PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Positionstrading: Trading-Philosophie


Marvin
20.03.2008, 19:35
Hier werde ich demnächst meine Trading-Philosophie (Regeln, Methoden, etc.) beschreiben. Damit werden die vorgestellten Trades verständlicher... ;-)

Marvin
20.03.2008, 20:58
Ein umfangreiches Tradingjournal zum Protokollieren seiner Positionstrades kann man unter

www.daytrading.de (http://www.daytrading.de/blog/trading-tools/)

herunterladen.

Das Sheet wurde von mir entwickelt und befindet sich aktuell in der Weiterentwicklung. In den kommenden Tagen/Wochen wird eine neue Version erscheinen.
Das TJ soll dem Trader helfen, seine Trades systematisch zu erfassen und aus seinen Trades zu lernen. Außerdem sind umfangreiche statistische Auswertungen damit möglich!

Marvin
21.08.2008, 10:57
Hallo Trader!

Ich werde die etwas "eingeschlafene" Rubrik der Positionstrades "wiederbeleben" und jetzt so richtig damit einsteigen! Heute werde ich meine Trading-Philosophie und ein paar Anmerkungen zu den vorzustellenden Trades beschreiben, gegen Ende der Woche werde ich dann mit den ersten Tradevorstellungen beginnen.
Kommentare zur Trade-Philosophie und auch zu den einzelnen Trades bitte nach wie vor im Kommentar-Thread (http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=2481) unterbringen.

Good Trades!

Marvin

--

Prolog:
-------

Das Board will u.a. Wissen und eine Art Weiterbildung zum Trading vermitteln, in gewissem Umfang. Es soll angehenden Tradern auch ein Stück bei den ersten Schritten unterstützen. Dazu möchte ich gerne auch einen kleinen Teil beitragen, indem ich einzelne Positionstrades vorstellen möchte. Das Ganze auch ein bisschen als Alternative zu den hier genannten Day-Trades, die eher kurzfristiger Natur sind. Ich nenne das ebenfalls Trading und nicht Investieren. Die Haltedauer liegt meist zwischen einigen Tage bis wenigen Wochen, wird also typischerweise "Positionstrading" genannt, in Abgrenzung zu Daytrading (sehr kurzfristige Trades bis in den Sekundenbereich) und Swing-Trading (Tradedauer einige Stunden bis wenige Tage)

Sinn und Zweck der vorgestellten Trades ist v.a., dabei etwas zu lernen und zwar für beide "Seiten":
a) für die Interessierten, die die vorgestellten Trades lesen und
b) für mich selbst, weil ich mir davon hilfreiche Kommentare/Anmerkungen/Hinweise etc. erwarte.

Die Trades dienen in erster Linie also zu Lern- und Diskussionszwecken und erheben, wie eigentlich klar sein sollte, keinen Anspruch auf Korrektkeit, Perfektheit oder sonstige utopischen Vorstellungen. Ich will hier nicht "meine" Handelsstrategie verkaufen, sie weder besonders hervorheben noch sie als besser o.ä. als andere darstellen.
Das Ganze dient nicht zum Nachtraden (davor möchte ich explizit warnen, es ist KEIN Signalservice o.ä.), sondern wie gesagt zu Demonstrations- und Lernzwecken. Sinnlose Vergleiche mit anderen Tradern oder Techniken ("...Ich/Trader X ist besser/schlechter als Du...", "...Du hast keine Ahnung vom Trading...", "...Du kannst super traden...", o.ä.) oder gar Verunglimpfungen, weil Trades ggf. nicht so aufgehen, wie ich mir das vorgestellt habe, werde ich ignorieren und nicht darauf eingehen. Sofern geäußerte Kritik konstruktiv ist, werde ich sie natürlich überdenken. Anmerkungen/Diskussionen zu den Trades, zur Handelsstrategie, etc. sind ausdrücklich erwünscht und zwar in dem Diskussions-Thread (http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=2481). Im Hauptthread (http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=2475) werde ich nur die Trades beschreiben, hier soll aber nicht diskutiert werden (sonst wirds unübersichtlich). Ein Ziel der Trades ist es ja, selbst durch Kommentare/Diskussionen davon zu profitieren. Die hoffentlich zahlreichen Anmerkungen werden dann - wie gesagt - in einer separaten Rubrik (http://board.trendinvest.net/showthread.php?t=2481) gepostet und natürlich von mir auch kommentiert. Ich kann also jeden Interessierten nur dazu animieren, aus den Tradevorstellungen etwas zu lernen und/oder ggf. selbst neue Erkenntnisse einzubringen.

Ich will die Trades vorstellen, allerdings auch nicht langweilen. Langwierige, doppelte o.ä. Erklärungen versuche ich zu vermeiden. Es kann dann auf Literatur oder andere Quellen verwiesen werden, was ich auch mal ab und zu machen werde. Ich werde also nie erklären, was eine Trendlinie, ein Indikator oder eine Dreiecksformation ist o.ä. Diese Grundlagen muss man sich selbst durch Literatur und/oder auch im Rahmen eines Seminarprogramms aneignen.

Die Trades würde ich mit meinem eigenen Kapital selbst traden, ich stelle also i.d.R. nur Trades vor, die ich auch selbst trade. Aber wie gesagt: das Ganze ist nicht zum Nachtraden gedacht, sondern zu Lernzwecken. Es ist natürlich vollkommen AUSGESCHLOSSEN, dass ich irgendeine Verantwortung dafür übernehme, wenn jemand durch das Nachtraden oder auch nur das Verwenden der Informationen in den Tradebeschreibungen finanzielle Verluste erleiden sollte.

Zeitlich sind die Tradevorstellungen erst einmal unbegrenzt, ich werde sie allerdings vom Feedback und den Anmerkungen der Leser abhängig machen. Ein Ziel ist es, selbst durch Kommentare/Diskussionen, etc. von den Tradevorstellungen zu profitieren. Wenn dies ausbleiben sollte, werde ich mir meinen Aufwand ebenfalls schenken.

Zu mir:
-------
Ich selbst bin alles andere als perfekt im Trading, sondern befinde mich selbst (ständig) in der Lernphase. Ich habe die ersten Schritte beim Trading hinter mich gebracht und würde mich selbst grob als "fortgeschrittener" Trader einklassifizieren, der allerdings noch ein ganzes Stück von seinem eigentlichen Ziel entfernt ist, vom Trading leben zu können, das liegt auch an der Größe des (noch viel zu kleinen) Handelskontos ;-) . Ich denke, dass ich einen gewissen Abstand zum "Anfänger"-Status und auch zum "Profi"-Status habe. Selbst handle ich mit Aktien und Fonds seit ca. 7 Jahren, traden mit spekulativeren Instrumenten (CFDs, Hebelzertifikate/KO-Scheine) erst seit ca. 1 1/2 Jahren. Seit dem 1.1.08 versuche ich, das Trading in meiner neuen Teilzeittätigkeit zu professionalisieren. Das Jahr 2008 ist nach meiner Meinung für die Art meines Tradings (Positionstrading) bisher nicht so geeignet gewesen. Aber das kann sich ändern und ich versuche, meinen Tradingstil an die jeweils aktuelle Marktsituation anzupassen. Und es ist ein sehr guter "Härtetest", ob mein Money-/Risikomanagement-System auch funktioniert, denn gerade in solchen Marktphasen muss es sich bewähren, was es bisher auch tut ;-)


