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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Research Immobilien Info-Thread ab 08.2006


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Azul Real
02.04.2008, 15:42
aktuell 12,38 -4,03% :roll:

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avg1=38&avg2=100&avg3=200&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=MACD&&currency=&lSyms=AOX.ETR&lColors=0x000000&sSym=AOX.ETR&hcmask=

Die alstria office-REIT AG (ISIN DE000A0LD2U1/ WKN A0LD2U) hat am Mittwoch die endgültigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr veröffentlicht.


Demnach hat die deutliche Vergrößerung des Immobilienportfolios von 1,29 Mrd. Euro auf 1,69 Mrd. Euro zu einem Anstieg des Umsatzes von 30,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 82,6 Mio. Euro geführt. Vor diesem Hintergrund konnte das operative Ergebnis (FFO) von -3,5 Mio. Euro auf 31,5 Mio. Euro verbessert werden. Auf Basis des FFO soll der kommenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 52 Cent je Aktie zur Ausschüttung vorgeschlagen werden, was einer Gesamtsumme von 28,4 Mio. Euro entspricht.


"Unsere vorgeschlagene Dividendenausschüttung von 52 Cent je Aktie unterliegt nicht der deutschen Kapitalertragsteuer. Da wir weiterhin bestehende Steuerverluste nutzen werden, erwarten wir, dass unsere Ausschüttungen auch in den kommenden Jahren für unsere Aktionäre großenteils steuerfrei bleiben. In Verbindung mit unserer Politik, 90 Prozent unseres operativen Ergebnisses auszuzahlen, hoffen wir, dass dies für unsere Aktionäre einen zusätzlichen attraktiven Wertbeitrag darstellt", erklärte Finanzvorstand Alexander Dexne.


Wie es weiter heißt, konnte der Net Asset Value (NAV) im Vorjahresvergleich um 119 Prozent auf 871 Mio. Euro gesteigert werden, wobei der NAV pro Aktie zum 31. Dezember 2007 bei 15,55 Euro gelegen hatte.


Für das laufende Fiskaljahr erwartet das Management ein Umsatzwachstum von 15 Prozent auf 95 Mio. Euro. Gleichzeitig soll das operative Ergebnis (FFO) um mehr als 25 Prozent auf rund 40 Mio. Euro steigen. Die Ausschüttungsquote werde sich auch künftig anch dem FFO richten, wobei es das Ziel der Gesellschaft bleibe, 90 Prozent des in dem jeweiligen Jahr erzielten FFO auszuschütten, hieß es weiter.

A0LD2U

Azul Real
02.04.2008, 16:21
Monty Phyton und "Der Sinn des Lebens" (Teil VI)
hat US-Subprime im gewissen Sinne bereits lange im Voraus vorweg genommen. :lol:

http://www.youtube.com/watch?v=h9yNFMM3db4

Azul Real
03.04.2008, 08:38
08:19:02 LEHMAN CUTS GREAT PORTLAND ESTATES , DERWENT LONDON TO EQUAL WEIGHT FROM OVERWEIGHT

ANALYSE/Lehman senkt brit.Immobiliensektor auf Neutral (Positive)
===
Einstufungen
Sektor: Gesenkt auf Neutral (Positive)
Land Securities: Bestätigt Overweight
Hammerson: Bestätigt Overweight
Gt. Portland: Gesenkt auf Equal-Weight (Overweight)
Derwent London: Gesenkt auf Equal-Weight (Overweight)
British Land: Gesenkt auf Underweight (Equal-Weight)
Brixton: Erhöht auf Overweight (Equal-Weight)
===

Auf dem Büroimmobilienmarkt in der Londoner City zeichne sich eine
Sättigung ab, sagt Lehman Brothers.

Die Analysten erwarten, dass die
Mieten dort um 15% sinken. Die Mieten für Lagerflächen dürften
um 10% sinken, wobei auch die Mietausfälle zunehmen könnten,
heißt es. Die Kosten für Baumaßnahmen haben nach Meinung der
Analysten ihren Gipfel erreicht, könnten aber an die Mieter nicht
weitergegeben werden.[/QUOTE]

Azul Real
03.04.2008, 08:39
:clap:

Berlin, 03. Apr (Reuters) -

Deutschland hat nach einem geringen Überschuss 2007 der EU-Kommission für das laufende Jahr wieder ein Staatsdefizit von 0,5 Prozent angezeigt. "Für 2008 wird eine ´rote Null" in Höhe von minus 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gemeldet", teilte das Ministerium in seinem Informationsdienst am Mittwochabend mit. Im Vorjahr hatte die Quote bei einem Mini-Überschuss von 400 Millionen Euro und damit einer sogenannten "schwarzen Null" gelegen. Ein Jahr zuvor gab es noch ein Defizit von 1,6 Prozent. "Nach einigen Jahren mit einer deutlich höheren Neuverschuldung - auch über der im Maastricht-Vertrag festgelegten Drei-Prozent-Grenze - schreitet die Konsolidierung damit voran", erläuterte das Ministerium.

Die leichte Verschlechterung im laufenden Jahr sei vor allem Folge der Reform der Unternehmensbesteuerung und der Absenkung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung, hieß es in dem Informationsbrief weiter. Mit diesen Maßnahmen trage Deutschland aber zu mehr Wachstum und Beschäftigung bei. Die Entwicklung beschäftigt auch die EU-Finanzminister auf einem Treffen in Slowenien Ende der Woche.

Auf längere Sicht rechnet das Ministerium mit einer Rückkehr zu einem ausgeglichenen Staatshaushalt im Jahre 2009. Für die Jahre 2010 und 2011 sind dann Überschüsse von jeweils 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts eingeplant.

Mit der positiven Entwicklung bei der Neuverschuldung verlangsamt sich auch der Anstieg der Gesamtschulden. Insgesamt sei die Staatsverschuldung 2007 nur noch um sieben Milliarden Euro gewachsen. Ihr Volumen belief sich damit nach Zahlen der Bundesbank zum 31. Dezember 2007 auf 1576 Milliarden Euro. Das entspreche einer Schuldenquote von 65 Prozent nach 67,6 Prozent im Jahr zuvor. Die liegt allerdings noch um einiges über der vertraglich festgelegten europäischen Grenze von 60 Prozent. 2002 und 2005 hatte Deutschland noch regelmäßig die europäische Defizit-Obergrenze von drei Prozent übertroffen.

hel/cal

Azul Real
03.04.2008, 08:46
ANALYSE/Citigroup senkt Patrizia Immobilien auf Sell von Hold
===
Einstufung: Gesenkt auf Sell (Hold)
Kursziel: Gesenkt auf 3,60 (5,50) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2008: Gesenkt um 32%
2009: Gesenkt um 22%:
===

Für die Analysten der Citigroup ist die Ausblicksenkung 2008 bei
Patrizia Immobilien deutlicher ausgefallen als erwartet. Die Experten sehen
für den Refinanzierungsbedarf 2008 erhöhte Unsicherheit, zumal das
Unternehmen über den Stand der diesbezüglichen Verhandlungen keine
konkreten Angaben gemacht habe. Risiken bestünden in möglichen
Abschreibungen auf das Portfolio. Nachdem im dritten Quartal noch
Zuschreibungen verbucht worden seien, habe es im vierten Quartal keine
Neubewertung gegeben. Daher drohten nun 2008 Korrekturen auf diese
Zuschreibungen.

Mit Blick auf die Immobilien-Verkäufe an Private heißt es, hier sei
mit weiter nur moderaten Volumen zu rechnen. Die Citigroup sieht hier 2008 nur
noch 863 Abschlüsse nach zuvor 1.389 voraus.

Azul Real
03.04.2008, 11:17
TH 16,80 aktuell 16,28 -1,33%


Pfleiderer steigert in 2007 erneut Umsatz und Ergebnis

Neumarkt (aktiencheck.de AG) - Die Pfleiderer AG (ISIN DE0006764749/ WKN 676474) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen deutlichen Ergebnisanstieg vorweisen.

Wie der im MDAX notierte Holzverarbeiter am Donnerstag erklärte, lag der Umsatz im Gesamtjahr bei 1,80 Mrd. Euro, nach 1,42 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 20 Prozent auf 248,7 Mio. Euro, wobei die EBITDA-Marge trotz der restrukturierungsbedingten Einmalaufwendungen in Verbindung mit der Tochter Pergo in Höhe von 21,6 Mio. Euro bei 13,8 Prozent gelegen hatte.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich aufgrund höherer Abschreibungen in Zusammenhang mit den getätigten Akquisitionen lediglich auf 136,6 Mio. Euro, nach 132,6 Mio. Euro im Vorjahr.

Beim Nachsteuerergebnis aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten wurde aufgrund einer deutlich gesunkenen Steuerquote ein Anstieg von 67,2 Mio. Euro auf 79,7 Mio. Euro ausgewiesen.

Für das Geschäftsjahr 2008 ist Pfleiderer trotz der Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen zuversichtlich. So soll der Konzernumsatz aufgrund positiver Entwicklungen in den Regionen gegenüber 2007 weiter steigen. Der Konzern rechnet mit einem leichten Top-Line-Wachstum in Europa aufgrund der anhaltend guten Verfassung der Holzwerkstoff-Märkte und der Einführung von Produktinnovationen. Der Konzern erwartet außerdem im Zuge der Marktkonsolidierung zudem weitere deutliche Marktanteilsgewinne in Nordamerika. Dies wird sich nach Einschätzung von Pfleiderer dank signifikant gestiegener Auftragseingänge bereits im ersten Quartal in einem Umsatzanstieg in Nordamerika niederschlagen.

In diesem Zusammenhang wurde jedoch auf die weiterhin schwierige konjunkturelle Situation in Nordamerika verwiesen.

Trotz des global schwierigen Umfelds rechnet Pfleiderer für 2008 mit einem Anstieg im EBITDA, wobei eine EBITDA-Marge von 15 Prozent für die Unternehmensgruppe angepeilt werde.



Gildemeister und Pfleiderer beide nun deutlich über 16 ausgebrochen !!

» zur Grafik (http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&typ=3&skalierung=log&zeitbis=2.4.2008&ind_volume=1&boerse_id=6&secu=25002&host=w10.rzki.ariva.de)

» zur Grafik (http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&typ=3&skalierung=log&zeitbis=2.4.2008&ind_volume=1&boerse_id=6&secu=1295&host=w18.rzki.ariva.de)

Azul Real
03.04.2008, 21:13
Spanien steht kurz vor Immobilien-Crash

http://www.welt.de/wirtschaft/article1866056/Spanien_steht_kurz_vor_Immobilien-Crash.html

Die Preise für spanische Immobilien erreichten in den vergangenen Jahren astronomische Höhen. Doch nun droht die Blase zu platzen, denn unzählige Spanier können ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen. Dazu kommt: Bei Wertgutachten für Wohnungen wurde im großen Stil getrickst.


Ein Supersonderschnäppchenangebot, das der britische Immobilienmakler Prime Location für seine sonnenhungrigen Landsleute im Angebot hat: 89 Quadratmeter Neubau-Apartment an der Costa del Sol in Südspanien, direkt am Calanova-Golfplatz, für umgerechnet 180.000 Euro, und das ganze praktisch ohne Eigenkapital: „100 Prozent Finanzierung möglich.“ Auch fast ein Jahr nach dem Ausbruch der globalen Kreditkrise gibt es solche Finanzierungen in Spanien noch: Der Trick von Prime Location: „Ein Wertgutachten über 300.000 Euro wurde eingeholt, um auch bei einer Hypothek, die nur 70 Prozent des Immobilienwerts finanziert, bis zu 100 Prozent des Kaufpreises abzudecken.“ Das ist natürlich geschickt. Und entspricht einer in Spanien weit verbreiteten Praxis, wie Professor Francesco Xavier Mena von der Business School ESADE in Barcelona sagt: „Die Wertgutachten für eine Wohnung lagen oftmals höher als der Kaufpreis“ – und das im Auftrag der Banken, die dem Käufer die Immobilienfinanzierung machten.

So wurden Hypotheken gestrickt, bei denen der Käufer kein Eigenkapital aufbringen musste und die trotzdem nach außen relativ sicher aussahen, weil der Kredit sich nur auf 70 bis 80 Prozent des Verkehrswertes der Immobilie belief. Weiterführende links

Auf Pump gebaut


Mit solchen Bewertungen bewegten sich Käufer, Bank und Gutachter in einer in Spanien gerne genutzten Grauzone: Nicht wirklich legal, aber wenn es alle machen, kann es ja auch nicht wirklich illegal sein. Die Kredit gebenden Banken, sagt Mena, „schätzten das dadurch entstehende Risiko nur als begrenzt ein, weil die Immobilienpreise in Spanien sehr stark stiegen“. Man musste also nur ein paar Jahre warten, dann würde die Wohnung schon das wert sein, was der Gutachter ihr heute schon als Verkehrswert bescheinigte. Die Kalkulation ging lange auf: Von 1997 bis 2006 stiegen die Preise auf dem spanischen Immobilienmarkt um elf Prozent pro Jahr. Den Projektentwicklern wurden die Kaufverträge geradezu aus den Händen gerissen, der Bauboom katapultierte den Anteil der Bauwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt auf weltrekordverdächtige 18 Prozent. Die 860.000 im Jahr 2006 fertiggestellten Neubau-Wohnungen waren Europarekord – so viel kamen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammengenommen auf den Markt. Allein zwischen 2003 und 2006, so der spanische Ökonom José Garcia Montalvo, lag die Zahl der fertig gestellten Wohnungen etwa um 1,2 Millionen höher als die potenzielle Nachfrage, die sich aus der demografischen und ökonomischen Entwicklung ergab. Montalvos Diagnose: krankhaftes, unkontrolliertes Wachstum – „Immobilientumor“.

Noch gibt es ein Überangebot, das die Preise drückt

Spätestens mit dem Ausbruch der Subprime-Kreditkrise in den USA im Juli 2007 war auch in Spanien Schluss mit Wachstum: Die Zahl der verkauften Immobilien lag im Januar 2008 landesweit um 27 Prozent unter dem Wert von Januar 2007. Der Interessenverband der spanischen Baukonzerne rechnet für 2008 zudem mit 72 Prozent weniger Baubeginnen als 2007. Noch gibt es auf dem Immobilienmarkt ein Überangebot, das die Preise drückt. Das Preisbarometer der Immobilien-Internetseite Expocasa.com registriert seit Juli 2007 landesweit ein Minus von 3,7 Prozent. Besonders gebeutelt werden die Feriengebiete: Maspalomas auf Gran Canaria – minus 15,3 Prozent, Marbella an der Costa del Sol – minus 13,4 Prozent, Benidorm an der Costa Blanca – minus 7,8 Prozent.

Banken lügen sich mit überhöhten Wertgutachten selbst in die Tasche

Wenn die Preise nicht mehr steigen, sondern sinken, klaffen auch Verkaufspreis und großzügig begutachteter Verkehrswert auseinander. Das wird natürlich erst ein Problem, wenn der Eigentümer einer Immobilie diese verkaufen will oder muss, weil er seine Hypothek nicht mehr zahlen kann, was in Spanien jetzt oft vorkommt. Im Verlauf von 2007 hat sich der Anteil der faulen Kredite an allen spanischen Hypotheken mehr als verdoppelt, und er steigt. Entsprechend steigt die Zahl der Immobilien, die zur Verwertung bei der Bank landen. Und damit, so scheint es auf den ersten Blick, hat sich die Bank mit ihrem ursprünglich überhöhten Wertgutachten selbst in die Tasche gelogen. Denn kein potenzieller Käufer wird sich von Mondpreisen blenden lassen.

Auf den Verlusten, die sich durch einen Weiterverkauf zu weit niedrigeren Preisen als im Wertgutachten ergeben, bleibt die Bank dann alleine sitzen. Aber eben nur auf den ersten Blick.

Denn mit einiger Wahrscheinlichkeit trägt die Bank gar nicht mehr das Risiko für den ursprünglich gewährten Kredit.

Das hat sie nämlich verbrieft und auf dem Kapitalmarkt weitergereicht. Retail Mortgage Backed Securities (RMBS) heißt das Zauberwort, mit dem man aus problematischen Hypotheken „Wertpapiere“ machen und diese an so renditehungrige wie unvorsichtige Investoren verkaufen kann.

Für 62 Mrd. Euro haben spanische Banken 2007 nach Berechnung der Rating-Agentur Moody’s solche Papiere auf den Kapitalmarkt gebracht – ein Jahr zuvor waren es nur 38 Mrd. Euro.:shock:

Wegen der Immobilienkrise halten sich Investoren zunehmend zurück

Allerdings halten sich Investoren angesichts der Subprime-Krise mit dem Kauf solcher Papiere zurück. Selbst RMBS-Papiere mit der höchsten Bewertungsstufe AAA sind nur mit hohen Abschlägen zu verkaufen.

Der US-Indexanbieter Markit verzeichnet für ähnliche US-Asset-Backed-Securities mit AAA-Rating einen Wert von etwas über 55 Prozent des Nennbetrags.

Aber zu solchen Preisen geben die spanischen Banken ihre Papiere nicht her, weil sie eine bessere Lösung gefunden haben. Die RMBS-Papiere würden als Sicherheiten für kurzfristige Darlehen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlegt, sagt Sandie Arlene Fernandez, Moody’s-Analystin in Spanien. Dafür müssen die Banken einen Abschlag von maximal 18 Prozent hinnehmen, immer noch für jeden so verbrieften Hypotheken-Euro mehr als 80 Cent EZB-Kredit, und damit eine Refinanzierungsmöglichkeit zu Konditionen, wie sie am freien Kapitalmarkt für dieses Produkt längst nicht mehr bestehen.

Die entscheidende Frage: Was sind die AAA-Ratings für spanische Immobilienkredite wert? Eine ganze Menge, sagt Fernandez von Moody’s, das diese Bewertungen vergibt. Die Prüfkriterien für die einzelnen Kredite im RMBS-Paket seien sogar verschärft worden. Sollten sich die Berechnungen, die der Rating-Bestnote zugrunde liegen, allerdings an den Mondpreisen der offiziellen Wertgutachten orientieren, wären sie das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Auf Anfrage der WELT wollten sich weder Moody’s noch die EZB dazu äußern, ob das für Spanien übliche Verfahren der Überbewertung bei Prüfung der RMBS-Qualität berücksichtigt wurde.

Fällt eine Bank um, die sich so bei der EZB refinanziert, dürfte die Zentralbank versuchen, das Geld bei den spanischen Hypothekenschuldnern einzutreiben, das sie selbst an die betreffende Bank vergeben hatte.

Wenn sie das nicht schafft, dann trägt den Schaden die Euro-Zone. Und damit zu 21 Prozent der deutsche Steuerzahler.:roll:

Azul Real
03.04.2008, 21:29
Euro-Zone
[B]Die Sünden der Eurobanker

Spaniens klamme Banken leihen sich in Milliardenhöhe Geld bei der Euro

Azul Real
03.04.2008, 21:31
ECB aid to Spanish banks matches Rock rescue

By Ambrose Evans-Pritchard, International Business Editor
Last Updated: 11:48pm GMT 29/01/2008

Spanish banks are issuing mortgage securities and asset-backed bonds on a massive scale to park at the European Central Bank, using them as collateral to raise money at favourable rates from the official credit window in Frankfurt.
# Read more from Ambrose Evans-Pritchard


The rating agency Moody's said lenders had issued a record €53bn (£39bn) in the fourth quarter, yet almost none of the securities have actually been placed on the open market. Most have been sent directly to the ECB for use in "repo" operations.

"The market has shut down," said Sandie Arlene Fernandez, the author of the report.

"Few, if any, of the transactions in the RBMS market (mortgage securities) have been placed since September. Some of the banks are hoping that the market will open up again but most are just preparing these deals to use as repos, which they can do since the ECB accepts AAA-rated securities," she said.

The total volume of securities issued since the credit crunch began to bite in July has reached €63bn.
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Reliance on the ECB window appears to have kept the mortgage sector afloat despite the sharp slowdown in the Spanish property market and the de facto closure of the capital markets for this type of business, allowing Spain to avoid the sort of mishap suffered by Northern Rock in Britain and Countrywide in the US.

The data appear to confirm suspicions that the EU authorities have carried out a covert rescue of the Spanish mortgage banking system.

It may equal the taxpayer rescue of Northern Rock in Britain, and possibly exceed it in proportion to the overall size of Spain's economy.

The key difference is that the ECB rescue operation in Spain has been disguised. A veiled method is necessary since the eurozone lacks a clear-cut lender of last resort. The IMF has warned that this gap in the architecture of of the single currency could prove serious in a crisis.

Traders say the Spanish authorities are quietly turning a blind eye to use of the ECB window, and in some cases may be encouraging banks to go to Frankfurt - a claim denied by the Bank of Spain.

Moody's said the total issuance of securities by Spanish banks last year reached €143bn, up 55pc on the 2006. Over €62bn were mortgage securities. The agency said the default rate was likely to rise, with mounting concerns among participants over a possible "housing crash". Some of the mortgage securities have already begun to draw on their reserve funds.

David Owen, Europe of Dresdner Kleinwort, said Spain could face serious difficulties this year as the excesses of a decade-long boom finally catch up with the country.

"The size of the Spanish corporate sectors financial deficit is truly is really scary. It rose to 14.5pc of GDP in the third quarter of 2007 from 10pc in the first quarter. This must be a record for a relatively large economy. Clearly this is not sustainable. Cost imbalances have a nasty habit of unwinding, quickly and very painfully," he said.

Mr Owen said Spain was acutely vulnerable since it cannot cut interest rates or let the currency slide to cushion the downturn. "Several years of no growth could now beckon. It will be very difficult for the economy to pick itself up again inside EMU," he said.

Spanish corporate debt is now 112pc of GDP. The current account deficit is 10pc of GDP. These are both flashing red warning signs.

Among those issuing mortgage securities in the last two months are BBVA (€4.9bn), Caja Madrid (€2.4bn), Caja Catalunya (€1.6bn), CAM (€1.4bn), and Caja Castilla la Mancha (€800m).

Azul Real
03.04.2008, 21:35
Euro-Zone
Die Sünden der Eurobanker

Spaniens klamme Banken leihen sich in Milliardenhöhe Geld bei der Europäischen Zentralbank – ausgerechnet gegen verbriefte Hypothekenkredite. Ein latentes Risiko, denn die Immobilienblase droht zu platzen.

Theo Waigel dürfte derzeit nicht gerade ruhig schlafen. "Die Währungs- ist keine Transferunion", versicherte er als Finanzminister in den 90er-Jahren unermüdlich seinen skeptischen Landsleuten – und verwies dabei auf Artikel 103 des EG-Vertrages. Danach haftet kein Mitglied der Euro-Zone für Schulden eines Partnerlandes. Doch Papier ist geduldig.


Artikel 103 könnte nun zur Neuinterpretation anstehen. Erzwungen aber nicht von Italien und Belgien – Ländern, denen die Deutschen wegen ihrer hohen Verschuldung misstrauten –, sondern durch das in dieser Hinsicht unbedenkliche Spanien. Da die Finanzmärkte ausgetrocknet sind, leihen sich spanische Banken im großen Stil Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB). Im Gegenzug hinterlegen sie vor allem immobilienbesicherte Wertapiere. Davon haben sie im zweiten Halbjahr 2007 laut der Ratingagentur Moody’s 31,6 Milliarden Euro emittiert – das ist fast so viel wie im gesamten Vorjahr. Der historische Rekord gilt unter Experten als Beleg dafür, wie klamm Spaniens Banken sind. Die Papiere "nutzen sie meist als Sicherheiten für Geldgeschäfte bei der EZB", heißt es bei Moody’s. Das Problem: Niemand weiß, was sie wirklich wert sind. Denn wegen der globalen Vertrauenskrise gibt es dafür keinen funktionierenden Markt mehr.

Die Praxis der EZB wäre unbedenklich, wenn Spaniens Wirtschaft solide wäre. Doch auf dem Immobilienmarkt hat sich eine Blase gebildet, die demnächst platzen dürfte. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet steckt in einem Dilemma. Nimmt er die spanischen Papiere nicht an, könnte er die latente Krise auslösen, akzeptiert er sie, könnte er auf ihnen sitzen bleiben.

Das letzte Mal gelang es einer iberischen Bank im Juli 2007, verbriefte Hypothekendarlehen zu verkaufen. "Der Markt ist dicht", sagt Sandie Arlene Fernandez von Moody’s. Manche Händler schmähen die Darlehen bereits als "Sondermüll". Trichet akzeptiert sie trotzdem. "Solange sie gute Ratings haben, nehmen wir sie", heißt es bei der EZB. Was die bei einem Markteinbruch wert sind, zeigt sich in den USA. Dort rauschen die Bewertungen nach unten.

In Brüssel ist man besorgt. "Spanische Banken verschieben ihre Risiken in die Bücher der EZB", empört sich ein Berater von Währungskommissar Joaqun Almunia. Ein EU-Diplomat argwöhnt gar eine "verdeckte Rettungsaktion". Die ins Gerede gekommenen Wertpapiere, die bei der EZB deponiert sind, dürften inzwischen den Betrag erreichen, mit dem die Bank of England dem britischen Eigenheimfinanzierer Northern Rock zu Hilfe kam. Bräche ein spanisches Institut zusammen, hätte die EZB unverkäufliche Papiere im Tresor. Nach ihrem Statut müssten die nationalen Zentralbanken haften – die Bundesbank träfe es wegen ihres großen Gewichts besonders.

Zwar akzeptiert die EZB Wertpapiere nur mit Sicherheitsabschlägen. Doch das nutzt wenig, wenn eine Immobilienkrise diese entwertet und gleichzeitig die bürgenden Banken in Schieflage bringt. "Einige haben ein echtes Klumpenrisiko angesammelt", weiß Thomas Mayer, Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank in London. Nach einer Studie seines Hauses sind in Spanien die Eigenheimpreise um 30 Prozent überhöht, ein gewaltiges Angebot drückt auf den Markt. Die Korrektur ist in vollem Gang. Landesweit erwartet die Deutsche Bank für 2008 einen Rückgang der Preise von bis zu acht Prozent. In fünf Regionen sind sie bereits gesunken, darunter auf Mallorca.

Vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken setzt die Kreditklemme zu. Da sie über die Hälfte ihrer Darlehen Immobilienbesitzern gewähren, haben sie kaum andere Sicherheiten als Hypothekn zu bieten. Unter Geldhändlern kursieren Gerüchte, Spaniens Regierung ermutige sie, sich in Frankfurt Geld zu leihen, um den heimischen Markt flüssig zu halten und einen Crash vor der Wahl im März zu vermeiden. Gerieten die Eigenheimbesitzer, die rund vier Fünftel der Wähler stellen, in Panik, wäre das für Ministerpräsident José Luis Zapatero ein Desaster.

Auch die spanische Zentralbank versucht, die Märkte zu beschwichtigen: Der überhitzte Immobiliensektor werde "weich landen". „Das Argument wurde auch vor der Krise in den USA bemüht“, entgegnet Mayer. Angesichts extrem überbewerte-ter Immobilien sei in Spanien eine Korrektur unvermeidlich. Auch Daniel Gros, Direktor des Center for European Policy Studies in Brüssel, prophezeit eine "schmerzliche Anpassung": Zapatero könne vielleicht den Ausbruch der Krise verschieben, verhindern könne er sie nicht.

Die dürfte auch die Konjunktur stark beschädigen. Denn die Spanier kämpfen nicht nur mit einer Preisblase bei Immobilien, sondern auch mit einem aufgeblähten Bausektor. Beide Branchen alimentierten die Banken jahrelang mit billigem Geld. Die gestiegenen Zinssätze im Euro-Raum lassen das nicht länger zu.
Ein Teufelskreis droht

Allein ein Einbruch im Bausektor könnte laut Deutscher Bank das Wachstum jährlich um einen Prozentpunkt verringern. Er dominiert Spaniens Wirtschaft wie nirgendwo sonst in der EU – 18 Prozent trägt er zum Bruttoinlandsprodukt bei. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Sektor 1992, am Ende des Baubooms in den neuen Ländern, bei 14 Prozent. Der Abbau der Überkapazitäten dauerte gut zehn Jahre.

Niedrigere Hauspreise und ein schrumpfender Bausektor drohen auf der iberischen Halbinsel, eine fatale Spirale aus Arbeitslosigkeit, Lohnrückgang und Konsumverzicht in Gang zu setzen. Dabei haben die Haushalte kaum mehr Luft. Sie sind bereits mit 130 Prozent des Jahreseinkommens verschuldet – die höchste Quote der Euro-Zone. Das macht Kreditausfälle zunehmend wahrscheinlich und würde spanische Banken ernsthaft gefährden, warnt die HSH Nordbank. Ein Stresstest von Moody’s ergab, dass eine harte Landung elf Institute in die Bredouille bringen würde.

Trichets Bewährungsprobe dürfte nach der Wahl in Spanien anstehen. Geraten Institute ins Straucheln, steht er vor der Wahl zwischen Pest und Cholera: Soll er den Banken den Hahn zudrehen oder noch mehr dubiose Wertpapiere akzeptieren, um sie liquide zu halten? Trichet wird sich wohl für die zweite Alternative entscheiden – trotz des Bail-out-Verbots in Artikel 103 des EG-Vertrags. "Es ist eine Lebenslüge der Währungsunion, dass ein Land nicht mit Europas Hilfe rechnen kann", urteilt Mayer. Bei einer heraufziehenden Krise müsse die EZB eingreifen. Denn sie hat auch die Stabilität der Finanzmärkte im Euro-Raum zu garantieren. Steht die auf dem Spiel, dürfte das Bail-out-Verbot zweitrangig sein.



capital.de, 15.02.2008

Azul Real
03.04.2008, 21:36
http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/money/2008/01/28/bcnspain128.xml

Azul Real
03.04.2008, 22:25
SPANIEN

Absturz des Immobilienmarkts
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,545051,00.html

Sinkende Häuserpreise, insolvente Baufirmen, verunsicherte Banken: Nach jahrelangem Boom ist der spanische Immobilienmarkt eingebrochen. Die Talsohle sei noch längst nicht erreicht, warnen Experten. Der Finanzsektor Spaniens steckt tief im Geschäft drin.


Madrid - Wenn es um die Flaute auf Spaniens Immobilienmarkt ging, sprach die Regierung immer wieder von einer "sanften Landung". Das Nationale Statistik-Institut (INE) legte aber nun Zahlen vor, die vielmehr von einem regelrechten Absturz zeugen. Im Januar wurden im Jahresvergleich 27 Prozent weniger Wohnungen verkauft, vielerorts brach der Markt sogar um mehr als 40 Prozent ein. So etwa auf Mallorca und den übrigen Balearen-Inseln, wo auch viele Deutsche oder Briten Häuser besitzen. Das Minus dort betrug fast 46 Prozent. "Die Talsohle ist aber längst nicht erreicht", warnt der Ökonom und Hochschulprofessor Julio Rodr�*guez.

Spanien hat zehn Jahre lang einen beispiellosen Immobilien- und Bauboom erlebt. Die Zinsen waren niedrig und lagen zeitweise unterhalb der Inflation. In die eigenen vier Wände zu investieren, galt als sichere Geldanlage, zumal es in dem Land ohnehin keine Mietmentalität gibt - etwa 85 Prozent der Spanier besitzen ihr eigenes Heim. Viele legten sich zusätzlich eine Ferienwohnung an der Küste zu, auch viele Ausländer erfüllten sich ihren Traum vom Platz an der Sonne. Parallel dazu haben sich die Wohnungspreise verdoppelt, vielerorts sogar verdreifacht. So kletterte in Madrid der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf mehr als 4000 Euro. Dies lockte viele Investoren an, Immobilien wurden zum Spekulationsobjekt.

Jahr für Jahr wurden so mehr Wohnungen gebaut, als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen. Als die Zinsen aber zu steigen und die Preise zu stagnieren begannen, platzte die Immobilienblase. Die weltweite Finanzmarktkrise macht alles noch schlimmer. Hatten die spanischen Banken und Sparkassen bislang großzügig Kredite für den Wohnungskauf mit Laufzeiten von bis zu 50 Jahren vergeben, drehen sie den Geldhahn nun allmählich zu: Im Januar wurden 28 Prozent weniger Hypothekenkredite bewilligt als noch ein Jahr zuvor.

Die Bauträger rechnen inzwischen für 2008 mit einem Preissturz bei Immobilien von 8 Prozent. Einen vergleichbaren Rückgang hat es in 30 Jahren nicht gegeben. Aber nicht nur das. Dieses Jahr werden Schätzungen zufolge allenfalls 300.000 Wohnungen gebaut, rund eine halbe Million weniger als noch 2006. Im Bausektor, zusammen mit dem privaten Konsum eine der Hauptstützen des spanischen Aufschwungs, drohen somit zwischen 600.000 und eine Million Arbeitsplätze verloren zu gehen. Auch die Immobilienfirmen sind schwer getroffen, denn in den Jahren des Booms haben sie einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Nun mussten einige bereits Zahlungsunfähigkeit anmelden. Frisches Geld von den Banken bekommen auch sie nicht. Landesweit machten zudem tausende Maklerbüros dicht. "Die Fiesta ist aus", schreibt die Zeitung "El Pa�*s".

Inwieweit die Krise den Finanzsektor treffen wird, ist ungewiss. Immerhin entfallen rund 60 Prozent der von den Banken und Sparkassen vergebenen Kredite auf den Bau- und den Immobilienbereich inklusive Hypotheken. Es geht um mehr als eine Billion Euro. Deutliche Worte fand kürzlich der Präsident der Großsparkasse Caja Madrid, Miguel Blesa: "Wenn man sich anschaut, wie sehr die Bilanzen einiger Geldinstitute von den Ziegelsteinen abhängen, macht das Angst". Der Staat spürt die Auswirkungen jedenfalls schon: Im Februar schrumpfte der Haushaltsüberschuss im Jahresvergleich um rund ein Drittel.

Verunsichert sind nicht zuletzt die Bürger. Angesichts steigender Zinsen und einer Inflation von 4,4 Prozent - der höchste Stand in zwölf Jahren - kommen schon jetzt rund 60 Prozent der Familien mit ihren Einkommen nicht bis zum Monatsende aus.

Von Jörg Vogelsänger, dpa

Azul Real
04.04.2008, 10:44
Wen es interessiert !!!

hier eine gestern erschienene, übergreifende fundierte Analyse des IWF (Internationaler Währungsfonds) zu den wichtigsten europäischen Wohnungsmärkten. (30 Seiten)

mal in Ruhe verinnerlichen

The Changing Housing Cycle and the Implications for Monetary Policy
von Roberto Cardarelli

hier das pdf....

http://www.elmundo.es/suvivienda/documentos/preciosfmi.pdf


Seit Mitte Anfang März haben sich bereits 8 mittelgrosse spanische Projektentwickler und Bauunternehmen in die Insolvenz verabschiedet !!

Die börsennotoerte Col. Inmobilaria (Ibex35) steht derzeit vor dem Abgrund aufgrund massiver Überschuldung

Wenn es erst richtig los geht mit den aufgeblähten Überkapazitäten in der spanischen Bau- und Immobilienbranche, ist die Dominoshow bzw. die Wohnimmobilienkrise in den USA (nicht us-subprime) ein pups dagegen.

EZB und EU dann volle Deckung ....

Die EZB war so nett in der Vergangenheit "zig" Milliarden spanische hypothekenbesicherte Wertpapiere Retail Mortgage Backed Securities (RMBS) als Sicherheiten von den spanischen Banken anzunehmen.

Spanien steht kurz vor Immobilien-Crash ...

http://www.welt.de/wirtschaft/article1866056/Spanien_steht_kurz_vor_Immobilien-Crash.html

Azul Real
04.04.2008, 13:50
Foreign banks flee Spanish property debt

http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/money/2008/04/04/cnspain104.xml&DCMP=EMC-mcn_04042008

By Ambrose Evans-Pritchard in Madrid
Last Updated: 1:06am BST 04/04/2008

International banks are scrambling to sell their holdings of Spanish mortgage debt at a steep discount, fearing that the country may be sliding into the worst economic downturn in its modern history.

A blizzard of grim data has soured the mood, capped yesterday by a plunge in PMI purchasing managers' index to an all-time low of 40.9.

Car sales fell 28pc in March, and even Madrid's legendary tapas bars seem to have lost their late-night sparkle.

Inmobiliaria Colonial - once the country's biggest property group --is in emergency talks with banks after Dubai's Investment Corporation pulled out of a rescue deal.

Developer Martinsa Fadesa is struggling to restructure €5bn of debt to stave off insolvency.

Traders says the market price for Spanish mortgage securities has begun to slide abruptly, replicating the pattern seen in the US last year.

Large French and German funds and insurers appear to be liqudiating assets in a pre-emptive move, afraid being caught yet again in a violent downturn.

Ismael Clemente, head of Deutsche Bank's property arm RREEF in Spain, told a panel of experts in Madrid that foreign banks were now dumping Spansih mortgaged debt at a 40pc discount.


Mikel Echavarren, director of the property consultancy Irea, said Spain's housing market was far weaker than the official statitics suggest, warning that prices could fall 20pc to 25pc.

"All kinds of ploys have been used to disguise the true extent of the price falls, which we think are 5pc to 7pc already. Buyers have totally abandoned the market. We've had a wave of negative sales as people pull out of commitments already made," he said.

"We have a very worrying situation. The developers simply cannot refinance their debts. We need to cut interest rates by 2pc, which is obviously not going to happen," he said, adding that the crash could be sharper than the property crisis in the early 1990s.

Santiago Baena, head of Spain's estate agents lobby API, said the downturn had already forced 40,000 agents to close their doors, laying off 120,000 staff.

The Bank of Spain said default rates would rise but insisted that the Spanish banking system remains in good health, without much exposure to the US subprime debacle.
The loan-to-value ratio on mortgages was kept to 70pc - although a report in Germany's Die Welt newspaper today alleges that false pricing was often used to circumvent the rule.

The authorities said that a crisis comparable to the early 1990s (when bad debts reached 13.1pc) would erode the capital base of the banking system by 63pc, a manageable level. The developers owe €290bn to the banks and lenders, known as'cajas".

The government is preparing a €20bn spending blitz on high speed railways and other mega-projects to cushion the downturn. Spain's trump card is a budget surplus of 2pc of GDP last year, leaving in ample scope for fiscal stimulus - in sharp contrast to Italy, France, and Britain.

The root cause of the crisis is in a sense Europe's monetary union.

The euro effect halved Spain's interest rates almost overnight. Rates then fell below Spain's inflation rate for several years, fuelling an explosive credit boom. The country's current account deficit has reached 10pc of GDP, the highest of any major economy.

The process has now kicked into reverse. Mortgage rates - priced off three-month Euribor - have nearly doubled since late 2005.

David Owen, Europe economists at Drsedner Kleinwort, said Spain was waking up to the reality that there will be no quick-fix. "They are no longer arguing about whether there will be a recessoin, but about how deep it will be," he said.

"Spain is no longer able to set monteary policy for its own needs. It could face zero-growth for five years," he said.

ABC newspaper reported that the Bank of Spain rushed its Financial Stability Report into print two months early in order to refute "tendentious" claims in the British media that Spain's banks had become reliant on emergency funding from the ECB after the capital markets seized up.

The banks have been issuing mortgage bonds on a large scale to use a collateral at the ECB's lending indow, raising concerns that they are becoming dependent on taxpayer funding. The Bank of Spain said they had borrowed €44bn from the ECB, insisting that this was "fully consistent" with EU rules.

The ECB said its latest €25bn auction of six-month funding this week was heavily over-subscribed, with €103bn of bids from 177 banks at rates as high as 4.88 pc. It did not reveal how much of the bidding came from Spain.

Deutsche Bank expects house prices to fall 8pc this year as the market struggles to clear a glut of unsold homes. Construction peaked in 2006 when last year when 740,000 new housing units were built - more than in Germany and Britain combined.

Standard & Poor's said Spain risked a "major collapse" in construction after a 40pc fall in housing permits. Building has accounted on a fifth of all jobs created in Spain since 2000. It said the country faced a "major and likely painful adjstment".

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Azul Real
06.04.2008, 11:58
Zu viel Risiko
Wie die Bahn den Transrapid ausgebremst hat

Offiziell hat sich die Deutsche Bahn stets als Befürworter der Magnetschwebebahn gegeben. Doch neue Unterlagen belegen: Am Scheitern der Transrapid-Strecke in München trägt die Bahn AG mehr Verantwortung als bisher bekannt. Das Projekt war ihr schlicht zu riskant.


Im Internet wurde der Transrapid sehr schnell beerdigt. Die Seite der DB Magnetbahn – die Firma sollte den Superzug planen und betreiben – ist bereits abgeschaltet. Stattdessen erscheint nur noch eine Stellungnahme des Mutterkonzerns, der Deutschen Bahn: Man sei überrascht und enttäuscht vom angekündigten Aus in München. „Der Standort Deutschland hat damit ein wichtiges Leuchtturmprojekt verloren“, schreibt Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Doch an dem öffentlich bekundeten Bedauern mehren sich Zweifel. „Es ist unerträglich, wie sich Politik und Wirtschaft durch den Vorstand der Bahn an der Nase herumführen lassen“, sagt Gerhard Hess, Hauptgeschäftsführer des bayerischen Bauindustrieverbandes. „Hier ist die Zeit reif für personelle Konsequenzen.“
Weiterführende links


Die harten Worte erscheinen zunächst als durchsichtiges Ablenkungsmanöver – schließlich wurde die Kostenexplosion beim Transrapid von 1,85 auf 3,4 Milliarden Euro vor allem den Bauunternehmen angelastet, die für die Trasse verantwortlich sind.

Aber nun kommen immer mehr Details ans Licht, die einen Schluss nahelegen: Die Deutsche Bahn trägt mehr Verantwortung für das Aus der Münchner Magnetbahn als bislang bekannt.

Das behauptet nicht nur Baufunktionär Hess. Manager aus dem Transrapid-Konsortium, das aus den Bauunternehmen Hochtief, Bilfinger Berger, Max Bögl und den Zugherstellern Thyssen Krupp und Siemens besteht, äußern sich ähnlich. „Die Industrie ist von der Bahn bei diesem Projekt verhöhnt worden. Mehdorn und seine Manager wollten den Transrapid gar nicht – und haben sich entsprechend verhalten“, sagt ein mit dem Projekt vertrauter Manager des Konsortiums.

Bahn übernahm das Kommando
Der Deutschen Bahn kam eine Schlüsselrolle bei der Münchner Strecke zu. Sie war zusammen mit dem Freistaat Bayern an der sogenannten Bayerischen Magnetbahnvorbereitungsgesellschaft (BMG) beteiligt, die das Projekt anstieß. 2005 wurde die Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter DB Magnetbahn sogar alleiniger Träger. Diese Entscheidung fiel unter dem damaligen bayrischen Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU), der ein gutes Jahr später selbst in den Vorstand der Bahn wechselte.

Ein Kenner der Materie berichtet, dass sich bei der Planungsgesellschaft einiges änderte, nachdem die Bahn das alleinige Kommando übernahm. „Viele der alten Mitarbeiter wurden rausgekegelt“, sagt der ehemalige BMG-Mann. Stattdessen seien Leute zur Magnetbahn gekommen, die schon bei den geplanten Transrapid-Strecken in Nordrhein-Westfalen und BerlinHamburg „den Stecker im Auftrag von Mehdorn zogen“.

Das Projekt in München trieb die DB Magnetbahn allerdings zunächst weiter voran: Sie plante, war Bauherr und hätte den Zug später auch betrieben. Und im September vergangenen Jahres schlossen Politik, Bahn und das Transrapid-Konsortium aus ThyssenKrupp, Siemens und den Baukonzernen (auch GSV, Gesamtsystemverantwortlicher, genannt) eine Vereinbarung: Der Transrapid sollte für 1,85 Milliarden Euro kommen.

Der damalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber feierte: „Wir haben den Durchbruch für den Bau der Transrapid-Strecke geschafft.“

Zu früh gefeiert


Doch der CSU-Landesvater hatte sich zu früh gefreut. Denn die unter Druck zustande gekommene Festpreisvereinbarung stellte sowohl die Bahn als auch das Transrapid-Konsortium vor ein Problem: Die Unternehmen hätten alle späteren Kostensteigerungen tragen müssen.

Die Bahn war aber offenbar nicht gewillt, sich an diesem Risiko zu beteiligen.

Am 30. November bekamen ThyssenKrupp, Siemens und die Baukonzerne Post von der Bahn. Die ließ in drei Schüben an jeden Projektpartner Unterlagen für den Vertragsentwurf zustellen.

