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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 11Jun2007 Shortempfehlung Russoil zu 1,17, am nächsten Tag 0,20..!


NoggerT
17.06.2007, 12:08
Schlusskurs 0,182 - 38,51%, Tradegate nachbörslich 0,131 bedient...

Russoil bleibt unter druck, die shortempfehlung gestern bei 0,38 mit Stop TH bzw 0,41 war richtig, letzter 0,312 - 10,6% (tief 0,291)...
Guten Morgen, 0,27 - 51,69% (Tagestief bzw Eröffnung 0,20)..
RUTSCHGEFAHR,unter Druck/charttechn.angeschlagen,oder kurzfristig heiss gelaufen ->dürfte mE rutschen:
Russoil(dqa1)Börse:FFE,Kurs:0,59-51%,Tagesumsatz:14Mill Euro,TraderStop:0,65(mit fallendem Kurs nachziehen)

Die Shortempfehlung heute morgen bei 1,17 war richtig, TTief vorhin 0,36.....!
unfassbar.......ich persönlich bin hier nun flat & beobachte nur..
http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=1179964800&sSymbol=DQA1.FSE&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1179964800http://focus.selftrade.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1179964800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=DQA1.FSE&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=DQA1.FSE&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1150043400+1181579400+1179964800



.............................
OffTopic:

Hier ein Video über Markus Frick & etwas über Star Energy + andere diverse Empfehlungen...ausserbörslich nur noch 30Cent...da hat sich aber einer Mühe gemacht..das Video bzw die Charts sind neu...
----------------------------------------------------------------> http://www.myvideo.de/watch/1700489



Soll keiner sagen..das meine Shortempfehlung bei 3,16 nicht richtig war..;) ---> http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/forum.html?forum_id=89



#17864 von level2trader 17.06.07 11:05:59 Beitrag Nr.: 29.963.962

N-TV arbeitet an einem ausführlichen TV Bericht über die Frick Machenschaften und möchte Opfer/Betroffene interviewen. Wer gerne Interviewpartner machen würde kann sich an Herrn Thorsten Giersch wenden.

Thorsten.Giersch@n-tv.de

#1 von BMO 08.06.07 17:29:40 Beitrag Nr.: 29.708.468

*** Star Energy, StarGold, Russoil - Aller schlechten Dinge sind 3 ***


Wie lange die Empfehlungen des Herrn Frick wohl noch gut gehen?

Kurzes Vorwort:
In vielen Links, die ich im folgenden als Quellenangabe nenne, geht es um Filings.

Alle 3 Frick-Aktien, um die es in diesem Posting geht, sind an der Börse US OTC-BB notiert, weil sie in USA domiziliert sind, mit angeblichen operativen Adressen in Russland.
US-Aktien müssen unternehmensrelevante Informationen zeitnah in Form von sogenannten Filings veröffentlichen, man könnte das in etwa mit Pressemeldungen vergleichen.

Die genannten Links führen z.B. zu www.secinfo.com, einer Seite, auf der diese Filings dann für jedermann abrufbar sind.
Auch übrigens für Markus Frick, der bei den monatelangen Empfehlungen der 3 Aktien sämtliche Risiken verschwiegen hat, obwohl diese öffentlich zugänglich waren.

In den Filings sind die Infos oft tief in ellenlangen Texten versteckt, doch wer sucht, der findet dort oft interessante Dinge, dazu später mehr.


Fassen wir also einmal zusammen:

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Russische Bude Nr. 1, die Frick hochgepusht hat:

Star Energy (www.starenergycorp.com)

Hieß vorher Cairo Acquisitions und war ein wertloser Börsenmantel, der lange Zeit vor sich hin dümpelte, bis jemand auf die glorreiche Idee kam, ihn in Star Energy umzubennen.

Derjenige / diejenigen haben weniger als 1 Mio. $ für den kompletten Börsenmantel bezahlt.

Dann startet Frick seine Pusherei, und schwupps war die Bude über 100 Mio. $ wert, also mehr als das 100-fache dessen, was sie ursprünglich wert war.

Begründung: Gigantische Rohstoffresourcen in Russland, die man sich über den Kauf einer russischen Firma vereinnahmt hat.

Name der russischen Firma: Volga-Neft.

Hier war man noch relativ human, was die Aktienzahl anging, war wohl erstmal ein Test, wie gut die Frick-Leser das ganze annehmen.

Aktienzahl daher "nur":

Common stock, $.001 par value,
225,000,000 shares authorized,
31,562,500 shares issued and outstanding

Nach dem Kauf von Volga-Neft, den man mangels Geld natürlich mit Aktien bezahlt hat, waren es dann aber 38,312,500 Aktien.
(Quelle: www.secinfo.com/d12TC3.v1yj2.htm, "After these transactions, Star has 38,312,500 common shares issued and outstanding").

Also 38.3 Mio. Aktien sind bereits "gedruckt", insgesamt 225 Mio. Aktien sind autorisiert.

Macht bei Startkurs von Star Energy einen Börsenwert (Marktkapitalsierung, im Folgenden MK genannt) von ca. 57.4 Mio. € (38.3 Mio. Aktien x Kurs 1.50), denn ca. zu einem Kurs von 1.50 € "dürften" die Frick-Leser dann in die Aktie einsteigen, für die die Initiatoren zuvor lediglich 0.001 $ bezahlt hatten, und 0.001 $ ist auch der Buchwert der Aktien (par value).

Da es davor keinen nennenswerten Handel bei der Aktie gab, kann es auch keinen nennenswerten Freefloat gegeben haben, somit haben die durch Frick in die Aktie gelockten Käufer direkt von den Initiatoren dieser Bude ihre Aktien abgekauft, ggf. über dazwischen geschaltete Mittelsmänner, die die Aktien übertragen bekommen haben und dann Stück für Stück abverkauft haben.

Die Frick-Leser haben sich natürlich nicht die Frage gestellt, wo denn eigentlich die vielen Aktien herkamen, die man plötzlich kaufen konnte, sondern waren einfach nur hellauf begeistert über die russische Rohstoffperle, die fortan täglich von Frick in seiner E-Mail-Hotline beworben wurde.

Bei so gigantischen Rohstoffreserven konnte man ja eigentlich nichts falsch machen.

Testiert waren die angeblichen Rohstoffreserven übrigens nie, Gutachten von Geologen wurden ebenfalls keine vorgelegt, aber solche Dinge wurden von Frick nie erwähnt, sondern stets nur auf die gigantischen Rohstoffvorkommen in Russland hingewiesen.

Die Frick-Leser dürften dann sogar tatsächlich mit der Aktie erstmal Geld verdienen, zumindest virtuell, denn ein echter Gewinn ist es erst, wenn man verkauft hat.

Es ging rauf bis auf 3,30 € in der Spitze, was einer MK von 126.3 Mio. € entspricht (38.3 Mio. Aktien x Kurs 3,30).

Leider haben die meisten Frick-Leser den Ausstieg verpasst, da Frick selbst zu Höchstkursen die Aktie noch zum Kauf empfohlen hat, Kursziel laut ihm: 3,50 € - mindestens.

Somit gab es virtuell Geld zu verdienen, tatsächlich für die meisten aber nicht, denn mittlerweile steht der Kurs bei ca. 0,70 € (und daher sind alle damaligen Käufer mindestens 50% im Verlust) und die meisten sind wohl immer noch drin.

Wie soll es auch anders sein?

Die Aktien, die die Frick-Leser gekauft haben, haben die Initiatoren der ganzen Sache ja dankend für mehr als den 1000-fachen Preis verkauft (bei einem durchschnittlichen Bezugspreis von 0.001$ = 0.00074 € ergibt ein Verkauf bei durchschnittlich 2 € eine Rendite von 270270 %).

Daß diese nun plötzlich zu 1 € zurückkaufen, ist sehr unwahrscheinlich, da schon längst "die nächste Sau durch's Dorf getrieben wird", dazu später mehr.

Also dürften viele Frick-Leser noch immer auf den Star Energy Aktien sitzen bzw. andere Trader haben sie diesen abgekauft in der Hoffnung, daß der Kurssturz nur von kurzer Dauer sein könnte.

Die aktuelle MK von Star Energy ist "nur" ca. 26,8 Mio. €, hier ist die Erde also bereits verbrannt und die Verluste sind bei den Anteilseignern offensichtlich.

Den anderen Frick-Buden steht jedoch vermutlich noch ein weiter Weg bergab bevor.

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Russische Bude Nr. 2, die Frick hochgepusht hat:

StarGold (www.stargoldmines.com)

Weil das ganze bei Star Energy so toll geklappt hat und die Auftraggeber sicherlich sehr zufrieden mit dem Herrn Frick waren, wurde also gleich das nächste Ding aufgezogen.

Star Energy ist gut - StarGold ist besser!
Gold - das hört sich toll an.

Wobei die Bude davor eigentlich Sockey Seafood hieß, also ein erfolgloser Fischhandel war.

Aber das Spiel mit der Umbenennung des zuvor wertlosen Börsenmantels, wodurch urplötzlich Multi-Millionen-Werte geschaffen werden, quasi über Nacht, kennen wir ja bereits von Star Energy, und dort hat es bestens funktioniert.

Diesmal wird wieder der schwindelerregend hohe Wert der Aktie begründet mit der Übernahme einer russischen Firma mit gigantischen Rohstoffreserven, diesmal heißt sie Univer Company.

Natürlich gibt es auch hier keine bestätigten Resourcen, sondern nur behauptete.
Geologische Gutachten oder ähnliches?
Fehlanzeige.

Trotzdem wird diesmal alles eine Nummer größer aufgezogen, denn die Firma trägt ja Gold im Namen, bzw. warum wenig nehmen, wenn man auch mehr haben kann?

Also wird bei der Aktienzahl gleich mal richtig Gas gegeben:

Aktienzahl aktuell (common stock issued): 81.108.200
Aktienzahl möglich (common stock authorized): 1.000.000.000 (in Worten: 1 MILLIARDE)
(Quelle: www.secinfo.com/d12TC3.upTq.htm)

Hier durften die ersten Frick-Leser bei ca. 3,50 € rein, da hat Frick es in seine virtuelle Trading-Anlage reingenommen.

Start-MK bei diesem Push war also 283.8 Millionen € (81 .1 Mio. Aktien x Kurs 3,50).

Die meisten Leser haben aber erst zu 4,35 €, 4,64 € und 5,09 € gekauft, denn das waren die Kurse, zu denen Frick die StarGold-Aktie in seine virtuelle 10.000 € Anlage gekauft hat.

Der durchschnittliche Kaufkurs der Leser dürfte bei ca. 4,50 € gelegen haben, zumal über 5 € besonders hohe Umsätze stattgefunden haben.

In der Spitze lief StarGold hoch bis 5,70 €, wobei es auf diesem Kurs nur einen Umsatz gab, und Frick es zufälligerweise genau zu diesem Höchstkurs dann nachträglich aus dem Depot genommen hat.

Kurs 5,70 € entspricht einer MK von sagenhaften 462.2 Mio. €.

Mittlerweile stehen wir bei ca. 1,70 €, also immer noch bei schwindelerregenden 137,8 Mio. € MK (81.1 Mio. Aktien x Kurs 1,70 €), obwohl die Firma gemäß Quartalsbericht im Prinzip insolvent ist (Begründung und Quellenangabe folgt noch).

Und die angebliche Übernahme der Firma Univer ist noch gar nicht vollzogen, wie ursprünglich gedacht, so daß alle Aktionäre im Prinzip in ein Luftschloss investiert haben.

Apropos:
Die meisten der Frick-Leser dürften auch hier noch drin sein, denn seit der Herausnahme aus dem virtuellen Depot sind nur wenige Tage vergangen, zuvor haben die Frick-Leser aber über einen Zeitraum von 5 Monaten die Aktie tagtäglich gekauft.
Es können also noch gar nicht alle Verkäufe abgearbeitet worden sein, und irgendwem müssen die Aktien ja aktuell gehören.

Auch da ist es höchst unwahrscheinlich, daß die Initiatoren die zuvor dankend abverkauften Aktien wieder zurückkaufen, denn wer Aktien des wertlosen Fischhandels zu 0.001 $ gekauft hat und dann zu durchschnitt 4,50 € verkaufen konnte, der wird wohl kaum zu aktuellen Preisen zurückkaufen, denn die Bude ist im Prinzip pleite und auch ansonsten wertlos.

Im Gegenteil gehe ich davon aus, daß selbst in die fallenden Kurse noch weiter abverkauft wurde, denn zu 0,001 $ bezogene Aktien bei 1,70 € zu verkaufen ist immer noch ein Profit von 170.000%.

Da die Frick-Leser zum Großteil noch nicht verkaufen, können die Hintermänner weitere Aktien abladen und es sieht trotzdem so aus, als würden einfach nur enttäuschte Anleger verkaufen.

Wieviele Aktien tatsächlich an die Frick-Leser abgeladen werden konnten, ist schwer abzuschätzen.
Anhand des Charts (man beachte das Volumen zwischen Januar und Juni, also in der Zeit des Frick-Pushs und Kursanstieges) dürften es schätzungsweise 40 Mio. Aktien gewesen sein.

Davon sind schätzungsweise 10 Mio. Aktien wieder verkauft, haben also den Besitzer gewechselt, hin zu neuen gutgläubigen Anlegern, die den Kurssturz in Unkenntnis des nicht vorhandenen Firmenwerts für übertrieben gehalten haben.

Also dürften sich noch ca. 30 Mio. Aktien in Händen von Frick-Lesern befinden.
Auch bei den 10 Mio. Aktien, die bei "Neueinsteigern" gelandet sind, sind wohl etliche Frick-Leser dabei, die ihren Einstandskurs durch Nachkäufe verbilligen wollten, denn ansonsten interessiert sich kaum eine Anlegerschicht für so einen überbewerteten Unsinn.

Auf jeden Fall dürften sich ca. 40 Mio. StarGold Aktien im Besitz von Frick-Lesern und sonstigen Leuten, die auf diese Aktien hereingefallen sind, befinden.

Die restlichen 41 Mio. Aktien sind wohl noch bei den Initiatoren, aber man kann nie 100% einer Bude abverkaufen, das schafft auch Frick mit den gutgläubigen Lesern nicht.

Der Schaden (denn die StarGold Aktien sind im Prinzip wertlos) liegt also bei 40 Mio. Aktien x Kurs 4,50 € (volumengewichteter durschnittlicher Kaufkurs) = 180 Mio. €

Da es sich bei beiden Aktien stets um das Thema Russland gedreht hat, liegt zumindest der Gedanke nahe, daß auch die Hintermänner Russen sind.

