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MCK
17.10.2008, 11:14
Währungen - Schweizer Franken - Euro - Japanische Yen - Analyse mit COT Daten

Freitag, 17. Oktober 2008 10:19:00

Da steht wieder das Wochenende vor der Tür und zum Glück haben die Aktienmärkte sich gestern noch gefangen und sind nicht die Kursziele angelaufen - vorerst (was ich aber ehrlich gesagt nicht hoffe).

Für heute stehen drei Währungen im Mittelpunkt. Nein - es ist nichts passiert, da die Zinsmärkte mit Rezession und Inflation zu kämpfen haben, die Bankenwelt immer noch kurz vor dem Abgrund steht, kennt keiner so genau, welcher Wirtschaftsraum sich in den nächsten Monaten besser entwickeln wird. So ist Zurückhaltung an den Währungsmärkten zur Zeit angesagt.

Fangen wir mit dem €uro an.

Chart (http://Mike-Kock.de)

Der Chart zeigt es sehr gut an - auch die letzte Unterstützungslinie ist gebrochen und die 1,2714 könnten das nächste Etappenziel sein. Könnte! Wir haben nun wieder eine wichtige Unterstützung von der saisonalen Seite, welche wieder nach oben zeigt. Zwar sind die Commercials nicht mehr so stark in ihren netto - Longpositionen, doch de facto sind sie netto long. Positiv ist auch die Minimierung der short-Positionen der großen Fonds. Das alles sind gute Anzeichen dafür, dass der Euro seinen Boden gefunden hat. Wichtig sind die heutigen Zahlen der COT Daten, welche Meinungen haben die Big Players für den Euro. Nächste Woche berichte ich Ihnen davon. Kommen wir nun zum

Schweizer Franken,

Chart (http://Mike-Kock.de)

hier sind die selben Fakten, wie beim Euro gültig - also positiv. ABER der Schweizer Franken hat da offensichtlich noch eine andere Meinung. Deswegen möchte ich zwei Szenarien beschreiben.

1. es geht aufwärts

Kursziele - 0,9081 - 0,9291 - falls diese mit Schwung erreicht werden, sogar 0,9631 - dies ist aber sehr optimistisch
wichtig ist dabei das durchbrechen des Widerstandes bei 0,9248

2. es geht abwärts

hier sind zwei starke Unterstützungslinien zu durchbrechen
0,8741 und dann 0,8683
das Kursziel wäre dann - 0,8597

was für dieses Ziel spricht - der übergeordnete Abwärtstrend!

Japanische Yen

Chart (http://Mike-Kock.de)

der Yen hat sich gut entwickelt und ist dabei wieder an Stärke zu gewinnen. Eine wichtige Unterstützungszone ist dabei die Marke um die 0,9100. Bei diesem Niveau waren die Commercials mit netto Longpositionen wieder massiv in den Markt eingestiegen und aktuell sichern sie sich die Kurse wieder ab. So ist dann auch eine Überhitzung beim Yen anzutreffen. Der CCI_Indikator zeigt es sehr gut die kurzfristigen Höchstkurse im Chart an. Der Kurs sollte sich kurz erholen und danach versuchen, den Widerstand bei 1,0471 zu brechen.
Der Faktor Zeit spielt dabei aber eine wichtige Rolle, von der saisonalen Seite ist das Hoch erreicht wurden und danach sollte es wieder abwärts gehen.
Fazit im Yen: Der Yen verharrt auf seinem aktuellen Preislevel und wartet auf weitere Unterstützung nach oben.

Das war es wieder von meiner Seite - ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Wir sehen uns am Montag und bei Traders TV am Dienstag mit den aktuellen Analysen aus dem Währungsbereich.

Ihr Mike C. Kock www.Mike-Kock.de (http://www.Mike-Kock.de)

MCK
21.10.2008, 08:33
Währungen - COT Daten Analyse - Euro, Schweizer Franken, DollarIndex - FOREX

Dienstag, 21. Oktober 2008 07:46:00

Der Start in die neue Börsenwoche verlief doch schon mal gut, die schlimmsten Kursziele für die Aktienmärkte scheinen für das erste einfach mal zu Seite geschoben zu sein. So kann es doch bleiben - oder?!

Werfen wir heute einen Blick auf die Währungsmärkte und fangen gleich mit den DollarIndex an.

Chart (http://mike-kock.de)

Der kurzfristige Trend zeigt nach oben und das nächste Ziel sollte die Marke 84-85 sein. Der Trend ist intakt und doch gibt es zwei Punkte, die erst einmal dagegen sprechen.

-die COT Daten - die großen Fonds bleiben aktuell neutral in ihren Longpositionen und bauen keine neuen mehr dazu und die Commercials sichern sich dieses Preisniveau - aus angst vor Kursverlusten - mit weiteren Shortkontrakten ab. So entsteht ein negativer Druck.
-Die saisonale Richtung zeigt eindeutig nach unten und dies wird bis ende Dezember 2008 auch noch so bleiben.

Fazit: der DollarIndex braucht mehr positive Impulse von außen. Die Bankenkrise und die politischen Reaktionen darauf, verunsichern in ihren zukünftigen Auswirkungen aktuell noch die Währungsmärkte.

[B]Der Euro

Chart (http://mike-kock.de)

Was das schlimmste Kursziel beim Euro wäre? 1,2714 !!!

Die wichtigsten Unterstützungslinien wurden durchbrochen und stellen nun Widerstände da, optisch läuft also der Euro nun dieses Preisniveau an. Auch von einer Bodenbildung kann hier noch nicht die Rede sein und so HOFFEN die Optimisten auf die Kraft der Commercials - welche immer noch netto long sind und auf die Saisonalität, die nach oben zeigt. Insgesamt zeigen aber die OT Daten, das die beide großen Lager, verunsichert sind beim Euro, denn neue Positionen werden zur Zeit nicht aufgebaut. Es ist ruhig und dies genau zieht den Euro weiter nach unten.

Schweizer Franken

Vom Chartbild (http://mike-kock.de) zeigt es uns die beste Konstellation an. Die Unterstüzungslinie bei 0.8683 hält und so besteht die gute Möglichkeit der Herausbildung einer W-Formation und damit eines doppelten Bodens. Positiv dafür sind auch die netto Positionen der Commercials und die leicht negativen Positionen der großen Fonds. Da die Saisonalität nach oben zeigt, kommt auch hier die passende Rückenwind zur Unterstützung hinzu. Doch wichtig ist dafür, dass die 0,8683 halten und 0,9248 durchbrochen werden.

Forex Euro-Schweizer Franken

Chart (http://mike-kock.de)

Eine lange Seitwärtsphase steht uns bevor. Wichtig ist die Unterstütungslinie von 1,5074, die muß halten und danach geht es bis mitte Dezember in einer engen Kursspanne - seitwärts. Was dagegen spricht, ist die erhöhte Volatilität, welche noch bis November auf diesem Niveau bleiben wird.
Fazit für uns: Wir sehen das Währungspaar in einer Spanne zwischen 1,5558 und 1,5074!

Mike C. Kock - www.Mike-Kock.de (http://mike-kock.de)

MCK
27.10.2008, 20:12
Währungen - COT Daten Analyse - Euro (EU), Schweizer Franken (CHF), DollarIndex (DX) und Japanische Yen (JY)

Montag, 27. Oktober 2008 19:39:00

Der US Dollar gewinnt weiter an Stärke und das von ihnen letzte Woche anvisierte Ziel von 84,93 im DollarIndex wurden längst erreicht. Nun stellt sich uns die Frage, wie geht es nun weiter im DollarIndex? Klar ist eines, die Währungsmärkte reagieren aktuell nicht mehr normal und vertraut. Wie sind die Fakten?

Chart (http://Mike-Kock.de)

- Die Unterstützung bei 80,82 wurde nicht getestet und so ist
- aktuell der Trend stark und intakt und weiter nach oben gerichtet

negative sind, wie in der letzten Woche, die folgenden zwei Faktoren,
1. die fehlende Unterstützung der Marktteilnehmer, sie halten sich zurück mit neuen Positionen Commercials (1.812 neue Shortkontrakte - damit keine richtiges Vertrauen ) und
2. die saisonale Seite zeigt klar nach unten!

Die alte Widerstandslinie bei 84,93 ist jetzt die Unterstützungszone und muss halten, sonst geht es wieder abwärts. Das neue Kursziel steht nun bei 90.38.


Kommen wir zum Euro – bei dieser US-Dollare Stärke fällt er doch weiter?

Sie erinnert sich bestimmt, in der letzte Woche haben wir als „das schlimmste Ziel - 1.2714“ angegeben. Es wurde viel, viel schneller erreicht, intern rechneten wir mit zwei drei Wochen.

Chart (http://Mike-Kock.de)

Alles zeigt weiter klar nach unten. Nur die Commercials mit ihren Netto long Positionen und die saisonale Seite zeigen weiter tapfer aufwärts. Dabei haben aber die Commercials ihre netto Positionen um weitere 3.003 Stück minimiert. Interessant ist auch, dass die Fonds diesen Abwärtstrend nicht voll ausspielen und letzte Woche nur 520 neue Shortkontrakte erwarben – die Optimisten im Euro sind mit 3.523 neuen Longkontrakten die Kleinspekulanten. Leider dient diese Gruppe nur als Kontraindikator.

Wird nun die Unterstützung bei 1.2500 durchbrochen, so stehen die 1,1437 als nächstes Etappenziel im Visier der Trendfolger, doch bedenken wir, 1,2500 war das Preisniveau, wo der Euro im Sommer 2006 zu seinem Höhenflug ansetzte! Es ist schon beängstigent, wie schnell Gewinne dahinschmelzen können.

Was macht der Schweizer Franken, hat es seinen Halt gefunden?

Chart (http://Mike-Kock.de)

Die Argumente der letzten Woche waren...

-Da sieht es mit einer Herausbildung einer W- Formation positiver aus.
-Commercials sind netto long und die
-saisonale Seite zeigt nach oben
-zwei Marken sind wichtig, die Unterstützung bei 0.8683 und der Widerstand bei 0,9284, die erste Marke muss halten und die letztere Marke angelaufen werden.

Doch die Unterstützung bei 0.8683 hat nicht gehalten, dafür aber die Stärke bei 0.8572. Wird diese jetzt auch durchbrochen, sind 0.8144 auf der Kursziel Liste!

Der Rest der Einschätzung von der letzten Woche bleibt weiterhin bestehen. Aktuell zählt aber nur die alte Traderweisheit: „The Trend is your friend!".
Egal welche positive Meinung Sie haben, der Schweizer Franken ist stark unter Druck und will nach unten durchbrechen.

Eine sehr interessante Situation ist beim japanischen Yen enstanden. Er ist weiter nach oben gestiegen. Durchbricht er den Widerstand?

Chart (http://Mike-Kock.de)

Der Markt ist stark überhitzt, einerseits ein gutes Zeichen für die Stärke der Bewegung, doch auf der anderen Seite ein Warnsignal für eine bevorstehende Korrektur nach unten. Diese wird dann auch noch von der saisonalen Seite unterstützt.

Fazit. Wir empfehlen eine doppelte Strategie!

Shortposition nach unten mit Kursziel bei 0.9948 und einem Stopp oberhalb des Widerstandes!

Longposition bei Ausbruch nach oben – Kursziel die halbe Kursspanne vom High zum Low, mit einem Stopp knapp unterhalb der Widerstandslinie.

Das war es wieder vom Währungsmarkt,– wir sehen uns wieder in der nächsten Woche - am Dienstag!

Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de (http://www.Mike-kock.de)