit von 14 Tagen zugeführt. Das Volumen lag mehr als doppelt so hoch wie vergangene Woche, als 5 Mrd. $ zugeteilt worden waren. "Die europäischen Banken haben nicht genug Liquidität im Euro-Dollar-Markt. Das überträgt sich in die USA", sagte John Murphy, Senior Vice President beim Brokerhaus Tullett Prebon.
Die Fed führt jeden Donnerstag über Repogeschäfte den Geschäftsbanken Geld zu.
FTD.de, 09.08.2007 20:54 Uhr
© 2007 Financial Times Deutschland
Azul Real
10.08.2007, 07:57
Freitag, 10. August 2007, 07:42 Uhr
US-Hypothekenmarktkrise
Japaner schießen Milliarden zu
Die Auswirkungen der US-Hypothekenmarktkrise haben am Freitag auch die japanische Notenbank BOJ dazu veranlasst, den Geldmarkt mit zusätzlichen Mrd. zu versorgen. Damit tat es die BOJ der EZB gleich, die bereits am Donnerstag zusätzliche Mittel in den Geldkreislauf gepumpt hatte. Zuvor hatte ein weiterer Zwischenfall die Aktienkurse in Tokio stark belastet.
HB TOKIO. Die Bank of Japan pumpte eine Billion Yen (umgerechnet 6,18 Mrd. Euro) in den Geldkreislauf. „Der Schritt war eine Reaktion auf die Bedingungen am Markt“, sagte ein BOJ-Vertreter. Im Zuge der Hypothekenmarktkrise in den USA waren am Freitagvormittag die Aktienkurse in Tokio zurückgegangen. Zugleich setzte eine Flucht in Staatsanleihen ein, die in Zeiten der Krise als sicherer Hafen gelten.
Sowohl in den USA als auch in der Euro-Zone waren die Tagesgeldsätze am Donnerstag kräftig angestiegen, da zahlreiche Banken ihre Geldbestände horteten, um im Falle einer Ausweitung der Krise über genügend flüssige Mittel zu verfügen. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte mit einem Schnelltender und stellte 94,841 Mrd. Euro zusätzliche Mittel für den Geldkreislauf zur Verfügung.
Der Auslöser für die jüngsten Turbulenzen kam aus Frankreich: Am Morgen hatte die französische Großbank BNP Paribas in Folge der US-Hypothekenkrise die Berechnung des Werts von drei Fonds über 1,6 Mrd. Euro ausgesetzt und diese damit faktisch eingefroren. Auch die deutsche Privatbank Sal. Oppenheim sah sich gezwungen, einen Fonds mit einem Volumen von 750 Mill. Euro vorerst zu schließen.
Am Freitagvormittag gab die Börse in Tokio nach starken Kursverlusten an der New Yorker Wall Street stark nach. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verlor bis zur Handelsmitte 448,64 Punkte oder 2,61, Prozent auf den Zwischenstand von 16,721,96 Punkten. Der breit gefasste TOPIX sank um 48,94 Punkte oder 2,91 Prozent auf 1634,87 Zähler.
Der Dollar notierte im frühen Geschäft leichter bei 117,90-95 Yen nach 119,03-06 Yen am Donnerstag. Der Euro wurde ebenfalls leichter gehandelt mit 1,3663-68 Dollar nach 1,3772-75 Dollar am Vortag. Zum Yen lag er bei 161,13-18 nach 163,96-164,00 Yen am Vortag.
Wirtschaftsnews - von heute 07:14
Singapurs Wachstum über den Erwartungen
Singapur 10.08.07 (www.emfis.com)
Das Wachstum der Wirtschaft von Singapur hat sich im zweiten Quartal mit 8,6 Prozent stärker entwickelt als Angenommen. Die Prognose lag bei 8,2 Prozent. :eek:
Am kräftigsten zulegen konnte der Finanzsektor mit 17 Prozent und der Konstruktions- und Baubereich mit 18 Prozent.
Der produzierende Bereich legte im zweiten Quartal um 8,3 Prozent zu.