Meine Trading-Regeln und ein paar allgemeine Anmerkungen dazu:
--------------------------------------------------------------

Stand:
------
- Vorneweg: diese Aufstellung muss nicht die endgültige Fassung sein, sie kann und wird erweitert bzw. korrigiert werden. Dann wird es neue Versionsnummer geben.
- Stand: 1.0 (21.08.2008)

Hilfsmittel/Tools:
------------------

Ein von mir selbst entwickeltes Trading-Journal inkl. Risikokontrolle und Positionsgrößenberechnung für Hebelprodukte (CFDs. Futures, Scheine, etc.) ist unter http://www.daytrading.de/blog/trading-tools/daytradingde-journal/ downloadbar (man kann es aber auch für "normale Aktien" einsetzen, wenn man Hebel = 1 setzt). Ebenfalls dort findet sich auch ein Erwartungsrechner, mit dem man seinen Erwartungswert an G/V für einen gegebenen Zeitraum berechnen lassen kann, s. http://www.daytrading.de/blog/trading-tools/r-wartungswert-tool/. Auch dieses Tool ist natürlich umsonst und wird von mir wie das Trading-Journal weiterentwickelt.


Trading-Philosophie/Sichtweise und Anmerkungen:
-----------------------------------------------

Die Zukunft vorhersagen?
------------------------
- Ich kann, wie jeder andere auch, keine Zukunft vorhersagen. Insbesondere keine Kursverläufe. Allerdings gibt es Muster, Bewegungen, Anzeichen und Hinweise im Chart, die man mit entsprechender Erfahrung entdecken und interpretieren kann. Diese haben sich in der Vergangenheit als geeignete Indikationen erwiesen, um die Richtung des weiteren Kursverlaufs "grob" zu prognostizieren und zwar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (!). Warum das so ist? Dazu bitte die Literatur lesen, nur ganz kurz: weil Kursverläufe menschliches Massenverhalten, insbesondere die beiden Extreme Angst und Gier, ständig widerspiegeln. Da sich menschliches Verhalten, insbesonderne in Gruppen und Massen, über die Zeit hinweg gar nicht bis sehr wenig ändert, sondern weitgehend unveränderlich ist, eignet es sich besonders gut um daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen und hier: einen gewissen Kursverlauf in der Zukunft anzunehmen (!) (nicht: zu kennen). Menschliches Individualverhalten daegegen ist stets schwierig bis gar nicht vorhersehbar. Da aber an der Börse immer die dominierende Masse (also v.a. die Bullen und die Bären, je nach Marktlage) die Richtung vorgibt, besteht die Fertigkeit im Lesen der Charts v.a. darin, die Hauptbewegung ("Trend") zu erkennen und danach zu traden (dies gilt für mich als Trendfolger, es gibt andere Ansichten und Methodiken, die ebenfalls funktionieren). Trends laufen in großen Wellen, die in kleinere Wellen zerfallen, die wiederum aus kleineren Wellen bestehen. Schwierig in der technischen Analyse ist es immer, eine temporäre Konsolidierung in einem Primärtrend von einer Trendwende unterscheiden zu können. Dazu gibt es Hilfsmittel, die einen unterstützen.

Die Technische Analyse (TA) und warum sie funktioniert
------------------------------------------------------
- Ein Hauptgrund, warum die technische Analyse funktioniert, liegt meiner Meinung nach auch in dem - oft von Fundamentalanalysten gegannnten Kritikpunkt - "Self-fullfilling Prophecy". Das sehe ich als einen der ganz großen Vorteile der TA: wenn viele das gleiche Muster, Welle, Formation, Unterstützung/Widerstand, etc. im Chart sehen, werden sie gleich handeln, weil sie es so kennen und sie damit "gute" Erfahrungen gemacht haben. Zwar nicht immer und auch nicht immer gleich zuverlässig, aber mit einer gewissen positiven Wahrscheinlichkeit.

- Alles in der technischen Analyse basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Man darf nie den Fehler begehen und so etwas wie "Sicherheit" oder "Gewissheit" für einen Kursverlauf annehmen. Man muss sich stets bewusst sein, dass man IMMER mit Wahrscheinlichkeiten operiert. Daher kann es mE NIE einen "sicheren" oder "100%" Trade geben. Durch die Verwendung eines Trading-System mit einem positiven Erwartungswert (z.B. durch Limitierung aller Trades auf ein CRV größer 2), das konsequent und dauerhaft angewendet wird, wird man zwangsläufig einen positiven Gesamt-Gewinn anstatt Verlust erwirtschaften müssen. Voraussetzungen sind u.a., dass man sein System nach ein paar Verlusttrades nicht grundlegend umschmeisst, es einen positiven Erwartungswert hat und man sich an seine eigenen Regeln, insbesondere an ein striktes Risiko-/Moneymanagement-System hält und zwar ohne Ausnahme.

News/externe Faktoren im Markt:
-------------------------------
- Auch die TA ist nicht allmächtig und arbeitet nicht immer gleich gut. Es gibt Phasen oder Zeitpunkte am Markt, wo eine TA nicht weiterhelfen kann. Insbesondere bei allen externen "Störfaktoren" wie Terroranschlag, Leitzinsveränderungen der Notenbanken, Regierungskrisen, allgemein: marktübergreifende/-beeinflussende Faktoren oder sonstige überraschende Nachrichten sind meist nicht vorhersehbar sind. Im kleineren Stil sind Quartalszahlen, Übernahmeankündigungen oder -gerüchte bei Aktienunternehmen, Fusionen, Gewinnwarnungen, etc. zu nennen. Diese Nachrichten, die sich natürlich auf die Kurse auswirken, sind meist mit dem Chartverlauf nicht antizipierbar. Das ist nicht weiter besorgniserregend, man muss es nur wissen und einkalkulieren. Ich selbst verwende bei allen Trades einen Sicherheitspuffer für genau solche News, die z.B. gaps (Kurslücken) gegen meine Position produzieren können. Ich kalkuliere somit bei allen Trades einen Risikozuschlag mit ein, von dem ich ausgehe, dass er im Einzelfall für einige wenige Trades ausreichen wird. Zudem versuche ich, möglichst eine ausgewogene Long-/Shortquote zu erreichen (i.d.R. 50/50%). Dies kann sich in extremen Marktphasen ändern, ich werde sie dann versuchen ggf. dem aktuellen Marktumfeld anzupassen.

