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DAX-Sentiment, geht es in die Offensive?
19.06.2006 - 13:04:37 Uhr
animusX
Frankfurt, 19. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Thomas Theuerzeit, Herausgeber von animusX, berichtet von der aktuellen Sentimentenbewertung beim DAX.
Der Subindex "Aufwärts" notiere nach wie vor auf niedrigem Niveau, so der Trading-Experte, der weiter angibt, dass Marktteilnehmer, die in der aktuellen Entwicklung einen Aufwärtsimpuls sehen würden, zu einer ungleich höheren Wahrscheinlichkeit bereits investiert hätten als jene, die in der aktuellen Phase eine Bodenbildung erwarteten. Das würden auch die Investitionsquoten sowie die gemessene Investitionsbereitschaft unter den befragten Investoren bestätigen. Letztere verzeichne die höchsten Werte seit Aufzeichnung. Die restlichen Rückschlüsse anhand der Indikatoren der AnimusX-Strategen seien dann schnell gezogen: Hohe Investitionsbereitschaft zugunsten der Long-Seite auf aktuellem DAX-Niveau sowie leicht zu erwartende prozyklische Aktivitäten ab 5.390/410 Punkten.
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Mit 5.243 Punkten im Tief sieht der technische Analyst bei AnimusX das Kursziel von 5.200 Punkten durchaus als erreicht an. Hierbei handele es sich seiner Meinung nach jedoch nur um die erste große Abwärtswelle.
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Nach einer Erholung erwartet Theuerzeit einen weiteren Abwärtsimpuls und könnte sich dabei Kurse von 4.800 Punkten vorstellen. Entsprechend dem sei das Sentiment nach Angaben des Traders seit letzter Woche mit einer Trading-Long-Position, bei 5.458, investiert. Zusammen mit den Investoren-Short-Position, bei 5.650 liegend, wäre das Musterdepot demnach neutral ausgerichtet gewesen. Für die 25. Kalenderwoche wolle sich der Stratege bei animusX offensiver ausrichten.
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20.06.2006 08:42
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Auch wenn der DAX mit einer Intraday-Handelsspanne zwischen 5.388 und 5.483 Punkten einen durchaus volatilen Handel verzeichnete, wurden keine neuen prozyklischen Signale gesendet. Der wichtigste deutsche Aktienindex verbliebt innerhalb einer kurzfristig "neutralen" Handelszone und beendet den Montag schließlich mit einem XETRA-Schlussstand von 5.439 Punkten. Die schwachen Vorgaben aus den USA dürften allerdings für neuerlichen Druck auf den Markt sorgen, der aber mäßig ausfallen dürfte.
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Fidelity
Die US-Investmentgesellschaft Fidelity wurde 1946 gegründet und ist mit einem verwalteten Vermögen von rund 1.286 Mrd. US-Dollar das größte unabhängige Fondsmanagement-Unternehmen der Welt. Es beschäftigt insgesamt 35.000 Mitarbeiter an 36 Standorten und stellt privaten und institutionellen Anlegern Investmentprodukte und -dienstleistungen zur Verfügung. Die deutsche Niederlassung Fidelity Investment Services GmbH in Frankfurt betreut ein Fondsvermögen von 10,38 Mrd. Euro, vertreibt 100 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und beschäftigt 160 Mitarbeiter (Stand: 30.06.2005).
Deutsche Aktien nach Marktkorrektur günstig bewertet
Der deutsche Aktienmarkt bietet Investoren derzeit gute Anlagechancen, meint Alexandra Hartmann, Fondsmanagerin bei Fidelity International in Deutschland. Zahlreiche Aktien seien nach den jüngsten Kurskorrekturen mittlerweile wieder günstig bewertet. Zudem korrigierten viele Unternehmen ihre Gewinnerwartungen nach oben. Durch eine gezielte Einzeltitelauswahl ließen sich preiswerte Aktien finden, die viele Marktteilnehmer zuvor zu Unrecht abgestoßen hatten.
Alexandra Hartmann sieht in der Abwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt eine vorübergehende Korrektur. "Eine Pause ist durchaus angebracht. Denn so kommen die Fundamentaldaten der Unternehmen und ihre Bewertungen wieder ins Gleichgewicht", sagte Alexandra Hartmann. "Einige Anleger müssen wieder neu erkennen, dass es am Markt auf-, aber auch abwärts gehen kann. Nach einer sehr guten Entwicklung in den vergangenen drei Jahren gab es von Januar bis April 2006 eine Übertreibung nach oben. Jetzt übertreiben die Marktteilnehmer nach unten." Die vielfach ausgezeichnete Fondsmanagerin ist für den Fidelity Germany Fund, den Fidelity Deutschland Select sowie den Fidelity Switzerland Fund verantwortlich.
Aufgrund ihrer günstigen Bewertungen bieten zahlreiche deutsche Aktien derzeit herausragende Chancen. "Viele Unternehmen erwarten steigende Gewinne und korrigieren ihre Prognosen nach oben. Aber die meisten Marktteilnehmer verkaufen, ohne nach dem Erfolg der einzelnen Unternehmen zu unterscheiden. Investoren können also viele Aktien finden, die so bewertet sind, dass keine Prämien für das Gewinnwachstum bezahlt werden müssen", so Alexandra Hartmann. Entscheidend für den Anlageerfolg sei jedoch, die Unterschiede zwischen Märkten, Branchen und Firmen zu erkennen und die jeweils besten Aktien zu identifizieren.
Dies können vor allem Fondsmanager, die ihr Augenmerk gezielt auf einzelne Werte richten. "Mit einem deutschen Aktienfonds, der aktiv nach dem Prinzip der Einzeltitelauswahl verwaltet wird, können Anleger auf zahlreiche herausragende Unternehmen gleichzeitig setzen." Ein weiterer Vorteil: Viele deutsche Aktien entwickeln sich gut, auch wenn die Binnenwirtschaft schwächelt.
Der private Konsum in Deutschland macht 59 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die nach wie vor geringe Kauflust der Bundesbürger belaste deutsche Aktiengesellschaften allerdings kaum. Nur wenige inländische börsennotierte Konzerne seien in diesem Sektor engagiert. Und diese hätten meist einen signifikanten Geschäftsanteil im Ausland, seien also kaum auf deutsche Konsumenten angewiesen, so Alexandra Hartmann. Auch andere Sektoren seien nur wenig von der Binnennachfrage abhängig. So erzielten die 30 Unternehmen des Deutschen Aktienindex DAX nur rund 25 Prozent ihres Umsatzes im Inland. Bei den kleineren Unternehmen des M-DAX betrage der Anteil 38 Prozent. "Man kauft mit einem deutschen Aktienfonds eben nicht die deutsche Wirtschaft", so Alexandra Hartmann weiter.
Deutsche Aktiengesellschaften werden für Investoren immer attraktiver. So hätten die Unternehmen in den letzten zehn Jahren Überkreuzverflechtungen abgebaut und sich somit den Kapitalrenditeanforderungen des europäischen Marktes gestellt. Viele Firmen hätten zudem einen Generationswechsel im Management hinter sich und würden proaktiv und aktionärsfreundlich geführt. Ein weiterer Pluspunkt sei, dass zahlreiche Vorstände in Zusammenarbeit mit ihrer Belegschaft durch innere Reformen in den Unternehmen die Lohnstückkosten deutlich senken und die Profitabilität auf europäisches Niveau anheben würden, so Alexandra Hartmann.
Für deutsche Aktien erwartet Alexandra Hartmann dieses Jahr weiterhin eine durchschnittliche Wertsteigerung von 0 bis 5 Prozent: "Die Kurse werden allerdings nicht stetig seitwärts laufen, sondern können auch stärker schwanken."
Zwar seien die Kurskorrekturen seit Anfang Mai deutlich, doch dürfe dies nicht als Vorbote einer Wirtschaftskrise verstanden werden. Langfristige Vergleiche zeigten, dass sich die internationalen Aktienmärkte auffällig oft saisonal entwickelten. Über einen Zeitraum von 36 Jahren erzielte der MSCI World Index, der die wichtigsten Unternehmen der Welt umfasst, durchschnittlich 7,3 Prozent Plus pro Jahr (in US-Dollar). Für den Zeitraum von Oktober bis April stiegen die Kurse jeweils im Schnitt um 8,1 Prozent. Jedoch erbrachte der Zeitraum Mai bis September durchschnittlich ein Minus von 0,8 Prozent.
"Die Sommermonate sind gewöhnlich schwächer in den Jahren, in denen es eine starke Rallye in den Monaten Oktober bis April gab. Interessanterweise ist der Mai der einzige Monat, in dem Aktien öfter fallen als steigen", sagte Alexandra Hartmann.
Alexandra Hartmann warnte Anleger davor, die aktuellen Kursbewegungen für ein spekulatives ,rein und raus' zu verwenden. Zu groß sei das Risiko für private Anleger, zum falschen Zeitpunkt zu verkaufen und den nächsten Aufschwung zu verpassen. Vielmehr sollten Anleger investiert bleiben und sich vor Augen halten, dass Fondsmanager auch bei schwankenden Märkten ihre Vergleichsindizes übertreffen können. Die Fondsmanagerin erinnerte daran, dass Anlagen in Aktienfonds immer langfristig erfolgen sollten.
21.06.2006 14:56
Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Kaum verändert erwartet - Morgan Stanley, FedEx
Händler rechnen am Mittwoch mit einem kaum veränderten Handelsauftakt an der New Yorker Börse. "Ihren Augenmerk werden die Anleger in erster Linie auf den am Nachmittag veröffentlichten Ölbericht des US-Energieministeriums lenken, da wenig Nachrichten anstehen", sagten Börsianer. Unter den Einzelwerten sind vor allem Morgan Stanley und FedEx nach Zahlen von Interesse.
Der Future auf den S&P-500-Index <INX.IND> verlor gegen 14.40 Uhr um 0,10 Prozent auf 1.251,10 Punkte. Der Future auf den NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> <NDX.X.NQI> gab um 0,08 Prozent auf 1.568,75 Punkte nach. Am Dienstag hatte der marktbreite S&P-500-Index unverändert bei 1.240,12 Punkten geschlossen, während der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.NQI> um 0,04 Prozent auf 1.548,32 Punkte nachgegeben hatte.
Von Interesse werden vor allem die Unternehmen sein, die Zahlen veröffentlichen. So berichtet Bed Bath & Beyond über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal.
Die Aktien von Morgan Stanley <MS.NYS> <DWD.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten im vorbörslichen Handel um 2,60 Prozent auf 58,50 Dollar zu. Die US-Investmentbank hat im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal (Ende Mai) ihren Überschuss deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Auch FedEx <FDX.NYS> gewannen vor dem regulären Handel 1,74 Prozent auf 110,21 Dollar. Börsianer zeigten sich mit den Zahlen zufrieden. Diese hätten die Erwartungen übertroffen, hieß es. Der US-Logistikkonzern hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Auch das Ergebnis im Ende Mai abgelaufenen vierten Quartal sei so hoch wie nie zuvor gewesen, teilte der Konzern mit. Dabei übertraf FedEx die Quartalsschätzungen der Analysten./mw/tw
AXC0119 2006-06-21/14:50
Dow Jones, Gewinner und Verlierer
21.06.2006 - 13:38:42 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt, 21. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den technischen Aussichten des Dow Jones (DJ).
Die Standardwerte an den US Börsen haben am Dienstag leichte Kursgewinne verbuchen können. Positive Konjunkturdaten hätten die Furcht vor einem sich verlangsamenden Wirtschaftswachstum gedämpft. Im frühen Handel sollen nach Angabe der Marktbeobachter, noch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten den Handel gestützt haben.
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Tagesgewinner im Dow Jones wäre die Verizon-Aktie mit einem Kursaufschlag von 1,77 % auf 32,74 US-Dollar gewesen. General Motors hätten als Tagesverlierer um 2,66 % auf 25,65 US-Dollar nachgegeben. Der weltgrößte Autobauer wolle seine Kreditlinie im Volumen von bisher 5,6 Mrd. US-Dollar ausweiten und verlängern. Die beiden Rating-Agenturen Standard & Poor's (S&P) und Moody's hätten ihre Bonitätsbewertung für General Motors daraufhin weiter gesenkt, so die Strategen. Ford sei um 5,04 % auf 6,40 US-Dollar gefallen. McDonald's hätte um 0,33 % auf 32,96 US-Dollar zugelegt. Die Schnellrestaurantkette wolle ab 2007 jährlich 100 neue Niederlassungen in China eröffnen.
Der Dow Jones habe gestern die Widerstandslinie bei 11.030 Punkten getestet und gebe seitdem etwas nach. Die kurzfristigen Indikatoren würden nach Aussage der Handelsexperten eine Konsolidierung angeben. Bei 10.970 und bei 10.920 Punkten befänden sich Unterstützungslinien. Ein Überwinden des Widerstands bei 11.060 Zählern generiere ein Kursziel von zunächst 11.140 Stellen.
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21.06.2006 15:23
US-Markt zu Beginn behauptet erwartet
Knapp vor Beginn des Handels in den USA notieren die Futures unweit der Nullzone. Der NASDAQ-Future gewinnt 0,1 Prozent auf 1.570,75 Punkte. Der S&P-Future notiert unverändert bei 1.252 Punkten. Somit besteht die gute Wahrscheinlichkeit, dass die Eröffnungsverläufe beim Dow Jones und an der Technologiebörse NASDAQ von Richtungslosigkeit gekennzeichnet sein werden.
Um 16:30 Uhr steht die Veröffentlichung der wöchentlichen US-Rohöllagerbestände an, was mit dem Potential von möglichen Ausschlägen an den Öl-und Aktienmärkten einhergeht. Wichtige Konjunkturdaten werden nicht erwartet. Gleich dem Vortag werden sich die Impulse voraussichtlich in Grenzen halten. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Angst vor steigenden Zinsen und Inflation erneut dominiert und zu Druck auf den Gesamtmarkt führt.
Für Stützung des Gesamtmarktes könnten deutlich besser als erwartet ausgefallene Zahlen der Investmentbank Morgan Stanley sorgen. Hier stieg der Gewinn von 928 Millionen Dollar auf 1,96 Milliarden Dollar bzw 1,86 Dollar je Aktie. Die Erlöse kletterten um 48% auf 8,94 Milliarden Dollar. Analysten sahen einen Gewinn von 1,45 Dollar und Erlöse von 7,87 Milliarden Dollar vor. Morgan Stanley steigen vorbörslich um 2,% Prozent auf 58,40 Dollar.
Der Paketdienst FedEx Corp. erwirtschaftete im vierten Quartal einen Nettogewinn von 568 Millionen Dollar bzw 1,82 Dollar je Aktie. Im Vorjahr wies FedEx einen Gewinn von 448 Millionen Dollar bzw 1,46 Dollar je Aktie aus. Die Erlöse stiegen um 10% auf 8,49 Milliarden Dollar. Hier gingen Analysten von einem Gewinn von 1,77 Dollar je Aktie und Erlösen von 8,42 Milliarden Dollar aus. FedEx verteuern sich vorbörslich um 1,6 Prozent auf 111 Dollar.
Laut dem Wall Street Journal sieht sich das spanischsprachige Rundfunkunternehmen Univision Communications mit einem Übernahmeinteresse durch eine Bietergruppe kofrontiert. So sei die Legung eines entsprechenden Gebots nahe des aktuellen Aktienkurses von 35,40 Dollar zu erwarten. Ein möglicher Deal sei mit einem potentiellen Volumen von rund 11 Milliarden Dollar ausgestattet. Univision Communications verlieren vorbörslich 5 Prozent auf 33,60 Dollar.
DAX-Future im P&F Long-Trend
22.06.2006 - 07:49:57 Uhr
thomas-grill.de
Frankfurt, 22. Juni 2006 (derivatecheck.de) - thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future liege im P&F Long-Trend und arbeite sich mit dem US Markt und dem P&F Long-Signal nach oben. thomas-grill.de gibt an, heute mit einem kurzen Rücksetzer zu rechnen, das nächste Aufwärtsziel bleibe aber die 5.600er Marke. Unterstützt sei der Index bei 5.550 und bei 5.520 Punkten.
DAX, entscheidende Marke
22.06.2006 - 08:11:49 Uhr
Helaba Trust
Frankfurt, 22. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba Trust, äußert sich zur aktuellen Marktlage am DAX.
Der DAX habe gestern ein deutliches Auf- und Ab vollzogen. Zunächst sei es nach der Eröffnung nach oben gegangen, im weiteren Verlauf hätte der Index zwischenzeitlich rund 1,4 % verloren, um zum Xetraschluss mit einem Kursgewinn von 0,18 % bei 5.503 Punkten aus dem Handel zu gehen. Diese Marke sei unter technischen Gesichtspunkten recht entscheidend, denn die 200-Tagelinie liege aktuell exakt auf diesem Niveau und beginne die steigende Tendenz zu verlassen. Damit würde ein neuerliches (nachhaltiges) Unterschreiten des langfristigen Durchschnitts ein Verkaufssignal generieren, so der Trading-Stratege. Unter diesem Aspekt gelte es diese Marke im Auge zu behalten. Die Indikation für den heutigen Marktstart lässt nach Ansicht des Marktanalysten erwarten, dass es heute zunächst weiter nach oben geht.
DAX, erneut volatile Handelssitzung
22.06.2006 - 08:24:57 Uhr
DZ BANK
Frankfurt, 22. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Zur gestrigen Eröffnung habe der DAX, den kurzfristig wichtigen charttechnischen Widerstandsbereich um 5.485/5.510 Punkte zu überschreiten versucht. Dort liege mit dem Bewegungstief vom 22. Mai, dem Reaktionshoch von Mitte Juni sowie der sekundären Abwärtstrend- und der 200 Tagelinie eine starke charttechnische Hürde. Zumindest gestern wäre dem deutschen Leitindex dies (noch) nicht gelungen. Fast idealtypisch sei dieser zunächst deutlich an diesem Niveau abgeprallt und habe somit deren starken Widerstandscharakter bestätigt. Allerdings hätte der DAX im weiteren Verlauf einen Großteil seiner Tagesverluste bis zum Handelschluss wieder aufholen können, so dass die längere "Lunte" der Tageskerze noch eine versöhnlichere Note verlieh. Die volatile Handelssitzung habe erneut die aktuelle Verunsicherung vieler Marktteilnehmer gezeigt.
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Insgesamt stehe mit dem Abprallen an der wichtigen kurzfristigen Widerstandsmarke der charttechnische Stärkebeweis im DAX nach wie vor aus. Der sekundäre Abwärtstrend bleibe somit noch intakt. Auf der anderen Seite müsse allerdings auch berücksichtigt werden, dass es trotz mehrmaligen Scheiterns an der 5.485/5.510er Zone nicht zu stärkerem Abgabedruck gekommen sei, und dies seit nunmehr vier Handelstagen in Folge. Damit scheine die Verkaufsbereitschaft von Seiten der Marktteilnehmer allmählich zu schwinden, der tertiäre Aufwärtstrend vom 14. Juni bleibe bestehen. Auch die Wall Street vollziehe eine ähnliche Entwicklung. Leitindizes in New York eroberten wichtige charttechnische Marken zurück, so dass der DAX nach Ansicht der technischen Experten durchaus auch von transatlantischem Rückenwind profitieren sollte.
Solange im DAX der Bereich um 5.485/5.510 Zähler nicht nachhaltig überschritten worden sei, bleibe zumindest das charttechnische Restrisiko neuer Bewegungstiefs im intakten sekundären Abwärtstrend bestehen. Ein Überschreiten sollte hingegen als erstes Zeichen interpretiert werden, so die Marktanalysten bei der DZ Bank die negativen Implikationen der "Flaggenformation" von Ende Mai in den Hintergrund zu drängen und somit einen Boden zu etablieren.
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22.06.2006 12:14
ANALYSE: TecDAX-Anleger sehr zuversichtlich - cognitrend
Die Stimmung der TecDAX-Anleger <TDXP.ETR> hat sich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts cognitrend im Vergleich zur Vorwoche spürbar erholt. Lediglich zu Jahresbeginn habe der Optimismus ein noch höheres Niveau erreicht. "Insgesamt zog es so viele Bären an die Seitenlinie, dass das Pessimistencamp auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2005 schmolz, das neutrale Lager hingegen so bevölkert ist wie seit einem Jahr nicht mehr", berichtete Katrin Nink von cognitrend.
Zuversichtlich für den TecDAX zeigten sich laut cognitrend 58 Prozent der Privatanleger und 51 Prozent der institutionellen Anleger. Insgesamt stieg damit der Anteil der optimistischen "Bullen" im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 54 Prozent.
Zu den Pessimisten zählten laut cognitrend 21 Prozent der privaten und 16 Prozent der institutionellen Investoren - damit verringerte sich das Lager der "Bären" insgesamt um 11 Punkte auf 18 Prozent. Den größten Zuwachs verzeichnete das neutrale Lager mit plus 10 Punkten auf 28 Prozent. Neutral waren damit 21 Prozent der privaten und 33 Prozent der institutionellen Anleger eingestellt./ag/sc/
AXC0078 2006-06-22/12:09
Dow Jones, positive Bewegung
22.06.2006 - 12:12:44 Uhr
JRC
Frankfurt, 22. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Dem Dow Jones sei es im gestrigen Handelsverlauf gelungen, die 11.050er Widerstandsmarke zu überwinden. Diese Bewegung wäre sehr positiv zu werten. Die Trading-Analysten geben an, somit unverändert von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis 11.250 und 11.330 Punkten auszugehen, solange die Unterstützungen bei 11.050, ehemals Widerstand, und 10.925 nicht mehr unterschritten werden.
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DAX-Future, die Kursziele
22.06.2006 - 11:02:09 Uhr
JRC
Frankfurt, 22. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Die Trading-Analysten geben an, in dem gestrigen Ausblick geschrieben zu haben, dass aufgrund der positiven intraday-Kursmuster die Long-Seite attraktiv erscheint und der Blick aufwärts gerichtet sein sollte. Nach einer schwachen ersten Handelshälfte wäre es dem DAX-Future gestern gelungen, den Widerstandsbereich bei 5.520 per daily close zu überwinden. Die Kursziele bei 5.580 und 5.600 Punkten sollten nach Ansicht der technischen Experten heute erreicht werden. Im Tages-Chart falle die Bewegung über die Abwärtstrendlinie seit Mai positiv auf. Die Long-Seite erscheint den Marktexperten eigen Angaben zufolge heute weiter en-vogue, weitere Ziele lägen bei 5.660 und 5.780 Zählern.
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DAX, das erste Kursziel
23.06.2006 - 08:34:43 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt, 23. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf das aktuelle Marktumfeld und die technische Ausgangslage des DAX.
Der deutsche Aktienindex habe sich gestern erneut etwas freundlicher gezeigt. Bis zum Handelsende hätte das Plus 30 Stellen (+0,6 %) bei einem Schlussstand von 5.533 Punkten betragen. Etwas enttäuscht nahmen die Händler den Index der US Frühindikatoren am Nachmittag zur Kenntnis, so die Marktanalysten, da dieser im Monat Mai um 0,6 % gegenüber dem Vormonat gesunken ist. Im Mittelpunkt hätten die Titel der Allianz (+1,5 %) gestanden, nachdem nun das konkrete Sparpaket bekannt gegeben wörden sei. Zum Handelsstart wäre heute Vormittag eine etwas leichtere Tendenz zu erwarten, da in Amerika erneute Zinsängste die Wall Street belasteten und sich auch die asiatischen Börsen heute Morgen leicht schwächer gezeigt hätten.
Wegen der verhaltenen Vorgaben rücke heute Morgen wieder die Marke von 5.500 Punkten in den Fokus der Anleger. Die Unterstützung liege bei 5.460. Nach oben sollte nach Angaben der technischen Experten bei der HSH Nordbank das erste Kursziel, das Überschreiten der 5.550er Marke sein.
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Dow Jones, Richtung Unterstützungslinie
23.06.2006 - 14:28:16 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt, 23. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den technischen Aussichten des Dow Jones (DJ).
Nach mäßigen US Konjunkturdaten hätten die New Yorker Aktienmärkte einen Teil der Vortagesgewinne wieder abgegeben. Auch der höhere Ölpreis habe die Stimmung am Markt getrübt. General Motors wäre um +4,08 % auf 27,27 US-Dollar geklettert. United Technologies sei um +0,65 % auf 61,89 US-Dollar gestiegen. Alcoa habe mit +0,54 % auf 29,99 US-Dollar geschlossen, Boeing -2,09 % auf 84,06 US-Dollar verloren. Der Flugzeugbauer erwäge einem Pressebericht zufolge einen Verkauf oder das komplette Aus für seinen Internetanbieter Connexion. Hewlett Packard sank um -2,28 % auf 32,97 US-Dollar, so di Marktanalysten, McDonalds fiel um -2,54 % auf 32,55 USD. Novell hätte um +9,17 % auf 6,55 USD zugelegt. CEO Jack Messman sowie der CFO Joseph Tibbets verlassen nach Angaben der Marktbeobachter das Unternehmen. Adobe Systems sei um -3,05 % auf 30,79 US-Dollar gefallen. Das Unternehmen habe eine Kooperation mit Google vereinbart. Die Aktie von Google hätte -0,54 % auf 399,95 US-Dollar verloren.
Die kurzfristigen Signale der Markttechnik des Dow Jones stehen nach Angaben der Trading-Analysten bei Lang & Schwarz auf Verkaufen und das OBV signalisiere Mittelabflüsse aus dem Index. Tendenzen in Richtung der Unterstützungslinie bei 10.970 Punkten sind nach deren Ansicht zu erwarten.
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Dow Jones, weiter aufwärts?
23.06.2006 - 13:28:30 Uhr
JRC
Frankfurt, 23. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die amerikanischen Indizes hätten im gestrigen Handel erneut leicht nachgegeben, was eindruckvoll die bestehende Unsicherheit und die damit einhergehende Volatilität beschreibe. Die Bewegung unter das 10.050er Level wäre so nicht erwartet gewesen. Die technischen Experten geben an, auf der Unterseite nun auf das 10.925er Level zu achten. Solange dieses erhält, geben die Trading-Analysten dem Dow Jones, eigenen Angaben zufolge, weiter die Chance, seine Aufwärtsbewegung in Richtung 11.125 und 11.250 fortzusetzen. Erst eine Aufgabe dieser Unterstützung solle einen erneuten Test der Tiefs bei ca. 10.750 auf den Plan rufen können.
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25.06.2006
DAX-WOCHENAUSBLICK
Hohe Zinsen, hohe Erwartungen
Die Börsianer erwarten in der kommenden Woche eine weitere Leitzinserhöhung in den USA. Es wäre die 17. in Folge. Dieser Trend lockt Kapital von der Börse. Frisches Geld könnte aber fließen, wenn sich hohen Erwartungen an die Berichtssaison im Dax erfüllen und angekündigte Börsengänge glücken.
Frankfurt am Main - Eine Bremse für den Dax ist aus Sicht von Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) die mögliche Anhebung des US-Leitzinses in der kommenden Börsenwoche: "Diese Tatsache dürfte an den Aktienmärkten nicht gerade mit Euphorie aufgenommen werden." Es gibt aber auch positive Aspekte: Zuversichtliche Erwartungen an die bevorstehende Berichtssaison könnten im Dax die Oberhand gewinnen.
© DPA
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Ein Viertelprozentpunkt wäre leicht zu verschmerzen: Unsicherheit Börsianer vor der Anhebung des US-Leitzinses
Die Stimmung an den Aktienmärkten hat sich laut Schallenberger inzwischen deutlich aufgehellt. "Mit Unterstützung aus den USA und Japan etablierte sich der Standardwerteindex sogar wieder über 5500 Punkten." Für Pessimisten sei dies mit Blick auf die wahrscheinliche US-Zinserhöhung allerdings nur ein Strohfeuer. Optimisten unter den Anlegern sehen Aktien dagegen nach der jüngsten Kurserholung wieder auf dem besten Weg, so der Experte. "Ob der Zinserhöhungszyklus in den USA nach dem 17. oder 18. Zinsschritt beendet ist, spielt für sie eher eine untergeordnete Rolle - entscheidend ist, dass die Fed die Zinserhöhungspolitik demnächst definitiv einstellen wird."
US-Zinsbarometer dürfte 5,25 Prozent erreichen
"Das unsichere Zinsumfeld wird wohl dazu führen, dass die Investoren die Füße still halten", sagt Christian Schmidt, Marktstratege von der Helaba Trust. "Die alten Themen werden die neuen sein: Zinsen, Inflationsängste und Öl", fasst Oliver Opgen-Rhein, Aktienhändler bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, zusammen.
"Die entscheidende Frage ist, um wie viel die US-Notenbank die Zinsen erhöhen wird. 25 Basispunkte sind schon überall eingepreist", sagte MM-Warburg-Aktienstratege Carsten Klude. Ob der US-Schlüsselzins dann mit 5,25 Prozent an seinem Höhepunkt angelangt ist, bleibt jedoch unter Volkswirten umstritten.
Die anstehende Berichtssaison und auch das Interesse an der Fußball-WM sprechen in der kommenden Woche für geringere Umsätze, sagte Christian Falkner von Alpha Wertpapierhandel. "Kursbewegungen dürften sich so insbesondere aus den Konjunkturdaten ergeben. Dabei ist der Markt nicht mehr so nervös wie noch in den vergangenen Wochen."
Wie starten Klöco, Artec und Endor?
Mit Interesse werden auch die anstehenden Börsengänge erwartet. Ihr Erfolg gilt am Markt als Stimmungsbarometer für den weiteren Verlauf an den Aktienmärkten. In den Fokus dürfte dabei der Börsengang des Stahlhändlers Klöckner & Co (Klöco) am Mittwoch rücken, nachdem das Unternehmen weniger Aktien abgeben wird als ursprünglich geplant. Bereits am Montag und Dienstag stehen mit Prior Capital sowie Artec Technologies und Endor weitere Erstnotizen auf dem Plan.
Vor der am Donnerstag anstehenden Leitzinsentscheidung in den USA dürften bereits am Dienstag wichtige Konjunkturdaten in den Blick rücken. So steht am Vormittag der ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. Für Juni erwarten die Experten der Postbank einen leichten Rückgang des wichtigsten deutschen Konjunkturindikators. Insgesamt dürften die Konjunkturdaten in der Eurozone weiter auf eine robuste Konjunkturentwicklung hindeuten. Am Dienstagnachmittag folgen die Daten zum US-Verbrauchervertrauen und am Freitag schließlich der Einkaufsmanagerindex aus Chicago. Er gilt als wichtiger Frühindikator für das Vertrauen der Unternehmen in die Konjunktur.
Impulse durch Nike
Auf der Unternehmensagenda bleibt es zum Auftakt der Berichtssaison noch übersichtlich. Porsche dürften mit der Veröffentlichung ihrer Zehn-Monatszahlen am Montag das Anlegerinteresse auf sich ziehen. Die Quartalszahlen von Nike sollten dann am Dienstag wichtige Impulse für Adidas-Papiere und das zuletzt arg gebeutelte Papier von Puma im MDax geben.
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· Dax-Geflüster: Feuern und Feiern (23.06.2006)
· Aktienmärkte: Das Jagdhundprinzip (18.06.2006)
· Konzern-Ranking: Öl macht sie immer wertvoller (11.06.2006)
Bei den Nebenwerten dürfte der Verkehrstechnik-Konzern Vossloh im Blickpunkt stehen, der am Freitag nach Börsenschluss erneut seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt hatte. Der Jahresüberschuss werde nun bei 35,6 Millionen Euro statt ursprünglich geplanter 47,3 Millionen Euro erwartet. Im März hatte das Unternehmen aus Werdohl seine Gewinnprognose für 2006 schon einmal gesenkt, und auch 2005 hatte der Konzern seine Prognosen mehrfach zurücknehmen müssen.
Nach Einschätzung der Helaba werden allmählich auch die monatlichen Konjunkturindikatoren nach oben wandern. Zwar werde die gute Stimmung nicht ausreichen, um dem ifo-Geschäftsklimaindex einen weiteren Zuwachs im Juni zu bescheren, schrieben die Analysten in einer Kurzstudie. Profitiert haben dürfte allerdings der Arbeitsmarkt. "Das WM-Hoch der Deutschen sollte sich darüber hinaus in einer spürbaren Stimmungsaufhellung im GfK-Konsumklima im Juni niederschlagen", hieß es zu den am Mittwoch erwarteten Daten.
manager-magazin.de mit Material von dpa, reuters
26.06.2006 08:14
Aktien Frankfurt Ausblick: Gut behauptet erwartet - Stahl im Fokus
Bei leicht positiven Vorgaben aus Übersee dürften die deutschen Aktien am Montag gut behauptet starten. Die Wertpapierexperten von der Citibank und Lang & Schwarz sehen den DAX <DAX.ETR> vorbörslich bei 5.548 Punkten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,07 Prozent auf 5.529,74 Zähler verloren. Die Vorgabe aus Übersee ist leicht positiv: Der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> hatte sich nach Handelsschluss auf Xetra kaum noch bewegt, der japanische Nikkei 225 <N225.FX1> schloss im Plus.
Unter den Einzelwerten dürften vor allem ThyssenKrupp <TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) im Fokus stehen, nachdem sich Arcelor <PLOR.PSE> <ARR.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und Mittal <MT.ASX> <ISPA.FSE> (Nachrichten) am Wochenende auf eine Fusion geeinigt haben. Damit ist die größte Übernahmeschlacht in der Stahlindustrie entschieden. Mit dem neuen Bund entsteht der mit Abstand größte Stahlproduzent der Welt mit einer Produktion von 110 Millionen Tonnen Stahl und einem Umsatz von rund 56 Milliarden Euro - einem Weltmarktanteil von 10 Prozent.
Ansonsten werden eher Titel aus der zweiten Reihe im Blick der Anleger stehen. So werden Vossloh-Aktien <VOS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) schwach erwartet. Binnen drei Monaten hat der Verkehrstechnikkonzern seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr zum zweiten Mal deutlich gesenkt. Nachdem die Gesellschaft ihre Prognose Ende März wegen der geplatzten Übernahme der Bahnschwellensparte von Pfleiderer <PFD4.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gekappt hatte, nannte Vossloh nun die Geschäftsentwicklung bei Information Technologies als Grund für den pessimistischeren Ausblick. Händler nannten die Gewinnwarnung "harsch"
Dagegen dürften MorphoSys-Papiere <MOR.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) laut Händlern gefragt sein. Das Biotech-Unternehmen verlängert seine Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Novartis <NOVN.VTX> <NOT.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und prüft daher eine optimistischere Jahresprognose. Die Kooperation mit den Schweizern im Antikörper-Bereich sei bis Mai 2011 ausgeweitet worden, hatte die MorphoSys AG am Freitagabend nachbörslich mitgeteilt. Die Meldung sei sehr positiv für MorphoSys, hieß es am Markt. Sollte die Aktie über 38 Euro steigen, sei zudem aus charttechnischer Sicht Platz bis 41 Euro.
Aktien von United Internet <UTDI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stehen mit ihren Split 3 für 1 im Fokus. Der Internetdienstleister gibt drei Gratisaktien für einen alten Anteil aus. Gemessen am Schlusskurs von 43,13 Euro ergibt sich damit ein vergleichbarer Wert von 10,78 Euro je Aktie.
Zudem könnten Porsche <POR3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) von Interesse sein, da der Automobilhersteller seine zehn-Monatszahlen veröffentlicht./mw/ag
AXC0019 2006-06-26/08:09
DAX-Future im P&F Long-Trend
26.06.2006 - 08:42:16 Uhr
thomas-grill.de
Frankfurt, 26. Juni 2006 (derivatecheck.de) - thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Mit dem ifo Index am Dienstag und der US Fed Zinsentscheidung am Donnerstag stünden in den nächsten Tagen Kurs entscheidende Termine an. Der DAX-Future liege übergeordnet in dem P&F-Longtrend. Nur ein Überwinden der 5.600er Widerstandsmarke würde aber den Index weiter bringen, so thomas-grill.de. Negativ für den weiteren Aufwärtstrend wäre ein Unterschreiten der P&F Unterstützung von 5.550 Punkten
25.06.2006: Kursziel erreicht - war's das mit der Erholung?
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Die Erholung beim DAX setzte sich in der Vorwoche planmäßig fort und endete dann im anvisierten Kurszielbereich zwischen 5550 und 5600 Zählern. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Anstieg um 154 Punkte bzw. 2,9 Prozent.
In den beiden längerfristigen Schaubildern ergeben sich trotz der recht beachtlichen Kursgewinne keine neuen Impulse. Sollte die Notierung den Widerstand bei rund 5600 Zählern knacken, wartet bei aktuell 5683 Punkten bereits die nächste Hürde in Form des fallenden Bollinger Bandes auf Wochenbasis. Daher sollten Anleger nicht noch eine weitere derart freundliche Woche erwarten, eher dürfte der DAX sich weiterhin im Bereich zwischen 5300 und 5600 Zählern bewegen.
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Darauf deutet auch der untere Chart auf Tagesbasis hin. Deutlich zu erkennen, wie den Index nach Überwinden der 200-Tage-Linie die Kraft verließ. Zum Ende der Woche drehte dann auch der Stochastik in der überkauften Zone nach unten und generierte ein mustergültiges Verkaufsignal. Die Erholung dürfte damit vorerst beendet sein und die Kurse in der kommenden Woche wieder bröckeln.
Brenzlig wird die Lage aber erst, wenn der DAX den Support bei 5300 Punkten klar nach unten durchbrechen sollte. Dann liegt die nächste tragfähige Unterstützung erst wieder bei knapp 4800 Zählern. Ein solcher Kursrutsch deutet sich für die kommende Woche jedoch nicht an. Trotzdem sollten sich Anleger nun auf nachgebende Notierungen einstellen, das Erholungspotenzial scheint zunächst weitgehend ausgereizt.
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DAX, Primärtrend gebrochen
26.06.2006 - 07:58:54 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt, 26. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Eher lau sei der DAX am Freitag ins Wochenende gegangen. Per Saldo habe der Index zwar kaum verändert geschlossen, das "Follow Through" für den Mitte Juni begonnenen Reaktionsimpuls wäre jedoch nicht überzeugend gewesen. Dem Index sei am Donnerstag die Rückkehr in die ehemalige Konsolidierungszone zwischen 5.513 und 5.788 gelungen, die das erste vom zweiten Bein des vorangegangenen Abwärtstrends getrennt habe. Ehemalige Konsolidierungszonen sind typischerweise vier Widerstandszonen auf dem Weg in die Gegenrichtung, so der Trading-Stratege, das aktuelle Stocken des Aufwärtsimpulses verwundert daher nicht.
Im taktischen Zeitfenster würde sich heute zeigen, ob der Aufwärtsimpuls gehalten werden könne. Die Vorgaben aus Asien seien momentan noch ebenso wenig indikativ wie die aus den USA zum Ausklang der vergangenen Woche. Strategisch bleibe das Bild weiterhin kritisch. Rund zwei Drittel der Gewinne des von November bis Mai bestehenden Aufwärtstrends habe der DAX mit seiner Korrektur wieder hergegeben. Der Primärtrend wäre gebrochen. Jede Aufwärtsbewegung müsse nun als Reaktion betrachtet und in den Kontext einer möglicherweise komplexeren Top-Formation eingeordnet werden.
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25.06.2006: Abwärtstrend geknackt, dennoch unklare Lage
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Mit Erreichen des im letzten Updates genannten Kreuzwiderstandes bei 11.050 Zählern nahmen die Anleger zum Wochenauftakt zunächst Gewinne mit. Dann jedoch gelang der Anstieg über die kurzfristige Abwärtstrendlinie. Zeitgleich überwand auch der MACD auf Tagesbasis seine Signallinie. Doch die neue Lust am Kaufen wich am Donnerstag wieder der Unsicherheit. Der Index schloss am Ende fast unverändert bei einem Wochenminus von 25,5 Punkten.
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Das mittlere Schaubild deutet damit wieder abwärts. Insbesondere der MACD auf Wochenbasis lässt darauf schließen, dass der kurze Ausflug zurück über die grün eingezeichnete Aufwärtstrendlinie eher als Bullenfalle zu werten war. Auf Tagesbasis ergibt sich hingegen ein gemischtes Bild. Hier zeigt der MACD (Tagesbasis) aufwärts, Stochastik abwärts und die konventionelle Charttheorie (Widerstand/Trendlinie) in keine bestimmte Richtung. Sollte die Woche schwach starten, können risikobereite Anleger bei einem Fall unter die Abwärtstrendlinie auf einen Rückfall in den Bereich um 10.700 Punkte setzen. Für alle anderen empfiehlt sich hingegen eine weiter abwartende Haltung.
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DAX-Future, Ende der Korrektur?
26.06.2006 - 09:50:00 Uhr
terminmarktservice.de
Frankfurt, 26. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei terminmarktservice.de geben in ihrem vor Börsenbeginn veröffentlichten Bericht mögliche Marken zur Positionseröffnung beim DAX-Future (FDAX) bekannt.
Nach fester Eröffnung am Freitag habe der Markt bei 5.590 Zählern das Tageshoch ausgebildet. Die darauf folgenden Abschläge hätten den Markt direkt in den Bereich zwischen 5.548 und 5.538 Punkte geführt. Das Tagestief habe bei der 5.537er Marke gelegen.
Heute Morgen präsentiert sich der DAX-Future den Marktbeobachtern zufolge erneut fester. Bisher sei das Freitagshoch bei knapp 5.600 Zählern getestet worden. Die Korrektur könnte nach Einschätzung der Analysten bei terminmarktservice.de möglicherweise zunächst beendet sein. Bedingung für das Szenario stelle die Verteidigung bzw. das Nichtunterschreiten des Niveaus zwischen 5.540 und 5.530 Stellen dar. Nach oben verschaffe sich der DAX-Future Platz bis 5.620, sowie anschließend bis 5.680 Punkte, sofern die 5.600er Marke überschritten werde, so die Strategen.
Um 10:00 Uhr werde die EU Leistungsbilanz veröffentlicht. Um 16:00 Uhr folgten die US Verkäufe neuer Häuser. Insgesamt steht die Woche nach Angaben der Analysten im Zeichen der Zinsentscheidung der US Notenbank. 25 Basispunkte sind den Experten zufolge am Donnerstag zu erwarten. Nach deren Einschätzung steigt zwar die Wahrscheinlichkeit, dass sofort um 50 Basispunkte erhöht werde, die Marktbeobachter bei terminmarktservice.de schließen ein solches Szenario jedoch aus.
Mit Unterstützung könne beim DAX-Future bei 5.580, bei 5.565, bei 5.540 und bei 5.510 Punkten gerechnet werden. Auf Widerstand stoße er bei 5.600, bei 5.620 bei 5.642, bei 5.668 und bei 5.680 Zählern
DAX-Future, fester Unterstützungsbereich
26.06.2006 - 10:02:46 Uhr
JRC
Frankfurt, 26. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future verfüge bei 5.535/40 Punkten über einen festen Unterstützungsbereich. Solange dieser verteidigt werden kann, sei mit einem erneuten Test des 5.590 und auch 5.615er Niveaus zu rechnen. Eine Aufgabe der genannten Unterstützung sollte nach Ansicht der technischen Experten Rücksetzer bis 5.525 und 5.500 Zähler auslösen können
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25.06.2006: Die Lage hat sich nicht gebessert
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Der verhaltene Ausblick der Vorwoche erwies sich als keineswegs zu vorsichtig. Die Erholung beim Nasdaq fiel recht schwach aus, der Index kitzelte lediglich am nächst höheren Widerstand bei gut 2150 Zählern. Im Wochenvergleich gab die Notierung sogar leicht nach, im Vergleich der Freitagsschlusskurse um 8 Pünktchen bzw. 0,4 Prozent.
Der Ausbruch aus dem seit Mitte 2004 bestehenden Aufwärtstrend scheint sich damit als nachhaltig zu bestätigen. Zudem nähert sich dem Kreuzwiderstand bei 2200 Zählern noch das stark fallende mittlere Bollinger Band auf Wochenbasis. Ein rascher Anstieg über diese Marke wird damit noch unwahrscheinlicher. Auf mittelfristige Sicht bleibt der Nasdaq daher weiter angeschlagen.
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Kurzfristig ist die Lage offen, die Notierung pendelte in der vergangenen Woche genau zwischen den beiden horizontalen Linien bei 2100 und 2150 Zählern. Durchbricht der compx eine dieser beiden Linien, eröffnen sich zunächst auch nur jeweils rund 50 Punkte Potenzial.
Nach der zuletzt nur geringen Bewegung ist die Richtung für die kommende Woche offen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer größeren Bewegung bei fallenden Kursen deutlich größer, denn auf dem Weg nach oben dürfte der recht massive Widerstand bei 2200/20 Zählern zuverlässig den Weg versperren. Fällt die Notierung jedoch unter 2050 Punkte, muss unmittelbar mit einem kräftigen Downmove gerechnet werden.
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DAX, gemäßigter Wochenstart
27.06.2006 - 08:27:08 Uhr
DZ BANK
Frankfurt, 27. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Zu Wochenbeginn hätte der DAX das letzte Bewegungshoch im tertiärzyklischen Aufwärtstrend vom Donnerstag bei 5.580 Punkten nicht überwinden können. Nahezu über das gesamte Handelsgeschehen prägten Gewinnmitnahmen das Bild, so die Marktanalysten, ohne jedoch den Markt dynamisch nach unten zu drücken. Insgesamt könne der gestrige Handel als typisch für einen kurzfristig "überkauften" Markt beschrieben werden.
Aufgrund der Gewinnmitnahmen hätten die kürzerfristig zu interpretierenden Indikatoren Verkaufsignale generiert. Eine Konsolidierung nach dem deutlichen Kursanstieg seit dem 14. Juni sei daher als wahrscheinlich anzusehen. Auch für den mittelfristigen Ausblick wäre es im Sinne einer Bodenbildung wünschenswert, wenn der Index auf einem "zweiten Bein" stünde. Die kurzfristigen Rückschlagsrisiken reichten aber aktuell nicht bis zu dem Tiefständen um 5.244 Zähler, sondern idealtypisch "nur" bis zum 38,2 %-Retracement des laufenden tertiären Aufwärtstrendimpulses um 5.450 Stellen. Oberhalb dieses Niveaus wären keine Schwierigkeiten für neue Bewegungshochs im intakten kurzfristigen Aufwärtstrend mit charttechnischem Potenzial bis rund 5.790 zu sehen, dem letzten wichtigen Reaktionshoch im sekundären Abwärtstrend.
Interessant ist die Tatsache, so die Marktbeobachter weiter, dass die letzten drei Tagestiefs auf exakt demselben Niveau lagen (5.500 Punkte). Damit habe in diesem Kursbereich ein sog. "Polaritätswechsel" stattgefunden, ein ehemaliger Widerstand werde zur Unterstützung. Kurzfristig könne dadurch mit Unterstützung gerechnet werden. Im Umkehrschluss heiße das aber auch, dass ein Abrutschen unter dieses Niveau kurzfristig orientierte Trader voraussichtlich zu weiteren Gewinnmitnahmen veranlassen würde. In diesem Fall dürfte nach Angaben der technischen Experten die o.g. 5.450er Marke ins Spiel kommen
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DAX-Future, weiteres Aufwärtspotenzial
27.06.2006 - 08:49:18 Uhr
JRC
Frankfurt, 27. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Dem DAX-Future sei es im gestrigen Handel nach einer schwachen Handelsphase doch noch gelungen, den Support bei 5.550 zu 5.535 Punkten zu verteidigen und seine Seitwärtsbewegung fortzusetzen. Im Hinblick auf den Donnerstag (FOMC) sei weiter mit einer Fortsetzung der aktuellen Seitwärtskonsolidierung zu rechnen. Erst eine Aufgabe der genannten Support-Ebene bei 5.550 zu 5.535 sollte nach Ansicht der Trading-Analysten wieder Verkaufsdruck aufkommen lassen. Gelinge es dem DAX-Future die Widerstandszone bei 5.595 zu 5.600 Zähler zu überwinden, so die technischen Experten weiter, sollte weiteres Aufwärtspotenzial bis 5.620 und 5.660 Stellen generiert werden können.
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Nasdaq, Fortsetzung des Abwärtstrends?
27.06.2006 - 11:56:44 Uhr
Ross Trading
Frankfurt, 27. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Der technische Analyst Björn Heidkamp bei ross trading berichtet von der aktuellen Analyse des Wochencharts des Nasdaq Composite Index.
Nachdem der US amerikanische Hightech-Index noch Mitte April mit 2.376 ein neues Fünfjahreshoch erreicht habe, hätte eine massive Abwärtsbewegung eingesetzt, welche den Nasdaq in der 2. Juniwoche im Tief bis auf 2.065 geführt habe. Durch diese Abwärtsbewegung seien viele positive lang- und mittelfristige Chartfaktoren zerstört worden: Die seit Oktober 2002 bestehende Aufwärtstrendlinie wäre unterschritten, die 200-Tagelinie signifikant unterschritten und aus Sicht des Wochencharts eine bearishe Umkehrformation nach der Chartlehre von Joe Ross unterschritten worden. Etabliert worden sei der neue Abwärtstrend durch das Unterschreiten eines Ross-Hakens (RH).
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In dieser Woche habe es der Nasdaq knapp geschafft sein Vorwochenhoch zu überschreiten. Dadurch wäre aus Sicht des Wochencharts ein neuer Ross-Haken bei 2.065 entstanden. Insgesamt sei die Woche jedoch als kurzfristige Konsolidierungszone zwischen 2.098 und 2.153 zu charakterisieren. Die Volatilität dieser Woche wäre auch in diesem Technologieindex als rückläufig zu beobachten gewesen. Die aktuelle mittelfristige Situation sei per Definition durch einen etablierten Abwärtstrend mit einem neuen Ross-Haken bei 2.065 geprägt. Sollte nun der o.a. Konsolidierungsbereich bei 2.098 unterschritten werden, so der Trading-Stratege, so würde erneut ein Verkaufssignal generiert werden. Ein Test des Ross-Hakens bei 2.065 wäre dann wahrscheinlich.
Die Tatsache jedoch, dass der Bereich um die psychologisch wichtige 2.000er Marke, mit dem lokalen Tief aus Oktober 2005 bei 2.025 und dem o.a. Ross-Haken, einen starken Unterstützungsbereich darstellt, so der Marktbeobachter weiter, dürften im Zusammenhang mit der momentanen überverkauften markttechnischen Situation, ein Unterschreiten in den nächsten Woche eher unwahrscheinlich machen. Als nächst tiefere wichtige potenzielle Unterstützungsebene sei ansonsten erst das Kursniveau um 1.940 bis 1.890 zu definieren.
Bei Überschreiten des Konsolidierungsbereiches bei 2.153 bestehe weiteres maximales Erholungspotenzial bis 2.235. Erst Kurse darüber würden das mittelfristige Chartbild aufhellen können
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Dow Jones, Unruhe im Stahlsektor
27.06.2006 - 11:31:10 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt, 27. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die Aktien hätten gestern von Fusionsfantasie profitiert und mit einer etwas festeren Tendenz geschlossen. Zudem hellten die US Konjunkturdaten den Marktbeobachtern zufolge die Stimmung auf. Nachrichten zu Fusionen in einem Volumen von insgesamt 90 Mrd. US-Dollar hätten die schwelende Zins- und Inflationsangst im Zaum halten können.
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Johnson & Johnson (J&J) habe nach der Übernahme der frei verkäuflichen Gesundheitsprodukte von Pfizer 1,8 % auf 60,21 US-Dollar verloren. Pfizer sei um 1,6 % auf 23,01 US-Dollar gestiegen. Phelps Dodge habe 8,1% auf 76,23 US-Dollar eingbüßt. Das Unternehmen übernimmt laut den Handelsexperten bei Lang & Schwarz für rund 40 Mrd. US-Dollar zwei kanadische Minengesellschaften. Inco-Aktien wären um 10,2 % auf 64,21 und Falconbridge um 5,1% auf 51,80 US-Dollar gesprungen. Die Aussicht auf eine Fortsetzung der Konsolidierung im Stahlsektor und der hohe Kaufpreis, den Mittal für Arcelor zahlt, hätten die Stahlwerte steigen lassen. US Steel hätte um 3,2 % auf 66,05 und Nucor um 1,1 % auf 51,91 US-Dollar zugelegt. Intel sei um 1,6 % auf 18,28 US-Dollar gestiegen, während und AMD 1,9 % auf 24,66 US-Dollar zurückgegangen wäre.
Der Dow Jones kämpft nach Angaben der Analysten bei Lang & Schwarz mit dem Widerstand bei 11.060 Punkten. Die kurzfristigen Indikatoren würden beginnen sich aufzuhellen. Eindeutige Kaufsignale könnten nach Einschätzung der Experten heute generiert werden. Die Chancen für einen Test des Widerstands bei 11.150 Zählern stünden gut.
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S&P 500, die fallende Trendlinie
27.06.2006 - 11:23:32 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt, 27. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indices uns speziell des S&P 500 (SP).
Die amerikanischen Indices nähmen eher eine Mittelstellung ein. Die schon vorher recht schwachen Technologiewerte hätten Anfang Juni vergleichsweise weniger heftig als die Standardwerte korrigiert. Die US Indices schlossen nach Angaben des technischen Experten gestern durchweg mit kleinen bis moderaten Gewinnen. Wie wenig überzeugend sich dies noch im Kontext des übergeordneten Abwärtstrends ausnehme, zeige sich im Tageschart des S&P 500, der bislang noch nicht einmal in der Lage gewesen wäre, seine fallende Trendlinie zu überwinden. Auf Europas Märkte dürften sich die stabilisierten US Märkte nach Ansicht des Marktanalysten zunächst positiv auswirken.
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27.06.2006 19:08
Tappen im tiefen Tagesnebel
von Jochen Steffens
Bis Donnerstag bleibt alles etwas seltsam. Ich schaue mir Charts an, die eigentlich alle das gleiche sagen: Entweder rutscht es noch etwas tiefer, oder es steigt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für beide Szenarien liegt nach meiner charttechnischen Betrachtung bei ca. 50 %. Das ist Roulette.
Bei den Rohstoffen ist es das selbe, selbst bei den Emerging Markets sehe ich ähnliche Entwicklungen. Es ist nur logisch, wenn die USA eine kleinen Schnupfen kriegt, wird die Welt mithusten, inklusive der Rohstoffe, auch wenn ich hierzu immer wieder Mails erhalte, die mich dezent darauf hinweisen wollen, dass meine Sicht bezüglich Rohstoffen, besonders Gold, völlig falsch sei und ich doch mit meine Aussagen belegen würde, dass ich keine Ahnung vom Rohstoffsektor habe - die Goldbullen scheinen zurzeit doch etwas gereizt zu sein.
Ein Teil des Rohstoffmarkt profitiert heute von den Fusionsphantasien, das ist aber nur ein partieller Effekt. Der Ölpreis hingegen steigt aufgrund der Sorge um die Benzinnachfrage in den USA. Die Driving season wird erwartet, dazu kommen ein paar Ausfälle in der US-Ölinfrastruktur. Aus diesem Grund ist Öl wieder über die 72 Dollar gestiegen. Das wird der Fed nicht gefallen.
Die entscheidende Frage bleibt, wie es mit diesem Ben Bernanke weiter gehen wird. Wird man nach der nächsten Sitzung, nach dem nächsten Statement schon etwas mehr über die weitere Fedpolitik wissen? Ich befürchte: Nein. Aber das ist nicht alles: Bald endet das zweite Quartal, was wird im dritten Quartal sein? Sommerloch, wie alle erwarten? Steigende Kurse, weil niemand damit rechnet?
Kein Gefühl? Da bleib ich kühl!
Ich habe selten so wenig Marktgefühl gehabt, wie zurzeit (ganz kurzfristig gesehen). Es ist, als ob Funkstille herrscht. Ich spüre nichts, erkenne nichts. Die Börsen sind für mich in dicken zähen Nebel eingehüllt... Was macht man, wenn es neblig wird? Man fährt langsamer. Auf den Markt bezogen: Man dämpft seinen Aktionismus.
Die einen Analysten sehen "klare" Zeichen für steigende Märkte, die anderen "eindeutige" Hinweise auf fallende Märkte. Das ist nicht Neues. Das ist immer so. Eine der beiden Seiten wird partiell Recht haben und nachher alles tun, um dass auch einer breiten Masse nahezubringen ich bin da sicherlich nicht anders.
Offenbar bin ich der einzige, der im Moment nur Nebel sieht. So sitze ich vor den Monitoren und finde nichts, was vor der Fed-Sitzung zwingend ein Kauf wäre. Mittlerweile ist sogar die Stimmung in meinem Umfeld im Verhältnis tatsächlich etwas zu bullish. Auf der anderen Seite ist es eine sehr skeptische Bullenstimmung. Immer wieder höre ich den Satz: Ach, im Sommer passiert sowieso nichts warum soll man investiert sein? Das ist sehr gefährlich! Meistens überrascht Miss Börse die Masse.
Und tatsächlich, der Markt spiegelt dieses neblige Gefühl wider. Er schleppt sich zäh dahin, nun schon seit fast 10 Tagen. Jeder beäugt jeden, und wartet darauf, dass einer den ersten Schritt macht.
Die große Lawine
Eins ist sicher: Solche Situationen sind brandgefährlich. Denn wenn nun ein Stein, egal in welche Richtung, losgetreten wird, kommt es zu einer Lawine. Mit anderen Worten, die nächste Bewegung wird wieder sehr heftig werden. Ich meine nicht die Bewegung, die direkt der Fed-Sitzung am Donnerstag folgen wird, sondern die Bewegung die am Freitag/Montag einsetzt. Ganz wichtig werden auch die ersten Tage im dritten Quartal.
Keine verlässlichen Zeichen
Ob es aber zu eindeutigen Zeichen kommt? Gestern gaben selbst die amerikanischen Indizes ein uneinheitliches Bild ab, keine wirkliche Stärke, keine wirkliche Schwäche. Damit zeichnete auch der Montag das oben beschriebene Bild nach.
Wie geht man mit so einem Markt um?
Ich mache mir etwas Sorge, dass der Benzinpreis aufgrund der Kongresswahlen zu sehr in den Focus der Fed rutschen wird. Mit anderen Worten, dass die Fed alles daran setzen wird, die US-Wirtschaft weiter abzukühlen, um den Ölpreis runter zu kriegen. Das würde zu den vielen Charts passen, die ihr Abwärtspotential noch nicht ausgereizt haben.
Also seien Sie vorsichtig, es gibt wesentlich bessere Zeitpunkte zu investieren. Warten Sie ab, bis die Märkte sich entschieden haben. Es sollte dann noch genug Zeit bleiben, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Dann aber mit einem etwas besserem Chance/Risiko Verhältnis. Das gilt auch für die Rohstoffmärkte und die Emerging Markets. Denken Sie daran: Geduld ist einer der wichtigsten Faktoren des Börsenerfolg.
IFO-Index = Sorgen Index
Was mir weiterhin große Sorgen macht, ist der IFO-Geschäftsklimaindex, der nahezu alle Analysten, Volkswirte und Bänker dieses Mal genarrt hat.
Er stieg nämlich wider Erwarten trotz all der Sorgen um die Mehrwertsteuererhöhung und andere Reformen weiter auf 106,8 Punkte nach zu vor 105,7 Punkte an und erreicht damit ein neues Hoch. Interessant, dass sogar beide Teilindizes angestiegen sind, die Beurteilung der aktuellen Lage, wie auch die Geschäftserwartung. Offenbar werden die Unternehmen in ihrer Sorge um die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung überschätzt. Vielleicht erhoffen sich einige Unternehmen aber auch nur größere Gewinne im vierten Quartal.
Wie Sie wissen, ich mag ja solch hohen Ifo-Indexstände nicht besonders, wobei mir der ZEW-Index als Kontraindikator eigentlich noch besser gefällt.
Vielleicht passt das aber auch zu der Schrottrally, die ich immer noch erwartet. Die Rallye, bei der all das läuft, was bisher nicht gelaufen ist und die Blue Chips die Small- und Midcaps outperformen. Vielleicht werden sich im Sommer nach der WM doch mehr und mehr Anleger auf das 4. Quartal positionieren, das Quartal vor der Mehrwertsteuererhöhung und es kommt noch zu einem letzten starken Anstieg. Diesen Gedanken werde ich allerdings erst in den nächsten Wochen weiter verfolgen, denn im Moment rückt erst einmal die Fed in den Vordergrund!
28.06.2006 08:42
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Nachdem der DAX in den drei vorangegangenen Handelstagen jeweils um 5.500 den Dreh nach oben schaffte, fiel der Index im späten Dienstagshandel unter diese Marke. Zuvor konnte die Supportzone noch einmal einen weiteren Fall des DAX aufhalten. Der Break brachte allerdings Shortsignale, nachdem es dem DAX zuvor erneut nicht gelang, wichtige Widerstände zu überwinden. Der starke Kursrutsch im späten XETRA-Handel endete schließlich im Bereich zwischen 5.447 und 5.450 Punkten. Knapp darüber bei 5.459 Zählern ging es in den Feierabend. Die schwache Tendenz an der US-Börse bringt die Indikationen am Mittwochmorgen weiter unter Druck.
http://www.4investors.de/bilder/daxklein.gif
DAX-Future, die strategische Short-Position
28.06.2006 - 07:54:51 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt, 28. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf den aktuellen, übergeordneten Abwärtstrend lägen bei 5.550 bis 5.593 als Minimumkorrektur, bei 5.704 als Normalkorrektur und bei 5.810 bis 5.856 als Maximumkorrektur.
Der drastische Absturz am gestrigen Nachmittag habe den DAX aus der kurzfristigen Schiebezone der vergangenen drei Tage geworfen. Die damit vollzogene Impulsumkehr nach unten sei von den schwachen US Märkten getriggert worden. Eine Erholung hätte bis zum Handelsende nicht stattgefunden. Der DAX-Future wäre bis 22:00 Uhr kontinuierlich weiter gefallen, wenn auch nicht ganz so dynamisch wie zuvor. Im Tageschart des DAX sei der Mitte Juni begonnene, tertiäre Aufwärtstrend gestern beendet worden. Über das Ausmaß einer Minimumkorrektur kam er nicht hinaus, so der Trading-Stratege, die Wahrscheinlichkeit der Wiederaufnahme des Abwärtstrends war während seiner gesamten Lebenszeit unverändert hoch. Im weiterhin gültigen, übergeordneten Abwärtstrend habe es sich bisher lediglich um einen technischen Reaktionsimpuls auf die deutlich überverkaufte Situation gehandelt.
Aus technischer Sicht deuteten der dynamische Fall unter die ansteigende Trendlinie und die lange schwarze Kerze, der die Lunte an der Unterseite fast völlig fehle, auf eine Fortsetzung der Schwäche im heutigen Morgenhandel hin. Kurzfristig sei der Trend nun wieder abwärts gerichtet, mittelfristig bleibe die Möglichkeit einer komplexeren Bodenbildung, die ein zweites Bein umfasse, noch solange gegeben, wie der Index sich oberhalb der 5.243, dem Verlaufstief vom Juni halte.
Der Marktbeobachter gibt an, dass die bestätigte Impulsumkehr die Strategen habe gestern eine erste strategische Short-Position eingehen lassen, deren Stop großzügig oberhalb der 5.600 platziert worden sei. Aus taktischer Sicht liege nun ebenfalls ein Short-Set-up vor, d. h. im kurzfristigen Intraday-Handel liege der Fokus ebenfalls auf Positionen in Impulsrichtung.
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DAX, ein zweites Bein
29.06.2006 - 08:34:46 Uhr
DZ BANK
Frankfurt, 29. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.
Nachdem sich im deutschen Aktienindex vier Börsentage lang in Folge eine Seitwärtsbewegung mit einer Handelsspanne zwischen 5.500 und 5.580 Punkten etabliert hätte, wäre diese bereits im späten Dienstaghandel nach unten verlassen worden. Intraday kam es nach Angaben der Marktbeobachter zu einem Volatilitätsimpuls, der mit deutlichen Gewinnmitnahmen einhergegangen sei. Gestern rutschte der deutsche Leitindex den Experten zufolge zur Eröffnung nochmals leicht ab, habe sich jedoch im Tagesverlauf erholen können und sogar noch im Plus geschlossen.
Aus charttechnischer Sicht könne es als negativ interpretiert werden, dass das 38,2 % Retracement des tertiären Aufwärtstrendimpulses bei 5.450 Zählern verletzt worden sei, weil sich aus einem quantitativen Blickwinkel heraus die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des positiven Trendverlaufs reduziert hätte. Die Strategen bei der DZ Bank geben aber an, die Entwicklung der letzten beiden Tage dennoch als konstruktiv zu sehen. Im Rahmen einer möglichen Bodenbildung im immer noch intakten sekundärzyklischen Abwärtstrend von Anfang Mai ist aus deren Sicht ein "zweites Bein" durchaus als wünschenswert zu betrachten.
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Die kurzfristig interpretierbaren Indikatoren würden noch Spielraum nach unten aufweisen. Da mit dem Unterschreiten des 5.500er Niveaus nun auch charttechnisch wieder kurzfristige Abwärtsrisiken bestünden, deutet den Experten zufolge einiges auf die Herausbildung eines "zweiten Beins" hin. Dieses müsse jedoch nicht zwingend das alte Bewegungstief um 5.244 Stellen erreichen. Bereits um 5.370 Punkte verfüge der DAX über eine kurzfristige charttechnische Unterstützung, so dass nach Einschätzung der Analysten bei der DZ Bank bei einem möglichen nochmaligen Abrutschen auf diesem Niveau Nachfrage zu finden sein sollte.
Auf der Oberseite sei der wichtigste kurzfristige charttechnische Widerstand bei 5.580 Zählern zu finden. Bei einem Überwinden ergäbe sich weiteres Potenzial bis rund um die 5.790er Marke. Insgesamt, so die Strategen, dürfte der heutige Handel von Spekulationen über den US Zinsentscheid und den weiteren Ausblick der Fed geprägt sein.
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DAX, potenzieller Doppelboden
29.06.2006 - 09:55:56 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt, 29. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Belastet durch die schwachen US Vorgaben sei der deutsche Aktienindex deutlich schwächer in den gestrigen Handelstag gestartet. Ausgehend vom Tagestief bei 5.420 Punkten konnte der Markt sich nach Angaben der Analysten in der Spitze bis zu den Intraday-Widerständen bei 5.486 und 5.499 Zählern erholen, ehe eine erneut schwächere Wall Street ihn auf das Ausgangsniveau des Vortages gedrückt habe. In der Summe sei damit der Bruch der genannten Marken bestätigt worden. Zwar ließen die guten Vorgaben für heute eine Eröffnung im Bereich dieser Widerstände erwarten.
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Die 200-Tageslinie, die aktuell bei 5.501 Stellen verlaufe, stellt aber nach Meinung der Experten eine hohe Hürde dar. Erst bei einem Spurt über diese Marke würde das von den Strategen prognostizierte Negativszenario negiert werden. Solange ein solcher Befreiungsschlag ausbleibe, sei von einem Test des bisherigen Jahrestiefs bei 5.244 Punkten und damit der Ausbildung eines potenziellen Doppelbodens auszugehen. Vor einem Wiedersehen mit dieser Marke schützen nach Einschätzung der Analysten derzeit nur die Unterstützung bei 5.290 Zählern (Korrekturtief vom Januar 2006) bzw. der Basisaufwärtstrend seit August 2004, der nach deren Angaben inzwischen bei 5.247 Stellen verläuft und täglich um vier Indexpunkte steigt.
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Dow Jones, Angriff auf die 11.060er Marke
29.06.2006 - 12:08:59 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt, 29. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei Lang & Schwarz blicken auf die aktuelle Situation und die technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Beflügelt von Gelegenheitskäufen habe der US Aktienmarkt am Mittwoch etwas fester geschlossen. An sich aber hätte es keine Impulse gegeben, die Investoren warteten auf die Fed-Entscheidung, berichteten Marktteilnehmer. Der Markt gehe weiterhin von einer Anhebung der Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 5,25 % aus. Intel hätten sich um 3,4 % auf 18,66 US-Dollar verteuert. Die Titel des Chipherstellers Rambus seien um knapp 11,2 % auf 20,55 USD eingebrochen. Auf Grund von fehlerhaft verbuchten Optionsprogrammen müssten rückwirkend Gewinne revidiert werden. Texas Instruments wären um 2,3 % auf 28,96 US-Dollar gefallen. J.P. Morgan sehe für die Komponentenzulieferer von Nokia Abwärtsrisiken. Im Fokus standen ferner Warner Music Group, so die Marktanalysten, das Unternehmen habe ein neues Übernahmeangebot für EMI im Volumen von 4,56 Mrd. USD abgegeben. Warner Music hätten 3,2 % auf 28,11 USD zugelegt. Nike gaben nach Zahlen um 4,7 % auf 79,72 USD nach, so die Marktbeobachter weiter.
Nach einem Test der 200-Tagelinie bei 10.904 Punkten habe der Dow Jones knapp über dem Widerstand bei 10.960 Stellen schließen können. Die kurzfristigen Indikatoren der Markttechnik bewegten sich im überverkauften Bereich. Kaufsignale lägen jedoch noch nicht vor. Die Chancen stünden nach Angaben der Trading-Analysten bei Lang & Schwarz gut, dass der Index den Widerstand bei 11.060 in Angriff nehmen kann, solange die Unterstützung bei 10.960 Zählern nicht unterschritten wird
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Dow Jones, der Unterstützungsbereich
29.06.2006 - 11:43:57 Uhr
JRC
Frankfurt, 29. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe im gestrigen Handel seine Seitwärtsbewegung weiter fortgesetzt. Im heutigen Handel stehe das FOMC Meeting am Abend im Vordergrund. Die Marktanalysten geben an, unverändert auf den Unterstützungsbereich bei 10.925 Punkten zu achten. Eine Aufgabe dieser Support-Ebene sollte unverändert erneuten Verkaufsdruck auslösen können, so die Trading-Analysten. Dem sollte nach deren Ansicht jedoch nicht vorgegriffen werden, da der Dow Jones von dieser Unterstützung jederzeit erneut in Richtung 11.100 Zählern abprallen kann.
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29.06.2006 15:35
US-Markt dürfte vor Fed-Entscheid behauptet starten
Knapp vor Beginn des Handels in den USA zeigen sich die Futures moderat freundlich gestimmt. Der NASDAQ-Future legt um 0,2 Prozent auf 1.560,50 Punkte zu. Der S&P-Future erhöht sich um 0,3 Prozent auf 1.261,50 Punkte. Somit ist mit der guten Möglichkeit zu rechnen, dass Dow und NASDAQ im Vorfeld der für 20.15 Uhr mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung in den USA mit jeweiligen Zugewinnen starten. Es ist davon auszugehen, dass die Leitzinsentscheidung und der anschließende Kommentar durch die Fed zur Lage der Konjunktur den Highlight des Tages bilden wird. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Markt hiedurch zu einer klaren Richtung findet und sich für einen größeren Ausschlag in die eine oder andere Richtung entscheiden wird.
Zur Stützung des Marktes in den ersten Minuten könnten die veröffentlichten Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des ersten Quartals beitragen. Das BIP stieg um annualisiert 5,6 Prozent. Mit der Aufwärtsrevidierung wurden die von Bloomberg erhobenen durchschnittlichen Prognosen der Volkswirte erfüllt. Im Vorquartal stellte sich ein Wachstum von 1,7 Prozent ein. Die Volkswirte rechnen nun für die kommenden Quartale mit einem Wachstum von rund 3 Prozent. Die Sichtweise zur Inflation wurde nach unten revidiert. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der abgelaufenen Woche um 4.000 auf saisonbereinigt angepasst 313.000. Volkswirte rechneten laut den von Bloomberg erhobenen Schätzungen mit einem Rückgang von 308.000 auf 307.000 Erstanträge.
Gemäß dem Wall Street Journal sieht der CEO und Chairman des zweitgrößten US-Automobilherstellers Ford, Bill Ford, für sein Unternehmen die Gefahr, dass dieses einem stärker als noch vor einigen Monaten erwarteten Gegenwind entgegenläuft. So ist der Absatz der Sportwagensparte infolge der jüngsten Benzinpreisanstiege unerwartet stark gesunken. Ein Bankrott sei jedoch keine Option, heißt es weiter von der Zeitung. Ford legen vorbörslich dennoch um 0,5 Prozent auf 6,39 Dollar zu.
29.06.2006 15:42
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Auch wenn der Nasdaq 100 bis auf knapp 1.521 Punkte nachgab, so war der Donnerstagshandel per Saldo dennoch eher bullish zu werten. Eine klare Erholung im Tagesverlauf hat eine lange Lunte bei der Tageskerze produziert. Dies könnte eine mögliche Trendwende einleiten. Mit 1.538 Punkten hat der Nasdaq 100 allerdings eine entscheidende Widerstandsmarke noch nicht überwunden. Das könnte allerdings am Donnerstag vonstatten gehen, denn die Futures zeigen vor Handelsbeginn eine freundlichere Tendenz.
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HANDELSBLATT, Freitag, 30. Juni 2006, 06:00 Uhr
Vor Börsenstart
Die Märkte am Freitag
Ein kurzer Überblick über die für Anleger wichtigsten Termine des Tages.
Konjunktur: Einzelhandelsumsätze Mai (8.00 Uhr), Euro-Zone: Verbraucherpreise und Geschäftsklimaindex Juni (11.00), USA: Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan Juni (15.45), Einkaufsmanagerindex Chicago Juni (16.00)
Unternehmen: Frankfurt: Hauptversammlung Merck KGaA, Paris: außerordentliche Hauptversammlung Arcelor
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US Indices, Raum für eine Sommer-Rally
30.06.2006 - 12:15:26 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt, 30. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indices.
Die US Aktien hätten am Donnerstag mit langen weißen Kerzen ihre Abwärtstrends beendet und befänden sich kurz- und mittelfristig nun wieder auf dem Weg nach oben. Die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses finde nach der Sommerpause erst im August statt, was genug Raum für eine Sommer-Rally lasse. Charttechnisch wird dies für den Dow und den S&P in jeder Hinsicht bestätigt, so der Trading-Stratege, die Technologiewerte müssen noch die Verlaufshochs von letzter Woche ausnehmen, um erfolgreich mitzuziehen.
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US Aktienmarkt, überfällige Bewegung
30.06.2006 - 12:10:03 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt, 30. Juni 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Was der Markt gestern erlebt habe, wäre eine längst überfällige Bewegung gewesen, wobei die Marktanalysten angeben, mit 100 %iger Sicherheit davon auszugehen, dass die Zinsdiskussion, möglicherweise heute, markttechnisch bedingt bereits kurzfristig wieder aufflammen wird. Die Trading-Analysten berichten weiter, zwar mittelfristig positiv für diesen Markt zu bleiben, jedoch kurzfristig orientierten Tradern erst einmal Gewinnmitnahmen zu empfehlen.
Dax: Warten auf US-Berichtssaison
Nachdem die Frankfurter Börse die psychologisch wichtige Marke von 5700 zum Wochenschluss nicht überwunden hat, rechnen Analysten in der kommenden Woche eher mit einer Seitwärtsbewegung im Dax. "Die Anleger werden vermutlich wieder zur Tagesordnung übergehen. Sie realisieren, dass der Euro immer noch teuer ist und der Ölpreis immer noch hoch", sagte ein Aktienhändler am Wochenende der Netzeitung.
"Das Gesamtbild ist weiterhin unsicher", sagte auch ein Experte der Berliner Bankgesellschaft. Der Dax werde zwischen 5600 und 5700 Punkten pendeln. Die deutschen Unternehmen werden vor Beginn der US-Quartalssaison keine marktbewegenden Impulse liefern, vermutet er. Die Investoren werden sich daher verstärkt auf die anstehenden Wirtschaftsdaten konzentrieren.
EZB-Chef Jean-Claude Trichet (Foto: dpa)
Hoffnung auf positive Überraschungen
Auch die Analysten von der Commerzbank warten auf die in wenigen Wochen beginnende Berichtssaison: Die Börsen hätten in den vergangenen Wochen "erkennbar Boden gefunden". Die weitere Richtung werde nun insbesondere von den Unternehmensergebnissen für das zweite Quartal abhängen.
Investoren hoffen "auf einige positive Überraschungen, die den Anstoß für weitere Kursfortschritte geben könnten", heißt es in dem Börsenausblick der Commerzbank. Hilfreich könnte auch sein, dass sich nach der neuerlichen Zinserhöhung in den USA allmählich ein Ende der monetären Restriktionen abzeichne.
Zahlreiche europäischer Konjunkturdaten
Im Fokus steht vor allem die Sitzung des EZB-Rates am Donnerstag. Investoren erhoffen sich von EZB-Chef Jean-Claude Trichet Hinweise auf die künftige Zinspolitik. Seit Dezember hat die EZB den Zinssatz in drei Schritten um jeweils 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent angehoben. In der vergangenen Woche hatte die US-Notenbank Fed den US-Leitzins auf 5,25 Prozent erhöht.
Daneben stehen europäische Konjunkturdaten im Mittelpunkt. Am Montag wird der Einkaufsmanager-Index für die Eurozone sowie die EU-Arbeitslosenzahlen erwartet. Am Dienstag werden die EU-Erzeugerpreise veröffentlicht, während zur Wochenmitte die europäischen Einzelhandelsumsätze anstehen.
In den USA dürfte das Börsengeschäft zu Wochenbeginn eher ruhig anlaufen. Am Dienstag sind die US-Börsen wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen. Händler rechnen damit, dass viele Investoren am Montag einen Brückentag einlegen. Am Mittwoch stehen dann die Industrieaufträge auf der Agenda, während am Freitag mit Spannung der große US-Arbeitsmarktbericht für Juni erwartet wird.
(N24.de, Netzeitung)
03.07.2006 07:44
Börsentag auf einen Blick: Gut behauptet erwartet
------------------------------------------------------------------- ----------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------- -----------
DEUTSCHLAND: - GUT BEHAUPTET - Deutsche Aktien werden zum Handelsstart am Montag gut behauptet erwartet. IG Index berechnete den DAX <DAX.ETR> am Morgen bei 5.692 Zählern, am Freitag hatte der deutsche Leitindex 1,82 Prozent auf 5.683,31 Zähler gewonnen. Die Vorgaben sind gemischt: Der Dow Jones <INDU.IND> gab nach Xetra-Schluss rund 36 Punkte ab - Händler sprachen von Gewinnmitnahmen in den letzten Handelsminuten. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> stand hingegen leicht im Plus.
USA: - KNAPP BEHAUPTET - Die US-Börsen haben am Freitag eine Verschnaufpause eingelegt und nach der Rallye vom Vortag zumeist knapp behauptet geschlossen. Marktbeobachter sprachen von Gewinnmitnahmen in den letzten Handelsminuten, da die Indizes im Handelsverlauf überwiegend kaum verändert tendiert hatten. Tags zuvor waren sie nach Signalen über ein baldiges Ende der Leitzinserhöhungen an einem einzigen Tag so stark gestiegen wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Konjunkturdaten waren eher positiv ausgefallen und hatten Inflationssorgen gedämpft.
JAPAN: - GUT BEHAUPTET - Der japanische Nikkei-225 <N225.FX1> legte am Morgen 0,44 Prozent auf 15.573,84 Punkte zu.
DAX 5.683,31 +1,82% XDAX 5.683,23 +0,40% EuroSTOXX 50 3.648,92 +1,85% Stoxx50 3.378,85 +1,34% DJIA 11.150,22 -0,36% S&P 500 1.270,20 -0,21% NASDAQ 100 1.575,23 -0,65% Nikkei 225 15.573,84 +0,44% (7:15 Uhr)
-------------------------------------------------------------------- ----------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL -------------------------------------------------------------------- -----------
RENTEN: - FESTER - Die US-Staatsanleihen haben am Freitag zugelegt, nachdem der wichtige Gradmesser für die Inflationsentwicklung, der Preisindex PCE, nur geringfügig gestiegen war. Die Renditen fielen in allen Laufzeiten.
Bund-Future 115,42 -0,07% T-Note-Future 104,75 -0,09% T-Bond-Future 106,44 -0,06%
DEVISEN: - FESTER - Der Eurokurs <EURUS.FX1> ist am Freitag auf den höchsten Stand seit drei Wochen gestiegen. Der Euro wurde am Abend mit 1,2780 US-Dollar gehandelt. Der Dollar kostete 0,7820 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,2713 (Donnerstag: 1,2529) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,2783 -0,03% USD/Yen 114,50 +0,13% Euro/Yen 146,37 +0,10%
ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Der Ölpreis hat sich am Montagmorgen in Reichweite der Marke von 74 US-Dollar gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Morgen 73,85 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als zu Handelsende am Freitag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 73,50 Dollar und damit ein Cent weniger als zum Wochenausklang.
WTI (NYMEX) 73,50 -0,01 USD (7:15 Uhr)
AXC0007 2006-07-03/07:42
03.07.2006 08:19
DAX: Tagesausblick - Montag, 3. Juli 2006
DAX: 5683,31 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) + 60min Chart (1 Kerze = 60min)
Intraday Unterstützungen: 5639 + 5580 + 5500
Intraday Widerstände: 5700 + 5724 + 5778
Rückblick: Der DAX eröffnete am Freitag positiv und ging am oberen Bollinger Band im Tageschart bei 5665 Punkten zunächst in eine Konsolidierung über. Am Nachmittag legte der DAX aber noch einmal zu und erreichte im Hoch 5698,21 Punkte und damit fast das 505 Retracement der Abwärtsbewegung vom Jahreshoch bei 6132,57 Punkten bis zum Junitief 5243,71 Punkten. Dieses Retracement liegt bei 5703,04 Punkten.
