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MH120480
05.05.2009, 09:36
DJ: Anstieg der spanischen Arbeitslosigkeit im April verlangsamt
MADRID (Dow Jones)--Vor dem Hintergrund des staatlichen Konjunkturprogramms hat
sich der Anstieg der spanischen Arbeitslosigkeit im April deutlich verlangsamt.
Wie das Arbeitsministerium am Dienstag berichtete, stieg die Zahl der
Arbeitslosen binnen Monatsfrist um 39.478 auf 3.644.880, während der Zuwachs in
den Monaten Februar und März noch über 120.000 betragen hatte. Im Vergleich zum
Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl im April um 56% erhöht.
Im ersten Quartal hatte Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 17,4% den
höchsten Stand in der gesamten EU aufgewiesen. Die spanische Wirtschaft
befindet sich derzeit in einer heftigen Rezession, wobei die Folgen der
globalen Finanz- und Wirtschaftskrise durch einen kollabierenden
Immobilienmarkt im Inland verschärft werden. Das staatliche Konjunkturprogramm
im Umfang von 8 Mrd EUR konzentriert sich auf Infrastrukturprojekte.
MH120480
05.05.2009, 09:43
DJ: Mann aus Sachsen-Anhalt an Schweinegrippe erkrankt - ddp
MAGDEBURG (Dow Jones)--In Sachsen-Anhalt gibt es einen ersten bestätigten Fall
von Schweinegrippe. Das Robert-Koch-Institut bestätigte die Erkrankung bei
einem Mann aus dem Landkreis Harz, wie das Gesundheitsministerium laut Agentur
ddp am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Der Mann war Mitte der vorigen Woche
von einer Mexiko-Reise zurückgekehrt und hatte sich am Wochenende mit
Grippesymptomen dem Arzt vorgestellt. Da der Krankheitsverlauf vom Arzt als
sehr milde eingeschätzt wurde, wurde der Mann nicht in ein Krankenhaus
eingewiesen.
Im Zusammenhang mit der Verdachtsmeldung hatte das Gesundheitsamt des
Landkreises Kontaktpersonen ermittelt. Sie wiesen derzeit keine Grippesymptome
auf. Eine Behandlung sei eingeleitet worden, um eine Verbreitung zu verhindern.
Einen ersten Verdachtsfall auf Schweinegrippe in Sachsen-Anhalt hatte es am
Donnerstag gegeben, er wurde aber nicht bestätigt. Im Gesundheitsministerium
koordiniert ein Fachstab die Abstimmungen mit dem Bund sowie im Land mit den
Gesundheitsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte. Nach Einschätzung von
Landesgesundheitsministerin Gerlinde Kuppe (SPD) sind aktuell "keinerlei
Probleme für die medizinische Versorgung der Bevölkerung erkennbar oder
absehbar".
Bisher gab es in Deutschland insgesamt acht positiv getestete Fälle.
Bundesweit ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch mit weiteren Fällen zu
rechnen. Weltweit wurden bisher aus 20 Ländern bestätigte Fälle bei Menschen
gemeldet. Die Zahl gehe mittlerweile auf 1.000 Fälle zu.
MH120480
05.05.2009, 09:54
Apr 2009 Apr 2008 %Chng.
GM 172.150 257.638 -33,2%
memo: Saab 892 1.580 -43,5%
Ford 133.979 195.665 -31,5%
memo: Volvo 4.503 7.138 -36,9%
Chrysler LLC 76.682 147.751 -48,1%
Toyota Motor 126.540 217.700 -41,9%
Honda 101.029 135.180 -25,3%
Nissan 47.190 75.855 -37,8%
Volkswagen 23.441 27.504 -14,8%
Audi 7.010 7.730 -9,3%
Volkswagen 16.289 19.415 -16,1%
Bentley 112 306 -63,4%
Lamborghini 30 53 -43,4%
Mitsubishi 3.919 8.878 -55,9%
Mazda 16.139 23.760 -32,1%
Hyundai 33.952 39.280 -13,6%
BMW 19.393 31.474 -38,4%
BMW 15.705 26.735 -41,3%
Mini 3.657 4.713 -22,4%
Rolls Royce 31 26 19,2%
Daimler AG 15.927 22.985 -30,7%
Mercedes 14.575 20.288 -28,2%
Maybach 7 14 -50,0%
Smart 1.345 2.683 -49,9%
Subaru 15.649 16.771 -6,7%
Kia 25.606 30.066 -14,8%
Isuzu 0 558 -100,0%
Suzuki 2.543 9.669 -73,7%
Jaguar 3.324 4.342 -23,4%
Jaguar 1.281 1.785 -28,2%
Land Rover 2.043 2.557 -20,1%
Porsche 1.853 2.863 -35,3%
Ferrari 116 162 -28,4%
Maserati 108 269 -59,9%
MH120480
05.05.2009, 10:04
http://www.edge-online.com/news/japan-ps3-tops-home-console-sales
Japan: PS3 Tops Home Console Sales
Sony’s PS3 remained the bestselling home console in Japan during the week ended April 26, although sales normalised following a massive surge the prior week, driven by the release of the playable Final Fantasy XIII demo.
The system sold 23,351 units, down from 62,527, but still almost 5,000 more than the Wii’s weekly total.
PSP topped Media Create's weekly hardware rankings, although once again combined sales of Nintendo’s DSi and DS Lite were greater than those of Sony’s portable.
PSP – 41,187
DSi – 37,495
PS3 – 23,351
Wii – 18,439
Xbox 360 – 7,016
DS Lite – 6,374
PS2 – 4,524
MH120480
05.05.2009, 10:06
DJ: Beiersdorf: Werden gestärkt aus Wirtschaftskrise hervorgehen
HAMBURG (Dow Jones)--Die Beiersdorf AG, Hamburg, will von der gegenwärtigen
Wirtschaftskrise profitieren und gestärkt aus ihr hervorgehen. Möglich werde
dies durch die Steigerung der Marktanteile in den beiden Sparten Consumer und
tesa, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas B. Quaas am Dienstag bei der Vorlage
der Erstquartalszahlen. Bereits im abgelaufenen Quartal sei dies in einigen
Bereichen erreicht worden.
Der Vorstand unterstützt die geplante Steigerung der Marktanteile durch
gezielte Aktionen. So sollen auch weiterhin Innovationen den Absatz der
Produkte ankurbeln. Außerdem werden die Produkte weiterhin beworben. Auch die
Investitionen in die Märkte würden fortgesetzt.
Das Geschäftsmodell von Beiersdorf habe weiterhin Bestand und sei weltweit
erfolgreich, sagte der Vorstandsvorsitzende. Aus diesem Grund sei er auch sehr
zuversichtlich, dass Beiersdorf im Jahr 2009 stärker als der Markt wachsen
werde.
Mit Blick auf die Krise hat sich der Konzern vorbereitet. Der Vorstand habe
diverse Maßnahmen erarbeitet, die sehr schnell ergriffen werden könnten, wenn
sich der Markt verändere, sagte Quaas.
MH120480
05.05.2009, 10:22
ROUNDUP: Zustimmung für Steuersenkung in Union
BERLIN (dpa-AFX) - Trotz der leeren Staatskassen zeichnet sich in der Union
mittlerweile eine breite Rückdeckung für die Steuersenkungspläne von
Bundeskanzlerin Angela Merkel ab. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte
der "Bild"-Zeitung (Dienstag): "Wir werden in unserem Regierungsprogramm durch
Korrektur der Kalten Progression eine Steuer-Entlastung für untere und mittlere
Einkommen für die nächste Legislaturperiode ankündigen."
Auch der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) sprach sich für
Steuersenkungen aus. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise dürfe die
Politik nicht in eine "Schockstarre" verfallen, sagte er im ZDF-"Morgenmagazin".
Das Einkommensteuerrecht sei "offensichtlich nicht mehr verständlich und
ungerecht". Untere und mittlere Einkommen würden derzeit bestraft.
KALTE PROGRESSION
Auch der Steuersenkungen skeptisch gegenüberstehende saarländische
Ministerpräsident Peter Müller (CDU) sprach sich dafür aus. Nötig sei "mehr
Netto vom Brutto", Einzelheiten müssten noch geklärt werden, sagte er am
Dienstag im Deutschlandfunk. Kalte Progression bezeichnet den automatischen
Anstieg des Steuersatzes etwa bei jeder Lohnerhöhung.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Meister gab hingegen dem
Abbau der Staatsverschuldung im Wahlprogramm Priorität. "Die
Haushaltskonsolidierung steht für mich im Vordergrund", sagte er dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Dienstag). "Sofern Spielraum geschaffen werden kann, sollte
dieser für eine Steuerreform genutzt werden."
JÜNGSTE STEUERSCHÄTZUNG
Die Union will nach den Plänen von Merkel in den nächsten Wochen auf
Grundlage der jüngsten Steuerschätzung über die Größenordnung der Versprechen
beraten. Das gemeinsame Wahlprogramm wollen CDU und CSU erst Ende Juni
vorstellen. Die CDU-Vorsitzende hatte zuletzt vor allem eine Entlastung des
Mittelstands angekündigt, aber auch gesagt, dass die Entlastungen wegen der
Haushaltslage langsamer erfolgen könnten als erwünscht.
Zur Kritik anderer CDU-Länderchefs an Steuersenkungsversprechen sagte
Ministerpräsident Müller: "Die Positionen liegen nicht so weit auseinander."
Seine Kollegen aus Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt, Peter Harry
Carstensen, Stanislaw Tillich und Wolfgang Böhmer, sehen keinen Spielraum für
Steuersenkungen.
BALANCE ZWISCHEN EINNAHMEN UND AUSGABEN
Tillich bekräftigte seine Kritik. "Die Balance zwischen Einnahmen und
Ausgaben muss Priorität haben", sagte er der "Thüringer Allgemeinen".
"Wahlgeschenke, die wir am Ende auf Pump finanzieren müssten, sollten wir
definitiv nicht machen."
Auch Wirtschaftsexperten warnten vor schnellen Steuer- Senkungen. Der
Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Dennis Snower, sagte der
"Bild"-Zeitung: "Es ist unabsehbar, wann der Staat wieder Geld für
Steuersenkungen haben wird." Der Vorsitzende des Sachverständigenrats der
Bundesregierung, Wolfgang Franz, äußerte sich ebenfalls skeptisch: "Wir müssen
vorrangig die Neuverschuldung abtragen - das geht nur durch Ausgabenkürzungen
oder Steuererhöhungen."/us/DP/jha/
MH120480
05.05.2009, 10:29
ROUNDUP: Linde schlägt vorsichtigere Töne nach Ergebnisrückgang an
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Industriegase-Spezialist Linde hat nach
einem Ergebnisrückgang im Auftaktquartal vorsichtigere Töne zum Ausblick
angeschlagen. "Der Umsatz- und Ergebnistrend wird sich erst in der zweiten
Jahreshälfte entscheiden, sagte Unternehmenschef Wolfgang Reitzle am Dienstag in
München. "Aus heutiger Sicht müssen wir einen Rückgang einkalkulieren." Das
positive Szenario sei weniger wahrscheinlich geworden. Bei Vorlage der
Jahreszahlen im März reichten die Planungen noch von einem Konzernumsatz und
-ergebnis leicht über oder auf dem Niveau des Vorjahres bis hin zu einem
Rückgang. Eine rasche Erholung sei derzeit nicht in Sicht, sagte Reitzle.
Linde will nun seine Sparprogramme beschleunigt umsetzen. Zudem sollen in
einigen Bereichen und Regionen die Kapazitäten heruntergefahren werden.
Insgesamt sollen in den kommenden vier Jahren 650 bis 800 Millionen Euro
eingespart werden. Die Konkurrenten L'Air Liquide aus
Frankreich und die US-amerikanische Praxair waren aufgrund
der Wirtschaftskrise ebenfalls schwächer ins neue Jahr gestartet und hatten bei
ihren Umsatzprognosen für 2009 zurückgerudert.
ERGEBNISRÜCKGANG
Von Januar bis März ging das operative Konzernergebnis (EBITDA) um 10,6
Prozent auf 538 Millionen Euro zurück. Darin enthalten sind Einmalaufwendungen
in Höhe von 20 Millionen Euro für Sparprogramme. Insgesamt veranschlagt Linde 70
Millionen Euro für Sparmaßnahmen im Gesamtjahr. Analysten waren im Schnitt von
einem EBITDA vor Sondereffekten in Höhe von 546 Millionen Euro ausgegangen.
"Wir halten uns noch vergleichsweise ordentlich, wenngleich auch wir deutliche
Nachfragerückgänge spüren", resümierte der Linde-Chef. Unter dem Strich wies der
Gase-Konzern nach Minderheiten 115 Millionen Euro nach 160 Millionen Euro im
Vorjahr aus.
Der Umsatz ging um 7,6 Prozent auf 2,695 Milliarden Euro zurück.
Währungsbereinigt war dies ein Rückgang von 5,3 Prozent. Im Gasegeschäft sanken
die Erlöse um 6,3 Prozent auf 2,157 Milliarden Euro. Operativ ging das Ergebnis
in der größten Sparte um 6,8 Prozent auf 546 Millionen Euro zurück. Belastet
habe dabei vor allem der schwächere britische Pfund das Westeuropa-Geschäft,
hieß es. Im kleineren Anlagenbau kletterte der Umsatz hingegen um 1,3 Prozent
auf 549 Millionen Euro. Der operative Gewinn verringerte sich in der Sparte
leicht auf 45 (Vorjahr: 47) Millionen Euro.
Die Aktie fiel nach rund einer Handelsstunde um 1,70 Prozent auf 61,27 Euro,
nachdem sie in den vergangenen Tagen gut zugelegt hatte. In ersten Reaktionen
behielten Credit Suisse und die WESTLB ihre positiven Empfehlungen bei./ne/sk
MH120480
05.05.2009, 10:30
VDIK: Autoverkäufe steigen im April um 19,4 Prozent
BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Die Autoverkäufe haben in Deutschland dank der
Abwrackprämie auch im April kräftig zugelegt. Die Neuzulassungen stiegen im
Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,4 Prozent auf 380.000 Fahrzeuge, wie der
Verband der Importeure (VDIK) am Dienstag mitteilte. Berücksichtigt man die im
Jahresvergleich geringeren Arbeitstage durch die Osterfeiertage im April, fällt
die Steigerungsrate mit 30 Prozent sogar noch höher aus. Erneut wurden vor allem
Kleinwagen nachgefragt, hieß es weiter. Der Verband geht davon aus, dass die
Verkäufe auch in den kommenden Monaten weiter zulegen werden./dct/tw
MH120480
05.05.2009, 10:44
Hormonelle Hausse
Von Gunther Latsch und Cordula Meyer
Ein Gerichtsverfahren gegen die HSH Nordbank gewährt Einblicke in eine Welt, in der Kreditersatzgeschäfte und Ersatzfrauen für Höhepunkte und späten Katzenjammer sorgten.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,622448,00.html
MH120480
05.05.2009, 12:09
DJ: Iran President To Meet Hamas Chief In Damascus Tuesday
DAMASCUS (AFP)--Iranian President Mahmoud Ahmadinejad was to hold talks with
Khaled Meshaal, chief of the Islamist movement Hamas which controls Gaza, in
the Syrian capital Tuesday, a Palestinian official said.
Khaled Abdul Majid, who heads the Palestinian Public Struggle Front, said the
president was to meet Meshaal as well as Islamic Jihad chief Ramadan Shalah and
other Damascus-based leaders of radical Palestinian groups.
The talks were to focus on "the means to face up to the racist Zionist
policies and reinforce the resistance" against Israel's continued settlement
building on Palestinian land, he said in a statement.
It would sent "a clear message to Israeli extremism and the policies of the
racist government of (Prime Minister) Benjamin Netanyahu."
The U.S. Monday balked at Syrian President Bashar al-Assad's call to open
talks with the anti-Israeli groups Hamas and Lebanon's Shiite group Hezbollah,
saying the militants had to renounce violence first.
"We would like to see Syria change the behavior of these two groups," State
Department spokesman Robert Wood told reporters.
The U.S., U.N., European Union and Russia - the diplomatic Quartet on the
Middle East - insist Hamas recognize Israel's right to exist, renounce violence
and respect past peace accords.
"We call on Syria to use its influence to make these two groups play a much
more - play a constructive role in the region," Wood said.
MH120480
05.05.2009, 12:15
Post-Chef Appel will längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich für Briefträger
BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post will deutlich längere
Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich für ihre Briefträger durchsetzen. Hintergrund
ist der kräftige Einbruch beim Briefgeschäft. "Unsere 80.000 Briefträger
arbeiten schon heute sehr hart. Aber die Arbeitszeiten müssen verlängert werden.
Jede Stunde Mehrarbeit bedeutet auch mehr Produktivität", sagte Konzernchef
Frank Appel sagte der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe). "Ohne Mehrarbeit drohen
künftig Entlassungen. Davor warne ich die Gewerkschafter, die längere
Arbeitszeiten strikt ablehnen."
Für die Mehrarbeit könne es keinen Lohnausgleich geben, sagte er Postchef.
Derzeit arbeiten die Briefträger 38,5 Stunden. "Es wäre gut, wenn wir die
Arbeitszeit in mehreren Schritten deutlich erhöhen könnten. Auf eine genaue Zahl
möchte ich mich nicht festlegen", sagte Appel der Zeitung. "Die Post kann sich
genauso wenig wie alle anderen Firmen von der Lage abkoppeln, deshalb trifft
auch uns die Krise hart. Im Briefbereich werden dadurch die Probleme noch klarer
sichtbar: die Menschen schreiben immer weniger Briefe und damit machen wir auch
weniger Umsatz. Die Kosten für unser Personal und die Infrastruktur bleiben aber
gleich oder steigen sogar."/fn/tw
MH120480
05.05.2009, 12:26
DJ: SENTIMENT/DZ Bank sieht Stimmungsumschwung unter Privatanlegern
Die DZ Bank sieht einen Stimmungsumschwung unter den Privatanlegern. Sie
zeigten sich nun ähnlich optimistisch wie Anfang 2008, als Wirtschaft und
Aktienmarkt noch in einer vergleichsweise robusten Verfassung gewesen seien, so
die DZ Bank nach der Umfrage, die einmal im Quartal durchgeführt wird. Erstmals
seit Anfang 2008 sei die Zahl derjenigen Anleger gestiegen, die Aktien
präferierten.
40% der Befragten erwarteten im kommenden halben Jahr weiter steigende
Aktienkurse, nur noch ein Viertel rechne mit fallenden Kursen. In der Umfrage
im Januar habe noch jeder Dritte mit einer weiteren Talfahrt gerechnet und nur
28% mit steigenden Kursen. "Die Rally seit Anfang März hat dazu geführt, dass
die Anleger wieder mehr Vertrauen in die Märkte haben", so Peter Schirmbeck,
Bereichsleiter Retail der Bank.
MH120480
05.05.2009, 12:36
Egypt Q1 unemployment rises to 9.4 pct-MENA
CAIRO, May 5 (Reuters) - Unemployment in Egypt rose to 9.4 percent in the
first quarter of 2009 from 9 percent a year earlier, state news agency MENA
said on Tuesday.
There were 2.34 million people unemployed out a workforce of 25 million,
it said, citing the government's statistics agency.
Unemployment rose from 8.8 percent in the previous quarter.
Egypt's revenue from the Suez Canal and tourism is declining as
economies around the world slow.
The most populous Arab country has said it expects economic growth to
decline to the 3.5 to 4 percent range in the upcoming fiscal year, its slowest
rate of growth in half a decade.
MH120480
05.05.2009, 12:45
DJ: Strompreise in der Schweiz steigen 2009 weniger stark
AARAU (Dow Jones)--Die schweizerischen Strompreise für Privatkunden steigen im
laufenden Jahr weniger stark als erwartet. Das geht aus einer Untersuchung des
Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) vom April hervor.
Danach werden sich die Strompreise eines Durchschnittshaushalts 2009 um 7,6%
erhöhen. Diese Preissteigerung sei rund 16% geringer als im Herbst 2008
angekündigt, teilte der VSE jetzt weiter mit. Die Energieunternehmen in der
Schweiz haben ihre Netznutzungstarife für 2009 aufgrund der novellierten
Stromversorgungsverordnung (StromVV) neu berechnet. Die Preiserhöhungen werden
vorrangig mit den neuen gesetzlichen Grundlagen für die Kalkulation der
Netznutzungsentgelte und der neuen Abgaben (Einspeisevergütung für Erneuerbare
Energien, Systemdienstleistungen) begründet.
MH120480
05.05.2009, 13:21
http://www.edge-online.com/news/analyst-no-new-console-cycle-before-2013
Analyst: No New Console Cycle Before 2013
Wedbush Morgan analyst Michael Pachter doesn’t expect a new hardware cycle to begin before 2013.
“We do not expect a “new” console in 2010 (other than the long-rumoured high definition Wii, which is likely to upgrade the Wii to current console technology),” he wrote in an industry newsletter.
“We do not expect the ‘next’ generation to begin before 2013, if at all,” he added.
“We remain convinced that the publishers will resist the introduction of any video game hardware technology that requires a refresh of software, as the publishers have as yet to capitalise on the immense investments made in being competitive in the current cycle.
“We therefore think it is likely that the ‘next’ generation will begin after 2013, meaning that software sales are likely to grow by a compounded annual rate of 6–10 percent for another five years.
“Because R&D costs are likely to flatten out with the benefits of a learning curve, we expect earnings leverage as the publishers are able to exploit R&D investments. In brief, we think that investors have it wrong so far this cycle, and think that investment in video game publishers will bear fruit for many years.”
Earlier this week Ubisoft CEO Yves Guillemot said the publisher was already preparing for the next generation of consoles, which he expects to launch in the next few years.
"We need to get ready for the future generation of consoles," he said. "In the next few years, there will be new home and handheld consoles, and if you don't invest... you will not be able to cope with both [the existing and new generation consoles].”
MH120480
05.05.2009, 13:39
es gibt jetzt eine oberflächlich formulierte petition "Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten":
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=5d1124e604c9d17cfd90a4d5747dfe a4&action=petition;sa=details;petition=3860
mfg
mh
MH120480
05.05.2009, 14:38
CHICAGO, May 5 (Reuters) - Kraft Foods Inc:
* CFO says only 40 percent of its brands gained or held market share in Q1,
down from 48 percent in Q4
* CEO says seeing some signs of economic recovery, expects continued
weakness
in parts of world
GoldenSnuff
05.05.2009, 14:57
DJ Merkel: Ankündigung von Steuererhöhungen schlecht für Wachstum
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Dienstag implizit gegen Steuererhöhungen nach Ende der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise ausgesprochen, wie sie der japanische Premierminister Taro Aso für sein Land angekündigt hat. "Ich glaube (...) nicht, dass die Ankündigung von Steuererhöhungen in Deutschland ein Weg ist, mit dem wir das Wachstum, das wir brauchen, wirklich erzeugen können", sagte Merkel bei einer Pressekonferenz mit Aso in Berlin. "Was wir jetzt brauchen, sind Signale der Ermutigung und der Hoffnung", betonte die Kanzlerin.
Nach der Krise solle das Wachstum gestärkt und auch eine Entlastung von der kalten Progression erreicht werden. "Für mich ist auch in der Phase nach der Krise die Aufgabe erst einmal, wieder Wachstum hinzubekommen auf einer nachhaltigen Grundlage (...) und diejenigen, die im mittleren Bereich Einkommensteuern zahlen, eher zu entlasten, zumindest nicht von Jahr zu Jahr durch die kalte Progression höher zu belasten," stellte Merkel klar. Sie betonte, dass "im Rahmen der allgemeinen Bekämpfung der Rezession jedes Land seinen Weg gehen" müsse. Aso räumte seinerseits ein, Deutschland habe "schneller" auf die Krise reagiert als Japan.
MH120480
05.05.2009, 15:16
allen dementis zum trotz .. würde man davon ausgehen, dass die banken daran arbeiten vertrauen zu gewinnen, würde man ihnen eher glauben als der presse. wüsste auch nicht was bringen sollte ne lüge auf drei-tages -basis rauszuhauen.^^
mfg
mh
ROUNDUP/ Medien: Zehn US-Großbanken brauchen mehr Kapital
NEW YORK (dpa-AFX) - Rund zehn der führenden US-Banken brauchen nach dem
staatlichen Branchen-Belastungstest laut amerikanischen Medien frische
Finanzspritzen. Damit müssen sich noch mehr Institute neues Kapital beschaffen
als bisher angenommen. Bei dem "Stress-Test" prüfte die Bankenaufsicht die
Stabilität der 19 größten Finanzhäuser des Landes bei einer weiteren
Verschlechterung der Wirtschaft.
Die US-Notenbank Fed wollte die Ergebnisse den Berichten zufolge noch am
Dienstag den Banken vorlegen. Am Donnerstag sollen sie dann veröffentlicht
werden - allerdings erst nach US-Börsenschluss um 22.00 Uhr deutscher Zeit, wie
das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtete.
TALFAHRT BEFÜRCHTET
An den Märkten wird eine Talfahrt von Banken mit Kapitalbedarf befürchtet.
Bis zur Börseneröffnung am Freitagmorgen soll für die Fed und die Banken
ausreichend Zeit bleiben, die Testergebnisse und ihre Pläne zu erklären. Die
betroffenen Häuser müssen sich von außen neues Geld besorgen oder - wenn möglich
- intern Kapital umwandeln.
Besonders die Citigroup , die Bank of America
und Wells Fargo & benötigen den Berichten zufolge
noch mehr Kapital. Hinzu kämen einige große Regionalbanken. Die Citigroup und
die Bank of America gehören bereits zu den am stärksten vom Staat gestützten
Instituten.
BANKEN MIT NEUEM KAPITALBEDARF
Ein US-Regierungssprecher bestätigte, dass es in jedem Fall Banken mit neuem
Kapitalbedarf gebe. Die Federal Reserve hatte bisher nur mitgeteilt, die
Mehrheit der getesteten Häuser sei ausreichend ausgestattet.
Banken mit zu wenig Kapital sollen sechs Monate Zeit bekommen, um sich am
Markt oder vom Staat frisches Geld zu beschaffen. Möglich ist aber auch der
Verkauf von Unternehmensteilen oder eine Stärkung der Kapitalbasis durch eine
Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien. Die untersuchten Banken haben alle eine
Bilanzsumme von mehr als 100 Milliarden Dollar. /fd/DP/js
GoldenSnuff
05.05.2009, 15:54
May 5 (Reuters) - The following bids, mergers, acquisitions and disposals involving European, U.S. and Asian companies were reported by 1330 GMT on Tuesday.
** French retail giant Carrefour has signed a preliminary memorandum of intent to buy 75 percent in Russia´s Seventh Continent and will make a final offer on May 15, a newspaper reported on Tuesday. Sources told Reuters last month that Carrefour had provisionally valued its takeover target at $1.25 billion.
** Two more Chinese companies are close to launching IPOs in Hong Kong, sources said on Tuesday, aiming to raise a total of about $1 billion as the public stock markets come to life here after months of weak activity.
** Broadcom Corp said that it started a tender offer for Emulex Corp that values the company at $764 million, a day after Emulex rejected Broadcom´s acquisition offer for the same price.
** Commodity trader Noble Group raised its offer for Australian miner Gloucester Coal to A$490 million ($361 million), in a bid to scupper Gloucester´s planned deal with rival Whitehaven Coal .
** Sanofi-Aventis announced a 200 million euro ($265 million) plan to convert a factory to biotechnology, highlighting efforts by the world´s fourth largest drugmaker to penetrate the growing sector.
** Finland´s Metsaliitto said it will sell its 49.9-percent stake in state-controlled renewable energy firm Vapo to a consortium for 165 million euros ($218.4 million) to bolster its balance sheet.
** Plastics processing and industrial fluids company Milacron Inc , which filed for bankruptcy in March, said it agreed to sell substantially all of its assets to a company formed by its creditors for about $175 million.
** Zotye Auto, a Chinese maker of sport utility vehicles (SUV), is raising about 720 million yuan ($106 million) by selling a 20 to 30 percent stake to a private equity fund-led consortium, aiming for a Shanghai initial public offering later, sources said.
** Indonesia´s largest coal producer by market value, PT Adaro Energy Tbk , said it paid $78.6 million for a 74 percent stake in Orchard Maritime Pte Ltd, a coal-barging and ship-loading firm.
** International Business Machines Corp , the world´s second-largest software maker, said it has acquired Exeros, a privately held maker of computer programs that help companies analyze data across corporate databases.
** Azrieli Group said it submitted the winning bid to buy a 4.83 percent stake in Bank Leumi from Cerberus Capital Management [CBS.UL] and Gabriel Capital Corp.
** British fund firm Aberdeen Asset Management is seeking a fund of hedge funds acquisition as valuations have tumbled after the worst year for the industry on record, Martin Gilbert, Aberdeen CEO, said.
** Saab Automobile, the Swedish unit of struggling U.S. carmaker General Motors , said it was not in talks with Italian peer Fiat SpA about a takeover.
** Central China Goldfields Plc said it signed a contract with the mining arm of CITIC Group, a Chinese government investment company, to develop its Dong Mao Huo gold mine in Northern China.
GoldenSnuff
05.05.2009, 16:05
Moody's - Kurzfristig kaum Effekte durch Bad Bank in Deutschland
Frankfurt, 05. Mai (Reuters) - Die Ratingagentur Moody´s erwartet durch eine "Bad Bank" in Deutschland kurzfristig keine größeren positiven Folgen für die Bonität der Finanzinstitute. Die meisten deutschen Banken seien bereits mit einer schwachen Kapitalausstattung in die Krise hineingegangen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Auch die jüngsten Staatshilfen hätten die Probleme nur teilweise gelindert. Es sei zudem weiter offen, ob alle Institute mit toxischen Papieren in den Büchern von einer staatlich unterstützten Bad Bank überhaupt Gebrauch machten. Einige Häuser wie die Deutsche Bank haben bereits abgewunken.
Analysten zufolge könnten vor allem die Landesbanken, die Commerzbank und die Hypo Real Estate von einer Auffanglösung für faule Wertpapiere profitieren. Die Institute versprechen sich davon einen geringeren Abschreibungsbedarf, was wiederum Kapital für Kredite freisetzt. Die Bundesregierung will nächste Woche die entsprechenden Gesetze für eine solche Bad Bank auf den Weg bringen. Das Konzept zielt auf Papiere im Volumen von insgesamt 200 Milliarden Euro, die ausgelagert werden sollen. Am Ende der Laufzeit teilen sich Banken und Steuerzahler mögliche Verluste.
MH120480
05.05.2009, 16:15
DJ: MARKT/Bernanke-Aussagen nur "vertrauensbildende Maßnahmen"
Die Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke "sind nur vertrauensbildende
Maßnahmen", sagt ein Händler. Viele Aussagen wie zu einer Bodenbildung am
Hausbaumarkt oder zur Rückkehr des US-Wachstums in 2009 seien lediglich
Gemeinplätze. "Gleichzeitig sichert er sich aber ab und sagt vieles, wie zur
anhaltend hohen Arbeitslosigkeit", so ein anderer Händler. Marktbewegendes oder
Neuigkeiten seien dies alles nicht.
MH120480
05.05.2009, 16:16
Abwrackprämie bremst Kurzarbeit aus
RÜSSELSHEIM/KÖLN (dpa-AFX) - Die staatliche Abwrackprämie hat den
Auto-Verkauf vorübergehend angekurbelt, so dass viele große Hersteller die
Kurzarbeit vorzeitig beendet oder verkürzt haben. Wegen der großen Nachfrage
nach Kleinwagen hatte Ford bereits im Februar seine Kurzarbeit in Köln
zurückgenommen; auch BMW beendete die Kurzarbeit in Regensburg am
Montag. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Volkswagen
will Golf-Modelle sogar während der Betriebsferien im Juli
produzieren. Auch die GM-Tochter Opel verzeichnete einen
Aufwärtstrend. Audi und Daimler planen zumindest keine weitere
Kurzarbeit./ag/DP/gr
GoldenSnuff
05.05.2009, 16:41
allen dementis zum trotz .. würde man davon ausgehen, dass die banken daran arbeiten vertrauen zu gewinnen, würde man ihnen eher glauben als der presse. wüsste auch nicht was bringen sollte ne lüge auf drei-tages -basis rauszuhauen.^^
mfg
mh
ROUNDUP/ Medien: Zehn US-Großbanken brauchen mehr Kapital
*DJ Bernanke: Viele US-Banken brauchen kein zusätzliches Kapital
MH120480
05.05.2009, 16:45
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE5440A120090505
Bei den Stresstests wird geprüft, wie die Bilanzen der Banken aussähen, falls sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nochmals verschlechterten. Stellen die Prüfer fest, dass ein Institut nicht genügend Polster hat, um "seine zentrale Rolle in der Volkswirtschaft zu erfüllen", hat es ein halbes Jahr Zeit, privat Geld aufzutreiben. Dazu könnten auch Anteile verkauft werden, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Im Notfall würde auch der Staat Geld zuschießen, worauf die Märkte vermutlich aber sehr negativ reagieren würden.
GoldenSnuff
05.05.2009, 17:29
allen dementis zum trotz .. würde man davon ausgehen, dass die banken daran arbeiten vertrauen zu gewinnen, würde man ihnen eher glauben als der presse. wüsste auch nicht was bringen sollte ne lüge auf drei-tages -basis rauszuhauen.^^
mfg
mh
ROUNDUP/ Medien: Zehn US-Großbanken brauchen mehr Kapital
*DJ Bernanke: Viele US-Banken brauchen kein zusätzliches Kapital
DJ Bernanke: Viele US-Banken brauchen wohl keine Staatshilfen mehr
WASHINGTON (Dow Jones)--Die meisten US-Banken werden nach Einschätzung von Fed-Chairman Ben Bernanke wohl keine weiteren Staatshilfen benötigen. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Stresstests dürfte es "bedeutende Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung außerhalb der staatlichen Programme geben", sagte Bernanke am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses.
Es sei allerdings schwierig zu sagen, ob die Banken den Großteil des neuen Kapitals aus dem Privatsektor erhalten könnten. Schließlich hänge dies auch davon ab, wie der Markt die Stärke des Bankensektors beurteile.
Mit Blick auf die verschiedenen Kaufprogramme der Fed sagte Bernanke weiter, er gehe nicht davon aus, dass die US-Notenbank Geld verlieren werde. Die Fed hatte im Zuge der Finanzkrise ihren Leitzins nahe null gesenkt und den Kauf von US-Staatsanleihen sowie eine Ausweitung der bestehenden Kaufprogramme für hypothekarisch besicherte Wertpapiere angekündigt.
MH120480
05.05.2009, 17:44
der staat gibt also geld ausserhalb seiner sonst üblichen programme... bisher waren es immer tranchen im bereich von 700 mrd.
mit der aussage hatter sich nicht wirklich nen gefallen getan.
mfg
mh
Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der Stresstests dürfte es "bedeutende Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung außerhalb der staatlichen Programme geben", sagte Bernanke am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses.
Es sei allerdings schwierig zu sagen, ob die Banken den Großteil des neuen Kapitals aus dem Privatsektor erhalten könnten.
MH120480
05.05.2009, 17:53
ROUNDUP: Steinbrück setzt auf EU-Zustimmung für 'Bad Bank'-Konzept
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hofft für das
geplante "Bad Bank"-Modell der Bundesregierung auf Zustimmung aus Brüssel.
Berlin sei in Kontakt mit der EU-Kommission, um vor dem Kabinettsbeschluss am
13. Mai die Abstimmung mit der Brüsseler Behörde zu erhalten, sagte Steinbrück
am Dienstag in Brüssel am Rande eines Treffens seinen EU-Amtskollegen. "Es gibt
einige Punkte zu klären, und es gibt einen legitimen Informationsbedarf der
Kommission, den gilt es zu respektieren." Die EU-Kommission ist die oberste
Wettbewerbsaufsicht in Europa.
Bei dem Gesetzentwurf geht es um die Auslagerung von Risikopapieren der
Banken in eine Art Auffangbank. Stellt sich ein Papier nach Ende der Laufzeit
als Schrott heraus, müsste der Steuerzahler einspringen. Durch die Bereinigung
der Bilanzen von den Ramschpapieren soll das generelle Vertrauen auf den
Finanzmärkten wieder hergestellt werden, die Banken sich wieder gegenseitig Geld
leihen und damit auch am Ende der Wirtschaft, die unter der anhaltenden
Kreditklemme leidet.
'OHNE BAD BANK HÄTTEN KONJUNKTURPROGRAMME KEINEN SINN'
Unter anderem hätten der Internationale Währungsfonds, die Europäische
Zentralbank (EZB) und die Bundesbank dringend auf die nötige Bilanz-Bereinigung
hingewiesen, betonte Steinbrück. Sonst hätten auch alle Konjunkturprogramme zur
Ankurbelung der Wirtschaft keinen Sinn. Es sei "erkennbar", dass einige
Geschäfts- und Landesbanken von der "Bad Bank" Gebrauch machen könnten.
VORAUSSETZUNG FÜR ERHOLUNG
Steinbrück sagte, eine Stabilisierung der Finanzmärkte sei eine unabdingbare
Voraussetzung für eine wirtschaftliche Erholung. Im laufenden Jahr dürfte die
Wirtschaft der Eurozone um vier Prozent schrumpfen. Zu den Gesprächen mit der
EU-Kommission sagte er: "Der EU ist diesen Gesprächen deutlich gemacht worden,
dass der Bund mit dem Modell, das er verfolgt, eine Restrukturierung der
Landesbanken vertritt, was natürlich von der EU begrüßt wird." Die
verantwortlichen Bundesländer müssten zu einem Umbau der Landesbanken bereit
sein.
Die EU-Finanzminister sprachen laut Steinbrück über sogenannte Stresstests
für europäische Banken, um deren Krisenfestigkeit zu prüfen. Er habe zwar nichts
dagegen, doch in der derzeitigen Finanzkrise dürften Banken mit solchen Tests
nicht in Verlegenheit gebracht werden, forderte Steinbrück. "Es darf nicht zu
einer Beschädigung der Banken führen."/dj/cb/DP/gr
MH120480
05.05.2009, 17:56
AWP: BaZ-Tochter Birkhäuser prüft Abbau von rund 55 Stellen
Reinach BL (awp/sda) - Das zur Basler Zeitung Medien gehörende
Druckereiunternehmen Birkhäuser+GBC AG in Reinach prüft den Abbau von etwa 55
Stellen. Entscheide dürften in rund zwei Wochen fallen, sagte Geschäftsleiter
Daniel Merkel am Dienstag.
Das Unternehmen überprüfe derzeit, ob das Akzidenz-Rollenoffset noch am Leben
erhalten werden könne, bestätigte Merkel Angaben der Gewerkschaft comedia.
Seitens der Geschäftsleitung bestehe die Absicht, den Bereich zu schliessen.
Derzeit laufe aber das Konsultationsverfahren mit der Personalkommission.
Sollten in dem zweiwöchigen Verfahren Vorschläge eingebracht werden, würden
diese geprüft. Im Falle einer Schliessung würden etwa 55 Arbeitsplätze
wegfallen. Mit einer anderen Firma verhandle man über die Übernahme eines
kleineren Teils der Betroffenen; für die Anderen solle ein Sozialplan
ausgehandelt werden.
Hintergrund sind laut Merkel Änderungen im Werbemarkt: Der Trend gehe weg von
grossen Auflagen von Flyer, Zeitungsbeilagen und Ähnlichem zu mehr
personifizierten, eher kleineren Druckauflagen. Der auf Grossauflagen
ausgerichtete Akzidenz-Rollendruck sei bisher quersubventioniert worden. Jetzt
verstärke die Wirtschaftskrise aber die Probleme.
MH120480
05.05.2009, 17:59
DJ: Moody's stuft Haniel wegen des geringeren Metro-Werts herunter
FRANKFURT (Dow Jones)--Moody's hat das Rating für den Duisburger Mischkonzern
Franz Haniel & Cie auf "Baa3" von "Ba1" heruntergestuft. Mit dem Schritt werde
die im März angekündigte Überprüfung des Haniel-Ratings abgeschlossen, teilte
die Ratingagentur am Dienstag mit.
Herabgestuft worden sei Haniel, nachdem das Unternehmen im Jahr 2007 seine
Beteiligung am Handelskonzern Metro AG um 16% aufgestockt hatte. Der Wert der
gehaltenen Aktien habe sich seitdem signifikant verringert, und dies habe die
Schuldenquote von Haniel nach oben getrieben, schreibt Moody's. Haniel hält
einen Aktienanteil von 34,24% an der Metro AG und ist auch am Pharmahändler
Celesio beteiligt.
Der Wert der Metro-Aktien habe sich zwar in den jüngsten Wochen wieder
erholt, dies sei jedoch für ein Rating im Investmentgrade noch nicht
ausreichend gewesen. Haniel habe mittelfristig nur begrenzte Möglichkeiten,
ihre Kapitalstruktur zu verbessern.
MH120480
05.05.2009, 18:24
S&P cuts Sotheby's deep into junk
NEW YORK, May 5 (Reuters) - Standard & Poor's on Tuesday cut its ratings on
auctioneer Sotheby's three notches into speculative or "junk" status and said
the company is likely to break a covenant shortly unless it revises terms on
its borrowing, citing a sharp fall in the global art market.
The agency cut Sotheby's corporate credit rating to BB-minus from
BBB-minus and said the outlook is negative, meaning it could downgrade it again
within 12 to 18 months.
It cut the company's senior unsecured notes five notches into junk and
assigned them a recovery rating of 6, indicating a zero to 10 percent of
recovery in the event of a default.
The move reflects "what in our view has been a severe decline in company
performance due to the greatly reduced art auction market, our expectation that
business will remain depressed throughout 2009, a substantial increase in debt
leverage, and our projection that, absent an amendment or other relief,
Sotheby's is likely to breach a financial covenant in the near term," analyst
David Kuntz said in a statement.