- Noch etwas zu den Nachrichten/externen Störungen: An der Börse werden immer Erwartungen gehandelt, daher kann z.B. die Meldung von Quartalszahlen den Kurs sowohl in die eine oder andere Richtung bewegen. Dies ist nicht deterministisch. Wenn in der einen Situation Erwartungen (über)erfüllt werden, kann dies den Kurs nach oben treiben, in einem anderen Fall nach unten. Vielleicht gibt es Spezialisten, die anhand des Inhalts der Nachricht o.ä. mehr herauslesen können, für mein Trading ignoriere ich solche Meldungen. Selbst wenn ich eine Vorahnung davon haben sollte, wo der Kurs bei Herausgabe der Nachricht hinlaufen könnte, werde ich so gut wie nie nur daraus einen Trade eingehen, sondern ggf. eher abwarten, wenn ich nicht schon investiert bin. In den allermeisten Fällen antizipiere ich also News/Meldungen nicht und reagiere nur charttechnisch darauf, da der Kursverlauf die Auswirkung direkt anzeigt. Daher ist es mir auch meist ziemlich egal, ob Quartalszahlen anstehen oder nicht und wie diese ausfallen. Die Reaktion sehe ich sofort und direkt im Chart. Lediglich marktübergreifende Nachrichten wie z.B. Notenbank-Leitzinsänderungen beachte ich. Allerdings heisst das nicht, dass ich z.B. aus meinen Positionen deswegen vorher gesamthaft aussteige und ggf. danach wieder einsteige... alleine schon wegen dem Aufwand und den Transaktionskosten nicht.


Trefferquote (TQ):
------------------
- Sie alleine sagt gar nichts über den dauerhaften Erfolg eines Systems aus, wie man u.a. in der Literatur nachlesen kann. Relevant für einen dauerhaften Erfolg des eigenen Handelssystems ist ein (möglichst großer) positiver Erwartungswert des Systems, nicht die Trefferqoute als ein Faktor davon. Fragen/Kritik/Lob, dass die TQ der Trades zu hoch/niedrig sei, sind sinnlos und werden ignoriert. Dazu kommt noch, dass die hier vorgestellten Trades nur eine Teilmenge meiner eigenen Trades sein werden, es sich eine echte TQ darauf gar nicht sinnvoll berechnen lässt.


Umgang mit Verlusten/Gewinnen:
------------------------------
- Wenn ein Trade ein Verlusttrade sein sollte, wird mich das in keinster Weise für folgende Trades beeinflussen (zumindest nicht, wenn diese nicht in der Masse auftreten... ;-) ). Ich weiß, dass ich maximal nur 1% an Tradingkapital verloren habe (dazu weiter unten mehr) und der nächste Trade wieder ein Gewinner sein kann, aber nicht muss. Ein Trade sagt alleine GAR NICHTS über ein System und dessen Performance aus, also mache ich mir über den Ausgang eines Trades auch keine größeren Gedanken, sowohl über Gewinner als auch über Verlierer. Ich "glaube" an mein Handelssystem, habe es bereits im Einsatz und versuche, es zu verbessern, aber nicht hektisch zu überoptimieren. Ich werde mein System nicht aufgeben, nur weil ich ein paar Verlusttrades erlitten habe. Ich weiß, dass der positive Erwartungswert des Handelssystems nur dann aufgehen kann, wenn ich es dauerhaft und über einen ausreichend großen Zeitraum (also über viele Trades) konsequent handle.

- Jeder Trade wird wie ein komplett neuer Trade behandelt, d.h. es gibt keine Beziehung zu den vorherigen. Egal ob der vorherige Trade ein Gewinner, Verlierer oder Break-Even-Trade (oder irgendwas dazwischen) war, das spielt für den aktuellen Trade keine Rolle. Trades sind nicht voneinander abhängig. Sie stehen in keinerlei Beziehung zueinander. Die Gesamtmarktlage werde ich allerdings berücksichtigen, z.B. anhand der Indizes.

- Ein Trade kann u.a. mit Gewinn, Verlust oder mehr oder minder Break-Even enden. Sollte der Trade ein Verlusttrade sein, werde ich ihn genauso mental abhaken wie einen Gewinnertrade. Es spielt keine Rolle. Das Ergebnis bzw. die Performance aller Trades zusammen bzw. über einen gewissen statistisch signifikaten Zeitraum ist relevant, nicht der einzelne Trade.

- Ich habe mir angewöhnt, während eines Trades nur auf den Chart zu schauen und mir nicht mal den aktuellen Verlust/Gewinn im Trade anzusehen. Er spielt keine Rolle. Erst bei Schließen des Trades wird das finanzielle Ergebnis feststehen, es hat also keinen Sinn, sich vorher darüber Gedanken zu machen. Zudem entgeht man so der psychologischen Falle, dass man angelaufene kleinere Gewinne eher mal mitnehmen will, was ich als Hindernis zu profitablen Gewinnen ansehe.

- Ich weiß jederzeit, dass ich das maximal vorher berechnete Einzelpositionsrisiko im Trade verlieren kann und keinen Euro mehr. Es gibt also kaum Gründe, warum man an einem laufenden Trade "herumdoktern" sollte. Seltene Ausnahmen davon sind weiter unten genannt.


Verantwortung übernehmen und Overtrading:
-----------------------------------------
- Ich trade und nur ich selbst bin für das Ergebnis eines Trades verantwortlich. Weder der Markt, die Analysten, die Notenbank, die Regierung oder sonstwer. Es kann natürlich vorkommen, dass diese externen "Störquellen" Trades zerstören, aber das ist Teil des Spiels und man kann NICHTS dagegen unternehmen. Es ist einfach ein Risiko unter vielen, die man als Trader zu tragen hat. Psychologisch ist es sehr schwierig, wenn man "gut" tradet, aber durch externe Störquellen finanziell nicht dafür belohnt oder gar abgestraft wird. Damit muss man versuchen umzugehen. Eine Auszeit über einen gewissen Zeitraum wäre ggf. auch nicht das Schlechteste, wenn der Markt wieder mal "völlig verrückt" spielt. Man muss einfach erkennen, dass man in bestimmten Marktphasen besser traden kann als in anderen. In einigen Phasen funktioniert das eigene System einfach besser als in anderen. In manchen wird es gar nicht oder nur schlecht funktionieren. Dann sollte man dies akzeptieren und, wenn es sich nicht an die Marktphase sinnvoll anpassen lässt, auch das Trading vorübergehend einstellen. Man muss nicht ständig traden, um als Trader erfolgreich zu sein. Es macht überhaupt nichts, wenn man manche Phasen einfach auslässt. Man sollte nicht dem Irrglauben anhängen, dass man "etwas verpasst", wenn man nicht "dabei ist". Es gibt jeden Tag aufs Neue so viele Trademöglichkeiten, dass man sie überhaupt nicht alle wahrnehmen könnte, selbst wenn man 24h vor dem Rechner sitzen würde. Es ist überhaupt nicht notwendig.

- Speziell zum Overtrading: ich versuche, eine überschaubare Anzahl an Titeln jeweils gleichzeitig im Depot zu haben. Dies ist mir in der Vergangenheit nicht immer gelungen. Aber ich werde versuchen, ein Overtrading zu vermeiden und mich auf die besonders aussichtsreichen Titel zu konzentrieren. Bei der Menge an ständig beobachteten Titeln (s.u.) ist es keine Schwierigkeit, jeden Tag (!) mind. 2-5 Kandidaten zu ermitteln, die einen Trade wert sind.


Ein Wort zur Disziplin:
-----------------------
- Disziplin ist eine besonders wichtige Charaktereigenschaft fürs Trading. Um diszipiliniert traden zu können, braucht es u.a. eines "ausgewogenen" Geisteszustandes, sprich: Ausgeglichenheit. Wenn man sich in einer "emotional aufgeheizten" Phase befindet, sollte man mE nicht traden. Ebenso, wenn man sich selbst oder andere einen in irgendeiner Art und Weise unter (Erfolgs-)druck setzt/en. Fürs Trading braucht man einen klaren Kopf. Alles, was davon abhält, kann nicht gut für das Tradingergebnis sein, also sollte man den Störfaktor abstellen und das Traden vorübergehend einstellen.


