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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Know-How Optionsschein- /Knockout-Basiswissen


FordP.
05.03.2008, 14:35
Da im Hauptthread immer wieder die selben Fragen auftauchen, wie etwa "Warum steigt mein Schein nicht, obwohl der DAX steigt" etc. und ich viel über OS handele, habe ich mich entschlossen, hier mal ein paar grundlegende Dinge zu Optionsscheinen zu schreiben!

Also zunächst:

- Ein Optionsschein bezieht sich auf einen Basiswert, das heißt, sein Preis hängt ausschließlich von diesem Basiswert ab, nie von Angebot und Nachfrage des Scheines selbst!
- Ein Optionsschein stellt das erkaufte Recht da, Aktien eines bestimmten Basiswertes zu einem bestimmten Kurs zu kaufen (Call) oder zu einem bestimmten Kurs zu verkaufen (Put).
- Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele OS nötig sind, um eine Aktien kaufen/verkaufen zu können!
- Beispiel: Ein Call auf MAN mit einem Strike von 85 und einem Bezugsverhältnis von 0,1 bedeutet, dass man Aktien von MAN zum Ausübungszeitpunkt zu 85 kaufen kann. Steht der Kurs bei z.B. 90, hat der Call-Besitzer 0,5 Euro Differenz als Gewinn eingestrichen – 10 OS pro Aktie.
- Das Bezugsrecht wird meist nicht ausgeübt, sondern die Differenz direkt ausgezahlt. – Ist ein OS zum Laufzeitende „aus dem Geld“ (Beispiel: OS erlaubt, MAN zu 90 zu kaufen, der Kurs von MAN steht bei 85), dann verfällt er wertlos, denn eine Ausübung wäre sinnlos!

- Es gibt im Großen und Ganzen 2 Arten von Optionsscheinen:
1. Normale OS, die in der Regel ein Laufzeitende habe. An diesem Datum werden sie automatisch ausgeübt, d.h., ihr Restwert wird ausgezahlt, bzw. sie verfallen wertlos!
2. KO-Scheine. Diese haben häufig kein Laufzeitende, aber immer eine sogenannte KO-Schwelle. Wird diese während der regulären Börsenhandelszeiten (also nicht vor- oder nachbörslich - bei DAX-Scheinen geht es in der Regel um den Xetra-Dax, also 9.00 Uhr bis ca. 17.35 Uhr) erreicht, so ist der Schein Tod. Ist der Strike gleich dem KO, so verfällt er wertlos, ist der Strike ungleich dem KO, so wird der Restwert in der Regel binnen 3 Handelstagen gutgeschrieben.

Zu 1.: Der Wert eines solchen Scheines setzt sich zusammen aus dem „Inneren Wert“, also dem Differenzbetrag zwischen Strike und momentanen Börsenkurs des Basiswertes, dem Aufgeld (jener Preis, der dafür zu zahlen ist, dass man einen OS kauft. Das Aufgeld nimmt jeden Tag etwas ab, wodurch der OS bei gleichbleiben aller anderen Werte, täglich etwas billiger wird) und der Volatilität (Die Schwankungsbreite des Basiswertes. Je höher die Vola, desto teurer der OS, denn eine hohe Vola. Erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der erwartete Kurs erreicht wird).
- Bei der Vola liegt das Problem der OS: Fällt der Kurs, steigt die Vola in der Regel, während sie bei steigenden Kursen eher wieder nachgibt. (Bei der Vola können die Emis auch am besten manipulieren). Ist eine Aktie stark gefallen und man setzt mit einem OS auf den Rebound kann es leicht passieren, dass der Schein sich trotz steigender Kurse nicht bewegt, weil die fallende Vola alles auffrisst. Das gilt umso stärker, wenn ein Schein stark aus dem Geld ist, denn dann ist der Innere Wert gleich Null (drunter kann er nicht) – und die Vola bestimmt den Kurs quasi alleine!


Zu 2.: Hier ist die Berechnung denkbar einfach: Der Wert entspricht immer der Differenz vom Strike zum aktuellen Kurs des Basiswertes multipliziert mit dem Bezugsverhältnis+/- dem Spread des Scheins. Keine Vola, kein Zeitwert beeinflussen hier den Kurs! Beispiel für einen Call: Strike bei 90, Bezugsverhältnis 0,1, Kurs Basiswert bei 100= Kurs bei 1.
Beim Berechnen zählt der Strike, nicht der KO!

Mit KO-Scheinen lässt sich schön ein „Stop setzen“, was bei Optionsscheinen ja nicht ohne weiteres möglich ist. Denn ein Stop im System wird erst ausgelöst, wenn ein Handel zum oder unter dem Stop-Kurs stattfindet. Findet der nächste Handel aber z.B. erst 30% unter dem gesetzten Stop statt, dann verliert man entsprechend viel. Bei großen Werten (DAX, Gold…) findet sich immer ein Schein, der seinen KO in der Nähe des geplanten Stops hat. Ist dann noch KO ungleich Strike, ist so ein Schein perfekt – der Restwert wird im Falle des KO ausgezahlt!

So, das wär’s mal für den Anfang! - Werde versuchen, hier auch aufkommende Fragen zu beantworten;-)

elHorno
05.03.2008, 14:47
http://www.faz.net/s/RubE19CDC6726354B3583B99669D4E239D8/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html

;-)

Weil hier von Neulingen oft Fragen zu OS und KO-Scheinen auftauchen, habe ich mal einen Thread zum Thema eröffnet, um zumindest das Grundwissen zu vermitteln!

Niemand sollten mit Werkzeugen arbeiten/handeln, die er nicht kennt;-)

mo1512
05.03.2008, 14:51
Kleine Ergänzung:

American und European Style

Unterschied liegt hier im möglichen Ausübungszeitpunkt des Optionsscheins. Amerikanische Optionsscheine (American Style) können jederzeit während
der Laufzeit des Optionsscheins ausgeübt werden, während europäische Optionsscheine (European Style) nur am letzten Tag der Laufzeit ausgeübt werden dürfen.

Für die Option börsentäglich verkaufen zu können, zahlt man im Regelfall für die amerikanischen Optionsscheine prozentual einen höheren Betrag.
Sonderausstattung kostet nunmal ;-)

FordP.
05.03.2008, 15:00
Danke;-)

Ich hab das weggelassen, weil man die Dinger in der Regel nicht ausübt, sondern verkauft;-)

Kleine Ergänzung:

American und European Style

Unterschied liegt hier im möglichen Ausübungszeitpunkt des Optionsscheins. Amerikanische Optionsscheine (American Style) können jederzeit während
der Laufzeit des Optionsscheins ausgeübt werden, während europäische Optionsscheine (European Style) nur am letzten Tag der Laufzeit ausgeübt werden dürfen.

Für die Option börsentäglich verkaufen zu können, zahlt man im Regelfall für die amerikanischen Optionsscheine prozentual einen höheren Betrag.
Sonderausstattung kostet nunmal ;-)

mo1512
05.03.2008, 15:14
Daher nur Ergänzung...gerade wenn man das Teil traden und nicht halten möchte, ists unglücklich, wenn ein europäer dazwischenrutscht ;-)

HappyHypo
05.03.2008, 19:55
Nabend Ford, erstmal super Idee der Thread!:thumb_right:

Jedoch muss ich dir in Bezug auf die Stops bei OS wiedersprechen.

Diese können ohne weiteres an den Börsen gesetzt werden und werden bei erreichen auch sofort ausgeführt (innerhalb von 30 Sekunden). Die Börse überwacht in diesem Fall die Geldseite der Scheine die der Emi taxt und führt bei erreichen des Stops entsprechend aus.

Wenn der Emi natürlich nix stellt hat man Pech gehabt...

Ergänzung zu den Knockouts:

Auch hier besteht bei der Variante mit abweichendem Strike und Knockout die Gefahr das der Schein durch ein evtl. Opening Gap wertlos wird.

Bsp. Schlußkurs MAN 91,--

Knockout 90,-- €

Basis 89,-- €

Eröffnung am nächsten Tag 89,-- € (Knockoutschwelle wurde während der Handelszeit nicht erreicht und Eröffnung lag gleich auf bzw. unterhalb des Strikes)



Auszug aus der Homepage von Scoach:

Überwachung von Stop-Orders
Um Verluste automatisch zu begrenzen, setzen viele Anleger Stop-Loss-Orders ein. Beim Handel mit Smart Trading Produkten wird das vom Anleger gesetzte Stop-Limit fortlaufend mit dem Geldkurs des Emittenten verglichen.

Sobald der Geldkurs das Stop-Limit berührt oder unterschreitet, kann der Makler einen festgestellten Kurs erzeugen und damit die Stop-Order auslösen. Auch für dieses Auslösen gilt die 30 Sekunden-Garantie. Nach Auslösung wird die Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Dies gilt analog für Stop-Buy-Orders. Hier wird der Briefkurs des Emittenten überwacht. Anleger müssen also nicht befürchten, dass eine Stop-Order nicht ausgeführt wird, wenn in einem Produkt über längere Zeiträume keine Umsätze stattfinden. WICHTIG: Der Emittent hat keinen Einblick in das Orderbuch und kann somit auch keine Stop-Loss-Orders bewusst auslösen.

Der Emittent ist verpflichtet die Geld- und Brief-Kurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse zu übermitteln.
Die Kurse müssen für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten liegt diese Mindestordergröße bei 10.000 Euro, bei Hebelprodukten bei 3.000 Euro. In der Regel werden auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt.

Smart_Tom
05.03.2008, 21:45
Dank an FordP für den Thread, ich ("der ansonsten stille Mitleser") habe auch den Eindruck gewonnen, daß der eine oder andere mit Dingern handelt, die den großen Reichtum für morgen versprechen, die Leute sich aber der Gefahren (oder Fallstricke) nicht bewußt sind (zu den "Griechen" sollte vielleicht 'mal jemand 'was posten, der da richtig fit ist !?).
Die ständige Frage "Haste 'mal nen Schein ?" kann man vielleicht über die nachfolgenden Links etwas reduzieren:

für KO-Zertifikate:
http://zertifikate.onvista.de/vergleich.html
http://www.ariva.de/hebelprodukte/?m=47
http://www.scoach.de/DE/Showpage.aspx?pageID=182
oder auf www.finanztreff.de das Underlying aufrufen und "Zugehörige" anklicken, da finden sich dann sowohl KO's als auch OS

alternativ für OS
http://optionsscheine.onvista.de/os-vergleich.html
http://www.ariva.de/hebelprodukte/searchos/search.m?m=49
http://www.scoach.de/DE/Showpage.aspx?pageID=181

(sicher keine abschließende Aufzählung, ich suche grundsätzlich bei Onvista, scheint mir aktuell und komfortabel)

Im Hinblick auf die Stops kann ich dem Beitrag von HappyHypo beipflichten, ich habe da mit der Börse Stuttgart eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht (Stops werden weitgehend centgleich ausgeführt, abgesehen von Zeiten mit Panik-Vola, aber auch da geht's in der Regel).
Ich handel allerdings überwiegend mit Commerzbank-KO's/OS, kann daher für andere Emmis wenig sagen, habe jedoch häufiger gehört/gelesen, daß es insbesondere bei DB oder Citi häufiger das Problem gibt, daß die keine Kurse stellen, dann dürfte es auch in Stu zu Problemen kommen.
Bei Stops sollte man auf die Handelszeiten achten: wenn man in Stu einen Stop gesetzt hat, kann man das Ding nachbörslich direkt beim Emmi nicht mehr verkaufen, weil man die Order nicht mehr gelöscht bekommt (iss zumindest bei mir –Comdirect- so, hat mich schon 'mal ziemlich gelinkt).

Es gibt im Internet übrigens div. Seiten, wo übersichtlich das Grundwissen zu Optionsscheinen vermittelt wird, habe die Links allerdings verbusselt (und hab' jetzt auch keinen Bock mehr auf Suchen) googelt selbst 'mal !?

ansonsten

für alle weiter viel Erfolg (und nich' so gierig sein)8-)

MH120480
05.03.2008, 22:10
wenn ich zeit habe, wird die frage nach nem schein ohnehin gelöscht... allein die frage zeigt, dass der betreffene nicht die notwendige kenntnis hat. dafür gibts, neben diesem aufklärungsthread, noch den hier:

http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=2087

da soll und kann jeder scheine anfragen... uns sie dann auch ggf. diskutieren.

mfg
mh

Fluescheeeel
06.03.2008, 13:50
Bis 20h an der Euwax. Danach kannste die Scheine allerdings bei den Emmitenten verscherbeln, sofern sie geöffnet haben bzw. nen Kurs stellen

Hab ne Frage Leute:Kann ich OS an der Euwax (oder sonst wo) bis 20 Uhr und danach handeln?

jjooey
06.03.2008, 15:02
Goldman-Sachs bietet hervorragendes Informationsmaterial zu Produkten und Basiswerten:

www.goldman-sachs.de

Nachdem man auf der Startseite Bedingungen akzeptiert hat, oben lins auf "Zertifikate-Wissen";
oder danach diese Links nutzen:
http://www.goldman-sachs.de/tools/default/default/nav_id,139/menu_id,139/

Optionsscheine:
Akademie 1-12, 14, 16-21, 23, 26, 39, 42, 56, 63
http://www.goldman-sachs.de/default/os_academy/default/nav_id,110/

zur Problematik der Volatilät allgemein und zur Volatilität als Basiswert siehe auch:
http://www.goldman-sachs.de/default/kompass_magazin/default/nav_id,39/

Mini-Futures: (Broschüre):
http://www.goldman-sachs.de/default/brochure/default/nav_id,190/

(Links funktionieren nur, wenn man vorher über die GS Startseite die Bedingungen akzeptiert hat)

Wer danach immer noch Fragen hat, wählt:
- bei Fragen zu einem speziellen Schein die Hotline des jeweiligen Emittenten,
- bei Fragen zum Börsenhandel EUWAX oder Scoach,
- bei Fragen zum außerbörslichen Handel seinen Broker
- bei allgemeinen Fragen zur Funktionsweise von Zertifikaten, Optionsscheine etc., die nach der Lektüre der GS Akademie noch offen sind: die Hotline von Goldman Sachs. (Diese ist, meiner Erfahrung nach, im Gegensatz zu vielen anderen Emittenten kompetent besetzt und man wird bei spezielleren Fragen ggf. zu den jeweiligen Produktexperten oder auch Händlern weiterverbunden.)