Die Aufwärtsbewegung seit Mitte Juni lässt sich in einem Trendkanal eingrenzen. Dessen Oberkante hat der DAX auf Tagesbasis am Freitag bereits erreicht. Im Intradaychart ist bis zu dieser noch etwas Platz. Sie liegt im 60min. Chart heute zu Handelsbeginn bei ca. 5724 Punkten.
Charttechnischer Ausblick: Der DAX wird heute voraussichtlich auf dem Niveau des Schlusskurs vom Freitag eröffnen. Die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei 5724 Punkten zu Handelsbeginn sollte das maximale Potenzial auf der Oberseite darstellen. Spätestens von dort aus sollte der DAX erneut konsolidieren. Im Extremfall ist ein Rücksetzer in den nächsten bis 5580,82 Punkte möglich. Solange der DAX diese Marke auf Tagesschlusskursbasis hält, ist die übergeordnete Rallye mit Ziel 5811 Punkte intakt. Sollte der DAX überraschend die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanal heute überwinden, wäre sogar in direkter Anstieg bis an dieses Ziel möglich.
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http://img.godmode-trader.de/charts/28/2005/daxtag0307.GIF
02.07.2006: Überraschende Wende
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In der Vorwoche setzte zunächst die erwartete Abwärtsbewegung ein, der DAX fiel bis auf 5420 Zähler. Dann aber starteten die deutschen Blue Chips plötzlich nach oben durch und knackten auch den Widerstand bei 5600 Punkten. Per Saldo ein Wochenplus von 153 Punkten bzw. 2,8 Prozent.
Im mittleren Schaubild ist die Notierung jetzt beim mittleren Bollinger Band auf Wochenbasis angelangt. Hier muss sich zeigen, ob die Bullen noch genügend Kraft haben, um auch diese Hürde zu nehmen. Dann eröffnet sich Potenzial bis zum oberen Band, das aktuell bei 6074 Zählern verläuft. Rein charttechnisch wäre dann sogar Raum bis zum Jahreshoch bei 6162 Punkten.
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Der untere Chart bremst jedoch die Euphorie ein wenig, auch wenn beide Indikatoren noch aufwärts deuten. Allerdings hat der DAX das obere Bollinger Band (Tagesbasis) schon fast erreicht, zudem kitzelt die Notierung an der oberen Begrenzungslinie eines sehr kurzfristigen Aufwärtstrends. Der nächst höhere schwache Widerstand, der sich vom Hoch Ende Mai herleiten lässt, liegt aber erst wieder bei 5790 Zählern. Ein Test dieser Marke ist gut denkbar, hat sich doch das Bild im kurzfristigen Zeitfenster mit dem Durchbruch der 5600 aufgehellt.
Nach dem überraschend erfreulichen Verlauf der Vorwoche sind beim DAX jetzt weitere Kursgewinne zu erwarten, auch wenn sich zahlreiche (eher schwache) Widerstände in den Weg stellen. Vorsicht müssen Anleger erst wieder walten lassen, wenn der DAX unter die nun als Support wirkende Marke von 5600 Zählern zurückfällt.
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Dow Jones, weiteres Aufwärtspotenzial
03.07.2006 - 11:47:07 Uhr
JRC
Frankfurt, 3. Juli 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones erreiche bei 11.250 zu 11.275 Punkten ein erstes Widerstandsniveau. Dieses gilt es zu überwinden, so die Trading-Analysten, um weiteres Aufwärtspotenzial bis 11.330 und sogar 11.425 Zähler freizusetzen. Rücksetzer in Richtung 11.125 und 11.075 Stellen zuvor dürfen nach Ansicht der technischen Experten nicht überraschen. Heute finde nur ein verkürzter Handel statt.
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US Aktienmarkt, der Handelsverlauf
03.07.2006 - 11:21:18 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt, 3. Juli 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Ein früherer Börsenschluss vor dem morgigen Unabhängigkeitstag dürfte nach Ansicht der Marktanalysten heute ein Garant für rückläufige Umsatztätigkeit sein. Die Marktexperten geben an, dementsprechend heute einen seitwärts bis leicht rückläufig ausgerichteten Handelsverlauf in der Wall Street zu erwarten.
DAX im Wochenausblick
03.07.2006 - 12:03:40 Uhr
Baader Bank
Frankfurt, 3. Juli 2006 (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten von der Baader Wertpapierhandelsbank AG berichten von den technischen Aussichten des DAX auf Wochenbasis.
Der DAX habe die Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche fortgesetzt. Mit einem Wochentief bei 5.420 sei der Index am Beginn der Woche erst in Richtung der wichtigen Unterstützung bei 5.385 gelaufen. Diese hätte er aber nicht erreichen können und eine deutliche Umkehr innerhalb der Woche gezeigt. Der Index habe klar höher und sogar oberhalb des Widerstandbereichs bei 5.667 geschlossen. Damit sei auch auf Wochenbasis die Abwärtsbewegung beendet und könne als Korrektur im Aufwärtstrend angesehen werden. Fraglich ist, so die Marktanalysten, ob der Index direkt weiter bis an die 20 Tage Durchschnittslinie bei 5.815 steigen kann, oder ob er vorher einen zweiten Boden innerhalb der Konsolidierungszone zwischen 5.385 und 5.667 ausbilden muss. Darüber Klarheit könne erst der Schlusskurs dieser Woche geben. Liege er oberhalb von 5.667 sei die Dynamik für weitere Anstiege groß genug, liege er unterhalb von 5.667 werde man auf den Anstieg bis zum Schnitt des MACD mit seinem Durchschnitt warten müssen.
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03.07.2006 14:42
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
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Eine Atempause legte der Nasdaq 100 am Freitag hin, nachdem der Donnerstagshandel explosive Gewinne brachte. Zu Handelsbeginn wurde mit 1.590 Punkten zwar noch einmal ein neues Verlaufshoch verzeichnet, allerdings wurde die damit zum Support gewordene Zone 1.585/87 schnell wieder unterschritten, womit eine kleinere Konsolidierung eingeleitet wurde. Im Intraday-Chart des Nasdaq 100 zeigt sich aber bei 1.574 klare Unterstützung - knapp darüber beendete der Index schließlich auch den Handel. Leichte Gewinne am Montagmittag zeigen aber eine Fortsetzung der Stabilisierung an.
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03.07.2006 15:26
ANALYSE: Schleusen für Bullen geöffnet - Aber keine Entwarnung - Sentix
Am deutschen Aktienmarkt haben sich nach dem US-Zinsschritt in der vergangenen Woche einer Sentix-Umfrage zufolge die Schleusen für die Bullen geöffnet. Von einer Entwarnung könne jedoch bisher noch keine Rede sein, schreibt Patrick Hussy in seiner aktuellen Analyse von Montag. Die Thematik "steigende Zinsen" hänge weiter wie ein Damoklesschwert über den Aktienmärkten. Die Rohölmärkte steuerten auf neue Höchststände zu und nährten so Spekulationen um die Inflationsentwicklung.
Auf der kurzfristigen Zeitebene kommen die Bullen der Analyse zufolge massiv auf den Markt zurück. Das kurzfristige DAX-Sentiment ist mit 31,6 Prozent deutlich angestiegen, das ist Hussy zufolge ein Stimmungsimpuls. Das mittelfristige Stimmungsbild bleibe jedoch verhalten und dokumentiere die Skepsis auf Sicht von sechs Monaten deutlich. Somit ergäben sich Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholungsbewegung.
Ein globaler Sentix-Index, der sentix-GlobalAggregate H6 Index, zeige für die Weltwirtschaft eine Abkühlung an. Zusammen mit einem Anstieg in den Rohstoffpreisen sollten die Zinsmärkte für einen turbulenten Spätsommer sorgen, vermutet sentix./sc/ag
AXC0112 2006-07-03/15:21
HANDELSBLATT, Mittwoch, 05. Juli 2006, 05:56 Uhr
Vorschau
Die Märkte am Mittwoch
Den Anfang machen um 9.35 und um 10.30 Uhr der RBS/NTC-Service-Index Juni für Deutschland sowie für die Eurozone. Um 16 Uhr wird der Auftragseingang der US-Industrie im Mai bekannt gegeben.
Die Duisburger Klöckner-Werke haben zur Hauptversammlung geladen - die Aktionäre dürften vom Mehrheitseigner WCM wissen wollen, ob er verkaufen wird oder nicht. Aktuelle Geschäftszahlen kommen von British Airways und BP.
05.07.2006 08:31
Dax - Vorbörslicher Bericht
Nach den Kursverlusten an der Tokioter Börse werden die deutschen Standardwerte heute voraussichtlich etwas schwächer in den Handel starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Händler verwiesen zudem auf Raketentests in Nordkorea. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.686 Punkten. Am Dienstag war der Dax um 0,29 % auf 5.729,01 Punkte gestiegen.
Der Euro ist im frühen Handel wieder über die Marke von 1,28 US-Dollar geklettert. Derzeit notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2808 US-Dollar. Am Dienstag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,2791 US-Dollar festgesetzt.
Der Ölpreis ist im asiatischen Handel leicht gesunken. Aktuell kostet ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI zur Auslieferung im August 73,54 US-Dollar. Das sind 39 Cent weniger als zum Handelsschluss an der US-Rohstoffbörse Nymex vor dem Feiertag.
DAX, das kurzfristige Kursziel
05.07.2006 - 08:25:40 Uhr
Helaba Trust
Frankfurt (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba Trust, äußert sich zur aktuellen Marktlage am DAX.
Dem DAX sei es am Dienstag gelungen seine zuletzt erzielten Kursgewinne zu etablieren, zum Schluss habe ein kleines Plus von 0,3 % auf 5.729 Zähler zu Buche gestanden. Auf Grund des Feiertages in den USA hätte sich der Markt jedoch recht lust- und impulslos gezeigt. Kaum verwunderlich ist es in diesem Zusammenhang, so der Trading-Stratege weiter, dass die Umsätze extrem gering ausgefallen sind. Bis zum Xetra-Schluss wären lediglich rund 45 Mio. Aktien gehandelt worden, ein Wert welcher normalerweise bereits vor 12:00 Uhr mittags erreicht würde.
Am technischen Gesamtbild des DAX habe sich per gestern nichts Nennenswertes verändert. Das mögliche, kurzfristige Kursziel verbleibe bei rund 5.800 Punkten.
DAX-Future, Kräfte sammeln
05.07.2006 - 09:19:24 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe sich im gestrigen Handel wenig volatil bewegt. Die Trading-Analysten geben an, zudem das angekündigte "Kräfte sammeln" in Richtung 5.720 Punkten zu sehen. Die Ausgangslage hätte sich kaum geändert: Die Long-Seite erscheine weiter attraktiver, jedoch dürfe auch heute wieder ein erneuter Test der 5.720 und 5.700er Level nicht überraschen. Das Kursziel bei 5.800 und 5.820 Zähler bleibe erhalten.
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DAX, Gewinnmitnahmen belasten
06.07.2006 - 08:36:44 Uhr
DZ BANK
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Nach der deutschen Halbfinalniederlage gegen die Squadra Azzura habe auch der DAX Verluste einstecken müssen. Die gestrigen Gewinnmitnahmen dürften nach Ansicht der Marktanalysten jedoch schlicht und ergreifend auf die zuvor aufgebaute markttechnisch "überkaufte" Situation bzw. die aktuellen Verkaufsignale von Seiten der kürzerfristig zu interpretierenden Indikatoren zurückzuführen sein und weniger etwas mit dem Fußballgeschehen zu tun haben. Diese Reaktion trage aber bislang nur den Charakter einer "normalen" Gegenbewegung im intakten tertiären, kurzfristigen, Aufwärtstrend vom 14. Juni. Der gestrige Rückschlag sollte daher keine allzu große Beunruhigung unter den Investoren auslösen, so die technischen Experten weiter.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten habe der DAX gestern bereits die intraday-Unterstützungszone um 5.620 Punkte erreicht. Im Zuge der Gewinnmitnahmen hätte sich jedoch noch keine signifikant "überverkaufte" Situation eingestellt, weshalb durchaus weitere kurzfristige Risiken bis in den Bereich um 5.550 Zähler bestünden. Dort befinde sich mit der Aufwärtstrendlinie vom 14. Juni und dem 38,2 %-Retracements dieses gesamten Tertiärtrends eine starke "Kreuzunterstützung", von der im weiteren Verlauf ein erfolgreicher Test zu erwarten sei.
Insgesamt wäre mit Blick auf das positive saisonale Umfeld, der Kalendermonat Juli stelle im Schnitt einen der besten für deutsche Aktieninvestoren dar, die Fortsetzung der Mitte Juni begonnenen Rally als wahrscheinlich anzusehen. Das Kursziel dieser Bewegung sei auch weiterhin zunächst auf den Kursbereich um 5.790 Stellen zu beziffern.
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DAX, Normalkorrektur ausgeschöpft
07.07.2006 - 07:58:46 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt (derivatecheck.de) - Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf den aktuellen, übergeordneten Abwärtstrend lägen bei 5.550 bis 5.593 als Minimumkorrektur, bei 5.704 als Normalkorrektur und bei 5.810 bis 5.856 als Maximumkorrektur.
In zwei Nachfragewellen habe der DAX am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von rund 70 Punkten einen Großteil seiner Vortagesverluste aufgeholt. Getrennt worden sei die Aufwärtsbewegung des Nachmittags von der des Vormittags durch eine kurzlebige Reaktion auf die Ankündigung einer strafferen Geldpolitik und einer "Sondersitzung" der EZB im August. Eine Leitzinserhöhung in vier Wochen gelte damit als sicher. Gleich darauf hätte Herr Trichet dem Markt jedoch die Angst genommen. Für eine Erhöhung um 50 Basispunkte gebe es derzeit "keine Stimmung". Der DAX hätte es ihm mit einem Endspurt gedankt und fast auf seinem Tageshoch bei 5.695 geschlossen.
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Im Tageschart habe sich noch am Mittwoch eine Impulsumkehr nach unten angedeutet. Zumindest gestern sei diese nicht fortgesetzt worden. Der DAX wäre innerhalb seiner Vortagesspanne geblieben. Kurzfristig zeichne sich eher ein enger Staubereich zwischen dem Junihoch bei 5.580 und dem Hoch vom Dienstag bei 5.729 ab. Die Widerstandszone unterhalb der 5.800 deckele den sekundären Aufwärtstrend hartnäckig, Unterstützung erhalte der Index außer von seinem letzten Verlaufstief bei 5.420 vor allem von seiner ansteigenden Trendlinie, die aktuell bei etwa 5.535 verlaufe.
Bezogen auf den vorangegangenen Abwärtstrend hat der DAX das Potenzial einer Normalkorrektur ausgeschöpft, so der Trading-Stratege. Die Chance auf einen mittelfristigen Durchbruch nach oben halte sich mit dem Risiko einer Wiederaufnahme des Abwärtstrends die Waage.
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07.07.2006 09:32
Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX knapp behauptet - US-Arbeitsmarkt im Fokus
Die meisten deutsche Aktien sind am Freitag mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet. "Vor dem am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für Juni dürften sich die meisten Anleger zurückhalten", sagte ein Händler.
Der Leitindex DAX <DAX.ETR> verlor im frühen Geschäft 0,32 Prozent auf 5.677,71 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte büßte 0,15 Prozent auf 7.899,81 Zähler ein. Der TecDAX <TDXP.ETR> sank um 0,29 Prozent auf 655,76 Punkte.
Die Vorgaben sind uneinheitlich. Der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> hatte am Vorabend zwar etwas fester geschlossen, nach Xetra-Schluss aber rund 21 Punkte von seinen Kursgewinnen abgegeben. Der japanische Nikkei-225-Index <N225.FX1> ging am Morgen mit minus 0,09 Prozent aus dem Handel.
Infineon-Aktien <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,25 Prozent auf 8,67 Euro verloren. Händler verwiesen auf negative Vorgaben aus der Branche: Der US-Chip-Hersteller AMD <AMD.NYS> <AMD.FSE> (Nachrichten) hatte am Vorabend die Prognosen der Analysten verfehlt. Händler erwarten von Infineon allerdings weiter gute Quartalszahlen. Die mögliche Kursschwäche biete eine Kaufgelegenheit. Auch die am Vortag gut gelaufenen SAP-Titel <SAP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) büßten 1,52 Prozent auf 164,86 Euro ein.
Bayer-Aktien <BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 0,54 Prozent auf 35,13 Euro nach. Der Pharma- und Chemiekonzern stärkt sein Diabetiker-Sortiment mit der Übernahme des US-Unternehmens Metrika. Einzelheiten des Kaufvertrags wurden nicht offen gelegt. "Metrika ist ein kleines Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern", sagte die Bayer-Sprecherin lediglich.
Kurz vor Ende der Fußball-WM standen die Papiere der Sportartikel- Hersteller im Fokus. Im MDAX gewannen PUMA-Titel <PUM.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) 1,36 Prozent auf 303,58 Euro. Der Konzern hat im ersten Halbjahr 2006 den Umsatz im Fußballgeschäft im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund 40 Prozent gesteigert. Diese Zahl nannte Vorstandsvorsitzender Jochen Zeitz in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Zwar lägen die Halbjahreszahlen noch nicht vor, doch rechne er mit dieser Steigerung. "Wir hätten sicher noch mehr verkaufen können, wenn wir den Lagerbestand gehabt hätten", kommentierte Zeitz die Geschäftsbelebung während der Fußball-Weltmeisterschaft.
Die Aktien des Konkurrenten adidas <ADS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren dagegen 0,24 Prozent auf 37,54 Euro. "Ich halte für adidas 1,5 Milliarden Euro Fußballumsatz bei der WM 2010 für möglich", sagte Konzernchef Herbert Hainer der "Süddeutschen Zeitung". Bisher war der Konzern von 1,2 Milliarden Euro ausgegangen worden./tw/ck
AXC0043 2006-07-07/09:29
09.07.2006: Warten auf neue Impulse
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Nach einem nur selten munteren Auf und Ab in der Vorwoche ging der Index der 30 größten deutschen Standardwerte im Wochenvergleich praktisch unverändert ins Wochenende.
In den beiden oberen, längerfristigen Schaubildern ergeben sich damit auch keine Änderungen, die Notierung klebt auf Höhe des mittleren Bollinger Bandes auf Wochenbasis. Neue Impulse gibt es erst wieder, wenn sich der DAX klar von dieser gleitenden Durchschnittslinie entfernt: Nach oben winkt ein erneuter Test des im Mai markierten Jahreshochs, nach unten droht ein Absinken bis zum Support bei 5300 Zählern.
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Auf kurzfristige Sicht deutet das recht frische Kaufsignal des Stochastik nun eher auf fallende Notierungen hin. Jedoch trifft der Index bei 5620 Punkten auf eine mehrfache Kreuzunterstützung, die im unteren Schaubild ersichtlich ist. Erst wenn diese Marke nach unten durchbrochen wird, deutet in dieser Zeitebene die Charttechnik abwärts bis zur Unterstützung bei 5300 Zählern.
Nachdem der DAX in der Vorwoche an der oberen Begrenzungslinie des sehr kurzfristigen Aufwärtstrends nach unten abprallte und sich per Saldo nicht bewegte, ist eine Entscheidung über die weitere Marschrichtung vertagt. Größere Kursverluste drohen erst mit Unterschreiten der 5600 Punkte. Bei anziehenden Notierungen stößt der Index im Bereich zwischen 5800 und 5900 Zählern auf Widerstand.
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09.07.2006: Hält der neue Aufwärtstrend bei 11.050 Punkten?
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In der feiertagsbedingt verkürzten Woche stagnierte der Dow zunächst auf dem zuvor erreichten Niveau. Zum Wochenschluss setzten dann Gewinnmitnahmen ein, so dass ein leichtes Wochenminus von knapp 60 Punkten (0,5 Prozent) zu Buche schlug.
In den beiden oberen Charts hat sich dadurch nichts nennenswertes getan: Die US-Blue-Chips notieren noch über der 200-Tage-Linie (Bild oben) und oberhalb der grünen Aufwärtstrendlinie (Chart auf Wochenbasis).
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Im unteren Schaubild konnte der Index nicht wie erwartet bis zur nächst höheren Widerstandsmarke aufschließen. Er fiel schon vorzeitig ab und nähert sich nun einer Kreuzunterstützung bei 11050 Punkten, bestehend aus kurzfristiger Aufwärtstrendlinie und der rot eingezeichneten Supportmarke.
Die Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild. Der MACD deutet weiter aufwärts, der Stochastik hingegen kurzfristig abwärts. Am wahrscheinlichsten ist unter technischen Gesichtspunkten eine Seitwärtsbewegung in der aktuellen Trading-Range zwischen 11050 und 11337 Zählern. Sollte der Index spürbar unter 11050 Punkten schließen, können Anleger kurzfristig auf Puts setzen.
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09.07.2006: Kreuzwiderstand bei 2200 bleibt hartnäckig
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Erwartungsgemäß gelang es dem compx in der Vorwoche nicht, den massiven Widerstand bei 2200 Zählern zu knacken. Der Index legte zunächst zu und markierte ein Wochenhoch bei 2190, bevor die Notierung dann nach unten rauschte. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Rückgang um 42 Punkte bzw. 1,9 Prozent.
Auf mittelfristige Sicht bleibt damit alles beim Alten: Der seit 2004 bestehende Aufwärtstrend konnte nicht zurückerobert werden, der Kreuzwiderstand bei 2200 Zählern ist erneut bestätigt. Solange diese Marke nicht übersprungen wird, deutet die Charttechnik für die kommenden Wochen und Monate abwärts.
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Mit Blick auf das untere Schaubild stützt der Stochastik diese These, deutet doch der im neutralen Bereich fallende Oszillator auf kurzfristig weiter nachgebende Notierungen hin. Allerdings befindet sich der compx bereits an der unteren Begrenzungslinie eines sehr kurzfristigen Aufwärtstrends. Nun müssen die Bären beweisen, wie viel Kraft noch in Ihnen steckt. Denn sollte der compx den Aufwärtstrend nach unten verlassen, ist mit einem Rückgang in Richtung der runden 2000er-Marke zu rechnen.
Weiter nachgebende Kurse bei den Technologiewerten in der kommenden Woche wären daher keine Überraschung. Nur wenn der Index gleich zu Wochenbeginn zulegen kann, entspannt sich die Lage vorerst. Das Aufwärtspotenzial bleibt aber weiterhin bis zu dem massiven Widerstand bei 2200 Zählern begrenzt.
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10.07.2006 08:12
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Es tat sich insgesamt am Freitag vergangener Woche nur wenig, was die übergeordnete Chartlage beim DAX angeht. Zwar zeigte sich der DAX mit einer Range zwischen 5.628 und 5.717 Punkten schwankungsfreudiger als am Tag zuvor, allerdings gelang erneut kein signifikanter Break über Widerstände bzw. Supports. Mit 5.681 Punkten beendete der wichtigste deutsche Aktienindex schließlich die Woche. Der Doji ist symptomatisch für die Lage - keiner weiß so recht, wo es hin gehen soll. Da die US-Börsen die Woche schwächer beendet haben, droht am Montag Kursdruck.
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US Aktienmarkt, impulsloser Handel
10.07.2006 - 12:14:27 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank berichten von den jüngsten Entwicklungen am US Aktienmarkt.
Ohne nennenswerte Wirtschaftsdaten verspreche der heutige Tag auch in der Wall Street nur einen verhaltenen Handelsverlauf. Allgemein dürfte sich der Fokus der Anleger nunmehr verstärkt auf die Quartalsberichtsaison konzentrieren, so die Experten, welche heute für den Dow Jones Industrials Index durch den weltgrößten Aluminiumverarbeiter Alcoa eröffnet werde. Die Prognose sei positiv, so dass mit cts 85 das beste Ergebnis seit immerhin 1997 erwartet werde. Kraft Foods hätten über das Wochenende angekündigt, die britischen United Biscuits zum Preis von 575 Mio. Britisches Pfund übernehmen zu wollen. Rohstoff- und Energiewerte dürften vornehmlich mit positiven Überraschungen brillieren. Allgemein erwarten die Analysten jedoch in den nächsten Wochen eine weitestgehend impulslos seitwärts gerichtete Handelsentwicklung. Die US Währung sei darüber hinaus auf ein viermonatiges Tief gefallen, welchen Umstand die Marktbeobachter auch als Anzeichen für eine weltweit absehbare anhaltende relative Unterperformance der Wall Street bewerten.
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Dow Jones, der Erholungsmodus
10.07.2006 - 11:57:04 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei am Freitag von dem Widerstandsbereich bei 11.250 Punkten in Richtung untere Trendkanalbegrenzung abgeprallt. Es gilt nun, so die Marktanalysten, das Unterstützungsniveau bei 11.050 Zählern zu beachten. Solange dieses verteidigt werden, ist nach Ansicht der technischen Experten der Erholungsmodus im Dow Jones weiter intakt. Sollte dieses Niveau jedoch unterschritten werden, so die Trading-Analysten, wäre mit erneuten Abgaben in Richtung 10.925 Stellen zu rechnen.
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DAX, 6.000er Marke nach dem Sommerloch?
10.07.2006 - 12:27:26 Uhr
Cognitrend
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Analysten bei Cognitrend berichten von den jüngsten Entwicklungen beim DAX und der Marktstimmung im Handelsumfeld.
Die Mahner und Warner seien beinahe verstummt. Aus Sicht der Experten ist dies umso bemerkenswerter, als der zeitweilige Zugewinn des DAX in der Berichtswoche eher mager ausgefallen wäre, weshalb eine größere Skepsis durchaus nicht von der Hand zu weisen gewesen sei.
Die Reaktion der Akteure auf den Beschluss der EZB nebst Pressestatement blieb den Experten zufolge "erstaunlich gelassen", zumal die Zeitungen das Codewort "strong vigilance" ausgiebig diskutiert und als klaren Hinweis auf einen bevorstehenden Zinsschritt gewertet hätten. Da überdies ein persönliches Treffen der Notenbanker für den 3. August anberaumt worden sei, gelte eine Anhebung des Leitzinses bei dieser Zusammenkunft als ausgemacht. Wobei sich den Beobachtern zufolge die Frage stellt, warum die EZB es nicht bei der ursprünglich geplanten Telefonkonferenz belassen habe, weil bereits am vergangenen Donnerstag ein derartiger Zinsschritt festgestanden haben solle.
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Möglicherweise hätten sich die Marktteilnehmer damit abgefunden, dass vor dem Sommerloch sowieso nicht allzu viel passieren werde. Danach könnte es, so vermuten die Handelsexperten bei Cognitrend in Berufung auf andere Marktexperten, in Richtung 6.000er Niveau gehen, allerdings nicht auf direktem Weg, sondern auf Umwegen.
Die Positionierung vieler mittelfristig orientierter Akteure zeige, wie sehr immer noch eine deutliche Abwärtskorrektur des DAX favorisiert werde. Die Einstandspreise der meisten Akteure lägen im Mittel um 5.450 Zähler und damit um etwa 4 % niedriger als gegenwärtig. Dies lässt sich nach Meinung der Strategen nur mit entsprechenden Szenarien ertragen, etwa mit der Vorstellung eines schnelleren Tempos bei den Leitzinserhöhungen in der Eurozone.
Das von den Experten nach deren Angaben anvisierte Kursziel belassen diese dennoch bei 5.780/5.785 "mit der Chance auf mehr". Jenseits dieses Niveaus sei mit einer Short Squeeze zu rechnen, die noch einmal für 50 bis 100 Punkte gut wäre. Das Risikolimit liege unterdessen bei 5.563/5.566 Punkten, massivere Schwäche ist nach Einschätzung der Beobachter weiterhin erst unterhalb von 5.451/5.455 Stellen angezeigt.
DAX, Doji mit geringer Volatilität
10.07.2006 - 12:32:49 Uhr
Ross Trading
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der technische Analyst Björn Heidkamp bei Ross Trading berichtet von den Tendenzen und den Aussichten des DAX im Wochenchart.
In dieser Woche habe sich der DAX in einer engen Bandbreite zwischen 5.730 und 5.609 bewegt. Die Volatilität dieser Woche sei mit der geringsten Schwankungsbreite der letzten sieben Wochen als gering zu bewerten. Im Vergleich zum Vorwochenschlusskurs befinde sich der DAX jedoch exakt auf dem Niveau der Vorwoche. Aus mittelfristiger Chartsicht bleibe die aktuelle Situation eingetrübt. Die technische Erholung auf die Abwärtsbewegung von Anfang Mai bis Mitte Juni verlangsame sich. Das minimale Erholungspotenzial von 5.600 wäre erreicht worden. Maximal habe der DAX noch bis ca. 5.779 Potenzial, ohne dass sich das mittelfristige Chartbild stark verbessern würde. Erst Kurse darüber oder eine potenzielle Umkehrformation in Form eines 1-2-3 Tiefs aus Sicht des Wochencharts könnten das mittelfristige Chartbild aufhellen.
Charttechnisch handele es sich bei dieser Börsenwoche um einen Doji mit niedriger Volatilität. Ein Doji sei dadurch charakterisiert, dass sich das Eröffnungsniveau des Notierungsstabes in der Nähe des Schlusskurses befinde. Bei einem Doji-Notierungsstab wäre der "Kampf der Bullen und Bären ausgeglichen." Typischerweise handele es sich um eine Konsolidierungsformation auf der untergeordneten Zeitzone. Die zurückgehende Schwankungsbreite verleie dem Doji noch mehr Aussagekraft. Trotz oder gerade wegen des "Sommerlochs", mit erwartungsgemäßen Einbrüchen in den Umsätzen, so der Trading-Stratege weiter, ist in den nächsten Wochen tendenziell mit einer Ausweitung der Volatilität zu rechnen.
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Von 29.06.2006 auf 30.06.2006 bestehe auf dem Tageschart des DAX eine offene Aufwärtsnotierungslücke zwischen 5.593 und 5.617. Dieses Gap diene dem DAX als Unterstützungszone, zumal der Versuch diese Notierungslücke zu schließen innerhalb dieser Woche als gescheitert zu beurteilen sei. Das Bewegungstief vom 14.06.2006 bei 5.244 stelle eine potentielle bearishe Formation in Form eines 1-2-3 Hochs dar. Bei dieser Formation handele es sich um eine Umkehrformation nach der Chartlehre von Joe Ross.
Bei DAX-Kursen unterhalb von 5.580 ist davon auszugehen, so Heidkamp weiter, dass der gegenwärtige Aufwärtsschub als beendet zu betrachten wäre. Die 200-Tagelinie bei momentan 5.527 dürfte dem DAX keine starke Unterstützung bieten. Ein Test des Unterstützungsbereiches um 5.310-5.290 wäre bei diesem Szenario dann wahrscheinlich. Aus Sicht des langfristigen Monatscharts befinde sich der DAX immer noch in einem etablierten Aufwärtstrend. Die Abwärtsbewegung der letzten Wochen sei momentan lediglich als Korrektur der längerfristigen Zeitzone zu bewerten.
Der technische Experte gibt an, an dem langfristig positiven Ausblick weiter festzuhalten, insbesondere dann, wenn die Marke von 5.779 überschritten wird. Bei diesem Szenario würde erneut ein langfristiges Kaufsignal, ausgehend von dem Monatschart, in Form des Traders-Trick-Einstieges generiert. Maximal sollte die bestehende Korrektur jedoch nicht unter 5.100 führen, so der Analyst, Kurse darunter würden ansonsten auch den langfristigen übergeordneten Aufwärtstrend eintrüben und gefährden.
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Dow Jones, Kurssteigerungen sind denkbar
10.07.2006 - 12:58:06 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Experten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Börsen hätten am Freitag nach schlecht ausgefallenen Arbeitsmarktdaten schwächer geschlossen. Zwar sei dies auf den ersten Blick positiv ihn Hinblick auf Zinsbefürchtungen, doch sei der Anstieg der gezahlten Löhne ein erheblicher Belastungsfaktor, berichteten Marktteilnehmer laut den Analysten bei Lang & Schwarz.