Art der Trades und Tradedauer:
------------------------------
- Es werden Positionstrades vorgestellt: die geplante Haltedauer beträgt einige Tage bis wenige Wochen (i.d.R. nicht länger als 3-4 Wochen). Sollte der Trade schnell gestoppt werden, kann er sogar am gleichen oder nächsten Tag bereits beendet sein. Die Anfangsphase eines Trades ist i.d.R. die kritischste, denn hier entscheidet sich meist, ob die eigene Analyse korrekt war oder nicht. In so gut wie allen Fällen werde ich versuchen, zum vermeintlich optimalen Zeitpunkt in einen Trade einzusteigen, auch wenn dies natürlich nicht immer gelingen wird. Ebensowichtig ist der passende Ausstieg, auch diese möchte ich möglichst optimal bestimmen (Details dazu s.u.).

- Zeitebene ist der Tageschart, d.h. Ein- und Ausstiegssignale werden durch diese Zeitebene im Chart gegegeben.

- Zu jedem Trade werde ich 2 Charts (Tages- und Wochenchart) angeben und ein paar Erklärungen dazu (Details dazu s. weiter unten). Alle Charts sind mit Tradesdignal WebEdition (http://www.tradesignalonline.com/) erstellt, aber das soll keine Präferenz sein. Jedes andere Chartprogramm, dass erweiterte Zeichenfunktionen enthält, kann verwendet werden. Über das TS-Forum kann man Charts in TS WebEdition leicht austauschen.


Auswahl der Titel und Watchlist:
--------------------------------
- Werte: beschreiben will ich v.a. Aktien. Folgende Märkte beobachte ich regelmäßig: DAX, MDAX, TECDAX (vollständig), SDAX (nur vereinzelt), Eurostoxx50 (nur vereinzelt), US Dow Jones 30 (vollständig), US Nasdaq 100 (überwiegend), wichtige Inidizes wie DAX, MDAX, TECDAX, US Dow Jones 30, US Nasdaq 100, weitere europäische Indizes und ein paar aus den Emerging Markets. Bei den Rohstoffen habe ich alle Edelmetalle und ausgewählte Agrarrohstoffe unter Beobachtung. Bei den Devisen die Hauptpaare und ein paar weitere, allerdings nur sporadisch und meist nur auf Wochenchart-Ebene (Langfrist-Anlage).
Bei den Trades werde ich mich v.a. an die Aktien halten, ggf. auch mal Indizes. Rohstoffe oder Devisen werden wahrscheinlich nicht vorkommen. Ich versuche, nur möglichst liquide Titel zu traden, um allen Manipulationen bei Titeln mit kleinem Handelsvolumen aus dem Weg zu gehen. Zudem funktioniert die TA natürlich bei hochkapitalisierten Titeln besser.

- Watchlist: Ich beobachte die o.g. Märkte bzw. deren Aktien i.d.R. intensiv, zur Signalgenerierung setze ich auch Alarme ein, die getriggert werden, wenn bestimmte Niveaus über- oder unterschritten werden. Wenn sich ein Long- oder Shortsignal entwickelt, werde ich den Wert auf meine Watchlist nehmen. In den allermeisten Fällen werden Trades nur aus Werten auf meiner Watchlist entstehen. Impulstrades o.ä. werden, bis auf ganz wenige Ausnahmen, so gut wie nie auftreten. Trades entstehen, weil ich sie auf meiner Watchlist habe und nie, weil sie irgendwo empfohlen oder besprochen werden. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass ich Werte, die von Analysten aktuell besprochen werden, genauer untersuche. Allerdings kann eine (fundamentale) Analyse bzw. eine Analysteneinstufung (buy, neutral, sell, etc.) NIE der Grund sein, in einen Trade zu gehen. Bei allen echten Trades, die ich bisher durchgeführt habe, habe ich noch nie auf eine Analysteneinstufung geachtet oder sie auch nur gelesen. Sie spielen also überhaupt keine Rolle.

- Als Handelsinstrumente werde ich CFDs und in Ausnahmefällen Hebelzertifikate/KnockOut (KO)-Scheine (dann meist mit Fälligkeit open-end) verwenden. Ich selbst handle bei einem CFD-Broker mit Live-Kursen bzw. über einen Online-Broker die KO-Scheine. Ich werde Longs wie Shorts (bei KO-Scheinen: Calls und Puts) eingehen und zwar ohne besondere Präferenz für eine Seite. I.d.R. versuche ich eine ausgewogene Long-/Short-Quute zu halten, in bestimmten Phasen kann aber auch die eine oder andere Seite bevorzugt werden, wobei ich versuche, mich nie komplett einseitig zu positionieren (also nur Longs bzw. nur Shorts, s. Anmerkungen weiter oben).


Orders:
-------
- In fast allen Fällen werde ich per Limitorder in einen Trade einsteigen. Market-Orders werden nur in besonderen Fällen eingesetzt, meist nur zum eher schnellen Ausstieg. Der Ausstieg wird meist über Stopps oder Limit-Orders erfolgen, auch dort nur in Ausnahmen über Market-Orders. Falls ich über eine Market-Order ein- oder aussteige, deutet das eher auf eine impulsive Handlung hin, die ich eigentlich vermeiden will... ;-)


Handelsstrategien: Ein- und Ausstiege:
--------------------------------------
- Als Ein- und Ausstiegsstrategien werde ich verschiedene (noch nicht zu Beginn vollständig definierte) Handelsstrategien verwenden. Sprich: ich werde nach verschiedenen Strategien handeln, aber nicht notwendigerweise immer nach der gleichen. Ich selbst verwende oft verschiedene Handelsstrategien und lege mich selbst nicht auf 1-2 fest. Welche Einstiegsstrategie ich pro Trade einsetzen werde, werde ich dann natürlich im Tradeplan nennen. Ich verwende ebenfalls verschiedene Ausstiegsstrategien, die ich dann ebenfalls bei dem Trade nennen werde.

- Zu meinen Ausstiegsstrategien gehört auch, dass ich teilweise aus Trades wieder ausstiege, wenn sie sich nicht so entwickeln, wie ich mir das vorgestellt habe. D.h. ein Trade braucht nicht unbedingt erst gestoppt zu werden, bevor ich aussteige. Wenn ich im Chart Anzeichen dafür erkenne bzw. sie so interpretiere, dass der Trade sich nicht wie geplant entwickelt, steige ich entweder zu Teilen (meist mit der Hälfte) oder gleich ganz aus. Es gilt immer das Prinzip "Safety first", im übergeordneten Sinn: Kapitalerhalt ist wichtiger als ein möglich entgangener Gewinn. Kapitalerhalt ist sogar eines der wichtigsten Maxime beim Trading, denn ohne Kapital kein Trading mehr.