Sotheby's last week said it was cutting its annual dividend rate by
two-thirds and announced another round of jobs cuts. The company has been
struggling with the steep decline in global demand for art, forcing it to
vacate premises, reduce sales in certain markets and find other ways to rein in
expenses. For more see.
S&P is expecting revenues to fall sharply in the near term and for
operating margins to be squeezed even as the company moves to cut costs.
The negative outlook reflects not just the poor economic outlook but
also the fact that any covenant relief would hurt the company's financial
flexibility, said Kuntz.
MH120480
05.05.2009, 20:07
www.politiker-stopp.de
GoldenSnuff
06.05.2009, 07:49
WSJ: Bank of America benötigt rund 35 Mrd USD frisches Kapital
NEW YORK (Dow Jones)--Die Bank of America Corp braucht nach dem Ergebnis des Stresstests für US-Banken rund 35 Mrd USD frisches Kapital. Nach Angaben informierter Personen hat die Bankenaufsicht am Dienstag damit begonnen, 19 Finanzinstitutionen über die Ergebnisse ihres Stresstestes zu informieren.
Die genaue Summe, die die Bank of America benötigt, konnte am Dienstagabend nicht ermittelt werden. Vertreter der nach Bilanzsumme größten Bank der Vereinigten Staaten wollten sich dazu nicht äußern oder waren nicht erreichbar. Eine offizielle Mitteilung zum Ergebnis des Banken-Stresstests ist für Donnerstag nach Börsenschluss geplant.
Das Institut mit Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat bereits 45 Mrd USD Kapital von der US-Regierung erhalten. Zum Teil waren die Mittel für die Verluste der im Januar übernommenen US-Investmentbank Merrill Lynch & Co bestimmt.
Möglicherweise übersteigt der jetzt festgestellte Kapitalbedarf die im Wege eines Verkaufs von Aktiva und über neue Aktien zu beschaffenden Mittel. Dann könnte der Bank of America nichts anderes übrig bleiben, als die Vorzugsaktien des Staates in Stammkapital umzuwandeln, um die Vorgaben der US-Bankenaufsicht an die Kapitaldeckung zu erfüllen. Möglicherweise würde die USA damit zum größten Anteilseigner.
In einem solchen Fall würde der Wert der Anteile der aktuellen Aktionäre erheblich verwässert. Gegenwärtig liegt die Marktkapitalisierung der Bank bei rund 70 Mrd USD.
GoldenSnuff
06.05.2009, 07:53
Porsche clans set to duel over Volkswagen strategy
FRANKFURT, May 6 (Reuters) - The clans that control the Porsche automotive empire are set to meet on Wednesday in the hopes of finding a solution to its high-risk takeover plans for Volkswagen that have backfired.
A decision could fundamentally shift the balance of power in favour of VW´s crafty chairman and part owner of Porsche, Ferdinand Piech.
The 72 year-old Austrian has dominated events at Volkswagen since his ascension as chief executive in 1993 and is looking to cement his place in history next to grandfather Ferdinand Porsche, the creator of the VW Beetle.
Porsche Automobil Holding SE took majority control of the world´s third-largest automaker at the start of this year, but its net debt has ballooned to 9 billion euros ($12.05 billion) by the end of January.
It struggled to clinch a last-minute March deadline to roll over a 10 billion euro financing package from banks.
German media have begun to report that Porsche Chief Executive Wendelin Wiedeking and finance chief Holger Haerter may be sacked as Porsche Chairman Wolfgang Porsche and his cousin Piech battle for control.
Piech, a brilliant tactician and engineer, aims to tighten his control by pushing Volkswagen -- led by chief ally Martin Winterkorn -- to buy Porsche´s sports car business, Porsche AG.
Speculation of a planned capital increase at Porsche has surfaced and the sheikh of Qatar has gone on the record with his interest in buying some sort of stake in Porsche.
Talk has also grown that family members might have to sell one of the crown jewels: Porsche Holding, Europe´s largest car dealership that has a monopoly on VW sales in Eastern Europe.
MH120480
06.05.2009, 09:06
DJ: Zeitung: Deutsche Bank plant Umbau im Privatkundengeschäft
Frankfurt/Main (ddp.djn). Die Deutsche Bank will laut einem
Medienbericht ihr Privatkundengeschäft neu strukturieren. Das
sogenannte Private Banking, in dem Kunden mit einem Vermögen zwischen
rund 150 000 Euro und zwei Millionen Euro betreut werden, soll mit
dem Massenkundengeschäft zusammengelegt werden, berichtet die
«Financial Times Deutschland» (Mittwochausgabe). Derzeit seien beide
Bereiche mit dem Geschäftskundenbereich in der Einheit «Private and
Business Clients» untergebracht.
Personalkürzungen seien durch die Zusammenlegung nicht geplant.
«Wir werden nichts an der Kundenfront ändern. Man wird auch alles
vermeiden, das die Beratungsqualität mindern würde», zitierte das
Blatt eine mit den Plänen vertraute Person.
Ziel ist es dem Bericht zufolge, in kundenfernen Abteilungen
Kosten zu sparen. So gebe es derzeit für beide Privatkundensegmente
Abteilungen, die mit der Vertriebsplanung und dem Marketing
beauftragt seien. Endgültige Entscheidungen seien aber noch nicht
gefallen.
Die Deutsche Bank nahm auf Anfrage zunächst keine Stellung zu den
Plänen.
MH120480
06.05.2009, 09:26
AWP: Schwache Nachfrage lässt Quartalsgewinn von Total einbrechen
PARIS (awp international) - Der französische Mineralölkonzern Total SA hat
infolge der schwachen Nachfrage nach Öl und Gas und wegen Preisrückgängen im
ersten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Wie der Konzern mit Sitz in
Courbevoie am Mittwoch mitteilte, sank das Nettoergebnis verglichen zum
Vorjahresquartal um 36% auf 2,29 Mrd EUR.
Bereinigt um Lagerkosten und Einmaleffekte sei der Nettogewinn um 35% auf 2,11
Mrd EUR zurückgegangen. Analysten, die ihr Augenmerk besonders auf diese
Kennziffer richten, hatten im Vorfeld mit einem bereinigten Nettoergebnis von 2
Mrd EUR gerechnet.
Die Förderung von Kohlenwasserstoff sei um 4,3% auf durchschnittlich 2,32 Mio
Barrel je Öl-Äquivalent gesunken. Grund dafür seien auch die Kürzung der
Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) gewesen,
erläuterte Total.
MH120480
06.05.2009, 09:35
AWP: ES/Rückgang der Industrieproduktion im März beschleunigt
MADRID (awp international) - Die Industrieproduktion in Spanien ist im März
kräftiger gefallen als in den Vormonaten. Wie die nationale Statistikbehörde INE
am Mittwoch mitteilte, brach die Produktion in der viertgrössten Volkswirtschaft
des Euroraums bereinigt um kalendarische Effekte um 25% gegenüber dem
Vorjahresmonat ein. Im Februar war die industrielle Erzeugung um 22% und im
Januar um 21% gefallen.
Nach einem Jahrzehnt starken Wirtschaftswachstums steckt Spaniens Wirtschaft
seit dem dritten Quartal 2008 in einer Rezession.
MH120480
06.05.2009, 09:48
Holcim mit Ergebniseinbruch zum Jahresauftakt - Kein Ausblick
JONA (dpa-AFX) - Beim Schweizer Zementkonzern Holcim
haben die weltweite Wirtschaftsflaute und der lange Winter in Europa und
Nordamerika im ersten Jahresviertel voll durchgeschlagen. Der Gewinn sei von
Januar bis März um 80 Prozent auf 74 Millionen Schweizer Franken eingebrochen,
teilte der HeidelbergCement -Konkurrent am Mittwoch in Jona mit. Der
Betriebsgewinn sank um 53,5 Prozent auf 343 Millionen Franken. Der Umsatz ging
um 17,9 Prozent auf 4,523 Milliarden Franken zurück. Damit fehlte Holcim bei
allen Kennzahlen die Erwartungen der Analysten. Die Aktie verlor im frühen
Handel um 5,71 Prozent auf 56,95 Franken.
Einen Ausblick für 2009 wollte das Unternehmen weiterhin nicht wagen. Die
globale Krise und der in vielen Märkten witterungsbedingt verhaltene Start der
Bauwirtschaft hätten bestätigt, dass 2009 schwierig sein werde, hieß es. Erst in
den kommenden Monaten werde sich in Europa und Nordamerika abzeichnen, wie stark
der Nachfragerückgang auf die Rezession und den harten Winter zurückzuführen
sei.
MH120480
06.05.2009, 10:00
*E.ON BEKRÄFTIGT PROGNOSE - 2009 SOLL BER. ÜBERSCHUSS UM 10% SINKEN
MH120480
06.05.2009, 10:19
http://www.edge-online.com/news/ea-losses-hit-109-billion-in-fy09
EA Losses Hit $1.09 Billion In FY09
Electronic Arts today reported preliminary financial results for its fourth quarter and fiscal year ended March 31, 2009.
The company posted an annual net loss of $1.088 billion, compared with a net loss of $454 million for the prior year, thanks largely to a series of charges and impairments totalling over $800 million.
Net revenue for the fiscal year was $4.212 billion, up 15 percent on last year’s total.
Net loss for the fourth quarter was $42 million, compared with a net loss of $94 million for the prior year, while revenue for the period fell $267 million to $860 million.
EA said that 31 of its titles sold more than one million copies during the year, four more than during FY08. FIFA 09, Madden NFL 09 and Need for Speed Undercover each sold more than five million units, while Spore sold over two million copies.
EA Partners posted its strongest year ever driven by sales of Harmonix's Rock Band, which was EA's highest revenue producing game of the year.
The publisher also said it generated 14 percent of its total non-GAAP revenue from the Wii, up six percent on the previous year.
“EA's strong cost actions in Q4 FY09 together with our investments in our digital service businesses will set us up for a stronger FY10," said EA CEO John Riccitiello. "EA is well positioned with the right strategies in a growing industry.”
The company, which ended the year with cash and short-term investments of $2.2 billion, forecast net revenue of between $3.7 and $3.85 billion for fiscal 2010.
"We remain vigilant on managing costs," said chief financial officer Eric Brown. “"We are confirming our FY10 non-GAAP guidance and expect to show strong profit growth in the year ahead."
MH120480
06.05.2009, 10:26
und nochmal ERTS.
btw: ich favorisiere ein bald anzukündigendes media tablet von apple als gerücht.
mfg
mh
http://www.edge-online.com/news/apple-signals-gaming-ambitions
Apple Signals Gaming Ambitions
iPhone maker Apple is rumoured to be interested in buying Electronic Arts, according to professional investor Guy Adami.
Adami said “that there is chatter that Apple is eyeing Electronic Arts as a takeover target” in an article posted on The Street.
The speculation arose as Apple confirmed that it had hired new executives to aid its push into the games market.
Richard Taversham, formerly Xbox Europe’s senior director of insights and strategy, has joined the company from Microsoft, reports Forbes, while Bob Drebin, the creator of the Nintendo GameCube's graphics processor, swapped his position as chief technologist at chip maker AMD's graphics group for a role at Apple.
IBM chip designer Mark Papermaster also recently joined Apple as head of its iPod business.
GoldenSnuff
06.05.2009, 11:22
DJ IMK: Steuersenkungen könnten Krise verlängern
BERLIN (Dow Jones)--Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung hat vor Steuersenkungen in der nahen Zukunft gewarnt, da dies die gegenwärtige Krise noch verlängern könnte. "Steuer- und Abgabensenkungen sind in der aktuellen wirtschaftlichen Situation kaum geeignet, um die Konjunktur zu stimulieren", erklärte IMK-Finanzexperte Achim Truger am Mittwoch. "Sie können die Krise sogar verlängern, indem sie einen Kreislauf aus höheren Staatsdefiziten und Ausgabenkürzungen in Gang setzen - so wie nach der letzten großen Steuerreform Anfang dieses Jahrzehnts", hob er hervor.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte erst am Dienstag betont, nach der Krise solle das Wachstum gestärkt und auch eine Entlastung von der kalten Progression erreicht werden. "Für mich ist auch in der Phase nach der Krise die Aufgabe erst einmal, wieder Wachstum hinzubekommen, und diejenigen, die im mittleren Bereich Einkommensteuern zahlen, eher zu entlasten", hatte sie gesagt.
IMK-Finanzexperte Truger betonte aber in seiner aktuellen Analyse, ob Steuersenkungen gesamtwirtschaftlich sinnvoll seien, hänge letztlich auch vom richtigen Timing ab, und warnte "für die nahe Zukunft" vor Steuersenkungen. Die Politik laufe Gefahr, die steuer- und finanzpolitischen Fehler der jüngsten Vergangenheit zu wiederholen. "Wenn es zu weiteren Steuersenkungen kommt, gegen die dann wieder angespart wird, dann würde das auch die jetzige Wirtschaftskrise vertiefen und verlängern," sagte er voraus.
Ohne vorherige Steuersenkung wäre der Druck auf die öffentlichen Haushalte nach dem Einbruch der Weltwirtschaft infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 "entschieden geringer" gewesen, betonte Truger. So aber hätten Bund, Länder und Gemeinden mit einem drastischen Sparkurs reagiert, und die öffentlichen Investitionen seien von 2001 bis 2005 regelrecht abgestürzt. Spätestens ab 2003 habe der Staat die konjunkturelle Krise mit Ausgabenkürzungen verstärkt, um die Haushaltslöcher aufgrund der Steuersenkungen zu stopfen. Eine konjunkturgerechtere Politik hätte schon 2004 und 2005 einen kräftigen Aufschwung ermöglicht, so Truger.
GoldenSnuff
06.05.2009, 11:32
Münchener Rück in Übernahmegesprächen - Wohl keine Mega-Deals
München, 06. Mai (Reuters) - Die Münchener Rück befindet sich erneut in Übernahmegesprächen. Sehr konkret seien diese allerdings nicht, sagte Finanzchef Jörg Schneider am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. In absehbarer Zeit werde es vermutlich keinen spektakulären Deal geben. Der weltgrößte Rückversicherer will mitten in der weltweiten Finanzkrise seine Kapitalbasis schonen und hat deswegen auch den Rückkauf eigener Aktien auf Eis gelegt.
Die Münchener Rück hatte zuletzt unter anderem den US-Spezialversicherer HSB für rund 750 Millionen Dollar übernommen und stärkt seit längerem Nischenbereiche mit kleineren Akquisitionen.
MH120480
06.05.2009, 12:24
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601039&sid=azVYi8YEXsAc&refer=columnist_woolner
Chrysler’s Greedy Hedge Fund Holdouts Get It Right: Ann Woolner
Commentary by Ann Woolner
May 6 (Bloomberg) -- You can call the plan to merge Chrysler and Fiat good for the economy. You can think it creative.
You can say it’s the start of “a vibrant new company,” as Chrysler LLC Chairman Robert Nardelli did last week.
But there’s one word that you can’t call the Chrysler bankruptcy package: legal.
The plan would overturn basic rules of bankruptcy by setting up a sort-of sale to sidestep pesky legal requirements. It would bulldoze well-established rights of secured creditors, property rights the U.S. Constitution guarantees.
So if U.S. Bankruptcy Judge Arthur Gonzalez follows the law, the Chrysler rescue plan dies. If he blinks and approves it, secured creditors everywhere should feel a shiver of unease, and quick sales of insolvent companies to avoid court scrutiny would multiply.
The other option is a settlement, and that might well be where this is headed.
I hate to say it, but the dissident Chrysler lenders are right, the ones President Barack Obama described as greedy hedge funds selfishly blocking Chrysler’s survival.
The president’s fist-waving looks a lot like the posturing lawyers use to scare an adversary into surrender, never mind the law. In fact, several are giving up the cause.
At the heart of the plan, and at the heart of the plan’s problem, is the idea that Chrysler would sell itself quickly rather than go through months or years of court-supervised reorganization.
Within 60 Days
Called a 363 sale for the relevant section of the bankruptcy code, it can close within 60 days and unload all or part of the company. The sale to Barclays of a piece of Lehman Brothers Holdings Inc. took about a day.
A 363 sale is perfectly legal when a sound business reason demands it and when it isn’t reorganization in disguise.
But if it’s aimed at resolving creditors’ claims, that is what reorganization is for. Bankruptcy reorganization promises secured creditors at least the same payout they would get if the company liquidated, and Chrysler’s proposed sale looks like a way around that.
Figuring what creditors have coming to them requires lots of paperwork and hearings. That’s why it takes so long.
Drawn-Out Bankruptcy
And that is what Chrysler is trying to avoid. In fact, it must avoid a long, drawn-out bankruptcy if it is to survive.
But with a 363 sale, there is no chance to figure the value of Chrysler’s assets if sold piecemeal, much less what each creditor should get.
The secured creditors who are complaining about this helped save Chrysler the last time it almost went under, in 2007 after the marriage to Daimler AG soured. How much of a haircut should they be forced to take?
The dissidents say the sale is nothing more than what bankruptcy law calls a sub rosa reorganization, a secret reordering dressed up to look like a sale, which the law forbids.
Plus, would it even be a true sale?
In public statements Chrysler says a United Auto Workers health benefits trust would get 55 percent of the shares of New Chrysler and a $4.6 billion note to satisfy some of the group’s unsecured claims against the company.
Paying nothing but offering its fuel-efficiency expertise, Fiat SpA would own 20 percent initially and could increase its stake by another 15 percent. The U.S. and Canadian governments, which are providing billions in interim financing, would own the rest.
Phony Sale
Chrysler is essentially selling itself to itself, says Lynn LoPucki, a law professor at the University of California, Los Angeles. He teaches secured transactions and maintains a database of major bankruptcies.
So, if the “sale” isn’t a true sale, and if it dictates payout to secured creditors, isn’t that a sub rosa reorganization?
If it favors junior creditors over senior creditors, doesn’t it violate the very basics of bankruptcy law? Senior creditors can volunteer to give up some of what’s due them but they can’t be forced to by a bankruptcy court.
“Those are property rights, and they are protected by the Constitution,” says Daniel Glosband, a partner in Boston’s Goodwin Procter. “You can’t just take them away.”
And yet, it could happen.
‘Enormous Momentum’
“There’s an enormous momentum in favor of the government plan,” says Jay Westbrook, who teaches bankruptcy law at the University of Texas.
It’s naïve to assume bankruptcy judges feel compelled to follow the law, says LoPucki.
He argues that bankruptcy courts across the country compete for the big cases by giving lawyers for major companies what they want.
“According to the law, this plan should not be approved,” LoPucki says.
Yet he predicts Gonzalez will do it anyway to persuade other companies (General Motors Corp. comes to mind) to pick Manhattan’s bankruptcy court over, say Detroit’s.
Already the Chrysler case is one for the books. You have the federal government sending a company into bankruptcy court, financing its reorganization, deciding who will get what, setting a strict timetable and urging a judge to blink at the law.
If the argument that Chrysler’s welfare is so critical to the national interest that longstanding laws can be ignored, what’s next?
Some future president will find a way to justify blatantly illegal conduct. Such as torture.
MH120480
06.05.2009, 13:19
AOK-Rabattverträge für 63 Wirkstoffe starten am 1. Juni - Laufzeit bis 2011
STUTTGART/BERLIN (dpa-AFX) - Die AOK hat unter der Federführung der AOK
Baden-Württemberg nach mehr als 40 Rechtsstreitigkeiten vor Gerichten alle
Zuschläge für die ausgeschriebenen 63 Wirkstoffe erteilt. Die neuen
Arzneimittelverträge haben eine Laufzeit von zwei Jahren und wurden mit 22
Partnerunternehmen der Pharmaindustrie geschlossen, teilte die AOK
Baden-Württemberg am Mittwoch in Berlin mit. Die Umsetzung beginne am 1. Juni
2009 mit einer einmonatigen Übergangsfrist. Das Einsparpotenzial liege bei über
500 Millionen Euro für die Allgemeine Ortskrankenkasse pro Jahr. Der zum 1. März
2009 geplante Start der AOK-Rabattverträge hatte sich wegen Gerichtsverfahren
verzögert.
Zu den Unternehmen, die Zuschläge erhalten haben gehören unter anderem der
Bad Vilbeler Generikakonzern STADA , der Branchenprimus Teva
Pharmaceuticals und Sanofi-Aventis mit
seiner Generikasparte Winthrop. Keinen Zuschlag hat dagegen der zum Verkauf
stehende Generikahersteller ratiopharm nach der Liste vom 30. April 2009
erhalten. Insgesamt gibt es nach Angaben des Branchenverbandes ProGenerika in
Deutschland bis zu 160 Anbieter von Generika (Nachahmermedikamenten).
MEHR ALS 30 VERFAHREN VOR GERICHTEN
"Schon bei der Ausschreibung der 1. Arzneimittel-Rabattrunde vor zweieinhalb
Jahren haben wir mit Gegenwehr von Pharmaunternehmen gerechnet. Heute müssen wir
feststellen, dass die Auseinandersetzungen von Ausschreibung zu Ausschreibung
immer massiver geworden sind", sagte Christopher Hermann, der stellvertretende
Vorstandschef der AOK-Baden-Württemberg und Chefunterhändler der bundesweiten
AOK-Arzneimittelrabattverträge. In den vergangenen Monaten der hätten über 30
Verfahren vor Vergabekammern und Gerichten stattgefunden.
Anfang August 2008 hatte die AOK die Arznei-Rabattrunde 2009/2011 gestartet
und die insgesamt 63 Wirkstoffe mit einem Umsatzvolumen von über 2 Milliarden
Euro im Jahr erstmals europaweit ausgeschrieben. Insgesamt 114 Interessenten
hätten die Ausschreibungsunterlagen angefordert. Tatsächlich eingegangen seien
70 Bieterangebote.
Da diese Rabatte komplett von den Herstellern getragen werden müssten, liefe
das bei den betroffenen Wirkstoffen nach Schätzungen aus der Pharmabranche auf
eine Preis- und Umsatzreduktion von 50 bis 60 Prozent auf Basis der
Herstellerabgabe-Preise hinaus. Angesichts der Marktbedeutung der AOK, bei der
rund ein Drittel der Kassenpatienten in Deutschland versichert ist, können es
sich Generikafirmen nicht leisten, bei solchen Ausschreibungen nicht
mitzubieten./ep/ne/wiz
NNNN
GoldenSnuff
06.05.2009, 14:30
Norwegens Notenbank senkt Zins auf Rekordtief
Oslo, 06. Mai (Reuters) - Die norwegische Notenbank hat den Leitzins auf den niedrigsten Stand ihrer 193-jährigen Geschichte gesenkt. Sie nahm den Zinssatz am Mittwoch wie erwartet auf 1,5 von 2,0 Prozent zurück. Das war bereits die sechste Zinssenkung seit Oktober, als die Finanzkrise nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers eskalierte und sich weltweit zu einer Krise der Realwirtschaft auswuchs. Damals lag der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei der Zentralbank leihen können, bei 5,75 Prozent.
Mit billigem Geld sollen Konsum und Investitionen angeregt werden, um so die Folgen der weltweiten Rezession auf Norwegen abzumildern. Experten rechnen noch mit mindestens einer weiteren Zinssenkung. "Die Norge Bank könnte entweder im Juli oder im August um einen viertel Punkt nach unten gehen", sagte Björn Roger Wilhelmsen von First Securities.
Auch die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihren Leitzins Experten zufolge am Donnerstag von auf 1,0 von 1,25 Prozent und damit ebenfalls auf ein Rekordtief drücken. Die amerikanische Federal Reserve, die Bank of Japan und die Bank of England halten ihren Zins seit Wochen bereits nahe null.
GoldenSnuff
06.05.2009, 14:34
DJ US/ADP: Beschäftigung privater Sektor April -491.000 Stellen
WASHINGTON (Dow Jones)--Die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der USA ist im April deutlich schwächer geschrumpft als erwartet. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) am Mittwoch berichtet, wurden gegenüber März 491.000 Stellen abgebaut. Ökonomen hatten hingegen einen wesentlich stärkeren Rückgang um 650.000 erwartet. Für März wurde ein revidiertes Minus von 708.000 (vorläufig: 742.000) Jobs ausgewiesen.
Der ADP-Bericht stützt sich auf etwa 430.000 US-Unternehmen mit rund 24 Millionen Beschäftigten und lehnt sich an die Methodik des Bureau of Labor Statistics (BLS) an, das den offiziellen Arbeitsmarktbericht für die USA herausgibt. Vor einiger Zeit hatte ADP methodologische Änderungen eingeführt, um eine größere Übereinstimmung mit den Berechnungen des BLS herzustellen.
Der ADP National Employment Report wird monatlich und jeweils vor Veröffentlichung der BLS-Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft publiziert. Er soll damit frühzeitig Aufschluss über die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts geben.
Der Arbeitsmarktbericht des BLS wird am Freitag veröffentlicht. Hier erwarten von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen einen Rückgang der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft von 610.000, die Arbeitslosenquote sehen sie bei 8,9%. Im März hatte sich der Jobverlust auf 663.000 belaufen.
MH120480
06.05.2009, 15:24
ROUNDUP: Porsche-Eigner beraten Zukunft von Porsche/VW-Konzern
SALZBURG/STUTTGART/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Die Familien Porsche und Piëch
treffen sich am Mittwochnachmittag im österreichischen Salzburg zu Beratungen
über die Zukunft des Riesenkonzerns Porsche/VW . Auf dem Tisch liegen
dem Vernehmen nach zwei Konzepte - diskutiert wird über eine Fusion der
Sportwagenschmiede mit Europas größtem Autobauer oder einen Verkauf der Porsche
AG an Volkswagen. Dabei sei der Zusammenschluss der beiden Autobauer die
wahrscheinlichere Lösung zur Befreiung des Sportwagenbauers von seiner
drückenden Schuldenlast, heißt es in Stuttgart. Die Mehrheit der Familie stehe
offenbar hinter diesem Vorschlag von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Porsche
kämpft nach der Aufstockung seiner Anteile an VW auf knapp 51 Prozent mit einer
Verschuldung von neun Milliarden Euro.
Das Land Niedersachsen, das mit seiner Sperrminorität an VW nach der Satzung
und dem VW-Gesetz ein wichtiges Wort bei der Lösung mitreden kann, erklärte
unmittelbar vor Beginn des Treffens, die Landesregierung in Hannover erwarte,
dass dort festgelegt werde, "wer an uns herantritt und wer mit uns verhandelt."
Der VW-Betriebsrat pocht ebenfalls auf Mitsprache. Betriebsratschef Bernd
Osterloh sagte der dpa: "Wer immer etwas von Volkswagen will, der kommt an den
Belegschaften nicht vorbei." Und er fügte hinzu: "Mit uns wird es generell keine
Entscheidungen geben, die schlecht sind für unseren Konzern, die deutsche
Mitbestimmung, das VW-Gesetz und damit für die mehr als 360.000 Beschäftigten.
Alle Entscheidungen über Volkswagen fallen letztendlich in Wolfsburg."
ENTSCHULDUNGS-PLAN
Zu dem Treffen in Salzburg werden neben dem engsten Familienkreis um
Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche und VW- Aufsichtsratschef Ferdinand
Piëch auch Wiedeking und Porsche- Finanzvorstand Holger Härter erwartet. Die
beiden Manager sollen ihren Entschuldungs-Plan präsentieren. Demnach soll
Porsche mit VW fusionieren. Das dringend benötigte frische Geld soll den Plänen
zufolge über eine Kapitalerhöhung beschafft werden. Dabei sollen die Familien
mehrere Milliarden Euro aus ihrem Vermögen zuschießen. Außerdem soll ein neuer
Investor einsteigen, der neben den Porsches und Piëchs und dem Land
Niedersachsen zum dritten VW-Großaktionär wird. Interessenten gibt es dem
Vernehmen nach genug - darunter auch das Emirat Katar.
VW-Aufsichtsratschef Piëch macht sich dagegen offenbar für eine Lösung
stark, die VW-Chef Martin Winterkorn und Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch
erarbeitet haben sollen. Demnach soll der VW-Konzern das Autogeschäft von
Porsche kaufen. Mit dem Erlös könnte die Porsche Holding ihre Schulden tilgen.
An der Spitze der neuen Gesellschaft hätten dann voraussichtlich VW-Manager das
Sagen und Porsche wäre eine von vielen Marken im VW-Konzern.
AUTOIMPERIUM
Piëch arbeitet seit Jahren an dem Ziel, aus dem VW-Konzern ein riesiges,
alle Mobilitätssparten umfassendes Autoimperium zu machen. Es gilt als offenes
Geheimnis, dass er einen VW/Porsche-Konzern gerne mit Sitz und Leitung bei VW in
Wolfsburg angesiedelt sähe. Aber Piëchs Vetter Wolfgang Porsche hat diesen
Vorschlag bereits mit deutlichen Worten öffentlich zurückgewiesen: "Die Porsche
AG wird nicht an VW verkauft", verlautete aus Stuttgart-Zuffenhausen. Der
ursprüngliche Plan sah vor, dass Porsche seinen Anteil an VW auf 75 Prozent
ausbaut und das Ruder in Wolfsburg übernimmt. Davon scheint die Familie
inzwischen abgekommen zu sein.
Bei ihren Beratungen müssen die Porsche-Eigner nun eine einvernehmliche
Lösung finden, wie es mit dem Porsche/VW-Konzern weitergehen soll. Zum engeren
Familienkreis zählen auch Wolfgang Porsches Bruder Hans-Peter und sein Neffe
Ferdinand Oliver sowie Piëchs Bruder Hans Michel. Die fünf sitzen auch im
Aufsichtsrat der Porsche SE. VW-Chef Martin Winterkorn und Finanzvorstand Hans
Dieter Pötsch werden anders als Wiedeking und Härter dem Vernehmen nach nicht
nach Salzburg kommen./sba/ta/DP/she
MH120480
06.05.2009, 15:26
nochmal glück gehabt.
mfg
mh
DJ: Europäisches Parlament lässt neue Telekom-Regeln platzen
BRÜSSEL (Dow Jones)--Das Europäische Parlament hat am Mittwoch den neuen
Rechtsrahmen für den EU-Telekommunikationsmarkt vorerst blockiert. Ein Antrag
der Grünen und Liberalen, die Nutzung des Internets bei
Urheberrechtsverletzungen nur nach richterlicher Anordnung zu sperren, fand
überraschend eine Mehrheit, wie die Vorsitzende des zuständigen
Industrieausschusses, Angelika Niebler (CSU), erklärte.
Damit ist eine zuvor mit dem Rat erzielte Einigung über die neuen EU-Regeln
hinfällig. "Das ist ein Rückschlag für den Aufbau der Breitbandnetze in
Europa", sagte Niebler. Der neue Rechtsrahmen verzögere sich nun.
GoldenSnuff
06.05.2009, 15:29
Kreise - GM spricht weiter mit Finanzinvestoren über Opel-Kauf
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) - Auf der Suche nach einem Investor für Opel führt GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster in diesen Tagen Kreisen zufolge auch Gespräche mit Finanzinvestoren. "Es laufen ständig Gespräche", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch zu Reuters. Neben den beiden strategischen Interessenten Fiat und Magna gebe es auch einen Dialog mit Finanzinvestoren. Ein anderer Insider sagte, es gebe die Hoffnung, dass durch die öffentlichen Interessenbekundungen von Fiat und Magna nun auch andere Interessenten in die Gänge kämen.
Ein GM-Europa-Sprecher sagte, der Autobauer spreche mit verschiedenen möglichen Investoren gleichzeitig. Über die deren Identität und den Inhalt der Gespräche sei jedoch Stillschweigen vereinbart.
Kreisen zufolge waren unter den zuletzt sechs Interessenten für Opel vier Finanzinvestoren - darunter auch bekannte Beteiligungsgesellschaften, die weltweit wegen der Kreditkrise seit Monaten keinen großen Deal mehr stemmen konnten.
MH120480
06.05.2009, 16:10
Live from Amazon's Kindle event in NYC!
http://www.engadget.com/2009/05/06/live-from-amazons-kindle-event-in-nyc/#continued
GoldenSnuff
06.05.2009, 16:21
DJ: Zeitung: Deutsche Bank plant Umbau im Privatkundengeschäft
DJ Dt Bank weist Bericht über Umbau im Privatkundensegement zurück
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG hat einen Bericht über einen angeblich geplanten Umbau im Privatkundengeschäft zurückgewiesen. Es gebe keine Überlegungen, das Private Wealth Management (PWM) mit der Einheit Privat- und Geschäftskunden (PBC) zusammenzulegen, sagte ein Sprecher am Mittwoch zu Dow Jones Newswires. In PWM werden Kunden ab einem Vermögen von 2 Mio EUR betreut.
Die "Financial Times Deutschland" hatte unter Berufung auf Insider geschrieben, es gebe Überlegungen, das Wealth Management unter PBC-Vorstand Reiner Neske zu führen. Dies wies die Deutsche Bank nun zurück.
Die weiteren Spekulationen in dem Bericht wollte die Bank nicht kommentieren. Unter anderem hatte die "FTD" geschrieben, es mehrten sich Gerüchte, wonach PWM-Chef Pierre de Weck die Bank verlassen wird, nachdem er als eines der wenigen Mitglieder des erweiterten Führungszirkels der Deutschen Bank - des Group Executive Committee - nicht in den Vorstand befördert wurde. Spekulationen über den Weggang von de Weck hatte es bereits vor einigen Wochen gegeben und wurden bereits von der Bank dementiert.
GoldenSnuff
06.05.2009, 16:36
S&P stuft Bonitätsnoten von fünf Landesbanken zurück
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) - Die Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) hat die Bonitätsnoten von fünf Landesbanken deutlich gesenkt und den Ausblick für die Ratings auf negativ gesetzt. Wie die S&P-Experten am Donnerstag mitteilte, nahmen sie das Rating der WestLB[WDLG.UL] um eine Stufe von "A-" auf "BBB+" zurück, das der HSH Nordbank[HSH.UL] und der BayernLB jeweils um zwei Stufen von "A" auf "BBB+". Die [B]Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)[LBBW.UL] stuften sie um zwei Punkte von "A+" auf "A-" und die NordLB[NDLG.UL] um eine Stufe von "A" auf "A-" zurück. Nur die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)[HLAG.UL] behielt ihr Rating von "A". Für alle Institute ist der Ausblick nun aber negativ, was eine weitere Herabstufung in ein paar Monaten zur Folge haben könnte.
S&P begründete die großangelegte Rating-Aktion mit den wirtschaftlichen Aussichten für die teils stark angeschlagenen Landesbanken. Die Institute stünden trotz staatlicher Hilfen vor großen Herausforderungen wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Einzelne Häuser seien aber unterschiedlich stark betroffen, weshalb es unterschiedlich starke Ratingänderungen gegeben habe, erklärte S&P-Analyst Stefan Best.
Betroffen von der Herabstufung sind sowohl das Kurzfrist- als auch das Langfrist-Rating. Beide sind wichtige Bonitätsnoten für Banken und Orientierungsgrößen für Investoren. Die ohnehin schon schweren Refinanzierungsbedingungen für Landesbanken dürften sich dadurch noch weiter verschlechtern. Die zu den Sparkassen gehörende Landesbank Berlin ist von der S&P-Aktion nicht betroffen.
MH120480
06.05.2009, 16:47
in der agenturmeldung heute morgen stand, dass sie das privatkunden mit dem massengeschäft zusammenlegen wollen. vom wealth management war da nicht die rede. o_O
demtierende bestätigung oder was soll das werden?^^
mfg
mh
DJ: Zeitung: Deutsche Bank plant Umbau im Privatkundengeschäft
DJ Dt Bank weist Bericht über Umbau im Privatkundensegement zurück
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG hat einen Bericht über einen angeblich geplanten Umbau im Privatkundengeschäft zurückgewiesen. Es gebe keine Überlegungen, das Private Wealth Management (PWM) mit der Einheit Privat- und Geschäftskunden (PBC) zusammenzulegen, sagte ein Sprecher am Mittwoch zu Dow Jones Newswires. In PWM werden Kunden ab einem Vermögen von 2 Mio EUR betreut.
Die "Financial Times Deutschland" hatte unter Berufung auf Insider geschrieben, es gebe Überlegungen, das Wealth Management unter PBC-Vorstand Reiner Neske zu führen. Dies wies die Deutsche Bank nun zurück.
Die weiteren Spekulationen in dem Bericht wollte die Bank nicht kommentieren. Unter anderem hatte die "FTD" geschrieben, es mehrten sich Gerüchte, wonach PWM-Chef Pierre de Weck die Bank verlassen wird, nachdem er als eines der wenigen Mitglieder des erweiterten Führungszirkels der Deutschen Bank - des Group Executive Committee - nicht in den Vorstand befördert wurde. Spekulationen über den Weggang von de Weck hatte es bereits vor einigen Wochen gegeben und wurden bereits von der Bank dementiert.
MH120480
06.05.2009, 16:50
seh ich auch so.
mfg
mh
NDX1
04.05.2009
Mitteilungspflichtige Person:
=----------------------------
Name: Nordvest A/S
(juristische Person, Gesellschaft oder Einrichtung)
Angaben zur Transaktion:
=-------------------------------------------------------------------------------
Transaktion:
=-----------
Bezeichnung: Aktie
ISIN: DE000A0D6554
Geschäftsart: Verkauf
Datum: 04.05.2009
Stückzahl: 200000
Währung: Euro
Kurs/Preis: 13,2980
Gesamtvolumen: 2.659.600,0000
Börsenplatz: Frankfurt
Erläuterung:
GoldenSnuff
06.05.2009, 17:21
*KREISE - PORSCHE<PSHG_p.DE> HAT PLAN AUFGEGEBEN, BEI VOLKSWAGEN<VOWG.DE> AUF MEHR ALS 75 PROZENT AUFZUSTOCKEN
MH120480
06.05.2009, 17:25
MAN: Sonderprüfung zu Schmiergeldverdacht
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der unter Korruptionsverdacht geratene Maschinenbau- und
Nutzfahrzeugkonzern MAN hat eine Sonderprüfung fragwürdiger
Provisionszahlungen eingeleitet. Die Revisionsabteilung werde dabei von externen
Experten unterstützt, teilte der DAX-Konzern am Mittwoch in München
mit.
Ziel sei es, die Vorgänge vollständig aufzuklären und mögliches
Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter offenzulegen. "Die Ergebnisse der
Untersuchung werden den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt." Die
Aufklärung liege auch im Interesse des Unternehmens. "MAN toleriert kein
regelwidriges Verhalten seiner Mitarbeiter."
Provisionszahlungen seien grundsätzlich zulässig, soweit damit eine
tatsächliche Leistung abgegolten werde, teilte der Konzern weiter mit. Nach
Auffassung der Staatsanwaltschaft bestehe jedoch der Verdacht, dass zwischen
2002 und 2005 missbräuchliche Zahlungen geleistet wurden./mf/DP/he
MH120480
06.05.2009, 17:27
ROUNDUP: Ford investiert 550 Millionen Dollar in Kleinwagenfabrik
DEARBORN/KÖLN (dpa-AFX) - Ford will eines seiner US-Werke
in eine Kleinwagenfabrik umrüsten und dort den Ford Focus für Nordamerika bauen.
Dazu investiere das Unternehmen 550 Millionen Dollar, teilte Ford am Mittwoch
mit. Die Produktion solle im kommenden Jahr aufgenommen werden.
Für die Ford-Werke in Deutschland habe dies keine Auswirkungen, sagte ein
Firmensprecher in Köln. "Das hat mit Saarlouis nichts zu tun." In dem US-Werk
würden ausschließlich Focus-Wagen für den amerikanischen Markt produziert.
"Saarlouis bleibt das Ford-Focus- Stammwerk", sagte der Sprecher.
Die Investition in den USA sichert den Angaben zufolge 3200 Arbeitsplätze in
der Region Michigan. Ab dem Jahr 2011 werde auch eine Elektro-Version des Focus
hergestellt, um so einen Teil der stromgetriebenen Fahrzeuge herzustellen, die
Ford der amerikanischen Regierung zugesagt hatte.wiz/sk/cd/he
MH120480
06.05.2009, 18:47
DGAP-News: Porsche Automobil Holding SE: Familiengesellschafter sind sich einig
Porsche Automobil Holding SE / Sonstiges
06.05.2009
News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns wird angestrebt
Stuttgart. Die Vorstände der beiden Unternehmen Volkswagen AG und Porsche
Automobil Holding SE haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche
über die Vertiefung der Zusammenarbeit geführt. Die daraus resultierenden
Vorschläge haben die Familiengesellschafter der Porsche Automobil Holding
SE, Stuttgart, am Mittwoch unter Einbeziehung von Kapitalmaßnahmen
diskutiert und sich für die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns
ausgesprochen. Unter einer einheitlichen Führungsgesellschaft sollen in der
Endstruktur zehn Marken nebeneinander stehen, wobei die Eigenständigkeit
aller Marken und ausdrücklich auch von Porsche gewahrt bleibe.
Auf dieser Grundlage werden die beiden Unternehmen Volkswagen und Porsche
in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Gespräche unter maßgeblicher
Einbeziehung des Landes Niedersachen als größten Mitaktionär sowie den
Arbeitnehmervertretern beider Unternehmen vertiefen. Ziel ist es, in den
nächsten vier Wochen eine entsprechende Entscheidungsgrundlage über die
zukünftige Struktur der gemeinsamen Gruppe zu entwickeln.
K-GO
06.05.2009
MH120480
06.05.2009, 18:48
Iceland aims to raise foreign cash with loan scheme
STOCKHOLM, May 6 (Reuters) - Iceland's central bank said on Wednesday it
would allow firms borrowing funds in Icelandic crowns to repay the loans in
other currencies, a move seen as a tentative step towards the relaxation of
capital controls.
The central bank, aiming to boost its holdings of foreign funds, said
any legal entity interested in taking advantage of the scheme should write to
it by May 11.
"This operation will be repeated approximately one month later,"
Sedlabanki said in a statement.
"The conditions upon which the central bank will authorise such
borrowing are that the loan period be at least seven years and that the entity
concerned will foreseeably have foreign-currency revenue in amounts sufficient
to cover the payments on the loan."
The move represents an initial step back towards financial normality,
analysts said.
"This scheme ... is the first cautious step towards the easing of
capital controls," Landsbanki analysts wrote in a note to clients.
When the Icelandic crown virtually ceased to trade on international
markets last October, the country was forced to impose strict capital controls
to preserve scarce foreign funds for the purchase of essentials such as food
and medicine.
MH120480
06.05.2009, 18:49
DJ: Ludwig Merckle ist Alleinerbe des Investors Adolf Merckle
Ulm (ddp.djn). Die wesentlichen Unternehmensbeteiligungen der
Merckle-Unternehmensgruppe gehen im Rahmen der Erbschaft auf Ludwig
Merckle über. Dies habe die Erbengemeinschaft gemeinsam mit Ruth
Merckle, der Ehefrau des am 5. Januar 2009 verstorbenen Ulmer
Unternehmers Adolf Merckle, entschieden, teilte die Gruppe am
Mittwoch mit. Ludwig Merckle ist der älteste Sohn von Adolf Merckle.
Die Unternehmensbeteiligungen umfassen vor allem die Anteile an
HeidelbergCement, ratiopharm und Phoenix. Mit der Konzentration der
unternehmerischen Beteiligungen auf einen Anteilseigner würden die
Erbengemeinschaft und Ruth Merckle die Voraussetzung dafür schaffen,
dass der Reorganisationsprozess der Unternehmensgruppe fortgesetzt
und erfolgreich abgeschlossen werden könne, teilte die Gruppe mit.
MH120480
06.05.2009, 18:51
BRIEF-American Express will not be asked to raise capital - AP
May 6 (Reuters) - American Express Co Will not be asked to raise new
capital after stress tests - AP
MH120480
06.05.2009, 19:00
German publisher G+J sees '09 sales drop 8-10 pct
LONDON, May 6 (Reuters) - Europe's largest publisher and printing company
Gruner+Jahr (G+J) expects 2009 sales to decline at least four times as much as
last year as a pan-European advertising slump continues.
The Hamburg-based publisher, owned by German media conglomerate
Bertelsmann, expects revenue to decline 8-10 percent this year and operating
profit to be around 200 million euros ($266.3 million), G+J board member
Torsten-Joern Klein said at an industry event in London.
"We believe in magazines, maybe on a little lower level," Klein said and
added that so far only 5 percent of its revenue is generated by digital
advertising.
G+J has tried to find ways to compensate for declining ad sales by
expanding successful brands such as its women's magazine Brigitte online and
addressing specific groups with spin-offs such as Brigitte young miss and
Brigitte woman.
In 2008, it reported a 2008 operating profit -- including special items
-- of 225 million euros, a decrease of almost 15 percent on a sales decline of
2.2 percent to 2.77 billion euros.
G+J is known for its flagship weekly Stern -- well-known in Germany for
publishing Hitler diaries in 1983 which turned out to be forged -- as well as
science and travel magazine group GEO and gossip weekly Gala. :lol:
It owns around 280 magazines and newspapers in 22 countries and
generates over 50 percent of its revenues abroad.
The publisher announced major cost cuts in October in preparation for a
major slowdown in advertising.
At the time the publisher also announced it would slim down its
portfolio and ditch titles that could not survive the financial crisis.
MH120480
06.05.2009, 19:02
preislich für mich irgendwie uninteressant .. halte nix davon teure geräte zu kaufen, die eigentlich dazu dienen mich zum konsum anzuhalten. der schuss könnte nach hinten losgehen .. zumal ich bezweifel, dass die hardwareaufrüstung seit 2007 umsoviel besser ist wie die preise gefallen sind.
könnte man natürlich über verringerte stückzahlen kompensieren, nur gehts im endeffekt doch weitaus mehr um den konsum der angebote... und da sind die bücher bei den amis nun auch nicht so teuer, als dass man 10 dollar für ne digitale variante ausgeben wollte.
die zielgrupe studenten hat atm bei den amis verstärkt mit den studiengebühren zu kämpfen.
mfg
mh
UPDATE 2-Amazon launches larger-screen Kindle for $489
By Robert MacMillan and Alexandria Sage
NEW YORK/SAN FRANCISCO, May 6 (Reuters) - Amazon.com Inc introduced on
Wednesday a larger, souped-up version of its Kindle electronic reader designed
for students, academics and newspaper readers, but its $489 price tag could cap
sales.
The new Kindle DX has a 9.7 inch display that rotates -- about 2.5 times
the surface area of the normal Kindle -- making it easier to read highly
formatted pages.
It has more memory, 3.3 gigabytes, which can hold up to 3,500 books
compared with the normal Kindle's 1,500 and software to make it easier to
navigate large documents such as PDFs.
But at $130 above the $359 cost of the original Kindle, launched in
2007, analysts questioned how many economy- conscious consumers would open
their wallets for the new gadget, which weighs nearly 19 ounces.
"It is somewhat ironic in that the device is getting more expensive as
the source content that is well suited to it is becoming more mass market such
as newspapers and textbooks," said Ross Rubin, consumer technology analyst for
the NPD Group.
The launch of the Kindle DX comes as a host of companies experiment
with electronic readers, including larger versions geared towards newspapers
that are expected to hit the market by the end of this year and into the next.
Amazon Chief Executive Jeff Bezos attended a New York news conference to
announce the launch, together with Arthur Sulzberger Jr., publisher of The New
York Times.
The New York Times, Boston Globe and The Washington Post will offer the
DX at a reduced price to readers where home delivery of those newspapers is not
available.
Textbook publishers Cengage Learning Inc, Pearson Plc and Wiley will
offer books through the Kindle store starting this summer, Amazon said.
Five universities will launch trials using the DX, beginning this fall,
the company said.
The hand-held Kindle, which was updated earlier this year, allows users
to read books, newspapers, magazines and blogs. It is only available in the
United States.
Like the regular Kindle, DX users will be able to access to books that
can be downloaded through the Kindle store for $9.99 in most cases. Amazon did
not disclose how much textbooks will cost, nor any revenue-sharing details with
the newspapers.
NO QUICK FIX?
While the larger version means students will not have to lug around
heavy textbooks, they might balk at the price, especially when they can already
use laptops to access electronic textbooks over the Internet, or download them
onto the regular Kindle or other e-readers.
Moreover, supersizing the Kindle appears at first glance to ignore the
consumer fascination with hand-held gadgets such as Apple Inc's iPod and
iPhone, some say. The device also may not prove to be a quick fix for
struggling newspapers devastated by crumbling advertising revenue and
declining readership.
Amazon is quick to tout its Kindle as the future of reading -- and a
sales driver for the Seattle-based giant -- but does not disclose its sales and
profit breakdown, leading some analysts to view the Kindle as an interesting
niche device with minor mainstream appeal.
But others see academia as the best fit for the new Kindle. They say
electronic textbooks downloaded onto the device could be a major revenue driver
in the future.
Arizona State University, Case Western Reserve University, Princeton
University, Reed College and the University of Virginia's Darden School of
business are involved in the trial program for students.
"We look forward to seeing how the device affects the participation of
both students and faculty in the educational experience," said Barbara Snyder,
president of Case Western Reserve University.
A host of companies around the world have been working on reading
devices geared to newspapers, including News Corp , parent of The Wall Street
Journal and other papers, and Hearst Corp, whose papers include the San
Francisco Chronicle and the Houston Chronicle.
Amazon shares were down about 1 percent at $81.15 in afternoon trading
on the Nasdaq.
GoldenSnuff
06.05.2009, 19:47
*WSJ - JPMORGAN<JPM.N> BRAUCHT UNTER STRESS-TEST DER REGIERUNG KEIN FRISCHES KAPITAL
*CITIGROUP <C.N> SHARES HITS SESSION HIGH, UP MORE THAN 12 PCT AFTER REPORT BANK NEEDS $5 BLN OF CAPITAL UNDER STRESS TESTS
GoldenSnuff
06.05.2009, 20:11
*WSJ - JPMORGAN<JPM.N> BRAUCHT UNTER STRESS-TEST DER REGIERUNG KEIN FRISCHES KAPITAL
*CITIGROUP <C.N> SHARES HITS SESSION HIGH, UP MORE THAN 12 PCT AFTER REPORT BANK NEEDS $5 BLN OF CAPITAL UNDER STRESS TESTS
*BANK OF NEW YORK MELLON CORP <BK.N> DOES NOT NEED CAPITAL UNDER U.S. GOVERNMENT STRESS TEST - THEFLYONTHEWALL.COM, CITING BLOOMBERG
GoldenSnuff
06.05.2009, 20:15
DJ UPDATE: EU verschärft Eigenkapitalvorschriften für Banken
STRASSBURG (Dow Jones)--Die EU hat als Antwort auf die gegenwärtige Finanzkrise die Eigenkapitalvorschriften für Banken verschärft und neue Aufsichtsregeln eingeführt. Das Europäische Parlament befürwortete am Mittwoch eine Überarbeitung der Basel II-Direktive, für die zuvor ein Kompromiss mit dem EU-Ministerrat ausgehandelt worden war, wie aus einem Pressebericht vom Parlament hervorgeht. Durch die Maßnahmen sollen die finanzielle Stabilität gewährleistet, zukünftige systemische Risiken vermieden und das Bankensystem wieder funktionstüchtig gemacht werden.
Durch das heutige positive Votum wurde das Gesetzgebungsverfahren beendet, allerdings muss der Rat die neue Regelung noch formal auf den Weg bringen. Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie bis zum 31. Oktober 2010 annehmen und die neuen Bestimmungen spätestens ab Ende 2010 anwenden.
Das Europäische Parlament stimmte zudem dem Vorschlag der Kommission zu, dass das betreffende Finanzinstitut bei einer Verbriefung einen bestimmten Anteil an der Leistung der geplanten Investition behält. Der Selbstbehalt muss demnach mindestens 5% des gesamten Wertes der verbrieften Forderungen ausmachen.
Diese neue Regel zum Selbstbehalt geht allerdings nicht allen Abgeordneten weit genug. Daher wurde eine Revisionsklausel in die Verordnung integriert, nach der die EU-Kommission bis Ende dieses Jahres einen Vorschlag unterbreiten soll, der - in Absprache mit der europäischen Bankenaufsicht - eine eventuelle Steigerung dieses Anteils festschreiben soll. Die Sozialdemokraten hatten einen Eigenbehalt von 15% gefordert, Teile der Konservativen von 10%.
Das Parlament stimmte außerdem zu, die bestehenden Regeln für Großkredite - einschließlich der Bank-Forderungen zwischen den Banken - zu verstärken. Gemäß dem vereinbarten Text soll eine Bank nicht mehr als 25% ihres Eigenkapitals an einen Kunden oder eine Gruppe von Kunden abgeben können. Die Überschreitung dieser Schwelle soll nur zwischen den Kreditinstituten selbst möglich sein und darf nicht mehr als 150 Mio EUR betragen.
Mit der Neufassung der EU-Vorschriften für die Eigenkapitalausstattung der Banken soll auch die Überwachung von EU-weit tätigen Banken verbessert werden. Zur Stärkung der Aufsicht über grenzübergreifende Bankengruppen werden nach dem Kompromiss "Aufsichtskollegien" der nationalen Regulierer eingerichtet.
Mit diesem ersten Schritt werde die aufsichtliche Zusammenarbeit und Konvergenz in der EU gestrafft. Das Parlament forderte die Kommission jedoch auf, bis Jahresende Vorschläge für eine weitere Aufsichtsintegration vorzulegen. Dies sollte mit Blick auf die Schaffung eines europaweiten Aufsichtssystems bis zum 31. Dezember 2011 geschehen.
Das Parlament machte sich zudem für eine tiefer gehende Analyse der Auswirkungen der Finanzkrise und geeignete rechtliche Gegenmaßnahmen stark. In dem vereinbarten Text sind daher eine Reihe von Überprüfungsklauseln zu den Themen Überwachung, Prozyklizität, Großkredite und zum OTC-Markt (over the counter) enthalten. Insbesondere die meistgehandelten Derivate, die so genannten Credit Default Swaps (CDS) sowie für alle OTC-Produkte (over the counter) sollen dem Parlament zufolge strenger geregelt werden.
GoldenSnuff
06.05.2009, 20:34
BRIEF-American Express will not be asked to raise capital - AP
May 6 (Reuters) - American Express Co Will not be asked to raise new
capital after stress tests - AP
*WSJ - JPMORGAN<JPM.N> BRAUCHT UNTER STRESS-TEST DER REGIERUNG KEIN FRISCHES KAPITAL
*CITIGROUP <C.N> SHARES HITS SESSION HIGH, UP MORE THAN 12 PCT AFTER REPORT BANK NEEDS $5 BLN OF CAPITAL UNDER STRESS TESTS
*BANK OF NEW YORK MELLON CORP <BK.N> DOES NOT NEED CAPITAL UNDER U.S. GOVERNMENT STRESS TEST - THEFLYONTHEWALL.COM, CITING BLOOMBERG
WSJ: AmEx und JP Morgan brauchen kein zusätzliches Kapital
NEW YORK (Dow Jones)--Die beiden US-Banken American Express Co und J.P. Morgan Chase & Co brauchen auch nach Durchführung des Stresstests der Regierung kein zusätzliches Kapital. Das sagten mehrere Personen mit entsprechenden Informationen am Mittwoch.
Der Kreditkartenanbieter American Express (AmEx) hatte bereits 3,4 Mrd USD Kapital aus dem Troubled Asset Relief Program der Regierung erhalten. Der Konzern werde die aktuellen Probleme als Folge der schwachen Wirtschaftsentwicklung ohne weitere Mittel meistern könne, habe der Stresstest ergeben, sagte eine Person.
Auch bei JP Morgan gebe es keinen Kapitalbedarf, sagten mehrere Informanten. Dieses Ergebnis des Stresstests sei nicht verwunderlich, da die New Yorker Bank als eine der finanzstärksten in den USA gilt.
Unterdessen berichtet die "Washington Post", dass auch die Bank of America Corp kein frisches Kapital benötige. Die Bank müsse zwar ihr Stammkapital um 35 Mrd USD erhöhen. Dies solle aber nicht durch frisches Geld, sondern durch Wandlung anderer Kapitalformen in Stammaktien erfolgen. Genannt werden hier beispielsweise die 45 Mrd USD, die die US-Regierung zur Stützung des Instituts bei der Bank of America investiert hatte.
GoldenSnuff
06.05.2009, 22:06
DJ Ölpreis steigt über 56 USD je Barrel auf Jahreshoch
NEW YORK (Dow Jones)--Der Ölpreis hat am Mittwoch an der New Yorker Rohstoffbörse (Nymex) auf einem neuen Jahreshoch geschlossen. Händler machten dafür die weniger als erwartet gestiegenen US-Rohöllagerbestände verantwortlich. Der Preis des führenden Juni-Kontrakts auf ein Barrel der Rohölsorte Light, Sweet Crude stieg um 4,6% bzw 2,50 USD auf 56,34 USD, den höchsten Stand seit dem 14. November 2008. Dabei lag das Tageshoch im Verlauf bei 56,47 USD und das Tagestief bei 53,57 USD je Barrel.
Vorherige Versuche des Ölpreises, die Marke von 55 USD je Barrel zu knacken, seien immer wieder an den ständig steigenden Lagerbeständen vor allem in den USA gescheitert, sagte ein Beobachter. "Der Konsens ist jetzt, dass wir das Schlimmste am Lageraufbau in den USA gesehen haben, und jetzt werden wir eine Top-Bildung beobachten", kommentierte ein Händler. "Mit der saisonalen Nachfrage von der Fahrsaison sollten wir eine Erholung der Ölnachfrage sehen", fügte er hinzu.
Die US-Rohöllagerbestände sind in der Vorwoche um 0,6 Mio Barrel gestiegen. Analysten hatten einen kräftigeren Anstieg um 2,0 Mio Barrel prognostiziert. Die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl erhöhten sich um 2,4 Mio Barrel. Hier war ein Anstieg um 1,2 Mio Barrel erwartet worden. Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin sanken um 0,2 Mio Barrel, während die Prognose auf einen Zuwachs um 0,1 Mio Barrel gelautet hatte.
GoldenSnuff
06.05.2009, 22:32
Symantec profit beats forecasts
BOSTON, May 6 (Reuters) - Symantec Corp , the largest maker of computer security and data backup software, reported a quarterly profit ahead of Wall Street projections as cost cutting offset a decline in revenue.
Profit, excluding items, in the fourth quarter ended April 3 came in at 38 cents per share, beating analysts´ average forecast for 35 cents according to Reuters Estimates.
The company also estimated first-quarter earnings per share of 34 cents to 36 cents on non-GAAP revenue of $1.44 billion to $1.5 billion. Analysts, on average, were forecasting earnings of 35 cents per share on non-GAAP revenue of $1.51 billion, according to Reuters Estimates.
Non-GAAP revenue excludes deferred revenue related to acquisitions.
The Cupertino, California-based company reported a fiscal fourth-quarter loss of $249 million, or 30 cents, versus year-earlier net income of $186 million, or 22 cents. Non-GAAP revenue fell 4 percent to $1.49 billion, below the average forecast of $1.52 billion.
Shares in the Cupertino, California-based company that competes with McAfee Inc fell to $17.20 in after-hours trade from their Nasdaq close of $17.60
GoldenSnuff
06.05.2009, 22:57
Cisco revenue falls but profit above Wall St view
NEW YORK, May 6 (Reuters) - Network equipment maker Cisco Systems Inc posted a smaller-than-expected drop in quarterly profit due to cost cuts that helped offset lower revenue as companies reduced technology spending.
Shares of Cisco rose 4 percent after hours as investors waited for Chief Executive John Chambers to give his outlook on a conference call later on Wednesday.
Revenue fell 16.6 percent from a year earlier to $8.2 billion in Cisco´s fiscal third quarter ended April 25, compared with analysts´ average estimate of $8.1 billion, according to Reuters Estimates.
Net profit fell to $1.3 billion, or 23 cents a share, from $1.8 billion, or 29 cents a share, a year ago. Earnings excluding items fell to 30 cents from 38 cents, and was above analysts´ average estimate of 25 cents.
"Cisco positively surprised on earnings by a significant margin and unlike a lot of other companies we´ve seen this quarter, they also surprised on revenues," said Tim Ghriskey, chief investment officer at Solaris Asset Management. "I think that´s why the stock is reacting so favorably in the after-market."
Tighter credit and the recession have discouraged many of Cisco´s customers from big technology investments.
But Cisco has been cutting costs to help protect its bottom line. Total operating expenses fell to $3.6 billion from $4.1 billion, the company said.
Cisco is the biggest U.S. maker of routers and switches, which direct Internet traffic. It recently expanded into software, services, and consumer electronics. Its results are often seen as a benchmark for the overall technology sector.
Analysts have said that Cisco´s results and outlook could provide global investors with a better idea of the depth of the current downturn and possible timing of a recovery.
U.S. Federal Reserve Chairman Ben Bernanke said on Tuesday that he was hopeful that the economic decline would moderate "considerably" in the near term, and return to positive growth by the end of the year.
*WSJ - JPMORGAN<JPM.N> BRAUCHT UNTER STRESS-TEST DER REGIERUNG KEIN FRISCHES KAPITAL
*CITIGROUP <C.N> SHARES HITS SESSION HIGH, UP MORE THAN 12 PCT AFTER REPORT BANK NEEDS $5 BLN OF CAPITAL UNDER STRESS TESTS
*BANK OF NEW YORK MELLON CORP <BK.N> DOES NOT NEED CAPITAL UNDER U.S. GOVERNMENT STRESS TEST - THEFLYONTHEWALL.COM, CITING BLOOMBERG
Das ist natürlich schon bitter, wenn solche Nachrichten nicht mehr im Hauptthread gepostet werden.
Überlegst Euch noch mal.........bütte. Oder postets wenigstens doppelt.
MH120480
07.05.2009, 07:00
Nikkei hits 6-month high as US financial fears fade
TOKYO, May 7 (Reuters) - Japan's Nikkei stock average hit a six-month high
on Thursday, and was up 4.1 percent by midafternoon as banks like Mizuho
Financial Group jumped on receding concerns over the U.S. financial system.
About half of the 19 largest U.S. banks are expected to need more capital
when the results of government tests of their ability to weather a deep
recession are released on Thursday at 5 p.m. EDT (2100 GMT).
While capital shortfalls reported so far are much larger than analysts
expected, U.S. bank shares soared as investors got more insight about how the
industry will cope with perhaps the most severe recession since World War Two.
But analysts said some investor wariness was kicking in during afternoon
trade as attention turned to the stress tests and how many banks may need more
capital. "There's resistance around 9,400, and this is combining with caution
ahead of the stress tests to cause investors to take some profits," said
Nagayuki Yamagishi, a strategist at Mitsubishi UFJ Securities.
"Though we have been seeing good signs about the world economy, it's
still too soon to say it's improving. Basically, we're at a stage where
economic worsening has stopped." The benchmark Nikkei gained 366.85 points to
9,344.22 after rising as far as 9,379.27 during the morning session, but it
still appeared set for its highest close in six months.
The broader Topix rose 3.5 percent to 876.62, also off morning highs.
On the charts, the Nikkei has broken through a key resistance level
stemming from its two bear market lows in October and March just below and
above 7,000 points respectively.
The two lows form a pattern that usually signals the market has bottomed
out when prices break through a key resistance level. In this case the
resistance line came in just above 9,000 points.
Japan's banking subindex surged 8.2 percent.
Mitsubishi UFJ Financial Group soared 11.8 percent to 585 yen, even
after Japan's biggest bank warned on Friday that it now expects to have slid to
its first annual net loss since it was formed in 2005, hit by losses on its
stockholdings.
Sumitomo Mitsui Financial Group jumped 9.7 percent to 3,820 yen.
Japan's No. 3 bank said it will buy Citigroup's Japanese broker and key
investment banking units for $5.9 billion and look to form a financial services
powerhouse through an alliance with Daiwa Securities Group.
Mizuho Financial Group advanced 10.1 percent to 229 yen, while Nomura
Holdings Inc, Japan's biggest brokerage, gained 7 percent to 644 yen.
But Tokyo Electron Ltd shed 2.6 percent to 4,560 yen after the Nikkei
business daily said the chipmaking equipment producer may have an operating
loss of about 65 billion yen ($662 million) this business year, a sharp
reversal from a profit estimated for the year ended in March.
MH120480
07.05.2009, 07:01
US's Geithner says no stress test banks insolvent
WASHINGTON, May 7 (Reuters) - U.S. Treasury Secretary Timothy Geithner said
on Wednesday that none of the 19 banks being examined under stress tests are at
risk of insolvency.
Geithner, in a transcript of an interview that he gave to the Charlie
Rose Show for broadcast later on Wednesday, also said the pace of U.S. economic
decline was slowing but the economy still faced enormous uncertainty.
MH120480
07.05.2009, 07:20
die gerüchteküche brodelt dennoch .. da is nix in stein gemeißelt. bspw. wird nicht vorhandener ms kapitalbedarf schon wieder bezweifelt. gibt auch anzeichen dafür, dass kapitalbedarf über tochtergesellschaften geregelt wird.
15:30 rede von ben, vorher zinsentscheide, 13h GM zahlen (-11,5 est). ansonsten das übliche, turnusmäßig.
mfg
mh
DJ: WSJ UPDATE: AmEx, JP Morgan brauchen kein zusätzliches Kapital
(NEU: Weitere Details)
Von Robin Sidel
WALL STREET JOURNAL
NEW YORK (Dow Jones)--Nach Abschluss der Stresstests der US-Regierung
kristallisiert sich zunehmend heraus, welche Banken zusätzliche Finanzhilfen
benötigen. Dazu gehören unter anderem die Bank of America Corp, die Citigroup
Inc und die Regions Financial Corp, sagten mit der Situation vertraute Personen
am Mittwoch. Dagegen benötigten die American Express Co, J.P. Morgan Chase oder
die Bank of Mellon Corp kein zusätzliches Kapital.
Der Finanzbedarf bei der Citigroup wird unterdessen geringer eingeschätzt als
noch zuvor vermutet. Das New Yorker Institut braucht Informanten zufolge
zwischen 5 Mrd und 6 Mrd USD. Die Federal Reserve habe die Gesellschaft infolge
des abgeschlossenen Stresstests angewiesen, die Mittel beizubringen. Manager
der Bank wollen offenbar weitere Assets verkaufen und die geplante Umwandlung
von Vorzugs- in Stammaktien ausweiten, um die Forderungen der Notenbanker zu
erfüllen.
Zur Wochenmitte hatte die "New York Times" berichtet, dass die Citigroup 10
Mrd USD an frischem Kapital benötigen könnte. Die Zeitung hatte sich dabei auf
eine mit der Angelegenheit vertraute Person berufen.
Der Kreditkartenanbieter American Express (AmEx), der bereits 3,4 Mrd USD
Kapital aus dem Troubled Asset Relief Program der Regierung erhalten hat,
benötige keine weiteren Mittel, hieß es am Mittwoch weiter. Der Konzern werde
die aktuellen Probleme als Folge der schwachen Wirtschaftsentwicklung ohne
weitere Mittel meistern könne, habe der Stresstest ergeben, sagte eine Person.
Auch bei JP Morgan gebe es keinen Kapitalbedarf, sagten mehrere Informanten.
Dieses Ergebnis des Stresstests sei nicht verwunderlich, da die New Yorker Bank
als eine der finanzstärksten in den USA gilt.
Unterdessen berichtet die "Washington Post", dass auch die Bank of America
Corp kein frisches Kapital benötige. Die Bank müsse zwar ihr Stammkapital um 35
Mrd USD erhöhen. Dies solle aber nicht durch frisches Geld, sondern durch
Wandlung anderer Kapitalformen in Stammaktien erfolgen. Genannt werden hier
beispielsweise die 45 Mrd USD, die die US-Regierung zur Stützung des Instituts
bei der Bank of America investiert hatte.
Die 19 untersuchten Banken und die US-Notenbank wollen am späten Donnerstag
(Ortszeit) Auskunft über die Ergebnisse der Belastungstests geben. Dabei sollen
auch detaillierte Verlustprognosen einzelner Institute präsentiert werden.
MH120480
07.05.2009, 08:19
das is noch nicht mal durch, schon wollen se alle noch mehr sperren .. recht eindeutig, was man damit ausgelöst ..
mfg
mh
Bundestag streitet über Kinderporno-Sperren
Abgeordnete der Opposition haben den Gesetzesentwurf zur Erschwernis des Zugangs zu kinderpornographischen Seiten scharf kritisiert. Die SPD fordert eine Ausweitung auf Jugendpornographie; die CDU wirft Gegnern vor, Wertmaßstäbe verloren zu haben.
http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-streitet-ueber-Kinderporno-Sperren--/meldung/137408
MH120480
07.05.2009, 08:26
Im SAP-Umfeld droht ein Projektstau
Marktmonitor0409.jpg
Vergrößern
Bild: projektwerk Die zumindest teilweise von der aktuellen Krisenstimmung beeinflusste Investitionszurückhaltung in den Unternehmen schlägt nun deutlich auf den Markt für IT-Freelancer durch. Vor allem auch die traditionell am stärksten nachgefragten SAP-Experten müssen mit einer schwindenden Zahl von Projektausschreibungen zurechtkommen. Nachdem schon im März 2009 die zur Randstad[1]-Gruppe gehörende IT-Personalagentur Gulp[2] den niedrigsten Nachfragestand nach SAP-Freiberuflern seit Oktober 2005 registrierte, zeigt auch der aktuelle Marktmonitor der Hamburger Projektbörse projektwerk[3] im April einen deutlichen Rückgang der SAP-Angebote.
Die Zahl der ausgeschriebenen SAP-Projekte stürzte gegenüber dem Vormonat um gut ein Drittel ab – im Vergleich zum April vergangenen Jahres steht immerhin ein Minus von rund 28 Prozent zu Buche. Während gerade selbstständige SAP-Experten traditionell zum Jahresauftakt von einem saisonal bedingten Aufschwung profitieren, kommen nun die gezielten Sparmaßnahmen in den Unternehmen zum Tragen. Wie die zur CeBIT veröffentlichte Studie "Was bewegt IT-Entscheider?" von Handelsblatt und der Beratungsfirma Droege[4] gezeigt hat, wollen über 40 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dieses Jahr den Rotstift bei den IT-Investitionen ansetzen[5].
Während das Gros der geplanten Einsparungen zwar auf den Verzicht bei der Anschaffung neuer Hardware entfällt, sind auch die Investitionen in Software betroffen. So habe die Studie ergeben, dass IT-Manager insbesondere bei Software zur Steuerung der Unternehmen (beispielsweise Enterprise Ressource Planing – ERP) ihre Ansprüche zurückschrauben. "Microsoft legt im ERP-Markt weiterhin zu, während SAP stagniert. Das zeigt, dass die Kunden in schwierigen Zeiten auch mit weniger zufrieden sind", kommentierte Torsten Frankenberger, Geschäftsführender Partner bei Droege & Comp., die Ergebnisse der Umfrage.
Der Investitionsstau birgt aber auch Risiken – nämlich dann, wenn notwendige Maßnahmen zur Optimierung der IT und der darauf aufbauenden Geschäftsprozesse auf die lange Bank geschoben werden. Unternehmen verspielen dabei unter Umständen die Chance, sich Wettbewerbsvorteile zu sichern, um bei wieder anziehender Konjunktur besser aufgestellt zu sein. "Viele Unternehmen denken zu kurzfristig", glaubt Michael Blankertz, der als selbstständiger SAP-Entwickler vor allem mittelständische Unternehmen berät.
Nach seinen Erfahrungen würden derzeit viele Projekte gestoppt, die einen "gewissen" Entwicklungsaufwand mit sich bringen. "Dass diese aber mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Unternehmens erhöhen, wird dabei häufig völlig außer Acht gelassen", betont Blankertz. "Auch werden vielfach Aufgaben an interne Kräfte übertragen, die diese dann irgendwie lösen, aber häufig nicht das Know-how versierter SAP-Experten mitbringen." Eine Einschätzung, die auch Andreas Stiehler von Berlecon Research[6] teilt. Der Marktforscher hat festgestellt, dass IT-Freelancer zwar primär zur Überbrückung von Kapazitätsengpässen beschäftigt werden, aber auch immer mehr deutsche Unternehmen die externen Spezialisten gezielt einsetzen, um die Produktivität zu steigern, Innovation voranzutreiben und den Wissensstand der eigenen Belegschaft zu erhöhen.
Obwohl die Zeichen im Freelancer-Markt derzeit eher auf Abschwung stehen, gibt sich SAP-Experte Blankertz zuversichtlich: "Die Projekte türmen sich auf, weil die nötigen Arbeiten verschoben werden – aber die IT-Spezialisten sind verfügbar. Daher bin ich sicher, dass diejenigen Unternehmen die Nase vorn haben, die jetzt ihre Aufgaben lösen." Hoffnungsvoll stimmen in diesem Zusammenhang wiederum Erkenntnisse der "IT-Studie 2009" von Droege, die zeigen, dass immerhin 34 Prozent der befragten Unternehmen ihre Budgets ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen Lage aufstocken wollen. Während die IT-Budgets im Schnitt zwar sinken, gebe es dennoch eine gute Nachricht: "Wir haben einige Unternehmen, die jetzt in der Krise erst recht investieren", unterstrich Frankenberger.
(map[7]/c't)
URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/137364
MH120480
07.05.2009, 08:32
Cloud-Computing für Smartphones
Intel Research will rechenintensive Aufgaben vom Handy auf Serverfarmen im Internet verschieben.
MH120480
07.05.2009, 08:37
"Antwortmaschine" Wolfram Alpha im ersten Test
http://www.heise.de/tr/Wolfram-Alpha-vs-Google--/artikel/137310
Fazit: Ich habe keine Suchbegriffe genommen, die ganz offensichtlich keine berechenbare Antwort haben und Wolfram Alpha überfordert hätten. Andererseits wollte ich den Schöpfern der Antwortmaschine auch nicht den Gefallen tun und Anfragen aus Physik, Chemie, Ingenieurwesen oder Genomik nehmen. Zu Fragen harter Wissenschaft liefert Wolfram Alpha Tonnen von Symbolen, Grafiken und anderen Informationen, die für Forscher nützlich, für die meisten Menschen aber kryptisch sind. Bei vielen landläufigen Fragen, für die es keine klaren Datenelemente gibt, ist der Dienst nicht so hilfreich. Wie auch immer: Testen Sie es selbst. Nach Plan sollte es in zwei, drei Wochen online gehen.
MH120480
07.05.2009, 08:38
DJ: Hochtief US Units In EUR375M Proj To Expand San Diego Airport
Edited Press Release
FRANKFURT (Dow Jones)--HOCHTIEF AG's U.S. subsidiaries Turner and Flatiron,
together with a third joint venture partner, will expand Terminal 2 at San
Diego International Airport in California, the German company said Thursday.
The design+build contract runs until 2012 and has a projected volume of
EUR375 million ($500 million). Turner and Flatiron have a combined share of 57%
in the joint venture in which Turner is the majority partner.
"This contract is a new success in the cooperation between the two U.S.
companies and shows how closely all units in our Group are networked", said
HOCHTIEF CEO Herbert Luetkestratkoetter. The U.S. companies together are also
currently modernizing Sacramento International Airport, expanding the facility
by some 30,000 square meters of space.
San Diego Airport's Terminal 2 is to be given a three-story expansion and ten
new gates. The scope of work for the contract also includes new baggage
handling facilities, airline check-in and concessions and support space. On
total, slightly under 43,000 square meters of space will be created. In
addition, the joint venture will construct new taxiways and jet parking on
almost 140,000 square meters. The project is targeting LEED Silver
Certification from the United States Green Building Council.
MH120480
07.05.2009, 08:43
EUR-AUD
http://devisen.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&inst_id=100766&market_id=19&spid=ws&tr=6m&ct=jc&grid=on&gb=1d&log=0&redvol=0&gd1=0&gd2=0&size=tool&till=1241740800&1241678573
GoldenSnuff
07.05.2009, 08:55
DJ IWF rechnet mit Kursverlusten beim US-Dollar
WASHINGTON/BOGOTA (Dow Jones)--Der US-Dollar dürfte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der nur schleppenden Erholung der US-Wirtschaft an Wert verlieren. Sobald die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer langsameren Erholung als bisher erwartet einpreisten, werde der Kurs der US-Währung gegenüber Euro und Yen sowie gegenüber einigen lateinamerikanischen Währungen unter Druck geraten, sagte Nicolas Eyzaguirre vom IWF bei einem Briefing über den Ausblick des Fonds für die westliche Hemisphäre.
Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es bei einer gleichzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise länger dauere, bis sich eine Erholung durchsetze. Daher rechne der IWF nicht mit einer raschen Erholung der US-Konjunktur. Bei einer Rede in Bogota sagte Eyzaguirre am Mittwoch, die US-Wirtschaft werde die Talsohle voraussichtlich Anfang 2010 erreichen, die Arbeitslosigkeit werde Ende 2010 ihren Höhepunkt sehen.
Der IWF hat in seiner jüngsten Prognose ein Schrumpfen der US-Wirtschaft um 2,8% prognostiziert und erwartet 2010 eine Stagnation. An den Märkten wird dagegen für das kommende Jahr bereits mit einem Wirtschaftswachstum von 1,7% gerechnet.
@MH Wie siehst du die weitere Persepktive für den US- Dollar generell und für das Wechselkursverhältnis EUR/USD im Speziellen ?
MH120480
07.05.2009, 09:03
@eur-usd: atm alles niemandsland, da muss man keine meinung haben.
generell: dollar stärker, euro zunehmend schwächer.
mfg
mh
MH120480
07.05.2009, 09:05
'HB': Bundesländer einigen sich auf Konsolidierungs-Konzept für Landesbanken
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Bundesländer haben einem Zeitungsbericht zufolge
ihren Widerstand gegen eine Neuordnung der Landesbanken in Deutschland
aufgegeben. Die Vertreter der sieben unionsgeführten Länder hätten sich bei
einem Treffen mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) darauf geeinigt,
ein gemeinsames Konzept zur Konsolidierung der Landesbanken zu erarbeiten,
schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstag) unter Berufung auf Länderkreise. Das
Modell solle so schnell wie möglich entwickelt und bei einem weiteren Gespräch
in der kommenden Woche diskutiert werden.
Kritik hätten die Länder an den Plänen der Regierung zur Auslagerung von
besonders risikoreichen Wertpapieren aus den Bilanzen der Landesbanken geäußert,
hieß es. Finanzminister Steinbrück will den Ländern nur dann Staatshilfen aus
dem Bankenrettungsfonds SoFFin gewähren, wenn es in absehbarer Zeit zu einer
deutlichen Konsolidierung unter den Landesbanken kommt. Länder wie Niedersachsen
und Hessen, deren Landesbanken bisher kaum von der Finanzkrise betroffen sind,
lehnen ein solches Junktim strikt ab. Steinbrück sei im Gespräch mit den Ländern
nicht von dieser Forderung abgerückt, hieß es. "Wir erwarten mindestens eine
politische Absichtserklärung der Länder zu einer Konsolidierung unter den
Landesbanken", zitiert das "Handelsblatt" aus dem Finanzministerium.
FORTSCHRITTE BEI BAD BANK
Fortschritte gibt es laut Bericht bei den Plänen zur "Bad Bank". Nach zum
Teil heftiger Kritik aus den Fraktionen von SPD und Union an neuen, womöglich
milliardenschweren Risiken für den Steuerzahler habe sich eine
Staatssekretärsrunde darauf verständigt, dieses Risiko zu verringern, hieß es.
Am Abend wollte die Regierung bei der SPD- und der Unions-Fraktion für ihr
Konzept werben, schreibt das Blatt.
Danach sollen belastete Banken toxische Wertpapiere an unabhängige
Zweckgesellschaften auslagern können und dafür vom Bankenrettungsfonds SoFFin
Anleihen in Höhe des Buchwerts dieser Papiere erhalten. Wirtschaftsprüfer
sollten anschließend einen realistischen Verkehrswert für die Papiere ermitteln.
Dieser werde jetzt zusätzlich mit einem Abschlag verringert. Die Differenz
zwischen Buch- und Verkehrswert solle die Bank nach dem veränderten Konzept über
20 Jahre an die Zweckgesellschaft zahlen. Im ursprünglichen Konzept hätte sie
dafür Rückstellungen bilden und daraus erst beim Verkauf der Papiere den Verlust
ausgleichen sollen. Der Vorteil für den Steuerzahler: Es fließt regelmäßig Geld
von den Banken an den Bankenrettungsfonds.
'HB': LANDESBANKEN NICHT IN GEWÜNSCHTEN UMFANG ENTLASTET
Die Landesbanken fürchteten allerdings, dass Steinbrücks Modell sie nicht im
gewünschten Umfang entlasten kann. "Das Bad-Bank-Modell konzentriert sich auf
die toxischen Wertpapiere. Das ist aber nur ein enger Ausschnitt der gesamten
Risiken", zitiert das "Handelsblatt" Landesbankkreise. Das
Zweckgesellschafts-Modell sei ziemlich genau auf die Bedürfnisse der Commerzbank
zugeschnitten, nicht auf das der Landesbanken - in denen aber die
größten Risiken schlummerten./sb/zb/tw
MH120480
07.05.2009, 09:08
wenn von den 4-600 leuten die da rumhängen keiner in der lage ist diese essentiellen infos zu posten, dann weisste warum es den thread hier gibt. ;)
mfg
mh
*WSJ - JPMORGAN<JPM.N> BRAUCHT UNTER STRESS-TEST DER REGIERUNG KEIN FRISCHES KAPITAL
*CITIGROUP <C.N> SHARES HITS SESSION HIGH, UP MORE THAN 12 PCT AFTER REPORT BANK NEEDS $5 BLN OF CAPITAL UNDER STRESS TESTS
*BANK OF NEW YORK MELLON CORP <BK.N> DOES NOT NEED CAPITAL UNDER U.S. GOVERNMENT STRESS TEST - THEFLYONTHEWALL.COM, CITING BLOOMBERG
Das ist natürlich schon bitter, wenn solche Nachrichten nicht mehr im Hauptthread gepostet werden.
Überlegst Euch noch mal.........bütte. Oder postets wenigstens doppelt.
MH120480
07.05.2009, 09:10
da kommen dann demnächst noch n paar klagen wegen der geschlossenen immofonds hinterhergeschossen.
mfg
mh
AWP: IVG bleibt im ersten Quartal in den roten Zahlen (AF)
(NEU: Analystenstimme, Details, Hintergrund)
BONN (awp international) - Nach hohen Abschreibungen ist die IVG Immobilien AG
im ersten Quartal in den roten Zahlen geblieben. Unter dem Strich schnitt der
MDAX geführte Immobilienkonzern damit jedoch besser als vom Markt erwartet ab.
Eine genaue Prognose traute sich das Unternehmen am Donnerstag in Bonn trotzdem
nicht zu: Das Ergebnis werde "entscheidend" von der weiteren Umsetzung des
Verkaufsprogramms und der Wertentwicklung der Immobilien abhängen, hiess es lediglich.
