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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Money- Management prozentual -> Erfahrungswerte


eoan
18.02.2007, 23:38
Guten Abend zusammen,

ich bin im Forum neu, mit Aktien und sonstigen finanztechnischen Mittel beschäftige ich mich intensiv seit ca. 6 Monaten. Also im Vergleich zu einigen hier im Forum blutiger Anfänger. Daher auch meine Frage.

Welche Erfahrung habt ihr gemacht. Wie schaut bei euch die prozentuale Aufteilung von langfristigen, weniger spekulativen Investitionen bis hin zu stark spekulativen Einlagen aus.

Bezogen auf die Größe des gesamten Eigenkapitals bzw. des Kapitals, welches man zum spekulieren überhaupt hat, dürfte sich die Spekulationsfreudigkeit entgegen der Höhe des verwendeten Eigenkapitals entwickeln, wenn man damit auf einen grünen Zweig kommen möchte.

Um es mit anderen Worten zu sagen. Mit kleinerem Einsatz muss ich ein höheres Risiko eingehen um einen Nutzen dabei zu haben, wie bewegen sich eure Erfahrungen dabei.

Grüsse eoan

Snoopy
20.02.2007, 00:18
Hallo,

Du sprichst zwei Fragen an.

1. Zur Aufteilung:
Generell würde ich die Faustregel nehmen : 100 - Alter = Aktienquote
Alle Aktien betrachte ich als grundsätzlich übergeordnet spekulativ.
Wer 20 oder 30 ist kann ein starkes Übergewicht Aktien haben bzgl Vermögensaufbaus und kann auch noch bei Misserfolg reinkorrigieren. Mit 50 oder 60 wo es Richtung Rente geht ist das schon schwieriger.

Ausserdem ist es besser für die Gesundheit:wink:


2. Zur Größe des EKs:
Grundsätzlich gebe ich Dir recht, vergesse aber nie hohes Risiko nur zu gehen, wenn Du das Geld überhast.
Wähle mal lieber einen Mittelweg mit überschaubarem Risiko. Anregungen gibt es genug hier.
Keine OS und sonstige Hebel zum Anfang und eher weniger von dem Pennyzeugs was es im Hauptthread manchmal gibt. Bei Rohstoffwerten und dt small caps auch eher dreimal als einmal nachdenken ob Du das Risiko richtig einschätzt.

Zum EK nochmal, 8-10k sollten es schon sein um dann sinnvoll in 2-3 Werte zu investieren.
Ich weiss viel Geld, viele haben sowas nicht über..aber mit 2-3k zocken...das halte ich nicht für sinnvoll.
Dann lieber noch ansparen, zusätzliches Geld verdienen egal durch was und Ausgaben mal kurzfristig beschneiden und dann mit einer gesünderen Basis einsteigen.

gruß

eoan
20.02.2007, 01:08
Hallo Snoopy,

ich danke Dir erst einmal für Deine Antwort. Ich habe mich , so scheints, nur zum Teil richtig ausgedrückt. Aja, aller Anfang ist schwer.

Mit deiner Aussage das man nur investieren , oder gar spekulieren sollte, insofern man das Geld drüber hat, im Sinne eines Komplettverlustes. !!!Möge es nie passieren!!!:shock:

Das Alter bzw. die vernünftigerweise abnehmende Risikobereitschaft mit zunehmendem Alter hatte ich jetzt insofern vernachlässigt, als das ich es nicht als Basis für meinen Lebensunterhalt ansehe. Wobei ich es in ferner Zukunft nicht ausschliessen möchte. Die nächsten Jahre werden bzw. die nächste Baisse wird es zeigen. :wink:

Ich denke um ein Ziel zu haben, ohne sich aber unter Druck zu setzen (noch habe ich einen Job in Deutschland) ist ein langfristiges Ziel schon Geld an der Börse zu erziehlen, um damit den Lebensabend zu verfeinern. Ich denke dabei an eine Immobilie, die im Vergleich zu Aktien&Freunde weniger riskant ist.

Mir ging es bei meiner ursprünglichen Frage um die Verteilung zwischen Risiko(Aktien,Opt., usw.) und Vermögenssicherung (Fonds, Immobilien, usw.). Bei kleineren Vermögen (hier stimme ich mit deiner Aussage min. 10K Euro aufwärts überein) "muss" das Risiko größer (100%?) sein, als der Teil, den ich von meinem EK verwende um Sicherung zu betreiben.

Mir gehts einfach um die Erfahrung, wieviel jemand am Anfang riskiert hat, denn ich denke, ebenfalls wie du, das mit zunehmenden EK (evtl. auch mit zunehmendem Alter) jeder zwangsläufig nur noch einen gewissen Teil riskiert, die Gesundheit lässt grüssen. Es sei denn er/sie sehen es als reines Hobby.

Ok, soweit für heute, muss ja schliesslich heute wieder raus, und 1/20 meines Einkommesn (inkl. EK) verdienen.

grüsse, und gute nacht allen die morgen zeitig raus müssen

Borusse
09.05.2007, 16:28
Wenn Du mal vom Trading eben möchtest, solltest Du schon mind. 300.000,-- Euros als Tradingkapital einsetzen.

Gute Trader verdienen ca. 20 % p.a. Wer behauptet ständig und regelmäßig deutlich mehr zu verdienen trommelt in der Regel nur. Ich bin seit einigen Jahren Profi-Trader und ich weiß wovon ich spreche. Bei 20 % hättest Du dann brutto 60.000 p.a. verdient. Hiervon sind dann noch alle Kosten des Tradings und anderer Kleinigkeiten wie Krankenversicherung und Rente, etc. zu bezahlen.

Also behaltet erst einmal Euren Job und tradet nebenher.:lol: