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Max
05.05.2005, 12:11
dpa-afx
Aktien Frankfurt: DAX im ruhigen Feiertagshandel gut behauptet - Infineon fest
Donnerstag 5. Mai 2005, 11:50 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Zu Christi Himmelfahrt haben die deutschen Standardwerte am Donnerstag bei feiertagsbedingt geringen Umsätzen zugelegt. Der DAX kletterte um 0,35 Prozent auf 4.278,98 Punkte, während der MDAX (Xetra: Nachrichten) um 0,36 Prozent auf 5.601,45 Zähler anzog. Für den TecDAX (Xetra: Nachrichten) ging es um 0,58 Prozent auf 508,23 Punkte hinauf.

Ein Händler einer
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Frankfurter Großbank sagte, dass feiertagsbedingt viele professionelle Anleger dem Markt fern blieben, obwohl die Börsen in Europa fast alle geöffnet seien. Die angelsächsischen Anleger würden sich zudem augenblicklich mehr für die Unterhauswahlen in Großbritannien interessieren als für Kursentwicklungen in Deutschland.

Besonders gefragt waren die Aktien des Münchener Chipherstellers Infineon , die in einem lebhafterem Handel um 3,30 Prozent auf 6,88 Euro gewannen. Händlern zufolge profitiere die Aktie von positiven US-Vorgaben.

Einen Tag nach der Vorlage der Quartalsbilanz kletterten die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care (Xetra: 578580.DE - Nachrichten - Forum) um 1,67 Prozent auf 61,54 Euro, während Allianz-Aktien 0,19 Prozent auf 94,71 Euro einbüßten.

Als schwächster DAX (Xetra: Nachrichten) -Wert sank die Aktie von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) um 0,92 Prozent auf 68,02 Euro. Die US-Investmentbank JP Morgan hatte ihren Kunden zum Verkauf der Aktien geraten./so/ck

FordP.
05.05.2005, 12:35
DJ Aktien Singapur schließen knapp behauptet
2005-05-05 12:27:29


Aktien Singapur schließen knapp behauptet

SINGAPUR (Dow Jones-VWD)--Belastet von schwachen Konjunkturdaten hat der
Aktienmarkt in Singapur am Donnerstag mit einer knapp behaupteten Tendenz den
Handel beendet. Das Verarbeitende Gewerbe hat sich im April in Singapur
unerwartet schwach entwickelt. Der entsprechende Index fiel im April auf 49,7
nach 50,8 und verzeichnete damit den ersten Rückgang seit zwei Jahren.
Allerdings haben die positiven Vorgaben von Wall Street und Gewinne bei
ausgesuchten Einzelwerten das Sentiment gestützt. Der Straits-Times-Index
reduzierte sich um 0,1% bzw 1 Punkt auf 2.148.

SingTel, die am Donnerstag besser als prognostizierte Ergebnisse für das
Gesamtjahr 2005 bekannt gaben, stiegen um 0,8% auf 2,60 SGD. Der Nettogewinn
ging im Berichtszeitraum weniger stark zurück als erwartet, hieß es
zur Begründung. Die Aktien von Mitbewerber StarHub zeigten sich mit einem
Aufschlag von 1,5% auf 1,36 SGD, nachdem das Unternehmen Berichten zufolge die
Übernahme von MobileOne plant und damit zum zweitgrößten
Telekomkonzern nach SingTel aufsteigen würde. MobileOne gaben um 1% auf
2,03 SGD nach. Die Aktien von United Overseas Bank litten dagegen unter
Gewinnmitnahmen und reduzierten sich um 0,7% auf 14,30 SGD.

- Von Lynette Khoo, Dow Jones Newswires; +49 (0) 6196 405 223,
maerkte.de@dowjones.com

(ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2005 06:27 ET (10:27 GMT)

050505 10:27 -- GMT

Max
05.05.2005, 15:51
finanzen.net
Wall Street: Schwacher Handel, Wirtschaftsdaten im Fokus
Donnerstag 5. Mai 2005, 15:38 Uhr



Aktienkurse
Ann Taylor Stores Co...
ANN
23.76
-0.24
Echostar Communicati...
DISH
29.68
-0.18
Gillette Co
G
52.79
-0.06
The Goodyear Tire & ...
GT
14.1000
+1.1200
International Busine...
IBM
78.05
+0.97
Procter & Gamble Co
PG
55.16
+0.02
Symantec Corp
SYMC
19.70
-0.22
Wal-Mart Stores Inc
WMT
48.31
-0.14
Die US-Märkte starten am Donnerstag mit leichten Abschlägen in den Handel. Im Fokus stehen heute vor allem die erhöhte Produktivität und die gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Neben dem Personalabbau von IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) stehen auch viele Umsatz- und Quartalszahlen im Blickpunkt. Besonders der Konsumgüterkonzern Gillette (NYSE: G - Nachrichten)
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steht wird dabei beachtet. Weitere Zahlen wurden von EchoStar, Goodyear und Symantec (NASDAQ: SYMC - Nachrichten) gemeldet. Im Einzelhandel wurden heute die Same-Store-Sales für den Monat April veröffentlicht.

Der Dow Jones notiert kurz nach Handelsbeginn mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 10.375,1 Punkten. Der Technologieindex NASDAQ Composite notiert ebenfalls leichter und verliert 0,19 Prozent auf 1.958,5 Zähler.

Der Technologiekonzern IBM will eigenen Angaben zufolge innerhalb von Restrukturierungsmaßnahmen 10.000 bis 13.000 Stellen abbauen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Durch die Stellenstreichungen rechnet IBM mit Einmalkosten in Höhe von 1,3-1,7 Mrd. Dollar. Wie IBM weiter mitteilte, werden die Stellen hauptsächlich in Europa wegfallen. Ebenfalls sollen einige Niederlassungen geschlossen werden. IBM hatte mit dem Ergebnis für das erste Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. Eine Restrukturierung war deshalb bereits vom Markt erwartet worden.

Der Konsumgüterkonzern Gillette gab heute die Zahlen für das erste Quartal bekannt. Demnach konnte der Konzern, der im Januar der Übernahme durch Procter & Gamble Co (NYSE: PG - Nachrichten) . zugestimmt hatte, das Ergebnis deutlich steigern und die Analystenschätzungen übertreffen. Gillette konnte das Nettoergebnis von 376 Mio. Dollar bzw. 37 Cents auf 449 Mio. Dollar bzw. 45 Cents je Aktie steigern. Die Analysten hatten zuvor das EPS bei durchschnittlich 43 Cents gesehen. Die Umsatzerlöse konnten um 17 Prozent auf 2,61 Mrd. Dollar gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum hatte diese bei 2,24 Mrd. Dollar gelegen. Die Analysten hatten zuvor die Umsätze bei 2,43 Mrd. Dollar gesehen. Für das derzeit laufende Quartal erwarten die Analysten ein EPS von 47 Cents bei Umsatzerlösen von 2,63 Mrd. Dollar.

Der Medienkonzern EchoStar Communications veröffentlichte seine Ergebnisse des ersten Quartals 2005. Das Unternehmen gab hierbei an, dass es einen Nettogewinn in Höhe von 318 Mio. Dollar erzielen konnte, nachdem es im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres noch einen Fehlbetrag in Höhe von 43 Mio. Dollar hatte ausweisen müssen. Das Nettoergebnis beinhaltet einen Sonderertrag in Höhe von 134 Mio. Dollar. Das Unternehmen konnte infolge dessen einen Gewinn je Aktie in Höhe von 70 Cents ausweisen. Im ersten Quartal 2004 war hier noch ein Verlust je Aktie in Höhe von 9 Cents zu Buche gestanden. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS in Höhe von 39 Cents gerechnet. EchoStar gab ferner an, dass sich sein Umsatz von zuvor 1,58 Mrd. Dollar auf nun 2,02 Mrd. Dollar verbesserte. Dies entspricht einem Wachstum von 28 Prozent. Die Markterwartungen hatten sich hier auf 1,99 Mrd. Dollar belaufen und konnten damit übertroffen werden. Das Unternehmen erklärte, dass es in den ersten drei Monaten in seinem Segment DISH Network rund 325.000 neue Kunden gewinnen konnte. Insgesamt zählt diese Sparte nun 11,23 Millionen Teilnehmer. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern im zweiten Quartal 2005 ein EPS in Höhe von 47 Cents und einen Umsatz von 2,11 Mrd. Dollar erzielen wird.

Der Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber teilte am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vergangene Quartal mit. Demnach konnte dank Preissteigerungen und einer höheren Nachfrage nach Reifen im oberen Preissegment eine Umsatzsteigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 4,7 Mrd. Dollar erzielt werden. Nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 78 Mio. Dollar oder 45 Cents je Aktie angefallen war, konnte Goodyear jetzt einen Gewinn von 68 Mio. Dollar oder 35 Cents je Aktie verzeichnen.

Der Anbieter von Sicherheitslösungen Symantec hat am Mittwoch nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2004 vorgelegt. Demnach konnte der Hersteller von Norton Antivirus bei Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen. Der Gewinn im vierten Quartal erhöhte sich demnach von 117 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie auf 120 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie. Die Analysten hatten zuvor ein EPS von 24 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse konnten von 556 Mio. Dollar auf 713 Mio. Dollar ausgeweitet werden. Im Vorfeld hatten die Analysten einen Umsatz von 708 Mio. Dollar erwartet. Für das erste Quartal erwarten die Analysten einen Gewinn von 23 Cents je Aktie. Die Umsatzerlöse werden bei 701,5 Mio. Dollar gesehen.

Der Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores verbuchte im April einen leichten Erlösanstieg. Wie der weltgrößte Einzelhandelskonzern bekannt gab, kletterten die vergleichbaren Filialumsätze im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent. Der gesamte Konzernumsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 20,76 Mrd. Dollar um 7,4 Prozent auf 22,3 Mrd. Dollar. Für den Monat Mai erwartet Wal-Mart bei den vergleichbaren Filialumsätzen eine Erlössteigerung um 2 bis 4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die AnnTaylor Stores Corp. gab heute die Umsatzzahlen für den Monat April bekannt. In der Folge senkte der Konzern seine Erwartungen für das erste Quartal. Die Same-Store-Sales (Umsatz in Geschäften, die länger als ein Jahr geöffnet sind) gingen im April um 3 Prozent zurück. Die gesamten Umsätzen wurden dagegen um 9,3 Prozent gesteigert. Als Konsequenz dieser außerordentlichen Umsatzentwicklung senkte der Konzern seine EPS-Prognose von 27-30 Cents auf nun 23-25 Cents. Die Analysten gehen derzeit von einem EPS von 26 Cents je Aktie aus. Die Umsätze werden bei 474,25 Mio. Dollar gesehen.

Max
05.05.2005, 15:56
Dow Jones/vwd
US/Produktivität ex Agrar 1. Quartal vorl. +2,6% (PROG: +1,8%)
Donnerstag 5. Mai 2005, 15:45 Uhr

(korrigierte Fassung)

WASHINGTON (Dow Jones-VWD)--Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im ersten Quartal 2005 nach vorläufiger Rechnung annualisiert um 2,6% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Dies war die stärkste Produktivitätsentwicklung seit dem zweiten Quartal 2004, damals belief sich der Zuwachs auf 3,9%. Von Dow Jones Newswires befragte Bankvolkswirte hatten für den Zeitraum Januar bis März im Durchschnitt mit einer Produktivitätszunahme um lediglich
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1,8% gerechnet. Im vierten Quartal 2004 hatte sich der Anstieg der Produktiviät auf 2,1% belaufen.

Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten im Berichtszeitraum um 2,2%, während im Vorquartal ein revidierter Anstieg um 1,7% (vorläufig: plus 1,3%) verzeichnet worden war. Vorhergesagt war eine Zunahme um 2,0%. Beobachter werteten den starken Anstieg der Lohnstückkosten als Anzeichen für den wachsenden Inflationsdruck in den USA. Vor diesem Hintergrund hatte die US-Notenbank am Dienstag signalisiert, an ihrem Zinsstraffungskurs festzuhalten. Zugleich erhöhte die Fed ihren Leitzins das achte Mal in Folge um einen viertel Prozentpunkt auf nunmehr 3,00%. (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/DJN/ptr

macadojo
05.05.2005, 16:03
Was hat so'n Thread unter "Mögliche Investmentchancen" zu suchen, du Eierkopp?? :lol: :lol: :P Geh' lieber ein paar Maibock trinken, du Klobürste,
so wie ich es mache! :P Anfänger! :P

Max
05.05.2005, 16:09
Kurse reagieren kaum

Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in USA gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist um 11 000 auf 333 000 gestiegen. Die Nachricht blieb jedoch zunächt ohne Auswirkung auf die Kurse.

HB WASHINGTON. Bankvolkswirte hatten im Durchschnitt eine Zunahme um 4000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 23 000 auf 322 000 (vorläufig: plus 21 000 auf 320 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 321 500 (Vorwoche revidiert: 323 500; vorläufig: 323 000) an.

In der Woche zum 23. April erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,589 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 38 000. Trotz des zweiten Anstiegs der Erstanträge in Folge werteten Beobachter die Zahlen im Einklang mit einer weiter aufwärts gerichteten Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Die Kurse reagierten daher kaum.

Am Freitag steht der wichtigere Arbeitsmarktbericht für April auf der Agenda. Analysten rechnen für April mit einem Stellenzuwachs außerhalb der US-Landwirtschaft von 170 000 nach 110 000 im Vormonat.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 05. Mai 2005, 15:46 Uhr

Max
05.05.2005, 16:11
Was hat so'n Thread unter "Mögliche Investmentchancen" zu suchen, du Eierkopp?? :lol: :lol: :P Geh' lieber ein paar Maibock trinken, du Klobürste,
so wie ich es mache! :P Anfänger! :P

Hi! :P

Ich habe schon den Vorschlag gemacht, diesen Thread in die Übersicht zu verschieben, ich kann es ja selbst nicht!! :cry: :lol:

Max
05.05.2005, 19:55
dpa-afx
TAGESVORSCHAU: Termine am 6. Mai 2005
Donnerstag 5. Mai 2005, 17:35 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Freitag, den 6. Mai 2005:

Freitag, 6. Mai

D: mensch und maschine Q1-Zahlen Auftragseingang Industrie 3/05 8.00 Uhr

A: Erste Bank der Österreichischen Q1-Zahlen

NL: Unilever Q1-Zahlen 8.00 Uhr

USA: Berkshire Hathaway Q1-Zahlen (nach Börsenschluss) Arbeitslosenzahlen 4/05 14.30 Uhr Verbraucherkredite 3/05 21.00 Uhr°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bw

Max
05.05.2005, 19:56
finanzen.net
DAX-Schluss: US-Vorgaben ziehen DAX ins Plus, Infineon gefragt
Donnerstag 5. Mai 2005, 18:14 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
46.04
-0.25
Allianz AG Holding
840400.DE
94.41
-0.48
BASF AG
515100.DE
51.91
+0.25
Continental AG
543900.DE
56.20
+1.09
CTI Molecular Imagin...
CTMI
20.49
-0.02
Deutsche Post AG
555200.DE
18.37
-0.02
Fresenius Medical Ca...
578580.DE
61.60
+1.07
Henkel KGaA
604840.DE
65.00
-0.15
Infineon Technologie...
623100.DE
6.94
+0.28
Linde AG
648300.DE
53.05
+0.82
SAP AG
716460.DE
125.91
+1.66
Siemens AG
723610.DE
57.64
+0.38
Xetra DAX Index
Deutsche Borse AG
Die deutschen Standardwerte verbuchten am heutigen Handelstag aufgrund der starken Vorgaben aus Übersee deutliche Kursaufschläge. In einem feiertagsbedingt ruhigen Handel wies der DAX (Xetra: Nachrichten) zum Handelsende ein Plus von 0,82 Prozent auf 4.299,51 Punkte aus.

