Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CFDs: Die Trading-Revolution?
robert-1966
14.07.2005, 19:13
Ich eröffne hier einen Thread über CFDs!
Da in letzter Zeit ziemlich oft darüber gesprochen wird, aber sich keiner so richtig auskennt...
(behaupt ich mal... :wink:)
möchte ich hier rausfinden, was sich damit auf sich hat, was die Vor- und Nachteile sind, ob man damit Geld verdienen kann, oder verlieren...,
Welcher Anbieter der Beste ist... usw.
Wenn Euch das interessiert bin ich für eine rege Mithilfe sehr dankbar!
Gruß Robert :)
robert-1966
14.07.2005, 19:21
TRADERSjournal 07/05
CFDs: Die Trading-Revolution
Die bessere Alternative zu Optionsscheinen und Zertifikaten
CFDs (Contracts for Difference) sind synthetische
Finanzkontrakte, bei denen der
CFD Broker die Gegenposition zu der Ihrigen
einnimmt. Natürlich spekuliert der
Broker nicht gegen Sie, sondern tätigt
Absicherungsgeschäfte an der Börse
und das zu wesentlich günstigeren
Konditionen als der Privatanleger. Diese
Konditionen werden an den Privatanleger
weitergegeben. CMC Markets ist der
weltweite Marktführer unter den CFDBrokern.
Zum Anlass der Eröffnung einer
deutschen Zweigniederlassung in Frankfurt,
und damit der Möglichkeit einer
Kontoführung in Deutschland, wirft das
TradersJournal einen kurzen Blick darauf,
wie der CFD-Handel den Markt der
Optionsscheine, Zertifikate, Broker und
Softwareanbieter wahrscheinlich gehörig
aufwirbeln wird. Lernen Sie in unserer
Serie Schritt für Schritt die Welt der CFDs
kennen! Heute werfen wir einen Blick auf
die Kostenvorteile von CFDs!
Kostenstruktur: Transaktionskosten
Der markanteste Punkt ist wohl die Kostenstruktur.
Wenn Sie CFDs auf Aktien
handeln, so zahlen Sie 0,05% pro Halfturn.
Der Roundturn, sprich die Positionseröffnung
und schließung, kostet
Sie als Trader nur 0,1% an Kommissionskosten.
Bei einer Positionsgröße von
5,000 entspricht dies gerade einmal
5. Bei Discountbrokern zahlen Sie i.d.R.
9,95 für den Halfturn also knappe 20
für den Roundturn. Sie sparen sich bei
jedem Trade, den Sie eingehen knappe
15. Bei kleineren Positionsgrößen fällt
diese Differenz noch stärker ins Gewicht.
Bei einer Positionsgröße von 1000 zahlen
Sie nur 1 für den Roundturn! Das
ist noch billiger als der Futures-Handel!
Und jeder erfahrene Trader weiß, dass
Transaktionskosten ein großes Hindernis
auf dem Weg zum finanziellen Erfolg an
der Börse darstellen. Mit CFDs sind Sie in
diesem Fall klar im Vorteil! Hier müssen
sich die Brokerhäuser in Zukunft warm
anziehen! Denn in die Kommission von
0,05% fällt nur auf Aktien-CFDs an. Wenn
Sie CFDs auf Rohstoffe oder Devisen handeln,
dann fällt diese Gebühr vollständig
weg!
Kostenstruktur: Spread
Neben den Brokergebühren hat der aktive
Trader weitere kostspielige Felsen
zu umschiffen. Der Spread, sprich die
Differenz zwischen An- und Verkaufskurs,
muss immer erst einmal verdient
werden, bevor die Position ohne Verlust
wieder geschlossen werden kann (wenn
gwünscht). Als Beispiel wählen wir die
Allianz-Aktie: Bei Zertifikaten dient der
homogenisierte Spread als Vergleich
dieser bereinigt den Spread um das
Bezugsverhältnis. Wählen wir einen Hebel
von 20 so liegt bei Turboscheinen der
Spread bei 10 Cent, relativ gesehen also
um die 5%! Im CFD-Handel ist der Spread
stets absolut, da Sie auf Margin handeln.
Der Spread beträgt im aktiven Handel
meist um die 4 Cent ist also mehr als
50% billiger!
Kostenstruktur: Software und Datenfeed
Natürlich benötigt der aktive Trader realtime-
Daten und Nachrichten. Diese belaufen
sich je nach Anbieter zwischen
80 und 450 im Monat. Beim CFD-Handel
bekommen Sie eine eigene Software
inklusive realtime-Datenfeed umsonst.
Der Feed ist bei Kontoeröffnung gratis!
Sie sparen sich also mindestens 80,
und das Monat für Monat. Ein weiteres
Argument, um auf den CFD-Handel auszuweichen.
TJ-FAZIT
Sie sehen, dass der Handel mit
CFDs die kostengünstigere Alternative
im Vergleich zu Optionsscheinen
und Zertifikaten darstellt.
Die Kosten für Software,
Datenfeed und im speziellen die
Transaktionskosten stellen meist
enorme Hindernisse zum Börsenerfolg
dar. Aktien-CFDs kosten nur
0,05% im Halfturn, CFDs auf Rohstoffe
oder Devisen handeln sie
vollkommen umsonst. Der Spread
fällt geringer als bei den meisten
Emittenten aus. In der nächsten
Folge stellen wir weitere Vorteile
von CFDs vor.
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robert-1966
14.07.2005, 19:40
TRADERSjournal 08/05
In der letzten Ausgabe haben wir das
Thema Kostenstruktur bei CFDs besprochen.
Zusammenfassend lässt sich sagen,
dass CFDs im Vergleich mit anderen Handelsinstrumenten
die kostengünstigste,
und obendrein effizienteste Methode, für
aktives Trading und Investieren darstellen.
In der vorliegenden Kolumne wollen
wir das Thema Marginhandel etwas genauer
besprechen.
Margin
Der Handel auf Margin ist eine Waffe mit
unheimlicher Durchschlagskraft. Doch
wie bei jedem anderen gefährlichen
Utensil ist es besser, wenn es nicht in
falsche Hände gerät. Unvorbereitet läuft
man Gefahr sich mit dem Marginhandel
ins eigene Bein zu schießen. Doch mit
passender Vorbereitung ist der Hebel,
wie der englische Ausdruck Margin gewissermaßen
eingedeutscht wurde, ein
unverzichtbares Werkzeug.
Margin bedeutet, dass Sie nicht das gesamte
Kapital für die vollständige Position
einbringen müssen, sondern nur
einen Bruchteil davon. Das heißt, dass
bereits mit einem kleinem Geldeinsatz
riesige Summe bewegt werden können
und das ganz ohne Einkommensprüfung
oder Bürgen. Mit dem Marginhandel wird
dem Trader ermöglicht weit größere Positionen
einzugehen, als sein Depot diese
eigentlich zulassen würde. Um nicht
über seinen Verhältnissen zu leben, und
anschließend in Schall und Rauch in der
finanziellen Versenkung zu landen, ist es
essentiell ein striktes Risiko- und Money
Management anzuwenden.
Praktisches Beispiel: CFD Handel mit
Allianz-Aktien
Angenommen die Allianz-Aktie handelt
zurzeit auf 97,32 zu 97.40. Das
bedeutet, wenn Sie Kaufen wollen, so
zahlen Sie 97.40 für den Kauf der Aktie.
Bei einem Verkauf in derselben Sekunde
erhalten Sie 8 Cent weniger, also 97.32.
Der Spread von 8 Cent ist jedoch nicht
konstant, sondern kann sich sekündlich
ändern. Ob sich der Spread zusammenzieht
oder ausweitet, ist von der Handelsaktivität
in der Aktie abhängig.