Für einen aussagekräftigen Ausblick auf das Gesamtjahr sei es noch zu früh,
teilte der Vorstand mit. Im Vordergrund stehe die weitere Stabilisierung der IVG
und die Verbesserung der Kostenstruktur. Das Ergebnis werde jedoch
"entscheidend" von der weiteren Umsetzung des Verkaufsprogramms und der
Wertentwicklung der Immobilien abhängen. Bis zum Jahresende will sich IVG von
Immobilien für 900 Mio EUR trennen.
Bis Ende März trennte sich IVG von drei Immobilien im Wert von 140 Mio EUR. Zur
weiteren Abwendung der existenzbedrohenden Liquiditätsknappheit hatte der
Vorstand im März einen Konsortialkredit über 1,3 Mrd EUR ausgehandelt. Der
Abschluss der erforderlichen Kredit- und Sicherheitsdokumentation stehe kurz
bevor, hiess es.
"Mit der Prolongation der Finanzierung haben wir im März einen wichtigen
Schritt getan. Nun kommt es drauf an, unser ambitioniertes Programm für 2009
sauber abzuarbeiten", sagte Vorstandssprecher Gerhard Niesslein.
Wie der im MDAX geführte Immobilienkonzern am Donnerstag in Bonn weiter
mitteilte, summierten sich Marktwertänderungen bei Projekten und Immobilien im
Auftaktquartal zu einer Belastung von rund 70 Mio EUR und sorgten unter dem
Strich für 44,8 Mio EUR Konzernverlust. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern
noch 12,1 Mio EUR verdient.
Im vergangenen Jahr war IVG wegen Bewertungsänderungen bei den noch in der
Entwicklung befindlichen Projekten (215,1 Mio EUR) und negativen
Marktwertänderungen des Investmentportfolios (671,2 Mio EUR) mit minus 452 Mio
EUR deutlich in die Verlustzone geraten. Im ersten Quartal entfielen bei den
Abschreibungen 33,7 Mio EUR auf Immobilien des Geschäftsbereichs Investment.
Nächstgrössere Position waren mit 18,6 Mio EUR Wertveränderungen bei Finanzderivaten.
Mit 0,46 (VJ: +0,03) EUR unverwässertem Verlust je Aktie schloss der Konzern
jedoch weniger schwach als erwartet ab. Von Dow Jones Newswires befragte
Analysten hatten im Durchschnitt mit 0,52 EUR Verlust gerechnet. Der verwässerte
Verlust je Aktie betrug 0,40 EUR nach 0,05 EUR Gewinn je Aktie im Jahr zuvor.
Der Umsatz der IVG Immobilien sank im ersten Quartal auf 123,2 (171,5) Mio EUR
und blieb damit unterhalb der von Analysten erwarteten 139 Mio EUR. Das Ergebnis
vor Steuern und Zinsen sackte auf 16,9 (102,1) Mio EUR. Analysten hatten im
Durchschnitt mit lediglich 14 Mio EUR gerechnet. Der Net Asset Value (NAV) sank
gegenüber dem vierten Quartal auf 12,11 von 12,70 EUR. Zwölf Monate zuvor hatte
er noch mehr als das Doppelte betragen.
Zum Jahresauftakt hat die IVG damit besser abgeschlossen, als von Lampe-Analyst
Frank Neumann erwartet. Operativ habe sich der Konzern trotz Finanzmarktkrise
positiv entwickelt. Sowohl die Mieteinnahmen wie auch die Fondserlöse seien
gestiegen, sagte Neumann Dow Jones Newswires. Erwartungsgemäss habe die IVG
jedoch auf der anderen Seite weitere Abschreibungen auf das Immobilienportfolio
vornehmen müssen. Neumann empfiehlt, die Aktie zu Halten. Sein Kursziel lautet 7 EUR.
GoldenSnuff
07.05.2009, 09:20
DJ Barclays profitiert im 1. Quartal vom Investmentbanking
LONDON (Dow Jones)--Die britische Bank Barclays plc hat dank Gewinnen in der Sparte Investmentbanking das Ergebnis im ersten Quartal erhöht. Das Nettoergebnis stieg in den ersten drei Monaten um 12% auf 826 Mio GBP, teilte Barclays am Donnerstag mit. Die Einnahmen kletterten im Berichtszeitraum um 42% auf 8,15 Mrd GBP gegenüber dem Vorjahresquartal.
Barclays habe ein starkes Einnahmenwachstum in fast alle Geschäftsbereichen erzielen können, sagte Chief Executive John Varley und führte dies vorrangig auf den Ausbau des internationalen Netzes und die Übernahme von Teilen von Lehman Brothers zurück.
MH120480
07.05.2009, 09:23
lol
'Bild.de': Opel kürzt Manager-Gehälter
RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Der Autobauer Opel kürzt nach einem Bericht des
Online-Portals "Bild.de" die Gehälter der Manager. Ab sofort würden europaweit
rund 300 Opel-Führungskräfte zehn Prozent weniger Geld erhalten, heißt es in dem
Bericht unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die General Motors-Tochter (GM)
Opel war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Das Unternehmen dürfte demnach mehrere Millionen Euro im Jahr sparen. Opel ist
derzeit auf der Suche nach einem Investor und will sich von seinem Mutterkonzern
General Motors (GM) abkoppeln./rg/DP/wiz
MH120480
07.05.2009, 09:23
DJ: WSJ: Chinesische Geely bietet für Saab - Kreise
DETROIT (Dow Jones)--Die chinesische Automobilhersteller Geely Automobile
Holdings Ltd will die Marke Saab erwerben, die zum angeschlagenen
US-Automobilhersteller General Motors Corp (GM) gehört. Geely gelte als einer
von vier seriösen Bietern, berichtet das "Wall Street Journal"
(Donnerstagausgabe) und beruft sich dabei auf ungenannte Quellen.
Ein Team sei kürzlich vom Geely-Hauptsitz im chinesischen Hangzhou nach
Schweden gereist, um sich über Produktion sowie Forschung und Entwicklung zu
informieren, erklärten diese Informanten weiter. Konkrete Details über das
Gebot von Geely für Saab nannte das "WSJ" in dem Bericht nicht. Ein
Saab-Sprecher wollte zu Thema keine Stellung abgeben.
Hingegen bestätigte ein Vertreter von GM, dass Geely eines von zehn
Unternehmen gewesen sei, dass eine Einladung zur Besichtigung der
Saab-Produktionsstätten erhalten habe. Geely habe das Angebot nach der
Werksbesichtigung unterbreitet, heißt es weiter.
Das Unternehmen hatte zuvor bereits ein Gebot für die den Pkw-Hersteller
Volvo abgegeben, der zum US-Automobilhersteller Ford Motor Co gehört. Zwecks
derOfferte für Saab könnte sein, den Druck auf Ford zu erhöhen, heißt es in dem
WSJ-Bericht weiter.
GoldenSnuff
07.05.2009, 09:33
Koalition einigt sich auf Mithaftung für Manager
Berlin, 07. Mai (Reuters) - Die große Koalition hat sich trotz scharfer Kritik aus der Wirtschaft auf weitere Auflagen für Manager verständigt. Unternehmensführer sollen künftig für Schäden in Höhe von mindestens einem Jahresgehalt mithaften. Darauf einigten sich am Donnerstag Vertreter von Union und SPD in Berlin. Ebenso soll die Auszahlung von Erfolgsprämien erst am Ende der Vertragsdauer erfolgen. Ein Unternehmensvorstand soll künftig erst nach zwei Jahren in den Aufsichtsrat wechseln können, ausgenommen davon blieben Familienbetriebe, erklärten Vertreter beider Fraktionen.
Gescheitert ist dagegen eine Begrenzung der Aufsichtsratsmandate. Die Union bestand entgegen zwischenzeitlichen Überlegungen nach den Worten von Fraktionsvize Wolfgang Bosbach darauf, dass nicht nur die Mandate pro Person verringert werden, sondern auch die Sitze pro Aufsichtsrat. "Dies lehnt die SPD ab, damit ist das gescheitert", sagte SPD-Fraktionsvize Joachim Poß. Vor einigen Wochen hatte sich die Koalition bereits auf erste Auflagen wie die Kürzung von Gehältern bei wirtschaftlichem Misserfolg verständigt. Das gesamte Paket soll noch vor der Sommerpause den Bundestag passieren.
Union und SPD wiesen die Kritik des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) an den Auflagen für Manager, zurück, mit der die Koalition Konsequenzen aus der Finanzkrise ziehen will. BDI-Chef Hans-Peter Keitel hatte Union und SPD "hilflosen Populismus" vorgeworfen. "Ich habe den Eindruck, Herr Keitel hat das Problem nicht erkannt und zeigt sich wenig sensibel", sagte SPD-Vize Poß. "Offenbar musste er sich gegenüber seiner Klientel als Hardlinder profilieren."
CDU/CSU-Fraktionsvize Bosbach verteidigte die Pläne als "politisch absolut notwendig". Für Sachargumente sei man zudem immer offen. "Eine solche Politikerbeschimpfung des BDI allerdings ist nicht zu akzeptieren", sagte Bosbach
MH120480
07.05.2009, 09:41
AWP: *** SoFFin plant nach wie vor vollständigen Erwerb der HRE-Anteile
AWP: *** SoFFin: Annahmefrist für HRE-Übernahmeofferte wird nicht verlängert
DJ: *SoFFin/Rehm rechnet mit erforderlichen Zustimmung für geplante Kap'erhöhung
MH120480
07.05.2009, 09:42
DJ: SoFFin: Halten nach Ende der Annahmefrist 47,31% an HRE
FRANKFURT (Dow Jones)--Dem Rettungsfonds SoFFin sind bis zum endgültigen Ende
der Übernahmefrist 38,65% der Aktien der Hypo Real Estate Holding AG (HRE)
angeboten worden. Zusammen mit bereits gehaltenen Stücken verfüge die
Finanzmarktstabilisierungsanstalt damit über 109,3 Mio Aktien oder 47,31%,
teilte der Fonds am Donnerstag in Frankfurt mit. Ende März hatte der SoFFin
über eine Kapitalerhöhung bereits rund 8,7% des HRE-Kapitals erworben.
MH120480
07.05.2009, 09:46
dann arbeiten se halt für nen symbolischen euro und bekommens über aktienoptionen oder sonstwas. und selbst wenn das alles ausgeschlossen wird, dann wirds halt versichert und in der nächsten hausse schafft man es als liberalisierende maßnahme wieder ab.
mfg
mh
Koalition einigt sich auf Mithaftung für Manager
Unternehmensführer sollen künftig für Schäden in Höhe von mindestens einem Jahresgehalt mithaften.
[..]Vor einigen Wochen hatte sich die Koalition bereits auf erste Auflagen wie die Kürzung von Gehältern bei wirtschaftlichem Misserfolg verständigt.
MH120480
07.05.2009, 09:46
Irish Nationwide plans state-backed euro bond -IFR
LONDON, May 7 (Reuters) - Irish Nationwide plans to issue a
government-guaranteed euro benchmark bond, IFR reported on Thursday.
Citigroup, DZ Bank and Goldman Sachs have been named to manage the
transaction, said IFR Markets, a Thomson Reuters online news and market
analysis service.
MH120480
07.05.2009, 09:52
@ESC da gehts nur noch um die infrastruktur richtung einzelhandel. kannste mit 3,50 taxieren, abzüglich der sonstigen probs des unternehmens.
mfg
mh
MH120480
07.05.2009, 09:54
DJ: Karlsruhe verhandelt am 23. Juni über Berliner Ladenöffnungsgesetz
Karlsruhe (ddp.djn). Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am
23. Juni über die Verfassungsbeschwerden der evangelischen und
katholischen Kirche gegen das Berliner Ladenöffnungsgesetz. Das
teilte das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe mit. Das bundesweit
liberalste Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten sieht vor,
dass die Geschäfte in Berlin an bis zu zehn Sonn- und Feiertagen im
Jahr öffnen dürfen, darunter an allen vier Adventssonntagen.
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg und das Erzbistum
Berlin machen geltend, dass mit der «Aushöhlung des Sonntagsschutzes»
gegen das Grundgesetz verstoßen werde. Da Sonn- und Feiertage durch
die Verfassung geschützt seien, dürfe Berlin diesen Schutz nicht
wirtschaftlichen Interessen unterordnen.
MH120480
07.05.2009, 09:59
anzeige gegen von der leyen wegen besitz und verbreitung von kipo.
http://www.vdrportal.de/board/thread.php?postid=813970#post813970
Frau Ursula von der Leyen, Frau Iris Bethge, Herr Bjørn-Erik Ludvigsen und möglicherweise weitere Personen habn anläßlich einer Pressekonferenz, wie man dem Artikel auf Spiegel-Online entnehmen kann ( http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601517,00.html ) kinderpornographisches Material auf einem PC aufgerufen und Dritten zur Verfügung gestellt. Damit dürften diese Personen den Straftatbestand des Besitzes und der Verbreitung kinderpornographischen Materials erfüllt haben. ich fordere Sie auf, umgehend entsprechende Ermittlungen aufzunehmen und die handelnden Personen ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
GoldenSnuff
07.05.2009, 10:13
*DJ Commerzbank muss sich laut EU-Auflage von Eurohypo trennen - Kreise
*DJ EU-Auflage sieht keine engen zeitl Fristen für Trennung von Eurohypo vor - Kreise
*DJ Commerzbank erhält von EU weitere wettbewerbsrelevanten Auflagen - Kreise
*DJ Commerzbank kann gemäß EU-Auflage Osteuropageschäft behalten - Kreise
MH120480
07.05.2009, 10:16
DJ: *ElringKlinger-CEO: Sehen erstes Quartal als Tiefpunkt
MH120480
07.05.2009, 10:16
AKTIEN-FLASH: Singulus sehr schwach - Auftragseingang ein 'Desaster'
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Singulus Technologies sind am
Donnerstag nach Zahlen um 2,83 Prozent auf 2,40 Euro gesunken. Im frühen Handel
fanden die Papiere des Herstellers von CD- und DVD-Produktionsanlagen bei
leichten Kursgewinnen ihr Hoch bei 2,60 Euro. UniCredit-Analyst Peter
Rothenaicher bezeichnete den Auftragseingang als "Desaster". Insgesamt habe das
Unternehmen abermals "sehr enttäuschende Quartalszahlen" vorgelegt. Auch das
Gesamtjahr erwartet der Experte enttäuschend und blieb entsprechend bei "Sell"
mit Ziel 2,00 Euro. Ein Händler zeigte sich indes wenig überrascht. Singulus
habe bereits gewarnt, dass die Auftragslage sehr schwach sei./ag/rum
GoldenSnuff
07.05.2009, 10:16
Germany set to nationalise Hypo Real Estate
FRANKFURT, May 7 (Reuters) - The German government will proceed with the nationalisation of stricken lender Hypo Real Estate after gaining control of a 47.31 percent stake, the financial market stabilisation fund SoFFin said on Thursday.
The German government will use its stake to force through a capital increase at the bank, SoFFin said in a statement.
By the end of the German government´s 1.39 euro per share takeover offer late on Monday, shareholders had tendered 38.65 percent of HRE stock, Soffin said.
Together with the 8.65 percent stake the state already held, it has a sufficient stake to force through a capital hike, it said.
By excluding existing shareholders from the capital increase, shareholders such as U.S. investor J.C. Flowers will likely see their stakes diluted to a point where they can be squeezed out without Berlin having to resort to seizing their shares, as allowed by a law passed this year.
SoFFin said the price paid for a squeeze out won´t exceed the offer price of 1.39 euros a share. The share gained 13.8 percent to 1.90 euros by 0810 GMT as traders cited unconfirmed rumours the government could buy more shares on the open market.
A spokesman for J.C. Flowers, who advises a consortium of almost 500 investors who control a stake of 14 percent in HRE, has said they would "prefer to remain a shareholder". Flowers was reviewing his options for remaining a shareholder.
*GERMAN FINMIN SAYS CAN TAKE OVER HRE <HRXG.DE> THROUGH NORMAL LEGAL MEANS
GoldenSnuff
07.05.2009, 10:34
Lloyds drohen steigende Ausfallrisiken bei Firmenkrediten
London, 07. Mai (Reuters) - Die angeschlagene britische Bank Lloyds befürchtet einen massiven Anstieg der Kreditausfälle bei Firmenkunden. Die faulen Kredite in diesem Geschäft dürften in diesem Jahr um mindestens 50 Prozent anwachsen, nachdem sie 2008 bereits bei neun bis zehn Milliarden Pfund lagen, wie der teilverstaatlichte Finanzkonzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem bei Gewerbeimmobilien in Großbritannien und Irland sei mit Ausfällen zu rechnen. Aber auch die Wertberichtigungen im Privatkundengeschäft würden voraussichtlich deutlich zunehmen. Zugleich bekräftigte die Bank, dass sie 2009 einen Verlust erwartet. Die Aktie fiel daraufhin um rund acht Prozent.
Den Großteil der Risikokredite aus der Firmenkundensparte will Lloyds über den staatlichen Hilfsfonds für die Bankenbranche abdecken. Die Verhandlungen darüber liefen aber noch, erklärte die Bank. Die Einnahmen im ersten Quartal hätten auf gutem Niveau gelegen. Zudem kämen die Einsparungen im Zuge der Übernahme der in Schieflage geratenen Rivalin HBOS voran. Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Lage im nächsten Jahr schwierig bleiben dürfte, sei das Institut zuversichtlich, sicher durch die Krise zu kommen.
GoldenSnuff
07.05.2009, 10:38
DJ Porsche-Aktie baut Minus im Verlauf weiter aus auf 14%
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Porsche-Aktie gerät im Verlauf des Aktienhandels am Donnerstag immer stärker unter Druck. Gegen 10.33 Uhr beträgt das Minus bereits 14,2% auf 48,85 EUR. Ein Händler meint dazu, eine eventuelle Kapitalerhöhung würde den Gewinn verwässern. Dabei sei es egal, ob eine Kapitalerhöhung über die Stämme oder über die Vorzüge komme. "Es gibt zwar zwei Aktiengattungen, aber nur eine Bilanz", so der Experte. Im Gespräch seien angeblich 5 Mrd EUR.
VW-Stämme zeigen sich unterdessen weiter widerstandsfähig und geben nur 1,7% auf 228,83 EUR ab. VW-Vorzüge ziehen nur noch um 1% an, nachdem sie vorübergehend 8% gewonnen hatten.
MH120480
07.05.2009, 10:38
INSTANT VIEW 1-Taiwan April exports drop worse than expected
TAIPEI, May 7 (Reuters) - Taiwan's exports in April slid a
much worse than expected 34 percent from a year earlier, the
eight straight annual decline, mainly because of weak U.S.
demand.
Exports, a key driver of economic growth, are expected to
suffer more in coming months, although some analysts predict the
falls to ease due to increasing signs that the worst might be
over for the global economy.
KEY POINTS:
APRIL REUTERS POLL MARCH
PCT CHG Y/Y PCT CHG Y/Y PCT CHG Y/Y
Exports -34.3 -28.2 -35.7
Imports -41.2 -38.0 -49.5
COMMENTARY:
DANIEL SOH, ECONOMIST, FORECAST
"It's close to our expectations, but that's because we are
more pessimistic on the global trade outlook. There's some new
optimism because China will boost consumption of goods from
Taiwan. In short, the situation may not worsen a lot, but we may
not see a strong recovery.
The worst in the global environment is not over yet. Taiwan
continues to be one of the worst performers in 2009 in terms of
exports. I think there may be one more interest rate cut, but
maybe not till the end of June. But I don't see it making much
difference."
ALAN LIAO, ANALYST, CHINATRUST COMMERCIAL BANK
"April exports were worse than expected. It seems the economy
has bottomed but not started picking up. I predicted Q2 exports
will be slightly better than exports in the first quarter,
improving to a 20-30 percent slide from a fall of 36 percent in
the first quarter.
"My initial expectation is that the GDP would still contract
8.5 percent in the first quarter, reflecting a similar view that
the economy has bottomed but not begun to pick up."
MARKET REACTION:
-- The data came just as the Taiwan dollar ended at
T$33.132 to the U.S. dollar.
-- The data came after the Taiwan stock market closed
0.09 percent higher.
LINKS:
-- For details, the Finance Ministry's website is
http://www.mof.gov.tw.
-- For all Taiwan news and data, 3000 Xtra clients can click
on,.
BACKGROUND:
-- The government forecast in February that Taiwan's exports
will likely fall 20.1 percent in 2009, after rising 3.6 percent
in 2008, but the economics minister has said Taiwan aimed for
exports to be flat this year.
-- The government expects Taiwan's economy to contract 2.97
percent in 2009, the worst performance on record as the world
economy suffers from a recession, hitting the island's exports
and domestic consumption.
-- The Finance Ministry will announce the next set of data on
June 8.
MH120480
07.05.2009, 10:40
DJ: UPDATE: Deutsche Telekom im ersten Quartal mit Verlust
(NEU: Details)
Von Philipp Grontzki
DOW JONES NEWSWIRES
BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG hat im ersten Quartal wegen einer
Berichtigung des Firmenwertes von T-Mobile UK unter dem Strich einen Verlust
erlitten. Wie das Unternehmen mit Sitz in Bonn am Donnerstag bei Vorlage des
Erstquartalsausweises mitteilte, erreichte der Fehlbetrag nach Anteilen Dritter
in der Periode 1,124 Mrd EUR, verglichen mit einem Gewinn von 0,924 Mrd EUR im
Vorjahreszeitraum. Der zuletzt gegebene Ausblick wurde bestätigt.
Die Wertberichtigung für T-Mobile UK gab die Telekom mit etwa 1,8 Mrd EUR an
und bestätigte damit Angaben von Finanzvorstand Timotheus Höttges aus der
vergangenen Woche. Die Abschreibung spiegele das konjunkturelle Umfeld sowie
den verschärften Wettbewerb in Großbritannien wider, so die Telekom.
Die Telekom erwartet im Gesamtjahr ohne Berücksichtigung der griechischen
Gesellschaft OTE weiterhin ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA), das um 2% bis 4% unter dem Vorjahreswert von rund 19,5
Mrd EUR liegt. Der freie Cash-Flow wird bei 6,4 (Vorjahr: 7) Mrd EUR gesehen.
Der Konzern hatte die ursprüngliche Erwartung, die erst Ende Februar
kommuniziert worden war und laut der sowohl EBITDA und Cash-Flow das
Vorjahresniveau erreichen sollten, vor rund zwei Wochen überraschend
zurückgenommen. Begründet wurde dies damals mit der starken Konjunkturabkühlung
und dem verschärften Wettbewerb insbesondere in den USA und Großbritannien im
ersten Quartal. Hinzu kamen negative Wechselkurseffekte in Polen und
Großbritannien.
Bei Umsatz und operativem Ergebnis verbuchte der Konzern in den ersten drei
Monaten dank der erstmaligen Konsolidierung der griechischen OTE (wie bereits
im April berichtet) Zuwächse. So kletterten die Erlöse um 6,2% auf 15,9 Mrd
EUR, während das bereinigte EBITDA um 2,7% auf 4,8 Mrd EUR zulegte.
Die Telekom hatte im vergangenen Jahr eine Minderheitsbeteiligung an OTE
erworben und kann das Unternehmen dank einer Vereinbarung mit Griechenland seit
dem 1. Februar 2009 voll konsolidieren. OTE ist neben dem Heimatmarkt unter
anderem auch in Bulgarien und Rumänien aktiv.
Insgesamt hatte die Telekom Ende März rund 148,4 Millionen Mobilfunkkunden,
was zum Vorjahr auf Pro-Forma-Basis, also inklusive OTE, einem Plus von 6,8%
entspricht. Mit Blick auf die Nettoneukundenentwicklung hat der Konzern hier im
Quartal in Europa getrieben durch OTE 263.000 Kunden hinzu gewonnen, allerdings
ergab sich in Märkten wie etwa Deutschland und Großbritannien unter dem Strich
ein Minus. T-Mobile USA gewann in den ersten drei Monaten netto 415.000 neue
Kunden.
Die Zahl der gesamten Breitbandanschlüsse kletterte, ebenfalls auf
Pro-Forma-Basis, zum Vorjahr um 8% auf knapp 17 Millionen per Ende März,
während der Konzern bei den Festnetzanschlüssen ein Minus von 7,5% auf 40,3
Millionen verzeichnet hat.
Die Telekom geht davon aus, dass OTE im laufenden Jahr rund 2 Mrd zum
bereinigten EBITDA des Unternehmens beisteuern wird. Der freie Cash-Flow wird
nach Einschätzung der Telekom 2009 inklusive OTE etwa 7 Mrd EUR erreichen.
MH120480
07.05.2009, 10:42
hatte auch mit "short" gestimmt.
mfg
mh
DJ: SENTIMENT/cognitrend: Bären vermehren sich im DAX-Paradoxon
Das Lager der "Bären" im DAX ist weiter gewachsen. Das zeigt die neue Umfrage
von cognitrend im Auftrag der Deutsche Börse AG zur Stimmung unter den
DAX-Anlegern. Verglichen mit der Umfrage zur Mitte der vergangenen Woche stieg
der Anteil der Bären um 7 Prozentpunkte auf 49%. Der Anteil der "Bullen" sank
um einen Punkt auf 29%, der Anteil der Neutralen um 6 Punkte auf 22%.
Bei den Anlegern herrsche Rekordpessimismus, so cognitrend-Analyst Gianni
Hirschmüller in einer Bewertung der Umfrage. Entweder seien die Befragten von
der günstigen DAX-Entwicklung völlig überrascht worden oder sie seien durch die
fundamentale Lage so tief verunsichert, dass sie deutsche Aktien nun als völlig
überteuert empfänden.
Immer weniger Marktbeobachter könnten die steigenden Aktienkurse mit der
schlechten wirtschaftlichen Situation in Einklang bringen. Steigende
Aktienkurse würden deshalb als Paradoxon wahrgenommen.
Den Händlern sei der Markt schlicht davongelaufen, so Hirschmüller, der vor
einer Short-Squeeze warnt.
MH120480
07.05.2009, 10:44
DJ: *Steinbrück: Wollen keine HRE-Aktien auf freiem Markt kaufen
GoldenSnuff
07.05.2009, 10:46
SoFFin said the price paid for a squeeze out won´t exceed the offer price of 1.39 euros a share. The share gained 13.8 percent to 1.90 euros by 0810 GMT as traders cited unconfirmed rumours the government could buy more shares on the open market.
*DJ Steinbrück: Wollen keine HRE-Aktien auf freiem Markt kaufen
*DJ Steinbrück sieht "große Wahrscheinlichkeit" für Bundes-Mehrheit auf HRE-HV
*DJ Steinbrück: Enteignung der HRE-Altaktionäre bleibt letztes Mittel
MH120480
07.05.2009, 11:08
DJ: Gazprom Receives April Gas Payments From Ukraine - Report
LONDON (Dow Jones)--Russian energy giant OAO Gazprom (GAZP.RS) has received
payment from Ukraine for natural gas supplied in April, news agency RIA Novosti
reports Thursday.
Ukraine's national energy company Naftogaz "has paid in full for April gas
supplies," a Gazprom spokesman told the agency.
Ukraine must pay for each month's gas supply by the 7th of the following
month, or risk Gazprom insisting on a switch to advance payments.
A row over non payment in January led to Gazprom suspending gas deliveries to
Ukraine, which had a knock-on effect for supplies in eastern Europe.
Full story: http://en.rian.ru/business/20090507/121475444.html
MH120480
07.05.2009, 11:09
BRIEF-Audi says unit sales in China rose 21 pct in April
FRANKFURT, May 7 (Reuters)
MH120480
07.05.2009, 11:13
AWP: *** Steinbrück: Neue Schulden 2009 wahrscheinlich über 80 Mrd EUR
MH120480
07.05.2009, 11:15
kampf gegen den iwf .. wenn se da raus wollen, müssen sie zinsen senken, der iwf will nur geld geben, wenn sie das nicht tun ..
btw: interessant, wie sehr der iwf bei den "bedürftigen" ländern genau das verhindert, was die großen industriestaaten im übermaß tun .. geld pumpen.
mfg
mh
AWP: Islands Notenbank senkt Leitzins um 250 Basispunkte
REYKJAVIK (awp international) - Die isländische Notenbank hat ihren Leitzins am
Donnerstag etwas stärker als erwartet gesenkt. Der geldpolitische Schlüsselsatz
wird um 250 Basispunkte auf 13,00% zurückgenommen, wie der geldpolitische
Ausschuss der Notenbank mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen
hatten mit einer Lockerung um 200 Basispunkte gerechnet.
Auch die Zinssätze für Tagesgeld werden den Angaben zufolge um 250 Basispunkte
verringert, die anderen Sätze wurden sogar um 300 Punkte zurückgenommen. Die
Notenbank will ihre Entscheidung um 13.00 Uhr MESZ erläutern. Zuletzt hatte die
Notenbank ihre Geldpolitik Anfang April gelockert.
MH120480
07.05.2009, 11:36
Auftragseinbruch bei Motorenbauer Deutz
KÖLN (dpa-AFX) - Der dramatische Absatzeinbruch bei Nutzfahrzeugen drückt
den Motorenbauer DEUTZ immer tiefer in die roten Zahlen. Im ersten
Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 23,7 Millionen Euro nach einem
Gewinn von 13,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die schlechte Entwicklung
des vierten Quartals habe sich in den ersten Monaten 2009 fortgesetzt, teilte
die Deutz AG am Donnerstag in Köln mit. In den folgenden Monaten seien deshalb
weitere Anpassungen der Kapazitäten geplant. Deutz hatte bereits das
Geschäftsjahr 2008 mit einem Ergebnis von minus 4,2 Millionen Euro
abgeschlossen.
Vor dem Hintergrund der weltweiten Rezession sei zu erwarten, dass
Auftragseingang, Absatz und Umsatz sowie das Ergebnis 2009 sehr deutlich unter
dem Vorjahr liegen werden, hieß es weiter. Eine genauere Prognose sei nicht
möglich.
Der Umsatz sank im ersten Quartal um 44,4 Prozent auf 220,6 Millionen Euro.
Einen besonders starken Nachfragerückgang habe es unter anderem bei Baumaschinen
und Nutzfahrzeugmotoren gegeben. Auch Serviceleistungen und Austauschteile seien
weniger gefragt gewesen. Im ersten Quartal 2009 brachen die Aufträge im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 52,5 Prozent auf 205,9 Millionen Euro ein.
Deutz schließt auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Zunächst bemühe
das Unternehmen sich aber, einen Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten.
Mit rund 150 Mitarbeitern seien bereits Verträge über Vorruhestandsregelungen
abgeschlossen worden, weitere 50 sollen folgen. Außerdem wurde die Kurzarbeit
inzwischen auf fast alle Unternehmensbereiche ausgeweitet. Zum Stichtag 31. März
beschäftigte Deutz 4555 Mitarbeiter (31. März 2008: 4909).pa/DP/wiz
MH120480
07.05.2009, 11:36
AWP: Unilever setzt 1Q bereinigt mehr um als erwartet (AF)
(NEU: Einzelheiten, Aussage CEO, Analystenstimme und Aktienkurs)
LONDON (awp international) - Der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern
Unilever hat im ersten Quartal dank Preiserhöhungen ein stärkeres Umsatzwachstum
ausgewiesen als erwartet. Bereinigt um Zukäufe, Verkäufe und Währungseffekte
berichtete das Unternehmen am Donnerstag ein Umsatzplus (underlying) von 4,8%.
Analysten hatten lediglich mit einem Wachstum um 4,4% bei dieser wichtigen
Kennziffer gerechnet. "Das Ergebnis im 1. Quartal ist gemessen an dem
gegenwärtigen Wirtschaftsumfeld solide", erklärte der neue CEO Paul Polman. Um
11.15 MESZ kletterte die Unilever-Aktie um 8,9% auf 1.431 Pence.
Mit den Preiserhöhungen habe man das geringere Volumen ausgeglichen, sagte
Polman. Der Umsatz aus fortgeführtem Geschäft ermässigte sich um 1% auf 9,5 Mrd
EUR. Das Nettoergebnis fiel um 45% auf 1,14 Mrd EUR. Als Grund für den
deutlichen Gewinnrückgang führte die Unilever NV Restrukturierungsbelastungen
an. Zudem sei der Gewinn im Vorjahresquartal durch einen Sonderertrag aus einem
Verkauf aufgebläht gewesen.
Unilever ist weltweit einer der grössten Hersteller von konsumtiven
Verbrauchsgütern. Die Hauptgeschäftsbereiche umfassen die Produktion von
Nahrungsmitteln, Kosmetika, Körperpflege- sowie Haushalts- und
Textilpflegeprodukten. Zu den bekanntesten Marken des Konzerns gehören unter
anderem Dove, Langnese, Knorr, Rama, Lipton.
Unilever setzt sich zusammen aus dem britischen Unilever plc und dem
niederländischen Unilever NV, denen aber dieselbe Geschäftsführung vorsteht.
Der Umsatzanstieg von 4,8% im ersten Quartal war ausschliesslich auf
Preiserhöhungen zurückzuführen. Der Absatz ging in dem Berichtszeitraum um 1,8%
zurück. Schon im Vorquartal war der Absatz um 1,6% gesunken.
CEO Polman hat dem rückläufigen Absatzvolumen oberste Priorität in diesem Jahr
eingeräumt. Das Unternehmen wolle Innovationen und Markenpfege im zweiten
Quartal vorantreiben. Dadurch erhoffe man sich eine bessere Performance beim
Volumen, sagte Polman. Dieses Ziele würden verfolgt ohne dabei Barmittel und
Margen für dieses Jahr zu belasten, sagte er ferner.
Darren Shirley, Analystin bei Shore Capital, bewertete diese Aussage Polmans
positiv. Im Februar hatte Unilever die Märkte enttäuscht, als der Konzern die
Prognose für die Umsatz- und Ergebnisziele zurückgenommen hatte. Die
wirtschaftliche Unsicherheit liesse einen Ausblick auf 2009 nicht zu, hiess es.
Auch am Donnerstag wagte Unilever keinen Ausblick..
Ursprünglich hatte der Konzern beim organischen Wachstum des Umsatzes ein
langfristiges Ziel von 3% bis 5% jährlich bekanntgegeben. Die operative Marge
sollte bis 2010 den grundlegenden Wert von 15% erreichen oder darüber liegen. Im
Jahr 2008 lag diese Kennziffer bei 14,6%.
MH120480
07.05.2009, 12:05
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3074
Internetzensur: Missbrauch des Missbrauchs
von Daniel Leisegang
MH120480
07.05.2009, 12:11
der traders daily wird auch immer schlechter .. delay der themen mittlerweile bis zu zwei wochen.
mfg
mh
MH120480
07.05.2009, 12:18
Geldmarkt
Banken fassen allmählich wieder Vertrauen
Von Stefan Ruhkamp, Frankfurt
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06. Mai 2009 Auf dem Geldmarkt mehren sich die Anzeichen der Entspannung. Der Markt, auf dem die Banken sich untereinander mit Liquidität versorgen, ist zwar immer noch weit davon entfernt, reibungslos zu funktionieren. Ohne die unkonventionelle Stützung durch die Europäische Zentralbank hätten viele Banken immer noch große Schwierigkeiten, sich genügend Geld zu leihen. „Aber immerhin lösen sich allmählich die stärksten Verspannungen“, erläutert Leef Dierks, Analyst bei Barclays.
Ablesen lässt sich das unter anderem an den rückläufigen Zinsunterschieden zwischen besicherten und unbesicherten Leihegeschäften der Banken. Vor der Finanzkrise war es nahezu einerlei, ob eine Bank Wertpapiere als Pfand stellte, wenn sie sich von anderen Banken Geld lieh, oder einen unbesicherten Kredit aufnahm. Der Unterschied im Zins machte zum Beispiel bei Geschäften mit drei Monaten Laufzeit im Durchschnitt weniger als 0,1 Prozentpunkte aus. Mit dem Beginn der Finanzkrise im Sommer 2007 stieg der Risikoaufschlag sprunghaft an und erreichte nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman im Herbst 2008 bei gut 1,8 Prozentpunkten den höchsten Stand. Seitdem geht die Risikoprämie allmählich zurück und hat sich mehr als halbiert auf nun rund 0,7 Prozentpunkte.
http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~EDDEADBADC9A94EE7A1D2572DA6DBA9F2~ATpl~Ecommon ~Scontent.html?rss_finanzen
MH120480
07.05.2009, 12:27
DJ: Gewinn des Geschmacksstoffherstellers Symrise bricht ein
HOLZMINDEN (Dow Jones)--Der Geschmacksstoffhersteller Symrise hat im ersten
Quartal - wie angekündigt - weniger verdient. Bei einem um 2,6% auf 346,7 Mio
EUR gestiegenem Umsatz sank der Überschuss um 16% auf 20,9 Mio EUR, wie das
Holzmindener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In den ersten drei Monaten
2008 waren noch 24,9 Mio EUR Nettogewinn erzielt worden. Zur Erlösentwicklung
hätten die Zukäufe des vergangenen Jahres einen wichtigen Beitrag geleistet,
erklärte Symrise. Dies machte sich vor allem in Nordamerika bemerkbar, wo der
Umsatz um 48% zulegte.
Auch in Südamerika und der Region Asien-Pazifik wuchsen die Erlöse, während
sie in den Märkten Europas, Afrikas und des Nahen Ostens schrumpften. Die
Profitabilität habe in den ersten drei Monaten unter hohen Rohstoffpreisen
gelitten. Teilweise sei dies durch Preiserhöhungen kompensiert worden, hieß es
weiter. Das Unternehmen hatte anlässlich der Vorlage der Jahresbilanz 2008
Anfang März prognostiziert, dass das erste Halbjahr schwächer als der
Vorjahreszeitraum ausfallen werde. Gleichzeitig hatte sich Symrise vorgenommen,
in diesem Jahr schneller als der Markt wachsen zu wollen. Bei Vorlage der
Quartalszahlen verzichtete Symrise auf die konkrete Wachstumsprognose,
bekräftigte aber die Absicht, 2009 besser als der Markt abzuschneiden. Eine
Gewinnprognose gibt das Unternehmen weiter nicht.
DJG/ddp.djn/emk/7.6.2009
(END) Dow Jones Newswires
May 07, 2009 06:22 ET (10:22 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2009
MH120480
07.05.2009, 12:29
DJ: Deutsche Gazprom-Tochter verdoppelt Umsatz 2008
BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Tochter des russischen Gaskonzerns Gazprom hat
ihren Umsatz im Jahr 2008 nahezu verdoppelt. Die Erlöse erreichten 14,67 Mrd
EUR nach 7,47 Mrd EUR im Vorjahr, wie die Gazprom Germania GmbH am Donnerstag
mitteilte. Der Absatz von Erdgas stieg auf 633,7 Mrd nach 464,9 Mrd kWh. Als
Ergebnis wies das Unternehmen einen Betrag von 537,2 Mio EUR aus. Ein Jahr
zuvor hatte Gazprom Germania einen Überschuss von 383,5 Mio EUR erzielt.
Investiert wurden nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2008 rund 180 Mio EUR.
Das waren deutlich weniger als die 700 Mio EUR, die Gazprom Germania ein Jahr
zuvor berichtete.
Geschäftsführer Hans-Joachim Gornig sprach in der Mitteilung davon, das
Engagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette erweitern und die Position
als international agierende Gashandelsgruppe weiter ausbauen zu wollen. Wegen
des herausfordernden Marktumfelds in Folge der Wirtschaftskrise seien die
kurzfristigen Umsatz- und Ergebniserwartungen jedoch reduziert worden. Gazprom
Germania ist nicht nur in Deutschland tätig, sondern steuert über die Berliner
Tochter auch Aktivitäten und Beteiligungen unter anderem in Österreich, der
Schweiz, Großbritannien, der Türkei, Ungarn, Tschechien, Italien, Frankreich,
den Niederlanden und sogar in Russland, Usbekistan und in den USA.
MH120480
07.05.2009, 12:42
http://www.isuppli.com/NewsDetail.aspx?ID=20138
nicht mehr taufrisch, zwei wochen alt, aber als anhaltspunkt ausreichend..
Amazon.com Inc.’s new Kindle 2 eBook carries $185.49 in materials and manufacturing costs, according to a dissection conducted by iSuppli Corp.’s Teardown Analysis Service.
The direct material cost of the Kindle 2, consisting of all parts used to make the product, amounts to $176.83. When adding in the conversion costs—i.e., manufacturing expenses and the battery—the total rises by $8.66 to $185.49.
The total materials and manufacturing costs reported in iSuppli’s teardown analysis of the Kindle 2 reflect only the costs for direct materials, manufacturing and basic tests. Not included in this analysis are costs above and beyond the material manufacturing of the core device itself—i.e., the cost of intellectual property, royalties and licensing fees; those not already included into the per component price—software, software loading and test, shipping, logistics marketing; and other channel costs. These costs are not included because teardowns cannot reveal this type of information.
The combined manufacturing and materials costs represent 51 percent of the Kindle 2’s $359 retail price.
MH120480
07.05.2009, 13:01
ROUNDUP 2: Cisco optimistisch trotz Gewinneinbruchs
SAN JOSE (dpa-AFX) - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco
sieht nach Monaten der Krise erste Anzeichen einer Stabilisierung des
Marktes. Umsatz und Gewinn brachen im vergangenen Quartal allerdings wegen der
anhaltenden Wirtschaftsflaute erneut heftig eingebrochen. Analysten hatten
jedoch nach Vorwarnungen des US-Konzerns ein noch schlechteres Abschneiden
befürchtet. Der Überschuss stürzte in dem Ende April abgeschlossenen dritten
Geschäftsquartal um fast ein Viertel auf 1,3 Milliarden Dollar ab. Der Umsatz
fiel im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Dollar (6,1
Mrd Euro), wie Cisco am Mittwoch nach US- Börsenschluss am Sitz im
kalifornischen San Jose bekanntgab.