Spitzenreiter des heutigen Tages war die Aktie von Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum)
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, wobei der Wert von den günstigen Vorgaben amerikanischer Technologiewerte profitieren konnte. Die Aktie gewann zum Handelsende 4,20 Prozent und führte den DAX mit deutlichem Abstand an. Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von Continental, FMC, Linde (Xetra: 648300.DE - Nachrichten - Forum) sowie SAP (Xetra: 716460.DE - Nachrichten - Forum) . Continental und Linde konnten dabei einen Tag nach der Vorlage der Quartalszahlen von positiven Analystenkommentaren profitieren.

Im Blickpunkt der Anleger stand auch der Chemieriese BASF, nachdem der Konzern gemeinsam mit dem britischen Ölkonzern Shell den Verkauf ihres gemeinsamen Joint Ventures Basell für 4,4 Mrd. Euro bekannt gegeben hatte. Im Vorfeld war bereits über die baldige Veräußerung des Gemeinschaftsunternehmens spekuliert worden. Anleger honorierten die weitere Konzentration auf das Kerngeschäft mit einem leichten Kursplus von knapp 1 Prozent.

In einem ansonsten freundlichen Handelsumfeld verbuchten lediglich die Anteilsscheine von ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) , Allianz, Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) und Deutsche Post (Xetra: 555200.DE - Nachrichten - Forum) leichte Kursabschläge.

Schlussstände 17.40 Uhr:

DAX: 4.299,51 (+0,82 Prozent)

MDAX (Xetra: Nachrichten) : 5.611,12 (+0,55 Prozent)

Tagesgewinner: Infineon, Continental, FMC, Linde, SAP

Tagesverlierer: ALTANA, Allianz, Henkel, Deutsche Post

Unternehmensnachrichten:

Der Chemiekonzern BASF und der britische Ölkonzern Shell Transport & Trading haben sich von ihrem Gemeinschaftsunternehmen Basell getrennt. Wie der weltgrößte Chemiekonzern am Donnerstag bekannt gab, wird das Joint Venture an ein Konsortium bestehend aus der amerikanischen Access Industries und der The Chatterjee Group verkauft. Der Verkaufspreis liegt inklusive der Verbindlichkeiten bei 4,4 Mrd. Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und soll in der zweiten Jahreshälfte 2005 abgeschlossen werden. Bei Basell handelt es sich um den weltweit führenden Hersteller von Polyolefinen. BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) und Shell halten jeweils 50 Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens. Das Joint Venture wurde im Jahre 2000 gegründet und betreibt Produktionsstandorte in weltweit 21 Ländern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 6.600 Mitarbeiter und generierte im Jahr 2004 einen Gesamtumsatz von 6,7 Mrd. Euro.

Der Technologiekonzern Siemens erklärte am Mittwoch nach Börsenschluss, dass die Angebotsfrist für die ausstehenden Anteile der CTI Molecular Imaging Inc (NASDAQ: CTMI - Nachrichten) . abgelaufen ist. Das Unternehmen erklärte, dass seiner Tochter Siemens Medical Solutions innerhalb dieses Zeitraums ein Aktienanteil von 94 Prozent angedient wurde. Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) hatte seine Übernahmeabsichten am 18. März bekannt gegeben und den Aktionären von CTI Molecular Imaging 20,50 Dollar je Anteilsschein geboten.

Max
05.05.2005, 19:56
finanzen.net
TecDAX-Schluss: Wachstumswerte schließen mit deutlichen Aufschlägen
Donnerstag 5. Mai 2005, 18:36 Uhr



Aktienkurse
Elmos Semiconductor ...
567710.DE
12.25
-0.15
Evotec OAI AG
566480.DE
2.54
-0.01
Jenoptik AG
622910.DE
8.47
-0.06
Rofin-Sinar Technolo...
RSTI
32.10
+0.45
Suess Microtec AG
722670.DE
3.88
+0.09
Software AG
330400.DE
27.85
+1.10
Solarworld AG
510840.DE
115.70
+3.50
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Wachstumswerte konnten am Donnerstag aufgrund guter Vorgaben der US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) deutliche Kursaufschläge vorweisen. Zum Handelsende verbuchte der TecDAX (Xetra: Nachrichten) bei schwachen Umsätzen ein Plus von 0,72 Prozent und beendete den Handel bei 508,96 Punkten.

An der Spitze rangierte zum Handelsende die Aktie der Software AG.
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Dabei profitierte der Wert von positiven Analystenkommentaren und verbuchte in der Folge ein Kursplus von 4,11 Prozent. Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) , SÜSS und Rofin-Sinar, wobei diese Werte Zugewinne von knapp 3 Prozent vorzuweisen hatten.

Am unteren Ende notierte ELMOS, wobei die Aktie ihre Talfahrt weiter fortsetzte und mehr als 1 Prozent einbüßte. Mehrere Analysten hatten die Aktie nach den schwachen Quartalszahlen vom Vortag abgestuft, was von vielen Investoren mit weiteren Kursabschlägen quittiert wurde. Ebenfalls schwächer tendierten die Anteilsscheine von JENOPTIK (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) und Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) . Die Vortagesgewinner mobilcom und freenet.de litten unter Gewinnmitnahmen und rangierten mit leichten Abschlägen ebenfalls am unteren Ende des TecDAX.

Schlussstand von 17.40 Uhr TecDAX: 505,32 Punkte (-0,52 Prozent)

Tagesgewinner: Software AG, SolarWorld, SÜSS, Rofin-Sinar

Tagesverlierer: ELMOS, freenet.de, JENOPTIK, Evotec, mobilcom

Max
05.05.2005, 19:57
Dow Jones/vwd
Wall Street am Mittag nahezu unverändert - Einzelhändler gefragt
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:11 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen zeigen sich am Donnerstagmittag (Ortszeit) nahezu unverändert. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewinnt um 18.36 Uhr MESZ 0,1% bzw 4 Punkte auf 10.388. Der S&P-500-Index erhöht sich um 0,2% bzw 2 Punkte auf 1.178 Zähler. Der Nasdaq-Composite legt um 0,3% bzw 6 Punkte auf 1.968 zu. Händler berichten von mangelnden Impulsen. Weder hätten viele Unternehmen wichtige Nachrichten gemeldet, noch seien entscheidende Konjunkturdaten auf dem
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Programm gewesen. Zudem sei eine "Pause" nach dem überraschend starken Anstieg vom Vortag ziemlich normal, so ein Beobachter.

Bei den von Händlern als "eher weniger wichtige" bezeichnete Konjunkturdaten stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 11.000 statt wie erwartet lediglich um 4.000 zugenommen hatte in der Woche zum 30. April, fiel die Produktivität außerhalb des Agrarsektors im ersten Quartal mit vorläufig plus 2,6% deutlich besser aus als mit 1,8% erwartet. Unterdessen stiegen die Lohnstückkosten im ersten Quartal um vorläufig 2,2%, während hier 2,0 Prozent prognostiziert worden waren. Insgesamt hätten sie damit ein gemischtes Bild geliefert, so ein Händler.

Neben den Konjunkturdaten gelte das Interesse Einzelhandelsaktien, sagen Marktbeobachter. Wal-Mart Stores gewinnen 0,8% auf 48,85 USD, nachdem der Aprilumsatz mit plus 0,9% zwar knapp unter den Analystenerwartungen gelegen hat, im Mai jedoch mit einem Anstieg um 2% bis 4% gerechnet wird. Starbucks meldete einen flächenbereinigten Umsatzanstieg von 9% und einen Erlösplus in den vergangenen vier Wochen bis zum 1. Mai von 23% auf 487 Mio USD. Den Anlegern scheinen die Zahlen zu munden. Die Aktie erhöht sich um 3% auf 52,11 USD.

Unter den Einzelwerten stehen IBM im Blickpunkt. Das Unternehmen hat Pläne zum Abbau von weltweit 10.000 bis 13.000 Stellen mitgeteilt, um dadurch die Effizienz zu verbessern und Chancen in Märkten mit höheren Wachstumsraten zu nutzen. IBM verlieren dennoch 1,2% auf 75,92 USD. General Electric zeigen sich kaum verändert. Das Unternehmen hat gemeldet, sein Geschäft mit mietbaren Lagerräumen zu verkaufen. Die zur GE Commercial Finance gehörende Storage USA soll für 2,3 Mrd USD in bar abgegeben werden. Merck zeigen sich ebenso unbeeindruckt von der Nachricht, dass der CEO und Chairman Raymond Gilmartin ausscheidet und von Richard T. Clark ersetzt wird.

Goodyear Tire & Rubber ziehen um 5,7% auf 13,71 USD an, nachdem der Reifenhersteller im ersten Quartal einen Gewinn nach einem Verlust im Vorjahr ausweisen konnte. (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/mc

Max
05.05.2005, 19:58
dpa-afx
Rückschlag für General Motors - S&P senkt Rating - auch Ford auf Junk-Statuts
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:21 Uhr


DETROIT (dpa-AFX) - Neuer Rückschlag für den in der Krise steckenden weltgrößten Autokonzern General Motors (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) . Die Rating-Agentur Standard & Poors hat am Donnerstag das Kreditrating des Unternehmens auf das berüchtigte Niveau so genannter "Schrottanleihen" (Junkbonds) gekürzt.

Auch beim Erzrivalen Ford nahm S&P die Ratings auf Junk-Status zurück. Damit wird die
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Aufnahme neuer Kredite für die Unternehmen künftig deutlich teurer. Die Aktien der Konzerne reagierten mit deutlichen Kursverlusten.

S&P reduzierte bei GM die Bewertung um zwei Stufen von "BBB-" auf "BB". GM nannte die Entscheidung enttäuschend. Gleichzeitig versicherte der Konzern, es drohe keine Insolvenzgefahr, da ausreichend Barmittel im Kerngeschäft und bei der Finanzsparte GMAC vorhanden seien. Früheren Angaben verfügen beide Bereiche über Cash-Positionen von jeweils mehr als 20 Milliarden Dollar.

GM leidet unter sinkendem Absatz und vor allem milliardenschweren Kosten für Pensions- und Gesundheitsleistungen. Im ersten Quartal schrieb der Autoriese aus Detroit rote Zahlen und veröffentlichte eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr./tb

Max
05.05.2005, 19:58
finanzen.net
Ausblick: Quartalszahlen bei Dell
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:25 Uhr



Aktienkurse
Dell Inc
DELL
36.98
+0.15
Die Dell Inc., der weltweit größte Computerhersteller, wird am kommenden Donnerstag die Zahlen für das vergangene Quartal bekannt geben. Analysten gehen durchschnittlich von einem Gewinn von 37 Cents je Aktie bei Erlösen in Höhe von 13,4 Mrd. Dollar aus. Im Vorjahreszeitraum erreichte Dell (NASDAQ: DELL - Nachrichten) einen Gewinn von 28 Cents je Aktie bei Erlösen von 11,5 Mrd. Dollar.

Die Aktie, die in den vergangenen Wochen unter den schwachen Quartalszahlen anderer Technologieunternehmen litt und rund 10 Prozent verlor, notiert heute 0,43 Prozent im Plus bei 36,99 Dollar.

Max
05.05.2005, 19:59
Dow Jones/vwd
Europäische Aktienmärkte schließen freundlich - Ölwerte gesucht
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:26 Uhr

Aktienkurse
Euronext Amsterdam N...
Euronext Brussels
Euronext Paris SA
FTSE International
Sociedad de Bolsas S...
Milan Stock Exchange
Stoxx Ltd

Freundlich haben sich die europäischen Börsen am Vatertag gezeigt, die damit von günstigen US-Vorgaben profitierten. Zwar waren die meisten Aktienbörsen geöffnet, allein der Umsatz litt unter dem Feiertag in den meisten europäischen Ländern. Vor diesem Hintergrund waren Unternehmens- oder Konjunkturdaten rar gesät. Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag blieben eher folgenlos, zumal mit dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag noch ein gewichtiger Impulsgeber auf der Agenda steht. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,8 Prozent oder 23 auf 3004 Punkte, der Stoxx-50 kletterte um 0,6 Prozent bzw 16 auf 2.876 Zähler.

Energiewerte Tagessieger

Ölaktien mauserten sich gemessen an ihrem Subindex, der 1,5 Prozent gewann zum Tagesssieger. Die Citigroup hatte ihre Ölpreisprognose erhöht und dies mit einem Nachfragewachstum von Nicht-OECD-Ländern und anhaltenden Befürchtungen über knappe Resourcen begründet. Die Analysten nannten BP und Total ihre Favoriten in dem Sektor. Erstere legten 1,3 Prozent auf 546 EUR zu, letztere 1,7 Prozent auf 176,30 EUR.

Die Technologiewerte bauten ihre Gewinne vom Vortag weiter aus. Händler führten dies auf die guten Vorlagen der Nasdaq zurück. Besonders Chipwerte waren gesucht. Unter anderem gewannen ASML 2,7 Prozent auf 11,81 EUR und Infineon 4,2 Prozent auf 6,94 EUR.

Autowerte von Vorgaben gestützt

Autotitel profitierten ebenfalls von günstigen Vorlagen aus den USA und dem dortigen massiven Plus der General-Motors-Aktie. Der Subindex gewann 0,6 Prozent. Die Neuzulassungszahlen aus Frankreich und der günstige April-Absatz in Deutschland deuten nach Ansicht von Experten auf eine Bodenbildung in der Branche hin.

Gut im Rennen lagen die Versicherer mit 0,9 Prozent Aufschlag. Hier waren Prudential mit 1,6 Prozent auf 486 p die treibende Kraft. Ein Analyst begründete die Kursaufschläge der Aktie damit, dass auf der Hauptversammlung die mögliche Veräußerung des 79%-Anteils an Egg in den Fokus rücken wird. Das Unternehmen habe sich zuvor zu jedem Geschäftsbereich geäußert, habe sich aber bezüglich des Banking-Bereichs verschlossen gezeigt. Dadurch schaue man wieder auf Egg.

Europäische Indizes, Donnerstag 5. Mai

Index Schluss Veränd. %-Veränd. %-Veränd.
(Jahresbeginn)

London FTSE 100 4902.30 +19.80 +0.41 +1.83 Close FTSE 250 6790.70 +46.70 +0.69 -2.11 Close Frankfurt Xetra DAX 4299.51 +35.16 +0.82 +1.02 Intraday Paris CAC40 4019.35 +31.72 +0.80 +5.19 Close DJ Europe STOXX 600 260.77 +1.48 +0.57 +3.88 Intraday STOXX 50 2876.01 +15.98 +0.56 +3.65 Intraday EuroSTOXX50 3004.52 +23.48 +0.79 +1.81 Intraday Amsterdam AEX 354.78 +3.60 +1.03 +1.92 Close Athens ASE 2852.80 +19.72 +0.70 +2.39 Close Brussels BEL-20 3091.79 +25.07 +0.82 +5.43 Close Copenhagen KFX 311.71 +1.74 +0.56 +8.74 May 4 Dublin ISEQ 6069.34 +85.33 +1.43 -2.07 Close Helsinki HEX 6600.15 +45.81 +0.70 +5.97 May 4 Istanbul IMKB-100 25099.87 +539.65 +2.20 +0.51 Close Lisbon PSI General 2304.88 +3.58 +0.16 +3.27 Close Madrid IBEX 35 9235.50 +39.80 +0.43 +1.70 Close Milan S&P/MIB 31435.00 +169.00 +0.54 +1.72 Close Oslo All-Share 267.37 -0.53 -0.20 +8.00 May 4 Prague PX-50 1117.20 +6.00 +0.54 +8.26 Close Vienna ATX 2550.83 -8.33 -0.33 +4.91 May 4 Zurich Swiss Mkt 6001.85 +68.11 +1.15 +5.42 May 4 (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/fm/gos

Max
05.05.2005, 20:35
US-Konjunktur

Greenspan fordert Haushaltsdisziplin von US-Kongress

US-Notenbank-Präsident Alan Greenspan ist sporadisch aufkommenden Befürchtungen vor schnell steigenden US-Zinsen entgegengetreten. Die längerfristigen Inflationserwartungen seien weiterhin unter Kontrolle. Zugleich bekräftigte der Fed-Chef seine Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin an den Kongress.



