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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sparta nicht nur verbrannte Erde !!!!!!


Indexking
23.04.2004, 16:40
Nach der Kapitalherabsetzung im Februar 2003 im Verhältnis 4:1 auf den rechnerischen Nennbetrag von 1 Euro gibt es knapp 4 Mio. Aktien.

Sparta verfügt über einen steuerlichen Verlustvortrag von mindestens 130 Mio. Euro. Das entspricht unglaublichen 32,5 Euro pro Aktie!!!

es sollte eine Unternehmen eingbracht werden, woran das Sparta-Umfeld bestimmt arbeitet

Was macht Sparta sonst noch interessant:
- endlich schuldenfrei, keinerlei finanzielle Verpflichtungen gegenüber Beteiligungen mehr
- 35,5 % Anteil an Falkenstein AG, enspricht 106.500 Aktien(sehr solide, spzeialisert auf Abfindungen, dank zahlreicher Spruchverfahren mit stillen Reserven), Börsenwert mitlerweile deutlich höher als in der Sparta-Bilanz
- Weiterhin Forderungen sowie Beteiligungen an kleineren börsennotierten Unternehmen (werden/sind liquidiert: siehe Webac) im Buchwert von ca. 5 Mio. Euro.
- neuer Vorstand und Aufsichtsrat.
Aufsichtsratsmitglied: Karl-Friedrich Kaupp, Steuerberater (!), Waiblingen
Neuer Alleinvorstand Claus Dieter Hermanni

Ich habe mir mal den Lebenslauf des Sparta-Vorstandes Claus Dieter Hermanni angeschaut:


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Kurzlebenslauf
1973 – 1979
Studium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften,
Universität Essen.

1979 - 1981
Management Trainee IBM.

1981 - 1992
tätig in den Bereichen Systemanalyse, IT, Organisation für internationale Handelsunternehmen, wie REWE, Deichmann (Schweiz) etc.

1992 - 1999
selbständiger Consultant für die Bereiche IT, Netzwerke, Kommunikation, Organisationsberatung und Entwicklung Bereich Industrieprojekte z.B. für Daimler-Chrysler, Swiss Air, Cronimet, Scholz-Gruppe u.a. auch Vorstand der Hungagent AG, Budapest Aufbau der ersten Deutschen Investmentbank in Budapest.

1999 - 2001
Leiter der Geschäftsentwicklung der net-IPO AG, Niederlassung Mailand, wesentliche Unterstützung beim Aufbau der Niederlassungen in Madrid und Paris.

2001
Vorstand der net.IPO AG, Frankfurt am Main.

2002
Vorstand der SPARTA AG, Hamburg.


https://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&ind0=VOLUME&&lSyms=FAK.BER&lColors=0x000000&sSym=FAK.BER&hcmask=

Marktenge macht Aktie der Falkenstein AG zum Schnäppchen

26. Februar 2004 Am deutschen Aktienmarkt finden sich viele Unternehmen, die zwar prinzipiell interessant sind, aber einfach darunter leiden, daß ihre Aktien kaum gehandelt werden und sie deshalb von großen institutionellen Anlegern links liegen gelassen werden.

Dazu zählt die in Hamburg ansässige Falkenstein Nebenwerte AG, deren Manko es ist, daß es nur 300.000 ausstehende Aktien gibt. Doch wer diese Marktenge und die damit verbundene geringe Liquidität nicht scheut, bekommt als Entlohnung eine günstige bewertete Aktie.

Denn die Geschäfte bei der auf den Erwerb, die Veräußerung , die Vermittlung und die Verwaltung von Vermögensgegenständen jeglicher Art, insbesondere von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften spezialisierten Gesellschaft laufen gut. Die in börsennotierte Neben- und Spezialwerte in Deutschland sowie zum geringeren Teil der Schweiz investierten Eigenmittel profitierten zuletzt von der Erholung an den Aktienmärkten.

Erfreuliche Geschäftsentwicklung

Das unterstreichen die für das erste Halbjahr 2003 vorgelegten Ergebnisse. Der Überschuß betrug da 942.000 Euro oder umgerechnet 3,14 Euro je Aktie was einer durchaus respektablen Eigenkapitalrendite von rund 18 Prozent entspricht. Und es ist davon auszugehen, daß sich die Geschäfte auch im zweiten Halbjahr gut entwickelt haben.

Zumindest waren die Voraussetzungen dafür gegeben, nachdem an der Börsen genau die Segmente eine überdurchschnittlich gute Entwicklung hingelegt haben, auf denen die Falkenstein Nebenwerte AG spezialisiert ist. Dazu zählen im einzelnen Aktien mit hohem Abfindungspotential (Stichworte Squeeze Out, Übernahmen und Going Private), Value-Aktien mit ausgeprägtem Substanzwert und niedrig bewertete Unternehmen im operativen Turnaround.

