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Indischer Sensex-30 erreicht Allzeithoch
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Händler freut sich über indischen Börsenboom
13. Oktober 2006
Erwischte die Korrektur an den Finanzmärkten im Mai auch den indischen Aktienmarkt voll und brachte den Sensex 30 nach einem fulminanten Sturmlauf in den Monaten zuvor um 30 Prozent nach unten, so hat er sich davon inzwischen nicht nur wieder erholt, sondern er hat am Freitag mit einem Indexstand von 12.736,42 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht.
Im Tagesverlauf hatte der Index sogar einen Höchststand von 12.756 Zählern erreicht. Hintergrund dieser Entwicklung ist einerseits die im Überschuß vorhandene Liquidität weltweit, die sich unter anderem in Form von Rekordwährungsreserven in China und anderen Staaten mit massiven Handelsbilanzüberschüssen - sie sind vor allem auf unflexible Wechselkurse zurückzuführen - zeigen. Die Devisenreserven Chinas nehmen zur Zeit durchschnittlich um 30 Millionen Dollar pro Stunde zu.
Binnenmarktorientierte Basisgüterhersteller führen die Sensex-Gewinner an ...
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Auf der anderen Seite sorgt auch das Wachstum von Staaten wie China, Indien oder Vietnam für die Phantasie der internationalen Anleger. Denn hohes Wachstum sorgt bei den in diesen Regionen tätigen Unternehmen für deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum und macht sie auf diese Weise immer wertvoller. Genau das ist es, was der Anleger haben will. Denn es führt zumindest bei den wohlgeführten, börsennotierten Unternehmen zu steigenden Kursen.
Auf Sicht eines Jahres wird der indische Börsenboom angeführt von den Papieren der Basisgüterhersteller. So konnte die Aktie des Zementherstellers ACC auf Sicht eines Jahres bisher einen Kursgewinn von satten 111 Prozent verbuchen, gefolgt von Werten wie Grasim Industries, Bharat Heavy Eletricals, Reliance Industries und Bajaja Auto. Das heißt, die Kursgewinne basieren zunächst zu einem großen Teil auf einem offensichtlichen Infrastrukturboom.
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Das ist aber nicht alles. Denn manche Unternehmen sind weniger auf den Binnenmarkt, denn auf die internationalen Märkte ausgerichtet. Dabei handelt es sich vor allem um Dienstleistungsbetriebe wie Infosys, Tata Consultancy, Satyam oder auch Wipro. Sie scheinen in erster Linie vom Outsourcing-Geschäft zu profitieren, in deren Rahmen westliche Unternehmen Arbeitsplätze in Regionen mit vergleichsweise hohen Löhnen in andere Länder verlagern.
Den letzten Schub erhielt der Sensex durch Infosys Technologies. Der zweitgrößte IT-Dienstleister Indiens legte am Mittwoch einen überraschend guten Quartalsbericht vor. Er konnte sich mehr Aufträge sichern als erwartet und übertraf so die Gewinnprognose der Analysten. Die Unternehmensergebnisse für das Quartal bis Ende Juni haben positiv überrascht, sagte Anup Maheshwari, Leiter des Aktienbereichs bei DSP Merrill Lynch Fund Managers in Mumbai der Nachrichtenagentur Bloomberg Die Aussichten liegen bei einem Wachstum von 15 bis 20 Prozent, und an den Börsen ist der gleiche Zuwachs zu erwarten, ergänzte er optimistisch.
... dagegen sind die bekannten Dienstleister des Landes stark auslandslastig
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Allerdings sollte man solche Argumente nicht unkritisch betrachten, so schön sie auch klingen mögen. Denn gerade am Beispiel von Infosys wird deutlich, wie stark manche Unternehmen Indiens von der konjunkturellen Entwicklung im Ausland und nicht in Indien selbst abhänen. So erzielte Infosys im vergangenen Jahr etwas mehr als 98 Prozent seiner Umsätze im Ausland - 65 Prozent in Nordamerika, 24,5 Prozent in Europa, knapp neun Prozent in der restlichen Welt - und gerade einmal 1,7 Prozent in Indien selbst. Bei anderen Unternehmen dieser Branche sieht es ähnlich aus und selbst die bekannten Labor- und Pharmawerte des Landes sind stark auslandslastig.
Das bedeutet jedoch, daß die Börse ungeachtet aller langfristiger Perspektiven deutlich in die Defensive geraten könnte, falls sich beispielsweise die Konjunktur in den Vereinigten Staaten deutlicher abkühlen sollte. Auch die Bewertung hat inzwischen mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinnverhältnis von knapp 30 auf Basis der abgelieferten Gewinne wieder ein Niveau erreicht, das eher an eine Kursblase als an eine vernünftige Entwicklung erinnert. Solche Argumente sollten die Euphorie etwas dämpfen.
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Diese zeigt sich auch in anderer Form. Denn die Erholung des Aktienmarkts ermutigt viele Unternehmen, an die Börse zu gehen. Am Donnerstag reichte beispielsweise der britische Öl- und Gaskonzern Cairn Energy bei den Aufsichtsbehörden Dokumente für den Börsengang seiner Indien-Sparte ein. Mit der Börseneinführung will Cairn bis zu 2 Milliarden Dollar oder umgerechnet 1,6 Milliarden Euro erlösen, hieß es aus Bankkreisen.
Auch der indische Staat möchte das günstige Börsenklima nutzen und plant Privatisierungen. Energieminister R.V. Shai kündigte am Donnerstag an, die Regierung werde Power Finance, ein Finanzierungsunternehmen für die Energiewirtschaft, sowie den Kraftwerksbetreiber National Hydroelectric Power zu Teilen an die Börse geben. Gleiches sei bei den Netzbetreibern Rural Electrification und Power Grid vorgesehen. Jedes Unternehmen werde ein Aktienpaket von zehn Prozent plazieren, hieß es. Solche Werte dürften solider und langfristig interessanter sein, als die inzwischen heiß gelaufenen Profiteure der internationalen Lohnarbitrage. Diese haben inzwischen selbst Probleme mit rasch steigenden Löhnen und beim Aufspüren geeigneter Mitarbeiter.
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Die Wirtschaftsleistung Indiens stieg im zweiten Quartal 8,9 Prozent. Von den großen Volkswirtschaften der Welt übertraf allein China diese Zahl. In den Vereinigte Staaten stieg das BIP 3,5 Prozent, in Japan 2,5 Prozent. Der Wachstumsprozeß in Indien ist nachhaltiger als je zuvor, sagte Premierminister Manmohan Singh am Donnerstag auf einer indisch-europäischen Wirtschaftskonferenz in Helsinki. Die Regierung erhöhte die Prognose für das Wirtschaftswachstum auf 8,5 Prozent.
Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.
Text: @cri
Bildmaterial: AP, FAZ.NET
17.10.2006 09:08
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Nikkei etwas schwächer - Gewinnmitnahmen
Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag in Folge von Gewinnmitnahmen schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte <N225.FX1> gab um 0,49 Prozent nach und ging beim Stand von 16.611,59 Zählern aus dem Markt. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> verlor 0,49 Prozent auf 1.637,95 Punkte.
Technologiewerte gehörten zu den Kursverlierern. Rohm <ROM.FSE> büßten 1,1 Prozent auf 11.540 Yen ein. TDK schlossen 1,0 Prozent tiefer auf 9.700 Yen. Auch Nikon-Aktien <NKN.SQ1> <NKN.FSE> (Nachrichten) gaben 2,0 Prozent auf 2.480 Yen nach.
Gewinnmitnahmen belasteten laut Händlern auch Telekomwerte. So verloren NTT DoCoMo <NDCM.SQ1> <MCN.FSE> (Nachrichten) 1,0 Prozent auf 190.000 Yen. KDDI <DIP.FSE> (Nachrichten) verbilligten sich um 1,7 Prozent auf 797.000 Yen.
Gefragt waren dagegen die Energiewerte, nachdem sich der Ölpreis zuletzt etwas erholen konnte. Nippon Oil gewannen 0,8 Prozent auf 842 Yen. Showa Shell Sekiyu <XKK.FSE> (Nachrichten) legten um 1,0 Prozent auf 1.294 Yen zu./FX/DP/tw/sc
AXC0038 2006-10-
18.10.2006 09:44
Aktien Tokio schließen nach Schlussrally etwas fester
TOKIO (Dow Jones)--Kursgewinne in der letzten Handelsstunde haben der Börse in Tokio am Mittwoch eine etwas festere Schlusstendenz beschert. Der Nikkei-225 gewann 0,3% bzw 41 Punkte auf 16.653 Punkte, nachdem er zuvor die längste Zeit des Handels in negativem Terrain notiert wurde. Der breitere Topix legte um 0,1% bzw knapp einen Punkt zu auf 1.639. Zunächst hätten Gewinnmitnahmen und die etwas leichter tendierenden US-Börsen für nachgebende Kurse in den Unterstützungsbereich um 16.500 Punkte im Nikkei-Index gesorgt, doch hätten im späten Handel Schnäppchenkäufe dem Markt dann eine andere Richtung gegeben, sagten Händler. Ausgegangen seien diese von Nebenwerten, ehe sie sich dann auch auf schwer gewichtete Werte ausgedehnt hätten, hieß es. Besonders einige exportsensitive Aktien seien auf ermäßigtem Niveau gesucht gewesen.
Gestützt worden sei der Markt von der Erwartung der meisten Teilnehmer, dass viele japanischen Unternehmen mit dem Start der Berichtssaison in der kommenden Woche ihre Gewinnprognosen erhöhen dürften. Nach oben sei der Markt unterdessen gebremst worden von den im Tagesverlauf noch anstehenden US-Verbraucherpreisdaten, die für Zurückhaltung bei einigen Anlegern gesorgt hätten, hieß es weiter.
Zu den Tagesfavoriten gehörten die immer wieder von Privatanlegern gesuchten Softbank, die 5,6% auf 2.645 JPY gewannen. Yahoo Japan legten um 3,7% zu auf 48.650 JPY und halfen damit dem Softbank-Kurs ebenfalls auf die Beine, hieß es bei Mizuho Investors Securities. Yahoo Japan ist mit im Besitz von Softbank. Toshiba wurden um 2,8% auf 763 JPY nach oben genommen. Das Unternehmen hatte am Vortag seine Gewinnprognose erhöht. Suzuki Motor verbesserten sich um 1,6% auf 3.190 JPY, nachdem auch der Automobilhersteller am Vortag seine Prognosen nach oben genommen hatte. Die Aktie könne kurzfristig bis auf 3.500 JPY steigen, so die Analysten von Credit Suisse dazu.
Tokyo Electron kamen dagegen um 2,2% zurück auf 9.290 JPY, belastet von einer Abstufung auf "Neutral" von "Overweight" durch HSBC. Das meiste der positiven Perspektiven für das Unternehmen sei im Kurs bereits berücksichtigt, so die Analysten zur Begründung. Aeon bewegten sich mit einem Plus von 0,4% auf 2.785 JPY unter dem Strich kaum. Positive und negative Reaktionen zu dem Wert hätten sich in etwa die Waage gehalten, nachdem Aeon eine Kapitalerhöhung angekündigt habe, sagten Börsianer.
DJG/DJN/gos
19.10.2006 09:56
Aktien Tokio schließen leichter - Nebenwerte stabil
TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Donnerstag leichter geschlossen, wobei allerdings Nebenwerte gegen die Tendenz zulegten. Der Nikkei-225-Index verlor 0,6% bzw 102 Punkte auf 16.551 und der 0,2% bzw 3 Zähler auf 1.636. Der Index TSE Mothers, der das Universum der kleinen Nebenwerte abdeckt gewann unterdessen den zweiten Tag in Folge deutlich. Die Nebenwerte schienen "nach sechs furchtbaren Wochen" einen Boden gefunden zu haben, sagte ein Experte zu dieser Entwicklung. Hintergrund sei unter anderem, dass einige Fondsmanager diesen Bereich neu entdeckten. Dass der Topix weniger stark nachgegeben habe als der Nikkei begründeten Teilnehmer mit dessen größerer Breite. So hätten beispielsweise Broker- und Immobilienaktien tendenziell stabil im Markt gelegen sowie generell binnenkonjuntursensitive Werte.
Bei den Einzelwerten profitierten die Brokeraktien von neuer Zuversicht bei Privatanlegern nach der guten Kursentwicklung in Japan und den USA, wie Experten sagten. Daiwa Securities Group gewannen 2,7% auf 1.446, Ichiyoshi Securities 4% auf 1.691 JPY und Matsui Securities 5,5% auf 1.080 JPY. Im Immobiliensektor profitierten Tokyo Tatemono (+1% auf 1.352 JPY) und Tokyu Land (-0,3% auf 1.161 JPY) von den Problemen des Einzelhändlers Daiei. Dieser wolle bevorzugt mit den beiden Immobilienunternehmen über den Verkauf von Grundstücken verhandeln, hieß es in einem Bericht. Sumitomo Real Estate Sales legten um +1,3% auf 10.630 JPY zu.
Die relative Schwäche des Nikkei-Index begründeten Beobachter in erster Linie mit Abgaben im Halbleitersektor nach entsprechend schwächeren Vorgaben der Nasdaq und dem Ergebnisausweis von AMD, demzufolge die Bruttomargen bei AMD stark rückläufig waren. Zudem habe die Ankündigung von Intel vom Dienstag, die Investitionsausgaben zu senken, die Kurse belastet. Advantest verloren 4,4% auf 6.070 JPY und Tokyo Electron 3% auf 9.010 JPY. Hoya verloren trotz günstig ausgefallener Halbjahreszahlen 3,2% auf 4.600 JPY. Einige Anleger könnten besorgt sein, dass einige Geschäftsbereiche weniger profitabel werden dürften, sagte ein Analyst, der auf eine verschlechterte operative Gewinnmarge verwies.
Sony gaben um 0,4% auf 4.790 JPY nach. Unmittelbar nach Börsenschluss hatte Sony seine Gewinnprognose auf 80 Mrd von 130 Mrd JPY gesenkt. Seiko Epson wurden von einer Hochstufung durch Nomura Securities gestützt und gewannen 1,9% auf 3.260 JPY. Aeon litten weiter unter der geplanten Kapitalerhöhung und gaben um weitere 3,1% auf 2.700 JPY nach. Mitsubishi Heavy Industries wurden um 1,1% auf 530 JPY nach oben genommen, gestützt von einem Bericht über einen möglichen Gasturbinenbau in China. Damit wäre Mitsubishi Heavy das erste japanische Unternehmen, das solch einen Auftrag erhalten würde, sagten Marktkenner.
DJG/DJN/gos
AP
Reports: ICBC's IPO Orders at $100B
Thursday October 19, 10:59 pm ET
Reports: Chinese Lender ICBC's Mainland IPO Orders Total Nearly $100 Billion
SHANGHAI, China (AP) -- Industrial & Commercial Bank of China, the country's biggest lender, has received about 780 billion yuan ($98 billion) in orders for its yuan-denominated initial public offering in Shanghai, reports said Friday.
By late Thursday, subscriptions for retail investors had drained 650 billion yuan ($82 billion) worth of funds from the mainland securities market, the state-run newspaper Securities Times reported.
It said institutional investors had put 130 billion yuan ($16 billion) into ICBC IPO subscriptions in Shanghai. The report cited an unnamed person close to the underwriters for the IPO.
ICBC is conducting tandem IPOs in Hong Kong and Shanghai, due to begin trading Oct. 27, that are expected to raise about $22 billion -- the world's largest IPO ever.
The state-run Shanghai Securities Journal put the amount in subscriptions at more than 700 billion yuan ($88 billion).
The amount of orders for the IPO exceeded the previous record set by Bank of China, which attracted 660 billion yuan ($83.5 billion) in subscriptions in June.
23.10.2006 09:08
Aktien Tokio Schluss: Nikkei etwas fester - Positive Berichtssaison erwartet
Die Aktienbörse in Tokio hat am Montag in Erwartung einer positiven Berichtssaison japanischer Unternehmen fester geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> ging mit einem Plus von 137,19 Punkten oder 0,82 Prozent auf 16.788,82 Zähler aus dem Handel. Das Tageshoch lag bei 16.797,71 Punkten. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> schloss mit plus 15,24 Punkten oder 0,93 Prozent auf 1.659,39 Punkte. Zudem habe der schwächere Yen die Aktien von Export orientierten Firmen Auftrieb gegeben, sagten Händler. Insgesamt legten 1.153 Aktien zu, während 423 Papiere mit Verlusten und 121 Aktien unverändert schlossen./FX/ck
AXC0044 2006-10-23/09:03
23.10.2006 09:08
Größter Börsengang der Geschichte perfekt: ICBC erlöst 22 Milliarden Dollar
Der größte Börsengang der Geschichte ist perfekt. Die Industrial and Commercial Bank (ICBC) platziert ihre Aktien sowohl in Hongkong als auch in Schanghai am oberen Ende der anvisierten Spanne und übt zudem die Mehrzuteilungsoption aus. Dies teilte die Bank am Montag mit. Damit liegt der Erlös bei knapp 22 Milliarden US-Dollar. Bisher war die Platzierung der japanischen Telekomgesellschaft NTT Mobile Communications Network mit 18,4 Milliarden Dollar der größte Börsengang. Die ICBC-Aktie soll am Freitag (27. Oktober) erstmals gehandelt werden.
Der Börsengang der ICBC, an der neben Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) (7 Prozent) und American Express <AXP.NYS> <AEC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) (0,5 Prozent) auch die Allianz <ALV.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (2,5 Prozent) bereits beteiligt ist, stieß sowohl bei institutionellen als auch privaten Anlegern auf großes Interesse und war mehrfach überzeichnet. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 129 Milliarden Dollar gehört die ICBC zu den am höchsten bewertesten Banken der Welt./FX/zb/sk
ISIN HK0349001625 DE0008404005 US38141G1040 US0258161092
AXC0045 2006-10-23/09:05
24.10.2006 09:08
Aktien Tokio Schluss: Uneinheitlich - Gewinnmitnahmen belasten Nikkei 225
Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Gewinnmitnahmen in den letzten Handelsminuten belasteten den Nikkei-225-Index <N225.FX1>, der daraufhin sämtliche Gewinne abgab und um 8,35 Punkte oder 0,05 Prozent geringer bei 16.780,47 Zählern schloss. Im Handelsverlauf schwankte er zwischen 16.759.98 und 16.901.53 Zählern. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> dagegen legte leicht um 3,14 Punkten oder 0,19 Prozent auf 1.662,53 Punkte zu.
Zu Handelsstart hatte vor allem die gute Entwicklung der US-Börsen den japanischen Indizes Auftrieb gegeben. Dann aber hätten Sorgen über die am Mittwoch anstehende Leitzinsentscheidung der US-Notenbank die Überhand gewonnen und so seien Gewinne eingestrichen worden, sagten Händler. /FX/ck/sc
AXC0048 2006-10-24/09:06
Tokioter Börse im Aufwärtstrend
Do Okt 26, 2006 7:48 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Kurse an der Tokioter Aktienbörse sind am Donnerstag einem Aufwärtstrend gefolgt.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte am Vormittag um 0,87 Prozent zu auf 16.844 Punkte. Dazu trugen vor allem Honda Motor Co. Ltd. bei, die ihre Geschäftserwartungen für das Gesamtjahr anhoben. Außerdem profitierten Energieunternehmen wie Nippon Oil Corp. vom gestiegenen Ölpreis.
Der breiter gefasste Topix-Index legt um 0,79 Prozent auf 1666 Zähler zu.
In Erwartung positiver Quartalszahlen hatte der Markt allerdings schon zuvor Gewinne gemacht, so dass signifikante Kurssteigerungen nach Ansicht von Marktanalysten kaum noch drin sind.
Im Laufe des Tages stehen die Bilanzzahlen großer Unternehmen wie Sony Corp., Nissan Motor Co. Ltd., Nippon Steel Corp., JFE Holdings Inc., Fujitsu Ltd., Canon Inc., Nintendo Co. Ltd., Daiwa Securities Group Inc. und Nikko Cordial Corp. auf dem Programm.
27.10.2006 08:50
Aktien Tokio Schluss: Schwächer nach Gewinnmitnahmen
Die Börsen in Tokio haben am Freitag unter Gewinnmitnahmen gelitten und schwächer geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> fiel um 142,53 Punkte oder 0,85 Prozent auf 16.699,07 Zähler. Im Wochenverlauf legte der Index um 0,11 Prozent zu. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> verlor 13,86 Punkten oder 0,83 Prozent auf 1.650,73 Punkte. Im Wochenverlauf gewann er damit 0,4 Prozent.
1.209 Verlierer standen 394 Gewinnern gegenüber. 96 Aktien gingen unverändert aus dem Tag. Das Handelsvolumen stieg leicht von 1,78 Milliarden auf 1,79 Milliarden Aktien./FX/ck
AXC0033 2006-10-27/08:49
27.10.2006 09:47
ICBC startet erfolgreich an die Börse
Peking (aktiencheck.de AG) - Der erste Kurs des chinesischen Finanzinstituts Industrial&Commercial Bank of China Ltd. (ICBC) (ISIN CN000A0LB420 (Nachrichten)/ WKN A0LB42) lag am heutigen Freitag in Hongkong bei 3,60 Euro Hongkong-Dollar (HKD) und in Shanghai bei 3,41 Chinesischen Yuan (CNY) und damit deutlich über dem Ausgabepreis.
Die Gesellschaft hatte Anfang dieser Woche bekannt gegeben, die in Hongkong angebotenen H-Aktien zu je 3,07 Hongkong-Dollar (HKD) und die A-Aktien in Shanghai zu je 3,12 CNY zuzuteilten. Der Emissionserlös belief sich auf rund 22 Mrd. Dollar.
Die Aktie von ICBC schloss in Hongkong bei 3,55 HKD und damit 15,6 Prozent über dem Ausgabepreis. (27.10.2006/ac/n/a)
07.11.2006 08:44
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Nikkei gut behauptet - Warten auf US-Wahlen
Der japanische Leitindex Nikkei-225-Index <N225.FX1> ist am Dienstag mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Er schloss mit plus 0,18 Prozent auf 16.393,41 Zählern, gab damit allerdings einen großen Teil seiner Tagesgewinne ab. Zwischenzeitlich war er bis auf 16.512 Punkte geklettert. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> rutschte sogar leicht ins Minus und gab 0,03 Prozent auf 1.616,68 Punkte ab. Anleger hätten sich im Laufe des Handels vorsichtiger gezeigt - es werde nun das Ergebnis der US-Wahlen abgewartet, hieß es.
"Die frühen Gewinne wurden gestützt durch die gute US-Börsenentwicklung", sagte Aktienexperte Kazuhiro Takahashi von Daiwa Securities SMBC. Allerdings habe es ansonsten keine Impulse gegeben, die die Aktien weiter nach oben getrieben hätten. "Die Anleger halten sich vor den US-Wahlen mit aggressiven Käufen zurück", so Takahashi weiter.
Im Fokus standen Aktien von Toyota Motor <TYT.SQ1> <TOM.FSE> (Nachrichten) mit Zahlen. Diese legte das Unternehmen allerdings erst nach Börsenschluss vor. Mit einem Gewinnanstieg auf 777,22 Milliarden Yen verbuchte der japanische Autobauer ein neues Rekordergebnis. Auch der operative Gewinn kletterte um über 35 Prozent. Während des Handels verloren die Titel 1,28 Prozent auf 6.940 Yen.
Technologietitel zeigten sich uneinheitlich. Pioneer <PNR.SQ1> <PIO.FSE> (Nachrichten) verloren 1,7 Prozent auf 1.750 Yen, Sharp <SAE.SQ1> <SRP.FSE> (Nachrichten) gaben 0,5 Prozent auf 2.060 Yen ab. Sony <SON.SQ1> <SON1.FSE> (Nachrichten) legten dagegen 0,9 Prozent auf 4.470 Yen zu./FX/dr/mw
AXC0050 2006-11-07/08:40
China peilt neuen Rekord-Handelsüberschuss an
China steuert 2006 auf einen Handelsüberschuss in Rekordhöhe zu. Das Plus in der Handelsbilanz werde im laufenden Jahr 150 Mrd. nach 109,8 Mrd. US-Dollar im vergangenen Jahr betragen, berichtete die Zeitung "China Daily" heute unter Berufung auf Zahlen des Handelsministeriums.
26 Prozent Plus im Export
Der Wert der chinesischen Exporte dürfte in diesem Jahr auf 960 Mrd. Dollar steigen (plus 26 Prozent), der Wert der Importe 810 Mrd. Dollar (plus 22 Prozent) erreichen.
Auch in den kommenden Jahren sei mit Rekordüberschüssen zu rechnen, sagte Li Yushi von der chinesischen Akademie für internationalen Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Dafür sei vor allem die Verlagerung der Produktion internationaler Unternehmen nach China verantwortlich. China selbst strebe keine Handelsüberschüsse an. Sie seien im Gegenteil ein Grund zur Sorge für die Regierung geworden.
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12. November 2006 SELBSTMORD-SERIE
1000 indische Bauern gehen in den Tod
Aus Bangalore berichtet Thomas Schmitt
Alle acht Stunden bringt sich in einer indischen Agrar-Provinz ein Bauer um. Diese neue schockierende Statistik lenkt den Blick auf die Globalisierungverlierer in der Boom-Ökonomie: Indiens Landwirte leben in unfassbarem Elend - als letztes Mittel des Protests wählen sie den Selbstmord.
Bangalore - Es sah aus wie ein ganz normales Abendessen, das Ramesh Rathod zu sich nahm. Reis, ein wenig Dahl - sonst nichts. Plötzlich musste er sich übergeben. Wieder einmal hatte er den ganzen Tag nicht gegessen. Doch das war nicht der Grund für seine Übelkeit. Ramesh hatte seinem Essen Pestizide beigemischt. Absichtlich. Selbstmord beim Abendbrot.
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AFP
Bauern-Waisen in Indien: Der Vater hat sich umgebracht - die Familie muss sich überschuldet durch das Leben kämpfen
Seine Freunde brachten ihn noch eilig ins nahe Krankenhaus. Aber es war zu spät.
Als Ramesh starb, besaß seine Frau Dharmi keine einzige Rupie. Noch heute, ein Jahr nach dem Selbstmord, ist sie fassungslos. "Alles, was ich weiß, ist: Einen Tag, bevor sich mein Mann umgebracht hat, ist ein Bankangestellter zu unserer Hütte gekommen." Nein, sagt sie, "ich habe keine Ahnung, wie viele Kredite Ramesh aufgenommen hat." Dharmi weiß nicht, wie sie die Kredite zurückzahlen soll, außerdem ihre zwei Kinder ernähren und die zwei Hektar Land bewirtschaften, die ihr Mann hinterlassen hat. Eigentlich versteht sie nichts von Landwirtschaft. Sie war vor allem für die Erziehung der Kinder zuständig. Dharmi musste ihre Verwandten um Hilfe bitten - damit sie nicht völlig allein dasteht.
Ramesh Rathods Selbstmord ist bei weitem kein Einzelfall. In der Provinz Vidarbha im Nordosten des Staates Maharasthra nimmt sich statistisch gesehen alle acht Stunden ein Landwirt das Leben. Das hat die Selbsthilfegruppe "Vidarbha Jan Andolan Samiti" errechnet; kürzlich meldete sie den 1000. Bauern-Selbstmord wegen Überschuldung seit Mitte 2005. Andere Schätzungen gehen sogar schon von 1100 Selbstmorden aus.
Der Baumwoll- und Orangenbauer Jitendra Tatte aus Lehegaon im Amaravati-Distrikt kennt das Elend der indischen Landwirte aus eigener Erfahrung. Er ist verbittert: "Es gibt keinen großen Unterschied zwischen jenen, die sich schon umgebracht haben, und jenen, die noch am Leben sind." Sein Kollege J. Madhavgir aus Akola drückt es so aus: "Zuhause haben wir kein Essen und keine Kleider zum Anziehen. Wir sind hungrig und rennen herum wie streunende Hunde." Er habe sein Land verkauft, sagt er, aber "ich finde keinen Job - weil keiner mehr Geld hat, einen Landarbeiter zu beschäftigen".
Hauptfeind ist die Regierung in Neu-Delhi
Ob es um den Anbau von Baumwolle, Sojabohnen oder Orangen geht - Maharashatras Landwirtschaft steht in allen Bereichen vor einem weiteren Jahr mit gigantischen Umsatzverlusten. Für die Bauern kommt alles zusammen.
Da sind die Probleme mit der Natur: Lehegaon war einst Indiens Hauptgebiet für Orangenanbau, doch seit fünf Jahren ist der Grundwasserspiegel dort so weit abgesunken, dass Orangenanbau kaum mehr möglich ist.
Dazu kommt die Politik der Zentralregierung in Neu-Delhi, die die Bauern als Hauptfeind ausgemacht haben. Sie hat auf Druck der WTO die Importzölle und die Subventionen heruntergefahren. Nun müssen die Bauern mit Anbietern aus der EU und den USA konkurrieren. Deren Agrarprodukte werden aber durch Zölle geschützt und in Milliardenhöhe subventioniert.
Das Ergebnis ist der beispiellose Verfall einer Branche, die in Indien ungemein viele Menschen ernährt. Baumwolle zum Beispiel wurde einst als weißes Gold gehandelt. Der schwarze, nährstoffreiche Boden in der sonst weithin armen, rückständigen Region Vidarbha war bestens zur Kultivierung geeignet. Noch 1970 erzielte ein Quintal (1000 Kilogramm) den Gegenwert von zwölf Gramm Gold. Doch durch die Liberalisierung des Landes Anfang der neunziger Jahre verlor Baumwolle schnell an Wert. Die Freigabe der Düngemittel- und Saatgutpreise trieb die Produktionskosten in die Höhe, parallel sanken die Einnahmen der Bauern immer weiter. Die Einfuhr billiger Baumwolle aus den USA, China und Pakistan drückte den Abnahmepreis unter die eigentlichen Produktionskosten.
Baumwolle weniger geschützt als Zucker oder Reis
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Im Interesse der Industrie hat Indien seine Zollgrenzen geöffnet - obwohl die Landwirtschaft dafür nicht vorbereitet war", sagt Vijay Jawandhia, Wirtschaftswissenschaftler und Sprecher von "Shetkari Sanghatana", einer Aktivistengruppe der Baumwollbauern. Er zielt damit einen kritischen Punkt der indischen Liberalisierung. Derzeit beträgt der Einfuhrzoll auf Baumwolle 15 Prozent - für Zucker dagegen zum Beispiel 60 Prozent, für Reis 80 Prozent. Dazu kommt, dass die Landwirtschaft jahrelang vernachlässigt wurde. Bauern wurden durch staatliche Abnahmegarantien zufriedengestellt. Diese Politik macht es den Bauern heute fast unmöglich, der Weltkonkurrenz zu begegnen.
Zur Geschichte ihres Niedergangs gehört auch, dass einige wenige Inder durch die Krise gewonnen haben. Vor allem die Zwischenhändler hätten vom Preisverfall profitiert, sagt Jawandhia. Vor zehn Jahren lag der Preis für Baumwolle auf dem Weltmarkt noch bei zwei Euro pro Kilogramm. "Jetzt ist er auf unter 40 Cent gesunken." Dennoch habe sich der Stoffpreis erhöht: "In den Shops hat man früher den Meter Stoff für 70 Cent verkauft. Heute muss man über 1,40 Euro dafür bezahlen." Das meiste streichen die Zwischenhändler ein.
Aus Verzweiflung zu privaten Geldverleihern
Viele Bauern dagegen müssen in der Krise ihr Heil in Krediten suchen - und verschulden sich bei privaten Geldverleihern mit Wucherzinsen, weil günstigere Kredite bei Banken für sie nicht zu haben sind. "Wie soll ich einen neuen Kredit aufnehmen?", fragt Dilip Choudhary, ein Baumwollbauer aus Washim. "Ich besitze zwei Hektar Anbaufläche und benötige 18.000 Rupien, um Saatgut zu kaufen. Die Bank hat mir gerade mal 5000 Rupien gegeben. Was soll ich denn damit anfangen?"
Es gibt Farmer mit 20 Hektar, denen man lediglich 12.000 Rupien bewilligt hat. Und das, obwohl die Regierung günstige Saatgutkredite unter dem üblichen Marktzins angeboten hat. Doch wurde das Geld erst freigegeben, als die Zeit der Aussaat fast vorbei war. So haben nur wenige von den zinsgünstigen Kleinkrediten der Genossenschaftsbanken profitiert. Den meisten Bauern blieb nichts anderes übrig, als bei privaten Geldverleihern immer weitere Kredite zu Wucherzinsen aufzunehmen - die teilweise bis zu 150 Prozent betragen.
Die meisten privaten Geldverleiher sind zugleich die größten Landbesitzer, Händler - oder beides zugleich. "Die Farmer müssen von diesen Geldverleihern loskommen", sagt B. L. Mungekar, Mitglied der Planungskommission und Landwirtschaftsexperte. Das Problem ist nur: Private Geldverleiher arbeiten viel unbürokratischer als die Banken - und geben auch noch Geld, wenn Kreditinstitute schon Nein sagen. Mungekar: "Wenn die Sache dann schiefgeht, wählen die Bauern den Selbstmord. Oder sie geraten in totale Abhängigkeit."
Ruin durch genverändertes Saatgut
Die Not der Bauern hat sich in den vergangenen Jahren noch dadurch verschlimmert, dass sie auf den Feldern immer mehr Pestizide gegen Schädlinge einsetzten - um der Konkurrenz mit niedrigen Kosten zu begegnen. Falscher Gebrauch der chemischen Hilfsmittel führte jedoch dazu, dass Schädlinge resistent wurden, die Böden ausgelaugt wurden und die Erträge sanken.
Dieses Problem sollte das genveränderte Baumwoll-Saatgut namens "Bacillus-thuringiensis-Cotton" lösen. Doch die Pflanzenkeime, die der Saatgut-Multi Mahayco-Monsanto Biotech vor vier Jahren eingeführt hat, sind dreimal so teuer wie konventionelle Samen. Heute gelten sie als Flop für die Bauern: "Alle Ankündigungen von Monsanto waren irreführend. Die aggressive Markteinführung vor drei Jahren hat Hunderte Bauern in den finanziellen Ruin getrieben", sagt R. V. Ramanjaneyulu vom Center for Sustainable Agriculture, einer Nicht-Regierungsorganisation. Monsanto dagegen verweist auf die "schwierigen klimatischen Bedingungen", die auch herkömmlichen Baumwollpflanzen geschadet hätten.
Was nun? Das Anbauprodukt wechseln? Die Bauern sind ratlos. Vor wenigen Jahren brachte der Anbau von Pfeffer noch 270 Rupien pro Kilogramm. Heute haben die Pflanzer Schwierigkeiten, mehr als 60 Rupien zu bekommen. Vanille, einst mit 4000 Rupien pro Kilo gehandelt, muss heute für 130 Rupien abgestoßen werden. Die Situation der Kaffeeanbauer im südindischen Kerala ist keineswegs besser: Sie erzielen heute einen Preis von 24 Rupien pro Kilo - vor ein paar Jahren bekamen sie durchschnittlich fünfmal so viel.
Armut auf dem Lande, Reichtum an der Börse
Die Selbstmordrate der indischen Bauern wird in den wenigsten Medien des Landes erwähnt. Als sich in Vidarbha der 1000. Bauer wegen Überschuldung das Leben nahm, schauten alle auf die Börse in Bombay - dort hatte der indische Aktienindex erstmals die 13.000-Punkte-Grenze übersprungen.
Dass beides nahezu zeitgleich geschah, charakterisiert auf bizarre Art, wie es um Indiens neue Wirtschaftswunderwelt bestellt ist: Die Wirtschaft wächst mit beachtlichen Raten, die Börse boomt - aber weniger als zwei Prozent aller Haushalte in dem südasiatischen Land investieren überhaupt Geld in Aktien. Jeder zweite Inder kann nicht richtig lesen und schreiben. Das Land feiert seine Industriekönige und Software-Ingenieure. Doch zwei Drittel aller Beschäftigten finden ihr Auskommen in der Landwirtschaft. Die Verlierer nimmt kaum jemand wahr.
Aktivist Jawandhia träumt von Europa: "Dort bekommen die Bauern zwei Euro am Tag, um ihre Kühe zu füttern. Hier rackern wir uns tagein, tagaus auf unseren Feldern ab und verdienen nicht mal einen Euro." Jawandhia spottet: "In unserem nächsten Leben sind wir lieber Kühe in Europa als Bauern in Indien."
Dossier Goldman sieht kein Ende des Booms
von Tobias Bayer (Frankfurt)
Die chinesische Volkswirtschaft wird nach Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs auch im kommenden Jahr stark wachsen. Jim O'Neill, Chefvolkswirt bei Goldman, sagte der FTD, er rechne mit einer Zuwachsrate von knapp zehn Prozent.
"Ich bleibe sehr positiv gestimmt, es wird nur eine ganz geringfügige Verlangsamung der Dynamik geben." Mit seiner optimistischen Prognose wendet sich O'Neill gegen jene Kritiker, die vor einer Wachstumsdelle warnen. Einige Konjunkturdaten - etwa die Ölnachfrage im September - waren zuletzt eher enttäuschend ausgefallen und hatten Bedenken geschürt, dass China die hohen Zuwachsraten nicht länger aufrechterhalten könne.
Mitverantwortlich für den guten Ausblick sei die Politik der chinesischen Regierung: "Sie setzt die richtigen Schwerpunkte", sagte O'Neill. Als Beleg führte der Goldman-Sachs-Experte die Reform des Bankensektors an. Dank ausländischer Finanzinstitute hätten sich die chinesischen Banken westlichen Standards angenähert. Laut O'Neill steht die Pekinger Regierung vor drei zentralen Herausforderungen: Der Anteil der Binnennachfrage am Wirtschaftswachstum müsse erhöht und die Energieeffizienz des Landes deutlich verbessert werden. Zudem müsste ein soziales Sicherungssystem aufgebaut werden.
Der Aufwertungsdruck auf den Renminbi bleibt laut O'Neill bestehen. "Es gibt in der Finanzwelt nur wenige absolute Sicherheiten. Die Renminbi-Aufwertung ist so eine. Der Handelsbilanzüberschuss ist dahinter der treibende Faktor." Der Chefvolkswirt geht davon aus, dass der Renminbi 2007 um sieben bis acht Prozent gegenüber dem Dollar zulegen wird. "Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der Dollar in einem Jahr bei knapp 7 Yuan notieren wird", sagte O'Neill.
15.11.2006 09:02
Aktien Tokio schließen nach Konsolidierung etwas leichter
TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Mittwoch im Zuge einer Konsolidierung etwas leichter den Handel beendet. Der Nikkei-225 sank 0,3% bzw 46 Punkte auf 16.243, während der Topix um 0,3% bzw 4 Punkte auf 1.592 nachgab. Nach Darstellung von Beobachtern sei es nach den Aufschlägen am Vortag infolge der Bekanntgabe des besser als erwartet ausgefallenen Bruttoinlandsprodukts (BIP) nun zu einer Konsolidierung gekommen. "Die Aufschläge gestern waren ein bisschen überzogen und deshalb mussten wir uns heute etwas abkühlen", sagte Nobuo Wazaki von Credit Suisse in Tokio.
Titel von Unternehmen der Halbleiterindustrie standen auf der Gewinnerseite. Tokyo Electron legten nach Bekanntgabe des Ausblicks auf das Gesamtjahr um 1,8% auf 8.920 JPY zu. Advantest sprangen 3,8% auf 6.220 JPY. Finanzwerte bauten ihre Gewinne aus, wobei Daiwa Securities Group 1,3% auf 1.296 JPY zulegten.
Immobilientitel standen auf der Verliererseite, nachdem es einen Bericht gegeben hatte, wonach der Umsatz mit neu errichteten Eigentumswohnungen in Tokio im Oktober um 29% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken ist. Mitsui Fudosan gaben 1,1% auf 2.690 JPY und Towa Real Estate Development sanken 3,7% auf 595 JPY.
Handelshäuser gaben wegen der gesunkenen Rohstoffpreise nach. Itochu verbilligten sich um 3,1% auf 928 JPY und Myojo Foods fielen auf 861 JPY.
DJG/DJN/pes
16.11.2006 08:50
Aktien Tokio Schluss: Schwächer
Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag angesichts von Spekulationen über eine mögliche Zinsanhebung der japanischen Zentralbank leichter geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> gab um 0,49 Prozent auf 16.163,87 Punkte nach. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> verlor 0,63 Prozent auf 1.582,04 Zähler./FX/ag
AXC0025 2006-11-16/08:00
Nikkei225 in hartnäckigem Abwärtstrend
22.11.2006 - 12:25:43 Uhr
Wagner Research Concepts
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der Nikkei225 bleibt ein "Sorgenkind", so berichtet Matthias Hütgens, Handelsexperte bei der Wagner Research Concepts.
Auch wenn er aktuell rund 1 % zulegen könne, befinde sich der japanische Leitindex in einem hartnäckigen, tertiären Abwärtstrend, der unterhalb der Marke von 15.513 Punkten auch den, nach Angaben des Marktbeobachters nur noch nach Dow Theorie gültigen, mittelfristigen Aufwärtstrend seit Juni endgültig beenden würde. Die sekundäre Aufwärtstrendlinie stelle sich bereits signifikant durchbrochen dar. Unterhalb der 15.513er Marke würde sich Abwärtspotenzial bis in den Bereich 14.437 bis 14.045 Stellen eröffnen, so die Einschätzung des Analysten bei Wagner Research Concepts.
http://194.97.1.200/charts/1420000/20061122_1427895_1.gif
D O N N E R S T A G, 23. November 06
JAPAN
Feiertag "Tag des Dankes der Arbeit"
Boerse geschlossen
Boom-Region Asien
Vietnam wird zum Favoriten der Börsianer
Das kommunistische Land kopiert das chinesische Modell. Folge: Die Dynamik der Wirtschaft ist atemberaubend. Vietnams Börse in Ho-Chi-Minh-Stadt schlägt sogar die chennesische Boombörse in Shanghai. Investieren am Mekong hat jedoch seine Tücken.
Von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz
http://www.welt.de/media/pic/000/566/56617v1.jpg
Hanois Securities Trading Center - die zweite Börse im kommunistischen Vietnam
Foto: dpaBerlin -
Die Finanzwelt hat einen neuen Darling: Vietnam. Angespornt vom bevorstehenden Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation WTO, von der Austragung des wichtigen Apec-Gipfels in Hanoi und den atemberaubenden Wachstumsraten pumpen globale Investoren Tag für Tag Millionen Dollar in den Aktienmarkt des neuen Tigerstaats. Gestern trieben die renditehungrigen Pionier-Anleger Vietnams Börsenbarometer, den Ho-Chi-Minh-Stadt-Price Index (VN-Index), auf ein neues historisches Hoch. Mit 665,5 Punkten stand der VN-Index am Freitag um sagenhafte 116 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Damit schlug das Börsenbarometer 2006 sogar die chinesische Boombörse Shanghai.
Während Skeptiker vor einer Überhitzung warnen, sehen Vietnam-Optimisten den Kurshöhenflug als logische Folge des Reform-induzierten Wirtschaftswunders am Mekong. In der Tat ist die Dynamik atemberaubend. Erst Mitte der achtziger Jahre hatte die Regierung des ehemaligen kommunistischen Symbollandes vorsichtige Schritte Richtung Marktwirtschaft unternommen. Im Jahr 1993 später hoben die USA das aus Zeiten des Vietnam-Kriegs stammende Handelsembargo auf. Im Jahr 2001 erfolgte dann bereits der erste weltwirtschaftliche Ritterschlag in Form eines bilateralen Handelsabkommens mit den USA. Heute erzielt Chinas kleiner Nachbar im Handel mit dem ehemaligen Erzfeind USA bereits einen Überschuss von fünf Mrd. Dollar.
Nicht nur die Billigproduktion wird aus dem teurer werdenden Reich der Mitte in das günstigere südliche Nachbarland verlagert. Inzwischen haben Hightech-Konzerne Vietnam entdeckt. Der weltgrößte Chipproduzent Intel entschied sich unlängst dafür, sein neues Werk am Mekong und nicht am Yangtse wie die vorigen beiden zu errichten. Auf diese Weise dürften dem 84-Millionen-Einwohnter-Land 2006 Investitionen in Höhe von 600 Mio. Dollar zufließen.
Vielen Investoren gilt Vietnam als heißester Markt Asiens. Das kleine China stehe erst am Anfang ihres langjährigen Booms, so die Überlegungen. Bisher ist die Volkswirtschaft mit 42 Mrd. Euro nicht einmal so groß wie die des Landes Brandenburg. Bleibt es jedoch bei den jährlichen Wachstumsraten von acht Prozent, hat sich die Ökonomie jedoch bereits in neun Jahren verdoppelt. Auf lange Sicht sprechen eine wirtschaftsfreundliche Politik, starke Privatisierungsbemühungen und eine gesunde Demografie für den neuen Drachen. Gefahren kommen von der unterentwickelten Infrastruktur und der ungebannten Inflation.
Für Privatanleger sind die Investmentmöglichkeiten noch rar gesät. Keiner der großen vietnamesischen Börsenwerte Sacom Bank, Vietnam Dairy Products oder Vinh Son wird am deutschen Markt gehandelt. Immerhin wird hierzulande mit dem Vietnam Opportunity Fund (WKN: 710528) ein geschlossenes Portfolio quotiert. Allerdings weist dieser wie auch die beiden anderen Fonds Vietnam Holding Limited (A0J2ZW) und Vietnam Growth Fund (A0DKMA) einen Aufschlag auf den inneren Wert auf. Zudem sind die Umsätze gerade bei den letzten beiden Produkten gering. Eine leichter handelbare Alternative stellen zwei Zertifikate dar: Das Produkt der Landesbank Berlin (LBB1XG) lautet jedoch auf den Vietnam Opportunity Fund, der aktuell bereits mit einem Agio von 19 Prozent notiert. Das Vietnam Top Select Zertifikat der Deutschen Bank (DB6GSC) auf zehn große vietnamesischen Aktien ist noch in der Zeichnung.
Artikel erschienen am 25.11.2006
Japans Börsen schließen fester
Tokio (dpa) - Die Börse in Tokio hat zum Wochenbeginn fester geschlossen. Der Nikkei-Index zog um 150 auf 15 885 Punkte an. Der Euro lag deutlich verbessert bei 1,3115 US-Dollar.
27.11.2006 13:02
Accor will 100 Hotels in Indien bauen
Der französische Hotelbetreiber Accor <PAC.PSE> <ACR.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) will gemeinsam mit einem indischen Partner für 300 Millionen Dollar insgesamt 100 Budget-Hotels in Indien bauen. Die Investitionen in Höhe von umgerechnet 230 Millionen Euro des Joint Ventures mit dem größten indischen Bauträger Emaar MGF würden sich über zehn Jahre erstrecken, teilten Accor und Emaar MGF am Montag in Neu Delhi mit. Die neuen Hotels mit geplanten 10.000 Hotelzimmern würden der Accor- Kette Formule 1 angehören. Das Gemeinschaftsunternehmen werde unter dem Namen Budget Hotels India firmieren.
Accor-Chef Gilles Pelisson sagte, mit dem Gemeinschaftsunternehmen wolle man vom rasant zunehmenden Tourismus und vom Entstehen neuer Wirtschaftszentren in Indien profitieren. Die ersten 50 Hotels sollten binnen fünf Jahren in den wichtigsten indischen Städten gebaut werden. Die zweite Hälfte der Bauvorhaben solle in den folgenden fünf Jahren verwirklicht werden. Mit den neuen Plänen wird Accor nach eigenen Angaben zum bedeutendsten internationalen Investor im indischen Hotelwesen. Accor bezeichnet sich als weltweit führend im Bereich der Budget-Hotels und betreibt Ketten wie Formule 1, Ibis, Etap und Novotel./cy/DP/zb
ISIN FR0000120404
AXC0118 2006-11-27/12:57
vom 29.11.2006
Chinesen greifen deutschen Automarkt an
Brilliance kommt als erster Fabrikant aus der Volksrepublik mit viertüriger Mittelklasse-Limousine nach Europa
von Joachim Sondermann
Bonn. Nach dem Textilmarkt will China nun auch den europäischen Automobilmarkt aufrollen. Als erster Anbieter aus der Volksrepublik drängt der Autobauer Brilliance JinBei in größerem Stil nach Europa. Bei der Europapremiere stellte das Unternehmen aus Shenyang gestern in Bonn das Mittelklassemodell BS 6 vor, das spätestens Anfang Januar zunächst in Deutschland, den Benelux-Staaten, Österreich, der Schweiz und Polen in die Autohäuser kommen soll. Bis Ende 2007 will der Neuling aus Fernost etwa 18 000 Käufer finden, wie Verkaufsvorstand Yang Bo ankündigte. Bis 2011 sollen nach Ausweitung des Vertriebs auf andere Länder insgesamt 158 000 BS 6 über Europas Straßen rollen. Der BS 6 ist eine im Stil europäisch wirkende viertürige Limousine. Geliefert werden nach Angaben von Hans-Ulrich Sachs, dem Geschäftsführer des Generalimporteurs HSO Motors, zunächst zwei Modellvarianten mit Vierzylindermotoren von Mitsubishi mit 2,0 beziehungsweise 2,4 Liter Hubraum. Die Preise sollen zwischen 19 000 und 23 000 Euro liegen. Ein Dieselmotor, ein Coupé sowie ein Geländewagen sind bereits angekündigt. Hauptkonkurrenten für den Brilliance BS 6 sind nach den Worten von Sachs vor allem asiatische Hersteller. Der Generalimporteur nannte Hyundai, Kia, Nissan und Mazda, aber auch Chevrolet. Ein Problem hat der BS 6 allerdings noch: Beim Euro-Crash-Test erreichte er nur zwei der möglichen fünf Sterne. Die Ingenieure in Shenyang seien bereits an der Arbeit, um bald mindestens drei Sterne zu erreichen, so Sachs. Brilliance JinBei baut den Angaben zufolge in drei Werken derzeit jährlich rund 200 000 Autos, Minibusse und Kleinlaster. Dazu gehört in einem Joint Venture auch die Fertigung von BMW 3er- und 5er-Fahrzeugen für den chinesischen Markt. Die chinesischen Autobauer werden sich nach Ansicht des Branchenexperten Falk Frey von der Ratingagentur Moodys in Europa anfangs schwer tun. Man sollte die Chinesen aber nicht unterschätzen. Auch andere haben klein angefangen, erklärte er und wies auf das Beispiel Hyundai hin. Die Südkoreaner hätten bei ihrem Marktauftritt in Europa vor ein paar Jahren zunächst vor allem den japanischen Konkurrenten zu schaffen gemacht. So werde es auch bei den Neulingen aus China kommen. Da Hyundai inzwischen im Preissegment etwas aufgerückt sei, wird da unten wieder Platz frei, sagte der Analyst.
DVD in China vor dem Aus
EVD-Allianz will eigenen Standard durchboxen
vom 2006-12-02 14:07:26
China geht bei seinem bisher glücklosen DVD-Konkurrenzformat EVD (Enhanced Versatile Disk) nun in die Offensive. Knapp 20 führende chinesische Hersteller, darunter Shinco und TCL, wollen ab 2008 aus der Fertigung von DVD-Playern und -Rekordern aussteigen und auf EVD-Basis produzieren, berichten asiatische Medien. Der DVD-Ausstieg soll in der kommenden Woche offiziell verkündet werden, so Zhang Baoquan, Generalsekretär der erst kürzlich ins Leben gerufenen EVD Industry Alliance, die für den Erfolg des EVD-Standards in China kämpft.
Chinesischer Standard
Das Aus für die Fertigung von DVD-Playern sowie ein Ankurbeln der EVD-Produktion werde dem neuen Standard zum Durchbruch verhelfen, zeigt sich Zhang überzeugt. Trotz massiver Unterstützung durch die chinesische Regierung hat sich der chinesische Standard bisher allerdings nicht auf dem Markt durchsetzen können. Und auch in nächster Zukunft dürfte dem Format wenig Erfolg beschieden sein.
DVD-Boom
"Geht es nach den bestellten Anlagen, erwarten unsere Kunden in China eher einen DVD-Boom", erklärt Bernhard Krause, Sprecher des deutschen Herstellers von CD- und DVD-Produktionsanlagen Singulus Technologies. Bei den DVD-Aufträgen aus dem Reich der Mitte habe Singulus gegenüber den Vorjahren einen deutlichen Anstieg verzeichnet.
Blu-ray und HD DVD
Allerdings brauche die Einführung eines neuen Standards Zeit. Zwischen Entwicklung und dem Zeitpunkt, an dem sich eine neue Technologie auf dem Markt durchsetzt, lägen erfahrungsgemäß etwa fünf Jahre, meint Krause. Derzeit kämpfen auch die viel beworbenen DVD-Nachfolgeformate Blu-ray und HD DVD noch mit Anlaufschwierigkeiten.
Konkurrenzformate
Der Trend zu Konkurrenzformaten ist laut Krause aber nicht aufzuhalten, weil Länder wie China oder Taiwan damit die hohen Lizenzgebühren einsparen wollen. In Taiwan will man etwa mit dem alternativen DVD-Standard FVD (Forward Versatile Disc) punkten. Dieser Entwicklung will sich auch Singulus nicht verschließen. "Wenn die Nachfrage anzieht, wird es auch bei Singulus EVD-Produktionslinien geben", sagt Krause.
EVD-Geräte
Am kommenden Mittwoch wollen die chinesischen Hersteller der Öffentlichkeit jedenfalls mehr als 50 EVD-Geräte präsentieren. Bei einem Durchschnittspreis von gut 89 Dollar kann die EVD-Allianz zumindest preislich gesehen mit der DVD-Konkurrenz mithalten. Noch bremsen allerdings die fehlende Unterstützung von globalen Markenherstellern und der Mangel an Content die Expansion der EVD.
Weiterhin DVD-Standard
Laut DigiTimes sind einige der chinesischen EVD-Unterstützer nun bereits zurückgerudert und wollen entgegen der ursprünglichen Ankündigung bei entsprechender Nachfrage neben dem EVD-Format auch weiterhin den DVD-Standard anbieten. Nach Angaben von Der-ray Huang, dem Präsidenten der taiwanesischen Information Storage Association, ist der EVD-Standard für die Hersteller auch deshalb nicht sonderlich attraktiv, weil die Produktionskosten für Blu-ray- und HD-DVD-Geräte ab 2008 erheblich sinken sollen.
Quelle: pte
"China ist die Triebfeder für Produktpiraterie"
China-Experte Ralf Marohn im Exklusiv-Interview mit pressetext
Ludwigshafen (pte/02.12.2006/13:00) - Das Geschäft mit Marken- und Produktfälschungen blüht. Erst Mitte Oktober stellten Beamte des Zollfahndungsamtes Hannover mehr als 30 Tonnen Falsifikate namhafter Markenhersteller sicher. Ein großer Teil der Ware wird in China in großem Stil gefälscht. Aber Konsumgüter stellen nur die Spitze des Eisbergs dar. Die Fälscherindustrie erstreckt sich mittlerweile auf alle möglichen Bereiche vom Autoersatzteil bis hin zu Medikamenten. Problematisch wird es insbesondere, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen. So hat etwa gefälschtes Milchpulver einigen Babys in China das Leben gekostet. Im Exklusiv-Interview mit pressetext erklärt Ralf Marohn, Geschäftsführer der in Ludwigshafen ansässigen Unternehmensberatung Far Eastern Limited http://www.far-eastern.de und studierter Ostasienwissenschaftler, die Hintergründe für die blühende chinesische Fälscherindustrie, warum sich dieser Zustand so schnell nicht ändern wird und wie sich Unternehmen, die auf den chinesischen Markt expandieren wollen, schützen können.
pressetext: Warum ist China ein Eldorado für Produktfälscher?
Marohn: Das offizielle Staatsziel Chinas ist es, den Anschluss an die Industrieländer zu erreichen und dafür gibt es auch einen Plan mit engen zeitlichen Vorgaben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Know-how nach China transferiert werden. Dies geschah vor allem zu Beginn in Form von Joint Ventures. Durch den zeitlichen Druck, den der Staat vorgibt, ist dieser selbst die wesentliche Triebfeder für Marken- und Produktpiraterie geworden. Solange es sich nur um kopierte Konsumgüter wie Textilien oder Uhren handelte, wurde das im Westen belächelt und die Touristen sind auf die Fake-Märkte gegangen, um sich mit den billigen Markenfälschungen einzudecken. Mittlerweile ist es aber so, dass man alles bekommt, von Flugzeugteilen über Pharmaprodukte bis hin zu Lebensmitteln und Zeugnissen. Die Folgen können dabei tödlich enden, wie etwa der Fall mit gefälschtem Milchpulver, das zum Tod von mehreren Babys in China geführt hat, gezeigt hat. Ein weiteres Problem ist die Rechtspflege in China. Im Prinzip gelten in China die gleichen Gesetze wie in Deutschland, aber das nützt nicht viel, wenn die Gesetze nicht rigoros angewendet werden. Die Strukturen des Markenmissbrauchs sind mafiös. Es handelt sich nicht um die Taten Einzelner, sondern um organisiertes Verbrechen, in das auch Politiker involviert sind. Die lokalen Politiker sind allerdings auch in einem Interessenskonflikt. Würden sie eine Fälscherfabrik aufgrund des Rechts eines einzelnen ausländischen Unternehmens schließen, dann würden tausende Menschen plötzlich auf der Strasse.
pressetext: Welche Unternehmen sind besonders gefährdet, Opfer von Produktfälschern zu werden?
Marohn: Natürlich sind die großen Unternehmen, wie zum Beispiel Siemens, stark gefährdet. Grundsätzlich sind aber alle Unternehmen mit einem hohen Bekanntheitsgrad in der jeweiligen Branche betroffen. Das heißt, dass auch Mittelständler damit rechnen müssen Opfer von Produktfälschern zu werden. Oft haben Unternehmen gar keine Ahnung, dass Imitate ihrer Produkte bereits auf Märkten zu finden sind, in die sie noch gar nicht vorgedrungen sind. Im Rahmen des organisierten Verbrechens gibt es Strategien, den Ruf einer Marke bewusst zu schädigen, indem ein Produkt in primitivster Weise imitiert wird, äußerlich aber einwandfrei aussieht. Ist der Hersteller beseitigt, bringen die Produktfälscher ein besseres Produkt auf den Markt.
pressetext: Wie können sich deutsche Unternehmen gegen Markenmissbrauch und Produktfälschung schützen?
Marohn: Zunächst ist es für Unternehmen wichtig sich zu überlegen, welches Know-how ist man überhaupt bereit nach China zu bringen. Man muss wissen, dass Know-how, das leichtfertig herausgegeben wird, von chinesischen Mitarbeitern oder Geschäftspartnern auch relativ zügig weitergegeben wird. Dass das Know-how innerhalb des Unternehmens bleibt, ist recht unwahrscheinlich. Viele deutsche Unternehmen handeln viel zu überstürzt und unüberlegt. Das ist ein großer Fehler. Man muss schrittweise vorgehen. Eine Möglichkeit für Unternehmen ist es nur bestimmte Teile in China fertigen zu lassen, denn in dem ganzen Produkt steckt vielleicht so viel Know-how, welches man besser nicht weitergeben sollte. Dann sollten auch die Joint Venture- oder Lizenzverträge Schiedsklauseln beinhalten, um gegebenenfalls Schadensersatzansprüche vor einem Schiedsgericht geltend zu machen, wenn man den chinesischen Partner später des Markenmissbrauchs bezichtigen muss.
pressetext: Lohnt es sich überhaupt, für Unternehmen die Produktion nach China auszulagern, wenn die Gefahr so hoch ist, dass Produkte gefälscht werden?
Marohn: Unternehmen können die Produktion von Lowtech-Produkten nach China auslagern. Es gibt schließlich Lowtech- und Hightech-Maschinen. Ein Unternehmen, das etwa Textilmaschinen herstellt, kann ohne hohes Risiko die Produktion seiner Lowtech-Linie, die ohnehin mit Preisverfall zu kämpfen hat, nach China auslagern, wo die Maschinen zu chinesischen Lohnkosten hergestellt werden.
pressetext: Inwieweit sind chinesische Markenunternehmen betroffen?
Marohn: Es gibt sehr viele chinesische Markenhersteller, die auch betroffen sind und von denen auch ein großer Teil der Beschwerden gegen die Fälscher stammt. Es sind also nicht nur Ausländer betroffen, obwohl die natürlich stärker betroffen sind.
pressetext: Kann auf ein Umdenken in China gehofft werden?
Marohn: Ich schätze, dass es erst zu einer Bewusstseinsänderung auf politischer und juristischer Ebene kommt, wenn man in China merkt, dass die chinesische Wirtschaft in ihrer Entwicklung behindert wird. Dass kann sich zeigen, indem Ausländer sich weigern in den chinesischen Markt zu investieren, solange die Verhältnisse so bleiben. Es bleibt jedoch die Frage offen, inwieweit es sich die Industrieländer erlauben können den chinesischen Markt zu ignorieren. Eine andere Möglichkeit ist, dass die chinesische Wirtschaft selbst stärker von Marken- und Produktpiraterie betroffen sein wird. Dann kann man hoffen, dass es in China zu einer Diskussion kommt und die negativen Auswirkungen der Markenpiraterie stärker zur Kenntnis genommen werden.
Derzeit sieht es aber nicht danach aus, sondern eher das Gegenteil ist der Fall. So dauerte die behördliche Anmeldung einer Marke in China bislang 18 Monate, was bereits ein sehr langer Zeitraum ist. Vor drei Wochen erreichte uns eine Mitteilung, dass man nun mit drei Jahren rechnen muss, bis die Marke überhaupt registriert ist. Das ist ein Hinweis darauf, dass China gar kein Interesse hat sich damit auseinanderzusetzen. Gerade auch der wenig zimperliche chinesische Geheimdienst ist aktiv in der Wirtschaftsspionage. Man kann also nicht von einem Kavaliersdelikt sprechen. Das Ganze ist organisiert und findet im großen Stil statt.
pressetext: Vielen Dank für das Gespräch. (Ende)
Chinas Technologie auf der Überholspur
Produktivität nähert sich internationaler Konkurrenz an
(Foto: huawei.com)
Bejing (pte/02.12.2006/13:50) - Chinesische Technologieunternehmen konnten während der vergangenen fünf Jahre nicht nur am inländischen Markt, sondern auch im internationalen Wettbewerb mit ihren Mitbewerbern nahezu gleichziehen. Gemessen an der Produktivität und dem Umsatz pro Mitarbeiter reichten die Zahlen der chinesischen Konzerne im vergangenen Jahr beinahe an jene internationaler Unternehmen heran. Dies berichtet das Wall Street Journal und bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie von McKinsey http://www.mckinsey.com und der chinesischen Tsinghua University http://www.tsinghua.edu.cn/eng. "Spricht man über China und Technologie, muss man aber vor allem Taiwan beachten", erklärt Erste Bank-Analyst Hans Engel gegenüber pressetext. Am Technologiemarkt der chinesischen Insel seien einige der produktivsten Firmen zu finden, die wesentlich auf die gesamte chinesische Marktentwicklung im Technologiebereich Einfluss nehmen.
Im Rahmen der Studie wurden die Finanzdaten von rund 39.000 chinesischen Unternehmen untersucht. Angefangen bei Herstellern von Sicherheitsprodukten bis hin zu PC-Herstellern oder Telekommausrüstern. Während ein allgemeiner Trend zur stärkeren Positionierung in in- und ausländischen Märkten zu verzeichnen war, hoben sich vor allem chinesische Unternehmen in privater Hand hervor. Diese konnten im vergangenen Jahr, gemessen am Umsatz pro Mitarbeiter, bereits mit ausländischen Wettbewerbern mithalten oder deren Werte gar übertreffen. Demnach lag der Umsatz privater chinesischer Technologieunternehmen 2005 bei 421.000 Yuan (40.800 Euro) pro Mitarbeiter (2001: 226.000 Yuan), ausländische Unternehmen verzeichneten dagegen 439.000 Yuan (42.500 Euro) pro Mitarbeiter (2001: 501.000 Yuan). Insgesamt stieg der Umsatz chinesischer Technologieunternehmen von 250 Mrd. Dollar im Jahr 2001 auf rund 700 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. Der Exportanteil erhöhte sich im selben Zeitraum von 32 auf 43 Prozent.
Neben verbesserten Prozessen in der Produktion, steuern chinesische Technologieunternehmen auch zunehmend hochpreisige Segmente an, die bisher von ausländischen Wettbewerbern dominiert wurden. Bisher konzentrierte man sich vorwiegend auf das niedrige und mittlere Preissegment. Unternehmen wie der PC-Hersteller Lenovo oder der Netzwerkausrüster Huawei agieren bereits erfolgreich auf ausländischen Märkten. Viele andere chinesische Unternehmen, die bisher unter dem Deckmantel ihrer ausländischen Mitbewerber groß geworden sind, würden diesen bald folgen, zitiert das Wall Street Journal Ingo Beyer von Morgenstern, Leiter von McKinsey in Shanghai.
So verzeichnete Huawei im Jahr 2005 5,9 Mrd. Dollar Umsatz, wovon erstmals der Großteil am internationalen Markt umgesetzt wurde. Zwar lagen internationale Mitbewerber wie Ericsson (Umsatz 2005: 25 Mrd. Dollar) oder Nokia-Siemens (2005: 19,8 Mrd. Dollar) noch deutlich vor dem chinesischen Telekomausrüster. Helaba-Trust Analyst Michael Busse bezeichnete Huawei jedoch gegenüber pressetext im Juli aufgrund seines starken Umsatzwachstums bereits als Schreckgespenst westlicher Telekom-Ausrüster (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060727002 ). Heute verfügt Huawei unter anderem über Partnerschaften mit Intel, Microsoft und IBM. (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Börse in Tokio schließt knapp behauptet
Tokio (dpa) - Die Aktienbörse in Tokio hat knapp behauptet geschlossen. Nachdem die Kurse unter dem Eindruck der festeren Wall Street zunächst anzogen, dominierten Gewinnmitnahmen im späteren Tagesverlauf. Der Nikkei-Index ermäßigte sich um 0,23 Prozent auf 16 265 Punkte. Der Euro notierte etwas leichter mit 1,3326 Dollar.
12.12.2006 08:37
Wahnsinns IPO an der Nasdaq
An der amerikanischen Techbörse Nasdaq (Nachrichten) gab vor einiger Zeit ein viel versprechender Wert sein Debüt. Es handelt sich um eine Hotelkette, die in ganz China den Reisenden Zimmer offeriert. Der Start der Aktie war phänomenal. Nach einem Zeichnungsgewinn von 63% konnte der Wert noch einmal fast 40% an Wert gewinnen.
Die Kette bietet Zimmer im mittleren und unteren Preissegment an. Damit liegt der Fokus klar auf dem Massengeschäft, also auf der extrem stark wachsenden chinesischen Mittelschicht. Die Kapazitätsauslastung lag in den letzten Jahren bei stolzen 89%. Das sind Werte, von denen Mitkonkurrenten nur träumen können.
Bisher betreibt das Unternehmen lediglich 107 Hotels, ein bescheidener Anfang, wenn Sie sich die Größe des Landes und die Reiselust seiner Bevölkerung in Erinnerung rufen. Dem weiteren Wachstum sind also erst einmal kaum Grenzen gesetzt.
Derzeit befinden sich weitere 45 Hotels im Bau. Der Aufbau neuer Kapazitäten konzentriert sich zunächst auf die großen Städte. Schließlich werden zu den Großereignissen der nächsten Jahre zig Millionen Besucher erwartet. Doch nicht nur das: Immer mehr ausländische Arbeiter und Angestellte mittelständischer Unternehmen kommen für kurze Zeit nach China um hier ihren Geschäften nachzugehen. Auch sie brauchen eine Unterkunft.
Das Unternehmen hat im dritten Quartal seine Umsätze mehr als verdoppeln können. Auch der Gewinn stieg mit einem Zuwachs von 50% kräftig. Meine Analysen haben ergeben, dass sich in den nächsten Quartalen dieses Wachstum noch beschleunigen wird. Aus diesem Grund rate ich klar zum Kauf der Aktie.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich Ihnen den Namen der Aktie nicht nennen kann, weil die Leser meines Asien Inside-Traders noch nicht eingestiegen sind. Das wird sicher bald geschehen, denn eine Kursexplosion scheint unmittelbar bevorzustehen.
Herzlichst,
Ihr Heiko Seibel
Auto industry: Car sales up 40%
(Shanghai Daily)
Updated: 2006-12-14 10:43
China's passenger car sales grew 40 percent in the first 11 months of the year as economic growth and price cuts further boosted a market that has tripled in size in five years.
Passenger car sales rose to 3.41 million vehicles in the 11 months ending on November 30, the China Association of Automobile Manufacturers said yesterday. Total vehicle sales rose 25.5 percent to 6.45 million.
China verschärft Online-Zensur
Games und Musik rücken ins Blickfeld der Behörden
Peking (pte/14.12.2006/06:15) - China weitet seine Zensurmaßnahmen im Internet neuerlich aus. Die Behörden wollen künftig die Online-Musikindustrie sowie die Internet-Gamingszene strengeren Kontrollen unterziehen. Alle importierten Produkte sollen den zuständigen Kontrollorganen zur Ansicht gegeben werden. Erst nach einer offiziellen Absegnung dürfen diese dann auch vertrieben werden. Damit wollen die Behörden einerseits die einheimischen Unternehmen noch stärker vor Konkurrenz schützen und andererseits die Verbreitung von politisch sensiblen, gewalttätigen und sexuellen Inhalten unterbinden, berichtet das Wall Street Journal.