HB CHICAGO. Die sinkenden Inflationserwartungen hätten bislang eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass die langfristigen Zinsen trotz steigender kurzfristiger Kreditkosten niedrig gehalten werden konnten, sagte Greenspan bei einer Konferenz der Federal Reserve Bank von Chicago. „Der Rückgang der Inflationserwartungen war kein unwesentlicher Faktor für das nachgeben der realen langfristigen Zinsen“, sagte er.

Am Dienstag hatte die Fed ihren Schlüsselzins um 25 Basispunkte auf drei Prozent angehoben und eine Fortsetzung der moderaten Straffung der Geldpolitik signalisiert. Dabei zeigten sich die Währungshüter zuversichtlich, Inflationsgefahren durch weiterhin maßvolle Zinserhöhungen vorbeugen zu können. Auch die längerfristigen Inflationserwartungen seien weiterhin unter Kontrolle.

Der Fed-Chef erneuterte seine Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin an den Kongress. Zudem wiederholte er seine Warnung, die immensen Immobilienbestände in wenigen Händen, wie den beiden größten Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac stellten ein Risiko für die Liquidität der Derivate-Märkte dar, die von den Unternehmen zu Zins-Sicherungsgeschäften genutzt werden.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 05. Mai 2005, 20:06 Uhr

Max
06.05.2005, 10:50
finanzen.net
Intel erwartet zweistelliges Umsatzwachstum für 2005
Freitag 6. Mai 2005, 09:33 Uhr



Aktienkurse
Intel Corp
INTC
24.26
+0.15
Der amerikanische Chip-Hersteller Intel Corp. geht auch für das laufende Fiskaljahr von einer zweistelligen Zuwachsrate beim Konzernumsatz aus.

Wie der weltweit führende Halbleiterhersteller am Donnerstagabend im Rahmen des Intel Spring Analyst Meeting erklärte, geht man für das Geschäftsjahr 2005 von einer zweistelligen Umsatzsteigerung aus. Dies wäre damit das dritte Jahr in Folge.

Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn von 1,35 Dollar je Aktie sowie einen Erlös von 37,93 Mrd. Dollar.

Die Aktie von Intel (NASDAQ: INTC - Nachrichten) schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,62 Prozent bei 24,26 Dollar.

Max
06.05.2005, 10:51
finanzen.net
SEB-Ausblick: Technische Analyse - Bund Future (KW18/19)
Freitag 6. Mai 2005, 10:31 Uhr



Zum Zeitpunkt der Analyse vom 27. April konnte der Bund Future den Ausbruch über 120,01 Prozent bestätigen, sich aber noch nicht deutlicher von dieser Marke nach oben absetzen. In der Folge stieg der Bund Future in kleinen Schritten weiter an, wobei jegliche größere (Abwärts-) Gegenbewegung bisher ausblieb. Das Allzeit-Hoch liegt nun bei 121,06 Prozent. Das technische Umfeld präsentiert sich ausgesprochen robust. Aus mittelfristiger Sicht liegen hohe positive Impulse vor.
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Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen einen ausgeprägten Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik. Allerdings weist nach dem Momentum nun auch der MACD eine leicht fallende Tendenz auf, so dass der hohe positive Trendüberhang ein wenig reduziert wird. Kaum Impulse kommen nach wie vor von den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren. RSI und Stochastiks verharren seit Anfang April im Überkauft-Bereich und trotzen jedweder Aufnahme einer Abwärts-Bewegungsdynamik. Somit ist zwar die Wahrscheinlichkeit einer (Abwärts-) Gegenbewegung wegen des starken Überkauft-Szenarios weiterhin gegeben - Anzeichen hierfür gibt es aber nicht. Die Volatilität liegt bei 0,42 (0,42) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 0,35 (0,35) Prozent entspricht.

"(Abwärts-) Gegenbewegung lässt auf sich warten"

Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen wir auf Grund des starken Überkauft-Szenarios, aber der hohen positiven Trendimpulse mit einem behaupteten Bund Future, der allerdings an Dynamik verlieren dürfte. Bislang gibt es noch keinerlei Anzeichen für die Aufnahme einer überfälligen (Abwärts-) Gegenbewegung, die den Bund Future in Richtung der (Unterstützungs-) Haltemarke bei 120,01 Prozent führen könnte. Die leichte Abschwächung des Trendumfelds auf sehr hohem Niveau, ist in diesem Zusammenhang ein natürlicher Vorgang und nicht über zu bewerten. Insofern läge selbst im Falle der Aufnahme einer (Abwärts-) Gegenbewegung das maximale Rückschlagspotenzial bei 120,01 Prozent für die nächsten Handelstage. Wahrscheinlicher ist, dass diese Marke nicht einmal erreicht wird. Solange sich die Overbought/Oversold Indikatoren derart stabil zeigen, wird der Überhang an mittelfristigem Aufwärtspotenzial und -dynamik dafür Sorge tragen, dass der Bund Future mit der oberen Begrenzungslinie des Aufwärtstrends aus dem Weekly Chart, die bei 120,86 Prozent verläuft (wöchentlich steigend), weiter moderat ansteigt. Allerdings ist die Dynamik weitestgehend aus dem Bund Future gewichen, was neben den Overbought/Oversold Indikatoren auch das zur Zeit nach unten abgedrehte Momentum anzeigt. In der Summe sprechen die Indikatoren somit für eine behauptete bis gut behauptete Tendenz.

Tina Koch ist seit Anfang 2002 im Portfolio Management, Asset Strategy, in der SEB AG tätig. Neben der Öffentlichkeitsarbeit konzentriert Sie sich auf die Empfehlung der Allokationen in optimalen Portfolios.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 13:33
finanzen.net
Deutscher Auftragseingang erholt sich
Freitag 6. Mai 2005, 13:26 Uhr



Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in Berlin ermittelte für März 2005 einen vorläufigen, preis- und saisonbereinigten Anstieg beim Auftragseingang in der Industrie.

Binnen Monatsfrist wuchs die Nachfrage in der Industrie um 2,2 Prozent, wogegen sie im Vormonat um 2,6 Prozent zurückgegangen war. Hierbei nahm die Binnennachfrage um 2,0 Prozent zu, während sich die Ordereingänge aus dem Ausland um 2,4 Prozent erhöhten.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der Auftragseingang jedoch um 3,1 Prozent zurück.

Der Auftragseingang der Industrie ist ein wichtiger Frühindikator für die Konjunkturentwicklung, jedoch können die Daten von Monat zu Monat zum Beispiel aufgrund von Großaufträgen stark schwanken. Im weniger schwankungsanfälligen Zwei-Monats-Vergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar verringerten sich die Bestellungen um 2,7 Prozent.

Max
06.05.2005, 14:45
finanzen.net
TecDAX am Mittag: Leichter, IDS Scheer baut Zugewinne aus
Freitag 6. Mai 2005, 13:59 Uhr



Aktienkurse
Evotec OAI AG
566480.DE
2.61
+0.07
GPC Biotech AG
585150.DE
8.26
-0.04
IDS Scheer AG
625700.DE
14.25
+0.35
Medigene AG
502090.DE
9.09
-0.21
Mensch Und Maschine ...
658080.DE
4.09
+0.24
Solarworld AG
510840.DE
114.29
-1.41
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Technologiewerte notieren am Freitagmittag mit leichten Abschlägen. Besonders die schwachen Vorgaben der US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) sorgen in Frankfurt für negative Stimmung. Angesichts des gestrigen Feiertags herrscht auch heute Zurückhaltung vor. Derzeit verliert der TecDAX (Xetra: Nachrichten) bei dünnen Umsätzen 0,16 Prozent auf 508,1 Zähler.

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Aktuell sind im TecDAX die Gewinner und Verlierer gleichauf. Der Technologieindex wird derzeit von IDS Scheer (Xetra: 625700.DE - Nachrichten - Forum) , Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) und Drägerwerk angeführt. Am Ende des Index notieren derzeit die Aktien von SÜSS, MediGene (Xetra: 502090.DE - Nachrichten - Forum) und SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) . Die höchsten Umsätze können momentan die Aktien von SolarWorld auf sich verbuchen.

Das Biotechunternehmen Evotec OAI gab heute bekannt, dass es im Anschluss an den Erwerb von Evotec Neurosciences (ENS) im März 2005 beabsichtigt, ihren Aufsichtsrat umzustrukturieren. Das Unternehmen wird der für den 7. Juni 2005 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, Dr. Hubert Birner, Dr. Peter Fellner und Dr. Alfred Oberholz in den Aufsichtsrat zu wählen und das gerichtlich bestellte Mitglied Mary Tanner, dessen Amtszeit mit dem Ende der Hauptversammlung abläuft, erneut in das Gremium zu entsenden. Birner war bis zum Erwerb von ENS deren Aufsichtsratsvorsitzender. Er wird Dr. Karsten Henco ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Fellner wird Dr. Edwin Moses ersetzen, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung vom 12. April 2005 niedergelegt hat. Alfred Oberholz soll Dr. Pol Bamelis ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats werden für die verbleibende Amtszeit der ausscheidenden Mitglieder gewählt.

Der CAD-Anbieter Mensch und Maschine Software AG (MuM) konnte seine Ergebnisse im ersten Quartal 2005 deutlich verbessern. Unternehmensangaben zufolge übertrafen die Umsätze mit 38,5 Mio. Euro den Umsatz des Vorjahresquartals mit 37,7 Mio. Euro. Dazu kam ein Auftragseingang über 40 Mio. Euro. Das EBIT kletterte von 0,7 Mio. auf 6,4 Mio. Euro. Davon entfiel zwar der Hautanteil von 5,0 Mio. auf den Buchgewinn aus dem Desinvestment der Tochter Compass, jedoch übertraf auch der operative Teil in Höhe von 1,4 Mio. Euro den Vorjahreswert um etwa 100 Prozent. Das Nettoergebnis erhöhte sich auf 3,5 Mio. Euro, nach 162.000 Euro im Vorjahresquartal. "Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr war und ist eine moderate Umsatzsteigerung, verbunden mit einem Sprung bei den Ergebniskennzahlen" sagt der Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff. Beim EBIT erscheinen demnach die Marken von 6,0 Mio. Euro aus dem operativen Geschäft bzw. 11,0 Mio. Euro inkl. Compass-Verkauf erreichbar. Die Vorgabe beim Nettoergebnis wurde auf 7 Mio. Euro erhöht. Der Jahresumsatz soll um 7 Prozent auf 145 Mio. Euro gesteigert werden.

Max
06.05.2005, 14:46
finanzen.net
DAX am Mittag: Ruhiger Handel, Infineon nach Upgrade gesucht
Freitag 6. Mai 2005, 13:51 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
47.05
+1.01
DaimlerChrysler AG
710000.DE
31.19
-0.21
Deutsche Post AG
555200.DE
18.39
+0.02
E.ON AG
761440.DE
67.12
+0.19
Henkel KGaA
604840.DE
63.68
-1.32
Infineon Technologie...
623100.DE
7.08
+0.14
Xetra DAX Index
Der Deutsche Aktienindex notieren am Freitagmittag weiterhin schwächer. Nach den schwachen US-Vorgaben kommt in Frankfurt ebenfalls keine gute Laune auf. Da viele Anleger den heutigen Tag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende nutzen, setzt sich der schwache Feiertagshandel von gestern weiter fort. Der DAX30 notiert aktuell mit einem Minus von 0,35 Prozent bei 4.284,4 Zählern.

Derzeit geben die meisten DAX (Xetra: Nachrichten) -Werte
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ab. Der deutsche Leitindex wird weiter von FMC mit einem Plus von 3,9 Prozent angeführt. Der Dialyse-Spezialist profitiert dabei von Analystenheraufstufungen. Daneben legen auch Schering, ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) und Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum) kräftig zu.

Die Verliererseite wird derzeit von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) , DaimlerChrysler (Xetra: 710000.DE - Nachrichten - Forum) und Münchener Rück angeführt. Im Automobilsektor belasten heute die Downgrades der US-Wettbewerber GM und Ford durch die Ratingagentur Standard & Poors. Hiervon ist allerdings derzeit nur noch DaimlerChrysler betroffen.

Der Energieversorger E.ON baut seine Marktposition in Großbritannien weiter aus. Wie der Konzern heute bekannt gab, hat die Tochtergesellschaft E.ON UK ein britisches Gaskraftwerk in Enfield erworben. Der Kaufpreis wurde auf 109 Mio. Pfund (160 Mio. Euro) beziffert. Das Kraftwerk verfügt über eine Gesamtleistung von 392 Megawatt. "In unserem Kernmarkt Großbritannien bauen wir unsere führende Position in der Stromerzeugung mit dem Erwerb des modernen und effizienten Gaskraftwerks Enfield weiter aus und stärken so unsere Position im britischen Markt. Damit setzen wir weiter planmäßig unsere Strategie, organisch in unseren Kernmärkten zu wachsen, um", kommentierte Konzernchef Wulf H. Bernotat den Zukauf.

Die Deutsche Post befürchtet aufgrund der gerichtlich erzwungenen Zusammenarbeit mit Konkurrenten einen massiven Stellenabbau innerhalb des Konzerns. Konzernchef Klaus Zumwinkel erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung "DIE WELT", das dem Logistikkonzern durch die Konsolidierung der privaten Brieffirmen ein Umsatzvolumen von 200 Mio. Euro verloren gehen wird. "Übersetzt in Arbeitsplätze sind das 6000 Stellen, die wir dann über die Zeit abbauen müssen. Dagegen kämpfen wir nun vor Gericht. Schließlich bekomme ich mein Gehalt auch dafür, dass ich Arbeitsplätze bei der Post schütze", so Zumwinkel weiter. Im Rahmen des im Jahr 2008 auslaufenden Briefmonopols erwartet der Konzernchef keine wesentlichen Umsatzeinbußen. Mit Blick auf Länder wie Schweden erklärte Zumwinkel, dass sich auch nach der Deregulierung des Marktes nicht viel geändert habe.

Max
06.05.2005, 14:47
finanzen.net
General Electric berichtigt Ergebnisse, bestätigt Prognose für 2005
Freitag 6. Mai 2005, 14:15 Uhr



Aktienkurse
General Electric Co
GE
35.8500
0.0000
Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. kündigte am Freitag die Berichtigung seiner Konzernergebnisse im Zeitraum von 2002 bis 2004 an. Dabei müssen alle Quartalsergebnisse der Fiskaljahre 2003 und 2004 sowie bestimmte Periodenergebnisse aus dem Fiskaljahr 2001 korrigiert werden, teilte der Konzern weiter mit.

Im Rahmen einer turnusmäßigen Überprüfung wurde eine Neubilanzierung bei der Verbuchung von Derivaten zur Absicherung von Zins- und Kursrisiken notwendig. Aufgrund dieser Maßnahmen
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wird der im Zeitraum von 2001 bis zum ersten Quartal 2005 ausgewiesene Nettogewinn um 381 Mio. Dollar nach oben revidiert.

Für das erste Quartal 2005 wird der ausgewiesene Nettogewinn um 78 Mio. Dollar oder 1 Cent je Aktie auf 37 Cents je Aktie nach unten korrigiert. Gleichzeitig bestätigte General Electric (NYSE: GE - Nachrichten) die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin einen Gewinn von 1,78 bis 1,83 Dollar je Aktie.

Die Aktie von General Electric notiert im vorbörslichen Handel an der NYSE mit einem Plus von 0,75 Prozent bei 36,12 Dollar.

Max
06.05.2005, 14:48
finanzen.net
JRC-Kolumne: Wall Street-Ausblick 06.05.05
Freitag 6. Mai 2005, 14:19 Uhr



Aktienkurse
NASDAQ Stock Exchang...
Nach den starken Anstiegen des Vortages setzte im gestrigen Handel eineKonsolidierung ein: Der NASDAQ 100 schloss bei 1.450 Punkten leichtnegativ (-0,14 Prozent), der Dow Jones Industrial Average bei 10.340 Punkten mit einem Minus von-0,43 Prozent.