Günstige fundamentale und charttechnische Ausgangslage

Konservativ veranschlagt dürfte die Gesellschaft damit im Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von mindestens fünf Euro erzielt haben. Daraus errechnet sich auch nach dem jüngsten deutlichen Kursanstieg auf 28,40 Euro ein sehr moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,7.

Hinzu kommt, daß die Anteilsscheine der seit dem 17. Februar 2003 börsennotierten Aktie deutlich unter dem Buchwert gehandelt werden. Wobei zu berücksichtigen ist, daß die Ansprüche aus Nachbesserungen bei Übernahmeangeboten auf Grund zahlreich laufender offener Klagen noch nicht in den aktuellen Geschäftszahlen enthalten sind.

Abgerundet wird der günstige Eindruck, den die Bewertung hinterläßt, durch einen Aktienkurs, der auf Rekordniveau notiert. Das sorgt für eine sehr gute charttechnische Ausgangslage und läßt auf weitere Kursgewinne hoffen.

Quelle:http://www.faz.net/s/Rub2C201996BBF04B578F9FC8A9EFCCE747/Doc~E31E53428BE1D4CE9BD918D1C913EA46E~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


DGAP-News: Falkenstein Nebenwerte AG < FAKG.BE>
12.03.04 15:22

DGAP-News: Falkenstein Nebenwerte AG < FAKG.BE>

FALKENSTEIN AG: Vorläufiges Jahresergebnis 2003 und Dividendenankündigung

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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FALKENSTEIN AG: Vorläufiges Jahresergebnis 2003 und Dividendenankündigung


- Vorläufiges Ergebnis nach Steuern EUR 1,32 Mio. (pro Aktie EUR 4,40)
- Dividendenankündigung EUR 0,75 je Aktie )

Nach vorläufigen, noch ungeprüften Zahlen konnte die FALKENSTEIN Nebenwerte AG
im Geschäftsjahr 2003 ein Ergebnis nach Steuern von EUR 1,32 Mio. erzielen. Bei
einer Aktienzahl von Stück 300.000 entspricht dies einem Ergebnis pro Aktie von
EUR 4,40. Die sich hieraus ergebende Eigenkapitalrendite liegt bei 25,7%.

Das im Vergleich zum ersten Halbjahr schwächere Ergebnis im zweiten Halbjahr
resultiert vor allem aus dem Aufbau verschiedener defensiver, aber großvolumiger
Einzelprojekte, die im Geschäftsjahr 2003 noch nicht abgeschlossen wurden. In
diesem Zusammenhang hat sich das gesamte Geschäftsvolumen der Gesellschaft zum
Bilanzstichtag 2003 deutlich erhöht.

Angesichts der insgesamt erfreulichen Geschäftsentwicklung schlägt der Vorstand
die Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 0,75 je Aktie vor.

Weitergehende Informationen können unserem heute auf der FALKENSTEIN-
Internetseite veröffentlichten Aktionärsbrief entnommen werden.

Die FALKENSTEIN Nebenwerte AG ist an den Börsenplätzen Berlin und Stuttgart
notiert (WKN 575230, ISIN DE0005752307, Reuters FAK).

Der Vorstand
FALKENSTEIN Nebenwerte AG
Am Sandtorkai 75
20457 Hamburg
Tel: 040 / 36 09 04 30
Fax: 040 / 36 09 04 50
E-Mail: info@falkenstein-ag.de
Internet: http://www.falkenstein-ag.de




Ende der Mitteilung, (c)DGAP 12.03.2004
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WKN: 575230; ISIN: DE0005752307; Index:
Notiert: Freiverkehr in Berlin-Bremen und Stuttgart



Dadurch ergibt sich bei dem derzeitigen Kurs von 30 Euro ein lächerliches KGV von nicht mal 7 !!


alleine der Kursanstieg der 35 % Beteiligung von der Falkenstein AG, rechfertigt fast eine Verdopplung des derzeitigen Sparta-Kurses
und wenn jetzt noch ein Partner gefunden wurde der den Verlustvortrag gebrauchen kann



Zahlen v. Sparta kommen Ende 5/2004 lt. IR


wird fortgesetzt

Indexking
27.04.2004, 15:20
ein schönes Gefühl dass sich für Sparta kaum einer interressiert :wink:

Indexking
27.04.2004, 19:30
Sparta !!

Völlig schuldenfrei !
Nur noch 2 Mitarbeiter, die sich um einen Interessenten zwecks Einbringung kümmern.

Zweites Halbjahr 2002 sowie erstes Halbjahr 2003 waren sogar leicht profitabel

Eine wensentlich bessere Spekulation als die ganzen Insolvenzzocks ! Hier gibt es praktisch kein Risiko !

Geschäftsbericht:http://www.sparta.de/pdf/SPARTA_GB_2002.pdf



Die Einbringung von Unternehmen
aus den neuen, wachstumsstarken EU-Staaten könnte
eine elegante Lösung werden, um diese an
den grossen Börsen (in diesem Fall in Deutschland)
zu notieren.

Durch die Notierung am deutschen Handelsplatz
wären spätere Kapitalmassnahmen sicher leichter
durchzuführen als an den noch recht kleinen Börsen
der Heimatländer.

Gleichzeitig wäre hier eine Möglichkeit für eine
sinnvolle Verwendung der durch die letzte Baisse
entstandenen deutschen AG-Mäntel gegeben.

Von einer solchen Entwicklung könnten wohl alle
partizipieren, Altaktionäre, Börsen sowie die
eingebrachten Unternehmen und deren Anteilseigner.



im Mai kommen die nächsten Zahlen :wink:

Indexking
17.05.2004, 18:07
Meldung zu Stimmrechtsanteilen

Börsen-Zeitung - 29.04.2004

Veröffentlichung gemäß § 25 (1) WpHG
Gemäß § 21 21 (1) WphG hat die DG Lux Multimanager I SICAV, Luxembourg, mitgeteilt, dass sie am 26. März 2004 die Schwelle von 5% der Stimmrechte an unserer Gesellschaft überschritten hat und der Stimmrechtsanteil jetzt 5,66% beträgt.

Hamburg, im April 2004

Der Vorstand



SICAV ist schon seit einiger Zeit Sparta-Aktionär. Anbei der Bericht zum 30.06.2002:
http://www.infos.com/de/fondsprofile/pdf/dok8357.pdf






Ordentliche Hauptversammlung 2004

Die ordentliche Hauptversammlung der SPARTA AG wird
am 19. August 2004 um 12:00 Uhr

in den Mozart-Sälen,
Moorweidenstrasse 36, 20146 Hamburg

stattfinden.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Man darf gespannt sein ...

Indexking
19.05.2004, 22:00
Sparta MCAP: 4,68 Mio. Euro

Beteiligung an Falkenstein: 4,15 Mio. Euro

Dazu kommt das übriges Wertpapierportfolio + Kolbenschmidt + Werhaltiger Kredit + Verlustvortäge

Kurs von Falkenstein war bis 31.12.2003 noch unter 21 Euro. Am 31.12.2003 hielt Sparta aber schon 46,85 % :wink:

Indexking
25.05.2004, 21:15
Small Cap der Woche sind die Aktien der FALKENSTEIN Nebenwerte AG (WKN: 575230). Das Unternehmen wurde Ende des Jahres 2000 als Portfolio-Managementgesellschaft konzipiert, die ihre Eigenmittel vorwiegend in deutsche börsennotierte Neben- und Spezialwerte investiert. Die Gesellschaft konzentriert sich hierbei auf drei festgelegte Anlageschwerpunkte: Aktien mit hohem Abfindungspotential und Chancen für ein "Going Private", Value-Aktien mit ausgeprägtem Substanzwert und niedrig bewertete Unternehmen im operativen Turnaround. Investmentschwerpunkt bilden vor allem Nebenwerte mit hohem Abfindungspotenzial und Chancen für ein sogenanntes "Going Private", also der vollständigen Übernahme aller Aktien einer Gesellschaft durch einen Haupteigentümer und gleichzeitige Beendigung der Börsennotiz. Für diesen speziellen Anlagefokus, der sich unter anderem entscheidend von den existierenden Nebenwertefonds unterscheidet, gibt es zwei wesentliche Gründe: Als erstes wäre die Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen bei Kapitalgesellschaften zu nennen, wodurch es insbesondere Unternehmen mit verschiedenen artfremden Beteiligungen sowie Großbanken und Versicherungen möglich ist, sich von ihren teilweise nur passiv gehaltenen Finanzbeteiligungen zu trennen, wenn diese ungenügende Renditen aufweisen. Neben der Steuerfreiheit für Veräußerungsgewinne ist durch die Reform des Übernahmegesetzes ein nachhaltiges Anlegerinteresse auf börsennotierte Minderheitsbeteiligungen gelenkt worden. Wichtiger Bestandteil des Übernahmegesetzes ist das sogenannte "squeeze out". Danach ist ein Mehrheitsaktionär ab einer Beteiligungshöhe von 95% in der Lage, die verbleibenden Minderheitsaktionäre mittels eines "angemessenen" Abfindungsangebotes aus dem Aktionärskreis "herauszudrängen". Das Management, welches mit mehr als 17% an der Falkenstein beteiligt ist, setzt auf eine sehr defensive Portfoliostruktur, bei der der Kapitalerhalt der Aktionäre oberste Priorität genießt. Dadurch gelang es der Gesellschaft auch in der Periode 2001 bis 2003, in welcher deutsche Aktien insgesamt mehr als 30% an Wert verloren, jedes Jahr das Aktionärsvermögen zu steigern. Im letzten Jahr erwirtschaftete die Falkenstein einen Jahresüberschuss von 1,3 Mio. Euro bzw. 4,40 Euro je Aktie und erzielte damit eine Eigenkapitalrendite von 25,2%. Die Aktien des Unternehmens, welche derzeit bei 29,70 Euro notieren, weisen ein KGV von 7 und eine Dividendenrendite von 3,8% auf und können an der Stuttgarter Börse erworben werden. www.falkenstein-ag.de