Ein Ende der Entwicklung hin zu immer mehr Zensur, scheint in China nicht in Sicht. Wenngleich die Kritik von Außen ebenfalls zunimmt, ist es schwierig tatsächlich etwas zu bewirken. "Natürlich kann niemand einem Land vorschreiben, was es tut. Wir sind dennoch laufend aktiv, schreiben Briefe und machen das Problem öffentlich", erklärt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich http://www.rog.at, im Gespräch mit presstext. Dadurch könne durchaus Druck gemacht werden, auch wenn sich direkt erst einmal nichts verändert. "Am wichtigsten ist, dass die Missstände thematisiert werden", fügt Möhring hinzu. Leider sei es besonders für Kritiker innerhalb Chinas sehr gefährlich ihre Meinung öffentlich zu äußern. "Wenn die kritische Masse in einem Land wächst, dann zeigt das durchaus eine Wirkung. Derzeit laufen Regimegegner allerdings schnell Gefahr, inhaftiert zu werden", meint Möhring.
Laut chinesischem Kulturministerium wolle man so ein zivilisiertes und gesundes Internet fördern und heimische Firmen schützen. Die neuen Kontrollmaßnahmen sollen für Webseiten und Mobilfunkanbieter gelten, die Musik über das Internet vertreiben. Distributoren von chinesischer Musik müssen sich zwar auch registrieren, sind jedoch nicht gezwungen, ihren Content zur Prüfung vorzulegen. Unternehmen, die Online-Games verbreiten, müssen künftig für jeden ausländischen Titel um Erlaubnis ansuchen und monatliche Berichte abliefern, die bezeugen, dass keine verbotenen Inhalte in das Angebot aufgenommen wurden.
Derzeit zählt das Land rund 23 Mio. Online-Gamer. Für dieses Jahr werden die daraus generierten Umsätze auf 850 Mio. Dollar geschätzt. Die verschärften Zensuraktivitäten werden damit gerechtfertigt, dass importierte Spiele häufig religiös bedenkliches Material enthalten oder zu innerstaatlichen Konflikten führen würden. Und natürlich wird seitens der Behörden auch kräftig auf den Schutz von Minderjährigen gepocht. So erleichterten etwa Videogames den Kindern den Zugang zu gewalttätigen und pornografischen Inhalten und ermutigten sie dazu, ihre Zeit unnütz zu verschwenden, anstatt sich um Hausaufgaben zu kümmern. (Ende)
Wo Bäume und Häuser in den Himmel wachsen...
2006-12-27 22:04:00
Asien - Anlauf Nr. 2
Manch einer kann sich erinnern und hat wohl auch deshalb "Bauchschmerzen", wenn er Gedanken an Asiens Immo- und Baubranche verschwendet. Experten sehen heute jedoch vieles durch eine andere Brille und raten nach wie vor zum Einstieg.
Die boomende Wirtschaft, das unaufhaltsame Wachstum scheinen auch in dieser Branche entsprechende Wirkung zu zeigen. Was fehlt sind Büros, Geschäfte und natürlich hochwertige und vor allem attraktive Wohnimmobilien.
Und dabei steht die Region erst am Anfang einer wohl der schönsten ihrer Perioden. Der Büromarkt in Asien ist heute gerade mal so groß wie der von Frankfurt, München und Hamburg zusammen. In China leben heute lediglich knapp über 35 % der Bevölkerung in Städten, in Indien sogar nur knapp unter 30 %. Das Potential und der Bedarf für die kommenden Jahre lässt sich daher leicht ableiten.
Wer den Experten keinen Glauben schenken mag, der kann sich vor Ort selbst ein Bild machen. Neue "Pracht"-Immobilien schießen wie Pilze aus dem Boden und das schöne daran, sie werden auch gepflückt wie ausgezeichnete "Schwammerl". Attraktive Renditen sind die Folge.
Ein Markt, der durchaus weiteres Potential verspricht. Wer investieren möchte, kann dies über Einzelwerte wie
- Capitaland
- Sino Land
- Citidev
- Hang Lung Prop.
- Kerry Prop.
machen. Risikoärmer geht es natürlich über Fonds, Zertifikate oder ETF's. Für letztere Kategorie bietet Indexchange mit ihrem DJ Asia Pacific 600 Prop. eine interessante Alternative.
Ich für meinen Teil wünsche Ihnen einen schönen Jahresausklang und einen traumhaft schönen Start in das neue Jahr 2007. Mögen uns die Börsengeister weiterhin "frohlocken" lassen.
Wie immer handelt es sich hierbei um meine Privatmeinung dar und stellt auch keine Aufforderung zum Kauf dar. Bitte lassen Sie sich vor einem Investment immer von Ihrem(r) Mann/Frau Ihres Vertrauens ausführlich beraten! Wer über eine derartige Alternative nicht verfügen sollte, kann sich natürlich wiederum gerne an mich wenden.
Schöne Grüße aus dem Ländle
Michael Geisler
PetroChina's 10 million ton/year refining project formally started in SW China
NANJING, Jan 4, 2007 (Xinhua via COMTEX) -- PetroChina (NYSE: PTR), the country's largest oil/gas producer but the second largest refiner, formally started its 10 million ton/year refining project in Qinzhou city, Guangxi province on Dec.30.
The project is PetroChina's first oil refining base in south China, where rival Sinopec Corp. (NYSE: SNP)'s traditional leading position is being nibbled away by other players as CNOOC (NYSE: CEO) , whose 12 million ton/year refinery in Huizhou, Guangdong, is planned to come on stream in 2008.
The Qinzhou project involves an investment totaled about 15.3 billion yuan.
The project includes the construction of 10 principal producing units and accessory infrastructure as railways, docks and storage farms.
When the project is completed, it will provide south China market, which suffered two severe supply shortfalls in 2005-06, with 690 tons of light oil, including gasoline, diesel, LPG (liquefied petroleum gas) and polypropylene.
The project has been listed into the national 11th Five-Year Oil- refining Development Plan (2006-2010) and will be completed in two years.
The Qinzhou Economic Development Zone, home to project, is convenient for oil transportation because of Qinzhou's position as a good natural port in the Beibu Gulf.
According to a previous plan by the National Development and Reform Commission (NDRC), Sinopec Corp. will have a 50 percent stake in the refinery. But the plan met silent rejection from both Sinopec and PetroChina since PetroChina does not like Sinopec's involvement in the Qinzhou project while Sinopec plans a large refinery wholly owned by itself in neighboring Guangdong province.
Copyright 2007 XINHUA NEWS AGENCY.
Die Einkommenskluft in China wird immer grösser
Peking. DPA/SDA/baz. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst in China dramatisch und «erreicht fast lateinamerikanische Ausmasse». Dies geht aus einem Bericht der chinesischen Akademie der Wissenschaften hervor.
Darin heisst es ferner, zehn Prozent der Chinesen besässen vierzig Prozent allen Privatbesitzes, während die ärmsten zehn Prozent nur auf zwei Prozent kämen, wie die Tageszeitung «China Daily» berichtete.
Nach einer Erhebung in 7140 Haushalten seien die wachsenden Kosten der medizinischen Versorgung heute die grösste Sorge der Chinesen. Sie müssten dafür 11,8 Prozent ihrer gesamten Ausgaben aufbringen.
Grosse Unterschiede
Die Kluft zwischen Stadt und Land nehme stetig zu. Die Durchschnittseinkommen hätten 2005 in Peking pro Kopf bei 17 653 Yuan (rund 2800 Franken) im Jahr gelegen, während Bauern in der armen Provinz Qinghai nur 2165 Yuan (rund 34 Franken) und selbst die Städter dort nur 25 Prozent mehr verdient hätten.
In einer Umfrage zeigten sich 90 Prozent der Chinesen «alarmiert» über die Unterschiede. Experten warnten, der nach dem italienischen Statistiker Corrado Gini benannte Gini-Koeffizient für die Einkommensgleichheit habe in China längst die Warnschwelle von 0,4 deutlich überschritten, was soziale Unruhe befürchten lässt.
Kanton am reichsten
Das boomende Kanton (Guangzhou) in Südchina ist die reichste Metropole und dürfte im vergangenen Jahr nach den Massstäben der Weltbank als erste den Durchbruch zur «entwickelten» Stadt geschafft haben.
Das Bruttoinlandsprodukt in der Hauptstadt der reichsten chinesischen Provinz Guangdong habe im vergangenen Jahr 10 000 US- Dollar (12 400 Franken) pro Kopf erreicht, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua anhand vorläufiger Zahlen.
In Guangdong war schon Ende der 70er Jahre mit dem Kapitalismus experimentiert worden. In Peking lag das Bruttoinlandsprodukt 2005 dagegen pro Kopf nur bei 5457 US-Dollar. Schanghai kam immerhin auf 7600 und Shenzhen auf 7300 US-Dollar.
09.01.2007 17:37
So finden Sie die Google-Aktien von morgen
Liebe Leser,
China hat 1,3 Milliarden Einwohner. Und fast alle wollen vor allem eins: So leben wie wir im Westen. Mit allen modernen Errungenschaften, mit Computer, Internet, Mobiltelefon. Bei diesen Anforderungen stellt sich zunächst eine Frage: Wer schafft es, diesen Markt zu bedienen? Bei all den Einschränkungen durch die Regierung? Der enormen Größe? Dem undurchschaubaren Finanzsystem?
Ein Unternehmen schafft es diesen unvorstellbar großen Markt zu bedienen wie kein anderes: Mit Mobil-Technologie, mit Internet-Diensten und Multimedia-Angeboten. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bereits unvorstellbare 247 Millionen Kunden. Jeden Monat kommen fast 4 Millionen neue dazu. In Ziffern: 4.000.000. Jeden einzelnen Monat. Hier werden Gewinne gemacht, bei denen die Chefs der deutschen DAX-Unternehmen einfach nur blass werden. In der vergangenen Pressekonferenz gab das Unternehmen seinen Jahresüberschuss bekannt. Halten Sie sich fest: Sage und schreibe 5,48 Milliarden Euro Gewinn. Ein Plus von 28% gegenüber dem Vorjahr. Hier gibt es tatsächlich noch: das grenzenlose Wachstum!
vom 10.01.2007
Fulminanter Börsenstart für China Life: Kurs verdoppelt
Schanghai (dpa). Chinas größter Versicherer China Life hat am Dienstag ein fulminantes Börsendebüt in Schanghai gegeben. Der Preis pro Aktie hat sich mehr als verdoppelt: Das Papier schloss mit 38,93 Yuan, 106 Prozent über dem Einführungspreis von 18,88 Yuan. Nach Marktwert ist China Life nun der weltweit zweitgrößte Versicherungskonzern hinter der American International Group. Bei der Neuemission von 1,5 Milliarden so genannter A-Aktien hatte der Konzern im vergangenen Monat fast 2,8 Milliarden Euro eingenommen. Mit dem Erfolg des ersten Börsengangs eines chinesischen Versicherers auf dem heimischen Markt setzt sich der Börsenboom in China im neuen Jahr fort. Im vergangenen Jahr feierten vor allem staatliche Großbanken wie die Bank of China und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) starke Börsengänge. Das zeitgleiche Debüt der ICBC an den Börsen von Schanghai und Hongkong wurde mit rund 22 Milliarden US-Dollar sogar zum größten der Welt. Die ICBC ist nach Marktwert heute die drittgrößte Bank weltweit. Der Aktienkurs hat um bis zu 80 Prozent zugelegt. Nun eifern Chinas Versicherungsunternehmen den Banken nach. Chinas zweitgrößter Versicherer, Ping An Insurance, will China Life folgen und bereitet bereits sein Börsendebüt vor. So genannte H-Aktien von China Life werden an den Märkten von New York und Hongkong schon seit 2003 gehandelt. Der Marktführer hält 44,1 Prozent am chinesischen Versicherungsmarkt und soll über 650 000 Vertreter verfügen. Der Versicherungssektor gilt in China als stark entwicklungsfähig. In den vergangenen Jahren sei er um jährlich durchschnittlich 35 Prozent gewachsen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Indiens Mobilfunkmarkt mausert sich zur Goldgrube
Geringer Kundenumsatz und schwache Infrastruktur als Euphoriebremsen
Neu Delhi (pte/11.01.2007/06:20) - In rasantem Tempo entwickelt sich der indische Mobilfunkmarkt zu einer wahren Goldgrube. Monat für Monat legen sich rund sechs Mio. neue User ein Handy zu. Dennoch ist die Penetrationsrate auf dem Subkontinent mit 15 Prozent noch sehr gering und verheißt ein riesiges Wachstumspotenzial. Kein Wunder also, dass sich derzeit ein wahrer Bieterkampf um den viertgrößten indischen Provider Hutchison Essar entspinnt. Analysten zufolge könnte sich der Deal auf bis zu 20 Mrd. Dollar belaufen, wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet. An einer Übernahme interessiert ist etwa der britische Mobilfunkriese Vodafone. Konzernchef Arun Sarin, der zurzeit in Indien um Zustimmung für den Milliardencoup wirbt, will in den kommenden Wochen ein formelles Angebot für Hutchison Essar vorlegen.
Großes Potenzial verspricht auch der indische Markt für SMS oder Klingeltöne. Laut einem aktuellen Bericht der Internet- und Mobilfunk-Vereinigung Indiens (IAMAI) soll der Umsatz mit solchen Mehrwertdiensten bis zum Jahresende 2007 auf knapp eine Mrd. Dollar anschwellen und sich damit gegenüber dem jetzigen Stand fast verdoppeln. Allerdings erwartet die Investoren im indischen Mobilfunksektor kein leichtes Spiel. Weil in den Großstädten wie Neu Delhi oder Bombay die Handy-Penetration bereits relativ hoch ist, drängen die indischen Provider nun in die Kleinstädte und ländlichen Gebiete. Hier allerdings sind die Einkommen der Bevölkerung geringer und die Infrastruktur weniger stark entwickelt. Darüber hinaus könnten die unzureichende Stromversorgung sowie die schlechten Straßen die Expansionskosten in die Höhe treiben, warnt das WSJ.
Noch liegt Indien außerdem beim Kundenumsatz weit hinter westlichen Maßstäben zurück. Während die Provider in den USA monatlich etwa 40 Dollar pro Kunde umsetzen, sind es in Indien derzeit lediglich sechs Dollar. Westliche Betreiber wie Vodafone reagieren mit einem Sprung nach Indien auf die stagnierenden Kundenzuwächse und Umsätze auf Märkten wie Europa und den USA. Im Oktober 2005 hatte sich Vodafone bereits mit zehn Prozent bei Branchenprimus Bharti eingekauft und dafür umgerechnet knapp 1,2 Mrd. Euro auf den Tisch gelegt. Falls der Konzern bei Hutchison Essar erfolgreich sein sollte, müsste er diesen Anteil allerdings verkaufen. Die strikten Eigentumsbestimmungen für ausländische Unternehmen in Indien erlauben Vodafone ohnehin nur die Kontrolle über 74 Prozent der Anteile von Hutchison Essar (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=061221026 ). (Ende)
Lang&Schwarz Daily Trader: Wirtschaftswachstum Chinas
15.01.2007 (08:45)
Peking: Nach Angaben der chinesischen nationalen Reform- und Entwicklungskommission wuchs die Wirtschaft Chinas in 2006 um 10,5%. Dabei habe das Bruttoinlandsprodukt einen Wert von über 20 Bill. Yuan bzw. 2,6 Bill. USD erreicht. Das Wachstum hat sich damit gegenüber den ersten 3 Quartalen etwas abgeschwächt. Zugleich sei von einer Treffung der Expertenschätzungen auszugehen, hieß es.
22.01.2007 14:38
ROUNDUP: Toyota entwickelt Billigauto - Offen für Gespräche auch mit Ford
Der japanische Autobauer Toyota <TYT.SQ1> <TOM.FSE> (Nachrichten) will seine Produktionskosten deutlich senken und ein eigenes Billigauto entwickeln. "Wir denken an eine wirklich extrem kostengünstige Art der Konstruktion mit extrem kostengünstigen Materialien, die wir - falls nötig - selbst entwickeln werden", sagte Toyota-Chef Katsuaki Watanabe der "Financial Times" (Montagausgabe). Der Preis des neuen Fahrzeuges solle mindestens unter dem des Modell Logan der rumänischen Renault-Tochter Dacia liegen. Der Logan wird als 5000- Euro-Auto in verschiedenen osteuropäischen Ländern, in Südamerika und Afrika angeboten, in Deutschland beispielsweise ab rund 7200 Euro.
Ziel sei es aber nicht, ein reines Billigauto zu produzieren, sagte Watanabe weiter. Toyota wolle jeden Schritt im Produktionsprozess überprüfen, um die Herstellungskosten für das neue Modell zu senken. Die Ergebnisse sollten dann in die gesamte Toyota- Modellpalette einfließen.
"NICHTS SPEZIFISCHES MIT FORD BESPROCHEN"
Zugleich wies Watanabe Spekulationen um eine mögliche enge Zusammenarbeit mit dem US-Wettbewerber Ford <F.NYS> <FMC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) zurück. Bei dem Treffen mit Ford-Chef Alan Mulally Ende Dezember habe Toyota nichts Spezifisches besprochen. Toyota sei aber offen für Gespräche mit Ford, General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und DaimlerChrysler <DCX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), "falls es irgendeine Möglichkeit gibt, eine für beide Seiten gewinnbringende Beziehung zu begründen", sagte Watanabe weiter.
Die Spekulationen über eine Kooperation mit Ford waren durch das Treffen der Toyota-Spitze mit dem Ford-Chef angeheizt worden. Ford könne an einem Joint Venture oder einer Partnerschaft mit Toyota interessiert sein, die sich auf Antriebs-Technologien wie Benzin-Elektro-Motoren oder kleinere Vierzylinder-Motoren bezieht, berichtet das "Wall Street Journal" (Montagausgabe). Toyota könnte seinerseits Vorteile erzielen, falls Ford die Benzin-Elektro-Hybrid-Technologie von Toyota verwenden würde. Toyota stehe der Idee offen gegenüber, Kosten bei der Entwicklung neuer Technologien zu teilen.
TOYOTA-EINSTIEG BEI FORD UNWAHRSCHEINLICH
Nach Ansicht von Analysten ist es aber unwahrscheinlich, dass sich Toyota an Ford beteiligen werde. Haupthindernis sei, dass die Nachkommen von Henry Ford 40 Prozent der stimmberechtigten Ford- Aktien kontrollieren. Toyota habe zudem groß angelegte Akquisitionen und Allianzen mit rivalisierenden Autoherstellern vermieden. Andererseits habe Ford zu viele Finanzprobleme, um eine erhebliche Beteiligung an Toyota zu kaufen.
Toyota fürchtet nach Darstellung des "Wall Street Journal" (WSJ) wegen der Krise in Detroit politischen Druck. Toyota gewinne US-Marktanteile, während die Großen Drei aus Detroit (General Motors, Ford und Chrysler) Fabriken schließen und Stellen streichen. Analysten gingen davon aus, dass Toyota in den USA bereits in diesem Jahr mehr Autos verkaufen könnte als Ford. Chrysler wurde 2006 überholt./fj/br/DP
ISIN JP3633400001 US3453708600
AXC0119 2007-01-22/14:34
Wirtschaftsnews - von heute 07:05
China Mobile schießt nach oben, Upgrading durch UBS
Hongkong 24.07.07 (emfis.com)
Von der UBS gab es für die China Mobile Ltd. Eine Bestätigung der buy Einstufung mit einem Kurs Ziel von 80,00 HKD. Als Grund für diese positive Einschätzung sieht UBS vor allem das Engagement der Muttergesellschaft China Mobile Communications Corp mit Übernahme von 88,86 Prozent in Patkel und damit den Eintritt in den pakistanischen Mobilfunkmarkt.
Der Kaufpreis lag bei 284 Mio. US Dollar. Das Anteilspaket befand sich bisher im Besitz des Mobilfunkkonzerns Millicom International Cellular aus Luxemburg. Inklusive Schulden kostet die Übernahme etwa 460 Mio. US Dollar. Paktel hat derzeit 1,5 Millionen Kunden mit einem Marktanteil von 3,7 Prozent und ist in Pakistan damit der fünftgrößte Anbieter. Die Durchdringungsrate im Mobilfunkbereich Pakistans liegt bei 30 Prozent und hat viel Potential. Das wird am Vergleich zu 2003 deutlich, wo die Rate bei lediglich 2 Prozent lag.
Die Akquisition stellt für China Mobile die erste Auslandsübernahme überhaupt dar und wird von UBS begrüßt, welche das Unternehmen auch als das mit dem größten Potential unter den chinesischen Telekoms betrachtet.
Auch Kitty Chan von Celestial Asia Securities Holdings stellte fest, dass die Aktie des Unternehmens bei den Anlegern hoch im Kurs steht. Die vom vergangenen Dezember veröffentlichten Kundenzahlen gaben Anlass, ein weiterhin gesundes Wachstum im städtischen, wie auch, oder vor allem, dem ländlichen Bereich zu erwarten.
Das Unternehmen wird im März seine Detaillierten Zahlen für 2006 veröffentlichen.
Nachdem bereits gestern Merrill Lynch für die Aktie sein "buy" bestätigt hatte und das Kurs Ziel um 39 Prozent auf 100 HKD angehoben hatte, EMFIS berichtete, schießt China Mobile heute um satte 5,1 Prozent auf 79,60 HKD nach oben. Mit 79,70 HKD schaffte sie ein neues 52 Wochenhoch. Damit steht sie kurz vor dem Durchbrechen ihres alten Allzeithochs, welches mit 80 HKD seit dem Jahre 2000 Bestand hat.
HANDELSBLATT, Freitag, 26. Januar 2007, 08:14 Uhr
Börsenbericht Asien
Tokioter Börse hält Verluste in Grenzen
Nach negativen Vorgaben der Wall Street haben die asiatischen Börsen am Freitag ebenfalls Verluste verbucht. Zu den größten Verlierern gehörten Technologie-Aktien und Exporttitel.
HB SINGAPUR. An der Tokioter Börse wirkten sich insbesondere Gewinnmitnahmen negativ aus. Der Euro tendierte im fernöstlichen Devisenhandel leicht schwächer.
In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei Index 0,21 Prozent im Minus bei 1 .421 Punkten, nachdem er am Vortag im Handelsverlauf auf ein Sechs-Jahres-Hoch geklettert war. Der breiter gefasste Topix Index sank um 0,08 Prozent auf 1 728 Stellen.
Ein deutliches Minus verbuchten unter anderem die Aktien des Autoherstellers Honda Motor, die mehr als ein Prozent nachgaben. In den vergangenen fünf Handelstagen hatten die Papiere mehr als fünf Prozent zugelegt. Auch die Aktien von NEC Electronics sackten deutlich ab - um mehr als vier Prozent. Für das Quartal von Oktober bis Dezember hatte der Konzern einen höheren Verlust ausgewiesen. Mit einer um 7,5 Prozent angehobenen Gewinnprognose erfreute hingegen KDDI die Anleger, die Aktien legten fast 1,5 Prozent zu und halfen damit, die Kursverluste im Zaum zu halten.
Analysten zeigten sich enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Berichtssaison. Bisher haben wir keine positiven Überraschungen bei den Quartalsergebnissen gesehen, sagte Nagayuki Yamagishi von Mitsubishi UFJ Securities. In diesem Sinn ist es ein bisschen enttäuschend für Investoren, die höhere Erwartungen hatten.
Auch die Börsen in den übrigen asiatischen Staaten präsentierten sich im Minus. In Taiwan gab der Leitindex mehr als ein Prozent nach. In Singapur wurde ein Minus von 1,3 Prozent verzeichnet, in Südkorea ein Minus von 0,8 Prozent.
Am Vorabend hatte die Wall Street wegen Konjunktursorgen ebenfalls deutlich nachgegeben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,94 Prozent im Minus bei 12.503 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,13 Prozent auf 1424 Zähler, der Nasdaq-Composite 1,30 Prozent auf 2434 Stellen. Größter Verlierer war der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft, der aber nach Börsenschluss bessere Quartalszahlen als erwartet vorlegte.
Der Euro verbuchte leichte Verluste im Verhältnis zum Dollar. Zum Yen hingegen legte die europäische Gemeinschaftswährung dagegen etwas zu. Ein Euro kostete in Tokio mit 1,2923 Dollar leicht weniger als am Vorabend in New York. Zur japanischen Währung hingegen tendierte er mit 156,79 Yen etwas fester.
China's inflation will not spread, says IMF
Jane Macartney, in Bejing
Increase was 'exaggerated'
High grain prices not expected to last
The head of the International Monetary Fund has dismissed fears that a jump in Chinas inflation could portend higher prices on shop shelves worldwide.
Annual consumer price inflation accelerated to 2.9 per cent in December from 1.8 per cent in November. The increase suggested that four consecutive years of double-digit growth were finally generating price pressures that Chinese exporters of everything from toys to televisions would pass on to their global customers.
However, speaking in Beijing on Friday, Rodrigo de Rato, IMF managing director, said that the fund did not expect inflation to be a problem in 2007. He said: We dont see a short-term risk to price stability in China.
Chinas central bank, another fount of monetary orthodoxy, also played down Decembers figure. Yi Gang, an assistant governor, said that a low base of comparison with the year before had exaggerated the increase. Mr Yi stood by the central banks forecast that consumer prices in 2007 would rise by no more than 3 per cent compared with an average of 1.5 per cent in 2006.
The central bank is relaxed because Decembers jump was thanks largely to higher grain prices, which most economists expect to be a passing phenomenon that will not ripple through the economy.
Core inflation over the past five years has remained extremely stable at less than 1 per cent, according to Jonathan Anderson, chief Asian economist at UBS, the Swiss investment bank. Indeed, Chinese policymakers worry as much about deflation as they do about inflation. Companies in China are still on an investment binge, creating supply gluts in industries including steel, aluminium and cars.
Stephen Green, of Standard Chartered Bank in Shanghai, said that talk of inflation was hype. He said: Given that China exports manufactured goods, not food [with a few exceptions], and manufacturing exports are still overall in deflation, then the immediate consequences for central bankers around the world are limited.
The risks of higher inflation spring mainly from two sources. Wages are rising sharply in the exporting boomtowns of southern China and, with higher prices of raw materials, are likely to pass gradually through into higher selling prices.
With credit expanding fast, asset prices are also a concern. The Government is worried about a stock market bubble after Shanghais 130 per cent rise last year. The authorities have responded by suspending the launch of new mutual funds, telling investors to beware and ordering banks to make sure that loans are not used for punting on stocks.
Property prices are still rising fast, putting flats beyond the reach of many aspiring first-time buyers, so the Government has started to enforce a land appreciation tax and is considering introducing rates.
Vietnam putzt sich für Investoren heraus
WTO-Beitritt kurbelt Liberalisierungskurs an
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(Foto: wko.at)
Hanoi/Wien (pte/27.01.2007/06:10) - Vietnam zählt bereits jetzt zu den Motoren der Weltwirtschaft. Mit der weiteren Öffnung des Landes für ausländische Investoren macht sich das Land der Enkel Ho Chi Minhs zunehmend auch für österreichische oder deutsche Unternehmen interessant. "Nach dem WTO-Beitritt Anfang Januar wird Vietnam einer der liberalsten Märkte der Region", sagt Reinhart Zimmermann, Regional Manager Süd- und Südostasien der Wirtschaftskammer Österreich http://www.wko.at, im Gespräch mit pressetext. Das Land sei auf dem besten Weg, sich zu einer Boomregion zu entwickeln. "Von unserer Seite besteht großes Interesse an Vietnam. Wir erwarten immer mehr ein gutes Geschäft", meint Zimmermann.
Noch ist der Außenhandel Österreichs mit Vietnam aber von einem recht hohen Defizit gekennzeichnet. Im Zeitraum zwischen Januar und Oktober 2006 exportierte Österreich Waren im Wert von 39,2 Mio. Euro. Die Importe beliefen sich auf 164,6 Mio. Euro. Die Exporte stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 62 Prozent aber doppelt so schnell wie die Importe. Während Vietnam vorrangig Textilien und Schuhe nach Österreich liefert, konzentrieren sich die Lieferungen nach Vietnam auf Maschinenteile und Fahrzeuge. Mit einem Plus von 75 Prozent auf 500.000 Euro konnte nach den aktuellen WKO-Zahlen der Bereich Nachrichtengeräte - etwa Handyteile - aufwarten.
Nicht zuletzt im Telekombereich könnten ausländische Investoren schon bald vom WTO-Beitritt Vietnams profitieren. Bisher war ein Einstieg in den vietnamesischen Telekommarkt nur über einen Kooperationsvertrag möglich. Nun sollen die Investoren Joint Ventures mit vietnamesischen Partnern eingehen können. "Jetzt, wo Vietnam WTO-Mitglied ist, verlangen die ausländischen Investoren nach mehr Kontrolle im Telekomsektor", zitiert Cellular News den vietnamesischen Post- und Telekomminister Tran Duc Lai. So ist der deutsche Logistikriese DHL ein Joint Venture mit dem staatlichen Telekomkonzern VNPT eingegangen. Experten vermuten, dass auch bei Partnerschaften, die auf einem Kooperationsvertrag beruhen, in Zukunft Joint Ventures angestrebt werden. Derzeit sind etwa France Telecom und VNPT sowie Hutchison und Hanoi Telecom über einen solchen Vertrag miteinander verbunden.
In Österreich soll in diesem Jahr eine Reihe von Veranstaltungen das Interesse der Unternehmen für ein Engagement in Vietnam wecken. So steht im Herbst ein Staatsbesuch der vietnamesischen Regierung an. Darüber hinaus wird sich das Forum Alpbach in diesem Jahr den "Rising Stars beyond Chindia", also den kommenden Wachstumsmärkten nach China und Indien widmen. Dazu gehört neben Pakistan und Südafrika auch Vietnam. Bisher haben laut Zimmermann bereits 18 österreichische Unternehmen eine Niederlassung in Vietnam eröffnet. In Zukunft könnte vor allem der weitere Infrastrukturausbau, wie der Bau einer Metro in Hanoi, österreichische und deutsche Technologieunternehmen anziehen. (Ende)
Chinesen bestimmen Chinas Internet
von Martin Kühl (Peking)
Mit gefüllten Kassen sind die westlichen IT-Giganten ausgezogen, um das Reich der Mitte zu erobern. Doch weder Google, Ebay noch Amazon hatten Erfolg - weil sie den Markt nicht verstanden. Chinas Internet wird von Chinesen dominiert.
Die chinesische Homepage-Version der Online-Handelsplattform alibaba.comIch bin eigentlich gar kein Techniktyp", sagt Jack Ma. Statt am Computer zu sitzen, geht Chinas Internetguru lieber mit seinen Schäferhunden in seiner Heimatstadt Hangzhou im Osten Chinas spazieren. Und denkt über das nach, was ihm seine Kunden erzählen. "Wir sind so weit gekommen, weil wir auf unsere Kunden hören statt auf Experten", sagt Ma.
Der Gründer und Chef der Firmengruppe Alibaba hat die weltweit größte Online-Handelsplattform für Unternehmen aufgebaut. Er hat den Auktionsriesen Ebay vom chinesischen Markt verdrängt, auch der Internetpionier Yahoo hat sein kriselndes Chinageschäft an den neuen Star der IT-Branche übertragen - damit er es richte.
Das war nicht immer so. Mit vollen Kassen und großen Tönen waren Yahoo, Ebay, Google und Amazon nach China gezogen, um das Reich der Mitte zu erobern. Was im Westen funktioniere, könne man sicher auch den Chinesen überstülpen, dachte man - und scheiterte. Sie kamen, sahen und siechten im zweitgrößten Onlineland der Welt nach den USA.
Kontrolle durch heimische Anbieter
Sämtliche Segmente des chinesischen IT-Markts werden heute von heimischen Anbietern kontrolliert. Die Chinesen chatten am liebsten mit QQ, für Nachrichten und Entertainment klicken sie auf die Portale von Sina oder Sohu. Sie durchsuchen das Netz am häufigsten mit Baidu und kaufen am meisten bei dem Portal Dangdang. "Viele denken, im Internet gäbe es keine Grenzen", sagt Zhang Dongming, Chefforscherin bei der IT-Beraterfirma BDA China in Peking, "das stimmt aber nicht."
Es sind nicht Chinas strikte Regularien, die den westlichen IT-Firmen Probleme bereiten. Dass E-Mail-Anbieter wie Google und Yahoo staatskritische Korrespondenz herausfiltern und an die Geheimpolizei weiterreichen müssen, sorgt eher für Imageprobleme im Westen als für verschreckte Chinakunden. Denn diese Regeln gelten auch für die lokale Konkurrenz. Google, Ebay und Amazon verstehen schlicht den Markt und die chinesischen Kunden nicht.
So ging es für Yoyo.com rasant bergab, nachdem Amazon 2004 die Kontrolle bei Chinas damals größtem Onlinehändler für Bücher und Filme übernommen hatte. Yoyo hatte mit Erfolg eine begrenzte Auswahl populärer Titel angeboten, die es zum Großteil aus seinem eigenen Warenlager verschickte. Amazon wollte mehr Masse und mehr Lieferpartner. Die Probleme kamen schnell, denn das unterentwickelte Logistiksystem in China passte nicht zu dieser Strategie. Innerhalb weniger Monate war Yoyos Marktführerschaft vorbei. Der Aufsteiger Dangdang.com - gegründet von auslandserfahrenen Chinesen, die beide Welten kennen - übernahm und regiert bis heute.
Auch der Suchmaschinengigant Google findet bislang keine Strategie gegen den lokalen Konkurrenten Baidu. Damit ein chinesischer Suchauftrag Relevantes ausspuckt, muss die Software aneinandergereihte Schriftzeichen elegant in Satzteile zerlegen. Baidu hat sich darauf früh spezialisiert, Google nicht. Baidu hat einen Marktanteil von 62 Prozent; Google 25 Prozent, Tendenz fallend.
Drei, zwei, eins, keins - so lief das Ebay-Geschäft in China. Das Unternehmen übernahm 2003 für 180 Mio. $ den Marktführer im Auktionsgeschäft Eachnet. Mit einem Zug waren die Amerikaner fast Alleinherrscher in einem allerdings noch kleinen Gesamtmarkt.
Dann schritt Jack Ma ein. Seine 1999 gegründete Firmenkontaktbörse Alibaba.com war schnell gewachsen und bereits profitabel. Die englische Version ist heute mit drei Millionen registrierten Nutzern aus 200 Ländern und täglich über 500.000 Seitenbesuchern die globale Nummer eins im Business-to-Business-Markt. Die chinesische Seite hat sogar 16 Millionen angemeldete Nutzer. "Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass China die Innovation beim E-Commerce an vorderster Front vorantreibt?", fragt Ma. "Aber so ist es. Und ich erwarte, dass wir davon noch mehr sehen."
Internetnutzer in ChinaUm Ebay Kunden abzujagen, gründete Ma mit Taobao.com eine eigene Handels-Website für jedermann. Während Ebay auf klassische Auktionen setzt, pushte Taobao die Kommunikation, integrierte einen Chat- und später einen Videokanal für Käufer und Verkäufer. Denn in China gilt auch online: Ich traue keinem, den ich nicht kenne. Ein Chat aber schafft die notwendige Nähe. Und hilft beim Feilschen. Taobao hat sich nie als Auktionsseite verstanden. Laut einer Studie des China Internet Network Information Center werden nur 3,6 Prozent der Artikel auf Taobao klassisch versteigert. Steigende Werte, das gehört zur Händlernatur der Chinesen, gelten als suspekt. Preise sind da, um gedrückt zu werden. Viel zu spät zog Ebay beim Chatangebot mit seinem Partner Skype nach.
Taobao kontrolliert mehr als zwei Drittel
Marktanteile der Suchmaschinen in ChinaEinen Schub bekam Taobao 2004 zudem durch den Start des Online-Bezahlsystems Alipay, einer Art Treuhänder, der das Geld der Käufer erst an den Händler weiterreicht, wenn die Ware angekommen ist. Die Widerstände gegen E-Commerce seien in China enorm gewesen, sagt Jack Ma. "Statt darüber zu klagen, haben wir unsere eigenen Systeme aufgebaut."
Anders als Ebay hat Taobao nie Gebühren erhoben. China sei ein junger Markt, sagt Porter Erisman, der im internationalen Team von Alibaba als Vice President Corporate Affairs für Image und Strategie zuständig ist. Statt Geld zu verdienen, gehe es dort zunächst darum, möglichst viele Kunden zu binden. Dafür ist Kapital nötig. Mit Softbank, einer amerikanischen Venture-Capital-Firma, kann sich Alibaba auf einen Anteilseigner stützen, der Ebay bereits in Japan aus dem Markt gedrängt hatte. Die Softbank hält die Mehrheit an Yahoo Japan, das das Auktionsgeschäft Nippons unangefochten dominiert. "Manchmal muss man einen langen Atem haben", sagt Erisman. "Die Ebay-Investoren haben den nicht."
Im vergangenen Jahr kontrollierte Taobao mehr als zwei Drittel des chinesischen Markts. Ebay war unter 30 Prozent gerutscht - und gab auf. Im Dezember verkündeten die Amerikaner das Aus ihrer Auktionswebsite in China. Mit dem Hongkonger Tycoon Li Ka-shing will Ebay nun als Minderheitspartner im Joint Venture mit dessen Firma Tom Online neu starten. Die Amerikaner hoffen, von Toms guter Marktposition bei drahtlosen Services wie Handydiensten zu profitieren.
Auch andere IT-Konzerne gehen Partnerschaften mit chinesischen Firmen ein. Google hat ein Kooperation mit dem Funknetzbetreiber China Mobile geschlossen. Um seiner im vergangenen Jahr akquirierten Internet-Videoplattform Youtube den Chinaeinstieg zu bereiten, will sich Google zudem an dem Filmportal Xunlei beteiligen, das populär ist, aber viele Konkurrenten in China hat.
Der Einstieg in Wachstumssegmente wie Mobilgeräte und Video sei vielversprechend, sagt Analystin Zhang. Den westlichen IT-Größen bleibt allerdings auch kaum eine andere Möglichkeit. Denn wo Boden schon verloren ist, ist das Aufholen schwer. "Internetnutzer sind recht treu", sagt Zhang. "Die meisten bleiben bei dem, was sie schon kennen und nutzen." Und das seien vor allem die lokalen Portale.
Auch Yahoo reagierte: 2005 kaufte das Unternehmen für rund 1 Mrd. $ 40 Prozent der Anteile an Alibaba und übertrug seine kränkelnde Seite "Yahoo China" an Jack Ma. "Der Onlinegeschmack der Chinesen unterscheidet sich stark von dem in Europa oder den USA", sagt der Alibaba-Chef. Westliche Websites, die Einfachheit und Klarheit wertschätzten, hätten es schwer. Auf beliebten chinesischen Portalen blinkt und piept es unentwegt. Chinesen seien es gewohnt, visuell und laut mit Verlockungen bombardiert zu werden, sagt Ma. Das weiß jeder, der die krächzenden Lautsprecher und blinkenden Neontafeln chinesischer Einkaufsmeilen kennt.
"Bei Yahoo saßen Redakteure und Technikfreaks versprengt herum. Keiner wusste genau, was eigentlich Sache ist", sagt Alibaba-Manager Erisman. "Purer Wahnsinn", sei es auch gewesen, das Chinageschäft im Wesentlichen aus den USA zu leiten, allein schon wegen des Zeitunterschieds. Die Arbeitszeiten in Peking und dem Yahoo-Sitz im Silicon Valley überschneiden sich maximal um eine Stunde am Tag.
Ma will seine China-Expertise nun mit Yahoos Suchmaschinentechnologie bündeln und einen Angriff auf Baidu wagen. Zudem will er Yahoo China als Werbeplattform für seine Alibaba-Kunden nutzen. Im Unternehmen wird auch diskutiert, Alipay und Taobao zu internationalisieren, so wie zuvor Alibaba. Entschieden sei aber nichts, sagt Erisman. "Wenn wir mit neuen Projekten ins Ausland gehen, wollen wir nicht solche Fehler machen wie die Ausländer hier in China."
USD/CNY: USA wollen China verklagen
02.02.2007 (20:30)
FXdirektBank, 19:59 Uhr. Wie heute die US-Außenhandelsbauftragte Susan Schwab bekanntgab, bereiten die USA eine Klage gegen China vor der Welthandelsorganisation (WHO) wegen der unzulässigen Subventionierung von Exporten vor. Als Beispiele nannte sie Stahl- und Holzerzeugnisse, aber auch Produkte der Informationstechnologie.Wie Schwab weiter ausführte, haben die USA China zu Schlichtungsgesprächenüber diese Exportsubventionen aufgefordert. Wird bei diesen keine Einigung erzielt,könnten die USA die WHO nach einer60-Tage-Frist auffordern, einen Schlichtungsausschuss einzurichten. USD/CNY setzt im Umkreis der Meldung seinen jüngsten Abwärtstrend fort und notiert gegen 19:55 Uhr CET bei 7,7555. (vz/FXdirekt)
China will eigene Magnetschwebebahn entwickeln
So Feb 11, 2007 11:30 MEZ
Peking (Reuters) - China will eigene Magnetschwebebahnen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 500 Kilometer pro Stunde entwickeln.
Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf einen Bericht des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie am Sonntag. Demnach soll bis 2010 eine erste 30 Kilometer lange Teststrecke für die neue Bahn gebaut werden.
China betreibt bereits die durch den deutschen Siemens-Konzern mitentwickelte Magnetschwebebahn Transrapid. Sie verbindet den Flughafen von Schanghai mit dem Stadtzentrum. Derzeit laufen Verhandlungen über eine Verlängerung der 30 Kilometer langen Strecke auf rund 160 Kilometer. So soll Schanghai mit Hangzhou verbunden werden.
Siemens stellt den Transrapid in einem gemeinsamen Konsortium mit ThyssenKrupp her. Die Höchstgeschwindigkeit des Zuges beträgt 430 Kilometer pro Stunde.
20.02.2007 06:08
Siemens-Chef warnt: Boomländer wie China holen bei Innovation auf
Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hat vor einer Überbewertung der Produktpiraterie in Boomländern wie China gewarnt. "Wir unterliegen da einer hochgefährlichen Illusion. Zumindest im technischen Bereich ist diese Gefahr praktisch nicht mehr existent", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Elektrokonzern <SIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) in einem Gespräch mit der dpa-AFX und der dpa in Hamburg.
Zwar spiele Produktpiraterie bei Konsumgütern weiterhin eine Rolle. Die westliche Industrie stehe aber in Ländern wie China vor einer weit größeren Herausforderung: "Der im vergangenen Jahr veröffentlichte neue Fünf-Jahres-Plan der chinesischen Regierung sieht vor, in Kernindustrien Innovationsführer zu werden." So sei die Volksrepublik bereits in der Telekommunikation hochinnovativ und bringe selbst entwickelte Produkte mit schnellem Tempo auf den Markt.
AUFHOLPROZESS
Der Aufholprozess von Ländern wie China spiegele sich auch in der großen Zahl der ausgebildeten Ingenieure wider. Während China jährlich 400.000 Ingenieure ausbilde, seien es hierzulande 40.000. Auch bei den Patenten hole die Volksrepublik stark auf. "Die Chinesen wollen den Patentschutz selbst im internationalen Wettbewerb zum eigenen Vorteil nutzen."
"Der Wettbewerb wird noch härter und die Geschwindigkeit weiter steigen", erwartet Kleinfeld. Dennoch sei er optimistisch, dass der Westen dem stärkeren globalen Wettbewerb standhalten könne. "Wir müssen schneller werden." Siemens sei selbst gut aufgestellt und habe auf vielen Feldern die Technologieführerschaft. Dies gelte etwa für die Automatisierungstechnik sowie die Energie- und Umwelttechnik, auch in der Medizintechnik liege der Konzern vorn.
"DIE GRÖßTE WACHSTUMSBREMSE SIND WIR SELBST"
"Die größte Wachstumsbremse sind wir selbst", sagte Kleinfeld. So gebe es bei Siemens derzeit rund 2.500 offene Stellen in Deutschland, die wegen des Mangels an Nachwuchs-Fachkräften nicht besetzt werden könnten. In Deutschland müsse dringend mehr getan werden, "um mehr Begeisterung für Ingenieurberufe zu wecken". Deutschland als Industriestandort habe in der Vergangenheit "immer nur über Innovationen gewonnen".
Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion warnte Kleinfeld vor der Verunglimpfung ganzer Branchen wie etwa der Autoindustrie. Es sei schädlich, wenn etwa technisch anspruchsvolle Luxuslimousinen, die eine wichtige Funktion als Innovationsträger übernähmen, als "Dreckschleudern" bezeichnet würden. "Die Automobilindustrie und ihre gesamte Zulieferindustrie ist die herausragende Schlüsselindustrie in Deutschland."/bb/ma/sbi
ISIN DE0007236101
AXC0007 2007-02-20/06:05
Indien: Bharti investiert bis zu 2,5 Milliarden Dollar in Mobilfunk-Filialkette
Kooperiert mit US-Handeslkonzern Wal-Mart
Ihre Meinung zum Thema...
Das indische Mobilfunkunternehmen Bharti Enterprises plant in Zusammenarbeit mit dem US-Handelskonzern Wal-Mart den Aufbau einer Filialkette in Indien. Das Projekt ist bis zum Jahr 2015 angelegt. "Die Investitionen werden bei 2 Milliarden Dollar bis 2,5 Milliarden Dollar liegen", sagte Rajan Bharti Mittal, Managing Director des Mutterkonzerns der Bharti Airtel, Indiens größtem Mobilfunkbetreibers, gestern in Neu Delhi.
Ziel sei es, in jeder Stadt des Landes mit mehr als einer Million Einwohner, mindestens eine Filiale zu eröffnen. Damit will man vor allem in den mittleren Einkommensschichten, die etwa ein Drittel der 1,1 Milliarden Einwohner Indiens ausmachen, neue Kunden gewinnen.
Diese Bevölkerungsgruppe gibt Schätzungen zufolge 300 Milliarden Dollar jährlich beim Einkauf in Ladengeschäften aus. Bis 2015 soll sich der Wert sogar verdoppeln, so das Unternehmen unter Berufung auf Prognosen des Beratungshauses PriceWaterhouseCoopers. Die Zielgruppe sei so über Filialen leichter zu erreichen als über andere Vertriebswege, hieß es.
Unterstützung erhält der Konzern dabei vom US-Handelskonzern Wal-Mart. Im Gegenzug wird Bharti auch Supermärkte eröffnen und diese über ein Franchise-Modell unter der Marke Wal-Mart betreiben. Hintergrund ist die Handelsgesetzgerbung in Indien. Ausländische Unternehmen dürfen dort im Einzelhandel nicht aktiv werden, ausgenommen davon sind lediglich streng Marken-orientierte Geschäfte wie Nokia-Handy-Stores. (ck)
[ Dienstag, 20.02.2007, 07:21 ]
Wirtschaftsnews - von heute 07:22
Volvo übernimmt Nissan Diesel für 1,1 Mrd.USD, Nissan ausgesetzt
Tokyo 20.02.07 (emfis.com)
Der zweitgrößte LKW-Produzent Europas, die Volvo AB, wird den viertgrößten LKW-Produzenten Japans, die Nissan Diesel Motor Co., für 1,1 Mrd. US Dollar übernehmen. Volvo hält bereits 19 Prozent an Nissan Diesel.
Die freundliche Übernahme, sie erhielt die Zustimmung der Aktionäre, bringt Diesen 540 Yen pro Sahres. Gegenüber dem gestrigen Schlußkurs ist das ein Aufschlag von 22 Prozent.
Die Aktie der Nissan Diesel Motor schoss vor ihrer Aussetzung um 18 Prozent auf 523 Yen nach oben.
Mit dieser Übernahme dringt Volvo im LKW-Segment stärker in den von DaimlerChrysler, welche die Mitsubishi Fuso Truck & Bus Corp. hält, beherrschten asiatischen Markt vor. Hier hatte Volvo im vergangenen Jahr etwa sieben Prozent seines gesamten LKW-Absatzes erreicht.
23. Februar 2007, 21:32 Uhr Von Sophie Mühlmann
Asien
Der vietnamesische Tiger auf dem Sprung
Seit dem WTO-Beitritt forciert Hanoi den Übergang zur Marktwirtschaft. Das Land am Mekong boomt, in Fernost wächst nur die Wirtschaft Chinas schneller. Doch der Aufschwung hat Schattenseiten. Viele können nicht mithalten.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00165/vietnam_DW_Wirtscha_165864g.jpg
Foto: REUTERSVietnam boomt: TV-Produktion in der Nähe von Hanoi
Der Lärm in der Stadt am roten Fluss ist ohrenbetäubend. Ohne Unterlass quäken in der Hauptstadt Hanoi die Moped-Hupen, Tag und Nacht. Vietnams neue ständige Geräuschkulisse. Wo noch vor zehn Jahren zwei Mio. Fahrräder unterwegs waren, knattern nun zwei Mio. Mopeds über Vietnams Straßen. Und die Ränder der Straßen sind gesäumt von den überlebensgroßen Plakaten der internationalen Technologieriesen: Nokia, LG, Sony, . . . Sie teilen sich den Platz mit den ähnlich großen Reklameschildern der kommunistischen Partei. Die globalisierte Welt hat Einzug gehalten in Hanoi, und die Vietnamesen begrüßen sie mit offenen Armen.
Noch ist der Wandel zu sehen, der Unterschied zwischen gestern und morgen: Die junge Frau im traditionell geschlitzten Seiden-Ao-Dai, mit spitzem Reisstrohhut auf dem Kopf und geblümtem Mundschutz vor Mund und Nase gegen die Abgase. Doch in der Hand hat sie den neuesten Palm-Organizer. In Coffee-Shops räkeln sich flotte Yuppies beim Cafe Latte, während auf dem Bürgersteig greise Mütterchen auf Decken Baguettes oder Raub-DVDs verkaufen, oder Soldaten mit Tropenhelmen und offenem Mund vor üppigen Schaufenstern staunen. Ein Land im Umbruch.
Am 11. Januar trat Vietnam der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Nach fast elf Jahren Feilschen mit den USA wurde das kommunistische Land 150. Mitglied der WTO und ebnete so den Weg für mehr Handel und Investitionen. Die regierende KP hatte ihren holprigen Weg von der Plan- zur Marktwirtschaft bereits Mitte der 80er Jahre begonnen. Mal ermutigte sie ausländische Investoren, dann wieder schreckte sie die Geldgeber mit erdrückenden Regeln und Restriktionen ab. Doch seit drei Jahren hält die Regierung Kurs Richtung Marktwirtschaft, und der südostasiatische Tiger erlebt ein kleines Wirtschaftswunder. Dieses hat sich, wie auch das Bruttoinlandsprodukt, in den vergangenen fünf Jahren beinahe verdoppelt. 2006 lag die Wachstumsrate bei sagenhaften 8,2 Prozent.
Nur China wächst schneller. In Europa oder den USA hat man den Boom längst registriert. Ich glaube, dass mit dem WTO-Beitritt das Wachstum hier noch mehr zunimmt, sagt Rolf Getschmann, Geschäftsführer des Mönchengladbacher Hemdenherstellers Van Laack, der schon seit 14 Jahren in Vietnam produzieren lässt. Die Bekleidungsindustrie wird einen Riesenschub erleben, vor allem, weil jetzt auch die USA mitspielen und die Quoten wegfallen.
Tatsächlich wird die Textilindustrie als einer der größten Gewinner beim WTO-Beitritt gesehen. Der künftige Exportwert dieses Sektors wird auf 5,5 Mrd. Dollar geschätzt, 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Da die EU jüngst neue Quoten für chinesische Textilien eingeführt hat, werden sich zahlreiche europäische Bekleidungshersteller wohl Vietnam zuwenden. Die Abkehr von China habe noch andere Gründe, so Getschmann. Unter anderem seien dort die Kosten um 30 Prozent gestiegen. Außerdem hielten sich die Chinesen oft nicht an die internationalen Regeln und vergrätzten Investoren durch Unzuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den Vietnamesen, da ist Getschmann sicher: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Vietnam die WTO-Auflagen buchstabengetreu befolgt. Überhaupt seien die Vietnamesen den Deutschen sehr ähnlich, schwärmt der Geschäftsführer. Das Arbeitsethos im Lande sei beeindruckend, die Angestellten seien fleißig und zuverlässig.
In der hochmodernen Produktionshalle von Van Laack sitzen 350 Angestellte in hellblauen Kitteln hinter ihren Nähmaschinen, Scheren oder Bügeleisen. Sie verdienen im Monat 120 Dollar. 600000 Hemden und Blusen werden hier pro Jahr gefertigt. Ein kleiner Teil der edlen Herrenshirts wird sogar mit der Hand genäht. Luxus für die Kunden, zum Lachen anfangs für die Näherinnen. Für sie bedeutet es Reichtum, sich endlich eine Nähmaschine leisten zu können. Sie kichern darüber, dass wir Handarbeiten schick finden, sagt Getschmann.
Der einzige Nachteil des WTO-Beitritts für die ausländischen Unternehmen: Die Fluktuation wird zunehmen. Es wird immer schwieriger, gut ausgebildete Leute zu finden und zu halten. Die Gefahr des gegenseitigen Abwerbens von Universitätsabgängern steigt, wenn immer mehr internationale Firmen in Vietnam Fuß fassen. Die Ansprüche der Angestellten werden höher, die Löhne ebenso. Dies ist ein Arbeitnehmermarkt. Das Heer der vietnamesischen Arbeiter ist nicht nur ordentlich ausgebildet, sie sind auch jung: Mehr als die Hälfte der 84 Millionen Einwohner sind unter 30 Jahre alt.
Der Wegfall von staatlichen Subventionen und die verstärkte ausländische Konkurrenz haben auch Schattenseiten: 2000 staatseigene Betriebe, die durch ihre veraltete Technologie noch nicht weltmarktfähig sind, sind vom Bankrott bedroht immerhin machen sie bisher 38 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus und stellen Millionen von Arbeitsplätzen. Schon jetzt ist durch die Senkung der Importzölle ein verschärfter Wettbewerb zu beobachten. Nicht mehr konkurrenzfähige Unternehmen, zum Beispiel in der Elektronikindustrie, werden von billigeren Importmarken vom Markt gefegt.
Auch die Landwirtschaft wird schwer getroffen. Zwar ist Vietnam der zweitgrößte Reis-, Kaffee- und Cashewnuss-Exporteur der Welt und der größte Pfefferproduzent der Erde. Doch die Arbeitstechnik der Bauern ist vollkommen rückständig. Noch immer ist die Landwirtschaft Handarbeit, werden allenfalls Wasserbüffel eingesetzt. Die Qualität der Produkte muss besser werden, meint Wurstfabrikant und Großunternehmer Mai Huy Tan, um auf dem internationalen Markt bestehen zu können. Schon jetzt verkaufen sich in vietnamesischen Supermärkten Reis, Obst und Zucker aus Thailand oder Süßigkeiten aus China oft besser als heimische Produkte einfach, weil sie besser sind.
Das Bewusstsein der Bauern sei der neuen Situation noch nicht angepasst, erklärt der Mathematiker. Es gibt hier für die oberen Strukturen seit Jahren Vorbereitungsseminare für WTO, aber Millionen von Bauern haben keine Ahnung. Tan fürchtet eine wachsende Kluft zwischen arm und reich. Ich habe Angst, dass der Unterschied im Lebensstandard in den Städten und auf dem Land wächst. Außerdem ist der erklärte Umweltschützer besorgt über die allzu schnelle Entwicklung in der Industrie. Man merkt schon jetzt, wie die Luft immer schlechter und das Wasser immer trüber wird in Hanoi.
Trotzdem, meint Felix Schmidt, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Vietnam, würden die Vietnamesen unterm Strich durch WTO profitieren. Ich versuche immer zu trennen zwischen den Auswirkungen für den Verbraucher und für die Menschen, die in der Produktion stecken. Bei allem Wettbewerb gibt es natürlich einen großen Wohlfahrtsgewinn für alle, die einfach günstigere, bessere Qualität einkaufen können. Der Gewinner ist der Konsument. Die Verlierer nach dem WTO-Beitritt, so Felix Schmidt, würden volkswirtschaftlich überkompensiert durch das erhöhte Wachstum. Auf der breiten Ausfallstraße zwischen Hanois Zentrum und dem Flughafen teilen sich Bauern mit Holzkarren die Fahrbahn mit ganzen Familien auf einem Moped und glänzenden Sportwagen vom Typ Porsche Cayennes mit getönten Scheiben. Am malerischen Hoan-Kiem-See in der Hauptstadt sitzen abgerissene Kriegsveteranen in der Sonne. Daneben fotografiert ein junger Mann im Designeranzug seine diamantenglitzernde Liebste. Bei manchen Vietnamesen, meint Felix Schmidt, wächst der Reichtum einfach schneller als bei anderen.
Finanzmärkte | 03.03.2007
Zehn Jahre nach Asiens Finanzkrise: Chancen und Risiken heute
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Das freut keinen Investor: sinkende Kurse in China
Für Thailand war es ein schwarzer Tag: Am 2. Juli 1997 hatte der Crash auf den Finanzmärkten begonnen und zog schnell weite Kreise. Nach erneuten Kurseinbrüchen in Asien werden die Erinnerungen daran wieder wach.
Die Notenbank Thailands hatte damals den Wechselkurs des thailändischen Baht, der bis dahin fest an den US-Dollar gekoppelt war, freigegeben. Thailands Währung verfiel innerhalb kürzester Zeit drastisch. Der Verfall kam nicht von ungefähr: Ein paar Wochen zuvor hatten ausländische Spekulanten den Baht attackiert, die Notenbank hatte die Angriffe nicht abwehren können - obwohl sie dabei fast die gesamten Dollarreserven Thailands verpulverte - etwa 38 Milliarden US-Dollar. Doch das Desaster war nicht mehr aufzuhalten. Die Asienkrise begann und riss nicht nur Thailand, sondern ganz Südostasien sowie Hongkong und Südkorea in den Abgrund.
Heute schauen die betroffenen Länder zurück. Viele Probleme waren hausgemacht, die Ursachen vielschichtig. Westliche Investoren hatten bedenkenlos Kredite vergeben - schließlich galt Asien als Finanz-Eldorado. Der Westen wollte beim Goldrausch dabei sein.
Wiederholt sich die Geschichte?
Ist eine Krise wie die von 1997 heute ebenfalls denkbar? "Es wird hoffentlich nicht diese Art von Blase sein, noch nicht", sagt Dr. Chalongphob Sussangkarn vom "Thailand Development Research Institute" in Bangkok. "Aber was wir heute bereits beobachten, hat schon einiges von der Krise von 1997. Das heißt: Die Länder der Region nutzen alle dieselbe Entwicklungsstrategie, den Export - nach Europa und vor allem in die USA. Aber der Weltmarkt ist nicht groß genug, um all diese Exporte zu absorbieren."
Daher können nicht alle Länder der Region gleichzeitig auf hohem Niveau wachsen, meint Sussangkarn. Das Risiko bleibe, dass manchen Ländern die Exporte wegbrechen. Wenn das passiert, werde die Weltwirtschaft eine neue Krise erleben. Diese könnte ähnlich wie 1997 dazu führen, dass viele Fabriken schließen müssen, dass Arbeitslosigkeit und soziale Probleme entstehen. Diese Angst vor einem Export-Minus gilt auch als Auslöser des jüngsten Kursgewitters, das am Dienstag (27.2.2007) von Schanghai ausgehend nahezu alle Börsen der Welt erschütterte.
Thailand ganz unten
Besonders hart hatte es vor zehn Jahren außer Thailand unter anderem Indonesien, die Philippinen und Südkorea getroffen. Südkorea erholte sich relativ schnell, die südostasiatischen Staaten aber kämpften teils jahrelang, um aus dem wirtschaftlichen Tief heraus zu kommen. Heute wächst die Wirtschaft Südostasiens wieder. Aber Korruption, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und politische Instabilität bedrohen den Aufschwung.
Als Garant für Stabilität in der Region gilt weiterhin China, meint Stephany Griffith-Jones vom "Institute of Development Studies" der britischen Universität Sussex. "China ist ein Bollwerk an Stabilität", sagt sie. Eine interessante Frage dort ist derzeit, ob das Land seine Wechselkurse flexibler gestalten sollte, wie es die USA gerne hätten, und ob es die Kapitalkonten liberalisieren sollte. "In beiden Punkten war China stets sehr vorsichtig, und das hat dem Land gut gedient", sagt Griffith-Jones. "Es wurde von der Asienkrise nicht mitgerissen und war ein Anker, der geholfen hat, diese Krise früher zu beenden. Ich denke, China macht seine Sache ziemlich gut, obwohl es ein schwaches Bankensystem hat. Daran muss es arbeiten."
Aus Fehlern lernen
Es ist gerade der Finanzsektor, an dem nicht nur China, sondern auch die Staaten Südostasiens arbeiten müssen. Die faulen Kredite abzutragen, dauerte Jahre. Und auch heute wird in Asien wieder mit ehrgeizigen Infrastrukturprojekten geliebäugelt, von denen nicht klar ist, wie sie gegenfinanziert werden sollen. In einem Punkt ist man sich in China aber wohl einig: Kurzfristige Kreditvergabe soll es nicht mehr geben. Das ist eine wichtige Erkenntnis aus der Asienkrise.
Die Länder in der Region haben zudem begriffen, dass sie enger zusammenarbeiten müssen. Vor der Asienkrise hat es keine regionale Kooperation im Finanzsektor gegeben, erinnert Chalongphob Sussangkarn vom "Thailand Development Research Institute". Deswegen hätten die Länder nach der Krise sehr schnell die Initiative "Asean plus drei" gegründet, welche die zehn Länder Südostasiens plus China, Japan und Südkorea umfasst. "Und sie haben sehr schnell eine Initiative der Finanzkooperation geschaffen, zum Beispiel in Form des asiatischen Anleihen-Marktes, um eine langfristige Finanzierung für die Entwicklung sicherzustellen."
Aber noch mehr regionale Zusammenarbeit, stabile Finanzmärkte und mehr Transparenz sind gefordert, wenn Asien eine Situation wie die von 1997 vermeiden will. Ob das gelingt, ist fraglich. Denn die Probleme, die zu einer ähnlichen Krise führen könnten, zeichnen sich schon heute ab.
letzte Änderung: 12.03.07 6:12
Homepage der japanischen Regierung
Japans Wirtschaft wächst so stark wie seit drei Jahren nicht
Tokio. AP/baz. Die japanische Wirtschaft hat ihr stärkstes Wachstumstempo seit drei Jahren erreicht. Wie die Regierung am Montag in Tokio mitteilte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5 Prozent. Damit hat die Regierung ihre ursprüngliche Prognose von 4,8 Prozent deutlich nach oben korrigiert. Hauptgrund für das starke Wachstum war eine überraschend starke Investitionstätigkeit der Unternehmen. Auch die öffentlichen Investitionen legten stark zu.
Es ist das achte Quartal in Folge, in dem die zweitgrösste Volkswirtschaft der Erde ihre Wirtschaftsleistung steigern konnte. Damit setzt Japan seinen Weg hinaus aus der Stagnation fort, die das Land ein Jahrzehnt lang im Griff hatte.
BUSINESS NEWS
Nikkei little changed as Inpex up, techs fall
Enlarge PhotoBy Reuters
Wednesday March 28, 09:10 AM
By David Dolan
TOKYO (Reuters) - The Nikkei average finished Wednesday morning little changed as losses in technology stocks and other exporters were countered by a rise in energy firms such as Inpex Holdings Inc., which gained on a jump in crude prices.
Shares of Sanyo Electric Co. Ltd. rose 1.6 percent to 187 yen after a source close to the matter said on Tuesday the president of the beleaguered electronics maker would step down and be replaced by the company's vice president.
"Shares of Inpex and other resource-related stocks are gaining due to the jump in oil prices overnight," said Takahiko Murai, general manager of equities at Nozomi Securities.
"There are also continued expectations the market will see new buying due to the start of the new fiscal year (in April), so we are seeing some buying by individual investors."
The Nikkei was up 0.16 percent or 28.06 points at 17,393.11 by the close of the morning session. The broad TOPIX index was up 0.13 percent at 1,726.15.
Oil and gas producer Inpex rose 3.9 percent to 1.01 million yen. Refiner Nippon Oil Corp. gained 1.9 percent to 963 yen.
U.S. crude prices surged $5 a barrel in after-hours trade on Tuesday to $68.09, their highest in more than six months, on rumours that conflict had broken out between Iran and the United States. The White House later dismissed talk of military action, and crude eased back to $63.84 on Wednesday.
TECHS, EXPORTERS LOWER
Shares of technology firms and other exporters sagged, hit by continued concern about the outlook for the United States, a key market for Japanese goods.
"We have yet to see a full resolution of the problems in the U.S. housing market," said Yutaka Miura, a senior technical analyst at Shinko Securities, adding: "Concerns about the U.S. economy and stocks remain."
Honda Motor Co. Ltd. fell 1.4 percent to 4,140 yen. The company makes roughly two-fifths of its auto sales in the United States.
Sony Corp. dropped 1.5 percent to 6,120 yen.
Chip-equipment maker Advantest Corp. slipped 1.9 percent to 5,240 yen.
Shares of Orient Corp. jumped 8.8 percent to 149 yen, becoming one of the biggest gainers on the Tokyo exchange's first section.
A media report said Itochu Corp. and Mizuho Corporate Bank will provide a total of about 75 billion yen ($637 million) in capital to the struggling consumer lender. Mizuho Financial Group then said it would give details of a financial aid package for Orient later in the day.
Sapporo Holdings Ltd., the country's third-biggest brewer, fell 1.9 percent to 825 yen after the Nikkei business daily reported that the firm's anti-takeover measures will likely be approved by shareholders at a general meeting on Thursday.
Hedge fund Steel Partners, which is attempting to take over Sapporo, has urged shareholders to vote against the defence scheme, which allows the brewer to issue equity warrants if an unwanted bidder buys 20 percent of its stock.
Trade volume rose to its highest in four sessions, with 1.04 billion shares changing hands on the Tokyo exchange's first section. Advancing shares outnumbered decliners 939 to 621.
Piraterie: USA klagt erstmals China
06.04.2007 | 18:26 | (Die Presse)
Gefälschte Filme und Bücher verursachten US-Konzernen im Vorjahr einen Schaden von 2,2 Mrd. Dollar.
Washington (Bloomberg). Zweimal war es im vergangenen Jahr fast so weit, nun dürfte es fix sein: Die USA eröffnen laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wegen der Verletzung geistigen Eigentums amerikanischer Firmen ein Verfahren gegen China. Schon kommende Woche werde Washington laut vier Informanten, die nicht namentlich genannt werden wollen, einen Antrag bei der Welthandelsorganisation WTO einbringen.
Dabei geht es um zwei Vorwürfe: Erstens sei in China die Menge gefälschter DVDs oder Bücher zu hoch, ab der man behördlich verfolgt wird. Darum gebe es zu wenige Gerichtsverfahren, und Fälscher werden nicht von ihrem Tun abgeschreckt. Zweitens wehren sich die USA dagegen, dass China den Import von Filmen und Büchern aus den USA mit Quoten beschränkt. Das verführe die chinesischen Filmfans dazu, illegale Kopien begehrter Produkte wie dem Hollywood-Film „300“ zu kaufen. Der kostet dann fünf Yuan (48 Cent) – statt legaler 60 Yuan.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.04.2007
Handel: China ist sauer auf die USA
Handelskonflikt verschärft sich.
Beschwerde bei WTO wegen Produktpiraterie droht.
Washington/Peking. Mit starker Unzufriedenheit reagiert die chinesische Regierung auf zwei von den USA geplante Beschwerden vor der Welthandelsorganisation (WTO). Den Machthabern im Reich der Mitte wird seitens der Amerikaner vorgeworfen, Gesetze zur Stärkung der Urheberrechte nur mangelhaft umzusetzen und andererseits strikte Quoten für die Verbreitung ausländischer Musik, Filme und Bücher zu verhängen. Dadurch hätten ausländische Medienprodukte nur einen unzureichenden Marktzugang. Die Verletzungen des Urheberrechts verursachen laut Wall Street Journal jährlich einen Schaden von mehreren Milliarden US-Dollar.
Schon im Februar haben die USA die WTO wegen der Subventionierung chinesischer Unternehmen angerufen und eine Beschwerde wegen Wettbewerbsverzerrung eingereicht. "Die geplante Klage steht im Widerspruch zu dem zwischen den Staatschefs herrschenden Einvernehmen, die bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu stärken und den Handelskonflikt zu lösen", sagt Wang Xinpei, Sprecher des chinesischen Wirtschaftsministeriums. Aus seiner Sicht würde eine WTO-Beschwerde die Zusammenarbeit zwischen den Staaten beeinträchtigen und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen nachteilig beeinflussen.
Das rigorose Vorgehen der US-Regierung wird aber selbst im eigenen Land nicht von allen Seiten begrüßt. Einige Unternehmer sehen dadurch die Fortschritte in der Zusammenarbeit mit China bei der Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen gefährdet. Seitens der USA ist man aber ebenfalls an einer Deeskalation der Lage interessiert. Die amerikanische Regierung würde einen Dialog mit China zur Lösung der strittigen Punkte begrüßen. Nach den Regeln der WTO haben die Staaten 60 Tage Zeit, den Streit beizulegen, bevor dieser an das zuständige Gremium weitergeleitet wird. Das amerikanische Handelsdefizit mit China erreichte im vergangenen Jahr mit 233 Mrd. Dollar (174 Mrd. Euro) Rekordniveau. Die USA sind der größte Auslandsmarkt für chinesische Produkte.
Dienstag, 10. April 2007
17.04.2007 08:26
Aktien Tokio Schluss: Uneinheitlich - Gewinnmitnahmen
Die japanischen Börsenindizes haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen nach dem Kursanstieg vom Vortag. Dies habe der positiven Stimmung nach der guten Entwicklung an den US-Börsen und der Schwäche des Yen entgegen gewirkt. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> stieg um 0,24 Prozent auf 17.669,78 Zähler. Für den breit gefassten TOPIX <TOKS.FX1> ging es hingegen um 0,07 Prozent auf 1.724,41 Punkte nach unten./FX/gl/mw
AXC0029 2007-04-17/08:22
Tokios Börse im Plus - US-Unternehmensgewinne geben Auftrieb
Mi Apr 18, 2007 6:51 MESZ
Tokio (Reuters) - Robuste Quartalsergebnisse von US-Technologiekonzernen wie Intelhaben am Mittwoch die Tokioter Börse beflügelt.