Song Seng Wun Song von CIMB-EK Research hebt seine Prognose für das Jahreswachstum von bisher 7,9 Prozent auf jetzt 8,5 Prozent an. Er ist der Ansicht, dass auch das dritte Quartal wie das zweite wachsen wird.
-------------------------------------------------------------------
10.08.2007 - 06:31 Uhr
Singapurs Währungsbehörde greift in den Geldmarkt ein
SINGAPUR (Dow Jones)--Angesichts der weltweiten Liquiditätssorgen hat Singapurs Währungsbehörde am Freitag den lokalen Geldmarkt mit flüssigen Mitteln über das normale Maß hinaus versorgt.
Nach Angaben von Händlern stellte die Währungsbehörde einen Sonderbetrag von 1,5 Mrd SGD bereit.
Zuvor hatte bereits ein Sprecher angekündigt, dass die Behörde in den Geldmarkt eingreifen werde, falls dies nötig werden sollte. Am Vortag hatten die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank in ähnlicher Weise auf die weltweiten Verspannungen auf den Finanzmärkten reagiert.
DJG/DJN/apo
Azul Real
10.08.2007, 08:44
ADL: 'FAZ': BaFin nimmt wegen US-Hypothekenkrise Sachsen LB ins Visier
FRANKFURT/LEIPZIG (dpa-AFX) - Wegen der Hypthekenkrise in den USA ist einem
Pressebericht zufolge nun auch die Landesbank Sachsen ins Visier der BaFin
geraten.
Die Finanzaufsichtsbehörde sei wegen einer 17,5 Milliarden Euro
schweren Zweckgesellschaft der Sachsen hellhörig geworden, berichtete die
"Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ, Freitagausgabe) unter Berufung auf
Finanzkreise. Derzeit gebe es Gespräche mit dem Vorstand der Sachsen LB, die
sich bald konkretisieren würden, hieß es. Eine Sonderprüfung sei bislang noch
nicht geplant. Eine BaFin-Sprecherin sagte dem Blatt, dass die Zweckgesellschaft
mit den Namen Ormond Quay der BaFin "nicht unbekannt" sei, wollte den Bericht
aber nicht weiter kommentieren.
In einer Analyse der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) werde die Sachsen
LB mit ihren rund 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital als einziger
Liquiditätsspender von Ormond Quay geführt, der für die 17,5 Milliarden Dollar
vollständig geradestehen solle, schrieb das Blatt weiter. Einen großen Teil
davon habe die Bank durch Verkaufsvereinbarungen für die Vermögenswerte der
Zweckgesellschaft abgesichert.
Dies schütze die Landesbank aber nur begrenzt, sagte Sabine Daehn von S&P der Zeitung. "Das läuft im Endeffekt auf ein ähnliches Risiko heraus wie bei der IKB."
Ormond Quay investiert dem Bericht zufolge ähnlich wie die "Rhineland
Funding" der in Schieflage geratenen Düsseldorfer IKB in langfristige
Kreditanlagen und refinanziert diese durch kurzfristige Anleihen. Im Juni habe
das Portfolio zu 82 Prozent aus Immobilienkrediten bestanden.
Die Zweckgesellschaft habe aber nicht direkt in Kredite bonitätsschwacher Schuldner("Subprime") investiert, sagte ein Sachsen-LB-Sprecher dem Blatt.
Außerdem lege die Gesellschaft ausschließlich in Papiere an, die mit der besten Bonitätsnote"AAA" bewertet seien.
/fj/acx/zb
NNNN
2007-08-10 07:34:32
2N|REG FNG|GER USA|BAN|
Azul Real
10.08.2007, 11:37
Patrizia gegen den Trend, wohl dank Börse online
akt 12,77 + 2,15% TH 13,44
Top-Chance für Mutige: Patrizia Immobilien
[15:10, 09.08.07]
Von Gereon Kruse / Börse Online
Der MDAX-Konzern Patrizia hat den Crash bereits hinter sich. Nach rund 50 Prozent Kursverfall in einem halben Jahr hat die Notiz zuletzt nach oben gedreht. Für mutige Investoren bietet sich eine Einstiegschance.
