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Auf dem Ölmarkt regiert die Angst
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An der Rohstoffbörse Nymex in New York wird der Preis gemacht. Wie die Händler mit dem Druck leben
von Heike Wipperfürth
Am New York Mercantile Exchange (Nymex)
Foto: dpa
Niemand kennt sich mit Ölpreisen besser aus als Howard Hopkins. Schon seit über 20 Jahren ist der Wall-Street-Händler im Geschäft. Doch am vergangenen Mittwoch nachmittag wirkte der 50jährige müde und abgespannt. Seine Stimme ist rauh. "Heute sind die Leute geflohen", sagt er.
Auf dem New York Mercantile Exchange, kurz Nymex, wird der Handel immer hektischer. Seit der hohe Ölpreis Konsumenten und Ökonomen in der ganzen Welt in Angst und Schrecken versetzt, kommen die Händler der 132 Jahre alten Rohstoffbörse im World Financial Center in Downtown Manhattan nicht mehr zur Ruhe.
"Die Angst forciert den Aufschwung im Handel", sagt James Steel, ein Analyst bei Refco. Egal ob es sich um Rohöl, Heizöl oder Benzin dreht - an der Nymex werden die Preise des schwarzen Goldes ausgehandelt. Im Durchschnitt schaffen Händler 585 000 Terminkontrakte pro Tag - das sind fast 75 Prozent aller mit Öl verbundenen Geschäfte.
Händler wie Hopkins wissen: Jede Sekunde zählt. Blitzschnell ändern sich die Preise. Von oben betrachtet, herrscht Chaos im fensterlosen Handelssaal der Terminbörse. Neben dem Preis für Öl wird hier auch der Wert von Gold, Aluminium oder Gas für die Gegenwart und die Zukunft bestimmt. Dichtgedrängt stehen die Händler nebeneinander. Papierfetzen fliegen durch die Luft. Es geht zu wie auf einem Schulhof. Sie schubsen sich und schreien, so laut sie können. Dabei fuchteln sie mit den Händen. Handfläche nach außen heißt "Kaufen". Nach innen: "Verkaufen". Manchmal machen sie beide Gesten auf einmal.
Ziel ist die schnelle Abwicklung ihres Handels. Die Zeit reicht nicht aus, um sich das Gesicht des Handelspartners zu merken. Deshalb hat jede Firma eine Farbe. So sind sie leicht zu erkennen. Orange und blau leuchten die Jacken bei BNP Paribas. Türkis gibt es bei Refco. Die Händler von EDF Man tragen am liebsten Rotblau. Es geht auf dem Parkett zu wie bei einem Mannschaftssport. Nach einem Handelsabschluß werfen die Händler Papierzettel mit Verkaufszahlen in die Mitte des Kreises, der sich um den Rohstoff gebildet hat, mit dem sie soeben gehandelt haben. Im Gewimmel kommt es auch schon mal vor, daß das Papier woanders landet. Passiert das mehrmals, wird es hart bestraft, denn die Tageskurse von Öl und anderen Rohstoffen, die auf Computern in der ganzen Welt blinken, orientieren sich an den Zahlen, die von den Händlern auf die Zettel gekritzelt wurden.
Eine gute Nachricht hat die Flucht der Kunden am Mittwoch ausgelöst, über die sich der Händler Hopkins beschwert hatte. Was war geschehen? Zur Markteröffnung kam die Nachricht, daß die USA doch viel mehr Petroleum gehortet hat, als allgemein angenommen wurde. Doch gute Nachrichten sind schlecht für alle, die auf steigende Ölpreise setzen, denn sie drücken den Ölpreis.
Tatsächlich: Schon klingelten die Telefone der Händler. Am Apparat: Kunden, die ihre Kontrakte verkaufen wollten. Darunter: Ölfirmen, Pensionskassen und Hedge-Fonds. Um einen schnellen Profit zu machen, wollten sie einen Teil ihrer Termingeschäfte loswerden. Das Resultat: Am Ende des Tages machte der Preis des Dezember-Futures, der am Morgen bereits um 40 Cents nach oben geklettert war, eine Kehrtwendung und rutschte um 2,71 Dollar auf 53,46 Dollar pro Barrel. Da konnte die schlechte Nachricht, daß Hurrikane in Florida die Ölherstellung beeinträchtigten, nichts mehr ändern.
Daß die Preisrallye vorbei ist, daran glaubt Raymond Carbone aber nicht. Im Gegenteil. Der Händler, der seit seinem College-Abschluß vor 23 Jahren auf der Nymex arbeitet und vor allen Dingen Options auf Futures handelt, sieht den niedrigen Preis als Gelegenheit, um billig einzukaufen. "Ich bin bullish", sagt Carbone. Als die Preise am Mittwoch nach unten schnellten, ist er sofort auf Schnäppchensuche gegangen. Welch eine Gelegenheit! Zum Beispiel hat er sich Options auf Natural Gas gekauft. Der Preis der Natural Gas November-Futures ist in den vergangenen 20 Monaten auf ein Rekordhoch geklettert. Doch sein Einkauf ist nicht ungefährlich. Denn während die Preise purzeln, kauft er sich das Einkaufsrecht auf Kontrakte, die in ein paar Monaten oder Jahren fällig werden. Er ist long, wie die Strategie in der Fachsprache heißt.
Eine schlechte Strategie ist das nicht. Da allgemein angenommen wird, daß es in Amerika zu einem kalten Winter kommt, könnten die Preise von Öl und Natural Gas weiter nach oben klettern. Darauf setzt Carbone. Sein Tag ist allerdings noch lange nicht zu Ende. Jede Nacht steht er mehrere Male auf und schaut sich die Nachrichten an, weil er nichts verpassen will. Jede Nachricht könnte sofort zu Veränderung im Preis von Öl oder Gas beitragen. Vor allen Dingen paßt er darauf auf, wie sich das Wetter verändert.
Nicht weit von ihm entfernt steht Dan Kelm, ein Händler, der sofort die Fotos seiner Frau und der drei Kinder aus der Tasche zieht. Er ist ebenfalls schon seit vielen Jahren auf der Nynex tätig. Am vergangenen Mittwoch war seine Handelsstrategie genau das Gegenteil seines Kollegen. Er glaubt, daß der Preis von Natural Gas fallen wird, und verkauft den Preis zu einem bestimmten Termin in der Zukunft. Mit dieser Strategie baut er sich eine Short Position auf. Sollte er richtig liegen, kann er mit dieser Strategie viel Geld verdienen. Zudem kassiert er Commission von seinen Kunden, darunter große Ölfirmen, die sich im Markt vor Überraschungen absichern müssen. In dieser unsicheren Zeit ist sein Einkommen gut, denn die Firmen brauchen seine Hilfe. Das ist auch gut so. Denn der Platz, den er mietet, um auf der Nymex handeln zu dürfen, kostet ihn pro Monat 15 000 Dollar.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Schönen Sonntag NoggerT, Fredz, Kater, Trolli, Tommy, Max, Maca, Milli, Coralle, Adler, Asterhicks, Sven, Löck, Mac99, NMProfi, ksc, trollinger, Mainzelmann, stomach, TTN, Biz, Toro, geban, lintorfer74, Yoda, Face, Geban, trendfolger, Chewi, schlutt, Zoccer, Adler, Sunburst, Jahrr, Heckes und ALL :D:D:D:D
Geldverdienen? Wie geht das?
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Alfred Roth will die Mobilfunkfirma Wapme profitabel machen. Und fängt damit bei sich selbst an
von Frank Wilmes
Wapme what? Der Name hört sich nach Techno-Musik an, aber nicht nach Softwarelösungen für Handys. Genau das aber ist die Spezialität der Wapme Systems AG in Düsseldorf. Sie setzt anspruchsvolle Ideen um, damit Unternehmen den Mobilfunk gezielt zur Kundenbindung einsetzen können. So nutzen zum Beispiel Fernsehsender wie Super RTL oder das Deutsche Sportfernsehen dieses Wissen, um Zuschauer zur Teilnahme an Quizsendungen oder Abstimmungen aufzurufen, oder die Sex-Kanone Dolly Buster verschickt per SMS erotische Bilder an Abo-Kunden.
So glatt und schön, wie die bunte Medienwelt aussieht, liefen die vergangenen Jahre aber nicht. Das Unternehmen ist in einem pubertären Zustand, voller Widersprüche, aber mit dem Drang, künftig geschickter mit eigenen Talenten umzugehen. Wie ist es möglich, daß das Unternehmen bei einem Pro-Kopf-Umsatz von zwei Millionen Euro rote Zahlen schreibt? Wieso muß es seine Belegschaft radikal von 120 auf 40 abbauen, obwohl es weltweit zu den 20 besten Anwendungsentwicklern im Mobilfunkmarkt gehört?
"Diese Widersprüche sind ein Wahnsinn", sagt Vorstandschef Alfred Roth, der erst Ende Mai 2004 vom Aufsichtsrat in das Management wechselte, um den widerborstigen Sprößling zu erziehen. Anfang des Jahres prognostizierte Roths Vorgänger noch einen Umsatz in Höhe von 140 Millionen Euro, nun läuft es auf knapp 80 Millionen Euro hinaus. Und die Ebitda, das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, dürfte statt eines Plus von zwei Millionen Euro auf etwas mehr als eine Million Euro minus dahinschmelzen.
Wapme, erst 1996 gegründet und bereits im Sommer 2000 am Neuen Markt gelistet, hat im Zeitraffer schon alles erlebt, wofür andere Unternehmen Jahrzehnte brauchen. Gründung, Aufbruch, Krise, Konsolidierung und Neuausrichtung - alles in wenigen Jahren. "Wir mußten mit harten Bandagen kämpfen, um die Wende zu schaffen. Das war heftig", sagt der Vorstandsvorsitzende.
Aber er hat es geschafft - und offenbar ist auch der Ärger mit dem Finanzamt bald ausgestanden. Die Beamten verweigerten bisher die Auszahlung von 5,5 Millionen Euro Umsatzsteuer, weil sie Wapme unterstellen, es hätte über Scheinfirmen Umsatzsteuer hinterzogen. Damit entzogen sie dem Unternehmen dringend benötigtes "Working Capital" für Vorfinanzierungen und Investitionen.
Um seine Unschuld zu beweisen, investierte das Management über 1440 Stunden in eine lückenlose Dokumentation. Das sind 180 Arbeitstage zum Nulltarif für das Finanzamt. Wie es aussieht, überweist die Behörde Ende 2004 - nach 18 Monaten - endlich das Geld. Reichlich spät, denn zwischenzeitlich mußte das Unternehmen massiv Arbeitsplätze abbauen, um den Liquiditätsengpaß zu meistern.
Ohne die Eingriffe des Finanzamtes wären vielleicht die Folgen von eigenen Managementfehlern weniger drastisch verlaufen: Statt die vorhandene Kundschaft zu pflegen, tanzte das Unternehmen im Hochgefühl des Börsenbooms auf zu vielen Hochzeiten, zerfranste seine Aktivitäten und verlor das Kerngeschäft aus den Augen. Außerdem belasteten hohe Fixkosten und ein völlig mißratener Markteintritt in der Türkei das Ergebnis. Die Mentalitätsunterschiede waren einfach zu groß.
Wie Roth sich wohl an seinem ersten Arbeitstag fühlen mußte - zwischen maroder Bilanz und falscher Ausrichtung? Er kam und fackelte nicht lange. Seine erste Aktion: Er wirbt von der Konkurrenz Vertriebsleute ab, baut den Vertrieb aus und stellt ihn von der Umsatzsteuerung auf Deckungsbeitrag um. Dann drückt er im Eiltempo zahlreiche Maßnahmen durch. Sie reichen von einer veränderten Lohnstruktur über Outsourcing unrentabler Dienstleistungen bis hin zu einer Barkapitalerhöhung.
Der entscheidende Punkt: Er richtet das Unternehmen neu aus, indem er den Umsatzanteil mit dem Handyhandel bis 2010 von derzeit 80 Prozent auf dann 35 Prozent abbaut und zugleich das profitable Geschäft mit dem "Mobile Entertainment" ausbaut, das heißt Wapme entwickelt die Software für Spiele, Quiz, erotische Bilder oder Sportinformationen via Handy und stellt den technischen Service bereit.
Die Aktionäre können wieder frohlocken. Bisher brauchten sie Geduld, Nerven und ein stabiles Vertrauen in die Geschicke des Managements. Vom Jahreshoch 4,43 Euro sauste der Kurs auf 1,31 in die Tiefe und steht nun bei 1,67 Euro. Börsenachterbahnfahren findet Florian Homm offenbar spannend. Der Investor, durch sein Engagement bei der maroden Borussia aus Dortmund bekannt, stieg bereits im August 2003 mit 17 Prozent bei Wapme ein und spielt nun für andere Aktionäre den Lockvogel. Motto: Wo Homm ist, wird gut verdient. Roth über Homm: "Ein geradliniger Mann, brutal offen." Roth selbst bezeichnet sich als einen "unbequemen Typen", bei dem es unbedingt immer vorangehen müsse. Ein interessantes Gespann.
Roths Machart gefällt Homm. Der gelernte Tischler und studierte Wirtschaftsingenieur spielt nicht nur den harten Sanierer bei anderen, sondern fängt bei sich selbst an: Er kürzt die Vorstandsgehälter, veröffentlicht sie im Geschäftsbericht und verzichtet auf den eigentlich üblichen Fünf-Jahres-Vertrag. Zwei Jahre seien genug. So verfährt Roth auch mit Vorständen, denen er als Aufsichtsratsvorsitzender gegenübersteht. "Wenn ein Vorstand die Erwartungen nicht erfüllt, muß sich das Unternehmen ohne großen finanziellen Schmerz von ihm trennen können. Erfüllt ein Vorstand die Erwartungen, hat er auch nichts zu befürchten."
Roth fühlt sich bei Wapme auf der sicheren Seite.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Mit Wellness und Luxus mit dem Strom schwimmen
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Fonds für Flußfahrtkreuzer bieten Investoren eine neue Alternative zur Depotbeimischung
von Karl-Heinz Möller
Schiffsfonds sind des Anlegers Liebling. Auch 2004 gibt es eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte. Nach 1,4 Milliarden 2002 und 2,3 Milliarden eingeworbenem Eigenkapital 2003 wird mit einem Volumen von drei Milliarden Euro ein neuer Rekord angepeilt.
Neben der Containerschiffahrt, in die wegen der Tonnagesteuer der Löwenanteil der Anlegergelder fließt, entdecken Anbieter immer neue Nischen. Das Emissionshaus Salomon & Partner bietet jetzt Investoren die Beteiligung an Kreuzfahrtschiffen auf dem Fluß. Hintergrund sind die Erfahrungen mit den erfolgreichen AIDA-Schiffen, die auf internationalen Gewässern kreuzen. Aktuelle Tendenzen in der Tourismus-Branche untermauern das Vorhaben.
Jeder dritte Deutsche träume von einem Wohlfühlurlaub, vor fünf Jahren wollte dies nur jeder fünfte, sagen die Marktforscher in der "Tourismusanalyse 2004". Wellness läge im touristischen Trend. Dabei träfen Kreuzfahrtschiffe wie die AIDA mit ihren Clubangeboten den Geschmack der Reisenden, die dazu ein maritimes Erlebnis suchten.
Eine Studie des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbandes DRV ergab, daß die Zahl der Passagiere auf Fluß-Schiffen im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel gestiegen ist. Vor allem im höheren Segment habe die Nachfrage überproportional angezogen. Laut DRV-Analyse verzeichnet dabei die Donauflußschiffahrt mit 88 998 Passagieren den höchsten Zulauf und erreichte ein Plus von 31 Prozent gegenüber Vorjahr.
Frank Moysich, Geschäftsführer bei Salomon & Partner: "Der 2850 Kilometer lange Fluß ist Europas beliebtestes Fahrtgebiet mit steigender Tendenz. Mit den Schwesterschiffen A'Rosa Bella und A'Rosa Donna wollen wir dort Urlaub auf höchstem Hotellerie-Niveau bieten." Dazu gehöre neben einer exzellenten Küche ein großzügiger Wellnessbereich und ein Pool auf dem Oberdeck. Zum Gesamtkonzept zählen neben den insgesamt zehn geplanten Donaukreuzern zwei Schiffe, die auf der Rhone zwischen Lyon und Marseille verkehren, sowie zehn Landstandorte. Ein erstes Projekt sei mit dem Resort A'Rosa Scharmützelsee in Bad Saarow bereits realisiert, es folgen 2005 weitere in Travemünde und auf Sylt.
Die A'Rosa-Flußschiffe fahren für die Rostocker Arkona AG, der Touristikmarke innerhalb der Deutschen Seereederei-Gruppe. Im Investment-Ranking Hotellerie 2004 der Treugast, Frankfurt, wurde die Arkona AG mit AA bewertet und gehört damit zu den fünf besten Hotelgesellschaften.
Wer am Geschäft mit den Flußfahrern partizipieren will, muß tief in die Tasche greifen: Mindestanteile von 100 000 für A'Rosa Bella und 50 000 Euro für A'Rosa Donna wären notwenig für eine Beteiligung. Bei einem Agio von 3,5 Prozent wird dafür laut Prospekt eine Vermögensvermehrung von 6,76 (Bella) oder 6,3 Prozent (Donna) nach Steuern erwartet. Anleger mit Spaß an Flußkreuzfahrten dürfen Sonderkonditionen in die effektive Verzinsung einbeziehen.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Bankenpokerface
31.10.2004, 10:29
Guten morgen! :D :D :D
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Das Weg ist das Ziel
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Der Rei(t)z der Börse
von Ulrich Reitz
Standortwechsel? Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Rolf Breuer will offensichtlich weg. Schon wieder hat er über einen Holdingstandort im Ausland spekuliert - im "Stern", zuvor schon im "Spiegel". Nicht nur Banker, auch Politiker schütteln den Kopf. SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler: "Wenn sie nicht mehr deutsch sein wollen, dann sollen sie auch ihren Namen hergeben und sich meinetwegen als erste Spekulationsbank der Kaiman-Inseln nennen." Auslandsrat Breuer.
Namenswechsel: Der "Frankfurter Banken- und Börsenball" hat ausgedient. Er heißt jetzt "Finanzplatz-Gala", und die fand am Freitag in der Alten Oper statt. Veranstalter Nader Maleki hatte die Party-Bezeichnung geändert, vielleicht auch, weil in den letzten Jahren kaum noch Top-Banker mitgefeiert hatten. Diesjährige Absagen: Josef Ackermann (Deutsche), Rolf Breuer (Deutsche), Klaus-Peter Müller (Commerz), Herbert Walter (Dresdner). Zusagen: Jean-Claude Trichet (EZB), Friedrich von Metzler (Metzler) und Joachim von Harbou (Eurohypo). Wie steigert man Gala? Unverwechselbar: Auf der Messe "Euro Finance Week" diese Woche in Frankfurt erregte Computer-Fachmann Frank Kurth besondere Aufmerksamkeit. Der Deutsch-Banker wurde angekündigt als "COO GTO CIO PBC". Das heißt: "Chief Operating Officer Group Technology & Operations Chief Information Officer Private & Business Clients". Ein Deutsche-Bank-Sprecher: "Dr. Kurth verwendet diese Visitenkarte - wie viele andere - nur im internen Gebrauch." Titel-Held. Wechsel im Kopf: "In der Krisenkommunikation machen viele Manager Fehler!" Das meint Kommunikationsguru Heinz Goldmann. Der 85jährige hat in 40 Jahren Tausende Führungskräfte im Reden geschult. Auf emotionale Angriffe reagierten die Manager mit Verteidigung und Rechtfertigung. Politiker hingegen kämen bei TV-Diskussionen besser weg. "Sie sind an die Angriffe längst gewöhnt." Goldmann: "Die Manager müssen stärker das Territorium der öffentlichen Meinung besetzen, anstatt nur auf Angriffe zu reagieren." Mehr linke Gehirnhälfte, bitte. Bäumchen, wechsle dich: Bei mg technologies geht Jürg Oleas am 1. November ans Ruder und löst Udo Stark ab. Stark lag mit Großaktionär Otto Happel im Strategie-Clinch wie zuvor schon sein Vorgänger Kajo Neukirchen. Letzterer genießt mittlerweile das Leben, sitzt oft in aller Seelenruhe in einem Feinschmeckerlokal am Frankfurter Opernplatz - zuletzt am vergangenen Montag. Noch speist Neukirchen allein. Ab November: Dinner for two? Richtungswechsel: Interesse an Teilen der ING-BHF-Bank? "Ach woher denn", winkte HVB-Chef Dieter Rampl ab. Das war vor drei Monaten, Rampl kam gerade von einem Treffen mit Ex-Kameraden der BHF-Bank zurück, bei der er einst selbst unter Vertrag stand. Am Donnerstag die Kehrtwende: Die HVB will ein milliardenschweres Kreditportfolio kaufen und erhofft sich damit Zugang zum Firmenkundengeschäft der ING-BHF-Bank. Yesterday.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Chaos für halbe Million Versicherte
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Kündigung wertloser Zahnpolicen bis 31.12. möglich
von Hans-Werner Thieltges
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Zu früh zu kommen, kann auch von Nachteil sein. Der Beschluß des Deutschen Bundestages, die Leistungen für Zahnersatz nun doch nicht aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abzukoppeln, zwingt über eine halbe Million Bundesbürger zu einer plötzlichen Rolle rückwärts. Ihre privat abgeschlossenen Zahnpolicen sind wertlos geworden und müssen wieder gekündigt werden. Stichtag dafür ist der 31. Dezember.
Das GKV-Modernisierungsgesetz aus dem vergangenen Jahr hatte eine klare Richtung vorgegeben. Zum 1. Januar 2005 sollten die Kassen nicht mehr für Zahnersatz geradestehen. Statt dessen sollten die Versicherten eine entsprechende Zusatzpolice entweder bei ihrer Kasse selbst oder aber bei einem privaten Krankenversicherer abschließen. Um die angemessene Prämie hatten die privaten Anbieter lange Zeit ein Geheimnis gemacht. Sie wollten erst damit aus der Deckung kommen, als auch die GKV einen Preis genannt hatte. Derlei taktische Spielchen hätten sie den Kunden ersparen können. Der Bundestag hat den Passus im Gesetz wieder kassiert.
Nun bleibt fast alles beim alten. Auch künftig werden Kassenpatienten nach herkömmlichem Muster behandelt, doch dafür müssen sie ab der Mitte des kommenden Jahres mehr zahlen. Der Obolus beträgt 0,4 Prozent auf den Gesamtbeitrag. Der Arbeitgeber wird also nicht beteiligt. Zusammen mit dem ebenfalls dann fälligen Sonderbeitrag für das Krankengeld steigt der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankensicherung zum 1. Juli 2005 also um insgesamt 0,9 Prozent.
Wer dem Werben der privaten Krankenversicherer aber voreilig erlegen war, muß auf eigene Faust tätig werden. Den Vertrag braucht er nun nicht mehr. Nach Lage der Gesetze wird die Police aber nicht allein dadurch hinfällig, daß die rechtliche Grundlage entfallen ist. Allerdings müssen die Versicherer den Kunden ungefragt ein Sonderkündigungsrecht einräumen, so das Gesundheitsministerium.
Doch damit sind die Beamten nicht auf der Höhe der Zeit. Die meisten Versicherer haben den Zusatz für die Zähne nämlich ausschließlich in Kombination mit weiteren Leistungsmerkmalen angeboten. In all diesen Fällen sind zumindest Teilkündigungen zugelassen. Andererseits können die Versicherer darauf bestehen, daß der Rest des Vertrages fortgeführt wird. Nur wenn in der Police nicht ausdrücklich darauf hingewiesen ist, daß es sich um eine Kombination handelt, darf der Kunde den kompletten Vertrag stornieren.
Wer nicht akribisch den genauen Vertragsinhalt gelesen hatte, kommt erst zum Ende der regulären Laufzeit aus dem nun nicht mehr erforderlichen Versicherungsschutz heraus.
Immerhin führt der Frust zu einer eher unvermuteten Allianz. Wilfried Beckmann, der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, sieht den Bundestag aus ideologischen Gründen zurückrudern: "Die Regierung verliert jede Glaubwürdigkeit."
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Sicher sind Geheimzahlen nicht
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Gefährliche Lücken im Zahlungsverkehr mit EC-Karten
von Sabina Wolf
Die Lehrerin Inge K. aus Marburg wird die Klassenfahrt nach Prag so schnell wohl nicht vergessen. Plötzlich war die Umhängetasche weg, samt Geldbeutel mit EC- und Kreditkarte. Sofort wurden alle Karten gesperrt. Doch in der halben Stunde, die zwischen Taschendiebstahl und Kartensperre lag, hatten die Täter von ihrem Konto abgehoben, mit ihrer persönlichen Geheimzahl. Nicht einmal eine Fehleingabe der PIN verzeichneten die Bankcomputer.
Das Unglaubliche an diesem Fall: Inge K. hatte ihre Geheimnummer gar nicht gekannt. Der Umschlag lag zum Tatzeitpunkt verschlossen bei der Sparkasse. Auf ihr Erstattungsersuchen erhält Inge K. von der GZS die übliche Absage: Die PIN sei sicher, und deshalb "gehen (wir) davon aus, daß sich die PIN in unmittelbarer Nähe der Karte befand oder der Kartenbenutzer die PIN kannte".
Kommt der Täter nach einem Diebstahl mit Hilfe der Karte an Geld, muß er die Möglichkeit haben, die PIN in kurzer Zeit technisch zu ermitteln. Dies hat die Kreditkartenfirma zunächst frech bestritten, als der verschlossene PIN-Brief noch nicht vorlag, dann jedoch angesichts des Briefs ohne Probleme gezahlt.
"Dies sagt eigentlich alles: Der Kunde wird im Schadensfall zum Narren gemacht und von den Banken geschädigt, obwohl es die Branche besser weiß", ärgert sich Hartmut Strube von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er kennt noch mehr mysteriöse Fälle. Offensichtlich gibt es Löcher im System der Zahlungskarten, deren Sicherheit sich auf zwei Komponenten stützt: die Zahlungskarte mit dem Magnetstreifen sowie das Wissen der PIN.
Daß die Magnetstreifentechnologie total veraltet und unsicher ist, bestreitet heute niemand. Mit einfachen Computerprogrammen kann man die Daten auf dem Magnetstreifen sichtbar machen. Doch wie kommen Täter an die PIN ran? Sie errechnet sich aus den Kartendaten, die auf dem Magnetstreifen gespeichert sind. Die geheime Verschlüsselung bei ihrer Berechnung ist nicht zu knacken, so verlautbart sogar der Bundesgerichtshof in seinem jüngsten Urteil zur Kartenkriminalität vom 5.Oktober 2004.
Der 128-Bit-Schlüssel ist sicher, bestätigen deutschlandweit die Kryptologen. "Es gibt nur zwei Angriffspunkte", erklärt Harald Vater, Chefkryptologe beim Kartenhersteller Giesecke & Devrient in München, "den Geldautomaten und das Rechenzentrum der Bank. Magnetstreifen-Daten und PIN werden eingegeben und werden von dort verschlüsselt an die nächste Bankzentrale geschickt und dort abgeglichen. Nur am Geldautomaten und im Rechenzentrum liegen die Daten vor."
Zu erklären ist der Fall Inge K. damit nicht. Denn ihr Umschlag war verschlossen. Bei der Chipkarte sind die Daten im Gegensatz zur Magnetstreifenkarte nicht auslesbar, außerdem, so der Kartenhersteller, verlassen die geheimen Schlüssel nie die Karte. Warum der Kreditwirtschaft nicht daran gelegen ist, diese rätselhaften Fälle durch die Einführung einer in anderen Ländern üblichen Technologie abzustellen, bleibt ihr Geheimnis. Inge K. hat ihr Geld inzwischen wieder. Damit zählt sie nicht zu den Geschädigten, eine Untersuchung zu den Systemmängeln gibt es deshalb nicht.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Kerry bedient sich bei Clinton
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von Eva Schweitzer
Die Clintonomics werden mit John Kerry wieder ins Weiße Haus einkehren, soviel ist sicher. Am höchsten gehandelt für das Treasury Department unter den Demokraten werden Roger C. Altman und Robert E. Rubin, beide Clintonianer, beide ökonomische Berater von Kerry. Rubin werden allerdings auch Ambitionen auf die Nachfolge von Alan Greenspan als Vorsitzender der Federal Reserve Bank nachgesagt.
Der heute 66jährige Robert Rubin war Clintons Wunderkind. Mit ihm erlebten die USA den längsten wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsgeschichte. Der gebürtige New Yorker studierte in Yale, Harvard und London. Karriere machte er bei der Investmentbank Goldman Sachs. Er saß auch im Aufsichtsrat der Ford Motor Company.
"Er ist leidenschaftlich für finanzielle Disziplin, aber er ist auch ein Sozialliberaler, der glaubt, die Regierung solle den Benachteiligten helfen", schrieb Fortune über ihn. Unter Clinton wurde er Finanzberater und Schatzmeister. Es war Rubin, der Clinton überzeugte, auf geplante Steuernachlässe zu verzichten, um den Staatshaushalt zu konsolidieren. Unter Rubin erzielte der Haushalt einen Rekordüberschuß. Auch das Freihandelsabkommen Nafta geht auf ihn zurück. 2001 ging Rubin zur Wall Street, wo Citibank ihm einen 15-Millionen-Dollar-Vertrag gab, um CEO Sandy Weill zu beraten. Bei Citibank ist er heute noch.
Roger Altman ist heute Investmentbanker, in Clintons erster Amtszeit war er stellvertretender Schatzmeister. 1994 mußte Altman wegen Whitewater gehen, ein umstrittenes Grundstücksgeschäft in Arkansas. Er soll dem Kongreß nicht die volle Wahrheit gesagt habe. Die Ermittlungen wurden allerdings eingestellt.
Altman gründete 1996 die Investmentfirma Evercore, die er heute noch leitet.
Finanzpolitisch steht Altman auf dem gleichen Blatt wie Rubin. Kürzlich schlug Altman vor, Outsourcing dadurch zu begrenzen, daß Firmen steuerlich schlechter gestellt würden, falls sie Jobs nach Übersee auslagerten. Auch warnte er vor dem Defizit, das 420 Milliarden Dollar erreichen könne, wenn Bush mit seinen "exzessiven Steuerkürzungen" weitermache. Er selber würde gern alle Amerikaner stärker besteuern, die mehr als 400 000 Dollar im Jahr verdienten. Auch wenn ihn das selbst trifft.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Welche deutschen Firmen noch immer an der Spitze stehen
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Tarifkampf bei Volkswagen, Stellenabbau bei Opel, schwere Krise bei Karstadt-Quelle: Trotzdem ist die deutsche Wirtschaft nicht am Ende
von Nikos Späth
Playmobil ist erfolgreich: Figurenszene aus dem Kaufmannsladen
Foto: PR
Der Kanzler tat, was er immer tut: Er meldete gute Nachrichten. Doch diesmal waren es keineswegs nur schöne Worte, mit denen er die Stimmung im Land aufzuhellen suchte. Der Kanzler hat recht: "Es gibt kaum eine Volkswirtschaft, die so viele Unternehmen aufweist, die in ihren Geschäftsbereichen Weltmarktführer sind, wie die deutsche."
Was bei all den schlechten Nachrichten über Opel, VW und Karstadt in den vergangenen Wochen in Vergessenheit geraten ist, bringt Gerhard Schröder in seinem Vorwort zum Buch "Deutsche Standards - Weltmarktführer", das vor wenigen Tagen erschienen ist, auf den Punkt: Die deutsche Wirtschaft ist mitnichten am Ende. Im Gegenteil: Es gibt Hunderte von Unternehmen, die, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, seit Jahrzehnten profitabel wachsen und es bis zum Weltmarktführer in ihrer Branche geschafft haben. "Oftmals sind dies nicht die großen Konzerne, sondern Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand", stellt Schröder richtig fest.
500 bis 1000 solcher sogenannter "Hidden Champions" gibt es in Deutschland, schätzt Hermann Simon, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners. High-Tech-Prothesen, Motorsägen, Autoschlösser, Fischverarbeitungsmaschinen oder Atemgeräte - kein anderes Land hat so viele verborgene Gewinner in den unterschiedlichsten Nischenmärkten.
Beispiel Brita: Die 1966 von Heinz Hankammer als Ein-Mann-Betrieb gegründete Firma ist heute Weltmarktführer im Bereich Haushaltswasserfilter. Beispiel Würth: Das bescheidene Schraubengeschäft seines Vaters machte Reinhold Würth innerhalb von 50 Jahren zum Weltmarktführer für Befestigungs- und Montagetechnik. Beispiel Prym: 1530 als Goldschmiede gegründet, ist der Familienbetrieb heute weltweite Nummer eins bei der Herstellung von Druckknöpfen, ohne die kein Portemonnaie und keine Jacke schließen würden.
"Solche Unternehmen beweisen, daß man trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Deutschland erfolgreich wirtschaften kann", sagt Simon. Doch was machen die verborgenen Gewinner anders als die zur Zeit kriselnden Großunternehmen?
Vor allem setzen sie auf Kontinuität. Laut Simon sind 75 Prozent ein Familienunternehmen oder aus einem solchen hervorgegangen. Oft haben noch die Eigner das Ruder in der Hand. Manager, die sich als Job-Hopper verstehen, sind bei ihnen fehl am Platz; die Führung des Betriebs wechselt dem Unternehmensberater zufolge nur rund alle 20 Jahre. "Kontinuität ist eine wichtige Voraussetzung für geschäftlichen Erfolg", sagt Stefan Bötzel, Partner bei der Consulting-Firma Roland Berger. "Die Marktdynamik sollte man dabei aber nicht außer acht lassen."
Das tun die heimlichen Weltmeister nicht. "Wenn ich als Unternehmer schon schlafen muß, dann immer mit einem geöffneten Auge", sagt Walter Mennekes, Chef des gleichnamigen Marktführers für Industriestecker aus dem Sauerland. Für den "knallharten Wettbewerb" ist er gerüstet. Jährlich steckt er sieben Prozent des Umsatzes in Forschung, seit zehn Jahren ist er bereits in China aktiv.
Dabei helfen straffe Entscheidungswege. "Wir haben keine riesigen Stabsabteilungen und kommen deshalb schnell und flexibel zu Entscheidungen", sagt Andrea Schauer, Geschäftsführerin beim Playmobil-Hersteller Geobra. Denn Wachstum "wird weniger von der Organisation als von einzelnen Personen getrieben", erklärt Berater Bötzel. Gerade in Familienbetrieben, deren Kultur stark vom Eigner geprägt ist, sei die Entscheidungsfreudigkeit oft höher. "Da haut der Chef schon mal auf den Tisch und sagt: Das machen wir jetzt."
Größter Vorteil der "Hidden Champions" indes ist ihre Spezialisierung. Sie stecken ihre ganze Energie in ein Produkt, in ihrer Nische kann ihnen keiner etwas vormachen. So kontinuierlich das Geschäftsmodell der mittelgroßen Weltmeister ist, so beständig ist ihre Geschäftspolitik. "Es hat uns gut getan, daß wir bei Trends nicht überstürzt mitgemacht haben", sagt Playmobil-Managerin Schauer. "Trends gehen vorbei, unser Horizont ist langfristig." Großkonzerne dagegen verfallen aufgrund ihrer Orientierung nach Shareholder-Value häufig in kurzfristiges Quartalsdenken. Die Folge sind überhastete Übernahmen und gescheiterte Investitionsabenteuer wie im Fall Karstadt-Quelle (DSF, Starbucks, Fitneßstudios).
Die "Hidden Champions" vertrauen ihren eigenen Kräften. So steht das Outsourcing von Kernkompetenzen für sie nicht zur Debatte. Ferner setzen sie konsequent auf Innovation. "Geistesblitze fallen nicht aus heiterem Himmel", sagt Steckerfabrikant Mennekes, "sie zucken aus einer innovationsgeladenen Atmosphäre." So ist ein Großteil von Mennekes' 10 000 Produkten im Erfahrungsaustausch mit seinen Kunden entstanden.
Aus dem Erfolgsmodell der verborgenen Sieger können Großkonzerne lernen, sagt Consulting-Chef Simon: "Sie müßten ihre Einheiten fokussieren und die Marktführerschaft anstreben, so wie die ,Hidden Champions" das tun." Bei manchen Mischkonzernen wie General Electric und Siemens funktioniere dies schon sehr gut.
Doch auch ein Kulturwandel ist vonnöten, meint Christian Scholz, Professor mit Schwerpunkt Organisations- und Personalmanagement an der Universität des Saarlandes: "Es braucht eine gelebte Unternehmenskultur, Kontinuität in der Strategie und Verläßlichkeit im Umgang."
Vor allem müsse die Realität mit der innerbetrieblichen Propaganda übereinstimmen. "In manchen Großunternehmen haben Mitarbeiter über Jahre hinweg Sprüche wie ,Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital" oder ,Mitarbeiter als Werttreiber" gehört und dann aus der Zeitung von massiven Einschnitten erfahren." Bei den "Hidden Champions" werde die "gute alte Zeit" erst gar nicht vorgegaukelt. Statt dessen kommunizierten sie Darwinismus im Sinne von Überlebenskampf des Unternehmens und Opportunismus im Sinne von Suche nach Chancen. Scholz: "Erfolg ist hier also nicht, wenn das Meeting gut lief, sondern der Kunde zufrieden ist und der Mitarbeiter weiterkommt."
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
In China fehlen billige Arbeitskräfte
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Wegen hoher Preise reißt der Zustrom aus dem Hinterland ab
von Martin Kühl
In Peking "Wir suchen Arbeiter", verkünden Schriftzeichen-Banner an zahlreichen Fabriktoren im südchinesischen Perlflußdelta. "Fabrik der Welt" wird die an Hongkong grenzende Region genannt. Rund ein Drittel der Exporte Chinas kommt von hier.
Doch zuletzt geriet die Produktion teilweise ins Stottern. Es fehlen schlicht Arbeitskräfte. Seit Beginn des ökonomischen Aufbruchs Anfang der Neunziger sind Millionen Chinesen aus armen Hinterlandregionen auf Jobsuche ins Delta geströmt. Der Nachschub an günstigen Arbeitskräften schien unerschöpflich und legte insbesondere für arbeitsintensive Branchen wie der Spielzeug-, Schuh- oder Textilindustrie die Basis zur Eroberung der Weltmärkte.
Nun reißt der Zustrom ab. Laut einer Studie des Pekinger Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherung sind im Perlflußdelta zwei Millionen Stellen unbesetzt, vor allem im Niedriglohnsektor mit einem Monatsgehalt unter 700 Yuan - rund 70 Euro. Auch andere Wachstumsregionen wie das Jangtsedelta bei Shanghai spüren den Arbeitskräftemangel.
"Betroffen sind in erster Linie Fabriken mit arbeitsintensiver Produktion", sagt Stephen Frost, der an der Hongkonger City University zu Chinas Arbeitsmarkt forscht. "Wer seinen Angestellten Minimallöhne zahlt und dafür viele Überstunden oder schwere körperliche Arbeit fordert, hat zunehmend ein Problem." Die Investmentbank Goldman Sachs sieht Signale für einen Zeitenwechsel: "Chinas Ära des nicht endenden Nachschubs an günstiger Arbeitskraft könnte zu Ende gehen."
Das betrifft nicht nur das Reich der Mitte. Experten erwarten Auswirkungen auf die Weltmärkte: Heben Chinas Fabriken die Löhne, kann das die Exporte verteuern. Das würde höhere Preise in den Einfuhrländern bedeuten. Goldman Sachs glaubt, daß der Inflationsdruck inner- und außerhalb Chinas "wahrscheinlich stärker und beharrlicher ist, als viele dies kurzfristig erwarten". China habe mit seinen günstigen Exportprodukten jahrelang dazu beigetragen, daß westliche Länder ihre Inflationsraten auf moderatem Niveau halten konnten, argumentiert Andy Xie, Chefökonom der Investmentbank Morgan Stanley in Hongkong. Konsumprodukte wurden immer billiger und stärkten die Kaufkraft der Westkunden. Der enorme Ressourcenhunger der chinesischen Produktionsmaschine droht diesen Effekt nun abzuschwächen. Chinas Wirtschafts- und Investitionsboom - das Wachstum wird in diesem Jahr bei gut neun Prozent liegen - trägt maßgeblich zum weltweiten Anstieg der Rohstoffpreise bei.
Mittlerweile spüren das auch die Chinesen. Die Lebenshaltungskosten in Chinas Boomregionen steigen stetig. Peking setzte Strom- und Wasserpreise hoch. Auch Nahrung wird teurer. Industrieparks und Infrastrukturprojekte haben im Zuge des Booms ehemalige Anbauflächen überwuchert. Knappes Agrarland hat die Getreidepreise auf Rekordniveau gehievt. Die Löhne für einfache Arbeiter hingegen sind in einigen Regionen des Perlflußdeltas seit zehn Jahren nicht gestiegen - die Spanne im Fabrikmekka Foshan rangiert konstant zwischen 60 und 100 Euro im Monat. "Die Menschen vom Land ziehen zur Jobsuche in die Produktionszentren, weil sie Geld ansparen wollen", sagt Andy Xie. "Wenn steigende Ausgaben die Gehälter aufzehren, lohnt es sich einfach nicht mehr." Zumal die Einkommen in ländlichen Regionen zuletzt deutlich gestiegen sind - um 16,1 Prozent im ersten Halbjahr. Die Einkünfte aus dem Verkauf von Agrarprodukten legten sogar um knapp 19 Prozent zu.
Die Regierung unter Präsident Hu Jintao und Premier Wen Jiabao hat die Abgabenlast der Bauern gesenkt, um ein weiteres Spreizen der Einkommensschere zwischen Stadt und Land zu verhindern. So mancher bleibt da lieber zu Hause, statt in Fabriken seine Gesundheit zu gefährden. Verstümmelungen oder Verätzungen durch Arbeitsunfälle sind im chinesischen Niedriglohnsektor genau wie fehlende Gehaltszahlungen keine Seltenheit.
Um ihre Produktion zu sichern, haben die ersten Unternehmen reagiert. "Es gibt eine Aufwärtsbewegung bei den Gehältern", beobachtet Ekkehard Götting, Leiter der für das Perlflußdelta zuständigen deutschen Außenhandelskammer in Hongkong.
Nicht alle Unternehmen werden sich das leisten können. Schließlich leiden vor allem jene Firmen unter dem Arbeitermangel, "deren Wettbewerbsfähigkeit von Überstunden, Niedriglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen abhängt", so die Regierungsstudie. Die Margen in den Branchen Textil, Elektronik und Plastik sind schon jetzt minimal. "Die Hersteller können ihre Produkte nicht beliebig verteuern", sagt Stephen Frost. Die Preise würden oft von internationalen Handelsmultis wie Wal-Mart diktiert. "Die Lieferanten haben wenig Einfluß", so Frost. Wer nicht marktgerecht produzieren kann, dem drohe der Bankrott.
Die globalen Einkäufer schauen längst nicht nur nach China. "Vietnam entwickelt sich gerade im Niedriglohnsektor zu einem ernsthaften Konkurrenten", sagt Ökonom Xie. Selbst wenn es andernorts auch nicht billiger geht, muß China mit Einbußen rechnen. "Höhere Preise können schlichtweg eine geringere Nachfrage zur Folge haben", so Xie. Schließlich finden derzeit viele Chinaprodukte gerade wegen ihres Schnäppchen-Status den Weg in die Auslagen deutscher Discounter.
Anders als Investoren aus Hongkong oder Taiwan trifft westliche Unternehmen die Ebbe bei Fabrikarbeitern noch nicht spürbar. Die Westfirmen zahlen in der Regel besser und lehnen sich bei den Arbeitsbedingungen an meist strenge Vorgaben des Mutterhauses an. "Ich habe noch keine Klage gehört, daß einer keine Arbeiter mehr findet", sagt Götting von der AHK-Hongkong. Wahrscheinlich ist, daß arbeitsintensive Produktionen immer schneller ins Hinterland abwandern. Dort sind Lohnniveau und Lebenshaltungskosten noch niedriger als an der Küste: Die Fabriken ziehen zu den Arbeitern.
Dies kommt auch dem Ziel der Regierung entgegen, durch den Aufbau von Industrie- und Dienstleistungszentren in agrardominierten Regionen lokale Auffangbecken für freigesetzte Landarbeiter zu schaffen. Die ersten Erfolge dieser Urbanisierungspolitik sind ebenfalls ein Grund für den abgebremsten Drang Jobsuchender an die reichere Ostküste.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Dunkle Tage in Havanna
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Fidel Castro schafft den Dollar ab. Kuba fällt weiter in die Armut
von Karin Finkenzeller
Kubas Staatschef Fidel Castro
Foto: dpa
Aus den funkelnagelneuen Lautsprecherboxen dröhnt laute Popmusik. Stolz streicht ihr Besitzer über die im Sonnenlicht blinkenden Kästen, die sich wie Fremdkörper in seiner wackeligen Bretterbude ausmachen. Er hat nichts zu verkaufen wie die anderen hier auf dem winzigen Bauernmarkt unweit der kubanischen Touristenhochburg Varadero. Nicht ein paar Süßkartoffeln für ein paar Pesos, keine selbstgemachte Tomatensauce in alten Bierflaschen, keine blutig-roten Wassermelonenscheiben gegen den Durst in der glühenden Hitze. Und doch drängen sich die Menschen um den Stand des jungen Mannes. Seine Attraktion ist die Stereoanlage, Marke Panasonic, gekauft im Devisenladen nebenan. Für 400 Dollar. Ein Vermögen, für das ein kubanischer Arbeiter vierzig Monate arbeiten müßte, hätte er nicht Verwandte drüben in den USA, die ihm regelmäßig ein paar der grünen Geldscheine schickten.
Aus, vorbei. Kubas Staatschef Fidel Castro hat Anfang dieser Woche verfügt, daß die US-Währung nur noch bis zum 8. November als Zahlungsmittel auf der Insel akzeptiert wird. Danach müssen Privatleute, Touristen und Unternehmen einen zehnprozentigen Aufschlag zahlen, wenn sie den Dollar in Kuba gegen die Inselwährung, den so genannten konvertiblen Peso, umtauschen wollen, der außerhalb Kubas allerdings keinerlei Wert hat.
Der Devisen-Import durch die Familienstütze aus den USA dürfte damit um die Hälfte zurückgehen, schätzt Bert Hoffmann, Kuba-Experte am Hamburger Ibero-Amerikainstitut. Der Lebensstandard der Kubaner werde sich erheblich verschlechtern.
Castro, der sich am Montag erstmals seit seinem Treppensturz wieder in der Öffentlichkeit zeigte, begründete die Maßnahme mit den von US-Präsident George W. Bush verhängten Finanzsanktionen gegen Kuba. Bush hatte im Juni angekündigt, die Finanztransfers von Exilkubanern sowie Familienbesuche auf der Insel würden künftig härter bestraft. In der dreistündigen Fernsehsendung "Mesa Redonda" (runder Tisch) erklärte Castro die Entscheidung. "Wir wollen damit nicht das Volk treffen", betonte der Staatschef.
Doch genau das wird vermutlich geschehen. Auf 1,2 Milliarden US-Dollar jährlich schätzt das Auswärtige Amt die Devisentransfers von Exilkubanern an ihre Verwandten auf der Insel. Sie sind die größten Devisenbringer nach dem Tourismus. Und die meisten Güter müssen inzwischen in Dollar bezahlt werden. Wer kommt schon mit einem Stück Seife aus, das es alle drei Monate auf die vom Staat ausgegebenen Lebensmittelkarten gibt? Oder mit einem halben Liter Öl alle acht bis zwölf Wochen? Oder mit einem kleinen Huhn drei- oder viermal im Jahr?
Viele Kubaner haben in den vergangenen elf Jahren, seit Castro den Besitz der US-Währung straffrei stellte, ihr Überleben im Inselsozialismus mit den Dollartransfers der US-Verwandten abgesichert. Dadurch entstand allerdings auch eine Kluft in der Bevölkerung: hier die Glücklichen mit einem Dollar-Konto oder einem Bündel Scheinen unter der Matratze, dort die armen Besitzlosen, aus deren Familie es niemand über die Floridastraße hinüber nach Miami geschafft hatte. Die Waren, die nur mit Dollar gekauft werden konnten, wurden zahlreicher und teurer. In einem Land, das ständig unter Devisenmangel leidet, entwickelte die Wirtschaft immer neue Methoden, um an Dollar zu kommen. Bereits im März wies die Regierung vom Blumenverkäufer bis hin zu Transport- und Baufirmen deshalb alle staatlichen Unternehmen an, nicht mehr in Dollar abzurechnen.
"Castro hat nie ein Hehl daraus gemacht, daß er die seit 1993 eingeleiteten Reformen als Abkehr von seinem Ideal des Sozialismus haßte", sagt Kuba-Experte Hoffmann. Die Verbannung des Dollar kommt für Hoffmann nicht überraschend: "Wir beobachten schon seit fünf, sechs Jahren eine graduelle Rücknahme der Reformschritte. Da ist es nur logisch, daß auch die Zirkulation des Dollar zurückgenommen wird, auch wenn das der bisher bemerkenswerteste Schritt ist."
Die Legalisierung der US-Währung neben dem 1994 eingeführten Peso Convertible und dem kubanischen Peso, mit dem der Lohn bezahlt wird, die Freigabe von Kleingewerbebetrieben, die Umwandlung einiger Staatsunternehmen in Produktionsgenossenschaften und die Zulassung von Bauernmärkten waren Notmaßnahmen auf dem Höhepunkt der kubanischen Wirtschaftskrise. Erzwungen durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Hinwendung des Ostblocks zum Westen.
Bis dahin hatte Kubas Wirtschaft vor allem durch den devisenfreien Austausch von Gütern mit anderen sozialistischen und kommunistischen Staaten funktioniert. Plötzlich ging das nicht mehr, auf dem Weltmarkt wurde mit Dollar gehandelt. Dollar, die in Kuba zumindest offiziell niemand hatte. "Fula" nannten die Kubaner den Greenback vor 1993. Das heißt "Pulver" und bedeutete damals soviel wie: Alles flog einem um die Ohren, wenn man damit erwischt wurde. Der Besitz der US-Währung brachte 20 Jahre Gefängnis. Soweit will Castro diesmal nicht gehen. Jeder Kubaner dürfe seine Dollar-Ersparnisse behalten, betonte der Staatschef am Montag.
Das jetzt zu erwartende Ausbleiben der Dollar-Schecks aus den USA hält Kuba-Experte Bert Hoffmann für einen "empfindlichen ökonomischen Einschnitt, den Castro aber hinnimmt, um den Sozialismus wieder sozialistischer zu machen." Und um Bush eins auszuwischen: "Er denkt politisch. Wenn die USA den Geldhahn zudrehen, dann sagt Fidel, ich drehe ihn noch weiter zu, und nimmt den USA damit den Wind aus den Segeln." Niemand solle denken, Kuba ließe sich einschüchtern, donnerte der Staatschef am Montag in die Fernsehmikrofone. Wenn auch alle Welt nach seinem Unfall zweideutig "Castro gestürzt" in den Zeitungen getitelt hatte und er bei der Sendung einen Arm in der Schlinge trug, sollte jeder sehen, daß er nicht geschwächt ist.
Der Lebensstandard vieler Kubaner werde in den kommenden Monaten sinken, erwartet Hoffmann. Ein Lebensstandard, der in den vergangenen Monaten bereits stark eingeschränkt wurde. Seit Anfang Mai bei einer Wartung eine Turbine in einem der wichtigsten Energieversorgungsunternehmen des Landes beschädigt wurde, wird täglich für mindestens sechs Stunden der Strom abgeschaltet. Lebensmittel vergammeln im Kühlschrank. Im Oktober wurden 118 Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, geschlossen, die Bewässerung der Felder eingeschränkt, die Arbeitszeit und der Unterricht in den Schulen um täglich eine halbe Stunden gekürzt. Und bis Oktober 2005 gilt aus Energiespargründen weiter die Sommerzeit. Die Kubaner leben im Dunkeln.
Was manch einer dann zum Protest nutzt: Auf einem Plakat in Las Villas, 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Havanna, war diese Woche zu lesen: "Fidel, laß Bush in Ruhe und mach' den Strom an." Den braucht auch der Mann mit der Stereoanlage.
Artikel erschienen am 31. Oktober 2004
Hebelprodukte - Rolling Turbos: Mal hui, mal pfui
EamS vom 31.10.2004
Konstanter Hebel und keine Knock-out-Schwelle: Mit dieser Mischung haben die Rolling Turbos schnell viele Anleger begeistert. Doch wo liegen die Stärken, wo die Schwächen?
Keine Frage, die Zocker haben eine neue Spielwiese gefunden. Erst seit acht Wochen auf dem Markt, laufen die Rolling Turbos wie geschmiert. Allein am Mittwoch wurden an der Stuttgarter Derivatebörse Euwax 75000 Rolling-Turbo-Calls auf den DAX mit 25er Hebel und einem Gesamtvolumen von rund 300000 Euro gehandelt. In der Tagesstatistik bedeutet dies Platz sieben. Das ist keine Ausnahme. " Die Rolling Turbos landen regelmäßig unter den 50 meistgehandelten Scheinen" , weiß Rune Hofmann von der Euwax.
Die Beliebtheit der neuesten Zockerpapiere ist leicht erklärt. Denn im Vergleich zu den Mini Futures, also den gewöhnlichen K.o.-Scheinen ohne Laufzeitbeschränkung, locken die Rolling Turbos mit einem immer gleich- bleibenden Hebel. Das heißt: Der DAX-Call mit Hebel 25 hat jeden Tag einen 25er Hebel. Und: Da die Rolling Turbos ohne Knock-out-Schwelle ausgestattet sind, droht nicht die Gefahr des plötzlichen Totalverlusts. " Das ist genau das, was der Anleger will" , meint Dirk Heß von Goldman Sachs, dem Erfinder der Rolling Turbos. Denn der Zock mit den klassischen Turbos hat ein hohes Risiko. Beim aktuellen DAX-Stand liegt bei einem hochspekulativen Mini Future mit einem Hebel von knapp 19 die Knock-out-Schwelle bei 3880 Punkten. Das heißt: Schmiert der Markt, beispielsweise auf Grund eines nach oben schnellenden Ölpreises, innerhalb kürzester Zeit um 2,3 Prozent ab, ohne daß der Anleger reagiert, steht er vor dem Nichts.
Spekulative Naturen sollten sich jedoch nicht täuschen lassen. Die Rolling Turbos sind keineswegs in allen Marktlagen optimal. Doch wo genau liegen die Vor- und Nachteile? Klar ist: In eindeutigen Trendmärkten, wenn der DAX beispielsweise beständig zulegt, sind die Rolling Turbos das Nonplusultra. Denn während beim Mini Future mit jedem Tag, den der Index steigt, die Hebelwirkung schmilzt, bleibt sie beim Rolling Turbo konstant. Ein Beispiel: Der DAX steht bei 4000 Punkten und legt jeden Tag um 40 Punkte zu, so daß er nach fünf Tagen mit einem Plus von fünf Prozent mit 4200 Punkten aus der Woche geht. Um beim Stand von 4000 Punkten einen Knock-out-Schein mit Zehner-Hebel im Depot zu haben, müssen Anleger einen Mini Future mit Basispreis 3600 Punkte kaufen. Steigt der Index um fünf Prozent, machen Anleger 50 Prozent Gewinn. Allerdings liegt der Hebel dann nur noch bei sieben. Steigt der DAX weiter, schmilzt der Hebel immer mehr zusammen. Bei den Rolling Turbos ist das anders. Da durch ihre spezielle Konstruktion der Hebel jeden Tag auf das festgelegte Niveau justiert wird, werden auch die erzielten Gewinne gehebelt. Unter dem Strich kommt der Anleger in obengenanntem Beispiel auf ein Plus von 69,35 Prozent deutlich mehr als beim Mini Future.
Ganz anders sieht es aus, wenn es an den Bören mehrfach rauf- und runtergeht, bevor sich ein klarer Trend herauskristallisiert. In solchen Fällen sind die Rolling Turbos klar im Nachteil. Der Grund ist einfach: Geht der Index wider Erwarten erst mal in die Knie und sackt innerhalb eines Tages auf 3900 Punkte ab, erhöht sich bei einem gewöhnlichen K.o.-Schein der Hebel. Bei dem als Beispiel genannten Mini Future mit Zehner-Hebel bei 4000 Punkten liegt der Hebel dann bei 13. Dreht also der Markt bei 3900 Punkten und zieht wieder an, holt der Anleger seine erlittenen Verluste überproportional auf.
Anders verhält es sich bei den Rolling Turbos. Zwar verliert ein solches Papier mit Zehner-Hebel wie der Mini Future bei einem 2,5prozentigen Verlust auf 3900 Punkte ebenfalls 25 Prozent. Doch da der Hebel anders als beim klassischen Turbo weiterhin bei zehn bleibt, braucht der Rolling Turbo länger, die eingefahrenen Verluste aufzuholen (siehe Graphik). Zudem sollten sich Anleger von dem Wort Stop-Loss-Marke nicht vorschnell verführen lassen. Zwar ist eine schneller K.o. wie bei den Mini Futures ausgeschlossen. Doch das Kapital geht natürlich trotzdem schnell flöten, wenn sich die Märkte in die falsche Richtung bewegen. Nehmen wir einen Rolling Turbo mit Hebel 20. Schmiert der Basiswert um ein Prozent ab, sind 20 Prozent des Geldes schon mal weg. Die verbliebene Summe wird am nächsten Tag wieder mit einem 20er Hebel neu investiert. Gibt der Markt nochmal um ein Prozent nach, bleiben nach zwei Tagen nur noch 64 Prozent des ursprünglich eingesetzten Betrags auf der hohen Kante. Das heißt: Bei unerwartet starken Bewegungen in die falsche Richtung, bleibt auch von den Rolling Turbos am Ende nicht viel übrig.
Für eine Kaufen-und Halten-Strategie, wie man vorschnell meinen könnte, sind die Dinger also ungeeignet. Selbst die Spezialisten von Goldman Sachs geben das zu. " Die Papiere sind sicher keine Buy-and-hold-Produkte" , sagt Heß. " Das sind Papiere für Trader, die mal schnell auf einen kurzfristigen Trend setzen wollen."
Russland: Reich an Risiken
EamS vom 31.10.2004
Die Wirtschaft Rußlands boomt. Dennoch sind die Anleger seit dem Beginn der Yukos-Affäre vor einem Jahr verunsichert. Eine Bestandsaufnahme.
Am Abend des 25. Oktober 2003 wird Michail Chodorkowski am Abheben gehindert. Eine Sondereinheit des russischen Inlandgeheimdienstes FSB zerrt den Chef des Ölkonzerns Yukos aus seinem Privatjet und steckt ihn in das Moskauer Untersuchungsgefängnis Matrosenstille. Eine der steilsten Karrieren im postkommunistischen Rußland findet damit ihr jähes Ende.
Der Fall Chodorkowski kratzt auch noch ein Jahr später am Image des bis dahin im Westen als energischen Reformer gelobten Staatspräsidenten Wladimir Putin. Und er belastet den russischen Aktienmarkt. Denn die wahren Gründe des seit Juni laufenden Prozesses gegen Chodorkowski sind nicht Steuerhinterziehung und Betrug. Der 41jährige Oligarch störte vielmehr die vitalen Interessen des Kreml. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme schmiedete der reichste Mann Ruß-lands - geschätztes Privatvermögen 15 Milliarden Dollar - viele Pläne, die ihn künftig noch reicher, vor allem aber mächtiger machen sollten. So unterstützte er die Oppositionsparteien großzügig mit Geld. Zweimal gelang es ihm dadurch, einen Gesetzentwurf zur Abschöpfung von Ölgewinnen zu Fall zu bringen. Nicht auszuschließen, daß er am Ende der zweiten Amtsperiode Putins im Jahr 2008 selbst für ein hohes Amt kandidieren wollte.
Aber anstatt in das russische Parlament oder gar in den Kreml einzuziehen, wird Chodorkowski höchstwahrscheinlich nach dem für Januar 2005 erwarteten Urteilsspruch die kommenden zehn Jahre im Arbeitslager verbringen. " Konflikte zwischen dem Staat und Privaten enden in Rußland meist mit der Vernichtung der Person" , sagt Heinrich Vogel von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik.
Was Putin überhaupt nicht paßte: Chodorkowski wollte seinen Konzern global aufstellen und plante, 40 bis 50 Prozent der Yukos-Aktien für rund 30 Milliarden Dollar an den US-Ölgiganten Exxon Mobil verkaufen. Nach Auffassung des Kreml muss die Erdölindustrie aber weitestgehend unter staatlicher Kontrolle bleiben. Aus zwei Gründen: " Der Staat braucht die Steuergelder der Ölfirmen, um seine Beamten und Sozialprogramme zu bezahlen. Zudem spielt Moskau dank des Öls auf der internationalen Bühne eine wichtige Rolle " , sagt Vogel. Deshalb treiben die Behörden Yukos immer mehr in die Enge. Der Konzern soll Steuern in Milliardenhöhe nachzahlen. Gleichzeitig machen es die Gerichtsvollzieher dem Management unmöglich, den Forderungen nachzukommen - die Behörden haben die Konzernkonten eingefroren. Der einzige Ausweg: Yukos muss seine Tochter Yugansneftegaz verkaufen. Sie ist für 62 Prozent der gesamten Ölförderung von Yukos verantwortlich. Als Favorit für die Ende November anberaumte Verkaufsauktion gilt Gazprom. Das weltgrößte Erdgasunternehmen gehört nicht nur zu 34 Prozent dem Staat, Gazprom gilt auch als stets williger Finanzier der Wünsche des Kreml.
Geht der Deal wie geplant über die Bühne, dann ist der Bankrott des amputierten Yukos-Konzerns wohl nicht mehr aufzuhalten. " Die staatlich gewollte Zerschlagung von Yukos und der damit verbundene Griff nach dem Rohstoffsektor ist aber mit den Prinzipien einer freien Marktwirtschaft nicht vereinbar" , urteilt Vogel. Bleibt Yukos ein Einzelfall oder dehnt der Kreml seine Maßnahmen auch auf andere Unternehmen aus? Immer wieder tauchen Gerüchte auf, daß Norilsk Nickel ins Visier der Behörden geraten könnte. Auch Sibneft gilt als gefährdet. Neue Nahrung erhielten die Vermutungen vergangene Woche. Viele Ölgesellschaften werden ihre Steuervergangenheit betrachten und künftig mehr Steuern zahlen müssen, kündigte der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, Igor Schuwalow, auf einer Investorenkonferenz an.
Sollen sich Anleger trotzdem in Rußland engagieren? Klar ist, daß ein Staat, der die Eigentumsrechte nicht schützt, die Meinungsfreiheit einschränkt, dessen Justiz willkürlich vorgeht und der massiv in das Wirtschaftsgeschehen eingreift, das Risiko für den Anleger drastisch erhöht. So verlor die Yukos-Aktie seit der Verhaftung Chodorkowskis mehr als 80 Prozent. Wie sehr das Vertrauen in die russische Politik derzeit gestört ist, zeigt auch die steigende Kapitalflucht. Experten schätzen, daß 2004 rund 15 Milliarden Dollar aus dem Land transferiert werden. Im vergangenen Jahr lag die Summe lediglich bei 2,6 Milliarden Dollar. Andererseits lockt eine boomende Wirtschaft: Das russische Bruttoinlands-produkt wird 2004 voraussichtlich um mehr als sieben Prozent wachsen. Seit dem Amtsantritt von Putin vor vier Jahren hat die Konjunktur damit insgesamt um über 30 Prozent zugelegt. Einen kräftigen Anstieg verzeichnen auch die Devisenreserven. Sie erreichen aktuell den Rekordwert von 100 Milliarden Dollar. Das ganze Ausmaß der Trendwende bei den russischen Staatsfinanzen wird deutlich, wenn man sich an 1998 erinnert. Seinerzeit konnte Rußland Anleihen im Volumen von 40 Milliarden Dollar nicht bedienen.
Allerdings: Der Aufschwung in Russland ist in erster Linie auf den hohen Ölpreis zurückzuführen. Da der Anteil der Öl- und Gaswirtschaft am russischen Sozialprodukt bei 25 Prozent liegt, bleibt das Land auf absehbare Zeit verwundbar für kommende Schwankungen der Energiepreise. Dabei drängt die Zeit. Schon ab dem Jahr 2015 rechnen Experten mit einem Rückgang der Ölförderung, bei Erdgas soll 2030 die Förderung nachlassen.
Putin ist sich der starken Öl- und Gasabhängigkeit wohl bewußt. Nur wenn er die Wirtschaft diversifziert, kann er sein Ziel erreichen, das Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahr 2012 zu verdoppeln. Der Staatspräsident hat deshalb einen Stabilisierungsfonds aufgelegt, in den die Steuerabgaben der Ölfirmen fließen. Die Gelder sollen in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden. Auch den Mittelstand will Putin fördern. Gute Idee, doch bislang scheint nicht viel passiert zu sein. Arkadij Wolskij, Präsident des russischen Unternehmerverbandes RSPP, wirft der Zentralregierung vor, die kleinen Firmen nur mangelhaft zu unterstützen.
Weiterhin hohe Abhängigkeit vom Öl, gewaltige Hindernisse auf dem Weg zu einer freien Marktwirtschaft - ein Einstieg in Rußland empfiehlt sich - trotz der hohen Renditen - derzeit nur für sehr risikobereite Investoren. Sie müssen jederzeit mit Überraschungen rechnen. Spätestens wenn sich ein zweiter Fall Chodorkowski abzeichnet, sollten auch sie ihr Geld abziehen.
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Bush vs. Kerry: Endspurt USA
EamS vom 31.10.2004
Das Votum ist eindeutig: Drei Viertel der Börsenprofis in den USA sagen, daß George Bush für die Aktionäre der bessere Präsident ist als John Kerry. Sind die Demokraten wirklich schlecht für die Kurse?
Die Umsätze an der Wall Street sind niedrig. Nur wenige Investoren wagen sich aus der Deckung. Selbst der Sprung des Dow Jones über die Marke von 10 000 Punkten ließ vergangene Woche keine Euphorie aufkommen. Alle fiebern dem große Ereignis entgegen - der Präsidentschaftswahl am Dienstag. Wer wird die mächtigste Wirtschaftsmacht der Welt regieren? Weiter George Bush oder doch John Kerry? Niemand wagt derzeit eine Prognose. Dafür sind die Umfragewerte zu unpräzise, die Tücken des amerikanischen Wahlsystems zu groß. Außerdem besteht noch immer die Gefahr, daß islamistische Fanatiker oder verwirrte Einzelgänger versuchen, den Ausgang der Wahl durch Terrorakte zu beeinflussen. " Die Unsicherheit lastet auf den Märkten" , beobachtet Richard Berner von der Investmentbank Morgan Stanley. Goldman Sachs will bei einigen Marktteilnehmern gar Angst entdeckt haben.
Viele Börsenprofis wurden bereits auf dem falschen Fuß erwischt. Vor anderthalb Monaten hatte es so ausgesehen, als werde Bush in den Umfragen davonziehen. Zwei Drittel aller Fondsmanager rechneten laut Umfrage von Merrill Lynch im September mit einem Sieg des Republikaners und hatten sich entsprechend positioniert. Auffallend: Der NYSE-Healthcare-Index, in dem die an der Wall Street notierten Aktien aus dem Gesundheitssektor gelistet sind, hatte in der zweiten Augusthälfte über sechs Prozent zugelegt und damit seine stärkste Aufwärtsbewegung seit Jahresbeginn vollzogen. An einen Zufall will da niemand glauben. Denn für die Pharmabranche, den größten Zweig des Sektors, ist der Ausgang der Wahl nach Überzeugung vieler Analysten besonders wichtig. Kerrys Demokraten haben angekündigt, die Preise von Medikamenten zu drücken. So soll der Import aus Kanada erlaubt werden, wo identische Medikamente bis zu 70 Prozent billiger sind. Der Einkauf soll zudem stärker zentral gesteuert werden, um die Verhandlungsposition gegenüber den Konzernen zu verbessern. Das Bankhaus Société Générale sieht im Fall eines Kerry-Sieges gar Tendenzen zu einem " quasi-verstaatlichten" Gesundheitssystem.
Die jüngsten Umfragen, die den Demokraten in wichtigen Bundesstaaten inzwischen deutlich bessere Ergebnisse voraussagen, haben nicht nur Pharma-Aktionäre aufgeschreckt. Die große Mehrheit der US-Fondsmanager und Vermögensverwalter drückt am Dienstag, zumindest aus beruflichen Gründen, Präsident Bush die Daumen. Die klare Ansage der Wall Street: Bush ist besser für die Börse. 76,1 Prozent der Anlageprofis erwarten, daß sich Aktien unter Bush in den kommenden Jahren besser entwickeln als unter Kerry, ergab eine Umfrage des Finanzmagazins " Barron's" . Eine Botschaft, die den Republikanern im Wahlkampf nicht unbedingt nutzt, dient sie doch den Demokraten als Beleg, daß der Präsident lediglich die Interessen der Konzerne und Top-Verdiener im Sinn habe.
Was Kerrys Wahlkampfstrategen nicht erwähnen: Aktien sind weit mehr als ein Spielzeug der Superreichen. Jeder vierte Amerikaner, also ein großer Teil des Mittelstandes, ist mittlerweile in Aktien investiert, um sich für die Rente finanziell abzusichern.
Die Sympathie der Börse für den Texaner läßt sich leicht erklären. Der wichtigste Grund ist die Steuerpolitik. Bush hat im vergangenen Jahr die Steuersätze für Dividenden und Kapitalgewinne auf 15 Prozent gesenkt. Dutzende Unternehmen erhöhten prompt ihre Ausschüttung. Selbst der Software-Riese Microsoft, der jahrelang Forderungen nach einer Dividende ignorierte, öffnete seine Firmenkasse. Rund 30 Milliarden Euro werden allein im Dezember in die Taschen der Microsoft-Aktionäre fließen. Die Summe entspricht in etwa dem Börsenwert der Allianz.
Sollte Kerry gewählt werden, könnte diese lukrative Einnahmequelle für Anleger versiegen. Der Demokrat will die Steuersenkungen der Bush-Regierung für Besserverdiener zurücknehmen. Davon wären auch die Dividenden betroffen. Wie das im Detail aussehen soll, ist noch nicht klar, doch Aktionäre sind alarmiert. Bush verspricht hingegen Kontinuität: Er will die Steuersenkungen, die bislang nur zeitlich befristet in Kraft sind, dauerhaft verankern.
Deshalb erwartet die Mehrheit der US-Börsianer, daß sich die aktuelle Unsicherheit der Märkte im Fall eines republikanischen Wahlsiegs in einer Kursrally entlädt. Ein Kerry-Triumph könnte hingegen für Verunsicherung sorgen. Nicht nur Pharmatitel seien in Gefahr, die durch die Affäre um womöglich tödliche Nebenwirkungen des Merck-Medikaments Vioxx ohnehin angeschlagen sind. Da die Gesundheitsbranche rund 13 Prozent des S&P 500 ausmacht, könnte der gesamte Markt längerfristig in Mitleidenschaft gezogen werden, warnt die Société Générale in einer Studie zur Präsidentschaftswahl.
Ist Kerry wirklich so schlecht für die Aktienkurse? In Deutschland hat der Senator von Massachusetts auch unter Börsianern viele Freunde. 61 Prozent der Anlager glauben, daß ein Kerry-Sieg die Aktienkurse beflügeln wird, ergab eine Umfrage im Auftrag des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt. Mit dieser Einschätzung könnten die Deutschen sogar richtig liegen. Auch in der US-Finanzszene ist die Sympathie keineswegs so einseitig verteilt, wie es zunächst scheint. Die Bush-Anhänger kommen vor allem aus dem Lager der Fondsmanager und Vermögensverwalter, die oft kurzfristige und emotional getriebene Trends spielen. Bei Volkswirten hingegen, die sich stärker auf mittel- und langfristige Entwicklungen konzentrieren, hat Kerry auch in den USA gute Karten. Die offene Flanke der Republikaner ist, neben der umstrittenen Irak-Politik, das hohe Haushaltsdefizit, das unter Bush auf über 400 Milliarden Dollar gewachsen ist. Der Fehlbetrag könnte die Zinsen in die Höhe treiben, damit das Wachstum der US-Wirtschaft beeinträchtigen und schließlich auch die Aktienkurse belasten. Zwar versprechen beide Kandidaten, das Defizit zu reduzieren. Kerry sei dabei aber deutlich glaubwürdiger, konstatiert Bill Dudley von der Investmentbank Goldman Sachs. Gleichzeitig relativiert er Warnungen vor einem Kerry-Crash an den Aktienmärkten: " Auch wenn die erste Reaktion auf einen Kerry-Sieg wahrscheinlich negativ sein wird, bezweifeln wir, daß dieser Effekt dauerhaft Bestand hat."
Tatsächlich scheint die Furcht vor Kerry überzogen. Vergleicht man die Parteiprogramme sind die Unterschiede bei weitem nicht so groß, wie es die aufgeregte Wahlkampfrhetorik vermuten läßt. Selbst Pharma-Aktionären droht unter Kerry kein Kursmassaker. Was viele übersehen: Am Dienstag wird nicht nur der Präsident, sondern auch das komplette Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren gewählt gewählt. Nach jüngsten Umfragen werden die Republikaner in beiden Kammern ihre Mehrheit verteidigen, eventuell sogar ausbauen. Ein Präsident Kerry könnte also ohne Zugeständnisse an die Republikaner keine Gesetze durchboxen. Wie groß die Hürden im Parlament sind, mußte schon Bill Clinton 1993 erfahren, als seine Gesundheitsreform trotz eigener Mehrheit scheiterte. Auch die Steuervorteile für Aktionäre könnte ein Präsident Kerry gegen den Willen der Republikaner nicht zurücknehmen. Sie würden entsprechend der Bush-Gesetze bis 2008, dem Jahr der nächsten Präsidentschaftswahl, erhalten bleiben.
Wer vor dem Wahltag auf die in zahlreichen Studien angepriesenen Bush- oder Kerry-Aktien wetten will, sollte also nur einen kurzfristigen Anlagehorizont ins Auge fassen. Der richtige Riecher dürfte sich allerdings auszahlen, wie die Vergangenheit zeigt. Laut einer Studie der Brown University legten nach der Wahl 2000 jene Aktien, die dem Sieger Bush zugerechnet wurden, um durchschnittlich drei Prozent zu. Die vermeintlichen Aktien des Verlierers Al Gore büßten sechs Prozent ein.
Wer an Bush glaubt, legt sich Aktien von Halliburton ins Depot. Der Öl- und Baukonzern ist Feindbild aller Bush-Hasser, weil Vizepräsident Dick Cheney Chef von Halliburton war und seinen alten Kollegen Großaufträge zugeschanzt haben soll. Das Irak-Geschäft läuft zwar schlecht, dafür könnten Aufträge bei der Erschließung neuer Fördergebiete winken. Auch die Pharmabranche gilt als Bush-Profiteur. Die Republikaner setzen nicht so sehr auf niedrigere Medikamentenpreise, sondern auf Steuervergünstigungen, über die Patienten Routinebehandlungen finanzieren sollen. Das wäre aus Sicht der Industrie angenehmer als das Modell der Demokraten.
Wer auf einen Sieg des Herausforderers setzen will, steigt bei Generika-Herstellern wie Teva ein. Die Branche produziert preiswerte Imitate von Markenmedikamenten und hofft deshalb, unter den Demokraten stärker in staatliche Gesundheitsprogramme einbezogen zu werden. Einen größeren Kurshebel hätte wegen der geringeren Marktkapitalisierung die Aktie des Umwelttechnologie-Experten Engelhard. Der könnte vom Versprechen der Demokraten profitieren, den Umweltschutz zu stärken. Grundsätzlich scheint das Potential bei den Kerry-Favoriten höher zu sein, da trotz knapper Mehrheit in den Wahlumfragen die Wall Street noch immer von einer Wiederwahl des Amtsinhabers ausgeht und deshalb Kerry-Aktien ignoriert haben dürfte. Laut Merrill Lynch glauben derzeit 56 Prozent der Fondsmanager an einen Bush-Sieg, nur 25 Prozent an einen Kerry-Coup. Einen Unsicherheitsfaktor sollten Anleger aber nicht außer acht lassen - die vielen Wahlhelfer in den umkämpften Stimmbezirken von Flordia, Pennsylvania und Ohio. Volker Dosch von der Fondsgesellschaft DWS: " Wenn die Stimmenauszählung so chaotisch verläuft wie vor vier Jahren, wird das auch die Aktienkurse beeinträchtigen." «
Fragen zuR US-Wahl Warum Halloween alles entscheidet
Wie läuft die Abstimmung?
Viele rieben sich verwundert die Augen: Al Gore erhielt bei der Präsidentschaftswahl vor vier Jahren 544 000 Stimmen mehr als George Bush und hatte dennoch verloren. Denn: Der US-Präsident wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von den 50 Bundesstaaten und dem Hauptstadtdistrikt Washington. Jeder dieser Stimmbezirke darf, je nach Einwohnerstärke, eine bestimmte Anzahl Wahlmänner stellen - Kalifornien als größer Staat 55, Alaska nur drei. Am Dienstag wird genau genommen nicht der Präsident, sondern das Wahlmännergremium ermittelt. In jedem Staat wird nach dem Mehrheitsprinzip abgerechnet: Der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält, gewinnt alle Wahlmänner des Staates, egal wie knapp sein Vorsprung ist. Die eigentliche Präsidentschaftswahl findet erst im Dezember statt. Dann geben alle Wahlmänner ihre Stimme ab. 270 reichen zum Sieg. Das Endergebnis wird formal erst im Januar verkündet.
Wie zuverlässig sind die Wahlmänner?
In den meisten, aber nicht in allen Bundesstaaten sind die Wahlmänner an das Votum der Bevölkerung gebunden. In Einzelfällen haben sie eigenmächtig entschieden, ohne dabei das Gesamtergebnis zu beeinflussen. 1988 beispielsweise stimmte eine Demokratin aus Protest gegen das Wahlsystem nicht für Michael Dukakis, sondern für dessen Vize-Kandidaten.
Wie stehen die Umfragen?
Das Gallup-Institut ermittelte landesweit einen Vorsprung von fünf Prozentpunkten für Bush. Was Republikaner beunruhigt: In wichtigen Einzelstaaten wie Pennsylvania ist das Rennen offen. Wahlforscher halten es daher für möglich, daß Bush dasselbe Schicksal ereilt wie vor vier Jahren Gore: eine Niederlage trotz absoluter Mehrheit in der Bevölkerung.
Welche Themen entscheiden?
Der Anti-Terrorkampf, die Lage im Irak und die Wirtschaft. Die Kompetenzen sind klar verteilt: 53 Prozent glauben, daß sich die Lage im Irak unter Bush besser entwickeln wird als unter Kerry (44 Prozent). Auch beim Anti-Terrorkampf liegt der Amtsinhaber vorn: 57 Prozent glauben an Bush, 39 an Kerry. Umgekehrt das Bild beim Thema Wirtschaft: Dort führt Kerry deutlich mit 52 zu 44 Prozent.
Droht ein Chaos bei der Auszählung?
Bei Computern, mit denen die Bürger ihre Stimme elektronisch abgeben, gab es im Vorfeld Pannen. In einigen Bezirken Floridas sind Wahlunterlagen verschwunden. Ein anderes Problem droht in Colorado: Dort wird parallel über einen Volksentscheid abgestimmt. Wird er angenommen, würden die Wahlmänner des Staates entsprechend der Prozentzahl gesplittet. Leidtragender wäre Bush, der in Colorado führt. Sollte der Volksentscheid den Ausgang der Wahl beeinträchtigen, droht ein Nachspiel.
Wer wählt wen?
Der typische Bush-Wähler ist männlich, wohnt im Süden des Landes und verdient im Jahr mehr als 50 000 Dollar. Entsprechend spiegelverkehrt ist das Profil bei Kerry. Auffallend ist das Wahlverhalten der Geschlechter: Bei Frauen liegt Bush mit sechs Punkten zurück. Kerry führt auch bei Farbigen deutlich mit 70 Prozent der Stimmen.
Was sagt das Orakel?
Seit Ronald Reagan hat stets der Kandidat gewonnen, dessen Gesicht häufiger als Halloween-Maske verkauft wurde. Zuletzt lag Bush nach Prozenten 55 zu 45 vorn. Die Zahlen stammen allerdings von Anfang Oktober - Kerry hat also noch Chancen. Beliebtester Präsident zu Halloween ist übrigens Richard Nixon.
Börsen-Hype: Phantasien in Öl
EamS vom 31.10.2004
Der hohe Ölpreis treibt exotische Blüten. Gerade mit kleinen Ölfirmen scheinen große Gewinne möglich: Investieren auf den Falkland-Inseln, Absahnen in Aserbeidschan - Risiken werden gern übersehen.
Die Geschichte klingt verführerisch:Vor den Falkland-Inseln liegen riesige Ölvorkommen, die noch nicht angezapft sind. Angesichts des hohen Ölpreises von über 50 Dollar lohnt es sich nun, diese aus den Tiefen des Südatlantiks heraufzuholen. Die börsennotierte Falkland Islands Holdings (FIH) besitzt weitgehende Rechte über 33700 Quadratkilometer Meeresboden, ihre ebenfalls börsennotierte Tochter Falkland Oil and Gas Ltd. soll das Bohr- und Fördergeschäft übernehmen. Der Börsendienst Share-Infos, der die Unternehmen zum Kauf empfahl, sieht den Kurs der FIH bereits bis Ende nächsten Jahres auf " 22,50 bis 107 Euro" steigen. Allein seit der Empfehlung im August hat die Aktie schon um 50 Prozent auf aktuell über 9 Euro zugelegt. Also jetzt noch schnell einsteigen? Verpaßt man da einen Megatrend? Experten warnen davor, die Risiken der exotischen, kleinen Firmen mit den scheinbar gigantischen Gewinnperspektiven zu unterschätzen. Peter Dreide, Ölmarktkenner und Fondsmanager bei TBF Global Asset Management, rückt diese Perspektiven in ein realistischeres Licht: " Natürlich bietet ein Ölpreis von über 50 Dollar auch vielen kleinen Firmen gute Chancen. Aber erstens dürfte der Ölpreis mittelfristig deutlich sinken, und zweitens sollten Anleger bei kleinen Unternehmen nur dann einsteigen, wenn sie einen sehr, sehr guten Einblick in die Firma haben."
Genau den liefern viele Börsenbriefe nicht. Genauer gesagt: Sie listen nur Punkte auf, die zum Kauf der Aktie animieren sollen. So hat Share-Infos zwar eine umfang- und faktenreiche Studie zur Firma Falkland Island Holdings erstellt. Doch bleibt diese für den Anleger auch die ziemlich einzige Möglichkeit, sich zu informieren. Es gibt keinen Ölexperten oder Analysten, der das Unternehmen untersucht hat. Wenn der optimistischen Sichtweise einer Kaufempfehlung aber kein zweiter, vielleicht nüchterner Blick gegenübergestellt werden kann, dann ist die Entscheidungsbasis für die Anleger mehr als wacklig.
Angesichts der rosigen Zukunft wird die Gegenwart ausgeblendet. Wesentliche Gesichtspunkte kommen kaum zum Tragen. Bei FIH etwa die Tatsache, daß in dem Gebiet, für das man Lizenzen besitzt, bisher überhaupt noch kein Öl entdeckt wurde. 1999 waren bei sechs Probebohrungen lediglich Kohlenwasserstoffspuren gefunden worden. Nun sollen bis Anfang 2007 neue Bohrungen durchgeführt werden. Experten halten Funde auch für möglich - gemacht hat man sie aber noch nicht. Bis heute wurden erst sogenannte 2-D-Untersuchungen vorgenommen, seismische Messungen, bei denen Schallwellen oder Radar Aufschluß über Flüssigkeiten im Boden geben sollen.
Für die weitaus aussagekräftigeren, aber sehr teuren 3-D-Untersuchungen, die Rückschlüsse über die Ausdehnung möglicher Ölfelder geben sollen, hat die Falkland Oil and Gas Ltd. soeben zwölf Millionen Pfund bei Anlegern eingesammelt. All das heißt: Man ist noch in einem sehr frühen Stadium, was die Beurteilung der Erfolgsaussichten angeht. Vermutlich auch deswegen, weil die Datenbasis noch sehr dünn ist, werden in der Studie andere Themen ausgewalzt, die die Werthaltigkeit der Aussagen unterstreichen sollen: Die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher habe den Falkland-Krieg anno 1982 einzig und allein wegen der Öl- und Gasvorkommen geführt, stellt die Studie ohne Wenn und Aber fest. Wer genauer nachfragen will, bekommt ein Problem. So war Swen Lorenz, der Verfasser der Studie, per E-Mail-Anfrage nicht erreichbar. Auch telefonisch kommt man an Share-Infos nicht heran.
Risiken und Unwägbarkeiten sind auf den 142 Seiten kaum zu finden. So detailfreudig die Studie im Ausmalen der Chancen ist, so wenig Platz widmet sie den Gefahren für den Anleger - magere vier Zeilen. Die Geologen, die dort Öl vermuten, " könnten sich mit ihren Untersuchungen geirrt haben" , heißt es kurz. Und das indirekte Eingeständnis, wie wenig man im Grunde weiß, wird geradezu kryptisch formuliert: " Vorkommen lassen sich immer nur durch Bohrungen nachweisen; unter Umständen aufwendiges und langwieriges Bohrprogramm."
Mehr Aufschluß gibt da der englische Originalprospekt von Falkland Oil and Gas Ltd. zur Kapitalerhöhung am 30. September. Auf über vier Seiten wird alles aufgelistet, was der Firma und damit dem Investor drohen kann. Von einer möglichen und teuren Verseuchung der Umwelt bei Bohrungen über allgemein ungewisse Profitaussichten bis hin zum entscheidenden Punkt: " In den Gebieten, für die eine Lizenz besteht, wurde bisher weder Öl noch Gas gefunden. Es gibt keine Gewißheit, daß solche Funde je gemacht werden oder daß die dazu notwendigen Vermessungen, die in diesem Jahr unternommen werden, weitere für 2005 geplante Vermessungen rechtfertigen werden, oder daß sogar im Fall von weiteren Messungen im Jahr 2005 nachfolgende Bohrungen gerechtfertigt sein werden."
Im Klartext heißt das: Wie die geplanten Bodenuntersuchungen ausgehen, ist ungewiß. Auch wenn sie vielversprechend sind, hält man sich teure Bohrungen offen. Daß dafür dann eventuell weitere Kapitalerhöhungen nötig sind, verschweigt der Prospekt ebenfalls nicht. Ob es im Fall größerer Ölvorkommen im schwierigen Gewässer 500 Kilometer vor Feuerland jemals zu einem Förderbetrieb kommen wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich der Ölpreis entwickelt.
Ein weiteres Beispiel für den Hype um kleine Ölwerte bietet der Börsenbrief " Börse Inside" : Er verspricht seinen Lesern mit der Empfehlung der Ölbohrfirma Transmeridian Exploration " eine der spannendsten Petro-Storys zu einem - noch - günstigen Preis" . Obwohl der Kurs der in Aserbeidschan aktiven Ölbohrfirma innerhalb weniger Wochen bereits um 60 Prozent auf 1,25 Euro hochgeschnellt war, erklärt der Börsenbrief die Firma " reif für eine Neubewertung" . Allein auf Grund seines Nettovermögenswerts seien " konservativ" 3,10 Euro gerechtfertigt. Luft nach oben ist dabei immer drin.
Eine nochmalige Kursverdoppelung innerhalb der nächsten zwölf Monate wird versprochen. Besonders Appetit machen dabei Angaben über den Preis, zu dem Transmeridian Exploration sein Öl verkauft. Bisher bekommt die Firma gut elf Dollar pro Barrel - kein wirklich attraktives Geschäft. " Dank eines neuen Liefervertrags werden es per Jahresende aber schon 30 Dollar sein" , verspricht " Börse Inside" . In ihrem Quartalsbericht vom 13. August, in dem sich die Firma auch zu den Preisen äußert, findet sich dazu aber lediglich die Äußerung, daß man neue Marktabsprachen (" marketing arrangements" ) entwickle, auf Grund derer man auch bessere Preise erwarte. Kurz: Konkret ist da noch nichts.
Wer solche Ungereimtheiten durch Nachfragen bei " Börse Inside" klären möchte oder gar mit dem oder den Autoren der Empfehlung Kontakt aufnehmen will, hat Pech gehabt. So erklärt der als Ansprechpartner im Blatt genannte Alexander Mühling auf Anfrage knapp: " Wir geben zehn Börsenbriefe heraus. Zu einzelnen Empfehlungen kann ich Ihnen nichts Näheres sagen." Mit dem Verfasser der euphorischen Transmeridian-Empfehlung könne man leider auch nicht sprechen. Mühling kategorisch: " Wir schützen unsere Autoren." Wovor, bleibt allerdings auch auf Nachfrage unklar. Die " E-Mail, die Sie gerne schicken dürfen" , wird auch nicht beantwortet.
Die hochgejubelten Perspektiven schrumpfen bei näherer Betrachtung. Fondsmanager und Ölexperte Peter Dreide warnt: " Man muß sich die Fakten ansehen: Das ist ein kleines Unternehmen, das im ersten Halbjahr gerade mal 76000 Barrel Öl verkauft hat, einen Quartalsumsatz von 1,5 Millionen Dollar macht und seit kurzem im Freiverkehr an der Nasdaq gehandelt wird." Dazu kommen die allgemeinen Risiken, die von allen Kennern der Materie immer wieder betont werden. Die Ölregionen Aserbeidschan und Turkmenistan am Kaspischen Meer sind politisch instabile Gebiete. Es kann dort durchaus sehr schnell zu Unterbrechungen der Öllieferungen durch Terrorismus oder Unruhen kommen. Auch die Regierungen sind nicht immer verläßliche Geschäftspartner. Öl wird in den nächsten Jahren ein prima Geschäft bleiben, das scheint sicher. Die hysterischen Kaufempfehlungen immer neuer, immer kleinerer und immer unbekannterer Firmen erinnern aber zunehmend an den Hype um Internetfirmen zur Jahrtausendwende. Und wie damals führen die Empfehlungen solcher Aktien mit bis dahin geringen Umsätzen fast zwangsläufig zu schnellen Kurssteigerungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen solcher Rallys befragen Sie Ihr Gedächtnis oder Ihre Kontoauszüge.
Guten morgen Sven :D
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Bankenpokerface
31.10.2004, 10:55
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Verabschiede mich jetzt erstmal und melde mich gegen Abend wieder.
Ich hoffe ihr seit erstmal mit den neuesten Nachrichten gut versorgt. :wink:
Bankenpokerface
31.10.2004, 10:59
Danke, haben jetzt erst einmal genug zu lesen.
Bis dann... 8)
Verabschiede mich jetzt erstmal und melde mich gegen Abend wieder.
Ich hoffe ihr seit erstmal mit den neuesten Nachrichten gut versorgt. :wink:
Jau, hab ja zwei Tage zum Kurieren gehabt!!!
So schlimm war es nicht, aber irgendwas stimmte mit dem Rotwein nicht... :roll: :roll: :roll:
:wink:
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Bankenpokerface
31.10.2004, 11:11
Würde sagen, es war die Menge. :wink:
Jau, hab ja zwei Tage zum Kurieren gehabt!!!
So schlimm war es nicht, aber irgendwas stimmte mit dem Rotwein nicht... :roll: :roll: :roll:
:wink:
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Na ja, 2 Flaschen auf den ganzen Abend verteilt... :lol: :lol: :lol:
Würde sagen, es war die Menge. :wink:
Jau, hab ja zwei Tage zum Kurieren gehabt!!!
So schlimm war es nicht, aber irgendwas stimmte mit dem Rotwein nicht... :roll: :roll: :roll:
:wink:
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Hi Sven, ruf doch mal an!
Na ja, 2 Flaschen auf den ganzen Abend verteilt... :lol: :lol: :lol:
Würde sagen, es war die Menge. :wink:
Jau, hab ja zwei Tage zum Kurieren gehabt!!!
So schlimm war es nicht, aber irgendwas stimmte mit dem Rotwein nicht... :roll: :roll: :roll:
:wink:
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
lintorfer74
31.10.2004, 12:23
Viel Spaß beim Halloween feiern 8) War gestern in meiner Stammbar und muß versucht mal nen Garfield der ist Klasse :D
www.bar-alexander.de das beste in Düsseldorf
lintorfer74
31.10.2004, 12:25
Du weißt doch alle guten Dinge sind 3 :wink:
Na ja, 2 Flaschen auf den ganzen Abend verteilt... :lol: :lol: :lol:
Würde sagen, es war die Menge. :wink:
Jau, hab ja zwei Tage zum Kurieren gehabt!!!
So schlimm war es nicht, aber irgendwas stimmte mit dem Rotwein nicht... :roll: :roll: :roll:
:wink:
Guten morgen! :D
Geht es dir wieder besser? :wink:
Guten Morgen, actr & all
:wink: :wink: :wink:
Guten Morgen :D
Garfield scheint ein alkoholisches Getränk mit Nachwirkungen zu sein :lol:
[quote="lintorfer74"]War gestern in meiner Stammbar und muß versucht mal nen Garfield der ist Klasse :D
lintorfer74
31.10.2004, 12:30
Es gibt Ihn mit und ohne Alkohol 8) Wäre die Bar ne AG wäre ich long for ever :D
Guten Morgen :D
Garfield scheint ein alkoholisches Getränk mit Nachwirkungen zu sein :lol:
[quote=lintorfer74]War gestern in meiner Stammbar und muß versucht mal nen Garfield der ist Klasse :D
norman bates
31.10.2004, 12:31
Hallo,
http://www.arcor.de/palb/alben/82/629382/1024_3665353839366235.jpg
Schätze, Du hast ihn eher mit genossen :lol: :lol:
Es gibt Ihn mit und ohne Alkohol 8) Wäre die Bar ne AG wäre ich long for ever :D
Guten Morgen :D
Garfield scheint ein alkoholisches Getränk mit Nachwirkungen zu sein :lol:
[quote=lintorfer74]War gestern in meiner Stammbar und muß versucht mal nen Garfield der ist Klasse :D
So, wünsche allen noch einen schönen Rest-Sonntag :D
Bis morgen,
Ford :wink:
Guten Morgen und einen wunderschönen Sonntag @all :D :D
Ein Tipp zur Zeitumstellung im Board:
Wenn Ihr hier im Board noch die Sommerzeit habt, geht in Euer Profil, Zeitzone, und stellt um auf GMT + 1 Stunde. :P
ADL: WOCHENAUSBLICK: Deutsche Investoren warten auf US-Wahl und Quartalsberichte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschen Aktien steht mit der Präsidentschaftswahl in
den USA und der steigenden Zahl von Quartalsberichten aus Deutschland eine
bewegte Woche bevor. Die meisten Börsianer rechnen mit weiteren Kursgewinnen,
auch wenn neue Störfeuer Turbulenzen bringen könnten. Der Leitindex DAX
hatte sich im Verlauf der Vorwoche nach einem überraschend schwachen
Start kräftig erholt und technisch wichtige Marken zurückerobert.
"Per Saldo tritt der Aktienmarkt derzeit auf der Stelle und wartet auf
entscheidende Impulse durch die US-Wahl und die Unternehmensberichte", sagte
Heinz Stork, Marktstratege bei der Baaderbank. Diese beiden Faktoren stünden
klar im Fokus. Der Ölpreis und der wieder erstarkte Euro hätten als
Belastungsfaktoren an Bedeutung verloren. "Solange sich der DAX über 3.850
Punkte hält, bleibt die Börsenwelt in Ordnung", sagte Stork.
US-WAHL IM FOKUS
Weltweit steht zudem die Wahl in den USA im Fokus. Ökonomisch stellt das
hohe Haushaltsdefizit für den künftigen US-Präsidenten eine Herausforderung dar.
Die konjunkturstützende Haushaltspolitik der Regierung von George W. Bush
(Republikaner) wird zwar von den meisten Experten positiv gesehen, doch um eine
Konsolidierung der Staatsfinanzen werden beide Kandidaten nach der Wahl am 2.
November nicht herumkommen. Die Demokraten setzen auf John Kerry. Wegen des
Kopf-an-Kopf-Rennens sei es aber noch unklar, wann ein endgültiges Ergebnis
feststehen wird, sagte Heinz Stork von der Baaderbank. In jedem Fall tritt der
Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) zufolge aber mit der Wahl die Unsicherheit in
den Hintergrund, wer nächster Präsident der USA wird.
Zweiter entscheidender Faktor bleibt die Berichtssaison, die in Deutschland
zur Wochenmitte erst so richtig an Fahrt gewinnt. Vor allem der Ausblick der
Unternehmen wird von den Börsianern besonders kritisch analysiert werden und für
Kursbewegungen sorgen, sagte Heinz Stork. Am Donnerstag legen mit der
HypoVereinsbank , ALTANA und der Post gleich drei
DAX-Unternehmen ihre Quartalsberichte vor, zuvor präsentieren aus der ersten
deutschen Aktienliga Fresenius Medical Care , adidas-Salomon ,
BMW und Continental ihre Zahlen. Hinzu kämen aus der zweiten
Reihe vor allem KarstadtQuelle , die wegen der jüngsten Turbulenzen bei
dem Einzelhändler im Fokus stünden. Die LRP erwartet von den DAX-Unternehmen
einen gemischten Nachrichtenfluss. Dennoch sehen die Experten gute Chancen, dass
dem DAX ein gute November-Start gelingen wird.
UNSICHERHEIT SINKT
Positive Impulse erwarten die Experten der HVB durch Chancen auf eine
weitere Rückbildung der Unsicherheitsfaktoren. Vor allem sei der Anstieg des
Ölpreises, der die Aktienmärkte zeitweise stark unter Druck gebracht hatte,
unterbrochen worden. Auch der bisherige Verlauf der Berichtssaison nehme den
Börsianern die Unsicherheit. Zudem bleibt die Weltkonjunktur nach Einschätzung
der Münchener Experten robust. Mit den nachlassenden Belastungsfaktoren sollten
sich zyklische Werte mittelfristig besonders gut entwickeln, so die
HVB./fat/ck/mur
---Von Frederik Altmann, dpa-AFX---
NNNN
YPO-UND,HVMR.EU,DE,802200,DE0008022005]
Ein Tipp zur Zeitumstellung im Board:
Wenn Ihr hier im Board noch die Sommerzeit habt, geht in Euer Profil, Zeitzone, und stellt um auf GMT + 1 Stunde. :Pendlich stimmt die zeit wieder... :lol: :lol: :lol: :lol:
TUXEDOMOON
31.10.2004, 13:48
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)....ab morgen geht"s wieder an die Tastatur ... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
Hier ein paar Urlaubsbilder :):) , zum träumen ...., vielleicht bekommt ja doch einer Lust ...;)
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/foto/missuedt2003/foto017-m.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/hirzer.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/wandern12.jpg
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)....ab morgen geht"s wieder an die Tastatur ... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
Hier ein paar Urlaubsbilder :):) , zum träumen ...., vielleicht bekommt ja doch einer Lust ...;)
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/foto/missuedt2003/foto017-m.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/hirzer.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/wandern12.jpg
Hi tuxe!! :P
Servus, Tuxe!!!
:wink: :wink: :wink:
sonne_am_strand
31.10.2004, 14:02
Oh, oh... da ist jemand ganz schön sauer, dass die share-infos Tips idR ein Volltreffer sind. Beim Stichwort EamS muss ich inzwischen nur noch müde lächeln. Zuletzt hatte EamS immer vor den unüberschaubaren Risiken von Morphosys gewarnt. Vermutlich ist der ein oder andere Redakteur einst Bernd Förtsch aufgesessen und hat zu 300 Euro gekauft und bei 30 Euro die Notbremse gezogen. Der Kurs jedenfalls zieht genauso wie das operative Geschäft sauber nach oben :wink:
Zurück zu FBL: Falkland Oil ist eine Spekulation- das ist ganz klar. Swen Lorenz hat hier auch nichts anderes behauptet. Wenn die Gewinne schon in trockenen Tüchern wären, würde der Kurs von Falkland Islands Oil & Gas auch nicht bei 0,77 rumdümpeln, sondern wäre schon in der angesprochenen Kursregion um die 100.
Das Risiko der Aktionäre ist auf den Einsatz beschränkt. Bei 0,77 überschaubar, wenn man mit einer kleinen Position investiert ist. Die möglichen Chancen dagegen sind enorm.
Schönen Sonntag :)
Börsen-Hype: Phantasien in Öl
EamS vom 31.10.2004
Der hohe Ölpreis treibt exotische Blüten. Gerade mit kleinen Ölfirmen scheinen große Gewinne möglich: Investieren auf den Falkland-Inseln, Absahnen in Aserbeidschan - Risiken werden gern übersehen.
Die Geschichte klingt verführerisch:Vor den Falkland-Inseln liegen riesige Ölvorkommen, die noch nicht angezapft sind. Angesichts des hohen Ölpreises von über 50 Dollar lohnt es sich nun, diese aus den Tiefen des Südatlantiks heraufzuholen. Die börsennotierte Falkland Islands Holdings (FIH) besitzt weitgehende Rechte über 33700 Quadratkilometer Meeresboden, ihre ebenfalls börsennotierte Tochter Falkland Oil and Gas Ltd. soll das Bohr- und Fördergeschäft übernehmen. Der Börsendienst Share-Infos, der die Unternehmen zum Kauf empfahl, sieht den Kurs der FIH bereits bis Ende nächsten Jahres auf " 22,50 bis 107 Euro" steigen. Allein seit der Empfehlung im August hat die Aktie schon um 50 Prozent auf aktuell über 9 Euro zugelegt. Also jetzt noch schnell einsteigen? Verpaßt man da einen Megatrend? Experten warnen davor, die Risiken der exotischen, kleinen Firmen mit den scheinbar gigantischen Gewinnperspektiven zu unterschätzen. Peter Dreide, Ölmarktkenner und Fondsmanager bei TBF Global Asset Management, rückt diese Perspektiven in ein realistischeres Licht: " Natürlich bietet ein Ölpreis von über 50 Dollar auch vielen kleinen Firmen gute Chancen. Aber erstens dürfte der Ölpreis mittelfristig deutlich sinken, und zweitens sollten Anleger bei kleinen Unternehmen nur dann einsteigen, wenn sie einen sehr, sehr guten Einblick in die Firma haben."
Genau den liefern viele Börsenbriefe nicht. Genauer gesagt: Sie listen nur Punkte auf, die zum Kauf der Aktie animieren sollen. So hat Share-Infos zwar eine umfang- und faktenreiche Studie zur Firma Falkland Island Holdings erstellt. Doch bleibt diese für den Anleger auch die ziemlich einzige Möglichkeit, sich zu informieren. Es gibt keinen Ölexperten oder Analysten, der das Unternehmen untersucht hat. Wenn der optimistischen Sichtweise einer Kaufempfehlung aber kein zweiter, vielleicht nüchterner Blick gegenübergestellt werden kann, dann ist die Entscheidungsbasis für die Anleger mehr als wacklig.
Angesichts der rosigen Zukunft wird die Gegenwart ausgeblendet. Wesentliche Gesichtspunkte kommen kaum zum Tragen. Bei FIH etwa die Tatsache, daß in dem Gebiet, für das man Lizenzen besitzt, bisher überhaupt noch kein Öl entdeckt wurde. 1999 waren bei sechs Probebohrungen lediglich Kohlenwasserstoffspuren gefunden worden. Nun sollen bis Anfang 2007 neue Bohrungen durchgeführt werden. Experten halten Funde auch für möglich - gemacht hat man sie aber noch nicht. Bis heute wurden erst sogenannte 2-D-Untersuchungen vorgenommen, seismische Messungen, bei denen Schallwellen oder Radar Aufschluß über Flüssigkeiten im Boden geben sollen.
Für die weitaus aussagekräftigeren, aber sehr teuren 3-D-Untersuchungen, die Rückschlüsse über die Ausdehnung möglicher Ölfelder geben sollen, hat die Falkland Oil and Gas Ltd. soeben zwölf Millionen Pfund bei Anlegern eingesammelt. All das heißt: Man ist noch in einem sehr frühen Stadium, was die Beurteilung der Erfolgsaussichten angeht. Vermutlich auch deswegen, weil die Datenbasis noch sehr dünn ist, werden in der Studie andere Themen ausgewalzt, die die Werthaltigkeit der Aussagen unterstreichen sollen: Die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher habe den Falkland-Krieg anno 1982 einzig und allein wegen der Öl- und Gasvorkommen geführt, stellt die Studie ohne Wenn und Aber fest. Wer genauer nachfragen will, bekommt ein Problem. So war Swen Lorenz, der Verfasser der Studie, per E-Mail-Anfrage nicht erreichbar. Auch telefonisch kommt man an Share-Infos nicht heran.
Risiken und Unwägbarkeiten sind auf den 142 Seiten kaum zu finden. So detailfreudig die Studie im Ausmalen der Chancen ist, so wenig Platz widmet sie den Gefahren für den Anleger - magere vier Zeilen. Die Geologen, die dort Öl vermuten, " könnten sich mit ihren Untersuchungen geirrt haben" , heißt es kurz. Und das indirekte Eingeständnis, wie wenig man im Grunde weiß, wird geradezu kryptisch formuliert: " Vorkommen lassen sich immer nur durch Bohrungen nachweisen; unter Umständen aufwendiges und langwieriges Bohrprogramm."
Mehr Aufschluß gibt da der englische Originalprospekt von Falkland Oil and Gas Ltd. zur Kapitalerhöhung am 30. September. Auf über vier Seiten wird alles aufgelistet, was der Firma und damit dem Investor drohen kann. Von einer möglichen und teuren Verseuchung der Umwelt bei Bohrungen über allgemein ungewisse Profitaussichten bis hin zum entscheidenden Punkt: " In den Gebieten, für die eine Lizenz besteht, wurde bisher weder Öl noch Gas gefunden. Es gibt keine Gewißheit, daß solche Funde je gemacht werden oder daß die dazu notwendigen Vermessungen, die in diesem Jahr unternommen werden, weitere für 2005 geplante Vermessungen rechtfertigen werden, oder daß sogar im Fall von weiteren Messungen im Jahr 2005 nachfolgende Bohrungen gerechtfertigt sein werden."
Im Klartext heißt das: Wie die geplanten Bodenuntersuchungen ausgehen, ist ungewiß. Auch wenn sie vielversprechend sind, hält man sich teure Bohrungen offen. Daß dafür dann eventuell weitere Kapitalerhöhungen nötig sind, verschweigt der Prospekt ebenfalls nicht. Ob es im Fall größerer Ölvorkommen im schwierigen Gewässer 500 Kilometer vor Feuerland jemals zu einem Förderbetrieb kommen wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich der Ölpreis entwickelt.
Ein weiteres Beispiel für den Hype um kleine Ölwerte bietet der Börsenbrief " Börse Inside" : Er verspricht seinen Lesern mit der Empfehlung der Ölbohrfirma Transmeridian Exploration " eine der spannendsten Petro-Storys zu einem - noch - günstigen Preis" . Obwohl der Kurs der in Aserbeidschan aktiven Ölbohrfirma innerhalb weniger Wochen bereits um 60 Prozent auf 1,25 Euro hochgeschnellt war, erklärt der Börsenbrief die Firma " reif für eine Neubewertung" . Allein auf Grund seines Nettovermögenswerts seien " konservativ" 3,10 Euro gerechtfertigt. Luft nach oben ist dabei immer drin.
Eine nochmalige Kursverdoppelung innerhalb der nächsten zwölf Monate wird versprochen. Besonders Appetit machen dabei Angaben über den Preis, zu dem Transmeridian Exploration sein Öl verkauft. Bisher bekommt die Firma gut elf Dollar pro Barrel - kein wirklich attraktives Geschäft. " Dank eines neuen Liefervertrags werden es per Jahresende aber schon 30 Dollar sein" , verspricht " Börse Inside" . In ihrem Quartalsbericht vom 13. August, in dem sich die Firma auch zu den Preisen äußert, findet sich dazu aber lediglich die Äußerung, daß man neue Marktabsprachen (" marketing arrangements" ) entwickle, auf Grund derer man auch bessere Preise erwarte. Kurz: Konkret ist da noch nichts.
Wer solche Ungereimtheiten durch Nachfragen bei " Börse Inside" klären möchte oder gar mit dem oder den Autoren der Empfehlung Kontakt aufnehmen will, hat Pech gehabt. So erklärt der als Ansprechpartner im Blatt genannte Alexander Mühling auf Anfrage knapp: " Wir geben zehn Börsenbriefe heraus. Zu einzelnen Empfehlungen kann ich Ihnen nichts Näheres sagen." Mit dem Verfasser der euphorischen Transmeridian-Empfehlung könne man leider auch nicht sprechen. Mühling kategorisch: " Wir schützen unsere Autoren." Wovor, bleibt allerdings auch auf Nachfrage unklar. Die " E-Mail, die Sie gerne schicken dürfen" , wird auch nicht beantwortet.
Die hochgejubelten Perspektiven schrumpfen bei näherer Betrachtung. Fondsmanager und Ölexperte Peter Dreide warnt: " Man muß sich die Fakten ansehen: Das ist ein kleines Unternehmen, das im ersten Halbjahr gerade mal 76000 Barrel Öl verkauft hat, einen Quartalsumsatz von 1,5 Millionen Dollar macht und seit kurzem im Freiverkehr an der Nasdaq gehandelt wird." Dazu kommen die allgemeinen Risiken, die von allen Kennern der Materie immer wieder betont werden. Die Ölregionen Aserbeidschan und Turkmenistan am Kaspischen Meer sind politisch instabile Gebiete. Es kann dort durchaus sehr schnell zu Unterbrechungen der Öllieferungen durch Terrorismus oder Unruhen kommen. Auch die Regierungen sind nicht immer verläßliche Geschäftspartner. Öl wird in den nächsten Jahren ein prima Geschäft bleiben, das scheint sicher. Die hysterischen Kaufempfehlungen immer neuer, immer kleinerer und immer unbekannterer Firmen erinnern aber zunehmend an den Hype um Internetfirmen zur Jahrtausendwende. Und wie damals führen die Empfehlungen solcher Aktien mit bis dahin geringen Umsätzen fast zwangsläufig zu schnellen Kurssteigerungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen solcher Rallys befragen Sie Ihr Gedächtnis oder Ihre Kontoauszüge.
Börsenschnorrer
31.10.2004, 14:49
hehe: Hab mich immer gewundert, warum die Zeit eine Stunde zurück ist bei mir. Jetzt bin ich wieder auf dem laufenden. Auch etwas Positives bei der Zeitumstellung :shock:
Ein Tipp zur Zeitumstellung im Board:
Wenn Ihr hier im Board noch die Sommerzeit habt, geht in Euer Profil, Zeitzone, und stellt um auf GMT + 1 Stunde. :P
Deutsche Bank und Mediobanca wollen bei zweitgrößter Bank Russlands einsteigen
FANKFURT (dpa-AFX) - Die zweitgrößte russische Bank, die Vneshtorgbank, will
noch dieses Jahr entscheiden, wer als privater, ausländischer Investor in das
staatliche Institut investieren soll. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der
Bank, Andrej Kostin, im Gespräch mit dem Handelsblatt (Montagausgabe). "Bis Ende
des Jahres werden wir der Regierung unseren Vorschlag vorlegen", sagte Kostin.
"Ich hoffe auf einen Deal noch bis Jahresende."
Er bestätigte, dass die Bank mit der Deutschen Bank und der
italienischen Mediobanca sowie mit Finanzinvestoren
verhandelt. Der Investor soll auf jeden Fall aus Europa kommen. Die
Vneshtorgbank will nach Angaben Kostins zunächst zehn Prozent ihrer Anteile
verkaufen, in vier bis fünf Jahren auch bis zu 49 Prozent. Langfristig könne die
Bank auch mehrheitlich in private Hände gelangen./zb
DEUTSCHE BANK AG|DBKR.EU||514000|DE0005140008|
MEDIOBANCA SPA|MBI.EU||851715|IT0000062957|
KEYWORDS: 2N|MNA STD|RUS GER ITA|FIN|
2004-10-31 14:48:35
Blackstone: Struktur- und Finanzkrisen öffnen Chancen für US-Finanzinvestoren
BERLIN (dpa-AFX) - Die Notwendigkeit des Umbaus der deutschen Unternehmen
öffnet nach Ansicht des Deutschlandchefs der US-Investmentfondsgruppe
Blackstone, Hanns Ostmeier, zunehmend Akquisitionsmöglichkeiten. "Es gibt in
Deutschland Strukturkrisen und auch verdeckte Finanzkrisen, die akut nicht
ausbrechen, weil das Zinsniveau derzeit sehr niedrig ist", sagte der
Blackstone-Manager der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "DIE WELT"
(Montagausgabe).
Vom aktuellen Fonds BCP IV, dem weltweit größten Private-Equity-Fonds, mit
6,5 Mrd. US-Dollar Volumen solle ein Drittel außerhalb der USA investiert
werden. "Für Deutschland käme damit theoretisch ein Volumen von über zwei Mrd.
US-Dollar in Frage", sagte Ostmeier. Für Investitionen im Immobilienbereich
stünden ebenfalls rund zwei Milliarden US-Dollar Kapital zur Verfügung.
Die von Blackstone beratenen Fonds hätten in den vergangenen zwölf Monaten
in Deutschland Firmen und Immobilien im Gesamtwert von rund fünf Milliarden Euro
übernommen. Zum Thema Karstadt-Quelle sagte Ostmeier: "Wir haben nicht
die Absicht, den Konzern zu übernehmen und kein Übernahmeangebot in Arbeit."
Einzelne Teile könnten jedoch interessant sein. "Wenn Immobilien angeboten
werden, werden wir uns diese natürlich anschauen", sagte Ostmeier.
"Es gibt in Deutschland einen Restrukturierungsrückstau auch bei großen
Konzernen", erklärte der Blackstone-Manager das zunehmende Interesse von
US-Investmentfonds. Eine im internationalen Vergleich gravierende Schwäche
deutscher Unternehmen sei oftmals die unzureichende Ertragslage. "Die
Anpassungsträgheit führt dazu, dass notwendige Entscheidungen nicht, zu spät
beziehungsweise halbherzig getroffen werden", kritisierte Ostmeier. "Wenn
Weichen früher und konsequenter gestellt würden, wären die Verluste bei
Umbauprozessen geringer. Dies scheint ein deutsches Phänomen zu sein."
Deutsche Manager seien "im Durchschnitt besser, wenn es darum geht, das
Geschäft zu führen und zu organisieren. Bei der Verzinsung des eingesetzten
Kapitals sind deutsche Manager allerdings vielen Kollegen im Ausland
unterlegen", sagte Ostmeier./zb
KARSTADTQUELLE AG|KARR.EU||627500|DE0006275001|
KEYWORDS: 2N|FNG MUT GEN STD|GER USA|TST RET|
2004-10-31 15:14:36
Presse: Deutsche Börse prüft erneut Möglichkeiten einer Fusion mit LSE
LONDON (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse prüft einem Zeitungsbericht
zufolge erneut eine Fusion mit der Londoner Börse LSE (London Stock Exchange)
. Deutsche Börse-Chef Werner Seifert teste derzeit den
Rückhalt bei LSE-Investoren und -Kunden, schreibt die britische Zeitung "The
Observer" am Sonntag. Dies werde von einigen Beobachtern als neuer Versuch einer
Fusion aufgenommen.
"Seifert macht derzeit die Runde bei Institutionen. Er ist auf einer
Charmeoffensive um das Image der Deutschen Börse zu verbessern", zitierte die
Zeitung einen Banker und Aufsichtsratsmitglied in einem Industrieunternehmen.
Vor vier Jahren war ein Zusammengehen der beiden Börsenbetreiber vor allem am
Widerstand der LSE-Kunden gescheitert./zb
LONDON STOCK EXCH|LSE|GB||GB0009529859|
DEUTSCHE BOERSE AG|DB1R.EU|||DE0005810055|
KEYWORDS: 2N|MNA STD|GBR GER|FIN|
2004-10-31 15:31:32
Gerade bei WO gefunden, kann das wer bestätigen?:
Kuwait - Die drei Raffinerien von Kuwait mit einer Gesamtkapazität von 920.000 Barrel am Tag haben am Sonntag still gestanden. Grund sei eine Stromausfall im Golfemirat, sagte der Sprecher des nationalen Erdölkonzerns Kuwait National Petroleum Co., Mohammad el Hadscheri, der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte Radio Kuwait unter Berufung auf das Energieministerium berichtet, die Stromversorgung des Emirates sei unterbrochen. An der Behebung des Problems werde gearbeitet. (AFP)
31.10.04, 13:07 Uhr
Dicom erhöht Gebot für Topcall auf 4,28 (4,00) EUR je Aktie
BASINGSTOKE (Dow Jones-VWD)--Die Dicom Group plc, London, erhöht ihr Gebot für die Topcall International AG, Wien, auf 4,28 EUR von zuvor 4,00 EUR je Aktie. Das teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Zuvor hatte Dicom die Angebotsfrist, die ursprünglich am 29. Oktober ausgelaufen wäre, bis zum 12. November verlängert. Die Dicom Group hatte die Offerte für Topcall am 1. September über ihre 100-prozentige Tochter EDC Investment Ltd abgegeben.
(ENDE) Dow Jones Newswires/29.10.2004/12/bb/mi
Brain Force nimmt verbessertes Angebot für Topcall an
WIEN (Dow Jones-VWD)--Die Brain Force Software AG hat das verbesserte Angebot der Dicom Group plc für die Topcall International AG angenommen. Das teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Kurz zuvor hatte die Dicom Group plc, London, ihr Gebot für die Topcall International AG, Wien, auf 4,28 EUR von zuvor 4,00 EUR je Aktie erhöht.
(ENDE) Dow Jones Newswires/29.10.2004/12/bb/mi
WOCHENVORSCHAU/45. Kalenderwoche
- Termine vom 1. bis 5. November -
M O N T A G, 1. November:
***07:00 NL/KPN NV, Ergebnis Q3, Den Haag
***07:30 NL/ABN Amro Holding NV, Ergebnis Q3, Amsterdam
***08:00 DE/Großhandelsumsatz September
09:45 DE/27. Deutscher Steuerberatertag,
Rede von Bundesfinanzminister Eichel, Hamburg
***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Oktober
***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Eurozone Oktober
***14:00 DE/Volkswagen AG, Fortsetzung der Tarifverhandlungen, Hannover
***14:30 US/Persönliche Ausgaben und Einkommen September
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Zinstender
***16:00 US/ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe Oktober
***16:00 US/Bauausgaben September
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - JP/Toyota Motor Corp, Ergebnis Q2, Toyota City
- AT/ES/HU/PL/Feiertag ("Allerheiligen"),
Börsen, Banken und Behörden geschlossen
D I E N S T A G, 2. November:
***07:00 CH/UBS AG, Ergebnis Q3, Zürich
***08:00 DE/Einzelhandelsumsatz September
***08:00 DE/Pfleiderer AG, Ergebnis 9 Monate (11:00 Telefon-PK), Neumarkt
***08:30 DE/Pfeiffer Vacuum Technology AG, Ergebnis Q3, Asslar
08:30 AT/Verbundgesellschaft, Ergebnis Q3, Wien
08:30 GB/BAA plc, Ergebnis H1, London
***10:00 DE/FMC AG, PK zum Ergebnis 9 Monate, Bad Homburg
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Zinstender
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- US/Präsidentschaftswahlen
M I T T W O C H, 3. November:
***07:30 DE/adidas-Salomon AG, Ergebnis Q3 (10:00 PK), Herzogenaurach
***07:30 DE/Depfa Bank plc, Ergebnis Q3, Frankfurt
***08:00 DE/QSC AG, Ergebnis Q3, Köln
***09:55 DE/Arbeitsmarktdaten Oktober
10:00 DE/Erwerbstätigkeit August
***10:00 DE/BMW AG, Ergebnis Q3, München
***10:00 DE/Continental AG, Ergebnis Q3, Hannover
***15:00 US/Treasury, Details der Quartalsrefundierung
***16:00 US/ISM-Index Nicht-Verarbeitendes Gewerbe Oktober
***16:00 US/Auftragseingang Industrie September
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/KarstadtQuelle AG, Ergebnis 9 Monate, Essen
*** - DE/Deutsche Postbank AG, Ergebnis 9 Monate, Bonn
*** - DE/Aixtron AG, Ergebnis 9 Monate, Aachen
*** - FR/Suez SA, Umsatz Q3, Paris
*** - US/Time Warner Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 0,14), Dulles
- JP/Feiertag ("Tag der Kultur"),
Börsen, Banken und Behörden geschlossen
D O N N E R S T A G, 4. November:
***06:45 CH/Credit Suisse Group (CS Group), Ergebnis Q3 (10:00 PK), Zürich
***07:30 DE/HypoVereinsbank AG (HVB), Ergebnis 9 Monate, München
***07:30 DE/Deutsche Post AG, Ergebnis 9 Monate, Bonn
***07:30 DE/Degussa AG, Ergebnis 9 Monate (10:00 PK), Düsseldorf
***07:30 NL/EADS, Ergebnis Q3, Amsterdam
***08:00 DE/Leoni AG, Ergebnis 9 Monate (14:00 Telefon-PK), Nürnberg
***08:00 DE/Rational AG, Ergebnis Q3, Landsberg/Lech
***08:00 AT/Bank Austria Creditanstalt AG, Ergebnis 9 Monate, Wien
***08:30 AT/Austrian Airlines AG (AUA), Ergebnis Q3, Wien
***11:00 DE/Altana AG, PK zum Ergebnis Q3, Bad Homburg
***11:00 EU/Arbeitsmarktdaten September
***11:00 EU/Erzeugerpreise September
***12:00 DE/Auftragseingang September
***13:00 GB/BoE, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses im Anschluss an die
Sitzung des Geldpolitischen Rats, London
***13:45 EU/EZB, Ergebnis der Ratssitzung, Frankfurt
***14:30 EU/EZB, PK nach Ratssitzung, Frankfurt
***14:30 US/Produktivität ex Agrar Q3 (1. Veröffentlichung)
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
***17:00 EU/Gipfel der Staats- und Regierungschefs (bis 5.11.), Brüssel
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesfinanzministerium, Bekanntgabe der Ergebnisse der
Steuerschätzung, Berlin
*** - DE/Hugo Boss AG, Ergebnis 9 Monate, Metzingen
*** - DE/Singulus Technologies AG, Ergebnis Q3, Kahl am Main
*** - DE/Takkt AG, Ergebnis 9 Monate, Stuttgart
*** - CA/Alcan Inc, Ergebnis Q3, Montreal
*** - NL/ING Groep NV, Ergebnis 9 Monate, Amsterdam
*** - FR/BNP-Paribas SA, Ergebnis Q3, Paris
*** - FR/AXA SA, Umsatz Q3, Paris
F R E I T A G, 5. November:
***06:00 JP/Frühindikator September
***08:00 DE/Kontron AG, Ergebnis Q3, Eching
***08:30 DE/comdirect bank AG, Ordereingang Oktober, Quickborn
***10:30 GB/Industrieproduktion September
***11:00 EU/Einzelhandelsumsatz September
11:00 SE/SAS, Verkehrszahlen Oktober, Stockholm
***12:00 DE/Produktion im Produzierenden Gewerbe September
***12:00 FR/OECD, Frühindikator September
***14:30 US/Arbeitsmarktdaten Oktober
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Zinstender
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - US/Berkshire Hathaway Inc, Ergebnis Q3 (PROGNOSE: 748,50), Omaha
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD
(ENDE) Dow Jones Newswires/29.10.2004/gl
Chinas Gewerkschaften wagen Kraftprobe mit US-Konzernen
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Unternehmen wie Wal-Mart, McDonald's und Dell erlauben keine Organisation - Europäische Firmen nicht betroffen
von Johnny Erling
Peking - Multinationale Konzerne, vor allem aus den USA, sehen sich in China einem öffentlichen Kesseltreiben ausgesetzt. Sie würden chinesischen Arbeitern nicht erlauben, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Die Unternehmen werden von den Medien mit Namen genannt. Zu ihnen gehören der Handelsriese Wal-Mart Stores, die Fastfoodketten McDonald's und KFC, die Fotogiganten Eastman Kodak, Computerfirmen wie Dell Inc. und Südkoreas Samsung.
Diese Konzerne, für die in allen Teilen Chinas Hunderttausende Arbeiter und Angestellte tätig sind, verhalten sich illegal, lauten die aggressiven Vorwürfe. Der englischsprachige Staatssender CRI meldete kürzlich gar als Hauptnachricht: "China hat diese Multis auf seine schwarze Liste gesetzt."
Deutsche und europäische Unternehmen werden nicht genannt. Für Volkswagen, Siemens oder BASF gehören Gewerkschaften und Parteiorganisationen in ihren chinesischen Kooperationen oder Alleinbetrieben dazu. "Wir halten uns an die Regeln", sagen ihre Manager, zumal "wir aus einem Land mit einer starken Gewerkschaftsbewegung kommen". Nach Chinas Gesetzen haben Mitarbeiter eines Unternehmens das Recht, sich auf freiwilliger Basis in Gewerkschaften zu organisieren. Sie dürfen nicht daran gehindert werden. Genau das werfen Chinas Medien den US-Konzernen vor. Die "Arbeiterzeitung" beschuldigte lokale Bezirksregierungen, sie würden aus Angst vor dem Abzug ausländischer Investitionen Komplizen einer Anti-Gewerkschaftspolitik.
Die Kampagne geht vom Allchinesischen Gewerkschaftsverband (ACFTU) aus, einer der letzten großen kommunistischen Massenorganisationen des Landes, die in der Privatwirtschaft mitmischen wollen. Der Verband sucht die Kraftprobe mit den Multis. Im Umkehrschluß zur neuen Doktrin der Kommunistischen Partei, die fortschrittliche Kapitalisten und Manager privater Unternehmen in ihre Reihen eintreten läßt, sollen sie und alle Privatunternehmen sich gefälligst für die Massenorganisationen der Partei öffnen. "In allen Auslandsunternehmen muß es Gewerkschaftszellen geben" erklärte ACFTU-Funktionär Yang Honglin. In China waren Ende 2003 rund 85 Millionen Menschen in drei Mio. Privatbetrieben beschäftigt. Erst 30 Millionen waren gewerkschaftlich organisiert.
Im Mittelpunkt der Kritik steht der Handelsriese Wal-Mart, der in China 37 Super-Einkaufszentren in 18 Städten unterhält und 19 000 Mitarbeiter beschäftigt. Wal-Mart läßt gewerkschaftliche Organisation in seinen Läden weltweit nicht zu. Doch Chinas Staatsgewerkschaft steht nicht allein. Anfang Oktober konferierte sie in Peking mit der Weltförderation der Gewerkschaften. Die Presse berichtete, daß sich auch die US-Gewerkschaften ständig mit dem Handelsgiganten anlegen, der seit 2001 bereits 28 mal verklagt worden sei.
Daß Chinas Staatsgewerkschaftler als Interessenvertreter der Arbeiterschaft plötzlich Zähne (gegen die Ausländer) zeigen, entbehrt nicht der Ironie. Als Hilfsorganisation der KP, die jeden freien Gewerkschafter zum Staatsfeind erklärt, war die ACFTU mit Beginn der kapitalistischen Wirtschaftsreformen vor 25 Jahren in völlige Bedeutungslosigkeit geraten. Die Arbeiter liefen in Massen weg. Sie schrumpfte bis 1997 auf einen Tiefstand von 91 Millionen Mitglieder und war nur noch in 500 000 Basisorganisationen vertreten. In den vergangenen sieben Jahren suchten sie wieder neuen Tritt vor allem über die Privatindustrie zu fassen. Ende 2003 gehörten den Staatsgewerkschaften knapp 140 Millionen Mitglieder an.
Schlecker zahlt für zu schnelle Expansion
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Europas größte Drogeriemarktkette muß Filialen aufgeben und verliert Marktanteile
von Hagen Seidel
Düsseldorf - Auf der Homepage scheint noch alles beim alten: Europas Drogeriemarktführer Schlecker sucht wie eh und je Ladenlokale in "Fußgängerzonen, Haupteinkaufsstraßen, Randlagen, Seitenstraßen, Ausfallstraßen, Einkaufszentren, Vororten, Wohngebieten". Also praktisch überall. Gern stieg Schlecker bisher zu Sonderpreisen in Mietverträge von Händlern ein, die ihre Läden dichtmachen mußten. Doch inzwischen ist auch dem gerade 60 Jahre alt gewordenen Selfmade-Milliardär und Firmengründer Anton Schlecker aus dem schwäbischen Ehingen klar, daß er mit dieser Frontal-Wachstumsstrategie in Deutschland nicht mehr weiterkommt. Die Expansion ist ins Stocken geraten.
Jetzt will der verschwiegene Unternehmer raus aus den Schmuddelecken und ein "Standort-Optimierungsprogramm" starten: Miniläden unterhalb von 200 Quadratmetern soll es künftig nicht mehr geben, mehrere Geschäfte in derselben Straßen oder in einem Dorf auch nicht.
Den Anteil an Lebensmitteln will Schlecker ebenfalls reduzieren - dieses Geschäft ist nicht so lukrativ wie das mit Shampoos.1000 Filialen würden jetzt geschlossen, mindestens 1000 Mitarbeitern drohe die Kündigung, 8000 solle die Arbeitszeit gekürzt werden, warnt die Gewerkschaft Verdi. Für Verdi ist Schlecker, den die Berliner "Taz" unlängst den "Drogeristen ohne Freunde" nannte, ohnehin einer der Lieblingsgegner. Immer wieder ist von Mobbing die Rede, von Taschenkontrollen durch Vorgesetzte. Ende der neunziger Jahre war das Ehepaar Schlecker zur Zahlung von 500 000 Euro und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil sie Mitarbeitern jahrelang weniger als den Tariflohn gezahlt hatten.
Der neuerliche Verdi-Protest führte aber zu einem höchst seltenen Ereignis: zu einer Reaktion aus der Schlecker-Zentrale. Alles übertrieben, hieß es. Zwar würden Läden dichtgemacht, aber: "Bereinigt um die Zahl der Schließungen, wurden allein in diesem Jahr bereits wieder 272 neu hinzugekommene Verkaufsstellen mit zusätzlichen Arbeitsplätzen geschaffen." Notwendiger Stellenabbau würde sozialverträglich praktiziert.
Schlecker reagiert mit der vorsichtigen Neuausrichtung auf das Erstarken der Wettbewerber. Denn Schlecker verliert seit Jahren Marktanteile. "DM und Rossmann haben in den vergangenen Jahren rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz aus dem Markt gewonnen. Der Großteil kam sicherlich von Schlecker", heißt es aus einem Branchenunternehmen. Noch beträgt Schleckers Anteil am Kuchen rund 41 Prozent. DM aus Karlsruhe als Branchenzweiter liegt jetzt bei etwa 19 Prozent - neue Filialen dürften den Anteil weiter in die Höhe treiben. Rossmann aus Burgwedel bei Hannover rückt mit 14,5 Prozent immer näher - und wird wohl 2006 mit der Übernahme der restlichen KD-Filialen von Tengelmann an DM vorbeiziehen.
Anders als die sprichwörtlich sparsamen Schwaben setzen die beiden Verfolger mit Erfolg auf Qualität, gute Lagen, ein angenehmes Ambiente. Und liefern sich seit Monaten eine Preisschlacht, bei der Schlecker oft genug nicht folgen kann. "Daß die Läden so billig aussehen, hat nicht nur mit der Knauserigkeit des Eigentümers zu tun: Diese Anmutung soll den Kunden Glauben machen, Schleckers Preise sind die niedrigsten. Aber das stimmt schon lange nicht mehr", sagt ein Kenner der Drogeriemarktbranche. Schlecker liegt zwar mit 13 300 Läden bei der Zahl seiner Läden ganz weit vorn - nicht aber bei der Rendite. Dirk Rossmann beziffert seine Umsatzrendite mit drei Prozent im vergangenen und 2,7 Prozent in diesem Jahr. DM liege bei der Hälfte, Schlecker noch darunter. Gleichzeitig knabbern Discounter wie Aldi oder Lidl den Drogeriemärkten mit immer hochwertigen Pflegeprodukten den Umsatz ab. Auch das geht verstärkt zu Lasten von Schlecker - denn die Discounter eröffnen neue Standorte vor allem in Schlecker-typischen Gegenden.
Deshalb macht Schlecker den kleineren Konkurrenten schon lange keine angst mehr. Die reagierten auffallend gelassen auf dessen Ankündigung, in diesem Jahr weitere 1000 Läden in Deutschland zu eröffnen. "Das System Schlecker war bisher sehr erfolgreich, läßt sich aber nicht unendlich multiplizieren", warnt ein Insider. Irgendwann sei die Sättigungsgrenze erreicht.
Dann hilft auch das Schneeballsystem nicht mehr viel, mit dem Schlecker die Expansion maßgeblich finanziert: Weil die Kette den Herstellern riesige Mengen an Waren abnimmt, bekommt sie üppige Rabatte und lukrative Boni. Mit denen werden die Neueröffnungen finanziert, ohne große Schulden machen zu müssen. "Irgendwann muß man die Rechnung zahlen", hatte DM-Gründer Götz Werner schon im Mai in der WELT gesagt. Und ebenfalls in der WELT sagte der kantige Firmenchef Dirk Roßmann: "Meiner Meinung nach hat das Unternehmen in den vergangenen zwei bis drei Jahren zu viele neue Märkte mit zu geringen Umsätzen aufgemacht. Bis dahin hatte das System hervorragend funktioniert. Jetzt hat sich Schlecker tatsächlich selber kannibalisiert. Wir würden niemals Läden aufmachen, die sich gegenseitig die Kunden abjagen."
Roßmann schließt inzwischen Läden, die im Monat weniger als 50 000 Euro umsetzen. Im Durchschnitt liegen die Umsätze hier bei 150 000 Euro. Schlecker kommt nur auf ein Viertel dieser Summe - gibt allerdings auch weniger Geld für das Personal aus. Denn in vielen Läden arbeitet - anders als bei den beratungsorientierteren Konkurrenten - nur eine einzige Mitarbeiterin. Und die muß nicht nur kassieren, sondern auch noch Ware annehmen, einräumen und Kunden beraten.
Nur wegen der Schwierigkeiten im Heimatmarkt ist das Ende der Schlecker-Story allerdings noch längst nicht in Sicht. Jetzt expandiert der Konzern im Ausland, vor allem in Osteuropa. Und trifft dort, unter anderem, auf alte Bekannte: auf DM und Rossmann.
Artikel erschienen am Mo, 1. November 2004
Franzosen schmieden eine Allianz mit Durchschlagskraft
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von Gesche Wüpper
Der geplante Zusammenschluß von Snecma und Sagem mag Erstaunen hervorrufen. Denn viele Gemeinsamkeiten gibt es auf den ersten Blick nicht zwischen dem staatlich kontrollierten Flugzeugmotorenhersteller und dem Handy-Produzenten.
Der strategische Sinn dieser Verbindung erschließt sich erst bei näherer Betrachtung. Beide Unternehmen sind in der Rüstungsbranche und im Flugzeugbau tätig - allerdings auf unterschiedlichen Gebieten: Snecma liefert Motoren für Flugzeuge und Raketen, Sagem Elektronik für Luftfahrt und Rüstung.
Genau diese Bereiche ergänzen sich hervorragend. Beim Bau von Militärflugzeugen nimmt die Rolle der Elektronik immer noch in erheblichem Unfang zu. Eine Entwicklung, die genauso beim zivilen Flugzeugbau zu beobachten ist.
Sagem spielt bei diesem Wandlungsprozeß bereits jetzt eine große Rolle, denn das Unternehmen liefert elektronische Komponenten für die Navigations- und Kommunikationssysteme aller französischen Flugzeughersteller.
Snecma kann von diesen Erfahrungen kräftig profitieren und seinen Kunden künftig ein breiteres Angebot liefern. Sagem wiederum gewinnt einen stabilen Abnehmer seiner Produkte. Der überraschende Zusammenschluß hat damit alle Voraussetzungen, eine Erfolgsgeschichte zu werden.
Artikel erschienen am Mo, 1. November 2004
Europäisch denken
Mitbestimmung
von Otto Graf Lambsdorff
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Schon länger wird über das deutsche Mitbestimmungsmodell im europäischen Gesellschaftsrecht diskutiert. Mit den neuen Gesellschaftsformen, allen voran der europäischen Aktiengesellschaft, werden Mischformen deutscher und angelsächsischer Führungsstrukturen von Unternehmen entstehen. Auf dem Prüfstand steht daher das deutsche Modell der Trennung von operativer und strategischer Unternehmensleitung in Vorstand und Aufsichtsrat, dem immer auch Vertreter der Beschäftigten angehören müssen.
Wie tragfähig ist dieses Modell in Zeiten der Europäisierung und Globalisierung?
Sicher ist die Mitbestimmung kein historischer Fehler, wie der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, kürzlich behauptete. Im Wirtschaftsgefüge der alten Bundesrepublik war die Mitbestimmung vielmehr ein wichtiger Faktor für den Aufbauwillen und die jahrzehntelange Prosperität aller Wirtschaftszweige. Sie hat zur konstruktiven Zusammenarbeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Kapitaleignern und Beschäftigten beigetragen und so den sozialen Frieden gestärkt. Bis heute funktioniert der Interessenausgleich in Aufsichtsräten. Ausnahmen gab und gibt es immer. Unerfreulichkeiten wie der Fall Bsirske/Lufthansa und eine unangemessene Abhängigkeit von Vorständen bei ihrer Bestellung sind freilich vorhanden und wohl auch unvermeidbar.
Persönliches Fehlverhalten Einzelner sollte aber nicht mit struktureller Untauglichkeit eines Modells verwechselt werden. Und persönliches Fehlverhalten konnten wir bei Managern amerikanischer Großunternehmen mit vielgelobter Board-Struktur in den letzten Jahren mindestens ebenso häufig feststellen. Ich nenne nur Enron und Worldcom.
Im Jahr 1976 habe ich für die FDP mit dem damaligen Koalitionspartner SPD das Thema Mitbestimmung verhandelt. Die Verhandlungen waren schwierig, wollte die SPD doch das Modell der Montanmitbestimmung durchsetzen. Die FDP wollte ein Zweitstimmenrecht des Aufsichtsratsvorsitzenden und die Institution des Leitenden Angestellten. Diese Vorschläge flossen dann in das Mitbestimmungsgesetz ein. Die Klage der Arbeitgeberverbände beim Bundesverfassungsgericht folgte umgehend und wurde erwartungsgemäß abgewiesen. Ich habe seitdem in zahlreichen Aufsichtsräten mitgewirkt und bin von der Funktionsfähigkeit des deutschen Modells grundsätzlich überzeugt.
Sicher gibt es Reformbedarf: Die Zahl von 20 Aufsichtsratsmitgliedern ist zu groß. Ich hatte 1993 vorgeschlagen, sie zu verkleinern. Das scheiterte am Koalitionspartner CDU. Ich meine, die Hauptversammlung eines Unternehmens sollte individuell über die Größe entscheiden. Auch die Art der Mitbestimmung könnte den Hauptversammlungen überlassen werden.
Ich favorisiere die Drittelparität, unter der Voraussetzung, daß auch hier auf der Arbeitnehmerseite Betriebsvertreter, Leitende Angestellte und Gewerkschaftsvertreter Teil des Aufsichtsrates sind. Ein externer Gewerkschaftsvertreter ist meiner Meinung nach durchaus sinnvoll, bringt dieser doch einen überbetrieblichen Horizont und damit eine objektivierende Distanz zum konkreten Problem ein. Ansonsten ist es natürlich richtig, die Mehrheit der Arbeitnehmervertreter aus dem Unternehmen selbst zu rekrutieren - übrigens eine alte Forderung der Liberalen.
Erfahrungsgemäß sind grenzüberschreitende Gesellschaften in Europa meist nicht bereit, das deutsche Mitbestimmungsmodell zu akzeptieren. Hier muß die Bundesregierung Anpassungen vornehmen, um zu verhindern, daß Neugründungen deshalb nur noch in unseren Nachbarländern stattfinden. Diese Entwicklung wäre im Hinblick auf die Arbeitsplätze fatal. Was wollen wir? Arbeitsplätze im Ausland ohne oder Arbeitslose im Inland mit deutscher Mitbestimmung?
Niemand spricht in diesem Zusammenhang über das durch Rot-Grün noch einmal bürokratisch aufgeblähte Betriebsverfassungsgesetz. Die Kostenbelastung der Unternehmen wurde durch noch mehr freigestellte Betriebsräte unerträglich erhöht. Mit einer Verschlankung dieses Gesetzesmonstrums könnte mehr für die Sicherung des Standortes Deutschland getan werden als durch eine Forderung nach völliger Abschaffung der Mitbestimmung und die Ersetzung des deutschen dualen Führungsmodells durch ein Board-System angelsächsischer Provenienz.
Artikel erschienen am Mo, 1. November 2004
DocMorris wächst rasant
18:27 Uhr
AACHEN / HEERLEN. Die niederländische Versandapotheke DocMorris wächst sprunghaft. In den ersten neun Monaten 2004 habe die Zahl der Kunden in Deutschland verdoppelt werden können, teilte das Unternehmen mit. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres habe die Kundenzahl bei 250 000 gelegen. Der Umsatz verdreifachte sich fast auf 93 (32) Millionen Euro.
DocMorris habe bisher mehr als 200 Verträge mit Krankenkassen abgeschlossen, hieß es. Die Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherungen sorgten für knapp drei Viertel des Gesamtumsatzes der Versandapotheke. Das Unternehmen habe bis Ende September 775 000 Pakete mit insgesamt 3,5 Millionen Medikamenten versandt. Im Vorjahr waren es 360 000 Pakete mit 1,1 Millionen Medikamenten.
Rund drei Viertel der Kunden bestellen ihre Arzneien per Post. Doc Morris hat 320 Mitarbeiter. Ob die Firma schwarze Zahlen schreibt, wurde nicht mitgeteilt. (dpa)
Ackermanns wichtigster Diplomat
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Jürgen Fitschen steht als neuer "Mr. Germany" der Deutschen Bank vor einer denkbar schweren Aufgabe
von Jörg Eigendorf
Wenn Investmentbanker über ihre Kollegen reden, dann sind die Urteile meist nicht sehr schmeichelhaft. Attribute wie "hart", "zielstrebig", "fokussiert" sind da noch das Höchste der Gefühle. Oft bezeichnen sich die hochbezahlten Kapitalmarktspezialisten hingegen als "skrupellose" und "geldgierige Söldner": Um so erstaunlicher ist es, was angelsächsische Kollegen aus der Deutschen Bank über Jürgen Fitschen sagen. "Jürgen is a nice guy", meint ein ranghoher Investmentbanker. "Jürgen ist ein netter Kerl." Und es bleibt dem Zuhörer überlassen, ob dieser Satz als Kompliment oder eher abschätzig zu verstehen ist.
Zu viele Nettigkeiten wird sich Fitschen in seiner neuen Rolle nicht leisten können. Der 56jährige Firmenkundenspezialist hat einen der schwersten Jobs im deutschen Bankengeschäft übernommen: Etwas mehr als ein Monat ist es her, daß Vorstandschef Josef Ackermann einen neuen Posten schuf: Zukünftig werden alle Leiter der großen Weltregionen von Amerika bis Asien an Fitschen berichten. Vor allem aber adelte ihn Ackermann mit einem neuen Titel geadelt: Deutschland-Chef.
Doch was so gut klingt, haben viele schnell als PR-Witz abgetan. Dazu hatten auch - die mittlerweile wahr gewordenen - Gerüchte beigetragen, daß mit Ulrich Cartellieri ausgerechnet einer der vehementesten Fürsprecher des Deutschland-Geschäftes aus dem Aufsichtsrat zurücktreten würde.
Um so ungemütlicher werden die Fragen sein, wenn der Fitschen heute in Frankfurt sein Konzept vorstellt. Was soll ein Deutschland-Chef, wenn es keinen klar definierten Geschäftsbereich Deutschland gibt? Theoretisch ist Fitschen Vorgesetzter von mehr als 30 000 Mitarbeitern. Doch nur ein kleiner Teil der Kollegen berichtet direkt an ihn. Wie bringt er die anderen auf Linie?
Berechtigte Fragen: Die Deutsche Bank ist durch und durch ein Haus, das nach Produkten und nicht nach Kundengruppen oder Regionen aufgestellt ist. Als Vorstandschef Ackermann vor zwei Jahren sein Führungsteam nominierte, verteilte er die Verantwortung entsprechend: In "Global Marktes" ist das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen gebündelt; "Equities" umfaßt alles, was Aktien betrifft und beim "Asset Management" geht es um die Verwaltung von Vermögen Dritter. Lediglich das Privatkundengeschäft ist nach Kundengruppen sortiert.
Diese produktorientierte Aufstellung hat sich als unzureichend herausgestellt. Es fehlte der klare Verantwortliche für das Geschäft mit den deutschen Unternehmen. Für den Mittelstand ist Fitschen zwar bereits seit zweieinhalb Jahren zuständig, doch daneben leitete er auch noch das globale Transaktionsgeschäft und hatte eine Teilverantwortung für internationale Konzerne. Das machte es ihm schwer, Tag für Tag beim Kunden in Deutschland präsent zu sein. "Indem die Produktchefs nur noch auf den Profit starrten, haben wir uns in Deutschland den Ruf ruiniert", sagt ein Banker. Mit Konsequenzen für Konzernchef Ackermann: Ihm macht die Ablehnung der Deutschen Bank, die sich in negativen Schlagzeilen äußert, besonders zu schaffen.
Daß es nun Fitschen richten soll, ist kein Zufall. Schließlich ist der Niedersache aus Harsefeld einer der loyalsten Weggefährten Ackermanns. Seit dieser im 1998 die Verantwortung für das Investmentbanking übernahm, gehört Fitschen zum engsten Führungszirkel. Nie würde aus dem Mund des Vaters zweier Kinder auch nur ein schlechtes Wort über seine Kollegen oder gar seinen Chef entweichen. Und als es Anfang 2002 zum Umbau der Führungsstruktur kam, verzichtete Fitschen sogar auf seinen Posten im Vorstand und wechselte in die zweite Reihe.
Vor allem aber hat der stets bescheiden auftretende Manager einen Werdegang hinter sich, der auch in der Deutschen Bank äußerst selten ist. Nach elf Jahren in der Citigroup wechselte er 1987 zum hiesigen Marktführer als Leiter der Filiale in Bangkok. Wenig später übernahm er die Verantwortung für Japan und dann für das Firmenkundengeschäft in ganz Asien. 1997 folgte schließlich London: "Fitschen ist einer der besten Firmenkunden-Banker in Deutschland", sagt der Vorstand eines Konkurrenten. "Er versteht wie wenig andere die angelsächsische Welt und die Bedürfnisse der deutschen Unternehmen. Damit ist er Ackermanns wichtigster Diplomat auf dem Heimatmarkt."
Doch in seiner neuen Rolle der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und Wirtschaftswissenschaftler mehr als nur diese Eigenschaften. Wie will er sich künftig durchsetzen, wenn die Londoner Spezialisten für Fusionen und Übernahmen (M&A) wieder einmal abwinken, weil ihnen ein bestimmter Deal in deutschen Landen zu klein ist? Und welche Produktspezialisten stehen Fitschen bereit für eine Mittelstands-Risikoanleihe, wenn gerade das Geschäft mit den großen internationalen Adressen brummt?
Ein Deutschland-Komitee soll es richten. Mit Stephan Leitner sitzt ein führender M&A-Berater in dem Gremium. Auch Wolfgang Matis aus dem Anleihenhandel ist mit von der Partie. Doch diese Kollegen haben wie die übrigen Mitglieder des Gremiums auch andere Herren, denen sie dienen müssen - und die haben viel Einfluß in der Bank: Leitner beispielsweise berichtet an Michael Cohrs, der gemeinsam mit Anshu Jain die Investmentbank führt und damit weit mehr als die Hälfte der Konzernerträge verantwortet. Der Inder Jain ist wiederum Matis direkter Vorgesetzter.
Ob es der Kundenmann Fitschen schafft, aus dem Gremium mehr als eine Plauderrunde zu machen, wird davon abhängen, mit wie viel Macht Ackermann ihn ausstattet. Hier scheint der Vorstandschef vorgesorgt zu haben: So ist geplant, eine regionale Ergebnisrechnung zu erstellen, um den Erfolg des Fitschen-Teams zu messen. Außerdem soll der Deutschland-Chef über einen eigenen Bonuspool verfügen, mit dem er die eigenen Mitarbeiter belohnen kann.
Ackermann tut gut daran, seinem neuen Mr. Deutschland den Rücken zu stärken: Denn von Fitschens Erfolg hängt es ab, ob die Deutsche Bank auf ihrem Heimatmarkt endlich wieder ein erfolgreiches und auch angesehenes Haus wird.
Eine starke Ertragsbasis hierzulande ist wiederum Voraussetzung dafür, daß der hiesige Marktführer weltweit mit den großen Häusern mithalten kann und an der Börse höher notiert wird. Scheitert Fitschen hingegen, wird es Ackermann an der Spitze der Deutschen Bank noch viel schwerer haben.
Artikel erschienen am Mo, 1. November 2004
Sonntag, 31. Oktober 2004
Zapfenstreich
105 Standorte dicht
Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat das Aus für 105 Standorte der Bundeswehr beschlossen. Das teilte sein Sprecher Norbert Bicher am Sonntag nach einer Klausurtagung der Ministeriumsspitze in Berlin mit. Darunter seien 28 kleinere Standorte mit weniger als zehn Dienstposten.
Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" werden etwa 30 Garnisonen mit jeweils mehr als 1.000 Soldaten geschlossen. Betroffen seien alle Bundesländer, am härtesten jedoch Sachsen und Hessen.
Nähere Angaben über die bevorstehenden Änderungen wollte Bicher nicht machen. Der Minister will die Ergebnisse an diesem Dienstag in Berlin bekannt geben. Die vertrauliche Klausurtagung werde nun aufgearbeitet und die zuständigen Politiker sowie die Truppe informiert, sagte der Ministeriumssprecher. An der knapp dreitägigen Konferenz in Bonn hatten auch die Inspekteure der Teilstreitkräfte teilgenommen.
Mit der Entscheidung vollzieht Struck den zweiten Schritt der angestrebten Verkleinerung der Bundeswehr. Die Standorte werden geschlossen, weil die Bundeswehr von 285.000 auf 250.000 Soldaten und von rund 120.000 auf 75.000 Zivilbeschäftigte reduziert wird. Strucks Vorgänger Rudolf Scharping hatte die Reform eingeleitet und 2001 beschlossen, die Zahl der Standorte von 609 auf 505 zu verringern. Diese Maßnahme ist noch nicht abgeschlossen. Gegenwärtig verfügt die Bundeswehr noch über rund 570 Garnisonen.
Aus Sicht der Union ist Deutschland mit der jetzt verfügten Schließung weiterer Standorte im Notfall nicht mehr ausreichend abwehrbereit.
Gewerkschaften in Nigeria wollen mit Streik Ölindustrie treffen
Lagos (AP) Mit einem landesweiten Streik wollen die Gewerkschaften in Nigeria gegen die massiv gestiegenen Benzinpreise protestieren. Der Ausstand, der am 16. November beginnen soll, werde auch die Ölexporte des Landes betreffen, sagte ein Funktionär am Sonntag. Nigeria ist der siebtgrößte Ölexporteur weltweit. Am Sonntag war ein Ultimatum der Gewerkschaften an Präsident Olusegun Obasanjo abgelaufen, die Benzinpreiserhöhungen vom 23. September rückgängig zu machen. Die größte Gewerkschaft des Landes erklärte, der Konzern Royal Dutch/Shell sei ein «Feind des nigerianischen Volkes», er werde beim bevorstehenden Streik auch als solcher behandelt.
Sonntag 31. Oktober 2004, 17:26 Uhr
Russen verhandeln mit Deutscher Bank über Einstieg
Frankfurt (AFP) - Die zweitgrößte russische Bank, die Wneschtorgbank, verhandelt nach eigenen Angaben unter anderem mit der Deutschen Bank über einen Einstieg. Noch in diesem Jahr wolle das staatliche Institut entscheiden, welcher private, ausländische Investor sich an der Wneschtorgbank beteiligen soll, sagte Vorstandschef Andrej Kostin dem "Handelsblatt". Er bestätigte Verhandlungen mit der Deutschen Bank und der Mediobanca sowie mit Finanzinvestoren.
Der Investor solle auf jeden Fall aus Europa kommen, hieß es weiter. Die Wneschtorgbank will laut Kostin zunächst zehn Prozent ihrer Anteile verkaufen, in vier bis fünf Jahren auch bis zu 49 Prozent. Langfristig könne die Bank auch mehrheitlich in private Hände gelangen.
Aus der FTD vom 1.11.2004
Edelmetalle: Gold steht vor Anstieg bis auf 16-Jahres-Hoch
Von Alexander Zumpfe
Der unsichere Ausgang der US-Präsidentschaftswahl dürfte den Goldpreis in den nächsten Tagen unterstützen. Analysten schließen einen Anstieg in Richtung des 16-Jahres-Hochs bei 430,40 $ je Unze nicht aus.
Hierbei spielt das Ergebnis eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr macht die Möglichkeit eines unklaren Wahlausgangs Gold nach wie vor zu einer attraktiven Anlageklasse. Am Freitag beendete das Metall den Handel mit 428 $ freundlich. US-Wirtschaftsdaten hatten den Greenback unter Druck gesetzt. Eine schwache US-Devise macht Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums interessant - die Nachfrage stieg entsprechend.
Damit hat sich der Preis wieder deutlich von seinem Zwischentief bei 420,25 $ entfernt. Dieses Niveau erreichte er am Donnerstag, nachdem die chinesische Zentralbank die erste Zinserhöhung seit neun Jahren bekannt gegeben hatte. Die Rohstoffmärkte reagierten hierauf zunächst mit deutlichen Verlusten. Letztlich setzte sich jedoch die Meinung durch, dass das vorsichtige Gegensteuern eher zu einer Verlängerung des starken Wachstums führt.
Entsprechend reagierte auch der Platinpreis: Nachdem er am Donnerstag bis auf 818 $ je Unze gefallen war, setzten bereits am Freitag umfangreiche Käufe ein. Platin beendete die Handelswoche mit 830 $ je Unze. Für die kommenden Tage erwarten Marktteilnehmer eine Seitwärtsbewegung zwischen 825 und 855 $. Die Nachfrage von Verbrauchern aus der Industrie sollte hierbei weiterhin verhalten bleiben und erst wieder bei Preisen zwischen 800 und 810 $ einsetzen.
Silber erholte sich zuletzt von den deutlichen Kursverlusten nach der chinesischen Zinsentscheidung. Analysten erwarten für die kommenden Tage eine Handelsspanne zwischen 7,10 und 7,30 $ je Unze.
Schönen Abend ALL :D :D :D :D :D :D
Dow-Analyse vom 30.10.2004
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
Mit einem satten Plus von 269,7 Punkten (2,76 Prozent) beendete der Dow seine Handelswoche, die ab Dienstag ganz im Zeichen einer heftigen Aufwärtsbewegung stand.
Gegen Ende der Woche ließ die Dynamik stark nach. Dies ist als Warnsignal zu verstehen. Auf mittlere Sicht deutet die Charttechnik ohnehin noch unverändert abwärts.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Positiv ist der Anstieg über die Mittellinie der Bollinger-Bänder zu werten. Auch der Umstand, dass sich der Index für die US-Schwergewichte wacker über der 10.000-Punkte-Marke hielt, ist erfreulich. Der MACD auf Tagesbasis konnte dank der jüngsten Entwicklung seine Signallinie überwinden und deutet auf weiteres Aufwärtspotenzial hin.
Die kurzfristig überkaufte Lage beim Stochastik und vor allem der nahe Widerstand bei 10.100 Zählern dämpfen hingegen die Erwartungen. Damit dürfte sich eine zunächst abwartende Haltung durchsetzen. Anschließend muss sich zeigen, ob der Index erneut nach unten dreht (spekulatives Kaufsignal für Puts), oder die Marke von 10.100 Punkten überwindet. In diesem Fall wartet die nächste Widerstandsmarke allerdings schon im Bereich um 10.200.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%206%20Monatex.gif
Hallo actr :D :D
Schönen Abend ALL :D :D :D :D :D :D
DAX-Analyse vom 30.10.2004
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2002 und Chart ab Dezember 2003
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
In der vergangenen Woche tauchte der DAX zunächst bis zu der Unterstützung bei 3850 ab und drehte dann nach oben. Gegen Ende der Woche liess die Dynamik aber nach, die Notierung verfehlte die 4000er-Marke knapp. Trotzdem erzielte der Index im Vergleich zum vorherigen Freitag ein Plus von 25 Zählern bzw. 0,6 Prozent.
Erneut lassen sich aus den beiden oberen Schaubildern keine neuen technischen Impulse herleiten. Die Seitwärtsbewegung setzte sich um eine weitere Woche fort. Das mittlere Bollinger Band auf Wochenbasis (aktuell 3912), das in der Vorwoche den Kursrückgang aufhielt, liess der DAX nun erwartungsgemäß unter sich.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Aufschlussreicher für die weitere (kurzfristige) Tendenz erscheint der untere Chart auf Tagesbasis. Nachdem die Notierung nahezu planmäßig im Bereich der 3850 nach oben drehte, knackte der Index in der Folge auch das Widerstandsbündel bei ~3930 Punkten. Damit sollte nun der Weg bis zum nächst höheren Widerstand bei rund 4060 Zählern frei sein, dort verläuft die seit Jahresbeginn gültige Abwärtstrendlinie. Dafür spricht auch der Stochastik, der noch im neutralen Bereich steigt. Der MACD könnte schon in Kürze auf Kaufen drehen.
Ein mittelfristiges Kaufsignal entsteht allerdings weiterhin erst, wenn das Jahreshoch bei 4175 geknackt ist. Überschattet wird der positive kurzfristige Ausblick jedoch von einer möglichen Schulter-Kopf-Schulter-Formation seit September. Vollendet wäre diese Formation aber erst mit einem Durchbruch der Nackenlinie bei rund 3840 Zählern nach unten.
Insofern besteht beim DAX derzeit noch kein Anlass zur Sorge. Weitere Kurssteigerungen bis auf 4060 Punkte sind in der kommenden Woche möglich. Fällt die Notierung dagegen nochmals unter 3930 zurück, ist mit einem Rückgang bis auf rund 3850 zu rechnen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxdailyx.gif
Hallo actr :D :D
Schönen Abend ALL :D :D :D :D :D :D
Hallo Adler :D :D
Du bist wieder ganz fleissig :wink: :wink:
Nasdaq Composite-Analyse vom 30.10.2004
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2002 und Chart seit Dezember 2003
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Die vergangene Woche brachte dem compx zwar ein Plus von 60 Punkten bzw. 3,1 Prozent, jedoch besteht die Seitwärtsbewegung noch immer. Dem Index gelang nicht der Ausbruch aus dem seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend.
Während das obere längerfristige Schaubild keine neuen Impulse bietet, wird im mittleren Chart deutlich, dass der compx praktisch exakt an der Abwärtstrendlinie seit Januar scheiterte. Nun ist zu beobachten, ob in der kommenden Woche der Ausbruch nach oben gelingt. Dann könnte die Notierung bis zum oberen Bollinger Band (Wochenbasis) klettern, das aktuell bei rund 2050 Zählern verläuft.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/commx.gif
Mit Blick auf das untere Schaubild scheint der compx sein Aufwärtspotenzial zunächst jedoch ausgereizt zu haben. Dort versperrt das obere Bollinger Band (derzeit 1979) dem Index seit drei Tagen erfolgreich den Weg nach oben. Zudem tauchte der Stochastik schon wieder in die überkaufte Zone ein. Nachdem die Bullen in den letzten zwei Handelstagen recht kraftlos agierten, erscheint fraglich, ob dem compx ohne nochmals Anlauf zu nehmen schon der Durchbruch nach oben gelingt.
Daher könnte die bevorstehende Woche im Zeichen einer Konsolidierung stehen. Da auf dem möglichen Weg nach unten zahlreiche Unterstützungen vorhanden sind, müssen keine gravierenden Kursverluste befürchtet werden. Legt der compx zu Wochenbeginn aber merklich zu, darf auf einen Anstieg bis 2050 gehofft werden.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
http://www.kochen-und-geniessen.de/home/rezept_des_tages/20041031/img/rezept_des_tages.jpg
Kasseler auf Apfel-Sauerkraut
Zutaten für 6-8 Personen:
3 mittelgroße Zwiebeln
2-3 mittelgroße Äpfel
1-2 EL Zitronensaft
2-3 EL Öl
2 Dosen (à 850 ml) Sauerkraut
1 TL Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
3/4 l klarer Apfelsaft
2 kg Kasseler-Kotelett (im Stück, mit Knochen)
evtl. Petersilie zum Garnieren
Zubereitung:
1. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Sofort mit Zitronensaft beträufeln.
2. Öl im weiten Bräter erhitzen. Zwiebel- und Apfelspalten darin 2-3 Minuten anbraten. Evtl. einige Apfelspalten zum Garnieren herausnehmen.
3. Sauerkraut etwas auseinander zupfen. Mit Pfefferkörnern und Lorbeer zufügen und ca. 5 Minuten schmoren. Apfelsaft angießen.
4. Kasseler waschen, trockentupfen und auf das Sauerkraut setzen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) ca. 2 Stunden schmoren. Evtl. nach 13/4 Stunden abdecken. Ca. 20 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
5. Fleisch vom Knochen lösen und in Scheiben schneiden. Auf dem Sauerkraut anrichten. Mit Apfelspalten und Petersilie garnieren. Dazu schmecken Salzkartoffeln.
Zubereitungszeit: 3 Std.
kcal kJ Eiweiß Fett KH Broteinheiten
410 1720 45 17 16
dpa-afx
ÜBERBLICK: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
Sonntag 31. Oktober 2004, 19:35 Uhr
Aktienkurse
General Motors Corp
GM
38.55
-0.26
Invensys PLC
ISYS.L
15.25
-0.00
London Stock Exchang...
LSE.L
365.00
+11.00
Saab AB
SAABb.ST
106.00
-0.50
Schroders PLC
SDR.L
641.00
-0.50
Volkswagen AG
766400.DE
34.82
-0.17
IG METALL: MONTAG FÄLLT VORENTSCHEIDUNG IM VW-TARIFKONFLIKT
HANNOVER - Im Tarifkonflikt bei Volkswagen (Xetra: 766400.DE - Nachrichten - Forum) fällt nach Ansicht von IG Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine an diesem Montag (1.) eine wegweisende Vorentscheidung. "Die Verhandlungen am Montag werden eine wichtige
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Weichenstellung bringen", sagte Meine der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Nach dpa-Informationen wird eine Entscheidung im Tarifkonflikt vor der nächsten Aufsichtsratssitzung am 12. November angestrebt.
PRESSE: DEUTSCHE BÖRSE PRÜFT ERNEUT MÖGLICHKEITEN EINER FUSION MIT LSE
LONDON - Die Deutsche Börse prüft einem Zeitungsbericht zufolge erneut eine Fusion mit der Londoner Börse LSE (London Stock Exchange (London: LSE.L - Nachrichten) ) . Deutsche Börse-Chef Werner Seifert teste derzeit den Rückhalt bei LSE-Investoren und -Kunden, schreibt die britische Zeitung "The Observer" am Sonntag. Dies werde von einigen Beobachtern als neuer Versuch einer Fusion aufgenommen.
OPEL UND SAAB KÄMPFEN UM NEUE GENERATION DER MITTELKLASSEMODELLE
RÜSSELSHEIM - Der Wettkampf der Autohersteller Opel und Saab (Stockholm: SAABb.ST - Nachrichten) um den Zuschlag für die Produktion der neuen Mittelklasse innerhalb des Mutterkonzerns General Motors (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) geht in die entscheidende Runde. Die Frist für eine schriftliche Bewerbung des Opel-Werks Rüsselsheim und des Saab-Werks im schwedischen Trollhättan lief am Sonntag ab. Eine Entscheidung soll Anfang 2005 fallen. Dabei geht es um rund 250.000 Wagen beider Marken. Die Nachfolgemodelle des Opel Vectra und des Saab 9.3 sollen von 2008 an nur noch an einem Standort produziert werden, um Kosten zu sparen.
PRESSE: GM VERGIBT OPEL- UND SAAB-PRODUKTION AN RÜSSELSHEIM
STOCKHOLM - Der US-Konzern General Motors (GM) will die gemeinsame Produktion von Opel Vectra und des nächsten 9.3-Modells von Saab nach schwedischen Zeitungsangaben an die Opel-Werke in Rüsselsheim vergeben. Das berichtete die Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" am Sonntag unter Berufung auf eine "zentral platzierte Quelle bei GM". Zur Begründung hieß es, ausschlaggebend seien dabei die zentrale Lage im Vergleich zu dem mit Rüsselsheim um die Vergabe konkurrierenden Saab-Werk Trollhättan bei Göteborg.
GEWERKSCHAFT WILL MIT STREIK AB 16. NOVEMBER ÖLEXPORTE NIGERIAS STOPPEN
LAGOS - Der Ölexport des OPEC-Mitglieds Nigeria ist durch einen Generalstreik ab 16. November bedroht. "Alle Ölarbeiter werden sich am Nigerianische Arbeiter werden den Ölexport des Landes unterbrechen. Der Streik soll am 16. November beginnen und von unbestimmter Dauer sein", sagte Adams Oshiomhole, Prädident des Nigerianischen Arbeiterkongresses (NLC), am Sonntag in Lagos.
ALLIANZ LEBEN RECHNET 2005 NICHT MIT WEITER SINKENDEN RENDITEN FÜR POLICEN
BERLIN - Deutschlands größter Lebensversicherer Allianz Leben rechnet im kommenden Jahr nicht mit einer weiter sinkenden Verzinsung für Lebensversicherungen. "Aus heutiger Sicht wird die Gewinnbeteiligung stabil bleiben. Wir darüber zum Jahresende endgültig entscheiden", sagte Allianz Leben-Chef Gerhard Rupprecht der "Welt am Sonntag". Mit einer steigenden Verzinsung der Policen sei erst wieder bei anziehenden Zinsen zur rechnen.
PRESSE: GROSSAKTIONÄRE FORDERN RÜCKTRITT DES PRUDENTIAL-CHEFS BLOOMER
LONDON - Prudential-Großaktionäre Berichten zufolge den Rücktritt des Konzernchefs Jonathan Bloomer gefordert. Die Zeitung "The Independent on Sunday" schreibt, dass der Chef der Prudential-Sparte M&G, Michael McLintock, der neue Vorstandsvorsitzende des Vericherungsunternehmens werden soll. Nach Informationen der "Sunday Times" fordern die Großaktionäre Legal & General, Schroders (London: SDR.L - Nachrichten) und Fidelity den Rücktritt Bloomers.
PRESSE: INVENSYS (London: ISYS.L - Nachrichten) -CHEF HAYTHORNTHWAITE WIRD DURCH VORSTANDSOLLEGEN ERSTETZT
LONDON - Der Chef des britischen Konzerns Invensys Plc , Rick Haythornthwaite, wird einem Zeitungsbericht zufolge von seinem Vorstandskollegen Ulf Henriksson ersetzt. Dies schreibt die Zeitung "Sunday Times" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Das Unternehmen dementierte Pläne über einen vorzeitigen Abschied Haythornthwaites.
PRESSE: TOYOTA ERHÖHT MITTELFRISTIGES PRODUKTIONSZIEL - BALD NUMMER EINS
TOKIO - Der weltweit zweitgrößte Automobilbauer Toyota hat einem Zeitungsbericht sein mittelfristiges Produktionsziel wegen der hohen Nachfrage in Nordamerika und Asien angehoben. Damit könnte Toyota den bisherigen Branchenprimus General Motors 2006 als größten Autobauer ablösen, berichtete die japanische Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" (Samstagausgabe).
SHELL-DEUTSCHLAND-CHEF ERWARTET ENTSPANNUNG AM ÖLMARKT
HAMBURG - Die Lage an den Rohölmärkten wird sich nach Ansicht von Shell-Deutschland-Chef Kurt Döhmel in den kommenden Monaten voraussichtlich entspannen. Es werde weltweit mehr Öl gefördert als verbraucht, sagte der Chef der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding dem "Tagesspiegel am Sonntag". Diese Überproduktion werde von den Raffinerien dazu genutzt, ihre Vorratslager wieder aufzufüllen. Daneben habe sich unter anderem das Wachstum der Ölnachfrage in China abgeschwächt./zb
Financial Times Deutschland
Walter Raizner Streiten und versöhnen
Sonntag 31. Oktober 2004, 18:53 Uhr
Aktienkurse
Deutsche Telekom AG
555750.DE
15.02
+0.11
Hoechst AG
575800.DE
52.81
+0.01
International Busine...
IBM
89.75
+0.25
Nervös? Wahrscheinlich schon. Wird es jemand bemerken? Mit Sicherheit nicht! Wenn Walter Raizner am Dienstag seinen Job als Super-Vorstand der Deutschen Telekom (Xetra: 555750.DE - Nachrichten - Forum) antritt, wird er sein wie immer - ruhig, höflich und präsent. Manche Menschen können das: einen Raum dominieren, ein
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Gespräch lenken. Ohne große Gestik oder laute Worte. Ein Zeichen von Führungsqualität sei das, sagen Personalberater. Wer ihn getroffen hat, weiß: Raizner hat die Führungsqualität.
Er wird sie brauchen. Der 50-Jährige ist von Montag an Vorstand für den neuen Geschäftsbereich Breitband/Festnetz. Hinter dem Schrägstrich-Ressort verbirgt sich die größte Sparte und gleichzeitig die größte Baustelle des Unternehmens. Hier werden die bisher eigenständigen Konzernsäulen T-Com und T-Online zusammengelegt. Gemeinsamer Jahresumsatz: 31 Mrd. Euro. Fast 129.000 Mitarbeiter arbeiten unter Raizner. T-Online wird eigens von der Börse zurückgekauft, um wieder in den Telekom-Apparat eingefügt zu werden. Kosten: 3 Mrd. Euro. Viel Verantwortung für einen Neuen.
Große Projekte als persönliche Spezialität
Genau deshalb wird Raizner die Aufgabe lieben. Große Projekte sind seine Spezialität. Bis vor kurzem war er noch Deutschland-Chef beim weltgrößten Technologiekonzern IBM. Dort hat er im Auftrag der Zentrale den deutschen Vertrieb umgebaut. Sein Projekt hatte Pilotfunktion und gilt heute als Vorbild für IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) weltweit. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke merkte auf und wollte den Umkrempler haben. Sein Angebot: Super-Vorstand bei der Telekom mit dem Sonderauftrag Spartenverschmelzung und - davon kann man ausgehen - ein ordentlicher Gehaltssprung. Raizner wird schnell entschieden haben. Der Mann fackelt nicht lange: "Was ich in Deutschland nie verstanden habe, ist das Zaudern", sagt er.
Die höhere Managementschule hat Raizner bei IBM in den USA absolviert. Das hat ihn geprägt. Von dort stammt sein Optimismus. "Für Amerikaner ist das Glas immer halb voll. In Deutschland ist es oft halb leer", hält er den hiesigen Bedenkenträgern entgegen. Zudem habe er in den USA gelernt, dass man zügig loslegen kann, wenn die Weichen einmal gestellt sind. Amerikaner würden unternehmerischer denken. "Wenn etwas schief geht, greift man zur nächsten Gelegenheit. So what?", sagte er in einem Interview.
Locker und ungezwungen
Locker tritt er auf, ungezwungen. Er hört gut zu, fixiert seinen Gesprächspartner. Die tiefe Stimme erklärt in klaren Sätzen. Ein Schmunzeln blitzt immer wieder über die Lippen und aus den stahlblauen Augen funkelt öfter Humor, etwa, wenn er auf eine Frage zu bürokratischen Hindernissen in Deutschland nicht so diplomatisch antwortet, wie seine Presseleute das gerne hätten, und die dann versuchen, die Worte wieder einzufangen. Dann lehnt er sich zurück und betrachtet die ganze Aufregung mit sichtlicher Freude.
Während des Gesprächs hängt das Jackett in der Ecke. Für Getränke sorgt Raizner selbst - auch seine Assistentinnen werden bedient. Ein hoch gewachsener, schlanker Gentleman mit grauen Haaren. Seinen Führungsstil beschreibt er so: "Ich versuche zuzuhören und Dinge zu durchdringen. Dann treffe ich recht schnell eine Entscheidung. Ich muss nicht jedes Detail mit den dafür Verantwortlichen besprechen."
Fordernd und tough
Die lange Leine also? Das täuscht. Wenn es hart wird, kann Walter Raizner auch anders. Er könne sehr fordernd und tough sein, sagen einige, die mit ihm gearbeitet haben. Dabei sei er aber immer sachlich. Nie aufbrausend oder unangenehm. Was ihn ärgert, sind Menschen, die getroffene Entscheidungen wieder in Frage stellen. "Klar muss man Vorgaben immer wieder prüfen. Aber wenn einmal etwas entschieden ist, dann muss doch erst einmal losmarschiert werden", so sein Credo. Das hört sich nach neuen Zeiten für bräsige Beamte bei der Telekom an.
Bei dem ehemaligen Staatskonzern sind die grundlegenden Entscheidungen vor Raizners Ankunft gefallen. Er muss jetzt losmarschieren und die von Ricke beschlossene neue Struktur einziehen. Einfach wird das nicht. Ein Telekom-Manager, der auf Konzernebene seine Arbeit verrichtet, warnt: "Er wird sich durchsetzen müssen. Das ist sehr wichtig. Die Kindergartenspiele, die es in der Vergangenheit teilweise zwischen Sparten gab, waren ja nicht mehr zum Zugucken."
Internetzugänge sein Geschäft
Konflikte gab es zwischen den vielen Sparten genug, ebenso wie Anekdoten darüber. In einigen Märkten wurden die eigenständigen Konzernsäulen gar zu erbitterten Konkurrenten. So bekämpften sich beispielsweise die beiden Sparten, die Raizner jetzt vereinen muss, T-Com und T-Online, im Geschäft mit drahtlosen Internetzugängen. T-Com hatte versucht, mit kostenlosen Zugängen Kunden zu ködern. Ein T-Online-Manager ließ sich wegen dieses Angebots vor Journalisten zu dem Kommentar hinreißen: "Wenn ich das höre, wird mir schlecht." Internetzugänge seien schließlich sein Geschäft.
Bei der Zusammenführung der beiden Sparten trifft Raizner zudem auf unterschiedliche Kulturen, die er zusammenführen muss: Hier die einstigen Börsenstars von T-Online, die für die grenzenlosen Verheißungen der New Economy standen. Mittlerweile ist aus ihnen die kleinste Telekom-Sparte geworden, die fast nichts zum Gewinn beiträgt. Dort die umsatzstarke und gewinnträchtige Vergangenheit der Telekom als ehemaliger Telefon-Monopolist.
Aufgabe Stellenabbau
Aber nicht nur mit der Abneigung zwischen den zerstrittenen Schwestern wird Raizner zu kämpfen haben. Auch mit Gewerkschaften und Betriebsrat wird es Zoff geben. Schließlich gehört zu Raizners Aufgabe auch ein großer Stellenabbau. Mehrer Zehntausend Jobs sollen in der neuen Sparte in den kommenden Jahre gestrichen werden. Mit einigen Äußerungen hat Raizner dabei schon angedeutet, dass er mit Gewerkschaften gern in den Clinch geht. "Die haben ein Problem mit ihrem Selbstverständnis und ihrer Rolle in den Unternehmen", sagte er in einem Interview als IBM-Chef einmal. Gewerkschaften müssten sich überlegen, wie sie sich an die neue Zeit anpassen.
Die Erfahrung, wie interne Scharmützel gewonnen werden, hat Raizner in 20 Jahren IBM gewonnen. Seine Karriere bei dem US-Konzern begann 1984 und führte stetig nach oben. Der gebürtige Schwabe war Manager in Deutschland, in England, in den USA und am Ende wieder in Deutschland. Er war Chef für Vertrieb, Marketing und Strategie. Er leitete Sparten für Hardware, für Speichersysteme, für das Geschäft mit Behörden oder für alles zusammen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt.
Angenehm und ausgeglichen
Ehemalige Mitarbeiter bei IBM beschreiben ihn als angenehm, ausgeglichen. Viele bedauern, dass sie ihn ziehen lassen mussten. "Er ist sehr strukturiert, ein analytischer Mensch, klar und immer auf das Ergebnis fokussiert", sagt eine Ex-Mitarbeiterin.
Übel nimmt ihm den Wechsel keiner - auch wenn es keine richtige Abschiedsfeier gegeben habe, wie einer scherzhaft klagt. "Wir sind groß, aber doch nur die Deutschland-Tochter eines US-Konzerns. Die Telekom, das ist eine andere Dimension", sagt ein anderer.
Die andere Dimension hat hohe Erwartungen: "Es ist gut, wenn jetzt jemand kommt, der stark ist und wieder die Führung übernimmt", heißt es aus der T-Com-Ecke. Die Sparte ist seit dem Rückzug des ehemaligen Chefs Josef Brauner im Frühjahr irgendwie kopflos. Seit damals leitet Telekom-Chef Ricke T-Com - kommissarisch und neben seinen ganzen anderen Verpflichtungen.
Joggen ist seine Leidenschaft
Raizner soll sich mit Ricke gut verstehen, heißt es. Montag ist noch Feiertag. Allerheiligen. Ab Dienstag aber sitzt Raizner in einem Büro im fünften Stock in der Bonner Friedrich-Ebert-Allee im selben Gang mit Ricke. Dann kehrt wieder etwas Leben in den Vorstandsflur. Zwei Zimmer sind frei, seit Josef Brauner und Ex-T-Online-Chef Thomas Holtrop nicht mehr da sind. Raizner kann eines ihrer Büros wählen. Von beiden hätte er einen Blick auf die Wälder um Bonn.
Vielleicht wird er dort bald laufen gehen. Joggen ist seine Leidenschaft. Er gehört zu den Managern, die einen Marathon in der guten Zeit von knapp über vier Stunden bewältigen. In New York ist er die Strecke schon gelaufen. Ein Erlebnis, das ihn noch heute bewegt. Irgendwann, wenn wieder mehr Zeit fürs Training ist, will er die 42 Kilometer unter vier Stunden schaffen, formuliert Raizner ein Ziel.
In den nächsten Monaten wird es dazu nicht kommen - zu viel Telekom. Dabei ist ihm Fitness wichtig. Zu wenig Training bedeutet zu viel Gewicht: ein Griff an den Bauchansatz, ein selbstironisches Lachen, dass er auf seinen Läufen am Wochenende doch so manches Pfündchen mehr mitschleppen muss. Das Hobby wegen knapper Zeit sausen zu lassen, das wäre nicht die Art von Raizner. Dann läuft er eben Halbmarathon. Im Juni in Stuttgart schaffte er die 21 Kilometer in 1 Stunde, 50 Minuten und 36 Sekunden. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagt, dass das Hobby seinem Charakter entgegenkommt. "Ruhig und mit Durchhaltevermögen, so habe ich ihn auch bei der Arbeit empfunden." Eher ein Dauerläufer als ein 100-Meter-Sprinter sei Raizner.
Privatsphäre
Familie Walter Raizner ist verheiratet und hat zwei Kinder. Über sein Privatleben spricht er nicht gern. Auch enge Mitarbeiter wissen wenig. Familie und Beruf sind strikt getrennt. Ein Ex-Kollege bewundert, wie er es schafft, so viel Zeit für die Familie freizuschaufeln.
Herkunft Geboren wurde Raizner 1954 in Aalen, 70 Kilometer östlich von Stuttgart. Der schwäbische Dialekt ist nach Jahren im Ausland verschwunden, er soll ihn aber beherrschen.
Studium Wirtschaftswissenschaften und Informationstechnik an der Uni Nürnberg-Erlangen. Nach kurzen Stippvisiten bei Hoechst (Xetra: 575800.DE - Nachrichten) und Nixdorf stieg Raizner 1984 bei IBM ein. Ab heute ist er bei der Deutschen Telekom angestellt.
Der neue Job
Aufgabe Walter Raizner ist neuer Chef der Telekom-Sparte Breitband/Festnetz. Er muss die Konzernsäulen T-Com und T-Online verschmelzen. Aus dem Zusammenschluss entsteht die größte Telekom-Sparte mit einem Jahresumsatz von 31 Mrd. Euro und fast 129.000 Mitarbeitern.
Stolpersteine Die beiden Schwesterfirmen sind sich nicht grün. Gewerkschaften werden den geplanten Abbau Zehntausender Jobs nicht kampflos hinnehmen.
Der erste Tag Vormittags gibt es ein Treffen mit den Führungskräften von T-Com und T-Online. Auch Konzernchef Kai-Uwe-Ricke dürfte beim ersten Meeting Raizners dabei sein. Nachmittags findet eine Vorstandssitzung statt.
Weltecke
31.10.2004, 21:41
hallo @ll :)
@adler vielen dank für deine ausführliche arbeit hier im board :)
dank deiner hilfe ist es mir erspart geblieben nach einem
!anstrengendem :lol: seminarwochenende mir die infos mühsam
rauszusuchen möchte mich dafür wirklich sehr bedanken :D
gruß weltecke
p.s. vier 5-gänge menüs mussten am wochenende vernichtet
werden + 2 frühstücksbüffets + seminarpausen wo kuchen/torte
gereicht wurde :shock: naja gottseidank ist keinem eingefallen die
nächte durchzumachen so dass immerhin noch 2x3h geblieben sind
Ist heute irgendwie untergegangen :lol: :lol:
http://home.arcor.de/lady-in-black/Halloween/halloween.jpg
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend. :P
Bis morgen.
Grüsse von
Max :P
Gute Nacht, Max :wink:
Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden. :wink:
wird den morgen in deutschland gehandelt?
Gute Nacht Nogger, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Cybercash Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger, Sunburst und ALL :D :D :D :D :D
http://mitglied.lycos.de/fantasy_insel/Postamt_Meggi/GuteNacht11g.gif
wird den morgen in deutschland gehandelt?
Hallo DBarche :)
Ja, aber mit sehr dünnen Umsätzen!
actr - danke :wink:
wird den morgen in deutschland gehandelt?
Hallo DBarche :)
Ja, aber mit sehr dünnen Umsätzen!
robbe_III
31.10.2004, 22:20
Insidergeschäfte - Wenn Bosse handeln (EuramS)
In den USA erreichten die Aktienverkäufe von Vorständen und Aufsichtsräten ein Rekordhoch. Ein schlechtes Vorzeichen für die weitere Börsen-Entwicklung? Was Anleger aus Insider-Deals lesen können, wie sie die Geschäfte für sich nutzen.
von Joachim Spiering / Euro am Sonntag
An sich müssten derzeit alle einschlägigen Alarmglocken der Börsianer schrillen. Möglichst schnell raus aus dem Markt, sollte eigentlich die Devise lauten. Denn wenn sich jemand mit dem Zustand eines Unternehmens wirklich auskennt, dann sind das Vorstände oder Aufsichtsräte. Nur sie wissen, wie sich Umsätze, Gewinne oder Auftragslage entwickelt haben. Und ausgerechnet die Insider verkaufen en gros.
Seit Wochen werfen vor allem in den USA Firmenverantwortliche und ihre Familienangehörigen massenweise Aktien des eigenen Unternehmens auf den Markt. In den vergangenen beiden Monaten verkauften Chefs wie Michael Dell oder die Bosse des Netzwerk-Spezialisten Network Appliance Aktien im Rekordwert von über 11,7 Milliarden Dollar. Gekauft wurde dagegen nur für die vergleichsweise lächerliche Summe von 380 Millionen Dollar. Ein solch krasses Missverhältnis gab es zuletzt im Sommer des Jahres 2000. Damals notierte der Dow Jones bei über 11000 Punkten und der DAX über 7000. Kein Zweifel: Damals haben die Bosse rechtzeitig Kasse gemacht.
Auch die Experten sind hellhörig geworden. Ist nach der jüngsten Korrektur ein weiterer Absturz an den Börsen programmiert? War das kräftige Plus am Freitag wieder mal nur ein Sturm im Wasserglas? Kommt das nächste böse Erwachen postwendend?
" Ich glaube nicht, dass noch mit einer 20-prozentigen Korrektur zu rechnen ist, wie es von manchen prognostiziert wird" , sagt Volker Dietrich. " Wir gehen sogar davon aus, dass der Markt wieder leicht ansteigt, aber sicher nicht mehr so schnell wie im zweiten Quartal." Dietrich managt zwei Fonds und richtet sich bei seinen Anlageentscheidungen ausschließlich nach Insider-Daten. Eine Strategie, mit der er gut fährt. Die Rendite seines H & A Lux VCH Insight USA liegt in diesem Jahr bei knapp 30 Prozent. Damit hat der Fonds nicht nur die großen Indizes Dow Jones und S&P 500 deutlich hinter sich gelassen, sondern auch viele klassische Fonds. Auch der im Mai aufgelegte Fonds, der nach dem gleichen Prinzip in deutsche und britische Unternehmen investiert, ist bereits deutlich im Plus. Dass der Fondsmanager gelassen auf die riesigen Insider-Verkäufe reagiert, hat einen einfachen Grund: Nachdem viele Bosse Ende vergangenen Jahres kräftig gekauft haben, nutzen sie jetzt laut Dietrich das erreichte Kursniveau für Gewinnmitnahmen (siehe Interview).
Der Fondsmanager vertraut auf eine enorme Datenbank, die er und seine Mitarbeiter angelegt haben. Hauptaufgabe des Computerhirns: Gute von schlechten Insidern zu trennen. Denn die Erfahrung hat gezeigt: Bei der Mehrzahl der Transaktionen lassen sich entweder überhaupt keine oder nur selten Rückschlüsse auf den künftigen Kursverlauf ziehen. Das sind die schlechten Insider.
Dennoch lohnt es sich auch für private Anleger, auf die Trades der Bosse zu achten. Denn hat man erst einmal einen guten Insider, also einen Vorstand, Aufsichtsrat oder auch ein dazugehöriges Familienmitglied ausfindig gemacht, bei dem das Timing der Käufe oder Verkäufe zum Verlauf des Aktienkurses ausgesprochen gut passt, dann lassen sich so im Gefolge erkleckliche Renditen erzielen. " Ganz aktuell ist Christian Tourres, Aufsichtsrat bei Adidas, zu nennen" , sagt Dietrich. " Das ist ein sehr guter Insider."
In der Tat: Zwischen Mitte März und Ende April verkaufte Tourres vier Mal je 20000 Adidas-Papiere. Zunächst schien das Timing schlecht, denn in diesem Zeitraum legte das Papier von 76 auf 86 Euro zu. Doch kaum hatte Tourres am 23. April seine letzte Verkaufsorder in den Markt gelegt, ging es mit der Aktie bergab. Hintergrund: Am 30. April meldete der Sportartikelhersteller zwar ordentliche Zahlen, doch der harte Preiskampf und die damit verbundenen Probleme auf dem amerikanischen Markt beunruhigten die Analysten. Folge: Bis Anfang Juni sackte die Aktie immer weiter bis auf rund 72 Euro ab.
Geht es nach Tourres, scheint sich das Geschäft nun wieder aufzuhellen. Zumindest kaufte er am 24. September für 1,56 Millionen Euro 20000 Adidas-Papiere zurück.
Wie sollen Anleger vorgehen, die Insider-Daten nutzen wollen? Klar ist: Ganz ohne Arbeit geht es nicht. Wenn man aber einen Titel auf dem Radar hat, in den man investieren will, ist die Überprüfung der Trades durchaus sinnvoll. Wer hat zuletzt gekauft oder verkauft? Am einfachsten lassen sich die Deals im Internet unter www.insiderdaten.de verfolgen.
Doch die Rohdaten allein reichen nicht aus, um einen guten Insider herauszufiltern. Genauso wichtig ist ein Blick in die Vergangenheit: Hat der Insider bislang eine gute Rendite gemacht oder lag er mit seinen Transaktionen, zumindest was den anschließenden Kursverlauf betrifft, daneben? " Wenn man das alles überprüft, sind die Insider-Trades ein gutes unterstützendes Merkmal für Kauf oder Verkauf einer Aktie" , rät Fondsmanager Dietrich. Weiterer Tipp: Der Handel eines guten Insiders ist nur in den folgenden zwei bis sechs Monaten ausschlaggebend für den Aktienkurs. Danach gleicht er sich dem Index-Verlauf meist wieder an.
Christian Tourres von Adidas-Salomon ist nicht der einzige Insider, auf den Dietrich setzt. " Ein anderer ist Douglas-Aufsichtsrat Jörn Kreke." Weitere brauchbare Kandidaten hat der Fondsmanager bei Henkel, Deutsche Post, Deutsche Bank, Schwarz Pharma sowie dem Immobilienunternehmen Workspace herausgefiltert. Alle fünf Werte stellen die größten Positionen in seinem Fonds, dem H & A Lux VCH Insight Europa, dar. Auch Jack Kugler von BKN International hat in der Vergangenheit gute Hinweise für einen rechtzeitigen Einstieg gegeben.
Spannend war es in der vergangenen Woche auch in den USA. Dort ließ der Kauf eines Insiders bei der Firma Genta Volker Dietrich hellhörig werden. Die Folge: Der Pharmawert ist nun der am stärksten gewichtete Titel in seinem USA-Fonds. Auf den Plätzen folgen Wind River Systems (Technologie), RegeneronCorrections (Pharma), Corporation of America (Dienstleistung) und C & D Technologies.
Wie wichtig die Qualitätsauslese der Insider ist, zeigt der Fall Jochen Zeitz. Am 1. September verkaufte der Puma-Chef 66707 Aktien im Wert von über 6,7 Millionen Euro. Das Getöse war groß. Viele Investoren schreckten auf, zumal die Aktie nahe des damaligen Höchstkurses notierte. Hintergrund der Aktion war allerdings ein auslaufendes Aktienoptions-Programm. Am gleichen Tag hatte Zeitz genau die gleiche Anzahl Aktien gekauft, freilich zu einem deutlich günstigeren Kurs. 24,61 Euro zahlte er für die Papiere aus dem Optionsprogramm. So macht der Puma-Boss einen ordentlichen Schnitt - und das ganz sauber.
Vor allem in den USA gibt es Unternehmenslenker, deren Gehalt fast ausschließlich aus Aktienoptionen besteht. Solche Firmenchefs verkaufen deshalb regelmäßig Aktien, schlicht aus dem Grund, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Oft stecken auch Übernahmeangebote dahinter, wenn gleich eine ganze Gruppe von Insidern Aktien des eigenen Unternehmens im großen Stil verkauft.Nicht jeder Insider-Deal ist deshalb ein Wink mit dem Zaunpfahl auf steigende oder fallende Kurse. Oder ein Geschäft, das anrüchig ist. Das sieht auch die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre so. " Es ist grundsätzlich schon okay, wenn ein Großaktionär oder Insider mal Aktien verkauft, die Frage ist nur, in welchem Umfeld das passiert" , sagt Markus Straub, stellvertretender Vorsitzender der Schutzgemeinschaft. Bestes Beispiel ist Bill Gates. Der Gründer und Großaktionär von Microsoft verkauft jedes Jahr für ein paar Hundert Millionen Dollar eigene Aktien, ohne dass dies an der Börse noch irgendjemanden kümmern würde.
Zumal jedem Anleger auch klar sein muss: Vorstände oder Aufsichtsräte, die dank interner Kenntnisse ihr Kapital aus der Firma abziehen wollen, müssen das nicht offiziell tun. Wer will, findet immer einen Weg an der Meldepflicht vorbei. In Deutschland hat ausgerechnet der Gesetzgeber die Tür für versteckte Deals sperrangelweit offen gelassen: Gesellschaften, die zu 100 Prozent einem Vorstand gehören, sind nicht meldepflichtig. Das bedeutet: Insider, die insgeheim ihre Aktien vergolden wollen, müssen sie nur einer so genannten juristischen Person übertragen, schon sind sie aus dem Schneider. " Die gesetzliche Bestimmung ist sehr lässig" , kritisiert Aktionärsschützer Straub. Seine Erfahrung: " Viele Anteile liegen schon allein aus steuerlichen Gründen in GmbHs und müssen nicht gemeldet werden."
" Verkäufe würde ich deshalb nicht überinterpretieren, die meisten finden ohnehin geheim statt" , sagt Straub. Dabei wären gerade die interessant. Kauforder dagegen sind gute Werbung für das Unternehmen und werden laut Straub " viel eher gemeldet" .Allerdings: Mit der Meldepflicht nehmen es viele Unternehmen ohnehin nicht sonderlich genau. 85 Bußgeldverfahren sind bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) derzeit anhängig. Wegen zu spät eingegangener Meldungen oder wegen auffälliger Kursbewegungen im Umfeld von Ad-hoc-Mitteilungen. An Ausreden sind manche nicht verlegen. " Einer hat sich sogar auf seine in der Verfassung niedergeschriebenen Persönlichkeitsrechte berufen" , sagt Bafin-Sprecherin Sabine Reimer.Zuletzt wurden Untersuchungen gegen die Filmfirma Intertainment eingeleitet. Dort hatte es im Vorfeld einer negativen Ad-hoc-Mitteilung auffällig viele Aktienbewegungen gegeben. In diesem Fall sollten die Alarmglocken tatsächlich schrillen. «
NET AG
Über 680000 Aktien verkaufte Stefan Immes, Vorstand der Net AG, vor knapp einem Jahr. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wert gegenüber dem Allzeithoch bereits kräftig verloren. Nachdem Immes die Aktien verkaufte, ging es weiter bergab. Bis zu seinem Tiefststand im März verlor der Wert weitere 55 Prozent. Erst danach ging es wieder bergauf.
LINOS
Im Juli und September verkaufte Linos-Vorstand Gerd Litfin mehrfach Aktien des eigenen Unternehmens. Beide Male ging es mit dem Aktienkurs danach bergab. Besonders heikel: Kurz nach den Juli-Verkäufen kamen die Halbjahreszahlen auf den Markt. Er selbst sagt: Beim ersten Mal war es die Bank, die gegen seinen Rat verpfändete Aktien verkaufte, nachdem ein Kredit ausgelaufen war. Und im September gingen die Papiere an einen Investmentfonds.
MORPHOSYS
Die Morphosys-Aktie gehörte zu den größten Highflyern am Neuen Markt. In der Spitze wurde das Papier für 444 Euro gehandelt. Danach ging es rapide bergab. Im Mai vergangenen Jahres machte Vorstands-Chef Simon Moroney Kasse und verkaufte 37239 Aktien. Damals notierte Morphosys bei 70 Euro. Heute steht der Titel bei gut neun Euro.
ADIDAS-SALOMON
Aufsichtsrat Christian Tourres gilt als " guter Insider" . Wenn er kauft oder verkauft, ist in der Regel mit steigenden beziehungsweise sinkenden Adidas-Kursen zu rechnen. Nimmt man Tourres als Maßstab, sollten Anleger zugreifen. Am 23. Mai kaufte er zum Kurs von 75 Euro, vor zehn Tagen hat er noch einmal nachgekauft. Bislang ist die Rendite zwar gering, doch das kann sich noch ändern.
DOUGLAS
Jörn Kreke: Auch der Douglas-Aufsichtsrat gilt in Expertenkreisen als ein Insider, auf dessen Transaktionen genau geachtet wird. Seit Anfang des Jahres kauft Kreke beständig dazu. Erst am vergangenen Montag hat der Insider weitere 500 Aktien geordert. Der Mischkurs der bisherigen Deals dürfte bei 15 Euro liegen.
AUGUSTA
Axel Haas, Vorstand der Beteiligungsgesellschaft Augusta, hat im September 2002 und im April dieses Jahres mehrfach eigene Aktien gekauft. Und damit ein gutes Händchen bewiesen. Seit seinem letzten Deal am 8. April ist es mit dem Kurs beständig nach oben gegangen. Inzwischen hat sich der Wert seiner im April gekauften Aktien mehr als verdoppelt.
Ein sinnvolles BegleitkriteriumFondsmanager VOLKER DIETRICHvon der VCH Group setzt allein auf Insider-Deals. Im Gespräch mit EURO erläutert er, warum es derzeit so viele Verkäufe gibt und worauf Privatanleger achten müssen
EURO: Herr Dietrich, in den USA ist das Verkaufsniveau von Insidern auf Rekordniveau. Was heißt das?
DIETRICH: Dass die Insider glauben, dass ihre Unternehmen aktuell nicht so lukrativ zum Kaufen sind. Die Käufe gehen extrem zurück, keiner sieht auf dem Niveau einen Einstiegskurs.
EURO: Aber warum gibt es so viele Verkäufe?
DIETRICH: Man muss wissen, dass wir im vierten Quartal vergangenen Jahres extrem viele Käufe hatten.
EURO: Und was hat das mit den jetzigen hohen Verkäufen zu tun?
DIETRICH: In den USA gibt es eine Regel: Ein Insider muss Aktien sechs Monate halten, sonst muss er Gewinne an die eigene Company abführen. Für die momentane Situation bedeutet das: Alle sind günstig eingestiegen. Danach ist der Markt gut gelaufen, so dass jetzt Gewinne realisiert werden können.
EURO: Sie haben so genannte gute Insider herausgefiltert. Wie machen Sie das?
DIETRICH: In den USA verfolgen wir seit Jahren die Deals von 20000 Insidern. Wir haben für jeden Insider eine absolute Performance, die er nach jedem Trade gemacht hat, und das über die Zeiträume von drei, sechs und neun Monaten. Wir vergleichen zudem die Kursentwicklung gegenüber dem Index. Wir vergleichen die Anzahl der Käufe zu den Verkäufen, wie oft ein Insider hintereinander gekauft hat und ob da ein Trend vorhanden ist.
EURO: Und wie viele gute Insider sind übrig geblieben?
DIETRICH: Etwa 300 bis 350.
EURO: Ist es für Privatanleger überhaupt sinnvoll, auf Grund von Insider-Trades Aktien zu kaufen oder zu verkaufen?
DIETRICH: Als alleiniges Kriterium sicher nicht. Aber wenn er sich etwas Arbeit macht, ist es ein sinnvolles Begleitinstrument. Der Anleger sollte immer darauf achten, was der Insider in der Vergangenheit gemacht hat und wie seine Performance ausgefallen ist. Wenn er sich das erarbeitet hat, sind Insider-Trades aber sicher ein gutes begleitendes Kriterium bei der Anlageentscheidung.
Wertpapiere des Artikels:
MICROSOFT CORPORATION
PUMA AKTIENGESELLSCAFT RUDOLF DASSLER SPORT
BKN INTERNATIONAL AG
DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFT
MORPHOSYS AG
DOUGLAS HOLDING AKTIENGESELLSCHAFT
GENTA INC
ADIDAS-SALOMON AG
DEUTSCHE POST AG
robbe_III
31.10.2004, 22:28
ACHTUNG der gepostete Artikel # 2078 ist ein Jahr alt, vom 6.10.03. Trotzdem oder für einen Rückblick des Bewertungsansatz ganz interessant.
Guten Abend alle zusammen!!!
:wink: :D
lintorfer74
31.10.2004, 22:50
Good Night @ all
InTiCom zeichnen
Die Experten von "Small Cap Scout" empfehlen die Aktie von InTiCom (ISIN DE0005874846/ WKN 587484) zu zeichnen.
Endlich mal wieder ein Lichtblick am Horizont für Börsengänge: Mit der Passauer InTiCom Systems AG gehe nach vielen Flops ein wirklich wachstumsstarkes Unternehmen zu einer günstigen Bewertung an die Börse. Am Freitag beginne die Zeichnungsfrist. Da sollte man dabei sein!
InTiCom werde auch in den nächsten Jahren das Geschäft nicht so schnell ausgehen: Branchen-Experten würden in den nächsten drei Jahren nahezu von einer Verdoppelung der DSL-Anschlüsse, alleine in Deutschland, von 5,6 auf 10 Mio. ausgehen. Der Grund für den Börsengang sei mehr als einleuchtend: InTiCom-Vorstand Otto Mayerhofer brauche weiteres Eigenkapital um der hohen Nachfrage gerecht werden zu können, das Geld aus dem Börsengang fließe also direkt in den Ausbau von Produktion und Vertrieb. Auch der Ausbau des zweiten Standbeins Autoelektronik solle forciert werden.
InTiCom sei derzeit schon mit namhaften Automobilzulieferern in Verhandlungen, um das eigene Produkt für Reifendruckkontrollsysteme an den Mann zu bringen. In den USA seien diese sinnvollen Sicherheitshilfen bei Neuwagen bereits Pflicht. Nach Schätzungen der Emissionsbank sollten bereits in 2005 ca. 16 Prozent (2006: 25 Prozent) des Umsatzes aus dem Bereich Autoelektronik kommen. Nicht unrealistisch, da die Kontakte zur Branche exzellent und das Feedback seitens der Branche sehr positiv seien. Diese Entwicklung sollten Anleger genau beobachten, da InTiCom mittelfristig aus der Abhängigkeit der Umsätze mit DSL-Splittern kommen sollte.
Die Zeichnungsspanne betrage 16,50 bis 20,00 Euro pro Aktie. Nach Auskunft des Vorstands der Emissionsbank Concord Thomas Stewens sollten Privatanlegern gute Chancen auf eine Zuteilung ermöglicht werden. Anleger sollten ihre Hausbank bitten, die Zeichnungsaufträge an Concord weiterzuleiten. Mit der DAB Bank und Comdirect würden Absprachen existieren, so dass deren Kunden InTiCom-Aktien zeichnen könnten. Die Zeichnungsfrist beginne am Donnerstag und laufe bis zum 3. November. Der erste Börsenkurs solle dann am 8. November erfolgen. Insgesamt würden 535.000 Aktien aus Kapitalerhöhung angeboten.
Die Experten von "Small Cap Scout" empfehlen die InTiCom-Aktie bis zum oberen Ende der Bookbuildingspanne von 20,00 Euro zu zeichnen. Wobei sie hoffen würden, dass die Emissionsbank nicht bis ans obere Ende gehe, um Privatanlegern eine noch bessere Chance auf Kursgewinne zu geben.
Allen eine gute Nacht! Bis morgen früh!!!
Gruss,
Sveni :wink:
Frechdax
01.11.2004, 06:23
Guten morgen Kollegen :D
Neue Uhrzeit - Neuer Monat - Neues Glück :!: (i hope so) :D
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, den 1. November 2004:
MONTAG, 1. November D:
E-Plus Q3-Zahlen Telefonkonferenz 11.30 Uhr
Volkswagen 6. Runde der Tarifverhandlungen
Großhandelsumsatz 9/04 8.00 Uhr
Einkaufsmanagerindex 10/04 9.55 Uhr DK:
TDC Q3-Zahlen 8.00 Uhr E:
Feiertag Börse geschlossen F:
Feiertag Börse geschlossen EU:
Einkaufsmanagerindex Eurozone 10/04 I:
Feiertag Börse geöffnet J:
Toyota Motor Q2-Zahlen NL:
ABN Amro Q3-Zahlen 7.30 Uhr (Telefonkonferenz 8.30 Uhr)
Getronics Q3 Trading Update
KPN Q3-Zahlen 8.00 Uhr S:
Scania Q3-Zahlen USA:
Persönliche Einkommen und Ausgaben 9/04 14.30 Uhr
ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 10/04 16.00 Uhr
Bauausgaben 9/04 16.00 Uhr
Tyco Q4-Zahlen (vor Börseneröffnung)°
Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. /bw
Quelle: DPA-AFX
Guten Morgen actr, milli, NoggerT, Fredz, Tommy, macadojo, Max, Asterhicks, Sven, Löck, Mac99, NMProfi, ksc, trollinger, Mainzelmann, stomach, TTN, Toro, geban, lintorfer74, trendfolger, Chewi, schlutt, Zoccer, Adler und all!
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Guten Morgen Nogger, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Cybercash Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger, Sunburst, DBarche, Jahrr und ALL :D :D :D :D :D
Aktien Hongkong am Mittag etwas leichter - Ruhe vor US-Wahlen
HONGKONG (Dow Jones-VWD)--Etwas leichter zeigen sich die Aktienkurse am Montagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verzeichnet der Hang-Seng-Index (HSI) ein Minus von 0,4% bzw 48 Punkten auf 13.006. In Erwartung der US-Präsidentschaftswahlen hielten sich die Anleger zurück, berichten Händler. Während des Vormittags habe sich der Index in einer engen Spanne von rund 70 Punkten bewegt. Größter Verlierer sind HK Electric mit minus 1,4% auf 34,30 HKD. Den höchsten Kursgewinn verzeichnen Denway Motors mit plus 1,0% auf 2,65 HKD.
Bis zum Ende der Sitzung wird sich nach Einschätzung der Händler nicht mehr viel bewegen. Der HSI werde bei etwa 13.000 Punkten verharren, vermuten sie.
(ENDE) Dow Jones Newswires/DJN/1.11.2004/cn
01.11.2004, 06:38
Morgenticker vom 1. November 2004
+++ Ölpreise fallen +++
Die Lage an den Rohölmärkten wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich entspannen. Es werde weltweit mehr Öl gefördert als verbraucht, sagte Kurt Döhmel, Chef der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding, dem "Tagesspiegel am Sonntag". Diese Überproduktion werde von den Raffinerien dazu genutzt, ihre Vorratslager wieder aufzufüllen. Daneben habe sich unter anderem das Wachstum der Ölnachfrage in China abgeschwächt. Dadurch würden die Spekulationen über einen Versorgungsengpass abgemildert. Deutlich geringere Rohölpreise seien in greifbarer Nähe, sagte Döhmel der Zeitung.
+++ Allianz Leben: Renditen fallen nicht +++
Die Allianz (Dax)-Tochter Allianz Leben rechnet für das kommende Jahr nicht mit weiter fallenden Renditen für Lebensversicherungen. Gegenüber der "Welt am Sonntag" erklärte Allianz Leben-Chef Gerhard Rupprecht, daß aus heutiger Sicht die Gewinnbeteiligung stabil bleiben wird. Für sein eigenes Haus kündigte er eine entsprechende Entscheidung für das Jahresende an. Hoffung auf wieder anziehende Renditen machte der Chef von Deutschlands größtem Lebensversicherer allerdings nicht. Dies stellte er erst für den Zeitpunkt in Aussicht, an dem das Zinsniveau insgesamt wieder anzieht. Die Allianz Leben hatte Ende 2003 ihre Gesamtverzinsung von Lebensversicherungen für 2004 von 5,3 Prozent auf 4,5 Prozent gesenkt.
+++ Toyota will ganz nach oben +++
Toyota (Tokio) hat sein mittelfristiges Produktionsziel wegen der hohen Nachfrage in Nordamerika und Asien angehoben, berichtet die japanische Zeitung "Nihon Keizai Shimbun". Wie dem Bericht weiterhin zu entnehmen ist, peilt der Autokonzern für 2006 jetzt eine Produktion von 8,4 Millionen Fahrzeugen an. Bislang wollte der japanische Autobauer die Produktion bis 2008 auf 7,6 Millionen Stück steigern. Der weltweit zweitgrößte Automobilbauer könnte damit 2006 den bisherigen Branchenprimus General Motors als größten Autobauer ablösen.
+++ Börsen-Ticker +++
Index Notierung Datum/Zeit (MEZ) plus/minus
Japan/Nikkei 10.715,32 6:21 -0,52%
Hong Kong/Hang Seng 13.006,30 5:35 -0,37%
Singapore/ Straits Times 1.985,03 5:30 +0,22%
China/Shanghai Composite 1.308,021 6:11 -0,95%
Italien/MIBTEL 28.681,00 29. Oktober
Großbritannien/FTSE 100 4.624,20 29. Oktober -0,40%
Frankreich/CAC 40 3.706,82 29. Oktober
Russland/RTS 8.614,64 29. Oktober +1,00%
Österreich/ ATX 2.112,17 29. Oktober -0,10%
Israel/TA-100 552,27 31. Oktober
Ägypten/CMA-Times 1.110,91 31. Oktober +0,34%
Brazil/Bovespa 23.052,18 29. Oktober +0,54%
Australia/All Ordinaries 3.797,40 6:06 +0,29%
+++ Spruch des Tages +++
Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.
Zarko Petan
[ Montag, 01.11.2004, 06:48 ]
macadojo
01.11.2004, 07:23
http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=963
Guten Morgen alle zusammen!!!
:D :D :D
AKTIEN-FLASH: Allianz im Blick - Deutsche Bank hebt von 'Hold' auf 'Buy'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem positiven Analystenkommentar werden
Allianz-Aktien am Montag das Interesse auf sich ziehen. Die Deutsche
Bank hatte den Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft./tw
ALLIANZ AG|ALVR.EU||840400|DE0008404005|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|INS|
2004-11-01 06:16:45
AKTIEN-FLASH: Infineon im Fokus - Goldman Sachs senkt auf 'In-line'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem negativen Analystenkommentar werden sich
Infineon-Aktien am Montag laut Händlern etwas schwächer als der DAX
entwickeln. Goldman Sachs hatte den Chipwert von "Outperform" auf
"In-line" herabgestuft./tw
INFINEON TECHNOLOGIE|IFXR.EU||623100|DE0006231004|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|CMP|
2004-11-01 06:19:00
AKTIEN-FLASH: Deutsche Börse im Fokus - Presse: Prüfung einer Fusion mit LSE
FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien der Deutschen Börse dürften am Montag
im Fokus der Anleger stehen. Wie die britische Zeitung "The Observer" am Sonntag
berichtete, prüft der Frankfurter Börsenbetreiber erneut eine Fusion mit der
Londoner Börse LSE (London Stock Exchange) . Deutsche
Börse-Chef Werner Seifert teste derzeit den Rückhalt bei LSE-Investoren und
LSE-Kunden, schreibt die Zeitung./ck/fat
DEUTSCHE BOERSE AG|DB1R.EU||581005|DE0005810055|
LONDON STOCK EXCHANG|LSE||502607|GB0009529859|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER GBR|FIN|
2004-11-01 06:19:59
AKTIEN-FLASH: Volkswagen im Fokus - Warnstreiks vor sechster Tarifrunde
FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien des Autobauers Volkswagen dürften am
Montag im Fokus der Anleger stehen. Vor dem Start der sechsten Tarifrunde bei
Volkswagen haben am Morgen Beschäftigte des Werks Braunschweig vorübergehend die
Arbeit niedergelegt. Zu Beginn des Warnstreiks versammelten sich nach Angaben
der IG Metall rund 600 Arbeiter der Nachtschicht am Werkstor./ck/fat
VOLKSWAGEN AG|VOWR.EU|DE|766400|DE0007664005|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|AUT|
2004-11-01 06:25:15
Aktien Tokio Schluss: Nikkei fällt um 0,34 Prozent auf 10.734,71 Zähler
TOKIO (dpa-AFX) - Die Börse in Tokio hat am Montag schwächer geschlossen.
Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 36,71 Punkte oder
0,34 Prozent auf 10.734,71 Punkte. Der breit gefasste TOPIX gab um
4,93 Punkte oder 0,45 Prozent auf 1.080,50 Punkte nach./ln/DP/zb
KEYWORDS: 2N|CLO STK STD|JPN||
2004-11-01 06:27:58
AKTIEN-FLASH: HVB im Blick - 'FT': Bank wird Gewinnprognose reduzieren
FRANKFURT (dpa-AFX) - HVB-Aktien werden am Montag laut Händlern in
den Fokus der Anleger geraten. Das Finanzinstitut wird laut einem Pressebericht
am Donnerstag seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2004 senken. Das Ziel
eines Betriebsgewinns zwischen 1,4 und 1,7 Milliarden Euro sei nicht mehr zu
schaffen, berichtete die "Financial Times" (FT) am Montag unter Berufung auf
Finanzkreise. Analysten rechnen bereits mit dem Verfehlen der Prognose./tw
BAYERISCHE HYPO-UND|HVMR.EU||802200|DE0008022005|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|FIN|
2004-11-01 06:31:34
ABN Amro bekräftigt nach Gewinnsprung im 3. Quartal Prognose für Gesamtjahr
AMSTERDAM (dpa-AFX) - Die niederländische Großbank ABN Amro
hat nach einem kräftigen Gewinnsprung im dritten Quartal ihre
Gewinnprognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Für das laufende Jahr werde beim
Gewinn vor Sonderposten weiter eine Steigerung von mindestens 10 Prozent
erwartet, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Montag
in Amsterdam mit.(...)/jha/sbi
ABN-AMRO HLDGS NV|AABN.EU||880026|NL0000301109|
KEYWORDS: 2N|STD PRD ERN|NED|FIN INS|
2004-11-01 06:38:31
01.11.2004 05:53:
Der Tagesspiegel: Ebay-Deutschland-Chef erwartet durch Gerichtsurteil mehr Rechtssicherheit im Internethandel
Berlin (ots) - Das Internet-Auktionshaus Ebay (Nachrichten)-Deutschland sieht
dem Urteil des Bundesgerichtshofs zu Kundenrechten gelassen entgegen.
Wir erwarten durch das Urteil mehr Rechtssicherheit", sagte
Ebay-Deutschland-Chef Stefan Groß-Selbeck dem "Tagesspiegel am
Sonntag". Am kommenden Mittwoch entscheidet der Bundesgerichtshof
(BGH), ob Händler, die ihre Waren über Ebay verkaufen, auch weiterhin
sämtliche Kundenrechte ausblenden dürfen oder nicht. Konkret geht es
um die Frage, ob Verbraucher, die über die Internet-Plattform kaufen,
die Ware innerhalb von 14 Tagen zurückgeben können. Bei Ebay geht das
bislang nur bei Festpreisverkäufen, nicht aber bei Versteigerungen.
Eine Geschäftsveränderung erwarte ich durch das Urteil nicht", sagte
der Ebay-Deutschland-Chef Groß-Selbeck der Zeitung. Das Urteil werde
nur für den gewerblichen Verkauf gelten, betonte er. Im Übrigen
hätten Sofortkäufer schon heute ein Umtauschrecht. Anwälte erwarten
dagegen steigende Preise, sollte der BGH das Widerrufsrecht der
Kunden bestätigen. Einige Händler würden sich von Ebay zurückziehen,
sagte Rechtsanwalt Holger Gaspers von der Düsseldorfer Anwaltskanzlei
Strömer der Zeitung. Die verbleibenden Anbieter würden ihre Preise
erhöhen, weil sie die Kosten für mögliche Rücksendungen
einkalkulieren müssten.
Hallo Sven und Maca :D :D :D
lintorfer74
01.11.2004, 07:44
Guten Morgen actr, Nogger, Biz, Cici, TTN, Carlo, Sven, Gerhard, Sunrise, Coralle, Kater, Fredz, Adler, Trollinger, Weizen, Toro, millimaus, macadojo and all 8)
Einen guten Wochenstart und eine erfolgreiche Handelswoche :D
(01.11.2004 )
KRANKENKASSEN So finden Sie die richtige
Wer den Bonus hat
Seit Jahresbeginn dürfen Krankenkassen ihren Versicherten Zusatzangebote machen aber ob sie auch nützen, ist umstritten
Von M. Peters und C. Brönstrup
Die Gesundheitsministerin versprüht Zuversicht. Neue Zusatzangebote der gesetzlichen Krankenkassen wie Bonusmodelle oder integrierte Behandlungsprogramme für chronisch Kranke, verspricht sie unermüdlich, werden die Versorgung der Patienten verbessern. Doch selbst die Kassen sind noch nicht überzeugt davon. Die Politik hat zu hohe Erwartungen geweckt, kritisiert Ingo Kailuweit, Vorstandschef der drittgrößten deutschen Krankenkasse KKH, im Tagesspiegel. Wer glaubt, dass die Versorgung der Patienten mit den Zusatzprogrammen besser wird, der irrt. Verbraucherschützer warnen daher davor, die Zusatzoptionen zum alleinigen Kriterium für einen Kassenwechsel zu machen.
Die Krankenkassen dürfen ihren Versicherten seit diesem Jahr umfangreiche Zusatzangebote machen. Wer sich gesundheitsbewusst ernährt, regelmäßig Sport treibt und an Vorsorgeuntersuchungen teilnimmt, wird dafür mit Sachprämien wie Fitnessgeräten, seltener auch mit Geld belohnt. Freiwillig Versicherte, die sich verpflichten, einen Teil der Arztkosten selbst zu zahlen, können bei einigen Anbietern mit Beitragsrückerstattungen rechnen. Auch wer künftig an Hausarztprogrammen teilnimmt, die bei vielen Kassen gerade in Vorbereitung sind, soll davon finanziell profitieren: Er wird von der Praxisgebühr befreit. Zudem bieten viele Kassen private Zusatztarife an, etwa für Zuschüsse bei der neuen Brille oder beim Zahnersatz.
Die Angebote klingen zwar verlockend, sind nach Meinung von Verbraucherschützern aber nicht automatisch ein Sparmodell für die Versicherten. Bonusprogramme oder Selbstbehalttarife sollten auf keinen Fall ein Grund sein, die Kasse zu wechseln oder in einer teuren Kasse zu bleiben, warnt Ulricke Steckkönig von Finanztest. Die meisten Kassen, sagt sie, belohnten gesundheitsbewusstes Verhalten eben nur mit Sachprämien, nicht aber mit Geld. Sinnvoller sei es, die Kasse nach Beitragssatz, Zuverlässigkeit und Service auszuwählen und das Fitnessgerät aus dem Bonusprogramm bei Bedarf lieber selbst zu kaufen.
Dabei sind sich die Kassen noch gar nicht im Klaren darüber, wie die Bonusprogramme wirken. Wir wissen noch nicht, ob wir mit den Programmen überhaupt die richtigen Patienten erreichen, sagt KKH-Chef Kailuweit. Wenn die Kassen Pech haben, investieren sie viel Geld in Programme, bei denen dann doch nur die 80 Prozent der Frauen teilnehmen, die ohnehin regelmäßig zur Brustkrebsvorsorgeuntersuchung gehen. Das war nicht das Ziel.
Trotz der unbestimmten Wirkung schreiben sich immer mehr Versicherte in Bonusprogramme ein. Spitzenreiter ist die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK), bei der bereits 310 000 Versicherte sich verpflichtet haben, regelmäßig Fitness zu treiben und gesund zu essen. Mit dem Angebot haben wir garantiert viele davon abhalten können, zu einer privaten Kasse zu wechseln, sagt ein DAK-Sprecher. Auch bei der Barmer, der größten Kasse, haben sich schon 300 000 der 5,4 Millionen Versicherten für Bonusprogramme eingeschrieben, bei der Techniker sind es rund 250 000.
