Seher
11.09.2004, 17:26
eine analyse von heute..
akt. 16,48 +2,04%
REpower Systems - Große Chancen vorhanden
10.09. 10:39
Die Repower AG ist Deutschlands größter Hersteller von Windkraftanlagen. Weltweit bringt es das im TecDAX notierte Unternehmen dabei auf einen Marktanteil von ca. 10% und positioniert sich somit deutlich vor den zahlreichen kleineren deutschen Mitbewerbern wie etwa der Nordex AG. Dabei hat sich das mittelständische Unternehmen neben der Produktion, Entwicklung und Vertrieb auch auf die Lizenzierung und die Projektentwicklung von Windparks spezialisiert. Die aktuell rund 480 Mitarbeiter verteilen sich dabei auf die Standorte Hamburg, Rendsburg und Husum sowie auf einige ausländischen Vertriebsniederlassungen
Mit Sicherheit die wichtigste Bedingung für ein anhaltendes solides Wachstum in der Windenergie, ist die Planungssicherheit für Investoren, welche langfristig bestehen muss. So konnte insbesondere die in Deutschland erst kürzlich beschlossene EEG - Novelle der durch zahlreiche Diskussionen hervorgerufene Verunsicherung bei Investoren entgegenwirken. Trotz beschlossener Kürzung herrscht nun eine doch wieder deutlich entspanntere Lage auf dem Investitionsmarkt. Auch andere Länder haben dies erkannt und ähnliche Absicherungen getroffen oder befinden sich gerade, wie etwa China, in einem Regelungsprozess.
Neben der Planungssicherheit gilt als weiterer Faktor für Wachstum das Angebot an möglichen Standorten . Dies wurde insbesondere durch die Offshore-Technologie (Installation von Windparks auf hoher See), bei welcher Repower ein Führungsrolle in der Entwicklung eingenommen hat, wesentlich vergrößert. So sehen etwa die Analysten von BTM Consult Aps ein zusätzliches Potenzial innerhalb der nächsten 3 bis 4 Jahre von 8000 MW, welches insbesondere in der deutschen und britischen Nordseeregion liegen dürfte. Repower hat speziell für diesen Einsatz eine 5 MW Anlage entwickelt, welche mit einer exorbitanten Rotorblattfläche von ca. 12.500 m² und einem Rotorblattdurchmesser von 126 m, das 2 - 4 fache an Energie herkömmlicher Anlagen gewinnen kann. Die Fertigstellung des ersten Prototypen wird noch im August 2004 erwartet. Als weitere wachstumsbestimmende Faktoren sind zudem die Entwicklung des weltweiten Energieverbrauchs wie auch die damit verbundene Kostenentwicklung bei der Stromgewinnung aus fossilen Brennstoffen und der allgemeinen Akzeptanz der Öffentlichkeit zu nennen.
Mit einem Zuwachs von über 23% in der EU und weltweit von ca. 19% konnte die Windenergie 2003 ein deutliches Wachstum vorlegen. Auch die Repower AG konnte mit einem Wachstum von 20% dem Markt folgen und die Gesamtleistung auf 299,3 Mio. Euro steigern. Größter Absatzmarkt war dabei mit über 97% aller Umsätze immer noch der deutsche Heimatmarkt.
Insbesondere im letzten Quartal, welches saisonalbedingt das mit Abstand stärkste ist, kam der deutsche Markt aufgrund der Unsicherheit über die künftige Förderpolitik der Bundesrepublik unter massiven Margendruck, so dass sich trotz Umsatzwachstum ein deutlich verringertes Jahresergebnis bei 6,2 Mio. Euro (VJ 14,8 Mio. Euro) einstellte.
Der vermehrte Rückgriff auf externe Dienstleister in der Fertigung und Wartung sowie die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in zukünftige Märkte ließen die Gewinne ebenfalls abschmelzen. So wurde der bis dato stark vernachlässigte Auslandsmarkt mit enormen Aufwand der Repower AG erschlossen. Im Zuge der Expansion wurden Niederlassungen in den wichtigsten Wachstumsmärkten, u.a. in Frankreich, Italien, Großbritannien und Australien gegründet um von dort aus die Marke Repower auch international zu positionieren.
Der Personalbestand wurde aufgrund des Engagement im Ausland und der ausgelasteten Fertigung weiter ausgebaut und wuchs dabei bis zum Jahresende um 19% auf über 480 Mitarbeiter an. Die Kosten nahmen dabei überproportional um 44,7% zu.
Das erste Halbjahr 2004 war neben der im Vorjahr begonnenen Erschließung der ausländischen Märke auch durch die Verunsicherung der Investoren aufgrund fehlender Rechtssicherheit in Deutschland gekennzeichnet. Zudem erfolgte 2004 erstmals die Anwendung des IFRS Rechnungslegungswerkes, das für 2005 in Deutschland verpflichtenden vorgeschrieben ist und andere Bewertungsgrundsätze vorsieht. Unter diesen Rahmenbedingung konnte lediglich eine Zunahme von 7,5% der Gesamtleistung auf 84,3 Mio. Euro verzeichnet werden.
Der operative Fehlbetrag (EBIT) erhöhte sich somit im ersten Halbjahr, wie von uns erwatetet, um über 6 Mio. Euro auf - 8,8 Mio. Euro. Dies liegt zum einen an der Umstellung auf die IFRS Regelungen und zum anderen an der saisonalen Schwäche des Marktes. Auch machen sich die steigenden Rohstoffpreise, sowie der Anstieg der Personalkosten um runde 9% gegenüber dem Vorjahr bemerkbar.
Highlight des 1. Halbjahres bei Repower war jedoch nicht das vorgelegte Ergebnis, sondern der internationale Durchbruch, der mit eine Auslandsquote von 20% das ambitionierte Ziel der Unternehmung auf Jahresbasis erreichbar gemacht hat. Auch für die 2. Jahreshälfte konnte das Unternehmen bereits einige Großaufträge vermelden, wie zuletzt an den Zuschlägen für die Kontrakte aus Italien und Australien ersichtlich wurde. Dies unterstreicht die Bedeutsamkeit des Strategiewechsels im Management zu Beginn 2003. Andere Hersteller, wie etwa der dänische Marktführer Vestas verstehen sich schon längst als Globalplayer und konnten bereits lange vor Repower die interessanten Wachstumsmärkte der Windenergie für sich besetzen. Es ist jedoch jetzt schon abzusehen, dass der Vorsprung der Mitbewerber gegenüber Repower schmelzen wird, zumal das Unternehmen derzeit über die aussichtreichste Technologie am Markt verfügt.
Besonders interessant dürfte dabei die gerade in der Pilotphase befindliche 5MW Anlage sein, welche speziell für den Offshore Markt konzipiert wurde. Repower erhält mit dieser einen deutlichen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Langfristig sehen wir hier ein Volumen von 15-20% des Gesamtmarkts und erwarten allerdings, dass Repower überproportional daran profitieren wird. Mit einem nennenswerten Ergebnisbeitrag ist jedoch aufgrund der noch bevorstehenden Testphase nicht vor 2005 zu rechnen.
Für das 2 Halbjahr sehen wir daher insbesondere das Auslandsgeschäft als Wachstumsmotor und rechnen mit einer Übererfüllung der Zielvorgaben des Managements bezüglich der 190 geplanten Windkraftanlagen für 2004. Daneben dürfte sich auch der aktuell hohe Auftragsbestand in Höhe von 364,4 Mio. Euro (+62% gegenüber HJ. 2003) , sowie der Beschluss der EEG - Novelle förderlich auf die Entwicklung auswirken, zumal nun wieder ausreichend Planungssicherheit am deutschen Markt gegeben ist.
Für das kommende Geschäftsjahr 2005, erwarten wir dann nach einem eher moderaten Wachstum in 2004, wieder Wachstumsraten im zweistelligen Bereich beim Ergebnis und Umsatz. Wachstumsgenerator wird wieder das Ausland sein, welches gerade im europäischen, sowie im asiatischen und australischen Raum deutlich an Fahrt gewinnen wird. Im Vordergrund könnte dabei die chinesische Volksrepublik stehen, die aktuell, ein an das deutsche Fördergesetz angelehntes Programm konzipiert, welches bei Beschluss ein zusätzliches Marktvolumen von bis zu 50 Mrd. Euro innerhalb der nächsten 15 Jahre schaffen würde und so der Branche in Asien zu einem ähnlichen Boom wie Deutschland in Europa verhelfen könnte.
Weitere Fantasie bekommt das Geschäft durch die bereits angesprochene Offshore Thematik, den aktuell steigenden Kosten für fossile Energiequellen und weiterer Förderprogramm in anderen Staaten. Zusammengefasst lässt sich somit ein deutlich positiver Geschäftsverlauf für die nächsten 2 Jahre erwarten.
Große Chancen vorhanden - Unterschätzen Sie aber nicht die Risiken!
Allerdings sollten die Risiken, welche derzeit insbesondere in den steigenden Rohstoffpreisen liegen dabei nicht außer acht gelassen werden. Aufgrund des steigenden Margendrucks kann es sich Repower auch im internationalen Geschäft nur bedingt leisten, Preissteigerungen weiter zu geben. Weiteres Risiko besteht derzeit in dem mögliche Abstieg aus dem TecDAX, da Repower mit gerade mal 90 Mio. Euro Marktkapitalisierung als "kleiner Zwerg" neben Indexschwergewichten wie etwa T-online steht. Hinzu kommen noch bilanzielle Schwächen, wie etwa die zu hohe Vorratshaltung und die geringe Liquidität. Auch ein erwartetes KGV von 15 ist zwar kein Schnäppchen. Substanziell präsentiert sich Repower mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von unter 1 aber doch sehr interessant.
Fantasie erhält die Aktie zudem neben den Wachstumsaussichten auch von der Option einer möglichen Übernahme durch einen Konkurrenten. Insbesondere Großkonzerne, wie General Electric, versuchen derzeit über Tochtergesellschaften weiter in das Geschäft einzusteigen um am erwarteten Wachstum zu partizipieren. Durch die Technologieführerschaft und dem aufstrebenden Auslandsgeschäft ist Repower mit seiner aktuellen Bewertung einer der Favoriten im Übernahmepoker. Man darf dabei gespannt sein, wie sich die bevorstehende Konsolidierung in der Branche auswirken wird, zumal der Vorstand bereits bestätigte, bereits Gespräche mit mehrerer Unternehmen geführt zu haben.
Wir vergeben daher trotz einiger Risiken der Repower AG das Rating AKKUMULIEREN, weisen allerdings darauf hin, dass es sich um ein spekulatives Investment handelt. Das Kurspotenzial erwarten wir mit 40% bei Eintritt eines optimistischen Szenarios.
Quelle: GBC Research
k rpw
akt. 16.22 +0,43%
rpw könnte als "bestaufgestelltes" Unternehmen der Branche vom wegfall eines konkurrenten (umweltkontor) profitieren..
bei 16 solide unterstützung.
Jahresprognose vor gut 4 wochen bestätigt.
07.09.2004 14:41 (n.a.)
REpower Systems halten
Die Experten von "Öko Invest" empfehlen, die Aktie von REpower Systems (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) zu halten und bei weiterer Kursschwäche zu kaufen. Die Gesellschaft habe ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2004 bekannt gegeben. Der Umsatz habe sich auf 84,3 Mio. Euro belaufen (+7,5%). Nach IFRS-Standard, welcher ab 2005 Pflicht sei, wären die Erlöse jedoch um 15% auf 65,7 Mio. Euro zurückgegangen. Das Betriebsergebnis habe sich von -2,8 Mio. Euro auf -8,8 Mio. Euro verschlechtert. Das Unternehmen dürfte seine Prognose, bis zum Jahresende 190 Windenergieanlagen auszuliefern, erfüllen. Die Auslandsaktivitäten würden den Eindruck vermitteln, dass sie gut laufen würden. Jetzt habe REpower Systems auch einen Auftrag aus Belgien für sechs MD-77-Anlagen erhalten. Die Experten von "Öko Invest" empfehlen die Aktie von REpower Systems weiter zu halten bzw. bei weiterer Kursschwäche zuzukaufen.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
02.09.2004 14:04 (DER AKTIONÄR)
REpower Systems kaufen
Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" bewerten die REpower Systems-Aktie (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) mit "kaufen". Obwohl das Unternehmen im ersten Halbjahr einen Verlust von 8,83 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -2,75 Mio. Euro) eingefahren habe, habe man in den vergangenen Monaten im für die Zukunft wichtigen Auslandsgeschäft bedeutende Fortschritte erzielt. Die Stärke des Titels nach den Halbjahreszahlen sei ein Indiz für das Vertrauen der Anleger in die Perspektiven der Gesellschaft. Darüber hinaus habe REpower Systems das Gewinnziel für das Gesamtjahr bekräftigt. Das Auslandsgeschäft sollte spätestens im nächsten Jahr weitere positive Überraschungen parat halten. Die Empfehlung der Experten von "Der Aktionär" für die REpower Systems-Aktie lautet "kaufen", das Kurziel lautet 23 Euro und ein Stopp soll bei 12 Euro gesetzt werden.
02.09.2004
REpower für Risikobewusste
Nebenwerte Journal
Den Experten von "Nebenwerte Journal" zufolge ist die REpower-Aktie (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) für risikobewusste Anleger interessant.
Dass die Windkraftindustrie in der Krise stecke sei allgemein bekannt. Die schwache Konjunktur habe die Investitions- und Finanzierungsbereitschaft der Anleger, Banken und Versicherungen in Windenergieprojekte belastet. Negative Meldungen aus dem Branchenumfeld sowie schwache Windjahre hätten dazu beigetragen die Windindustrie nachhaltig zu schädigen.
Nach Ansicht der Experten verfüge die REpower Systems AG in der Windkraftbranche über das überzeugendste Geschäftsmodell. Das Unternehmen habe sowohl für den Ersatz älterer Anlagen an Land als auch für die in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmenden Offshore-Windparks die richtigen Produkte. Zudem seien mittlerweile für das Auslandsgeschäft wichtige Vorleistungen geleistet worden.
Die Jahre ab 2005 würden verstärkt von Großanlagen der 5MW-Klasse bestimmt. Hier müsse jedoch abgewartet werden, ob diese Produkte sich auch in der Praxis bewähren würden. Sollten sich die Ergebnisprognosen für 2004 und 2005 erfüllen, erscheine die Zurückhaltung gegenüber der REpower-Aktie übertrieben. Aktuelle werde REpower [b]15% unterhalb des Buchwertes gehandelt. Der Titel verfüge über ein einstelliges KGV und die Rendite betrage immerhin 3,4%.
Nach Ansicht der Experten von "Nebenwerte Journal" ist die REpower-Aktie für risikobewusste Anleger auf aktueller Kursbasis durchaus attraktiv.
http://chart4.onvista.de/h.html?ID_NOTATION=5182427&TYPE=HISTORICAL&TICK=1&PERIOD=4&DISPLAY=2&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0
13.08.2004 12:15 Uhr
Repower bekräftig Prognose nach schwachem ersten Halbjahr
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Windkraftanlagen-Hersteller Repower hat nach einem schwachen ersten Halbjahr seine Prognose für 2004 bekräftigt. "Wir sind sehr zuversichtlich für unser Umsatz- und Ergebnisziel für 2004", sagte Finanzvorstand Jens-Peter Stöhr am Freitag in Hamburg der dpa-AFX. Beide Kennziffern sollen im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr zulegen.
Im ersten Halbjahr hatte Repower wegen der Umstellung der Bilanzregeln einen deutlichen Ergebniseinbruch verbucht. "Im weiteren Jahresverlauf werden wir das ausgleichen können", sagte der Finanzvorstand. Im kommenden Jahr soll das Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich zulegen. Der Zuwachs werde eher an der 10-Prozent-Marke als bei 20 Prozent liegen, sagte Vorstandschef Fritz Vahrenholt. Für das erste Halbjahr 2005 rechnet er mit einem "kleinen Verlust".
AUSLANDSGESCHÄFT
Profitieren will Repower vor allem vom Auslandsgeschäft, das im vergangenen Jahr noch mit einem Umsatzanteil von 3,5 Prozent deutlich unter dem Branchenschnitt lag. "Wir werden 2004 wohl 25 Prozent erreichen und im nächsten Jahr wird der Anteil erneut deutlich steigen", sagte Stöhr. In der ersten Jahreshälfte steuerte das Auslandsgeschäft ein Fünftel zum Gesamtumsatz von 65,73 (Vorjahr: 77,78) Millionen Euro bei.
In den ersten sechs Monaten konnten die Hamburger umfangreiche Aufträge aus dem Ausland gewinnen, die in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen sollen. "Wir werden 2004 mehr als 50 Anlagen im Ausland installieren", sagte Stöhr. Die laufende Auslandsexpansion will Repower ohne einen finanzkräftigen Partner stemmen. "Wir können alleine agieren", sagte der Finanzvorstand. Sollte ein Zusammenschluss aber Vorteile für Repower und dessen Aktionäre bringen, dann sei ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen.
HALBJAHRESERGEBNIS
Im ersten Halbjahr fuhr Repower einen Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 8,83 (-2,75) Millionen Euro ein. Stöhr begründete den Rückgang mit der Umstellung der Bilanzregeln, die das Ergebnis mit 5 Millionen Euro belastet habe. Der Fehlbetrag erhöhte sich 5,89 (-2,03) Millionen Euro.
Offen ist noch der Verbleib der 15-prozentigen Beteiligung von Unternehmensgründer Hugo Denker. Der Großaktionär hatte vor einigen Monaten seinen Repower-Anteil zum Verkauf gestellt. An dem Aktienpaket haben nach Angaben von Repower-Chef Vahrenholt mehrere mögliche Käufer Interesse angemeldet.
An der Frankfurter Börse verbuchte die Repower-Aktie nach einem schwachen Auftakt bis zum Mittag ein Plus von 0,30 Prozent auf 17,03 Euro. Ein Analyst begründete die Kursverbesserung mit dem "besser als erwartet laufenden Auslandsgeschäft"./mur/fn
DGAP-News: REpower Systems AG <RPW> deutsch
REpower errichtet weltgrößte Windenergieanlage in Brunsbüttel, Schleswig-Holstei
Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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REpower errichtet weltgrößte Windenergieanlage in Brunsbüttel,
Schleswig-Holstein
Hamburg, 10. September 2004. Ab Mitte kommender Woche errichtet die REpower
Systems AG (TecDAX, WKN 617703), den Prototyp der derzeit weltweit größten
Windenergieanlage REpower 5M am Standort Brunsbüttel, Schleswig-Holstein. Die
Windenergieanlage mit einer Nennleistung von fünf Megawatt hat einen
Rotordurchmesser von 126 Metern. Die Anlage, die für Offshore-Windparks
konzipiert wurde, wird zunächst ausführlich an Land getestet. Die REpower 5M
wird am Standort im Elbehafen pro Jahr circa 17 Millionen Kilowattstunden
erzeugen. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 4.500 3-Personenhaushalten.
Im kommenden Jahr ist die Errichtung weiterer Anlagen an küstennahen
Landstandorten vorgesehen; ab 2006 sollen dann die ersten Anlagen im Meer
Strom produzieren.
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Ab Mitte der kommenden Woche wird REpower im Elbehafen Brunsbüttel den
Prototyp der REpower 5M errichten. Nachdem der Maschinentest, die
Fundamentbauarbeiten und der Kranaufbau bereits abgeschlossen sind, erfolgt in
diesen Tagen der Transport der Bauteile zur Baustelle. Gestern wurde mit Nabe
und Maschinenhaus das Herzstück der Anlage, das von REpower bei der
Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) montiert wurde, zum Transport auf einen
Ponton verladen. Der Schleppverband befindet sich zurzeit auf dem Weg nach
Brunsbüttel. Die Fahrt über den Nordostseekanal dauert circa neun Stunden.
Zwei der drei längsten je produzierten Rotorblätter mit einer Blattlänge von
jeweils 61,5 befinden sich bereits am Errichtungsstandort. Sie wurden auf dem
Landweg per Schwertransport vom dänischen Zulieferer LM Glasfiber A/S mit Sitz
in Lunderskov nach Brunsbüttel geliefert. Das dritte und letzte Blatt wird am
kommenden Dienstag auf der Baustelle erwartet. Auch ein Teil der Turmsegmente
ist bereits auf dem Weg in den Elbehafen. Die Abschnitte werden - wie auch
Nabe und Maschinenhaus - auf schwimmenden Pontons, gezogen von einem
Schlepper, nach Brunsbüttel gebracht.
Mitte der kommenden Woche soll dann ein 20-köpfiges Aufstellungsteam mit der
Errichtung des 120 Meter hohen Turmes, der aus fünf Segmenten besteht, auf der
Pfahlgründung beginnen. Im Fundament wurden circa 1.300 Kubikmeter Beton und
rund 180 Tonnen Stahl verbaut. Nach Fertigstellung dieses Bauabschnittes folgt
die Installation des Maschinenhauses in mehreren Baugruppen. Abschließend wird
der bereits am Boden vormontierte Stern (Nabe und Rotorblätter) als Ganzes
gehoben und an das Maschinenhaus angeschlossen.
Insgesamt werden 6 Baukräne im Einsatz sein. Der Hauptkran, der größte
fahrbare Autokran, hat acht Achsen und eine maximale Auslastung von 136
Metern.
In Abhängigkeit vom Wetter sollen die Errichtungsarbeiten innerhalb von circa
zehn Tagen abgeschlossen werden. Insbesondere die Montage des Rotors erfordert
nahezu Windstille.
REpower plant bereits im nächsten Jahr weitere 5-Megawatt-Anlagen an
küstennahen Standorten zu errichten. So wurde das notwendige Genehmigungs-
verfahren gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für drei REpower
5M in der Nähe des REpower-Produktionsstandortes Husum, Schleswig-Holstein,
eingeleitet. Die Errichtung der 5M auf See ist für 2006 geplant; die
Offshore-Serienproduktion ab 2007.
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Über REpower:
Die REpower Systems AG ist im Zukunftsmarkt Windenergie tätig. Zum
Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die Systementwicklung, die
Lizenzierung, die Produktion und der Vertrieb von Windenergieanlagen;
abgerundet wird das Angebot durch einen umfassenden After-Sales-Service. Zudem
hält REpower eine Mehrheitsbeteiligung an der Projektierungs- und
Betriebsgesellschaft für Windenergieanlagen, der Denker & Wulf AG. Durch die
Präsenz an den entscheidenden Stationen der Wertschöpfungskette verfügt
REpower über Gesamtkompetenz in der Windenergie. Mit über 520 Mitarbeitern
kann das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg auf die Erfahrungen aus der
Fertigung und Installation von weltweit mehr als 1.000 Windenergieanlagen
zurückgreifen. Die technologisch starken und qualitativ hochwertigen Anlagen
werden im Entwicklungszentrum in Rendsburg geplant und in den Werken in Husum
(Nordfriesland) und Trampe (Brandenburg) gefertigt. Das international
expandierende Unternehmen ist mit Tochtergesellschaften und Joint Ventures
u.a. in Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Spanien und Australien
vertreten.
Auf der Website http://www.repower5M.com informieren wir Sie tagesaktuell über
den Stand der Arbeiten an der 5-Megawatt-Anlage REpower 5M. Um den Ablauf der
Aufbauarbeiten nicht zu stören, bitten wir um Voranmeldung von Journalisten,
Fotografen und Kamerateams.
