PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aktuelle Marktberichte und -analysen


Max
05.05.2005, 12:11
dpa-afx
Aktien Frankfurt: DAX im ruhigen Feiertagshandel gut behauptet - Infineon fest
Donnerstag 5. Mai 2005, 11:50 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Zu Christi Himmelfahrt haben die deutschen Standardwerte am Donnerstag bei feiertagsbedingt geringen Umsätzen zugelegt. Der DAX kletterte um 0,35 Prozent auf 4.278,98 Punkte, während der MDAX (Xetra: Nachrichten) um 0,36 Prozent auf 5.601,45 Zähler anzog. Für den TecDAX (Xetra: Nachrichten) ging es um 0,58 Prozent auf 508,23 Punkte hinauf.

Ein Händler einer
ANZEIGE
Frankfurter Großbank sagte, dass feiertagsbedingt viele professionelle Anleger dem Markt fern blieben, obwohl die Börsen in Europa fast alle geöffnet seien. Die angelsächsischen Anleger würden sich zudem augenblicklich mehr für die Unterhauswahlen in Großbritannien interessieren als für Kursentwicklungen in Deutschland.

Besonders gefragt waren die Aktien des Münchener Chipherstellers Infineon , die in einem lebhafterem Handel um 3,30 Prozent auf 6,88 Euro gewannen. Händlern zufolge profitiere die Aktie von positiven US-Vorgaben.

Einen Tag nach der Vorlage der Quartalsbilanz kletterten die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care (Xetra: 578580.DE - Nachrichten - Forum) um 1,67 Prozent auf 61,54 Euro, während Allianz-Aktien 0,19 Prozent auf 94,71 Euro einbüßten.

Als schwächster DAX (Xetra: Nachrichten) -Wert sank die Aktie von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) um 0,92 Prozent auf 68,02 Euro. Die US-Investmentbank JP Morgan hatte ihren Kunden zum Verkauf der Aktien geraten./so/ck

FordP.
05.05.2005, 12:35
DJ Aktien Singapur schließen knapp behauptet
2005-05-05 12:27:29


Aktien Singapur schließen knapp behauptet

SINGAPUR (Dow Jones-VWD)--Belastet von schwachen Konjunkturdaten hat der
Aktienmarkt in Singapur am Donnerstag mit einer knapp behaupteten Tendenz den
Handel beendet. Das Verarbeitende Gewerbe hat sich im April in Singapur
unerwartet schwach entwickelt. Der entsprechende Index fiel im April auf 49,7
nach 50,8 und verzeichnete damit den ersten Rückgang seit zwei Jahren.
Allerdings haben die positiven Vorgaben von Wall Street und Gewinne bei
ausgesuchten Einzelwerten das Sentiment gestützt. Der Straits-Times-Index
reduzierte sich um 0,1% bzw 1 Punkt auf 2.148.

SingTel, die am Donnerstag besser als prognostizierte Ergebnisse für das
Gesamtjahr 2005 bekannt gaben, stiegen um 0,8% auf 2,60 SGD. Der Nettogewinn
ging im Berichtszeitraum weniger stark zurück als erwartet, hieß es
zur Begründung. Die Aktien von Mitbewerber StarHub zeigten sich mit einem
Aufschlag von 1,5% auf 1,36 SGD, nachdem das Unternehmen Berichten zufolge die
Übernahme von MobileOne plant und damit zum zweitgrößten
Telekomkonzern nach SingTel aufsteigen würde. MobileOne gaben um 1% auf
2,03 SGD nach. Die Aktien von United Overseas Bank litten dagegen unter
Gewinnmitnahmen und reduzierten sich um 0,7% auf 14,30 SGD.

- Von Lynette Khoo, Dow Jones Newswires; +49 (0) 6196 405 223,
maerkte.de@dowjones.com

(ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2005 06:27 ET (10:27 GMT)

050505 10:27 -- GMT

Max
05.05.2005, 15:51
finanzen.net
Wall Street: Schwacher Handel, Wirtschaftsdaten im Fokus
Donnerstag 5. Mai 2005, 15:38 Uhr



Aktienkurse
Ann Taylor Stores Co...
ANN
23.76
-0.24
Echostar Communicati...
DISH
29.68
-0.18
Gillette Co
G
52.79
-0.06
The Goodyear Tire & ...
GT
14.1000
+1.1200
International Busine...
IBM
78.05
+0.97
Procter & Gamble Co
PG
55.16
+0.02
Symantec Corp
SYMC
19.70
-0.22
Wal-Mart Stores Inc
WMT
48.31
-0.14
Die US-Märkte starten am Donnerstag mit leichten Abschlägen in den Handel. Im Fokus stehen heute vor allem die erhöhte Produktivität und die gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Neben dem Personalabbau von IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) stehen auch viele Umsatz- und Quartalszahlen im Blickpunkt. Besonders der Konsumgüterkonzern Gillette (NYSE: G - Nachrichten)
ANZEIGE
steht wird dabei beachtet. Weitere Zahlen wurden von EchoStar, Goodyear und Symantec (NASDAQ: SYMC - Nachrichten) gemeldet. Im Einzelhandel wurden heute die Same-Store-Sales für den Monat April veröffentlicht.

Der Dow Jones notiert kurz nach Handelsbeginn mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 10.375,1 Punkten. Der Technologieindex NASDAQ Composite notiert ebenfalls leichter und verliert 0,19 Prozent auf 1.958,5 Zähler.

Der Technologiekonzern IBM will eigenen Angaben zufolge innerhalb von Restrukturierungsmaßnahmen 10.000 bis 13.000 Stellen abbauen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Durch die Stellenstreichungen rechnet IBM mit Einmalkosten in Höhe von 1,3-1,7 Mrd. Dollar. Wie IBM weiter mitteilte, werden die Stellen hauptsächlich in Europa wegfallen. Ebenfalls sollen einige Niederlassungen geschlossen werden. IBM hatte mit dem Ergebnis für das erste Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. Eine Restrukturierung war deshalb bereits vom Markt erwartet worden.

Der Konsumgüterkonzern Gillette gab heute die Zahlen für das erste Quartal bekannt. Demnach konnte der Konzern, der im Januar der Übernahme durch Procter & Gamble Co (NYSE: PG - Nachrichten) . zugestimmt hatte, das Ergebnis deutlich steigern und die Analystenschätzungen übertreffen. Gillette konnte das Nettoergebnis von 376 Mio. Dollar bzw. 37 Cents auf 449 Mio. Dollar bzw. 45 Cents je Aktie steigern. Die Analysten hatten zuvor das EPS bei durchschnittlich 43 Cents gesehen. Die Umsatzerlöse konnten um 17 Prozent auf 2,61 Mrd. Dollar gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum hatte diese bei 2,24 Mrd. Dollar gelegen. Die Analysten hatten zuvor die Umsätze bei 2,43 Mrd. Dollar gesehen. Für das derzeit laufende Quartal erwarten die Analysten ein EPS von 47 Cents bei Umsatzerlösen von 2,63 Mrd. Dollar.

Der Medienkonzern EchoStar Communications veröffentlichte seine Ergebnisse des ersten Quartals 2005. Das Unternehmen gab hierbei an, dass es einen Nettogewinn in Höhe von 318 Mio. Dollar erzielen konnte, nachdem es im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres noch einen Fehlbetrag in Höhe von 43 Mio. Dollar hatte ausweisen müssen. Das Nettoergebnis beinhaltet einen Sonderertrag in Höhe von 134 Mio. Dollar. Das Unternehmen konnte infolge dessen einen Gewinn je Aktie in Höhe von 70 Cents ausweisen. Im ersten Quartal 2004 war hier noch ein Verlust je Aktie in Höhe von 9 Cents zu Buche gestanden. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS in Höhe von 39 Cents gerechnet. EchoStar gab ferner an, dass sich sein Umsatz von zuvor 1,58 Mrd. Dollar auf nun 2,02 Mrd. Dollar verbesserte. Dies entspricht einem Wachstum von 28 Prozent. Die Markterwartungen hatten sich hier auf 1,99 Mrd. Dollar belaufen und konnten damit übertroffen werden. Das Unternehmen erklärte, dass es in den ersten drei Monaten in seinem Segment DISH Network rund 325.000 neue Kunden gewinnen konnte. Insgesamt zählt diese Sparte nun 11,23 Millionen Teilnehmer. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern im zweiten Quartal 2005 ein EPS in Höhe von 47 Cents und einen Umsatz von 2,11 Mrd. Dollar erzielen wird.

Der Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber teilte am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vergangene Quartal mit. Demnach konnte dank Preissteigerungen und einer höheren Nachfrage nach Reifen im oberen Preissegment eine Umsatzsteigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 4,7 Mrd. Dollar erzielt werden. Nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 78 Mio. Dollar oder 45 Cents je Aktie angefallen war, konnte Goodyear jetzt einen Gewinn von 68 Mio. Dollar oder 35 Cents je Aktie verzeichnen.

Der Anbieter von Sicherheitslösungen Symantec hat am Mittwoch nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2004 vorgelegt. Demnach konnte der Hersteller von Norton Antivirus bei Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen. Der Gewinn im vierten Quartal erhöhte sich demnach von 117 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie auf 120 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie. Die Analysten hatten zuvor ein EPS von 24 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse konnten von 556 Mio. Dollar auf 713 Mio. Dollar ausgeweitet werden. Im Vorfeld hatten die Analysten einen Umsatz von 708 Mio. Dollar erwartet. Für das erste Quartal erwarten die Analysten einen Gewinn von 23 Cents je Aktie. Die Umsatzerlöse werden bei 701,5 Mio. Dollar gesehen.

Der Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores verbuchte im April einen leichten Erlösanstieg. Wie der weltgrößte Einzelhandelskonzern bekannt gab, kletterten die vergleichbaren Filialumsätze im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent. Der gesamte Konzernumsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 20,76 Mrd. Dollar um 7,4 Prozent auf 22,3 Mrd. Dollar. Für den Monat Mai erwartet Wal-Mart bei den vergleichbaren Filialumsätzen eine Erlössteigerung um 2 bis 4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die AnnTaylor Stores Corp. gab heute die Umsatzzahlen für den Monat April bekannt. In der Folge senkte der Konzern seine Erwartungen für das erste Quartal. Die Same-Store-Sales (Umsatz in Geschäften, die länger als ein Jahr geöffnet sind) gingen im April um 3 Prozent zurück. Die gesamten Umsätzen wurden dagegen um 9,3 Prozent gesteigert. Als Konsequenz dieser außerordentlichen Umsatzentwicklung senkte der Konzern seine EPS-Prognose von 27-30 Cents auf nun 23-25 Cents. Die Analysten gehen derzeit von einem EPS von 26 Cents je Aktie aus. Die Umsätze werden bei 474,25 Mio. Dollar gesehen.

Max
05.05.2005, 15:56
Dow Jones/vwd
US/Produktivität ex Agrar 1. Quartal vorl. +2,6% (PROG: +1,8%)
Donnerstag 5. Mai 2005, 15:45 Uhr

(korrigierte Fassung)

WASHINGTON (Dow Jones-VWD)--Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im ersten Quartal 2005 nach vorläufiger Rechnung annualisiert um 2,6% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Dies war die stärkste Produktivitätsentwicklung seit dem zweiten Quartal 2004, damals belief sich der Zuwachs auf 3,9%. Von Dow Jones Newswires befragte Bankvolkswirte hatten für den Zeitraum Januar bis März im Durchschnitt mit einer Produktivitätszunahme um lediglich
ANZEIGE
1,8% gerechnet. Im vierten Quartal 2004 hatte sich der Anstieg der Produktiviät auf 2,1% belaufen.

Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten im Berichtszeitraum um 2,2%, während im Vorquartal ein revidierter Anstieg um 1,7% (vorläufig: plus 1,3%) verzeichnet worden war. Vorhergesagt war eine Zunahme um 2,0%. Beobachter werteten den starken Anstieg der Lohnstückkosten als Anzeichen für den wachsenden Inflationsdruck in den USA. Vor diesem Hintergrund hatte die US-Notenbank am Dienstag signalisiert, an ihrem Zinsstraffungskurs festzuhalten. Zugleich erhöhte die Fed ihren Leitzins das achte Mal in Folge um einen viertel Prozentpunkt auf nunmehr 3,00%. (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/DJN/ptr

macadojo
05.05.2005, 16:03
Was hat so'n Thread unter "Mögliche Investmentchancen" zu suchen, du Eierkopp?? :lol: :lol: :P Geh' lieber ein paar Maibock trinken, du Klobürste,
so wie ich es mache! :P Anfänger! :P

Max
05.05.2005, 16:09
Kurse reagieren kaum

Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in USA gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist um 11 000 auf 333 000 gestiegen. Die Nachricht blieb jedoch zunächt ohne Auswirkung auf die Kurse.

HB WASHINGTON. Bankvolkswirte hatten im Durchschnitt eine Zunahme um 4000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 23 000 auf 322 000 (vorläufig: plus 21 000 auf 320 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 321 500 (Vorwoche revidiert: 323 500; vorläufig: 323 000) an.

In der Woche zum 23. April erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,589 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 38 000. Trotz des zweiten Anstiegs der Erstanträge in Folge werteten Beobachter die Zahlen im Einklang mit einer weiter aufwärts gerichteten Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Die Kurse reagierten daher kaum.

Am Freitag steht der wichtigere Arbeitsmarktbericht für April auf der Agenda. Analysten rechnen für April mit einem Stellenzuwachs außerhalb der US-Landwirtschaft von 170 000 nach 110 000 im Vormonat.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 05. Mai 2005, 15:46 Uhr

Max
05.05.2005, 16:11
Was hat so'n Thread unter "Mögliche Investmentchancen" zu suchen, du Eierkopp?? :lol: :lol: :P Geh' lieber ein paar Maibock trinken, du Klobürste,
so wie ich es mache! :P Anfänger! :P

Hi! :P

Ich habe schon den Vorschlag gemacht, diesen Thread in die Übersicht zu verschieben, ich kann es ja selbst nicht!! :cry: :lol:

Max
05.05.2005, 19:55
dpa-afx
TAGESVORSCHAU: Termine am 6. Mai 2005
Donnerstag 5. Mai 2005, 17:35 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Freitag, den 6. Mai 2005:

Freitag, 6. Mai

D: mensch und maschine Q1-Zahlen Auftragseingang Industrie 3/05 8.00 Uhr

A: Erste Bank der Österreichischen Q1-Zahlen

NL: Unilever Q1-Zahlen 8.00 Uhr

USA: Berkshire Hathaway Q1-Zahlen (nach Börsenschluss) Arbeitslosenzahlen 4/05 14.30 Uhr Verbraucherkredite 3/05 21.00 Uhr°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bw

Max
05.05.2005, 19:56
finanzen.net
DAX-Schluss: US-Vorgaben ziehen DAX ins Plus, Infineon gefragt
Donnerstag 5. Mai 2005, 18:14 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
46.04
-0.25
Allianz AG Holding
840400.DE
94.41
-0.48
BASF AG
515100.DE
51.91
+0.25
Continental AG
543900.DE
56.20
+1.09
CTI Molecular Imagin...
CTMI
20.49
-0.02
Deutsche Post AG
555200.DE
18.37
-0.02
Fresenius Medical Ca...
578580.DE
61.60
+1.07
Henkel KGaA
604840.DE
65.00
-0.15
Infineon Technologie...
623100.DE
6.94
+0.28
Linde AG
648300.DE
53.05
+0.82
SAP AG
716460.DE
125.91
+1.66
Siemens AG
723610.DE
57.64
+0.38
Xetra DAX Index
Deutsche Borse AG
Die deutschen Standardwerte verbuchten am heutigen Handelstag aufgrund der starken Vorgaben aus Übersee deutliche Kursaufschläge. In einem feiertagsbedingt ruhigen Handel wies der DAX (Xetra: Nachrichten) zum Handelsende ein Plus von 0,82 Prozent auf 4.299,51 Punkte aus.

Spitzenreiter des heutigen Tages war die Aktie von Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum)
ANZEIGE
, wobei der Wert von den günstigen Vorgaben amerikanischer Technologiewerte profitieren konnte. Die Aktie gewann zum Handelsende 4,20 Prozent und führte den DAX mit deutlichem Abstand an. Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von Continental, FMC, Linde (Xetra: 648300.DE - Nachrichten - Forum) sowie SAP (Xetra: 716460.DE - Nachrichten - Forum) . Continental und Linde konnten dabei einen Tag nach der Vorlage der Quartalszahlen von positiven Analystenkommentaren profitieren.

Im Blickpunkt der Anleger stand auch der Chemieriese BASF, nachdem der Konzern gemeinsam mit dem britischen Ölkonzern Shell den Verkauf ihres gemeinsamen Joint Ventures Basell für 4,4 Mrd. Euro bekannt gegeben hatte. Im Vorfeld war bereits über die baldige Veräußerung des Gemeinschaftsunternehmens spekuliert worden. Anleger honorierten die weitere Konzentration auf das Kerngeschäft mit einem leichten Kursplus von knapp 1 Prozent.

In einem ansonsten freundlichen Handelsumfeld verbuchten lediglich die Anteilsscheine von ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) , Allianz, Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) und Deutsche Post (Xetra: 555200.DE - Nachrichten - Forum) leichte Kursabschläge.

Schlussstände 17.40 Uhr:

DAX: 4.299,51 (+0,82 Prozent)

MDAX (Xetra: Nachrichten) : 5.611,12 (+0,55 Prozent)

Tagesgewinner: Infineon, Continental, FMC, Linde, SAP

Tagesverlierer: ALTANA, Allianz, Henkel, Deutsche Post

Unternehmensnachrichten:

Der Chemiekonzern BASF und der britische Ölkonzern Shell Transport & Trading haben sich von ihrem Gemeinschaftsunternehmen Basell getrennt. Wie der weltgrößte Chemiekonzern am Donnerstag bekannt gab, wird das Joint Venture an ein Konsortium bestehend aus der amerikanischen Access Industries und der The Chatterjee Group verkauft. Der Verkaufspreis liegt inklusive der Verbindlichkeiten bei 4,4 Mrd. Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und soll in der zweiten Jahreshälfte 2005 abgeschlossen werden. Bei Basell handelt es sich um den weltweit führenden Hersteller von Polyolefinen. BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) und Shell halten jeweils 50 Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens. Das Joint Venture wurde im Jahre 2000 gegründet und betreibt Produktionsstandorte in weltweit 21 Ländern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 6.600 Mitarbeiter und generierte im Jahr 2004 einen Gesamtumsatz von 6,7 Mrd. Euro.

Der Technologiekonzern Siemens erklärte am Mittwoch nach Börsenschluss, dass die Angebotsfrist für die ausstehenden Anteile der CTI Molecular Imaging Inc (NASDAQ: CTMI - Nachrichten) . abgelaufen ist. Das Unternehmen erklärte, dass seiner Tochter Siemens Medical Solutions innerhalb dieses Zeitraums ein Aktienanteil von 94 Prozent angedient wurde. Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) hatte seine Übernahmeabsichten am 18. März bekannt gegeben und den Aktionären von CTI Molecular Imaging 20,50 Dollar je Anteilsschein geboten.

Max
05.05.2005, 19:56
finanzen.net
TecDAX-Schluss: Wachstumswerte schließen mit deutlichen Aufschlägen
Donnerstag 5. Mai 2005, 18:36 Uhr



Aktienkurse
Elmos Semiconductor ...
567710.DE
12.25
-0.15
Evotec OAI AG
566480.DE
2.54
-0.01
Jenoptik AG
622910.DE
8.47
-0.06
Rofin-Sinar Technolo...
RSTI
32.10
+0.45
Suess Microtec AG
722670.DE
3.88
+0.09
Software AG
330400.DE
27.85
+1.10
Solarworld AG
510840.DE
115.70
+3.50
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Wachstumswerte konnten am Donnerstag aufgrund guter Vorgaben der US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) deutliche Kursaufschläge vorweisen. Zum Handelsende verbuchte der TecDAX (Xetra: Nachrichten) bei schwachen Umsätzen ein Plus von 0,72 Prozent und beendete den Handel bei 508,96 Punkten.

An der Spitze rangierte zum Handelsende die Aktie der Software AG.
ANZEIGE
Dabei profitierte der Wert von positiven Analystenkommentaren und verbuchte in der Folge ein Kursplus von 4,11 Prozent. Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) , SÜSS und Rofin-Sinar, wobei diese Werte Zugewinne von knapp 3 Prozent vorzuweisen hatten.

Am unteren Ende notierte ELMOS, wobei die Aktie ihre Talfahrt weiter fortsetzte und mehr als 1 Prozent einbüßte. Mehrere Analysten hatten die Aktie nach den schwachen Quartalszahlen vom Vortag abgestuft, was von vielen Investoren mit weiteren Kursabschlägen quittiert wurde. Ebenfalls schwächer tendierten die Anteilsscheine von JENOPTIK (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) und Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) . Die Vortagesgewinner mobilcom und freenet.de litten unter Gewinnmitnahmen und rangierten mit leichten Abschlägen ebenfalls am unteren Ende des TecDAX.

Schlussstand von 17.40 Uhr TecDAX: 505,32 Punkte (-0,52 Prozent)

Tagesgewinner: Software AG, SolarWorld, SÜSS, Rofin-Sinar

Tagesverlierer: ELMOS, freenet.de, JENOPTIK, Evotec, mobilcom

Max
05.05.2005, 19:57
Dow Jones/vwd
Wall Street am Mittag nahezu unverändert - Einzelhändler gefragt
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:11 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen zeigen sich am Donnerstagmittag (Ortszeit) nahezu unverändert. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewinnt um 18.36 Uhr MESZ 0,1% bzw 4 Punkte auf 10.388. Der S&P-500-Index erhöht sich um 0,2% bzw 2 Punkte auf 1.178 Zähler. Der Nasdaq-Composite legt um 0,3% bzw 6 Punkte auf 1.968 zu. Händler berichten von mangelnden Impulsen. Weder hätten viele Unternehmen wichtige Nachrichten gemeldet, noch seien entscheidende Konjunkturdaten auf dem
ANZEIGE
Programm gewesen. Zudem sei eine "Pause" nach dem überraschend starken Anstieg vom Vortag ziemlich normal, so ein Beobachter.

Bei den von Händlern als "eher weniger wichtige" bezeichnete Konjunkturdaten stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 11.000 statt wie erwartet lediglich um 4.000 zugenommen hatte in der Woche zum 30. April, fiel die Produktivität außerhalb des Agrarsektors im ersten Quartal mit vorläufig plus 2,6% deutlich besser aus als mit 1,8% erwartet. Unterdessen stiegen die Lohnstückkosten im ersten Quartal um vorläufig 2,2%, während hier 2,0 Prozent prognostiziert worden waren. Insgesamt hätten sie damit ein gemischtes Bild geliefert, so ein Händler.

Neben den Konjunkturdaten gelte das Interesse Einzelhandelsaktien, sagen Marktbeobachter. Wal-Mart Stores gewinnen 0,8% auf 48,85 USD, nachdem der Aprilumsatz mit plus 0,9% zwar knapp unter den Analystenerwartungen gelegen hat, im Mai jedoch mit einem Anstieg um 2% bis 4% gerechnet wird. Starbucks meldete einen flächenbereinigten Umsatzanstieg von 9% und einen Erlösplus in den vergangenen vier Wochen bis zum 1. Mai von 23% auf 487 Mio USD. Den Anlegern scheinen die Zahlen zu munden. Die Aktie erhöht sich um 3% auf 52,11 USD.

Unter den Einzelwerten stehen IBM im Blickpunkt. Das Unternehmen hat Pläne zum Abbau von weltweit 10.000 bis 13.000 Stellen mitgeteilt, um dadurch die Effizienz zu verbessern und Chancen in Märkten mit höheren Wachstumsraten zu nutzen. IBM verlieren dennoch 1,2% auf 75,92 USD. General Electric zeigen sich kaum verändert. Das Unternehmen hat gemeldet, sein Geschäft mit mietbaren Lagerräumen zu verkaufen. Die zur GE Commercial Finance gehörende Storage USA soll für 2,3 Mrd USD in bar abgegeben werden. Merck zeigen sich ebenso unbeeindruckt von der Nachricht, dass der CEO und Chairman Raymond Gilmartin ausscheidet und von Richard T. Clark ersetzt wird.

Goodyear Tire & Rubber ziehen um 5,7% auf 13,71 USD an, nachdem der Reifenhersteller im ersten Quartal einen Gewinn nach einem Verlust im Vorjahr ausweisen konnte. (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/mc

Max
05.05.2005, 19:58
dpa-afx
Rückschlag für General Motors - S&P senkt Rating - auch Ford auf Junk-Statuts
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:21 Uhr


DETROIT (dpa-AFX) - Neuer Rückschlag für den in der Krise steckenden weltgrößten Autokonzern General Motors (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) . Die Rating-Agentur Standard & Poors hat am Donnerstag das Kreditrating des Unternehmens auf das berüchtigte Niveau so genannter "Schrottanleihen" (Junkbonds) gekürzt.

Auch beim Erzrivalen Ford nahm S&P die Ratings auf Junk-Status zurück. Damit wird die
ANZEIGE
Aufnahme neuer Kredite für die Unternehmen künftig deutlich teurer. Die Aktien der Konzerne reagierten mit deutlichen Kursverlusten.

S&P reduzierte bei GM die Bewertung um zwei Stufen von "BBB-" auf "BB". GM nannte die Entscheidung enttäuschend. Gleichzeitig versicherte der Konzern, es drohe keine Insolvenzgefahr, da ausreichend Barmittel im Kerngeschäft und bei der Finanzsparte GMAC vorhanden seien. Früheren Angaben verfügen beide Bereiche über Cash-Positionen von jeweils mehr als 20 Milliarden Dollar.

GM leidet unter sinkendem Absatz und vor allem milliardenschweren Kosten für Pensions- und Gesundheitsleistungen. Im ersten Quartal schrieb der Autoriese aus Detroit rote Zahlen und veröffentlichte eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr./tb

Max
05.05.2005, 19:58
finanzen.net
Ausblick: Quartalszahlen bei Dell
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:25 Uhr



Aktienkurse
Dell Inc
DELL
36.98
+0.15
Die Dell Inc., der weltweit größte Computerhersteller, wird am kommenden Donnerstag die Zahlen für das vergangene Quartal bekannt geben. Analysten gehen durchschnittlich von einem Gewinn von 37 Cents je Aktie bei Erlösen in Höhe von 13,4 Mrd. Dollar aus. Im Vorjahreszeitraum erreichte Dell (NASDAQ: DELL - Nachrichten) einen Gewinn von 28 Cents je Aktie bei Erlösen von 11,5 Mrd. Dollar.

Die Aktie, die in den vergangenen Wochen unter den schwachen Quartalszahlen anderer Technologieunternehmen litt und rund 10 Prozent verlor, notiert heute 0,43 Prozent im Plus bei 36,99 Dollar.

Max
05.05.2005, 19:59
Dow Jones/vwd
Europäische Aktienmärkte schließen freundlich - Ölwerte gesucht
Donnerstag 5. Mai 2005, 19:26 Uhr

Aktienkurse
Euronext Amsterdam N...
Euronext Brussels
Euronext Paris SA
FTSE International
Sociedad de Bolsas S...
Milan Stock Exchange
Stoxx Ltd

Freundlich haben sich die europäischen Börsen am Vatertag gezeigt, die damit von günstigen US-Vorgaben profitierten. Zwar waren die meisten Aktienbörsen geöffnet, allein der Umsatz litt unter dem Feiertag in den meisten europäischen Ländern. Vor diesem Hintergrund waren Unternehmens- oder Konjunkturdaten rar gesät. Die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag blieben eher folgenlos, zumal mit dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag noch ein gewichtiger Impulsgeber auf der Agenda steht. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,8 Prozent oder 23 auf 3004 Punkte, der Stoxx-50 kletterte um 0,6 Prozent bzw 16 auf 2.876 Zähler.

Energiewerte Tagessieger

Ölaktien mauserten sich gemessen an ihrem Subindex, der 1,5 Prozent gewann zum Tagesssieger. Die Citigroup hatte ihre Ölpreisprognose erhöht und dies mit einem Nachfragewachstum von Nicht-OECD-Ländern und anhaltenden Befürchtungen über knappe Resourcen begründet. Die Analysten nannten BP und Total ihre Favoriten in dem Sektor. Erstere legten 1,3 Prozent auf 546 EUR zu, letztere 1,7 Prozent auf 176,30 EUR.

Die Technologiewerte bauten ihre Gewinne vom Vortag weiter aus. Händler führten dies auf die guten Vorlagen der Nasdaq zurück. Besonders Chipwerte waren gesucht. Unter anderem gewannen ASML 2,7 Prozent auf 11,81 EUR und Infineon 4,2 Prozent auf 6,94 EUR.

Autowerte von Vorgaben gestützt

Autotitel profitierten ebenfalls von günstigen Vorlagen aus den USA und dem dortigen massiven Plus der General-Motors-Aktie. Der Subindex gewann 0,6 Prozent. Die Neuzulassungszahlen aus Frankreich und der günstige April-Absatz in Deutschland deuten nach Ansicht von Experten auf eine Bodenbildung in der Branche hin.

Gut im Rennen lagen die Versicherer mit 0,9 Prozent Aufschlag. Hier waren Prudential mit 1,6 Prozent auf 486 p die treibende Kraft. Ein Analyst begründete die Kursaufschläge der Aktie damit, dass auf der Hauptversammlung die mögliche Veräußerung des 79%-Anteils an Egg in den Fokus rücken wird. Das Unternehmen habe sich zuvor zu jedem Geschäftsbereich geäußert, habe sich aber bezüglich des Banking-Bereichs verschlossen gezeigt. Dadurch schaue man wieder auf Egg.

Europäische Indizes, Donnerstag 5. Mai

Index Schluss Veränd. %-Veränd. %-Veränd.
(Jahresbeginn)

London FTSE 100 4902.30 +19.80 +0.41 +1.83 Close FTSE 250 6790.70 +46.70 +0.69 -2.11 Close Frankfurt Xetra DAX 4299.51 +35.16 +0.82 +1.02 Intraday Paris CAC40 4019.35 +31.72 +0.80 +5.19 Close DJ Europe STOXX 600 260.77 +1.48 +0.57 +3.88 Intraday STOXX 50 2876.01 +15.98 +0.56 +3.65 Intraday EuroSTOXX50 3004.52 +23.48 +0.79 +1.81 Intraday Amsterdam AEX 354.78 +3.60 +1.03 +1.92 Close Athens ASE 2852.80 +19.72 +0.70 +2.39 Close Brussels BEL-20 3091.79 +25.07 +0.82 +5.43 Close Copenhagen KFX 311.71 +1.74 +0.56 +8.74 May 4 Dublin ISEQ 6069.34 +85.33 +1.43 -2.07 Close Helsinki HEX 6600.15 +45.81 +0.70 +5.97 May 4 Istanbul IMKB-100 25099.87 +539.65 +2.20 +0.51 Close Lisbon PSI General 2304.88 +3.58 +0.16 +3.27 Close Madrid IBEX 35 9235.50 +39.80 +0.43 +1.70 Close Milan S&P/MIB 31435.00 +169.00 +0.54 +1.72 Close Oslo All-Share 267.37 -0.53 -0.20 +8.00 May 4 Prague PX-50 1117.20 +6.00 +0.54 +8.26 Close Vienna ATX 2550.83 -8.33 -0.33 +4.91 May 4 Zurich Swiss Mkt 6001.85 +68.11 +1.15 +5.42 May 4 (ENDE) Dow Jones Newswires/5.5.2005/fm/gos

Max
05.05.2005, 20:35
US-Konjunktur

Greenspan fordert Haushaltsdisziplin von US-Kongress

US-Notenbank-Präsident Alan Greenspan ist sporadisch aufkommenden Befürchtungen vor schnell steigenden US-Zinsen entgegengetreten. Die längerfristigen Inflationserwartungen seien weiterhin unter Kontrolle. Zugleich bekräftigte der Fed-Chef seine Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin an den Kongress.



HB CHICAGO. Die sinkenden Inflationserwartungen hätten bislang eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass die langfristigen Zinsen trotz steigender kurzfristiger Kreditkosten niedrig gehalten werden konnten, sagte Greenspan bei einer Konferenz der Federal Reserve Bank von Chicago. „Der Rückgang der Inflationserwartungen war kein unwesentlicher Faktor für das nachgeben der realen langfristigen Zinsen“, sagte er.

Am Dienstag hatte die Fed ihren Schlüsselzins um 25 Basispunkte auf drei Prozent angehoben und eine Fortsetzung der moderaten Straffung der Geldpolitik signalisiert. Dabei zeigten sich die Währungshüter zuversichtlich, Inflationsgefahren durch weiterhin maßvolle Zinserhöhungen vorbeugen zu können. Auch die längerfristigen Inflationserwartungen seien weiterhin unter Kontrolle.

Der Fed-Chef erneuterte seine Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin an den Kongress. Zudem wiederholte er seine Warnung, die immensen Immobilienbestände in wenigen Händen, wie den beiden größten Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac stellten ein Risiko für die Liquidität der Derivate-Märkte dar, die von den Unternehmen zu Zins-Sicherungsgeschäften genutzt werden.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 05. Mai 2005, 20:06 Uhr

Max
06.05.2005, 10:50
finanzen.net
Intel erwartet zweistelliges Umsatzwachstum für 2005
Freitag 6. Mai 2005, 09:33 Uhr



Aktienkurse
Intel Corp
INTC
24.26
+0.15
Der amerikanische Chip-Hersteller Intel Corp. geht auch für das laufende Fiskaljahr von einer zweistelligen Zuwachsrate beim Konzernumsatz aus.

Wie der weltweit führende Halbleiterhersteller am Donnerstagabend im Rahmen des Intel Spring Analyst Meeting erklärte, geht man für das Geschäftsjahr 2005 von einer zweistelligen Umsatzsteigerung aus. Dies wäre damit das dritte Jahr in Folge.

Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn von 1,35 Dollar je Aktie sowie einen Erlös von 37,93 Mrd. Dollar.

Die Aktie von Intel (NASDAQ: INTC - Nachrichten) schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,62 Prozent bei 24,26 Dollar.

Max
06.05.2005, 10:51
finanzen.net
SEB-Ausblick: Technische Analyse - Bund Future (KW18/19)
Freitag 6. Mai 2005, 10:31 Uhr



Zum Zeitpunkt der Analyse vom 27. April konnte der Bund Future den Ausbruch über 120,01 Prozent bestätigen, sich aber noch nicht deutlicher von dieser Marke nach oben absetzen. In der Folge stieg der Bund Future in kleinen Schritten weiter an, wobei jegliche größere (Abwärts-) Gegenbewegung bisher ausblieb. Das Allzeit-Hoch liegt nun bei 121,06 Prozent. Das technische Umfeld präsentiert sich ausgesprochen robust. Aus mittelfristiger Sicht liegen hohe positive Impulse vor.
ANZEIGE
Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen einen ausgeprägten Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik. Allerdings weist nach dem Momentum nun auch der MACD eine leicht fallende Tendenz auf, so dass der hohe positive Trendüberhang ein wenig reduziert wird. Kaum Impulse kommen nach wie vor von den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren. RSI und Stochastiks verharren seit Anfang April im Überkauft-Bereich und trotzen jedweder Aufnahme einer Abwärts-Bewegungsdynamik. Somit ist zwar die Wahrscheinlichkeit einer (Abwärts-) Gegenbewegung wegen des starken Überkauft-Szenarios weiterhin gegeben - Anzeichen hierfür gibt es aber nicht. Die Volatilität liegt bei 0,42 (0,42) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 0,35 (0,35) Prozent entspricht.

"(Abwärts-) Gegenbewegung lässt auf sich warten"

Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen wir auf Grund des starken Überkauft-Szenarios, aber der hohen positiven Trendimpulse mit einem behaupteten Bund Future, der allerdings an Dynamik verlieren dürfte. Bislang gibt es noch keinerlei Anzeichen für die Aufnahme einer überfälligen (Abwärts-) Gegenbewegung, die den Bund Future in Richtung der (Unterstützungs-) Haltemarke bei 120,01 Prozent führen könnte. Die leichte Abschwächung des Trendumfelds auf sehr hohem Niveau, ist in diesem Zusammenhang ein natürlicher Vorgang und nicht über zu bewerten. Insofern läge selbst im Falle der Aufnahme einer (Abwärts-) Gegenbewegung das maximale Rückschlagspotenzial bei 120,01 Prozent für die nächsten Handelstage. Wahrscheinlicher ist, dass diese Marke nicht einmal erreicht wird. Solange sich die Overbought/Oversold Indikatoren derart stabil zeigen, wird der Überhang an mittelfristigem Aufwärtspotenzial und -dynamik dafür Sorge tragen, dass der Bund Future mit der oberen Begrenzungslinie des Aufwärtstrends aus dem Weekly Chart, die bei 120,86 Prozent verläuft (wöchentlich steigend), weiter moderat ansteigt. Allerdings ist die Dynamik weitestgehend aus dem Bund Future gewichen, was neben den Overbought/Oversold Indikatoren auch das zur Zeit nach unten abgedrehte Momentum anzeigt. In der Summe sprechen die Indikatoren somit für eine behauptete bis gut behauptete Tendenz.

Tina Koch ist seit Anfang 2002 im Portfolio Management, Asset Strategy, in der SEB AG tätig. Neben der Öffentlichkeitsarbeit konzentriert Sie sich auf die Empfehlung der Allokationen in optimalen Portfolios.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 13:33
finanzen.net
Deutscher Auftragseingang erholt sich
Freitag 6. Mai 2005, 13:26 Uhr



Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in Berlin ermittelte für März 2005 einen vorläufigen, preis- und saisonbereinigten Anstieg beim Auftragseingang in der Industrie.

Binnen Monatsfrist wuchs die Nachfrage in der Industrie um 2,2 Prozent, wogegen sie im Vormonat um 2,6 Prozent zurückgegangen war. Hierbei nahm die Binnennachfrage um 2,0 Prozent zu, während sich die Ordereingänge aus dem Ausland um 2,4 Prozent erhöhten.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der Auftragseingang jedoch um 3,1 Prozent zurück.

Der Auftragseingang der Industrie ist ein wichtiger Frühindikator für die Konjunkturentwicklung, jedoch können die Daten von Monat zu Monat zum Beispiel aufgrund von Großaufträgen stark schwanken. Im weniger schwankungsanfälligen Zwei-Monats-Vergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar verringerten sich die Bestellungen um 2,7 Prozent.

Max
06.05.2005, 14:45
finanzen.net
TecDAX am Mittag: Leichter, IDS Scheer baut Zugewinne aus
Freitag 6. Mai 2005, 13:59 Uhr



Aktienkurse
Evotec OAI AG
566480.DE
2.61
+0.07
GPC Biotech AG
585150.DE
8.26
-0.04
IDS Scheer AG
625700.DE
14.25
+0.35
Medigene AG
502090.DE
9.09
-0.21
Mensch Und Maschine ...
658080.DE
4.09
+0.24
Solarworld AG
510840.DE
114.29
-1.41
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Technologiewerte notieren am Freitagmittag mit leichten Abschlägen. Besonders die schwachen Vorgaben der US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) sorgen in Frankfurt für negative Stimmung. Angesichts des gestrigen Feiertags herrscht auch heute Zurückhaltung vor. Derzeit verliert der TecDAX (Xetra: Nachrichten) bei dünnen Umsätzen 0,16 Prozent auf 508,1 Zähler.

ANZEIGE
Aktuell sind im TecDAX die Gewinner und Verlierer gleichauf. Der Technologieindex wird derzeit von IDS Scheer (Xetra: 625700.DE - Nachrichten - Forum) , Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) und Drägerwerk angeführt. Am Ende des Index notieren derzeit die Aktien von SÜSS, MediGene (Xetra: 502090.DE - Nachrichten - Forum) und SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) . Die höchsten Umsätze können momentan die Aktien von SolarWorld auf sich verbuchen.

Das Biotechunternehmen Evotec OAI gab heute bekannt, dass es im Anschluss an den Erwerb von Evotec Neurosciences (ENS) im März 2005 beabsichtigt, ihren Aufsichtsrat umzustrukturieren. Das Unternehmen wird der für den 7. Juni 2005 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, Dr. Hubert Birner, Dr. Peter Fellner und Dr. Alfred Oberholz in den Aufsichtsrat zu wählen und das gerichtlich bestellte Mitglied Mary Tanner, dessen Amtszeit mit dem Ende der Hauptversammlung abläuft, erneut in das Gremium zu entsenden. Birner war bis zum Erwerb von ENS deren Aufsichtsratsvorsitzender. Er wird Dr. Karsten Henco ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Fellner wird Dr. Edwin Moses ersetzen, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung vom 12. April 2005 niedergelegt hat. Alfred Oberholz soll Dr. Pol Bamelis ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats werden für die verbleibende Amtszeit der ausscheidenden Mitglieder gewählt.

Der CAD-Anbieter Mensch und Maschine Software AG (MuM) konnte seine Ergebnisse im ersten Quartal 2005 deutlich verbessern. Unternehmensangaben zufolge übertrafen die Umsätze mit 38,5 Mio. Euro den Umsatz des Vorjahresquartals mit 37,7 Mio. Euro. Dazu kam ein Auftragseingang über 40 Mio. Euro. Das EBIT kletterte von 0,7 Mio. auf 6,4 Mio. Euro. Davon entfiel zwar der Hautanteil von 5,0 Mio. auf den Buchgewinn aus dem Desinvestment der Tochter Compass, jedoch übertraf auch der operative Teil in Höhe von 1,4 Mio. Euro den Vorjahreswert um etwa 100 Prozent. Das Nettoergebnis erhöhte sich auf 3,5 Mio. Euro, nach 162.000 Euro im Vorjahresquartal. "Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr war und ist eine moderate Umsatzsteigerung, verbunden mit einem Sprung bei den Ergebniskennzahlen" sagt der Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff. Beim EBIT erscheinen demnach die Marken von 6,0 Mio. Euro aus dem operativen Geschäft bzw. 11,0 Mio. Euro inkl. Compass-Verkauf erreichbar. Die Vorgabe beim Nettoergebnis wurde auf 7 Mio. Euro erhöht. Der Jahresumsatz soll um 7 Prozent auf 145 Mio. Euro gesteigert werden.

Max
06.05.2005, 14:46
finanzen.net
DAX am Mittag: Ruhiger Handel, Infineon nach Upgrade gesucht
Freitag 6. Mai 2005, 13:51 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
47.05
+1.01
DaimlerChrysler AG
710000.DE
31.19
-0.21
Deutsche Post AG
555200.DE
18.39
+0.02
E.ON AG
761440.DE
67.12
+0.19
Henkel KGaA
604840.DE
63.68
-1.32
Infineon Technologie...
623100.DE
7.08
+0.14
Xetra DAX Index
Der Deutsche Aktienindex notieren am Freitagmittag weiterhin schwächer. Nach den schwachen US-Vorgaben kommt in Frankfurt ebenfalls keine gute Laune auf. Da viele Anleger den heutigen Tag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende nutzen, setzt sich der schwache Feiertagshandel von gestern weiter fort. Der DAX30 notiert aktuell mit einem Minus von 0,35 Prozent bei 4.284,4 Zählern.

Derzeit geben die meisten DAX (Xetra: Nachrichten) -Werte
ANZEIGE
ab. Der deutsche Leitindex wird weiter von FMC mit einem Plus von 3,9 Prozent angeführt. Der Dialyse-Spezialist profitiert dabei von Analystenheraufstufungen. Daneben legen auch Schering, ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) und Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum) kräftig zu.

Die Verliererseite wird derzeit von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) , DaimlerChrysler (Xetra: 710000.DE - Nachrichten - Forum) und Münchener Rück angeführt. Im Automobilsektor belasten heute die Downgrades der US-Wettbewerber GM und Ford durch die Ratingagentur Standard & Poors. Hiervon ist allerdings derzeit nur noch DaimlerChrysler betroffen.

Der Energieversorger E.ON baut seine Marktposition in Großbritannien weiter aus. Wie der Konzern heute bekannt gab, hat die Tochtergesellschaft E.ON UK ein britisches Gaskraftwerk in Enfield erworben. Der Kaufpreis wurde auf 109 Mio. Pfund (160 Mio. Euro) beziffert. Das Kraftwerk verfügt über eine Gesamtleistung von 392 Megawatt. "In unserem Kernmarkt Großbritannien bauen wir unsere führende Position in der Stromerzeugung mit dem Erwerb des modernen und effizienten Gaskraftwerks Enfield weiter aus und stärken so unsere Position im britischen Markt. Damit setzen wir weiter planmäßig unsere Strategie, organisch in unseren Kernmärkten zu wachsen, um", kommentierte Konzernchef Wulf H. Bernotat den Zukauf.

Die Deutsche Post befürchtet aufgrund der gerichtlich erzwungenen Zusammenarbeit mit Konkurrenten einen massiven Stellenabbau innerhalb des Konzerns. Konzernchef Klaus Zumwinkel erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung "DIE WELT", das dem Logistikkonzern durch die Konsolidierung der privaten Brieffirmen ein Umsatzvolumen von 200 Mio. Euro verloren gehen wird. "Übersetzt in Arbeitsplätze sind das 6000 Stellen, die wir dann über die Zeit abbauen müssen. Dagegen kämpfen wir nun vor Gericht. Schließlich bekomme ich mein Gehalt auch dafür, dass ich Arbeitsplätze bei der Post schütze", so Zumwinkel weiter. Im Rahmen des im Jahr 2008 auslaufenden Briefmonopols erwartet der Konzernchef keine wesentlichen Umsatzeinbußen. Mit Blick auf Länder wie Schweden erklärte Zumwinkel, dass sich auch nach der Deregulierung des Marktes nicht viel geändert habe.

Max
06.05.2005, 14:47
finanzen.net
General Electric berichtigt Ergebnisse, bestätigt Prognose für 2005
Freitag 6. Mai 2005, 14:15 Uhr



Aktienkurse
General Electric Co
GE
35.8500
0.0000
Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. kündigte am Freitag die Berichtigung seiner Konzernergebnisse im Zeitraum von 2002 bis 2004 an. Dabei müssen alle Quartalsergebnisse der Fiskaljahre 2003 und 2004 sowie bestimmte Periodenergebnisse aus dem Fiskaljahr 2001 korrigiert werden, teilte der Konzern weiter mit.

Im Rahmen einer turnusmäßigen Überprüfung wurde eine Neubilanzierung bei der Verbuchung von Derivaten zur Absicherung von Zins- und Kursrisiken notwendig. Aufgrund dieser Maßnahmen
ANZEIGE
wird der im Zeitraum von 2001 bis zum ersten Quartal 2005 ausgewiesene Nettogewinn um 381 Mio. Dollar nach oben revidiert.

Für das erste Quartal 2005 wird der ausgewiesene Nettogewinn um 78 Mio. Dollar oder 1 Cent je Aktie auf 37 Cents je Aktie nach unten korrigiert. Gleichzeitig bestätigte General Electric (NYSE: GE - Nachrichten) die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin einen Gewinn von 1,78 bis 1,83 Dollar je Aktie.

Die Aktie von General Electric notiert im vorbörslichen Handel an der NYSE mit einem Plus von 0,75 Prozent bei 36,12 Dollar.

Max
06.05.2005, 14:48
finanzen.net
JRC-Kolumne: Wall Street-Ausblick 06.05.05
Freitag 6. Mai 2005, 14:19 Uhr



Aktienkurse
NASDAQ Stock Exchang...
Nach den starken Anstiegen des Vortages setzte im gestrigen Handel eineKonsolidierung ein: Der NASDAQ 100 schloss bei 1.450 Punkten leichtnegativ (-0,14 Prozent), der Dow Jones Industrial Average bei 10.340 Punkten mit einem Minus von-0,43 Prozent.

Ausblick:

Es bleibt weiterhin festzustellen, dass sich die US-Indizes noch nichtvollends in ein sicheres Terrain vorbewegt haben. Der DowJones als auchder NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) haben
ANZEIGE
noch nicht ihre schweren Widerstände überwinden können.Solange der Dow Jones Industrial Average die 10.400 nicht überwunden hat, gehen wir von Rücksetzern in den Bereich 10.280/260 aus (s.Chart).

Die JRC ist ein innovativer Finanzdienstleister mit Sitz in Berlin, der auf die Bereiche Forex, Futures und Aktien spezialisiert ist. Das Unternehmen unterliegt der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Weitere Infos unter: www.jrconline.com

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 17:49
finanzen.net
Berenberg-Kolumne: Strategie aktuell
Freitag 6. Mai 2005, 17:18 Uhr



Aktienkurse
Adidas-Salomon AG
500340.DE
128.96
-2.61
Das sich abschwächende Wirtschaftswachstum auf beidenSeiten des Atlantiks steht momentan im Focus derFinanzmärkte. Die Frühindikatoren wie z.B. der ifo-Geschäftsklimaindexdeuten auf eine weitere Wachstumsverlangsamunghin. Die Rentenmärkte preisen diesesSzenario schon seit geraumer Zeit mit rekordtiefenZinsen ein. Auch der zuletzt rückläufige Ölpreis ergänztdieses Bild. Jedoch eröffnet dies Spielräume für dieZinspolitik der Notenbanken. So könnte der Umfang derweiteren Zinsanhebungen durch die US-Notenbankdeutlich
ANZEIGE
geringer ausfallen als erwartet. Niedrige Zinsenjedoch sind der Schmierstoff für eine positiveBörsenentwicklung. Deshalb kam es in den letzten Tagentrotz schwacher Konjunkturzahlen zu Kurserholungen anden Aktienmärkten. Die Chancen auf eine Fortsetzungdieser Bewegung sind für die nächsten Wochen gut.Chart aktuell

Der S&P500 Index hatte seit Oktober letzten Jahrescharttechnisch eine Schulter-Kopf-Schulter-Formationausgebildet, die im April diesen Jahres vollendet wurde.Es gelang dem Index in den vergangenen Wochen, sichwieder über der Unterstützungszone von ca. 1140Punkten zu etablieren und auch die Nackenlinie derSchulter-Kopf-Schulter-Formation wieder zu überwinden.Sollte es dem Index in den kommenden Tagen gelingen,sich nachhaltig auf dem aktuellen Terrain zu behaupten,könnte es schon bald zu einem Test der Jahreshöchstständeim Bereich von 1230 Zählern kommen.

Anlage aktuell

Nachdem wir adidas-Salomon (130,70) schon imBörsenbrief vom 11. März zum Kauf empfohlen hatten,bestätigten die besser als erwartet ausgefallenen Zahlenfür das erste Quartal unsere Einschätzung. Das Umsatzwachstumüberstieg mit +11 Prozent (währungsbereinigt) dieSchätzungen um fast 5 Prozent. Auch die Auftragsbestände verzeichnetenmit +9 Prozent eine gute Entwicklung. Mit der aufdas Quartalsergebnis folgenden Ankündigung, dass dasGeschäftssegment Salomon an die finnische Amer Sportsverkauft wird, zieht Adidas (so wird das Unternehmennach dem Verkauf wieder firmieren) einen Schlussstrichunter dieses erfolglos gebliebene Kapitel. Salomon verzeichnetdeutlich niedrigere Margen als Adidas undzuletzt sogar auch rückläufige Umsätze. Als Folge desVerkaufs hat Adidas seine Prognose für den Nettogewinnfür 2005 von plus 10-15 Prozent auf mindestens 20 Prozent angehoben,weil die operative Marge deutlich ansteigen wird.Wir empfehlen die Aktie daher weiterhin zum Kauf.

Michael Schramm ist Leiter des Global Private Bankings der Berenberg Bank. Weitere Informationen finden Sie unter www.berenbergbank.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
06.05.2005, 17:50
Dow Jones/vwd
Wall Street im Verlauf etwas fester - Arbeitsmarktbericht stützt
Freitag 6. Mai 2005, 17:36 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an Wall Street zeigen sich am Freitagnachmittag etwas fester. Gestützt von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht steigt der Dow Jones Index für 30 Industriewerte bis 16.57 Uhr um 0,4% oder 43 auf 10.383 Punkte. Der S&P-500 klettert 0,3% bzw 4 auf 1.176 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewinnt 0,3% oder 6 auf 1.968. Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April liegt diese deutlich über den Prognosen.
ANZEIGE
Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und über die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, heißt es. Im März fielen die Daten noch enttäuschend aus.

Die Rentenmärkte reagieren indes mit deutlichen Abschlägen auf die Daten. Es sei nicht klar, inwieweit sich die Daten auf die Zinspolitik der Federal Reserve auswirken. Im Vorfeld hatte es Spekulationen gegeben, dass schwache Daten möglicherweise eine Pause im Zinserhöhungszyklus zur Folge haben könnte. Das sei nun sehr unwahrscheinlich. Unter den Einzeltiteln klettern Boeing 1,5% auf 60,66 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 787 Dreamliner-Maschinen von Northwest erhalten hat.

Walt Disney rücken 1,2% auf 27,04 USD vor, nachdem der Medienkonzern mit Pixar Verhandlungen über eine erneute Zusammenarbeit begonnen hat. Pixar hat daneben bekannt gegeben, dass sich der Gewinn im ersten Quartal knapp verdreifacht hat. Die Aktie gewinnt 8,7% auf 50,31 USD. Caterpillar steigen 1,4% auf 91,11 USD und Alcoa 0,6% auf 29,52 USD. Dagegen geben Altria 0,6% auf 66,40 USD oder McDonalds 0,8% auf 29,70 USD nach.

General Electric steigen 0,3% auf 35,96 USD. Das Unternehmen hat die Prognose für das zweite Quartal angehoben. Der Konzern geht nun von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. Allerdings passte GE das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 von 0,38 USD an. - Von Manuel Priego Thimmel, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 913039-19, manuel.priego-thimmel@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mpt/ps

Max
06.05.2005, 17:51
dpa-afx
TAGESVORSCHAU: Termine am 9. Mai 2005
Freitag 6. Mai 2005, 17:37 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, den 9. Mai 2005:

Montag, 9. Mai

D: Cenit Q1-Zahlen Deutsche Börse außerordentliche AR-Sitzung Deutsche Post Q1-Zahlen Dyckerhoff Q1-Zahlen Essanelle Hair Group Bilanz-Pk Düsseldorf 12.00 Uhr freenet Q1-Zahlen Institut der deutschen Wirtschaft Köln IW-Prognose 2006 10.30 Uhr Lufthansa Verkehrszahlen 4/05 mobilcom Q1-Zahlen 7.30 Uhr Münchener Rück Q1-Zahlen (8.30 Uhr) (9.30 Uhr Telefonkonferenz) MWG Biotech
ANZEIGE
Hauptversammlung München 10.00 Uhr Progress-Werk Oberkirch Q1-Zahlen Rational Q1-Zahlen und Hauptversammlung Augsburg 10.30 Uhr Rofin-Sinar Q2-Zahlen Süd-Chemie Bilanz-Pk München 10.00 Uhr SCM Micro Q1-Zahlen TAG Tegernsee Q1-Zahlen Vaillant Group Bilanz-Pk Düsseldorf 10.00 Uhr KBA Pkw-Neuzulassungen 4/05 Statistisches Bundesamt Rohstahlproduktion 4/05 8.00 Uhr

A: Andritz Q1-Zahlen

CH: Swiss Re Hauptversammlung

CDN: Alcan Q1-Zahlen

E: Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (Madrid: BBVA.MC - Nachrichten) (BBVA) Q1-Zahlen

GB: easyJet Verkehrszahlen 4/05 Erzeugerpreise 4/05 10.30 hr Industrieproduktion 3/05 10.30 Uhr Bank of England Zinsentscheid 13.00 Uhr

I: Telecom Italia Q1-Zahlen

IR: Depfa Bank Q1-Zahlen

J: Protokoll der geldpolitischen Sitzung vom 15./16.3.

NL: EADS Q1-Zahlen

RU: Feiertag Börse geschlossen Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes u. a. mit Bundeskanzler Schröder, US-Präsident Bush, Präsidenten Putin und Präsidenten Chrirac sowie Vertretern aus mehr als 60 Ländern

S: SAS Verkehrszahlen 4/05

USA: Großhandel 4/05 16.00 Uhr°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bw

Max
06.05.2005, 17:52
finanzen.net
Wichtige Analysten-Statements vom 06.05.2005
Freitag 6. Mai 2005, 17:44 Uhr



Aktienkurse
BASF AG
515100.DE
52.50
+0.59
Bayerische Hypo-und ...
802200.DE
18.58
-0.10
Infineon Technologie...
623100.DE
7.05
+0.11
Jenoptik AG
622910.DE
8.51
+0.04
Muenchener Rueckvers...
843002.DE
88.55
-0.11
Seb SA
FR0000121709
80.10
-0.40
Siemens AG
723610.DE
57.48
-0.16
Total SA
FR0000120271
178.00
+1.70
JP Morgan stuft die Stammaktie des Gesundheitskonzerns Fresenius Medical Care AG von "Neutral" auf "Overweight" herauf. Nach den starken Zahlen zum ersten Quartal haben die Analysten ihre EPS-Reihe von 2005 bis 2009 um 2 bis 7 Prozent verbessert. Demzufolge steige die durchschnittlich unterstellte jährliche Wachstumsrate des EPS für den Zeitraum 2004 bis 2009 von 10,5 auf 11,9 Prozent. Zudem werde die Übernahme der Renal Care Group als relativ hochpreisig eingestuft, jedoch sei sie strategisch sinnvoll,
ANZEIGE
so dass JP Morgan die Auffassung des Managements teile, dass die Akquisition in 2006 wertsteigernd wirke. Zwar bestehe unzweifelhaft weiterhin ein Aktienüberhang, die jüngsten Arbitrage-motivierten Aktienverkäufe hätten jedoch eine attraktive Einstiegsmöglichkeit eröffnet.

Die Analysten von Goldman Sachs stufen die FMC-Stammaktie von "In-Line" auf "Outperform" herauf. Der faire Wert steigt von 70 auf 78 Euro. Den Analysten zufolge werde die geplante Akquisition der Renal Care Group den Shareholder Value von FMC um 8,20 Euro pro Aktie erhöhen, vor allem durch die Reduzierung der Kreditkosten. Zudem sollten interne Synergien weitere Wertpotenziale eröffnen. So liege die durchschnittliche Kostenhöhe pro Behandlung bei Renal Care Group noch bei 263 Dollar, bei FMC nur bei 253 Dollar. Somit bestehe die Möglichkeit, die Behandlungskosten der Renal Care Group an die der FMC heranzuführen. Für 2005 und 2006 rechnen die Analysten mit einem EPS von 4,85 bzw. 5,39 Euro. Dies führe zu einem KGV von 16,1 für 2005 bzw. 14,5 für 2006.

Die Analysten aus dem Hause Merck Finck & Co bewerten die Aktie des Technologiekonzerns Siemens weiterhin mit dem Rating "Buy". Das Kursziel liegt bei 70,00 Euro. Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) wolle das Segment "Communication" strategisch neu ausrichten. Dies könne zu Kosten in dreistelliger Millionenhöhe führen. Darunter seien sowohl klassische Restrukturierungskosten als auch zusätzliche Abschreibungen. Eine weitere hohe Priorität falle dem Bereich SBS zu. In diesem Segment würden aufgrund von Überkapazitäten, externem Preisdruck und Preissenkungen für interne Dienstleistungen Verluste anfallen. Herr Neubürger habe betont, dass SBS in den nächsten 18 Monaten eine Marge von 5 bis 6 Prozent erreichen solle. Die Strategie sei, die kritische Größe von SBS zu erhöhen, indem alle IT-Dienstleistungen von Siemens zusammengefasst würden. Die Analysten schätzen, dass das EPS exklusive aller einmaligen Ereignisse im Jahr 2005 um rund 10 Prozent im Jahresvergleich steigen könne.

JP Morgan bewertet die Aktie der Münchener Rück mit "Neutral". Das Kursziel liegt bei 99 Euro. Die Analysten prognostizieren für das erste Quartal 2005 einen Nettogewinn von 614 Mio. Euro, der Konsens liege hier bei 594 Mio. Euro. Diese Zahlen würden die hohen Schäden beinhalten, die das Sturmtief Erwin und das Großfeuer in Madrid verursacht hätten. Der Embedded Value liege bei 7,3 Mrd. Euro im Vergleich zu 6,5 Mrd. Euro im Jahr 2003. Im Kerngeschäft sei das Unternehmen attraktiv, die Analysten stellen aber die Wachstumschancen bei der Tochter Victoria in Frage. Für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erwarten die Analysten ein EPS von 11,24 bzw. 10,94 Euro und ein KGV von 7,9 bzw. 8,1.

Merck Finck & Co bewertet die Aktie des Chemiekonzerns BASF unverändert mit dem Rating "Buy". BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) und Shell hätten gestern angekündigt, dass sie sich aus dem Joint Venture Basell zurückziehen würden. Der Verkaufserlös betrage 4,4 Mrd. Euro, wobei die Analysten annehmen, dass beide Parteien am Ende etwa eine Mrd. Euro aus der Transaktion erhalten. Die Verkaufserlöse sollten damit zwei Drittel des geplanten Aktienrückkaufprogramms (1,5 Mrd. Euro) finanzieren.

Die Analysten der HypoVereinsbank (Xetra: 802200.DE - Nachrichten - Forum) bewerten die BASF-Aktie weiterhin mit "Outperform". Das Kursziel wird nach wie vor mit 60 Euro angegeben. Wie erwartet würden BASF und Shell ihr 50:50 - Joint Venture Basell für insgesamt 4,4 Mrd. Euro verkaufen wollen. Die Analysten glauben, dass BASF rund 1,0 Mrd. Euro in Bar von dieser Transaktion erhalten werde. Basell werde voraussichtlich im dritten Quartal 2005 dekonsolidiert. Die Nettoverschuldung sei bereits auf 0,4 Mrd. Euro im ersten Quartal 2005 reduziert worden. Die HypoVereinsbank ist der Meinung, dass das Unternehmen die Erlöse des Aktienrückkaufprogramms im zweiten Halbjahr nutzen werde.

Die Analysten der Nord LB bewerten die Aktie des Technologiekonzerns JENOPTIK unverändert mit "Halten". Das Kursziel wird von 10,00 Euro auf 8,50 Euro gesenkt. JENOPTIK (Xetra: 622910.DE - Nachrichten - Forum) habe mit Veröffentlichung der Jahreszahlen 2004 einen Ausblick auf das erste Quartal 2005 gegeben. Der Umsatz solle ca. 400 Mio. Euro betragen. Hierin seien bereits nicht mehr die Umsätze aus dem entkonsolidierten Bereich Gebäudetechnik von ca. 86 Mio. Euro enthalten. Beim EBIT erwarte der Konzern einen Betrag zwischen 8,0 Mio. Euro bis 10,0 Mio. Euro, das EBT solle positiv ausfallen. Aufgrund der seit 2005 angewandten Bilanzierung nach IFRS würden sich die Quartalszahlen nicht mehr mit denen in 2004 nach HGB veröffentlichten vergleichen lassen. JENOPTIK beabsichtige, sich komplett vom Segment Clean Systems zu trennen. In einem ersten Schritt habe man den Bereich Gebäudetechnik entkonsolidiert. In einem nun folgenden Schritt sei für das Singapur Facility Engineering ein Börsengang in Singapur geplant. Damit habe die Konzernführung eine schrittweise Aufgabe des Segments Clean Systems eingeleitet. Dies sehen die Analysten positiv, jedoch rechtfertige erst die vollständige Trennung von diesen Aktivitäten höhere Börsenbewertungen. Zudem drohe JENOPTIK in einem Rechtsstreit, jedem der freien Aktionäre der ehemaligen Tochtergesellschaft DEWB ein Abfindungsangebot von 26,51 Euro je Aktie zahlen zu müssen. In diesem offenen Rechtsstreit sei in zweiter Instanz in einem Fall gegen JENOPTIK entschieden worden, jedoch bewerte der Konzern das hieraus entstandene Risiko mit unter 50 Prozent und habe deshalb keine Rückstellungen gebildet. Mit einem KGV von 14,9 auf Basis 2006 halten die Analysten die Aktie für angemessen bewertet. Das EPS für 2005 und 2006 liege bei 0,39 Euro beziehungsweise 0,57 Euro.

SEB (Paris: FR0000121709 - Nachrichten) bewertet die Aktie des französischen Öl- und Gaskonzerns TOTAL wiederholt mit "Buy". Das Kursziel wird von 190,00 Euro auf 200,00 Euro angehoben. Der weltweit viertgrößte Ölkonzern habe zur Wochenmitte dank der anhaltend hohen Ölpreise einen weiteren Ergebnissprung für das erste Quartal ausgewiesen. Bei einem Umsatzanstieg um 17,7 Prozent auf 31,7 Mrd. Euro sei der operative Gewinn um 52,6 Prozent auf 5,46 Mrd. Euro und das Nettoergebnis um 50,0 Prozent auf 2,92 Mrd. Euro geklettert. Damit würden diese Daten über den durchschnittlichen Erwartungen liegen. Nicht nur die hohen Ölpreise hätten hier mitgeholfen, sondern auch bessere Margen im Raffineriegeschäft hätten den Ergebnissprung unterstützt. Nachdem das Unternehmen zuletzt auch eigene Aktien (4,87 Mio. im ersten Quartal) zurückgekauft habe, sei der Anstieg beim EPS mit 54,1 Prozent auf 4,90 Euro noch höher ausgefallen. Auch im laufenden Quartal setze sich bislang die gute Geschäftsentwicklung fort. TOTAL (Paris: FR0000120271 - Nachrichten) übertrumpfe mit dem Ergebnis des ersten Quartals in der Qualität auch die Konkurrenz. Das Unternehmen dürfte auch in 2005 die mit Abstand höchste Rendite auf das eingesetzte Kapital innerhalb der wichtigsten Branchen-Vertreter erwirtschaften. Etwas besorgt sei das Unternehmen, was die angestrebte 25-Prozent-Beteiligung an dem russischen Erdgasproduzenten Novatek angeht. Die russische Wettbewerbsbehörde habe sich hierzu noch nicht geäußert und ist in Verzug. Die Aktie sei gegenwärtig mit dem 11,9-fachen des vorsichtig geschätzten 2005er Gewinns bewertet.

Max
06.05.2005, 17:57
Konjunkturnachrichten dämpfen optimische Erwartungen

Dax-Ausblick: Keine klare Richtung

Der deutsche Aktienmarkt wird nach Einschätzung von Analysten auch in der kommenden Woche im Zeichen der Berichtssaison stehen. Allerdings dürfte sich die Aufmerksamkeit der Investoren mehr auf die Firmen aus der zweiten Reihe verschieben, nachdem im Dax bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen ihren Zwischenbericht vorgelegt hat.


HB DÜSSELDORF. „Eine klare Richtung für den Dax sehe ich für die nächste Woche nicht“, sagte ein Aktienstratege in Frankfurt. Vermutlich werde sich Deutschlands wichtigster Börsenindex in einer Spanne von 4160 bis 4300 Punkten bewegen. Einige halten auch eine Fortsetzung der Aufwärtstendenz der vergangenen Woche für möglich, als der Dax überraschend seit Mitte April verlorenen Boden gutmachen konnte und um mehr als zwei Prozent auf knapp unter 4300 Punkte zulegte.

„Nach dem kräftigen Kursrückgang arbeiten Europas Aktienmärkte nun an einer Bodenbildung“, beschreibt ein Analyst die Erholung der Märkte nach dem Einbruch Mitte April. Immerhin habe der Dax sein Jahrestief von 4157 Punkten gut behauptet und sich in dieser Woche auf einem relativ hohen Niveau stabilisiert. Einige Anleger hätten diesem Dax-Anstieg nur zugesehen, vermutet Giuseppe Amato, Marktanalyst bei Lang & Schwarz. „Irgendwann können es sich die Fondsmanager nicht mehr leisten, beim Dax-Anstieg nicht dabei zu sein. Egal, wie sehr sie ihm misstrauen“, fügt er hinzu. Sollte der Dax die 4300 Punkte übersteigen, werde Liquidität, die im Moment noch zurückgehalten werde, in den Markt fließen.

Dividendenzahlungen stützen den Markt

In den USA legen mit Cisco, Dell und Wal Mart noch einige Großkonzerne ihre Ertragszahlen vor. Unter anderem stehen in Deutschland im Dax die Zwischenberichte der Münchener Rück, der Post, der Telekom, von Tui, MAN, Lufthansa, ThyssenKrupp, RWE und Eon an. Aus der zweiten Reihe im MDax berichten unter anderem der angeschlagene KarstadtQuelle-Konzern, Stada, Techem, Medion, Douglas und Rheinmetall. Aus dem TecDax werden unter anderem die Bilanzen von United Internet und Aixtron erwartet.

Zahlreiche Unternehmen haben auch zur Hauptversammlung eingeladen, darunter im Dax die HVB, BMW, SAP und Tui. „Wir sind schon mitten in der Hauptversammlungssaison, da sind schon viele Gelder geflossen, und noch mehr werden fließen“, spielte ein Händler auf die Dividendenzahlungen in diesen Wochen an. Viele Experten vermuten, dass sich dies positiv auf den Aktienmarkt niederschlagen wird. „Die Dividendenzahlungen sind natürlich eine gewisse Stütze für den Markt, und viele Investoren werden die erhaltenen Mittel wieder in Aktien anlegen, wenn auch nicht alle“, erklärt HVB-Analyst Gerhard Schwarz.

GM und die Autobranche

Autotitel und deren Anleihen wurden durch die bereits befürchtete Herabstufung der Kreditwürdigkeit von General Motors (GM) und Ford belastet. Die Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moody's hatten die Vertrauenswürdigkeit der Autobauer auf “Ramsch“-Status (Junk) gesetzt. Die Kreditwürdigkeit von GM nähert sich damit der von ehemaligen sozialistischen Finanzquellen: So wurde die ukrainische Ukrsotsbank soeben von S&P mit B- bewertet.

Der folgende Kurseinbruch bei Aktien und Anleihen von GM und Ford habe jedoch zu Übertreibungen geführt und auch die Bonds von DaimlerChrysler unter Druck gesetzt, sagte ein Kredithändler. Dies sei im Falle Daimler schnell wieder revidiert worden und zeige das Vertrauen der Anleger: „Hier ist jedem klar, dass Ford und GM Einzelfälle sind und kein Finanzproblem für den Gesamtmarkt“.

Konjunkturaussichten dämpfen die Entwicklung

Die US-Arbeitsmarktdaten für April überraschten positiv, nachdem tatsächlich 274.000 neue Stellen geschaffen worden waren. Der Markt hatte hier nur mit 170.000 Stellen gerechnet und sich entsprechend bearish im Vorfeld positioniert. Dies könne in untergewichteten Portfolios für Nachkaufbedarf sorgen, heißt es. An den Daten habe vor allem gefallen, dass sich auch die durchschnittliche Wochenarbeitszeit erhöht habe. Dies zeige, dass steigende Aufträge nicht mehr durch Arbeitszeitverdichtung aufgefangen werden könnten. Im nächsten Schritt seien weitere Neuanstellungen notwendig.

Auch vom Ölmarkt und aus Deutschland kamen positive Nachrichten. Der Ölpreis mit kurzfristig unter 49 US-Dollar stimmt positiv und selbst der Auftragseingang in Deutschland sieht gut aus. Hierzulande stiegen die Aufträge in der Industrie im März um 2,2 Prozent und übertrafen damit die Prognose von 0,3 Prozent deutlich. Vor allem der kräftige Anstieg der Inlandsorders sei hier aufgefallen, sagte ein Aktienstratege. Nach langer Fastenzeit schienen endlich positive Signale aus Deutschland selbst zu kommen.

Aussichten durchwachsen

Diese Nachrichten wie auch die Quartalsberichtssaison in Deutschland stützten wie bisher nach Einschätzung von Analysten eher den Dax. Die Perspektiven hingegen sehen nicht ganz so positiv aus. „Die Dynamik in der US-Produktivität lässt nach, das bringt Druck auf die Gewinnmargen“, erklärt Markus Reinwand, Marktstratege bei HelabaTrust. „Der fundamentale Mix für die Aktien ist derzeit nicht gerade günstig“, fügt er hinzu.

Die schwache Entwicklung der Konjunktur in der Euro-Zone mache derweil nach Einschätzung von Analysten eine Zinswende hierzulande noch im laufenden Jahr nahezu unmöglich, was positiv für die Börse sein könnte. Da aber mit dem schwachen Wirtschaftswachstum viele Unternehmen bereits den Höhepunkt ihres Gewinnzyklus erreicht hätten, werten sie dies eher negativ für den Aktienmarkt.

In den USA werden in der kommenden Woche auf der Konjunkturseite unter anderem die vorläufige Schätzung der Universität Michigan zum Verbrauchervertrauen für Mai und die Statistik zum Einzelhandelsumsatz erwartet.

HANDELSBLATT, Freitag, 06. Mai 2005, 17:00 Uhr

Max
06.05.2005, 18:07
finanzen.net
DAX-Schluss: Freundlicher Handel, FMC nach Upgrade gesucht
Freitag 6. Mai 2005, 17:59 Uhr



Aktienkurse
Altana AG
760080.DE
46.99
+0.95
BASF AG
515100.DE
52.50
+0.59
DaimlerChrysler AG
710000.DE
31.50
+0.10
Deutsche Post AG
555200.DE
18.43
+0.06
E.ON AG
761440.DE
67.06
+0.13
Fresenius Medical Ca...
578580.DE
63.65
+2.05
Henkel KGaA
604840.DE
64.21
-0.79
Bayerische Hypo-und ...
802200.DE
18.58
-0.10
Infineon Technologie...
623100.DE
7.05
+0.11
RWE AG
703712.DE
46.90
-0.72
Siemens AG
723610.DE
57.48
-0.16
Xetra DAX Index
Deutsche Borse AG
Der Deutsche Aktienindex konnte am Freitagabend mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gehen. Nach den schwachen US-Vorgaben kam auch in Frankfurt zunächst keine gute Laune auf. Da viele Anleger den heutigen Tag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende nutzten, setzte sich der schwache Feiertagshandel von gestern weiter fort. Im Zuge der freundliche US-Börsen am Nachmittag drehte der deutsche Markt jedoch ins Plus. Der DAX30 notierte zum Handelsende mit einem Plus von 0,27 Prozent bei 4.311,06
ANZEIGE
Zählern.

Am Abend herrschte im DAX (Xetra: Nachrichten) ausgeglichene Stimmung. Der deutsche Leitindex wurde von FMC mit einem Plus von 3,1 Prozent angeführt. Der Dialyse-Spezialist profitierte dabei von zwei Analystenheraufstufungen. Daneben legten auch Schering, ALTANA (Xetra: 760080.DE - Nachrichten - Forum) und Infineon (Xetra: 623100.DE - Nachrichten - Forum) kräftig zu.

Die Verliererseite wurde von adidas-Salomon, RWE (Xetra: 703712.DE - Nachrichten - Forum) , Continental und Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) angeführt. Im Automobilsektor belasteten heute die Downgrades der US-Wettbewerber GM und Ford durch die Ratingagentur Standard & Poors. Daneben waren bei DaimlerChrysler (Xetra: 710000.DE - Nachrichten - Forum) die Mercedes-Absatzzahlen im Gespräch.

Schlussstände 17.40 Uhr:

DAX: 4.311,06 (+0,27 Prozent)

MDAX (Xetra: Nachrichten) : 5.629,12 (+0,31 Prozent)

Tagesgewinner: FMC, Schering, ALTANA

Tagesverlierer: adidas-Salomon, RWE, Continental

Unternehmensnachrichten:

Die Mercedes Car Group verbuchte im April einen leichten Absatzanstieg. Wie die Tochter des Automobilherstellers DaimlerChrysler heute bekannt gab, wurden im Berichtszeitraum weltweit 104.900 Pkw abgesetzt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat (102.800 Modelle) einem Absatzplus von 2,0 Prozent. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete dabei im April einen Anstieg der Verkaufszahlen von 91.500 auf 92.400 Pkw. Dabei trugen mit Ausnahme von Deutschland alle Absatzmärkte in den Kernregionen Westeuropas, Asiens und den USA zu der Steigerung bei. Der smart verbuchte im Berichtsmonat ein Absatzplus von 10 Prozent auf 12.500 Einheiten. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 366.500 Pkw der Mercedes Car Group ausgeliefert, nach 341.000 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum.

Der Energieversorger E.ON baut seine Marktposition in Großbritannien weiter aus. Wie der Konzern heute bekannt gab, hat die Tochtergesellschaft E.ON UK ein britisches Gaskraftwerk in Enfield erworben. Der Kaufpreis wurde auf 109 Mio. Pfund (160 Mio. Euro) beziffert. Das Kraftwerk verfügt über eine Gesamtleistung von 392 Megawatt. "In unserem Kernmarkt Großbritannien bauen wir unsere führende Position in der Stromerzeugung mit dem Erwerb des modernen und effizienten Gaskraftwerks Enfield weiter aus und stärken so unsere Position im britischen Markt. Damit setzen wir weiter planmäßig unsere Strategie, organisch in unseren Kernmärkten zu wachsen, um", kommentierte Konzernchef Wulf H. Bernotat den Zukauf.

Die Deutsche Post befürchtet aufgrund der gerichtlich erzwungenen Zusammenarbeit mit Konkurrenten einen massiven Stellenabbau innerhalb des Konzerns. Konzernchef Klaus Zumwinkel erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung "DIE WELT", das dem Logistikkonzern durch die Konsolidierung der privaten Brieffirmen ein Umsatzvolumen von 200 Mio. Euro verloren gehen wird. "Übersetzt in Arbeitsplätze sind das 6000 Stellen, die wir dann über die Zeit abbauen müssen. Dagegen kämpfen wir nun vor Gericht. Schließlich bekomme ich mein Gehalt auch dafür, dass ich Arbeitsplätze bei der Post schütze", so Zumwinkel weiter. Im Rahmen des im Jahr 2008 auslaufenden Briefmonopols erwartet der Konzernchef keine wesentlichen Umsatzeinbußen. Mit Blick auf Länder wie Schweden erklärte Zumwinkel, dass sich auch nach der Deregulierung des Marktes nicht viel geändert habe.

Aktuelle Empfehlungen:

Fresenius Medical Care (Xetra: 578580.DE - Nachrichten - Forum) – Overweight, JP Morgan

Fresenius Medical Care – Outperform, Fairer Wert: 78 Euro, Goldman Sachs

Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) – Buy, Kursziel: 70 Euro, Merck Finck & Co

Münchener Rück – Neutral, Kursziel: 99 Euro, JP Morgan

BASF (Xetra: 515100.DE - Nachrichten - Forum) – Buy, Merck Finck & Co

BASF – Outperform, Kursziel: 60 Euro, HypoVereinsbank (Xetra: 802200.DE - Nachrichten - Forum)

Max
06.05.2005, 18:32
finanzen.net
TecDAX-Schluss: Evotec OAI legt 4 Prozent zu
Freitag 6. Mai 2005, 18:01 Uhr



Aktienkurse
Evotec OAI AG
566480.DE
2.64
+0.10
GPC Biotech AG
585150.DE
8.52
+0.22
IDS Scheer AG
625700.DE
14.26
+0.36
Mensch Und Maschine ...
658080.DE
4.19
+0.34
QSC AG
513700.DE
3.52
-0.04
Solarworld AG
510840.DE
114.50
-1.20
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Wachstumswerte konnten am Freitagabend mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gehen. Besonders die freundliche US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) sorgte in Frankfurt für positive Stimmung. Angesichts des gestrigen Feiertags herrscht auch jedoch insgesamt Zurückhaltung vor. Zum Handelsende notierte der TecDAX (Xetra: Nachrichten) mit einem Plus von 0,22 Prozent
ANZEIGE
bei 510,08 Zählern.

An der Spitze des Technologie-Leitindex notierten am Abend Evotec OAI, GPC Biotech (Xetra: 585150.DE - Nachrichten - Forum) und IDS Scheer (Xetra: 625700.DE - Nachrichten - Forum) . Am Ende des Index standen die Aktien von SÜSS, QSC (Xetra: 513700.DE - Nachrichten - Forum) und SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) . Die höchsten Umsätze konnten heute die Aktien von SolarWorld und mobilcom auf sich verbuchen.

Schlussstand von 17.40 Uhr TecDAX: 510,08 Punkte (+0,22 Prozent)

Tagesgewinner: Evotec OAI (Xetra: 566480.DE - Nachrichten - Forum) , GPC Biotech, IDS Scheer

Tagesverlierer: SÜSS, QSC, SolarWorld

Unternehmensnachrichten:

Das Biotechunternehmen Evotec OAI gab heute bekannt, dass es im Anschluss an den Erwerb von Evotec Neurosciences (ENS) im März 2005 beabsichtigt, ihren Aufsichtsrat umzustrukturieren. Das Unternehmen wird der für den 7. Juni 2005 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, Dr. Hubert Birner, Dr. Peter Fellner und Dr. Alfred Oberholz in den Aufsichtsrat zu wählen und das gerichtlich bestellte Mitglied Mary Tanner, dessen Amtszeit mit dem Ende der Hauptversammlung abläuft, erneut in das Gremium zu entsenden. Birner war bis zum Erwerb von ENS deren Aufsichtsratsvorsitzender. Er wird Dr. Karsten Henco ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Fellner wird Dr. Edwin Moses ersetzen, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung vom 12. April 2005 niedergelegt hat. Alfred Oberholz soll Dr. Pol Bamelis ersetzen, der zum Ende der Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hat. Die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats werden für die verbleibende Amtszeit der ausscheidenden Mitglieder gewählt.

Der CAD-Anbieter Mensch und Maschine Software AG (MuM) konnte seine Ergebnisse im ersten Quartal 2005 deutlich verbessern. Unternehmensangaben zufolge übertrafen die Umsätze mit 38,5 Mio. Euro den Umsatz des Vorjahresquartals mit 37,7 Mio. Euro. Dazu kam ein Auftragseingang über 40 Mio. Euro. Das EBIT kletterte von 0,7 Mio. auf 6,4 Mio. Euro. Davon entfiel zwar der Hautanteil von 5,0 Mio. auf den Buchgewinn aus dem Desinvestment der Tochter Compass, jedoch übertraf auch der operative Teil in Höhe von 1,4 Mio. Euro den Vorjahreswert um etwa 100 Prozent. Das Nettoergebnis erhöhte sich auf 3,5 Mio. Euro, nach 162.000 Euro im Vorjahresquartal. "Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr war und ist eine moderate Umsatzsteigerung, verbunden mit einem Sprung bei den Ergebniskennzahlen" sagt der Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff. Beim EBIT erscheinen demnach die Marken von 6,0 Mio. Euro aus dem operativen Geschäft bzw. 11,0 Mio. Euro inkl. Compass-Verkauf erreichbar. Die Vorgabe beim Nettoergebnis wurde auf 7 Mio. Euro erhöht. Der Jahresumsatz soll um 7 Prozent auf 145 Mio. Euro gesteigert werden.

Max
06.05.2005, 19:37
Dow Jones/vwd
Wall Street am Mittag gut behauptet - Arbeitsmarktbericht stützt
Freitag 6. Mai 2005, 19:20 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an Wall Street zeigen sich am Freitagmittag (Ortszeit) gut behauptet. Gestützt von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht steigt der Dow Jones Index für 30 Industriewerte bis 18.40 Uhr MESZ um 0,1% oder 8 auf 10.348 Punkte. Der S&P-500 klettert 0,1% bzw 1 auf 1.173 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewinnt 0,1% oder knapp einen Punkt auf 1.962.

Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April wurden die
ANZEIGE
Prognosen der Ökonomen deutlich übertroffen. Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und in Bezug auf die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, heißt es. Im März fielen die Daten noch enttäuschend aus. Einen Großteil der anfänglichen Gewinne hat der Dow dennoch mittlerweile wieder abgegeben. Händler verweisen zur Begründung auf den recht starken Anstieg des Ölpreises, der an der Nymex mittlerweile bei 51,75 USD notiert.

Unter den Einzeltiteln klettern Boeing 1,2% auf 60,46 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 Dreamliner-Maschinen des Typs 787 von Northwest erhalten hat. Honeywell ziehen ohne fundamentale Neuigkeiten um 3% auf 36,23 USD an und sind damit Tagesgewinner im Dow. Caterpillar steigen 1,1% auf 90,80 USD und Home Depot um 0,8% auf 37,14 USD. Dagegen geben Altria 0,8% auf 66,31 USD und McDonald's 1,5% auf 29,51 USD nach.

General Electric steigen 0,1% auf 35,86 USD. Das Unternehmen hat die Prognose für das zweite Quartal angehoben. Der Konzern geht nun von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. Allerdings passte GE das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 von 0,38 USD an. Aktien von Fluglinien zeigen sich angesichts des steigenden Ölpreises hingegen überwiegend mit Abschlägen. Northwest fallen um 4,6% auf 4,60 USD und Continental Airlines um 2,9% auf 12,59 USD. - Von Marc Langendorf, Dow Jones Newswires, +49 (0) 6196 405 272, marc.langendorf@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mc

Max
07.05.2005, 00:19
Dow Jones/vwd
Ölpreis schließt an der Nymex etwas fester
Freitag 6. Mai 2005, 22:27 Uhr

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Der Ölpreis hat den Handel an der Nymex zum Wochenschluss am Freitag etwas fester beendet. Der führende Juni-Kontrakt ging mit einem Plus von 0,3% bzw 0,13 USD auf 50,96 USD aus der Session. Technisch orientierte Händler sahen ein positives Zeichen darin, dass der Kontrakt die Marke von 51 USD nicht überschritten hat. Im Hoch notierte das Papier sogar bei 52,23 USD. Charttechnisch habe sich die Lage nach dem Abprallen am Widerstand bei 51 USD etwas verbessert.
ANZEIGE
Derzeit herrsche ein regelrechter Kampf am Markt, hieß es weiter.

Die einen wollen den Juni-Kontrakt unter die Marke drücken, andere wiederum halten das Instrument für unterbewertet. Aus fundamentaler Sicht halfen den Angaben zufolge die Arbeitsmarktdaten etwas. Zu Beginn der Woche sei man noch davon ausgegangen, dass sich das Wachstum in den USA abschwächt, was zu einer geringeren Ölnachfrage führen sollte. Nach den Daten zum Freitag habe sich diese Ansicht geändert, hieß es. (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/DJN/mc

Max
07.05.2005, 00:26
Dow Jones/vwd
Wall Street schließt gut behauptet - Honeywell beflügeln DJIA
Freitag 6. Mai 2005, 23:26 Uhr

Aktienkurse
Dow Jones & Company ...

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Die Notierungen an der Wall Street haben sich am Freitag gut behauptet aus dem Handel verabschiedet. Im Wesentlichen wurden die Notierungen von einem deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht gestützt. Der Dow Jones Index für 30 Industriewerte stieg um 0,1% oder 5 auf 10.345 Punkte. Der S&P-500 fiel leicht um 0,1% bzw 1 Punkt auf 1.171 Stellen. Der Nasdaq-Composite gewann 0,3% oder 6 Punkte auf 1.967. Umgesetzt wurden 1,37 (1,61) Mrd Aktien.
ANZEIGE
1.577 Kursgewinnern standen 1.701 -verlierer gegenüber. 165 Titel notierten unverändert.

Mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 274.000 im April wurden die Prognosen der Ökonomen deutlich übertroffen. Das mildere einige Sorgen unter den Marktteilnehmern hinsichtlich der Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und in Bezug auf die allgemeine Verfassung der US-Wirtschaft, hieß es. Einen Großteil der anfänglichen Gewinne gab der Dow dennoch gegen Ende wieder ab. Händler verwiesen zur Begründung vor allem auf den Anstieg des Ölpreises, der an der Nymex mit einem Plus von 0,3% auf 50,96 USD aus dem Handel ging.

Den DJIA hielten vor allem Honeywell im Plus, die den Handel als Tagessieger verließen. Die Aktien verteuerten sich um 4,8% auf 36,85 USD. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auf die wieder aufkeimenden Übernahmegerüchte. Angeblich soll United Technologies eine Offerte vorbereiten. Honeywell wollte sich zu dem Gerücht nicht äußern. Ein Sprecher erklärte jedoch, dass so etwas am Markt alle sechs Monate gespielt werde. United Technologies konnten von dem Gerücht nicht profitieren und gaben um 0,4% auf 102,03 USD nach.

Unter den Einzeltiteln kletterten zudem Boeing um 2,1% auf 61,01 USD, nachdem das Unternehmen einen Auftrag über 18 Dreamliner-Maschinen des Typs 787 von Northwest erhalten hat. General Electric zeigten sich unverändert bei 35,85 USD. Zwar hatte das Unternehmen die Prognose für das zweite Quartal angehoben, dedoch gleichzeitig die Schätzung für das erste Quartal gesenkt. Der Konzern geht nun im zweiten Geschäftsabschnitt von einem Ergebnis je Aktie von 0,43 bis 0,45 USD aus. Zuvor war ein Gewinn von 0,42 bis 0,44 USD prognostiziert worden. GE passte zudem das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal auf 0,37 USD von 0,38 USD an. - Von Marc Langendorf, Dow Jones Newswires, +49 (0) 6196 405 272, marc.langendorf@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/6.5.2005/mc

Max
08.05.2005, 12:24
dpa-afx
WOCHENAUSBLICK: Trotz Flut an Quartalszahlen kaum Veränderung am Aktienmarkt
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz zahlreicher Unternehmensbilanzen und Konjunkturdaten wird sich der deutsche Aktienmarkt in der kommenden Woche wohl weiterhin nur wenig bewegen. Experten erwarten allenfalls eine "Bodenbildung" nach den kräftigen Kursrückgängen in der zweiten Aprilhälfte. "Momentan sind wir in einer Seitwärtsbewegung, und das dürfte auch in der kommenden Woche so bleiben", sagte Marktstratege Gerhard Schwarz von der HBV.

Auch Experte Frank Schallenberger von der LBBW sieht die europäischen
ANZEIGE
Aktienmärkte weiterhin damit beschäftigt, wieder Tritt zu fassen. Von neuen positiven Quartalsberichten und zahlreichen zur Ausschüttung anstehenden Dividenden erhofft er sich allerdings unterstützende Kursreaktionen. "Schließlich muss zumindest ein Großteil dieser frischen Liquidität wieder reinvestiert werden", sagte er.

10 DAX (Xetra: Nachrichten) -UNTERNEHMEN MIT QUARTALSBILANZEN

Allein zehn DAX-Unternehmen werden kommende Woche über ihre Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres berichten, darunter bereits am Montag die Deutsche Post (Xetra: 555200.DE - Nachrichten - Forum) und die Münchener Rück . Der Logistikkonzern dürfte Analysten zufolge mit seinem Quartalsergebnis nur knapp über dem des Vorjahres liegen. Vom weltgrößten Rückversicherer wird erwartet, dass er seinen Überschuss trotz geringerer Bruttoprämien steigern konnte.

Auch am Dienstag und Donnerstag wird sich nochmals das Hauptaugenmerk auf die größten unter den deutschen Unternehmen richten. Bayer , MAN und TUI (Xetra: 695200.DE - Nachrichten - Forum) sowie die Telekom und die großen Versorger RWE und E.ON werden ihre Bilanzen präsentieren. "Allmählich verlagert sich dann der Fokus in Richtung der mittelgroßen Unternehmen", sagte Schwarz. Mehr als 20 MDAX (Xetra: Nachrichten) -Unternehmen und ein Drittel der TecDAX (Xetra: Nachrichten) -Firmen werden ebenfalls in der kommenden Woche Zahlen vorlegen.

'GUTE ZAHLEN ALLEIN REICHEN NICHT MEHR'

"Gute Zahlen allein reichen aber insgesamt nicht mehr aus, um die Märkte zu beflügeln. Die Anleger wollen wissen, wie es in der zweiten Jahreshälfte weiter geht", merkte der HVB-Stratege an. Ein positives Beispiel sei hier adidas-Salomon am vergangenen Montag gewesen. Europas größter Sportartikel-Hersteller hatte angekündigt, sich von seiner verlustträchtigen Wintersport-Sparte Salomon trennen zu wollen und erhöhte damit zugleich seine Gewinnprognose für 2005.

Um zu erfahren, wie sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten entwickeln wird, dürften sich die Anleger aber vor allem auch von den Daten zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und in der Eurozone leiten lassen. "Es wird geschaut, ob sich die Schwächephase fortsetzt", sagte der HVB-Experte. "Für Deutschland gibt es dabei aber Hoffnung auf eine leichte Wirtschaftsbelebung." Allgemein vermutet wird, dass die Wirtschaftsleistung hierzulande im ersten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen ist. Zu diesem Anstieg dürften sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Nettoexport beigetragen haben.

Auch Wirtschaftsdaten aus den USA werden am deutschen Markt im Blickpunkt stehen. Jenseits des Atlantiks sind es der Einzelhandelsumsatz im April und die Handelsbilanz für März, die in der Woche für Kursbewegungen sorgen dürften. Volkswirte rechnen damit, dass beide Wirtschaftsbarometer vom hohen Ölpreis belastet sein werden./ck/tb

---- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX -----

Max
08.05.2005, 12:25
dpa-afx
CHART-KOLUMNE: Gesamtbild des DAX deutlich verbessert
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


HAMBURG (S-T Systemtrade) - Der letzte Donnerstag hätte ein guter Börsentag werden können. Die am frühen Abend schließenden Standardwerte-Indizes in Europa markierten per Schlusskurs deutlich höhere Bewegungshochs, bezogen auf die aktuell laufenden Aufwärtsimpulse und bestätigten damit die vollendeten Umkehrformationen im DAX , im Dow Jones EuroSTOXX 50 und im spanischen IBEX (Madrid: Nachrichten) -35-Index . Der britische FTSE (Nachrichten)
ANZEIGE
-100-Index , sowie der französische CAC-40-Index zogen nach und vollendeten ihrerseits ihre jüngst ausgebildeten Doppelböden (im CAC 40 (Paris: Nachrichten) liegt uns eine solche Musterformation nur stark verzerrt vor). Im italienischen MIB30-Index erreichte der Index im jüngsten Handelsgeschäft die "Trigger"-Marke zu Vollendung der Umkehrformation fast punktgenau.

Die im Donnerstag Abend eher verhalten verlaufende Wall Street ließ die Nachfrageseite, die sich noch in den Futures FDAX und FESX zeigte, jedoch versiegen. Im Ergebnis verlor der deutsche Aktien-Index Future in den letzten eineinhalb Handelsstunden seinen kompletten Tagesgewinn, gleichermaßen verfuhr der FESX. Damit lagen uns in den wichtigsten europäischen Index-Futures Tagesmuster vor, die auf Grund ihrer überaus stark ausgeprägten Dochte und der nahezu am Tagestief liegenden Körperchen der Kategorie der negativen Doji zugeordnet werden können.

In der Konsequenz sind bestehende Long-Positionen im europäischen Markt durch nachzuziehende Stop-Kurse abzusichern, um auf erneute, mögliche Impulswechsel reagieren zu können. Hierzu werden wir uns im Zusammenhang mit der Beurteilung des DAX (Xetra: Nachrichten) -Index etwas näher auseinander setzen.

BUND-FUTURE

Unverändert beeindruckend ist der Kursverlauf des Bund-Futures zu beurteilen. Nach einer über weite Strecken seitwärts ausgerichteten Bewegungstendenz am Donnerstag, legte der Juni-Kontrakt in den letzten dreißig Minuten vergleichsweise deutlich zu und schloss mit 120.94 unmittelbar am Tageshoch (120.95). Somit behalten alle Aussagen der letzten Tage zum Kursverlauf ihre Gültigkeit.

Uns liegt unverändert ein absolut intakter Aufwärtstrend vor, der charttechnisch gesehen nichts zu wünschen übrig lässt, aus markttechnischer Sicht weitestgehend bestätigt wird und keine wirklich verwertbaren Verkaufssignale aufweist. Kritisch bleibt die Interpretation der Schwungkraft, die sich weiterhin in einer negativen Divergenz zum Kursverlauf entwickelt und damit ein ansteigendes Reaktionsrisiko für den laufenden Aufwärtstrend signalisiert, doch für eine konkrete Handlungsaktivität auf der Short-Seite reicht dieser Sachverhalt noch nicht aus.

Die relevanten, charttechnisch herleitbaren Kursniveaus bleiben auch zum Wochenende hin unverändert:

- so lassen sich die nächst tiefer liegenden Unterstützungsniveaus in etwa in den Bereichen um 120.42 und darunter um 119.74 herleiten,

- die Korrekturpotentiale, bezogen auf den bisherigen laufenden Aufwärtsimpuls bleiben unverändert zu den jüngsten Anpassungen: Minimumkorrektur: 119.82 / 119.64 Normalkorrektur: 119.20 Maximumkorrektur: 118.76 / 118.58°

Aus praktischer Sicht heraus, behalten wir unsere aktuelle Strategie bei:

- Long-Bestände sind weiterhin gerechtfertigt; - strategisch ausgerichtete Stop-Kurse sollten unserer Ansicht nach knapp unterhalb der errechneten Minimumkorrektur liegen; hierzu verweisen wir auf unsere statistischen Auswertungen von Folgekursbewegungen nach technischen Reaktionen innerhalb intakter Trendbewegungen, die eine akzeptabel hohe Trefferquote signalisierten, wenn im Zuge von Reaktionen die errechneten Minimumkorrekturen nicht unterschritten wurden;

- taktische Teilpositionsauflösungen bieten sich knapp unterhalb der derzeit gültigen, potentiellen Unterstützungen an, somit knapp unterhalb der 120.42 und knapp unterhalb der 119,74;

- werden diese genannten Kursniveaus nicht erreicht, behalten wir unsere optimistische Erwartungshaltung bei; beachten Sie bitte, dass sich im Kursverlauf des Bund-Futures derzeit keine wirklich sinnvollen Widerstände auf der Oberseite herleiten lassen; DAX

Widerstände: 4275 (O), 4413 (u), 4435 (u), 4483 (O); Unterstützungen: 4249 (u), 4160 (u), 4131 (O), 4107 / 4101 (O)°

Aktuell angepasste Korrekturpotentiale, bezogen auf die Wegstrecke des vorangegangenen Aufwärtsimpulses: 4256 / 4249 Minimumkorrektur 4231 Normalkorrektur 4214 / 4206 Maximumkorrektur°

Mit einem moderaten aber kontinuierlich verlaufenden Kursanstieg erklomm der DAX im Donnerstag ein neues Hoch im laufenden Bewegungsimpuls. In der Tagesspitze erreichte der deutsche Aktien-Index die 4306 und übersprang damit die 4275, ein herleitbares Widerstandsniveau, konstruierbar aus den beiden Korrekturtiefs von Ende Februar und Ende März diesen Jahres. Mit einem Schlusskurs bei 4299, bestätigte der deutsche Aktien-Index den Sprung über den o.g. Widerstand. Mit Blick auf die Folgekursentwicklung im FDAX, belassen wir die 4275 dennoch vorerst als mögliche Widerstandsebene im Chart, stufen diese in ihrer analytischen Bedeutung jedoch auf das Niveau einer Orientierungsmarke zurück.

Im Zuge des Kursanstieges vom Donnerstag, passten wir auch die Korrekturpotentiale nach oben hin an. Grundsätzlich sei an dieser Stelle angemerkt: je länger die Wegstrecke des zu bewertenden Bewegungsimpulses, desto zuverlässiger wird das Arbeiten mit Korrekturpotentialen, da hier zufälliges "Überschießen" immer seltener wird.

Ordnen wir die aktuelle Entwicklungsphase des DAX in das Gesamtbild ein, können wir folgende Aussagen treffen:

- zumindest bisher hat sich der Ausbruch des Kursverlaufes aus der bereits mehrfach angesprochenen Umkehrformation heraus bestätigt; diese war mit Überwinden der 4247 / 4249 im Sinne ihrer Definition praktisch vollendet;

- das sich daraus ableitende Kursziel berechnet sich nach den Regelwerken der klassischen Formationslehre im Bereich um 4340, somit hätte der DAX im Grunde noch rund 35 Indexpunkte platz, sich zu entfalten;

- über die Markttechnik hat sich das Gesamtbild des DAX besonders im Zuge der letzten Handelstage deutlich verbessert; über die als Richtungsfilter unterlegte Kombination verschiedener trendfolgender Indikatoren in differenzierten Zeitfenstern wird dem DAX zwar noch immer ein neutrales set-up ausgewiesen, aber von Seiten der Qualität her, ist dieses set-up überzeugender als es noch vor wenigen Tagen der Fall war;

- über die Schwungkraft wurde uns bereits vor Tagen die Ausbildung einer negativen Divergenz ausgewiesen; aktuell verbessert sich diese markttechnische Bewertungsgröße weiterhin.

Kann sich der DAX oberhalb der 4275 halten / stabilisieren, erlangt dieses Niveau als potentielle Unterstützung wieder eine gesteigerte analytische Bedeutung. In jenem Falle bleiben wir optimistisch und halten das Erreichen der 4340 im Index für realistisch.

--- Uwe Wagner ---

Die auf dieser Seite enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der S-T Systemtrade AG entspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der auf dieser Seite enthaltenen Angaben oder Einschätzungen wird keine Gewähr übernommen.

Max
08.05.2005, 12:26
dpa-afx
Deutsche Börse: Feiertagshandel immer beliebter
Sonntag 8. Mai 2005, 10:05 Uhr


BERLIN (dpa-AFX) - Der vor rund fünf Jahren eingeführte Börsenhandel an Feiertagen wird der Deutschen Börse zufolge bei Investoren immer beliebter: "Am Kassamarkt lagen die Umsätze am Himmelfahrtstag bei 60 Prozent eines normalen Handelstages", sagte eine Sprecherin der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). So liege der Umsatz mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren an Werktagen im Schnitt bei 4,5 Milliarden Euro. Am Donnerstag habe der Umsatz 2,7 Milliarden Euro betragen.

Noch erfolgreicher
ANZEIGE
sei der Feiertagshandel an der Terminbörse Eurex verlaufen: "Die Zahl der Kontrakte lag am Himmelfahrtstag mit 2,9 Millionen bei 73 Prozent eines normalen Handelstages", so die Börsen-Sprecherin. Händler bestätigten dem Zeitung zufolge am Freitag, dass die Umsätze an Feiertagen inzwischen ein Niveau erreicht hätten, bei dem es sich für sie rechne.

Bei den zusätzlichen Handelstagen handele es sich um Tage, die zu großen Teilen keine europaweiten Feiertage seien. "Da der größte Teil der Teilnehmer am Aktienhandel außerhalb Deutschlands sitzt, kommen wir dieser Kundennachfrage entgegen", so die Börsen-Sprecherin. "Wir bieten damit Anlegern eine attraktive Möglichkeit, auf Kursentwicklungen an ausländischen Börsenplätzen zu reagieren." Der Handel an Feiertagen war im Juni 2000 kurz nach dem Höhepunkt des Börsen-Booms eingeführt worden, anfangs lagen die Umsätze aber deutlich unter 50 Prozent der Volumina von normalen Handelstagen./he

Max
08.05.2005, 12:27
finanzen.net
Immer gut, jetzt günstig (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 10:56 Uhr



Aktienkurse
AWD Holding AG
508590.DE
32.80
-0.22
Bechtle AG
515870.DE
17.19
+0.03
Hugo Boss AG
524550.DE
23.27
+0.27
Norddeutsche Affiner...
676650.DE
15.21
+0.32
Pfleiderer Bau- und ...
676474.DE
12.90
-0.06
Xetra DAX Index
TecDAX Index
Die Launen der Börse treffen auch grundsolide Unternehmen. Dem Rückschlag im April fielen vor allem Aktien zum Opfer, die zuvor aus guten Gründen kräftig gestiegen waren. Anleger sollten die jetzt einsammeln.

von Jens Castner

Fünfzig Millionen mehr Umsatz, fünfzig Millionen weniger wert? Was unlogisch klingt, gehört für börsennotierte Unternehmen zum Alltag. Als der IT-Dienstleister Bechtle Mitte April seine Umsatzprognose um 50 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden nach oben schraubte, verabschiedete
ANZEIGE
sich der Kurs gen Süden. Die Börsenbewertung fiel in der Spitze fast um den gleichen Betrag.

Börsianer ticken eben anders. Mehr Umsatz reicht nicht, wenn der Gewinn nicht mitsteigt. Und weil Bechtle (Xetra: 515870.DE - Nachrichten - Forum) das Umsatzziel vor allem wegen der Übernahme der Schweizer Delec anhob, die Gewinnprognose aber unverändert ließ, könnte das ja heißen, daß die Marge sinkt. Schlecht für den Kurs.

Doch diese Erklärung wäre zu billig. "Es ist kein Geheimnis, daß die Integration übernommener Firmen erst einmal Geld kostet", sagt Firmensprecherin Sabine Emich. "Und Übernahmen waren schon immer Bestandteil der Wachstumsstrategie von Bechtle." Das hat bis vor wenigen Wochen, als der Kurs kontinuierlich zulegte, niemanden gestört, zumal die Konsolidierungsphase in der IT-Landschaft in vollem Gange ist, was den gesunden Unternehmen der Branche die Chance gibt, sich jetzt die Marktanteile der Zukunft zu sichern.Der Rückschlag bei Bechtle wäre auch ohne Übernahmen und ohne Veränderung der Umsatzprognose gekommen. Das miese Börsenklima im April bescherte dem DAX (Xetra: Nachrichten) einen Rückschlag um fünf Prozent, der TecDAX (Xetra: Nachrichten) , in dem Bechtle notiert ist, verlor sechs Prozent. Solche Einbrüche machen Aktien, die zuvor gut gelaufen sind, anfällig für Korrekturen, auch wenn sich fundamental überhaupt nichts geändert hat.

Bei dem auf Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik spezialisierten Pfleiderer (Xetra: 676474.DE - Nachrichten - Forum) -Konzern sieht man den fast 20prozentigen Rückschlag seit Mitte April denn auch als "ganz normale, gesunde Konsolidierung" an. Immerhin müsse man bedenken, so Ulrich Körner, der für den Dialog mit den Anlegern verantwortlich ist, "daß eine ganze Reihe von Investoren zu Kursen zwischen vier und acht Euro eingestiegen ist. Da kann es bei 15 Euro schon mal zu Gewinnmitnahmen kommen."Institutionelle Anleger hätten allerdings signalisiert, "daß keiner ganz ausgestiegen ist, sondern allenfalls Teilgewinne realisiert wurden". Kein Wunder bei den Zahlen: Das Unternehmen steigerte den Gewinn im ersten Quartal um 56 Prozent auf 8,3 Millionen Euro und bekräftigte die Prognosen fürs Gesamtjahr.

Für Anleger, die schon länger mit bestimmten Aktien liebäugeln, aber nicht den ständig steigenden Notierungen hinterherlaufen wollten, bieten scharfe Kurseinbrüche wie zuletzt im April ideale Einstiegsgelegenheiten. Vor allem, weil in solchen Phasen nahezu alles unter Druck gerät. Besonders solche Papiere, die zuvor gerade wegen der guten Geschäftssituation stark gestiegen sind.Nicht nur vermeintliche Langweiler wie Bauzulieferer (Pfleiderer) oder IT-Unternehmen (Bechtle) zählen zu den Leidtragenden, auch Glamour-Branchen bekommen die Baisse zu spüren. Der Kurs des Modekonzerns Hugo Boss beispielsweise fiel seit dem Jahreshoch im Februar um zwölf Prozent. Damit sank der Börsenwert des Unternehmens um 200 Millionen Euro, obwohl sich die Geschäftsaussichten für 2005 sogar verbessert haben. Konzernchef Bruno Sälzer will nach einem starken ersten Quartal den Umsatz im Gesamtjahr gegenüber 2004 um zehn Prozent steigern. Der Gewinn soll um 13 Prozent zulegen und eine Größenordnung von 100 Millionen Euro erreichen.Auch beim - ähnlich wie Boss - lange Zeit als Börsenliebling gehandelten Finanzdienstleister AWD könnte der jüngste Rückschlag eine gute Einstiegsgelegenheit bedeuten. Besonders lukrativ erscheint diese Spekulation, weil AWD (Xetra: 508590.DE - Nachrichten - Forum) im Unterschied zu Boss noch keine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt hat.

In Börsianerkreisen rechnet man mit einem guten Geschäftsverlauf, da Vorstands-Chef Carsten Maschmeyer bereits angekündigt hat, am 19. Mai "das stärkste erste Quartal der Unternehmensgeschichte" zu präsentieren. Vom April-Rückschlag hat sich der Kurs bereits etwas erholt, was Händlerangaben zufolge auch daran liegt, daß sich der Abgabedruck aus dem Optionsprogramm inzwischen verflüchtigt hat. Erstmals seit dem Börsengang sei es in diesem Jahr für die Mitarbeiter sinnvoll gewesen, ihre im Jahr 2003 erworbenen Optionen einzulösen. Da dies "ein nettes Zubrot" bedeutet habe, schätzt man in Bankerkreisen, daß in den vergangenen Wochen etwa zehn Millionen Aktien aus Mitarbeiterbeständen auf den Markt geworfen wurden, was den Kurs zusätzlich belastet habe.

Einen so realen Hintergrund sucht man für die Kursschwäche der Norddeutschen Affinerie vergeblich. Die Aktie litt zuletzt offenbar unter den fallenden Rohstoffpreisen - zu Unrecht, wie Investor-Relations-Manager Donatus Niemann unterstreicht: "Es gibt keine Korrelation zwischen dem Kupferpreis und der Gewinnsituation der Norddeutschen Affinerie. Wir werden zu Unrecht mit den Rohstoffproduzenten in eine Schublade gesteckt."

Als Hersteller von Kupferkathoden und -drähten zählt das Hamburger Unternehmen zur weiterverarbeitenden Industrie, weshalb sich der Kupferpreis auf den Umsatz, nicht aber auf den Gewinn auswirkt. Sind die Preise hoch, erzielen die Hanseaten zwar höhere Verkaufserlöse, müssen aber auch beim Einkauf von Erzen oder Kupferschrott tiefer in die Tasche greifen. "Ein durchlaufender Posten", sagt Niemann - und Börsengerüchten zufolge wird sich das an den Zahlen fürs erste Quartal auch zeigen, die am kommenden Dienstag veröffentlicht werden.Bei Bechtle kommen die Zahlen fürs erste Quartal am 13. Mai auf den Tisch. Obwohl Vorstands-Chef Ralf Klenk einen verhaltenen Start ins neue Jahr angekündigt hat, müssen Anleger keine negativen Überraschungen befürchten. Schließlich hätte die Firma genügend Spielraum gehabt, die Erwartungen zu bremsen. Statt dessen wurden die Umsatzziele angehoben. Sprecherin Sabine Emich: "Unabhängig vom Geschäftsverlauf im ersten Quartal halten wir an der Prognose von 19 Prozent Umsatzplus und über neun Prozent Gewinnwachstum im Gesamtjahr fest."Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis der alte Börsenwert wieder erreicht ist. «

Norddt. Affinerie Kupfer geht immer

Kurzfristig sollten die Zahlen für das erste Quartal, die am Dienstag veröffentlicht werden, dem Kurs des Papiers neuen Auftrieb geben. Aber auch die langfristigen Perspektiven der Norddeutschen Affinerie sind ausgezeichnet. Aktuellen Studien zufolge nimmt die Nachfrage nach Kupferprodukten schon seit einiger Zeit kontinuierlich zu. Bereits heute enthält jedes Fahrzeug im Schnitt 25 Kilogramm Kupfer.

Hugo Boss Starkes erstes Quartal

Der Modekonzern hat den Umsatz im ersten Quartal um 14 Prozent auf 406 Millionen Euro gesteigert. Mit einem Plus von 37 Prozent auf 26 Millionen Euro entwickelte sich die Damenkollektion Boss Woman besonders dynamisch. Sie soll bis 2013 ein Drittel zum Gesamtumsatz beitragen. Der Nettogewinn legte zwischen Januar und März überproportional zu. Hier verbuchte Boss einen Zuwachs um 17 Prozent auf 52 Millionen Euro.

AWD Rekordergebnis angekündigt

Obwohl die Änderung der Steuergesetze 2004 für eine Sonderkonjunktur bei Lebensversicherungen und damit für gute Zahlen bei AWD gesorgt hat, soll 2005 noch besser werden. Der Finanzdienstleister hat bereits das "beste erste Quartal der Firmengeschichte" angekündigt. Konkrete Zahlen folgen am 19. Mai.

Bechtle Chance für Langfristanleger

Auch wenn vom ersten Quartal - die Zahlen werden am kommenden Freitag veröffentlicht - keine Wunderdinge zu erwarten sind: Die Richtung stimmt. Das Unternehmen gehört zu den Gewinnern des Konsolidierungsprozesses in der IT-Branche und zeichnet sich durch langfristiges, profitables Wachstum aus.

Pfleiderer Übernahme geplant

Pfleiderer rüstet sich für die Zukunft: Die geplante Übernahme der Kunz-Gruppe dürfte den Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro heben. Einziger kurzfristiger Störfaktor könnte eine Kapitalerhöhung sein, die das Unternehmen plant, um handlungsfähig zu bleiben, falls sich weitere Kaufgelegenheiten auftun.

Max
08.05.2005, 12:29
finanzen.net
Zu heiß für die Börse? (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 10:58 Uhr



Aktienkurse
Conergy AG
604002.DE
71.55
-1.34
Solon AG fuer Solart...
747119.DE
32.80
+0.30
Solarworld AG
510840.DE
114.50
-1.20
Windwelt AG
635253.D
N/A
N/A
TecDAX Index
Der Hype um Solarfirmen macht viele Anleger nervös. Dabei kann der Boom durchaus weitergehen.

von Joachim Spiering

Besser konnten die Zahlen für das erste Quartal eigentlich nicht ausfallen. Umsatz: plus 63 Prozent. Gewinn: plus 400 Prozent. Im Prinzip eine Steilvorlage für einen steigenden Aktienkurs. Doch wie reagierte das Solarworld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) -Papier am
ANZEIGE
Montag nach Bekanntgabe der Superzahlen? Minus 1,3 Prozent.

Was war falsch gelaufen? Im Grunde gar nichts. Das Zahlenwerk hatte keinen einzigen Makel. Außer vielleicht, daß die Anleger allmählich skeptisch werden und sich fragen: Wächst da eine neue Blase heran, die schon bald zu platzen droht?

Der Hype um Solaraktien erinnert an die besten Zeiten des Neuen Markts. Egal ob Solarworld, Solon (Xetra: 747119.DE - Nachrichten) oder Sunways, sämtliche Werte stiegen seit Anfang 2004 um 600 Prozent und mehr. Traumrenditen, die auch Profi-Zocker heiß machen. So ging der Kurs des Börsenmantels BK Grundbesitz & Beteiligungs AG durch die Decke, nachdem bekannt wurde, daß in den Mantel eine Solarfirma eingebracht werden soll. Mit dabei: Florian Homm, die "Heuschrecke" aus Mallorca, der knapp 13 Prozent an der inzwischen als Reinecke & Pohl Sun Energy AG auftretenden Firma hält.

Nicht nur bei Anlegern, auch innerhalb der Branche wird man argwöhnisch. "Daß jeder eine Solarfirma aus dem Hut zaubert, ist bedenklich", meint beispielsweise Solarworld-Chef Frank Asbeck. Dabei macht er es selbst genauso. Flexibel wie er ist, baut er momentan das Geschäftsmodell der ebenfalls in Besitz der Familie Asbeck befindlichen Windwelt AG (Düsseldorf: 635253.D - Nachrichten) um. Aus dem vor sich hindümpelnden Windpark-Projektierer wird ein Anbieter von Solarparks. Passend dazu soll auf der Hauptversammlung am 24. Mai der Name geändert werden: Aus der Windwelt AG wird flugs die Solarparc AG. Dem Kurs hat der Windwechsel gut getan. Das Papier legte seit Jahresanfang um fast 500 Prozent auf über 20 Euro zu.

Trotz dieser alarmierenden Indizien: Von einer Blase wollen die Branchenvertreter nicht sprechen. "Anders als beim Neuen Markt, als Internetagenturen ohne funktionierendes Geschäftsmodell gehypt wurden, sind wir eine produzierende Industrie", betont Thomas Krupke, Finanzvorstand der Berliner Solon AG.Zwar seien einige Unternehmen aus dem Solarbereich inzwischen "sportlich bewertet", dafür sei aber auch das Wachstum rasant. In der Tat: Ob Solon, Conergy (Xetra: 604002.DE - Nachrichten) oder SAG Solarstrom - sämtliche Firmen wollen 2004 den Umsatz verdoppeln. Zwar sind solche Zuwächse dauerhaft nicht zu halten, doch ein Ende des Nachfrage-Booms scheint nicht in Sicht. "Ich sehe keine Abschwächung, nicht für das kommende Jahr und auch nicht für 2007", sagt Krupke.Derzeit hinkt die Produktion der Nachfrage hinterher. Bis auf den Grundrohstoff Sand ist alles knapp: Solarsilizium, Wafer (eine Art Rohzellen) und Zellen. Der Run auf den Sonnenstrom treibt die merkwürdigsten Blüten. So sollen dubiose Geschäftemacher Solarsilizium anbieten, das zwar Silizium ist, aber keines, das die Solarbranche braucht. Getrickst wird offenbar auch an anderer Stelle. Ein Firmenchef erzählt, daß ein Zellenhersteller neue Wafer-Rohlinge bestellt habe. "Bekommen hat er dann CD-Rohlinge."

Der Boom der Photovoltaik hat mit den Förderrichtlinien der Bundesregierung zu tun. Seit Anfang 2004 gibt es höhere Einspeisevergütungen, die auch für Solarparks auf der grünen Wiese gelten. Seitdem brummt das Geschäft mit dem Saft vom Acker. Die Anbieter der Sonnenfonds versprechen jährliche Renditen von sechs Prozent und mehr.

Das lockt viele Privatanleger an. So sind nach Berechnungen von Stefan Loipfinger, Experte für Geschlossene Fonds, 2004 zwar nur 260 Millionen Euro in Beteiligungsmodelle aus dem Bereich für erneuerbare Energien geflossen - ein Minus von 24 Prozent. Doch dies ging vor allem zu Lasten der Windkraftbranche. Die Sonnenindustrie kam dagegen schon auf einen Anteil von 16 Prozent. 2003 tauchte diese Branche in der Statistik noch gar nicht auf.Daß die Solarleute dieselben Fehler machen wie ihre Kollegen aus dem Windbereich, die viele Mühlen an windschwachen Plätzen aufstellten, manche Renditeversprechungen nicht halten konnten und ihre Branche in Verruf brachten, schließen die Branchenvertreter aus. Ihr Argument: Anders als bei den Windfonds, bei denen Anleger bisher dank Steuersparmodellen ihren Schnitt machten, komme die Rendite der Sonnenparks direkt von der Einspeisevergütung. Das zwinge die Anbieter, ihre Solarparks nur an sonnenstarken Plätzen aufzubauen. Loipfinger sieht das etwas anders. "Bei vielen Solarfonds werden ebenfalls Steuersparmodelle eingesetzt."

Auf Grund der weltweit stärksten Förderung ist Deutschland der größte Photovoltaikmarkt der Welt. Doch andere Länder ziehen nach. In Japan wird Sonnenstrom traditionell stark unterstützt. Und Staaten wie Spanien, die USA und China, aber auch Indien, Thailand oder Südkorea haben bereits Förderprogramme aufgelegt oder dies angekündigt. Kein Wunder, daß viele Produzenten ihre Kapazitäten hochfahren. Beispiel Solarworld. "Wir werden unseren Standort Freiberg weiter ausbauen und dort bis 2010 über 500 neue Arbeitsplätze schaffen", sagt Firmenchef Asbeck. Daß sich die Unternehmen riesige Überkapazitäten aufhalsen, die schon in wenigen Jahren als leerstehende Hallen die Bilanzen belasten, glaubt in der Branche keiner.

Auch nicht die Landesbank Baden-Württemberg. In einer Studie rechnet sie hoch, daß sich der Weltmarkt bis 2010 vervierfachen wird. Zwar ist der globale Markt mit 6,3 Milliarden Euro noch überschaubar. Doch glaubt man den Bankern, dann steckt die Branche trotz explodierender Aktienkurse, Trittbrettfahrern und Profi-Zockern noch in den Kinderschuhen. "Wir würden das derzeitige Stadium mit der Automobilindustrie um 1910 bis 1920 vergleichen - der Zeit, in der das erste Ford- T-Modell vom Fließband lief." «

Wachstumsmarkt Sonnenstrom

Der Bedarf nimmt rasant zuGlaubt man den Prognosen, dann wird sich der weltweite Photovoltaik-Markt bis 2010 vervierfachen. Für Deutschland sind die Hochrechnungen nicht ganz so optimistisch. Hier soll der Wert der neuinstallierten Jahresleistung von 360 Megawatt (MW) im Jahr 2004 auf 800 MW steigen.

Solarworld Starker Auftakt

Im traditionell schwachen ersten Quartal legten die Bonner super Zahlen vor. Der Umsatz stieg um 63 Prozent auf 57,9 Millionen, der Nettogewinn von 1,47 auf 7,43 Millionen Euro. Da die absatzstarken Sommermonate noch kommen, ist jetzt schon klar: Die Jahresprognosen (Umsatz: 280 Millionen, Gewinn: 25 Millionen) dürfte Solarworld locker erreichen.

Solon Gut und teuer

Der Modulproduzent hat die Kapazitäten verdreifacht. Finanzchef Thomas Krupke schließt mittelfristig einen weiteren Ausbau nicht aus. Starkes Wachstum. Der Umsatz soll von 104 Millionen Euro (2004) auf 290 Millionen (2006) steigen, der Gewinn von 3,3 Millionen auf 11,4 Millionen. Der Anteilsschein ist aber sehr teuer. Korrektur abwarten.

Sunways Fair bewertet

Sunways ist ein Gemischtwarenladen. Die Firma vertreibt Wechselrichter, die als technologisch führend gelten, sowie Solarsysteme. Zudem wird die Zellenproduktion kräftig ausgebaut. Das sorgt für starkes Wachstum.Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Die LBBW sieht den fairen Wert bei 14 Euro.

Phoenix Verschnaufpause

Die Bayern vertreiben als Großhändler unter anderem Module, Wechselrichter sowie komplette Solarsysteme. Zudem werden über eine Tochter Solarparks entwickelt und diese als Fonds vertrieben. Seit dem Börsengang im November 2004 hat sich der Kurs verdoppelt. Aktuell konsolidiert das Papier. Langfristig aussichtsreich. Warten, bis die Hürde bei 14 Euro geknackt ist.

Conergy Solarhändler will ins Ausland

Die Hamburger sind im System- und Handelsgeschäft tätig. Das Geld aus dem Börsengang soll für die Auslandsexpansion verwendet werden. Bis 2006 soll der Umsatz Schätzungen zufolge von 284 Millionen (2004) auf 750 Millionen Euro zulegen, der Gewinn von elf Millionen auf 40 Millionen. Die Aktie ist trotz der Kursgewinne seit dem IPO im März relativ günstig. Gilt als TecDAX (Xetra: Nachrichten) -Kandidat.

Solar-Fabrik Einstieg in Zellproduktion

Der Modulhersteller und Anbieter von kompletten Solarsystemen will in die Zellproduktion einsteigen. Ob das über den Bau einer eigenen Fabrik geschieht oder eine Beteiligung, ist noch offen. Der Umsatz soll laut LBBW dieses Jahr von 52 Millionen auf 77,5 Millionen Euro steigen, der Gewinn von 0,58 Millionen auf 2,2 Millionen. Die Aktie ist charttechnisch angeschlagen. Vorerst Finger weg. S.A.G. Solarstrom Neuer SolarparkDie Freiburger bieten Solarsysteme für private und institutionelle Investoren an. Umsatztreiber ist aktuell ein als Beteiligungsmodell entwickelter Solarpark bei Würzburg. 2005 soll der Umsatz von 23,86 Millionen auf 40 Millionen Euro steigen. Andere Schätzungen rechnen sogar mit 80 Millionen Euro Umsatz bei 2,2 Millionen Euro Gewinn. First Berlin Equity sagt: Kaufen.

Über Thema diskutieren Per Mail senden MyYahoo hinzufügen

Max
08.05.2005, 12:31
finanzen.net
Loewe: Raus aus der Schieflage (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 11:00 Uhr



Aktienkurse
Bayerische Motoren-W...
519000.DE
33.77
+0.32
Loewe AG
649410.DE
8.50
-0.02
Seit 82 Jahre gibt es Loewe (Xetra: 649410.DE - Nachrichten - Forum) . Nach der schwersten Krise der Firmengeschichte sieht es nun so aus, als fände die TV-Story aus Franken doch eine Fortsetzung.

von Stephan Bauer

Hauptstadt der Poesie", steht auf einer Tafel am Ortseingang von Kronach. 2004 war 1000-Jahr-Feier, 1000 Gedichte
ANZEIGE
wurden in einer Marathonlesung vorgetragen. Für die rund 1000 Mitarbeiter des größten Arbeitgebers im Ort, dem Fernsehgerätehersteller Loewe, war das vergangene Jahr jedoch mehr ein Drama. Um ein Haar hätte die 82 Jahre alte Geschichte, die mit der Radio-Massenproduktion durch Siegmund Loewe begann, tragisch geendet.

"Wir haben die Wende geschafft", sagt Loewe-Chef Rainer Hecker heute. Am Dienstag wird Hecker verkünden, daß der Umsatz im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich gewachsen ist. "Das Wachstum setzt sich fort", berichtet der Firmenchef von den ersten Wochen des laufenden zweiten Quartals (siehe Interview). Spätestens 2006 will Hecker, der für 2004 rund 30 Millionen Euro Verlust melden mußte, wieder schwarze Zahlen schreiben.Loewe verdiente ursprünglich gutes Geld mit edlen Röhrenfernsehern. Doch plötzlich kamen Flach-TVs mit Flüssigkristallschirmen, sogenannte LCDs, in Mode. Ein Trend, den Loewe verschlief. Der Umsatz brach 2003 um 25 Prozent ein.

Statt zweistelligem Millionengewinn schrieben die Franken rund 30 Millionen Euro Verlust.

Einiges hat sich seit der Beinahepleite im vergangenen Jahr verändert: Inzwischen ist rund die Hälfte der Fernseher, die von den Bändern bei Loewe laufen, flach wie eine Flunder. Und viele der Stühle entlang der Fertigungslinien sind leer. Rund 240 Mitarbeiter verloren hier ihren Job.

Dafür sitzen seit kurzem zwei Mitarbeiter der japanischen Sharp im Kronacher Entwicklungszentrum. Der Hightech-Riese rettete die Franken vor dem Absturz. Im Dezember erhöhte die weltweite Nummer 1 bei LCDs durch eine Kapitalerhöhung ihren Anteil an Loewe auf knapp 30 Prozent - und schoß lebensrettende 20 Millionen Euro ins Unternehmen.

Japaner und Franken basteln gemeinsam an der Fernsehzukunft: 30 Loewe-Leute entwickeln mit den zwei Asiaten Elektronik für hochauflösendes HD-TV. Loewe nutzt die Ergebnisse für seine Luxusgeräte, Sharp für TVs in der Klasse darunter. Der Einblick in das Forschungslabor von Loewe ist der Preis für das Geld aus Japan. Experten rühmen die Bildqualität der Produkte aus Kronach. "Welches Interesse sollte Sharp haben außer diesem Know-how", fragt Stephan Wittwer, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg. Vorstand Hecker hofft, daß der Kunde nicht merkt, daß in seinem LCD-Fernseher fast die gleiche Technik drinsteckt wie bei Sharp. Mit guter Bedienbarkeit und neuen TV-Technologien wie digitalem oder hochauflösendem Fernsehen will Hecker wieder fette Preisaufschläge erzielen. Immerhin: Gerade wurden zwei seiner TVs deswegen von der Fachpresse zu Testsiegern gekürt.

Hecker, in stetem Kontakt zu BMW (Xetra: 519000.DE - Nachrichten - Forum) , seinem Stammkunden für Autobildschirme, setzt nun auf die Marketingstrategien der Autobauer. Zur weltgrößten Unterhaltungselektronikmesse IFA im Herbst will Loewe die Serie "Individual" vorstellen. Angeboten werden verschiedene Farben und Holzfurniere. Das zum Parkett passende TV soll dann durch DVD-Spieler, Festplattenrekorder und Hi-Fi-Boxen ergänzt werden. "Wenn Sie ein Auto für 30000 Euro auswählen, sind sie am Schluß mit der ganzen Ausstattung ja auch 40000 Euro los", erklärt Hecker.

Die Preise für LCD-Fernseher sind zuletzt drastisch gesunken. So steigt die Chance, daß Loewe üppige Aufschläge überhaupt einfahren kann. "Kostet bereits ein Standardgerät mehrere 1000 Euro, dann ist das sehr schwer", sagt Hecker. Auf die Fortsetzung der Geschichte in Kronach darf man gespannt sein. «

Zwang zum Wachstum

Der Boom bei flachen LCD-Fernsehern kostete Loewe fast die Existenz. Inzwischen haben die Franken erstes Terrain im Kampf um ihre ehemalige Spitzenposition im TV-Luxussegment zurückerobert. EURO sprach mit Loewe-Chef Rainer Hecker über schiefe Bilanzen und den TV-Markt.

Euro: Sie haben über Bilanzkennzahlen promoviert. Ihre aktuellen sind noch nicht wirklich gut, oder?

Hecker: Wir haben durch die Kapitalerhöhung im Dezember die Eigenkapitalquote wieder auf rund 20 Prozent gebracht. Künftig wollen wir uns hier durch positive Ergebnisse und weitere Eigenkapitalbeschaffung verbessern.

Euro: Steht 2005 noch etwas an?

Max
08.05.2005, 12:32
finanzen.net
Steuerfahndung: Die Jagdsaison ist eröffnet (EuramS)
Sonntag 8. Mai 2005, 11:02 Uhr



Aktienkurse
Bayer AG
575200.DE
26.01
+0.36
Die Steueramnestiebeendet, die automatische Kontenabfrage erlaubt - jetzt wird die Suche nach Steuersündern verstärkt. EURO war bei einer Schwarzgeld-Schulung in einem bundesdeutschen Finanzamt dabei.

Geheimtreffen in den Finanzämtern der Bundesrepublik. Steuerfahnder erläutern in mehrtägigen Meetings normalen Finanzbeamten, wie sie in Zeiten gläserner Konten und leerer Staatskassen die Steuerzahler noch besser ausspionieren können. Rückblende: Am 1. April ist das Bankgeheimnis in Deutsch- land
ANZEIGE
faktisch gefallen (siehe Kasten S. 55). Nun wird verstärkt nach versteckten Konten und verborgenen Geldflüssen gefahndet. Dabei ist jedes Mittel recht. Meist sind es kleine Details, auf die deutsche Finanzbeamte künftig verstärkt schauen.

Dabei kann sogar selbstlose Hilfsbereitschaft zum Verhängnis werden. So sollen im Finanzamt alle freiwillig eingereichten Bankbelege daraufhin überprüft werden, ob das angegebene Konto bereits amtsbekannt ist. Wenn nicht, droht eine automatische Kontenabfrage. Das dürfte einige, die nach der Tsunami-Katastrophe großzügig gespendet haben, in große Erklärungsnot bringen.

Denn normalerweise können nur Spenden bis zu 100 Euro mittels Bareinzahlungsbeleg, Kontoauszug oder - bei Online-Banking - PC-Ausdruck beim Finanzamt belegt werden. Erst für größere Summen ist eine Spendenbescheinigung nötig. Auf dieser ist die Bankverbindung des Spenders aber meist nicht angegeben, der Fiskus kann den Geldfluß nicht mehr nachvollziehen.

Allerdings wurden die Finanzämter vom Bundesfinanzministerium bereits am 14. Januar 2005 angewiesen, bei Spenden für Opfer der Flutwelle diesen "vereinfachten Zuwendungsnachweis" - so der Fachjargon - ohne Beschränkung nach oben anzuerkennen (Gz. IV C 4 - S 2223 - 48/05). Das heißt, auch für fünf- oder sechsstellige Summen genügt der Kontoauszug. Wer da Geld vom geheimen Schwarzgeldkonto an Hilfsorganisationen überwiesen hat, schaut ganz schön dumm aus der Wäsche, wenn er die Spende mittels Bankbeleg von der Steuer absetzen will und anschließend die Steuerfahndung vor der Tür steht.Die Kontonummer ist für den Fiskus auch an anderer Stelle wichtig. So wurden Finanzbeamte bei den Geheimtreffen darauf hingewiesen, intensiv nach Selbständigen und Firmen zu forschen, die kurz vor dem 1. April 2005, als das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit in Kraft trat, plötzlich die Bank gewechselt und die alten Konten leergeräumt haben. Und Betriebsprüfer sind gehalten, auf neue Rechnungsblöcke respektive Rechnungen über den Kauf neuer Rechnungsvordrucke zu achten und angegebene Bankverbindungen auf Übereinstimmung zu checken. Hintergrund hier: Die Geldinstitute müssen Daten über gelöschte Konten nur drei Jahre lang speichern. Kommt der Kontenwechsel erst nach dieser Zeit heraus, gibt es für die Fahnder keine verwertbaren Daten bei der Bank mehr.

Apropos verwertbare Daten: Immer wichtiger beim Aufspüren von Schwarzgeld wird in den Finanzämtern die Erbschafts- und Schenkungssteuerstelle. Mehrere Billionen Euro sollen laut Schätzungen in den nächsten zehn Jahren vererbt werden. Darunter manch ein Euro, der noch nicht versteuert wurde.

Daher waren im Todesfall die Banken schon bisher verpflichtet, dem Finanzamt Stammdaten und Kontostand mitzuteilen. Der Fiskus forderte die Erben dann auf, eine Erklärung abzugeben und verglich anschließend deren Angaben mit den vorliegenden Daten. Gab es Abweichungen, mußte mühsam nachgeforscht werden. Dank automatischer Kontenabfrage läßt sich schon vorab überprüfen, ob der Erblasser bei mehreren Banken Konten unterhalten hat und ob alle erforderlichen Bankbescheinigungen vorliegen.

Noch schwerwiegender: Bislang reichte es dem Fiskus, wenn brav Erbschafts- oder Schenkungssteuer gezahlt wurde. Was der Erbe oder Beschenkte mit dem Geld anfing - ob er es verpraßte, in Deutschland anlegte und die Erträge versteuerte oder ob er alles ins Ausland brachte und die Zinsen schwarz einsackte -, wurde nie überprüft. Doch das war einmal. Künftig verschicken Erbschaftssteuerstellen Kontrollmitteilungen an die Personen-Finanzämter. Diese überprüfen dann, ob Erträge aus dem Erbe versteuert werden.

Auch Kinderliebe zu Lebzeiten kann für den Fiskus ein Ermittlungsgrund sein. Wer Sohn oder Tochter im Ausland studieren läßt - etwa in der Schweiz - und das Kind regelmäßig mit größeren Beträgen unterstützt, ist für das Finanzamt per se verdächtig. Überweisungen dorthin oder regelmäßige Besuche eignen sich einfach zu gut, um Gelder ins Ausland zu transferieren. Meist tragen die Eltern die Überweisungen sogar exakt in die Steuererklärung ein, um in den Genuß von Ausbildungsfreibeträgen zu kommen. Wer hier größere Summen überweist, ist schon im Visier der Fahnder.

Auch andere Auslandskontakte machen Steuerpflichtige verdächtig, haben sie damit doch gute "Schleuserwege". Schnell gilt man da als Steuerflüchtling. Eine Freundin in Italien reicht normalerweise zwar nicht aus, daß der Fiskus nachzuforschen beginnt. Wer aber angibt, bedürftige Eltern oder Großeltern im Ausland zu unterstützen, muß mit Nachforschungen und Kontenabfragen rechnen.

So ging Finanzfahndern ein Architekt ins Netz, der - obwohl für die Eltern nur 12000 Euro abzugsfähig waren- Unterstützungszahlungen von fast 50000 Euro belegte. Angeblich hatteer damit auch jede Menge Tanten, Nichten und Neffen unterstützt. Das erschien so unglaubwürdig, das die Steuerfahndungsmaschinerie anlief. Ergebnis: Der scheinbar so clevere Mann hatte das Geld auf sein eigenes Auslandskonto transferiert, auf dem er auch Schwarzgeld gebunkert hatte.

Ein Auslandsurlaub brachte dagegen den Chef einer süddeutschen Software-Firma in Bedrängnis. Auf dem Weg an die Côte d' Azur fuhr er noch bei einem Kunden in Konstanz vorbei. Die Fahrt bis an den Bodensee wollte er von der Steuer absetzen. Als Beleg reichte er eine Benzinrechnung ein. Dumm nur, daß der Mann mit Kreditkarte gezahlt hatte. Ausgestellt von einer Schweizer Bank, bei der er mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gebunkert hatte.

Auch Kreditkarten-Abrechnungen selbst können sich als Falle entpuppen. So sollen die Finanzbeamten überprüfen, ob die Abrechnungsdaten mit anderen Angaben übereinstimmen. Das geht aus Mitschriften der Geheimtreffen hervor, die EURO am Sonntag vorliegen. Wird etwa ein Fahrtenbuch geführt und die darin angegebenen Fahrten passen nicht zu Kaufdaten und -orten laut Kreditkarten-Abrechnung, ist der Steuerpflichtige gleich als Schwindler entlarvt. Schnell glaubt der Fiskus dann, auch andere Angaben könnten nicht stimmen. Folge: eine Kontenabfrage.Aufpassen muß auch, wer Luxusartikel kauft. So sollen Betriebsprüfer etwa Yacht- und Oldtimer-Händler sowie exklusive Teppichläden unter die Lupe nehmen. Hier interessant: die Adressen von Kunden, die für viel Geld eingekauft haben. Die Prüfer schicken dann Kontrollmitteilungen ans Finanzamt der Kunden. Dieses checkt, wo das Kapital herkommt.

Einfacher machte es dem Fiskus da ein Hausmeister, derangeblich nur zwei Mehrfamilienhäuser betreute und damit gerade mal 8000 Euro im Jahr verdiente. Dumm nur, daß er auch für die Abfuhr von Grünabfall zuständig ist. Den Hänger zum Wertstoffhof zog angeblich sein Firmenwagen - ein Porsche Boxster. Ermittlungen brachten dann schnell ein geheimes Zweitkonto an den Tag.

Eigene Dummheit liefert mehr Steuersünder ans Messer, als man denkt. Derzeit wird gezielt nach Steuerpflichtigen gesucht, die hohe Werbungskosten aus Kapitalvermögen erklären, aber keine entsprechenden Einnahmen deklarieren. So gab ein Bayer (Xetra: 575200.DE - Nachrichten - Forum) an, für Vermögensberatung 3000 Euro an seine Bank gezahlt zu haben. Angeblich hatte der Mann jedoch gar kein Vermögen. Und ein Sachse wollte mehrere hundert Euro für Börsenliteratur absetzen, hatte aber nach eigener Aussage gar kein Depot. Da muß selbst der gutmütigste Finanzbeamte stutzig werden.

Ebenfalls im Visier: Wer sich mit hohen Einmalzahlungen in Renten-, Lebensversicherungen oder Bausparverträge einkauft und diese dann steuerlich geltend machen will. Hier sollte man bei Rückfrage nachweisen können, woher das Geld stammt. Etwa aus eigenen - versteuerten - Ersparnissen, einem Erbe, einer Schenkung oder aus einem Darlehen.

So fiel in Niedersachsen ein Ehepaar auf, weil es auf einen Schlag 60000 Euro in einen hochverzinsten Bausparvertrag einzahlte, aber vergaß, die Sparerfreibeträge zu ändern. Als das Paar dann mittels Einkommenssteuererklärung versuchte, die gezahlte Zinsabschlagssteuer zurückzuholen, konnte es nicht schlüssig erklären, woher es das Geld hatte. Langwierige Ermittlungen führten dann zu einem Schwarzgeldkonto. Seit 1. April haben die Ermittler es leichter: Eine automatische Kontenabfrage genügt - und schon sind alle Konten in Deutschland bekannt.

Auch Immobilienkäufer können leicht in eine Überwachungsfalle geraten. Wer dem Fiskus Details der Finanzierung mitteilt und dabei ungewöhnliche hohe Eigenmittel angibt, der sollte damit rechnen, daß gecheckt wird, ob die Einkünfte aus Kapitalvermögen auch korrekt versteuert wurden. Verschweigen läßt sich hier nichts, denn Notare sind verpflichtet, den Fiskus über alle Immo-Kaufverträge zu informieren - in Zukunft sogar unter Androhung von Zwangsgeld.Die vereinnahmten Zwangsgelder, die künftig nicht nur gegen Notare schneller zum Einsatz kommen sollen, nutzt das Finanzamt immer häufiger für das gezielte Kaufen von Informationen. So wurde kürzlich der Fall eines Bankers bekannt, der sein Wissen über schwarze Konten seiner Kunden in Luxemburg gegen gutes Geld an die Finanzverwaltung weitergeben wollte. Letztlich kam es dann doch nicht zu dem beabsichtigten Ankauf. Der verräterische Banker hatte im Vorfeld schon so viele Details veraten, daß sich die Fahnder via Amtshilfe die restlichen Infos in Luxemburg selbst beschafften.

Kontenabfrage So war es bisher

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde ein automatisiertes Kontenabfragesystem eingerichtet, um die Finanzströme terroristischer Organisationen austrocknen zu können. Seither können Behörden über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und das Bundesamt für Finanzen checken, wer in Deutschland ein Konto, ein Wertpapierdepot oder die Verfügungsberechtigung über eine Bankverbindung hat. Während Fiskus und Strafverfolger bisher nur bei der Verfolgung von Straftaten Zugriff auf Daten der rund 500 Millionen Konten hatten, ist seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit" alles anders.

So ist es jetzt

Seit 1. April 2005 reicht es, wenn ein Finanzbeamter angibt, er müsse Daten einsehen, "weil dies zur Festsetzung oder Erhebung von Steuern erforderlich ist und ein Auskunftsbegehren an den Steuerpflichtigen nicht zum Ziele geführt hat oder keinen Erfolg verspricht". Der Beamte muß vor der Abfrage keinem Außenstehenden nachweisen, was er da behauptet. Ob also tatsächlich die Voraussetzungen für den Schnüffelauftrag gegeben sind, wird lediglich vom Vorgesetzten überprüft. Und: Der Kreis der Auskunftsberechtigten wurde kräftig erweitert. Nun dürfen alle Behörden, die in ihrer Arbeit an "Begriffe des Einkommenssteuergesetzes" anknüpfen, Daten abfragen - also etwa Sozialamt, Wohngeldstelle und Bafög-Amt. Und immer mehr Stellen müssen Infos an die Bafin und ans Bundesamt für Finanzen liefern (siehe Grafik Seite 56). Wenige Wochen nach Einführung des neuen Schnüffelgesetzes läuft es technisch allerdings noch nicht rund in den Finanzämtern. Die Überwachungsmaschinerie ruckelt noch. Derzeit werden Anfragen per Dienstpost verschickt. Ein mühsames Verfahren, das erst Zug um Zug durch Computeranfragen ersetzt wird.

Steuererklärung

Wer mit penibler Prüfung rechnen muß

Mit der Kontenabfrage hat das Finanzamt neue, ungeahnte Möglichkeiten. Dennoch gibt es Grenzen für die Steuerschnüffler. Die Gründe dafür sind profan: Zeit- und Personalmangel. Speziell bei der jährlich abzugebenden Einkommenssteuererklärung bleibt es bei den Vorschriften, welche Fälle etwas lockerer gesehen werden und welche detailliert überprüft werden. So konzentrieren sich die Finanzbeamten zunächst auf Plausibilitätsprüfungen und orientieren sich dabei an festen Prüfgrundsätzen. Demnach soll bei der Bearbeitung der Steuerfälle auf das Wesentliche abgestellt werden.

Der Aufwand bei der Bearbeitung eines Falls hat sich nach dessen steuerlicher Bedeutung zu richten. So gibt es eine bundeseinheitliche Vorgabe, die besagt, wieviele Anträge je nach Höhe der Einkünfte sorgfältig zu prüfen sind (siehe Tabelle).

Darüber hinaus sind Steuerfälle "intensiv zu bearbeiten"

- wenn dies im Einzelfall angeordnet wird,

- wenn sich Zweifelsfragen von erheblicher steuerlicher Bedeutung ergeben, oder

- wenn der Sachbearbeiter nach pflichtgemäßem Ermessen einen Anlaß zur Detailprüfung erkennt.

Logische Schlußfolgerung für Steuerpflichtige: Wer eine in sich schlüssige und nachvollziehbare Steuererklärung abgibt, hat die besten Karten, um eine sorgfältige Überprüfung seiner Unterlagen herumzukommen.

Max
08.05.2005, 12:33
manager-magazin.de
Wochenausblick: Berichtssaison steuert auf Höhepunkt zu
Sonntag 8. Mai 2005, 11:30 Uhr

Auf die Investoren rollt in der kommenden Woche eine wahre Zahlenflut zu. Elf Dax-Konzerne, rund 20 weitere aus dem MDax und etwa ein Drittel der Firmen aus dem TecDax legen ihre Geschäftsberichte vor. Die Berichtssaison der "Dickschiffe" ist bislang gut gelaufen. Analysten rechnen aber weiter mit sehr vorsichtigen Ausblicken.

Frankfurt - Trotz zahlreicher Unternehmensbilanzen und Konjunkturdaten wird sich der deutsche Aktienmarkt in der kommenden Woche wohl weiterhin nur wenig bewegen.
ANZEIGE
Experten erwarten allenfalls eine "Bodenbildung" nach den kräftigen Kursrückgängen in der zweiten Aprilhälfte. "Momentan sind wir in einer Seitwärtsbewegung, und das dürfte auch in der kommenden Woche so bleiben", sagt Marktstratege Gerhard Schwarz von der HypoVereinsbank .

Auch Experte Frank Schallenberger von der LBBW sieht die europäischen Aktienmärkte weiterhin damit beschäftigt, wieder Tritt zu fassen. Von neuen positiven Quartalsberichten und zahlreichen zur Ausschüttung anstehenden Dividenden erhofft er sich allerdings unterstützende Kursreaktionen. "Schließlich muss zumindest ein Großteil dieser frischen Liquidität wieder reinvestiert werden", sagt er.

Zahlenflut in der kommenden Woche

Allein elf Dax-Unternehmen werden kommende Woche über ihre Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres berichten, darunter bereits am Montag die Deutsche Post und die Münchener Rück . Der Logistikkonzern dürfte Analysten zufolge mit seinem Quartalsergebnis nur knapp über dem des Vorjahres liegen. Vom weltgrößten Rückversicherer wird erwartet, dass er seinen Überschuss trotz geringerer Bruttoprämien steigern konnte.

Am Dienstag werden die Geschäftszahlen von Bayer , MAN und Tui erwartet. Am Mittwoch berichtet die Lufthansa über das abgelaufene Quartal, am Donnerstag folgen die Deutsche Telekom sowie die großen Versorger RWE und Eon . ThyssenKrupp und Allianz berichten am Freitag über ihre Geschäftszahlen.

"Allmählich verlagert sich dann der Fokus in Richtung der mittelgroßen Unternehmen", sagt Schwarz. Mehr als 20 Unternehmen aus dem MDax und ein Drittel der Firmen aus dem TecDax werden ebenfalls in der kommenden Woche Zahlen vorlegen.

Gute Zahlen allein reichen nicht mehr

"Gute Zahlen allein reichen aber insgesamt nicht mehr aus, um die Märkte zu beflügeln. Die Anleger wollen wissen, wie es in der zweiten Jahreshälfte weiter geht", merkt der HVB-Stratege an. Ein positives Beispiel sei hier Adidas-Salomon am vergangenen Montag gewesen. Europas größter Sportartikel-Hersteller hatte angekündigt, sich von seiner verlustträchtigen Wintersport-Sparte Salomon trennen zu wollen und erhöhte damit zugleich seine Gewinnprognose für 2005.

Nach Einschätzung der Experten von der Landesbank Rheinland-Pfalz dürften die Ausblicke der Konzerne in der kommenden Woche zwar positiv, gleichwohl aber sehr vorsichtig ausfallen. Dies werde vermutlich nicht ausreichen, um die Skepsis am Markt zu beseitigen und um den Dax über die Marke von 4400 Punkten zu treiben.

Berichtssaison bislang gut verlaufen

Andererseits ist die Berichtssaison im Dax bis jetzt gut verlaufen. 17 der 30 Unternehmen des Dax haben ihre Quartalsberichte bisher veröffentlicht und im Schnitt beim Nettogewinn ein Plus von 18,6 Prozent erzielt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 9,0 Prozent, der Umsatz um 2,2 Prozent, wie die DZ-Bank errechnet hat. Auch dies dürfte dazu beigetragen haben, dass der deutsche Leitindex auf Wochensicht unter dem Strich ein Plus von 3 Prozent verbucht hat.

Um zu erfahren, wie sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten entwickeln wird, dürften sich die Anleger aber vor allem auch von den Daten zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und in der Eurozone leiten lassen. "Es wird geschaut, ob sich die Schwächephase fortsetzt", sagt der HVB-Experte. "Für Deutschland gibt es dabei aber Hoffnung auf eine leichte Wirtschaftsbelebung." Allgemein wir vermutet, dass die Wirtschaftsleistung hier zu Lande im ersten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen ist. Zu diesem Anstieg dürften sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Nettoexport beigetragen haben.

Auch Wirtschaftsdaten aus den USA werden am deutschen Markt im Blickpunkt stehen. Dabei dürften insbesondere die Handelsbilanz für den Monat März (Mittwoch), die Einzelhandelsumsätze im April und das Verbrauchervertrauen (beide Donnerstag) in den Fokus rücken.
Weitere Artikel zum Thema auf manager-magazin.de

NoggerT
08.05.2005, 19:13
Guten Abend Max :D

Max
09.05.2005, 12:30
Börse Online
Münchener Rück: Vor dem großen Wurf?
von Willi Weber

Montag 9. Mai 2005, 11:40 Uhr

Aktienkurse
Allianz AG Holding
840400.DE
94.66
-0.34

Die Münchener Rück hat den Gewinn im ersten Quartal um 26,7 Prozent auf 688 Millionen Euro gesteigert. Damit ist der DAX-Konzern auf einem sehr gutem Weg, das Jahresziel zu erreichen. An der Börse ist man dagegen skeptisch.

Das Start in das laufende Jahr begann für die Münchener Rück verheißungsvoll. Obwohl das Unternehmen eine höhere Summe für Großschäden aufwenden musste - darunter 35 Millionen Euro für den Brand eines
ANZEIGE
Hochhauses in Madrid - blieb die Schaden-Kosten-Quote mit 96,5 Prozent unter dem Zielwert von 97 Prozent.

Aber nicht nur das Rückversicherungsgeschäft läuft besser, auch die in der Vergangenheit nicht immer überzeugende Erstversicherungstochter Ergo macht gute Fortschritte. Die Sparte steigerte den Gewinn von 55 auf 69 Millionen Euro.

Eine konkretes Gewinnziel für 2005 wollte Vorstandschef Jörg Schneider nicht abgeben: Für eine verlässliche Prognose sei es noch zu früh, ließ er wissen. Jedoch merkte er an, dass die Gesellschaft mit dem Ergebnis der ersten drei Monate Kurs auf das Renditeziel von zwölf Prozent halte.

Auf Basis des aktuellen Eigenkapitals von 21,3 Milliarden Euro entspräche das einem Jahresgewinn von rund 2,5 Milliarden Euro - das sind fast 700 Millionen Euro mehr als im Rekordjahr 2004. Gleichzeitig wäre die Aktie nur mit dem Achtfachen des Gewinns und damit deutlich unter dem Branchenschnitt bewertet.

Trotzdem reagiert der Kurs nach Vorlage der Zahlen kaum: Anscheinend haben die Anleger noch die vergangenen Jahre in Erinnerung, als immer neue Rückschläge die Tour vermasselten: 2001 die Terroranschläge in den USA, 2002 die Börsenbaisse, 2003 die Herabstufung des Ratings, 2004 die hohen Hurrikanschäden in der Karibik.

Die Risiken in der Rückversicherungsbranche sind zwar nicht zu leugnen, aber sollte sich 2005 in nur einigermaßen ruhigen Bahnen bewegen, hätte die Aktie das Zeug zum DAX-Top-Performer. BÖRSE ONLINE rät zum Kauf.

Empfehlung: KAUFEN
Kurs am 9. Mai: 88,02 Euro

Zertifikate zeichnen - unabhängig davon, bei welcher Bank Sie Kunde sind

Neue Zertifikate in der Zeichnungsfrist sind nicht nur den Kunden der Emissionsbank oder der Vertriebspartner vorbehalten. Unabhängig von der Bankverbindung kann jeder Anleger auch die Neuemissionen anderer Emittenten zeichnen - und zwar über das Zeichnungstool der Börse Frankfurt. In der aktuellen Neuemissionstabelle finden Sie neben den Stammdaten des neuen Papiers auch den Verkaufsprospekt, meist eine Kurzbeschreibung (Flyer) sowie Informationen zur Ordererteilung.

Klicken Sie hier!
Weitere Informationen und Berichte von BÖRSE ONLINE finden Sie auch unter www.boerse-online.de

Max
09.05.2005, 12:32
finanzen.net
EUWAX-Kolumne: Trends am Morgen
Montag 9. Mai 2005, 11:42 Uhr



Aktienkurse
Euwax AG
566010.DE
26.20
-0.04
Future Plc
FUTR.L
79.00
+1.00
mobilcom AG
662240.DE
17.05
-0.25
Muenchener Rueckvers...
843002.DE
87.87
-0.68
Xetra DAX Index
Der Deutsche Aktienindex ist am Montag angesichts eines leicht gestiegenen Ölpreises mit leichten Verlusten in den Handel startet. Zur Eröffnung fiel der Index zunächst um 0,26 Prozent, baute anschleißend seine Verluste jedoch weiter auf rund 0,5 Prozent oder einen Stand von 4.290 Punkten aus. Die Abwärtsbewegung im Markt wird von den Anlegern im Handelssegment EUWAX der Börse Stuttgart zunächst genutzt, um Gewinne in Knock-out-Puts und Verkaufsoptionsscheinen auf den DAX (Xetra: Nachrichten)
Anzeige
mitzunehmen, die im späten Freitagshandel noch gekauft wurden. Gleichzeitig gibt es ein starkes Kaufinteresse an entsprechenden Calls auf den Index.

Uneinheitlich ist indes der Handel mit Puts auf den Bund-Future (London: FUTR.L - Nachrichten) . Nachdem das Rentenbarometer am Freitag im Zuge überraschend guter Arbeitsmarktdaten aus den USA unter Druck geriet nehmen im frühen Montagshandel einige Anleger, die bereits am Freitag in Puts engagiert waren ihre Gewinne mit. Andere steigen erst jetzt in diese Scheine ein und spekulieren auf ein weiteres Absinken des Bund-Futures auf 120 Punkte. Am Morgen notiert der Index nahezu unverändert bei 120,3 Punkten.

Bei den Investitionen in Derivate auf Einzelaktien stehen heute die Aktien von mobilcom und der Münchener Rück im Zentrum. Die Aktie des Mobilfunkdienstleisters mobilcom, die am Dienstag vergangener Woche einen deutlichen Kurssprung verzeichnete, nachdem der US-Investmentfonds Texas-Pacifik seinen Einstieg gemeldet hatte, gibt am Morgen um mehr als 1,5 Prozent auf rund 17 Euro ab. Das Unternehmen meldete am Morgen seine Quartalsergebnisse für die ersten drei Monate 2005 und verzeichnete einen Umsatzzuwachs im Kerngeschäft von rund 30 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Nachdem die Kursabschläge bei Mobilcom (Xetra: 662240.DE - Nachrichten - Forum) im frühen Handel einige Stop-Losses in Calls auf die Aktie ausgelöst hatten, kommt es im weiteren Vormittagsverlauf zu erneuten Käufen in diesen Scheinen.

Ebenfalls Quartalszahlen gab es vom weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück. Trotz einiger Großschäden im ersten Quartal konnte das Unternehmen den Gewinn in den ersten drei Monaten 2005 deutlich steigern und die Analystenerwartungen deutlich übertreffen. Nach dem bewussten Verzicht auf unrentables Geschäft geht das Unternehmen nun nicht mehr von weiteren Umsatzrückgängen aus. Trotz dieser positiven Meldungen gibt die Aktie am Morgen leicht um ein Prozent nach, worauf die Anleger an der EUWAX (Xetra: 566010.DE - Nachrichten) mit Verkäufen von Calls reagieren.

Die Börse Stuttgart ist Deutschlands zweitgrößter Handelsplatz mit einem aktuellen Marktanteil von 34 Prozent im deutschen börslichen Präsenzhandel. Segmente sind EUWAX als Handelsplattform für verbriefte Derivate, Bond-X für festverzinsliche Wertpapiere und 4-X für den Handel mit ausländischen Aktien.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
09.05.2005, 12:34
dpa-afx
Aktien Frankfurt: DAX knapp behauptet - Post und Münchener Rück mit Zahlen
Montag 9. Mai 2005, 11:45 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Bann zahlreicher Unternehmenszahlen und mäßiger Vorgaben der US-Börsen hat der Deutsche Aktienindex DAX am Montag nachgegeben. Der Leitindex verlor bis zum Mittag 0,40 Prozent auf 4.293,68 Punkte. Der MDAX mittelgroßer Werte stieg dagegen um 0,35 Prozent auf 5.649,10 Zähler. Der Technologie-Index TecDAX gewann 0,03 Prozent auf 510,22 Punkte.

Aktien der Münchener Rück verloren nach Vorlage von Zahlen 0,60 Prozent auf 88,02 Euro. Die Bilanz des weltgrößten Rückversicherer
ANZEIGE
für das erste Quartal fiel nach nach Ansicht des HVB-Analysten Lucio DiGeronimo "gemischt" aus. Nach Einschätzung eines Händlers enttäuschte zudem der Ausblick.

Die Anteilsscheine der Deutschen Post büßten 0,05 Prozent auf 18,42 Euro ein. Der Logistikdienstleister erhöhte im ersten Quartal zwar bei stagnierendem Umsatz den Gewinn leicht, blieb damit allerdings etwas unter den Erwartungen der Analysten.

Nach einer Hochstufung zogen Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) -Aktien um 2,31 Prozent auf 68,96 Euro an die DAX (Xetra: Nachrichten) -Spitze. Die Experten der Deutschen Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) hatten den Titel von "Hold" auf "Buy" angehoben und das Kursziel kräftig von 61 auf 85 Euro erhöht.

Im MDAX zogen EADS (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) -Aktien um 1,24 Prozent auf 22,86 Euro an. Der Airbus-Hersteller steigerte im ersten Quartal Umsatz und Gewinn. Zugleich bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2005. DEPFA-Aktien verbilligten sich um 0,09 Prozent auf 11,70 Euro. Der Staatsfinanzierer bestätigte nach etwas schlechter als erwartet ausgefallenem ersten Quartal die Prognosen für das laufende und kommende Jahr.

Im TecDAX verlor die mobilcom-Aktie 1,56 Prozent auf 17,03 Euro. Der Mobilfunkprovider verbesserte im ersten Quartal sein Ergebnis bei einem sinkenden Umsatz. "Der Umsatz liegt etwas unter den Erwartungen, EBITDA und Nettogewinn sind dafür besser als erwartet", sagte ein Händler.

QSC (Xetra: 513700.DE - Nachrichten - Forum) -Aktien legten nach Zahlen um 6,53 Prozent auf 3,75 Euro zu. Der Telekomdienstleister bekräftigte nach deutlichen Ergebniszuwächsen im ersten Quartal seine Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr./tw/fs

Max
09.05.2005, 13:03
finanzen.net
Global Performance-Kolumne: Sell in may ...
Montag 9. Mai 2005, 12:43 Uhr



Aktienkurse
Xetra DAX Index
... and go away". Ein Börsenspruch, der sich wunderbar reimt, für Anleger aber keinen Sinn macht. Die Performance-Statistik der vergangenen 20 Jahre für den DAX (Xetra: Nachrichten) zeigt, dass der Wonnemonat Mai mit einem durchschnittlichen Plus von 2,3 Prozent zusammen mit dem Januar der beste Börsenmonat ist. Also dann Ende Mai Gewinne mitnehmen? Auch keine gute Idee, immerhin hat der DAX im langjährigen Schnitt im Juni, Juli und August
ANZEIGE
weiter zugelegt. Erst für den September und den Oktober weist die Statistik Verluste aus. Dabei traf es den Index im Oktober mit einem durchschnittlichen Rückgang von 3,2 Prozent besonders hart.

Den genannten Börsenspruch können Sie also getrost vergessen. Warum auch im Mai verkaufen und nicht etwa im April? 2004 und 2005 gab es an den Aktienmärkten in der zweiten Aprilhälfte jeweils einen Einbruch. Und was ist mit einem Anlagestil, der sich alleine an der Statistik ausrichtet? Dann wäre ein Ausstieg im August nahe liegend. Dummerweise weichen einzelne Jahre gewaltig von den Mittelwerten ab. So gab es 2003 und 2004 in der besonders gefürchteten Zeit zwischen Anfang September und Ende Oktober kräftige Kursgewinne.

Am besten richten Börsianer ihre Anlageentscheidungen an den harten Fakten aus. Danach sieht es derzeit tatsächlich nicht besonders gut aus. Der hohe Ölpreis, die gedämpften Konjunkturperspektiven und die Angst vor steigenden Zinsen lasten auf den Kursen. Seit Jahresbeginn ging es deshalb vor allem an den US-Börsen kräftig abwärts.

Vorsicht bei Investments in Aktien ist weiter angebracht, aber nicht wegen der Statistik oder des anstehenden Mai, sondern weil die genannten Belastungsfaktoren für anhaltende Verunsicherung sorgen.

In diesem Sinne

Wolfgang Braun

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des „Global Performance“, ein Börsenbrief für deutsche und amerikanische Wachstumswerte. Weitere Informationen unter: www.globalperformance.de.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
09.05.2005, 13:04
finanzen.net
DAX am Mittag: Schwacher Handel, Münchener Rück und Dt. Post im Fokus
Montag 9. Mai 2005, 12:50 Uhr



Aktienkurse
Bayer AG
575200.DE
26.48
+0.47
Comdirect Bank AG
542800.DE
5.75
+0.01
DaimlerChrysler AG
710000.DE
31.22
-0.28
Depfa Bank Plc
765818.DE
11.73
+0.02
Deutsche Post AG
555200.DE
18.38
-0.05
Dyckerhoff AG
559100.DE
43.83
+0.05
European Aeronautic ...
NL0000235190
N/A
N/A
Henkel KGaA
604840.DE
65.74
+1.53
IWKA AG
620440.DE
18.95
+1.05
Karstadt Quelle AG
627500.DE
8.98
+0.15
Deutsche Lufthansa A...
823212.DE
10.26
+0.03
Muenchener Rueckvers...
843002.DE
87.95
-0.60
Rational AG
701080.DE
90.00
-0.50
Xetra DAX Index
Deutsche Borse AG
Deutsche Borse AG
Der Deutsche Aktienindex meldet am Montagmittag weiterhin deutliche Abschläge. Trotz der behaupteten US-Vorgaben kommt auch bis zum Mittag in Frankfurt keine gute Laune auf. Der DAX30 notiert aktuell mit einem Minus von 0,40 Prozent bei 4.293,9 Zählern.

Derzeit geben die meisten DAX (Xetra: Nachrichten) -Werte ab. Der deutsche Leitindex wird derzeit von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten)
Anzeige
, Bayer (Xetra: 575200.DE - Nachrichten - Forum) und Deutsche Börse angeführt. Der Konsumgüterkonzern Henkel profitiert zum Wochenstart von positiven Analystenkommentaren.

Die Verliererseite wird derzeit von E.ON, DaimlerChrysler (Xetra: 710000.DE - Nachrichten - Forum) und Schering angeführt. Bei der Münchener Rück sorgen die heute veröffentlichten Zahlen ebenso wie bei der Deutschen Post für sinkende Kurse.

Auch bei den Werten aus der zweiten Reihe stand eine Vielzahl an Unternehmenszahlen an. Neben den MDAX (Xetra: Nachrichten) -Werten EADS und DEPFA BANK (Xetra: 765818.DE - Nachrichten) veröffentlichten auch die SDAX (Xetra: Nachrichten) -Titel Dyckerhoff und RATIONAL ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal. Die comdirect bank gab heute Kundenzahlen für den Monat April bekannt. Topgewinner im MDAX ist derzeit IWKA (Xetra: 620440.DE - Nachrichten - Forum) . Nach Ansicht einer US-Investmentgesellschaft ist das Unternehmen deutlich unterbewertet. Die Aktie gewinnt derzeit fast 6 Prozent.

Die Münchener Rück verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung und übertraf damit die Analystenerwartungen. Wie der weltweit größte Rückversicherer heute bekannt gab, lag der Nachsteuergewinn im Berichtsquartal bei 688 Mio. Euro, nach 543 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Besonders zu der deutlichen Steigerung beigetragen hat dabei das Ergebnis aus Kapitalanlagen, welches im Vorjahresvergleich von 1,85 Mrd. Euro auf 2,46 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Nachsteuergewinn in Höhe von 594 Mio. Euro ausgegangen. Die Bruttobeiträge verringerten sich hingegen leicht von 10,36 Mrd. Euro auf 10,20 Mrd. Euro. Die Combined Ratio im Rückversicherungsgeschäft lag bei 96,5 Prozent, nach 96,3 Prozent im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr erwartet die Münchener Rück weiterhin eine Eigenkapitalrendite von 12 Prozent nach Steuern, wobei diese Zielsetzung jedoch als ambitioniert bezeichnet wurde. Das gesamte Beitragsvolumen soll im laufenden Fiskaljahr bei 37,6 Mrd. Euro liegen.

Die Deutsche Post AG konnte ihren Gewinn im ersten Quartal 2005 leicht verbessern. Wie der Logistikkonzern heute mitteilte, sind die Umsatzerlöse mit 10,5 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil geblieben. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) hat sich um 2,8 Prozent auf 871 Mio. Euro erhöht. Der Konzerngewinn lag bei 455 Mio. Euro oder 41 Cent je Aktie, gegenüber 446 Mio. Euro bzw. 40 Cent pro Aktie im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2005 bekräftigt das Unternehmen die Erwartung, einen operativen Gewinn in Höhe von mindestens 3,6 Mrd. Euro zu erreichen. Wie bereits in März kommuniziert, wird die Konzernsteuerquote nach IFRS in den kommenden Jahren bei 20 Prozent liegen. Gemeinsam mit der Änderung bei der Abschreibungs-Regelung wird sich dies in Form eines höheren Konzerngewinns und eines höheren Gewinns pro Aktie deutlich positiv auswirken. "Das erste Quartal ist wie geplant gelaufen und stimmt uns zuversichtlich für das Gesamtjahr", sagte Finanzvorstand Dr. Edgar Ernst. "Wir haben ein Ergebnis von mindestens 3,6 Milliarden Euro in diesem Jahr in Aussicht gestellt, und das werden wir auch erreichen. Dazu wird das auf hohem Niveau stabile Briefgeschäft und die erfolgreich eingeleitete Verbesserung in den USA besonders beitragen."

Die Deutsche Lufthansa hat sich bei den Tarifverhandlungen mit den Beschäftigten des Kabinenpersonals geeinigt. Wie die Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) heute bekannt gab, erhalten die insgesamt 14.000 Beschäftigten mehr Lohn und eine erfolgsabhängige variable Vergütung in Höhe von bis zu 4,25 Prozent eines Jahresgehalts. Zum 1. Januar 2007 werden die Gehälter um 2,50 Prozent erhöht. Gleichzeitig verpflichtet sich die Fluggesellschaft zu einem umfangreichen Beschäftigungspaket, welches den Erhalt der bisherigen Arbeitsplätze beinhaltet. Außerdem wird die Deutsche Lufthansa (Xetra: 823212.DE - Nachrichten - Forum) in den kommenden Jahren in Deutschland über 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen. So wird in den neuen Airbus-Maschinen vom Typ A380, welche im Jahr 2007 eingesetzt werden sollen, ausschließlich Lufthansa-Personal eingesetzt.

Die Schickedanz-Gruppe hat Presseangaben zufolge die Mehrheit an dem angeschlagenen Waren- und Kaufhauskonzern KarstadtQuelle erworben. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, hat die Familie Schickedanz seit dem 23. März dieses Jahres rund 23 Millionen Anteilsscheine des im MDAX notierten Konzerns erworben. Der Gesamtwert dieser Aktien wurde auf 83 Mio. Euro beziffert. Bislang hielt die Familie Schickedanz 42 Prozent der Anteile von KarstadtQuelle (Xetra: 627500.DE - Nachrichten - Forum) und baut damit ihre Beteiligung auf fast 50 Prozent aus. Zeitungsangaben zufolge wird eine mögliche Zerschlagung von KarstadtQuelle durch den Zukauf wieder wahrscheinlicher. Dabei wird über einen möglichen Verkauf von Konzernteilen durch die Schickedanz-Gruppe spekuliert, um die Schulden der Quelle-Erben bei der Privatbank Sal. Oppenheim zu tilgen: Jemand könnte daran interessiert sein, die Kontrolle über KarstadtQuelle möglichst billig zu bekommen und dann die Einzelteile weiterzureichen", wird ein Unternehmenskenner zitiert. Dabei dürfte der Wert der von KarstadtQuelle gehaltenen Immobilien mehr wert sein, als dies der Aktienkurs widerspiegelt. Laut einem im vergangenen Jahr in Auftrag gegebenen Konzerngutachten haben die Immobilien der Konzerngruppe einen Gesamtwert von mehr als 5 Mrd. Euro, berichtet die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Derzeit liegt die gesamte Marktkapitalisierung von KarstadtQuelle lediglich bei rund 1,86 Mrd. Euro.

K Capital Partners hat die Beteiligung an dem Maschinenbaukonzern IWKA ausgebaut. Die Beteiligungsgesellschaft hat ihren Anteil am 4. Mai auf mehr als 5 Prozent ausgebaut und hält nunmehr 5,29 Prozent der ausstehenden Aktien des im MDAX notierten Konzerns. Dies entspricht 1.407.043 Stimmen. Zur Begründung hieß es, dass K Capital Partners IWKA zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich zum eigentlichen Wert deutlich unterbewertet sieht. Die Beteiligungsgesellschaft legt dem Konzernmanagement weiterhin dringend nahe, die notwendigen unternehmerischen Schritte zur Steigerung des Unternehmenswertes durchzuführen.

Max
09.05.2005, 13:46
finanzen.net
TecDAX am Mittag: Behaupteter Handel, QSC weiter im Fokus
Montag 9. Mai 2005, 13:05 Uhr



Aktienkurse
Bechtle AG
515870.DE
17.72
+0.53
Cenit AG Systemhaus
540710.DE
17.15
-0.15
Deutsche Telekom AG
555750.DE
14.74
-0.12
Freenet.de AG
579200.DE
19.74
+0.04
Medigene AG
502090.DE
9.10
-0.28
mobilcom AG
662240.DE
17.10
-0.20
OnVista AG
546160.DE
5.96
-0.04
Pfeiffer Vacuum Tech...
691660.DE
38.75
-0.25
QSC AG
513700.DE
3.74
+0.22
Solarworld AG
510840.DE
116.20
+1.70
NASDAQ Stock Exchang...
TecDAX Index
Die deutschen Technologiewerte notieren auch am Montagmittag behauptet. Besonders die Vorgaben der US-Technologiebörse NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) sorgen in Frankfurt für weitgehend freundliche Stimmung. Derzeit notiert der TecDAX (Xetra: Nachrichten) bei dünnen Umsätzen mit einem Plus von 0,01 Prozent bei 510,1 Zählern.

Derzeit legen im TecDAX die meisten Werte zu. Die Gewinnerseite
ANZEIGE
wird derzeit von QSC (Xetra: 513700.DE - Nachrichten - Forum) , Bechtle (Xetra: 515870.DE - Nachrichten - Forum) und WEB.DE angeführt. QSC kann nach sehr guten Zahlen fast 6 Prozent zulegen.

Am Ende des Index notieren derzeit die Aktien von MediGene (Xetra: 502090.DE - Nachrichten - Forum) , Pfeiffer Vacuum (Xetra: 691660.DE - Nachrichten - Forum) und mobilcom. Die Telekomunternehmen mobilcom und freenet.de geben nach den heutigen Zahlen zum Teil deutlich nach. Die höchsten Umsätze können derzeit die Aktien von mobilcom und SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) auf sich verbuchen.

QSC gab heute die Zahlen für das erste Quartal 2005 bekannt. Demnach konnte der DSL-Spezialist Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Der Bruttogewinn konnte nach vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal um 54 Prozent auf 10,5 Mio. Euro zulegen. Im Vorjahresquartal hatte der Wert noch bei 6,8 Mio. Euro gelegen. Das vorläufige EBITDA-Ergebnis konnte von 0,1 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro verbessert werden. Der Umsatz konnte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 41,5 Mio. Euro gesteigert werden. Im Vorjahresquartal hatte QSC noch Umsatzerlöse von 32,2 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen setzte dabei insbesondere ihr hohes Wachstum im margenstarken Großkundengeschäft fort. Wie QSC Ende Februar 2005 bereits angekündigt hatte, belasteten insbesondere die turnusmäßig im ersten Quartal des Jahres anfallenden Vorauszahlungen an die Deutsche Telekom AG (Xetra: 555750.DE - Nachrichten - Forum) für das Gesamtjahr einmalig die Liquidität im vergangenen Quartal. Das Unternehmen bestätigt angesichts der guten Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2005 nachdrücklich seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis: QSC plant für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent auf mehr als 175 Mio. Euro sowie ein positives EBITDA-Ergebnis in Höhe von 4 bis 8 Mio. Euro.

Die Telefongesellschaft mobilcom verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung und bestätigte die Prognosen für das Gesamtjahr. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtsquartal bei 44,1 Mio. Euro nach 29,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn verbesserte sich von 17,0 Mio. Euro bzw. 6 Cents je Aktie auf 28,3 Mio. Euro bzw. 45 Cents je Aktie. Beim Konzernumsatz verbuchte mobilcom einen leichten Rückgang von 467,7 Mio. Euro auf 450,6 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr geht mobilcom nach wie vor von einem EBITDA in Höhe von 185 bis 200 Mio. Euro aus. Im ersten Quartal lag der Gewinn auf vergleichbarer Basis bei 57,2 Mio. Euro.

Die freenet.de AG legte heute die Zahlen für das erste Quartal 2005 vor. Demnach konnte der Telekom-Dienstleister Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Das EBITDA konnte demnach von 33,97 Mio. Euro auf nun 36,59 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von 24,40 Mio. Euro auf nun 28,06 Mio. Euro. Das Konzernergebnis stieg von 14,67 Mio. Euro auf nun 17,43 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse konnten im ersten Quartal von 119,78 Mio. Euro auf nun 146,26 Mio. Euro gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung um 22 Prozent. Das Segment Internetzugang bleibt mit einem Umsatzvolumen von 84,19 Mio. Euro (Vorjahr: 76,76 Mio. Euro) stärkster Geschäftsbereich. Die höchsten Zuwächse konnte der Bereich Portalgeschäft verzeichnen. Hier stiegen die Umsätze von 6,79 Mio. Euro auf nun 20,04 Mio. Euro. Positiv wirkte sich hier unter anderem der konsequente Ausbau attraktiver Bezahldienste im freenet Online-Dienst mit jetzt zirka 240.000 Vertragskunden und die Integration der zum Ende Januar 2005 akquirierten STRATO-Gruppe aus, die rund 1 Million Kundenverträge in den Geschäftsbereich Domain-Hosting einbrachte. Vor dem Hintergrund des sehr guten Quartalsergebnisses bekräftigt der freenet.de-Vorstand die Umsatzprognose von 650 Mio. Euro für 2005 und ein erwartetes EBITDA zwischen 125 und 140 Mio. Euro. Gleichzeitig wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 0,35 Euro für das Geschäftsjahr 2004 vorschlagen.

OnVista (Xetra: 546160.DE - Nachrichten - Forum) legte heute die Zahlen für das erste Quartal 2005 vor. Demnach konnte das Medien- und IT-Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg vermelden. Das EPS verharrte hingegen auf dem Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis vor Steuern betrug belief sich auf 0,30 Mio. Euro, nach 0,33 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern verblieb ein Konzernüberschuss von 0,21 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal hatte sich der Wert auf 0,20 Mio. Euro belaufen. Das Ergebnis je Aktie lag wie im Vorjahreszeitraum bei 3 Cent je Aktie. Ohne Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses durch die IS.Teledata AG (0,13 Mio. Euro) und der Zinserträge (0,21 Mio. Euro) fiel das Ergebnis erwartungsgemäß leicht negativ aus: Das EBIT lag bei -30.000 Euro (Vorjahr: 62.000 Euro). Das EBITDA fiel dagegen mit rund 0,08 Mio. Euro positiv, jedoch ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 0,16 Mio. Euro aus. Der Konzernumsatz konnte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 2,00 Mio. Euro gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum hatten sich die Umsatzerlöse noch auf 1,56 Mio. Euro belaufen. Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2005 bekräftigt der Vorstand seine Jahresprognose: Für das Geschäftsjahr 2005 plant die OnVista AG einen Konzernumsatz von über 8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern soll um rund 50 Prozent steigen (2004: 0,92 Mio.Euro). Beide operativen Geschäftsfelder - Media und Technologies - sollen dabei einen deutlich positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten.

Die CENIT AG Systemhaus veröffentlichte heute die Zahlen für das erste Quartal 2005. Demnach startete das Unternehmen erfolgreich in das Jahr 2005. Geschäftsverlauf und Auftragseingang entwickeln sich nach Unternehmensangaben weiter positiv. Der Rohertrag erreichte 12,17 Mio. Euro, nach 10,98 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBITDA konnte CENIT (Xetra: 540710.DE - Nachrichten - Forum) um 127 Prozent auf 1,77 Mio. Euro steigern. Das EBIT verbesserte sich von 0,60 Mio. Euro auf nun 1,60 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg von 0,61 Mio. Euro auf nun 1,68 Mio. Euro. Das unverwässerte EPS erhöhte sich von 12 Cent auf nun 26 Cent. Der Konzernumsatz stieg um 11 Prozent auf 16,11 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2004 hatte der Umsatz bei 14,45 Mio. Euro gelegen. Der CENIT-Vorstand geht davon aus, dass der positive Umsatz- und Ergebnisverlauf der letzten Quartale auch in 2005 fortgeschrieben wird.

Max
09.05.2005, 14:00
finanzen.net
EUWAX-Kolumne: Trends am Mittag
Montag 9. Mai 2005, 13:43 Uhr



Aktienkurse
Euwax AG
566010.DE
26.20
-0.04
mobilcom AG
662240.DE
17.11
-0.19
Muenchener Rueckvers...
843002.DE
87.79
-0.76
Zentiva N.V.
Vienna Stock Exchang...
Xetra DAX Index
Der Deutsche Aktienindex ist am Montag angesichts eines leicht gestiegenen Ölpreises mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Zur Eröffnung fiel der Index zunächst um 0,26 Prozent, baute anschleißend seine Verluste jedoch weiter auf rund 0,5 Prozent oder einen Stand von 4.290 Punkten aus. Auf diesem Niveau verharrt der Index sodann den restlichen Vormittag. Die Abwärtsbewegung im Markt wurde von den Anlegern im Handelssegment EUWAX der Börse Stuttgart zunächst genutzt, um Gewinne in Knock-out-Puts
ANZEIGE
und Verkaufsoptionsscheinen auf den DAX (Xetra: Nachrichten) mitzunehmen, die im späten Freitagshandel noch gekauft wurden. Gleichzeitig gab es ein starkes Kaufinteresse an entsprechenden Calls auf den Index, das auch am Mittag noch anhält.

Uneinheitlich ist indes der Handel mit Puts auf den Bund Future. Nachdem das Rentenbarometer am Freitag im Zuge überraschend guter Arbeitsmarktdaten aus den USA unter Druck geriet nehmen im frühen Montagshandel einige Anleger, die bereits am Freitag in Puts engagiert waren ihre Gewinne mit. Andere steigen erst jetzt in diese Scheine ein und spekulieren auf ein weiteres Absinken des Bund Future auf 120 Punkte. Am Morgen notiert der Index nahezu unverändert bei 120,3 Punkten.

Bei den Investitionen in Derivate auf Einzelaktien stehen heute die Aktien von mobilcom und der Münchener Rück im Zentrum. Die Aktie des Mobilfunkdienstleisters mobilcom, die am Dienstag vergangener Woche einen deutlichen Kurssprung verzeichnete, nachdem der US-Investmentfonds Texas Pacific seinen Einstieg gemeldet hatte, gab am Vormittag um mehr als 1,5 Prozent auf rund 17 Euro ab. Das Unternehmen meldete am Morgen seine Quartalsergebnisse für die ersten drei Monate 2005 und verzeichnete einen Umsatzzuwachs im Kerngeschäft von rund 30 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Nachdem die Kursabschläge bei mobilcom im frühen Handel einige Stop-Losses in Calls auf die Aktie ausgelöst hatten, kommt es im weiteren Vormittagsverlauf zu erneuten Käufen in diesen Scheinen.

Ebenfalls Quartalszahlen gab es vom weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück. Trotz einiger Großschäden im ersten Quartal konnte das Unternehmen den Gewinn in den ersten drei Monaten 2005 deutlich steigern und die Analystenerwartungen deutlich übertreffen. Nach dem bewussten Verzicht auf unrentables Geschäft geht das Unternehmen nun nicht mehr von weiteren Umsatzrückgängen aus. Trotz dieser positiven Meldungen gibt die Aktie am Morgen leicht um 1 Prozent nach, worauf die Anleger an der EUWAX (Xetra: 566010.DE - Nachrichten) mit Verkäufen von Calls reagieren.

Im Bereich der klassischen Optionsscheine spielt Osteuropa am Vormittag eine wichtige Rolle. Das zeigt sich zum einen in deutlichen Käufen von Calls auf den Wiener ATX, der aufgrund einer engen wirtschaftlichen Verknüpfung vieler seiner Indexteilnehmer auch als Barometer für die Kursentwicklung in Osteuropa angesehen wird. Nach einem steilen Kursanstieg im vergangenen Jahr korrigierte der ATX (Wien: Nachrichten) seit Anfang März von rund 2.800 auf inzwischen 2.564 Punkte. Heute steigt der Index entgegen der Marktentwicklung der übrigen europäischen Börsen um rund 1 Prozent.

Ebenfalls gefragt sind Calls auf den tschechischen Generika-Hersteller Zentiva, der heute mehr als 2 Prozent auf rund 800 Tschechische Kronen verliert. Damit kämpft die Aktie mit einer leichten charttechnischen Unterstützung, von der die Anleger an der EUWAX erwarten, dass sie hält.

Die Börse Stuttgart ist Deutschlands zweitgrößter Handelsplatz mit einem aktuellen Marktanteil von 34 Prozent im deutschen börslichen Präsenzhandel. Segmente sind EUWAX als Handelsplattform für verbriefte Derivate, Bond-X für festverzinsliche Wertpapiere und 4-X für den Handel mit ausländischen Aktien.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
09.05.2005, 17:02
finanzen.net
Grüner-Kolumne: Die Angst ist immer noch da!
Montag 9. Mai 2005, 16:37 Uhr



Das gleiche Muster seit zwei Jahren...

Die Gewinnerwartungen sind weltweit recht moderat und sollten auch in diesem Jahr übertroffen werden. First Call schätzt die erwarteten Gewinnsteigerungen für den S&P 500 auf geringe 6 Prozent. Dies schrieb ich in unserer Jahresprognose. Wie sind die Zahlen für das erste Quartal mehrheitlich ausgefallen?