Zumal ein großer Teil der zuvor wertlosen Aktien ja im Zuge der Übernahme der "gigantischen Rohstoffresourcen" an die Inhaber der russischen Firmen übergewandert ist, denen man deren Buden mangels Geld eben per Ausgabe von Aktien bezahlt hat.

Sämtliches Geld von Frick-Lesern, das nun in diesen Aktien steckt, ist daher vermutlich auf ausländische Konten gewandert.

Für die Iniatoren ein Geschäft mit einem Ertrag in 3-stelliger Millionenhöhe.

Wie eben erwähnt ist der Schaden auf ca. 180 Mio. € zu schätzen.

Plus ca. 50 Mio. € aus Star Energy, denn da wurde ja das selbe Spiel abgezogen, nur unter anderem Namen und damals noch etwas kleiner.

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Die meisten Besitzer von Star Energy und StarGold Aktien sind sich dessen noch gar nicht bewußt, daß ihre Aktien im Prinzip wertlos sind.

Noch stehen ja knapp 0,70 € bzw. 1,70 € auf dem Kurszettel.
Aber noch sind die Aktien ja auch nicht verkauft.
Dafür zu diesen Preisen ausreichend Käufer zu finden, dürfte sehr schwierig werden.

Star Energy ist aktuell mit ca. 26,8 Mio. € bewertet (virtuell, indem man die Aktienzahl mit dem Kurs multipliziert), also noch halbwegs human.
Da könnte man durchaus neue Käufer für die Aktien finden, wobei sich der Schaden dadurch nicht aufhebt, sondern nur von einem Aktienbesitzer zum nächsten verschiebt, Kursziel vermutlich null.

Bei StarGold dürfte es deutlich schwieriger werden, zu aktuellen Kursen Käufer zu finden, denn diese Bude ist nach wie vor mit grotesken 137,8 Mio. € bewertet, obwohl man nur 10.327 $ in der Firmenkasse hat (Quelle: Quartalsbericht www.secinfo.com/d12TC3.upTq.htm) bzw. hatte, denn das war Stand Ende März, und das Geld ist mittlerweile wohl weg, gewisse Kosten hat ja selbst eine Briefkastenfirma.

Den wohl nicht mehr vorhandenen 10.327 $ stehen übrigens Verbindlichkeiten ("Liabilities") in Höhe von 45.532 $ gegenüber, die Firma ist also faktisch pleite, was von Frick natürlich ebenfalls nicht erwähnt wurde.

Und nun das erschreckendste:
Während der StarGold Push von Frick im März 2007 bereits in vollem Gange war und seine Leser sich hier zu Kursen zwischen 4 und 5 € haben Aktien andrehen lassen, zahlte StarGold fällige Rechnungen mangels Geld mit Aktien bzw. beschaffte sich Geld durch Neuausgabe von Aktien, und zwar zum Ausgabekurs von 0,10 $ (= 0.075 €) pro Aktie.
Beweis: Quartalsbericht, www.secinfo.com/d12TC3.upTq.htm

"In March 2007, the Company issued 25,000 shares for services valued at $2,500.

In March 2007, the Company issued 83,200 shares for cash of $8,320."

Es wurden also insgesamt über 100.000 Aktien neu ausgegeben für insgesamt 10.520 $, also für 0,10 $ = 0,075 € pro Aktie, während diese in Deutschland an die Frick-Leser für das 60- bis 70-fache abverkauft werden konnten.
Wohlgemerkt - das war erst im März diesen Jahres.
Wieviel derartige Aktionen zur Kapitalbeschaffung der mittellosen Firma StarGold wohl im April und Mai noch durchgeführt worden sind, lässt sich nur erahnen bzw. dann frühestens aus dem Quartalsbericht Q2 herauslesen, aber der liegt frühestens im Juli vor.

Alle diese Dinge wurden von Frick nicht erwähnt, und auch sämtliche Risiken zu den 3 Frick-Russland-Aktien verschwiegen.

Also geschätze 180 Mio. € (StarGold) plus 50 Mio. € (Star Energy) Schaden.

Summe: ca. 230 Mio. € Schaden.

Noch nicht realisierter Schaden, denn der Großteil der Frick-Leser ist immer noch investiert, irgendwem müssen die Aktien ja gehören.
Es sind noch nicht mal ansatzweise alle während des Anstieges getätigten Käufe (siehe Volumen im Chart, über mehrere Monate hinweg) wieder in Form von Verkäufen abgearbeitet.

Da die Initiatoren das zu 0.001 $ gekaufte und zum mehr als 1000-fachen verkaufte wohl kaum wieder zurückkaufen werden, können die Verkäufe in dem Sinne nie vollständig abgearbeitet werden, denn das Debakel wechselt einfach nur den Neubesitzer, geht aber nicht zurück zum Ursprung.

Während also die Geschädigten noch gar nicht verstanden haben, was passiert ist, und daß es noch schlimmer werden wird (Kursziel null, weil wertlos), ist der Verkaufserlös von insgesamt schätzungsweise 230 Mio. € schon längst auf den Konten derer, die das ganze hier initiiert haben.

Nochmal:
Ohne Frick wäre das nicht möglich gewesen.
Er war derjenige, der durch tägliches Pushen und Verschweigen sämtlicher Risiken seine Leser zum Kaufen verleitet hat.
Ansonsten hätte kein klar denkender Mensch diese im Prinzip wertlosen Aktien gekauft.
Und auch an der eigentlichen Heimatbörse (US OTC-BB) wurde stets nur ein Bruchteil des Handelsvolumens von Deutschland gehandelt, was beweist, daß dort - an der eigentlichen Heimatbörse - sich kaum jemand für die Aktien interessiert hat.

Also eine reine Sache von Frick, der seine Leser dazu bewegt hat, den russischen und sonstigen Anteilseignern völlig verblendet die 1000-fach überteuerten Aktien abzukaufen.

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Als ob das alles noch nicht genug wäre, zieht man nun die dritte derartige Bude auf, und natürlich ist alles noch größer, noch extremer:

Russische Bude Nr. 3, die Frick pusht:

Russoil (www.russoilcorp.com)

Hier trägt man den Russland-Bezug sogar direkt im Namen.
Star als Namensbestandteil war wohl zu ausgelutscht, bzw. mit den beiden Aktien Star Energy und StarGold hatten zu diesem Zeitpunkt bereits zu viele Leute Verluste gemacht.

Ach ja, und diesmal nimmt man Öl als Rohstoff, nicht Gold.

Selbes Schema wie bisher:

Ein eigentlich völlig wertloser Börsenmantel (Cassidy Media) wird umbenannt in Russoil.

Hier hatte man es besonders eilig, wer weiß, wie lange das alles noch gut geht.

Am 30.4.2007 hieß die Bude noch Cassidy Media, machte aber gleich mal einen 1 zu 28.5-Split, was die Aktienzahl förmlich explodieren ließ, beim Buchwert der Aktien die Nachkommastellen aber "etwas" erhöht hat.
Neuer Buchwert pro Aktie: 0.00001 $.

Neue Aktienzahl:
Bereits gedruckt (issued and outstanding shares): 342.000.000 (in Worten: 342 Millionen Aktien).
Noch druckbar (authorized shares): 14.250.000.000 (in Worten: über 14 MILLIARDEN Aktien)

Wenn man so viele Aktien hat, muß man natürlich auch was damit machen.
Also benennt man sich durch Verschmelzung um in Russoil.