:wink:

Indexking
23.09.2004, 18:55
HV-Bericht SPARTA AG

Am 19. August 2004 fand in Hamburg die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der SPARTA AG statt. Dazu hatten sich circa 60 Aktionäre, Aktionärsvertreter und Gäste in den Mozart-Sälen des Logenhauses, Moorweidenstraße 36, zusammengefunden. Unter ihnen befand sich auch Dr. Andreas Meyer-Suter von GSC Research. Als Alleinvorstand war anwesend Herr Claus Dieter Hermanni. Der Aufsichtsrat war vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Lukas Lenz sowie die Herren Hans-Jörg Schmidt und Karl-Friedrich Kaupp. Notar der Hauptversammlung war Herr Dr. Kleinstück.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Lenz eröffnete die Hauptversammlung um 11 Uhr und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich. Er wies darauf hin, dass die Einberufung der Hauptversammlung durch Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger vom 9.7.2004 erfolgt ist. Von der Hansa Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lag der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk vor. Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat auf der Sitzung am 14.6.2004 gebilligt und festgestellt. Nach der Erledigung der weiteren Formalitäten übergab Dr. Lenz das Wort an den Alleinvorstand Hermanni.


Bericht des Vorstands
Herr Claus Dieter Hermanni begrüßte alle Anwesenden ebenfalls recht herzlich und wies zunächst auf das wirtschaftliche Rahmenumfeld für die im Anlagebereich tätige Gesellschaft hin. So konnte der DAX im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2.200 auf 3.900 Punkte ansteigen. Es besteht jedoch in den letzten Monaten keine stabile Entwicklung. Im Bereich Wirtschaft, Steuern, Sozialversicherung muss sich Deutschland nach Ansicht von Herrn Hermanni zu Reformen bekennen.
Die SPARTA AG befindet sich in diesem wirtschaftlichen Spannungsfeld in all seinen Interdependenzen. Nach dem schwierigen Wirtschaftsjahr 2002 stand in 2003 die Kostensenkung im Mittelpunkt. Hier konnten die Verwaltungsaufwendungen von 531 TEUR um 18 Prozent auf 439 TEUR gesenkt werden. Im ersten Halbjahr 2004 sind 152 TEUR angefallen. Die Personalaufwendungen konnten in 2003 von 278 TEUR sogar um 63 Prozent auf 101 TEUR reduziert werden. Im ersten Halbjahr 2004 belief sich der Personalaufwand auf 57 TEUR.
Herr Hermanni bezifferte dann die Bezüge des Aufsichtsrats mit 1.100 EUR für den Vorsitzenden, mit 1.000 EUR für den Stellvertreter und 500 EUR für das weitere Mitglied. Von den Verwaltungsaufwendungen machten die Raumkosten mit 231 TEUR mehr als 50 Prozent aus. Durch eine komplette Untervermietung kommen nunmehr jedoch in ähnlicher Höhe Erträge herein. Der Mietvertrag läuft zum 31.3.2005 aus, so dass damit dann sämtliche " Altlasten" erledigt sind.
18 Prozent der Verwaltungskosten fielen für die Prüfung des Jahresabschlusses und für Beratung an, 16 Prozent machten die Aufwendungen für die Hauptversammlung aus. Davon entfielen wiederum 72 Prozent auf die Kostenerstattung für die Banken, 10 Prozent auf den Geschäftsbericht, 9 Prozent auf Organisation, 3 Prozent auf Raummiete, 4 Prozent auf Notarkosten und 2 Prozent auf Sonstiges. Bei den Aufwendungen kann die Gesellschaft als börsennotierte AG nicht weiter kürzen.
Herr Hermanni gab dann bekannt, dass der Gesellschaft im März eine Mitteilung von der DG Lux Multimanager, Luxemburg, zugegangen ist, wonach diese einen Anteil von 5,66 Prozent an der SPARTA AG hält.
Das Portfolio der Gesellschaft besteht nach Angabe des Vorstands bei den Finanzanlagen aus der Beteiligung an der Falkenstein Nebenwerte AG. Diese wurde im Jahr 2003 um 10,18 Prozent auf 45,68 Prozent aufgestockt. Hier konnte man einen Anteil aus einer Insolvenz von einer Bank kaufen. Der Kurs der Falkenstein lag ursprünglich bei 18 EUR und konnte sich nach einem Hoch von 35 EUR inzwischen bei 30 EUR stabilisieren. Die Falkenstein AG verfügt über eine hohe Kompetenz im Bereich deutscher Nebenwerte und im Squeeze-out. Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2003 belief sich dort auf 1,31 Mio. EUR, woraus eine Dividende von 0,75 EUR je Aktie ausgeschüttet wurde. Hierbei entfielen auf die SPARTA rund 100 TEUR als Einnahmen aus der Gewinnausschüttung. Daneben wurden bei der Beteiligung an der Falkenstein inzwischen erhebliche stille Reserven gebildet.
Wie Herr Hermanni weiter ausführte, besteht zudem eine Beteiligung an der Tyros AG als Vorratsgesellschaft mit 100 Prozent. Eine Veräußerung dieser Beteiligung wird für 2004 angestrebt.
Insgesamt konnte in 2003 mit 78 TEUR ein leicht positives Ergebnis aus dem Wertpapierbereich erwirtschaftet werden. Hierbei entfielen 54 TEUR auf die Veräußerungen der Deutschen Real Estate und der Jeserich sowie einer weiteren Gesellschaft. Daneben wurden 24 TEUR bei dem Erwerb und der Veräußerung der Kolbenschmidt AG erlöst. Hinzu kommt hier eine Dividende von 8 TEUR. Allerdings erfolgte der Ausstieg bei Kolbenschmidt zu früh.