FordP.
06.03.2008, 16:08
Das mit dem Stop ist klar - nur wird der Stop nicht durch den Basiswert, sondern durch den Handel des OS ausgelöst! Heißt, wenn Dein Schein erst 30% unter dem von Dir gewünschten Stop das nächste Mal gehandelt wird (und das kann Dir bei Scheinen auf Edelmetalle oder Währungen schnell mal passieren), dann wird Dein Stop auch 30% zu tief ausgelöst!

Bei unterschiedlichem KO und Strike ist der KO-Auslöser meines Wissens nach unerheblich, der Restwert (Dif. zwischen KO und Strike wird in jedem Fall ausgezahlt);-)

Nabend Ford, erstmal super Idee der Thread!:thumb_right:

Jedoch muss ich dir in Bezug auf die Stops bei OS wiedersprechen.

Diese können ohne weiteres an den Börsen gesetzt werden und werden bei erreichen auch sofort ausgeführt (innerhalb von 30 Sekunden). Die Börse überwacht in diesem Fall die Geldseite der Scheine die der Emi taxt und führt bei erreichen des Stops entsprechend aus.

Wenn der Emi natürlich nix stellt hat man Pech gehabt...

Ergänzung zu den Knockouts:

Auch hier besteht bei der Variante mit abweichendem Strike und Knockout die Gefahr das der Schein durch ein evtl. Opening Gap wertlos wird.

Bsp. Schlußkurs MAN 91,--

Knockout 90,-- €

Basis 89,-- €

Eröffnung am nächsten Tag 89,-- € (Knockoutschwelle wurde während der Handelszeit nicht erreicht und Eröffnung lag gleich auf bzw. unterhalb des Strikes)



Auszug aus der Homepage von Scoach:

Überwachung von Stop-Orders
Um Verluste automatisch zu begrenzen, setzen viele Anleger Stop-Loss-Orders ein. Beim Handel mit Smart Trading Produkten wird das vom Anleger gesetzte Stop-Limit fortlaufend mit dem Geldkurs des Emittenten verglichen.

Sobald der Geldkurs das Stop-Limit berührt oder unterschreitet, kann der Makler einen festgestellten Kurs erzeugen und damit die Stop-Order auslösen. Auch für dieses Auslösen gilt die 30 Sekunden-Garantie. Nach Auslösung wird die Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Dies gilt analog für Stop-Buy-Orders. Hier wird der Briefkurs des Emittenten überwacht. Anleger müssen also nicht befürchten, dass eine Stop-Order nicht ausgeführt wird, wenn in einem Produkt über längere Zeiträume keine Umsätze stattfinden. WICHTIG: Der Emittent hat keinen Einblick in das Orderbuch und kann somit auch keine Stop-Loss-Orders bewusst auslösen.

Der Emittent ist verpflichtet die Geld- und Brief-Kurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse zu übermitteln.
Die Kurse müssen für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten liegt diese Mindestordergröße bei 10.000 Euro, bei Hebelprodukten bei 3.000 Euro. In der Regel werden auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt.

FordP.
06.03.2008, 16:11
Nehme den ersten Teil der Antwort zurück:oops: - alles klar, Stop wird durch die Brief oder Geldkurse ausgelöst - Danke;-)

Das mit dem Stop ist klar - nur wird der Stop nicht durch den Basiswert, sondern durch den Handel des OS ausgelöst! Heißt, wenn Dein Schein erst 30% unter dem von Dir gewünschten Stop das nächste Mal gehandelt wird (und das kann Dir bei Scheinen auf Edelmetalle oder Währungen schnell mal passieren), dann wird Dein Stop auch 30% zu tief ausgelöst!

Bei unterschiedlichem KO und Strike ist der KO-Auslöser meines Wissens nach unerheblich, der Restwert (Dif. zwischen KO und Strike wird in jedem Fall ausgezahlt);-)

Nabend Ford, erstmal super Idee der Thread!:thumb_right:

Jedoch muss ich dir in Bezug auf die Stops bei OS wiedersprechen.

Diese können ohne weiteres an den Börsen gesetzt werden und werden bei erreichen auch sofort ausgeführt (innerhalb von 30 Sekunden). Die Börse überwacht in diesem Fall die Geldseite der Scheine die der Emi taxt und führt bei erreichen des Stops entsprechend aus.

Wenn der Emi natürlich nix stellt hat man Pech gehabt...

Ergänzung zu den Knockouts:

Auch hier besteht bei der Variante mit abweichendem Strike und Knockout die Gefahr das der Schein durch ein evtl. Opening Gap wertlos wird.

Bsp. Schlußkurs MAN 91,--

Knockout 90,-- €

Basis 89,-- €

Eröffnung am nächsten Tag 89,-- € (Knockoutschwelle wurde während der Handelszeit nicht erreicht und Eröffnung lag gleich auf bzw. unterhalb des Strikes)



Auszug aus der Homepage von Scoach:

Überwachung von Stop-Orders
Um Verluste automatisch zu begrenzen, setzen viele Anleger Stop-Loss-Orders ein. Beim Handel mit Smart Trading Produkten wird das vom Anleger gesetzte Stop-Limit fortlaufend mit dem Geldkurs des Emittenten verglichen.

Sobald der Geldkurs das Stop-Limit berührt oder unterschreitet, kann der Makler einen festgestellten Kurs erzeugen und damit die Stop-Order auslösen. Auch für dieses Auslösen gilt die 30 Sekunden-Garantie. Nach Auslösung wird die Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Dies gilt analog für Stop-Buy-Orders. Hier wird der Briefkurs des Emittenten überwacht. Anleger müssen also nicht befürchten, dass eine Stop-Order nicht ausgeführt wird, wenn in einem Produkt über längere Zeiträume keine Umsätze stattfinden. WICHTIG: Der Emittent hat keinen Einblick in das Orderbuch und kann somit auch keine Stop-Loss-Orders bewusst auslösen.

Der Emittent ist verpflichtet die Geld- und Brief-Kurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse zu übermitteln.
Die Kurse müssen für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten liegt diese Mindestordergröße bei 10.000 Euro, bei Hebelprodukten bei 3.000 Euro. In der Regel werden auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt.

FordP.
06.03.2008, 16:12
Dank an alle, die sich hier beteiligen;-)

HappyHypo
06.03.2008, 21:14
widerspreche ja eigentlich ungern aber nochma zu den Knockouts:-):

ist definitiv so das wenn der schein per börsenschluss noch nicht augenockt wurde und dann gleich auf bzw. unter dem strike wieder öffnet (also der basiswert am nächsten handelstag)

bekommste nix mehr zurück (musste mal in den emissionbedingungen schauen)

ist ja auch irgendwo logisch, da sich der emi hedgen muss und der kann dann seine aktien die er als hedge hat ja auch nicht mehr zu dem preis wo dein strike liegt kaufen bzw. verkaufen.

ähnlich ist es wenn das knockout intraday erreicht wird und die aktie beispielsweise binnen sekunden weiter runter unter den strike rutscht, dann bekommste da auch nix. (da bin ich mir aber nicht sicher wie das zeitfenster da genau ist)

kommt aber nicht so häufig vor, ist mir aber an jenem black monday diesen jahres bei nem kunden passiert, daher habe ich mich intensivst mit dem Thema befasst ;-)

soll nur ein allgemeiner hinweis sein, garantierte Sl´s gibt es somit NICHT, aber an der Börsen gibt es eben keine Garantien das ist ja bereits bekannt8-)

Nehme den ersten Teil der Antwort zurück:oops: - alles klar, Stop wird durch die Brief oder Geldkurse ausgelöst - Danke;-)

Das mit dem Stop ist klar - nur wird der Stop nicht durch den Basiswert, sondern durch den Handel des OS ausgelöst! Heißt, wenn Dein Schein erst 30% unter dem von Dir gewünschten Stop das nächste Mal gehandelt wird (und das kann Dir bei Scheinen auf Edelmetalle oder Währungen schnell mal passieren), dann wird Dein Stop auch 30% zu tief ausgelöst!

Bei unterschiedlichem KO und Strike ist der KO-Auslöser meines Wissens nach unerheblich, der Restwert (Dif. zwischen KO und Strike wird in jedem Fall ausgezahlt);-)

Nabend Ford, erstmal super Idee der Thread!:thumb_right:

Jedoch muss ich dir in Bezug auf die Stops bei OS wiedersprechen.

Diese können ohne weiteres an den Börsen gesetzt werden und werden bei erreichen auch sofort ausgeführt (innerhalb von 30 Sekunden). Die Börse überwacht in diesem Fall die Geldseite der Scheine die der Emi taxt und führt bei erreichen des Stops entsprechend aus.

Wenn der Emi natürlich nix stellt hat man Pech gehabt...

Ergänzung zu den Knockouts:

Auch hier besteht bei der Variante mit abweichendem Strike und Knockout die Gefahr das der Schein durch ein evtl. Opening Gap wertlos wird.

Bsp. Schlußkurs MAN 91,--

Knockout 90,-- €

Basis 89,-- €

Eröffnung am nächsten Tag 89,-- € (Knockoutschwelle wurde während der Handelszeit nicht erreicht und Eröffnung lag gleich auf bzw. unterhalb des Strikes)



Auszug aus der Homepage von Scoach:

Überwachung von Stop-Orders
Um Verluste automatisch zu begrenzen, setzen viele Anleger Stop-Loss-Orders ein. Beim Handel mit Smart Trading Produkten wird das vom Anleger gesetzte Stop-Limit fortlaufend mit dem Geldkurs des Emittenten verglichen.

Sobald der Geldkurs das Stop-Limit berührt oder unterschreitet, kann der Makler einen festgestellten Kurs erzeugen und damit die Stop-Order auslösen. Auch für dieses Auslösen gilt die 30 Sekunden-Garantie. Nach Auslösung wird die Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Dies gilt analog für Stop-Buy-Orders. Hier wird der Briefkurs des Emittenten überwacht. Anleger müssen also nicht befürchten, dass eine Stop-Order nicht ausgeführt wird, wenn in einem Produkt über längere Zeiträume keine Umsätze stattfinden. WICHTIG: Der Emittent hat keinen Einblick in das Orderbuch und kann somit auch keine Stop-Loss-Orders bewusst auslösen.

Der Emittent ist verpflichtet die Geld- und Brief-Kurse über zwei redundante Standleitungen an die technische Infrastruktur der Börse zu übermitteln.
Die Kurse müssen für feste Mindestvolumina gültig sein. Bei Anlageprodukten liegt diese Mindestordergröße bei 10.000 Euro, bei Hebelprodukten bei 3.000 Euro. In der Regel werden auch deutlich größere Orders zum aktuellen Geld- bzw. Briefkurs ausgeführt.

Bullrider
07.03.2008, 07:28
Guten Morgen Ford,

echt super Idee, dieser Extra Thread :thumb_right:, weil ja doch viele Fragen offen sind bzgl. Optionsscheine, Zertis usw....

Habe auch eine Frage bzgl. Turbo-Zertifikate:

Ich hatte gestern einen Turbo Bull auf ALV gekauft mit einem akzeptablen Spread
(der Unterschied zwischen Bid und Ask waren 2 Cent). Nach Xetra-Schluss wurde
der Spread einfach verdoppelt (Unterschied nunmehr 4 Cent) und ich war noch investiert [-X Ich wüsste gerne, ob die Banken einfach mal eben die Spreads verdoppeln dürfen ... zu DEM hohen Spread hätte ich nämlich den Schein nie gekauft ... Meiner Meinung nach wurden für den Handelstag die Karten gemischt und die Scheine aufgelegt und da kann man nicht einfach die Karten neu mischen, wann man will ... Gibt es da Richtlinien oder muss man halt zusehen, den Schein zu verkaufen, um in einen neuen zu investieren? Ist nämlich sehr ärgerlich, wenn dadurch der SL schneller erreicht wird :-&

Danke für die Antwort im voraus :-)

FordP.
07.03.2008, 09:43
Yupp, das ist sogar üblich, dass die Spreads außerhalb der Öffnungszeiten erhöht werden;-)

Guten Morgen Ford,

echt super Idee, dieser Extra Thread :thumb_right:, weil ja doch viele Fragen offen sind bzgl. Optionsscheine, Zertis usw....