Das war übrigens erst vor knapp einem Monat, und zwar am 2.5.2007.
Alle genannten Infos inkl. Aktienzahl sind hier nachzulesen:
www.secinfo.com/d12TC3.unjd.htm

Und mit diesen vielen vielen vielen Aktien, die man als virtuelle Währung einsetzen kann, kauft man nun am 31.5.2007 die Firma Smolenergy, natürlich ebenfalls aus Russland.
Infos zu diesem Kauf siehe www.secinfo.com/d12TC3.ut4m.htm

Bezahlt wird wieder per Aktien statt per Geld, denn davon hat man leider keines.

Wie gesagt, diesmal sollte alles ganz schnell gehen.
Umbennung der Bude, Kauf einer russischen Bude und Beginn des Frick-Pushs, alles innerhalb von nur 5 Wochen (Frick-Push begann Anfang Juni).

Ob da wohl schon jemand weiß, daß dieses Spielchen nicht mehr lange gut gehen kann und daher wird alles zeitlich ganz straff durchgeführt?

Auf jeden Fall soll Smolenergy laut Frick-Kaufempfehlung Ölreserven in MILLIARDENHÖHE haben.
Diesmal nicht Millionen, sondern Milliarden.
Schließlich muß man den Lesern ja immer eine Steigerung bieten.

Bestätigte Ressourcen wie immer nicht vorhanden, geologische Gutachten ebenfalls keine.

Diesmal schreibt Frick sogar Risikoklasse "sehr hoch", bei Star Energy und StarGold war es noch "mittel".
Allerdings vergisst er auch hier in seinem Kaufbericht mal wieder, sämtliche Risiken zu erwähnen, denn auch diese Firma hat keinerlei Geld, und bestätigte Ressourcen gibt es ebenfalls nicht.
Insofern ist der Hinweis "Risiko sehr hoch" auch nur fadenscheinig, denn der Kaufbericht verschweigt sämtliche Risiken.

Dieser dritte (und vermutlich letzte) Russland-Push (vermute vor einem eventuellen vierten derartigen Push schalten die Behörden dem Frick erstmal das Licht aus) ist natürlich das Glanzstück:

342 Millionen Aktien sind bereits gedruckt, bis zu 14 MILLIARDEN können gedruckt werden.

Ob er da die Kaufkraft seiner Leser nicht etwas überschätzt?
Oder ob die Hintermänner da den Hals nicht voll bekommen konnten?

Selbst mit den bereits gedruckten 342 Millionen Aktien dürften die Frick-Leser von der Kaufkraft her überfordert sein, denn bei aktuellem Kurs (1.20 €) ergibt das eine schwindelerregende MK von 410,4 Mio. € (342 Mio. Aktien x Kurs 1,20 €)

Dem gegenüber steht:
Kein Geld und nicht bestätigte, sondern nur behauptete Ressourcen in Milliardenhöhe.

Wenn die übernommene Firma (Smolenergy) tatsächlich werthaltig wäre, wieso verkaufen die Eigner dann ihre Firma im Gegenzug für zuvor völlig wertlose Aktien einer gescheiterten Medienagentur (Börsenmantel namens Cassidy Media)?

Diese Frage gilt natürlich auch für die 2 zuvor aufgezogenen Russland-Buden.

Wieso ließen sich die russischen Anteilseigner mit wertlosen Aktien bezahlen?
Da war doch bereits von Anfang an geplant, die wertlosen Aktien zum Abverkauf zu nutzen und sie dadurch werthaltig zu machen in Form von vereinnahmtem Geld von gutgläubigen Anlegern.

Auf alle Fälle wurden bereits am ersten Tag des Frick-Pushs 80 Mio. Aktien umgesetzt.

Frick hat ein erstes Kursziel von 1,80 € angesetzt, damit seine Leser die Bude bedenkenlos kaufen.

Clevererweise hat man diesmal den Startkurs niedrig angesetzt.
Fricks Kaufkurs für sein virtuelles Depot war 0,80 €, am Folgetag hat die Aktie direkt mit 1,10 € eröffnet, der durchschnittliche Kaufkurs der Leser war ca. 1,20 €, in der Spitze bis 1,40 €.

Viele denken nun vielleicht, daß 1,20 € im Vergleich zu den Start- und Höchstkursen der 2 anderen Frick-Russland-Aktien regelrecht günstig wäre.

Daß der Kurs an sich nicht relevant ist, sondern nur relevant ist in Verbindung mit der Aktienzahl, erwähnt Frick natürlich mit keiner Silbe.

Ohne den erst vor 5 Wochen durchgeführten 1 zu 28.5-Split wäre der Aktienkurs jetzt übrigens bei 36,48 € (1,28 x 28.5).
Na, immer noch günstig?

Fakt ist, daß die Bude bereits jetzt fast die MK hat, die StarGold in der Spitze hatte.

Daß die Aktien eine solche hohe Bewertung nicht halten können, ist völlig klar und sieht man an den Kursverläufen von Star Energy und StarGold.

Trotzdem wird hier von Frick gepusht bis zum geht nicht mehr.
In der E-Mail-Hotline vom 8.6.2007 z.B. behauptet er, daß Russoil ohne den schwachen Gesamtmarkt wohl schon bei 1,50 € stehen würde.

Diesmal hatte man es wie erwähnt besonders eilig.

Über 100 Mio. Aktien wurden bereits umgesetzt.

Der Schaden und somit auch das transferierte Geld (das Geld der Frick-Leser ist ja weg, weil in wertlosen Aktien investiert) dürfte somit auch bei dieser Aktie bereits die 100 Mio. € Grenze überschritten haben, und vermutlich ist auch dieser Push wieder auf mehrere Wochen ausgelegt, wie Star Energy und StarGold auch (bei beiden konnten die Initiatoren über Wochen hinweg ihre Aktien abverkaufen).

Insofern hat man hier wohl noch einiges vor.

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Der kumulierte Schaden aus allen 3 Frick-Russland-Aktien dürfte nun bereits bei ca. 330 Mio. € liegen (50 Mio. € Star Energy, 180 Mio. € StarGold, 100 Mio. € Russoil).

Wieviel mehr es noch werden kann/darf, hängt nun von den Behörden ab.

Das ganze System von Frick:

Auf Stufe 1 stehen er und die Initiatoren der Buden.

Auf Stufe 2 kommen Friends & Family, wo bestimmt vorher schon bekannt ist, was als nächstes empfohlen wird (oft sieht man bei den Aktien kurz vor Empfehlung auffällige Umsätze im Chart - na sowas)

Stufe 3 bilden die Abonnenten seiner E-Mail-Hotline, die die Empfehlungen als erstes bekommen (zumindest als erstes der hinteren Stufen) und dafür auch gerne 900 € jährlich im Voraus bezahlen.

Stufe 4 bilden die Seminarbesucher, die als zukünftige Abonnenten der E-Mail-Hotline in Frage kommen und daher auch gerne mal einen "Seminar-Tipp" bekommen, was dann oft die zuvor auf der E-Mail-Hotline zuerst gepushte Aktie ist.

Stufe 5 bilden die Newsletter-Empfänger, also die Leute, die sich auf seiner Website irgendwann mal als Interessent eingetragen haben.
Sobald eine Aktie einen gewissen Kursanstieg hinter sich hat, empfiehlt Frick sie auch im kostenlosen Newsletter.
Das, was Frick den E-Mail-Hotline-Abonnenten dann als "sehen Sie, Sie haben schon X Prozent gemacht, bevor ich es den anderen erzähle" verpackt, ist nichts anders als die hintere Stufe des Schneeballsystems / Pyramidenspiels, was dann für Kaufkraft-Nachschub sorgen soll.