Das Wertpapiervermögen setzt sich zum 31.12.2003 zusammen aus Equitrust AG, Webac Holding AG und ComMedia AG und ist im Umlaufvermögen mit 267 TEUR bewertet. Bis zum 30.6.2004 wurde die ComMedia veräußert, wobei ein Verlust in Höhe von 62 TEUR angefallen ist. Das Angebot für die nicht börsennotierte AG lag jedoch nunmehr über 100 TEUR. Zum 30.6.2004 beträgt der Wert des Depots inklusive des Erwerbs der Celanese 425 TEUR.
Daraufhin bat Herr Hermanni den anwesenden Vorstand der Falkenstein AG, Herrn Schäfers, diese Gesellschaft vorzustellen. In diesem Zusammenhang sei ergänzend auf den HV-Bericht 2004 der Falkenstein Nebenwerte AG hingewiesen. Herr Schäfers legte dar, dass die Falkenstein über ein Eigenkapital von 6,4 Mio. AG verfügt. Der Jahresüberschuss 2003 belief sich auf 1,3 Mio. EUR. Der Kurs der Aktie betrug zuletzt 30 EUR, was bei 300.000 Aktien einer Marktkapitalisierung von 9 Mio. EUR entspricht. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf deutsche börsennotierte Nebenwerte in Sondersituationen.
Als Beispiel hierfür führte Herr Schäfers etwa die APCOA AG an. Hier war Falkenstein seit 2001 engagiert. Durch einen Zwangsausschluss kam es zu einem Abfindungsangebot in Höhe von 138 EUR. Des Weiteren erwähnte er die INKA AG, bei der der Mehrheitsgesellschafter eine Beteiligung eingebracht hat. Falkenstein hält hier einen Anteil von 0,44 Prozent. Schließlich ist sie bei der PEH Wertpapier AG engagiert, einer AG als Vermögensverwaltung. Bei dieser könnte es langfristig zu einer Übernahme kommen. Zum Schluss nannte Herr Schäfers noch die Beteiligung an der AXA Konzern AG, an der die AXA 91,7 Prozent hält und ihren Anteil weiter aufstockt. Der Wert der Beteiligung weist erhebliche stille Reserven auf.
Wie Herr Schäfers weiter angab, belief sich der Überschuss bei der Falkenstein AG zum 30.6.2004 auf rund 900 TEUR, was einem Betrag von 3 EUR pro Aktie entspricht. Hinzu kommt der Gewinn aus dem Rechtsstreit in Sachen EON Bayern. Hier kam es Anfang Juli zur angegebenen Zahlung von 450 TEUR. Das angediente Abfindungsvolumen beläuft sich insgesamt auf 15.212.832,63 Ende Mai, wobei eine Quote von 10 bis 20 Prozent als Zuschlag zu erwarten ist.
Nach Angaben von Herrn Schäfers werden bei der Falkenstein 45,7 Prozent von der SPARTA gehalten, 17,5 Prozent vom Management, und die restlichen 36,8 Prozent befinden sich im Streubesitz. Mit Blick auf die Finanzierungsstruktur erklärte er, dass eventuell eine Erhöhung des Eigenkapitals erfolgt. Man sei auf höhere Volumina konzentriert, und es sollen dabei institutionelle Anleger berücksichtigt werden.
Gegen 12 Uhr übernahm wiederum Herr Hermanni das Wort und stellte die wesentlichen Kennzahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung der SPARTA AG dar. Danach beliefen sich die Umsatzerlöse aus dem Wertpapierhandel auf 1,094 (Vj.: 1,162) Mio. EUR. Nach Abzug der Aufwendungen von 1,016 (1,536) Mio. EUR ergab sich ein Rohergebnis von 77 TEUR nach minus 802 TEUR im Vorjahr.
Sonstige betriebliche Erträge ergaben sich in 2003 in Höhe von 1,683 (2,209) Mio. EUR. Neben den bereits beschriebenen erheblich gesunkenen Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren Abschreibungen vorzunehmen, davon auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 1,415 (1,447) Mio. EUR. Nach Berücksichtigung der Zinsen betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit minus 45 TEUR nach minus 514 TEUR im Vorjahr und der Jahresfehlbetrag nach Steuern 147 (517) TEUR.
In der Bilanz erhöhte sich der Posten " Beteiligungen" unter den Aktiva von 1,910 auf 2,555 Mio. EUR aufgrund der Aufstockung des Anteils an der Falkenstein Nebenwerte AG. Dabei wurden 32.000 Aktien zu insgesamt 504 TEUR hinzuerworben bei einem Durchschnittskurs von 17,91 EUR je Aktie. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 702 (108) TEUR. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 864 (2.153) TEUR wurde ein Darlehen wertberichtigt. Die sonstigen Wertpapiere waren im Umlaufvermögen bilanziert mit 291 (1.032) TEUR. Der Rückgang erklärt sich aus dem Umstand, dass man sich von Wertpapieren getrennt hat. Neu in 2004 hinzugekommen ist die Celanese AG mit 425 TEUR.
Abschließend wies Herr Hermanni darauf hin, dass eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden soll. Hierbei soll das Grundkapital um bis zu 3 Mio. EUR im Verhältnis 5:4 erhöht werden. Der Preis der neuen Aktien soll sich auf 1 EUR belaufen. Zum Schluss erläuterte der Vorstand der SPARTA AG noch die Ausnahmen vom Deutschen Corporate Governance-Kodex.