Ausblick:

Es bleibt weiterhin festzustellen, dass sich die US-Indizes noch nichtvollends in ein sicheres Terrain vorbewegt haben. Der DowJones als auchder NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) haben
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noch nicht ihre schweren Widerstände überwinden können.Solange der Dow Jones Industrial Average die 10.400 nicht überwunden hat, gehen wir von Rücksetzern in den Bereich 10.280/260 aus (s.Chart).

Die JRC ist ein innovativer Finanzdienstleister mit Sitz in Berlin, der auf die Bereiche Forex, Futures und Aktien spezialisiert ist. Das Unternehmen unterliegt der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Weitere Infos unter: www.jrconline.com

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 17:49
finanzen.net
Berenberg-Kolumne: Strategie aktuell
Freitag 6. Mai 2005, 17:18 Uhr



Aktienkurse
Adidas-Salomon AG
500340.DE
128.96
-2.61
Das sich abschwächende Wirtschaftswachstum auf beidenSeiten des Atlantiks steht momentan im Focus derFinanzmärkte. Die Frühindikatoren wie z.B. der ifo-Geschäftsklimaindexdeuten auf eine weitere Wachstumsverlangsamunghin. Die Rentenmärkte preisen diesesSzenario schon seit geraumer Zeit mit rekordtiefenZinsen ein. Auch der zuletzt rückläufige Ölpreis ergänztdieses Bild. Jedoch eröffnet dies Spielräume für dieZinspolitik der Notenbanken. So könnte der Umfang derweiteren Zinsanhebungen durch die US-Notenbankdeutlich
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geringer ausfallen als erwartet. Niedrige Zinsenjedoch sind der Schmierstoff für eine positiveBörsenentwicklung. Deshalb kam es in den letzten Tagentrotz schwacher Konjunkturzahlen zu Kurserholungen anden Aktienmärkten. Die Chancen auf eine Fortsetzungdieser Bewegung sind für die nächsten Wochen gut.Chart aktuell

Der S&P500 Index hatte seit Oktober letzten Jahrescharttechnisch eine Schulter-Kopf-Schulter-Formationausgebildet, die im April diesen Jahres vollendet wurde.Es gelang dem Index in den vergangenen Wochen, sichwieder über der Unterstützungszone von ca. 1140Punkten zu etablieren und auch die Nackenlinie derSchulter-Kopf-Schulter-Formation wieder zu überwinden.Sollte es dem Index in den kommenden Tagen gelingen,sich nachhaltig auf dem aktuellen Terrain zu behaupten,könnte es schon bald zu einem Test der Jahreshöchstständeim Bereich von 1230 Zählern kommen.

Anlage aktuell

Nachdem wir adidas-Salomon (130,70) schon imBörsenbrief vom 11. März zum Kauf empfohlen hatten,bestätigten die besser als erwartet ausgefallenen Zahlenfür das erste Quartal unsere Einschätzung. Das Umsatzwachstumüberstieg mit +11 Prozent (währungsbereinigt) dieSchätzungen um fast 5 Prozent. Auch die Auftragsbestände verzeichnetenmit +9 Prozent eine gute Entwicklung. Mit der aufdas Quartalsergebnis folgenden Ankündigung, dass dasGeschäftssegment Salomon an die finnische Amer Sportsverkauft wird, zieht Adidas (so wird das Unternehmennach dem Verkauf wieder firmieren) einen Schlussstrichunter dieses erfolglos gebliebene Kapitel. Salomon verzeichnetdeutlich niedrigere Margen als Adidas undzuletzt sogar auch rückläufige Umsätze. Als Folge desVerkaufs hat Adidas seine Prognose für den Nettogewinnfür 2005 von plus 10-15 Prozent auf mindestens 20 Prozent angehoben,weil die operative Marge deutlich ansteigen wird.Wir empfehlen die Aktie daher weiterhin zum Kauf.

Michael Schramm ist Leiter des Global Private Bankings der Berenberg Bank. Weitere Informationen finden Sie unter www.berenbergbank.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 17:50
Dow Jones/vwd
Wall Street im Verlauf etwas fester - Arbeitsmarktbericht stützt
Freitag 6. Mai 2005, 17:36 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an Wall Street zeigen sich am Freitagnachmittag etwas fester. Gestützt von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht steigt der Dow Jones Index für 30 Industriewerte bis 16.57 Uhr um 0,4% oder 43 auf 10.383 Punkte. Der S&P-500 klettert 0,3% bzw 4 auf 1.176 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewinnt 0,3% oder 6 auf 1.968. Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April liegt diese deutlich über den Prognosen.
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Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und über die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, heißt es. Im März fielen die Daten noch enttäuschend aus.

Die Rentenmärkte reagieren indes mit deutlichen Abschlägen auf die Daten. Es sei nicht klar, inwieweit sich die Daten auf die Zinspolitik der Federal Reserve auswirken. Im Vorfeld hatte es Spekulationen gegeben, dass schwache Daten möglicherweise eine Pause im Zinserhöhungszyklus zur Folge haben könnte. Das sei nun sehr unwahrscheinlich. Unter den Einzeltiteln klettern Boeing 1,5% auf 60,66 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 787 Dreamliner-Maschinen von Northwest erhalten hat.

Walt Disney rücken 1,2% auf 27,04 USD vor, nachdem der Medienkonzern mit Pixar Verhandlungen über eine erneute Zusammenarbeit begonnen hat. Pixar hat daneben bekannt gegeben, dass sich der Gewinn im ersten Quartal knapp verdreifacht hat. Die Aktie gewinnt 8,7% auf 50,31 USD. Caterpillar steigen 1,4% auf 91,11 USD und Alcoa 0,6% auf 29,52 USD. Dagegen geben Altria 0,6% auf 66,40 USD oder McDonalds 0,8% auf 29,70 USD nach.

General Electric steigen 0,3% auf 35,96 USD. Das Unternehmen hat die Prognose für das zweite Quartal angehoben. Der Konzern geht nun von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. Allerdings passte GE das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 von 0,38 USD an. - Von Manuel Priego Thimmel, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 913039-19, manuel.priego-thimmel@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mpt/ps

Max
06.05.2005, 17:51
dpa-afx
TAGESVORSCHAU: Termine am 9. Mai 2005
Freitag 6. Mai 2005, 17:37 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, den 9. Mai 2005:

Montag, 9. Mai

D: Cenit Q1-Zahlen Deutsche Börse außerordentliche AR-Sitzung Deutsche Post Q1-Zahlen Dyckerhoff Q1-Zahlen Essanelle Hair Group Bilanz-Pk Düsseldorf 12.00 Uhr freenet Q1-Zahlen Institut der deutschen Wirtschaft Köln IW-Prognose 2006 10.30 Uhr Lufthansa Verkehrszahlen 4/05 mobilcom Q1-Zahlen 7.30 Uhr Münchener Rück Q1-Zahlen (8.30 Uhr) (9.30 Uhr Telefonkonferenz) MWG Biotech
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Hauptversammlung München 10.00 Uhr Progress-Werk Oberkirch Q1-Zahlen Rational Q1-Zahlen und Hauptversammlung Augsburg 10.30 Uhr Rofin-Sinar Q2-Zahlen Süd-Chemie Bilanz-Pk München 10.00 Uhr SCM Micro Q1-Zahlen TAG Tegernsee Q1-Zahlen Vaillant Group Bilanz-Pk Düsseldorf 10.00 Uhr KBA Pkw-Neuzulassungen 4/05 Statistisches Bundesamt Rohstahlproduktion 4/05 8.00 Uhr

A: Andritz Q1-Zahlen

CH: Swiss Re Hauptversammlung

CDN: Alcan Q1-Zahlen

E: Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (Madrid: BBVA.MC - Nachrichten) (BBVA) Q1-Zahlen

GB: easyJet Verkehrszahlen 4/05 Erzeugerpreise 4/05 10.30 hr Industrieproduktion 3/05 10.30 Uhr Bank of England Zinsentscheid 13.00 Uhr

I: Telecom Italia Q1-Zahlen

IR: Depfa Bank Q1-Zahlen

J: Protokoll der geldpolitischen Sitzung vom 15./16.3.

NL: EADS Q1-Zahlen

RU: Feiertag Börse geschlossen Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes u. a. mit Bundeskanzler Schröder, US-Präsident Bush, Präsidenten Putin und Präsidenten Chrirac sowie Vertretern aus mehr als 60 Ländern

S: SAS Verkehrszahlen 4/05

USA: Großhandel 4/05 16.00 Uhr°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bw

Max
06.05.2005, 17:52
finanzen.net
Wichtige Analysten-Statements vom 06.05.2005
Freitag 6. Mai 2005, 17:44 Uhr



Aktienkurse
BASF AG
515100.DE
52.50
+0.59
Bayerische Hypo-und ...
802200.DE
18.58
-0.10
Infineon Technologie...
623100.DE
7.05
+0.11
Jenoptik AG
622910.DE
8.51
+0.04
Muenchener Rueckvers...
843002.DE
88.55
-0.11
Seb SA
FR0000121709
80.10
-0.40
Siemens AG
723610.DE
57.48
-0.16
Total SA
FR0000120271
178.00
+1.70
JP Morgan stuft die Stammaktie des Gesundheitskonzerns Fresenius Medical Care AG von "Neutral" auf "Overweight" herauf. Nach den starken Zahlen zum ersten Quartal haben die Analysten ihre EPS-Reihe von 2005 bis 2009 um 2 bis 7 Prozent verbessert. Demzufolge steige die durchschnittlich unterstellte jährliche Wachstumsrate des EPS für den Zeitraum 2004 bis 2009 von 10,5 auf 11,9 Prozent. Zudem werde die Übernahme der Renal Care Group als relativ hochpreisig eingestuft, jedoch sei sie strategisch sinnvoll,
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so dass JP Morgan die Auffassung des Managements teile, dass die Akquisition in 2006 wertsteigernd wirke. Zwar bestehe unzweifelhaft weiterhin ein Aktienüberhang, die jüngsten Arbitrage-motivierten Aktienverkäufe hätten jedoch eine attraktive Einstiegsmöglichkeit eröffnet.

Die Analysten von Goldman Sachs stufen die FMC-Stammaktie von "In-Line" auf "Outperform" herauf. Der faire Wert steigt von 70 auf 78 Euro. Den Analysten zufolge werde die geplante Akquisition der Renal Care Group den Shareholder Value von FMC um 8,20 Euro pro Aktie erhöhen, vor allem durch die Reduzierung der Kreditkosten. Zudem sollten interne Synergien weitere Wertpotenziale eröffnen. So liege die durchschnittliche Kostenhöhe pro Behandlung bei Renal Care Group noch bei 263 Dollar, bei FMC nur bei 253 Dollar. Somit bestehe die Möglichkeit, die Behandlungskosten der Renal Care Group an die der FMC heranzuführen. Für 2005 und 2006 rechnen die Analysten mit einem EPS von 4,85 bzw. 5,39 Euro. Dies führe zu einem KGV von 16,1 für 2005 bzw. 14,5 für 2006.

Die Analysten aus dem Hause Merck Finck & Co bewerten die Aktie des Technologiekonzerns Siemens weiterhin mit dem Rating "Buy". Das Kursziel liegt bei 70,00 Euro. Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) wolle das Segment "Communication" strategisch neu ausrichten. Dies könne zu Kosten in dreistelliger Millionenhöhe führen. Darunter seien sowohl klassische Restrukturierungskosten als auch zusätzliche Abschreibungen. Eine weitere hohe Priorität falle dem Bereich SBS zu. In diesem Segment würden aufgrund von Überkapazitäten, externem Preisdruck und Preissenkungen für interne Dienstleistungen Verluste anfallen. Herr Neubürger habe betont, dass SBS in den nächsten 18 Monaten eine Marge von 5 bis 6 Prozent erreichen solle. Die Strategie sei, die kritische Größe von SBS zu erhöhen, indem alle IT-Dienstleistungen von Siemens zusammengefasst würden. Die Analysten schätzen, dass das EPS exklusive aller einmaligen Ereignisse im Jahr 2005 um rund 10 Prozent im Jahresvergleich steigen könne.

JP Morgan bewertet die Aktie der Münchener Rück mit "Neutral". Das Kursziel liegt bei 99 Euro. Die Analysten prognostizieren für das erste Quartal 2005 einen Nettogewinn von 614 Mio. Euro, der Konsens liege hier bei 594 Mio. Euro. Diese Zahlen würden die hohen Schäden beinhalten, die das Sturmtief Erwin und das Großfeuer in Madrid verursacht hätten. Der Embedded Value liege bei 7,3 Mrd. Euro im Vergleich zu 6,5 Mrd. Euro im Jahr 2003. Im Kerngeschäft sei das Unternehmen attraktiv, die Analysten stellen aber die Wachstumschancen bei der Tochter Victoria in Frage. Für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erwarten die Analysten ein EPS von 11,24 bzw. 10,94 Euro und ein KGV von 7,9 bzw. 8,1.

Merck Finck & Co bewertet die Aktie des Chemiekonzerns BASF unverändert mit dem Rating "Buy". BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) und Shell hätten gestern angekündigt, dass sie sich aus dem Joint Venture Basell zurückziehen würden. Der Verkaufserlös betrage 4,4 Mrd. Euro, wobei die Analysten annehmen, dass beide Parteien am Ende etwa eine Mrd. Euro aus der Transaktion erhalten. Die Verkaufserlöse sollten damit zwei Drittel des geplanten Aktienrückkaufprogramms (1,5 Mrd. Euro) finanzieren.

Die Analysten der HypoVereinsbank (Xetra: 802200.DE - Nachrichten - Forum) bewerten die BASF-Aktie weiterhin mit "Outperform". Das Kursziel wird nach wie vor mit 60 Euro angegeben. Wie erwartet würden BASF und Shell ihr 50:50 - Joint Venture Basell für insgesamt 4,4 Mrd. Euro verkaufen wollen. Die Analysten glauben, dass BASF rund 1,0 Mrd. Euro in Bar von dieser Transaktion erhalten werde. Basell werde voraussichtlich im dritten Quartal 2005 dekonsolidiert. Die Nettoverschuldung sei bereits auf 0,4 Mrd. Euro im ersten Quartal 2005 reduziert worden. Die HypoVereinsbank ist der Meinung, dass das Unternehmen die Erlöse des Aktienrückkaufprogramms im zweiten Halbjahr nutzen werde.

Die Analysten der Nord LB bewerten die Aktie des Technologiekonzerns JENOPTIK unverändert mit "Halten". Das Kursziel wird von 10,00 Euro auf 8,50 Euro gesenkt. JENOPTIK (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) habe mit Veröffentlichung der Jahreszahlen 2004 einen Ausblick auf das erste Quartal 2005 gegeben. Der Umsatz solle ca. 400 Mio. Euro betragen. Hierin seien bereits nicht mehr die Umsätze aus dem entkonsolidierten Bereich Gebäudetechnik von ca. 86 Mio. Euro enthalten. Beim EBIT erwarte der Konzern einen Betrag zwischen 8,0 Mio. Euro bis 10,0 Mio. Euro, das EBT solle positiv ausfallen. Aufgrund der seit 2005 angewandten Bilanzierung nach IFRS würden sich die Quartalszahlen nicht mehr mit denen in 2004 nach HGB veröffentlichten vergleichen lassen. JENOPTIK beabsichtige, sich komplett vom Segment Clean Systems zu trennen. In einem ersten Schritt habe man den Bereich Gebäudetechnik entkonsolidiert. In einem nun folgenden Schritt sei für das Singapur Facility Engineering ein Börsengang in Singapur geplant. Damit habe die Konzernführung eine schrittweise Aufgabe des Segments Clean Systems eingeleitet. Dies sehen die Analysten positiv, jedoch rechtfertige erst die vollständige Trennung von diesen Aktivitäten höhere Börsenbewertungen. Zudem drohe JENOPTIK in einem Rechtsstreit, jedem der freien Aktionäre der ehemaligen Tochtergesellschaft DEWB ein Abfindungsangebot von 26,51 Euro je Aktie zahlen zu müssen. In diesem offenen Rechtsstreit sei in zweiter Instanz in einem Fall gegen JENOPTIK entschieden worden, jedoch bewerte der Konzern das hieraus entstandene Risiko mit unter 50 Prozent und habe deshalb keine Rückstellungen gebildet. Mit einem KGV von 14,9 auf Basis 2006 halten die Analysten die Aktie für angemessen bewertet. Das EPS für 2005 und 2006 liege bei 0,39 Euro beziehungsweise 0,57 Euro.

SEB (Paris: FR0000121709 - Nachrichten) bewertet die Aktie des französischen Öl- und Gaskonzerns TOTAL wiederholt mit "Buy". Das Kursziel wird von 190,00 Euro auf 200,00 Euro angehoben. Der weltweit viertgrößte Ölkonzern habe zur Wochenmitte dank der anhaltend hohen Ölpreise einen weiteren Ergebnissprung für das erste Quartal ausgewiesen. Bei einem Umsatzanstieg um 17,7 Prozent auf 31,7 Mrd. Euro sei der operative Gewinn um 52,6 Prozent auf 5,46 Mrd. Euro und das Nettoergebnis um 50,0 Prozent auf 2,92 Mrd. Euro geklettert. Damit würden diese Daten über den durchschnittlichen Erwartungen liegen. Nicht nur die hohen Ölpreise hätten hier mitgeholfen, sondern auch bessere Margen im Raffineriegeschäft hätten den Ergebnissprung unterstützt. Nachdem das Unternehmen zuletzt auch eigene Aktien (4,87 Mio. im ersten Quartal) zurückgekauft habe, sei der Anstieg beim EPS mit 54,1 Prozent auf 4,90 Euro noch höher ausgefallen. Auch im laufenden Quartal setze sich bislang die gute Geschäftsentwicklung fort. TOTAL (Paris: FR0000120271 - Nachrichten) übertrumpfe mit dem Ergebnis des ersten Quartals in der Qualität auch die Konkurrenz. Das Unternehmen dürfte auch in 2005 die mit Abstand höchste Rendite auf das eingesetzte Kapital innerhalb der wichtigsten Branchen-Vertreter erwirtschaften. Etwas besorgt sei das Unternehmen, was die angestrebte 25-Prozent-Beteiligung an dem russischen Erdgasproduzenten Novatek angeht. Die russische Wettbewerbsbehörde habe sich hierzu noch nicht geäußert und ist in Verzug. Die Aktie sei gegenwärtig mit dem 11,9-fachen des vorsichtig geschätzten 2005er Gewinns bewertet.

Max
06.05.2005, 17:57
Konjunkturnachrichten dämpfen optimische Erwartungen

Dax-Ausblick: Keine klare Richtung

Der deutsche Aktienmarkt wird nach Einschätzung von Analysten auch in der kommenden Woche im Zeichen der Berichtssaison stehen. Allerdings dürfte sich die Aufmerksamkeit der Investoren mehr auf die Firmen aus der zweiten Reihe verschieben, nachdem im Dax bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen ihren Zwischenbericht vorgelegt hat.


HB DÜSSELDORF. „Eine klare Richtung für den Dax sehe ich für die nächste Woche nicht“, sagte ein Aktienstratege in Frankfurt. Vermutlich werde sich Deutschlands wichtigster Börsenindex in einer Spanne von 4160 bis 4300 Punkten bewegen. Einige halten auch eine Fortsetzung der Aufwärtstendenz der vergangenen Woche für möglich, als der Dax überraschend seit Mitte April verlorenen Boden gutmachen konnte und um mehr als zwei Prozent auf knapp unter 4300 Punkte zulegte.

„Nach dem kräftigen Kursrückgang arbeiten Europas Aktienmärkte nun an einer Bodenbildung“, beschreibt ein Analyst die Erholung der Märkte nach dem Einbruch Mitte April. Immerhin habe der Dax sein Jahrestief von 4157 Punkten gut behauptet und sich in dieser Woche auf einem relativ hohen Niveau stabilisiert. Einige Anleger hätten diesem Dax-Anstieg nur zugesehen, vermutet Giuseppe Amato, Marktanalyst bei Lang & Schwarz. „Irgendwann können es sich die Fondsmanager nicht mehr leisten, beim Dax-Anstieg nicht dabei zu sein. Egal, wie sehr sie ihm misstrauen“, fügt er hinzu. Sollte der Dax die 4300 Punkte übersteigen, werde Liquidität, die im Moment noch zurückgehalten werde, in den Markt fließen.

Dividendenzahlungen stützen den Markt

In den USA legen mit Cisco, Dell und Wal Mart noch einige Großkonzerne ihre Ertragszahlen vor. Unter anderem stehen in Deutschland im Dax die Zwischenberichte der Münchener Rück, der Post, der Telekom, von Tui, MAN, Lufthansa, ThyssenKrupp, RWE und Eon an. Aus der zweiten Reihe im MDax berichten unter anderem der angeschlagene KarstadtQuelle-Konzern, Stada, Techem, Medion, Douglas und Rheinmetall. Aus dem TecDax werden unter anderem die Bilanzen von United Internet und Aixtron erwartet.

Zahlreiche Unternehmen haben auch zur Hauptversammlung eingeladen, darunter im Dax die HVB, BMW, SAP und Tui. „Wir sind schon mitten in der Hauptversammlungssaison, da sind schon viele Gelder geflossen, und noch mehr werden fließen“, spielte ein Händler auf die Dividendenzahlungen in diesen Wochen an. Viele Experten vermuten, dass sich dies positiv auf den Aktienmarkt niederschlagen wird. „Die Dividendenzahlungen sind natürlich eine gewisse Stütze für den Markt, und viele Investoren werden die erhaltenen Mittel wieder in Aktien anlegen, wenn auch nicht alle“, erklärt HVB-Analyst Gerhard Schwarz.

GM und die Autobranche

Autotitel und deren Anleihen wurden durch die bereits befürchtete Herabstufung der Kreditwürdigkeit von General Motors (GM) und Ford belastet. Die Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moody's hatten die Vertrauenswürdigkeit der Autobauer auf “Ramsch“-Status (Junk) gesetzt. Die Kreditwürdigkeit von GM nähert sich damit der von ehemaligen sozialistischen Finanzquellen: So wurde die ukrainische Ukrsotsbank soeben von S&P mit B- bewertet.

Der folgende Kurseinbruch bei Aktien und Anleihen von GM und Ford habe jedoch zu Übertreibungen geführt und auch die Bonds von DaimlerChrysler unter Druck gesetzt, sagte ein Kredithändler. Dies sei im Falle Daimler schnell wieder revidiert worden und zeige das Vertrauen der Anleger: „Hier ist jedem klar, dass Ford und GM Einzelfälle sind und kein Finanzproblem für den Gesamtmarkt“.

Konjunkturaussichten dämpfen die Entwicklung

Die US-Arbeitsmarktdaten für April überraschten positiv, nachdem tatsächlich 274.000 neue Stellen geschaffen worden waren. Der Markt hatte hier nur mit 170.000 Stellen gerechnet und sich entsprechend bearish im Vorfeld positioniert. Dies könne in untergewichteten Portfolios für Nachkaufbedarf sorgen, heißt es. An den Daten habe vor allem gefallen, dass sich auch die durchschnittliche Wochenarbeitszeit erhöht habe. Dies zeige, dass steigende Aufträge nicht mehr durch Arbeitszeitverdichtung aufgefangen werden könnten. Im nächsten Schritt seien weitere Neuanstellungen notwendig.

Auch vom Ölmarkt und aus Deutschland kamen positive Nachrichten. Der Ölpreis mit kurzfristig unter 49 US-Dollar stimmt positiv und selbst der Auftragseingang in Deutschland sieht gut aus. Hierzulande stiegen die Aufträge in der Industrie im März um 2,2 Prozent und übertrafen damit die Prognose von 0,3 Prozent deutlich. Vor allem der kräftige Anstieg der Inlandsorders sei hier aufgefallen, sagte ein Aktienstratege. Nach langer Fastenzeit schienen endlich positive Signale aus Deutschland selbst zu kommen.

Aussichten durchwachsen

Diese Nachrichten wie auch die Quartalsberichtssaison in Deutschland stützten wie bisher nach Einschätzung von Analysten eher den Dax. Die Perspektiven hingegen sehen nicht ganz so positiv aus. „Die Dynamik in der US-Produktivität lässt nach, das bringt Druck auf die Gewinnmargen“, erklärt Markus Reinwand, Marktstratege bei HelabaTrust. „Der fundamentale Mix für die Aktien ist derzeit nicht gerade günstig“, fügt er hinzu.

Die schwache Entwicklung der Konjunktur in der Euro-Zone mache derweil nach Einschätzung von Analysten eine Zinswende hierzulande noch im laufenden Jahr nahezu unmöglich, was positiv für die Börse sein könnte. Da aber mit dem schwachen Wirtschaftswachstum viele Unternehmen bereits den Höhepunkt ihres Gewinnzyklus erreicht hätten, werten sie dies eher negativ für den Aktienmarkt.

In den USA werden in der kommenden Woche auf der Konjunkturseite unter anderem die vorläufige Schätzung der Universität Michigan zum Verbrauchervertrauen für Mai und die Statistik zum Einzelhandelsumsatz erwartet.

HANDELSBLATT, Freitag, 06. Mai 2005, 17:00 Uhr

Max
06.05.2005, 18:07
finanzen.net
DAX-Schluss: Freundlicher Handel, FMC nach Upgrade gesucht
Freitag 6. Mai 2005, 17:59 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
46.99
+0.95
BASF AG
515100.DE
52.50
+0.59
DaimlerChrysler AG
710000.DE
31.50
+0.10
Deutsche Post AG
555200.DE
18.43
+0.06
E.ON AG
761440.DE
67.06
+0.13
Fresenius Medical Ca...
578580.DE
63.65
+2.05
Henkel KGaA
604840.DE
64.21
-0.79
Bayerische Hypo-und ...
802200.DE
18.58
-0.10
Infineon Technologie...
623100.DE
7.05
+0.11
RWE AG
703712.DE
46.90
-0.72
Siemens AG
723610.DE
57.48
-0.16
Xetra DAX Index
Deutsche Borse AG
Der Deutsche Aktienindex konnte am Freitagabend mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gehen. Nach den schwachen US-Vorgaben kam auch in Frankfurt zunächst keine gute Laune auf. Da viele Anleger den heutigen Tag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende nutzten, setzte sich der schwache Feiertagshandel von gestern weiter fort. Im Zuge der freundliche US-Börsen am Nachmittag drehte der deutsche Markt jedoch ins Plus. Der DAX30 notierte zum Handelsende mit einem Plus von 0,27 Prozent bei 4.311,06
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Zählern.

Am Abend herrschte im DAX (Xetra: Nachrichten) ausgeglichene Stimmung. Der deutsche Leitindex wurde von FMC mit einem Plus von 3,1 Prozent angeführt. Der Dialyse-Spezialist profitierte dabei von zwei Analystenheraufstufungen. Daneben legten auch Schering, ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) und Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum) kräftig zu.

Die Verliererseite wurde von adidas-Salomon, RWE (Xetra: 703712.DE - Nachrichten - Forum) , Continental und Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) angeführt. Im Automobilsektor belasteten heute die Downgrades der US-Wettbewerber GM und Ford durch die Ratingagentur Standard & Poors. Daneben waren bei DaimlerChrysler (Xetra: 710000.DE - Nachrichten - Forum) die Mercedes-Absatzzahlen im Gespräch.

Schlussstände 17.40 Uhr:

DAX: 4.311,06 (+0,27 Prozent)

MDAX (Xetra: Nachrichten) : 5.629,12 (+0,31 Prozent)

Tagesgewinner: FMC, Schering, ALTANA

Tagesverlierer: adidas-Salomon, RWE, Continental

Unternehmensnachrichten:

Die Mercedes Car Group verbuchte im April einen leichten Absatzanstieg. Wie die Tochter des Automobilherstellers DaimlerChrysler heute bekannt gab, wurden im Berichtszeitraum weltweit 104.900 Pkw abgesetzt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat (102.800 Modelle) einem Absatzplus von 2,0 Prozent. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete dabei im April einen Anstieg der Verkaufszahlen von 91.500 auf 92.400 Pkw. Dabei trugen mit Ausnahme von Deutschland alle Absatzmärkte in den Kernregionen Westeuropas, Asiens und den USA zu der Steigerung bei. Der smart verbuchte im Berichtsmonat ein Absatzplus von 10 Prozent auf 12.500 Einheiten. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 366.500 Pkw der Mercedes Car Group ausgeliefert, nach 341.000 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum.

Der Energieversorger E.ON baut seine Marktposition in Großbritannien weiter aus. Wie der Konzern heute bekannt gab, hat die Tochtergesellschaft E.ON UK ein britisches Gaskraftwerk in Enfield erworben. Der Kaufpreis wurde auf 109 Mio. Pfund (160 Mio. Euro) beziffert. Das Kraftwerk verfügt über eine Gesamtleistung von 392 Megawatt. "In unserem Kernmarkt Großbritannien bauen wir unsere führende Position in der Stromerzeugung mit dem Erwerb des modernen und effizienten Gaskraftwerks Enfield weiter aus und stärken so unsere Position im britischen Markt. Damit setzen wir weiter planmäßig unsere Strategie, organisch in unseren Kernmärkten zu wachsen, um", kommentierte Konzernchef Wulf H. Bernotat den Zukauf.

Die Deutsche Post befürchtet aufgrund der gerichtlich erzwungenen Zusammenarbeit mit Konkurrenten einen massiven Stellenabbau innerhalb des Konzerns. Konzernchef Klaus Zumwinkel erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung "DIE WELT", das dem Logistikkonzern durch die Konsolidierung der privaten Brieffirmen ein Umsatzvolumen von 200 Mio. Euro verloren gehen wird. "Übersetzt in Arbeitsplätze sind das 6000 Stellen, die wir dann über die Zeit abbauen müssen. Dagegen kämpfen wir nun vor Gericht. Schließlich bekomme ich mein Gehalt auch dafür, dass ich Arbeitsplätze bei der Post schütze", so Zumwinkel weiter. Im Rahmen des im Jahr 2008 auslaufenden Briefmonopols erwartet der Konzernchef keine wesentlichen Umsatzeinbußen. Mit Blick auf Länder wie Schweden erklärte Zumwinkel, dass sich auch nach der Deregulierung des Marktes nicht viel geändert habe.

Aktuelle Empfehlungen:

Fresenius Medical Care (Xetra: 578580.DE - Nachrichten - Forum) – Overweight, JP Morgan

Fresenius Medical Care – Outperform, Fairer Wert: 78 Euro, Goldman Sachs

Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) – Buy, Kursziel: 70 Euro, Merck Finck & Co

Münchener Rück – Neutral, Kursziel: 99 Euro, JP Morgan

BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) – Buy, Merck Finck & Co

BASF – Outperform, Kursziel: 60 Euro, HypoVereinsbank (Xetra: 802200.DE - Nachrichten - Forum)

Max
06.05.2005, 18:32
finanzen.net
TecDAX-Schluss: Evotec OAI legt 4 Prozent zu
Freitag 6. Mai 2005, 18:01 Uhr



Aktienkurse
Evotec OAI AG
566480.DE
2.64
+0.10
GPC Biotech AG
585150.DE
8.52
+0.22
IDS Scheer AG
625700.DE
14.26
+0.36
Mensch Und Maschine ...
658080.DE
4.19
+0.34
QSC AG
513700.DE
3.52
-0.04
Solarworld AG
510840.DE
114.50
-1.20
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Wachstumswerte konnten am Freitagabend mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gehen. Besonders die freundliche US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) sorgte in Frankfurt für positive Stimmung. Angesichts des gestrigen Feiertags herrscht auch jedoch insgesamt Zurückhaltung vor. Zum Handelsende notierte der TecDAX (Xetra: Nachrichten) mit einem Plus von 0,22 Prozent
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bei 510,08 Zählern.

An der Spitze des Technologie-Leitindex notierten am Abend Evotec OAI, GPC Biotech (Xetra: 585150.DE - Nachrichten - Forum) und IDS Scheer (Xetra: 625700.DE - Nachrichten - Forum) . Am Ende des Index standen die Aktien von SÜSS, QSC (Xetra: 513700.DE - Nachrichten - Forum) und SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) . Die höchsten Umsätze konnten heute die Aktien von SolarWorld und mobilcom auf sich verbuchen.