Stufe 6 bilden die N24-Zuschauer seiner Sendung Make Money, die in der Regel zuletzt oder zusammen mit Stufe 5 einen Tipp bekommen, denn um die Pseudo-Seriösität zu wahren, spricht Frick in seiner Fernsehsendung eher über seriöse Aktien wie Allianz, ab und zu ist dann aber auch mal ein Werbespot für Star Energy dabei.
Da die Fernsehsendung aber vor allem für Abonnenten-Nachschub sorgt, denn unter Strich ist es ein Marketing-Instrument (vom fachlichen Informationsgehalt her ansonsten auch kaum zu gebrauchen), ist auch Stufe die 6 noch durchaus wichtig im Frick-System.

Nun zu den Zahlen seiner Leser:

Stufe 3 (Abonnenten) dürften ca. 10.000 sein.
Da er schon jahrelang in Form von Seminaren im Kaffeefahrt-Stil seine Abos durchaus geschickt an den Mann bringt, schätze ich die Abozahl auf 10.000, die N24-Sendung dürfte dazu auch noch einiges beigetragen haben.

Stufe 4 (Seminarbesucher): Laut Frick-Website (www.markusfrick.de), Rubrik Seminare, waren schon "über 250.000 Teilnehmer" auf seinen Seminaren.
Stufe 4 ist also ebenfalls nicht zu verachten.

Stufe 5 (Newsletter-Empfänger):
Schätzungsweise hat sich jeder Seminarteilnehmer auch für den Newsletter eingetragen bzw. wurde dafür eingetragen im Rahmen der Anmeldung.
Die Zahl der Newsletter-Empfänger dürfte aber sogar noch höher sein, denn es gibt ja auch Interessenten, die noch auf keinem Seminar waren.

Stufe 6 (N24-Zuschauer):
Aufgrund der TV-Reichweite dürfte diese Stufe die größte sein, so wie es sich für die unterste Stufe eines Schneeballsystems / Pyramidenspiels gehört.

Jetzt sollte auch klar sein, daß die geschätzten 330 Mio. € Gesamtschaden (bisher, es wird täglich mehr, denn der Russoil Push ist in vollem Gange) durchaus realistisch sind.

Frick selbst hat in seiner "ich mache aus 10.000 € 100.000 €"-Anlage 90% des virtuellen Depotgeldes in Russoil gesteckt.

Da seine Leser davon träumen, ebenfalls aus 10.000 € 100.000 € zu machen, müsste jeder, der die 10.000 € Anlage 1 zu 1 nachbildet, ebenfalls einen Großteil seines Depotbetrages (in dem Fall aber mit echtem Geld, was auch echt weg ist) in Russoil investiert haben, so wie zuvor in Star Energy und StarGold.

Wenn man Stufe 3, 4, 5 und 6 zusammenzählt und davon ausgeht, daß jeder Leser 9.000 € in den Frick-Russland-Aktien investiert hat (einige mehr, einige weniger), dann kommt man bequem auf die genannte Schadenssumme.

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Zu guter Letzt wäre jetzt noch zu klären, warum der liebe Markus Frick das wohl alles macht.

Um seinen Lesern etwas Gutes zu tun?
Wohl kaum, wie denn auch.
Jemand in wertlose Aktien hinein zu schicken, kann wohl kaum eine ehrenwerte Absicht sein.

Warum also dann?
Vermutlich weil er selbst massiv davon profitiert.

Wenn er von dem geschätzten Schaden in Höhe von 330 Mio. € auch nur 10% als Provision erhalten hat, dann wären das 33 Mio. €.

Wie eine solche Provision geflossen sein könnte, darüber lässt sich natürlich nur spekulieren.
Bar?
Durch Übertragung von Aktien, die dann irgendwer, z.B. ein Treuhänder, Stück für Stück abverkauft, so wie die Initiatoren auch?

Auffällig in dem Zusammenhang sind zwei Dinge, die ich in offiziellen Firmendokumenten (Filings) von Star Energy gefunden habe.

Bei StarGold und Russoil war man da offensichtlich etwas sorgfältiger, oder hat andere Wege gefunden.

Zu Star Energy gefunden habe ich folgendes:

www.secinfo.com/d12TC3.v18e6.c.htm

Hier geht es um den Vertrag zwischen Star Energy und Volga-Neft über den Kauf von Volga-Neft.
Bei diesem Vertrag wurde eine Vermittlerfirma eingeschaltet, die auch mit in dem Vertrag auftaucht, und zwar:

IAB Island Ventures SA
PO Box 1290
Zone 9A
Panama City, Republic of Panama

Eine Briefkastenfirma (PO Box) im Offshore-Land Panama, so was aber auch.

Ist das also der Weg, wie Frick seine Gewinnbeteiligung in Millionenhöhe erhält?

"For providing services as set forth herein, at the closing of any financing the Company and Star shall pay IAB 10% of the aggregate value of the transaction consummated with one of the Contacts or a person or group introduced by a Contact."

10% Provision aus einer Aktientransaktion über 10 Mio. Aktien ergibt 1 Mio. Aktien Provision.

Geht aber noch weiter, bzw. wird noch besser:

www.secinfo.com/d12TC3.v1H7v.d.htm

Hier geht es um Kommunarskoe NGDU, eine zweite russische Bude, die Star Energy gekauft hat.

"Seller and Buyer acknowledge that IAB Island Ventures SA (“IAB”) has rendered valuable services in connection with this Agreement. In consideration therefor, Buyer shall issue to IAB two million (2,000,000) shares of Buyer’s common stock pursuant to a Registration Statement..."

Auch hier war die Briefkastenfirma also so unverzichtbar, daß man 2 Millionen Star Energy Aktien als Dankeschön abgetreten hat.

Ergibt also 3 Millionen Aktien, die "abgezweigt" worden sind.
Und das ist nur das, was ich durch öffentlich zugängliche Dokumente finden konnte.

Vermutlich gibt es noch weitaus mehr, bzw. es wurde bei StarGold und Russoil einfach anders gemacht oder besser verschleiert.

3 Millionen Aktien mal einen durchschnittlichen Verkaufserlös von 3 € (da Frick Herr seines eigenen Pushs war, konnte er oder der Treuhänder den Verkauf ja bestmöglich durchführen, und man konnte tagelang zu über 3 € verkaufen) ergeben 9 Mio. €.

Da in Panama (offshore) keine Steuern anfallen, sind das 9 Mio. € netto.

Bleibt noch die Frage, wo diese 9 Mio. € dann hingeflossen sind, bzw. wer da bezugsberechtigt ist.
Das kann ich natürlich nicht sagen, eine Vermutung hätte ich natürlich schon.

Falls den Behörden das bei der Suche helfen könnte:
Als Anhang kopiere ich mal den Notarbeleg von IAB Island Ventures rein.

Wie sich aus diesem ergibt, ist die handelnde Person dieser Briefkastenfirma ein gewisser SILVESTRE HUTCHINSON.

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So, und jetzt schließt sich der Kreis:

Wer ist wohl der CEO von Russoil?

www.russoilcorp.com/eng/management.aspx

Silvestre Hutchinson – CEO
Silvestre Hutchinson studied Industrial and Technical Engineering and is the former Director of Bilateral International Economic Relations at the Ministry of Foreign Affairs of the Republic of Panama. Presently, Mr. Hutchinson is Vice President of The Bayano Foundation and the General Manager of Hutch-Lewis Consultants.