Kontakt:
Bettina Linden
Unternehmenskommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
phone:+49 - 40 - 53 93 0- 714
fax: +49 - 40 - 53 93 0- 737
E-mail: b.linden@repower.de
Thomas Schnorrenberg
Investor Relations
phone:+49 - 40 - 53 93 0- 723
fax: +49 - 40 - 53 93 0- 777
E-mail: t.schnorrenberg@repower.de
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 10.09.2004
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WKN: 617703; ISIN: DE0006177033; Index: TecDAX, NEMAX 50
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
akt. 16,48 +2,04%
REpower Systems - Große Chancen vorhanden
10.09. 10:39
Die Repower AG ist Deutschlands größter Hersteller von Windkraftanlagen. Weltweit bringt es das im TecDAX notierte Unternehmen dabei auf einen Marktanteil von ca. 10% und positioniert sich somit deutlich vor den zahlreichen kleineren deutschen Mitbewerbern wie etwa der Nordex AG. Dabei hat sich das mittelständische Unternehmen neben der Produktion, Entwicklung und Vertrieb auch auf die Lizenzierung und die Projektentwicklung von Windparks spezialisiert. Die aktuell rund 480 Mitarbeiter verteilen sich dabei auf die Standorte Hamburg, Rendsburg und Husum sowie auf einige ausländischen Vertriebsniederlassungen
Mit Sicherheit die wichtigste Bedingung für ein anhaltendes solides Wachstum in der Windenergie, ist die Planungssicherheit für Investoren, welche langfristig bestehen muss. So konnte insbesondere die in Deutschland erst kürzlich beschlossene EEG - Novelle der durch zahlreiche Diskussionen hervorgerufene Verunsicherung bei Investoren entgegenwirken. Trotz beschlossener Kürzung herrscht nun eine doch wieder deutlich entspanntere Lage auf dem Investitionsmarkt. Auch andere Länder haben dies erkannt und ähnliche Absicherungen getroffen oder befinden sich gerade, wie etwa China, in einem Regelungsprozess.
Neben der Planungssicherheit gilt als weiterer Faktor für Wachstum das Angebot an möglichen Standorten . Dies wurde insbesondere durch die Offshore-Technologie (Installation von Windparks auf hoher See), bei welcher Repower ein Führungsrolle in der Entwicklung eingenommen hat, wesentlich vergrößert. So sehen etwa die Analysten von BTM Consult Aps ein zusätzliches Potenzial innerhalb der nächsten 3 bis 4 Jahre von 8000 MW, welches insbesondere in der deutschen und britischen Nordseeregion liegen dürfte. Repower hat speziell für diesen Einsatz eine 5 MW Anlage entwickelt, welche mit einer exorbitanten Rotorblattfläche von ca. 12.500 m² und einem Rotorblattdurchmesser von 126 m, das 2 - 4 fache an Energie herkömmlicher Anlagen gewinnen kann. Die Fertigstellung des ersten Prototypen wird noch im August 2004 erwartet. Als weitere wachstumsbestimmende Faktoren sind zudem die Entwicklung des weltweiten Energieverbrauchs wie auch die damit verbundene Kostenentwicklung bei der Stromgewinnung aus fossilen Brennstoffen und der allgemeinen Akzeptanz der Öffentlichkeit zu nennen.
Mit einem Zuwachs von über 23% in der EU und weltweit von ca. 19% konnte die Windenergie 2003 ein deutliches Wachstum vorlegen. Auch die Repower AG konnte mit einem Wachstum von 20% dem Markt folgen und die Gesamtleistung auf 299,3 Mio. Euro steigern. Größter Absatzmarkt war dabei mit über 97% aller Umsätze immer noch der deutsche Heimatmarkt.
Insbesondere im letzten Quartal, welches saisonalbedingt das mit Abstand stärkste ist, kam der deutsche Markt aufgrund der Unsicherheit über die künftige Förderpolitik der Bundesrepublik unter massiven Margendruck, so dass sich trotz Umsatzwachstum ein deutlich verringertes Jahresergebnis bei 6,2 Mio. Euro (VJ 14,8 Mio. Euro) einstellte.
Der vermehrte Rückgriff auf externe Dienstleister in der Fertigung und Wartung sowie die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in zukünftige Märkte ließen die Gewinne ebenfalls abschmelzen. So wurde der bis dato stark vernachlässigte Auslandsmarkt mit enormen Aufwand der Repower AG erschlossen. Im Zuge der Expansion wurden Niederlassungen in den wichtigsten Wachstumsmärkten, u.a. in Frankreich, Italien, Großbritannien und Australien gegründet um von dort aus die Marke Repower auch international zu positionieren.
Der Personalbestand wurde aufgrund des Engagement im Ausland und der ausgelasteten Fertigung weiter ausgebaut und wuchs dabei bis zum Jahresende um 19% auf über 480 Mitarbeiter an. Die Kosten nahmen dabei überproportional um 44,7% zu.
Das erste Halbjahr 2004 war neben der im Vorjahr begonnenen Erschließung der ausländischen Märke auch durch die Verunsicherung der Investoren aufgrund fehlender Rechtssicherheit in Deutschland gekennzeichnet. Zudem erfolgte 2004 erstmals die Anwendung des IFRS Rechnungslegungswerkes, das für 2005 in Deutschland verpflichtenden vorgeschrieben ist und andere Bewertungsgrundsätze vorsieht. Unter diesen Rahmenbedingung konnte lediglich eine Zunahme von 7,5% der Gesamtleistung auf 84,3 Mio. Euro verzeichnet werden.
Der operative Fehlbetrag (EBIT) erhöhte sich somit im ersten Halbjahr, wie von uns erwatetet, um über 6 Mio. Euro auf - 8,8 Mio. Euro. Dies liegt zum einen an der Umstellung auf die IFRS Regelungen und zum anderen an der saisonalen Schwäche des Marktes. Auch machen sich die steigenden Rohstoffpreise, sowie der Anstieg der Personalkosten um runde 9% gegenüber dem Vorjahr bemerkbar.
Highlight des 1. Halbjahres bei Repower war jedoch nicht das vorgelegte Ergebnis, sondern der internationale Durchbruch, der mit eine Auslandsquote von 20% das ambitionierte Ziel der Unternehmung auf Jahresbasis erreichbar gemacht hat. Auch für die 2. Jahreshälfte konnte das Unternehmen bereits einige Großaufträge vermelden, wie zuletzt an den Zuschlägen für die Kontrakte aus Italien und Australien ersichtlich wurde. Dies unterstreicht die Bedeutsamkeit des Strategiewechsels im Management zu Beginn 2003. Andere Hersteller, wie etwa der dänische Marktführer Vestas verstehen sich schon längst als Globalplayer und konnten bereits lange vor Repower die interessanten Wachstumsmärkte der Windenergie für sich besetzen. Es ist jedoch jetzt schon abzusehen, dass der Vorsprung der Mitbewerber gegenüber Repower schmelzen wird, zumal das Unternehmen derzeit über die aussichtreichste Technologie am Markt verfügt.