Um Immobilien-Aktien machen etliche Profianleger seit Monaten einen großen Bogen. Das gilt auch für den Augsburger Konzern Patrizia Immobilien. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Preise und angeblich überteuerte Zukäufe zogen die Notiz immer weiter gen Süden. Eine Entwicklung, die Patrizia-Vorstand Wolfgang Egger nicht nachvollziehen kann: „Unser Portfolio ist mit Abstand das Beste im Markt, und das rechtfertigt auch die Preise, die wir bezahlt haben.“ So befinden sich mehr als 70 Prozent der Immobilien in wirtschaftlich florierenden Gebieten wie München.
Keinerlei Abstriche macht Egger auch an den Zielvorgaben für 2007. Bei Umsatzerlösen zwischen 380 und 400 Millionen Euro soll der Jahresüberschuss auf rund 45 Millionen Euro klettern, was einem Gewinnanstieg von knapp 40 Prozent entspräche. Zum Halbjahr sieht die Bilanz folgendermaßen aus: 58 Millionen Euro Umsatz stehen 9,8 Millionen Euro Gewinn nach Steuern gegenüber. „Damit befinden wir uns voll im Plan. Unser Fokus liegt 2007 auf der zweiten Jahreshälfte“, sagt Firmengründer Egger selbstbewusst.
Mit dem noch ausbaufähigen Zahlenwerk für das zweite Quartal hat der MDAX-Konzern die Erwartungen der Analysten dennoch getoppt. So rechneten die Bankexperten im Schnitt mit Erlösen von knapp 30 Millionen Euro und einem Gewinn im Bereich um fünf Millionen Euro. Offenbar hatten manche Anleger auf so eine Überraschung spekuliert, denn nach dem Ausverkauf der Vormonate ging es schon am Tag vor Veröffentlichung des Zahlenwerks kräftig nach oben mit der Patrizia-Aktie.
Bereits abgefunden zu haben scheint sich das Management mit dem drohenden MDAX-Abstieg. Der für die Entscheidung zuständige Arbeitskreis Aktienindizes tagt am 5. September. Mit einem Börsenwert von 650 Millionen Euro, wovon sich nur knapp die Hälfte im Streubesitz befindet, zählt Patrizia zu den absoluten Leichtgewichten im Midcap-Index. Potenzielle Aufrücker wie Tognum haben hier deutlich mehr zu bieten. „Wir fühlen uns im SDAX mindestens genauso wohl“, gewinnt Patrizia-Finanzvorstand Georg Erdmann der Sache sogar etwas Positives ab.
Für risikobereite und antizyklisch denkende Investoren bietet die Patrizia-Aktie derzeit eine spannende Story. Die Bewertung der Aktie ist recht günstig. Aus charttechnischer Sicht entspannt sich die Lage allerdings erst bei Kursen über 13 Euro. Befürchtungen, dass Patrizia zur Finanzierung weiterer Wohnungen demnächst den Kapitalmarkt anzapfen könnte, erteilt Erdmann einen Absage: „Um unsere Ziele zu erreichen, benötigen wir 2007 und 2008 keine Kapitalerhöhung“.
Zudem sei das Unternehmen in keinster Weise von der US-Subprime-Krise betroffen.
Einschätzung: KAUFEN
Kurs am 09. August 2007: 12,25 Euro
Stoppkurs:9,80 Euro
Donnerstag, 9. August 2007, 09:49 Uhr
Immobilien
Patrizia im Zwischentief
Die Immobiliengesellschaft Patrizia hat im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als vor Jahresfrist. Allerdings übertraf das Unternehmen damit die weitaus pessimistischeren Erwartungen der Analysten deutlich :lol: - und im zweiten Halbjahr sollen die Gewinne sprudeln.
HB AUGSBURG. Der Überschuss im Zeitraum April bis Juni sei auf 7,1 Millionen Euro nach knapp zwölf Millionen im Vorjahr gefallen, teilte das Augsburger Unternehmen am Donnerstag mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten aber mit einem noch wesentlich schlechteren Ergebnis gerechnet und im Schnitt einen Nettogewinn von 2,6 Millionen Euro prognostiziert. Im Vorjahr hatte Patrizia im zweiten Quartal einen Blockverkauf von 1 000 Wohnungen über die Bühne gebracht, der diesmal erst zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr erwartet wird.