In den USA legten die Unternehmensgewinne im ersten Quartal mit rund 12 Prozent immerhin ca. vier Prozentpunkte stärker zu als erwartet. Die Erwartungen
Anzeige
wurden auf breiter Front übertroffen. In Europa liegen die bisherigen Ergebnisse nur leicht über den - höher gesteckten - Erwartungen. Es zeichnet sich ein Plus von etwas über 15 Prozent ab. Die Medien widmen hierbei den wenigen negativen Überraschungen wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als den zahlreichen positiver als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. Das Spiel mit der Angst funktioniert noch immer. Im Sinne eines Kontraindikators ist dies bullish zu werten. Kursaufschwünge enden nicht in einem solchen Umfeld.

Ein erstaunliches Muster

In den letzten Jahren markierte die Gewinnsaison in jedem Quartal ein markantes Zwischentief. Die Angst vor negativen Überraschungen sitzt noch immer tief. Obwohl die Unternehmen die Prognosen seit über 24 Monaten regelmäßig übertreffen, wird immer noch - im Vorfeld der Quartalszahlen - von der Gewinnwarnungssaison gesprochen. Die Skepsis sitzt - trotz Gewinnen auf absolutem Rekordniveau - weiterhin tief.

Fazit

Die wenigen negativen Nachrichten beherrschen die Schlagzeilen der Medien. Die vielen positiven Überraschungen gehen in diesem ängstlichen Umfeld eher unter. Die Gewinne fast aller großen Unternehmen erreichen auch in 2005 ein neues Rekordniveau. Die Börse hat dies bisher nur unwesentlich honoriert. Die Bewertungen werden dadurch täglich günstiger. Die Gewinne steigen, die Kurse kommen kaum vom Fleck. Die Spannkraft nimmt zu.

Hinweis gemäß § 34b Wertpapierhandelsgesetz (WpHG):

Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen/Disclaimer unter www.gruener-vm.de

Thomas Grüner ist Firmengründer und Geschäftsführer der Thomas Grüner Vermögensmanagement GmbH. In den letzten Jahren hat er zahlreiche Beiträge und Kolumnen in diversen Finanzmagazinen, Zeitungen und Finanz-Websites veröffentlicht. Weitere Infos unter: www.gruener-vm.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
10.05.2005, 15:53
dpa-afx
Aktien Frankfurt: DAX rutscht ins Minus - TUI legen nach Zahlen kräftig zu
Dienstag 10. Mai 2005, 14:54 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Kursverluste bei den Finanzwerten haben den Deutschen Aktienindex DAX am Dienstag belastet. Zudem trübte laut Händlern die Aussicht auf eine negative Handelseröffnung der US-Börsen die Stimmung am Markt. Nach anfänglichen Kursgewinnen fiel der Leitindex am Nachmittag um 0,55 Prozent auf 4.268,69 Punkte. Der MDAX mittelgroßer Werte stieg hingegen um 0,60 Prozent auf 5.700,39 Zähler. Der Technologie-Index TecDAX rückte um 0,11 Prozent auf 509,55 Punkte vor.

TUI (Xetra: 695200.DE - Nachrichten - Forum)
ANZEIGE
-Aktien setzten sich nach Vorlage von Zahlen um 2,28 Prozent auf 19,33 Euro an die DAX (Xetra: Nachrichten) -Spitze. Europas größter Touristikkonzern hat zum Jahresbeginn seinen Verlust dank des anhaltenden Aufwärtstrends im Reisegeschäft verringert. Nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) befindet sich der Konzern auf Kurs. Analyst Per-Ola Hellgren bestätigte seine "Outperformer"-Empfehlung mit einem Kursziel von 23 Euro.

Zugleich kann sich Konzernchef Michael Frenzel eine Übernahme von Teilen des Branchenzweiten Thomas Cook vorstellen. Frenzel sagte dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe), sofern Bereiche der KarstadtQuelle (Xetra: 627500.DE - Nachrichten - Forum) - und Lufthansa (Xetra: 823212.DE - Nachrichten - Forum) -Tochter zum Portfolio passten, sei eine Übernahme in erster Linie eine Frage des Preises.

Nach anfänglichen Kursgewinnen fielen die MAN-Aktien nach Vorlage von Zahlen um 2,92 Prozent auf 32,58 Euro. Die Zahlen für das erste Quartal fielen laut DrKW wie erwartet aus. Allerdings seien die anhaltenden Probleme in der Druckmaschinen-Sparte bedenklich. Das Kursziel bezifferten die Experten weiter auf 31,00 Euro.

Die Papiere von Bayer (Xetra: 575200.DE - Nachrichten - Forum) gewannen 0,49 Prozent auf 26,42 Euro. Der Chemie- und Pharmakonzern hat nach einem kräftigen Ergebnissprung im ersten Quartal seinen Ausblick für den Gesamtkonzern 2005 bekräftigt und sich optimistischer zum Gesundheitsgeschäft geäußert: "Wir sehen der weiteren Entwicklung mit Optimismus entgegen", sagte Konzernchef Werner Wenning. Die Aussichten für den Teilkonzern Bayer HealthCare hätten sich seit Jahresbeginn "spürbar verbessert".

Unter Druck standen Finanzwerte. Der Kurs der Münchener Rück büßte 2,22 Prozent auf 84,86 Euro ein. Händler verwiesen auf schwache Zahlen des Schweizer Rückversicherers Converium und negative Analystenstudien. So hatte unter anderem Morgan Stanley die Schätzungen sowie das Kursziel von 115 auf 111 Euro gesenkt. Die WestLB reduzierte die Titel von "Outperform" auf "Neutral". Auch Allianz-Aktien verloren 2,11 Prozent auf 92,54 Euro. Deutsche Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) gaben 2,13 Prozent auf 62,40 Euro nach. Händler verwiesen auf Gerüchte, dass das Finanzinstitut Probleme im Rentenhandel habe. Zudem gebe es Spekulation um finanzielle Schwierigkeiten eines US-Hedgefonds, bei dem die Deutsche Bank involviert sei.

Die Aktien der Deutschen Börse legten um 1,39 Prozent auf 62,82 Euro zu. Die Führungsspitze des Börsenbetreibers war am Vortag zurückgetreten - Vorstandschef Werner Seifert schied sofort aus, Aufsichtsratschef Rolf Breuer geht zum Jahresende. Der Hedge-Fonds TCI hält einem Pressebericht zufolge als Großaktionär des DAX-Unternehmens einen Zusammenschluss der Frankfurter Börse mit der Vierländerbörse Euronext für sinnvoll. Die DrKW-Analysten hoben den Titel von "Hold" auf "Add" und das Kursziel von 58,80 auf 69,00 Euro.

Im MDAX legten Fraport (Xetra: 577330.DE - Nachrichten - Forum) -Titel um 2,55 Prozent auf 32,61 Euro zu. Der Flughafenbetreiber hatte im ersten Quartal Umsatz und Gewinn erneut gesteigert und dabei die Erwartungen des Finanzmarktes übertroffen. Nach Ansicht der M.M. Warburg ist die Bilanz "besser als vom Markt erwartet" ausgefallen.

Aktien von United Internet (Xetra: 508903.DE - Nachrichten) stiegen im TecDAX (Xetra: Nachrichten) um 2,20 Prozent auf 21,40 Euro. Der Internetdienstleister hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr und dabei die Erwartung der Experten übertroffen./tw/fs

Max
10.05.2005, 15:54
dpa-afx
Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Leichter - Ölpreis belastet, Sorgen um Hedgefonds
Dienstag 10. Mai 2005, 15:15 Uhr


NEW YORK (dpa-AFX) - Der erneut gestiegene Ölpreis wird den Auftakt der US-Börsen an diesem Dienstag voraussichtlich belasten. Händler rechnen mit sinkenden Kursen zum Börsenstart. Zudem kursierten in Europa Gerüchte, dass ein US-Hedgefonds in finanziellen Schwierigkeiten stecke. Dies dürfte ein wesentliches Thema sein und könnte den Markt belasten, sagten Börsianer.

Der Future auf den S&P-500-Index verlor bis 14.50 Uhr 0,36 Prozent auf 1.174,00 Punkte - am Vortag war der marktbreite Aktienindex
ANZEIGE
um 0,64 Prozent auf 1.178,84 Zähler geklettert und hatte auf Tageshoch geschlossen. Der Future auf den NASDAQ 100 (NASDAQ: Nachrichten) fiel am Dienstag um 0,41 Prozent auf 1.457,50 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex hatte am Vortag bei 1.463,38 Punkten um 0,51 Prozent fester geschlossen.

Im Fokus stehe auch der wieder gestiegene Ölpreis, sagten Händler. Der Anstieg sei eine Reaktion auf die zuletzt robusten Konjunkturdaten aus den USA, sagte Analyst Victor Shum von der Energie-Beratungsgesellschaft Purvin and Gertz. Diese hätten Befürchtungen über eine Abkühlung der US-Konjunktur gedämpft und signalisierten eine anhaltend hohe Nachfrage nach Rohöl.

Ameritrade-Aktien dürften ihre rasante Kursentwicklung des Vortages mit abgeschwächtem Elan fortsetzten. Zu Wochenbeginn hatten die Titel 18,66 Prozent auf 13,42 Dollar gewonnen. Das "Wall Street Journal" (WSJ) hatte berichtet, E*TRADE habe nun formal sein Interesse an dem Wettbewerber bekundet. Vorbörslich gewannen Ameritrade-Aktien am Dienstag 0,60 Prozent auf 13,50 Dollar, E*TRADE stiegen um 1,90 Prozent auf 12,86 Dollar.

Der Kurs des Mobilfunkzulieferers Motorola stieg im vorbörslichen Handel um 1,14 Prozent auf 15,95 Dollar. Lehman Brothers hatte Motorola (NYSE: MOT - Nachrichten) zuvor auf "Overweight" heraufgestuft. Boeing reagierten vorbörslich nicht auf eine Erhöhung des Kursziels durch Prudential von 56 auf 64 Dollar.

International Business Machines (IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) ) verloren vorbörslich 0,24 Prozent auf 74,80 Dollar. Der Computerhersteller kaufte für eine nicht genannte Summe Gluecode Software. Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems wird nach Börsenschluss Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Vorbörslich sanken die Aktien um 0,33 Prozent auf 18,15 Dollar.

Zudem rückt der Börsengang von Warner Music (Berlin: A0EAC8.BE - Nachrichten) in Erinnerung der Investoren. Der Unterhaltungskonzern will im Tagesverlauf den Ausgabepreis seiner Aktien nennen. Der Konzern erwartet Erlöse von insgesamt etwa 750 Millionen Dollar aus dem Börsengang./sf/fat



Aktienkurse
International Busine...
IBM
74.60
-0.38
Motorola Inc
MOT
15.88
+0.11
Warner Music Group C...
A0EAC8.BE
N/A
N/A
NASDAQ 100 Trust Ser...

Zum Thema
dpa-afx:
· ROUNDUP 2: United Internet bestätigt nach Rekordquartal Prognosen für 2005
· Philips will 1,05 Milliarden TSMC-Aktien in ADS umwandeln - TSMC stimmt zu
· US-Waren- und Finanzterminbörse CBOT kündigt Börsengang an
· ROUNDUP/Börse-Aufsichtsratschef Breuer: Rücktritt noch vor Jahresende möglich
...mehr

Max
10.05.2005, 15:55
Dow Jones/vwd
AUSBLICK/Gewinnsprung bei der Deutschen Telekom erwartet
Dienstag 10. Mai 2005, 15:30 Uhr

Aktienkurse
Deutsche Telekom AG
555750.DE
14.58
-0.22

DÜSSELDORF (Dow Jones-VWD)--Alles neu macht der Mai - das gilt auch für den Bericht der Deutschen Telekom AG über das erste Quartal. Der Konzern legt seine Zahlen am Donnerstag nicht nur erstmals nach dem internationalen Bilanzierungsstandard IFRS vor, sondern präsentiert sich auch in einer veränderten Struktur. Die Deutsche Telekom wird jedoch alle Vorjahreswerte anpassen, so dass aussagekräftige Vergleiche möglich sind. Die Analysten rechnen mit klaren Zuwächsen beim Umsatz und Betriebsergebnis
ANZEIGE
und mit einem fast um zwei Drittel höheren Reingewinn.

Die Experten wurden im Vorfeld mit detailliertem Material zum Wechsel der Bilanzierungsmethode und zu der Neuordnung der Sparten versorgt. Außerdem lieferte die Telekom vor kurzem eine Zehnjahresplanung. So ausgerüstet, erwarten die 17 von Dow Jones Newswires befragten Analysten für die ersten drei Monate nun im Durchschnitt einen um 3,3% höheren Konzernumsatz von 14,35 Mrd EUR. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sollte um 5,5% auf 4,93 Mrd EUR gestiegen sein. Für ganz 2005 hat sich die Telekom 20,7 Mrd bis 21 Mrd EUR vorgenommen, was sie nach Einschätzung der Analysten auch bekräftigen dürfte.

Unter dem Strich könnte das Bonner DAX-Unternehmen erstmals seit Jahren wieder auf Quartalsbasis die Milliardengrenze überschritten haben. Die Analysten sagen ein Nettoergebnis einschließlich möglicher außerordentlicher Posten von 1,03 Mrd EUR voraus, das wären 63% mehr als zu Anfang des vergangenen Jahres. Als Wachstumsmotor dürfte sich erneut der Mobilfunk erweisen, dessen Außenumsatz basierend auf fünf Prognosen um 9% auf 6,51 Mrd EUR geklettert sein sollte. Zu berücksichtigen ist, dass eine Tochter in der Slowakei in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurde. Als treibende Kraft wird wieder T-Mobile USA gesehen, der 860.000 Neukunden zugetraut werden.

Im deutschen Markt, wo das Unternehmen nicht mehr um Laufkunden wirbt und wo Verrechnungsentgelte mit den Festnetzbetreibern gesenkt wurden, dürften die Erlöse rückläufig sein. Das Teilnehmerwachstum wird bei bescheidenen 120.000 Neuzugängen gesehen. Für das EBITDA der Mobilfunksparte erwarten die Analysten eine Zunahme um 16% auf 2,13 Mrd EUR. Rückläufige Zahlen werden für das neue Geschäftsfeld Breitband/Festnetz vorhergesagt, zu dem auch die Internettochter T-Online zählt. Die fünf herangezogenen Prognosen sehen beim Außenumsatz ein Minus von 2,3% auf 5,53 Mrd und ein um 2,5% niedrigeres EBITDA von 2,53 Mrd EUR.

Allerdings sollte sich das Wachstum bei Breitbandanschlüssen fortgesetzt haben; diverse Analysten rechnen hier mit Zuwächsen zwischen 400.000 und 500.000. Neu unter dem Konzerndach ist auch das Segment Geschäftskunden, das im Wesentlichen auf der alten Sparte T-Systems basiert und dem weite Teile der bisherigen Festnetzaktivitäten zugeschlagen wurden. Hier könnte der Umsatz um 1,3% auf 2,24 Mrd EUR gewachsen sein, während beim Betriebsergebnis ein Rückgang von 1,5% auf 387 Mio EUR vorhergesagt wird. Die Nettofinanzverbindlichkeiten, auf die der Markt nicht mehr so fixiert ist wie früher, dürften höher liegen als Ende 2004. Grund sind Aufwendungen im US-Mobilfunk und der Rückkauf von T-Online-Aktien für die anstehende Fusion. -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 138 72 13, duesseldorf.de@dowjones.com (ENDE) Dow Jones Newswires/10.5.2005/stm/chr

Max
10.05.2005, 23:22
dpa-afx
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Schwach - Sorge um Hedge-Fonds-Schieflage belastet
Dienstag 10. Mai 2005, 22:54 Uhr


NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von Spekulationen um die Schieflage von US-Hedge-Fonds sind die New Yorker Aktienindizes am Dienstag schwach aus dem Handel gegangen. In einem ohnehin nervösen Markt habe dies die Unsicherheit nochmals erhöht, sagten Börsianer. Zunächst habe auch der steigende Ölpreis auf die Stimmung gedrückt. Der Juni-Future (London: FUTR.L - Nachrichten) auf leichtes US-Rohöl
ANZEIGE
kletterte bis auf 53,10 US-Dollar - zum Handelsende fiel der aktive Kontrakt aber wieder auf 52,07 Dollar zurück. Wichtige Konjunkturdaten habe es nicht gegeben.

Der Dow Jones verlor 0,99 Prozent auf 10.281,11 Punkte. Erstmals seit dem 28. April 2005 stand damit ein dreistelliges Punkte-Minus zu Buche. Im Verlauf schwankte der US-Leitindex zwischen 10.250 und 10.383 Zählern. Der marktbreite S&P-500-Index fiel um 1,07 Prozent auf 1.166,05 Punkte. An der technologielastigen NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) -Börse verlor der marktbreite Composite-Index 0,85 Prozent auf 1.962,77 Zähler, der Auswahlindex NASDAQ 100 sackte um 0,89 Prozent auf 1.450,36 Punkte ab.

Investmentbanken standen wegen der Gerüchte um insolvente Hedge-Fonds unter Druck. Aktien von Lehman Brothers verloren 3,36 Prozent auf 88,83 Dollar, Goldman Sachs gaben 3,21 Prozent auf 102,11 Dollar ab und Morgan Stanley Dean Witter fielen um 2,62 Prozent auf 49,42 Dollar. Im Dow Jones sackten J.P. Morgan 2,28 Prozent auf 35,14 Dollar ab, Citigroup (NYSE: C - Nachrichten) endeten mit minus 1,00 Prozent bei 46,38 Dollar. Schon im europäischen Handel waren Spekulationen um die finanzielle Schieflage mehrerer US-Hedge-Fonds aufgekommen. Die Abstufung von General-Motors-Anleihen durch Standard & Poors (S&P) in der Vorwoche soll ein bis mehrere Fonds unter Druck gebracht haben.

Alcoa (NYSE: AA - Nachrichten) rutschten mit minus 2,45 Prozent auf 28,63 Dollar ans Dow-Ende. Der Alluminiumproduzent hatte gewarnt, dass die nachlassende Nachfrage der Autobauer das Ergebnis im zweiten Quartal belastet. Insgesamt bleibe Alcoa aber optimistisch wegen der Entwicklung in dem Zeitraum.

Papiere der American International Group (NYSE: AIG - Nachrichten) (AIG) büßten als zweitschwächster Dow-Wert 2,40 Prozent auf 53,27 Dollar ein. Dem "Wall Street Journal" zufolge könnten sich die Buchführungsprobleme des Versicherer auch über die ehemalige Führungsebene hinaus ausbreiten.

Boeing-Aktien gewannen an der Dow-Spitze 0,79 Prozent auf 61,04 Dollar einer von nur zwei Dow-Werten im Plus. Die Sparte Commercial Aviation des amerikanischen Mischkonzerns General Electric wird sechs Boeing-Flugzeuge für 330 Millionen Dollar kaufen. Prudential hat zudem das Kursziel für Boeing von 56 auf 64 Dollar erhöht.

General Motors (NYSE: GM - Nachrichten) legten 0,64 Prozent auf 31,97 Dollar zu. Der weltweit größte Autobauer hält an seiner Quartalsdividende von 0,50 Dollar fest. Investoren hatten Börsianern zufolge nach der Rating-Abstufung in der Vorwoche einen Ausfall befürchtet. Zudem startete der angekündigte Aktienkauf des Multimilliardärs Kirk Kerkorian. Der Zeitung "Detroit News" zufolge könnten die Käufe von Tracinda größer ausfallen als bislang angenommen.

Technologiewerte hielten sich vor dem Quartalsbericht von Cisco Systems (NASDAQ: CSCO - Nachrichten) zumeist besser als Standardwerte. Der Netzwerk-Spezialist hat nachbörslich für das dritte Geschäftsquartal einen Pro-Forma-Gewinn von 0,23 Dollar je Aktie ausgewiesen - von Thomson First Call befragte Analysten hatten mit 0,22 Dollar gerechnet. Der Quartalsumsatz stieg auf 6,19 Milliarden Dollar und schlug die Prognose von 6,16 Milliarden. Cisco verloren im regulären Handel 0,05 Prozent auf 18,55 Dollar - nachbörslich zog das Papier auf zuletzt 18,35 Dollar an.

Cytogen (NASDAQ: CYTO - Nachrichten) -Papiere sprangen um 14,80 Prozent auf 5,74 Dollar nach oben. Händler verwiesen auf eine Kooperation mit Dow Chemical (NYSE: DOW - Nachrichten) bei der Entwicklung eines Krebsmedikaments gegen Prostata-Krebs und andere Indikationen. Priceline.com brachen dagegen um 10,14 Prozent auf 23,94 Dollar ein. Der Quartalsbericht des Online-Reisebüros mit schwächer als erwartet ausgefallenen Umsätzen belastete, hieß es. Piper Jaffray hat die Aktien von "Outperform" auf "Market perform" abgestuft und das Kursziel wurde von 30 auf 29 Dollar gesenkt./fat/mw

Max
10.05.2005, 23:23
finanzen.net
Wall Street Schluss: Ölpreis bremst einmal mehr die US-Märkte aus
Dienstag 10. Mai 2005, 22:02 Uhr



Aktienkurse
The Boeing Co
BA
61.04
+0.48
BEA Systems Inc
BEAS
7.74
-0.18
Cisco Systems Inc
CSCO
18.21
0.00
Federated Department...
FD
63.90
-0.35
International Busine...
IBM
73.30
-1.68
Sun Microsystems Inc
SUNW
3.79
-0.06
NASDAQ Stock Exchang...
Der Dienstaghandel an der New Yorker Wall Street wurde von einem wieder steigenden Ölpreis und deutlichen Abschlägen bei den Leitindizes dominiert. Der Dow Jones verlor zum Handelschluss über 100 Punkte bzw. 1 Prozent auf 10.277 Zähler, während die NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) knapp 0,9 Prozent auf 1.962 Punkte abgab. Nachbörslich könnte es noch einmal spannend werden. Cisco Systems (NASDAQ: CSCO - Nachrichten)
ANZEIGE
wird seine Zahlen für die letzten drei Monate berichten und damit vielleicht etwas bessere Stimmung auf das Parkett bringen.

In der heutigen Handelssitzung waren die zwei Übernahmen von Gluecode Software durch IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) und von Tarantella durch Sun Microsystems (NASDAQ: SUNW - Nachrichten) von Interesse. Daneben meldete die Kaufhauskette May Department Stores ihre Zahlen für das erste Quartal. Der Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods hält an seiner Ergebnisprognose für das Gesamtjahr fest.

IBM meldete heute, dass sie die Gluecode Software Inc., einen Anbieter einer Open Source-Plattform für Java-Applikationen, übernehmen wird. Mit Gluecode ergänzt IBM seine WebSphere-Technologie zum Management von Business-Anwendungen innerhalb eines Büronetzwerks. Zudem kann IBM durch die Übernahme besser mit BEA Systems (NASDAQ: BEAS - Nachrichten) und JBoss konkurrieren - seinen zwei Hauptwettbewerbern im Bereich Application Server Software. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht genannt.

Der Server-Hersteller Sun Microsystems gab heute bekannt, dass er das Software-Unternehmen Tarantella Inc. für 25 Mio. Dollar übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt Sun für jede Tarantella-Aktie 90 Cents und übernimmt zudem Mitarbeiter-Aktienoptionen. Tarantella ist ein Anbieter von Management-Software und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von 16 Mio. Dollar bei Umsätzen von 12,5 Mio. Dollar. Die Übernahme, die noch der Zustimmung der Behörden und der Tarantella-Aktionäre bedarf, wird voraussichtlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006 von Sun abgeschlossen werden.

Der Flugzeughersteller Boeing meldete heute, dass er sechs Maschinen vom Typ 737-700 an General Electric Commercial Aviation Services (GECAS), eine Sparte des Mischkonzerns General Electric Co. (GE), verkaufen wird. GECAS beabsichtigt, für die Maschinen sowie sechs bereits zuvor georderte Flugzeuge gleichen Typs einen Leasing-Vertrag mit der europäischen Billig-Fluglinie Sky Europe zu schließen. Boeing zufolge belief sich der Listenpreis für eine Maschine bei dem GE-Auftrag auf 300 Mio. Dollar.

Die Kaufhauskette May Department Stores teilte heute mit, dass sie im ersten Quartal einen stärker als erwarteten Gewinnrückgang ausweisen musste, was neben schwachen Bekleidungsumsätzen das Ergebnis von Kosten aus der Übernahme der Marshall Field’s-Geschäfte ist. Der Einzelhandelskonzern, welcher der Übernahme durch die Federated Department Stores Inc (NYSE: FD - Nachrichten) . zugestimmt hat, wies demnach einen Gewinn von 41 Mio. Dollar bzw. 13 Cents pro Aktie aus. Im Vorjahr lag der Gewinn bei 76 Mio. Dollar bzw. 24 Cents pro Aktie. Vor einmaligen Kosten betrug der jüngste Gewinn 15 Cents pro Aktie. Analysten hatten ein EPS von 18 Cents erwartet. Der Umsatz erhöhte sich um 13,7 Prozent auf 3,37 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen in Höhe von 3,44 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal schätzen Analysten das EPS auf 1,98 Dollar und den Umsatz auf 15,44 Mrd. Dollar.

Der Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods gab heute bekannt, dass er an seiner Ergebnisprognose für das Gesamtjahr festhält, die am 19. April erstmals veröffentlicht wurde. Demnach geht man weiterhin davon aus, den Gewinn aus dem laufenden Geschäft in 2005 um 12-15 Prozent auf 1,73-1,78 Dollar pro Aktie steigern zu können. Analysten prognostizieren derzeit ein EPS von 1,93 Dollar.

NoggerT
10.05.2005, 23:38
@Max, gute Nacht !

FordP.
17.05.2005, 13:43
DJ ÜBERBLICK/Konjunktur, Zentralbanken - 13.30 Uhr-Fassung
2005-05-17 13:30:29


ÜBERBLICK/Konjunktur, Zentralbanken - 13.30 Uhr-Fassung

OPEC hebt Prognosen für Nachfrage nach OPEC-Öl an
Die OPEC hat ihre Prognose für die Nachfrage nach OPEC-Öl angehoben,
rechnet
aber insgesamt mit einer unter den bisherigen Erwartungen liegenden Zunahme
der Nachfrage. Für das vierte Quartal 2005 prognostiziert die Organisation

nun eine Nachfrage nach OPEC-Öl von 30,53 Mio bpd, womit die bisherige
Erwartung um 110.000 bpd angehoben wurde. Die Nachfrage-Prognose für das
dritte Quartal wird um 120.000 bpd auf 28,93 Mio bpd erhöht. Die Prognose
für die weltweite Ölnachfrage 2005 wird unter Hinweis auf das sich
abschwächende Wirtschaftswachstum und die hohen Preise um 80.000 bpd auf
83,94 Mio bpd gesenkt.

Bundesbank: Inlandsnachfrage auch zu Jahresbeginn gedämpft
Die deutsche Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der Bundesbank im
ersten
Quartal vergleichsweise günstig entwickelt. "Die deutsche Wirtschaft hat
während der ersten Monate des laufenden Jahres wieder Tritt gefasst",
heißt
es im Monatsbericht für Mai. Zugleich verweist die Bundesbank jedoch auf
die
"hohe außenwirtschaftliche Abhängigkeit der deutschen Konjunktur".
Aufgrund
der schwachen Binnennachfrage könnten die Risiken in Zusammenhang mit den
globalen Ungleichgewichten besonders auf Deutschland durchschlagen. Die
Inlandsnachfrage habe sich auch zu Jahresbeginn "nicht von ihrer
gedämpften
Grundtendenz gelöst".

Bundesbank: Ölpreisanstieg bisher ohne größere Konjunkturfolgen
Die negativen konjunkturellen Folgen des starken Anstiegs der
internationalen Rohölpreise haben sich aus Sicht der Deutschen Bundesbank
bislang in Grenzen gehalten. Neben der gesunkenen Energieabhängigkeit der
Produktion in den Industrieländern spiele hier auch eine Rolle, dass sich
die zusätzlichen Erlöse in den Öl exportierenden Ländern
"offenbar rascher
als in der Vergangenheit in einer steigenden Importgüternachfrage der
Ölproduzenten niederschlagen", schreibt die Bundesbank in ihrem
Monatsbericht für Mai.

Britische Verbraucherpreise steigen im April wie erwartet
Die britischen Verbraucherpreise haben sich im April erwartungsgemäß
entwickelt. Der Verbraucherpreisindex CPI stieg gegenüber dem Vormonat um
0,4% und gegenüber dem Vorjahr um 1,9%. Volkswirte hatten diese
Entwicklung
exakt prognostiziert. Die Teuerung blieb damit im April sowohl im
Monatsvergleich als auch in der Jahresrate gegenüber März
unverändert. Mit
1,9% liegt die Inflationsrate weiterhin nahe an dem von der Bank of England
anvisierten Zielsatz von 2,0%. Nach Ansicht von Beobachtern dürfte dies
jedoch wenig Beunruhigung verursachen, da der Geldpolitische Ausschuss der
Notenbank im jüngsten Inflationsbericht eine zweitweilige
Überschreitung des
Zielwerts bereits angenommen hat.

Bundesbank: Kapitalismuskritik hat neue Unsicherheit bewirkt
Die Deutsche Bundesbank hat sich mit deutlichen Worten gegen die jüngste
Kapitalimuskritik gewandt. Die "kritischen Äußerungen zum
wettbewerbsorientierten Verhalten von Unternehmen und Investoren" hätten
"neue Unsicherheit" mit sich gebracht, heißt es im Monatsbericht Mai der
Institution. Zusammen mit der vom Bundeskabinett beschlossenen Ausdehnung
des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes habe die Diskussion "offensichtlich
Zweifel" an der Bereitschaft geweckt, den bisherigen wirtschaftspolitischen
Reformkurs fortzusetzen.
(ENDE) Dow Jones Newswires/17.5.2005/hab/apo


(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2005 07:30 ET (11:30 GMT)

051705 11:30 -- GMT

FordP.
17.05.2005, 13:47
DJ MARKTUMFRAGE/Zäh wie Hosenleder - DAX kommt nicht vom Fleck
2005-05-17 13:45:12


MARKTUMFRAGE/Zäh wie Hosenleder - DAX kommt nicht vom Fleck

Unspektakulär und richtungslos präsentiert sich derzeit die
technische Lage des DAX. An den zurückliegenden drei Handelstagen pendelte
der Index, geprägt vom Pfingstwochenende und entsprechend dünnen
Umsätzen, in einer engen Spanne von nur 46 Punkten. Dominiert wird das
Szenario von einer Schulter-Kopf-Schulter (SKS) genannten Formation. Als
wichtige Marke nennen technisch orientierte Analysten unisono deren
Nackenlinie, also die Verbindung der beiden Tiefs zwischen den "Schultern" und
dem "Kopf". Sie verläuft bei etwa 4.275 Punkten. Am Donnerstag wagte sich
der DAX im Hoch von 4.279 Punkten kurzzeitig über diese Marke, um aber
rasch wieder darunter zu fallen.