Allgemeine Aussprache
Gegen 12:15 eröffnete Herr Dr. Lenz die Generaldebatte. Als erster Redner meldete sich Herr Wilm Diedrich Müller zu Wort, der einen Gegenantrag eingebracht hatte. Hierin beantragte er, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern, da keine Dividende gezahlt wird. Jetzt machte Herr Müller entsprechende Ausführungen zu seinem Antrag, wobei er Vorstand und Aufsichtsrat nur als " Personen" ansprach.
Als Nächster ergriff Herr Dieter Sippli das Wort, der bereits auf der Hauptversammlung 2003 längere Ausführungen gemacht hatte. In seiner etwa 25-minütigen Rede erkundigte er sich u.a. nach dem Wert der Falkenstein Nebenwerte AG, einem möglichen Verkauf dieser Beteiligung und nach einer möglichen Kooperation. Des Weiteren wollte er wissen, warum die Beteiligung um 10 Prozent aufgestockt worden ist. Insoweit interessierte ihn auch, ob eine Vermittlungsprovision gezahlt werden musste.
Danach fragte Herr Sippli nach dem Verkaufspreis der share-infos, der Bürogemeinschaft mit der Falkenstein am Sandtorkai, dem Besitz bzw. Kauf etwaiger Immobilien sowie nach der zu erwartenden Dividende bei der Falkenstein im nächsten Jahr. Ferner bat er um eine Erläuterung zu der geplanten Kapitalerhöhung. Den Grund hierfür konnte er nicht erkennen und meinte zudem, das Börsenklima sei hierfür nicht günstig, bei einem Kurs der Aktie von 1,11 EUR werde kaum jemand zeichnen. In diesem Zusammenhang interessierte Herrn Sippli, wofür das Geld aus der Kapitalerhöhung verwendet werden soll. Außerdem wollte er wissen, was eigentlich aus dem Geschäft mit den Börsenmänteln geworden ist. Insoweit erschien ihm die Zukunft der SPARTA nebulös. Eine weitere Frage galt dem erwarteten Verkaufspreis bei der beabsichtigten Veräußerung der Tyros AG.
Abschließend fragte Herr Sippli nach, ob der Vorstand bei der SPARTA einen " full-time-Job" hat. Er bat um nähere Angaben zu " my sparta" , zu etwaigen Verstößen des alten Vorstands und der Prüfung auf mögliche Schadensersatzansprüche, zum nicht erfolgten Kauf eigener Aktien und der fehlenden Verlängerung einer derartigen Ermächtigung. Zum Schluss erkundigte er sich, wo denn das Positive bei SPARTA bleibt und regte in diesem Zusammenhang den Einstieg in das Geschäft mit Hedge Fonds an.
Nächster Redner auf der Hauptversammlung war Herr Eberhard Knebel. Auch dieser Aktionär fragte, wohin die Reise bei SPARTA geht. Sein " quo vadis?" verdeutlichte er mit dem Hinweis auf das seiner Ansicht nach fehlende Geschäftsmodell. Zwar sei der einstige Scherbenhaufen nun bereinigt worden, und auch er sah er Anbindung an die Falkenstein als positiven Kurs an, jedoch meinte er, dass die Kapitalerhöhung von 5:4 nichts bringen wird. Schließlich stellte Herr Knebel fest, dass die Dividende von Falkenstein in Höhe von 100 TEUR in 2003 gerade einmal die Personalkosten abgedeckt hat.
Schließlich meldete sich noch Herr Reichelt zu Wort und bat um nähere Aufschlüsselung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Des Weiteren erkundigte er sich nach den 100.000 Optionen bei der SPARTA. In Bezug auf die geplante Kapitalerhöhung fragte er nach den Kosten und einem etwaigen Zusammengehen mit der Falkenstein. Diesbezüglich interessierte ihn auch, ob ein Bezugsrechtshandel stattfinden wird. Abschließend fragte er nach etwaigen Risiken bei der Webac Holding.


Antworten
Gegen 12:45 Uhr übernahm zunächst Herr Dr. Lenz die Beantwortung der Fragen. Zu " my sparta" gab er an, dass SPARTA keine Anteile hält. Der Mantel wurde veräußert, und der Aufsichtsrat hat die Mandate dort niedergelegt. Damit bestehen keinerlei Rechte der SPARTA AG.
Herr Hermanni erläuterte dann die Position " Forderungen" in der Bilanz. Danach entfielen 100 von 702 TEUR auf die ECS. Der übrige Betrag besteht gegenüber einer weiteren Firma und dem Finanzamt. Mit 746 TEUR steht daneben ein Darlehen an die Media zu Buche. Optionen bestehen seitens der SPARTA nicht, auch Optionsscheine an Falkenstein hält die Gesellschaft nicht.
Bezüglich einer möglichen Kooperation mit Falkenstein meinte der Vorstand, dass hier intensive Gespräche mit dem Vorstand der Falkenstein geführt werden. Allerdings müsse der Verlustvortrag der SPARTA auf jeden Fall genutzt werden, daher müsse das Modell der SPARTA erhalten bleiben was bei der künftigen Geschäftsausrichtung zu berücksichtigen sei.
Auf die Frage nach der Kapitalerhöhung gab Herr Hermanni an, dass ein erheblicher Teil der Aktionäre zeichnen wird. Die share-infos war eine Beteiligung der Falkenstein. Ein Verkauf der Anteile an der Falkenstein ist nicht geplant. Ein Verkaufspreis von 50 EUR für die Aktein sei rein hypothetisch. Die Geschäftsausrichtung bei der SPARTA sah der Vorstand nicht in der Losung " Zurück in die Zukunft" . Das Geschäft mit den Börsenmänteln wird nach seinen Angaben nicht mehr betrieben, jedoch erscheine der klassische Wertpapierhandel in ausgewählten Werten durchaus erfolgversprechend.
Wie Herr Hermanni weiter ausführte, wird eine Dividende von Seiten der Falkenstein gezahlt, wenn es die Geschäftsentwicklung dort erlaubt. An einer Kapitalerhöhung dort wird sich die SPARTA beteiligen. Die Geschäftsmodelle beider Gesellschaften ähneln sich, eine Kooperation kommt daher in Betracht, ein Austausch erfolgt laufend. Allerdings muss bei dem hohen Verlustvortrag der SPARTA dessen Nutzung sichergestellt werden.
Nach Aussage von Herrn Hermanni sind keine konkreten strafrechtlich relevanten Verstöße des alten Vorstands der SPARTA bekannt. Er selbst als jetziger Vorstand ist täglich mehrmals mit Vorgängen bei der SPARTA beschäftigt. Insgesamt befindet er sich drei bis vier mal im Monat in Hamburg, ansonsten ist er im Stahlbereich tätig.
Bei der Webac Holding wird nur noch eine kleinere Position wegen eines Rechtsstreits gehalten, ein Risiko besteht hierbei nicht. Bei der Tyros handelt es sich um eine reine Vorratsgesellschaft, bei der früher ein Darlehen bestanden hat. Aufgrund von Zinsaufwendungen und Prüfungskosten sind dort Verluste entstanden. Der Verkaufspreis muss ausgehandelt werden.
Hinsichtlich des Erwerbs eigener Aktien gab der Vorstand an, dass damals nicht genügend Liquidität zur Verfügung stand. Im letzten Jahr musste aufgeräumt werden, da war an einen Rückkauf der Aktien nicht zu denken. Der Beschluss reicht noch bis 2005. Die Kosten der Kapitalerhöhung bezifferte Herr Hermanni mit circa 200 TEUR. Im nächsten Jahr könnte eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wieder auf der Tagesordnung stehen. Es ist nicht die Absicht des Vorstands, den hohen Streubesitz aufzulösen.
Mit Blick auf etwaige alternative Geschäftsmodell entgegnete Herr Hermanni, das Geschäft in Fonds und Private Equity sei durchaus faszinierend, aber bei der SPARTA verfüge man nicht über ausreichend Know-how und wolle daher derartige Risiken nicht eingehen. Das Geschäftsmodell der Falkenstein wiederum könne nicht ohne weiteres kopiert werden.


Weitere Diskussion
Im Anschluss an die ausführlichen Antworten des Vorstands ergaben sich noch zwei weitere Fragen. Aktionär Knebel erkundigte sich nochmals in Bezug auf die Falkenstein, ob denn statt eines Verkaufs der Anteile etwa umgekehrt eine weitere Aufstockung auf über 50 Prozent geplant sei. Der Aktionär Gunnar Deke erkundigte sich danach, ob SPARTA die Kapitalerhöhung bei der Falkenstein mitmachen wird. Die Kursfestsetzung bei dieser Aktie sah er als sehr eng an. Es gebe dort nur wenig Umsätze.
Hierauf erwiderte Herr Hermanni, dass mit der Falkenstein Nebenwerte AG Geld verdient werden soll. Mit der Kapitalerhöhung bei SPARTA und einem Bezug weiterer Aktien könne einer Verwässerung entgegengewirkt werden. Diese " Perle" wolle man nicht verlieren.