Besonders interessant dürfte dabei die gerade in der Pilotphase befindliche 5MW Anlage sein, welche speziell für den Offshore Markt konzipiert wurde. Repower erhält mit dieser einen deutlichen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Langfristig sehen wir hier ein Volumen von 15-20% des Gesamtmarkts und erwarten allerdings, dass Repower überproportional daran profitieren wird. Mit einem nennenswerten Ergebnisbeitrag ist jedoch aufgrund der noch bevorstehenden Testphase nicht vor 2005 zu rechnen.
Für das 2 Halbjahr sehen wir daher insbesondere das Auslandsgeschäft als Wachstumsmotor und rechnen mit einer Übererfüllung der Zielvorgaben des Managements bezüglich der 190 geplanten Windkraftanlagen für 2004. Daneben dürfte sich auch der aktuell hohe Auftragsbestand in Höhe von 364,4 Mio. Euro (+62% gegenüber HJ. 2003) , sowie der Beschluss der EEG - Novelle förderlich auf die Entwicklung auswirken, zumal nun wieder ausreichend Planungssicherheit am deutschen Markt gegeben ist.
Für das kommende Geschäftsjahr 2005, erwarten wir dann nach einem eher moderaten Wachstum in 2004, wieder Wachstumsraten im zweistelligen Bereich beim Ergebnis und Umsatz. Wachstumsgenerator wird wieder das Ausland sein, welches gerade im europäischen, sowie im asiatischen und australischen Raum deutlich an Fahrt gewinnen wird. Im Vordergrund könnte dabei die chinesische Volksrepublik stehen, die aktuell, ein an das deutsche Fördergesetz angelehntes Programm konzipiert, welches bei Beschluss ein zusätzliches Marktvolumen von bis zu 50 Mrd. Euro innerhalb der nächsten 15 Jahre schaffen würde und so der Branche in Asien zu einem ähnlichen Boom wie Deutschland in Europa verhelfen könnte.
Weitere Fantasie bekommt das Geschäft durch die bereits angesprochene Offshore Thematik, den aktuell steigenden Kosten für fossile Energiequellen und weiterer Förderprogramm in anderen Staaten. Zusammengefasst lässt sich somit ein deutlich positiver Geschäftsverlauf für die nächsten 2 Jahre erwarten.
Große Chancen vorhanden - Unterschätzen Sie aber nicht die Risiken!
Allerdings sollten die Risiken, welche derzeit insbesondere in den steigenden Rohstoffpreisen liegen dabei nicht außer acht gelassen werden. Aufgrund des steigenden Margendrucks kann es sich Repower auch im internationalen Geschäft nur bedingt leisten, Preissteigerungen weiter zu geben. Weiteres Risiko besteht derzeit in dem mögliche Abstieg aus dem TecDAX, da Repower mit gerade mal 90 Mio. Euro Marktkapitalisierung als "kleiner Zwerg" neben Indexschwergewichten wie etwa T-online steht. Hinzu kommen noch bilanzielle Schwächen, wie etwa die zu hohe Vorratshaltung und die geringe Liquidität. Auch ein erwartetes KGV von 15 ist zwar kein Schnäppchen. Substanziell präsentiert sich Repower mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von unter 1 aber doch sehr interessant.
Fantasie erhält die Aktie zudem neben den Wachstumsaussichten auch von der Option einer möglichen Übernahme durch einen Konkurrenten. Insbesondere Großkonzerne, wie General Electric, versuchen derzeit über Tochtergesellschaften weiter in das Geschäft einzusteigen um am erwarteten Wachstum zu partizipieren. Durch die Technologieführerschaft und dem aufstrebenden Auslandsgeschäft ist Repower mit seiner aktuellen Bewertung einer der Favoriten im Übernahmepoker. Man darf dabei gespannt sein, wie sich die bevorstehende Konsolidierung in der Branche auswirken wird, zumal der Vorstand bereits bestätigte, bereits Gespräche mit mehrerer Unternehmen geführt zu haben.
Wir vergeben daher trotz einiger Risiken der Repower AG das Rating AKKUMULIEREN, weisen allerdings darauf hin, dass es sich um ein spekulatives Investment handelt. Das Kurspotenzial erwarten wir mit 40% bei Eintritt eines optimistischen Szenarios.
Quelle: GBC Research
k rpw
akt. 16.22 +0,43%
rpw könnte als "bestaufgestelltes" Unternehmen der Branche vom wegfall eines konkurrenten (umweltkontor) profitieren..
bei 16 solide unterstützung.
Jahresprognose vor gut 4 wochen bestätigt.
07.09.2004 14:41 (n.a.)
REpower Systems halten
Die Experten von "Öko Invest" empfehlen, die Aktie von REpower Systems (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) zu halten und bei weiterer Kursschwäche zu kaufen. Die Gesellschaft habe ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2004 bekannt gegeben. Der Umsatz habe sich auf 84,3 Mio. Euro belaufen (+7,5%). Nach IFRS-Standard, welcher ab 2005 Pflicht sei, wären die Erlöse jedoch um 15% auf 65,7 Mio. Euro zurückgegangen. Das Betriebsergebnis habe sich von -2,8 Mio. Euro auf -8,8 Mio. Euro verschlechtert. Das Unternehmen dürfte seine Prognose, bis zum Jahresende 190 Windenergieanlagen auszuliefern, erfüllen. Die Auslandsaktivitäten würden den Eindruck vermitteln, dass sie gut laufen würden. Jetzt habe REpower Systems auch einen Auftrag aus Belgien für sechs MD-77-Anlagen erhalten. Die Experten von "Öko Invest" empfehlen die Aktie von REpower Systems weiter zu halten bzw. bei weiterer Kursschwäche zuzukaufen.