Komisch, von der Briefkastenfirma steht in seiner Vita nichts.

Ebensowenig steht in der Vita, daß Mr. Hutchinson mal Chef von Quest Minerals & Mining war, einer börsennotierten US-Firma, offenbar auch eine Abzocke, zumindest sieht der Kursverlauf grauslich aus, siehe Chart (http://aktien.wallstreet-online.de/12950/chart.html?edit=1&tr=3y&inst_id=12950&market_id=8&spid=ws)

Und wer war da wohl sein Kollege im Management?

www.secinfo.com/d12TC3.28gw.htm

Silvestre Hutchinson
Marcus Segal.

Und wer ist Marcus Segal?

Der Manager von Star Energy und StarGold.

www.starenergycorp.com/ger/html/o_executives.html (Marcus Segal, CFO and Direktor)

www.stargoldmines.com/ger/management.aspx (Marcus Segal, CEO und Direktor)

Marcus Segal ist übrigens auch schon durch Betrügereien aufgefallen, siehe www.ripoffreport.com/reports/0/137/ripoff0137278.htm
(Vizepräsident von myperfectcredit, einer wohl betrügerisch arbeitenden Kreditvermittlungsfirma).


Na da hat sich ja eine illustre Truppe zusammengefunden, um dem Kleinanleger etwas "Gutes" zu tun.

Die ganzen Herren kennen sich also bestens!

Schade, daß das jetzt alles ans Licht kommt.
Wie das wohl ausgehen wird?
Bei einem Schaden in 3-stelliger Millionenhöhe ist sind wohl weder die Behörden noch die Anleger begeistert.

Wer die Hintermänner waren, darüber lässt sich nur spekulieren.

Segal ist meines Wissens aus Amerika, Hutchinson aus Panama.

Da alle Buden russischen Background hatten (Übernahmen russischer Firmen mit angeblich gigantischen Rohstoffresourcen in Russland) und weder Frick, noch Segal, noch Hutchinson aus Russland kommen, schätze ich mal, das sich die Verbindung zu Russland über die Hintermänner dieser ganzen Sache ergeben.

Mit Hintermänner meine ich übrigens folgendes:

Irgendwem müssen ja die Millionen (bzw. bei Russoil sogar fast Milliarden) an Aktien gehört haben, die den gutgläubigen Anlegern verkauft werden.

Die Initiatoren sind also diejenigen, die die wertlosen Börsenmäntel umbenannt haben in Energy / Gold / Oil / Rohstoff-Hype-Tralala, dann die banalen Übernahmen der ebenso wertlosen Russland-Firmen durchgeführt haben, dann Frick mit der Pusherei beauftragt haben und letztendlich dann so viele Aktien wie möglich hier abgeladen haben.

Ob Frick auch zu den Initiatoren gehört oder lediglich ausführendes Organ war (bestimmt nicht ohne satte Gewinnbeteiligung), kann ich nicht sagen.

Meiner Ansicht nach ist Frick der Hauptschuldige, denn ohne ihn wäre der Schaden (zumindest in dieser exorbitanten Höhe) erst gar nicht entstanden.

Nur durch seine intensive wochenlange / monatelange Pusherei (mit Star Energy hat es bereits im Oktober 2006 begonnen) konnten derart viele Aktien abgeladen werden.
Und nur durch seine breite Anlegerschaar, die ihm blind vertraut haben, kam eine derart immense Kaufkraft zusammen, daß so ein hoher Schaden überhaupt entstehen konnte.

Ohne Markus Frick hätte dieser Betrug in 3-stelliger Millionenhöhe nicht stattfinden können.

Ob er Drahtzieher oder nur ausführendes Organ mit Gewinnbeteiligung war, ihn trifft in jedem Fall die Hauptschuld an diesem Schaden.

Das ganze lässt sich auch nicht per "ich habe mich geirrt" entschuldigen, denn die Herren kennen sich ja alle untereinander.

Daß seine Leser dabei einen Totalverlust erleiden können, war ihm offensichtlich egal.

Frick selbst hat in seiner E-Mail-Hotline von mehreren Besuchen beim Management von Star Energy (also Marcus Segal) geschrieben, somit kannte man sich und er wusste über die Firma bestens Bescheid.

Angesichts der Fakten ist die Unschuldsvermutung meiner Ansicht nach auch insofern hinfällig, daß hier 3x genau die selbe Nummer abgezogen wurde, und jeweils mit einer noch höheren und noch höheren Aktienzahl, Marktkapitalisierung und daher Schadenssumme.

Das spricht für Verbrecher, die den Hals nicht voll genug bekommen und immer mehr und mehr aus den Anlegern herausquetschen wollen.

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Falls Ihr übrigens denkt, das kann doch gar nicht sein, daß der liebe Markus Frick, der im Fernsehen und auf Seminaren doch immer so sympathisch wirkt, so etwas macht:

Doch, ist leider so, anhand der genannten Quellenangaben kann es auch jeder selbst nachrecherchieren.

Frick betreibt das ganze übrigens schon seit Jahren.
Die Bezeichnung "Frick-Tannenbaumchart" ist bereits legendär und Aktien wie NFX Gold, Morgan Creek, Ona Exploration, usw. usw. zeigen alle das gleiche Bild:
Hochgepusht, dann zusammengestürzt.
Die Charts sehen also aus wie eine Tannenbaum.

Qualitativ gesehen sind die meisten Empfehlungen (bis auf pseudoseriöses Beiwerk, so nennt er aus Alibi-Gründen immer mal wieder "normale" Aktien, z.B. Allianz usw.) also unterste Schublade, fast alle seine früheren Pushs notieren sogar unterhalb des ursprünglichen Empfehlungskurses und somit sind unterm Strich alle, die gekauft haben und nicht rechtzeitig abgesprungen sind, im Minus.

Daß Markus Frick sich für die Empfehlungen der windigen Rohstoff-Firmen (in den letzten 2 Jahren wurde eine 2-stellige Zahl solcher Rohstoffaktien von ihm "abgearbeitet") fürstlich bezahlen lässt, ist kein Geheimnis.
Sogar die Rohstoff-Firmen, die sich auf seinen Seminaren auf der Bühne oder in den Seminarpausen mit Ständen präsentieren dürfen vor seinem Publikum, zahlen dafür Honorar.
Daß Firmen, die dafür zahlen, empfohlen zu werden, eigentlich generell nicht gerade kaufenswert sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Bis Oktober 2006 fand dieses ohnehin nicht gerade legitime System noch in geregeltem Maße statt, aber seit Oktober 2006 (Start des Star Energy Pushs) ist alles anders:

Man empfiehlt keine Firmen, sondern zieht die Buden einfach von vornherein selbst auf, indem man sie gründet / umbenennt usw.
Schließlich ist der Profit da weitaus höher.

Und von Aktie zu Aktie setzt man einen drauf, siehe Aktienzahl Star Energy, StarGold und Russoil, von mal zu mal wurde alles noch extremer.

Daß von vorneherein nur Luft gehandelt wird, war den Beteiligten sicherlich klar, und zeigt sich auch an den Kursverläufen von Star Energy und StarGold.

StarGold ist immer noch mit einem 3-stelligen Millionenbetrag bewertet, bei nur 10.000$ in der Kasse, fragt sich wie lange noch.

Russoil hat diesen markanten Fall erst noch vor sich, hier wird die heiße Luft aktuell immer noch mit 410.4 Mio. € bewertet.
Davon dürften mindestens 400 Mio. € einfach nur heiße Luft sein, was für die Investierten mal wieder fast einem Totalverlust entspricht.