Nicht nur die Bonusprogamme haben trotz Kritik immer mehr Zulauf. Vor wenigen Tagen berichtete Gesundheitsministerin Schmidt, dass eine Million Versicherte an den integrierten Versorgungsprogrammen für Chroniker (Disease-Management-Programme, DMP) teilnehmen. Dabei beklagen Diabetiker-Verbände, dass die Qualität der Versorgung in einigen Regionen vor Einführung der DMP besser gewesen sei als danach. Auch Kassen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an gesunden Versicherten sind sauer. Die Kassen sind gezwungen, möglichst viele Versicherte in die Programme zu nehmen, weil sie dafür Geld aus dem Risikostrukturausgleich bekommen, sagt KKH-Chef Kailuweit. Das führt dazu, dass die Qualität völlig aus dem Blick gerät. Die Programme, sagt er, suggerierten eine Mehrleistung für den Patienten, die es nicht gebe.
Ähnliches wollen die Kassen bei den geplanten Hausarztmodellen verhindern. Die Einführung war von großen Anbietern wie der Barmer, der DAK, KKH und Techniker eigentlich für die zweite Jahreshälfte angekündigt worden. Doch der Start verzögert sich, weil Ärzte und Kassen sich nicht handelseinig werden. Viele Ärzte wollen sich nicht auf regelmäßige Fortbildungen und Qualitätskontrollen festnageln lassen, die Kassen weigern sich umgekehrt, den Ärzten ohne diese Zusicherung mehr Geld zu geben.
Auch Verbraucherschützer sind von dem Nutzen der Hausarztmodelle noch nicht überzeugt. Natürlich kann man damit die Praxisgebühr von 40 Euro im Jahr sparen, sagt Finanztest-Expertin Steckkönig. Aber ob es sich lohnt, dafür den vertrauten Hausarzt zu verlassen? Finanziell zumindest, sagt sie, lohne sich das Modell für Versicherte vorerst nicht.
lintorfer74
01.11.2004, 07:48
Aus der FTD vom 1.11.2004
Edelmetalle: Gold steht vor Anstieg bis auf 16-Jahres-Hoch
Von Alexander Zumpfe
Der unsichere Ausgang der US-Präsidentschaftswahl dürfte den Goldpreis in den nächsten Tagen unterstützen. Analysten schließen einen Anstieg in Richtung des 16-Jahres-Hochs bei 430,40 $ je Unze nicht aus.
Hierbei spielt das Ergebnis eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr macht die Möglichkeit eines unklaren Wahlausgangs Gold nach wie vor zu einer attraktiven Anlageklasse. Am Freitag beendete das Metall den Handel mit 428 $ freundlich. US-Wirtschaftsdaten hatten den Greenback unter Druck gesetzt. Eine schwache US-Devise macht Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums interessant - die Nachfrage stieg entsprechend.
Damit hat sich der Preis wieder deutlich von seinem Zwischentief bei 420,25 $ entfernt. Dieses Niveau erreichte er am Donnerstag, nachdem die chinesische Zentralbank die erste Zinserhöhung seit neun Jahren bekannt gegeben hatte. Die Rohstoffmärkte reagierten hierauf zunächst mit deutlichen Verlusten. Letztlich setzte sich jedoch die Meinung durch, dass das vorsichtige Gegensteuern eher zu einer Verlängerung des starken Wachstums führt.
Entsprechend reagierte auch der Platinpreis: Nachdem er am Donnerstag bis auf 818 $ je Unze gefallen war, setzten bereits am Freitag umfangreiche Käufe ein. Platin beendete die Handelswoche mit 830 $ je Unze. Für die kommenden Tage erwarten Marktteilnehmer eine Seitwärtsbewegung zwischen 825 und 855 $. Die Nachfrage von Verbrauchern aus der Industrie sollte hierbei weiterhin verhalten bleiben und erst wieder bei Preisen zwischen 800 und 810 $ einsetzen.
Silber erholte sich zuletzt von den deutlichen Kursverlusten nach der chinesischen Zinsentscheidung. Analysten erwarten für die kommenden Tage eine Handelsspanne zwischen 7,10 und 7,30 $ je Unze.
Alexander Zumpfe ist Edelmetall- und Rohstoffhändler bei Dresdner Kleinwort Wasserstein in Frankfurt.
30.10.2004 01:06
Warenhäuser erwarten sinkende Textilpreise
EU-Importbeschränkungen fallen weg / Geringer Stellenabbau in Deutschland
Die Chefeinkäufer von Warenhäusern und Bekleidungskonzernen rechnen mit drastisch sinkenden Preisen für Bekleidung. Grund sei der Wegfall der Importquoten für Textilien zum Jahreswechsel, berichtete der Spiegel gestern.
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Der Produktionschef des schwedischen Modekonzerns Hennes & Mauritz, Karl Gunnar Fagerlin, sagte, sobald das bisherige Quotensystem beseitigt sei, wird dies höchstwahrscheinlich zu niedrigeren Konsumentenpreisen führen. Ähnlich äußerten sich die Einkaufschefs deutscher Warenhauskonzerne.
Zum 1. Januar fallen in der EU und den USA die Einfuhrquoten auf sämtliche Artikel im Textil- und Bekleidungsgewerbe. Bislang musste sich China an bestimmte Mengenkontingente halten. Die Konzerne in den Abnehmerländern wollen künftig mehr Waren aus der Volksrepublik ordern.
Kritisch wird die Situation für europäische Produzenten. Der Wegfall der Importquote bedrohe in Deutschland in den nächsten drei Jahren 3500 bis 5000 Arbeitsplätze, sagte IG-Metall-Textilexperte Peter Donath gestern unter Verweis auf eine Studie, die die Gewerkschaft gemeinsam mit den Arbeitgebern in Auftrag gegeben hat. Damit komme die seit Jahrzehnten schrumpfende Branche vielleicht mit einem blauen Auge davon. Massenartikel in der Bekleidungsindustrie, wie sie das Billiglohnland China ab 2005 noch stärker exportieren will, würden in Deutschland schon lange nicht mehr produziert. In Portugal rechnet der Verband indes mit dem Verlust von rund 100 000 Arbeitsplätzen. (afp/maf)
lintorfer74
01.11.2004, 07:55
Verkauf der Hanseatic Bank perfekt
Société Générale übernimmt 75 Prozent - Otto-Konzern trotzt Konsumkrise
von Frank Binder und Martina Goy
Hamburg - Der Verkauf der zum Hamburger Otto-Konzern gehörenden Hanseatic Bank ist offenbar perfekt. Nach Informationen der WELT aus Finanzkreisen hat die französische Bank Société Générale den Zuschlag erhalten. Das soll morgen bekanntgegeben werden, heißt es. In einem Interview mit der WELT hat Versandhandelschef Michael Otto dazu lediglich erklärt, der Verkauf von 75 Prozent werde "in Kürze" erfolgen. Die Hanseatic Bank ist die viertgrößte Konsumentenkreditbank in Deutschland.
"Wir wollen unser Geschäft um neue Finanzprodukte und zusätzliches Know-how erweitern. Dafür brauchen wir einen strategischen Partner. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Die Nachfrage nach Konsumentenkreditbanken ist groß", betonte der Manager.
Ungeachtet dessen trotzt der Konzern der Konsumkrise. Während die Branche und Konkurrenten wie Karstadt-Quelle massive Einbrüche verzeichnen, hat das Unternehmen von März bis Ende September die Gesamtleistung um 2,3 Prozent gesteigert. "Die Umsätze im Inland bewegen sich auf Vorjahresniveau. Damit schneiden wir immer noch besser ab, als der deutsche Einzelhandel, der weiterhin im Minus liegt", sagte Otto. Im Ausland habe ein Plus von 4,7 Prozent erzielt werden können.
Im vergangenen Jahr hat der Konzern ein Ebit von 307 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sind 2,1 Prozent Umsatzrendite. Dennoch sei es für eine Prognose des am 1. März 2005 endenden Geschäftsjahres noch zu früh, da das Weihnachtgeschäft und auch die Frühjahr/Sommer-Bestellungen bis Februar noch einzurechnen sind. Otto geht davon aus, daß damit auch beim Ergebnis ein "vernünftiger Anschluß" erzielt wird und das Versandhandelsgeschäft eine Trendwende erlebt. Die positive Entwicklung des eigenen Unternehmens begründet der 61-Jährige mit der Verbesserung von Aktualität, Schnelligkeit und Service. Das wiederum sei die Voraussetzung für günstige Preise. Dazu werde in der Hamburger Zentrale gerade intensiv daran gearbeitet, die Organisation flexibler und schlagkräftiger zu machen. "Bei der damit verbunden Personalreduzierung um insgesamt rund 500 Stellen, bemühen wir uns, dies über natürliche Fluktuation und so sozialverträglich wie möglich zu machen", sagte Otto. Zugleich bekannte er sich ausdrücklich zum Standort Deutschland: "Wir haben gerade erst 40 Millionen Euro in unser Logistik-Zentrum in Hamburg investiert."
Während die Konkurrenten von Quelle und Neckermann die Universal-Kataloge abspecken wollen, kündigte Otto für 2005 an, erstmals seit 55 Jahren mit einem dritten Hauptkatalog für den Sommer auf den Markt zu kommen - neben den Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Katalogen. "Der Kunde bestellt heute sehr viel näher am Bedarf als früher", betonte Otto. Erstmals bestätigte er, daß der Discountversender Bon Prix zu seiner Gruppe gehört. "Wir bieten mit unseren Versandmarken wie Otto, Baur und Schwab ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, sind aber mit unserem Discountversender auch in diesem Segment gut aufgestellt", sagte er.
Das gilt ebenso für die Logistiktochter Hermes. Die Firma macht der Deutschen Post immer stärker Konkurrenz. Ab heute werden die Preise für Pakete von Privatkunden um bis zu 40 Prozent gesenkt. Inzwischen können Verbraucher bundesweit rund 10 000 Paketshops nutzen. Otto: "In diesem Geschäftsfeld können wir in den nächsten Jahren 20 Prozent Anteil von der Post übernehmen." Zugleich bekräftigte er sein Interesse an der Logistik von Karstadt-Quelle: "Wir würden den Komplex prüfen, wenn man dies an uns heranträgt. Doch das ist bisher nicht geschehen. Obwohl Logistik ein Bereich ist, in dem wir stark expandieren, auch in Zukunft."
Artikel erschienen am Mo, 1. November 2004
MARKT/Pivot-Punkte für DAX-Werte und Futures im Tageshandel
MARKT/Pivot-Punkte für DAX-Werte und Futures im Tageshandel
Pivot-Punkte für den Tageshandel in Futures und DAX-Werten am Montag, den
1. November 2004. Erläuterung siehe unten:
===
-----------------------------Futures-----------------------------------
Future Letzter Unt2 Unt1 Pivot Wid1 Wid2
DAX Future 3.976,50 3.938,17 3.957,33 3.982,17 4.001,33 4.026,17
Bund Future 116,94 116,47 116,71 116,82 117,06 117,17
EuStoxx50 F 2.819,00 2.797,67 2.808,33 2.825,67 2.836,33 2.853,67
-----------------------------Aktien------------------------------------
Aktie Letzter Unt2 Unt1 Pivot Wid1 Wid2
ADS 109,53 106,18 107,85 109,58 111,25 112,98
ALV 83,38 81,69 82,53 83,40 84,24 85,11
ALT 39,61 38,75 39,18 39,74 40,17 40,73
BAS 48,90 48,31 48,60 49,04 49,33 49,77
BAY 22,21 21,88 22,04 22,29 22,45 22,70
BMW 33,15 32,72 32,93 33,33 33,54 33,94
CBK 14,33 14,06 14,19 14,35 14,48 14,64
DBK 59,59 58,39 58,99 59,46 60,06 60,53
DCX 32,38 31,98 32,18 32,48 32,68 32,98
DPW 15,32 14,98 15,15 15,31 15,48 15,64
DTE 15,02 14,79 14,90 15,01 15,12 15,23
EOA 63,78 62,87 63,32 63,96 64,41 65,05
DB 39,15 38,74 38,94 39,33 39,53 39,92
FME 60,00 59,07 59,53 60,16 60,62 61,25
HEN3 58,67 57,78 58,22 58,65 59,09 59,52
HVM 15,33 14,95 15,14 15,26 15,45 15,57
IFX 8,54 8,41 8,48 8,52 8,59 8,63
LHA 10,33 9,93 10,13 10,31 10,51 10,69
LIN 47,35 46,77 47,06 47,42 47,71 48,07
MAN 27,10 26,81 26,96 27,21 27,36 27,61
MEO 37,43 36,32 36,88 37,35 37,91 38,38
MUV 76,68 75,17 75,93 76,71 77,47 78,25
RWE 41,52 40,57 41,04 41,38 41,85 42,19
SAP 133,53 132,08 132,80 133,73 134,45 135,38
SCH 50,39 49,34 49,87 50,28 50,81 51,22
SIE 58,35 57,80 58,07 58,63 58,90 59,46
TUI 16,34 16,07 16,20 16,37 16,50 16,67
TKA 14,70 14,39 14,54 14,71 14,86 15,03
VOW 34,82 34,41 34,62 34,80 35,01 35,19
===
Pivot-Punkte geben die wahrscheinlichen Widerstands- und
Unterstützungszonen für den Handel im Tagesverlauf an. +++
(ENDE) Dow Jones Newswires/1.11.2004/hru/gos
01.11.2004, 07:52 Uhr
DAX, mögliche Richtungsmarken
Baader Bank
Die Handelsexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG nennen mögliche Richtungsmarken im Chart des DAX.
Der DAX sei am Freitag bis knapp an die 4.000er-Marke gelaufen und abgeprallt. Auf Schlusskursbasis wäre er dann sogar wieder unter den 3.966er-Support gefallen.
Solange sich der Index über der 200-Tage-Linie (3.937) halte und nicht wieder in den Oktober-Abwärtstrendkanal (3.915 zurückfalle, bestünde nach Ansicht der Experten weiterhin Potenzial bis 4.000/4.016 (4.016 = April-Abwärtstrend). Über 4.016 ergäbe sich noch einmal Potenzial bis 4.078. Sollte der Index unter 3.915 fallen, stünde ein erneuter Test der 3.848er- Marke an
http://www.derivatecheck.de/charts/500000/20041101_502631_1.gif
Hallo Sven und Maca :D :D :D
Guten Morgen :wink: :wink: :wink:
Guten Morgen, lintorfer!
:D
TUXEDOMOON
01.11.2004, 08:05
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Allianz auf 'Buy' - Ziel nun 100 Euro
LONDON (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat die Allianz-Aktie aus
Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel wurde in einer
Studie vom Montag von 90,40 auf 100,00 Euro erhöht. Der Titel habe sich seit
Jahresbeginn um rund 20 Prozent schwächer als die Branche entwickelt. Die sei
merkwürdig, da die operative Profitabilität robust sei und sich sogar noch
verbessere./tw
ALLIANZ AG|ALVR.EU||840400|DE0008404005|
KEYWORDS: 2N|STD STB ANL|GER|INS|
2004-11-01 07:02:43
AKTIEN-FLASH 2: Allianz vorbörslich im Plus - Deutsche stuft hoch - US-Gericht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem positiven Analystenkommentar haben
Allianz-Aktien am Montag vorbörslich etwas zugelegt. Lang & Schwarz
stellte die Aktien bei 83,22 zu 83,72 Euro nach einem Freitag-Schluss bei 83,38
Euro. Die Deutsche Bank hatte den Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die
Allianz und ihre US-Tochter Fireman's Fund müssen sich laut "Financial Times
Deutschland" (FTD) zusammen mit drei anderen Versicherern in Kalifornien gegen
den Vorwurf der illegalen Zahlung von Sonderprovisionen an Makler wehren.
Deutschlands größter Lebensversicherer Allianz Leben rechnet im kommenden Jahr
nicht mit einer weiter sinkenden Verzinsung für Lebensversicherungen./tw
ALLIANZ AG|ALVR.EU|DE|840400|DE0008404005|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|INS|
2004-11-01 07:04:38
DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot <BZL>
DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot <BZL>
Bieter: BorgWarner Germany GmbH; Zielgesellschaft: Beru AG
WpÜG-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Bieter verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
Veröffentlichung gemäß § 10 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 29, 34 des
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG)
Bieter:
BorgWarner Germany GmbH
Im Fuchsloch 16
69123 Heidelberg
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Heidelberg unter HRB 5929
Tel.: (0 62 21) 73 90 080
Fax: (0 62 21) 70 83 99
Zielgesellschaft:
Beru Aktiengesellschaft
Mörikestraße 155
71636 Ludwigsburg
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigsburg unter HRB 5087
ISIN: DE 0005072102
Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage erfolgt unter:
http://www.borgwarnereurope.de
BorgWarner Germany GmbH mit Sitz in Heidelberg hat am 31. Oktober 2004
entschieden, den Aktionären der Beru Aktiengesellschaft, Ludwigsburg,
anzubieten, ihre auf den Inhaber lautenden Stückaktien (ISIN DE 0005072102 /
WKN 507210) der Beru Aktiengesellschaft mit einem anteiligen Betrag des
Grundkapitals von EUR 2,60 je Aktie und Gewinnanteilberechtigung ab dem
1. April 2004 im Wege eines Übernahmeangebots
gegen Zahlung eines Kaufpreises von EUR 67,50 je Stückaktie
zu erwerben. Das Angebot wird zu den in der Angebotsunterlage noch
mitzuteilenden Bedingungen und Bestimmungen ergehen.
BorgWarner Germany GmbH ist ein mittelbares Tochterunternehmen der BorgWarner
Inc. mit Sitz in Wilmington, Delaware, U.S.A. (Geschäftsadresse: 5435
Corporate Drive, Troy, Michigan 48098, U.S.A.) (http://www.borgwarner.com).
BorgWarner Germany GmbH hat sich durch (i) einen Kaufvertrag mit Beru-
Großaktionären (62,21 % der Beru-Aktien) und (ii) einen Kaufoptionsvertrag
(weitere 0,82 % der Beru-Aktien) den Zugriff auf insgesamt 63,01% der Beru-
Aktien gesichert. Der Vollzug des Kaufvertrags und die Ausübbarkeit der
Kaufoption ist abhängig vom Eintritt verschiedener Bedingungen, u.a. der
Freigabe der Transaktion durch die zuständigen Kartellbehörden.
Die Veröffentlichung der Angebotsunterlage nach § 14 WpÜG wird fristgerecht
erfolgen.
Frankfurt am Main, den 31. Oktober 2004
BorgWarner Germany GmbH
Vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Joachim Rosengarten
Hengeler Mueller, Partnerschaft von Rechtsanwälten
Ende der Mitteilung (c)DGAP 01.11.2004
--------------------------------------------------------------------------------
Notiert: Beru AG: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard) und Stuttgart;
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg und München
ADL: EquityStory News: MacroPore Biosurgery, Inc. (deutsch)
MacroPore Biosurgery gibt am 15. November 2004 Ergebnisse für das dritte
Quartal bekannt/Live-Übertragung im Internet
01.11.2004
Corporate-Mitteilung übermittelt durch die EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
MacroPore Biosurgery gibt am 15. November 2004 Ergebnisse für das dritte
Quartal bekannt/Live-Übertragung im Internet
San Diego, CA, 1. November 2004 - Am Montag, den 15. November 2004 um ca.
16:00 Uhr deutscher Zeit bzw. 10:00 Uhr EST (New York) gibt das an der
Frankfurter Börse notierte Unternehmen MacroPore Biosurgery die Ergebnisse
für das dritte Quartal 2004 bekannt. Aus diesem Anlass findet um 16:30 Uhr
deutscher Zeit bzw. 10:30 Uhr EST ein Conference Call mit Christopher J.
Calhoun, Chief Executive Officer, statt.
Die Telefonkonferenz wird live im Internet über die
Investor-Relations-Seite der Firmenhomepage unter http://www.macropore.com
übertragen. Ein Mitschnitt der Konferenz kann 60 Minuten nach Beendigung im
Archiv der MacroPore Biosurgery-Homepage abgerufen werden und steht für 24
Stunden per Telefon unter der Rufnummer +49 / 69 / 58 99 90 568 (PIN:
132784#) bzw. (303) 590-3000 (PIN: 11013849#) zur Verfügung.
Über MacroPore Biosurgery, Inc.
MacroPore Biosurgery (Frankfurt: XMP) ist auf die Erforschung, Entwicklung
und Vermarktung von Technologien in der regenerativen Medizin
spezialisiert. Das Unternehmen hat zwei
Technologie-plattformen-regenerative Zelltechnologie und bioresorbierbare
Technologie. Im Rahmen seines regenerativen Zelltechnologieprogramms
entwickelt MacroPore Biosurgery gegenwärtig ein System zur Isolierung von
autologen, homologen regenerativen Zellen. Gleichzeitig entwickelt das
Unternehmen durch interne Forschung das wissenschaftliche Know-how zur
Unterstützung der klinischen Verwendung dieser Zellen. Das am weitesten
entwickelte Forschungs- und Entwicklungsprogramm zielt auf die Reparatur
von kardiovaskulärem Gewebe ab, das durch einen Herzinfarkt geschädigt
wurde. Zu den weiteren Anwendungen, die vom Unternehmen erforscht werden,
gehören Knochenreparatur, Bandscheibenregeneration sowie kosmetische und
rekonstruktive Chirurgie. Die chirurgischen Implantate von MacroPore
Biosurgery, die auf unserer bioresorbierbaren Technologie basieren, zählen
zu den jüngsten Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Medizin für
Wirbelsäule und Orthopädie. Nähere Informationen zum Unternehmen sind im
Internet unter http://www.macropore.com abrufbar.
Kontakt:
Stefanie Bacher
Investoren International
Tel. +1-858-362-0365
sbacher@macropore.com
Tom Baker
Medien/US-Investoren
Tel. +1-858-458-0900
tbaker@macropore.com
Ende der Mitteilung, (c)EquityStory AG 01.11.2004
--------------------------------------------------------------------------------
NNNN
[Macropore Inc.,XMPR.EU,,940682,USU553961025]
2004-11-01 07:06:03
2N|COL|USA|HTH|
lintorfer74
01.11.2004, 08:08
Hi Sven na alles fit :wink:
ADL: Börsentag auf einen Blick: DAX kaum verändert erwartet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet positiver US-Vorgaben werden die Aktien am
Montag an der Frankfurter Börse von Händlern zumeist kaum verändert erwartet.
Die Citibank und die Deutsche Bank sahen den DAX eine Stunde vor
Handelsstart bei 3.959 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex 0,02 Prozent auf
3.960,25 Zähler gewonnen. Vor der Präsidentschaftswahl am Dienstag in den USA
und den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag wird mit Zurückhaltung gerechnet.
^
Die Vorgaben aus den Aktienmärkten:
- DAX: 3.960,25/+0,02%
- MDAX: 5.050,39/-0,29%
- TECDAX: 496,31/-0,62%
Hi Sven na alles fit :wink:
Ja, alles in Ordnung und selbst???
:wink:
lintorfer74
01.11.2004, 08:22
Hätte ich nen Anwalt würde ich klagen :lol:
Hi Sven na alles fit :wink:
Ja, alles in Ordnung und selbst???
:wink:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Hätte ich nen Anwalt würde ich klagen :lol:
Hi Sven na alles fit :wink:
Ja, alles in Ordnung und selbst???
:wink:
Bush und Kerry in Umfrage gleichauf - MCNBC
Bush und Kerry in Umfrage gleichauf - MCNBC
NEW YORK (Dow Jones-VWD)--US-Präsident Goerge W. Bush und sein
demokratischer Herausforderer John Kerry lagen zwei Tage vor den am Dienstag
anstehenden Präsidentschaftswahlen in einer Umfrage von NBC und Wall Street
Journal gleichauf. Wie MSNBC am Sonntag berichtete, wird Bush dieser Umfrage
zufolge von 48% der potenziellen Wähler unterstützt und Kerry von 47%,
während der unabhägige Bewrebe Ralph Nader auf 1% kommt. Bei der vorherigen
Umfrage hatten beide Kandidaten je 48% der Stimmen erhalten.
Wie aus einer anderen Umfrage hervorgeht, ist Kerry in der
spanischstämmigen Bevölkerungsgruppe deutlich beliebter als Amtsinhaber
Bush. In einer Umfrage für den "Miami Herald" stimmten 61,1% der befragten
Hispanics für Kerry und 38,2% für Bush.
(ENDE) Dow Jones Newswires/1.11.2004/DJN/hab
lintorfer74
01.11.2004, 08:31
Mal schauen was uns der heutige Tag vor den US Wahlen so bringt :roll:
Börsenschnorrer
01.11.2004, 08:33
D: aufgrund von Allerheiligen, ein laues Lüftchen am Börsenparkett.
Heute bestimmt keine großen Umsätze zu erwarten.
US: eher abwartend bis nachgebend.
Mal schauen was uns der heutige Tag vor den US Wahlen so bringt :roll:
Frankfurt, 01. Nov (Reuters) - Die Unsicherheit der Anleger
vor den US-Präsidentschaftswahlen wird nach Einschätzung von
Händlern am Montag den Aktienmarkt in Deutschland lähmen. Aus
Furcht vor einem möglichen langen Warten auf den endgültigen
Ausgang der Wahl dürften sich viele Investoren zurückhalten,
sagten Börsianer.
"Entscheidende Bewegung wird erst nach dem Ausgang der
US-Präsidentschaftswahl in den Aktienmarkt kommen", sagte ein
Händler. Am 2. November wird in der weltgrößten Volkswirtschaft
gewählt. Laut der im Auftrag von "Wall Street Journal" (WSJ) und
dem Sender NBC in Auftrag gegebenen und am Sonntag
veröffentlichten Umfrage kommt der republikanische Amtsinhaber
George W. Bush auf 48 Prozent. Für seinen Herausforderer John
Kerry von der Demokratischen Partei würden 47 Prozent stimmen.
Banken und Handelshäuser berechneten den Deutschen
Aktienindex (Dax)<.GDAXI> am Morgen kaum verändert zum
Handelsstart. Am Freitag war der Dax praktisch unverändert bei
3960 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Euro<EUR=> bewegte
sich am Morgen bei 1,2784 Dollar, nachdem er in der Nacht in die
Nähe seines Acht-Monats-Hochs bei 1,2841 Dollar gerückt war.
mym/fun
sonnentropfen
01.11.2004, 08:38
morgen miteinander :D
u. a. zu morphosys:
German stocks - Factors to watch on Nov 1
FRANKFURT, Nov 1 (Reuters) - The following are some of the
main factors expected to move German stocks [.F] on Monday:
HVB
HVB Group , Germany's second-largest bank, will
probably cut its 2004 profit goal on Thursday when it reports
third-quarter results, Financial Times Deutschland reported on
Monday.
The paper said senior bankers believed a 1.4-1.7 billion
euros ($1.78 billion-$2.17 billion) operating profit target set
at the beginning of the year was now out of reach, with even
analysts' consensus forecasts of 1.2 billion euros difficult to
attain.
It said there was unlikely to be clarity on future strategy,
with the board debating on how to revitalise the bank's
struggling domestic business.
To read related stories, double click on [HVMG.DE-RTRS-LEN]
VOLKSWAGEN
Volkswagen and the IG Metall metalworkers union both dug in
their heels on Sunday before increasingly bitter wage talks
resume that could lead to the first strike ever at Europe's
biggest carmaker.
The union demands a pay rise and job guarantees in the talks
due to continue in Hanover, Germany, on Monday, while Volkswagen
says it needs a wage freeze and other measures to avoid job cuts
at its loss-making German factories.
Workers angered by Volkswagen's cost-cutting plans will
expand warning strikes on Monday to nearly all the carmaker's
western German plants, IG Metall said on Friday.
For related news, double click on [VOWG.DE-LEN-RTRS]
DEUTSCHE BOERSE
Werner Seifert, chairman of the German stock marker operator
Deutsche Boerse, is mustering the support of investors and users
of the London and German stock exchanges for what observers
suggest may be a renewed merger bid with London, the Observer
newspaper reported on its Website. 'Seifert is doing the rounds
of the institutions. He is on a charm offensive to improve the
image of the Deutsche Börse,' the paper quoted one banker and
chairman of an industry body as saying.
The head of equities at a major UK investing institution was
quoted as saying: 'Deutsche Boerse is quite keen to buy the
London Stock Exchange, but have to accept that their current
model is not acceptable to many of their users. They will need
to compromise.'
To read related news, double click on [DB1Gn.DE]
ALLIANZ , ALLIANZ LEBEN
Germany's biggest life insurer Allianz Lebensversicherung
expects to keep next year's payout to life insurances policies
unchanged at 4.5 percent, its head was quoted as saying in the
Welt am Sonntag newspaper on Saturday.
The payout rate by Allianz Leben, a unit of Europe's second
biggest insurance group Allianz , is traditionally the
benchmark for the entire German life insurance industry.
To read more on the report, double click on [ID:nL30306668]
British insurer Britannic is poised to buy the
closed life fund of Allianz unit Cornhill Insurance for up to
300 million pounds ($549 million), the Financial Express
reported on Sunday.
The sale is thought to be handled by Allianz brokerage
Dresdner Kleinwort Wasserstein, the newspaper said, without
citing sources.
To read more on the report, double click on [ID:nL31263473]
COMMERZBANK
Nicholas Teller, Commerzbank's board member in charge of
corporate clients, is set to become also head of the bank's
investment arm, Handelsblatt business paper said on Monday. This
move would help Germany's third largest bank to bring its
investment banking and corporate clients business closer
together, it added. A spokesman had no comment.
MORPHOSYS
German biotech firm MorphoSys aims to become profitable next
year and expects sales to rise 15 percent in 2005, its chief
executive was quoted as saying in the Frankfurt Allgemeine on
Sunday.
For related news, please double click on [MORG.DE-LEN-RTRS]
DEUTSCHE BANK
Deutsche Bank , Italy's Mediobanca and
financial investors are in talks to buy a stake in Russia's
second-largest bank, state-owned Vneshtorgbank, a German
newspaper reported on Sunday. Vneshtorgbank will decide by the
end of the year which European investors it wants to buy a
10-percent stake that was put on the block, Handelsblatt quoted
Vneshtorgbank Chief Executive Andrej Kostin as saying.
For related news, please double click on [DBKGn.DE-RTRS-LEN]
KARSTADTQUELLE
Private equity fund Blackstone will look at the real estate
ailing retailer KarstadtQuelle wants to sell if it is invited,
Blackstone's German head Hanns Ostmeier was quoted as saying in
the Welt newspaper on Monday.
For related news, please double click on [KARG.DE-LEN-RTRS]
CARS
General Motors has decided to build its
next-generation mid-sized car at Opel's plant in Ruesselsheim,
Germany, rather than at Saab in Sweden, Swedish newspaper Dagens
Nyheter said on Sunday. Quoting what it called a central source
in GM's organisation, the paper said the reason for the decision
was that it was better to be close to continental Europe and
that the German market was much bigger and sold more cars.
To read related news, please double click on [GM.N-RTRS-LEN]
DEUTSCHE POST
German mail and logistics giant Deutsche Post is expected to
report a modest rise in third-quarter profits when it reports
results this Thursday, a Reuters poll showed.
The company is likley to say that earnings before interest,
tax and amortisation (EBITA) rose to 587 million euros ($748
million), according to the average forecast of 17 analysts,
compared with 570 million in the year-earlier quarter.
Estimates ranged from 530 million euros to 780 million.
To read the poll, double click on [ID:nL29477833]
SINGULUS
Singulus, the world's biggest maker of equipment for
replicating CDs and DVDs, is seen posting flat operating
earnings for its third quarter when it reports results this
Thursday, a Reuters poll showed.
The average estimate of six analysts polled puts earnings
before interest and tax (EBIT) at 25.4 million euros, identical
to the year-ago period, with forecasts ranging from 21.1 to 31.2
million.
To read the poll, double click on [ID:nL29707888]
DIARY [DE/DIARY][DE/EQUITY]
* For a digest of German newspapers, double click on
[PRESS/DE]
((Reporting by Ulf Laessing; Reuters Messaging:
ulf.laessing.reuters.com@reuters.net; +49 69 7565 1188))
($1=.7852 Euro)
Themausman
01.11.2004, 08:38
Moin @ all
hier in Hessen herrscht Arbeitslaune und keine Feiertagsstimmung ! :cry:
Guten Morgen actr, NoggerT, Löck, Heckes, jopa, kcs, lintorfer74, sonnentropfen, Themausman, Coralle, geban, Weizen, Ford, Rasputin, Carlo, hexer, Totto, Hurri, maca, mac, Trolli, Kater, Adler, Tommy, Fredz, Max, Sven, milli, sto and all :D
Erfolgreichen Tag wünsche ich :!:
Moin alle
Gruss HK12 :wink:
moin moin!!!
:lol: :) :D :P
AKTIEN-FLASH: ALTANA im Fokus - Merrill Lynch senkt Ziel auf 50 Euro - 'Buy'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Analystenkommentar werden ALTANA-Aktien
am Montag in den Fokus der Anleger geraten. Merrill Lynch hatte das
Kursziel von 64 auf 50 Euro gesenkt, die Empfehlung indes mit "Buy" bestätigt.
Das Papier sei zu billig, um es zu verkaufen. Am Freitag hatte es bei 39,61 Euro
geschlossen./tw
ALTANA AG|ALTR.EU||760080|DE0007600801|
KEYWORDS: 2N|STD STB STW|GER|HTH|
2004-11-01 07:47:03
moin moin!!!
:lol: :) :D :P
Servus Cici!!!
:D :wink:
Moin Sven, Fredz & Co! :)
Börsenschnorrer
01.11.2004, 08:51
Wapme: aufpassen. Wird mit größeren Stücken hochgekauft.
Moin Sven, Fredz & Co! :)
Guten Morgen, Löck!
:wink:
Weiß einer zu welchen Kurs die KE bei Gap durchgeführt wurde?
Weiß einer zu welchen Kurs die KE bei Gap durchgeführt wurde?
DGAP-Ad hoc: GAP AG <GSM>
GAP AG - Barkapitalerhöhung eingetragen
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
GAP AG - Barkapitalerhöhung eingetragen
Oberhaching, 01. November 2004 - Die im Juni dieses Jahres beschlossene
Barkapitalerhöhung um Euro 0,45 Mio. wurde am 21. Oktober 2004 im
Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde damit von
Euro 5,4 Mio. auf Euro 5,85 Mio., eingeteilt in 5,85 Mio. Stückaktien, erhöht.
Ein Antrag zur Zulassung der neuen Aktien zum Geregelten Markt (General
Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse wird in Kürze gestellt.
Kontakt:
GAP AG für GSM Applikationen und Produkte,
Bajuwarenring 12a, D-82041 Oberhaching
e-mail: ir@gapag.de
Telefon: +49-89-666695-370
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 01.11.2004
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 580150; ISIN: DE0005801500; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
boardexperte
01.11.2004, 08:54
guten morgen :D
bereite yen/$ long einstieg vor....
augenblick
01.11.2004, 08:55
@loek
für 1 Euro wurde die KE durchgeführt!
jetziger kurs 0,69!
Aktienschredder
01.11.2004, 08:55
Guten Morgen alle miteinander !!! :D
@loek
für 1 Euro wurde die KE durchgeführt!
jetziger kurs 0,69!
Sorry, die Müdigkeit! ;)
sonne_am_strand
01.11.2004, 08:57
Moin all :)
Moin Löck :)
Moin all :)
Moin Löck :)
Servus! :)
lintorfer74
01.11.2004, 09:00
Moin Cici alles fit :D
moin moin!!!
:lol: :) :D :P
naja, ziemlich müde von letzter nacht, glaub ich geh gleich wieder ins bett...
Moin Cici alles fit :D
moin moin!!!
:lol: :) :D :P
lintorfer74
01.11.2004, 09:03
Moin wo warst du an Halloween :lol:
moin zusammen :lol:
sonne_am_strand
01.11.2004, 09:03
Endlich mal wieder einen Tag zum Traden. Der freie Tag in Bayern machtŽs möglich :wink:
WL: RJ8 & MOR
Themausman
01.11.2004, 09:03
Hey Sunrise be ABX liegt nichts mehr im Sk .. :shock:
lintorfer74
01.11.2004, 09:04
Na dann gute Nacht :lol:
naja, ziemlich müde von letzter nacht, glaub ich geh gleich wieder ins bett...
Moin Cici alles fit :D
moin moin!!!
:lol: :) :D :P
Themausman
01.11.2004, 09:04
weder bei ABX noch OSP2 ist Ask zugestellt..
alle Feiertag machen??
Hey Sunrise be ABX liegt nichts mehr im Sk .. :shock:
Themausman
01.11.2004, 09:05
achtung auch bei BFC kann man noch günstig einkaufen!!
augenblick
01.11.2004, 09:06
kauf bfc
nach erhöhung der offerte für topcall auf 4,25 und dem verkauf der beteilgung ist das kapital erfolgreich beendet worden!
lintorfer74
01.11.2004, 09:07
Laß den Makler erstmal seinen Coke holen :lol:
weder bei ABX noch OSP2 ist Ask zugestellt..
alle Feiertag machen??
Hey Sunrise be ABX liegt nichts mehr im Sk .. :shock:
Morgen @all
Bei den Vorgaben wird der Dax heute wohl die 4050-Etappe in Angriff nehmen. :(
Mein Straddle wird plötzlich so schwerfällig. :x
@Max: Kein Wunder, wenn du den Dax derart hochbetest. :evil:
@actr: Herzlichen Dank für deinen FDAX-Chart am Freitag :) (Straddle war schon drin). :oops:
sonne_am_strand
01.11.2004, 09:07
EamS Meckerei zu Share Infos Empfehlung Falkland Islands ohne Folgen :lol:
Gut bei einem Spread von 10% und Leitbörse London würd ich auch nicht shorten wollen. Ganz abgesehen davon war der bericht eher von Neid Zerfressenheit als von Objektivität gekennzeichnet.
Man muss einfach mal sehen, dass die Share Infos Empfehlungen idR aufgehen: Petrel +1.000% innerhalb von 11 Monaten, Holsten +100% (8 Monate), Bains Mer Monaco +40% (7 Monate), PEH +60% (14 Monate),....
hohoho hab es gesehen ask ist total leer ... :lol: :lol: :lol: gibt keine stücke mehr 2731 stück dann gibts ne vola bei 4.99 :mrgreen:
weder bei ABX noch OSP2 ist Ask zugestellt..
alle Feiertag machen??
Hey Sunrise be ABX liegt nichts mehr im Sk .. :shock:
war gestern daheim sauna abend :lol: vorgestern waren wir im mudia :lol:
Moin wo warst du an Halloween :lol:
moin zusammen :lol:
TheHurricane
01.11.2004, 09:10
Moin zusammen! :D
Verkauf Üpos NWU 0,61 (KK 0,55)
Käufer hat heute wohl Feiertag!!
Morgen @all
Bei den Vorgaben wird der Dax heute wohl die 4050-Etappe in Angriff nehmen. :(
Mein Straddle wird plötzlich so schwerfällig. :x
@Max: Kein Wunder, wenn du den Dax derart hochbetest. :evil:
@actr: Herzlichen Dank für deinen FDAX-Chart am Freitag :) (Straddle war schon drin). :oops:
ich hab nix dagegen das wir die 4050 sehen bin seit 3960 long und das schon am freitag da ich eigentl. die 4000er ko sehen wollte zum glattstellen naja warten wir halt weiter
PremiumS
01.11.2004, 09:11
Moin moin :-)
lintorfer74
01.11.2004, 09:12
Hoffe Sauna war nett :D
war gestern daheim sauna abend :lol: vorgestern waren wir im mudia :lol:
Moin wo warst du an Halloween :lol:
moin zusammen :lol:
Morgen @all
Bei den Vorgaben wird der Dax heute wohl die 4050-Etappe in Angriff nehmen. :(
Mein Straddle wird plötzlich so schwerfällig. :x
@Max: Kein Wunder, wenn du den Dax derart hochbetest. :evil:
@actr: Herzlichen Dank für deinen FDAX-Chart am Freitag :) (Straddle war schon drin). :oops:
ich hab nix dagegen das wir die 4050 sehen bin seit 3960 long und das schon am freitag da ich eigentl. die 4000er ko sehen wollte zum glattstellen naja warten wir halt weiter
Viel Erfolg :!:
Ich nutze die freie Zeit zur Andacht :roll:
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:17
Was ist den mit AIX passiert ---Schlachtfest ... :!: :shock:
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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GUTEN MORGEN
actr, Aktienschredder, Bloch1234, boardexperte, Börsenschnorrer, Dreas,
ernst-franz, Fredz, Handy-Media, Heckes, hexer, HK12, Internette, Jeff,
jopa, Jules, kcs, lintorfer74, LÖCK, Nuggets, PremiumS, Rasputin :D ,
sonnentropfen, sonne_am_strand, TheHurricane, Themausman,
TUXEDOMOON, wave
sonnentropfen
01.11.2004, 09:20
hab mir ein paar singulus geholt.
kurz vor der 14 und donnerstag gibts zahlen.
iem bei 0,60 - 0,61 ähnlich zugestellt wie letzte woche bei 0,55.
schaumamal...............
alex kommt :D
Wie am Freitag noch vermutet: Mittelfristige Position Funkwerk breakt die Jahreshochs! Der Chart sieht jetzt nach genialer aus als Freitag letzter 35 E. -> TH -> + 3,55 % ! Sollte der Break heute nachhaltig sein, halte ich kurzfristig Kurse bis 39 E. für möglich. Liege hier jetzt mit den ersten Käufen ca. 70 % vorne :D
Funkwerk 33,35 E. -> TH -> + 1,68 % Noch ca. 1 Euro zum Break!
Mittelfr. Position knackt die 33 E. -> bald wird es charttechnisch richtig interessant. :D
Auch Funkwerk macht weiter Freude, letzter 32,61 E. -> + 1,27 % ( TH 32,79 E. )
Funkwerk 32,26 E. -> + 3,07 % :D
Funkwerk 31,68 E. -> TH -> + 1,21 %
Dax fett im Minus und bei meinen mittelfristigen Werten größtenteils Pluszeichen. So lob ich mir das :D Auch mittelfr. Position Funkwerk nun ins Plus gegangen -> letzter 31,45 E. -> + 1,29 %
Mittelfristige Position Funkwerk ( KK 22,5 & 24,5 E. ) in einem schönen Aufwärtstrend ! Über 34,2 E. mit Kaufsignalen!
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTk2Lj EgMyB7fSB7fSAw/2462.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=974246400&sSymbol=FEW.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+974246400http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=974246400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=FEW.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=FEW.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1066654800+1098190800+974246400
macadojo
01.11.2004, 09:23
Moin! :wink: War schon schlimmer..... :roll:
Was ist den mit AIX passiert ---Schlachtfest ... :!: :shock:
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
sonnentropfen
01.11.2004, 09:23
hoppala.........jetzt is aber schnell gegangen!
sng 14,17 :D
hab mir ein paar singulus geholt.
kurz vor der 14 und donnerstag gibts zahlen.
iem bei 0,60 - 0,61 ähnlich zugestellt wie letzte woche bei 0,55.
schaumamal...............
alex kommt :D
macadojo
01.11.2004, 09:25
OSP 6,60 (Ffm) - 6,59 (Xetra) :roll: Hinter 6,59 liegt auf der Kiste nischts
mehr...... :roll: Schaun wir mal.... :wink:
Hast wenigstens ne Gans gewonnen...? :lol:
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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Aktienschredder
01.11.2004, 09:25
TRIA ?
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:26
MUV2
--durch die 77 ;);)
Mein Kauf vor dem Urlaub vor 2 Wochen war goldrichtig / um die 73,50 --
Ich rechne mit einem EPS von mind. 10 Euro :shock: :!:
Ich kann mich hier an Zeiten erinnern ... da gab es auch 10 Euro p. S ... nur stand die Aktie bei 300 --und da gab es Anaaaalllysten die fanden die Aktien noch megabillig ;)---tja .... alles Stimmungssache ... 8)
Mittwoch kommen Zahlen ...
Eigentlich kann ich mich über die Gewinne gar nicht so freuen ... würde hier lieber um die 60 / 66 weiter zukaufen .. dann aber long ... und nicht wie jetzt auf Trade 80 / 85 ...halte jetzt erstmal stimmungabhängig ...
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=49f2a91c6eb4335dddd9ed19d8d01bc7&spid=ws&&woid=00004696&mpid=10&tr=3m&ct=jc&till=1099267200&gb=1d&gd1=100&1099297188
sonnentropfen
01.11.2004, 09:27
seh grad meine sind schon wieder raus :D :(
wollt ich ja gar ned so schnell.
hoppala.........jetzt is aber schnell gegangen!
sng 14,17 :D
hab mir ein paar singulus geholt.
kurz vor der 14 und donnerstag gibts zahlen.
iem bei 0,60 - 0,61 ähnlich zugestellt wie letzte woche bei 0,55.
schaumamal...............
alex kommt :D
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:28
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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GUTEN MORGEN
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moin stomach :wink:
Deine Frage an mich 'wie oft ich mit einer kleinen Summe Traden muß um reich zu werden' steht noch im Raum:
Ich dachte so an 64 Mal; dann hätte ich ungefähr 18.446.744.073.709.551.616 Euro auf dem Konto. Das müßte fürs erste reichen :twisted:
macadojo
01.11.2004, 09:31
SZZ zieht.... :D Die werden wohl bis Freitag die 4 ansteuern...... :wink:
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:33
Wart ab bis der Ausschüttungstermin fest steht ... dann wird /sollte sich das SSZ Kapital umsehen 8)
OSP 6,60 (Ffm) - 6,59 (Xetra) :roll: Hinter 6,59 liegt auf der Kiste nischts
mehr...... :roll: Schaun wir mal.... :wink:
Hast wenigstens ne Gans gewonnen...? :lol:
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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Ok, dann gehe ich wieder zurück zu meinem schönen Sandstrand mit Kokusnüssen :wink:
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:36
Was ist den mit AIX passiert ---Schlachtfest ... :!: :shock:
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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VKL für Thiel wurde mit 2 Cent verpaßt :(, war ich wohl zu gierig :oops:
Themausman
01.11.2004, 09:36
wenn das hier so weiter geht.. verschwinde ich auch gleich wieder...
stocknet mal wieder ohne Parkettkurse... :roll:
aber FC mit Sieg gegen Fürth :lol:
Ok, dann gehe ich wieder zurück zu meinem schönen Sandstrand mit Kokusnüssen :wink:
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Themausman
01.11.2004, 09:37
Moin Moin..
raus gequält?? :wink:
Guten Morgen zusammen :D
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:38
Gibt es da auch Berge ... die saufen doch ab ..die Inseln ... also ich würde da immer nach Bergen zur Sicherheit schaun :lol:
Ok, dann gehe ich wieder zurück zu meinem schönen Sandstrand mit Kokusnüssen :wink:
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:38
Guten Morgen zusammen :D
Moin :D
sonnentropfen
01.11.2004, 09:38
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
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Moin Maca!
Nee, hatte eine harte Gegnerin, die wollte unbedingt verhindern, dass ich ans Spiel komme, obwohl sie selbst ebenso aussichtsreich stand. Dann hat sie nen Herz ohne 4 und einen ohne 3 schön verloren und wir beide konnten uns das Finale abschminken. Naja , Platz 5 von 12 eher mittelmäßig. Hätte ich als Preis max. eine Andre Diarrhoe CD verdient gehabt.
Hallo Noggert! :D
Guten Morgen zusammen :D
Guten Morgen!
:wink:
Guten Morgen zusammen :D
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:41
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
Hallo Sven,
nochmal Glückwunsch wg. VW, klasse !
Hallo Fredz,
warst Du gestern Abend erfolgreich ?
gruss :D
lintorfer74
01.11.2004, 09:42
Moin :D
Guten Morgen zusammen :D
Ne, eher im Mittelmaß gelandet. Aber wenn die Karten nicht stimmen bzw. wenn man nicht ans Spiel kommt, ist es bei sovielen Mitspieler schwer...
Gruß :D
Hallo Fredz,
warst Du gestern Abend erfolgreich ?
gruss :D
sonne_am_strand
01.11.2004, 09:43
Hi Nogger :)
Was war denn das für ein VW Trade. Arbitrage?
Bekomm von der Börse gar nix mehr mit... :(
Hallo Sven,
nochmal Glückwunsch wg. VW, klasse !
Hallo Fredz,
warst Du gestern Abend erfolgreich ?
gruss :D
Themausman
01.11.2004, 09:44
oh
ERI feiert Auferstehung..
so hau mich noochmal ins bett :lol: vanessa schläft auch noch :lol: werde sie mal aufwecken 8)
Guten Morgen :D
Wünsche allen eine erfolgreiche Woche :wink:
Ford :wink:
so hau mich noochmal ins bett :lol: vanessa schläft auch noch :lol: werde sie mal aufwecken 8)
Mach da ja anständig!!!!
:lol: :lol: :lol:
sonnentropfen
01.11.2004, 09:45
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
@Fredz,
man muss ja auch mal Glück haben... :wink:
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
http://www.arcor.de/palb/alben/82/629382/1024_3665353839366235.jpg
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
in der EamS positiv und auch in deren Musterdepot....
qsc zieht schön an 8)
sonnentropfen
01.11.2004, 09:48
unsere allerseits geliebte mor gleich wieder bei 32 :D
und sng läuft mir jetzt weg :(
lintorfer74
01.11.2004, 09:49
Viel Spaß ich hau mich alleine :cry: in die Badewanne :?
so hau mich noochmal ins bett :lol: vanessa schläft auch noch :lol: werde sie mal aufwecken 8)
Moin Stass -> die grandiose Nr. 4 des Skatturniers gestern :D
Ich habe mich nach dem Misserfolg gestern schonmal hier angemeldet :wink:
http://www.skat-reisen.de/images/logo.gif
Gruß :D
@Fredz,
man muss ja auch mal Glück haben... :wink:
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:51
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
so den long mit 12ct brutto gegeben
gutgemacht....überlege auch gerade wann ich short gehe..
sonnentropfen
01.11.2004, 09:54
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
DAX 3.975 -> + 15 Punkte -> TH :D
Themausman
01.11.2004, 09:56
:D :D
wer bei AOL ist, kann auch online mit echten Partnern Skat spielen..:-)
http://channel1.aolsvc.de/index.jsp?cid=483347&sg=Spiele_Okartenspiele
Moin Stass -> die grandiose Nr. 4 des Skatturniers gestern :D
Ich habe mich nach dem Misserfolg gestern schonmal hier angemeldet :wink:
http://www.skat-reisen.de/images/logo.gif
Gruß :D
@Fredz,
man muss ja auch mal Glück haben... :wink:
sonne_am_strand
01.11.2004, 09:56
Schaut euch mal das orderbuch meiner Dauerposition Bains Mer Monaco (RJ8) in Paris an
http://www.boursorama.com/cours.phtml?&symbole=1rPBAIN
Und dann in Deutschland :shock:
Ich geb nichts her! (K-Schnitt 264 )
Sinner & Schrader schon mit fast 100.000 Stück Umsatz nach einer Stunde. :D
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
TUXEDOMOON
01.11.2004, 09:58
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
Und die nächste Sinner steht schon vor der Tür --zudem noch fast auf ATL --und fast noch Cash/MK Pari ;);) ---umgerechnet gerade mal bei 3,25 ..vor dem RS ---
Wenn man den Vergleich mit SZZ anstellt .. dann sollte OSP sich m.M. bis zur Ausschüttung im Bereich 9 -12 ansiedeln 8)
http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=49f2a91c6eb4335dddd9ed19d8d01bc7&spid=ws&&woid=01369701&mpid=10&tr=3m&ct=jc&till=1099267200&gb=1d&gd1=100&1099299275
PremiumS
01.11.2004, 09:58
@Fredz
Wo siehst du den Kurs der Aktie nach Ausschüttung?
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
sonne_am_strand
01.11.2004, 10:00
Na, ich würde mal sagen, theoretisch ca. 1,88 tiefer :wink:
Aber aus der Erfahrung heraus steigt der Kurs davor nochmal etwas an. Mittelfristig kann nur FredZ sagen :wink:
@Fredz
Wo siehst du den Kurs der Aktie nach Ausschüttung?
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
Themausman
01.11.2004, 10:00
so, verabschiede mich mal...
hoffentlich komme ich durch die Strassen.. kommen ja bestimmt wieder aus allen Feiertagsbundesländern die Segmüller- Besucher nach Weiterstadt .. :evil:
TUXEDOMOON
01.11.2004, 10:01
War in Südtriol ...Passeiertal....diesmal .. ..zum Skifahren geht es aber oft zu Euch ...wenn ich mal zusammenrechne war ich bestimmt auch schon von meinem Leben 2//3 Jahre bei Euch :D ...
Gruss Tux.
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
PremiumS
01.11.2004, 10:04
Schon klar, ich meine das mittelfristig :-)
Na, ich würde mal sagen, theoretisch ca. 1,88 tiefer :wink:
Aber aus der Erfahrung heraus steigt der Kurs davor nochmal etwas an. Mittelfristig kann nur FredZ sagen :wink:
@Fredz
Wo siehst du den Kurs der Aktie nach Ausschüttung?
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
Moin Premium S!
Vor der Ausschüttung sehe ich den Kurs im Bereich zw. 4 und 4,5 E. Nach der Auschüttung dürfte er dann dementsprechend im Bereich 2,2 - 2,4 E. eröffnen, dann wird es sich zeigen, wieviele die Aktie nur als Steuersparmodell gekauft haben und sich deswegen schnell wieder verabschieden und wieviele die mE dann noch immer interessante Turnaroundstory ( pos. Ergebnis, pos Cashflow ) weiter mitmachen. Wer die Aktie nicht wegen der Stfreiheit der SA kaufen will, sollte daher mE noch vor der Ausschüttung ( spätestens diesen Freitag ) hier verkaufen, alle anderen sollten mE Teilverkäufe im Vorfeld vornehmen und mit den restlichen Stücken an der SA partizipieren. Falls der Kurs dann am Montag unter dem obigen Wert eröffnet, würde ich geduldig sichd en Wert beruhigen lassen oder weitehrin mittelfristig dabeibleiben. Ich habe mit meinenersten Käufen dann einen KK von 0,81 E. ( ohne den steuerl. Effekt miteinzurechnen ), damit kann ich die Aktie auch gut noch ein paar Monate halten.
Gruß
@Fredz
Wo siehst du den Kurs der Aktie nach Ausschüttung?
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
macadojo
01.11.2004, 10:06
:shock: Ein Deutscher, der nach Ösi-Land auswandert? :shock: :lol:
Au weia! :lol: Jetzt verstehe ich erst, was du letztens meintest.....(Olympia-Park-Fußball)..... :roll:
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
PremiumS
01.11.2004, 10:08
Schönen Dank für deine Einschätzung. :)
Moin Premium S!
Vor der Ausschüttung sehe ich den Kurs im Bereich zw. 4 und 4,5 E. Nach der Auschüttung dürfte er dann dementsprechend im Bereich 2,2 - 2,4 E. eröffnen, dann wird es sich zeigen, wieviele die Aktie nur als Steuersparmodell gekauft haben und sich deswegen schnell wieder verabschieden und wieviele die mE dann noch immer interessante Turnaroundstory ( pos. Ergebnis, pos Cashflow ) weiter mitmachen. Wer die Aktie nicht wegen der Stfreiheit der SA kaufen will, sollte daher mE noch vor der Ausschüttung ( spätestens diesen Freitag ) hier verkaufen, alle anderen sollten mE Teilverkäufe im Vorfeld vornehmen und mit den restlichen Stücken an der SA partizipieren. Falls der Kurs dann am Montag unter dem obigen Wert eröffnet, würde ich geduldig sichd en Wert beruhigen lassen oder weitehrin mittelfristig dabeibleiben. Ich habe mit meinenersten Käufen dann einen KK von 0,81 E. ( ohne den steuerl. Effekt miteinzurechnen ), damit kann ich die Aktie auch gut noch ein paar Monate halten.
Gruß
@Fredz
Wo siehst du den Kurs der Aktie nach Ausschüttung?
Hier nochmal der EaS Artikel von Norman Bates ( danke fürs Reinstellen :D ). Auch Syzygy ist dabei sehr gut weggekommen. Qualität im Depot zahlt sich aus... Noch werden sie nur am Rand und nebenbei empfohlen... :wink:
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
sonnentropfen
01.11.2004, 10:08
auch das traden macht deutlich mehr spaß, wennst zwischendurch mal in den see springst, ne runde golf spielst oder mit den skiern den berg 3x runterpfeifst :wink:
vielleicht sehn wir uns ja mal auf der piste,
gruß sonnentropfen
TUXEDOMOON"]War in Südtriol ...Passeiertal....diesmal .. ..zum Skifahren geht es aber oft zu Euch ...wenn ich mal zusammenrechne war ich bestimmt auch schon von meinem Leben 2//3 Jahre bei Euch :D ...
Gruss Tux.
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg[/quote]
TUXEDOMOON
01.11.2004, 10:09
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
Hier mal Miss Südtirol .. lecker ..gelle ,wie der Vernatsch .....
http://www.sanktmartin.it/images/foto/missuedt2003/foto002-m.jpg
http://www.sanktmartin.it/images/foto/missuedt2003/foto001-m.jpg
DAX 3.981 -> + 20 Punkte -> TH -> langsam kann man den 4.000er Countdown wieder einstellen....
DAX 3.975 -> + 15 Punkte -> TH :D
sonnentropfen
01.11.2004, 10:11
nicht deutscher.............bayer bitte :wink: :D
:shock: Ein Deutscher, der nach Ösi-Land auswandert? :shock: :lol:
Au weia! :lol: Jetzt verstehe ich erst, was du letztens meintest.....(Olympia-Park-Fußball)..... :roll:
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
Guten Morgen zusammen! :)
TUXEDOMOON
01.11.2004, 10:12
""""wennst zwischendurch mal in den see springst, ne runde golf spielst oder mit den skiern den berg 3x runterpfeifst :wink: """""
Heul ....aaaaaaaufhören ..... sonst geh ich in den Garten und hänge mich mit meiner Depression auf ..... :D :D
Hoffe ich schaffe es noch ein paar Tage bis Weihnachten ... wenn die Mittelstation im Stubai offen ist .. bin ich bei Euch ...;);)
auch das traden macht deutlich mehr spaß, wennst zwischendurch mal in den see springst, ne runde golf spielst oder mit den skiern den berg 3x runterpfeifst :wink:
vielleicht sehn wir uns ja mal auf der piste,
gruß sonnentropfen
TUXEDOMOON"]War in Südtriol ...Passeiertal....diesmal .. ..zum Skifahren geht es aber oft zu Euch ...wenn ich mal zusammenrechne war ich bestimmt auch schon von meinem Leben 2//3 Jahre bei Euch :D ...
Gruss Tux.
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg[/quote]
UMFRAGE-Reuters-EMI für die Euro-Zone sank im Oktober erneut
Berlin, 01. Nov (Reuters) - Die Erholung der Industrie in
der Euro-Zone hat im Oktober weiter an Dynamik verloren.
Der Reuters-Einkaufsmanagerindex (EMI) für das
Währungsgebiet sank auf 52,4 von 53,1 Punkten im September, wie
am Montag das Forschungsinstitut NTC mitteilte, das den Index
für Reuters ermittelt . Damit sank der Index zwar den
dritten Monat in Folge, blieb aber noch über der Schwelle von 50
Zählern, ab der er Wachstum in der Industrie signalisiert.
Der EMI-Teilindex zur Produktion sank wie in den beiden
Monaten zuvor und fiel mit 54,0 nach 54,8 Punkten im Oktober auf
den niedrigsten Stand seit gut einem Jahr. Die Produktion legte
aber noch in allen acht untersuchten Ländern zu: am stärksten in
Frankreich, gefolgt von Deutschland und - wie seit einem halben
Jahr - am schwächsten in Spanien.
Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur einen
Rückgang des EMI auf 53,0 Punkte erwartet .
DYNAMIK BEIM NEUGESCHÄFT LÄSST WIEDER NACH
Wie im August und September berichteten die etwa 3000
befragten Einkaufsmanager von einem weniger starken Neugeschäft.
Im Oktober legte der Auftragseingang zwar den 15. Monat in Folge
zu, der entsprechende Teilindex sank aber auf 52,6 von 54,1
Punkten und markierte damit den niedrigsten Stand seit September
2003. Grund war vor allem der langsamere Zuwachs beim
Auftragseingang aus dem Ausland, der in Italien, Österreich und
den Niederlanden nahezu stagnierte. Während die Auslandsaufträge
in Deutschland und Frankreich immer noch deutlich anstiegen,
gingen sie in Spanien, Irland und Griechenland zurück. In
Österreich nahm das Neugeschäft sogar insgesamt ab.
Auf dem Arbeitsmarkt zeichnete sich weiter kaum Besserung
ab. Der Beschäftigungsindex signalisierte wie seit rund
dreieinhalb Jahren sinkende Stellenzahlen, lediglich in
Österreich und Irland wurden im Schnitt wieder Arbeitsplätze
geschaffen. Ansonsten sorgten vor allem die hohen Kosten für
Energie und Rohstoffe dafür, dass die Unternehmen weiter Stellen
abbauten. Zudem kletterten die Einkaufspreise so stark wie seit
viereinhalb Jahren nicht, was ebenfalls an den gestiegenen
Energiekosten und teureren Stahlprodukten lag.
kla/sme
macadojo
01.11.2004, 10:13
Schluchtenscheißer halt! :lol:
nicht deutscher.............bayer bitte :wink: :D
:shock: Ein Deutscher, der nach Ösi-Land auswandert? :shock: :lol:
Au weia! :lol: Jetzt verstehe ich erst, was du letztens meintest.....(Olympia-Park-Fußball)..... :roll:
nicht so weit auseinander, kommeaus münchen und bin im salzburgerland hängengeblieben.
ist aber trotzdem ein riesen unterschied.
bin jetzt schon über 20 jahre hier und hab inzwischen auch frau und kind hier gefunden. :D
wo warst du in urlaub?
Denke du hattest keine Frau und Kinder die da auch mit dem Kopf nicken mußten ..oder :?: --meine Frau braucht keine Berge und Skipisten ... daher bekomme ich von Ihr halt immer ein Go wenn ich meine ich bräuchte Berge und Pisten mal schnell ;)
Wo kommst her ...bzw bist hängen geblieben .. :?:
bin ja eigentlich auch germane,
aber hab mir im zigtenurlaub gedacht, warum wieder zurückfahren, wenns mir doch hier viiiel besser gefällt.
das war derbeste entschluss meines lebens :D :D :D
Ja ja .. hab das schon geregelt .. in meinem nächsten Leben bin ich ein Öschi ... mit Berghütte ...eigenem Hausberg ...und Skilift .... und Internetanschluß ,logisch ...:D:D:D
schöööön bei uns gell :D
man muß da wohnen wo andere urlaub machen.
gruß sonnentropfen :D
Moin moin .... bekomme gerade ne Depression und will zurück in die Beeeeeerrrge :(
Guten Morgen allerseits! Willkommen zurück Tux! :D
Brain Force mit guter Meldung im Rücken, SZZ mit positiver Presse ( EaS ) und OSP mit guten Umsätzen für die Tageszeit. Ansonsten dürfe der Tag feiertagsbedingt heute ruhig sein. Kommt mir ganz recht, hatten gestern Skattunier bis 1.30 Uhr.
Allen einen schönen Feiertag,
Gruß Fredz
Hallo ... wieder aus dem Urlaub zurück .... leider vorbei :( , genial erholt ;)..... muß jetzt erstmal die 2 Wochen aufarbeiten ....
Gruss Tux
http://www.sanktmartin.it/images/stmartin.jpg
Guten Morgen! :)
Euch allen eine erfolgreiche Woche.
@TUXEDOMOON
Willkommen zurück....schöne Bilder, wirklich einladend!
Gruß
PremiumS
01.11.2004, 10:16
Noch eine zusätzliche Information zur Sonderausschüttung Sinner Schrader :-)
http://www.sinnerschrader.de/407.html
sonne_am_strand
01.11.2004, 10:18
Moin Maca :)
Dein Humor geht mir ehrlich gesagt etwas ab :) Dort, wo ich arbeite gehen sie alle zum Lachen in den Keller...
SZZ greift nochmal die Tageshöhen an! Man muss sich mal vor Augen führen: SZZ hat heute am Tag nach der Empfehlung durch die EaS knapp 400.000 Euro Umsatz nach einer guten Stunde. Was passiert mit der weitaus marktengeren OSP2, die obendrein 2/3tel des Kursniveaus auschüttet & noch eine Squeeze Out Spekulation neben der SA-Story und der Turnaroundstory zu bieten hat, wenn demnächst die ersten Empfehlungen kommen... :?: :!: :?: :wink:
Sinner & Schrader schon mit fast 100.000 Stück Umsatz nach einer Stunde. :D
Sinner & Schrader nach dem EaS Artikel immer stärker, letzter 3,59 E. -> + 3,76 % -> noch eine Woche bis zur Ausschüttung von steuerfreien 1,89 E. p.A.
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTA2Lj EgMyB7fSB7fSAw/SZZ.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=941587200&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+941587200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=941587200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=SZZ.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SZZ.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1063728000+1095264000+941587200[/
Kaufe erste Position Software AG (SOW) zu 22,75!
Die Aktie ist in den letzten Tagen enorm abverkauft worden, hat jetzt aber, meiner Meinung nach, mit den heutigen Tief ein erstes Reboundlevel erreicht. Riesige Kaufeisberge bei 22,67 und 22,68!
http://erscontent.deutsche-boerse.com/erscontentKir/logo/829.gif
http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=1d&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket=
http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=12m&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket= http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=6m&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket=
Letzter 22,97
+ 0,31%
Knapp 120,000 Aktien auf XETRA umgesetzt!
sonne_am_strand
01.11.2004, 10:19
RJ8 könnte heute tatsächlich noch das ATH von 474 Euro knacken.
Um 10:30 Uhr wissen wir mehr :wink:
Moin Weizen! :D
Hallo Sonne am Strand!
Da hat der S. Lorenz ja mit RJ8 wieder was Feines ausgebuddelt gehabt. Und diesmal konnte man wirklich ohne Eile im Bereich 280 E. zugreifen. :D
Gruß
Morgen zusammen!
Habe noch 2 Promille im Blut :roll: und kann die Kurse nur schlecht wahrnehmen
Xetra: Gut behauptet - Umsätze gering - Beru ausgesetzt
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Gut behauptet geht der deutsche Aktienmarkt in den Montag. Der DAX steigt gegen 9.30 Uhr um 9 Punkte oder 0,2% auf 3.969 Punkte. Die Umsätze sind wegen des Feiertags in vielen Bundesländern und einigen EU-Staaten gering. Außerdem warten viele Anleger zunächst den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen am Dienstag ab. Ein ernsthafter Test der Marke von 4.000 Punkten ist deshalb laut Händlern unwahrscheinlich. Aus technischer Sicht treffe der DAX bei 3.975 und 3.992 Punkten auf erste kleinere Widerstände, heißt es im Markt. Nach unten sei er bei 3.945 und dann bei 3.915 Punkten unterstützt.
Bei den Einzelwerten ziehen Allianz um 0,9% auf 84,13 EUR an, nachdem die Deutsche Bank den Titel laut Händlern auf die Kaufliste genommen hat. Anschlussgewinne verzeichnen die Versorger, RWE steigen um 1,3% auf das neue Jahreshoch von 42,07 EUR und E.ON um 1,1% auf 64,46 EUR. Die Versorger gelten als konjunkturunabhängig und profitieren von den Strompreiserhöhungen im Inland. Auf der anderen Seite verlieren HypoVereinsbank mit Medienberichten um eine Gewinnwarnung zu den Quartalszahlen am Donnerstag 1,4% auf 15,11 EUR. Infineon geben 1,3% auf 8,43 EUR ab, weil Goldman Sachs die Aktie auf marktneutral abgestuft hat.
Im MDAX sind Beru ausgesetzt worden, nachdem der Kurs zur Eröffnung um 15,7% auf 69,50 EUR gestiegen ist. Damit liegt er deutlich über den 67,50 EUR, die BorgWarner im Zuge eines Übernahmeangebots für Beru am Morgen geboten hat.
-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49(0)69 91303917, herbert.rude@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/1.11.2004/hru/gos
sonne_am_strand
01.11.2004, 10:23
So ist es :)
Leider kann man seine Analysen jetzt nicht mehr abrufen. In seinem letzten Update zu Bains Mer Monaco hat er die Substanzschätzung von 900 auf ca. 3000 Euro angehoben. Interessiert natürlich nur, wenn die Grimaldis die Kasino Sparte abspalten wollen und dazu einen Squeeze Out planen.
Gruss
Moin Weizen! :D
Hallo Sonne am Strand!
Da hat der S. Lorenz ja mit RJ8 wieder was Feines ausgebuddelt gehabt. Und diesmal konnte man wirklich ohne Eile im Bereich 280 E. zugreifen. :D
Gruß
Morgen zusammen!
Habe noch 2 Promille im Blut :roll: und kann die Kurse nur schlecht wahrnehmen
Hoffentlich nur mit Weizenbier gefüllt..... :lol:
Gruß
TUXEDOMOON
01.11.2004, 10:25
Guten Morgen! :)
Euch allen eine erfolgreiche Woche.
@TUXEDOMOON
Willkommen zurück....schöne Bilder, wirklich einladend!
Gruß
Moin ....moin ...
CMGI ;)
Gruss Tux
macadojo
01.11.2004, 10:25
Moin!...da könnte ich nicht arbeiten :lol: ....aber es sind ja allgemein traurige, jammervolle Zeiten...hättest doch nach Halstenbek kommen sollen, dann wären wir lachend in meinen Weinkeller gestiegen.... :wink:
Moin Maca :)
Dein Humor geht mir ehrlich gesagt etwas ab :) Dort, wo ich arbeite gehen sie alle zum Lachen in den Keller...
augenblick
01.11.2004, 10:25
noch kann man eine bfc unter 2,5 kaufen!!!
-morgen zahlen, die laut betafaktor wie erwartet gut ausfallen sollen
-dazu das erhöhte abfindungsangebot für topcall
-und wenn die 2,5 überschritten sein sollten, könnte das aktienrückkaufprogramm greifen, das nur zu kursen zwischen 2,5 und 3 greift!
fundamental alles in ordnung- kursziel mindestens eine 3 vor dem komma
DEVISEN/Dollar im Zeichen der US-Präsidentschaftswahl
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Der Dollar-Kurs steht zum Wochenanfang ganz im Zeichen der US-Präsidentschaftswahlen am Dienstag. Vor den Wahlen dürfte der Euro eher noch etwas fester tendieren, sagt ein Händler. Viele Marktakteure hätten Angst, dass die Wahl wie beim vergangenen Mal mit Streitigkeiten und Gerichtsbeschlüssen enden werde. Die Umfragen deuteten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es herrsche Sorge, dass am Dienstagabend noch kein Wahlergebnis feststehe auf Grund von Unregelmäßigkeiten bei den Wahlautomaten. Sollte Bush die Wahl gewinnen, werde dies dem Dollar kurzzeitig helfen, mittelfristig dürfte der Greenback aber schwächer notieren. Für Montag rechnen Händler mit einer Spanne zwischen 1,2700/10 USD bis 1,2850 USD. Der Yen notiert zum Dollar am Montagmorgen etwas leichter. Der Dollar-Anstieg sei vermutlich auf Eindeckungen von Dollar-Short-Positionen zurückzuführen, nachdem der Dollar am Freitagabend unter 105,80 JPY fiel. Interventionen habe es nicht gegeben, im Vorfeld der US-Wahlen dürfte sich Japans Regierung damit ohnehin zurückhalten, sagen Händler. Die Feinunze Gold startet mit 429,60 USD in die neue Woche nach einem Nachmittagsfixing in London bei 425,55 USD.
Europa Asien Europa
(8.10) (6.30) (Fr 17.00)
EUR/USD 1,2792 1,2779 1,2717
USD/JPY 106,20 106,22 106,13
EUR/JPY 135,88 135,07
EUR/GBP 0,6965 0,6944
EUR/CHF 1,5298 1,5277
Von Vera Schrader, Dow Jones Newswires, +49(0)69/913 039 33 vera.schrader@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/1.11.2004/ves/gos
Keine Ahnung was da drin ist. Jedenfalls fühle ich mich nicht so gut
:lol:
Morgen zusammen!
Habe noch 2 Promille im Blut :roll: und kann die Kurse nur schlecht wahrnehmen
Hoffentlich nur mit Weizenbier gefüllt..... :lol:
Gruß
23,12!!! :D :D :D
Kaufe erste Position Software AG (SOW) zu 22,75!
Die Aktie ist in den letzten Tagen enorm abverkauft worden, hat jetzt aber, meiner Meinung nach, mit den heutigen Tief ein erstes Reboundlevel erreicht. Riesige Kaufeisberge bei 22,67 und 22,68!
http://erscontent.deutsche-boerse.com/erscontentKir/logo/829.gif
http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=1d&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket=
http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=12m&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket= http://dbs.is-asp.com/charts/medium.chart?lang=de×pan=6m&sSym=SOW.ETR&sRelevantMarket=
Letzter 22,97
+ 0,31%
Knapp 120,000 Aktien auf XETRA umgesetzt!