Abstimmungen
Gegen 13:10 Uhr stellte Herr Dr. Lenz den Schluss der Debatte fest und rief zur Abstimmung auf. Die Präsenz auf der Hauptversammlung gab er mit 196.897 Stückaktien von einem Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 3.898.957 EUR entsprechend einer Präsenzquote von nur noch 5,05 Prozent an. Anschließend wurden sämtliche Tagesordnungspunkte bei jeweils nur wenigen Enthaltungen und Gegenstimmen angenommen. Im Einzelnen beschlossen wurden die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3) sowie die Wahl der Hansa Partner zum Abschlussprüfer (TOP 4).
Um 13:30 Uhr war die Hauptversammlung beendet. Herr Dr. Lenz lud alle Anwesenden anschließend zu einem kleinen Imbiss mit Würstchen und Kartoffelsalat ein.


Fazit und eigene Meinung
Nachdem auf der letzten Hauptversammlung noch das Überleben der SPARTA AG zur Debatte stand, scheinen nun die vom neuen Vorstand Hermanni eingeleiteten drastischen Kostensenkungsmaßnahmen Wirkung gezeigt zu haben. Die " faulen" Eier im Nest der SPARTA wurden hinausgeworfen, die Aufwendungen für Personal und Verwaltung drastisch gesenkt, die Beteiligung an der Falkenstein Nebenwerte AG wurde aufgestockt und der Verlust von 517 auf 147 TEUR reduziert. Insofern dürften die " Altlasten" bei der SPARTA weitgehend ausgeräumt worden sein - ein schöner Erfolg von Vorstand und Aufsichtsrat.
Mit der Falkenstein verfügt die Gesellschaft über eine wahre " Perle" . Unter den Finanzanlagen steht diese " Perle" nach dem Erwerb von weiteren 10 Prozent (32.000 Aktien) mit einem Anteil von 45,68 Prozent oder 137.040 Aktien in Höhe von 2,455 Mio. EUR zu Buche. Der durchschnittliche Kurswert der Aktien zum 31.12.2003 laut Bilanz beträgt 17,91 EUR. Bei einem derzeitigen Kurs der Falkenstein AG von 30 EUR beliefe sich dieser Wert allein auf 4,111 Mio. EUR. Insofern sind aufgrund des Kurswerts der Falkenstein derzeit stille Reserven von etwa 1,656 Mio. EUR allein bei den Beteiligungen enthalten.
Zudem dürfte die Falkenstein Nebenwerte AG über ein erhebliches Potenzial verfügen. Nach der sehr ausführlichen Darstellung des Vorstands Schäfers belief sich zum 30.6.2004 der Gewinn pro Aktie dort auf rund 3 EUR. Hinzu kam im Juli diesen Jahres der Eingang in Sachen EON Bayern in Höhe von umgerechnet weiteren 1,50 EUR, macht zusammen einen Gewinn von zurzeit 4,50 EUR. Insofern hat die Falkenstein-Aktie nach Ansicht des Verfassers bei einem KGV von 7 durchaus noch Kurschancen nach oben. Die Dividende dürfte sich dabei von 0,75 EUR erhöhen, so dass SPARTA hieraus gesicherte Einnahmen von weit über 100 TEUR zufließen werden.
Ein Fragezeichen steht bei der SPARTA allerdings nach der Sanierung hinter der weiteren Ausrichtung und dem Geschäftsmodell. Das Geschäft mit den Börsenmänteln gehört der Vergangenheit an, so dass es nicht " Zurück in die Zukunft" heißt. Wo aber geht es dann lang? Die Kooperation mit Falkenstein ist sicherlich erfreulich, jedoch verbirgt sich dahinter kein eigenständiges Profil. Die Nutzung des überaus hohen Verlustvortrags kann für sich allein auch keine Perspektive ergeben. Insofern könnten jedoch hier andere " Appetit" bekommen. Angesichts des überaus hohen Streubesitzes bei SPARTA von fast 95 Prozent, der extrem niedrigen Präsenz auf der Hauptversammlung von nur 5 Prozent und der gelungenen Sanierung scheint der Kurs von 1,17 EUR nach Ansicht des Verfassers eine gute Einstiegsmöglichkeit zu bieten.

DER KING
:wink:

Indexking
23.09.2004, 19:42
Aktuell 1,25
Zeit 23.09.04 19:10:25
Diff. Vortag +6,84%
Tages-Vol. 75.451
Geh. Stück 60.490



Geld 1,25
Brief 1,27
Zeit 23.09.04 19:30:36
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ist ja richtig was los heute


DER KING :D