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Da der Russoil Push noch in vollem Gange ist, werde ich diese Infos an alle relevanten Medien weiterleiten, damit noch größerer Schaden verhindert werden kann, denn an jedem Tag landen über 1 Mio. € (vgl. Handelsvolumen) auf den Konten der Initiatoren.

Allen Investierten viel Erfolg beim Verkauf der wertlosen Aktien, leider könnt Ihr nicht auf Rückkäufe der Initiatoren hoffen, sondern nur auf andere Dumme, die Euch die Luftschloss-Aktien jetzt noch abkaufen.

Viel Glück.



Alles nur meine persönliche Meinung, bitte anhand der Quellenangaben auch selbst recherchieren.

Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung, auch wenn ich beim Wort Unschuldsvermutung jetzt etwas schmunzeln muß.



Hier noch als Anhang der Notarbeleg der Panama-Briefkastenfirma (Verbindung zu Mr. Hutchinson, CEO von Russoil):

Seite 1: www.superimagehosting.com/viewer.php?id=klz1181315968u.jpg
Seite 2: www.superimagehosting.com/viewer.php?id=cqs1181316027n.jpg
wer hier kauft, dem ist nicht zuhelfen...Russoil macht es vor, letzter 0,188 - 36,48%...wenn man Pech hat..wird der Mist sogar ausgesetzt..
Russoil 0,189 - 36,1%
Star energy 0,34 - 26%
StargGold 0,43 - 28,5%%

Es scheint sich zu bestätigen..das dies alles Luftnummer sind...keine
Stützungskäufe nix...

Ich denke der Rutsch dürfte in den nächsten Tagen anhalten,
Aktien wie StarEnergy & Stargold dürfte vom Kursstand Russoil folgen...

NoggerT
21.06.2007, 22:59
Ich war heute erneut beim Arzt, der mir Bettruhe verordnet hat, also nicht wundern, wenn ich demnächst weniger online bin..
Ich hoffe auch das die Diskussionen um M.Frick langsam ein Ende finden, Gott & die Welt hat darüber berichtet..hoffe jeder
hat seine Lehre daraus gezogen, damit ist das Thema zumind- für mich beendet. Abgesehen von dem angeblichen Schwindel
steckt doch meist auch ein bisschen Neid hinter...aber wer wirklich an sich glaubt, der muss niemanden beneiden..nicht mich,
kein Beckam,der ist wahrscheinlich eh' schwul*spass*, keinen Stefan Rab, oder auch sonstige selbsternannte Gurus
Mein Motto: nicht viel reden, sondern einfach machen....























































Quelle: http://www.boerse-online.de/aktien/usa_asien/489925.html?

In der E-Mail-Hotline von Markus Frick wurden Anleger immer mal wieder auf kleine, bis dato unbekannte Rohstoffwerte hingewiesen. Sie dümpeln erst eine Weile im amerikanischen Freiverkehr vor sich hin, um sich dann in Deutschland auf einmal zu wahren Kursraketen entwickeln.

Star Energy

Das Unternehmen hieß vormals Cairo Acquisitions, dessen wertloser Börsenmantel lange Zeit keinen Investor interessierte. Am 21. November 2002 wurde das Unternehmen auf den viel klangvolleren Namen Star Energy Corporation umbenannt. Die Namensänderung wurde gemäß den SEC-Files bewusst gewählt: Es soll die Management-Entscheidung reflektieren, zukünftig den Fokus in „die Exploration Entwicklung und Produktion von Öl und Gas-Ressourcen“ zu legen.
Spannend wird es dann aber erst wieder Ende 2005: Aus der Bilanz geht hervor, dass 31 562 500 Aktien gedruckt und gleichzeitig weitere 225 Millionen Stück zu einem Wert von 0,001 US-Dollar pro Anteilsschein autorisiert wurden. Die Aktien des am OTC Bulletin Bord gelisteten Unternehmens kosteten Anfang 2006 ungefähr 2,20 US-Dollar. Damit kam die kleine Rohstoffbude auf eine Marktkapitalisierung von knapp 70 Millionen US-Dollar. In der Bilanz zum 31.12.2005 sucht man hingegen vergebens Werte im Millionenbereich: Als gesamte Aktiva wurden lediglich 72 507 US-Dollar angegeben, denen Verbindlichkeiten von 1 565 US-Dollar gegenüber standen.

Im Juli 2006 kam dann Marcus Segal zu Star Energy. Die verbliebenen Aktionäre verkauften die Aktie. Der Kurs gab im Juli ausgehend von 1,23 US-Dollar um mehr als 60 Prozent auf bis zu 0,5 US-Dollar nach. Die Bilanz von Star Energy weist zum 30. September 2006 über einen Berichtszeitraum von neun Monaten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft von 33 431 US-Dollar aus. Dem standen Ausgaben von 89 569 US-Dollar gegenüber, so dass ein Verlust aus der operativen Geschäftstätigkeit von 56 138 US-Dollar erwirtschaftet wurde. Bei der Liquidität sah es noch schlechter aus: acht Millionen US-Dollar Umlaufvermögen und knapp 40 Millionen Dollar kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Marktkapitalisierung belief sich jetzt auf 28 Millionen US-Dollar
Am 06. Oktober begann dann mit der Übernahme der russischen Volga-Neft die angestrebte Erschließung von Rohstoffquellen in Sibirien. Da Star Energy wie bereits genannt über keine nennenswerte Liquidität verfügte, wurde die Übernahme mit eigenen Aktien abgewickelt. Für 26,1 Prozent und damit 10 Millionen der Star Energy-Aktien erlangte man eine 100-prozentige Beteiligung am russischen Explorer. Der damit korrespondierende Kaufpreis lag bei nur elf Millionen Dollar. Dies ist umso erstaunlicher, als Börsenbriefe Volga-Neft Ölreserven mit einem Marktwert von 190 Millionen Dollar und Vermögenswerte mit einem Gesamtwert von 33,2 Millionen Dollar zusprachen. Gleichzeitig räumte Marcus Segal seinen CEO-Posten für den „Russlandexperten“ Patrick Kealy und bekleidete selber fortan die Funktion des Finanzvorstandes.
Bevor die Aktie in Deutschland bekannt wurde, erhöhte man noch schnell die Aktienanzahl um 6 750 000 auf 38 312 500 Stück. Jetzt ging es auch mit dem Aktienkurs des zwischenzeitlichen Pennystock-Wertes kräftig nach oben. Der Grund: Bäckermeister Markus Frick nahm den Wert zehn Tage nach dem Volga-Neft-Deal in seine 10 000 Euro-Anlage auf. Gab es vor diesem Stichtag keine nennenswerten Umsätze in Frankfurt, so explodierte der Handel förmlich nach der Empfehlung. Zum Zeitpunkt der Frick-Empfehlung brachte es Star Energy auf eine Marktkapitalisierung von rund 50 Millionen Dollar. Daraufhin kletterte der Kurs um 300 Prozent – und die Marktkapitalisierung schoss hoch auf beachtliche 157 Millionen US-Dollar.
Vergleicht man allerdings die gehandelten Volumina, so fällt auf, dass die amerikanischen Investoren wohl nicht so scharf auf die neue Kursrakete Star Energy waren. Zum Zeitpunkt der Empfehlung durch Frick wurden am OTC Bulletin Board in der Spitze nur selten mehr als 600 000 Papiere gehandelt. Dagegen kletterte das Volumen in Frankfurt locker über vier Millionen Anteilsscheine. Ab Mitte Mai ging es dann mit dem Kurs schneller bergab als Aktionäre reagieren konnten. Im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung, nach der man eine Absichtserklärung über den Erwerb einer Holding in der Ukraine unterschrieben habe, teilte Star Energy mit, dass die Bilanzen der Volga-Neft nicht verlässlich wären und man auch keine Person beim russischen Explorer sprechen konnte. Der Kurs brach von rund 2,60 Euro auf 0,40 Euro ein. Die gehandelten Volumen zeigten dann deutlich, dass fast nur deutsche Investoren den Titel im Depot hatten. Während an der Heimatbörse in New York nur 150 000 Titel den Besitzer wechselten, verkauften in Frankfurt Star-Energy-Investoren mit mehr als fünf Millionen Aktien massenhaft die vermeintliche Kursrakete.