Patrizia - wie der Phönix aus der Asche - wird aber auch mal Zeit - fulminant
12,61 + 8,81% TH 12,97
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5d&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=P1Z.ETR&lColors=0x000000&sSym=P1Z.ETR&hcmask=)
» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&&lSyms=P1Z.ETR&lColors=0x000000&sSym=P1Z.ETR&hcmask=)
Azul Real
10.08.2007, 11:58
Spezialtiefbauer auf dem Boden der Tatsachen
Bauer AG TT 50,70 minus 11,05% bei Break der 50 Attacke
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=38&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=RSI&¤cy=&&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=38&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&ind0=MACD&ind1=RSI&¤cy=&lSyms=B5A.ETR&lColors=0x000000&sSym=B5A.ETR&hcmask=
Azul Real
10.08.2007, 13:53
Commerzbank veröffentlicht eine Studie zur wirtschaftlichen Entwicklung Spaniens
Spanien: Vom Wachstumsstar zum Sorgenkind? (August 2007)
Der Immobilienboom in Spanien geht offensichtlich zu Ende.
In den kommenden Jahren dürften die Bauinvestitionen – einer der großen
Wachstumstreiber der vergangenen Jahre – merklich zurückgehen.
Dies wird die Wachstumsrate der Wirtschaft deutlich drücken. Wir
erwarten für das kommende Jahr nur noch eine Zunahme des realen
Bruttoinlandsproduktes von 1,5% (Konsens: 3,0%), nach voraussichtlich noch etwa 3½% in diesem Jahr.
Auf mittlere Sicht wird Spanien wegen der Nachwehen des Immobilienbooms und der deutlich verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr zu der Spitzengruppe im Euroraum zählen, sondern eher sogar unter dem Durchschnitt liegen.
Hier der Link zu der 6-Seitigen Studie:
https://www.commerzbank.de/media/research/economic_research/pool/researchnotes/resnote_spain_0707.pdf
Azul Real
11.08.2007, 17:35
10.08.2007
Fertighaushersteller: Stimmung derzeit trüb, Aussichten gut
Der Wegfall der Sondereffekte - Streichung der Eigenheimzulage und Erhöhung der Mehrwertsteuer - sowie die in den ersten Monaten dieses Jahres extrem niedrige Zahl an Baugenehmigungen hat die Stimmung der im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) organisierten Unternehmen eingetrübt. Nur noch ein Fünftel der Betriebe bewertet seine aktuelle Geschäftslage als "gut" (2006: 50%). 62% sehen ihre Lage als "befriedigend" (47%), 18% als "schlecht" (3%). Dementsprechend liegt der für 2007 erwartete Gesamtumsatz bei 1,53 Mrd. Euro und damit 10,9% unterhalb des 2006 erzielten.
Positiv bewertet der BDF, dass der Marktanteil der Fertigbauweise an den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser nach 14,2% Ende 2006 auf derzeit 14,9% gesteigert werden konnte.
Die höchsten Anteile mit jeweils über 21% haben Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. BDF-Präsident Gerd Glenewinkel ist überzeugt, dass die Hersteller energieeffizienter Holzfertighäuser angesichts steigender Energiepreise und der Klimaschutz-Debatte weiter zulegen können.
Azul Real
11.08.2007, 18:11
Samstag, 11. August 2007, 16:31 Uhr
Finanzinvestoren treiben Mieten und Preise hoch
Wohnen wird teurer
Das Dach über dem Kopf wird teurer. Zwei aktuelle Untersuchungen stellen übereinstimmend steigende Preise und Mieten für Wohnungen in Deutschland fest.
HB BERLIN. Das gilt gerade für manche ohnehin teuren Standorte, zeigen Miet- und Kaufpreisindizes des Beratungsunternehmens Empirica. Es wertet vierteljährlich Immobilieninserate aus. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Mieten im zweiten Quartal in Freiburg um 6,4 Prozent, in Frankfurt um 3,3 Prozent und in Heidelberg um 2,6 Prozent. Spitzenreiter vor Frankfurt und Heidelberg bleibt weiterhin München mit einem Preis von elf Euro pro Quadratmeter (siehe Grafik). Bei den Kaufpreisen stellte Empirica eine Trendwende in Freiburg, Stuttgart und München fest, wo zum ersten Mal seit fünf Quartalen die Preise anziehen. München behauptet mit einem Durchschnittskaufpreis von 2 912 Euro pro Quadratmeter (qm) auch hier den ersten Rang.
Das Berliner Städtebauinstitut (IFS), das seit elf Jahren jährlich die Preistrends auf Basis sämtlicher Verkäufe von Eigenheimen und Eigentumswohnungen erhebt, kommt zum gleichen Ergebnis: Die Eigenheimpreise steigen – teils deutlich. Einfamilienhäuser sind 2006 in allen Bundesländern außer dem Saarland und Niedersachsen teurer geworden. An der Spitze der Teuerungsraten liegen Hamburg (9,1 Prozent), Berlin (8,6 Prozent) und Hessen (7,3 Prozent).
„In den meisten Regionen in Deutschland dürfte es inzwischen eine Trendwende bei der Preisentwicklung gegeben haben“, sagt Stefan Jokl, Leiter des Städtebauinstituts. Im Bundesdurchschnitt fällt der Preisanstieg weniger drastisch aus, denn wachstumsschwache Regionen glätten die Preiskurve. Im Westen erhöhten sich die Eigenheimpreise um 1,2 Prozent auf die Rekordhöhe von 173 100 Euro, in den neuen Bundesländern um 1,4 Prozent auf 100 100 Euro.
„Wir stellen seit einiger Zeit eine steigende Nachfrage nach Wohneigentum und ein Anziehen der Kaufpreise fest“, bestätigt Worna Zohari, in der Wohnungsgesellschaft Gagfah für den Immobilienverkauf verantwortlich. Dennoch könnten bei Eigentumswohnungen die Preise noch einmal leicht zurückgehen, meint Jokl. Er führt das darauf zurück, „dass Verkäufe von preiswerteren Wohnungen aus dem Bestand von Kommunen die Preise drücken“. Dieser Effekt könnte sich auch in den Zahlen für 2006 niedergeschlagen haben: Bei den Eigentumswohnungen sanken die Preise, im Westen um 0,5 Prozent, im Osten um 5,4 Prozent.
Für den sich dennoch abzeichnenden Aufwärtstrend machen Marktbeobachter auch knapper werdenden Wohnraum und die rückläufigen Neubauzahlen verantwortlich. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind zwischen Januar und Mai dieses Jahres im Vergleich zu den gleichen Monaten im Jahr 2006 fast 40 Prozent weniger Baugenehmigungen im Wohnungsneubau erteilt worden. Parallel dazu steigt die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche an. Sie lag IFS zufolge 2006 auf den neuen Höchststand von 41,6 qm.
Die Unsicherheit der privaten Investoren sei zu groß, meint Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips. Für diese Unsicherheit macht er unter anderem den Wegfall der Eigenheimzulage sowie die ungeklärte Zukunft von Pendlerpauschale und Erbschaftsteuer verantwortlich. Reiner Braun, Vorstand des Berliner Büros von Empirica, hingegen schätzt die Wirkung der Förderung weniger dramatisch ein. „Wenn die Preise steigen, wird auch mehr gebaut werden.“
Finanzinvestoren sind mitverantwortlich für steigende Mieten und Preise. Was unterschiedliche Reaktionen hervorruft: Mieter-Vertreter Rips, an günstigem Wohnraum interessiert, sieht zwar, dass die Großeinkäufer noch nicht marktbeherrschend sind, beobachtet aber andererseits in Regionen wie Hamburg oder Stuttgart bereits einen erheblichen Einfluss auf die Mieten.
Oliver Priggemeyer, Vorstand der mit Wohnungen handelnden Vivacon, setzt auf Nachholbedarf gegenüber dem Ausland und sagt: „Bisher stiegen die Preise aufgrund von Investoren, die eine kurzfristige Haltedauer hatten. Diese werden jetzt durch langfristiger orientierte Investoren ersetzt, die sich bewusst für den im internationalen Vergleich immer noch günstigen Standort Deutschland entscheiden.“
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1506442&l=1