Quelle: AKTIENCHECK.DE
02.09.2004 14:04 (DER AKTIONÄR)
REpower Systems kaufen
Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" bewerten die REpower Systems-Aktie (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) mit "kaufen". Obwohl das Unternehmen im ersten Halbjahr einen Verlust von 8,83 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -2,75 Mio. Euro) eingefahren habe, habe man in den vergangenen Monaten im für die Zukunft wichtigen Auslandsgeschäft bedeutende Fortschritte erzielt. Die Stärke des Titels nach den Halbjahreszahlen sei ein Indiz für das Vertrauen der Anleger in die Perspektiven der Gesellschaft. Darüber hinaus habe REpower Systems das Gewinnziel für das Gesamtjahr bekräftigt. Das Auslandsgeschäft sollte spätestens im nächsten Jahr weitere positive Überraschungen parat halten. Die Empfehlung der Experten von "Der Aktionär" für die REpower Systems-Aktie lautet "kaufen", das Kurziel lautet 23 Euro und ein Stopp soll bei 12 Euro gesetzt werden.
02.09.2004
REpower für Risikobewusste
Nebenwerte Journal
Den Experten von "Nebenwerte Journal" zufolge ist die REpower-Aktie (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) für risikobewusste Anleger interessant.
Dass die Windkraftindustrie in der Krise stecke sei allgemein bekannt. Die schwache Konjunktur habe die Investitions- und Finanzierungsbereitschaft der Anleger, Banken und Versicherungen in Windenergieprojekte belastet. Negative Meldungen aus dem Branchenumfeld sowie schwache Windjahre hätten dazu beigetragen die Windindustrie nachhaltig zu schädigen.
Nach Ansicht der Experten verfüge die REpower Systems AG in der Windkraftbranche über das überzeugendste Geschäftsmodell. Das Unternehmen habe sowohl für den Ersatz älterer Anlagen an Land als auch für die in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmenden Offshore-Windparks die richtigen Produkte. Zudem seien mittlerweile für das Auslandsgeschäft wichtige Vorleistungen geleistet worden.
Die Jahre ab 2005 würden verstärkt von Großanlagen der 5MW-Klasse bestimmt. Hier müsse jedoch abgewartet werden, ob diese Produkte sich auch in der Praxis bewähren würden. Sollten sich die Ergebnisprognosen für 2004 und 2005 erfüllen, erscheine die Zurückhaltung gegenüber der REpower-Aktie übertrieben. Aktuelle werde REpower [b]15% unterhalb des Buchwertes gehandelt. Der Titel verfüge über ein einstelliges KGV und die Rendite betrage immerhin 3,4%.
Nach Ansicht der Experten von "Nebenwerte Journal" ist die REpower-Aktie für risikobewusste Anleger auf aktueller Kursbasis durchaus attraktiv.
http://chart4.onvista.de/h.html?ID_NOTATION=5182427&TYPE=HISTORICAL&TICK=1&PERIOD=4&DISPLAY=2&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0
13.08.2004 12:15 Uhr
Repower bekräftig Prognose nach schwachem ersten Halbjahr
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Windkraftanlagen-Hersteller Repower hat nach einem schwachen ersten Halbjahr seine Prognose für 2004 bekräftigt. "Wir sind sehr zuversichtlich für unser Umsatz- und Ergebnisziel für 2004", sagte Finanzvorstand Jens-Peter Stöhr am Freitag in Hamburg der dpa-AFX. Beide Kennziffern sollen im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr zulegen.
Im ersten Halbjahr hatte Repower wegen der Umstellung der Bilanzregeln einen deutlichen Ergebniseinbruch verbucht. "Im weiteren Jahresverlauf werden wir das ausgleichen können", sagte der Finanzvorstand. Im kommenden Jahr soll das Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich zulegen. Der Zuwachs werde eher an der 10-Prozent-Marke als bei 20 Prozent liegen, sagte Vorstandschef Fritz Vahrenholt. Für das erste Halbjahr 2005 rechnet er mit einem "kleinen Verlust".
AUSLANDSGESCHÄFT
Profitieren will Repower vor allem vom Auslandsgeschäft, das im vergangenen Jahr noch mit einem Umsatzanteil von 3,5 Prozent deutlich unter dem Branchenschnitt lag. "Wir werden 2004 wohl 25 Prozent erreichen und im nächsten Jahr wird der Anteil erneut deutlich steigen", sagte Stöhr. In der ersten Jahreshälfte steuerte das Auslandsgeschäft ein Fünftel zum Gesamtumsatz von 65,73 (Vorjahr: 77,78) Millionen Euro bei.
In den ersten sechs Monaten konnten die Hamburger umfangreiche Aufträge aus dem Ausland gewinnen, die in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen sollen. "Wir werden 2004 mehr als 50 Anlagen im Ausland installieren", sagte Stöhr. Die laufende Auslandsexpansion will Repower ohne einen finanzkräftigen Partner stemmen. "Wir können alleine agieren", sagte der Finanzvorstand. Sollte ein Zusammenschluss aber Vorteile für Repower und dessen Aktionäre bringen, dann sei ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen.
HALBJAHRESERGEBNIS
Im ersten Halbjahr fuhr Repower einen Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 8,83 (-2,75) Millionen Euro ein. Stöhr begründete den Rückgang mit der Umstellung der Bilanzregeln, die das Ergebnis mit 5 Millionen Euro belastet habe. Der Fehlbetrag erhöhte sich 5,89 (-2,03) Millionen Euro.
Offen ist noch der Verbleib der 15-prozentigen Beteiligung von Unternehmensgründer Hugo Denker. Der Großaktionär hatte vor einigen Monaten seinen Repower-Anteil zum Verkauf gestellt. An dem Aktienpaket haben nach Angaben von Repower-Chef Vahrenholt mehrere mögliche Käufer Interesse angemeldet.