Angenommen Sie entscheiden sich, dass
die Allianz-Aktie ein Kaufkandidat ist und
wollen 500 Stück dieser Aktie in Ihr Depot
buchen. Bei einem herkömmlichen Broker
müssten Sie nun 500 x 97,4 = 48.700
für diese Position bezahlen. Die Margin-
Anforderung für Aktien-CFDs liegt jedoch
bei 5%. Ergo müssen Sie nur 5% von
den 48.700 als Sicherheit hinterlegen
(48.700 x 0,05 = 2.435). Das entspricht
2435. Nun fällt natürlich noch, die letzte
Woche bereits erklärte, Gebühr für den
Handel an. Diese entspricht 0,05% von
der Positionsgröße. Sie sehen, dass Sie
nur 2435 eingesetzt haben, um knappe
50.000 Euro zu bewegen. Sie hantieren
also mit einem Hebel bei Aktien der 20
beträgt. Im Endeffekt bedeutet das für
Sie als Trader, dass 1% im Underlying (Basiswert)
eine Fluktuation von 20% in Ihrer
Position bewirkt.
Doch nicht bei allen Instrumenten müssen
Sie 5% Margin hinterlegen. Die Margin-
Anforderungen sind von Basiswert zu
Basiswert unterschiedlich. Alleine bei dem
Segment der Aktien kommt es zu Abweichungen.
Aktien aus Europa (inkl. UK) und
USA können Sie mit einer Sicherheitsleistung
von 5% handeln. Aktien aus Australien,
Japan und Neu Seeland werden mit
10% Margin angeboten. Bei Indizes und
Sektoren ist prinzipiell nur 1% Margin zu
hinterlegen. Das bedeutet, dass Sie mit
1.000 Basisinvestment die Summe von
100.000 im Markt bewegen. Es wird somit
ein Hebel von 100 angesetzt! Bei diesen
Größenordnungen sollte man seine eigene
Positionsgröße entsprechend anpassen,
um das Depotrisiko zu begrenzen.
1% Margin wird auch bei dem Handel mit
Anleihen, Gold oder Silber veranschlagt.
Bei allen anderen Rohstoffen, wie etwa
Reis, Weizen oder Öl wird eine Hinterle-
gung in Höhe von 3% der gewünschten
Position erforderlich.
Sie Sehen, dass CFDs Ihnen einen einfachen
Zugang zu den Märkten ermöglichen.
Durch den Marginhandel wird der
CFD zu einer Waffe für den erfahrenen
Trader, welche die Resultate beim Trading
außerordentlich boosten kann.
Rohstoff-Margins:
Gold 1%
Silber 1%
Palladium 3%
Platin 3%
Schweinebäuche 3%
Lebendrinder 3%
Hafer 3%
Mais 3%
Kaffee 3%
Reis 3%
Kakao 3%
Zucker 3%
US-Weizen 3%
Crude-Öl 3%
Anzeige
Anleihen-Margins
EURIBOR 1%
EUROSCHATZ 1%
EUROBOBL 1%
EUROBUND 1%
T-NOTES 1%
Indizes-Margins:
DAX30 1%
CAC40 1%
AEX 1%
IBEX35 1%
MIB40 1%
SMI 1%
MIB (Italien) 1%
FTSE100 1%
SMI (Schweiz) 1%
NASDAQ 1%
ASX200 1%
NIKKEI 1%
Aktien-Margins:
AEX (Holland) 15 5%
CAC (Frankreich) 40 5%
DAX (Deutschland) 110 5%
HEX (Finnland) 2 5%
IBEX (Spanien) 10 5%
ISEQ (Irland) 5 5%
MIB (Italien) 40 5%
OMX (Schweden) 6 5%
SMI (Schweiz) 10 5%
UK350 350 5%
US 30 5%
SPX 200 5%
NDAQ 100 5%
ASX (Australien) 100 10%
NIKKEI (Japan) 30 10%
NZSE (Neuseeland) 10 10%
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Pierre M. Daeubner
robert-1966
14.07.2005, 19:53
TRADERSjournal 09/05
CFDs Finanzierungskosten
Eine alte Unternehmerregel besagt: Der
Gewinn liegt im Einkauf. Und mit CFDs
können Sie Ihre Geschäftskosten drastisch
senken. Das breite Spektrum an Investment-
und Tradingmöglichkeiten mit geringer
Marginhinterlegung und geringfügigen
Transaktionskosten zu handeln gibt
jedem Trader einen enormen Vorsprung
in den Märkten. Das Schlüsselwort lautet
eindeutig Kosteneffizienz.
Es gilt jedoch noch einen wichtigen Kostenfaktor
mit dem Handel von CFDs zu
besprechen. Hierbei handelt es sich um
die Finanzierungskosten. Bevor man sein
Trading vollständig auf CFDs umsattelt,
sollten die Finanzierungskosten tiefgreifend
verstanden werden.
Das praktische Beispiel
Wie wir bereits in einer früheren Kolumne
besprochen haben, sind die Margin-Anforderungen
beim Trading mit CFDs äußerst
gering. Grob gesprochen müssen Sie
lediglich 1% für Indizes und Währungen,
5% bei Aktien und i.d.R. 3% auf Rohstoffe
der gesamten Positionsgröße als Margin
hinterlegen.
Was bedeutet das? Angenommen der DAX
notiert heute auf 4500 Punkten. Sie entscheiden
sich zum Kauf von 10 DAX Kontrakten.
Ein CFD auf den DAX kostet exakt ein Hundertstel
(1%) von 4500. Die Formel lautet
somit: 10 x 4500 x 1% = 450. Mit einem
Investment von 450 bewegen Sie somit
45.000 an der Börse. Eine Bewegung von
50 im DAX auf 4550 Punkte bewirkt somit,
dass das gehebelte Investment von 45.000
auf 45.500 ansteigt. Dies entspricht einer
Performance auf Ihr Initialinvestment von
mehr als 100% - vorausgesetzt die Position
wurde in die richtige Richtung eröffnet.
Sonst hätten Sie bereits einen Margincall
erhalten, da das Initialinvestment von 450
mit einer Gegenbewegung von 500 ausradiert
worden ist.
Angenommen Sie können den Gewinn
von 50 mit 10 CFDs mitnehmen. Der DAX
benötigte 5 Tage um diesen Kursgewinn
zu erzielen. Jetzt kommen die Finanzierungskosten
ins Spiel.
Was sind Finanzierungskosten?
Wenn Sie 1% für Ihre Position hinterlegen,
so übernimmt Ihr CFD-Broker die restli-
chen 99%. Im obigen Beispiel werden die
offenen 44.550 für die 10 CFDs natürlich
nicht aus der Luft gezaubert, sondern vom
Market-Maker ausgelegt. Sie nehmen sich
deshalb einen kleinen Kredit auf. Dieser
Kredit will natürlich auch fi nanziert werden.
Sie bezahlen somit Zinsen, wie auch
bei jedem anderem Kredit. Die Finanzierungskosten
werden auf die gesamten
100% der Positionsgröße berechnet. Das
bedeutet, dass Sie im obigen Beispiel
Zinsen auf 45.000 zu bezahlen haben.
Natürlich sind die Zinsen nicht auf das
ganze Jahr zu bezahlen, sondern werden
täglich abgerechnet. Angenommen der
aktuelle Zinssatz liegt bei 6% p.a. so ergibt
sich folgendes Szenario:
Die Formel lautet: (45.000 x 6%) / 365 =
7,40. Wenn Sie diese Long-Position über
Nacht halten, so werden Ihrem Konto
rund 7,40 abgebucht.
Wie ermittelt man den Zinssatz?
Bei CMC Markets wird in Europa der EURIBOR
als Bezugswert herangezogen. Dieser
beläuft sich aktuell auf 2,07% täglich. Zu
dem EURIBOR werden für die effektiven
Finanzierungskosten 4% hinzugerechnet.
Aktuell sind somit 6,07% an Finanzierungskosten
per annum pro offener Position zu
bezahlen. Bei Rohstoffen und US-Aktien
wird der US-Tageszinssatz angewendet,
welcher sich aktuell auf 3% beläuft auch
hier werden 4% addiert. Die EURIOBOR
und Tageszinssätze sind auf Internet-Finanzportalen
oder Finanztageszeitungen
zu entnehmen.
Bei short ist das Spiel anders rum
Finanzierungskosten tragen Sie nur, wenn
Sie long im Markt positioniert sind. Bei
Leerverkäufen, sprich wenn Sie short gehen,
erhalten Sie die Zinsen. Dazu verwenden
Sie auch den EURIBOR oder den
US-Tageszinssatz und subtrahieren 4% um
den effektiven Zins zu ermitteln. Das aktuelle
Zinsniveau ist jedoch zu nieder, um
mit short Positionen Geld zu verdienen.
TJ-FAZIT
Bedenken Sie, dass Sie diese
Finanzierungskosten nur zu
tragen haben, wenn Sie die Position
über Nacht halten. Wenn
die Position intraday wieder
geschlossen wird, so sind keine
Zinsen an den Market-Maker
zu entrichten. Es empfiehlt sich
daher zu vergleichen, ob eine
Positionsschließung mit einer
erneuten Öffnung am nächsten
Tag trotz Spread nicht billiger
kommt. Doch mit diesem Thema
befassen wir uns ausführlich in
einer der nächsten Kolumnen.
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Pierre M. Daeubner
robert-1966
14.07.2005, 20:03
Hier einige Links zum ausprobieren!
Bin noch nicht alle durch, werd mich aber langsam durcharbeiten... :P
http://www.hanseatic-brokerhouse.de
http://www.gcitrading.com/german/specifications.htm
http://www.cmcmarkets.de
http://www.candletrading.de/candletrading/knowledge+base/cfds
http://mitsweb.iitech.dk/ETRADEDE/RegPage/etradede.html?stlnocount=true
http://www.igmarkets.de
http://www.trading-house.net/index.asp
http://www.cfd-letter.de
http://www.ross-trading.de
robert-1966
19.07.2005, 18:36
Hier noch welche....
http://www.istrading.de
http://www.saxobank.com/campaign/?Calllang=de&id=1441&sstlcmpid=120000765&Mode=CFD
www.deal4free.com
www.actior.de
www.daytrade.at
www.daytradeaustria.com
www.etrade.de
www.gnitouch.com
www.hanseatic-brokerhouse.de
www.ifxmarkets.com
robert-1966
19.07.2005, 18:38
Hallo Leute! Handelt schon jemand von Euch mit CFDs?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Wäre schön, wenn ihr es hier posten würdet.
Danke!! :)
robert-1966
20.07.2005, 17:18
TRADERSjournal 10/05
CFDs
Marginhandel kontrollieren
und dadurch diversifizieren
Wie wir bereits in der letzten Ausgabe
gelernt haben, ist bei dem Handel mit
CFDs die Marginhinterlegung immer konstant
und vor allem gering. Bei Indizes,
Währungen und den meisten Rohstoffen
beläuft sich die zu hinterlegende Positionsgröße
auf 1%, bei Aktien hauptsächlich
auf 5%. Für den Anleger bedeutet die
geringe Hinterlegung eine enorme Hebelwirkung.
Wird nur 1% der Anlagesumme
angezahlt, ergibt sich eine Hebelwirkung
von 100. Doch nicht jeder Investor und
Trader ist gewillt einen so hohen Hebel
in seinem Depot zu fahren. Wenn man
bedenkt, dass die Hebelwirkung immer in
beide Richtungen (sowohl in der Gewinn-
aber auch in der Verlustzone) zum tragen
kommt, ist die Risikoaversion der Anleger
vor solch hoch gehebelten Anlageprodukten
durchaus nachvollziehbar.
Wie wirkt sich dieser Hebel im Depot eines
Anlegers aus? Betrachten wir dazu ein
praktisches Beispiel aus dem Anlage-Alltag
eines frei erfundenen Traders. Gehen
wir davon aus, dass der Trader (nennen
wir ihn Charles) einen Cashbestand von
50.000 in seinem Portfolio hat. Charles
ist Swing- und Positions-Trader, d.h. sein
Anlagehorizont ist mittelfristig ausgelegt.
Charles läuft nicht jeder Zickzack-Bewegung
im Markt nach, sondern er versucht
mit den großen Schwüngen (Swings)
Gewinne zu erwirtschaften. Zusätzlich
beobachtet und tradet Charles alles, was
sich bewegt. Angefangen bei Aktien, über
Indizes bis hin zu Währungen, Rohstoffen
und sogar Anleihen. Seine Affnität für heimische
BlueChip-Werte hat Charles in seiner
Börsenkarriere jedoch nicht verloren.
Deshalb beobachtet er die Aktienverläufe
der DAX30-Werte besonders genau. Bis
ihm eines Tages die Aktie von BMW ins
Blickfeld fiel:
Was kann Charles in diesem Chart erkennen?
Die gleitenden Durchschnitte (sowohl
der kurzfristige 20er [gelb gepunktet]
sowie der langfristige 50er [hellblau
liniert]) signalisieren einen Aufwärtstrend.
Diesen erkennt man an dem Steigungswinkel
der Durchschnitte. Dadurch weiß
Charles, dass er sich nur auf Long-Positionen
konzentrieren sollte, da er sich mit
seiner Position sonst gegen den dominierenden
Trend stellen würde und dabei
Gefahr läuft vom Markt überrollt zu werden.
Die dunkelblaue Linie zeichnet einen
intakten und bestätigten Aufwärtstrend
ein. Die Quintessenz des Charts ist klar:
Es herrscht Kaufdruck vor! Es gilt nun für
Charles den richtigen Zeitpunkt für den
Einstieg abzuwarten, um das Gewinnpotential
vollständig auszureizen.
Der Tag des Kaufs
So verheerend und tragisch die Anschläge
in London am 07.07.2005 auch waren, sie
boten Charles die ideale Kaufgelegenheit.
Die lange schwarze Kerze durchbrach die
Kurse nach unten. Bei 37,34 wartete jedoch
eine 3-fach Unterstützung auf die
Panikverkäufe der Marktteilnehmer an
diesem Tag. Die 3-fach Unterstützung
bestand aus folgenden charttechnischen
Elementen:
1. Der Aufwärtstrendlinie (blau)
2. Dem gleitenden Durchschnitt, welcher
als Unterstützung diente
3. Dem Widerstand 37,36, welcher nach
dem Durchbruch ebenfalls als Unterstützung
diente
Die Symbiose dieser Unterstützungen ließ
eine Kreuzunterstützung zu Tage treten,
welche auch von heftigen Kursbewegungen
nur äußerst selten nach unten hin
durchbrochen wird. Deshalb ergab sich
für Charles ein relativ risikoloser Trade. Er
platzierte eine Long-Position mit folgenden
Eigenschaften im Markt:
Kaufkurs: 37,36
Stopp-Loss: 36,36 (-2,6%)
Kursziel: 39,30 (+5,2%)
CRV: ~ 2
Das Chance/Risiko-Verhältnis (CRV) ist die
Relation des potentiellen Verlustes zum
potentiellen Ertrag. Vereinfacht gesagt:
die Auszahlungsrate. Wenn Sie einen Euro
riskieren, wie viele Gewinnen Sie dann?
Diese Zahl sollte immer über 2 liegen, um
langfristig gewinnbringend arbeiten zu
können. Noch besser sind CRVs die über
3 liegen.
Positionsgrößenbestimmung
Charles ist ein erfolgreicher Trader und
weiß die Wichtigkeit von Money Management
zu schätzen. Deshalb konzentriert
er sich auf das Risiko und nicht
auf den Ertrag. Angenommen Charles
möchte nun 1% seines Depots für diese
Position riskieren. 1% von 50.000
sind nach Adam Riese exakt 500. Wie
groß darf die Aktienposition von Charles
sein? Achtung! Es ist das Risiko und
nicht die Positionsgröße gefragt! Richtig:
19.230.
Wie ermittelt man also die Positionsgröße?
Wir wissen, dass Charles 1% von 50.000
zu riskieren bereit ist. Dies sind exakt 500.
In der Aktienposition hat Charles ermittelt,
dass seine Position maximal 2,6% verlieren
darf bevor er diese glatt stellt. Somit kann
die Aktienpositionsgröße rückgerechnet
werden:
Doch wie viele CFDs kann Charles jetzt
handeln? Für die Position müssen nur 5%
der Gesamtpositionsgröße hinterlegt werden.
Daraus ergibt sich folgende Berechnung:
19230 / 20 = 961,50. Charles bindet
somit nur 961,50 aus seinem Depot,
und riskiert trotzdem nur 1% dessen!
Die letzte Frage die sich jetzt noch stellt ist:
Wie viele CFDs kann Charles kaufen? Dazu
muss erst berechnet werden, für wie viele
Euro ein CFD auf die BMW Aktie erworben
werden kann. 37,36 * 5% = 1,87. Inklusive
Slippage kann eine BMW Aktie per
CFDs um 1,87 gekauft werden. Abgerundet
kann Charles somit 514 CFDs in sein
Depot packen (961,50 / 1,87 = ~ 514).
Der Diversifikationsaspekt
Charles hat im obigen Trade nur knappe
1000 von seinem Depot gebunden,
ohne sein Risiko zu erhöhen. Dadurch
bleibt Charles mehr Kapital übrig mit
dem er arbeiten kann. Damit kann er
auch auf andere, viel versprechende
Signale setzen. Charles bietet sich
dadurch die Möglichkeit sich breit im
Markt aufzustellen und den Diversifikationseffekt
voll auszuschöpfen. Und
das ohne das Risiko zu erhöhen. Der
Hebel ist eine Waffe, doch wer ihn
richtig einsetzt, der zählt die Waffe zu
seinem Arsenal anstatt mit ihr Suizid
zu begehen.
(Risiko / prozentualer Stopp-Loss) * 100 = Positionsgröße
(500 / 2,6) * 100 = 19.230
PaulZwei
03.08.2005, 08:58
Hallo,
bin am überlegen. melde dich doch mal per pn . wäre schön wenn ein paar mal Ihre Erfahrung posten würden
Hallo Leute! Handelt schon jemand von Euch mit CFDs?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Wäre schön, wenn ihr es hier posten würdet.
Danke!! :)
robert-1966
05.08.2005, 15:34
Hallo!
Bin ja selber noch am Erfahrungen sammeln... :oops:
Habe hier drei Threads aus W:O
Zum Teil ganz nützlich!
Grüße
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=&tid=986193&offset=&page=0&uid=314525&iid=a5f2b9bcdb421719b54e0e2d5e217724
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=&tid=885391&offset=&page=0&uid=314525&iid=a5f2b9bcdb421719b54e0e2d5e217724
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=&tid=987045&offset=&page=0&uid=314525&iid=a5f2b9bcdb421719b54e0e2d5e217724
robert-1966
05.08.2005, 15:51
TRADERSjournal 11/05
CFDs
Ein Vergleich mit Turbos (Teil 1)
Die Auswahl
Die essentiellen Thematiken von CFDs
wie Marginhandel und Finanzierungskosten
wurden in den letzten Ausgaben
besprochen. In einer kleinen Serie werden
wir CFDs nun mit Turbo-Zertifikaten
vergleichen. Dabei untersuchen wir die
Stärken und Schwächen der Knock-Out
Produkte und ziehen Parallelen zu CFDs.
In dieser Ausgabe achten wir auf die Auswahl
an unterschiedlichen Basiswerten,
die dem Trader zur Verfügung stehen.
Bevor Sie einen Trade mit einem Derivat
eröffnen brauchen Sie zuerst etwas
viel wichtigeres: eine Meinung über das
mögliche künftige Kursverhalten eines
bestimmten Marktes. Erst wenn man sich
eine Vorstellung über ein wahrscheinlich
eintretendes Marktszenario gemacht hat,
erst dann kann man sich dementsprechend
in diesem Markt positionieren.
Wer seine gesamte Aufmerksamkeit und
Analysefähigkeit deutschen oder amerikanischen
BlueChip-Aktien schenkt, der
wird wahrscheinlich von allen Seiten
angedient. Ein massenhaftes Angebot
an Optionsscheinen, Turbos, Zertifikaten
und natürlich auch von CFDs kann erwartet
werden.
Doch wie verhält es sich mit dem Handel
mit Technologiewerten, Aktien aus
der zweiten Reihe oder gar Devisen?
Der moderne Trader und Anleger will
sich schließlich den Diversifikationseffekt
selbst in die Tasche spielen und von
diesem profitieren. Werfen wir also einen
kurzen Blick auf die Möglichkeiten sein
Kapital global und breit gestreut anzulegen.
Läuten wir Runde 1 im Kampf der
Derivate ein: Turbos gegen CFDs!
1. Deutscher Blue-Chip: Allianz
Der klassische deutsche Blue-Chip ist wohl
die Allianz-Aktie. Bei CFDs ist die Sache ein
klares Spiel: 5% Marginhinterlegung und
die Aktie kann mit minimalen Transaktionskosten
gehandelt werden. Der Hebel
beläuft sich somit immer auf 20 sowohl
bei Long- als auch bei Short-Positionen.
Das Angebot der Hebelprodukte ist jedoch
auch nicht zu verachten. Eine aktuelle
Suche ergab eine Treff erliste von 92
Long-Scheinen und 8 Short-Zertifi katen.
Der Hebel bei bullischen Produkten kann
zwischen 1.5 und 28, bei bearishen Produkten
zwischen 3.5 und 23 angesetzt
werden. Der Hebel bei CFDs lässt sich nur
mit der Positionsgröße bestimmen.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 1
2. Deutscher Technologie-Wert: Solarworld
Die aktuelle Kursrakete des TecDAX ist
eindeutig die Solwarworld Aktie. Kaum
ein Tag vergeht an dem diese Aktie nicht
die Tagesgewinner-Liste der TecDAX-Aktien
anführt. Deshalb berichtet auch die
Presse in regelmäßigen Abständen über
das ökologische Wertpapier. Bei CFDs ist
es wieder dasselbe Spiel: Eine konstante
Margin-Hinterlegung von 5% schaff t einen
Hebel von 20 bei Long- und bei Short-Positionen.
Andererseits ließen sich nur 11 Angebote
von Long-Turbos aufspüren. Der
Hebel war zwischen 1,275 und mickrigen
3,420 angesiedelt, ein eher spärliches Offerte.
Bei Short-K.O.s herrschte Funkstille
par excellence vor: kein einziges Zertifi kat
war zu fi nden. Diese Runde geht klar an
die CFDs.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 2
3. MDAX-Wert: FRAPORT
Der Frankfurter Flughafen ist den deutschen
Anlegern ebenso ein Begriff wie
die Allianz. Wie alle M-DAX Werte kann
auch diese Aktie mit einem Hebel von 20
mit CFDs in beide Richtungen gehandelt
werden. Immerhin vier Long-Zertifikate
mit einem Hebel zwischen drei und neun
ließen sich ausfindig machen. Zurzeit ist
jedoch kein Short-Turbo auf dem Markt
erhältlich. Auch diese Runde geht an die
CFDs.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 3
4. Europäischer Blue-Chip
Bei liquiden Aktien sollte es keine Probleme
geben diese mit CFDs oder Zertifi
katen zu handeln. Als Basiswert wurde
das Schwergewicht des EuroSTOXX50
gewählt: der Ölkonzern TOTAL. CFDs boten
dem Anleger das übliche Bild: 20er
Hebel für Long- oder Short-Positionen.
Sieben Long-Zertifi kate ließen den Trader
zwischen Hebeln mit 1.1 und 8.9 wählen.
Immerhin drei Short-Papiere gab es zu
erwerben Diese haben Hebel von 8.5, 25.8
und 32.2. Wieder punkteten die CFDs.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 3
5. Europäische Aktie aus dem mittleren Segment
Ein europäisches Pendant zum deutschen
M-DAX gibt es eigentlich nicht
wirklich. Deshalb wählen wir eine Einzelaktie
mit einer unterdurchschnittlichen
Marktkapitalisierung aus dem Schweizer
SMI. Das Elektrotechnologie-Unternehmen
Kudelski weist eine Marktkapitalisierung
von 1.5 Mrd Euro aus. Bei weitem
kein Schwergewicht, wenn aber auch
kein Winzling mehr. Mit CFDs schauen
wir hier erstmals durch die Finger.
Schweizer Aktien können zwar gehandelt
werden, jedoch nur 10 Stück davon.
Klanghafte Namen wie Nestle oder UBS
finden sich darunter von Kudelski keine
Spur. Auch bei den von Banken emittierten
Produkten herrschte Fehlanzeige. In
dieser Runde gehen beide Kandidaten
leer aus.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 3
6. Amerikanische Blue-Chip Aktie
McDonalds lässt sich mit CFDs einwandfrei
handeln. Neuigkeiten gibt es auch
hier nicht wirklich zu verkünden: 20er
Hebel sowohl für den Bullen als auch
für den Bären. Turbo-Zertifikate ließen
sich auf diesen Basiswert keine finden.
Wer hier mit Derivaten von Emittenten
spekulieren will, der muss auf den guten
alten Optionsschein zurückgreifen. Aber
auch dort ist das Angebot mehr schlecht
als recht. Diese Runde bringt einen eindeutigen
Sieger hervor.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 4
7. Amerikanische Technologie Aktie
Wenn die amerikanischen Börsen für
etwas bekannt sind, dann ist es die berühmt-
berüchtigte NASDAQ. Volatil, liquide
und eine Vielzahl von Unternehmen,
die in diesem Index notieren. Die Auswahl
reicht von Microsoft über Amazon bis hin
zu Gesellschaften von denen man Hier-
zulande noch nie etwas gehört hat (und
wahrscheinlich auch nie wird) und das
trotz Marktkapitalisierungen die einem
das Weiße in den Augen hervortreten
lassen. Aus Fairnessgründen wählten wir
die Amazon-Aktie als Basiswert für die
siebte Vergleichsrunde. Bei CFDs widerum
nichts Neues zu verzeichnen: 20er Hebel
für Long und Short. Wie bei allen anderen
Nasdaq-Aktien. Die acht K.O.-Produkte mit
moderaten Hebeln zwischen 2.2 und 3.8
ließen allerdings nicht gerade die Qual der
Wahl aufkommen. Die drei Short-Produkte
ließen zwar mehr Wahl bei dem Hebel,
machen das Kraut jetzt aber auch nicht
mehr Fett. Die CFDs reißen somit auch in
dieser Wertung den Sieg an sich.
Punktestand: Turbos: 1, CFDs: 5
8. Indizes
Indizes sind ein beliebtes Trading-Tool.
Das Angebot ist breit gefächert und gestreut.
Hier liegt die Margin-Anforderung
bei nur 1%, der Hebel wird auf 100 katapultiert.
Da lässt sich zwar mit Positionsgrößensteuerung
der Hebel zwar noch
frei wählen, doch die ganz etwas knappe
Anforderung macht es Position-Tradern
doch schwierig sich langfristig im Markt
zu positionieren. Eindeutig besser das
Angebot bei K.O.-Produkten. Hier kann
man auf beiden Seiten des Marktes zwischen
defensiv, offensiv und aggressiv
frei wählen. Bei Branchen-Indizes sieht
das Angebot eher mickrig aus. Ergo:
Sektoren-Rotation lässt sich mit den Zertifikaten
nur schwierig betreiben. Hier
haben die CFDs die Nase wieder klar
vorne. Diese Runde gibt ein klassisches
Unentschieden.
Punktestand: Turbos: 2, CFDs: 6
9. Währungen
Die Majors, also die bekannten US-Währungs-
paare wie EUR/USD oder USD/JPY,
lassen sich sowohl mit Turbos als auch
mit CFDs wunderbar handeln. Die von
der Forex gewohnte Margin-Anforderung
von 1% lässt sich mit beiden Derivate-
Naturen leicht erzielen und umsetzen.
Bei den Minors, sprich exotischen
Währungspaaren, geht die Runde wieder
klar an die CFDs. Wer den ungarischen
Forint oder den polnischen Zloty handeln
will, der wird bei K.O.s zwar von
den Emittenten bedient Auswahl ist
aber etwas anderes. Ein weiterer Punkt
für die CFDs
Endpunktestand: Turbos: 2, CFDs: 7
TJ-FAZIT
CFDs haben mit 7:2 zu den
Turbos gewonnen. Ein klarer
Sieg. Diesen Sieg konnten die
CFDs erlangen, da das Angebot
auch bei Nischenprodukten
konstant bleibt und nicht
von der Nachfrage abhängig
ist. Wer mit CFDs handelt, der
kann eigentlich so wie mit einem
normalen Wertpapier-
Depot agieren und dieses
beliebig hebeln. Wohingegen
beim Handel mit Turbos
immer das Angebot der Emittenten
zu berücksichtigen ist
und das kann mitunter spärlich
ausfallen.
robert-1966
01.11.2005, 22:19
CFDs
Dividende bei dem Handel mit Aktien-CFDs
Wir haben bereits einen breiten Streifzug
durch die Welt der CFDs getan. Finanzierungskosten,
Basiswerte, etc. sind den
Lesern des TradersJournals keine Fremdworte
mehr. Es ist nun an der Zeit ein wenig
tiefer hinter die Kulissen der CFDs zu
blicken. Wir beginnen mit dem Handel
von Aktien-CFDs an Dividendentagen.
Wenn Sie CFDs auf Aktien handeln, so ist
die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie eines
Tages CFDs auf Aktien halten werden, die
kurz vor einer Dividendenausschüttung
stehen oder diese gerade vollzogen haben.
Wie sieht die Situation für Sie als CFDAktienbesitzer
aus? Erhalten Sie ebenfalls
eine Dividende gutgeschrieben?
Es fallen für CFD-Trader zwar die klassischen
Aktionärsrechte wie Stimmrecht
oder der Zutritt auf die Hauptversammlung
unter den Tisch, doch der Bezug der
Dividende ist weiterhin gewährleistet. Der
typische CFD-Trader ist selbstverständlich
nicht an Dividenden interessiert. Diese
pauschalierende Aussage ist gar nicht
von so weit hergeholt, denn Dividenden
sind das Steckenpferd von Investoren und
Anlegern. Spekulanten versuchen nicht
mit Dividenden, sondern mit Kursdifferenzen
(oder Kontrakten auf diese) Profi t
zu erwirtschaften. Die angestrebte Haltedauer
des typischen CFD-Traders bezieht
im Allgemeinen keine künftigen Dividendenausschüttungen
mit ein.
Doch trotzdem gestaltet sich die Abwicklung
der Dividendenausschüttung eigentlich unkompliziert.
Hält man eine Long-Position, erhält man die Dividende am
Ende des Handelstages auf sein Konto
gutgeschrieben. Ist eine Short-Position
im Markt, so wird die Dividende am Ende
eines Handelstages abgezogen. Doch
das ist nicht weiter tragisch, da Aktien
in der Regel nach der Dividendenausschüttung
ex-Dividende notieren. Das
bedeutet, dass sich die Ausschüttung
direkt auf den Aktienkurs auswirkt, sprich
die Aktie fällt um denselben Wert wie
die Ausschüttung. Damit gewinnen oder
verlieren CFD-Aktien-Trader effektiv kein
Geld, da der Verlust oder Gewinn in der
Kursdifferenz dem Konto gutgeschrieben
wird.
Eine Aktie notiert selbstredend nicht immer
punktgenau ex-Dividende. Es kann
zu kleinen Gewinnen bzw. Verlusten im
Markt kommen. Diese lassen sich effektiv
nur vermeiden, wenn man als aktiver
Trader Aktien-CFDs auf Basiswerte meidet,
die kurz vor einer Dividendenausschüttung
stehen.
robert-1966
01.11.2005, 22:25
CFDs
Die freie Wahl des Hebels und
dabei Finanzierungskosten sparen
CFDs haben das Trading des kleinen Mannes
revolutioniert. So munkelt man zumindest
in der Branche. An dieser glorifi zierenden
Aussage ist sogar mehr als nur ein Fünkchen
Wahrheit dran. Bei kleinen Depots
drückten bis dato Transaktionskosten heftig
auf die Performance. Knappe 20 für einen
round-turn zu bezahlen ist alles andere als
effi zient. Die Gebühren für Datenfeeds und
Börsensoftware sind für kleine Konten (<
10.000) wahre Rendite-Killer. Beide Kostenpunkte
fallen beim CFD-Handel unter den
Tisch. Keine Transaktionskosten (außer bei
Aktien: 10 je round-turn) und obendrauf
auch kostenlose Echtzeit-Daten.
Wie war das doch gleich mit der nervigen
Vorauswahl eines Optionsscheines? In der
Handelssoftware von CMC Markets können
Sie über 1000 Basiswerte mit nur einem
Klick handeln, sowohl auf der Long- als
auch auf der Short-Seite des Marktes. Die
Marginanforderungen an den Kunden sind
konstant. Die Tabelle skizziert das Marginanforderungssystem
bei CMC Markets. Eine
genaue Auflistung finden Sie im Traders-
Journal 08/05.
Basiswert Marginanforderung Hebel
Indizies 1% 100
Anleihen 1% 100
Devisen 1% 100
Rohstoffe (Gold, Silber) 1% 100
Rohstoffe (andere) 3% 33
Aktien(außer Ozeanien) 5% 20
Aktien (Ozeanien) 10% 10
Die Marginanforderungen sind äußerst
gering. Selbst risikofreudige Trader mögen
vor einem Hebel im dreistelligen Bereich
zurückschrecken. Zu hoch ist das Ausfallsrisiko.
Eine Gegenbewegung von nur einem
Prozent reicht aus, um das investierte Kapital
zu vernichten. Ist es nun möglich mehr
Margin zu hinterlegen, um den eff ektiven
Hebel zurückzuschrauben? Wer will denn
das Pferd von hinten aufsäumen? Die Lösung
ist viel nahe liegender: eine Verkleinerung
der Positionsgröße geht mit einer
freien Wahl des Hebels einher.
Angenommen Sie wollen DAX Kontrakte
handeln. Der DAX notiert aktuell bei 5000
Punkten. Ihr Money Management in Bezug
auf Ihre aktuelle Depotgröße erlaubt eine
Position mit 10 Kontrakten. 10 DAX-CFDs
können somit eff ektiv um 500 Euro erworben
werden, da 50 Euro den hundersten
Teil des Index darstellen. Investieren Sie nun
diese 500 Euro in eine Position, so hantieren
Sie eff ektiv mit einem Hebel von 100 und
bewegen eine Summe von 50.000 im
Markt. Steigt oder fällt der DAX um 1% (50
Punkte) so können Sie ihr Kapital verdoppeln
oder vernichten je nachdem wie Sie
im Markt positioniert sind.
Angenommen Sie wollen mit einem Hebel
von 50 hantieren, so halbieren Sie die von
Ihrem System vorgeschlagene Position einfach
durch zwei. Dadurch handeln Sie 5 Dax
Kontrakte mit einer Marginhinterlegung
von 250 Euro. Nun können Sie den Stopp Mischa Rushfeldt
auch 2% entfernt setzen, bevor Sie die Position
mit 500 Euro Verlust glattstellen.
Bei CFDs gibt es eine Initial und eine Maintenance
Margin. Für Trader die aus der Welt
der Turbos kommen mag dies neu und verwunderlich
klingen, aber die Position wird
nicht automatisch glatt gestellt, sobald das
investierte Kapital verbraucht wurde. Bei
Turbos gibt es einen bestimmten Finanzierungslevel,
welcher auch über die Höhe
des Hebels bestimmt. Wird dieser Level erreicht,
so wird die Position vom Emittenten
automatisch glatt gestellt. Das anfänglich
eingezahlte Kapital (Initial Margin) ist futsch,
aber das Depot (Maintenance Margin) blieb
unangetastet.
Bei CFDs ist dies nicht so. Läuft der Trade
nicht planmäßig so frisst dieser die gesamte
Position auf. Der Verlusttrade nährt sich
aus dem frei verfügbaren, nicht investierten
Kapital. Plant man einen solchen Durchgriff
der Position auf das Konto in seinen Trade
mit ein, so ist dies nichts Schlechtes. Angenommen
man setzt seinen Stopp-Loss
im DAX Trade 2% unter den Einstand und
erwartet einen Ertrag von 8%. So ergibt dies
ein Chance/Risiko Profi l von 4. Beträgt die
Initial Margin 250 Euro, so beträgt der mögliche
Verlust 500 Euro und der eventuelle
Gewinn 2000 Euro. Der Hebel beträgt somit
50 und nicht 100.
Durch die Verkleinerung der Positionsgröße
haben Sie nicht nur Ihr Risiko adjustiert,
sondern auch Ihre Kosten gesenkt. Sie haben
den Hebel und die Finanzierungskosten
halbiert. Wer mit kontrolliertem Risiko
weniger Kosten zu tragen hat, der hat seinen
Mitbewerbern einiges voraus.
robert-1966
01.11.2005, 22:31
CFDs
One-Click-Trading
in markets-pro
Wer ein Konto bei CMC Markets eröffnet,
der erhält zusätzlich die preisgekrönte
Handelssoftware markets-pro kostenlos
zur Verfügung gestellt. Die hauseigene
Handelsplattform ist so etwas wie eine Eier
legende Wollmilchsau unter den verfügbaren
Börsenplattformen. Sie erhalten nicht
nur gratis realtime Daten, sondern können
obendrauf auch Charts mit den Tools der
technischen Analyse nach Ein- und Ausstiegssignalen
durchsuchen. Trendlinien
und -kanäle, Fibonacci Retracements und
Extensions sowie eine breite Auswahl an
Indikatoren stehen dem CFD-Trader zur
Verfügung bereit. Zusätzlich können Handelssysteme
auf CFDs direkt in der Handelsplattform
backgetestet werden. Da CFDs
nach Börsenschluss allerdings mit weiten
Spreads getaxt werden, sind die verfügbaren
Daten (und damit auch die Ergebnisse
der Backtests) nicht immer zu 100 Prozent
verlässlich. Das Ergebnis kann durch die
intensiven Kursschwankungen außerhalb
der offi ziellen Handelszeiten durch die Taxierungen
stark beeinfl usst werden.
So weit so gut. Doch Tools zur technischen
Analyse und zu Handelssysteme richten
sich zwar an kurzfristig orientierte Trader,
doch bricht man die Zeitebene auf scalping
herunter, so war die Handelsplattform
bis dato eher träge. Der Kaufauftrag
musste mühselig eingegeben und be-
stätigt werden. Während man noch die
Auftragszahlen in das System hämmerte,
bewegte sich der Markt bereits in die gewünschte
Richtung und der Einstieg wurde
unnötig verteuert. Der Fachausdruck für
diese ärgerliche Situation ist Slippage.
In der neuen Version von Markets-Pro hat
man versucht dieses Problem zu lösen. Man
wird zwar niemals die Slippage-Kosten vollständig
eliminieren können, aber durch die
neuen Funktionen können Sie zumindest
dezimiert werden. Das one-click-trading
ermöglicht dem Trader mit nur einem einzigen
Mausklick Positionen im Markt zu
öffnen bzw. wieder zu schließen.
Sie können die Art der Order
(Limit, Stop oder Market) im oberen
Teilbereich des Fensters definieren. Gleich
darunter können Sie die gehandelte Stückzahl
der DAX-CFDs defi nieren. Wenn Sie eine
bestimmte Stückzahl in einer bestimmten
Orderform als Voreinstellung defi nieren wollen,
sagen wir Sie handeln immer 10 DAX
CFDs als Marketorder, so können Sie dies auf
dem Speichern-Knopf links unten tun.
Achten Sie rechts unten auf die Zahl die neben
Klicks steht. Ist die Zahl 2, so muss jeder
Auftrag von Ihnen noch einmal bestätigt
werden. Sie haben also eine letzte Chance
mögliche Tippfehler zu erkennen und können
einem falschen Orderauftrag vielleicht
noch rechtzeitig den Gar ausmachen.