Positiv werten die Analysten der DZ Bank, dass die gescheiterte
Rückeroberung dieser Linie nicht zu Verkaufsdruck geführt habe. Damit
sei der Ende April bei 4.165 Punkten begonnene Aufwärtstrend weiter
intakt, der DAX habe sich "in der laufenden Handelwoche alle Chancen erhalten".
Die Chancen nach oben taxieren die Experten auf 4.315 Punkte. Hier liegt das
Hoch des genannten Aufwärtstrends. Dafür müsse der DAX aber erst
die Marke von 4.272 Zählern übersteigen und damit ein Trading-Signal
auslösen. An dieser Marke verlaufe die obere Begrenzung einer so genannten
Wimpelformation, die sich in den vergangenen Tagen ausgebildet habe.

Die untere Begrenzung dieser Formation ortet die DZ Bank bei 4.245 Punkten.
Sollte diese Unterstützung fallen, wachse die Gefahr eines Tests der alten
Tiefstände um 4.165/4.160 Punkte. Da aber die technischen Indikatoren
derzeit keine klaren Signale lieferten, unterstelle die positive Charttechnik
für die kommenden Tage eher eine Aufwärtsbewegung. "Diese Annahme
wird auch von der kurzfristig relativ pessimistischen Haltung vieler
Marktteilnehmer unterstützt", heißt es. Das Verhältnis der Puts
zu den Calls im Optionsgeschäft sei vergleichsweise hoch.

Bei 4.276 Punkten ziehen die Beobachter der Bayerischen Landesbank die
Nackenlinie der SKS-Formation. Diese Marke sei "eine Art Wasserscheide zwischen
neutraler und negativer mittelfristiger Charttechnik". Oberhalb der Linie
würde sich die Lage aufhellen, wirklich positiv würde sie aber erst
mit einem neuen zyklischen Hoch oberhalb von 4.435 Punkten. "Da sich bullishe
und bearishe Signale derzeit aufzuheben scheinen, halten wir eine zähe
Seitwärtsbewegung im Moment für eine gar nicht einmal so
unwahrscheinliche Erscheinung", lautet das Fazit der Analysten.

Keinen klaren Trend sieht auf kurze Sicht auch Manfred Wolter von der
Landesbank Rheinland-Pfalz. Zwar habe im April die Unterstützung für
den DAX bei 4.160 Punkten gehalten; anschließend sei jedoch nach oben
bereits bei 4.315 Punkten Schluss gewesen - "in respektvollem Abstand zum
Niveau der linken Schulter bei 4.326", wie der Analyst anmerkt. Zuletzt wiesen
die Tagestiefs steigende Tendenz und die Tageshochs fallende Tendenz auf.
Über kurz oder lang werde der Leitindex aus der daraus resultierenden
Dreiecksformation nach unten oder oben ausbrechen. Dann stehe ein erneuter Test
der "Schulterextremwerte" bei 4.160 bzw bei 4.326 Punkten an.

- Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 91 30 39 19,
benjamin.krieger@dowjones.com

(ENDE) Dow Jones Newswires/17.5.2005/bek/fm/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2005 07:45 ET (11:45 GMT)

051705 11:45 -- GMT

FordP.
17.05.2005, 15:11
DJ Wall Street etwas leichter erwartet - Einzelhändler gesucht
2005-05-17 15:09:22


Wall Street etwas leichter erwartet - Einzelhändler gesucht

NEW YORK (Dow Jones-VWD)--Einen Teil der Gewinne vom Wochenstart dürften
die US-Aktienmärkte am Dienstag zum Start wieder abgeben. Die
Terminkontrakte auf die Indizes deuten eine etwas leichtere Eröffnung an.
Der S&P-500-Future gibt gegen 15.00 Uhr MESZ wie auch der Nasdaq-100-Future
0,3% ab. Vorbörsliche Konjunkturdaten bewegen die Futures bislang kaum.
Die Erzeugerpreise sind im April in der Kernrate, also ohne die volatilen
Nahrungs- und Energiepreise, mit 0,3% etwas stärker gestiegen als von
Volkswirten mit 0,2% erwartet worden war. Sehr robust zeigt sich der
US-Immobilienmarkt: Im Vergleich zum März stiegen die Baubeginne im April
um 11%. Erwartet worden war ein Plus von 7,2%.

Bei den Einzelwerten stehen mit Home Depot, Staples und J.C. Penney drei
Handelskonzerne im Blickpunkt. Home Depot hat mit einem Gewinn je Aktie im
ersten Quartal von 0,57 USD die Analystenprognosen von 0,55 USD
übertroffen. Die Baumarkt- und Einrichtungskette bekräftigte am
Dienstag zudem die Prognose für das Gesamtjahr. Vorbörslich liegt die
Aktie 4% fester im Markt bei 38,85 USD. Staples legen vor Sitzungsbeginn um
5,9% auf 21,75 USD zu. Der Einzelhändler hat im ersten Quartal den Gewinn
dank starker Absätze in Nordamerika um 27% gesteigert. J.C. Penney hat im
ersten Quartal den Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft auf
0,63 USD gesteigert von 0,38 USD im Vorjahr. Gleichzeitig hat das Unternehmen
den Ausblick auf das zweite Quartal bekräftigt.

Quartalszahlen werden zudem aus den Technologiebranchen erwartet. Beim
Halbleiterausrüster Applied Materials rechnen Analysten mit einem Gewinn
von 0,17 USD je Aktie im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.
Der Drucker- und PC-Hersteller Hewlett-Packard dürfte dem Analystenkonsens
zufolge im zweiten Quartal je Aktie 0,36 USD verdient haben. Die jüngsten
so genannten Flüsterschätzungen im Markt liegen mit 0,16 USD für
Applied Materials bzw mit 0,35 USD für Hewlett-Packard leicht unter den
Prognosen der Analystengilde.

Vorsichtig zeigt sich ein technisch orientierter Analyst. Zwar hätten
die Kurse am Vortag auf breiter Front zugelegt, dies allerdings bei stark
rückläufigen Umsätzen. "Das ist ganz typisch für
Bärenmärkte", sagt der Beobachter. Die Gefahr sei nicht gebannt, dass
sich die jüngste Erholung nur als Gegenbewegung in einem
übergeordneten Abwärtstrend erweist. Akut würde diese Gefahr,
sollten die Blue-Chip-Indizes unter die Tagestiefs vom Freitag fallen. "Safety
first wäre in diesem Fall bis auf weiteres als Devise angesagt." Der
Dow-Jones-Index hat am Freitag bei 10.076 Punkten das Tief markiert, der
Nasdaq-Composite bei 1.965 Punkten.

Am Montag stieg der Dow Jones Index für 30 Industriewerte um 1,1% bzw
112 auf 10.252 Punkte. Der S&P-500 gewann 1% bzw 12 Punkte auf 1.166. Der
Nasdaq-Composite legte um 0,9% bzw 18 Punkte auf 1.994 zu.

-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 91 30 39 19,
benjamin.krieger@dowjones.com

(ENDE) Dow Jones Newswires/17.5.2005/bek/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2005 09:05 ET (13:05 GMT)

051705 13:05 -- GMT

Max
18.05.2005, 11:16
finanzen.net
Platow-Kolumne: Keine Party-Laune bei den Blue Chips
Mittwoch 18. Mai 2005, 11:06 Uhr



Aktienkurse
Xetra DAX Index
Auf den ersten Blick ist 2005 bislang ein trübes Börsenjahr. Seit 2004 pendelt der DAX (Xetra: Nachrichten) in einer engen Range von gut 200 Punkten (also gerade mal 5 Prozent!) seitwärts und kommt unter dem Strich bislang auf eine Performance von -0,3 Prozent (Stand Dienstagmittag). Und das in einer Zeit, in der bei den Gewinnen der 30 Großkonzerne nicht gekleckert, sondern geklotzt wird.

Dennoch kommt bei den Blue Chips keine Party-Laune
ANZEIGE
auf. Zu groß ist das Misstrauen, dass die Weltwirtschaft nicht in Schwung kommt. Auch die Sorgen, dass die viel zitierte Überliquidität aus den Märkten genommen wird, sind nicht gering. Es gibt keinen nachhaltig überzeugenden Grund, aber doch einige Argumente, die momentan gegen Aktien sprechen.

Doch spätestens seitdem auch die große Politik ihr "Herz" für den Kapitalismus entdeckt hat, wissen wir, dass Investoren bei trüben Aussichten wie Heuschreckenschwärme weiterziehen und woanders nach saftigen Weidegründen forschen. Fündig wurden sie in den vergangenen zwölf Monaten vornehmlich bei Rohstoff-Investments, aber auch bei Small Caps.

Während bei Rohstoffen wie Öl oder diversen Industriemetallen ein Urteil schwer fällt, ob es eine spekulative Blase ist oder ob die Nachfrage aus China den Primärmarkt nachhaltig verschiebt, bereiten erste Tendenzen bei Small Caps (Bewertung; Renaissance von spezialisierten Fonds) ein wenig Sorge.

Doch ein Trendwechsel ist auch hier noch nicht in Sicht. Schließlich wurden gerade die Aktien der kleinen Unternehmen in der Baisse besonders verprügelt, zudem legen auch hier die Gewinne ordentlich zu. Heuschrecken können also noch etwas verweilen.

Herzlichst Ihr

Platow Börsenteam

Roger Peeters ist Leiter des Börsenressorts beim 1945 gegründeten Hintergrunddienst "Der Platow Brief" und zudem als Buchautor ("Der Blick nach vorne") tätig. Die Platow Börse erscheint 3 x die Woche mit je vier Seiten Umfang. Bestellmöglichkeiten unter: www.platow.de/ind_abo-finanzen.htm

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
18.05.2005, 11:17
finanzen.net
EUWAX-Kolumne: Trends am Morgen
Mittwoch 18. Mai 2005, 11:03 Uhr



Aktienkurse
Allianz AG Holding
840400.DE
92.39
+0.72
Euwax AG
566010.DE
27.55
+0.60
Dow Jones & Company ...
Xetra DAX Index
NASDAQ Stock Exchang...
Nach zunächst negativen Konjunkturdaten, die zu Kursabschlägen bei den US-Indizes führten, konnten sich Dow Jones (Nachrichten) und NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) in der zweiten Handelshälfte am Dienstag deutlich erholen. Der Dow Jones schloss 0,8 und die NASDAQ 0,5 Prozent im Plus. Die NASDAQ übersprang die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Punkten. Der Grund war eine Aussage von US-Finanzminister
ANZEIGE
John Snow, dass China nicht seine Währung manipuliere. Damit wird die Sorge um einen Handelskrieg zwischen China und den USA gebannt, der einen Rückgang des internationalen Handels und negative konjunkturelle Auswirkungen zur Folge hätte. Daraufhin legte auch der Dollar gegenüber dem Euro erneut zu und notierte damit dicht an seinem höchsten Stand seit sieben Monaten.

Im Vormittagshandel am Mittwoch kann der Deutsche Aktienindex entsprechend seinen Vorgaben um rund 0,6 Prozent auf rund 4.275 Punkte zulegen. Leicht dämpfend wirkt indessen ein wieder über 49 Dollar/Barrel gestiegener Ölpreis. Die Hoffnung auf weitere Kurszuwächse für heute ist bei den Anlegern im Handelssegment EUWAX der Börse Stuttgart eher gering. So waren im Vormittagshandel bislang ausnahmslos Verkauf-Optionsscheine und Knock-out-Puts auf den DAX (Xetra: Nachrichten) gesucht.

Gefragt waren am Morgen aber auch Calls auf den japanischen Leitindex Nikkei 225. Der Index schloss am Morgen minimal im Plus bei 10835 Punkten. Gefragt waren vor allem Titel, die in den vergangenen Tagen deutlich nachgegeben hatten, sowie Technologie-Aktien, die von der NASDAQ und dem nachbörslich gemeldeten, guten Quartalsergebnis von Hewlett-Packard profitierten.

Auch heute sind erneut Puts auf den Bund Future gesucht. Das Rentenbarometer gibt am Morgen leicht nach, nachdem es gestern zeitweise nahe seinem Rekordhoch von 1,2172 notierte.

Bei den Einzelaktien kam es am Morgen zu leichten Käufen von Calls auf die Allianz. Die Aktie notiert am Morgen leicht im Plus. Die Investmentbank CSFB hatte am Morgen das Kursziel für die Allianz leicht auf 103 Euro angehoben.

Die Börse Stuttgart ist Deutschlands zweitgrößter Handelsplatz mit einem aktuellen Marktanteil von 34 Prozent im deutschen börslichen Präsenzhandel. Segmente sind EUWAX (Xetra: 566010.DE - Nachrichten) als Handelsplattform für verbriefte Derivate, Bond-X für festverzinsliche Wertpapiere und 4-X für den Handel mit ausländischen Aktien.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Max
18.05.2005, 11:18
Handelsblatt.com - Unternehmen / Köpfe
Milliardärin Schickedanz will ihr Erbe retten
Mittwoch 18. Mai 2005, 10:55 Uhr


Was denn die Großaktionärin Madeleine Schickedanz nun mit Karstadt-Quelle vorhabe, wurde Thomas Middelhoff vergangene Woche gefragt.

Max
18.05.2005, 11:19
dpa-afx
China weist Vorwurf der Yuan-Manipulation zurück
Mittwoch 18. Mai 2005, 10:31 Uhr


SINGAPUR (dpa-AFX) - China hat Vorwürfe zurückgewiesen, mit Hilfe seiner Währung unfaire Handelsvorteile zu erzielen. "US-Senatoren beschuldigen uns, dass China den Wechselkurs benutzt hat, um einen (Handels)-Überschuss mit den USA zu erlangen. Das können wir nicht akzeptieren", sagte Wei Benhua von der staatlichen Devisenverwaltung am Mittwoch in Singapur. Wei sagte außerdem, es gebe keinen Zeitplan für eine allmähliche Freigabe des Yuan-Wechselkurses.

Im Handel mit den USA werde zwar ein Überschuss
ANZEIGE
erzielt. China habe aber auch Handelsdefizite mit einigen europäischen Staaten und der südostasiatischen Region, sagte der Beamte. Es sei unmöglich, eine Währung so zu manipulieren, um einen Überschuss im Handel mit den USA zu erzielen, gleichzeitig aber Defizite mit anderen Staaten aufzuweisen.

US-Finanzminister John Snow hatte am Dienstag das chinesische Wechselkursregime als verzerrend bezeichnet und China aufgefordert, Schritte für eine Flexibilisierung des Yuan zu unternehmen. Die chinesische Währung ist seit Jahren fest zu einem Kurs von rund 8,28 Dollar an den US-Dollar gekoppelt. Die USA, aber auch die EU werfen China vor, damit seine Waren künstlich billig zu halten und sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Sie fordern deshalb eine allmähliche Flexibilisierung des Wechselkurses./FX/rw/he/sbi

Max
18.05.2005, 11:20
dpa-afx
Aktien TecDAX: Gut behauptet - IDS Scheer nach Studie gefragt
Mittwoch 18. Mai 2005, 10:15 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Angeführt von den Aktien der IDS Scheer AG (Xetra: 625700.DE - Nachrichten - Forum) und der Software AG haben die meisten Technologiewerte am Mittwoch nach positiven US-Vorgaben zugelegt. Der TecDAX gewann 0,53 Prozent auf 516,20 Punkte.

IDS Scheer verteuerten sich um 2,06 Prozent auf 14,35 Euro. In einer
ANZEIGE
Ersteinstufung setzte die Bank Citigroup Smith Barney die Aktie des IT-Dienstleisters und Softwareanbieters auf "Buy" und legte das Kursziel mit 17 Euro fest. An der Index-Spitze gewannen Aktien der Software AG um 3,02 Prozent auf 29,38 Euro.

Am Ende des Kurszettels gaben SolarWorld (Xetra: 510840.DE - Nachrichten) 0,66 Prozent auf 117,02 Euro ab. ELMOS Semiconductor (Xetra: 567710.DE - Nachrichten - Forum) büßten 0,62 Prozent auf 12,79 Euro ein und TELES (Xetra: 745490.DE - Nachrichten - Forum) verloren 0,55 Prozent auf 9,02 Euro./so/ck

FordP.
18.05.2005, 11:46
DJ Aktien Hongkong schließen dritten Handelstag in Folge im..
2005-05-18 11:42:39

Minus

Aktien Hongkong schließen dritten Handelstag in Folge im Minus

HONGKONG (Dow Jones-VWD)--Anhaltende Sorgen vor Kapitalabflüssen vor dem
Hintergrund der Spekulationen über eine Neubewertung des Yuan haben am
dritten Handelstag an der Börse in Hongkong für nachgebende Kurse
gesorgt. Der HSI verlor 0,3% bzw 40 Punkte auf 13.627, nachdem er sich in einer
Spanne von lediglich 80 Punkten bewegt hatte. "Der Hang Seng Index könnte
sich noch weiter abschwächen wegen der Sorgen vor spekulativen
Mittelabflüssen, da viele Investoren jetzt damit rechnen, dass der Yuan
vorerst unverändert bleibt", sagte Kenny Tang von Tung Tai Securities. Er
rechnet kurzfristig mit einem Index um 13.500 Punkte, nachdem der chinesische
Ministerpräsident gesagt hatte, sich ausländischem Druck in der
Währungsdiskussion nicht zu beugen.

Uneinheitlich zeigten sich die Kurse von Aktien, die im Zuge der
routinemäßigen Indexüberprüfung aus dem HSI herausgenommen
werden wie Henderson Investment und Wheelock. Erstere verloren weitere 0,9% auf
10,90 HKD, während sich Wheelock um 0,9% erholten auf 11,55 HKD. Die neu
aufgenommenen New World Development verbesserten sich um 0,6% auf 8,30 HKD und
Sino Land zeigten sich unverändert mit 7,70 HKD. Die Indexänderungen
werden am 6. Juni wirksam. Melco International gaben 8,8% auf 17,70 HKD nach,
nachdem das Unternehmen zur Finanzierung eines Casinos in Macau 70 Mio Aktien
zum Kurs von 18,25 HKD verkauft hatte.

(ENDE) Dow Jones Newswires/18.5.2005/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 18, 2005 05:42 ET (09:42 GMT)

051805 09:42 -- GMT

FordP.
18.05.2005, 15:26
DJ MARKT/Wall Street nach US-Verbraucherpreisen etwas höher..

2005-05-18 15:09:50
erwartet

MARKT/Wall Street nach US-Verbraucherpreisen etwas höher erwartet

Die Kurse an Wall Street dürften am Mittwoch mit leichten Kursgewinnen
starten. Gegen 15.04 Uhr MESZ zeigt sich der Nasdaq-Future mit einem leichten
Plus von 0,3% bei 1.499 Punkten, während der S&P-Future um 0,4% auf 1.180
Zähler zulegt. Vor der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise
hatten die Futures zunächst auf eine leichtere Handelseröffnung
hingedeutet. Vor allem die unverändert ausgefallene Kernrate stützt
das Sentiment für die Aktien, so ein Händler. Die Konsensprognose
hatte mit einem Plus von 0,2% gerechnet. Damit sei das Plus in der Kernrate so
niedrig ausgefallen, wie seit Ende 2003 nicht mehr. Das dämpfe die
Inflationssorgen und lasse stärkere Zinserhöhungen in den USA
unwahrscheinlicher werden.

Die Aktien von Hewlett-Packard legen im vorbörslichen Handel um 3,5% auf
22,30 USD zu, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal insgesamt mehr
verdient hat als erwartet. Allerdings habe die Druckersparte das operative
Ergebnis verringert, heißt es aus dem Handel. Der Computer- und
Druckerhersteller wies im zweiten Quartal ein Ergebnis je Aktie vor
Sonderposten von 0,37 USD aus, während Analysten im Schnitt mit 0,36 USD
gerechnet hatten.

Applied Materials notieren im vorbörslichen Handel dagegen um 2,1%
leichter bei 15,70 USD, nachdem das Unternehmen am Dienstag nach
Börsenschluss bekannt gegeben hat, dass im dritten Geschäftsquartal
ein niedrigeres Nettoergebnis als im zweiten erwartet werde. Das Ergebnis je
Aktie werde zwischen 0,12 und 0,14 USD liegen, nachdem für das zweite
Quartal einen Gewinn von 0,18 USD je Aktie ausgewiesen wurde. Die
Schätzungen von Analysten für das dritte Quartal liegen bei 0,17 USD.
Nach Aussage eines Händlers werde negativ gewertet, dass der
Auftragseingang um 5% bis 10% zurückgehen werde.

Der Dow Jones Index für 30 Industriewerte (DJIA) schloss am Dienstag um
0,8% bzw 80 Punkte höher bei 10.332. Der S&P-500 gewann 0,7% bzw 8 Punkte
auf 1.174. Der Nasdaq-Composite kletterte um 0,5% bzw 10 Punkte auf 2.004.

(ENDE) Dow Jones Newswires/18.5.2005/tl/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 18, 2005 09:08 ET (13:08 GMT)

051805 13:08 -- GMT

FordP.
19.05.2005, 08:57
DJ Europa im Sog der asiatischen und US-Börsen im Plus gesehen
2005-05-19 08:53:23


Europa im Sog der asiatischen und US-Börsen im Plus gesehen

FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Das Börsenbarometer in Europa zeigt am
Donnerstag nach den positiven Vorgaben aus den USA und Südostasien ein
Hoch an. Nach niedrigen US-Inflationsdaten, guten Quartalszahlen von
Hewlett-Packard und einem gesunkenen Ölpreis präsentierten sich am
Vortag die US-Standardwerte im Plus und in deren Sog am Donnerstag die
asiatischen Titel mit Aufschlägen. Für ein paar Wolken am
Börsenhimmel werden allerdings die deutschen Erzeugerpreise sorgen. Die
Citigroup indiziert den Euro-Stoxx-50 vorbörslich rund elf Punkte
höher mit 3.047 Punkten.

"Entsetzlich" sind die deutschen Erzeugerpreise für April, sagt ein
Händler: "Das unterstreicht, dass wir hier Inflation ohne Wachstum haben".
Mit plus 0,7% pro Monat seien die erwarteten plus 0,2% weit überschritten
worden. Auf Jahressicht seien die Preise damit um 4,6% gestiegen. "Das bringt
die EZB weiter unter Zinserhöhungsdruck trotz mangelndem Wachstum", sagt
der Händler mit Verweis auf die laufende Diskussion über Portugal und
Italien. Vor allem der Euro dürfte darunter leiden.

Freundlich sieht es hingegen bei den Technologietiteln aus. Diese werden nach
den guten Vorgaben aus den USA und Japan mit Aufschlägen erwartet. Die
Techs werden nach Ansicht von Analysten von der Aufwärtsbewegung
überproportional profitieren. Positiv für das Sentiment sei der
angekündigte Aktienrückkauf von Motorola zu werten. Motorola will in
den kommenden drei Jahren bis zu vier Mrd USD ausgeben, um damit rund 10% der
aussstehenden Aktien zurückzukaufen, heißt es.

Die guten Tech-Vorgaben sprechen auch für Gewinne bei SAP. Der am
Mittwochnachmittag gemeldete Großauftrag von Home Depot sei noch nicht von
allen Marktteilnehmern eingepreist worden. "Immerhin ist es der
größte Auftrag im Retail-Sektor dieses Jahr", sagt ein Händler.
Zudem treibe die Aussage, Siebel nicht übernehmen zu wollen.

Weiterhin Unsicherheit bei BBVA/BNL-Übernahme

Bei der geplanten Übernahme der Banca Nazionale del Lavoro (BNL) durch
die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA) besteht weiterhin Unsicherheit.
Zwar habe die italienische Zentralbank am Mittwoch der geplanten Übernahme
zugestimmt. Doch könne schon am Wochenende eine weitere
Aktionärsgruppe um Unipol auf dem Parkett erscheinen. Ihr werde ein
Aktienanteil von rund 15% zugerechnet, der damit dem der BBVA vergleichbar
wäre. Zahlen von Air France-KLM Group "überzeugend"

Die vor Handelsstart veröffentlichten Zahlen von Air France-KLM Group
sehen nach Aussage eines Händlers auf den ersten Blick "überzeugend"
aus. Sowohl der Umsatz wie auch das Ergebnis seien leicht oberhalb der
Markterwartung ausgefallen. Die Aktie dürfte davon profitieren
können, heißt es in einer ersten Einschätzung. Vivendi hat
derweil beim Nettoergebnis und operativen Ergebnis die Erwartungen
übertroffen. Zurich Financial Services mit "gemischtem Zahlenwerk"

Die Zurich Financial Services (ZFS) hat ebenso Zahlen vorgelegt. Beobachter
beschreiben diese als ein "gemischtes Zahlenwerk". Das Unternehmen verdiente im
ersten Quartal zwar mehr als erwartet, verzeichnete bei den Bruttoprämien
und Policegebühren aber einen unerwarteten Rückgang. Die
schweizerische Versicherungsgesellschaft wies für die ersten drei Monate
einen Anstieg beim Nettoergebnis nach Dritten auf 779 Mio USD aus. Analysten
hatten mit einem Nettoergebnis von 758 Mio USD gerechnet. Die
Bruttoprämien und Policegebühren ermäßigten sich um 2%,
während die Beobachter mit einem Anstieg bei dieser Kennziffer um 1,7%
gerechnet hatten. -Von Peter Stopfer, Dow Jones Newswires; +49 (0) 6196 405220,
peter.stopfer@dowjones.com

(ENDE) Dow Jones Newswires/19.5.2005/ps/cn

(END) Dow Jones Newswires

May 19, 2005 02:53 ET (06:53 GMT)

051905 06:53 -- GMT

FordP.
24.05.2005, 11:07
DJ OECD senkt Wachstumsprognosen 2005 und 2006 für..
2005-05-24 11:05:15

Mitgliedsländer

OECD senkt Wachstumsprognosen 2005 und 2006 für Mitgliedsländer

FRANKFURT/PARIS (Dow Jones-VWD)--Die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognosen für ihre
Mitgliedsländer am Dienstag nach unten korrigiert. In ihrem jüngsten
Wirtschaftsausblick geht die Institution nunmehr davon aus, dass die
Wirtschaftsleistung im OECD-Raum im laufenden Jahr um 2,6% expandieren wird,
während 2006 ein Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,8% erwartet
wird. In ihrem vorangegangenen Report vom November hatte die Organisation
hingegen noch von Raten von 2,9% bzw 3,1% prognostiziert.

Das spannungsfreie Szenario einer gleichmäßig auf alle
OECD-Länder übergreifenden Erholung sei nicht eingetreten, heißt
es in dem Bericht. Einige Projektionen des Szenarios, wie eine relativ
erfolgreiche "weiche Landung" in den Vereinigten Staaten und eine
Konjunkturbelebung in Japan, hätten sich zwar bewahrheitet, "im Euroraum
jedoch will sich einfach keine nachhaltige Dynamik einstellen". Die
Wachstumsaussichten für den OECD-Raum wie auch die Weltwirtschaft seien
generell sehr unterschiedlich. Sie reichten von einer kräftigen Expansion
in Asien über ein wieder trendmäßiges Wachstum in den
Vereinigten Staaten bis hin zu einer schwachen und ungewissen Entwicklung in
Europa. "Derart kontrastierende Wachstumsperspektiven werden keinesfalls zu
einer Verringerung der Leistungsbilanzungleichgewichte beitragen und
könnten sich in einer Verlangsamung der weltweiten Gesamtnachfrage
niederschlagen", urteilt die Organisation. Allerdings seien die skizzierten
Aussichten "nicht in Stein gemeißelt und unverrückbar". Sie hingen
vielmehr von der Effektivität der makroökonomischen und
strukturpolitischen Weichenstellungen sowie von der Anpassungsfähigkeit
der Politiken an ein stärker globalisiertes Umfeld ab. Mit Blick auf die
USA sei erkennbar, dass die verbleibenden Kapazitätsüberhänge
absorbiert wurden und sich das Wirtschaftswachstum voraussichtlich der
Potenzialrate entsprechend fortsetzen werde. Auch nach mehreren Jahren des
Aufschwungs bilde die Inlandsnachfrage noch immer den wichtigsten
Konjunkturmotor, wobei bislang aber kaum stützende Impulse von Seiten der
Nettoexporte in Sicht seien. In Kontinentaleuropa sei das Wachstum mittlerweile
erneut ins Stocken geraten, vor Jahresende sei kein echter Aufschwung zu
erwarten. Die Abschwächung sei vor allem dem stärkeren Euro und den
gestiegenen Ölpreisen zuzuschreiben. In Ländern wie Italien und
Deutschland sei sie allerdings noch erheblich verschärft durch einen
"eindeutigen, chronischen Mangel an Widerstandsfähigkeit gegenüber
externen Schocks". Die Schockanfälligkeit des Euroraums mache
überdies kurzfristige Prognosen zu einem "äußerst unsicheren
Unterfangen". Denn sie bedeute, dass die allmähliche Erholung, von der
gegenwärtig ausgegangen werde, nur dann eintreten könne, wenn eine
Zeitlang ein Mindestmaß an externer Stabilität gegeben sei. In Asien
seien die Wachstumsaussichten nach wie vor sehr günstig. Mit Blick auf
Japan ließen die vorliegenden Daten nach der leichten Konjunkturdelle
Mitte 2004 auf eine Fortsetzung der Erholung schließen. In China habe sich
die Wirtschaftstätigkeit beschleunigt, worin sich nicht nur die
florierenden Exporte, sondern auch eine gewisse Überhitzung der
Binnenkonjunktur widerspiegelten. In den letzten Jahren seien von Ostasien
regelmäßig starke Impulse auf den Welthandel ausgegangen. Dieser
stabilisierende Einfluss dürfe auch angesichts der teils umstrittenen
Wechselkurspolitik in Asien nicht aus den Augen verloren werden.

Die anhaltenden Divergenzen bei der Binnennachfrage zwischen Europa und
einigen asiatischen Ländern einerseits und den USA andererseits
"dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden", mahnt die OECD.
Angesichts des "auf Dauer untragbaren Leistungsbilanzdefizits der USA wird sich
der endogene Druck, der auf eine Korrektur der existierenden Ungleichgewichte
hinwirkt, immer mehr verstärken", heißt es weiter. Früher oder
später könne dieser Druck einen Kurseinbruch des Dollar
auslösen. Ein derart ungünstiges Szenario sei gegenwärtig zwar
nicht die wahrscheinlichste Hypothese, doch werde das Risiko einer solchen
Entwicklung immer größer.

(ENDE) Dow Jones Newswires/24.5.2005/cv/apo

(END) Dow Jones Newswires

May 24, 2005 05:05 ET (09:05 GMT)

052405 09:05 -- GMT

0