Cisco-Chef John Chambers sprach am Mittwochabend von ersten Anzeichen einer
Erholung. Erstmals seit langem hätten große Kunden von einer gewissen
Stabilisierung gesprochen. "Endlich haben sie etwas festen Boden unter den
Füßen." Die Talfahrt bei den Aufträgen sei zumindest im Vergleich zum Vorquartal
zu Ende gegangen. Cisco habe sowohl in guten als auch in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten gezeigt, dass es profitabel sein kann, betonte
Finanzchef Frank Calderoni. "Mit mehr als 33 Milliarden Dollar in Cash und
Investments bietet uns unsere starke finanzielle Position ein solides und
flexibles Fundament."
CISCO RECHNET MIT UMSATZRÜCKGANG - ALLERDINGS NICHT SO STARK WIE BEFÜRCHTET
Das Unternehmen stellt Router und Schaltstellen (Switches) für den
Datenverkehr her und gilt nicht nur in der Technologie-Industrie als wichtiges
Stimmungsbarometer. Das Geschäft von Cisco hänge unmittelbar von der
Arbeitsmarktsituation und dem Wachstum in Unternehmen ab, sagte Jason Ader,
Analyst bei William Blair & Co., der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. "Wenn
Sie ein Büro aufmachen, brauchen Sie Switches. Wenn Sie Mitarbeiter einstellen,
benötigen Sie mehr Kapazität."
Für das laufende vierte Geschäftsquartal erwartet Chambers einen etwa
genauso deutlichen Umsatzrückgang wie zuletzt von 17 bis 20 Prozent. Auch das
ist weniger schlecht als von Experten erwartet. Doch eine Prognose sei sehr
schwierig, warnte der Cisco-Chef. "Niemand weiß, wann ein Aufschwung kommt." Der
Konzern war zuletzt drastisch auf die Kostenbremse getreten und hatte einen
Einstellungsstopp verhängt./fd/rg/DP/zb
MH120480
07.05.2009, 13:07
GM March 31 Available Liquidity $11.6B
GENERAL MOTORS Q1 UMSATZ 22,4 MRD USD (PROG 20,2)
DJ: *General Motors 1Q Loss/Shr $9.78 Vs Loss $5.80 >GM
MH120480
07.05.2009, 13:08
*BANK OF ENGLAND STOCKT ASSET PURCHASE PROGRAMM UM 50 AUF 125 MRD PFUND AUF
AWP: *** BoE: Pfund-Abwertung erhöht Aufwärtsdruck auf Inflation
MH120480
07.05.2009, 13:09
Bank of England belässt Leitzins wie erwartet bei 0,5 Prozent
LONDON (dpa-AFX) - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet
unverändert belassen. Der Leitzins liege weiterhin bei 0,5 Prozent, teilte der
geldpolitische Ausschuss der Bank of England (BoE) am Donnerstag in London mit.
Volkswirte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet, da der Leitzins seinen
Tiefpunkt bereits erreicht habe. Bereits im März hatte die BoE den Leitzins auf
das jetzige Rekordtief gesenkt und ähnlich wie die US-Notenbank den Ankauf von
Anleihen beschlossen./RX/js/dr
MH120480
07.05.2009, 13:10
DJ: *GM Europe 1Q Adjusted EBIT Negative $1.2B Vs $200M >GM
MH120480
07.05.2009, 13:12
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aB3.jimFDoS8&refer=home
Fed’s Bank Results ‘Reassuring,’ Show No Insolvency (Update1)
Goldman Sachs’s $100 Million Trading Days Hit Record (Update1)
May 6 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc. reaped more than $100 million in trading revenue on a record 34 separate days during the first three months of 2009, up from the previous peak of 28 in last year’s first quarter.
For December, there were 10 trading paydays bigger than $100 million, the New York-based firm said today in a filing with the U.S. Securities and Exchange Commission. The first- quarter number was almost double the total for all of 2005.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a7HGVAn8w73Y&refer=home
MF Global Told to Pay U.K. Trader About $30 Million (Update3)
May 6 (Bloomberg) -- MF Global Ltd.’s London brokerage unit must pay a day trader about 20 million pounds ($30 million) in compensation for deceiving him about the amount of his trading losses, a London judge ruled today.
Misrepresentations made by an MF Global account manager to former client Raj Gill led him to follow a flawed trading strategy that caused mistakes worth millions of pounds, Justice Julian Flaux ruled.
“Had it not been for Mr. Gill being ensnared in the web of deceit” he would have made money from his trades, Flaux said in his ruling. Gill’s company “is entitled to recover all its losses which flow directly from that fraud.”
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=agatBe87IoGM&refer=home
:-k ....was war das denn für eine "trading strategy"?
MH120480
07.05.2009, 13:24
erste quartal lief generell recht gut für banken und tradingaktivitäten. durchweg gewinne .. fragt sich nur wie nachhaltig die das hinbekommen, sprich wie es läuft wenn die richtungen nicht mehr so eindeutig sind. ging sauber runter, bis mitte märz und sauber hoch, ab mitte märz.
mfg
mh
MH120480
07.05.2009, 13:26
DJ: Schaeffler-Gesamtbetriebsrat will gegen Stellenabbau kämpfen
Schweinfurt/Düsseldorf (ddp.djn). Der Vorsitzende des
Schaeffler-Gesamtbetriebsrates, Norbert Lenhard, hat harten
Widerstand gegen den angeblich geplanten Stellenabbau bei dem
fränkischen Autozulieferer angekündigt. Lenhard kündigte am
Donnerstag in Schweinfurt an: «Die Betriebsräte werden mit aller
Macht gegen betriebsbedingte Kündigungen kämpfen.» Er verwies unter
anderem auf eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung.
Außerdem habe der Gesamtbetriebsrat kürzlich gemeinsam mit der IG
Metall weitergehende Vorschläge zur Vermeidung von Entlassungen
eingebracht. Lenhard betonte zugleich, die Mitarbeitervertretung
wisse noch nichts von Plänen zum Stellenabbau. Die gesetzlich
vorgeschriebenen Informationswege müssten eingehalten werden.
Das «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe) hatte zuvor unter Berufung
auf Branchenkreise geschrieben, vom Stellenabbau betroffen seien
voraussichtlich mehrere Tausend Arbeitsplätze. Am Dienstag solle es
Gespräche mit den Arbeitnehmern im konzerneigenen
Wirtschaftsausschuss geben. Die Zeitung zitierte Schaeffler-Chef
Jürgen Geißinger mit den Worten: «Wie alle Unternehmen in der Branche
trifft uns die Krise, und wir müssen reagieren.»
MH120480
07.05.2009, 13:37
dachte der riesen abstand zwischen text und signatur reicht aus. :P
hab btw. grad den eindruck, dass die meisten analysen wieder auf buy gestuft werden.
zeit für erste shorts, die man in die sinkende vola hinein aufbauen kann, wenn der markt tatsächlich weiterlaufen sollte.
mfg
mh
MH120480
07.05.2009, 13:54
hab n freiraum von 3 cm zwischen text und signatur, bei den einzeilern.
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/05/06/AR2009050602182.html?wpisrc=newsletter
Stress Test Finds Strength in Banks
Uncertainty Remains, but Officials Say Most Have Capital to Outlast Recession
By Binyamin Appelbaum
Washington Post Staff Writer
Thursday, May 7, 2009
Long-awaited results of the government's stress test of 19 major banks show that nearly all, including several that verged on collapse during the financial crisis, now have enough money to weather the recession, the Obama administration plans to announce this afternoon.
ECB Cuts Key Rate to Record Low of 1%, May Lengthen Bank Loans
May 7 (Bloomberg) -- The European Central Bank cut its key interest rate to a record low of 1 percent today, and may offer banks longer-term loans to stem the region’s worst recession since World War II.
ECB officials meeting in Frankfurt lowered the benchmark rate by a quarter point, as predicted by all 53 economists in a Bloomberg News survey. Separately, the Bank of England left its key rate at 0.5 percent and increased its asset-purchase program. ECB President Jean-Claude Trichet, who has promised to unveil new policy measures to tackle the crisis, holds a press conference at 2:30 p.m.
“That’s it with rates,” said Stephane Deo, chief European economist at UBS AG in London. “They are now moving into unconventional territory. Trichet will announce an extension of the bank loan maturities and will have to flag that the ECB will keep all other options open.”
The difficulty for Trichet is that his 22-member Governing Council is split over how best to proceed. Germany’s Axel Weber wants the ECB to signal that 1 percent is the floor for the key rate and has argued against buying government or corporate debt to boost the economy. Others such as Athanasios Orphanides of Cyprus say asset purchases and deeper rate cuts may be needed.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aS6MaLZUVu_8&refer=home
MH120480
07.05.2009, 14:27
VW-Stiftungs-Chef: Niedersachsens Einfluss schwindet
HANNOVER (dpa-AFX) - Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen-Stiftung
, Wilhelm Krull, geht von einem schwindenden Einfluss der
Landes Niedersachsen in einem fusionierten Autoimperium VW/Porsche
aus. "Ich glaube nicht, dass das Land Niedersachsen seine 20-Prozent-Beteiligung
an einem Auto-Großkonzern halten kann", sagte Krull der Deutschen Presse-Agentur
dpa am Donnerstag in Hannover am Rande des Deutschen Stiftungstages. Der
zusätzliche Kapitalaufwand, den Niedersachsen aufwenden müsste, um den Anteil an
einem größeren Unternehmen zu behalten, sei laut Krull nicht zu stemmen.
Zudem rechnet er damit, dass das VW-Gesetz, das Niedersachsen die
Sperrminorität von 20 Prozent an VW zugesteht, nicht mehr lange Bestand hat.
"Ich gehe davon aus, dass der Europäische Gerichtshof im zweiten Anlauf das
VW-Gesetz kippen wird", sagte Krull.
Die Landesregierung in Hannover geht davon aus, dass ihre Sperrminorität
rechtens ist und erhalten bleibt. Die Europäische Union will dagegen jedoch
möglicherweise erneut Klage erheben, die Entscheidung darüber scheint aber
zunächst bis nach der Bundestagswahl im September aufgeschoben zu sein. In einem
ersten Anlauf waren dabei bereits Teile des VW-Gesetzes gekippt worden.
Die VW-Stiftung ist die größte deutsche Wissenschafts-Stiftung. Sie wurde
1961 aus dem Erlös gegründet, der aus der Umwandlung der damaligen Volkswagen
GmbH in eine Aktiengesellschaft erzielt wurde./cl/DP/edh
MH120480
07.05.2009, 14:27
Steinbrück: Erstmal keine Senkung der Lohnnebenkosten
BERLIN (dpa-AFX) - Finanzminister Peer Steinbrück schließt eine weitere
Senkung der Lohnnebenkosten erst einmal aus. "Mindestens für die nächste
Wahlperiode sind keine solchen Entlastungen möglich", sagte er in Berlin.
Steinbrück verwies darauf, dass er als Folge der Rezession allein an die
Bundesagentur für Arbeit und in den Gesundheitsfonds aus Haushaltsmitteln "einen
hohen zweistelligen Milliardenbetrag" als Darlehen bereitstellen müsse. Er
bezeichnete die Versprechen von Steuersenkungen aus der Union als
"aussichtslos"./na/DP/wiz
MH120480
07.05.2009, 14:32
DJ: *US 1Q Unit Labor Costs +3.3%; Consensus +2.8%
MH120480
07.05.2009, 14:41
trichet wording zurückhaltend optimistisch. sieht aus als wollt er die zinen da nun erstmal belassen.
mfg
mh
GoldenSnuff
07.05.2009, 14:44
trichet wording zurückhaltend optimistisch. sieht aus als wollt er die zinen da nun erstmal belassen.
mfg
mh
*DJ EZB/Trichet: Gegenwärtige Zinssätze sind angemessen
*DJ Trichet: EZB wird "quantitative Easing" einführen
*DJ Trichet: Werden Covered Bonds kaufen
*DJ Trichet: EIB wird als Gegenpartei agieren
*DJ Trichet: Maßnahmen tragen verhaltenem Preisdruck Rechnung
*DJ Trichet: Zeichen für konj. Stabilisierung auf niedrigem Niveau
*DJ Trichet: Nachfrage dürfte sich erst 2010 allmählich erholen
*DJ Trichet: Weltwirtschaft, Eurozone in schwer wiegendem Abschwung
*DJ Trichet: Monetäre Analyse bestätigt nachlassenden Infl.druck
*DJ Trichet: Preisstabilität bleibt auf mittlere Sicht gewährleistet
*DJ Trichet: Konjunktur war Anfang 2009 sehr schwach
*DJ Trichet: Konjunktur auch im übrigen Jahresverlauf sehr schwach
*DJ Trichet: Abschwung 1Q stärker als im März erwartet
*DJ Trichet: Risiken für Wirtschaftsausblick weitgehend ausgewogen
*DJ Trichet: Finanzkrise, glob. Ungleichgew. bleiben Risikofaktoren
*DJ Trichet: Anzeichen für breiter angelegte Abnahme des Preisdrucks
*DJ Trichet: Inflation könnte zu Jahresmitte negative Werte annehmen
*DJ Trichet: Danach wieder anziehende Teuerungsraten
*DJ Trichet: Teuerung dürfte 2010 unter 2% bleiben
*DJ Trichet: Risiken für Preisstabilität sind weitgehend ausgewogen
MH120480
07.05.2009, 15:01
*TRICHET: EZB WILL 60 MRD EURO FÜR ANLEIHEN-KÄUFE AUSGEBEN
GoldenSnuff
07.05.2009, 15:08
DJ Fitch: Fusion mit Porsche könnte negativ für VW sein
LONDON (Dow Jones)--Die Ratingagentur Fitch warnt, dass der angekündigte Zusammenschluss von Volkswagen (VW) und Porsche sich negativ auf das Kreditprofil des Wolfsburger Automobilkonzerns auswirken könnte. Jedoch habe die gestrige Ankündigung einer Fusion kaum Details enthalten. Das Rating von VW bleibe damit zunächst unverändert, teilte Fitch am Donnerstag mit.
Das langfristige Emittentenausfallrating (IDR) und das Rating für die vorrangig unbesicherten Verbindlichkeiten der Volkswagen AG laute weiterhin "BBB+". Die Ratings des Automobilherstellers aus Wolfsburg bleiben laut Fitch auf der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung.
Wie von Fitch erwartet, hätten die beiden Gruppen einen Weg gefunden, ihr Geschäft zu kombinieren. Dies werde zu einer Angleichung der Porsche- und der Volkswagen-Kreditprofile führen, sagte Monica Insoll, Managing Director des EMEA-Industrials-Teams von Fitch.
Die Ratingagentur hatte das IDR und das Rating für die vorrangig unbesicherten Verbindlichkeiten von VW im Januar auf "BBB+" von "A-" gesenkt, nachdem die Porsche Automobil Holding SE ihren Anteil an VW auf 50,8% erhöht hatte. Gleichzeitig blieben die Ratings des Konzerns auf der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung.
Das Kreditprofil von Volkswagen bleibe robust. Auch das Geschäftsprofil einer fusionierten VW/Porsche-Gruppe würde stark sein, schrieb Fitch. Die Gruppe könnte eine Kapitalerhöhung durchführen. Da Porsche eine beträchtliche Verschuldung aufweise, wäre eine Kapitalerhöhung entscheidend, um den Konzern von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung zu streichen, teilte die Ratingagentur mit.
GoldenSnuff
07.05.2009, 15:23
DJ IfW rechnet mit Scheitern der Doha-Runde - Presse
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vizepräsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, Rolf Langhammer, rechnet mit einem Scheitern der aktuellen WTO-Welthandelsrunde und weiter steigenden Zöllen im internationalen Handel. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise seien viele Länder nicht mehr an einem Abbau der Handelsschranken interessiert, sagte Langhammer den am Freitag erscheinenden "VDI nachrichten" laut Vorabmeldung.
"Wir beobachten seit November, dass die Industrieländer ihre Schlüsselindustrien subventionieren und Schwellenländer ihre Zölle erhöhen. Das bedroht die Globalisierungsfortschritte der vergangenen Jahre", warnt der Ökonom.
Deshalb erwartet Langhammer trotz der Appelle des G-20-Gipfels im April ein Scheitern der aktuellen Welthandelsrunde. "Ich sehe nicht, dass den G-20-Appellen Taten folgen", sagte er. Die Willenserklärungen zur Doha-Runde seien in vielen Fällen Lippenbekenntnisse, auch weil die Eigeninteressen vieler Länder zu groß seien.
Die Runde habe außerdem zu viele Baustellen. "Zu den drei großen Blöcken Industrie-, Agrargüter und Dienstleistungen kommen jede Menge kleinere Themen, und es gilt das Prinzip: Nichts ist entschieden, bevor nicht alles entschieden ist", sagte er. Ein Land und ein Thema könnten daher alles blockieren. So könnte Indien das Treffen wie beim letzten Mal wegen seiner Agrarinteressen scheitern lassen.
MH120480
07.05.2009, 15:53
TEXT-ECB statement on EIB access to monetary policy operations
May 7 (Reuters) - The European Central Bank issued the following statement
on Thursday at a news conference.
EIB BECOMES AN ELIGIBLE COUNTERPARTY IN THE EUROSYSTEM'S MONETARY POLICY
OPERATIONS
The Governing Council of the European Central Bank (ECB) has today
decided that the European Investment Bank (EIB) will become an eligible
counterparty in the Eurosystem's monetary policy operations on 8 July 2009.
As of this date, the EIB will have access, if and when appropriate for
its treasury management, to the Eurosystem's open market operations and
standing facilities through the Banque centrale du Luxembourg under the same
conditions as any other counterparty. The EIB will comply with all eligibility
requirements and it will hold minimum reserves with the Eurosystem.
Access to the Eurosystem's liquidity is a natural complement to the
EIB's financing initiatives and will facilitate the accommodation by the EIB of
additional demand for its lending programme. At present, this additional demand
is estimated to be 10 billion euros in 2009. Given the usual leverage ratios
involved, it is estimated by the EIB that such additional financing could
generate additional investment value up to 40 billion euros this year.
More information on the EIB's activities can be found in the statement
issued by the EIB today. Keywords: ECB EIB/TEXT
MH120480
07.05.2009, 15:57
ROUNDUP/Gründer: Twitter nicht zu verkaufen
NEW YORK (dpa-AFX) - Twitter-Mitbegründer Biz Stone hat die vielen Gerüchte
über eine Übernahme des Internet-Kurznachrichtendienstes zurückgewiesen. Twitter
stehe nicht zum Verkauf, sagte Stone am Mittwoch im US-Fernsehen. Stattdessen
will der populäre Kurznachrichtendienst seine Suchfunktion weiter ausbauen und
könnte damit dem Suchmaschinen-Primus Google gefährlich
ins Gehege kommen. Erst Anfang der Woche hatten Medienberichte für Aufsehen
gesorgt, der iPhone- und Computer-Hersteller Apple wolle
Twitter für 700 Millionen Dollar kaufen.
Künftig sollen nicht nur alle Nachrichten, sondern auch die Inhalte
durchsucht werden können, auf die Twitter-Nutzer in ihren Mitteilungen
verlinken, berichtet der Branchendienst "cnet". Twitter- Geschäftsführer Santosh
Jayaram habe den Ausbau der Suchfunktion auf einer Konferenz in Santa Clara
bestätigt. Mit der Suche in dem Kurznachrichtendienst dürfte sich dann deutlich
umfangreicher abbilden lassen, was im Internet gerade geschieht. Auch eine
Sortierung der Trefferliste nach ihrer Qualität, ähnlich wie sie Google
einsetzt, sei geplant. Jayaram selbst war bis vor kurzem noch bei Google für die
Qualität von Suchergebnissen zuständig. Für den Marktführer bei der
Internet-Suche dürfte diese Funktion eine große Herausforderung sein.
Über Twitter können Nutzer Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen an einen
großen Leserkreis verschicken - daher spricht man von Micro-Blogging. Der Dienst
gilt derzeit als eines der "heißesten" Internet- Startups und wächst sehr
schnell: Von weniger als 10 Millionen Nutzern Anfang des Jahres auf derzeit
schätzungsweise rund 25 Millionen. Bislang verdient Twitter allerdings kein
Geld, da der Dienst kostenlos genutzt werden kann.
Dennoch wurde der Kurznachrichtendienst immer wieder als Übernahmekandidat
gehandelt. Laut früheren Informationen ließ Twitter vor einiger Zeit das
Online-Netzwerk Facebook abblitzen, das 500 Millionen Dollar geboten haben soll.
Anfang April hatte ein Bericht über das Interesse des Suchmaschinen-Riesen
Google an Twitter für Aufregung gesorgt, der jedoch von anderen Quellen
zurückgewiesen wurde./rg/so/DP/edh
GoldenSnuff
07.05.2009, 16:03
DJ Fed/Bernanke: Krise zeigt Schwächen bei der Bankenaufsicht auf
CHICAGO (Dow Jones)--Die gegenwärtige Finanzkrise hat nach Einschätzung von Fed-Chairman Ben Bernanke die Schwächen bei der Aufsicht der Finanzmärkte aufgezeigt. Die Bankenregulierung müsse noch "wachsamer und schlagkräftiger" werden, forderte Bernanke am Donnerstag bei einer via Satellit übertragenen Rede. Er betonte, dass die US-Notenbank bereits daran arbeite, die Aufsicht zu verbessern.
"Die Federal Reserve hat eine ausgiebige Selbstprüfung und eine Bewertung der Lektionen der Krise eingeleitet", sagte der Fed-Chairman. Die Stresstests der 19 größten US-Banken, deren Ergebnisse heute nach Börsenschluss bekannt gegeben werden sollen, sind seiner Einschätzung nach ein Weg, um den Aufsichtsprozess zu verbessern.
Die Umsetzung der Stresstests "war umfassend, streng, zukunftsorientiert und höchst gemeinschaftlich", so Bernanke. "Zweifelsohne könne wir viele Aspekte dieser Praxis nutzen, um unseren Aufsichtsprozess zu verbessern". Mehr als 150 Prüfer, Aufseher und Ökonomen aus der Notenbank, dem Office of the Comptroller of the Currency und der Börsenaufsicht FDIC hätten die Stresstests überwacht.
Im Weiteren erklärte Bernanke, welche Schritte die Notenbank bereits eingeleitet habe. So arbeite die Fed bei dem Thema Ausgleichszahlungen mit internationalen Foren zusammen. "Boni und andere Entschädigungen sollten für alle Angestellten einen Anreiz bieten, sich so zu verhalten, dass die langfristige Gesundheit der Institution erhalten bleibt", sagte er.
Außerdem sei von hoher Priorität, dass das Management und die Vorstände der Unternehmen sich der eingegangenen Risiken bewusst seien und diese aktiv handhabten. Unternehmen müssten auch ihre Liquiditätspositionen im Zuge angespannter Märkte berücksichtigen, sagte Bernanke.
MH120480
07.05.2009, 16:04
witzige überschrift
mfg
mh
Experte: Porsche und VW lassen sich durch Fusion leichter zusammenzuführen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Sportwagenbauer Porsche könnte nach
Expertenmeinung durch die jetzt angedachte Integration mit Volkswagen
den Zusammenschluss beider Unternehmen ohne weitere Aufnahme von
Verbindlichkeiten erreichen. Nach einem Zusammenschluss der beiden Unternehmen
könnte Porsche die Mehrheit an der neuen Gesellschaft halten und hätte damit
auch ohne Abführungs- und Beherrschungsvertrag Zugriff auf den Free Cashflow von
VW, erläuterte Analyst Marc-Rene Tonn von M.M. Warburg am Donnerstag gegenüber
der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Das wäre definitiv eine sehr charmante
Lösung, die allen Beteiligten gerecht werden kann", sagte Tonn. Auf diesem Weg
sei anders als bei der ursprünglich geplanten Übernahme von VW leichter eine
einvernehmliche Lösung mit den übrigen Interessengruppen wie dem Land
Niedersachsen und der VW-Belegschaft zu erreichen.
Die genaue Eignerstruktur der neu zu gründenden Gesellschaft hänge von der
Bewertung der Stamm- und Vorzugsaktien der beiden Unternehmen ab, so Tonn
weiter. Auf der Basis seiner Annahmen errechnet der Analyst für die neue
Gesellschaft einen Gesamtwert von 32,2 Milliarden Euro, wobei der Großteil von
28,2 Milliarden vom jetzigen VW-Konzern eingebracht würde. Dabei sei allerdings
zu berücksichtigen, dass 40,1 Prozent dieses Wertes bereits bei Porsche liegt.
Von den Stimmrechten im neuen Unternehmen würden den Berechnungen zufolge die
Familie Porsche/Piech 58,1 Prozent bekommen, das Land Niedersachsen erhielte
18,2 Prozent und 23,7 Prozent entfiele auf den Streubesitz.
Er könne sich vorstellen, dass dem Land Niedersachsen im neuen
Gesellschaftervertrag bestimmte Sonderrechte eingeräumt würden, sagte Tonn.
Beispielsweise könnte festgeschrieben werden, dass bei Standortschließungen zwei
Drittel des Aufsichtsrats zustimmen muss. Damit könnte Niedersachsen im Verbund
mit den Arbeitnehmervertretern solche Pläne blockieren. Bislang sichert das
VW-Gesetz dem Land eine Sperrminorität bei wichtigen Entscheidungen
zu.
MH120480
07.05.2009, 16:05
DJ: Britischer Ausschuss gegen Einsatz von Bayer-Mittel Nexavar
LONDON (Dow Jones)--Der Pharmakonzern Bayer muss bei seinem Krebsmedikament
"Nexavar" wahrscheinlich einen Rückschlag hinnehmen. Das britische
Gesundheitsinstitut (NICE) kündigte an, dass es das Mittel der Bayer AG und des
Partners Onyx Pharmaceuticals Inc wohl nicht zur Behandlung von
fortgeschrittenem Lebenkrebs empfehlen werde, wie aus einem am Mittwoch auf der
Internetseite veröffentlichten Dokument hervorgeht.
NICE empfiehlt dem National Health Service in England und Wales den Einsatz
von Medikamenten bzw spricht sich dagegen aus. Die Empfehlungen basieren vor
allem auf Kostenanalysen und werden von anderen Regierungen und
Krankenversicherungen aufmerksam verfolgt.
Bei der nun zur Entscheidung anstehenden Indikation handelt es sich den
Angaben zufolge um fortgeschrittenen Leberkrebs im Stadium C (HCC) bei
Patienten, bei denen Operationen oder lokale Therapien gescheitert oder nicht
möglich sind. Das Fachgremium kommt am 11. Juni für eine zweite Beurteilung
zusammen.
MH120480
07.05.2009, 16:17
DJ: *GM CFO: 'We Need To Get Bankruptcy Speculation Behind US'
DJ: *Gm CFO: All Nonessential Manufacturing Spending Halted
GoldenSnuff
07.05.2009, 16:28
Obama plans to fill U.S. oil reserve by early 2010
WASHINGTON, May 7 (Reuters) - The Obama administration said Thursday it plans to fill the U.S. Strategic Petroleum Reserve to its 727-million-barrel capacity in early 2010 and also replace next year a storage cavern at one of the reserve sites.
The emergency stockpile, which was created by Congress in the mid-1970s after the Arab oil embargo, now holds 719 million barrels of crude oil at four storage sites in Texas and Louisiana. Each site has numerous underground salt caverns that store the oil.
In its proposed government budget for the 2010 spending year, the White House did not name which storage cavern the Energy Department will replace. But it did say the cavern "poses an environmental risk for continued use."
GoldenSnuff
07.05.2009, 16:31
DJ Deutscher Autovermieter Budget ist zahlungsunfähig - ddp
BIBERACH (Dow Jones)--Der deutsche Autovermieter Budget ist zahlungsunfähig. Bereits am Dienstag sei daher beim Amtsgericht Ravensburg Insolvenzantrag gestellt worden, sagte Geschäftsführer Robert Straub auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp am Donnerstag. Mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter sei eine Fortführung des Tagesgeschäftes vereinbart worden. Budget beschäftigt nach eigenen Angaben deutschlandweit an rund 150 Standorten knapp 650 Mitarbeiter.
Straub zufolge hat das Unternehmen seit Oktober 2008 massiv unter der Rezession gelitten. Vor allem Geschäftsreisende als Kunden seien ausgeblieben. Gleichzeitig habe das Unternehmen seine Fahrzeugflotte nicht mehr über die Banken finanzieren können. "Eine normale Wirtschaftskrise hätten wir überstanden, diese zusammen mit der Finanzkrise jedoch nicht", sagte Straub. Zuletzt hätten auch die aufgestellten Sanierungspläne keine Wirkung mehr gezeigt. Dennoch zeigte sich Straub zuversichtlich, das Unternehmen erhalten zu können.
MH120480
07.05.2009, 16:45
DJ: Dänische Notenbank senkt Leitzins um 35 bp auf 1,65%
KOPENHAGEN (Dow Jones)--Dänemarks Nationalbank hat ihren geldpolitischen
Schlüsselsatz am Donnerstag um 35 Basispunkte auf 1,65% gesenkt. Wie die
Zentralbank am Nachmittag mitteilte, sinken zudem der Diskontsatz sowie der
Satz für Einlagen der Geschäftsbanken um 35 Basispunkte auf 1,40%.
Die Nationalbank begründete ihre am 11. Mai 2009 in Kraft tretende
Entscheidung mit der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie
der Tatsache, dass sie in jüngster Zeit am Devisenmarkt ausländische Währungen
gekauft habe. Dänemark hat seine Landeswährung an den Euro gebunden
GoldenSnuff
07.05.2009, 16:48
US mortgage rates rise from record low-Freddie Mac
NEW YORK, May 7 (Reuters) - U.S. mortgage rates rose in the latest week, rising from a record low matched during the previous week and countering government efforts to help the hard-hit housing market.
Interest rates on U.S. 30-year fixed-rate mortgages rose to 4.84 percent for the week ending May 7, up from the previous week when it equaled the record low set the week of April 2, according to a survey released on Thursday by home funding company Freddie Mac.
Five weeks earlier, mortgage rates were 4.78 percent, the lowest since Freddie Mac started surveying them in 1971.
"Mortgage rates rose slightly this week amid positive economic news that the economy may be approaching the bottom of the recession," Frank Nothaft, Freddie Mac vice president and chief economist, said in a statement.
The U.S. government has embarked on an aggressive plan to bring mortgage rates down to levels that will spur demand and help the hard-hit housing market begin to recover.
The Federal Reserve has set a goal to buy up to $1.25 trillion of agency mortgage-backed securities, $300 billion of Treasuries and $200 billion of agency debt in 2009. The purchases are part of efforts to lower borrowing costs.
The battered U.S. housing market, which is in the midst of its worst downturn since the Great Depression, is both the source and a major casualty of the credit crisis. A recovery for the market could portend a turnaround for the United States, the world´s largest economy.
GoldenSnuff
07.05.2009, 17:05
DJ EBRD senkt BIP-Prognosen für Länder Osteuropas deutlich
LONDON (Dow Jones)--Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat am Donnerstag die Wachstumsprognosen für die Staaten Osteuropas für 2009 zurückgenommen. Die so genannte Osteuropabank geht nun davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 30 Länder der Region, in die sie investiert, im laufenden Jahr schrumpfen wird. Im Januar war noch ein leichtes Wachstum von 0,1% prognostiziert worden. Mit einer nachhaltigen Wirtschaftserholung in Osteuropa wird erst zum Ende des kommenden Jahr hin gerechnet.
"Die globale Wirtschaftskrise, die eine sofortige Wirkung auf den Finanzsektor hatte, beeinträchtigt nun ernsthaft den Unternehmenssektor", erklärte die EBRD. Die Krise wirke sich außerdem zunehmend auf den Konsum aus.
Die Wirtschaft der Region werde in der ersten Jahreshälfte 2010 wohl stagnieren oder leicht wachsen, "da das Kreditwachstum durch die hohe Zahl notleidender Kredite begrenzt wird ... und die Außennachfrage schwach bleibt", erklärte die EBRD. "Es wird angenommen, dass eine nachhaltige, schrittweise Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2010 einsetzt, im Einklang mit den sich leicht verbessernden äußeren Rahmenbedingungen.
Die russische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Osteuropabank im laufenden Jahr um 7,5% schrumpfen. Bislang war hier noch ein Wachstum von 1,0% erwartet worden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für Russland mit einem leichteren BIP-Rückgang um 5,1%. Für das kommende Jahr rechnet die EBRD wieder mit einem Wachstum der russischen Wirtschaft um 2,5%, während der IWF nur einen BIP-Anstieg um 1,2% erwartet.
Für die Ukraine wird nun für 2009 ein BIP-Rückgang um 10,0% (zuvor: minus 5,0%) und für 2010 eine Stagnation prognostiziert. Dies liege daran, dass das Land dreifach von der Krise getroffen werde: über die sinkenden Stahlexportpreise und -volumina, höhere Energieimportpreise und eine scharfe Reduzierung der externen Finanzierung.
Für Ungarn wird im laufenden Jahr mit einem BIP-Rückgang um 5% gerechnet (minus 2,0%) und für Rumänien mit einem Minus von 4,0% (plus 1,0%). Die drei baltischen Staaten, Estland, Lettland und Litauen, sieht die Osteuropabank 2009 um 10,5%, 13,2% und 11,8% schrumpfen.
GoldenSnuff
07.05.2009, 17:18
Koalition will Waffenrecht verschärfen
Berlin, 07. Mai (Reuters) - Als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden will die große Koalition das Waffenrecht möglichst noch in dieser Legislaturperiode verschärfen. Unter anderem sollen Spiele wie Gotcha und Paintball verboten werden, hieß es am Donnerstag von Fachpolitikern der Koalition. Bei diesen Spielen wird mit Luftdruckwaffen und Farbmunition auf Mitspieler geschossen und deren Tötung simuliert. Verstöße sollen mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden. Die Koalition will verhindern, dass durch die Spiele die Hemmschwelle für Gewalttaten herabgesetzt wird.
Bei Waffenbesitzern sollen zudem verdachtsunabhängige Kontrollen möglich werden, die unangemeldet stattfinden können. Allerdings solle der Zugang nicht erzwungen werden, sagte Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach zu Reuters. Werden die Kontrolleure ohne einen guten Grund nicht in die Wohnung gelassen, droht dem Waffenbesitzer der Entzug der Waffenbesitzkarte.
Den Inhabern illegaler Waffen soll es darüber hinaus mit einer Amnestie für einen begrenzten Zeitraum möglich sein, die unerlaubten Waffen straffrei abzugeben. SPD-Innenexperte Sebastian Edathy betonte, das Vorhaben sei angesichts von geschätzten 20 Millionen illegalen Waffen wichtig, dürfe aber nicht überbewertet werden.
Nach Angaben von Union und SPD zeichnet sich auch eine Einigung auf die schnelle Einführung eines bundesweiten Waffenregisters ab. Dieses soll laut Bosbach 2010 oder 2011 eingerichtet werden. Die von der EU gesetzte Frist für ein solches Register werde in Deutschland somit nicht ausgeschöpft.
Weiter ist vorgesehen, dass Waffenschränke nachweislich gesichert werden, damit keine Unbefugten Zugang zu Pistolen und Gewehren erlangen. Hierzu sollen langfristig auch biometrische Verfahren wie etwa die Fingerabdruck-Erkennung eingesetzt werden. Allerdings hat hier bisher kein System dazu die Marktreife erlangt.
Nach Angaben Edathys ist zudem im Gespräch, die Ausbildung in Schützenvereinen an großkalibrigen Waffen auf Volljährige zu begrenzen. Bisher liege das Mindestalter bei 14 Jahren.
"Wir haben einen guten Kompromiss gefunden zwischen der Erhöhung der Sicherheit und keinen übermäßigen Belastungen von rechtstreuen Schützen und Jägern", sagte Bosbach. Die Fachpolitiker wollen das Gesetz nun rasch in den Bundestag einbringen, so dass es noch vor der Bundestagswahl Ende September verabschiedet werden kann. Ob dies realisierbar sei, sei aber noch offen, sagte Bosbach.
Edathy sagte, die Regelungen seien ein Baustein, um das Risiko von Gewalttaten zu verringern. Dabei sei von der Politik Augenmaß bewiesen worden. Allerdings dürfe öffentlich nicht der Eindruck erweckt werden als sei das Risiko auf Null reduzierbar.
Die Linksfraktion kritisierte, mit dem Verbot von Spielen wie Paintball oder Gotcha betreibe die Regierung "lächerliche Symbolpolitik". Schusswaffen müssten komplett aus Privathaushalten verbannt werden. Die FDP forderte, den Vollzug des geltenden Waffenrechts zu verbessern.
GoldenSnuff
07.05.2009, 18:36
DJ Fiat benötigt nach einer Opel-Übernahme Milliardenhilfen
FRANKFURT (Dow Jones)--Der italienische Autokonzern Fiat benötigt nach einer Übernahme von Opel Milliardenhilfen. Wenn der finanziell am Staatstropf hängende US-Autokonzern General Motors (GM) seine europäischen Töchter Opel, Vauxhall und Saab schuldenfrei und ohne Mitgift an Fiat übergeben würde, bräuchten die Turiner in den kommenden zwei Jahren 7 Mrd EUR zum Überleben, wie aus dem Konzept von Fiat mit dem Namen "Project Phoenix" hervorgeht, in das Dow Jones Newswires am Donnerstag Einsicht hatte.
Dem stünden dem Konzept zufolge erwartete Einsparungen in der Produktion, Verwaltung oder durch einen gemeinsamen Einkauf von jährlich rund 1,4 Mrd EUR ab dem Jahr 2015 gegenüber. Fiat-CEO Sergio Marchionne hatte öffentlich bislang lediglich von einem Potential von 1 Mrd EUR gesprochen.
Wie aus dem Konzept, das die Italiener Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vorgelegt haben, weiter hervorgeht, will Fiat neben Opel und Saab auch das General-Motors-Geschäft in Südafrika und Südamerika übernehmen. Die einzelnen Marken der dann neuen weltweiten Nummer zwei sollen nach dem Willen von Marchionne aber weitgehend unabhängig geführt werden. Demnach würde die Zentrale von Opel in Rüsselsheim bleiben, während Saab aus Schweden und die italienischen Marken aus Turin gesteuert würden.
Dennoch käme Fiat nach einem Zusammenschluss mit den europäischen GM-Töchtern nicht um Werksschließungen herum. Auf der Streichliste stehen dem Konzept zufolge das Werk im britischen Luton, im österreichischen Graz, zwei Fabriken in Italien sowie das Komponentenwerk in Kaiserslautern. Andere Standorte wie das Saab-Werk in Trollhättan, im belgischen Antwerpen, im spanischen Zaragoza sowie im italienischen Pomigliano sollen verkleinert werden
MH120480
07.05.2009, 19:00
Bankenverband lehnt Stresstest ab
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Präsident des deutschen Bankenverbands, Andreas
Schmitz, lehnt offizielle Stresstests für Banken in Europa ab. Er befürwortet
stattdessen eine einheitliche europäische Bankenaufsicht. "In Europa sind keine
Stresstests nötig, wie sie jetzt in den USA stattfinden", sagte Schmitz dem
"Handelsblatt" (Freitagsausgabe). "Die Aufsichtsbehörden und die Banken selbst
führen laufend eigene Überprüfungen durch. Wichtig wäre allerdings eine
einheitliche europäische Bankenaufsicht. Sie sollte alle grenzüberschreitend
tätigen Banken überwachen und so schnell wie möglich eingeführt werden."
Heute abend stehen die offiziellen Ergebnisse des US-Stresstests für 19
Banken an. Nach Auskunft von US-Finanzminister Timothy Geithner droht keiner der
19 Banken eine Pleite, einige brauchen aber neues Kapital. So sollen allein bei
der Bank of America im Krisenfall 34 Milliarden Dollar fehlen./sk
MH120480
07.05.2009, 19:02
der prozess an sich ist eigentlich recht dynamisch :lol:
DJ: *Guttenberg: Weitere Wirtschaftsentwicklung wird zäher Prozess
MH120480
07.05.2009, 19:05
DJ: Commerzbank will SoFFin-Vereinbarungen kurzfristig finalisieren
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat der im Januar mit
dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) getroffenen Grundsatzvereinbarung
zugestimmt. Nach der erfolgten Genehmigung auch durch die EU-Kommission wolle
der Vorstand der Bank die Vereinbarungen nun wie angekündigt kurzfristig
finalisieren, teilte der Frankfurter DAX-Konzern am Donnerstag mit.
Hintergrund ist, dass der Bund die Commerzbank wegen der Übernahme der
Dresdner Bank und Abschreibungen in Folge der Finanzkrise mit insgesamt 18,2
Mrd EUR stützen muss. Die staatliche Kapitalspritze ist in zwei Tranchen
aufgeteilt. 8,2 Mrd EUR hat der Bankenrettungsfonds SoFFin bereits der
Commerzbank zur Verfügung gestellt, 10 Mrd EUR sind unter Vorbehalt der nun
erfolgten beihilferechtlichen Genehmigung aus Brüssel zugesagt. An die
Auszahlung der zweiten Tranche ist auch der Einstieg des Bundes bei der
Commerzbank gekoppelt.
GoldenSnuff
07.05.2009, 19:10
DJ S&P senkt Ratings von Societe Generale
PARIS (Dow Jones)--Standard & Poor's (S&P) hat die Bonität der Societe Generale SA gesenkt. Ursächlich für den Schritt sei die Sorge über mögliche weitere Verluste aufgrund des Engagements der französischen Bank bei strukturierten Wertpapieren sowie der allgemein steigenden Kreditrisiken, teilte S&P am Donnerstag mit.
Die Ratingagentur reduzierte das lang- bzw das kurzfristige Counterparty-Rating um einen Notch auf "A+" bzw "A-1". Der Ausblick laute nun auf stabil nach bisher negativ.
GoldenSnuff
07.05.2009, 19:13
trichet wording zurückhaltend optimistisch. sieht aus als wollt er die zinen da nun erstmal belassen.
mfg
mh
*REUTERS-UMFRAGE - IM MITTEL RECHNEN ÖKONOMEN DAMIT, DASS LEITZINS BIS ENDE 2010 BEI 1,0 VH BLEIBT
MH120480
07.05.2009, 19:22
'HB': Bund, Länder und Gemeinden 2009 vor Steuerausfall von 40 Milliarden Euro
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Bund, Länder und Gemeinden müssen einem Pressebericht
zufolge allein in diesem Jahr mit Steuerausfällen von etwa 40 Milliarden Euro
rechnen. Diese Größenordnung zeichne sich im Vorfeld der Steuerschätzung ab,
berichtete das "Handelsblatt" (Freitag) unter Berufung auf Steuerschätzerkreise.
Vor einem halben Jahr habe der Arbeitskreis Steuerschätzung die Einnahmen für
das laufenden Jahr noch auf 572 Milliarden Euro beziffert; angesichts von
Wirtschaftskrise und zwischenzeitlich beschlossenen Steuersenkungen dürfte das
Aufkommen nunmehr nur noch gut 530 Milliarden Euro betragen.
Tatsächlich wären die Steuerausfälle sogar noch größer gewesen, wenn die
Bundesregierung nicht von einer steigenden, sondern wie das Frühjahrsgutachten
der Institute von einer sinkenden gesamtwirtschaftlichen Lohnentwicklung
ausgegangen wäre. Die Lohnsumme gelte als Dreh- und Angelpunkt für die
Entwicklung der Staatsfinanzen, da sie direkt auf die Lohn- und indirekt auf die
Umsatzsteuer wirke. Beide Steuern trügen rund 60 Prozent zum Gesamtaufkommen
bei.
2010 STAGNIERENDE STEUEREINNAHMEN
Trotz des von der Bundesregierung für diesen Sommer vorhergesagten Endes
der Rezession dürften kommendes Jahr die Steuereinnahmen nicht steigen, sondern
etwa auch dem Niveau dieses Jahres verharren. Grund seien neben weiteren
Steuerentlastungen vor allem die steigende Arbeitslosigkeit und die häufig erst
mit Verzögerung reagierenden Ausfälle bei den Gewinnsteuern.
Mittelfristig würden bei normalem Konjunkturverlauf die Steuereinnahmen
dann auch wieder deutlich steigen, allerdings von einem deutlich niedrigeren
Niveau, so dass in den mittelfristigen Finanzplanungen von Bund, Ländern und
Gemeinden Löcher von bislang ungeahntem Ausmaß klaffen werden. Klarheit über die
voraussichtliche Entwicklung werde es kommenden Donnerstag geben, wenn der
Arbeitskreis Steuerschätzung seine dreitägigen Beratungen beendet habe./he/edh
MH120480
07.05.2009, 19:27
das bekommt der pispers auch net besser hin.
mfg
mh
DJ: Guttenberg sieht Spielräume für Erreichen der Talsohle
BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat
sich gemäßigt zuversichtlich für ein Erreichen der konjunkturellen Talsohle in
diesem Jahr gezeigt. Die jüngste Prognose der Regierung von minus 6,0 Prozent
Wirtschaftsleistung eröffne auch "gewisse bescheidene Spielräume, dass auch
eine Talsohle erreichbar ist", sagte er bei einer Veranstaltung des
CDU-Wirtschaftsrates am Donnerstagabend in Berlin.
"Es wird ein zäher Prozess sein", warnte er aber auch mit Blick auf eine
Erholung. Die Lage am Arbeitsmarkt werde sich auch 2010 noch verschlechtern.
"Wir werden die Spitze bei der Arbeitslosigkeit erst im nächsten Jahr erreicht
haben", betonte er.
Guttenberg forderte bei dem Symposium zudem unter anderem erneut
Veränderungen bei der Unternehmensteuerreform und sprach sich generell für eine
"differenzierte" Betrachtungsweise der Ursachen der Krise aus. Der
Wirtschaftsminister betonte, mit der Schaffung von Bad Banks müsse einer
Kreditklemme vorgebeugt werden. "Es gibt keine flächendeckende Kreditklemme",
betonte er aber.
Der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk, forderte zur Überwindung
der Krise ein Investitionsbeschleunigungsgesetz und eine Insolvenzrechtsreform.
Zudem gelte es, "den Interbankenhandel zum Laufen zu bringen", wofür man aber
mit der jüngsten Debatte zu Bad Banks auf einem guten Weg sei.
MH120480
07.05.2009, 19:37
Bund verlängert Hilfen für Spediteure
BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund will den unter der Wirtschaftskrise und der
Mauterhöhung leidenden Spediteuren und Logistikunternehmen nur geringfügig
entgegenkommen. Anträge auf Ausbildungshilfen und auf die von der EU
zugelassenen Kleinbeihilfen für Brummi-Investitionen (De-Minimis-Beihilfen)
könnten noch bis Ende Juni gestellt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur
dpa am Donnerstag nach einem Gespräch der Transportverbände mit Fachleuten der
Bundesregierung. Die Frist hierfür läuft bislang am 15. Mai ab.
Eine völlige oder teilweise Rücknahme der Anfang des Jahres um 18 Prozent
erhöhten Autobahn-Gebühr sei nicht in Aussicht gestellt worden, hieß es in
Teilnehmerkreisen. Eine solche Erleichterung hatten außer der Branche auch die
Verkehrspolitiker von Union und FDP verlangt.
In dem Gespräch mit den Ministerien für Verkehr, Wirtschaft und Finanzen sei
aber erneut zugesagt worden, den 600 Millionen Euro umfassenden Maut-Ausgleich
für deutsche Fuhrunternehmen wegen Benachteiligungen im Vergleich zu
ausländischen Transporteuren voll einzuhalten. Ob es dabei zur Ausweitung auch
der Fahrzeugbeihilfen - beispielsweise für die Abgas-Nachrüstung - kommt, blieb
unklar. Die Gespräche sollen dem Vernehmen nach fortgesetzt werden. Politiker
von Union und SPD sind besorgt, dass Fuhrunternehmen unter hohen Mautlasten
schließen müssen./wb/DP/edh
MH120480
07.05.2009, 19:52
http://online.wsj.com/article/SB124162545674292213.html
MAY 7, 2009, 1:46 P.M. ET
Best on the Street
In a Difficult Year, Success Is Knowing When to Say Sell
By ANNELENA LOBB
This year's Best on the Street analysts knew when to scream "sell."
Stocks took an epic tumble in 2008, the year covered in the Wall Street Journal's 17th annual analysts survey, as a cascade of bank failures, bailouts and acquisitions rocked the financial system. The Dow Jones Industrial Average lost 33.8% and the S&P 500-stock index fell 38.5%, with most of the turbulence toward the end of the year.
Analysts who based their predictions on a gloomy outlook for the banking system and the global economy often turned out to be right. Consumer spending fell sharply. Problems with the housing market rippled through other parts of the economy, and oil prices peaked and sank. The stock pickers who could forecast the storm were the strongest performers.
Across industries, many of the most prescient calls were early sell recommendations. The top computer-and-office equipment analyst, Mark Moskowitz of J.P. Morgan Chase & Co., put a sell on Sun Microsystems in March 2008, anticipating that companies would delay purchases of costly equipment. The shares lost three-quarters of their value though year end.
In the restaurant sector, Mark Basham of Standard & Poor's Corp., a division of McGraw-Hill Cos., put sell recommendations for various parts of the year on a number of casual dining chains, such as Cheesecake Factory Inc. and Ruby Tuesday Inc. Those stocks suffered, too, as consumers cut back on dining out and expansion plans hit roadblocks.
[Best on the Street: The Wall Stree Journal's annual analyst ranking]
The Master Stock Pickers
See a sortable chart of the top five stock pickers in each industry, ranked on their recommendation-performance scores for 2008.
The Wall Street Journal survey identifies the top five analysts in each of 44 industries, based only on stock-picking skill. The data were assembled by FactSet Research Systems Inc., a Norwalk, Conn., company that tracks analysts' recommendations and their earnings estimates. FactSet surveyed more than 7,000 analysts at more than 470 firms, to come up with 1,925 analysts at 163 firms who qualified for inclusion in the survey. The winners come from 47 firms.
To be eligible, analysts generally had to have followed at least five stocks in an industry group during the year. The industry groups were derived using the Industry Classification Benchmark (ICB), which is a product of Dow Jones Indexes and FTSE Group. Dow Jones Indexes is a unit of Dow Jones & Co., a News Corp. company and publisher of The Wall Street Journal.
This year, for the first time, analysts based in Europe and Asia who follow U.S.-listed stocks were included in the survey.
Winning analysts had a larger percentage of sell calls than others among their active bets -- buy or sell recommendations, not holds, says Phil Snow, a vice president at FactSet who was involved in the project. FactSet's analysis of the data found that on average, 29% of the winners' active ratings were sells at the start of 2008, compared with 8.9% among analysts who didn't rank in the top five. Winners' percentage of sells steadily rose through the end of September to more than 40%, then fell to about 35% by year end. Losing analysts' sells climbed steadily through year-end, to 13%.
Among the firms with winners, Standard & Poor's stock-research team had the greatest number, 23 of 106 analysts that qualified. Stephen Biggar, S&P's global director of equity research, says the firm had an abundance of sell ratings, and tends to have more sells relative to others. "As we look at it, saving someone 50% on the downside counts as much as getting 50% on a buy recommendation," Mr. Biggar says.
Goldman Sachs Group Inc. had 21 winners among 82 eligible analysts.
To be sure, some buy recommendations paid off -- even last year. Eric Schmidt of Cowen & Co. in New York took the top spot in the biotechnology sector with buy ratings on Genentech Inc. and ImClone Systems Inc. for various parts of the year. Speculation about a deal with Roche Holding AG sent Genentech shares up; the deal was completed in 2009. "Biotech held up better than most, but across the industry, stocks were still down," Mr. Schmidt notes. "There were some winners, and maybe I was fortunate enough to pick a couple."
Write to Annelena Lobb at annelena.lobb@wsj.com
GoldenSnuff
07.05.2009, 20:19
*DJ S&P hebt Ausblick für Fresenius-Rating auf stabil an
GoldenSnuff
07.05.2009, 20:26
*DJ S&P hebt Ausblick für Fresenius-Rating auf stabil an
FRANKFURT (Dow Jones)--Standard & Poor's hat den Ausblick für das Rating des Gesundheitskonzerns Fresenius SE und seiner Tochter Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA auf "stabil" von "negativ" angehoben. Alle Einstufungen - darunter das Langfristrating "BB" - würden bestätigt, teilte die Ratingagentur am Donnerstag mit.
Die Kreditkennziffern von Fresenius Medical Care lägen im Zielbereich für das aktuelle Rating, und ihre Muttergesellschaft Fresenius werde Ende 2009 dort angesiedelt sein. Beide Unternehmen würde ihre Kennziffern nach Einschätzung der Kreditanalysten halten können.
GoldenSnuff
07.05.2009, 20:29
*DJ Microsoft To Buy BigPark Inc. >MSFT
*DJ Microsoft: BigPark Is Interactive Online Gaming Company >MSFT
MH120480
07.05.2009, 20:58
Devisen: Euro fällt unter 1,34 US-Dollar - Dollar als 'sicherer Hafen' gesucht
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstagabend nicht
über 1,34 US-Dollar halten können. Am Nachmittag notierte er noch deutlich über
dieser Marke. Händler begründeten dies mit der wieder gestiegenen Nachfrage nach
dem Greenback, der angesichts fallender Kurse an der Wall Street als
vermeintlich "sicherer Hafen" gefragt war. Zuletzt kostete die
Gemeinschaftswährung 1,3364 Dollar.
Vor der Eröffnung der US-Börsen hatte der Euro von weiteren außergewöhnliche
Maßnahmen profitiert, welche die Europäische Zentralbank (EZB) im Kampf gegen
die Finanzkrise ergreifen will. So einigte sich der EZB-Rat bei seiner Sitzung
in Frankfurt im Prinzip auf die Möglichkeit, Anleihen in Euro aufzukaufen. Damit
signalisiere die EZB dem Markt, dass sie handle, und das sei eine positive
Nachricht, kommentierte Benedikt Germanier, Währungsstratege bei der UBS in
Stamford. In Reaktion auf die Ankündigung der Währungshüter war der Euro in der
Spitze auf bis zu 1,3466 Dollar geklettert.
Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs noch auf
1,3363 (Mittwoch: 1,3322) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7483
(0,7506) Euro ./la/sk
MH120480
07.05.2009, 21:06
US-Anleihen: Weiter Verluste - Geringe Nachfrage nach Langläufern belastet
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Staatsanleihen sind am Donnerstag im späten
Handel weiter unter Druck geblieben. Börsianer begründeten dies mit einer
schwachen Nachfrage nach lang laufenden Papieren bei der jüngsten Auktion der
US-Regierung. "Eventuell sind die Chinesen nicht mehr an unseren Staatsanleihen
interessiert", befürchtete Joe Saluzz, Händler bei Themis Trading. Wenn sich nun
angesichts der geringen Nachfrage die Kapitalkosten in den USA erhöhen sollten,
dürfte die US-Wirtschaft entsprechend länger in der Rezession verharren.
Zweijährige Anleihen verloren 1/32 auf 99 25/32 Punkte. Sie rentierten mit
0,987 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 13/32 Punkte auf 98 24/32 Punkte.
Ihre Rendite betrug 2,139 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen büßten
27/32 Punkte auf 98 19/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 3,286 Prozent.
Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 1 18/32 auf 88 4/32
Punkte. Ihre Rendite betrug 4,201 Prozent./RX/la/sk
MH120480
07.05.2009, 21:07
DJ: *US March Consumer Credit Fell $11.1B, Record Dollar Drop
By Meena Thiruvengadam
Of DOW JONES NEWSWIRES
WASHINGTON (Dow Jones)--Consumers in March cut borrowing by the largest
dollar amount since the government began tracking data in 1943, as consumer
credit outstanding dropped at its quickest pace in almost 20 years.
Total consumer credit outstanding fell 5.2% in March, the largest percentage
drop since December 1990, the U.S. Federal Reserve said in a report released
Thursday.
Consumer credit outstanding declined more than three times as much as
analysts had expected, falling $11.1 billion to $2.551 trillion in March, the
report showed. That follows an $8.1 billion drop in February, an upward
revision from a previously estimated $7.5 billion decrease.
Wall Street had expected consumer borrowing to fall by $3.5 billion in March.
Revolving credit, which mainly reflects credit card financing, fell $5.4
billion in March to $945.9 billion, compared with a $9.7 billion drop in
February.
Non-revolving credit, such as car and boat loans, fell $5.7 billion. That
followed a $1.6 billion increase in February.
The volatile credit data are frequently revised and excludes home mortgages
and other real estate-secured loans.
MH120480
07.05.2009, 21:10
AWP: Feuersturm in Kalifornien - tausende fliehen
San Francisco (awp/sda/dpa) - Tausende Menschen haben vor einem Feuersturm in
Kalifornien die Flucht ergriffen. Angetrieben von heftigen Winden hat sich ein
Buschbrand im Hinterland der Küstenstadt Santa Barbara am Donnerstag in rasendem
Tempo weiter ausgebreitet.
Dutzende Häuser seien von den Flammen zerstört worden, sagte der kalifornische
Gouverneur Arnold Schwarzenegger bei einem Besuch des Brandgebietes.
Am Mittwoch hatte Schwarzenegger im Bezirk Santa Barbara den Notstand
ausgerufen. Damit können schneller Geld und Personal für die Brandbekämpfung zur
Verfügung gestellt werden.
Fernsehbilder zeigten die verkohlten Reste von ehemals teuren Villen und dichte
Rauchwolken in den Hügeln des malerischen Küstenortes. Eine mehr als fünf
Quadratkilometer grosse Fläche fiel den Flammen bereits zum Opfer.
8000 Menschen hätten ihre Häuser vor den anrückenden Flammen verlassen, mehrere
Tausend seien alarmiert worden, im Ernstfall schnell zu flüchten, berichtete der
Sender KRON-TV.
Mehr als 1300 Feuerwehrleute kämpften am Donnerstag gegen die Flammen an. Dem
Sender CNN zufolge erlitten acht Einsatzkräfte Verbrennungen.
Mit einem massiven Löscheinsatz aus der Luft wollten die Helfer die Brände in
den schwer zugänglichen Hügeln und Tälern eindämmen. Laut Wettervorhersage
wurden erneut Windgeschwindigkeiten von mehr als 80Kilometer pro Stunde und
sengende Hitze erwartet.
Der malerische Küstenort Santa Barbara rund 150 Kilometer nördlich von Los
Angeles wird oft von schweren Bränden heimgesucht. Im vergangenen November waren
200 Häuser einem Buschfeuer zum Opfer gefallen.
Im Herbst 2007 hatten Dutzende Brände zwischen San Diego und Malibu den Süden
Kaliforniens in ein Flammenmeer verwandelt. Zeitweise waren eine Million
Menschen auf der Flucht. Mindestens 1500 Häuser wurden zerstört. Zwölf Menschen
kamen damals ums Leben.
MH120480
07.05.2009, 21:53
Lausitzer Rundschau: Mit Hintertürchen Europäische Zentralbank senkt
Zinsen auf Rekordtief
Cottbus (ots) - Ein solches Ausmaß der konjunkturellen
Verschlechterung hatten die Geldpolitiker offenbar nicht erwartet.
Deshalb haben sie am Donnerstag mehrere Schritte angekündigt - sich
aber gleichzeitig ein Hintertürchen offengelassen, sollte es doch
schneller mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen. Dazu gehört etwa
die Klarstellung, dass die Notenbank notfalls den wichtigsten
Leitzins auf unter ein Prozent senkt. Dazu gehört die Möglichkeit für
Banken, sich für die Dauer von einem Jahr bei der EZB Geld gegen
Sicherheiten leihen zu können - zu einem festen Zinssatz und so viel,
wie sie benötigen. Und schließlich greift die Notenbank mit dem
Aufkauf von Pfandbriefen zu einem von ihr noch nie genutzten
Instrument, das ebenfalls dazu diesen soll, die Lage an den
Finanzmärkten zu entspannen.
Gleichzeitig aber ist die EZB clever: Details beschließt sie erst in
einem Monat. Auch bei den Refinanzierungsgeschäften behält sie sich
einen Aufschlag vor: Sollte die Wirtschaft schneller anspringen, kann
sie die lang laufenden Refinanzierungsgeschäfte unattraktiver machen.
Damit würde sie verhindern, dass mehr Geld als ihr lieb ist in den
Wirtschaftskreislauf gepumpt wird. Sie macht damit deutlich, dass sie
zwar alles für die Stabilisierung der Konjunktur und der Finanzmärkte
tut. Doch sie macht auch klar, dass sie zum Gegensteuern bereit ist -
zur Bekämpfung der Inflation.
MH120480
07.05.2009, 22:02
Friday, May 7, 2009 Government Says GMAC Must Raise $13.1B
The Federal Reserve has ordered the financing arm of General Motors to raise $13.1 billion in new capital to ensure the firm’s stability in the face of heavy losses in mortgage and auto lending and costs related to taking over new loans for Chrysler dealers and customers, said sources familiar with talks between government and industry officials. The sum is among the biggest required for any U.S. financial institution, and could prove difficult for GMAC to raise because of the limited nature of its business and poor quality of its loans.
MH120480
07.05.2009, 22:14
DJ: EUREX/DAX-Futures schließen sehr schwach
FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX-Futures hat am Donnerstag mit einer sehr
schwachen Tendenz geschlossen. Der Juni-Kontrakt des DAX-Futures verlor 108 auf
4.828 Punkte. Das Tageshoch lag bei 4.985 und das Tagestief bei 4.792 Punkten.
Umgesetzt wurden 201.372 Kontrakte.
Die Korrektur der US-Börsen sei vom deutschen Aktienmarkt überproportional
nachvollzogen worden. "Schon nach der EZB-Entscheidung gab es einen Schlag von
40 Punkten nach unten", sagte ein Händler: "Diese hat eine Phase totaler
Schwäche gegenüber den US-Märkten eingeleitet".
Auffallend sei, dass der DAX-Future sämtliche Unterstützungen seit
Wochenbeginn "wie Butter durchschnitten", habe. Weder die Marken 4.900, noch
4.850 Punkte hätten Unterstützung gewährt. Lediglich die 4.800er-Marke bremse
aktuell den Absturz. Danach unterstützte erst der Bereich um 4.730 Punkte.
Devisen: Euro fällt unter 1,34 US-Dollar - Dollar als 'sicherer Hafen' gesucht
MH120480
07.05.2009, 22:27
http://online.wsj.com/article/SB123975110468218627.html
APRIL 15, 2009
Banks Await Stress-Test Results
White House Treads a Fine Line as It Weighs Whether to Disclose Findings
By DEBORAH SOLOMON and MICHAEL R. CRITTENDEN
Washington
The Obama administration is considering making public some results of the stress tests being conducted on the country's 19 largest banks, said people familiar with the matter, a move that could help more clearly separate healthy banks from the weaklings.
Until now, the government has tried to treat all banks equally, pouring cash into both strong and struggling institutions to prop up the financial sector. The strategy has provided cover for beleaguered banks, which received funds along with their stronger brethren.
This possible move, combined with first-quarter bank earnings and the push by some financial institutions to raise new capital and repay their bailout funds, could lay the groundwork for a new phase in the financial crisis. Within weeks, the stronger banks could emerge free of government shackles and flush with new funds, with weaker ones still reliant on federal largesse. That would transform how investors and the government view the financial sector.
Since announcing the stress tests earlier this year, the government hasn't made clear what, if anything, would be disclosed about the assessments. The Treasury originally suggested it would defer to individual banks to disclose results. But some regulators worried about banks selectively leaking information, causing a possible bias against rivals.
The stress tests were designed to build confidence that the nation's largest banks could weather a severe and prolonged economic downturn. Regulators are trying to determine how much assistance banks might need to continue lending in such circumstances. Banks that need more capital will get six months to raise it from private investors or take cash infusions from the government.
It isn't clear precisely what information the government might disclose. It remains possible the data won't be specific to individual banks. But some within the administration believe a certain amount of information needs to be released in order to provide assurance about the validity and rigor of the assessments. In addition, these people also are concerned that the tests won't be able to fulfill their basic function of shoring up confidence unless investors are able to see data for themselves.
Staff at the various regulatory agencies have been discussing the matter for several weeks and are expected to brief top regulators as soon as this week. One possible solution: Aggregating the data provided by the banks so the government could provide a broad snapshot of the banking industry's health without disclosing firm-specific data.
Last month, Comptroller of the Currency John Dugan said "there will be definitely some information that will be provided" once regulators make their decisions. "Exactly what that will be and when it will be provided will come forth later," he said at the time.
More
Several small banks have already repaid their bailout funds. On Tuesday, Goldman Sachs Group Inc. successfully raised $5 billion in equity aimed at helping it repay $10 billion in Troubled Asset Relief Program, or TARP, capital it received in October. Other large financial institutions don't appear to be keen to tap the equity markets any time soon, but the recent revival in their stock prices has made the concept more appealing.
A senior U.S. Treasury official said the government will accept repayment of rescue funds from any institution whose regulator dubs it healthy enough to operate without federal capital.
The move to stop treating banks equally is sparking concern about the effect on specific institutions seen as weaker than peers. "You can create a run on a bank pretty quickly," said Eugene Ludwig, chief executive of consulting firm Promontory Financial Group and a former Comptroller of the Currency.
Wayne Abernathy, executive vice president of financial institutions policy and regulator affairs at the American Bankers Association, said the government needs to provide information about the results but also protect examination data.
"I don't think they can ignore the appetite they have created for this information," Mr. Abernathy said. Having the government publicize some information would allow policy makers to control the message. "It's what can we say that is meaningful while still protecting the quality of that exam data," he said.
Mr. Ludwig cautioned that any information could give rise to mischief. "Bank exams are confidential for good reason," he said. "Given the kind of confidential information they contain, there is always the possibility of misuse or misinterpretation."
Write to Deborah Solomon at deborah.solomon@wsj.com
MH120480
07.05.2009, 22:34
Wells Fargo will sich 6 Milliarden Dollar vom Kapitalmarkt holen
SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Die zu den führenden US-Finanzkonzernen zählende
Großbank Wells Fargo will sich am Kapitalmarkt frisches Geld
besorgen. Wie die Bank am Donnerstag kurz vor der Veröffentlichung der
Stress-Test Ergebnisse bekannt gab, will sie für 6 Milliarden Dollar Aktien an
den Markt geben. Das Institut wird zu denen gezählt, das nach den Anforderungen
des Stress-Test der US-Regierung eine Finanzspritze benötigt. Es wird über eine
Summe von 13 bis 15 Milliarden spekuliert./sk
MH120480
07.05.2009, 23:02
DJ: *Tsy: Losses At 19 Banks In '09, '10 Could Be $600B Under Stress Test
DJ: *Tsy: Bank Of New York Mellon Needs No Capital After Stress Test
DJ: *Tsy: BB&T Needs No New Capital After Stress Test
DJ: *Tsy: Capital One Needs No New Capital After Stress Test
DJ: *Tsy: AmEx Needs No New Capital After Stress Test
DJ: *Bernanke: Stress Tests "Not Tests of Solvency"
DJ: *Geithner: Won't Extend Stress Tests To All Banks
MH120480
07.05.2009, 23:05
Stress-Test: Zehn US-Banken brauchen 75 Milliarden Dollar
WASHINGTON (dpa-AFX) - Zehn der größten US-Banken brauchen 75 Milliarden
Dollar zusätzliches Kapital, um ihr Risikopolster zu stärken. Das ist Ergebnis
der staatlichen Belastungsprüfung der 19 größten amerikanischen Geldinstitute,
das am Donnerstag veröffentlicht wurde./fb/DP/sk
NNNN
MH120480
07.05.2009, 23:06
TABLE-US Bancorp adequately capitalized- pct
MH120480
07.05.2009, 23:15
ROUNDUP/Stress-Test: Zehn US-Banken brauchen 75 Milliarden Dollar
WASHINGTON (dpa-AFX) - Zehn der größten US-Banken brauchen 75 Milliarden
Dollar (56,4 Mrd Euro) zusätzliches Kapital, um ihr Risikopolster zu stärken.
Das ist Ergebnis der staatlichen Belastungsprüfung der 19 größten amerikanischen
Geldinstitute, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Den größten Kapitalbedarf
hat demnach der Branchenriese die Bank of America mit rund
33,9 Milliarden Dollar, gefolgt von der Großbank Wells Fargo &
mit 13,7 Milliarden Dollar. Neun der Geldhäuser brauchen laut
"Stress-Test" allerdings keine zusätzlichen Finanzspritzen.
US-Finanzminister Timothy Geithner hatte die Ergebnisse zuvor als
"beruhigend" bezeichnet. Es sei zuversichtlich, dass die Belastungsprüfung mit
ihren Schlussfolgerungen und Auflagen zu einer deutlichen Stärkung des
Finanzsystems führen wird.
Banken mit zu wenig Kapital sollen sechs Monate Zeit bekommen, um sich am
Markt oder vom Staat frisches Geld zu beschaffen. Möglich ist aber auch der
Verkauf von Unternehmensteilen oder die Stärkung der Kapitalbasis durch eine
Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien, wie dies beispielsweise Citigroup nach
Medienberichten bereits mit dem Finanzministerium vereinbart hat. Die
untersuchten Banken haben alle eine Bilanzsumme von mehr als 100 Milliarden
Dollar./fb/DP/sk
MH120480
08.05.2009, 06:37
ROUNDUP/'Stress-Test': Banken brauchen weniger Geld als befürchtet
WASHINGTON (dpa-AFX) - Erleichterung in der US-Finanzwelt: Die größten
US-Banken brauchen dem staatlichen Branchen-Belastungstest zufolge deutlich
geringere Finanzspritzen als befürchtet. Zehn von 19 untersuchten Instituten
benötigen demnach insgesamt 74,6 Milliarden Dollar (56,1 Mrd Euro) zusätzlich,
um ihr Risikopolster zu erhöhen. Die übrigen müssen ihre Kapitaldecke nicht
stärken, wie aus den am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Ergebnissen des
"Stress-Tests" von US-Finanzministerium und Notenbank hervorgeht.
Finanzminister Timothy Geithner nannte die Resultate "ermutigend". Er sei
"einigermaßen zuversichtlich", dass die jeweiligen Banken ihre Kapitallücken auf
den Märken und ohne zusätzlichen Staatsgelder schließen könnten. Experten hatte
mit einem Kapitalbedarf zwischen 100 und 200 Milliarden Dollar gerechnet. Im
nachbörslichen US-Handel legten die Aktien der geprüften Geldinstitute zunächst
deutlich zu.
BANK OF AMERICA WILL AKTIEN FÜR 17 MILLIARDEN DOLLAR PLATZIEREN
Die umfangreichste Finanzspritze benötigt der Untersuchung zufolge der
Branchenriese Bank of America mit 33,9 Milliarden Dollar,
gefolgt von der Großbank Wells Fargo mit 13,7 Milliarden
Dollar. Dann folgen der frühere Finanzierungsarm des US-Autobauers General
Motors (GM) , GMAC, (11,5 Mrd Dollar) und Citigroup
(5,5 Mrd Dollar).
Die Bank of America will die immense Lücke zur Hälfte mit der Ausgabe von
neuen Aktien an Privatinvestoren stopfen. Zehn Milliarden Dollar sollen aus dem
Verkauf von Sparten kommen. Wells Fargo kündigte derweil eine Kapitalerhöhung um
sechs Milliarden Dollar durch die Ausgabe neuer Aktien an. Morgan Stanley will
sich fünf Milliarden Dollar - davon drei Milliarden Dollar über eine Anleihe -
am Markt besorgen. Die Anleihe stößt nach Informationen aus Finanzkreisen auf
hohe Nachfrage.
GEITHNER: BANKEN KÖNNEN JETZT ZU TAGESGESCHÄFT ZURÜCKKEHREN
Banken mit zu wenig Kapital haben nun sechs Monate Zeit, um sich am Markt
oder vom Staat frisches Geld zu beschaffen. Entsprechende Pläne sollen die
Finanzinstitute bereits bis zum 8. Juni vorlegen. Möglich ist aber auch der
Verkauf von Unternehmensteilen oder die Stärkung der Kapitalbasis durch eine
Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien, wie dies beispielsweise Citigroup nach
Medienberichten bereits mit dem Finanzministerium vereinbart hat. Die
untersuchten Banken haben alle eine Bilanzsumme von über 100 Milliarden Dollar.
Finanzminister Geithner gab sich optimistisch, dass die Untersuchung die
Fähigkeit der Banken stärkt, den Kreditfluss zu erhöhen. Mit der
Veröffentlichung der Ergebnisse "sollten Banken in die Lage versetzt werden,
wieder ins Bankgeschäft zurückzukehren". Auch werde es einfacher für Investoren,
jeweilige Risiken abzuschätzen und zwischen den Banken zu differenzieren. "Der
Stress- Test wird dabei helfen, die Wolke der Unsicherheit, die über dem
Bankensystem hängt, durch ein beispielloses Niveau von Transparenz und Klarheit
zu ersetzen", sagte der Minister weiter.
EXPERTE: ERGEBNISSE NICHT ÜBERINTERPRETIEREN
"Die heute veröffentlichten Ergebnisse sollten Investoren und der
Öffentlichkeit ein beträchtliches Maß Ermutigung geben", sagte Notenbankchef Ben
Bernanke. Viele Banken hätten bereits Schritte unternommen, um ihre
Kapitalpuffer zu stärken. Zugleich stehe aber auch das Finanzministerium bereit,
zusätzliches Kapital zur Verfügung zu stellen, wo immer es gebraucht werde.
Bei dem Stress-Test wurden die Geldinstitute in Rechenmodellen verschiedenen
wirtschaftlichen Szenarien ausgesetzt, die laut Kritikern allerdings nicht
harsch genug ausfielen. "Die Ergebnisse sind weniger akut als mancher erwartet
hat", sagte Geithner. Grund sei zum Teil, dass die Sorgen über das Risiko einer
schlimmeren Rezession geringer geworden seien, die Lage an den Märkten sich
gebessert habe und die Banken in Erwartung der Testergebnisse in den vergangenen
Monaten bereits ihr Kapital aufgestockt hätten.
Der Finanzexperte Douglas Elliott vom renommierten Brookings Institut in
Washington nannte einen Kapitalbedarf unterhalb der von ihm angenommenen 100 bis
200 Milliarden Dollar "eine gute Nachricht". Man dürfe dies aber nicht
überinterpretieren, da die Prüfer bei der Untersuchung "ein hohes Maß an
subjektiven Bewertungen über künftige Kreditverluste und Profitabilität" hätten
einfließen lassen./fb/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 06:39
Kreise: Morgan-Stanley-Anleihe stößt auf hohe Nachfrage
NEW YORK (dpa-AFX) - Die drei Milliarden Dollar schwere Anleihe der
Investmentbank Morgan Stanley stößt nach Informationen aus Finanzkreisen auf
hohe Nachfrage. Die Emission sei mehrfach überzeichnet, hieß es am späten
Donnerstagabend in New York. Die Bank hatte zuvor angekündigt, über die Ausgabe
einer Anleihe drei Milliarden Dollar einsammeln zu wollen. Zudem sollen Aktien
für zwei Milliarden Dollar platziert werden. Mit den fünf Milliarden Dollar will
Morgan Stanley die bei dem so genannten "Stress-Test" der Regierung für die Bank
festgestellte Kapitallücke von knapp zwei Milliarden Dollar füllen. Zudem will
die Bank die bisher erhaltenen Staatshilfen in Höhe von zehn Milliarden Dollar
so schnell wie möglich zurückzahlen./RX/zb/nl
MH120480
08.05.2009, 06:41
AWP: SCHWEINEGRIPPE: US-Behörden warnen vor gezielter Ansteckung
Washington (awp/sda/afd) - Die Gesundheitsbehörden in den USA haben vor
gezielten Ansteckungen mit der Schweinegrippe im Stil von sogenannten
"Masernpartys" gewarnt.
Eine Immunisierung zum Schutz vor einer zweiten, womöglich heftigeren Welle der
Schweinegrippe durch eine systematische Ansteckung mit dem Influenza-Virus A
(H1N1) sei ein "grosser Fehler", erklärte der Leiter des US-Zentrums für
Krankheitsüberwachung und Prävention (CDC), Richard Besser, am Donnerstag.
Es handle sich um eine neue Krankheit, über die es jeden Tag neue Erkenntnisse
gebe. Wie sich die Krankheit auf einen einzelnen Menschen auswirke, sei noch
nicht abzuschätzen. Es sei daher ein Fehler, Kinder und Erwachsene bewusst dem
Risiko einer Ansteckung auszusetzen.
Von Eltern organisierte "Masernpartys", bei der kranke Kinder Gesunde anstecken
sollen, haben auch in der Schweiz schon mehrfach für heftige Diskussionen
gesorgt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte in dieser Woche vor einer
zweiten, heftigeren Welle der Schweinegrippe gewarnt.
MH120480
08.05.2009, 06:41
DJ: Zusätzliche Milliarden für US-Einsätze in Irak und Afghanistan
WASHINGTON (AFP)--Für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan stehen der
US-Regierung zusätzliche Milliarden zur Verfügung. Der Bewilligungsausschuss
des Repräsentantenhauses in Washington segnete per Akklamation am Donnerstag
(Ortszeit) einen entsprechenden Nachtragshaushalt von 96,7 Mrd USD ab. Der
Löwenanteil des Pakets in Höhe von 47,7 Mrd USD ist für die Kriege im Irak und
in Afghanistan vorgesehen, weitere 23 Mrd USD für den Materialnachschub.
Die von der US-Regierung geforderten weiteren 80 Mio USD für die Schließung
des Gefangenenlagers Guantanamo auf Kuba sind in dem Nachtragsposten jedoch
nicht enthalten. Stattdessen forderte der Ausschuss Präsident Barack Obama auf,
einen genauen Plan für die bis Mitte Januar kommenden Jahres geplante
Schließung vorzulegen. Die dafür gesetzte Frist endet am 1. Oktober.
In dem Nachtragshaushalt enthalten sind 400 Mio USD Finanzhilfen für die
pakistanischen Sicherheitskräfte, die derzeit gegen die wiedererstarkten
Taliban im Nordwesten des Landes kämpfen. Weitere 600 Mio USD sind als Hilfen
für die Wirtschaft und für das Bildungswesen in Pakistan deklariert. 980 Mio
USD sollen in die Entwicklung der afghanischen Wirtschaft und Landwirtschaft
fließen. Weitere Milliarden sind unter anderem für die Bekämpfung der
Schweinegrippe sowie Wirtschafts- und Sicherheitshilfen für mehrere
afrikanische Länder vorgesehen, darunter Kenia und Somalia.
MH120480
08.05.2009, 06:50
Finanzberater fordern strengere Regulierung
HAMBURG (dpa-AFX) - Die unabhängigen Finanzdienstleister in Deutschland
wollen strengere Regeln für die Zulassung zu ihrem Beruf durchsetzen. Ähnlich
wie bei Versicherungsvermittlern sollten auch bei Vermittlern von
Investmentprodukten geprüfte Qualifikationen verlangt werden, forderte Norman
Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW * Bundesverband Finanzdienstleistung,
am Freitag in Hamburg. "Das wäre hilfreich, um schwarze Schafe auszusortieren
und mehr Qualität für die Kunden zu gewährleisten", sagte Wirth der Deutschen
Presse-Agentur dpa. Der AfW vertritt rund 1.300 Unternehmen mit 30.000
Beschäftigten./DP/zb
MH120480
08.05.2009, 06:51
SCHWEINEGRIPPE: Jetzt auch in Brasilien und Argentinien
BRASÍLIA/BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Die Schweinegrippe hat nun auch Brasilien
und Argentinien erreicht. Beide südamerikanischen Länder meldeten am
Donnerstagabend erstmals bestätigte Fälle der Viruskrankheit. In Brasilien sind
den Angaben zufolge vier Menschen erkrankt, in Argentinien einer. "Das Virus ist
in Brasilien angekommen", sagte der brasilianische Gesundheitsminister José
Gomes Temporão. Allen Erkrankten gehe es aber gut.
Bei den bestätigten Fällen handele es sich um vier erwachsene brasilianische
Staatsbürger, von denen drei kürzlich in Mexiko und einer in den USA gewesen
seien. "Alle Fälle wurden von außen nach Brasilien getragen, und es gibt keinen
Hinweis darauf, dass andere Personen angesteckt worden sind, das heißt: das
Virus zirkuliert nicht in Brasilien", sagte der Minister in Brasília.
In Argentinien wurde das neue H1N1-Virus nach Worten von
Gesundheitsministerin Graciela Ocaña bei einem Mann festgestellt, der schon am
25. April von einem Mexiko-Urlaub zurückgekehrt war. Der Betroffene sei den
Umständen entsprechend bei guter Gesundheit und inzwischen nach Hause entlassen
worden. Bei keiner der Personen aus seinem näheren Umfeld seien Anzeichen der
Krankheit festgestellt worden, fügte die Ministerin hinzu.
Damit sind nun in 26 Ländern Fälle von Schweinegrippe offiziell bestätigt
worden. Weltweit sind inzwischen mehr als 2300 Menschen erkrankt. Mexiko steht
mit rund der Hälfte der Fälle weiter an der Spitze der globalen Statistik, wie
das EU-Zentrum für Seuchenbekämpfung (ECDC) in Stockholm am Donnerstag
mitteilte. In Deutschland bestätigte sich der zehnte Schweinegrippefall./hr/DP
MH120480
08.05.2009, 06:54
die realität der vielbeschworenen bildungsoffensive.
mfg
mh
Milliarden-Programme für Unis auf der Kippe
BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der Finanzkrise und unabsehbarer neuer
Haushaltsrisiken stehen die geplanten milliardenschweren Sonderprogramme für
Hochschulen und Forschung weiter auf der Kippe. Die Länder verlangen für das
geplante 18-Milliarden-Paket zur Schaffung zusätzlicher Studienplätze und zur
Forschungsförderung verbindliche Finanzzusagen des Bundes über die gesamte
Laufzeit bis 2018. Der Bund will dagegen das Programm unter Haushaltsvorbehalt
stellen.
Ein Gespräch mit Kanzleramtschef Thomas de Maiziére (CDU) und den Chefs der
16 Länder-Staatskanzleien brachte am Donnerstag nach Informationen der Deutschen
Presse-Agentur dpa noch keine Klarheit, ob die Programme wie geplant am 4. Juni
von Bund und Ländern besiegelt werden können. Bundesbildungsmimnisterin Annette
Schavan (CDU) ging am Abend in ihrer Rede bei einer Veranstaltung der Alexander
von Humboldt Stiftung auf die schwierigen Verhandlungen nicht ein.
Vor dem Treffen mit de Maiziére im Kanzleramt hatten sich die Chefs der
16-Länder-Staatskanzleien intern auf eine gemeinsame Position verständigen
können. Nach ihrem Willen sollen nun doch alle drei Sonderprogramme - der
Hochschulpakt, der Pakt für Forschung und Innovation wie die Exzellenzinitiative
- im ursprünglich geplanten Umfang verwirklicht werden. In der vergangenen Woche
hatten noch acht CDU-geführte Länder in der Finanzministerkonferenz ein Veto
gegen eine schnelle Verabschiedung erwirkt. Dies ist nun hinfällig.