Ist die Zahl im rechten unteren Eck aus Abbildung
1 jedoch auf 1 gestellt, so ist das
One-Click-Trading aktiviert. Ein einfacher
Klick auf Kaufen oder Verkaufen wird
die gewünschte Position sofort und ohne
Rückfrage im Markt eingehen. Sie können
also sekundenschnell Positionen öff nen
und wieder schließen. Da Sie jedoch mit
einem einzelnen Mausklick tausend (aufgrund
des Marginhandels vielleicht auch
hunderttausende) Euro bewegen, sollten
Sie auf der Hut sein, ob Sie den One-Click-
Handel wirklich aktivieren wollen.
TJ-FAZIT
Der One-Click-Handel ist eine Waffe
für Trader. Sie können sekundenschnell
Aufträge an den Broker abschicken
und sind dadurch in der
Lage zu scalpen. Das One-Click-
Trading ist eine Waffe, mit der man
allerdings umzugehen wissen sollte.
Gerät es in ungeschulte oder
falsche Hände, so ist das Desaster
vorprogrammiert.
robert-1966
01.11.2005, 23:11
Ich war auf der Roadshow von CMC Markets und habe ein Konto bzw. ein Depot mit 1000 Euro eröffnet.
Normal sind mind. 3000 Euro erforderlich.
Die Anwendung der Tradingsoftware Markets Pro ist ziemlich easy.
Trotzdem erfordert das traden eine Menge Diziplin, die ich mir gerade aneignen will... :wink:
Viel zu leicht geht man in den Markt und sieht.... Hoppla, das läuft aber nicht so wie erwartet.
CMC bietet einen Demo-Account an, mit dem man Trockenübungen im Markt machen kann.
Ich selber hab es nicht genutzt, man muß ja sofort mit echtem Geld traden.
Es könnte ja ne Chance verloren gehen....
Dementsprechend hab ich schon meine Erfahrungen gemacht... :cry:
Ich empfehle dringendst !!!!!!
- Zeit zu investieren um die Handlungsweise und den Ablauf des CFD-Tradings zu studieren. (ohne echtes Geld)
- Nicht jede Chance als Chance sehen!
- Auch mal einen ganzen Tag nur zusehen, ohne einzusteigen. (Außer trocken)
Bin gerade dabei mich zu rehabilitieren und mache max. 2-3 Trades pro Tag.
20 Euro im plus, sind besser als 100 Euro im minus!
Und das kann ganz schön schnell gehen, wenn man nicht aufpasst bzw. keine DISZIPLIN hat.
Ich weiß wovon ich rede.
Man muß abwarten können, einfach warten, nicht jede Minute irgendwas machen, nur zusehen, sich ein Bild machen...
HIN UND HER MACHT DIE TASCHEN LEER!!
Irgendwann findet man den zeitpunkt einzusteigen.
Glaubt mir, es ist sehr schwer, aber auf die Schnelle macht man keine Kohle.
Stück für Stück ist angesagt!
Das, was ich euch gerade erzähle, ist Uralt und wird überall gepredigt.
Es ist nur sehr schwer es einzuhalten.
Aber es ist wichtig, dann stellt sich auch der Erfolg ein.
Und dann sind CFD's das geilste was es gibt!!
Ich trade momentan nur den DAX. Hab es mir früher nicht vorstellen können, einen Index zu traden.
Aber hier hab ich die Möglichkeit, ob long oder short, und dass ohne Gebühren.
Bin zwar noch im Minus, aber ich denke ich bin jetzt auf deŽm richtigen Weg!
Aber es geht langsam.... zum Teil sehr langsam...
Nur nicht entmutigen lassen... und ja nicht pleite gehen :wink:
GOOD TRADES wünscht Roberto
tigerwoods
09.05.2006, 13:35
wie sind eure erfahrungen mit den rohstoffen - vor allem den nun kommenden soft commodities ?
tolles board !
wuerde mich mal interessieren, wieviele hier mit cfdŽs handeln.
ich halte mir immer die reale zahl vor augen ... nicht das margin ... damit sollte es klappen, nicht zu viel zu riskieren.
suche aber immer noch jemanden zum direkten austausch - gerne persoenlich - mal einen tag gegenseitig zuschauen ...
good trade !
wiedbruno
11.05.2006, 21:12
ein brockerhaus was ich empfehlen kann ist ..
http://www.hanseatic-brokerhouse.de
http://www.hansetrader.de
robert-1966
16.06.2006, 00:15
Hallo, ich trade momentan nur sporadisch, da ich leider nicht allzu viel Zeit
vor dem Bildschirm verbringen kann.
Da mich schon einige per PN angeschrieben haben, möchte ich mal mitteilen, wie es mir so ergeht.
CMC ist für Daytrader ein zusätzliches Mittel Kursbewegungen auszunutzen.
Was ich damit sagen will ist, das man den ganzen Tag davor sitzen muss.
Ich kann das leider nicht und habe mehrere Stratigien für längerfristige Invests (ca. 1-2 Tage) ausprobiert.
Funktioniert aber nicht. Disziplin hilft auch nur teilweise.
Man setzt Stops, aber wie so oft passiert es, dass man ausgestoppt wird
und danach dreht sich der Markt und alles verpufft.
Das wichtigste ist, die Gier zu besiegen.
Den Markt beobachten. Einsteigen wenn Indikatoren, Bauchgefühl usw.
den Einstieg ankündigen. Dann aber auch rechtzeitig wieder aussteigen
und mit dem Gewinn (auch nur Minigewinn) zufrieden sein.
Dann wieder Markt beobachten! Das kann Minuten, Stunden oder Tage dauern.
Wenn Du Verlust gemacht hast, nicht gleich mit der Brechstange wieder
reinholen wollen.
Pause machen! Und wenn es an der Zeit ist, wieder rein.
Ich erzähl Euch wahrscheinlich nichts neues, aber nur so kann man ein bissl was rausholen.
Eins kann ich Euch sagen: Reich wirst man mit CFD`s nicht.
Es ist immer eine Gradwanderung: Mal liegst du Richtig, mal nicht.
Und Verluste sind sehr schwer aufzuholen.
Grüße Robert :)
tigerwoods
20.06.2006, 09:29
Finger weg von CMC :wink:
warum?
kleine begruendung?
hoere so extrem gegensaetzliche meinungen ...
ich kann das was diplo hier beschrieben hat nur bestätigen, habe auch alles miterleben müssen.
habe nach ca 9 monaten das konto bei cmc gekündigt.
ich hatte immer das gefühl das sie bei jedem trade von mir das maximum
an gewinnen herausholen wollten und das mein eigentlicher gegner nicht
die "aktie" war die ich handeln wollte, sondern cmc. :scratch:
da bekam ich einen kurs gestellt, drück aufs knöpfchen und warte und warte und warte ...
nach 20 sekunden wird der kurs hochgetaxt und ich bekomme einen neuen kurs angeboten,
so nach dem motto friss oder stirb. :pale:
die haben sich dann wohl zu dem eigentlichen kurs den ich haben wollte eingekauft und
verkaufen mir dann den neuen teureren kurs :roll:
und als ich dann mal wieder nach so einem vorfall vorm pc am ausrasten ](*,) war, schreib ich ein mal
wieder über den chat an den händler um meinen frust rauszulassen und was bekam ich als antwort ? :-D
KEINE ... der händler hat die chatverbindung mit ihnen beendet :shock:
meine persönliche meinung ist, das man zwar mit cmc unter bestimmten voraussetzungen
daytraden kann aber nicht optimal ist.
mit cmc würde ich persönlich nur swingtraden oder längerfristige investments eingehen, dies ist aber, laut deren aussage auf dem infoabend an dem ich anwesend war, nicht das klientel das sie bevorzugen :-D an denen verdient man natürlich nicht so wie man möchte :-D
was bei cmc aber klasse ist ... cmc ist sehr schön verpackt :?
Outperform-Trader
25.01.2007, 05:11
...das viele einfach nicht verstehen das CFD's kein Spielzeug sondern eine Art Königsdisziplin sind.