Als die Industriemanager sich durch die Unterlagen kämpften, wurden sie blass: „Es ist zwar in Ordnung, dass bei Vorhaben in dieser Größenordnung knallharte Klauseln festgeschrieben werden. Aber was auf diesen mehr als 3000 Seiten stand, war ohne Beispiel, das haben wir noch nie erlebt“, sagt ein Beteiligter. „Die Bahn machte genaueste Vorgaben, hat aber keinerlei Risiko und keine Haftung übernehmen wollen.“

Das sollte auf das Konsortium abgewälzt werden, allein für Siemens und ThyssenKrupp wären Risiken von ein bis zwei Milliarden Euro aufgelaufen, heißt es. Auch Vertreter der Bauindustrie sind empört über die 17 Umzugskartons und 200 Ordner Unterlagen und den Vertragsentwurf: „Wenn man das liest, wird einem übel.“:shock:

Tatsächlich ist das Vertragswerk, das WELT ONLINE vorliegt, harter Tobak. „Der GSV (das Transrapid-Konsortium, Anmerk. d. Red.) übernimmt alle Baugrundrisiken“, heißt es etwa. Der Tunnelbau hätte dadurch für die Firmen teuer werden können. „Das ist absolut inakzeptabel. Jede archäologisch bedeutsame Scherbe hätte den Bau auf unbestimmte Zeit stoppen können, und dann wären wir und nicht wie üblich der Bauherr verantwortlich dafür gewesen“, sagt ein Manager der beteiligten Firmen.

Fassungslos macht die Manager von Bauindustrie und Transrapid-Herstellern auch folgende Klausel: Sollte die Realisierung der Magnetbahn aufgegeben werden, „gleich aus welchem Grund“, kann die Bahn fristlos kündigen. In diesem Fall würden die Konzerne von der Bahn nur die „verwertbaren Leistungen“ erstattet bekommen.

Das bedeute „quasi null Euro“, beschwert sich ein Vertreter der Bauindustrie. „Wie will man einen halbfertigen Tunnel oder eine leere Transrapidtrasse verwerten?“

Ein Professor einer Berliner Hochschule, der sich mit Baurisiken beschäftigt, kommt zu einem klaren Urteil: „Das ist sehr ungewöhnlich, und so würde das wahrscheinlich kein Unternehmen unterschreiben.“

Und der knapp 150 Seiten starke Vertrag enthält neben Details zum Bau weitere Härten: „Bei Widersprüchen zwischen Vertragsbestandteilen, innerhalb von Vertragsbestandteilen und für eventuelle Vertragsauslegungen gilt im Zweifel die für den AG (Auftraggeber, also DB Magnetbahn, Anmerk. d. Redaktion) jeweils günstigere Festlegung. Welches die günstigere Festlegung ist, bestimmt der AG.“

Zornige Aktenvermerke
Im Zweifel für die Bahn – diese Bestimmungen quittierten die Manager des Konsortiums intern mit zornigen Hinweisen, die WELT ONLINE ebenfalls vorliegen: „Dies ist ein unsinniges zusätzliches Risiko“, heißt es beispielsweise. Das Fazit der Mitarbeiter von ThyssenKrupp, Siemens und den Baukonzernen ist ernüchternd. Sie konstatieren „Risiken in den Bereichen: Auslegung, Genehmigung, Baugrund, Termin, Vergütung, Liquidität, Gewährleisten, Regelwerk, Betriebskosten, Versicherung und Haftung“.

„Wir haben versucht, die strittigen Fragen zu verhandeln. Zwecklos. Die Bahn ist keinen Millimeter von den Punkten abgewichen“, berichtet ein Manager der Transrapid-Bauer. Deshalb habe man die Risiken in das Angebot einpreisen müssen, heißt es.
Zusammen mit zusätzlichen Anforderungen wie tiefere Tunnel verteuerte sich die Offerte und durchbrach die vereinbarten 1,85 Milliarden Euro deutlich, die noch auf einer Preisschätzung von 2004 beruhten. Die Steigerung war so extrem, dass allen Beteiligten klar wurde, dass der Transrapid so nicht schweben wird.

Also wurde das Aus verkündet.

Und der Verantwortliche war schnell gefunden. Sowohl in der Politik als auch bei den Transrapid-Herstellern wurde auf die hohen Baukosten verwiesen.

Die Vorwürfe gegen die Bahn mag indes offiziell kein Unternehmen aus dem Konsortium bestätigen. Aus gutem Grund: Der Berliner Konzern ist hierzulande ein extrem wichtiger Auftraggeber, etwa für Siemens. In wenigen Wochen schreibt die Bahn ihre neue IC-Flotte aus. Niemand in der Schienentechnikbranche wagt es, sich kurz vorher mit Mehdorn anzulegen.

Nur hinter vorgehaltener Hand werden Mitarbeiter des Konsortiums deutlicher: Mit dem Vertragsentwurf habe die Bahn die Münchner Strecke „totmachen wollen“, sagt einer. Und viele in der Politik nahmen die Gelegenheit dankend wahr und stiegen aus dem Projekt aus. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und der bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) galten schließlich nie als flammende Transrapid-Fans.

Bahnchef Mehdorn war ebenfalls kein Freund der Schwebebahn, auch wenn dies heute offiziell anders klingt. Gleich nach seinem Amtsantritt im Dezember 1999 legte er sich mit den Transrapid-Befürwortern an, weil er keine Trasse zwischen Hamburg und Berlin bauen wollte. Eine Magnetbahn zwischen Düsseldorf und Dortmund hielt Mehdorn zwar eher für möglich, dennoch blieb er skeptisch. „Ich bin doch nicht für das Wohl der deutschen Bahnindustrie verantwortlich“, sagte er WELT ONLINE ein Jahr nach Amtsantritt.

Teure Insellösung

Der Transrapid habe nie in das Konzept der Deutschen Bahn gepasst, sagt jemand, der sich lange mit dem Münchner Projekt beschäftigte und einen guten Draht in den Berliner Konzern hat. „Die sind auf die Schiene fixiert, das ist eine andere Denkweise.“ Der Transrapid und seine Spezialtrassen sind eine Insellösung, kein anderer Zug kann darauf fahren. Für die Bahner ist das ein Manko, denn in Deutschland setzt man anders als beim Hochgeschwindigkeitszug TGV in Frankreich darauf, dass die Trassen von möglichst vielen Zugtypen genutzt werden. Der Transrapid hingegen ist teuer und dreht einsam seine Runden auf Spezialgleisen. So falsch ist es also nicht, wenn die Bahn immer wieder die Wirtschaftlichkeit einer Transrapid-Strecke in Deutschland anzweifelte.
Zudem hätte die Münchner Verbindung für die Bahn ein Risiko bedeutet. Anders als sonst im Nahverkehr hätte es keine weiteren staatlichen Zuschüsse gegeben. Die weltweit einzige Strecke im chinesischen Shanghai muss subventioniert werden. Wenn der Zug in München in den roten Zahlen geschwebt wäre, hätte die Bahn zahlen müssen. Nun, nachdem das Projekt abgeblasen wurde, bekommt sie immerhin einen Teil der Planungskosten von 100 Millionen Euro erstattet.

Schlagworte

Bahn Transrapid Zug Mehdorn Münchener Flughafen
Die Bahn bestreitet den Vorwurf, sie trage die Verantwortung für das Scheitern des Transrapids. „Diese Schwarze-Peter-Spiele sind angesichts der Faktenlage nur noch peinlich“, sagte ein Sprecher. Zu den Vertragsdetails wollte er sich nicht äußern. Bahn-Chef Mehdorn hatte Anfang der Woche auf die Frage, ob er der Magnetbahn nicht nur Krokodilstränen nachweine, geantwortet: „Ich bedauere das abrupte Ende. Aber wir tun nichts, was nicht wirtschaftlich ist und sich nicht rechnet.“ :drunken:

Azul Real
07.04.2008, 07:34
Spaniens Wirtschaft geht zu Boden
von André Kühnlenz (Berlin) und Ute Müller (Madrid)
Spaniens Abschwung hat sich im März verschärft. Ökonomen sahen am Wochenende das Land bereits in einer Rezession, nachdem Umfragewerte bei Industrie und Servicefirmen sich heftig eingetrübt hatten.

"Die Immobilienkrise und die Finanzunruhen greifen extrem schnell auf die Gesamtwirtschaft über",
sagte Véronique Riches-Flores, Europa-Chefökonomin der Société Générale.

Das Risiko steigt, dass die abkühlende Wirtschaft in großen Teilen der Euro-Zone demnächst auch Deutschland mit nach unten zieht. Zum Jahresanfang hielten sich die Deutschen noch relativ robust, trotz der Schwächesignale in den USA und Südeuropa.

Die spanischen Einkaufsmanager aus den Dienstleistungsfirmen senden derzeit in Umfragen die deutlichsten Krisensignale. Der entsprechende Index fiel im März von 46,1 auf 40,9 Zähler - das niedrigste Ergebnis seit neun Jahren.

Erst ein Wert über 50 Punkten zeigt an, dass die Manager in der Mehrheit sind, die von einer Expansion berichten. Bereits seit Januar liegt der Einkaufsmanagerindex unterhalb der 50-Punkte-Marke.

"Die Geschäftstätigkeit fällt derzeit mit einem Rekordtempo", hieß es beim Forschungsinstitut NTC Research, das die Umfragen durchführt. Solch ein Rückgang deute darauf hin, dass das normale Funktionieren der Wirtschaft zeitweise zum Stillstand komme, schrieb Javier Pérez de Azpilaga, Volkswirt bei Goldman Sachs. Auch die Befragungen in Industriefirmen hatten eine anhaltende Schwäche signalisiert: Hier sank der Index leicht von 46,7 auf 46,4 Punkte.

Viele Spanier bekommen den Abschwung bereits zu spüren. Nach Angaben von Eurostat aus der vergangenen Woche stieg die Arbeitslosenquote im Februar auf 9,0 Prozent - fast ein Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis März ist die Zahl der Arbeitslosen bereits um zehn Prozent gestiegen.

Abrupter Nachfrageeinbruch dürfte Firmen überrascht haben

Spaniens Einkaufsmanagerindizes
http://www.ftd.de/asset/Image/2008/04/06/Einkaufsmanager.gif

Die Einzelhändler berichten von sinkenden Verkäufen. Ohne Preiseffekte verstärkte sich der Rückgang seit Dezember von rund zwei auf fast drei Prozent zum Vorjahr im Februar. Solch starke und lang anhaltende Umsatzeinbußen hatte die Branche zuletzt im Jahr 1996 zu verkraften gehabt. Dabei ist Spanien auch noch von scharfen Preisanstiegen betroffen. Zuletzt stieg die Inflationsrate von 4,4 auf 4,6 Prozent - das drückt zudem die Kauflaune. "Was brauchen wir mehr, um festzustellen, dass die spanische Wirtschaft wahrscheinlich längst in eine Rezession gerutscht ist", sagte Riches-Flores.

Die Firmen dürften vom abrupten Nachfrageeinbruch zum Jahresbeginn überrascht worden sein. Viele Unternehmen haben weiter produziert - allerdings auf Lager, wie Riches-Flores sagte.

Dennoch: "Die Daten legen nah, dass das Wachstum im ersten Quartal kollabiert ist", sagte Dominic Bryant, Volkswirt bei BNP-Paribas.

Er rechnet damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur zwischen 0,2 und 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen ist. Das wäre ein heftiger Rückschlag für eine Volkswirtschaft, die seit Jahren Raten von rund einem Prozent gesehen hat. "Spätestens im zweiten Vierteljahr wird das BIP schrumpfen", sagte Riches-Flores. Der BIP-Anstieg lag Ende 2007 bei 0,8 Prozent und im gesamten vergangenen Jahr bei 3,8 Prozent.

Als Auslöser für den Abschwung der spanischen Volkswirtschaft gelten die Immobilienkrise sowie straffere Kreditbedingungen für Unternehmen und Verbraucher. "Wenn man sich anschaut, wie sehr die Bilanzen einiger Geldinstitute vom Bau- und Immobiliengeschäft abhängen, macht das Angst", sagte Miguel Blesa, Chef der Sparkasse Caja Madrid.

Das Land erlebt derzeit eine heftigen Einbruch der Immobilienverkäufe - von um die 30 Prozent zum Vorjahr. Die Hauspreise verfallen ebenfalls kräftig. Zudem mehren sich derzeit Berichte, wonach die Ausgabe neuer Kredite scharf gesunken ist. Hinzu kommt, dass die Exportwirtschaft im europäischen Vergleich mit vergleichsweise stark steigenden Lohnstückkosten zu kämpfen hat.

Die Alarmsignale von der iberischen Halbinsel sind am Wochenende offenbar nicht bis zu den Finanzministern und Notenbankchef der Euro-Zone vorgedrungen. Auf ihrer Tagung im slowenischen Brdo, äußerten sie sich zuversichtlich, dass die Konjunktur im Währungsgebiet der Finanzkrise standhält.

Eine US-Rezession werde sich erst nächstes Jahr stärker als Wachstumsbremse in Europa bemerkbar machen, sagte der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück.


Aus der FTD vom 07.04.2008

Azul Real
07.04.2008, 09:55
Hochtief
In Deutschland wird viel zu teuer gebaut

Politiker geben Baukonzernen wie Hochtief die Schuld daran, dass der Transrapid nicht gebaut wird. Herbert Lütkestratkötter, Chef von Hochtief, spricht mit WELT ONLINE über das Scheitern des Prestigeprojekts, Kostenexplosionen auf Großbaustellen und unprofessionelle Bauherren in Deutschland.

Mit dem Transrapid in München ist ein weiteres technologisches Vorzeigeprojekt Deutschlands gescheitert. Kein Einzelfall: Ob Infrastrukturprojekte wie der Flughafen Berlin-Schönefeld, private Mautstraßen oder lokale Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie in Hamburg – oft werden die einmal gesetzten Kosten deutlich überschritten, oder die Projekte entpuppen sich als wirtschaftlicher Flop. Beim Transrapid verdoppelten sich gleich die Kosten auf 3,4 Milliarden Euro. Politik und Industrie zogen daraufhin die Notbremse und beerdigten die geplante Trasse vom Münchner Flughafen in die Innenstadt.

WELT ONLINE: Wie fest ist eigentlich ein Festpreis am Bau?

Herbert Lütkestratkötter: Wenn die Bauindustrie einen solchen abgibt, dann hat sie ihn kalkuliert, und dann hält sie sich auch dran. Wir sind vertragstreu.

WELT ONLINE: Beim Transrapid in München hat das aber mit dem Festpreis nicht ganz hingehauen.

Lütkestratkötter: Von unserer Seite gab es ja keine Aussagen zu einem Festpreis. Das konnten wir erst nach der Prüfung sämtlicher Unterlagen machen.

WELT ONLINE: Ende September feierten Politiker und die Industrie aber eine Einigung auf einen Finanzierungsrahmen.

Lütkestratkötter: Auf dem Treffen, von dem Sie sprechen, wurde eine Rahmenvereinbarung unterschrieben...

WELT ONLINE: ...mit dem Festpreis von 1,85 Milliarden Euro.

Lütkestratkötter: Nein, das stimmt so nicht. Die beteiligten Bauunternehmen haben sich damals nur verpflichtet, die Kosten zu prüfen und zu optimieren anhand der Bauunterlagen. Und die hatten wir zu diesem Zeitpunkt gar nicht. Wir konnten damals also keine Aussagen darüber machen und haben es auch nicht getan.

WELT ONLINE: Wann haben Sie die Unterlagen bekommen?

Lütkestratkötter: Im November. Von diesem Zeitpunkt an haben wir das Konzept geprüft und die Kosten ermittelt. Als wir das Ergebnis hatten, haben wir die Bahn und die Politik sofort informiert. Uns hat diese Kalkulation übrigens einen hohen einstelligen Millionenbetrag gekostet, den wir von niemandem erstattet bekommen.

WELT ONLINE: Heraus kam, dass der Transrapid doppelt so teuer geworden ist. Können Bauleute nicht rechnen?

Lütkestratkötter: Dass wir die Notbremse gezogen haben, zeigt doch gerade, dass Bauleute besonders gut rechnen können. Es war zu den finanziellen Vorgaben nicht zu machen. Die Zahl von 1,85 Milliarden Euro war doch nie eine Summe, die von uns kam. Die Zahl stammt aus den Jahren 2002 und 2004. Wir waren an dieser Kostenschätzung nicht beteiligt.

WELT ONLINE: Woher kam die Kostenexplosion?

Lütkestratkötter: Durch viele verschiedene Punkte, die nach den ersten Planungen dazukamen: Die Untertunnelung des Münchner Hauptbahnhofes war ein Punkt, der verstärkte Lärmschutz ein anderer. Längere Tunnel, dickere Pfeiler für die Fahrbahn. Da kam einiges zusammen. Nicht zuletzt die enormen Preissteigerungen für Baumaterial und die im November erst übergebenen Vertragsbedingungen.

WELT ONLINE: Trotzdem stellt die Politik Hochtief und das Baukonsortium als Buhmann dar.

Lütkestratkötter: Das musste ich auch zu meiner Verwunderung feststellen. Und ich bin darüber richtig sauer, denn die Tatsachen sprechen dagegen. Wir haben auf der Basis dessen geprüft, was uns vorgelegt wurde.

WELT ONLINE: Wer trägt also die Schuld?

Lütkestratkötter: Diese Frage bringt uns jetzt nicht weiter. Der Transrapid in München ist gescheitert, und ich persönlich bin darüber sehr enttäuscht. Es wäre ein wichtiges Leuchtturmprojekt gewesen, das wir voll unterstützt haben.
WELT ONLINE: Gab es keine Alternative?

Lütkestratkötter: Doch, die hätte es gegeben. Wenn die Bauindustrie früher an den Planungen beteiligt gewesen wäre, hätten wir sicherlich die Kosten drücken können. Aber zu diesem Zeitpunkt im Herbst war nichts mehr zu machen. Die Summe von 1,85 Milliarden Euro wäre aber wohl auch nicht einzuhalten gewesen, wenn wir früher eingeschaltet gewesen wären.

WELT ONLINE: Zeigt nicht eher das Aus für den Bayern-Transrapid, dass die Magnetbahn niemals wirtschaftlich zu bauen ist?

Lütkestratkötter: Nein, das glaube ich nicht. Unser Land ist dicht besiedelt. Jede Verkehrsstrecke wird allein dadurch teurer. Wenn Sie eine S-Bahn bauen, dann werden die reinen Baukosten auch nicht geringer, der Lärmschutz dürfte sogar teurer werden. Der Transrapid ist ein Aushängeschild, und ich würde mit der Bahn und Herrn Mehdorn immer wieder ein solches Projekt beginnen – aber nur, wenn wir von Anfang an verantwortlich dabei wären.

WELT ONLINE: Das Transrapid-Desaster steht ja nicht allein. Öffentliche Infrastrukturprojekte in Deutschland werden eigentlich immer sehr viel teurer als zunächst geplant. Kennen Sie ein Projekt, das im Rahmen blieb?

Lütkestratkötter: (überlegt) Im Moment fällt mir keines ein. Das wundert mich aber auch nicht.

WELT ONLINE: Warum?

Lütkestratkötter: In Deutschland finden Sie eine Risikoverteilung zwischen den Beteiligten und Ausschreibungsmodalitäten, die es in keinem anderen Land so sonst gibt. Es hat sich in den vergangenen Jahren eine Vollkasko-Mentalität eingebürgert aufseiten der Bauherren. Ich kann doch keine Preisgarantie bis ins Jahr 2016 geben. Keiner weiß, wie sich bis dahin die Preise für Stahl, Glas oder Beton entwickeln. Die Baufirmen sollen also die Risiken tragen, bekommen dafür aber keine Risikoprämie. Das kann nicht funktionieren.

WELT ONLINE: Niemand zwingt die Baufirmen, solche Verträge zu unterschreiben.

Lütkestratkötter: Man muss sehen, dass die deutsche Bauindustrie eine zehnjährige Krise hinter sich hat. Die hat Tausende Unternehmen die Existenz und fast 700.000 Jobs gekostet. In einer solchen Krise haben sich Verfahren eingebürgert, die nicht normal sind. Viele Firmen kämpften ums Überleben, wollten ihre Belegschaft auslasten und haben Zumutungen akzeptiert, die nicht akzeptabel waren. Daran hatten sich Auftraggeber gewöhnt. Das gab es so in anderen Ländern nicht.

WELT ONLINE: Hat sich die Situation verändert?

Lütkestratkötter: Mit der Entspannung der Lage am Bau hat eine Normalisierung begonnen. Wir bewegen uns ganz langsam in Richtung einer faireren Risikoverteilung zwischen Auftraggeber und Baufirmen. Dass das längst noch nicht überall klappt, zeigt unter anderem die Tatsache, dass sich für mehrere aktuelle Großprojekte keine Generalunternehmer mehr finden. So etwas hat es schon lange nicht mehr gegeben.

WELT ONLINE: Sie meinen den Hauptstadtflughafen in Berlin und das geplante Shoppingcenter am Flughafen Frankfurt?

Lütkestratkötter: Ich werde keine Beispiele nennen. Die Ablehnung von Aufträgen hat aber nichts mit Arroganz unserer Branche zu tun, wir machen am liebsten alles möglich. Aber es gibt nun mal Planungen, bei denen die Erwartungen der Bauherren und die wirtschaftliche Vernunft nicht zusammenpassen. Die Baufirmen schlucken nicht mehr jede Kröte.

WELT ONLINE: Und warum treiben die Ausschreibungen die Kosten?

Lütkestratkötter: Die Baufirmen werden in Deutschland grundsätzlich viel zu spät mit ins Boot genommen. Wie beim Transrapid. Dann müssen Sie in kürzester Zeit ganze Schränke von Aktenordnern durcharbeiten, wenn Sie ein Angebot abgeben wollen. Wenn wir hingegen unser Know-how schon in der Planungsphase einbringen können, lassen sich noch Optimierungen vornehmen, wodurch letztendlich Geld eingespart wird.

WELT ONLINE: Der Steuerzahler würde Milliardensummen sparen?

Lütkestratkötter: Auf jeden Fall. Die Zahl der Kostenüberschreitungen würde sinken, die Summen ebenfalls. Zudem würden die Baustellen früher vollendet – ohne dass die Qualität leiden würde.

WELT ONLINE: Warum passiert das nicht?

Lütkestratkötter: Wenn etwa Hochtief im ganz frühen Stadium eine Behörde oder Stadt bei der Planung einer Straße beraten würde, müssten wir befürchten, bei der anschließenden Ausschreibung für den eigentlichen Bau ausgeschlossen zu werden. Wettbewerber könnten – und würden – wegen einer sogenannten Vorbefassung gegen uns klagen und uns aus dem Verfahren herausdrängen. Wir hätten keine Chance auf den Auftrag.

WELT ONLINE: Ein kluges Bauunternehmen hält sich also mit seinem Wissen zurück, selbst wenn das die Allgemeinheit Millionen kosten würde?


Lütkestratkötter: So könnte man es ausdrücken. Deshalb bin ich froh, dass sich jetzt langsam ein Verfahren namens Wettbewerblicher Dialog durchzusetzen beginnt. In diesem Fall wird der Auftrag in Etappen ausgeschrieben, von der Vorqualifikation über den Ideenwettbewerb bis zur Ernennung eines bevorzugten Bieters. Das hat sich bei Schulprojekten, Autobahnen und einem Schleusenneubau schon bewährt.

607000

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Azul Real
08.04.2008, 13:39
MADRID, April 4 (Reuters) -
Spain´s northeast Catalonia region will need to import water by ship and train from May to ensure domestic supplies if the current drought persists, the regional government said in a report. eek

The report, sent to Reuters on Friday, said rainfall in all but one of Catalonia´s 15 river basins was below emergency levels for the year so far.

"Forecasts show that if scant additions to reservoirs continue as they have in the past 11 months, resources need to be brought in by ship during May to prevent cuts in domestic supply," the report said.

Plans are for seven boats to come in May to regional capital Barcelona, at first from nearby port Tarragona, then from French port Marseille. A further three ships may arrive in August from a desalination plant in southern Spanish port Carboneras.

The Generalitat, or regional government, estimated that upgrading port facilities to handle water would cost 35.2 million euros ($55.30 million), and the cost of chartering 10 ships 44 million euros.

Contacts have also been made with state rail company Renfe to charter trains to carry water, but the Generalitat provided no timetables or financial details in its plans.

Catalonia is home to 7.2 million people, or 16 percent of Spain´s population, and its capital Barcelona is the country´s second city.

Spain needs water to irrigate crops to reduce its dependence on imported grain, and to drive hydroelectric power stations.

Currently, however, hydroelectric reservoirs are just 57.8 percent full and reservoirs for consumption, including agriculture, are 41.4 percent full.

Hydroelectric power is an important part of the Spanish government´s policy to phase out nuclear power stations and focus on renewable energy.

However, due to the drought, hydroelectric power´s contribution to Spain´s energy demand has fallen to about five percent so far this year from 12 percent in a wet year. Wind power has helped make up the shortfall.

Farmers are concerned that the driest winter in memory coupled with unusually warm weather may harm the forthcoming harvest of wheat and barley.

(Reporting by Martin Roberts; Editing by Elizabeth Piper)

Azul Real
08.04.2008, 13:47
Dürre
Seit Wochen hat es am Mittelmeer nicht geregnet
Bangen um Touristen - Spanien droht Wassernotstand
Felder verdorren. Stauseen trocken aus. In einigen Dörfern müssen schon Tankwagen die Bewohner versorgen.

http://www.abendblatt.de/media/pic/000/947/94782v1.jpg
Die Kirche von Sant Roma, einst geflutetes Dorf, ist aus einem Stausee bei Barcelona wieder aufgetaucht, so tief ist das Wasser gesunken.


Madrid -

Die Felder sind verdorrt, die Wasservorräte auf ein Minimum geschrumpft und die Flüsse teilweise ausgetrocknet. Im Nordosten Spaniens droht der Wassernotstand. Fünf Millionen Menschen im Großraum von Barcelona bangen um die Versorgung mit Trinkwasser. Die Stauseen in der Umgebung der zweitgrößten spanischen Stadt sind nur zu gut einem Fünftel mit Wasser gefüllt.

Wenn die Marke von 20 Prozent unterschritten wird, müssen die Behörden die erste Stufe des Wassernotstandes ausrufen und Einschränkungen für den Verbrauch verhängen. Davon werden in der ersten Phase die privaten Haushalte allerdings noch nicht betroffen sein. Schon jetzt sind in Barcelona die Springbrunnen abgestellt, die meisten Parkanlagen werden nicht mehr gegossen und die Straßen seltener gereinigt. Die Verschwendung von Trinkwasser ist unter Strafe gestellt. Wer seinen Swimmingpool füllt oder sein Auto wäscht, riskiert Geldbußen bis zu 3000 Euro.

Spanien leidet unter der dramatischsten Dürre seit 40 Jahren. Besonders kritisch ist die Lage in Katalonien im Nordosten, wo es seit anderthalb Jahren kaum geregnet hat. Wenn es in nächster Zeit keine ausgiebigen Niederschläge gibt, werden in Barcelona noch in diesem Monat Notstandsregelungen in Kraft treten. Die Hoteliers befürchten, dass in der katalanischen Metropole und an der Costa Brava die Urlauber ausbleiben. "Wenn uns das Wasser abgestellt wird, können wir dem Tourismus Adiós sagen", warnt der Präsident des Hotelbesitzerverbandes, Jordi Clos. "Damit wäre das Image von Barcelona ruiniert, denn so etwas gibt es in keiner anderen Metropole in Europa." Marti Sabriá vom Hotelierverband der Costa Brava ergänzt: "Es wäre inakzeptabel, wenn auch nur ein Hotel sich seinen Gästen im Sommer mit leerem Pool präsentieren müsste." Damit stelle Spanien sich auf die Stufe eines Landes der Dritten Welt.

In einigen abgelegenen Dörfern Kataloniens versiegten bereits die Reservoirs. Dort versorgen Tankwagen die Bewohner mit Wasser. Die Behörden treffen Vorbereitungen, per Schiff und Bahn Wasser nach Barcelona zu bringen. Für die nächsten drei Tage sind zwar ausgiebige Niederschläge vorhergesagt - doch soll der Regen vornehmlich im Süden Spaniens herunterkommen. Inzwischen sind die Politiker heillos zerstritten. Die Regierung Kataloniens will Wasser aus dem Segre umleiten. Die spanische Zentralregierung untersagte dies. Im "Krieg um das Wasser", wie die spanische Presse schreibt, stehen sich auch Provinzen gegenüber. Gerona und Lérida sträuben sich gegen eine Umleitung von Wasser aus ihren Flüssen nach Barcelona. "Wenn sie Wasser haben wollen, sollen sie es sich vom Mars holen", pöbelten Demonstranten.
dpa

erschienen am 8. April 2008



MADRID, April 4 (Reuters) -
Spain´s northeast Catalonia region will need to import water by ship and train from May to ensure domestic supplies if the current drought persists, the regional government said in a report. eek

The report, sent to Reuters on Friday, said rainfall in all but one of Catalonia´s 15 river basins was below emergency levels for the year so far.

"Forecasts show that if scant additions to reservoirs continue as they have in the past 11 months, resources need to be brought in by ship during May to prevent cuts in domestic supply," the report said.

Plans are for seven boats to come in May to regional capital Barcelona, at first from nearby port Tarragona, then from French port Marseille. A further three ships may arrive in August from a desalination plant in southern Spanish port Carboneras.

The Generalitat, or regional government, estimated that upgrading port facilities to handle water would cost 35.2 million euros ($55.30 million), and the cost of chartering 10 ships 44 million euros.

Contacts have also been made with state rail company Renfe to charter trains to carry water, but the Generalitat provided no timetables or financial details in its plans.

Catalonia is home to 7.2 million people, or 16 percent of Spain´s population, and its capital Barcelona is the country´s second city.

Spain needs water to irrigate crops to reduce its dependence on imported grain, and to drive hydroelectric power stations.

Currently, however, hydroelectric reservoirs are just 57.8 percent full and reservoirs for consumption, including agriculture, are 41.4 percent full.

Hydroelectric power is an important part of the Spanish government´s policy to phase out nuclear power stations and focus on renewable energy.

However, due to the drought, hydroelectric power´s contribution to Spain´s energy demand has fallen to about five percent so far this year from 12 percent in a wet year. Wind power has helped make up the shortfall.

Farmers are concerned that the driest winter in memory coupled with unusually warm weather may harm the forthcoming harvest of wheat and barley.

(Reporting by Martin Roberts; Editing by Elizabeth Piper)

Azul Real
09.04.2008, 08:53
Pfandbriefe
Spaniens Immobilienkrise verschärft sich


03. April 2008
Als der amerikanische Immobilienmarkt zu bröckeln begann, blickten einige Beobachter weiter in die Runde und begannen sich zu fragen, ob die Vereinigten Staaten nicht einmal mehr eine weltweite Entwicklung vorweg nähmen. Damals gab es noch genügend Stimmen, die eine krisenhafte Entwicklung in anderen Staaten nicht für wahrscheinlich hielten oder aber auch nicht wahrhaben wollten, dass es so kommen könnte.

Mittlerweile hat sich die Einschätzung deutlich geändert, nachdem die Krisensymptome in mehreren Ländern offensichtlich geworden sind. Standard & Poor's etwa erwarten für den britischen, irischen und den spanischen Immobilienmarkt „einen schweren und schmerzlichen Niedergang“, der auch das europäische Wachstum stärker als bislang erwartet bremsen dürfte.


Europas Sorgenkind Nummer eins

Jean-Michel Six, Volkswirt der Rating-Agentur, sieht gerade die drei Staaten als besonders bedroht, weil sich dort die Immobilienblase länger als anderenorts hatte aufblähen können. In Großbritannien werde die Preisentwicklung stagnieren, die Zahl der Zwangsübernahmen um 50 Prozent steigen. Zur Zeit sind die Hypothekenanträge auf den niedrigsten Stand in neuen Jahren gefallen.
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Doch die meisten Sorgen macht allen Beobachtern ohne Zweifel Spanien, wo der Bausektor zu den besten Zeiten elf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt und 13 Prozent zur Beschäftigung beigetragen hat und damit maßgeblicher Träger des Wachstums war.

Vor den Wahlen hatte sich die nunmehr wieder gewählte Regierung stets bemüht, dien Gemüter zu beruhigen und von einer „sanften Landung“ gesprochen, was Kritiker stets bezweifelten. Diese sahen sich schon bestätigt, als die Regierung unmittelbar nach den Wahlen die Wachstumsprognose kürzte.

Bruchlandung befürchtet

Folgt man den jüngsten, vom Nationalen Statistik-Institut INE vorgelegten Zahlen, so handelt es sich ganz offenbar mehr um eine Bruchlandung. Im Januar wurden im Jahresvergleich 27 Prozent weniger Wohnungen verkauft, vielerorts, wie etwa auf Mallorca und den übrigen Balearen, wo auch viele Deutsche oder Briten Häuser besitzen, brach der Markt sogar um mehr als 40 Prozent ein.

„Die Talsohle ist aber längst nicht erreicht“, warnt der Ökonom und Hochschulprofessor Julio Rodrguez. Zehn Jahre lang führten niedrige Zinsen, zeitweilig unter der Inflationsrate, dazu dass sich die Wohnungspreise verdoppelten, vielerorts sogar verdreifachten. Viele Spanier legten sich neben dem eigenen Heim auch noch eine Ferienwohnung zu, spekulative Investoren wurden angelockt.

Doch mit steigenden Zinsen fand die Entwicklung angesichts zu 95 Prozent variable verzinslicher Hypothekenkredite ein rasches Ende. Banken und Sparkassen, die zuvor großzügig Kredite mit Laufzeiten von bis zu 50 Jahren vergeben hatten, drehen nun den Geldhahn allmählich zu: Im Januar wurden 28 Prozent weniger Hypothekenkredite bewilligt als noch ein Jahr zuvor.

Die Bauträger rechnen inzwischen für 2008 mit einem Preissturz bei Immobilien von acht Prozent. Einen vergleichbaren Rückgang hat es in 30 Jahren nicht gegeben. Aber nicht nur das. Dieses Jahr werden Schätzungen zufolge allenfalls 300.000 Wohnungen gebaut, rund eine halbe Million weniger als noch 2006. Im Bausektor drohen zwischen 600 000 und eine Million Arbeitsplätze verloren zu gehen. Die Banco Bilbao prognostiziert einen Rückgang der Baugenehmigungen von 675.000 auf 500.000.

Immobilienfirmen im Schuldensumpf

Auch die Immobilienfirmen sind schwer getroffen, denn in den Jahren des Booms haben sie einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Nun mussten einige bereits Zahlungsunfähigkeit anmelden. Frisches Geld von den Banken bekommen auch sie nicht. Landesweit machten zudem tausende Maklerbüros dicht. „Die Fiesta ist aus“, schreibt die Zeitung „El Pais“.

Am Mittwoch beantragte die Immobiliengesellschaft Grupo Labaro Gläubigerschutz.

Schon zuvor stand das Unternehmen bereits unter der Aufsicht von gerichtlich berufenen Insolvenzverwaltern. Man wolle nun mit den Gläubigern eine Übereinkunft verhandeln, die eine Überarbeitung des Geschäftsmodells ermögliche. Zudem soll die Schuldenzahlung an die neuen Marktbedingungen angepasst werden.

Und dies ist wahrlich kein Einzelfall. Anfang März wurde Habitat in letzter Sekunde vor der Insolvenz gerettet und Inmobiliaria Colonial droht immer noch unter Schulden von neun Milliarden Euro zusammen zu brechen, wenn sich auch mittlerweile eine Übernahme von Unternehmensanteilen durch Gläubiger abzeichnet.

Die Sparkasse La Caixa teilte am Mittwoch mit, sie wolle ihre Darlehen in Aktien des Instituts umwandeln.

Die Wettbewerberin Banco Popular erklärte, ähnliche Überlegungen zu haben. Eines der Gläubigerinstitute ist auch der zur Commerzbank gehörende Immobilienfinanzierer Eurohypo, bei dem Colonial mit 1,4 Milliarden Euro in der Kreide steht. Insgesamt geht es mit der Situation vertrauten Personen zufolge um einen Konsortialkredit von 7,2 Milliarden Euro. Das Darlehen sei aber vor allem mit französischen Objekten besichert, die bislang nicht von der Krise an den Immobilienmärkten betroffen seien und deren Wert noch auf hohem Niveau liege.

Wachstum sinkt, Inflation steigt

Und die Krise schlägt sich volkswirtschaftlich deutlich nieder. Dies wiederum bedroht die andere Wachstumsstütze, den privaten Konsum. Zwar ist die Zahl der Anträge auf Arbeitslosengeld im März erstmals seit sechs Monaten gefallen, doch kompensierte der Dienstleistungssektor den Anstieg von 3,8 Prozent im Bausektor.

Der Banco d'Espana hat indes die Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von ursprünglich 3,1 auf 2,4 Prozent deutlich gesenkt. 2006 betrug die Rate noch 3,8 Prozent. Für 2009 wird mit einer weiteren Wachstumsverlangsamung auf 2,1 Prozent gerechnet. Im Zuge der Korrektur am Immobilienmarkt sei sowohl 2008 als auch 2009 eine Verlangsamung des Wachstums zu erwarten, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der spanischen Notenbank.

Und der verringerten Wirtschaftsaktivität zum Trotz hat sich der Auftrieb der Verbraucherpreise im März weiter beschleunigt. Die Lebenshaltungskosten stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um deutliche 4,6 Prozent. Nach Erhebungen kommen deshalb und aufgrund steigender Zinsen schon jetzt rund 60 Prozent der Familien mit ihren Einkommen nicht bis zum Monatsende aus. Und auch der Staat spürt die Auswirkungen: Im Februar schrumpfte der Haushaltsüberschuss im Jahresvergleich um rund ein Drittel.

Sorgen um die Banken

Derweil bemüht sich die Banco d'Espana den Eindruck zu beseitigen, es drohe eine spanische Finanzkrise.

Die Banken hätten zwar zusätzliche Herausforderungen in Form eines schwachen Immobilienmarktes und steigender Kreditausfälle zu meistern, doch dank ihrer Rentabilität und Solvenz seien sie in einer guten Lage. Stresstests zeigten, dass die Kreditinstitute über genügend Reserven verfügten, auch einen signifikanten Anstieg der Kreditausfallraten von Immobilienfirmen zu überstehen.

Deutlichere Worte gab es kürzlich vom Präsident der Großsparkasse Caja Madrid, Miguel Blesa: „Wenn man sich anschaut, wie sehr die Bilanzen einiger Geldinstitute von den Ziegelsteinen abhängen, macht das Angst“.

Immerhin entfallen rund 60 Prozent der von den Banken und Sparkassen vergebenen Kredite auf den Bau- und den Immobilienbereich inklusive Hypotheken. Dabei geht es um mehr als eine Billion Euro.

Schockgefrosteter Pfandbriefmarkt

Insgesamt steht Spanien gerade erst am Anfang seiner Immobilienkrise.

Das wirkt sich derzeit auf die Renditen spanischer Pfandbriefe deutlich aus (vgl. Infografik). Dabei müsse man beachten, so die Analysten der DZ Bank, dass es sich nur um Indikationen handele, da es auf dem Markt für Covered Bonds derzeit an Handelsaktivität fehle und ein Primärmarkt seit Anfang März praktisch nicht mehr existiere. Daher sei zu befürchten, dass die Renditen noch nicht ihr Höchstniveau erreicht hätten.

Zwar warnen sie vor Schwarzmalerei: Der Markt sei „bereits so tief in den Strudel aus schwindendem Vertrauen, sinkender Liquidität und historisch weiter Spreads hineingezogen“ worden, dass eine Verbesserung der Lage wahrscheinlicher erscheine als eine deutliche weitere Verschlechterung.

Aber: „Das Fragezeichen ist der Zeithorizont.“ Derzeit finde eine Umbewertung statt. Die Investoren hätten wieder erkannt, dass sie es mit einem Kreditprodukt zu tun hätten, so dass die Risikoprämien steigen. Es werde auf jeden Fall noch einige Zeit dauern, bis wieder von die Realität widerspiegelnden Renditeaufschlägen gesprochen werden könne.

Insofern muss der europäische Pfandbriefmarkt derzeit als ausgesprochen angeschlagen gelten. Das gilt besonders für Emissionen aus den stark kriselnden europäischen Ländern, wo bis zur Stabilisierung der Lage weiterhin starke Verwerfungen zu erwarten sind.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2882F2EFE5CE41B4BCD80216FFF6E608~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

Azul Real
09.04.2008, 18:38
Mittwoch, 9. April 2008, 17:37 Uhr
Finanzkrise

US-Regierung will Hilfspaket für Hausbesitzer ausweiten
Die US-Regierung will ihr Hilfsprogramm für in Zahlungsnot geratene Eigenheimbesitzer ausweiten. Bis Jahresende soll damit die Zahl der Nutznießer auf 500 000 mehr als verdreifacht werden.

HB WASHINTON. Mit dem Programm würden Kredite von US-Bürgern versichert, die trotz grundsätzlicher Kreditwürdigkeit bei der Tilgung ihrer Hypothekendarlehen in Verzug geraten seien, sagte Präsidialamtssprecherin Dana Perino. „Das ist nicht die Wunderwaffe, die alle Probleme lösen wird. Aber es wird helfen, dass weitere Menschen in ihren Häusern bleiben können.“

Der Chef der Wohnungsbaubehörde, Brian Montgomery, erläuterte bei einer Kongress-Anhörung, dass die Vergaberichtlinien für das Programm gelockert werden sollten, um mehr Eigenheimbesitzer vor einer Zwangsvollstreckung zu bewahren. Die Banken sollten angehalten werden, einen Teil des Hypothekenkredits zu erlassen, um im Gegenzug eine Garantie für eine pünktliche Tilgung zu erhalten. „Wir wollen es ermöglichen und die Kreditgeber dazu ermutigen, freiwillig Außenstände abzuschreiben“, hieß es im Redetext für seine Anhörung vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

Vor dem Ausschuss sprach sich auch der US-Notenbank-Gouverneur Randall Kroszner dafür aus, dass die Banken den Wert der Hypotheken abschreiben sollten. Dies sei nötig, weil die Zahl der Häuser, die weniger Wert sind als ihre Hypotheken, rasant steige. Die Summe der Zwangsvollstreckungen werde in diesem Jahr die Marke von 1,5 Millionen aus 2007 überschreiten.

Azul Real
10.04.2008, 08:50
Wirtschaft

Spaniens gefährdeter Wohlstand

Diese Daten hätten andere Länder gern auch: Seit 15 Jahren deutlich höheres Wachstum als der Durchschnitt der Europäischen Union, Jahr für Jahr neue Rekordstände in der Beschäftigung, eine beinahe reibungslose Integration von mehr als vier Millionen Immigranten in eine Bevölkerung von nunmehr 45 Millionen, schließlich regelmäßig Überschüsse des Staatshaushaltes - unter den größeren Ländern Europas weist Spanien eine besonders beeindruckende Entwicklung auf. Mit solch einer Bilanz jedenfalls müsste sich vermutlich keine Regierung der Welt Sorgen um ihre Wiederwahl machen, jedenfalls nicht, wenn wirtschaftliche Themen im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.

Und doch deutet vieles darauf, dass die seit vier Jahren amtierende Sozialistische Partei (PSOE) unter ihrem Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero bangen muss, wenn Spanien am kommenden Sonntag ein neues Parlament wählt. Das liegt weniger am Personal: Oppositionsführer Mariano Rajoy von der konservativ-liberalen Volkspartei (PP) hat sich bisher auf ökonomischem Gebiet wenig hervorgetan. Das gilt allerdings auch für Zapatero. Deshalb konzentriert sich der Vergleich auf die wichtigsten Wirtschaftsvertreter, und da liegt die PP eher hinten: Der ehemalige Präsident des Stromversorgers Endesa, Manuel Pizarro, hat zwar im langwährenden Übernahmekampf um sein Unternehmen keine schlechte Figur abgegeben, und er steht auch für eine starke Wertsteigerung der Endesa-Aktie in diesem Zeitraum. Ein politisches Gewicht aber ist er bisher nicht, ganz im Gegensatz zu seinem Rivalen Pedro Solbes, dem ehemals höchst erfolgreichen Wirtschafts- und Währungskommissar der EU. Der amtierende Wirtschafts- und Finanzminister, der auch einer der Stellvertreter Zapateros ist, hat sich als der Garant einer stabilen Finanzpolitik erwiesen und sich einigermaßen erfolgreich den teils wenig maßvollen Ausgabewünschen einiger Kabinettskollegen entgegengestellt.

Ganz makellos ist allerdings auch Solbes' Bilanz nicht: Zum einen steht auch sein Name für eine Reihe durchsichtiger Wahlgeschenke, darunter eine Babyprämie von 2500 Euro je Neugeborenem, Miethilfen für junge Spanier oder Rentenerhöhungen, die sich auf immerhin 22 Milliarden Euro summieren. Zum anderen gelang es ihm nicht, das skandalöse Verhalten der spanischen Regierung zu verhindern, die den Übernahmeversuch des Eon-Konzerns mit allen Regeln der Kunst, aber gegen die Regeln des freien Kapitaltransfers der EU blockierte. Dies führte sogar zu einer gewissen Amtsmüdigkeit von Solbes.

Zapatero hat aber rechtzeitig erkannt, dass seine Wahlchancen ohne seinen wichtigsten Minister wesentlich geringer wären. Deshalb entmachtete er einige Wirtschaftsberater, die sich zu einer Art Neben-Wirtschaftsministerium entwickelt hatten, und umgarnte Solbes, bis dieser einer möglichen weiteren Amtszeit zustimmte.

Eigentlich sollte man jetzt annehmen, der ehemalige Endesa-Präsident Pizarro ergriffe gerade im Wahlkampf die Chance, seinem Rivalen Solbes die regelwidrige Abschottung des Stromversorgers durch die amtierende Regierung vorzuhalten. Dass dies nicht geschieht, zeigt, dass auch in Spanien ordnungspolitische Prinzipien und liberale Themen nicht gerade hoch im Kurs stehen. Vielmehr sorgen sich die Spanier zunehmend darum, ob sie sich nach 15 Jahren des Aufschwungs auf magere Jahre einstellen müssen. Diese Frage ist zu einem Kernthema des Wahlkampfs geworden. Je schwärzer sich das künftige Bild der spanischen Wirtschaft zeigt, desto stärker steigen die Chancen der Opposition. Klar beantworten lässt sich die Frage derzeit aber noch nicht. Zwar zeichnet sich ab, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr sinken wird. Doch sind die Fachleute uneins, ob lediglich ein Rückgang von 3,8 auf 3,1 Prozent bevorsteht, wie die Regierung in Madrid behauptet, oder ob es einen Einbruch auf weniger als 2 Prozent geben wird. Dies befürchten vor allem angelsächsische Investmentbanken.

Ungewiss ist in erster Linie, ob der Immobilienmarkt nur vorübergehende Schwäche zeigt oder einen Absturz mit verheerenden Folgen für den Bau und den privaten Konsum vollführt. In diesem Fall brächen der spanischen Wirtschaft die beiden entscheidenden Pfeiler des langjährigen Aufschwungs weg. Pessimisten sehen für Spanien sogar eine langjährige Stagnation voraus - nach dem starken Aufschwung eine besonders schmerzvolle Erfahrung, wie das Beispiel des Nachbarn Portugal in diesem Jahrzehnt zeigt.

So weit muss es in Spanien aber nicht kommen. Schon die geographische Lage und das Klima dürften dafür sorgen, dass viele wohlhabende Nordeuropäer auch künftig lieber an den iberischen Küsten überwintern und ihr Geld ausgeben als zu Hause.
Zudem dürfte Spanien auch weiterhin Impulse durch Hunderttausende Einwanderer erhalten. Sie werden bisher relativ klug in den Arbeitsmarkt integriert. :lol:

Schließlich und vor allem: Bislang zeichnet die Spanier Dynamik, Optimismus und eine gewisse Unbekümmertheit aus.

(na wenn das mal reicht ) :roll:

Diese - aus deutscher Sicht bedenkliche wie beneidenswerte - Mentalität könnte die Wirtschaft stabilisieren und die Chancen der Regierungspartei auf einen weiteren Wahlsieg befördern.

Text: F.A.Z., 06.03.2008, Nr. 56 / Seite 11

Azul Real
10.04.2008, 19:31
ADL: ABN Amro stellt wegen Finanzkrise Hypothekenvergabe in Deutschland ein
Frankfurt (dpa-AFX)

- Die ABN-Amro-Hypotheken-Gruppe (AAHG)
stellt wegen der Finanzkrise ihr Neugeschäft in Deutschland zum 22.
April ein. Grund seien die gestiegenen Refinanzierungskosten, sagte der
geschäftsführende Direktor der Niederlassung in Deutschland, Walter Capellmann,
dem "Handelsblatt" (Freitag). "Wir hätten nie gedacht, dass uns die Krise als
großer Spieler, der seine Kredite nicht verbrieft, dennoch so trifft." Das
Unternehmen hat sich auf Immobilienkredite ohne Eigenkapital spezialisiert.
Die AAHG hatte die Kredite den Angaben zufolge in die eigenen Bücher
genommen. Das Ausfallrisiko aber hatte sie am Kapitalmarkt abgesichert. Diese
Absicherung sei so teuer geworden, dass der Kreditzins für den Kunden eigentlich
auf 8,5 oder neun Prozent hätte steigen müssen, sagte Capellmann. So führe jeder
neue Vertrag derzeit zu Verlusten. Eine Wende zeichne sich nicht ab. /gin/DP/sb
NNNN

[ABN-AMRO HLDGS NV,AABA,,880026,NL0000301109]
2008-04-10 18:16:27
2N|STD PRD|GER NED|BAN|

Azul Real
11.04.2008, 07:56
In Spanien explodieren gerade die Insolvenzen im Bau- und Immobiliensektor :profile_right:

Das wird noch sehr ugly die nächsten Jahre .. :roll:

http://www.elperiodico.com/default.asp?idpublicacio_PK=46&idioma=CAS&idnoticia_PK=499088&idseccio_PK=1009

10/4/2008 Edición Impresa EL FINAL DEL 'BOOM' INMOBILIARIO
Fuerte aumento del 147% de las insolvencias en la construcción


EL PERIÓDICO
MADRID

El sector de la construcción y la promoción inmobiliaria ha liderado la lista de procesos concursales, o antiguas insolvencias, que se han registrado en España en el primer trimestre del 2008, con un total de 119 concursos, más del 34% del total de los presentados por todo tipo de empresas. Esta cifra supone un incremento del 147% respecto de los 48 presentados en el mismo periodo del 2007, según los datos publicados en el BOE y recogidos por Euler Hermes.

Azul Real
14.04.2008, 11:56
http://www.welt.de/wams_print/article1896417/Schatten_ueber_Londons_City.html


13. April 2008, 04:00 Uhr
Schatten über Londons City
Die boomende Finanzindustrie sorgte jahrelang für ein Wirtschaftswunder in Großbritannien. Selbst die Kreditkrise schien wenig Schaden anzurichten. Nun aber kippt die Lage, das gesamte Land könnte damit vor einer Rezession stehen. Frank Stocker hat die wachsende Nervosität in London beobachtet

Bernd Berg begann in schwierigen Zeiten. Im Oktober wechselte der junge deutsche Hedgefonds-Experte zu einem Finanzinstitut in London. Und seither geht es mit der Branche bergab. Banken vermelden immer neue Verluste, Tausende von Angestellten verloren in der Branche schon ihren Job. Berg bewahrt dennoch Optimismus: "Das ist wahrscheinlich die turbulenteste Zeit an den Finanzmärkten seit Anfang der 1930er-Jahre", sagt er. Und er hat immerhin die Chance, vor Ort dabei zu sein.

So abgeklärt schauen jedoch nur die wenigsten Beteiligten in der Londoner Finanzszene auf die Krise, von der ihre Branche erfasst wurde. Viele befinden sich eher in einer Art Angststarre, wie eine Maus, vor der sich eine zähnefletschende Katze aufgebaut hat. Hinzu kommt, dass sich in der vergangenen Woche nun auch die Anzeichen verstärkt haben, dass die Finanzkrise die gesamte britische Wirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Der Immobilienmarkt bricht zusammen, das britische Pfund verliert an Wert, Ökonomen sehen erstmals Anzeichen für eine Rezession. Das rund 15 Jahre währende britische Wirtschaftswunder steht vor einem abrupten Ende.

Bernd Bergs Arbeitsplatz liegt mitten im Stadtteil Mayfair, der sich ans östliche Ende des Hydeparks anschließt. Die Postleitzahlen beginnen hier alle mit W1 - W wie Wohlstand. Denn in Mayfair residieren all die Investmentgesellschaften und Hedgefonds, deren unglaubliche Renditen in den vergangenen Jahren ganz erheblich zum Aufschwung Londons beitrugen. Hier kaufte man sich in der Mittagspause schon mal auf die Schnelle ein neues Auto beim Porsche-Händler, der mitten im Stadtviertel seine Karossen präsentiert. Mit seinen mondänen Villen und der ruhigen Atmosphäre wirkt der Stadtteil wie eine abgeschottete Oase im quirligen London.

Doch seit einigen Monaten sind die einst so siegesgewissen Geldvermehrer hier etwas zurückhaltender geworden. "Ungefähr seit Januar kann man das spüren", sagt Berg. Die Leute haben jetzt gemerkt: Die Party der letzten Jahre ist endgültig vorbei. Einige Banken haben seither die ersten Angestellten entlassen, jeder hat zumindest Bekannte, die es getroffen hat. Damit wurde allen klar, dass das, was bisher stets abstrakt als "Finanzkrise" beschrieben wurde, ganz konkrete Auswirkungen auf jeden Einzelnen haben wird.

Die Finanzindustrie hat in Großbritannien eine wesentlich größere Bedeutung als in Deutschland. Rund zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden von dieser Branche beigesteuert. In Deutschland sind es gerade mal fünf Prozent. Und während die britische Wirtschaft in den vergangenen Jahren insgesamt um knapp drei Prozent jährlich wuchs, legte die Finanzindustrie um fünf Prozent pro Jahr zu. Ein Job in der "City", wie die Londoner Bankenwelt genannt wird, galt als sicherer Weg über kurz oder lang Millionär zu werden.

"Jetzt sind die Leute in der City alle sehr nervös", sagt Simon von Oppenheim. Der Spross einer deutschen Bankiersfamilie arbeitet für Integrated Asset Management, ein Haus, das sogenannte Dachhedgefonds auflegt, also Fonds, die in einzelne Hedgefonds investieren. Sein Büro liegt natürlich ebenfalls in Mayfair, nur wenige Straßen von Bernd Berg entfernt. "In den vergangenen Jahren war es sehr leicht, neue Einzel-Hedgefonds aufzumachen", sagt von Oppenheim. Alle hielten diese Anlagevehikel, die ohne große Regulierung und mit riesigen Kreditlinien auf alles spekulieren können, was ertragreich schien, für das Nonplusultra. "Überspitzt gesagt konnte damals ein 24-jähriger Universitätsabsolvent seinen eigenen Fonds aufmachen und in kurzer Zeit ein paar Millionen an Anlegergeld einsammeln."

Doch diese Zeiten sind vorbei. Vor allem viele kleinere Fonds mit einem verwalteten Volumen unter einer Milliarde US-Dollar tun sich schwer. Die Banken haben die Kreditlinien gekürzt, und ängstliche Anleger ziehen ihr Geld ab. Diverse Fonds mussten schon schließen. "Aber das ist kein Drama", sagt von Oppenheim. "Das gehört eben zum Wirtschaftskreislauf."

Das mag sein. Doch ein Drama könnte aus der derzeitigen Krise werden, wenn die Verwerfungen in der Finanzindustrie auf die übrige Wirtschaft übergreifen. In den USA ist dies bereits geschehen. Doch die Briten glaubten lange Zeit, sie seien davor gefeit, da hier die Wirtschaft stabiler sei als jenseits des Atlantiks. Doch spätestens seit der vergangenen Woche sind sie sich darin nicht mehr so sicher.

"Wenn Sie mich vor sechs Wochen gefragt hätten, ob Großbritannien in eine Rezession abgleiten könnte, dann hätte ich gelacht", sagt Tony Dolphin, Chef-Ökonom der Anlagegesellschaft Henderson Global Investors. "Jetzt halte ich das jedoch für eine realistische Möglichkeit." Dolphin sitzt nicht in Mayfair, sondern auf der anderen Seite des Stadtzentrums, am Rande des traditionellen Finanzbezirks und etwas näher am Empfinden des durchschnittlichen Briten.

Und dieser musste in den vergangenen Tagen einige schlechte Nachrichten verdauen. Am Montag gab die Abbey-Bank bekannt, dass sie ab sofort keine 100-Prozent-Finanzierungen für Immobilienkäufe mehr anbietet. Das klingt für deutsche Ohren undramatisch, die volle Kreditfinanzierung einer Wohnung oder eines Hauses ist hierzulande, abgesehen von einigen Angeboten ausländischer Banken, unüblich. In Großbritannien war diese Art der Finanzierung jedoch gang und gäbe. Vor einem Jahr gab es noch 158 entsprechende Kreditangebote von Banken. Mit Abbey wurde nun das letzte vom Markt genommen.

Vor allem junge Menschen, die erstmals eine Wohnung kauften, machten von diesen Kreditangeboten Gebrauch. Sie und die Banken vertrauten darauf, dass der Wert der Immobilien ohnehin stetig steigt. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Preise im Schnitt verdoppelt, in guten Lagen sogar verdrei- oder vervierfacht. Wenn nun die Vollfinanzierung eines Wohnungskaufes nicht mehr möglich ist, so wird der Kreis potenzieller Käufer kleiner. Damit sinkt die Nachfrage am Immobilienmarkt, und das bringt die Preise unter Druck. Und dies ist bereits sichtbar. Am Dienstag verkündeten die Zeitungen in riesigen Lettern: "Hauspreise stürzen ab!" Im März gab der Wert der privaten Immobilien im Durchschnitt um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat nach. Solch einen Einbruch gab es seit der letzten Immobilienkrise auf der Insel im Jahr 1991 nicht mehr.

"Die Kreditkrise kommt damit bei den normalen Haushalten an", sagt Dolphin. Denn die Briten haben nicht nur ihre Häuser auf Pump gekauft. Sie haben auch eifrig ihre Lebenshaltungskosten auf Kredit finanziert. Die entsprechenden Kreditlinien hingen wiederum vom Wert ihrer Häuser ab. Wenn deren Preis nun sinkt, bleibt den Menschen damit auch weniger Geld für den Konsum. Die Kreditkartenunternehmen haben folglich in den vergangenen sechs Monaten bereits die Kreditlinien von rund zwei Millionen Briten gekürzt.

Und die Immobilienpreise könnten noch weiter fallen. Einige Analysten rechnen schon mit einem Einbruch von 25 Prozent. "Ich halte das auch für möglich", sagt Dolphin. "Wenn das passiert, dann wird Großbritannien allerdings sicher in eine Rezession abgleiten."

Doch selbst wenn es nicht so weit kommt: Das Wirtschaftswunder der vergangenen Jahre, getrieben von einer boomenden Finanzindustrie, dürfte bis auf Weiteres zu Ende sein. "Die Finanzindustrie fragt sich derzeit, wie stark sie ihr Geschäftsmodell verändern muss und wie ein neues Modell aussehen könnte", sagt Dolphin. Denn der exzessive Handel mit Krediten, der so viel Gewinn abwarf, ist zum Erliegen gekommen und dürfte auch nicht wieder belebbar sein, zumindest nicht in der alten Form. "Der Finanzsektor in London könnte in den kommenden Jahren durchaus schrumpfen", glaubt Dolphin.

Bernd Berg bleibt dennoch optimistisch. "Ich glaube, dass 2009 an den Finanzmärkten wieder besser wird und es dann wieder aufwärts geht." Auch das gehört eben zur Londoner City: Jammern ist verpönt.

Azul Real
14.04.2008, 13:45
MILAN, April 14 (Reuters) -

Italy´s Pirelli & C Real Estate has moved back presentation of its three-year business plan to the second half of 2008 because of market turbulence, executives told the shareholder meeting on Monday.

Chief Executive Carlo Puri Neri said turmoil stemming from the financial markets´ crisis made forecasting difficult. Release of the 2008-2010 plan had been scheduled for May 8.

Shares in Pirelli RE fell after the announcement.

They were off 4.19 percent at 22.88 euros at 1113 GMT.

"We´re working on the three-year plan, but we are also trying to understand how the crisis is turning out. We will present it in the second half of the year," he told shareholders.

Chairman Marco Tronchetti Provera said of the delay, "This is an indication of (the company´s) seriousness."

When presenting 2007 results last month, Pirelli RE had forecast operating results for 2008 in line with last year´s.

Pirelli RE is about 55 percent owned by industrial group Pirelli & C . (Reporting by Claudia Cristoferi; Editing by David Cowell)

Azul Real
15.04.2008, 10:49
London

Der Immobilienmarkt in Großbritannien hat sich im März 2008 deutlich abgekühlt.

Wie am Dienstag bekannt gegeben wurde, hat sich der britische RICS-Immobilienpreissaldo auf -78,5 Prozent reduziert, während Volkswirte nur mit einem Rückgang auf -67,0 Prozent gerechnet hatten. Für Februar war ein Minus von 64,1 Prozent ausgewiesen worden. (15.04.2008/ac/n/m)

aua :geek:

Die Party ist over

Azul Real
15.04.2008, 13:57
MADRID, April 15 (Reuters) - Spain and Spanish banks are in a good position to face a slowdown in the economy, central bank Governor Miguel Angel Fernandez Ordonez said on Tuesday but he warned the new government should not overspend in the downturn.

Ordonez said Spanish exports were holding up despite the strong euro and there was still mid-term demand for housing which would attenuate a sharp slowdown in sales that has pushed several companies into administration in the last weeks.

"I have confidence in the resources the Spanish economy has to face the inevitable phase of deceleration, even in an unfavourable external environment," Ordonez told a banking conference.

Ordonez reiterated that Spanish banks were in a solid position to face a period of slower growth and said that while people should be "moderately worried" about an expected rise in loan defaults, the outlook was not all gloom and doom.

"When we consider the housing slowdown that is taking place and which is inevitable after a long phase of growing supply, we shouldn´t lose sight of the fact that there is strong support from housing demand in the mid-term," Ordonez said.

He added that banks had a cushion to protect them in a housing crisis -- even one as bad as the one Spain suffered in the early 1990s -- thanks to high provisions and funds.

As fewer people have take out loans and the interbank lending market has tightened in the wake of the subprime crisis, Spanish banks have been funding themselves more with client deposits, commercial paper and European Central Bank liquidity.

Some media have highlighted Spanish banks´ dependence on the ECB lending facilities, which Ordonez played down.

"The use of this measure is still moderate as you can see from the fact that liquidity used by Spanish groups as a percentage of the total barely matches the weight of our economy in the eurozone," he said.

He added that ECB lending made up 1.3 percent of Spanish banks´ balances and that the Bank of Spain was encouraging them to issue more medium-term debt while the ECB would keep injecting liquidity to keep markets functioning properly.

Ordonez warned the newly re-elected Socialist government not to overspend its way out of a period of slower growth and to work with unions and employers to rein back wage rises.

He also warned Madrid not to be protectionist but to remain open to competition and foreign investment. He later said he was not referring to any specific situations in the market.

The European Commission took Madrid to court for the way it dealt with foreign takeover bids for utility Endesa . There is speculation that several possible foreign takeover bids may come in for Spanish companies in the next legislature.

(Editing by Gerrard Raven)

Azul Real
15.04.2008, 14:14
MP Milbradt Rücktritt
persönliche Verwicklungen in der SachsenLB

http://www.spiegel.de/video/video-29362.html

Azul Real
15.04.2008, 18:30
Kreditkrise lässt britische Immobilienpreise einbrechen
Die Krise auf dem britische Immobilienmarkt verschärft sich: Im März sind die Häuserpreise überraschend stark eingebrochen. Nun breiten sich die Probleme auch auf andere Wirtschaftsbereiche aus.


Gedrückt von steigenden Hypothekenzinsen und mangelndem Konsumentenvertrauen fiel der Häuserpreisindex mit minus 78,5 Punkten auf den niedrigsten Stand seiner 30-jährigen Geschichte. Das ging aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Vereinigung der Bauwirtschaftsgutachter (Royal Institute of Chartered Surveyors) hervor. Experten hatten dagegen mit einer leichten Erholung des Index auf minus 67,5 von zuletzt minus 67,7 Punkten gerechnet. Das britische Pfund fiel nach der Veröffentlichung der schwachen Daten auf ein Rekordtief von 1,24 Euro.

Der Preisverfall auf dem britischen Immobilienmarkt sei direkt auf den Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Gutachterverbands. Viele Banken haben die Vergabe von Hypotheken drastisch eingeschränkt. "Die Stimmung ist sehr schlecht und wird auch so bleiben, solange dieser einzigartige Liquiditätsmangel die britische Wirtschaft belastet."


Da viele Briten Hausbesitzer sind, leidet ein großer Teil der Bevölkerung unter den steigenden Hypothekenzinsen und den fallenden Häuserpreisen. Die britischen Einzelhandelsverkäufe gingen im März erstmals seit zwei Jahren zurück - ein klares Zeichen dafür, dass die Kreditkrise langsam auch die Verbraucher zu spüren bekommen. "Die Daten zeigen deutlich, dass die Konsumenten angesichts des Gegenwinds mit Ausgaben immer mehr zögern", erläuterte Howard Archer vom Analyseinstitut Global Insight.

Die Briten müssen höhere Zinsen für Hypotheken oder Konsumentenkredite bezahlen, obwohl die Bank of England die Leitzinsen schon mehrmals gesenkt hat. Beim Konsumenten kommen die Zinssenkungen bisher nicht an, denn die Sätze, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen, sind weiter hoch. Experten rechnen daher schon bald mit weiteren Zinssenkungen in Großbritannien.


reuters, 15:14 Uhr
© 2008 Financial Times Deutschland, © Illustration: Bloomberg

Azul Real
15.04.2008, 18:43
Euro/Pfund
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=30y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=DGBPEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DGBPEUR.TGT&hcmask=

Azul Real
16.04.2008, 12:49
Wacker völlig durchgeknallt

nach Dividendenvorschlag am 10.04. runtergtasert bis auf unterirdische 11,36

heute erneut Bruch der 13 Euro-Marke. aktuell 13,00 +4,42% TH 13,28

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=4&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=951589&host=w15.rzki.ariva.de
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=951589&host=w16.rzki.ariva.de


ADL: DGAP-Adhoc: Wacker Construction Equipment AG (deutsch)
Wacker Construction Equipment AG: Gewinnverwendungsvorschlag
Wacker Construction Equipment AG / Dividende
10.04.2008
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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(München, 10. April 2008)

Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2007 der Wacker Construction
Equipment AG in Höhe von 99.528.329,74 Euro soll eine Dividende in Höhe von
insgesamt 35.070.000,00 Euro an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Der Jahresüberschuss der Wacker Construction Equipment AG betrug im
abgelaufenen Geschäftsjahr 62.836.916,52 Euro. Da die Wacker Construction
Equipment AG im Rahmen des Zusammenschlusses mit der Neuson Kramer
Baumaschinen AG sämtliche eigenen Aktien veräußert hat und infolgedessen
die Rücklage für eigene Anteile zwingend aufzulösen war, beträgt der
Bilanzgewinn 99.528.329,74 Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat der Wacker Construction Equipment AG haben
beschlossen, der Hauptversammlung im Hinblick auf die Verwendung des
Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2007 folgenden Beschlussvorschlag zu
unterbreiten: Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2007 in Höhe von
99.528.329,74 Euro soll zur Ausschüttung einer Dividende von 0,27 Euro
zuzüglich eines Bonus von 0,23 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie
verwendet werden, insgesamt somit 0,50 Euro je dividenberechtigter
Stückaktie. In die Gewinnrücklage wird ein Betrag in Höhe von 64.458.329,74
Euro eingestellt. Unter Zugrundelegung dieses
Ausschüttungsvorschlags entfällt auf das dividendenberechtigte Grundkapital
von 70.140.000,00 Euro eine Dividendensumme einschließlich Boni von
35.070.000,00 Euro (Vorjahr: 0,62 Euro, bezogen auf 39,15 Mio.
dividendenberechtigte Stückaktien; Dividendensumme insgesamt 24.273 Mio.
Euro und Zuführung zu anderen Gewinnrücklagen 949.441,91 Euro).


Wacker Construction Equipment AG
Imre Szerdahelyi
Leiter Unternehmenskommunikation
Preußenstr. 41
80809 München
Tel. + 49 - (0)89 - 354 02 - 251
E-Mail: ir@eu.wackergroup.com
Internet: www.wackerneuson.com
10.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die
DGAP
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Sprache: Deutsch
Emittent: Wacker Construction Equipment AG
Preußenstr. 41
80809 München
Deutschland
Telefon: +49 - (0)89 - 354 02 - 0
Fax: +49 - (0)89 - 354 02 - 390
E-Mail: info@eu.wackergroup.com
Internet: www.wackergroup.com
ISIN: DE000WACK012
WKN: WACK01

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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NNNN

[WACKER CONSTRUCTION EQUIPMENT AG,WAC,,,DE000WACK012]
2008-04-10 08:33:33
2N|AHO DGA|GER|ENG|

Azul Real
16.04.2008, 14:25
manager-magazin.de, 16. April 2008, 07:18 Uhr
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,547406,00.html

ABS-FONDS

Einfach weggeschlossen

Von Karsten Stumm

Tausende ABS-Fonds-Anleger hoffen, endlich wieder an ihr Geld zu kommen. Doch Investmenthäuser halten die Fondsanteile beharrlich unter Verschluss, weil die in den Fonds enthaltenen Werte wegen der Kreditkrise nahezu unverkäuflich geworden sind. Jetzt verlieren die ersten Anleger die Geduld - und fordern ihr Geld zurück.

Düsseldorf - Sigmar Franke (Name von der Redaktion geändert) kommt nicht mehr an sein Geld. Seine Bank hat es, und die gibt es nicht mehr her - seit einem halben Jahr. Wegen der Kreditkrise. Damals, im August vergangenen Jahres, hatte seine Fondsgesellschaft das Geld ihrer Anleger eingefroren, das sie in Fonds für Kreditpapiere investiert hatten. Angeblich nur für ein paar Wochen, bis die Misere an den Finanzmärkten vorbei sei.

Doch jetzt, sechs Monate später, will der Trubel noch immer nicht enden. Und die Fondsgesellschaft weiß selbst nicht mehr so genau, wie es weitergehen soll. "Wir sind ein wenig hilflos", sagt ein Fondsmanager im kleinen Kreis. Er sagt das mit entwaffnender Offenheit.

Anleger Franke ist ein gestandener Mann, Mitte 50. Er hat in seinem Leben schon viel erlebt, nichts schmeißt ihn so leicht aus der Bahn. Doch langsam verliert er die Geduld mit den Bankern. "Niemand hat mich vor Monaten gefragt, ob ich die Schließung des Fonds überhaupt will. Dennoch muss ich jetzt für diese einsame Entscheidung der Banker geradestehen, und zwar mit meinem Geld", sagt Franke.

Er hat sich einen Anwalt genommen. Mehr kann er nicht tun. Die Juristen sind die einzigen, die er in den Kampf gegen die Kreditkrise schicken kann. Es ist ein unsicherer, schemenhafter Kampf: halb offene Paragrafen gegen flüchtige Dollar. Wie Franke geht es derzeit Tausenden Anlegern in Deutschland.

Sie alle hatten vor Jahren einen Teil ihres Gelds in Fonds für sogenannte Asset Backed Securities (ABS) investiert. Wertpapiere also, deren Rendite beispielsweise direkt durch Zinszahlungen von Hypothekenkunden oder Autokäufern gedeckt werden soll. Das lief lange Zeit prima, und die Fonds wurden Anlegern vielfach als die ertragreichere Alternative etwa zu Festgeldkonten angeboten; noch heute preisen sie manche Investmenthäuser als Fonds mit geringem Risiko an.

Doch seitdem die Welt in die Kreditkrise geschlittert ist, trauen die Anleger den Hypothekenzahlern nicht mehr - und deshalb will auch niemand mehr die Asset Backed Securities haben, in denen die Hypothekenverbriefungen trickreich zu Bündeln zusammengeschnürt worden sind. "Der Markt für solche Pakete ist eingebrochen, zeitweise sogar nahezu zusammengebrochen", sagt Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank.

Kein Ausweg in Sicht

Deshalb haben Fondsgesellschaften wie Frankfurt Trust (FT ABS Plus), HSBC Trinkaus (HSBC Trinkaus ABS), Sal. Oppenheim (Oppenheim ABS) und WestLB Mellon (Compass Fund ABS Fund) zu einer radikalen Lösung gegriffen: Sie machten die betroffenen Fonds einfach dicht, und das erlaubt ihnen Paragraf 37 des Investmentgesetzes auch vorübergehend. Nur so glaubten die Finanzexperten verhindern zu können, dass massenhafte Verkaufsorders der eigenen Kunden die Preise für ABS-Papiere weiter auf Talfahrt schicken würden - und so mitten im Abwärtssog aus Amerika eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang käme.


Doch die Banker haben sich in einem wichtigen Punkt verkalkuliert: Die Abwärtsspirale kam auch ohne die Verkäufe ihrer Fondsanleger in Gang. Mittlerweile sind kaum noch echte Kurse für diese Wertpapiere feststellbar, weil sie niemand mehr kaufen möchte. "Seitdem der Fonds geschlossen ist, mussten wir Wertverluste von ungefähr 17 Prozent im Fonds hinnehmen", sagt Thomas Kalich, Sprecher von Frankfurt Trust. Und jetzt ist die Situation schlimmer als zuvor.

Wäre die Rücknahme der Fondsanteile nicht ausgesetzt, könnten Tausende deutsche Sparer wenigstens entscheiden, wann sie die Abwärtsraserei nicht mehr mitmachen und bei einem bestimmten Verlust die Notbremse ziehen wollen. "So aber muss ich mitansehen, wie der Wert meiner Einlagen sinkt und sinkt, ohne dass ich den Verlusten durch Verkauf ein Ende setzen könnte", sagt Anleger Franke.

Tatsächlich ist kein Ausweg aus dieser Zwangslage in Sicht. "Der Gesetzgeber hat nicht bestimmt, wann solche Wertpapierfonds wieder geöffnet werden müssen", sagt Jochen Kindermann, Experte der internationalen Sozietät Simmons & Simmons in Frankfurt am Main; sie berät nicht selten selbst Finanzanbieter in Rechtsfragen. "Schon eine solche Marktstörung, die eine vorübergehende Schließung der Fonds erforderlich machen könnte, wurde vom Gesetzgeber wahrscheinlich eher als theoretischer Fall angesehen. Dass aber ein Markt dauerhaft zusammenbricht, konnte sich wohl niemand vorstellen. Und deshalb gibt es wohl auch keine Schlussbestimmungen für solch einen Fall."

Genau dieser Fall ist jetzt aber eingetreten. Der Markt für forderungsbesicherte Wertpapiere wie ABS oder sogenannte Collateralized Debt Obligations (CDOs) kommt auch in dieser Woche nicht auf die Beine, wie schon seit einem halben Jahr. Im Gegenteil: "Möglicherweise haben die Banken noch mehr Müll in ihren Büchern", sagt Willem Buiter, Professor an der London School of Economics. Papiere also, für die Kreditnehmer nicht mehr pünktlich zahlen können. "Und bleiben die Umstände, wie sie sind, dürften die Fonds auch weiterhin eingefroren bleiben", sagt Simmons-&-Simmons-Experte Kindermann.

Zu lange gewartet

Ob Frankes Anwälte daran vor Gericht etwas ändern können, bleibt ungewiss. Wollten sie die Investmenthäuser zwingen, die Fonds wieder zu öffnen, müssen sie wohl nahezu Unmögliches nachweisen: Sie müssten zeigen, dass die ungeliebten ABS-Papiere derzeit sehr wohl zu verkaufen sind - und zwar zu einem akzeptablen Preis.

Das aber dürfte nach Meinung selbst der Aufsichtsbehörden wie Bundesbank oder Bundesfinanzministerium schwierig werden. Kaum ein Anleger könne überhaupt wissen, welche einzelnen Papiere mit welchen Verkaufsbestimmungen in den Tresoren seiner Fondsgesellschaft vor sich hingammeln. Einfacher wäre es da wohl, die Fondsgesellschaften davon zu überzeugen, die Anleger selbst ihre Anteile verkaufen zu lassen. Die Axa-Versicherung immerhin ist auf so einen Deal für zwei ihrer ABS-Fonds eingegangen. Viele andere Banker wollen davon aber bisher nichts wissen.

"Die Situation ist heute sicher unbefriedigend. Doch die vorübergehende Schließung wurde damals aus Schutz der Investoren vorgenommen, vor allem der verbliebenen Anleger der Fonds", sagt Andreas Fink, Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), dem Lobbyverband der Fondsindustrie.

In der Vergangenheit war so eine vorübergehende Schließung auch tatsächlich ein gutes Mittel. In den Turbulenzen, in die Ende 2005 einige offene Immobilienfonds geraten waren, hat deren kurzfristige Schließung den Anlegern geholfen. Das gelang damals beispielsweise der DWS, der Fondstochter der Deutschen Bank Chart zeigen. Die hatte ihren Grundbesitz-Invest-Fonds nach nur zwei Wochen wieder aufgemacht und die Anteile der Anleger hatten nach dieser Zwangspause kaum an Wert verloren.

"Allerdings strahlte die Krise damals auch nicht auf andere, eigentlich unbeteiligte Anlageklassen aus, wie es derzeit der Fall ist", sagt BVI-Sprecher Fink. Zudem ließ der Gesetzgeber den Managern der Immobilienfonds damals auch deutlich weniger Spielraum, wann sie ihren Fonds wieder öffnen müssten. "Immobilienfonds müssen nach einer vorübergehenden Schließung aufgrund außergewöhnlicher Marktumstände spätestens nach zwei Jahren wieder aufgemacht werden", weiß Simmons-&-Simmons-Experte Kindermann.

Würde so eine Regelung auch für Wertpapierfonds existieren, hätten ABS-Fondsmanager möglicherweise mehr Ehrgeiz entwickelt, ihre derzeit verschmähten Wertpapiere doch abzustoßen. So, wie es etwa die Manager des Parvest Dynamic ABS-Fonds der französischen Bank BNP Paribas geschafft haben. Fonds-Kursverluste von etwa 15 Prozent waren zwar die Folge.

Doch die BNP-Paribas-Fondskunden kommen, nach einer kurzen Ruhephase, schon seit dem 24. August 2007 wieder an ihr Geld. "Und damit können sie selbst entscheiden, wie viel Verlust ihr Portemonnaie verkraftet", sagt Klaus Nieding, der Anleger Franke als Anwalt vertritt. "Schließlich ist jede Fondsgesellschaft verpflichtet, die Interessen ihrer Anteilseigner größtmöglich zu wahren. Vor einigen Monaten urteilte das Landgericht Frankfurt am Main dann auch, dass Fondsruhezeiten von mehr als drei Monaten zuviel des Guten seien." (Aktenzeichen: 2-19 O 124/06).

Nieding wird in den kommenden Wochen für eine Vielzahl von Anlegern Kontakt mit den Fondsgesellschaften aufnehmen, die weiterhin auf dem Geld ihrer Kunden sitzen - und selbst nicht wissen, wann sie es wieder freigeben werden. Dass es aber noch dazu kommen wird, glauben die Fondsgesellschaften um so sicherer. "Manche institutionellen Anleger würden die aktuelle Lage sogar gerne zum Aufstocken ihrer Anteile nutzen. Deshalb glauben wir: Dieser Markt wird weiter existieren", sagt Frankfurt-Trust-Sprecher Kalich.


Welche ABS-Fonds betroffen sind

Kein Handel:
In Deutschland vorübergehend geschlossene ABS-Fonds
Fonds Bank ISIN Volumen in Mio. Euro Performance*

ABS-Invest Union Investment 950** k. A.**

Frankfurt Trust ABS-Plus BHF-Bank 215,60 - 17%

HSBC Trinkaus ABS HSBC Trinkaus Investment Managers 199,00 k. A.**

Natixis ABS Plus R Natixis Asset Management 1925,47 k. A.**

Oppenheim Asset Backed Securities Fonds Hypo KAG (Austria) 630,00 k. A.**

SGAM Fund Bonds US Mortgage Backed Securities AH EUR AH Société Générale Asset Management 52,15 k. A.**

WestLB Mellon Compass Fund ABS Fund C EUR WestLB Mellon Asset Management 200** k. A.**

* seit vorübergehender Schließung im August 2007
** seit vorübergehender Schließung von der Gesellschaft nicht mehr ermittelt
Stand: 15.04.08
Quelle: eigene Recherche



© manager-magazin.de 2008

Azul Real
16.04.2008, 16:11
ADE: DGAP-Adhoc: Hypo Real Estate Holding AG (deutsch)
Hypo Real Estate Holding AG:

Eine von J.C. Flowers koordinierte
Investorengruppe beabsichtigt, ein öffentliches Erwerbsangebot für rund 24,9 %
der Aktien der Hypo Real Estate Holding AG abzugeben.
Hypo Real Estate Holding AG / Sonstiges

16.04.2008
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Hypo Real Estate Holding AG:
Eine von J.C. Flowers koordinierte Investorengruppe beabsichtigt, ein
öffentliches Erwerbsangebot für rund 24,9 % der Aktien der Hypo Real Estate
Holding AG abzugeben.

München, den 16. April 2008: Eine von J.C. Flowers & Co. LLC koordinierte
Investorengruppe bestehend aus J.C. Flowers & Co. LLC, Shinsei Bank Limited
und Grove International Partners LLP hat heute entschieden, über ein
Akquisitionsvehikel den Aktionären der Hypo Real Estate Holding AG ein
freiwilliges öffentliches Angebot zum Erwerb von 50.076.000 Aktien der Hypo
Real Estate Holding AG ('HRE') zu unterbreiten. Dies entspricht rund 24,9%
der gesamten ausstehenden Aktien der HRE ohne Berücksichtigung der nach
Wandlung der von der Hypo Real Estate Finance B.V. zur Teilfinanzierung der
DEPFA-Akquisition ausgegebenen Pflichtwandelanleihe im August 2008
zusätzlich auszugebenden Aktien. Der Angebotspreis soll 22,50 EURO in bar
pro Aktie der HRE betragen.

Der angekündigte Preis von 22,50 EURO in bar entspricht einer Prämie von
25,3 % auf den volumengewichteten Dreimonatsdurchschnittskurs (Schlusskurse
XETRA) vor dem heutigen Tag (17,95 EURO) und auf den letzten Schlusskurs
von 21,8 %.

Der Vorstand begrüßt grundsätzlich das Angebot, dessen Vorbereitung vom
Vorstand unterstützt wurde. Vorstand und Aufsichtsrat werden nach Prüfung
der noch zu erstellenden Angebotsunterlage eine begründete Stellungnahme zu
dem Angebot und insbesondere zu dem angebotenen Preis abgeben.

Kontakt:
Kontakt: Herr Oliver Gruss +49-89-203007-781
16.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die
DGAP
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Sprache: Deutsch
Emittent: Hypo Real Estate Holding AG
Unsöldstraße 2
80538 München
Deutschland
Telefon: +49 (0)89 203 007-780
Fax: +49 (0)89 203 007-772
E-Mail: ir@hyporealestate.com
Internet: www.hyporealestate.com
ISIN: DE0008027707, DE0008027731,
WKN: 802770, 802773,
Indizes: DAX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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NNNN

[HYPO REAL ESTATE HOLDINGS AG,HRX,,802770,DE0008027707][Hypo Real Estate Holding AG,,,,DE0008027731]
2008-04-16 14:53:28
2N|AHO DGA|GER|FIN|

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Zielgesellschaft: Hypo Real Estate Holding AG / Bieter: HRE Investment Holdings L.P.

WpÜG-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Bieter verantwortlich.
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Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe eines freiwilligen
öffentlichen Erwerbsangebots gemäß § 10 Abs. 1 des Wertpapiererwerbs- und
Übernahmegesetzes (WpÜG)


Bieter:
HRE Investment Holdings L.P.
c/o Walkers SPV Limited
Walker House
87 Mary Street
George Town
Grand Cayman KY1-9002
Cayman Islands

eingetragen im Registrar of Exempted Limited Partnerships, Cayman Islands
unter der Nummer 25434.

Zielgesellschaft:

Hypo Real Estate Holding AG
Unsöldstraße 2
80538 München
Deutschland
www.hyporealestate.com

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 149 393.

ISIN Code: DE 000 802 7707 notiert im regulierten Markt (Prime Standard) an
der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Freiverkehr gehandelt an den
Börsen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart.

In American Depositary Receipts verbriefte American Depositary Shares der
Hypo Real Estate Holding AG werden im Freiverkehr an der Börse NASDAQ, New
York, Vereinigte Staaten von Amerika, unter der ISIN US44915W1018
gehandelt.

Angaben des Bieters:
Die HRE Investment Holdings L.P. hat heute entschieden, den Aktionären der
Hypo Real Estate Holding AG im Wege eines freiwilligen öffentlichen
Erwerbsangebots in der Form eines Teilangebots anzubieten, bis zu
50.076.000 der von ihnen gehaltenen auf den Inhaber lautenden Stammaktien
ohne Nennbetrag (Stückaktien), entsprechend 24,9 % des derzeitig
ausgegebenen Grundkapitals, der Hypo Real Estate Holding AG mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 3,00 zum Preis von

EUR 22,50 je Stückaktie

zu erwerben.

Azul Real
16.04.2008, 16:43
DJ: MARKT/Händler: "Bei Hypo Real wurde nach unten hin übertrieben"
Händler rechnen mit deutlich anziehenden Notierungen nach Wiederaufnahme des
Handels bei Hypo Real Estate um 16.45 Uhr MESZ. "Die aktuelle Entwicklung zeigt,
dass der Markt bei der Aktie maßlos nach unten hin übertrieben hat", meint ein
Marktteilnehmer. Die erfolgreiche Pfandbrief-Platzierung durch die Hypo Real
Estate am Dienstag habe bereits darauf hingedeutet, dass es so schlecht um das
Unternehmen nicht bestellt sein könne.

Auch für den Gesamtmarkt könnte der
Schritt bedeutsam werden, sollte sich herausstellen, das M&A-Aktivitäten bei zu
stark gefallenen Werten zunehmen.

DJG/mif/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2008 10:29 ET (14:29 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2008

Azul Real
16.04.2008, 17:55
Mittwoch, 16. April 2008, 17:01 Uhr
Koalition

Hamburgs Vergrünung kann beginnen
Von Thomas Sigmund

In Hamburg einigt sich Bürgermeister Ole von Beust mit den Grünen (GAL). Doch Details der historischen Einigung sind noch nicht bekannt. Und so muss vor allem einer weiter warten und bangen: der Energieversorger Vattenfall, der um sein Kohlekraftwerk fürchten muss.



HAMBURG-MOORBURG. Am Mittag um 14 Uhr beginnt für den Energieversorger Vattenfall das große Zittern. CDU und Grüne (GAL) haben sich in Hamburg grundsätzlich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Es gebe nichts mehr was in großer Runde geklärt werden müsse, sagt die GAL-Innenexpertin Antje Möller und verschwindet aus den Räumen des noblen Grand Elysee Hotels an der noch nobleren Rothenbaumchaussee, trotz der bohrenden Nachfragen der Journalisten. Details nennt sie aus der Koalitionsverhandlung nicht, es gehe nur noch um Feinabstimmungen. Die offizielle Vorstellung des Koalitionsvertrages gibt es am Donnerstag.

Damit steht fest: Die erste schwarz-grüne Regierung in Deutschland mit Hamburgers Erstem Bürgermeister Ole von Beust und Grünen-Fraktionschefin Christa Goetsch steht – immer unter der Voraussetzung, dass die Basis noch zustimmt. Doch was politisch die Farbenarithmetik der Parteien auch bei ihren Koalitionsspielen auf Bundesebene auf den Kopf stellt, bereitet Vattenfall angesichts der vagen Aussage über das Ergebnis ernste Sorgen.

Anschauen kann man sich diese Sorgen in Hamburg-Moorburg, einem Stadtteil rund vierzig Fahrminuten von der City entfernt. Auf einem rund 30 Hektar großen Areal ragen Kräne in die Höhe. Bagger wühlen mit ihren riesigen Schaufeln durch den Sand der umstrittensten Großbaustelle Deutschlands. Arbeiter tragen schwere Balken zu einer Kaimauer, die einmal 380 Meter lang sein soll und das Elbwasser vor dem Durchsickern abhalten wird.

200 Menschen, bis zu 2000 sollen es in Spitzenzeiten sein, treiben seit November 2007 den Bau des Steinkohlekraftwerks Hamburg Moorburg Tag und Nacht so vehement voran, als wollten sie endgültige Fakten schaffen. „Die Arbeiten sind im vollen Gang“, sagt eine Sprecherin von Vattenfall, das zwei Mrd. Euro in die modernste Anlage ihrer Art stecken will. Ihr Blick wandert über die bereits ausgehobenen, mehrere Fußballfelder große Hauptbaugrube. Doch ob das Kraftwerk Hamburg wie geplant ab dem Jahr 2012 zu 90 Prozent mit Strom versorgen kann, weiß sie nach der heutigen Ankündigung der GAL-Vertreterin immer noch nicht.

Der CDU-geführte Senat hatte im November mit Vattenfall einen vorläufigen Baubeginn vereinbart, obwohl noch wasserrechtliche und immissionschutzrechtliche Genehmigungen ausstehen. Die Grünen lehnen aber nicht nur den Kraftwerksbau ab.

Von Anfang an zögern sie bei einer Vertiefung der Fahrrinne in der Elbe um einen Meter. Nur bei der Elbvertiefung ist eine Einigung möglich. Das ist bereits durchgesickert: Im Gegenzug wird es für die Grünen-Basis als Ersatz wohl eine Art ökologischer Fonds geben. Bei Moorburg sieht die Sache anders aus. Hier stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber.

Für Vattenfall kein wirklich gutes Szenario

Sollte Ole von Beust bei Moorburg eingebrochen sein, wäre das für Vattenfall ein Desaster. Während die Planierraupen und Kipplaster auf der Baustelle eine Stunde von der City entfernt weiter walzen und ihre Lasten abladen, zählt die Firmensprecherin – ihren Blick starr ausgerichtet – nüchterne Fakten auf: „Für Vattenfall geht es um eine Investition von zwei Milliarden Euro“. Hunderte von Millionen habe der Energieriese aufgrund der bereits erteilten Genehmigungen bereits verbaut. Tausende Tonnen mit Öl verseuchte Erde seien abtransportiert worden.

Bei Vattenfall wolle sich gar keiner vorstellen, was im Worst-Case passieren würde. Rückbau aller Bauarbeiten, Schadenersatzzahlungen für alle Lieferketten, die hinfällig würden. „Wir haben deshalb eine Untätigkeitklage beim Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht, um die letzte immissionschutzrechtliche Genehmigung zu erhalten.“ Auch die Ankündigung einer Schadenersatzklage von 1,3 Mrd. Euro habe noch nicht gefruchtet, sagt sie. „Aufgrund der bereits abgeschlossenen Verträge und erteilten Genehmigungen haben wir eine starke Rechtsposition“, ist sich die Vattenfall-Sprecherin sicher. Doch ein Urteil in weiter Ferne nützt dem Unternehmen auch nichts.

Doch je länger die Verhandlungen sich hinziehen, wird immer klarer: Der seit fünf Jahren andauernde Widerstand der Grünen gegen Moorburg ist mit bereits erzielten Zugeständnissen der CDU in der Schulpolitik nicht wettzumachen. Beruhigend wirkt sich auch nicht aus, dass innerhalb der CDU und bei der Hamburger Wirtschaft bereits jetzt der Unmut über die Zugeständnisse an die Grünen in wichtigen Bereichen wächst.

Alle Argumente von der günstigeren und zuverlässigeren Stromversorgung der heimischen Wirtschaft bis hin zu einer möglichen modernen Fernwärmeerzeugung spielen in der politischen Debatte, bei der es um Symbole geht, offenbar keine Rolle. Doch trotz der Bedenken, allen ist auch bewusst: Ole von Beust hatte von Anfang den Grünen weitreichende Zugeständnisse zugesagt. Daran muss er sich auch halten.

Dann dringt doch noch ein Gerücht nach draußen: CDU und Grüne könnten die knifflige Frage einfach vertagen. Im Koalitionsvertrag würde dann weder ein klares Ja oder Nein zum geplanten Kraftwerk stehen. Die Koalition lehnt das Projekt einfach aus rechtlichen Gründen ab. Und während die Bauarbeiter in Moorburg weiter Fakten schaffen, müsste das Hamburger Oberverwaltungsgericht den Politikern die Arbeit abnehmen. Für Vattenfall kein wirklich gutes Szenario.


DIE SIND NUR NOCH WAHNSINNIG

DAS SIEHT NACH EINEN GRÖSSTMÖGLICHEN DESASTER FÜR DIE STADT HAMBURG UND FÜR DIE HAMBURGER WIRTSCHAFT AUS.

Azul Real
17.04.2008, 17:07
IVG Immobilien kaufen

Hamburg

Der Analyst der HSH Nordbank, Stefan Goronczy, rät unverändert zum Kauf der IVG Immobilien-Aktie (ISIN DE0006205701/ WKN 620570).

IVG habe 2007 mit einem Rekordgewinn überzeugt. Die betrieblichen Erträge seien vor allem dank Zuschreibungen bei Immobilien und Kavernen sowie projektbedingter Bestandsveränderungen um 524 auf 1.188 Mio. EUR empor geschnellt.

Auch die Mieteinnahmen hätten sich bereits durch die erhebliche Aufstockung des Immobilienportfolios erhöht. Das EBIT sei um 253 auf 476 Mio. EUR gestiegen, der Konzernüberschuss habe um 186 auf 301 Mio. EUR zugelegt. Für die Aktionäre würden davon 271 Mio. EUR verbleiben, aus denen eine um 20 auf 70 Eurocent je Aktie erhöhte Dividende gezahlt werde. Der NAV sei dank der Aufwertungen auf 29,03 EUR je Aktie geklettert.

Die guten Vorjahreszahlen seien aber sofort angesichts der durch die Finanzmarktkrise erhöhten Unsicherheit auf den Kredit- und Immobilienmärkten verblasst. Der Vorstand habe nur einen verhaltenen Ausblick für 2008 gewagt. Die nervöse Stimmung auf den Immobilieninvestmentmärkten könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Vermietungsmärkte dank des robusten Wirtschaftswachstums weiterhin günstig entwickeln würden. Dies sollte Werteinbussen weitgehend verhindern, eine Ausnahme bilde London. Ohne Aufwertungen bei Immobilien dürften die Erträge 2008 und 2009 sinken, was die investitionsbedingt zunehmenden Mieteinnahmen nicht völlig auffangen könnten.

Die Analysten der HSH Nordbank senken daher ihre Gewinnerwartungen und rechnen 2008 mit einem Konzerngewinn von 169 Mio. EUR, von dem 134 Mio. EUR den Aktionären verbleiben. Ihre Dividende würden sie unverändert bei 70 Cent je Aktie erwarten. Der NAV dürfte dank Zuschreibungen bei den Kavernen geringfügig steigen. Die umfangreiche Projektpipeline und eine ab Ende 2009 wieder bessere Stimmung auf den Immobilien-Investmentmärkten sollten die Ertragslage von 2010 an verbessern und zu höheren Gewinnen und Dividenden führen. Der Aktienkurs sei jüngst eingebrochen.

Die Analysten würden dies für völlig übertrieben halten, nicht nur weil IVG gegenüber den Peers unterbewertet sei, auch fundamental würden sie die Aktie nach ihrem EVA-Modell mit einem Fair Value von 29,50 EUR deutlich höher bewerten. Zwar billigen die Analysten der HSH Nordbank IVG Immobilien wegen der gesenkten Gewinnerwartungen keine Prämie zum NAV mehr zu, aufgrund des enormen Kurspotenzials bekräftigen sie aber ihr Rating "kaufen".

Ihr Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten laute 29,50 EUR.

Das Anlagerisiko bleibe volatilitätsbedingt hoch. (Analyse vom 15.04.2008) (15.04.2008/ac/a/d)


Der Kurs aktuell ist bei 16,65 - 2,33% TH 17,26 :profile_right:
DISCOUNT VON ca. 12,50 EURO AUF DEN INNEREN WERT

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=3265&host=w13.rzki.ariva.de

Azul Real
18.04.2008, 09:37
Leider nicht die deutsche Google - Shop

18.04.2008

Deutsche EuroShop: 2007 als „Jahr des Übergangs“ besser als erwartet – Umsatz- und Ergebnissprung in 2008 prognostiziert

* Umsatzerlöse: 95,8 Mio. Euro, EBIT: 77,2 Mio. Euro :eek:

* Net Asset Value je Aktie: 26,91 Euro

* Ergebnis: 94,2 Mio. Euro

* Steuerfreie Dividende erneut 1,05 Euro je Aktie

* Umsatz- und Ergebnissteigerung von ca. 16 % in 2008

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop AG gab auf seiner heutigen Bilanzpressekonferenz in Hamburg das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt. Die eigenen Prognosen konnten 2007 übertroffen werden.


Der Umsatz lag mit 95,8 Mio. Euro um 3,1 % über dem Vorjahr (92,9 Mio. Euro, ursprüngliche Prognose: 92-94 Mio. Euro). Die flächenbereinigten Umsatzerlöse (like-for-like) stiegen im Berichtsjahr um 3,0 %. Bei einem EBIT von 77,2 Mio. Euro (Prognose: 71-73 Mio. Euro) lag das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne Bewertungsergebnis bei 37,7 Mio. Euro (Prognose: 30-32 Mio. Euro).



Claus-Matthias Böge, Sprecher des Vorstands der Deutsche EuroShop, kommentierte das Ergebnis zufrieden: „Dass wir alle drei Prognosen knapp übertreffen konnten, unterstreicht erneut die hohe Qualität und Ertragsstärke unseres Shoppingcenter-Portfolios.“



Das Bewertungsergebnis ging im Vorjahresvergleich um 21,5 Mio. Euro von 72,3 Mio. Euro auf 50,8 Mio. Euro zurück. Das neu eröffnete Center in Danzig wurde erstmals mit dem Marktwert angesetzt. Hieraus wurde ein Bewertungsgewinn in Höhe von 4,5 Mio. Euro verbucht. Die übrigen Objekte wurden um durchschnittlich 3,1 % aufgewertet. Der für die Abzinsung der zukünftigen Nettoerträge im Discounted Cashflow-Modell herangezogene Zinssatz lag bei durchschnittlich 6,38 % (i. Vj. 6,44 %). Auf Basis der unabhängigen, externen Gutachten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2007 eine Nettoanfangsrendite des Immobilienportfolios von 5,40 % gegenüber 5,39 % im Vorjahr. Bei Einbeziehung der Galeria Baltycka erhöht sich die Nettoanfangsrendite auf 5,49%.

Im Zusammenhang mit der Unternehmensteuerreform wurde u. a. der Körperschaftsteuersatz ab 2008 von 25 % auf 15 % reduziert. Aus diesem Grunde wurden die in Vorjahren gebildeten latenten Steuerrückstellungen entsprechend angepasst. Dies führte zu einem ertragswirksamen Auflösungsbetrag von 29,7 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis lag mit 94,2 Mio. Euro um 6,1 % unter den 100,3 Mio. Euro des Rekordvorjahres.

Der unverwässerte Gewinn je Aktie lag bei 2,74 Euro gegenüber 2,92 Euro im Vorjahr. Davon entfielen 0,91 Euro je Aktie (+18 %) auf das operative Geschäft (2006: 0,77 Euro) und 0,97 Euro (-35 %) auf das Bewertungsergebnis (2006: 1,49 Euro). Aus der Auflösung latenter Steuerrückstellungen fiel ein zusätzliches Ergebnis von 0,86 Euro je Aktie an. Diesem außerordentlichen Ergebnisanteil stand im Vorjahr ein Gewinn aus der Veräußerung zweier Shoppingcenter von 0,67 Euro je Aktie gegenüber.

Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres werden der Vorstand und der Aufsichtsrat den Aktionären auf der Hauptversammlung, die am 19. Juni 2008 in Hamburg stattfindet, die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 1,05 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2007 vorschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Deutsche EuroShop einen Umsatz in Höhe von 110-113 Mio. Euro. Hier wirken sich nicht nur die Eröffnungen der Stadt-Galerien in Hameln und Passau aus, sondern auch die Galeria Baltycka in Danzig, die erstmals für ein volles Geschäftsjahr Umsatzbeiträge liefert. In 2009 werden dann auch die Shoppingcenter in Hameln und Passau erstmals zwölf Monate zum Umsatz beitragen. Insofern geht die Gesellschaft davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 auf 119-121 Mio. Euro steigen wird.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird im laufenden Geschäftsjahr bei 90-92 Mio. Euro liegen. 2009 sollte es nach Eröffnung aller noch im Bau befindlichen Objekte auf 100-102 Mio. Euro steigen. Für das Geschäftsjahr 2008 kalkuliert die Deutsche EuroShop mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne Bewertungsergebnis von 43-45 Mio. Euro und mit 49-51 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2009.

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss der Deutsche EuroShop AG für das Geschäftsjahr 2006 einer Prüfung nach § 342b Abs. 2 Satz 3 HGB (Stichprobenprüfung) unterzogen. Die Prüfung hat ergeben, dass die Deutsche EuroShop AG keine Angaben zu quotal konsolidierten Unternehmen gem. IAS 31.54 ff und zu Operating-Leasingverhältnissen als Leasinggeber gem. IAS 17.56 im Konzernanhang gemacht hat (Fehlerfeststellung). Diese Angaben wurden im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007 nachgeholt.

Internet-Übertragung der Telefonkonferenz

Die Deutsche EuroShop überträgt am Freitag, den 18. April 2008 um 16:00 Uhr ihre englischsprachige Telefonkonferenz live als Webcast im Internet unter http://www.deutsche-euroshop.de/ir


Deutsche EuroShop – Die Shoppingcenter-AG

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das MDAX-Unternehmen ist zurzeit an 16 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt.


Moin, das kann heute interessant werden

Tochtergesellschaft der Otto Group
http://www.deutsche-euroshop.de/deutsch/home/index.php

» zur Grafik (http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=4280&host=w19.rzki.ariva.de)

Freitag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen


Quartalszahlen Europa / Sonstige Unternehmenstermine

18.04.2008

Bilanzpressekonferenz, Hamburg
07:00 Deutsche Euroshop Bilanzzahlen

Azul Real
18.04.2008, 10:16
On My Mind
The Demise of the Euro
Avi Tiomkin 04.21.08, 12:00 AM ET
http://www.forbes.com/opinions/forbes/2008/0421/034.html


Tensions between inflation-obsessed Germany and growth-hungry Latin countries will spell its end.

It is only a matter of time, probably less than three years, until the euro experiment meets its end. The financial crisis in the U.S. is hastening the process, as investors flee the dollar, pushing the euro to a price of $1.59. But it will not stay high for long. Countries like Spain and Italy will withdraw and return to their old currencies. Once that happens, get ready for the return of the deutsche mark and the French franc.

What will undo the euro: the mounting tension between the inflation-obsessed German bloc (including Austria, Luxembourg and the Netherlands) and the Latin bloc of France, Italy and Spain. The Germans, saddled with memories of the hyperinflation that brought the Nazi Party into power, remain singularly focused on fiscal and monetary discipline. Despite core inflation in the euro zone of only 2.4% and a slowing global economy, the Germans insist that the European Central Bank maintain a tight monetary policy. In direct opposition to Germany, the Latin bloc, joined by Ireland, wants the ECB to lower interest rates.

Spain's worsening real estate slump dramatically illustrates the problem faced by the Latin bloc. For years Spanish home building and buying outstripped that of Germany, Italy and France combined. Now that the boom has turned to bust, the Spanish central bank cannot lower interest rates. Nor can the treasury devalue the currency. Bound to the euro, Spain can only complain to the ECB, while watching its economy circle the drain.

European heads of state and the European business press are making their discontent public in stark language. "We cannot continue to cope with the autism of some bankers who do not understand that the priority is not fighting inflation, which is nonexistent, but fighting for more growth," declared French President Nicolas Sarkozy last year. In October, in response to German Finance Minister Peer Steinbrueck's comment that he "loves a strong euro," leading Italian business newspaper Il Sole ran a headline labeling the remark "a declaration of war." "Italy has lost the ability to grow," the Italian finance minister, himself one of the founding members of the ECB, admitted recently.

The euro has long had detractors, who question the viability of political and monetary union in Europe. Haunted by World War II, the generation of leaders that included Helmut Kohl and François Mitterrand was willing to give up sovereign powers and national interests to create a common currency. But with no shared language, customs, culture or political system, the euro zone has never existed except as a construct in the minds of bureaucrats and politicians.

Now, as the divisions increase, insiders are beginning to take a dim view of the prospects for continued monetary union. "We believe the euro will not survive in the long run in the absence of some kind of political support," the president of BusinessEurope, a pan-European business association, stated in early March.

Along with the steep selloff that will precede the disintegration of the high-flying euro, other markets will be shaken. Look for much higher interest rates for prospective euro deserters like Spain and Italy as spreads for benchmark German bonds widen.

What should investors do? Gradually start to hoard dollars and short the euro. Another strategy is to sell investments in Italy and Spain and buy German fixed-income assets.

The political situation in Europe is likely to accelerate the euro's demise. Now that the Spanish elections are over, politicians there no longer feel the need to remain silent about mounting economic woes. If, as Italian polls predict, Silvio Berlusconi becomes that country's prime minister, the man who criticized the euro as "a disaster" would join a common front ready to take action by the time Sarkozy's France assumes the European Union presidency this summer.

The tight-money Germans will not push to preserve the euro. A poll released at the end of 2007 by Dresdner Bank (other-otc: DRSDY.PK - news - people ) showed that 62% of Germans support reinstating the deutsche mark as the country's currency. It appears that their wish will come true.

Azul Real
18.04.2008, 12:46
Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors´-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.

------------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: Nordbeck-Barth
Vorname: Andrea

Beziehung zur Person mit Führungsaufgaben: Ehe- oder eingetragener Lebenspartner
Angaben zur Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments:
Aktien
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0006205701
Geschäftsart: Kauf
Datum: 17.04.2008
Kurs/Preis: 16,98
Währung: EUR
Stückzahl: 1000,00
Gesamtvolumen: 16980,00
Ort: Xetra

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: IVG Immobilien AG
Zanderstr. 5-753177 Bonn
DeutschlandISIN: DE0006205701WKN: 620570

Ende der Directors´ Dealings-Mitteilung (c) DGAP 18.04.2008



IVG Immobilien kaufen

Hamburg

Der Analyst der HSH Nordbank, Stefan Goronczy, rät unverändert zum Kauf der IVG Immobilien-Aktie (ISIN DE0006205701/ WKN 620570).

IVG habe 2007 mit einem Rekordgewinn überzeugt. Die betrieblichen Erträge seien vor allem dank Zuschreibungen bei Immobilien und Kavernen sowie projektbedingter Bestandsveränderungen um 524 auf 1.188 Mio. EUR empor geschnellt.

Auch die Mieteinnahmen hätten sich bereits durch die erhebliche Aufstockung des Immobilienportfolios erhöht. Das EBIT sei um 253 auf 476 Mio. EUR gestiegen, der Konzernüberschuss habe um 186 auf 301 Mio. EUR zugelegt. Für die Aktionäre würden davon 271 Mio. EUR verbleiben, aus denen eine um 20 auf 70 Eurocent je Aktie erhöhte Dividende gezahlt werde. Der NAV sei dank der Aufwertungen auf 29,03 EUR je Aktie geklettert.

Die guten Vorjahreszahlen seien aber sofort angesichts der durch die Finanzmarktkrise erhöhten Unsicherheit auf den Kredit- und Immobilienmärkten verblasst. Der Vorstand habe nur einen verhaltenen Ausblick für 2008 gewagt. Die nervöse Stimmung auf den Immobilieninvestmentmärkten könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Vermietungsmärkte dank des robusten Wirtschaftswachstums weiterhin günstig entwickeln würden. Dies sollte Werteinbussen weitgehend verhindern, eine Ausnahme bilde London. Ohne Aufwertungen bei Immobilien dürften die Erträge 2008 und 2009 sinken, was die investitionsbedingt zunehmenden Mieteinnahmen nicht völlig auffangen könnten.

Die Analysten der HSH Nordbank senken daher ihre Gewinnerwartungen und rechnen 2008 mit einem Konzerngewinn von 169 Mio. EUR, von dem 134 Mio. EUR den Aktionären verbleiben. Ihre Dividende würden sie unverändert bei 70 Cent je Aktie erwarten. Der NAV dürfte dank Zuschreibungen bei den Kavernen geringfügig steigen. Die umfangreiche Projektpipeline und eine ab Ende 2009 wieder bessere Stimmung auf den Immobilien-Investmentmärkten sollten die Ertragslage von 2010 an verbessern und zu höheren Gewinnen und Dividenden führen. Der Aktienkurs sei jüngst eingebrochen.

Die Analysten würden dies für völlig übertrieben halten, nicht nur weil IVG gegenüber den Peers unterbewertet sei, auch fundamental würden sie die Aktie nach ihrem EVA-Modell mit einem Fair Value von 29,50 EUR deutlich höher bewerten. Zwar billigen die Analysten der HSH Nordbank IVG Immobilien wegen der gesenkten Gewinnerwartungen keine Prämie zum NAV mehr zu, aufgrund des enormen Kurspotenzials bekräftigen sie aber ihr Rating "kaufen".

Ihr Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten laute 29,50 EUR.

Das Anlagerisiko bleibe volatilitätsbedingt hoch. (Analyse vom 15.04.2008) (15.04.2008/ac/a/d)


Der Kurs aktuell ist bei 16,65 - 2,33% TH 17,26 :profile_right:
DISCOUNT VON ca. 12,50 EURO AUF DEN INNEREN WERT

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=3265&host=w13.rzki.ariva.de

Azul Real
20.04.2008, 14:44
Herr Rohmert bringt es auf den Punkt ... :roll:


Nr.: 164
16. KW / 18.04.2008
Kostenlos per E-Mail
Werner Rohmert, Herausgeber


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sachens Ministerpräsident Milbradt (CDU) ist über die Landesbank Affäre gestürzt.

http://www.der-immobilienbrief.de/uploads/tx_thpdfarchive/Der_Immobilienbrief_Nr_164.pdf

Bevor Sie Mitleid überkommt, möchten wir verdeutlichen, welcher unmäßige Irrsinn in
Sachsen und anderswo passiert ist. Ist es wirklich damit getan, dass weltweit Manager
und Aufsichtsräte mit satter Abfindung auf ein „erfolgreiches“ Berufsleben zurück
schauen dürfen? Wir haben Mitte der 90er Jahre einmal überschlagen, dass in Leipzig
über Wertverlust und Leerstände insgesamt vielleicht 2,5 bis 3 Milliarden Euro
durch Sonder-AfA Investments vernichtet worden sind. Hierbei ist allerdings nicht
der expansive volkswirtschaftliche Effekt der Bauphase berücksichtigt worden.
Wahrscheinlich kommt in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung am Ende nur ein Minus von 1 bis 1,5 Milliarden Euro für Leipzig heraus.

Ein paar SachsenLB-Spieler
haben nun ein Mehrfaches von dem verzockt, was in der Fördergebiets-Ära von
allen privaten Investoren zusammen in Leipzig versenkt wurde.

Unkontrollierte Excel-Idioten konnten nicht nur bei der SachsenLB für Milliarden riskante
Wertpapiere kaufen und mit der guten Bonität der Bank refinanzieren.

Niemand
trägt Verantwortung. Verstehen Sie es? Irgendjemand muss doch für Kredite in
Milliardenhöhe Unterschriften leisten. Irgendjemand muss doch Kauforder gegeben
haben. Irgendjemand muss doch „off balance“-Strategien entwickelt, genehmigt und
mit soviel Bankbonität versorgt haben, dass schon kleine Subprime-Risiken, die für
normal denkende Menschen eher erwartungsgemäß sind, genauso viel Schaden anrichten,
wie die gesamte „Gier frisst Hirn“-Phase zusammen. Dummheit ist in
Deutschland straffrei. Aber auch unternehmenspolitische Gier hat persönliche Motive
und Einkommenseffekte. Dieses Schadens-Spannungsfeld zwischen straffreier
Dummheit, aktiver Blindheit (Untreue?) oder Gier (Bereicherungsabsicht?) sollte dringend
von einem öffentlich-rechtlichen Schiedsrichter überprüft werden.

Der REIT droht zu floppen - Empirie ist doch durch Denken antizipierbar:

Inzwischen
ist klar, dass die Reit-Erwartungen um Faktor 3 bis 10 gesenkt werden müssen
(Seite 10). Die Chancen des Reits sind geringer als die Immobilien-Lobby es der Politik
verkaufte. In den „Der Immobilienbrief“ Nr. 99, 105, 110, 119, 124 u.v.a. haben wir
Ihnen ab 2005 im Vorfeld der Gesetzgebung unsere grundlegenden Analysen zu den
völlig überschätzten Chancen des Reits aufgezeigt. Sie können diese in unserer
Homepage zusammengefasst nachlesen (http://www.der-immobilienbrief.de).

Der Reit
bzw. die Immobilienaktie sind Schönwetter-Instrumente mit hoher Verführung zum
Einkaufs- und Bewertungsaktionismus, dessen Bewährungsprobe in Konsolidierungsphasen
des Marktes kommt. Mit Blick auf heutige Bewertungen ist sicher,
dass manche NAV‘s blitzschnell verglühen können. AG‘s, die international finanziert
sind, oder nur eine Hauptbank haben, können dann ganz schnell ganz alt aussehen.

Überlegen Sie außerdem einmal, wen es aus den Euphorie-Phasen der frühen und
späten 90er Jahre der Immobilienaktie heute noch als (erfolgreiche) aktive Aktien-
Gesellschaft gibt: Die IVG! Und wer noch? Und bedenken Sie: Solange wir an Immo-
Aktien zurück denken, wurden vom Management immer hohe Abschläge vom NAV
beklagt. Wahrscheinlich machen die Phasen hoher Abschläge in den vergangenen 15
Jahren mehr als 80% der Zeitschiene aus. Die kurzen Aufschlags-
Phasen erwiesen sich immer als euphorische Strohfeuer.
Und gerade jetzt soll es wieder aufwärts gehen?

Azul Real
20.04.2008, 14:49
Deutsche Immobilien-AGs floppen
http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=202688&_t=f…

Wohl selten klaffen Wunsch und Wirklichkeit nach der Einführung eines neuen Anlageproduktes so weit auseinander wie beim deutschen Real Estate Investment Trust. An der Börse wird für die Gesellschaften weniger bezahlt, als ihre Gebäude nach Abzug der Schulden wert sind.

Real Estate Investment Trusts (Reits) sind Immobilienaktiengesellschaften, bei denen die Besteuerung von der Gesellschaft auf die Aktionäre verlagert wird. Kapitalmarkt und die Regierung seien Schuld, dass der als Senkrechtstarter gedachte Reit kaum vom Boden abgehoben habe, heißt es in der Immobilien- wie in der Finanzbranche.

Immobilienwerte verloren wegen der Finanzkrise seit Mitte des vergangenen Jahres drastisch an Wert. Die üblicherweise mit einer Kapitalerhöhung gepaarten Börsengänge sind in einer solchen Situation nahezu unmöglich. Die Immobiliengesellschaft TAG bastelt daher an einem Modell, wie sie den Kapitalmarkt austricksen könnte. Außerdem zählen Protagonisten Fehler im Reit-Gesetz zu den Ursachen des Misserfolgs. Das Gesetz soll nun ein wenig repariert werden.

Die Bilanz nach einem Jahr ist erschreckend. Gerade zwei Reits - Alstria Office und Fair Value - stehen auf dem Börsenzettel. Vor drei Jahren hatten die Reit-Lobbyisten der Initiative Finanzplatz Deutschland (IFD) die Prognose gewagt, fünf Jahren nach der Einführung würden deutsche Reits in der Summe über 130 Mrd. Euro Marktkapitalisierung verfügen. Eine Blockade von Immobilieninvestitionen in Höhe von 50 Mrd. Euro würden die Reits bis zum Jahr 2010 lösen, meinte die IFD außerdem.

Von beiden Annahmen kann heute keine Rede mehr sein. Alstria und Fair Value kommen zusammen auf rund 720 Mill. Euro Marktkapitalisierung. "An ein Marktvolumen von 15 Mrd. Euro Ende 2010 glaube ich nach wie vor, wenn der Gesetzgeber die nötigen Verbesserungen zügig umsetzt", sagt Stefan Goronczy, Immobilienaktienspezialist der HSH Nordbank (siehe Seite 3). Die Bank hatte Mitte 2007 ihre Marktkapitalisierungsprognose bereits auf die Spanne von 15 Mrd. bis 40 Mrd. Euro gesenkt.

Als Käufer sind Reits und deren Vorläufergesellschaften (Vor-Reits) auch nicht sonderlich aufgefallen. Sie hätten für knapp zwei Mrd. Euro steuerbegünstigt Gebäude eingekauft, haben die Macher des Internetportals "Reits in Deutschland" errechnet. Die IFD hatte gehofft, die Steuervorteile würden Unternehmen locken, ihre Immobilien zu versilbern.

Verkauft ein Unternehmen Gebäude an einen Reit oder Vor-Reit über dem Buchwert in der Steuerbilanz, wird der Buchgewinn nur mit dem halben Steuersatz belastet. Doch Industrie und Dienstleister verkauften trotz sagenhaft hoher Immobilienpreise im ersten Halbjahr 2007 nur in Einzelfällen ihre Verwaltungsgebäude. "Immobilien sind für die Unternehmen eine eiserne Reserve, die nur angetastet wird, wenn Liquidität gebraucht wird", stellt Christian Ulbrich, Deutschland-Chef des Immobiliendienstleisters Jones Lang Lasalle, fest.

Zwei Modelle, um trotz desolater Börsensituation den Reit-Status zu erhalten

Zudem scheuen die Verkäufer das Risiko von Steuernachzahlungen, wenn aus einem Vor-Reit kein Reit wird. Drei Jahre hat ein Vor-Reit dazu Zeit. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Börsengang. Laut Bundeszentralamt für Steuern verfügen gegenwärtig elf Gesellschaften über den Vor-Reit-Status.

Doch wie schlecht die Zeiten für einen Börsengang geworden sind, zeigt ein Vergleich von Kursen und Nettoinventarwerten (NAV) einiger Immo-AGs heute und vor einem Jahr. An der Börse wird für Immobiliengesellschaften zurzeit weniger bezahlt als ihr Vermögen abzüglich Schulden beträgt. Vor einem Jahr war das eher umgekehrt (s. Grafik). Bei den Reits, die für 2007 erstmals NAVs veröffentlichten, sieht es nicht besser aus. Alstria wurde gestern mit einem Abschlag von rund 23 Prozent auf den NAV und Fair Value sogar mit einem von 37 gehandelt.


Andreas Ibel, Chef der TAG in Hamburg, spielt nun zwei Modelle durch, wie man trotz der desolaten Situation an der Börse zu der mit dem Reit-Status verbundenen Börsennotierung kommen kann. Modell Nummer eins für die Vor-Reit-Tochter der TAG: Sie fusioniert mit einer bereits börsennotierten Gewerbeimmobiliengesellschaft.

Die zweite Option: 25 Prozent der Aktien, der Mindeststreubsitz, wird zum NAV an etwa zehn institutionelle Investoren verkauft. Danach wird die Börsennotierung beantragt. "Das ist ein Modell, bei dem auch im schwachen Kapitalmarktumfeld beim Listing keine Werte vernichtet werden", sagt Hans Volckens, Berater von Reit-Gesellschaften bei der Anwaltskanzlei Beiten Burkhardt in München.

Fragt sich nur, warum sich ein Institutioneller bei einem TAG-Reit zum NAV einkaufen soll, wenn er Beteiligungen an anderen Immobiliengesellschaften deutlich unter dem NAV erwerben kann. Analyst Goronczy findet noch ein anderes Haar in der Suppe: "Sollten nur wenige größere Aktionäre zeichnen, erhalten sie trotz Börsennotiz eine kaum liquide Anlage."

Änderungswünsche

Ende Mai 2007 wurde das Reit-Gesetz verkündet. Es trat rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft. Das neue Gesetz zog schon während der Beratung laufend Kritik auf sich.

Wohnungs-AGs
Noch immer hofft die Branche, dass Immobilienaktiengesellschaften, die in Wohnungen investiert haben, eines Tages Reit werden können. Zurzeit ist das noch ausgeschlossen.

Ausschüttungen
Ein Reit muss 90 Prozent seines Jahresüberschusses an die Aktionäre auszahlen. Doch die Regelung erscheint unausgegoren: Hat eine Gesellschaft im Jahr 2006 einen Jahresfehlbetrag eingefahren und 2007 einen Überschuss erzielt, wird sie zunächst den Vorjahresverlust ausgleichen. Ein Reit kann dies allerdings nicht, denn er muss den Jahresüberschuss auszahlen. Experten plädieren dafür, Ausschüttungen auf einer dem Bilanzgewinn vergleichbaren Basis auszuschütten.

Nebentätigkeiten
Dienstleistungen wie Facility Management (Hausmeisterservice) oder das Verwalten fremder Immobilienportfolios ist Reits nicht möglich. Diese für Immobiliengesellschaften durchaus typischen Nebentätigkeiten sind zum Ärger der Branche nicht steuerbegünstigt.

Gewerbesteuer
Führt ein Reit Dividende an eine andere Körperschaft, also eine AG oder eine GmbH ab, ist diese Dividende beim Empfänger gewerbesteuerpflichtig. Ein Nachteil gegenüber herkömmlichen Immobilienaktiengesellschaften, deren Dividenden nicht gewerbesteuerpflichtig sind. Betroffen dürften davon Gesellschaften wie IVG und TAG sein, die Reits als Töchter an die Börse bringen wollen.

http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1649212&l=1

Info: Das NAV von IVG ist derzeit sogar auf 29,03 Euro geklettert. Der Kurs ist bei 16,80

Noch schlimmer ist TAG - NAV bei 12 Euro Kurs bei 5,90 Euro

Wenn es nicht so grausam wäre, könnte man heulen:pale:

Azul Real
21.04.2008, 10:15
Info:
Die Familie Otto (Otto Versand, Hermes Logistik) ist sowohl Eigentümer von Europas grösstem Shoppingcenter-Projektentwickler ECE, als auch Mehrheitsaktionär bei der Deutschen Euroshop AG.

Deutsche Euroshop ist so ziemlich der einzige deutsche Immobilienwert, welcher fast auf Vorsubprime-Niveau gehandelt wird. !!!

aktuell 26,98 - 0,37% TH 27,39


Deutsche Euroshop AG: Shoppingcenter-Investor plant Zukäufe

Die Deutsche Euroshop AG liebäugelt wieder mit Übernahmen.

Bisher hatte Vorstandssprecher Claus-Matthias Böge Zukäufe von Unternehmen oder weiteren Shoppingcentern aufgrund hoher Preise als "aktuell kein Thema" qualifiziert. "Wir warten weiter auf fallende Preise", hatte er noch im Februar erklärt. Zwischenzeitlich hätte die Marktberuhigung jedoch dazu geführt, dass hochwertige Einkaufszentren wieder mit Netto-Anfangsrenditen von 5,5 % erworben werden könnten. Daher würden Übernahmeziele preislich attraktiver.

Das Unternehmen wolle in diesem Jahr das Portfolio um 150 bis 200 Mio. Euro ausweiten und sich erstmals auch an Projektentwicklungen heranwagen, so Böge. Hierzu wurde mit dem Center-Betreiber ECE ein Joint Venture auf 50:50-Basis gegründet.

Wegen der höheren Risiken wird hier eine anfängliche Netto-Mindestrendite von 6 % erwartet. In den kommenden drei Jahren sollen in diesem Geschäftsfeld 20 Mio. Euro investiert werden.

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=4280&host=w12.rzki.ariva.de
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=6&clean_bezug=0&typ=1&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=4280&host=w7.rzki.ariva.de

Azul Real
22.04.2008, 19:43
Montag, 21. April 2008
Bankenkrise in Düsseldorf
Duesshyp geht in die Seile

Die Düsseldorfer Hypothekenbank wird vorübergehend auf den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) übertragen. Dazu hätten sich die Eigentümer der Bank entschlossen, teilte der BdB in Berlin mit. Die Bank solle in einem geordneten Verfahren einem neuen Eigentümer zugeführt werden. Die Bedienung und Einlösung der Pfandbriefe sei gesichert. Mit dem Schritt würden "die Schwierigkeiten überwunden, in die das Institut in dem jetzigen angespannten Marktumfeld geraten" sei.

In einer Pflichtmitteilung der Düsseldorfer Hypothekenbank heißt es, die Eigentümer der Bank hätten "durch Vertrag vom 21. April 2008 (...) 94 Prozent der Anteile an die Resba Beteiligungsgesellschaft mbH und sechs Prozent der Anteile an die Einlagensicherungs- und Treuhandgesellschaft mbH verkauft und unter Kartellvorbehalt übertragen".

Details Ad-hoc

Die Geschäftsanteile der Resba Beteiligungsgesellschaft mbH werden demnach vom Bundesverband deutscher Banken e.V. Einlagensicherungsfonds gehalten, während hinter der Einlagensicherungs- und Treuhandgesellschaft mbH der Prüfungsverband deutscher Banken e.V. steht.


Die Übernahme der Beteiligungen sei erfolgt, "um die Bank einem neuen Eigentümer zuzuführen", heißt es in der Pflichtmitteilung. Die Aktienkaufverträge stünden derzeit noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Verkäufergesellschaften.

Aufsicht und Bundesbank informiert

Die Finanzaufsicht BaFin und die Bundesbank seien über die Transaktion unterrichtet, teilte der BdB mit. "Bankaufsichtliches Handeln" sei nicht nötig gewesen.

Die Finanzkrise hatte den Gewinn der Düsseldorfer Bank 2007 aufgezehrt. Die Bank wollte mit einem Strategiewechsel auf die Krise reagieren und sich stärker von der Entwicklung der Kapitalmärkte abkoppeln.

Bank in Familienhand

Alleinaktionärin der Hypothekenbank ist die Unternehmerfamilie Schuppli. Zur Stärkung der Kapitalbasis hatten die Eigentümer im Februar des Jahres 100 Mio. Euro zugeführt. Weitere 50 Mio. Euro stünden auf Abruf bereit, hieß es vor zwei Monaten weiter. Die Bank mit einer Bilanzsumme von knapp 27 Mrd. Euro hatte damit auch auf einen von der BaFin in Auftrag gegebenen Sonderbericht der KPMG-Wirtschaftsprüfer reagiert. Darin sei eine Prüfung der Strategie und eine Kapitalzufuhr gefordert worden.

Die Bank hat sich nach eigenen Angaben auf die langfristige Finanzierungen mit institutionellen Kunden spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kreditgewährung an den öffentlichen Sektor. Zu den weiteren Geschäftsfeldern zählen die Immobilienfinanzierung und die Refinanzierung in Form von öffentlichen Pfandbriefen. Auf ihrer Internetseite bezeichnete die Bank das "moderne Risikomanagement bzw. Risikocontrolling" zu einer ihrer "Erfolgsgrundlagen".

Azul Real
23.04.2008, 08:14
HANDELSBLATT, Mittwoch, 23. April 2008, 07:47 Uhr
Bevorstehende Steuerschätzung

Grunderwerbsteuer bricht drastisch ein
Von Axel Schrinner

Den Bundesländern steht nach den vergangenen fetten Jahren nun ein eher mageres ins Haus – zumindest, was die Einkünfte durch die Grunderwerbsteuer betrifft. Die Finanzkrise ist dabei nur einer der Gründe, die für Löcher in den Kasse sorgen: Experten diagnostizieren auch ein Standortproblem.


DÜSSELDORF. Den Ländern droht bei der Steuerschätzung Anfang Mai eine böse Überraschung. Der Boom der Grunderwerbsteuer dürfte ein jähes Ende haben. „Das Aufkommen wird drastisch sinken“, prophezeit der Finanzexperte des Instituts für Weltwirtschaft, Alfred Boss. Er rechnet für 2008 nur noch mit einem Aufkommen von 5,65 Mrd. Euro. „Das wären 1,3 Mrd. Euro weniger als letztes Jahr“, sagte Boss dem Handelsblatt.

Das den Ländern zustehende Grunderwerbsteueraufkommen war in den vergangenen Jahren überraschend in die Höhe geschnellt. Hatte die Steuer 2004 noch 4,67 Mrd. Euro in die Länderkassen gespült, waren es 2007 fast sieben Mrd. Euro. Seit Anfang dieses Jahres hinterlässt die Finanzmarktkrise aber deutliche Spuren. So sank das Grunderwerbsteueraufkommen im ersten Quartal um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Hamburg fehlte sogar ein Drittel der Vorjahreseinnahmen.

Offenbar hätten Ausländer 2007 verstärkt in Deutschland Wohnungen gekauft, sagte Steuerschätzer Boss. Der kräftige Anstieg der Immobilienpreise in vielen Ländern habe deutsche Wohnungen für Investoren attraktiv gemacht. Außerdem habe es eine hohe Bereitschaft der öffentlichen Hand gegeben, Wohnungsbestände abzustoßen. „Grund war die desolate Finanzlage vieler Gemeinden“, sagte Boss.

So verkaufte Dresden 2006 auf einen Schlag seinen gesamten Immobilienbestand an den US-Fonds Fortress für 1,7 Mrd. Euro. Nach Ansicht von Boss ist die Attraktivität deutscher Immobilien in den vergangenen Monaten drastisch gesunken. Einerseits hätten sie sich durch die Euro-Aufwertung für US-Investoren verteuert. Gleichzeitig fielen die Immobilienpreise in vielen anderen Ländern, so dass der Anreiz sinke, in Deutschland zu kaufen. Zudem habe die Finanzmarktkrise Immobilienkredite verteuert.

Azul Real
23.04.2008, 20:49
The pain in Spain
http://www.economist.com/daily/news/displaystory.cfm?story_id=11079229
Apr 22nd 2008

Spain's long property boom has come to a painful end

The Spanish economy has been a driving force for economic activity in the euro area for more than a decade, with year-on-year GDP growth exceeding the average rate of expansion in the euro area in every quarter since 1995. The good times are now over. Turmoil in the world's financial markets has coincided with the bursting of Spain's decade-long housing bubble, raising fears of a deeper and more abrupt economic slowdown than previously thought.
Gloom time

The weakness began last year in the housing market—the major driver of the Spanish economy over the last ten years—with a decline in residential building permits of 11% in 2007 (in the fourth quarter alone the number of permits slumped by a disturbing 29% year on year). And the danger signs are now spreading to other sectors of the economy. Price-adjusted retail sales contracted by around 2% year on year in each of the three months to February 2008, while consumer confidence fell back to its lowest level for more than a decade in the first quarter. The manufacturing sector is also taking a hit. According to Eurostat data, year-on-year growth in manufacturing orders has slowed down markedly since the start of 2008, with the European Commission's business confidence survey revealing that sentiment in the services industry in March had fallen to its weakest level since the inception of the survey in 1996 (admittedly a good period for the Spanish economy).

The Economist Intelligence Unit has cut its forecast for Spanish GDP growth to just 1% in both 2008 and in 2009 (previously 1.9% in both years), compared with an annual average rate of expansion of 3.8% in 1998-2007. The Economist magazine poll of major forecasters from April 19th still showed average forecasts of 2.4% for 2008 and 2.1% for 2009. Despite being well below consensus, we still see the risks primarily on the downside, particularly for 2009. The main reason for our pessimism stems from our view that construction and housing booms rarely peter out smoothly.
Unstable foundations

Spain has clearly gone through such a boom over the past ten years. One of the clearest indicators of this has been the rising share of residential investment to GDP, which increased to 9.3% in 2006 and 2007, compared with an average for Spain since the early 1970s of 5.5% and a current average of around 6.5% for industrialised economies. Rising employment in the construction sector has accounted for a substantial share of overall employment growth in recent years, while house prices are estimated to have increased by 190% between 1997 and 2007—only Ireland and the UK have experienced a similar hike in prices among major industrialised countries. At the same time, household liabilities surged from 47% of disposable income at the end of 1997 to 135% at the end of 2007. Although this was backed in part by easier access to borrowing resulting from lower interest rates (a consequence of euro area accession), it has also reflected increased leverage among consumers. That said, further rises are now unlikely given the tightening in credit conditions in response to continued financial market uncertainty.

A return to a more normal level of housing investment would take off some 3 percentage points of GDP, and in order to absorb earlier excess construction, a temporary fall to below the normal level would probably be necessary. The experience of Sweden, where housing investment declined by 71% between the peak in 1990 and the first (not final) trough in 1995, suggests that such adjustments can be dramatic. Apart from the direct effect of weaker construction investment, private consumption would also be affected by a decline in consumer confidence and negative wealth effects. Most estimates suggest that these wealth effects would be weaker than in the UK or the US, not least because conditions for home equity withdrawal in Spain are more stringent. However, the high level of household indebtedness and the extraordinarily high current-account deficit (a measure of savings of the economy as a whole)—which widened to an estimated 9.1% of GDP in 2007—suggests substantial potential for an increase in household savings, which automatically would depress private consumption.
Financial fears

All these strains will be tough on the Spanish economy. The global financial sector crisis has started to contribute to the pain by tightening access to credit, a serious concern for an economy showing signs of excessive leverage. However, the domestic financial sector seems unlikely to be a major source of trouble itself; it is more likely to be the victim of problems created elsewhere in the Spanish economy and internationally. Spanish covered bonds (the principal instrument for banks to finance housing loans) are backed by mortgages, but the banks retain ultimate responsibility for the repayment of the bonds. This means that unlike banks and housing lenders in the US, Spanish institutions had no incentive to sell mortgages to borrowers who could not afford to repay them. Consequently, there is no equivalent to the sub-prime mortgage lending sector in Spain. Spanish banks also have full recourse to all the assets of a defaulting borrower. In the US, banks only have access to the house for which the mortgage was issued, so that borrowers with negative equity have a strong incentive to default.

This firmer incentive structure suggests that the impact on the Spanish financial system will be less dramatic. However, the size of the housing overhang means it will still be a massive hit. Miguel Ángel Fernández Ordóñez, the governor of the Bank of Spain (the Spanish central bank), which has key responsibilities for banking supervision, said in a speech on April 16th that banks have built provisions and buffers "that would enable shocks of an order of magnitude comparable to those experienced at the height of the crisis in the 1990s to be absorbed". Although data suggest that the economy is in a better position to cope with a crisis than was the case in the early 1990s, when growth slowed to 0.9% in 1992 and contracted by 1% in 1993—at that time the public finances were in deficit, unemployment had risen to over 20% and inflation was higher than it is currently—the continued uncertainty in the international financial markets means that the downturn could be just as bad and take much longer to absorb.
Limited manoeuvre

Apart from the scale of the recent housing boom, policy constraints are an important factor that could have a detrimental effect. Although there are downside risks to growth prospects for many euro area countries, the Spanish economy is likely to perform much worse than the euro area as a whole. Monetary policy for the euro area is generally conducted with a view to the euro area in aggregate, and with Spain's economy accounting for just under 12% of euro area GDP, the European Central Bank will not take much action aimed specifically at stimulating the Spanish economy. With Spain being a member of the euro area (and a departure from the club out of the question), a devaluation of the currency to improve competitiveness and boost export demand is also not an option (although the high, and rising, current-account deficit would suggest a serious overvaluation).

The fiscal situation may be brighter, but support would still be limited. The general government budget balance showed a solid surplus of 2.2% of GDP in 2007. However, the surplus has been boosted in recent years by strong economic activity, and a period of slower growth would lead to a much weaker outcome (the downturn in 1992 led to a deterioration in the fiscal balance of 3.3 percentage points in just one year). The government is in the process of approving a fiscal stimulus package worth €10bn (US$16bn), which includes a €400 annual rebate to every taxpayer, and can be expected to boost public infrastructure investment in an effort to sustain activity and employment in the construction sector. With social spending set to rise as the slowdown deepens, the government's budget surplus is likely to evaporate quickly. Although Spain's low level of government debt—an estimated 35.2% of GDP in 2007—suggests ample room for stimulus measures, the restrictions of the EU's Stability and Growth Pact, which requires the budget deficit to be kept below 3% of GDP, will put a rein on fiscal expansion.

Azul Real
24.04.2008, 13:24
Die TAG Tegernsee Immobilien- und Beteiligungs-AG (ISIN DE0008303504/ WKN 830350) hat im Geschäftsjahr 2007 das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte erzielt.

Wie der im SDAX notierte Konzern am Donnerstag bekannt gab, wuchs der Umsatz von 107,3 Mio. Euro um 36 Prozent auf 146,1 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Steuern verfünffachte sich von 6,4 Mio. auf 31,1 Mio. Euro. Damit hat die TAG ihr geplantes und zuvor vorläufig ermitteltes Ergebnis bestätigt.

TAG hat ihre Ziele durch starkes Wachstum in sämtlichen Geschäftsfeldern erreicht und damit Umsatz, Gewinn und Rendite gesteigert. Das gute Ergebnis wurde durch stabile Mieteinnahmen, durch ein stark gewachsenes Immobilienportfolio sowie durch Gewinne aus Immobilienverkäufen erreicht.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 20. Juni 2008 eine Dividende von 0,10 Euro je Stückaktie vorschlagen und damit nach vielen Jahren erstmalig wieder eine Dividendenzahlung ermöglichen.
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und der Kurs ist im Keller :cry: 5,86

Der innere Wert (NAV) der TAG ist bei 12 Euro :sick:

Kranke shice !!

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=6&clean_bezug=0&typ=1&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&secu=2954&host=w16.rzki.ariva.de

Azul Real
24.04.2008, 14:56
Sto AG war bereits 2007 über 80 Euro. Da KGV ist ein Witz

Nach Meldung von 48 auf 53,44 gesprungen 8-)

727413



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DGAP-Adhoc: Sto AG: Konzernumsatz steigt 2007 um 3,5 % auf 884,7 Mio. EUR, EBIT
nimmt um 3,6 % auf 75,0 Mio. EUR zu

Sto AG / Jahresergebnis

24.04.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

- Sto-Konzernumsatz steigt 2007 um 3,5 % auf 884,7 Mio. EUR
- EBIT nimmt um 3,6 % auf 75,0 Mio. EUR zu

Die Sto AG, weltweit führender Hersteller von Wärmedämm-Verbundsystemen,
steigerte ihren Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2007 um 3,5 % auf 884,7
(Vorjahr 854,8) Mio. EUR. Bereinigt um Wechselkurseffekte wäre das Plus um
rund 11 Mio. EUR höher ausgefallen und damit der Planwert von rund 900 Mio.
EUR erreicht worden.

Das operative Konzernergebnis (EBIT) verbesserte sich in der
Berichtsperiode um 3,6 % auf 75,0 (72,4) Mio. EUR und übertraf damit leicht
die Prognosen. Ursprünglich war Sto von einem maximal gehaltenen Wert
ausgegangen.

Infolge eines besseren Finanzergebnisses legte der Vorsteuerertrag (EBT)
etwas stärker um 6,1 % auf 69,9 (65,9) Mio. EUR zu. Der Nettogewinn ging
aufgrund steuerlicher Faktoren erwartungsgemäß zurück: Der
Konzernjahresüberschuss lag 2007 bei 48,5 Mio. EUR nach 50,4 Mio. EUR im
Vorjahr.

Diese steuerlichen Einflüsse machten sich auch bei der Muttergesellschaft
bemerkbar: Der - nach HGB ermittelte - Jahresüberschuss der Sto AG lag mit
37,2 Mio. EUR etwa stabil auf dem Vorjahresniveau von 37,6 Mio. EUR, obwohl
das Vorsteuerergebnis infolge höherer Beteiligungserträge der ausländischen
Tochtergesellschaften um 15,1 % auf 48,1 Mio. EUR angestiegen ist.

Azul Real
25.04.2008, 15:22
Ergo

die Spanier ASC haben 25% von Custodia zu 72 Euro je Aktie gekauft
der Russe Oleg Deripaska hat desgleichen bereits 10% gesammelt
für wenn sammelt die Commerzbank !!!??

DGAP-Stimmrechte: HOCHTIEF Aktiengesellschaft (deutsch)

HOCHTIEF Aktiengesellschaft: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

HOCHTIEF Aktiengesellschaft (News/Aktienkurs) / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG (Aktie)

25.04.2008

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Am 24. April 2008 hat uns die Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland, nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Opernplatz 2, 45128 Essen, Deutschland, am 15. April 2008 die Schwellen von 3%, 5% und 10% überschritten hat und nun 12,03% (dies entspricht 8.421.900 Aktien) beträgt. Davon sind der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, 2,50% (dies entspricht 1.750.000 Aktien) der Stimmrechte nach §22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

25.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

-------------------------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2 45128 Essen Deutschland Internet: www.hochtief.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0006070006

AXC0155 2008-04-25/14:57

Azul Real
28.04.2008, 07:24
Was das denn :shock: Nicht mal das half der Aktie

in Fra 1,97 - 10,05%

ADL: DGAP-News: GRETA Immobilien AG (deutsch)

GRETA Immobilien AG:Vorstand der GRETA Immobilien AG schlägt
Dividendenausschüttung von 10 Mio. Euro vor

GRETA Immobilien AG / Dividende/Sonstiges
25.04.2008
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Die GRETA Immobilien AG hat das Geschäftsjahr 2007 mit einem Bilanzgewinn
von 12,7 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen.

Von den derzeit 23.250.000 Stück Aktien sind bis zur Hauptversammlung
lediglich die 15.500.000 handelbaren Stück Aktien dividendenberechtigt.
Somit beträgt der Gewinn je dividendenberechtiger Aktie 0,82 Euro.

Der Vorstand hat daher dem Aufsichtsrat in der Sitzung vom 04. März 2008
vorgeschlagen, 10.000.000,00 Euro Gewinn an die Aktionäre auszuschütten.
Dies entspricht 0,65 Euro je Aktie.

Den genauen Zeitpunkt der Hauptversammlung wird der Aufsichtsrat in seiner
nächsten Sitzung im Mai beschließen.

25.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die
DGAP
http://chart4.onvista.de/h.html?ID_NOTATION=17520984&TYPE=HISTORICAL&TICK=1&PERIOD=4&DISPLAY=2&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0


Wenn das stimmt mit der Divi, ist Greta gut für einen schnellen "Zock". Die Aktie war nach der Erstnotiz bereits über 10 Euro.


.... allerdings LUS am WE hoch auf 2,30

Name:GRETA IMMOBILIEN AG
BID:2.30
ASK:2.40
Tendenz:tendenz
Change:0.05
Change %:2.17%
Kurs von 2008-04-28 07:16:46

Azul Real
28.04.2008, 07:29
AHA


28.04.2008 07:06
Deripaska trennt sich womöglich von Hochtief-Beteiligung - HB

DÜSSELDORF (Dow Jones)--
Die Commerzbank AG, Frankfurt, hält 12,03% an dem Essener Baukonzern Hochtief AG. Davon seien der Bank 2,5% zuzurechnen, teilte Hochtief mit. Das "Handelsblatt" (HB) berichtet in seiner Montagausgabe, der russische Industrielle Oleg Deripaska, Mehrheitseigentümer des weltgrößten Aluminiumproduzenten Rusal, habe sich möglicherweise von seiner knapp zehnprozentigen Beteiligung an dem Essener Baukonzern getrennt.

Die Aufstockung der Anteile durch die Commerzbank sei nur vorübergehend, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Zeitung. Vermutet werde, dass Deripaska seine Beteiligung eingesetzt habe, um damit den Erwerb eines 25-Prozent-Pakets an dem russischen Nickelproduzenten Norilsk zu finanzieren. Bei Hochtief war Deripaska 2007 über seine Beteiligungsgesellschaft Rasperia Trading eingestiegen. Hochtief und die Commerzbank lehnten gegenüber dem "Handelsblatt" einen Kommentar ab.

Deripaska ist auch Großaktionär beim österreichischen Baukonzern Strabag. Da der russische Investor mit seinem Plan, weitere Anteile an Hochtief zu kaufen, keinen Erfolg hatte, gilt seine Beteiligung als Finanzbeteiligung, zumal auch eine Kooperation mit Hochtief im russischen Baugeschäft nur zäh in die Gänge kommt. Deripaska setzt offenbar stärker auf eine Kooperation mit der Strabag, wie es in dem Bericht heißt.

Größter Hochtief-Einzelaktionär ist eigenen Angaben zufolge mit 25,08% der im Bau- und Energiegeschäft tätige spanische Konzern ACS. Dieser hält über Derivate weitere 4,9%, mit denen aber keine Stimmrechte verbunden seien. Die Spanier hatten aber erst kürzlich bekräftigt, sie planten keine Übernahme von Hochtief.
Webseite: http://www.hochtief.de http://www.handelsblatt.com DJG/nas/brb

(END) Dow Jones Newswires

April 28, 2008 01:06 ET (05:06 GMT)

© 2008 Dow Jones & Company, Inc.


Ergo

die Spanier ASC haben 25% von Custodia zu 72 Euro je Aktie gekauft
der Russe Oleg Deripaska hat desgleichen bereits 10% gesammelt
für wenn sammelt die Commerzbank !!!??

DGAP-Stimmrechte: HOCHTIEF Aktiengesellschaft (deutsch)

HOCHTIEF Aktiengesellschaft: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

HOCHTIEF Aktiengesellschaft (News/Aktienkurs) / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG (Aktie)

25.04.2008

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Am 24. April 2008 hat uns die Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland, nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der HOCHTIEF Aktiengesellschaft, Opernplatz 2, 45128 Essen, Deutschland, am 15. April 2008 die Schwellen von 3%, 5% und 10% überschritten hat und nun 12,03% (dies entspricht 8.421.900 Aktien) beträgt. Davon sind der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, 2,50% (dies entspricht 1.750.000 Aktien) der Stimmrechte nach §22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

25.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: HOCHTIEF Aktiengesellschaft Opernplatz 2 45128 Essen Deutschland Internet: www.hochtief.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0006070006

AXC0155 2008-04-25/14:57

Azul Real
29.04.2008, 07:37
Homebuilders Turning Into Small Caps as Slump Cuts Value by 67%


April 29 (Bloomberg) -- The worst housing slump in 70 years erased 67 percent from the market value of homebuilders in the Standard & Poor's 500 Index, turning the companies into small-cap stocks.

Centex Corp., the nation's biggest builder by sales, is valued at $2.62 billion, a quarter the size of the largest company in the Russell 2000 Index. Home developers in the S&P 500 have a total market value of $16 billion, down from $49.2 billion at their peak in January 2006 and less than Kroger Co., the biggest U.S. grocery chain.

``They went through the laundry and got shrunk,'' said Stephen Lieber, who oversees $11 billion as co-chief executive officer of Alpine Woods Investments in Purchase, New York. ``It's gone beyond an inoperable business situation and turned into an economic crisis.''

Record foreclosures and $312 billion of bank losses related to subprime mortgages slowed the U.S. economy last year. Property values in 20 U.S. metropolitan areas may have fallen a record 12 percent in February, the median estimate by economists for the S&P/Case-Shiller home price survey to be released today.

D.R. Horton Inc., the second-biggest homebuilder, and Lennar Corp., the third largest, reported record losses in the past year as unsold homes forced companies to slash prices. The 15 biggest publicly traded builders have written off $22.6 billion in land, joint ventures and other expenses since the beginning of 2006, according to New York-based S&P equity analyst Ken Leon.

`An Aberration'

Centex reached a market value of $10 billion in July 2005 when new home sales peaked at an annual rate of 1.39 million units. The Dallas-based company has since lost 74 percent of its market capitalization and sales of new homes have slowed to an annual pace of 526,000, the fewest since October 1991.

``The boom was an aberration,'' said Jonathan Vyorst, a New York-based money manager at Paradigm Capital Management Inc., which oversees about $2 billion. ``The homebuilders have a long way to go and the value of land on their balance sheets has to be reduced dramatically.''

The shrinking size of the builders may mean their stocks will be dropped from indexes of the biggest U.S. companies, such as the S&P 500 or Russell 1000, and into the small-cap category. The Russell 2000 has a median market value of $535 million, or about 95 percent less than the S&P 500's.

Index Parameters

Russell Investment Group relies on market capitalization to choose companies during its annual selection, scheduled for June 27. S&P, in New York, releases changes on a rolling basis and combines market value with opinions from a committee of analysts to create stock indexes.

``If their market caps have fallen dramatically, our process will reflect that,'' said Steve Claiborne, spokesman for Tacoma, Washington-based Russell. David Blitzer, chairman of the S&P committee that picks stocks, declined to comment.

Spokesmen for Centex, Lennar and Pulte Homes Inc. declined to comment. D.R. Horton and KB Home didn't return messages.

Twenty-seven companies in the Russell 2000, including Interactive Brokers Group Inc. and SAIC Inc., have market values exceeding $3.1 billion, the median of the five biggest U.S. homebuilders. Thirteen equities in the S&P SmallCap 600 are worth more than the average S&P 500 homebuilder stock.

Shares Rebound

Interactive Brokers, which handles 14 percent of equity options traded worldwide, is the largest company in the Russell 2000 at $12.5 billion. SAIC, a computer services contractor for the defense industry, has a stock market value of $8.3 billion, making it the second biggest. The companies are based in Greenwich, Connecticut and San Diego, respectively.

Bets that home sales will bounce back as government initiatives lower mortgage rates and slow foreclosures fueled a 14 percent gain in S&P 500 homebuilder stocks this year, compared with the S&P 500's 4.9 percent loss. The group's market value has gained 36 percent from a 4-year low of $11.8 billion in January.

The S&P/Shiller index may show U.S. home prices posted their biggest drop ever in February after falling a record 10.7 percent the previous month. The gauge is scheduled to be published a 9 a.m. in Washington.

Lennar and Pulte, the fourth-largest homebuilder by sales, are still a fraction of their former size. Lennar, headquartered in Miami, topped $10 billion in July 2005. The company is now worth $3.1 billion after lower sales forced the business to cut home prices and fire workers.

Pulte, based in Bloomfield Hills, Michigan, has a value of $3.7 billion after six consecutive quarters of losses. The seller of Del Webb-brand homes for retirees was as much as $12.1 billion three years ago.

D.R. Horton peaked at $13.1 billion in July 2005. Shares of the Fort Worth, Texas-based company tumbled 26 percent and 50 percent in the following two years.

KB Home is the smallest, with a market value of $1.8 billion. At its height three years ago, shares of the Los Angeles-based company were worth $8 billion.

To contact the reporters on this story: Lynn Thomasson in New York at lthomasson@bloomberg.net; Brian Louis in Chicago at blouis1@bloomberg.net.

Azul Real
29.04.2008, 08:44
Aus www.wirtschaft-querschuss.blogspot.com - Dieser schon etwas "ältere" Artikel zeigt Spaniens Zukunft::roll:

http://wirtschaft-querschuss.blogspot.com/2007/05/gefahr-fr-den-euro.html

Donnerstag, 7. Juni 2007
"Gefahr für den Euro"

In Zeiten eines ständig steigenden Euro gegenüber den wichtigsten Währungen der Welt wie Dollar und Yen ist viel Euphorie für den Euro vorhanden. Die Ankündigungen vieler Zentralbanken in der Welt ihre Euroanteile zu erhöhen tragen das übrige dazu bei. Die derzeitigen Realitäten, wie die bereits laufenden Umschichtungen der Zentralbanken zugunsten des Euro, dürften tendenziell den Euro weiter stützen, denn dieser Prozess der Umschichtungen dauert bis zu 2 Jahren.

Dies alles verstellt ein wenig den Blick für die durchaus kritische Entwicklungen in der Eurozone. Denn es geht ein dramatischer Riss durch die Eurozone.

Die Währungsreserven der spanische Zentralbank (Banco de España) in ausländischen Währungen und Gold sind auf einen Tiefstand von nur 17 Milliarden Dollar gefallen. Nicht nur Spaniens Währungsreserven haben sich seit der Euroeinführung gedrittelt, sondern auch die von Portugal und Griechenland.

In den letzten drei Monaten hat die spanische Zentralbank 108 Tonnen seiner Goldreserven verkauft um die fortlaufende katastrophale negative Leistungsbilanz Spaniens auszugleichen, die Goldreserven schrumpften damit auf nur noch 308 Tonnen. Wenn man bedenkt das die spanische Zentralbank zusammen mit den 13 anderen europäischen zur EZB gehörenden Notenbanken sowie der Schweiz und Schweden, das Abkommen über Goldverkäufe unterzeichnet hat, welches die jährlichen Veräußerungen von Gold auf insgesamt 500 Tonnen begrenzt, ist ein Anteil von über 100 Tonnen Gold bis Mitte des Jahres gewaltig und steht für diese Problematik eines kaum händelbaren Leistungsbilanzdefizits in Spanien.

Der Verkaufserlös von ca. 220 Millionen Dollar hilft zwar nur wenige Tage weiter, aber Spanien braucht niedrige Zinsen und Gold ist ein Konkurrent von niedrigen Zinsen. Denn Gold ist Inflationsindikator und indiziert bei einem hohen Preis die Notwendigkeit von steigenden Zinsen. Insofern wird das nötige, die Geldbeschaffung mit dem nützlichen verbunden und der Goldpreis etwas gedrückt.

Das Leistungsbilanzdefizit (negative Gesamtrechnung aus Handels-, Dienstleistungs- und der Übertragungsbilanz) lag 2006 in Spanien bei 98,6 Milliarden Euro und machte 9,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Die negative Leistungsbilanz resultiert aus der immer schlechter werdenden Handelsbilanz. 222 Milliarden Dollar Exporterlöse standen gewaltige 324 Milliarden Importe entgegen. Ein Wirtschaftwachstum von 3,3% (1. Quartal 2007), getragen „noch“ vom Immobilienmarkt und einem boomenden Tourismus, stehen eine schwache Industrieproduktion von 0,6% Wachstum mit wenig auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Produkten, 500 Milliarden Euro private Schulden und eine Auslandverschuldung von 1,6 Billionen Dollar, gegenüber.

Die fehlende Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Industrie drückt sich auch in den Lohnstückkosten aus.

Deutschland hat durch seine hohe Produktivität und seine verhaltene Lohnpolitik, Nichtteilhabe der Arbeitnehmer an den Produktivitätsfortschritt und der Gewinnentwicklung der Unternehmen, ja eine unterhalb der Inflation liegenden Lohnentwicklung seit Einführung des Euro einen 30%-igen Wettbewerbsvorteil gegenüber Spanien, 40% gegenüber Italien und 20% gegenüber Frankreich erzielt. Die Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz und der Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone werden immer größer und haben kein Ventil des Ausgleiches über Wechselkursschwankungen. Deutschland müsste aufwerten und Spanien abwerten.

So manifestieren sich zwei inkompatible Lager. Auf der einen Seite Deutschland, als Exportweltmeister (exportierte Waren und Güter im Wert von 1,13 Billionen Dollar, 2006) mit einem Leistungsbilanzüberschuss von +135 Mrd. Dollar und die Niederlande mit + 50 Mrd. Dollar Überschuss. Auf der anderen Seite Spanien mit einem Leistungsbilanzdefizit von -98 Mrd. Dollar, Frankreich mit -38 Mrd., Italien mit -23 Mrd., Griechenland mit -21 Mrd., sowie Portugal mit -17 Mrd. Dollar.

In Spanien, Griechenland und Portugal macht das Leistungsbilanzdefizit sogar fast bzw. 10% des Bruttoinlandsprodukts aus.

Auch bei der Kreditausweitung ergibt sich ein ähnliches Bild, Deutschland +2,5 %, Spanien +26,3 %, Irland +24.81 %, Frankreich +12,18 %, Italien +9,93 %. Die Länder mit der großen Kreditausdehnung sind diejenigen Länder mit den boomenden Immobilienmärkten -und Krediten.

Die Geldmenge M3, diese umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen von bis zu zwei Jahren Laufzeit, wächst in der Eurozone auf annähernd 11%, die größte Geldmengenausweitung seit 24 Jahren. Referenzwert und Ziel beim Geldmengenwachstum M3 ist laut Europäische Zentralbank (EZB) 4,5%, von diesem Ziel ist die EZB mittlerweile weit entfernt. Das Kreditwachstum beschleunigt sich durchschnittlich in der Eurozone um 10,5 Prozent. Die überreichliche Geldversorgung der europäischen Wirtschaft könnte zu steigender Inflation in der Zukunft führen.

Hier ist Gefahr im Verzug. Normalerweise müssten die Leitzinsen von der EZB, gestern gerade auf 4% weiter zügig angehoben werden, dies würde den Immobilienmärkten in den gefährdeten Ländern und der Konjunktur in Europa aber einen starken Schlag versetzen. All diese Entwicklungen gefährden mittelfristig den Euro, dieser muss aber nicht zwangsläufig gegenüber dem Gegenspieler Dollar abwerten, sondern der Euro könnte wie der Dollar und andere Papiergeldwährungen auch, diesmal zu Edelmetallen, Rohstoffen und Waren und Gütern abwerten, sprich die Preisspirale dreht sich in den realen Warenmärkten (Inflation). Zur Zeit dreht sich die Preisspirale noch an den Anlagemärkten wie Immobilien und Aktien.

Dadurch das es keine nationale Zinspolitik mehr gab, profitierte gerade Spanien durch die niedrigen Zinsen der EZB bei Einführung des Euro.

Der Immobilienmarkt boomte. Das Immobilienfieber hat zwei von drei Spaniern dazu gebracht, Immobilien zu kaufen. Das ist beinahe doppelt soviel wie im EU Durchschnitt. Nun hat die EZB aber immerhin 8-mal die Zinsen erhöht.

Die größtenteils mit variablen Zinsen versehenen Hypotheken der Spanier steigen mit und erhöhen die Last der Verbraucher. Die beginnende Krise am spanischen Immobilienmarkt gefährdet nicht nur die Hypothekenschuldner, sondern auch die Banken.

Trotz zurück gehender Nachfrage auf dem Immobilienmarkt wird weiter gebaut und damit steigen auch die Kredite der Bauträger weiter an. Morgan Stanley rechnet damit, dass die Wohnungsbauaktivitäten schon im kommenden Jahr wegen der ausbleibenden Nachfrage jährlich um 20 Prozent zurückgehen wird:

"Im schlimmsten Fall führt das zu einem Rückgang des derzeitigen Wirtschaftswachstum auf 0,5 Prozent", sagt Analyst Pablo Beldarrain.

Die spanische Häuserpreise sind seit 1995 um 270% gestiegen. Die Schulden der privaten Haushalte sind von 75% des Nettoeinkommens auf 133% gestiegen. Nach Berechnungen von Morgan Stanley war der Immobilienboom für 17% des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts in der Vergangenheit verantwortlich.
Nach Zahlen der Banco de España gab es Ende 2005 in Spanien 23,7 Mio. Wohnungen bei nur 15,39 Mio. Haushalte. Damit kommen auf einen spanischen Haushalt 1,54 Wohnungen, die höchste Rate der Welt.

Jetzt stehen viele Wohnungen leer, bzw. zum Verkauf.

Von einem Hightech Land ist Spanien weit entfernt, das Produktivitätswachstum liegt nur knapp über 0%. Spanien ist komplett von Ölimporten in Höhe von 1,6 Millionen Barrel pro Tag abhängig. Spanien hat alles andere als eine starke Industrie, nur fünf Prozent der 2006 geschaffenen Jobs entstanden nach Angaben der Europäischen Kommission in der Industrie. Besserung ist auf Grund von geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht in Sicht. „Spanien steht vor einen Zyklus der Rezession, der Deflation und des Rückgangs des privaten Konsums“, sagt Bernard Connolly, globaler Stratege für Banque AIG.

Griechenland und Portugal sind mehr oder weniger eine Kopie dieser Entwicklung und sind damit eine Gefahr für unsere Währungsgemeinschaft.


"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen."
George Orwell

Azul Real
30.04.2008, 11:16
Immobilien-Konjunktur: "Die Party ist vorbei"


Die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft hat sich laut King Sturge Immobilienkonjunktur-Index im April erneut verschlechtert.

Der umfragebasierte Wert für das Immobilienklima, der durch die Befragung von 1.000 Marktteilnehmern ermittelt wird, liegt nun mit 97,1 (März: 102,1) Zählerpunkten unter dem Schwellenwert von 100. "Die Party ist zunächst vorbei", kommentiert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. "Jetzt zeigt sich, dass sich die Immobilienwirtschaft nicht mehr wie in früheren Zeiten zumindest eine Zeit lang von der Gesamtwirtschaft abkoppeln kann".

Der Teilindex für das Investmentklima hat mit 76,6 (März: 81,4) Zählerpunkten einen neuen Tiefstand erreicht. Etwas weniger deutlich fiel der Rückgang beim Ertragsklima von 124,3 auf 121,5 Punkte aus. Gesunken ist auch der Wert für die Immobilienkonjunktur, der auf statistischen Daten basiert. Nach 183,4 Punkten im März liegt er nun bei 179,9.

Azul Real
01.05.2008, 10:08
Modeschmuck Konkurrenzdruck

Bijou Brigitte:

Ärger mit Dieben
100 000 Euro Schaden jeden Tag. Umsatz und Gewinn des Hamburger Konzerns sinken im ersten Quartal.

Von Daniela Stürmlinger

Hamburg -

Armbänder und Ringe bei der Schuhhandelskette, Halsketten und Ohrschmuck beim Modefilialisten H&M: Das zunehmende Angebot von Modeschmuck in Kaufhäusern, Boutiquen und zum Teil sogar in Drogerien und Supermärkten setzt dem Hamburger Anbieter Bijou Brigitte zu. Zwar ist der Umsatz des europäischen Modeschmuckmarktführers im vergangenen Jahr von 348 auf 366,9 Millionen Euro gestiegen, aber nur, weil das Unternehmen die Zahl seiner Filialen von 931 auf 1005 erhöht hat. Flächenbereinigt sanken die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Prozent, während der Jahresgewinn mit 80,3 Millionen Euro stabil blieb. Die Dividende soll 6,50 Euro pro Aktie betragen.

Trotz der zunehmenden Konkurrenz betonte Unternehmensgründer Friedrich W. Werner, dass Bijou Brigitte ihm immer noch viel Freude bereite. Die Umsatzrendite vor Steuern lag 2007 bei 33,2 Prozent, die Eigenkapitalquote beträgt fast 80 Prozent. Die Diebstahlquote liegt jedoch bei rund zehn Prozent. Im Klartext bedeutet dies, dass dem Unternehmen jeden Tag Waren im Wert von 100 000 Euro abhanden kommen.

Im ersten Quartal 2008 ging der Konzernumsatz auf gleicher Fläche um 4,4 Prozent zurück. Nur die Eröffnung neuer Läden im In- und Ausland führte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum zu einem Erlöszuwachs von drei Prozent auf 76 Millionen Euro. Der Gewinn sank um 3,9 Prozent auf 12,2 Millionen Euro.

Für das zweite Quartal rechnet Werner flächenbereinigt ebenfalls mit einem leichten Minus. "Die Phase des verstärkten Wettbewerbs ist noch nicht abgeschlossen, wenngleich erste Wettbewerber bereits Schwächen erkennen lassen oder schon wieder vom Markt verschwunden sind. Eine vergleichbare Phase, die durch aufkeimenden Wettbewerb und anschließender Marktbereinigung gekennzeichnet war, hat das Unternehmen in den Jahren 1994 und 1995 erlebt. Anschließend machten wir jedes Jahr Rekordgewinne."

Wachsen will Bijou Brigitte vor allem im Ausland. So sei der Markteintritt in Großbritannien erfolgreich gewesen. Auch Italien und Frankreich liefen gut.

Im nach Deutschland zweitgrößten Markt Spanien jedoch stocke - wie in den USA - der Absatz infolge einer Immobilienkrise. :drunken:

erschienen am 30. April 2008

-------------------------------------
Was für eine Begründung :-D
Bijou Brigitte goes Real Estate :lol:

Azul Real
04.05.2008, 21:01
04.05.2008 15:26:22

GE will sich an deutschen Immobilienfirmen beteiligen:shock:

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der US-Immobilieninvestor GE Real Estate will in
Deutschland mit einem Strategiewechsel von der Finanzkrise profitieren. 'Künftig
werden wir verstärkt auch Immobilienkreditportfolios erwerben. Außerdem prüfen
wir Beteiligungen an unterbewerteten börsennotierten Immobilienunternehmen',
sagte Deutschland-Chef Rainer Thaler der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe).

Bisher hatte der Immobilienarm des Mischkonzerns General Electric (GE) nur auf
direkte Investments in Gebäude sowie auf die Übernahme von Fondsanteilen
gesetzt.

Für den Erwerb von Beteiligungen stehe eine Milliardensumme zur Verfügung, sagte
Thaler. Bei Firmenbeteiligungen solle mindestens eine Sperrminorität von gut 25
Prozent erworben werden. Die Engagements bleiben wie bisher beschränkt auf den
Gewerbeimmobiliensektor und sollen immer im Einverständnis mit dem Management
erfolgen./mur/

Quelle:dpa-AFX

Azul Real
05.05.2008, 14:17
VOLLTEXT

Billige Immobilien locken Investoren - Finanzkrise schafft Einstiegschance
GE Real Estate nimmt deutsche Aktien und Kreditpakete ins Visier - Italiens Pirelli RE baut Engagement aus

Börsen-Zeitung, 3.5.2008 cru/amb/bin Düsseldorf/Frankfurt/Mailand -

Die Kreditknappheit im Zuge der Finanzkrise hat zwar den Investmentmarkt für Immobilien vorübergehend gelähmt. Mittlerweile aber sind die Preise für Gebäude, Immobilienaktien und Hypothekenkreditportfolios in Deutschland so stark gesunken, dass kapitalkräftige Investoren die Chance zum Einstieg nutzen wollen.

So plant die US-Gesellschaft GE Real Estate, hierzulande eine Milliardensumme auf Kreditpakete und Beteiligungen an börsennotierten Immobilienfirmen zu setzen. "Wenn der Aktienwert eines Unternehmens sehr deutlich unter dem aktualisierten Nettovermögenswert liegt, werden wir Kaufmöglichkeiten prüfen und gegebenenfalls investieren", sagte Deutschland-Chef Rainer Thaler der Börsen-Zeitung.

Bis Ende 2009 werde GE Real Estate - nach einem ersten Kauf für 1,3 Mrd. Euro - zusätzliche 1,5 Mrd. Euro in nicht zahlungsgestörte Kredite stecken. Von der Finanzkrise ist GE Real Estate selbst kaum betroffen, weil die Gesellschaft sich über das AAA-Rating des Mutterkonzerns General Electrics günstig refinanziert.

In Deutschland sind die Amerikaner bereits mit knapp 3 Mrd. Euro investiert. Weltweit betreut GE Real Estate rund 80 Mrd. Dollar.

Auch die italienische Pirelli Real Estate will ihr Engagement in Deutschland aufstocken. Im vergangenen Jahr hatten die Italiener zusammen mit Partnern bereits für Milliardenbeträge Teile der Kieler Immobilienfirma DGAG sowie die Wohnungsgesellschaft Baubecon mit zusammen 70 000 Wohnungen übernommen und sich zuletzt an den Karstadt-Warenhäusern beteiligt.

Nach Informationen aus Branchenkreisen könnte Pirelli hierzulande schon bald eine weitere große Wohnungs-Transaktion bekannt geben.

Zudem hat der Handelskonzern Arcandor bereits angekündigt, die Immobilien der Metro-Tochter Kaufhof an Pirelli und Partner weiterzuverkaufen, falls Arcandor selbst den Zuschlag für die Kaufhaus-Kette erhält.

Hintergrund des Investoreninteresses an Immobilieninvestments in Deutschland sind die gefallenen Preise bei gleichzeitig stabilen Mieteinnahmen. Weil Kredite knapper und teurer geworden sind, wird für Gebäude deutlich weniger bezahlt als zum Höhepunkt des fremdfinanzierten Booms vor einem Jahr. Wer über genügend Eigenkapital verfügt - wie etwa die offenen Immobilien-Publikumsfonds -, kann diese Chance nutzen.

Gleichzeitig notieren deutsche Immobilienaktien im Schnitt um 30 % unter dem von den Unternehmen ausgewiesenen Nettovermögenswert ihrer Immobilien. Und Kreditportfolios - sogar nicht zahlungsgestörte - werden von Banken mit Abschlägen von bis zu 10 % auf den Nennwert abgegeben, weil der bisher praktizierte Verkauf über den Verbriefungsmarkt kaum noch funktioniert.

Laut einer Studie von Unicredit sind deutsche Immobilienaktien derzeit fundamental deutlich unterbewertet.

Die Analysten der Bank sehen im Durchschnitt Kurspotenziale von 20 %.

Das Institut rät bei der Hälfte der betrachteten Titel zum Kauf - darunter Alstria, Deutsche EuroShop, DIC Asset und Vivacon.

Nichtsdestotrotz werden die Kursziele einiger Titel vor dem Hintergrund des allgemein schwierigen Umfelds und der Risikoaversion der Investoren zum Teil deutlich gekürzt.

Bei Patrizia Immobilien empfiehlt Unicredit sogar den Ausstieg.

Die Unternehmen müssten zeigen, dass sie mit ihren Akquisitionen und ihrer strategischen Ausrichtung in den vergangenen zwei Jahren ein gutes Fundament für eine positive Wertentwicklung im derzeit schwierigen Umfeld gelegt haben. Bis sich diese Arbeit in Zahlen niederschlägt, kann es laut Unicredit aber noch einige Quartale dauern.

Optimistisch sind die Analysten für Unternehmen mit niedrigen Risiken, einem starken internen Asset Management und hoher Transparenz.

Azul Real
05.05.2008, 14:28
Börsenzeitung


Billige Immobilien locken Investoren - Finanzkrise schafft Einstiegschance
GE Real Estate nimmt deutsche Aktien und Kreditpakete ins Visier - Italiens Pirelli RE baut Engagement aus

Börsen-Zeitung, 3.5.2008 cru/amb/bin Düsseldorf/Frankfurt/Mailand -

Die Kreditknappheit im Zuge der Finanzkrise hat zwar den Investmentmarkt für Immobilien vorübergehend gelähmt. Mittlerweile aber sind die Preise für Gebäude, Immobilienaktien und Hypothekenkreditportfolios in Deutschland so stark gesunken, dass kapitalkräftige Investoren die Chance zum Einstieg nutzen wollen.

So plant die US-Gesellschaft GE Real Estate, hierzulande eine Milliardensumme auf Kreditpakete und Beteiligungen an börsennotierten Immobilienfirmen zu setzen. "Wenn der Aktienwert eines Unternehmens sehr deutlich unter dem aktualisierten Nettovermögenswert liegt, werden wir Kaufmöglichkeiten prüfen und gegebenenfalls investieren", sagte Deutschland-Chef Rainer Thaler der Börsen-Zeitung.

Bis Ende 2009 werde GE Real Estate - nach einem ersten Kauf für 1,3 Mrd. Euro - zusätzliche 1,5 Mrd. Euro in nicht zahlungsgestörte Kredite stecken. Von der Finanzkrise ist GE Real Estate selbst kaum betroffen, weil die Gesellschaft sich über das AAA-Rating des Mutterkonzerns General Electrics günstig refinanziert.

In Deutschland sind die Amerikaner bereits mit knapp 3 Mrd. Euro investiert. Weltweit betreut GE Real Estate rund 80 Mrd. Dollar.

Auch die italienische Pirelli Real Estate will ihr Engagement in Deutschland aufstocken. Im vergangenen Jahr hatten die Italiener zusammen mit Partnern bereits für Milliardenbeträge Teile der Kieler Immobilienfirma DGAG sowie die Wohnungsgesellschaft Baubecon mit zusammen 70 000 Wohnungen übernommen und sich zuletzt an den Karstadt-Warenhäusern beteiligt.

Nach Informationen aus Branchenkreisen könnte Pirelli hierzulande schon bald eine weitere große Wohnungs-Transaktion bekannt geben.

Zudem hat der Handelskonzern Arcandor bereits angekündigt, die Immobilien der Metro-Tochter Kaufhof an Pirelli und Partner weiterzuverkaufen, falls Arcandor selbst den Zuschlag für die Kaufhaus-Kette erhält.

Hintergrund des Investoreninteresses an Immobilieninvestments in Deutschland sind die gefallenen Preise bei gleichzeitig stabilen Mieteinnahmen. Weil Kredite knapper und teurer geworden sind, wird für Gebäude deutlich weniger bezahlt als zum Höhepunkt des fremdfinanzierten Booms vor einem Jahr. Wer über genügend Eigenkapital verfügt - wie etwa die offenen Immobilien-Publikumsfonds -, kann diese Chance nutzen.

Gleichzeitig notieren deutsche Immobilienaktien im Schnitt um 30 % unter dem von den Unternehmen ausgewiesenen Nettovermögenswert ihrer Immobilien. Und Kreditportfolios - sogar nicht zahlungsgestörte - werden von Banken mit Abschlägen von bis zu 10 % auf den Nennwert abgegeben, weil der bisher praktizierte Verkauf über den Verbriefungsmarkt kaum noch funktioniert.

Laut einer Studie von Unicredit sind deutsche Immobilienaktien derzeit fundamental deutlich unterbewertet.

Die Analysten der Bank sehen im Durchschnitt Kurspotenziale von 20 %.

Das Institut rät bei der Hälfte der betrachteten Titel zum Kauf - darunter Alstria, Deutsche EuroShop, DIC Asset und Vivacon.

Nichtsdestotrotz werden die Kursziele einiger Titel vor dem Hintergrund des allgemein schwierigen Umfelds und der Risikoaversion der Investoren zum Teil deutlich gekürzt.

Bei Patrizia Immobilien empfiehlt Unicredit sogar den Ausstieg.

Die Unternehmen müssten zeigen, dass sie mit ihren Akquisitionen und ihrer strategischen Ausrichtung in den vergangenen zwei Jahren ein gutes Fundament für eine positive Wertentwicklung im derzeit schwierigen Umfeld gelegt haben. Bis sich diese Arbeit in Zahlen niederschlägt, kann es laut Unicredit aber noch einige Quartale dauern.

Optimistisch sind die Analysten für Unternehmen mit niedrigen Risiken, einem starken internen Asset Management und hoher Transparenz.

Pirelli & C.Real Estate S.p.A.Azioni nom. EO -,50 -

Pirelli selbst schon fast megabillig mit einem KGV von 5 und der Kurs hat sich seit dem Hoch gedrittelt
Börse Mailand 20,50 EUR +1,79 % [+0,36]
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=PRS.AFF&lColors=0x000000&sSym=PRS.AFF&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=PRS.AFF&lColors=0x000000&sSym=PRS.AFF&hcmask=


Magnat 10% hoch auf 1,18 :eek:

» zur Grafik (http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=M5R.ETR&lColors=0x000000&sSym=M5R.ETR&hcmask=)

Schön auf die kleinen Immos aufpassen.

Unterbewertet derzeit

TAG, Patrizia, Gagfah, RCM, Magnat, Vivacon, DIC Asset, Alstria,


[QUOTE=Azul Real;1179787]04.05.2008 15:26:22

GE will sich an deutschen Immobilienfirmen beteiligen:shock:

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der US-Immobilieninvestor GE Real Estate will in
Deutschland mit einem Strategiewechsel von der Finanzkrise profitieren. 'Künftig
werden wir verstärkt auch Immobilienkreditportfolios erwerben. Außerdem prüfen
wir Beteiligungen an unterbewerteten börsennotierten Immobilienunternehmen',
sagte Deutschland-Chef Rainer Thaler der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe).

Bisher hatte der Immobilienarm des Mischkonzerns General Electric (GE) nur auf
direkte Investments in Gebäude sowie auf die Übernahme von Fondsanteilen
gesetzt.

Für den Erwerb von Beteiligungen stehe eine Milliardensumme zur Verfügung, sagte
Thaler. Bei Firmenbeteiligungen solle mindestens eine Sperrminorität von gut 25
Prozent erworben werden. Die Engagements bleiben wie bisher beschränkt auf den
Gewerbeimmobiliensektor und sollen immer im Einverständnis mit dem Management
erfolgen./mur/

Quelle:dpa-AFX

Azul Real
07.05.2008, 15:41
DJ ots.CorporateNews: DIE ZEIT

/ EZB: Banken haben bisher 320 Milliarden US-Dollar abgeschrieben
VWD


Hamburg (ots) - Die internationale Finanzkrise hat schon jetzt
tiefere Spuren bei den Banken hinterlassen als allgemein bekannt:
Seit Mitte vergangenen Jahres bis Ende vergangener Woche beliefen
sich die entsprechenden Wertberichtigungen auf insgesamt fast 320
Milliarden US-Dollar. Dies ergibt sich aus einer internen Übersicht,
die europäische Zentralbanker angefertigt haben und die sich auf
verschiedene Quellen stützt, wie die ZEIT berichtet. Um ihre Existenz
zu retten, verschafften sich strauchelnde Geldhäuser im selben
Zeitraum neues Kapital von mehr als 230 Milliarden Dollar.

Trotz der gigantischen Summe ist die Finanzkrise noch nicht
überwunden. Denn gemessen an der Prognose des Internationalen
Währungsfonds (IWF) über drohende Krisenverluste von insgesamt 945
Milliarden Dollar haben die Geldinstitute bisher erst knapp ein
Drittel des Bedarfs an Wertberichtigungen bewältigt. Die Zahl passt
zu Erkenntnissen einer sieben Jahre alten Studie der Weltbank, die
Kapitalmarktexperten des Bundesfinanzministeriums wieder entdeckt
haben. Danach hatten die Finanzkrisen in den vergangenen Jahrzehnten
eine durchschnittliche Dauer von drei Jahren.

Originaltext: DIE ZEIT
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9377
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9377.rss2

Pressekontakt:
Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 20 vom 8. Mai 2008 senden wir
Ihnen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse,
DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax:
040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)


(END) Dow Jones Newswires

Azul Real
07.05.2008, 15:50
Dienstag, 6. Mai 2008
Neue Hiobsbotschaft
Spanien schwächelt

In Spanien mehren sich nach dem Ende des Baubooms die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft. Die Industrieproduktion schrumpfte im März saisonbereinigt um 2,6 Prozent, wie die Regierung in Madrid mitteilte. Angesichts immer neuer Minuszeichen beim Industrieausstoß in den vergangenen Monaten muss die Regierung ihre Hoffnung wohl vorerst begraben, dass das verarbeitende Gewerbe die Schwäche der Bauwirtschaft teilweise auffangen könnte.

Insbesondere die Stärke der Bauwirtschaft hatte Spanien eine mehr als zehnjährige Wirtschaftsblüte beschert.

Nach dem Ende des Booms müssen viele Baufirmen jetzt Arbeitsplätze abbauen.

Dies zeigt sich auch in den steigenden spanischen Arbeitslosenzahlen: Im April waren 2,34 Mio. Menschen ohne Stelle. Das sind 15 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Selbst Experten sind von dem Tempo überrascht, mit dem Spaniens einst vor Kraft strotzender Wirtschaft nun die Puste ausgeht. "Die Häufung schlechter Konjunkturdaten lässt aufhorchen", meint Jose Luis Martinez von der Citibank.

Blase geplatzt

Nach Wachstumsraten von mehr als drei Prozent über Jahre hinweg wird vorerst wohl nur noch eine Zwei vor dem Komma stehen. Spaniens Wirtschaftsblüte gründete insbesondere auf dem Bauboom. Die Häuserpreise schossen immer weiter in die Höhe, bis die von den USA ausgehende Finanzkrise zum Platzen der Blase beitrug. Die sozialistische Regierung will mit Steuererleichterungen und staatlichen Konjunkturspritzen insgesamt zehn Mrd. Euro zur Stützung der erlahmenden Wirtschaft aufwenden. Damit ist es nach Ansicht von Notenbankchef Miguel Angel Fernandez Ordonez aber noch lange nicht getan: "Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass auch Bereiche außerhalb des Bausektors ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken."

Wie schwer die Krise das Geschäft um Grund und Boden getroffen hat, wurde unlängst bei der jährlichen Immobilienmesse in Madrid deutlich: Gegenüber 2007 nahm die Zahl der Aussteller um ein Drittel ab.

Auch die Schlangen an den Messeständen waren weniger lang als 2007. "Seit Ende des Sommers ist der Markt sehr, sehr flau", klagt Javier Roca de Togores, der Chef der vornehmlich im Süden Madrids tätigen Bauträgerfirma Zapata.

"Wir haben Abstürze von etwa 70 bis 80 Prozent erlebt." Inzwischen sind Maklern zufolge amerikanische und nordeuropäische Immobilienfonds an Spaniens sonnigen Küsten auf Schnäppchenjagd und decken sich günstig mit Apartments ein, die mittlerweile mit Abschlägen zwischen 20 bis 25 Prozent unter dem Einstandspreis zu haben sind.

Selbst in der Hauptstadt Madrid kosten Wohnungen jetzt im Durchschnitt zehn bis 15 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Dank eines Wirtschaftswachstums von durchschnittlich 3,8 Prozent und historisch niedriger Zinsen wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als fünf Mio. Häuser neu hochgezogen. Der Bau war der Motor des spanischen Wachstums und trug zu 20 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Die Kreditkrise, die nach Schätzungen des IWF das spanische Wachstum in diesem Jahr auf 1,8 Prozent mehr als halbieren könnte, droht den Häusermarkt zu vereisen.

Roca de Togores sagt, Zapata habe den Preis für Ein-Zimmer-Wohnungen um 40 Prozent auf 145.000 Euro gesenkt. Die in Alicante ansässige Firma TM Grupo bietet Käufern an, im ersten Jahr deren Zinsen zu übernehmen. Das Unternehmen, das an den Küsten Wohnungen verkauft, hat in der vergangenen sechs Monaten einen Einbruch von mehr als einem Drittel verkraften müssen.

Das Bauunternehmen Afirma gibt Käufern 20 Prozent der Anzahlung zurück und will die Differenz zum Kaufpreis übernehmen, wenn der Wert der Immobilie nach fünf Jahren gefallen ist.

Die Verkäufe der Firma, deren Vorläuferin Astroc durch geschönte Zahlen die Vertrauenskrise ausgelöst hatte, sind um 40 Prozent gesunken.

Grund sei, dass Spekulanten aus dem Markt ausgestiegen seien, sagt Afirma-Verkaufsdirektor Inigo de Carlos. "Der Käufer ist vorsichtiger geworden, schaut genauer hin, entscheidet langsamer.

Davor war das egal, weil man das Haus nicht gekauft hat, um es zu behalten, sondern um es in einem Jahr wieder loszuschlagen." :lol:

Azul Real
08.05.2008, 10:23
aktuell 17,45 !!



Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701/ WKN 620570) musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen.


Wie der im MDAX notierte Immobiliekonzern am Donnerstag erklärte, lag der Gewinn
vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum bei 102,1 Mio. Euro, nach 131,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Als Hauptursache wurde in erster Linie ein deutlicher Rückgang der unrealisierten Farbwertänderungen im Investmentbestand genannt. Beim Konzernergebnis verbuchte die IVG einen Rückgang von 71,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 12,1 Mio. Euro.
Die Gesamtleistung verbesserte sich von 206,8 Mio. Euro auf 229,7 Mio. Euro, wobei insbesondere gestiegene Nettomieten, der Verkauf eines Developmentprojekts in Düsseldorf sowie die Erstbewertung eines Projekts in London für den Anstieg verantwortlich waren.


Gegenüber dem 31.12.2007 sank der NAV, der Nettovermögenswert, im ersten Quartal geringfügig um 8 Cent je Aktie und lag somit zum Bilanzstichtag des ersten Quartals bei 28,95 Euro je Aktie.


"Das Ergebnis der IVG im ersten Quartal 2008 ist neben positiven Effekten aus den Geschäftsbereichen insbesondere geprägt durch den deutlichen Rückgang der unrealisierten Marktwertänderungen im Investmentportfolio. Die Immobilienmärkte hängen im derzeitigen Börsenumfeld besonders stark von den internationalen Finanzmärkten ab. Diese zeigten sich zuletzt sehr angespannt. Trotz der schwierigen Zeiten an den Finanz- und Immobilienmärkten schauen wir bei IVG positiv in die Zukunft. Mit der Neuaufstellung im vergangenen Jahr haben wir das Unternehmen strategisch fit für die Zukunft gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr steht die Verbesserung der operativen Performance im Fokus. Hier haben wir einen Teil unserer Hausaufgaben noch zu machen. Wir haben schon damit begonnen, das Thema Effizienzsteigerung nachhaltig anzugehen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolfhard Leichnitz.


Die Aktie der IVG notierte zuletzt bei 16,99 Euro. (08.05.2008/ac/n/d)


12 Euro Abschlag zum inneren Wert oder 41,5% :-?

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?ind_gd100=ON&zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=1&ind_volume=1&boerse_id=6&clean_payout=0&ind_gd38=ON&secu=3265&host=w14.rzki.ariva.de

Azul Real
09.05.2008, 15:24
Das geht seit Anfang des Jahres Schlag auf Schlag


Eines der größten Bauunternehmen im Baskenland (Spanien) meldet Zahlungsunfähigkeit an:

Suspende pagos Urazca, una de las inmobiliarias vascas más importantes :eek:
http://www.elmundo.es/mundodinero/2008/05/08/economia/1210248420.html

Basque construction company Urazca, has filed for bankruptcy protection
By h.b. - May 8, 2008 - 5:34 PM

The company has debts estimated at some 65 million €.
One of the most important construction and real estate companies in the Basque Country, Urazca, has applied for bankruptcy protection. The company, headed by the ex President of the Athletic de Bilbao football club, Ignacio Ugartetxe, finds itself facing debts of some 65 million € in addition to other commercial debts of a further 25 million €.

The company has mortgaged assets of 139 million €, despite last year having a turn over of 250 million € and an order book for 300 million €, a large part of it in public works.

The company also has interests in car parks and runs rubbish collection, gardening and cleaning services.

Azul Real
10.05.2008, 19:40
09.05.2008
Hochtief baut vorerst keine Einkaufszentren mehr in Deutschland

Gemunkelt wurde schon länger, jetzt ist es offiziell: Hochtief hat 2007 seine auf den Bau von Einkaufszentren spezialisierte Niederlassung in Kassel aufgelöst. :shock:

Der Baukonzern, der im vergangenen Jahr Zeitungsberichten zufolge einen Rekordverlust von 150 Mio. Euro im deutschen Hochbau einstecken musste, hat wohl auch beim schlüsselfertigen Bau großer Einkaufszentren viel Geld verloren. "Wir haben 2007 sechs Shoppingcenter übergeben, unterm Strich mit wirtschaftlich fragwürdigem Ergebnis", heißt es aus dem Konzern.

Man werde darum vorerst nicht mehr als Generalunternehmer (GU) anbieten, ziehe sich aber nicht grundsätzlich vom Bau von Handelsimmobilien zurück. "Bei vielen Projekten, die zurzeit auf dem Markt sind, stehen Chancen und Risiken für uns als GU nicht in einem vernünftigen Verhältnis", sagte Henner Mahlstedt, Vorstandsvorsitzender der Hochtief Construction AG zu IZ aktuell. "Alle deutschen Bauunternehmen haben wegen der Baukostenexplosion 2007 bei Einkaufszentren relativ viel Geld verloren", sagt ein Insider dazu.

Da nur noch Züblin und Bilfinger Berger bei großen Bauvorhaben (ab 80 bis 100 Mio. Euro) als GU am Markt sind, stellen Entwickler wie ECE und mfi zunehmend auf Einzelvergabe um. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der Immobilien Zeitung (IZ Nr. 19).

Lesen Sie dazu auch die Meldung "Hochtief Verluste im deutschen Hochbau höher als bisher bekannt" in dieser Ausgabe von IZ aktuell.

Azul Real
15.05.2008, 08:53
15.05.2008 07:00
Hochtief steigert Gewinn im 1. Quartal stärker als erwartet

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Hochtief AG hat im ersten Quartal kräftige Gewinnsteigerungen verbucht, die auch deutlich über den Erwartungen der Analysten lagen. Wie der Essener Baukonzern am Donnerstag mitteilte, kletterte das betriebliche Ergebnis EBITA in der Zeit von Januar bis März um 83% auf 132 Mio EUR. Das Vorsteuer-Ergebnis legte in dieser Zeit um 57% auf 102,3 Mio EUR zu, der Konzerngewinn nach Anteilen Dritter wurde auf 32,1 (Vorjahr: 9,6) Mio EUR sogar mehr als verdreifacht.

Hochtief erklärte den überproportionalen Zuwachs damit, dass die Gewinnzuwächse vor allem in den Konzerntöchtern erzielt wurden, an denen Dritte nicht oder nur in geringem Umfang beteiligt seien. Auch alle anderen wesentlichen Eckdaten verbesserten sich im ersten Quartal kräftig. Nach Angaben von Hochtief kletterte der Auftragseingang um 34%, im Wesentlichen aufgrund von Großaufträgen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Bauleistung legte 20% zu. Der Außenumsatz stieg dabei nur um 3% auf 3,80 Mrd EUR.

Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten im Schnitt einen Vorsteuer-Gewinn von nur 66 Mio EUR, ein Konzernergebnis von 27 Mio EUR und einen Umsatz von 3,80 Mrd EUR vorhergesagt.

Der MDAX-Konzern bekräftigte zugleich auch noch einmal die Prognosen für das Gesamtjahr. Auftragseingang und -bestand werden danach wohl unter dem Niveau des Vorjahres bleiben. Der Umsatz wird dagegen 2008 erneut steigen. Das Vorsteuer-Ergebnis erwartet Hochtief 2008 lediglich auf dem Niveau des Vorjahres.

Nochmals steigen soll 2008 dagegen der Konzerngewinn, was allerdings durch veränderte Ergebnisbeiträge der einzelnen Sparten erklärt wird, die sich aufgrund von Minderheitsgesellschaftern unterschiedlich im Gewinn niederschlagen

Azul Real
15.05.2008, 08:53
15.05.2008 07:29
Bauer AG mit deutlicher Ergebnissteigerung im 1. Quartal (zwei)

Zudem bekräftigte das SDax-Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2008. Die Bauer AG plant mit einer Steigerung der Gesamtkonzerleistung um gut 16% auf gut 1,4 (1,2) Mrd Euro sowie einem Überschuss von 90 (74,4) Mio Euro.

Im ersten Quartal profitierte der Geschäftsbereich Bau vor allem vom wachsenden Geschäftsvolumen im Ausland. Die Leistung des Geschäftsbereichs stieg um 23,8% auf 150 Mio Euro. Das operative Segmentergebnis (EBIT) konnte sich gegen den sonstigen saisonalen Trend auf plus 3,3 (minus 0,2) Mio Euro steigern.

Der Bereich Maschinen erhöhte die Leistung um 28,2% auf 181 Mio Euro. Das operative Segmentergebnis legte um 51,3% auf 23,7 (15,7) Mio Euro zu. Derzeit investiert das Unternehmen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten.

Im Bereich Resources betrug der Leistungszuwachs 80% auf 22,7 Mio Euro, vor allem wegen des Erwerbs der GWE Gruppe im zweiten Quartal 2007. Das operative Segmentergebnis fiel im ersten Quartal 2008 mit minus 1,3 (minus 0,6) Mio Euro erneut negativ aus.

Azul Real
15.05.2008, 13:35
DIW: Seit 1974 sinkende Immobilenpreise

14. Mai 2008

villaWie aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgeht, sind die realen Preise für Immobilen in Deutschland seit über 30 Jahren rückläufig. Das DIW äußert aus diesem Grund bedenken daran, ob eine Immobilie die richtige Form der Anlage für das Alter ist.

Als Gründe für die negative Preisentwicklung nennt das DIW in erster Linie den geringen Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens im Vergleich zu anderen Industriestaaten. Zudem spielt der Bevölkerungsrückgang und der höhe Urbanisierungsgrad eine Rolle

DIW-Konjunkturexperte Konstantin Kholodilin sagte zu der Preisentwicklung allerdings auch: “Stagnierende Immobilienpreise können einen stabilisierenden Effekt auf die Inflation haben”. Vor dem Hintergrund der US-Subprimekrise könnte sich daher sogar eine positive Wirkung für den deutschen Markt ergeben. Der Experte ist daher der Meinung, dass in den nächsten Jahren keine spekulativen Blasen zu erwarten sind, die deutsche Wirtschaft ist allerdings den Effekten von Übertreibungen aus anderen Märkten ausgesetzt, wie sie aktuell gerade in Großbritannien auszumachen sind wo die Immobilienpreise stark übersteigert sind.

Kholodilin hält die Investition in Immobilien als Altersvorsorge nicht immer für den richtigen Weg, im Anbetracht der schwachen Wirtschaftsperspektiven in Deutschland. In der Studie des DIW wurden die statischen Werte von 14 UECD-Ländern verglichen. Zur Verfügung gestellt wurden die verwendeten Daten von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Auch Kanada, die Schweiz und Japan schnitten bei der Preisentwicklung schlecht ab.

Azul Real
15.05.2008, 17:39
Hochtief: Bau von Einkaufszentren wird nicht eingestellt

Die Hochtief AG wird auch weiterhin Einkaufszentren in Deutschland errichten. "Entgegen anders lautender Meldungen werden wir uns weder ganz noch vorläufig aus dieser Königsdisziplin des Hochbaus zurückziehen", sagte Bernd Pütter von Hochtief Construction zu THOMAS DAILY.

Die auf Shoppingcenter spezialisierte Hochtief-Niederlassung in Kassel existiere zwar nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form, doch bedeute dies nicht den Ausstieg aus diesem Geschäftsbereich.

Allerdings werde man bei künftigen Projekten stärker als bisher die Chancen und Risiken abwägen. Die Entscheidung für oder gegen ein Projekt erfolge dann jeweils im Einzelfall. Derzeit realisiert Hochtief Construction Einkaufszentren u.a. in Berlin, Köln, Offenbach und Cottbus.

Hintergrund der Spekulationen um den Ausstieg von Hochtief aus dem Hochbaugeschäft in Deutschland im Allgemeinen und dem Bau von Shoppingcentern im Besonderen waren die vergangene Woche auf der Hauptversammlung des Konzerns bekannt gewordenen hohen Verluste im Geschäftsjahr 2007 in dieser Sparte.



09.05.2008
Hochtief baut vorerst keine Einkaufszentren mehr in Deutschland

Gemunkelt wurde schon länger, jetzt ist es offiziell: Hochtief hat 2007 seine auf den Bau von Einkaufszentren spezialisierte Niederlassung in Kassel aufgelöst. :shock:

Der Baukonzern, der im vergangenen Jahr Zeitungsberichten zufolge einen Rekordverlust von 150 Mio. Euro im deutschen Hochbau einstecken musste, hat wohl auch beim schlüsselfertigen Bau großer Einkaufszentren viel Geld verloren. "Wir haben 2007 sechs Shoppingcenter übergeben, unterm Strich mit wirtschaftlich fragwürdigem Ergebnis", heißt es aus dem Konzern.

Man werde darum vorerst nicht mehr als Generalunternehmer (GU) anbieten, ziehe sich aber nicht grundsätzlich vom Bau von Handelsimmobilien zurück. "Bei vielen Projekten, die zurzeit auf dem Markt sind, stehen Chancen und Risiken für uns als GU nicht in einem vernünftigen Verhältnis", sagte Henner Mahlstedt, Vorstandsvorsitzender der Hochtief Construction AG zu IZ aktuell. "Alle deutschen Bauunternehmen haben wegen der Baukostenexplosion 2007 bei Einkaufszentren relativ viel Geld verloren", sagt ein Insider dazu.

Da nur noch Züblin und Bilfinger Berger bei großen Bauvorhaben (ab 80 bis 100 Mio. Euro) als GU am Markt sind, stellen Entwickler wie ECE und mfi zunehmend auf Einzelvergabe um. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der Immobilien Zeitung (IZ Nr. 19).

Lesen Sie dazu auch die Meldung "Hochtief Verluste im deutschen Hochbau höher als bisher bekannt" in dieser Ausgabe von IZ aktuell.

Azul Real
16.05.2008, 09:39
Spanien bekommt richtig schön in die Fresse die nächste Zeit

Die Wohnungsverkäufe der grossen Immobilienunternehmen brechen bis März um 73% ein.

http://www.cotizalia.com/cache/2008/05/15/6_ventas_viviendas_grandes_inmobiliarias_desploman _hasta.html

Las ventas de viviendas de las grandes inmobiliarias se desploman un 73% hasta marzo
Las principales inmobiliarias (Realia, Metrovacesa, Vallehermoso, Acciona Inmobiliaria, Martinsa-Fadesa, Reyal Urbis y Parquesol) vendieron viviendas por un importe conjunto de 299,1 millones de euros durante el primer trimestre del año. Esta cifra supone un desplome del 73,53% respecto a los 1.131 millones del mismo periodo de 2007.


Info: Metrovacesa, Vallehermosa, Relia, Reyal urbis, Acciona sind entweder selbst börsennotiert oder Töchter von börsennotierten Bau/Immobiliengesellschaften.

Azul Real
16.05.2008, 13:24
Greta Immobilien AG mit extrem hoher Dividendenrendite

Dividenrendite von 36%

Bei meiner Researche bin ich letztens und erneut auf die Greta Immobilien AG gestossen, welche seit April 2007 im Freiverkehr gelistet ist. Der Kurs kennt seit dem IPO und einer auf das Listing folgenden kleinen Ralley, bis auf über 10 Euro, nur eine Richtung - nach Unten.

Jetzt kommt das unfassbare !!

Im Zuge der Finanzkrise verursacht durch die Verwerfungen am US-Immobilienmarkt haben die Kurse der börsennotierten deutschen Immobilientitel durchweg kräftig nachgegeben. Verluste von 50% und mehr waren dabei keine Seltenheit. Durch diese Werterosion kommt es nunmehr zu einem neuen Phänomen.

Am deutschen Aktienmarkt gibt es Immobiliengesellschaften mit außerordentlich hohen Dividendenrenditen.

Den Vogel schießt jedoch im Moment die Berliner Greta Immobilen AG ab, welche mit ihrem Geschäftmodell auf das Beratung- u.Tranktionsgeschäft und dem relativ schnellen Durchhandeln von Immobilen spezialisiert ist.

Am Tag der Bekanntmachung der Dividende für 2007 hatte der Titel eine Ausschüttungsrendite von unglaublichen 30%.

0,65 Euro sollen pro Aktie ausgeschüttet werden - bei einem Kurs, der seit August 2007 um die 2 Euro dümpelte.

Erst kürzlich markierte der Kurs trotzdem ein neues ATL bei 1,51 Euro. (Fra)

Aktuell bewegt sich der Kurs bei 1,80 Euro herum. Dies würde derzeit und in der Annahme, dass die 0,65 Euro für die bezugsberechtigten Aktien tatsächlich zur Ausschüttung kommen sollten, eine Dividenrendite von 36% bedeuten.


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25.04.2008
Vorstand der GRETA Immobilien AG schlägt Dividendenausschüttung von 10 Mio. Euro vor

Die GRETA Immobilien AG hat das Geschäftsjahr 2007 mit einem Bilanzgewinn von 12,7 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen. Von den derzeit 23.250.000 Stück Aktien sind bis zur Hauptversammlung lediglich die 15.500.000 handelbaren Stück Aktien dividendenberechtigt. Somit beträgt der Gewinn je dividendenberechtiger Aktie 0,82 Euro.
Der Vorstand hat daher dem Aufsichtsrat in der Sitzung vom 04. März 2008 vorgeschlagen, 10.000.000,00 Euro Gewinn an die Aktionäre auszuschütten. Dies entspricht 0,65 Euro je Aktie. Den genauen Zeitpunkt der Hauptversammlung wird der Aufsichtsrat in der nächsten Sitzung im Mai beschließen.

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01.04.2008

GRETA Immobilien AG schließt erstes Geschäftsjahr erfolgreich ab


Die GRETA Immobilien AG, München/Berlin, hat das Geschäftsjahr 2007 erfolgreich abgeschlossen. Das abgewickelte Transaktionsvolumen der Immobilien betrug im Gesamtjahr 2007 ca. 325 Mio. Euro. Der realisierte Umsatz belief sich auf ca. 20,7 Mio. Euro. Daraus erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 13,4 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 12,7 Mio. Euro.

914717

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GTL.FSE&lColors=0x000000&sSym=GTL.FSE&hcmask=

Azul Real
19.05.2008, 08:21
:shock:

512170

Interhyp 100 !!!!! 8-)

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=


DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot; <DE0005121701 >

Zielgesellschaft: Interhyp AG / Bieter: ING Direct N.V.
ISIN: DE0005121701 (Namensaktien ohne Nennwert)
ISIN: DE000A0STTT0 (Neue Namensaktien ohne Nennwert)

Angaben des Bieters:
Die ING Direct N.V. hat heute entschieden, den Aktionären der Interhyp AG
anzubieten, ihre auf den Namen lautenden Stückaktien der Interhyp AG mit
einem rechnerischen anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je
Aktie im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots gegen
Zahlung einer Geldleistung von EUR 64,00 je Stückaktie zu erwerben.

Der Vollzug des Übernahmeangebots wird lediglich unter der Bedingung der
Kartellfreigabe und der Freigabe durch die niederländische Zentralbank
stehen, d.h. nicht vom Erreichen einer Mindestannahmequote oder von
sonstigen Bedingungen abhängig sein. Im Übrigen wird das Angebot zu den in
der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bestimmungen ergehen.

Die beiden Hauptaktionäre und Co-CEOs der Interhyp AG, Herr Robert
Haselsteiner und Herr Marcus Wolsdorf, haben sich unwiderruflich
verpflichtet, das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot für sämtliche
von ihnen gehaltenen Aktien der Interhyp AG, d.h. für jeweils 1.048.800
Aktien (entsprechend jeweils ca. 16,13% und insgesamt ca. 32,26% des
Grundkapitals), anzunehmen.

Wichtige Information: Diese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum
Kauf oder Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf
oder Verkauf von Aktien der Interhyp AG dar. Die endgültigen Bestimmungen
werden nach Gestattung durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht in der Angebotsunterlage mitgeteilt.

Investoren und Aktionären der Interhyp AG wird dringend empfohlen, die
einschlägigen Dokumente im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot zu lesen,
sobald diese Dokumente veröffentlicht worden sind, da sie wichtige
Informationen enthalten werden.

Hoofddorp, 19. Mai 2008

Azul Real
19.05.2008, 08:35
München (ots) -
ING DIRECT N.V., die Direct Banking Einheit der
ING Group N.V., und die Interhyp AG, Deutschlands größter
unabhängiger Anbieter von privaten Baufinanzierungen, haben heute
eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Mehrheitserwerb von ING
DIRECT an Interhyp zum Ziel hat. Dabei wird ING DIRECT den Aktionären
von Interhyp ein Kaufangebot zum Preis von 64 Euro je Aktie
unterbreiten. Die Gründer und Co-CEOs werden die Offerte für ihren
gesamten Anteilsbestand annehmen und das Unternehmen unverändert als
Co-CEOs weiter führen. Das Interhyp-Geschäftsmodell mit einer offenen
Produktplattform bleibt erhalten und soll konsequent weiter ausgebaut
werden.

Attraktives Angebot an die Aktionäre - Gründer nehmen an

ING DIRECT bietet den Aktionären von Interhyp einen Preis von 64
Euro je Aktie in bar. Die Annahmefrist für das Angebot wird erst nach
der ordentlichen Hauptversammlung der Interhyp am 4. Juni 2008
beginnen. Damit haben die Interhyp-Aktionäre zusätzlich Anspruch auf
die für das Geschäftsjahr 2007 vorgeschlagene reguläre Dividende der
Interhyp in Höhe von 2,10 Euro je Aktie sowie die zusätzliche
einmalige Ausschüttung in Höhe von 2,00 Euro je Aktie. Das Angebot in
Höhe von 64 Euro je Aktie stellt eine Prämie von 42 Prozent zum
Xetra-Schlusskurs der Interhyp-Aktie am 16. Mai 2008 dar (unter
Berücksichtigung der vom derzeitigen Aktienkurs abzuziehenden
Dividende in Höhe von insgesamt 4,10 Euro). Der Vollzug des
Übernahmeangebots wird lediglich unter der Bedingung der
Kartellfreigabe und der Freigabe durch die niederländische
Zentralbank stehen, also nicht vom Erreichen einer
Mindestannahmequote oder von sonstigen Bedingungen abhängig sein. Die
beiden Gründer, Co-CEOs und Hauptaktionäre der Interhyp, Robert
Haselsteiner und Marcus Wolsdorf, unterstützen das Angebot und werden
die Offerte von ING DIRECT mit den von ihnen zusammen gehaltenen
32,26 Prozent des Aktienkapitals annehmen. Auch nach dem
Anteilserwerb durch ING DIRECT werden die beiden Gründer das
Unternehmen als Co-CEOs gemeinsam mit dem zukünftigen CFO Jörg Utecht
weiter führen.

Unabhängigkeit des Interhyp-Modells bleibt erhalten

Die Verbindung mit Interhyp ermöglicht es ING, vom Geschäftsmodell
und der führenden Technologieplattform von Interhyp zu profitieren
und bietet umfangreiches Potenzial, die Vertriebsplattformen von ING
in Europa weiter voranzutreiben. "Kern des Erfolges von Interhyp ist
eine offene Produktplattform, die jedem einzelnen Kunden die jeweils
beste Lösung bietet - und zwar bankenunabhängig. ING DIRECT will das
erfolgreiche Geschäftsmodell und die starke Marke von Interhyp
erhalten und Interhyp dabei unterstützen, das Wachstum zu
beschleunigen und zur Internationalisierung beitragen", so Dick
Harryvan, Mitglied im Executive Board der ING Group und CEO von ING
DIRECT. Dementsprechend sollen auch die Marken und der Hauptsitz des
Unternehmens unverändert bestehen bleiben.

Wichtige Gemeinsamkeiten als Erfolgsfaktor

"Sowohl ING DIRECT mit ihrer deutschen Tochter ING-DiBa als auch
Interhyp verdanken ihre beeindruckenden Wachstumszahlen der letzten
Jahre einer starken Marke und einem Kundenverhalten, das sich mit der
durch das Internet möglichen Transparenz nachhaltig verändert hat.
Dabei spielen neben den klaren Kostenvorteilen für die Kunden bei
beiden Unternehmen die ausgeprägte Service- und Beratungsqualität
eine zentrale Rolle", so Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO von
Interhyp.

Internationale Expansion des Interhyp-Know hows

Darüber hinaus eröffnen sich weit reichende Möglichkeiten der
Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. ING ist ein weltweiter
Finanzdienstleister niederländischer Herkunft mit mehr als 125.000
Mitarbeitern, der Banking-, Investment-, Lebensversicherungs- und
Altersvorsorgedienstleistungen für mehr als 75 Millionen
Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden in mehr als 50
Ländern anbietet. ING DIRECT ist die weltweit führende Direktbank mit
einem schlanken Angebot einfacher Finanzprodukte in den Bereichen
Sparen, Baufinanzierung, Girokonten und Anlageprodukte. Marcus
Wolsdorf, Gründer und Co-CEO von Interhyp: "Mit der ING DIRECT, einer
internationalen Erfolgsstory im Retail Banking, gewinnen wir einen
idealen Partner für die Expansion unseres Geschäftsmodells ins
Ausland."

Bei dieser Transaktion wird Interhyp von der Deutsche Bank AG
exklusiv beraten.

Interhyp

Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,7 Milliarden
Euro in 2007 ist die Interhyp AG der größte unabhängige Anbieter
privater Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst
keine Darlehen, sondern wählt aus über 50 Banken, Versicherungen und
Bausparkassen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei
kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter
unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten.
Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei
traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt
17 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine
persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Berlin,
Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg,
Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg,
Stuttgart und Wiesbaden.

ING DIRECT

ING DIRECT ist die weltweit führende Direktbank mit einem
schlanken Angebot einfacher Finanzprodukte in den Bereichen Sparen,
Baufinanzierung, Girokonten und Anlageprodukte, hauptsächlich im
Direktvertrieb. ING DIRECT wurde im April 1997 in Kanada gegründet
und hat seitdem erfolgreiche Geschäftstätigkeiten in Spanien,
Australien, Frankreich, den USA, Italien, Deutschland, Großbritannien
und Österreich entwickelt. Das Ziel von ING DIRECT ist es, durch
Stärkung der Kernprodukte und geografische Ausdehnung die weltweit
beliebteste Verbraucherbank zu werden. Sie ist schon immer eine der
weltweit am schnellsten wachsenden Banken gewesen und ist in allen
Märkten, in denen sie vertreten ist, in führender Position. Die
Client Retail Balance von ING DIRECT betrug Ende März 2008 insgesamt
307 Milliarden Euro bei einer Gesamtzahl von 21 Millionen Kunden
weltweit.

ING Group

ING ist ein weltweiter Finanzdienstleister niederländischer
Herkunft mit mehr als 125.000 Mitarbeitern, der Banking-,
Investment-, Lebensversicherungs- und Altersvorsorge-dienstleistungen
für mehr als 75 Millionen Privatkunden, Firmenkunden und
institutionelle Kunden in mehr als 50 Ländern anbietet.

Originaltext: Interhyp AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/12620
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_12620.rss2
ISIN: DE0005121701

Pressekontakt:
Christian Kraus, Leiter Unternehmenskommunikation, Telefon (089)
20307-1301, E-Mail: christian.kraus@interhyp.de



:shock:

512170

Interhyp 100 !!!!! 8-)

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=


DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot; <DE0005121701 >

Zielgesellschaft: Interhyp AG / Bieter: ING Direct N.V.
ISIN: DE0005121701 (Namensaktien ohne Nennwert)
ISIN: DE000A0STTT0 (Neue Namensaktien ohne Nennwert)

Angaben des Bieters:
Die ING Direct N.V. hat heute entschieden, den Aktionären der Interhyp AG
anzubieten, ihre auf den Namen lautenden Stückaktien der Interhyp AG mit
einem rechnerischen anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je
Aktie im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots gegen
Zahlung einer Geldleistung von EUR 64,00 je Stückaktie zu erwerben.

Der Vollzug des Übernahmeangebots wird lediglich unter der Bedingung der
Kartellfreigabe und der Freigabe durch die niederländische Zentralbank
stehen, d.h. nicht vom Erreichen einer Mindestannahmequote oder von
sonstigen Bedingungen abhängig sein. Im Übrigen wird das Angebot zu den in
der Angebotsunterlage noch mitzuteilenden Bestimmungen ergehen.

Die beiden Hauptaktionäre und Co-CEOs der Interhyp AG, Herr Robert
Haselsteiner und Herr Marcus Wolsdorf, haben sich unwiderruflich
verpflichtet, das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot für sämtliche
von ihnen gehaltenen Aktien der Interhyp AG, d.h. für jeweils 1.048.800
Aktien (entsprechend jeweils ca. 16,13% und insgesamt ca. 32,26% des
Grundkapitals), anzunehmen.

Wichtige Information: Diese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum
Kauf oder Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf
oder Verkauf von Aktien der Interhyp AG dar. Die endgültigen Bestimmungen
werden nach Gestattung durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht in der Angebotsunterlage mitgeteilt.

Investoren und Aktionären der Interhyp AG wird dringend empfohlen, die
einschlägigen Dokumente im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot zu lesen,
sobald diese Dokumente veröffentlicht worden sind, da sie wichtige
Informationen enthalten werden.

Hoofddorp, 19. Mai 2008

Azul Real
19.05.2008, 08:37
Frankfurt, 19. Mai (Reuters) - Auf das Übernahmeangebot von ING haben die Aktien der Interhyp am Montag mit einem vorbörslichen Kurssprung reagiert. Im Geschäft des Brokerhauses Lang & Schwarz lagen sie 31 Prozent über ihrem Freitagsschluss von 49,02 Euro.

"Die Umsätze in der Aktie sind recht hoch", sagte ein Händler. "Sogar über 64 Euro ist noch Kaufinteresse vorhanden. Offenbar spekulieren einige auf ein Gegenangebot."

Der niederländische Finanzkonzern ING will den Eignern des Hypothekenvermittlers 64 Euro je Aktie zahlen. ING zufolge haben die beiden Großaktionäre Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf, die zusammen rund 32 Prozent der Anteile an Interhyp halten, dem Verkauf ihrer Anteile bereits zugestimmt.

Azul Real
20.05.2008, 15:42
Verdammt, warum ist die Otto-Tochter, die Hamburger ECE, keine börsennotierte AG.
Ggf. auch gut so, sonst wäre der Kurs wohl desgleichen im Keller wie von vielen guten Immo-AG´s

Einkaufszentrum Shoppen nach dem „Knochenprinzip“
19.05.2008 Henryk Hielscher

Niemand betreibt in Deutschland so viele Einkaufszentren wie Versandhandelsspross Alexander Otto. Nun übernimmt seine Firma ECE das Management von elf weiteren Centern - darunter die Europa Passage in Hamburg.

» zur Grafik (http://www.wiwo.de/mediadatabase/9489565_large_2.jpg)
Kunden gehen in Erlangen Bild vergrößern Kunden gehen in Erlangen (Mittelfranken) durch das Einkaufszentrum "ErlangenArcaden". dpa

Die Allianz zieht sich aus dem Management von Einkaufszentren zurück und verkauft den Bereich mit elf Centern an die Hamburger ECE..

Hinter dem Unternehmen, das in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, verbirgt sich ein wahrer Shopping-Gigant. Niemand in Europa entwickelt und betreibt so viele Shoppingcenter wie die Hamburger Firma, die von Alexander Otto, dem jüngsten Sohn des Otto-Versand-Gründers Werner Otto, geleitet wird.

Das Geschäftskonzept: ECE baut und verwaltet Einkaufszentren. Die Geschäfte, die sich in den Centern niederlassen, zahlen umsatzabhängige Mieten an ECE. Verdienen die Läden, verdient ECE gleich mit. Rund 10.000 Geschäfte überweisen so monatlich Millionen Euro. Wie viel genau, darüber hüllt sich das Unternehmen, das noch immer vollständig der Otto-Familie gehört, in Schweigen, ebenso über den Gewinn.

Klar ist: ECE betreibt derzeit 97 Center in 14 Ländern.

Vor allem nach Osteuropa und Russland ist Ottos Mannschaft in den vergangenen Jahren expandiert. Doch der Schwerpunkt des Center-Geschäfts liegt noch immer in Deutschland. Rund drei Millionen Menschen strömen hierzulande im Schnitt jeden Tag durch die 78 ECE-Center - etwa die Arkaden am Potsdamer Platz in Berlin, das Olympia-Einkaufszentrum in München oder demnächst der Einkaufskoloss am Limbecker Platz in Essen.

Einen Marktanteil von über 20 Prozent bescheinigt Center-Experte Rainer Pittroff vom EHI-Handelsinstitut in Köln dem Unternehmen.

„Knochenprinzip“ heißt die Methode, mit der ECE jedes Einkaufszentrum plant.

Und nun kommen die elf Allianz-Center hinzu. Der Münchner Versicherungskonzern hatte das Management von Einkaufszentren vor nicht allzu langer Zeit in der Allianz Center-Management (ACM) mit Sitz in Stuttgart zusammengefasst.

Die Muttergesellschaft Allianz Immobilien war vor kurzem neu strukturiert worden und soll sich auf die Vermögensverwaltung konzentrieren.

Zu den Allianz-Centern die ECE künftig verwaltet, gehören die Europa Passage und das Hanse Viertel in Hamburg, die Königsbau Passagen Stuttgart, der Sophienhof in Kiel oder das Kröpeliner Tor Center in Rostock. Insgesamt geht es um eine Mietfläche von über 440.000 Quadratmetern. „Damit zementiert ECE seine Vormachtstellung in Deutschland“, sagt Center-Experte Pittroff.

Vor allem in der jahrelangen Erfahrung sieht er die Vorteile von ECE gegenüber der Konkurrenz. „Die wissen, mit welchem Mieter-Mix sie die meisten Kunden in die Shopping-Center locken“, so Pittroff.

„Knochenprinzip“ heißt die Methode, mit der ECE jedes Center plant. Bekannte Namen wie der Bekleidungsriese Hennes & Mauritz oder die Elektronikkette MediaMarkt werden als sogenannte Magnetmieter, die viele Käufer anziehen, ausgewählt und stets an den gegenüberliegenden Enden des Centers untergebracht.

Zwischen ihnen shoppen die Kunden dann durch eine genau geplante Passage: Parfümerien liegen am besten im Umfeld von Modegeschäften. Wo teure Damenkleidung verkauft wird, sind Schmuck- und Schuhläden nicht weit. Hinzu kommt ein Buchladen, ein Blumenshop und in den oberen Etagen ein Spielwarengeschäft.

Der Branchenmix scheint zu funktionieren. Das mag auch daran liegen, dass die ECE-Führung über die Entwicklung ihrer Center genauestens informiert ist. Alle paar Monate müssen die Mieter ihre Verkaufszahlen vorlegen. Brechen einem Geschäft die Kunden weg, bittet das Center-Management zum Rapport, schließlich ist die Höhe der Miete ja zum Teil an den Umsatz gekoppelt.

Das kann dazu führen, dass ECE 100 bis 200 Prozent mehr als ortsüblich kassiert.

Dennoch gelingt es ECE, in Deutschland mehr Ladenlokale zu vermieten als die zehn größten Immobilienmakler zusammen.

Azul Real
21.05.2008, 07:40
UBS schliesst Verkauf von Vermögenswerten mit Bezug zum US-Immobilienmarkt für 15 Milliarden USD an BlackRock ab

NEW YORK--(Business Wire)--Regulatory News:

UBS gab heute bekannt, den Verkauf von US-amerikanischenResidential Mortgage-Backed Securities - hauptsächlich mit EinstufungSubprime und Alt-A - in Höhe von rund 15 Milliarden USD abgeschlossenzu haben. Käufer ist ein neu gegründeter Fonds für gefährdete Papiere,der vom globalen Vermögensverwalter BlackRock verwaltet wird.

Marcel Rohner, Chief Executive Officer von UBS, sagte: «DieReduktion der Risiken bleibt ein wesentlicher Bestandteil unsererlaufenden finanziellen Restrukturierung, und dieser Verkauf ist eingrosser Schritt hin zu einem weiteren Abbau unserer Positionen indieser Anlagekategorie. Wir verwalten die Risiken der verbleibendenAltlasten weiterhin flexibel und kreativ im besten Interesse unsererAktionäre.»

Jerker Johansson, Chairman und CEO von UBS Investment Bank, sagte:«BlackRock erwies sich als idealer Partner für diese Transaktion undstellte über BlackRock Solutions führende Analyse-, Strukturierungs-und Beratungsdienstleistungen zur Verfügung.»

UBS verkaufte dem neuen Fonds Positionen mit einem Nominalwert vonrund 22 Milliarden USD für einen Verkaufspreis von insgesamt rund 15Milliarden USD. Gemäss Kategorisierung von UBS handelt es sichmehrheitlich um etwa gleich grosse Anteile an Subprime- undAlt-A-Beständen und beim Rest um Prime-Positionen. Der Fonds kauftedie Papiere mit rund 3,75 Milliarden USD an Mitteln, die BlackRock beiAnlegern aufgenommen hatte, sowie mit einem mehrjährigen, besichertenund befristeten Kredit von UBS in Höhe von rund 11,25 Milliarden USD.

Die Transaktion ist abgeschlossen, und weitere Vertragsbedingungenwurden nicht offengelegt.

UBS

Als eines der global führenden Finanzinstitute für anspruchsvolleKundinnen und Kunden auf der ganzen Welt vereinigt UBS globale Grössemit Fokussierung auf Wachstum. UBS nutzt als integriertes Unternehmendie Ressourcen und das Know-how all ihrer Geschäftseinheiten undschafft so Mehrwert für ihre Kunden.

UBS ist der führende globale Anbieter imWealth-Management-Geschäft, gehört zu den führenden Investmentbankenund Wertschriftenhäusern und zählt zu den weltweit grösstenVermögensverwaltern. Im Privat- und Firmenkundengeschäft in derSchweiz ist UBS Marktführerin.

UBS ist in 50 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen derWelt mit Niederlassungen vertreten. 38% ihrer Mitarbeiter sind inAmerika, 33% in der Schweiz, 16% im Rest Europas und weitere 13% imasiatisch-pazifischen Raum tätig. UBS beschäftigt weltweit mehr als 80000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Aktien der UBS AG sind ander SWX Swiss Exchange sowie an den Börsen in New York (NYSE) undTokio (TSE) kotiert.

UBS AG

Media Relations, +41-44-234 8500www.ubs.com

Azul Real
21.05.2008, 08:54
Berlin, 21. Mai (Reuters) -

Nach einem starken Jahresauftakt haben die Baufirmen im März weniger Aufträge erhalten.

Preisbereinigt sanken die Bestellungen bei Unternehmen des Bauhauptgewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz sank um 0,9 Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro. Das machte sich auch bei den Beschäftigten bemerkbar: Ihre Zahl schrumpfte um 20.000 auf 684.000 Personen.

Besonders stark ging die Nachfrage mit 9,7 Prozent im Hochbau zurück. Im Tiefbau verzeichneten die Firmen 4,7 Prozent weniger Aufträge. Im gesamten Quartal stagnierten die Aufträge dagegen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, der Umsatz legte um 7,5 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro zu.

Der Bau hatte zu Jahresanfang vom milden Winter profitiert. Viele Projekte konnten so frühzeitig fertiggestellt werden. Allerdings haben nicht alle Bereiche davon profitiert. Während im Wirtschafts- und im öffentlichen Bau satte Umsatzzuwächse zu verzeichnen sind, steckt der Wohnungsbau in einer Flaute.

(Der Wohnungsbau steckt schon seit 10 Jahren in einer Flaute) :roll:

Der Dachverband der mittelständischen Baufirmen ZDB erwartet daher für das gesamte Jahr lediglich einen Umsatzanstieg von einem Prozent.

Azul Real
21.05.2008, 11:46
Deutsche Bank hebt Bauer-Ziel auf 75 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) -

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bauer
nach Quartalszahlen von 70 auf 75 Euro gehoben und die Einschätzung
"Buy" bestätigt. Nach einem ersten Quartal über seinen Erwartungen, rechne er
mit weiteren Erhöhungen der Unternehmensprognosen, schrieb Analyst Matthias
Pfeifenberger in einer Studie vom Mittwoch. Die weitere Expansion, getragen von
der globalen Nachfrage bei großen Infrastrukturprojekten, könnte zu einer
Margensteigerung im Bereich Maschinen führen und ein Kurziel von 80 Euro zu
Folge haben. Der Bewertungsabschlag im Sektorvergleich sei nicht
gerechtfertigt./msx/gr/la

Azul Real
27.05.2008, 17:13
Vivacon

Die Abstufung letzte Woche durch Merrill Lynch hat Vivacon auf ein 52 WH gedrückt und auf ein 3 Jahrestief befördert ... bei 8,72 €

Seit dem ATH-Hoch hat Vivacon mehr als 80% an MK eingebüsst. :eek:

Zusammen mit Patrizia die grössten Verlierer unter den grösseren dt. Immoaktien ..

VIVACON AG
LONDON - Merrill Lynch hat die Aktie von Vivacon von 'Neutral' auf 'Sell' abgestuft. Das Immobilienunternehmen müsse erst noch zeigen, dass es auch in einem schwierigeren Umfeld bestehen könne, schrieb Analyst Bernd Stahli in einer Studie am Dienstag. Stahli bemängelte außerdem die fehlende Transparenz mit Blick auf die Gewinnziele für 2008.

https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=

Azul Real
27.05.2008, 19:45
27.05.2008 | 11:33 Uhr
Baugeldstudie 2008: Angst vor Jobverlust bleibt Hauptgrund gegen Immobilienerwerb

Mannheim (ots) - Die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust ist für viele Deutsche der Hauptgrund, keinen Immobilienkredit aufzunehmen. Weitere Gründe sind die Sorge, sich finanziell zu übernehmen oder der arbeitsbedingte Umzug. Die aktuelle Subprime-Krise in den USA hindert nur noch 3 Prozent der Deutschen daran, eine eigene Immobilie zu erwerben. Das hat die Baugeldstudie 2008 des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben.

65,5 Prozent der Deutschen bleiben laut Studie lieber Mieter, weil sie Angst vor einem Jobverlust haben. 37,7 Prozent zögern mit dem Schritt in die eigenen vier Wände, weil sie eine hohe finanzielle Belastung durch den Kredit erwarten. Und 33,5 Prozent verzichten auf den Eigentumserwerb, weil ihnen die Gefahr eines Umzuges durch einen Arbeitsplatzwechsel zu groß ist. "Die drei Hauptgründe gegen den Immobilienerwerb sind damit 2008 dieselben wie 2007", sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount in Mannheim.

Gleichzeitig weist Oppel darauf hin, dass es längst flexible Immobilienfinanzierungen mit Ausstiegsoptionen gibt. "Mit diesen können Immobilienkredite im Falle eines Umzuges ohne teure Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig abgelöst werden." Um eine zu hohe finanzielle Belastung zu vermeiden, sollten Darlehensnehmer die Immobilienfinanzierung mit einer erhöhten Anfangstilgung von 2 oder 3 Prozent kalkulieren. "Wenn die monatliche Kreditrate trotz einer höheren Anfangstilgung nicht mehr als 30 bis 40 Prozent der gesamten Monatsnettoeinnahmen ausmacht, muss keine überhöhte Belastung befürchtet werden", erläutert Oppel. Auch neuartige Kredite mit einer Tilgungsanpassung seien ratsam, weil die monatliche Belastung so flexibel den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Wie die Baugeldstudie 2008 weiter ergab, hat die Subprime-Krise in den USA kaum mehr Einfluss auf das Finanzierungsverhalten der Deutschen: Nur 3 Prozent würden sich deswegen gegen den Immobilienerwerb entscheiden.

Die Studie in Zahlen: Was würde Sie daran hindern, einen Immobilienkredit aufzunehmen und Wohneigentum zu erwerben? - Angst vor Arbeitsplatzverlust: 65,5% - Hohe finanzielle Belastung durch den Kredit: 37,7% - Gefahr eines Umzuges durch Arbeitsplatzwechsel: 33,5% - Angst vor Scheidung: 19,6% - Sinkender Lebensstandard: 16,5% - Mein Alter. Ich bin zu alt für einen Kredit: 11,5% - Verantwortung für Kinder: 7,3% - Subprime-Krise in den USA: 3,0%

Über HypothekenDiscount HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Sie lassen sich kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht. HypothekenDiscount durchsucht dafür tagesaktuell das Darlehensangebot von knapp 50 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent. Weiterführende Informationen unter: www.hypothekendiscount.de

Pressekontakt:
Kai Oppel
Pressereferent
HypothekenDiscount
Janderstrasse 5
D-68199 Mannheim

Azul Real
27.05.2008, 21:10
Sonntag, 25. Mai 2008, 12:25 Uhr
Geldanlage

Immobilienmarkt steht vor der Erholung
Von Christian Schnell

So viele Wendungen hat keine andere Branche zu bieten: Innerhalb von nur einem Jahr galten Immobilien-Aktien als der ultimative Tipp für die konservative Geldanlage in einer bis dato lange vernachlässigten Branche. Als anschließend die US-Hypothekenkrise ausbrach, folgte dem Mega-Hype der Mega-Absturz. Nun soll Experten zufolge allmählich das Comeback folgen.



FRANKFURT. Laut Burkhard Sawazki von der Commerzbank dürfte es auf dem Immobilienmarkt im Laufe des Jahres es "zu einer deutlichen Erholung kommen".Dabei jedoch auf das richtige Pferd zu setzen, ist für Anleger nicht allzu einfach. Zum einen ist der Markt für deutsche Immobilien-Aktien sehr zersplittert. Die größten Vertreter befinden sich mit der Deutschen Euroshop, Gagfah und IVG Immobilien im MDax. Eine Stufe tiefer im SDax sind mit Alstria Office Reit, Colonia Real Estate, Deutsche Wohnen, DIC Asset und Patrizia Immobilien zwei Vertreter mehr am Start. Und weitere Stufen darunter bis in den Entry Standard sind es gar gut zwei Dutzend kleinerer Gesellschaften. Des weiteren ist der Markt weit zersplittert in Wohn-, Büro- und Gewerbeimmobilien, Bauträger sind ebenso darunter wie Reits-Anbieter oder Verkäufer von Immobilienfonds.

"Zuallererst werden die liquiden Titel der Branche eine Erholung erleben, ehe in einer zweiten Welle die weniger liquiden Titel folgen werden", sagt Sawazki. Deutlich wurde das in den letzten Wochen bereits bei Börsen-Schwergewichten wie Gagfah, Alstria oder DIC-Asset, die allesamt nach einer langen Talfahrt einen Boden fanden und seither leicht ansteigende Tendenz zeigen.

Vorreiter dieser Entwicklung ist die Aktie des MDax-Wertes Deutsche Euroshop:

Der Shoppingcenter-Investor hatte seinen Tiefpunkt bereits zu Jahresanfang erreicht, seither ging es mit dem Kurs schon wieder um 25 Prozent auf 28 Euro nach oben. Ein weiteres Plus bis auf 30 Euro hält Georg Kanders von der WestLB noch für möglich.

Ähnlich positiv sind die Analysten-Einschätzungen derzeit bei vielen anderen Immobilienwerten. Einer der ganz großen Favoriten ist dabei Alstria Office Reit. Der Büro-immobilien-Anbieter, der als erstes Unternehmen im vergangenen Jahr die Umwandlung in einen Reit, also eine steuerbegünstigte Form der Aktiengesellschaft, wagte, hat seine schwächste Phase ebenfalls schon seit einigen Monaten hinter sich. Weiteres Potenzial nach oben ergibt sich wie bei vielen anderen Immobilien-Werten daraus, dass der so genannte Net Asset Value - also die Summe aller Vermögensgegenstände - deutlich über dem aktuellen Börsenkurs liegt. "Somit bietet die Aktie weiteres Kurspotenzial", sagt Daniela Heyduck von der Unicredit.

Hinzu kommen einige externe Effekte, die den Immobilienmarkt generell antreiben.

"Deutsche Banken finanzieren wieder sehr aggressiv im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2007", sagt Rainer Schorr, Vorstandschef der Berliner Estavis AG.

Die Aktie des vor knapp über einem Jahr zu 28 Euro an der Börse platzierten Unternehmens, notiert heute bei 6,50 Euro, der NAV liegt jedoch bei rund zehn Euro. Dass generell schon bald wieder Kurse über dem NAV erzielt werden können, glaubt unter Analysten niemand. Eine weitere Annäherung an diesen Bereich ist jedoch allgemeiner Konsens unter Experten.

Zumal der deutsche Immobilienmarkt nie diese Überhitzungserscheinungen zeigte, die derzeit dem britischen oder spanischen Markt zu schaffen macht.

Bestes Beispiel ist Berlin. In der deutschen Hauptstadt lassen sich Altbau-Wohnimmobilien derzeit zu nur 40 Prozent des Preises erwerben, den ein Neubau kosten würde. In London war diese Kennzahl, der so genannte "Replacement Value" bislang 20-mal so hoch, rechnet Estavis-Chef Schorr vor.

Auch Analysten stützen sich auf diesen Hoffnungsschimmer: Denn die jüngsten Quartalszahlen von Estavis fielen enttäuschend aus.

Azul Real
27.05.2008, 21:21
idealista en la bbc el 14 de mayo de 2008

Die BBC berichtet über den spanischen Wohnungsmarkt:
http://video.google.de/videosearch?q=idealista+en+la+bbc+el+14+de+mayo+de +2008&sitesearch=#

Azul Real
28.05.2008, 07:53
Moin Dreggsägg 8)

Die beiden News von gestern in Sachen erteilten Baugenehmigungen und den Abverkauf neuer Häuser in den USA könnte m.E eine leichte Trendwende für den Immomarkt andeuten, da diese jetzt zum zweiten Male in Folge ansteigen. Bodenbildung. Die Indizies befinden sich auf ihren tiefsten Niveau seit 1991.

Die grossen US-Bauwerte sollte man sich deshalb schon mal wieder anschauen

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Washington
Die Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA ist nach Angaben des US-Handelsministeriums im April 2008 angewachsen.

Auf saisonbereinigter Basis wurde im Vormonatsvergleich ein Anstieg um 3,3 Prozent auf 526.000 Einheiten verzeichnet, während Volkswirte nur von 520.000 Einheiten ausgegangen waren. Für März wurde die Verkaufszahl von ursprünglich 526.000 auf 509.000 nach unten revidiert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich die Verkaufszahl um 42,0 Prozent verringert. (27.05.2008/ac/n/m)

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Washington
Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im April 2008 stärker angewachsen als ursprünglich gemeldet. Dies teilte das US-Handelsministerium in Washington am Dienstag mit.

Demnach wurden insgesamt 0,982 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt, womit das Vormonatsniveau um 5,4 Prozent übertroffen wurde. Vorläufig war nur ein Zuwachs um 4,9 Prozent auf 0,978 Millionen vermeldet worden.

Die US-Baugenehmigungen gelten als ein vorlaufender Indikator für die weitere Bauaktivität. (27.05.2008/ac/n/m)



http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/new-homes-ab1990.gif
http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/new-residential-ab1995.gif

Azul Real
28.05.2008, 09:31
Greta Immo zuckt :eek:

aktuell 1,87 + 10%

Das mit der Mörderdividende war ja schon bekannt, aber die Jungs tun es tatsächlich :lol:

scheint nur keine Sau zu interessieren :lol:



GRETA Immobilien AG: Hauptversammlung der Greta AG
GRETA Immobilien AG / Hauptversammlung/Dividende

28.05.2008
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Die Hauptversammlung der GRETA AG wird am 28. August 2008 in Berlin
stattfinden.

Unter anderem wird die Tagesordnung den Beschlussvorschlag zur
Ausschüttung von 10.075.000,00 Euro, d.h. 0,65 Euro pro :shock:
dividendenberechtigter Aktie enthalten.

Der Aufsichtsrat hat sich diesem
Beschlussvorschlag des Vorstandes angeschlossen.

GRETA Immobilien AG ( ISIN: DE0006013006 ), Oberlandstraße 103, 12099 Berlin,
Tel : 030 - 531 404 - 0, Fax: 030 - 531 404 - 104, email: ir@greta-ag.de,
www.greta-ag.de

28.05.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP



Greta Immobilien AG mit extrem hoher Dividendenrendite

Dividenrendite von 36%

Bei meiner Researche bin ich letztens und erneut auf die Greta Immobilien AG gestossen, welche seit April 2007 im Freiverkehr gelistet ist. Der Kurs kennt seit dem IPO und einer auf das Listing folgenden kleinen Ralley, bis auf über 10 Euro, nur eine Richtung - nach Unten.

Jetzt kommt das unfassbare !!

Im Zuge der Finanzkrise verursacht durch die Verwerfungen am US-Immobilienmarkt haben die Kurse der börsennotierten deutschen Immobilientitel durchweg kräftig nachgegeben. Verluste von 50% und mehr waren dabei keine Seltenheit. Durch diese Werterosion kommt es nunmehr zu einem neuen Phänomen.

Am deutschen Aktienmarkt gibt es Immobiliengesellschaften mit außerordentlich hohen Dividendenrenditen.

Den Vogel schießt jedoch im Moment die Berliner Greta Immobilen AG ab, welche mit ihrem Geschäftmodell auf das Beratung- u.Tranktionsgeschäft und dem relativ schnellen Durchhandeln von Immobilen spezialisiert ist.

Am Tag der Bekanntmachung der Dividende für 2007 hatte der Titel eine Ausschüttungsrendite von unglaublichen 30%.

0,65 Euro sollen pro Aktie ausgeschüttet werden - bei einem Kurs, der seit August 2007 um die 2 Euro dümpelte.

Erst kürzlich markierte der Kurs trotzdem ein neues ATL bei 1,51 Euro. (Fra)

Aktuell bewegt sich der Kurs bei 1,80 Euro herum. Dies würde derzeit und in der Annahme, dass die 0,65 Euro für die bezugsberechtigten Aktien tatsächlich zur Ausschüttung kommen sollten, eine Dividenrendite von 36% bedeuten.


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25.04.2008
Vorstand der GRETA Immobilien AG schlägt Dividendenausschüttung von 10 Mio. Euro vor

Die GRETA Immobilien AG hat das Geschäftsjahr 2007 mit einem Bilanzgewinn von 12,7 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen. Von den derzeit 23.250.000 Stück Aktien sind bis zur Hauptversammlung lediglich die 15.500.000 handelbaren Stück Aktien dividendenberechtigt. Somit beträgt der Gewinn je dividendenberechtiger Aktie 0,82 Euro.
Der Vorstand hat daher dem Aufsichtsrat in der Sitzung vom 04. März 2008 vorgeschlagen, 10.000.000,00 Euro Gewinn an die Aktionäre auszuschütten. Dies entspricht 0,65 Euro je Aktie. Den genauen Zeitpunkt der Hauptversammlung wird der Aufsichtsrat in der nächsten Sitzung im Mai beschließen.

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01.04.2008

GRETA Immobilien AG schließt erstes Geschäftsjahr erfolgreich ab


Die GRETA Immobilien AG, München/Berlin, hat das Geschäftsjahr 2007 erfolgreich abgeschlossen. Das abgewickelte Transaktionsvolumen der Immobilien betrug im Gesamtjahr 2007 ca. 325 Mio. Euro. Der realisierte Umsatz belief sich auf ca. 20,7 Mio. Euro. Daraus erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 13,4 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 12,7 Mio. Euro.

914717

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=GTL.FSE&lColors=0x000000&sSym=GTL.FSE&hcmask=

Azul Real
29.05.2008, 12:13
Das irre ist, Fundamentals haben keinen Bezug mehr zum Kurs

Die MK tendiert derzeit bei ca. 170 Mio. Euro bei einem Jahresumsatz 2007 von 193,8 Mio Euro. Das KGV ist unter 4. Das Eigenkapital 2007 belief sich allein schon auf 238 Mio Euro sowie der Kassenbestand auf 137 Mio Euro.

Am 14. Mai hat der Vorstand der Vivacon AG, mit dem Bericht für das 1. Q. 2008, an seiner bereits mit der Vorlage des Jahresabschlusses 2007 am 31.03.2008 avisierten Jahresplanung für 2008 erneut festgehalten. Die da heisst:

Der Vorstand bekräftigt daher seine kommunizierte Jahresplanung von einem Konzerngewinn in Höhe von EUR 60 Mio

Wir werden bald sehen, ob der Vorstand zurückrudern muss ob einer zu optimistischen Jahresplanung oder diese sich doch als nachhaltig erweisen sollte.

Auch das sich Vivacon zwischenzeitlich und kürzlich die auf Facility Managment und Objektverwaltung spezialisierte Curanis Gruppe eingesaugt hat, welche einen Bestand von ca. 53.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von ca. EUR 4 Mrd. verwaltet, interessiert keine Sau.

M.E. ist ein technische Gegenreaktion mehr als überfällig.

au ja die sieht nun echt gut aus, bis 9,50 nun quasi kein Wiederstand und fette Moves sind bei der Bude immer an der Tagesordnung

und kommt 9 Euro erneut - aktuell 9,15


Das "Viva" bei Vivacon ist im Moment etwas unwürdig. Vom einstigen Liebling zum Kellerkind

Dude würde jetzt sagen, shice Insobude :eek:

Ich sag hoch den Rotz, der Rebound ist nah ... nach heutigem neuem TT und neuen 52 WT auf 8,35, mit Gegenreaktion auf 8,88 hoch ...

jedoch noch schauen, ob die 9 Euro nachhaltig fällt ...

» zur Grafik (http://chart4.onvista.de/h.html?ID_NOTATION=4558590&TYPE=HISTORICAL&TICK=1&PERIOD=2&DISPLAY=2&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0)

Vivacon

Die Abstufung letzte Woche durch Merrill Lynch hat Vivacon via auf ein 52 WT gedrückt und auf ein 3 Jahrestief befördert ... bei 8,72 €

Seit dem ATH-Hoch hat Vivacon mehr als 80% an MK eingebüsst. :eek:

Zusammen mit Patrizia die grössten Verlierer unter den grösseren dt. Immoaktien ..

VIVACON AG
LONDON - Merrill Lynch hat die Aktie von Vivacon von 'Neutral' auf 'Sell' abgestuft. Das Immobilienunternehmen müsse erst noch zeigen, dass es auch in einem schwierigeren Umfeld bestehen könne, schrieb Analyst Bernd Stahli in einer Studie am Dienstag. Stahli bemängelte außerdem die fehlende Transparenz mit Blick auf die Gewinnziele für 2008.

» zur Grafik (https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=)

Azul Real
29.05.2008, 12:53
Immobilien: "Kreditkonditionen wie im Sommer 2006"

Estavis-Chef Rainer Schorr: Banken gewähren Finanzierung leichter - Mieterprivatisierung überschätzt

Börsen-Zeitung, 29.5.2008 tl Frankfurt -

Ein insgesamt positives Bild des deutschen Immobilienmarktes zeichnete sich auf einem Pressegespräch zum Thema Immobilienaktien ab. Finanzierungen seien seit Ostern wieder leichter zu bekommen, heißt es bei dem Portfoliostrukturierer Estavis. Der großflächige Einzelhandel ist nach Meinung der Hahn Gruppe für Investoren attraktiv.

Ein positives Bild bei den Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilienkäufe zeichnete Rainer Schorr, Vorstandsvorsitzender des Portfoliostrukturierers Estavis. "Deutsche Banken verschicken wieder Briefe mit der Botschaft: Wir sind wieder da!". Offenbar wollten sie seit Veröffentlichung ihrer Ergebnisse für das erste Quartal auf Kosten ausländischer Investmentbanken Marktanteile gewinnen.

Aggressive Finanzierung

Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2007 werde wieder "relativ aggressiv" finanziert. "Die Finanzierungskonditionen sind wieder so wie im Sommer 2006, also völlig normal", sagte Schorr. "Die Eigenkapitalanforderungen liegen bei 20 bis 25 %, die Marge bei einem diversifizierten Portfolio zwischen 60 und 100 Basispunkten." Zur Lage auf dem deutschen Markt sagte Schorr: "Die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser sind in den ersten Monaten 2008 im Wesentlichen stabil geblieben. Außerhalb der Ballungsräume gaben die Preise geringfügig nach, in Berlin hingegen blieben sie konstant oder stiegen leicht an. Das Interesse der Investoren am deutschen Markt nimmt derzeit weiter zu."

Umsätze gehen zurück

Allerdings gingen die Umsätze mit Wohn- und Geschäftshäusern in den vergangenen Monaten nach Beobachtung von Schorr zurück, weil die Finanzierungskosten gestiegen sind und die Kreditanträge länger geprüft wurden. Der Abstand zwischen Angebotspreisen und realisierten Preisen, der sich von typischen 5 bis 10 % auf teilweise über 20 % ausgeweitet hat, beginne sich wieder anzunähern. "Wir erhalten derzeit deutlich mehr Anfragen von institutionellen Investoren als im vergangenen Jahr." In den kommenden Monaten erwartet Schorr im Vergleich zu vor einem Jahr mehr am Markt aktive Investoren, die aber Portfolien mit geringeren Volumina nachfragen. Gute Chancen sieht der Estavis-Chef für Wohnungsverkäufe an Kapitalanleger. Hingegen werde die Mieterprivatisierung oft überschätzt. "Der deutsche Kapitalanleger ist sehr risikoavers. Daher sind Immobilien sehr attraktiv." Interessante Marktsegmente seien steueroptimierte Anlageprodukte wie Denkmalschutz-Immobilien und Objekte in Sanierungsgebieten. Außerdem könnten Wohnungen der privaten Altersvorsorge dienen. Estavis setzt über zwei Töchter ausschließlich auf Verkäufe an Kapitalanleger und hat 2007 insgesamt 1 230 Einzelwohnungen abgesetzt.

Auch Roman Döbele, Vorstandsvorsitzender der Grüezi Real Estate, setzt auf Kapitalanleger. "Wir merken, dass viele Anleger Wohnungen als ideal für die Altersvorsorge erkannt haben. Sie kaufen Wohnungen als Finanzanlage und sind deshalb sehr renditeorientiert. Steuern sparen steht nicht im Vordergrund." Aus Sicht seines Unternehmens, eines vor allem in Berlin tätigen Wohnungsprivatisierers, sprechen für Kapitalanleger insbesondere die kurzen Transaktionszeiten von acht bis zwölf Monaten. Bei Eigentümern müsse man mit deutlich längeren Fristen rechnen. "Deshalb haben wir 90 % unserer 2007 veräußerten 400 Wohnungen an Kapitalanleger verkauft." 2008 will Döbele diese Zahl um 60 bis 70 % steigern.

Attraktiver Einzelhandel

Für sehr attraktiv hält Bernhard Schoofs, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe, deutsche Einzelhandelsimmobilien. Dies gelte insbesondere für großflächige Objekte. Hier wirke die restriktive Baunutzungsverordnung faktisch als Konkurrenzschutz. Flächen seien knapp. Deshalb würden auch heute noch Mietverträge mit 15 Jahren Festlaufzeit abgeschlossen. "Damit erhält der Investor langfristig sichere Cash-flows."

Schoofs bezeichnet die Hahn Gruppe als deutschen Marktführer bei Einzelhandelsimmobilien mit einer verwalteten Fläche von 1,5 Mill. Quadratmetern. Immobilien-AGs müssten den Kapitalmarkt mit einem Geschäftsmodell überzeugen, das nachhaltige Erträge aus dem operativen Geschäft erwirtschafte und nicht auf eventuell nicht realisierten Wertzuschreibungen fuße. Die Hahn Gruppe sieht er mit ihren Asset-, Property- und Fondsdienstleistungen in einer komfortablen Lage.

Institutionelle interessiert

Stark wachsen wir nach Ansicht Schoofs das Geschäft mit institutionellen Investoren, da sie vermehrt in Immobilien investieren wollten und dabei vor allem indirekte Anlageformen bevorzugten. "In jüngster Zeit ist ein reges Interesse institutioneller Investoren an nicht-gelisteten Vehikeln wie Immobilien-Spezialfonds zu beobachten." Dabei kämen vor allem luxemburgische Fonds in Frage, da sie flexibler seien. "Für einen solchen Fonds, den Hahn FCP-FIS-German Retail Fund, haben gerade die Vermarktungsgespräche begonnen. Das Interesse potenzieller, ausschließlich institutioneller Investoren ist groß", sagte Schoofs

Azul Real
29.05.2008, 12:55
Immobilien: "Aktien stehen vor dem Aufschwung"

Analysten erwarten deutliche Kursgewinne
Börsen-Zeitung, 29.5.2008 tl Frankfurt -

Bei den deutschen börsennotierten Immobilienaktien gibt es wieder Kurspotenzial. Welche Werte sich in den nächsten Monaten erholen werden, ist bei den Analysten aber umstritten. Die Commerzbank erwartet eine deutliche Erholung der deutschen Immobilienaktien bis zu ihrem Nettoinventarwert (NAV) noch im Laufe dieses Jahres. Für die kommenden zwölf Monate errechnet die Unicredit in einer Sektorstudie ein durchschnittliches Kurspotenzial von 20 % für zwölf Werte.

Burkhard Sawazki, Immobilienanalyst bei der Commerzbank, begründete seinen Optimismus mit der intakten Verfassung des hiesigen Marktes. "Die Mietmärkte sind wegen des robusten konjunkturellen Umfelds in einer guten Verfassung. Das höhere verfügbare Einkommen wird zusammen mit dem geringen Wohnungsangebot zu einem beschleunigten Mietwachstum führen", sagte er auf einer Veranstaltung in Frankfurt mit Bezug auf die von ihm und Lukas Paul verfasste Studie zum deutschen Immobilienmarkt.

Arbitragemöglichkeiten

Bei den Büros befinde sich Deutschland am Anfang eines zyklischen Aufschwungs. Trotz der Subprime-Krise und dem Rückzug stark fremdfinanzierter Investoren sei ein scharfer Preisrückgang nicht zu erwarten. "Es gibt immer noch eine Über-Nachfrage ausländischer Investoren. Statt 5 Euro Nachfrage auf 1 Euro Angebot wie vor der Krise kommen jetzt 1,5 Euro auf 1 Euro", verweist Sawazki auf Aussagen von Jones Lang LaSalle. "Man muss jetzt deutsche Immobilienaktien haben. Denn der große Abschlag ihrer Börsenkurse zum Nettoinventarwert führt zu Arbitragemöglichkeiten mit dem Direkt-Investmentmarkt." Zwar seien bei einigen Gesellschaften Abschreibungen zu erwarten. Sie lägen aber deutlich unter den aktuellen Abschlägen auf den NAV.

Deutliche Hinweise für die kommende Outperformance sind für den Commerzbank-Analysten mehrere Erkenntnisse: Es besteht eine positive Korrelation zwischen Inflation und der Kursentwicklung von Immobilienaktien. "Wir befinden uns im Moment in einem inflationären Umfeld." Einen positiven Zusammenhang gebe es auch zwischen der Entwicklung des Ifo-Index und der Immobilienaktienkurse. "Der deutlich stärkere Aktienkursverfall deutet aber auf eine Überreaktion hin."

Positiv auf Immobilienaktien wirke sich auch ihre enge Korrelation mit Bankaktien aus. "Die aktuell zu beobachtende Stabilisierung bei Bankaktien ist ein gutes Zeichen für Immobilienpapiere", sagte Sawazki. In diese Richtung könne schließlich auch das Übergewicht von Insiderkäufen seit dem Ausbruch der Subprime-Krise gewertet werden.

Liquidere Werte zuerst

Kurserholungen noch 2008 erwartet der Commerzbank-Analyst zuerst bei liquideren Werten wie Alstria und Deutsche Euroshop, die illiquideren würden folgen. "Die Kurse dürften bis zum NAV steigen, nicht darüber." Als Top Picks nennt die Studie DIC, IFM und IVG.

Für die IVG (aktueller Kurs 15,50 Euro, Ziel 24 Euro) sprächen der hohe Abschlag zum NAV, die jüngsten Geschäftsaussichten sowie der positive Einfluss des anstehenden Verkaufs der Kavernen auf den NAV. Bei DIC (Aktuell 20,20 Euro, Ziel 24 Euro) gilt das diversifizierte, hoch rentierliche Portfolio als gute Cash-flow-Story, die zu steigenden Dividenden führen könne.

Schließlich hat bei IFM (aktuell 12,50 Euro, Ziel 14 Euro) das aktuelle Revitalisierungsprojekt Romeo & Julia im Frankfurter Westend die Analysten überzeugt, auch wenn es erst Ende des Jahres fertiggestellt werden soll. Das Geschäftsmodell der IFM sei im Zyklus gut positioniert und werde zu den NAV auch die Erträge noch im laufenden Jahr positiv beeinflussen, heißt es in der Commerzbank-Studie.

Ganz andere Favoriten hat die Unicredit in ihrer im April 2008 veröffentlichen Sektorstudie "Real Estate Deutschland: Jetzt fängt die Arbeit an!". Genannt werden DIC, Alstria, Polis, Vivacon, Deutsche Wohnen und Deutsche Euroshop. Kurzfristig keine deutlichen Kurssteigerungen trauen die Autoren Andre Remke, Mathias Becker und Daniela Heyduck der Gagfah, Colonia Real Estate, TAG Tegernsee, Adler Real Estate, IVG und Patrizia zu.

Azul Real
30.05.2008, 10:45
sehe gerade auffällig - Alarm ausgelöst bei

M5R Magnat Real Estate in Fra auf 1,10 hoch 8-) leckomio

via Angermayer, Brumm & Lange ist die Silvia Quandt & Cie. AG zu 13% an Magnat beteiligt

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=M5R.ETR&lColors=0x000000&sSym=M5R.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=candle&dsc=abs&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=M5R.ETR&lColors=0x000000&sSym=M5R.ETR&hcmask=

Azul Real
30.05.2008, 16:44
Freitag, 30. Mai 2008, 15:34 Uhr
Schwache Konjunktur

Nachfrageflaute auf dem spanischen Büromarkt
Von Anne Grüttner

Der herbe Konjunktureinbruch in Spanien macht sich auch auf dem Büromarkt des Landes bemerkbar. Die Nachfrage schwächt sich sowohl auf dem Mietmarkt als auch auf dem Kaufmarkt ab. Bei sinkenden Verkaufspreisen bedeutet dies, dass Investoren deutlich höhere Renditen verlangen. Die Ausnahmen bilden Barcelona und Madrid.

MADRID. "Wurden bis zum Sommer 2007 noch Renditen unter vier Prozent akzeptiert, so verlangen Investoren im Büromarkt heute 4,5 bis 5 Prozent", erklärt Pedro de Churruca, Chef des Immobilienmaklers Jones Lang Lasalle in Madrid. "Die Renditen haben sich also normalisiert. Wir befinden uns etwa im Mittelfeld der großen europäischen Städte." Mit einer Rendite von 4,75 Prozent liegt Madrid auf einer Ebene mit Hamburg und leicht über Mailand oder London.

Der Markt der Gewerbeimmobilien unterscheidet sich in Spanien wesentlich vom Wohnungsmarkt. Wegen der Rechtslage in Spanien, die es schwierig macht, einen nichtzahlenden Mieter loszuwerden, ist der Wohnungsmarkt noch immer zum überwiegenden Teil ein Kaufmarkt. Für Investoren ist dieser Markt wenig attraktiv. Lediglich eine gute Hand voll spanischer Investmentfonds profitiert von starken Steuererleichterungen, die der Staat verspricht, wenn ein Fonds mindestens die Hälfte des Portfolios in Wohnungen investiert. Bei den Büros sind dagegen "etwa 90 Prozent in Händen institutioneller Investoren, die an Dritte vermieten; entsprechend ist der Markt sehr viel beweglicher", sagt Pedro de Churraca.

Zudem gab es im Büromarkt keinen ununterbrochenen Preisanstieg seit Ende der 90er Jahre wie dies auf dem Wohnungsmarkt der Fall war. Die Krise der Internet-Branche sorgte für einen Einbruch der Preise zwischen 2001 und 2004, so dass im Büromarkt niemals ein solcher Bauboom in Gang kam, der jetzt dem Wohnungsmarkt zusetzt: Auf dem Wohnungsmarkt steht derzeit eine stagnierende Nachfrage einem riesigen Angebot gegenüber, und die realen Preise drohen dieses Jahr erstmals seit vielen Jahren zu sinken.

Das Angebot an vermietbarer Bürofläche in den großen Städten Barcelona und Madrid ist dagegen so gering, dass die Preise in diesem Jahr noch leicht ansteigen dürften, obwohl die Nachfrage im Zuge der Wirtschaftskrise zurückgeht: Wurden im vergangenen Jahr 836 000 Quadratmeter (qm) Bürofläche in Madrid vermietet, werden es in diesem Jahr nach Schätzung von Jones Lang Lasalle nur etwa 600 000 qm sein.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Praktisch kein Mietangebot in den Zentren von Madrid und Barcelona

Die signifikanteste Neuerung auf dem Büro-Mietmarkt in diesem Jahr wird die Fertigstellung der beiden Türme "Cristal" und "Sacyr Vallehermoso" sein, die ersten der insgesamt vier geplanten Wolkenkratzer auf dem ehemaligen Trainingsgelände von Real Madrid in der Hauptstadt - die so genannten Cuatro Torres. "Aufgrund der großen Qualität dieser repräsentativen Gebäude in bester Lage dürften diese Büros eine gute Akzeptanz auf dem Markt finden", meinen die Experten von Immobilienberater Knight Frank. Davon abgesehen werden in diesem und im nächsten Jahr jedoch nur wenige neue Bürogebäude auf den Markt kommen. Einige Projekte würden sich zudem wegen Finanzierungsschwierigkeiten verzögern, heißt es bei Knight Frank.

In den Zentren von Madrid und Barcelona gibt es praktisch kein Mietangebot, lediglich in der Peripherie und in den Satellitenstädten gibt es verfügbare Büroflächen. Obwohl im ersten Quartal etwa 30 000 qm oder rund sieben Prozent dazugekommen sind, liegt die Leerstandsquote in Madrid bei vier Prozent.

Auf dem Investmentmarkt sieht es etwas anders aus. Hier ist das Angebot insbesondere in den Vororten höher, die Preise sinken entsprechend bereits leicht. Zwar stiegen die Investitionen in Büroflächen im ersten Quartal auf 2,2 Mrd. Euro. Doch für 85 Prozent des gesamten Investitionsvolumens war eine einzige Transaktion verantwortlich, wie die Knight Frank-Experten anmerken. Das war der Sale-and-Lease-back der "Finanzstadt", des Hauptsitzes der größten spanischen Bank Santander in Madrid. Ohne diese Transaktion hätte das Investitionsvolumen nur 331 Mill. Euro betragen, weniger als die Hälfte als im Vorjahr, rechnet Knight Frank vor.

Angesichts steigender Renditen werden erstklassige Produkte in bewährten Lagen der Städte weiterhin ohne Probleme Käufer finden, da sind sich die Immobilienexperten einig. Die "Cuatro Torres" in Madrid etwa seien extrem attraktiv, sagt Pedro de Churruca. "Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie überhaupt zum Verkauf stehen werden."

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Schwache Konjunktur

Der spanische Markt für Gewerbeimmobilien leidet unter der allgemeinen Konjunkturschwäche. Spaniens Wirtschaft wuchs im ersten Quartal diesen Jahres nur um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Damit legt die Volkswirtschaft des Landes erstmals seit vielen Jahren weniger zu als der Durchschnitt im Euro-Raum.

Verantwortlich für das geringe Wachstum ist die Schwäche im Wohnungssektor, wo ein riesiges Überangebot einer stagnierenden Nachfrage gegenübersteht. Außerdem spielt der sinkende Konsum eine große Rolle. Die Verbraucher leiden unter hohen Schulden, steigenden Zinsen und sich ausbreitender Arbeitslosigkeit. Entsprechend schränken sie ihren Konsum ein.

Azul Real
01.06.2008, 14:21
eine habe ich noch - schön auf die heimischen Bauwerte und Zulieferer achten wie

Bauer, Hochtief, Bilfinger, Strabag SE (jetzt Österreich :cry: ) , Sto AG, Wacker Chemie, Wacker Construction aufpassen

.. auf die abgeschlachteten Immowerte sowieso :lol:


Hauptverband der Deutschen Bauindustrie: Bauwirtschaft
legt zu, Kreditflaute nicht in Sicht

Werner Rohmert, Herausgeber "Der Immobilienbrief",
Immobilienspezialist "Der Platow Brief"

Die Wirtschaft in Deutschland ist bemerkenswert stabil. Der befürchtete Credit
Crunch, der die angelsächsischen Länder beutelt und in Deutschland drohend in blutigen
Lettern an die Wand gemalt wurde, bleibt anscheinend aus bzw. betrifft lediglich
die Megainvestments der Fremdkapitaljongleure der Private Equity Branche.

Dies
drückt lediglich die Stimmung jugendlicher Dealmaker, deren Geschäft bislang finanziellen
Rückenwind hatte. In der Realwirtschaft läuft mit sicherlich schärferem Blick
auf die Risiken „business as usual“. Die positiven Meldungen der Gesamtwirtschaft
hatten die Auguren überrascht. Wir hatten das dagegen so erwartet.

Jetzt gibt auch der „Bau“ Entwarnung.

Die Baugenehmigungen im Wirtschaftsbau lagen in den
ersten zwei Monaten um knapp 30% über dem Vorjahreszeitraum.
Der Bauaufschwung hat sich statistisch im ersten Quartal 2008 gemessen an den
geleisteten Arbeitsstunden im Bauhauptgewerbe um 0,5% verlangsamt. Der Rückgang
liegt allerdings unter den fehlenden Arbeitsstunden durch die zwei zusätzlichen
Feiertage im Q1 durch die frühe Osterzeit.

Dies teilt der Hauptverband der Deutschen
Bauindustrie brandaktuell mit. Um den Feiertags-Effekt bereinigt stieg die
Produktion im ersten Quartal um 2,4%. Entsprechend lag der baugewerbliche Umsatz
im Bauhauptgewerbe zwar im März um 1,0% unter dem Niveau des Vorjahresmonats;
aufgrund der guten Entwicklung in den Vormonaten stieg der Umsatz über
das gesamte Quartal aber um 7,5%.

Auch für die Zukunft sieht der Hauptverband die Branche weiterhin gut aufgestellt.
Der Auftragseingang ist um nominal 3,6% gestiegen (März: -4,1%). Trotz der
hohen Preissteigerung lag der Ordereingang real noch auf dem guten Vorjahresniveau.

Die regionalen Unterschiede sind jedoch beträchtlich. Während die westdeutschen
Baubetriebe ein Auftragsplus von nominal 6,1% einspielten, erlitten die ost-
deutschen Baubetriebe ein Minus von nominal 5,0%.

Der Öffentliche Bau hat im Q1
die Rolle der Lokomotive übernommen. Nicht nur die Kommunen, auch Bund und
Länder investierten - aufgrund gestiegener Steuereinnahmen - wieder verstärkt in die
Infrastruktur. Der Umsatz stieg um 11,8%, die geleisteten Arbeitsstunden um 1,2%.
Auch der Ordereingang legte um nominal 8,4% zu (März: 4,8%).

Der Wohnungsbau
erreichte ein Umsatzplus von 1,5% (März: -9,5%). Die Produktion lag allerdings um
4,8% (März: -21,8%) unter dem Vorjahresniveau.

Trotz einer Pause im März wies der
Wirtschaftsbau aufgrund der guten Entwicklung Anfang des Jahres beim Auftragseingang
für das erste Quartal noch ein Plus von 1,6% aus. Die Umsätze lagen
sogar um 9,7% über dem Vorjahresniveau, die Arbeitsstunden stiegen um 3,2%.

Azul Real
03.06.2008, 09:12
Der Titel ist journalistisch fragwürdig

das aber nach 10 Jahre Fiesta der Kater kommt, aufgrund des völlig aus dem Ruder gelaufenen Immobooms bei Wohnimmobilien (man spricht per Ende 2008 von ca. 800.000 leerstehenden Neubauwohnungen landesweit - was einem Marktwert von ca. 100-120 Mrd. Euro entspräche - was war noch mal US-Subprime) sowie der extremen Konsumentenverschuldung, war schon seit längerem klar.

100-120 Mrd. das ist so krass, da fehlen einem die Worte. Die Summe wurde zum grossen Teil projektbedingt fremdfinanziert.

Was das heisst für die Bau/Immounternehmen und Banken welche massiv auf Halde prodziert haben sollte klar sein. Für viele ist bald Exitus

US-Subprime war niedlich ...





1. Juni 2008, 18:00 Uhr
Von Ute Müller
Konjunktur
Spaniens Wirtschaft bricht zusammen

Die Immobilienkrise hat besonders hart in Spanien zugeschlagen. Ständig geraten neue Branchen in den Abwärtssog. Mit gezielten Maßnahmen will die Regierung nun Schlimmeres verhindern. Doch Experten trauen dem Hilfspaket von Premierminister Zapatero kaum Wirkung zu.

Einmal mehr brachte das Monatsende schlechte Nachrichten. Die Nationale Statistikbehörde INE gab ihre Zahlen bekannt, und die zeigen, wovor Spanien zittert: Die Krise auf dem Wohnungsmarkt greift immer weiter um sich. Im März sind die Eigenheimkäufe demnach um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Und der Einbruch auf dem Immobilienmarkt zieht Spaniens Wirtschaft insgesamt nach unten.

Die Konjunktur kühlt im Rekordtempo ab. Zähneknirschend muss sich das einstige Wunderkind der EU in die Riege der Absteiger einreihen. Der Privatkonsum, einst Konjunkturmotor, ist stark rückläufig, der Einzelhandel stöhnt unter einem Kaufstreik, den sich die sonst so konsumfreudigen Spanier plötzlich auferlegt haben. So ist auch der Pkw-Absatz im März um fast 30 Prozent eingebrochen.

Zudem fiel die Industrieproduktion um 13 Prozent – damit ist Spanien laut einer Studie Schlusslicht unter 50 Industrieländern. Für die Spanier ist es schwer, diese Rolle zu akzeptieren, schließlich haben sie zehn Jahre hintereinander einen beispiellosen Boom erlebt. Aber selbst Wirtschaftsminister Pedro Solbes kann die Krise nicht länger beschönigen. „Wir haben eine kräftige Konjunkturflaute, deren Ausmaß viel größer ist als wir erwartet haben“, gab er kürzlich zu.

Sogar die erst vor kurzem nach unten revidierten Wachstumsprognosen könnten inzwischen schon wieder nichtig sein. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die erwarteten 2,3 Prozent für dieses und nächstes Jahr nicht halten ließen, sagte Solbes. Der Arbeitgeberverband CEOE veranschlagt für 2008 ein Wirtschaftswachstum von kläglichen 1,5 Prozent, nächstes Jahr gar weniger als ein Prozent. Steigt die Arbeitslosigkeit weiter so kräftig an, wird Spanien bis zum Jahr 2009 alle Haushaltsüberschüsse aufgezehrt haben und sogar neue Schulden aufnehmen müssen. CEOE-Schätzungen sagen einen Anstieg der Arbeitslosenzahl von zwei auf drei Millionen in diesem Jahr voraus, das käme einer Erwerbslosenquote von 13 Prozent gleich.

Im Sommer könnte die Teuerung auf über fünf Prozent steigen
Noch malt niemand in Spanien das Gespenst einer Rezession an die Wand, doch Solbes warnt bereits davor, dass die spanische Wirtschaft bald unter einer Stagflation leiden werde, also unter stagnierendem Wachstum bei steigender Inflation. Die Lebenshaltungskosten haben sich im Mai vor allem wegen der hohen Energiepreise um 4,7 Prozent binnen Jahresfrist erhöht. Für die Sommermonate könnte die Teuerung laut Sparkassenstiftung Funcas sogar auf über fünf Prozent ansteigen.

Die Krise trifft auch den Finanzsektor in voller Härte. Während sich die Zahl der säumigen Kredite in den letzten zwölf Monaten verdoppelt hat, ist das Hypothekengeschäft um 40 Prozent eingebrochen. Für Juni erhofft sich die Regierung des sozialistischen Premiers José Luis Rodriguez Zapatero zwar eine leichte Konjunkturbelebung. Dann soll das im April verabschiedete Konjunkturpaket greifen, dessen Kernstück eine Rückzahlung von 400 Euro an jeden Steuerzahler ist. Der Staat lässt sich dies sechs Milliarden Euro kosten. Doch Experten sind sich einig, dass das Paket nur temporäre Erleichterung bringen kann. „Spanien kann nicht an den Boom der Vorjahre anknüpfen, wenn das Land sein Wirtschaftsmodell nicht umkrempelt“, sagt Pedro Navarro von der Business School Esade. „Jetzt sind mindestens eineinhalb Jahre Marsch durch die Wüste angesagt“, sagt er.