In Ermangelung größerer Ereignisse an den einheimischen Märkten griffen Anleger Analysten zufolge auch bei Immobilienwerten zu.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf um 0,7 Prozent höher bei 17.648 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls 0,7 Prozent auf 1728 Stellen zu.
"Das nächste große Ding hier ist die Veröffentlichung der japanischen Unternehmenszahlen. Bis dahin werden wahrscheinlich wichtige ausländische Titel die Aktien hier weitgehend beeinflussen", sagte Hiroyuki Fukunaga von Rakuten Securities. Die Skepsis der Anleger gegenüber Tech-Titeln sei nach den guten Ergebnissen bei IBM und Intel verflogen.
In Folge gewannen Advantest-Papiere um rund 0,4 Prozent, Kyocera-Anteilsscheine legten um knapp 0,9 Prozent zu. Deutlicher gewann die Immobilienfirma Sumitomo Realty & Development, deren Aktien um vier Prozent im Plus lagen.
Am Vorabend hatte die Wall Street dank überraschend guter Unternehmenszahlen Gewinne verbucht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,41 Prozent fester bei 12.773 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,2 Prozent auf 1471 Stellen zu. Der Technologie-Index Nasdaq tendierte nahezu unverändert bei 2516 Punkten.
20.04.2007 05:19
Tokyo shares end morning slightly higher on Dow's record high, softer yen
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session slightly higher, investors having been encouraged by the Dow Jones Industrial Average's new record high overnight and by the softer yen, which should help exporters, dealers said.
But the rebound was limited because investors held back while they waited for the release next week of the earnings reports of leading companies, dealers said.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning up 87.92 points or 0.51 pct at 17,459.89, off a high of 17,502.02.
The TOPIX index of all first-section issues was up 0.22 point or 0.01 pct at 1,707.15, off a high of 1,714.54.
Decliners were beating gainers 894 to 652, with 180 issues flat.
Volume was 859 mln shares, down from 995 mln yesterday morning.
Yesterday, share prices here and elsewhere were dragged down by conjecture about an increase in Chinese interest rates, which created fear of a plunge in stock markets worldwide.
Hideo Mizutani, chief strategist at Sieg Securities, said investors had been relieved that the Shanghai market had opened higher this morning.
'The market rebounded following a sharp decline yesterday, and it helped that Wall Street overnight showed a calm tone (after the decline in Chinese stocks), with the Dow hitting another record high, although its gain was small,' he said.
'Another support for the market was the softer yen, which had firmed to the 117-yen level against the US dollar yesterday, but hovered in the mid-118 yen level in Tokyo this morning, pushing up shares in exporters,' Mizutani said.
But he added: 'There were no strong incentives for the market to buy up shares, and investors were waiting for major corporate earnings reports, starting next week.'
Tokyo Broadcasing System (TBS) jumped 490 yen or 12.8 pct to 4,330 after Rakuten, an Internet service provider, said it was aiming to increase its stake in TBS to over 20 pct from 19.86 pct at present. Rakuten Inc was down 700 yen or 1.47 pct at 46,800 yen.
Canon gained 70 yen or 1.1 pct at 6,580 after a newspaper reported that the company was expected to register a record net profit of about 520 bln yen for this year, 14 pct more than its forecast.
TDK was 220 yen or 2.2 pct higher at 10,360 after the company said it had agreed to sell to Imation Corp of the US the business of marketing and selling TDK-brand recording media, as well as the right to use the TDK brand name for recording media products, for 300 mln used, dealers said.
Among auto makers, Toyota Motor rose 60 yen or 0.8 pct to 7,350, Nissan Motor was up 17 yen or 1.4 pct at 1,221 and Suzuki Motor climbed 120 yen or 3.9 pct to 3,210.
(1 usd = 118.57 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
20.04.2007
ASIEN
Wenn China wackelt ...
Von Kai Lange
Die Rückschläge an Chinas Börse häufen sich. Anleger blicken derzeit aufmerksamer auf die Indizes in Shanghai als auf die Wall Street. Mit Recht: Bleiben die Bremsversuche der Zentralbank erfolglos, kann China nicht nur die asiatischen Tigerstaaten in einen gefährlichen Sog ziehen.
Hamburg - Anleger in Deutschland müssen ihre Uhren neu stellen. Bislang war die Schlussauktion im New Yorker Börsenhandel um 22 Uhr MEZ der entscheidende Termin, um sich auf den kommenden Börsentag vorzubereiten. Jetzt können Aktionäre früher schlafen gehen oder sich mit anderen Dingen beschäftigen - solange sie am kommenden Morgen zwischen 7 und 8 Uhr hellwach sind. Dann beenden die Börsen in Asien den Handel - und wenn dort die Indizes wackeln, rollt die Verkaufswelle westwärts.
Länderübersicht: Wie China die Region bestimmt
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So geschehen Ende Februar, als ein Kurssturz des Shanghai Composite Index um rund 9 Prozent die Börsen weltweit ins Wanken brachte. In dieser Woche nun ein leichtes Nachbeben: Der Shanghai Composite gab erneut um rund 4 Prozent nach, und der Dax ging trotz eines zuvor erreichten Rekordhochs des US-Index Dow Jones in die Knie.
Ist diese Nervosität nicht etwas übertrieben? Von einer Industrienation ist die aufstrebende chinesische Volkswirtschaft noch weit entfernt. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete China pro Einwohner ein um Kaufkraftunterschiede bereinigtes BIP in Höhe von 7600 Dollar, hat der internationale Währungsfonds errechnet. In Deutschland war diese Zahl mit rund 31.000 Dollar viermal so hoch, in den USA mit 43.000 Dollar mehr als fünfmal so hoch. Wird der Einfluss des aufstrebenden Schwellenlandes China überschätzt?
Die Antwort ist: Nein. Chinas Bruttoinlandsprodukt war 2006 mit rund 2,6 Billionen Dollar zwar noch immer niedriger als das BIP der Bundesrepublik. Doch seit dem Jahr 2000 ist Chinas Wirtschaftsleistung jährlich um rund 10 Prozent gewachsen - das Wachstum war zehnmal so stark wie in Deutschland (durchschnittlich 0,9 Prozent pro Jahr).
Mit einer solchen Dynamik ist China Herz und Motor der gesamten asiatischen Wirtschaftsregion, die es bereits auf 22 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung bringt und damit auf Augenhöhe mit Euroland spielt. China ist Taktgeber für Asiens wirtschaftliche Dynamik: Überhitzt der Motor, erlahmt die gesamte Region.
Einem stabilen Wachstum in Asien kommt auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil es die erwartete Abkühlung der US-Wirtschaft mit ausgleichen soll. "Die Erwartung lautet, dass die Wachstumsdynamik der Schwellenländer eine Abschwächung der Konjunktur in den USA abfedert", sagt Nicolas Schlotthauer, Fondsmanager bei der DWS. "Sollte China als Schrittmacher für die Schwellenländer ausfallen, dürfte diese Rechnung nicht mehr aufgehen."
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Aufholjagd: Zahlreiche Staaten in Asien haben pro Kopf einen höheren Wohlstand erreicht als die Bundesrepublik ...
Immer mehr Handelswege führen nach China. Für Hongkong und Südkorea zum Beispiel war China im Jahr 2005 das wichtigste Exportziel. Für die Industrienation Japan sowie die aufstrebende Volkswirtschaft Indien steht China als Exportland an zweiter, für Thailand, Indonesien und Vietnam an dritter Stelle.
Für die Mehrzahl der asiatischen Staaten, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) errechnet, gehört die Volksrepublik China zu den drei wichtigsten Abnehmern ihrer Produkte.
"Mit seinem wachsenden Bedarf an 'harten' und 'weichen' Rohstoffen ist China nicht nur für die asiatischen Nachbarn, sondern auch für Schwellenländer in Südamerika und Afrika ein wichtiger Handelspartner", ergänzt Schlotthauer. Eine harte Landung der Volkswirtschaft würde außerdem auf die allgemeine Stimmung am Markt drücken: Verliert der Impulsgeber China rapide an Dynamik, dürften Investoren in den Schwellenländern weltweit künftig zurückhaltender sein.
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Der Experte der DWS ist dennoch zuversichtlich, dass China trotz seiner Schwindel erregenden Wachstumsraten genug Mittel hat, um eine drohende Überhitzung der boomenden Volkswirtschaft zu vermeiden.
"Die chinesische Volkswirtschaft ist noch deutlich stärker reguliert", sagt Schlotthauer. "Regierung und Zentralbank verfügen daher über zahlreiche Hebel, um die Inflation in den Griff zu bekommen."
Westliche Industrienationen versuchen vor allem durch Erhöhung der Zinsen, eine zu starke Preissteigerung zu vermeiden. Auch in China hat die Zentralbank weitere Zinserhöhungen angedeutet, doch dies ist nicht das einzige Mittel.
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Tiger in Bedrängnis: Lässt die Nachfrage in China nach, bekommen die aufstrebenden asiatischen Schwellenländer Probleme
"In China dürften die Zinsen moderat ansteigen, doch an massiven Erhöhungen hat die Notenbank kein Interesse, da dies den Binnenkonsum treffen würde", sagt Schlotthauer. Ein langfristiges Ziel der Zentralbank sei statt dessen, die Sparquote nach unten zu bringen und auf diese Weise den inländischen Konsum zu stützen.
Ein Preisanstieg lässt sich auch dadurch bremsen, indem man Höchstpreise etwa für Nahrungsmittel oder für Benzin staatlich festsetzt. In China dürften etwa 25 Prozent der Preise des für die Inflation maßgeblichen Warenkorbes durch den Staat kontrolliert sein - bei seinen aktuellen Überschüssen kann es sich China leisten, einzelne Produkte zu subventionieren und damit dafür zu sorgen, dass Preisschwankungen an den Märkten nicht voll auf die eigene Bevölkerung durchschlagen.
Drittens können Regierung und Zentralbank stärker als hierzulande die Kreditvergabe der Banken steuern: Die Zentralbank hat in den vergangenen Monaten die "Mindestreservebestimmungen" bereits dreimal verschärft und damit durchgesetzt, dass ein wachsender Anteil der Liquidität der einzelnen Kreditinstitute unverzinst bei der Zentralbank einlagern muss.
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Bankenviertel in Peking: Inflation steigt, Börsianer zittern
Auf diese Weise wird dem Wirtschaftskreislauf Geld entzogen und die Kreditvergabe erschwert. Dies ist auch ein Mittel, um Aktien- oder Immobilienspekulationen auf Pump zu erschweren: Die jüngste Rally am Aktienmarkt zieht eine steigende Zahl Spekulanten an.
"China kann dem Wirtschaftskreislauf auf verschiedenen Wegen Liquidität entziehen, ohne gleich die Zinsen massiv nach oben zu setzen", sagt Schlotthauer. Die Inflationsrate, die im März auf 3,3 Prozent gestiegen war, dürfte sich nach Schätzung der DWS zum Jahresende wieder bei 2,5 Prozent einpendeln. "Bei einem Wachstum von 10 bis 11 Prozent könnte China auch mit einer Inflationsrate von 3 Prozent leben", sagt Schlotthauer. Er geht nicht davon aus, dass die jüngsten Inflationsdaten China kurzfristig aus der Bahn werfen werden.
Dennoch: Die Wachsamkeit der Investoren, wenn an den Börsen in Shanghai und Shenzen rote Lämpchen leuchten, ist berechtigt. Zu stark sind die Handelsbeziehungen nicht nur der asiatischen Tigerstaaten, sondern auch der Schwellenländer weltweit zu China. Zu groß ist der Einfluss, den die Boomregion auf die weltweite wirtschaftliche Balance nimmt. Die reale Wirtschaftsleistung Asiens hat sich seit 1980 verdreifacht, ex Japan sogar versechsfacht.
Noch ist der Wachwechsel von der Wall Street zu den asiatischen Börsen nicht vollzogen. Doch Asien ist auf dem Weg dorthin.
Tokios Börse im Plus - Anleger erwarten starke Geschäftszahlen
Mo Apr 23, 2007 7:10 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Tokioter Börse ist am Montag mit Gewinnen in die Handelswoche gestartet.
Analysten erklärten, die Anleger rechneten mit starken Geschäftszahlen japanischer Unternehmen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 0,94 Prozent auf 17.617 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann um 0,68 Prozent auf 1721 Zähler.
Zu den Gewinnern gehörten unter anderem die zwei führenden Stahlhersteller Nippon Steel und JFE Holdings nach einem Bericht, wonach beide Firmen wahrscheinlich Rekordgewinne für das Geschäftsjahr bis Ende März ausweisen würden. Nippon legten rund 0,5 Prozent zu, JFE kletterten um mehr als drei Prozent.
24.04.2007 05:28
Tokyo shares end morning lower, following falls in US stocks
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session lower, mirroring the weakness overnight on Wall Street, dealers said.
They said that what appeared to be seasonal selling by foreign funds had depressed prices in a thin market overall, while many other investors had stayed on the sidelines to wait for the announcement of the earnings of major companies. Yahoo Japan, Elpida Memory, KDDI and Nikko Cordial will report today their results for the fiscal year ended March 31, while Canon will release its results for the January-March quarter.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning 140.18 points or 0.8 pct lower at 17,315.19, off a low of 17,305.78.
The TOPIX index of all first-section issues was down 13.22 points or 0.78 pct at 1,692.41, off a high of 1,691.95.
Decliners were beating gainers 1,016 to 548, with 158 issues flat.
Volume was 794 mln shares, down from 836 mln yesterday morning.
A trader at a European brokerage firm said: 'Selling by offshore funds, which appear to be locking- in gains for their book-closing, was active, in continuation of the recent trend, with Japanese institutions staying on the sidelines.'
Market players generally expect major companies to have achieved growth overall in both revenue and profit during the last fiscal year, dealers said.
However, toiletry maker Kao forecast yesterday a drop in profits, alerting investors to the possibility of disappointments from other companies, dealers said. Kao stock fell 120 yen or 3.54 pct to 3,270.
Hoya, which slipped yesterday on the lack of upside surprises in its results for last fiscal year, extended its losses, ending the morning 100 yen or 2.51 pct lower at 3,880.
Toshiba fell 9 yen or 1.02 pct to 876, despite the Nikkei newspaper having reported that the company was likely to report a record net profit of some 135 bln yen for the last fiscal year, 73 pct more than the year before. Toshiba is due to release its results Thursday.
Nissan Motor gained 11 yen or 0.9 pct at 1,231 after the car maker revealed a plan to introduce a voluntary retirement program, in which up to 12,000 staff can participate, as part of its efforts to realign its domestic operations amid sluggish sales.
(1 usd = 118.25 yen)
yumiko.nishitani@xfn.com
Tokios Börse im Minus - Anleger vor Firmenzahlen zurückhaltend
Di Apr 24, 2007 7:04 MESZ
Tokio (Reuters) - Nach den negativen Vorgaben aus den USA hat auch die Tokioter Börse am Dienstag Verluste verzeichnet. Die japanischen Anleger hielten sich zudem wegen noch anstehender wichtiger Unternehmenszahlen zurück.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis zum frühen Tokioter Mittag um 0,80 Prozent auf 17.315 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index büßte 0,78 Prozent auf 1692 Zähler ein.
Zu den Verlierern zählte der Haushaltswarenhersteller Kao, dessen Aktienkurs um mehr als drei Prozent nachgab. Das Unternehmen hatte zuvor einen Gewinnrückgang für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert.
Zu den Firmen, die noch im Laufe des Tages ihre Quartalszahlen veröffentlichen wollten, zählte vor allem der führende Kamera- und Kopiergerätehersteller Canon.
BUSINESS NEWS
Nikkei slips as KDDI tumbles, Canon up
Enlarge PhotoBy Reuters
Wednesday April 25, 08:05 AM
TOKYO (Reuters) - The Nikkei average slipped 1 percent on Wednesday morning as KDDI Corp. tumbled after the mobile phone operator's earnings disappointed some investors and prompted a brokerage downgrade.
But shares of Canon Inc. rose 1.2 percent. The maker of office equipment and cameras posted a 22 percent rise in quarterly operating profit on Tuesday and raised its full-year forecast by 3 percent.
Along with earnings, investor caution was heightened by continued selling in the small-cap markets and a series of national holidays next week.
The Nikkei was down 167.18 points at 17,284.59 by the end of morning trade. The broad TOPIX index fell 1.03 percent to 1,688.62.
26.04.2007 05:28
Tokyo shares end morning higher as Wall St rally sparks bargain-hunting
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session higher as investors hunted for bargains among counters that had seen recent falls, with sentiment cheered by the Dow's fresh record close above 13,000 points overnight, dealers said.
But underlying caution before the announcement of more earnings results and ahead of the Golden Week holiday, which starts this weekend, capped further gains, they said.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning up 129.48 points or 0.75 pct at 17,365.64, off a high of 17,411.76.
The TOPIX index of all first-section issues was up 7.65 points or 0.45 pct at 1,694.99, off a high of 1,699.77.
Gainers outnumbered decliners 1,055 to 527, with 138 issues flat.
Volume fell slightly to 814 mln shares from 878 mln yesterday morning.
'Share prices rebounded from recent declines helped by the Dow's having topped 13,000 points,' said Hiroaki Hiwada, a strategist at Toyo Securities
'But shares were trading within a limited range as investors adopted caution ahead of the earnings announcements of blue-chip companies, the release of economic indicators and upcoming holidays,' he added.
Among blue chips scheduled to release their full-year earnings later today are Toshiba, Fujitsu, Nissan and Nintendo.
Several Japanese economic indicators are also due for release tomorrow, including the March consumer price index and the Bank of Japan's report on the outlook for economic activity and prices.
'There is speculation that the BoJ might raise its key interest rate in May, so investors are waiting for the (BoJ) report as it might provide some indication' about the central bank's near-term policy direction, Hiwada added.
Shiseido was up 70 yen or 2.8 pct at 2,545 after the company reported a 75 pct year-on-year rise in net profit for the fiscal year ended March led by brisk overseas sales, especially in China, and with the weak yen further boosting sales. Japan's largest cosmetics maker also forecast another bright performance for the current fiscal year, still led by strong sales in China.
Sumitomo Chemical rose 13 yen or 1.6 pct to 806 after a report that the company is expected to post a pretax profit of around 155 bln yen for the year ended March 31, up 10 pct and marking the third consecutive year of record income.
Sony was up 60 yen or 0.9 pct to 6,460 after a report said the consumer electronics giant plans to take unit Sony Financial Holdings Inc public this autumn, raising some 300 bln yen.
Marine transport stocks were also higher. Nippon Yusen gained 23 yen or 2.3 pct to 1,005, Mitsui OSK Lines was up 41 or 2.9 pct at 1,468 and Kawasaki Kisen rose 48 or 3.9 pct to 1,272.
(1 usd = 118.58 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
Asiens Börsen mit Verlusten - Gewinnmitnahmen vor Ferien
Fr Apr 27, 2007 8:36 MESZ
Singapur (Reuters) - Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenausklang durchweg Verluste verzeichnet.
Händler in Tokio sagten, Investoren nähmen vor den anstehenden Ferien wohl Gewinne mit. Autowerte profitierten indes von der Schwäche des Yen, der zum Euro auf ein Rekordtief sank. Zum Dollar lag der Euro weitgehend unverändert.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,17 Prozent nach auf 17.400 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index lag mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 1701 Zählern. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur verzeichneten ebenfalls Verluste.
In Tokio gaben Aktien Gewinne ab, die in den vergangenen Tagen zum Teil deutlich zulegt hatten. Sony etwa verloren 0,62 Prozent, Fujitsu 0,92 Prozent. Viele Anleger hätten Sorge, dass der Aktienmarkt über die Ferien nachgeben könnte und verkauften deshalb, sagte Analyst Yasuo Yabe von Meiwa Securities. Die Tokioter Börse soll in der kommenden Woche lediglich am Dienstag und Mittwoch geöffnet werden.
Zu den Verlierern zählte auch die Aktie von Nippon Steel, die um 1,15 Prozent nachgab. Der weltweit zweitgrößte Stahlhersteller hatte zwar einen Rekordgewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr gemeldet, gab jedoch einen vorsichtigeren Ausblick als von Analysten erwartet. In den vergangenen Tagen hatten Beobachter wiederholt erklärt, dass die Ausblicke der Firmen in der laufenden Berichtssaison am Markt enttäuschten.
Zu den Gewinnern zählten indes Aktien von Export orientierten Unternehmen, wie die von Autobauern. Honda legten 1,72 Prozent zu, Toyota Motor 1,1 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Yen zum Euro erneut deutlich nachgab und zwischenzeitlich auf das Rekordtief von 162,70 Yen sank. Zum Dollar lag der Euro bei 1,36 Dollar, der Yen wurde zum Dollar bei 119,54 Yen gehandelt.
Die US-Börsen hatten am Vorabend überwiegend fester tendiert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,12 Prozent fester bei 13.105 Zählern und hielt sich damit über der erstmals am Vortag erreichten 13.000-Punkte-Marke. Der breiter gefasste S&P-500-Index lag nahezu unverändert bei 1494 Zählern. Der Nasdaq-Composite stieg um 0,26 Prozent auf 2554 Punkte.
29. April 2007 webnews Yigg folkd Mister Wong Linkarena Del.icio.us Schrift:
BILLIGES GELD
Indiens gefährlicher Konsumkredit-Trip
Von Thomas Schmitt, Bangalore
Lange Zeit wollten Indiens Verbraucher vom Schuldenmachen nichts wissen. Nun stürmt die neue Mittelklasse mit Kreditkarten bewaffnet in die Einkaufszentren, Banken werfen ihr Baudarlehen hinterher. Ein riskantes Spiel: Viele Verbraucher überschätzen ihre Möglichkeiten.
Bangalore - Indiens Banken und Bürger entdecken den Verbraucherkredit. Über die Medien, das Mobiltelefon und E-Mailverteiler versuchen in- und ausländische Finanzinstitute unermüdlich, Neukunden anzulocken. Fast täglich eröffnet irgendwo eine neue Bankfiliale, die Kredite für Autos, Zweiräder oder Immobilen anbietet. Nennenswerte Einkommensgarantien werden selten eingefordert.
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REUTERS
Gold-Kauf in Chandigarh, Nordindien: Vorsichtige Konsumenten "in der Minderheit"
"Indien ist auf der Überholspur, was das Kreditgeschäft anbelangt", prahlt K.V. Kamath, Geschäftsführer der ICICI Bank, der größten indischen Privatbank. "Konsumentenkredite haben sehr gute Wachstumsaussichten."
Eine 180-Grad-Wende. Lange haben die indischen Banken das Kreditgeschäft gemieden oder nur halbherzig betrieben. Auch die Verbraucher hielten sich von Krediten fern. "Vor nicht allzu langer Zeit wurde in Indien hart Erspartes noch auf dem fest verzinsten Konto deponiert, bis genügend Geld angesammelt war, um sich beispielsweise ein Auto leisten zu können", sagt G.K. Dutt, ein ehemaliger Mitarbeiter der State Bank of India.
Heute, so führt er aus, "stürmt die neue indische Mittel- und Oberschicht, mit Kreditkarten bewaffnet, all-samstäglich die Shopping-Malls". Diejenigen, die "vorsichtig konsumieren", seien eindeutig in der Minderheit.
Boom auf brüchigem Fundament
Nach Angaben der indischen Zentralbank ist das Volumen aller vergebenen Kredite in den vergangen zwei Jahren um jeweils mehr als 30 Prozent gestiegen. Der Anteil der vermittelten Privatkredite betrug dabei 2006 schon 22,2 Prozent - im Vorjahr lag er noch bei 20,3 Prozent. Laut McKinsey setzt die 200 Millionen Menschen starke indische Mittelschicht Kredite vornehmlich für den Erwerb von Häusern, Apartments, Autos und Gebrauchsgüter ein. Bei Baudarlehen war der Anstieg zuletzt besonders markant.
Das indische Pro-Kopf-Einkommen hat sich zwar nach offiziellen Angaben in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. "Die Verschuldung vieler Inder birgt dennoch volkswirtschaftlich ein hohes Risiko", mahnt C.P. Chandrasekhar, Wirtschaftswissenschaftler und Kolumnist der Tageszeitung "The Hindu". Denn der Pump-Boom basiert im Wesentlichen auf der optimistischen Erwartung, dass die privaten Einkommen weiter so rasant steigen wie in den vergangenen Jahren.
Kreditmarkt Indien: Boom mit geliehenem Geld
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"Der gegenwärtige Boom im Kreditgeschäft fußt auf einen feel good factor", sagt Clemens von Weichs, Geschäftsführer des Kreditversicherers Euler Hermes in Indien. Aber "falsche Vorstellungen" - beispielsweise die, über einen krisensicheren Arbeitsplatz zu verfügen - seien keine gute Basis für das Kreditgeschäft, findet Chandrasekhar.
Kontrolleinrichtungen wie die in Deutschland agierende Schufa gibt es in Indien nicht. Die Reserve Bank rügte unlängst, Banken würden ihre Vergabe von Darlehen mangelhaft dokumentieren. Der kreditfinanzierte Konsumrausch hat auch das indische Finanzministerium auf den Plan gerufen. Es befürchtet, dass nur einige wenige Wirtschaftszweige profitieren und es zu einer ökonomischen Schieflage kommen könnte.
Noch bis noch vor kurzem wurden Darlehn nach dem Grundsatz der "Bedürftigkeit" vergeben - es wurden detaillierte Nachweise über den Einsatz, die Notwendigkeit und die Absicherung der benötigten Geldmittel verlangt. Neuerdings ist das nicht mehr notwendig. Selbst dann nicht, wenn Luxusgeländewagen, Apartments, oder High-end-Hifi-Anlagen augenscheinlich nicht zum finanziellen Rahmen der Kunden passen.
"Gemessen am Bruttoinlandsprodukt hat Indien derzeit noch eine der niedrigsten Raten an faulen Krediten", sagt Kamath. "Das zeigt, dass der Kreditvergabesektor gesund und über einen starken Ordnungsrahmen verfügt". Das dürfte sich aber zunehmend ändern. Landauf und landab warnen Wirtschaftsfachleute hinter vorgehaltener Hand, dass zumindest bestimmten Segmenten des Kredit-Geschäfts enorme Probleme auf die Finanzinstitute zukommen.
Kreditrisiken einfach transferiert
Den wetteifernden Banken ist das durchaus bewusst. Zugleich vergeben sie eifrig neue Kredite. Denn die Kreditrisiken können als Derivate oder andere Kreditversicherungsprodukte an Dritte verkauft und so transferiert werden. Trotz der schleppenden Öffnung des Bankensektors, ist diese Praxis in Indien längst angekommen. Die Citibank oder die eher konservative State Bank of India haben schon reichlich Erfahrung in diesem Business gesammelt.
Euler Hermes hat sich jetzt mit Bajaj zur Bajaj-Allianz General zusammengetan, um im Kreditsversicherungsmarkt mitmischen zu können. Geschäftsführer Clemens von Weichs schätzt das Marktpotential auf gegenwärtig 35 Millionen Euro jährlich. "Aber in den nächsten fünf Jahren werden wir das Volumen auf 140 Millionen anwachsen sehen", prophezeit er.Die Deutsche Bank, die momentan in einer landesweiten Anzeigenkampagnen für ihre Finanzprodukte wirbt, ist noch relativ neu im indischen Kreditgeschäft. Anzeichen, dass sich dieser Trend verstärkt, gibt es reichlich.
Banken, die relativ sorglos Kredite vergeben, Versicherungsunternehmen, die Kreditversicherungen anbieten - und willigen Kunden, die bereit sind, all ihr Erspartes in fondsgekoppelte Finanzprodukte zu investieren, sind aber nicht nach dem Geschmack der indischen Zentralbank. Sie hat unlängst durch die Erhöhung der Leitzinsen, die Handbremse angezogen. Das bedeutet noch nicht, dass die Gefahr gebannt ist.
Wirtschaftsnews - von heute 06:30
Erster Handelstag für Aktien der China CITIC Bank
( China Economic Net / China.org )
Die Aktien der China CITIC Bank sind am Freitag an ihrem ersten Handelstag an der Shanghaier Börse auf 96% über ihren Erstausgabepreis von 5,8 RMB gestiegen.
CITIC war nach der Industrial and Commercial Bank of China die zweite Bank vom chinesischen Festland, die gleichzeitig an den Börsen in Shanghai und Hongkong ihren Börsengang wagte.
Die siebtgrößte Handelsbank des Landes emittierte in Shanghai 2,3 Mrd. A-Aktien und in Hongkong 4,9 Mrd. H-Aktien, dies entspricht 6% respektive 12,76% des Aktienkapitals des Unternehmens.
Insgesamt hat die Bank, ohne H-Aktien, über 26 Milliarden Anteile ausgegeben. Ihre Marktkapitalisierung liegt bei über 200 Mrd. RMB, erklärte Hu Jia, ein Analyst bei dem Shanghaier Unternehmen D-ding Securities.
Das Mutterunternehmen, die CITIC Gruppe, hielt vor dem Börsengang 24,9 Mrd. der Anteile an der CITIC Bank, insgesamt 80% aller Aktien.
Das Gesamtvermögen der Bank beläuft sich auf knapp 100 Mrd. USD. 2006 verzeichnete die Bank einen Nettogewinn von 3,73 Mrd. RMB. 2005 waren es noch 3,15 Mrd. RMB Gewinn gewesen. Die Bank hofft, im Jahr 2007 einen Nettogewinn von 5,7 Mrd. RMB realisieren zu können.
Die 1979 gegründete CITIC Gruppe ist Chinas führendes staatseigenes transnationales Unternehmen. Die Gruppe engagiert sich in Finanzdienstleistungen, Informationstechnologie, Energie, Schwerindustrie und anderen Feldern.
Das eingetragene Kapital des Unternehmens betrug Ende 2006 30 Mrd. RMB.
08.05.2007 06:22
China A-shares end morning sharply higher on strong fund inflows - UPDATE
SHANGHAI (XFN-ASIA) - A-shares in Shanghai and Shenzhen ended the morning sharply higher after a seven-day break on strong inflows which saw property and financial stocks gaining ground, dealers said.
They said the local bourses were reacting to record-breaking runs on Wall Street and other regional markets last week when China's market were closed for a week-long holiday.
The benchmark Shanghai Composite Index, which covers both A- and B-shares listed on the Shanghai Stock Exchange, ended the morning up 110.82 points at 3,952.09, after touching an intraday all-time high of 3,957.17.
'The market was boosted by strong capital inflows as investors were actively building positions on the first day of their return after the week long holiday during which most overseas markets saw significant gains,' Zeng Bo, an analyst at Changjiang Securities, said.
'The rising momentum of the yuan also magnified the bullish sentiment,' Zeng added.
Property developers were buoyed by a strengthening yuan. The yuan finished the previous session at a record 7.7039 to the dollar on the over-the-counter (OTC) market, up from 7.7135 previously.
Shanghai Shimao Co Ltd (SHA 600823) was up its 10 pct daily limit at 12.24 yuan.
Goldfield Industries Inc (SHA 600383) was up its 10 pct limit at 24.96 yuan. China Vanke Co Ltd (SZA 000002; SZB 200002) too was up 10 pct at 19.89.
Financial stocks were also in favor on sustained buying interest, dealers said.
Hong Yuan Securities Co Ltd (SZA 000562) was up 3.0 yuan or 8.10 pct at 40.05. Anxin Trust&Investment Co Ltd (SHA 600816) was up 1.41 yuan or 5.80 pct at 25.74.
Shaanxi International Trust&Investment Co Ltd (SZA 000563) was up 1.02 yuan or 5.71 pct at 18.88.
Ping An Insurance (Group) Co (SHA 601318; HK 2318) was up 0.16 yuan or 0.24 pct at 66.01. The China Insurance Regulatory Commission (CIRC) said it has given its approval to the insurer to set up a yuan interest rate swap trading business on a trial basis.
Handan Iron&Steel Co Ltd (SHA 600001) was up 0.37 yuan or 4.69 pct at 8.26. It said it will sell its entire 20 pct stake, or 200 mln shares, in Fortune Securities to Shanghai Feilo Acoustics Co Ltd (SHA 600651) for 200 mln yuan.
Tuopai Yeast Liquor Co Ltd Sichuan (SHA 600702) was up 0.99 yuan or 8.64 pct at 12.45 after announcing plans to issue up to 90 mln A-shares via private placement.
Aluminum Corp of China (Chalco) (SHA601600; HK 2600; NYSE ACH) was up 0.13 yuan or 0.70 pct at 18.64 after Alcoa Inc launched a hostile 27 bln usd bid for Canadian aluminum rival Alcan Inc on Monday.
'I think the Alcoa-Alcan deal will not have a big impact on Chalco's operations, as Chalco is mainly focused on the Chinese domestic business,' said Wang Jun, an analyst at Merchants Securities.
Alcoa Inc, seeking to keep pace with growing Russian rival Rusal, launched the bid after failing in almost two years of private talks to reach a negotiated deal.
The Shanghai A-share Index was up 114.62 points at 4,149.70 and the Shenzhen A-share Index was up 36.81 points at 1,150.95.
The FTSE/Xinhua China A 50 Index was up 404.52 points at 13,630.67. The FTSE/Xinhua China A 200 Index was up 352.94 points to 10,293.39 and the FTSE/Xinhua China A 600 Index was up 332.98 points at 9,341.22.
(1 usd = 7.70 yuan)
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Börse Japan nur behauptet: Softbank vervierfacht operativen Gewinn - Mizuho Up [08.05.2007 - 10:26]
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Nur behauptet konnten sich heute die japanischen Dividendenwerte aus dem heutigen Handelstag verabschieden, nachdem heute Gewinnmitnahmen zu beobachten waren.
Der Leitindex Nikkei 225 verlor nahezu nicht messbare 0,07 % auf einen Endstand von 17.656,84 Yen und der marktbreiter angelegte Topix-Index gab ebenfalls minimal um 0,02 % auf 1.732,63 Zähler nach.
Vor allem die jüngst stark gelaufenen Werte musste heute mit die grössten Verlierer anführen. Hierzu zählte eine Kyocera (860614) mit einem Abschlag von 250 auf 11.570 Yen. Deutlichere Leitindicesverluste wurden aber durch gesuchte Bankwerte erfolgreich verhindert, die von einem Uprating des Sektors durch Moody`s von bisher `Aa2` auf nun `A1` profitieren konnten. Zusätzlich konnte auch hier die nachlassende Angst in Zusammenhang mit der US-Hypothekenbankkrise für gute Stimmung sorgen.
Mitsubishi UFJ Financial Group (657892) gewannen 2,3% auf 1,32 Mio, Sumitomo Mitsui Banking (856847) 1,9% auf 1,08 Mio und eine Mizuho Holdings (563483) 1,9% auf 764.000 Yen.
Gesucht waren auch Titel von Kreditkartenunternehmen, allen voran Mitsubishi UFJ Nicos. Sie haussierte um 13,6% auf 375 Yen, nachdem das Unternehmen am Vortag einen Verlust im Rahmen der Erwartungen gemeldet hatte.
Leichter musste sich heute die Boersenreport.de Top-Empfehlung Softbank (891624) aus Angst der Anleger vor negativen Überraschungen Im Vorfeld der nach Börsenschluss zur Veröffentlichung anstehenden Ergebniszahlen aus dem Handel mit einem Minus von 1,1 % bei 2.700 Yen verabschieden. Nach der Schlussglocke konnte der neue Stern am japanischen Mobilfunkhimmel dann aber mehr als nur positiv überraschen. Der operative Gewinn konnte im Zuge der Übernahme der japanischen Vodafone (875999) Mobilfunktochter Vodafone K.K. auf 217,07 Milliarden Yen (ca. 2,3 Milliarden US-Dollar) gegenüber 62,3 Milliarden Yen im Vorjahr mehr als vervierfacht werden. Die Analystenkonsensusschätzungen mit 263,1 Milliarden Yen wurden damit übertroffen.
Negativ stimmte jedoch die Tatsache, dass der Nettogewinn im ersten Quartal um 83 % auf 6,88 Milliarden Yen im Zuge von Steuerzahlungen massiv eingebrochen ist. Softbank (891624) konnte insgesamt im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 28,82 Milliarden Yen - das liegt 50 % unterhalb dem Vorjahr mit 57,55 Milliarden Yen - für sich verbuchen. Softbank (891624) konnte bisher 4 Mio. Kunden für seinen neuen Discounttarif `White Plan` gewinnen und damit die Erwartungen übertreffen. Experten kritisieren jedoch, dass das ARPU (average revenue per user) - der durchschnittliche Ertrag pro Kunde - im Vergleich zu seinen Mitbewerbern sehr niedrig ist. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr nun einen Ertrag von 316,9 Milliarden Yen.
Wed, May 9 Search:
Nikkei down 0.2 pct as Toyota, auto shares fall
Wednesday May 9, 05:50 AM
TOKYO (Reuters) - The Nikkei share average fell 0.23 percent at the start of trade on Wednesday, with auto shares such as Toyota Motor Corp. falling on a strengthening yen.
The Nikkei was down 40.26 points at 17,616.58 as of 0001 GMT. The broad TOPIX index shed 0.16 percent to 1,729.90.
11.05.2007 05:31
Tokyo shares end morning lower after Wall Street retreat
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session broadly lower, tracking the falls on Wall Street overnight, which were due to concern about US consumer spending arising from figures showing weak sales by major US retailers, dealers said.
Dealers said investors here, increasingly wary about the outlook for the US economy, had unloaded long positions built earlier in the week to square their holdings before the release later today of the latest US wholesale price data.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning 243.63 points or 1.37 pct lower at 17,493.33, just off a low of 17,455.28.
The TOPIX index of all first-section issues was down 22.96 points or 1.32 pct at 1,714.03, off a low of 1,711.20.
Decliners were beating gainers 1,440 to 195, with 85 issues flat.
Volume amounted to 1.23 bln shares, down from 1.28 bln yesterday morning.
Kazuhiro Takahashi, an equities manager at Daiwa Securities SMBC, said: 'Plunges overnight by US stocks discouraged investors here, exacerbating their reaction to the weak earnings projections given yesterday by companies such as Casio Computer and Yokogawa Electric.'
Casio Computer forecast operating profit of 53.0 bln yen and net profit of 28.0 bln yen on revenue of 650 bln yen for the fiscal year ending next March, having made operating profit of 48.07 bln yen and net profit of 25.15 bln yen on revenue of 620.77 bln yen in the last fiscal year. Its shares ended the morning down 390 yen or 16.08 pct at 2,035.
Yokogawa Electric said it expected net profit of 14.0 bln yen in this fiscal year after its net profit slumped 42 pct to 12.56 bln yen in the last fiscal year. Yokogawa Electric shares were limit-down 300 yen or 15.77 pct at 1,602.
Among shares in other corporations that reported their earnings yesterday, Nikon slid 70 yen or 2.32 pct to 2,950 after the company projected a 2.0 pct drop in operating profit to 100 bln yen in this fiscal year, and Mitsubishi Materials plunged 15 yen or 2.38 pct to 616 after the company forecast falls in revenue and net profit in this fiscal year.
In contrast, Mitsubishi Chemical Holdings Corp rallied 29 yen or 2.94 pct to 1,014 after the company projected expansion of its revenue and profit in this fiscal year.
Elsewhere in the market, Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co climbed 11 yen or 2.29 pct to 491 after a newspaper reported that the company and other major shipbuilders were increasing their production capacity for the first time in about 30 years, dealers said.
(1 usd = 119.92 yen)
yumiko.nishitani@xfn.com
Tokioter Börse nach US-Vorgaben und Sony-Ausblick mit Gewinnen
Do Mai 17, 2007 7:04 MESZ
Tokio (Reuters) - Nach positiven Vorgaben der New Yorker Wall Street und gestützt durch Gewinne der Sony-Aktie hat die Tokioter Börse am Donnerstag im Plus notiert.
Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte lag zum Ende des Vormittagshandels bei 17.621 Zählern, einem Plus von 0,53 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,4 Prozent auf 1718 Zähler zu.
Sony-Aktien gewannen 3,5 Prozent, nachdem der Elektronikkonzern einen überraschend optimistischen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gegeben hatte. Auch Werte anderer Export orientierter Unternehmen wie Canon verbuchten Gewinne (plus 1,3 Prozent). "Der Markt reagiert positiv auf die US-Börsen und die BIP-Zahlen", sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. Die Daten lagen nur leicht unter den Erwartungen von Experten und stützten die Erwartung auf nicht allzu rasch steigende Zinsen und eine Stärkung des Yen. Ein starker Yen belastet die Ergebnisse von Export-Unternehmen.
In New York schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,77 Prozent fester bei 13.487 Punkten und damit so hoch wie noch nie. Der Technologie-Index Nasdaq legte 0,88 Prozent auf 2547 Punkte zu.
Tokioter Börse mit Verlusten
Fr Mai 18, 2007 7:17 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Tokioter Börse hat zum Wochenschluss leichte Verluste verzeichnet.
Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte lag am Freitag zum Ende des Vormittagshandels bei 17.466 Zählern, einem Minus von 0,18 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,27 Prozent auf 1702 Zähler.
Händler begründeten die Entwicklung mit einer gewissen Richtungslosigkeit des Marktes nach dem Höhepunkt der Bilanzsaison. Außerdem hätten einzelne Werte wie Mitsumi Electric den Markt gedrückt. Die Anteilscheine des Elektronikteile-Herstellers gaben 4,5 Prozent nach, nachdem das Unternehmen für das Geschäftsjahr ein geringeres Gewinnwachstum als von Analysten erwartet vorausgesagt hatte.
Dagegen legten Aktien der INPEX Holding fast fünf Prozent zu. Sie profitierten von dem am Donnerstag erneut auf 70 Dollar pro Barrel angestiegenen Rohölpreis.
20.05.07 8:51
Links
Chinesische Nachrichtenagentur Xinhua (engl.)
China Daily (Newsportal engl.)
Chinas Velohersteller wegen Auto-Boom in der Krise
Tianjin. SDA/AFP/baz. Ein paar wenige Dinge reichten einem Chinesen einst zum bescheidenen Reichtum: eine Armbanduhr, ein Radio, eine Nähmaschine - und ein Fahrrad. Die offiziellen Insignien des Wohlstands aus der Mao-Zeit zählen heute nicht mehr viel.
Die Menschen im kapitalistisch gewordenen Reich der Mitte träumen jetzt von Computern und Handys. Und statt eines Fahrrads soll es ein Auto sein.
Die einst gerühmten staatlichen Fahrradfabriken spüren das seit vielen Jahren. Für die Firma «Flying Pigeon» etwa arbeiteten in den 80er Jahren noch 10'000 Menschen. Heute bauen hier noch 700 Mitarbeiter Velos zusammen.
Einst schob sich in den grossen Städten des Landes eine Flut von Radfahrern auf den Strassen voran. Die in der Wirtschaftsmetropole Tianjin unweit von Peking beheimatete Firma «Flying Pigeon» teilte sich damals den Markt mit den beiden Staatsunternehmen «Phönix» und «Forever» aus Schanghai.
Wirtschaftsnews - von heute 06:27
China sucht weltweit Manager für staatseigene Unternehmen
( China Economic Net / CRI )
Die Kommission für Überwachung und Verwaltung des Staatsvermögens beim chinesischen Staatsrat hat die diesjährige Suche nach Führungskräften für die staatseigenen Unternehmen offiziell gestartet.
22 Stellen in Rüstungsindustrie, Stromversorgung, Hüttenindustrie, Maschinenbau, Elektronik sowie Telekommunikation sind neu zu besetzen. In diesem Jahr werden zum ersten Mal Einstellungsgespräche mit Bewerbern auch im Ausland stattfinden.
ASIA MARKETS: Japan Stays Up As Australia, South Korea Recover5-23-07 1:17 AM EDT | E-mail Article | Print ArticleMUMBAI (Dow Jones) -- Japanese shares were trading higher Wednesday, led by exporters such as Toyota Motor Co. that gained on a weaker yen, and banks such as Sumitomo Mitsui Financial Group.
Regional markets recovered from intraday lows.
In Japan, the Nikkei 225 was up 0.1% to 17,699.12 while the broader Topix index gained 13.47 points to 1,745.01.
Banks rose again after Tuesday's gains following a strong earnings forecast from Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFJY) , with Mitsubishi UFJ Financial Group (MTU) rising 4.4% and Sumitomo Mitsui up 4.5% after Tuesday 5.7% jump.
Among exporters, Toyota (TM) added 1.2% on hopes a recent weakness in the yen would improve its earnings.
In Tokyo Wednesday, the U.S. dollar was quoted at 121.71 yen, compared with 121.54 yen late Tuesday in New York.
Elsewhere in the region, shares in Australia, Hong Kong and South Korea were trading higher, coming off lows earlier in the day. Australia's S&P/ASX 200 was up 23 points at 6361.80, Hong Kong's Hang Seng index rose 0.1% to 20,861.45, Seoul's Kospi inched up 0.01% to 1,643.12 and Singapore's Straits Times index advanced 0.3% to 3,548.57.
China's Shanghai Composite index rose again, and was trading 0.9% higher at 4, 145.16, with continued buying in shares of domestic consumption companies after the People's Bank of China widened the yuan's trading band against the U.S. dollar.
Shanda Interactive Entertainment Ltd. (SNDA) late Tuesday reported first- quarter net earnings of 448 million yuan ($58 million) or 6.14 yuan (80 cents) per American Depositary share, up from 11.8 million yuan, or 0.16 yuan per ADS, in the year-ago period. Excluding a net gain from the disposal of Sina shares, Shanda earned 36 cents a share. The Shanghai-based media company said revenue in the three months ended March 31 rose 56% to 532.3 million yuan from 341.4 million yuan in the comparable period last year. Analysts polled by Thomson Financial were expecting, on average, a per-share profit of 29 cents on revenue of $65.7 million.
The yuan rose to a new high against the U.S. dollar as U.S. Treasury Secretary Henry Paulson and Chinese economic officials led by Vice Premier Wu Yi convened two days of meetings in Washington. The yuan finished at 7.6547 on Tuesday, compared with Monday's close at 7.6673.
In Hong Kong, China's ladies footwear retailer Belle International Holdings made a strong debut, and was trading 32.9% higher at HK $8.24 from its initial public offering of HK $6.20. Belle raised $1.1 billion in its IPO.
In Asian electronic trading, July crude oil was up 19 cents to $65.70 a barrel. June crude gave back $1.30 to close at $64.97 a barrel Tuesday in New York. July became the front-month contract for crude futures at the end of Tuesday's trading session and closed down $1.36 at $65.51 a barrel.
U.S. stocks finished mixed on Tuesday, as investors consolidated some of the market's strong gains, but with sentiment supported by talks aimed at easing economic tensions between the U.S. and China and signs that deal making continues unabated. The Dow Jones Industrial Average ended 2.9 points down at 13,539 while the Nasdaq Composite rose 9.2 points to close at 2,588.
(END) Dow Jones Newswires
28.05.2007 08:44
Aktien Tokio Schluss: Etwas fester - Kursgewinne in USA und China treiben an
Die Börsen in Tokio haben am Montag getrieben von einer positiven Entwicklung an den Börsen in den USA und in China etwas fester geschlossen. Der Nikkei Index für 225 Standardwerte <N225.FX1> stieg um 0,61 Prozent auf 17.587,59 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte um 0,52 Prozent auf 1.724,38 Punkte zu. Die Selbsttötung des japanischen Landwirtschaftsministers, der in einen Korruptionsskandal verwickelt war, habe nur wenig Einfluss auf die Kursentwicklung gehabt, sagten Händler./FX/he/wiz
AXC0011 2007-05-28/08:41
China: Investoren ignorieren Warnung
28.05.2007 | 18:08 | (Die Presse)
Ausländische Börsen heizen die Aktienhysterie in China weiter an.
Peking (Bloomberg). Ungeachtet der Börsenhysterie in China, vor der erst vor wenigen Tagen der ehemalige Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, eindringlich gewarnt hatte, richten Anleger aus der ganzen Welt ihr Augenmerk weiterhin auf das Reich der Mitte. Und es sieht auch nicht nach einer – zumindest langsamen – Beruhigung der Hysterie aus. Am Montag hat der Aktien-Index CSI 300 erstmals die Marke von 4000 Punkten übersprungen. Seit Jahresbeginn hat sich der Index fast verdoppelt.
Die Börsengänge dürften heuer in China ein Volumen von 25 bis 30 Mrd. Dollar erreichen, prognostiziert Jing Ulrich, die bei JP Morgan in Hongkong für chinesische Aktien zuständig ist. Für Hongkong selbst rechnet sie mit 20 bis 25 Mrd. Dollar.
Wall Street in Shanghai?
An diesem lukrativen Geschäft wollen nun auch ausländische Börsen mitnaschen. Die New York Stock Exchange Euronext, die Nasdaq, die Londoner, die Deutsche und die Tokioter Börse haben angekündigt, Repräsentanzen in China errichten zu wollen. Sie dürfen das, seit die chinesische Wertpapieraufsicht am 21. Mai entsprechende Vorschriften verabschiedet hat. Sie treten am 1. Juli in Kraft.
Die internationalen Börsen wollen chinesische Unternehmen dafür gewinnen, mit ihren Emissionen auch an die ausländischen Finanzplätze zu gehen. „Wenn wir vor Ort vertreten sind, können wir dort sehr viel mehr Marketingaktivitäten durchführen“, sagt dazu Rainer Reiss, geschäftsführender Direktor der Deutschen Börse.
Die US-Technologiebörse Nasdaq hatte schon im April angekündigt, sie wolle einen Index einführen, der die in den USA gehandelten chinesischen Werte abbildet.
Notierung erleichtert Akquisitionen
Eine Notierung im Ausland sei vor allem für jene chinesischen Unternehmen hilfreich, die strategische Übernahmen planen oder ihren Markennamen im Ausland bekannter machen wollen, erklärt Reiss. Wenn chinesische Firmen etwa an der NYSE Euronext gelistet sind, können sie für eine Akquisition die an der Wall Street notierten Aktien einsetzen.
Indes scheint der nächste große Börsegang besiegelt: Ein Konsortium aus der US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group und dem US-Versicherer Prudential Financial Inc. hat 19,9 Prozent an der drittgrößten chinesischen Versicherung China Pacific Insurance erworben. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. China Pacific fließen jedenfalls Mittel zu, mit denen sie eine Kapitalunterdeckung ausgleichen kann.
Nach drei Jahre dauernden Bemühungen von Carlyle hat die chinesische Regulierungsbehörde für den Versicherungsmarkt dem Einstieg nun zugestimmt und damit den Weg für den Börsengang frei gemacht. Es gibt allerdings eine Auflage: Die US-Gesellschaften müssen ihre Anteile mindestens drei Jahre lang halten.
Der chinesische Versicherungsmarkt ist nach Angaben der Regulierungsbehörde im Vorjahr um 16 Prozent auf 74 Mrd. Dollar (55 Mrd. Euro) gewachsen und ist für ausländische Investoren sehr interessant.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.05.2007)
Dienstag, 29. Mai 2007
Japanische Börse enttäuscht weiterhin
Die japanische Börse kommt wie schon 2006 auch dieses Jahr nicht richtig vom Fleck. Die meisten wichtigen Aktienmärkte legten seit Anfang Jahr um eine zweistellige Prozentzahl zu. Der Nikkei-Index dagegen notiert aktuell nur knapp 2% höher als zu Jahresbeginn. Behalten also die Skeptiker recht, die in japanischen Aktienanlagen mehr Frust- als Chancenpotenzial sehen?
Zweifel an Konjunkturdynamik
Zwar wuchs das japanische Bruttoinlandprodukt (BIP) dank stärkerer Exporte im 1. Quartal 2007 um 2,4%, was über dem langjährigen Potenzialwachstum von 2% liegt. Ausserdem konnten die japanischen Firmen ihre Gewinne in den letzten Jahren stetig steigern. Enttäuschung bei den Anlegern brachten jedoch die im 1. Quartal schwächer als erwartet ausgefallenen Unternehmensinvestitionen. Der deutliche Rückgang bei den Maschinenaufträgen lässt Zweifel an der Konjunkturdynamik aufkommen.
Ein weiterer Grund für die unbefriedigende Aktienentwicklung ist die ineffiziente Kapitalbewirtschaftung der Unternehmen. Viele Firmen verfügen über hohe Bargeldbestände, die keine Erträge abwerfen. Die Eigenkapitalrendite ist dadurch niedriger als in anderen Industriestaaten.
Die Aktien vieler Firmen werden zurzeit sogar unter dem Wert ihrer Barvermögen gehandelt. Die geplante Gesetzesänderung, die Übernahmen für ausländische Investoren erleichtert, dürfte den Druck der Aktionäre auf die Manager verstärken und sich positiv auf die Kurse auswirken. Auch die Binnenwirtschaft, eine der Konjunkturstützen, entwickelt sich weniger dynamisch als erhofft. Die Konsumfreude der Japaner scheint gedämpft, die Löhne stagnieren mehrheitlich. Vor allem der demographische Wandel – die Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation – drückt auf die Lohnstatistik. Jüngere Arbeitnehmer, welche die Alten ersetzen, verdienen weniger.
Mittelfristig sollten die verfügbaren Einkommen jedoch steigen. Einerseits dürfte sich die Arbeitsmarktlage zugunsten der Angestellten weiter verbessern. Andererseits können die Japaner auf ihren Vermögen wieder mit steigenden Dividendeneinkommen und dank der Abkehr von der Nullzinspolitik der Bank of Japan auch mit steigenden Zinserträgen rechnen. Trotz gemischter Inflationszahlen dürfte sich die Konjunktur weiter normalisieren. Das zeigt sich auch an den Immobilienpreisen, die stark gestiegen sind. Die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet, dass die Bank of Japan die Zinsen aus Rücksicht auf die überschuldete öffentliche Hand erst nach den Oberhauswahlen im Sommer erhöht.
Verunsicherung hält an
Solange aber die wirtschaftlichen Daten gemischt ausfallen, dürfte auch die Verunsicherung am Aktienmarkt anhalten. Für Anleger, die eine Investition in Japan erwägen, ist daher ein aktiv gemanagter Fonds zu empfehlen, dessen Fondsmanager in diesem Umfeld attraktive und unterbewertete Titel herausfiltern kann.
Rolf Biland, Leiter Anlagestrategie
beim VZ VermögensZentrum
29.05.2007 16:50
Deutsche Börse schließt Kooperation mit Börsen und Abwickler in Taiwan
Die Deutsche Börse<DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) baut ihre Aktivitäten in Asien weiter aus und hat mit zwei taiwanesischen Börsen und einem taiwanesischen Abwicklungshaus eine Kooperationsvereinbarung getroffen. In Taipeh sei ein "Memorandum of Understanding" mit der Taiwan Stock Exchange (TSEC), der Taiwan Futures Exchange (TAIFEX) und der Taiwan Depository & Clearing Corp. (TDCC) unterzeichnet worden, teilte die Deutsche Börse am Dienstag mit.
Ziel sei es, als Partner miteinander kooperieren und gegenseitig Geschäftsfelder in Taiwan beziehungsweise in Deutschland zu erschließen. Als erstes werde ein Informationsaustausch stattfinden, der unter anderem regelmäßige Treffen und gemeinsame Forschungsprojekte beinhalte.
"Unsere Übereinkunft markiert einen wichtigen Schritt, um die europäischen und asiatischen Märkte näher zueinander zu bringen", sagte Andreas Preuß, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse und Chef der deutsch-schweizerischen Derivate-Börse Eurex. Er unterzeichnete das MoU gemeinsam mit TSEC-Präsident Samuel Hsu, TAIFEX-Präsident Steve Wang und TDCC-Präsident Fortune Ju./ck/sf
ISIN DE0005810055
Datum 29.05.2007 - Uhrzeit 18:30
China schwimmt in Geld
Im Jahr 2005 begann China mit der Aufwertung der heimischen Währung. Am ersten Tag legte der chinesische Yuan um 2% zu, seitdem sind Schwankungen um 0,3% pro Tag erlaubt.
( 1 US-Dollar entspricht rund 8 Yuan ). Lange Zeit tat sich praktisch nichts außer ein paar homöopathischen Bewegungen, aber jetzt werden die Kursavancen doch deutlicher.
Angesichts der immensen Mittelzuflüsse in das Land wäre ja unter einem „normalen“ Wechselkursregime ein rapider Anstieg der Währung kaum zu bremsen. Die Chinesen aber verkaufen munter Yuan gegen US-Dollar, halten also die eigene Währung niedrig. Daher hält China die größten Währungsreserven der Welt , in US-Dollar gerechnet mindestens 1200 Mrd. ! Jedes Jahr kommen über 200 Mrd. US-Dollar dazu, bei dem starken weltweiten Wirtschaftswachstum wird sich der Zufluss der Devisen sogar noch deutlich verstärken.
Die Chinesen sind übrigens clevere Kapitalanleger, cleverer als viele westliche Regierungen: Sie kaufen vermehrt mit den Dollarscheinchen echte Vermögenswerte (Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe) und verleiben sich langsam den ganzen Kontinent Afrika ein. Wenn sie sich also bisher gefragt haben woher das ganze Geld kommt das weltweit die Aktien- und Immobilienpreise steigen lässt, haben sie hier einen der Gründe.
ASIA MARKETS: Asian Shares Lower Amid Fears Of China Correction5-30-07 12:00 AM EDT | E-mail Article | Print ArticleAsian stocks were lower Wednesday amid fears Chinese stock markets could face a sharp correction after authorities in Beijing tripled duties charged on stock trades in a bid to cool speculative activity and head off what many believe is a runaway equity-market bubble.
The benchmark Shanghai Composite Index, which tracks Class A and Class B shares, initially fell as much as 5.7% , but early into the second hour of trading the index pared losses to trade 4.3% lower at 4,146.76. The Shanghai B share index, which tracks shares denominated in foreign currencies, was down 7.1% at 309.47.
"What we are seeing is mainly a response to the government's action to raise the stamp duty," said Y.K. Chan, fund manager with Phillip Asset Management in Hong Kong. "But the response has been quite calm in Hong Kong and Shanghai. We have the Shanghai Composite down about 100 points, but in the last two days the market has risen about 130 points, so it amounts to mild profit-taking."
Tariffs on mainland stock trades will rise to 0.3% from 0.1% effective from Wednesday, the Ministry of Finance said in midnight statement released through the official Xinhua News Agency. The move was approved by the top level of China's government, the State Council, and is aimed at promoting the healthy development of the country's securities markets, Xinhua said.
On Tuesday, the Shanghai Composite Index rose 1.5% to 4,334.27, marking its highest-ever closing level. The benchmark had risen 62% this year, and was up almost 330% since the beginning of the market's dramatic rise in mid-2005.
Hong Kong's Hang Seng Index was down 0.6% to 20,352.88. The Hang Seng China Enterprises Index, or Hong Kong-listed shares in mainland companies, was down 1.8% to 10,423.69.
Hong Kong-listed shares of China Construction Bankwere down 1.9% while Industrial and Commercial Bank of Chinafell 0.7%.
Data weigh on Japanese shares
In other regional action, Japan's Nikkei 225 Averageended the morning session 0.2% lower at 17,631.56. The broader Topix index was down 0.2% at 1735.55.
Japan's industrial production slipped a seasonally adjusted 0.1% in April after falling 0.3% in March, the Ministry of Economy, Trade and Industry said Wednesday shortly before the market opened. The April result came in below the average 0.5% increase forecast by economists surveyed by Dow Jones Newswires and Nikkei News.
South Korea's Kospi Index was down 0.5% at 1,648.65, Australia's S&P/ASX 200 slipped 0.7% to 6,273.3 and New Zealand's NZX-50 shed 0.3%. Taiwan's Weighted Price Index and Singapore's Straits Times Index both eased 0.7%.
Shares in Malaysia and Indonesia bucked the downtrend and posted modest gains. Malaysia's KLSE Composite added 0.1% and the JSX Composite firmed 0.2%.
The dollar was trading at 121.42 yen, compared with 121.63 yen in New York late Tuesday.
U.S. stocks finished higher Tuesday, as investors returning from the three-day Memorial Day holiday weekend were cheered by deal news, including a $95.5 billion offer for Dutch bank ABN Amro. The Dow Jones Industrial Average (DJI) gained 14 points to close at 13,521, while the Nasdaq Composite (RIXF) gained 14.9 points to end at 2,572.
30.05.2007 07:14
Börse in Schanghai sackt nach Steuer-Erhöhung für Aktiengeschäfte ab
Der Schanghaier Börsenindex hat am Mittwoch um fast sechs Prozent unter dem Vortagesabschluss eröffnet. Der Shanghai Composite Index fiel um 5,78 Prozent auf 4.087,41 Punkte. Die Zentralbehörden hatten zuvor eine Stempelsteuer auf Wertpapiergeschäfte verdreifacht, um die chinesischen Börsen abzukühlen.
Seit Jahresanfang waren Bedenken von führenden Ökonomen laut geworden, die eine Blase an Chinas Börsen befürchten. Zuletzt hatten auch der Unternehmer Li Ka-shing, der als reichster Mann in Hong Kong gilt, sowie Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan vor einem Platzen der Blase gewarnt.
Der Schanghaier Index war in diesem Jahr bereits um mehr als 60 Prozent gestiegen und hatte gerade erstmals die Marke von 4.300 Punkten überschritten. Die Anzahl der Aktienkonten in China hatte am Wochenanfang zum ersten Mal über 100 Millionen betragen./tf/DP/zb
AXC0006 2007-05-30/07:08
Weltbank korrigiert Chinas Wachstum auf 10,4 Prozent
Peking 30.05.07 (www.emfis.com)
In seinem Quartalsreport hat sich die Weltbank in der Prognosenerstellung für Chinas Wachstum in 2007 von bisher 9,6 Prozent auf jetzt 10,4 Prozent korrigiert. Die Anhebung beruht auf den kräftigen Zuwachs aus dem ersten Quartal.
Ebenfalls angehoben wurde die Prognose für die Inflationsrate. Diese wurde bisher auf einem Durchschnitt von 2,5 Prozent geschätzt und jetzt auf 3,2 Prozent erhöht.
Aus Makroökonomischer Sicht sei die chinesische Wirtschaft derzeit nicht überhitzt, da sich die Nachfrage und das Angebot in etwa die Waage hält, so die Weltbank.
Eine scharfe Korrektur an der chinesischen Börse würde zwar das gerade entdeckte Vertrauen an diesem Kapitalmarkt beschädigen, hätte aber kaum nachhaltige Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Bankensektor, sondern nur auf einem begrenzten Bereich.
von heute 07:17
Chinas Börse bricht ein-Transaktionsgebühren verdreifacht
Shanghai 30.05.07 (www.emfis.com)
Wieder einmal bewahrheitet sich, dass irgendwelche Statements von Außen an der chinesischen Börse komplett ab perlen und nur das direkte Einwirken der Regierung auf Diese etwas nützt. Aber auch hier sind etliche Maßnahmen der jüngsten Vergangenheit verpufft. Erinnert sei nur an die Steuererhöhung, die Rücklageerhöhung für die Banken und das Verbot der Kreditaufnahme für den Aktienhandel.
Heute nun wurde ein anderes Mittel eingesetzt, die Erhöhung der Steuer auf Transaktionen. Lag diese bisher bei 0,1 Prozent, so wird sie ab sofort auf 0,3 Prozent verdreifacht. Das ist gegenüber anderen Börsenplätzen erheblich. In Hongkong beträgt sie zur Zeit 0,1 Prozent und in Singapur 0,2 Prozent. In Australien gibt es beispielsweise gar keine.
Durch diese Maßnahme wurde heute eine Korrektur an der chinesischen Börse erreicht, mit welcher Nachhaltigkeit bleibt fraglich.
Der CSI 300 Index, welcher die Schwertgewichte Shanghai/Shenzhen vereint, bricht derzeit um 7,3 Prozent ein. Das ist gegenüber dem Februar eine geringere Korrektur und auch kaum ein Problem, hatte doch der Index allein in den letzten drei Handelstagen um 6 Prozent zugelegt und verzeichnet trotz des Einbruchs noch ein Plus seit Jahresbeginn von über 90 Prozent und das bei einem geschätzten KGV von 48.
Auch die Zuströme scheinen durch die Maßnahme kaum gestoppt zu werden. Allein am vergangenen Montag wurden 445.000 neuer Konten eröffnet und die Börse rangiert mit seiner Marktkapitalisierung inzwischen auf dem fünften Platz weltweit.
Chinesische Börse bricht ein
30. Mai 2007 Die Börse in Schanghai hat am Mittwoch fast sechs Prozent unter dem Vortagesschluss eröffnet. Der Shanghai Composite Index fiel um 5,78 Prozent auf 4.087,41 Punkte. Als Grund des Einbruchs wird die Verdreifachung der Stempelsteuer auf Wertpapiergeschäfte genannt, mit der die Zentralbehörden die überhitzten Börsen abkühlen wollen.
Zwar erholte sich der Index zunächst und lag rund 20 Minuten nach Öffnung der Börse bei 4.252 Zählern nur noch 1,9 Prozent im Minus. In der Folgezeit fiel er aber wieder deutlich und notiert am frühen Morgen mitteleuropäischer Zeit bei 4.071 Punkten mehr als sechs Prozent im Minus.
Angst vor der Blase
Seit Jahresanfang werden zunehmend nicht nur von führenden Ökonomen Bedenken geäußert, dass sich an Chinas Börsen eine Blase gebildet habe. Zuletzt hatten neben dem früheren amerikanischen Notenbankchef Alan Greenspan auch der Unternehmer Li Ka-shing, der als reichster Mann Hongkongs gilt gewarnt.
Der Schanghaier Index war in diesem Jahr bereits um mehr als 60 Prozent gestiegen und hatte gerade erstmals die Marke von 4.300 Punkten überschritten. Der Zählerstand hat sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht. 2006 hatte der Zuwachs 130 Prozent betragen. Am Dienstag hatte die Börse noch auf einem Rekordhoch geschlossen.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Zahl der Wertpapierdepots erstmals 100 Millionen übertroffen hatte. Allein am Montag hatten Investoren 455.111 neue Depots eröffnet, so viele wie noch nie. Mittlerweile werden die chinesischen Standardwerte zum 48fachen ihres durchschnittlichen Gewinns gehandelt, was Beobachter zum Teil als „aberwitzig“ bezeichnen. Im Raum Asien-Pazifik ist kein anderer Markt so hoch bewertet.
Tokio zeigt sich nur leicht beeindruckt
Dennoch haben die chinesischen Haushalte ihre Ersparnisse bislang hauptsächlich auf Bankkonten deponiert. Insgesamt 17,2 Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro) entfallen auf Spareinlagen, deren Rendite unterhalb der Inflationsrate liegt. Immer mehr Chinesen sind angesichts dessen bereit, ihr Geld in höherverzinsliche Anlageinstrumente zu stecken.
An den Festlandsbörsen Schanghai und Shenzhen erreichte das Handelsvolumen am Montag den Rekordwert von umgerechnet 50,9 Milliarden Dollar. Damit überstiegen die Umsätze das Volumen von 43,9 Milliarden Dollar, das am Freitag an der New York Stock Exchange erreicht wurde. Am Montag hatte die New Yorker Börse wegen des Feiertags Memorial Day geschlossen.
In der Folge des Kurseinbruchs tendieren auch die anderen asiatischen Märkte schwächer. In Tokio belastet der unerwartete Rückgang der Industrie-Produktion im April im Verbund mit Sorgen vor einer Abkühlung der Nachfrage aus den Vereinigten Staaten zusätzlich. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index liegt allerdings nur 0,7 Prozent im Minus bei 17.546 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verliert 0,6 Prozent auf 1.727 Stellen. Bereits im Februar hatte in Einbruch des chinesischen Aktienmarkts an den Börsen weltweit zu einer kurzfristigen Konsolidierung geführt.
Text: FAZ.NET
HANDELSBLATT, Donnerstag, 31. Mai 2007, 09:37 Uhr
Jägermeister in China
Wilder Typ statt heiliger Hirsch
Von Anna Marohn
Ausländische Unternehmen haben es schwer in China. Nicht nur die fremde Kultur und das politische System stehen vor dem Erfolg. Auch der Name – vielmehr: die Schriftzeichen – wollen klug gewählt sein. Was passiert, wenn man direkt übersetzt, hat die Kultmarke Jägermeister schmerzlich erfahren.
http://bc1.handelsblatt.com/news/loadbin/ShowImage.aspx?img=1465329&l=1
Die Werbekampagne von Jägermeister in China. Foto: Unternehmen
PEKING.
Wenn es dunkel wird in Peking und die besser verdienenden jungen Chinesen am Wochenende ausziehen, die Nacht durchzufeiern, haben sie in den Partyvierteln der Stadt gute Chancen, Bekanntschaft mit einem Plüschhirsch zu machen. In seinem Schlepptau: vier in wenig orangefarbenes Plastik gehüllte junge Damen, die Reagenzgläser mit deutschem Kräuterlikör kredenzen. An diesem Abend machen sie Station in Sanlitun, in der Bar „Browns“. Die 34-jährige Tanya Yang verzieht das Gesicht. Nein, das Getränk schmeckt ihr schon ganz gut, sagt sie. Nur der Name auf dem Flyer findet nicht ihren Gefallen. Die Zeichen für Sheng und Lu sind darauf zu sehen, zu deutsch: heiliger Hirsch.
Der Flyer ist alt, denn Jägermeister hat sich in China eigentlich längst einen neuen Namen gemacht: Ye Ge. Der alte – Sheng Lu – klang in den meisten chinesischen Ohren nach alten Leuten und Medizin, für manche gar nach einem Mittelchen gegen Impotenz. „Wir haben das Thema auf dem chinesischen Markt anfangs unterschätzt“, gibt Jack Blecker zu, der im Vorstand von Mast-Jägermeister für das Auslandsgeschäft zuständig ist. Dass noch altes Material von seinem Marketingteam in Umlauf gebracht wird, entrüstet ihn: „Da werde ich persönlich für die Vernichtung sorgen“, sagt er. Nicht umsonst hat Jägermeister eine Menge Geld für den neuen Namen ausgegeben, „eine tiefe fünfstellige Summe“.