Bei dem Treffen im Kanzleramt machte de Maiziére nach Teilnehmerangaben
haushaltrechtliche Vorbehalte geltend. Eine alte Bundesregierung könne die
Nachfolgeregierung in der neuen Legislaturperiode nicht haushaltrechtlich
binden. Mehrere Ländervertreter reagierten darauf verärgert und verwundert.
Verwiesen wurde darauf, dass es auch bei früheren Bund- Länder-Sonderprogrammen
verbindliche Abmachungen gegeben habe.
Die zusätzlichen Milliarden für die Schaffung von 275.000 zusätzlichen
Studienplätzen und zur Fortführung von zwei Sonderprogrammen zur Forschung waren
den Hochschulen bereits beim Bildungsgipfel im Oktober in Aussicht gestellt
worden.
Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, die SPD- Politikerin
Ulla Burchardt, verlangte in einem dpa-Gespräch die Verabschiedung der
milliardenschweren Sonderprogramme "ohne jeden Abstrich". Deutschland brauche
dringend mehr Studienplätze. Auch müsse mehr Geld in die Forschung fließen.
Burchardt sagte, die Bildungspolitiker der SPD-Fraktion hätten sich darüber
bereits am vergangenem Dienstag mit Fraktionschef Peter Struck
abgestimmt./th/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 06:56
DJ: Vietnam April New Vehicle Sales -42% On Year, -32% On Month
HANOI (Dow Jones)--New vehicle sales in Vietnam fell 42% from a year earlier in
April, figures released Friday by the Vietnam Automobile Manufacturers
Association show.
Sales of new cars, trucks and buses - including imports and locally produced
vehicles - were down to 7,711 units last month from 13,271 a year earlier.
Compared with the previous month, sales were down 32%, VAMA figures show.
The decline was due to a recent hike in the special consumption tax for two
groups of cars to 45% and 60% from 30% previously, analysts said.
"In an effort to curb imports, the government had decided to raise special
consumption taxes on various items, including cars, from April. This has hurt
consumer appetite," Le Tran Van Tuan, an analyst said. The authorities also
want to reduce car congestion in cities, Tuan added.
According to government data, Vietnam imported 12,300 fully assembled
vehicles valued at $242 million in the first four months of this year, compared
with 29,900 valued at $529 million in the same period last year.
Imports of vehicles and parts from January to April were worth a combined
$517 million, down from $1.06 billion from a year earlier.
MH120480
08.05.2009, 06:57
POLITIK/USA und Russland: Gute Möglichkeit für Neuanfang
WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Barack Obama hat für einen Neuanfang in
den russisch-amerikanischen Beziehungen geworben. "Wir haben die ausgezeichnete
Möglichkeit, bei einer ganzen Reihe von Themen die Beziehungen zwischen den
Vereinigten Staaten und Russland neu zu beginnen", sagte Obama am Donnerstag
nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Washington.
Ganz oben auf der Agenda stünden dabei Gespräche über ein neues Abkommen zur
atomaren Abrüstung, auf die er sich mit dem russischen Präsidenten Dmitri
Medwedew im vergangenen Monat in London verständigt hatte.
Lawrow hatte zuvor bereits bei einem Treffen mit seiner US- Kollegin Hillary
Clinton unterstrichen, dass die Abrüstungsgespräche nicht durch
Meinungsverschiedenheiten bei anderen internationalen Themen wie der Lage in
Georgien oder dem iranischen Atomprogramm blockiert werden dürften. Eine
Einigung zur Reduzierung der Waffenarsenale sei "zu wichtig, als dass man sie
zur Geisel eines einzelnen Regimes irgendwo auf der Welt machen kann", sagte
Lawrow bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Clinton.
Die amerikanisch-russischen Beziehungen hatten in den vergangenen Jahren
gelitten. Hauptbelastungen waren dabei das von Obamas Amtsvorgänger George W.
Bush geplante Raketenabwehrsystem in Europa sowie das militärische Vorgehen
Russlands in Georgien im vergangenen Sommer./cc/fi/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 06:58
AWP: AIG Private Equity: Bankenkonsortium kündigt Kreditlinie - 85,7 Mio USD fällig
Zug (awp) - Die AIG Private Equity AG hat von einem Bankenkonsortium die
Kündigung einer Kreditfazilität über 100 Mio USD erhalten. Das Konsortium habe
die Gesellschaft gestern Donnerstag über diesen Schritt in Kenntnis gesetzt,
teilte die an der SIX kotierte Beteiligungsgesellschaft mit.
Das Bankenkonsortium verlange die Rückzahlung des ausstehenden Kreditbetrages
von derzeit 85,7 Mio USD bis zum 15.05.2009. Die Gesellschaft sei mit den
Kreditgebern in Verhandlung, heisst es weiter.
MH120480
08.05.2009, 07:07
wenig spannendes heute. stresstest hat nichts schlimmes hervorgebracht, außer dass vorzeitig weitere maßnahmen zur stabilisierung getroffen werden können und alles besser als befürchtet ist. so im großen und ganzen. gerettet worden wären sie alle, jetzt wird es nicht mehr dazu kommen, sie retten zu müssen. das ist die aussage .. ES entsprechend 0,8% vorne.
wirklich spannendes gibt es nicht mehr die woche.
***14:30 US/Arbeitsmarktdaten April
Beschäftigung ex Agrar
PROGNOSE: -610.000 gg Vm
zuvor: -663.000 gg Vm
Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 8,9%
zuvor: 8,5%
***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel März
Lagerbestände
PROGNOSE: -1,2% gg Vm
zuvor: -1,5% gg Vm
MH120480
08.05.2009, 08:23
PUMA-Gewinn im 1. Quartal schmilzt deutlich zusammen - Restrukturierungskosten
HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller PUMA hat im
ersten Quartal einen deutlichen Rückgang beim Gewinn verkraften müssen. Neben
dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld belasteten Restrukturierungskosten in
Höhe von 110 Millionen Euro. Der Nettogewinn schmolz so von 90,1 auf 5,6
Millionen Euro zusammen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Vor
Sonderposten belief er sich auf 80,8 Millionen Euro.
Der Gewinn vor Steuern verringerte sich von 126,8 auf 2,4 Millionen Euro und
auf 112,4 Millionen vor Sonderposten. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 4
Millionen Euro ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 125,8 Millionen Euro. Ohne
Sondereffekte belief es sich auf 114 Millionen Euro. Der Konzernumsatz stieg wie
bereits berichtet von 673,3 auf 697,4 Millionen Euro. Am Dienstag hatte
Konkurrent adidas einen Gewinneinbruch gemeldet./she/wiz
GoldenSnuff
08.05.2009, 08:30
DJ Deutscher Außenhandel übertrifft im März die Erwartungen
WIESBADEN (Dow Jones)--Deutschland hat im März einen unerwartet hohen Handelsbilanzüberschuss erzielt. Der positive Saldo im Außenhandel belief sich nach nach vorläufigen Ergebnissen auf 11,3 Mrd EUR. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens einen Überschuss von lediglich 8,7 Mrd EUR erwartet. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, wurden im Berichtsmonat Waren im Wert von 70,3 Mrd EUR ausgeführt. Der Wert der Einfuhren belief sich auf 59,0 Mrd EUR.
Die deutschen Exporte lagen damit um 15,8% und die Importe um 11,6% niedriger als im Vorjahresmonat. Im Februar hatte der Saldo der Außenhandelsbilanz plus 8,6 Mrd EUR und im März 2008 plus 16,8 Mrd EUR betragen.
Saisonbereinigt legten sowohl Exporte als auch Importe erstmals seit September 2008 auf Monatssicht wieder zu. Die Exporte stiegen gegenüber Februar um 0,7% und die Importe um 0,8%. Der saisonbereinigte Überschuss lag bei 8,9 Mrd EUR.
Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (minus 1,0 Mrd EUR), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (plus 4,4 Mrd EUR), laufende Übertragungen (minus 3,6 Mrd EUR) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (minus 0,9 Mrd EUR) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im März mit einem Überschuss von 10,2 Mrd EUR. Ökonomen hatten einen Überschuss von 7,0 Mrd EUR erwartet. Im Februar hatte der positive Saldo 6,8 Mrd EUR und im Vorjahresmonat 17,6 Mrd EUR betragen.
In den ersten drei Monaten des Jahres betrug der Wert der Ausfuhren 199,3 Mrd EUR und das Volumen der Einfuhren 172,4 Mrd EUR. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum lagen die Exporte damit um 20,9% niedriger. Die Importe sanken um 14,1%. Der kumulierte Außenhandelsüberschuss belief sich im Zeitraum Januar bis Ende März auf 26,9 Mrd EUR, für die Leistungsbilanz wurde ein Wert von plus 19,3 Mrd EUR ausgewiesen.
MH120480
08.05.2009, 08:32
http://www.heise.de/newsticker/Festplatte-mit-Informationen-zu-US-Raketenabwehr-bei-eBay--/meldung/137489/from/nl_newsticker/20090508
Festplatte mit Informationen zu US-Raketenabwehr bei eBay
Im Rahmen einer Studie fanden Forscher auf einer bei eBay ersteigerten Festplatte brisante Informationen eines US-Rüstungskonzerns. Keine Ausnahme: Ein Drittel der getesteten gebrauchten Datenträger enthielten noch sensible Daten der Vorbesitzer.
GoldenSnuff
08.05.2009, 08:37
*ROYAL BANK OF SCOTLAND <RBS.L> CEO HESTER SAYS NOT SEEING ANY "GREEN SHOOTS", EXPECTS NEXT TWO YEARS TO BE VERY DIFFICULT
GoldenSnuff
08.05.2009, 08:45
DJ UPDATE: Milliardenabschreibungen belasten Commerzbank schwer
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank AG hat wegen Milliardenabschreibungen von etwa 1,8 Mrd EUR im ersten Quartal einen deutlich höheren Verlust als erwartet geschrieben. Der Verlust nach Steuern und Anteilen Dritter lag bei 861 (plus 228) Mio EUR, teilte die Bank am Freitag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 681 Mio EUR gerechnet. Negativ ins Gewicht fielen Belastungen wegen der Finanzkrise und der Dresdner Bank, die die Commerzbank erstmals in ihrer Bilanz ausweist. Für das laufende Gesamtjahr rechnet die Frankfurter Bank weiterhin nicht mit einem Gewinn.
Das Handelsergebnis brach den weiteren Angaben zufolge auf minus 523 (minus 247) Mio EUR ein. Grund hierfür waren im Wesentlichen weitere Abschreibungen auf das ABS-Portfolio. Die Commerzbank hat seit Beginn der Finanzkrise 1,575 Mrd EUR abgeschrieben. Im ersten Quartal kamen nun rund 1,8 Mrd EUR hinzu. Die Risikovorsorge fiel mit 844 (191) Mio EUR wie erwartet hoch aus.
Nach den Zahlen für das Auftaktquartal will sich die Commerzbank neu aufstellen und spätestens im Jahr 2011 profitabel werden. "Ab 2012 wollen wir ein operatives Ergebnis von mehr als 4 Mrd EUR pro Jahr und eine Nach-Steuer-Rendite von rund 12% erreichen", sagte Vorstandsvorsitzender Martin Blessing. Die risikogewichteten Aktiva sollen bis 2012 auf unter 290 Mrd EUR sinken.
Die Segmente Privatkunden und Mittelstandsbank, die kundenbezogenen Corporates & Markets- Aktivitäten sowie Mittel- und Osteuropa bilden das Herzstück der neuen Commerzbank. "Wir bauen auf unsere Stärken als Hausbank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und richten unser Geschäftsmodell entsprechend aus", sagte Blessing. Das Umfeld für die Bank bleibe allerdings weiterhin sehr kritisch.
Bei einer positiven Marktentwicklung könnte ab 2011 mit der Rückzahlung der Stillen Einlagen des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) begonnen werden, kündigte Blessing an. Insgesamt erhält die Commerzbank eine staatliche Unterstützung von insgesamt 18,2 Mrd EUR. Nach einem langen Tauziehen hatte die Europäische Kommission grünes Licht für die Staatshilfe gegeben, allerdings unter einschneidenden Vorgaben. Hierzu gehört die Trennung der Commerzbank von ihrer Tochter Eurohypo, die wegen einem Milliardenverlust im Vorjahr zu einer echten Belastung für die Bank geworden war.
Das operative Ergebnis lag im ersten Quartal 2009 bei minus 591 Mio EUR, gegenüber einem operativen Pro-Forma-Gewinn von 470 Mio EUR im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt war das operative Ergebnis des abgelaufenen Quartals mit 643 Mio EUR positiv.
Die Kerngeschäftsfelder Privatkunden (48 Mio EUR) und Mittelstandsbank (339 Mio EUR) schlossen die ersten drei Monate des Jahres mit Gewinn ab. Sie konnten aber die krisenbedingten Belastungen in den Segmenten Corporates & Markets (einschließlich Public Finance: minus 1,2 Mrd EUR) und Commercial Real Estate (minus 54 Mio EUR) nicht ausgleichen.
Erstmals nicht profitabel war das Segment Mittel- und Osteuropa. Hier fiel das operative Ergebnis auf minus 58 (plus 123) Mio EUR. Grund waren die Belastungen durch das schwierige Marktumfeld und die erhöhte Risikovorsorge.
Die Refinanzierung über den Interbankenmarkt mit kurzfristiger Liquidität sieht die Bank indes als ausreichend an. Für 2009 sei der Refinanzierungsbedarf bereits zu etwa 60% gedeckt.
Die erste Reaktion von Analysten fiel kritisch aus. Die Bank verliere Marktanteile, sagte Heino Ruland von Ruland Research. Als enttäuschend wertete er vor allem den Zinsüberschuss und die Provisionserträge. Auch die Prognose der Bank konnte ihn nicht überzeugen. "Der Ausblick auf einen operativen Gewinn von mehr als 4 Mrd EUR ab 2012 sollte nicht überbewertet werden", sagte Ruland. "Das ist Kaffeesatzleserei."
MH120480
08.05.2009, 08:47
S.Africa rand holds steady vs dlr, eyes cabinet
JOHANNESBURG, May 8 (Reuters) - South Africa's rand was little moved from
overnight positions against the dollar in a choppy early Friday session, with
caution likely to prevail on the market ahead of the weekend announcement of a
new cabinet.
The Top-40 June futures contract was last up 1.27 percent, an indication
of a likely firm start for the JSE securities exchange at 0700 GMT.
At 0639 GMT, the rand was just 0.15 percent firmer against the greenback
at 8.38 after ending Thursday's session in New York at 8.39.
"It's choppy trade at the moment, liquidity has been poor. It looks like
it's 8.28 on the bottom side, 8.28/30 seems to support and the 8.45/46 area on
the top side seems to be the resistance," a trader in Johannesburg said.
"I don't think anybody is going to be heavily positioned pending the
cabinet announcement," he added.
South Africa's new president Jacob Zuma is due to be inaugurated on
Saturday after his ruling ANC won an April 22 general election, and markets are
keen to see whether he retains respected Finance Minister Trevor Manuel when
the new cabinet is announced the next day.
Media reports have suggested Manuel will likely be shifted to head a new
planning commission, with South African Revenue Services commissioner Pravin
Gordhan, also respected by markets, taking over the finance portfolio.
"Under this scenario markets are unlikely, in our view, to show much
reaction," said Absa Capital in a note. "However, should there be a few
surprises, we could see some volatility on Monday."
Government bonds were firmer on Friday, and yields were lower in turn,
with the 2015 bond yield down 2 basis points at 8.145 percent and the 2036
slipping 1 basis point to 8.225 percent.
MH120480
08.05.2009, 08:52
DJ: Außerplanmäßige Freefloat-Änderung bei Hypo Real Estate zum 12.Mai
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse hat eine außerplanmäßige Anpassung
des Freefloats der Hypo Real Estate Holding AG im MDAX bekannt gegeben. Der
Streubesitzanteil des MDAX-Mitglieds hat sich nach Ablauf der Annahmefrist für
das Übernahmeangebot der Bundesrepublik Deutschland um mehr als 10% geändert,
wie die Deutsche Börse am Freitag mitteilt. Somit würden der Freefloat sowie
das Grundkapital der Gesellschaft aktualisiert.
Der Freefloat reduziere sich auf 46,60% von derzeit 87,67%, die neue Anzahl
Aktien betrage 231.084.520 Stück. Die Anpassung findet zum kommenden Dienstag,
12.Mai 2009, statt, wie es weiter heißt. Der nächste Termin für die planmäßige
Überprüfung der Aktienindizes der Deutschen Börse ist der 4. Juni 2009.
MH120480
08.05.2009, 08:58
ROUNDUP: Toyota rutscht tief in roten Zahlen und rechnet weiter mit Verlust
TOKIO (dpa-AFX) - Der weltgrößte Autobauer Toyota ist in seinem vergangenen
Geschäftsjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust in dem Ende März
abgeschlossenen Jahr summierte sich auf 437 Milliarden Yen (3,28 Mrd Euro), wie
der japanische Konzern am Freitag mitteilte. Es ist der erste Jahresverlust in
mehr als vier Jahrzehnten. Im Geschäftsjahr davor hatte Toyota noch 1,72
Billionen Yen verdient. Toyota nannte als Gründe den Absatzeinbruch vor allem in
den USA und Europa sowie den scharfen Anstieg des Yen-Kurses und der
Materialkosten.
Der Absatz fiel auf 7,57 Millionen Fahrzeuge. Das waren 1,34 Millionen
weniger als im Jahr davor. Der Umsatz sackte um 21,9 Prozent auf 20,53 Billionen
Yen ab. er Autobauer stellt sich auf weiterhin harte Zeiten ein: Für das
laufende Geschäftsjahr wird ein operativer Verlust von rund 850 Milliarden Yen
erwartet. Im abgelaufenen Jahr verbuchte Toyota ein operatives Minus von 461
Milliarden Yen.
Es werde "noch einige Zeit dauern, bis die Finanzmärkte in den USA und
Europa sich normalisieren und die Weltwirtschaft sich erholt", sagte Toyota-Chef
Katsuaki Watanabe. Toyota plane daher im laufenden Jahr weitere Kostensenkungen.
Der Fokus auf umweltfreundliche Technik wie Hybrid-Antriebe solle aber
unvermindert verfolgt werden. In diesem Jahr wolle Toyota vier Hybrid-Modelle
für den Heimatmarkt und drei für Übersee auf den Markt bringen./so/ln/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 09:01
DJ: MARKET TALK: JP Morgan Lifts Italy Bank Target Prices
0657 GMT (Dow Jones)--JP Morgan lifts its target prices for Italian banks "due
to a realignment of our too conservative capital allocations with other
European banks". Lifts Banco Popolare (BP.MI) to EUR6.40 from EUR6.05, Intesa
Sanpaolo (ISP.MI) to EUR3.05 from EUR3 and UniCredit (UCG.MI) to EUR2.37 from
EUR1.9 and keeps an overweight rating for all three. Says Italian bank stocks
seem less attractive than their peers in Europe, as they suffer more from the
interest rate decline and from the still continuing outflows of assets under
management. UniCredit closed Thursday at EUR1.98, Intesa Sanpaolo at EUR2.48,
Banco Popolare at EUR6.20. (SFC)
MH120480
08.05.2009, 09:06
Nikkei hits 6-month closing high as banks surge
By Rika Otsuka
TOKYO, May 8 (Reuters) - Japan's Nikkei average rose 0.5 percent to a
six-month closing high on Friday, as bank stocks such as Mitsubishi UFJ
Financial Group surged after stress tests eased uncertainty over the health of
U.S. lenders.
Banks rallied for a second straight day with shares in big lenders
hitting multi-month highs, after the U.S. government's assessment of bank
health reassured investors about the stability of the financial system.
The bank subindex ended up 3.9 percent.
"A rise in bank shares picked up pace in afternoon trade as U.S. index
futures were boosted following the results of the stress tests," said Hiroaki
Osakabe, a fund manager at Chibagin Asset Management.
"The stock market was also supported by investor expectations that the
economy and company earnings would improve."
The benchmark Nikkei advanced 47.13 points to 9,432.83, its highest
finish since November 5 and taking its gain for the week to 5.1 percent -- the
biggest gain since March.
The benchmark has recovered 34 percent from March bear market lows but
is down 33 percent from its close a year ago.
Some analysts said they saw resistance around 9,500.
The broader Topix climbed 1.1 percent to 895.35 but gains were capped as
some investors chose to cash in after the market's recent sharp rises.
Toyota Motor Corp fell 1.5 percent to 3,980 yen after the Nikkei
business daily said it was likely to forecast a bigger operating loss this
financial year as global car demand stays weak.
After the close, Toyota said it lost $6.9 billion in the fourth quarter
and forecast a 850 billion yen operating loss for the current financial year,
higher than the Nikkei had reported.
"Investor attention is shifting to how much economic data and company
earnings figures recover now that big factors such as the U.S. bank stress
tests are out of the way," said Hajime Nakajima, deputy general manager of the
sales department at Cosmo Securities.
Investers were also looking to monthly U.S. employment figures due at
1230 GMT on Friday for signs that the U.S. labour market is bottoming out.
Japan's biggest bank, Mitsubishi UFJ Financial Group surged 6.2 percent
to 655 yen after touching a six-month high of 666 yen. The country's No.2 bank,
Mizuho Financial Group, jumped 6 percent to 246 yen, and its No.3 bank,
Sumitomo Mitsui Financial Group, rose 4.1 percent to 4,080 yen.
Under the stress tests, ten of the top 19 largest U.S. banks were found
to need funds to build a capital cushion officials hope will restore faith in
financial firms and set a course out of the deepest recession in decades.
Trade was active, with 2.87 billion shares changing hands on the Tokyo
exchange's first section, a quarter higher than last week's daily average of
2.3 billion.
Advancing shares outpaced declining ones by nearly 3 to 1.
($1=98.46 Yen)
GoldenSnuff
08.05.2009, 09:09
*U.S. BANK SHARES RISE IN FRANKFURT AFTER STRESS TESTS; BANK OF AMERICA <BAC.N> UP 12.2 PCT <BAC.F>, CITIGROUP <C.N> UP 13.5 PCT <TRV.F>, WELLS FARGO <WFC.N> UP 3.0 PCT <NOB.F>
Mal schaun, ob sich das bis zum Nachmittag hält.....Gestern konnte man die großen UP-gaps in den US-Banken gut zum shorten nutzen....
GoldenSnuff
08.05.2009, 09:12
DJ Chinas Vizepremier drängt auf Kooperation bei Devisen - FT
LONDON (Dow Jones)--Der chinesische Vizepremierminister hat zu internationaler Zusammenarbeit aufgerufen, um die Kurse der wichtigen Währungen stabil zu halten. In einem Beitrag für die "Financial Times" (FT) vom Freitag schreibt Wang Qishan, mit Blick auf die Finanzstabilität sei es wichtig, die Wechselkurse der wichtigen Währungen durch eine koordinierte Wechselkurspolitik stabil zu halten. Die internationale Finanzkrise sei noch nicht vorüber. Die Weltwirtschaft werde zunächst noch weiter an Schwung verlieren, bevor eine Besserung eintrete.
China und Großbritannien sollten nach seinen Worten gemeinsam noch "stärkere" Maßnahmen ergreifen, um eine rasche Erholung zu fördern. Es sei unabdingbar, dass makroökonomische Maßnahmen international abgestimmt würden und dass sowohl mit fiskalischen Paketen als auch mit der Geldpolitik die Konjunktur angekurbelt werde. Protektionismus in jeder Form müsse vermieden werden. Das umfangreiche chinesische Konjunkturpaket zeige erste positive Ergebnisse und die Lage sei besser als zunächst befürchtet.
Nach der Teilnahme an den chinesisch-europäischen Wirtschafts- und Handelsgesprächen in Brüssel besucht Wang bis Dienstag Großbritannien und wird dabei auch mit Schatzkanzler Alistair Darling zusammentreffen.
MH120480
08.05.2009, 09:14
in den letzten 2 jahren wurde immer auf die ereignisse hin gekauft und sie selbst als wendepunkt genutzt. also wenns dann nicht gleich hochballert, wars das erstmal.
mfg
mh
MH120480
08.05.2009, 09:18
DJ: MARKT/Deutsche Telekom leiden unter US-Vorlagen
Deutsche Telekom leiden laut Händlern unter schwachen Vorlagen aus den USA.
J.P. Morgan hatte den Sektor am Freitag abgestuft. "Dividenden sind gezahlt, da
muss man den Sektor derzeit nicht haben", meint ein Händler. Dazu fehle zu sehr
die Fantasie auf steigende Erträge. Telekom minus 2,9% auf 7,91 EUR. Aus
technischer Sicht seien weitere Verluste Richtung 7 EUR möglich, heißt es am
Markt.
MH120480
08.05.2009, 09:19
DJ: FXDIREKT/FXnews Redetermine von Notenbankvertretern
USA: 17:15 Uhr UTC: Fed-Reden: Lacker, Evans zum Stresstest und zur
US-Notenbankpolitik.
MH120480
08.05.2009, 09:22
POLITIK: Schwere Kämpfe im Osttschad
NAIROBI/N'DJAMENA (dpa-AFX) - Im Osten des Tschad dauern schwere Kämpfe
zwischen Regierungstruppen und Rebellen der Union der Widerstandsstreitkräfte
(UFR) an. Ein Regierungssprecher sprach von mehr als 100 getöteten Rebellen,
berichtete der britische Rundfunksender BBC am Freitag. Noch am Donnerstag hatte
die Regierung in N'Djamena angegeben, sie habe den Rebellenvormarsch gestoppt.
Die UFR-Rebellen waren seit dem vergangenen Wochenende vom Osttschad ins
Landesinnere unterwegs. Die im Januar gegründete UFR will nach eigenen Angaben
die Hauptstadt N'Djamena erreichen, ist in der Vergangenheit aber noch nicht
durch größere militärische Erfolge in Erscheinung getreten. Die tschadische
Regierung warf dem Nachbarland Sudan vor, die Rebellen zu unterstützen und mit
eigenen Truppen in den Tschad vorgedrungen zu sein./ek/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 09:23
AWP: ANALYSE/UBS erhöht nach US-Stresstests US-Banken auf Neutral
US-Banken
Einstufung: Erhöht auf Neutral (Underweight)
Europäische Banken
Einstufung: Bestätigt Underweight
Die Analysten der UBS befinden nach der Vorlage der Ergebnisse der Stresstests
für den US-Bankensektor, die Stresstests stellten einen wichtigen Schritt in
Richtung einer vollständigen Rekapitalisierung des US-Bankensystems dar. Zudem
sorgten sie für eine Stabilisierung der Bilanzen der Institute, heisst es. Die
Stärkung des Kapitalpolsters dürfte die US-Banken in die Lage versetzen, höhere
Kreditkosten besser zu verkraften und wieder vermehrt Geld zu verleihen.
Bezüglich der Rekapitalisierung gerieten die europäischen Banken im Vergleich
zu den US-Wettbewerbern rasch ins Hintertreffen. Die Analysten bemängeln, dass
es in Europa keine entsprechende politische Initiative gebe.
DJG/bst/gos
08-05-09 09:21
GoldenSnuff
08.05.2009, 09:51
*IRAN'S OPEC GOVERNOR SAYS EXPECTS OPEC TO LOWER OUTPUT CEILING AT ITS NEXT MEETING - MEHR NEWS AGENCY
GoldenSnuff
08.05.2009, 09:59
Euro zone future inflation gauge hits new low-ECRI
LONDON, May 8 (Reuters) - Euro zone inflation pressures hit a new low in March, driven by disinflation in Germany, France and Italy, according to a barometer that attempts to predict cyclical turns.
The New York-based Economic Cycle Research Institute said on Friday its future euro zone inflation gauge fell to 84.6 in March from 86.3 in February. The comparable UK measure, however, held steady at 99.5.
Official euro zone inflation was just 0.6 percent in April, well below the European Central Bank´s preferred 2.0 percent ceiling, and many analysts are bracing for it to turn negative in coming months.
The ECB cut interest rates to a new low of 1.0 percent on Thursday, as expected, but launched a programme to purchase 60 billion euros worth of covered bonds.
GoldenSnuff
08.05.2009, 10:04
DJ Audi verkauft im April 5,6% weniger Wagen
INGOLSTADT (Dow Jones)--Die Volkswagen-Tochter Audi hat im April weniger Neuwagen verkauft. Mit 81.923 Audis brachten die Ingolstädter 5,6% weniger an die Kundschaft als im Vorjahresmonat, wie der Automobilhersteller am Freitag mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf schrumpften die Neuwagenverkäufe um 13,6% auf 291.951 Modelle mit den vier Ringen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit fiel das Minus bei VWs Premiumtochter deutlich geringer aus als bei den Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz.
Wegen der aktuellen Wirtschaftskrise rechnet die Audi AG im laufenden Jahr mit einem Absatzrückgang von rund 10% auf 900.000 Fahrzeuge. Dennoch hat die Volkswagen-Tochter bislang an ihren langfristigen Zielen festgehalten. Die Marke mit den vier Ringen will weiterhin bis 2015 1,5 Mio Wagen verkaufen und hofft, damit die Wettbewerber aus München und Stuttgart zu überholen.
In Europa will Audi der Konkurrenz bereits im kommenden Jahr die Rücklichter zeigen. Audi hatte trotz der weltweiten Absatzflaute im vergangenen Jahr mit dem dreizehnten Verkaufsrekord in Folge den Abstand zu BMW und Mercedes-Benz verkürzt.
MH120480
08.05.2009, 10:22
http://www.edge-online.com/news/activision-raises-full-year-outlook
Activision Raises Full-Year Outlook
Activision Blizzard has announced “better-than-expected financial results” for the first quarter of 2009 ended March 31, leading the company to raise its full-year outlook.
The publisher's operating income for the quarter hit $179 million, while net revenue totalled $981 million, significantly higher than its prior outlook of $860 million.
North America accounted for 53 percent of revenue, Europe 40 percent and Asia Pacific seven percent. World of Warcraft and other PC titles generated 37 percent of total revenue, ahead of Xbox 360’s 20 percent, Wii’s 14 percent and PS3’s 13 percent.
The company said it was the number one third-party console and handheld publisher in North America and the number one third-party publisher for the Nintendo Wii worldwide during the quarter.
"Our better-than-expected first quarter results were driven by strong global consumer response to the Call of Duty and Guitar Hero franchises and Blizzard Entertainment's World of Warcraf, despite challenging economic times,” said Robert Kotick, CEO of Activision Blizzard.
During the quarter Call of Duty and Guitar Hero remained two of the top-five bestselling franchises in the US and Europe, while the publisher had two of the top-five bestselling titles across all platforms in the US and Europe.
Guitar Hero World Tour was the number one bestselling third-party title in the US across all platforms in dollars, while World of Warcraft: Wrath of the Lich King generated more cash than any other PC title in the States.
"During the remainder of the year, we plan to release our strongest videogame slate, based on some of the industry's most profitable franchises. We are raising our calendar year 2009 financial outlook. Additionally, we expect to deliver record calendar year non-GAAP operating margins of 25 percent," added Kotick.
For calendar 2009, Activision Blizzard raised it revenue forecast to $4.3 billion and forecast earnings per diluted share of $0.24.
MH120480
08.05.2009, 10:23
DJ: Fresenius will bei größeren Übernahmen Pause einlegen - SZ
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Fresenius SE will bei größeren Übernahmen erst einmal
eine Pause einlegen. "Große Deals wie zuletzt werden wir auf absehbare Zeit
nicht anstreben", sagte der Vorstandsvorsitzende des Bad Homburger
Gesundheitskonzerns, Ulf M. Schneider, der "Süddeutschen Zeitung" (SZ -
Freitagsausgabe).
Kleinere und mittlere Akquisitionen, wie etwa den Erwerb von Kliniken, plant
der Manager des DAX-Konzerns aber trotzdem weiterhin. Das könnten Zukäufe mit
Kaufpreisen zwischen 10 Mio und 20 Mio EUR beziehungsweise zwischen 100 Mio und
200 Mio EUR sein.
Fresenius hatte vergangenes Jahr unter anderem den US-Pharmakonzern APP für
mehrere Milliarden US-Dollar übernommen.
GoldenSnuff
08.05.2009, 10:34
*DJ GB/Erzeugerpreise (Output) Apr PROG: +0,2% gg Vm, +0,8% gg Vj
*DJ GB/Erzeugerpreise (Output) Apr +0,6% gg Vm; +1,2% gg Vj
*DJ GB/Erzeugerpreise (Input) Apr PROG: +0,8% gg Vm, -3,3% gg Vj
*DJ GB/Erzeugerpreise (Input) Apr -1,0% gg Vm; -5,0% gg Vj
GoldenSnuff
08.05.2009, 10:35
*DJ Guttenberg: Nach Bodenbildung keine starke Erholung zu erwarten
GoldenSnuff
08.05.2009, 10:38
ROUNDUP: Toyota rutscht tief in roten Zahlen und rechnet weiter mit Verlust
*DJ S&P senkt Toyota auf "AA" - Ausblick negativ
MH120480
08.05.2009, 10:59
http://de.wikipedia.org/wiki/Better_Place
MH120480
08.05.2009, 11:07
DJ: EnBW setzt 13,5% weniger Strom an Industriekunden ab
KARLSRUHE (Dow Jones)--Der Energieabsatz des Energieversorger EnBW hat sich im
ersten Quartal 2009 uneinheitlich entwickelt. Infolge der deutlich
abgeschwächten Konjunktur sei der Stromabsatz an Industrie und Weiterverteiler
um 13,5% auf 13,5 Mrd kWh gesunken, während der Stromabsatz bei den
Privatkunden um 2,9% auf 7,1 Mrd kWh gestiegen sei, teilte die Energie
Baden-Württemberg AG am Freitag mit. Im Gasbereich verzeichnete die EnBW sowohl
bei den Privatkunden als auch bei gewerblichen Kunden einen Absatzanstieg. So
erhöhte sich der Gasabsatz bei den Privatkunden um 15,1% auf 6,1 Mrd kWh. An
Industriekunden und Weiterverteiler wurden mit 21,4 Mrd kWh 2,9% mehr Gas
abgesetzt als in der gleichen Vorjahresperiode.
Allein Absatzrückgang im Industriekundenbereich bei Strom habe das das
Ergebnis im ersten Quartal mit rund 50 Mio EUR belastet, hieß es von EnBW
weiter. Der Konzerngewinn der EnBW ging in den ersten drei Monaten des Jahres
um 5,7% auf 398 Mio EUR zurück. Der Umsatz der ersten drei Monate stieg im
Vorjahresvergleich hingegen um 8,6% auf 4,79 Mrd EUR. Positiv auf die
Umsatzentwicklung habe sich dabei unter anderem der vergleichsweise kalte und
lange Winter ausgewirkt, hieß es in der Mitteilung des Karlsruher Unternehmens.
Besonders im Geschäftsfeld Gas hätte der kühle Winter zu einer deutlich
erhöhten Nachfrage geführt.
Ein um 6,5% verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im
Geschäftsfeld Strom führte der Konzern hauptsächlich auf eine höhere
Erzeugungsmarge zurück. Dagegen hätten höhere Kosten für Strombezug,
Brennstoffe und CO2-Zertifikate das Ergebnis negativ beeinflusst, sagte Rudolf
Schulten, Finanzvorstand der EnBW. Das um 25,7% über dem Vorjahreswert
liegenden Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Geschäftsfeld Gas sei auf die
Absatzsteigerung infolge des kälteren Winters und eines Ergebnisanstieg im
Netzbereich zurückzuführen, hieß es.
An seiner bisherigen Investitionsplanung will der Versorger festhalten.
Zwischen 2009 und 2011 sollen 7,7 Mrd EUR investiert werden. Die Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in den ersten drei Monaten des
Jahres bezifferte der Konzern auf 231 Mio EUR. Ein Großteil dieser
Investitionen sei dabei auf den Bau des Steinkohlekraftwerks RDK 8 in
Karlsruhe, den Neubau des Wasserkraftwerks in Rheinfelden und erste Zahlungen
im Zusammenhang mit der Umsetzung des Offshore-Windparks "Baltic 1" entfallen,
hieß es weiter.
In seinem Ausblick auf die Preisentwicklungen im Energiegroßhandel erwartet
der Konzern trotz einer voraussichtlich weiter rückläufigen Energienachfrage
steigende Preisen bei Kohle und Öl sowie im Stromterminhandel. Bei Gas erwartet
EnWB aufgrund der rückläufigen Industrienachfrage und der saisonbedingten
schwachen Nachfrage weiter Druck auf die Preise. Eng korreliert an die weiteren
wirtschaftlichen Entwicklungen und das Ausmaß an Schadstoffemissionen sieht der
Energieversorger die Entwicklung der Preise am CO2-Markt. Viel werde dabei von
der Preisentwicklung der Primärenergieträger und daraus folgenden Veränderungen
des Switchlevels in den kommenden Wochen abhängen, hieß es weiter.
Für das laufende Jahr geht EnBW davon aus, dass der bereinigte
Konzernüberschuss im Jahr 2009 unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Das
bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll dagegen leicht wachsen.
EnBW begründete die Prognosesenkung mit Verzögerungen beim Kauf von Anteilen
des Oldenburger Energieversorgers EWE sowie Wertverlusten bei Beteiligungen und
Wertpapieren infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise.
MH120480
08.05.2009, 11:20
DJ: Irans OPEC-Gouverneur hält weitere Fördersenkung für möglich
TEHERAN (Dow Jones)--Der iranische OPEC-Gouverneur Muhammad Ali Khatibi hat
angekündigt, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bei der
Sitzung am 28. Mai in Wien eine weitere Senkung der Rohölförderung beschließen
könnte. Wie die iranische Agentur PressTV am Freitag weiter berichtet, äußerte
sich der Gouverneur besorgt über das steigende Niveau der Lagerbestände in den
Industrieländern.
Weiter sagte er, die OPEC werde die Zusammenarbeit mit anderen unabhängigen
Ölförderländern, wie Russland, ausbauen. Seit September 2008 hat die
Organisation die Förderung bereits insgesamt um rund 4,2 Mio Barrel/Tag
zurückgefahren.
GoldenSnuff
08.05.2009, 11:26
DJ VDA: Nutzfahrzeugabsatz in Deutschland weiter rückläufig
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Nutzfahrzeugabsatz in Deutschland hat auch im April einen deutlichen Rücksetzer erfahren. Insgesamt wurden 21.500 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, das entspricht einem Rückgang um 32% zum Vorjahr, wie der Verband der Automobilindustrie (VSA) am Freitag mitteilte. Sowohl der Transporterabsatz als auch das Inlandsgeschäft mit schweren Fahrzeugen gaben den Angaben zufolge im April um jeweils knapp ein Drittel gegenüber dem Vorjahresmonat nach.
Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen im April um 17% unter dem Vorjahr. Allerdings legten in der Klasse über 6 Tonnen die Inlandsorder saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 14% zu. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte: "Die Bestelleingänge lassen darauf hoffen, dass wir damit möglicherweise Bodenhaftung erreicht haben könnten. Noch sind die Ordereingänge bei schweren Nfz mit minus 35% im Vergleich zum Vorjahr deutlich im Minus, doch in den letzten vier Monaten sind die Rückgänge kontinuierlich kleiner geworden und haben sich gegenüber Januar sogar halbiert."
Zwar sei es für eine Entwarnung noch zu früh, aber der Trend zeige in Richtung einer ersten Stabilisierung des Abschwungs, sagte Wissmann Dennoch sollten zusätzlich auch von den politischen Entscheidungsträgern kurzfristig entlastende Maßnahmen geprüft werden, um "gezielte Impulse für die gesamte Volkswirtschaft zur schnellen Überwindung der Finanzkrise zu setzen".
MH120480
08.05.2009, 11:39
ROUNDUP: Europa will mit Pipelines mehr Energiesicherheit
PRAG (dpa-AFX) - Die EU will mit neuen Energieleitungen ans Kaspische Meer
und Zentralasien unabhängiger vom russischen Gas werden. EU-Chefdiplomat Javier
Solana und die tschechische EU-Ratspräsidentschaft kamen am Freitag in Prag dazu
mit Spitzenvertretern aus acht Ländern zu einem "Energiegipfel" zusammen.
Eingeladen waren Aserbaidschan, Ägypten, Georgien, der Irak, Kasachstan, die
Türkei, Turkmenistan und Usbekistan. Es geht im Kern um einen Korridor südlich
von Russland, durch den mehrere Pipelines verlaufen sollen.
Der scheidende tschechische Ministerpräsident und EU-Ratspräsident Mirek
Topolanek sagte: "Wir sehen den südlichen Korridor als eine neue Seidenstraße,
wo es in beiden Richtungen einen Austausch von Informationen, Waren, Menschen
und Energie gibt." Die Kooperation mit den Ländern sollte sich nicht nur auf die
geplante Nabucco-Pipeline beschränken, die Erdgas aus der Kaspischen Region
unter Umgehung Russlands bis nach Österreich bringen soll. Es müsse eine
weitergehende Kooperation geben.
Die Zusammenarbeit müsse auf den Prinzipien des freien Markts, Transparenz
und gegenseitigem Vertrauen beruhen, sagte Topolanek. EU-Vertreter wiesen auf
die Bedeutung sicherer Energielieferungen nach Europa hin. Im Januar hatte der
"Gaskrieg" zwischen Russland und Ukraine zu teilweise erheblichen
Lieferunterbrechungen nach Europa geführt./cb/bn/kza/jl/DP/zb
MH120480
08.05.2009, 11:44
ziemlich bescheuerte aktion in SUP. hochziehen geht anders. auch wenn die pusherpostings nicht ausbleiben.
mfg
mh
MH120480
08.05.2009, 11:52
FRoSTA AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG
08.05.2009
Zwischenmitteilung nach § 37 Abs. 1 und 2 WPHG
FRoSTA AG weiter auf Wachstumskurs - Ergebnis jedoch deutlich unter Vorjahr
Der Umsatz der FRoSTA AG hat sich in den ersten vier Monaten des Jahres
2008 weiter erhöht. Das Wachstum konnte dabei sowohl im Inland als auch im
europäischen Ausland erzielt werden und das allgemeine Marktwachstum
übertreffen. Die Marke FRoSTA hat in Deutschland ihre Marktführerschaft für
tiefgekühlte Fertiggerichte und in Polen für Tiefkühlfisch gefestigt.
Der Jahresüberschuss konnte dieser positiven Entwicklung nicht folgen und
liegt in den ersten Monaten des Jahres 2009 deutlich unter dem Vorjahr.
Hauptgrund für den Ergebnisrückgang ist der in höheren Rohwarenpreisen und
veränderten Wechselkursparitäten begründete Rückgang der Roherträge. Die
Finanzlage ist weiterhin solide. Trotz einer umsatzbedingt gestiegenen
Bilanzsumme konnte die Eigenkapitalquote nach wie vor auf einem hohen
Niveau gehalten werden.
Die Erwartungen für die kommenden Monate sind von Unsicherheiten geprägt.
Auf der Absatzseite ist es schwer einzuschätzen, inwieweit die umgesetzten
Preiserhöhungen bei Tiefkühlfisch zu einer Veränderung des
Verbraucherverhaltens führen werden. Auch auf der Einkaufsseite ist die
weitere Entwicklung der Rohwarenpreise insbesondere beim Weißfisch und die
für uns wichtigen Währungsrelation Euro/US-Dollar/Zloty schwer
einzuschätzen, so dass für den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2009
keine Prognose abgegeben werden kann.
Bremerhaven, 8. Mai 2009
Der Vorstand
08.05.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die
DGAP
MH120480
08.05.2009, 11:56
DJ: Elfter Deutscher an Schweinegrippe erkrankt - ddp
ERLANGEN (Dow Jones)--In Deutschland ist der elfte Fall von Schweinegrippe
bestätigt. In Bayern gebe es einen weiteren Erkrankten, teilte das Bayerische
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) laut Agentur ddp am
Freitag in Erlangen mit. Der Mann hatte sich in den USA aufgehalten. Nach
seiner Rückkehr habe er Influenza-Symptome gezeigt. Dem Patienten gehe es gut,
die Symptome seien im Abklingen. Alle häuslichen Kontaktpersonen sind den
Angaben nach bekannt und befinden sich vorsorglich in Quarantäne. Weitere
mögliche Kontaktpersonen würden ermittelt.
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind acht der deutschen Fälle aus
Mexiko eingeschleppt worden. Zwei Deutsche hatten sich in Bayern bei einem
Mexiko-Rückkehrer angesteckt. Damit gibt es in Bayern sechs, in Brandenburg und
Sachsen-Anhalt jeweils zwei sowie in Hamburg einen bestätigten Fall. Die ersten
drei Fälle waren am 29. April bestätigt worden.
Die Neue Grippe breitet sich auch weltweit weiter aus. Der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge meldeten nun 24 Länder
Schweinegrippe-Fälle. Die meisten Erkrankten gibt es mit 1.112 Betroffenen in
Mexiko. Dort seien mittlerweile 42 Menschen an dem Virus gestorben. Am
Dienstagmorgen hatte die WHO noch 29 Tote gemeldet. In den USA sind 896
Menschen erkrankt, zwei starben.
Europaweit gibt es laut WHO in Spanien mit 81 Fällen die meisten mit dem
A/H1N1-Virus Infizierten. Die WHO hatte am 29. April wegen der sich
ausbreitenden Neuen Influenza die Warnstufe für eine Grippe-Pandemie von 4 auf
5 heraufgesetzt. Die Warnskala geht bis Stufe sechs.
WHO-Generaldirektorin Margaret Chan sagte, die Welt sei besser auf eine
Grippe Pandemie vorbereitet als je zuvor. Die meisten Länder hätten nach dem
Auftreten des H5N1-Virus Bereitschaftspläne. Niemand könne jedoch sagen, wie
sich die aktuelle Situation entwickeln werde.
MH120480
08.05.2009, 12:02
AWP: CREDIT/Kreditmärkte unverändert nach US-Stresstest
FRANKFURT (awp international) - Unverändert präsentieren sich die Kreditmärkte
am Freitagvormittag nach Bekanntgabe der Ergebnisse des Stresstests für den
US-Bankensektor. Der iTraxx Europe Serie 11, der die Entwicklung der
Versicherungsprämien für 125 Investmentgrade-Unternehmensanleihen misst, notiert
unverändert bei 123 Basispunkten (Bp). Der iTraxx Crossover, der die
Versicherungskosten für 45 Subinvestmentgrade-Anleihen darstellt, steht
ebenfalls unverändert bei 731 Bp.
Die Meinungen der Analysten zu dem Test gehen auseinander. So hat die UBS als
Reaktion den US-Bankensektor auf "Neutral" erhöht. Die Stresstests stellten
einen wichtigen Schritt in Richtung einer vollständigen Rekapitalisierung des
US-Bankensystems dar.
Andererseits weisen die Kreditanalysten der UniCredit darauf hin, dass die
Schlussfolgerungen zum Kapitalbedarf der Banken mit den Schätzungen des IWF kaum
in Einklang zu bringen seien. Jim Reid von der Deutschen Bank fasst die
Ergebnisse des Tests folgendermassen zusammen: Sollte die US-Wirtschaft das
Schlimmste hinter sich haben und bald mit einer Erholung beginnen, dürfte die
Kapitalausstattung der Banken ausreichend sein. Sollten sich die
Wirtschaftsdaten aber wieder verschlechtern, dürften neue Fragezeichen auftauchen.
Es sei schwer zu konstatieren, ob der Bankensektor die Krise wirklich
überwunden habe. Aber immerhin sei die Veröffentlichung des Tests mit zuletzt
besseren Konjunkturdaten zusammengefallen, was zumindest kurzfristig den Druck
aus dem Markt nehme.
MH120480
08.05.2009, 12:11
also zum weihnachtsgeschäft würd ich damit dann nicht mehr kalkulieren @ATVI
http://www.guardian.co.uk/technology/gamesblog/2009/may/08/games
Starcraft 2, Blur and other Activsion Blizzard news
There have been a few interesting snippets from last night's Q1 Activision Blizzard call. Perhaps most interesting is confirmation that the Starcraft 2 beta will start "this summer". I never played the original and avoid RTS games if at possible but the incessant hype for Starcraft 2 has *almost* got me quite excited. Maybe I should dig out the original first?
Elsewhere Activision announced that Call of Duty: Modern Warfare had sold 13 million units. Impressive figures then and proof that, in these days of million seller Wii party titles, that "hardcore" games can still shift big numbers.
Other interesting snippets included the return of the Tony Hawks game series (does anyone still care?) and some pre-release hype around new racing game Blur. Blur? Sadly this isn't the Britpop-inspired racer you may have wished for – you know Oasis, Pulp, Menswear and Sleeper racing around on Union Jack karts – but rather a "unique opportunity in the racing genre". Still, the fact that the game is developed by Project Gotham veteransBizarre Creations means hopes are high.
More Activision Blizzard updates over here.
MH120480
08.05.2009, 12:40
mE franchise-spezialisten .. soll also jährlich was exklusives geben.
mfg
mh
Microsoft kauft Spieleentwickler BigPark
REDMOND (dpa-AFX) - Microsoft will seine Spielekonsole
Xbox 360 erneut mit einem Zukauf stärken. BigPark, ein kanadischer Entwickler
von Video- und Online-Spielen, werde künftig unter dem Dach der Microsoft Game
Studios arbeiten, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Redmond mit. Das 2007
gegründete Start-up solle weiter an einem exklusiven Spieletitel für die Xbox
360 arbeiten, hieß es. Finanzielle Details zu der geplanten Übernahme wurden
nicht genannt.
Zu den Gründern von BigPark zählt neben dem Chef des Unternehmens, Hanno
Lemke, auch Don Mattrick, der derzeit das Videospielegeschäft beim weltgrößten
Softwarekonzern leitet. Mattrick hält derzeit noch Anteile an der
Spieleschmiede, sei allerdings nicht mit der Übernahme betraut gewesen, hieß es.
Beide Experten haben zuvor auch Erfahrungen bei dem weltgrößten Spiele-Publisher
Electronic Arts gesammelt.
Die Entwickler von BigPark waren unter anderem an populären Top-Titeln wie
"Need for Speed" oder "FIFA Soccer" beteiligt und beschreiben sich selbst als
Spezialisten für interaktive Online- Unterhaltung. Von einem exklusiv für die
Xbox 360 entwickelten Spiel dürfte sich Microsoft einiges versprechen. Ende der
90er Jahre hatte sich der Softwareriese mit der Übernahme eines Studios schon
einmal exklusive Rechte verschafft und damit großen Erfolg geerntet. Das Spiel
"Halo" war damals von den Bungie Studios entwickelt worden. Mit dem
rechtzeitigen Kauf des Studios konnte Microsoft damals erfolgreich Kunden für
seine Xbox gewinnen./rg/DP/edh
*DJ Microsoft To Buy BigPark Inc. >MSFT
*DJ Microsoft: BigPark Is Interactive Online Gaming Company >MSFT
MH120480
08.05.2009, 12:41
AWP: OIL/Ölpreise steigen - Hoffnungen auf wirtschaftliche Erholung
LONDON/NEW YORK/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Freitag
gestützt von Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung gestiegen. Ein Barrel
(159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Mittag 57,72
US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Vortag. Ein Barrel der
Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 1,04 Dollar auf 56,77 Dollar. Eine
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage dürfte Experten zufolge auch zu einem
Anziehen der Ölnachfrage führen.
Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des "Stress-Test" für die US-Banken
sei Optimismus in den Markt eingekehrt, sagten Händler. Auch die Aktienmärkte
reagierten mit Kursaufschlägen, nachdem die Veröffentlichung keine unangenehmen
Überraschungen gebracht hatte. "Wir sind aber noch nicht über den Berg", warnte
ein Händler. Die Wirtschaft müsse sich erst noch erholen und es könne immer noch
zu einem erneuten Preisrückgang am Ölmarkt kommen.
Neuen Aufschluss über den Zustand der Konjunktur erhoffen sich Händler von dem
am frühen Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Am
Markt wird mit einem kräftigen Rückgang der Beschäftigtenzahl im April gerechnet.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist
unterdessen erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnung des OPEC-Sekretariats vom
Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag 56,05 US-Dollar und damit
1,96 Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis
auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/js
MH120480
08.05.2009, 12:52
FOLGENDE WERTPAPIERE WERDEN AM 08.05.2009 EX KAPITALMASSNAHME GEHANDELT.
INSTR ISIN INSTRUMENT NAME
BC9 CY0000100111 BANK OF CYPRUS NAM.EO 1
BNA GB00B03TH577 AFRICAN COPPER PLC LS-,01
3SD HK3377040226 SINO-OCEAN LAND HD -,8
N9J KYG6382M1096 NAGACORP. LTD HD -,0125
S7IA NL0000383800 SMIT INTLE NAM. EO 2,30
TTFB US6708312052 TATNEFT' GDR REG.S 20
MH120480
08.05.2009, 13:30
Treasuries Entering Bear Market for Pimco as Bonds Trail Stocks
By Dakin Campbell and Susanne Walker
May 8 (Bloomberg) -- Treasuries are suffering their biggest losses since 1994 so far this year as investors turn to higher- yielding assets on signs the worst of the recession is over.
After posting a gain of 14 percent in 2008 as investors sought a refuge from mounting losses on securities tied to subprime mortgages, Treasuries have lost 3.95 percent since December, according to Merrill Lynch & Co.’s U.S. Treasury Master index.
A 34 percent gain in the Standard & Poor’s 500 Index since its low this year on March 9, $506 billion of bond sales by U.S. companies and declining money-market rates all suggest the global economy is on the mend, alleviating the need for the haven of Treasuries.
“We’ve seen the evidence of the beginning of a bear market in Treasuries,” said Steve Rodosky, the head of Treasury and derivatives trading at Newport Beach, California-based Pacific Investment Management Co., manager of the word’s biggest bond fund. “They are certainly losing some of their haven status.”
Bonds are tumbling as the Treasury steps up increased debt sales to a record $3.25 trillion this fiscal year ending Sept. 30, according to Goldman Sachs Group Inc., to finance bank bailouts, economic stimulus plans and fund a budget deficit.
[..]
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601009&sid=afQI_qDU..hs&refer=bond
MH120480
08.05.2009, 13:31
Shadow-Banking System Next Up for De-Stressing: David Reilly
Commentary by David Reilly
May 8 (Bloomberg) -- For better or worse, stress tests of the 19 largest U.S. banks are done. Investors and the government feel they have a better handle on banks’ financial health and can move on.
That gives officials room to address another pressing task on the financial crisis to-do list: Fixing the so-called shadow banking system, or non-bank lending markets.
At the heart of this market is securitization, which in recent years provided about 25 percent of the funding for consumer loans and 50 percent for mortgages.
Securitization is a process in which banks or other firms package loans into securities. The securities are sold to investors, giving lenders money to make new loans. While helping to increase credit, the process fueled the financial crisis by passing dodgy assets from banks and others to investors.
Although industry groups have been trying to bring this market back to life, those efforts aren’t enough. The government has to get involved, setting rules that restore confidence among investors and possibly even helping to create a more-formal market structure, perhaps along the lines of a stock exchange.
Unless that happens, securitization will continue to rely on government backstops. Yet the economy needs this process to function again on its own.
To get an idea of how much lending capacity is at stake, consider that between 2005 and 2007 more than $8 trillion in securitized products were issued globally.
[..]
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601039&sid=aeytyia5DyBg&refer=home
MH120480
08.05.2009, 13:57
BRIEF-Morgan Stanley public offering of 146 mln shrs priced at $24/shr
May 8 (Reuters) - Morgan Stanley:
* Says public offering of 146 million shares priced at $24.00 - SEC filing
* Sees gross proceeds of $3.50 billion
MH120480
08.05.2009, 14:03
DJ: *Arcandor verschiebt Zwischenbericht wegen Restrukturierung auf 29. Mai
MH120480
08.05.2009, 14:04
Roche: EMEA empfiehlt Verlängerung der Tamiflu-Haltbarkeit auf 7 von 5 Jahren
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die European Medicines Agency (EMEA) hat eine
Verlängerung der Lagerzeit für das Grippemittel Tamiflu in Kapselform der Roche
Holding AG auf 7 von bisher 5 Jahren empfohlen. Diese längere Haltbarkeit gelte
nach einem entsprechenden Beschluss der EU-Behörden für neu produzierte
Tamiflu-Kapseln, wie die EMEA am Freitag mitteilte.
Im Weiteren habe die EMEA im Hinblick auf das kürzliche Auftreten der
Schweinegrippe (A/H1N1-Virus) auch die Verwendung von Tamiflu-Kapseln im Falle
von Versorgungsengpässen untersucht. Das Comittee für Medicinal Products for
Human Use (CHMP) habe empfohlen, die sich bereits auf dem Markt befindlichen
Tamiflu-Kapseln nach dem aktuellen Verfalldatum von 5 Jahren für weitere 2 Jahre
zu verwenden, sollte eine Pandemie ausgerufen werden./rt/uh/AWP/sk
MH120480
08.05.2009, 14:19
Kreise: Schaeffler will in Deutschland 5000 Stellen streichen
HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Schaeffler will allein in Deutschland rund 5000
Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Freitag
aus unternehmensnahen Kreisen. Weltweit sollen dem Vernehmen nach 8000 Stellen
der insgesamt 66 000 Stellen wegfallen. Deutsche Standorte, an denen rund 28.000
Männer und Frauen beschäftigt seien, wären damit von dem Stellenabbau
überproportional stark betroffen, hieß es.
Die Stellenabbau-Pläne wolle die Firmenleitung am kommenden Dienstag (12.
Mai) bekanntgegeben. Am Mittwoch seien Betriebsversammlungen geplant. Ein
Unternehmenssprecher lehnte dazu am Freitag eine Stellungnahme ab./kt/DP/sk
GoldenSnuff
08.05.2009, 14:23
DJ Chinesische Autoverkäufe steigen im April um 25% zum Vorjahr
PEKING (Dow Jones)--Der Autoabsatz in China hat seine Rekordjagd im April fortgesetzt. Wie der chinesische Automobilverband am Freitag mitteilte, stiegen die Pkw-Verkäufe im April um 25% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,15 Mio Fahrzeuge. Mit diesem stärksten Zuwachs seit drei Jahren wurde ein neuer Verkaufsrekord verzeichnet. Damit wurde der bisherige Höchststand vom März 2009 mit 1,11 Mio verkauften Autos abgelöst.
Im Gegensatz zu den meisten Industrieländern boomt die Automobilnachfrage in China. Das liegt auch an den Konjunkturmaßnahmen der Regierung: Sie hatte zu Jahresbeginn die Umsatzsteuer für bestimmte Automobilklassen halbiert und Subventionen für den Autokauf in ländlichen Regionen eingeführt.
Wenn sich die starken Verkäufe fortsetzten, werde das Ergebnis am Jahresende besser als erwartet ausfallen, sagten Beobachter. Die Regierung rechnet für das laufenden Jahr mit dem Absatz von 10 Mio Fahrzeugen, nachdem die Verkäufe im vergangenen Jahr um 6,7% auf 9,38 Mio Einheiten gestiegen waren
GoldenSnuff
08.05.2009, 14:31
*DJ US Apr Nonfarm Payrolls -539K; Consensus -610K
*DJ US Apr Average Hourly Earnings +$0.01 To $18.51
*DJ US Apr Unemployment Rate 8.9%; Consensus 8.9%
*DJ US Unemployment Rate Highest Since Sept '83
*DJ US Mar Payrolls Revised To -699K From -663K
MH120480
08.05.2009, 14:34
ziemliches non-event
mfg
mh
MH120480
08.05.2009, 14:35
Kreise: Wells Fargo will über Kapitalerhöhung mehr erlösen als geplant
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Großbank Wells Fargo will
Kreisen zufolge bei der Kapitalerhöhung mehr einnehmen als geplant. Es sei die
Ausgabe von 341 Millionen Aktien zu je 22 Dollar geplant, hieß es am Freitag in
Finanzkreisen. Damit würde der Brutto-Emissionserlös bei rund 7,5 Milliarden
Dollar liegen. Am Donnerstagabend hatte die Bank vor der Veröffentlichung der
Ergebnisse des sogenannten "Stress-Tests" der Regierung und der Notenbank
mitgeteilt, dass sie über den Verkauf von Aktien an Investoren rund sechs
Milliarden Dollar einnehmen will. Der "Stress-Test" ergab bei Wells Fargo eine
Kapitallücke von knapp 14 Milliarden Dollar./RX/zb/wiz
GoldenSnuff
08.05.2009, 14:37
ziemliches non-event
mfg
mh
wirklich spannendes gibt es nicht mehr die woche.
***14:30 US/Arbeitsmarktdaten April
;-);-)
MH120480
08.05.2009, 14:44
zu 0,09 reingeballert. jetzt stehen se auf 0,04B drin.. auch ne art s geld zu verbrennen. :lol:
pöcheim muss noch stücke los werden, aus der ecke dürfte das kommen.
mfg
mh
ziemlich bescheuerte aktion in SUP. hochziehen geht anders. auch wenn die pusherpostings nicht ausbleiben.
mfg
mh
MH120480
08.05.2009, 15:03
Bank of America to sell non-guaranteed notes-IFR
NEW YORK, May 8 (Reuters) - Bank of America plans to sell a benchmark size
issue of five-year non-guaranteed global notes, according to IFR.
Use of proceeds will be general corporate purposes, said IFR, a Thomson
Reuters service.
Bank of America joins a growing list of banks that have recently sold
debt not guaranteed by the Federal Deposit Insurance Corp under its Temporary
Liquidity Guarantee Program. Earlier on Friday, Morgan Stanley said it had
priced $4 billion in nonguaranteed debt, upsizing it from an originally planned
$3 billion.
MH120480
08.05.2009, 15:04
AWP: CH/Teilerfolg im Steuerstreit mit den USA
Miami (awp/sda) - Teilerfolg für die Schweiz im Streit um die Herausgabe von
UBS-Kundendaten in den USA: Ein Bezirksrichter in Miami (Bundesstaat Florida)
verlangt in der Angelegenheit eine Stellungnahme von US-Justizminister Eric Holder.
Richter Alan Gold reagierte damit auf den so genannten "amicus curiae brief",
den die Schweiz vor Wochenfrist dem Gericht eingereicht hatte. Die Grossbank UBS
und die Schweiz fordern die Einstellung des Verfahrens zur Herausgabe von
Informationen zu 52'000 UBS-Konteninhabern.
Kläger im Zivilverfahren sind die amerikanische Steuerbehörde Internal Revenue
Service (IRS) und das US-Justizdepartement. Sie verdächtigen die Konteninhaber
der Steuerhinterziehung.
In der Eingabe an das Gericht legte die Schweiz dar, dass die Klage gegen die
UBS dem Doppelbesteuerungsabkommmen zwischen der Schweiz und den USA
zuwiderlaufe. Mit ihrer Stellungnahme wurde die Schweiz nicht Partei im Verfahren.
Die UBS argumentierte, dass sie und ihr Personal das Schweizer Strafrecht
verletzen würden, falls sie Daten, die dem Bankgeheimnis unterliegen,
herausrücken würde. Gold hält die Argumente für gewichtig genug, um eine
Stellungnahme Holders einzufordern, wie er am Donnerstag (Ortszeit) in Miami erklärte.
Der Richter setzte dem US-Justizminister eine Frist bis spätestens 30. Juni.
Bis zu diesem Tag muss auch die IRS Stellung nehmen. Holder wird sich
voraussichtlich nicht persönlich äussern. Er hat sich in der Angelegenheit als
befangen erklärt, weil er früher einmal als Anwalt für die UBS tätig war.
Dies ist bereits das zweite Rechtsverfahren, mit dem die UBS in den USA
konfrontiert ist. Im Februar hatte sich die UBS dem Druck der US-Behörden gebeugt.
Nachdem die Finanzmarktaufsicht (Finma) eine entsprechende Verfügung erlassen
hatte, übergab die Bank Daten von rund 300 Kunden, die des Steuerbetrugs
verdächtigt wurden.
Zudem zahlte sie eine Busse von 780 Mio USD. Nur einen Tag nach dem Vergleich
doppelten die US-Behörden mit der nun hängigen Zivilklage nach.
MH120480
08.05.2009, 15:09
dpa-AFX Überblick: Ökonomen-Einschätzungen zum US-Arbeitsmarkt
Abbau der US-Beschäftigung verlangsamt sich etwas - Commerzbank
FRANKFURT - Der Abbau der Beschäftigten in den USA wird sich nach
Einschätzung der Commerzbank in den kommenden Monaten "etwas entschleunigen".
Ein Anstieg der Beschäftigtenzahl sei jedoch erst wieder frühestens in der
zweiten Jahreshälfte 2010 zu erwarten, sagte Bernd Weidensteiner, USA-Experte
bei der Commerzbank, der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag.
Gewöhnlich erfolge die Trendwende am Arbeitsmarkt erst ein Jahr nach dem Ende
der Rezession und dies erwarte die Commerzbank erst im vierten Quartal 2009. Die
Arbeitslosenquote könnte daher schon in den nächsten zwei bis drei Monaten über
10 Prozent klettern.
Jobsituation in USA bleibt schwierig - Helaba
FRANKFURT - Die Jobsituation in den USA bleibt nach Einschätzung der Helaba
schwierig. Dies gelte auch vor dem Hintergrund, dass der Arbeitsmarkt seine
größte negative Dynamik wohl hinter sich gelassen habe, heißt es in einer am
Freitag veröffentlichten Studie. Eine Trendwende bei der Beschäftigung sei
gleichwohl noch in weiter Ferne. Bislang gebe es zumindest keinerlei Anzeichen
eines baldigen Stellenaufbaus. Insofern blieben auch die mittelfristigen
Aussichten für den Konsum gedämpft, denn neben den schwachen Beschäftigungs- und
Einkommensentwicklungen laste die hohe Verschuldung auf dem Konsum.
Tempo des US-Arbeitsplatzabbaus verlangsamt sich etwas - LBBW
STUTTGART - In den USA hat sich das Tempo des Arbeitsplatzabbaus nach
Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) etwas verlangsamt.
Insgesamt sei in den kommenden Monaten mit einem geringen Beschäftigungsabbau
pro Monat als in den letzten Monaten zu rechnen, heißt es in einer am Freitag
veröffentlichten Studie des Bankhauses. Dennoch dürfte der Stellenabbau in den
USA zunächst weitergehen. Im April seien weniger Stellen abgebaut worden als
erwartet. Allerdings wurden auch die Werte der beiden Vormonate nach unten
revidiert. Darüber hinaus sei der Stellenabbau im April durch einen deutliche
Beschäftigungsaufbau im Staatssektor gedämpft worden./jha/
MH120480
08.05.2009, 15:19
Wacker-Aktionäre billigen niedrigere Dividende
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Aktionäre des Chemie-Konzerns Wacker Chemie
haben am Freitag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in München
einer niedrigeren Dividende für 2008 zugestimmt. Wie das Unternehmen nach
Abschluss des Treffens mitteilte, wird die Ausschüttung für 2008 von 2,25 Euro
im Vorjahr auf 1,80 Euro gesenkt. Wacker hatte das Jahr 2008 zwar mit
Rekordzahlen abgeschlossen, im Zuge der Wirtschaftskrise waren Umsatz und
Ergebnis im ersten Quartal dieses Jahres aber deutlich gesunken. Auch für das
Gesamtjahr rechnet Wacker Chemie mit einem schwächeren Ergebnis. Bei dem
Aktionärstreffen waren 75,92 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals
anwesend./mf/DP/edh
GoldenSnuff
08.05.2009, 15:21
DJ KONJUNKTUR IM BLICK/Zuversicht für deutsche Wirtschaft nimmt zu
FRANKFURT (Dow Jones)--Weltweit mehren sich die Anzeichen, dass das Tempo des konjunkturellen Absturzes deutlich nachgelassen hat. Vor allem in den USA und China häufen sich die erfreulichen Meldungen über den Zustand der Wirtschaft. Doch nicht nur in der größten und drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sorgen die "green shoots" im Konjunkturgarten für wachsende Hoffnung, auch in Deutschland sind in dieser Woche Entwicklungen gemeldet worden, die die meisten Beobachter positiv überrascht haben und die auf ein sich näherndes Ende der Rezession hindeuten könnten.
So ist der Auftragseingang der deutschen Industrie im März erstmals nach sechs Monaten wieder gestiegen, wobei vor allem die Auslandsnachfrage für die gute Entwicklung sorgte. Zwar konnte die Industrieproduktion vor diesem Hintergrund lediglich stagnieren, Volkswirte hatten allerdings mit einem weiteren Rückgang gerechnet. Die Ausfuhren der deutschen Unternehmen konnten ebenfalls erstmals seit einem halben Jahr wieder zulegen.
Dass sich die Entwicklung der "harten" Konjunkturdaten stabilisiert, hatten im Vorfeld bereits verschiedene Frühindikatoren angedeutet. So war der ifo-Geschäftsklimaindex im April auf ein Fünfmonatshoch gestiegen und der Index der ZEW-Konjunkturerwartungen wies erstmals seit Mitte 2007 wieder ein positives Vorzeichen auf. Vor allem aber haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt signalisiert, in welche Richtung die deutsche Wirtschaft mit einer gewissen Verzögerung gehen könnte: Seit seinem Tiefstand Anfang März ist der DAX-Index um rund 35% gestiegen.
Volkswirte sind angesichts der sich unerwartet schnell ändernden Datenlage wieder verstärkt ins Lager der verhaltenen Optimisten gewechselt. Dennoch warnen sie davor, dass übertriebene Zuversicht Fehl am Platze und eine echte wirtschaftliche Erholung nicht vor dem kommenden Jahr zu erwarten sei, wenn sich die volle Wirkung der weltweit expansiven Geld- und Fiskalpolitik entfaltet und sich die Weltwirtschaft nachhaltig stabilisiert hat. Gleichzeitig deuten aber einige Experten bereits an, dass viele BIP-Prognosen für dieses und kommendes Jahr wohl bald wieder nach oben revidiert werden könnten.
Trotzdem dürften die jüngsten positiven Daten keinen großen Einfluss mehr auf die Schätzungen für die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal 2009 gehabt haben, für das Destatis in der kommenden Woche eine erste Hochrechnung vorlegen wird. Die von Dow Jones Newswires befragten Bankökonomen rechnen dabei mit dem Ausweis eines Rückgangs um gut 3% gegenüber dem Vorquartal, was noch einmal deutlich schlechter wäre als die für das vierte Quartal 2008 gemeldeten minus 2,1%.
Damit dürfte aber nach Einschätzung der Experten der Tiefpunkt der Abwärtsdynamik erreicht sein. Einige Prognosen für das zweite Quartal sehen bereits nur noch einen moderaten BIP-Rückgang von rund minus 0,5%. Manche Optimisten erwarten zudem, dass die deutsche Wirtschaft ab Jahresende dann wieder auf einen verhaltenen Wachstumskurs gehen könnte. Vorhersagen, dass die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr 2009 zwischen 5% und 6% schrumpfen wird, könnten sich womöglich als zu pessimistisch erweisen, heißt es schon jetzt.
Andererseits dürfen aber weiterhin mögliche Abwärtsrisiken nicht ignoriert werden. Nach wie vor drohen Einschläge von der globalen Finanzkrise und der angeschlagenen Verfassung der Banken, daran ändert auch die gute Stimmung an den Aktienmärkten wenig. Den Banken drohen immer noch immense Verluste, deshalb könnte ein wachsender Konjunkturoptimismus schnell ins Gegenteil umschlagen - mit entsprechenden Folgen für die Realwirtschaft. In Deutschland stehen zudem noch böse Nachrichten vom Arbeitsmarkt an: Der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit, den die USA schon seit Monaten verzeichnen, hat hierzulande noch gar nicht eingesetzt
MH120480
08.05.2009, 15:24
AWP: Rekordexport von Schottischem Whisky
London (awp/sda/dpa) - Schottischer Whisky ist trotz Wirtschaftskrise im
Ausland so gefragt wie nie: Der Export des edlen Getränks sei im vergangenen
Jahr auf 3,06 Mrd. Pfund (rund 5,23 Mrd. Franken) gestiegen, teilte der Verband
Scotch Whisky Association (SWA) am Freitag mit.
Damit sei zum ersten Mal die Marke von drei Milliarden Pfund gebrochen worden.
Einzig in Amerika schwächelte der Markt allerdings.
Insgesamt griffen mehr Kunden zu teureren Produkten, denn während das
Exportvolumen um fünf Prozent fiel, zog der Exportwert aus den Verschiffungen um
acht Prozent an. Die Exporte in die USA fielen um elf Prozent auf einen Wert von
371 Mio. Pfund.
Dagegen zogen die Ausfuhren nach Australien, Neuseeland und die umliegenden
Inseln um 30 Prozent auf 68 Mio. Pfund an. Nach Europa kletterten sie um 17
Prozent auf 1,28 Mrd. Pfund, nach Deutschland um 14 Prozent auf 111 Mio. Pfund.
"Schottischer Whisky hat sich in vielen Märkten als krisenfest erwiesen", sagte
der SWA-Vorsitzende Paul Walsh. Der Rekord im Export zeige, wie wichtig der
Industriezweig für die britische Wirtschaft sei. Das laufende Jahr werde
allerdings schwieriger.
MH120480
08.05.2009, 15:56
DJ: MARKT/"Kaufrausch hält an" - Nasdaq und Euro treiben
"Der Kaufrausch hält an", sagt ein Händler zu den Kursgewinnen von US-Markt,
Euro und DAX. Die europäischen Märkte würden besonders von der wiedergewonnenen
Euro-Stärke profitieren. Grund der Kursgewinne sei jedoch nur das Auslaufen des
Verkaufsdrucks an der Nasdaq und das Plus im S&P-500. "Nachrichten hat es seit
dem Arbeitsmarkt nicht mehr gegeben", so der Händler. Der DAX gewinnt 3,1% auf
4.953 Punkte.
GoldenSnuff
08.05.2009, 16:33
@eur-usd: atm alles niemandsland, da muss man keine meinung haben.
generell: dollar stärker, euro zunehmend schwächer.
mfg
mh
DJ DEVISEN-AUSBLICK/Für den Euro dürfte es weiter seitwärts gehen
FRANKFURT (Dow Jones)--Zeitungsverlage und Nachrichtenagenturen haben in den vergangenen sieben Wochen reichlich Seiten und Bandreiten mit Berichten zu Euro und Dollar gefüllt. Wirklich Berichtenswertes gab es dabei freilich kaum. Denn seit Mitte März tendiert der Wechselkurs der beiden wichtigsten Währungen der Welt in einem engen Korridor zwischen 1,30 USD und 1,35 USD. Lediglich auf Tagessicht haben Verschiebungen im Risikotoleranzgefüge der Investoren für nennenswerte Bewegungen gesorgt.
Selbst die Hinwendung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einer quantitativen Geldpolitik in dieser Woche vermochte das Währungspaar nicht in der einen oder anderen Richtung vom ausgetretenen Pfad abzubringen. Dass es sich bei dem von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet angekündigten Programm zum Erwerb von in Euro denominierten Covered Bonds aus dem gemeinsamen Währungsgebiet um so genanntes "quantitative easing" handelt, steht für die Analysten der Citigroup außer Frage.
Darüber, was quantitative Geldpolitik sei, entscheide nicht, welche Vermögenswerte von einer Notenbank gekauft würden. Vielmehr komme es darauf an, ob die dafür aufgebrachten Mittel von den Finanzministerien zur Verfügung gestellt oder von den Notenbanken geschöpft würden. Gemessen an diesem Kriterium handele es sich bei den Maßnahmen der EZB um "quantitative easing", selbst wenn die Notenbank dies vehement bestreite.
Dass die Gemeinschaftswährung trotzdem nicht nachhaltig von dem Vorhaben profitiert hat, liegt den Citigroup-Analysten zufolge an der zu niedrigen Dimension des Programms. Nach Berechnungen der Landesbank Baden-Württemberg entspricht das geplante Volumen von 60 Mrd EUR gerade einmal 4% des ausstehenden Volumens. Zu wenig, um Investoren mit der Hoffnung auf haussierende Pfandbriefmärkte aus dem Greenback in den Euro zu locken.
Andererseits hat das vergleichsweise geringe Budget, das die Notenbank für ihr Vorhaben zur Verfügung hat, auch nicht für nachhaltigen Abgabedruck auf die Gemeinschaftswährung gesorgt. Dollar und Pfund Sterling hatten für den quantitativen Lockerungskurs ihrer Notenbanken hingegen noch mit satten Wechselkursverlusten büßen müssen.
Gleichzeitig dürfte allen Devisenmarktakteuren klar sein, dass die sowohl in den USA als auch im gemeinsamen Währungsgebiet aufkeimenden ersten Pflänzchen konjunktureller Hoffnung noch lange kein Anzeichen dafür sind, dass die Weltwirtschaft die Rezession auch tatsächlich überwinden wird.
So sind es bislang primär Frühindikatoren, die auf eine Besserung deuten. Und diese Besserung erweise sich bei näherer Betrachtung auch nur als Stabilisierung auf niedrigem Niveau oder sogar nur als Verlangsamung der Talfahrt, betonen die Analysten der DZ Bank.
Nachdem nun auch die EZB mit dem "quantitative easing" das schwerste Geschütz im Arsenal der Notenbanken aufgefahren hat, und sich gleichzeitig die Waage der konjunkturellen Erholung noch immer nicht eindeutig zugunsten der USA oder des Euroraums gesenkt hat, gibt es also kaum Gründe dafür, dass der Wechselkurs von Euro zu Dollar in der kommenden Woche nachhaltig aus der alten Handelsspanne ausbricht.
MH120480
08.05.2009, 16:53
HINTERGRUND: Neue Etappe im Kampf der Flughafen-Giganten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens nimmt
Deutschland den Kampf der Giganten im Luftverkehr auf. Im Wettbewerb mit den
künftigen Mega-Flughäfen zum Beispiel in Dubai will auch der
Rhein-Main-Flughafen sich behaupten. "Der Frankfurter Flughafen bleibt im
Spiel", sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) am Freitag beim ersten
Spatenstich für die neue Landebahn, die die Kapazität des größten deutschen
Flughafens um rund 50 Prozent anheben soll.
Tatsächlich versuchen derzeit mehrere Staaten vor allem auf der arabischen
Halbinsel den Weltluftverkehr zu revolutionieren. Statt über Europa sollen
Fluggäste von Asien nach Amerika künftig über große Drehkreuze im Wüstensand
geführt werden. Allein in Dubai entsteht derzeit ein Flughafen mit sechs
parallelen Pisten, der deutlich mehr Kapazität als die künftig vier Bahnen in
Frankfurt bieten soll.
BEDROHUNG AUS DER WÜSTE :lol:
Die europäische Luftfahrtbranche sieht die neue Konkurrenz als eine
Bedrohung. Rückendeckung bekommt sie dabei von Koch, der erst in der Nacht zu
Freitag von einem Besuch aus Dubai zurückkam und sich dort einen Eindruck vom
Ausbau verschaffen konnte. "Ich weiß deshalb, welchen Herausforderungen wir
gegenübergestellt sind", sagte Koch. Ohne ausreichend Kapazität werde der
Verkehr verlagert. Er verwies auf die rund 40.000 Arbeitsplätze, die durch die
neue Landebahn in der Region Frankfurt geschaffen würden.
Kritiker des Frankfurter Flughafenausbaus sehen die Entwicklung in den
Wüstenstaaten nicht als Bedrohung von Arbeitsplätzen, sondern als Lösung für das
Lärmproblem. Die jüngsten Rückgänge bei den Passagierzahlen in Frankfurt
zeigten, dass Airlines zunehmend Direktverbindungen mit kleineren Jets anbieten
würden, erklärte etwa der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Große Drehkreuze wie
Frankfurt, wo jeder zweite Passagier ein Umsteiger ist, bräuchten da nicht
weiter ausgebaut werden. Beim ersten Spatenstich protestierten einige Dutzend
Flughafengegner mit Trillerpfeifen und blockierten eine der
Baustelleneinfahrten.
START IM HERBST 2011
Doch Durchsetzen konnten sich die Ausbaugegner in Frankfurt nicht, auch wenn
noch Klagen bei den Gerichten anhängig sind. Nach mehr als zehn Jahren Planung
soll die neue Piste nun im Herbst 2011 in Betrieb genommen werden. Große Flächen
im Kelsterbacher Wald sind bereits zu Jahresbeginn gerodet worden. Auf dem
Baugelände stehen nun große Bagger, von denen Ministerpräsident Koch einen
gleich ausprobierte. Rund 2,1 Millionen Kubikmeter Erde müssen bewegt werden,
440.000 Quadratmeter Beton- oder Asphaltflächen werden errichtet. Dazu kommen
große Brücken über die Autobahn, über die künftig die Flugzeuge von der
Nordwest-Landebahn zu den Terminals südlich davon rollen können.
In der Region wird bereits darüber diskutiert, was im Jahr 2020 passiert,
wenn auch die erweiterte Kapazität nicht mehr ausreichen könnte und der Ruf nach
einer fünften Bahn aufkommt. Koch hat darauf keine Antwort: Das müsse jede
Generation selbst entscheiden, sagte er./rg/DP/edh
MH120480
08.05.2009, 17:09
klingt irgendwie so wenig ... is bestimmt n gutes unternehmen.^^
ThyssenKrupp will bei Stahl bis zu 2000 Stellen streichen
ESSEN (dpa-AFX) - Der ThyssenKrupp-Konzern will in seiner
Stahlsparte 1.800 bis 2.000 Arbeitsplätze streichen. Vorstand und Betriebsrat
der Stahl AG einigten sich auf einen Sozialplan, der den Abbau bis zum 30.
September 2010 vorsieht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. "Wir halten
an der eindeutigen Zielsetzung fest, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
Dies gilt ebenso für Betriebsstilllegungen in diesem Zeitraum", sagte
Stahl-Arbeitsdirektor Dieter Kroll laut Mitteilung. Ein "Bündel von
sozialverträglichen Maßnahmen" sei beschlossen worden. Die IG Metall befürchtet
beim Gesamtkonzern den Verlust mehr als 5.000 Stellen./lü/DP/edh
MH120480
08.05.2009, 17:17
DJ: Zeitung: Magna will Opel zu führendem Massenhersteller ausbauen
Düsseldorf (ddp.djn). Der kanadisch-österreichische Autozulieferer
Magna will einem Zeitungsbericht zufolge mit russischer Hilfe aus
Opel einen Autokonzern formen, der mit einer Jahresproduktion von bis
zu fünf Millionen Fahrzeugen zu den weltweit führenden
Massenherstellern gehören soll. Alleine in Russland solle Opel nach
einem internen Konzept mit dem Projektnamen «Beam» künftig eine
Million Autos pro Jahr verkaufen, berichtet die «Rheinische Post»
(Samstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Am 20. Mai
wolle die Magna-Führung das Konzept Vertretern der Bundesregierung
präsentieren.
An der Spitze des neuen Unternehmens soll laut Bericht das
bisherige europäische Management des Opel-Mutterkonzerns General
Motors stehen, darunter Europa-Chef Carl-Peter Forster. Die vier
Opel-Werke in Deutschland sollen demnach vollständig erhalten
bleiben, ebenso die Konzernzentrale in Rüsselsheim. Als Anteilseigner
seien neben Magna (19,9 Prozent) der russische Autobauer Gaz mit der
russischen Großbank Sberbank (30,1 Prozent), General Motors (bis zu
40 Prozent) sowie das Opel-Management und Händler vorgesehen.