Habe auch eine Frage bzgl. Turbo-Zertifikate:

Ich hatte gestern einen Turbo Bull auf ALV gekauft mit einem akzeptablen Spread
(der Unterschied zwischen Bid und Ask waren 2 Cent). Nach Xetra-Schluss wurde
der Spread einfach verdoppelt (Unterschied nunmehr 4 Cent) und ich war noch investiert [-X Ich wüsste gerne, ob die Banken einfach mal eben die Spreads verdoppeln dürfen ... zu DEM hohen Spread hätte ich nämlich den Schein nie gekauft ... Meiner Meinung nach wurden für den Handelstag die Karten gemischt und die Scheine aufgelegt und da kann man nicht einfach die Karten neu mischen, wann man will ... Gibt es da Richtlinien oder muss man halt zusehen, den Schein zu verkaufen, um in einen neuen zu investieren? Ist nämlich sehr ärgerlich, wenn dadurch der SL schneller erreicht wird :-&

Danke für die Antwort im voraus :-)

FordP.
07.03.2008, 09:45
@Happy

Werde das mal genauer beobachten, ich weiß aber sicher, dass ich dieses Jahr schon 2 mal Geld bekommen habe, obwohl die Scheine mit Eröffnung ausgenockt waren:roll: liegt vielleicht am jeweiligen Emi:roll:;-)

HappyHypo
07.03.2008, 17:17
liegt bestimmt am emi, vielleicht sind bei manchen knockouts die sk´s auch garantiert und bei anderen nicht.

kann gerne mal die wkn von jenem schein raussuchen und dir per pm schicken

FordP.
07.03.2008, 17:27
Bei mir waren die ausgenockten DB Scheine - ist aber schon letztes Jahr gewesen und ich kann nicht mehr nachvollziehen, welcher mir quasi über Nacht flöten ging, hab aber bei allen den Restwert ausgezahlt bekommen:roll: - schaue mir jetzt mal ein paar aktuelle DB-Scheine an;-)

liegt bestimmt am emi, vielleicht sind bei manchen knockouts die sk´s auch garantiert und bei anderen nicht.

kann gerne mal die wkn von jenem schein raussuchen und dir per pm schicken

FordP.
07.03.2008, 17:54
Also, DB schreibt im Prospekt folgendes:

Barausgleichsbetrag: Ein von der Berechnungsstelle in Bezug auf jede Serie wie folgt bestimmter
Betrag:
1) wenn der Barrier-Bestimmungsstand nach Feststellung der Berechnungsstelle
während der Barrier-Bestimmungsperiode
im Fall von Optionsscheinen des Typs "Call":
kleiner oder gleich dem Barrier-Betrag gewesen ist;
im Fall von Optionsscheinen des Typs "Put":
größer oder gleich dem Barrier-Betrag gewesen ist
(ein solches Ereignis wird nachfolgend als "Knock-Out" bezeichnet),
im Fall von Optionsscheinen des Typs "Call":
(Stop Loss-Referenzstand - Basispreis) x Multiplikator;
im Fall von Optionsscheinen des Typs "Put":
(Basispreis - Stop Loss-Referenzstand) x Multiplikator.
2) ansonsten:
Im Fall von Optionsscheinen des Typs "Call":
(Schlussreferenzstand - Basispreis) x Multiplikator.
Im Fall von Optionsscheinen des Typs "Put":
(Basispreis - Schlussreferenzstand) x Multiplikator.
Der Barausgleichsbetrag wird zum Wechselkurs an dem Bewertungstag oder,
wenn dieser Tag kein Geschäftstag ist, dem unmittelbar folgenden Tag, der ein
Geschäftstag ist, in die Abwicklungswährung umgerechnet.
Der Barausgleichsbetrag wird auf zwei Dezimalstellen in der Abwicklungswährung
gerundet, wobei 0,005 abgerundet wird.

Für mich klingt das danach, dass der Betrag immer ausgezahlt wird;-)

HappyHypo
07.03.2008, 22:57
ich schau mir das am We mal in Ruhe an, würde ja für die DB sprechen wenn sie das wirklich garantieren!:thumb_right:

Aber ich bin und bleibe da skeptisch [-X:lol:

FordP.
08.03.2008, 15:51
Bei der Coba klingt das gleich ganz anders:

"• Knock-out-Ereignis
Sobald der Kurs des Index zu irgendeinem Zeitpunkt an oder nach dem Tag des erstmaligen
Angebotes der Zertifikate der in den Zertifikatsbedingungen festgelegten Knock-out-Schwelle
entspricht oder diese unterschreitet (im Falle von TURBO BULL-Zertifikaten) bzw. überschreitet (im
Falle von TURBO BEAR-Zertifikaten) ("Knock-out-Ereignis"), gelten die Zertifikate ohne weiteres
Tätigwerden des Zertifikatinhabers als eingelöst. In diesem Falle entspricht der Einlösungsbetrag dem
von der Emittentin festgelegten marktgerechten Preis für die Zertifikate am Tag des Eintritts des
Knock-out-Ereignisses. Der Anleger muss beachten, daß der Einlösungsbetrag EUR 0,00
betragen und damit ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten kann."

;-)

FordP.
08.03.2008, 15:55
Ebenso bei BNP Paribas:

"Jeder Open End Turbo besitzt eine Stop Loss-
Schwelle. Diese liegt beim Open End Turbo
Long wenige Prozentpunkte über dem Basispreis
und beim Open End Turbo Short entsprechend
unter dem Basispreis.
Wenn der Basiswert in die für den jeweiligen
Open End Turbo ”falsche” Richtung läuft und
schließlich die Stop Loss-Schwelle erreicht,
wird das Papier sofort fällig gestellt. Durch
den Stop Loss soll dabei wenigstens noch ein
Restwert gesichert werden.
Beispielsweise möge die Stop Loss-Schwelle
eines Open End Turbos Long auf den DAX bei
4.600 Punkten liegen, während der Basispreis
bei 4.500 Zählern angesetzt ist und der
Index derzeit 5.000 Punkte zählt. Sofern der
DAX nun bis auf 4.600 Punkte sinkt oder
darunter fällt, wird der Stop Loss sofort ausgelöst.
Als Restwert steht in diesem Fall eine
rechnerische Größe von 1,00 EUR (= (4.600 -
4.500) x 0,01) zur Verfügung. Wie hoch der
Restwert aber tatsächlich ausfällt, hängt von
den aktuellen Marktverhältnissen ab.
Nach einem Stop Loss-Ereignis löst BNP
Paribas die für die ausstehenden Open End
Turbos gehaltene Absicherungsposition im
Basiswert innerhalb von höchstens drei Stunden
auf. Aus dem dafür realisierten Preis ergibt
sich dann der Restwert. Dieser könnte in
unserem Beispiel genau bei 1,00 EUR liegen.
Ebenso wäre aber ein etwas höherer Restwert
möglich, wenn der DAX die Schwelle
von 4.600 Punkten beispielsweise nur ganz
kurz berührt hat und danach sofort wieder
gestiegen ist. Geringer als 1,00 EUR fällt der
Restwert dagegen aus, wenn der Basiswert
die Stop Loss-Schwelle in einer dynamischen
Bewegung schnell und weit unterschreitet
(OE Turbo Long) bzw. überschreitet (OE Turbo
Short.) Im Extremfall kann der Restwert
ganz ausfallen, wenn der Basiswert nach
der Verletzung der Stop Loss-Schwelle unverzüglich
weiter stark sinkt."

Werde das nach und nach bei allen überprüfen, spräche für die DB - trotz aller Schwierigkeiten, die die sonst so machen (Keine Kurse, wenn die Bewegungen mal schneller werden, habe ich bei denen schon oft erlebt...);-)

FordP.
12.03.2008, 08:32
HSBC macht's ganz kompliziert - aber so weit ichs verstehe, zahlen sie nicht unbedingt was aus:roll:

"Wenn zu irgend einem Zeitpunkt ab dem Tag des Verkaufsbeginns (einschließlich) während der Laufzeit der
Zertifikate ein von der Referenzstelle festgestellter Kurs des Index dem dann maßgeblichen Schwellenkurs
entspricht oder diesen unterschreitet (das “Knock-out-Ereignis“), endet die Laufzeit der Zertifikate mit dem
Eintritt des Knock-out-Ereignisses. In diesem Fall zahlt die Emittentin dem Zertifikatsinhaber einen nach
Maßgabe der Zertifikatsbedingungen bestimmten Knock-out-Betrag je Zertifikat (der “Knock-out-Betrag“ wie
weiter unten beschrieben). Der maßgebliche Schwellenkurs wird von der Emittentin an jedem Börsentag vor
dem Börsen-/Handelsbeginn festgelegt und entspricht konstant dem 1,03-fachen des an diesem Börsentag
maßgeblichen Basiskurses. Darüberhinaus hat der Zertifikatsinhaber zu berücksichtigen, daß das Knock-out-
Ereignis auch nach Ausübung, d.h. bis zum Ausübungstag (einschließlich), eintreten kann. Auch in diesem Fall
erhält der Zertifikatsinhaber den Knock-out-Betrag je Zertifikat.
Inhaber von Mini Future Zertifikaten müssen bei Eintritt des Knock-out-Ereignisses nicht zwangsläufig mit
einem Totalverlust rechnen, vielmehr haben sie die Chance auf einen gewissen Kapitalerhalt in Höhe des nach
Maßgabe der Zertifikatsbedingungen zu ermittelnden Knock-out-Betrages, den sie unter den nachfolgend näher
dargestellten Voraussetzungen nach Eintritt des Knock-out-Ereignisses erhalten können. Die Emittentin sichert
nach eigenem Ermessen ihre Zahlungsverpflichtung aus den Mini Future Zertifikaten durch
Sicherungsgeschäfte ab. Im Fall eines Knock-out-Ereignisses werden diese Sicherungsgeschäfte von der
Emittentin möglichst marktschonend innerhalb von 60 Minuten aufgelöst. Aus den aus der Auflösung der
Sicherungsgeschäfte erzielten Abrechnungskursen ermittelt die Emittentin gemäß den Zertifikatsbedingungen
einen gewichteten Durchschnittskurs (der “Auflösungskurs“). Der Knock-out-Betrag je Zertifikat entspricht
dem Produkt aus der Bezugsmenge und der in Euro ausgedrückten Differenz (wobei 1 Indexpunkt 1 Euro
entspricht), um die der Auflösungskurs den am Tag des Knock-out-Ereignisses maßgeblichen Basiskurs
überschreitet."

FordP.
12.03.2008, 16:29
Korrigierte Fassung:

Da im Hauptthread immer wieder die selben Fragen auftauchen, wie etwa "Warum steigt mein Schein nicht, obwohl der DAX steigt" etc. und ich viel über OS handele, habe ich mich entschlossen, hier mal ein paar grundlegende Dinge zu Optionsscheinen zu schreiben!

Also zunächst:

- Ein Optionsschein bezieht sich auf einen Basiswert, das heißt, sein Preis hängt ausschließlich von diesem Basiswert ab, nie von Angebot und Nachfrage des Scheines selbst!
- Ein Optionsschein stellt das erkaufte Recht da, Aktien eines bestimmten Basiswertes zu einem bestimmten Kurs zu kaufen (Call) oder zu einem bestimmten Kurs zu verkaufen (Put).
- Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele OS nötig sind, um eine Aktien kaufen/verkaufen zu können!
- Beispiel: Ein Call auf MAN mit einem Strike von 85 und einem Bezugsverhältnis von 0,1 bedeutet, dass man Aktien von MAN zum Ausübungszeitpunkt zu 85 kaufen kann. Steht der Kurs bei z.B. 90, hat der Call-Besitzer 0,5 Euro Differenz als Gewinn eingestrichen – 10 OS pro Aktie.
- Das Bezugsrecht wird meist nicht ausgeübt, sondern die Differenz direkt ausgezahlt. – Ist ein OS zum Laufzeitende „aus dem Geld“ (Beispiel: OS erlaubt, MAN zu 90 zu kaufen, der Kurs von MAN steht bei 85), dann verfällt er wertlos, denn eine Ausübung wäre sinnlos!

- Es gibt im Großen und Ganzen 2 Arten von Optionsscheinen:
1. Normale OS, die in der Regel ein Laufzeitende habe. An diesem Datum werden sie automatisch ausgeübt, d.h., ihr Restwert wird ausgezahlt, bzw. sie verfallen wertlos!
2. KO-Scheine. Diese haben häufig kein Laufzeitende, aber immer eine sogenannte KO-Schwelle. Wird diese während der regulären Börsenhandelszeiten (also nicht vor- oder nachbörslich - bei DAX-Scheinen geht es in der Regel um den Xetra-Dax, also 9.00 Uhr bis ca. 17.35 Uhr) erreicht, so ist der Schein Tod. Ist der Strike gleich dem KO, so verfällt er wertlos, ist der Strike ungleich dem KO, so wird der Restwert in der Regel binnen 3 Handelstagen gutgeschrieben.

Zu 1.: Der Wert eines solchen Scheines setzt sich zusammen aus dem „Inneren Wert“, also dem Differenzbetrag zwischen Strike und momentanen Börsenkurs des Basiswertes, dem Aufgeld (jener Preis, der dafür zu zahlen ist, dass man einen OS kauft. Das Aufgeld nimmt jeden Tag etwas ab, wodurch der OS bei gleichbleiben aller anderen Werte, täglich etwas billiger wird) und der Volatilität (Die Schwankungsbreite des Basiswertes. Je höher die Vola, desto teurer der OS, denn eine hohe Vola. Erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der erwartete Kurs erreicht wird).
- Bei der Vola liegt das Problem der OS: Fällt der Kurs, steigt die Vola in der Regel, während sie bei steigenden Kursen eher wieder nachgibt. (Bei der Vola können die Emis auch am besten manipulieren). Ist eine Aktie stark gefallen und man setzt mit einem OS auf den Rebound kann es leicht passieren, dass der Schein sich trotz steigender Kurse nicht bewegt, weil die fallende Vola alles auffrisst. Das gilt umso stärker, wenn ein Schein stark aus dem Geld ist, denn dann ist der Innere Wert gleich Null (drunter kann er nicht) – und die Vola bestimmt den Kurs quasi alleine!


Zu 2.: Hier ist die Berechnung denkbar einfach: Der Wert entspricht immer der Differenz vom Strike zum aktuellen Kurs des Basiswertes multipliziert mit dem Bezugsverhältnis+/- dem Spread des Scheins. Keine Vola, kein Zeitwert beeinflussen hier den Kurs! Beispiel für einen Call: Strike bei 90, Bezugsverhältnis 0,1, Kurs Basiswert bei 100= Kurs bei 1.
Beim Berechnen zählt der Strike, nicht der KO!

Wird der KO als Stopkurs gewählt (bei Scheinen mit KO ungleich Strike) - sollte man vorher die Bedingungen im Prospekt des Emmitenten lesen! Wird der KO nämlich quasi über Nacht ausgelöst (Der erste Kurs am Morgen liegt bereits weit unter KO), so zahlen die meisten Emis nur die Differenz zwischen diesem Kurs und dem Basiskurs. Nur bei der DB scheint immer die Differenz KO-Basiskurs zur Auszahlung zu kommen - das schließe ich jedenfalls aus dem Prospekt! (s.u.)

Stopkurse an der Stuttgarter Börse werden nach dem jeweiligen Bid oder Ask-Kurs ausgelöst, sofern der Emmitent gerade einen Kurs stellt.
Bei großen Werten (DAX, Gold…) findet sich immer ein Schein, der seinen KO in der Nähe des geplanten Stops hat. Ist dann noch KO ungleich Strike, ist so ein Schein perfekt – der Restwert wird im Falle des KO ausgezahlt (wie oben beschrieben, erst mit dem Prospekt des Emmitenten vergleichen!).

So, das wär’s mal für den Anfang! - Werde versuchen, hier auch aufkommende Fragen zu beantworten;-)

FordP.
12.03.2008, 17:56
OK, ABN scheint auch gut zu sein:

"Sobald der Basiswert im Handelsverlauf des jeweiligen Kassamarkts die Stop Loss Marke
erreicht,
über- bzw. unterschreitet, wird der MINI ausgestoppt und die unterliegende Position
im
Basiswert glattgestellt. Je nach Liquidität des Basiswerts und der Größe der Position kann
dieser Vorgang bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen. Der MINI wird dann zur Stop Loss
Liquidierung
des Basiswerts abgerechnet (Restwert). Zu diesem Restwert kann der Anleger
die
Papiere am Tag der Ausstoppung und am nächsten Börsentag verkaufen. Andernfalls wird
der Restwert dem Anleger innerhalb von 5 Bankarbeitstagen automatisch überwiesen."

Und:

"Ein Beispiel zur Restwertermittlung
3 DAX MINI Long Zertifikat
Finanzierungslevel bei 6.000 Punkten
Stop Loss Marke bei 6.090 Punkten
3 Der DAX (Kasse) erreicht im Handelsverlauf die Stop Loss Marke
3 Der Handel im Zertifikat wird eingestellt
3 ABN AMRO verkauft die Position am Markt innerhalb von zehn Minuten (Dauer abhängig
von der Liquidität am Markt) bei einem durchschnittlichen Indexstand von 6.090 Punkten
3 Der Restwert beträgt dann 0,90 Euro
= (Durchschnittskurs des DAX – Finanzierungslevel) / Bezugsverhältnis
= (6.090,00 – 6.000) / 100 = 0,90 Euro
3 Innerhalb von 2 Stunden wird der Handel an den Börsen Stuttgart und Frankfurt wieder
aufgenommen und der Anleger kann die Papiere zum Restwert von 0,50 Euro veräußern
3 Der Restwert ändert sich nicht mehr"

;-)

HappyHypo
15.03.2008, 19:49
:roll:Das heißt für mich quasi das wenn sie den aber nur unter dem jeweiligen Strike liquidieren können sie dir daher auch keinen Betrag mehr auszahlen können:lol:

Die gehen ja in dem Beispiel davon aus das sie ihren Basiswert genau zu dem Stoppreis liquidieren können, dann ist mir schon klar das sie dir dann auch den Restwert auszahlen können, aber was wenn sie ihn nicht zu dem Preis liquidieren können?

Aber was ist denn wenn es eine Eröffnung mit Gap gibt wie in meinen Beispiel erwähnt?:roll:

Oder wenn der Dax eben nen Peak nach unten macht und sich in den 3 Stunden in denen se den Schein liquidieren nicht mehr erholt?

Sorry aber für mich ist das ne Verarschung, dann lieber so geschwollen erklärt wie bei HSBC, aber dafür ohne Hintertürchen...

OK, ABN scheint auch gut zu sein:

"Sobald der Basiswert im Handelsverlauf des jeweiligen Kassamarkts die Stop Loss Marke
erreicht,
über- bzw. unterschreitet, wird der MINI ausgestoppt und die unterliegende Position
im
Basiswert glattgestellt. Je nach Liquidität des Basiswerts und der Größe der Position kann
dieser Vorgang bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen. Der MINI wird dann zur Stop Loss
Liquidierung
des Basiswerts abgerechnet (Restwert). Zu diesem Restwert kann der Anleger
die
Papiere am Tag der Ausstoppung und am nächsten Börsentag verkaufen. Andernfalls wird
der Restwert dem Anleger innerhalb von 5 Bankarbeitstagen automatisch überwiesen."

Und:

"Ein Beispiel zur Restwertermittlung
3 DAX MINI Long Zertifikat
Finanzierungslevel bei 6.000 Punkten
Stop Loss Marke bei 6.090 Punkten
3 Der DAX (Kasse) erreicht im Handelsverlauf die Stop Loss Marke
3 Der Handel im Zertifikat wird eingestellt
3 ABN AMRO verkauft die Position am Markt innerhalb von zehn Minuten (Dauer abhängig
von der Liquidität am Markt) bei einem durchschnittlichen Indexstand von 6.090 Punkten
3 Der Restwert beträgt dann 0,90 Euro= (Durchschnittskurs des DAX – Finanzierungslevel) / Bezugsverhältnis
= (6.090,00 – 6.000) / 100 = 0,90 Euro
3 Innerhalb von 2 Stunden wird der Handel an den Börsen Stuttgart und Frankfurt wieder
aufgenommen und der Anleger kann die Papiere zum Restwert von 0,50 Euro veräußern
3 Der Restwert ändert sich nicht mehr"

;-)

FordP.
16.03.2008, 12:04
Hast recht:roll:;-)

Aber bei der DB klingt es eindeutig nach Auszahlung:roll:;-)

Ausprobieren ist ja leider etwas kompliziert:lol::lol:;-)

FordP.
16.03.2008, 12:13
Bei der SG ist es auch sehr eindeutig:

"Automatische
Restwerterstattung
Erreicht oder überschreitet der
Basiswert den Stopp Loss Level, wird
der Open End Turbo Optionsschein
sofort „ausgeknockt“, d.h. sofort
fällig. Die Société Générale setzt den
betroffenen Turbo unmittelbar vom
Handel aus, um während der drei
folgenden Stunden ihre Absicherungspositionen
aufzulösen und den finalen
Rücknahmepreis festzulegen."

;-)

HappyHypo
18.03.2008, 08:29
so, kurzes Update:

Händlerkollege von der DB is in Urlaub, meldet sich danach aber bei mir!

Sollte es bei der DB wirklich garantiert sein zahlt du dafür sicherlich ein aufgeld und das ist dann wieder eine Rechensache was dich da besser stellt.

Entweder "fairer" Preis mit Risiko Totalverlust (w/ Overnight Gap etc.) was aber ja nicht alltäglich passiert.

oder Garantie des SL zu Lasten der Performance zu den "normalen" Zeiten.

Ich bleibe aber am Ball hier, denke mal wir sind bis zum 31.12. fertig mit Infos zusammentragen *g*

HappyHypo
18.03.2008, 09:11
So, ging doch schneller als gedacht :-)

Antwort DB:

Hi xxx,

du hattest den den Sachverhalt mit dem SL richtig erläutert. Für den Fall, dass es ein Overnight-Gap gibt und der Kurs bei einem Call auf oder unterhalb des Basispreises eröffnet wird kein Restwert ausgezahlt (bzw. 0,001€ aus steuerlichen Gründen), da der Restwert ja die Differenz zwischen SL und Strike darstellt, bereinigt um das BZV. Wenn während der Handelszeit das SL unterschritten wird ist der erste Kurs unterhalb des SL maßgebend.

@ Ford: Du siehst also die Emis sind alle gleich, manche zwar mit zweifelhaften Formulierungen aber doch alle mit dem selben Ergebnis.:lol:

Ist aber ja auch nachvollziebar da die ja zur Absicherung die Gegengeschäfte entweder in der Aktie selbst oder in den Kontrakten an der Eurex machen müssen und da sind selbst die Emis nicht vor Overnight Gaps gefeit.

FordP.
18.03.2008, 16:10
Alles klar;-) Danke;-) - Kann ich mir das Lesen weiterer Verkaufsprospekte je jetzt sparen:lol::lol:;-)

So, ging doch schneller als gedacht :-)

Antwort DB:

Hi xxx,

du hattest den den Sachverhalt mit dem SL richtig erläutert. Für den Fall, dass es ein Overnight-Gap gibt und der Kurs bei einem Call auf oder unterhalb des Basispreises eröffnet wird kein Restwert ausgezahlt (bzw. 0,001€ aus steuerlichen Gründen), da der Restwert ja die Differenz zwischen SL und Strike darstellt, bereinigt um das BZV. Wenn während der Handelszeit das SL unterschritten wird ist der erste Kurs unterhalb des SL maßgebend.

@ Ford: Du siehst also die Emis sind alle gleich, manche zwar mit zweifelhaften Formulierungen aber doch alle mit dem selben Ergebnis.:lol:

Ist aber ja auch nachvollziebar da die ja zur Absicherung die Gegengeschäfte entweder in der Aktie selbst oder in den Kontrakten an der Eurex machen müssen und da sind selbst die Emis nicht vor Overnight Gaps gefeit.

Praecutantier
18.03.2008, 17:06
Handel Knockouts nur im Direkthandel oder dort habe ich zugesicherte Quotes von 2 bis 60 Sekunden. Wie kommt es zu so großen Unterschieden?

FordP.
18.03.2008, 17:11
Gesicherte Quotes bekommst Du sicher nicht, wenn sich der Basiswert während der Kursstellung ändert, wird der Handel nicht durchgeführt und Du musst neu anfragen:roll: - in Stuttgart bekommst Du im Übrigen genau die gleichen Quoten, denn die stellen nur dann welche, wenn der Emi welche stellt;-)

Handel Knockouts nur im Direkthandel oder dort habe ich zugesicherte Quotes von 2 bis 60 Sekunden. Wie kommt es zu so großen Unterschieden?

Praecutantier
18.03.2008, 17:15
Direkthandel ist aber günstiger :-)

HappyHypo
07.05.2008, 18:27
Nabend Bullrider,

bin zwar nicht der Ford aber kann dir trotzdem weiterhelfen denke ich!(auch wenn die Frage schon wtas älter ist ;-))

Das die Scheine nach Xetra Schluß i.d.R. mit weiteren Spreads gepreist werden is völlig normal, der der Emittent sich ja am Terminmarkt oder Aktienmarkt für die ganzen Scheine hedgen muss. Und da um 17:30 Xetra schließt und somit der Zugang zu vielen Aktien (Thema Liquidität) erschwert wird gibt er dieses Risiko natürlich an die potenziellen Käufer/Verkäufer des Scheins weiter. Der Schein sollte also zwischen 09:00 und 17:30 am nächsten Handelstag wieder "normal" gepreist sein. Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen in dem Basiswert sind in etwa gleich was die Vola etc. betrifft. Wenn die Aktie an dem Tag natürlich unter hohen Umsätzen stark hoch oder runter geht kann es natürlich auch sein das der Emi dann den Spread weiter zieht siehe jenen Montag im Januar:roll:.

Aber einfach so aus Spaß machen die das nicht. Schon alleine weil dann niemand bei Ihnen handelt sondern zur Konkurrenz geht bei der nur 1 Cent Spread ist.

Guten Morgen Ford,

echt super Idee, dieser Extra Thread :thumb_right:, weil ja doch viele Fragen offen sind bzgl. Optionsscheine, Zertis usw....

Habe auch eine Frage bzgl. Turbo-Zertifikate:

Ich hatte gestern einen Turbo Bull auf ALV gekauft mit einem akzeptablen Spread
(der Unterschied zwischen Bid und Ask waren 2 Cent). Nach Xetra-Schluss wurde
der Spread einfach verdoppelt (Unterschied nunmehr 4 Cent) und ich war noch investiert [-X Ich wüsste gerne, ob die Banken einfach mal eben die Spreads verdoppeln dürfen ... zu DEM hohen Spread hätte ich nämlich den Schein nie gekauft ... Meiner Meinung nach wurden für den Handelstag die Karten gemischt und die Scheine aufgelegt und da kann man nicht einfach die Karten neu mischen, wann man will ... Gibt es da Richtlinien oder muss man halt zusehen, den Schein zu verkaufen, um in einen neuen zu investieren? Ist nämlich sehr ärgerlich, wenn dadurch der SL schneller erreicht wird :-&

Danke für die Antwort im voraus :-)

Marathonie
12.05.2008, 11:00
Irgendwie bekomme ich heute falsche Kurse
Wenn ich ausrechne den DAX C DR04x7
DAXkurs -Basispreis =Kurs
7057-6379 =678, ich bekomme einen Kurs gestellt von 6,72

FordP.
24.05.2008, 10:59
Ist mir bei dem Schein neulich auch aufgefallen:roll: - wenn's zum Kaufen billiger ist, passt es ja (z.Z. stimmt die Taxe!) - beim VK billiger ist doof. Wenn das öfter passiert, würde ich in Zukunft den Emittenten wechseln;-)

Irgendwie bekomme ich heute falsche Kurse
Wenn ich ausrechne den DAX C DR04x7
DAXkurs -Basispreis =Kurs
7057-6379 =678, ich bekomme einen Kurs gestellt von 6,72

Horst Schlabber
06.10.2008, 15:12
Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

wallaceX
06.10.2008, 15:15
Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

MH120480
06.10.2008, 15:24
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

voxel
06.10.2008, 15:24
wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

Horst Schlabber
06.10.2008, 15:25
Danke
Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

wallaceX
06.10.2008, 15:26
wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

ja handelskontrolle, sry

Horst Schlabber
06.10.2008, 15:28
Problem besteht immer noch. habe e-mail gesendet. Telefon überlastet.
wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

ja handelskontrolle, sry

PitBull
06.10.2008, 15:32
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

tamdam
06.10.2008, 15:32
Mail an X-marktes...vergiss es - da musst du froh sein wenn die das heute noch beantworten.
Problem besteht immer noch. habe e-mail gesendet. Telefon überlastet.
wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

ja handelskontrolle, sry

Maderix
06.10.2008, 15:34
wem schickst du das dann ? Emittenten sind doch gemäss AGB nichtmal verpflichtet Kurse zu stellen...


wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

wolle1963
06.10.2008, 15:34
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

Knock Out Schein ](*,)

Horst Schlabber
06.10.2008, 15:34
[QUOTE=tamdam;1313239]Mail an X-marktes...vergiss es - da musst du froh sein wenn die das heute noch beantworten.
[QUOTE=Horst Schlabber;1313233]Problem besteht immer noch. habe e-mail gesendet. Telefon überlastet.
Habe mail an fletex gesendet

PitBull
06.10.2008, 15:35
Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

wallaceX
06.10.2008, 15:35
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

das kann bis zu 2-3 Tage dauern bis du dein Geld bekommst wenn der schein einen restwert gehabt hätte... der schein hatte aber keinen
um das problem zu umgehen einfach ein paar c über dem knockout-kurs sl setzten, dann bekommst bei scheinen mit restwert dein geld sofort.