Ein Name ist in China so wichtig wie nirgendwo sonst auf der Welt. „Ein schlecht gewählter Name kann den Erfolg auf dem Markt nachhaltig beeinträchtigen“, sagt Marianne Friese, Beraterin aus Peking, die Jägermeister zur neuen chinesischen Identität verholfen hat.
Kniffelige Übersetzung
Dass westliche Konzerne das Problem oft zu leicht nehmen, kann Sybille Kircher, Geschäftsführerin der Namensagentur Nomen International, nur bestätigen: „Wir erleben häufig, dass es erst mal selbst versucht wird, vielleicht mit chinesischen Kollegen, bevor man sich dann bei uns später professionelle Hilfe holt.“
Die Besonderheiten der Sprache machen die Übersetzung kniffelig: Klingen die gleichen Schriftzeichen für einen Konsumenten im hochchinesischen Sprachraum noch verheißungsvoll, mag das in einem der vielen dutzenden Dialekte des Landes komplett anders sein. Ein weiteres Problem sind Phantasienamen wie Maggie oder Familiennamen wie Grundig. „Da müssen wir dann erst mal gemeinsam mit dem Kunden überlegen, mit welchem Inhalt der Name überhaupt hinterlegt werden soll“, sagt Namensexpertin Kircher.
Nicht immer kommt eine direkte Übersetzung in Frage. Bei Jägermeister zum Beispiel schied diese Variante relativ schnell aus. „Unsere Analysen haben ergeben, dass vielen Chinesen eine Verknüpfung mit Jäger für ein Getränk zu brutal wäre“, berichtet Friese. Klar war aber auch: Der alte Name, der mit einer Gruppe chinesischer Studenten in Ludwigshafen für den chinesischen Markt ersonnen wurde, schien ungeeignet für den weiteren Geschäftserfolg.
Als heiliger Hirsch getarnt war das Unternehmen, das über einen chinesischen Partner schon seit ein paar Jahren in China vertrieben wird, nicht das, was es international sein will: nämlich hipp und trendy. Zielgruppe der Marke, die in ihrer Liga vom amerikanischen Fachmagazin Impact seit diesem Jahr zu den Top Ten gezählt wird, sind vornehmlich junge Männer in Feierlaune – und denen ist eigentlich nicht zuzumuten, einen Drink zu ordern, der geriatrischen Beigeschmack suggeriert.
Wilder Typ
Bei der langwierigen Namenssuche ging schließlich „Ye Ge“ als Sieger hervor, was so viel wie „wilder Typ“ heißt. „Der Name hat den Vorteil, dass er lautmalerisch an Jägermeister erinnert und das Image als Partygetränk unterstützt“, sagt Jägermeister-Beraterin Friese.
Vorstandsmitglied Blecker sieht die Marke Jägermeister nun ebenfalls auf dem richtigen Weg. „Wir erwarten uns in Zukunft viel von dem chinesischen Markt, unsere Benchmark ist Chivers, die dort ja schon sehr erfolgreich sind“, sagt Blecker. Als wilder Typ könne man nun in Sachen Marketing richtig durchstarten.
Und trotzdem finden nicht alle den neuen Namen gut. Der Chinese, der die Promotionstruppe mit Plüschhirsch und Jägeretten durch Sanlitun führt, erklärt, warum er „Ye Ge“ ablehnt. „Das erste Zeichen ist mir ein wenig zu bedeutungslos“, urteilt er. Ein bisschen ist es wohl wie mit dem Getränk Jägermeister selbst: Namen sind eben immer auch Geschmackssache.
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Jägermeister-Chef geht
Der Vorstandsvorsitzende des Wolfenbüttelner Spirituosenherstellers Mast-Jägermeister, Hans Kaempfe, verlässt das Unternehmen überraschend zum Jahresende. Er wolle noch einmal eine neue Aufgabe, möglichst an der Spitze eines anderen großen Markenherstellers übernehmen, sagte der 57-jährige Kaempfe dem Handelsblatt, ohne Einzelheiten zu nennen. Eine Rückkehr in die Spirituosenbranche schloss der ehemalige Tchibo-Manager und promovierte Jurist aber aus. Kaempfe hat einen wesentlichen Beitrag zur Internationalisierung des Geschäftes geleistet. Als einzige deutsche Spirituosen-Marke ist Jägermeister weltweit auf der Top-Ten-Liste zu finden. Kaempfes Aufgaben werden zunächst innerhalb des Vorstandes aufgeteilt.
01.06.2007 05:31
Tokyo shares end morning higher on Nasdaq's gains, softer yen
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session higher, investors having been encouraged by the technology-dominated Nasdaq's rally overnight, with the softer yen boosting the stocks of exporters, dealers said.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning 111.79 points or 0.63 pct higher at 17,987.54, off a high of 18,008.01. It was the first time the index had surpassed 18,000 points since February 27.
The TOPIX index of all first-section issues was 14.72 points or 0.84 pct higher at 1,770.40, off a high of 1,771.44.
Gainers were outpacing decliners 1,173 to 429, with 120 issues flat.
Volume was 1.21 bln shares, up from 1.0 bln yesterday morning.
Kazuhiro Takahashi, equity general manager at Daiwa Securities SMBC, said investors had been encouraged by the Nasdaq's rally and expectations of better economic indicators this month. The government will release Monday the results of its survey of corporate capital expenditure and activity for the first quarter, and next Friday it will release the machinery orders data for April.
Dealers said the softening of the yen had helped the stocks of exporters, because a weaker currency helps the earnings of such companies. Takahashi said that the market had welcomed the fact that the recent falls on Chinese stock markets did not appear to have invited the unwinding of carry trades, which might cause the yen to strengthen substantially and so hurt the earnings of exporters.
Investors are waiting cautiously for the release later today of the latest US employment report for indications about the health of the US economy, dealers said.
Mitsubishi Corp rose 65 yen or 2.2 pct to 3,030 after the Nikkei reported that the trading house would buy more shares in US grain dealer FGDI LLC.
Sojitz rose 20 yen or 3.8 pct at 549 after the Nikkei reported that the trading house would team up with firms in Australia and elsewhere to engage in iron ore operations ranging from production to processing and sales.
Among shipbuilding stocks, Mitsui Engineering&Shipbuilding rose 26 yen or 4.1 pct to 662, Hitachi Zosen Corp was up 12 yen or 5.7 pct at 223 and Mitsubishi Heavy Industry gained 15 yen or 2 pct at 754.
Isuzu Motors gained 15 yen or 2.5 pct at 608, Toyota Motor rose 170 yen or 2.3 pct to 7,470 and Suzuki Motor was 40 yen or 1.2 pct higher at 3,440.
(1 usd = 121.80 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
04.06.2007 09:02
Aktien Tokio Schluss: Leichte Gewinne - US-Vorgaben und Yen stützen
Die Börsen in Tokio haben am Montag mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte <N225.FX1> stieg um 0,08 Prozent auf dem höchsten Schlusskurs seit drei Monaten, bei 17.973,42 Punkten. Der breiter gefasste Topix <TOKS.FX1> legte um 0,28 Prozent auf 1.772,84 Punkte zu. Händler verwiesen auf gute US-Vorgaben und einen schwächeren Yen, der die Aktien exportorientierter Unternehmen unterstützt habe./chr/sc
vom 06.06.2007
Chinesisches Börsenroulette dreht sich weiter
von Till Fähnders
Schanghai. Chinas Börsen haben die Anleger schon öfter verblüfft, aber der gestrige Dienstag stellte fast alles bisherigen Kursausschläge in den Schatten. Einen Tag nach dem der Schanghai-Index um mehr als acht Prozent gefallen war, begann in China ein halsbrecherischer Schlingerkurs. Erst zeigten die Aktienkurse kurz steil nach oben, fielen danach sofort mit Karacho in den Keller, schwankten dann nach der Mittagspause hin und her - bis sie schließlich um mehr als zwei Prozent im Plus endeten. Für Chinas Kleinanleger war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In den Brokerhäuser starrten sorgenvolle Gesichter auf die Computer: Denn dort blinkte zunächst viel Grün und wenig Rot. Anders als im Rest der Welt bedeutet das im offiziell kommunistischen China sinkende Kurse. Die weltweiten Märkte zeigen sich von den chinesischen Kurssprüngen diesmal allerdings unbeeindruckt. Sie haben verstanden, dass Chinas Börsen nach eigenen Regeln funktionieren. Chinas Anleger neigen zu Gruppenverhalten und Panikverkäufen. Oft reicht schon ein Gerücht, um die Kurse zum Fallen zu bringen. Die Chinesen sind zu einem Volk der Börsenspekulanten geworden und suchen das schnelle Geld. Kritiker verglichen das Treiben mit einem Casino und warnen seit längerem vor einer Börsenblase. Manche Experten halten Kurskorrekturen von bis zu 30 Prozent für möglich. Nach weit verbreiteter Meinung wird die Regierung aber einen nachhaltigen Crash verhindern. Denn Peking muss sonst mit sozialen Unruhen rechnen, denn zu viele Menschen sind am Aktiengeschäft beteiligt: 100 Millionen Aktiendepots wurden an den Börsen von Schanghai und Shenzhen gezählt. dpa
06.06.2007 10:26
Aktien Tokio schließen nach Gewinnmitnahmen knapp behauptet
TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Mittwoch zum ersten Mal seit fünf Sitzungen wieder im Minus geschlossen. Trotz Gewinnmitnahmen im Zuge einer leichteren Wall Street am Vorabend fielen die Abschläge jedoch zumeist moderat aus. Auslöser des Kursrückgänge in New York war die enttäuschte Erwartung möglicher Zinssenkungen nach den jüngsten Aussagen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke. Der Nikkei notiert zwar weiter über der Marke von 18.000 Punkten, fiel jedoch um 0,1% bzw 13 Punkte auf 18.041. Der Topix erhöhte sich um 0,1% bzw 2 Punkte auf 1.778,5.
Der Nikkei dürfte sich in dieser Woche weiter um die 18.000 Punkte bewegen, bevor am Freitag wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda stehen, hieß es. "Der Index sieht um 18.000 komfortabel aus," sagte Hiroaki Kuramochi, Händler bei Bear Stearns. Die Unterseite sei gut unterstützt, weil es keine Verkaufsfaktoren gebe, sagt ein anderer Händler.
Gesucht waren vor allem Titel der Handelshäuser und Finanzdienstleister sowie Rohstoffwerte. Zu ersteren zählten Marubeni, die um 9,3% auf 976 JPY kletterten, nachdem das Unternehmen die Teilnahme an einem Strom- und Wasserentsalzungs-Programm in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt hatte. Zudem hatte Daiwa Institute of Research die Aktie hochgestuft. Itochu rückten um 3,8% auf 1.447 JPY vor. Unter Druck standen mit dem steigenden Ölpreis Aktien der Fluggesellschaften. Unter den Exportwerten fielen Toyota um 0,3% auf 7.600 JPY und Canon 0,6% auf 7.150 JPY.
DJG/DJN/reh -0-
06.06.2007 10:26
Chinas Börsen nach herben Kursschwankungen beruhigt - leicht im Plus
Chinas Börsen haben sich nach den heftigen Kursschwankungen der vergangenen Tage beruhigt und schlossen am Mittwoch leicht im Plus. Nach geringfügigen Verlusten am Vormittag schloss der Schanghai Composite Index um 0,24 Prozent höher bei 3776,32 Punkten. Panikverkäufe hatten Anfang der Woche den stärksten Abschwung seit Februar ausgelöst. Am Dienstag erlebte die Börse die heftigsten Fluktuationen der Geschichte, wie die "China Daily" berichtete. Die kleinere Festlandsbörse im südchinesischen Shenzhen schloss 1,89 Prozent höher bei 1086,22 Punkten.
Nachdem die Regierung vergangene Woche die Anhebung einer Aktiensteuer verkündet hatte, unterlagen die Aktienkurse in China starker Auf- und Abbewegungen. Die Anleger fürchten weitere Schritte der Regierung zur Abkühlung des Aktienmarkts. Analysten erwarten nach Medienberichten aber keine schweren Einbrüche mehr für die kommenden Tage. "Der Markt ist weitaus gesünder nach der Korrektur und ich glaube Chinas Aktienmarkt wird weiter hinauf steigen, allerdings auf einem graduelleren Weg", sagte Lorraine Tan von der Ratingagentur Standard & Poor's Asia der "China Daily".
Viele halten einen künftigen Absturz jedoch nicht für ausgeschlossen. "Diese Korrektur war definitiv eine sehr scharfe und sie dauerte länger als zuvor; wir schließen die Möglichkeit eines späteren Abschwungs nicht aus", sagte Cheng Weiqing von CITIC Securities. Ökonomen warnen seit längerem vor einer möglichen Aktienblase am chinesischen Wertpapiermarkt. "Der jüngste Einbruch hat das Vertrauen der Investoren verletzt", sagte Fondsmanager Zhang Shuntai. Die Eröffnungsquote für Aktiendepots erreichte Montag den niedrigsten Wert seit zwei Monaten, wie die "Shanghai Daily" berichtete./tf/DP/sk
AXC0062 2007-06-06/10:21
Börse in Tokio folgt europäischen und US-Vorgaben ins Minus
Do Jun 7, 2007 7:50 MESZ
Tokio (Reuters) - Der Aktienmarkt in Tokio ist am Donnerstag den Vorgaben aus den USA und Europa ins Minus gefolgt. Besonders Exportwerte mussten Verluste hinnehmen.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf um 0,79 Prozent tiefer bei 17.899 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,66 Prozent auf 1766 Punkte.
"Es ist unumgänglich, dass japanische und andere Aktien weltweit unter Druck geraten, da in einigen Teilen der Welt steigende Zinsen erwartet werden", sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. Am Vortag hatte die EZB ihre Zinsen erhöht.
Zu der Verlieren gehörte auch Sony, dessen Titel um 1,31 Prozent nachgaben.
07.06.2007 09:02
Aktien Tokio Schluss: Gut behauptet
Die Börsen in Tokio haben am Donnerstag mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte <N225.FX1> stieg um 0,07 Prozent auf 18.053,38 Punkte. Der breiter gefasste Topix <TOKS.FX1> legte ebenfalls um 0,07 Prozent auf 1.779,72 Zähler zu. Die negativen US-Vorgaben wurden Händlern zufolge von Schnäppchenkäufen überlagert. Auch Kursgewinne an den Chinesischen Börsen trieben die Aktien an./chr/fat
AXC0019 2007-06-07/08:59
Der unvermeidliche Börsenkrach
Nervöse Zuckungen an Chinas Aktienmärkten mussten zuletzt wiederholt als Begründung für Kurstaucher in Europa herhalten. Gemessen an herkömmlichen Massstäben ist der Aktienmarkt in Schanghai weit überbewertet. Ein Einbruch von 50 Prozentoder mehr wäre keineÜberraschung.
Da war doch mal was. Diesen Februar ist die Aktienbörse in Shanghai an einem Tag um rund 9 Prozent getaucht – und hat damit weltweit dicke Schlagzeilen produziert. Denn der Taucher hatte auch anderen Börsen in Asien, Europa und Nordamerika kurzfristig eine Erkältung beschert.
Der meistzitierte Schanghaier Aktienindex – jener für «A-Aktien», welche für Inländer gedacht sind – stand damals auf rund 3000 Punkten. Heute steht er auf über 4000 Punkten – und keiner sagt, dieser rasante Sprung innert weniger Monate habe den Rest der Weltbörsen zu weiteren Höhenflügen inspiriert. Vielmehr musste ein neuerlicher Kursrückgang in Schanghai in den vergangenen Wochen wieder als Begründung für nervöse Zuckungen an Europas Börsen herhalten. Überzeugend klang die Begründung nicht, wie UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff betont: «Wir halten es für unplausibel, dass die Schanghai-Börse, deren Aktien vorwiegend für Inländer bestimmt sind, einen direkten Einfluss auf die globalen Aktienmärkte hat.»
Schwankungen in der Börsenpsychologie sind schwierig vorauszusehen. Händler betonen, dass zuweilen auch «Bagatellen» Kurssprünge auslösen können.
Extrem hohe Bewertung
Ob Bagatelle oder nicht: Shanghais Aktienmarkt wird auch künftig noch einiges zu reden geben. Der Boom der letzten Jahre erinnert an den Internet-Boom der 90er-Jahre in Nordamerika und Europa. Die Aktienkurse widerspiegeln längst nicht mehr die Ertragskraft der Unternehmen, sondern fast nur noch das Prinzip Hoffnung – die Hoffnung, die teuer gekauften Aktien später einem noch Dümmeren zu einem noch höheren Preis verkaufen zu können.
Seit Anfang 2006 hat sich der Index der A-Aktien mehr als verdreifacht (vgl. Grafik). Das Verhältnis des Aktienkurses zu den Unternehmensgewinnen liegt derzeit zwischen 40 und 50 – etwa dreimal so hoch wie an anderen Aktienmärkten in Asien und Europa. Dabei müsste die Bewertung in China «eigentlich» tiefer sein als an europäischen Märkten – weil der Mangel an Transparenz in China ein höheres Risiko für die Anleger bedeutet.
«Seifenblase wird platzen»
An Warnungen mangelt es nicht. Chinesische Regierungsvertreter haben schon wiederholt zur Zurückhaltung ermahnt. Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan stellte kürzlich gar einen «dramatischen Einbruch» in Aussicht. Auch UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff sieht die Aktienbewertung in China als «jenseits von gut und böse» – fast dreimal so hoch wie die «vernünftig» bewerteten Festlandaktien in Hongkong. Wellershoff verweist allerdings darauf, dass die Shanghaier Börse im Vergleich zu Hongkong vor ein paar Jahren sogar noch stärker überbewertet war.
Auch andere Marktanalysten orten für Schanghai grosse Absturzgefahr. Einige Prognosemüsterchen aus den vergangenen Wochen: «Der Einbruch ist keine Frage des Ob, nur des Wann.» – «Ein Börsenkrach ist unvermeidlich.» – «Es ist eine Seifenblase, und diese wird platzen.» Doch ob sie schon nächste Woche oder erst in einigen Jahren platzen wird, weiss keiner. Zur Erinnerung: Der besagte Alan Greenspan hat mit Bezug auf die US-Börsen schon 1996 vor einem «irrationalen Überschwang» gewarnt – doch der Boom ging danach noch rund vier Jahre lang weiter.
Die Haupttreiber des Aktienbooms in China sind der zunehmende Wohlstand der Bevölkerung, die hohe Sparquote, die tiefen Zinsen, die starke Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank und der Mangel an anderen attraktiven Anlagemöglichkeiten. Hinzu kommt der Verstärkereffekt: Je mehr Leute sehen, wie andere mit Aktien «leichtes» Geld verdienen, desto mehr möchten selber auf den fahrenden Zug aufspringen. Der Spieltrieb hat breite Kreise erfasst – Analysten orten eine klassische «Goldgräberstimmung» und «Dienstmädchenhausse». Auch Unternehmen mischen kräftig mit. Erfahrungen mit einem richtigen Börsenkrach haben die meisten chinesischen Anleger noch nicht.
Das wird sich ändern. Die in diesem Jahr bisher gesehenen (kurzen) Taucher von 5bis10 Prozent sind angesichts des vorangegangenen Booms noch kaum der Rede wert. Doch ein richtiger Kurssturz – zum Beispiel mit einer Halbierung der Aktienkurse – ist laut vielen Analysten nur eine Frage der Zeit.
Was wäre, wenn
Was das für China und den Rest der Welt bedeuten wird, ist die Frage. Die Meinungen dazu sind geteilt. Das pessimistische Bild sieht etwa so aus. Ein Börsenkrach wird viele Privathaushalte und Firmen in China empfindlich treffen und damit auf die Binnenkonjunktur drücken. Da China in den letzten Jahren einer der wichtigsten Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft war, wird auch der Rest der Welt einen chinesischen Börsenkrach spüren – was die nervösen Zuckungen westlicher Börsen erklären mag.
«Ein Kurseinbruch müsste schon sehr signifikant sein, um die Binnenkonjunktur stark zu belasten», sagt dagegen UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff. Er verweist darauf, dass der bisherige Boom Chinas Konjunktur kaum stark beschleunigt habe. «Der Aufstieg des Aktienmarktes erfolgte einfach zu schnell, als dass die Verbraucher ihr Konsumverhalten hätten ändern können», schiebt die UBS in ihrem neusten Marktbericht nach. Die Botschaft: Somit sollte auch ein Kurstaucher keine allzu starke Bremswirkung haben. Ein weiteres Argument für diese Sichtweise: Der chinesische Aktienmarkt sei im Verhältnis zur chinesischen Gesamtwirtschaft immer noch relativ klein.
Die Frage zum Effekt eines chinesischen Kurssturzes muss vorerst offen bleiben. Anzunehmen ist aber: Die Welt wird die Antwort früher oder später herausfinden.
Hansueli Schöchli [11.06.07]
13.06.2007 05:10
Hong Kong shares lower on Wall St slide, rate worries - UPDATE
HONG KONG (XFN-ASIA) - Share prices were lower in early trade following steep falls on Wall Street overnight after a spike in US bond yields triggered fresh concerns over the prospect of higher interest rates.
Property stocks were also weak as a government land auction yesterday fetched a lower than expected price, while mainland financial and property plays were hit by worries that Chinese authorities might take further measures to cool the economy after May inflation data there.
Investors are now looking ahead to the release of producer prices and consumer inflation figures in the US later this week to get a further grip on the interest rate outlook.
At 10.27 am, the Hang Seng Index was down 82.24 points or 0.40 pct at 20,554.15, off a low of 20,520.67 and high of 20,567.32.
Turnover was 9.09 bln hkd.
'Worries over possible interest rate increases in the US and in China, coupled with a big fall on Wall Street overnight, were the main (reasons) for local market's weakness,' said Winner Lee, associate director at BNP Paribas.
'The spike in yields on 10-year US Treasury notes has heightened worries that the US might raise interest rates and this is the reason why investors are selling down rate-sensitive property and banking stocks,' she said.
The yield on the US 10-year Treasury note surged to a five-year high of 5.295 pct overnight, heightening jitters about the prospect of higher mortgage rates and a hike in the Federal Reserve's benchmark interest rate.
Lee said the lower-than-expected price fetched in the land auction yesterday added to the weak sentiment towards the property sector.
The Hong Kong government sold a residential site in West Kowloon yesterday for 5.56 bln hkd in a public auction, fetching 32 pct more than the reserve price but falling short of market expectations.
Analysts had expected expected the site, which had a reserve price of 4.2 bln hkd, to fetch between 5.7 bln and 6.4 bln hkd.
Lee said China interest rate concerns also weighed down the local market.
'Mainland property and banking counters are under selling pressure because of fears that the Chinese central bank might raise interest rates as early as next month after consumer price inflation rose to a 27-month high last month,' she said.
China announced yesterday that consumer price index rose 3.4 pct year-on-year in May, taking inflation above the central bank's comfort zone.
Among local property developers, Cheung Kong was down 0.80 hkd or 0.79 pct at 100.50, Sino Land down 0.32 hkd or 1.93 pct at 16.22, New World Development down 0.22 hkd or 1.12 pct at 19.36 and Wharf Holdings down 0.65 hkd or 1.98 pct at 32.20.
Sun Hung Kai Properties, which was the winning bidder in yesterday's land auction, was down 0.30 hkd or 0.34 pct at 88.85.
The property sector index was down 215.96 points or 0.87 pct at 24,549.19.
Among mainland property counters, Agile Property was down 0.05 hkd or 0.56 pct at 8.85, Guangzhou R&F Properties down 0.17 hkd or 0.85 pct at 19.88 and Beijing Capital Land lost 0.06 hkd or 1.33 pct at 4.45.
China financials were mostly lower, with China Construction Bank down 0.02 hkd or 0.43 pct at 4.58, Bank of Communications down 0.04 hkd or 0.50 pct at 8.04, ICBC down 0.014 hkd or 0.35 pct at 4.01 and Ping An down 0.20 hkd or 0.43 pct at 46.
Among local banks, HSBC fell 0.60 hkd or 0.42 pct to 142.80, Hang Seng Bank was down 0.30 hkd or 0.28 pct at 105.40, Bank of East Asia down 0.65 hkd or 1.45 pct at 44.30 and BOC Hong Kong gave up 0.14 hkd or 0.76 pct at 18.22.
Aluminum Corp of China (Chalco) was sharply higher after announcing that it is in talks with Baotou Aluminium Co Ltd about acquiring the latter's primary aluminium assets.
The stock was up 0.46 hkd or 4.38 pct at 10.96.
Elsewhere, China Mobile was flat at 74.10 hkd, PetroChina down 0.06 hkd or 0.57 pct at 10.44, China Unicom down 0.06 hkd or 0.52 pct at 11.46 and Angang Steel down 0.08 hkd or 0.49 pct at 16.12.
(1 usd = 7.8 hkd)
jun.concepcion@xfn.com
jc/rc
13.06.2007 05:10
Tokyo shares end morning lower amid worry about interest rates
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session lower after investors became increasingly wary about the effect of rises in interest rates on the global economy after another surge in US Treasury bond yields sent shares tumbling on Wall Street overnight.
At the break, the blue-chip Nikkei 225 Stock Average was down 114.10 points or 0.64 pct at 17,646.81, off a low of 17,591.93.
The TOPIX index of all first-section issues was down 14.13 points or 0.81 pct at 1,737.49, off a low of 1,731.41.
Decliners outnumbered gainers 1,133 to 456, with 132 issues flat.
The volume traded was 1.05 mln shares, up from 932.5 mln shares yesterday morning.
Surges in Japanese government bond yields in trading this morning fueled fears that companies' borrowing costs will rise at a faster rate than unexpected. Major banks raised their long-term prime lending rates last week, mirroring rises in bond yields in the secondary market.
The yield on the benchmark 10-year Japanese government bond rose to 1.985 pct in morning trading.
Kazuhiro Takahashi, an equities manager at Daiwa Securities SMBC, said: 'Against the background of sharp rises in US interest rates, players cut down their holdings to minimize their exposure to risks associated with higher interest rates.'
Shares in companies that have relatively high debt ratios came under particular pressure, with the real estate and utilities sectors among the leading decliners.
Mitsubishi Estate shed 60 yen or 1.7 pct at 3,470 and Mitsui Fudosan slumped 70 yen or 1.94 pct to 3,540. Tokyo Electric Power fell 50 yen or 1.29 pct to 3,840.
Honda Motor slipped 40 yen or 0.95 pct to 4,180 after a newspaper reported that the company planned to launch passenger vehicles with low-pollution, fuel-efficient diesel engines in the domestic market by 2009.
Nippon Steel inched up 5 yen or 0.58 pct to 861 after a newspaper reported that the steel maker had won Toyota Motor's agreement to increases of more than 10 pct in prices of steel used in automotive parts. Toyota Motor shed 80 yen or 1.07 pct at 7,420.
(1 usd = 121.67 yen)
yumiko.nishitani@xfn.com
14.06.2007 06:10
Indian shares outlook - Higher on strong Asian markets
MUMBAI (Thomson Financial) - Indian shares are expected to open higher tracking other Asian stock markets, which rose today following a rebound on Wall Street overnight on better-than-expected retail sales numbers and a fall in bond yields, dealers said.
Yesterday, the Bombay Stock Exchange's Sensex index, or BSE-30, closed down 127.92 points or 0.91 pct at 14,003.03. The National Stock Exchange's S&P CNX Nifty ended the day down 1.01 pct at 4,113.05.
'In the absence of any trigger on the domestic front, Indian stocks are expected to track global markets,' said Ashwin Gada of Networth Stock Broking.
Foreign funds resuming buying is also seen bolstering sentiment, added the dealers. After being net sellers for a week in the equity market, foreign funds turned net buyers on Wednesday. Data released by market regulator Securities and Exchange Board of India show foreign funds bought shares worth 21.73 bln rupees and sold 16.28 bln rupees yesterday.
Real estate major DLF Ltd's IPO will close today. The 2.4 bln usd issue has already been oversubscribed by 1.96 times, according to data released by the National Stock Exchange.
Shares of aviation companies will be in focus today on reports that the government is likely to today consider a policy to allow domestic carriers to fly abroad.
Oil&Natural Gas Corporation Ltd will be in the limelight following media reports that the company's unit ONGC Videsh is likely to acquire about 33 pct stake in Shell's high-prospective gas block in Egypt. The block is estimated to have gas reserves of about 14 trln cubic feet.
Auto major Mahindra&Mahindra (M&M) shares will also be closely tracked on news that the company is getting ready to launch Scorpio in the US market. Reports suggest M&M has found a local partner Global Vehicles to sell its product in the US and has signed up 200 exclusive dealerships.
TFN.newsdesk@thomson.com
rku/ra
DJ MARKET TALK: HSI +0.7%; 20800 Immediate Cap-Value Convergence Jun 14, 2007 10:34
1024 [Dow Jones] HSI +0.7% at 20718.10 on Wall Street's gains, 'but 20800 should be the immediate resistance for today', says Value Convergence CEF's Louis Tse, as there are 'no fresh supporting leads from the local bourse to send index higher'. Initial declines in China shares (Shanghai Composite off 0.3%; Shenzhen Composite down 0.2%) after State Council calls for tightening monetary policy will act as 'dampener' and limit gains in HK bourse, adds Tse. 35 blue chips up, 3 down and 1 flat. Foxconn (2038.HK [News / Quote]) +2.8% at HK$21.90 on continued rebound after recent fall; Wharf (0004.HK [News / Quote]) +1.2% at HK$32.80 and Henderson Land (0012.HK [News / Quote]) +1.7% at HK53.35 on easing rate concerns. Volume at modest HK$7.971 billion.(SUT) Contact us in Singapore. 65 64154 140; MarketTalk@dowjones.com
14.06.2007 08:56
Aktien Tokio Schluss: Etwas fester - Positive Vorgaben aus den USA
Die wichtigsten japanischen Börsen haben am Donnerstag etwas fester geschlossen. Der Leitindex Nikkei 225 <N225.FX1> stieg um 0,62 Prozent auf 17.842,29 Punkte. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> kletterte um 0,61 Prozent auf 1.765,64 Zähler. Händlern zufolge griffen viele Anleger wieder verstärkt bei Aktien zu, nachdem die Wall Street am Vortag im Zuge sinkender US-Anleiherenditen und robuster Einzelhandelsdaten deutlich zugelegt hatte./FX/la/gl
AXC0033 2007-06-14/08:55
15.06.2007 05:19
Tokyo shares end morning firmer on Wall Street rally, weaker yen
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session firmer, investors having been encouraged by the extended rally on Wall Street overnight and a further softening of the yen, which could boost the earnings of exporters.
At the break, the blue-chip Nikkei 225 Stock Average was up 120.44 points or 0.68 pct at 17,962.73, its high for the morning session.
The TOPIX index of all first-section issues was 11.28 points or 0.64 pct higher at 1,767.92, its own high for the session.
Gainers were outnumbering decliners 990 to 553, with 171 issues flat.
The volume traded was 876.6 mln shares, down from 949.8 mln yesterday morning.
Mitsushige Akino, chief fund manager at Ichiyoshi Management, said: 'The rising trend of bond yields had been a concern for stockmarkets. But the small rise in the core producer price index in the US eased worries about inflation, so the market put more emphasis on economic expansion there.
'But investors remained cautious about the movements of yields on longer-dated bonds in the US because the US CPI is due out on Friday.
'If the CPI data turn out to be within expectations or slightly below, it would support the markets,' he said.
Investors are also waiting for the outcome later today of the two-day meeting of the Bank of Japan's policy board. The central bank is widely expected to leave its overnight call rate target at 0.50 pct, but investors will take note of whether or not the board's decision is unanimous, because a split vote might be harbinger of an increase in interest rates next month.
The Bank of Japan's governor, Toshihiko Fukui, will hold a news briefing after the meeting.
'Investors' attention will be on whether governor Fukui shows greater intent to hike rates early,' said Akino.
Isuzu Motors jumped after a newspaper reported that the truck maker would supply clean diesel engines for Toyota Motor cars intended for the European market. Isuzu Motors gained 20 yen or 3.18 pct at 649 and Toyota was up 110 yen or 1.45 pct at 7,680. Some other auto makers were higher, helped by the weaker yen, notably Honda Motor, which was up 80 yen or 1.9 pct at 4,350.
Among electronics shares that rose were Hitachi, which was 11 yen or 1.2 pct higher at 902, Toshiba, which climbed 15 yen or 1.6 pct to 979, and Mitsubishi Electric, which rose 18 yen or 1.6 pct to 1,129.
(1 usd = 122.95 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
15.06.2007 05:49
Hong Kong shares higher on Wall St advance, China fund inflows UPDATE
HONG KONG (XFN-ASIA) - Share prices were higher in morning trade, extending yesterday's rally as Wall Street posted further gains overnight after tame US core wholesale inflation data.
China stocks were supported as some investors continued to shift funds from the mainland into H shares listed here.
The US Labor Department announced that core producer price index, which excludes food and energy prices, rose just 0.2 pct in May, suggesting that inflation is under control.
At 10.51 am, the Hang Seng Index was up 75.31 points or 0.36 pct at 20,942.57, off a low of 20,917.64 and high or 21,028.24.
Turnover was 21.5 bln hkd.
'Sentiment in markets overseas remains positive, helping push local stocks higher,' said Jackson Wong, investment manager at Tanrich Securities.
'(Recent) economic indicators from the US have been positive, helping ease concerns over an interest rate hike this year,' he said.
Wong said the Hong Kong market has also lagged gains on other bourses recently, 'so there's really room for further upside going forward.'
On Wall Street overnight, the Dow Jones Industrial Average finished up 71.37 points or 0.53 pct at 13,553.72, after tame core PPI data bolstered hopes that the Fed will keep interest rates steady.
Among blue chips, HSBC was down 0.10 hkd or 0.07 pct at 143.30, China Mobile was up 0.60 hkd or 0.80 pct at 75.80 and Swire Pacific was up 1.10 hkd or 1.28 pct at 87.25.
Hutchison Whampoa was up 0.30 hkd or 0.39 pct at 76.70 after announcing that it has raised its stake in Hutchison Telecommunications to slightly over 50 pct from 49.75, enabling it to book the unit's accounts under consolidated financial statements.
Dealers said that investors are not too worried about the possibility of the Chinese government announcing further monetary policy tightening measures to cool the economy.
'While there are concerns about a possible rate hike in China, the impact on the market here will be marginal,' Wong said, noting that 'many investors would choose to move their funds here, rather than be caught in volatile trade in China markets.'
Among H shares, PetroChina gained 0.16 hkd or 1.50 pct at 10.82, Angang Steel was up 0.40 hkd or 2.52 pct at 16.28 and China Unicom gained 0.08 hkd or 0.67 pct to 12.02.
The Hang Seng China Enterprises Index was up 124.71 points or 1.12 pct at 11,180.92.
China financials were higher, with ICBC gaining 0.08 hkd or 1.91 pct at 4.26 and China Life up 0.25 hkd or 1.0 pct at 25.15.
Bank of China up 0.05 hkd or 1.32 pct at 3.85 after its shareholders approved the lender's proposal to issue up to 3 bln yuan worth of yuan-denominated debt in the Hong Kong market.
China Construction Bank rose 0.12 hkd or 2.52 pct to 4.88 after it said it plans to issue up to 9 bln A shares for a proposed listing in Shanghai.
Two companies staged strong debuts on the main board today following relatively strong demand for their initial public offerings.
Sunny Optical was trading at 4.13 hkd, up 8.1 pct from its IPO price of 3.82, after opening at 4.08, while United Laboratories was at 3.31 hkd, up 20 pct from its offer price of 2.75 after opening at 2.85.
(1 usd = 7.8 hkd)
leonora.walet@xfn.com
lw/rc
von heute 07:01
China Pharma steigert Q-Gewinn um 40 %
Hongkong 15.06.07 (www.emfis.com)
Das Unternehmen China Pharmaceutical Group Limited teilte mit, dass man den Nettogewinn im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39,4 Prozent auf 20,52 Mio. HKD steigern konnte. Das EPS liegt bei 1,33 HK-Cent.
Die positive Nachricht kann den Kurs aber nicht beflügeln, genauso wenig wie die gestrige Meldung, dass die Legend Hld. einen Einstieg beabsichtigt, EMFIS berichtete.
Die Aktie verliert zur Zeit um 2,56 Prozent auf 2,66 HKD.
Exportwerte ziehen Tokioter Börse ins Plus
Fr Jun 15, 2007 7:36 MESZ
Tokio (Reuters) - Positive US-Vorgaben und ein schwächerer Yen haben der Tokioter Börse am Freitag ins Plus verholfen.
Vor allem Exportwerte waren gefragt. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte legte im Vormittagshandel 0,68 Prozent auf 17.962 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,64 Prozent auf 1767 Zähler.
"Die Exporttitel profitieren von einem Rückgang beim Yen, während die amerikanischen und europäischen Anleger vor allem in den Stahl- und Metallsektor drängen", sagte Hiroaki Kuramochi von Bear Stearns. Zuz den Gewinnern zählte der Elektronikkonzern Kyocera, dessen Aktien rund ein Prozent zulegen konnten. Die Titel des Autobauers Toyota legten 1,5 Prozent zu, die des Rivalen Honda verteuerten sich um 1,9 Prozent. Die Papiere von Sumitomo Metal Mining gewannen gut zwei Prozent.
Ein höherer Ölpreis und positiv aufgenommene Konjunkturdaten hatten am Donnerstag die US-Aktienmärkte beflügelt. Vom teureren Öl profitierten vor allem Energietitel. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,53 Prozent höher bei 13.553 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,48 Prozent auf 1522 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 0,66 Prozent auf 2599 Stellen zu.
17.06.2007
INDISCHE KONZERNE
35 Milliarden Dollar Kriegskasse
Die Barreserven indischer Unternehmen sind in den vergangenen Jahren gewaltig angestiegen. Die Konzerne haben einer Studie zufolge großen Appetit auf Übernahmen - auch in Europa.
Neu-Delhi - Indische Unternehmen könnten in diesem Jahr einer Studie zufolge mehr als 35 Milliarden Dollar für Übernahmen ausländischer Firmen ausgeben. Vergangenes Jahr investierten sie demnach noch weniger als die Hälfte dieser Summe in Zukäufe, 2005 waren es gerade einmal 4,3 Milliarden Dollar.
Inder auf dem Vormarsch: Unternehmen planen Übernahmen im Ausland
Die indischen Unternehmer hätten aber anscheinend regelrecht Appetit auch auf riskantere Übernahmen, hieß es in einem gemeinsamen Bericht der Wirtschaftsberater von Ernst & Young und des Verbandes der indischen Handelskammern am Sonntag. "Indische Firmen kaufen in Europa und den USA weiter zu. Mit weiteren Abschlüssen wird im Energie-, Autoteile-, Industrieprodukte- und Dienstleistungssektor gerechnet."
Die indischen Firmen verfügten über hohe Barreserven. Und da es nicht leicht sei, eine Marke aufzubauen, müssten sie eben zukaufen. Zu den jüngsten Beispielen zählt Tata Steels Übernahme der britisch-niederländischen Corus Group für 12,2 Milliarden Dollar. Der Aluminium-Hersteller Hindalco kaufte den kanadischen Rivalen Novelis für knapp sechs Milliarden Dollar.
manager-magazin.de mit Material von reuters
20.06.2007 05:19
Tokyo shares end morning higher, helped by outlook for business sentiment
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices ended the morning session firmer after a government survey revealed expectations that business sentiment would be better in the coming quarters than in the second.
Lower bond yields here and in the US and the weakness of the yen also encouraged buying.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning 81.68 points or 0.45 pct higher at 18,245.29, off a high of 18,254.34.
The TOPIX index of all first-section issues was 9.08 points or 0.51 pct higher at 1,789.57, off a high of 1,790.81.
Gainers outnumbered decliners 990 to 551, with 181 issues flat.
The volume traded was 1.03 bln shares, up from 964.8 mln yesterday morning.
Before the market opened, the government said that its business sentiment diffusion index for large companies for the second quarter was minus 0.9, down sharply from plus 6.2 in the first quarter.
But respondents to the latest survey expect the index to rebound sharply to plus 12.0 in the third quarter before edging down again to plus 11.5 in the fourth.
Ryuta Otsuka, a strategist at Toyo Securities, said: 'The headline figure of the index was weak, but the market soon reassessed the survey, inferring that business sentiment is not as bad as the headline figure indicates, because the forecast is for the index to rebound.'
He added: 'The [Nikkei] is heading toward the 18,500-point level, although it will do so gradually, and will go though some falls on the way. Once the market sees the corporate earnings results for the April-June period, the market will possibly to rise further.'
Yokogawa Electric was up 73 yen or 4.4 pct at 1,725 after a newspaper reported that the company had won an order valued at more than 100 bln yen from Chevron Corp for control systems for eight of Chevron's independently owned refineries.
Mitsubishi Heavy Industries gained 21 yen or 2.7 pct to 802 after a newspaper reported that the company and Boeing Co had signed a partnership agreement to help promote Japan's first jet airliner.
(1 usd = 123.31 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
20.06.2007 06:25
China A-shares end morning up on strong yuan; property stocks lead - UPDATE
SHANGHAI (XFN-ASIA) - A-shares in Shanghai and Shenzhen ended the morning higher on continued fund inflows due to the continued strength in the yuan.
Property and energy stocks were among the key gainers.
The benchmark Shanghai Composite Index, which covers both A- and B-shares listed on the Shanghai Stock Exchange, ended the morning up 28.89 points or 0.68 pct at 4,298.42.
'The market managed to maintain its upward trend on the back of recent yuan strength, but buying interest is waning as the key index moves close to its all-time high,' Shen Jun, an analyst at Shangzhenglian Consulting, said.
The Shanghai Composite Index hit a record 4,335.96 points on May 29.
'The government is expected to issue new credit-tightening policies this weekend or next week, including raising interest rates and issuing special bonds to help reduce liquidity,' Shen added.
Property developers were helped by a rising yuan. The yuan finished yesterday at a record 7.6175 to the dollar on the over-the-counter (OTC) market, up from 7.6313 previously.
HeiLongJiang TianLun Real Estate Development Co Ltd (SZA 000711) was up 1.31 yuan or 8.40 pct at 16.91. Celebrities Real Estate Development Group Co Ltd (SZA 000667) was up 0.42 yuan or 2.94 pct at 14.72.
Poly Real Estate Group Co Ltd (SHA 600048) was up 1.66 yuan or 3.54 pct at 48.58.
China Vanke Co Ltd (SZA 000002; SZB 200002) was up 0.10 yuan or 0.48 pct at 20.90. It said it has signed a 20 bln yuan credit line agreement with China Construction Bank.
Energy stocks were in demand as Nymex oil prices inched up Tuesday, setting a nine-month closing high, dealers said.
Shenzhen Guangju Energy Co Ltd (SZA 000096) was up 0.39 yuan or 4.85 pct at 8.43. Sinopec Wuhan Petroleum Group Co Ltd (SZA 000668) was up 0.92 yuan or 4.81 pct at 20.03.
Yanzhou Coal Mining Co Ltd (SHA 600188; HK 1171; NYSE YZC) was up 0.50 yuan or 3.23 pct at 15.96.
Tangshan Iron&Steel Co Ltd (SZA 000709) was up 0.64 yuan or 4.49 pct at 14.88. It said it expects net profit for the first half to have risen by 50-80 pct year-on-year due to higher production capacity and earnings at unit Tangshan Medium Thickness Steel Plate Co Ltd.
Ping An Insurance (Group) Co of China Ltd (SHA 601318; HK 2318) was up 1.82 yuan or 2.56 pct at 72.99. It reported unaudited premium income at three subsidiaries of 43.723 bln yuan in the first five months, under Chinese accounting standards.
Banks were under selling pressure on lingering credit-tightening worries, with Shanghai Pudong Development Bank Co Ltd (SHA 600000) down 0.79 yuan or 2.14 pct at 36.18.
China Minsheng Banking Corp Ltd (SHA 600016) was down 0.20 yuan or 1.68 pct at 11.70. Industrial Bank Co Ltd (SHA 601166) was down 0.61 yuan or 1.80 pct at 33.32.
Meanwhile, Shenzhen Development Bank Co Ltd (SZA 000001) was up 3.49 yuan or 12.16 pct at 32.18 after resuming trade following the announcement of a revised share reform plan.
The bank said its state share reform plan has been approved by the banking regulator. It is to offer one bonus share for every 10 tradable shares held, plus cash of 12.68 mln yuan.
In July 2006, the bank announced a state share reform plan offering a conditional cash payout of 0.048 yuan per share to facilitate the listing of its non-tradable shares. The plan was rejected by holders of the bank's tradable shares.
China Unicom Ltd (HK 0762; NYSE CHU) was down 0.03 yuan or 0.49 pct at 6.12. It said subscribers to its global system for mobile communications (GSM) service rose to 111.44 mln at the end of May from 110.3 mln in April.
The Shanghai A-share Index was up 30.26 points at 4,508.96 and the Shenzhen A-share Index was up 10.93 points at 1,345.98.
The FTSE/Xinhua China A 50 Index was up 141.58 points at 15,274.32. The FTSE/Xinhua China A 200 Index was up 107.62 points at 12,108.90 and the FTSE/Xinhua China A 600 Index was up 99.09 points at 10,838.36.
(1 usd = 7.63 yuan)
DJ MARKET TALK: Nikkei +0.1% Midday; Could Head For High 18200s Jun 21, 2007 10:46
0217 GMT [Dow Jones] Nikkei up 0.1% at 18237.25 midday, bouncing back from opening sell-off triggered by overnight slump on Wall Street after Treasury yields spiked. Traders say downside cushioned by stream of solid economic data, expectations of solid BOJ Tankan results (due July 2). But head of trading at U.S. brokerage in Tokyo warns U.S. new home and existing home sales data due next week could be wild card for Nikkei in coming sessions. Morning gains led by consumer finance names in wake of news MUFG (8306.TO) mulling capital, operational tie-up with credit card firm Jaccs (8584.TO); Jaccs up 5.8% at Y544. Oil stocks losers on falling oil prices, declines among U.S. oil companies overnight. Inpex Holdings (1605.TO) down 2.6% at Y1.12 million. Lunchtime basket buying may see Nikkei rise into high 18200s, says head of trading at Japanese brokerage. (JMI)
Thursday June 21, 07:00 AM Nikkei down 0.2 pct; autos down but fall limited
TOKYO (Reuters) - A decline in U.S. stocks helped push Japanese stocks 0.19 percent lower on Thursday, with investors locking in profits in gainers such as Honda Motor Co. Ltd. and other auto issues, but the drop was limited on investor hopes for U.S. economic strength.
Shares of Jaccs Co. Ltd. jumped more than 10 percent after Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. (MUFG), Japan's largest bank, said on Thursday it was considering a capital and business alliance with Jaccs.
"The fall is limited as market sentiment is not too bearish," said Yoku Ihara, manager of the investment information department at Retela Crea Securities.
"Investors now appear to think economic growth in the U.S. could prove more profitable to Japanese companies than negative, even if that means higher interest rates."
Ihara also said investors are picking up heavy machinery stocks such as Mitsubishi Heavy Industries Ltd. and Ishikawajima-Harima Heavy Industries Co. Ltd. (IHI) as a series of recent news about demand for aircraft sparked investor hopes for their profitability.
The Nikkei share average was down 35.30 points at 18,176.38 as of 0053 GMT. The broader TOPIX index shed 0.13 percent to 1,781.48.
Jaccs rose 10.1 percent to 566 yen, and shares of MUFG were unchanged at 1.41 million yen. Shares of Mitsubishi UFJ Nicos jumped 5.6 percent to 380 yen.
MUFG's comment was issued in response to a report in the Nikkei business daily that MUFG was planning to raise its stake in Jaccs to above 20 percent from 7 percent now, and then merge Jaccs' consumer credit operations with Mitsubishi UFJ Nicos.
Kobe Steel Ltd. added 1.1 percent to 477 yen after Japan's fourth-largest steelmaker announced it had licensed its ironmaking technology to Cleveland-Cliffs Inc.
Shares of Mitsubishi Heavy were up 1.3 percent at 813 yen, and IHI climbed 3 percent to 454 yen.
Honda lost 0.9 percent to 4,370 yen, and Toyota Motor Corp. shed 0.5 percent to 7,700 yen.
21.06.2007 07:25
Asian markets summary
BEIJING (XFN-ASIA) - Asian markets at 0500 GMT:
Stocks:
-Bangkok: SET index 772.39 (down 4.71 pts)
-Bombay: BSE-30 index 14,485.49 (up 73.54 pts)
-Hong Kong: Hang Seng index 21,868.22 (up 183.55 pts)
-Jakarta: Composite index 2,159.866 (down 1.208 pts)
-Kuala Lumpur: Composite index 1,389.69 (up 3.42 pts)
-Manila: Composite index 3,714.59 (down 4.29 pts)
-Seoul: Composite index 1,796.11 (up 12.32 pts)
-Shanghai: A index 4,449.43 (up 63.46 pts)
B index 295.96 (down 4.1 pts)
-Singapore: Straits Times index 3,631.60 (up 2.93 pts)
-Sydney: All Ords 6,405.40 (down 15.6 pts)
-Taipei: Weighted index 8,835.42 (up 79.54 pts)
-Tokyo: Nikkei 225 index 18,253.32 (up 41.64 pts)
-Gold: 654.40-654.90 usd (Hong Kong)
-Dollar/yen: 1.3395
-Euro/dollar: 123.67
-Japanese govt bond 273: yielding 1.925 pct
fran.wang@xinhuafinance.com
21.06.2007 08:56
Aktien Tokio Schluss: Leicht im Plus - Nikkei auf Siebenjahreshoch
Die wichtigsten japanischen Börsen haben am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen geschlossen. Der Leitindex Nikkei 225 <N225.FX1> stieg um 0,16 Prozent auf 18.240,30 Zähler und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit fast sieben Jahren. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> legte um 0,32 Prozent auf 1.789,38 Punkte zu. Händler verwiesen als Grund für die Kursgewinne auf den schwächeren Yen, der wie in den vergangen Tagen vor allem exportorientierte Titel gestützt habe./FX/chr/ck
AXC0035 2007-06-21/08:50
22.06.2007 08:40
Tokyo shares close weaker on profit-taking after Nikkei hits 7-year high
TOKYO (XFN-ASIA) - Share prices finished lower as investors locked in gains from yesterday when the benchmark Nikkei 225 rose to its best level in seven years, with some participants also wary whether the market has
enough steam left to keep rising.
But investor sentiment remains generally upbeat because of a softer yen which means better
earnings for exporters and an improved outlook for the Japanese economy.
The Nikkei 225 Stock Average ended down 51.67 points or 0.28 pct at 18,188.63, off the day's low of 18,092.36. The blue-chip index gained 1.2 pct over the trading week.
The TOPIX index of all first-section issues fell 11.39 points or 0.64 pct to settle at 1,777.99, off a low of 1,767.00. It rose 0.28 pct for the week.
Decliners outpaced gainers 1,033 to 546, with 149 issues unchanged.
Volume traded slipped to 1.95 bln shares from 2.23 bln shares yesterday.
(1 usd = 123.88 yen)
kaori.kaneko@xfn.com
kk/mas
25.06.2007 09:32
Aktien Tokio schließen leichter - US-Vorgaben belasten Markt
TOKIO (Dow Jones)--Leichter haben die Aktienkurse am Montag in Tokio den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index fiel um 0,6% bzw 101 Punkte auf 18.087. Der Topix verlor 0,7% bzw 13 Punkte auf 1.765. Negative Vorgaben der US-Börsen belasteten den Markt, wie Händler sagten. Vor allem der Immobiliensektor stand unter Druck, nachdem in den USA die Angst aufgekommen war, die Krise des Hypothekenmarkts könnte sich ausweiten. Gemildert wurde der Fall des Tokioter Marktes von exportlastigen Halbleiter- und Technologiewerten, die rege nachgefragt wurden. Hintergrund sei die Stärke des Dollar gegenüber dem Yen, hieß es.
Im Immobiliensektor verloren Japan Real Estate Fund 2,7% auf 1.460.000 JPY und Mitsubishi Estate 2,3% auf 3.330 JPY. Mitsui Fudosan gaben um 2,8% auf 3.430 JPY nach. Die Aktien von Advantest, eines Ausrüsters für die Chipindustrie, legten dagegen um 1,1% auf 5.550 JPY zu. Elpida gewannen 1,9% auf 5.800 JPY. JVC stiegen um 3,0% auf 407 JPY; Kenwood sanken um 2,0% auf 192 JPY. In einem "Nikkei"-Bericht war von einer Fusion der beiden Unternehmen die Rede gewesen. Toyota fielen um 0,5% auf 7.660 JPY, obwohl das Unternehmen ein neues Hybrid-Fahrzeugmodell angekündigt hatte.
Toyama Chemical sprangen um 13,4% auf 846 JPY, nachdem das Unternehmen eine Lizenzvereinbarung mit Roche geschlossen hatte. All Nippon Airways (ANA) stiegen um 0,9% auf 470 JPY. Laut einem Pressebericht will die Fluggesellschaft den Flughafen Okinawa zu ihrem Drehkreuz für Frachtflüge in Asien ausbauen. Die Papiere des Personaldienstleisters Goodwill Group ermäßigten sich um 4,7% auf 50.700 JPY. Das Unternehmen hatte bei 800.000 Mitarbeitern zu hohe Lohnabzüge vorgenommen, die nun zurückgezahlt werden müssen. Ein Medienbericht über eine angeblich geplante Kapitalerhöhung ließ Hitachi Construction Machinery um 4,7% auf 4.240 JPY nachgeben.
DJG/DJN/cln
-0- -0-
26.06.2007 08:50
Aktien Tokio Schluss: Nikkei knapp behauptet - US-Vorgaben belasten
Schwache US-Vorgaben haben die wichtigsten japanischen Börsen am Dienstag leicht belastet. Der Leitindex Nikkei 225 <N225.FX1> fiel um 0,12 Prozent auf 18.066,11 Zähler. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> gewann 0,06 Prozent auf 1.765,87 Punkte. Händler verwiesen auf Verluste an der Wall Street, die auf die Stimmung drückten. Zudem blieben die Anleger angesichts der im weiteren Wochenverlauf anstehenden Konjunkturdaten aus den USA und Japan zurückhaltend./FX/chr/dr
AXC0033 2007-06-26/08:45
Chinas langer Marsch zur Ökoenergie
Fachkräftemangel führt zu Abhängigkeit vom Ausland
Solaranlagen erobern China (Foto: solarworld.de)
London (pte/27.06.2007/06:20) - Der chinesische Markt für Erneuerbare Energien kommt in den kommenden Jahren kräftig in Fahrt. Einer aktuellen Analyse von Frost & Sullivan http://www.frost.com zufolge werden sich die Umsätze bis 2013 auf 17,9 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln. Im vergangenen Jahr waren mit Erneuerbaren Energien 6,9 Mrd. Euro erlöst worden. Als Hauptantrieb für das rasante Wachstum haben die Analysten dabei das Anfang 2006 in Kraft getretene Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien ausgemacht. "Ziel der chinesischen Regierung ist es, den Anteil Erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 16 Prozent zu steigern", so Linda Yan, Analystin bei Frost & Sullivan. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,8 Prozentpunkten.
Unter den Erneuerbaren Energien wird sich die Photovoltaik - noch vor der Windkraft - voraussichtlich am schnellsten entwickeln. Darüber hinaus sieht Yan auch bei der Gewinnung von Strom aus Biomasse sowie bei Wasserkraftwerken großes Umsatzpotenzial. In punkto Biomasse überzeugt vor allem die Verfügbarkeit von Rohbrennstoffen und die staatliche Unterstützung - die chinesische Regierung zahlt hier umgerechnet 0,03 Dollar pro Kilowattstunde. Die Wasserkraft durchläuft derzeit eine Phase der Wiederbelebung, heißt es in der Studie.
Auch deutsche Unternehmen nutzen die Gunst der Stunde. "Bei der Elektrifizierung ländlicher Regionen bieten sich Chancen für unsere Solarspezialisten", erklärt Sebastian Fasbender, Sprecher des Bundesverbands für Solarwirtschaft http://www.solarwirtschaft.de, gegenüber pressetext. So wird der Solarkonzern SolarWorld im Auftrag der chinesischen Provinz Qinghai 44 Dörfer mit 4.800 Solarmodulen mit einer Leistung von jeweils 80 Watt ausrüsten und die Installation der Solarsysteme übernehmen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070524025 ). "So richtig war der Aufwind durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz in China bislang noch nicht zu spüren", sagt Fasbender. Der Verband sei aber optimistisch, die großen Exporterfolge zukünftig auch ins Reich der Mitte zu transportieren.
Auf lange Sicht könnten Erneuerbare Energien bei der chinesischen Energieversorgung also durchaus eine große Rolle spielen. "Auf kurze Sicht werden sie aufgrund ihrer hohen Kosten bei der Stromerzeugung die konventionellen Stromerzeugungstechnologien aber nicht vollständig ersetzen können", sagt Yan. Zu den Herausforderungen für den chinesischen Markt gehört außerdem, dass Chinas Wind- und Biomasseindustrien nicht annähernd so gut entwickelt sind wie die westliche Konkurrenz. So könnte der Mangel an Fachkräften für die Installation, das Instandhalten und die Wartung der Anlagen zu einer Abhängigkeit vom Ausland führen. "Das Fehlen unabhängiger Technologien kann das Wachstum des chinesischen Marktes für Erneuerbare Energien hemmen", warnt Yan. (Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Jörn Brien
27.06.2007 07:50
Aktien Singapur am Mittag schwächer
SINGAPUR (Dow Jones)--Schwächer tendieren die Aktienkurse am Mittwochmittag (Ortszeit) in Singapur. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Straits-Times-Index (STI) 0,9% bzw 31 Punkte auf 3.494. Vor der US-Notenbanksitzung am Donnerstag nähmen die Anleger Gewinne mit, sagen Händler. Solange die Entwicklung von Inflation und Zinsen ungewiss sei, dürfte der Markt unter Druck stehen. Gute Unternehmensergebnisse hätten vor diesem Hintergrund nur bedingt einen positiven Einfluss auf das Sentiment.
27.06.2007 07:56
Aktien Hongkong am Mittag leichter
HONGKONG (Dow Jones)--Leichter tendieren die Aktienkurse am Mittwochmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index (HSI) 0,8% bzw 166 Punkte auf 21.637. Die Korrektur sei durchaus normal, sagen Händler. Immerhin habe der HSI innerhalb relativ kurzer Zeit um 1.500 Punkte zugelegt. Angeführt wird die Liste der Verlierer von den Aktien, die zuvor am stärksten gestiegen waren. Ping An büßen 4,5% auf 52,35 HKD ein. China Life sinken um 2,1% auf 27,70 HKD und CNOOC um 1,9% auf 8,44 HKD. China Mobile geben um 1,1% auf 83,85 HKD nach. SHK Properties profitieren dagegen abermals von der Hochstufung durch Goldman Sachs und steigen um 1,0% auf 94,60 HKD.
DJG/DJN/cln
Tokioter Börse folgt Wall Street ins Minus
Mi Jun 27, 2007 7:43 MESZ
Tokio (Reuters) - Verluste bei Exportwerten in Folge des stärkeren Yen und negative Vorgaben aus den USA haben am Mittwoch den Tokioter Aktienhandel belastet.
Die Anleger nutzten nach Ansicht von Händlern zudem die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf um 0,74 Prozent tiefer bei 17.933 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,94 Prozent auf 1749 Punkte.
Zu den größten Verlierern zählten Canon-Papiere, die knapp zwei Prozent an Wert verloren. Die Aktien des Autobauers Honda Motor verbilligten sich um rund 1,4 Prozent.
Gegen den Trend legten Toshiba-Anteilsscheine um etwa 1,2 Prozent zu. Der Elektronikkonzern hat einem japanischen Zeitungsbericht zufolge einen milliardenschweren Auftrag zum Bau von zwei US-Atomkraftwerken in den USA erhalten.
GvD.news
27.06.2007, 13:43
Der alte japanischer Notenbankchef wurde ja ausgetauscht und der neue wurde vor kurzem geholt, da dieser die akute Zinsproblematik in den Griff bekommen soll.
Bekanntlich herrschen jede Menge Währungsrisiken wenn sich Zinsen bewegen (... vorallem bei Carry Trades), in Japan hat die Sache noch eine besondere Würze, da der Zinssatz dermassen niedrig ist & unglaublich viel Geld von sehr kleinen Bewegungen abhängt.
Sollte also die Bank of Japan (BoJ) auch nur kleine Erhöhungen an der Zinsstruktur durchführen, so kann dies gravierende Folgen haben. So z.B. könnte den YEN auf einen Schlag dicke Prozentpunkte nach oben getrieben werden, gegenüber fast allen Währungen. Von den vielen Carry Trades hatte der Neuseeländischen Dollar enorm "profitiert", der mögliche japanische Zinsanstieg könnte diesem locker einen 10%-20% Abschlag kosten und dass in sehr kurzer Zeit.
Wie könnten wir am Besten davon profitieren? Mögliche Long/Short Tradingchancen, bzw. Anlagechancen?
Währungsbericht der Comdirekt:
http://isht.comdirect.de/html/cur/curreport.pdf?ID=12
Euro-Yen:
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&¤cy=&lSyms=DJPYEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DJPYEUR.TGT&hcmask=
HANDELSBLATT, Donnerstag, 28. Juni 2007, 13:06 Uhr
Spekulationen um neue Regierungsmaßnahmen
Chinas Börsen rutschen erneut um mehr als vier Prozent ab
Der Shanghai Composite Index schloss am Donnerstag nach einer kurzen Erholungsphase am Vortag um 4,03 Prozent schwächer bei 3912,20 Punkten. Es war der schwerste Absturz seit Anfang Juni, als die chinesischen Börsenmärkte auf Grund der Erhöhung einer Aktiensteuer Kursstürze erlebt hatten.
HB SCHANGHAI. Der Shenzhen Composite Index der kleineren Börse in Chinas Süden schloss um 5,43 Prozent niedriger bei 1112,57 Punkten.
Die Anleger reagierten offenbar auf Nachrichten über neue Schritte der Regierung, um die Liquidität zu verringern und die boomenden Aktienmärkte abzukühlen. Peking habe vor, 1,55 Billionen Yuan an Schatzanleihen zu veräußern, um die geplante staatliche Investitionsgesellschaft zu finanzieren. Mit den Einnahmen sollen 200 Milliarden US-Dollar aus den chinesischen Devisenreserven gekauft und im Ausland investiert werden. Zudem ist die geplante Terminbörse bei ihrem Genehmigungsverfahren einen Schritt vorangekommen. Anleger befürchten, auch sie könnte Geld aus dem Aktienmarkt abziehen.
Laut Berichten der „China Daily“ seien die Anleger außerdem von einer Diskussion zur Abschaffung der Steuer auf Zinseinnahmen aus Bankkonten abgeschreckt worden. Es werde erwartet, dass das Vorhaben morgen vom Nationalen Volkskongress abgesegnet werde. Die Abschaffung der Steuer könnte den Fokus vom Aktienmarkt zurück auf Bankeinlagen lenken. Viele Kleinanleger haben ihre Ersparnisse zuletzt in den attraktiven Aktienmarkt gesteckt.
02.07.2007 09:32
Aktien Tokio schließen gut behauptet
TOKIO (Dow Jones)--Gut behauptet hat der Tokioter Aktienmarkt am Montag geschlossen. Der Nikkei gewann bei geringem Volumen 8 Punkte auf 18.146. Der Topix steigerte sich um 6 Punkte oder 0,3% auf 1.780. Angesichts des am Mittwoch bevorstehenden US-Feiertags sei der der Handel zurückhaltend verlaufen, sagten Teilnehmer. Die Richtung werde sich erst später in der Woche einpendeln, wobei der ISM-Index in den USA am Nachmittag eine Rolle spielen werde.
Im Verlauf war der Tankan-Bericht mitgeteilt worden. Demzufolge hat sich die Wirtschaftsstimmung in der japanischen Industrie in den drei Monaten April bis Juni stabil entwickelt. Zugleich planen die Betriebe, ihre Investitionen im laufenden Fiskaljahr kräftig aufzustocken, wie es in dem von der Bank of Japan am Montag veröffentlichten Tankan-Bericht heißt. Der Index für Großunternehmen der Industrie verharrte mit 23 Punkten auf dem Stand des vorigen Tankan-Berichts. Die Prognose von Ökonomen wurde damit bestätigt. Für die Großunternehmen des Dienstleistungsbereichs wurde ebenfalls ein unveränderter Indexstand von 22 ausgewiesen; auch hiermit wurden die Erwartungen erfüllt.
Versicherer, Immobilienwerte und Handelshäuser gehörten zu den stärksten Verlierern. Immobilienwerte gerieten unter Druck, da es hier nach dem soliden Tankan-Bericht Befürchtungen wegen einer Zinsanhebung der Bank of Japan im August gab. So verloren Mitsubishi Estate 1,2% auf 3.310 JPY. Chugai Pharmaceutical gaben 2,7% ab und fielen auf 2.155 JPY, nachdem die UBS die Einstufung und das Kursziel gesenkt hatte. Mitsui&Co. gewannen 3,1% auf 2.530 JPY. Hier stützte die Ersteinstufung von Mitsubishi UFJ Securities, die das Höchstrating vergeben hat. Honda Motor steigerten sich um 0,9% auf 4.540 JPY. Das zweistellige Wachstum von 11,8% in der heimischen Produktion habe gestützt, wie Händler sagten. Zudem habe der neue Chairman gesagt, das Unternehmen werde möglicherweise seine aktuelle Gewinnprognose überarbeiten.
DJG/DJN/raz -0-
Wirtschaftsnews - von heute 06:02
Asien Morgenbericht: Rohstoffaktien ziehen Märkte nach oben
Singapur 03.07.07 (www.emfis.com) Ein starker Wochenauftakt in den USA sowie steigende Rohstoffpreise lassen die asiatischen Märkte zum Handelsauftakt aufblühen. Vor allem der gestern aufgrund eines Feiertages geschlossene Hong Kong Markt kann heute kräftig aufholen. Hier ziehen insbesondere die Schwergewichte aus dem Rohstofflager den Index nach oben. Der Hang Seng Index notiert mit 0,86% und der H-Aktienmarkt (HSCEI) sogar 2,0% im Plus. Das Schwergewicht Petrochina kann aufgrund des hohen Ölpreises um 2,7% zulegen. Auch der Kohleriese China Shenhua explodiert förmlich mit knapp 6%, nachdem das Unternehmen die Übernahme der Shendong Coal für 3,32 Milliarden Yuan bekannt gegeben hat. Darüber hinaus wird China Shenhua 1,8 Milliarden A-Shares im chinesischen Inland platzieren und somit weiteres Kapital erhalten.
In Japan profitierten heute vor allem die Exportwerte. Die positiven Produktionsdaten aus den USA ließen somit auch den japanischen Leitindex Nikkei zur Mittagspause mit 0,3% im Plus schließen. Aber auch die Rohstofflastigen Unternehmen können zulegen. Sumitomo Mining, bereits gestern unter den größten Blue-Chip Gewinnern, steigt heute erneut um knapp 2% an Wert.
Der thailändische Aktienmarkt ist auch heute der große Gewinner mit einem Plus von 2,23%. Der Index SET notiert auf über 800 Punkten auf dem höchsten Stand seit 1997. Getrieben sind unter anderem die Rohstoffwerte, die von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Singapur notiert ebenfalls mit 0,3% im Plus. Indonesien kann unverändert von der Zinssenkungsphantasie profitieren und notiert ebenfalls deutlich im Plus.
Wirtschaftsnews - von heute 06:09
Thailands Börse explodiert auf höchstes Niveau seit 1997
Bangkok 03.07.07 (www.emfis.com) Thailands Börse notiert heute auf dem höchsten Stand seit 1997. Mit einem Plus von 2,23% übersprung der SET Index heute die 800 Punktemarke. Getrieben ist der thailändische Index heute durch die Rohstoffaktien und Bankentitel. Die Kosikornbank stieg heute um satte 6,5%, Siam Commercial sogar um 8,0% und die Bangkok Bank um 4,2%. PTT, der Ölriese aus Thailand, der übrigens auch im S-BOX EM Rohstoff&Industriemetall Index (WKN: DR5XT3) gelistet ist, konnte um satte 5,4% zulegen.
Wirtschaftsnews - & Minen - von heute 06:17
Chinas Kohlesektor überschlägt sich: Kursexplosion nach Übernahme
Peking / Shanghai 03.07.07 (www.emfis.com) Der chinesische Kohlesektor überschlägt sich förmlich mit neuen News, die auf EMFIS mit den Empfehlungen des Rohstoffzertifikates S-BOX EM Rohstoff&Industriemetall Index (WKN: DR5XT3) positiv übereinstimmen.
Heute gab die chinesische Kohlemine China Shenhua bekannt, dass man die Shendong Coal und Shendong Energy vollständig übernehmen wird. Der geplante Übernahmepreis beträgt 3,32 Milliarden Yuan. Darüber hinaus wird China Shenhua heute bekannt, dass man 1,8 Milliarden A-Share Aktien im chinesischen Inlandsmarkt platzieren werde.
Erst vergangene Woche konnte der Konkurrent Yanzhou Coal, eines der 20 Unternehmen aus dem von EMFIS empfohlenen S-BOX EM Rohstoff&Industriemetall Index, die Lieferpreise nach Japan um 15% angehoben hat. Auch der EMFIS Musterdepotwert Magnus Energy plant die Übernahme einer chinesischen Kohlemine mit einem geschätzten Vorkommen von 120 Millionen Tonnen Kohle.
04.07.2007 18:38
Smart-Trading News: Top Thema (smart-trading.com)
Top Thema (smart-trading.com)
China-Euphorie ist ungebremst
Die China-Euphorie ist bei vielen Anlegern sehr groß in diesen Tagen. Fast alles, was nur einen Hauch an China-Phantasie aufzuweisen hat, genießt in der Gunst der Investoren einen Vertrauensvorschuss. "Wie heiß es hergeht, lässt sich bei den chinesischen Neuemissionen ablesen", weiß Jürgen Büttner, Chefredakteur von Ostboersen-Report.de. "China-Neuemissionen finden reisende Nachfrage. Die Manie um die Internet-Aktien zur Jahrtausendwende ist daran gemessen rückblickend sogar noch als harmlos zu bezeichnen."
China-Bewertungen kometenhaft
Büttner nennt das Beispiel eines chinesischen Unternehmens. "Die Aktienplatzierung im Volumen von 15 Mrd. Yuan (rund 1,5 Mrd. Euro) war auf eine Rekordnachfrage gestoßen - die Zeichnungen hatten hundert Mal höher als das Angebot gelegen. Der Aktienkurs der Reederei Cosco Holdings verdoppelte sich am Dienstag bei seinem Börsendebüt fast. Damit ist die Aktie in Shanghai 63 Prozent höher bewertet als der bereits in Hongkong gelistete Titel", so Büttner.
Negativer Realzins
Dennoch seien Aktieninvestments für viele Chinesen der Ausweg aus der Inflationsfalle. Denn bei einer Preissteigerungsrate von aktuell 3,4% sei die Realverzinsung von Festgeldanlagen negativ. Dies ziehe viele an die Aktienmärkte, so Büttner. Alleine im Mai seien insgesamt 278,4 Mrd. Yuan (rund 27,25 Mrd. Euro) von den Sparkonten abgehoben worden und mehr als 40 Prozent der Städter bevorzugen einer Umfrage der Zentralbank zufolge, ihr Erspartes in Aktien und Fonds zu investieren, statt es aufs Sparbuch zu legen. "Das sind zehn Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres", so Büttner.
Anleger setzen auf H-Shares
Anleger sehen weitere Kurschancen bei chinesischen Festlandaktien. Die H-Shares werden heute über ein Open End Zertifikat der ABN AMRO mit der WKN "ABN2RD" stark nachgefragt. Das an der Smart Trading Plattform der Deutschen Börse AG gehandelte Zertifikat setzte dort heute 1,35 Millionen Euro um. Mit dem Zertifikat können Anleger auf weiter steigende Kurse des H-Shares-Index in Hong Kong setzen. Das Zertifikat bildet steigende Kurse im Verhältnis 1:1 nach.
12.07.2007 04:22
China shares slightly higher in early trade, medium-sized banks gain
SHANGHAI (XFN-ASIA) - China shares were slightly higher in early trade, with medium-sized banks leading the gain on expecations of strong interim earnings, dealers said.
At at 9:48, the benchmark Shanghai Composite Index rose 10.70 points or 0.28 pct to 3,876.43 after opening up 8.32 points.
Industrial Bank Co Ltd (SHA 601166) added 0.74 yuan to 37.42, while China Minsheng Banking Corp Ltd (SHA 600016) advanced 0.22 yuan to 12.14.
Western Mining Co Ltd (SHA 601168) surged 21.85 yuan to 35.33, expanding its gains after opening up 160 pct at 35.00, following an IPO price of 13.48 yuan on its Shanghai debut.
(1 usd = 7.56 yuan)
lilian.wu@xfn.com
12.07.2007 04:43
Tokyo shares end morning higher, led by Wall St gains, softer yen
TOKYO (Thomson Financial) - Japanese share prices ended the morning session here higher Thursday, investors having been encouraged by the rebound on Wall Street Wednesday and the slightly weaker yen, which helps the earnings of exporters.
But investors were cautious as they awaited for the outcome later in the day of the meeting of the Bank of Japan's policy board. The central bank is widely expected to keep its overnight call rate target at 0.50 percent, but analysts say there could be a split vote among the nine members of the board.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning 63.44 points or 0.35 percent higher at 18,112.95, off a low of 18,097.68 and a high of 18,130.44.
The TOPIX index of all issues listed on the first section was 6.53 points or 0.37 percent higher at 1,774.25, off a low of 1,772.97 and a high of 1,776.98.
Gainers outnumbered decliners 978 to 596, with 149 issues flat.
The volume traded rose to an estimated 987.5 million shares from 976.4 million Wednesday morning.
(1 US dollar = 122.20 yen)
kaori.kaneko@thomson.com
kk/jm
COPYRIGHT
17.07.2007 09:50
Aktien Tokio schließen knapp behauptet - Erdbeben belastet Markt
DJ Aktien Tokio schließen knapp behauptet - Erdbeben belastet Markt
TOKIO (Dow Jones)--Knapp behauptet sind die Aktienkurse am Dienstag in Tokio aus dem Handel gegangen. Zentrales Thema war das Erdbeben vom Montag, an dem die Tokioter Börse indessen wegen eines Feiertags geschlossen war. Der Nikkei-225-Index fiel um 0,1% bzw 22 Punkte auf 18.217. Der Topix verlor 0,3% bzw fünf Punkte auf 1.778. Aktien von Versicherungsunternehmen litten unter der Ungewissheit um das Ausmaß der Schäden, die das Erdbeben angerichtet hat. Sompo Japan Insurance sanken um 2,5% auf 1.474 JPY und Mitsui Sumitomo Insurance um 2,1% auf 1.506 JPY. Millea Holdings büßten 1,7% auf 5.110 JPY ein.
Die Aktien des Versorgers Tokyo Electric Power ermäßigten sich um 1,1% auf 3.750 JPY. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass das Erdbeben Anlagen beschädigt habe und in der Folge radioaktiv belastetes Wasser ins Meer gelangt sei. Im übrigen Sektor verloren Kansai Electric Power 0,9% auf 2.845 JPY. Gefragt waren unterdessen Papiere der Baubranche, die von der Beseitigung der Erdbebenschäden profitieren dürfte. Hitachi Construction legten um 1,0% auf 4.910 JPY zu und Magara Construction um 6,5% auf 212 JPY. Auch Ölwerte waren gesucht, nachdem der Ölpreis an der New Yorker Rohstoffbörse Nymex die Marke von 74 USD überwunden hatte. Cosmo Oil stiegen um 2,5% auf 696 JPY und Nippon Oil um 1,6% auf 1.185 JPY.
Pioneer verloren 0,3% auf 1.701 JPY. Der Präsident des Unternehmens hatte im Gespräch mit einer Zeitung gesagt, dass Pioneer ihre mittelfristigen Ertragsziele ein Jahr später erreichen werde als erwartet. Ursächlich sei der harte Wettbewerb im Geschäft mit Plasmabildschirmen. Die Aktien der Anbieter von Konsumentenkrediten litten unter einer Gerichtsentscheidung, laut der die Unternehmen Kunden für zu hohe Kreditzinsen höhere Entschädigungen zahlen müssen als bisher üblich. Takefuji gaben um 2,3% auf 3.810 JPY nach und Aiful um 2,1% auf 3.200 JPY.
DJG/DJN/cln
(END) Dow Jones Newswires
July 17, 2007 02:48 ET (06:48 GMT)
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20.07.2007 09:38
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Gut behauptet - Rekord beim Dow Jones stützt
Die Börse in Japan hat am Freitag dank des Rekordstandes im US-Leitindex Dow Jones Industrial <INDU.DJI> mit leichten Gewinnen geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> gewann 0,23 Prozent auf 18.157,93 Zähler. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> legte um 0,46 Prozent auf 1.776,17 Punkte zu. Im Wochenverlauf verloren beide Indizes jeweils 0,4 Prozent.
"Im Handelsverlauf haben die Aktien einige ihrer Tagesgewinne wieder abgegeben, weil die Anleger auf die Reaktion des US-Marktes auf die Zahlen von Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) warten", sagte Marktstratege Masayoshi Yano von Tokai Tokyo Research Center. Zudem herrsche vor dem Wochenende Zurückhaltung. Nun liege der Fokus auf den anstehenden inländischen Quartalszahlen. "Sollten die Ergebnisse positiv überraschen, hat der Nikkei Luft bis 18.300 Punkte", so der Experte.
Stahlwerte waren erneut gefragt, nachdem die Stahlproduktion in Japan im Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent gestiegen war. Nippon Steel <NPP.SQ1> <NPS.FSE> (Nachrichten) legten um 3,9 Prozent auf 955 Yen zu, für Kobe Steel <KOB.SQ1> <KST.FSE> (Nachrichten) ging es um 3,6 Prozent auf 494 Yen nach oben. JFE Holdings stiegen um 3,9 Prozent auf 8.590 Yen.
Auch Schiffbau-Unternehmen sowie weitere Metallwerte zählten zu den Gewinnern. Mitsubishi Heavy Industries <MHV.SQ1> <MIH.FSE> (Nachrichten) kletterten um 7,6 Prozent auf 855 Yen, Kawasaki Heavy Industries <KHE.FSE> (Nachrichten) legten um 6,2 Prozent auf 566 Yen zu. Die Titel von Mitsui Engineering & Shipbuilding <MU1.FSE> (Nachrichten) gewannen 4,7 Prozent auf 720 Yen und Hitachi Zosen <HZS.FSE> (Nachrichten) stiegen um 4,2 Prozent auf 248 Yen. Für Sumitomo Metal Mining <SUO.SQ1> <SUM.FSE> ging es um 6,7 Prozent auf 3.190 Yen hoch, Dowa Holdings gewannen 3,5 Prozent auf 1.500 Yen.
Nintendo <NNT.SQ1> <NTO.FSE> (Nachrichten) kletterten um 4,6 Prozent auf 52.700 Yen. Der Spielkonsolenhersteller hat mit seiner Neuheit Wii den Konkurrenten Sony <SON.SQ1> <SON1.FSE> (Nachrichten) mit der Playstation 3 bei den Verkaufszahlen seit der Markteinführung im Dezember weit hinter sich gelassen. Sony verloren daraufhin 0,9 Prozent auf 6.310 Yen. Hinzu kam, dass Toshiba <TOS.SQ1> <TSE1.FSE> (Nachrichten) 5.100 Notebooks zurückgerufen hat, weil die darin enthaltenen Batterien von Sony möglicherweise feuergefährlich seien./FX/dr/ck
AXC0045 2007-07-20/09:37
25.07.2007 06:27
China A-shares end morning up on financials/airline earnings prospects - UPDATE
SHANGHAI (XFN-ASIA) - China A-shares ended the morning higher, with financials and airlines leading the gains on expectations of strong earnings results for the first half.
Air China (SHA 601111; HK 0753) and CITIC Securities Co Ltd (SHA 600030) announced much stronger earnings estimates for the first half, raising the possibility that the rest of their peers will also announce upgrades to their guidance.
The market continued its climb back after China raised interest rates and reduced the interest income tax on Friday.
'The government is not expected to issue severe policies to curb the rise, even if the stock market hits new records,' said Wang Xiaoming, an analyst at Xiangcai Securities. 'They could use other ways such as encouraging large IPOs, which can help to reduce liquidity.'
Wang expects the market to hit new highs soon and generally rise in the second half, driven mainly by earnings growth.
The benchmark Shanghai Composite Index, which covers both A- and B-shares listed on the Shanghai Stock Exchange, ended the session up 49.59 points or 1.18 pct at 4,259.92.
Air China (SHA 601111; HK 0753) surged 0.72 yuan to 11.96 after radically upgrading its first half net profit growth projection to over 2,000 pct due to higher investment income, strong demand, and the yuan's appreciation.
The central bank has set the yuan central parity rate at a record 7.5596 to the dollar.
The rising yuan could help to improve airline margins because they have a large amount of debt denominated in foreign currency, analysts said.
China Southern Airlines Co Ltd (SHA 600029; HK 1055; ADR ZNH) rose 0.60 yuan to 11.79, while Shanghai Airlines Co Ltd (SHA 600591) added 0.20 yuan to 8.30.
CITIC Securities Co Ltd (SHA 600030) added 1.92 yuan to 63.99 after forecasting first half net profit growth of over 550 pct year-on-year due to the strong stock market, which also featured increased trading turnover.
Bank of Nanjing Co Ltd (SHA 601009) surged 1.47 yuan to 21.65. Analysts said that the bank's profit is expected to grow more than 30 pct in the next few years.
Shanghai Pudong Development Bank Co Ltd (SHA 600000) added 0.67 yuan to 42.50 after winning approval from the securities regulator to establish a fund management joint venture with France's AXA Investment Managers and Shanghai Dragon Investment Co Ltd.
FAW Car Co Ltd (SZA 000800) rose 0.62 yuan to 12.53 with investors betting it will go forward with a group listing on the A-share market soon, despite a company denial.
Shanghai Automotive Co Ltd (SHA 600104) surged 1.42 yuan to 23.30 after its board approved a proposal to issue up to 8 bln yuan worth of six-year bonds with warrants.
The Shanghai A-share Index rose 51.60 points to 4,468.43 and the Shenzhen A-share Index was up 16.54 points at 1,251.70.
The FTSE/Xinhua China A 50 Index was up 170.24 points at 16,218.68.The FTSE/Xinhua China A 200 Index was up 125.34 points at 12,133.50 and the FTSE/Xinhua China A 600 Index up 122.21 points at 10,430.77.
(1 usd = 7.56 yuan)
lilian.wu@xfn.com
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Tokioter Börse sinkt nach schwachen US-Vorgaben
Mi Jul 25, 2007 7:23 MESZ
Tokio (Reuters) - Der Tokioter Aktienmarkt ist am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gesunken.
Händler sprachen von einem breiten Ausverkauf nach schwachen Vorgaben aus den USA sowie einem stärkeren Yen. Dieser sorgte insbesondere bei Exportwerten wie Canon und Toyota für Verluste.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis gegen Mittag in Tokio 1,11 Prozent auf 17.802 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,22 Prozent nach auf 1744 Zähler. Die schwächere Wall Street wirke sich mangels anderer Faktoren in Japan und vor dem Wahlwochenende stärker aus als sonst, sagten Händler. In Japan finden am 29. Juli Oberhauswahlen statt, bei denen die Hälfte der Sitze neu vergeben werden.
Die Titel des angeschlagenen Unterhaltungselektronik-Konzerns JVC verloren mehr als zehn Prozent: JVC hatte am Dienstag eine Zusammenarbeit mit Kenwood angekündigt, was den Anlegern offenbar missfiel.
25. Juli 2007
Kettenrauch
http://www.spiegel.de/img/0,1020,927757,00.jpg
AP/ EyePress
Chinesische Behörden verbrennen gefälschte Zigaretten in Weifang in der östlichen Provinz Shandong. Das Land gilt als weltweite Fälscherhochburg für Markenware. Diesem Image versucht die Regierung mit öffentlichen Verbrennungen medienwirksam entgegenzutreten. Die Schriftzeichen auf den Kartons bedeuten: "Schlechte Zigaretten".
Neuer Autoriese in China
SAIC und NAC streben Zusammenschluss an - Chinesischer Konzern mit Absatz von 2 Millionen Autos vor Entstehung
Peking - Der größte chinesische Autohersteller Shanghai Automotive Industry Corp. (SAIC) will sich mit der Nanjing Automobile Corp. (NAC) zu einem neuen Autoriesen zusammenschließen, der es besser mit multinationalen Konzernen aufnehmen könnte. Eine Absichtserklärung über einen "vollständigen" Zusammenschluss unterzeichneten beide Hersteller bereits am Freitag, wie amtliche chinesischen Medien am Sonntag berichteten.
Während SAIC in Gemeinschaftsunternehmen sowohl mit Volkswagen als auch General Motors kooperiert, arbeitet NAC mit dem italienischen Fiat-Konzern zusammen. Eine Allianz könnte nach Einschätzung von Experten einen chinesischen Konzern mit einem Absatz von zwei Millionen Autos bis 2010 schaffen.
Erkundungsgespräche
Alle Bereiche von der Entwicklung sowie Herstellung der Autos und Teile bis hin zu Dienstleistungen sollen zusammengeführt werden. Eine Arbeitsgruppe wird jetzt Erkundungsgespräche führen. Ein Zusammenschluss müsste die Zustimmung der Behörden finden, entspricht allerdings der erklärten Politik der Regierung, die aufgesplitterte chinesische Autoindustrie zu konsolidieren.
Shanghaier Zeitungen sprachen auch von einer "Übernahme" des kleineren Herstellers in Nanjing, der sich vor zwei Jahren beim Kauf des bankrotten britischen Autoherstellers Rover gegen SAIC durchgesetzt hatte. SAIC hatte bereits 2004 die Technologie für die beiden Rover-Modelle 25 und 75 gekauft. Auf deren Grundlage wurde eine Roewe 750 genannte Limousine gebaut und 2006 auf den Markt gebracht. (APA/dpa)
31. Juli 2007
GLOBALER AUTOMARKT
China rast auf die Überholspur
Von Anne Seith
Sicherheitsprobleme, verheerende Crashtests: Bisher sind chinesische Autos nicht durch Qualität aufgefallen. Doch der Staat verkündet jetzt große Pläne - und Experten halten den globalen Erfolg nur für eine Frage der Zeit: "Die VWs, Opels und Fords müssen zittern, das werden nicht alle überleben."
Hamburg - Die Namen gehen selbst Insidern noch schwer von der Zunge. Wer kennt schon Great Wall, Geely, Chery? Der Otto-Normal-Autofahrer hat von den chinesischen Herstellern im Zweifel noch nie gehört. Lediglich die Marke Brilliance erreichte in Deutschland breitere Aufmerksamkeit - wegen der verheerenden Crashtestergebnisse des ersten Modells für den internationalen Markt. In Deutschland seien bisher weniger als zehn Exemplare des BS6 verkauft worden, heißt es denn auch beim Brilliance-Importpartner HSO.
AFP
Roewe 750: "Als Hyundai auf den Markt kam, haben auch alle gelacht"
Die Limousine erlebte damit einen ähnlichen Fehlstart wie der Geländewagen Landwind, der vor zwei Jahren seinen Siegeszug in Europa antreten wollte. Nach einem katastrophalen Crashtest war die pompös angekündigte Opel-Frontera-Kopie in der Versenkung verschwunden.
Es scheint nicht gut zu stehen um die chinesischen Autobauer, die auch zu Hause mächtig zu kämpfen haben. Zwar wächst der heimische Markt jährlich um satte 35 Prozent - doch die Konkurrenz ist so groß wie nirgendwo. Allein 150 chinesische Hersteller buhlen um die Kunden. Die fahren auch noch am liebsten ein Modell der Marktführer General Motors oder Volkswagen , wenn sie es sich leisten können.
Peking dringt deshalb schon lange darauf, endlich schlagkräftigere Einheiten zu schmieden. Denn die chinesische Regierung hat eigentlich große Pläne für die Branche: Erst im November gab das Handelsministerium die Devise aus, die Branche solle bis 2010 Exporte im Wert von 120 Milliarden Dollar tätigen - das wären zehn Prozent der globalen Ausfuhren in diesem Bereich. Der Schulterschluss der Shanghai Automotive Industries Corporation (SAIC) und Nanjing Automobile scheint da nur ein logischer Schritt. Man plane eine "umfassende Kooperation" bei Design, Produktion und Verkauf, erklärten die Unternehmen am Wochenende. Durch die Allianz könnte Experten zufolge bis 2010 ein Konzern mit einem Absatz von zwei Millionen Autos jährlich entstehen. Das sei nur der Anfang einer breiten Konsolidierungswelle in der Branche, so die einhellige Meinung von Experten.
Ob der Zusammenschluss gleichzeitig der Startschuss für den schon lange prognostizierten internationalen Eroberungszug chinesischer Autobauer ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. "Da entsteht ein neuer Global Player", glaubt Hans Joachim Fuchs vom Münchner Beratungsunternehmen Chinabrand. "Gerade SAIC ist ein Liebling der chinesischen Regierung und bekommt dementsprechende finanzielle Unterstützung, wenn es sein muss." Auch von anderen Firmen könne man international einiges erwarten. Ähnlich sieht das Autoexperte Helmut Becker, Chef des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) - Sicherheitsprobleme hin oder her: "Als Hyundai auf den Markt kam, haben auch alle gelacht. Und sich dann später umgeguckt."
CHINESISCHE AUTOS IN DEUTSCHLAND: CRASHVERSAGER STATT VERKAUFSSCHLAGER
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Zunächst werden sich die Chinesen auf den Markt für kleine und mittelgroße Wagen stürzen, so das Szenario der Experten. "Die Vorteile chinesischer Hersteller liegen schließlich klar im Massensegment, schon wegen der Kostenvorteile bei der Produktion", sagt Becker.
Das Chrashtest-Debakel von Brilliance hält Fuchs für "eine Dummheit", Becker spricht von "Lernschmerzen". Der Hersteller arbeite schon eifrig an den Problemen: "In einem Jahr gibt es ein neues Modell, das gut besteht", sagt Becker. "In zwei Jahren eins, das glänzend abschneidet."
"Koreaner brauchten fünf Jahre, die Chinesen drei"
Tatsächlich hat sich auch Brilliance von den peinlichen Schlagzeilen nicht einschüchtern lassen. Auf der im September anstehenden Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) will der Autokonzern sich erneut präsentieren. Zum Thema Sicherheit werde dann dazu Stellung genommen, heißt es beim Importpartner HSO. Derzeit werde daran gearbeitet. Andere Hersteller wie Great Wall und Geely lassen die Messe der Zeitschrift "Automobil Industrie" zufolge nach den Sicherheitsdebatten erst einmal ausfallen - wollen dann aber auf dem Genfer Salon 2008 groß auffahren.
Auch SAIC will bald international punkten - mit seinem neuen Roewe 750, der auf der Basis des Rover 75 hergestellt wird. Und NAC lässt im britischen Birmingham die Neuauflage des Sportwagens MG Rover montieren. Die Chinesen hatten sich nach der Pleite des britischen Traditionsherstellers die Markenrechte gesichert.
Wenn man Experten wie Fuchs und Becker glauben will, ist das nur der Anfang. Bald schon werden chinesische Autos den Markt überschwemmen, erst die USA, dann auch Europa, so ihre Prognose. "Die VWs, Opels und Fords dieser Welt müssen zittern", sagt Becker. "Das werden nicht alle überleben."
Ganz so martialisch will das aber nicht jeder sehen. "Die Chinesen haben einen schwachen Rückhalt auf dem Heimatmarkt, das schwächt die internationalen Erfolgsaussichten", sagt etwa Ingo Speich, Fondsmanager bei Union Investment. "Abgesehen davon ist die Innovationsrate auf dem Markt sehr hoch, auch wegen der zusätzlichen Konkurrenz etwa durch koreanische Hersteller. Da müssen sich die chinesischen Autobauer noch mehr anstrengen müssen, um mithalten zu können."
Doch auch Speich glaubt, dass es bis zur ersten auch international erfolgreichen chinesischen Auto-Marke nicht mehr allzu lange dauern wird: "Die Japaner haben zehn Jahre gebraucht, um international Erfolg zu haben, die Koreaner fünf Jahre, die Chinesen werden vielleicht noch drei Jahre brauchen."
letzte Änderung: 31.07.07 6:44
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Nikkei (Börse Japan)
Börsenseite von baz.ch
Tokios Börse tendiert uneinheitlich
Tokio. DPA/baz. Die Börse in Tokio hat am Dienstagvormittag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab bis zur Handelsmitte 38,20 Punkte oder 0,22 Prozent auf den Zwischenstand von 17 251,10 Punkten ab. Der breit gefasste TOPIX legte hingegen um 2,32 Punkte oder 0,14 Prozent auf 1708,03 Zähler zu.
Der Dollar notierte im frühen Geschäft fester bei 119,18-23 Yen nach 118,96-98 Yen am Montag. Der Euro wurde ebenfalls fester gehandelt mit 1,3720-25 Dollar nach 1,3668-70 Dollar am Montag. Zum Yen lag er fester bei 163,54-59 Yen nach 162,60-64 Yen am Vortag.
01.08.2007 08:49
Aktien Tokio Schluss: Kursverluste - Vorgaben und US-Hypothekenmarkt belasten
TOKIO (dpa-AFX) - Die Aktienmärkte in Tokio haben am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> verlor 2,19 Prozent auf 16.870,98 Punkte. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> fiel ebenfalls um 2,19 Prozent auf 1.668,85 Punkte. Händler verwiesen auf die Sorgen über den US-Hypotheken- und Kreditmarkt. Anleger befürchteten, dass sich die Krise auf die gesamte amerikanische Wirtschaft auswirken und die Aktienmärkte noch schwerer als bisher erwartet belasten könnte./gr/sc
AXC0061 2007-08-01/08:44
Elmo bringt China in Bedrängnis
Elmo hüpft, tanzt und singt und – ist giftig. Kein Bewohner der Sesamstraße ist bei amerikanischen Kids so beliebt wie das rothaarige Monster mit den Glubschaugen. Zigtausende von Elmos kamen jetzt aber mit bleihaltiger Farbe auf den Markt, und das ist gefährlich – für Kinder und für die Beziehungen zwischen den USA und China.
Ein chinesischer Hersteller, der Elmo und den gelben Vogel Bibo für den amerikanischen Spielzeugriesen Mattell produziert, hat über einen Zulieferer Farben mit hohem Bleigehalt bekommen, die für amerikanische Waren verboten sind. Werden sie von Kindern geleckt oder verschluckt, kann das zu Hirnschäden führen. Entsprechend schlägt Mattell Alarm und ruft 1,5 Millionen Spielwaren zurück, außer Elmo und Bibo noch mehr als 80 verschiedene Fisher-Price-Produkte.
In China beobachtet man das mit äußerster Besorgnis. Nicht weil ein paar amerikanische Kids ihren Elmo umtauschen müssen, sondern weil der Rückruf tiefgreifende Folgen für das Land hat, dessen Produkthinweis „Made in China“ immer mehr in ein schlechtes Licht gerät. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Produkte aus den Fabriken in der Wachstumsprovinz Guangdong mangelhaft geliefert wurden. Dass es diesmal einen Großkonzern in einer der empfindlichsten Branchen erwischt hat – nirgends wird auf Sicherheit so Wert gelegt wie bei Kinderspielzeug –, macht die Sache umso schlimmer.
So hat sich die Regierung umgehend eingeschaltet. „99 Prozent unserer Produkte genügen den höchsten Sicherheitsstandards“, erklärte Wirtschaftsminister Bo Xilai, der damit aber vor allem eine oft gehörte Standardansage wiederholt. Sein Stellvertreter Gao Hucheng bat derweil die internationale Presse, das Problem nicht hochzuspielen.
Die Panikmache der Medien, die man in China für übertrieben hält, könnte zu einer neuen Art von Protektionismus führen, wettert Schanghai. Vor diesem fürchtet man sich, weil längst ein Großteil des Landes von den Lieferungen von billigen Spielsachen, aber auch Kleidung, Elektrogeräten und Industriebauteilen an die USA und andere Industriestaaten abhängig ist.
Über das eigentliche Problem täuschen die Worte der Regierung aber nicht hinweg. Nun mag es durchaus sein, dass die Mehrheit der in China produzierten Waren durchaus internationalen Maßstäben genügt. Und des mag auch stimmen, dass auch in anderen Ländern mal irgendein schadhaftes Produkt durch Löcher im Kontrollsystem rutscht. „Aber in China sind diese Löcher größer“, weiß Kent Kedl, der als amerikanischer Outsourcing-Experte chinesische Hersteller berät.
Für die Zukunft der Hersteller in China ist Kedl ungebrochen optimistisch. „Der Markt ist viel zu groß und stark als dass amerikanische Firmen hier einfach abziehen könnten“, meint er. Doch angesichts immer neuer Warnungen werden die Unternehmenskunden doch zumindest vorsichtiger. Denn einen PR-Gau wie im Mattell-Fall will sich kein Konzern leisten. Wer einmal mit giftigem Spielzeug in den Schlagzeilen stand, bekommt diesen Makel nicht so schnell los. Dann kann Elmo – mit neu bemaltem Fell – noch so niedlich mit den Augen rollen.
Lars Halter
Börse Tokio freundlich - Investoren greifen wieder vorsichtig zu
Fr Aug 3, 2007 7:23 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Aktienbörsen in Tokio haben am Freitag freundlich tendiert.
Nach den schweren Verlusten in dieser Woche würden Investoren nun vereinzelt wieder zugreifen, sagten Händler. Dazu würden die positiven Vorgaben der US-Börsen und der wieder etwas schwächere Yen beitragen. "Im Moment scheint der Abwärtstrend für die Märkte in den USA und Japan nach den zeitweiligen Panikverkäufen beendet", sagte Katsuhiko Kodama, Stratege bei Toyo Securities. "Allerdings können die Probleme mit zweitklassigen Hypothekenkrediten durchaus wiederkehren und den Markt belasten, wie man am Fall der deutschen Bank (IKB) sehen kann", sagte er.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Vormittagshandel mit einem Plus von 0,14 Prozent auf 17.008 Punkten. Der breiter gefasste Topix kletterte um 0,21 Prozent auf 1672 Stellen.
Zu den Gewinnern zählten angesichts der Yen-Entwicklung vor allem exportorientierte Firmen. So kletterten die Papiere des Elektronik-Konzerns Kyocera um 3,2 Prozent, Konica Minolta um 3,8 Prozent und TDK 5,3 Prozent. Konica hatte zuvor über gute Geschäfte im Quartal berichtet.
06.08.2007 08:01
Aktien Hongkong am Mittag sehr schwach
DJ Aktien Hongkong am Mittag sehr schwach
HONGKONG (Dow Jones)--Sehr schwach tendieren die Aktienkurse am Montagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte notiert der Hang-Seng-Index (HSI) bei 21.975 Punkten. Das sind 2,5% bzw 564 Punkte weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Die Krise am US-Hypothekenmarkt belaste den Aktienmarkt in Hongkong, sagen Händler. Andere Marktteilnehmer erinnern daran, dass der HSI fünf Monate lang stetig gestiegen war. Eine längere Konsolidierungsphase wäre daher nichts Ungewöhnliches.
Alle Blue Chips verzeichnen Kursverluste. Am stärksten betroffen sind Titel, die zuvor überdurchschnittlich zugelegt hatten. China Life fallen um 4,2% auf 30,85 HKD. CCB geben um 3% auf 5,50 HKD nach. Hang Lung Properties büßen 6% auf 26,65 HKD ein.
DJG/DJN/cln
(END) Dow Jones Newswires
August 06, 2007 00:56 ET (04:56 GMT)
Börse Tokio mit Verlusten - Exportwerte geben nach
Mo Aug 6, 2007 6:57 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Aktienbörsen in Tokio haben am Montag Verluste verzeichnet.
Vor allem Werte exportorientierter Unternehmen gaben nach; Händler verwiesen auf den erstarkten Yen. Auch Bankenwerte lagen im Minus, erneut belastete hier die Krise am US-Kreditmarkt.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Vormittagshandel mit einem Minus von 0,87 Prozent auf 16.831 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 0,87 Prozent nach auf 1658 Stellen.
Canon-Aktien verloren mehr als 3,2 Prozent, Sony knapp drei Prozent. Zu den Gewinnern zählte hingegen die Aktie des Autobauers Toyota Motor mit einem Plus von knapp 1,7 Prozent. Das Unternehmen hatte am Freitag positiv aufgenommene Quartalszahlen vorgelegt - und trug damit dazu bei, größere Ausverkäufe an der Tokioter Börse am Montag zu verhindern, wie Analyst Kazuhiro Takahashi von Daiwa Securities SMBC sagte.
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Wirtschaftsnews - von heute 06:52
Asien gemischt, anfängliche Gewinne werden dünner
07.08.07 (www.emfis.com)
Gestern legte die US - Börse einen kräftigen Rebound vor und alles hofft, dass die Hypothekenkrise noch einmal glimpflich verläuft. Mit entsprechenden Zinsentscheidungen wird gerechnet, sie sollten fallen.
In Japan startete die Börse positiv in den Handel, konnte die grünen Vorzeichen aber nicht halten und ist inzwischen ins Minus abgerutscht. Vor allem Titel aus dem Rohstoffbereich geben im Zuge fallender Preise ab.
Kräftig erwischt wird dabei Japans größter Ölexplorer Inpex. Die Aktie hatte bereits gestern um 8 Prozent abgeben müssen und verliert heute um weitere 7 Prozent. Einer der größten Gewinner ist das Software- Sicherheitsunternehmen Trend Micro. Die Aktie legt um satte 14 Prozent zu. Das Unternehmen verkündete 68 Prozent Nettogewinnanstieg.
Auch die Hongkonger Börse startete mit einem kräftigen Aufschlag, welcher sich aber bis zur Mittagspause auf ein Plus von 0,2 Prozent nach unten revidierte.
Australiens Aktien sind zur Zeit der Lichtblick. Eine regelrecht verprügelte Macquarie Bank kann um 6 Prozent zugewinnen. Sie hatte in den letzten Handelstagen um 25 Prozent an Wert verloren und war auf ein 10 Monate Tief gefallen.
Auch die anderen Börsenplätze hatten nach einem kräftigen Start an Schwung verloren. Der MSCI Asien Pazifik gibt derzeit leicht um 0,1 Prozent ab.
Die kräftigste Aufwärtsbewegung kommt von der indischen und chinesischen Börse, welche ein neues Rekord erreicht.
Quelle: EMFIS.COM, Autor: (il)
07.08.2007 06:30
China A-shares end morning higher; metals, energy stocks gain - UPDATE
SHANGHAI (XFN-ASIA) - China A-shares ended the morning higher, with metals and energy stocks leading the gains on continued expectations of strong interim earnings, dealers said.
The market's rise has slowed after having gained more than 7 pct over the previous three trading days, with profit-taking emerging in banks and property developers, they noted.
The benchmark Shanghai Composite Index, which covers both A- and B-shares listed on the Shanghai Stock Exchange, ended the session up 22.68 points or 0.49 pct at 4,650.78, after hitting a fresh intraday high of 4,653.04
'The market retreated earlier due to consolidation pressure after three straight days of gains,' said Chen Huiqing, an analyst at Huatai Securities.'The index climbed back in the last half hour helped by gains in metal and energy stocks.'
The main index gained 17 pct in July and is up nearly 70 pct so far this year on ample liquidity and upbeat interim earnings.
The official Securities Times reported that as of Monday, 271 companies listed in Shanghai and Shenzhen had first half earnings per share growth of 44 pct on average.
'Institutional investors such as mutual funds have been behind the recent bull run. However, many stocks have already been pushed higher than their fundamentals will justify,' Chen said.
Chengde Xinxin Vanadium and Titanium Co Ltd (SHA 600357) surged 1.15 yuan or by the 10 pct daily limit to 12.60, while Jiangxi Copper Co Ltd (SHA 600362; HK 0358) soared 3.52 yuan or 10 pct to 38.75.
Sinopec Shandong Taishan Petroleum Co Ltd (SZA 000554) rose 1.02 yuan to 14.22, while Henan Shenhuo Coal Industry&Electricity Power Corp Ltd (SZA 000933) gained 2.69 yuan to 41.59.
China Petroleum&Chemical Corp (Sinopec) (SHA 600028; HK 0386; NYSE SNP), the country's largest oil refiner, rose 0.63 yuan to 15.06 after projecting first half net profit of 50 pct.
Property developers remained weak as investors cashed out due to concerns about their high valuations.
Finance Street Holding Co Ltd (SZA 000402) lost 1.84 yuan at 42.56, while China Merchants Property Development Co Ltd (SZA 000024; SZB 200024) slid 2.58 yuan to 64.01.
Banks fell with Shanghai Pudong Development Bank Co Ltd (SHA 600000) down 0.63 yuan at 44.41.
China Merchants Bank Co Ltd (SHA 600036) shed 0.42 yuan to 33.20.
The Shanghai A-share Index rose 23.80 points to 4,879.45, and the Shenzhen A-share Index was up 6.52 points at 1,419.13
The FTSE/Xinhua China A 50 Index was up 72.47 points at 18,100.83. The FTSE/Xinhua China A 200 Index was up 83.64 points to 13,696.77 and the FTSE/Xinhua China A 600 Index was up 56.18 points at 11,706.89.
(1 usd = 7.56 yuan)
lilian.wu@xfn.com
08.08.2007 09:55
In China geben Unternehmen mehr für IT-Sicherheit aus als in den USA / Accenture-Studie: Planung von Sicherheitsmaßnahmen und Budgets richtet sich oft nicht nach den ermittelten Risiken für die IT
Kronberg im Taunus (ots) - Ihre wachsende Bedeutung in der Weltwirtschaft stellt Chinas Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen bei der IT-Sicherheit. Allein 19 Prozent ihres IT-Budgets wollen chinesische Firmen daher für Sicherheitsmaßnahmen aufwenden. In den USA liegt der Anteil im Vergleich dagegen nur bei 12 Prozent. Das ermittelte der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture (Nachrichten) in einer Befragung von mehr als 3.000 IT- und Security-Fachleuten in China und den USA.
Die meisten chinesischen IT-Verantwortlichen schätzen die Bedrohung für ihre Systemlandschaft höher ein als noch 2006 (58 Prozent) und wollen daher die Sicherheitsausgaben in diesem Jahr erhöhen (55 Prozent). Von den US-Befragten sehen dagegen nur 16 Prozent diesbezüglich größere Gefahren als im vergangenen Jahr. Trotzdem werden zwei von fünf IT-Verantwortlichen im Jahr 2007 mehr für IT-Sicherheit ausgeben (39 Prozent).
Höhere Sicherheitsausgaben - aber wofür genau?
Doch höhere Ausgaben bedeuten nicht zwangsläufig mehr Sicherheit. Denn nur jedes dritte US-Unternehmen sowie zwei von fünf chinesischen Firmen, die ihre IT-Sicherheitsrisiken regelmäßig analysieren, passen ihre Security-Budgets und -Planung auch den Erkenntnissen dieser Erhebungen an (34 und 39 Prozent).
"Organisationen in beiden Ländern geben zwar mehr für die Sicherheit ihrer IT aus, aber es hat den Anschein, als wüssten sie nicht genau, warum", sagt Dr. Alastair MacWillson, Managing Director Security bei Accenture weltweit. "Ohne Bedrohungen vollständig zu verstehen und ohne den Wert von Sicherheitsmaßnahmen systematisch zu messen, drohen viele Maßnahmen ins Leere zu laufen und einem Unternehmen keinen Mehrwert zu bringen."
Deutsche Unternehmen wollen in erster Linie gesetzliche Vorgaben einhalten
"In Deutschland konzentrieren sich Unternehmen beim Thema Sicherheit darauf, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und auf das damit verbundene Risikomanagement", sagt Dr. Andreas Knäbchen, Leiter der Security-Practice bei Accenture im deutschsprachigen Raum. "Gründe dafür sind der Sarbanes-Oxley-Act, ein US-Gesetz zur verbindlichen Regelung der Unternehmensberichterstattung mit stringenten Kontrollvorgaben, und zu erwartende analoge Richtlinien der Europäischen Union."
Die Löcher in der "chinesischen Mauer"
Die Angriffe auf die IT-Systeme chinesischer Unternehmen erfolgten vor allem auf bekannte Sicherheitslücken von Betriebssystemen und Applikationen (66 und 41 Prozent). Schwächen der Zugriffskontrollen und Sicherheitslücken von Datenbanken wurden bei 38 beziehungsweise 30 Prozent der Firmen ausgenutzt.
Weitere Ergebnisse der Studie:
Die Hauptschädlinge sind Viren und Würmer. 70 Prozent der chinesischen Unternehmen wurden im vergangenen Jahr von Computerviren angegriffen, die Systeme jeder zweiten Firma waren das Opfer von so genannten Wurm-Attacken. Zum Vergleich: In den USA hatten 49 Prozent der Unternehmen mit Viren und 35 Prozent mit Würmern zu kämpfen.
Amerikaner überwachen intensiver, was ihre Mitarbeiter tun. Über 50 Prozent der US-Firmen beobachten den E-Mail-Verkehr ihrer Angestellten (China: 34 Prozent), 40 Prozent überprüfen das Aufrufen von Websites (China: 25 Prozent) und 35 Prozent die Telefonnutzung (China: 22 Prozent).
In China zahlt der CFO, in den USA der CEO. Während bei der Mehrheit der amerikanischen Firmen der Vorstandsvorsitzende über Investitionen in die IT-Sicherheit entscheidet, ist es in chinesischen Firmen meist der Finanzvorstand.
Der Preis für Sicherheitslösungen hat universale Bedeutung. In beiden Ländern ist der Preis für Security-Dienste und -Produkte das wichtigste Entscheidungskriterium (USA: 64 Prozent, China: 48 Prozent).
Über die Studie
Im Mai und Juni 2007 wurden in US-amerikanischen und chinesischen Firmen 1.100 beziehungsweise 1.990 IT- und Security-Fachleute befragt. Die Studie führte Accenture gemeinsam mit der US-amerikanischen InformationWeek durch.
Über Accenture
Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit, leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit rund 158.000 Mitarbeitern in 49 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2006) einen Nettoumsatz von 16,65 Milliarden US-Dollar. Die Internet-Adresse lautet www.accenture.de .
Originaltext: Accenture GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39565 Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_39565.rss2
Weitere Informationen: Accenture Campus Kronberg 1 61476 Kronberg im Taunus Jens Derksen Tel.: (06173) 94 61 393 Fax: (06173) 94 41 393 E-Mail: jens.derksen@accenture.com
09.08.2007 08:49
Aktien Tokio Schluss: Etwas fester - Positive US-Vorgaben - Schwacher Yen
Die Börsen in Tokio haben am Donnerstag etwas fester geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> ging mit einem Plus von 0,83 Prozent auf 17.170,60 Punkte aus dem Handel. Der TOPIX <TOKS.FX1> legte um 0,88 Prozent auf 1.683,81 Punkte zu. Händlern zufolge haben die Kursgewinne an der Wall Street die Sorgen um die Schwäche des US-Kreditmarktes gemildert. Darüber hinaus unterstützte der schwächere Yen die Exportwerte, hieß es./FX/la/dr
AXC0060 2007-08-09/08:44
10.08.2007
Entwickler fürchten explodierende Batterien
Toyota verschiebt Start für neue Hybrid-Fahrzeuge
New York. Wegen Sicherheitsbedenken wird Toyota seine Autos mit leistungsfähigeren Batterien erst mit mehrjähriger Verzögerung auf den Markt bringen.
Der japanische Autobauer fürchte, dass Lithium-Ionen-Batterien im Betrieb überhitzen oder möglicherweise sogar explodieren könnten, berichtete gestern das „Wall Street Journal“ in seiner Online-Ausgabe.
Damit wolle Toyota Probleme vermeiden, wie sie etwa der Elektronikkonzern Sony bekommen hatte, der wegen explodierender Laptops eine umfangreiche Rückrufaktion starten musste.
Toyota wollte dem Bericht zufolge ursprünglich in den USA zwischen 2008 und 2010 eine Reihe neuer Modelle mit Hybrid-Antrieb auf den Markt bringen, bei denen die Batterien während der Fahrt mit dem Benzinmotor durch einen eingebauten Generator aufgeladen werden. Derzeit setze Toyota dafür Nickel-Metall-Hybrid-Batterien ein, die aber weniger leistungsfähig seien. Autos mit den moderneren Lithium-Ionen-Batterien hätten dagegen eine größere Reichweite. Wegen deren Sicherheitsproblemen werde Toyota die neuen Modelle nun aber nicht vor 2011 in den USA anbieten.
Ein Sprecher des Unternehmens sagte, Toyota nehme nicht Stellung zum Marktstart künftiger Produkte und zu Produktstrategien. Ein Datum, ab wann Autos mit den neuen Batterien verkauft werden sollten, habe Toyota nie genannt.
Toyoto gehört bei Hybrid-Autos zu den weltweit führenden Herstellern und verkaufte das Modell Prius eigenen Angaben zufolge bereits mehr als eine Million mal. (AFP/sm)
10.08.2007 08:43
Aktien Tokio Schluss: Sehr schwach - Negative US-Vorgaben - Kreditkrise
Die Börsen in Japan sind am Freitag angesichts negativer Vorgaben aus den USA auf Talfahrt gegangen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> verlor 2,37 Prozent auf 16.764,09 Zähler. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> fiel um 2,96 Prozent auf 1.633,93 Punkte. Händler verwiesen auf Sorgen, wonach sich die Krise am US-Markt für Hypothekenkredite niedriger Bonität auf den globalen Finanzsektor ausdehnen könnte./FX/la/dr
AXC0039 2007-08-10/08:43
Die Elmo-Krise
Neben der Hypotheken- und Kreditkrise hat sich in den letzten Tagen eine weitere Katastrophe in die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse gearbeitet: Die Elmo-Krise. Dass der Spielzeugriese Mattell neulich 1,5 Millionen Puppen – Elmo, Bibo, Fisher-Price – zurückrufen musste, war dabei nur der Anfang.
In dieser Woche gab es erneut Nachrichten von Mattell; nach Elmo müssen nun auch verschiedene Barbies, einige Autos aus der Pixar-Produktion „Cars“ und diverse Magnetspiele zurück. Bei letzteren besteht die Gefahr, dass Kinder Magnete verschlucken, was zu schweren, inneren Verletzungen führen kann, die übrigen Spielsachen sind mit bleihaltiger Farbe behandelt, die giftig ist.
Mattell steht damit vor einer gewaltigen Krise: Das Unternehmen wird mit dem größten Rückruf seiner Geschichte zig Millionen Dollar einbüßen, die wahrscheinlich nicht komplett durch die Zulieferer in China abgedeckt sind. Zudem fürchtet man aber vor allem um den guten Ruf. Der Spielwarensektor ist so labil wie kaum eine andere Branche. Das Vertrauen der Kunden ist für die Unternehmen das größte Kapitel, immerhin geht der Umsatz schnell flöten, wenn Eltern hinter jedem Spiel und jedem Kuscheltier eine Gefahr für ihre Kinder sehen.
Nun sind amerikanische Eltern mit Sicherheit etwas übervorsichtig, wenn es um den Schutz der Kleinen geht. Immerhin kann aus absolut jedem Gegenstand einmal ein Stück abbrechen, das bei Verschlucken gefährlich werden könnte – das war schon immer so. Mit bleihaltiger Farbe hingegen müssen sich die Eltern indes wirklich nicht abgeben, man hat durchaus Anspruch auf Spielsachen ohne krebserregende Inhaltsstoffe.
Und genau damit gerät nicht nur Mattell unter Beschuss, sondern – wie schon vor einer Woche – der Zulieferer China und das ganze Land, in dem man es offensichtlich mit den Sicherheitsstandards der Abnehmerländer nicht allzu ernst nimmt. Immerhin sind ja Elmo und Barbie nicht die ersten, die dem Kunden wieder weggenommen werden und zurück in den Laden müssen. Allein im letzten halben Jahr gab es eine ganze Reihe ähnlich gelagerter Aktionen.
So untersucht Toys’R’Us gerade, ob in China hergestellte Baby-Schnuller nicht auch einen zu hohen Bleigehalt aufweisen. Einige Untersuchungen weisen darauf hin, während das Unternehmen eigene Tests erst noch durchführt. Bei Wal-Mart hat man schneller reagiert: Schnuller des selben Importers sind bereits aus dem Angebot genommen worden.
Der Konsumartikle Colgate hatte jüngst Probleme mit gefälschter Zahncreme, die aus China kommend unter dem bekannten rot-weißen Logo auftauchte und giftige Stoffe enthielt. Zuvor hatten die Behörden Tierfutter und Meeresfrüchte moniert, davor Autoreifen für Kleinlaster – in allen Fällen ging es um Sicherheitsbedenken.
In China läuten jetzt die Alarmglocken. Die Qualitätskontrollen vor Ort müssen dringend verschärft werden. Sonst droht nämlich nicht nur eine weitere Verärgerung der amerikanischen Verbraucher, die Reifen und Puppen billig kaufen wollen, sondern in letzter Instanz der Zusammenbruch eines ganzen Wirtschaftszweiges: Die Manufakturen von Zulieferern stellen in vielen Provinzen fast die gesamte Wirtschaft. Wenn denen die Kunden aus Industrieländern mit höheren Auflagen weglaufen, stehen Unternehmen und später ganze Landstriche vor dem Aus.
Lars Halter
China: Kleine Spiele, große Probleme
16.08.2007 | 18:25 | (Die Presse)
Wer ist schuld an gefährlichen Produkten aus China? Politiker reden von fehlenden Standards. Experten kritisieren jene, die in China bei den Kosten geizen.
Wien (pic).Viele Eltern dürften nach dem Aufruf ins Kinderzimmer gestürzt sein, um die Spielkiste zu durchwühlen. Der weltgrößte Spielwarenproduzent Mattel musste 18 Millionen Barbie-Puppen, „Polly-Pocket“- und „Doggie Day Care“-Spielzeug zurückholen. In Österreich sind 90.000 Artikel betroffen. Sie enthalten überhöhte Blei-Werte und kleine Magnete, die verschluckt werden könnten. Nun werden Bedenken lauter, die „verlängerte Werkbank“ China würde schlechte Qualität liefern. Indizien dazu gab es zuletzt zuhauf. Nicht nur bei Spielzeug.
So sollen im Mai des Vorjahres 100 Menschen einem chinesischen Hustensaft zum Opfer gefallen sein. Tierfutter aus dem Reich der Mitte tötete im heurigen März 16 Hunde und Katzen. Im Juni wurden 450.000 Autoreifen eines chinesischen Herstellers in den USA zurück gerufen. Und nun soll Mattel-Spielzeug gar die westlichen Kinder gefährden. „Wir können nicht mehr länger warten, bis China endlich mit den laschen Sicherheitsstandards aufräumt“, donnert der demokratische US-Senator Dick Durbin.
Beste Qualität aus China?
Für die Konzerne aus den USA und Europa seien die bedenklichen Importe aus China ein „hausgemachtes Problem“, sagt Dirk Schäfer, Österreich-Chef der deutschen Unternehmensberatung Kerkhoff Consulting. „Man muss wissen, wann die Preisspirale aufhört.“ Wenn man sein Produkt zu Dumpingpreisen herstellen lassen will, „muss man fast mit einer schlechteren Qualität rechnen“, meint Schäfer, der Firmen bei der Lieferantensuche in China unterstützt.
Die Barbie-Puppen könne man vermutlich zu bester Qualität herstellen, wenn man bei der Produktion nur ein bisschen mehr investierte. Denn die Kritik, dass China nur Ramsch produziere, sei absolut unrichtig. „Man kann die beste Qualität bekommen. Aber dazu muss man selbst genug Qualität an den Tag legen.“ Was nicht alle Importeure tun würden. Denn die Probleme fangen an, wo die Kontrolle aufhört. Kontrolle sei gerade bei chinesischen Herstellern das Um und Auf. „Zwei Mal im Jahr nach China zu reisen, reicht da nicht“, sagt Schäfer.
Dennoch scheuen Politiker und Institutionen nicht davor zurück, China selbst die Schuld an allem zu geben. Der deutsche Bundesverband der Verbraucherzentralen warnte etwa ausdrücklich vor Spielzeug-Ramsch aus dem Osten. „Der Skandal um Mattel ist nur die Spitze des Eisbergs“, heißt es.
Einschätzungen, die Chinas Spitze zurückweist. Ein Sprecher des Handelsministeriums verurteilte die „zunehmende Hysterie“ um Chinas Produkte. Dass deren Ruf enorm leidet, hat man offenbar dennoch erkannt. Demnächst sollen zwei chinesische Delegationen zu Beratungen über Produktsicherheit in die USA geschickt werden. Bedenklich ist nur, dass dies überhaupt notwendig scheint. Schließlich müssen importierte Produkte Normen erfüllen. Etwa die Europäische Norm (EN) 71, die zu den strengsten überhaupt zählt.
Kontrollen sind teurer als Ware
„Das Teure am Spielzeug ist nicht das Produkt, sondern die vielen Kontrollen, die es braucht, wenn man es in Europa auf den Markt bringen will“, erklärt Haidemarie Heinz, Vorsitzende des Bundesfachausschusses Spielwaren in der Wirtschaftskammer (WKÖ). Mattel sei ursprünglich auch nicht wegen der niedrigen Lohnkosten nach China gegangen, erzählt sie. Sondern weil die kleinen Barbie-Gewänder von chinesischen Händen besser genäht werden konnten.
Freilich zähle heute das Kostenargument. Weshalb bereits 80 Prozent des Spielzeugs in China produziert wird. Das werde sich nicht ändern. „Ich rechne nicht mit einem Umsatzrückgang bei Artikeln aus China“, sagt Heinz. Sie glaubt, dass die Konsumenten die Vorfälle in einem halben Jahr wieder vergessen haben. Indes gibt es bereits einen tragischen Todesfall zu beklagen: Einer der chinesischen Produzenten für Mattel hat sich am Montag erhängt.
17.08.2007 07:06
Hong Kong shares end morning sharply lower; index below 20,000
HONG KONG (XFN-ASIA) - Share prices finished the morning session sharply lower, with the index slipping below the key psychological level of 20,000, as sharp falls in on South Korean and Japanese bourses and continued volatility on Wall Street reversed mild opening gains driven by technical factors.
Dealers said the market is witnessing panic-selling amid uncertainty over global stock and credit markets in the aftermath of US mortgage sector problems, with investors ignoring strong corporate results announced by local firms.
An acceleration in unwinding of carry trades, following a spike in the value of the Japanese currency against the US dollar, also contributed to the market's fall, they said.
The Hang Seng Index ended the morning down 688.75 points or 3.33 pct at 19,983.64, off a low of 19,909.34 and high of 20.761.31.
Turnover was 55.22 bln hkd.
roby.lau@xfn.com
rl/rc
Akt. 17.08.07; 06:49 Pub. 17.08.07; 06:48 kub
Japans Börse im Tiefenrausch
Unter dem Eindruck der Hypothekenkrise in den USA hat die japanische Aktienbörse ihre Talfahrt fortgesetzt.
In Tokio fiel der Nikkei-Index um 421,48 Punkte oder 2,6 Prozent auf 15.727,01. Die Investoren befürchten, dass die Probleme auf dem amerikanischen Immobilienmarkt das Weltfinanzsystem in Mitleidenschaft ziehen. Die japanische Notenbank unterstützte den Geldmarkt am Freitag erneut mit der Zufuhr von 1,2 Billionen Yen (7,8 Milliarden Euro).
Quelle: AP
17.08.2007
06:54 Asien: weiter runter, wann kommt das Ende des Abturzes?
EMFIS.COM - RTE
17.08.07 ( www.emfis.com )
Sämtliche Spekulationen wann der Ausverkauf nun beendet sei, sind derzeit wohl müßig. Die negativen Nachrichten aus den USA scheinen nicht aufzuhören, auch wenn gestern der Dow Jones mit einem nur kleinen Minus den Handel beenden konnte.
Wie Volatil und unsicher die Börse weiterhin reagiert, konnte man an den Schwankungen erleben, die die US-Börse mit 350 Punkten Kursverlust zeitweise bis an die 12.500 Punkte Marke fallen ließ. Immer noch wird von einigen Analysten von einer Korrektur gesprochen, währendessen Moody`s inzwischen den Zusammenbruch eines der großen Hedgefonds befürchtet.
Welche Dramatik sicher weiter an den Märkten abspielt, ist heute Morgen in Asien zu spüren. Auch wenn von hier aus es eigentlich keine Veranlassung eines Ausverkaufes gibt, so drehen sie dennoch weiter in beängstigender Weise nach unten. Wenn man von einer festen Wirtschaftskonjunktur spricht, so kommt sie aus Asien als die globale Wirtschaftslokomotive.
Dennoch bricht wieder einmal alles zusammen. Getrieben wird der Abwärtstrend im heutigen Handel vorrangig durch Unternehmen aus dem Rohstoffbereich. Die Rohstoffpreise setzen ihre Talfahrt fort und reißen die entsprechenden Werte mit nach unten.
Aber auch Unternehmen aus dem Exportbereich stehen unter massiven Druck, was vor allem die japanische Börse zu spüren bekommt. Der MSCI Asien Pazifik verliert um 1,8 Prozent und schließt die Woche mit einem Verlust im Bereich von 6,5 Prozent. Es ist der stärkste Wochenverlust seit über einem Jahr.
Der japanische Nikkei taucht derzeit um über 4 Prozent ab. Massive Verluste müssen die Autobauer hinnehmen. Toyota bricht um 4,4 Prozent ein und befindet sich im Bereich von Oktober 2003. Bei Honda geht um über 5 Prozent nach unten und Canon erlebt einen Sturz von fast 6 Prozent. Die Metall und Chemieunternehmen verlieren um die 6 Prozent.
Die Rohstofflastige australische Börse verliert um über ein Prozent. Nach 7 Prozent Kurseinbruch gestern, verliert der südkoreanische Börse heute um weitere 3 Prozent. In Hongkong taucht der Hang Seng Index um weitere 3,3 Prozent ab und hat damit die 20.000 Punkte Marke nach unten durchbrochen. Taiwan zieht es um 2,4 Prozent nach unten, Indonesien stürzt um fast 6 Prozent ab und Singapur bleibt mit über 3 Prozent weiter unter massiven Druck.
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21.08.2007 08:55
Aktien Tokio Schluss: Weitere Erholung - Nikkei schließt fest
Die Börsen in Tokio haben sich am Dienstag weiter erholt und von den freundlichen Vorgaben aus den USA und dem etwas schwächeren Yen profitiert. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> gewann 1,07 Prozent 15.901,34 Zähler. Für den TOPIX <TOKS.FX1> ging es am Morgen um 1,73 Prozent auf 1.549,88 Punkte nach oben. Händlern zufolge machte sich an den Märkten nach den kräftigen Kursverlusten in der vergangenen Woche mittlerweile wieder etwas mehr Zuversicht breit./sc
AXC0036 2007-08-21/08:51
China erhöht Leitzinsen
Die chinesische Zentralbank hat im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen erhöht. Die Erhöhung ist bereits der vierte Zinsschritt in diesem Jahr.
Der Einlagensatz steigt ab Mittwoch auf 3,6 Prozent von 3,33 Prozent, teilte die Notenbank mit. Der Zins für einjährige Ausleihen erhöht sich auf 7,02 Prozent von 6,84 Prozent.
Mit den Schritten sollten die Inflationserwartungen stabilisiert werden. Die Währungshüter hatten zuvor bereits drei Mal in diesem Jahr die Zinsen angehoben und auch mit anderen Maßnahmen die Kreditversorgung eingeschränkt. Hintergrund ist die hohe Inflation in China im Zuge des rasanten Wirtschaftswachstums.
Die Zinserhöhung in China wirkte sich auch in den USA aus. Dort stiegen staatliche Terminkontrakte weiter, während Zinsen für kurzfristige Anlagen sanken
23.08.2007 22:46
Bank of China hält knapp 10 Milliarden Dollar Subprime Forderungen
London (BoerseGo.de) - Auch Asien ist nicht völlig immun gegen die US-Seuche Subprime. Die Financial Times berichtet soeben, dass die Bank of China, (Nachrichten) der zweitgrößte Kreditgeber der Volksrepublik, knapp 10 Milliarden Dollar in Wertpapieren hält, die durch US-Subprime Kredite gedeckt sind. Allerdings hätten die Forderungen größtenteils das Rating AAA und die aktuellen Verluste seien gering, berichtet das Blatt. Das gelte vor allem im Vergleich zum Gesamtvermögen der Bank von rund 770 Milliarden Dollar. Die Bank of China habe für eventuelle Verluste Rückstellungen in Höhe von 150 Millionen gebildet.
24.08.2007
07:56 Jetzt auch Chinas Banken im Subprime - Strudel
EMFIS.COM - RTE
Peking 24.08.07 ( www.emfis.com ) &nbsp;&nbsp; Von Seiten der Bank of China wurde bestätigt, dass man mit 9,7 Mrd. US Dollar im Subprime Markt investiert sei. Die zweit größte Bank Chinas war im vergangenen Jahr an die Börse gegangen und hatte darüber 11,2 Mrd. US Dollar eingesammelt. Rein optisch stecken diese nun fast komplett in diesem High Risk Segment. Citigroup sieht die Lage aber nicht als dramatisch, da die genannte Summe lediglich 1,2 Prozent des Gesamtwertes der Bank ausmache. Die möglichen Verluste die die Bank of China erleiden könnte, werden von Citigroup mit 150 Mio. US Dollar beziffert. Das US ? Invesmenthaus bestätigte heute seine ? buy / low risk ? Bewertung für die chinesische Bank, wie auch das Kurs Ziel von 5 HKD. Die positive Reaktion des Marktes von gestern auf die veröffentlichten Zahlen, sind bereits verpufft. Im Angesicht der genannten Bestätigung rutscht die Aktie der Bank of China im Vormittagshandel um 6 Prozent ab. Sie konnte sich dann leicht erholen und steht zur Mittagspause bei einem Minus von 4,3 Prozent. Ebenfalls im Subprime Markt ist die ICBC investiert. Von hier heißt es, dass 1,2 Mrd. US Dollar in diesem Markt stecken. Ob es bei den beiden chinesischen Banken mit Investitionen im US ? Hypothekenmarkt bleibt, kann kaum einer sagen. Bereits vor 10 Tagen dementierte die China Merchants Bank einen Bericht von Xinhua, aus welchem hervor ging, dass die sechst größte Handelsbank Chinas ebenfalls Verluste im Zuge der US-Subprime Krise erlitten habe. Dieser solle sich auf umgerechnet 13,55 Mio. US Dollar belaufen. Der Präsident der Bank, Ma Weihua, wies die Mitteilung zurück. Seine Bank habe bereits im August vorigen Jahres sämtliche seit 2004 laufende Engagements in diesem Segment beendet, da dass Risikopotential zu diesem Zeitpunkt für die Bank schon zu hoch wurde.
26.08.07, 16:40 | | 1
Bangkoks Börse lockt wieder
Das politische und wirtschaftliche Umfeld für die Börse Bangkok verbessert sich. Anleger profitieren mit Aktien, Zertifikaten und Fonds.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Johannes Heinritzi
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Thailändische TempeltänzerinnenBangkoks Börse steht die Stunde der Wahrheit bevor. Die Militärregierung plant für Dezember, spätestens zu Beginn des nächsten Jahres, freie Parlamentswahlen. Eine demokratisch legitimierte Regierung wäre der Nährboden für stärkere Kursgewinne in Bangkok. Von der konjunkturellen Seite bekäme die Börse ohnehin schon grünes Licht.
„Es gibt einige Probleme auf politischer Seite. Aber das war in Thailand schon immer der Fall“, sagt dazu Fondsberater Marc Faber. „Insgesamt denke ich, dass sich thailändische Aktien in den nächsten zwölf Monaten stärker als die in anderen asiatischen Märkten entwickeln werden“, sagt der Emerging-Markets-Experte.
Fonds, Zertifikate und Einzelaktien
Anlegern, die an den Aufstieg der Börse Bangkok glauben, steht eine Vielzahl von Investmentvehikeln zur Verfügung. Neben Fonds wie dem Fidelity Thailand (ISIN: LU0048621477) und dem Templeton Thailand (LU0078275988) sowie Zertifikaten wie dem SET 50 X-pert der Deutschen Bank (DE000DB5SET6) und dem SET Thailand der ABN Amro (NL0000322865) greifen risikofreudigere Investoren zu fundamental guten Aktien. Zu den Favoriten in Bangkok zählen Bangkok Bank, Öl- und Raffineriekonzern PTT, Zementhersteller Siam Cement, Brauerei Thai Beverage und Airports of Thailand.
Bangkok besser als Indien oder Taiwan
Thailändischer Tempel bei SonnenuntergangDie Börse in Bangkok gehört im bisherigen Jahresverlauf zu den lukrativsten Plätzen in Asien. Nur die chinesischen A-Aktien in Shanghai und Shenzhen, die Ausländern zum Großteil unzugänglich sind — sie stiegen um mehr als 100 Prozent —, sowie südkoreanische Titel lagen vor thailändischen, die immerhin 20 Prozent zulegen konnten. Und dies, obwohl die jüngsten Börsenturbulenzen schon wieder neun Prozentpunkte von der starken Vorstellung abzwackten. Die aktuelle Konsolidierung scheint aber nur ein reinigendes Gewitter zu sein. Denn die Börse in Bangkok zeigte sich in den vergangenen Wochen bereits sehr überkauft.
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Thailändischer Tempel bei Sonnenuntergang
Konsolidierung oder sogar Kursrückgänge sind in der Regel Programm. So auch beim Bangkoker SET-Index. Doch nach dem Fall sind Thai-Aktien wieder ein Investment wert. „Die thailändische Börse ist die günstigste in Asien, und viele Aktien besitzen eine hohe Dividendenrendite“, untermauert der Schweizer Marc Faber die Chancen in Bangkok.
Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Börsenbarometers SET beträgt gerade einmal elf auf Basis der für 2008 geschätzten Gewinne. Die anderen größeren asiatischen Plätze liegen im Bereich 13 bis 17. Die gute Entwicklung der Unternehmensgewinne sollte zudem weiter positiv verlaufen. Denn das Wirtschaftswachstum Thailands wird nach einer Delle im laufenden Jahr, in dem die politische Unsicherheit nach unten drückt, 2008 wieder kräftig Fahrt aufnehmen.
Der Durchschnitt der Analystenschätzungen für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt für 2008 bei rund fünf Prozent. Die Experten der australischen Investmentbank Macquarie Equities gehen aber von einer positiven Überraschung aus: Um 6,5 Prozent werde demnach das BIP anwachsen. Denn nach erfolgreichen Wahlen dürften die Thailänder wieder mehr konsumieren und in Immobilien investieren. Dies würde positiv auf die Unternehmensgewinne durchschlagen. Das KGV von elf wäre dann sogar zu niedrig angesetzt. Und welches Wachstumspotenzial in Thailand steckt, zeigte das Touristenparadies in den 90er-Jahren vor der Asien-Krise. Von 1992 bis 1997 wuchs das BIP jährlich im Durchschnitt um 8,6 Prozent.
Ausländer greifen beherzt zuDie Kurschancen, die aus dem Aufschwung erwachsen, haben ausländische Anleger erkannt. Nach einer starken Zurückhaltung in den Jahren 2000 bis 2004, als Mittel von der Börse Bangkok ins Ausland zurückgeholt wurden, kaufen die Nicht-Thais wieder. Insbesondere im ersten Halbjahr 2007 scheint das Vertrauen in Thailand zurückgekehrt. Mit mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar (2,5 Milliarden Euro) engagierten sich Ausländer bereits stärker in Thai-Titeln als in den Gesamtjahren 2005 und 2006.
Jetzt muss die Militärregierung nur noch das politische Umfeld mit geregelten Neuwahlen bereiten, um endgültig das Anlegervertrauen in Thailand zurückzuerobern. „Wir haben noch einige Hürden zu überwinden. Dazu zählen die Neuwahlen und eine Abstimmung über eine neue Verfassung. Wir erwarten daher, dass größere Schwankungen an der Börse anhalten“, sagt dazu Adithep Vanabriksha, Chef thailändische Aktien bei Aberdeen Asset Management in Bangkok. Dass sie derzeit die Herren im Haus sind, zeigten die Militärs unterdessen im Mai eindrucksvoll. Sie konnten durchsetzen, dass die Partei Thai Rak Thai des abgesetzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra sowie 111 Parteimitglieder nicht zu den Neuwahlen zugelassen werden.
Schlechte Bonitätsnote für Thailand
Zieht im nächsten Jahr eine neue Regierung ohne größere politische Krawalle in Bangkok ein, dürften auch die Kreditrating-Agenturen wieder Mut schöpfen und Thailand von der heute drittschlechtesten Investmentgrad-Bonität (Fitch: BBB+) hochstufen. „Der Militärputsch hat die politischen Risiken in Thailand erhöht. Dort ist derzeit das risikoreichste Umfeld in Asien“, gibt James McCormick, Chef der Asien-Sparte bei der Agentur Fitch Ratings, Anlegern zu bedenken. Doch das war in Thailand schon immer der Fall, wie es Experte Marc Faber formuliert.
Bangkok Bank – Finanzwert mit PotenzialDas größte Kreditinstitut Thailands, Bangkok Bank, besitzt laut Management keine Risiken durch Engagements in US-Subprime-Investments. „Wir haben keinen solchen Risiko-Appetit“, erklärte Vizepräsident Boonsong Bunyasaranand. Im Inland will die Bank noch im laufenden Jahr sogar ihre Rückstellungen für Kreditausfälle von 9,1 auf sieben Prozent zurückfahren. Die guten Aussichten auf ein stetiges Wirtschaftswachstum unterstützen dies. 2008 soll das Wachstum der Kreditvergabe zwischen sechs und acht Prozent betragen.
Unternehmen & Aktie
Name: Bangkok Bank
ISIN: TH0001010014
Börsenwert: 4,79 Milliarden Euro
PTT – Raffinerie-Aktie mit vollem TankMit 1219 Tankstellen im Inland, einem Marktanteil von 32 Prozent beim thailändischen Öl- und Benzinhandel, 923 Millionen Barrel Ölreserven (inklusive Gas) sowie Raffinerie- und Pipeline-Aktivitäten ist die PTT-Gruppe die größte börsengelistete Gesellschaft des Königreichs. Eine geplante Restrukturierung und Modernisierung der Raffineriekapazitäten dürfte PTT in Thailand gegenüber Konkurrenten wie Exxon, Shell und Caltex noch wettbewerbsfähiger machen. Auch die Gassparte sollte langfristig stark wachsen.
Unternehmen & Aktie
Name: PTT
ISIN: TH0646010015
Börsenwert: 17,46 Milliarden Euro
PTT – Raffinerie-Aktie mit vollem TankMit 1219 Tankstellen im Inland, einem Marktanteil von 32 Prozent beim thailändischen Öl- und Benzinhandel, 923 Millionen Barrel Ölreserven (inklusive Gas) sowie Raffinerie- und Pipeline-Aktivitäten ist die PTT-Gruppe die größte börsengelistete Gesellschaft des Königreichs. Eine geplante Restrukturierung und Modernisierung der Raffineriekapazitäten dürfte PTT in Thailand gegenüber Konkurrenten wie Exxon, Shell und Caltex noch wettbewerbsfähiger machen. Auch die Gassparte sollte langfristig stark wachsen.
Unternehmen & Aktie
Name: Airports of Thailand
ISIN: TH0765010R16
Börsenwert: 1,88 Milliarden Euro
Siam Cement – festes Fundament für ZementaktieDer Name des Industriekonglomerats spiegelt nicht mehr wider, was Siam Cement heute darstellt. Die Zement- und Baumaterialiensparten dürften 2007 nur mehr ein Viertel zum Gesamtumsatz von 245 Milliarden Baht (5,3 Milliarden Euro) beitragen. Und dies, obwohl Siam Cement seine Zementprodukte bis nach Bangladesch, Kenia und Spanien verschifft.
Petrochemische Produkte liegen mittlerweile mit einem erwarteten Umsatzanteil für 2007 von knapp 50 Prozent klar an der Spitze. Das dritte Standbein besitzen die Bangkoker mit 16 Prozent Umsatzanteil im Papiersegment.
Der Konzern dürfte im kommenden Jahr besonders stark von einer anziehenden Konjunktur in Thailand profitieren. Zudem expandierte Siam Cement in den vergangenen Jahren auch im stark wachsenden südostasiatischen Raum außerhalb Thailands.
Das Gewinnwachstum dürfte sich zwar im einstelligen Bereich bewegen, sollte jedoch langfristig anhalten.
Unternehmen & Aktie
Name: Siam Cement
ISIN: TH0003010Z12
Börsenwert: 6,44 Milliarden Euro
Thai Beverage – durstlöschende BieraktieZUM THEMA
Getränke:
Hitliste der erfolgreichsten BiermarkenMit einem Anteil von 49 Prozent im Biermarkt ist Thai Beverage der größte Branchenvertreter in Thailand. Neben dem allerorts präsenten Chang-Bier mit den zwei Elefanten als Erkennungszeichen produziert Thai weitere Biermarken sowie Spirituosen. Die bekannteste dürfte der Mekhong-Whiskey sein. Auch will Thai nun zur Diversifikation einen Energy-Drink-Hersteller übernehmen. Zwar plant die Regierung, die Alkoholsteuer drastisch zu erhöhen. Doch diese Belastung sollte die verbesserte Konjunktur ausgleichen. Aufgrund ihrer höheren Einkommen dürften die Thailänder vermehrt alkoholische Getränke konsumieren.
Zudem expandiert Thai Beverage nun verstärkt ins Ausland. In den USA beliefert die Bangkoker Brauerei künftig rund 5000 Lokale mit Chang-Bier.
Thai Beverage dürfte 2007 knapp 100 Milliarden Baht (2,1 Mrd. Euro) umsetzen. Der Gewinn sollte zwölf Milliarden Baht erreichen und um jährlich rund zehn Prozent weiter ansteigen.
Unternehmen & Aktie
Name: Thai Beverage
ISIN: TH0902010014
Börsenwert: 3,21 Milliarden Euro
Tokios Börse tendiert fest
Tokio. DPA/baz. Die Aktienbörse in Tokio hat am Montagvormittag nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Freitag deutlich zugelegt. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg bis zur Handelsmitte um 172,92 Punkte oder 1,06 Prozent auf den Zwischenstand von 16 421,89 Punkten. Zwischenzeitlich zog der Nikkei um mehr als 250 Punkte an. Der breit gefasste TOPIX verbesserte sich bis zur Handelsmitte um 17,15 Punkte oder 1,08 Prozent auf 1603,00 Punkte. Dazu trug laut Händlern auch die jüngste Abschwächung des Yen bei.
Am Devisenmarkt tendierte der Dollar im frühen Geschäft fester bei 116,63-68 Yen nach 116,09-12 Yen am späten Freitag. Der Euro wurde fester gehandelt mit 1,3677-82 Dollar nach 1,3570-73 Dollar am späten Freitag. Zum Yen lag er bei 159,57-62 Yen nach 157,56-60 Yen am späten Freitag vergangener Woche.
28.08.2007 14:01 Uhr
http://pix.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/298/130073/image_kopfzoom-1188311177.jpg
Der Geländewagen CEO von Shuanghuan.
Foto: martinmotors.it Ideenklau
Autokonzerne in der China-Falle
Daimler & Co kämpfen gegen Fälschungen aus China. Doch das ist nicht das größte Problem, sagt Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer.
Von Ansgar Siemens
Ohne Umschweife kam die Kanzlerin auf den Punkt: Die Produktpiraterie im Reich der Mitte, sagte Angela Merkel am Schluss ihrer China-Reise, sei "ein relativ großes Problem". "Wenn dann plötzlich ein Auto da steht, das aussieht wie ein Smart, aber keiner ist, sondern doch eine Kopie, dann ist das nicht gut."
Ministerpräsident Wen Jiabao versuchte, die Spitze wegzulächeln - inhaltlich aber hielt er dem Vorwurf nichts entgegen. Tags zuvor war bekannt geworden, dass BMW und Smart mit juristischen Mitteln gegen Fälschungen zweier Modelle vorgehen wollen. Die chinesischen Autos sollen bei der Frankfurter Automesse IAA ausgestellt werden.
Doch der Kampf gegen Plagiate ist nur ein Problem, mit dem Daimler & Co in China zu kämpfen haben. "Natürlich muss man dagegen vorgehen", sagt Ferdinand Dudenhöffer zu sueddeutsche.de. Dudenhöffer ist ein renommierter Auto-Professor an der Fachhochschule Gelsenkirchen.
Gefährlicher als Plagiate aber, so Dudenhöffer, sei der Zwang für deutsche Hersteller, ein Joint-Venture zu gründen. Das heißt zum Beispiel: BMW braucht einen fernöstlichen Partner, um überhaupt produzieren zu können.
Bei Plagiaten geht es meist um optische Ähnlichkeiten, das Innenleben von Original und Fälschung sei völlig unterschiedlich, sagt Dudenhöffer. "Das ist wie bei einer Rolex-Fälschung: Kein Rolex-Käufer kommt auf die Idee, sich für billiges Geld die minderwertige Uhr zu kaufen." Optische Auto-Kopien würden meist von kleineren chinesischen Herstellern angefertigt.
Know-how-Verlust in großem Stil, so Dudenhöffer, drohe bei den Joint-Ventures, an denen große chinesische Unternehmen beteiligt sind. "Die Chinesen begreifen schnell die Produktionsverfahren und die Geheimnisse der industriellen Fertigung" - und könnten deutschen Autobauern irgendwann das Wasser abgraben.
Die China-Falle
Ein Dilemma: Auf der einen Seite droht den deutschen Herstellern Ideenklau. Auf der anderen Seite ist es wichtig, in China dabei zu sein - "es ist einer der wichtigsten Automärkte der Welt". Und: "Die meisten verdienen gutes Geld."
Allein BMW steigerte seinen China-Absatz in den ersten sieben Monaten 2007 um 34 Prozent - auf 33.500 Autos. Die Bedrohung von Ideenklau in Joint-Ventures sei zwar vorhanden, räumt ein Sprecher ein. Das beste Rezept dagegen seien aber ständige Innovationen.
Dudenhöffer empfiehlt Daimler & Co, Schlüsselpositionen in China mit deutschen Managern zu besetzen. Bleibe der Joint-Venture-Zwang bestehen, könne er dem Geschäft der deutschen Hersteller auf lange Sicht empfindlich zusetzen.
29.08.2007
06:56 Asien: erhebliche Verluste, Turbulenzen werden befürchtet
EMFIS.COM - RTE
29.08.07 ( www.emfis.com )
Die Börsen in Asien müssen erhebliche Abschläge hinnehmen. Aus den USA ist wenig Erfreuliches zu vermelden. Nach wie vor schwebt über allem die Angst vor Turbulenzen an den Finanzmärkten. Enttäuscht wurden die Anleger vom Offenmarktausschuss der Fed, welcher die Zinsen belässt. Hier hatte man mit einer Absenkung um 25 Punkte gerechnet. Auch aus dem Immobilienmarkt kamen negative Nachrichten. So sei der Hauspreis Index um ein weiteres mal gefallen. Merrill Lynch stufet seine Kollegen Citigroup, Lehman Brother und Bear Stearns ab und zu guter letzt ist auch noch das Verbrauchervertrauen gesunken. Dieser Mix ließ dann auch den Dow Jones um über 2 Prozent zurückgehen.
In Asien gibt der MSCI Asien Pazifik Index gibt um kräftige 2,5 Prozent ab. In Japan verliert der Nikkei um 2,1 Prozent und rutscht unter die Marke von 16.000 Punkten.
Unter Druck stehen sämtliche Bereiche. Exportorientierte Unternehmen wie Sony, Nintendo oder Canon rutschen kräftig ab. Die Autobauer verlieren zwischen 1 und 3 Prozent und die Banken zwischen 3 und 4 Prozent.
Die Australische Börse hat ebenfalls zu leiden. Der ASX verliert um 1,56 Prozent und geht wieder in Richtung von 6.000 Punkten. Aus der Befürchtung, dass sich das globale Wachstum verlangsamen könnte, fielen die Rohstoffpreise. Dazu kam, dass die Lagerbestände bei Nickel und Kupfer zugenommen haben. Das lässt Rohstoffunternehmen wie BHP oder Rio Tinto abtauchen. Unter Druck steht die Macquarie Bank und die National Australia Bank. Sie geben zwischen 4 und 5 Prozent ab.
Der südkoreanische Kospi kann sich, ähnlich wie gestern, mit seinem Minus gegenüber den anderen Plätzen absetzen. Es liegt bei unter einem Prozent. Auch hier die Banken auf der Verliererseite. Im besonderen Fokus stehen die Fluggesellschaften. Diese wurden durch Merrill Lynch auf sell eingestuft. Auf der Gewinnerseite zum wiederholten male die Schiffsbauer.
In Hongkong gibt der HSI um 2,33 Prozent ab. Er befindet sich aber seit Eröffnung auf Erholungstour . Anfänglich tauchte er um fast 3 Prozent ab. Gestern erreichte die Börse im Handel ein neues Allzeithoch mit dem zweitgrößten Handelsvolumen in der Geschichte. Durch den direkten Einstieg von chinesischen Investoren müssen sich hier die Anleger jetzt auf eine höhere Volatilität einstellen. In China ebenfalls rote Vorzeichen. Der CSI 300 Index verliert um 1,6 Prozent. In diesem Bereich auch der Taiex. Singapur und Indonesien geben über 2 Prozent nach.
von heute 06:51
Japans Exportfirmen mächtig unter Druck: Canon minus 2,75%
Tokio 29.08.2007 (www.emfis.com)
Der japanische Aktienmarkt ist nach dem erneuten Sell-off an der US-amerikanischen Börse an der Wallstreet stark unter Druck. Insbesondere die Exportunternehmen mit einem großen Engagement in den Vereinten Staaten werden verkauft. Das schlechte Verbrauchervertrauen sowie die anhaltende Krise im US-amerikanischen Immobilienmarkt schürt Ängst vor einem möglichen Absatzrückgang im westlichen Konsumland.
Unter den größten Verlierern befinden sich heute Exportunternehmen wie Canon, Sony und Toyota. Alle haben Abschläge von über 3%. Auch die japanische Banken werden verkauft. Hier bleibt die Sorge um hohe Verluste im US-amerikanischen Immobiliengeschäft. Der Leitindex Nikkei notiert zur Mittagspause mit 2,6% im Minus.
30.08.2007 06:37
China B-shares end morning higher on yuan strength-UPDATE
SHANGHAI (XFN-ASIA) - China B-shares ended the morning session higher, boosted by the yuan's strength and a rebound in overseas markets.
The Shanghai B-share Index rose 8.05 points to 321.94 and the Shenzhen B-share Index was up 15.79 points at 733.04.
The yuan finished yesterday at a fresh high of 7.5487 against the dollar.
'If the local currency appreciates, B-shares denominated in hard currencies are relatively cheap when they are converted into yuan,' said a Shanghai analyst who asked not to be identified. 'A rebound in neighboring market salso encouraged investors to buy.'
In Shanghai market, Shanghai Wai Gaoqiao Free Trade Zone Development Co Ltd (SHB 900912; SHA 600648) rose 0.074 usd to 1.102, while Shanghai Lianhua Fibre Corp (SHB 900913; SHA 600617) added 0.052 usd to 1.068.
There were no midday losers on the Shenzhen market.
Weifu High-Technology Co Ltd (SZB 200581; SZA 000581) rose 0.60 hkd to 12.18, while Chengde Dixian Textile Co Ltd (SZB 200160) added 0.12 hkd to 2.47.
China Vanke Co Ltd (SZA 000002; SZB 200002), China's largest property developer by market value, gained 0.72 hkd to 22.80, after it dropped 7 pct over the last two days.
The FTSE/Xinhua China B 35 Index was up 238.27 points at 10,911.51.
The benchmark Shanghai Composite Index ended the morning up 40.71 points or 0.80 pct at 5,150.13.
(1 usd = 7.55 yuan)
lilian.wu@xfn.com
-
Wirtschaftsnews - von heute 06:25
* Air China vom Handel ausgesetzt *
Hongkong 30.08.07 (www.emfis.com)
Heute ließ sich Air China vom Handel an der Hongkonger Börse aussetzen. Hintergrund ist eine Meldung von gestern, aus der hervorging, dass Chinas größte Fluggesellschaft beabsichtige, in China eine andere Gesellschaft zu übernehmen. Diese Mitteilung war falsch und wird im Laufe des heutigen Tages korrigiert.
Der letzte Kurs der Aktie lag bei 9,06 HKD.
Wirtschaftsnews - von heute 06:40
Asien: kräftiger Rebound, gute US-Vorgaben
30.08.07 (www.emfis.com)
In Asien zeigen sich die Börsen sehr freundlich. Dazu verhalf eine sehr gute Vorgabe aus den USA. Der Dow Jones kletterte um fast 2 Prozent. Marktbeobachter sind sich aber nicht einig, ob es eine nachhaltige Erholung sei oder lediglich ein technischer Rebound. Die Subprime Krise sei noch längst nicht abgehakt und jegliche negative Nachricht aus diesem Bereich könnte den Markt wieder umkippen lassen.
Der MSCI Asia Pazifik gewinnt um fast 1 Prozent hinzu.
In Japan klettert der Nikkei um 1,1 Prozent und gewinnt den Kampf um die 16.000 Punkte Marke.
Die gebeutelten australischen Rohstoffwerte können sich ebenfalls ordentlich erholen. Der ASX steigt um 0,85 Prozent.
In Hongkong ist ein kräftiger Aufschlag von 2,2 Prozent zu verbuchen. Im Fokus steht Air China welche sich aussetzen lassen haben, Esprit und CNOOC mit sehr guten Ergebnissen.
Südkoreas Kospi schafft ein Plus von 1,2 Prozent und in China steigt der CSI 300 Index um fast 1 Prozent.
Den kräftigsten Aufschlag mit 3,2 Prozent verzeichnet die Börse auf den Philippinen.
30. August 2007, Neue Zürcher Zeitung
EU-Eiertanz um Glühbirnen aus China
EU-Eiertanz um Glühbirnen aus China
Kommission will Antidumpingzölle erst in einem Jahr abschaffen
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EU-Eiertanz um Glühbirnen aus China
Kommission will Antidumpingzölle erst in einem Jahr abschaffen
Im Streit um Antidumpingzölle auf Energiespar-Glühbirnen aus China , ein Testfall für die Handelspolitik der EU, hat sich die Europäische Kommission auf einen Kompromissvorschlag verständigt: Die Zölle sollen zwar abgeschafft werden, aber erst in einem Jahr. ...
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Fenster schliessen Im Streit um Antidumpingzölle auf Energiespar-Glühbirnen aus China , ein Testfall für die Handelspolitik der EU, hat sich die Europäische Kommission auf einen Kompromissvorschlag verständigt: Die Zölle sollen zwar abgeschafft werden, aber erst in einem Jahr.
Ht. Brüssel, 29. August
In einem seit Monaten schwelenden Streit um Antidumpingzölle der EU auf energiesparende Glühbirnen aus China hat die EU-Kommission am Mittwoch einen Kompromissvorschlag beschlossen, der nun den Mitgliedstaaten vorgelegt wird. Danach sollen die seit 2001 erhobenen Zusatzzölle von 66% zwar aufgehoben werden. Um den EU-Herstellern ausreichend Zeit zur Anpassung zu geben, soll dies aber erst in einem Jahr geschehen. Damit kommt es de facto zu einer Verlängerung, die aber nicht die maximal möglichen fünf Jahre ausschöpft.
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Antidumping contra Energiesparen
Die EU hat die Zusatzzölle 2001 mit der Begründung eingeführt, dass die Glühbirnen aufgrund von staatlichen Interventionen oder anderen Marktstörungen unter ihrem wahren Wert in der EU verkauft würden. Ursprünglich sollte die Massnahme 2006 auslaufen. Doch aus der EU-Industrie wurde eine Überprüfung verlangt, um festzustellen, ob es Gründe für eine Verlängerung um weitere fünf Jahre gäbe. Während dieser Prüfung blieben die Zölle vorerst in Kraft.
Am Mittwoch argumentierte die Kommission nun, es sei im Interesse der EU, sie im nächsten Jahr aufzuheben. Die EU habe die Energieeffizienz und das Energiesparen zu einer Schlüsselpriorität erhoben. Da sie voraussichtlich nur 25% ihres Bedarfs an Energiespar-Birnen aus eigener Produktion decken könne, sei es nicht in ihrem Interesse, erhebliche zusätzliche Kosten auf importierte Produkte zu schlagen. Tatsächlich werden die Glühbirnen durch die Antidumpingzölle erheblich verteuert. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben an ihrem Gipfeltreffen im März das ehrgeizige Ziel unterstützt, bis 2020 den EU-Energieverbrauch, gemessen an den Prognosen, um 20% zu reduzieren. Als konkrete Massnahme forderten sie hierzu auch strengere Energieeffizienz-Vorschriften für Glühlampen. Wichtigster Lieferant von Energiesparlampen ist indessen China: Zwischen Juli 2005 und Juni 2006 stammten laut Kommissionsangaben 69% aller in der EU verkauften einschlägigen Produkte aus dem Reich der Mitte.
Widersprüchliche Industrie-Interessen
Dem Entscheid vom Donnerstag ist ein heftiges Ringen vorangegangen. EU-Handelskommissar Mandelson machte sich für eine Abschaffung der Antidumpingzölle stark. Ende Juli erhielt er hierfür in einer ersten Debatte in einem Expertengremium der Mitgliedstaaten ausreichende, wenn auch knappe Unterstützung. Allerdings sprach sich eine von Deutschland angeführte Minderheit für eine Verlängerung aus. Eine ähnliche Gegenposition zu Mandelson vertrat innerhalb der EU-Kommission vor allem der deutsche Industriekommissar Verheugen.
Von den europäischen Herstellern solcher Glühbirnen wiederum kamen widersprüchliche Signale: Während sich die meisten, darunter Philips, für die Aufhebung aussprachen, pochte Osram, eine Tochter der deutschen Siemens, auf fairen Handel. Paradoxerweise produziert aber nicht nur Philips, sondern auch Osram Glühbirnen für die EU in China. Osram strebe eine Fortsetzung der Zölle an, weil diese Philips proportional mehr treffen würden, erklärte der Sprecher von Mandelson hierzu im Juli.
Die jetzt vorgeschlagene Verlängerung um ein weiteres Jahr stellt einen Kompromiss zwischen den beiden Positionen dar. Er muss noch von den Mitgliedstaaten gutgeheissen werden. Die Umweltorganisation WWF bezeichnete den Vorschlag indessen umgehend als engstirnig protektionistisch. Er sei unfair, und es bestehe eine ernste Inkonsistenz mit den ehrgeizigen EU-Zielen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz.
DJ MARKET TALK: Nikkei +1.1% Midday; Exporters, Shippers Higher Aug 31, 2007 10:27
0218 GMT [Dow Jones] Nikkei up 1.1% midday at 16335.23, led by shipping, technology, export-sensitive stocks. Index could remain solid today on strong USD/JPY; overnight gains on Nasdaq helps push Topix's IT subsector up 0.9%, traders say. 'There may also be buying for window dressing at the end of month,' says Toshihiro Atae, manager of global products sales at Societe Generale's FIMAT brokerage, noting index could rise to 16500 later today. Meanwhile, players waiting for Fed Chairman Bernanke remarks on global credit market problems in speech later Friday. Auto makers higher, with Toyota Motor (7203.TO) up 1.5% at Y6,620; Honda Motor (7267.TO) up 1.6% at Y3,720. Trading houses also rising, Mitsui & Co. (8031.TO) up 3.3% at Y2,335 and Mitsubishi Corp. (8058.TO) up 2.6% at Y3,160. Meanwhile, bank, brokerage stocks among decliners, with Sumitomo Mitsui FG (8316.TO) off 1.5% at Y883,000, Mitsubishi UFJ FG (8306.TO) down 0.9% at Y1.08 million. Topix up 0.8% at 1580.78. (ATF)
02.09.2007
CHINA EASTERN
Singapore Airlines steigt ein
Die Fluggesellschaft Singapore Airlines steigt bei der drittgrößten chinesischen Fluglinie China Eastern ein. Zusammen mit ihrem Mutterunternehmen übernimmt Singapore einen Anteil von 24 Prozent.
Singapur - Die Vereinbarung wurde am Sonntag unterzeichnet, teilte die Fluggesellschaft in Singapur mit. Singapore Airlines Ltd (SIA) und ihre Mutter Temasek Holdings Pte kaufen zusammen 24 Prozent der Anteile von China Eastern, für umgerechnet 668 Millionen Euro.
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,583518,00.jpg
REUTERS
Kurs auf Wachstumsmarkt: Singapore Airlines steigt bei China Eastern ein
Die Fluggesellschaften waren seit Monaten in Gesprächen. Luftfahrtexperten rechnen mit einem rasanten Zuwachs des Flugverkehrs in China. Nach den Prognosen sollen dort 2025 fünf Mal so viele Passagiere unterwegs sein wie heute. Für Singapore Airlines ist das ein lukrativer Wachstumsmarkt.
Die Fluggesellschaft ist eine der profitabelsten der Welt und soll bei China Eastern vor allem moderne Managementmethoden einführen.
manager-magazin.de mit Material von dpa
04.09.2007 04:34
Hong Kong shares open firmer led by select China stocks; CCB in focus
HONG KONG (XFN-ASIA) - Share prices opened firmer led by select China stocks, including China Construction Bank (Nachrichten) (CCB) which surged after news that mainland regulators will review the bank's A-share IPO application on Friday.
Dealers said it is doubtful if the market will be able to sustain its gains as investors may lock in profits amid ongoing concerns about a delay in the start of the program that allows mainland individuals to buy stocks in Hong Kong directly.
The Hang Seng index opened up 33.37 points or 0.14 pct at 23,937.46
The Hang Seng China Enterprises was up 166.46 points or 1.16 pct at 14,463.56.
CCB was up 0.2 hkd or 2.92 pct at 6.7 after news that the China Securities Regulatory Commission will review on Friday the bank's application for an A-share IPO.
HSBC was up 0.1 hkd or 0.07 at 140.0 after news that it bought a 51.02 pct stake in Korea Exchange Bank from US private equity fund Lone Star for about 6.3 bln usd in cash.
roby.lau@xfn.com
04.09.2007 05:49
Japanese shares end morning lower; traders await response to scandals - UPDATE
TOKYO (Thomson Financial) - Japanese shares ended the morning session lower Tuesday with traders trimming holdings amid fears of a negative reaction by overseas investors to news of fresh scandals in Prime Minister Shinzo Abe's cabinet.
Concern about how Wall Street performs when it re-opens after a long weekend and caution ahead of the release of some key US data, including the August jobs report on Friday, also weighed on sentiment. Many US investors were absent from the Japanese market on Tuesday morning due to the Labor Day holiday on Monday.
Investors are also awaiting the outcome of the European Central Bank's latest policy meeting later this week.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average ended the morning down 70.15 points, or 0.4 percent, at 16,454.78.
The broader TOPIX index fell 3.4 points, or 0.2 percent, to 1,602.06.
Decliners beat gainers 948 to 601 on the Tokyo Stock Exchange's first section, with 158 issues unchanged.
Volume was an estimated 731 million shares, down from 760 million on Monday morning.
After just a week in office, Takehiko Endo resigned as farm minister on Monday, admitting the group he heads to help farmers in his district padded its membership to get extra government assistance in 1999. He also said his campaign office accepted a small but prohibited donation from a farming cooperative.
The new vice-foreign minister, Yukiko Sakamoto, meanwhile said she would quit her post over the duplication of receipts reported by an office of the ruling Liberal Democratic Party.
Market players want to see how these latest political developments, in the wake of a recent cabinet reshuffle, impact the ruling party and law making in parliament.
Despite the broadly weaker tone, there were signs of support for a number of companies expected to benefit from growth in emerging economies, such as China and India, and this helped limit the losses.
'Bargain-hunting interest and waning selling pressure have been noted below 16,500 points on the Nikkei index, and this signals that the market's downside prospects are becoming increasingly limited,' said Katsuhiko Hiroshige, a market analyst at Traders&Co.
Among exporters, automakers were mostly lower amid uncertainty about the direction of the yen. A stronger local currency weighs on the earnings of export-oriented companies.
Toyota Motor ended the morning down 20 yen, or 0.3 percent at 6,720 and Honda Motor dipped 10 yen, or 0.3 percent, to 3,830.
Tech stocks were relatively well supported after counterparts on the US Nasdaq market strengthened last Friday.
Canon gained 50 yen, or 0.8 percent, to 6,730 as Sony rose 30 yen, or 0.5 percent, to 5,630.
Bank stocks were mostly higher, with Mizuho Financial Group up 7,000 yen, or 1.0 percent, at 733,000 and Mitsubishi UFJ Financial Group up 10,000 yen, or 0.9 percent, at 1.11 million yen. Sumitomo Mitsui Financial Group though fell 9,000 yen, or 1.0 percent, to 898,000.
Mitsubishi Heavy Industries rose four yen, or 0.6 percent, to 713 and Nippon Steel was up three yen, or 0.4 percent, at 827 after a newspaper reported that they have agreed to integrate their bridge construction businesses amid stiff competition in the industry.
(1 US dollar = 115.88 yen)
yumiiko.nishitani@thomson.com
yn/mb
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04.09.2007 05:55
Asian markets tread water ahead of New York open; Australia enjoys GDP boost
SINGAPORE (Thomson Financial) - Stock markets across Asia were mostly treading water Tuesday as investors waited for Wall Street to resume trade after the Labor Day holiday, with Australia outperforming after stronger-than-expected second-quarter GDP data.
In Sydney, the S&P/ASX 200 was last up 0.4 percent, while the All Ordinaries gained 0.3 percent. Data released by the government showed that second-quarter GDP rose a seasonally adjusted
0.9 percent from the previous quarter and 4.3 percent from a year earlier. Economists polled by Thomson IFR were forecasting a 0.9 percent rise from the first quarter and 4.1 percent growth from a year ago.
The data sent the Australian dollar up to 82.53 US cents from 82.04 cents earlier.
'With America being out because of the holiday, there was a little bit more focus on the economic data than has been the case for a while,' said Tony Morriss, senior currency strategist at ANZ Investment Bank.
Mining giant BHP Billiton rose 15 cents to 38.72 dollars after the data. Retailers were also stronger, with Woolworths up 34 cents or 1.2 pct at 29.81 dollars and David Jones up six cents or 1.2 percent at 5.23.
Japan under pressure
In Tokyo, the Nikkei was last down 0.4 percent, while the broader Topix lost 0.2 percent as traders try to gauge how foreign investors will react to the resignation of Takehiko Endo as farm minister on Monday after just one week in office.
The resignation is the latest blow for Prime Minister Shinzo Abe, who reshuffled his cabinet just a week ago in an effort to clean up his government's image, which has been tainted by a series of scandals.
The South Korean Kospi was down 0.1 percent.
Korea Exchange Bank was a standout after HSBC Holdings agreed to buy a 51.02 percent stake in the bank from US private equity fund Lone Star for about 6.3 billion dollars in cash.
KEB shares jumped 1,050 won or 7.2 percent to 15,650 won as foreign investors bought the stock on hopes its new owner will improve performance.
The deal is subject to approval by the South Korean financial watchdog, which has said it will not permit a sale until a legal dispute relating to Lone Star's purchase of KEB in 2003 is settled.
'Even with KEB's impressive performance on the M&A lead, the banking industry overall is having a hard time due to tougher competition with brokerages as well as due to government efforts to curb lending growth,' said SK Securities analyst Choi Sung-Rak.
Kookmin Bank, which has long sought KEB's acquisition, fell 600 won or 0.8 percent to 75,800 won.
In Hong Kong, HSBC fell 10 cents, or 0.1 percent, to 139.80 Hong Kong dollars. The Hang Seng eked out a small 0.1 percent gain, with investors holding back after news reports suggested China may delay a keenly-awaited pilot project allowing mainland citizens to invest in overseas stock markets, including the Hong Kong bourse.
The reports said the project is being put on hold because Beijing is concerned about a potential slump in mainland shares once funds start flowing into Hong Kong and other global markets.
'The market will further correct (to under 24,000 points on the Hang Seng index) as investors are still waiting for some good news from China or the US,' said Francis Lun, general manager with Fulbright Securities.
Among the smaller bourses, the Philippines Composite fell 1.8 percent, dragged down by losses in Manila Electric Co, or Meralco, the nation's biggest power retailer.
Meralco extended losses after regulators yesterday announced the approval of a smaller-than-expected increase in Meralco's tariffs. The stock was last down five pesos or 5.5 percent to 85, adding to a 12.6 percent loss on Monday.
JP Morgan downgraded the stock to neutral from overweight following the decision of the Energy Regulatory Commission (ERC).
Elsewhere, the Singapore Straits Times was down 0.1 percent. Shopping mall operator CapitaMall was the most actively traded stock, adding 4 cents to 3.40 dollars with 30.81 million shares traded.
Shares of shipping company STX Pan Ocean jumped 12 cents to 2.53 dollars on rising dry bulk
freight rates, with the benchmark Baltic Dry Index trading at new record levels.
The Kuala Lumpur Composite was down 0.1 percent and the Taiwanese Taiex was down 0.7 percent. The Jakarta Composite was barely changed.
The Shanghai Composite was down 0.4 percent.
ciara.linnane@thomson.com
cl/zr
04.09.2007 06:10
China central bank drains 10 bln yuan in open market ops via special bonds repo
BEIJING (XFN-ASIA) - The People's Bank of China (PBoC) drained 10 bln yuan from the interbank market via repurchase transactions, using the special treasury bonds received last week from the Ministry of Finance. The repos were conducted at a yield of 3.2 pct, traders said. The 10-year special treasury bonds acting as collateral in the transaction carry a coupon of 4.3 pct.
Traders said that they expect these transactions to become a more regular fixture of weekly open market operations now that the central bank's stock of treasury bonds has been replenished. Today's repo transaction follows last week's purchase of 600 bln yuan in special treasury bonds by the central bank as part of the financing agreement behind the establishment of the country's new sovereign wealth fund, known unofficially as the China Investment Company (CIC).
Those bonds have provided more tools for the PBoC to drain excess liquidity from the interbank market beyond the three-month, one-year and three-year sterilization paper that it currently relies upon. 'The purchase of special treasury bonds increases the central bank's bonds holdings and will help to increase the flexibility and effectiveness of the central bank's open market operations,' the PBoC said in a statement last week.
The repo transaction, in this case, involves the central bank placing treasury bonds with commercial banks for a fixed six-month period, at the end of which they will be returned.
The central bank restarted repo transactions in July, draining a total 65 bln yuan in two seperate transactions, following a five-month hiatus.
Analysts said at the time that the PBoC was deliberately restarting repo transactions to prep the market for the eventual receipt of the special treasury bonds.
They said that repos are more effective at locking up liquidity because the underlying bonds cannot be traded, unlike PBoC sterilization paper.
The PBoC suspended repos earlier this year as its holdings of treasury bonds diminished, analysts said. Those holdings were estimated to stand at just under 220 bln yuan prior to the receipt of the special treasury bonds.
The PBoC is eventually expected to receive 1.55 trln yuan in special treasury bonds from the Ministry of Finance.
Last week, an official at the China Government Securities Depository Trust&Clearing Co told Market News, a sister newswire of XFN-Asia, that the Finance Ministry will sell a further 100 bln yuan of bonds to the market directly in September, and another 100 bln yuan in bonds to the market later this year.
Others believe that the 200 bln yuan will come from the PBoC's own holdings of special treasury bonds.
The CIC is expected to be launched imminently and will initially be capitalized at around 200 bln usd in foreign exchange reserves.
(1 usd = 7.55 yuan)
bjburo@xfn.com
jbw/kmq
von heute 07:03
Asien: Börsen unter Druck, Rezessionsangst aus den USA
10.09.07 (www.emfis.com)
In Asien starten die Börsen mit roten Vorzeichen in die neue Woche.
Aus den USA kamen vom vergangenen Freitag negative Vorgaben. Die veröffentlichten Arbeitsmarktdaten vielen überraschend schwach aus. Der bekannt gegebene Rückgang der Beschäftigungszahlen war der stärkste der letzten vier Jahre. Die Volkswirte hatten mit einer Zunahme gerechnet. Das beförderte die Angst um eine mögliche Rezession und ließ den Dow Jones um fast 2 Prozent abtauchen.
Der MSCI Asien Pazifik verliert um 1,6 Prozent, was der größte Verlust der letzten drei Wochen bedeutete.
In Japan taucht der Nikkei um 1,9 Prozent ab. Neben der schlechten US – Vorgaben belastete auch das veröffentlichte Wachstum im zweiten Quartal. Dieses ging auf Jahresbasis um 1,2 Prozent zurück. Volkswirte hatten lediglich mit einer Abschwächung von 0,7 Prozent und die Regierung von 0,5 Prozent gerechnet. Es wird nun damit gerechnet, dass die Zinsen unverändert bleiben. Am 19. September wird die Bank of Japan ihre Entscheidung bekannt geben. Der Yen ist gegenüber dem US Dollar weiter im Anstieg. An der Börse stehen alle Bereiche unter Druck. Die Banken verlieren zwischen 2 und 3 Prozent, die autowerte ebenfalls in diesem Bereich. Exportwerte geben kräftig ab. So verliert eine Sony um 5,5 Prozent.
Auch die australische Börse kann sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Hier kommt hinzu, dass die Rohstoffpreise wie Kupfer und Nickel abgeben. Der ASX verliert um 1,2 Prozent. Das ist der größte Tagesverlust seit einem Monat.
Die südkoreanische Börse erwischt es mit einem Minus von 2,4 Prozent recht heftig. Für den Kospi bedeutet es den stärksten Abschlag seit drei Wochen. Unter massiven Druck stehen die Schiffsbauer. Eine Hyundai Havy verliert um 5,5 Prozent. Ebenfalls im kräftigen Abschlägen der Stahlkonzern POSCO. Für diesen hatte die Deutsche Bank ihr Kurs Ziel gesenkt. Credit Suisse hat allgemein zur Zurückhaltung gegenüber der südkoreanischen Börse geraten.
Mit einem Minus von 0,5 Prozent kann sich in Hongkong der Hang Seng Index recht gut behaupten. Auch die chinesische Börse schafft es sich mit einem Minus von 0,5 Prozent dem starken Abwärtstrend entgegenzustemmen.
Chinas Devisenreserven weiter angestiegen
Bis Ende Juli dieses Jahres sind die Devisenreserven Chinas auf rund 1,4 Billionen US-Dollar angestiegen. China verfügt damit über die weltweit größten Devisenreserven. Dies gab Zhang Xiaoqiang, der stellvertretende Direktor der staatlichen chinesischen Kommission für Entwicklung und Reform, am Freitag bei der Jahrestagung des Davoser Sommerforums im nordostchinesischen Dalian bekannt.
Auf einem Forum über politische Investitionsbedingungen in China erklärte Zhang Xiaoqiang weiter, China habe zahlreiche Maßnahmen zur Harmonisierung seiner internationalen Handelsbilanz ergriffen. Dazu gehörten vor allem Investitionen chinesischer Unternehmen im Ausland und die Gründung eines staatseigenen Unternehmens für Investitionen aus staatlichen Devisenreserven. Die Bürger des chinesischen Festlands könnten nun außerdem direkt in den Börsenmarkt der chinesischen Sonderverwaltungszone Hong Kong investieren.
(CRI, 9. September 2007)
Tokio: Sony bricht ein
(Instock) Mit einem Abschlag von 2,2 Prozent auf 15.765 Punkte startete der Nikkei 225-Index in die neue Handelswoche. Der japanische Leitindex litt unter schlechten US-Vorgaben. Zudem schrumpfte die japanische Wirtschaft im zweiten Quartal auf Jahresbasis um 1,2 Prozent - Experten hatten lediglich mit einer Abschwächung von 0,7 Prozent gerechnet. Der breiter aufgestellte Topix gab 2 Prozent auf 1.525 Punkte, der Nebenwerte-Index Jasdaq 0,9 Prozent auf 72,29 Punkte nach. Finanzwerte, darunter Resona (- 5,6 Prozent auf 202.000 Yen), Nomura (- 3,3 Prozent auf 1.827 Yen), Daiwa Securities (- 3,2 Prozent auf 1.032 Yen) und Mizuho (- 3,1 Prozent auf 657.000 Yen), rutschten weiter ab. Im Technologiesektor büßten Elpida 6,1 Prozent auf 3.880 Yen, Sony 6 Prozent auf 5.300 Yen, Softbank 4,7 Prozent auf 2.030 Yen und Kenwood 3,9 Prozent auf 148 Yen ein. 6,8 Prozent zog Capcom an - der Konzern will in Japan für 80 Milliarden Yen ein vollautomatisiertes Werk für Toner-Kartuschen errichten.
[10.09.2007 09:16:23]
11.09.2007 09:02
Aktien Tokio Schluss: Freundlich - Anleger grübeln über US-Zinsschritt
Die japanischen Börsen sind am Dienstag freundlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Nikkei-225-Index <N225.FX1> stieg um 0,71 Prozent auf 15.877,67 Zähler, und der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> legte um 0,47 Prozent auf 1.532,39 Punkte zu. Händler sprachen von einem ruhigen Handel. Anleger grübelten darüber nach, ob die US-Notenbank in der nächsten Woche den Leitzins senken wird, um den Druck auf die Wirtschaft zu nehmen./la/gl
AXC0035 2007-09-11/08:57
11.09.2007
CHINA
"Inspirationen europäischer Geschmäcker"
Der Autoimporteur China Automobile Deutschland hat seine Fahrzeuge gegen Plagiatsvorwürfe des BMW-Konzerns verteidigt. Auf der IAA sind zwei Exemplare des "CEO" zu sehen, der dem X5 ähnelt. Hat die BMW-Klage Erfolg, droht die Zwangsräumung des Messestandes.
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,952106,00.jpg
Wer ist der Chef? Auf dem Stand des Importeurs China Automobile Deutschland wird das Modell CEO zu sehen sein, ....
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,952101,00.jpg
... das nach Ansicht des deutschen Herstellers BMW eine Kopie ...
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,735213,00.jpg
. seines Geländewagens X5 ist.
Frankfurt am Main - Auf seinem Stand auf der Internationalen Automobil-Ausstellung präsentiert China Automobile Deutschland zwei Exemplare des Geländewagens CEO, gegen den BMW wegen Plagiatsvorwürfen klagt.
"China ist da, wir sind auf der Messe", sagte Geschäftsführer Karl Schlössl. BMW hatte am Montag bestätigt, man habe Klage gegen den CEO-Vertrieb eingereicht, der nach Einschätzung der Münchner auffallend dem eigenen Modell X5 ähneln soll.
Laut Schlössl lag am Dienstag noch nichts gegen das 26.000 Euro teure CEO-Auto vor. Er kündigte den Verkaufsstart für Oktober an. Der Verband der Automobilindustrie (VDA), der die IAA veranstaltet, hatte erklärt, die Zollbehörde werde sich die umstrittenen Wagen genau anschauen.
Zwar räumte Schlössl am Dienstag bei der Automesse IAA ein, der Geländewagen CEO, den BMW für eine Kopie seines X5 hält, habe "natürlich Inspirationen europäischer Geschmäcker an sich". Schlössl betonte jedoch in Frankfurt: "Aber es ist kein Plagiat, schon gar kein hundertprozentiges." Die China Automobile Deutschland GmbH ist ein Zusammenschluss von drei chinesischen Herstellern, darunter Shuanghuan.
"Bislang hat sich noch niemand aufgeregt"
Schlössl, der den CEO ab sofort über gut 30 Händler in Deutschland vertreibt, betonte, das Fahrzeug sei seit drei Jahren auf dem Weltmarkt. Es seien bereits 100.000 Stück verkauft worden - etwa in Russland, Italien und Spanien. "Bislang hat sich noch niemand darüber aufgeregt."
Den Streit mit BMW wertete Schlössl als Politikum: "China wird auf den Markt kommen, das ist nicht aufzuhalten." Zu den Verkaufszielen für den CEO in Deutschland sagte Schlössl: "5, 50, 500 - alles ist mir recht. Hauptsache wir sind auf dem Markt."
BMW hatte angekündigt, im Falle einer Präsentation des CEO auf der IAA Maßnahmen zu prüfen. Im Falle einer Gerichtsentscheidung zugunsten von BMW droht dem Importeur nach Veranstalterangaben eine Zwangsräumung des Standes.
Außer dem CEO hatte auch der chinesische Kleinwagen Nobel für Aufregung gesorgt: Er gilt als Kopie des Smart Fortwo von Daimler .
Bereits im vergangenen Herbst war der Hersteller des Kleinwagens Smart erfolgreich gegen einen anderen chinesischen Anbieter vorgegangen, der eine Kopie des Smart-Zweisitzers vertreiben wollte.
manager-magazin.de mit Material von ap und dpa
China Construction Bank plant Rekord-Börsengang
China erwartet den bislang größten Börsengang des Landes: Der Immobilienfinanzierer Construction Bank hat die Ausgabe von Aktien im Wert von umgerechnet 7 Mrd. $ angekündigt. Analysten rechnen mit einer Rekordnachfrage.
http://www.ftd.de/asset/Image/2007/08/14/spaet/90ccb.jpg
Das nach Bilanzsumme zweitgrößte chinesische Finanzinstitut habe in Schanghai Gespräche mit institutionellen Investoren über den Ausgabekurs begonnen, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. Insgesamt will der größte Immobilienfinanzierer des Landes knapp vier Prozent seines Kapitals an die Börse bringen. Analysten rechnen mit einer Nachfrage in Höhe von 260 Mrd. $ und erwarten nach der Erstnotiz kräftige Kursgewinne.
Die China Construction Bank in ShanghaiIn den vergangenen acht Monaten haben sich die Kurse am Aktienmarkt in Schanghai verdoppelt, weil die Anleger enorme Investitionsmöglichkeiten in der rasant wachsenden Wirtschaft sehen. Zahlreiche weitere Banken und andere Firmen stürmen daher an die Börse und wollen von den Kursgewinnen profitieren. Experten warnen daher vor einer Spekulationsblase, die platzen könnte, falls etwa Investmentfonds ihre Mittel abrupt abziehen.
Beim bislang größten Börsengang in Schanghai nahm die Industrial & Commercial Bank of China im vergangenen Oktober weniger als 7 Mrd. $ ein. Da das größte chinesische Institut aber zugleich in Hongkong an die Börse ging, gilt dieser Doppel-IPO mit Gesamterlösen von rund 22 Mrd. $ weiter als der weltweit größte Börsengang aller Zeiten.
13.09.2007 06:07
Asian shares mostly higher on US rate cut hopes; oil stocks outperform
SINGAPORE (Thomson Financial) - Stock markets across Asia were mostly higher Thursday as investors continued to bet on a US interest rate cut next week and focus on the region's strong fundamentals, with a spike in crude oil to record levels propping up stocks in that sector.
In Japan, a stable yen boosted export stocks and drew attention away from the political landscape a day after the resignation of Prime Minister Shinzo Abe. The Nikkei 225 index closed the morning session up 0.4 percent, while the broader Topix was up 0.1 percent.
'Although Japanese politics are mired in uncertainty, the market appears to be reacting more to overseas factors. And investors are relieved the yen has found some stability,' said Hideo Mitzutani, chief strategist at Sieg Securities.
In Sydney, the S&P/ASX 200 was up 0.2 percent, and the All Ordinaries was up by the same amount with energy stocks leading the advance.
Austock Securities senior private client advisor Michael Heffernan said investors are expecting oil prices to remain high because of potential production problems in the Gulf of Mexico due to the hurricane season.
Crude futures climbed above 80 dollars a barrel to their highest level ever overnight after weekly US data on supplies showed a surprise 7 million barrel decline in the latest week. Motor gasoline supplies fell 700,000 barrels for their sixth weekly decline.
'Energy stocks are leading the market as you would expect with the performance of commodity prices overnight and particularly oil,' Heffernan said.
Woodside Petroleum was up 87 cents or 1.9 percent at 46.69 dollars and Santos gained 32 cents or 2.4 percent to 13.49 dollars.
A double-edged sword
In Singapore, gains by shipyard stocks pulled the Straits Times Index up 0.1 percent. The sector was buoyed by expectations that demand for oil exploration rigs will remain strong in the next few years given the high crude price.
Keppel Corp rose 40 cents at 13.70 dollars, SembCorp Marine gained 4 cents at 4.58 dollars and Cosco Singapore added 5 cents at 5.40 dollars. But Labroy Marine eased 1 cent to 2.28 dollars after rising about 18 percent in almost two weeks.
Singapore's economic growth will eventually be negatively affected if crude continues to climb, but for now fundamentals appear intact, CIMB-GK Research regional economist Song Seng Wun said.
'The growth momentum has yet to be adversely affected by high oil prices,' Song said. 'People are a bit more cautious, but not pessimistic.'
Sean Callow, senior currency strategist at Westpac in Singapore, agreed and said if oil continues to rise, it will hit the entire region.
'Asia is a big importer of oil and produces very little, so it will hurt,' he said.
A number of Asian countries subsidize fuel prices and policymakers will have to decide how much of the price rise they can pass through to consumers.
'It is a big budget item,' he said. 'It's always an unpopular thing to raise fuel prices and for China, they already have such high inflation. As a development, the record crude price will be unwelcome everywhere except the Middle East.'
Expiry nears
In Seoul, the Kospi was down 0.1 percent with oil refineries outperforming. Trading is expected to be volatile as traders brace for the triple witching, or the simultaneous expiry of options on the index and individual stocks at Thursday's close.
GS, a holding company for GS Caltex, was up 1,050 won or 2.1 percent at 50,000 won and S-Oil was up 1,400 won or 1.9 percent at 75,900 won. SK Energy was down 500 won or 0.3 percent at 157,000 won while its holding company, SK Holdings, was up 1,000 won or 0.6 percent at 172,000 won.
'Higher crude oil prices are positive for refineries as they can lead to better refinery margins,' Mirae Asset Securities analyst Sean Hwang said.
But refiners may find it difficult to raise their prices as quickly and as high as they need to, given negative public opinion and the government's determination to rein in inflation, Hwang said.
Elsewhere in the region, the Hang Seng climbed to a new record on US rate cut hopes and talk that Chinese investors will start trading in Hong Kong by October.
Deutsche Bank is expecting mainland investors to pour 40 billion US dollars into the Hong Kong exchange once the scheme is implemented.
In Malaysia, the Kuala Lumpur Composite was flat with attention focused on overseas developments. In the Philippines, the composite was flat a day after a rally inspired by the guilty verdict handed down by an anti-graft court on deposed President Joseph Estrada.
The Taiwanese Taiex came under pressure and was last down 0.8 percent. Chip giant Taiwan Semiconductor was down 1.7 percent at 60.50 Taiwanese dollars and United Microelectronics lost 0.8 percent to 18.35 Taiwanese dollars after Texas Instruments reduced its guidance for the third quarter.
The Shanghai Composite rose 1.4 percent. The Jakarta Composite was down 0.1 percent.
ciara.linnane@thomson.com
cl/zr
13.09.2007
06:54 Asien: ruhiger Handel mit wenig Bewegung
EMFIS.COM - 13.09.07 ( www.emfis.com )
Asien zeigt leichte Zugewinne und bewegt sich unaufgeregt. In den USA waren mit der Zinssenkung und dem Ölpreis auf Rekordniveau zwei Themen beherrschend. Die Börse entwickelte sich relativ schwach, so dass der Dow Jones mit einem Minus von 0,1 Prozent fast unverändert ´den Handel beendete. Anfänglich ging es in der Hoffnung einer in der kommenden Woche anstehenden Zinssenkung nach oben. Diese Hoffnung wich dann relativ schnell einem steigenden Ölpreis. Trotz der angekündigten Erhöhung der Fördermenge durch die OPEC stieg das Barrel Öl auf ein Rekordhoch von über 80 US Dollar. Besorgt schaut man auch auf die Lagebestände in den USA, welche im Angesicht des bevorstehenden Winters überraschend gering sind. Der MSCI Asien Pazific gewinnt leicht um 0,2 Prozent hinzu. In Japan behauptet sich der Nikkei mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Auf der Gewinnerseite sind vor allem Unternehmen aus den Bereichen Öl, Energie- und Großhandel zu finden. Ein fallender Yen befördert die Autowerte. Die Banken geben ab, nachdem angekündigt wurde, dass die Regierung ihre Einschätzung zur Wirtschaftentwicklung im Monat September nach unten korrigieren wird, was zu letzt vor 10 Monaten geschehen war. In Australien gewinnt der ASX um 0,2 Prozent hinzu. Auch hier die Ölwerte an vorderster Stelle. In Neuseeland hat die Zentralbank den Leitzins auf seinem Allzeithoch von 8,25 Prozent belassen. Der südkoreanische Kospi steigt um 0,4 Prozent. Vor allem Stahlwerte stehen hier auf den Kaufzetteln. In der Annahmen, dass die Stahlpreise weiter steigen werden, klettert eine POSCO um über 4 Prozent. China hat seine Stahlexporte erheblich zurückgefahren. Unter Druck stehen nach einer Kurs Zielsenkung Samsung Elec. und Hynix. Die Hongkonger Börse kann sich nach ihrem gestrigen kräftigen Anstieg weiter behaupten. Der Hang Seng verbucht im Augenblick ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Zwischenzeitlich erreichte er ein weiteres Rekordniveau. Auf Rekordfahrt befindet sich der Property Sub Index mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent. Bereits gestern riss er die Rekordmarke von 30.000 Punkten. Im Fokus steht PetroChina, nachdem Warren Buffet ein Aktienpaket abgestoßen hat und Chalco. Hier verkauft Alcoa ein Aktienpaket. Ebenfalls auf der grünen Seite steht die chinesische Börse. Alle Indizes von A bis B ? Shares in Shanghai und Shenzhen legen zu. Auf der Verliererseite findet man die Börsen von Taiwan, Indonesien und Malaysia.
13.09.2007 08:56
Aktien Tokio Schluss: Uneinheitlich - Hoher Ölpreis treibt Energietitel an
Die Börse in Tokio hat sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> gewann 0,15 Prozent auf 15.821,19 Punkte. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> gab hingegen um 0,35 Prozent auf 1.522,87 Zähler nach. Aktien von Energieunternehmen zählten Börsianern zufolge wegen der neuen Rekordstände bei den Rohölpreisen zu den größten Gewinnern. Viele Anleger hielten sich allerdings wegen der unsicheren Zinsentwicklung in den USA mit Engagements zurück, hieß es am Markt./FX/la/gl
AXC0022 2007-09-13/08:55
14.09.2007
06:55 Asien: kräftige Zugewinne, gute US - Vorgaben beflügeln
EMFIS.COM -
14.09.07 ( www.emfis.com )&nbsp; Die asiatischen Börsen gehen mit einem kräftigen Plus in das Wochenende. Aus den USA gab es eine gute Vorgabe und positive Signale. Der Dow Jones konnte mit einem Plus von einem Prozent schließen. Motor blieb weiterhin die Hoffnung auf eine Zinsentscheidung der FED in der kommenden Woche. Die veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erfüllten die Erwartungen und somit blieb nach den schwachen Arbeitsmarktdaten hier eine negative Überraschung aus. Die Mitteilung, dass Countrywide Financial durch eine neue Kreditlinie über Liquidität von 12 Mrd US Dollar verfüge, hinterließ ein starkes Signal, dass sich die Immobilienkrise nicht weiter verschärft. Der MSCI Asien Pazifik kann um kräftige 1,5 Prozent hinzugewinnen. In Japan erfreut der Nikkei die Anleger mit einem Aufschlag von 1,5 Prozent und dem Sprung über die 16.000 Punkte Marke. Die US ? Vorgaben und ein fallender Yen beflügeln sämtliche Bereiche. Exportwerte wie Nintendo mit plus 5 Prozent, Canon und Sony mit 2 Prozent im Plus. Die Autowerte können ebenfalls über 2 Prozent zulegen. Kräftig nach oben geht es bei den Banken, welche zwischen 2 und 3 Prozent Zugewinnen. In Australien profitieren die Aktien von einem weiterhin hohen Ölpreis, sowie steigenden Preisen bei Kupfer, Nickel und Zink. So stehen Santos und BHP Billiton ganz oben auf der Gewinnerseite. Die Macquarie Bank ebenfalls mit kräftigen Aufschlägen. Sie teilte mit, dass man im ersten Halbjahr ein Rekordhoch im Bereich der Gewinne erzielt hätte. Der ASX legt um 0,8 Prozent zu. Der südkoreanische Kospi steigt um 1,2 Prozent. Weiterhin steigende Stahlpreise befördern die Aktie der POSCO um 3 Prozent nach oben. Der Schiffsbauer Daewoo Ship. berichtet über einen neuen Großauftrag. Das lässt die entsprechenden Titel zwischen 4 und 5 Prozent nach oben gehen. In Hongkong drängt der Hang Seng weiter nach oben. Er nähert sich inzwischen der Marke von 25.000 Punkten und schaffte heute den dritten Tag in Folge ein neues Allzeithoch. Im Augenblick steht er bei Plus 1,5 Prozent. Der Börsenbetreiber HKEx schafft ein neues Rekordhoch. Sun Hung Kai Properties hebt seine Aussichten an und wird durch Morgan Stanley und Credit Suisse hochgestuft. Der Versicherer Ping An stürmt nach vorne und PetroChina kann seine gestrigen Verluste ausbügeln.
18.09.2007 06:43
Asian markets dragged lower by financials as credit worry resurfaces - UPDATE
SINGAPORE (Thomson Financial) - Stock markets across Asia fell Tuesday as renewed worry about global credit markets heightened tension ahead of the Federal Reserve's much-anticipated interest rate decision later today.
Financials led the decline after a run on UK mortgage lender Northern Rock on Monday reignited worry about the home loan sector and the shrinking of liquidity in credit markets. The big US brokerages will start reporting third-quarter earnings this week and investors are expecting insight into how badly their businesses have been hit by the problems that began in the subprime sector.
Those problems are expected to be a key focus for the Fed when it meets later today. Investors are expecting the Fed to cut its key fed funds rate although they are divided on whether it will cut by a quarter or a half point as it weighs inflation pressure against the problems in financial markets and the likelihood they will slow the US economy.
Some economists are also expecting another cut in the discount rate, the rate at which the Fed lends to commercial banks, and are hoping for a signal that the Fed will maintain an easing bias heading toward year-end.
'As the market still hopes for a 50 basis-point rate cut, if the reduction comes in at 25 basis points, it will trigger active selling among disappointed investors,' said Koji Takeuchi, analyst at Mizuho Research Institute in Tokyo.
The Bank of Japan kicks off a two-day meeting today but investors are expecting Japanese policymakers to leave rates unchanged at 0.5 percent.
Banks slide
The Nikkei 225 Stock Average was down 1.7 percent, the broader Topix down 1.8 percent.
Banking stocks were lower with Mizuho Financial Group down 40,000 yen or 6.1 percent to 617,000, Sumitomo Mitsui Financial Group down 43,000 yen or 5.2 percent at 778,000 and Mitsui Trust Holdings off 54 yen or 6.2 percent to 811.
Sony slid 120 yen or 2.2 percent to 5,300 yen. A weekend report said the consumer electronics giant will sell production facilities for advanced chips used in PlayStation 3 game consoles to rival Toshiba Corp for nearly 100 billion yen as it moves to focus on its core electronics business.
Traders said concerns about the health of US consumer spending were weighing heavily ahead of the Fed meeting.
Oil shares bucked the trend after crude oil topped 81 dollars a barrel for the first time on Tuesday.
Nippon Mining Holdings rose 19 yen or 1.7 percent to 1,107 and INPEX Holdings rallied 30,000 yen or 2.6 percent to 1.16 million yen.
In Sydney, the S&P/ASX 200 fell 1.1 percent and the All Ordinaries was down 1.2 percent with financials leading the selloff.
Bell Potter Securities private client advisor Stuart Smith said investors remained worried that the credit crunch would reduce liquidity in the banking sector.
Smith said Adelaide Bank, a regional bank which had specialised in providing subprime finance, had been heavily sold even though it had not mentioned difficulties at its operations.
'We're not through this yet,' Smith said.
Adelaide Bank was down 67 Australian cents or 4.6 percent at 14.07 dollars.
The rest of the banking sector was also down with sector leader Commonwealth Bank off 43 cents or 0.8 percent to 55.00 dollars and National Australian Bank down 1.18 dollar or 3.1 percent at 37.23.
Energy stocks also fell as traders shrugged off the record oil price.
Woodside Petroleum was down 48 cents or 1.0 percent at 45.92 dollars and Santos was off 3 cents or 0.2 percent to 13.59 dollars.
Index leader BHP Billiton was off 4 cents to 38.78 dollars.
A survey released by Westpac Banking Corp Ltd Tuesday showed moderating industrial activity though respondents remained positive about continuing earnings growth because of a robust economic climate.
The Westpac/Australian Chamber of Commerce and Industry survey showed that its 'actual composite index' of activity was 0.6 percentage points lower at 56.4 percent in September from a reading of 57.0 points in June when the previous survey was conducted.
It was still the second highest reading since December 2004 and reflected the 16th straight year of economic growth in Australia.
'The index remains well above its decade average (of 52.5), indicative of continued manufacturing activity growth at an above trend pace,' Westpac said in a news release.
Property in focus
Elsewhere, the Hang Seng fell 0.4 percent. Banking stocks fell for a second session after the Chinese government raised interest rates last week.
The mainland's largest bank, Industrial and Commercial Bank of China, lost 2 cents or 0.4 percent at 4.02 dollars. Bank of China was flat at 3.84 dollars after slipping to 3.82 dollars earlier. The third-largest bank, China Construction Bank, declined 7 cents or 1 percent to 6.80 dollars.
Property stocks remained in focus after a government auction on Monday. A consortium of Sino Land Co, Nan Fung Development, K Wah International and USI Holdings paid 4.55 billion Hong Kong dollars for a 238,164-square-foot residential site in the New Territories.
Sino Land was down 30 cents or 1.5 percent at 20.25 dollars. The company is due to report earnings later today.
K Wah International rose 4 cents or 1 percent at 3.72 dollars and USI up 8 cents or 1.5 percent at 5.35 dollars.
Henderson Land was sharply lower after Hong Kong's third-largest property developer by market value reported its net profit fell 27.5 percent in the year ended June to 9.82 billion dollars because of lower revaluation gains.
Shares were down 3.25 dollars or 5.3 percent to 57.80 dollars.
The Singapore Straits Times index was down 0.3 percent.
Chemoil Energy, a global supplier of bunker fuel to the marine industry, fell 25.9 percent to 50 cents after it warned that third-quarter earnings will be negatively affected by logistics operational issues in Singapore and volatile oil prices.
'This is a spillover from the impact of its floating storage issues in Singapore as previously mentioned in its second-quarter results announcement,' CIMB-GK Research said in a note to clients
'Apart from the above, the group incurred interim losses from its global supply operations. A portion of the group's inventory was hedged against crude oil markets that witnessed a lack of correlation with the group's fuel oil inventory,' it said.
The Malaysian KLCI fell 0.5 percent.
In Indonesia, the Jakarta Composite was down 0.2 percent.
The Shanhgai Composite eked out a small gain as oil stocks rose with the higher crude price.
ciara.linnane@thomson.com
cl/jg/cl/jg
24.09.2007 17:18
Thailand - ein Tiger auf dem Sprung
Editorial
Liebe Leser,
die Asien-Krise sorgte für Kurseinbrüche an den wichtigsten Märkten von bis zu 80%. Danach dauerte es Jahre bis sich diese Märkte wieder von der Krise erholt hatten. Aber aktuell stellt sich die Situation ganz anders dar: Ungeachtet der Kursunruhen an vielen etablierten Börsen haben einige Emerging Markets in den vergangenen Wochen neue Höchststände erreicht. So notieren die Aktien in Hongkong derzeit auf einem Rekordhoch.
Heute ist klar: Insbesondere an den vier großen Emerging Markets, den so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), führt auch in der Zukunft kein Weg vorbei. Immerhin haben diese vier Länder schon heute einen Anteil von mehr als 10% an der Weltwirtschaft. Und China allein wird in diesem Jahr beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschland überholen und auf Platz 3 hinter den USA und Japan landen.
Doch auch andere Märkte in der aufstrebenden asiatischen Region haben etwas zu bieten: Mein Kollege und Asien-Spezialist Heiko Seibel, Chefredakteur des Empfehlungsdienstes „Asien Inside Trader“, hatte schon Anfang Juli auf den thailändischen Aktienmarkt hingewiesen. In diesen Tagen hat er eine neue Einschätzung zu diesem aussichtsreichen markt veröffentlicht, die ich Ihnen heute vorstellen möchte.
Bis morgen
Heiko Böhmer
25. September 2007
REKORD-BÖRSENGANG
Chinesische Großbank startet mit Kurssprung
Es war der bisher größte Börsengang in China in diesem Jahr: Der China Construction Bank ist ein fulminanter Start am Aktienmarkt gelungen. Gleich am ersten Handelstag stieg der Kurs des Papiers um mehr als ein Drittel an, das Kreditinstitut nahm Milliarden ein.
Shanghai - Der Aktienkurs der China Construction Bank (CCB) sprang bei Handelsbeginn um fast 33 Prozent nach oben. Die Aktienemission des chinesischen Bankenriesen war die bisher größte auf dem chinesischen Festland in diesem Jahr. Die CCB hatte dabei 7,7 Milliarden Dollar eingenommen.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,977864,00.jpg
REUTERS
Warten auf den Börsengang in Shanghai: Kurssprung um mehr als 30 Prozent am ersten Handelstag
Aktien der zweitgrößten chinesischen Bank werden bereits seit 2005 an der Hongkonger Wertpapierbörse gehandelt. Mit der Aktienemission auf dem Festland übertraf die CCB den mit 46,6 Milliarden Yuan (4,4 Milliarden Euro) bisher größten Börsengang in Shanghai der Industrial and Commercial Bank (ICBC) im vergangenen Jahr. Die ICBC hält mit insgesamt 22 Milliarden Dollar Erlös aus ihren zeitgleichen Börsengängen in Shanghai und Hongkong aber weiter den weltweiten Rekord bei Neuemissionen.
Das Aktienpaket mit insgesamt neun Milliarden Aktien war für private Anleger 40-fach und die Aktien für institutionelle Investoren 34-fach überzeichnet. Der Aktienpreis nach Handelsbeginn betrug 8,55 Yuan (0,80 Euro), 32,56 Prozent über dem Verkaufspreis von 6,45 Yuan pro Stück. Der Börsengang bescherte der Bank of America einen Buchgewinn von 18,7 Milliarden Dollar, da sie vor etwa zwei Jahren für drei Milliarden Dollar gut acht Prozent an der CCB gekauft hatte.
Börsengänge als finanzpolitisches Mittel
Mit dem Preiszuwachs entwickelte sich die Aktie der zweitgrößten Bank Chinas entgegen dem Börsentrend in Shanghai, deren Composite Index Verluste von mehr als einem Prozent hinnehmen musste. Erst am Vortag hatte der Index zwischenzeitlich erstmals die psychologisch wichtige Marke von 5500 Punkten überschritten.
Die chinesische Regierung hat eine ganze Reihe von großen Börsengängen in die Wege geleitet, um das Management der Firmen zu verbessern und die Öffnung der heimischen Finanzmärkte zu beschleunigen. Die IPOs saugen zudem etwas von der überschüssigen Liquidität aus der inflationsgefährdeten Wirtschaft und dem heiß gelaufenen Aktienmarkt ab. Allerdings bleiben die Unternehmen alle mehrheitlich in Staatsbesitz.
Die Aktien der Bank of Beijing hatten in der vergangenen Woche am ersten Handelstag einen Kurssprung von 80 Prozent hingelegt. Der nächste Rekord-Börsengang ist schon in Sichtweite: Shenhua Energy, der größte Kohlekonzern des Landes, will bei seinem Börsengang bald rund neun Milliarden Dollar einnehmen.
In den vergangenen acht Monaten haben sich die Kurse am Aktienmarkt in Shanghai verdoppelt, weil die Anleger enorme Investitionsmöglichkeiten in der rasant wachsenden Wirtschaft sehen. Zahlreiche weitere Banken und andere Firmen stürmen daher an die Börse und wollen von den Kursgewinnen profitieren. Experten warnen seit Längerem vor einer Spekulationsblase, die platzen könnte, falls etwa Investmentfonds ihre Mittel abrupt abziehen.
kaz/dpa-AFX/Reuters
26.09.2007
06:59 Asien: leichte Zugewinne aber Antriebslos, HK und SK geschlossen
EMFIS.COM - 26.09.07 ( www.emfis.com )
In Asien sind kleine Zugewinne zu verzeichnen. Die US Börse ging fast unverändert aus dem Handel. Der Dow Jones gewann um lediglich 0,14 Prozent hinzu. Die veröffentlichen Daten des Immobilienmarktes enttäuschten genauso wie das gefallene Verbrauchervertrauen. Die Zahl der Verkäufe von Häusern erreichte im August das niedrigste Niveau seit fünf Jahren. Die Stimmung unter den Verbrauchern hat sich im September stärker abgekühlt als erwartet und ging auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren. Der MSCI Asien Pazifik steigt leicht um 0,227 Prozent auf 158,90 Punkte. In Japan steht der Nikkei fast unverändert bei 16.404 Punkten. Der Handelsbilanzüberschuss des Landes ist stärker gestiegen als angenommen. Auf der Gewinnerseite sind Immobilienwerte zu finden. Sie können zwischen 1 und 3 Prozent zulegen. Ebenfalls im grünen Bereich sind die Bankenwerte. Sie steigen zwischen 2 und 3 Prozent. Unter den Verlierern sind vor allem die Aktien der Energie- und Rohstoffunternehmen zu finden. Ein fallender Ölpreis und fallende Rohstoffpreise setzen sie unter Druck. &nbsp; In Australien kann der ASX ganz leicht um 0,1 Prozent Zugewinnen. Die in den letzten Tagen stark performten Unternehmen wie BHP oder Rio Tinto geben durch die Bank weg ab. Zu den Gewinnern zählen die Banken, welche damit weiter konsolidieren können. Die Börse in Taiwan, welche heute das erste mal in dieser Woche wieder handelte, kann um 1,5 Prozent zulegen. Vor allem die Technologie ? Werte stehen mit Zugewinnen zwischen 3 und 5 Prozent an vorderster Stelle. Die Börsen in Südkorea und Hongkong bleiben Feiertagsbedingt geschlossen.
letzte Änderung: 26.09.07 6:43
Börse Tokio (Nikkei )
Japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei»
Börse in Tokio uneinheitlich - Sorge um Reformen
Tokio. DPA/baz. Die Aktienbörse in Tokio hat am Tag nach der Regierungsbildung des neuen japanischen Premiers Yasuo Fukuda wenig verändert tendiert. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab bis zur Handelsmitte geringfügig um 1,77 Punkte oder 0,01 Prozent auf den Zwischenstand von 16 399,96 Punkten nach. Der breit gefasste TOPIX stieg dagegen leicht um 3,45 Punkte oder 0,22 Prozent auf 1570,28 Punkte. Nach seiner Wahl zum neuen Premier hatte Fukuda am Dienstag sein Kabinett gebildet, dabei aber die meisten bisherigen Minister im Amt gelassen, darunter Finanzminister Fukushiro Nukaga.
In Marktkreisen wird befürchtet, dass sich der von Ex-Premier Junichiro Koizumi eingeleitete Strukturreformprozess unter der neuen Regierung Fukuda verlangsam könnte. Die Sorge ist, dass sich in der schwer angeschlagenen Regierungspartei LDP wieder Forderungen nach verstärkten Staatsausgaben zur Förderung zurückgefallener ländlicher Regionen durchsetzen könnten, um verprellte LDP-Wähler mit Blick auf mögliche Neuwahlen wieder an die Partei zu binden.
Am Devisenmarkt tendierte der Dollar unterdessen im frühen Geschäft leichter bei 114,58-63 Yen nach 114,70-73 Yen am späten Vortag. Der Euro wurde fester bei 1,4145-50 Dollar gehandelt nach 1,4073-76 Dollar am späten Vortag. Zum Yen lag er bei 162,13-18 Yen nach 161,45-49 Yen am späten Vortag.
28.09.2007
07:38 Hongkong: IPO von SOHO China 170-fach überzeichnet
EMFIS.COM - Hongkong 28.09.07 ( www.emfis.com ) &nbsp; Nach Sino-Ocean Land Holdings und der China Aoyuan Property Group geht mit Soho China ein weiterer chinesischer Immobilienkonzern an die Hongkonger Börse. Soho China ist der größte Immobilienkonzern der Metropolen-Region Peking. Das Dieses IPO ein Kracher werden wird, zeigt bereits die 170 fache Überzeichnung. Das Unternehmen wird am 08. Oktober unter dem Stock ? Code 0410-HK starten und seine 1,5 Mrd. Shares zu 8,30 HKD herausgeben. Das ist das obere Ende der&nbsp; Preisspanne von 6,30 bis 8,30 HKD. Mit diesem Börsengang nimmt das Unternehmen 12,86 Mrd. HKD (1,648 Mrd. USD) ein.
28.09.2007
06:50 Asien fest. Austalien, China & Hongkong neue Rekordstände
EMFIS.COM - 28.09.07 ( www.emfis.com )&nbsp; Asien überwiegend mit einem kleinen Plus. In den USA konnte der Dow Jones mit 0,3 Prozent sich weiter festigen. Diesen Zugewinn konnten auch die schwach ausgefallenen Immobilienzahlen nicht verhindern. Sie erreichten das niedrigste Niveau seit sieben Jahren. Einig scheint man sich, dass die US ? Wirtschaft eine weiche Landung hinbekommt. Der MSCI Asien Pazifik kann um 0,62 Prozent auf 163,09 Punkte Zugewinnen. Damit liegt das Plus in dieser Woche bei 4,1 Prozent und im Monat September bei 7 Prozent. In Japan liegt der Nikkei im Augenblick fas unverändert bei 16.835 Punkten. Er hat aber seit Jahresbeginn immer noch ein Minus von 2,3 Prozent zu stehen. Die Arbeitslosenrate war überraschend gestiegen. Aber auch die Industrieproduktion konnte auf ein 4 Jahreshoch anziehen. Energiewerte sind die Gewinner. Die Immobilienwerte, welche in den vergangenen Tagen gut zulegten, geben zwischen 1 und 2 Prozent ab. In Australien erreichte der ASX heute das vierte Rekordhoch in Folge. Er kann zurzeit um 0,8 Prozent zulegen. Seit Jahresbeginn stieg er damit um 16,2 Prozent. Auf der Gewinnerseite die Rohstoffwerte. Das Barrel Öl ist wieder über die 83 US Dollar Marke gestiegen und Gold tendiert mit 737 US Dollar pro Feinunze bei einem 27 Jahreshoch. An vorderster Stelle somit BHP Billiton und Woodside Petroleum. In Südkorea bewegt sich der Kospi fast unverändert bei 1.645 Punkten. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus 35,35 Prozent. In der Hoffnung auf einer Erholung bei den Speicherchips, können Samsung Elec und Hynix Zugewinnen. Die Börse in Hongkong läuft weiter ungebremst. Der Hang Seng schafft ein neues Rekordhoch und baut mit einem Plus von 0,4 Prozent seinen Stand über der 27.000 Punkte Marke weiter aus. Seit Jahresbeginn schaffte er einen Zugewinn von 36,04 Prozent und überrundet damit den Kospi, welcher bisher führte. Allein im letzten Qaurtal lag der zugewinn bei 24 Prozent. Auf der Gewinnerseite vor allem die Ölwerte. Auf der Gewinnerseite steht auch der Börsenbetreiber Hong Kong Exchanges and Clearing Ltd (HKEx). Klar ist, dass der chinesische 200 Mrd. US Dollar Fond CIC einsteigen wird. Noch nicht klar ist das Volumen. Einig scheint man sich, dass einige Mrd. Dollar fließen werden. Davon profitiert natürlich die HKEx und so wird weiter eingesammelt. Die chinesische Börse legte nach einer kleinen Verschnaufpause weiter zu. Der CSI 300 Index steigt um über 2 Prozent auf ein neues Rekordhoch und hat damit seit Jahresbeginn um 172 Prozent zu gewonnen. Im Gesamtjahr 2006 lag der Zugewinn bei 145 Prozent. In Neuseeland stieg das BIP überraschend um 0,7 Prozent. Volkswirte hatten lediglich 0,4 Prozent erwartet.
Wirtschaftsnews - von heute 06:57
Chinas Immobilienmarkt läuft auf Hochtouren
Peking 02.10.07 (www.emfis.com)
Der Immobilienmarkt in China boomt ungebremst. Alle bisherigen Bemühungen diesen nachhaltig abzukühlen griffen bisher nicht.
So wurden in den ersten acht Monaten 30,9 Prozent mehr an Häuser verkauft, wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die Preise legten kräftig zu. In den 70 größten Städten des Landes wurde im August gegenüber dem Vorjahresmonat ein durchschnittlicher Preisanstieg von 8,2 Prozent verzeichnet.
In den Metropolen lagen diese erheblich darüber. So kletterten die Preise in Peking im August um 12,1 Prozent und in Shenzhen um 20,8 Prozent.
Tuesday October 2, 08:10 AM Nikkei up 1 pct, hitting 8-week high
TOKYO (Reuters) - Japan's Nikkei stock average rose 1 percent on Tuesday, clearing the 17,000 level for the first time in nearly eight weeks as a rally on Wall Street and a softer yen pushed up exporters such as Canon Inc.
The benchmark Nikkei ended the morning session up 171.02 points at 17,016.98. The broader TOPIX index was up 1.4 percent at 1,637.93.
Wirtschaftsnews - von heute 07:16
Kursexplosion bei Angang Steel
Hongkong 02.10.07 (www.emfis.com)
Der zweitgrößte Stahlproduzent Chinas, die Angang Steel Co Ltd, beabsichtigt an der Shenzhen Stock Exchange insgesamt 1,305 Mrd. existierender Shares zu platzieren um darüber 20,1 Mrd. Yuan (2,68 Mrd. USD) einzunehmen, EMFIS berichtete.
Heute erhält der Wert durch JPMorgan eine Hochstufung auf „overweight“ mit Kurs Ziel von 32,30 HKD. Die Aktie schießt im Vormittagshandel um über 15 Prozent nach oben und erreicht mit 36,15 HKD ein neues Allzeithoch.
Das durch das IPO eingenommene Kapital soll für das geplante Bayuquan Projekt genutzt werden. Dabei handelt es sich um eine neue Stahlproduktionslinie in der Provinz Liaoning, welche 22,6 Mrd. Yuan (3 Mrd. USD) kostet.
Die Aktie von Angang ging am vergangenen Freitag in Shenzhen sie bei 36 Yuan aus dem Handel.
02.10.2007
06:48 Asien: satter Börsenanstieg, Hongkong, Singapur Australien auf ATH
EMFIS.COM - 02.10.07 ( www.emfis.com )&nbsp; Asiens Börsen legen explosionsartig zu. Die Vorgabe für die Börsen aus den USA war erstklassig. Der Dow Jones zeigte sich in bester Laune und ging auf über 14.000 Punkte auf ein neues Allzeithoch. Er schloss mit einem Zugewinn von 1,4 Prozent. Von Rezession wird nicht mehr gesprochen und die Konjunkturdaten, welche nicht berauschend waren, konnten den Markt nichts anhaben. So geht man davon aus, dass das Schlimmste nun endgültig überstanden sei. Auch die massiven Abschreibungen der Citigroup und UBS im Zusammenhang mit der Subprime Krise schafften es nicht sich negativ auf die Stimmung auszuwirken. Der MSCI Asien Pazifik legte um 1,9 auf 166,45 Prozent zu. Das ist der fünfte Rekordtag in Folge. Der Nikkei schaffte nach 7 Wochen wieder den Sprung über die 17.000 Punkte Marke. Im Augenblick legt er um 1,1 Prozent zu. In der Hoffnung auf einem baldigen Ende der Subprime Krise stehen die Bankenwerte mit einem Zugewinn von 2 bis 6 Prozent an vorderster Stelle. Auch Exportwerte können ordentlich zulegen. Hier hilft vor allem ein fallender Yen. Die Autotitel damit im Bereich von 2 Prozent auf der Gewinnerseite. Die australische Börse markiert auch heute wieder ein neues Rekordhoch. Der ASX klettert um 1,35 Prozent. Ähnlich wie in Japan stehen die Bankenwerte mit ganz oben auf den Einkaufszettel. Die Rohstoffunternehmen BHP Billiton und Rio Tinto legen um über 3 Prozent zu und schaffen damit neue Höchststände. Der Kospi kann in Südkorea wieder über die 2.000 Punkte Marke springen. Sein Zugewinn liegt derzeit bei 2,2 Prozent und ist der 7. Gewinntag in Folge. Angetrieben wird die Börse ebenfalls von Banken. So springt die Kookmin Bank um 5 Prozent nach oben. Im gleichen Umfang steigt der Stahlkocher POSCO. Hongkong ging nach dem gestrigen Feiertag heute wieder in den Handel und ist die asiatische Börse mit den kräftigsten Aufschlägen. Der Hang Seng kann das erste mal in seiner Geschichte die Marke von 28.000 Punkten überwinden. Im Augenblick liegt sein Plus bei 3,4 Prozent. Banken und Immobilienwerte stehen ebenfalls ganz oben. Aber vor allem die China ? Titel sind gefragt. Da in China kein Handel ist, steigen Festlandfonds in diese an der Hongkonger Börse ein. So steigt dann auch der HSCE Index um satte 5,7 Prozent an. In China wird die gesamte Woche nicht gehandelt. Hier wird die ? golden Week ? begangen. Singapur schafft heute ebenfalls ein neues Allzeithoch.
Nikkei-Index durchbricht wieder 17.000-Punkte-Linie
Di Okt 2, 2007 7:18 MESZ
Tokio (Reuters) - Die Tokioter Börse hat am Dienstag einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und erstmals seit fast acht Wochen die 17.000-Punkte-Linie durchbrochen.
Sie folgte damit den freundlichen Vorgaben der Wall Street. Ein etwas schwächerer Yen stimulierte die Werte von exportorientierten Firmen. Zu den Gewinnern gehörten aber auch Bankentitel.
Gegen Mittag lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gut ein Prozent im Plus bei 17.017 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index war mit 1638 Zählern um 1,36 Prozent über dem Schlusskurs von Montag.
"Die Anleger reagieren positiv auf die Rally an der Wall Street", sagte Toshiyuki Kanayama von Monex Inc. Der etwas schwächer gewordene Yen lenke ihr Interesse vor allem auf Exportwerte wie Autohersteller.
Indische Rallye verliert etwas an Tempo
08.10 00:30
Der Leitindex Sensex rast von einem Rekordhoch zum nächsten. Jetzt zeigen sich erste Wolken am Himmel. Eine Anlage lohnt sich trotzdem.
Der indische Leitindex Sensex kennt kein Halten. Am Freitag kletterte er abermals auf ein neues Allzeithoch von 17'979 Punkten, notierte bei Börsenschluss aber leicht tiefer. Die Verluste im Zuge der US-Kreditkrise hat die Börse in Bombay mehr als wettgemacht. Seit Mitte Juli hat der Sensex wieder 28 Prozent zugelegt. Das Pulver scheint noch nicht verschossen. Analysten trauen dem indischen Leitindex bis Ende 2008 ein weiteres Kursplus von 15 Prozent zu.
Denn die Wirtschaft wächst wie noch nie. 2006 betrug das Wirtschaftswachstum (BIP) 9,4 Prozent. Diese Zahlen dürften allerdings nur schwer zu toppen sein. Nach tiefer als erwartet ausgefallenen Zahlen im Juli rechnen Ökonomen damit, dass sich Indiens Wachstum im laufenden Jahr auf 8,5 Prozent verlangsamen wird. Das entspricht in etwa dem Wert von 2005.
Den indischen Aktienmarkt wird das kaum beeinflussen, glaubt Rajnikant Patel, CEO der Bombay Stock Exchange. «Alle Faktoren für anhaltendes Wachstum sind gegeben», sagte Patel am Rande des Mirabaud-Forums zu CASH daily. Er favorisiert die Branchen Technologie, Banken, Financial Services und Immobilien. Zu den Toptiteln gehören der Autobauer Tata Motors, die Softwarefirma Infosys und Reliance Industries, das Unternehmen mit der grössten Marktkapitalisierung Indiens (siehe Tabelle). Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis von mehr als 24 sind die Aktien im Sensex aber bereits teuer bewertet.
Ausländische Anleger - Investitionen nur via Fonds
Der Negativpunkt: «Ausländischen Privatinvestoren ist es nicht gestattet, indische Aktien zu kaufen», so Patel. Privatanleger können einzig via Fonds partizipieren. Der Exchange Traded Fund (ETF) auf den MSCI India von Lyxor etwa hat seit Anfang Jahr über 40 Prozent zugelegt. (uk)
Euro-Länder drängen China zu Währungsaufwertung
9. Oktober 2007 | 01:58 | luxemburg
Die Währungspolitiker der Euro-Zone wollen China zu einer stärkeren Aufwertung seiner Währung bewegen. Der Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, kündigte am Montagabend nach dem Treffen der Finanzminister der Euro-Länder eine Reise von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, EU-Währungskommissar Joaquin Almunia und ihm selbst nach China bis zum Jahresende an.
apa/ag. luxemburg
Die Währungspolitiker der Euro-Zone wollen China zu einer stärkeren Aufwertung seiner Währung bewegen. Der Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, kündigte am Montagabend nach dem Treffen der Finanzminister der Euro-Länder eine Reise von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, EU-Währungskommissar Joaquin Almunia und ihm selbst nach China bis zum Jahresende an.
„Wir werden zu dritt nach China reisen, um den chinesischen Freunden näher zu bringen, was wir von all dem halten - besonders von der Wechselkurspolitik“, sagte Juncker nach der Sitzung in Luxemburg.
China hält den Wechselkurs des Yuan gezielt in engen Bandbreiten zum Dollar und den anderen führenden Währungen, um seine Exportwirtschaft zu fördern. Den vielfachen Appellen der sieben führenden Industrieländer, eine Aufwertung des Kurses zum Dollar zuzulassen, kam der aufstrebende Wirtschaftsgigant bisher nur ganz zaghaft nach. Zum Euro wertete der Yuan weiter ab.
Nach Einschätzung von Währungsexperten werden die USA gegen die Schwäche des Dollar zum Euro aber nichts unternehmen, so lange die Euro-Zone nicht ebenfalls mehr Druck macht für flexiblere Wechselkurse in Asien. Juncker betonte, dass der Yuan-Kurs für die Euro-Länder die größte Priorität habe.
Anders als EU-Diplomaten erwartet hatten, verabredeten die Finanzminister der Euro-Zone nicht, beim nächsten Treffen der G-7-Finanzminister und -Notenbankchefs am 19. Oktober auf schärfere Worte in der Erklärung über Wechselkurse zu drängen. Die G-7-Länder Deutschland, Italien und Frankreich liegen mit ihren Einschätzungen nicht auf einer Linie. Während Deutschland seine zurzeit starke Exportwirtschaft gut für Gegenwind vom Devisenmarkt gewappnet sieht, schloss sich Italiens Regierungschef Romano Prodi der Klage Frankreichs über die Euro-Stärke an.
© SN/SW
12.10.2007 09:43
Aktien Tokio schließen leichter - Exportwerte unter Druck
DJ Aktien Tokio schließen leichter - Exportwerte unter Druck
TOKIO (Dow Jones)--Leichter haben die Aktienkurse am Freitag in Tokio den Handel geschlossen. Der Nikkei-225-Index verlor 0,7% bzw 128 Punkte auf 17.331. Der Topix fiel um 1,1% bzw 18 Punkte auf 1.659. Der Markt habe die Kursverluste der US-Börsen vom Vorabend nachvollzogen, sagten Händler. Vor allem Aktien der exportorientierten Automobil- und Halbleiterbranche seien verkauft worden. Hintergrund sei die Angst vor einem schwächeren US-Wirtschaftswachstum gewesen.
Bankenwerte gehörten ebenfalls zu den Verlierern, nachdem Lehman Brothers die Kursziele einiger Großbanken gesenkt hatte. Aktien von Schifffahrtsunternehmen profitierten dagegen abermals von den hohen Frachtraten, Bergbauwerte dagegen von den hohen Rohstoffpreisen.
Im Automobilsektor büßten Toyota Motor und Honda Motor 1,9% auf 6.560 JPY und 1,7% auf 4.010 JPY ein. Im Technologiesektor fielen Nikon um 8% auf 3.910 JPY, nachdem Goldman Sachs die Aktien auf "Sell" zurückgestuft hatte. Goldman hatte ferner Tokyo Electron auf "Neutral" abgestuft; die Titel sanken um 1,2% auf 7.300 JPY. Die Aktien der stark exportabhängigen Sony ermäßigten sich um 4,3% auf 5.530 JPY. Die Aktien von Nippon Signal, eines Herstellers von Signalanlagen für den Eisenbahnverkehr, verloren 4,3% auf 693 JPY, nachdem es am Morgen zu einem Signalausfall gekommen war.
Im Bankensektor verloren Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) 2,7% auf 927.000 JPY. Lehman hatte das Kursziel für SMFG auf 1.100.000 JPY von 1.300.000 JPY gesenkt. Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) gaben um 0,7% auf 1.170 JPY nach, nachdem die Lehman-Analysten das MUFG-Ziel auf 1.600 JPY von 2.000 JPY zurückgenommen hatten. Die Aktien des Schifffahrtsunternehmens Kawasaki Kisen Kaisha um 0,4% auf 1.738 JPY. Hintergrund war der jüngste Anstieg des Baltic Dry Index, der die Frachtraten der Containerschifffahrt misst. Die Titel des Bergbauunternehmens Inpex Holdings rückten um 3,2% auf 1.290.000 JPY vor.
Sony Financial Holdings legten um 5,5% auf 438.000 JPY zu. Die Titel hatten erst am Donnerstag ihr Debüt an der Tokioter Börse gegeben.
DJG/DJN/cln
heute 07:07
PetroChina geht um 10 Prozent ab
Hongkong 15.10.07 (www.emfis.com)
Die Aktie von PetroChina geht im Vormittagshandel um satte 10 Prozent nach oben und schaffte mit 18,34 HKD ein neues Allzeithoch.
Ein Ölpreis im Bereich von 84 US Dollar pro Barrel sind ein Grund für diesen Anstieg. Ein weiterer ist die Mitteilung von der Hongkonger Zeitung The Standard, dass das Unternehmen noch in diesem Monat sein IPO an der Shanghai Stock Exchange durchführen wird. Es sollen 4 Mrd. Shares platziert werden und etwa 8 Mrd. US Dollar in die Kasse bringen.
PetroChina teilte heute mit, dass in den ersten neun Monaten ein durchschnittlicher Preis für Rohöl von 60,91 US Dollar pro Barrel realisiert wurde, was um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum lag. Für Benzin gab es durchschnittlich 4 Prozent und für Kerosin 10 Prozent mehr.
Wirtschaftsnews - von heute 06:55
CITIC Securities, Chinas größter Broker mit Investitions-Lizenz
Peking 15.10.07 (www.emfis.com)
Mit der CITIC Securities hat der größte und profitabelste Broker Chinas von der Börsenregulierungsbehörder die Qualified Domestic Institutional Investor (QDII) Einstufung erhalten. Damit kann CITIC ebenfalls in Übersee handelnd tätig werden.
Mit der China International Capital Corp (CICC) und der China Merchants Securities, hatten bereits zwei Broker die Lizenz erhalten.
16.10.2007 05:45
Asian stocks track Wall Street as credit worry resurfaces; China bucks trend
SINGAPORE (Thomson Financial) - Stock markets across Asia were mostly lower Tuesday, tracking Wall Street's decline on renewed concerns about the crisis in credit markets and worry that record oil prices will hurt consumer spending in an already slowing economy.
Chinese benchmarks bucked the trend with Shanghai and Hong Kong setting fresh records as investors continue to buy into China's growth story.
The major US benchmarks closed lower overnight after Citigroup, JP Morgan and Bank of America announced the creation of a fund that will be used to help revive the asset-backed commercial paper market. The fund will buy assets from structured investment vehicles, or SIVs, which buy corporate bonds and subprime mortgage debt. The bailout was orchestrated by the Treasury Department to avoid a fire sale in the market.
The announcement was a reminder that the credit crisis that was triggered by the meltdown in the subprime mortgage sector has not gone away. Global stock markets appear to have largely set aside worry about the credit markets since the Federal Reserve's aggressive rate cut in September -- most indexes have rallied back to pre-crisis levels and benchmarks in China, Australia, Indonesia, the Philippines and South Korea have even climbed to record levels.
Fed Chairman Ben Bernanke said late Monday that conditions in the credit market have improved but that a full recovery will take time. Bernanke also said the deepening housing slump probably will be a 'significant drag' on economic growth into next year.
'We believe easing congestion in the commercial paper market is a priority for the Fed and the US Treasury,' said Tim Condon, analyst at ING in Singapore.
The Straits Times Index was down 0.6 percent at 3,839.
The Nikkei lost 176 points, or 1 percent, to 17,182. The broader Topix fell 1.4 percent to 1,635.
In Sydney, the S&P/ASX 200 lost 0.8 percent to 6,683, while the All Ordinaries was down 0.8 percent at 6,700.
Bell Potter Securities private client advisor Stuart Smith said it's normal for investors to lock in gains after the market's record-breaking run.
'The market is distinctly tired - that's the only way to describe it,' said Smith.
Banks slide
Financials were key decliners in Sydney, with Commonwealth Bank down 65 Australian cents or 1.1 percent at 58.73 dollars, National Australia Bank off 58 cents or 1.4 percent to 41.22 dollars, ANZ down 29 cents or 0.9 percent to 31.04 dollar and Westpac falling 44 cents or 1.5 percent to 29.26 dollars.
Leading investment bank Macquarie Bank was down 82 cents or 1.0 percent at 4.75 dollars and investment firm Babcock&Brown was off 56 cents or 2.0 percent to 27.44 dollars.
BHP Billiton, which reached record highs on Monday, was down 4 cents at 46.45 dollars. Rio Tinto, which also climbed to all time highs on Monday, was down 75 cents at 112.46 dollars.
Elsewhere, oil stocks gained following the latest spike in oil prices, with the benchmark crude futures contract climbing to a record high above 86 dollars in Asian trade.
Oil peaked on concerns that mounting tensions between Turkey and Kurdish rebels in Iraq may disrupt oil supplies from the Middle East.
'There is a bit of an over reaction to the problems in Turkey,' said David Johnson, analyst at Macquarie Research Equities. 'We are not going to run out of heating oil.'
Shares of companies that invest in oil exploration activities rose, with Singapore's Keppel Corp, one of the biggest suppliers of oil rigs in the world, up 10 cents at 15.10.
Ezra Holdings, a company that charters support vessels to the oil and gas industry was up 10 cents at 7 dollars, while Indonesia's Berlian Laju, operator of oil tankers, was up 7.5 cents to 42.5 cents.
Berlian Laju has been rising since announcing on Monday that it is acquiring Chembulk Tankers LLC, a US company that operates 16 tankers, for 850 million US dollars.
Sky China Petroleum, a Chinese company that provides drilling and other engineering services to the oil and gas industry in the mainland, was up 3.5 cents at 65.5 cents.
Shipping stocks also rallied after the Baltic Dry Index, which tracks the cost of shipping various commodities such as iron ore, soared to a fresh record.
The index has gained a staggering 438 percent since January 2006 on strong demand for iron ore in China, which is importing the raw material from Australia and even as far as Brazil to support its booming economy.
STX Pan Ocean, a South Korean bulk shipping company listed in both Singapore and South Korea, rose 18 cents or 4.6 percent to 4.06 Singapore dollars.
In South Korea, the stock was up 310 won or 8.9 percent at a fresh record of 3,840 with 77.1 million shares traded.
Nomura dips
In Tokyo, Nomura fell 1.2 percent to 2,055 yen after it said it's pulling out of the residential mortgage-backed securities (RMBS) market in the US in view of ballooning losses stemming from US subprime home loans.
Japan's biggest brokerage also said it will cut its staff in the US to 900 from 1,300 as it closes its RMBS division and reduces broker-dealer operations as it struggles to turn around its remaining US operations.
Meanwhile, Chinese shares continued to rally with banks leading the charge in Shanghai. China Merchants Bank gained 0.78 yuan to 41.90 after it said net profit for the first nine months is expected to be up more than 100 pct from a year earlier.
China Construction Bank rose 0.26 yuan to 10.21 after joining the Shanghai Composite Index today.
Industrial and Commercial Bank of China added 0.28 yuan to 8.14.
The Shanghai Composite was last up 1.3 percent at 6,105. The Hang Seng was up 1 percent at 29,820.
In Malaysia, the Kuala Lumpur Composite rose 0.04 percent to 1,375 and the Philippines Composite fell 1 percent to 3,823.
The KOSPI was up 0.1 percent at 2,036. The Thai Set index was up 1.3 percent at 908.
ciara.linnane@thomson.com
cl/jg
16.10.2007 08:49
Aktien Tokio Schluss: Schwach - Neue Kreditsorgen belasten
TOKIO (dpa-AFX) - Die Börsen in Tokio haben am Dienstag nach neuen Sorgen über den Einfluss schlecht besicherter Kredite auf das Wirtschaftswachstum schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> verlor 1,27 Prozent auf 17.137,92 Zähler. Für den TOPIX <TOKS.FX1> ging es um 1,94 Prozent auf 1.625,25 Punkte nach unten. Händler verwiesen auf Presseberichte, wonach mehrere US-Großbanken einen 100-Milliarden-Dollar-Fonds zur Sicherung maroder Hypothekenkredite einrichten möchten./FX/la/sc
AXC0031 2007-10
Dossier Aufsicht sorgt für Kurssturz in Indien
von Jo Johnson und Joe Leahy (Neu-Delhi)
Geplante Kapitalbeschränkungen haben am Mittwoch die Anleger an Indiens Börse in die Flucht geschlagen. Nur drei Minuten nach der Eröffnung gab der Aktienmarkt dermaßen stark nach, dass der Handel eine Stunde lang ausgesetzt werden musste.
Bis Börsenschluss erholte sich der Leitindex Sensex weitestgehend und schloss mit 1,8 Prozent im Minus. Zeitweise war er um knapp zehn Prozent abgerutscht.
Die Rupie, die in den vergangenen sechs Wochen gegenüber dem Dollar um mehr als zehn Prozent aufgewertet hatte, verlor am Mittwoch zwischenzeitlich 1,6 Prozent. Die indische Währung stieg bis Börsenschluss jedoch wieder und ging nur 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel. Ein Dollar kostete am Ende des Handelstags 39,57 indische Rupien.
Grund für die Turbulenzen war die Ankündigung der indischen Finanzaufsicht Sebi, den Zufluss ausländischen Kapitals zu begrenzen. Wie die Behörde am Dienstagabend in einem Diskussionspapier anregte, sollen hierzu die Regeln für Derivate für bestimmte ausländische Investoren geändert werden.
Die Sebi hatte Einschränkungen für die Ausgabe sogenannter Participatory Notes (P-Notes) vorgeschlagen. Vor allem ausländische Anleger, die nicht bei der Aufsicht registriert sind, nutzen P-Notes, um in indische Aktien zu investieren. P-Notes sind an eine indische Sicherheit gekoppelt und werden durch Investmentbanken beispielsweise an Hedge-Fonds verkauft, die eine entsprechende Genehmigung besitzen. Die Vorschläge der Sebi würden diesen wichtigen Geldstrom praktisch zum Erliegen bringen.
25.10.2007 08:36
Peking heizt die Hausse an
„Da Heiko Seibel heute überraschend zu einem Geschäftstermin unterwegs ist, lesen Sie heute einen Gastbeitrag von Robert Hsu“
Liebe Leser,
die guten Nachrichten für unsere Aktien reißen nicht ab: Auf dem gerade beendeten 17. Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking wurden einige wichtige Weichen neu gestellt, beziehungsweise bestätigt. Zwar bekräftigte die KP ihren totalen Führungs-Anspruch. Erneut bewiesen Chinas Kommunisten jedoch, dass unter dem roten Tarnanstrich eingefleischte Staats-Manager in Business-Anzügen den Ton angeben. Der Kapitalismus lebt - an Mao Tse Tung und dessen Ära erinnern nur noch die Plakate mit seinem Porträt. Für unser Depot waren die Nachrichten bestens: Einige Aktien haben unsere Kurslimits erneut eingeholt.
Positive Nachrichten aus Peking
Beispielsweise bekräftigte der chinesische Präsident Hu Jintao, dass das Wirtschaftswachstum weiter höchste Priorität für die Regierung einnehme. Außerdem arbeite die Führung daran, den Wohlstand vor allem in der Provinz zu mehren, um den Armen in den ländlichen Gebieten und den Wanderarbeitern zu einem besseren Lebensstandard zu verhelfen. Damit steigert die Regierung ihre Akzeptanz in der Bevölkerung. Außerdem dürften die Investitionen in Infrastruktur, Energie und Telekommunikation weiter zulegen. Entsprechend kletterten einige unserer Titel am Montag um bis zu 7%.
Die wichtigsten Neuigkeiten gab es aber bezüglich des QDII-Programmes. Das Qualified Institutional Investors Programm erlaubt es bislang einigen ausgewählten Institutionellen aus der Volksrepublik, direkt Geld an der Börse in Hongkong zu investieren. Wir haben schon im Frühjahr darüber berichtet. Auf dem Kongress diskutierten nun Experten darüber, dass Peking sämtliche Dämme öffnen will und dass damit ungehindert Geld in die ehemalige britische Kronkolonie fließen soll. Damit werden unsere in Hongkong gelisteten Aktien weiter auf einer Woge der Liquidität schwimmen. Außerdem soll auch Singapur mit ins Programm aufgenommen werden.
Anhaltendes Wachstum
Anfang der vorigen Woche berichtete das Statistikamt, dass sich die Inflation leicht abgeschwächt habe; im August hatte die Teuerungsrate noch ein Zehnjahres-Hoch von 6,5% erreicht und bei einigen Investoren erhebliche Bauschmerzen ausgelöst. Nun sanken die Chancen auf weitere Zinserhöhungen durch Peking, außerdem werden Unruhen unwahrscheinlicher. Der Shanghai Composite schloss jüngst mit einem Plus von 61,97 Zählern oder 1% bei 6.092,06 Punkten und damit erstmals über der Marke von 6.000. Sie sehen, Optimismus und Liquidität sind genug vorhanden. Wenn nur ein Teil davon in unsere in Hongkong gelisteten Titel fließt, haben wir weitere interessante Börsen-Wochen vor uns.
Viele Grüße, Ihr
Robert Hsu
Chefredakteur China Strategy
25.10.2007 08:37
Aktien Tokio Schluss: Etwas schwächer
Die japanischen Börsen sind am Donnerstag mit Kursabschlägen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Nikkei 225 <N225.FX1> schloss 0,45 Prozent schwächer bei 16.284,17 Zählern. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> verzeichnete ein Minus von 1,01 Prozent auf 1.548,07 Punkte. Die Anleger zeigten sich vor der Veröffentlichung wichtiger Unternehmensbilanzen weiter vorsichtig, hieß es aus dem Markt. Zudem belaste der starke Yen die Titel exportorientierter Unternehmen./FX/gl/fat
AXC0043 2007-10-25/08:32
28. Oktober 2007, 16:13 Uhr
Untersuchung
Indische Kinder nähten für Modekette Gap
Eine englische Zeitung hat einen neuen Fall von Kinderarbeit aufgedeckt. Demnach hat ein indisches Unternehmen Kinder zu Näharbeiten für die Modekette Gap gezwungen, sie dafür teilweise nicht bezahlt oder sogar geschlagen. Kritiker fordern schon lange strengere Auflagen für die Textilbranche.
http://www.welt.de/multimedia/archive/00420/Gap_DW_Wirtschaft_P_420289g.jpg
Foto: AFPModekette Gap: heftige Kritik wegen Kinderarbeit
Kinder, von denen einige nicht älter als zehn Jahre gewesen seien, hätten für einen Gap-Subunternehmer in Neu Delhi Blusen für die Kinder-Modelinie Gap Kids in Europa und den USA nähen müssen, berichtete die britische Zeitung „Observer“. Sie sei der Kinderarbeit mit verdeckten Recherchen auf die Spur gekommen. Gap zog die betroffene Kleidung zurück und kündigte eine Untersuchung an.
Die Kinderarbeiter hätten von langen Arbeitszeiten ohne Lohn, Drohungen und Schlägen berichtet, während sie die Kleidung für Kinder in Europa und den Vereinigten Staaten anfertigten, hieß es in dem Bericht des „Observer“. „Der Aufseher sagte mir, weil ich noch lerne, bekomme ich kein Geld“, sagte der zehnjährige Amitosh der Zeitung. Nach eigenen Angaben war er vier Monate bei der Textilfirma beschäftigt. Ein anderer Junge berichtete, wenn seine oder die Arbeit seiner kleinen Kollegen den Aufsehern nicht gefallen habe, seien sie mit Gummischläuchen verprügelt worden. Die Oberteile sollten für je 20 Pfund (rund 28,50 Euro) verkauft werden, wie die Zeitung berichtete. Gap erklärte in einer ersten Reaktion, es sei „inakzeptabel“, dass Kinder die Bekleidung für den Konzern nähten. „Es ist offensichtlich, dass einer unserer Lieferanten diese Vereinbarung gebrochen hat, und eine gründliche Untersuchung läuft“, zitierte der „Observer“ aus der Stellungnahme. Der Arbeitsauftrag sei unverzüglich gestoppt worden, das betreffende Kleidungsstück komme nicht auf den Markt.
Die Organisation War On Want (Kampf dem Mangel) forderte eine unabhängige Regulierung des Textilsektors. „Das ist nur der jüngste in einer ganzen Serie von Skandalen, die in rund einem Jahr bekannt wurden“, sagte Sprecher Paul Collins. Premierminister Gordon Brown habe zugesagt, er wolle die Armut wirksam bekämpfen. So lange jedoch Konzerne wie Gap sich selbst regulieren dürften, hätten die Skandale kein Ende. „Unternehmen wie Gap machen genug Profit, um Löhne zu zahlen, welche die Lebenshaltungskosten decken – die Tatsache, dass sie dies nicht tun, bedeutet, dass die Regierung einschreiten muss.“
05.11.2007 08:22
Tokyo shares close lower on credit market concerns - UPDATE
TOKYO (Thomson Financial) - Japanese shares closed lower Monday on worry about the credit crisis exacerbated by news of Citigroup's losses from subprime lending.
Citigroup said Monday it is expecting to make additional write-downs of 8-11 billion dollars to reflect the declining value of the roughly 55 billion dollars in US subprime-related securities it holds on its books. The revenue decline will shave about 5-7 billion dollars off its net profit, the world's biggest bank said.
Sentiment was also depressed by domestic political uncertainty after the sudden announcement at the weekend of the resignation of the main opposition leader, Ichiro Ozawa.
The blue-chip Nikkei 225 Stock Average closed down 248.56 points or 1.5 percent at 16,268.92, off a low of 16,211.79. It was the index's lowest closing level since Sept 18, when it finished at 15,801.80.
The broader TOPIX index dropped 25.04 points or 1.6 percent to 1,575.13, off a low of 1,570.91.
Decliners outnumbered gainers 1,376 to 270, with 67 issues unchanged.
Volume declined to 2.0 billion shares from 2.08 billion Friday.
'Investors had expected that the negative impact of the subprime loan trouble would have run its course by around September and October, after the losses were revealed. But additional losses increased uncertainty about when the problem will be settled,' said Kazuhito Takahashi, equity general manager at Daiwa Securities SMBC.
'It is expected that the impact of the subprime woes on the real economy will be limited, but the deterioration in the US housing market has yet to be halted,' he said.
Losses on other Asian markets also discouraged investors.
'Share prices extended their losses, dragged down by futures market falls triggered by declines in Hong Kong shares,' Takahashi said.
Hong Kong shares finished the morning sharply lower, led by stocks of mainland companies after comments by Chinese Premier Wen Jiabao raised concerns about a further delay in the start of the program that will allow mainland Chinese individuals to buy stocks in Hong Kong directly.
Major banks were lower. Mitsubishi UFJ Financial Group fell 35 yen or 3.3 percent to 1,017, Sumitomo Financial Group dropped 22,000 yen or 2.5 percent to 846,000, Shinsei Bank lost 24 yen or 6.7 percent at 335 and Mizuho Financial Group declined 18,000 yen or 3.0 percent to 589,000.
The leading decliners also included shipping lines and steel makers.
Nippon Yusen KK dropped 44 yen or 3.8 percent to 1,110, Kawasaki Kisen Kaisha was down 48 yen or 3.2 percent at 1,436 and Mitsui OSK Lines was 85 yen or 4.7 percent lower at 1,732.
Nippon Steel was down 30 yen or 4.0 percent at 713, JFE Holdings fell 190 yen or 2.9 percent to 6,480, Sumitomo Metal Industries declined 25 yen or 4.6 percent to 523 and Kobe Steel shed 22 yen or 5.5 percent at 381.
Fast Retailing Co Ltd was up 180 yen or 2.8 percent at 6,650 after the company said Friday that same-store sales at its Uniqlo casual clothing shops rose 4.2 percent in October from a year earlier, the first increase in six months, as a campaign to boost sales of cashmere sweaters paid off.
Honda Motor rose 60 yen or 1.4 percent to 4,270 after a newspaper reported that Japan's second-largest automaker plans to launch its Acura line of luxury cars in Russia as soon as 2008 to take advantage of rapidly growing demand.
Other automakers were mostly lower, with Toyota Motor falling 50 yen or 0.8 percent to 6,430, Isuzu Motors down 27 yen or 4.4 percent at 582, Mitsubishi Motors falling 8 yen or 3.5 percent to 224 and Mazda Motor slipping 44 yen or 6.4 percent to 642. But Nissan Motor was up 20 yen or 1.5 percent at 1,321.
Japan Airlines advanced 14 yen or 5.3 percent to 277 after a report at the weekend said the carrier made an operating profit of 40 billion yen for the fiscal first half ended September, a turnaround from the loss of 8.16 billion yen it made a year earlier.
Elpida Memory was down 120 yen or 3.2 percent at 3,610, shedding gains made earlier on a report that the world's fifth-largest maker of DRAM chips plans to shift by the middle of next year to advanced 65-nanometer technology in the production of personal computer and server DRAM chips.
(1 US dollar = 114.70 yen)
kaori.kaneko@thomson.com
kk/jm/kk/jm
Nachrichten:
Vtion (IPO): Der nächste chinesische Börsengang
08.11.2007 - Noch in diesem Jahr will Vtion Wireless Technnology an die Börse gehen. Geplant ist eine Erstnotiz im Prime Standard in Frankfurt. Der Börsengang soll Erlöse zwischen 90 Millionen Euro und 100 Millionen Euro einbringen.
Vtion ist ein Anbieter von Mobilfunk-Datenkartenlösungen in China. Das frische Kapital will man in den Ausbau des chinesischen Marktes stecken. Investitionen in die Bereiche Marketing, Vertrieb, Forschung und Entwicklung sind anvisiert.
( js )
09.11.2007 07:50
Aktien Tokio Schluss: Schwach - Sorgen um Kreditkrise halten an
Weiter belastet von Sorgen um die Kreditkrise hat der japanische Aktienmarkt auch am Freitag deutliche Kursverluste verzeichnet. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> weitete seine Vortagesverluste um 1,19 Prozent auf 15.583,42 Punkte aus - den tiefsten Stand seit Ende August. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> verlor 1,49 Prozent auf 1.494,35 Punkte./FX/ag/sc
AXC0021 2007-11-09/07:48
12.11.2007 09:38
Eurogruppe macht Druck auf China wegen Yuan-Unterbewertung - HB
DJ Eurogruppe macht Druck auf China wegen Yuan-Unterbewertung - HB
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Finanzminister des Euroraums (Eurogruppe) wollen einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge den Druck auf China wegen des unterbewerteten Yuan und der schnell wachsenden Devisenreserven erhöhen. Wie das Blatt in seiner Montagausgabe berichtet, will die Eurogruppe am Montag ein Strategiepapier beschließen, dass China auffordert, die "wachsenden wirtschaftlichen Ungleichgewichte" zur EU zu beseitigen.
Auch der staatliche Investmentfonds "China Investment Corporation" ist der Eurogruppe demnach ein Dorn im Auge. Die Finanzminister befürchten "mangelhafte Transparenz" bei chinesischen Investitionsentscheidungen in Europa. In dem dem "Handelsblatt" vorliegenden Papier wird China zudem aufgefordert, "die exzessive Anhäufung von Währungsreserven" zu stoppen und für Staatsfonds Transparenzregeln festzulegen.
China sei kein Entwicklungsland mehr, sondern müsse sich seiner globalen Verantwortung stellen, habe es im Umfeld des Eurogruppe-Vorsitzenden Jean-Claude Juncker geheißen, schreibt das Blatt. Juncker reist am 27. November gemeinsam mit EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sowie EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia nach China. Dort soll laut "Handelsblatt" unter anderem angesprochen werden, dass der Yuan gegenüber dem Euro seit Juli 2005 rund 7,5% an Wert verloren hat.
Um den "Zustrom spekulativen Kapitals" zu bändigen, sei die Einführung einer flexiblen Wechselkurspolitik in China ebenso unerlässlich wie der Abbau der bilateralen Handelsüberschüsse, heißt es in dem Strategiepapier laut "Handelsblatt" weiter. Indirekt warnt die Eurogruppe darin auch vor handelspolitischen Gegenmaßnahmen. Da China "dringend nötige Strukturreformen" schuldig bleibe, trage die EU die Lasten der Reformen allein. In dieser Situation könnten die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen durch "protektionistische Tendenzen" belastet werden.
Webseite: www.handelsblatt.com
DJG/hab
13.11.2007 12:32
Aktien Hongkong schließen etwas fester - Gelegenheitskäufe
DJ Aktien Hongkong schließen etwas fester - Gelegenheitskäufe
HONGKONG (Dow Jones)--Gelegenheitskäufe und Aufschläge bei einzelnen Werten aus dem Immobilienbereich haben am Dienstag an der Börse in Hongkong für eine Erholung gesorgt. Am Vortag und zu Handelsbeginn hatte es noch deutlichere Kursverluste gegeben. Der HSI legte um 0,5% oder 138 Punkte auf 27.830 zu. Im Verlauf war der Index sogar schon bis auf 28.011 Punkte gestiegen.
Analyst Ben Kwong von KGI Asia erwartet eine anhaltende Korrekturphase, nachdem der Index in den vergangenen Monaten stark zugelegt hatte. Sorgen um die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA und die Inflation in China dürften nach Ansicht des Analysten den Markt weiter belasten. Wenn diese Korrekturphase vorüber ist, dürften die Werte von Ölkonzernen, Telekoms, Banken und Immobilienunternehmen zu den Gewinnern zählen, fügte ein weiterer Analyst hinzu.
Unter den Blue-Chips-Aktien waren Yuen Industrial, die um 7% auf 26,80 HKD kletterten, größter Gewinner. Sun Hung Kai Properties legten um 3,3% auf 149,80 HKD zu, New World Development stiegen um 6,1% auf 30,30 HKD und Henderson Land stiegen um 2,3% auf 69.20 HKD. GCL-Poly Energy, ein Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien, vollzogen mit einem Aufschlag von 10,2% auf 4,25 HKD ein gelungenes Börsendebüt. Der zweite Börsenneuling, Zhongan Real Estate Development, verbesserte sich um 0,6% auf 6,71 HKD.
DJG/DJN/eyh/ros
(END) Dow Jones Newswires
November 13, 2007 05:26 ET (10:26 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones&Company, Inc
18.12.2007 09:28
Aktien Tokio schließen mit Konjunktursorgen etwas leichter
DJ Aktien Tokio schließen mit Konjunktursorgen etwas leichter
TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Dienstag angesichts der Sorgen um die US-Konjunktur und eine mögliche Kreditkrise bei dünnen Umsätzen etwas leichter geschlossen. Der Nikkei-225 fiel um 0,3% bzw 42 Punkte auf 15.208 Zähler und ging damit den fünften Tag in Folge mit Abschlägen aus dem Handel. Bis zum Jahresende könnte der Index nach Ansicht von Händlern das Jahrestief von 14.838 Punkten testen. Der Topix sank um 3 Punkte oder 0,2% auf 1.470 Zähler. Händler sprachen gleichwohl von ersten Anzeichen einer Stabilisierung. Dazu habe unter anderem der um Dollar etwas leichtere Yen beigetragen, hieß es.
Marktbeobachter sehen zudem Anzeichen dafür, dass die Aktien in Tokio inzwischen günstig bewertet sind. Obwohl Verkaufswellen oftmals von weltweiten konjunkturellen Faktoren ausgelöst würden, stünden die Akteure derzeit nicht aggressiv auf der Verkäuferseite, hieß es am Markt. Der Markt sei vielmehr von starker Zurückhaltung geprägt, auch mit Blick auf die anstehenden Quartalsergebnisse der Unternehmen.
Komatsu rutschten um 4,4% auf 2.925 JPY ab, da eine Studie von einer verlangsamten Preissteigerung bei gebrauchten Baumaschinen ausgeht. Der Feuerfest-Konzern Nichias brach um 13% auf 433 JPY ein, nachdem die Nachricht von gefälschten Feuerfestigkeit-Tests die Runde gemacht hatte. Zu den Gewinnern zählten Acom, die um 1,9% auf 2.420 JPY zulegten, nachdem Mitsubishi UFJ zusammen mit dem Partner It den Kauf eines Aktienpakets von 75,4% gemeldet hatte. KDDI verteuerten sich um 1,4% auf 790.000 JPY. In einer Studie hieß es, das japanische Kommunikationsministerium wolle der KDDI-Tochter Willcom die UMTS-Lizenzen erteilen.
DJG/DJN/eyh/gos
Einstieg von Singapore Airlines bei China Eastern gefährdet
von Claudia Wanner (Hongkong)
Der indirekte Widerstand der chinesischen Regierung zeigt Wirkung. Der Einstieg von Singapore Airlines (SIA) bei China Eastern wackelt, ein Bieterkampf wird immer wahrscheinlicher.
China National Aviation Corporation (CNAC), die Muttergesellschaft von Air China, kündigte am Donnerstagabend an, der Konzern werde ein Gegengebot für China Eastern vorlegen, falls die Anteilseigner den Einstiegsplan von SIA abweisen sollten. CNAC hatte angekündigt, bei der Abstimmung am kommenden Dienstag gegen ein SIA-Engagement zu votieren. CNAC hält zwölf Prozent an China Eastern.
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China Eastern ist die nach Passagieren zweitgrößte Fluglinie des Landes. Die Gesellschaft steht schlecht da. Trotz des boomenden Luftverkehrs und rasant wachsender Passagierzahlen in der Volksrepublik hat sie 2006 zum zweiten Mal in Folge rote Zahlen geschrieben. Monatelang hatte China Eastern mit SIA verhandelt. Das Kalkül: Durch den Einstieg der profitabelsten Airline der Welt würden die Chinesen von deren Know-how profitieren.
Im September hatten sich beide Seiten schließlich geeinigt. SIA und Temasek, Singapurs staatliche Investmentgesellschaft, sollen im Rahmen einer Kapitalerhöhung für 920 Mio. $ rund 24 Prozent an der Gesellschaft übernehmen, den maximalen Anteil, den ein Ausländer halten darf. Mehrheitlich ist China Eastern im Staatsbesitz.
Aktionäre erwarten verbessertes Gebot
Wenig später waren Gerüchte aufgekommen, Air China, die erfolgreichste Fluggesellschaft der Volksrepublik, werde gemeinsam mit dem Großaktionär Cathay Pacific aus Hongkong das Gebot kontern. China Eastern ist vor allem dank seines Drehkreuzes in der Wirtschaftsmetropole Schanghai interessant. Letztlich hatte Air China aber nur mitgeteilt, einen solchen Schritt zwar geplant zu haben, ihn aber zunächst nicht weiterzuverfolgen.
Wirtschaftsnews - & Marktberichte - von heute 09:19
Japan: Nikkei rutscht auf 26-Monats-Tief ab
Tokio 11.01.08 (www.emfis.com) Neue Hiobsbotschaften aus der US-Finanzszene haben heute den japanischen Aktienmarkt weiter unter Druck gebracht. In der kommenden Woche werden auch einige japanische Bankhäuser Zahlen veröffentlichen. Der Nikkei 225 rutschte daraufhin um 1,9 Prozent auf 14.110 Zähler ab, was dem niedrigsten Schlussstand seit 26 Monaten entspricht. Händler befürchten nun, dass auch die 14.000-Punkte-Linie bald nach unten durchbrochen werden könnte. Der breitere Topix ging um 1,7 Prozent nach unten auf 1377 Stellen.
Vor allem der Immobiliensektor stand fortgesetzt unter Beschuss. Hier schrammten Mitsui Fudosan um 5,3 Prozent und Mitsubishi Estate um 3,9 Prozent nach unten. Die Aktie von Seven & I ging um 6,3 Prozent abwärts, nachdem die Supermarktkette für das laufende Jahr einen fallenden operativen Gewinn angekündigt hatte. Im Bankensektor gaben Mitsubishi UFJ 1,2 Prozent und Mizuho Financial 1 Prozent ab. Die Titel der Investmentbank Nomura verloren 4,5 Prozent.
GvD.news
18.01.2008, 15:20
Asian Stocks Advance on Bush, Fed Speculation; Nintendo Gains
Jan. 18 (Bloomberg) -- Asian technology shares and banks gained on speculation U.S. tax breaks and interest-rate cuts will avert a recession in the world's largest economy.
Nintendo Co., which gets more than a third of sales from the Americas, climbed from a four-month low after the yen weakened against the dollar. Commonwealth Bank of Australia gained for the first time in six days. Rio Tinto Group rose on speculation BHP Billiton Ltd. will raise a takeover offer.
``There are growing expectations among investors the U.S. government will intervene and regulators will cut interest rates substantially,'' said Hiroshi Fujimoto, who helps manage about $3.2 billion at Shinkin Asset Management Co. ``Sentiment is improving as the yen weakens against the dollar.''
The MSCI Asia Pacific Index lost 0.2 percent to 146.51 at 9:20 p.m. in Tokyo, recovering from earlier losses of as much as 2.6 percent. The gauge lost 3.4 percent for the week.
Japan's Nikkei 225 Stock Average gained 0.6 percent to 13,861.29, while the broader Topix added 0.8 percent, after earlier falling below 1,300 for the first time since September 2005. About half of Asia's benchmarks gained.
S&P 500 futures expiring in March jumped as much as 1 percent. President George W. Bush is close to completing a plan that will include $800 tax rebates for individuals and $1,600 for households plus tax breaks for businesses, people familiar with the proposal said.
Energy shares including Cnooc Ltd. declined after crude oil prices retreated. Yue Yuen Industrial Ltd., the biggest supplier of shoes to Nike Inc. and Adidas AG, slumped the most in five years after profit missed analysts' estimates.
U.S. `Suffering'
U.S. shares posted their worst three-day decline since 2002 yesterday after the Federal Reserve said manufacturing in the Philadelphia region slid to a six-year low.
The Standard & Poor's 500 Index lost 2.9 percent and is down 9.2 percent this year. Europe's Dow Jones Stoxx 600 Index, which has also slipped 9.2 percent this year, lost 0.5 percent. The MSCI regional index has dropped 6.7 percent in 2008, the worst start to a year since 1990.
``At this point, I will not sell stocks but instead look to accumulate some long positions,'' said Chua Soon Hock, who manages about $540 million at Asia Genesis Asset Management in Singapore. ``There could be a nice rebound very soon as market players discount the impact of a full-fledged U.S. recession.''
Nintendo climbed 3.8 percent to 55,300 yen, after earlier plunging 5.8 percent. Honda Motor Co., Japan's second-largest automaker, rose 0.3 percent to 3,230 yen, reversing an earlier decline of 3.1 percent.
Bush's Plan
The yen weakened to as low as 107.17 from 106.35 earlier. The currency climbed to as high as 105.92 this week. A weaker yen boosts the value of the exporters' overseas sales when converted into the Japanese currency.
Fed Chairman Ben S. Bernanke acknowledged yesterday that the economy is slowing enough to warrant a government aid plan. Futures contracts show there is a 44 percent chance the Fed will trim its target for overnight loans between banks to 3.50 percent from 4.25 percent this month.
The rest of the bets are for a cut to 3.75 percent.
``A rumor was making its round that the Fed will cut rates tonight and that caused a big squeeze on those who were short the market,'' said David Leong, who heads the Singapore trading desk at First State Investments Ltd., which manages $22 billion in global equities.
Li & Fung
Li & Fung Ltd., a Hong Kong-based supplier to Wal-Mart Stores Inc., added 1.6 percent to HK$25.70. Samsung Electronics Co., Asia's biggest maker of flat panels, chips and mobile phones, gained 1.3 percent to 567,000 won.
Shares of Samsung also gained after Advanced Micro Devices Inc., the world's second-largest maker of personal-computer processors, yesterday reported a smaller-than-expected loss after it sold more expensive chips.
Elpida Memory Inc., Japan's biggest maker of computer chips, surged 13 percent to 3,460 yen, the sharpest gain since Jan. 6, 2006. Tokyo Electron Ltd. rose 4.9 percent to 6,450 yen.
Commonwealth Bank, Australia's second-biggest bank, rose 3.2 percent to A$53.20, snapping a five-day, 9.5 percent loss and was the single biggest contributor to the MSCI index's advance. Westpac Banking Corp., the fourth-largest, added 3.4 percent to A$26.55.
Banks, Oil
Industrial & Commercial Bank of China Ltd., the country's largest bank, jumped 5.4 percent to HK$5.27 in Hong Kong after saying earnings probably rose last year by more than 60 percent. China Construction Bank Corp., the country's No. 2 bank, advanced 1.5 percent to HK$6.13.
Cnooc, China's biggest offshore oil producer, slipped 2.8 percent to HK$11.82. Mitsui & Co., Japan's No. 2 trading company, declined 1.3 percent to 1,959 yen.
Crude oil for February delivery fell 0.3 percent to $89.87 a barrel and futures have plunged 10 percent since reaching a record $100.09 on Jan. 3. The U.S. is the world's biggest energy consumer.
Yue Yuen plunged 6.8 percent to HK$24.60, the biggest decline since March 31, 2003. The company said 2007 profit rose 1.6 percent to $359.4 million, lower than the $387.4 million average estimate in a Bloomberg survey of analysts.
Rio Tinto Group, the world's third-largest mining company, rose 4.6 percent to A$124 on speculation BHP Billiton Ltd. is preparing a higher offer for the company.
BHP may bid 3.5 shares and A$16 ($14) for each Rio share, said Michael Birch, who helps manage the equivalent of $140 million at Wallace Funds Management in Sydney. London-based Rio rejected a three-for-one stock proposal from BHP in November.
Amanda Buckley, a spokeswoman for Rio Tinto, and BHP spokeswoman Samantha Evans both declined to comment.
GvD.news
18.01.2008, 15:20
Bakrie to Raise $5.4 Billion to Fund Stake Purchases (Update2)
Jan. 18 (Bloomberg) -- PT Bakrie & Brothers, the investment company controlled by the family of Indonesia's welfare minister, plans to raise 51.3 trillion rupiah ($5.4 billion) to buy stakes in three companies.
Bakrie & Brothers will buy 35 percent of Bumi, Indonesia's biggest coal exporter, and 40 percent each of PT Energi Mega Persada and PT Bakrieland Development, it said in a statement in Jakarta today. The company will first combine two of its existing shares into one, and then raise 40.1 trillion rupiah by selling stock to shareholders in the country's biggest share sale.
Bumi stock rose fivefold in Jakarta the past year and Energi Mega more than doubled, driven by surging coal and energy prices. The investments may help Bakrie & Brothers transform itself into a holding company and handle larger projects, said Raymond Gin, director of investment at PT Manulife Asset Management.
``It opens up grander opportunities,'' said Gin, who manages $700 million in equity and balanced funds for Manulife in Jakarta. ``A much larger company can do larger projects, and it also gives the company access to large pools of capital and allow injections by, say sovereign wealth funds.''
Bakrie & Brothers has a market capitalization of 7.5 trillion rupiah, compared with 109 trillion rupiah for Bumi, Indonesia's second-most valuable company.
The shares of the three companies will be bought from the family of Aburizal Bakrie, which owns 28 percent of Bakrie & Brothers. The family has agreed to the sale, President Director Bobby Gafur Umar said at a briefing in Jakarta today.
Warrants, Shares
Bakrie & Brothers also plans to raise 2.9 trillion rupiah selling warrants and borrow 8.3 trillion rupiah for the acquisitions. The company will offer 119 shares for every 20 shares owned by stockholders in the rights offer at 500 rupiah apiece. Investors will also be offered 1 warrant for every 17 rights shares at 310 rupiah, it said.
The investment company will spend 36.9 trillion rupiah to buy Bumi shares at 5,432 rupiah apiece, or 3.9 percent lower than today's closing price. It will invest 7.2 trillion rupiah in Energi Mega at 1,249 rupiah a share and 4.3 trillion rupiah to buy shares in Bakrieland at 556 rupiah each.
``All target acquisitions are high-growth companies in key strategic industries,'' Bakrie's Umar said. ``When combining its existing businesses with the new acquisitions Bakrie & Brothers will have a strong strategic portfolio of the hottest sectors in Indonesia.''
Energi shares will be bought at 4.7 percent below today's price and Bakrieland at a 2.5 percent discount.
Credit Suisse and PT Danatama Makmur Sekuritas will advise Bakrie & Brothers on acquiring the stakes, while CLSA Ltd. and Danatama will help raise money for the acquisitions.
``If the offer is successful, it will be wonderful for Bakrie & Brothers,'' said Prayoga Triyono, fund manager at PT Henan Putihrai Asset Management, which counts Bakrie & Brothers shares among its holdings. ``Now, the question is can that huge size be absorbed by the market?''
Bakrie & Brothers said it expects to complete the share sale by April.
GvD.news
18.01.2008, 15:31
Internationale Konjunkturdaten Wochenvorschau / China
18.01.2008
DekaBank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Das chinesische Statistikamt wird in der kommenden Woche das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2007 veröffentlichen, berichten die Analysten der DekaBank.
Die Dynamik der wirtschaftlichen Aktivität sollte sich mit einem Zuwachs um 11,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal geringfügig verlangsamen. Am gleichen Tag werde die Inflationsrate für Dezember 2007 veröffentlicht. Eine leichte Moderierung der Nahrungsmittelpreise sorge für eine zwischenzeitliche Entspannung vor dem Beginn des chinesischen Neujahrs im Februar.
21.01.08, 10:53 |
Kreditkrise
Bank of China droht Verlust
Die amerikanische Hypothekenkrise könnte einer chinesischen Zeitung zufolge auch ein führendes Finanzinstitut des kommunistischen Landes schwer treffen.
Bank of China in Peking
Die Bank of China werde für das vierte Quartal 2007 deutliche Abschreibungen vornehmen müssen, berichtete die „South China Morning Post“ am Montag unter Berufung auf Bankenkreise. Dies könne den Gewinn der Bank für das Gesamtjahr aufzehren oder sogar zu einem Verlust führen. Ein Sprecher der Bank nahm zu dem Bericht nicht Stellung. Das Institut hatte sein Subprime-Portfolio im September auf 7,95 Milliarden Dollar von 9,65 Milliarden Dollar im August abgebaut.
Der „China Business News“ zufolge haben mehrere Regierungsstellen die Auswirkungen der Krise auf die Banken untersucht. „Der Schluss, den sie gezogen haben, ist nicht sehr erfreulich“, hieß es ohne Angaben von Quellen. Der Präsident des sechstgrößten chinesischen Geldinstituts Merchants Bank, Ma Weihua, sprach von zwei Faktoren, die den Gewinn in dem Sektor treffen dürften: Die Hypothekenkrise in den USA und die Maßnahmen der Regierung in Peking, um die Wirtschaft abzukühlen. „Wir müssen das sehr realistisch sehen“, sagte Ma. „Wir stehen in diesem Jahr vor vielen Herausforderungen, die nicht nur aus der Heimat, sondern auch aus der Ferne kommen.“ hei/Reuters
04.02.2008
07:34 IWF: Chinas Wachstum in 2008 bei 9,6 %
EMFIS.COM - Peking 04.01.08 ( www.emfis.com ) In ihrem aktuellen Quartalsbericht geht die Weltbank von einem Wirtschaftswachstum in China von 9,6 Prozent in diesem Jahr aus. In 2007 lag das Wachstum bei 11,4 Prozent. Wie es weiter heißt, sei das Land von einer globalen Konjunkturabschwächung geringfügig betroffen, da eine steigende Binnennachfrage wahrscheinlich einen etwaigen Rückgang des Exportwachstums ausgleicht. Sorge bereite die Inflation. Hier bleibe aber die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit dem schweren Wintereinbruch abzuwarten.
Wirtschaftsnews - von heute 09:25
China erwartet nächsten Wintereinbruch
Peking 11.02.08 (www.emfis.com)
Der katastrophale Winter hält China weiter im Griff. Konnte mit Beginn des Neujahrsfestes eine vorübergehende Entwarnung gegeben werden, so laufen jetzt von staatlichen Medien Meldungen auf, wonach mit einer neuen Schnee- und Kältewelle gerechnet wird.
Der Pekinger Krisenstab warnt, dass mit der einsetzenden Rückreisewelle mit neunen Schneestürmen und Unwettern zu rechnen sei. Die Transportsituation insgesamt sei weiterhin äußerst angespannt. Man rechnet in den kommenden zehn Tagen wieder Schneefälle im Süden des Landes. Die ersten chinesischen Wanderarbeiter haben sich bereits auf dem Weg zurück zu ihren Arbeitsstätten begeben, heißt es in den Meldungen.
Bericht: Toshiba will ab sofort keine HD DVD mehr herstellen
[fp] Tokio - Der japanische Elektronikkonzern Toshiba will einem Zeitungsbericht zufolge heute (Dienstag) die sofortige Einstellung der HD DVD bekanntgeben.
Das Unternehmen habe entschieden, die Entwicklung und Produktion von Abspielgeräten und Rekordern sofort und den Verkauf zum Ende März einzustellen, berichtete die gewöhnlich gut informierte japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Dienstag.
Toshiba-Präsident Atsutoshi Nishida wolle dies am Nachmittag (Ortszeit) verkünden. Was mit HD DVD-Festplatten geschehen soll, die Toshiba an Hewlett-Packard und andere liefert, stehe noch nicht fest. Doch überlege Toshiba, auch ihre Produktion einzustellen, hieß es.
Da Toshiba die treibende Kraft hinter der HD DVD ist, dürfte die Aufgabe durch den Konzern das Aus für die Technologie insgesamt bedeuten. Damit steht der Standard Blu-ray im Streit um die Nachfolge der DVD vor dem Sieg. Toshiba hat rund eine Million Rekorder, Abspielgeräte und Computer-Festplatten mit dem HD DVD-Format weltweit verkauft, davon 600 000 bis 700 000 allein in Amerika und Europa, so die "Nikkei". Toshiba beabsichtige, Händlern rund 100 000 Geräte abzunehmen, wolle aber keine Rückgabe durch Verbraucher akzeptieren.
Die Blu-ray Disc und die HD DVD sind Formate für Video in hoher Bildauflösung (HD, High Definition). Die weit verbreitete herkömmliche DVD hat nicht genügend Kapazität, um das größere Datenvolumen hochaufgelöster Filme zu speichern. Die höhere Auflösung bedeutet eine deutlich bessere Bildqualität, die auf modernen Flachbildfernsehern zur Geltung kommt. Beide neuen Standards hatten sich nur sehr langsam im Markt verbreitet. (dpa)
19.02.2008 09:43
Chinas Inflationsrate steigt kräftig an
Peking (aktiencheck.de AG) - Der Anstieg der chinesischen Verbraucherpreise hat sich im Januar 2008 kräftig beschleunigt. Dies gab die nationale Statistikbehörde in Peking am Dienstag bekannt.
Demnach erhöhte sich die jährliche Inflationsrate auf 7,1 Prozent, nachdem sie sich im Vormonat nur auf 6,5 Prozent belaufen hatte. Hierbei handelt es sich um die stärkste Preissteigerung seit September 1996.
Für das kräftige Plus war insbesondere der ungewöhnlich harte Winter verantwortlich. Hierbei erhöhten sich vor allem Lebensmittelpreise um 18,2 Prozent. (19.02.2008/ac/n/m)
25.02.2008 22:47
Solar-Aktie nachbörslich gefragt
Xinyu City (BoerseGo.de) - Der chinesische Solarzellenhersteller LDK Solar erzielt im vierten Quartal einen Gewinn von 0,44 Dollar pro Aktie und schlägt damit die Konsensschätzungen der Analysten um 3 Cents. Der Umsatz klettert gegenüber Vorjahr um 21,5 Prozent auf 192,8 Millionen Dollar, was ebenfalls deutlich über den Erwartungen von Wall Street von 183,1 Millionen Dollar liegt.
Für das erste Quartal erhöht das Management seine Gewinnprognose von 0,40 auf 0,41 auf 0,45 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 210 bis 220 Millionen Dollar. Für das Geschäftsjahr 2008 reduziert das Unternehmen aufgrund der Winter-Katastrophe seine Umsatzprognose von 1,06 Milliarden auf 0,96 bis 1,0 Milliarden Dollar.
Die Aktie steigt nachbörslich aktuell auf 33,0 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
KARRIEREN
Frauenpower aus Fernost - Asiatinnen drängen nach oben
Von Hanne Seelmann-Holzmann und Cornelia Hegele-Raih
Von solchen Karrieren kann manche Frau im Westen nur träumen: In China, Thailand und anderen Ländern Asiens gibt es weit mehr Chefinnen als in Deutschland. Wie gelingt Asiens Managerinnen der Aufstieg? Wie verbinden sie Kind und Beruf? Eine Spurensuche in China, Indien und Japan.
Viele westliche Geschäftsleute denken bei der Situation von Frauen in asiatischen Ländern vielleicht an Rückständigkeit, Armut, Unterdrückung und so weiter - aber nicht unbedingt an erfolgreiche asiatische Managerinnen. Tatsächlich jedoch sind die Frauen in Asien auf dem Vormarsch - und zwar in einer Weise und Geschwindigkeit, die die westliche Emanzipation in manchen Bereichen sogar in den Schatten zu stellen scheint.
Westliche Manager und Managerinnen sind mit zwei Gefahren konfrontiert: Manche haben zum einen noch eine sehr altmodische Vorstellung von asiatischen Frauen. Sie sind dann überrascht, wenn sie im Geschäftsleben sehr gut qualifizierte und selbstbewusste Frauen treffen. Zum anderen gewinnen viele westliche Männer aufgrund der Kleidung und des Verhaltens asiatischer Frauen den Eindruck, diese seien in jeder Hinsicht mit Managerinnen im Westen zu vergleichen. Beides kann zu falschen Einschätzungen führen sowie zu Verhaltensweisen, die asiatische Geschäftsfrauen verletzen oder beleidigen.
Werden die kulturellen Unterschiede auf den zweiten Blick sichtbar, sind westliche Manager außerdem häufig enttäuscht oder fühlen sich getäuscht. Dieter Hierner, Leiter des Center of Competence China bei der Deutschen Bank empfiehlt daher, sich möglichst gut vorzubereiten: "Sie gehen doch auch nicht mit dem Golfschläger auf den Tennisplatz!" Das beste Rüstzeug für den Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern ist ein Blick hinter die Fassade.
Aufstieg der Asiatinnen
Vielen Managern werden wahrscheinlich nur einige Asiatinnen bekannt sein, die im Westen sehr erfolgreich sind, etwa die Inderin Indra Nooyi, CEO von Pepsico, die 2007 von "Fortune" zur fünftmächtigsten Frau der Welt erklärt wurde. Was sie vielleicht noch nicht wissen, ist, dass auch in den asiatischen Ländern selbst immer öfter Frauen das Sagen haben.
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Indra Nooyi aus Indien ist ein Vorbild für viele, seit sie in den USA Chefin von Pepsico wurde.
Dem Grant Thornton International Business Report zufolge betrug der Anteil von Firmen mit Frauen in gehobenen Managementpositionen auf den Philippinen 97 Prozent, in der Volksrepublik China 91 Prozent, in Malaysia 95 Prozent und in Hongkong sowie Thailand je 83 Prozent. Zum Vergleich: In den USA liegt dieser Anteil bei 63 Prozent. Der Anteil von Frauen im Topmanagement beträgt auf den Philippinen 50 Prozent, in Thailand 39 Prozent, in Hongkong sind es 35 und in China 32 Prozent (USA und Deutschland je 23 Prozent).
Der Trend zu einem deutlich wachsenden Einfluss von Asiatinnen in den höheren Geschäftsetagen ist eindeutig. Er spiegelt sich auch in der "Fortune"-Liste "Global Power 50" wider, einer Rangliste der mächtigsten internationalen Managerinnen. Von den 50 Frauen stammten im Jahr 2007 immerhin 15 aus Asien: 5 aus China, 3 aus Indien, 3 aus Singapur, 2 aus Japan und je eine aus Hongkong und von den Philippinen.
Die Erklärung scheint offensichtlich: Der wirtschaftliche Aufschwung erzeugt einen rasanten sozialen Wandel und lockert die gesellschaftlichen Normen und Regeln, sodass auch Frauen häufig eine Chance zum beruflichen Aufstieg erhalten. Doch tatsächlich spielen auch noch die teilweise sehr unterschiedlichen kulturellen, historischen und politischen Hintergründe für die Situation der Frauen in den einzelnen asiatischen Ländern eine große Rolle. Wir konzentrieren uns hier darauf, die Situation in China, Indien, Japan, Südkorea und Singapur zu schildern.
2. Teil: China: "Ich habe nicht die Universität besucht, um zu kochen und zu putzen!"
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Zhang Yin aus China gehört zu den reichsten Menschen ihres Landes - ihr Vermögen wurde 2005 auf 3,4 Milliarden Dollar geschätzt.
Die 50-jährige Zhang Yin führte im Jahr 2005 mit einem geschätzten Vermögen von 3,4 Milliarden Dollar die Liste der reichsten Menschen Chinas an. Wirtschaftlichen Erfolg hatte sie mit dem Import von Altpapier aus den USA. Ihre Firma Nine Dragons Paper verdoppelte im vergangenen Jahr ihren Wert. Unter den 800 reichsten Chinesen finden sich zwar "nur" 65 Frauen, aber dieser Anteil ist doch beträchtlich, wenn man bedenkt, dass sich der Reichtum auch im Westen zumeist bei den Männern konzentriert.
Wer über die Situation von Frauen in Chinas Wirtschaftswelt spricht, muss differenzieren: Es gibt viele junge, gut ausgebildete Managerinnen, die für große westliche Firmen in den Städten an der Ostküste (der sogenannten Golden Coast) arbeiten. Verglichen mit der Mehrheit der Chinesinnen, die auf dem Land lebt, sind es jedoch immer noch sehr wenige. Die sogenannten "dushi liren" (Stadtschönheiten),
die ihre eigene Wohnung und ein Auto, einen Job oder ein eigenes Unternehmen haben, sind aber für viele Chinesinnen ein Vorbild. Sie sind modern gekleidet, gehen oft in Bars, Restaurants und ins Fitnessstudio und verwirklichen ihre persönlichen Pläne.
Auch wenn wir es angesichts der modernen, westlich gestylten Zentren des neuen Kapitalismus nicht glauben wollen: Die chinesische Gesellschaft ist selbst nach 50 Jahren Kommunismus im Kern konfuzianisch geprägt. Im Regelwerk von Konfuzius, dem einflussreichsten Philosophen Chinas, der um 560 vor Christus lebte, gibt es eine klare Hierarchie zwischen Mann und Frau. Im "Li Gi", dem Buch der Riten, heißt es: Sie hat die Pflicht zu dreifachem Gehorsam. Zu Hause ist sie dem Vater unterworfen, in der Ehe dem Gatten und nach dem Tode des Gatten dem ältesten Sohn. Sie wagt in nichts, ihrem eigenen Kopf zu folgen; und ihr Platz ist im Haus. Ihre wichtigste Pflicht ist es, ihre Aufgaben gegenüber ihren Schwiegereltern und dem Ehemann zu erfüllen. Und vor allem soll sie einen Sohn gebären.
Geschäftsleute, die auf eine der modern wirkenden jungen, selbstbewussten, ehrgeizigen und geschäftserfahrenen Chinesinnen treffen, werden wohl kaum auf die Idee kommen, dass derartige Überzeugungen nach wie vor das Verhältnis der Geschlechter prägen. Sie erleben, dass im heutigen Geschäftsleben Chinas Frauen genauso akzeptiert werden wie im Westen. Diese Situation ist jedoch Ergebnis einer einzigartigen historischen Situation: Aufgrund der Ein-Kind-Politik Chinas, die 1979 eingeführt wurde, findet man in China heute das weltweit größte Ungleichgewicht im Verhältnis der Geschlechter. Im Landesdurchschnitt stehen 100 neugeborenen Mädchen 117 Jungen gegenüber. Am schlimmsten ist die Situation in der Provinz Jiangsu mit einem Verhältnis von 165 Jungen zu 100 Mädchen bei Kindern im Alter von ein bis vier Jahren.
Weil Chinesen nur ein Kind haben dürfen, entscheiden sie sich meistens für einen Jungen. Nur ein Sohn kann nämlich die wichtigste Pflicht in einer konfuzianischen Familie erfüllen: die Ahnen zu ehren. Diese Entwicklung sorgt für riesige demografische Probleme. Junge Männer, vor allem in ländlichen Gebieten, finden keine Ehepartnerin; im nächsten Jahrzehnt werden in China 60 Millionen Frauen fehlen. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung laut "The Guardian Weekly" bis zum Jahr 2040 "nur noch" auf 1,5 Milliarden Menschen anwachsen, danach sogar schrumpfen.
Die Tatsache, dass westliche Geschäftsleute in den Unternehmen oftmals gut qualifizierten chinesischen Frauen begegnen, ist daher nicht unbedingt ein Beweis für Gleichberechtigung und gleiche Chancen. Zuallererst ist der Grund ein strukturelles Problem. Obwohl jedes Jahr eine große Zahl von Studenten die Universitäten verlässt, herrscht Mangel an Absolventen, die über jene Qualifikationen verfügen, die westliche Firmen benötigen. Junge Chinesinnen greifen deshalb mit beiden Händen nach der einmaligen Chance, Karriere zu machen und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.
Wenn es um Nachwuchs geht, werden aber auch viele erfolgreiche Frauen es als ihre wichtigste Verpflichtung ansehen, einen Sohn zu bekommen. Dass Frauen zu Hause bei ihren Kindern bleiben, gehört gleichwohl nicht zu den Vorstellungen vom normalen Familienmodell in China. Vielmehr ist es selbstverständlich, dass Mütter arbeiten, und niemand kommt auf die Idee, sie deshalb als "Rabenmütter" zu bezeichnen. (Dieser Begriff findet sich wohl nur in der deutschen Sprache.)
Der Staat bietet eine Vielzahl von Kinderbetreuungs- und Erziehungsangeboten. In vielen Familien kümmern sich auch die Großeltern um die Enkel, damit die Eltern von der boomenden Wirtschaft profitieren können. Eine junge Chinesin, die mit einem Deutschen verheiratet ist und in Deutschland lebt, war regelrecht schockiert, weil sie ständig gefragt wurde, warum sie eigentlich eine Arbeit suche und nicht lieber daheim bei ihrem Baby bleibe. "Ich habe nicht die Universität besucht, um zu kochen und zu putzen!", empört sie sich.
Viele Frauen in China sehen allerdings nur eine andere Möglichkeit, vom wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren: Xinran, die Autorin des Buches "The Good Women of China", schreibt, dass sie sehr erstaunt gewesen sei, als sie durch ihre Studentinnen erstmals von der Existenz von "Privatsekretärinnen" gehört habe. Ob reiche Chinesen oder westliche Geschäftsleute: Viele haben eine Art Konkubine. Es gibt ungefähr vier bis fünf Millionen solcher "professionellen Zweitfrauen". Für Chinesen sind sie eine Art Statussymbol - und eine weitere Chance, einen Sohn zu bekommen. Und junge Chinesinnen sehen in gut verdienenden Geschäftsleuten nicht selten die Chance auf ein sicheres Einkommen.
Xinran schreibt: "Sie beurteilen ihre Situation sehr realistisch. Sie wissen, dass die Männer ihre Familien nicht verlassen werden. 'Nur ein Dummkopf glaubt den süßen Worten', sagen meine Studentinnen." Um sich abzusichern, verlangen sie Geld. Wenn sich chinesische Männer weigern, für ihre (früheren) Konkubinen und die gemeinsamen Kindern zu bezahlen, rächt sich die "er nai" (Zweitfrau) zuweilen böse: Xie Lijun zum Beispiel machte den Ärger über ihren früheren Liebhaber öffentlich. Die "Süddeutsche Zeitung" vom 15. Januar 2007 berichtete in dem Artikel "Der Zorn der Konkubinen", dass die Rache mittlerweile auch über Internetseiten organisiert wird, beispielsweise indem kompromittierende Videos veröffentlicht werden.
Maos Ausspruch "Frauen gehört die Hälfte des Himmels" gilt auch nicht im Hinblick auf die Politik. Im ständigen Ausschuss der Kommunistischen Partei mit neun Mitgliedern sitzt keine einzige Frau. Das Politbüro besteht aus 21 Männern und einer Frau, das Zentralkomitee aus 191 Männern und 5 Frauen.
Insgesamt hat sich die Situation der Frauen in China in den vergangenen 25 Jahren aber sehr positiv entwickelt. Man darf nicht vergessen, dass es bis 1948 noch üblich war, Frauen die Füße zu binden. Kleine Mädchen hatten unter dieser grausamen Prozedur zu leiden, weil Männer die kleinen Füße sexuell stimulierend fanden.
Heute nutzen viele junge Frauen die Möglichkeiten, die ihnen das moderne China bietet. Auch die Regierung hat mittlerweile erkannt, dass sie aktiv werden muss, um die Bedingungen für Mädchen in den ländlichen Regionen zu verbessern. 23 führte sie daher ein "Care for girls"-Programm ein. Steuererleichterungen oder die Befreiung von Schulgebühren für Mädchen sollen die Entscheidung für weibliche Babys fördern. Die Zukunft der chinesischen Frauen wird deutlich besser sein, als es die Vergangenheit jemals war.
3. Teil: Indien: Auch bei Geschäftsessen sind Kinder selbstverständlich dabei
http://www.spiegel.de/img/0,1020,1109751,00.jpg
Naina Lal Kidwai aus Indien: Die HSBC-Managerin wurde mehrere Jahre in Folge als eine der Top-50-Geschäftsfrauen der Welt geführt.
Naina Lal Kidwai ist Group General Manager und Country Head für Indien bei der HSBC, einer der größten Banken der Welt. Das "Forbes"-Magazin zählte Kidwai zu den World's Top 50 Corporate Women in den Jahren 2000 bis 2003. Geschäftsleute werden auch in Indien auf viele hervorragend ausgebildete und erfolgreiche Frauen treffen, die Banken, IT-Firmen und Servicecenter managen.
Im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen zählt zum Beispiel Hema Hattangady zu den herausragenden Erscheinungen. Sie ist Vice Chairman und Chief Executive Officer von Conzerv Systems, einem Unternehmen, das ursprünglich nur Stromzähler für internationale Elektrofirmen produzierte und heute umfassende Energiemanagementsysteme und -services anbietet. Unter Hattangadys Führung wuchs das Unternehmen stark und expandierte international. Im Februar 2006 erhielt es den Fair Business Practice Award, weil es sich weigert, Bestechungsgelder zu bezahlen. Und es wurde von der Organisation Intellectual Capital Sweden AB (ICAB) ausgezeichnet. Hattangady wurde außerdem von der US-Regierung in die South Asia Energy Management Mission berufen, ein dreiköpfiges Team, das die USA bereiste, um den amerikanischen Energiesektor kennenzulernen und seine Erfahrungen aus Indien weiterzugeben.
Da Hattangady von westlichen Geschäftspartnern ständig gefragt wird, ob sie als Frau in der indischen Geschäftswelt nicht große Probleme habe, hat sie zu diesem Thema eine Powerpoint-Präsentation erstellt.
Sie war zum Beispiel amüsiert darüber, bei einem internationalen Coachingprogramm für CEOs im kalifornischen Pebble Beach zu 98 Prozent Männer anzutreffen, die sie fragten, wie sie ihren Mann (der als technischer Leiter in der Hierarchie unter ihr angesiedelt ist) und ihre beiden Kinder allein lassen könne, um an diesem Kurs teilzunehmen. In Kanada sprach sie mit Ingenieurinnen, die weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, was ihrer Meinung nach in Indien nicht vorkommt.
Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheint in Indien leichter zu sein. So genießt es etwa Svenja Falk, mit ihrer kleinen Tochter in Bangalore zu wohnen (was angesichts der chaotisch wirkenden Megametropole auf den ersten Blick erstaunlich wirken mag). Die Deutsche ist Lead of Strategy Research für Indien beim Beratungsunternehmen Accenture und hat auch indische Mitarbeiter zu führen: "Als Frau in Indien erfolgreich zu managen ist sehr einfach - wenn man sich nach einer gewissen Zeit an den indischen Managementstil gewöhnt hat", sagt sie. "Und es ist viel einfacher als in Deutschland, Job und Familie zu verbinden." Auch bei Geschäftsessen sind Kinder selbstverständlich dabei, und niemand würde sie als ein Hindernis für die Karriere betrachten.
Nach solchen Gesprächen könnte man den Eindruck gewinnen, dass es um die Gleichberechtigung in Fernost mitunter besser bestellt ist als im Westen. Doch gilt dies nur für einen relativ kleinen Teil der Frauen. Zwar gibt es in Indien eine der aktivsten feministischen Bewegungen der Welt. Auch gab und gibt es in Indien vergleichsweise viele Frauen in hohen politischen Ämtern. Sowohl in der Politik als auch in der freien Wirtschaft gibt es Quoten für Frauen (und Minderheiten). Indien war sogar das erste Land der Welt, das die Gleichstellung der Frau in der Verfassung niederlegte. Viele dieser Regelungen bestehen allerdings (wie auch in westlichen Ländern) nur auf dem Papier.
An der überwältigenden Mehrheit der Frauen in Indien, die vor allem in den ländlichen Gebieten leben, ist der Fortschritt bislang vorübergegangen. Noch immer wird die Gesellschaft durch das starre Kastensystem hierarchisch strukturiert. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste - beziehungsweise einer Gemeinschaft, die Inder nennen sie "yati" - bestimmt nicht nur den gesellschaftlichen Status, sondern auch die Chancen für eine berufliche Karriere.
In der höchsten Kaste, der der Brahmanen, genießen Frauen gleiche Ausbildungs- und Berufschancen. Auch in der Kaste der Vaishyas (die Händler, Handwerker und Landbesitzer umfasst) ist es häufig Tradition, auch die Töchter zu Unternehmerinnen heranzuziehen. Nicht zuletzt gibt es außerhalb der Hindu-Kasten religiöse Gruppen, die traditionell wirtschaftlich sehr erfolgreich sind und in denen Frauen häufig eine exzellente Erziehung genießen: die Jains, die meist den Geld- oder Edelsteinhandel beherrschen (ihr bekanntester Vertreter im Westen ist der Investmentbanker Anshu Jain von der Deutschen Bank in London) oder die Parsen (zu dieser Gruppe gehört etwa die Familie Tata, die über ein Industrieimperium gebietet). Nach den Regeln der Sikh-Religion, die auch das Kastenwesen ablehnt, sind Männer und Frauen sogar gleichgestellt.
Obwohl die Brahmanen nur 2 bis 5 Prozent der Bevölkerung ausmachen, besetzen sie 70 Prozent der Stellen in Regierung und Justiz. Sie genießen nicht nur im eigenen Land umfangreiche Privilegien, sondern studieren oft im Ausland und sind so mit westlichen Denkweisen vertraut. Auch die Frauen präsentieren diese dann selbstbewusst ihren westlichen Gesprächspartnern. Dies kann allerdings ein falsches Bild der indischen Gesellschaft vermitteln. Denn während der gut ausgebildeten weiblichen Elite zweifellos eine große Zukunft offensteht, gilt für 90 Prozent der Frauen immer noch der Satz: "Töchter sind das größte Elend."
4. Teil: Japan, Südkorea, Singapur: "Du musst sein wie Maggie Thatcher: knallhart und immer lächeln"
Die Lage in anderen asiatischen Ländern unterscheidet sich zum Teil sehr von der Situation in China und Indien. Davon können wir allerdings nur einen Eindruck vermitteln, indem wir die Situation in Japan, Südkorea und Singapur schildern.
Japan
Tomoyo Nonaka zog das Interesse der internationalen Presse auf sich, weil sie eine der sehr wenigen Frauen war, die an die Spitze eines japanischen Unternehmens gelangten. Von Juni 2005 bis März 2007 war sie CEO von Sanyo Electric und versuchte, die große finanzielle Schieflage des globalen Unternehmens zu korrigieren. Schließlich trat sie - nach offiziellen Verlautbarungen freiwillig - zurück.
Auch Japan gehört zu den Ländern des konfuzianischen Kulturkreises. In Bezug auf die Rolle und Möglichkeiten der Frauen zeigt sich hier noch ein besonders traditionelles Verständnis. Obwohl Mädchen Schulen und Universitäten besuchen, dürfen sie danach überwiegend nur als "office flowers" in großen Firmen wirken: Sie begrüßen Besucher und schenken Tee aus. Die Betriebe beschäftigen die jungen Frauen zudem auch, damit unverheiratete junge Angestellte die Möglichkeit haben, eine passende Frau zu finden. Sobald sie heiraten, sind Frauen für die Familie und für häusliche Angelegenheiten zuständig.
Hausfrau und Mutter zu sein ist in Japan eine anspruchsvolle Aufgabe. Hausfrauen sind eine mächtige Konsumentengruppe, weil sie meist allein für das Haushaltsbudget verantwortlich sind. Und sie haben für eine gute Ausbildung der Kinder zu sorgen. Das japanische Schulsystem selektiert hart. Die Aufgabe, die Kinder für diesen Kampf zu rüsten und sie zu unterstützen, obliegt allein den Frauen. In einem Sprichwort heißt es: "Mein Vater hat mich gezeugt, und meine Mutter hat mich aufgezogen."
In Japan sind die Welten der Frauen und Männer strikt voneinander getrennt. Japanische Frauen sagen scherzhaft: "Das Wichtigste ist, dass der Ehemann gesund und außer Haus ist." Sind dann die Männer nach der Pensionierung zu Hause, zeigen sich die negativen Folgen des jahrzehntelangen Nebeneinanderlebens. Die Scheidungsraten steigen deshalb in dieser Lebensphase sprunghaft an.
Zwar sind 40 Prozent der Beschäftigten in Japan weiblich, doch die meisten Frauen arbeiten Teilzeit und werden schlecht bezahlt. Natürlich hat auch Japan Gesetze gegen die Diskriminierung von Frauen, und es gibt auch Feministinnen. Dennoch wird die traditionelle Rolle der Frau von der überwiegenden Mehrheit akzeptiert und gelebt. Nur eine Gruppe junger Frauen in den großen Städten will sich dieser Rolle nicht beugen. Sie leben (kostengünstig) bei ihren Eltern, heiraten nicht und geben ihr Geld für Marken- und Luxusartikel aus. Diese unter Konsumaspekten sehr interessante Gruppe wird in Japan als "young parasite singles" bezeichnet.
Für westliche Geschäftsfrauen kann es sehr schwierig sein, mit japanischen Geschäftspartnern zu arbeiten. Das Geschäftsleben ist im Wesentlichen eine Männerwelt, und japanische Manager haben sich noch nicht an Geschäftsfrauen gewöhnt. Diese können aber erfolgreich sein, wenn sie die Regeln kennen. Eine erfahrene deutsche Exportleiterin, die sehr gute Geschäftsbeziehungen zu Honda aufbaute, sagt dazu: "Du musst sein wie Maggie Thatcher: knallhart und immer lächeln."
Südkorea
Die Bedingungen dort sind für Frauen ähnlich wie in Japan, weil auch dieses Land zum konfuzianischen Kulturkreis gehört. In den vergangenen 20 Jahren ist auch in Südkorea die Geburtenrate deutlich gesunken. Als Grund wird oft die zunehmende Berufstätigkeit der Frauen genannt. Koreanische Eltern verweisen aber auf eine andere Ursache.
Auch in Korea sieht man es als wichtigste Aufgabe an, den Kindern eine gute Schulausbildung zu ermöglichen. Gute Kindergärten, Schulen oder Universitäten sind jedoch sehr teuer. Manche Familien geben die Hälfte ihres Einkommens dafür aus. Deshalb hört man oft: "Wir können es uns nicht leisten, mehr als ein Kind zu haben." Und wieder soll das eine Kind natürlich ein Junge sein - das Verhältnis von Jungen zu Mädchen liegt daher bei 116:100.
In vielen asiatischen Ländern lässt sich also ein Männerüberschuss beobachten. Ob dies die Macht und Karrierechancen der Frauen stärken wird, bleibt abzuwarten. Aber wie sagte eine Koreanerin, als ihr Kollege die Geburt eines Sohnes feuchtfröhlich feierte: "In 20 Jahren klopft er an die Tür meiner Tochter, und sie wird auswählen können!"
Singapur
Für die Frauen in Singapur stellt sich die Frage, ob Karriere erwünscht ist, nicht. Lee Kuan Yew, früherer Premierminister, hat in den 80er Jahren klar herausgestellt, dass sich dieser kleine Stadtstaat nur mithilfe von "brain-power" schnell wirtschaftlich entwickeln kann.
Obgleich überzeugter Konfuzianer, begriff er, dass ein Land ohne große Fläche und Rohstoffe nur durch das Wissen seiner Menschen Wohlstand schaffen kann. Jungen und Mädchen in diesem Sinne gleichermaßen eine gute Ausbildung zu verschaffen war seine pragmatische Antwort.
Frauen erhalten heute in Singapur nicht nur die gleiche Ausbildung wie Männer, sondern sind auch auf jeder Ebene im Geschäftsleben akzeptiert. Es gibt allerdings den unerwünschten "Nebeneffekt", dass Frauen die traditionellen Rollen ablehnen und oft auch keine Kinder mehr bekommen wollen.
Der flüchtige Blick trügt
Frauen spielen in den Führungsetagen asiatischer Unternehmen eine bedeutende Rolle. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Sie reichen von der staatlichen Förderung junger Frauen in Südkorea über die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Indien bis hin zu strukturellen Karrierevorteilen im auf männlichen Nachwuchs fixierten China.
Die im Vergleich zu Europa und den USA scheinbar großen Erfolge bei der Gleichberechtigung am Arbeitsplatz dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich asiatische Managerinnen von ihren Kolleginnen und Kollegen im Westen unterscheiden. Wer in Asien Geschäfte macht, sollte sich stets mit den kulturellen Hintergründen vertraut machen.
15.03.2008 10:11
Top Pick: Solar-Power aus China
Durch die aktuelle Marktschwäche ist einer der Langzeit-Favoriten von China-Experte Jim Trippon, dem Herausgeber des US-Börsendienstes „The China Stock Digest“, wieder auf einem interessanten Niveau angelangt. Es handelt sich dabei um Suntech Power Holdings (ISIN: US86800C1045).
„Die Firma gehört zur Weltspitze bei der Herstellung von Solarzellen und Solar-elektrischen Systemen. Zudem entwickelt Suntech Power Holdings zur Zeit eine neue Technologie, mit der die Effizienz der Zellen gesteigert werden soll.
Derzeit werden die Solarzellen von Suntech Power Holdings dazu benutzt, um in China die Kraft der Sonne in Strom umzuwandeln. Im stark wachsenden Solarmarkt Chinas ist Suntech Power Holdings die Nummer eins.
Speziell China muss dringend seine Energieversorgung umstellen und vor allem auf saubere Energiequellen setzen. Unter dem heftigen Smog in den chinesischen Metropolen wie Peking oder auch Shanghai leidet vor allem die Bevölkerung.
Bislang bestand immer das Problem, dass die Stromerzeugung mithilfe von Solarzellen sehr teuer war. Doch genau hier setzt nun Suntech Power Holdings an: Der Schlüssel zum Erfolg ist harte Kostenkontrolle und das Einbringen der Standortvorteile der chinesischen Industrie.
Doch das Engagement von Suntech Power Holdings geht weit über die Grenzen des asiatischen Boomlandes hinaus. So gibt es schon Geschäftsbeziehungen nach Europa und hier in den wichtigen Märkten Frankreich und auch Griechenland. Durch die Übernahme von MSK Corp. ist zu dem erst kürzlich der Einritt in den japanischen Photovoltaik-Markt geglückt. Im vierten Quartal stieg der Gewinn um 61%. Trotzdem ist die Aktie aktuell weit vom Hoch entfernt. Wir setzen weiterhin auf diesen spannenden Wachstumstitel, der den Lesern des China Stock Digest in der Vergangenheit schon viel Freude gemacht hat.“
15.03.2008 10:11
Top Pick: Japan - billiger geht es kaum
Die Stimmung der Investoren in Japan ist aktuell auf dem niedrigsten Stand seit 2003. Damals notierte der Nikkei 225 Index auf einem 20-Jahres-Tief. Für John Christy, vom US-Börsenbrief „Forbes International Investment Report“ bietet der japanische Aktienmarkt aber gerade jetzt einige hervorragende Chancen.
„Ein Auslöser der aktuellen Krise waren die enormen Carry-Trades in Japan, die im vergangenen Jahr sukzessive aufgelöst wurden. Doch ob die Wirkung dieser Devisengeschäfte wirklich so verheerend war, sollten wir einfach den Währungsexperten überlassen. Konzentrieren wir uns an dieser Stelle lieber auf die Bewertung des japanischen Aktienmarktes. Ein Grund warum der japanische Aktienmarkt so stark von ausländischen Investoren gemieden wurde, waren die sehr hohen KGVs der großen Konzerne. Nun ist diese Kennzahl in Japan nicht komplett mit unseren Maßstäben zu messen, da die Gewinnberechnung in Japan anders erfolgt. Dennoch waren die Kurse zu hoch und daher auch die Bewertung.
Aber nun hat sich das drastisch geändert. Nehmen wir als Beispiel nur den Kamerahersteller Canon (ISIN: JP324800005), der für das vierte Quartal einen Gewinnanstieg von 1,8% berichtet hat. Im Gesamtjahr 2007 hat Canon 4,6 Milliarden Dollar verdient – ein Zuwachs von 7,3% im Vergleich zum Vorjahr. Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnet Canon mit einem Gewinnanstieg von rund 6%. Das ist nicht spektakulär, aber in einem so hart umkämpften Markt wie dem der Digitalfotografie sehr gut. Mit einem aktuellen KGV von 11 ist die Aktie ohne Frage ein Schnäppchen."
18.03.2008 21:59
China-Werbespezialist explodiert nachbörslich
Shanghai (BoerseGo.de) – Der größte chinesische Anbieter von Außenwerbung, Focus Media, übertrifft mit einem Gewinn von 0,52 Dollar pro Aktie die Erwartungen von Wall Street um 4 Cents. Der Umsatz klettert gegenüber dem Vorjahresquartal um 171,5 Prozent auf 184,6 Millionen Dollar, was ebenfalls über den Erwartungen von 168 Millionen Dollar liegt.
Für das erste Quartal prognostiziert das Management einen im Rahmen der Erwartungen liegenden Gewinn von 0,33 bis 0,34 Dollar pro Aktie, die Umsatzschätzung für das erste Quartal liegt mit 160 bis 165 Millionen Dollar über den Konsensschätzungen der Analysten von 157,45 Millionen Dollar.
Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 2,06 bis 2,21 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 900 bis 930 Millionen Dollar. Die aktuellen Erwartungen von Wall Street für das Geschäftsjahr 2008 gehen von einem Gewinn von 2,08 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 835,98 Millionen Dollar aus.
Die Aktie steigt nachbörslich auf 41,50 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
31.03.2008 08:37
Indien auf dem Vormarsch
Die jetzige Entwicklung im Automobilsektor war vor einigen Jahren noch undenkbar. Indien rückt in der Automobilbranche weiter vor. War es bislang das Stahlsegment, in dem das so genannte Schwellenland von sich reden machte, so gibt es jetzt weitere Aktivitäten.
Der Stahlkonzern ArcelorMittal ist der Marktführer in diesem Segment. Lange hat es gedauert, bis Lakshmi Mittal die Übernahme von Arcelor unter Dach und Fach hatte. Inzwischen ist Mittal mit einem Vermögen von 51 Milliarden Dollar nicht nur der reichste Inder – er expandiert zusätzlich weiter und ein Ende der Erfolgswelle ist längst nicht in Sicht.
Ohnehin ist in diesem Staat die Zahl der reichen Menschen sprunghaft angestiegen. Dank des dortigen Börsen- und Wirtschaftsbooms gibt es 54 indische Milliardäre, 18 mehr als vor einem Jahr. Dies berichtet das Magazin "Forbes". Das Vermögen der drei reichsten Inder übertrifft zusammengenommen bereits den Besitz der 40 reichsten Chinesen. Wegen des Börsenbooms hat Indien unterdessen die höchste Milliardärsrate in ganz Asien.
Und jetzt gibt es noch eine Nachricht, die aufhorchen lässt. Eine Übernahme im Autosegment, die vom Papierkram her bereits unter Dach und Fach ist. Lediglich die Bürokratie lässt noch auf sich warten. So will die Europäische Kommission die Entscheidung für die Übernahme von Jaguar und Land Rover durch den indischen Hersteller Tata Motors bis zum 30. April treffen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der US-Autokonzern Ford Motor die britischen Traditionsmarken für 2,3 Milliarden Dollar an das indische Unternehmen verkaufen will.
Es ist davon auszugehen, dass Indien auch in Zukunft von sich reden macht. Daher rate ich Ihnen, nicht nur den Markt zu beobachten, sondern die Schwächephase zum Einstieg zu nutzen. Das Land ist weiterhin für einige Überraschungen und damit verbunden mit kräftigen Kurssteigerungen gut.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche
Uli Lotter
Autor Investor´s Daybreak
05.05.2008 10:37
Chinas Revolution in der Forschung
Liebe Leser,
in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat China 2,7 Mrd. Euro in ein Projekt investiert, genannt "Plan 863", das speziell die Entwicklung von acht chinesischen High-Tech-Bereichen fördern soll. Diese Bereiche sind Biotechnik, Raumfahrttechnik, Informationstechnik, Lasertechnik, Automatisierung, der Energiesektor, Materialtechnik und die Meeresforschung. Für dieses Projekt wurden eigens mehr als 150.000 Techniker ausgebildet. Und der Erfolg ließ nicht auf sich warten. Seit Projektbeginn entstanden in China zahlreiche eigenständig entwickelte High-Tech-Produkte.
Die Entwicklung des Computers der Marke "Shuguang" gehört zu den großen Erfolgen des Projekts im Bereich der Informationstechnik.
Solche hochfunktionelle Computer können derzeit nur von Unternehmen in drei Staaten weltweit hergestellt werden. Und zwar in den USA, Japan und jetzt auch China.
Der von China entwickelte Computer wird bereits für IT-Projekte im Rahmen des 863-Entwicklungsplans genutzt. Zum Beispiel für das staatliche Grid-Computing. Damit wird die Rechenleistung vieler Computer innerhalb eines Netzwerks zusammengefasst. Somit können auch räumlich weit voneinander entfernt angeordnete Systeme gemeinsam genutzt werden.
Chinas Revolution in der Forschung
Durch den Einsatz des Grid-Computings werden inzwischen verschiedene Forschungsbereiche ganz gezielt gefördert, beispielsweise die geographische Forschung sowie die Bereiche Luftfahrt, Meteorologie, Forstwirtschaft, Bildung und Verkehr.
Die Fortschrittlichkeit dieses Systems ist enorm. Ein Beispiel: Mal angenommen die Auswertung einer geologischen Untersuchung bezüglich der vorhandenen Grundwasserressourcen in einer bestimmten Region oder Land dauert mit traditionellen Methoden drei Jahre. Mit dem Grid-System können alle Datenbanken des Landes oder der Region miteinander vernetzt ausgewertet werden. Das verkürzt die Auswertungszeit auf nur drei Monate.
Seit Beginn des 863-Entwicklungsprogramms konnte China in einigen wichtigen Bereichen einen Durchbruch erzielen. In dieser Zeit wurden mehr als 8.000 Patente angemeldet. In China genauso wie international. Außerdem konnte China 1.800 staatliche Normen für verschiedene Branchen ausarbeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die Biotechnik. Der Erfolg zeigt sich bereits. In der Landwirtschaft und im medizinischen Bereich werden Forschungsergebnisse bereits angewandt. Im Agrarbereich will man neue qualitativ hochwertige Nutzpflanzen züchten, die gute Erträge bringen. Im medizinischen Bereich will man neue Arzneimittel und Impfstoffe entwickeln. China will vor allem auch die Forschung zur Gentechnik und zur Rolle von Proteinen bei der Behandlung von Krankheiten intensivieren. Die chinesische Biotechnik hat sich enorm schnell entwickelt. Inzwischen erwirtschaftet dieser Industriezweig rund 32 Mrd. Euro pro Jahr.
Und der zweite Streich folgt sogleich....
Chinas Teilnahme an internationalen Projekten zeigt, dass chinesische Wissenschaftler inzwischen auf internationalem Niveau arbeiten. Mit dem 863-Projekt wurden High-Tech-Entwicklungen in China immens gefördert. Mehr als 60 Prozent der High-Tech-Produkte, die im Rahmen des 863-Entwicklungsprogramms entstanden sind, sind der internationalen Konkurrenz gewachsen.
Außerdem strebt China die Beherrschung von Schlüsseltechnologien an. Ein ganz wichtiger Sektor ist der Energiebereich. Denn man möchte den Energieverbrauch des Landes mit technischen Innovationen deutlich senken. Und auch in der Landwirtschaft, in der Bauindustrie und beim Verkehrswesen hegt das Land ehrgeizige Ziele. Man will mit dem Einsatz von mehr High-Tech die internationale Konkurrenzfähigkeit dieser Branchen erhöhen.
Und daher wird es Sie nicht wundern, dass Chinas Regierung das Projekt für weitere fünf Jahre fortführen will. Das Ziel: weitere 100 eigenständig entwickelte Innovationen schaffen, die international bestehen können.
Es bleibt also spannend. Ich halte Sie natürlich weiter auf dem Laufenden.
Herzlichst,
Ihr Heiko Seibel
15.05.2008 21:55
Sina: Analysten zeigen sich beeindruckt
Shanghai (BoerseGo.de) - Das chinesische Onlinportal Sina Corp. (News) hatte gestern nach Börsenschluss ein beeindruckendes Quartalsergebnis (Q1) vorgelegt. Heute applaudieren die Analysten. Der Broker Kaufman Brothers hob die Chinesen heute von „Halten“ auf „Kaufen“ und schraubte das Kursziel von 44,50 Dollar auf 78 Dollar. Die Unternehmens-Story, die auf Anzeigeneinnahmen beruht, verlaufe noch besser als erwartet, hiess es. Der Broker zeigte sich vor allem davon beeindruckt, dass die Zuwachsrate auf 51% gegenüber Vorjahr beschleunigte
Der Broker Oppenheimer stellt fest, dass zahlreiche Anzeigen von Unternehmen geschaltet wurden, die vom Olympiageschäft unabhängig sind. Daher können auch die Ergebnsise vom 3. Quartal deutlich über den Erwartungen liegen. Oppenheimer hob sein Kursziel auf 63 Dollar (vorher: 54 Dollar).
„Die präsentierten Quartalszahlen zeigen, dass Sina das Nr. 1 Portal in China ist“, stellt der Broker RBC Capital Markets fest und verbessert sein Kursziel auf 63 Dollar (vorher: 59.Dollar). Die Citigroup verbesserte Sina von „Halten“ auf „Kaufen“ und das Kursziel auf 65 Dollar (vorher: 42 Dollar). Der Broker Susquehanna Financial (Urteil: „Positive“) hebt das Kursziel von 45 Dollar auf 61 Dollar.
Sina steigt heute 5,83% auf 56,22 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
14.06.2008 10:05
Top Picks: Die beste Aktie seit 25 Jahren
„Ich bin davon überzeugt, dass New Oriental Education (ISIN: US6475811070), die beste Aktie ist, auf die ich in den 25 Jahren meiner Investment-Karriere gestoßen bin“, sagt Tony Sagami vom US-Börsenbrief „The Asia Stock Alert“.
„Mit dem Ergebnis zum ersten Quartal hat New Oriental Education diese Überzeugung nur noch weiter gestärkt. Aktuell boomen grundlegende Sprachkurse vor allem für Englisch. genau diese bietet New Oriental Education an. Beim Gewinn ging es um rund 30% auf 11,6 Millionen Dollar nach oben. Der Umsatz stieg sogar um 47% auf 48,1 Millionen Dollar. Diese Zahl ist besonders beeindruckend, denn im ersten Quartal sorgten die heftigen Winterstürme dafür, dass sehr viele Kurse abgesagt werden mussten.
New Oriental Education gelang es bei diesen schwierigen Bedingungen sogar die Zahl der Sprachschüler deutlich zu steigern. Hier gab es einen Anstieg von 35% auf 268.400.
Das Wachstum wird sich auch im zweiten Quartal fortsetzen. So strebt New Oriental Education hier einen Umsatz zwischen 32 und 33,5 Millionen Dollar an. Das entspricht einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr von bis zu 34%. Zudem hat das Unternehmen noch einen 60%-igen Anteil an einer Peking Privatschule übernommen, die darauf spezialisiert ist, Studenten auf die Eignungstests der Universitäten vorzubereiten.
Aktuell ist bei New Oriental Education alles auf Wachstum ausgerichtet. Und wenn Sie bisher noch nicht in China investiert sind, dann sollte das die erste Aktie sein, die Sie in Ihr Depot aufnehmen.“
17.06.2008 12:01
Boomendes Südostasien
*** Der amerikanische „slowdown" trifft die Weltwirtschaft hart?
Für Südostasien gilt das wohl kaum.
Oder sagen wir mal so: Es gilt (hier, wie überhaupt) zu differenzieren.
Richtig ist:
Volkswirtschaften, bei denen die Exporte zu einem signifikanten Teil aus elektronischen Geräten - Zielort USA - bestehen, werden durchaus getroffen. Das gilt für eine Volkswirtschaft wie Malaysia, wo die Elektronikindustrie einst das Vorzeigestück der gesamten Exportwirtschaft war. Solche Sektoren haben durchaus Probleme angesichts des „slowdowns" der US-Wirtschaft.
Aber auch Malaysia kann dies mehr als überkompensieren, durch boomende Rohstoff-Exporte. So schossen die Erdöl-Exporte Malaysias um 53% nach oben (gemessen am Wert, nicht an der Menge), bei Erdgas lag das Plus bei 26%.
Immer stärker rückt auch China als Ziel von Exporten ins Visier der Exporteure weltweit.
Nun, kein Wunder, diese Volkswirtschaft boomt auch weiterhin, im ersten Quartal lag das Wirtschaftswachstum bei 10,6%, und es hat sich eine kräftige Konsumnachfrage von Seiten der chinesischen Mittelklasse herausgebildet.
Das freut auch Länder wie Thailand, dessen Exporte gegenüber dem Vorjahreswert um 28% (!) gestiegen sind.
Oder Indonesien, dessen Exporte auf den neuen Rekordwert von 11,9 Mrd. Dollar gestiegen sind (Monatswert für März).
Mein Kollege Bill Bonner meint dazu völlig zutreffend:
„Wenn diese Volkswirtschaften weiterhin so schnell wachsen, dann (...) können sich die amerikanischen Konsumenten endlich einmal ausruhen. Die gesamte Weltwirtschaft wird nicht mehr nur von Ihnen abhängen. Jemand anderes kann die harte Arbeit des Konsumierens übernehmen."
*** Mein Fazit: Die US-Volkswirtschaft sollten Sie nicht überbewerten, wenn es um die Einschätzung der "Weltkonjunktur" geht.
Es ist eben nicht mehr so, dass der kleinste Wachstumsrückgang in den USA sofort auch bei Staaten wie Thailand zu einem Wachstumsrückgang führt.
Dies ist gerade im Bereich Rohstoffe wichtig. Noch ist es so, dass z.B. die Preise von Industriemetallen wie Kupfer mit Wachstumserwartungen in Bezug auf die USA stehen und fallen. Wenn da einmal ein etwas unter den Erwartungen liegender Arbeitsmarkt-Bericht hereinkommt, wird direkt der Kupferpreis gedrückt. Nach dieser Logik: "Wenn es in den USA etwas abwärts geht, dann geht weltweit die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kupfer zurück."
Das ist aber eben nicht mehr so. Wenn China gewaltige Infrastruktur-Projekte durchführt (sowohl staatliche - Erschließung westlicher Provinzen - als auch private - Dutzende neuer Hochhäuser in diversen ostchinesischen Städten), dann brauchen diese Projekte gewaltige Mengen an strategischen Rohstoffen wie Kupfer.
(Erst gerade wurde vermeldet, dass wegen der starken Nachfrage die Kupfer-Lagerbestände in Shanghai deutlich gesunken sind.)
Glauben Sie etwas, dass diese chinesischen Bau-Maßnahmen zurückgefahren werden, weil es in den USA schlechte Arbeitsmarktdaten gab?
Eben.
Meine Einschätzung: Dieses ausschließliche Schielen auf US-Wirtschaftsdaten ist etwas, was in unserer zumindest wirtschaft gesehen zunehmend multipolaren Welt dem „Gestern" angehört. Schöner Nebeneffekt davon: Wer sich jetzt schon von dieser überholten Denkweise verabschiedet, kann gerade mit Rohstoffen einiges verdienen.
Beste Grüße,
Michael Vaupel
03.07.2008 08:37
18% Plus seit März
Liebe Leser,
wenn Sie die Börsen weltweit ansehen, dann sehen Sie jede Menge Minuszeichen. Lassen Sie und daher mal schauen, wo die Märkte im Plus stehen.
Da wären aktuell von den etablierten Börsen zum Beispiel die in Kanada, Südafrika, Russland und Brasilien aufzuzählen.
Und noch ein Markt sticht positiv hervor: Japan. Seit der Korrektur vom März hat der Index um rund 18% zugelegt.
Asiens Wirtschaftsboom treibt Deutschlands und Japans Wirtschaft
Zwar hat der maßgebliche Nikkei 225 Index seit Jahresanfang auch knapp 10% an Wert verloren, aber dank starker Exporte in die aufstrebenden Märkte Asiens konnte Japans Wirtschaft zum Jahresanfang kräftig zulegen. Allein die Exporte nahmen um 4,5% zu, was die Exportrückgänge in die USA komplett kompensieren konnte.
Japans Wirtschaftsleistung wuchs im ersten Quartal um 0,8% im Vergleich zum 4. Quartal 07 und nahm damit unter den Industrienationen den zweiten Platz hinter Deutschland ein. Und auch Deutschland verdankt seinen ersten Platz Asiens Wirtschaftsboom.
Das Land der Elektroautos
Die gute Arbeitsmarktlage und die steigenden Realeinkommen der Japaner beflügelten den Konsum. Allein für Dienstleistungen gaben die japanischen Verbraucher im März 0,3% mehr aus als im Vormonat. Ganz besonders wichtig: Freizeit und Autos.
Und genau hier sind wir bei einem sehr interessanten Thema gelandet, das nicht zuletzt aufgrund des steigenden Ölpreises immer interessanter wird.
Der japanische Automobilhersteller Toyota plant einem Pressebericht zufolge, um das Jahr 2010 in Thailand und Australien mit der Produktion von Hybridfahrzeugen zu beginnen. Der Konzern reagiert damit auf den erhöhten Wettbewerb im Segment Sprit sparender Fahrzeuge.
Und bereits im nächsten Jahr will Mitsubishi in Japan ein Elektrofahrzeug auf Basis des Kleinwagens "i" einführen. Mit einer anfänglichen Kapazität von rund 2.000 Fahrzeugen, die nach der Markteinführung in Europa, den USA, Australien und weiteren auf 10.000 pro Jahr gesteigert werden.
Außerdem will Mitsubishi gemeinsam mit der GS Yuasa Corp. die nächste Generation der Lithium Ionen Batterien entwickeln. Diese sollen die doppelte Kapazität von konventionellen Nickel-Hydrogen Batterien haben.
Und überhaupt ist das alles gar nicht so sehr Zukunftsmusik. Vielmehr ist es so, dass sich hier in Deutschland bis jetzt einfach wenig in dieser Richtung getan hat.
Und das wo wir uns in Sachen Umwelttechnologien immer eine Vorreiterrolle innehaben.
Was die meisten nicht wissen. In China sind Solarzellen auf den Dächern längst normal. Und bereits heute fahren in Chinas Straßen ca. 60 Millionen Elektromopeds. Das heißt, jeder 22. Einwohner Chinas besitzt ein solches Teil.
Ich denke das ist eine spannende Geschichte, die es näher im Auge zu behalten gilt.
In diesem Sinne,
Herzlichst,
Ihr Heiko Seibel
Anleger im Olympia-Fieber
Mittwoch, 6. August 2008
Wenn in wenigen Tagen die Jugend der Welt im neugebauten „Vogelnest“ von Peking zusammenkommt und die Spiele der 29. Olympiade beginnen, schauen nicht nur Sport-Fans zu, sondern auch die Wall Street. Denn trotz der kritischen Diskussion um das Gastgeberland dürfte China von dem Großereignis nur profitieren.
So umstritten die Menschenrechts- und Umweltpolitik Chinas ist, so unumstritten ist: Der chinesischen Konjunktur geht es beneidenswert gut. „Seit zwei Jahrzehnten verzeichnet China ein Wirtschaftswachstum von 10 Prozent“, meint Robert Froehlich von DWW Investments. In bezug auf Innovation, Technologie, Arbeitskraft und Kapital sei das Land „so stark wie nie zuvor. Diese Trends werden anhalten, und die Olympischen Spiele werden ein Licht daraufwerfen.“
Und wozu das an der Börse führen dürfte, zeigt die Vergangenheit: Schon die Olympischen Spiele in Griechenland, Spanien und Südkorea haben einen Aufschwung und Kursgewinne ausgelöst.
Entsprechend bringen sich Anleger in den USA und in anderen Ländern in Position. Besonders gefragt: Die Papiere von mittelgroßen Konzernen, Immobilien und sogar die Währung, der Yuan. Vieles ist interessanterweise gerade in den letzten Wochen billiger geworden, da Befürchtungen um ein etwas schwächeres Wirtschaftswachstum in China, Inflation und eine eigene Kreditkrise Kursverluste auf breiter Basis ausgelöst haben.
Gut für die Anleger, denn Experten an der Wall Street sind sich einig: Egal wie die Aussichten langfristig sein mögen, die Olympischen Spiele mit ihrer Medienmacht dürften zumindest kurz- und mittelfristig für schöne Gewinne sorgen. Danach gilt es natürlich, rechtzeitig den Ausstieg zu schaffen.
Weil das – vor allem bei Investitionen im weitgehend unbekannten Ausland – nicht ganz leicht ist, empfehlen sich für Otto Normal-Anleger einige China-Fonds. Der älteste auf dem amerikanischen Markt ist der iShare Xinhua China 25, der nach seiner Einführung im Jahr 2004 zunächst steil zugelegt hatte, bevor die Bullen im letzten Jahr die Kraft verließ. Der Indexfond, der bei Barclay’s aufliegt, könnte jetzt ein Schnäppchen sein, meine Analysten.
Experten empfehlen auch andere Indizes wie etwa den Nets Hang Seng China Enterprises und den SPDR China von Standard & Poor’s. Von Power Shares ist ein China-Papier mit dem klangvollen Namen Golden Dragon Halter gelistet, zudem gibt es Papiere von fast allen namhaften Brokerhäusern.
Ohne einen einzelnen hervorheben zu wollen ist ein Investment in diese Papiere für China-Freunde zu empfehlen, während sich Privatanleger von einzelnen Aktien möglichst fernhalten sollten. Geschehnisse auf anderen Kontinenten sind schwer zu überblicken, Risiken werden oft erst bemerkt, wenn die Kursverluste kassiert sind. Letztendlich gilt auch bei der Olympiade: Nicht jeder kann gewinnen.
© Inside Wall Street
11.08.2008 22:42
Solar-Aktie explodiert nachbörslich
Xinyu City (BoerseGo.de) - Der in den USA gelistete chinesische Solarzellenhersteller LDK Solar übertrifft im zweiten Quartal mit einem Gewinn von 1,29 Dollar pro Aktie die Erwartungen von Wall Street um 87 Cents. Der Umsatz klettert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 345,9 Prozent auf 441,7 Millionen Dollar, was ebenfalls deutlich über den Konsensschätzungen der Analysten von 282 Millionen Dollar liegt.
Für das Geschäftsjahr 2008 erhöht das Management seine Umsatzprognose von 1,16 Milliarden auf 1,65 bis 1,75 Milliarden Dollar.
Die Aktie steigt nachbörslich um 18,8 Prozent auf 39,83 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
Hohe Kosten im neuen China
Mittwoch, 13. August 2008
Rechtzeitig zur Olympiade scheint sich der Smog über dem Vogelnest verzogen zu haben. Jedenfalls ist auf den Fernsehschirmen kein grauer Nebel mehr zu sehen, und damit scheint China das wichtigste Ziel zu erreichen: Man will sich als modernes, sauberes Land vorstellen – als Partner für die ganze Welt.
Modern und sauber, nach diesen zwei Aspekten wird China seit geraumer Zeit umgebaut. Man bemüht sich um Umweltschutz, um Arbeitnehmerrechte und ähnliches… doch das passt nicht jeden. Denn was eigentlich Geschäftspartner anlocken sollte, kommt einige alte Freunde teuer zu stehen. Zahlreiche amerikanische Mittelständler leiden unter den Vorschriften im „neuen China“.
Melanie Corpstein, etwa, die Gründerin und Chefin von Adorable Originals, eines kleinen Puppenhersteller aus Arizona. Die Firma produziert seit 2003 in China und verbucht für die letzten fünf Jahre einen Kostenanstieg um 20 Prozent. Schuld daran sei, so Corpstein, der „grüne Trend“ im Land der Billigproduktion. Schärfere Abgasnormen hätten viele Unternehmen gezwungen, Technologien umzustellen und teure Filter in ihre Schornsteine zu bauen. Die Kosten dafür legen sie auf die amerikanischen Kunden um, denen damit die Margen wegbrechen.
Auch Ted Hornbein passen die jüngsten Veränderungen nicht. Der Managing Director von Richco, einem Unternehmen aus Chicago, das Plastikbinder vertreibt, klagt über neue Gesetze, nach denen chinesische Unternehmen ihre Arbeiter für Überstunden bezahlen und ihnen zudem die Versicherung bezahlen müssen. Für ihn wäre die Produktion mit zwanzig Mitarbeitern so teuer gewesen, dass er in eine Maschine investiert habe, erklärt Hornbein. Die müsse aber mehrfach im Jahr ersetzt werden, was die Kapitalinvestitionen unverantwortlich hoch mache.
Die Beschwerden der beiden finden sich in dieser Woche in einem amerikanischen Wirtschaftsmagazin, und selbst in diesem Kontext sind sie an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Es ist ganz offensichtlich, dass Corbstein und Hornbein in der Vergangenheit ganz bewusst darauf gesetzt hatten, dass chinesische Arbeiter ausgenutzt werden und Umweltschutz nicht stattfinden. Doch solche Mißstände zu nutzen, ist eine Sache. Auf deren Beibehaltung zu pochen, eine ganz andere.
Sie entspricht aber dem amerikanischen Selbstverständnis, dass in den letzten Jahren in eine üble Richtung abgedriftet ist. Der Verbraucher will immer mehr immer billiger, und dabei ist ganz egal, auf wessen Kosten die Konsumgier geht.
Ganz so drastisch ist die Lage bei Alden Mills von Perfect Pushups nicht. Der Unternehmer, dessen Firma seit 2004 Fitness-Geräte in China herstellt und in den USA verkauft, hat die Herstellungskosten um bis zu 40 Prozent anziehen gesehen, was aber vor allem mit höheren Rohstoffpreisen zu tun hat. China leidet unter dieser Entwicklung doppelt. Denn nicht nur die Fertigung der Produkte wird teurer, sondern vor allem deren Transport zum Kunden.
Auch die Brüder Jason und Rodney Carr jammern über höhere Kosten nach Abschluss der Produktion. Denn seit letztem Jahr hat die chinesische Regierung vielen Konzernen die jahrelang genutzten Steuervergünstigungen gestrichen. Vor allem Firmen mit schlechter Umweltbilanz hat es erwischt, und damit auch die Textilfabriken, in denen die Amerikaner seit zehn Jahren Stoffe für Softline Home Fashions herstellen lassen.
So zeigt sich, dass der Wandel in China – der dringend notwendig ist – nicht überall auf positives Echo stößt. China präsentiert sich bei der Olympiade als modernes Land und hat in vielen Bereichen eine Erneuerung auch tatsächlich geschafft. Doch hat sie einen Preis.
© Inside Wall Street
27.08.2008 15:39
China Mobile steigt nach Zahlen
Hong Kong (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Handy-Betreiber China Mobile (News) berichtet für die erste Jahreshälfte 2008 aufgrund eines starken Kundenzuwachses und Steuererleichterungen einen Anstieg des Nettogewinns von 45 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 8 Milliarden Dollar. Der Umsatz klettert in der ersten Jahreshälfte um 18 Prozent auf 28,7 Milliarden Dollar. Ende Juni zählte das Unternehmen 415 Millionen der insgesamt 590 Millionen chinesischen Mobilfunkbenutzer als seine eigenen Mobilfunkkunden. CEO Wanh Jianzhou berichtet, dass das Unternehmen von dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes profitiert, gerade aus den ländlichen Gebieten steigt die Kundenzahl stark.
Die Aktie gewinnt aktuell 2,65 Prozent auf 61,70 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
23.10.2008 21:39
Sony reduziert Umsatz- und Gewinnprognose
Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony (News) hat seine Gewinnschätzung für das bis zum 31. März 2009 laufende Geschäftsjahr von 240 Mrd. Yen auf 150 Mrd. Yen deutlich zurückgenommen. Operativ will der Konzern nur noch 200 Mrd. Yen verdienen. Zugleich hat die Gesellschaft die Umsatzschätzung von 9,2 Billionen Yen auf 9 Billionen Yen gesenkt. Sony begründete die Korrektur mit einer deutlich schwächeren Entwicklung in den Geschäftsbereichen Elektronik und Finanzen sowie ungünstigen Wechselkursen.
Aufgrund dieser Nachrichten verliert die Aktie von Sony heute in einem ohnehin schwächeren Gesamtmarkt mehr als 6%.
26.11.2008 20:20
Chinesische Solar-Aktie nach Gewinneinbruch unter Druck
Baoding (BoerseGo.de) – Der Hersteller von Photovoltaikanlagen, Yingli Green Energy, berichtet für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch von 16 Prozent auf 0,20 Dollar pro Aktie. Der Umsatz steigt gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 73,1 Prozent auf 325,5 Millionen Dollar. Das Management führt den Gewinnrückgang auf Währungsverluste und höhere Betriebskosten zurück.
Für das Geschäftsjahr 2008 hält das Management an seiner Umsatzprognose von 1,05 bis 1,11 Milliarden Dollar fest, was einem Anstieg von 89 bis 99 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Aktie verliert aktuell 5,79 Prozent auf 4,23 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
01.12.2008 22:45
Chinesischer Online-Spielehersteller übertrifft Erwartungen
Shanghai (BoerseGo.de) - Der chinesische Unterhaltungsspiele-Hersteller Shanda Interactive Entertainment übertrifft im dritten Quartal mit einem Gewinn von 0,68 Dollar pro Aktie die Erwartungen von Wall Street um 13 Cents. Der Umsatz klettert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 42,7 Prozent auf 137,3 Millionen Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 131,9 Millionen Dollar liegt.
Die Aktie gewinnt nachbörslich aktuell 5,9 Prozent auf 22,25 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
http://images.bloomberg.com/r06/homepage/HP_NKY.png?85910
02.12.2008 11:40
Aktien Hongkong schließen sehr schwach - 13.000 Punkte im Blick
DJ Aktien Hongkong schließen sehr schwach - 13.000 Punkte im Blick
HONGKONG (Dow Jones)--Im Sog der schwachen US-Vorgaben und belastet von Rezessionsängsten hat der Aktienmarkt in Hongkong am Dienstag mit herben Verlusten geschlossen. Der HSI verlor 5% oder 703 Punkte auf 13.406, wobei der Umsatz auf 38,50 Mrd Aktien von zuvor 43,9 Mrd Aktien sank.
Nachdem der HSI an den fünf vorangegangenen Handelstagen um insgesamt 13,3% gestiegen sei, dürfte er vorerst weiter konsolidieren: "Der Hang Seng dürfte weiter unter Gewinnmitnahmen leiden, er sollte aber bei 13.000 gut unterstützt sein", sagte Investment-Stratege Jackson Wong von Tanrich Securities. Vor dem Hintergrund der für die laufende Woche anstehenden US-Konjunkturdaten seien Investoren nervös und das Geschäft von Zurückhaltung geprägt.
Unter den Einzeltiteln fielen insbesondere die Index-Schwergewichte zurück. HSBC verloren 6,4% auf 79,00 HKD und waren damit alleine für ein Minus von 138,5 Punkten im HSI verantwortlich. China Mobile verbilligten sich um 3,4% auf 70,30 HKD. Der Öl-Sektor wurde zudem vom rückläufigen Ölpreis belastet. Cnooc gaben damit um 8,5% auf 5,95 HKD nach. Der Immobilien-Sektor fiel mit den von der HSBC jüngst erhöhten Zinssätzen für Hypothekenkredite um 4,9%. Wharf knickten dabei um 11% auf 16,70 HKD ein, Sino Land um 9,6% auf 5,55 HKD.
DJG/eyh
(END) Dow Jones Newswires
December 02, 2008 04:39 ET (09:39 GMT)
31.01.2009 23:18
9 Prozent Wirtschaftswachstum in China
DJ 9 Prozent Wirtschaftswachstum in China
Wahrscheinlich haben auch Sie mit Spannung auf die Daten zum Wirtschaftswachstum in China gewartet. Inzwischen liegen die Zahlen im Detail vor.
Chinas Wirtschaftsleistung ist 2008 um 9,0 Prozent gestiegen. Selbst im 4. Quartal lag das Wachstum im Reich der Mitte immer noch bei robusten 6,8 Prozent. Für China selbst war dieser Wert sicherlich nicht sonderlich spektakulär. Verglichen mit dem Rest der Welt sind die Zuwachsraten jedoch mehr als erstaunlich. In den USA etwa ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 3,8 Prozent geschrumpft. Auch 2008 war die Volksrepublik damit in Punkto Wachstum weiter eine Insel der Seligen.
Nebenbei bemerkt: In "entwickelten Ländern" wie etwa Deutschland wurde ein solches Wachstum wie in China schon seit über 40 Jahren nicht mehr erreicht. Auch in absoluten Boom- und Überhitzungsphasen - z.B. Ende der 90er Jahre im Telekom- und Internet-Hype - waren wir hierzulande davon weit entfernt. Lediglich jene Zeitgenossen, die die goldenen 50er Jahre noch bewusst miterlebt haben, können sich vorstellen, wie sich 6,8 Prozent Wachstum tatsächlich anfühlen.
Natürlich blieb auch das Reich der Mitte 2008 von der globalen Abkühlung nicht unberührt. Ansonsten wäre das Wachstum dort, wie auch schon in den vorangegangenen Jahren, wieder zweistellig ausgefallen. China ist stark von der weltweiten Nachfrage nach seinen Exportprodukten abhängig. Die Ausfuhren des Landes sind im Dezember um 2,8 Prozent geschrumpft.
Diese Entwicklung spricht aber nicht gegen China und seine wirtschaftliche Verfassung, sondern eher gegen den Westen, wo die Verbraucher nun einmal angeschlagenen sind, und sich jetzt nicht mehr so viele chinesische Produkte leisten können. Letztlich machen China und die übrigen asiatischen Länder zurzeit die bessere Figur. Die Fakten sprechen Bände. In den westlichen Medien werden meist nur negative Entwicklungen über China kolportiert. Der genauere Blick auf die Daten offenbart aber auch viele positive Aspekte.
Schwach zeigt sich in China zurzeit vor allem der Exportsektor. Daneben leiden der Automobilsektor und der Stahlsektor unter Überkapazitäten. Der Immobiliensektor schwächelt ebenfalls. Aktien aus diesen Segmenten sollen - von Ausnahmefällen abgesehen - in den nächsten Monaten weiter gemieden werden.
Im Gegenzug dazu gibt es Wirtschaftszweige und Sektoren, die immer interessanter werden. Dies gilt nicht zuletzt wegen der deutlich zurückgekommenen Bewertungen.
Hier nur einige besonders markante Beispiele:
1.) Chinas Einzelhandelsumsätze sind 2008 um sagenhafte 21,6 Prozent gestiegen. Damit hat sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 16,8 Prozent nochmals deutlich beschleunigt. Chinas Binnenkonjunktur ist weiterhin enorm robust. Die Tatsache, dass die Inflation im Laufe des Jahres stark zurückgegangen ist, sollte das Verbrauchervertrauen weiter stimulieren. Im Dezember ist der Verbraucherpreis-Index im Jahresvergleich nur noch um 1,2 Prozent gestiegen.
2.) Chinas sparwütige Bürger haben immer mehr Geld auf der hohen Kante. Die Spareinlagen der privaten Haushalte sind um 26,2 Prozent auf 21,8 Billionen Yuan gestiegen. Das sind rund 3,2 Billionen Dollar. Wir rechnen zwar damit, dass sich die chinesischen Verbraucher in nächster Zeit bei großen Anschaffungen (Immobilien, Autos) eher zurückhalten werden, aber dafür ihre Ausgaben für Lebensmittel, Textilien, Urlaub und Unterhaltungselektronik weiter steigern werden.
3.) Die Zahl der chinesischen Internet-Nutzer ist 2008 um 42 Prozent gestiegen. Insgesamt surfen damit inzwischen 298 Millionen Chinesen im Netz. China hat fast so viele Internet-Nutzer wie die USA Einwohner. Dennoch liegt die Durchdringungsrate in der Bevölkerung erst bei 22,6 Prozent. In den Bereichen Internet-Suchdienste, Internet-Werbung und Online Einzelhandel dürften in den nächsten Jahren noch erhebliche Wachstumsraten erzielt werden.
4.) China ist weiterhin ein sehr attraktiver Standort für ausländische Unternehmen, die dort Niederlassungen gründen und sich in Partnerfirmen einkaufen. Die Direktinvestitionen stiegen 2008 um 23,6 Prozent auf 92,4 Milliarden Dollar.
Gerade als Anleger sollte man deshalb in China jetzt genau hinschauen. Dies ist besser, als den Kopf in den Sand zu stecken. Denn jetzt befinden wir uns in einer Zeit, in der sich die großen Wachstumstrends der kommenden Jahre heraus kristallisieren und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Denn eins ist klar: China und der dortige Aktienmarkt werden aus dieser Krise gestärkt hervorgehen - und dann die westlichen Nationen einmal mehr weit hinter sich lassen. Bleiben Sie hier mit ASIEN-TRENDS weiter am Ball!
Der Trading-Dienst ASIEN-TRENDS erscheint immer bei Handlungsbedarf, aber mindestens einmal wöchentlich. Darin erhalten die Leser neben einer umfassenden Marktanalyse vor allem konkrete Aktien- und Derivate-Empfehlungen für die asaitischen Märkte.
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(END) Dow Jones Newswires
January 31, 2009 16:17 ET (21:17 GMT)
15.05.2009 19:16
Gute Wirtschaftsdaten aus China
Wie Sie wissen, bin ich immer China-Fan gewesen. Sowohl hier, als auch in Taipan und dem Emerging Markets Radar habe ich Ihnen in den vergangenen Monaten immer wieder beschrieben, dass China zu meinen Favoriten gehört und dass Sie sich nicht von der negativen Berichterstattung der allgemeinen westlichen Presse beeindrucken lassen sollten.
Aber trotzdem muss der jüngste Hype in Perspektive gesetzt werden. China wird neben Brasilien einer der großen Gewinner der aktuellen Wirtschaftskrise sein. Und auch die Verlierer stehen schon fest: Die USA, wobei auch hier beachtet werden muss: Die amerikanische Wirtschaft wird jetzt nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken.
Weiterhin wird die amerikanische Wirtschaft (zumindest für die kommenden Jahre) die Schlüsselrolle im Weltwirtschaftsrad spielen. Aber die USA werden Machtanteile Richtung China verlieren. Damit ist auch klar, wer unter den großen Emerging Markets der große Verlierer sein wird: Mexiko mit seiner hohen Abhängigkeit zur US-Wirtschaft.
Aber hier dreht es sich um China. China wird also als der neue Heilsbringer gefeiert und die neue Wundermedizin für die Weltwirtschaft lautet nach Meinung von immer mehr Medien: China Binnenmarkt. Welches langfristige Potential im chinesischen Binnenmarkt steckt, wissen Sie schon lange. Aber die Betonung liegt hier eben auf „langfristig". Mehr dazu in meinem nächsten Profit Radar.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
15.05.2009 19:16
Die blinde China-Euphorie ist zurück
Die Emerging Markets sind wieder da. Und wie. In der jüngsten Rallye haben die Emerging Markets gewaltige Kurssprünge vollzogen, bei denen an den Aktienmärkten der Industrieländern nur die amerikanischen und europäischen Bankwerte mithalten konnten. Vor allem für chinesische Aktien gab es seine China-Euphoriewelle, die vor allem in den USA zu beobachten war.
Nachdem die chinesische Wirtschaftsagentur ihre Prognose für das 2. Quartal 2009 veröffentlichte, brach eine wahre China-Kaufpanik aus, die an beste Zeiten aus dem China.-Hype 2006/2007 erinnerte. Was war passiert? Laut den Prognosen wird Chinas Wirtschaft bereits im 2. Quartal 2009 wieder um 7% wachsen - und nicht erst, wie bisher angenommen, im 2. Halbjahr 2009.
Offensichtlich greifen in China also die Konjunkturprogramme. Jetzt wird das Reich der Mitte von der breiten Masse der Medien als der neue Heilsbringer gefeiert, der den Karren der Weltwirtschaft aus dem Dreck ziehen wird, nachdem die westlichen Staaten, allen voran die USA, ihn dort reingefahren hatten.
22.05.2009 19:16
Trotz Krise wird Indien weiter wachsen
Dann schauen wir uns die Wachstumszahlen doch mal an, und Sie werden erstaunt sein. Denn von Schrumpfen oder Zusammenbrechen kann nicht die Rede. Zwar ist Indien durch die globale Krise auch getroffen worden, und die hohen Wachsraten der vergangenen Jahr von 9% und mehr sind nicht mehr zu erreichen. Doch die Botschaft lautet: Indien wächst weiter, und zwar deutlich über dem asiatischen Durchschnitt.
Konkret: Der IWF schätzt, dass Indien in diesem Jahr um 4,5% zulegen kann (andere Schätzungen gehen sogar von 5% BIP-Wachstum aus). Im nächsten Jahr soll die Wirtschaft Indiens noch sogar stärker wachsen, um 5,6%. Hier macht sich positiv bemerkbar, dass Indien nicht so exportabhängig ist wie andere asiatische Länder.
Nachdem zuletzt die indische IT- und dann die Pharmabranche aufgrund von Bilanzfälschungen und Manipulationen in Verruf geraten ist, rückt nun der Binnenmarkt in den Mittelpunkt. Eines der größten Probleme des Landes könnte sich langfristig auch zu einer der grö?ten Chancen für Anleger entwickeln - nämlich die gigantischen Hindernisse im gesamten Infrastrukturbereich. Doch Indien bietet darüber hinaus noch weitere spannende Märkte.
Auch wenn nach dem heftigen Wahlsieg- Sprung an der indischen Börse dürfte sich erst einmal eine Korrektur angesagt ist, mein Kollege Daniel Wilhelmi hat für den Emerging Markets Radar schon mal eine Indien-Watchlist angelegt. Für weitere Informationen dazu klicken Sie auf Emerging Markets Radar.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler
22.05.2009 19:16
Kursfeuerwerk nach Wahl in Indien
Indien hat gewählt. Bei über 700 Mio. Wahlberechtigten - im Vergleich gehen bei der Europa-Wahl 375 Mio. Menschen an die Urnen - geht das nicht innerhalb eines Tages. Und normalerweise verläuft eine Wahl in Indien auch nicht ruhig. Bei rund 50 Toten spricht man aber eher von einer ruhig verlaufenen Wahl.
Dafür herrscht jetzt an der Börse Indiens Partylaune wie schon lange nicht mehr. Der indische Leitindex, der BSE Sensex schnellte um mehr als 17% nach oben. Teilweise waren die Ausschläge so heftig, dass der Handel ausgesetzt werden musste.
Der Grund: Die Kongresspartei unter Premierminister Manmohan Singh hat einen überwältigenden Sieg errungen. Die Kongresspartei war bisher schon die stärkste Partei im indischen Parlament, hatte aber nicht die absolute Mehrheit. Vielmehr war die für Reformen bekannte unternehmerfreundliche Partei auf die mitregierenden Kommunisten angewiesen. Manche auch die Börsen betreffenden Reformen wurden deshalb blockiert oder verzögert. Zum Beispiel Regeln über die Beteiligung ausländischer Firmen an börsennotierten indischen Unternehmen. Beschränkungen in dieser Hinsicht sind normalerweise Gift für die Börse.
Das wird jetzt anders. Die Kongresspartei kann jetzt ohne Kommunisten regieren. In der Metropole Mumbai wurde das wie ein Befreiungsschlag gefeiert. Denn die Kongresspartei gilt als Garant für Stabilität und Kontinuität. Erwartet wird jetzt erwartet, dass die Kongresspartei für mehr Stabilität und Kontinuität sorgt. William Nobrega, der Mitautor des Bestsellers "Riding the Indian Tiger" geht sogar noch einen Schritt weiter: "Das Wahlergebnis ändert das Spiel von Grund auf. Es kann das Land ein schnelleres Wachstum ermöglichen"
27.05.2009 19:16
Chinesische Solar-Aktie schießt schon jetzt bis zu 83% nach oben
Doch das wird sich ändern. China hat sich zu einer Subvention entschlossen, die alle bisherigen Dimensionen sprengt. In China erzeuger Solarstrom soll zukünftig mit 20 Yuan je Watt subventioniert werden. Das entspricht in etwa den Herstellungskosten.
Das bedeutet: Die Betreiber von Solaranlagen bekommen ihre Anlage praktisch umsonst und müssen nur die Installationskosten bezahlen.
Die jetzt angekündigte Staatssubventionierung dürfte einen enormen Schub für die Solarenergie auslösen. Hinzu kommt: In China gibt es viele Wüstengegenden, die sich für groß angelegte Solarparks eigenen. In Taipan haben wir Sie rechtzeitig auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht.
Das Ergebnis: Mit unser in Taipan vor wenigen Wochen empfohlenen chinesischen Solar-Aktie liegen unsere Leser jetzt schon bis zu 83% vorn - und das ist erst der Anfang!
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler
27.05.2009 19:16
Solar-Energie steht in China vor dem Durchbruch
Haben Sie auch schon eine Phtotovoltaik-Anlage auf Ihrem Dach, um Ihren eigenen Strom zu produzieren bzw. ihn an die örtlichen Stromversorger zu verkaufen?
Noch nie hat es sich langfristig so gelohnt wie jetzt. Denn die Banken- und Finanzkrise sowie weltweite Überkapazitäten haben dazu geführt, dass die Preise für Solarmodule in den Keller gingen und noch weiter gehen. Gleichzeitig gibt es einen für 20 Jahre garantierten Preis für die Vergütung des selbst produzierten Stroms.
Diese staatliche Subventionspolitik hat den Solarboom in Deutschland erst ausgelöst. Ohne Subventionen wäre Solar-Energie gegenüber konventionellem Strom noch nicht wettbewerbsfähig.
Frank Asbeck, der Vorstandsvorsitzende von Solarworld, rechnet damit, dass bis 2012 Solarstrom mit Strom aus Atom- und Kohlekraft wettbewerbsfähig sein wird. Das ist eine optimistische Prognose.
Aufgrund der nach wie vor hohen Produktionskosten halte ich diesen Durchbruch in Deutschland so schnell nicht für realistisch. Es wird aber woanders passieren: in China.
Denn China dürfte vor einer regelrechten Solar-Explosion stehen. Nur zum Vergleich: Obwohl in Deutschland nur 1% des Gesamtstrom aus Solarstrom generiert wird und China 15-mal mehr Einwohner hat als Deutschland, werden in Deutschland derzeit 20-mal so viele Solaranlagen installiert wie in China.