Schlussstand von 17.40 Uhr TecDAX: 510,08 Punkte (+0,22 Prozent)

Tagesgewinner: Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) , GPC Biotech, IDS Scheer

Tagesverlierer: SÜSS, QSC, SolarWorld

Unternehmensnachrichten:

Das Biotechunternehmen Evotec OAI gab heute bekannt, dass es im Anschluss an den Erwerb von Evotec Neurosciences (ENS) im März 2005 beabsichtigt, ihren Aufsichtsrat umzustrukturieren. Das Unternehmen wird der für den 7. Juni 2005 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, Dr. Hubert Birner, Dr. Peter Fellner und Dr. Alfred Oberholz in den Aufsichtsrat zu wählen und das gerichtlich bestellte Mitglied Mary Tanner, dessen Amtszeit mit dem Ende der Hauptversammlung abläuft, erneut in das Gremium zu entsenden. Birner war bis zum Erwerb von ENS deren Aufsichtsratsvorsitzender. Er wird Dr. Karsten Henco ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Fellner wird Dr. Edwin Moses ersetzen, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung vom 12. April 2005 niedergelegt hat. Alfred Oberholz soll Dr. Pol Bamelis ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats werden für die verbleibende Amtszeit der ausscheidenden Mitglieder gewählt.

Der CAD-Anbieter Mensch und Maschine Software AG (MuM) konnte seine Ergebnisse im ersten Quartal 2005 deutlich verbessern. Unternehmensangaben zufolge übertrafen die Umsätze mit 38,5 Mio. Euro den Umsatz des Vorjahresquartals mit 37,7 Mio. Euro. Dazu kam ein Auftragseingang über 40 Mio. Euro. Das EBIT kletterte von 0,7 Mio. auf 6,4 Mio. Euro. Davon entfiel zwar der Hautanteil von 5,0 Mio. auf den Buchgewinn aus dem Desinvestment der Tochter Compass, jedoch übertraf auch der operative Teil in Höhe von 1,4 Mio. Euro den Vorjahreswert um etwa 100 Prozent. Das Nettoergebnis erhöhte sich auf 3,5 Mio. Euro, nach 162.000 Euro im Vorjahresquartal. "Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr war und ist eine moderate Umsatzsteigerung, verbunden mit einem Sprung bei den Ergebniskennzahlen" sagt der Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff. Beim EBIT erscheinen demnach die Marken von 6,0 Mio. Euro aus dem operativen Geschäft bzw. 11,0 Mio. Euro inkl. Compass-Verkauf erreichbar. Die Vorgabe beim Nettoergebnis wurde auf 7 Mio. Euro erhöht. Der Jahresumsatz soll um 7 Prozent auf 145 Mio. Euro gesteigert werden.

Max
06.05.2005, 19:37
Dow Jones/vwd
Wall Street am Mittag gut behauptet - Arbeitsmarktbericht stützt
Freitag 6. Mai 2005, 19:20 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an Wall Street zeigen sich am Freitagmittag (Ortszeit) gut behauptet. Gestützt von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht steigt der Dow Jones Index für 30 Industriewerte bis 18.40 Uhr MESZ um 0,1% oder 8 auf 10.348 Punkte. Der S&P-500 klettert 0,1% bzw 1 auf 1.173 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewinnt 0,1% oder knapp einen Punkt auf 1.962.

Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April wurden die
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Prognosen der Ökonomen deutlich übertroffen. Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und in Bezug auf die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, heißt es. Im März fielen die Daten noch enttäuschend aus. Einen Großteil der anfänglichen Gewinne hat der Dow dennoch mittlerweile wieder abgegeben. Händler verweisen zur Begründung auf den recht starken Anstieg des Ölpreises, der an der Nymex mittlerweile bei 51,75 USD notiert.

Unter den Einzeltiteln klettern Boeing 1,2% auf 60,46 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 Dreamliner-Maschinen des Typs 787 von Northwest erhalten hat. Honeywell ziehen ohne fundamentale Neuigkeiten um 3% auf 36,23 USD an und sind damit Tagesgewinner im Dow. Caterpillar steigen 1,1% auf 90,80 USD und Home Depot um 0,8% auf 37,14 USD. Dagegen geben Altria 0,8% auf 66,31 USD und McDonald's 1,5% auf 29,51 USD nach.

General Electric steigen 0,1% auf 35,86 USD. Das Unternehmen hat die Prognose für das zweite Quartal angehoben. Der Konzern geht nun von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. Allerdings passte GE das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 von 0,38 USD an. Aktien von Fluglinien zeigen sich angesichts des steigenden Ölpreises hingegen überwiegend mit Abschlägen. Northwest fallen um 4,6% auf 4,60 USD und Continental Airlines um 2,9% auf 12,59 USD. - Von Marc Langendorf, Dow Jones Newswires, +49 (0) 6196 405 272, marc.langendorf@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mc

Max
07.05.2005, 00:19
Dow Jones/vwd
Ölpreis schließt an der Nymex etwas fester
Freitag 6. Mai 2005, 22:27 Uhr

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Der Ölpreis hat den Handel an der Nymex zum Wochenschluss am Freitag etwas fester beendet. Der führende Juni-Kontrakt ging mit einem Plus von 0,3% bzw 0,13 USD auf 50,96 USD aus der Session. Technisch orientierte Händler sahen ein positives Zeichen darin, dass der Kontrakt die Marke von 51 USD nicht überschritten hat. Im Hoch notierte das Papier sogar bei 52,23 USD. Charttechnisch habe sich die Lage nach dem Abprallen am Widerstand bei 51 USD etwas verbessert.
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Derzeit herrsche ein regelrechter Kampf am Markt, hieß es weiter.

Die einen wollen den Juni-Kontrakt unter die Marke drücken, andere wiederum halten das Instrument für unterbewertet. Aus fundamentaler Sicht halfen den Angaben zufolge die Arbeitsmarktdaten etwas. Zu Beginn der Woche sei man noch davon ausgegangen, dass sich das Wachstum in den USA abschwächt, was zu einer geringeren Ölnachfrage führen sollte. Nach den Daten zum Freitag habe sich diese Ansicht geändert, hieß es. (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/DJN/mc

Max
07.05.2005, 00:26
Dow Jones/vwd
Wall Street schließt gut behauptet - Honeywell beflügeln DJIA
Freitag 6. Mai 2005, 23:26 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an der Wall Street haben sich am Freitag gut behauptet aus dem Handel verabschiedet. Im Wesentlichen wurden die Notierungen von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht gestützt. Der Dow Jones Index für 30 Industriewerte stieg um 0,1% oder 5 auf 10.345 Punkte. Der S&P-500 fiel leicht um 0,1% bzw 1 Punkt auf 1.171 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewann 0,3% oder 6 Punkte auf 1.967. Umgesetzt wurden 1,37 (1,61) Mrd Aktien.
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1.577 Kursgewinnern standen 1.701 -verlierer gegenüber. 165 Titel notierten unverändert.

Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April wurden die Prognosen der Ökonomen deutlich übertroffen. Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und in Bezug auf die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, hieß es. Einen Großteil der anfänglichen Gewinne gab der Dow dennoch gegen Ende wieder ab. Händler verwiesen zur Begründung vor allem auf den Anstieg des Ölpreises, der an der Nymex mit einem Plus von 0,3% auf 50,96 USD aus dem Handel ging.

Den DJIA hielten vor allem Honeywell im Plus, die den Handel als Tagessieger verließen. Die Aktien verteuerten sich um 4,8% auf 36,85 USD. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auf die wieder aufkeimenden Übernahmegerüchte. Angeblich soll United Technologies eine Offerte vorbereiten. Honeywell wollte sich zu dem Gerücht nicht äußern. Ein Sprecher erklärte jedoch, dass so etwas am Markt alle sechs Monate gespielt werde. United Technologies konnten von dem Gerücht nicht profitieren und gaben um 0,4% auf 102,03 USD nach.

Unter den Einzeltiteln kletterten zudem Boeing um 2,1% auf 61,01 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 Dreamliner-Maschinen des Typs 787 von Northwest erhalten hat. General Electric zeigten sich unverändert bei 35,85 USD. Zwar hatte das Unternehmen die Prognose für das zweite Quartal angehoben, dedoch gleichzeitig die Schätzung für das erste Quartal gesenkt. Der Konzern geht nun im zweiten Geschäftsabschnitt von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. GE passte zudem das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 USD von 0,38 USD an. - Von Marc Langendorf, Dow Jones Newswires, +49 (0) 6196 405 272, marc.langendorf@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mc

Max
08.05.2005, 12:24
dpa-afx
WOCHENAUSBLICK: Trotz Flut an Quartalszahlen kaum Veränderung am Aktienmarkt
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz zahlreicher Unternehmensbilanzen und Konjunkturdaten wird sich der deutsche Aktienmarkt in der kommenden Woche wohl weiterhin nur wenig bewegen. Experten erwarten allenfalls eine "Bodenbildung" nach den kräftigen Kursrückgängen in der zweiten Aprilhälfte. "Momentan sind wir in einer Seitwärtsbewegung, und das dürfte auch in der kommenden Woche so bleiben", sagte Marktstratege Gerhard Schwarz von der HBV.

Auch Experte Frank Schallenberger von der LBBW sieht die europäischen
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Aktienmärkte weiterhin damit beschäftigt, wieder Tritt zu fassen. Von neuen positiven Quartalsberichten und zahlreichen zur Ausschüttung anstehenden Dividenden erhofft er sich allerdings unterstützende Kursreaktionen. "Schließlich muss zumindest ein Großteil dieser frischen Liquidität wieder reinvestiert werden", sagte er.

10 DAX (Xetra: Nachrichten) -UNTERNEHMEN MIT QUARTALSBILANZEN

Allein zehn DAX-Unternehmen werden kommende Woche über ihre Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres berichten, darunter bereits am Montag die Deutsche Post (Xetra: 555200.DE - Nachrichten - Forum) und die Münchener Rück . Der Logistikkonzern dürfte Analysten zufolge mit seinem Quartalsergebnis nur knapp über dem des Vorjahres liegen. Vom weltgrößten Rückversicherer wird erwartet, dass er seinen Überschuss trotz geringerer Bruttoprämien steigern konnte.

Auch am Dienstag und Donnerstag wird sich nochmals das Hauptaugenmerk auf die größten unter den deutschen Unternehmen richten. Bayer , MAN und TUI (Xetra: 695200.DE - Nachrichten - Forum) sowie die Telekom und die großen Versorger RWE und E.ON werden ihre Bilanzen präsentieren. "Allmählich verlagert sich dann der Fokus in Richtung der mittelgroßen Unternehmen", sagte Schwarz. Mehr als 20 MDAX (Xetra: Nachrichten) -Unternehmen und ein Drittel der TecDAX (Xetra: Nachrichten) -Firmen werden ebenfalls in der kommenden Woche Zahlen vorlegen.

'GUTE ZAHLEN ALLEIN REICHEN NICHT MEHR'

"Gute Zahlen allein reichen aber insgesamt nicht mehr aus, um die Märkte zu beflügeln. Die Anleger wollen wissen, wie es in der zweiten Jahreshälfte weiter geht", merkte der HVB-Stratege an. Ein positives Beispiel sei hier adidas-Salomon am vergangenen Montag gewesen. Europas größter Sportartikel-Hersteller hatte angekündigt, sich von seiner verlustträchtigen Wintersport-Sparte Salomon trennen zu wollen und erhöhte damit zugleich seine Gewinnprognose für 2005.

Um zu erfahren, wie sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten entwickeln wird, dürften sich die Anleger aber vor allem auch von den Daten zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und in der Eurozone leiten lassen. "Es wird geschaut, ob sich die Schwächephase fortsetzt", sagte der HVB-Experte. "Für Deutschland gibt es dabei aber Hoffnung auf eine leichte Wirtschaftsbelebung." Allgemein vermutet wird, dass die Wirtschaftsleistung hierzulande im ersten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen ist. Zu diesem Anstieg dürften sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Nettoexport beigetragen haben.

Auch Wirtschaftsdaten aus den USA werden am deutschen Markt im Blickpunkt stehen. Jenseits des Atlantiks sind es der Einzelhandelsumsatz im April und die Handelsbilanz für März, die in der Woche für Kursbewegungen sorgen dürften. Volkswirte rechnen damit, dass beide Wirtschaftsbarometer vom hohen Ölpreis belastet sein werden./ck/tb

---- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX -----

Max
08.05.2005, 12:25
dpa-afx
CHART-KOLUMNE: Gesamtbild des DAX deutlich verbessert
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


HAMBURG (S-T Systemtrade) - Der letzte Donnerstag hätte ein guter Börsentag werden können. Die am frühen Abend schließenden Standardwerte-Indizes in Europa markierten per Schlusskurs deutlich höhere Bewegungshochs, bezogen auf die aktuell laufenden Aufwärtsimpulse und bestätigten damit die vollendeten Umkehrformationen im DAX , im Dow Jones EuroSTOXX 50 und im spanischen IBEX (Madrid: Nachrichten) -35-Index . Der britische FTSE (Nachrichten)
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-100-Index , sowie der französische CAC-40-Index zogen nach und vollendeten ihrerseits ihre jüngst ausgebildeten Doppelböden (im CAC 40 (Paris: Nachrichten) liegt uns eine solche Musterformation nur stark verzerrt vor). Im italienischen MIB30-Index erreichte der Index im jüngsten Handelsgeschäft die "Trigger"-Marke zu Vollendung der Umkehrformation fast punktgenau.

Die im Donnerstag Abend eher verhalten verlaufende Wall Street ließ die Nachfrageseite, die sich noch in den Futures FDAX und FESX zeigte, jedoch versiegen. Im Ergebnis verlor der deutsche Aktien-Index Future in den letzten eineinhalb Handelsstunden seinen kompletten Tagesgewinn, gleichermaßen verfuhr der FESX. Damit lagen uns in den wichtigsten europäischen Index-Futures Tagesmuster vor, die auf Grund ihrer überaus stark ausgeprägten Dochte und der nahezu am Tagestief liegenden Körperchen der Kategorie der negativen Doji zugeordnet werden können.

In der Konsequenz sind bestehende Long-Positionen im europäischen Markt durch nachzuziehende Stop-Kurse abzusichern, um auf erneute, mögliche Impulswechsel reagieren zu können. Hierzu werden wir uns im Zusammenhang mit der Beurteilung des DAX (Xetra: Nachrichten) -Index etwas näher auseinander setzen.

BUND-FUTURE

Unverändert beeindruckend ist der Kursverlauf des Bund-Futures zu beurteilen. Nach einer über weite Strecken seitwärts ausgerichteten Bewegungstendenz am Donnerstag, legte der Juni-Kontrakt in den letzten dreißig Minuten vergleichsweise deutlich zu und schloss mit 120.94 unmittelbar am Tageshoch (120.95). Somit behalten alle Aussagen der letzten Tage zum Kursverlauf ihre Gültigkeit.

Uns liegt unverändert ein absolut intakter Aufwärtstrend vor, der charttechnisch gesehen nichts zu wünschen übrig lässt, aus markttechnischer Sicht weitestgehend bestätigt wird und keine wirklich verwertbaren Verkaufssignale aufweist. Kritisch bleibt die Interpretation der Schwungkraft, die sich weiterhin in einer negativen Divergenz zum Kursverlauf entwickelt und damit ein ansteigendes Reaktionsrisiko für den laufenden Aufwärtstrend signalisiert, doch für eine konkrete Handlungsaktivität auf der Short-Seite reicht dieser Sachverhalt noch nicht aus.

Die relevanten, charttechnisch herleitbaren Kursniveaus bleiben auch zum Wochenende hin unverändert:

- so lassen sich die nächst tiefer liegenden Unterstützungsniveaus in etwa in den Bereichen um 120.42 und darunter um 119.74 herleiten,

- die Korrekturpotentiale, bezogen auf den bisherigen laufenden Aufwärtsimpuls bleiben unverändert zu den jüngsten Anpassungen: Minimumkorrektur: 119.82 / 119.64 Normalkorrektur: 119.20 Maximumkorrektur: 118.76 / 118.58°

Aus praktischer Sicht heraus, behalten wir unsere aktuelle Strategie bei:

- Long-Bestände sind weiterhin gerechtfertigt; - strategisch ausgerichtete Stop-Kurse sollten unserer Ansicht nach knapp unterhalb der errechneten Minimumkorrektur liegen; hierzu verweisen wir auf unsere statistischen Auswertungen von Folgekursbewegungen nach technischen Reaktionen innerhalb intakter Trendbewegungen, die eine akzeptabel hohe Trefferquote signalisierten, wenn im Zuge von Reaktionen die errechneten Minimumkorrekturen nicht unterschritten wurden;

- taktische Teilpositionsauflösungen bieten sich knapp unterhalb der derzeit gültigen, potentiellen Unterstützungen an, somit knapp unterhalb der 120.42 und knapp unterhalb der 119,74;

- werden diese genannten Kursniveaus nicht erreicht, behalten wir unsere optimistische Erwartungshaltung bei; beachten Sie bitte, dass sich im Kursverlauf des Bund-Futures derzeit keine wirklich sinnvollen Widerstände auf der Oberseite herleiten lassen; DAX

Widerstände: 4275 (O), 4413 (u), 4435 (u), 4483 (O); Unterstützungen: 4249 (u), 4160 (u), 4131 (O), 4107 / 4101 (O)°

Aktuell angepasste Korrekturpotentiale, bezogen auf die Wegstrecke des vorangegangenen Aufwärtsimpulses: 4256 / 4249 Minimumkorrektur 4231 Normalkorrektur 4214 / 4206 Maximumkorrektur°

Mit einem moderaten aber kontinuierlich verlaufenden Kursanstieg erklomm der DAX im Donnerstag ein neues Hoch im laufenden Bewegungsimpuls. In der Tagesspitze erreichte der deutsche Aktien-Index die 4306 und übersprang damit die 4275, ein herleitbares Widerstandsniveau, konstruierbar aus den beiden Korrekturtiefs von Ende Februar und Ende März diesen Jahres. Mit einem Schlusskurs bei 4299, bestätigte der deutsche Aktien-Index den Sprung über den o.g. Widerstand. Mit Blick auf die Folgekursentwicklung im FDAX, belassen wir die 4275 dennoch vorerst als mögliche Widerstandsebene im Chart, stufen diese in ihrer analytischen Bedeutung jedoch auf das Niveau einer Orientierungsmarke zurück.

Im Zuge des Kursanstieges vom Donnerstag, passten wir auch die Korrekturpotentiale nach oben hin an. Grundsätzlich sei an dieser Stelle angemerkt: je länger die Wegstrecke des zu bewertenden Bewegungsimpulses, desto zuverlässiger wird das Arbeiten mit Korrekturpotentialen, da hier zufälliges "Überschießen" immer seltener wird.

Ordnen wir die aktuelle Entwicklungsphase des DAX in das Gesamtbild ein, können wir folgende Aussagen treffen:

- zumindest bisher hat sich der Ausbruch des Kursverlaufes aus der bereits mehrfach angesprochenen Umkehrformation heraus bestätigt; diese war mit Überwinden der 4247 / 4249 im Sinne ihrer Definition praktisch vollendet;

- das sich daraus ableitende Kursziel berechnet sich nach den Regelwerken der klassischen Formationslehre im Bereich um 4340, somit hätte der DAX im Grunde noch rund 35 Indexpunkte platz, sich zu entfalten;

- über die Markttechnik hat sich das Gesamtbild des DAX besonders im Zuge der letzten Handelstage deutlich verbessert; über die als Richtungsfilter unterlegte Kombination verschiedener trendfolgender Indikatoren in differenzierten Zeitfenstern wird dem DAX zwar noch immer ein neutrales set-up ausgewiesen, aber von Seiten der Qualität her, ist dieses set-up überzeugender als es noch vor wenigen Tagen der Fall war;

- über die Schwungkraft wurde uns bereits vor Tagen die Ausbildung einer negativen Divergenz ausgewiesen; aktuell verbessert sich diese markttechnische Bewertungsgröße weiterhin.

Kann sich der DAX oberhalb der 4275 halten / stabilisieren, erlangt dieses Niveau als potentielle Unterstützung wieder eine gesteigerte analytische Bedeutung. In jenem Falle bleiben wir optimistisch und halten das Erreichen der 4340 im Index für realistisch.

--- Uwe Wagner ---

Die auf dieser Seite enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der S-T Systemtrade AG entspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der auf dieser Seite enthaltenen Angaben oder Einschätzungen wird keine Gewähr übernommen.

Max
08.05.2005, 12:26
dpa-afx
Deutsche Börse: Feiertagshandel immer beliebter
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


BERLIN (dpa-AFX) - Der vor rund fünf Jahren eingeführte Börsenhandel an Feiertagen wird der Deutschen Börse zufolge bei Investoren immer beliebter: "Am Kassamarkt lagen die Umsätze am Himmelfahrtstag bei 60 Prozent eines normalen Handelstages", sagte eine Sprecherin der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). So liege der Umsatz mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren an Werktagen im Schnitt bei 4,5 Milliarden Euro. Am Donnerstag habe der Umsatz 2,7 Milliarden Euro betragen.

Noch erfolgreicher
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sei der Feiertagshandel an der Terminbörse Eurex verlaufen: "Die Zahl der Kontrakte lag am Himmelfahrtstag mit 2,9 Millionen bei 73 Prozent eines normalen Handelstages", so die Börsen-Sprecherin. Händler bestätigten dem Zeitung zufolge am Freitag, dass die Umsätze an Feiertagen inzwischen ein Niveau erreicht hätten, bei dem es sich für sie rechne.

Bei den zusätzlichen Handelstagen handele es sich um Tage, die zu großen Teilen keine europaweiten Feiertage seien. "Da der größte Teil der Teilnehmer am Aktienhandel außerhalb Deutschlands sitzt, kommen wir dieser Kundennachfrage entgegen", so die Börsen-Sprecherin. "Wir bieten damit Anlegern eine attraktive Möglichkeit, auf Kursentwicklungen an ausländischen Börsenplätzen zu reagieren." Der Handel an Feiertagen war im Juni 2000 kurz nach dem Höhepunkt des Börsen-Booms eingeführt worden, anfangs lagen die Umsätze aber deutlich unter 50 Prozent der Volumina von normalen Handelstagen./he

Max
08.05.2005, 12:27
finanzen.net
Immer gut, jetzt günstig (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 10:56 Uhr



Aktienkurse
AWD Holding AG
508590.DE
32.80
-0.22
Bechtle AG
515870.DE
17.19
+0.03
Hugo Boss AG
524550.DE
23.27
+0.27
Norddeutsche Affiner...
676650.DE
15.21
+0.32
Pfleiderer Bau- und ...
676474.DE
12.90
-0.06
Xetra DAX Index
TecDAX Index
Die Launen der Börse treffen auch grundsolide Unternehmen. Dem Rückschlag im April fielen vor allem Aktien zum Opfer, die zuvor aus guten Gründen kräftig gestiegen waren. Anleger sollten die jetzt einsammeln.

von Jens Castner

Fünfzig Millionen mehr Umsatz, fünfzig Millionen weniger wert? Was unlogisch klingt, gehört für börsennotierte Unternehmen zum Alltag. Als der IT-Dienstleister Bechtle Mitte April seine Umsatzprognose um 50 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden nach oben schraubte, verabschiedete
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sich der Kurs gen Süden. Die Börsenbewertung fiel in der Spitze fast um den gleichen Betrag.

Börsianer ticken eben anders. Mehr Umsatz reicht nicht, wenn der Gewinn nicht mitsteigt. Und weil Bechtle (Xetra: 515870.DE - Nachrichten - Forum) das Umsatzziel vor allem wegen der Übernahme der Schweizer Delec anhob, die Gewinnprognose aber unverändert ließ, könnte das ja heißen, daß die Marge sinkt. Schlecht für den Kurs.

Doch diese Erklärung wäre zu billig. "Es ist kein Geheimnis, daß die Integration übernommener Firmen erst einmal Geld kostet", sagt Firmensprecherin Sabine Emich. "Und Übernahmen waren schon immer Bestandteil der Wachstumsstrategie von Bechtle." Das hat bis vor wenigen Wochen, als der Kurs kontinuierlich zulegte, niemanden gestört, zumal die Konsolidierungsphase in der IT-Landschaft in vollem Gange ist, was den gesunden Unternehmen der Branche die Chance gibt, sich jetzt die Marktanteile der Zukunft zu sichern.Der Rückschlag bei Bechtle wäre auch ohne Übernahmen und ohne Veränderung der Umsatzprognose gekommen. Das miese Börsenklima im April bescherte dem DAX (Xetra: Nachrichten) einen Rückschlag um fünf Prozent, der TecDAX (Xetra: Nachrichten) , in dem Bechtle notiert ist, verlor sechs Prozent. Solche Einbrüche machen Aktien, die zuvor gut gelaufen sind, anfällig für Korrekturen, auch wenn sich fundamental überhaupt nichts geändert hat.

Bei dem auf Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik spezialisierten Pfleiderer (Xetra: 676474.DE - Nachrichten - Forum) -Konzern sieht man den fast 20prozentigen Rückschlag seit Mitte April denn auch als "ganz normale, gesunde Konsolidierung" an. Immerhin müsse man bedenken, so Ulrich Körner, der für den Dialog mit den Anlegern verantwortlich ist, "daß eine ganze Reihe von Investoren zu Kursen zwischen vier und acht Euro eingestiegen ist. Da kann es bei 15 Euro schon mal zu Gewinnmitnahmen kommen."Institutionelle Anleger hätten allerdings signalisiert, "daß keiner ganz ausgestiegen ist, sondern allenfalls Teilgewinne realisiert wurden". Kein Wunder bei den Zahlen: Das Unternehmen steigerte den Gewinn im ersten Quartal um 56 Prozent auf 8,3 Millionen Euro und bekräftigte die Prognosen fürs Gesamtjahr.

Für Anleger, die schon länger mit bestimmten Aktien liebäugeln, aber nicht den ständig steigenden Notierungen hinterherlaufen wollten, bieten scharfe Kurseinbrüche wie zuletzt im April ideale Einstiegsgelegenheiten. Vor allem, weil in solchen Phasen nahezu alles unter Druck gerät. Besonders solche Papiere, die zuvor gerade wegen der guten Geschäftssituation stark gestiegen sind.Nicht nur vermeintliche Langweiler wie Bauzulieferer (Pfleiderer) oder IT-Unternehmen (Bechtle) zählen zu den Leidtragenden, auch Glamour-Branchen bekommen die Baisse zu spüren. Der Kurs des Modekonzerns Hugo Boss beispielsweise fiel seit dem Jahreshoch im Februar um zwölf Prozent. Damit sank der Börsenwert des Unternehmens um 200 Millionen Euro, obwohl sich die Geschäftsaussichten für 2005 sogar verbessert haben. Konzernchef Bruno Sälzer will nach einem starken ersten Quartal den Umsatz im Gesamtjahr gegenüber 2004 um zehn Prozent steigern. Der Gewinn soll um 13 Prozent zulegen und eine Größenordnung von 100 Millionen Euro erreichen.Auch beim - ähnlich wie Boss - lange Zeit als Börsenliebling gehandelten Finanzdienstleister AWD könnte der jüngste Rückschlag eine gute Einstiegsgelegenheit bedeuten. Besonders lukrativ erscheint diese Spekulation, weil AWD (Xetra: 508590.DE - Nachrichten - Forum) im Unterschied zu Boss noch keine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt hat.

In Börsianerkreisen rechnet man mit einem guten Geschäftsverlauf, da Vorstands-Chef Carsten Maschmeyer bereits angekündigt hat, am 19. Mai "das stärkste erste Quartal der Unternehmensgeschichte" zu präsentieren. Vom April-Rückschlag hat sich der Kurs bereits etwas erholt, was Händlerangaben zufolge auch daran liegt, daß sich der Abgabedruck aus dem Optionsprogramm inzwischen verflüchtigt hat. Erstmals seit dem Börsengang sei es in diesem Jahr für die Mitarbeiter sinnvoll gewesen, ihre im Jahr 2003 erworbenen Optionen einzulösen. Da dies "ein nettes Zubrot" bedeutet habe, schätzt man in Bankerkreisen, daß in den vergangenen Wochen etwa zehn Millionen Aktien aus Mitarbeiterbeständen auf den Markt geworfen wurden, was den Kurs zusätzlich belastet habe.

Einen so realen Hintergrund sucht man für die Kursschwäche der Norddeutschen Affinerie vergeblich. Die Aktie litt zuletzt offenbar unter den fallenden Rohstoffpreisen - zu Unrecht, wie Investor-Relations-Manager Donatus Niemann unterstreicht: "Es gibt keine Korrelation zwischen dem Kupferpreis und der Gewinnsituation der Norddeutschen Affinerie. Wir werden zu Unrecht mit den Rohstoffproduzenten in eine Schublade gesteckt."

Als Hersteller von Kupferkathoden und -drähten zählt das Hamburger Unternehmen zur weiterverarbeitenden Industrie, weshalb sich der Kupferpreis auf den Umsatz, nicht aber auf den Gewinn auswirkt. Sind die Preise hoch, erzielen die Hanseaten zwar höhere Verkaufserlöse, müssen aber auch beim Einkauf von Erzen oder Kupferschrott tiefer in die Tasche greifen. "Ein durchlaufender Posten", sagt Niemann - und Börsengerüchten zufolge wird sich das an den Zahlen fürs erste Quartal auch zeigen, die am kommenden Dienstag veröffentlicht werden.Bei Bechtle kommen die Zahlen fürs erste Quartal am 13. Mai auf den Tisch. Obwohl Vorstands-Chef Ralf Klenk einen verhaltenen Start ins neue Jahr angekündigt hat, müssen Anleger keine negativen Überraschungen befürchten. Schließlich hätte die Firma genügend Spielraum gehabt, die Erwartungen zu bremsen. Statt dessen wurden die Umsatzziele angehoben. Sprecherin Sabine Emich: "Unabhängig vom Geschäftsverlauf im ersten Quartal halten wir an der Prognose von 19 Prozent Umsatzplus und über neun Prozent Gewinnwachstum im Gesamtjahr fest."Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis der alte Börsenwert wieder erreicht ist. «

Norddt. Affinerie Kupfer geht immer

Kurzfristig sollten die Zahlen für das erste Quartal, die am Dienstag veröffentlicht werden, dem Kurs des Papiers neuen Auftrieb geben. Aber auch die langfristigen Perspektiven der Norddeutschen Affinerie sind ausgezeichnet. Aktuellen Studien zufolge nimmt die Nachfrage nach Kupferprodukten schon seit einiger Zeit kontinuierlich zu. Bereits heute enthält jedes Fahrzeug im Schnitt 25 Kilogramm Kupfer.

Hugo Boss Starkes erstes Quartal

Der Modekonzern hat den Umsatz im ersten Quartal um 14 Prozent auf 406 Millionen Euro gesteigert. Mit einem Plus von 37 Prozent auf 26 Millionen Euro entwickelte sich die Damenkollektion Boss Woman besonders dynamisch. Sie soll bis 2013 ein Drittel zum Gesamtumsatz beitragen. Der Nettogewinn legte zwischen Januar und März überproportional zu. Hier verbuchte Boss einen Zuwachs um 17 Prozent auf 52 Millionen Euro.

AWD Rekordergebnis angekündigt

Obwohl die Änderung der Steuergesetze 2004 für eine Sonderkonjunktur bei Lebensversicherungen und damit für gute Zahlen bei AWD gesorgt hat, soll 2005 noch besser werden. Der Finanzdienstleister hat bereits das "beste erste Quartal der Firmengeschichte" angekündigt. Konkrete Zahlen folgen am 19. Mai.

Bechtle Chance für Langfristanleger

Auch wenn vom ersten Quartal - die Zahlen werden am kommenden Freitag veröffentlicht - keine Wunderdinge zu erwarten sind: Die Richtung stimmt. Das Unternehmen gehört zu den Gewinnern des Konsolidierungsprozesses in der IT-Branche und zeichnet sich durch langfristiges, profitables Wachstum aus.

Pfleiderer Übernahme geplant

Pfleiderer rüstet sich für die Zukunft: Die geplante Übernahme der Kunz-Gruppe dürfte den Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro heben. Einziger kurzfristiger Störfaktor könnte eine Kapitalerhöhung sein, die das Unternehmen plant, um handlungsfähig zu bleiben, falls sich weitere Kaufgelegenheiten auftun.

Max
08.05.2005, 12:29
finanzen.net
Zu heiß für die Börse? (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 10:58 Uhr



Aktienkurse
Conergy AG
604002.DE
71.55
-1.34
Solon AG fuer Solart...
747119.DE
32.80
+0.30
Solarworld AG
510840.DE
114.50
-1.20
Windwelt AG
635253.D
N/A
N/A
TecDAX Index
Der Hype um Solarfirmen macht viele Anleger nervös. Dabei kann der Boom durchaus weitergehen.

von Joachim Spiering

Besser konnten die Zahlen für das erste Quartal eigentlich nicht ausfallen. Umsatz: plus 63 Prozent. Gewinn: plus 400 Prozent. Im Prinzip eine Steilvorlage für einen steigenden Aktienkurs. Doch wie reagierte das Solarworld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) -Papier am
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Montag nach Bekanntgabe der Superzahlen? Minus 1,3 Prozent.

Was war falsch gelaufen? Im Grunde gar nichts. Das Zahlenwerk hatte keinen einzigen Makel. Außer vielleicht, daß die Anleger allmählich skeptisch werden und sich fragen: Wächst da eine neue Blase heran, die schon bald zu platzen droht?

Der Hype um Solaraktien erinnert an die besten Zeiten des Neuen Markts. Egal ob Solarworld, Solon (Xetra: 747119.DE - Nachrichten) oder Sunways, sämtliche Werte stiegen seit Anfang 2004 um 600 Prozent und mehr. Traumrenditen, die auch Profi-Zocker heiß machen. So ging der Kurs des Börsenmantels BK Grundbesitz & Beteiligungs AG durch die Decke, nachdem bekannt wurde, daß in den Mantel eine Solarfirma eingebracht werden soll. Mit dabei: Florian Homm, die "Heuschrecke" aus Mallorca, der knapp 13 Prozent an der inzwischen als Reinecke & Pohl Sun Energy AG auftretenden Firma hält.

Nicht nur bei Anlegern, auch innerhalb der Branche wird man argwöhnisch. "Daß jeder eine Solarfirma aus dem Hut zaubert, ist bedenklich", meint beispielsweise Solarworld-Chef Frank Asbeck. Dabei macht er es selbst genauso. Flexibel wie er ist, baut er momentan das Geschäftsmodell der ebenfalls in Besitz der Familie Asbeck befindlichen Windwelt AG (Düsseldorf: 635253.D - Nachrichten) um. Aus dem vor sich hindümpelnden Windpark-Projektierer wird ein Anbieter von Solarparks. Passend dazu soll auf der Hauptversammlung am 24. Mai der Name geändert werden: Aus der Windwelt AG wird flugs die Solarparc AG. Dem Kurs hat der Windwechsel gut getan. Das Papier legte seit Jahresanfang um fast 500 Prozent auf über 20 Euro zu.

Trotz dieser alarmierenden Indizien: Von einer Blase wollen die Branchenvertreter nicht sprechen. "Anders als beim Neuen Markt, als Internetagenturen ohne funktionierendes Geschäftsmodell gehypt wurden, sind wir eine produzierende Industrie", betont Thomas Krupke, Finanzvorstand der Berliner Solon AG.Zwar seien einige Unternehmen aus dem Solarbereich inzwischen "sportlich bewertet", dafür sei aber auch das Wachstum rasant. In der Tat: Ob Solon, Conergy (Xetra: 604002.DE - Nachrichten) oder SAG Solarstrom - sämtliche Firmen wollen 2004 den Umsatz verdoppeln. Zwar sind solche Zuwächse dauerhaft nicht zu halten, doch ein Ende des Nachfrage-Booms scheint nicht in Sicht. "Ich sehe keine Abschwächung, nicht für das kommende Jahr und auch nicht für 2007", sagt Krupke.Derzeit hinkt die Produktion der Nachfrage hinterher. Bis auf den Grundrohstoff Sand ist alles knapp: Solarsilizium, Wafer (eine Art Rohzellen) und Zellen. Der Run auf den Sonnenstrom treibt die merkwürdigsten Blüten. So sollen dubiose Geschäftemacher Solarsilizium anbieten, das zwar Silizium ist, aber keines, das die Solarbranche braucht. Getrickst wird offenbar auch an anderer Stelle. Ein Firmenchef erzählt, daß ein Zellenhersteller neue Wafer-Rohlinge bestellt habe. "Bekommen hat er dann CD-Rohlinge."

Der Boom der Photovoltaik hat mit den Förderrichtlinien der Bundesregierung zu tun. Seit Anfang 2004 gibt es höhere Einspeisevergütungen, die auch für Solarparks auf der grünen Wiese gelten. Seitdem brummt das Geschäft mit dem Saft vom Acker. Die Anbieter der Sonnenfonds versprechen jährliche Renditen von sechs Prozent und mehr.

Das lockt viele Privatanleger an. So sind nach Berechnungen von Stefan Loipfinger, Experte für Geschlossene Fonds, 2004 zwar nur 260 Millionen Euro in Beteiligungsmodelle aus dem Bereich für erneuerbare Energien geflossen - ein Minus von 24 Prozent. Doch dies ging vor allem zu Lasten der Windkraftbranche. Die Sonnenindustrie kam dagegen schon auf einen Anteil von 16 Prozent. 2003 tauchte diese Branche in der Statistik noch gar nicht auf.Daß die Solarleute dieselben Fehler machen wie ihre Kollegen aus dem Windbereich, die viele Mühlen an windschwachen Plätzen aufstellten, manche Renditeversprechungen nicht halten konnten und ihre Branche in Verruf brachten, schließen die Branchenvertreter aus. Ihr Argument: Anders als bei den Windfonds, bei denen Anleger bisher dank Steuersparmodellen ihren Schnitt machten, komme die Rendite der Sonnenparks direkt von der Einspeisevergütung. Das zwinge die Anbieter, ihre Solarparks nur an sonnenstarken Plätzen aufzubauen. Loipfinger sieht das etwas anders. "Bei vielen Solarfonds werden ebenfalls Steuersparmodelle eingesetzt."

Auf Grund der weltweit stärksten Förderung ist Deutschland der größte Photovoltaikmarkt der Welt. Doch andere Länder ziehen nach. In Japan wird Sonnenstrom traditionell stark unterstützt. Und Staaten wie Spanien, die USA und China, aber auch Indien, Thailand oder Südkorea haben bereits Förderprogramme aufgelegt oder dies angekündigt. Kein Wunder, daß viele Produzenten ihre Kapazitäten hochfahren. Beispiel Solarworld. "Wir werden unseren Standort Freiberg weiter ausbauen und dort bis 2010 über 500 neue Arbeitsplätze schaffen", sagt Firmenchef Asbeck. Daß sich die Unternehmen riesige Überkapazitäten aufhalsen, die schon in wenigen Jahren als leerstehende Hallen die Bilanzen belasten, glaubt in der Branche keiner.

Auch nicht die Landesbank Baden-Württemberg. In einer Studie rechnet sie hoch, daß sich der Weltmarkt bis 2010 vervierfachen wird. Zwar ist der globale Markt mit 6,3 Milliarden Euro noch überschaubar. Doch glaubt man den Bankern, dann steckt die Branche trotz explodierender Aktienkurse, Trittbrettfahrern und Profi-Zockern noch in den Kinderschuhen. "Wir würden das derzeitige Stadium mit der Automobilindustrie um 1910 bis 1920 vergleichen - der Zeit, in der das erste Ford- T-Modell vom Fließband lief." «

Wachstumsmarkt Sonnenstrom

Der Bedarf nimmt rasant zuGlaubt man den Prognosen, dann wird sich der weltweite Photovoltaik-Markt bis 2010 vervierfachen. Für Deutschland sind die Hochrechnungen nicht ganz so optimistisch. Hier soll der Wert der neuinstallierten Jahresleistung von 360 Megawatt (MW) im Jahr 2004 auf 800 MW steigen.

Solarworld Starker Auftakt

Im traditionell schwachen ersten Quartal legten die Bonner super Zahlen vor. Der Umsatz stieg um 63 Prozent auf 57,9 Millionen, der Nettogewinn von 1,47 auf 7,43 Millionen Euro. Da die absatzstarken Sommermonate noch kommen, ist jetzt schon klar: Die Jahresprognosen (Umsatz: 280 Millionen, Gewinn: 25 Millionen) dürfte Solarworld locker erreichen.

Solon Gut und teuer

Der Modulproduzent hat die Kapazitäten verdreifacht. Finanzchef Thomas Krupke schließt mittelfristig einen weiteren Ausbau nicht aus. Starkes Wachstum. Der Umsatz soll von 104 Millionen Euro (2004) auf 290 Millionen (2006) steigen, der Gewinn von 3,3 Millionen auf 11,4 Millionen. Der Anteilsschein ist aber sehr teuer. Korrektur abwarten.

Sunways Fair bewertet

Sunways ist ein Gemischtwarenladen. Die Firma vertreibt Wechselrichter, die als technologisch führend gelten, sowie Solarsysteme. Zudem wird die Zellenproduktion kräftig ausgebaut. Das sorgt für starkes Wachstum.Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Die LBBW sieht den fairen Wert bei 14 Euro.

Phoenix Verschnaufpause

Die Bayern vertreiben als Großhändler unter anderem Module, Wechselrichter sowie komplette Solarsysteme. Zudem werden über eine Tochter Solarparks entwickelt und diese als Fonds vertrieben. Seit dem Börsengang im November 2004 hat sich der Kurs verdoppelt. Aktuell konsolidiert das Papier. Langfristig aussichtsreich. Warten, bis die Hürde bei 14 Euro geknackt ist.

Conergy Solarhändler will ins Ausland

Die Hamburger sind im System- und Handelsgeschäft tätig. Das Geld aus dem Börsengang soll für die Auslandsexpansion verwendet werden. Bis 2006 soll der Umsatz Schätzungen zufolge von 284 Millionen (2004) auf 750 Millionen Euro zulegen, der Gewinn von elf Millionen auf 40 Millionen. Die Aktie ist trotz der Kursgewinne seit dem IPO im März relativ günstig. Gilt als TecDAX (Xetra: Nachrichten) -Kandidat.

Solar-Fabrik Einstieg in Zellproduktion

Der Modulhersteller und Anbieter von kompletten Solarsystemen will in die Zellproduktion einsteigen. Ob das über den Bau einer eigenen Fabrik geschieht oder eine Beteiligung, ist noch offen. Der Umsatz soll laut LBBW dieses Jahr von 52 Millionen auf 77,5 Millionen Euro steigen, der Gewinn von 0,58 Millionen auf 2,2 Millionen. Die Aktie ist charttechnisch angeschlagen. Vorerst Finger weg. S.A.G. Solarstrom Neuer SolarparkDie Freiburger bieten Solarsysteme für private und institutionelle Investoren an. Umsatztreiber ist aktuell ein als Beteiligungsmodell entwickelter Solarpark bei Würzburg. 2005 soll der Umsatz von 23,86 Millionen auf 40 Millionen Euro steigen. Andere Schätzungen rechnen sogar mit 80 Millionen Euro Umsatz bei 2,2 Millionen Euro Gewinn. First Berlin Equity sagt: Kaufen.

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Max
08.05.2005, 12:31
finanzen.net
Loewe: Raus aus der Schieflage (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 11:00 Uhr



Aktienkurse
Bayerische Motoren-W...
519000.DE
33.77
+0.32
Loewe AG
649410.DE
8.50
-0.02
Seit 82 Jahre gibt es Loewe (Xetra: 649410.DE - Nachrichten - Forum) . Nach der schwersten Krise der Firmengeschichte sieht es nun so aus, als fände die TV-Story aus Franken doch eine Fortsetzung.

von Stephan Bauer

Hauptstadt der Poesie", steht auf einer Tafel am Ortseingang von Kronach. 2004 war 1000-Jahr-Feier, 1000 Gedichte
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wurden in einer Marathonlesung vorgetragen. Für die rund 1000 Mitarbeiter des größten Arbeitgebers im Ort, dem Fernsehgerätehersteller Loewe, war das vergangene Jahr jedoch mehr ein Drama. Um ein Haar hätte die 82 Jahre alte Geschichte, die mit der Radio-Massenproduktion durch Siegmund Loewe begann, tragisch geendet.

"Wir haben die Wende geschafft", sagt Loewe-Chef Rainer Hecker heute. Am Dienstag wird Hecker verkünden, daß der Umsatz im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich gewachsen ist. "Das Wachstum setzt sich fort", berichtet der Firmenchef von den ersten Wochen des laufenden zweiten Quartals (siehe Interview). Spätestens 2006 will Hecker, der für 2004 rund 30 Millionen Euro Verlust melden mußte, wieder schwarze Zahlen schreiben.Loewe verdiente ursprünglich gutes Geld mit edlen Röhrenfernsehern. Doch plötzlich kamen Flach-TVs mit Flüssigkristallschirmen, sogenannte LCDs, in Mode. Ein Trend, den Loewe verschlief. Der Umsatz brach 2003 um 25 Prozent ein.

Statt zweistelligem Millionengewinn schrieben die Franken rund 30 Millionen Euro Verlust.

Einiges hat sich seit der Beinahepleite im vergangenen Jahr verändert: Inzwischen ist rund die Hälfte der Fernseher, die von den Bändern bei Loewe laufen, flach wie eine Flunder. Und viele der Stühle entlang der Fertigungslinien sind leer. Rund 240 Mitarbeiter verloren hier ihren Job.

Dafür sitzen seit kurzem zwei Mitarbeiter der japanischen Sharp im Kronacher Entwicklungszentrum. Der Hightech-Riese rettete die Franken vor dem Absturz. Im Dezember erhöhte die weltweite Nummer 1 bei LCDs durch eine Kapitalerhöhung ihren Anteil an Loewe auf knapp 30 Prozent - und schoß lebensrettende 20 Millionen Euro ins Unternehmen.

Japaner und Franken basteln gemeinsam an der Fernsehzukunft: 30 Loewe-Leute entwickeln mit den zwei Asiaten Elektronik für hochauflösendes HD-TV. Loewe nutzt die Ergebnisse für seine Luxusgeräte, Sharp für TVs in der Klasse darunter. Der Einblick in das Forschungslabor von Loewe ist der Preis für das Geld aus Japan. Experten rühmen die Bildqualität der Produkte aus Kronach. "Welches Interesse sollte Sharp haben außer diesem Know-how", fragt Stephan Wittwer, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg. Vorstand Hecker hofft, daß der Kunde nicht merkt, daß in seinem LCD-Fernseher fast die gleiche Technik drinsteckt wie bei Sharp. Mit guter Bedienbarkeit und neuen TV-Technologien wie digitalem oder hochauflösendem Fernsehen will Hecker wieder fette Preisaufschläge erzielen. Immerhin: Gerade wurden zwei seiner TVs deswegen von der Fachpresse zu Testsiegern gekürt.

Hecker, in stetem Kontakt zu BMW (Xetra: 519000.DE - Nachrichten - Forum) , seinem Stammkunden für Autobildschirme, setzt nun auf die Marketingstrategien der Autobauer. Zur weltgrößten Unterhaltungselektronikmesse IFA im Herbst will Loewe die Serie "Individual" vorstellen. Angeboten werden verschiedene Farben und Holzfurniere. Das zum Parkett passende TV soll dann durc