An der Frankfurter Börse verbuchte die Repower-Aktie nach einem schwachen Auftakt bis zum Mittag ein Plus von 0,30 Prozent auf 17,03 Euro. Ein Analyst begründete die Kursverbesserung mit dem "besser als erwartet laufenden Auslandsgeschäft"./mur/fn
DGAP-News: REpower Systems AG <RPW> deutsch
REpower errichtet weltgrößte Windenergieanlage in Brunsbüttel, Schleswig-Holstei
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REpower errichtet weltgrößte Windenergieanlage in Brunsbüttel,
Schleswig-Holstein
Hamburg, 10. September 2004. Ab Mitte kommender Woche errichtet die REpower
Systems AG (TecDAX, WKN 617703), den Prototyp der derzeit weltweit größten
Windenergieanlage REpower 5M am Standort Brunsbüttel, Schleswig-Holstein. Die
Windenergieanlage mit einer Nennleistung von fünf Megawatt hat einen
Rotordurchmesser von 126 Metern. Die Anlage, die für Offshore-Windparks
konzipiert wurde, wird zunächst ausführlich an Land getestet. Die REpower 5M
wird am Standort im Elbehafen pro Jahr circa 17 Millionen Kilowattstunden
erzeugen. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 4.500 3-Personenhaushalten.
Im kommenden Jahr ist die Errichtung weiterer Anlagen an küstennahen
Landstandorten vorgesehen; ab 2006 sollen dann die ersten Anlagen im Meer
Strom produzieren.
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Ab Mitte der kommenden Woche wird REpower im Elbehafen Brunsbüttel den
Prototyp der REpower 5M errichten. Nachdem der Maschinentest, die
Fundamentbauarbeiten und der Kranaufbau bereits abgeschlossen sind, erfolgt in
diesen Tagen der Transport der Bauteile zur Baustelle. Gestern wurde mit Nabe
und Maschinenhaus das Herzstück der Anlage, das von REpower bei der
Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) montiert wurde, zum Transport auf einen
Ponton verladen. Der Schleppverband befindet sich zurzeit auf dem Weg nach
Brunsbüttel. Die Fahrt über den Nordostseekanal dauert circa neun Stunden.
Zwei der drei längsten je produzierten Rotorblätter mit einer Blattlänge von
jeweils 61,5 befinden sich bereits am Errichtungsstandort. Sie wurden auf dem
Landweg per Schwertransport vom dänischen Zulieferer LM Glasfiber A/S mit Sitz
in Lunderskov nach Brunsbüttel geliefert. Das dritte und letzte Blatt wird am
kommenden Dienstag auf der Baustelle erwartet. Auch ein Teil der Turmsegmente
ist bereits auf dem Weg in den Elbehafen. Die Abschnitte werden - wie auch
Nabe und Maschinenhaus - auf schwimmenden Pontons, gezogen von einem
Schlepper, nach Brunsbüttel gebracht.
Mitte der kommenden Woche soll dann ein 20-köpfiges Aufstellungsteam mit der
Errichtung des 120 Meter hohen Turmes, der aus fünf Segmenten besteht, auf der
Pfahlgründung beginnen. Im Fundament wurden circa 1.300 Kubikmeter Beton und
rund 180 Tonnen Stahl verbaut. Nach Fertigstellung dieses Bauabschnittes folgt
die Installation des Maschinenhauses in mehreren Baugruppen. Abschließend wird
der bereits am Boden vormontierte Stern (Nabe und Rotorblätter) als Ganzes
gehoben und an das Maschinenhaus angeschlossen.
Insgesamt werden 6 Baukräne im Einsatz sein. Der Hauptkran, der größte
fahrbare Autokran, hat acht Achsen und eine maximale Auslastung von 136
Metern.
In Abhängigkeit vom Wetter sollen die Errichtungsarbeiten innerhalb von circa
zehn Tagen abgeschlossen werden. Insbesondere die Montage des Rotors erfordert
nahezu Windstille.
REpower plant bereits im nächsten Jahr weitere 5-Megawatt-Anlagen an
küstennahen Standorten zu errichten. So wurde das notwendige Genehmigungs-
verfahren gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für drei REpower
5M in der Nähe des REpower-Produktionsstandortes Husum, Schleswig-Holstein,
eingeleitet. Die Errichtung der 5M auf See ist für 2006 geplant; die
Offshore-Serienproduktion ab 2007.
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Über REpower:
Die REpower Systems AG ist im Zukunftsmarkt Windenergie tätig. Zum
Leistungsspektrum des Unternehmens gehören die Systementwicklung, die
Lizenzierung, die Produktion und der Vertrieb von Windenergieanlagen;
abgerundet wird das Angebot durch einen umfassenden After-Sales-Service. Zudem
hält REpower eine Mehrheitsbeteiligung an der Projektierungs- und
Betriebsgesellschaft für Windenergieanlagen, der Denker & Wulf AG. Durch die
Präsenz an den entscheidenden Stationen der Wertschöpfungskette verfügt
REpower über Gesamtkompetenz in der Windenergie. Mit über 520 Mitarbeitern
kann das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg auf die Erfahrungen aus der
Fertigung und Installation von weltweit mehr als 1.000 Windenergieanlagen
zurückgreifen. Die technologisch starken und qualitativ hochwertigen Anlagen
werden im Entwicklungszentrum in Rendsburg geplant und in den Werken in Husum
(Nordfriesland) und Trampe (Brandenburg) gefertigt. Das international
expandierende Unternehmen ist mit Tochtergesellschaften und Joint Ventures
u.a. in Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Spanien und Australien
vertreten.
Auf der Website http://www.repower5M.com informieren wir Sie tagesaktuell über
den Stand der Arbeiten an der 5-Megawatt-Anlage REpower 5M. Um den Ablauf der
Aufbauarbeiten nicht zu stören, bitten wir um Voranmeldung von Journalisten,
Fotografen und Kamerateams.
Kontakt:
Bettina Linden
Unternehmenskommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
phone:+49 - 40 - 53 93 0- 714
fax: +49 - 40 - 53 93 0- 737
E-mail: b.linden@repower.de
Thomas Schnorrenberg
Investor Relations
phone:+49 - 40 - 53 93 0- 723
fax: +49 - 40 - 53 93 0- 777
E-mail: t.schnorrenberg@repower.de
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 10.09.2004
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WKN: 617703; ISIN: DE0006177033; Index: TecDAX, NEMAX 50
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart