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TUXEDOMOON
10.11.2004, 10:41
Junk bedeutet Schrott ..also haben wir hier hochriskante Anleihen ,dafür bekommt man aber einen hohen Zinssatz .
Man sollte trotzdem darauf achten , dass man sich im B Bereich einkauft .. hier ist das Risiko noch überschaubarer , was nicht heißt hier ist die Kapitalrückzahlung gesichert .

Tux

TUXEDOMOON
10.11.2004, 10:56
Stelle hier die 9,5 % Schefenacker Anleihe vor :



Um die 85 zu bekommen . Rendite momentan über 11 % :shock: !!!. (Nachrangige ) Anleihe , B2 Einstufung , Rückzahlung 11.02.2014 !!, Weltmarktführer ,Autospiegelbereich , Milliardenunternehmen , m.M. gut aufgestellt in einem megaschwierigen Markt .. denke aber Schefenacker wird"s/sollte es überleben ... m. E. zur 9,75 % Dürr Anleihe (2011) , die über 100 !! steht ,immer noch billig und unterbewertet (haben gerade Ihre Prognosen zurück genommen )..will sagen .. ich könnte mir bei der 9,5 % Schefenacker auch Kurse weit über 90 bis 100 vorstellen ...gerade bei / in diesen Depressozinstiefzeiten .

Mein Fazit:
Hochspekulativer Junkbond zur Beischmischung ..., m.E. interessantes (Kurs)Niveau .


WKN : A0AYY4
Infos: www.schefenacker.de


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=5487556a064ee631a95cc205338078c5&spid=ws&&woid=01074352&mpid=2&tr=12m&ct=jc&size=tool&till=1100044800&grid=on&gb=1w&gd1=100&1100080289


:!: :!: Alles ohne Gewähr auf Richtigkeit und weiteren Kursverlauf :!: :!: .. versteht sich .. , selber informieren .. mehr Infos können bei mir angefordert werden .

TUXEDOMOON
10.11.2004, 15:34
Stelle hier die 9,5 % Schefenacker Anleihe vor :



Um die 85 zu bekommen . Rendite momentan über 11 % :shock: !!!. (Nachrangige ) Anleihe , B2 Einstufung , Rückzahlung 11.02.2014 !!, Weltmarktführer ,Autospiegelbereich , Milliardenunternehmen , m.M. gut aufgestellt in einem megaschwierigen Markt .. denke aber Schefenacker wird"s/sollte es überleben ... m. E. zur 9,75 % Dürr Anleihe (2011) , die über 100 !! steht ,immer noch billig und unterbewertet (haben gerade Ihre Prognosen zurück genommen )..will sagen .. ich könnte mir bei der 9,5 % Schefenacker auch Kurse weit über 90 bis 100 vorstellen ...gerade bei / in diesen Depressozinstiefzeiten .

Mein Fazit:
Hochspekulativer Junkbond zur Beischmischung ..., m.E. interessantes (Kurs)Niveau .


WKN : A0AYY4
Infos: www.schefenacker.de


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=5487556a064ee631a95cc205338078c5&spid=ws&&woid=01074352&mpid=2&tr=12m&ct=jc&size=tool&till=1100044800&grid=on&gb=1w&gd1=100&1100080289


:!: :!: Alles ohne Gewähr auf Richtigkeit und weiteren Kursverlauf :!: :!: .. versteht sich .. , selber informieren .. mehr Infos können bei mir angefordert werden .



[18.02.2004 - 13:59 Uhr]

- Premiere für Autozulieferer auf dem Eurobondmarkt erfolgreich,
Bilanz wird für weiteres Wachstum gepolstert
- Umsatz 2003 mit Euro 974 Millionen stabil, Spitzenposition für
Rückspiegel ausgebaut


Esslingen/London (ots) - Die Esslinger Schefenacker AG, weltweit
Nummer 1 bei Autorückspiegeln, hat jetzt erfolgreich eine Euroanleihe
in Höhe von Euro 200 Millionen begeben. Dieser Eurobond, der erste
für das Unternehmen und mit einem Kupon von 9,5% und einer Laufzeit
von 10 Jahren ausgestattet, wird zur weiteren Stärkung der Bilanz
verwendet und bietet dem Autozulieferer somit eine solide Grundlage
für organisches Wachstum. Der Bond wurde jetzt unter der Leitung der
Citigroup im Markt platziert, wurde angesichts grosser Nachfrage von
Euro 175 Millionen auf Euro 200 Millionen Euro angehoben, und war
zweieinhalbfach überzeichnet. Diese Art der Finanzierung wird in der
deutschen Zulieferindustrie zum ersten Mal erfolgreich angewandt und
gibt dem Unternehmen wesentlich mehr Freiheitsgrade als die sonst
übliche Bankkreditfinanzierung.

Schefenacker, 1935 als Beleuchtungsspezialist gegründet, weist für
2003 einen Jahresumsatz von Euro 974 Millionen aus, was in etwa dem
Volumen des Vorjahres entspricht. Mit der Anleihe polstert
Schefenacker seine Bilanzstruktur für angestrebtes Wachstum aus. Das
Unternehmen konnte 2003 seine Spitzenposition bei Auto-Rückspiegeln
ausbauen; mit einem Umsatz von Euro 616 Millionen hat Schefenacker
29% des Weltmarktes und 36% des Marktes in Westeuropa inne. Die
beiden weiteren Hauptgeschäftsbereiche Autorückleuchten und PKW-
Soundsysteme tragen mit Euro 168 Millionen bzw. Euro 114 Millionen
zum Gesamtumsatz bei.

Das Unternehmen hatte 2000 den britischen Konkurrenten Britax
übernommen und inzwischen die dafür notwendige Finanzierung verdaut.
Mit einer inzwischen soliden Eigenkapitalquote von mehr als 30%
beschäftigt Schefenacker weltweit 6'900 Mitarbeiter und ist bis auf
Lateinamerika auf allen vier Kontinenten mit Produktionsanlagen und
Vertriebsorganisationen präsent.

Seinen Marktvorsprung will Schefenacker weiterhin mit Innovationen
sowie führendem Design bewahren und ausbauen, um seine Kunden - alle
namhaften Automobilhersteller - zufrieden zu stellen. So investiert
das Unternehmen rund 6% des Umsatzes in Forschung & Entwicklung und
hat dafür in den vergangenen Jahren 260 garantierte und 290
angemeldete Patente erzielt. 26% der Produktpalette ist jünger als
zwei Jahre. Die Familieneigentümer haben keine Börsenpläne und
wollen die derzeitige Eigentümerstruktur unverändert weiterführen.

ots Originaltext: Schefenacker AG
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
Roland Klein
CNC
Tel. +49/89/599-458-122

TUXEDOMOON
17.11.2004, 13:58
Schefenacker Bond schwach .. bin heute zw. 81/82 raus ... wie vor Wochen plötzlicher Abverkauf ... das ging bis 76 (was ich unter 80 zum Kauf genutzt habe )... ich warte jetzt die Zahlen ab ..kommen am 22.11 .
Ich kann mir zwar nicht vorstellen das die Zahlen so grottenschlecht werden wie dieser Bond momentan bewertet wird ( immerhin erst in 10 Jahren zurück zu zahlen ) , aber gerade im Junkondbereich sieht man sehr oft Übertreibungen nach unten ... die man gut ausnutzen kann .
Wenn die Zahlen inline sind .. werde ich auf jeden Fall zurückkaufen ... gegenfalls auch teuerer ...die Alternativen ( die ich vor vielen Wochen auf dem Board vorgestellt hatte ( Gildemeister , Dürr , SGL Carbon ) sind mir alle viel zu teuer mittlerweile.

Jetzt rechne ich aber erstmal mit dem Test des alten Low um die 75 :!:

Tux

TUXEDOMOON
22.11.2004, 07:58
Mal sehn wie die Zahlen ausfallen ... um die 80 haben wir eine Verzinsung von über 13 % :shock: :shock: ... damit ist der Bond Weltmeister ;)...Rückzahlung wie gesagt erst 2014 :!:

Schon (hochspekulativ)verlockend (zumindest für mich ).. CESP,Rhodia,Safilo, Levi&Strauss,Cognis,Gildemeister,Dürr,Softbank BONDS ,alles wesentlich teuerer .. zudem teilweise mit C Ratings :!:


Liege hier weite auf der Lauer :D

Tux

TUXEDOMOON
13.12.2004, 09:15
Neu ///Thiel Log. Bond

Verzinsung liegt bei 8 % , Laufzeit 2012 , WKN : A0DHRA , jetzt auch handelbar in 1000 Stücken .


Fazit : nur zur Beimischung--- m.E. ist die Aktie wesentlich interessanter .


Tux

TUXEDOMOON
14.12.2004, 08:16
Neu ///Thiel Log. Bond

Verzinsung liegt bei 8 % , Laufzeit 2012 , WKN : A0DHRA , jetzt auch handelbar in 1000 Stücken .


Fazit : nur zur Beimischung--- m.E. ist die Aktie wesentlich interessanter .


Tux



Presseinformation 13. Dezember 2004

Thiel Logistik platziert Unternehmensanleihe

Zinssatz beträgt 8,0 Prozent p.a. – Laufzeit acht Jahre
Die Unternehmensanleihe der Thiel Logistik AG wurde mit einem Volumen von 130 Mio.
Euro bei internationalen institutionellen Investoren platziert. Der Zinssatz der
achtjährigen Anleihe liegt bei 8,0 Prozent per annum. Seit heute ist die Anleihe in den
Handel an der Luxemburger Wertpapierbörse einbezogen.
Finanzvorstand Martin Löffler: „Das große Interesse an unserer Anleihe bestätigt die
hohe Akzeptanz der Thiel Logistik AG an den internationalen Finanzmärkten. Mit der
erfolgreichen Platzierung zu günstigen Konditionen ist es uns gelungen, von den
gegenwärtig guten Marktbedingungen für europäische Unternehmensanleihen zu
profitieren.“
Mit den zufließenden Mitteln werden primär kurzfristige Kredite zugunsten der
langfristigen Bondfinanzierung abgelöst. Gleichzeitig werden die Bankenbeziehungen
vor diesem Hintergrund neu strukturiert und eine bessere Allokation der vorhandenen
finanziellen Ressourcen ermöglicht. Zudem verbessert sich die interne
Konzernfinanzierung. Nach der im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich platzierten
Kapitalerhöhung wird mit der Unternehmensanleihe die Finanzstruktur der Gesellschaft
weiter optimiert und die finanzielle Flexibilität erhöht. Die Restrukturierung der
Passivseite der Bilanz der Thiel Logistik AG ist damit abgeschlossen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Eierhoff betont: „Wir sind sehr zufrieden mit der
Umstrukturierung der Kreditverbindlichkeiten durch Ausgabe einer langfristigen
Unternehmensanleihe, denn dies verleiht der Thiel Logistik AG zusätzliche finanzielle
Stabilität und unterstreicht unsere langfristige Unternehmensstrategie.“
Presseinformation 13. Dezember 2004
2
Diese Mitteilung ist kein Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in
einem anderen Land. Die beschriebenen Wertpapiere wurden und werden, außer an
Qualified Institutional Buyers nach Rule 144A unter dem US Securities Act von 1933, in
den Vereinigten Staaten nicht angeboten oder verkauft.
Informationen zur Thiel Logistik AG
Die Thiel Logistik AG, Grevenmacher (Luxemburg), entwickelt als externer Partner ganzheitliche Logistik- und
Servicelösungen für Industrie und Handel. Der Konzern erzielte 2003 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro und
beschäftigt derzeit mehr als 9.300 Mitarbeiter in 44 Ländern. Thiel Logistik ist in den europäischen Hauptmärkten
sowie in allen wichtigen Beschaffungs- und Absatzmärkten weltweit aktiv und verfügt über 350 Niederlassungen auf
allen Kontinenten. Die Geschäftsfelder sind Branchenlösungen, Air & Ocean als Geschäftsfeld für Luft- und
Seefracht sowie Regionale Logistikdienstleistungen, deren Tätigkeitsfelder sich von Deutschland und Benelux über
die Schweiz und Österreich hinein bis in die mittel- und osteuropäischen Länder erstrecken. Die Branchenlösungen
sind Thiel Automotive, Thiel FashionLifestyle, Thiel Media und Thiel Furniture. In ihren Geschäftsfeldern gehört die
Thiel Logistik AG zu den führenden Unternehmen am Markt. Die Thiel Logistik AG ist im MDax der Deutschen Börse
notiert. Hauptaktionärin der Gesellschaft ist die DELTON AG, Bad Homburg, mit 50,26 Prozent des Aktienkapitals.
Ihre Ansprechpartner: www.thiel-logistik.com
Peter Staab Tino Fritsch
Leiter Investor Relations / Pressesprecher
Corporate Communications
Tel: 00352 / 719690-1360 Tel: 00352 / 71 96 90 -1353
Fax: 00352 / 719690-1359 Fax: 00352 / 71 96 90 -1359
ir-info@thiel-logistik.com presse-kontakt@thiel-logistik.com

TUXEDOMOON
23.12.2004, 09:48
Der Bond steht bei 106 :shock: , damit schon 6 % gewonnen in den paar Tagen :!: .. die Aktie ist diese 6 % gefallen .. mal schaun wie sich nächstes Jahr Bond und Aktie entwickeln .. ich gehe von steigenden Akteinkursen hier aus .. bei stabilem Bondkurs .


Allen
http://download.gifart.de/gif231/weihnachten/00010018.gif

Neu ///Thiel Log. Bond

Verzinsung liegt bei 8 % , Laufzeit 2012 , WKN : A0DHRA , jetzt auch handelbar in 1000 Stücken .


Fazit : nur zur Beimischung--- m.E. ist die Aktie wesentlich interessanter .


Tux



Presseinformation 13. Dezember 2004

Thiel Logistik platziert Unternehmensanleihe

Zinssatz beträgt 8,0 Prozent p.a. – Laufzeit acht Jahre
Die Unternehmensanleihe der Thiel Logistik AG wurde mit einem Volumen von 130 Mio.
Euro bei internationalen institutionellen Investoren platziert. Der Zinssatz der
achtjährigen Anleihe liegt bei 8,0 Prozent per annum. Seit heute ist die Anleihe in den
Handel an der Luxemburger Wertpapierbörse einbezogen.
Finanzvorstand Martin Löffler: „Das große Interesse an unserer Anleihe bestätigt die
hohe Akzeptanz der Thiel Logistik AG an den internationalen Finanzmärkten. Mit der
erfolgreichen Platzierung zu günstigen Konditionen ist es uns gelungen, von den
gegenwärtig guten Marktbedingungen für europäische Unternehmensanleihen zu
profitieren.“
Mit den zufließenden Mitteln werden primär kurzfristige Kredite zugunsten der
langfristigen Bondfinanzierung abgelöst. Gleichzeitig werden die Bankenbeziehungen
vor diesem Hintergrund neu strukturiert und eine bessere Allokation der vorhandenen
finanziellen Ressourcen ermöglicht. Zudem verbessert sich die interne
Konzernfinanzierung. Nach der im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich platzierten
Kapitalerhöhung wird mit der Unternehmensanleihe die Finanzstruktur der Gesellschaft
weiter optimiert und die finanzielle Flexibilität erhöht. Die Restrukturierung der
Passivseite der Bilanz der Thiel Logistik AG ist damit abgeschlossen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Eierhoff betont: „Wir sind sehr zufrieden mit der
Umstrukturierung der Kreditverbindlichkeiten durch Ausgabe einer langfristigen
Unternehmensanleihe, denn dies verleiht der Thiel Logistik AG zusätzliche finanzielle
Stabilität und unterstreicht unsere langfristige Unternehmensstrategie.“
Presseinformation 13. Dezember 2004
2
Diese Mitteilung ist kein Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in
einem anderen Land. Die beschriebenen Wertpapiere wurden und werden, außer an
Qualified Institutional Buyers nach Rule 144A unter dem US Securities Act von 1933, in
den Vereinigten Staaten nicht angeboten oder verkauft.
Informationen zur Thiel Logistik AG
Die Thiel Logistik AG, Grevenmacher (Luxemburg), entwickelt als externer Partner ganzheitliche Logistik- und
Servicelösungen für Industrie und Handel. Der Konzern erzielte 2003 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro und
beschäftigt derzeit mehr als 9.300 Mitarbeiter in 44 Ländern. Thiel Logistik ist in den europäischen Hauptmärkten
sowie in allen wichtigen Beschaffungs- und Absatzmärkten weltweit aktiv und verfügt über 350 Niederlassungen auf
allen Kontinenten. Die Geschäftsfelder sind Branchenlösungen, Air & Ocean als Geschäftsfeld für Luft- und
Seefracht sowie Regionale Logistikdienstleistungen, deren Tätigkeitsfelder sich von Deutschland und Benelux über
die Schweiz und Österreich hinein bis in die mittel- und osteuropäischen Länder erstrecken. Die Branchenlösungen
sind Thiel Automotive, Thiel FashionLifestyle, Thiel Media und Thiel Furniture. In ihren Geschäftsfeldern gehört die
Thiel Logistik AG zu den führenden Unternehmen am Markt. Die Thiel Logistik AG ist im MDax der Deutschen Börse
notiert. Hauptaktionärin der Gesellschaft ist die DELTON AG, Bad Homburg, mit 50,26 Prozent des Aktienkapitals.
Ihre Ansprechpartner: www.thiel-logistik.com
Peter Staab Tino Fritsch
Leiter Investor Relations / Pressesprecher
Corporate Communications
Tel: 00352 / 719690-1360 Tel: 00352 / 71 96 90 -1353
Fax: 00352 / 719690-1359 Fax: 00352 / 71 96 90 -1359
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TUXEDOMOON
10.01.2005, 08:40
Wie erwartet hat jetzt die Aktie die Anleihe klar ausperformed ... 17 % Kursgewinn in einer Woche sind stark .. Thiel könnte eine DER Aktien 2005 werden :roll: --der Bond notiert mittl. über 107 :!:


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=0150041667360b89837ddec39f4c35f8&spid=ws&&woid=00036369&mpid=10&tr=3m&ct=jc&till=1105315200&gb=1d&gd1=100&1105342683




Der Bond steht bei 106 :shock: , damit schon 6 % gewonnen in den paar Tagen :!: .. die Aktie ist diese 6 % gefallen .. mal schaun wie sich nächstes Jahr Bond und Aktie entwickeln .. ich gehe von steigenden Akteinkursen hier aus .. bei stabilem Bondkurs .


Allen
http://download.gifart.de/gif231/weihnachten/00010018.gif

Neu ///Thiel Log. Bond

Verzinsung liegt bei 8 % , Laufzeit 2012 , WKN : A0DHRA , jetzt auch handelbar in 1000 Stücken .


Fazit : nur zur Beimischung--- m.E. ist die Aktie wesentlich interessanter .


Tux



Presseinformation 13. Dezember 2004

Thiel Logistik platziert Unternehmensanleihe

Zinssatz beträgt 8,0 Prozent p.a. – Laufzeit acht Jahre
Die Unternehmensanleihe der Thiel Logistik AG wurde mit einem Volumen von 130 Mio.
Euro bei internationalen institutionellen Investoren platziert. Der Zinssatz der
achtjährigen Anleihe liegt bei 8,0 Prozent per annum. Seit heute ist die Anleihe in den
Handel an der Luxemburger Wertpapierbörse einbezogen.
Finanzvorstand Martin Löffler: „Das große Interesse an unserer Anleihe bestätigt die
hohe Akzeptanz der Thiel Logistik AG an den internationalen Finanzmärkten. Mit der
erfolgreichen Platzierung zu günstigen Konditionen ist es uns gelungen, von den
gegenwärtig guten Marktbedingungen für europäische Unternehmensanleihen zu
profitieren.“
Mit den zufließenden Mitteln werden primär kurzfristige Kredite zugunsten der
langfristigen Bondfinanzierung abgelöst. Gleichzeitig werden die Bankenbeziehungen
vor diesem Hintergrund neu strukturiert und eine bessere Allokation der vorhandenen
finanziellen Ressourcen ermöglicht. Zudem verbessert sich die interne
Konzernfinanzierung. Nach der im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich platzierten
Kapitalerhöhung wird mit der Unternehmensanleihe die Finanzstruktur der Gesellschaft
weiter optimiert und die finanzielle Flexibilität erhöht. Die Restrukturierung der
Passivseite der Bilanz der Thiel Logistik AG ist damit abgeschlossen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Eierhoff betont: „Wir sind sehr zufrieden mit der
Umstrukturierung der Kreditverbindlichkeiten durch Ausgabe einer langfristigen
Unternehmensanleihe, denn dies verleiht der Thiel Logistik AG zusätzliche finanzielle
Stabilität und unterstreicht unsere langfristige Unternehmensstrategie.“
Presseinformation 13. Dezember 2004
2
Diese Mitteilung ist kein Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in
einem anderen Land. Die beschriebenen Wertpapiere wurden und werden, außer an
Qualified Institutional Buyers nach Rule 144A unter dem US Securities Act von 1933, in
den Vereinigten Staaten nicht angeboten oder verkauft.
Informationen zur Thiel Logistik AG
Die Thiel Logistik AG, Grevenmacher (Luxemburg), entwickelt als externer Partner ganzheitliche Logistik- und
Servicelösungen für Industrie und Handel. Der Konzern erzielte 2003 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro und
beschäftigt derzeit mehr als 9.300 Mitarbeiter in 44 Ländern. Thiel Logistik ist in den europäischen Hauptmärkten
sowie in allen wichtigen Beschaffungs- und Absatzmärkten weltweit aktiv und verfügt über 350 Niederlassungen auf
allen Kontinenten. Die Geschäftsfelder sind Branchenlösungen, Air & Ocean als Geschäftsfeld für Luft- und
Seefracht sowie Regionale Logistikdienstleistungen, deren Tätigkeitsfelder sich von Deutschland und Benelux über
die Schweiz und Österreich hinein bis in die mittel- und osteuropäischen Länder erstrecken. Die Branchenlösungen
sind Thiel Automotive, Thiel FashionLifestyle, Thiel Media und Thiel Furniture. In ihren Geschäftsfeldern gehört die
Thiel Logistik AG zu den führenden Unternehmen am Markt. Die Thiel Logistik AG ist im MDax der Deutschen Börse
notiert. Hauptaktionärin der Gesellschaft ist die DELTON AG, Bad Homburg, mit 50,26 Prozent des Aktienkapitals.
Ihre Ansprechpartner: www.thiel-logistik.com
Peter Staab Tino Fritsch
Leiter Investor Relations / Pressesprecher
Corporate Communications
Tel: 00352 / 719690-1360 Tel: 00352 / 71 96 90 -1353
Fax: 00352 / 719690-1359 Fax: 00352 / 71 96 90 -1359
ir-info@thiel-logistik.com presse-kontakt@thiel-logistik.com

TUXEDOMOON
14.01.2005, 08:56
:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

TUXEDOMOON
25.01.2005, 10:31
Habe jetzt wieder um die 80 eine Pos. des Schefejunkbonds rein genommen ... HÖCHSSTPEKULATIV ....Feb. Div Zahlung .. denke es sollte keine Probleme geben ..Carbonds sind im Moment sehr sensibel ,sieht man an den GM Bonds , starke Schwankungen in beide Richtungen .. Schefe KZ mind. 85 ..

:!: HIGH JUNK RISK :!:

Gruss Tux





Stelle hier die 9,5 % Schefenacker Anleihe vor :



Um die 85 zu bekommen . Rendite momentan über 11 % :shock: !!!. (Nachrangige ) Anleihe , B2 Einstufung , Rückzahlung 11.02.2014 !!, Weltmarktführer ,Autospiegelbereich , Milliardenunternehmen , m.M. gut aufgestellt in einem megaschwierigen Markt .. denke aber Schefenacker wird"s/sollte es überleben ... m. E. zur 9,75 % Dürr Anleihe (2011) , die über 100 !! steht ,immer noch billig und unterbewertet (haben gerade Ihre Prognosen zurück genommen )..will sagen .. ich könnte mir bei der 9,5 % Schefenacker auch Kurse weit über 90 bis 100 vorstellen ...gerade bei / in diesen Depressozinstiefzeiten .

Mein Fazit:
Hochspekulativer Junkbond zur Beischmischung ..., m.E. interessantes (Kurs)Niveau .


WKN : A0AYY4
Infos: www.schefenacker.de


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=5487556a064ee631a95cc205338078c5&spid=ws&&woid=01074352&mpid=2&tr=12m&ct=jc&size=tool&till=1100044800&grid=on&gb=1w&gd1=100&1100080289


:!: :!: Alles ohne Gewähr auf Richtigkeit und weiteren Kursverlauf :!: :!: .. versteht sich .. , selber informieren .. mehr Infos können bei mir angefordert werden .



[18.02.2004 - 13:59 Uhr]

- Premiere für Autozulieferer auf dem Eurobondmarkt erfolgreich,
Bilanz wird für weiteres Wachstum gepolstert
- Umsatz 2003 mit Euro 974 Millionen stabil, Spitzenposition für
Rückspiegel ausgebaut


Esslingen/London (ots) - Die Esslinger Schefenacker AG, weltweit
Nummer 1 bei Autorückspiegeln, hat jetzt erfolgreich eine Euroanleihe
in Höhe von Euro 200 Millionen begeben. Dieser Eurobond, der erste
für das Unternehmen und mit einem Kupon von 9,5% und einer Laufzeit
von 10 Jahren ausgestattet, wird zur weiteren Stärkung der Bilanz
verwendet und bietet dem Autozulieferer somit eine solide Grundlage
für organisches Wachstum. Der Bond wurde jetzt unter der Leitung der
Citigroup im Markt platziert, wurde angesichts grosser Nachfrage von
Euro 175 Millionen auf Euro 200 Millionen Euro angehoben, und war
zweieinhalbfach überzeichnet. Diese Art der Finanzierung wird in der
deutschen Zulieferindustrie zum ersten Mal erfolgreich angewandt und
gibt dem Unternehmen wesentlich mehr Freiheitsgrade als die sonst
übliche Bankkreditfinanzierung.

Schefenacker, 1935 als Beleuchtungsspezialist gegründet, weist für
2003 einen Jahresumsatz von Euro 974 Millionen aus, was in etwa dem
Volumen des Vorjahres entspricht. Mit der Anleihe polstert
Schefenacker seine Bilanzstruktur für angestrebtes Wachstum aus. Das
Unternehmen konnte 2003 seine Spitzenposition bei Auto-Rückspiegeln
ausbauen; mit einem Umsatz von Euro 616 Millionen hat Schefenacker
29% des Weltmarktes und 36% des Marktes in Westeuropa inne. Die
beiden weiteren Hauptgeschäftsbereiche Autorückleuchten und PKW-
Soundsysteme tragen mit Euro 168 Millionen bzw. Euro 114 Millionen
zum Gesamtumsatz bei.

Das Unternehmen hatte 2000 den britischen Konkurrenten Britax
übernommen und inzwischen die dafür notwendige Finanzierung verdaut.
Mit einer inzwischen soliden Eigenkapitalquote von mehr als 30%
beschäftigt Schefenacker weltweit 6'900 Mitarbeiter und ist bis auf
Lateinamerika auf allen vier Kontinenten mit Produktionsanlagen und
Vertriebsorganisationen präsent.

Seinen Marktvorsprung will Schefenacker weiterhin mit Innovationen
sowie führendem Design bewahren und ausbauen, um seine Kunden - alle
namhaften Automobilhersteller - zufrieden zu stellen. So investiert
das Unternehmen rund 6% des Umsatzes in Forschung & Entwicklung und
hat dafür in den vergangenen Jahren 260 garantierte und 290
angemeldete Patente erzielt. 26% der Produktpalette ist jünger als
zwei Jahre. Die Familieneigentümer haben keine Börsenpläne und
wollen die derzeitige Eigentümerstruktur unverändert weiterführen.

ots Originaltext: Schefenacker AG
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
Roland Klein
CNC
Tel. +49/89/599-458-122

TUXEDOMOON
15.02.2005, 10:51
:!: Da kommt was für Junkbondsfreaks mit High Risk :!:

15.02.2005 - 10:22
Presse: KarstadtQuelle plant nachrangiges Darlehen



Einem Pressebericht zufolge will sich der angeschlagene Handelskonzern KarstadtQuelle zusätzliche Mittel verschaffen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise schreibt, werde der Vorstand die Investmentbanken Barclays Capital und Goldman Sachs offiziell mit der Zusammenstellung eines nachrangigen Darlehens beauftragen. Nachrangig heißt, dass im Insolvenzfall dieses Darlehen erst nach anderen Forderungen wie den Krediten der Banken bedient wird.

Nach Informationen der FAZ sei ein Betrag von rund 300 Mio. Euro im Gespräch. Die schon seit einiger Zeit geplante Maßnahme soll die auf drei Jahre angelegte Kreditlinie der Banken über 1,75 Mrd. Euro ergänzen, hieß es. Experten sehen den Zinssatz für das Darlehen nach Angaben der FAZ in einer Größenordnung von gut 10 Prozent.

TUXEDOMOON
18.02.2005, 07:46
Intershop-Wandelanleihe

Zur Aktie m.E. eine bessere Alternative :

ISIN: DE000A0C4ZE3
Stückelung : 1 €
Zinszahlung : am Ende der Laufzeit am 14.12.2008 Rückzahlung zu 146 % , ist also ein ZEROBOND .
Kurs : 105
Rendite : um die 9 %

--Zerobond , d.h. keine jährliche Zinszahlung ,sondern am Ende der Laufzeit bekommt man 146 % ausgezahlt .. wer also jetzt für 10000 Euro nominal kauft , also 10500 Euro bei Kurs von 105 % , zahlt , bekommt am Ende 14600 Euro ausgezahlt ( wenn Intershop dazu in der Lage ist )

Dazu : man erhält in der Zeit vom 01.11. bis 30.11.2005 die Möglichkeit seine Anteilsscheine ( Teilschuldverschreibung ) in Intershop –Aktien zu tauschen .
Wer also jetzt für 10500 Euro die Anleihe kauft .. und die Aktie steht dann am 01.11 .2005 bei 1,30 , kann er den Wandler in Aktien tauschen . ( hat also dann für 13000 Euro Aktien bekommen )
Zusätzlich Wandlung ist möglich jeweils 1 Monat nach der HV und dann 1 Monat vor Ende der Laufzeit .
Auch kann ISH die Wandlung erzwingen , wenn die Aktie ÜBER 5 Euro notiert ( was natürlich genial wäre , da man sein Kapital verfünffacht hätte )
Dies ist ab 01.01.06 möglich .


Dazu : es gibt hier den „negativen Verwässerungsschutz – sollte es einen Kapitalschnitt geben ... z.B 5 alte Aktien in eine neue Aktie .. Kurs der Aktie vor KS bei 0,5 Euro ... hat man nach dem KS eine Aktie zu 2,5 Euro im Depot ., bleibt aber das Bezugsverhältnis denoch bestehen !!! :!: :!:

FAZIT : wer an das Überleben von Intershop glaubt , sollte sich ein paar Stücke rein legen und auf die Gesundung hoffen .
Sollte Intershop pleite gehen, ist das Kapital natürlich weg ..
Die Spekulation geht hier klar auf einen Kapitalschnitt ..bzw auf die Gesundung der Gesellschaft ( immerhin zahlt man 20 % weniger als für die Aktie im Moment , was sich natürlich jederzeit ändern kann )
Sollte die Aktie weiter um / unter 1 fallen .. läßt man sich halt am Ende der Laufzeit die 146 % auszahlen ( :!: :!: sofern ISH dazu finanziell in der Lage ist !!!! :!: :!: )


:!: :!: ALLES OHNE GEWÄHR ;;SELBER INFORMIEREN : UND DANN ENTSCHEIDEN
:!: :!:

TUXEDOMOON
22.02.2005, 15:56
Heute wieder mit +- 0 raus .. Zinsen sind angekommen ...hatte mir kurstechnisch doch die 85 +x versprochen ... da es doch bei Scheffe momentan etwas krieselt ;) .. Betriebskündigungen etc ... fahre ich Nr. sicher ....

Bleibt natürlich auf Watch :!:

Habe jetzt wieder um die 80 eine Pos. des Schefejunkbonds rein genommen ... HÖCHSSTPEKULATIV ....Feb. Div Zahlung .. denke es sollte keine Probleme geben ..Carbonds sind im Moment sehr sensibel ,sieht man an den GM Bonds , starke Schwankungen in beide Richtungen .. Schefe KZ mind. 85 ..

:!: HIGH JUNK RISK :!:

Gruss Tux





Stelle hier die 9,5 % Schefenacker Anleihe vor :



Um die 85 zu bekommen . Rendite momentan über 11 % :shock: !!!. (Nachrangige ) Anleihe , B2 Einstufung , Rückzahlung 11.02.2014 !!, Weltmarktführer ,Autospiegelbereich , Milliardenunternehmen , m.M. gut aufgestellt in einem megaschwierigen Markt .. denke aber Schefenacker wird"s/sollte es überleben ... m. E. zur 9,75 % Dürr Anleihe (2011) , die über 100 !! steht ,immer noch billig und unterbewertet (haben gerade Ihre Prognosen zurück genommen )..will sagen .. ich könnte mir bei der 9,5 % Schefenacker auch Kurse weit über 90 bis 100 vorstellen ...gerade bei / in diesen Depressozinstiefzeiten .

Mein Fazit:
Hochspekulativer Junkbond zur Beischmischung ..., m.E. interessantes (Kurs)Niveau .


WKN : A0AYY4
Infos: www.schefenacker.de


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=5487556a064ee631a95cc205338078c5&spid=ws&&woid=01074352&mpid=2&tr=12m&ct=jc&size=tool&till=1100044800&grid=on&gb=1w&gd1=100&1100080289


:!: :!: Alles ohne Gewähr auf Richtigkeit und weiteren Kursverlauf :!: :!: .. versteht sich .. , selber informieren .. mehr Infos können bei mir angefordert werden .



[18.02.2004 - 13:59 Uhr]

- Premiere für Autozulieferer auf dem Eurobondmarkt erfolgreich,
Bilanz wird für weiteres Wachstum gepolstert
- Umsatz 2003 mit Euro 974 Millionen stabil, Spitzenposition für
Rückspiegel ausgebaut


Esslingen/London (ots) - Die Esslinger Schefenacker AG, weltweit
Nummer 1 bei Autorückspiegeln, hat jetzt erfolgreich eine Euroanleihe
in Höhe von Euro 200 Millionen begeben. Dieser Eurobond, der erste
für das Unternehmen und mit einem Kupon von 9,5% und einer Laufzeit
von 10 Jahren ausgestattet, wird zur weiteren Stärkung der Bilanz
verwendet und bietet dem Autozulieferer somit eine solide Grundlage
für organisches Wachstum. Der Bond wurde jetzt unter der Leitung der
Citigroup im Markt platziert, wurde angesichts grosser Nachfrage von
Euro 175 Millionen auf Euro 200 Millionen Euro angehoben, und war
zweieinhalbfach überzeichnet. Diese Art der Finanzierung wird in der
deutschen Zulieferindustrie zum ersten Mal erfolgreich angewandt und
gibt dem Unternehmen wesentlich mehr Freiheitsgrade als die sonst
übliche Bankkreditfinanzierung.

Schefenacker, 1935 als Beleuchtungsspezialist gegründet, weist für
2003 einen Jahresumsatz von Euro 974 Millionen aus, was in etwa dem
Volumen des Vorjahres entspricht. Mit der Anleihe polstert
Schefenacker seine Bilanzstruktur für angestrebtes Wachstum aus. Das
Unternehmen konnte 2003 seine Spitzenposition bei Auto-Rückspiegeln
ausbauen; mit einem Umsatz von Euro 616 Millionen hat Schefenacker
29% des Weltmarktes und 36% des Marktes in Westeuropa inne. Die
beiden weiteren Hauptgeschäftsbereiche Autorückleuchten und PKW-
Soundsysteme tragen mit Euro 168 Millionen bzw. Euro 114 Millionen
zum Gesamtumsatz bei.

Das Unternehmen hatte 2000 den britischen Konkurrenten Britax
übernommen und inzwischen die dafür notwendige Finanzierung verdaut.
Mit einer inzwischen soliden Eigenkapitalquote von mehr als 30%
beschäftigt Schefenacker weltweit 6'900 Mitarbeiter und ist bis auf
Lateinamerika auf allen vier Kontinenten mit Produktionsanlagen und
Vertriebsorganisationen präsent.

Seinen Marktvorsprung will Schefenacker weiterhin mit Innovationen
sowie führendem Design bewahren und ausbauen, um seine Kunden - alle
namhaften Automobilhersteller - zufrieden zu stellen. So investiert
das Unternehmen rund 6% des Umsatzes in Forschung & Entwicklung und
hat dafür in den vergangenen Jahren 260 garantierte und 290
angemeldete Patente erzielt. 26% der Produktpalette ist jünger als
zwei Jahre. Die Familieneigentümer haben keine Börsenpläne und
wollen die derzeitige Eigentümerstruktur unverändert weiterführen.

ots Originaltext: Schefenacker AG
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
Roland Klein
CNC
Tel. +49/89/599-458-122

TUXEDOMOON
08.03.2005, 11:56
Da meine Vorstellung der Pongs@Zahn Aktie so genial läuft , hier als Alternative vielleicht auch mal einen Blick auf den

Pongs&Zahn Bond werfen


WKN :556869
Stückelung : 10 Stck:
Währung : Euro
Ausgabedatum : 01.11.03
Zinszahlung : jährlich
Fällig : 01.11.2011
Kupon : 8,5 %
Kurs : 100,50
Rendite : 8,38 %


:!: Infos zu PUZ findet Ihr in meinem Aktienthread :!:


Vielleicht zur Beimischung geeignet , die Zinszahlungen halte ich für gesichert bei diesen Fundamentaldaten .


Gruss Tux




http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=d720ccc769b568d2c9a794f9eff2e68b&spid=ws&&woid=01147901&mpid=2&tr=3y&ct=jc&size=tool&till=1110240000&gb=2w&gd1=100&1110279342

chartist
11.03.2005, 13:06
TUX: wir kennen uns ja schon länger.. und ich muss sagen, es wird immer interessanter dir zuzuschauen, aufzunehmen (das kann ich und mach ich ja nur bei ausgewählten personen.. is klar :wink: ) und zu speichern. das wort <langfristiger mentor> sei einfach mal in den raum geworfen.. auch auf die entfernung hin.. und ich hab zeit wie du weisst. 8)

TUXEDOMOON
11.03.2005, 14:49
TUX: wir kennen uns ja schon länger.. und ich muss sagen, es wird immer interessanter dir zuzuschauen, aufzunehmen (das kann ich und mach ich ja nur bei ausgewählten personen.. is klar :wink: ) und zu speichern. das wort <langfristiger mentor> sei einfach mal in den raum geworfen.. auch auf die entfernung hin.. und ich hab zeit wie du weisst. 8)

:) , freut mich :D :D .... du bist so jung ..du weißt schon sooo viel .. .. und hast den Hunger immer und immer mehr wissen zu wollen .

Das sind die Leute die wir eigentlich an der Börse brauchen ,leider gibt es nicht viele davon ..du bist schon einer von denen ;)

Gruss Tux

chartist
25.04.2005, 18:29
not bad.. not bad.. :!: :shock: :!:

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=2&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=11328873&TICK=1

TUXEDOMOON
28.04.2005, 09:41
Scheffenacker bei 66 :shock: :!: jetzt ... mein Ausstieg wieder /um die 80 ist /war goldrichtig gekommen ...hier wird eine mögliche Pleite wohl eingepreißt ... GM Bonds befinden sich ebenfalls im freien Fall ...hier sehe ich ein mögliches Chapt11 kommen ... was natürlich diese Bonds weiter belasten wird ... Ford . Fiat . etc werden z.T. schon in Sippenhaft genommen ....

Wenn die Ratingagenturen GM auf Junk stufen sollten ....wird eine Refinazierung wohl kaum noch zu schaffen sein .....auch für den breiten Aktienmarkt sehe ich dann schwarze Woken aufziehen ....

Tux



Heute wieder mit +- 0 raus .. Zinsen sind angekommen ...hatte mir kurstechnisch doch die 85 +x versprochen ... da es doch bei Scheffe momentan etwas krieselt ;) .. Betriebskündigungen etc ... fahre ich Nr. sicher ....

Bleibt natürlich auf Watch :!:

Habe jetzt wieder um die 80 eine Pos. des Schefejunkbonds rein genommen ... HÖCHSSTPEKULATIV ....Feb. Div Zahlung .. denke es sollte keine Probleme geben ..Carbonds sind im Moment sehr sensibel ,sieht man an den GM Bonds , starke Schwankungen in beide Richtungen .. Schefe KZ mind. 85 ..

:!: HIGH JUNK RISK :!:

Gruss Tux





Stelle hier die 9,5 % Schefenacker Anleihe vor :



Um die 85 zu bekommen . Rendite momentan über 11 % :shock: !!!. (Nachrangige ) Anleihe , B2 Einstufung , Rückzahlung 11.02.2014 !!, Weltmarktführer ,Autospiegelbereich , Milliardenunternehmen , m.M. gut aufgestellt in einem megaschwierigen Markt .. denke aber Schefenacker wird"s/sollte es überleben ... m. E. zur 9,75 % Dürr Anleihe (2011) , die über 100 !! steht ,immer noch billig und unterbewertet (haben gerade Ihre Prognosen zurück genommen )..will sagen .. ich könnte mir bei der 9,5 % Schefenacker auch Kurse weit über 90 bis 100 vorstellen ...gerade bei / in diesen Depressozinstiefzeiten .

Mein Fazit:
Hochspekulativer Junkbond zur Beischmischung ..., m.E. interessantes (Kurs)Niveau .


WKN : A0AYY4
Infos: www.schefenacker.de


http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartview.php?uid=44267&iid=5487556a064ee631a95cc205338078c5&spid=ws&&woid=01074352&mpid=2&tr=12m&ct=jc&size=tool&till=1100044800&grid=on&gb=1w&gd1=100&1100080289


:!: :!: Alles ohne Gewähr auf Richtigkeit und weiteren Kursverlauf :!: :!: .. versteht sich .. , selber informieren .. mehr Infos können bei mir angefordert werden .



[18.02.2004 - 13:59 Uhr]

- Premiere für Autozulieferer auf dem Eurobondmarkt erfolgreich,
Bilanz wird für weiteres Wachstum gepolstert
- Umsatz 2003 mit Euro 974 Millionen stabil, Spitzenposition für
Rückspiegel ausgebaut


Esslingen/London (ots) - Die Esslinger Schefenacker AG, weltweit
Nummer 1 bei Autorückspiegeln, hat jetzt erfolgreich eine Euroanleihe
in Höhe von Euro 200 Millionen begeben. Dieser Eurobond, der erste
für das Unternehmen und mit einem Kupon von 9,5% und einer Laufzeit
von 10 Jahren ausgestattet, wird zur weiteren Stärkung der Bilanz
verwendet und bietet dem Autozulieferer somit eine solide Grundlage
für organisches Wachstum. Der Bond wurde jetzt unter der Leitung der
Citigroup im Markt platziert, wurde angesichts grosser Nachfrage von
Euro 175 Millionen auf Euro 200 Millionen Euro angehoben, und war
zweieinhalbfach überzeichnet. Diese Art der Finanzierung wird in der
deutschen Zulieferindustrie zum ersten Mal erfolgreich angewandt und
gibt dem Unternehmen wesentlich mehr Freiheitsgrade als die sonst
übliche Bankkreditfinanzierung.

Schefenacker, 1935 als Beleuchtungsspezialist gegründet, weist für
2003 einen Jahresumsatz von Euro 974 Millionen aus, was in etwa dem
Volumen des Vorjahres entspricht. Mit der Anleihe polstert
Schefenacker seine Bilanzstruktur für angestrebtes Wachstum aus. Das
Unternehmen konnte 2003 seine Spitzenposition bei Auto-Rückspiegeln
ausbauen; mit einem Umsatz von Euro 616 Millionen hat Schefenacker
29% des Weltmarktes und 36% des Marktes in Westeuropa inne. Die
beiden weiteren Hauptgeschäftsbereiche Autorückleuchten und PKW-
Soundsysteme tragen mit Euro 168 Millionen bzw. Euro 114 Millionen
zum Gesamtumsatz bei.

Das Unternehmen hatte 2000 den britischen Konkurrenten Britax
übernommen und inzwischen die dafür notwendige Finanzierung verdaut.
Mit einer inzwischen soliden Eigenkapitalquote von mehr als 30%
beschäftigt Schefenacker weltweit 6'900 Mitarbeiter und ist bis auf
Lateinamerika auf allen vier Kontinenten mit Produktionsanlagen und
Vertriebsorganisationen präsent.

Seinen Marktvorsprung will Schefenacker weiterhin mit Innovationen
sowie führendem Design bewahren und ausbauen, um seine Kunden - alle
namhaften Automobilhersteller - zufrieden zu stellen. So investiert
das Unternehmen rund 6% des Umsatzes in Forschung & Entwicklung und
hat dafür in den vergangenen Jahren 260 garantierte und 290
angemeldete Patente erzielt. 26% der Produktpalette ist jünger als
zwei Jahre. Die Familieneigentümer haben keine Börsenpläne und
wollen die derzeitige Eigentümerstruktur unverändert weiterführen.

ots Originaltext: Schefenacker AG
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
Roland Klein
CNC
Tel. +49/89/599-458-122

TUXEDOMOON
28.04.2005, 11:13
Was für ein Schlachtfest beim Thiel Bond

Gewinnwarnung und Abgang vom Eierhoff haben Thiel / Aktie von der Spitze 5,30 auf jetzt 3,30 gedrückt .

:!: Der Bond ist von 106 auf jetzt 93 gefallen :!:

Rendite liegt bei 9,65 % :!:

Ob das nun ein ein günstiger Einstieg ist ... wer weiß ...ich denke es kommt nach etwas nach ... der ""Neue"" wird wohl aufräumen ....und ob bzw. was für Leichen da noch liegen weiß kein Mensch ....

Wer ans große Reinemachen glaubt ...kann sich eine kleine Pos. (Aktie//Bond ) gönnen ...

Tux



Der Bond steht bei 106 :shock: , damit schon 6 % gewonnen in den paar Tagen :!: .. die Aktie ist diese 6 % gefallen .. mal schaun wie sich nächstes Jahr Bond und Aktie entwickeln .. ich gehe von steigenden Akteinkursen hier aus .. bei stabilem Bondkurs .


Allen
http://download.gifart.de/gif231/weihnachten/00010018.gif

Neu ///Thiel Log. Bond

Verzinsung liegt bei 8 % , Laufzeit 2012 , WKN : A0DHRA , jetzt auch handelbar in 1000 Stücken .


Fazit : nur zur Beimischung--- m.E. ist die Aktie wesentlich interessanter .


Tux



Presseinformation 13. Dezember 2004

Thiel Logistik platziert Unternehmensanleihe

Zinssatz beträgt 8,0 Prozent p.a. – Laufzeit acht Jahre
Die Unternehmensanleihe der Thiel Logistik AG wurde mit einem Volumen von 130 Mio.
Euro bei internationalen institutionellen Investoren platziert. Der Zinssatz der
achtjährigen Anleihe liegt bei 8,0 Prozent per annum. Seit heute ist die Anleihe in den
Handel an der Luxemburger Wertpapierbörse einbezogen.
Finanzvorstand Martin Löffler: „Das große Interesse an unserer Anleihe bestätigt die
hohe Akzeptanz der Thiel Logistik AG an den internationalen Finanzmärkten. Mit der
erfolgreichen Platzierung zu günstigen Konditionen ist es uns gelungen, von den
gegenwärtig guten Marktbedingungen für europäische Unternehmensanleihen zu
profitieren.“
Mit den zufließenden Mitteln werden primär kurzfristige Kredite zugunsten der
langfristigen Bondfinanzierung abgelöst. Gleichzeitig werden die Bankenbeziehungen
vor diesem Hintergrund neu strukturiert und eine bessere Allokation der vorhandenen
finanziellen Ressourcen ermöglicht. Zudem verbessert sich die interne
Konzernfinanzierung. Nach der im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich platzierten
Kapitalerhöhung wird mit der Unternehmensanleihe die Finanzstruktur der Gesellschaft
weiter optimiert und die finanzielle Flexibilität erhöht. Die Restrukturierung der
Passivseite der Bilanz der Thiel Logistik AG ist damit abgeschlossen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Eierhoff betont: „Wir sind sehr zufrieden mit der
Umstrukturierung der Kreditverbindlichkeiten durch Ausgabe einer langfristigen
Unternehmensanleihe, denn dies verleiht der Thiel Logistik AG zusätzliche finanzielle
Stabilität und unterstreicht unsere langfristige Unternehmensstrategie.“
Presseinformation 13. Dezember 2004
2
Diese Mitteilung ist kein Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in
einem anderen Land. Die beschriebenen Wertpapiere wurden und werden, außer an
Qualified Institutional Buyers nach Rule 144A unter dem US Securities Act von 1933, in
den Vereinigten Staaten nicht angeboten oder verkauft.
Informationen zur Thiel Logistik AG
Die Thiel Logistik AG, Grevenmacher (Luxemburg), entwickelt als externer Partner ganzheitliche Logistik- und
Servicelösungen für Industrie und Handel. Der Konzern erzielte 2003 einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro und
beschäftigt derzeit mehr als 9.300 Mitarbeiter in 44 Ländern. Thiel Logistik ist in den europäischen Hauptmärkten
sowie in allen wichtigen Beschaffungs- und Absatzmärkten weltweit aktiv und verfügt über 350 Niederlassungen auf
allen Kontinenten. Die Geschäftsfelder sind Branchenlösungen, Air & Ocean als Geschäftsfeld für Luft- und
Seefracht sowie Regionale Logistikdienstleistungen, deren Tätigkeitsfelder sich von Deutschland und Benelux über
die Schweiz und Österreich hinein bis in die mittel- und osteuropäischen Länder erstrecken. Die Branchenlösungen
sind Thiel Automotive, Thiel FashionLifestyle, Thiel Media und Thiel Furniture. In ihren Geschäftsfeldern gehört die
Thiel Logistik AG zu den führenden Unternehmen am Markt. Die Thiel Logistik AG ist im MDax der Deutschen Börse
notiert. Hauptaktionärin der Gesellschaft ist die DELTON AG, Bad Homburg, mit 50,26 Prozent des Aktienkapitals.
Ihre Ansprechpartner: www.thiel-logistik.com
Peter Staab Tino Fritsch
Leiter Investor Relations / Pressesprecher
Corporate Communications
Tel: 00352 / 719690-1360 Tel: 00352 / 71 96 90 -1353
Fax: 00352 / 719690-1359 Fax: 00352 / 71 96 90 -1359
ir-info@thiel-logistik.com presse-kontakt@thiel-logistik.com

chartist
04.05.2005, 14:59
http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

TUXEDOMOON
13.05.2005, 14:16
Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

TUXEDOMOON
17.05.2005, 11:27
Stimmung immer noch schlecht :!:


Anlegerverhalten
Nur starke Minderheit sieht bei Anleihen von GM und Ford nun Kaufkurse


17. Mai 2005 Wer als Anleger nicht auf die im April von einem schweizerischen Analysehaus veröffentliche Empfehlung für Anleihen von General Motors gehört hat, kann sich freuen. Denn zwischenzeitlich haben die Zinstitel, die in der jüngeren Vergangenheit schon deutlich unter Druck gestanden hatten, einen weiteren Kursrutsch erlitten.


Die dadurch entstandenen Risikoprämien sind aber nur einer Minderheit unter den Anlegern groß genug, um bei Zinstiteln der amerikanischen Autobauer nun zuzugreifen. Diesen Schluß läßt das Ergebnis des jüngsten „FAZ.NET fragt” zu Finanzmarktthemen zu, bei dem seit 6. Mai 1.063 Stimmen gezählt wurden - eine vergleichsweise hohe Zahl für einen solchen Zeitraum.

2013 fällige GM-Anleihe bringt 13,274 Prozent

Der Grund für den Kursrutsch: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die kurz- und langfristigen Schuldtitel der Autokonzerne General Motors und Ford auf spekulatives Niveau, also auf „Junk” oder „Ramsch” herabgestuft. S&P bewertet die Kreditwürdigkeit von GM nun mit BB bei einem negativen Ausblick und jene von Ford mit BB+, wobei die Prognose ebenfalls negativ ist und eine weitere Herabstufung befürchten läßt. Allerdings sieht die Agentur keine kurzfristigen Liquiditätsprobleme, und Konkurrent MoodyŽs gesteht Ford immerhin noch den niedrigsten Investment-Grad zu.

Durch den Kursverfall (Kurse der GM-Anleihen) sind die Risikoprämien deutlich gestiegen und fast schon kraß zu nennen. Die 2013 auslaufende und mit 7,25 Prozent verzinste GM-Anleihe wirft 13,274 Prozent, während ein entsprechender Zinstitel des erstklassigen Schuldners Bundesrepublik Deutschland auf etwa 3,15 Prozent kommt. Und das 2009 fällige GM-Papier mit einem Zinskupon von 4,75 Prozent bringt 10,1 Prozent, während eine Bundesschuld gleicher Laufzeit nur mit 2,6 Prozent rentiert.

Mehrheit: Ende der Kursverluste nicht abuzusehen

So mancher Anleger läßt sich von diesen Überrenditen locken: Auf die Frage „Nutzen Sie den Kursrutsch bei Anleihen von Ford und General Motors zum Einstieg?” gingen 392 Ja-Stimmen ein. Die Risikoprämien seien mittlerweile übertrieben hoch, so die Einschätzung der Ja-Sager. Dagegen schüttelt die Mehrheit der Investoren weiter den Kopf: 671 Stimmen wurden bei der Musterantwort „Nein, das Ende der Kursverluste ist nicht abzusehen” gezählt.

Allerdings tendieren die Zinstitel von GM in jüngster Zeit unterschiedlich. Während sich die Verluste bei den Langläufern fortsetzen, scheinen sich die Anleihen mit kurzer Laufzeit von bis zu drei Jahren zu fangen oder ein wenig zu erholen.


Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

TUXEDOMOON
18.05.2005, 09:51
GM13 Bond jetzt weiter runter auf 70 // damit Rend. von 13,5 % :!:

Im Bereich 60/65 würde ich die zweite Pos. reinnnehmen , bei gleicher Nachrichtenlage .


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5



Stimmung immer noch schlecht :!:


Anlegerverhalten
Nur starke Minderheit sieht bei Anleihen von GM und Ford nun Kaufkurse


17. Mai 2005 Wer als Anleger nicht auf die im April von einem schweizerischen Analysehaus veröffentliche Empfehlung für Anleihen von General Motors gehört hat, kann sich freuen. Denn zwischenzeitlich haben die Zinstitel, die in der jüngeren Vergangenheit schon deutlich unter Druck gestanden hatten, einen weiteren Kursrutsch erlitten.


Die dadurch entstandenen Risikoprämien sind aber nur einer Minderheit unter den Anlegern groß genug, um bei Zinstiteln der amerikanischen Autobauer nun zuzugreifen. Diesen Schluß läßt das Ergebnis des jüngsten „FAZ.NET fragt” zu Finanzmarktthemen zu, bei dem seit 6. Mai 1.063 Stimmen gezählt wurden - eine vergleichsweise hohe Zahl für einen solchen Zeitraum.

2013 fällige GM-Anleihe bringt 13,274 Prozent

Der Grund für den Kursrutsch: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die kurz- und langfristigen Schuldtitel der Autokonzerne General Motors und Ford auf spekulatives Niveau, also auf „Junk” oder „Ramsch” herabgestuft. S&P bewertet die Kreditwürdigkeit von GM nun mit BB bei einem negativen Ausblick und jene von Ford mit BB+, wobei die Prognose ebenfalls negativ ist und eine weitere Herabstufung befürchten läßt. Allerdings sieht die Agentur keine kurzfristigen Liquiditätsprobleme, und Konkurrent MoodyŽs gesteht Ford immerhin noch den niedrigsten Investment-Grad zu.

Durch den Kursverfall (Kurse der GM-Anleihen) sind die Risikoprämien deutlich gestiegen und fast schon kraß zu nennen. Die 2013 auslaufende und mit 7,25 Prozent verzinste GM-Anleihe wirft 13,274 Prozent, während ein entsprechender Zinstitel des erstklassigen Schuldners Bundesrepublik Deutschland auf etwa 3,15 Prozent kommt. Und das 2009 fällige GM-Papier mit einem Zinskupon von 4,75 Prozent bringt 10,1 Prozent, während eine Bundesschuld gleicher Laufzeit nur mit 2,6 Prozent rentiert.

Mehrheit: Ende der Kursverluste nicht abuzusehen

So mancher Anleger läßt sich von diesen Überrenditen locken: Auf die Frage „Nutzen Sie den Kursrutsch bei Anleihen von Ford und General Motors zum Einstieg?” gingen 392 Ja-Stimmen ein. Die Risikoprämien seien mittlerweile übertrieben hoch, so die Einschätzung der Ja-Sager. Dagegen schüttelt die Mehrheit der Investoren weiter den Kopf: 671 Stimmen wurden bei der Musterantwort „Nein, das Ende der Kursverluste ist nicht abzusehen” gezählt.

Allerdings tendieren die Zinstitel von GM in jüngster Zeit unterschiedlich. Während sich die Verluste bei den Langläufern fortsetzen, scheinen sich die Anleihen mit kurzer Laufzeit von bis zu drei Jahren zu fangen oder ein wenig zu erholen.


Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

chartist
24.05.2005, 18:19
jetzt ist fitch auch dabei...

24 MAY 17:55 AFX *FITCH DOWNGRADES GENERAL MOTORS, GMAC RATINGS TO 'BB+'

TUXEDOMOON
27.05.2005, 09:26
Von 70 auf jetzt 77 wieder gestiegen .. damit noch 3 Punkte bis zu meinem unterem KZ .... Stimmung ist ruhig .. die letzte Abstufung von F. führte nur noch zu einem müden Gähnen .... GM bewegt sich ... Modellpalette soll gekürzt werden ... ich erwarte weitere Meldungen weg von Ch11 ...


Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

TUXEDOMOON
01.06.2005, 10:42
Pos. ist über 80 (unters KZ ) gestiegen ...und wurde verkauft !


Von 70 auf jetzt 77 wieder gestiegen .. damit noch 3 Punkte bis zu meinem unterem KZ .... Stimmung ist ruhig .. die letzte Abstufung von F. führte nur noch zu einem müden Gähnen .... GM bewegt sich ... Modellpalette soll gekürzt werden ... ich erwarte weitere Meldungen weg von Ch11 ...


Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD

chartist
01.06.2005, 15:12
EINE DEMONSTRATION ;) !!!

TUXEDOMOON
07.06.2005, 07:48
--und auch mein oberes KZ ( 85 ) wurde erreicht .. wer jetzt noch dabei ist ..sollte m.E. die Gewinne mit nehmen . 20 % in einem so kurzen Zeitfenster sind im Bondbereich schon ne feine Sache .... und das sollte man mitnehmen .

Gruss Tux


Pos. ist über 80 (unters KZ ) gestiegen ...und wurde verkauft !


Von 70 auf jetzt 77 wieder gestiegen .. damit noch 3 Punkte bis zu meinem unterem KZ .... Stimmung ist ruhig .. die letzte Abstufung von F. führte nur noch zu einem müden Gähnen .... GM bewegt sich ... Modellpalette soll gekürzt werden ... ich erwarte weitere Meldungen weg von Ch11 ...


Hallo chartist ! ;)

Es ist gekommen wie es kommen mußte .. das Rating ist jetzt von S&P auf Junk gesetzt worden .. auf BB --entspricht bei Moody"s einer Ba2

Die Bonds sind wie erwartet weiter abgeschlachtet worden ... ein Ba2 Rating besitzen aber auch z.B Ahold, ABB, Bombardier .. die Bonds von diesen Firmen zeigen Renditen von unter 7 % !!! :shock:

Die Zahlen von GM sind raus und waren schlecht ...Junk ist durch ... ich denke jetzt kann man sich eine hochspekulative Bondposition sichern .. und darauf setzen ,dass sich die Situation für GM und damit auch für die Bonds in den nächsten Monaten beruhigt .

Renditen von 12 % auf GM , auf 8 Jahre , wobei vergleichbar geratete Anleihen ( siehe oben) um / unter 7 % sich rechnen .... sind doch verlockend für hochriskante Spieler ..

Ich habe mir deshalb mal eine Pos. des GM Bond (WKN ::894450 //03.07.013 /7,25 % / um die 73/74% / Rendite über 12 % ) gegönnt .

Ich denke 80/85 % sollten hier möglich sein .. wenn nicht noch weitere Worst Case Meldungen in den nächsten Wochen auf GM einbrechen ..sollten sich die Gewerkschaften doch bewegen .. und davon gehe ich aus .. könnte es hier auch schneller nach oben gehen ..

Chartist hat den Bond ja unten schon vorgestellt .. ..zum 33 Bond sogar noch einen Tick besser von den Rendite


:!: :!: PS: HOCHRISKANT // TOTALVERLUSTGEFAHR :!: :!:


http://capitalstage.ariva.de/bigchart.m?a=894450&zeitraum=5


Tux

http://chart4.onvista.de/h.html?TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&DISPLAY=1&SCALE=1&GRID=1&VOL=1&SUPP_INFO=0&ID_NOTATION=7574338&TICK=1

Der Kerkorian hats wohl mit den Cars :!:

04 MAY 14:08 AFX *TRACINDA TO MAKE CASH TENDER OFFER FOR 28M GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES
04 MAY 14:09 AFX *TRACINDA OFFERS TO BUY GENERAL MOTORS CORPORATION SHARES FOR $31 EACH
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA: OFFER IS W/O REGARD TO GM'S JUNE DIV OF 50C
04 MAY 14:11 AFX *TRACINDA OFFER IS 13.4% PREMIUM TO GM'S TUES. CLOSE
04 MAY 14:10 AFX *TRACINDA WOULD BENEFICIALLY OWN 8.8% OF GENERAL MOTORS CORPORATION AFTER OFFE



:!: Für dem Hinterkopf :!:


GM wappnet sich für Absturz auf Junkbond-Status
Von Mark Böschen, Hamburg

Schwindende Gewinne und hohe Kosten für die Krankenversicherung könnten die Bewertung der GM-Anleihen auf "hochspekulativ" drücken. Deshalb hat der Konzern einen Notfallplan für die Finanzierungstochter entwickelt.


GM zahlt kräftig drauf
Die Finanzierungstochter General Motors Acceptance Corporation (GMAC) erwägt wegen des Risikos einer Herabstufung, ihr Geschäft mit Immobilienfinanzierungen auszugliedern. Die neue Gesellschaft werde Residential Capital Corporation heißen, teilte General Motors am Donnerstag mit. Mit der Abspaltung reagiert der Konzern auf die zunehmende Gefahr einer Herabstufung seiner Bonität auf Junkbond-Niveau.

GMAC-Chef Eric Feldstein will bei einer Herabstufung durch die Kreditrating-Agenturen auf Papiere ausweichen, die mit Krediten unterlegt sind und Investoren daher eine größere Sicherheit bieten. "Wir haben neue Finanzierungskanäle erschlossen, falls das jemals passieren sollte," sagte Feldstein der Financial Times.


GM-Chef Rick Wagoner klagt über hohe Gesundheitskosten
Aussagen von Konzernchef Rick Wagoner haben die Angst vor einer Verschlechterung der Bonität geschürt. Die Ausgaben für die Krankenversicherung seien außer Kontrolle und könnten die Kosten im laufenden Jahr um 500 Mio. $ erhöhen, sagte Wagoner in der Financial Times vom Donnerstag. In 2003 hatte GM 4,8 Mrd. $ für die Gesundheitsversorgung von Angestellten und Pensionären gezahlt. Bei der Vorstellung der Unternehmensziele für das laufende Jahr am Donnerstagnachmittag in Detroit werde GM die steigenden Arzneimittelkosten als Hauptproblem nennen. GM gibt seine Zahlen für das abgelaufene Jahr am 19. Januar bekannt.

Enorme Folgen für den gesamten Bondmarkt

Die WestLB erwartet eine Herabstufung von GM auf Junkbond-Status in den kommenden sechs bis zwölf Monaten, teilten die Analysten der Bank am Donnerstag mit. Die Hypovereinsbank dagegen nimmt an, dass die Ratingagenturen wegen der weitreichenden Folgen für den gesamten Bondmarkt vor dem Schritt zurückschrecken. "Wegen der verschlechterten Gewinnaussichten für 2005 erwarten wir aber eine Absenkung des Ausblicks von "stabil" auf "negativ" bei Standard & Poor’s kurz vor der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal Mitte Oktober", sagte Sven Kreitmair, der für die Autobranche zuständige Anleihenanalyist der HypoVereinsbank: "Eine Herabstufung von GM hätte enorme Auswirkungen auf den gesamten Markt für Unternehmensanleihen."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bewertet die Anleihen von General Motors seit dem vergangenen Oktober mit "BBB-". Das ist die letzte Stufe des so genannten Investment-Grade-Niveaus, das für viele Großanleger wie Fondsgesellschaften und Versicherungen die Voraussetzung für eine Investition ist. Junkbonds, die auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet werden, bieten oft hohe Renditen. Sie gelten wegen des gesteigerten Risikos von Zahlungsausfällen aber als spekulativ. Bondstrategen schätzen die durchschnittliche Rückerstattungsrate auf 30 Prozent. Bei der Insolvenz des italienischen Parmalat-Konzerns erhielten die Anleihegläubiger weniger als zehn Prozent ihres Kapitals zurück.

Ford steht ebenfalls unter Druck

Der US-Konkurrent Ford ist ebenfalls nicht weit vom Junkbond-Status entfernt und wird von S&P wie GM mit "BBB-" bewertet. Die WestLB-Analysten erwarten bei Ford ebenfalls eine Herabstufung innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Allerdings ist die Geschäftslage bei Ford gegenwärtig etwas besser, was sich auf die Bonds positiv auswirken könnte. "Ford-Anleihen haben das Potential, in 2005 besser zu laufen als GM-Bonds", sagte HVB-Analyst Kreitmair. DaimlerChrysler hat sich am Bondmarkt dagegen von den beiden anderen großen Autoherstellern abgekoppelt.

Unterdessen handelt der Markt GM-Anleihen bereits wie Junkbonds. Die Renditeaufschläge, die das Unternehmen Anlegern gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen wegen des höheren Ausfallrisikos zahlen muss, sind liegen mit knapp 300 Basispunkten bereits auf dem Niveau von zwei Stufen niedriger bewerteten Anleihen - also mitten im Junkbond-Bereicht.

Viele europäische Privatanleger wären von Herabstufung betroffen

Falls die Bonität von GM weiter sinkt, müssten viele institutionelle Anleger verkaufen. "Es ist zweifelhaft, ob der High-Yield-Markt das dadurch entstehende Angebot verkraften könnte", sagte Kreitmair. "Die Spreads der GM-Anleihen würde bei Abwertung in Junk-Status zunächst ufgrund des Verkaufsdrucks deutlich ansteigen. Diese hohen Spreadlevels würden jedoch viele High-Yield-Investoren als Einstiegsmöglichkeit sehen, so dass der Aufschlag danach wieder relativ bald abnehmen sollte." Bei einer Herabstufung wären auch viele europäische Privatinvestoren betroffen. Wegen der hohen Renditen sind auf Kleinanleger ausgerichtete Anleihen von GM und Ford beliebt.

GM habe sich durch die Maßnahmen der Finanzierungstochter Notausgänge geschaffen, sagte Kreitmair: "Die Maßnahmen sind die gleichen wie bei Ford. Sie gehen mehr zu kreditbesicherten Papieren (ABS) zur Refinanzierung von GMAC über, der Bond-Anteil wird immer kleiner." Die meisten Investoren würden derzeit nur noch GMAC-Anleihen kaufen, weil die bei einem Zahlungsausfall höhere Rückerstattungsraten versprechen, sagte Kreitmair: "Wenn der Konzern auf Junkbond-Status abrutscht, könnte die Finanzierungstochter abgespalten werden wie bei Fiat."

Opel-Sorgen verstärken Herabstufungsdruck


Stellenabbau bei Opel: Beschäftigte an deutschen Standorten
Die GM-Tochter Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Angestellte der Muttergesellschaft hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht.

Als Gründe würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle wie des Astra genannt sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb "Die Welt".

© 2005 Financial Times Deutschland , © Illustrationen: Bloomberg, FTD