PitBull
06.10.2008, 15:39
Tja. Und wieder was gelernt. Aber das ging so wahnsinnig schnell am Freitag abend das es jetzt natürlich zu spät war. Scheiße passiert
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

das kann bis zu 2-3 Tage dauern bis du dein Geld bekommst wenn der schein einen restwert gehabt hätte... der schein hatte aber keinen
um das problem zu umgehen einfach ein paar c über dem knockout-kurs sl setzten, dann bekommst bei scheinen mit restwert dein geld sofort.

connykar
06.10.2008, 15:39
wenn der schein dierekthandelbar ist versuche es über diesen weg, sonst dauert es 2-4 tage


Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

tamdam
06.10.2008, 15:39
Das liegt ja nicht an Flatex, wenn der Emittent für seine Zertis keine Kurse stellt - wird denen wohl herzlich egal sein.
[QUOTE=tamdam;1313239]Mail an X-marktes...vergiss es - da musst du froh sein wenn die das heute noch beantworten.
[QUOTE=Horst Schlabber;1313233]Problem besteht immer noch. habe e-mail gesendet. Telefon überlastet.
Habe mail an fletex gesendet

voxel
06.10.2008, 15:41
dem ansprechpartner des emmitenten.
hab bisher immer aus kulanz den verlust erstattet bekommen.
ansonsten drohe ich halt mit dem ombudsmann, etc.
wem schickst du das dann ? Emittenten sind doch gemäss AGB nichtmal verpflichtet Kurse zu stellen...


wahrscheinlich handelskontrolle.
hab ich auch schon gemacht.
immer screenshot vom unlimitierten verkaufsauftrag machen und bekommst immer geld zurück
hä?

mfg
mh

Hallo erst mal ans Board.

Habe Probleme beim Verkauf meines Zertifikates DB557R bei Fletex. Weiss jemand mehr?? Danke.

deutsche bank stellt in letzter zeit öfters mal keine kurse mehr, letztens waren es in nem anderen wave xxl fast 10minuten!!!
hab bei der börsenaufsicht angerufen, dann gings prompt wieder

elHorno
06.10.2008, 15:47
Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

Great Gatsby
06.10.2008, 15:50
M.W. ja, die 0.001 sind immer der letzte Kurs, wenn der KO geknockt wird. 0.001 zu 9.99
Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

Horst Schlabber
06.10.2008, 15:51
Habe gerade jemand bei x-Markets erreicht. Ich weiss nicht was die veranlasst haben. der Schein ist jedenfalls wieder handelbar und schon verkauft. ;)
Das liegt ja nicht an Flatex, wenn der Emittent für seine Zertis keine Kurse stellt - wird denen wohl herzlich egal sein.
[QUOTE=tamdam;1313239]Mail an X-marktes...vergiss es - da musst du froh sein wenn die das heute noch beantworten.
[QUOTE=Horst Schlabber;1313233]Problem besteht immer noch. habe e-mail gesendet. Telefon überlastet.
Habe mail an fletex gesendet

P.Lynch
06.10.2008, 15:52
Der Schein hat einen Wert von Null, einfach warten bis der in paar Tagen ausgebucht wird.

@elHorno: Manche Scheine haben einen Stopp Loss integriert, dass heißt du bekommst einen Restwert wenn eine bestimmt Schwelle erreicht wurde. Ist bei dem Schein aber nicht so eine Konstruktion.

Gruß

Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

elHorno
06.10.2008, 15:57
Ja eben ... da ich selbst nur mit SL handle, kenne ich andere Konstrukte gar nicht. ;)

Der Schein hat einen Wert von Null, einfach warten bis der in paar Tagen ausgebucht wird.

@elHorno: Manche Scheine haben einen Stopp Loss integriert, dass heißt du bekommst einen Restwert wenn eine bestimmt Schwelle erreicht wurde. Ist bei dem Schein aber nicht so eine Konstruktion.

Gruß

Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

FordP.
09.10.2008, 20:06
Es ist zu empfehlen, Scheine mit Stop ungleich Strike zu wählen, da gibt es - sollte der Schein nicht üN8 "ausgenockt und am folgenden Tag der Basiswert unter Strike in den Handel starten - einen realen Restwert, nämlich ungefähr SL - Strike, kommt immer auf die genauen Bedingungen an. Bei manchen Emmis wird der genaue Kurs erst binnen 3 Stunden nach KO festgestellt, dass ist die Zeit, die die sich für die Gegengeschäfte nehmen. Kann dann auch größer sein;-)

Der Schein hat einen Wert von Null, einfach warten bis der in paar Tagen ausgebucht wird.

@elHorno: Manche Scheine haben einen Stopp Loss integriert, dass heißt du bekommst einen Restwert wenn eine bestimmt Schwelle erreicht wurde. Ist bei dem Schein aber nicht so eine Konstruktion.

Gruß

Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

Flyer
10.10.2008, 08:22
Hallo, super Infos. Aber was ist ein Strike? (SL)...:pale:

Es ist zu empfehlen, Scheine mit Stop ungleich Strike zu wählen, da gibt es - sollte der Schein nicht üN8 "ausgenockt und am folgenden Tag der Basiswert unter Strike in den Handel starten - einen realen Restwert, nämlich ungefähr SL - Strike, kommt immer auf die genauen Bedingungen an. Bei manchen Emmis wird der genaue Kurs erst binnen 3 Stunden nach KO festgestellt, dass ist die Zeit, die die sich für die Gegengeschäfte nehmen. Kann dann auch größer sein;-)

Der Schein hat einen Wert von Null, einfach warten bis der in paar Tagen ausgebucht wird.

@elHorno: Manche Scheine haben einen Stopp Loss integriert, dass heißt du bekommst einen Restwert wenn eine bestimmt Schwelle erreicht wurde. Ist bei dem Schein aber nicht so eine Konstruktion.

Gruß

Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

FordP.
12.10.2008, 20:20
Strike ist der Preis des Basiswerts, von dem aus Dein Schein berechnet wird (Basispreis). Beispiel:

Siemens Turbo Long 26 unlimited (COB) (CM5NWL). Der Schein hat sein KO bei 26, seinen Strike bei 24,80, Bezugsverhälnis ist 0,1. Siemens Schlusskurs war Freitag 46,80. Diese 46,80 minus Strike, multipliziert mit dem Bezugsverhälnis macht den Kurs des Scheins aus: 46,80-24,80= 22,0 x 0,1=2,2. Wenn der Schein ausgenockt wird, bekommst Du die Differenz zwischen Strike und KO ausgezahlt, also ca 12 cent, hängt wie schon gesagt von den Bedingungen ab, denen der Schein unterliegt;-)

Hallo, super Infos. Aber was ist ein Strike? (SL)...:pale:

Es ist zu empfehlen, Scheine mit Stop ungleich Strike zu wählen, da gibt es - sollte der Schein nicht üN8 "ausgenockt und am folgenden Tag der Basiswert unter Strike in den Handel starten - einen realen Restwert, nämlich ungefähr SL - Strike, kommt immer auf die genauen Bedingungen an. Bei manchen Emmis wird der genaue Kurs erst binnen 3 Stunden nach KO festgestellt, dass ist die Zeit, die die sich für die Gegengeschäfte nehmen. Kann dann auch größer sein;-)

Der Schein hat einen Wert von Null, einfach warten bis der in paar Tagen ausgebucht wird.

@elHorno: Manche Scheine haben einen Stopp Loss integriert, dass heißt du bekommst einen Restwert wenn eine bestimmt Schwelle erreicht wurde. Ist bei dem Schein aber nicht so eine Konstruktion.

Gruß

Dieser "Pseudokurs" ist doch der Restwert, wenn ich nicht ganz irre ...

Aha. Weil mir das schon mal passiert ist. Aber da hat ich dann so nen Psydokurs von 0,001.
Warte einfach ein paar Tage ... der Restwert wird dir gutgeschrieben
Mahlzeit. ich hab mal ne Frage an die Profis hier drin. Ich hab einen Knock Out Schein (TB13AZ) in meinem Depot der ausgeknockt wurde. Warum kann ich ihn dann den Mist net verkaufen. Mein Broker stellt mir keinerlei Kurse

MasterD
13.10.2008, 11:41
ich habe probleme mit commerzbank. konnte mein zertifikat faktisch bis etwa 11uhr gar nicht handeln! das sollte man der zertifikate-industrie nicht durchgehen lassen! :evil: in letzter zeit gabs derbe probleme. überlege was ich da machen kann:evil:

PaulZwei
13.10.2008, 11:44
ich habe probleme mit commerzbank. konnte mein zertifikat faktisch bis etwa 11uhr gar nicht handeln! das sollte man der zertifikate-industrie nicht durchgehen lassen! :evil: in letzter zeit gabs derbe probleme. überlege was ich da machen kann:evil:

neuer kunde neue runde.
jeden monat immer einmal das gleiche thema ..

okieh66
13.10.2008, 11:51
Ich bitte um Eure Meinungen,

Ich habe heute um 10:01:48 Uhr eine Order zum Verkauf des OS cz6957 zu 0,14 Euro an den Markt gelegt. Etwas später so gegen 10:10 Uhr ist der Kurs auf 0,28 Euro gestiegen (warum auch immer). Ich habe meine Order daraufhin um 10:16:32 auf 0,28 Euro geändert.

Warum ist nicht eine von beiden Ordern ausgeführt worden?

DANKE Berta24
ich habe probleme mit commerzbank. konnte mein zertifikat faktisch bis etwa 11uhr gar nicht handeln! das sollte man der zertifikate-industrie nicht durchgehen lassen! :evil: in letzter zeit gabs derbe probleme. überlege was ich da machen kann:evil:

gab vielleicht keinen Käufer bzw. Volumen, ging mir am freitag bei LS3W33 genauso, hatte ne kauforder mit 0,10 platziert, hab dann auf 0,12 erhöht, da im Brief 0,12 Stand aber nix geschah wohlgemerkt in Stuttgart. Kann man nur den broker mal anrufen.....

P.Lynch
13.10.2008, 12:00
Wenn es in Zukunft unbedingt DAX-Optionsscheine/Zertis sein müssen, nehmt besser die Scheine der BNP Pariba. Im Vergleich zur Commerzbank/Deutsche Bank relativ faire Quotes und der Handel ist fast immer möglich.

Gruß

Ich bitte um Eure Meinungen,

Ich habe heute um 10:01:48 Uhr eine Order zum Verkauf des OS cz6957 zu 0,14 Euro an den Markt gelegt. Etwas später so gegen 10:10 Uhr ist der Kurs auf 0,28 Euro gestiegen (warum auch immer). Ich habe meine Order daraufhin um 10:16:32 auf 0,28 Euro geändert.

Warum ist nicht eine von beiden Ordern ausgeführt worden?

DANKE Berta24
ich habe probleme mit commerzbank. konnte mein zertifikat faktisch bis etwa 11uhr gar nicht handeln! das sollte man der zertifikate-industrie nicht durchgehen lassen! :evil: in letzter zeit gabs derbe probleme. überlege was ich da machen kann:evil:

Merlin
13.10.2008, 12:03
Neben BNP habe ich auch gute Erfahrung mit Goldman gemacht
Wenn es in Zukunft unbedingt DAX-Optionsscheine/Zertis sein müssen, nehmt besser die Scheine der BNP Pariba. Im Vergleich zur Commerzbank/Deutsche Bank relativ faire Quotes und der Handel ist fast immer möglich.

Gruß

Ich bitte um Eure Meinungen,

Ich habe heute um 10:01:48 Uhr eine Order zum Verkauf des OS cz6957 zu 0,14 Euro an den Markt gelegt. Etwas später so gegen 10:10 Uhr ist der Kurs auf 0,28 Euro gestiegen (warum auch immer). Ich habe meine Order daraufhin um 10:16:32 auf 0,28 Euro geändert.

Warum ist nicht eine von beiden Ordern ausgeführt worden?

DANKE Berta24
ich habe probleme mit commerzbank. konnte mein zertifikat faktisch bis etwa 11uhr gar nicht handeln! das sollte man der zertifikate-industrie nicht durchgehen lassen! :evil: in letzter zeit gabs derbe probleme. überlege was ich da machen kann:evil:

Berta24
13.10.2008, 12:31
[QUOTE=Berta24;1323817]Ich bitte um Eure Meinungen,

Ich habe heute um 10:01:48 Uhr eine Order zum Verkauf des OS cz6957 zu 0,14 Euro an den Markt gelegt. Etwas später so gegen 10:10 Uhr ist der Kurs auf 0,28 Euro gestiegen (warum auch immer). Ich habe meine Order daraufhin um 10:16:32 auf 0,28 Euro geändert.

Warum ist nicht eine von beiden Ordern ausgeführt worden?

DANKE Berta24

gab vielleicht keinen Käufer bzw. Volumen, ging mir am freitag bei LS3W33 genauso, hatte ne kauforder mit 0,10 platziert, hab dann auf 0,12 erhöht, da im Brief 0,12 Stand aber nix geschah wohlgemerkt in Stuttgart. Kann man nur den broker mal anrufen.....

Es standen 150.000 im Geld, also müßte es einen Käufer gegeben haben. Aber was ich nicht verstehe, warum die Order zu 0,14 nicht ausgeführt wurde. Es standen 150.000 Stk zu 0,28 im Geld und ich wollte 22.000 Stk verkaufen. Das müßte der Computer doch ohne Probleme machen.
Ich hab jetzt an die Bafin geschrieben, nachdem mir die Euwax nur Blödsinn erzählt hat.

Berta24

Al_Capone
13.10.2008, 12:36
warum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?[QUOTE=Berta24;1323817]Ich bitte um Eure Meinungen,

Ich habe heute um 10:01:48 Uhr eine Order zum Verkauf des OS cz6957 zu 0,14 Euro an den Markt gelegt. Etwas später so gegen 10:10 Uhr ist der Kurs auf 0,28 Euro gestiegen (warum auch immer). Ich habe meine Order daraufhin um 10:16:32 auf 0,28 Euro geändert.

Warum ist nicht eine von beiden Ordern ausgeführt worden?

DANKE Berta24

gab vielleicht keinen Käufer bzw. Volumen, ging mir am freitag bei LS3W33 genauso, hatte ne kauforder mit 0,10 platziert, hab dann auf 0,12 erhöht, da im Brief 0,12 Stand aber nix geschah wohlgemerkt in Stuttgart. Kann man nur den broker mal anrufen.....

Es standen 150.000 im Geld, also müßte es einen Käufer gegeben haben. Aber was ich nicht verstehe, warum die Order zu 0,14 nicht ausgeführt wurde. Es standen 150.000 Stk zu 0,28 im Geld und ich wollte 22.000 Stk verkaufen. Das müßte der Computer doch ohne Probleme machen.
Ich hab jetzt an die Bafin geschrieben, nachdem mir die Euwax nur Blödsinn erzählt hat.

Berta24

MasterD
13.10.2008, 12:44
warum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?

ich nehme an, weil der emittent keine geschäft angenommen hat. so war es zumindest bei mir heute morgen mit der commerzbank.
"das geschäft ist nicht zustande gekommen" oder "es konnte kein preis festgestellt werden"

Al_Capone
13.10.2008, 12:49
wenn kein anderer Käufer da war wer soll dann zu 0,14 oder 0,28 kaufen?-> dann ist doch klar dass da kein Geschäft zu Stande kommtwarum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?

ich nehme an, weil der emittent keine geschäft angenommen hat. so war es zumindest bei mir heute morgen mit der commerzbank.
"das geschäft ist nicht zustande gekommen" oder "es konnte kein preis festgestellt werden"

FordP.
13.10.2008, 12:50
So wird es wohl gewesen sein - und wenn der Emmi keine Kurse stellt, gibt es auch an der Börse keinen Handel! - Die 150000 im Bid sind doch nur ne Hausnummer, da steht kein realer Käufer dahinter, das ist wenn, dann auch an der Börse in der Regel der Emittent;-)


warum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?

ich nehme an, weil der emittent keine geschäft angenommen hat. so war es zumindest bei mir heute morgen mit der commerzbank.
"das geschäft ist nicht zustande gekommen" oder "es konnte kein preis festgestellt werden"

Berta24
13.10.2008, 13:18
genauso kenne ich das auch, der Emmitent kauft oder verkauft, wenn kein anderer zu handeln da ist. Die Euwax fragt nur nach, wenn ich mehr Stücke handeln will, als der Emitent anbietet (hatte ich schon einige Disskusionen mit der Euwax, seit dem handele ich nicht mehr Stücke als mit einem mahl handelbar sind)
In diesem Fall dürfte die Euwax nicht mahl einschreiten und der Computer den Handel ausfühen, da die Stückzahl und der Kurs gepasst hat.

Mahl abwarten, inzwischen habe ich schriftliche Stellungnahmen von der Comerzbank und von der Euwax angeforfßdert und gleichzeitig an die Bafin geschrieben.

Inzwischen haben sie den Apreat von 1 Cent auf 5 Cent ausgeweitet, also brauche ich den Schein auch nicht mehr handeln, sauerei.

Berta24

ich bin zwar nicht in das genannte zertifikat involviert, sondern in ein anderes.
aber generell ist es doch so dass die emittenten sich verpflichten als market maker zu agieren oder nicht? von daher muss doch eine gewisse stückzahl immer mit dem emittenten handelbar sein...
wenn kein anderer Käufer da war wer soll dann zu 0,14 oder 0,28 kaufen?-> dann ist doch klar dass da kein Geschäft zu Stande kommtwarum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?

ich nehme an, weil der emittent keine geschäft angenommen hat. so war es zumindest bei mir heute morgen mit der commerzbank.
"das geschäft ist nicht zustande gekommen" oder "es konnte kein preis festgestellt werden"

Zarathustra
13.10.2008, 13:25
schreibt man ohne h

[QUOTE=Berta24;1323927]genauso kenne ich das auch, der Emmitent kauft oder verkauft, wenn kein anderer zu handeln da ist. Die Euwax fragt nur nach, wenn ich mehr Stücke handeln will, als der Emitent anbietet (hatte ich schon einige Disskusionen mit der Euwax, seit dem handele ich nicht mehr Stücke als mit einem mahl handelbar sind)
In diesem Fall dürfte die Euwax nicht mahl einschreiten und der Computer den Handel ausfühen, da die Stückzahl und der Kurs gepasst hat.

Mahl abwarten, inzwischen habe ich schriftliche Stellungnahmen von der Comerzbank und von der Euwax angeforfßdert und gleichzeitig an die Bafin geschrieben.

Goldfinger
13.10.2008, 13:28
nee menge ist ja schon eingepreist...jetzt muß sich auch erst einmal zeigen,wie stark die rezession wird. je schlimmer ,um so mehr wird der auch markt fallen. aber ich denke nicht mehr in diesem tempo.

so eine kleine Bärenmarktrally kann schon ein paar Tage gehen --> The Trend is your Friend ;-)Bin mal gespannt, wie lange diese Euphorie anhält.
Fundamental hat sich nichts geändert.

Berta24
13.10.2008, 13:29
Zarathustra, hast recht, sorry.

Berta24
schreibt man ohne h

[QUOTE=Berta24;1323927]genauso kenne ich das auch, der Emmitent kauft oder verkauft, wenn kein anderer zu handeln da ist. Die Euwax fragt nur nach, wenn ich mehr Stücke handeln will, als der Emitent anbietet (hatte ich schon einige Disskusionen mit der Euwax, seit dem handele ich nicht mehr Stücke als mit einem mahl handelbar sind)
In diesem Fall dürfte die Euwax nicht mahl einschreiten und der Computer den Handel ausfühen, da die Stückzahl und der Kurs gepasst hat.

Mahl abwarten, inzwischen habe ich schriftliche Stellungnahmen von der Comerzbank und von der Euwax angeforfßdert und gleichzeitig an die Bafin geschrieben.

FordP.
13.10.2008, 13:30
Noch mal: Es kommt immer wieder vor, dass die Emis keine Kurse stellen, vor allem wenn die Vola plötzlich hochgeht - und wenn der Emis keinen Kurs stellt, dann gibts auch keinen Handel in Stuttgart, denn die Kurse dort stammen vom Emi, der tritt als MM auf, die Stückzahlen die Du dort siehst, sind reine Hausnummern! In dem Fall bekommst Du auch im Direkthandel keinen Kurs und kannst da meines Wissens auch nicht viel gegen machen.;-)

genauso kenne ich das auch, der Emmitent kauft oder verkauft, wenn kein anderer zu handeln da ist. Die Euwax fragt nur nach, wenn ich mehr Stücke handeln will, als der Emitent anbietet (hatte ich schon einige Disskusionen mit der Euwax, seit dem handele ich nicht mehr Stücke als mit einem mahl handelbar sind)
In diesem Fall dürfte die Euwax nicht mahl einschreiten und der Computer den Handel ausfühen, da die Stückzahl und der Kurs gepasst hat.

Mahl abwarten, inzwischen habe ich schriftliche Stellungnahmen von der Comerzbank und von der Euwax angeforfßdert und gleichzeitig an die Bafin geschrieben.

Inzwischen haben sie den Apreat von 1 Cent auf 5 Cent ausgeweitet, also brauche ich den Schein auch nicht mehr handeln, sauerei.

Berta24

ich bin zwar nicht in das genannte zertifikat involviert, sondern in ein anderes.
aber generell ist es doch so dass die emittenten sich verpflichten als market maker zu agieren oder nicht? von daher muss doch eine gewisse stückzahl immer mit dem emittenten handelbar sein...
wenn kein anderer Käufer da war wer soll dann zu 0,14 oder 0,28 kaufen?-> dann ist doch klar dass da kein Geschäft zu Stande kommtwarum handelst Du den nicht direkt mit dem Emittenten?

ich nehme an, weil der emittent keine geschäft angenommen hat. so war es zumindest bei mir heute morgen mit der commerzbank.
"das geschäft ist nicht zustande gekommen" oder "es konnte kein preis festgestellt werden"

Berta24
16.10.2008, 23:01
Nach mündlicher Aussage der Commerzbank war der Kursanstige des OS von 8,4 Cent auf 28 Cent der aktuelle Kurs gewesen ist und zu diesem auch gehandelt werden konnte. Es wäre also kein Mistrade gewesen.

Die von der Euwax gestellt Stückzahl von 150.000 waren jedoch fiktiv. Die Anfrage der Euwax über deutlich mehr als meine paar tausend wurde jedoch aufgrund der Stückzahl abgeleht. 10.000 Stü hätten sie auch zu 0,28 Euro gehandelt.

Der Makler muß doch mindestens 10.000 Stück bereitstellen (steht im Stammdatenblatt). Warum werden dann fiktive Stückzahlen qutiert?

Berta24

FordP.
20.10.2008, 10:32
Noch mal, der Makler in Stuttgart stellt gar nichts bereit, wenn vom Emittenten nichts kommt, also wenn der keinen Kurs stellt - und woher weißt Du, dass da nur Du Stücke handeln wolltest? - Da kamen scheinbar zu viele Anfragen und ann haben die keinen Kurs gestellt... Kannste meines Wissens nichts anderes machen, als in Zukunft auf andere Emittenten zurückgreifen;-)

Nach mündlicher Aussage der Commerzbank war der Kursanstige des OS von 8,4 Cent auf 28 Cent der aktuelle Kurs gewesen ist und zu diesem auch gehandelt werden konnte. Es wäre also kein Mistrade gewesen.

Die von der Euwax gestellt Stückzahl von 150.000 waren jedoch fiktiv. Die Anfrage der Euwax über deutlich mehr als meine paar tausend wurde jedoch aufgrund der Stückzahl abgeleht. 10.000 Stü hätten sie auch zu 0,28 Euro gehandelt.

Der Makler muß doch mindestens 10.000 Stück bereitstellen (steht im Stammdatenblatt). Warum werden dann fiktive Stückzahlen qutiert?

Berta24

MasterD
12.01.2009, 23:16
servus jungs,

angenommen man möchte sich warum auch immer gegen einen verfall des USD ggb. EUR für einen zeitraum von etwa 1 jahr absichern.

Zertifikat oder Optionsschein? Also aus kostengesichtspunkten...

jjooey
15.01.2009, 02:22
servus jungs,

angenommen man möchte sich warum auch immer gegen einen verfall des USD ggb. EUR für einen zeitraum von etwa 1 jahr absichern.

Zertifikat oder Optionsschein? Also aus kostengesichtspunkten...

Optionsschein. Machs mal konkreter - wann fängst denn an weh zu tun? Über den 1,60 USD Höchsständen oder schon vorher? Der Ford spielt das dann für Dich durch: (:lol:;-))...Schein mit 1 jähriger Laufzeit - oder zwischendurch rollen .....oder....

FordP.
10.02.2009, 18:51
servus jungs,

angenommen man möchte sich warum auch immer gegen einen verfall des USD ggb. EUR für einen zeitraum von etwa 1 jahr absichern.

Zertifikat oder Optionsschein? Also aus kostengesichtspunkten...

Optionsschein. Machs mal konkreter - wann fängst denn an weh zu tun? Über den 1,60 USD Höchsständen oder schon vorher? Der Ford spielt das dann für Dich durch: (:lol:;-))...Schein mit 1 jähriger Laufzeit - oder zwischendurch rollen .....oder....

:lol::lol::lol: - bin ich hier jetzt der OS-Rechner:lol::lol: -
Du hast das schon ganz gut gemacht, hängt immer davon ab, was man will, vorher kann man keinen Schein suchen - gibt aber für fast alle Bedürfnisse was8-);-)

jjooey
11.02.2009, 20:41
[
:lol::lol::lol: - bin ich hier jetzt der OS-Rechner:lol::lol: -

Nein, Du natürlich nicht.

Du bist doch der Trendinvest Global Head of Option Strategy!:lol::lol:

FordP.
14.02.2009, 22:09
:lol::lol::lol:Trendinvest Global Head of Option Strategy:lol::lol::lol:

Nicht schlecht, klingt wie auf einer amerikanischen Visitenkarte, "Manager of" - und dann was Langes und Unverständliches...:lol::lol:

Nee, aber mal im Ernst, ich hedge nicht mit den Teilen, ich trade hin und wieder damit und das meist unter kurz bis sehr kurzfristigen Gesichtspunkten. Am liebsten Gold und manchmal auch Silber. Scheine auf Einzelwerte meist nur, wenn sie mir zu "teuer" sind. Dann kann's auch mal für ein paar Tage sein, in der Regel reine Reboundtrades.

Also für Strategien bin ich da vielleicht nicht ganz der Richtige. Obwohl, wenn wer genau definieren kann, was er will, kann ich schon einen Schein finden... - Bin allerdings der Meinung, dass nur mit Scheinen handeln sollte, wer auch selbst in der Lage ist einen brauchbaren zu suchen und finden!

Hab den Thread ja aufgemacht, weil mich die Postings fertig gemacht haben, in denen Leute beklagten, dass ihre extrem weit aus dem Geld notierenden OS - meist auch noch nach einem heftigen Abschlag des Basiswertes - beim Rebound des Basiswertes nicht mitzogen. Mit Sachen handeln, die man nicht versteht, kann eine Menge Geld kosten - und da weiß ich, wovon ich reden:lol::lol:;-)

[
:lol::lol::lol: - bin ich hier jetzt der OS-Rechner:lol::lol: -

Nein, Du natürlich nicht.

Du bist doch der Trendinvest Global Head of Option Strategy!:lol::lol:

Marvin
19.05.2009, 14:16
Mehr zum Thema Knock-Outs und Optionsscheinen findet sich auch bei

HSBC Trinkaus unter http://www.hsbc-zertifikate.de/ , dann unter Wissen/Know-How > Derivate-Wissen.

Da gibt es einmal das Hauptwerk und eine ganzes FAQ-Buch dazu. Kann man online als PDF downloaden. Habe das selbst schön früher gelesen und kann ich empfehlen.

Grüsse
Marvin

Marvin
31.05.2009, 16:46
Hallo FordP!

Ich hätte da mal 2 Fragen an den Experten, da ich mich in letzter Zeit auch mit OS beschäftige:

Der OS-Preis ist ja u.a. von der erwarteten Implizite Volatilität abhängig. Wenn diese "hoch" ist, ist der OS teuer, ansonsten günstig, wenn alle anderen Komponenten gleich bleiben.

Fragen:
a) Was ist "hoch", was "niedrig"? Ich habe bei verschiedenen Aktien-OS Werte von 30 - 120% und mehr gesehen. Wie sind diese Volas im historischen Verlauf (in den letzten 3-5 Jahren) zu interpretieren?
b) Wie kann man diese Vola mit Hilfe eines geeigneten Indikators ablesen bzw. einschätzen? Bisher verwende ich z.B. den ATR (Average True Range) im Wochenchart der letzten 10 Perioden. Wenn diese im Vgl. zu den Werten vergangegener Perioden niedrig ist, dann würde ich nun von einer erwarteten niedrigen impliziten Vola ausgehen und damit von eher "billigen" OS-Preisen. Ist diese Annahme so korrekt?

Grüsse
Marvin

FordP.
03.06.2009, 17:54
@Marvin

Ich schreib Dir die Tage was dazu - hab im Moment nur wenig Zeit:roll:

Schönen Abend;-)

Marvin
03.06.2009, 22:10
@Marvin

Ich schreib Dir die Tage was dazu - hab im Moment nur wenig Zeit:roll:

Schönen Abend;-)

Ok, danke. Mach' Dir keinen Stress... ;-)

Grüsse
Marvin

FordP.
07.06.2009, 11:06
Also, im Unterschied zur Volatilität beruht die implizite Vola nicht auf einer historischen Zeitreihe, sondern bestimmt sich aus der aktuellen Volatilität des Basiswertes. Die implizite Volatilität misst die erwartete Preisfluktuation des Basiswerts. Die Berechnung erfolgt auf Grund der aktuellen Marktpreise. Die Beschreibung aus finanztreff.de finde ich am eingänglichsten:

"Ein wichtiger Einflussfaktor auf den Optionsscheinpreis ist die Volatilität. Die Volatilität gibt die Amplituden (Höhe) der Kursschwankungen des Basiswerts an. Obwohl sie nicht die Richtung der Kursschwankungen angibt, deutet die Volatilität die Wahrscheinlichkeit von Kursanstiegen oder Kursrückgängen an. Die Optionsscheinprämie wird durch die zukünftige Volatilitätserwartung (implizite Volatilität) beeinflusst. Steigt die implizite Volatilität, nimmt auch die Optionsscheinprämie bei Calls und Puts gleichermaßen zu. Der Markt nimmt an, dass mit der Zunahme der Kursschwankungen (Volatilität) des Basiswerts auch die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass der Optionsschein am Ende einen Inneren Wert aufweist. Je tiefer allerdings ein Optionsschein im Geld ist, um so unempfindlicher reagiert er auf Volatilitätsveränderungen.
Die implizite Volatilität, also die Volatilitätserwartung, differiert von Emissionshaus zu Emissionshaus allerdings nicht selten. Diese Unterschiede sind zum einen abhängig von den historischen Volatilitätsdaten, zum anderen von der subjektiven Einschätzung des Market Makers, also dem Emissionshaus, der Kursentwicklung des Basiswerts in der nahen Zukunft."

Das Markierte besagt nichts anderes, als dass der Emittent den Preis eines Optionsscheins über die implizite Volatilität manipulieren kann. Du selbst kannst sie leider gar nicht ausrechnen. Einzig als Faustregel gilt, dass die implizite Volatilität bei fallenden Kursen steigt und bei steigenden Kursen eher fällt, weil fallenden Kurse häufig im Anschluss zu einem instabilen/volatilen Verhalten der Kurse führen, steigende eher nicht;-)
Daher rate ich auch davon ab, mittels OS auf einen Rebound zu setzen, vor allem, wenn der OS noch aus dem Geld ist, weil die fallende Vola bei steigenden Kursen den Preis des OS senkt. Ist er weit aus dem Geld, kann der Basiswert einen schönen Rebound hinlegen, während sich der OS-Preis nicht ändert. Ich empfehle hier eher einen KO-Schein, da hier die Vola überhaupt nicht in die Preisbestimmung einfließt, sondern der Schein Änderungen des Basiswerts 1:1 nachbildet.

Historische Vergleiche helfen Dir leider wenig, weil das historische Verhalten für die implizite Volatilität eben keine Rolle spielt, sondern das zukünftig erwartete. Ausgangspunkt für steigende Preise bei steigender Vola ist schlicht die Annahme, dass bei starkt schwankenden Kursen die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass der OS die Zielrange erreicht.

Ich hoffe, das hat Dir weitergeholfen;-)

jjooey
07.06.2009, 15:28
Die implizite Volatilität, also die Volatilitätserwartung, differiert von Emissionshaus zu Emissionshaus allerdings nicht selten. Diese Unterschiede sind zum einen abhängig von den historischen Volatilitätsdaten, zum anderen von der subjektiven Einschätzung des Market Makers, also dem Emissionshaus, der Kursentwicklung des Basiswerts in der nahen Zukunft."

Das Markierte besagt nichts anderes, als dass der Emittent den Preis eines Optionsscheins über die implizite Volatilität manipulieren kann. Du selbst kannst sie leider gar nicht ausrechnen.

Einzig als Faustregel gilt, dass die implizite Volatilität bei fallenden Kursen steigt und bei steigenden Kursen eher fällt, weil fallenden Kurse häufig im Anschluss zu einem instabilen/volatilen Verhalten der Kurse führen, steigende eher nicht;-)



Implizite Vola bestimmt den Preis des Scheins (ceteris paribus) / aus dem Preis folgt die angenommene (impliz) Vola. (c.p.)

Ist also prinzipiell ausrechenbar.

Problem ist die Prognose der zukünftigen in den Schein eingepreisten Volatilität (die zukünftige implizite Volatilität). Siehe Faustregel.

Ansonsten:thumb_right:

Marvin
08.06.2009, 10:45
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort... Ich möchte auf einige der von Dir genannten Punkte noch etwas eingehen, um das Thema im Gesamten zu bewerten...


...
Das Markierte besagt nichts anderes, als dass der Emittent den Preis eines Optionsscheins über die implizite Volatilität manipulieren kann. Du selbst kannst sie leider gar nicht ausrechnen.
...


Ja, habe ich schon befürchtet... ;-) einen Wert, den man nicht selbst berechnen kann, ist natürlich eine übergroße Einladung an den Anbieter/Market-Maker, mit diesem den Preis des OS zu manipulierenm, was in der Praxis natürlich auch gemacht wird. Insofern wäre das alleine schon ein Grund, von dem Instrument OS abzusehen, eben weil man damit nicht den echten, FAIREN Wert eines Scheins ausrechnen kann. Damit könnte man die Diskussion um OS eigentlich schon beenden und sich ein anderes Handelsinstrument suchen.

Ich handle außer mit OS auch noch mit KOs, CFDs und (probeweise) mit Futures. CFDs und Futures lasse ich hier mal außen vor, weil ich sie eher fürs Kurzfrisrtrading einsetze (Haltedauer: ein paar Tage bis Stunden/Minuten), im Gegensatz zu den eher länger laufenden OS und KOs. Ein Vorteil der KOs gegenüber den OS sah ich bisher darin, dass sie sich quasi 1:1 mit dem Basiswert bewegen, insb. bleibt der Hebel NACH dem Kauf immer gleich. Vola, Zins- und Dividendenerwartung spielen keine Rolle, da KOs ja OS sind, die einen hohen inneren Wert haben und somit kaum vom Zeitwert (wichtige Preiskomponente bei OS) abhängig sind. Dadurch lässt sich ein KO-Preis auch jederzeit akurat berechnen (Spread + "Risikoprämie" mal außen vorgelassen), bei OS brauche ich einen Rechner/Tool im Internet, sonst habe ich da keine Chance, an einen halbwegs fairen Preis zu gelangen (CFDs (wenn "echte" Kurse verwendet) und Futures sind da wegen ihrer Preistransparenz um Welten besser). Insofern könnte man einfach auf OS verzichten und nur KOs handeln, ABER...
Ich habe schon festgestellt, dass man mit KOs nicht gut Wendepunkte bzw. Trendwenden handeln kann, wenn man den Stopp/KO zu nahe an den Einstieg setzt (z.B. Kauf eines Calls mitten in der noch laufenden steilen Abwärtsbewegung unter der Annahme, dass sofort ein starker Rebound einsetzt). Die Gefahr, durch eine nichtssagenede Tagesschwankung (oder eines nicht ganz präzisen Einstiegtimings) komplett den Einsatz zu verlieren, ist dann zu hoch. Dies kann mir mit OS wiederum nicht passieren, da es keine KO-Schwelle gibt. Aus einem OS muss ich erst dann aussteigen, wenn das ganze Setup falsch war. Und dabei sind Intradaymoves, die nur dazu dienen, Stopps auszulösen, völlig egal, anders als bei KOs mit zu engen KO-Schwellen. Zudem hat jeder OS, solange noch genügend Laufzeit vorhanden ist, die prinzipielle Möglichkeit, sich zu "erholen", nachdem er den (mentalen) Stopp gerissen hat, bei KOs ist das Geld dann auf jeden Fall weg. Auf mittel- bis langfristige Sicht bleibt also nur: Entweder OS verwenden (mit den beschriebenen Nachteilen) oder die transparenteren KOs nehmen, dann aber mit größerem Abstand des KOs zum Einstiegskurses, was natürlich einen geringeren Hebel (= weniger Rendite) zur Folge hat.
Da ich OS selbst erst seit ein paar Monaten aktiv nutze (im Gegensatz zu KOs, die ich schon jahrelange handle), bin ich bzgl. ihrer Verwendung noch nicht zu einem abschließenden Urteil gekommen. Stören tut mich v.a. die mangelnde Preistransparenz. GGf. werde ich auch wieder vermehrt auf KOs zurückgreifen, mal sehen, wie sich die OS entwickeln. Ein weiterer Nachteil der (recht komplizierten) OS ist es, dass man nicht nur die richtige Marktmeinung haben muss (Long/Short), sondern auch weitere Faktoren wie erwartete Vola (Zeitwert), Zinsentwicklung, Dividendenentwicklung und v.a. Laufzeit noch beachten und abschätzen muss. Alles Faktoren, die auf den Preis eines OS einwirken und die alle (!) bzw. überwiegend korrekt vom Trader eingeschätzt werden müssen. Bei KOs z.B. muss ich mir hauptsächlich nur um die Marktrichtung eine Meinung bilden und den Stopp/KO nicht zu eng setzen, alles andere kann ich außen vorlassen...
Da die Market-Maker sicher nie zu Gunsten des Kunden/Käufers agieren, ist eine mehr oder minder starke Manipulation des OS-Scheins durch einen weichen Faktor wie die erwartete implizite Volatilität natürlich sehr wahrscheinlich. Einzig ähnliche Konkurrenzprodukte anderer Emissionshäuser sorgen dafür, dass ein einzelner Market-Maker seine eigene Preisberechnung nicht zu sehr aus dem Ruder laufen lassen kann... Generell ist es für den Anleger/Trader aber IMMER von Vorteil, wenn er Produkte handelt, die möglichst wenig Manipulationsmöglichkeiten GEGEN ihn besitzen.



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Einzig als Faustregel gilt, dass die implizite Volatilität bei fallenden Kursen steigt und bei steigenden Kursen eher fällt, weil fallenden Kurse häufig im Anschluss zu einem instabilen/volatilen Verhalten der Kurse führen, steigende eher nicht;-)
Daher rate ich auch davon ab, mittels OS auf einen Rebound zu setzen, vor allem, wenn der OS noch aus dem Geld ist, weil die fallende Vola bei steigenden Kursen den Preis des OS senkt. Ist er weit aus dem Geld, kann der Basiswert einen schönen Rebound hinlegen, während sich der OS-Preis nicht ändert. Ich empfehle hier eher einen KO-Schein, da hier die Vola überhaupt nicht in die Preisbestimmung einfließt, sondern der Schein Änderungen des Basiswerts 1:1 nachbildet.
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Diese Vola hatte ich bisher versucht, durch den ATR Indikator (Average True Range) der letzten 10 Wochen abzuschätzen. Ob dies passend ist, würde mich interessieren bzw. was man stattdessen verwenden kann. Aus meiner bisherigen (geringen) Erfahrung macht es v.a. dann Sinn, OS "billig" einzukaufen, wenn der Wert richtig abgestürzt ist, aber danach mehrere Wochen (volatil) hin- und herspringt (also eine Bodenbildung versucht), aber keine neuen Tiefs mehr macht. Direkt nach dem Absturz ist die Vola sehr hoch, diese baut sich aber nach und nach ab, wenn der Wert nicht weiter wie bisher so stark fällt. Einen echten Long-Rebound (V-Bottom) kann man dann mit einem OS mE nicht traden, weil die Vola am Tief ja extrem hoch ist und diese den OS daher sehr teuer macht. Steigt der Wert dann abrupt in die andere Richtung an, kann genau das passieren, was Du geschrieben hast: der Wert steigt, der OS bewegt sich aber nicht, weil die Vola abnimmt und damit der OS im Vgl. zum Kaufzeitpunkt billiger wird.
Hinweis: Ich kaufe quasi fast immer OS, die am oder knapp aus dem Geld liegen, aber nicht weit aus dem Geld.
"Billig" einkaufen kann man mE analog dazu OS bei Werten, die einen langen, kontinuierlichen Anstieg hinter sich hatten (also viele Werte in den letzten 5 Jahren, die letzten 1 1/2 Jahre seit dem Gesamtmarktabsturz nicht mitgerechnet), da dann die Vola sehr niedrig ist. Sollten diese Werte dann abstürzen, wird die Vola stark ansteigen und die Puts werden schon alleine dadurch teurer (man kann sich die Vola einzelner Werte z.B. anhand der ATR ansehen, wie massiv diese angestiegen ist), zusätzlich zu den reinen Kursabstürzen. Puts (Short-OS) also vor einem erwarteten "Sprung über die Klippe" zu kaufen, kann somit sehr lukrativ sein. Sollte der Absturz sich verzögern, würde das den OS noch nicht wesentlich verteuern, jedenfalls nicht durch die Vola, da diese ja nach wie vor sehr niedrig sein wird.
Es gibt also Phasen, wo es günstig ist, OS zu kaufen und Zeiten, in denen man dies besser lassen sollte. Viel stärker als bei KOs oder anderen Instrumenten spielt die Vola bei OS eine bedeutende Rolle der Preisbildung. Wer OS also handeln willt, sollte sich mit der Vola genau auskennen und wissen, wie ein OS darauf reagiert.

Mich würde einmal interessieren, was eine niedrige und was eine hohe erwartete implizite Vola in konkreten Zahlen ist. Ich sehe bei den OS Prozentangaben von ca. 25% bis weit über 100%. Dass die Vola über 100% "hoch" sind, ist klar, aber wo beginnt denn das "Hoch" bzw. "Teure" an OS? Liegt die Grenze da bei 40%, bei 60%, bei 80% oder wo ganz anders?

Viele Grüsse
Marvin

Marvin
08.06.2009, 10:50
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Implizite Vola bestimmt den Preis des Scheins (ceteris paribus) / aus dem Preis folgt die angenommene (impliz) Vola. (c.p.)

Ist also prinzipiell ausrechenbar.
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Ja, aber... ;-)

Man kann die erwartete implizite Vola aus dem OS-Preis berechnen, aber diese Vorgehensweise ist natürlich nicht die, die man als Trader geht. Mich interessiert ja gerade der faire, "echte" Preis eines OS und dazu muss ich die Einzelkomponenten (also u.a. die erwartete implizite Vola) ausrechnen können. Wenn ich "andersherum" vorgehe und die erwartete implizite Vola vom Gesamt-OS-Preis abziehe (der mir vorher "irgendwoher" bekannt gemacht werden muss), habe ich zwar die Vola, dann müssen aber alle anderen Einflusfaktoren bekannt und berechnenbar sein (was sie bei OS nicht einfach sind, z.B. die Zins- und Dividendenentwicklung).

Also im Prinzip ja: man kann die erwartete implizite Vola ausrechnen, aber trvial ist dies noch lange nciht. ;-)

Viele Grüsse
Marvin

FordP.
09.06.2009, 15:38
Die implizite Volatilität, also die Volatilitätserwartung, differiert von Emissionshaus zu Emissionshaus allerdings nicht selten. Diese Unterschiede sind zum einen abhängig von den historischen Volatilitätsdaten, zum anderen von der subjektiven Einschätzung des Market Makers, also dem Emissionshaus, der Kursentwicklung des Basiswerts in der nahen Zukunft."

Das Markierte besagt nichts anderes, als dass der Emittent den Preis eines Optionsscheins über die implizite Volatilität manipulieren kann. Du selbst kannst sie leider gar nicht ausrechnen.

Einzig als Faustregel gilt, dass die implizite Volatilität bei fallenden Kursen steigt und bei steigenden Kursen eher fällt, weil fallenden Kurse häufig im Anschluss zu einem instabilen/volatilen Verhalten der Kurse führen, steigende eher nicht;-)



Implizite Vola bestimmt den Preis des Scheins (ceteris paribus) / aus dem Preis folgt die angenommene (impliz) Vola. (c.p.)

Ist also prinzipiell ausrechenbar.

Problem ist die Prognose der zukünftigen in den Schein eingepreisten Volatilität (die zukünftige implizite Volatilität). Siehe Faustregel.

Ansonsten:thumb_right:

Naja, das meinte ich ja, Du kannst Die implizite Vola ausrechnen, wenn Du den aktuellen Preis und die anderen Werte des OS kennst - aber Du kannst sie eben nicht aus historischen Daten für die Zukunft bestimmen;-)

FordP.
09.06.2009, 15:42
@Marvin

nimm doch einfach einen Schein, bei dem der KO weit genug weg ist und setz Deinen eigenen Stop ins System - den kannst Du ja bei KOs gut ausrechnen - und fertig;-)

jjooey
10.06.2009, 02:10
Naja, das meinte ich ja, Du kannst Die implizite Vola ausrechnen, wenn Du den aktuellen Preis und die anderen Werte des OS kennst - aber Du kannst sie eben nicht aus historischen Daten für die Zukunft bestimmen;-)

...wollte nur sicher sein, alle Klarheiten beseitigt zu haben.;-):lol:

jjooey
10.06.2009, 02:25
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Implizite Vola bestimmt den Preis des Scheins (ceteris paribus) / aus dem Preis folgt die angenommene (impliz) Vola. (c.p.) Ist also prinzipiell ausrechenbar.
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Man kann die erwartete implizite Vola aus dem OS-Preis berechnen, aber diese Vorgehensweise ist natürlich nicht die, die man als Trader geht. Mich interessiert ja gerade der faire, "echte" Preis eines OS


Du mußt bedenken, dass bei echten Optionen ja jederzeit der "echte" (Markt-) Preis an der Optionsbörse festgestellt wird.

Die andere Einflußfaktoren sind ja weniger problematisch einzuschätzen - und so bekommst Du über den Preis die implizite Volatiltät als Vola-erwartung der Marktteilnehmer in diesem Zeitpunkt.


Aber das löst Dein Problem natürlich auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob /wo es für Optionscheine man sich z.B. den Verlauf der impliz Vola über die Zeit ansehen kann - und so ein Gefühl dafür bekommt was relativ hoch und was niedrig ist.

Ich würde mal aus Spaß bei der Goldman Sachs Hotline anrufen (hatte da bisher die besten Erfahrungen). Mit etwas Glück verbinden die Dich in ruhigen Zeiten mit einem Händler (oder einem Produktspezialisten) der Dir da weiterhelfen kann.

Marvin
10.06.2009, 21:50
...
Aber das löst Dein Problem natürlich auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob /wo es für Optionscheine man sich z.B. den Verlauf der impliz Vola über die Zeit ansehen kann - und so ein Gefühl dafür bekommt was relativ hoch und was niedrig ist.

Ich würde mal aus Spaß bei der Goldman Sachs Hotline anrufen (hatte da bisher die besten Erfahrungen). Mit etwas Glück verbinden die Dich in ruhigen Zeiten mit einem Händler (oder einem Produktspezialisten) der Dir da weiterhelfen kann.

Oder lieber gleich transparentere Produkte wie KO-Scheine oder gar CFDs nehmen, die man wenigstens selbst "berechnen" kann.
Wieso eigentlich nicht CFDs als Mittelfristanlage anstatt z.B. KOs nehmen? Sind die Finanzierungskosten (besonders in diesen Zeiten bei den quasi nicht vorhandenen Zinssätzen) zu hoch? Eigentlich sollten CFDs sogar besser zu handeln sein als die KOs, weil sie noch transparenter sind. Allerdings können die Finanzierungskosten u.U. auch höher sein, wenn z.B. die prozentuale Kursänderung (Entry vs. Stopp bzw. Entry vs. Kursziel) sehr gering ist (Beispiel: ein Trade mit CFDs, bei denen der Stopp z.B. 2% vom Entry weg ist, ist natürlich teurer als ein Trade mit CFDs, bei denen der Stopp 10% weg ist, weil man dann weniger Positionen hat, die Finanzierungskosten kosten). Ich müsste einen konkreten Langfristtrade, gehandelt mit einem KO und einem CFD einmal von den Kosten her vergleichen...

Obwohl ich nun selbst OS im Depot habe und damit auch gute Erfahrungen gemacht habe, sind sie mir schon alleine aus Gründen der fehlenden Preistransparenz nicht ganz geheuer. Ich denke, dass bei den Hebelprodukten die OS eher die Vergangenheit darstellen, KOs/Hebelscheine die kürzere Vergangenheit bis Gegenwardt und die CFDs/Futures die Zukunft und die transparentesten Produkte sind (bei CFDs natürlich nur, wenn man keinen Market-Maker hat, der einen bescheisst).

Grüsse
Marvin

Marvin
10.06.2009, 21:53
@Marvin

nimm doch einfach einen Schein, bei dem der KO weit genug weg ist und setz Deinen eigenen Stop ins System - den kannst Du ja bei KOs gut ausrechnen - und fertig;-)

Ja, das scheint mir eine wirklich sinnvolle Variante zu sein.
Kennst Du Tools im Internet, die einem den KO-Preis für ein existierendes Produkt zu einem bel. Basispreis (Stopp, Kursziel, etc.) berechnen, inkl. dem Spread, Risikoaufschlag, etc., also möglichst exakt?
Ansonsten müsste man sich da selbst was zusammenprogrammieren, angefangen habe ich damit zwar schon, aber dennoch würde ich ein "geprüftes Tool" dem lieber vorziehen...

Grüsse
Marvin

Marvin
10.06.2009, 22:11
...
Kennst Du Tools im Internet, die einem den KO-Preis für ein existierendes Produkt zu einem bel. Basispreis (Stopp, Kursziel, etc.) berechnen, inkl. dem Spread, Risikoaufschlag, etc., also möglichst exakt?
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Ich habe bei den "üblichen" Portalen mal kurz nachgeschaut, aber nur unter finanzen.net und dort bei einem bel. KO-Schein unter KO-Rechner sogar was propriertäres gefunden... Wenn ihr noch mehr kennt, dann als her damit... ;-)

jjooey
11.06.2009, 22:49
...
Aber das löst Dein Problem natürlich auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob /wo es für Optionscheine man sich z.B. den Verlauf der impliz Vola über die Zeit ansehen kann - und so ein Gefühl dafür bekommt was relativ hoch und was niedrig ist.

Ich würde mal aus Spaß bei der Goldman Sachs Hotline anrufen (hatte da bisher die besten Erfahrungen). Mit etwas Glück verbinden die Dich in ruhigen Zeiten mit einem Händler (oder einem Produktspezialisten) der Dir da weiterhelfen kann.

Oder lieber gleich transparentere Produkte wie KO-Scheine oder gar CFDs nehmen, die man wenigstens selbst "berechnen" kann. (..)

Ich denke, dass bei den Hebelprodukten die OS eher die Vergangenheit darstellen, KOs/Hebelscheine die kürzere Vergangenheit bis Gegenwardt und die CFDs/Futures die Zukunft und die transparentesten Produkte sind (bei CFDs natürlich nur, wenn man keinen Market-Maker hat, der einen bescheisst).

...now you are throwing out the baby with the bathwater...

Wenn Du noch Lust hast Dich mit OS und Vola zu beschäftigen:

von mir höchstpersönlich handgescannt - Chapter 6 "Implied Volatility" aus George Fontanills, The Volatility Course:
http://www.megaupload.com/?d=UVIQB0N7


Putting volatility to work; by Ravi Kant Jain and published in the Active Trader Magazine (April 2001)
http://www.ivolatility.com/news/Volatility_to_work.pdf


..und als Alternative/Ergänzung zu dem HSBC pdf - die Know-How Reihe von GS :
http://www.goldman-sachs.de/
nach Bestätigung der Bedingungen:
http://www.goldman-sachs.de/tools/default/default/nav_id,139/menu_id,139/



Ansonsten findet sich vielleicht noch etwas auf den zahlreichen US-Seiten zu Optionen in der Linkliste:
http://board.trendinvest.net/showpost.php?p=1403495&postcount=6
oder bei den Büchern:
http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=3395, vielleicht bei amazon.com auch in Natenberg: Option Volatility & Pricing: Advanced Trading Strategies and Techniques mal reinschauen.


Viel Spaß!:-D

Marvin
12.06.2009, 15:45
...
Viel Spaß!:-D

Vielen Dank für die vielen Infos... werde das mal in Ruhe durchforsten!

Grüsse
Marvin

Marvin
23.06.2009, 15:21
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Ich muss sagen, dass ich schon wieder von den OS abgekommen bin (nach einer nur kurzen monatelangen Testphase) und wieder vermehrt zu den KOs/Hebelscheinen neige (bei Langfristanlagen) bzw. zu CFDs/Futures im Kurzfristzbereich. Und zwar v.a., weil der Preis von OS so intransparent ist. Wie ich auch schon geschrieben habe: Was bringt einem das "beste" Handelsinstrument, wenn man seinen Preis nicht mal ansatzweise selbst berechnen kann? Wie soll man da Limits für Buy/Sell und die Stopps setzen?
In der Praxis stellt sich das bei mir z.B. so dar, dass ich mir bei onvista zwar unter den "Szenarien" den Kurs eines konkreten OS ausrechnen lassen kann, aber mache ich dies für z.B. die kommende Woche, kann ich zu 99% davon ausgehen, dass der Kurs am Donnerstag bzw. Freitag oder auch nur nach 2 Tagen nicht mehr genau "passt", weil sich inzwischen die implizite Vola und/oder der Zeitwert leicht verändert hat und sich dies natürlich auf den Preis des OS auswirkt... So sind "exakte" Preise nicht möglich, ein großer Nachteil gegenüber den KOs und v.a. den CFDs/Futures... Ein eaxktes Stoppen oder Limit-Kaufen/Verkaufen wird da zum Glüclsspiel. Wenn man aber keine utopischen Preise zahlen will, bleibt einem nichts anderes übrig, als quasi jeden Tag den Preis neu berechnen zu lassen bzw. ihn zu prüfen. Viel Spass für diejenigen, die 20 oder mehr laufende Trigger im System haben... oder wie ich noch mehr :roll:

Ein Handelsinstrument, bei dem man selbst keinen transparenten Preis errechnen kann, ist aus meiner Sicht sinnlos und hilft v.a. den Verkäufern dieser Produkte (vielleicht war genau das die eigentliche Absicht beim Erfinden von OS?). Das eröffnet den Emittenten übrigens Tür und Tor zur Manipulation. Wer kann denn schon beurteilen, ob ein Anstieg des Preises eines OS um sagen wir mal 3 Cent nicht einfach eine Spreadausweitung ist anstatt die Berücksichtigung der erhöhten impliziten Vola? Von OS, die in Basiswerte in Fremdwährungen wie US $ abdecken, also z.B. alle amerikanischen Werte, reden wir schon gleich mal gar nicht, denn da ist ein exakter Preis alleine wegen der Wechselkursschwankung völlig unmöglich.

Als Fazit kann ich für mich selbst nur festhalten, dass dieser Nachteil der OS alleine schon seine Disqualifizierung bedeutet. Andere sehen das ggf. anders. Für mich ist Preistransparenz aber nunmal besonders wichtig, ohne diese kann ich keinen "fairen" Preis eines Basiswertes beurteilen und damit auch nicht präzise ein- und aussteigen. Je höher der Hebel (das Omega) des Scheins, desto gravierender wirkt sich das aus.

Die KOs sind auch nicht gerade ein Vorbild in Sachen Preistranspararenz, aber die OS sind halt noch schlechter... :-o

Nur meine Meinung.

Grüsse
Marvin