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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mögl.Tradingchancen Mo,8.11.2004 WL Dax,Tec,Nemax&USA


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NoggerT
06.11.2004, 10:20
http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,30795,00.jpg
Hallo Börsen/Tradergemeinde :),
willkommen bei den "professionellen" Daytradern/Börseninvestoren !
http://www.imperium.de/animationen/anims2/comp028.gif

Hier findet Ihr meine Watchlist, Üposition/Favoriten für den heutigen bzw.morgigen Börsentag im Dax, TEC, Nemax, OS, Future, Nasdaq &
NYSE. Ebenfalls Verlierer,Shortempfehlungen, "Hot Stocks" werden mit aufgelistet. Zwischen 16h-18h erscheinen hier täglich meine Favoriten/Tipps für den nächsten Handelstag.
Jederman kann hier teilnehmen & ebenfalls auf seine Üpositionen/Favoriten, oder auch Tradingchancen hinweisen :) !


Favoriten/ÜPostionen:
http://deraktionaer.iconnexions.de/shop_images/20011231124006_1.jpg
Medigene,TVD,T-Online
Musterdepotaufnahme: InTiCom Systeme mit Klimit 18,50

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

Am Montag startet der Börgengang von InTiCom, ich werde diese zum 1.Kurs ins Musterdepot aufnehmen.

2.000 Stück mit Kauflimit 18,50


http://www.inticom.de/img/logo_inticom.gif
Entwicklung und Produktion:
Marktorientierte Entwicklung - gelebte Praxis der InTiCom Systems AG

Unsere Entwicklungsgruppen zeichnen sich aus durch:

-Schnelligkeit bei der Lösung komplexer technischer Aufgaben
-realisierbare Ideen
-einbau- und servicefreundliche Gestaltung der entwickelten Systeme und Geräte
-Beachtung der Wirtschaftlichkeitsaspekte und der Qualitätsanforderungen bei allen Entwicklungsprojekten
-ein optimales Layout und die Berücksichtigung von Mess- und Prüfverfahren im Rahmen der Fertigung der Produkte


Besonders stark sind wir bei der Entwicklung von Funktionseinheiten für die xDSL-Technik. Von uns entwickelte Teilnehmer- und Amtseitensplitter für verschiedene Systeme sind bereits seit mehreren Jahren im Einsatz und haben sich als zuverlässig bewährt. Denn:
Wir bringen nur technisch ausgereifte Produkte auf den Markt!

Nicht weniger anspruchsvoll ist die Entwicklung von Produkten für die Automobilelektronik. Hierzu gehören u. a. Antennen für Keyless Entry, Reifendruckkontrollsysteme, ummantelte Spulen und verschiedenste Filteranwendungen. Garant für eine innovative Lösung selbst bei hohen Anforderungen an das Design ist unsere kreative und erfahrene Entwicklungsgruppe.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion ermöglicht kurze Produktionsablaufzyklen unter Einhaltung aller Qualitätsanforderungen.

Induktive Bauelemente für besonders anspruchsvolle Systemfunktionen und große Stückzahlen produzieren wir auf vollautomatischen Fertigungslinien. Kleinmengen werden auf flexiblen Halbautomaten gefertigt. Für notwendige Bestückungsleistungen sind wir mit einem zuverlässigen erfahrenen Partner eine Kooperation eingegangen.


Produktübersicht

ADSL Splitter CPEhttp://www.inticom.de/img/img_dslsplitter_teiln.gif, ADSL Splitter Cardshttp://www.inticom.de/img/img_dslsplitter_amt.gif

Bauelemente für DSL Splitterhttp://www.inticom.de/img/img_dslbauelemente.gif,Automotive Anwendungenhttp://www.inticom.de/img/img_automotive1.gif

Induktive Bauelementehttp://www.inticom.de/img/ind_bauelemente.gif,Elektronische Baugruppenhttp://www.inticom.de/img/img_elektrbaugruppen.gif

04.11.2004 15:07:
InTiCom - Emission war deutlich überzeichnet

Die InTiCom (Nachrichten), Hauptlieferant der deutschen Telekommunikationsbranche im Bereich der DSL-Splitter, hat nach dem Ende der Zeichnungsfrist am 3. November den Emissionspreis der knapp 600.000 Aktien auf 18 Euro festgelegt. Die Bookbuilding-Spanne betrug 16,50 Euro bis 20,00 Euro. Den Angaben zufolge war die Emission deutlich überzeichnet. Der Erlös soll im Wesentlichen zum Ausbau der Produktionskapazitäten verwendet werden.

Die Erstnotiz im Prime Standard der Deutschen Börse ist für den 8. November geplant.


27.10.2004
InTiCom Zeichnung interessant
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" halten die Zeichnung von InTiCom (ISIN DE0005874846/ WKN 587484) für interessant.

Im Jahr 2000 sei InTiCom von vier ehemaligen Mitarbeitern der Vogt Electronic AG gegründet worden. Heute beschäftige das Unternehmen bereits 25 Mitarbeiter. Die von InTiCom produzierten DSL-Splitter würden sowohl beim Nutzer als auch bei den Telekommunikationsunternehmen installiert, um eine Breitbandverbindung ins Internet über DSL zu ermöglichen.

Am kommenden Donnerstag beginne voraussichtlich die Zeichnungsfrist für die InTiCom-Aktien. Diese laufe bis Dienstag, den 3. November. Der erste Handel solle dann am darauf folgenden Montag (8. November) in Frankfurt erfolgen, die Preisspanne würde zwischen 16,50 und 19,50 Euro liegen. Erfreulich bei dieser Emission sei: Die Gesellschaft schreibe bereits schwarze Zahlen. Die erwarteten finanziellen Mittel aus dem Börsengang könnten deshalb für den Ausbau des Geschäfts verwendet werden.


Das sei auch nötig, denn der DSL-Markt in Deutschland entwickle sich rasant. Beleg: Der Branchenverband Bitcom zeige auf, dass 2002 nur rund 10% der deutschen Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügt hätten, in 2004 seien es bereits 17% gewesen und bis 2006 solle dieser Wert auf 26% ansteigen. Im Vordergrund stehe dabei ganz klar die DSL-Technik, während andere Breitbandanwendungen wie Satelliten oder Stromnetz zu vernachlässigen seien.

Geplant sei bei InTiCom, dass zu den derzeit 765.000 Aktien durch eine Kapitalerhöhung noch 600.000Aktien hinzukämen. Diese sollten rund zehn Mio. Euro in die Kasse spülen. Positiv: die Altaktionäre könnten nicht "Kasse machen", da sie einer Haltepflicht von zwölf Monate unterliegen würden!

Mit dem frischen Kapital plane InTiCom Investitionen in die Produktion und den Vertrieb. Ebenfalls geplant sei der Einstieg in die Automobiltechnik. Damit würden sich die Passauer ein zweites Geschäftsfeld erschließen. Es würden bereits Systemkomponenten für Reifendruckkontrollsysteme entwickelt. In den USA seien diese Systeme bereits bei Neuwagen Pflicht.

Das Geschäft sei ganz auf Wachstum ausgerichtet: Nach einem Umsatz von 6,1 Mio. Euro im vergangenen Jahr sollten in 2004 gut 18 Mio. Euro umgesetzt werden. Analysten würden im kommenden Jahr bereits einen Wert von über 30 Mio. Euro erwarten. Dann sollten auch 2,5 Mio. Euro verdient werden, nachdem in 2004 durch die Kosten des Börsengangs erstmals mit einem leicht negativen Ergebnis gerechnet werde. Damit ergebe sich auf Basis der Preisspanne, die für das IPO avisiert sei, für 2005 ein günstiges einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Die Zeichnung der InTiCom-Aktie erscheint daher nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" interessant, auch wenn die starke Fokussierung auf DSL-Splitter ein gewisses "Klumpen-Risiko" darstellt

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

Der Aktionär hat gestern Medigene mit 7,15 im MusterDepot aufgenommen.
Während Morphosys von einem Jahreshoch zum nächsten läuft, dümpelt eine Medigene vor sich hin, hier sehe ich Nachholpotential.
Das Jahreshoch, welches im April04 bei 9,20 markiert wurde ist noch weit entfernt, charttechnisch interssant wird MDG mit Bruch der 7,5, das wäre auch mein 1.Trziel,
Schlusskurs X 7,03 - 0,28% (FFE 7,19 )

MEDIGENE AG N
BID
7.20 EUR
ASK
7.29 EUR
Zeit
2004-11-06 09:12:13 Uhr


SK 7,19 (TH)

Kauf Medigene mit 7,12, der Aktionär hat MDG
mit 7,15 im Depot aufgenommen.

2 Gegner, 2 Depots, wer erzielt die beste Performance ?

Der Aktionär hat gerade Medigene aufgenommen, letzter 7,12 + 0,4%
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNjc0Lj IgMyB7fSB7fSAw/MDG.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=962323200&sSymbol=MDG.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+962323200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=962323200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=MDG.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=MDG.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1068193800+1099729800+962323200
http://62.26.220.5/server/link.asp?cmd=red&dat=http%3A%2F%2F62.26.121.2%2Fdat%2Fbgf%2F200410% 2F29%2Fbanner_content.gif&kid=122825&bid=489846&iid=211370&dlv=130,18677,211370,122825,489846&dmn=aef.wh.uni-dortmund.de&sta=,,,,,,,,,,0,3,0,509,481,1228,841,0&rdm=6479.941711101972&scx=1152&scy=864&scc=32&jav=1

Nicht vergessen :!:
Morgen Start von "DER AKTIONÄR TV"
auf N24 um 19.30

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

gestrige Üposition Nvidia war gut gewählt, das TH bei 18,77,sprich 22%
Kursgewinn, nach Posting konnte man noch satte Dollar Kursgewinn verbuchen. Mein Verkauf bei 17&17,19, doch bei den Stücken, die ich hatte geht das voll in Ordnung !
BID 12,85 ASK 13
16,79 $ war über Island der letzte Kurs, das entspricht einen Kurs von 13,02.
Bei Nvidia kann man über FFE eventl. ein Schänppchen machen,umgerechnet müsste
diese bei 12,95 notieren, letzter Taxe 12,8/13. Abschläge von1,5-2,5% würde ich zum Kauf nutzen, rechne heute Nachmittag mit Kursen um 13,50-13,50

04.11.2004 22:43:
NVidia schlägt die Erwartungen deutlich

Der Grafikchipspezialist NVidia (Nachrichten) verdiente im zurückliegenden Vierteljahr, dass Ende September auslief, 15 cents je Aktie nach 9 cents im Vorjahr. Der Umsatz lag bei $515.6 Millionen nach $512.9 Millionen im Jahr zuvor. Analysten rechneten mit $509 Millionen Umsatz. Mit dem Ergebnis je Aktie konnte der ATI Technologies-Rivale zudem die Analystenerwartungen lt. First Call von 9 cents deutlich übertroffen werden.

Die Aktie gewinnt nachbörslich um 4.54% auf $16.11, womit sich das Gesamttagesplus auf 6.48% oder $0.98 summiert

NVDA wieder zurück, 16,76, bleibe über N8 dabei, bin ziemlich
müde, gehe gleich ins Bett. Gute Nacht :)
NVDA rennt, 16,86
Guten Abend zusammen :D,
bin gerade reingekommen, mensch ist der Dow gestiegen !
Da war mein Verkauf um Punkt 17:00 richtig, seitdem
hat der Dow über 160Punkte zugelegt !

Kauf Nivida mit akt. 16,72, die bleibt über n8 im Depot !
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTk1NjIwNDk5Lj AgMSB7fSB7fSAw/
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=916963200&sSymbol=NVDA.NAS&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+916963200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=916963200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=NVDA.NAS&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=NVDA.NAS&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1068071400+1099607400+916963200

Und wieder mal hat Noggert den Ausstieg perfekt erwischt :shock:
Einfach unglaublich :roll:
Glückwunsch :wink:
Nasdaq 100 TH 1510,50....

Dow will nicht richtig fallen,
habe die restlichen Kontrakte
auf akt. 10142 gedeckt (short 10156)

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

Bei TVD wurde mein Trziel 0,98-1,02 mit 1,03 getoppt. Ich habe den Ausstieg leider verpasst & bleibe mit Mischkurs 0,91 an Board, letzter 0,89
Ich halte heute Travel24(748750) über N8, über 850.000 Aktien intraday umgesetzt !
Auch erscheint morgen am Kiosk ein interessanter Bericht
im Aktionär: Travel24:Möglicher Übernahmekandidat (Seite 22)

akt. Kurs 0,93 + 16,25%, Trziel 0,98-1,02

DER AKTIONÄR plus 139 vom 02.11.2004

Trading-Musterdepot-Update
Wir tätigen heute folgende Transaktion für das Trading-Musterdepot:
Kauf 18.000 Travel24 (WKN 748 750) zum Kurs von 0,79 Euro auf Xetra.
Näheres zur Aktie des Online-Reise-Spezialisten können Sie der heute erscheinenden Ausgabe des AKTIONÄRS entnehmen.
Viel Spaß beim Lesen und gute Kurse wünscht Ihnen die
DER AKTIONÄR plus Redaktion

http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNTc4Lj IgMyB7fSB7fSAw/TVD.gif
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=953164800&sSymbol=TVD.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+953164800http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=953164800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=TVD.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=TVD.ETR&sTimeframe=1Y&sTimestamp=1067868000+1099404000+953164800

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

WL:


Morphosys ist echt der Hammer, Schlusskurs 37,5 + 8,7% (TH bzw. Jahreshoch 38,15 )
Ende 2002 notierte MOR bei nur noch 4,xx Euro, also fast eine verzehnfachung vom Tief !

http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=921024000&sSymbol=MOR.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+921024000http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=921024000&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=MOR.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=MOR.ETR&sTimeframe=3M&sTimestamp=1091955600+1099731600+921024000


Solarworld läuft & läuft, letzter 49,35 + 2,81%
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=943315200&sSymbol=SWV.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+943315200http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=943315200&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=SWV.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=SWV.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=941716800+1099396800+943315200

Der Langfristchart von Yukos sieht böse aus !
http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?bNews=0&hiddenTimeFrame=1&iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1013990400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sInvSym=DAX.ETR&sMarket=YUSA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=YUSA.ETR&sTimeframe=5Y&sTimestamp=941799600+1099479600+1013990400

Yukos unter Druck, 9,25 - 9,31%

http://focus.comdirect.co.uk/_common/informer/lib/chart/largechart.chart?iInd0=na&iInd1=2&iInd2=na&iIndcount=1&iType=1&minYear=1013990400&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench1=na&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=YUSA.ETR&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=YUSA.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1013990400



Übersicht aller Threads"85.000Beiträge von mir aus über1.000Threads":"WallstreetOnline":http://www.wallstreet-online.de/ws/community/user/userinfo.php?&uid=74089&iid=96c622b3ee4012485953b36c7d8322e6&offset=0&what=0&k=nogger&timeframe=-30&userid=74089&nohead=1&m=10.3.2.0.0,
"MTC:":http://board.trendinvest.net/index.php
"Google"(NoggerT):http://www.google.de/search?q=NoggerT&num=100&hl=de&lr=lang_de&ie=UTF-8&as_qdr=all&start=0&sa=N&filter=0
"Markus Fricks"Komment zum MTC:http://www.markus-frick.de/web/content/static/tippderwoche/1402.php
Allgemein:
tägliche Watchlist(WL) umfasst Future, Dax100, TecDax,Nemax,EuroStoxx, Nasdaq, NYSE & Waves/OS.
Üposition:"Die letzten Börsenjahre(abgesehen seit 3/03) waren nicht einfach, doch mit genügend "Rechere" konnte ich seit
1998(seitdem lebe ich ausschliesslich von der Börse) fast täglich gute Tradingchancen/ Übernachtpositionen finden.

Je nach Marklage checke ich am späten Nachmittag, welches Wertpapier aus meiner WL(ca.10.500 Aktien) mir am
aussichtsreichsten erscheint.Kriterien sind u.a.: Chart, Umsätze,Umfeld/Vorgaben, relative Stärke etc.
..halte ich überN8 100%cash, dann sind mir i.d.R. die Vorgaben zu schlecht, oder der Markt nicht genau
einschätzbar, dafür zahle ich am nächsten Tag auch gerne Aufschlag&schlafe dafür gut..;)
http://www.gifart.de/gif231/linien/00005062.gif
Die Trefferquote der Tradingchancen, sowohl "Übernachtpositionen" liegt in den letzten 5Jahren,
unabhängig aus welchem Segment bei 80/90%!Ein paar Rückblicke hierhttp://board.trendinvest.net/viewtopic.php?t=33.
Mein Spiezialgebiet/Leidenschaft ist jedoch mit Abstand das "traden", bereits im Jahr 2000 Jahr nahm auch erstmals die Öffentlichkeit
(ManagerMagazin12/2000) von der ID NoggerT(Bezeichnung Guruhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/rolleyes.gif) & diesem Thread notiz, seitdem gab' es einige Einladungen
zu TV-Shows & Anfragen von diversen Börsenzeitschriften zwecks Interviews/Poträt, welche ich aber bisher stets gemieden habe!

Seit nunmehr 4 Jahren ist dieser Thread mit täglich 20.000-40.000 Zugriffen & rund 1000 Beiträgen (je nach Marktlage) MTC:http://board.trendinvest.net/viewforum.php?f=2, WOhttp://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/mostreaded.php?uid=74089&iid=5762e571b0bac3ec7e23a8de0b6749d7&mod=1&m=5.22.0.0.0
der "meistbesuchte Börsenthread" in D/ A /CH !http://www.hoples.de/gifs/gif/feuerwer3.gif
http://www.gifart.de/gif231/linien/00005062.gif

letztes Update (Stand 21.10.04. 16:01)
http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif
Die Performance der letzten Monate lässt sich, wie schon in
den letzten 5Jahren sehen, fast jeden Tag ein Treffer, ob short-
oder Longempfehlung, ob im Future, Dax, Tec, oder in den USA:
Von den letzten 200 Üpositionen
sind 193 aufgegangenhttp://board.trendinvest.net/viewtopic.php?t=33
http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif

http://www.imperium.de/animationen/anims2/briefumschlag.gifFragen/Kontakt/Anregungen bzw. Vorschläge http://board.trendinvest.net/privmsg.php?mode=post&u=7
über Board-Mail, doch bitte etwas Geduld mitbringen, denn bei der grossen
Community & den vielen Mails ist es nicht immer einfach, Danke!


http://www.gifart.de/gif231/pfeile/00008206.gifNachtrag: Bitte bei allen Empfehlungen selbst recherieren & zumind. auf die Umsätze achten!

Gute Börsengeschäfte :)

yoda
06.11.2004, 10:28
guten morgen :lol:

yoda
06.11.2004, 10:29
mdg wird montag die 7,5 sehen schätze ich...

NoggerT
06.11.2004, 10:29
letztes Update (Stand 5.11.04. 20:23)

http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif
Die Performance der letzten Monate lässt sich, wie schon in
den letzten 5Jahren sehen, fast jeden Tag ein Treffer, ob short-
oder Longempfehlung, ob im Future, Dax, Tec, oder in den USA:
Von den letzten 200 Üpositionen
sind 193 aufgegangenhttp://board.trendinvest.net/viewtopic.php?t=33
http://www.imperium.de/animationen/anims4/sticsnak.gif
die letzten Empfehlungen(Üpositionen),
seit August 2004, an denen ich über N8 festgehalten habe:
http://www.imperium.de/animationen/anims2/comp028.gif
Fr, 5.11. Medigene, K 7,12, SK 7,19 :) (TradingsDepot)
Do, 4.11. USA:Nvidia, KE 16,72, im Anschluss 18,77http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 17&17,19 :)
Do, 4.11. Syzygy, KE 4,4, im Anschluss 4,64, V 4,46 :)
Mi, 3.11. Short DowFuture 10156, im Anschluss 10081, 2/3 10114,Rest 10142 gedeckt :)
Di, 2.11. Travel24, KE 0,93, im Anschluss 1,03, letzter 0,90 (Tradingsdepot)
Mo, 1.11. USA: Stem, K 4,28, im Anschluss 4,77http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V4,6&4,73 :)
Mo, 1.11. Teles, K 7,10, im Anschluss 7,79http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 7,75 :)

Fr, 29.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 28.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Mi, 27.10. QSC, KE 4,09, im Anschluss 4,21, V 4,19 :)
Di, 26.10. DaxWaveCall, TB1CYY KE 0,73, im Anschluss 1,59http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 0,86 :)
Mo, 25.10. USA:STEM, K 3,63, im Anschluss 4,87http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif,V Mischkurs 3,76 :)
Mo, 25.10. USA:Short Google mit 191,18, im Anschluss 180http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 190,70 gedeckt :)

Fr, 22.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 21.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Mi, 20.10. Karstadt, KE 9,34, im Anschluss 9,79,V9,56&9,70 :)
Di, 19.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Mo, 18.10. cash bzw.Depotwerte 8)

Fr, 15.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 14.10. DaxWavePut Tb6d8l, K 0,62, im Anschluss 0,94http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, Teilverkauf 0,65&0,90 :)
Mi, 13.10. ShortE Micronas 28,80, im Anschluss 26,46http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, Mischkurs 28,5 gedeckt :)
Di, 12.10. DaxWaveCall, QCVQ KE 0,65, im Anschluss 0,96http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 0,70 :)
Mo, 11.10. PGAM, KE 2,40, im Anschluss 2,67, V 2,64 :)
Mo, 11.10. T-Online, KE 9,11, im Anschluss 9,15, letzter 9,14 :) (Depot)

Fr, 8.10. Morphosys, KE 27,26, im Anschuss 28,63, V 27,8 :)
Fr, 8.10. Short ACG 1,475, im Anschluss 1,25http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 1,40 gedeckt :)
Do, 7.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Mi, 6.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Di, 5.10. cash bzw.Depotwerte 8)
Mo, 4.10. ShortE Freenet mit 16,47, im Anschluss 15,6http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 15,74 gedeckt :)
Mo, 4.10. ShortE Teles mit 7,63, im Anschluss 6,93http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 7,12 gedeckt :)

Fr, 1.10. United Internet, KE 18,06, im Anschluss 19,97http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 19 :)
Do, 30.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Mi, 29.09. Evotec, KE 3,58, im Anschluss 3,91http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 3,85 :)
Di, 28.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Mo, 27.09. ShortE Internolix 1,22, im Anschluss 0,95http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 1,07 gedeckt :)

Fr, 24.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 23.09. "Short" Thiel 3,99, im Anschluss 3,81, 3,94& 3,86 gedeckt :)
Mi, 22.09. Dax WavePut, K 3936, LS0AFK 1,61, im Anschluss 2,02http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 1,66 :)
Mi, 22.09. Freenet, KE 13,22, im Anschluss 13,85, V 13,4&13,8 :)
Mi, 22.09. SCM Microsystems, KE 2,20, im Anschluss 2,33, V 2,24 :)
Di, 21.09. Medion, KE 15,5, im Anschluss 17,20http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, VE 16,7 :)
Di, 21.09. UMS, KE 3,15, im Anschluss 3,38, V 3,27 :)
Di, 21.09. USA:Short TZOO, 71,83, im Anschluss 52, letzten mit 70,86 gedeckt :)
Mo, 20.09. cash bzw.Depotwerte 8)

Fr, 17.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 16.09. ShortE Hypo Real mit 27,87, im Anschluss 26,60http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 27,25 gedeckt :)
Do, 16.09. Intershop, KE 1,15, im Anschluss 1,34, VE 1,16 :)
Mi, 15.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Di, 14.09. Mobilcom, KE 10,93, im Anschluss 11,43, V 11,25 :)
Di, 14.09. Süss, KE 7,35, im Anschluss 7,48, V 6,95 :(
Mo, 13.09. Epcos mit KE 12,37, im Anschluss 13,05http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 12,52 :)
Mo, 13.09. Freenet mit KE 11,99, im Anschluss 13,11http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 12,64 :) 12,91 :)
Mo, 13.09. QSC mit KE 3,87, im Anschluss 4,09,V 3,886 :)

Fr, 10.09. SGL Carbon, KE 8,61, im Anschluss 8,98, V 8,84 :)
Do, 09.09. 3U Telecom, KE 0,73, im Anschluss 0,82http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 0,78&0,82 :)
Mi, 8.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Di, 07.09. Escada, KE 14,60, im Anschluss 15,38http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 15,292 :)
Di, 07.09. GFT, KE 1,46, im Anschluss 1,55, V 1,358 :(
Mo, 6.09. Mobilcom, KE 10,41, im Anschluss 10,90, V 10,61 :)
Mo, 6.09. Freenet, KE 11,4, im Anschluss 12,13http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 11,64 :)

Fr, 3.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 2.09. ShortE GPC 11,39, im Anschluss 10,36http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 10,918 gedeckt(13.9.) :)
Do, 2.09. Teles, KE 5,61, im Anschluss 5,99http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 5,82 :)
Mi, 1.09. cash bzw.Depotwerte 8)
Di, 31.08. Teleplan(26.08.), Schlusskurs 1,93 :)
Mo, 30.08. Teleplan (26.08.) , Schlusskurs 1,79 :)

Fr, 27.08. Teleplan (26.08.), Schlusskurs 1,75 :)
Do, 26.08. Teleplan, KE 1,68, im Anschluss 1,98http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 1,785(31.8.) :)
Mi, 25.08. ITN, KE 2,31, im Anschluss 2,85http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, VE 2,64 :)
Di, 24.08. QSC, K 3,51, im Anschluss 3,90http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, VE 3,72 :)
Mo, 23.08. Drillisch, KE 3,15, im Anschluss 3,40http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, VE 3,31 :)
Fr, 20.08. cash bzw.Depotwerte 8)
Do, 19.08. ShortE Medion 16,33, im Anschluss 12,36http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif,letzten Stücke auf 14,95 gedeckt :)
Mi, 18.08. MLP, KE 11,10, V 11,18&11,3 :)
Di, 17.08. Evotec, KE 2,51, im Anschluss 2,90http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 2,85 :)
Mo, 16.08. Jenoptik, KE 6,56, im Anschluss 7,35http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, VE 7,20 :)
Mo, 16.08.DowFuture longE 9833, im Anschluss 10003http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V 9951 :)

Fr, 13.08. Tui, KS 14,43, im Anschluss 15,44http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, V15,44 :)
Do, 12.08. cash bzw.Depotwerte 8)
Mi, 11.08. ShortE Freenet 10,78, im Anschluss 9,75http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 10,05 gedeckt:)
Di,10.08. DaxWaveCall TB0AQ4, KE 0,75, im Anschluss 0,88, V 0,80 :)
Mo, 09.08. cash bzw.Depotwerte 8)

Fr, 06.08. cash bzw. Depotwerte 8)
Do, 05.08. cash bzw. Depotwerte 8)
Mi, 04.08. cash bzw. Depotwerte 8)
Di, 03.08. USA:ShortE Nitromed(NTMD) 20,8, im Anschluss 16http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gifhttp://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif
Mo, 02.08.ShortE Singulus 14,40, im Anschluss 10,16http://www.wallstreet-online.de/img/smilies/eek.gif, 11,05&13,2gedeckt :)

TC-Depot (Stand 29.09.04. 18:08 )
http://deraktionaer.iconnexions.de/shop_images/20011231124006_1.jpgT-Online

Aktuell verbleiben im TC-Depot (80,6% cash):


Üpositionen:(Stand 22.09.04. 18:47 )


letzten Depotwerte/Transaktionen(mind.2Tage gehalten&empfohlen):
-short Travelzoo mit 71,83, im Anschluss 52(27,6%)
-Gildemeister (11.06.) mit 5,1, im Anschluss 6,48(27%), letzter 5,95, Stop 5,69, Teilverkauf 5,87

-short Singulus(02.08.) mit 14,40, im Anschluss 10,16(29,44%), letzter 11,35, Stop 12,8
-Short Nokia(06.04.) mit 15,50, im Anschluss 8,89(42,65%), letzter 11,06, Stop 11,62
SCM mit 2,20, im Anschluss 2,33, V 2,24
-short BVB (23.12.03) mit 3,5, im Anschluss 2,26(35,42%), letzter 2,62, Stop 2,90
-(21.9.-23.9.)Medion KE 15,5, im Anschluss 17,20(10,96%)
-(19.8.-21.9.)Short Medion mit 16,33, im Anschluss 12,36(24,2%), restlichen auf 14,95 gedeckt
-(2.09-13.09.) ShortE GPC 11,39, im Anschluss 10,36(9,04%), 10,918 gedeckt
-(3.08.-20.8.)Short Nitromed mit 20,80, im Anschluss 16(23%)
-(1.07.-13.7.)Short DaxFuture 4118, im Anschluss 3798 (320 Punkte binnen 2Wochen)
-(06.07.-13.07.) Short Primacom 2,68, im Anschluss 1,26 (53% )
-(25.06.) Short TUC 7,5, am nächsten Handelstag 4,10 (45% )
-(17.06.-23.06.) Short Intertainment 6,2, im Anschluss 3,94 (36,5%)
-(01.06.)Long Brent Oil (abn1ph) 5,81, im Anschluss 7,86 (35%)
-ShortE Solarworld (01.06.) mit 34,99, im Anschluss 24,6(nach ShortEmpfehlung 9 Euro gefallen !)
-Short IPIX (14.04.) mit 20,37, im Anschluss 5,45, nach ShortEmpfehlung in der Spitze 15 Dollar bzw.73% eingebrochen!)
-Adidas mit 95,68, im Anschluss 101,4
-Headwaters, K 24,48, im Anschluss 28,94

NoggerT
06.11.2004, 10:31
http://www.hoples.de/gifs/gif/feuerwer3.gifyodahttp://www.hoples.de/gifs/gif/feuerwer3.gif

guten morgen :lol:

yoda
06.11.2004, 10:32
danke noggert - auf eine erfolgreiche nächste woche :lol: :D :lol:

http://www.hoples.de/gifs/gif/feuerwer3.gifyodahttp://www.hoples.de/gifs/gif/feuerwer3.gif

guten morgen :lol:

actr
06.11.2004, 10:40
Schönen Samstag zusammen :D:D:D

actr
06.11.2004, 10:40
Update Bayer short (23,22 €) 05.11.2004 20:25.24
Intraday konnten die 23,40 € zwar überwunden werden, jedoch schloss der Kurs unter dieser Marke. Wir sehen hier noch keine Veranlassung unser Korrektur-Szenario ad acta zu legen: Wir gehen von Korrekturen in der nächsten Woche aus und empfehlen - solange das heutige Reversal intakt ist - unverändert kurzfristig die Short-Seite zu spielen.

Redakteur: rb

http://www.jrconline.com/bilder/816f16e714cd323262dab6a7a2d155aa.jpg

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=BAY.ETR&lColors=0x000000&sSym=BAY.ETR&hcmask=

actr
06.11.2004, 10:45
(06.11.2004 )

Air Berlin wächst – und schafft neue Jobs

Fluggesellschaft plant weiter rasante Expansion / Ob die 60 neuen Airbus-Maschinen gekauft oder gemietet werden, ist offen

Von Corinna Visser

Berlin - Air Berlin setzt den schnellen Expansionskurs fort. Die Fluggesellschaft hat jetzt nicht nur angekündigt, 60 neue Maschinen bei Airbus zu kaufen. Air Berlin will auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. „Im kommenden Jahr werden wir 350 neue Mitarbeiter einstellen – vor allem fliegendes Personal“, sagte Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel dem Tagesspiegel. Zudem soll das Streckennetz ausgebaut werden. „Wir werden einige neue Strecken fliegen und mehr Frequenzen, noch bevor die erste Airbus-Maschine im September 2005 an uns ausgeliefert wird“, sagte Hauptvogel. Dies könnte sogar bedeuten, dass vorher noch die eine oder andere Boeing-Maschine gekauft werden muss.

Für den europäischen Flugzeugbauer Airbus war die Bestellung von Air Berlin der größte Flugzeug-Auftrag seit der Bestellung von 120 Airbus-Maschinen durch die britische Billigfluglinie Easyjet vor zwei Jahren. Bisher flog Air Berlin mit Maschinen des US-Herstellers Boeing. Am Donnerstag unterzeichnete Air Berlin jetzt eine Absichtserklärung mit Airbus. Demnach ordern die Berliner zusammen mit der österreichischen Partnerfluglinie Niki 70 neue Airbus A320 mit je 174 Sitzplätzen. 60 Maschinen sind für Air Berlin, zehn für Niki bestimmt. Die Kosten für die 70 Flugzeuge bezifferte Hauptvogel auf etwa vier Milliarden Euro. Hinzu kommt eine Option auf 40 weitere Maschinen.

Über die Finanzierung des Auftrags – Leasing oder Kredit – sei noch keine Entscheidung gefallen, sagte Hauptvogel. Bisher bestehe etwa die Hälfte der Air-Berlin-Flotte aus eigenen Maschinen, der Rest sei geleast. „2002 und 2003 wäre Leasing günstiger gewesen als kaufen. Inzwischen ist es umgekehrt“, sagte Hauptvogel. Die Entscheidung ist jedoch keine Kostenfrage, sondern wie die Maschinen am besten auszulasten sind. „2003 war ein Katastrophenjahr für die Luftfahrt. Wir haben vier Maschinen verkauft und zurückgeleast – nur so haben wir unsere Bilanz 2003 in die schwarzen Zahlen gebracht.“

Ein branchenübliches Verfahren: „Fluggesellschaften, die eigene Maschinen besitzen, können flexibler auf Marktveränderungen reagieren“, sagt Luftfahrtexperte Dieter Schneiderbauer von Mercer Management Consulting. „Sie können zudem beim Verkauf der Maschinen außerordentliche Erlöse erzielen und damit die Bilanz aufbessern.“ Es gibt jedoch auch Gesellschaften mit wenig Eigenkapital, die überhaupt keine Maschinen besitzen. Üblich sei eine Mischung aus beiden Finanzierungen, einen Königsweg dabei gebe es nicht. „Mit dem Kauf der Maschinen zeigt das Air-Berlin-Management jedoch sein hohes Zutrauen in die eigene Zukunftsfähigkeit“, sagt Schneiderbauer.

Prognosen über das künftige Wachstum will Air Berlin nicht geben. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen Wachstumssprünge von 20 bis 50 Prozent vorgelegt. So betrachtet klinge die Bestellung von 60 Maschinen „dramatischer als es ist“. Die Flugzeuge sollen zwischen September 2005 und Frühjahr 2011 ausgeliefert werden. Derzeit umfasst die Flotte 45 Boeing- Maschinen. „Würden die alle ersetzt, entspräche dies einem Wachstum von nur 2,5 Prozent pro Jahr. So schwach sei Air Berlin aber „noch nie gewachsen“, heißt es selbstbewusst. Weil das Berliner Unternehmen an eine schnellere Expansion glaubt ist, auch nicht sicher, ob die europäischen Airbusse die amerikanische Flotte komplett ablösen: „Vielleicht tauschen wir auch nur die Hälfte der Boeing-Maschinen aus“, sagte der Sprecher. Muss Air Berlin auch nicht. Denn das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt nur 3,5 Jahre.

actr
06.11.2004, 10:50
The Week Ahead In Markets
Peter Kang, 11.05.04, 5:15 PM ET

Networking giant Cisco Systems (nasdaq: CSCO - news - people ) will report fiscal first-quarter results on Tuesday. Analysts polled by Thomson First Call expect earnings of 21 cents per share on revenue of $6.01 billion. In the year-ago quarter, Cisco reported earnings of 17 cents per share on revenue of $5.101 billion. On Wednesday, Prudential Equity Group reiterated an "overweight" rating and $26 target price on Cisco, saying the company is likely to report third-quarter results at the high end of guidance. Earnings per share should be in line to a penny ahead of the 21-cent consensus, Prudential said. The research firm said Cisco should report at the high-end of revenue growth guidance of flat to 2%. "Consensus forecasts 1.5% growth to $6.02 billion, while we have been modeling roughly $6.07 billion since February 2004, up 2.5%," Prudential said. "We believe this is within reach, but we would be satisfied with growth approaching 2%." Prudential said bookings will be consistent with Cisco's guidance in the 1% to 3% growth range. "Cisco has been taking share in the Ethernet space, and we believe the company should see continued strong momentum there," Prudential said. Cisco shares closed Friday at $19.97, up 45 cents, or 2.31%.

Dell (nasdaq: DELL - news - people ) will present third-quarter earnings next Thursday. Analysts expect the computer maker to earn 33 cents per share on sales of $12.53 billion. In the year-ago quarter, Dell earned 26 cents per share on revenue of $10.62 billion. Last Friday, Goldman Sachs maintained an "outperform" rating on Dell, saying there is a potential for interim near-term gains in the company's shares. "We see Dell's aggressive pricing as an outgrowth of very favorable component costs," the research firm said. For 2006, the research firm said Dell is likely to add earnings of 4 cents to 5 cents on a per-share basis from added buybacks and possibly another 2 cents from a lower tax rate. In addition, "top-line upside from share gains and a secular shift to Dell's sweet spot of industry-standard servers and midrange storage should add some fundamental upside to revenue and margins," Goldman said. Shares ended at a new 52-week high of $37.49, up 68 cents, or 1.85%.

Pixar Animation Studios (nasdaq: PIXR - news - people ) will report third-quarter results on Thursday. The animated film company is expected to earn 24 cents per share on revenue of $32 million. In the year-ago quarter, Pixar earned 23 cents per share on revenue of $30 million. In late October, Merrill Lynch raised earnings estimates and the target price for Pixar. The firm raised the 2004 estimate to earnings of $1.97 per share on revenue of $232 million, from earnings of $1.86 per share on revenue of $225 million. Merrill Lynch cited a move to a 2005 discounted cash flow analysis and Pixar's full participation in film economics after 2005--currently The Walt Disney Co. (nyse: DIS - news - people ) receives about 50% of film profit, or about 60% with distribution fees. The research firm, which raised Pixar's target price to $95 from $78, also increased the worldwide gross box office projection for The Incredibles to $600 million from $525 million. Shares closed at $84.45, up $3.59, or 4.44%.

Marsh & McLennan (nyse: MMC - news - people ) will announce third-quarter earnings on Tuesday. The company is expected to report earnings of 69 cents per share on revenue of $3.028 billion. Last year, Marsh reported third-quarter earnings of 65 cents per share and revenue of $2.837 billion. Earlier this week, Morgan Stanley slashed earnings estimates after the troubled insurance broker announced it was earmarking $230 million in commissions from market services agreements (MSAs) for possible legal restitution. The company terminated the practice of collecting MSA fees on Oct. 15 after New York Attorney General Eliot Spitzer charged Marsh & McLennan with price-fixing and collusion. Morgan Stanley, which rates Marsh at "equal-weight," lowered its third-quarter earnings forecast to 39 cents per share from 69 cents. The research firm maintained its 2005 earnings estimate of $2.00 per share but acknowledged that "uncertainties remain." Morgan Stanley expects the company to shed more light on the subject when it reports earnings. Morgan Stanley added, "Headline risks from the Spitzer-led probe and changing secular dynamics will continue to weigh on valuations, we think." Shares closed at $27.60, down 20 cents, or 0.72%.

EchoStar Communications (nyse: DISH - news - people ) will report third-quarter results on Tuesday. The satellite TV provider is expected to report earnings of 23 cents per share on revenue of $1.80 billion, according to analysts. In the year-ago period, EchoStar earned 7 cents per share on revenue of $1.45 billion. On Oct. 21, EchoStar's partner SBC Communications (nyse: SBC - news - people ) said third-quarter SBC-DISH Network subscribers rose by 105,000. EchoStar shares ended at $30.30, up 3 cents, or 0.10%.

Jeff
06.11.2004, 10:59
1 NoggerT 36565
2 actr 31541
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9 mac99 7687
10 SvenKleinhans 7577

NoggerT
06.11.2004, 11:08
Flut von Quartalszahlen wird Dax-Richtung bestimmenSamstag 6 November, 2004 11:00 CET


Frankfurt (Reuters) - Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt wird in der kommenden Woche von einer Flut an Quartalsberichten geprägt werden. Die Hälfte der 30 im Leitindex Dax gelisteten Unternehmen wird über die Entwicklung im abgelaufenen Quartal und den weiter erwarteten Geschäftsverlauf informieren.

"Ich denke, dass bei der Menge an Quartalszahlen in nur einer Woche die Marschroute des Dax bis zum Jahresende vorgegeben wird", sagte Aktienstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. "Die Zahlen bisher waren ja nicht so berauschend, für ein neues Jahreshoch beim Dax brauchen wir schon noch ein paar gute Nachrichten."

Nachdem der Präsident der weltgrößten Volkswirtschaft für die kommenden vier Jahre feststeht, dürfte aus den USA vor allem die Erklärung der US-Notenbank Fed zum Zinsentscheid interessieren. Marktexperten erwarten vom Treffen des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses der Fed am Mittwoch einhellig eine weitere Anhebung des US-Leitzinses um 0,25 Basispunkte auf dann 2,00 Prozent. Mit mehr Spannung warten die Börsianer auf Signale, ob der im Juni eingeläutete Zinserhöhungszyklus im Dezember in Reaktion auf eine sich abschwächende Dynamik der US-Wirtschaft womöglich unterbrochen wird.

Die zu Ende gehende Börsenwoche stand ganz unter dem Eindruck der US-Wahl. Der in Reaktion auf die Wiederwahl George W. Bushs wieder sinkende Ölpreise verlieh den Aktienmärkten zusätzlichen Auftrieb. Im Wochenverlauf gewann der deutsche Leitindex knapp drei Prozent und etablierte sich über der psychologisch wichtigen Marke von 4000 Punkten. Am Freitagmittag lag der Dax mit 0,8 Prozent im Plus bei 4073 Zählern.

QUARTALSZAHLEN-MARATHON ERWARTET

Eingeläutet wird die bevorstehende Berichtswoche mit den Zahlen des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück und des Konsumgüterkonzerns Henkel. Am Dienstag könnte die Commerzbank im Blickpunkt der Anleger stehen. Die drittgrößte börsennotierte deutsche Bank hatte ihre Berichterstattung um knapp eine Woche verschoben und will nun zusätzlich über die neue strategische Ausrichtung des Investmentbanking informieren. Im Vorfeld gab es verschiedene Spekulationen über damit einhergehende Stellenstreichungen.

Am Montag gibt zudem das Elektronikunternehmen Inticom sein Debüt an der Deutschen Börse. Der Ausgabepreis der insgesamt 595.000 Inticom-Aktien liegt mit 18 Euro in der Mitte der Bookbuildingspanne. Das damit in diesem Jahr fünfte deutsche Unternehmen, das den Gang an die Börse wagt, will die Einnahmen von elf Millionen Euro für weiteres Wachstum investieren.

Aus den USA werden in der kommenden Woche von den Quartalsberichten des weltgrößten PC-Herstellers Dell und des führenden Netzwerkausrüsters Cisco Systems neue Hinweise zur Situation der Technologiebranche erwartet.

GEMISCHTES BILD DER BISHERIGEN BERICHTSSAISON

Bislang hat die Berichtssaison in Deutschland nach Einschätzung von Aktienstrategen wenig Stoff für eine Jahresendrally geliefert. Knapp die Hälfte der 30 Mitglieder in der ersten deutschen Börsenliga haben bereits ihre Zahlen für die Zeit von Juli bis September vorgelegt. "Prinzipiell lagen die Ergebnisse weitgehend im Rahmen der Erwartungen, sie waren aber nicht überragend. Es gab allerdings auch keine Katastrophen", urteilte Aktienstratege Carsten Klude von MM Warburg. Die Hoffnung auf eine Jahresendrally haben die meisten Aktienstrategen mittlerweile aufgegeben. Zum Ende des Jahres rechnen 18 von Reuters befragte Strategen im Schnitt mit einem Dax-Stand von 4129 Punkten.

KONJUNKTURDATEN IM FOKUS

Neben den Unternehmensnachrichten stehen eine Reihe an Konjunkturdaten an. Aus den USA werden neben dem Zinsentscheid unter anderem die Einzelhandelsumsätze für Oktober und der als wichtiges Konjunkturbarometer geltende Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan erwartet. Daneben veröffentlicht das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung seine Konjunkturerwartung für November sowie die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal für die Euro-Zone und für Deutschland.

NoggerT
06.11.2004, 11:09
Euro auf historischem Höchststand
erstellt 06.11.04, 09:43h


Gute US-Arbeitsmarktdaten stärkten dem Dollar nur vorübergehend den Rücken.
London / Brüssel - Der Euro ist am Freitag auf einen neuen historischen Höchststand gestiegen. In London wurden für die Gemeinschaftswährung am Nachmittag erstmals seit ihrer Einführung vor fast fünf Jahren 1,2942 Dollar gezahlt. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erklärte kurz vor dem neuen Rekord, er sehe durch die seit Wochen anhaltende Aufwärtsentwicklung des Euro keine Gefahr für die deutsche Exportwirtschaft. Dagegen zeigte sich Frankreichs Präsident Jacques Chirac besorgt. Er rief die EU und die Europäische Zentralbank (EZB) dazu auf, aus der Entwicklung „Konsequenzen zu ziehen“.

Seinen bisherigen Höchststand hatte der Euro am 18. Februar mit 1,2929 Dollar erreicht. Am Freitagmorgen war der Euro-Kurs bereits bis auf 1,2885 Dollar gestiegen, gute US-Arbeitsmarktdaten - im Oktober waren in den USA mit 337 000 Stellen doppelt so viele Jobs geschaffen worden, wie von Experten erwartet - stärkten dem Dollar dann aber vorübergehend den Rücken. Später kehrte sich der Trend wieder um. Grund für den seit Wochen zu beobachtenden Anstieg des Euro sind laut Volkswirten die Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft, vor allem die Rekorddefizite im Haushalt und in der Leistungsbilanz. Gleichzeitig wird am Markt damit gerechnet, dass der vor drei Tagen wiedergewählten Regierung unter George W. Bush wegen der Rekorddefizite ein schwacher Dollar nicht ungelegen kommt. Dies könne den USA helfen ihr großes Leistungsbilanzdefizit zu senken. (dpa)

NoggerT
06.11.2004, 11:10
Viacom will Marketwatch kaufen
06.11.2004

Viacom - Das amerikanische Medienkonglomerat Viacom plant die Übernahme der Finanz-News-Site Marketwatch. Schon heute hält Viacom 22 % von Marketwatch und hat inzwischen ein Angebot für sämtliche Marketwatch-Aktien eingereicht. Über die Höhe des Gebots werden keine Angaben gemacht. Ob Marketwatch die Offerte annimmt, ist laut Publikation von Viacom nicht sicher. Als andere mögliche Käufer gelten Yahoo, Dow Jones und die New York Times. (pol)

NoggerT
06.11.2004, 11:11
Wenn die Umsätze stimmen, dann würde ich über 7,50 zukaufen

mdg wird montag die 7,5 sehen schätze ich...

Der Aktionär hat gestern Medigene mit 7,15 im MusterDepot aufgenommen.
Während Morphosys von einem Jahreshoch zum nächsten läuft, dümpelt eine Medigene vor sich hin, hier sehe ich Nachholpotential.
Das Jahreshoch, welches im April04 bei 9,20 markiert wurde ist noch weit entfernt, charttechnisch interssant wird MDG mit Bruch der 7,5, das wäre auch mein 1.Trziel,
Schlusskurs X 7,03 - 0,28% (FFE 7,19 )

MEDIGENE AG N
BID
7.20 EUR
ASK
7.29 EUR
Zeit
2004-11-06 09:12:13 Uhr


SK 7,19 (TH)

Kauf Medigene mit 7,12, der Aktionär hat MDG
mit 7,15 im Depot aufgenommen.

2 Gegner, 2 Depots, wer erzielt die beste Performance ?

Der Aktionär hat gerade Medigene aufgenommen, letzter 7,12 + 0,4%
http://focus.comdirect.co.uk/LIB_MM_DISPLAY__Y29tcGFuaWVzOi9tbS86OTgwNjkyNjc0Lj IgMyB7fSB7fSAw/MDG.gif
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Jeff
06.11.2004, 11:12
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NoggerT
06.11.2004, 11:13
05.11.04 22:53
Wall Street geht beflügelt ins Wochenende
Zum Ende der Handelswoche haben die Indizes der New Yorker Wall Street am dritten Tag in Folge einheitlich im Plus geschlossen.
Händler der New York Stock Exchange / KeystoneDie überraschend positiv ausgefallenen Arbeitsmarktdaten hätten den Aktienmarkt beflügelt, sagte ein Analyst. Diese Zahlen könnten bestätigen, dass die US-Wirtschaft auf einem soliden Wachstumspfad sei. Die Zahl der Beschäftigten in den USA hat im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 337 000 zugenommen.

Die Kursgewinne seien laut Börsianern allerdings von einem schwachen Dollar gebremst worden. Der Euro hatte am Freitag mit 1,2935 Dollar ein Rekordhoch seit Einführung der Gemeinschaftswährung 1999 erreicht.

Der Leitindex Dow Jones notierte zu Börsenschluss um 0,71 Prozent höher auf 10.387 Punkten, nachdem er sich im Handelsverlauf zwischen 10 316 Punkten und 10 416 Punkten bewegt hatte. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,39 Prozent auf 1166 Punkte zu.

Der Index der Technologiebörse Nasda zeigte sich mit 2038 Zählern 0,76 Prozent im Plus. Im Vergleich zu Vorwoche stieg der Dow in den zurückliegenden fünf Handelstagen im Mittel um 3,6 Prozent, der S&P 500 und der Nasdaq zogen jeweils um 3,2 Prozent an.

Die US-Aktienbörsen befinden sich seit der Wiederwahl des US-Präsidenten George W. Bush im Aufwind. «Da ist eine Menge Geld auf die Seite gelegt worden. Die Leute halten jetzt nach Gründen Ausschau, um Aktien zu kaufen, nicht um sie zu verkaufen», sagte Michael Murphy von Wachovia Securities.

Besonders die Pharma- und die Rüstungsbranche profitierte von der Wiederwahl des Republikaners und verbuchten kräftige Kursgewinne.

Auch der im Tagesverlauf auf seinen tiefsten Stand seit sechs Wochen gesunkene Ölpreis dürfte die Wall Street zusätzlich beflügelt haben. Terminkontrakte für leichtes US-Öl gaben zeitweise um 52 Cent auf 48,30 Dollar nach.

Zu Börsenschluss lag der Preis wieder höher bei 49,55 Dollar, notierte damit aber immer noch weit unter dem historischen Höchststand von 55,67 Dollar in der vergangenen Woche.

Coralle
06.11.2004, 11:14
Da muss ich ja noch eine Menge schreiben um unter die ersten 20 zu kommen! :wink: :D Hallo allerseites! Habe mal wieder Probleme mit meinem PC! :evil:

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Jeff
06.11.2004, 11:19
31 Coralle 2569
Die Top 30 wirst du aber nächste Woche packen!!

Da muss ich ja noch eine Menge schreiben um unter die ersten 20 zu kommen! :wink: :D Hallo allerseites! Habe mal wieder Probleme mit meinem PC! :evil:

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TrendTrade
06.11.2004, 11:21
...moin jungs 8)

Jeff
06.11.2004, 11:24
31 Coralle 2569
Die Top 30 wirst du aber nächste Woche packen!!

Da muss ich ja noch eine Menge schreiben um unter die ersten 20 zu kommen! :wink: :D Hallo allerseites! Habe mal wieder Probleme mit meinem PC! :evil:

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NoggerT
06.11.2004, 11:26
Hallo Trend :)
...moin jungs 8)

TrendTrade
06.11.2004, 11:29
http://img.gulli.com/smilies/fr/026.gif

actr
06.11.2004, 11:29
This week in Dell news
Published: November 5, 2004, 2:30 PM PST
By Dawn Kawamoto
Staff Writer, CNET News.com


Dell is set to roll out its PowerEdge 1855 blade server line, a home-grown design, this month.

The company, which historically has been criticized for a lack of engineering innovation and expertise, is expected to use a chassis that can accommodate 10 dual-processor blades in a 12.25-inch tall box, said sources familiar with the design. Sixty servers can fit in a single rack with Dell's blades, whereas today only 42 conventional dual-processor servers could be accommodated.

The PowerEdge 1855, Dell's second-generation blade server, will be joined by a successor model, the PowerEdge 1855, in February.


And how does this stuff all come together? Dell recently offered a peak into one of its manufacturing plants in Texas, where a parade of desktop computers ride a series of conveyor belts and elevators through the 300,000-square-foot plant.

Dell's chief executive, Kevin Rollins, offered his views of the company's progress and the challenges ahead during CNET News.com's Dell tour. Rollins has managed to boost growth records, race past rivals and extend the box maker's reach to printers and beyond. He talked with News.com about whether he'll be able to maintain his Midas touch.

Coralle
06.11.2004, 11:29
Komme nur nicht hinterher etwas sinnvolles zu posten, da hier so viele tolle Info-Lieferanten sind das man fast immer zu spät kommt! :wink: :lol:

31 Coralle 2569
Die Top 30 wirst du aber nächste Woche packen!!

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millimaus
06.11.2004, 11:30
Guten Morgen nogger, actr, jeff, coralle, trend, all

Meine Woche Urlaub ist jetzt fast vorbei, ab Montag
wieder voll dabei.

Grüße :D :D :D

NoggerT
06.11.2004, 11:32
ftd.de, Sa, 6.11.2004, 9:57
US-Armee beginnt Großangriff auf Falludscha
Mit schweren Bombardierungen hat die US-Armee offenbar den seit Tagen erwarteten Großangriff auf die irakische Rebellenhochburg Falludscha begonnen. Die Stadt wurde abgeriegelt, mehr als 10.000 Soldaten wurden zusammengezogen.







Die US-Armee will Falludscha vor den Wahlen befrieden


Die Luftwaffe hat nach Angaben der Streitkräfte bei den Angriffen fünf 500-Pfund-Bomben auf verschiedene Ziele in Falludscha abgeworfen. Dabei wurde auch eine Fabrik zerstört. Bewohner der Stadt berichteten, die US-Armee habe Viertel im Norden, Süden und Osten angegriffen. Zudem sei auch der zentrale Markt, der seit April nicht getroffen wurde, von den Attacken betroffen gewesen. Ein bei den US-Truppen eingebetteter Journalist des US-Fernsehsenders CNN berichtete von mindestens 20 Explosionen in der Stadt. Es sei auch Artillerie- und Gewehrfeuer zu hören gewesen. Bei einem Raketenangriff von Rebellen wurde ein US-Soldat getötet und fünf weitere verletzt.

Dennoch laufen nach US-Angaben noch Verhandlungen für eine friedliche Lösung - auch wenn die Chance wohl gering ist. Der irakische Ministerpräsident Ajad Allawi sagte am Freitag in Brüssel: "Das Fenster schließt sich. Wir wollen die Bewohner befreien und Recht und Ordnung wieder herstellen in Falludscha."



Mehr als 10.000 Soldaten kesseln Falludscha ein


Ein Bombenkrater in Falludscha nach einem amerikanischen Angriff


Die Luftangriffe auf Falludscha scheinen nur der Auftakt einer seit Tagen erwarteten Großoffensive gegen die westlich von Bagdad gelegene Rebellenhochburg zu sein. Bereits am Freitag hatte das US-Militär die Zivilbevölkerung mit Flugblättern aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Zudem wurde die Stadt abgeriegelt: Mehr als 10.000 Marineinfanteristen und irakische Soldaten bezogen rund um Falludscha Stellung. Das Militär hat angedroht, jeden Mann festzunehmen, der jünger als 45 Jahre ist und versucht, in die Stadt einzudringen oder sie zu verlassen.


Ziel der Aktionen ist es offenbar, den sunnitischen Aufstand vor den Wahlen im Januar zu beenden. Uno-Generalsekretär Kofi Annan warnte in einem Schreiben an die Regierungen in Washington, London und Bagdad vor einem Sturmangriff. Ein solcher könne die Wahlen gefährden. Sunnitische Geistliche drohten für den Fall einer Offensive mit Wahlboykott.


In Falludscha werden etwa 5000 Aufständische vermutet. Auch der jordanische Top-Terrorist Mussab al-Sarkawi soll sich in der Stadt aufhalten. Al-Sarkawi, dem zahlreiche Anschläge sowie mehrere Morde an ausländischen Geiseln zugeschrieben werden, rief am Freitag im Internet zur Freilassung der entführten Care-Chefin Margaret Hassan auf: "Sollten Hassans Entführer und diese Gefangene übergeben, werden wir sie sofort freilassen, es sei denn, es wird bewiesen, dass sie ein Komplott gegen Muslime schmiedet." Die Erklärung erschien auf einer Website, die als Sprachrohr für islamistische Gruppierungen gilt. Ihre Authentitizität konnte zunächst nicht überprüft werden.


Die Entführer Hassans forderten in einem am Dienstag veröffentlichten Video den Abzug aller britischen Truppen binnen 48 Stunden. Anderenfalls werde die Geisel al-Kaida im Irak übergeben. Die Gruppe um al-Sarkawi hatte sich erst kürzlich zur Gefolgschaft von Osama bin Ladens Terrornetzwerk al-Kaida bekannt.

NoggerT
06.11.2004, 11:33
Moin Milli :D

NoggerT
06.11.2004, 11:34
Am Montag startet der Börgengang von InTiCom, ich werde diese zum 1.Kurs ins Musterdepot aufnehmen.

2.000 Stück mit Kauflimit 18,50


http://www.inticom.de/img/logo_inticom.gif
Entwicklung und Produktion:
Marktorientierte Entwicklung - gelebte Praxis der InTiCom Systems AG

Unsere Entwicklungsgruppen zeichnen sich aus durch:

-Schnelligkeit bei der Lösung komplexer technischer Aufgaben
-realisierbare Ideen
-einbau- und servicefreundliche Gestaltung der entwickelten Systeme und Geräte
-Beachtung der Wirtschaftlichkeitsaspekte und der Qualitätsanforderungen bei allen Entwicklungsprojekten
-ein optimales Layout und die Berücksichtigung von Mess- und Prüfverfahren im Rahmen der Fertigung der Produkte


Besonders stark sind wir bei der Entwicklung von Funktionseinheiten für die xDSL-Technik. Von uns entwickelte Teilnehmer- und Amtseitensplitter für verschiedene Systeme sind bereits seit mehreren Jahren im Einsatz und haben sich als zuverlässig bewährt. Denn:
Wir bringen nur technisch ausgereifte Produkte auf den Markt!

Nicht weniger anspruchsvoll ist die Entwicklung von Produkten für die Automobilelektronik. Hierzu gehören u. a. Antennen für Keyless Entry, Reifendruckkontrollsysteme, ummantelte Spulen und verschiedenste Filteranwendungen. Garant für eine innovative Lösung selbst bei hohen Anforderungen an das Design ist unsere kreative und erfahrene Entwicklungsgruppe.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion ermöglicht kurze Produktionsablaufzyklen unter Einhaltung aller Qualitätsanforderungen.

Induktive Bauelemente für besonders anspruchsvolle Systemfunktionen und große Stückzahlen produzieren wir auf vollautomatischen Fertigungslinien. Kleinmengen werden auf flexiblen Halbautomaten gefertigt. Für notwendige Bestückungsleistungen sind wir mit einem zuverlässigen erfahrenen Partner eine Kooperation eingegangen.


Produktübersicht

ADSL Splitter CPEhttp://www.inticom.de/img/img_dslsplitter_teiln.gif, ADSL Splitter Cardshttp://www.inticom.de/img/img_dslsplitter_amt.gif

Bauelemente für DSL Splitterhttp://www.inticom.de/img/img_dslbauelemente.gif,Automotive Anwendungenhttp://www.inticom.de/img/img_automotive1.gif

Induktive Bauelementehttp://www.inticom.de/img/ind_bauelemente.gif,Elektronische Baugruppenhttp://www.inticom.de/img/img_elektrbaugruppen.gif

04.11.2004 15:07:
InTiCom - Emission war deutlich überzeichnet

Die InTiCom (Nachrichten), Hauptlieferant der deutschen Telekommunikationsbranche im Bereich der DSL-Splitter, hat nach dem Ende der Zeichnungsfrist am 3. November den Emissionspreis der knapp 600.000 Aktien auf 18 Euro festgelegt. Die Bookbuilding-Spanne betrug 16,50 Euro bis 20,00 Euro. Den Angaben zufolge war die Emission deutlich überzeichnet. Der Erlös soll im Wesentlichen zum Ausbau der Produktionskapazitäten verwendet werden.

Die Erstnotiz im Prime Standard der Deutschen Börse ist für den 8. November geplant.


27.10.2004
InTiCom Zeichnung interessant
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" halten die Zeichnung von InTiCom (ISIN DE0005874846/ WKN 587484) für interessant.

Im Jahr 2000 sei InTiCom von vier ehemaligen Mitarbeitern der Vogt Electronic AG gegründet worden. Heute beschäftige das Unternehmen bereits 25 Mitarbeiter. Die von InTiCom produzierten DSL-Splitter würden sowohl beim Nutzer als auch bei den Telekommunikationsunternehmen installiert, um eine Breitbandverbindung ins Internet über DSL zu ermöglichen.

Am kommenden Donnerstag beginne voraussichtlich die Zeichnungsfrist für die InTiCom-Aktien. Diese laufe bis Dienstag, den 3. November. Der erste Handel solle dann am darauf folgenden Montag (8. November) in Frankfurt erfolgen, die Preisspanne würde zwischen 16,50 und 19,50 Euro liegen. Erfreulich bei dieser Emission sei: Die Gesellschaft schreibe bereits schwarze Zahlen. Die erwarteten finanziellen Mittel aus dem Börsengang könnten deshalb für den Ausbau des Geschäfts verwendet werden.


Das sei auch nötig, denn der DSL-Markt in Deutschland entwickle sich rasant. Beleg: Der Branchenverband Bitcom zeige auf, dass 2002 nur rund 10% der deutschen Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügt hätten, in 2004 seien es bereits 17% gewesen und bis 2006 solle dieser Wert auf 26% ansteigen. Im Vordergrund stehe dabei ganz klar die DSL-Technik, während andere Breitbandanwendungen wie Satelliten oder Stromnetz zu vernachlässigen seien.

Geplant sei bei InTiCom, dass zu den derzeit 765.000 Aktien durch eine Kapitalerhöhung noch 600.000Aktien hinzukämen. Diese sollten rund zehn Mio. Euro in die Kasse spülen. Positiv: die Altaktionäre könnten nicht "Kasse machen", da sie einer Haltepflicht von zwölf Monate unterliegen würden!

Mit dem frischen Kapital plane InTiCom Investitionen in die Produktion und den Vertrieb. Ebenfalls geplant sei der Einstieg in die Automobiltechnik. Damit würden sich die Passauer ein zweites Geschäftsfeld erschließen. Es würden bereits Systemkomponenten für Reifendruckkontrollsysteme entwickelt. In den USA seien diese Systeme bereits bei Neuwagen Pflicht.

Das Geschäft sei ganz auf Wachstum ausgerichtet: Nach einem Umsatz von 6,1 Mio. Euro im vergangenen Jahr sollten in 2004 gut 18 Mio. Euro umgesetzt werden. Analysten würden im kommenden Jahr bereits einen Wert von über 30 Mio. Euro erwarten. Dann sollten auch 2,5 Mio. Euro verdient werden, nachdem in 2004 durch die Kosten des Börsengangs erstmals mit einem leicht negativen Ergebnis gerechnet werde. Damit ergebe sich auf Basis der Preisspanne, die für das IPO avisiert sei, für 2005 ein günstiges einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Die Zeichnung der InTiCom-Aktie erscheint daher nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" interessant, auch wenn die starke Fokussierung auf DSL-Splitter ein gewisses "Klumpen-Risiko" darstellt

Coralle
06.11.2004, 11:35
Hallo milli! :D :D :D

millimaus
06.11.2004, 11:37
Komme nur nicht hinterher etwas sinnvolles zu posten, da hier so viele tolle Info-Lieferanten sind das man fast immer zu spät kommt! :wink: :lol:

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Die Top 30 wirst du aber nächste Woche packen!!

Da muss ich ja noch eine Menge schreiben um unter die ersten 20 zu kommen! :wink: :D Hallo allerseites! Habe mal wieder Probleme mit meinem PC! :evil:

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Die meisten Beiträge zu schreiben, ist nicht das Ziel. :!: :wink:
Eine zufriedenstellende Performance sollte angestrebt werden. 8) 8)

Manchmal ist es besser, sich auf den Markt zu konzentrieren, bevor
man die Beiträge liest und sich Gedanken macht was man nun schreiben
bzw. beitragen könnte. :D

Grüße :D :D :D

actr
06.11.2004, 11:40
@Milli

Hallo ;)! Du hast auch schon eine ganz schöne Menge von Postings ;)!

actr
06.11.2004, 11:41
Hier nochmals :D

Schönen Samstag :D


Hallo Nogger, Kater, Biz, Fredz, TTN, Micro, Milli, Taylor, Kalle, Löck, Zygran, Zocko, Sunrise, Wuju, Maggi, X-art,Trolli, Ford
Börsenschnorrer, Tux, Trend, Trade, Boardexperte, Priscilly, Chewi, President, Junior, Macadojo, Yoda, Cosmo, Stuff, Spaceghost, Flo, Big, Tommy, Mauserla, Elmexx, Sonne, Friedericke, Hexer, Enomis, NMProfi, Carlo, ToSky, Howmuch, Wendeltreppe, Chartist, Totto, Stomach, Handy, Cici, Max, P.Lynch, Schlutt, Dreas, RingR, Augenblick, Titletown, Mr.President, Tiefseefischer, Buy, Themausman, Mac, Nordleader, Jeff, D.C.T. SvenKleinhans, Icelolly, Asterhicks, Tiger, Adler, Diplomat, Milken, Memphis, Geban, Frechdax, Lintorfer, Muesli, TheHurricane, Hajob, kcs, Premium, Stefan, Micky, Robert-1966, Coralle, Mainzelmann, Hasenzauber, Heckes, Aktienbomber, Nils123, Weizen, Performancekiller, Zahlhans, Eisbonbon,, Toro, Bankenpokerface, Sunburst, Weltecke, Mystic, Ross, Pegasus, Norman, Cebutan, Zoccer, Sonnentropfen, Trendfolger und ALL :D:D:D:D

actr
06.11.2004, 11:42
2004 ein besonders guter Jahrgang für Süßwein


06. November 2004







WIEN (SN). Die späte Lese beschert den österreichischen Winzern heuer mehr Wein als erwartet. In ihrer aktuellen Prognose der Weinernte 2004 erwartet die Statistik Austria ein Volumen von 2,64 Millionen Hektoliter und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent. Insbesondere die wechselnden Witterungsbedingungen dieses Weinjahres stellten für die heimischen Weinbauern eine große Herausforderung dar. "Der Jahrgang 2004 ist immer als schwierig bezeichnet worden - jedoch zu Unrecht", sagte dazu der Geschäftsführer der Österreichischen Weinmar- keting (ÖWM), Michael Thurner. 2004 sei ein durchschnittlicher Jahrgang mit hochwertigem Traubenmaterial. Qualitätsbewusste Winzer dürfen sehr gut strukturierte Weine erwarten. Der Jahrgang werde jedenfalls nicht so opulent und vollmundig wie 2002 und 2003 sein. Auch der Alkoholgehalt werde unter den vergangenen Jahren liegen, so Thurner. Der Wein werde dieses Mal sicherlich ein "fruchtiger Trinkspaß". Besonders für heimische Süßweine dürfte der heurige Jahrgang besonders gut werden.

Jeff
06.11.2004, 11:43
http://wetter.rtl.de/redaktion/gamechannel/dart/

Coralle
06.11.2004, 11:46
Da freue ich mich schon sehr drauf! Wird bestimmt ein toller Wein! :D

2004 ein besonders guter Jahrgang für Süßwein


06. November 2004







WIEN (SN). Die späte Lese beschert den österreichischen Winzern heuer mehr Wein als erwartet. In ihrer aktuellen Prognose der Weinernte 2004 erwartet die Statistik Austria ein Volumen von 2,64 Millionen Hektoliter und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent. Insbesondere die wechselnden Witterungsbedingungen dieses Weinjahres stellten für die heimischen Weinbauern eine große Herausforderung dar. "Der Jahrgang 2004 ist immer als schwierig bezeichnet worden - jedoch zu Unrecht", sagte dazu der Geschäftsführer der Österreichischen Weinmar- keting (ÖWM), Michael Thurner. 2004 sei ein durchschnittlicher Jahrgang mit hochwertigem Traubenmaterial. Qualitätsbewusste Winzer dürfen sehr gut strukturierte Weine erwarten. Der Jahrgang werde jedenfalls nicht so opulent und vollmundig wie 2002 und 2003 sein. Auch der Alkoholgehalt werde unter den vergangenen Jahren liegen, so Thurner. Der Wein werde dieses Mal sicherlich ein "fruchtiger Trinkspaß". Besonders für heimische Süßweine dürfte der heurige Jahrgang besonders gut werden.

actr
06.11.2004, 11:50
Das erste serienmäßige 2,5-Liter-Auto


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/10/27/5_DlMJb8iRzhVE2_0_400x300.jpg

Ein wenig den Traum vom Fliegen erfüllen und dennoch auf dem Straßen-Asphalt bleiben - das können umweltbewusste (und zahlungskräftige) Autofahrer jetzt mit dem "Jetcar". Lediglich 2,5 Liter Diesel verbraucht der in einem kleinen Dorf bei Neuruppin (im ostdeutschen Bundesland Brandenburg) entwickelte und gebaute Zweisitzer – ein Flugzeug ohne Flügel.

Sein Cockpit erinnert an die Kanzel eines Segelflugzeugs, das Chassis ist windschnittig geformt und die Sitze hintereinander angeordnet. "Der Wagen ist alltagstauglich und umweltschonend", wirbt der Geschäftsführer der Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH in Nietwerder, Christian Wenger-Rosenau. Aber noch schrecke der Preis viele ab.



39.990 Euro kostet das handgefertigte Jetcar. "Unser Ziel ist es, den Preis auf 10.000 bis 15.000 Euro zu drücken, noch ist es einfach zu teuer", räumt der gelernte Werkzeugmacher und studierte Sozialpädagoge Wenger-Rosenau ein. Im August startete das Unternehmen dennoch die Kleinstserienproduktion des 1,50 Meter schmalen Wagens. "Damit sind wir die ersten weltweit, die mit einem 2,5-Liter-Auto auf dem Markt sind." 100 Stück sollen zunächst gefertigt werden - das erste "Jetcar", das es mit einem 40 PS-Motor auf Tempo 165 bringt - "fliegt" schon im Raum Osnabrück über die Straßen.

Exklusives Sparen
Ein wenig ist es, als ob man in einem Segelflugzeug ohne Flügel über den Asphalt schwebt - so hat der Fahrer durch die hochgezogene Frontscheibe einen Rundumblick wie in einem Cockpit. Wer aber soll solch ein Auto mit einem ungewöhnlichen aerodynamisch- eleganten Design, aber eben auch fast luxuriösem Preis kaufen? "Noch sind es Autoliebhaber oder Geschäftsleute, die mit dem Sparauto und dessen innovativem Image Werbung für die eigene Firma machen wollen", sagt der 41-jährige Wenger-Rosenau, der auch eine Windenergie-Firma führt. Sein Ziel sei aber ganz klar, ein Auto für jedermann und nicht einen Flitzer für wenige Zahlungskräftige anzubieten.

Billiger durch Umweg über China
Auch der ADAC-Sprecher von Berlin-Brandenburg, Sebastian Bütow, betont: "Die Technologie hat eine Zukunft, aber so lange das Jetcar in der Preisklasse verkauft wird, wird es ein Nischen- und Funprodukt bleiben." Damit dies laut Wenger-Rosenau nicht passiert, könnte es "Rettung" aus dem Reich der Mitte geben. Ein chinesischer Automobilhersteller mit 280 Mitarbeitern würde das Jetcar gerne bauen

- und dann könnte es nach Angaben von Wenger-Rosenau reimportiert und für 10.000 bis 15.000 Euro angeboten werden. "Aber die Gespräche sind noch am Anfang." So montiert vorerst die 6-Mann-Firma in Nietwerder den Wagen, wobei das Innenleben samt Motor von einem großen Hersteller geliefert und vor Ort die Karosserie aus Glas- und Kohlefaser sowie der Stahlrahmen gefertigt werden.

Die Entwicklung des 4,08 Meter langen Jetcars nahm rund sieben Jahre in Anspruch - vor allem weil der TÜV hohe Anforderungen stellte. Und Wenger-Rosenau ist sich sicher, dass es nun auch eines langen Atems bedarf, um das Auto "gesellschaftsfähig" zu machen - schließlich seien vor allem die hintereinander angeordneten Sitze gewöhnungsbedürftig. "Sehr kommunikativ ist dies sicher nicht, aber nur so kann ein Auto windschnittig und damit Sprit sparend sein." Auch bei der Bequemlichkeit müssen Abstriche gemacht werden. Die Federung ist relativ hart und der Hintermann hat zwar Beinfreiheit, aber eine eingeschränkte Sicht. Dennoch, so betont Wenger-Rosenau: "Wenn wir es in Deutschland wirklich ernst meinen mit dem Kampf gegen Luftverschmutzung, dann müsste ein aerodynamisches, weniger als 3 Liter verbrauchendes Auto die Zukunft sein."

actr
06.11.2004, 11:55
Ich habe noch keinen Tropfen probiert :D:D! Aber das macht nichts - ich habe beim Putzen einen Eiswein

Edition Burgenland vom Neusiedlersee

aus dem Jahr 1992

gefunden :D:D! DAS wäre bei Max NIE möglich gewesen :D:D

Bei mir steht da soviel Alkohol herum, dass ich mich frage, wann ich das Alles gekauft habe :lol: :lol: :lol: - vieles muss ebenfalls aus diesen Jahren oder sogar vorher gekauft worden sein :D - das Meiste ist fest verschlossen :D:D:D:D Und Wein liegt woanders :lol:

Da freue ich mich schon sehr drauf! Wird bestimmt ein toller Wein! :D

2004 ein besonders guter Jahrgang für Süßwein


06. November 2004







WIEN (SN). Die späte Lese beschert den österreichischen Winzern heuer mehr Wein als erwartet. In ihrer aktuellen Prognose der Weinernte 2004 erwartet die Statistik Austria ein Volumen von 2,64 Millionen Hektoliter und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent. Insbesondere die wechselnden Witterungsbedingungen dieses Weinjahres stellten für die heimischen Weinbauern eine große Herausforderung dar. "Der Jahrgang 2004 ist immer als schwierig bezeichnet worden - jedoch zu Unrecht", sagte dazu der Geschäftsführer der Österreichischen Weinmar- keting (ÖWM), Michael Thurner. 2004 sei ein durchschnittlicher Jahrgang mit hochwertigem Traubenmaterial. Qualitätsbewusste Winzer dürfen sehr gut strukturierte Weine erwarten. Der Jahrgang werde jedenfalls nicht so opulent und vollmundig wie 2002 und 2003 sein. Auch der Alkoholgehalt werde unter den vergangenen Jahren liegen, so Thurner. Der Wein werde dieses Mal sicherlich ein "fruchtiger Trinkspaß". Besonders für heimische Süßweine dürfte der heurige Jahrgang besonders gut werden.

Coralle
06.11.2004, 11:57
Da kann man bei Dir besonders gut Reste trinken machen. :lol: Da werden bestimmt alle etwas angesäuselt! :lol: :lol: :lol:

Ich habe noch keinen Tropfen probiert :D:D! Aber das macht nichts - ich habe beim Putzen einen Eiswein

Edition Burgenland vom Neusiedlersee

aus dem Jahr 1992

gefunden :D:D! DAS wäre bei Max NIE möglich gewesen :D:D

Bei mir steht da soviel Alkohol herum, dass ich mich frage, wann ich das Alles gekauft habe :lol: :lol: :lol: - vieles muss ebenfalls aus diesen Jahren oder sogar vorher gekauft worden sein :D - das Meiste ist fest verschlossen :D:D:D:D Und Wein liegt woanders :lol:

Da freue ich mich schon sehr drauf! Wird bestimmt ein toller Wein! :D

2004 ein besonders guter Jahrgang für Süßwein


06. November 2004







WIEN (SN). Die späte Lese beschert den österreichischen Winzern heuer mehr Wein als erwartet. In ihrer aktuellen Prognose der Weinernte 2004 erwartet die Statistik Austria ein Volumen von 2,64 Millionen Hektoliter und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent. Insbesondere die wechselnden Witterungsbedingungen dieses Weinjahres stellten für die heimischen Weinbauern eine große Herausforderung dar. "Der Jahrgang 2004 ist immer als schwierig bezeichnet worden - jedoch zu Unrecht", sagte dazu der Geschäftsführer der Österreichischen Weinmar- keting (ÖWM), Michael Thurner. 2004 sei ein durchschnittlicher Jahrgang mit hochwertigem Traubenmaterial. Qualitätsbewusste Winzer dürfen sehr gut strukturierte Weine erwarten. Der Jahrgang werde jedenfalls nicht so opulent und vollmundig wie 2002 und 2003 sein. Auch der Alkoholgehalt werde unter den vergangenen Jahren liegen, so Thurner. Der Wein werde dieses Mal sicherlich ein "fruchtiger Trinkspaß". Besonders für heimische Süßweine dürfte der heurige Jahrgang besonders gut werden.

actr
06.11.2004, 12:01
http://www.kochen-und-geniessen.de/home/rezept_des_tages/20041106/img/rezept_des_tages.jpg

Mini-Nussecken

Zutaten für ca. 150 Stück:

200 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
100 g + 100 g Zucker
3 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
1 Ei (Gr. M)
100 g Marzipan-Rohmasse
2 EL Cognac/Weinbrand
je 200 g gehackte und gemahlene Haselnüsse
150 g Crème fraîche
je 200 g weiße und Zartbitter-Kuvertüre
Backpapier

Zubereitung:
1. Mehl, Backpulver, 100 g Zucker, 1 Vanillin-Zucker, Salz, Butter in Stückchen und Ei erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen glatt verkneten. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech (ca. 35 x 40 cm) ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
2. Marzipan grob in eine Schüssel raspeln. Cognac und Nüsse zufügen. Crème fraîche, 100 g Zucker und 2 Vanillin-Zucker bei mittlerer Hitze unter Rühren im kleinen Topf aufkochen. Sofort über die Nüsse gießen und alles verrühren. Auf den Mürbeteig streichen. Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.
3. Gebäck in Quadrate (ca. 4 x 4 cm) schneiden und jeweils diagonal halbieren. Kuvertüren grob hacken und getrennt im heißen Wasserbad schmelzen. Hälfte Nussecken mit je einer Ecke in die weiße, andere in die dunkle Kuvertüre tauchen. Trocknen lassen.

Zubereitungszeit: 1 1/2 Std. (Wartezeit ca. 1 Std.)
kcal kJ Eiweiß Fett KH Broteinheiten
60 250 1 4 5 -

Muesli2k
06.11.2004, 12:03
Moin,

na ein toller WE anfang ist das hier,
das Haus unseres Nachbar brennt grade Licherloh ab :( :( :cry:

Wurde von der Feuerwehr geweckt :cry:

Wahnsinn wie schnell sowas geht,
ich bin schockiert....

innerhalb von ein paar Minuten war hier alles schwarz,
und aus dem Haus kommen Meterhohe Flammen :?

actr
06.11.2004, 12:07
Da kannst du SICHER sein - DAS schaffen sie nicht :D:D! Ich habe neben mir 23 Flaschen diverser Sorten - manche verschlossen und andere halbvoll stehen. Davon sind auch 3 80%ige :lol: :lol: :lol: ! Wer sich "verkühlen" würde, DIE zu trinken, den könnte ich ins Spital einliefern :lol: :lol:

Aber das sind noch nicht ALLE Flaschen!!! Ich glaube, es müssen noch die doppelte Menge an LITERN in der Wohnung verteilt "herumstehen" :D!

Irgendwie "sammelt" es sich immer - weil wir fast nie trinken :roll: :roll:

Da kann man bei Dir besonders gut Reste trinken machen. :lol: Da werden bestimmt alle etwas angesäuselt! :lol: :lol: :lol:

Ich habe noch keinen Tropfen probiert :D:D! Aber das macht nichts - ich habe beim Putzen einen Eiswein

Edition Burgenland vom Neusiedlersee

aus dem Jahr 1992

gefunden :D:D! DAS wäre bei Max NIE möglich gewesen :D:D

Bei mir steht da soviel Alkohol herum, dass ich mich frage, wann ich das Alles gekauft habe :lol: :lol: :lol: - vieles muss ebenfalls aus diesen Jahren oder sogar vorher gekauft worden sein :D - das Meiste ist fest verschlossen :D:D:D:D Und Wein liegt woanders :lol:

Da freue ich mich schon sehr drauf! Wird bestimmt ein toller Wein! :D

2004 ein besonders guter Jahrgang für Süßwein


06. November 2004







WIEN (SN). Die späte Lese beschert den österreichischen Winzern heuer mehr Wein als erwartet. In ihrer aktuellen Prognose der Weinernte 2004 erwartet die Statistik Austria ein Volumen von 2,64 Millionen Hektoliter und damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent. Insbesondere die wechselnden Witterungsbedingungen dieses Weinjahres stellten für die heimischen Weinbauern eine große Herausforderung dar. "Der Jahrgang 2004 ist immer als schwierig bezeichnet worden - jedoch zu Unrecht", sagte dazu der Geschäftsführer der Österreichischen Weinmar- keting (ÖWM), Michael Thurner. 2004 sei ein durchschnittlicher Jahrgang mit hochwertigem Traubenmaterial. Qualitätsbewusste Winzer dürfen sehr gut strukturierte Weine erwarten. Der Jahrgang werde jedenfalls nicht so opulent und vollmundig wie 2002 und 2003 sein. Auch der Alkoholgehalt werde unter den vergangenen Jahren liegen, so Thurner. Der Wein werde dieses Mal sicherlich ein "fruchtiger Trinkspaß". Besonders für heimische Süßweine dürfte der heurige Jahrgang besonders gut werden.

actr
06.11.2004, 12:08
Moin,

na ein toller WE anfang ist das hier,
das Haus unseres Nachbar brennt grade Licherloh ab :( :( :cry:

Wurde von der Feuerwehr geweckt :cry:

Wahnsinn wie schnell sowas geht,
ich bin schockiert....

innerhalb von ein paar Minuten war hier alles schwarz,
und aus dem Haus kommen Meterhohe Flammen :?


:shock: :shock: :shock: Ich hoffe, dir ist nichts passiert!!!

eisbonbon
06.11.2004, 12:09
Mönsch, da hätte ich es ja fast unter die ersten 20 Beiträge im Srääääd geschafft :lol: :lol:

Schönes WE @all

actr
06.11.2004, 12:10
Bis später :D:D

Muesli2k
06.11.2004, 12:12
Moin,

na ein toller WE anfang ist das hier,
das Haus unseres Nachbar brennt grade Licherloh ab :( :( :cry:

Wurde von der Feuerwehr geweckt :cry:

Wahnsinn wie schnell sowas geht,
ich bin schockiert....

innerhalb von ein paar Minuten war hier alles schwarz,
und aus dem Haus kommen Meterhohe Flammen :?


:shock: :shock: :shock: Ich hoffe, dir ist nichts passiert!!!

Nein soweit ich weis ist zum Glück niemandem etwas passiert,
ein Haus ist auch noch dazwischen, die sind auch alle noch heil
davon gekommen.

Nur keiner weis was mit der alten Frau passiert ist die in dem Haus
allein wohnt !? Ich hoffe mal sie hat es rechtzeitig raus geschaft

:cry:

Heckes
06.11.2004, 12:12
Schönes regnerisches Wochenende allerseits :twisted: :!:

Coralle
06.11.2004, 12:14
Danke, aber bei uns scheint die Sonne und blauer Himmel! :D :D :D

Schönes regnerisches Wochenende allerseits :twisted: :!:

eisbonbon
06.11.2004, 12:15
Danke, aber bei uns scheint die Sonne und blauer Himmel! :D :D :D



Bei uns nicht, aber ist mir egal, ich sitze eh im Büro. Von mir aus kann es junge Hunde regnen :lol: :lol:

Heckes
06.11.2004, 12:17
Ich gönne es Dir :roll:

Danke, aber bei uns scheint die Sonne und blauer Himmel! :D :D :D

Schönes regnerisches Wochenende allerseits :twisted: :!:

Heckes
06.11.2004, 12:19
Vielleicht heitern mich ja die Bundesliga-Ergebnisse noch auf :D
In diesem Sinne,
bis montag

Gruß
Heckes :D Ich gönne es Dir :roll:

Danke, aber bei uns scheint die Sonne und blauer Himmel! :D :D :D

Schönes regnerisches Wochenende allerseits :twisted: :!:

Muesli2k
06.11.2004, 12:28
Moin,

na ein toller WE anfang ist das hier,
das Haus unseres Nachbar brennt grade Licherloh ab :( :( :cry:

Wurde von der Feuerwehr geweckt :cry:

Wahnsinn wie schnell sowas geht,
ich bin schockiert....

innerhalb von ein paar Minuten war hier alles schwarz,
und aus dem Haus kommen Meterhohe Flammen :?


:shock: :shock: :shock: Ich hoffe, dir ist nichts passiert!!!

Nein soweit ich weis ist zum Glück niemandem etwas passiert,
ein Haus ist auch noch dazwischen, die sind auch alle noch heil
davon gekommen.

Nur keiner weis was mit der alten Frau passiert ist die in dem Haus
allein wohnt !? Ich hoffe mal sie hat es rechtzeitig raus geschaft

:cry:

http://us.f2.yahoofs.com/users/41323b04zd8db6524/fb37/__sr_/e752.jpg?phSkLjBBXlVOAG9P

robbe_III
06.11.2004, 12:42
Guten Morgen Investoren!

Das mit Mueslis Nachbarhaus ist ja echt schlimm !
Selbst wenn den Bewohnern körperlich nichts pasisiert ist, ist ALLES was man hat auf einen Schlag weg, das ist ein Schock und fast nicht wieder gutzumachen! Sch....

FordP.
06.11.2004, 12:48
Guten Morgen zusammen :D

Und allen ein schönes Wochenende :wink:

Ford :wink:

FordP.
06.11.2004, 12:51
Hört sich wirklich heftig an :shock: - hoffe, es ist niemandem was passiert?!

Guten Morgen Investoren!

Das mit Mueslis Nachbarhaus ist ja echt schlimm !
Selbst wenn den Bewohnern körperlich nichts pasisiert ist, ist ALLES was man hat auf einen Schlag weg, das ist ein Schock und fast nicht wieder gutzumachen! Sch....

Muesli2k
06.11.2004, 13:19
Moin,

na ein toller WE anfang ist das hier,
das Haus unseres Nachbar brennt grade Licherloh ab :( :( :cry:

Wurde von der Feuerwehr geweckt :cry:

Wahnsinn wie schnell sowas geht,
ich bin schockiert....

innerhalb von ein paar Minuten war hier alles schwarz,
und aus dem Haus kommen Meterhohe Flammen :?


:shock: :shock: :shock: Ich hoffe, dir ist nichts passiert!!!

Nein soweit ich weis ist zum Glück niemandem etwas passiert,
ein Haus ist auch noch dazwischen, die sind auch alle noch heil
davon gekommen.

Nur keiner weis was mit der alten Frau passiert ist die in dem Haus
allein wohnt !? Ich hoffe mal sie hat es rechtzeitig raus geschaft

:cry:

http://us.f2.yahoofs.com/users/41323b04zd8db6524/fb37/__sr_/e752.jpg?phSkLjBBXlVOAG9P

Zum Glück der Brand ist nun vollständig gelöscht :?

Aber leider ist das Haus wohl nurnoch Schrott...
http://us.f2.yahoofs.com/users/41323b04zd8db6524/fb37/__sr_/5d6c.jpg?phqPMjBBufxifF4o

robbe_III
06.11.2004, 13:28
Hoffentlich geht das noch irgendwie gut für Mueslis Nachbarin, ich muß jetzt auch an die ständigen Kriege auf der Welt denken, und wie gut es uns geht, in der Regel so beschützt zu leben. Und daran, daß genau das auch eine Illusion ist und Hab und Gut und Gesundheit von einer Minute auf die nächste Vergangenheit sein kann. Mir passiert nichts denke ich und sehe im TV eine menschliche Katastrophe nach der anderen ablaufen, ein dünnes Eis auf dem wir alle leben


-


Gibt es Meinungen zum DAX - speziell gestern?

Warum sind wir über 1,5% getankt am Schluss... nur Gewinnmitnahmen zum WE? Oder der Fehlausbruch im Future, war das normal für eine technische Korrektur bzw Stoplosslawine?

Berichtssaison nächste Woche, Zinserhöhung USA Mittwoch möglich - war nichts neues. Wie Toro hier auch zitierte, haben politische Börsen kurze Beine.

und

- Dollar kachelt ab, auch gegen Yuan/HK$, siehe #1010 im letzten thread, China will seien Währungsbindung lösen!!

- Arafat ist nicht mehr , die Folgen daraus sind unbekannt.

!

Bin jedenfalls mißtrauisch
Jedenfalls, die Vola ist zurückgekehrt, gut für's trading allemal! Wünsche allen hier jedenfalls ein gutes Gelingen!

robbe_III
06.11.2004, 13:30
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=3m&type=candle&ind0=VOLUME&&lSyms=FDAX122004F.DTB&lColors=0x000000&sSym=FDAX122004F.DTB&hcmask=

robbe_III
06.11.2004, 13:31
Könnte ein netter Evening Star werden im FDAX !

Max
06.11.2004, 14:17
Guten Morgen! :P

Max
06.11.2004, 14:49
Handelsblatt.com - Vorsorge + Anlage / Anlagestrategie
Viele gute Gründe für steigende Kurse
Freitag 5. November 2004, 17:29 Uhr

Aktienkurse
BASF AG
515100.DE
50.10
+0.40
Bankgesellschaft Ber...
802322.DE
2.01
0.00
Deutsche Lufthansa A...
823212.DE
10.66
+0.25
Siemens AG
723610.DE
60.60
+0.71
Xetra DAX Index
Die Entwicklung der deutschen Aktien hängt in der kommenden Woche hauptsächlich vom Ölpreis und von der US-Konjunktur ab, sagen Analysten. Sie sind sich einig, was die Richtung des Dax angeht: nach oben, denn der Ölpreis fällt. Trotz des generell günstigen Ausblicks sind Aktien mit herausragendem Potenzial immer noch selten.

HB DÜSSELDORF. Der Aufwärtstrend der vergangenen zwei Wochen setzt sich fort, der Dax (Xetra: Nachrichten) bleibt auf jeden Fall stabil über 4 000 Punkten. In dieser Einschätzung sind sich die vom Handelsblatt befragen Analysten einig. Günther Senftleben von der Bankgesellschaft Berlin (Xetra: 802322.DE - Nachrichten - Forum)
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schätzt, dass sich die Kurse zwischen 4 000 und 4 100 Punkten bewegen werden. Trudbert Merkel von der Deka-Bank glaubt, dass der Dax demnächst wieder in den Bereich seines alten Jahreshochs von 4 150 Punkten vorstößt: „Der Markt wird die Widerstandsmarke von 4150 bis 4175 testen.“

Achim Schneider von der Dresdner Bank sieht den Dax zwischen 4 060 und 4 160 Punkten. Alle Analysten erwarten bis zum Jahresende steigende Kurse. Das Minimum der Schätzungen liegt bei 4 100 Punkten, einige Experten halten sogar 4 250 Punkte möglich.

Den größten Einfluss auf den Dax werde auch in den kommenden Wochen der Ölpreis haben. Schneider von der Dresdner Bank erwartet eine weitere Entspannung auf dem Ölmarkt und damit steigende Aktienkurse. Die guten Arbeitsmarktdaten vom Freitag signalisieren zudem eine Erholung der US-Kojunktur – auch das spricht für neue Höchststände an den Aktienmärkten. Die Analysten meinen, dass Kurse unter 50 Dollar pro Barrel den Markt stimulieren.

Die für Mittwochabend erwartete Erhöhung der Leitzinsen in den USA ist schon so gut wie beschlossen und wird deshalb keine größeren Auswirkungen auf die Märkte haben. Angesicht der besseren Arbeitsmarktdaten ist es unwahrscheinlich, dass Greenspan das Tempo der Zinserhöhungen zurücknehmen wird. Die Märkte mögen zwar im Allgemeinen Zinserhöhungen nicht, doch die Laufende Reihe von Anhebungen spricht für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Einige Analysten meinen, dass es schlechte Nachrichten für die Konjunktur wiederspiegele, wenn Greenspan das Tempo der Rückkehr zum Neutralzins drosseln würde.

Eine ganze Reihe von deutschen Unternehmen, darunter Lufthansa (Xetra: 823212.DE - Nachrichten - Forum) , die Telekom und Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) , legt in der kommenden Woche Quartalszahlen vor. Die Experten erwarten mehrheitlich gute Zahlen. Zwar sind die gestiegenen Erträge durch die Kursanstiege der vergangenen Woche schon zum Teil berücksichtigt. „Doch die Bilanzen zeigen, dass der Gewinntrend robust ist – auch das ist gut für die Kurse“, sagt ein Volkswirt.

Insgesamt seien die Dax-Unternehmen billig, meint Bankgesellschafts-Analyst Senftleben. Der Ertragsschub von mehr als 20 % in der ersten Jahreshälfte sei in die Bewertungen noch nicht eingeflossen. Trotz der guten Zahlen liefen die Märkte beharrlich seitwärts. Möglicherweise seien die Investoren in den nächsten Wochen bereit, ihre Zurückhaltung aufzugeben, so dass sich „so etwas wie eine verspätete Herbstrally" fortsetzen könne. Aktienexperte Merkel meint, die deutschen Anleger hätten sich zu lange von schlechten weltpolitischen Nachrichten irritieren lassen, die eigentlich nichts mit der Bewertung der Dax-Unternehmen zu tun haben.

Der Deka-Stratege glaubt, die Versicherungsbranche sei insgesamt unterbewertet und hält die Münchner Rück für interessant. Schon seit Jahrzehnten hätten die Investoren solche Titel nicht mehr mit einem Kurs-/Gewinnverhältnis unter 10 bekommen. Alle Versicherer hätten zudem in den letzten Jahren erkannt, dass sie ihre Erträge mit Versicherungen erwirtschaften müssen und sich nicht auf die Kapitalanlagen verlassen können.

Auch Analyst Schneider von der Dresdner Bank hält Versicherungen für günstig, zumal der erwartete Zinsanstieg ihnen zugute kommen würde. Steigende Zinsen bedeuten, dass die Versicherungen es leichter haben, den Garantiezins zu erwirtschaften. Zudem habe es die Versicherungen wegen des US-Versicherunsskandals „übetrieben stark erwischt“, was zu niedrigen Bewertungen geführt habe.

Die Deka Investment sieht auch Potenzial in der BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) -Aktie, die jetzt schon besser läuft als der Markt. Wo er für den Markt noch eine Steigerung von 10% erwartet, traut Merkel dem BASF-Papier eine überproportionale Entwicklung zu, wenn die Zahlen so gut sind wie erwartet.

Analyst Senftleben von der Bankgesellschaft traut der Aktie von Daimler-Chrysler im Laufe der Woche eine Kurssteigerung zu – als technische Reaktion auf übertriebene Verluste in den letzten Tagen.

Max
06.11.2004, 14:50
ddp
Post verlängert Vertrag mit Vorstandschef Zumwinkel
Samstag 6. November 2004, 12:53 Uhr

Bonn (ddp.vwd). Der Aufsichtsrat der Deutschen Post AG hat den Vertrag mit Vorstandschef Klaus Zumwinkel um vier Jahre bis November 2008 verlängert. Das teilte das Unternehmen am Samstag nach der Sitzung des Gremiums in Bonn mit. Zudem sei das Mandat von Hans-Dieter Petram als Vorstand für den Unternehmensbereich Brief bis November 2007 verlängert worden. Uwe Dörken scheide aus dem Vorstand aus, bleibe aber dem Konzern als Sonderbeauftragter des Vorstandsvorsitzenden weiterhin verbunden.

Neu in den Vorstand berufen wurde John Mullen. Er soll bis Ende 2008 das Ressort DHL Express America, Asia Pacific and Emerging Markets leiten. ddp.vwd/rog

Max
06.11.2004, 14:50
ddp
Schwierige Verhandlungen bei Opel - Im November drohen erneut Arbeitsniederlegungen - Werksschließung offenbar vom Tisch
Samstag 6. November 2004, 14:16 Uhr

Aktienkurse
General Motors Corp
GM
39.80
+0.30

Frankfurt/Main (ddp.vwd). Der Konflikt um das Sparprogramm für den angeschlagenen Autohersteller Opel verschärft sich offenbar wieder. Wegen des schleppenden Fortgangs der Verhandlungen zwischen Management und Arbeitnehmervertretern könne es noch im laufenden Monat zu Protestaktionen und Arbeitsniederlegungen kommen, berichtet die «Frankfurter Rundschau (FR)» (Samstagausgabe) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sagte der «Welt
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am Sonntag», er rechne nicht mit einer schnellen Einigung.

Die Verhandlungen seien «auf gar keinen Fall» innerhalb der nächsten zwei Wochen beendet, sagte Franz. Daran änderten auch die von der Arbeitnehmerseite vorgeschlagene Erweiterung des Arbeitszeitkorridors sowie die Kompromissbereitschaft bei den übertariflichen Lohnbestandteilen nichts. Er gehe zudem davon aus, dass sich auch das Europa-Management der Opel-Mutter General Motors (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) an den Einsparungen beteilige. Für das Management müsse das Gleiche gelten, was es «den Beschäftigten zumuten will», sagte Franz dem «Handelsblatt» (Montagausgabe).

Nach Informationen der «FR» haben die Opel-Betriebsräte und ein Koordinierungskreis der IG Metall das weitere Vorgehen bereits abgestimmt. So werde der Koordinierungskreis darüber entscheiden, welche Aktionen wo organisiert werden sollen. Im Oktober waren die Arbeiter im Werk Bochum unmittelbar nach Bekanntgabe des Sanierungsplans für eine Woche in einen spontanen Streik getreten. Dadurch war es auch in anderen europäischen GM-Werken zu Produktionsausfällen gekommen. Der Streik war in der IG Metall, aber auch im Opel-Konzernbetriebsrat auf Kritik gestoßen.

Unterdessen berichtet die in München erscheinende «Automobilwoche», dass der geplante Personalabbau wegen der Zugeständnisse wohl geringer ausfallen wird. An die Schließung eines kompletten Werks denke GM nicht mehr, schreibt das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise. Nach den bislang von GM veröffentlichten Plänen sollen in den kommenden zwei Jahren in Europa 12 000 Arbeitsplätze gestrichen und die Kosten jährlich um 500 Millionen Euro gesenkt werden. Davon soll Opel die Hauptlast tragen. ddp.vwd/rog/ple

Max
06.11.2004, 14:53
Ich wünsche Euch allen einen schönen Samstag!! :P

Bin mal gespannt, wie Mainz heute spielt. Ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Liga. :P

Bankenpokerface
06.11.2004, 15:22
Hallo Max, wünsche dir auch einen schönen Samstag!

Bis dann... 8)

Ich wünsche Euch allen einen schönen Samstag!! :P

Bin mal gespannt, wie Mainz heute spielt. Ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Liga. :P

Cybercash21
06.11.2004, 15:55
Schönes Wochenende zusammen :)

US-Börsenschluss: Mit Gewinnen ins Wochenende
Von Thorsten Kramer, Frankfurt

An der Wall Street haben die Börsen auch am dritten Tag nach der Präsidentenwahl zugelegt. Starke Arbeitsmarktdaten und sinkende Ölpreise unterstützten den positiven Trend.


Der Dow Jones stieg um 0,7 Prozent auf 10387,54 Punkte, der breite S&P 500 gewann 0,4 Prozent auf 1166,17 Zähler. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,8 Prozent auf 2038,94 Punkte vor.

Das US-Arbeitsministerium hatte vor Börsenbeginn für Oktober einen Anstieg der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 337.000 bekannt gegeben und gleichzeitig die Vormonatszahl auf 139.000 nach oben revidiert. Analysten hatten halb so viele neue Stellen prognostiziert. "Dies ist eine spektakuläre Zahl für den Aktienmarkt", sagte ein Analyst. "Sie könnte bestätigen, dass die US-Wirtschaft auf dem Weg eines soliden Wachstums ist."



Entspannung am Ölmarkt


Die Ölpreise fielen am Freitag angesichts nachlassender Sorgen über Lieferengpässe auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen. Allerdings scheiden sich an den Märkten noch die Geister, ob das Bröckeln der Preise in den vergangenen neun Handelstagen einen Wendepunkt markiert oder nur den rasanten Preisanstieg der vergangenen Monate korrigiert. Geringe Handelsvolumina am Ölmarkt wiesen darauf hin, dass ein weiterer Rückgang erwartet werde, sagte ein Händler. Viele Experten fürchteten bis zuletzt, dass der seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent gestiegene Ölpreis das Wachstum der Weltwirtschaft bremsen könnte.


Die Entwicklung am Devisenmarkt bremste allerdings den Auftrieb an den Börsen Der Dollar setzte seine Schwächeperiode fort. Der Euro kletterte bei 1,2968 $ auf den höchsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung 1999.


Nvidia stark im Plus


Im Dow führten 3M (plus 4,4 Prozent) und Intel (plus 1,9 Prozent) die Kursgewinner an. Am breiten Markt schoss der Kurs von Nvidia um 14,4 Prozent nach oben. Das Unternehmen gab über den Prognosen ausgefallene Bilanzzahlen für das dritte Quartal bekannt.

@ Nogger Glückwunsch zu Nvidia :wink:

Cybercash21
06.11.2004, 16:01
Versichern & Versorgen:

Katastrophendeckung soll wieder lukrativer werden
Von Nadine Bös und Bülent Erdogan

Elbeflut 2002, Dürresommer 2003, Ruhrtornado 2004: Naturereignisse richten in Deutschland immer größere Schäden an. Die Versicherer sorgen mit Ausschlüssen und ausgefeilten Szenarien für mehr Gewinn aus Naturgefahrenpolicen.


Elbeflut 2002 - Die Überreste eines Wohnhauses in Weesenstein


Nach Berechnungen der Münchener Rück gingen in den vergangenen zehn Jahren 6,5 Mrd. Euro an versicherten Schäden auf Naturkatastrophen zurück. In den siebziger Jahren waren es - gemessen in Preisen von 2003 - nur 1,6 Mrd. Euro. Was auf den ersten Blick wie eine Bestätigung von Horrorszenarien über Klimaveränderungen aussieht, ist in großen Teilen auch Leichtsinn von Bauherren und Raumplanern: Das Einfamilienhaus direkt am Bachlauf. Die Lagerhalle auf den Elbwiesen. Die romantische Kneipe am Rheinufer in Köln. Orte, die zwar schick oder preiswert sind, aber auch anfällig für Hochwasser.

Häuslebauer lassen sich an immer riskanteren Stellen nieder. Auch die Vermögenswerte, die Naturkatastrophen zum Opfer fallen, werden höher. Bei Großschäden wird dann schnell der Ruf nach dem Staat laut, wie nach dem Elbe-Hochwasser 2002. Berlin zahlte Millionen, möchte diese Lasten jedoch gerne los werden. Aber der Versuch der Bundesregierung, eine Zwangsversicherung für alle Gebäude einzuführen, scheiterte. Bleibt die individuelle Versicherung der Gebäudebesitzer bei privaten Unternehmen. Aber dort läuten angesichts der Schäden ebenfalls die Alarmglocken. Das Geschäft mit dem Risiko war jahrelang lukrativ - jetzt arbeitet die Branche daran, dass dies auch so bleibt.



Gefahren besser abschätzen


Schon länger bieten die Unternehmen ein Erweiterungspaket für Hausrat- und Gebäudeversicherungen an. Versichert sind Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsche, Sturm und Lawinen. Doch die Assekuranz hat ein Verkaufsproblem: Wer auf einer Bergkuppe wohnt, muss gleich das ganze Paket bezahlen. Sonst funktioniert der Risikoausgleich nicht. Folglich hat nur jeder zehnte Kunde eine erweiterte Police.

Cybercash21
06.11.2004, 16:02
Dax & Stoxx-Schlussbericht: Schwacher Dollar lässt Index-Gewinne schmelzen
Von Elisabeth Atzler und Thorsten Kramer, Frankfurt

Europas Börsen haben zugelegt, konnten ihre zeitweise kräftigen Zuwächse aber nicht bis zum Handelsschluss verteidigen. Der Dax kletterte im Verlauf erstmals seit vier Monaten über 4100 Punkte.


Angetrieben durch den Rückgang der Ölpreise und die positiven US-Vorgaben präsentierten sich Europas Börsen ab Handelsbeginn freundlich. Am frühen Nachmittag erhielten die Indizes einen neuen Impuls: In den USA entstanden im Oktober doppelt so viele Stellen wie von Experten erwartet. Die US-Arbeitsmarktdaten sind ein wichtiger Indikator für die Wirtschaftsentwicklung und werden deshalb an den Börsen stark beachtet.

Gegenwind kam allerdings vom Devisenmarkt: Der Euro kletterte am Nachmittag bis auf 1,2950 $, seinen höchsten Stand überhaupt, und hielt sich anschließend nur knapp darunter. Ein steigender Euro erschwert europäischen Unternehmen Exporte in den wichtigen US-Markt.



Dax testet die 4100 Punkte


Der Dax rückte bis auf 4111 Punkte vor. Die 4100-Punkte-Marke hatte der Index zuletzt Anfang Juli überwunden. Höher als 4111 Punkte stand der Index zuletzt Ende April. Zum Handelsschluss notierte der Dax 0,6 Prozent fester bei 4063,58 Stellen. Der Auswahlindex Stoxx 50 legte um 0,5 Prozent zu. Der CAC-40 in Paris zog ebenfalls um 0,5 Prozent an, und der FTSE-100 in London stieg um 0,2 Prozent.



Allianz stärkster Dax-Wert


Stark zeigten sich europaweit Finanztitel. Im Dax führten Allianz (plus 2,5 Prozent) die Gewinnerliste an. Die Großbank UBS hatte die Aktien von "Neutral" auf "Buy" heraufgestuft. Münchener Rück stiegen 1,2 Prozent,

Swiss Re legten 1,9 Prozent zu und Axa verbesserten sich um 1,4 Prozent.



Credit Suisse ganz oben


Ähnlich positiv sah es bei den Bankenwerten aus. HypoVereinsbank gewannen 1,8 Prozent. Anlegern gefällt offenbar der Sparkurs, den das Institut einschlägt. Die HVB reagiert damit auf die anhaltende Ertragsschwäche. Am Donnerstag hatte die Bank schlechte Zahlen vorgelegt. Die Titel der Deutschen Bank verteuerten sich um 2,4 Prozent.


Besonders stark zeigten sich Credit Suisse. Die Papiere stiegen um 3,8 Prozent und waren Top-Wert im Stoxx 50. Am Vortag hatte die Bank ein stabiles Quartalsergebnis vorgelegt. UBS verteuerten sich um 1,8 Prozent.



Deutsche Börse profitiert von Heraufstufung


Die Aktien der Deutschen Börse profitierten von einer Heraufstufung und verteuerten sich um 2,5 Prozent. Die Anlaysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt hatten die Titel zuvor auf "Add" heraufgesetzt.


Abwärts ging es wegen der rückläufigen Ölpreise für Energiewerte. BP verloren 0,8 Prozent, Shell 0,3 Prozent.


Im Dax standen außerdem die Versorger unter Druck. Eon fielen um 2,5 Prozent. Einige Anleger wollten nach den jüngsten Kursgewinnen offenbar erst einmal Kasse machen, sagten Händler. In den vergangenen zehn Tagen hat die Aktie rund sechs Prozent zugelegt. RWE gaben um 1,9 Prozent nach.

Cybercash21
06.11.2004, 16:05
Hallo Nogger actr @ All :)

Schönes WE :D :D :D

Gehe später noch zum Fitness :wink: :D

Carlo
06.11.2004, 17:37
boah,

was für ein Spieltag

Nürnberg putzt Wolfsburg :lol:

Bayern :) +Leverkusen saustark

Jeff
06.11.2004, 17:39
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Jeff
06.11.2004, 17:40
musste mal sein...sorry :lol: :lol: :lol:

Jeff
06.11.2004, 17:42
1. (1.) VfL Wolfsburg 12 8 0 4 20:18 +2 24
2. (5.) Bayern München 12 7 2 3 19:12 +7 23
3. (2.) Schalke 04 11 7 0 4 16:15 +1 21
4. (6.) Werder Bremen 12 6 2 4 24:14 +10 20
5. (3.) VfB Stuttgart 11 6 2 3 20:12 +8 20
6. (4.) Hannover 96 12 6 2 4 19:14 +5 20
7. (7.) FSV Mainz 05 12 5 4 3 21:18 +3 19
8. (8.) Bayer Leverkusen 12 5 3 4 21:18 +3 18
9. (10.) Arminia Bielefeld 12 5 2 5 12:12 0 17
10. (12.) 1. FC Nürnberg 12 4 4 4 22:18 +4 16
11. (9.) Hertha BSC Berlin 12 3 6 3 14:11 +3 15
12. (11.) Borussia Dortmund 12 3 5 4 14:17 -3 14
13. (14.) Borussia M'gladbach 12 3 4 5 16:18 -2 13
14. (13.) Hamburger SV 11 4 1 6 15:18 -3 13
15. (15.) VfL Bochum 12 2 5 5 16:23 -7 11
16. (16.) 1. FC K'lautern 12 3 2 7 14:22 -8 11
17. (17.) SC Freiburg 12 2 4 6 11:23 -12 10
18. (18.) Hansa Rostock 11 2 2 7 10:21 -11 8
- Kreuztabelle - zu Hause - Auswärts -

Carlo
06.11.2004, 17:43
alles klar bei dir :lol:

haben doch nur unentschieden gespielt

musste mal sein...sorry :lol: :lol: :lol:

Jeff
06.11.2004, 17:46
alles klar bei dir :lol:

haben doch nur unentschieden gespielt

musste mal sein...sorry :lol: :lol: :lol: :cry: :cry: stimmt :lol: :lol: egal hauptsache nicht verloren...

Carlo
06.11.2004, 17:46
Gewinner des Spieltages sind die Bayern 8)

norman bates
06.11.2004, 17:50
Guten Tag :D

Welche werde wurden denn gestern außer MDG von den Jungs ins MD aufgenommen.Kann leider nichts finden.

Danke und Gruß

Adler
06.11.2004, 17:59
Guten abend allerseits :D

Adler
06.11.2004, 18:01
Samstag 6. November 2004, 17:39 Uhr
Deutsche Banken befürchten Beschlagnahmungen in den USA

Hamburg (AP) Deutsche Banken befürchten, dass ihnen als Geschäftspartner der von den USA boykottierten Commercial Bank of Syria (CBS) eine Beschlagnahme von Geldern in den USA droht. Das erklärt der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), die Dachorganisation der deutschen Banken, nach Informationen des «Spiegels» in einem Rundschreiben an die zuständigen Staatssekretäre der Bundesregierung sowie die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Der Boykott der CBS wird mit Verdacht auf Terrorfinanzierung begründet. Die größte arabische Bank verfüge allein in Deutschland über Guthaben von über vier Milliarden Euro, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin. Der ZKA kritisierte das Vorgehen der Amerikaner: «Höchst bedenklich erscheint uns jedoch ein international nicht abgestimmtes und weder von deutscher noch von europäischer Seite befürwortetes Vorgehen von Drittstaaten», heißt es laut «Spiegel» in dem Schreiben. Die Banken-Organisation fordert zur Unterstützung von Initiativen auf EU-Ebene auf, welche «die europäischen Banken vor extraterritorialen Auswirkungen der US-Maßnahmen gegen die CBS schützen».

Adler
06.11.2004, 18:02
Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter für Lohnsenkungen


Berlin (ddp). Niedrigere Reallöhne können nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter sinnvoll sein, um deutsche Konzerne wieder wettbewerbsfähiger zu machen. "Entscheidend ist, dass Löhne und Produktivität in einem vernünftigen Verhältnis stehen», sagte der Ökonom der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Er fügte an: «Eine größere Flexibilität bei den Löhnen tut deshalb Not. Nullrunden können hier ein sinnvoller Weg sein».

Sollte es erforderlich sein, sollten Firmen auch vor direkten Lohnsenkungen nicht zurückschrecken: «Niedrigere Löhne dürfen kein Tabu sein, wenn deutsche Unternehmen bei den Kosten international mithalten wollen, » Der Tarifkompromiss bei VW sei «ein bedeutender Fortschritt». Als Vorbild für andere Branchen diene er allerdings nur bedingt, weil die Automobilbranche sich von anderen Branchen stark unterscheide.

Sorgen, dass die Kaufkraft der Bevölkerung durch niedrigere Löhne leiden könne, seien unbegründet. «So wie ich nicht daran glaube, dass höhere Löhne die Kaufkraft stärken, glaube ich auch nicht daran, dass niedrigere Löhne die Kaufkraft schwächen», sagte Walter. Wenn insgesamt mehr Menschen einen Arbeitsplatz hätten, dann führe das auch zu einem besseren Konsumklima in der Bevölkerung. «Die Binnenkonjunktur sollte von einer solchen Entwicklung also sogar profitieren», betonte Walter.

Adler
06.11.2004, 18:03
"Bild": Führende CDU-Politiker für Abschaffung von Feiertagen


Hamburg/Passau (AFP) - Nach dem Verzicht der Bundesregierung, den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober abzuschaffen, haben sich führende CDU-Politiker aus Ost- und Westdeutschland für die Streichung anderer Feiertage ausgesprochen. "Es gibt Feiertage, von denen die meisten Bürger kaum noch wissen, weshalb sie gefeiert werden", sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) der "Bild am Sonntag". Ein solcher Feiertag könne "zur Ankurbelung der Wirtschaft" gestrichen werden. In seinem Bundesland setze sich Böhmer für die Abschaffung des Dreikönigstags ein. Doch fehle ihm bisher die erforderliche Mehrheit im Magdeburger Landtag.

Adler
06.11.2004, 18:04
Grünen-Chefin Roth fordert SPD zur Abschaffung der Wehrpflicht auf


Hamburg (dpa) - Grünen-Chefin Claudia Roth hat die Abschaffung der Wehrpflicht gefordert und sich damit gegen Verteidigungsminister Peter Struck gestellt. Nach der Verkündung weiterer Standortschließungen bei der Bundeswehr sei die Wehrpflicht «sicherheitspolitisch nicht mehr begründbar». Deutschland benötige keine Massenarmee für den massiven Verteidigungsfall, schrieb Roth in der «Bild am Sonntag». Struck will trotz der Standortschließungen an der Wehrpflicht festhalten. Roth mahnte die SPD zur Einsicht.

Adler
06.11.2004, 18:07
Börsenausblick: Aktien stehen vor Jahresendrally
Von Von Doris Grass und Sebastian Sachs, Frankfurt,

Die Aktienmärkte atmen auf: Die US-Wahl ist vorbei, der Ölpreis gesunken und die US-Arbeitsmarktdaten überraschend gut. Die Zeit ist reif für die Jahresendrally.





Die Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Strategen mit Schwung in die neue Woche starten. Dafür sprechen auch viele gute Gründe. Die US-Wahl ist mit einem für die Börsen positiven Ergebnis vorbei, der Ölpreis gab zuletzt kräftig nach, und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag übertrafen die Prognosen der Analysten um mehr als Doppelte. Nur der schwache Dollarkurs könnte den Optimisten noch die Suppe versalzen.

Für den Dollar prognostizieren die Strategen weitere Verluste. Die US-Devise dürfte zum Euro in Kürze die Marke von 1,30 $ erreichen, nachdie sie am Freitag zeitweise auf ein Rekordtief von 1,2950 $ gefallen war. Die guten US-Daten hatten nur kurzzeitig zu einer Kurserholung geführt. Experten werteten dies als Zeichen dafür, dass sich der Trend eines nachhaltig schwächeren Dollar immer fester etabliert.



Bondrenditen dürften steigen


Für Staatsanleihen wird viel davon abhängen, ob die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch weitere Hinweise darauf gibt, ob bereits im Dezember mit einer weiteren Zinsanhebung zu rechnen ist. Der Markt geht fest davon aus, dass die Fed den Zielzins für Tagesgeld diese Woche um 25 Basispunkte auf 2,0 % erhöht. Generell dürften die Bondrenditen weiter steigen.


Vergangene Woche kletterten der Dax und der FTSE-100-Index ebenso wie der S&P 500 auf neue Jahreshöchststände. Der Dax beendete die Handelswoche mit einem Plus von 2,5 Prozent, der Stoxx50 legte 6,78 Prozent zu. An der Wall Street gewann der S&P 500 3,18 Prozent, der Nasdaq Composite verbesserte sich um 3,24 Prozent.



Starkes Aufwärtspotenzial


"Die Anleger haben in den letzten Monaten an den Seitenlinien gestanden und abgewartet, jetzt kommen sie zurück", sagt David Briggs von Federated Investors zur Entwicklung an der Wall Street. "Keiner von ihnen will den Anschluss bei einer möglichen Jahresendrally verpassen." Lehman Brothers trauen dem S&P-500-Index bis Anfang 2005 noch ein Gewinnpotenzial von 10 % zu. Vergangene Woche knackte der Index die Marke von 1190 Punkten, nachdem sie seit Jahresanfang ein unüberwindliches Hindernis dargestellt hatte.


Bei den Unternehmen legt zum Wochenbeginn der US-Versicherer Coneco seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Die nächsten Tage stehen dann ganz im Zeichen der grossen Einzelhandelsketten und nicht zuletzt des Netzwerkausrüsters Cisco. Der Markt erwartet vom Branchenführer aus Kalifornien einen Gewinn von 21 Cent je Aktie und damit ein Plus von vier Cent gegenüber dem Vorjahresquartal.



Gute Aussichten auch für Europa


Auch den europäischen Börsen trauen Strategen bis zum Jahresende noch einiges zu. Kevin Baker, Europa-Stratege bei Commerzbank Securities in London, sagte, die Dax-Prognose seines Hauses von 4200 Zählern erscheine jetzt sogar etwas niedrig. Das Strategieteam der HypoVereinsbank (HVB) sieht den Dax zum Jahresschluss bei 4250 Zählern.


Auf dem alten Kontinent steht eine Flut von Unternehmensergebnissen auf der Agenda, darunter von den Schwergewichten aus der Luftfahrt-, Versicherungs-, Telekom- und Energiebranche. Analysten schauen angesichts der zuletzt vorsichtigen Ausblicke der Unternehmen erneut mehr auf die Prognosen und die Investitionsbereitschaft der Firmen als die aktuellen Zahlen.


Den Reigen starten heute British Airways und Münchener Rück, am Dienstag folgen Infineon, Commerzbank, RWE, Telecom Italia und T-Online. Am Donnerstag reicht das Zahlenfeuerwerk von Deutsche Telekom, Lufthansa, Eon, BASF, Linde und MAN bis zu TUI. Zudem gibt an diesem Tag mit der erstmals auf vorläufigen Zahlen basierenden und damit früher als bisher stattfindenden Jahrespressekonferenz Siemens-Chef Heinrich von Pierer seinen Abschied. Am Freitag sind die Allianz und BSkyB an der Reihe.


Am Devisenmarkt ist der Dollar am Freitag auch nach den starken US-Daten weiter gefallen – von einer einstündigen Schwächepahse abgesehen. Der Euro kletterte zwischenzeitlich auf 1,2965 $ und setzte damit ein neues Rekordhoch. Im Februar dieses Jahres war er bis auf 1,2926 $ gestiegen. Der Dollar-Index, der die Wertentwicklung der US-Devise gegen sechs wichtige Weltwährungen abbildet, fiel auf den tiefsten Stand seit Ende 1995.



Nachhaltiger Abwärtstrend


Händler erklärten, die Kursreaktion sei ein guter Beweis dafür, dass der Abwärtstrend des Greenback nachhaltig ist. "Die Grundlagen für eine strukturelle Dollar-Schwäche sind weiterhin gegeben", sagte Paul Mackel, Devisenstratege von ABN Amro. "An der grundsätzlichen Situation hat sich nichts geändert", bestätigte auch Chris Furness, Devisenstratege von 4cast in London. "Die Defizitprobleme der US-Regierung bleiben erhalten, und auch außenpolitisch sehe ich nur wenig Chancen für eine schnelle Entspannung." Europäische Politiker und Notenbank-Chefs äußerten am Freitag zwar Sorge über den Anstieg des Euro, deuteten aber aktuell noch keine Gegenmaßnahmen an.


Am US-Anleihemarkt hingegen trieb der Kurseinbruch der Staatspapiere die Renditen nach den Arbeitmarktdaten am Freitag kräftig in die Höhe. Zehnjährige US-Treasuries rentierten zwischenzeitlich um über 20 Basispunkte über Vortagesniveau bei 4,23 Prozent. "Es wird nun darauf ankommen, wie die Fed die Erklärung ihrer Zinsentscheidung am Mittwoch formuliert", sagte Michael Rottman, Leiter Devisen- und Anleiheresearch bei der HVB. Steigen die die Hinweise auf einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr, erwartet der Stratege fortgesetzt steigende Renditen – allerdings vor allem in den USA. "Die Renditedifferenz zwischen den Anleihen in der Euro-Zone und ihren US-Pendants sollte sich tendenziell weiter ausweiten", sagte Rottmann. Zum Jahresende sagt er für die zehnjährigen Treasuries Renditen von 4,40 bis 4,50 Prozent voraus, für Bundesanleihen gleicher Laufzeit rund 4 Prozent.


Die US-Konjunkturveröffentlichungen dürften nur wenig Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Die Einzelhandelsumsätze im Oktober am Freitag dürften nach Analystenschätzungen nur noch um 0,5 Prozent gestiegen sein, nachdem solide Autoverkäufe im September noch für ein starkes Plus von 1,5 Prozent gesorgt hatten. Der Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan, der ebenfalls Freitag veröffentlicht wird, dürfte im November weiter zugelegt haben.


In Europa erwarten Analysten einen Rückgang des ZEW-Konjunkturindex am Dienstag. Am Donnerstag und Freitag stehen die Wachstumszahlen aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Euro-Zone im dritten Quartal auf der Agenda. Volkswirte rechnen überwiegend mit einer leichten Verlangsamung der Zuwachsraten.

Adler
06.11.2004, 18:09
Rot-schwarze Koalition in Sachsen steht

In Sachsen haben die Parteitage von CDU und SPD dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Das Land wird damit zum ersten Mal seit der Wende nicht mit der absoluten Mehrheit der CDU regiert.


Sachsen wird künftig von einer Koalition aus CDU und SPD regiert. Die Parteitage von CDU und SPD in Dresden stimmten am Samstag jeweils mit großer Mehrheit dem Koalitionsvertrag zu und machten damit den Weg frei für das erste Regierungsbündnis seit der Wende. Bei der CDU, die seit 1989 allein regiert hatte, votierten 213 Delegierte für das Koalitionspapier. 6 waren dagegen, 7 enthielten sich. Bei der SPD fiel die Entscheidung noch deutlicher aus. Dort gab es bei 134 Ja-Stimmen und einer Enthaltung keine einzige Gegenstimme.

Ministerpräsident und CDU-Chef Georg Milbradt forderte seine Partei zur Geschlossenheit auf und warnte davor, bei der Diskussion um die Wahlschlappe "unnötig Porzellan zu zerschlagen". Die Partei müsse aus ihrer Lethargie befreit werden und "den Traum von den bayerischen Verhältnissen austräumen".



Koalitionsvertrag "ohne Alternative"


Milbradt verteidigte den mit der SPD ausgehandelten Vertrag gegen Kritik aus den eigenen Reihen. Zur Entscheidung, die beiden Ministerien Wirtschaft sowie Wissenschaft und Kunst an die Sozialdemokraten abzutreten, habe es keine Alternative gegeben. Die CDU hatte bei der Wahl am 19. September 15,8 Prozentpunkte und damit erstmals die absolute Mehrheit eingebüßt. Die Sozialdemokraten erzielten mit 9,8 Prozent zwar das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Trotzdem werden sie mit zwei Ministerposten im Kabinett vertreten sein.


Der Koalitionsvertrag soll an diesem Montag unterzeichnet werden, am 10. November soll Milbradt zum Regierungschef gewählt werden. Am Tag darauf soll das Kabinett vereidigt werden. Über Personalien wird noch geschwiegen. "Unser Ziel ist nicht der kleinste politische Nenner, wir wollen Akzente setzen", sagte SPD-Chef Thomas Jurk vor der Abstimmung. Der SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering nannte die Regierungsbeteiligung einen "historischen Augenblick".

Adler
06.11.2004, 18:10
China startet Einkaufstour in Rohstoffbranche
Von Christiane Kühl, Peking

Um den Metallnachschub für den Bauboom in der Volksrepublik zu sichern, sucht China weltweit nach Beteiligungsmöglichkeiten und konkurriert mit westlichen Rohstoffimporteuren.





Wer Anteile an Metallminen zu bieten hat, wird in nächster Zeit vor allem auf einen willigen Käufer stoßen: China. Die staatlichen Rohstoffkonzerne des Landes schwärmen derzeit aus, um ihre Geschäfte weltweit zu erweitern. Der Metallhandelskonzern Minmetals kauft voraussichtlich im November für mehr als 5 Mrd. $ den kanadischen Minenkonzern Noranda. Chinas größter Aluminiumkonzern Chalco indes baut eine Aluminiumfabrik mit dem brasilianischen Erzgiganten Companhia do Rio Doce (CVRD) und investiert in Aluminiumgewinnung in Vietnam, Indien und Australien.

China will nicht nur importieren, sondern die Rohstoffe vor Ort selbst besitzen - um so den Nachschub für den rasanten Investitions- und Bauboom in der Volksrepublik zu sichern. Laut Regierungsprognosen wird die chinesische Wirtschaft 2004 um etwa neun Prozent wachsen.



Hoher Anteil am Weltverband


Chinas Anteil am Weltverbrauch vieler Basismetalle liegt im zweistelligen Bereich, bei Aluminium und Nickel beispielsweise bei rund 20 Prozent. Da die Volksrepublik selbst nur über begrenzte Reserven verfügt, muss sie die Rohstoffe in großer Menge importieren. Dies treibt die Weltmarktpreise seit Monaten in die Höhe.


Nicht ohne Grund also schickt die Regierung ihre Staatsfirmen auf Shoppingtour und erleichtert überdies die Investitionsmöglichkeiten im Ausland. Seit kurzem können Firmen selbst Machbarkeitsstudien für ein Auslandsprojekt vornehmen - statt dies staatlichen Behörden zu überlassen. Da Peking außerdem den Genehmigungsprozess für Auslandsengagements vereinfacht hat, wird China ein immer größerer Konkurrent westlicher Rohstoffimporteure.



Verhandlungen mit Chile und Brasilien


"Wir verhandeln mit mehreren Ländern über die Erschließung von Vorkommen", sagte kürzlich Minmetals-Präsident Miao Gengshu; zu den Verhandlungspartnern zählen unter anderem Chile und Brasilien. Im April kaufte das Unternehmen 51 Prozent der US-Firma Sherwin Alumina.


Minmetals wickelte im vergangenen Jahr 50 Prozent der Aluminium- und 40 Prozent der Kupferimporte Chinas ab. Durch die Noranda-Übernahme fiele der Firma der drittgrößte Zinkproduzent der Welt zu, sowie die Mehrheit an Falconbridge, dem drittgrößten Nickelproduzenten der Welt, an dem Noranda 60 Prozent der Anteile hält.


Andy Xie, Chefökonom bei Morgan Stanley in Hongkong, sieht Parallelen zu Japan in den 70er und 80er Jahren. Das rohstoffarme Land kaufte sich damals ebenfalls weltweit ein, um den Nachschub zu sichern. Für die Firmen habe dies wirtschaftlich jedoch keinen Sinn ergeben. "Es ist besser, das Rohstoff-Preisrisiko durch Hedging über die Finanzmärkte zu sichern", so Xie. Doch das kann China dem Ökonom zufolge erst, wenn der Renminbi frei konvertierbar und das Land mit den internationalen Finanzmärkten vernetzt ist. Der Drang nach Beteiligungen sei nur eine Phase, glaubt Xie daher.



Aggressive Suche nach Nickel-Beteiligungen


Dem Broker Montagu zufolge sind Chinas Firmen vor allem bei Nickel auf aggressiver Suche nach Beteiligungen. Die Jinchuan Group etwa sicherte sich vertraglich sämtliche Erträge einer neuen Nickelmine des australischen Unternehmens Sally Malay Mining. Metallurgical Construction (MCC) kauft 85 Prozent der Ramu Nickelmine in Papua-Neuguinea. Chinas Reserven an dem für die Stahlproduktion wichtigen Metall sind begrenzt, heute wird etwa die Hälfte importiert.


In der Mongolei will sich China an einem der fünf größten Kupfervorkommen der Welt beteiligen. Jiangxi Copper unterzeichnete eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für ein Joint Venture mit der kanadischen Ivanhoe Mines, dem Eigner des Feldes in Oyu Tolgoi. China wird nach Expertenschätzungen bis 2019 seinen Kupferverbrauch auf sechs Millionen Tonnen verdoppeln.

Adler
06.11.2004, 18:11
Anschlagsserie fordert mindestens 37 Tote in Samarra

Mit vier Autobomben und Angriffen auf drei Polizeiwachen haben Rebellen die Hoffnung beendet, die irakische Stadt Samarra könnte ein Modellfall für die Befriedung des Landes sein. Mindestens 37 Menschen sind getötet worden.


Die irakische Stadt Samarra wird weiter von Terroranschlägen erschüttert. Die vierte Autobombe detonierte nur kurz nachdem Anschläge und Angriffe irakischer Rebellen auf staatliche Einrichtungen mindestens 27 Menschenleben kosteten. Bei dem jüngsten Anschlag, bei dem ein Selbstmordattentäter einen mit Sprengstoff beladenen Wagen in eine Polizeiwache lenkte, starben nach Angaben der Polizei erneut zehn Menschen, fünf wurden verletzt.

Die Welle der Gewalt begann bereits am Samstagmorgen. Nahezu zeitgleich explodierten um 9.30 Uhr Ortzeit je eine Autobombe vor dem Rathaus und einem Kontrollposten der Armee, während Aufständische drei irakische Polizeiwachen in Samarra angriffen. Wenig später explodierte eine weitere Autobombe, die offenbar auf US-Soldaten zielte, die zum Explosionsort der ersten beiden Bomben geeilt waren.


Damit erhöht sich die Zahl der Opfer des Samstags auf wenigstens 37. Allein bei den Angriffen auf die Polizeiwachen sollen vier Polizisten getötet, 17 verletzt und weitere 14 von den Aufständischen verschleppt worden sein. Nach Agenturberichten muss inzwischen von insgesamt mindestens 37 Toten ausgegangen werden.


Die 120 Kilometer von Bagdad entfernt gelegene Stadt galt bislang als Paradebeispiel für die erfolgreiche Befriedung des Irak. Erst im Septamber hatten US-Soldaten und die irakische Armee die Stadt gestürmt; seitdem war Samarra von den in anderen Landesteilen täglich auftretenden Terrorangriffen verschont geblieben.

Adler
06.11.2004, 18:13
Sony Ericsson rechnet mit UMTS-Durchbruch erst im Jahr 2008

Der Handyhersteller Sony Ericsson glaubt nicht an einen schnellen Durchbruch der neuen Mobilfunktechnik UMTS. "Ich rechne damit, dass UMTS erst 2008 die herkömmliche Technik überflügeln wird", sagte der Präsident des japanisch-schwedischen Gemeinschaftsunternehmens, Miles Flint, in einem Interview des Nachrichtenmagazins Focus. Anzeige


Die neue Technik werde eine Schlüsselfunktion für die gesamte Telekommunikationsbranche haben. Bei der Wahl eines Betriebssystems für die wachsende Zahl von Smartphones vertraut Sony Ericsson auch künftig auf die Plattform des Gemeinschaftsunternehmens Symbian. Für eine Kooperation mit Microsoft sieht Flint keine Chance: "Dazu gibt es keinen Grund. Wir haben rund 80 Millionen Euro investiert und uns damit klar zu Symbian bekannt." (dpa) / (pmz/c't)

Adler
06.11.2004, 18:14
Weitere Einzelheiten zur Lücke im Internet Explorer

Ob der neue entdeckte Buffer Overflow im Internet Explorer auch Windows XP mit Service Pack 2 betrifft, ist derzeit Inhalt diverser Diskussion. Einigen Medienberichten zufolge würde nur der Exploit nicht funktionieren, prinzipiell sei der Fehler aber auch in SP2 zu finden.

Dass dies nicht der Fall ist, zeigten aber weitere Tests des Exploits in der heise-Security-Redaktion: Auf Systemen mit SP2 führte der Angriff zwar zu einer kurzfristigen, merkbaren Verlangsamung der Rechner, die Browser stürzten jedoch nicht ab. Vielmehr belegt der Exploit aus bestimmten Gründen extrem viel Speicher, sodass nach kurzer Zeit auf einigen Systemen eine Fehlermeldung erscheint, der virtuelle Speicher würde nicht mehr ausreichen. Anschließend arbeitet der Internet Explorer aber ganz normal weiter, was nach einem Buffer Overflow eigentlich nicht der Fall sein kann.

Selbst wenn der Exploit einen Pufferüberlauf provozieren könnte, würde er dennoch nicht vollständig funktionieren, da die mit Service Pack 2 eingeführte Execution Protection das Ausführen von eingeschleustem Code verhindert. Dieser Schutz ist auch auf Systemen wirksam, in denen kein Prozessor mit NX-Funktion eingebaut ist. Dazu hat Microsoft das komplette Service Pack 2 mit einer speziellen Compileroption neu übersetzt, sodass bei jedem Unterprogrammaufruf ein Cookie (Canary) auf den Stack geschrieben wird. Ist das Cookie etwa durch einen Pufferüberlauf überschrieben worden, so beendet Windows die betroffene Applikation -- auf Overflows beruhende Exploits funktionieren nicht mehr. Für welche Applikation die auch als Datenausführungsverhinderung bezeichnete Option aktiviert ist, kann man unter Systemeigenschaften/Erweitert/Systemleistung/ sehen.

Interessanterweise wurde der neue Fehler mit einem Ableger des von Michal Zalewski entwickelten Mangleme-Tools gefunden. Damit hatte Zalewski fehlerhaften HTML-Code erzeugt und die Reaktionen mehrerer Browser darauf untersucht. Dabei kam er zu dem Schluss, dass der Internet Explorer wohl der robusteste Browser sei, da er weder abstürzte noch aus dem Tritt geriet. In Mozilla fand er mehrere Buffer Overflows, die aber nach Angaben der Entwickler allesamt nicht ausnutzbar gewesen sein sollen.

Adler
06.11.2004, 18:17
Gewinneinbruch bei Mercedes-Benz erwartet
"Spiegel": Auf weniger als zwei Milliarden Euro




Stuttgart - Bei Mercedes-Benz wird in diesem Jahr laut einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ein Gewinneinbruch auf weniger als zwei Milliarden Euro erwartet. 2003 hatte die Mercedes Car Group, zu der auch Maybach und Smart gehören, noch einen Gewinn von 3,1 Milliarden Euro und damit 60 Prozent des gesamten Konzerngewinns erwirtschaftet. Dank der US-Tochter Chrysler und dem Nutzfahrzeuggeschäft werde DaimlerChrysler seinen Gewinn dennoch deutlich erhöhen, heißt es in dem "Spiegel"-Bericht laut Vorausmeldung vom Samstag.

Die Gründe: Qualitätsverbesserung und Service-Aktionen

Als Grund für den Einbruch bei Mercedes wird laut "Spiegel" gesehen, dass der neue Mercedes-Benz-Chef Eckhard Cordes nicht nur die Qualität der neuen M- und S-Klasse deutlich verbessern wolle, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen, sondern auch die der bereits ausgelieferten Fahrzeuge. Bei Service-Aktionen würden Steuergeräte und anfällige Dieselmotorenteile ausgetauscht sowie neue Software aufgespielt.

Die Marke Smart sei, entgegen den Aussagen von DaimlerChrysler-Finanzvorstand Manfred Gentz, nur zu einem geringeren Teil für die schwächeren Ergebnisse verantwortlich, hieß es. Ihr Verlust werde sich nach derzeitiger Planung um 200 Millionen auf rund 500 Millionen Euro erhöhen. (APA/dpa)

Adler
06.11.2004, 18:20
Riester-Rentnern droht Verlust staatlicher Zulagen



Berlin (AFP) - Millionen von Bundesbürgern mit einer Riester-Rente droht der Verlust von staatlichen Zulagen. Bis Ende September wurde die Förderung erst für 2,1 Millionen von gut fünf Millionen Verträgen beantragt, die bis Ende 2002 abgeschlossen wurden, wie die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) berichtete. Die Frist für die Beantragung der Zuschüsse für 2002 läuft zum Jahresende aus.

Wegen des bislang geringen Interesses an der Riester-Rente spart Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) einem "Focus"-Bericht zufolge jedes Jahr Milliardenbeträge. Eichel habe sich ursprünglich für die Förderung der Verträge in diesem und im nächsten Jahr vom Bundestag jeweils sieben Milliarden Euro genehmigen lassen, berichtet das Münchner Magazin.

Tatsächlich brauche der Bund nach Detailberechnungen des Arbeitskreises Steuerschätzung aktuell aber lediglich 110 Millionen Euro. Im nächsten Jahr wird demnach mit 290 Millionen Euro gerechnet. Bis 2008, wenn das höchstmögliche Fördervolumen in der geplanten Höhe von 12,7 Milliarden Euro erreicht wird, steigt die tatsächliche Belastung der öffentlichen Kassen den Berechnungen zufolge lediglich auf 760 Millionen Euro.

Adler
06.11.2004, 18:21
Zeitung: Werkschließungen bei Opel vom Tisch

Frankfurt/Main (AP) Nach den Zugeständnissen des Opel-Betriebsrates sind Werkschließungen in Deutschland laut einem Medienbericht kein Thema mehr. Auch der Personalabbau werde geringer ausfallen als zunächst geplant, berichtet die Branchenzeitung «Automobilwoche» unter Berufung auf die Zentrale von General Motors Europe (GME) in Zürich. Zugleich habe GME-Europe-Chef Fritz Henderson Hoffnung auf eine deutliche Belebung des Geschäfts geschöpft.

In einem Brief an die Mitarbeiter des Konzerns, der der «Automobilwoche» vorliegt, schreibt Henderson, vor allem «im russischen Markt und am unteren Ende des europäischen Automobilmarktes» gebe es ein großes Potenzial. Für den neuen Astra Caravan lägen «über 26.000 Vorbestellungen» vor. Der Auftragseingang sei in den vergangenen vier Wochen «beachtlich angestiegen».

Henderson hofft demnach bis 2010 auf ein jährliches Wirtschaftswachstum in Westeuropa von «über zwei Prozent», was für GME allein «bei gleich bleibenden Marktanteilen über 32.000 zusätzliche Verkäufe» bedeute. Seit Jahresbeginn habe GME die Verkäufe um rund 30.000 Einheiten oder 2,4 Prozent gesteigert, während der Markt nur um 2,3 Prozent gewachsen sei.

Adler
06.11.2004, 18:23
Erdöl-Vereinigung: Heizölpreis dürfte sinken
Nach den historischen Rekordpreisen für Erdöl in der vergangenen Woche rechnet die Erdöl-Vereinigung (EV) wieder mit sinkenden Heizölpreisen in der Schweiz. Denn nicht nur das Rohöl, sondern auch der Dollar sind seither billiger geworden.
Werbung für Heizöl / KeystoneAlle Anzeichen sprächen dafür, dass der Heizölpreis sinke, sagte der Leiter Brennstoffe bei der Erdöl-Vereinigung, Kurt Rüegg, in einem Interview mit der Zeitung «Finanz und Wirtschaft». Der Heizölpreis hänge von den drei Faktoren Rohöl, Dollar-Kurs und Rheinfrachten ab.

Die Rohölnotierungen zeigten nach unten, nachdem unter anderem im Irak wieder mehr Öl gefördert werde und die Streikgefahr in Nigeria abgenommen habe. «Zudem scheint die Spekulationsblase geplatzt zu sein», sagte Rüegg. Auch der Dollar verliere weiter an Wert und bei den Rheinfrachten gebe es im Moment keine Probleme.

Am Freitag war der Ölpreis angesichts nachlassender Sorgen über Lieferengpässe auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gefallen. Terminkontrakte für leichtes US-Öl gaben um 52 Cent auf 48,30 Dollar je Fass (rund 159 Liter) nach. Damit notierte der Ölpreis um 13 Prozent unter seinem historischen Rekordhoch von 55,67 Dollar in der vergangenen Woche.

Auch der Preis für die führende Nordsee-Ölsorte Brent sank um 33 Cent auf 45,68 Dollar je Fass. Nach der zurückliegenden Ölpreis-Rallye von Rekordhoch zu Rekordhoch scheint angesichts wachsender Öl-Lagerbestände in den USA eine Phase der Preisentspannung eingesetzt zu haben. Seit Anfang Jahr hatte der Rohölpreis um mehr als 50 Prozent zugelegt.

Adler
06.11.2004, 18:25
Bütikofer kritisiert deutsche Wirtschaft wegen Jukos-Affäre

Berlin (AP) Grünen-Chef Reinhard Bütikofer hat das Verhalten der deutschen Wirtschaft in der Affäre um den russischen Ölkonzern Jukos kritisiert. «Ich sehe das Umgehen mit der Firma Jukos kritisch», sagte Bütikofer der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Die russische Regierung wolle das Unternehmen weit unter Wert verkaufen, angeblich solle die deutsche Ruhrgas AG daran beteiligt werden.

«Diese Dinge muss man ansprechen», sagte Bütikofer. «Ich verstehe die Vertreter der deutschen Wirtschaft nicht. Ohne Demokratie und Menschenrechte gibt es auch keine funktionierende Marktwirtschaft. Es ist ökonomisch kurzsichtig, das zu ignorieren.»

Adler
06.11.2004, 18:28
Microsoft und Intel starten Kampagne für Wohnzimmer-PC

Hamburg (dpa) - Microsoft und Intel wollen gemeinsam mit einer millionenschweren Kampagne für ihre Wohnzimmer-PCs werben. Die Kampagne «Digital joy» solle zeigen, wie die digitale Unterhaltung zu Hause funktioniert und welche technischen Möglichkeiten die Verbraucher haben.

In die erste Phase, die am kommenden Sonntag beginnen soll, haben die Unternehmen «einige zehn Millionen Dollar» investiert, sagte Brad Brooks von Microsoft am Donnerstag der Wirtschaftsnachrichtenagentur «Bloomberg».

Erst im Oktober hatte Microsoft die neue Version seiner «Windows XP Media Center Edition» in den Handel gebracht, die als Multimedia- Zentrale den PC mit dem Fernseher und der Stereoanlage verbindet. Damit lassen sich Filme aufzeichnen sowie Fotos und Musikdateien bearbeiten und abspielen.

Auch Intel setzt auf Wachstumschancen durch das «digitale Zuhause» und die zunehmende Nutzung von PCs für die Unterhaltung. Mehr als 80 Prozent der Personal Computer weltweit nutzen nach Angaben von «Bloomberg» Intel-Prozessoren, Microsofts Betriebssystem ist auf rund 95 Prozent aller PCs installiert. Der Entertainment-PC ist trotz erster Erfolge noch weit von einem Massenmarkt entfernt.

Deutscher PC-Markt wächst um 7,6 Prozent - Trend rückläufig

Egham (dpa) - Der Markt für Personal Computer in Deutschland hat zwar im dritten Quartal weiter zugelegt, der Trend ist nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens Gartner von Donnerstag jedoch rückläufig.

Der Absatz der Geräte stieg im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahresquartal um 7,6 Prozent auf insgesamt 1,95 Millionen Stück. «Der Markt zeigt weiterhin ein gesundes Wachstum, aber der Trend geht unvermeidlich zurück», sagte Gartner-Analystin Meike Escherich.

Einer der Hauptindikatoren ist nach Angaben von Escherich das Notebook-Segment. Mit 11,3 Prozent Zuwachs machten die portablen Computer 38,7 Prozent des Gesamtvolumens aus. Ein Quartal zuvor hatten sie noch um 22,1 Prozent zugelegt. Während der Geschäftskundenbereich um 8,6 Prozent wuchs, stieg der Absatz im Konsumenten-Markt im dritten Quartal um 6,2 Prozent an.

Gegenwärtig werde der Markt noch durch Ersatzkäufe für alte PCs in Schwung gehalten. Mit Ende dieser Phase werde sich in den nächsten zwei Jahren der PC-Markt jedoch wesentlich verändern. «Für die Jahre 2006 bis 2008 erwarten wir ein Volumenwachstum von knapp 5 Prozent und einen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent für den Gesamtmarkt in Deutschland», sagte Escherich.

Fujitsu-Siemens ist in Deutschland mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent weiterhin Marktführer, gefolgt von Hewlett-Packard mit 11,5 Prozent. Acer holte erneut mit starkem Wachstum auf und schaffte es auf den dritten Platz mit 9,2 Prozent Marktanteil, gefolgt von dem Direktvermarkter Dell (7,2 Prozent) und IBM (4,8 Prozent).

Adler
06.11.2004, 18:29
Hirnrezeptor für Nikotinsucht aufgeklärt

Washington (dpa) - Bei der Erforschung der Nikotinsucht hat ein internationales Forscherteam nach eigenen Angaben ein entscheidendes Gen identifiziert. Die Erbanlage namens «alpha4» ist demnach für jenes Wohlgefühl verantwortlich, das Raucher wider aller Vernunft zur nächsten Zigarette greifen lässt.

Das Gen könnte der lang gesuchte Angriffspunkt für Medikamente gegen die Abhängigkeit vom Glimmstängel sein, schreiben Henry Lester vom California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena und Kollegen im Wissenschaftsjournal «Science» (Bd. 306, S. 1029) vom Freitag.

«Ich glaube ganz fest, dass Nikotinsucht eine der ersten Abhängigkeiten sein wird, die wir heilen können», betont Lester. Derzeit kosteten die molekularen Tricks des Nikotins noch jedes Jahr Millionen Menschen das Leben. Lesters Team, dem auch der Deutsche Johannes Schwarz von der Universität Leipzig angehört, kam dem Einfluss des Nikotins auf spezielle Rezeptoren im Hirn - und ganz speziell deren «alpha4»-Protein - im Tierversuch auf die Spur.

Demnach imitiert Nikotin den Nervenbotenstoff Acetylcholin. Dieser aktiviert spezifische Rezeptoren auf den Nervenzellen im Hirn und löst damit elektrische Impulse aus, die wiederum den Botenstoff Dopamin ausschütten. Dieser ist der eigentliche Auslöser jenes Glücksgefühls, das Raucher nicht mehr los lässt, erläutert das Team in «Science».

Doch während Acetylcholin nach Erfüllung seiner Aufgabe von einem Enzym gespalten und zersetzt wird, bleibt Nikotin unbeschadet und regt die Dopamin-Produktion über Minuten - statt Millisekunden - an. Diese Überflutung des Hirns mit dem «Glücksbringer» Dopamin führe zur Nikotinsucht, erläutern die Forscher. Die durch Nikotin ausgelösten molekularen Signale verursachten bei hyperaktiven Mäusen jene bisher unerforschten, langfristigen Veränderungen in Nervenzellen, die die Grundlage der Nikotinsucht seien

Adler
06.11.2004, 18:30
Bushs zweite Halbzeit könnte Börsianern mehr Spaß machen

Herausforderungen bieten auch Chancen - Kolumne
von Gottfried Heller

Während Wall Street die Wiederwahl von George W. Bush mit Kurssprüngen feierte, reagierte die Mehrheit der Europäer verstimmt. Doch wie stehen die Chancen, daß Bush am Ende seiner zweiten Amtszeit den Alten Kontinent auf seine Seite gezogen haben wird?


Zweifellos hat Bush einen großen Wahlsieg errungen und gleichzeitig auch die Mehrheit der Republikaner im Senat und im Repräsentantenhaus weiter ausgebaut. Er kann Gesetzesvorhaben im Vergleich zur ersten Amtszeit also relativ leicht durch den Kongreß bringen. Doch was bedeutet dies für die Wirtschaftspolitik? Im Wahlkampf hat er nur vage von einer " Ownership Society" gesprochen - also einer " Gesellschaft von Eigentümern" . Die Herausforderungen sind jedoch immens. In den USA ist die Rentenversicherung ein ähnlich großes Problem wie in den europäischen Staaten, dessen Lösung, hier wie dort, durch größere Eigenvorsorge erreicht werden soll. Die nötigen Spielräume hierfür will er mit niedrigen Steuern schaffen. Als Ausgleich wird eine bundesweite Einführung der Mehrwertsteuer erwogen. Im Grunde strebt eine völlige Änderung des Steuersystems an: niedrigere direkte Steuern und dafür höhere indirekte Steuern.


Für ein langfristiges und renditeträchtiges Vorsorgesparen kommen natürlich hauptsächlich Wertpapiere - in erster Linie Aktien - in Frage. Bush will die mit der Steuerreform im Jahre 2003 erfolgte Absenkung der Besteuerung von Dividenden und Kapitalgewinnen auf jeweils 15 Prozent, die im Jahr 2008 wieder auslaufen soll, darum beibehalten. Langfristig dürfte sich dies sehr positiv für die Aktienbörsen auswirken.


Eine weitere Maßnahme auf seiner Agenda ist die gesetzliche Einschränkung des Haftungsrechts, das in seiner heutigen Form zu geradezu perversen Schadensersatzprozessen und zum Bankrott ganzer Branchen - Beispiel Asbestindustrie - geführt hat. Es wird geschätzt, daß dieses anomale Rechtssystem mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ausmacht und de facto durch Verteuerung von Waren und Dienstleistungen jedem Amerikaner jährlich etwa 800 Dollar kostet.


Fast gar nicht geredet wurde im Wahlkampf über das Leistungsbilanzdefizit, das in diesem Jahr die horrende Größenordnung von 600 Mrd. Dollar zu erreichen droht. Doch liegt gerade hier der Schlüssel für neue Jobs und für die Verringerung des Haushaltsdefizits, denn das Defizit im Handel bedeutet zugleich den Verlust von Arbeitsplätzen an die Länder, die einen Exportüberschuß gegenüber Amerika erzielen. An erster Stelle steht hier China, dessen Überschuß jährlich etwa 150 Mrd. Dollar beträgt. Die Lösung des Problems liegt in einer Abwertung des US-Dollars.


Auch China hat mit der Unterbewertung des Yuan (Renminbi) nicht nur Vorteile. Da es fast alle Rohstoffe aus dem Ausland bezieht, muß es infolge der Anbindung an den US-Dollar die enorm gestiegenen Preise voll bezahlen - beispielsweise 70 Prozent mehr für Öl in diesem Jahr. Infolge gestiegener Rohstoffpreise und stagnierender Verkaufspreise machen viele chinesische Unternehmen keine Gewinne mehr, oder sogar Verluste. Mit einer Aufwertung des Yuan wäre also beiden Seiten geholfen. Die Chinesen könnten ihre Konjunktur abkühlen, die Inflation dämpfen und die Gewinnentwicklung der Firmen verbessern. Auf amerikanischer Seite würde sich das Leistungsbilanzdefizit verringern, weil weniger importiert würde. Dadurch würden neue Jobs entstehen, die Steuereinnahmen steigen und das Haushaltsdefizit reduziert. Ich halte es deshalb für wahrscheinlich, daß Bush den Druck zur Aufwertung anderer Währungen gegenüber dem US-Dollar erhöhen wird - beim Euro um etwa zehn Prozent und bei den Asiaten um bis zu 20 Prozent.

Trotz einer nachlassenden Dynamik der US-Konjunktur wird das Umfeld für Aktien auch im nächsten Jahr dank mäßiger Inflation und niedriger Zinsen günstig bleiben. Während die US-Börsen im ersten Jahr der ersten Amtsperiode von Reagan ein Minus hinnehmen mußten und bei Clinton nur stagnierten, verbuchte der S&P-500 im ersten Jahr der zweiten Amtsperiode dieser Präsidenten jeweils ein Plus von über 20 Prozent. Das könnte sich bei George W. Bush wiederholen - dann hätten wenigstens die Börsianer allen Grund, ihm wohlgesonnen zu sein.

Adler
06.11.2004, 18:31
Harter Konkurrenzkampf setzt Abfüllmaschinenbauer zu
Verlierer: Krones
Wenige Tage vor den Krones-Bilanzzahlen für das dritte Quartal scheinen Anleger und Analysten bei dem Hersteller von Verpackungs- und Abfallmaschinen kalte Füße zu bekommen. Mit einem Minus von 1,6 Prozent gehörte das Papier gestern zu den schwächsten am deutschen Aktienmarkt. " Wir machen uns zunehmend Sorgen um die Entwicklung der Margen auf dem Abfüllmaschinenmarkt" , begründet Erkan Aycicek, Analyst bei Dresdner Kleinwort Wasserstein, seine Zurückstufung von " Kaufen" auf " Halten" . Auch das Kursziel wurde von 92 auf 85 Euro heruntergenommen. Im Vorfeld der Zahlen hat der Analyst eine Marktstudie durchgeführt und dabei herausgefunden, daß die Preise 2004 drei bis fünf Prozent fallen werden. Die Gewinnschätzungen für kommendes 2005 hat er daraufhin um neun Prozent zurückgenommen. dde

Adler
06.11.2004, 18:32
Debitel vor dem großen Schnitt

Neuer Vorstandschef will den Mobilfunkdienstleister komplett reformieren und auf Gewinn trimmen
von Lutz Frühbrodt

Stuttgart - " In diesem sehr lauten Mobilfunkmarkt wirkt unser Blaugrün doch ziemlich leise" , ist der neue Debitel-Chef Paul Stodden überzeugt. " Wir müssen mal sehen, ob die Farbe so bleibt." Der seit vier Monaten amtierende Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Mobilfunkdienstleister stellt im Konzern zur Zeit fast alles in Frage.


Dies kann kaum verwundern, denn mit Stodden ist auch ein neuer Gesellschafter gekommen: Der britische Finanzinvestor Permira hat Debitel für 640 Mio. Euro übernommen und will die Ertragskraft des Unternehmens möglichst schnell steigern. Schließlich wollen die Briten Debitel in vier bis sieben Jahren wieder verkaufen - mit größtmöglichem Gewinn. Das Stuttgarter Unternehmen weist eine Gewinnmarge von knapp vier Prozent auf. " Das halte ich nicht für eine natürliche Oberlinie für einen Mobilfunkdienstleister" , sagt Stodden. Debitel sind allerdings auch Grenzen gesetzt, denn als reiner " Service Provider" verkauft es im wesentlichen nur auf eigene Rechnung Mobilfunkverträge für die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und E-Plus.


Der neue Chef hat deshalb seinen Blick zunächst vor allem nach innen gerichtet. " Wir versuchen derzeit, die Komplexität der Prozesse im Hause zu reduzieren" , berichtet er. Ob daraus auch " eine Veränderung der Kapazitäten" - sprich: Arbeitsplatzabbau - resultiere, könne er noch nicht sagen.


Der auf den ersten Blick zurückhaltend wirkende Stodden hat allerdings schon bewiesen, daß er durchgreifen kann: Vizechef Achim Egner, mit enormer Hausmacht ausgestattet, muß ebenso wie Vorstandsmitglied Dietrich-Wilhelm Gemmel demnächst seinen Hut nehmen. Auch auf der zweiten Management-Ebene sollen einige Köpfe gerollt sein. Nun hat Stodden die Vorstandsstruktur noch einmal neu geordnet.


Ein Ressort, das er selbst übernimmt, beschäftigt sich mit der Gewinnung von Neukunden. Ein weiterer Vorstand, bislang noch unbesetzt, soll die Pflege der bisher rund zehn Millionen Bestandskunden intensivieren. " Unsere Kundenbindung war bisher nicht sehr intelligent" , glaubt der neue Debitel-Chef. Anreize für Kunden, um kurz vor dem Ablaufen von Verträgen bei Debitel gehalten zu werden, müßten stärker nach Zielgruppen modelliert werden. So könnte Debitel verschiedene Tarife zum jeweils beiderseitigen Vorteil anbieten - so daß die Kunden günstiger, aber zugleich mehr telefonieren, etwa zu Lasten der Festnetzanbieter.


In die Zielgruppen-Philosophie paßt auch der Markttrend, daß die großen Mobilfunker verstärkt sogenannte virtuelle Netzbetreiber als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen - wie zum Beispiel O2 den Kaffeeröster Tchibo, der seine Handys vornehmlich an reifere Frauen verkauft. Debitel fahre seit einigen Monaten in Frankreich eine ähnliche Strategie. In welcher Weise die Stuttgarter in Deutschland reagieren wollen, läßt Stodden offen: " Wir schauen uns das erst einmal an."


Eines steht jedoch fest: Debitel will wieder verstärkt auf Wachstum setzen. Investitionen sollen zunächst Vorrang vor Gewinn haben. Nach einem schwächeren ersten Halbjahr sehen sich die Stuttgarter wieder in der Offensive.

Adler
06.11.2004, 18:36
Euro markiert neues Rekordhoch

05. November 2004 Mit Kursen von bis zu 1,2945 Dollar je Euro erreicht der amerikanische Greenback am Freitag nur kurze Zeit nach der Bestätigung von George W. Bush zum amerikanischen Präsidenten ein neues Rekordhoch zum Dollar und damit den höchsten Stand seit dem Februar des laufenden Jahres.


Selbst der unerwartet kräftige Stellenzuwachs in Amerika im Oktober hat der amerikanischen Währung am Nachmittag nur kurzfristig Auftrieb gegeben. „Das ist sehr positiv für den Dollar, ob es aber für eine nachhaltige Trendwende zu Gunsten des Dollar ausreicht, bleibt abzuwarten" , sagte ein Händler in Frankfurt zwar noch. Aber Händler sind sowieso nur kurzfristig orientiert und selten an den übergeordneten makroökonomischen Trends interessiert.

Makroökonomische Ungleichgewichte belasten den Dollar

Nach einem kurzen Kursrutsch auf fast 1,2760 Dollar drehte der Markt prompt wieder nach oben. Und erreichte das höchste Niveau seit acht Monaten. „Wenn sich der Euro bis zum Handelsschluß über 1,2750 Dollar hält, dann könnte er in der nächsten Woche die alten Höchststände angreifen" , sagte Händler Jan Koczwara von der HelabaTrust zu Reuters. Schon am Donnerstag und auch im Laufe des Vormittags war der Euro bis auf weniger als einen halben amerikanischen Cent an sein Allzeithoch vom Februar dieses Jahres bei rund 1,2930 Dollar herangerückt.

Seit Wochen lasten die hohen Defizite Amerikas im Staatshaushalt und der Leistungsbilanz wieder auf der amerikanischen Währung, die sich seit Februar gut erholt hatte. Viele Händler und Strategen vermuten, der amerikanischen Regierung komme der niedrige Dollarkurs mit Blick auf die Finanzierungsprobleme nicht nur gelegen, sondern sie sei ausdrücklich daran interessiert. Denn mit der Wiederwahl Bushs muß man damit rechnen, daß er seine bisherige Wirtschafts- und Finanzpolitik fortsetzt. Das würde nicht nur eine Ausweitung der Schulden des Landes bedeuten, sondern auch die makroökonomischen Ungleichgewichte würden zunehmen.

An den Märkten wurde unterdessen auch diskutiert, ob und wann mit so genannten verbalen Interventionen zu Gunsten des Dollar von Seiten der Notenbanker zu rechnen sein wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde kaum zulassen, daß sich der Euro zu stark und ohne jegliche Unterbrechung aufwerte, warnten einige Analysten. Andere hielten zum jetzigen Zeitpunkt aber solche verbalen Eingriffe für verfrüht. „Die werden aufpassen, daß sie ihr Pulver nicht zu früh verschießen" , sagte ein Händler.

Starker Euro nicht nur negativ für Europa ...

Ein hoher Eurokurs dämpft vor allem auch bei einer Kopplung der asiatischen Währungen an den Dollar die Wettbewerbschancen der Exporteure der Europas einseitig. Andererseits wirkt die Eurostärke auch dämpfend auf die Inflationsentwicklung, da die Öl und andere Rohstoffe meist in Dollar bezahlt werden. Dies dürfte der EZB nicht ungelegen kommen, vermuten einige Analysten.

EZB-Chef Jean-Claude Trichet hatte am Vortag lediglich die Position der Währungshüter bekräftigt, wonach „ungeordnete und exzessive” Wechselkursschwankungen der Wirtschaft schadeten. Diese Einschätzung der europäischen Währungshüter bekräftigte am Freitag EZB-Direktoriumsmitglied Gertrude Tumpel-Gugerell. Dagegen scheinen politische Kreise langsam nervös zu werden. Der französische Präsident Jacques Chirac ist besorgt über die Talfahrt des Dollars im Verhältnis zum Euro. Europa müsse mit Blick auf seine Exporte Konsequenzen ziehen, sagte Chirac am Freitag am Rande des Brüsseler EU-Gipfels der Nachrichtenagentur Reuters. Er plädierte dafür, gemeinsam mit der EZB vorzugehen.

... aber die Karten könnten neu gemischt werden

Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht hingegen noch keine ernsthaften Probleme auf die deutsche Exportwirtschaft zukommen. Im Moment sei die Wechselkursentwicklung nicht so dramatisch, daß politische Maßnahmen ergriffen werden müßten. Solche Äußerungen könnten allerdings ziemlich verwegen sein. Denn sollte der charttechnische Damm am Devisenmarkt tatsächlich brechen, würde das sehr wahrscheinlich massive Verkaufsaufträge auslösen und den bestehenden Abwertungstrend des Dollar verstärken.

Viel schwerwiegender wären jedoch die internationalen Verwerfungen, wenn vor allem Asien das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaftpolitik und damit auch den Dollar verlieren würde. Denn das könnte die Karten im internationalen Handel und auch an den Finanzmärkten schnell neu mischen. Es dürfte aus diesem Grund ratsam sein, auf die weitere Entwicklung zu achten.
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Adler
06.11.2004, 18:41
China für Lösung der Iran-Atomstreits ohne UN-Sicherheitsrat

Teheran, 06. Nov (Reuters) - China hat sich dafür ausgesprochen, den Streit um das iranische Atomprogramm ohne Einschaltung des UN-Sicherheitsrats zu lösen.

" Dies (die Überweisung an den UN-Sicherheitsrat) würde die Sache nur noch komplizierter und eine Lösung schwieriger machen" , sagte der chinesische Außenminister Li Zhaoxing am Samstag bei einem Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran. Er habe die Frage vor einigen Tagen bereits mit seinem US-Kollegen Colin Powell und dem britischen Außenminister Jack Straw erörtert. China hat als ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) ein Vetorecht.

Die USA verdächtigen den Iran seit langem, nach Atomwaffen zu streben. Der Iran bestreitet dies aber und hat erklärt, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken wie der Energiegewinnung. Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA), eine Organisation der UN, hat den Iran aufgefordert, umgehend die Anreicherung von Uran zu stoppen, das für den Bau von Atomwaffen verwendet werden kann. Die Resolution setzt seine Frist bis zum 25. November, bis zu der der Iran alle Informationen zu seinem Atomprogramm vorlegen muss. Sollte der Iran seine Kooperation wie bislang weiter verweigern, könnte die IAEA den Fall an den UN-Sicherheitsrat überweisen. Dieser kann Sanktionen gegen das Land verhängen. Der Iran hatte betont, die Uran-Anreicherung lediglich für höchstens sechs Monate aussetzen zu wollen, aber sein Programm nicht aufzugeben.

Der Iran hatte in der vergangenen Woche mit China ein vorläufiges Abkommen über die Lieferung von Öl und Gas abgeschlossen. Analysten vermuteten, dass China darum die Beziehungen zu dem Land nicht durch eine Überweisung der Atomfrage an den UN-Sicherheitsrat gefährden wolle.

Adler
06.11.2004, 18:42
Siemens weist Managergehälter künftig einzeln aus


Der Münchener Siemens-Konzern wird künftig die Gehälter seiner Top-Manager einzeln offen legen. "Wir werden mit dem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2003/04 beginnen, die Vorstandsbezüge individuell auszuweisen", sagte ein Siemens-Sprecher am Samstag (6.11.2004) und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".



Bislang veröffentlichte Siemens nur die Gesamtvergütung des Vorstandes. Über die Offenlegung der Managergehälter in deutschen Unternehmen wird seit langem gestritten. Der 2002 verabschiedete freiwillige Corporate Governance Kodex empfiehlt den Firmen eine solche einzelne Ausweisung. Die Mehrzahl der Firmen kommt dem aber bislang nicht nach. Die Bundesregierung hatte daher mit einer gesetzlichen Regelung gedroht, um das Ziel zu erreichen.

actr
06.11.2004, 18:44
Schönen Abend, Adler :D:D - Wahnsinn, bist du fleissig :D:D

Adler
06.11.2004, 18:47
Was spart
am meisten?
Union sucht Feiertag - BDI
will 40-Stunden-Woche
Eichel schmollt

Nach dem gescheiterten Versuch, den 3. Oktober als arbeitsfreien Feiertag zu streichen, ist die Diskussion eröffnet, wo am effektivsten gespart werden kann. Man könne den Dreikönigstag streichen, heißt es aus der CDU, oder den 1. Mai. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet vor, dass die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche sogar einer Streichung von elf Feiertagen gleich käme.

Unternehmer und Politiker fordern längere Arbeitszeiten für Wachstum und Wohlstand. Wenn Sie sich entscheiden müssten, welche Form der Mehrarbeit würden Sie am ehesten in Kauf nehmen?



BDI-Präsident Michael Rogowski sagte dem Magazin "Focus", die 40-Stunden-Woche "brächte wirklich einen Schub für die Konjunktur und täte niemanden weh".

Feiertage gegen Mehrwertsteuer
Die von der Regierung geplante Verlegung des Tags der deutschen Einheit auf einen Sonntag hätte Rogowski für "vertretbar" gehalten. "An einem Sonntag können wir uns doch genauso über die Einheit freuen", sagte er. Dies gelte jedoch auch für den 1. Mai. "Welcher Feiertag wäre uns eigentlich wichtiger: Der, den uns die ostdeutschen Bürgerrechtler beschert haben, oder der, den wir bekanntlich von Adolf Hitler 'geschenkt' bekommen haben?" frage er.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, die Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte anzuheben. Das sei zur Haushaltssanierung "unerlässlich", sagt DIW-Chef Klaus Zimmermann in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das jüngste Sparpaket werde die von Finanzminister Hans Eichel genannten Ziele nicht erreichen. Zimmermann äußerte "erhebliche Zweifel" daran, dass die EU-Kommission den Verkauf der Pensionsverpflichtungen von Telekom und Post als Entschuldung akzeptieren werde. Dadurch stiegen die Belastungen in den Folgejahren. "Insofern macht das keinen Unterschied zur Neuverschuldung", erklärte der Wirtschaftsforscher.

Problematisch sei auch die globale Minderausgabe von zwei Milliarden Euro, die kaum ohne Kürzung von Investitionen umsetzbar sei und damit die Verfassungsmäßigkeit des Haushalts gefährde, erklärte der DIW-Chef. Ebenso problematisch: Sparen mittels einer Nullrunde im Öffentlichen Dienst. Dem müssten die Gewerkschaften zustimmen. Davon könne man aber nicht ausgehen. Kurz: Die Sanierung des Bundesetats sei alleine durch Sparmaßnahmen nicht zu erreichen, betonte der DIW-Präsident. Dazu benötige man einen mittelfristigen Sanierungsplan. "Dabei dürfte nichts daran vorbei führen, die Mehrwertsteuer zu erhöhen" und zwar "um mindestens zwei Prozentpunkte".



"Mein Favorit ist der Himmelfahrtstag. Ich denke, die Männer können auch am Sonntag drauf Fahrrad fahren und saufen."

Friedrich Schorlemmer, Theologe

Finanzminister ist sauer
Nach dem Wirbel um die Verlegung des Nationalfeiertags will Hans Eichel jetzt ultimativ Gegenvorschläge von der Opposition hören. Der Bundesfinanzminister sagte der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen", er "werde einen Teufel tun", weitere Vorschläge zu machen. Es müsse "endlich Schluss sein, dass man immer nur sagt, was man nicht will". Die Gegner der Verlegung des Tags der Deutschen Einheit müssten nun sagen, was sie stattdessen wollten.

Zumindest diesem Wunsch des Finanzministers kommen die Gegner nach. Führende CDU-Politiker aus Ost- und Westdeutschland wollen auch Feiertage streichen, aber andere als Eichel. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sagt zum Beispiel: "Es gibt Feiertage, von denen die meisten Bürger kaum noch wissen, weshalb sie gefeiert werden." Ein solcher Feiertag könne "zur Ankurbelung der Wirtschaft" gestrichen werden. In der "Bild am Sonntag" nennt Böhmer für sein Bundesland die Abschaffung des Dreikönigstags. Doch fehle ihm bisher die erforderliche Mehrheit im Magdeburger Landtag.

Rissige Gehirne
CDU-Bundesvorstandsmitglied Katherina Reiche denkt an den 1. Mai als Feiertag, den man streichen könne: "Um mehr Wachstum in Deutschland zu erzielen, sollte es grundsätzlich auch kein Tabu sein, Feiertage abzuschaffen." Ähnlich äußerte sich der schleswig-holsteinische CDU-Landesvorsitzende Peter Harry Carstensen. "Natürlich kann man die Frage nach der Abschaffung von Feiertagen stellen, wenn dies zur Belebung der Wirtschaft beiträgt", sagte Carstensen. Allerdings sollte man nicht gerade mit dem Tag der Deutschen Einheit beginnen.

Um die Debatte zum Nationalfeiertag ist ein Streit zwischen Bundeskanzler Schröder und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber entbrannt. In dessen Mittelpunkt steht der Begriff "hirnrissig". Stoiber hatte die Idee, den Tag der Deutschen Einheit auf den ersten Sonntag im Monat zu verlegen, als "hirnrissig" bezeichnet. Daraufhin hatte Schröder erklärt, Stoiber sei einst selbst für die Abschaffung des Feiertags eingetreten. Wörtlich sagte der Kanzler: "Offenbar ist es so, dass die Hirnrisse eher bei ihm zu finden sind als bei anderen." Schröder berief sich auf eine Pressemeldung von 1994.

Alte Ideen
1994 war es um die Finanzierung der Pflegeversicherung gegangen. Stoiber hatte damals die Streichung unter anderem des 3. Oktober ins Gespräch gebracht. Schröders Hinweis darauf nannte Stoiber ein "hilfloses und durchsichtiges Ablenkungsmanöver". Die bayerische Staatskanzlei nannte die Darstellung des Kanzlers "verkürzt und verzerrend". In dem betreffenden Interview vom Februar 1994 habe Stoiber auf die Frage nach einer Streichung des Tags der Deutschen Einheit geantwortet: "Ich meine, ich halte das ebenfalls für eine sehr problematische Angelegenheit."

Der ehemalige DDR- Bürgerrechtler und Theologe Friedrich Schorlemmer brachte einen weiteren Feiertag ins Gesprach: "Mein Favorit ist der Himmelfahrtstag. Ich denke, die Männer können auch am Sonntag drauf Fahrrad fahren und saufen."

Adler
06.11.2004, 18:48
Hallo actr,
Man tut was man kann :wink:
Mach aber jetzt erstmal Pause. Bis nachher vielleicht :wink:
Schönen Abend, Adler :D:D - Wahnsinn, bist du fleissig :D:D

Adler
06.11.2004, 18:50
Heimlicher Aufkäufer von Rheinmetall-Aktien

Geheime Aktienkäufe sorgen beim Waffenhersteller und Autozulieferer Rheinmetall für Unruhe. Seit Wochen ist die Luxemburger Versicherungsgesellschaft Lombard International Assurance offenbar dabei, klammheimlich Pakete an dem Düsseldorfer Konzern, der zu 42 Prozent der Unternehmerfamilie Röchling gehört, zu erwerben.


DPA
Panzerproduktion bei Rheinmetall: Wer steckt hinter dem Aktienkauf
Hamburg - Ende September hatte Lombard in einer Pflichtmitteilung kundgetan, dass der Versicherer jetzt 7,354 Prozent der Anteile an der Rüstungsschmiede besitze. Tatsächlich hatten die Luxemburger aber bereits Anfang Dezember die meldepflichtige Fünfprozenthürde überschritten. Inzwischen soll Lombard sogar fast 15 Prozent an Rheinmetall halten. Insider gehen jedoch davon aus, dass der Versicherer das Aktienpaket nur treuhänderisch erworben hat.

Tatsächlich soll der US-Finanzinvestor Carlyle Group hinter den Aufkäufen stecken. Rätselraten herrscht noch, ob die Private-Equity-Firma in diesem Fall die Anteile für sich oder für einen Dritten gekauft hat. Carlyle ist unter anderem am Rüstungskonzern United Defence beteiligt, der, wie Rheinmetall, auf den Bau von Panzern und Artilleriegeschützen spezialisiert ist. Interesse an der höchst profitablen deutschen Rüstungsschmiede könnte aber auch der US-Waffenkonzern General Dynamics haben. Deren spanische Tochter fertigt in Lizenz den Kampfpanzer " Leopard" , der in Deutschland in Teilen auch von Rheinmetall gebaut wird.

Der heimliche Aktienaufkauf über die Börse dürfte dem Großaktionär Röchling ungelegen kommen - dachte die Familie zuletzt doch selbst daran, sich von Rheinmetall-Anteilen zu trennen. Im Sommer hatte Röchling potenzielle Investoren zu einer Präsentation geladen. Die Gespräche waren aber wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen nicht recht vorangekommen.

Adler
06.11.2004, 18:50
EU-Pläne ziehen Südzucker-Aktie runter

Von Patrick Mönnighoff, Handelsblatt

Seit die EU-Kommission im Juli erste Pläne für eine tief greifende Reform ihrer 40 Jahre alten Zuckermarktordnung vorgelegt hat, geht es für die Südzucker-Aktie kontinuierlich bergab. Und die Talfahrt könnte noch weiter andauern.




DÜSSELDORF. In den vergangenen vier Monaten hat das Papier rund zehn Prozent an Wert verloren. Gestern fiel sie bis auf 14,28 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Und die Talfahrt könnte noch weiter andauern. Denn erst im kommenden Jahr sollen nach Angaben der EU-Kommission die bisherigen Marktverzerrungen durch Produktions- und Preiskürzungen endgültig beseitigt werden.

Obwohl laut der Agentur Bloomberg mit 13 von 16 Analysten noch immer eine deutliche Mehrheit zum Kauf oder zumindest zum Halten der Aktie rät, sollten Anleger vorsichtig sein. Zwar gilt das im Nebenwerteindex MDax notierte Papier mit einer Dividendenrendite von deutlich über drei Prozent und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp über acht als attraktiv. Da die Reformvorschläge der Kommission aber insgesamt eine Kürzung der Zuckerpreise um rund ein Drittel in den kommenden vier Jahren vorsehen, seien weitere Kursverluste, die die Dividendenrendite deutlich übertreffen dürften, durchaus realistisch, sagen einige Experten.

Auch die günstige Bewertung ist nicht unbedingt ein Kaufsignal. Viele Experten sehen den fairen Wert der Aktie bei über 17 Euro. Allerdings gilt das Papier bei Analysten schon seit Jahren als unterbewertet. „Es wäre schon erstaunlich, wenn sich das gerade jetzt ändern würde“, sagt ein Vermögensverwalter.

Wie groß zurzeit die Skepsis im Markt ist, zeigte sich auch bei der Vorlage der aktuellen Halbjahreszahlen vor rund zwei Wochen. Obwohl der Konzern mit den Daten die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf, konnte sich das Papier nicht erholen. Zum Teil lag dies aber auch daran, dass der Konzern angesichts der gestiegenen Rohstoffpreise eine vorsichtigere Gewinnprognose für das laufende Jahr abgab.

Positive Nachrichten sind von Europas größtem Zuckerkonzern mit Sitz in Mannheim, der über 20 Prozent des europäischen Marktes abdeckt, daher zurzeit wohl kaum zu erwarten. Allein die Möglichkeit, dass die Neuordnung des Zuckermarktes durch den Widerstand nord- und südeuropäischen Staaten, die ein Ende des Zuckerrübenanbaus befürchten, noch verzögert werden könnte, lässt manchen Anleger noch hoffen.

Analysten versprechen sich daneben Impulse durch die Neuausrichtung des Konzerns. Südzucker baut mit dem so genannten Spezialitätengeschäft ein zweites Standbein auf. In diesen Bereich fallen unter anderem Süßstoffe, Pizzen, Saucen und Backzutaten. Unter dem Strich verringere Südzucker damit die Abhängigkeit vom Zuckergeschäft, sagt beispielsweise Iris Schäfer, Analystin bei der Landesbank Baden-Württemberg, deren Anlagevotum derzeit „halten“ lautet. Noch stammen aus dem Spezialitätengeschäft aber nur rund 28 Prozent des Konzernumsatzes.

Auch von der verstärkten Expansion in Osteuropa wird der Kurs zumindest in den kommenden Monaten kaum profitieren können . Langfristig sei dies zwar die richtige Strategie, schreiben die Experten der Baden-Württembergischen Bank in einer aktuellen Studie. Mittelfristig würden die positiven Effekte aber noch von der Unsicherheit bezüglich der Zuckermarktreform überschattet. Zumindest sei auf Grund der moderaten Bewertung das Kursrisiko aber begrenzt, erklären die Analysten. Die Bank stuft die Aktie weiterhin mit „halten“ ein.

norman bates
06.11.2004, 19:49
Man was für ein Deutsch,sollte natürlich Werte heißen.

Guten Tag :D

Welche werde wurden denn gestern außer MDG von den Jungs ins MD aufgenommen.Kann leider nichts finden.

Danke und Gruß

actr
06.11.2004, 20:05
Ölkonzerne schreiben Rekordgewinne

Die rasant gestiegenen Öl- und Erdgaspreise haben den weltgrößten Ölkonzernen im dritten Quartal Rekordgewinne beschert. Bei der Nummer eins, dem US-Ölkonzern ExxonMobil, stieg der Gewinn im dritten Quartal um 55,6 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar (4,5 Mrd Euro). ExxonMobil steigerte zugleich seinen Neunmonatsgewinn auf ein Rekordniveau von 16,9 (Vorjahresabschnitt 14,9) Milliarden Dollar. Auch der britische BP-Konzern und der weltweit drittgrößte Ölmulti Royal Dutch/Shell verbuchten Gewinnsprung.

Der angeschlagende britische Royal Dutch/Shell kündigte am Donnerstag nach den Skandalen um überschätzte Ölreserven nicht nur einen umfassenden Konzernumbau an, sondern auch einen kräftigen Quartalsgewinnanstieg um mehr als das Doppelte. Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,453 auf 5,397 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn zu Wareneinstandskosten legte von 2,593 auf 4,407 Milliarden Dollar zu. Royal Dutch/Shell führte den Gewinnanstieg auch auf Zuwächse in der Verarbeitung und dem Vertrieb von Ölprodukten und Chemikalien sowie auf Verkäufe einiger Kohlenwasserstoff-Aktivitäten zurück.

Exxon mit Löwenanteil im Ausland
Bei ExxonMobil trug auch die drastische Verbesserung des Chemiegeschäfts zum Gewinnsprung bei, teilte die in Irving (Texas) ansässige Gesellschaft am Donnerstag mit. Der Löwenanteil des gesamten Quartalsgewinns entfiel auf das Ausland. Dort verdiente der Konzern rund 4,3 (Vorjahresquartal 2,6) Milliarden Dollar. Der Quartalsumsatz erhöhte sich wegen des Öl- und Gaspreisanstiegs massiv um 27,6 Prozent auf 76,4 Milliarden Dollar. Der Absatz stieg hingegen nur um ein Prozent. Der globale Branchenführer setzte im Jänner- September-Zeitraum 214,7 Milliarden Dollar um, plus 18,7 Prozent.

Rekordgewinn auch für BP
Der große britische Mineralölkonzern BP hatte zuvor bereits vom Rekordgewinn im dritten Quartal berichtet. Er steigerte seinen Überschuss um 43 Prozent auf 3,94 Milliarden Dollar. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat der Konzern 12,56 Milliarden Dollar verdient, 26 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. BP-Chef John Browne meinte allerdings, dass die Rekordpreise bei Öl nicht aufrecht zu erhalten seien. Als Gründe nannte der die lahmende Wirtschaft in Europa, und auch in China zeichne sich eine Beruhigung ab.

ExxonMobil holte auch starke Gewinnsteigerungen von 3,9 (2,7) Milliarden Dollar in der Öl- und Erdgasexploration und -produktion im dritten Quartal heraus. Die Gewinne aus dem Raffinerie- und Tankstellengeschäft erhöhten sich angesichts der besseren weltweiten Raffinerielage auf 1,4 (0,9) Milliarden Dollar. Die Gewinne der Chemiesparte erreichten sogar ein Rekord von 1,0 (0,8) Milliarden Dollar.

Wieder Rekordpreise für Rohöl
Die amerikanischen Ölpreise hatten zum Wochenauftakt ein Rekordniveau von 55,67 Dollar je Barrel erreicht. Sie hatten damit innerhalb von Jahresfrist um mehr als 80 Prozent zugelegt. Am Donnerstag hat sich der Ölmarkt etwas entspannt. Der Preis für US- Rohöl zur Dezemberauslieferung fiel im Handelsverlauf weiter auf 51,77 Dollar je Barrel (159 Liter).

actr
06.11.2004, 20:18
Samstag 6. November 2004, 17:55 Uhr
Bütikofer kritisiert deutsche Wirtschaft wegen Jukos-Affäre

Berlin (AP) Grünen-Chef Reinhard Bütikofer hat das Verhalten der deutschen Wirtschaft in der Affäre um den russischen Ölkonzern Jukos kritisiert. «Ich sehe das Umgehen mit der Firma Jukos kritisch», sagte Bütikofer der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Die russische Regierung wolle das Unternehmen weit unter Wert verkaufen, angeblich solle die deutsche Ruhrgas AG daran beteiligt werden.

«Diese Dinge muss man ansprechen», sagte Bütikofer. «Ich verstehe die Vertreter der deutschen Wirtschaft nicht. Ohne Demokratie und Menschenrechte gibt es auch keine funktionierende Marktwirtschaft. Es ist ökonomisch kurzsichtig, das zu ignorieren.»

actr
06.11.2004, 20:21
Samstag 6. November 2004, 17:39 Uhr
Deutsche Banken befürchten Beschlagnahmungen in den USA

Hamburg (AP) Deutsche Banken befürchten, dass ihnen als Geschäftspartner der von den USA boykottierten Commercial Bank of Syria (CBS) eine Beschlagnahme von Geldern in den USA droht. Das erklärt der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), die Dachorganisation der deutschen Banken, nach Informationen des «Spiegels» in einem Rundschreiben an die zuständigen Staatssekretäre der Bundesregierung sowie die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Der Boykott der CBS wird mit Verdacht auf Terrorfinanzierung begründet. Die größte arabische Bank verfüge allein in Deutschland über Guthaben von über vier Milliarden Euro, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin. Der ZKA kritisierte das Vorgehen der Amerikaner: «Höchst bedenklich erscheint uns jedoch ein international nicht abgestimmtes und weder von deutscher noch von europäischer Seite befürwortetes Vorgehen von Drittstaaten», heißt es laut «Spiegel» in dem Schreiben. Die Banken-Organisation fordert zur Unterstützung von Initiativen auf EU-Ebene auf, welche «die europäischen Banken vor extraterritorialen Auswirkungen der US-Maßnahmen gegen die CBS schützen».

actr
06.11.2004, 20:25
6. November 2004 13:06

Heizölpreis dürfte laut Erdöl-Vereinigung sinken

BERN - Nach den historischen Rekordpreisen für Erdöl in der vergangenen Woche rechnet die Erdöl-Vereinigung (EV) wieder mit sinkenden Heizölpreisen in der Schweiz. Denn nicht nur das Rohöl, sondern auch der Dollar sind seither billiger geworden.

Alle Anzeichen sprächen dafür, dass der Heizölpreis sinke, sagte der Leiter Brennstoffe bei der Erdöl-Vereinigung, Kurt Rüegg, in einem Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". Der Heizölpreis hänge von den drei Faktoren Rohöl, Dollar-Kurs und Rheinfrachten ab.

Die Rohölnotierungen zeigten nach unten, nachdem unter anderem im Irak wieder mehr Öl gefördert werde und die Streikgefahr in Nigeria abgenommen habe. "Zudem scheint die Spekulationsblase geplatzt zu sein", sagte Rüegg. Auch der Dollar verliere weiter an Wert und bei den Rheinfrachten gebe es im Moment keine Probleme.

Am Freitag war der Ölpreis angesichts nachlassender Sorgen über Lieferengpässe auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gefallen. Terminkontrakte für leichtes US-Öl gaben um 52 Cent auf 48,30 Dollar je Fass (rund 159 Liter) nach. Damit notierte der Ölpreis um 13 Prozent unter seinem historischen Rekordhoch von 55,67 Dollar in der vergangenen Woche.

Auch der Preis für die führende Nordsee-Ölsorte Brent sank um 33 Cent auf 45,68 Dollar je Fass. Nach der zurückliegenden Ölpreis-Rallye von Rekordhoch zu Rekordhoch scheint angesichts wachsender Öl-Lagerbestände in den USA eine Phase der Preisentspannung eingesetzt zu haben. Seit Anfang Jahr hatte der Rohölpreis um mehr als 50 Prozent zugelegt.

Max
06.11.2004, 20:26
Börsenausblick: Aktien stehen vor Jahresendrally
Von Von Doris Grass und Sebastian Sachs, Frankfurt,

Die Aktienmärkte atmen auf: Die US-Wahl ist vorbei, der Ölpreis gesunken und die US-Arbeitsmarktdaten überraschend gut. Die Zeit ist reif für die Jahresendrally.





Die Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Strategen mit Schwung in die neue Woche starten. Dafür sprechen auch viele gute Gründe. Die US-Wahl ist mit einem für die Börsen positiven Ergebnis vorbei, der Ölpreis gab zuletzt kräftig nach, und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag übertrafen die Prognosen der Analysten um mehr als Doppelte. Nur der schwache Dollarkurs könnte den Optimisten noch die Suppe versalzen.

Für den Dollar prognostizieren die Strategen weitere Verluste. Die US-Devise dürfte zum Euro in Kürze die Marke von 1,30 $ erreichen, nachdie sie am Freitag zeitweise auf ein Rekordtief von 1,2950 $ gefallen war. Die guten US-Daten hatten nur kurzzeitig zu einer Kurserholung geführt. Experten werteten dies als Zeichen dafür, dass sich der Trend eines nachhaltig schwächeren Dollar immer fester etabliert.



Bondrenditen dürften steigen


Für Staatsanleihen wird viel davon abhängen, ob die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch weitere Hinweise darauf gibt, ob bereits im Dezember mit einer weiteren Zinsanhebung zu rechnen ist. Der Markt geht fest davon aus, dass die Fed den Zielzins für Tagesgeld diese Woche um 25 Basispunkte auf 2,0 % erhöht. Generell dürften die Bondrenditen weiter steigen.


Vergangene Woche kletterten der Dax und der FTSE-100-Index ebenso wie der S&P 500 auf neue Jahreshöchststände. Der Dax beendete die Handelswoche mit einem Plus von 2,5 Prozent, der Stoxx50 legte 6,78 Prozent zu. An der Wall Street gewann der S&P 500 3,18 Prozent, der Nasdaq Composite verbesserte sich um 3,24 Prozent.



Starkes Aufwärtspotenzial


"Die Anleger haben in den letzten Monaten an den Seitenlinien gestanden und abgewartet, jetzt kommen sie zurück", sagt David Briggs von Federated Investors zur Entwicklung an der Wall Street. "Keiner von ihnen will den Anschluss bei einer möglichen Jahresendrally verpassen." Lehman Brothers trauen dem S&P-500-Index bis Anfang 2005 noch ein Gewinnpotenzial von 10 % zu. Vergangene Woche knackte der Index die Marke von 1190 Punkten, nachdem sie seit Jahresanfang ein unüberwindliches Hindernis dargestellt hatte.


Bei den Unternehmen legt zum Wochenbeginn der US-Versicherer Coneco seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Die nächsten Tage stehen dann ganz im Zeichen der grossen Einzelhandelsketten und nicht zuletzt des Netzwerkausrüsters Cisco. Der Markt erwartet vom Branchenführer aus Kalifornien einen Gewinn von 21 Cent je Aktie und damit ein Plus von vier Cent gegenüber dem Vorjahresquartal.



Gute Aussichten auch für Europa


Auch den europäischen Börsen trauen Strategen bis zum Jahresende noch einiges zu. Kevin Baker, Europa-Stratege bei Commerzbank Securities in London, sagte, die Dax-Prognose seines Hauses von 4200 Zählern erscheine jetzt sogar etwas niedrig. Das Strategieteam der HypoVereinsbank (HVB) sieht den Dax zum Jahresschluss bei 4250 Zählern.


Auf dem alten Kontinent steht eine Flut von Unternehmensergebnissen auf der Agenda, darunter von den Schwergewichten aus der Luftfahrt-, Versicherungs-, Telekom- und Energiebranche. Analysten schauen angesichts der zuletzt vorsichtigen Ausblicke der Unternehmen erneut mehr auf die Prognosen und die Investitionsbereitschaft der Firmen als die aktuellen Zahlen.


Den Reigen starten heute British Airways und Münchener Rück, am Dienstag folgen Infineon, Commerzbank, RWE, Telecom Italia und T-Online. Am Donnerstag reicht das Zahlenfeuerwerk von Deutsche Telekom, Lufthansa, Eon, BASF, Linde und MAN bis zu TUI. Zudem gibt an diesem Tag mit der erstmals auf vorläufigen Zahlen basierenden und damit früher als bisher stattfindenden Jahrespressekonferenz Siemens-Chef Heinrich von Pierer seinen Abschied. Am Freitag sind die Allianz und BSkyB an der Reihe.


Am Devisenmarkt ist der Dollar am Freitag auch nach den starken US-Daten weiter gefallen – von einer einstündigen Schwächepahse abgesehen. Der Euro kletterte zwischenzeitlich auf 1,2965 $ und setzte damit ein neues Rekordhoch. Im Februar dieses Jahres war er bis auf 1,2926 $ gestiegen. Der Dollar-Index, der die Wertentwicklung der US-Devise gegen sechs wichtige Weltwährungen abbildet, fiel auf den tiefsten Stand seit Ende 1995.



Nachhaltiger Abwärtstrend


Händler erklärten, die Kursreaktion sei ein guter Beweis dafür, dass der Abwärtstrend des Greenback nachhaltig ist. "Die Grundlagen für eine strukturelle Dollar-Schwäche sind weiterhin gegeben", sagte Paul Mackel, Devisenstratege von ABN Amro. "An der grundsätzlichen Situation hat sich nichts geändert", bestätigte auch Chris Furness, Devisenstratege von 4cast in London. "Die Defizitprobleme der US-Regierung bleiben erhalten, und auch außenpolitisch sehe ich nur wenig Chancen für eine schnelle Entspannung." Europäische Politiker und Notenbank-Chefs äußerten am Freitag zwar Sorge über den Anstieg des Euro, deuteten aber aktuell noch keine Gegenmaßnahmen an.


Am US-Anleihemarkt hingegen trieb der Kurseinbruch der Staatspapiere die Renditen nach den Arbeitmarktdaten am Freitag kräftig in die Höhe. Zehnjährige US-Treasuries rentierten zwischenzeitlich um über 20 Basispunkte über Vortagesniveau bei 4,23 Prozent. "Es wird nun darauf ankommen, wie die Fed die Erklärung ihrer Zinsentscheidung am Mittwoch formuliert", sagte Michael Rottman, Leiter Devisen- und Anleiheresearch bei der HVB. Steigen die die Hinweise auf einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr, erwartet der Stratege fortgesetzt steigende Renditen – allerdings vor allem in den USA. "Die Renditedifferenz zwischen den Anleihen in der Euro-Zone und ihren US-Pendants sollte sich tendenziell weiter ausweiten", sagte Rottmann. Zum Jahresende sagt er für die zehnjährigen Treasuries Renditen von 4,40 bis 4,50 Prozent voraus, für Bundesanleihen gleicher Laufzeit rund 4 Prozent.


Die US-Konjunkturveröffentlichungen dürften nur wenig Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Die Einzelhandelsumsätze im Oktober am Freitag dürften nach Analystenschätzungen nur noch um 0,5 Prozent gestiegen sein, nachdem solide Autoverkäufe im September noch für ein starkes Plus von 1,5 Prozent gesorgt hatten. Der Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan, der ebenfalls Freitag veröffentlicht wird, dürfte im November weiter zugelegt haben.


In Europa erwarten Analysten einen Rückgang des ZEW-Konjunkturindex am Dienstag. Am Donnerstag und Freitag stehen die Wachstumszahlen aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Euro-Zone im dritten Quartal auf der Agenda. Volkswirte rechnen überwiegend mit einer leichten Verlangsamung der Zuwachsraten.

Das hört sich doch gut an! :P

Max
06.11.2004, 20:28
Erstmal schönen Abend!! :P

actr
06.11.2004, 20:29
Der Max :lol: :lol: :lol:

actr
06.11.2004, 20:29
http://www.kochen-und-geniessen.de/wochenendmenue/jpg/vorsp.jpg

Champignon-Käse-Suppe

Zutaten für 4 Personen:
500 g kleine Champignons
1 mittelgroße Zwiebel
1 EL Öl, Salz, Pfeffer
2 EL (30 g) Mehl, 1/4 l Milch
3-4 TL Gemüsebrühe (Instant)
1 Ecke (62,5 g) Sahne-Schmelzkäse
2-4 Stiele Petersilie
4 Scheiben Toastbrot
1-2 EL Butter/Margarine

Zubereitung:
1. Pilze putzen, evtl. waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.
2. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin andünsten. Pilze zufügen und ca. 5 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mehl darüber stäuben und kurz anschwitzen. Mit 3/4 l Wasser und Milch unter Rühren ablöschen, aufkochen. Brühe einrühren. Käse grob würfeln, in die Suppe geben und unter Rühren schmelzen. Suppe abschmecken.
3. Petersilie waschen und die Blättchen von den Stielen zupfen. Bis auf etwas zum Garnieren in die Suppe geben. Brot in Dreiecke schneiden. Fett in einer Pfanne erhitzen. Brot darin gold-braun rösten. Suppe mit restlicher Petersilie garnieren. Röstbrot dazureichen.

EXTRA-TIPP
Die Champignon-Käse-Suppe kann man gut vorkochen. Dann die Suppe rasch (z. B. im kalten Wasserbad) auskühlen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitungszeit: 30 Min.

kcal kJ Eiweiß Fett KH Broteinheiten
250 1050 11 g 11 g 25 g -

Max
06.11.2004, 20:30
Der Max :lol: :lol: :lol:

.... ist da!! :P :P :lol: :lol:

actr
06.11.2004, 20:31
http://www.kochen-und-geniessen.de/wochenendmenue/jpg/hauptger.jpg

Sahniges Sellerie-Püree zu Frikadellen

Zutaten für 4 Personen:
1 Brötchen (vom Vortag)
1 Knollensellerie (ca. 750 g)
750 g Kartoffeln
1 EL Butter/Margarine
150 g Schlagsahne
Salz, weißer Pfeffer, Muskat
1 EL Zitronensaft, 3 Zwiebeln
500 g gemischtes Hack, 1 Ei
Rosenpaprika, 1-2 EL Öl
3 Stiele Petersilie (zum B. glatte)
evtl. Frisée-Salat u. Tomatenwürfel zum Garnieren
Zubereitung:
1. Brötchen einweichen. Sellerie und Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln.
2. Beides im heißen Fett andünsten. Sahne und 1/2 l Wasser angießen. Salz und Zitrone zugeben, aufkochen und zugedeckt ca. 20 Minuten garen.
3. Zwiebeln schälen, eine fein würfeln. Mit Hack, Ei, Rosenpaprika und ausgedrücktem Brötchen verkneten, würzen. Zu kleinen Frikadellen formen.
4. Frikadellen im heißen Öl pro Seite 5-6 Minuten braten, warm stellen. 2 Zwiebeln in Ringe schneiden. Im heißen Bratfett braun braten.
5. Petersilie waschen und fein schneiden. Sellerie und Kartoffeln in der Flüssigkeit zerstampfen, abschmecken. Alles anrichten und garnieren. Petersilie darüber streuen.
Zubereitungszeit: 50 Min.

kcal kJ Eiweiß Fett KH Broteinheiten Vorspeise Dessert
560 2350 34 g 31 g 33 g -

Max
06.11.2004, 20:32
finanzen.net
Toyota: Ganz und gar unmöglich (EurAmS)
Samstag 6. November 2004, 19:52 Uhr

Aktienkurse
Toyota Motor Corp
Bayerische Motoren-W...
519000.DE
32.35
-0.05
Fiat SpA
FIA.MI
5.6400
-0.0020
General Motors Corp
GM
39.80
+0.30
Die Automärkte in den USA und Europa stagnieren, Toyota wächst dennoch immer schneller. Was ist das Geheimnis der Japaner?

von Christiane Habrich-Böcker, Euro am Sonntag 45/04

Rick Wagoner, Big Boss von General Motors (NYSE: GM - Nachrichten) , sollte tunlichst das praktizieren, was George W. Bush zur Wiederwahl verholfen hat: beten. Denn nur ein Wunder kann verhindern, daß der (noch) größte
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Autobauer der Welt bald von Toyota überholt wird. Die japanischen Manager jedenfalls bauen fest auf himmlischen Beistand. Alljährlich pilgern sie zum Tempelfest nach Nagano und bitten um Erfolge. Das wirkt. Toyota fährt von Rekord zu Rekord. Und das in Zeiten schrumpfender Märkte in Europa und den USA.

Bei der Vorlage der aktuellen Halbjahreszahlen aus Nippon konnte das Leitungspersonal der weltweiten Konkurrenz nur verwundert die Augen reiben. Während GM Probleme bis unters Autodach hat, Ford und Co Absatzschwierigkeiten mit teuren Rabatten bekämpfen, gibt Toyota richtig Gas. Bis Ende September, also im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs (Stichtag 30. März), steigerte sich der Unternehmensgewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum um elf Prozent auf 4,82 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 66,7 Milliarden. Zehn Prozent davon wurden nicht mit Autos erwirtschaftet, sondern mit Telekommunikation sowie Fertighäusern und Freizeitbooten.

Sind die Japaner Zauberkünstler? "Nein", meint Wolfgang Albrecht von der Landesbank Baden-Württemberg. "Es ist einfach ein Unternehmen, das derzeit als Benchmark zu betrachten ist. Bei Toyota stimmt alles."

Aber wie machen die das eigentlich? Die Antwort: Den einen großen Zaubertrick gibt es nicht. Für die Erfolgsstory der Asiaten ist eine Vielzahl von Faktoren verantwortlich. Ihre Produkte, die unter den Marken Toyota, Lexus, Daihatsu und Hino verkauft werden, sind per saldo besser und billiger als die Konkurrenz. Und sie werden effizienter entwickelt und produziert. Beides zusammen sorgt dafür, daß die Nachfrage stimmt – und die Marge. Die Qualität ist tadellos. In puncto Kundenzufriedenheit wird Toyota regelmäßig mit Auszeichnungen überhäuft.

Und es sieht so aus, als ob die Japaner ihren Vorsprung auch beim Preis/Leistungs-Verhältnis locker halten können. Denn keiner stellt sich so schnell auf den wechselnden Kundengeschmack ein wie Toyota. Dank ausgeklügelter Logistik reagieren die Autobauer auf Markterfordernisse, indem sie im jeweiligen Absatzland in Rekordzeit Produktionsanlagen hochziehen, aber auch wieder abbauen. Derzeit sind 51 Standorte auf 26 Länder verteilt. Die meisten natürlich am Haupt- und Heimatmarkt Japan.

Wer aber ganze Fabriken innerhalb kürzester Zeit aus dem Hut und wieder hinein zaubert, der kann auch seine Modellpalette schneller optimieren. So ist es logisch, daß die Japaner in den derzeit gefragten Segmenten außerordentlich gut aufgestellt sind. Sie produzieren nicht nur im Volumenbereich kostengünstige Autos und zeigen VW und Co eine lange Nase. Auch im margenstärkstem Premiumbereich verfügt Toyota mit Lexus über einen Glücksfall. Hierzulande ist das Auto noch kein Liebling vermögender Käufer. Aber in den USA, Toyotas zweitwichtigstem Markt nach Japan, macht derzeit vor allem BMW (Xetra: 519000.DE - Nachrichten - Forum) und Mercedes das Leben schwer. Auch auf dem Heimatmarkt tritt Toyota jetzt den Kampf gegen die Premiumanbieter an. Markus Schrick, Deutschland-Statthalter: "Lexus wird im nächsten Jahr drei neue Modelle in Deutschland einführen, darunter den RX400h mit Hybrid-Antrieb - das wir der erste SUV mit Hybridantrieb sein und wir können schon absehen, dass er in ganz Europa auf eine große Resonanz stoßen wird. Wir erwarten also für Lexus im nächsten, aber auch in den Folgejahren kräftige Impulse. 2004 werden wir mit rund 2500 Lexus-Verkäufen abschließen, bis 2010 halten wir eine Steigerung auf 10000 Einheiten für realistisch." Im derzeit schwierigsten Automarkt der Welt, in Westeuropa, beweisen die Japaner, daß man auch in schrumpfendenVolumensegmenten mit den richtigen Produkten wachsen kann.

Der Erfolg soll anhalten. Die Toyota-Manager haben ihre Lehren aus der letzten Krise der japanischen Autoindustrie im vergangenen Jahrzehnt gezogen. Die Hierarchie ist nicht mehr nur auf die Chefetage in Japan ausgerichtet, Ausländer wurden geholt, um die globalen Märkte mit dem bedienen zu können, was gefragt ist. Das Ziel, der flexibelste Autokonzern der Welt zu werden, ist erreicht. Jetzt fährt Toyota-Chef Hiroshi Okuda den Lohn des langen Atems, den der Umbau forderte, ein: Sein Konzern ist auf dem Weg, zum größten Autobauer der Welt zu werden.

Offiziell würden die Japaner nie einen derartigen Anspruch verkünden. Lediglich japanische Zeitungen ließ Toyota unlängst wissen, daß man für 2006 einen weltweiten Absatz von 8,4 Millionen Fahrzeugen anstrebt – mehr als GM. Ursprünglich waren es 7,6 Millionen gewesen. Diese Zahl erreichen die Japaner aber schon in diesem Jahr.

Aber auch diese neue Absatzplanung ist falsch. In Wirklichkeit dürften es noch mehr werden. Okudas Plan: der Angriff auf Europa. Die Massenhersteller wie VW, Fiat (Mailand: FIA.MI - Nachrichten) oder auch GM sind derzeit verwundbar wie nie. Der Ausbau und Neubau von Toyota-Fabriken in Frankreich, Tschechien und der Türkei sdeuten auf eine massive Attacke auf den europäischen Markt hin.

Keine guten Aussichten für Wolfsburg und Turin. Nicht nur Rick Wagoner sollte beten.

Max
06.11.2004, 20:32
finanzen.net
Medion: Ein Leben nach dem Aldi-PC (EurAmS)
Samstag 6. November 2004, 19:50 Uhr

Aktienkurse
Black Box Corp
BBOX
39.48
-0.42
Medion AG
660500.DE
15.44
+0.25
Deutsche Borse AG
Mit dem Billigrechner beim Discounter wurde Medion (Xetra: 660500.DE - Nachrichten - Forum) bekannt und erfolgreich. Doch seit das Wachstum von Aldi und Co durch die andauernden Preiskämpfe schwächelt, müssen auch die Essener Elektronikhändler kürzertreten.

von Carl Batisweiler, Euro am Sonntag 45/04

Es war fast
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wie in alten Zeiten, als das Tagesthema in Deutschland plötzlich nicht das Wetter, sondern der Aldi-Computer war: Binnen weniger Stunden waren die neuen Notebooks made by Medion ausverkauft, die der Lebensmittelhändler vor drei Wochen im Angebot hatte. "Die Aktion ist hervorragend gelaufen", beeilte sich denn auch Medion-Finanzvorstand Christian Eigen zu versichern. Wieviele der 1299 Euro billigen Rechner über die Aldi-Kassen gezogen wurden, behielt Eigen aber lieber für sich.

Typisch für die Geheimniskrämer aus Essen, die sich gerne so zugeknöpft geben wie ihre Großabnehmer, die Aldi-Bosse Theo und Karl Albrecht. Die Beschränkung der Informationen auf das für eine Aktiengesellschaft Notwendigste hat allerdings einen hohen Preis: Allein die Befürchtung einiger Analysten, die jüngste Aldi-Aktion könne schleppend verlaufen, sorgte einen Tag vor dem Start für einen zeitweiligen Kurseinbruch von fast 17 Prozent. Schlimmeres verhinderte wohl nur Eigens rasche Erfolgsmeldung. Seither hat sich der Medion-Kurs zwar etwas erholt, die Unsicherheit der Aktionäre hält aber an. Erst am Donnerstag bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen will sich das Unternehmen wieder zum Geschäftsverlauf äußern.

Eine Gewinnwarnung, wie sie die Firma aus dem Ruhrpott zum zweiten Quartal aussprechen mußte, ist aber nicht zu befürchten. Medion hatte sich für das dritte Quartal ohnehin nur noch Umsätze auf Vorjahresniveau und ein Erreichen der Gewinnschwelle vorgenommen. Für das letzte Quartal wurde ganz auf Prognosen verzichtet. SES-Analyst Oliver Drebing: "Medion ist nun mal fast eine Black Box (NASDAQ: BBOX - Nachrichten) , bei unseren Analysen müssen wir deshalb auch auf unsere Markterfahrung zurückgreifen." Angesichts der aktuellen Konsumstimmung in Deutschland rechnet der Experte mit einem Nullwachstum für das Gesamtjahr, bei der Ebit-Marge werde Medion statt 6,5 wohl nur noch 4,5 Prozent erreichen.

Indizien, daß das Wachstum früherer Zeiten (siehe Kasten) so schnell nicht mehr erzielt wird, gibt’s genug. Die konsumfreudige "Generation Golf" hat sich überlebt. Und auch die Geiz-ist-geil-Gesellschaft tobt nicht mehr so wild. Discounter wie Aldi und Lidl, die ihr Angebot durch Hardware von Firmen wie Medion aufgepeppt haben, wachsen laut "Lebensmittelzeitung" nicht mehr, bei Aldi sollen die Umsätze im Herbst sogar um drei Prozent zurückgegangen sein.

Einzig die Elektrodiscounter Saturn und Media Markt, beides Töchter von Deutschlands größter Handelsgruppe Metro und auch Medion-Kunden, sollen ihre Umsätze vor allem durch Markengeräte zu Kampfpreisen derzeit gut halten können. Das stützt die These von Marktforschern, nach der sich die Haushalte in Deutschland mit günstigen Elektrogeräten inzwischen ausreichend ausgestattet haben.

Steht die Erfolgsstory vom Billiglieferanten, der im Bündnis mit der übermächtigen Discountkette Aldi den Markt für Computer und Unterhaltungselektronik aufmischt, somit vor dem Aus? Viele Analysten wollen den MDAX (Xetra: Nachrichten) -Konzern noch nicht aufgeben. Entscheidende Hinweise auf die Zukunft des Elektronikhändlers dürfte nach Meinung vieler der Geschäftsverlauf des vierten Quartals bringen. "Eine Margenverbesserung zum Jahresende wäre ein guter Katalysator für die Kursentwicklung", sagt etwa Christian Schindler von der Landesbank Rheinland- Pfalz.

Medion setzt derweil auf den TV-Joker. Wenn nämlich die deutschen Fernsehanstalten nach und nach ihren Sendebetrieb auf die neue Digitaltechnik umstellen, müssen sich die Zuschauer mit den entsprechenden Empfangsgeräten ausstatten – die Medion längst parat hat. Firmenboß Gerd Brachmann hofft mit dem Ende der Analogtechnik vor allem aber auf gleichzeitige Investitionen in neue TV-Geräte, die zur Fußball-EM und zur Olympiade noch ausgeblieben sind.

Trotz der Informationssperre aus Essen hat EURO von einem Firmeninsider auch schon kurzfristige Erfolge erfahren: "Große Überraschungen gibt es am Donnerstag nicht. Aber daß sich der Kurs jetzt erholt hat, dafür gibt es gute Gründe." Kursschädlichen Gerüchten, daß Aldi nicht mehr bei Medion einkauft, widerspricht nicht nur der jüngste Notebook-Deal. Aktuell im Angebot bei Aldi Süd: ein Hightech-Fernseher und ein neuer PDA-Taschencomputer von Medion.

Max
06.11.2004, 20:33
finanzen.net
70% in einem Jahr (EurAmS)
Samstag 6. November 2004, 19:47 Uhr

Aktienkurse
Deutsche Bank AG
514000.DE
62.67
+1.47
Xetra DAX Index
Vor einem Jahr fragten wir unabhängige Analysten nach ihren Top-Tips. Das Depot von Fairesearch schaffte fast 70 Prozent Gewinn. Jetzt müssen sich die Sieger erneut beweisen.

von Jörg Modersohn, Euro am Sonntag 45/04

Die Kollegen von Fairesearch sollen am Ende sein, sagen Analysten. Das unabhängige Analysehaus, das keiner Bank angeschlossen ist, soll noch immer keinen einzigen Kunden haben, sagen andere. Und wieder andere behaupten, daß Fairesearch schon bald das Geld ausgehen werde. Jenes
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Geld, das im wesentlichen aus den "dicken Abfindungen" stamme, die die Partner bekommen haben sollen, als sie sich bei ihren vorigen Arbeitgebern verabschiedeten. Keiner der Analysten möchte namentlich zitiert werden.

"Alles Quatsch", sagt Fairesearch-Analyst Dieter Hein (42) . "Wir schreiben dieses Jahr schwarze Zahlen." Der Bankenspezialist Hein trägt Backenbart und einen dicken grauen Wollpullover zum schwarzen Sakko. Vom Typ ginge er als Pastor oder Mönch durch. Doch der Eindruck täuscht. Hein gehört seit Jahren zu den Besten seiner Zunft. Seine akribischen Veriß-Studien der deutschen Banken ("zu unprofitabel, schlecht geführt, stellen sich besser da, als sie sind") sind gefürchtet. Deutsche Banker hätten ihn "bis ins dritte Glied verflucht und vor Ärger ins Stuhlbein gebissen", sagt Hein und lächelt zufrieden. Den höchsten Respekt genieße er bei den Banken, mit denen er am meisten zusammengerauscht sei. "Vielleicht nicht beim Vorstand, aber bei den Mitarbeitern." Bei Analystenkonferenzen stellen die Fairesearch-Leute die fiesesten Fragen, sagt Roland Könen vom Bankhaus Lampe.

Hein sitzt im Fairesearch-Büro neben seinen Partnern Heinz Steffen und Hans-Peter Wodniok. Vor ihnen liegt der Depotauszug des Musterdepots, das Fairesearch vor gut einem Jahr für EURO erstellt hat. Fast 70 Prozent erzielten ihre Tips seit Ende September 2003 – steuerfrei. "Das beweist, daß wir’s können." Ihre Konkurrenten im EURO-Test, die ebenfalls bankunabhängigen Analysten von Solventis, schafften nur 11 Prozent, gerade mal halb soviel wie der DAX (Xetra: Nachrichten) in diesem Zeitraum.

Der Druchbruch gelang Fairesearch im April 2004, berichtet Hein. Seitdem haben sie neue, feste Kunden. Und unterschriebene Verträge. Namen will Hein nicht nennen: "Gehen Sie davon aus, wir haben mehr als einen festen Kunden", orakelt er. "Und weniger als zehn", ergänzt Kollege Wodniok unter allgemeinem Gelächter. Die Research-Infos gibt’s komplett nur für Profi-Anleger, Fondsgesellschaften etwa, Versicherungen oder Family-Offices der Multimillionäre. Im Internet veröffentlichen die Analysten aber ihre Kauf- oder Verkaufseinschätzungen.

Weihnachten gönnten sie sich ein neues Büro. Die neuen Räume liegen im elften Stock eines Betonklotzes über den Dächern des Frankfurter-In-Viertels Sachsenhausen. Durch die Fensterfront funkeln die Silbertürme von Deutscher und Dresdner Bank in der Sonne.

Vor einem Jahr sah es noch finster aus. Im alten Büro, ohne Unterschriften, ohne feste Verträge. Die Fairesearch-Analysten saßen damals noch im Erdgeschoß eines Bürocontainers im Industrieviertel Dreieich, zwischen "New- Texas-Mode aus Paris und Italien" und dem "Cacadoo-Textil-Import". Zwei Partner wurden im Frühjahr nervös und sprangen ab. Sie wechselten in feste Jobs, als Analysten zur DZ Bank und zur Plutos Vermögensverwaltung. "Das versteh’ ich. Die haben Familie, zwei und drei Kinder", sagt Hein. "Hans-Peter und ich hätten nach Paris gehen können." Damals, Anfang 2003, als ihr Arbeitgeber Crédit Lyonnais die Frankfurter Researchabteilung schloß, um Kosten zu sparen. Statt dessen zogen Hein und Wodniok in den Container nach Dreieich. Im Mai 2003 gründeten sie Fairesearch mit damals fünf Partnern.

Die ehemals hochbezahlten Spezialisten lernten Demut. "Das erste Jahr war hartes Brot. Anfangs machten wir nur kleine Sachen", erinnert sich Wodniok. Sie warben bei Banken, Vermögensverwaltern und Fondsgesellschaften in London und Frankfurt für ihr unabhängiges Research. "Wir sind näher dran, haben bessere Kontakte zu DAX-Unternehmen als die Engländer in London", lauteten ihre Standardargumente. Wahrscheinlich sagten sie auch: "Wir liefern billiger als Festangestellte."

Seit es an den Börsen nicht mehr rundläuft, feuern die Banken immer mehr Aktienanalysten. Oft zu Recht: Im Boom ließen sich viele als willfährige "Drücker in Nadelstreifen" für Investmentdeals mißbrauchen. Erst verloren Analysten durch spektakuläre Fehleinschätzungen wie bei EM.TV, Intershop oder Brokat die Glaubwürdigkeit, später ihre Jobs. Die verbliebenen Stellen konzentrieren sich auf Banken wie die Deutsche Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) in London. Wegen der niedrigeren Steuern.

Aber auch "Pastor" Hein und seine Fairesearch-Kollegen mußten von dem hohen moralischen Anspruch "kein Brokergeschäft" abrücken. "Wir müssen schließlich Umsatz machen." Allerdings schreibt Fairesearch keine Auftragsstudien für Unternehmen mehr, wie SES oder Independent Research. Getrennte Kosten für Aktienanalysen seien in Deutschland bei Fonds nicht durchzusetzen. "Wir können uns nicht gegen den Markt stemmen", sagt Hein.

Das gilt auch für die Musterdepot-Werte, die Fairresearch für das kommende Jahr zusammengestellt hat. Und für den Aktienmarkt ist Hein wegen der weltwirtschaftlichen Probleme nunmal eher skeptisch gestimmt (siehe Kasten). Aber das war er schon im vergangenen Jahr. Ein gutes Omen also? Gibt’s dieses Jahr auch wieder 70 Prozent oder mehr? "Gemach, gemach", bremst Analyst Wodniok die Erwartungen. Um gut 20 Prozent wie im Vorjahr werde der DAX nicht noch mal anziehen. "Außerdem sind auch wir natürlich nicht immer so gut", sagt Wodniok. "Sonst bräuchten wir nicht mehr zu arbeiten."

actr
06.11.2004, 20:40
Der Max :lol: :lol: :lol:

.... ist da!! :P :P :lol: :lol:


Mein lieber Schwan, DIE wäre was für dich :lol: :lol:


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/12_AAA_WlNqojz3__0_284x400.jpg


Doppelt hält besser, heisst es :D:D! Die da oben ist nicht nur sehr hübsch und so weiter :D - nein, die ist auch noch Jungwinzerin :D:D:D:D!!!

Da bräuchtest du dir wegen Alkohols usw. keine Gedanken zu machen :lol: :lol: :lol:

Max
06.11.2004, 20:43
Der Max :lol: :lol: :lol:

.... ist da!! :P :P :lol: :lol:


Mein lieber Schwan, DIE wäre was für dich :lol: :lol:


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/12_AAA_WlNqojz3__0_284x400.jpg


Doppelt hält besser, heisst es :D:D! Die da oben ist nicht nur sehr hübsch und so weiter :D - nein, die ist auch noch Jungwinzerin :D:D:D:D!!!

Da bräuchtest du dir wegen Alkohols usw. keine Gedanken zu machen :lol: :lol: :lol:

Zu jung für mich!! :cry: :oops:

actr
06.11.2004, 20:44
Auch die Spitzenmanager bei VW verzichten auf Gehaltserhöhung
Frankfurt/Main - Wie die Beschäftigten verzichtet auch das Top-Management von Volkswagen auf Gehaltserhöhungen in den kommenden beiden Jahren. Die Nullrunde gelte bis Anfang 2007, sagte ein Volkswagensprecher. Leistungsbezogene Bonuszahlungen seien davon nicht betroffen. Der achtköpfige VW-Vorstand erhielt 2003 laut Geschäftsbericht 13,8 Mio. Euro, 17 Prozent weniger als 2002. Grund waren die schlechteren Geschäftsergebnisse. Im laufenden Jahr ist der Gewinn weiter gefallen, was die erfolgsabhängigen Einkommensbestandteile voraussichtlich weiter verringern wird.


Die Tarifkommission der IG Metall hat gleichzeitig dem Tarifabschluß für Volkswagen zugestimmt. Bezirksleiter Hartmut Meine sagte, das Gremium habe den Kompromiß vom Mittwoch mit großer Mehrheit gebilligt. VW-Betriebsratschef Klaus Volkert erklärte in Wolfsburg, die Arbeitsplatzsicherung bis sei das wichtigste Signal des Abschlusses.


Dieser beinhaltet neben der Nullrunde für 28 Monate auch eine Bestandsgarantie für die 103 000 Beschäftigten in den westdeutschen Werken bis 2011. Zusammen mit weiteren Zugeständnissen der Gewerkschaft kann Europas größter Autohersteller ab dem Jahr 2006 seine Personalkosten nun um eine Mrd. Euro senken. Der Vorstand hatte die Kostenentlastung gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit dem Ausstieg aus dem Haustarif werden die Einkommen der Belegschaft langfristig auf das Niveau der übrigen Autobranche gesenkt. Die für März 2005 vereinbarte Einmalzahlung von 1000 Euro für die Beschäftigten entspricht nach Angaben der IG Metall einer Einkommenserhöhung um 1,35 Prozent.


Allerdings soll der Vertrag eine Revisionsklausel enthalten. Danach kann VW die Beschäftigungszusage für die Mitarbeiter bis 2011 zur Not kurzfristig zurücknehmen. "Bei wesentlichen Änderungen der Grundannahmen oder der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" könnten Arbeitgeber und Gewerkschaft ein Überprüfungsgespräch führen. Sollte dies scheitern und auch eine Schlichtungsstelle keine Einigung erzielen, könne der Vertrag mit einer dreimonatigen Frist gekündigt werden. ddp/rtr




Artikel erschienen am Sa, 6. November 2004

Max
06.11.2004, 20:46
Der Max :lol: :lol: :lol:

.... ist da!! :P :P :lol: :lol:


Mein lieber Schwan, DIE wäre was für dich :lol: :lol:


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/12_AAA_WlNqojz3__0_284x400.jpg


Doppelt hält besser, heisst es :D:D! Die da oben ist nicht nur sehr hübsch und so weiter :D - nein, die ist auch noch Jungwinzerin :D:D:D:D!!!

Da bräuchtest du dir wegen Alkohols usw. keine Gedanken zu machen :lol: :lol: :lol:

Zu jung für mich!! :cry: :oops:

Aber was ist "und so weiter"?? :P :P

actr
06.11.2004, 20:47
Hmh - die schaue alle so jung aus :D



http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/3_24BffZVRHuZ2A_0_282x400.jpg

actr
06.11.2004, 20:47
Der Max :lol: :lol: :lol:

.... ist da!! :P :P :lol: :lol:


Mein lieber Schwan, DIE wäre was für dich :lol: :lol:


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/12_AAA_WlNqojz3__0_284x400.jpg


Doppelt hält besser, heisst es :D:D! Die da oben ist nicht nur sehr hübsch und so weiter :D - nein, die ist auch noch Jungwinzerin :D:D:D:D!!!

Da bräuchtest du dir wegen Alkohols usw. keine Gedanken zu machen :lol: :lol: :lol:

Zu jung für mich!! :cry: :oops:

Aber was ist "und so weiter"?? :P :P

Na sexy und so weiter :lol: :lol: :lol:

Max
06.11.2004, 20:52
Hmh - die schaue alle so jung aus :D



http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/3_24BffZVRHuZ2A_0_282x400.jpg

Ich glaube, Du willst mich verkuppeln!! :P :P

Max
06.11.2004, 21:29
WL: Sportstudio!!

Schönen Abend und bis spätestens Montag! :P

actr
06.11.2004, 21:32
Hmh - die schaue alle so jung aus :D



http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/3_24BffZVRHuZ2A_0_282x400.jpg

Ich glaube, Du willst mich verkuppeln!! :P :P

:lol: :lol: :lol:

Ich glaube, du wärest schon "reif" dafür :lol: :lol:

actr
06.11.2004, 21:33
WL: Sportstudio!!

Schönen Abend und bis spätestens Montag! :P

Tschüß und viel Spaß :D:D

actr
06.11.2004, 21:35
Aber DIE muss ich noch posten :D:D



http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/5_pCZbRKzIGFl9M_0_284x400.jpg

actr
06.11.2004, 21:37
UND für die Frauen ;););)



http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/13_3ya5EWPJaQ2_U_0_281x400.jpg

http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia_slide/2004/11/05/7_9rvNmaI4RsC9U_0_286x400.jpg

Seufz - schade, das nicht alle Winzer sooooo aussehen :D :D

actr
06.11.2004, 21:43
Kommt ein Mann in die Kneipe und bestellt drei Bier.
Natürlich fragt der Wirt, für wen denn die drei Bier seien.
Der Mann antwortet, "zwei für meine Brüder in Australien,
und eines für mich".
Am nächsten Tag kommt der Mann wieder in die Kneipe,
und diesmal weiß der Wirt sofort Bescheid:
"Drei Bier, zwei für deine Brüder in Australien, und eines für dich."
Am Tag drauf kommt der Mann wieder, er bestellt aber nur 2 Bier.
Der Wirt fragt: "Ist einer deiner Brüder gestorben?"
Der Mann antwortet: "Nein, die zwei Bier sind für meine Brüder in Australien,
ich selbst trinke nicht mehr

actr
06.11.2004, 21:44
Frage: Warum trinkt der Russe Wodka, der Schotte Whisky,
der Österreicher Wein und der Deutsche Bier?
"Damit sich die einzelnen Völker an der Fahne erkennen!"

actr
06.11.2004, 21:44
Frage: Warum trinkt der Russe Wodka, der Schotte Whisky,
der Österreicher Wein und der Deutsche Bier?
"Damit sich die einzelnen Völker an der Fahne erkennen!"

actr
06.11.2004, 21:47
Hugo steigt angetrunken in die Straßenbahn. Einem Uniformierten
will er Geld für die Fahrkarte geben. Der faucht ihn an:
"Was soll das, ich bin Admiral!"
"Verdammt, wie komme ich denn auf ein Schiff?!"

actr
06.11.2004, 21:50
Versprecher: (Soll wirklich passiert sein)
Radioansage von Peter I. Tschaikowskis "Nußknackersuite": Die Kollegen
versuchen vorher, den Ansager fertigzumachen: "Daß Du aber nicht
'NußKACKERsuite' sagst!".
Der Ansager schwitzt, reißt sich aber zusammen: "Werte Damen und Herren,
hören Sie nun die Nußknacker-suite... Lächeln in die Kulissen...
von Peter Scheißkowski!"

actr
06.11.2004, 22:23
Gute Nacht Nogger, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Cybercash Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger und ALL :D:D




http://www.jugirookie.ch/liebe30.jpg

Adler
06.11.2004, 22:36
Gute nacht actr :D
[quote="actr"]Gute Nacht Nogger, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Cybercash Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger und ALL :D:D

Adler
06.11.2004, 22:39
Sun-Marketingchef geht zu Startup-Firma
06.11.2004
Sun - Shahin Khan, ehemals Marketingchef bei Sun Microsystems, ist bei der Startup-Firma Azuk Systems im Silicon Valley eingestiegen. Ganz zuletzt war Khan bei Sun als Leiter der Hochleistungs-Computing-Gruppe tätig, ist aber im Juni ausgestiegen. Bei Azul amtet er wieder oberster Marketingleiter. Azul Systems stellt spezialisierte Computer-Hardware her, die die Ausführung von Java-Software beschleunigt. Das Unternehmen wurde von Stephen DeWitt gegründet, der ebenfalls ein ehemaliger Sun-Manager ist. (pol)

Adler
06.11.2004, 22:40
Rabatte bringen den Automarkt in Schwung
Zahl der Neuzulassungen nimmt zu - Anziehende Vorbestellungen für neue Modelle
Frankfurt/Main - Die Deutschen kaufen wieder mehr Autos. Mit rund 281 000 Pkw wurden im vergangenen Monat in Deutschland vier Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen als ein Jahr zuvor, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt berichtete. Vor allem das Interesse an neuen Modellen der deutschen Autobauer nimmt merklich zu.


Obwohl der neue Golf GTI von VW erst in zwei Wochen zu den Händlern kommt, haben schon 3000 Kunden das Auto unbesehen bestellt. Ein Firmensprecher sagte in Wolfsburg weiter, im Jahr 2005 sollten 15 000 Stück von dem Sportmodell abgesetzt werden. Im Jahr 2006 sollen es noch deutlich mehr sein, wenn der US-Markt dann auch beliefert werde. Ab 19. November ist der GTI bei den Händlern zu sehen. Das 200-PS-Auto kostet ab 24 200 Euro. Der Wagen schafft den Spurt auf 100 Kilometer pro Stunde in 6,9 Sekunden und erreicht Tempo 235. Vor allem mit neuen Modellen aber auch sehr attraktiven Rabattaktionen haben die Autoverkäufer den heimischen Markt im Oktober in Schwung gebracht. Die deutschen Konzernmarken legten im Heimatmarkt dagegen um zwölf Prozent auf knapp 206 000 Neuzulassungen zu. Dagegen verzeichneten die ausländischen Hersteller ein Minus von zwölf Prozent.


"Erwartungsgemäß hat sich der seit einigen Monaten zu beobachtende Orderanstieg bei den deutschen Herstellern nun auch positiv in den Absatzzahlen niedergeschlagen", resümiert der VDA. "Trotzdem kann man noch nicht von einer eigenständigen Marktbelebung ausgehen." Zwar seien die Auftragseingänge aus dem Inland in den ersten zehn Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um drei Prozent gestiegen, doch lägen die deutschen Marken bei den Neuzulassungen mit insgesamt knapp 1,9 Mio. Pkw von Januar bis Oktober immer noch um ein Prozent unter dem Vorjahresergebnis.


Gut 70 Prozent der Neuzulassungen seien bisher auf deutsche Konzernmarken entfallen, hieß es weiter: "Die ausländischen Anbieter - insbesondere die Franzosen - haben in diesem Jahr erheblich an Boden verloren." Insgesamt wurden von Januar bis Oktober in Deutschland 2,7 Millionen Personenwagen neu zugelassen. Das sind knapp zwei Prozent weniger als vor Jahresfrist.


Beim Export büßten die deutschen Marken im Oktober stark ein: Nur noch gut 302 000 Fahrzeuge verkauften sie ins Ausland, acht Prozent weniger als vor Jahresfrist. Dies ist nach VDA-Angaben aber nur zur Hälfte auf eine "schwächere Marktentwicklung in wichtigen europäischen Ländern" zurückzuführen. Ausschlaggebend waren auch streikbedingte Produktionsausfälle und ein im Vergleich zum Oktober 2003 fehlender Arbeitstag: Ohne diese Effekte habe das Exportminus nur vier Prozent betragen. Der fehlende Arbeitstag und die Streiks bei Opel hätten auch zu einem Produktionsrückgang um drei Prozent im Oktober geführt. AP

Adler
06.11.2004, 22:43
Mit Krakau-Kalle zur Super-Vollbeschäftigung
Arbeitsmarkt
von Lutz Frühbrodt

Was haben George Bush, Chris Roberts und Gerhard Schröder gemein? Stimmt: nichts. Während Chris in die Liebe verliebt ist, sind George und Gerhard einfach nur machtgeil. Doch da trennen sich auch bereits die Wege von Boy George und dem Mann, der selbst noch mit 60 kein einziges graues Haar hat und nicht färben muß (gemeint ist wohlgemerkt nicht der Schlagersänger, sondern der Politbarde). Denn zwischen den beiden Seiten des Atlantiks tut sich in Sachen politischer Ethik ein tiefer Graben auf.


Das US-Wahlvolk hat Bush mit seinem Votum soviel Moralismus attestiert, daß man sogar von doppelter Moral sprechen sollte (Maßeinheit: ein Halliburton pro Lüge). Unser Kanzler zeigt dagegen keinerlei Moral, ja keine Scham. Die Rede ist nicht von den Selbstbedienern in Pannen-Mannis Verkehrsministerium - solche Skandälchen gehören ja schließlich zum Alltag der Bananenrepublik Deutschland.


Das unmoralische Angebot des Kanzlers besteht vielmehr darin, daß er den 3. Oktober als Feiertag abschaffen will. Ein geschickter Schachzug von Schröder, weiß er doch genau, daß die ganze Empörung nur gespielt ist und sich hüben wie drüben alle insgeheim den 13. August als nationalen Gedenktag ersehnen. Es werden also ein paar Krokodilstränen fließen und schon bald steht der "Tag der deutschen Einheit" nur noch im Kalender - und zwar an jedem ersten Sonntag im Oktober.


Da diese geniale Idee nur 0,1 Prozent Wirtschaftswachstum bringt, werden wir aber spätestens ab 2006 ebenfalls nur noch sonntags versehentlich schlecht versteckte Ostereier zertrampeln und uns darauf freuen, daß wir die Micky-Maus-Krawatte mit den dazu passenden Rheuma-Strümpfen schnell umtauschen können, weil der zweite Weihnachtsfeiertag der Vergangenheit angehört. Und zu Neujahr starten wir bald gleich zur Arbeit durch, weil uns die hochprozentige Umdrehungszahl von der Silvesternacht auf Touren hält. Das durchgezogen, ist ein Wachstum von 0,4 Prozent garantiert - aber: nur ein einziges Mal. Da dürften also bald wohl auch unsere Urlaubstage dran glauben müssen. Wissen wir ja eh nichts mit anzufangen.


Der fast noch größere Akt der Unmoral: Der (toll)dreiste Mann mit der schwarzen Tolle (gemeint ist wohlgemerkt nicht ...) will die Arbeitslosenstatistik frisieren und kurzerhand die Alk-II-Bezieher mit Ein-Euro-Jobs als erwerbstätig deklarieren. Das Wirtschaftsministerium hat vor kurzem angekündigt, daß es mit 600 000 solcher Jobs rechnet. Dabei handelte es sich jedoch um einen Druckfehler, denn natürlich läuft es auf sechs Millionen hinaus. Und selbst das ist noch eine Untertreibung. Die altmodische Form der Arbeitslosigkeit ist also bald passé.


Warum das unausweichlich ist? Weil alle Algis ranmüssen. Und weil sich auch beim Begriff "gemeinnützig" der Fehlerteufel einschlich. Selbstredend heißt es "gemein und nützlich", also privatwirtschaftlich. Erste Folge: Die Unternehmen machen aus allen 400-Euro-Mini-Jobs Liliput-Positionen. Zweite Folge: Bald etabliert sich "hire and fire" und zwar in einer spezifisch deutschen Variante. Erst die Massenentlassung, dann die prompte Wiedereinstellung zum Ein-Euro-Tarif.


Wer jetzt allerdings denkt, daß die Bosse der Produktion nicht weiter Beine machen und nach Osteuropa, in die Türkei oder Indien auslagern, täuscht sich gewaltig. Vielmehr lassen sie die neudeutschen Billigheimer als Gastarbeiter einfliegen. Krakau-Kalle, Ostrau-Otto, Izmir-Ingo und Bangalore-Bernhard lösen Florida-Rolf ab.

Kleines Problem am Rande: Durch die geringeren Steuereinnahmen hierzulande bleibt eigentlich kaum noch Geld für die vielen Millionen Alk-II-Bezieher. Doch auch dieses Scheindilemma ist leicht gelöst: Mit dem nachgerade genialen Hartz V werden die Arbeitslosen gezwungen, sich mit Aktien der Unternehmen einzudecken, bei denen sie einen dieser hochlukrativen Ein-Euro-Jobs abgegriffen haben. Die daraus prall sprudelnden Dividenden werden kurzerhand auf die "Stütze" angerechnet. Die wiederum kann dadurch auf einen monatlichen Höchstsatz von 100 Euro reduziert werden. Und die Malocher werden motiviert sein wie nie zuvor.


Das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen: Das Zeitalter der Super-Vollbeschäftigung steht unmittelbar bevor und das der in den Himmel schießenden Aktienkurse dazu.


Wozu da noch Moral?

Adler
06.11.2004, 22:44
adidas-Salomon setzt auf Frauen


Frankfurt/Main (ddp). Der Sportartikelhersteller adidas-Salomon will mit seinen Waren demnächst bei Frauen besser punkten. «Da haben wir Nachholbedarf», sagte Vorstandschef Herbert Hainer der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Die Kollektion der Designerin Stella McCartney, die 2005 in die Läden kommt, habe auf mittlere Sicht ein «Potenzial von 100 Millionen Euro.» Schon für das erste Jahr rechnet Hainer mit Umsätzen im zweistelligen Millionenbereich.

Gut eingeschlagen hat nach Hainers Worten die von dem japanischen Designer Yamamoto entworfene Kollektion Y3. Nach 15 Millionen Umsatz im Jahr 2003 werde adidas-Salomon dieses Jahr über 20 Millionen Euro damit einnehmen. Y3 habe inzwischen die Gewinnschwelle erreicht. «Wir verdienen damit 2004 definitiv mehr als eine Million Euro», sagte Hainer.

Große Hoffnung setzt Hainer auf China. «Dort verdoppeln wir jedes Jahr den Umsatz», sagte der Adidas-Chef. In fünf Jahren werde China für adidas-Salomon der zweitwichtigste Markt mit einem Umsatz von fast einer Milliarde Euro sein. Das Wachstum des Konzerns drückt sich nach Hainers Angaben auch in der Schaffung neuer Stellen aus. 1000 neue Arbeitsplätze werde er nächstes Jahr schaffen, 150 davon am Stammsitz in Herzogenaurach.

Adler
06.11.2004, 22:45
Neuer CEO bei Openwave
06.11.2004
Openwave Systems - Der amerikanische Handy-Software-Hersteller Openwave Systems hat David Peterschmidt als neuen President und CEO engagiert. Peterschmidt folgt Don Listwin, der dem Unternehmen als Vice Chairman erhalten bleibt. Bis vor kurzem war Peterschmidt CEO von Securify, einer Sicherheits-Softwarefirma. Davor war er Chairman und CEO von Inktomi, das 2003 von Yahoo für 225 Millionen Dollar übernommen wurde. Openwave stellt einen Browser für internet-fähige Handys her. Seit der Übernahme des britischen Konkurrenten Magic4 im Mai wird erwartet, dass Openwave auch vermehrt in den Bereich der Messaging Software einsteigen will. (pol)

Adler
06.11.2004, 22:55
40-Stunden-Woche statt Feiertags-Opfer

BDI-Chef Michael Rogowski fordert die 40-Stunden-Woche. Foto: AP
München (rpo). BDI-Chef Michael Rogowski will die Suche nach einem Feiertags-Opfer verkürzen. Nach dem Scheitern der Regierungspläne zur Abschaffung des 3. Oktober hat der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche gefordert. Dies entspräche dem Streichen von elf Feiertagen.
Das berichtet das Magazin "Focus". "Das brächte wirklich einen Schub für die Konjunktur und täte niemandem weh", sagte Rogowski. Nach Ansicht des BDI-Präsidenten wäre aber auch die Verlegung des Tages der deutschen Einheit auf einen Sonntag vertretbar gewesen. "An einem Sonntag können wir uns doch genauso über die Einheit freuen", sagte Rogwoski. Er stellte zudem den "Tag der Arbeit" am 1. Mai zur Disposition.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, plädierte derweil für eine höhere Mehrwertsteuer. Die Sanierung des Bundesetats sei allein durch Sparmaßnahmen nicht zu erreichen, sagte Zimmermann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Daher "dürfte nichts daran vorbei führen", die Mehrwertsteuer um mindestens zwei Prozentpunkte zu erhöhen, zeigte sich der DIW-Präsident überzeugt.

Adler
06.11.2004, 22:57
Pierer mißbilligt verschärfte Managerhaftung

Siemens-Chef von Pierer hat die geplante Verschärfung der Managerhaftung als «großartiges Ablenkungsmanöver» kritisiert. Damit lenke die Regierung von den wirklichen Problemen ab.

Das von der Bundesregierung geplante neue Gesetz zur Managerhaftung ist bei dem Chef des Siemens-Konzerns |SIE 60,60 1,19%| , Heinrich von Pierer, auf scharfe Ablehnung gestoßen. Das Gesetz unterstelle doch, dass die Manager die Öffentlichkeit belügen, sagte Pierer dem Nachrichtenmagazin «Focus», wie die Zeitschrift am Samstag vorab berichtete. Er bezeichnete die Pläne als «großartige Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen des Landes».
Die Bundesregierung will ab 2005 Vorstände und Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen mit bis zu vier Jahresgehältern haftbar machen, wenn sie absichtlich oder grob fahrlässig Falschangaben zum Unternehmen veröffentlichen. Bislang konnten geschädigte Aktionäre nur das Unternehmen als solches verklagen. Sachlich soll die Haftung nicht mehr nur auf falsche Börsenpflichtmitteilungen beschränkt sein, sondern für sämtliche Kapitalmarktinformationen und teilweise auch für mündliche Aussagen gelten. (nz)

Toro
06.11.2004, 23:02
Gute Nacht actr und Adler :D :D
Angenehme Nacht wünsche ich :P
Grüsse

Adler
06.11.2004, 23:06
Gute nacht Toro :D
Gute Nacht actr und Adler :D :D
Angenehme Nacht wünsche ich :P
Grüsse

Adler
06.11.2004, 23:15
SINGULUS TECHNOLOGIES: Strong Buy

SEB bewertet die Aktie des deutschen Spezialmaschinenbauers SINGULUS TECHNOLOGIES (Nachrichten) in der Studie vom 4. November mit "Strong Buy". Das Kursziel bleibt unverändert bei 19,00 Euro.

Singulus habe im dritten Quartal die Prognosen deutlich geschlagen. So habe bei einem Umsatzanstieg von 20,5 Prozent auf 139,5 Mio. Euro (erwartet 130,5 Mio. Euro) das EBIT um 18,5 Prozent auf 30,1 Mio. Euro (erwartet 24,5 Mio. Euro) und der Nettogewinn um 25,2 Prozent auf 19,9 Mio. Euro (erwartet 16,0 Mio. Euro) zugelegt. Auch die Neun-Monats-Zahlen würden höher als bislang prognostiziert liegen. Die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten hätten mit 377,3 Mio. Euro um 20,5 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

Das Haus sehe nun ein EBIT-Wachstum im hohen einstelligen Bereich für 2004, das die Analysten als erreichbar erachten.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=SNG.ETR&lColors=0x000000&sSym=SNG.ETR&hcmask=

Adler
06.11.2004, 23:17
DEPFA BANK: Buy

Die HypoVereinsbank bewertet die Aktie der irischen DEPFA BANK (Nachrichten) in der Studie vom 4. November erneut mit "Buy". Das Kursziel liegt unverändert bei 15,00 Euro.

Die Bank habe einen Quartalsgewinn von 129 Mio. Euro nach Steuern erzielt. Damit habe sie das dritte Quartal in Folge ein Rekordergebnis veröffentlicht und die Erwartungen erheblich übertroffen. Die hohen Erträge aus dem Verkauf von Assets hätten die wesentliche Ursache für die positive Überraschung dargestellt. Der Zinsüberschuss und die Verwaltungsaufwendungen hätten hingegen die Erwartungen voll erfüllt.

Die Analysten heben ihre EPS-Schätzungen für 2004 um 4,4 Prozent auf 1,43 Euro und für 2005 um 3,5 Prozent auf 1,47 Euro leicht an. Das Kursziel belassen sie unverändert bei.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=DEP.ETR&lColors=0x000000&sSym=DEP.ETR&hcmask=

Adler
06.11.2004, 23:19
BMW: Strong Buy

Die Analysten der SEB bewerten in ihrer Studie vom 3. November die Aktie der Bayerische Motoren Werke AG mit "Strong Buy". Das Kursziel liegt unverändert bei 45 Euro.

BMW (Nachrichten) habe im dritten Quartal Umsatz und Gewinn dank neuer Modelle gesteigert und die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. Die Münchener würden davon ausgehen, dass sich die Entwicklung der ersten neun Monate auch im vierten Quartal fortsetzen werde. Im dritten Quartal habe das Vorsteuerergebnis auf 779 Mio. Euro zugelegt, nach 724 Mio. Euro im Vorjahr. Der Konzernüberschuss sei auf 479 (445) Mio. Euro gestiegen, während sich der Umsatz auf 10,61 (9,98) Mrd. Euro erhöht habe. Obwohl die Zahlen damit unter den Erwartungen des Marktes geblieben seien, habe sich der Konzern mit der Geschäftsentwicklung zufrieden gezeigt.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=BMW.ETR&lColors=0x000000&sSym=BMW.ETR&hcmask=

robbe_III
06.11.2004, 23:21
Immer wieder gruselig, gerade zufällig in einem posting aus 3.00 grfunden, was der sogenannte DAC-Fond so hielt:
Die Quelle für die Positionen im Fond ist Euro am Sonntag:


Die Favoriten

1. Morphosys 6, 0%
2. OAR Consulting 4, 2%
3. Abit 3, 8%
4. Comroad 3, 7%
5. Intershop 3, 3%
6. Poet Holdings 3, 1%
7. Millenium Pharma 2, 3%
8. D. Logistics 2, 2%
9. Heyde 2, 2%
10. Tomorrow Internet 2, 1%

Stand: 06.03.00

:(

Adler
06.11.2004, 23:21
Deutsche Telekom: Kaufen

Helaba Trust bewertet die Aktie der Deutsche Telekom (Nachrichten) in der Studie vom 4. November weiterhin mit "Kaufen".

Die Gesellschaft werde am 11. November den Zwischenbericht für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. Insgesamt erwarten die Analysten eine Fortschreibung der Trends aus dem Vorquartal. So rechnen sie mit einem Umsatzanstieg um 4,7 Prozent auf 14,7 Mrd. Euro. Etwas stärker als der Umsatz werde ihres Erachtens das operative Ergebnis vor Abschreibungen (+5,9 Prozent) zugelegt haben. Beim bereinigten Ergebnis prognostizieren die Analysten dank geringerer Zinsaufwendungen und Abschreibungen sogar ein Plus von +32 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Weitere Erfolge seien beim Abbau der Nettoverschuldung (41,1 Mrd. Euro; Vorquartal: 43,3 Mrd. Euro) und beim freien Cash-Flow (2,2 Mrd. Euro) zu erwarten.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=DTE.ETR&lColors=0x000000&sSym=DTE.ETR&hcmask=

Adler
06.11.2004, 23:22
Immer wieder gruselig, gerade zufällig in einem posting aus 3.00 grfunden, was der sogenannte DAC-Fond so hielt:
Die Quelle für die Positionen im Fond ist Euro am Sonntag:


Die Favoriten

1. Morphosys 6, 0%
2. OAR Consulting 4, 2%
3. Abit 3, 8%
4. Comroad 3, 7%
5. Intershop 3, 3%
6. Poet Holdings 3, 1%
7. Millenium Pharma 2, 3%
8. D. Logistics 2, 2%
9. Heyde 2, 2%
10. Tomorrow Internet 2, 1%

Stand: 06.03.00

:(
Dem ist nichts hinzuzufügen :wink:

Adler
06.11.2004, 23:24
MPC: Kaufen
M.M. Warburg bewertet die Aktie des deutschen Finanzdienstleisters MPC Münchmeyer (Nachrichten) Petersen Capital AG in einer Novemberstudie weiterhin mit "Kaufen". Das Kursziel liegt bei 67,00 Euro.

MPC werde am 12. November 2004 die Zahlen für das dritte Quartal 2004 vorlegen. Die Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmen über ein Rekordquartal berichten werde. Das Nettoergebnis des dritten Quartals könnte 18 Mio. Euro überschreiten. In Anbetracht der sehr erfolgreichen Platzierungstätigkeit insbesondere der margenstarken Schiffsfonds dürften die Provisionserlöse des dritten Quartals im Bereich von 78 Mio. Euro liegen. Die Provisionsaufwendungen würden die Analysten in einer Größenordnung von 40 Mio. Euro erwarten. Das EBIT sollte ihrer Einschätzung nach in einer Größenordnung von 25 Mio. Euro und das Nettoergebnis bei gut 18 Mio. Euro liegen.

Die bisherige Guidance für das Platzierungsvolumen des Gesamtjahres 2004 liege bei 950 Mio. Euro, womit das Unternehmen die Erzielung eines Jahresüberschusses in Höhe von 47 Mio. Euro anstrebe.
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&ind0=VOLUME&&lSyms=MPC.ETR&lColors=0x000000&sSym=MPC.ETR&hcmask=

Adler
06.11.2004, 23:26
:D Verabschiede mich für heute und wünsche allen eine gute Nacht :D

Carlo
07.11.2004, 01:22
hehe, damals lief alles und solche Zeiten kommen wieder :wink:

Immer wieder gruselig, gerade zufällig in einem posting aus 3.00 grfunden, was der sogenannte DAC-Fond so hielt:
Die Quelle für die Positionen im Fond ist Euro am Sonntag:


Die Favoriten

1. Morphosys 6, 0%
2. OAR Consulting 4, 2%
3. Abit 3, 8%
4. Comroad 3, 7%
5. Intershop 3, 3%
6. Poet Holdings 3, 1%
7. Millenium Pharma 2, 3%
8. D. Logistics 2, 2%
9. Heyde 2, 2%
10. Tomorrow Internet 2, 1%

Stand: 06.03.00

:(
Dem ist nichts hinzuzufügen :wink:

actr
07.11.2004, 08:01
Guten Morgen Nogger, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Cybercash Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger und ALL :D :D :D :D

actr
07.11.2004, 08:02
Die Top 20 der deutschen Nebenwerte
Neue Serie über die Stars des Mittelstands: Die besten Small Caps, ermittelt von Independent Research
von Michael Höfling

Am Montag wurde aus der Spekulation Gewißheit. Der US-Konzern Borg Warner kauft den deutschen Automobilzulieferer Beru. Dessen Kurs sprang um gut 13 Prozent nach oben. Wer auf diese Entwicklung schon ein Jahr zuvor gesetzt hatte, kann jetzt gute 40 Prozent Rendite einstreichen. Steuerfrei. Beru ist kein Einzelfall. Mit deutschen Nebenwerten verdienten Anleger in den vergangenen zwölf Monaten besser als mit Siemens, Deutscher Bank und Co.


Doch die Perlen in den Spielklassen unterhalb der Börsen-Bundesliga sind schwer zu finden. Exklusiv für "Welt am Sonntag" hat deshalb das Frankfurter Analysehaus Independent Research in einem aufwendigen Verfahren 20 aussichtsreiche deutsche Nebenwerte herausgefiltert, die ab der kommenden Woche in dieser Zeitung ausführlich vorgestellt werden. "Die Unternehmen des Rankings sind in ihrem jeweiligen Markt gut aufgestellt und erfüllen trotz ihrer Marktenge auch Kriterien, die dem Anleger den Handel mit der Aktie erleichtern", sagt Jens Jung, der die Auswertung bei Independent Research betreut hat. Er mahnt interessierte Anleger aber zur Vorsicht: "Das Ranking ist keine Garantie auf steigende Aktienkurse." Es verbessere in erster Linie die Transparenz im unübersichtlichen Segment klein- und mittelkapitalisierter Aktien.


Und damit ist es nicht weit her. Nach dem Ende des Börsenbooms im Jahr 2000 bauten die Banken ihre Kapazitäten im Research drastisch ab. Darunter litten vor allem die Nebenwerte, an denen zeitweise weder institutionelle noch private Investoren auch nur das geringste Interesse hatten. "Diese Zeiten sind vorüber", sagt Jung. "In der Aufholphase nach der Börsenbaisse erkannten viele Investoren, wie günstig die kleinen Unternehmen bewertet waren." So ließen S- und M-Dax den großen Bruder Dax schon im vergangenen Jahr hinter sich. Und auch in 2004 liegen die Nebenwerte in Führung.


Dazu tragen gerade jene Unternehmen bei, die in Boom-Zeiten der New Economy als Langweiler belächelt wurden, in ihren jeweiligen Nischen aber oft höchst erfolgreich agieren. "Die Small Caps sind die Schnellboote des Aktienmarkts, die viel wendiger sind als die Supertanker aus dem Dax", sagt Heiko Bienek von der auf Nebenwerte spezialisierten Frankfurter Fondsgesellschaft Lupus Alpha. Bienek glaubt deshalb, daß die gute Leistung der Minis an den Börsen noch weitergehen kann. "Die großen Werte sind makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen meist sehr viel stärker ausgesetzt", glaubt er. "Bei kleinen Unternehmen stehen dagegen eher die fundamentalen Daten im Fokus."


Zudem sind die "Minis" auch in der Krise eher in der Lage, sich an veränderte Marktsituationen anzupassen. "Viele Betriebe haben in Eigenregie ohne großes Aufheben Lösungen mit ihren Beschäftigten gefunden, von denen die Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten profitieren", sagt Analyst Jung. "Da wird, ganz im Gegensatz etwa zu Volkswagen oder Daimler-Chrysler, an einem Strang gezogen." Und das nütze auch dem Aktionär.


Oft verbergen sich hinter Nebenwerten auch regelrechte "Hidden Champions", die versteckten Gewinner. Das sind kleinere Unternehmen, die in ihrer Nische Weltmarktführer sind. "Der Preis der Produkte ist für die Abnehmer oftmals nicht entscheidend", erläutert Lupus-Alpha-Mann Bienek. "Für die Kunden zählt in erster Linie, ob der Anbieter zuverlässig liefern kann und ob die Qualität stimmt." Ist das der Fall, steigt auch die Resistenz gegenüber konjunkturellen Schwankungen.



Ein solches Unternehmen ist zum Beispiel Geratherm. Zum Kerngeschäft zählt die Herstellung analoger Fieberthermometer, die ohne das hochgiftige Quecksilber funktionieren. Statt dessen hat Geratherm selbst das patentgeschützte Flüssigmetall Galinstan entwickelt. "In Frankreich und Skandinavien etwa ist Quecksilber bereits verboten", erläutert Analyst Jung. "Setzt sich dieser Trend europaweit fort, würde das Geratherm große Chancen eröffnen."


Das Musterbeispiel für einen erfolgreichen Nebenwert allerdings ist Bijou Brigitte. Das Hamburger Unternehmen, europäischer Marktführer für Modeschmuck und Accessoires, liegt im Ranking von Independent Research ganz vorn. "Hier finden wir das klassische Beispiel für ein erfolgreiches Geschäftsmodell", sagt Analyst Jung. "Bijou profitiert von sinkenden Fixkosten bei steigenden Umsätzen." Das sehen auch die Anleger so: Allein seit Anfang Mai hat sich der Kurs der Aktie mehr als verdoppelt. "Das Papier ist so heiß gelaufen, daß ein kurzfristiger Rückschlag nicht auszuschließen ist", gibt Jung zu bedenken.


Überhaupt muß jeder Anleger, der in Nebenwerte investiert, genügend Zeit mitbringen, sich auch damit zu befassen. Analog zum Schattendasein, das viele der Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung führen, gehen viele relevante Nachrichten im Rummel um die großen Werte ganz einfach unter. "Aktive Beschäftigung mit den entsprechenden Aktien ist deshalb ein Muß", sagt Jens Jung.


Wer das nicht leisten kann oder will, der kann auch Fonds oder Indexzertifikate in sein Depot nehmen, die sich auf deutsche Nebenwerte spezialisiert haben (siehe Kasten rechts).


Auch sollten Anleger wissen, daß Nebenwerte grundsätzlich spekulativeren Charakter haben als viele Dax-Werte. Da sie an der Börse in deutlich geringerem Volumen gehandelt werden, sind sie auch meist schwankungsfreudiger. Gerade bei schlechten Nachrichten kann es dann schwierig werden, aus der betreffenden Aktie auszusteigen. Deshalb sollte kein Anleger ausschließlich auf die Small Caps setzen. "Nebenwerte eignen sich ideal als Beimischung zu einem ausgewogenen Aktiendepot", rät Bienek. Die jüngsten Abflüsse aus Aktienfonds sind laut Bienek für die Nebenwerte nicht zwingend ein Problem. Zwar liegt die Kassenquote deutscher Nebenwerte-Fonds nach Angaben der Börsenzeitung mit rund drei Prozent historisch niedrig, doch dafür springen ausländische Gesellschaften in die Bresche. "Wir hören von zahlreichen Unternehmen, daß sie auf ihren Road-Shows in Deutschland mit einem Tag auskommen, für London oder Edinburgh aber drei Tage einplanen müssen, so groß ist das Interesse dort."


Artikel erschienen am 7. November 2004

Coralle
07.11.2004, 08:16
Guten Morgen actr, milli, NoggerT, Fredz, Tommy, macadojo, Max, Asterhicks, Sven, Löck, Mac99, NMProfi, ksc, trollinger, Mainzelmann, stomach, TTN, Toro, geban, lintorfer74, trendfolger, Chewi, schlutt, Frechdax Zoccer, Adler und all!

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actr
07.11.2004, 08:17
Hallo Coralle :D

Coralle
07.11.2004, 08:19
Hallo actr,
auch wieder fleißig? Hier ist so schöner blauer Himmel aber dafür saukalt! :D

actr
07.11.2004, 08:23
Unternehmensgewinne steigen in Deutschland am stärksten
Anziehende Nachfrage und rigorose Sparanstrengungen treiben die Erträge in diesem Jahr nach oben
von Manfred Fischer

Die Herren sind guter Dinge. "Wir haben die selbstgesteckten Ziele übertroffen", sagt Ulf Schneider, Vorstandsvorsitzender des Dialyse-Konzerns Fresenius Medical Care. Vom besten dritten Quartal in der Unternehmensgeschichte kann BMW-Vorsitzender Helmut Panke berichten. "Absatz, Umsatz und Ergebnis" erreichen beim Autohersteller neue Höchststände. Henning Kagermann, Vorstandssprecher des Software-Unternehmens SAP, spricht von einem "überzeugenden Gesamtergebnis" für seinen Konzern. Nikolaus Schweickart schließlich, Chef des Chemie- und Pharmaherstellers Altana, findet sein Unternehmen in "hervorragender Verfassung". Mag der Enthusiasmus der Chefmanager auch zum Berufsbild gehören, so ist eines doch unbestritten: Deutsche Unternehmen verdienen wieder soviel Geld wie seit langem nicht mehr.


Die Zahlen, die jetzt von den Unternehmen für den Gang der Geschäfte im dritten Quartal dieses Jahres gemeldet werden, kennen fast durchweg nur eine Richtung: Sie gehen nach oben. Dieser Aufwärtstrend bei den Erträgen ist seit Monaten stabil und wird für das Jahr 2004 zu deutlich höheren Gewinnzahlen bei den Unternehmen führen. Geht es nach den Erwartungen der Aktienanalysten, werden allein die im Deutschen Aktienindex Dax versammelten 30 Großunternehmen in diesem Jahr ein Gewinnplus von 57,6 Prozent verbuchen können.


Noch vor wenigen Monaten, im Spätsommer, hatten die Erwartungen der Aktienexperten für das Jahr 2004 einen Gewinnzuwachs von 47 Prozent prognostiziert.


Auch gegenüber dem Vorjahr nimmt das Tempo der Gewinnsteigerung noch zu. Im vergangenen Jahr schafften die Dax-Unternehmen einen Gewinnanstieg von immerhin schon 36,6 Prozent.


Dabei geht der Trend zu deutlich steigenden Gewinnen durch alle Branchen. Pharmaunternehmen und Stahlhersteller, Stromkonzerne und Elektrounternehmen, sie alle erfreuen ihre Aktionäre mit immer besseren Geschäftszahlen. Selbst die trüben Nachrichten aus der Autoindustrie, von Volkswagen und Opel, und die Katastrophenmeldungen vom Einzelhandelskonzern Karstadt-Quelle können den Trend zu immer schwärzeren Zahlen nicht brechen.


Dabei ist in Deutschland der Gewinnswing noch weit größer als bei den europäischen Großunternehmen insgesamt, und er ist erst recht deutlich stärker als in den USA. Dort legen die Erträge der 500 größten Aktiengesellschaften in diesem Jahr nach den Erwartungen der Analysten um knapp 20 Prozent zu, kaum weniger als im vergangenen Jahr. Für 2005 allerdings rechnen die Aktienexperten mit einem deutlich verringerten Gewinnanstieg von nur noch 10,9 Prozent.


Für die Differenzen in der Gewinnentwicklung zwischen den Kontinenten gibt es gute Gründe: "Der deutsche Markt ist ein zyklisches Unternehmen", sagt Roland Ziegler, Anlagestratege bei der BHF-Bank in Frankfurt. Anders als etwa die großen Unternehmen in Großbritannien oder den USA, heißt das, sind die deutschen Multis stark von der Konjunktur und deren Schwankungen abhängig. Statt mit schicken Dienstleistungen, trendiger Software, mit Finanzberatung und Imagepflege beschäftigen sich die deutschen Konzerne mit Produktion und Bearbeitung von Hardware, eine vergleichsweise mühsame Angelegenheit. Das Geschäft mit solchen Produkten ist stärker von der Entwicklung der allgemeinen Nachfrage abhängig als andere, weniger direkt solchen Schwankungen ausgesetzte Geschäftsfelder. Zu den stabileren Tätigkeitsfeldern gehören auch die Pharmaindustrie und weite Teile der Dienstleistungsbranche. Deshalb haben deutsche Konzerne jetzt mehr von der wenn auch nur leichten Konjunkturbelebung.

Der zweite Grund für den starken Aufwärtstrend der Gewinne in Deutschland ist die überdurchschnittliche Exportabhängigkeit der heimischen Wirtschaft. Deswegen profitieren viele Unternehmen besonders stark von der Erholung der Weltwirtschaft. Die wächst in diesem Jahr mit einer Rate von voraussichtlich 4,8 Prozent nach 3,9 Prozent im Jahr 2003. Das hilft nicht nur, den Absatz anzukurbeln, sondern verbessert auch die Chancen, steigende Kosten über die Preise abzuwälzen. So hat Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender des Chemie- und Pharmaunternehmens Bayer, zunehmend weniger Schwierigkeiten, seine höhere Ölrechnung von seinen Kunststoffkunden bezahlen zu lassen.


Soweit die externen Gründe für die erstaunlich gute Performance der deutschen Unternehmen in diesem Jahr. Doch wichtiger als der bessere Gang der Geschäfte sind die intern unternommenen Anstrengungen, die Kosten nach unten zu fahren. Das ganze Land und so auch die Unternehmen befinden sich langsam, aber sicher in einem gewaltigen Umbauprozeß. Der wird sich auf Dauer nicht nur in sinkenden Lohnstückkosten auswirken, wie etwa durch die allmähliche Trennung der VW-Arbeiter vom teuren Haustarif, sondern auch zu neuen Wachstumsimpulsen durch steigende Investitionsbereitschaft führen.


Bislang ist das noch nicht der Fall. Die Unternehmen sind eher bestrebt, Schulden abzubauen und eigene Aktien zurückzukaufen, als sich in das Abenteuer neuer Produktionsanlagen zu stürzen. Das muß sich ändern, soll es zu einem nachhaltigen Aufschwung auch in Deutschland kommen.


Immerhin sind die Kostenstrukturen in den Unternehmen schon so weit nach unten gebracht worden, daß in diesem Jahr die Gewinne schneller steigen als die Umsätze. "Das Wachstum wird immer noch getragen von einer Margenverbesserung, auch in den USA", sagt BHF-Stratege Ziegler.


Dabei sind die Amerikaner auf ihrem Weg aus dem tiefen Tal zum Anfang des Jahrtausends, als die Gewinne weltweit wegsackten wie ein Flugzeug im freien Fall, schon ein gutes Stück weiter als Deutschland und Europa. Die US-Unternehmen werden, einschließlich aller Kleinbetriebe und Familiengesellschaften, in diesem Jahr tausend Milliarden Dollar verdienen, mehr als je zuvor in der Geschichte der amerikanischen Wirtschaft. Von einer ähnlichen Zielmarke ist Deutschland noch weit entfernt. Erst 2006 werden die Gewinne der heimischen Unternehmen wieder das Spitzenniveau vom Ende der neunziger Jahre erreichen können.


Die große Sanierungsoperation aber ist geschafft. Zwar werden auch im nächsten Jahr die Gewinne weltweit noch steigen, um immer noch 20 Prozent in Deutschland, wo der Nachholbedarf besonders groß war. Auch in Europa und den USA bleibt der Gewinnanstieg nach den Erwartungen der Analysten noch klar über dem langfristigen Durchschnitt von gut sechs Prozent plus. Dabei wird sich aber der Trend nach oben international angleichen. Um rund zehn Prozent werden die Unternehmensgewinne der großen Aktiengesellschaften in Deutschland, Europa und den USA im Jahr 2006 noch einmal zulegen; ein bißchen mehr in Deutschland, während die anderen beiden Gruppen in der Einteilung der Analysten etwas darunter bleiben.


Wenn nichts dazwischen kommt.


Artikel erschienen am 7. November 2004

actr
07.11.2004, 08:26
Hallo actr,
auch wieder fleißig? Hier ist so schöner blauer Himmel aber dafür saukalt! :D

Bei mir auch! +6° ist es nur :roll: - aber mit raschen Schritten kann man rausgehen :D

actr
07.11.2004, 08:29
Wer braucht coole Manager?
Der supermotivierte Manager könne sich noch so sehr mit seinen Zwölfstundentagen abstrampeln, es nütze ihm nichts mehr - sagt Popliterat Joachim Lottmann
von Matthias Wulff

Eigentlich war die Liste der Anforderungen an einen erfolgreichen Manager ohnehin nicht kurz. Er soll analytisch denken (ohne vergeistigt zu sein) und kontaktstark sein (aber bitte keine Plaudertasche). Natürlich hat er Spaß am engagierten Arbeiten, unternehmerisches Denken gehört zu seinem Naturell, streßresistent ist er sowieso und dabei noch eine humorvolle Persönlichkeit.


Aber das reicht immer noch nicht für den Chefposten, meint Joachim Lottmann. Der Pop-Literat ("Die Jugend von heute") erklärte im "Stern": "Der supermotivierte Manager kann sich noch so sehr mit seinen Zwölfstundentagen abstrampeln, es nützt ihm nichts mehr. Er bleibt auf irgendeiner mittleren Ebene hängen, weil er nicht gut kann mit den wirklich coolen Leuten." Eines Tages, so erwartet es Lottmann, werden die "Szenekönige von Berlin" die "charismatischen Führungsfiguren" sein.


Nun gut, nichts einfacher als das. Verlassen Sie Hals über Kopf "Trophäenfrau und die verkorksten Kinder" (Lottmann), stylen sich ein wenig und hängen die Nächte in der "Mandarin Lounge" in Berlin ab.


Aber halt! Haben Sie nicht selbst erst neulich erlebt, wie der Marketing-Kollege dem Chef erst zu lässig war, dann lästig wurde? Oder war da nicht die zu selbstbewußte Frau aus der Personalabteilung, die von ihren Mitarbeitern so kunstvoll gemobbt wurde, bis sie die Firma verließ? Und der brillante Jurist aus der Unternehmensentwicklung, wurde dem in den Meetings vom Vorgesetzten nicht so oft das Kreuz gebrochen, daß er heute genauso ein Duckmäuser wie seine Kollegen ist?


So wie der Gang durch die Institutionen die Linken gesellschaftskonform gemacht hat, so macht der Gang durch die Unternehmen die Coolen, Kreativen, Individualisten handzahm. Wer unabhängig sein will, Risiken eingeht, seine Haltung bewahren will, der ist in deutschen Konzernen fehl am Platz.


Lässig sind nur die Chefs, die ihren eigenen Laden aufbauten. Steve Jobs von Apple, der Auftritte wie eine Film-Diva pflegt. Larry Ellison von Oracle, der kommerzielles Fliegen haßt und deshalb seinen italienischen Kampfjet bevorzugt. Amazon-Gründer Jeff Bezos, der Kritikern antwortet "wir brauchen niemanden zu überzeugen", eine nette Umschreibung von "Ihr könnt mich mal".


Nicht vorstellbar ist so eine Mischung aus Coolness und Arroganz von deutschen Konzernchefs. Wie auch, wenn jeder sein Leben lang an seiner Karriere als Angestellter gebastelt hat.


Artikel erschienen am 7. November 2004

actr
07.11.2004, 08:37
Wien überflügelt die deutsche Hauptstadt
Warum Berlin schlechte Chancen im Wettbewerb um Osteuropazentralen hat
von Tina Kaiser in Wien

"Schaun's, es ist doch auch einfach schön hier", sagt Werner Mörtel, Vorstand der Generali Vienna AG, lehnt sich in seinem schwarzen Ledersessel zurück und deutet zur langgezogenen Fensterfront. "Man kann von hier aus sogar den Stephansdom sehen."


Tatsächlich eine großartige Aussicht, die die Vorstandsetage des zentral gelegenen Konzerngebäudes über die Dächer des Wiener Altstadtkerns bietet. Aber natürlich ist der Blick nicht der Grund, der die Österreichische Hauptstadt laut Mörtel zum "besten Standort für Osteuropazentralen" macht. Von Wien aus steuert die Generali Vienna Group für die italienische Mutter Assicurazioni Generali mehr als vierzig Unternehmen in Österreich und in sieben osteuropäischen Ländern. Es sei vor allem die gemeinsame Vergangenheit, die verwandte Mentalität und die kaum vorhandenen Sprachbarrieren, die den Ort zum idealen Brückenkopf nach Osten machten. "Wenn Sie durch das Telefonverzeichnis schauen, kriegen Sie das Gefühl, in Budapest oder Prag zu sein", sagt Mörtel.


Wien ist Europas Drehkreuz des Ostens. Über 1000 internationale Unternehmen haben sich mit ihren Osteuropazentralen in Österreich niedergelassen, die meisten davon in Wien, darunter Alcatel, Coca-Cola, Hewlett Packard, IBM, McDonald's, Renault oder Warner Music. Nicht nur die mentale Nähe, auch die Lage macht die Donaumetropole zum perfekten Ausgangspunkt für Geschäfte mit Mittel- und Osteuropa: 60 Kilometer sind es bis Bratislava, 240 Kilometer bis Budapest, 290 Kilometer bis Prag.


Eigentlich hat Berlin eine ähnlich günstige Lage. Noch immer brüstet sich die Stadt, der neue Mittelpunkt des erweiterten Europas zu sein, schließlich sind es gerade mal 80 Kilometer bis zur polnischen Grenze. Fast trotzig besteht Christiane Hufeland von der Wirtschaftsförderung Berlin International GmbH darauf: "Berlin hat eine wichtige Drehscheibenfunktion, die sich in den nächsten Jahren noch weiter beleben wird." Schließlich sei gerade in Ostberlin unheimlich viel Kompetenz gebündelt. "Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Kenner osteuropäischer Sprachen und Kulturen wie in Berlin." Stimmt. Neben den Ostberlinern, die Russisch in der Schule gelernt haben, kommen fast neun Prozent oder 39 000 Einwohner Berlins aus den neuen Beitrittsländern der Europäischen Union, davon allein 30 700 aus Polen.


Das Problem ist nur: Berlin hat diese Standortvorteile nicht genutzt. Bis auf wenige Ausnahmen sitzen die Osteuropazentralen der Konzerne trotzdem in Wien. Selbst Siemens, mit 14 600 Mitarbeitern Berlins drittgrößter Arbeitgeber, hat seine Zelte in der österreichischen Hauptstadt aufgeschlagen und steuert von dort aus die sieben osteuropäischen Landestöchter. Besonders bitter für den Standort Deutschland: Nicht nur internationale Konzerne, auch viele deutsche Unternehmen haben sich für Wien und gegen Berlin entschieden, darunter Beiersdorf, Boehringer Ingelheim, Bosch, Henkel, Kärcher, Miele, Pfeiffer Vacuum oder SAP.


"Zunächst einmal hat Österreich allgemein ganz entscheidende Vorteile gegenüber Deutschland", glaubt René Siegl, Geschäftsführer der Ansiedlungsagentur Austrian Business Agency (ABA). Das Lohn- und Gehaltsniveau Österreichs liegt 20 Prozent unter dem deutschen, die jährliche Arbeitszeit ist dagegen um etwa zehn Prozent höher. Eine vorteilhaftere Besteuerung soll künftig noch mehr Konzerne anlocken. Ab 2005 wird die Körperschaftsteuer auf 25 Prozent gesenkt, schon jetzt liegt sie mit 34 Prozent unter dem kombinierten deutschen Satz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer von rund 38 Prozent.

Dazu hat die Stadt Wien originäre Vorzüge, sagt Andreas Hacker, McDonald's-Vizepräsident für Zentraleuropa und Zentralasien. Seit 1990 erschließt McDonald's von Wien aus sukzessive den osteuropäischen Markt. Mittlerweile koordiniert es 16 Tochterfirmen jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs, von Estland im Norden bis Aserbaidschan im Süden. "Wien war damals der mit Abstand beste Platz dafür."


Zum einen wegen der Mobilität: Die Austrian Airlines flog von Wien aus schon 1990 alle Ostmetropolen mindestens einmal täglich an. "So gute Verbindungen gab es von deutschen Flughäfen seinerzeit noch nicht." Und auch die Autobahnanbindung gen Osten sei von Wien aus besser ausgebaut. Zum anderen war das Arbeitsangebot am besten: "Nirgendwo anders hätte wir so viele fähige Bewerber mit Sprach- und Kulturkenntnissen gefunden."


Auch für Friedrich Stara, Generaldirektor von Henkel Österreich, war es vor allem der kulturelle Vorteil, der Wien den Zuschlag brachte: "Die Mittel- und Osteuropäer haben eine ähnliche Mischung aus Stolz und Unsicherheit wie die Österreicher gegenüber dem großen Bruder Deutschland." Zudem seien Improvisation und das Umgehen mit Unzulänglichkeiten die Österreicher eher gewohnt.


Diese "Softskills" hält auch Wolfgang Dondorf, Vorstandsvorsitzender von Pfeiffer Vacuum, für entscheidend. "Die Osteuropäer haben ohnehin schon immer ein wenig das Gefühl, die Underdogs zu sein. Wenn dann so ein naßforscher Deutscher ankommt, ist das nicht gerade hilfreich. Die Österreicher haben eine etwas charmantere Art", sagt der Gummersbacher. Ein Pluspunkt sind für ihn auch die lokalen Banken. Sie begannen direkt nach dem Fall der Mauer, den osteuropäischen Markt zu erobern. Allen voran die größte österreichische Bank, die HVB-Tochter Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), die mittlerweile über 900 Niederlassungen in elf Ländern Zentral- und Osteuropas hat und dort einen Marktanteil von fünf bis zehn Prozent erreicht. "Daß die österreichischen Banken so frühzeitig in diesen Märkten Fuß gefaßt haben, war sicher ein Grund für die Unternehmen, in Wien ihre Headquarters aufzuschlagen", glaubt Marianne Kager, Chefökonomin der BA-CA.


Österreichs Finanzsektor ist nur eine von vielen Branchen, die aus den Standortansiedlungen Nutzen zieht. Die Headquarters bringen Aufträge für Zulieferer und Dienstleister, Hotels, Fluglinien und qualifizierte Arbeitsplätze und damit auch Steuereinnahmen. Alles Dinge, die das nahezu bankrotte Berlin und seine knapp 300 000 Arbeitslosen gut gebrauchen könnten.


Das hat mittlerweile auch der Berliner Senat erkannt. "Wien hat sich mit seiner langjährigen Tradition profiliert, aber Berlin ist seit zwei Jahren auch gezielt drauf ausgerichtet, die Wirtschaftsbeziehungen nach Osten hin wiederzubeleben", sagt Christoph Lang, Sprecher des Wirtschaftssenats. So gebe es ein Austauschprogramm für Verwaltungsangestellte mit Slowenien und zahlreiche Angebote für Berliner Firmen wie Kooperationsmessen oder Beratungsangebote durch die Investitionsbank Berlin oder das Euro-Info-Center. Außerdem engagieren sich Berlin und Brandenburg mit den polnischen Bezirken Stettin, Posen und Breslau im Projekt "Oder-Region", um den Wirtschaftsraum zu beleben. Beim Berliner Senat gibt man zu, daß die Stadt in den 90er Jahren zu stark auf Partnerschaften mit großen Metropolen wie Warschau und Moskau gesetzt haben: "Dabei wurden die Regionen vor der eigenen Haustür vernachlässigt", sagt Lang.



Till Heyer-Stuffer, Landesvorstandssprecher der Berliner Grünen, formuliert drastischer: "Der Senat hat gepennt." Es sei schlicht ein "Witz", daß der Senat erst in diesem Jahr eine Strategie zur EU-Osterweiterung vorgestellt habe. "Die Messe ist längst abgesungen." Wien, aber auch Dresden und das Ruhrgebiet hätten der Stadt den Rang abgelaufen.


"Berlin ist schlecht aufgestellt", bestätigt Karl Brenkl, Experte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er glaubt aber, daran könne die amtierende Landesregierung wenig ändern. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe sich in Deutschland eine Polystruktur herausgebildet: "Frankfurt ist die Bankenstadt, die großen Industriezentren liegen im Ruhrgebiet und in Süddeutschland." Im Gegensatz zur österreichischen sei die deutsche Hauptstadt nicht gleichzeitig auch das Wirtschaftszentrum. Berlin habe relativ wenig Wirtschaftsstruktur, die ein überregionales Profil zeige und so gut wie keine Industrie. "Die historischen Deformierungen durch die deutsche Teilung wird man erst in einem langen Prozeß aufholen können."


Eine Umfrage im Auftrag der Senatsverwaltung Wirtschaft vom Dezember 2003 läßt hoffen. 60 Prozent der befragten deutschen Unternehmen hielten Berlin für das geeigneteste Ost-West-Drehkreuz in Europa. Wien rangierte mit nur zehn Prozent der Stimmen auf Platz zwei. Ärgerlich nur, daß man sich von einer Umfrage nichts kaufen kann und die Konzerne trotzdem fast alle in Wien sitzen. Und da werden sie auch bleiben. "Die großen Firmen haben sich längst plaziert", gibt Wolfram O. Martinsen, Koordinator des Regierenden Bürgermeisters für Mittel- und Osteuropa, zu. Deswegen will sich Martinsen jetzt auf den Mittelstand konzentrieren. Mit Informationsveranstaltungen und Kontaktbörsen sollen die Berliner Mittelständler fit für den Osten gemacht werden und geeignete Kooperationspartner finden. Auch aus anderen Teilen des Landes will Martinsen Firmen in die Hauptstadt locken. "Das wird aber noch ein hartes Stück Arbeit werden." Gerade versuche er, einige japanische Unternehmen von Düsseldorf nach Berlin zu holen. Um so wichtiger sei es, daß ansässige Firmen vormachen, "wie man vom Standort Berlin erfolgreich den Osten erobern kann".


Erste Erfolgsmeldungen gibt es. Die Exporte von Berlin in die mittel- und osteuropäischen Staaten stiegen von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 425 Millionen Euro an.


Vorzeigebeispiel ist der Berliner Entsorger Alba: Seit Mitte der 90er Jahre kaufte sich das Unternehmen auf dem polnischen Markt ein, hält heute acht Beteiligungen lokaler Müllfirmen und ist dort der größte nicht-polnische Entsorger. "Die Berliner haben es in der Vergangenheit nur unzureichend vermocht, ihre historischen Verbindungen nach Osteuropa zu nutzen", glaubt Alba-Vorstandsmitglied Peter Kurth. Berlin habe viel Potential. Nur: "Es wird seine Zeit dauern, aber in ein bis zwei Dekaden wird die Stadt eine starke Rolle einnehmen."


Artikel erschienen am 7. November 2004

lintorfer74
07.11.2004, 08:56
Guten Morgen actr, Nogger, Biz, Cici, Carlo, TTN, Sunrise, Gerhard, Sven, Weizen, Adler, Toro, Trollinger, Kater, Fredz, Max, Weizen Millimaus, Chewi, Ford and all :D

Genießt den Sonntag der hier kalt und im Nebel liegt :lol: Aber meine Tasse Schokolade ist heiss :D

lintorfer74
07.11.2004, 09:05
.de, Sa, 6.11.2004, 11:00
Portfolio: Political Collectness - bitte nicht wegwerfen
Von Rebecca Knight

Sei es ein altes Wahlkampfposter mit dem Bildnis eines glatt rasierten Abraham Lincoln, Anstecker mit dem Slogan "I Like Ike" oder sprechende Ronald-Reagan-Puppen - Erinnerungsstücke aus dem politischen Leben der USA erfreuen sich bei Hobbypolitikern und eingefleischten Sammlern großer Beliebtheit.







Objekt der Begierde: Kerry-Anstecker


Und so darf man heute schon gespannt sein, was Bush-Anstecker oder Kerry-Poster in einigen Jahren wert sein mögen. "Einige Leute sammeln aufs Geratewohl", sagt Larry Krug von der Sammlervereinigung American Political Items Collectors. "Andere gehen methodisch vor und spezialisieren sich - beispielsweise auf einen bestimmten Präsidentschaftswahlkampf oder Gegenstände aus den 20er Jahren."

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den USA kaum Wahlkampfsouvenirs produziert. Erst dann begann man mit dem Verschenken von kleinen Andenken, Bändern und Tellern.


Am beliebtesten sind Anstecker. Aber auch politische Flugblätter aussichtsreicher Präsidentschaftskandidaten, Poster von Drittkandidaten, Fotos von Gouverneuren, Werbebanner für Bürgermeisterwahlen oder Bänder aus Wahlkampagnen für den Senat sind gefragt.



3000 John-Kerry-Buttons im Umlau


Ob das bei Bush/Kerry-Souvenirs dereinst auch so sein wird, ist heute schwer zu sagen. "Wie immer geht es auch hier um Angebot und Nachfrage", sagt Krug. Beim Parteitag der Demokraten waren schätzungsweise 3000 unterschiedliche John-Kerry-Buttons im Umlauf, mit Slogans wie "New Mexico for Kerry" oder "Women for Kerry". Krug: "In 10 bis 20 Jahren könnte ihr Wert leicht steigen, aber man wird damit wohl kaum seinen Ruhestand finanzieren können."


Dennoch sei es möglich, mit diesem Hobby Geld zu verdienen. So könne ein Anstecker aus dem Präsidentschaftswahlkampf 1920 mit den Bildnissen von James Cox als Präsidentschaftskandidaten und Franklin D. Roosevelt als Vizepräsidenten je nach Zustand gut und gerne 30.000 $ wert sein.


Zurzeit stehen Reagan-Souvenirs hoch im Kurs, auch Erinnerungsstücke aus der Ära Kennedy sind sehr beliebt. "Es gibt ein paar Stücke, die sind so selten, dass sie keinen festgelegten Wert haben", sagt Krug.

lintorfer74
07.11.2004, 09:07
ftd.de, Sa, 6.11.2004, 13:00
Versichern & Versorgen: Katastrophendeckung soll wieder lukrativer werden
Von Nadine Bös und Bülent Erdogan

Elbeflut 2002, Dürresommer 2003, Ruhrtornado 2004: Naturereignisse richten in Deutschland immer größere Schäden an. Die Versicherer sorgen mit Ausschlüssen und ausgefeilten Szenarien für mehr Gewinn aus Naturgefahrenpolicen.







Elbeflut 2002 - Die Überreste eines Wohnhauses in Weesenstein


Nach Berechnungen der Münchener Rück gingen in den vergangenen zehn Jahren 6,5 Mrd. Euro an versicherten Schäden auf Naturkatastrophen zurück. In den siebziger Jahren waren es - gemessen in Preisen von 2003 - nur 1,6 Mrd. Euro. Was auf den ersten Blick wie eine Bestätigung von Horrorszenarien über Klimaveränderungen aussieht, ist in großen Teilen auch Leichtsinn von Bauherren und Raumplanern: Das Einfamilienhaus direkt am Bachlauf. Die Lagerhalle auf den Elbwiesen. Die romantische Kneipe am Rheinufer in Köln. Orte, die zwar schick oder preiswert sind, aber auch anfällig für Hochwasser.

Häuslebauer lassen sich an immer riskanteren Stellen nieder. Auch die Vermögenswerte, die Naturkatastrophen zum Opfer fallen, werden höher. Bei Großschäden wird dann schnell der Ruf nach dem Staat laut, wie nach dem Elbe-Hochwasser 2002. Berlin zahlte Millionen, möchte diese Lasten jedoch gerne los werden. Aber der Versuch der Bundesregierung, eine Zwangsversicherung für alle Gebäude einzuführen, scheiterte. Bleibt die individuelle Versicherung der Gebäudebesitzer bei privaten Unternehmen. Aber dort läuten angesichts der Schäden ebenfalls die Alarmglocken. Das Geschäft mit dem Risiko war jahrelang lukrativ - jetzt arbeitet die Branche daran, dass dies auch so bleibt.



Gefahren besser abschätzen


Schon länger bieten die Unternehmen ein Erweiterungspaket für Hausrat- und Gebäudeversicherungen an. Versichert sind Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsche, Sturm und Lawinen. Doch die Assekuranz hat ein Verkaufsproblem: Wer auf einer Bergkuppe wohnt, muss gleich das ganze Paket bezahlen. Sonst funktioniert der Risikoausgleich nicht. Folglich hat nur jeder zehnte Kunde eine erweiterte Police.


Mit immer ausgefeilteren Systemen versuchen die Anbieter, die Gefahr von Naturkatastrophen so präzise wie möglich für jedes versicherte Risiko abzuschätzen. "Die Versicherungswirtschaft ist vorsichtiger damit geworden, diese Ereignisse so bereitwillig zu versichern wie in der Vergangenheit", sagt Gerhard Berz, Leiter der Geo-Risikoforschung bei der Münchener Rück. "Selbstbeteiligungen und höhere Beiträge werden mittelfristig nötig sein."



Wenig Erfahrung mit Erdbeben


Beispiel Hochwasser: Ein Instrument zur Risikoeinschätzung ist das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS), das der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft 2001 an die Versicherer ausgeliefert hat. Es ermittelt Gefahrenzonen für Überschwemmungsflächen für rund 55.000 Flusskilometer. Bereits heute sind drei Prozent aller Gebäude nicht versicherbar. Um noch genauer kalkulieren zu können, wurde das Drei-Zonen-System in diesem Jahr um eine vierte Zone ergänzt. Dadurch rutschten manche Gebiete, die bisher relativ preiswert versicherbar waren, in die nächst höhere und teurere Gefahrenklasse. Zudem rechnen die Versicherer inzwischen ein, dass Deichanlagen brechen könnten oder überflutet werden. Eine Lehre, die sie aus der Elbeflut zogen.


Wenig Erfahrung hatte Deutschland bisher mit Erdbeben. Doch auch hier bereitet sich die Assekuranz auf mögliche Schäden vor. Viel aktueller ist die Sturmgefahr. "Hier ist die Versicherungswirtschaft inzwischen ein gebranntes Kind", sagt Berz. So vernichtete der Wintersturm "Lothar", der 1999 über Süddeutschland fegte, versicherte Werte in Höhe von 665 Mio. Euro. Die Unternehmen haben deshalb Sturmzonen kartographiert. "Wir sammeln jede Menge Material und lassen unseren Erfahrungsschatz in die Kalkulation einfließen", sagt ein Allianz-Sprecher.

lintorfer74
07.11.2004, 09:11
Die Top 20 der deutschen Nebenwerte
Neue Serie über die Stars des Mittelstands: Die besten Small Caps, ermittelt von Independent Research
von Michael Höfling

Am Montag wurde aus der Spekulation Gewißheit. Der US-Konzern Borg Warner kauft den deutschen Automobilzulieferer Beru. Dessen Kurs sprang um gut 13 Prozent nach oben. Wer auf diese Entwicklung schon ein Jahr zuvor gesetzt hatte, kann jetzt gute 40 Prozent Rendite einstreichen. Steuerfrei. Beru ist kein Einzelfall. Mit deutschen Nebenwerten verdienten Anleger in den vergangenen zwölf Monaten besser als mit Siemens, Deutscher Bank und Co.


Doch die Perlen in den Spielklassen unterhalb der Börsen-Bundesliga sind schwer zu finden. Exklusiv für "Welt am Sonntag" hat deshalb das Frankfurter Analysehaus Independent Research in einem aufwendigen Verfahren 20 aussichtsreiche deutsche Nebenwerte herausgefiltert, die ab der kommenden Woche in dieser Zeitung ausführlich vorgestellt werden. "Die Unternehmen des Rankings sind in ihrem jeweiligen Markt gut aufgestellt und erfüllen trotz ihrer Marktenge auch Kriterien, die dem Anleger den Handel mit der Aktie erleichtern", sagt Jens Jung, der die Auswertung bei Independent Research betreut hat. Er mahnt interessierte Anleger aber zur Vorsicht: "Das Ranking ist keine Garantie auf steigende Aktienkurse." Es verbessere in erster Linie die Transparenz im unübersichtlichen Segment klein- und mittelkapitalisierter Aktien.


Und damit ist es nicht weit her. Nach dem Ende des Börsenbooms im Jahr 2000 bauten die Banken ihre Kapazitäten im Research drastisch ab. Darunter litten vor allem die Nebenwerte, an denen zeitweise weder institutionelle noch private Investoren auch nur das geringste Interesse hatten. "Diese Zeiten sind vorüber", sagt Jung. "In der Aufholphase nach der Börsenbaisse erkannten viele Investoren, wie günstig die kleinen Unternehmen bewertet waren." So ließen S- und M-Dax den großen Bruder Dax schon im vergangenen Jahr hinter sich. Und auch in 2004 liegen die Nebenwerte in Führung.


Dazu tragen gerade jene Unternehmen bei, die in Boom-Zeiten der New Economy als Langweiler belächelt wurden, in ihren jeweiligen Nischen aber oft höchst erfolgreich agieren. "Die Small Caps sind die Schnellboote des Aktienmarkts, die viel wendiger sind als die Supertanker aus dem Dax", sagt Heiko Bienek von der auf Nebenwerte spezialisierten Frankfurter Fondsgesellschaft Lupus Alpha. Bienek glaubt deshalb, daß die gute Leistung der Minis an den Börsen noch weitergehen kann. "Die großen Werte sind makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen meist sehr viel stärker ausgesetzt", glaubt er. "Bei kleinen Unternehmen stehen dagegen eher die fundamentalen Daten im Fokus."


Zudem sind die "Minis" auch in der Krise eher in der Lage, sich an veränderte Marktsituationen anzupassen. "Viele Betriebe haben in Eigenregie ohne großes Aufheben Lösungen mit ihren Beschäftigten gefunden, von denen die Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten profitieren", sagt Analyst Jung. "Da wird, ganz im Gegensatz etwa zu Volkswagen oder Daimler-Chrysler, an einem Strang gezogen." Und das nütze auch dem Aktionär.


Oft verbergen sich hinter Nebenwerten auch regelrechte "Hidden Champions", die versteckten Gewinner. Das sind kleinere Unternehmen, die in ihrer Nische Weltmarktführer sind. "Der Preis der Produkte ist für die Abnehmer oftmals nicht entscheidend", erläutert Lupus-Alpha-Mann Bienek. "Für die Kunden zählt in erster Linie, ob der Anbieter zuverlässig liefern kann und ob die Qualität stimmt." Ist das der Fall, steigt auch die Resistenz gegenüber konjunkturellen Schwankungen
Ein solches Unternehmen ist zum Beispiel Geratherm. Zum Kerngeschäft zählt die Herstellung analoger Fieberthermometer, die ohne das hochgiftige Quecksilber funktionieren. Statt dessen hat Geratherm selbst das patentgeschützte Flüssigmetall Galinstan entwickelt. "In Frankreich und Skandinavien etwa ist Quecksilber bereits verboten", erläutert Analyst Jung. "Setzt sich dieser Trend europaweit fort, würde das Geratherm große Chancen eröffnen."


Das Musterbeispiel für einen erfolgreichen Nebenwert allerdings ist Bijou Brigitte. Das Hamburger Unternehmen, europäischer Marktführer für Modeschmuck und Accessoires, liegt im Ranking von Independent Research ganz vorn. "Hier finden wir das klassische Beispiel für ein erfolgreiches Geschäftsmodell", sagt Analyst Jung. "Bijou profitiert von sinkenden Fixkosten bei steigenden Umsätzen." Das sehen auch die Anleger so: Allein seit Anfang Mai hat sich der Kurs der Aktie mehr als verdoppelt. "Das Papier ist so heiß gelaufen, daß ein kurzfristiger Rückschlag nicht auszuschließen ist", gibt Jung zu bedenken.


Überhaupt muß jeder Anleger, der in Nebenwerte investiert, genügend Zeit mitbringen, sich auch damit zu befassen. Analog zum Schattendasein, das viele der Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung führen, gehen viele relevante Nachrichten im Rummel um die großen Werte ganz einfach unter. "Aktive Beschäftigung mit den entsprechenden Aktien ist deshalb ein Muß", sagt Jens Jung.


Wer das nicht leisten kann oder will, der kann auch Fonds oder Indexzertifikate in sein Depot nehmen, die sich auf deutsche Nebenwerte spezialisiert haben (siehe Kasten rechts).


Auch sollten Anleger wissen, daß Nebenwerte grundsätzlich spekulativeren Charakter haben als viele Dax-Werte. Da sie an der Börse in deutlich geringerem Volumen gehandelt werden, sind sie auch meist schwankungsfreudiger. Gerade bei schlechten Nachrichten kann es dann schwierig werden, aus der betreffenden Aktie auszusteigen. Deshalb sollte kein Anleger ausschließlich auf die Small Caps setzen. "Nebenwerte eignen sich ideal als Beimischung zu einem ausgewogenen Aktiendepot", rät Bienek. Die jüngsten Abflüsse aus Aktienfonds sind laut Bienek für die Nebenwerte nicht zwingend ein Problem. Zwar liegt die Kassenquote deutscher Nebenwerte-Fonds nach Angaben der Börsenzeitung mit rund drei Prozent historisch niedrig, doch dafür springen ausländische Gesellschaften in die Bresche. "Wir hören von zahlreichen Unternehmen, daß sie auf ihren Road-Shows in Deutschland mit einem Tag auskommen, für London oder Edinburgh aber drei Tage einplanen müssen, so groß ist das Interesse dort."


Artikel erschienen am 7. November 2004

lintorfer74
07.11.2004, 09:14
Aussichtsreiche Nebenwerte: Wie sie bestimmt werden
Independent Research Screeningverfahren
Methodik


Die Grundgesamtheit setzte sich insgesamt aus 666 börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften zusammen. Das zur Auswahl stehende Aktienuniversum umfasste alle deutschen Nebenwerte, beginnend ab einer Marktkapitalisierung mittleren MDax-Niveaus. Als Selektionskriterien wurden die Streubesitz-Marktkapitalisierung, der Börsenumsatz, das Umsatz- und Gewinnwachstum, die Solidität des Geschäftsmodells sowie die Dividendenrendite herangezogen. Jedes betrachtete Unternehmen konnte je Kriterium maximal 3 Punkte erhalten.


Die Selektionskriterien


Die Marktkapitalisierung wurde als Selektionskriterium ausgesucht, da sich aus ihr ableiten lässt, wie groß die Bedeutung des Unternehmen am Kapitalmarkt ist. Da hierfür aber der Streubesitzanteil von erheblich Relevanz ist, wurde nicht die einfache Marktkapitalisierung sondern die Streubesitz-Marktkapitalisierung herangezogen. An Unternehmen deren Streubesitz-Marktkapitalisierung über 40 Mio. Euro liegt, wurden 3 Punkte vergeben, zwischen 10 und 40 Mio. Euro wurden 2 Punkte vergeben und unter 10 Mio. Euro wurde 1 Punkt vergeben. Hat ein Unternehmen sowohl Stämme als auch Vorzüge emittiert, wurde die Streubesitz-Marktkapitalisierung beider Aktiengattungen addiert.


Als zweites Selektionskriterium diente der durchschnittliche tägliche Börsenumsatz. Der Börsenumsatz spiegelt die tatsächliche Liquidität einer Aktie wieder. Umso liquider eine Aktie ist, desto schneller kann der Investor die Aktie zu einem fairen Marktwert kaufen bzw. verkaufen. Für Unternehmen, deren Aktien über einen Börsenumsatz von mehr als 50.000 Euro verfügen, wurden 3 Punkte vergeben. Liegt der Börsenumsatz pro Tag zwischen 10.000 und 50.000 Euro wurden 2 Punkte verliehen und bei weniger als 10.000 Euro wurde ein Punkt zugebilligt. Bei Stämmen und Vorzügen eines Unternehmens wurden die jeweiligen Börsenumsätze summiert.


Das Umsatz- und Gewinnwachstum wurde als weiteres Selektionskriterium ausgewählt. Hintergrund hierfür ist, dass nur Unternehmen mit einer positiven operativen Entwicklung einen steigenden Unternehmenswert generieren. Dabei erhielten Unternehmen mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und überproportionalen Ergebniswachstum 3 Punkte. 2 Punkte wurden vergeben, wenn das Unternehmen ein hohes einstelliges Umsatzwachstum sowie über ein überproportionales Ergebniswachstum verfügt. Ein Punkt wurde an die Unternehmen vergeben, die ein konstantes Umsatz- und Gewinnwachstum generieren.


Als viertes Selektionskriterium wurde die Solidität des Geschäftsmodells herangezogen. Dieses qualitative Kriterium dient als Indikator für die Fähigkeit des Unternehmens sich auf Grund seiner Marktposition, Technologie-Know-How, Management-Kompetenz im Wettbewerbsumfeld behaupten zu können. Als Einflussfaktoren zur Bestimmung der Solidität des Geschäftsmodells wurde u.a. die Höhe der operativen Margen und die Nachhaltigkeit von Ausschüttungen betrachtet. 3 Punkte wurden u.a. dann vergeben, wenn das Unternehmen hohe operative Margen erzielt sowie eine nachhaltige Ausschüttungspolitik praktiziert.


Als letztes Selektionskriterium diente die Dividendenrendite, die die Ausschüttungsfähigkeit und -freundlichkeit des Unternehmens gegenüber seinen Aktionären dokumentiert. Für eine (historische) Dividendenrendite von über 6% wurden 3 Punkte verliehen. 2 Sterne wurden erzielt, wenn die Dividendenrendite zwischen 3% und 6% lag. Bei einer Dividendenrendite von weniger als 3% aber mehr als 0% wurde 1 Punkt zugebilligt.


Artikel erschienen am 5. November 2004

lintorfer74
07.11.2004, 09:17
Auf den Finanzmärkten herrscht pures Chaos
Neues Buch des Fraktal-Erfinders
von Christoph Keese

Wer Geld in Aktien, Rohstoffe, Fonds oder Rentenpapiere investiert, macht eine erstaunliche Erfahrung: Die Kurse brechen immer wieder völlig überraschend nach unten oder oben aus, obwohl es angeblich präzise Methoden zur Abschätzung von Risiken gibt.


In den Buchhandlungen stehen Hunderte von Werken über Finanzmärkte, zahlreiche Formeln und Kennzahlen sagen künftige Kurse voraus, Ökonomen wie Myron S. Scholes und Robert C. Merton haben Nobelpreise für Theorien zur Preisbildung bekommen. Trotzdem gibt es Crashs und Rallyes, mit denen niemand gerechnet hat. Irgend etwas muß also falsch sein. Nur was genau?


Bisher nehmen die meisten Investoren und Wissenschaftler an, daß die Risiken an den Finanzmärkten nach der Gauß'schen Normalverteilung verteilt sind, also der berühmten Glockenkurve. Ausreißer in beide Richtungen sind möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Im Normalfall bleiben die Schwankungen klein und lösen keine Katastrophen aus.


Einer der berühmtesten Mathematiker der Welt greift diese Hypothese nun an. Benoit B. Mandelbrot behauptet in seinem neuen Buch, daß Kurse in Wahrheit wild hin- und herspringen und als Fraktale interpretiert müssen.


In der Mathematik gibt es kaum etwas so Chaotisches und Geheimnisvolles wie Fraktale. Mandelbrot weiß, wovon er spricht, denn er selbst hat die Fraktaltheorie entwickelt und populär gemacht. Berühmt sind seine "Apfelmännchen", die mit Hilfe von Fraktalformeln gezeichnet werden - bizarre Figuren, die unendlich vergrößerbar sind und sich dabei immer selbst ähnlich bleiben. Egal wie nah man die Figur heranzoomt, entdeckt man immer die gleiche Geometrie.


Bislang diente fraktale Mathematik der Erklärung chaotischer, schwer verständlicher Prozesse, wie des Wetters. Mandelbrot wendet die Methode nun erstmals auf Finanzmärkte an. "Die drei Zustände der Materie - fest, flüssig, gasförmig - sind seit langem bekannt", schreibt Mandelbrot. "Analog gibt es drei Zustände des Zufalls: mild, langsam und wild."


In der Literatur werde nur die mildeste und schlichteste Form des Zufalls besprochen, die Gauß'sche Normalverteilung. Dabei verhielten sich die Finanzmärkte ausgesprochen wild. Wer ihnen auf die Spur kommen wolle, müsse mit Fraktalen rechnen. Nur so könne man ein altes Rätsel lösen: Aktien bringen im historischen Schnitt - je nach den Daten, die man zugrunde legt - zwischen 4,1 und 8,4 Prozent mehr Rendite als risikofreie Staatsanleihen. Mit der bisherigen Theorie sei aber nur ein Risikoaufschlag für Aktien von höchstens einem Prozent zu erklären. Warum sind die Preise de facto soviel höher, als die Theorie vorhersagt? Weil das Risiko in Wahrheit viel größer als angenommen ist. Deswegen verlangen die Aktionäre eine hohe Prämie. Der Markt muß sie zahlen, weil sonst nicht genug investiert wird.


Das Risiko ist so hoch, weil es viel öfter Crashs gibt, als die Theorie prognostiziert. Vor allem geschehen Crashs in winzigen Zeiträumen und lassen den Anlegern kaum Zeit zur Reaktion. Ein Beispiel: Zwischen 1986 und 2003 verlor der Dollar kontinuierlich gegenüber dem Yen. Doch die Hälfte des Werts ging an nur zehn von 4695 Handelstagen verloren. Umgekehrt gilt das Gleiche: In den zehn Jahren von 1980 bis 1989 gewann der Standard-&-Poor's-500-Index 40 Prozent seines Gesamtanstiegs in zehn Tagen, also in 0,5 Prozent der Handelszeit.

Die meisten Investoren machen sich etwas vor, wenn sie glauben, Kurse würden kontinuierlich steigen oder fallen. Kleinste Einheit der Börse ist der einzelne Abschluß, der Tick auf dem Computer-Bildschirm. Von Tick zu Tick springen die Kurse erratisch. Die Preisfindung verläuft so chaotisch wie das Wetter. Jedes Ereignis in der Vergangenheit beeinflußt die Zukunft. Rückkopplungen zwischen Millionen Marktteilnehmern führen zu unkalkulierbaren Ausreißern. Nur weil Menschen durch die Evolution trainiert sind, Muster zu erkennen, suchen sie Verhaltensmuster an den Märkten, obwohl da keine sind. Es herrscht pures Chaos.


Mandelbrots Buch ist einer der originellsten und intelligentesten Beiträge zum Verständnis der Finanzmärkte. Nur eines bleibt der Mathematiker schuldig: ein geschlossenes neues Modell. Das hat er selbst nicht, statt dessen schlägt er ein umfangreiches Forschungsprogramm vor. Trotzdem kommt Mandelbrot der Wirklichkeit näher als viele andere Theoretiker.


Artikel erschienen am 7. November 2004

lintorfer74
07.11.2004, 09:18
Auf den Finanzmärkten herrscht pures Chaos
Neues Buch des Fraktal-Erfinders
von Christoph Keese

Wer Geld in Aktien, Rohstoffe, Fonds oder Rentenpapiere investiert, macht eine erstaunliche Erfahrung: Die Kurse brechen immer wieder völlig überraschend nach unten oder oben aus, obwohl es angeblich präzise Methoden zur Abschätzung von Risiken gibt.


In den Buchhandlungen stehen Hunderte von Werken über Finanzmärkte, zahlreiche Formeln und Kennzahlen sagen künftige Kurse voraus, Ökonomen wie Myron S. Scholes und Robert C. Merton haben Nobelpreise für Theorien zur Preisbildung bekommen. Trotzdem gibt es Crashs und Rallyes, mit denen niemand gerechnet hat. Irgend etwas muß also falsch sein. Nur was genau?


Bisher nehmen die meisten Investoren und Wissenschaftler an, daß die Risiken an den Finanzmärkten nach der Gauß'schen Normalverteilung verteilt sind, also der berühmten Glockenkurve. Ausreißer in beide Richtungen sind möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Im Normalfall bleiben die Schwankungen klein und lösen keine Katastrophen aus.


Einer der berühmtesten Mathematiker der Welt greift diese Hypothese nun an. Benoit B. Mandelbrot behauptet in seinem neuen Buch, daß Kurse in Wahrheit wild hin- und herspringen und als Fraktale interpretiert müssen.


In der Mathematik gibt es kaum etwas so Chaotisches und Geheimnisvolles wie Fraktale. Mandelbrot weiß, wovon er spricht, denn er selbst hat die Fraktaltheorie entwickelt und populär gemacht. Berühmt sind seine "Apfelmännchen", die mit Hilfe von Fraktalformeln gezeichnet werden - bizarre Figuren, die unendlich vergrößerbar sind und sich dabei immer selbst ähnlich bleiben. Egal wie nah man die Figur heranzoomt, entdeckt man immer die gleiche Geometrie.


Bislang diente fraktale Mathematik der Erklärung chaotischer, schwer verständlicher Prozesse, wie des Wetters. Mandelbrot wendet die Methode nun erstmals auf Finanzmärkte an. "Die drei Zustände der Materie - fest, flüssig, gasförmig - sind seit langem bekannt", schreibt Mandelbrot. "Analog gibt es drei Zustände des Zufalls: mild, langsam und wild."


In der Literatur werde nur die mildeste und schlichteste Form des Zufalls besprochen, die Gauß'sche Normalverteilung. Dabei verhielten sich die Finanzmärkte ausgesprochen wild. Wer ihnen auf die Spur kommen wolle, müsse mit Fraktalen rechnen. Nur so könne man ein altes Rätsel lösen: Aktien bringen im historischen Schnitt - je nach den Daten, die man zugrunde legt - zwischen 4,1 und 8,4 Prozent mehr Rendite als risikofreie Staatsanleihen. Mit der bisherigen Theorie sei aber nur ein Risikoaufschlag für Aktien von höchstens einem Prozent zu erklären. Warum sind die Preise de facto soviel höher, als die Theorie vorhersagt? Weil das Risiko in Wahrheit viel größer als angenommen ist. Deswegen verlangen die Aktionäre eine hohe Prämie. Der Markt muß sie zahlen, weil sonst nicht genug investiert wird.


Das Risiko ist so hoch, weil es viel öfter Crashs gibt, als die Theorie prognostiziert. Vor allem geschehen Crashs in winzigen Zeiträumen und lassen den Anlegern kaum Zeit zur Reaktion. Ein Beispiel: Zwischen 1986 und 2003 verlor der Dollar kontinuierlich gegenüber dem Yen. Doch die Hälfte des Werts ging an nur zehn von 4695 Handelstagen verloren. Umgekehrt gilt das Gleiche: In den zehn Jahren von 1980 bis 1989 gewann der Standard-&-Poor's-500-Index 40 Prozent seines Gesamtanstiegs in zehn Tagen, also in 0,5 Prozent der Handelszeit.

Die meisten Investoren machen sich etwas vor, wenn sie glauben, Kurse würden kontinuierlich steigen oder fallen. Kleinste Einheit der Börse ist der einzelne Abschluß, der Tick auf dem Computer-Bildschirm. Von Tick zu Tick springen die Kurse erratisch. Die Preisfindung verläuft so chaotisch wie das Wetter. Jedes Ereignis in der Vergangenheit beeinflußt die Zukunft. Rückkopplungen zwischen Millionen Marktteilnehmern führen zu unkalkulierbaren Ausreißern. Nur weil Menschen durch die Evolution trainiert sind, Muster zu erkennen, suchen sie Verhaltensmuster an den Märkten, obwohl da keine sind. Es herrscht pures Chaos.


Mandelbrots Buch ist einer der originellsten und intelligentesten Beiträge zum Verständnis der Finanzmärkte. Nur eines bleibt der Mathematiker schuldig: ein geschlossenes neues Modell. Das hat er selbst nicht, statt dessen schlägt er ein umfangreiches Forschungsprogramm vor. Trotzdem kommt Mandelbrot der Wirklichkeit näher als viele andere Theoretiker.


Artikel erschienen am 7. November 2004

Adler
07.11.2004, 09:32
Guten morgen allerseits :D
und einen wunderschönen Sonntag

Adler
07.11.2004, 09:37
China nimmt Börsenreform in Angriff
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Peking hat erkannt: Eine florierende Wirtschaft gibt es nur mit funktionierendem Aktienmarkt
von Christiane Kühl

Der Raum ist eng. Kleine Zahlen und Zeichen flimmern über die Leuchttafeln des engen Raumes. Ein paar Männer und Frauen studieren die Anzeigen, auf bunten Plastikstühlen sitzen Rentner und starren auf die blinkenden Daten. Private Aktienhallen wie diese waren zur Zeit des chinesischen Wertpapierbooms vor fünf Jahren quirlige Minibörsen: Manager und Mütter mit Babies drückten die Knöpfe, auf denen "Kaufen" stand. Heute sind Chinas Privatanleger zurückhaltender geworden. Mit gutem Grund. Chinas lokaler Aktienmarkt befindet sich seit Jahren im Sinkflug. Vor einigen Wochen landeten die Kurse auf einem Fünfjahrestief. Doch seit kurzem deutet sich eine leichte Erholung an. Denn nach langer Untätigkeit beginnt Peking nun mit Schritten zu einer ernsthaften Reform des Aktienmarkts.


Die Börsenaufsicht CSRC will die Rechte von Kleinaktionären stärken. Chinesische Versicherungen sollen bald direkt an der Börse investieren dürfen. Für Börsengänge sind neue Aktienpreis-Regeln in Arbeit. Die Verordnungen müssen zwar noch vom Staatsrat abgesegnet werden. Doch treten sie in Kraft, werden sie nach Ansicht von Analysten die Attraktivität des Aktienmarkts steigern und die Kurse stützen. Lange hatten Börsenbeamte geklagt, daß Pekings Spitzenpolitiker ihren Finanzreformeifer auf den Bankensektor konzentrieren, während sie den Aktienmarkt links liegen ließen. Erst im Februar dieses Jahres erklärte der Staatsrat Reformen der Börsen zur Priorität - im September erneut eingefordert von Wen Jiabao. "Peking hat erkannt, daß sich ohne echten Aktienmarkt auch Chinas Wirtschaft nicht dauerhaft entwickeln kann", sagt Andy Rothman, Shanghai-Chef von CLSA, der asiatischen Investmenttochter von Credit Lyonnais. Auch ausländische Banken, die seit Mitte 2003 begrenzten Zugang haben, werden erst große Mengen Kapital in Chinas Aktienmärkte schaufeln, wenn diese nach internationalen Regeln funktionieren.


Noch sind die Börsen in Shanghai und dem südchinesischen Shenzhen davon weit entfernt. Gegründet wurden sie 1990 und 1991 - vor allem als Vehikel, um kapitalschwachen Staatsfirmen frisches Geld zu verschaffen. Noch heute sehen viele Firmen die Börse eher als Bankautomaten denn als Handelsplatz. Nur ein Drittel der insgesamt am Markt gelisteten Papiere mit einem Gesamtwert von rund 500 Milliarden Yuan (knapp 50 Mrd. Euro) sind auch tatsächlich handelbar. Der Rest ist in der Hand verschiedener Staatsorgane: Firmen, Ministerien, Behörden. Viele Börsenunternehmen schreiben tiefrote Zahlen - ohne Aussicht auf Besserung. Dazu kommen Spekulation, Insiderdeals, Intransparenz, mangelnde Bilanzoffenlegung oder gleich Fälschung. Die Interessen privater Anleger spielen kaum eine Rolle.


Damit und mit der maladen Kursentwicklung sind die Aktionäre zunehmend unzufrieden. Viele haben ihr Geld ohnehin nur in den Markt gesteckt, weil andere lukrative Anlegeformen unterentwickelt sind. Sie verloren im Börsencrash ab 2001 viel Geld.


Seit China seinen Aktienmarkt zaghaft auch für Ausländer öffnet, gewinnen Chinas Reformen auch international an Bedeutung. Bislang dürfen 27 Banken, darunter die Deutsche Bank, UBS und die Citigroup als so genannte Qualified Foreign Institutional Investors (QFII) in Chinas Hauptmarkt, die A-Aktien, investieren. Ihnen wurden Investmentquoten von insgesamt 2,4 Mrd. Dollar genehmigt. Die Schweizer UBS ist mit einer 800-Mio.-Dollar-Quote der bisher größte QFII. "Wir sind auf dem Weg, diese Summe vollständig zu investieren", sagt Mark Panday, UBS-Sprecher in Hongkong. UBS investiert vor allem im Auftrag von Kunden und will bis Ende des Jahres 80 bis 90 A-Markt-Firmen analysiert haben. China erhofft sich von den ausländischen Investoren Druck auf die Börsenfirmen, ihre Bilanzen und Corporate Governance internationalen Standards anzupassen - so wie es Firmen, die in Hongkong oder New York aufs Parkett gehen, ja auch tun müssen. Die QFIIs seien rationale Investoren, die vor allem Blue Chips hoch bewerten, zitierte die Volkszeitung kürzlich Zuo Xiaolei von der lokalen Brokerfirma Chinastocks. Im Mai waren allerdings laut offiziellen chinesischen Zahlen nur 63 Prozent der genehmigten QFII-Quoten auch im Aktienmarkt angekommen. Berichten zufolge störten sich die QFIIs am weiter schlechten regulativen Umfeld oder parkten das in die chinesische Währung umgetauschte Geld auf Bankkonten, um eine mögliche Aufwertung des Yuan abzuwarten. Kaum noch Bedeutung hat der ursprünglich als Börse für Ausländer gegründete kleinere B-Markt mit devisennotierten Papieren. Er wurde vor drei Jahren auch Chinesen geöffnet, wird aber eventuell im A-Markt aufgehen.
Nach den neuen Regeln zum Kleinanlegerschutz muß bei Aktionärsversammlungen künftig die Mehrheit der anwesenden Halter handelbarer Papiere etwa bei Neuemissionen zustimmen. Schon die Ankündigung wirkte: Im Oktober zwangen die Aktionäre des Stahlgiganten Baosteel die Unternehmensleitung dazu, die öffentliche Ausgabe neuer Aktien um 20 Prozent einzudampfen. Sie befürchteten, daß die neuen Papiere den Wert ihrer eigenen Aktien drücken. Die CSRC will zudem Börsenfirmen verpflichten, Dividende auszuschütten.


Zudem sollen künftig Versicherer - inklusive auch Joint-ventures mit ausländischer Beteiligung, wie sie etwa die Allianz betreibt - bis zu fünf Prozent ihrer Vermögenswerte direkt an der Börse anlegen dürfen, was dieser bis zu 60 Mrd. Yuan (sechs Mrd. Euro) bescheren könnte. "Ein großer Schritt für China", sagt Tim Matson, Regionalmanager bei ING für Asien-Pazifik. "Ein höherer Anteil von Großinvestoren kann die Schwankungen des Marktes reduzieren."


Artikel erschienen am 7. November 2004

Adler
07.11.2004, 09:43
Eurokurs setzt zum Sprung über 1,30 Dollar an
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Eine Zinserhöhung durch die Fed könnte die US-Währung stärken
von Frank Stocker

Mitte der Woche sorgte die Wiederwahl George W. Bushs als US-Präsident für einen ersten Aufschwung an den Börsen. Am Freitag dann wurde diese eher emotionale Reaktion auch durch positive Wirtschaftsdaten unterfüttert und ließ die Kurse weite rsteigen.


Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich im Oktober deutlich erholt. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, wuchs die Zahl der Stellen um 337 000. Analysten hatten mit einem Plus von 169 000 gerechnet. Den Beschäftigungszuwachs für September revidierte das Ministerium von 96 000 auf rund 140 000 Stellen.


Damit stieg unter den Börsianern wieder die Hoffnung auf ein anhaltendes kräftiges Wirtschaftswachstum in den USA. Der Eurokurs reagierte daraufhin zunächst mit deutlichen Abschlägen. Er stürzte bis auf 1,2760 Dollar, machte dann aber urplötzlich kehrt und explodierte förmlich. Nur zwei Stunden später erreichte er ein neues Allzeithoch bei 1,2951.


Die Stärke des Euro ist erstaunlich, da die US-Daten eigentlich für eine Erholung des Dollar sprechen. Doch der Kursverlauf zeigt deutlich, daß derzeit vor allem Spekulanten und Hedge-Fonds den Markt beherrschen. Sie wollen offenbar den Eurokurs zu neuen Höhen treiben.


Da die Währung auch im späteren Handel die Gewinne weitgehend halten konnte, scheint das neue Niveau relativ stabil zu sein. Damit ist der Weg offen, um in der kommenden Woche auch die psychologisch wichtige Hürde von 1,30 Dollar zu durchbrechen.


Unter dem gestiegenen Euro litten aber wiederum die europäischen Börsen, so daß die Aktienkurse hierzulande im späten Freitagshandel wieder nachgaben. Dies könnte sich daher in der kommenden Woche fortsetzen.


Fraglich ist noch, wie die Börsen auf die Ergebnisse der US-Notenbanksitzung am Mittwoch reagieren. Die meisten Experten gehen nach den guten Zahlen vom Arbeitsmarkt von einer weiteren Zinserhöhung aus. Einerseits drücken höhere Zinsen auf die Unternehmensgewinne, andererseits würde eine Zinserhöhung signalisieren, daß der Aufschwung anhält. Zudem würden höhere Zinsen in den USA den Geldfluß Richtung Europa eindämmen. Das wiederum könnte den Dollar stärken und die Aktienkurse hierzulande steigen lassen. Doch entscheidend dürfte mal wieder sein, welche Worte Alan Greenspan letztlich wählt.


Artikel erschienen am 7. November 2004

FordP.
07.11.2004, 09:45
Schönen Guten Morgen Adler, lintorfer, actr and all :D

Ford :wink:

Adler
07.11.2004, 09:45
Angriff auf den Marktführer
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Jeder gegen jeden, aber alle gegen Schlecker. Die Drogisten führen einen erbitterten Existenzkampf
von Martina Goy

Nun also auch noch das. Unter dem Motto "Gesundheit & Vitalität" bietet Discounter Lidl seit vergangener Woche ein umfassendes Wellness-Sortiment an. Mit Kieselerde-Kapseln, Aloe-Vera-Cremes und Sportgel lockt der Preisbrecher aus Neckarsulm per ganzseitigen Anzeigen in seine Läden. Sogar ein freiverkäufliches Meerwasser-Nasenspray ist im Programm - die dafür notwendige Mitarbeiterschulung, im Fachjargon Sachkundenachweis genannt, läuft auf Hochtouren.


Deutschlands Totengräber des Einzelhandels, die Discounter, greifen jetzt auch massiv die Drogerien an. Dabei tobt zwischen Marktführer Schlecker und den Verfolgern dm, Rossmann und Co. auch ohne die Konkurrenz der Billigheimer aus dem Lebensmitteleinzelhandel derzeit ein erbitterter Kampf um Marktanteile, Kunden und die besten Standorte. Weil Deutschland ähnlich wie mit Discountern auch mit Drogerieketten zugepflastert ist, jagen sich die Drogisten nun gegenseitig.


Nachdem die Branche in der Vergangenheit schiedlich-friedlich per Nord-Süd-Gefälle und manchmal auch stadtintern koexistiert hatte und sich ansonsten - auch mit den Gewerkschaften - einig war in der Abneigung gegen den aggressiven Ladeneröffner Schlecker, ist nun die Schonzeit vorbei. Ihr Platz und Drospa waren die ersten, die mit roten Zahlen Warnsignale in der Branche setzen. "Überleben für alle wird schwer", sagt Marketingleiter Wolfgang Twardawa von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). "Die Branche muß sich konsolidieren, denn der Markt ist gesättigt."


Also hat sich Rossmann unlängst Tengelmanns kriselnde Kette kd mit fast 400 Filialen per Vierjahres-Vertrag einverleibt und sich zudem mit dem asiatischen Mischkonzern Hutchison Whampoa einen potenten 40-Prozent-Anteilseigner geangelt. Mit dessen Geld sollen die kd-Läden bis 2006 alle bezahlt werden und auf Rossmann-typisches getrimmt werden. "Wir erleben zur Zeit einen Umbruch", sagt Firmenchef Dirk Roßmann. "Ich bin sicher, daß sich der Konzentrationsprozeß auf wenige noch beschleunigen wird." Für sein eigenes Unternehmen plant der Mann natürlich mehr. Mit einer Erhöhung um 18,8 Prozent auf 784,1 Millionen Euro schraubten die Hannoveraner allein im ersten Halbjahr 2004 ihre Drogerieumsätze bereits beachtlich nach oben. Zur weiteren Strategie erklärte Whampoa-Europa-Statthalter Jürgen Schreiber in der Tageszeitung "Die Welt" kürzlich: "Wir arbeiten an Konzepten für sehr große Märkte."


Die Rede ist von Läden von 1500 Quadratmetern, die außerdem Snacks, elektronische Produkte, Textilien oder Medikamente verkaufen. In Taiwan beispielsweise ein großer Erfolg. "Das ist die Zukunft der Drogerien", sagt Schreiber und meint Deutschland.


Hierzulande hat sich indes mit der süddeutschen Unternehmergruppe Müller Ulm Familie, Netzwerk des gelernten Friseurs Erwin Müller, längst ein Filialist dieser Größenordnung breitgemacht. Mit 388 Filialen und 16 000 Mitarbeitern sowie einem Gruppenumsatz von 1,64 Milliarden Euro rückt auch Müller expansiv vor.


Dm, nach Marktanteilen und Drogerieumsatz noch die Nummer zwei hinter Schlecker, setzt ebenfalls weiter auf Neueröffnungen. Das von Götz Werner, einem auf Nachhaltigkeit bedachten Firmenchef, geführte Unternehmen wuchs allein beim Umsatz 2003/2004 um 8,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und schuf 811 neue Arbeitsplätze. Als neue Absatzchance erkannte Werner zudem die Liberalisierung des Apothekenmarktes. Derzeit führt das Karlsruher Unternehmen eine Art Musterprozeß. Im Sommer hatte dm in mehreren Märkten in Nordrhein-Westfalen Annahmestellen für per Internet bestellte, apothekenpflichtige Medikamente gestartet. Die Apothekerkammer Rheinland und die Zentrale zur Bekämpfung von unlauterem Wettbewerb zogen dagegen vor Gericht. Dm stoppte den Testbetrieb. "Das Verfahren liegt beim Verwaltungsgericht", sagt Götz Werner, "das kann also noch lange dauern."
Dennoch ist er froh, für Deutschland Vorreiter zu sein. "Irgendwann wird sich auch dieses EU-Gesetz etablieren", sagt er. "Wir haben einen Stein ins Wasser geworfen, nun müssen wir sehen, welche Wellen er schlägt."


Derlei Experimente kann sich Werner angesichts zweistelliger Zuwachsraten leisten. Obwohl er mit einem Marktanteil von 18,8 Prozent noch meilenweit vom Marktführer entfernt operiert. Anton und Christa Schlecker, die verschwiegenen Eigentümer von Europas erfolgreichster Kette, besetzen 41,8 Prozent des Drogeriemarktes in Deutschland. Die Umsätze ihrer weltweit fast 14 000 Kleinstläden betragen nach Branchenschätzungen immer noch 6,5 Milliarden Euro.


Allerdings: Während sich die Hauptkonkurrenten über ein ordentliches bis sehr gutes Umsatzwachstum freuen, kriselt Schlecker erstmals seit der Unternehmensgründung 1975. "Wenn die größeren Drogerie-Märkte ihr Angebot ausweiten, kann Schlecker mit seinen kleinen Läden nicht mithalten", sagt GfK-Experte Twardawa. "Und wenn die Discounter verstärkt Drogerie-Kunden an sich binden, dann schadet das vor allem Schlecker."


Schon schließt der Marktführer erstmals Filialen in großem Stil, allein in Berlin wurden seit September 27 von 300 Geschäften aufgegeben. Eine durchaus gefährliche Situation für die Schlecker-Familie, deren Umsatzsteigerungen fast ausschließlich aus der Expansion kommen. Im Durchschnitt setzen Schlecker-Filialen nach Branchenangaben monatlich nur 40 000 Euro um, während Rossmann auf 150 000 Euro kommt und dm gar auf 260 000 Euro.


Entsprechend gelassen geben sich die Verfolger. Dm-Chef Werner geht sogar so weit, Schlecker ironisch als existentiell notwendig anzusehen. "Gäbe es Schlecker nicht", sagt er, "müßte man sie erfinden. Ich bin jedesmal froh, wenn ich einen neune Mietvertrag unterzeichne und Schlecker mit vielen Filialen in der Nähe ist. Er sichert uns die Drogeriekultur."


Artikel erschienen am 7. November 2004

Adler
07.11.2004, 09:46
Guten morgem FordP. :D
Schönen Guten Morgen Adler, lintorfer, actr and all :D

Ford :wink:

stomach
07.11.2004, 09:46
GUTEN MORGEN :P

Adler, actr, ford, Nogger, fredz, coralle, carlo, max, milli,
trolli, yoda, chewi, weizen, rasputin, maca, NMProfi, tommy and all

Adler
07.11.2004, 09:49
Bush ist das geringste Problem
http://www.wams.de/tplpix/wams/logo_wams.gif
Warum viele US-Firmen in Deutschland schwächeln
von Martina Goy

Die vermeintlich schlechte Nachricht kommt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten selbst. Ausgerechnet die globalsten US-Firmen wie Coca-Cola, McDonald`s, Wal-Mart, Starbucks und Marlboro erleben im alten Europa derzeit signifikante Umsatzeinbrüche. Die Gründe dafür sehen einige amerikanische Meinungsumfragen in einer steigenden anti-amerikanischen Haltung bei den Käufern. Bushs Wahlsieg diese Woche, so die Befürchtung, könnte dieser Konsumverweigerung neue Nahrung geben.


Deutsche Experten halten von der These wenig. "Wenn es tatsächlich so etwas wie einen Bush-Faktor gibt", sagt dazu Olaf Göttgens, Deutschland-Chef der Werbeagentur BBDO, "dann hat dies zumindest in Deutschland keinen Einfluß auf das Kaufverhalten." Dies belege eine Ipsos-Studie, bei der 55 Prozent der Befragten die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA als "sehr gut" oder "gut" einschätzen. Allerdings sei auffällig, so Göttgens, daß es sich bei den Krisenfirmen ausgerechnet um jene Marken handelt, die für den "American way of life" stehen. Sein Erklärungsversuch: Soft-Drinks, Fast food und Zigaretten leiden unter dem gestiegenen Gesundheitsbewußtsein.


Einen anderen Ansatz sieht der Handelsexperte Joachim Zentes, Direktor des Instituts für Handel und Internationales Marketing von der Universität Saarbrücken. "Es gibt keine Verbindung zu aktuellen, politischen Verbindungen", sagt auch er, "aber individuelle, firmenspezifische Gründe, warum die Zahlen einiger Unternehmen schlechter geworden sind."


Wal-Mart beispielsweise, der weltgrößte Einzelhändler, habe in den USA das Image des billigsten Lebensmitteleinzelhändlers. Diese Klassifizierung sei Deutschland jedoch schon durch Discounter besetzt. "Erst seit Wal-Mart sich keine Preisschlacht mehr mit Aldi leistet", sagt Zentes, "läuft es besser."


Und auch das Scheitern von Coca-Cola habe nichts mit Boykott zu tun. Der Brause-Riese hat seine Marktanteile ebenso an den US-Konkurrenten Pepsi verloren wie McDonald`s an den Wettbewerber Burger King. "Das sind zyklische Wechselspielchen", so Zentes, "sie sind abhängig von der Managementorientierung." Auch das Verschwinden der Textilkette Gap aus Deutschland gehört in diese Kategorie. "Zara und H&M", sagt Zentes, "erfühlen offenbar den Geschmack von Europäern besser." Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, sieht gar ein deutsches Phänomen für den Umsatzeinbruch bei Coca-Cola in Deutschland verantwortlich. "Beim Thema Dosenpfand", so seine Erklärung, "war Pepsi einfach schneller." Als es um Insellösungen bei den Discountern ging, habe der Branchenführer nicht reagiert. An seiner statt besetze nun der Konkurrent diesen Markt.


Auch der schleppende Erfolg von Starbucks in Deutschland ist erklärbar. Wie schon zuvor in der Schweiz, wo Kooperationen scheiterten, resultieren die Probleme der Kaffeehaus-Kette aus der Frühstücks- und Kaffee-Trinkmentalität der Deutschen. To-go ist hierzulande nicht jedermanns Sache. "Wir Deutschen", sagt Pellengahr, "stehen morgens lieber früh auf, um in Ruhe zu frühstücken, statt uns im Gehen die Lippen zu verbrühen."


Spekulationen, daß vielleicht der erneute Wahlsieg von George W. Bush noch zu Verweigerungsaktionen führen könne, erteilen die Experten in Deutschland unisono eine Absage. "Im Massenbereich zeichnet den Verbraucher keine Sensibilität aus, die zu meßbaren Reaktionen führt", sagt Handels-Guru Zentes. "Selbst in Zeiten des Irak-Kriegs, als das Berliner Kaufhaus Kadewe eine USA-Woche promotete, haben die Kunden ungebremst eingekauft."


Artikel erschienen am 7. November 2004

Adler
07.11.2004, 09:52
Guten morgen Sto :D
GUTEN MORGEN :P

Adler, actr, ford, Nogger, fredz, coralle, carlo, max, milli,
trolli, yoda, chewi, weizen, rasputin, maca, NMProfi, tommy and all

FordP.
07.11.2004, 09:52
Hallo stomach :D

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Adler
07.11.2004, 09:53
Europa-Richter entscheiden im Dezember über Dosenpfand
Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof wird offenbar bereits am 14. Dezember darüber urteilen, ob die deutsche Pfandpflicht auf Einwegverpackungen das europäische Wettbewerbsrecht verletzt. Das Urteil werde damit wenige Tage vor der endgültigen Entscheidung über den Verordnungsentwurf von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) im Bundesrat erfolgen, berichtet das Magazin "Der Spiegel". Verwerfen die Luxemburger Richter die deutschen Pfandvorschriften, könnte auch Trittins Neuregelung gegen Europarecht verstoßen.

Ausländische Getränkehersteller hatten gegen die deutschen Pfandregeln geklagt, weil die Rücknahmepflicht für Verpackungen ihre Transportkosten nach Deutschland unverhältnismäßig erhöhe. Die Pfandnovelle von Minister Trittin sieht vor, künftig in allen Handelsunternehmen ein einheitliches Pfand von 25 Cent auf Bier, Wasser und Erfrischungsgetränke zu erheben. Sonderlösungen einzelner Anbieter sollen künftig ausgeschlossen sein. dpa

Adler
07.11.2004, 09:54
Von Köln nach Berlin
Viva droht Lizenzentzug

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will Überlegungen des neuen Viva- Eigners Viacom, die Musikkanäle Viva und Viva Plus von Köln nach Berlin zu verlegen, nicht kampflos hinnehmen.

Bei einer Änderung der programmlichen Ausrichtung der beiden Kanäle stelle sich die Frage einer neuen Bewertung, sagte Medienstaatssekretärin Miriam Meckel am Samstag. Es könne dann eine "sehr kritische Prüfung geben", fügte sie hinzu. Es gebe im Kabelnetz einen großen Wettbewerb - und bei der Vergabe von Kabelplätzen spielten auch regionale und kulturelle Gesichtspunkte eine Rolle. Laut Meckel gibt es klare "informelle Absprachen" mit Viacom. Würden diese gebrochen, könnten die bestehenden Lizenzierungsbedingungen für die zwei Viva-Kanäle überprüft werden. Es seien aber noch weitere Gespräche zur Zukunft Vivas geplant, fügte sie hinzu.

Viva beschäftigt in Köln rund 540 Mitarbeiter. Viacom hatte im Juni mit insgesamt 14 Viva-Großaktionären eine Vereinbarung zur Übernahme von zunächst 75,83 Prozent der Viva-Aktien getroffen. Die Minderheitsaktionäre will Viacom abfinden.

Adler
07.11.2004, 09:55
Neue Jobs, neue Strecken Air Berlin hebt ab

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will im kommenden Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

"Im kommenden Jahr werden wir 350 neue Mitarbeiter einstellen - vor allem fliegendes Personal", sagte Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel. Zudem solle das Streckennetz ausgebaut werden. "Wir werden einige neue Strecken fliegen und mehr Frequenzen, noch bevor die erste Airbus-Maschine im September 2005 an uns ausgeliefert wird", sagte Hauptvogel. Dies könnte sogar bedeuten, dass vorher noch die eine oder andere Boeing-Maschine gekauft werden müsse.

Air Berlin hatte am Donnerstag angekündigt, in Kürze 70 neue Flugzeuge beim europäischen Hersteller Airbus zu bestellen. Hinzu kommt nach Unternehmensangaben eine Option auf weitere 40 Maschinen vom Typ A320. Damit hat der bisherige Hauptflugzeuglieferant von Air Berlin, der US-Hersteller Boeing, in dem seit gut einem Jahr dauernden Ringen um den Großauftrag das Nachsehen.

Adler
07.11.2004, 09:57
Trend zu Tante-Emma-Läden Büdchen an jeder Ecke

Der Großhändler Lekkerland-Tobaccoland will einem Zeitungsbericht zufolge eine europaweite Kioskkette aufbauen. Der erste Shop werde am Dienstag kommender Woche in Bochum eröffnet, der nächste wenige Tage später in Essen. Das Ruhrgebiet, bekannt für seine Trinkhallen, solle damit die Wiege eines europaweiten Franchise-Systems werden. Das Büdchen an der Ecke solle bald "Everyday" heißen.

Eine "Trendumkehr zum Tante-Emma-Laden" prognostiziert Geschäftsführer Christian Berner. Lekkerland-Tobaccoland erzielte 2003 einen Umsatz von rund 7,4 Milliarden Euro, zur Hälfte durch die Belieferung von Tankstellen. Etwa 70 Everyday-Geschäfte sollen nun jährlich hinzukommen. Damit komme das Unternehmen Konkurrenten wie dem US-Konzern 7-Eleven zuvor.

Bislang sind die Büdchen und Trinkhallen in Deutschland fast alle eigenständig. Nach Angaben von Lekkerland-Tobaccoland erzielen die 25.000 Kioske einen Umsatz von fünf Milliarden Euro pro Jahr. Lekkerland-Tobaccoland beschäftigt in seinen 20 Niederlassungen und der Zentrale in Frechen bei Köln nach eigenen Angaben 5.000 Mitarbeiter.

FordP.
07.11.2004, 09:58
SILBER - Das Ziel ist klar, der Weg kann variieren
von Harald Weygand, Godmode-Trader.de , BörseGo GmbH, 05. November 2004 17:32, 175 Zugriffe
(5 Stimmen)

SILBER: 7,32 $ pro Unze

Aktueller Wochenchart (log) seit dem 29.06.2003 (1 Kerze = 1 Woche) als Kurzupdate:

Seit Mitte Mai hat sich bei SILBER ein Aufwärtstrendkanal etablieren können. Bisher weist der Trendkanal eigentlich einen instabilen Charakter auf. Es gibt zyklische Aspekte, die das eigentlich instabile Muster lediglich als Finte entlarven. Die Wahrscheinlichkeit, dass SILBER aus dem Trendkanal quasi regelwidrig nach oben ausbrechen könnte, ist hoch. Das übergeordnete bullishe Kursziel, das sich charttechnisch ermitteln läßt, liegt bei 8,43 $. Eine vorgeschaltete Pullbackbewegung in Richtung 6,98 $, im absoluten Extrem sogar bis 6,75 $, läßt sich derzeit nicht ausschließen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch deutlich geringer als die eines „relativ direkten“ Anstiegs. Die Grundaussage ist aber die: Mehrmonatige Aufwärtsbewegung intakt, zunehmende Verschärfungstendenzen intakt, 8,43 $ Kursziel (mit oder ohne vorgeschalteten Pullback) intakt.

http://www.godmode-charts.de/chart/charts2004/lettherebehousemusic/ugo100a1.gif

Adler
07.11.2004, 09:59
ADAC befürchtet Verkehrschaos beim Beginn der Lkw-Maut


München (ddp.vwd). Beim Start der Lkw-Maut befürchtet der ADAC wegen Engpässen an den knapp 3600 Terminals zur Bezahlung der Kilometergebühr auf Deutschlands Autobahnen ein Verkehrschaos. Dem Nachrichtenmagazin «Focus» sagte ADAC-Präsident Peter Meyer: «Wenn Bundesverkehrsministerium und Toll Collect nicht schnell gegensteuern, herrschen ab Januar an den meisten Grenzübergängen, Fährhäfen, grenznahen Rast- und Autohöfen Stau und Chaos. Lkw-Lenker, die ihre Gebühr an den Mautterminals entrichten wollen, blockieren dann die Zu- und Abfahrten.»

Die Terminals, als dritte Bezahlmöglichkeit neben den automatischen On Board Units (OBU) und dem Internet gedacht, würden stärker gebraucht als geplant. Erst 150 000 Lkw haben laut Meyer bisher eine OBU, bis zum Jahreswechsel würden es bestenfalls doppelt so viele sein. «Das Ziel von 500 000 ist nicht mehr zu erreichen», sagte der ADAC-Präsident. Vor allem die 10 000 ausländischen Lkw, die täglich ins Land kämen, seien auf die Terminals angewiesen. Deren Bedienung nehme, «wenn man auch noch Sprachprobleme hat», gut 15 Minuten in Anspruch.

FordP.
07.11.2004, 09:59
Zeitung - Adidas setzt verstärkt auf die Zielgruppe Frauen
[07 Nov 2004 - 00:29]

Berlin, 07. Nov (Reuters) - Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas-Salomon <ADSG.DE> erwartet einem Zeitungsbericht zufolge von seiner neuen Kollektion der Designerin Stella McCartney mittelfristig einen Umsatz von bis zu 100 Millionen Euro.

Schon für das Premierenjahr 2005 sei mit Umsätzen im zweistelligen Millionen-Bereich zu rechnen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Konzern-Chef Herbert Hainer vorab. In Zukunft werde sich das Unternehmen verstärkt der weiblichen Zielgruppe zuwenden. "Da haben wir Nachholbedarf."

Gut eingeschlagen habe auch die Kollektion Y3 des japanischen Designers Yamamoto, sagte Hainer der Zeitung zufolge. Nach 15 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr werde Adidas in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Euro damit einnehmen. Die Kollektion habe die Gewinnschwelle erreicht. "Wir verdienen damit 2004 definitiv mehr als eine Million Euro."

Große Hoffnung setzt Hainer auf den chinesischen Markt. "Dort verdoppeln wir jedes Jahr unseren Umsatz", sagte der Adidas-Chef. In fünf Jahren sei China der zweitwichtigste Markt des Unternehmens. "Da reden wir dann über fast eine Milliarde Euro Umsatz." Wegen des Wachstums der weltweiten Nummer Zwei der Branche nach dem US-Konzern Nike <NKE.N> will Hainer der Zeitung zufolge im kommenden Jahr 1000 neue Stellen schaffen. Davon sollten 150 Arbeitsplätze auf den Firmen-Stammsitz in Herzogenaurach entfallen.

Im dritten Quartal hatte Adidas mit einer weiteren Steigerung von Umsatz und Ergebnis die Analystenerwartungen übertroffen. Allerdings waren die Auftragsbestände in Europa zurückgegangen. Für 2004 erwartet Adidas trotzdem einen 20-prozentigen Gewinnanstieg sowie einen um Währungseffekte bereinigtes Umsatzzuwachs von fünf Prozent. Für das kommende Jahr rechnete Hainer mit einer Gewinnsteigerung von zehn bis 15 Prozent und einem Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

chg/sws

FordP.
07.11.2004, 10:00
RealNetworks mit Kartellbeschwerde gegen Microsoft in Südkorea
[07 Nov 2004 - 09:38]

Seoul, 07. Nov (Reuters) - Der Softwarekonzern RealNetworks <RNWK.O> hat gegen den Branchenführer Microsoft <MSFT.O> und dessen südkoreanische Tochter bei der Kartellbehörde in Seoul Beschwerde wegen Ausnutzung seiner Marktdominanz eingelegt.

Microsoft werde von RealNetworks beschuldigt, mit der Integration der audiovisuellen Software MediaPlayer in das Betriebssystem Windows gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben, teilte die Kartellbehörde am Sonntag mit. RealNetworks bietet auch eine audiovisuelles Software, den Real Player, an.

Die südkoreanische Kartellbehörde prüft bereits eine Beschwerde des Internetanbieters Daum Communication Corp <035720.KQ> aus dem Jahr 2001. Daum hatte Microsoft vorgeworfen, mit der Einschließung ihres Instant-Messaging- Kommunikationsprogramms in das Betriebssystem Windows die Wettbewerber von diesem Internetbereich ausgeschlossen zu haben. Auch Daum bietet ein Instant-Messaging-System an.

Die Kartellbehörde wolle die Prüfung der Beschwerden gegen die südkoreanische Microsoft-Tochter bis Dezember abschließen, sagte ein Mitarbeiter der Behörde.

Die Europäische Kommission hatte bereits gegen Microsoft wegen Verletzung des Wettbewerbrechtes eine Geldstrafe von 497 Millionen Euro verhängt und das Unternehmen aufgefordert, das Media-Player-Programm vom Betriebssystem abzukoppeln. Microsoft legte gegen diese Entscheidung vor Gericht Einspruch ein.

tcs/akr

trollinger
07.11.2004, 10:02
Guten Morgen @ all :wink:

http://www.smily.at/smily/smileygm.gif

Wünsch euch einen schönen Sonntag und gute Erholung 8)

Gruß trollinger 8)


GUTEN MORGEN :P

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trolli, yoda, chewi, weizen, rasputin, maca, NMProfi, tommy and all

Adler
07.11.2004, 10:40
Guten morgen Trolli :D
Guten Morgen @ all :wink:

http://www.smily.at/smily/smileygm.gif

Wünsch euch einen schönen Sonntag und gute Erholung 8)

Gruß trollinger 8)


GUTEN MORGEN :P

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Adler
07.11.2004, 10:44
Sechs Tote bei Zugunglück in Großbritannien
Sonntag 7 November, 2004 09:55 CET



Ufton Nervet (Reuters) - Bei dem Zusammenstoß eines Hochgeschwindigkeitszugs mit einem Auto sind am Samstag in Großbritannien sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt worden.

Der Zug mit 300 Passagieren habe auf seinem Weg von London nach Plymouth den Wagen auf einem Bahnübergang erfasst, teilte die Polizei mit. Mehrere Waggons entgleisten. Der Unglücksort lag in Ufton Nervet etwa 65 Kilometer westlich von London. "Die Bedingungen hier sind sehr schwierig", sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. "Wir arbeiten nur mit Scheinwerfern in völliger Dunkelheit." Die Polizei ging kurz vor Mitternacht zwar davon aus, alle Eingeschlossenen befreit zu haben. Die Bergungsarbeiten sollten jedoch bis zum Morgen fortgesetzt werden.

"Es gab einen harten Ruck, der Zug wurde schneller und legte sich auf die Seite", sagte eine 19-jährige Passagierin. "Ich hörte wie Leute schrien und Glas zersplitterte. Wir haben uns eine Zeit lang nicht gerührt. Es war so dunkel, dass wir uns gar nicht rühren konnten."

Unter den Toten war auch der Zugführer. Es war zunächst unklar, warum das Auto auf den Gleisen gestanden hatte. Hinweise auf ein technisches oder menschliches Versagen von Seiten der Bahngesellschaft lagen zunächst nicht vor. Seit der Privatisierung der britischen Eisenbahn in den 90er Jahren ist den Firmen vorgeworfen worden, nicht genug in die Sicherheit zu investieren. Bei Zugunglücken in Großbritannien sind in den vergangenen fünf Jahren 42 Menschen getötet worden.

Adler
07.11.2004, 10:45
Krankenkassen wollen Beiträge senken
Samstag 6 November, 2004 13:09 CET



Berlin (Reuters) - Mehrere Krankenkassen haben eine Senkung ihrer Beitragssätze zur Jahresmitte 2005 um die gesetzlich festgeschrieben 0,9 Prozentpunkte angekündigt.

Die Barmer Ersatzkasse und die DAK kündigten in der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) an, ihre Beitragssätze zum 1. Juli auf 13,8 Prozent zu senken. Die AOK Rheinland vermindert ihren Beitragssatz auf 13,0 Prozent. Die Barmer hatte bereits Mitte Oktober erklärt, einige Kassen hätten sicherlich noch Potenzial für Beitragssenkungen. Ob sie aber Spielraum für weitere Senkungen über die gesetzlich festgeschriebenen 0,9 Prozent hinaus hätten, werde sich erst in etwa einem halben Jahr herausstellen. Erst Ende Februar oder Anfang März könne die Einnahmesituation des Jahres 2004 vollständig überblickt werden.

Die steigenden Arzneimittelausgaben waren in den vergangenen Jahren ein entscheidender Faktor für die Erhöhung der Beiträge. Allerdings konnte dies im ersten Halbjahr 2004 durchbrochen werden. Insgesamt konnten die Kassen in diesem Zeitraum 1,4 Milliarden Euro bei Medikamenten einsparen. Bis Ende Juni 2004 erwirtschafteten die Kassen einen Überschuss von 2,5 Milliarden Euro. Dennoch wird aller Voraussicht nach bis Jahresende das Ziel der Gesundheitsreform verfehlt, den durchschnittlichen Kassenbeiträge auf 13,6 Prozent zu senken.

Adler
07.11.2004, 10:46
Arafats Zustand weiter kritisch
Sonntag 7 November, 2004 09:52 CET

- Von Wafa Amr und Emma Ross-Thomas -

Paris (Reuters) - Der Gesundheitszustand des schwer erkrankten Palästinenser-Präsidenten Jassir Arafat war nach Angaben eines Vertrauten am Samstag unverändert kritisch.

"Die Ärzte sagen, sein Zustand ist nicht irreversibel", sagte Arafats Berater Nabil Abu Rdainah, "es gibt aber keine Veränderung, er ist immer noch in einem kritischen Zustand." Einen Bericht, wonach Arafat zeitweise aus dem Koma erwachte, kommentierte er nicht. Im Gaza-Streifen traf sich Ministerpräsident Ahmed Korei mit Sicherheitskräften und Vertretern extremistischer Palästinenser-Gruppen. In den Gesprächen ging es um die ungeklärte Nachfolge Arafats.

Arafat wird in einem Militärhospital bei Paris behandelt und soll seit Tagen im Koma liegen. Die israelische Tageszeitung "Jediot Ahronoth" berichtete jedoch, der Palästinenser-Präsident sei zeitweise bei Bewusstsein gewesen und habe sich mit den Ärzten verständigt. Das Blatt berief sich auf einen ranghohen Palästinenser-Vertreter, der bei Arafat gewesen sei. Rdainah nahm zu diesen Berichten nicht Stellung. "Es gibt nichts, worüber man sich heute Sorgen machen müsste. Wir hoffen, dass die Ärzte in den kommenden Tagen seine Krankheit näher bestimmen können. Er braucht immer noch weitere medizinische Untersuchungen", sagte er. Auch ein Krankenhaus-Sprecher sagte: "Es gibt keine Veränderung und nichts neues seit gestern."

KERZEN, FLAGGEN UND GEBETE VOR DEM KRANKENHAUS

Vor dem Krankenhaus wachten Dutzende Anhänger Arafats. "Sie sind allein, die Palästinenser und Arafat...Mein Herz sagte mir, ich sollte kommen und ich bin ihm gefolgt", sagte eine 18-jährige Studentin unter Tränen. Mehrere Dutzend Araber zündeten vor dem Krankenhaus Kerzen an, stellten Bilder auf, beteten und meditierten. "Arafat wird leben. Palästina wird siegen", sangen einige - die meisten bekleidet mit dem typischen schwarz-weiß-karierten Palästinenser-Tuch - im Chor und schwenkten Fahnen. Zwei Anhänger Arafats kletterten die Wand des Krankenhauses hoch und hängten eine drei Meter lange palästinensische Flagge auf.

Mit den Kerzen, Bildern und Betenden wirkte der Platz vor dem Krankenhaus wie ein gigantischer Schrein. "Er ist der letzte große Anführer in der Geschichte dieses Planeten", sagte der 35-jährige Herfi Morade. "Er ist wie ein Vater für uns, für die Marokkaner, für die Moslemische Welt", urteilte Fatima Bahia. Ein 55-jähriger Arzt algerischer Herkunft sagte, es gehe ihm mehr um die Solidarität mit den Palästinensern als um Arafat selbst. "Wir sind alle Palästinenser", stimmten ihm Umstehende zu.

ANGST VOR MACHTVAKUUM IM GAZA-STREIFEN

In Gaza-Stadt traf Korei Vertreter mehrerer Palästinenser-Gruppen zu Gesprächen über das weitere Vorgehen. "Die Forderung besteht, eine gemeinsame Führungsspitze zu bilden", sagte ein Sprecher der radikal-islamischen Hamas. "Unter diesen Umständen und angesichts der Verschlechterung des Zustandes von Jassir Arafat ist diese Forderung sicherlich sehr viel dringender geworden."

Einige Palästinenser fürchten einem Vertreter der militanten Gruppe Islamischer Dschihad zufolge, Israel könnte den Tod des Palästinenser-Präsidenten zu einer neuen Offensive nutzen. Arafat wird von vielen Palästinensern innig verehrt. Der frühere Untergrundkämpfer hat keinen Nachfolger ernannt. Deshalb wird ein Machtkampf nach seinem Tod befürchtet.

Adler
07.11.2004, 10:46
Elfenbeinküste: Neun französische Soldaten getötet
Sonntag 7 November, 2004 10:05 CET

- von Peter Murphy und Silvia Aloisi -

Abidjan (Reuters) - Mit einem Luftangriff des Militärs der Elfenbeinküste auf französische Friedenstruppen ist die Lage in dem westafrikanischen Bürgerkriegsland am Samstag eskaliert.

Bei dem Bombardement durch zwei Kampfjets wurden neun französische Soldaten und ein Entwicklungshelfer aus den USA getötet. 23 Franzosen wurden verletzt. Die Armee der Elfenbeinküste erklärte, sie habe den Stützpunkt irrtümlich angegriffen. Eigentliches Ziel sei ein nahe gelegenes Rebellenlager gewesen. In New York beriet der UN-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über die Lage. In den vergangenen Tagen hatten ivorische Regierungstruppen mehrfach Luftangriffe gegen Rebellenstellungen im Norden geflogen und damit die von Frankreich im vorigen Jahr ausgehandelte Waffenruhe verletzt.

In einer ersten Reaktion auf den Luftangriff bei Bouake zerstörten französische Truppen, die in dem Land den Waffenstillstand zwischen Regierungstruppen und Rebellen überwachen sollen, die beiden Kampfjets der Regierung. In Folge dessen kam es im Regierungssitz Abidjan zu einem Schusswechsel zwischen ivorischen Truppen und französischen Soldaten. Dabei wurden zwei Soldaten der Elfenbeinküste verletzt. Zudem zogen mit Macheten bewaffnete Jugendliche randalierend durch die Straßen der größten Stadt des Landes und steckten französische Schulen und Geschäfte in Brand. Präsident Laurent Gbagbo rief zu einem Ende der Proteste auf.

Später zerstörten französische Soldaten auch drei Kampfhubschrauber der Regierung in Yamoussoukro, wie UN-Vertreter bestätigten. Augenzeugen berichteten von Explosionen und Maschinengewehrfeuer aus der Hauptstadt. Kampfhubschrauber der Regierung stünden auf dem Gelände des Präsidentenpalastes in Flammen. "Wir werden von den Franzosen angegriffen", sagte ein ivorischer Soldat auf dem Gelände über Telefon der Nachrichtenagentur Reuters.

Zur Unterstützung seiner Truppen beorderte Frankreich drei Mirage-Kampfjets nach Gabun und verlegte 300 zusätzliche Soldaten in die Elfenbeinküste. In dem westafrikanischen Staat überwachen rund 10.000 Soldaten der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich und der Vereinten Nation (UN) eine Pufferzone entlang der Waffenstillstandslinie zwischen Rebellen und Regierungstruppen.

Am Samstag bombardierten Regierungstruppen den dritten Tag in Folge Stellungen der Rebellen im Norden. Mit den Luftangriffen will das Militär nach eigenen Angaben eine Bodenoffensive vorbereiten. Nach einem gescheiterten Versuch, Gbagbo zu stürzen, war in der Elfenbeinküste im Herbst 2002 ein Bürgerkrieg entbrannt. Jetzt wird der Norden des Landes von Rebellen, der Rest von der Regierung kontrolliert.

Adler
07.11.2004, 10:47
Wieder Überfälle auf Polizeiwachen im Irak - Mehr als 20 Tote
Sonntag 7 November, 2004 10:11 CET

Bagdad (Reuters) - Bei einem Überfall auf eine Polizeiwache in der Stadt Haditha im Westen des Irak sind am Sonntag nach Polizeiangaben 21 Menschen getötet worden.

Bewaffnete Männer hätten die Wache angegriffen und die Polizisten zunächst als Geiseln genommen. Später hätten die Angreifer die Geiseln erschossen, teilte die Polizei mit.

In der benachbarten Stadt Haklanija wurde den Angaben zufolge bei einem Überfall auf eine Polizeistation ein ranghoher Polizist getötet.

Am Vortag waren bei vier Autobomben-Anschlägen auf Polizeistationen in Samarra rund 100 Kilometer nördlich von Bagdad 34 Menschen getötet worden; die meisten von ihnen waren Polizisten.

FordP.
07.11.2004, 11:17
WDHLG-VORSCHAU-Anleger warten auf Dividendenaussage bei Telekom
[07 Nov 2004 - 10:59]

- Von Hendrik Sackmann -

Frankfurt, 06. Nov (Reuters) - Wenn die Deutsche Telekom <DTEGn.DE> am Donnerstag ihren Geschäftsbericht für das dritte Quartal 2004 vorlegt, richtet sich das Augenmerk der Investoren vor allem auf die lange erwartete Ankündigung der künftigen Dividendenpolitik. Den jüngsten Geschäftszahlen des größten europäischen Telekom-Konzerns dagegen werden die Experten weniger Beachtung schenken. Von Bedeutung ist hier vor allem die Entwicklung des zuletzt schwachen deutschen Mobilfunkgeschäfts.

"Die Dividende steht im Zentrum des Interesses", urteilte die Investmentbank UBS in ihrer jüngsten Telekom-Studie. Frank Rothauge, Analyst bei Sal. Oppenheim, prognostizierte: "Nur eine Dividende von 50 Cent wird die Investoren wirklich zufrieden stellen." Beim Schlusskurs der Telekom-Aktie am Freitag von 15,29 Euro käme dies einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent gleich.

Für Ralf Oberscheidt, Fondsmanager beim Investmentfonds DWS, wäre sogar "eine Dividende unter 55 Cent eine Enttäuschung". Denn damit würde die Telekom seiner Ansicht nach bereits knapp unter dem Branchendurchschnitt liegen. Der seit zwei Jahren amtierende Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte sich zuletzt lediglich entlocken lassen: "Wir werden eine attraktive Dividende zahlen."



ANALYSTEN ERWARTEN DIVIDENDE VON 46 CENT

Die von Reuters befragten Analysten rechnen im Durchschnitt damit, dass der Bonner Konzern für das laufende Geschäftsjahr 46 Cent je Aktie ausschütten wird. Bis zum Boomjahr 2000 hatte die Telekom 62 Cent Dividende je Anteilsschein gezahlt, diese Ausschüttung jedoch im Folgejahr angesichts der Verschuldung von bis zu 71 Milliarden Euro zunächst auf 37 Cent gekürzt und dann ganz gestrichen.

Nach dem Abbau der Rekordverschuldung auf mittlerweile gut 41 Milliarden Euro und der Rückkehr in die Gewinnzone sollen die Aktionäre des Bonner Konzerns für 2004 nun wieder eine Dividende erhalten, die im Frühjahr 2005 gezahlt wird. Damit hinkt die Telekom den meisten ihrer europäischen Konkurrenten hinterher. France Telecom <FTE.PA> schüttete beispielsweise bereits im vergangenen Jahr eine Mini-Dividende von 25 Cent aus, nachdem jahrelang nur die Anleihe-Gläubiger mit einem radikalen Schuldenabbau befriedigt wurden.

Für den weitgehend mit dem Deutschen Aktienindex (Dax) korrelierenden Aktienkurs der Telekom könnte die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung belebend wirken, sagten mehrere Analysten. "Eine zusätzliche Rendite auf das Investment Deutsche Telekom enthält eine psychologisch wichtige Botschaft und könnte eine breitere Investorenbasis ansprechen", urteilte die Investmentbank Cheuvreux. Denn mit einer Dividendenzahlung kann die T-Aktie nach Analysteneinschätzung auch wieder von Investmentfonds gekauft werden, deren Anlagefokus auf wertbeständigen Unternehmen statt auf Wachstums-Aktien liegt.



MARGENVERBESSERUNG IM DEUTSCHEN MOBILFUNKGESCHÄFT ERWARTET

Von untergeordnetem Interesse sind für die Telekom-Analysten die Geschäftszahlen der Monate Juli bis September. "Wir erwarten solide Quartalsergebnisse", prognostizierte die Investmentbank Lehman Brothers. Den von Reuters befragten Analysten zufolge dürfte die Telekom mit einem Umsatzplus von 3,8 Prozent auf 14,622 Milliarden Euro ein stärkeres Wachstum als ihre Haupt-Konkurrenten in Europa erzielt haben.

Wachstumstreiber für den Umsatz und das den Schätzungen zufolge um 5,2 Prozent auf 4,956 Milliarden Euro gestiegene operative Ergebnis (Ebitda) ist das Mobilfunkgeschäft, das in den USA deutliche Kundenzuwächse verzeichnet und in Deutschland von Kostensenkungen profitiert hat. Dank der Einsparungen unter anderem bei Kundenrabatten dürfte die zuletzt wegen hohem Werbeaufwand für neue Tarifpakete und UMTS-Investitionen gesunkene Ebitda-Marge (Anteil des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen am Umsatz) nach Analysteneinschätzung wieder zugelegt haben. Die Finanzexperten erwarten, dass die Marge im deutschen Markt deutlich oberhalb der Zielmarke von 40 Prozent liegen, aber hinter dem Vorjahreswert von 43,2 Prozent zurückbleiben wird.

schlutt
07.11.2004, 11:22
moin

man hab ich ne wut :twisted:
wegen meiner lahmen kiste hab ich ne ebay-auktion verpasst
die anhängerkupplung war ein schnäppchen sch....

heute mittag auswärtsspiel beim tsv wilgartswiesen
ein sieg sollte uns gelungen um die tabellenspitze zu behaupten
aber bo so einem scheisstag, leck mich am ...... :twisted:

Bankenpokerface
07.11.2004, 11:22
Guten Morgen und einen schönen Sonntag wünsche ich.

schlutt
07.11.2004, 11:23
naja, hab mich beim bundesligatippspiel
vom 12 auf den 9 platz verbessert
ist vielleicht doch nicht so schlecht der tag :lol:

actr
07.11.2004, 12:14
Sonntag 7. November 2004, 11:02 Uhr
Sturmschäden belasten Münchener Rück


München (ddp). Die Münchener Rückversicherung hat im dritten Quartal wegen der schweren Sturmschäden in den USA voraussichtlich weniger verdient als in den Monaten zuvor. Analysten erwarten, dass der Konzern bei der Vorlage der Geschäftszahlen am Montag einen Quartalsgewinn nach Steuern von gut 290 Millionen Euro nach einem Gewinn von 628 Millionen Euro im zweiten Quartal ausweisen wird.

Ob die Münchener Rück wie geplant im Gesamtjahr ein Nettoergebnis von zwei Milliarden Euro erreichen kann, gilt daher als unsicher. In Branchenkreisen wird davon ausgegangen, dass der weltgrößte Rückversicherer sein Ergebnisziel am Montag senkt. Ein Unternehmenssprecher hatte diese Spekulationen am Freitag allerdings als «Sturm im Wasserglas» bezeichnet.

Die Münchener Rück hatte die Belastungen aus der Serie von Wirbelstürmen in den USA und in Asien auf insgesamt 500 Millionen Euro beziffert und seinerzeit eingeräumt, dass das Ergebnisziel nun «deutlich schwerer» zu erreichen sei. ddp.vwd/rog/ple

actr
07.11.2004, 12:14
Streit um iranische Uran-Anreicherung
Vorläufige Einigung bei Atomgesprächen

Nach Angaben aus Teheran ist bei den Atom-Gesprächen zwischen Iran und Vertretern der Europäischen Union in Paris eine vorläufige Einigung erzielt worden. Wie der iranische Delegationsleiter Hossein Musawian nach den Beratungen mitteilte, konnte auf Expertenebene eine Übereinkunft erreicht werden. Wenn die Regierungen diese akzeptierten, sei es möglich, den Streit in den kommenden Tagen offiziell beizulegen. Von französischer Seite war bisher lediglich von beachtlichen Fortschritten, aber nicht von einer Einigung gesprochen worden. Bei dem Streit geht es vor allem um die das iranische Programm zur Anreicherung von Uran.

actr
07.11.2004, 12:18
Freitag, 5. November 2004
Bush macht Stimmung
Flucht aus dem Dollar

Der Euro ist nach dem Ausgang der US-Wahl zu Gunsten von George W. Bush wieder auf Höhenflug - der Dollar geht entsprechend baden.

Bis Donnerstagnachmittag notierte der Euro gegenüber dem US-Dollar bei 1,2885 und war damit nicht mehr weit vom seinem Allzeithoch von 1,2927 entfernt. Der Rat der Europäischen Zentralbank ließ unterdessen auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main erwartungsgemäß die Zinsen für den Euroraum unverändert.

Flucht aus dem Dollar

Auftrieb verleihten dem Euro die innenpolitische Projekte Bushs, die den hoch verschuldeten US-Haushalt weiter belasten werden. Bei seinem ersten Presseauftritt kündigte er die Privatisierung der Altersvorsorgung und das Festschreiben seiner Steuersenkungen an.

Diese Pläne kollidieren mit dem Wahlversprechen, das Rekorddefizit im Haushalt binnen fünf Jahren zu halbieren. Bush beließ es bei einem vagen Appell an den Kongress, die Ausgaben zu begrenzen. An den Devisenmärkten löste die Sorge vor einer Vergrößerung des US-Defizits gestern eine regelrechte Flucht aus dem Dollar aus.

Europa auf der Hut

Der Chefvolkswirt von Allianz und Dresdner Bank Michael Heise erklärte, nach dem Sieg von Bush drohe dem US-Dollar ein heftiger Kurssturz. "Bush wird wohl weiter auf eine expansive Finanzpolitik setzen", sagte Heise der "Berliner Zeitung"."Deshalb dürften die amerikanischen Defizite weiter ansteigen und das droht den US-Dollar auf längere Sicht massiv zu schädigen."

Heise erwartet "angesichts des gewaltigen US-Defizits", dass der Euro im kommenden Jahr sogar noch über die Marke von 1,40 US-Dollar klettern könnte. Der Grund für den Anstieg: Internationale Anleger könnten wegen des US-Defizits abgeschreckt werden und auf Euro-Anlagen umsteigen.

Bislang gebe es noch keine Vertrauenskrise in den US-Dollar, zitierte die Zeitung Heise weiter. Doch eine Situation, in der der Abwertungsdruck sehr stark werde, sei denkbar. Und: Während die US-Konjunktur eher von einem Kursverfall des US-Dollars profitiere, werde die europäische Wirtschaft kräftig darunter leiden. "Eine US-Dollar-Krise wäre für Europa ganz hart", sagte Heise.

Auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter erwartet, dass der US-Dollar vorerst schwach bleibt. Er sagte der Deutschen Welle: "Er ist das einzige Instrument, um das Leistungsbilanzdefizit zu korrigieren."

actr
07.11.2004, 12:20
Hallo Ford, Trolli, Adler, Schlutt, Sto, Face und ALL ::D:D:D:D

Max
07.11.2004, 12:30
Guten Morgen! :P

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag! :P :P

FordP.
07.11.2004, 12:34
Hallo actr, Max, schlutt und Bankenpokerface :D

FordP.
07.11.2004, 12:35
IT-Systemhaus Bechtle will erneut 30 Cent Dividende zahlen
[07 Nov 2004 - 12:27]

Frankfurt, 07. Nov (Reuters) - Das schwäbische IT-Systemhaus Bechtle <BC8G.DE> will für 2004 eine gleich hohe Dividende wie im Vorjahr an seine Aktionäre auszahlen.

"Wahrscheinlich werden wir wieder 30 Cents je Aktie für 2004 vorschlagen", sagte Vorstandschef Ralf Klenk der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Auch nach dem dritten Quartal liege das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr im Plan. "Wir haben keinerlei Grund, an unserer Prognose, die wir zuletzt mit dem Halbjahresergebnis angehoben haben, zu zweifeln." Danach soll der Umsatz auf über eine Milliarde Euro steigen, der Vorsteuergewinn um 20 Prozent auf 33 Millionen Euro. Details zum dritten Quartal will die im TecDax gelistete Firma am 15. November veröffentlichen. In den vergangenen zehn Jahren hatte das Unternehmen knapp 40 Firmen akquiriert.

Bis 2010 solle sich der Umsatz verdoppeln bei einem überproportional wachsenden Ergebnis, sagte Klenk. Wachstumtreiber dafür soll das E-Commerce-Geschäft werden. "Unser Schwerpunkt ist momentan noch das Systemhaus, also alle Leistungen rund um Netzwerk und PC für Unternehmen. Bis 2010 wird die zweite Säule, der E-Commerce, auf gleicher Höhe sein."

leh/jas

Max
07.11.2004, 12:44
Wer braucht coole Manager?
Der supermotivierte Manager könne sich noch so sehr mit seinen Zwölfstundentagen abstrampeln, es nütze ihm nichts mehr - sagt Popliterat Joachim Lottmann
von Matthias Wulff

Eigentlich war die Liste der Anforderungen an einen erfolgreichen Manager ohnehin nicht kurz. Er soll analytisch denken (ohne vergeistigt zu sein) und kontaktstark sein (aber bitte keine Plaudertasche). Natürlich hat er Spaß am engagierten Arbeiten, unternehmerisches Denken gehört zu seinem Naturell, streßresistent ist er sowieso und dabei noch eine humorvolle Persönlichkeit.


Aber das reicht immer noch nicht für den Chefposten, meint Joachim Lottmann. Der Pop-Literat ("Die Jugend von heute") erklärte im "Stern": "Der supermotivierte Manager kann sich noch so sehr mit seinen Zwölfstundentagen abstrampeln, es nützt ihm nichts mehr. Er bleibt auf irgendeiner mittleren Ebene hängen, weil er nicht gut kann mit den wirklich coolen Leuten." Eines Tages, so erwartet es Lottmann, werden die "Szenekönige von Berlin" die "charismatischen Führungsfiguren" sein.


Nun gut, nichts einfacher als das. Verlassen Sie Hals über Kopf "Trophäenfrau und die verkorksten Kinder" (Lottmann), stylen sich ein wenig und hängen die Nächte in der "Mandarin Lounge" in Berlin ab.


Aber halt! Haben Sie nicht selbst erst neulich erlebt, wie der Marketing-Kollege dem Chef erst zu lässig war, dann lästig wurde? Oder war da nicht die zu selbstbewußte Frau aus der Personalabteilung, die von ihren Mitarbeitern so kunstvoll gemobbt wurde, bis sie die Firma verließ? Und der brillante Jurist aus der Unternehmensentwicklung, wurde dem in den Meetings vom Vorgesetzten nicht so oft das Kreuz gebrochen, daß er heute genauso ein Duckmäuser wie seine Kollegen ist?


So wie der Gang durch die Institutionen die Linken gesellschaftskonform gemacht hat, so macht der Gang durch die Unternehmen die Coolen, Kreativen, Individualisten handzahm. Wer unabhängig sein will, Risiken eingeht, seine Haltung bewahren will, der ist in deutschen Konzernen fehl am Platz.


Lässig sind nur die Chefs, die ihren eigenen Laden aufbauten. Steve Jobs von Apple, der Auftritte wie eine Film-Diva pflegt. Larry Ellison von Oracle, der kommerzielles Fliegen haßt und deshalb seinen italienischen Kampfjet bevorzugt. Amazon-Gründer Jeff Bezos, der Kritikern antwortet "wir brauchen niemanden zu überzeugen", eine nette Umschreibung von "Ihr könnt mich mal".


Nicht vorstellbar ist so eine Mischung aus Coolness und Arroganz von deutschen Konzernchefs. Wie auch, wenn jeder sein Leben lang an seiner Karriere als Angestellter gebastelt hat.


Artikel erschienen am 7. November 2004

Klasse!! :lol: :lol:

Wuju
07.11.2004, 12:48
schönen Sonntag mitnand :)

Max
07.11.2004, 12:50
dpa-afx
WOCHENAUSBLICK: DAX erwartet Impulse - Bilanzen entscheiden über Wohl und Wehe
Sonntag 7. November 2004, 10:05 Uhr

Aktienkurse
BASF AG
515100.DE
50.10
+0.40
Bankgesellschaft Ber...
802322.DE
2.01
0.00
E.ON AG
761440.DE
63.40
-1.65
Henkel KGaA
604840.DE
56.45
-0.15
Linde AG
648300.DE
48.25
-0.04
RWE AG
703712.DE
42.66
-0.84
Siemens AG
723610.DE
60.60
+0.71
TUI AG
695200.DE
16.14
-0.01
Xetra DAX Index
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Flut der anstehenden Quartalszahlen wird die Anleger in der kommenden Börsenwoche in Atem halten. Quer durch alle Branchen gewähren namhafte Unternehmen einen Blick in ihre Bücher. Die Hälfte der dreißig im Leitindex DAX gelisteten Unternehmen veröffentlicht ihre Zwischenbilanzen und wird damit dem DAX (Xetra: Nachrichten) die Richtung weisen.

Um die Marke von 4.000 Punkten zu halten oder gar nachhaltig über 4.200
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Zähler zu steigen, ist nach Ansicht der Bankgesellschaft Berlin (Xetra: 802322.DE - Nachrichten - Forum) jedoch Unterstützung von anderer Seite nötig: Ebenso entscheidend wie die Entwicklung der Unternehmensgewinne seien die Konjukturaussichten und die Höhe des Ölpreises, so die Experten. Den Höhepunkt der Berichtswoche wird der Donnerstag markieren, an dem gleich acht DAX-Unternehmen ihre Quartalsbilanzen präsentieren werden. Neben BASF , E.ON Deutsche Telekom und Linde (Xetra: 648300.DE - Nachrichten - Forum) veröffentlichen auch die Lufthansa , MAN , Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) und TUI (Xetra: 695200.DE - Nachrichten - Forum) ihre Zahlen.

Aus der Fülle der vorgelegten Bilanzen dürften laut Händlern vor allem der Finanz- und Technologiesektor herausstechen. Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) und die Münchener Rück werden am Montag den Auftakt des Bilanzreigens bilden: Auf dem Gewinn des weltgrößten Rückversicherers lasten im dritten Quartal Belastungen in Millionenhöhe wegen der ungewöhnlich heftigen Wirbelsturm-Saison in diesem Jahr. Der Konzern hatte die Schäden aus der Hurrikan-Serie ab August zuletzt auf 500 Millionen Euro beziffert.

Die Commerzbank hat nach Expertenschätzung zwischen Juli und September deutlich weniger verdient als im zweiten Quartal. Die Bank will am Dienstag (9. November) die Zahlen für das dritte Quartal bekannt geben und Details zur Neuausrichtung der Investmentbank-Sparte Commerzbank Securities vorstellen, deren Chef Mehmet Dalman Anfang Oktober zurückgetreten war. Bei der Deutschen Börse rechnen Experten wegen der erneut recht geringen Handelsumsätze in den Segmenten Xetra und Eurex mit rückläufigen Daten bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Im Technologiesektor lohnt für die Börsianer ein Blick über den Atlantik: Der Netzwerkausrüster Cisco Systems dürfte im ersten Quartal Gewinn und Umsatz gesteigert haben. Auch beim Münchener Halbleiter-Hersteller Infineon rechnen Analysten bei Vorlage der Ergebnisse zum Schlussquartal 2003/04 mit einem deutlichen Plus. Analysten sind zudem auf Auftritt und Aussagen des neuen Konzern-Chefs Wolfgang Ziebart gespannt. Beim Technologiekonzern Siemens stagnierte der operative Gewinn im vierten Geschäftsquartal Analysten zufolge bei höheren Umsätzen gegenüber dem Vorquartal. Der Überschuss dürfte dagegen gesunken sein. Auch beim Hersteller elektronischer Bauelemente Epcos rechnen die Experten mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Trotz der jüngsten Rekordfahrt des Ölpreises rechnen die meisten Luftfahrtanalysten bei der Deutschen Lufthansa für das dritte Quartal mit einem etwas höheren Betriebsgewinn als im Vorjahr. Der Energieversorger RWE hat nach Meinung von Experten im Kerngeschäft von Zuwächsen profitiert und sein Ergebnis in den ersten neun Monaten deutlich gesteigert./sf/mf/hi

--- Von Sonja Funke, dpa-AFX ---

Max
07.11.2004, 12:50
Handelsblatt.com - Vorsorge + Anlage / Anlagestrategie
Mathematische Zahlenreihe spricht für Megatrend bei Rohstoffen
Sonntag 7. November 2004, 08:35 Uhr

Für Investments in Rohstoffe ist eine neue Ära angebrochen. Darauf deutet der CRB Commodity Index hin. Der Index, der als Dow Jones der Warenterminmärkte gilt, markiert ein Hoch nach dem anderen.

Zusammengesetzt ist der Index aus 17 Komponenten, darunter neben Weizen, Kaffee und Zucker auch Gold, Silber, Platin, Rohöl, Erdgas und Kupfer. Einige Komponenten haben nun Preishöhen erklommen, die zuletzt vor sechs oder sieben Jahren zu verzeichnen waren. Für einen mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont können an Rohstoffen interessierte Investoren weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken.

Diese Prognose wird gestützt vom „Wellenprinzip“. Hintergrund ist die Annahme, dass Marktbewegungen
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nicht zufällig sind, sondern natürlichen und harmonischen Verhaltensmustern folgen. Die Kunst der Trendaussage ist, die für die unterschiedlichen Zeitfenster festzustellenden Verhaltensmuster – generell bestehend aus fünf Impuls- und drei Korrekturwellen – wie ein Puzzle so zu systematisieren, dass sie ein großes Bild ergeben.

Die Dimension des Megatrends in Rohstoffen wird anhand des Kursverlaufs des CRB-Commodity-Index deutlich. Seit ihrem Tiefstand im Juni 1932 haben sich die Kurse in vier großen Bewegungen verändert: den Wellen I bis IV.

Der CRB-Index befindet sich seit 1932 in einem Bullenmarkt und seit dem 22. Oktober 2001 – dem Ende von Welle IV bei einem Tagesschlusskurs von 184 Punkten – läuft mit der Welle V der letzte Teil dieses Megatrends. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten dieser Interpretation ist hoch, denn Welle IV korrigierte nahezu perfekt den Anstieg von Welle III im natürlichen und harmonischen Verhältnis des „goldenen Schnitts“. Die Kursavancen, die seit diesem Tag zu beobachten sind, und der Bruch des Abwärtstrends ab 1980 lassen folgende Erkenntnis zu: Der Bullenmarkt befindet sich in der Welle V und damit in seiner letzten großen Aufwärtsbewegung. Doch wie lange dauert die Welle V an und wie hoch ist ihr mögliches Kurspotenzial?

Mit Blick auf die Dauer könnte nach unseren Erkenntnissen die Welle V frühestens 2014 und spätestens 2021 zu Ende gehen und dabei ein Kursniveau zwischen 469 und 541 erreichen. Einige Berechnungen sprechen für 2014, da wir aus den vorausgehenden Bewegungen natürliche und harmonische Ableitungen finden können. Betrachtet man die beiden Impuls- und Korrekturwellen als jeweils in sich abgeschlossene Teile dieses Bullenmarktes – also Welle II, die Welle I korrigiert, und Welle IV als Korrekturwelle von Welle III –, dann steht der jeweilige Aufwärtstrend in einem harmonischen Verhältnis zur gesamten Dauer dieser Teilabschnitte. Die harmonischen und natürlichen Proportionen lassen sich aus der „Fibonacci-Zahlenfolge“ ableiten.

Dabei handelt es sich um vom italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci da Pisa im 13. Jahrhundert entdeckte mathematische Grundzüge eines Wellenprinzips. Durch die Division benachbarter Zahlen einer Reihe entsteht ein bestimmter Wert, der nach den Fibonacci-Regeln „goldener Schnitt“ bezeichnet und für die Berechnung von Preis- und Kurszielen herangezogen wird. Auf der Grundlage dieses Modells gelangt man zu dem Schluss, dass Welle V beim CRB-Index 13 Jahre anhält und im Jahr 2014 endet. Nach den in diesem Kontext durchgeführten Berechnungen liegt das Kursziel von Welle V zwischen 469 und 541.

Mit den Stichworten China, Indien sowie der aktuellen Angebots- und Nachfrage-Konstellation lassen sich auch fundamentale Gründe für steigende Rohstoffpreise in den kommenden Jahren anführen. Wir können uns schon am Ende des beschriebenen Aufwärtstrends die euphorische Stimmung ausmalen – wie im ersten Quartal 2000 bei Aktien – und warten dann auf die Empfehlungen, dass man in Rohstoffen unbedingt investiert sein müsse. Warum also nicht schon heute?

Heribert Müller ist Vorstand der Heribert Müller Trust AG.

Max
07.11.2004, 12:52
Neuer Infineon-Chef Ziebart muss bei erstem Auftritt Farbe bekennen


Der neue Infineon-Chef Ziebart muss erstmals Farbe bekennen.

dpa MÜNCHEN. Gut zwei Monate nach seinem Amtsantritt muss der neue Infineon-Chef Wolfgang Ziebart erstmals öffentlich Farbe bekennen. Auf der Bilanz-Pressekonferenz an diesem Dienstag muss der frühere Vize des Reifenherstellers Conti nicht nur die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen.

Wichtiger für Mitarbeiter und Anleger ist, wie der neue Vorstandsvorsitzende die offenen strategischen Fragen lösen will, die ihm Vorgänger Ulrich Schumacher hinterlassen hat. Zumindest die Stimmung im Unternehmen hat sich in den vergangenen beiden Monaten unter der neuen Führung bereits gebessert.

Selbst die IG Metall, die sich mit Schumacher jahrelang Gefechte lieferte, steht dem neuen Vorstandschef aufgeschlossen gegenüber. „Fachlich ist Ziebart höchst kompetent und er ist ein Team Player“, zieht Aufsichtsrat Dieter Scheitor eine erste Bilanz. Allerdings bleibt die Gewerkschaft wachsam. Ziebart habe bei sozialen Themen bei Continental „recht raubeinig“ agiert. Es sei klar, dass der Neue bei Infineon die Profitabilität nachhaltig steigern wolle. Die Arbeitnehmer hoffen aber, dass Ziebart dabei offen für sozialverträgliche Alternativen ist und anders als Schumacher nicht auf einen weiteren Stellenabbau und die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland setzt.

Im Auftreten sind die Unterschiede zwischen dem egozentrischen Schumacher und Ziebart schon einmal groß. Während Schumacher als Rennwagenfahrer von sich Reden machte, meidet Ziebart bisher öffentliche Auftritte. Sein neues Arbeitsgebiet bezeichnet er unprätentiös als „Halbleiterei“. In das Geschäft hat er sich nach Angaben aus dem Unternehmen schnell eingearbeitet. Bei technischen Themen liest sich Ziebart akribisch bis ins letzte Detail ein, auf Vorlagen will sich der Manager nicht verlassen. Als Folge leistet er derzeit eine Sieben-Tage-Woche in der für ihn teils neuen Branche.

Handlungsbedarf gibt es bei Infineon nach Einschätzung der Beteiligten durchaus. Nach Milliardenverlusten in den vergangenen Jahren verdient Infineon momentan zu wenig Geld. „Das Unternehmen hat noch nicht die Gewinne gemacht, die man in einem Branchenaufschwung erwartet“, sagte zum Beispiel Merck Finck-Analyst Theo Kitz. Von der Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX befragte Analysten rechnen für das vierte Quartal 2003/04 (30. September) mit einem Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 223 Mill. Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 67 Mill. Euro, im Vorquartal wegen hoher Rückstellungen für einen Kartellstreit in den USA nur zwei Mill. Euro. Der Umsatz dürfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,76 auf 1,98 Mrd. Euro gestiegen sein. Nach Einschätzung einiger Analysten könnte der nächste Branchenabschwung aber schon vor der Tür stehen. Damit könnte Ziebart schon früh vor seiner ersten Bewährungsprobe stehen.

Auch wenn sich die Blicke schon auf das neue Geschäftsjahr richten, ist auch die Vergangenheit bei Infineon noch nicht aufgearbeitet. Denn der Konzern hat sich noch immer nicht mit Schumacher über eine Abfindung geeinigt. „Verdient hätte Schumacher eine hohe Abfindung mit Sicherheit nicht“, sagt Aufsichtsrat Scheitor. Die Regelung der Angelegenheit sei aber Aufgabe des Aufsichtsratsvorsitzenden Max Dietrich Kley und des Präsidialausschusses. Auch sind die Hintergründe der Trennung von Schumacher noch immer unklar.

HANDELSBLATT, Sonntag, 07. November 2004, 11:17 Uhr

trollinger
07.11.2004, 13:33
Wiso lahme Kiste???
Hast du einen alten Rechner oder hast du Viren/Trojaner/Würmer auf deinem System

@all
Habe gerade wieder 2 Rechner bekommen, einer sieht so aus als ob nix drauf wäre(war aber ohne Virenschutz :shock: )
Bei genauerem hinsehen sind aber auch hier Viren und Trojaner ohne Ende drauf :wink: und der andere Rechner war schon so versäucht, dass man damit gar nicht mehr arbeiten konnte :shock: :shock:
deshalb lieber mal öfter Viren und Trojanersoftware übers System laufen lassen :wink:

Hier Links zu Viren- und Trojanersoftware die für privaten Gebrauch kostenlos ist :wink:

http://www.free-av.de/

http://www.lavasoft.de/german/software/adaware/

Zweiteres gibt es auch als kostenpflichtes Tool mit Liveüberwachung :wink: , was für Poweruser eigentlich ratsam ist :wink:

Gruß trollinger 8)



moin

man hab ich ne wut :twisted:
wegen meiner lahmen kiste hab ich ne ebay-auktion verpasst
die anhängerkupplung war ein schnäppchen sch....

heute mittag auswärtsspiel beim tsv wilgartswiesen
ein sieg sollte uns gelungen um die tabellenspitze zu behaupten
aber bo so einem scheisstag, leck mich am ...... :twisted:

millimaus
07.11.2004, 14:16
Hallo @ all

Einen schönen Sonntag. :wink:

Grüße :D :D :D

Toro
07.11.2004, 15:04
Wünsche allen einen schönen Sonntag :D
Grüße
Toro

NMProfi
07.11.2004, 15:38
Hamburger SV – Schalke (Sonntag, 17.30 Uhr)
Doll mit Ohrstöpsel-Taktik,
Rangnick ohne Krstajic

http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2004/11/07/vorschau__hsv/hsv__200,property=Bild.jpg

Trickser Thomas Doll hat wieder zugeschlagen.

Der HSV-Coach ist immer für eine Überraschung gut.

Nach Sprung vom Stadion-Ventilator (sollte den Zusammenhalt der Truppe steigern) und Krach-Training (Einstimmung auf das stimmungsvolle Westfalenstadion) verteilte er gestern beim Abschluß-Training Ohr-Stöpsel an die Profis.


Die Spieler trainierten rund zehn Minuten mit den Gummi-Propfen (Preis: 2,15 Euro) im Gehör-Gang. Doll zu seinem neusten Streich: „Ich wollte die Wahrnehmung der Jungs steigern. Gegen Schalke werden 55 000 im Stadion Lärm machen. Da kann man sich sowieso nicht verständigen.“

http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2004/11/07/vorschau__hsv/grafik__spieleraufstellung,property=Bild.gif

Tricksen muß auch Dolls Kollege Ralf Rangnick. Mladen Krstajic (Leisten-Probleme) wird bis zum Anpfiff nicht fit, fällt aus. Für ihn kommt Tomasz Waldoch ins Spiel.


Dagegen kehrt Levan Kobiashvili (Grippe) in die Startelf zurück.

Schalke-Trainer Rangnick setzt auch in der AOL-Arena auf Attacke. Mit Gerald Asamoah, Ebbe Sand und Ailton treffen gleich drei Angreifer auf das Bollwerk der Hamburger, Boulahrouz/Van Buyten (ein Gegentreffer in 270 Minuten).

Rangnick warnt: „Beim HSV gibt es ein neues Wir-Gefühl. Die gute Stimmung wird sie beflügeln.“ Wie die fünf Siege in Folge der Schalker...

NMProfi
07.11.2004, 15:39
Habe später noch einen
neuen 100% Tipp für Euch :!:

Muss noch ein paar Informationen
zusammen tragen :) ...

Gruss,
NMProfi

stomach
07.11.2004, 15:43
Habe später noch einen
neuen 100% Tipp für Euch :!:

Muss noch ein paar Informationen
zusammen tragen :) ...

Gruss,
NMProfi

Hey NMProfi,

na da bin ich mal gespannt :P

Grüße sto

norman bates
07.11.2004, 15:44
Da bin ich gespannt :D .

Gruß


Habe später noch einen
neuen 100% Tipp für Euch :!:

Muss noch ein paar Informationen
zusammen tragen :) ...

Gruss,
NMProfi

norman bates
07.11.2004, 15:45
2 Dumme..........

Habe später noch einen
neuen 100% Tipp für Euch :!:

Muss noch ein paar Informationen
zusammen tragen :) ...

Gruss,
NMProfi

Hey NMProfi,

na da bin ich mal gespannt :P

Grüße sto

FordP.
07.11.2004, 16:08
Kreise - Finanzfachmann Krumnow soll TUI-AR-Chef werden

Frankfurt, 07. Nov (Reuters) - Der ehemalige Finanzvorstand
der Deutschen Bank , Jürgen Krumnow, soll nach
Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen als
Nachfolger des kürzlich verstorbenen Friedel Neuber an die
Spitze des TUI-Aufsichtsrats aufrücken.
"Die Sache ist auf den Weg gebracht. Krumnow ist ein
erfahrener, angesehener Aufsichtsrat, der dem Gremium schon seit
Jahren angehört", erfuhr Reuters am Wochenende aus den Kreisen.
Die endgültige Entscheidung werde in wenigen Tagen fallen.
TUI-Chef Michael Frenzel habe in den vergangenen Tagen
Kontakt zu Krumnow aufgenommen, hieß es in den Kreisen weiter.
Ziel sei es, den neuen AR-Chef schon auf der nächsten AR-Sitzung
am 10. November von den Mitgliedern des Aufsichtsratsgremiums
wählen zu lassen. Ein TUI-Sprecher wollte am Sonntag keinen
Kommentar dazu abgeben.
Als mögliche Nachfolger aus dem Aufsichtsrat wurden
wiederholt WestLB-Chef Thomas Fischer sowie der frühere
Bayer -Chef Manfred Schneider genannt. Die WestLB sucht
seit Monaten einen Käufer für ihren gut 30-prozentigen
TUI-Anteil - wobei der Bank die ihr zuzurechnenden drei Mandate
offenbar wichtiger sind als der prestigeträchtige Vorsitz in dem
Gremium. "Thomas Fischer steht für den AR-Vorsitz nicht zur
Verfügung", sagte ein WestLB-Sprecher am Sonntag.
Sollte die Bank ihren TUI-Anteil verkaufen, werde sie die
ihr zuzurechnenden drei AR-Sitze dem neuen Investor zur
Verfügung stellen. Für Neuber soll ein WestLB-Vorstand -
voraussichtlich Norbert Emmerich - in den Aufsichtsrat kommen.
Das dritte dem TUI-Großaktionär zuzurechnende AR-Mandat hat der
frühere österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky.
Ende Oktober war der TUI-Aufsichtsratschef und ehemalige
WestLB-Vorstandsvorsitzende Friedel Neuber im Alter von 69
Jahren überraschend an Herzversagen gestorben.
mwo/leh

Cybercash21
07.11.2004, 16:18
Hallo Nogger,actr, Ford, Lintorfer, Trolli, Sven, Kater, Coralle, Milli, Adler, Premium, TTN, Carlo, Robert, Trendfolger, MAx, Biz, Maca, Maack, MAc, Löck, Tux, Sto, Yoda, Justa, Fredz, Weizen, BS, Zoccer, Gerhard, Chewi, Hexer, Zocko, Toro, NM Profi, Visual, Zoccer, Trendfolger
und ALL :D :D :D

Schönen Sonntag :D :D :D

Cybercash21
07.11.2004, 16:19
Börsenausblick: Aktien stehen vor Jahresendrally

Von Von Doris Grass, Sebastian Sachs und Christian Schwalb

Die Aktienmärkte atmen auf: Die US-Wahl ist vorbei, der Ölpreis gesunken und die US-Arbeitsmarktdaten überraschend gut. Die Zeit ist reif für die Jahresendrally.


Die Aktienmärkte werden nach Einschätzung von Strategen mit Schwung in die neue Woche starten. Für den Optimismus gibt es einige Gründe: Die US-Wahl ist mit einem für die Börsen positiven Ergebnis vorbei, der Ölpreis gab zuletzt kräftig nach, und die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag übertrafen die Prognosen der Analysten um mehr als Doppelte.

Nur der schwache Dollarkurs könnte den Optimisten noch die Suppe versalzen. Für den Greenback prognostizieren die Strategen weitere Verluste. Der Euro dürfte in Kürze die Marke von 1,30 $ überwinden, nachdem er am Freitag auf ein Rekordhoch von 1,2966 $ gestiegen war. Die guten US-Daten hatten nur kurzzeitig zu einer Erholung des Dollar geführt. Experten werteten dies als Zeichen dafür, dass sich der Trend eines nachhaltig schwächeren Greenback immer fester etabliert.


Für die Staatsanleihen wird viel davon abhängen, ob die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch weitere Hinweise darauf gibt, ob bereits im Dezember mit einer weiteren Zinsanhebung zu rechnen ist. Der Markt geht fest davon aus, dass die Fed den Zielzins für Tagesgeld diese Woche um 25 Basispunkte auf 2,0 Prozent erhöht. Generell dürften die Bondrenditen weiter steigen.


Vergangene Woche kletterte der FTSE-100-Index ebenso wie der S&P 500 auf neue Jahreshöchststände. Der Dax beendete die Handelswoche mit einem Plus von 2,5 Prozent, der Stoxx 50 legte 2,6 Prozent zu. An der Wall Street gewannen der S&P 500 sowie der Nasdaq Composite jeweils 3,2 Prozent.



Starkes Aufwärtspotenzial


"Die Anleger haben in den letzten Monaten an den Seitenlinien gestanden und abgewartet, jetzt kommen sie zurück", sagt David Briggs von Federated Investors zur Entwicklung an der Wall Street. "Keiner von ihnen will den Anschluss bei einer möglichen Jahresendrally verpassen." Lehman Brothers traut dem S&P-500 bis Anfang kommenden Jahres noch ein Gewinnpotenzial von 10 Prozent zu. Vergangene Woche knackte der Index die Marke von 1150 Punkten, nachdem sie seit Jahresanfang ein unüberwindliches Hindernis dargestellt hatte.


Bei den Unternehmen legt zum Wochenbeginn der US-Versicherer Coneco seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Die nächsten Tage stehen dann ganz im Zeichen der großen Einzelhandelsketten und nicht zuletzt des Netzwerkausrüsters Cisco. Der Markt erwartet vom Branchenführer aus Kalifornien einen Gewinn von 21 Cent je Aktie und damit ein Plus von vier Cent gegenüber dem Vorjahresquartal.


Auch den europäischen Börsen trauen Strategen bis zum Jahresende noch einiges zu. Kevin Baker, Europa-Stratege bei Commerzbank Securities in London, sagte, die Dax-Prognose seines Hauses von 4200 Zählern erscheine jetzt sogar etwas niedrig. Das Strategieteam der HypoVereinsbank (HVB) sieht den Dax zum Jahresschluss bei 4250 Zählern.


Auf dem Alten Kontinent steht eine Flut von Unternehmensergebnissen auf der Agenda, darunter von den Schwergewichten aus der Luftfahrt-, Versicherungs-, Telekom- und Energiebranche. Analysten schauen angesichts der zuletzt vorsichtigen Ausblicke der Unternehmen erneut mehr auf die Prognosen und die Investitionsbereitschaft der Firmen als auf die aktuellen Zahlen.


Den Reigen starten am Montag British Airways und Münchener Rück, am Dienstag folgen Infineon, Commerzbank, RWE, Telecom Italia und T-Online. Am Donnerstag reicht das Zahlenfeuerwerk von Deutsche Telekom, Lufthansa, Eon, BASF, Linde und MAN bis zu TUI. Zudem gibt an diesem Tag mit der auf vorläufigen Zahlen basierenden Jahrespressekonferenz Siemens-Chef Heinrich von Pierer seinen Abschied. Am Freitag ist die Allianz an der Reihe.


Am Devisenmarkt unterbrach zum Wochenschluss lediglich eine einstündige Schwächephase den Höhenflug des Euro. Die Gemeinschaftswährung konnte das Rekordhoch vom Februar dieses Jahres (1,2926 $) locker überwinden. Der Dollar-Index, der die Wertentwicklung der US-Devise gegen sechs wichtige Weltwährungen abbildet, fiel auf den tiefsten Stand seit Ende 1995.



Nachhaltiger Abwärtstrend


Händler erklärten, die Kursreaktion am Freitag sei ein guter Beweis für den nachhaltigen Abwärtstrend des Greenback. "Die Grundlagen für eine strukturelle Dollar-Schwäche sind weiterhin gegeben", sagte Paul Mackel, Devisenstratege von ABN Amro. "An der grundsätzlichen Situation hat sich nichts geändert", bestätigte auch Chris Furness, Devisenstratege von 4cast in London. "Die Defizitprobleme der US-Regierung bleiben erhalten, und auch außenpolitisch sehe ich nur wenig Chancen für eine schnelle Entspannung." Europäische Politiker und Notenbank-Chefs äußerten am Freitag zwar Sorge über den Anstieg des Euro, deuteten aber aktuell noch keine Gegenmaßnahmen an.






Am US-Anleihemarkt hingegen trieb der Kurseinbruch der Staatspapiere die Renditen nach den Arbeitmarktdaten am Freitag kräftig in die Höhe. Zehnjährige US-Treasuries rentierten zwischenzeitlich um über 20 Basispunkte über Vortagesniveau bei 4,23 Prozent. "Es wird nun darauf ankommen, wie die Fed die Erklärung ihrer Zinsentscheidung am Mittwoch formuliert", sagte Michael Rottman, Leiter Devisen- und Anleiheresearch bei der HVB. Steigen die Hinweise auf einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr, erwartet der Stratege fortgesetzt steigende Renditen - allerdings vor allem in den USA. "Die Renditedifferenz zwischen den Anleihen in der Euro-Zone und ihren US-Pendants sollte sich tendenziell weiter ausweiten", sagte Rottmann. Zum Jahresende sagt er für die zehnjährigen Treasuries Renditen von 4,40 bis 4,50 Prozent voraus. Die Renditen der Bundesanleihen gleicher Laufzeit sieht er dann bei rund 4,0 Prozent.


Die US-amerikanischen Konjunkturveröffentlichungen dürften in dieser Woche nur wenig Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Die Einzelhandelsumsätze im Oktober, die am Freitag bekannt gegeben werden, dürften nach Analystenschätzungen nur noch um 0,5 Prozent gestiegen sein, nachdem solide Autoverkäufe im September noch für ein starkes Plus von 1,5 Prozent gesorgt hatten. Der Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan, der ebenfalls am Freitag veröffentlicht wird, dürfte im November weiter zugelegt haben.


In Europa erwarten Analysten einen Rückgang des ZEW-Konjunkturindex am Dienstag. Am Donnerstag und Freitag stehen die Wachstumszahlen aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Euro-Zone im dritten Quartal auf der Agenda. Volkswirte rechnen überwiegend mit einer leichten Verlangsamung der Zuwachsraten beim Brutto-Inlandsprodukt.

Coralle
07.11.2004, 16:22
Dir auch einen schönen Rest-Sonntag Cybercash21! :D

Cybercash21
07.11.2004, 16:22
Hallo Agent 19 :wink:

Bin gleich wieder weg :D

Schönen Restonntag @ All :D :D :D

Cybercash21
07.11.2004, 16:23
Hallo Coralle :wink:

NMProfi
07.11.2004, 16:24
Chance auf 100%
GAP AG
(WKN 580150 / ISIN: DE0005801500)

Ursprünglich war GAP im Telematikgeschäft tätig haben sich aber nun auf Software zum Management von Kundenbeziehungen spezialisiert.

- Das Unternehmen steht bisher kaum bei jemanden auf der Liste und ist demnach vollkommen unterbewertet

- Problem Früher: die Entwicklung von Software lohnte sich erst am einer bestimmten Größenordnung

- Heute: Kräfte wurden gebündelt und die Software bassiert auf der IBM- Technologieplattform

- Für 2005 ist ein Umsatz von 16,2 Millionen EUR und ein Gewinn von 1,2 Millionen Euro geplant

- Bei zurzeit 5,4 Millionen Aktien, bei einem Kurs von 0,61 ergibt das ein KGV von 3

- Nach Abschlu0 von Kapitalmaßnahmen, wird es 15 Millionen Aktien geben, dann ergibt sich ein KGV von 8, was immer noch sehr günstig ist.

- Prognose für 2005 ist sehr konservativ, die Hälfte des Umsatzes macht Service- und Wartungsbereich aus, der Bereich ist sehr gut planbar

- Daher wird Gewinnschwelle schon bei 65% Auslastung erreicht

- Jetzt zugreifen, billiger bekommt Ihr keine Aktie mit so einem
Potential

Anlage Art: Mittelfristig
Kurzfristiges Kursziel: 1 EUR
Mittelfristiges Kursziel: 1,70 EUR
Stopp: 0,50 EUR

http://c.i4o.de/h_kl.html?PERIOD=4&ID_NOTATION=1528759 http://chart4.onvista.de/i_kl.html?PREV_CLOSE=1&ID_NOTATION=1528759

Gruss,
NMProfi

Habe später noch einen
neuen 100% Tipp für Euch :!:

Muss noch ein paar Informationen
zusammen tragen :) ...

Gruss,
NMProfi

Cybercash21
07.11.2004, 16:39
Marktbericht: Dax legt nach guten Vorgaben kräftig zu

(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)


Beflügelt von den guten US-Vorgaben und dem gesunkenden Ölpreis hat der Dax zu einem Höhenflug angesetzt. Der Index konnte gleich mit einem kräftigen Kurssprung in den Handel starten. Im weiteren Verlauf pendelte sich der Dax jedoch in einer engen Handelsspanne zwischen 4.071 und 4.078 ein. Aktuell liegt der Index mit 0,87 % im Plus bei 4.076,43 Punkten.

FordP.
07.11.2004, 16:48
Hallo NM Profi,

wie immer ein toller Tip, verständlich beschrieben!!!

Habe aber eine Frage: Gibt es einen Grund für den Kurssturz am Freitag? Umsätze waren allerdings niedrig.

Gruß,

Ford :wink:

lintorfer74
07.11.2004, 16:58
So werde was den netten Herbstabend genießen 8) Guten Start in die neue Woche

FordP.
07.11.2004, 16:58
Schönen Abend lintorfer :D

So werde was den netten Herbstabend genießen 8) Guten Start in die neue Woche

Agent19
07.11.2004, 17:08
Hallo zusammen, :D
bin gerade aus dem sommerlichen Neapel zurück. War das toll! :D :D :D

Und hier Frühwinter!:cry: Scheußlich! :x :x :x

Mein Tipp (kurz- und mittelfristig)

Allianz Leben

Am Freitag gings breits aufwärts.
Wenn der Widerstand bei 400/401 fällt, sind schnelle 10% drin.

Mittelfristig deutlich mehr, siehe Langfristchart.

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=3m&type=ohlc&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=MACD&ind1=SST&&lSyms=ALL.STU&lColors=0x000000&sSym=ALL.STU&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&lSyms=ALL.STU&lColors=0x000000&sSym=ALL.STU&hcmask=

NMProfi
07.11.2004, 17:16
Danke :)
Die Aktie hat in den letzten Wochen natürlich
schon stark zugelegt, da ist eine Verschnaufspause
normal - sprich mir sind keine Gründe bekannt
Und wie du selber sagst, die Umsätze waren dabei
sehr gering. Das wird schon :wink:

Gruss,
NMProfi

Hallo NM Profi,

wie immer ein toller Tip, verständlich beschrieben!!!

Habe aber eine Frage: Gibt es einen Grund für den Kurssturz am Freitag? Umsätze waren allerdings niedrig.

Gruß,

Ford :wink:

Adler
07.11.2004, 17:16
Acampora-Kolumne: Goldene Börsenwoche
http://eur.i1.yimg.com/eur.yimg.com/i/de/fi/euroa2.gif
Es kam also dann doch so wie erwartet. Kaum war die Wahl vorbei und kaum war klar, daß es zu keiner Hängepartie kommen würde, legte Wall Street eine fulminate Rally hin. Eine Rally, die zum Wochenschluß sogar noch an Schwung gewann, als der Ölpreis unter 49 Dollar das Barrel fiel. Erinnern sie sich an meine Worte der Vorwoche? An meinen Vergleich mit den Bremsklötzen? Wall Street war wochenlang wie blockiert, nur weil kein klarer Favorit für den Präsidentensessel auszumachen war. Das war einmal.

Und glauben Sie mir, für die Börse insgesamt ist es letztlich egal, wer den Sieg davongetragen hat. Wall Street reicht es, die grobe Richtung der kommenden Wirtschaftspolitik zu kennen, um entsprechend zu handeln. Daß aber gleichzeitig der zweite Bremsklotz Öl an Wirkung verlor, war nicht unbedingt vorherzusehen, ist doch die Wiederwahl des Präsidenten Bush eigentlich eher ein Indiz dafür, daß es im Nahen Osten weiterhin unruhig bleibt. Und dies gilt als eine der Hauptursachen für das teure Öl. Doch anscheinend geben die Akteure an Wall Street dem neuen alten Präsidenten inzwischen mehr Kredit, die Dinge in den Griff zu bekommen.

Daß die Woche schließlich zu einer gar goldenen Börsenwoche wurde, lag am Freitag. Da wurde bekannt, daß die amerikanischen Unternehmen deutlich mehr Arbeiter neu einstellen als erhofft. Das empfindliche Pflänzchen Binnenkonjunktur wird also am Leben erhalten. Es sieht gut aus an Wall Street. Und ich gehe nach wie vor davon aus, daß die Kurse bis zum Jahreswechsel weitersteigen werden. Mut wird weiterhin belohnt.

Adler
07.11.2004, 17:19
Zehn Karstadt-Filialen droht offenbar das Aus

Berlin (AP) Die angeschlagene KarstadtQuelle AG will notfalls zehn der 77 zum Verkauf stehenden kleineren Warenhaus-Filialen schließen, wenn sich dafür kein Investor findet. Diese Häuser hätten strukturelle Probleme, so dass sie im Zweifelsfalle aus dem Verkaufspaket herausgenommen werden müssten, sagte der Vorstandschef der Karstadt Warenhaus AG, Helmut Merkel, dem Berliner «Tagesspiegel» (Montagausgabe). «Wenn wir für diese Häuser keinen Investor finden, werden wir sie schließen. Anders geht es nicht mehr», zitierte ihn das Blatt.

Für die zehn kleineren Filialen hatte der Essener Handelskonzern keine Standortgarantie abgegeben. Eine Schließung war früheren Angaben zufolge ursprünglich aber nicht geplant. Wie es weiter hieß, werden die kleineren Filialen derzeit neu strukturiert. Dabei werde auch überlegt, externe Partner in die Filialen zu holen, erklärte Merkel - «beispielsweise könnte das Parfüm- und Kosmetikgeschäft von einer Drogeriekette übernommen werden».

Rund 100 Millionen Euro will der Warenhauskonzern dem Bericht zufolge jährlich in die Verkaufsflächen seiner Filialen investieren und im kommenden Jahr zwischen fünf und acht Häuser umbauen - darunter auch die Wertheim-Filiale auf dem Kurfürstendamm in Berlin, wie das Blatt weiter berichtet.

Auch der Lebensmittelbereich soll ausgebaut werden. «Das Lebensmittelgeschäft ist wieder rentabel, deswegen überlegen wir jetzt auch, an einigen Standorten den Lebensmittelbereich wieder einzuführen», erklärte Merkel.

Nach einem schlechten dritten Quartal hofft Karstadt nun auf das Weihnachtsgeschäft. Rabattaktionen wird es laut Merkel aber nicht geben: «Vor Weihnachten werden die Preise bei uns nicht purzeln», betonte er.

Adler
07.11.2004, 17:20
Konkurrenz für die Post
Ex-Vorstand gründet Paketdienst

In den nächsten Tagen werden nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" Manager aus der Transportbranche einen neuen Paketdienst in Deutschland gründen. Unter dem Projektnamen Parcel Post wolle der Versender vor allem die Deutsche Post angreifen. Der neue Konkurrent will nach Darstellung der Zeitung für Geschäftskunden arbeiten, aber auch von dem wachsenden Markt im Paketversand zwischen Firmen und Privatkunden profitieren. Der Eintrag in das Handelsregister stehe unmittelbar bevor.

Hinter der Neugründung stehe der im Januar 1997 ausgeschiedene frühere Vorstand der Deutschen Post, Dieter Seegers-Krückeberg. Von der Zeitung auf seine Pläne angesprochen, sagte Seegers- Krückeberg, damals für die Frachtpost zuständig, lediglich, es gebe derzeit noch nichts Konkretes zu vermelden.

Adler
07.11.2004, 17:21
Porsche gegen Börse
Einmaliges Verfahren

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche zieht am Montag in Frankfurt gegen die dortige Börse vor Gericht. Es wird ein Prozess, der mit Sicherheit nicht nur in Deutschland von der Finanzwelt mit höchstem Interesse verfolgt wird. Das angestrebte Verfahren ist bisher einmalig in der Bundesrepublik. Ziel von Porsche ist es, auch ohne die vierteljährlichen Quartalsberichte in den Prime Standard aufgenommen zu werden. Vor drei Jahren war Porsche wegen der Verweigerung von Quartalsberichten von der Frankfurter Börse aus dem M-DAX, dem Index für mittelgroße Unternehmen, herausgenommen worden.

Am größten Finanzplatz Europas, in London, sind Quartalsberichte nicht Pflicht, heißt es bei Porsche. Aus der Sicht des Stuttgarter Sportwagenbauers ist die Börsenordnung des Frankfurter Handelsplatzes keine ausreichende Rechtsgrundlage, um Quartalsberichte für eine Zulassung im Prime Standard verpflichtend vorzuschreiben. Eines seiner wichtigsten Argumente lautet: «Der Zwang zur Vorlage vierteljährlicher Berichte behindert Unternehmen in der Verfolgung langfristig angelegter Strategien».

Porsches Argumente wiegen umso mehr, weil die Stuttgarter Sportwagenbauer gerade im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder bewiesen haben, dass man Aktionäre am allerbesten bedient und zufrieden stellt, wenn man hohe Gewinne erzielt: diesmal mit einer Milliarde Euro Vorsteuergewinn. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hält gar nichts davon, wenn Unternehmen wegen der Quartalsberichte durch unnötige Preisnachlässe Verkäufe forcieren, um kurzfristig bessere Zahlen vorweisen zu können. Gerade eine solche Politik schadet nach seinen Worten den Aktionären.

Porsche ist davon überzeugt, dass Quartalsberichte allenfalls den internen bürokratischen Aufwand in die Höhe treiben. «Zu mehr Transparenz für den Anleger tragen sie jedenfalls nicht bei», meint Wiedeking. Er erinnert in diesem Zusammenhang an den teilweise erschreckenden Niedergang einst hoch gelobter Unternehmen aus der so genannten New Economy. Deren Quartalszahlen und Quartalsprognosen «waren vielfach kaum das Papier wert, auf dem sie geschrieben standen». Porsche selbst halte die Transparenz auch ohne Quartalsberichte hoch. Im Schnitt würde das Unternehmen pro Jahr 40 wichtige Wirtschaftsmeldungen publizieren. «Wenn kursrelevante Neuigkeiten vorliegen, dann melden wir das sofort», hieß es.

Wiedeking hatte schon vor einiger Zeit den Porsche-Aktionären seine Sicht der Dinge unterbreitet. «Quartalsberichte haben nicht nur wenig Aussagekraft, sie heizen auch die Volatilität an den heute ohnehin nervös reagierenden Kapitalmärkten unnötig an. Die Börse droht so zu einem Roulette-Spiel zu werden, das sich von der ökonomischen Realität leider nur allzu häufig entfernt», so die Überzeugung des Porsche-Chefs. Porsche will sich auch weiterhin keine «Kurzatmigkeit» durch Quartalsberichte aufdrängen lassen.

Klar, an der Börse in Frankfurt will Porsche mit seinem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro künftig wieder auf dem Kurszettel stehen. Aus grundsätzlichen Überlegungen aber ohne Quartalszahlen. Die Manager der deutschen Unternehmen werden den Frankfurter Prozess mit Interesse verfolgen. Nicht wenige denken so wie Wiedeking. Nicht nur die Porsche Familie, die 50 Prozent der Aktien hält, drückt ihm daher den Daumen.

FordP.
07.11.2004, 17:22
Danke :D

Und allen noch einen schönen Abend :D

Ford :wink:

Danke :)
Die Aktie hat in den letzten Wochen natürlich
schon stark zugelegt, da ist eine Verschnaufspause
normal - sprich mir sind keine Gründe bekannt
Und wie du selber sagst, die Umsätze waren dabei
sehr gering. Das wird schon :wink:

Gruss,
NMProfi

Hallo NM Profi,

wie immer ein toller Tip, verständlich beschrieben!!!

Habe aber eine Frage: Gibt es einen Grund für den Kurssturz am Freitag? Umsätze waren allerdings niedrig.

Gruß,

Ford :wink:

Adler
07.11.2004, 17:23
Einbußen für VW-Belegschaft laut «Spiegel» härter als bekannt

Hamburg (AP) Der Tarif-Abschluss bei Volkswagen sieht einem Bericht des «Spiegels» zufolge deutlich härtere Einbußen für die Beschäftigten vor als bislang bekannt. Wie das Magazin unter Berufung auf ein achtseitiges Ergebnisprotokoll der Verhandlungskommissionen berichtet, soll demnach Mehrarbeit «grundsätzlich durch bezahlte Freistellung von der Arbeit ausgeglichen werden». Lediglich wenn ein Freizeitausgleich auf absehbare Zeit ausgeschlossen sei, sei eine «Abgeltung in Geld» vereinbar. Unterdessen berichtete die «Automobilwoche» von weit reichenden Zusagen des Konzerns für eine höhere Auslastung der deutschen Standorte.

Wie der «Spiegel» weiter berichtet, gibt es auch für den Fall, dass Überstunden bezahlt werden, dafür kaum noch Zuschläge. Diese sollten nur gezahlt werden, wenn der Beschäftigte länger als 40 Stunden arbeite, hieß es. Zudem solle eine vereinbarte indirekte Lohnerhöhung entfallen, die sich durch eine Vereinheitlichung des Entlohnungssystems für Arbeiter und Angestellte ergeben hätte: Die «vereinbarten Strukturkomponenten von zusammen 1,4 Prozent entfallen ab dem 1. Oktober 2004 ersatzlos», zitierte das Blatt aus dem Papier weiter.

Mitarbeiter, die VW nach dem 1. Januar 2005 einstelle, sollen den Angaben zufolge in etwa den Lohn erhalten, den derzeit die Mitarbeiter in der «Auto 5000 GmbH» verdienen, berichtete das Blatt - nämlich ein Eckentgelt inklusive Leistungsbestandteilen von 2.562 Euro bei einer Wochenarbeitszeit von bis zu 35 Stunden. Es bestehe Einverständnis, dass das durchschnittliche Entgeltniveau dem des Flächentarifvertrags entsprechen solle, zitierte das Blatt aus dem Papier der Verhandlungskommission weiter.

Unterdessen berichtete die «Automobilwoche» von einer deutlichen Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmervertreter bei Produkt- und Investitionsentscheidungen und von weit reichenden Zusagen des Konzerns für eine höhere Auslastung der deutschen Standorte. Demnach sei der Konzern künftig vertraglich verpflichtet, jährlich Standort-Symposien durchzuführen, bei denen die Auslastung der einzelnen Werke unter die Lupe genommen werde.

Zudem sei in einer vertraulichen Anlage zum neuen Tarifvertrag fixiert, dass im Werk Salzgitter der «Aufbau von Entwicklungs- und Fertigungskompetenz für Motorkunststoffkomponenten» zu erfolgen habe. Im Stammwerk Wolfsburg solle der Bereich Werkzeugbau weiterentwickelt werden, in Hannover die Gusstechnologie gefördert, und in Kassel sei der Aufbau einer Kompetenzstrategie für ein Geschäftsfeld Abgasanlagen vorgesehen, hieß es.

Am Mittwoch hatten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite bei VW ihren Tarifkonflikt beigelegt. Danach hat sich das Unternehmen bis Ende 2011 verpflichtet, 103.000 Beschäftigte in Westdeutschland zu halten. Die IG Metall akzeptierte eine Nullrunde von zwei Jahren und vier Monaten bei einer einmaligen Sonderzahlung von 1.000 Euro.

NMProfi
07.11.2004, 17:23
@FordP

Mach es gut, schönen Abend :wink:

Adler
07.11.2004, 17:24
Bald mehr als drei Millionen Haushalte überschuldet

Mainz (AP) Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland wird nach einem Bericht des ZDF-Magazins WISO in diesem Jahr die Drei-Millionen-Grenze überschreiten. Wie WISO am Sonntag vorab berichtete, hat dies der Autor des Armutsberichts der Bundesregierung, der Karlsruher Wissenschaftler Gunter Zimmermann errechnet. Nach seinen Ergebnissen seien zunehmend auch Arbeitnehmerhaushalte von Überschuldung betroffen.

Durch fehlende Lohnerhöhungen und Wegfall von Sonderzahlungen stagnierten die Einkommen der abhängig Beschäftigten, während die Lebenshaltungskosten stiegen, berichtete das ZDF-Magazin. Schuldenkarrieren würden immer früher beginnen. Jeder fünfte Bankkredit, der nicht zurückgezahlt werden könne, sei von einem 20- bis 24-Jährigen aufgenommen worden.

Bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) seien bereits 100.000 säumige Zahler in dieser Altergruppe gespeichert. Die Zahl der überschuldeten Haushalte werde nach Expertenmeinung im kommenden Jahr weiter steigen, berichtete WISO. Als überschuldet gilt ein Haushalt, bei dem die Verbindlichkeiten höher sind als das Vermögen.

Adler
07.11.2004, 17:25
Zeitung: Große Arbeitgeber wollen Weihnachtsgeld nicht kürzen


Berlin (ddp-bln). Bei den großen Berliner Arbeitgebern ist die Streichung des Weihnachtsgeldes in diesem Jahr kein Thema. Das ergab eine Umfrage der Zeitung «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Die Deutsche Bahn AG - mit 19 200 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Stadt - zahle wie in den Vorjahren ein volles 13. Monatsgehalt. Auch Siemens (14 600 Beschäftigte in Berlin) halte sich an den Tarifvertrag: Alle Siemensianer erhielten 55 Prozent eines Monatseinkommens als Sonderzahlung. Zusätzlich werden dem Bericht zufolge mit dem Januargehalt individuelle Prämien für 2004 verteilt.

Die Post (12 000 Beschäftigte) zahle ihren Angestellten 91 Prozent eines Monatsgehalts. Die Postbeamten bekämen wie in den Vorjahren 80 Prozent. Bankgesellschaft und Berliner Volksbank betonen dem Blatt zufolge, dass trotz der angespannten Geschäftslage entsprechend dem Tarifvertrag für das private Bankgewerbe ein volles 13. Monatsgehalt gezahlt werde. Gestrichen werde dagegen beim Krankenhauskonzern Vivantes. Im Zuge des Sanierungsplanes erhielten die 12 000 Mitarbeiter kein Weihnachtsgeld.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Berlin glaubt der Zeitung zufolge jedoch nicht, dass die entspannte Lage zum Thema Weihnachtsgeld bei den großen Arbeitgebern ein repräsentatives Bild ergibt: «Die Dramen spielen sich in den kleineren Betrieben ab, wo es keine Betriebsräte gibt», sagt Gewerkschaftssprecher Dieter Pienkny. Hier werde «mit der Angst um den Arbeitsplatz häufig im Sinne der Arbeitgeber ein Geschäft gemacht».

Adler
07.11.2004, 17:27
Edelmetalle: Goldpreis greift neue Höchststände an
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Die anhaltende Schwäche des US-Dollar ebnet dem Gold den Weg zu neuen Höchstständen. Nachdem das gelbe Metall am Freitagabend auf 434 $ je Feinunze und damit auf den höchsten Stand seit 16 Jahren gestiegen ist, rechnen die Goldexperten mit weiteren Gewinnen.





Denn aus charttechnischer Sicht war das Überspringen des alten Jahreshochs von Anfang April extrem wichtig. Voraussetzung für eine fortgesetzte Hausse sind weitere Verluste des Dollar. Da Devisenanalysten in nächster Zeit fest mit einem solchen Szenario rechnen, dürfte beim Gold ein Test des nächsten Widerstands bei 437,50 $ je Unze nur eine Frage der Zeit sein. Nach unten liegen die Unterstützungsmarken bei 429 und dann massiv bei 419 $ je Feinunze.

Dem Preisanstieg waren in der vergangenen Woche zunächst deutliche Verluste vorausgegangen. Bereits am Montag setzten Verkäufe ein, die sich dann beschleunigten und am Wahltag in den USA die Notierungen sogar knapp unter 417 $ je Unze fallen ließen. Grund hierfür waren vor allem Stop-Loss-Verkäufe, hervorgerufen durch einen später revidierten Einbruch des Eurokurses und den deutlich fallenden Ölpreis. Der Wahlsieg von US-Präsident George W. Bush sorgte dann aber ab Mittwochmittag für eine Gegenbewegung. Diese bekam am Freitag nach dem Kurseinbruch des Dollar auf ein Rekordtief neuen Schub und sorgte für einen sehr festen Wochenschluss.


Eine deutliche Verschärfung hat unterdessen der Übernahmekampf in Südafrika zwischen Harmony Gold Mining und Goldfields erfahren. Offene Briefe sowie gegenseitige Schuldzuweisungen und Vorwürfe prägen den Konflikt, in dem sich die Waagschale zuletzt leicht zu Gunsten der Übernahmepläne von Harmony zu neigen schien. So hat sich nicht nur der größte Aktionär von Goldfields, sondern auch ein einflussreiches, unabhängiges Beratungshaus für die Übernahme ausgesprochen. Im Moment scheint es sehr schwer, vorherzusagen, ob am Ende tatsächlich eine neuer weltweiter Marktführer unter den Goldminen entstehen wird.


Auf und Ab beim Silber

Silber orientierte sich vergangene Woche weitgehend am Gold. Nachdem es zunächst einen Anstieg auf 7,33 $ je Unze gab, folgte ein scharfer Einbruch auf nur noch 6,88 $. Das Erstarken des Goldpreises am Donnerstag sorgte für eine Renaissance auch beim Silber, dass binnen 48 Stunden um rund 60 Cent auf 7,50 $ zulegte. Hierfür waren vor allem spekulative Käufe verantwortlich, auch wenn die Industrienachfrage derzeit vergleichsweise gut ist.


Platin stieg nach einem zunächst ruhigen Wochenverlauf ebenfalls deutlich. Dabei erreichte es fast 850 $ je Unze. Auch hier hatten Käufe der Spekulanten die Aufwärtsbewegung noch verstärkt, nachdem die Chartmarke von 835 $ überwunden war. Zudem verwiesen Händler darauf, dass der Wahlsieg von Bush das Wirtschaftswachstum stärken und dadurch den Verbrauch steigern könnte. Solange sich Platin über der entscheidenden Unterstützungslinie von 820 $ je Unze halten kann, ist das Umfeld für das Edelmetall positiv. Nach oben sehen Techniker ein erstes Kursziel bei 855 $ und danach bei 882 $.


Palladium musste zunächst Verluste hinnehmen und fiel auf 206 $ je Unze zurück. Doch auch hier kam es zu einer Trendwende. Kurz vor dem Wochenende wurden wieder 212 $ und damit das Niveau vom vorvergangenen Freitag erreicht.

Adler
07.11.2004, 17:28
Irakische Regierung ruft Ausnahmezustand aus

Mit einer Verhängung des landesweiten Notstandes hat die irakische Regierung auf die zunehmende Eskalation der Gewalt reagiert. Offenbar in Erwartung einer amerikanischen Großoffensive auf Falludscha hatten die Rebellen ihre Anschläge ausgeweitet und mehr als 50 Menschen getötet.


Die irakische Übergangsregierung hat im gesamten Land mit Ausnahme der Kurdengebiete für 60 Tage den Ausnahmezustand ausgerufen. Das gab ein Sprecher von Übergangsministerpräsident Ijad Allawi am Sonntag in Bagdad bekannt. Die Regierung habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da die Gewalt im Irak weiterhin zunehme und ihr mittlerweile täglich auch Frauen und Kinder zum Opfer fielen.

Der Ausnahmezustand gelte ab sofort. Über Einzelheiten und Auswirkungen werde der Ministerpräsident am Montag genauere Auskunft geben, sagte sein Sprecher weiter. Eine Ausgangssperre sei noch nicht erlassen worden. Ausgenommen von der neuen Regelung sind nur die drei Nordprovinzen, die von der kurdischen Autonomieregierung kontrolliert werden. Nach Ablauf von 60 Tagen müsse neu entschieden werden. So sieht es das Notstandsgesetz vor, das im Juli von Allawi unterzeichnet und im August auf Druck des Premiers vom Kabinett beschlossen wurde.


Das Gesetz erlaubt es dem Regierungschef, Armee, Nationalgarde, Polizei und Geheimdienste seinem direkten Kommando zu unterstellen, Ausgangssperren zu verhängen, das Post- und Fernmeldegeheimnis aufzuheben, Festnahmen anzuordnen und Vermögenswerte zu sperren. Um Übergriffe von Seiten der Behörden zu verhindern, müssen Festgenommene aber binnen 24 Stunden einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.



Extremisten töteten Polizisten


Die Serie der Gewalt im Irak riss unterdessen nicht ab. Augenzeugen berichteten von grausamen Szenen im Stil eines Hinrichtungskommandos. In der Stadt Haklanija, 220 Kilometer nordwestlich von Bagdad, stellten die Angreifer sieben Polizisten an eine Wand und erschossen sie. In Haklanija und der Nachbarstadt Haditha überfielen die Aufständischen am Sonntag mehrere Polizeiwachen und zündeten Sprengsätze. Dabei kamen nach Polizeiangaben 22 Menschen ums Leben, unter ihnen auch der Polizeichef für den Westen der Provinz Anbar, Schahir al Ghureifi. Südlich von Bagdad wurden am Sonntag drei Mitglieder der Provinzregierung von Dijala erschossen. Bei zwei Angriffen auf US-Konvois im Großraum Bagdad kam ein US-Soldat ums Leben. Ein zweiter sei verwundet worden, teilte ein Militärsprecher mit.


Zwei britische Soldaten wurden südlich von Bagdad verletzt. Nach Berichten britischer Medien wurde auf die Soldaten ein Selbstmordanschlag mit einer Autobombe verübt. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in London wollte nur bestätigen, dass es einen "Zwischenfall" gegeben habe und die beiden Verletzten nun von amerikanischen Ärzten behandelt würden. Die Briten waren erst kürzlich in die umkämpften Gebiete bei Bagdad verlegt worden. In Großbritannien ist diese Entscheidung sehr umstritten.


Schon am Donnerstag hatten Extremisten zwölf Mitglieder der irakischen Nationalgarde entführt und ermordet. Die Männer wurden in der Nähe von Latifijah, etwa 30 Kilometer südlich von Bagdad, verschleppt, sagte Abu Ali al-Nadschafi, ein Sprecher des Obersten Rats für die Islamische Revolution im Irak (SCIRI) am Sonntag in Nadschaf. Seinen Angaben zufolge stoppten die als Polizisten verkleideten Angreifer den Konvoi der Nationalgardisten, die auf dem Rückweg von Bagdad waren. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe namens Al-Furkan-Brigade.



Bombenexplosion bei Ministerwohnung


Zu einem weiteren schweren Zwischenfall kam es am Sonntag in Bagdad. In der Nähe des Wohnsitzes des irakischen Finanzministers ist eine Autobombe explodiert. Zunächst gab es keine Informationen über mögliche Opfer. Wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte, ereignete sich der Anschlag im Bagdader Stadtviertel Karrada.


Finanzminister Adil Abdel-Mahdi sei unversehrt, einer seiner Leibwächter sei getötet worden, sagte ein Vertreter des SCIRI. Der schiitische Politiker Abdel-Mahdi ist ein führendes Mitglied des SCIRI.

Adler
07.11.2004, 17:29
Airbus: Im November Entscheidung zu Auslieferungszentrum

Hamburg - Der Flugzeughersteller Airbus wird nach Angaben eines Sprechers in diesem Monat eine Entscheidungüber sein Auslieferungszentrum treffen. Ein genaues Datum konnte der Sprecher der Airbus Deutschland GmbH, Arndt Hellmann, auf Anfrage am Samstag aber nicht nennen. Die Tageszeitung"Die Welt"berichtete am gleichen Tag, dass nach ihren Informationen die Entscheidung am 1. Dezember fallen soll. Dieses Datum stamme nicht von Airbus Deutschland, sagte Hellmann./ak/DP/he


© dpa - Meldung vom 07.11.2004 16:20 Uhr

Adler
07.11.2004, 17:30
VW-Entwicklungschef sieht in Billig-Modellen eher Gefahr als Nutzen

WOLFSBURG - VW- Entwicklungschef Wilfried Bockelmann sieht in Billig-Modellen eher eine Gefahr für den Ruf der Produktpalette als einen Nutzen. Einen Billig-VW unterhalb des geplanten Modells Fox in den Hauptmärkten Europa, Nordamerika und Japan halte er nichtür sinnvoll, sagte Bockelmann der"Automobilwoche". Es bestehe die Gefahr, durch solch ein Auto auf andere Fahrzeugen wie den Touareg und Phaeton zurückschlägt.
Bockelmann fügte hinzu:"Ich bin der Meinung, wir können das nicht zumindest nicht auf den Märkten der Triade, also in Japan, den USA und Europa. Da würden wir mit solchen Autos nachhaltig unseren Ruf schädigen. Denkbar sei solch ein Fahrzeug in Ländern, wo die Mobilität gerade beginnt und der Name VW noch nicht bekannt ist."Die Planung für das C1-Modell, das eine Brücke schlagen soll zwischen dem Passat und Phaeton sowie zwischen dem Passat und dem Geländewagen Touareg, hat VW laut Bockelmann allerdings bis nach 2010 verschoben. Der Microbus auf Basis des VW-Transporters soll erst 2008 auf den Markt kommen./pi/DP/he



© dpa - Meldung vom 07.11.2004 16:23 Uhr

Adler
07.11.2004, 17:31
KarstadtQuelle investiert trotz Krise 100 Millionen in Verkaufsflächen

BERLIN - KarstadtQuelle will trotz der Krise jährlich 100 Millionen Euro in die Verkaufsflächen ihrer Filialen investieren."2005 werden zwischen fünf und acht Filialen umgebaut", sagte der Vorsitzende der Karstadt Warenhaus AG, Helmut Merkel, dem Berliner"Tagesspiegel"(Montagsausgabe).
Ebenso will Karstadt den Lebensmittelbereich wieder ausbauen:"Das Lebensmittelgeschäft ist wieder rentabel, deswegenüberlegen wir jetzt auch, an einigen Standorten den Lebensmittelbereich wieder einzuführen", sagte Merkel. Nach einem schlechten dritten Quartal hofft Karstadt nun auf das Weihnachtsgeschäft, Rabattaktionen wird es laut Merkel aber nicht geben:"Vor Weihnachten werden die Preise bei uns nicht purzeln", stellte er klar.

Nach wie vor droht 10 der 77 kleineren Karstadt-Filialen das Aus:"Wenn wir für diese Häuser keinen Investor finden, werden wir sie schließen. Anders geht es nicht mehr", sagte der Karstadt-Chef./fc/DP/he



© dpa - Meldung vom 07.11.2004 16:26 Uhr

Adler
07.11.2004, 17:32
Bahn-Gewerkschaft fordert Verdoppelung der Lkw-Maut


Norbert Hansen
Transnet-Chef Norbert Hansen will eine Verdoppelung der Lkw-Maut.


Berlin - Die Bahngewerkschaft Transnet hat eine Ausweitung der Lkw-Maut verlangt, um den Ausbau des Schienennetzes zu finanzieren. Die Maut müsse verdoppelt werden und auch für Bundesstraßen gelten, sagte der Vorsitzende Norbert Hansen vor Beginn des Gewerkschaftstags in Berlin.
Die vom Bund in den nächsten Jahren vorgesehenen Milliarden für die Schiene reichten nicht aus. In den laufenden Tarifverhandlungen über langfristige Beschäftigungsgarantien bei der Bahn dringt Transnet auf ein «faires Angebot» des Vorstands bis zur nächsten Gesprächsrunde am 24. November. Andernfalls werde sich die Verärgerung der Beschäftigten in Protestaktionen entladen. Hansen lehnte eine pauschale und dauerhafte Verlängerung der Arbeitszeit und eine Abschmelzung der Einkommen um 10 Prozent ab.

Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit forderte der Gewerkschaftschef, der sich den Delegierten am Dienstag zur Wiederwahl stellt, ein «Bündnis für den Standort Deutschland». Dies müsse keine Neuauflage des Bündnisses für Arbeit sein. Sollte die Arbeitsmarktreform Hartz IV nicht wie gewünscht mehr Stellen schaffen, müsse sie nachgebessert werden.



© dpa - Meldung vom 07.11.2004 16:21 Uhr

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