- Ganz allgemein werde ich oft Trendfolgestrategien anwenden, d.h. ich versuche, einem Trend bzw. Swing in Primärtrendrichtung zu folgen. Antizyklische Trades, d.h. Trades, die gegen den Primärtrend laufen, werde ich nur in Ausnahmefällen und unter besonderen Umständen (z.B. weil sie besonders lukrativ sind, sprich: ein hohes CRV haben), eingehen. Das heisst nicht, dass man damit nicht profitabel handeln könnte, aber ich möchte lieber den (Haupt-)Trend auf meiner Seite haben als gegen mich... ;-)

- Ebenso ist es möglich, dass ich Teilgewinne realisiere, wenn ich aus dem Chart herausdeute, dass die aktuelle Bewegung vorübergehend keine Kraft mehr hat, um weiter zu laufen und das Erreichen meines Kursziels ggf. gefährdet ist. Entweder setze ich dann einen entsprechenden Stopp für eine Teilglattstellung (meist die Hälfte) oder ich steige sofort mit einem Teil aus und lasse nur noch den Rest weiterlaufen.

- Mir ist klar, dass verschiedene Trader verschiedene Ein- und Ausstiegsstrategien anwenden. Ich erhebe daher nicht den Anspruch, dass "meine" Methoden die besten oder auch nur sinnvoll sind. Aus dem Studium verschiedenster Tradingliteratur und aus eigener Erfahrung heraus sind meine o.g. Strategien entstanden und bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie halbwegs gut funktionieren, was natürlich nicht heisst, dass man sie nicht weiter verbessern könnte oder sich das noch ändern könnte. Wie weiter oben gesagt: Ziel der Tradevorstellungen ist es NICHT, Interessierten einen Handelsstil aufzuzwingen, sondern einfach den eigenen zu präsentieren und ihn zu diskutieren.

- Auch gibt es bisher noch keine weitergehende schriftliche Aufstellung meiner Ein- und Ausstiegsregeln, so dass man sie hier nennen könnte. Das ist Punkt, den ich bei Gelegenheit noch nachholen müsste. Es liegt eher an meiner Bequemheit als daran, dass ich impulsiv oder ohne Regeln traden würde. Ich versuche, jeden Trade möglichst objektiv vorher zu planen, zu beschreiben und dann auch so zu handeln. Einen Einstieg "aus dem Bauch" heraus sollte also nie vorkommen. Bei den Ausstiegen wird es eher mal einen subjektiven (Teil-)Ausstieg geben, aber dieser Punkt kann bei gegebener Zeit gerne diskutiert werden. Jeder Trade sollte nachvollziehbar sein, auch wenn ihn natürlich noch lange nicht jeder so handeln würde. Ich versuche also, die Trades maximal transparent zu machen.

- Für Einstiegs- und Ausstiegssignale werde ich v.a. den Kursverlauf verwenden, allerdings auch Indikatoren (RSI, langsame Stochastik, MACD Histogramm, Aroon, EMAs, ATR und Bollinger Bänder, alle mit den Standardeinstellungen) und das Volumen mitberücksichtigen. So gut wie nie werde ich alleine aus Indikatorsignalen in einen Trade einsteigen, diese unterstützen lediglich die Analyse der Kursverlaufs und geben weitere Hinweise. Divergenzen (Abweichungen) in den Indikatoren zum Kurs (v.a. bei MACD und RSI und dort v.a. im Wochenchart) werden berücksichtigt und haben ggf. Einfluss auf einen Ein- bzw. Ausstieg.

- Trades werden nach Möglichkeit in "ruhigen" Marktphasen eingegangen, also dann, wenn die Volatilität nicht zu hoch ist. Ebenso der Ausstieg. Dies wird nicht immer möglich sein, v.a. bei den gestoppten Trades. Aber es ist angepeilt.

- Ich werde versuchen, nicht den Markt zu "jagen". Wenn mir der Kurs "davonläuft", werde ich den Trade ggf. nicht mehr eingehen, abhängig vom aktuellen CRV und meiner Einschätzung. Ich versuche, möglichst mit sog. "Abstauberkursen" in einen Trade zu kommen (allerdings werde ich auch nicht zu geizig sein, das wäre kontraproduktiv). Grund des Abstauberlimits: Falls der Kurs sich negativ entwickelt, habe ich noch etwas mehr Puffer als üblich, bevor ich aus dem Trade aussteigen muss. Zudem ist das CRV dann höher, also die Chance auf den Gewinn größer. Dadurch können Trades nicht zustande kommen, da mein Limit (i.d.R. gehe ich fast immer per Limit in einen Trade, s.o.) nicht erreicht wird. Das ist mir allerdings nicht wichtig, ich habe dann zwar die Analyse gemacht und profitiere nicht davon, aber der nächste Trade wartet ja schon an anderer Stelle. Und ggf. ergibt sich später nochmals die Gelegenheit für einen Einstieg. Sehr häufig treten sog. Pullbacks auf, die man nutzen kann, v.a. bei Long-Positionen.
Es wird versucht, Einstiegssignale möglichst bestätigen zu lassen, selbst wenn dadurch ein sinnvoller Trade nicht mehr möglich sein sollte. In einem Spiel der Wahrscheinlichkeiten ist eine Bestätigung einer Annahme ein gewichtiges Argument... ;-)

- Zu jedem Trade werde ich einen vollständigen Tradeplan angeben, d.h. mit Einstieg, Stopp, Kursziel (ggf. Unter-Kursziele), ggf. Zeitrahmen, Tradeidee zum Ein- und Ausstieg, etc. Ein Trade ohne Stopp und/oder Kursziel ist nicht möglich.

- Wiedereinstieg in Trades/Re-Entry: Sollte ich aus einem Trade unglücklich ausgestoppt werden oder selbst durch falsche Interpretation des Kursverlaufs ausgestiegen sein, der Kurs sich danach aber wie erwartet verhalten, steige ich ggf. erneut in den Trade ein, wenn sich dazu eine passende Gelegenheit ergibt. Zwingend ist ein Re-Entry aber nicht.


Stopps:
-------
- Stopps zu setzen ist eine Kunst für sich und es bedarf wohl jahrelanger Erfahrung, sie "richtig" zu setzen, wenn es sowas wie "richtig" überhaupt gibt. Ich richte mich bei meiner Stoppsetzung meist nach Widerständen/Unterstützungen (dazu gehören auch die exponentiell gleitenden Durchschnitte mit den Perioden 50 und 200), Trendlinien/-kanälen, Überkauft-/Überverkauftzonen in bestimmten Indikatoren (RSI, langsame Stochastik, MACD Histogramm, Aroon), Volatilität (durch den Einsatz der Standard-Bollingerbänder), also v.a. nach chartechnischen Gegebenheiten. Dazu wird meist ein Puffer von 10-20% addiert/subtrahiert, v.a. wenn die markanten Punkte im Chart (z.B. eine auffällige Widerstandslinie) offensichtlich sind. Grund: ich will nicht, dass mein Stopp "abgefischt" wird, was sehr häufig bei zu engen Stopps versucht wird.
Sobald der Stopp gesetzt ist, kann ich darauf aufbauend meine Positionsgröße anhand des Einzelpositionsrisikos und den CRVs berechnen.

- Den Stopp setze ich möglichst so, dass ich nicht durch das "Marktrauschen" aus einem Trade ausgestoppt werde. Auch ein "Abfischen" von Stopps o.ä. versuche ich zu vermeiden (s.o.), dies wird allerdings nicht immer gelingen, besonders nicht in stark volatilen Marktphasen. Um dem Marktrauschen zu entgehen, verwende ich meist einen Stopp, der einen Mindestabstand von 3 * der ATR (Average True Range) im 10-Perioden-Intervall zum Kurs hat. Wenn der charttechnische Stopp weiter liegen muss, wird dieser anstelle des ATR-Stopps verwendet (der Stopp liegt dann also weiter weg). Die initialen Stopps sind möglichst so gesetzt, dass ich aus einem Trade nur dann ausgestoppt werde, wenn sich der Trade definitiv anders entwickelt wie angenommen. Sobald ich das erkenne, steige ich auch früher aus einem Trade aus (s.o.). Ich muss also nicht unbedingt ausgestoppt werden. Wenn ich echte Warnzeichen im Chart erkenne, werde ich auch vor dem eigentlichen Stopp handeln. Ich nehme also durchaus kleinere Verluste in Kauf, um größere zu vermeiden.

- Ich versuche mich bei dem Setzen des Stopps an das Prinzip zu halten, dass ich für den weiteren Kursverlauf den "Weg des geringsten Widerstands" antizipiere. D.h. ich möchte zwischen meinem Einstieg und meinem initialen Stopp möglichst viele Widerstände und mögliche Wendepunkte haben, die einen negativen Kursverlauf ggf. aufhalten können.

- Die genannte Methodik führt dazu, dass der Stopp manchmal recht weit von dem Einstieg entfernt ist und dadurch das CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) schlechter als ggf. nötig wird. Ich setze die Stopps also eher konservativ und trade generell konservativ anstatt aggressiv. Da das Kursziel sich so gut wie immer aus dem Chart ergibt und dieses nicht einfach verschiebbar ist, wird bei einem weiteren Stopp automatisch das CRV schlechter. Enge Stopps würden übrigens auch automatisch die Trefferquoute (TQ) verringern (s.o.).
Ich peile Trades mit einem Mindest-CRV von 1,5 an, i.d.R. über 2. Sollte mir ein Trade auch bei einem CRV unter 1,5 oder gar unter 1,0 (dies kann eigentlich nur dann vorkommen, wenn ich einen Einstieg zu spät erkannt habe, aber dennoch "dabei sein will", was schon wieder ein halber Impulstrade ist, den ich vermeiden will...) besonders aussichtsreich erscheinen, werde ich auch diesen eingehen, auch wenn ich mir das dann 3x überlegen werde. Ich werde mich also nicht sklavisch an ein Minimum-CRV halten, allerdings versuchen, den Trade mit dem jeweils maximalen CRV einzugehen. Dabei gehe ich allerdings, wie bei der Stoppsetzung beschrieben, eher konservativ vor, indem ich die Stopps "ausreichend weit" vom Einstieg entferne (Gründe s.o.). Wenn das CRV für einen Trade zu schlecht in Bezug zum Risiko sein sollte, werde ich den Trade dann ggf. nicht eingehen.

- Gewinnstopps sind anders als Verlust-Stopps (der initiale Stopp) zu behandeln, Details dazu s.u.!

- Weitere Ausführungen zu Stopps bzgl. Risiko und der Nachziehens sind weiter unten genannt.


Pyramidisieren / laufende Positionen verstärken:
------------------------------------------------
- In seltenen Fällen werde ich versuchen, eine sich schon im Gewinn befindende Position auszubauen (zu pyramidisieren). Dabei "riskiere" ich quasi einen Teil des bisher angelaufenen (virtuellen) Gewinns, um erneut in einen Trade einzusteigen. I.d.R. wird dies v.a. bei langlaufenden Trendfolgestrategien funktionieren. Auch bei dieser Methode werde ich das Maximalrisiko von 1 R einhalten. Es ist vorgesehen, Nachkäufe immer zu höheren Kursen (bei Longs) bzw. zu niedrigeren Kursen (bei Shorts) durchzuführen, also nur dann zu pyramidisieren, wenn die Position bereits in meine Richtung gelaufen ist. Nur in seltenen Fällen ist ein Nachkauf zu "besseren" Kursen als der initiale Kauf/Verkauf überhaupt erlaubt. Dann allerdings nie, um die Position zu verbilligen, sondern um ggf. gestaffelt bei unsicherer Chartlage in einen Trade einzusteigen (s. Ausführungen unten).

- Wenn ich pyramidisiere, dann kaufe ich erst eine volle Position, dann eine halbe und ggf. noch eine halbe oder ein Viertel. Die Einsätze werden also immer geringer. Grund: ich pyramidisiere nur dann, wenn die Position bereits in meine Richtung gelaufen ist. Sollte dies der Fall sein, dann ist der größere Teil der Position bereits im Gewinn, also kann ich einen kleineren Anteil davon erneut riskieren und der größere Teil ist ja bereits investiert.


Risiko:
-------
- Risikokontrolle: Jeder Trade wird im Rahmen des vorgegebenen Money-/Risikomanagements getradet, d.h. es wird eine feste Einzelpositionsgröße und das maximale Risiko pro Trade angegegeben (für Van Tharp "Jünger" (bitte dort nachlesen): Risiko pro Trade = 1 R). Davon wird es keine Ausnahme (nach oben) geben. Es kann allerdings sein, dass ich gestaffelt in Trades einsteige, z.B. weil ich annehme, dass ich eigentlich bei dem Trade dabei sein will, aber nicht weiß, ob es noch eine bessere Einstiegsmöglichkeit geben wird. Dann würde ich eine erste Position mit 1/2 R Risiko kaufen und eine weitere später zu ebenso 1/2 R. So gehe ich beim ersten Trade nicht gleich 1 R Risiko ein. Dies wird eher die Ausnahme sein, aber es kann vorkommen. Solche "unsicheren" Situationen will ich eigentlich vermeiden. Das Gesamtrisiko pro Position von 1 R werde ich nie überschreiten.

- Einen strikten Zeitstopp verwende ich i.d.R. nicht, allerdings werde ich ggf. auch Positionen (teil-)auflösen, wenn sich im Wert nichts bewegt (s. dazu die Anm. weiter oben). Ich versuche zum bestmöglichen Zeitpunkt in einen Trade einzusteigen und gehe davon aus, dass sich der Wert dann auch umgehend in die erwartete Richtung bewegt. Sollte er dies nicht tun, werde ich i.d.R. dem Wert noch "etwas" Zeit geben, allerdings nicht übermäßig. Entweder werde ich dann einen Teilausstieg durchführen oder ganz aus der Position herausgehen.

- Falls mir der übergeordnete Markt oder Index besonders "impulsiv" oder "unberechenbar" vorkommt, werde ich ggf. auch die Positionsgröße reduzieren und nur mit 1/2 R in einen Trade einsteigen. Das sollte nicht die Regel sein, kann aber vorkommen. Ich habe selbst noch keine ausreichend großen Erfahrungen damit gemacht, ob dieses Vorgehen effektiv ist oder nicht. Ich werde also die Situation des Gesamtmarkts berücksichtigen, wobei dies recht subjektiv erfolgen kann. Eigentlich will ich mich bei einzelnen Aktien-CFD Trades nicht vom DAX und Co. leiten lassen, aber es kann durchaus einmal vorkommen, dass ich Trades nicht eingehe oder die Positionsgröße in Ausnahmen reduziere, wenn mir der Markt gerade "unberechenbar" vorkommt. Das Risiko erhöhen (also über 1 R hinaus) wird definitiv NIE vorkommen.

- Für alle Trades gilt: 1 R = 1% des initialen Tradingkapitals.

- Das Tradingkapital werde ich einfachhalber monatsweise nach Verlauf der Trades anpassen, innerhalb eines Monats bleibt es gleich. Sollte ein ggf. auftretender (starker) Drawdown auftreten, werde ich mir bei Gelegenheit dann darüber Gedanken machen, wie weiterverfahren wird. Ein explizites Verlustlimit pro Monat o.ä. habe ich nicht festgelegt.

- Das Gesamtrisiko aufs Tradingkapital aller laufenden UND geplanten Positionen liegt in meinem eigenen Handelkonto bei max. 15%, das allerdings bisher nie ausgeschöpft wurde. Ich werde nicht alle Trades, die ich selbst trade, hier vorstellen. Grund ist der enorme Zusatzaufwand. Daher wird das Gesamtrisiko aller Positionen auch überschaubar bleiben. Bei schwierigeren Märkten werde ich das Gesamtrisiko reduzieren und ggf. weniger investiert sein. Sollten die 15% Risiko voll ausgeschöpft werden, werde ich erst dann einen neuen Trade eingehen, wenn sich durch Auflösung von Trades oder Risikoreduzierung durch Nachziehen von Stopps das Gesamtrisiko entsprechend reduziert. Das Trading-Journal berechnet mir jederzeit das Gesamtrisiko, so dass ich diese Angaben stets ermitteln kann.

- Stopps werden nachgezogen, sobald sich der Trade wie erwartet entwickelt. Eine genaue Strategie dazu gibt es nicht, nur eine grobe Vorgehensweise: je näher sich der Kurs dem Kursziel annähert, desto aggressiver wird der Stopp nachgezogen (Gewinnstopp). D.h. am Anfang eines Trades wird der Stopp eher unverändert bleiben oder sich nur minimal bewegen. Sollte der Trade bereits 1 R verdient haben (ist auch grafisch im Chart erkennbar), werde ich in den allermeisten Fällen versuchen, den Stopp mindestens auf Break-Even Niveau oder besser nachzuziehen, wenn dies charttechnisch zulässig ist. Dann möchte ich mit dem Trade auf jeden Fall kein (virtuelles) Geld mehr verlieren. Es werden also Verlust-/Risiko- von Gewinnstopps unterschieden und unterschiedlich gesetzt. I.d.R. werde ich bei Gewinnstopps versuchen, sie (bei Longs) unter dem letzten Low bzw. (bei Shorts) über das letzte High zu platzieren, wenn dies chartechnisch vertretbar ist.

- Eine Vergrößerung des initialen Stopps zu Lasten des Trades, also eine Vergrößerung des initialen Risikos, wird zu keiner Zeit vorgenommen und ist ausgeschlossen. Der Stopp kann nur zu Gunsten des Gewinns vorgenommen werden. Alle Stopps werden im System eingegeben und sind negativ nicht mehr verschiebbar (wie eben beschrieben). Nur durch negative gaps (Kurslücken) oder extreme Kurssprünge wäre ein realisierter Einzelpositionsverlust größer als 1 R überhaupt möglich. Durch eine Verrechnung einer gewissen Slippage/gap-Risiko-Prämie pro Trade wird versucht, dieses nicht kalkulierbare Risiko auf alle Trades aufzuteilen (s. Anm. oben).

- Als übergeordnete Richtlinie eines Trades gilt, dass versucht wird, das Risiko überschaubar und kalkulierbar zu halten. Wenn dies bei dem einen oder anderen Trade nicht möglich sein sollte, wird der Trade nicht eingegangen.


Dokumentation:
-----------------------------
- Nachbesprechung: In eimem Trade werde ich diesen nur ab und zu kurz und knapp kommentieren, v.a. wenn sich etwas Relevantes tut. Ich will nicht jede neue Tageskerze kommentieren. Es hat mE auch keinen Sinn, zu viel in einen laufenden Trade hineinzuinterpretieren. Jedem Trade geht ein Tradeplan voraus, der möglichst objektiv aufgestellt wurde. Warum sollte man sich dann in einem Trade verrückt machen? Wenn der Trade erst einmal eingegangen ist, dann soll er i.d.R. solange laufen, bis sich etwas Gravierendes an der Chartsitution ändert, der Stopp oder das Kursziel erreicht wurde. Ansonsten möchte ich Trades erst dann etwas ausführlicher besprechen, wenn sie abgeschlossen sind. Eine "Nachbesprechung" ist also geplant, allerdings erst nach dem Trade. Der Tradeplan vor einem Trade soll möglichst so klar sein, dass während des Trades keine größeren Fragen dazu auftreten sollten.


Legende zu den Charts:
----------------------
- Ich werde bei Vorstellung eines Trades immer einen passenden Ausschnitt des Tages- und Wochencharts posten. Dabei werde ich keine Indikatoren einblenden (v.a. aus Übersichtsgründen, die verwendeten Indikatoren sind oben genannt), auch wenn ich im Text ggf. darauf eingehe. Sollte sich im laufenden Trade irgendetwas Relevantes ergeben, dann werde ich ggf. aktualisierte Ausschnitte dazu posten. Ansonsten wird erst am Ende des Trades ein Abschlusschart zur Beurteilung des gesamt Trades gepostet.

- Ich werde versuchen, den Chart möglichst übersichtlich darzustellen und alles Irrelevante wegzulassen. Dennoch kann es sein, dass bestimmte Zeichenelemente, Anmerkungen, etc. im Chart zu sehen sind, die nichts mit dem aktuellen Trade zu tun haben müssen. Das liegt dann daran, dass ich nicht nochmals meine eigenen Charts mit bestimmten Detailangaben "filtern" möchte, bevor ich sie poste. Also sich nicht verwirren lassen... ;-)

- Damit man nicht jedesmal alles neu beschreiben muss, verwende ich folgende Symbole im Chart:
* jeder Chart enthält folgende sichtbare Indikatoren:
. 50 EMA (exponentiell gewichteter Durchschnitt mit Periodenlänge 50), mittelfristiger Trend
. 200 EMA (exponentiell gewichteter Durchschnitt mit Periodenlänge 200), die "Bull- or Bear" Marke, langfristiger Trend
. 20 KAMA (spezieller adaptiver Durchschnitt mit Periodenlänge 20), kurzfristiger Trend
. Bollinger-Bänder in der Einstellung (20 Perioden, 2,2 Standardabweichungen) als Volatilitätsmesser
* jeder Chart hat natürlich den Titel in der Kopfzeile, ist logarithmisch skaliert und zeigt im unteren Bereich das Handelsvolumen an.
* Trendlinien sind etwas dicker und farblich rot markiert. Sollte eine Trendlinie unwichtiger sein als andere, wird sie dünner gezeichnet. Trendlinien sind hellblau markiert, wenn sie signifikant gebrochen wurden, ansonsten rot. Andere Linien, z.B. die zu einer Formation wie einem Dreieck gehören, zeichne ich meist schwarz ein oder ggf. auch rot.
* Trendkanäle sind blau markiert und somit sofort erkennbar. Falls nicht klar ist, wo genau ein Trendkanal endet bzw. seine Grenzen, werde ich auch mehrere einzeichnen (kommt allerdings selten vor; ggf. kann sowas bei Ausbildung eines neuen Trendkanals vorkommen).
* Wenn ein Trendkanal erst entstehen könnte, zeichne ich auch nur die Trendlinie und eine gestrichelte Pullback-Linie dazu ein.
* Wichtige Punkte im Chart wie gaps (Kurslücken), Revearsals/Wendepunkte, V-Bottoms, Volumenspitzen, Anomalien, etc. werde ich mit einem ausgefüllten blauen Kreis oder Ellipse kenntlich machen und textlich beschreiben.
* Textliche Anmerkungen werden einfach in den Chart geschrieben. Wenn sie hervorzuheben sind, sind sie rot oder blau markiert, mit einem gelben Hintergrund (z.B. wenn eine langfristige Trendlinie gebrochen wurde, False Breaks, wichtige gaps, etc.). Ein "ATH" heisst: All-Time High, ein "ATL" "All-Time Low". Sollte irgendwo ein umrahmtes "P" auftauchen, ist das die Abkürzung für "Pullback".
* Gleitende Durchschnitte der höheren Zeitbebene (also hier: Wochenchart) werden ggf. auch als horizontale Linie eingezeichnet, wenn sie relevant sind. Meist steht dann sowas wie "50 GD Woche" oder "200 GD Woche" dabei. Damit ist dann der 50- bzw. 200 Wochen (!) Durchschnitt aus dem Wochenchart gemeint.
* Unterstützungen und Widerstände werden ebenfalls eingezeichnet: dicke sind wiederum wichtiger als dünnere. Unterstützungen werden meist (wenn ich daran denke) gestrichelt eingezeichnet, Widerstände im Strich-Punkt-Strich-Muster. Kursziel-Ebenen werden meist mit einer punktierter Linie horizontal eingezeichnet.
* Fibonacci Retracements werden ggf. zeitweise eingezeichnet (meist mit dünnen, gepunkteten hellblauen Linien), dann mit den passenden Levels (0%, 38,2%, 50%, 61,8%, 100%, ggf. auch nur teilweise)
* Falls Formationen auftreten, sind diese mit SKS (für "Schulter-Kopf-Schulter") oder anders benannt. Bei einer SKS ist auch immer die Nackenlinie eingezeichnet. Bullen- oder Bärflaggen sind als kleine Trendkanäle eingezeichnet.
* Boxen: blaue Boxen zeigen Kurszielbereiche, rote Boxen zeigen Einstiegszonen für Shorts und grüne Boxen zeigen Einstiegszonen für Longs an. Sind diese eher spekulativ und unsicher, werden sie mit einem schwarzen Rahmen versehen. So kann man alleine schon mit einem Blick abschätzen, wo der erwartete Kurs hinlaufen soll, wo der Einstieg und der Ausstieg liegt. Es kann durchaus vorkommen, dass eine grüne und eine rote Box dicht beinanderliegen. Das würde dann bedeuten, dass erst dann eine Position eingegangen wird, wenn der Kurs sich signifikant (!) für eine Richtung entschieden hat. Also wird auch hier eine möglichst klare Lage im Chart abgewartet und ggf. auf eine Bestätigung gewartet.
* gesetzte und auch geplante Stopps werden mit einer dicken roten horizontalen Linie im Chart und der Markierung "Stopp" versehen. Stopps werden sich Laufe der Trades ändern, da sie nachgezogen werden.
* erfolgte Einstiege werden mit einer dicken dunkelblauen horizontalen Linie im Chart und der Markierung "Entry" versehen
* geplante Einstiege werden mit einer dicken hellblauen horizontalen Linie im Chart und der Markierung "P-Entry" versehen (P = Plan), die bei erfolgreichem Einstieg dann dunkelblau eingefärbt werden.
* für jeden Trade sind neben dem Chart i.d.R. weitere "zusammengeklebte" Boxen gezeichnet:
. eine rot gefüllte, schwarz umrandete Box zeigt das Risiko an (1 R). Solange sich der Kurs in diesem Bereich befindet, ist der Trade ein Verlusttrade.
. darüber (bei Longs) bzw. darunter (bei Shorts) eine gelb gefüllte, schwarz umrandete Box zeigt den Bereich zwischen Break-Even und Gewinn in Höhe von 1 R an. Solange sich der Kurs in diesem Bereich befindet, ist der Trade kein Verlusttrade mehr. Er kann dann zwischen 0 und 1 R Gewinn produzieren.
. darüber (bei Longs) bzw. darunter (bei Shorts) eine grün gefüllte, schwarz umrandete Box zeigt den Bereich den Gewinnbereich über 1 R an. Sobald sich der Kurs in diesem Bereich befindet, ist der Trade ein Gewinntrade mit mind. 1 R Gewinn. In diesem Berech wird der Gewinnstopp aggressiver nachgezogen und versucht, den Trade maximal auszureizen (s. Anm. oben).
* senkrechte Hilfslinien sind ebenfalls eingezeichnet. Diese kommen vom RSI-Indikator, der in den Charts aber nicht dargestellt wird. Sie markieren Einstiegs- und Ausstiegspunkte im Chart, wenn man den RSI mit Trendlininen versieht:
. eine rote Linie ist lt. dem Indikator RSI ein Verkaufszeitpunkt, weil eine passende Trendlinie im RSI diesen beim Verlassen der überkauften Zone schneidet. Dies muss nicht immer ein echter Verkaufszeitpunkt sein, es zeigt ggf. auch nur an, dass das Momentum deutlich nachgelassen hat. Wie oben beschrieben, werde ich nie aufgrund eines Indiaktorsignals einen Trade schließen oder eingehen. Dies dient nur der tiefergehenden Analyse und soll den Kursverlauf in der Analyse unterstützten.
. eine blaue Linie ist lt. dem Indikator RSI ein Kaufzeitpunkt, weil eine passende Trendlinie im RSI diesen beim Verlassen der der überverkauften Zone schneidet. Analoge Anm. wie oben.

[ENDE]

Marvin
21.10.2008, 09:34
Ein umfangreiches Tradingjournal zum Protokollieren seiner Positionstrades kann man unter

www.daytrading.de (http://www.daytrading.de/blog/trading-tools/)

herunterladen.

Das Sheet wurde von mir entwickelt und befindet sich aktuell in der Weiterentwicklung. In den kommenden Tagen/Wochen wird eine neue Version erscheinen.
Das TJ soll dem Trader helfen, seine Trades systematisch zu erfassen und aus seinen Trades zu lernen. Außerdem sind umfangreiche statistische Auswertungen damit möglich!

Seit gestern gibt es eine erweiterte Version, die v.a. Performancekennzahlen auswertet und alles grafisch aufbereitet: s. www.daytrading.de (http://www.daytrading.de/blog/2008/10/20/absolutes-highlight-kein-spass-das-neue-trading-journal/)