Spanien Immobilienkrise Konjunktur Finanzsektor Madrid José Luis Rodriguez Zapatero
Auch Arbeitgeberpräsident Gerardo Daz Ferrán fordert die Regierung auf, Strukturreformen anzupacken, um die Abhängigkeit von der Bauwirtschaft zu vermindern und chronische Schwächen der spanischen Wirtschaft wie die geringe Produktivität zu bekämpfen. So soll in Schlüsselsektoren wie der Energiebranche mehr Wettbewerb einziehen. „Wenn unser Land seine Hausaufgaben nicht macht“, warnt Diaz Ferrán, „kann die Krise vier Jahre oder länger dauern“.

http://www.welt.de/wirtschaft/article2055845/Spaniens_Wirtschaft_bricht_zusammen.html

Azul Real
03.06.2008, 13:22
Kampa AG

Die KAMPA AG ist mit seinen beiden Marken KAMPA und Hebel Haus
Europas führender industrieller Komplettanbieter im Ein- und Zweifamilienhausbau.

Mit der Streichung der Eigenheimförderung 2006, der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19%, den weiter gefallenden Baugenehmigungszahlen in Deutschland bei Einfamilienhäusern, ist Kampa jedoch in die Verlustzone geraten.

Gegenmaßnahmen sind 2007 erfolgte Werkschließungen, Personalabbau und Konzentration, umfassende Restrukturierung und Neuaufstellung des Konzern, Einmarkenstrategie für die Massivhausmarke Hebel Haus und die Fertighausmarke Kampa, Neuorgansiation des Vertriebes, Trend zum höherwertigen und energieeffizienten Bauen.

Synergieffekte aus Standortschliessungen und Optimerungen werden in Höhe von ca. 15 Mio. Euro pro Jahr erwartet.

Die künftige Bedienung des Gesamtmarkts, also Hausbau
in der traditionellen Massivbauweise (Hebel Haus) als auch in Verbindung mit der innovativen Fertigbauweise (Kampa) könnte Kampa künftig einen gehörigen Marktvorteil verschaffen, den andere Anbieter so derzeit nicht haben.

MK derzeit lausige 40 Mio (selbst der windigste Explorer hat mehr) , Umsatz 158 Mio.

Der Markt zieht für 2008 wieder positiv an. Kampa könnte meine Erachtens für eine kleine Überraschung per 2008 gut sein

Mittelfristige Reboundchance.
Kampa könnte charttechnisch jedoch noch mal das ATL von 2003 um die 3 Euro testen.

aktuell 3,50 - 5,41%
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=ON&boerse_id=1&clean_payout=0&secu=1850&host=w18.rzki.ariva.de
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=6&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=ON&boerse_id=1&clean_payout=0&secu=1850&host=w8.rzki.ariva.de

Azul Real
04.06.2008, 08:26
irgendwie rummelt dat andauernd bei der Greta Immobilien , allerdings der Kurs weiterhin Scheintod ...


THOMAS DAILY vom 03.06.2008

Greta Immobilien:
Transaktionen im Volumen von 200 Mio. Euro angekündigt

Die als Dienstleister im Investmentbereich tätige Gesellschaft Greta Immobilien AG stellt ein
deutliches Anziehen der Nachfrage bei ihren Kunden fest: Während das erste Halbjahr aufgrund
der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten durch eine eher zurückhaltende Investmenttätigkeit geprägt gewesen sei, würde ab dem 3. Quartal 2008 wieder verstärkt in den
deutschen Immobilienmarkt investiert.

Das Unternehmen, das nicht für den Eigenbestand, sondern
nur im Investorenauftrag zukauft, geht im zweiten Halbjahr von Transaktionen im Gesamtvolumen
von rd. 200 Mio. Euro aus.

Darüber hinaus lägen für die Folgejahre bereits feste Jahresabnahmeverträge
in Größenordnungen von mehr als 500 Mio. Euro. vor.

Die vergangenen beiden Jahre waren für die Greta AG eigenen Angaben zufolge durch ein
"dynamisches Wachstum" geprägt, was sich u.a. in der auf inzwischen rund 80 feste und freie
Mitarbeiter angewachsenen Belegschaft zeige.

Darüber hinaus sei auch die neue Assetmanagement-
Tochter GT German Trust GmbH mit fast 1,1 Mrd. Euro Asset under Control ins Leben
gerufen worden.

Wenngleich aufgrund des weiter unsicheren Marktumfelds keine genauen
Prognosen abgeben wolle, gehe man angesichts der bisherigen Zahlen davon aus, dass auch
2008 ein positives Ergebnis erzielt werde, teilt das Management mit.



--------------------------------------------

Sie tun es tatsächlich ..

28.05.2008 08:38:13

DGAP-News: GRETA Immobilien AG (deutsch)
GRETA Immobilien AG: Hauptversammlung der Greta AG
GRETA Immobilien AG / Hauptversammlung/Dividende
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

Die Hauptversammlung der GRETA AG wird am 28. August 2008 in Berlin
stattfinden.

Unter anderem wird die Tagesordnung den Beschlussvorschlag zur
Ausschüttung von 10.075.000,00 Euro, d.h. 0,65 Euro pro
dividendenberechtigter Aktie enthalten. Der Aufsichtsrat hat sich diesem
Beschlussvorschlag des Vorstandes angeschlossen.

GRETA Immobilien AG ( ISIN: DE0006013006 ), Oberlandstraße 103, 12099 Berlin,
Tel : 030 - 531 404 - 0, Fax: 030 - 531 404 - 104, email: ir@greta-ag.de,
www.greta-ag.de

28.05.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=ON&boerse_id=6&clean_payout=0&secu=100172187&host=w16.rzki.ariva.de

Azul Real
04.06.2008, 08:31
Kampa AG plant Barkapitalerhöhung

02. Juni 2008, 15:06

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Kampa AG haben heute beschlossen, eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital im Verhältnis von 4 zu 1 durchzuführen.

Dazu sollen 2.749.935 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,60 Euro je Aktie zu einem Ausgabebetrag von 2,60 Euro je Aktie ausgegeben werden.

Die Bezugsfrist beginnt am 5. Juni 2008 und endet am 19. Juni 2008. Die neuen Aktien werden ab dem 1. Januar 2008 gewinnanteilsberechtigt sein.

Das Grundkapital wird danach 35.749.155 Euro betragen. Die Aktien werden zunächst von Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA mit der Maßgabe gezeichnet, sie den Kampa-Aktionären zum Bezug anzubieten. Ein Bezugsrechtshandel findet nicht statt. Die Hauptaktionärin, die dem Triton Fund zugerechnete PFH Holding GmbH, hat sich verpflichtet, aufgrund der ihr zustehenden Bezugsrechte im Rahmen der Kapitalerhöhung insgesamt 1.876.626 neue Aktien zu beziehen und gegebenenfalls auch nicht bezogene neue Aktien zum Bezugspreis zu übernehmen.

Mit der Kapitalerh

Kampa AG

Die KAMPA AG ist mit seinen beiden Marken KAMPA und Hebel Haus
Europas führender industrieller Komplettanbieter im Ein- und Zweifamilienhausbau.

Mit der Streichung der Eigenheimförderung 2006, der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19%, den weiter gefallenden Baugenehmigungszahlen in Deutschland bei Einfamilienhäusern, ist Kampa jedoch in die Verlustzone geraten.

Gegenmaßnahmen sind 2007 erfolgte Werkschließungen, Personalabbau und Konzentration, umfassende Restrukturierung und Neuaufstellung des Konzern, Einmarkenstrategie für die Massivhausmarke Hebel Haus und die Fertighausmarke Kampa, Neuorgansiation des Vertriebes, Trend zum höherwertigen und energieeffizienten Bauen.

Synergieffekte aus Standortschliessungen und Optimerungen werden in Höhe von ca. 15 Mio. Euro pro Jahr erwartet.

Die künftige Bedienung des Gesamtmarkts, also Hausbau
in der traditionellen Massivbauweise (Hebel Haus) als auch in Verbindung mit der innovativen Fertigbauweise (Kampa) könnte Kampa künftig einen gehörigen Marktvorteil verschaffen, den andere Anbieter so derzeit nicht haben.

MK derzeit lausige 40 Mio (selbst der windigste Explorer hat mehr) , Umsatz 158 Mio.

Der Markt zieht für 2008 wieder positiv an. Kampa könnte meine Erachtens für eine kleine Überraschung per 2008 gut sein

Mittelfristige Reboundchance.
Kampa könnte charttechnisch jedoch noch mal das ATL von 2003 um die 3 Euro testen.

aktuell 3,50 - 5,41%
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=ON&boerse_id=1&clean_payout=0&secu=1850&host=w18.rzki.ariva.de
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=6&clean_bezug=0&typ=3&skalierung=log&clean_split=0&ind_volume=ON&boerse_id=1&clean_payout=0&secu=1850&host=w8.rzki.ariva.de

Azul Real
04.06.2008, 08:47
immer noch fett auf der Immoreboundwatchlist

abgeschlachtete u. genannte Werte auf Mehrjahrestief- und Abgreifniveau für mittelfristiges Engagement (Meinung des Verfassers :bigboss: )

IVG, Vivacon, Col. Real gestern mit schönen Gegenreaktionen und gegen den Markttrend

Colonia Real Estate 10,83 EUR +4,13 % [+0,43]
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&typ=3&skalierung=log&ind_volume=ON&boerse_id=6&secu=10007&host=w15.rzki.ariva.de

IVG 15,36 EUR +2,61 % [+0,39]
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&typ=3&skalierung=log&ind_volume=ON&boerse_id=6&secu=3265&host=w19.rzki.ariva.de

Vivacon 8,69 EUR +2,00 % [+0,17]
http://www.ariva.de/chart/images/bigchart.m?zeitraum=5&typ=3&skalierung=log&ind_volume=ON&boerse_id=6&secu=6179&host=w17.rzki.ariva.de

Azul Real
06.06.2008, 18:08
Die Zeit der schlechten Wirtschaftsdaten hält an

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28078/1.html

Ralf Streck 05.06.2008

Hohe Inflation, teure Rohstoffe, Turbulenzen an den Finanzmärkten, hohe Zinsen und platzende Immobilienblasen machen den Ökonomien schwer zu schaffen
Nachdem die Inflation im vergangenen Monat leicht gefallen war, hatten einige schon auf die Entspannung gehofft, die seit Monaten gepredigt wird. Doch die neuen Schätzungen gehen davon aus, dass die Inflation in der Eurozone erneut einen Höchststand von mindestens 3,6% erreicht. Dabei sind die Nahrungsmittelpreise nach den EU-Statistikern in der EU sogar um 7,1 % gestiegen, wobei sich Bulgarien oder die Baltischen Staaten der Marke von 30 % nähern. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognosen für die USA, Japan und die Eurozone weiter gesenkt und spricht von einem "triple shock". Der Abschwung falle 2009 auch in Deutschland noch deutlicher aus, das in diesem Jahr noch weitgehend verschont bleibe.

Besonders hart trifft es Länder, in denen, wie in den USA, Immobilienblasen platzen: Großbritannien, Spanien und Irland.

Die Europäische Zentralbank ( EZB (1)) hat den Leitzins auf 4 % stabil gehalten. Sie hat nicht, wie zum Teil erwartet, die Zinsen angesichts der hohen Inflation angehoben, wie es für die Wahrung der Geldwertstabilität nötig wäre.

Damit macht sich die EZB weiter an zwei Fronten zu schaffen. Da ist auf der einen Seite die Tatsache, dass die Inflation steigt oder auf hohem Niveau verharrt. Demnach müsste sie die Zinsen erhöhen, um ihrer Aufgabe nachzukommen, für Geldwertstabilität (2) zu sorgen. Die EZB strebt eine Inflation knapp unter 2 % an. Auf der anderen Seite zeigen neueste Daten, dass in vielen Ländern der EU ein starker Wachstumsknick erwartet wird und bisweilen sogar Rezessionen drohen. Eine Zinserhöhung würde sich kurzfristig negativ auf die Konjunktur auswirken.

Bei der Inflation war ein kurzes Aufatmen durch die EZB gegangen, nachdem sie in der Eurozone im April kurzzeitig auf "nur" 3,3 % gesunken war (3). Demnach hatte die Inflation das Rekordniveau von 3,6 % (3,8 % für die gesamte EU) seit der Einführung des Euro im März wieder verlassen und die steigende Tendenz gebrochen.

Trotz allem hatte sogar der EZB-Chef Jean Claude Trichet die Hoffnungen vieler auf Leitzinssenkungen zur Stützung der Konjunktur zerstreut. Er machte dafür "signifikant" gestiegene Inflationsrisiken verantwortlich ( "Signifikant gestiegene globale Inflationsrisiken" (4)). Die Einschätzung war richtig, denn in der Prognose gehen die EU-Statistiker nun davon aus, dass die Inflation der Eurozone im Mai erneut den Rekord von 3,6 % erreicht (5). Sie könnte sogar einen neuen Rekord erklimmen, denn in den letzten Monaten hatte sich Eurostat mehrfach getäuscht. So fiel die Vorausschätzung für Februar (3,2 %) und für März (3,5 %) jeweils 0,1 % zu niedrig aus.

Angesichts der stark gestiegenen Preise für Lebensmittel und der weiter steigenden Preise für Treibstoffe und Energie ist ein neuer Inflationsrekord wahrscheinlich. So musste Eurostat gerade vorrechnen (6), dass in der EU die Preise für Lebensmittel im April im Vergleich zum Vorjahr sogar um 7,1 % gestiegen sind, für die Eurozone waren es 6,1 %: "Im März und April 2008 wurden die höchsten jährlichen Steigerungsraten für Nahrungsmittelpreise in der EU und der Eurozone seit dem Beginn der Reihen im Jahr 1996 verzeichnet."


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28078/28078_1.jpg

In der Eurozone liegt der Neuling Slowenien mit 12,2 % abgeschlagen an der Spitze und viele dort könnten nun ebenfalls den neuen Euro als Teuro identifizieren. Dahinter liegen Irland (8,4 %), Österreich (7,6 %), Griechenland (7 %), Dänemark (7,5 %) und Spanien (6,8), dessen kleiner Nachbar Portugal auffällig mit nur 3,2 % die niedrigste Steigerung der Lebensmittelpreise aufweist.

So richtig schlimm geht es den Geringverdienern außerhalb der Eurozone an die Geldbörse, die bekanntlich einen deutlich größeren Teil des Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen. In Bulgarien war mit 25,4 Prozent der heftigste Preisschub in der EU zu beobachten. Doch der fällt auch in den Baltischen Staaten extrem hoch aus: Lettland (21,7), Estland (18,35%) oder Litauen 18,1%. Großbritannien fällt ebenfalls auf, weil es mit 7,2 % sogar noch über dem EU-Durchschnitt liegt.

Angesichts dieser Tendenz müsste die EZB eigentlich einschreiten. Erst kürzlich hatte der EZB-Chef noch einmal erklärt: "Preisstabilität sicher zu stellen bleibt die zentrale Aufgabe der für Geldpolitik zuständigen Behörden." Das sei besonders wichtig, weil die dämpfende Wirkung auf die Inflation nachlasse, die bisher von der Globalisierung und Niedriglohn-Ländern ausgegangen sei. Mit Preisstabilität würden die Zentralbanken dazu beitragen, das Funktionieren der Wirtschaft zu sichern und für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung sorgen, sagte er in Barcelona am Dienstag und diese Worte konnte man als eine mögliche Ankündigung für eine Zinserhöhung werten.

"Der Erfolg der Geldpolitik hängt für die EZB davon ab, wie wir in der Lage sind, mit unserer wirtschaftlichen und monetären Analyse die sich sehr schnell verändernde Umwelt zu erfassen" sagte (7) er. Bisweilen wurde das so interpretiert, als ob sich die EZB nun endlich ihrer zentralen Aufgabe widmet. Doch weit gefehlt, wie die Zinsentscheidung gerade zeigte. Offenbar beschränkt sich das Ziel der EZB für Geldwertstabilität zu sorgen, auf Appelle, die sogenannten Zweitrundeneffekte zu vermeiden. Wenn die Löhne geringer als die Inflationsrate steigen, zahlen vor allem die Arbeitnehmer erneut für die Zeche der Finanzkrise ( EU-Arbeitnehmer sollen die Zeche für die Finanzkrise zahlen (8)).

Dunkle Wolken am Horizont

Schaut man sich den neuesten Prognosen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD (9)) an, dann kann festgestellt werden, dass das Drehen an der Zinsschraube nach unten in den USA wenig zur Belebung der Konjunktur gebracht hat, dafür aber die Inflation anheizt. Der Halbjahresbericht (10), der tatsächlich Zahlen analysiert und endlich weitgehend von der politischen Schönfärberei (11) Abstand nimmt, spricht deutliche Worte und fragt schon im Titel, ob der Sturm schon vorbeigezogen ist.

Nach der Studie wird die industrialisierte Welt von einem dreifachen Schock (12) getroffen. Der setze sich aus den "Turbulenzen an den Finanzmärkten, den sich abkühlenden Immobilienmärkten und steigenden Rohstoffpreisen" zusammen. Somit ist auch klar, wo die Krise am deutlichsten wirken wird. Dort, wo neben den weltweit steigenden Rohstoffpreisen sich eben auch Immobilienblasen gefährlich aufgebläht hatten und die Finanzkrise besondere Wirkungen zeitigt.

"Die wirtschaftlichen Aussichten haben sich in den USA radikal verschlechtert", sagte Andreas Wörgötter, Leiter der OECD-Deutschland-Abteilung, bei der Vorstellung des Ausblicks am Mittwoch in Paris. Durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten seien die OECD-Volkswirtschaften insgesamt "in schwere Stürme geraten", heißt es in dem Bericht. "Die US-Konjunktur wird im Jahresverlauf weitgehend stagnieren."

Im zweiten Quartal 2008 erwartet die OECD ein negatives Wachstum von (-0,5 %) und sollte es sich das im dritten Quartal erholen, wäre damit auch nach altbackenen Definitionen die Rezession da, für die es ein negatives Wachstum in zwei aufeinander folgenden Quartalen geben muss. Diese Definition wird aber immer stärker angezweifelt, auch vom National Bureau of Economic Research (13)), einer überparteilichen US-Forschungsorganisation.

Da verlässliche Daten ohnehin erst mit langer Verspätung vorliegen werden, wird die derzeitige Rezession (14) also erst mit monatelanger Verspätung festgestellt werden, auch weil die Regierung Bush vor den kommenden Wahlen kein Interesse daran hat, das ganze Ausmaß des Desasters zuzugeben. Die OECD hat jedenfalls für die USA die Wachstumsprognose deutlich nach unten korrigiert und für das kommende Jahr werden nur noch 1,1 % erwartet, damit wurde die letzte Prognose aus dem Herbst sogar halbiert. Die Prognose für die 30 OECD-Mitglieder wird für 2008 von 2,3 Prozent auf 1,8 Prozent gesenkt und sie soll sich 2009 weiter auf 1,7 % abschwächen.

Für Japan wurde die Prognose für 2009 nur leicht auf 1,7 gesenkt, welche die Rezession nach einer geplatzten Immobilienblase und damit die Anpassung schon hinter sich hat. Für den Euroraum fällt die Absenkung deutlich stärker aus. Hier soll das Wachstum 2008 nur noch bei 1,7 Prozent liegen und im kommenden Jahr sogar nur noch bei 1,4 %, wobei die OECD die frühere Herbstprognose um 0,6 % gesenkt hat. Im Euroraum ragt Deutschland als leuchtendes Beispiel hervor, wo die Wachstumsprognose kalenderbereinigt sogar um 0,1 % auf 1,9 angehoben wurde. Erst 2009 soll sich die schwächelnde Weltwirtschaft auch beim Exportweltmeister deutlich bemerkbar machen, weshalb die OECD ihre Prognose kalenderbereinigt auf 1,1 % senkt.

Immobilienkrise und schwächelnde Bauwirtschaft beeinträchtigen vor allem die Wirtschaft

Deutschland kommt vor allem zu Gute, dass sich keine Immobilienblase gefährlich aufgeblasen hatte, die wie in Großbritannien (15), Irland (16) und Spanien (17) gerade platzen. Die Preise für Immobilien fallen langsam, ungefährlich und beständig seit Jahren. Deshalb führt das auch nicht zu großen Verwerfungen wie in den USA führt. In Deutschland und in anderen Teilen Europas macht sich auch bemerkbar, dass etwas in Richtung Energieeffizienz unternommen wurde. So rechnet die OECD vor, dass der Anstieg des Rohölpreises auf 120 US-Dollar pro Barrel (159 Liter), der ohnehin längst und weit überschritten ist, langfristig die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum um 2 und in den USA aber um 4 % nach unten drücken wird.

Die OECD hat einen klaren Zusammenhang zwischen den Immobilienblasen und den einknickenden Ökonomien herausgearbeitet. Aus deren Tabelle wird deutlich, dass zum Beispiel in Irland die Immobilienpreise 2006 noch um 10,5 % gestiegen sind und nun abstürzen. 2007 sind sie schon um 1,8 % gefallen und allein im letzten Quartal um 5,4 %. So darf man sich nicht über Meldungen wundern, dass der keltische Tiger fußlahm geworden ist.

Nach einem Bericht des irischen Arbeitsministeriums werden in den kommenden 18 Monaten mehr als 65 000 Bauarbeiter ihren Job verlieren. Das ist jeder vierte Job, meldete (18) die The Irish Independent, der die Arbeitsmarkt-Prognose als die schwärzeste seit vielen Jahren sieht. An der Baubranche hängen indirekt aber zahllose weitere Branchen und Jobs, weshalb das auf die gesamte Wirtschaft durchzuschlagen droht. Die Arbeitslosigkeit war schon um 30.000 Personen auf 5,5 % gestiegen und statt Wachstumsraten von 6 % zwischen 1995 und 2007, wäre man 2008 auf der Insel froh, wenn es noch 2 % sind.

Die Krise in Spanien

Eine Rezession ist hier genauso wenig ausgeschlossen wie in Spanien, dessen Ökonomie inzwischen in den freien Fall übergeht. Die Inflation bewegt sich offiziell auf die 5 % Marke zu, die Arbeitslosigkeit steigt und steigt, weil die Bauwirtschaft zusammenbricht. Erstmals seit 1979 ist die Arbeitslosigkeit nun sogar im Mai gestiegen (19). Allein in diesem Jahr sind schon 380.000 Arbeitslose hinzugekommen, dabei steigt die Arbeitslosigkeit seit fast einem Jahr und offiziell ist die deutlich geschönte Quote bei knapp 10 % angelangt.

Die OECD geht davon aus, dass die spanische Wirtschaft 2008 nur noch um 1,6 % wächst und 2009 um 1,3 %. Rechnet man hier die milliardenschweren Zahlungen aus Brüssel heraus, die Spanien noch immer erhält, wäre die Rezession fast schon erreicht. Das weist die sozialistische Regierung zurück. Wirtschaftsminister Pedro Solbes gesteht (20) zwar ein, dass die Wirtschaftsdaten schlecht sind, aber es sei "völlig übertrieben" von einer ökonomischen Krise zu sprechen. Das wird der wohl erst zugeben, wenn, wie erwartet, allein in der Baubranche bis zu einer Million Jobs weggefallen sind, da die spanische Wirtschaft am "Backstein" hängt. Dass es auch anders geht, zeigt das Baskenland, wo in der Autonomen Gemeinschaft und in Navarra die Arbeitslosigkeit im Mai erneut weiter gefallen ist.

Tatsächlich ist Solbes so dumm nicht, wie er seine Wähler verkauft. Denn seit langem handelt die Regierung so, als wolle sie eine drohende Rezession wie in den USA abwenden. Nach einem Konjunkturprogramm (21), das dem der USA nicht nachstand, wird eine Notmaßnahme nach der anderen verabschiedet. Einige davon sehen zwar auf den ersten Blick gut aus, aber das kann der durchschnittlichen Familie leicht 100.000 Euro kosten ( Wie faule Kreditgeschäfte sauber werden (22)).

Am Mittwoch hat die Regierung nun beschlossen (23), den Familien Zuschüssen zu zahlen, die ein 15 Jahre altes Auto verschrotten und dafür ein neues, schadstoffärmeres Auto kaufen. Das ist der Tatsache geschuldet, dass auch die Verkäufe von Autos um fast 25 % eingebrochen sind, und das ist mehr, als in der schlimmsten Krise des Sektors 1993 als es knapp 20 % waren. Bei Motorräder und Motorrollern sind es fast 35 % und ähnlich sieht es bei den Wohnungsverkäufen aus.

Wovon die ohnehin hoch verschuldeten Familien (24) diese Neuwagen bezahlen sollen, wird das große Geheimnis von José Luuis Rodriguez Zapateros Mannschaft bleiben, deren ökonomisches Unverständnis immer offenbarer wird. Eine solche Maßnahme fördert bestenfalls den oberen Mittelstand, der normalerweise aber keine so alten Autos fährt. Die breiten unteren Schichten werden durch die zaghafte Politik der Sozialdemokraten dagegen ausgeblutet. Denn die traut sich nicht an eine Reform des Kreditwesens, das den Banken sogar in der Finanzkrise noch Rekordgewinne sichert, aber den Konsum über die fallende Kaufkraft abwürgt. Sie dürfen, anders als sonst in Europa meist üblich, die Zinssteigerungen bei Hypotheken voll über die Bindung an den Euribor an die Kreditnehmer weitergeben.

Der Zinssatz, mit dem sich die Banken untereinander Geld ausleihen, ist es völlig egal, ob die EZB die Zinsen senkt oder steigen lässt. Er nimmt eher die notwendige Anhebung voraus und steigt weiter. Er hat nun mit 5,125 % einen neuen Rekord erklommen (25). Fast acht Jahre war er nicht mehr so hoch. Weil sich die Banken gegenseitig nicht mehr vertrauen, dürfte er auch weiter steigen und vermutlich den historischen höchsten Stand von 5,248 % aus dem August 2000 schlagen. Im Januar 2005 lag er noch bei 2,3 % und das bedeutet, dass sich die monatliche Zinslast der Familien in nur drei Jahren mehr als verdoppelt hat. Wer damals 600 Euro monatlich unter Mühen aufbringen konnte (10,4 Millionen der Arbeitnehmer erhalten einen Monatslohn unter 1000 Euro), kann auch mit zwei Einkommen nun keine 1200 Euro aufbringen.

Am heutigen Todestag von John Maynard Keynes könnten sich Zapatero und die Sozialdemokratie insgesamt an ihren Ideengeber erinnern. Der hatte sich in der letzten großen Weltwirtschaftskrise damit auseinander gesetzt, wie durch staatliches, gesamtwirtschaftlich orientiertes Handeln das Versagen des kapitalistischen Wirtschaftssystems verhindert oder wenigstens gemildert werden kann.

Denn es ist klar, dass ein wirtschaftlicher Absturz in Irland, Spanien und Großbritannien sich auch auf die übrigen EU-Länder auswirken wird. Schaut man sich die stark gestiegenen Immobilienpreise in Dänemark, Norwegen und Schweden oder auch Australien an, dann ist schon jetzt klar, wo die nächsten Kandidaten für gravierende Probleme zu finden sein werden.

Azul Real
06.06.2008, 21:46
http://www.project-syndicate.org/commentary/fischer26/German

29. Mai 2008
Es wird ernst

by Joschka Fischer



Über dem Nahen Osten hängt die Gefahr einer weiteren großen militärischen Konfrontation wie eine drohende Wolke. Warum? Weil eine verfehlte amerikanische Politik im Irak die Feinde der USA und ihrer Verbündeten in der Region gestärkt und nicht geschwächt hat. Vor allem der Iran – immerhin ein Mitglied der Achse des Bösen! - wurde durch die amerikanische Politik in eine hegemoniale Rolle gehievt, die er aus eigener Kraft wohl kaum und vor allem nicht in so kurzer Zeit hätte erreichen können.

Dadurch wurde ein latent immer schon vorhandener Hegemonialkonflikt im Nahen Osten in einen offenen Kampf um die regionale Vorherrschaft verwandelt. Die beiden regionalen Hauptkontrahenten sind Iran und Israel, das sich – erstaunlich genug - in einer objektiven Allianz mit Saudi-Arabien befindet. Denn beide Länder fühlen sich durch den Aufstieg Irans zum regionalen Hegemon existentiell bedroht.

Es sind im Nahen Osten neue Allianzen entstanden: Iran, Syrien, Hisbollah, Hamas und bizarrerweise die schiitisch dominierte irakische Regierung, die zugleich auch von den USA unterstützt wird, stehen gegen Israel, Saudi Arabien und die meisten der anderen sunnitisch-arabischen Staaten.

Verstärkt wurde die Gefahr einer großen Konfrontation noch durch den anhaltend hohen Ölpreis, der dem Iran neue finanzielle und machtpolitische Möglichkeiten eröffnete; durch Niederlagen des Westens und seiner regionalen Verbündeten in Stellvertreterkriegen, wie in Gaza und jüngst im Libanon; und durch das bisherige Scheitern des UN Sicherheitsrates, mittels Sanktionen und diplomatischer Mittel den Iran zum zumindest zeitweiligen Einfrieren seines Atomprogramms zu veranlassen.

Das iranische Atomprogramm ist in dieser Gleichung der entscheidende dynamische Faktor, der das strategische regionale Gleichgewicht endgültig zu kippen droht. Ein Iran, dessen Präsident nicht müde wird, Israels Auslöschung und Verschwinden laut zu verkünden, der zudem faktisch militärisch an Israels Süd- und Nordgrenze steht und Stellvertreterkriege gegen das Land massiv fördert und der dann noch eines Tages über Trägerraketen mit nuklearen Sprengköpfen verfügt, ist für Israel der sicherheitspolitische Albtraum schlechthin.

In der Politik geht es nicht nur um Tatsachen, sondern vor allem um deren Wahrnehmung. Ob man diese nun für Realität oder bloße Einbildung hält, tut nichts zur Sache. Die Wahrnehmung zählt, weil diese zu Entscheidungen führt. Dieser Vorrang der Wahrnehmung gilt ganz besonders dann, wenn die Akteure es mit Bedrohungen oder gar mit existentiellen Bedrohungen zu tun haben.

Ahmandineschads Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel werden dort, bedingt durch das Trauma des Holocaust, sehr Ernst genommen. Und die Furcht vor einer Atommacht Iran wird von den meisten arabischen Regierungen geteilt.

Letzte Woche feierte Israel seinen 60. Geburtstag, und der amerikanische Präsident gab sich in Jerusalem die Ehre. Wer nun erwartet hatte, dass es bei diesem Besuch vor allem um die stagnierenden israelisch-palästinensischen Verhandlungen gegangen wäre, der sah sich bitter enttäuscht. Das zentrale Thema war Iran, auch in der Rede von Präsident Bush vor dem israelischen Parlament.

Bush hatte zwar versprochen, noch in diesem Jahr einer Lösung des Nahostkonflikts näher zu kommen. Aber nach seinem Besuch in Israel muss man wohl davon ausgehen, dass er etwas ganz anderes vor dem Ablauf seiner Amtszeit - gemeinsam mit Israel - zu erledigen gedenkt: das iranische Atomprogramm und zwar militärisch und nicht diplomatisch.

Wer dieser Tage die englischsprachigen israelischen Medien las und auch während der Feierlichkeiten in Jerusalem genau zu- und hinhörte, der musste kein Prophet sein, um zu begreifen, dass sich die Lage ernsthaft zuspitzt:

- „Schluss mit Appeasement!“ ist eine Forderung, die quer durch das politische Spektrum Israels erhoben wird und die nukleare Bedrohung aus dem Iran meint;

- während Israel feiere, könne sich über seinen Köpfen eine militärische Konfrontation auf Leben und Tod zusammenziehen, wurde Verteidigungsminister Ehud Barak in den Medien zitiert;

- der scheidende Oberbefehlshaber der israelischen Luftwaffe erklärte deren Fähigkeit, jeden noch so schwierigen Auftrag ausführen zu können, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Die Zerstörung der syrischen Nuklearanlage und die internationale Nichtreaktion darauf werden als beispielgebend angesehen;

- die Wunschliste Israels für Rüstungslieferungen aus den USA, die mit dem amerikanischen Präsidenten erörtert wurden, konzentrierte sich überwiegend auf die Verbesserung der Angriffsfähigkeit und Präzision der Luftwaffe;

- die Wirkungs-, ja Hilflosigkeit der diplomatischen Initiativen und UN Sanktionen;

- das sich schließende Zeitfenster mit dem Ablauf der Regierungszeit von Präsident Bush und die Ungewissheit über die Politik seines Nachfolgers.

Vor allem die beiden letzten Faktoren wiegen sehr schwer. Zwar geht der israelische Militärgeheimdienst öffentlich davon aus, dass der Iran frühestens zwischen 2010-2015 die entscheidende rote Linie zur Nuklearmacht überschreiten kann, aber politisch besteht das Fenster zum Handeln jetzt, in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush.

Man ist sich in Jerusalem darüber im Klaren, dass ein Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen große Risiken beinhaltet und nur schwer zu überschauende Folgen nach sich ziehen wird. Vor die Alternative gestellt, entweder eine iranische Atombombe zu akzeptieren oder, wissend um das Risiko und hoch gefährliche Folgewirkungen, deren militärische Zerstörung zu versuchen, ist allerdings die Entscheidung klar. Israel wird nicht zuschauen und abwarten.

Der Nahe Osten treibt auf eine neue große Konfrontation zu. Teheran muss begreifen, dass sich die Dinge in den kommenden Monaten gefährlich zuspitzen werden, wenn es nicht zu einer diplomatischen Lösung kommt. Es wird allerhöchste Zeit für ernsthafte Verhandlungen.

Das jüngste Angebot der sechs Mächte liegt auf dem Tisch und kommt den iranischen Interessen weit entgegen. Entscheidend wird dabei allerdings sein, ob es gelingt, diese für die Dauer der Verhandlungen einzufrieren und so eine militärische Konfrontation zu vermeiden. Scheitert ein solcher Versuch, dann wird es wohl bald Ernst werden, sehr Ernst sogar.

jjooey
13.08.2008, 21:18
Clouds over the Spanish economy
By Carter Dougherty
Wednesday, August 13, 2008

MÁLAGA, Spain: Oscar Agudo, a successful architect who has designed everything from apartment blocks to soccer camps along the Mediterranean coast of Spain, is now keeping busy mostly by valuing repossessed houses and analyzing real estate disputes for the courts.
In less than a year, Spain has gone from brisk growth to acute distress as a global housing bust, high energy prices and the world financial crisis have drained its lifeblood - an epic building boom built on constantly rising property values - at a frightening speed.
"The longer the crisis goes," Agudo said, "the harder it will be to live off the past."
It may be time for Spain to look to a different future. The country's love affair with building made construction a signature Spanish industry in Europe, even larger as a share of the economy than it was in Germany in the early 1990s, when the large-scale rebuilding of the former East Germany was under way.
But now, with its flagship industry in tatters, Spaniards are re-examining the sustainability of their once-thriving economic model.
On Wednesday, Prime Minister José Luis Rodr�*guez Zapatero of Spain called an emergency cabinet meeting to ponder policy responses to an economy that is now delivering an uninterrupted stream of bad news.
Data released the same day showed that inflation rose to 5.3 percent in July from a year earlier, the highest level in 15 years, proving firm evidence that prices are soaring even as the country slips into recession.
"We cannot just grow from real estate and construction," said José Manuel Campa, a professor of finance at the IESE Business School of the University of Navarra. "We need to produce goods and services that we can sell to the rest of the world."
"The question is," Campa asked, "can you build that up in the next 18 months?"
Probably not, which is why Spain is likely to suffer particularly badly in the current economic downturn. Not only did it play the housing game to the fullest, but its current quandary has also been exacerbated by the global financial vortex that has only seemed to gather speed for most of this year.
New housing starts peaked at over 900,000 in 2006, but home building in Spain is likely to fall to about half that level this year, the country's minister of economy and housing, Pedro Solbes, said recently. Home prices fell 4 percent in the second quarter, and most economists now say that they expect years of stagnation of property values.
Unwinding that imbalance, economists say, would be painful enough even in the best of times. But gyrations on world financial markets have also raised the cost of the adjustable-rate mortgages most Spaniards chose.
"It is getting far worse than we would have expected at the beginning of the year," said Julián Cubero, chief Spain economist at Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, one of the largest Spanish banks. "We're suffering a perfect storm."
Zapatero belatedly used the word "crisis" to describe the country's situation last month, touching a nerve with Spaniards who have not suffered a significant economic recession since the big downturn following the Barcelona Olympics in 1992.
"There was a state of denial," said Roger Cook, managing director for Spain at Cushman & Wakefield in Madrid. "There was not an appreciation that this was not a slowdown, but a serious crisis."
Here on the Costa del Sol, where business leaders say that they expect flat or at least declining business through the end of 2009, the sun is still shining. But the outlook is decidedly cloudy.
Virtually synonymous with tourism among Spaniards and most other Europeans, the Costa del Sol runs along a strip of the Mediterranean that begins east of Málaga and ends near Gibraltar.
Its natural attributes in the summer are stunning. Azure seas wash up on grayish sandy beaches, or lap against rocky outcroppings. Mountains colored a soothing ochre but punctuated by deep-green vegetation seem to leap upward from the ribbon of land that leads to the water, all beneath a sky unacquainted with clouds.
But the region is also a monument to bricks and mortar.
Málaga, the birthplace of Pablo Picasso, has a city center with ruins that testify to its birthplace as a Phoenician trading post, but they quickly give way to endless apartment high-rises. A winding coastal highway leads to Torremolinos, a Spanish holiday spot since the 1950s, through Fuengirola, a town notorious for unruly tourists, to Marbella, a once-glitzy resort town that has lost a bit of its shine recent years.
And unless geography or building regulations stop them - and sometimes not even then - there are densely-packed buildings. High-rise apartments occupy much of the prime territory, while ridges and valleys are filled with wedding-cake constructions in the signature whitewashed Mediterranean style.
A newer section of Marbella, known as Nueva Andaluc�*a, went from a sparsely-built neighborhood 10 years ago to one seeded with buildings wherever free earth could be found.
Manuel Ecijas, owner of Constru España 2000, has watched the cycle turn along the Costa del Sol and in much of southern Spain.
His construction business used to employ 66 people, but they all lost their jobs in March when one of Ecijas's main clients went bankrupt. New contracts have largely dried up, and he is owed €270,000, or $402,000, by developers who apparently have their own problems.
"A lot of these companies have disappeared," Ecijas said. "I simply cannot find them."
The Spanish government now projects unemployment, which slid to 8 percent last year, to rise to 12.5 percent in 2009, a direct result of mass dismissals in the construction business. Distress is spreading rapidly in associated industries; Roca, a bathroom equipment supplier, recently laid off 400 people.
Constru España's brokerage business is also feeling the heat, as Christina Gomez can testify.
Gomez, 30, survived a round of cuts that included halving the number of estate agents it employed, to two from four, but she has not sold anything in the past three months. She is nervously eyeing one potential buyer of a villa in Marbella, but since the price has dropped by 20 percent, to €600,000, her potential commission is shrinking as well.
In the meantime, she has buckled down.
Gomez, a mother of two children, sold her beloved BMW automobile and a motorcycle. She now takes the bus to work. New clothing purchases and visits to the hairdresser are also on ice, all so that her two children have the books and clothes they need as the new school year begins.
"If we continue like this," she said from behind her desk in an empty office, "it will be all over soon."
Spaniards are being squeezed not only by their own excesses but by the global reach of ravages emanating from the depressed mortgage market in the United States.
Spanish mortgages have variable rates linked to the 12-month Euribor contract, an interbank lending benchmark for the 15-nation euro area that has swerved sharply upward over the past year. The rise reflects suspicions among bankers that their peers, many of whom made bad bets on U.S. mortgages, might still have hidden losses on the books that could cost them billions of euros or even tip them into bankruptcy.
People like Agudo, the architect, pay directly for this lack of trust. The mortgage payment on one of his properties - he owns three - has risen to €750 a month from €600, draining his disposable income. Those weeks of eating out five nights a week, he said, are long gone.
On a pad of paper, Agudo drew a large "V" and said he had expected a quick rebound, as the letter's shape would suggest. But now his best hopes resemble his sketch of a "U" indicating a more drawn-out slowdown.
And Agudo, who is 38, confessed that he was now uncomfortable with any predictions. After all, he was still a student when business last dipped in Spain in the early 1990s.
"This," Agudo said, "is the first crisis I have ever seen."

http://iht.com/bin/printfriendly.php?id=15255340

Azul Real
28.11.2008, 12:47
Hot sieht jetzt nach einem fetten Ausbruch aus. 30 Euro durch

607000


http://chart4.onvista.de/h.html?ID_NOTATION=152400&TYPE=HISTORICAL&TICK=1&PERIOD=3&DISPLAY=2&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&MA1=1&IND1=8


So nebenbei hat HOT vor zwei Tagen über die australische Tochtergesellschaft Leighton eine Auftrag über 1,9 Mrd Euro eingefahren.

Scheint nur noch keiner so richtig gecheckt zu haben :lol:

http://www.dubaipearl.com/Images/pearlNightNoStrip.jpg

http://www.dubaipearl.com/default.aspx
http://www.leighton.com.au/

Dubai: Hochtief-Tochter erhält Milliarden-Auftrag für "Dubai Pearl"
Die australische Hochtief-Tochter Leighton Holdings Ltd hat für ihr Joint Venture Al Habtoor
Leighton Group einen Auftrag über 3,75 Mrd. AUD (rd. 1,87 Mrd. Euro) für den Bau der
"Dubai Pearl" in Dubai erhalten. Der Investor, die Pearl Dubai FZ LLC, plant die Entwicklung
von vier jeweils 73-stöckigen Türmen mit einer Bruttogeschossfläche von 1,3 Mio. m². Von dieser
Gesamtfläche sind 280.000 m² für Büros, 175.300 m² für Hotels sowie 336.500 m² für gut
20.000 Wohnungen vorgesehen. Der Bau des Hochhaus-Komplexes "Dubai Pearl" soll im Januar
2009 begonnen werden. Die Fertigstellung ist auf Ende 2010 angesetzt.

Azul Real
15.02.2009, 10:40
Wohnimmobilienmarkt in Spanien


Moin ... 8-)

Kurz mal angerissen zum Thema Wohnimmobilienmarkt in Spanien ...

Die spanische Taxierungsgesellschaft Tinsa geht davon aus, das 2009 die Durchschnittspreise in Spanien für Wohnimmobilien mehr als 20% fallen werden und es landesweit von einem unverkauften Bestand von 1,5 Millionen Wohnungen per Ende 2009 auszugehen sei. Der unverkaufte Stock wurde für Ende 2008 mit 930.000-960.000 Wohnungen geschätzt.

Neubau wohlgemerkt !!!! Das hat so eine Sprengkraft für Spanien... US-Suprime war pipie

Die Durchschnittspreise m² sind zwischenzeitlich auf 2.044 Euro zurückgekommen.

Bei 1,5 Mio Wohnungen für Ende 2009 und 2.044 Euro/m² x ~ 80 m² Wohnung x 1.500.000 Wohnungen wären das

Marktwert= 245.280.000.000,00 Euro :shock:

Das BIP von Spanien war 2007 knapp über einer Billion


Wie gesagt, zwischenzeitlich hat es einige grosse (börsennotierte) Bau/Immobilienunternehmen wie Martinsa-Fadesa, Metrovacesa, Habitat, Colonial Inmobilaria, Drac, Nozar zerlegt oder sind gleich von ihren Gläubigern übernommen worden


El precio de la vivienda caerá más de un 20% en 2009 y el 'stock' sumará 1,5 millones de unidades

Reuters - 10/02/2009 11:53h

El precio de la vivienda libre ha caído un 10,8% en enero, con respecto a enero de 2008, según un informe de precios de la tasadora Tinsa, que estimó que los precios pueden reducirse un 20% en 2009 en un contexto de un fuerte y creciente stock de viviendas por vender. Según el estudio de la tasadora, el precio medio del metro cuadrado se ha situado en 2.044 euros en enero, frente a los 2.273 del mismo mes del año pasado.

"El precio cae entre un 1,2% y un 1,4% mensual. Estamos en una tendencia clara de descenso (...) si se sigue a este ritmo, nos podríamos encontrar con una caída del 20 por ciento (a finales de año)", afirmó el director general de Tinsa, Luis Leirado, en rueda de prensa. Según los datos que maneja Tinsa, el stock de viviendas terminadas y sin vender se situó a finales de año entre 930.000 y 960.000, una cifra que se seguirá incrementando en los próximos meses. Tinsa prevé que esta bolsa de viviendas sin vender alcance el millón y medio de unidades en 2009.

"Se va a seguir acumulando stock porque las viviendas que se terminan son mayores de las que logran venderse", afirmó Leirado, para añadir que el número de viviendas sin vender a finales del año en curso podría alcanzar la cifra del millón y medio. El directivo también mencionó el cambio que se está produciendo en el mercado con la entrada de los bancos como nuevos operadores por la acumulación de viviendas procedente de ejecuciones y daciones en pago. "Parte de los operadores están cambiando, aparecen nuevos operadores en el mercado", declaró.