Im Futurehandel fallen nunmal auch 90% der Trader auf die Schnauze...bei CFD's wird dann ständig der Spread und sonst was für Kram verantwortlich gemacht, durch die FiKos sei es ja angeblich nicht möglich pos. über mehrere Tage zu halten.
Alles Blödsinn. Die meisten Trader sind einfach zu schlecht, das ist alles, außerdem scheint es beim rechnen zu hapern, wenn die Fikos einen pos. Trade unmöglich machen sollen...
Habe den Spread CMC Spread iam Anfang ständig mit CMC verglichen, beides realtime laufen lassen. 1. Stelle Xetra bid ist pos. bei CMC Ask das gleiche. Es sind die Originalspreads wie im Xetra, nur zahltst du halt den Spread weil du dich niciht dazwischenstellen kannst....nur fangen die Anleger, die in ihrer Gier jedes RM/MM vermissen lassen und natürlich dann schneller an Nervös zu werdenm und wenn das Rumgespiele statt business dann daneben geht ist halt wieder gleich wieder der CFD Market Maker Schuld!
Nein ernsthaft Leute, ich kann dieses geheule überall nicht mehr hören. Dann seht ein das CF'S absolut nichts für euch sind, schließt eure Konten und geht wieder zurück aber jammert doch nicht ständig rum!
diplo, outperform-trader ist bestimmt von CMC http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/froehlich/c040.gif
...das viele einfach nicht verstehen das CFD's kein Spielzeug sondern eine Art Königsdisziplin sind.
Im Futurehandel fallen nunmal auch 90% der Trader auf die Schnauze...bei CFD's wird dann ständig der Spread und sonst was für Kram verantwortlich gemacht, durch die FiKos sei es ja angeblich nicht möglich pos. über mehrere Tage zu halten.
Alles Blödsinn. Die meisten Trader sind einfach zu schlecht, das ist alles, außerdem scheint es beim rechnen zu hapern, wenn die Fikos einen pos. Trade unmöglich machen sollen...
Habe den Spread CMC Spread iam Anfang ständig mit CMC verglichen, beides realtime laufen lassen. 1. Stelle Xetra bid ist pos. bei CMC Ask das gleiche. Es sind die Originalspreads wie im Xetra, nur zahltst du halt den Spread weil du dich niciht dazwischenstellen kannst....nur fangen die Anleger, die in ihrer Gier jedes RM/MM vermissen lassen und natürlich dann schneller an Nervös zu werdenm und wenn das Rumgespiele statt business dann daneben geht ist halt wieder gleich wieder der CFD Market Maker Schuld!
Nein ernsthaft Leute, ich kann dieses geheule überall nicht mehr hören. Dann seht ein das CF'S absolut nichts für euch sind, schließt eure Konten und geht wieder zurück aber jammert doch nicht ständig rum!
Don Tomaso
10.02.2007, 23:16
könnte man seinem Text nach auch wirklich annehmen :?
diplo, outperform-trader ist bestimmt von CMC http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/froehlich/c040.gif
...das viele einfach nicht verstehen das CFD's kein Spielzeug sondern eine Art Königsdisziplin sind.
Im Futurehandel fallen nunmal auch 90% der Trader auf die Schnauze...bei CFD's wird dann ständig der Spread und sonst was für Kram verantwortlich gemacht, durch die FiKos sei es ja angeblich nicht möglich pos. über mehrere Tage zu halten.
Alles Blödsinn. Die meisten Trader sind einfach zu schlecht, das ist alles, außerdem scheint es beim rechnen zu hapern, wenn die Fikos einen pos. Trade unmöglich machen sollen...
Habe den Spread CMC Spread iam Anfang ständig mit CMC verglichen, beides realtime laufen lassen. 1. Stelle Xetra bid ist pos. bei CMC Ask das gleiche. Es sind die Originalspreads wie im Xetra, nur zahltst du halt den Spread weil du dich niciht dazwischenstellen kannst....nur fangen die Anleger, die in ihrer Gier jedes RM/MM vermissen lassen und natürlich dann schneller an Nervös zu werdenm und wenn das Rumgespiele statt business dann daneben geht ist halt wieder gleich wieder der CFD Market Maker Schuld!
Nein ernsthaft Leute, ich kann dieses geheule überall nicht mehr hören. Dann seht ein das CF'S absolut nichts für euch sind, schließt eure Konten und geht wieder zurück aber jammert doch nicht ständig rum!
tigerwoods
13.02.2007, 23:14
habe mir nun auch jede menge zeit genommen und den smart trader angeschaut ... cmc leidlich versucht ... zum glueck noch leicht im plus ;-)
schwanke nun zwischen sino und ib ... oder beides ?
freue mich auf hinweise und erfahrungen von euch.
noch mal vielen dank fuer all die tips und statements - (diplo!)
mehr als hier kann man nirgends lernen.
wieder ein stueckchen weiter - traden zum "beruf" zu machen.
dank noggert und allen tradern hier.
500.000 mindest trades hoert sich zwar viel an bei sino - sollte aber doch machbar sein ;-)
welchen realtime daten habt ihr - was haengt ihr an IB dran - ein wenig charts - realtime ...
entweder ist das handelsprogramm super oder das chartprogramm ...
so ... dann mal gute nacht.
tw:sunny:
Outperform-Trader
15.03.2007, 00:25
:shock: :-D
Sorry Mister Outperform- Trader, aber ich glaub Du hast sie nicht mehr alle :wink:
der Spread passt bei einer Telekomm und einigen anderen liquiden Titeln, aber ansonsten ist es Müll.
Niemand bestreitet das Eier zum traden gehören ! Fakt ist das CMC z.B. bei einer SWV usw. durch die Kursschwankungen gar nicht in der Lage ( im eigenen Interesse, sie müssen sich ja auch absichern ) sind den originalen Spread abzubilden, sie würden sich ja ins eigene Fleisch schneiden!
Weiter will ich mich dazu nicht äußern, ich denke wir haben das Thema lange genug durchgekaut.
[/QUOTE]
Ich glaube du hast da was nicht verstanden. Es geht nicht darum ob sie dazu in der LAGE sind, es geht darum das es nunmal SO IST. Logge dich in deine Handelssoftware bei CMC ein, lasse nebenbei das Xetraorderbuch realtime laufen und vergleiche. Die Orderbücher sind identisch. :roll:
fertig.
Was gibt es denn da zu diskutieren?
Outperform-Trader
15.03.2007, 00:28
Sorry, ich sehe schon, Kinderforum. Ich lass euch dann mal in ruhe spielen und Verschwörungstheorien aushecken.
diplo, outperform-trader ist bestimmt von CMC http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/froehlich/c040.gif
...das viele einfach nicht verstehen das CFD's kein Spielzeug sondern eine Art Königsdisziplin sind.
Im Futurehandel fallen nunmal auch 90% der Trader auf die Schnauze...bei CFD's wird dann ständig der Spread und sonst was für Kram verantwortlich gemacht, durch die FiKos sei es ja angeblich nicht möglich pos. über mehrere Tage zu halten.
Alles Blödsinn. Die meisten Trader sind einfach zu schlecht, das ist alles, außerdem scheint es beim rechnen zu hapern, wenn die Fikos einen pos. Trade unmöglich machen sollen...
Habe den Spread CMC Spread iam Anfang ständig mit CMC verglichen, beides realtime laufen lassen. 1. Stelle Xetra bid ist pos. bei CMC Ask das gleiche. Es sind die Originalspreads wie im Xetra, nur zahltst du halt den Spread weil du dich niciht dazwischenstellen kannst....nur fangen die Anleger, die in ihrer Gier jedes RM/MM vermissen lassen und natürlich dann schneller an Nervös zu werdenm und wenn das Rumgespiele statt business dann daneben geht ist halt wieder gleich wieder der CFD Market Maker Schuld!
Nein ernsthaft Leute, ich kann dieses geheule überall nicht mehr hören. Dann seht ein das CF'S absolut nichts für euch sind, schließt eure Konten und geht wieder zurück aber jammert doch nicht ständig rum!