Stargold

In der Zwischenzeit, nämlich am 12. März 2007, hatte Börsenbäcker Frick auch die Aktie von Stargold Mines in die 10 000-Anlage aufgenommen – zum Kurs von 4,35 Euro. Hier stoßen Anleger auf einen alten Bekannten: Marcus Segal, der Chief Financial Officer vom Öl- und Gasunternehmen Star Energy, ist seit 7. November 2006 auch President, CEO, Chief Financial Officer und Director in Personalunion bei Stargold Mines. Frick kaufte dann noch zweimal die Stargold-Aktie für die 10 000-Anlage nach: am 26. 4. zum Kurs von 4,64 Euro. Und am 7. Mail zum Kurs von 5,09 Euro.
Auch bei Stargold Mines ist ein Blick in die SEC-Akten sehr aufschlussreich. So wies das Unternehmen, das bis November 2006 noch unter Sockeye Seafood Group firmierte, im Jahresabschluss 2006 laut SEC-Akten gerade einmal einen Cash-Bestand von 7879 US-Dollar auf. Sockeye Seafood war im November 2006 auf seine Tochter Stargold Mines verschmolzen worden. „Das Tochterunternehmen hat weder Vermögenswerte noch Verbindlichkeiten und keine frühere operative Tätigkeit. (...) Es wurde von uns am 8. November 2006 gegründet zu dem einzigen Zweck, den Merger durchzuführen“, heißt es in den SEC-Filings. Die Fusion wurde am 23. November vollzogen.

Zeitgleich wurde ein Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 40 durchgeführt. Danach belief sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien auf 81 Millionen Stück – zum Nennwert von ganzen 0,0001 US-Dollar je Aktie. Das ist kein Tippfehler: Gemeint ist tatsächlich die vierte Stelle nach dem Komma. Der Unternehmenssitz in San Mateo, Kalifornien, kostete laut Jahresabschluss übrigens ganze 190 US-Dollar Miete pro Monat. In den Files heißt es unter den Risikohinweisen auch: „Wir erwarten Verluste in der Zukunft, weil wir keine Erträge haben.“ Und: „Aktionäre könnten ihr gesamtes in uns investiertes Kapital verlieren.“ Im Bericht des Wirtschaftsprüfers heißt es: „Das Unternehmen hat seit Gründung Verluste erzielt, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens aufkommen lassen, die Geschäftstätigkeit in bisheriger Weise fortzuführen.“

Im Dezember 2006 erhielt Stargold Bruttoerträge in Höhe von einer Millionen Dollar aus einem Verkauf von einer Million Einheiten an ein Unternehmen mit Namen Hampton Park Capital LLC. Diese Einheiten bestehen laut SEC-Akten aus jeweils einer Aktie und einer Aktienoption, die ausgeübt werden kann für den Bezug einer Aktie zu einem Ausübungspreis von 2,5 US Dollar zwei Jahre lang nach Ausgabe. Die erlösten eine Million Dollar verlieh Stargold dann an UniverCompany. Wie es in den SEC-Akten heißt, war dieser Kredit zinslos, nicht abgesichert und auch nicht mit spezifischen Regeln für die Rückzahlung versehen. Neben dem Cash-Bestand von 7898 Dollar waren die Forderungen aus dem Kredit in Höhe von einer Million Dollar an UniverCompany die einzigen ausgewiesenen Aktiva in der Jahresbilanz.
Bei UniverCompany handelt es sich den Angaben in den SEC-Files zufolge um eine russische GmbH. „Es wurde uns gezeigt, dass UniverCompany eine Lizenz zum „Karalon“-Goldvorkommen besitzt, das sowohl Edelmetalle als auch seltene Rohstoffe wie Kupfer, Blei und Zinn umfasst.“ Stargold ist laut SEC-Files mit den Vorbesitzern von UniverCompany übereingekommen, 100 Prozent der Aktien von UniverCompany zu übernehmen – gegen eigene Aktien.
Das Engagement in Russland hatte schließlich offenbar auch Auswirkungen auf die Auswahl der Wirtschaftsprüfer, die seit Oktober 2005 mehrfach gewechselt wurden. Prüfer des Jahresabschlusses 2006 ist SF Partnership, LLP, der den SEC-Files nach Erfahrung in der Prüfung russischer Unternehmen hat und drei russisch sprechende Prüfer in seinem Büro in Toronto beschäftigt.

Auch nach dem ersten Quartal 2007 sah es für Stargold wirtschaftlich kaum anders aus. Der – im Übrigen mit Verspätung eingereichte – Quartalsbericht weist einen Cash-Bestand von 10 327 US-Dollar auf. In der Unternehmensbeschreibung findet sich jetzt der Satz: „Das Unternehmen ist derzeit damit beschäftigt, Lizenzen zu erwerben, um Bodenschätze in Sibirien und im Fernen Osten Russlands zu entwickeln und extrahieren.“ Das ausgegebene Grundkapital summierte sich auf einen Buchwert von gerade einmal 8111 US-Dollar. Wie im Quartalsbericht zu lesen ist, wurden im März 2007 insgesamt 83 200 Aktien zu einem Kaufpreis von 0,10 Dollar je Aktie an Investoren verkauft. Namen werden im Quartalsreport nicht genannt.
Am 1. Juni überschlugen sich dann die Ereignisse: Frick verkaufte Stargold Mines aus der 10 000-Euro-Anlage zu einem Kurs von sage und schreibe 5,70 Euro – zum absoluten Höchstkurs. Das ist leicht zu bewerkstelligen, weil es ein virtuelles Depot ist. Er hat also den Schlusskurs vom 31. Mai genommen – ein Kurs, zu dem keiner seiner E-Mail-Hotline-Abonnenten im echten Handel zum Zuge kam.
Die Marktkapitalisierung belief sich zu diesem Zeitpunkt auf unglaubliche 462 Millionen Euro. Der Kurs stürzte daraufhin am 1. Juni dramatisch ab. Gleichzeitig wurde Russoil neu empfohlen: Die Umsätze und die Kurse schossen hoch, wie so oft bei Empfehlungen von Markus Frick. Russoil sprang von 80 Cents auf 1,40 Euro. In der Mail-Hotline vom 1. Juni begründet er diese Transaktionen so: „Stargold verkaufe ich nicht, weil ich kein Potential sehe, sondern nur, weil ich Cash brauche, um Russoil zu kaufen! Stargold wird seinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt.“ Der Weg des Kurses ging seither jedenfalls steil nach Süden, verlor also dramatisch.