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Der Dow Jones wäre insbesondere von Kursverlusten bei 3M belastet worden. Die nach Angaben der Marktbeobachter vor Handelsbeginn erfolgte Gewinnwarnung habe den Wert um 9,0 % auf 74,10 US-Dollar gedrückt. Der Chiphersteller AMD sei nach einer Warnung vor einem Umsatzrückgang im zweiten Quartal um 1,1 % auf 23,56 US-Dollar gefallen. Starbucks habe nach der Mldung, dass die Umsätze um 6 % gestiegen seien, 4,9 % auf 36,04 US-Dollar verloren, weil Marktteilnehmer einen Zuwachs von 7 % erwartet hätten. GM profitierte dagegen den Experten zufolge von der Erhöhung auf "Hold" von "Sell" durch die Deutsche Bank und sei um 1,0 % auf 29,48 US-Dollar geklettert.
Der Dow Jones tendiere aktuell in Richtung der Unterstützung bei 11.060 Zählern. Auf Grund der kurzfristig überverkauften Situation halten die Strategen bei Lang & Schwarz Kurssteigerungen für möglich. Die nächsten Widerstände befänden sich bei 11.130 und 11.160 Stellen.
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10.07.2006 14:50
Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Freundlicher - Beginn der Berichtssaison
Vor Beginn der Berichtssaison werden die US-Börsen am Montag zum Handelsstart etwas freundlicher erwartet. Allerdings befürchten einige Marktteilnehmer, dass nach der Gewinnwarnung von 3M am Freitag die anstehenden Quartalsberichte aufgrund der höheren Zinsen und des weiter hohen Ölpreises etwas enttäuschend ausfallen könnten.
Der Future auf den S&P-500-Index <INX.IND> legte gegen 14.35 Uhr 0,27 Prozent auf 1.278,50 Punkte zu. Am Freitag hatte der marktbreite Index 0,67 Prozent auf 1.265,48 Zähler verloren. Der Future auf den NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> <NDX.X.NQI> stieg um 0,15 Prozent auf 1.552,50 Zähler. Am Vortag hatte der technologielastige Auswahlindex 1,15 Prozent auf 1.533,71 Punkte abgegeben.
Am Abend eröffnet Alcoa <AA.NYS> <ALU.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) nach Börsenschluss traditionell den Zahlenreigen. In Erwartung der Zahlen legten die Titel bereits vorbörslich zu. Der US-Aluminiumkonzern hat im zweiten Quartal dank höherer Aluminiumpreise aus Analystensicht einen Gewinnanstieg von 0,46 auf 0,85 Dollar je Aktie erzielt. Der Umsatz dürfte auf 7,98 (Vorjahr: 6,76) Milliarden Dollar zugelegt haben, schätzen von Thomson Financial befragte Analysten. Im Laufe der Woche folgen unter den Blue Chips General Electric (GE) <GE.NYS> <GEC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und PepsiCo <PEP.NYS> <PEP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs).
Ausserhalb der Bilanzdaten stehen Walt Disney <DIS.NYS> <WDP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) im Fokus - die Titel waren vorbörslich bereits gefragt. Der Medienkonzern hat nach eigenen Angaben mit dem zweiten Teil von "Fluch der Karibik" in den ersten drei Tagen nach der Premiere in den USA einen Rekord von 132 Millionen Dollar eingespielt. Damit sei der Film an "Spiderman" vorbeigezogen, der 114,8 Millionen Dollar am ersten Wochenende in die Kassen gespült hatte.
Auch Aktien von Kraft Foods <KFT.NYS> <KTF.FSE> (Nachrichten) sollten in Bewegung kommen. Der Lebensmittelkonzern wird einen Teil des britischen Familienunternehmens United Biscuits für rund 1,1 Milliarden Dollar kaufen. Damit bestätigte Kraft einen Online-Bericht des "Wall Street Journal". Bereits in den ersten zwölf Monaten soll die Akquisition einen Gewinnbeitrag von zwei Cent je Aktie liefern./dr/ag
AXC0091 2006-07-10/14:48
DAX-Future, wichtige P&F Marken
11.07.2006 - 08:02:34 Uhr
thomas-grill.de
Frankfurt (derivatecheck.de) - thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
thomas-grill.de gibt an, die Long-Seite heute erst über dem P&F Widerstand von 5.750 Punkten traden zu wollen, da hier die laufende Seitwärtsbewegung verlassen werde. Zu beachten bleibe weiterhin die P&F Unterstützung von 5.700 Punkten. Die technische Lage sei nach wie vor überkauft.
DAX, fortgesetzte Pattsituation
11.07.2006 - 08:18:04 Uhr
DZ BANK
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Auch zum Wochenstart hätten sich beim DAX keine durchgreifenden Impulse auf der Oberseite ergeben, so dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer weiterhin innerhalb der Handelsspanne tendiert habe, welche sich bereits vier Handelstage in Folge hätte herausbilden können, zwischen rund 5.610 und 5.715 Punkten. Damit könne von einer Fortsetzung der kurzfristig herausgebildeten Pattsituation zwischen Bullen und Bären gesprochen werden. Insbesondere der gestrige erneute "inside day", die Handelsspanne verbleibe innerhalb der Vortagesspanne, veranschaulich, nochmals diesen Sachverhalt.
Aus charttechnischer Sicht sei dieses Marktverhalten in der Tendenz positiv zu interpretieren: je schwächer die Gegenbewegung, desto stärker der zugrunde liegende Haupttrend. In diesem Fall müsse dem DAX eine lediglich seitwärts auf hohem Niveau verlaufende Gegenbewegung in einem dynamischen tertiären Aufwärtstrend bescheinigt werden, was grundsätzlich zu einer positiven Auflösung nach oben mit Tradingkursziel um 5.790 Punkte führen sollte. Zwei weitere Faktoren unterstützten in diesem Zusammenhang ein solches positives Szenario: Zum einen bewege sich der Aktienmarkt gegenwärtig noch in einem äußerst freundlichen saisonalen Umfeld ("Sommer-Rally"), und zum anderen scheine das Sentiment im Vergleich zur Vorwoche wieder pessimistischere Züge anzunehmen. Eine Put-/Call-Ratio von rund 1,35 (sowohl in der 5 Tage- als auch 21 Tage-Glättung) ist bereits wieder als relativ hoch zu bezeichnen, so die Marktanalysten, so dass auch vom kurzfristigen Sentiment noch einmal Rückenwind für den DAX besteht.
Die Trading-Analysten geben an, insgesamt bei der positiven Einschätzung zu bleiben, solange die wichtige Unterstützung um 5.550 Zähler nicht nachhaltig verletzt wird. Eine Gefährdung dieser Marke dürfte jedoch zunächst nicht auf der Agenda stehen, so die technischen Experten so dass mit einer positiven Auflösung der aktuellen Lage- und damit dem prozyklischen charttechnischen Kaufsignal mit dem Überwinden der Tradingrange bei 5.715 Punkten gerechnet werden sollte.
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Nasdaq, kommt es zum Impulswechsel?
11.07.2006 - 11:53:18 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des Nasdaq.
Mit einem Minus von 0,84 % und einem Tagestief bei 1.513 sei der Nasdaq 100 im gestrigen Handelsverlauf in Richtung seines bisher gültigen Jahrestiefs gerutscht, welches am 13. Juni bei 1.511 markiert worden wäre. Damit hätte sich der jüngste Schwächeimpuls den sechsten Tag in Folge fortgesetzt. Falle nun auch noch diese Chartmarke, die sich bereits Mitte Oktober letzten Jahres als potenzielle Unterstützung ausgebildet habe, eröffne sich Abwärtspotenzial in Richtung der Orientierungsmarken bei 1.484, von Anfang Juli 2005, und 1.394, von Ende April 2005, berichten der Marktanalyst. Sehe man sich den Wochenchart des Nasdaq an, könne man eine steigende Wahrscheinlichkeit unterstellen, dass sich der Kurs in den nächsten Handelstagen und -wochen weiterhin abschwäche und sich damit eine übergeordnete Abwärtstendenz fortsetze.
Auf Tagesbasis komme demnach dem aktuell gültigen, potenziellen Unterstützungsbereich um 1.513 und 1.511 eine analytisch gesehen hohe Bedeutung zu. Hier müsse sich nun zeigen, so der Marktkenner, ob und inwieweit diese Unterstützung tatsächlich halte und möglicherweise den Tagesimpuls in die Gegenrichtung zwingen könne oder ob die 1.513 und 1.511 breche und damit den Weg in Richtung 1.484 freigebe. Der Analyst unterstellt eine gute Chance, dass der Nasdaq mit Blick auf die aktuell angehandelte Unterstützung kurzfristig einen Impulswechsel vollziehe, der als Reaktion auf die jüngsten sechs Verlusttage zu interpretieren sei. Unter praktischen Gesichtspunkten sollten hier Reaktionspotenziale angelegt werden, so die Sicht des Strategen, an denen sich Wahrscheinlichkeiten ableiten lassen, mit denen eine anschließend fortgesetzte Kursabschwächung erwartet werden müsste. Diese Reaktionspotenziale würden sich auf die Wegstrecke vom 30. Juni bei 1.590 bis zum gestrigen Tagestief bei 1.513 beziehen und sich wie folgt berechnen. Die Minimumkorrektur läge bei 1.538 und bei 1.542, die Normalkorrektur bei 1.551. Die Maximumkorrektur sehen die Marktkenner bei 1.560 und bei 1.564.
Sollte der Nasdaq 100 in Folge eines erwarteten Umkehrimpulses, auch intraday sei ausreichend, nur in Richtung 1.538 und 1.542 steigen und im Anschluss daran kippen, oder es nicht einmal soweit schaffen, wäre die statistische Wahrscheinlichkeit, so die Meinung des Strategen, weiter fallender Kurse bei etwa 70 %.
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DAX, Talfahrt fortgesetzt
14.07.2006 - 10:09:05 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Das Szenario einer Ausprägung einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation gewinne an Kontur. So habe der DAX gestern, vor dem Hintergrund schwacher US Vorgaben, das Gap vom 30.06.06 bei 5.618/5.593 Punkten bereits in der ersten Handelsstunde vollständig geschlossen und seine Talfahrt anschließend bis in den Bereich des Tiefs vom 22.05.06 bei 5.513 Zählern fortgesetzt. Um das angeführte Szenario aufrechterhalten zu können, so die Marktanalysten weiter, sollte dem Deutschen Aktienindex eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau gelingen. Die technischen Indikatoren ließen jedoch nichts Gutes ahnen. So weise der Aroon mittlerweile ebenso wie der MACD im Stundenchart ein Verkaufssignal aus. Zudem drohe insbesondere von den Tagesindikatoren weiteres Ungemach. Hier habe der Stochastik im überkauften Bereich seine Signallinie bereits von oben geschnitten, während der MACD hier kurz davor stehe, diesem Beispiel zu folgen.
Ein Wiedersehen mit dem Jahrestief bei 5.244 Punkten könnte beim DAX daher nicht mehr ausgeschlossen werden, so die Trading-Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt. Auf dem Weg dorthin fänden sich Unterstützungen vor allem noch bei 5.420, dem Tief vom 28.06.06, beziehungsweise bei 5.290, dem Tief vom 23.01.06.
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16.07.2006
WOCHENAUSBLICK
"Nichts für schwache Nerven"
Die neue Börsenwoche steht unter dem Einfluss politischer Krisen und einer Reihe wichtiger Quartalszahlen aus der Technologiebranche. Die Gewalt in Nahost wird nach den Kursverlusten der vergangenen Woche auch weiterhin für Unsicherheit an den Märkten sorgen.
Frankfurt am Main - Nach kräftigen Kursverlusten an den vergangenen Tagen bleiben die Anleger auch in der neuen Woche nervös. "Es hat sich Unsicherheit in den Köpfen der Börsianer eingenistet", sagt Aktienstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg und verweist auf Belastungsfaktoren wie den hohen Ölpreis und die aufgeflammte Gewalt im Nahen Osten. Heftige Kursschwankungen hält er in dieser Gemengelage nicht für ausgeschlossen. Sein Fazit: "Die nächsten Tage werden nichts für Investoren mit schwachen Nerven." Der Dax hat in der vergangenen Woche 4,5 Prozent verloren und ist wieder auf seinem Stand von Anfang des Jahres angelangt.
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Vor einer anstrengenden Woche: Börsenhändler in Frankfurt am Main
Den Anlegern steht auch aus anderen Gründen eine anstrengende Woche bevor. Im Terminkalender findet sich auf dem Höhepunkt der Berichtssaison zum zweiten Quartal in den USA eine lange Liste von Unternehmen, die Zahlen nennen. Die Aufstellung enthält Namen wie Ford , Apple , Microsoft , Coca-Cola , Merrill Lynch , Pfizer und Yahoo .
Auch in Europa stehen zahlreiche Unternehmen in den Startlöchern, darunter Schwergewichte wie Philips und Nokia . Zudem übernimmt in Deutschland Infineon am Freitag den Staffelstab von SAP . Der Softwarekonzern hatte eine Woche früher als erwartet den Reigen der Quartalsberichte eröffnet und für eine Enttäuschung gesorgt. Wegen seines gebrochenen Geschäftsjahres informiert Infineon über die Entwicklung im dritten Quartal. Der Münchener Halbleiterkonzern war zuletzt überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Für den Marktstrategen Rolf Elgeti von der niederländischen Großbank ABN Amro ist nach dem etwas enttäuschenden Auftakt des Zahlenreigens in den USA die entscheidende Frage, wie es die Unternehmen in Europa und Deutschland geschafft haben, mit dem durch stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise entstandenen Kostendruck umzugehen. "Sollten sich die Europäer im Gesamtbild besser geschlagen haben als die US-Unternehmen, hat der Markt durchaus das Potenzial für eine echte Erholung". Die Börsianer haben in den nächsten Tagen jedenfalls die Qual der Wahl, welche Branchen und Unternehmen sie genauer unter die Lupe nehmen. An Auswahlmöglichkeiten herrscht kein Mangel.
Für Investoren, die ihre Anlageentscheidungen vor allem auf Grundlage makroökonomischer Daten fällen, steht der Höhepunkt der Woche fest: Ben Bernanke, der Chef der US-Notenbank (Fed), muss am Mittwoch und Donnerstag beiden Kammern des US-Kongresses Rede und Antwort stehen. Die Auguren hoffen wie immer bei solchen Gelegenheiten auf Hinweise zur weiteren Geldpolitik der einflussreichsten Notenbank der Welt.
"Die Zinspolitik bleibt ein zentraler Belastungsfaktor für den Markt", meinen nicht nur die Experten der Bankgesellschaft Berlin. Nachdem die Märkte zuletzt gebannt an den Lippen von Japans Notenbankchef Toshihiko Fukui hingen, dürften in den kommenden Tagen wieder die nicht enden wollenden Spekulationen über die nächsten Schritte von Fed und Europäischer Zentralbank (EZB) die Gespräche in den Handelsräumen bestimmen.
"Bislang war es nur wichtig, in die USA und nach Frankfurt zur EZB zu schauen. Jetzt gibt es mit Japan einen weiteren Mitspieler im Zinspoker", sagt ein Händler einer Münchener Privatbank. Die Bank of Japan hatte am Freitag nach sechs Jahren ihre Nullzins-Geldpolitik aufgegeben und das Zinsniveau in der wichtigsten Volkswirtschaft des Fernen Ostens leicht angehoben. Für Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise ist das eine gute Nachricht für die Finanzmärkte: "Damit wird verhindert, dass mit überschüssigem Geld Kurse hochgetrieben werden und damit Spekulationsblasen entstehen."
Andreas Framke, reuters
17.07.2006 08:19
DAX: Tagesausblick - Montag, 17. Juli 2006
DAX: 5422,22 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) + 60min Chart (1 Kerze = 60min)
Intraday Widerstände: 5.449/50 + 5.477/5.497
Intraday Unterstützungen: 5.422/25 + 5.368/75
Rückblick: Am letzten Handelstag sollte der DAX nach einer schwachen Eröffnung die Kurslücke bei 5.527 schließen. Der Anstieg stoppte jedoch bereits etwa in Höhe des Vortagesstiefs (5.506). Anschließend fiel der Index erneut zurück bis zu einem relevanten 61er Retracement bei 5.425.
Charttechnischer Ausblick: Am heutigen Tag dürfte der DAX fester in den Handel starten. Nach einer Eröffnung bei etwa 5.450 kommt es sogleich darauf an, ob der DAX die freundliche Eröffnung behaupten kann. In diesem Fall ist eine Rallye bis 5.477/97 realistisch. Ein nachhaltiger Anstieg über 5.500 ist heute nicht abzuleiten. Scheitert der Index im frühen Handel bei 5.449/50, so dürfte ein 2. Test des unteren wellentechnischen Keylevels bei 5.422/25 kaum zu vermeiden sein. Eine weitere Intraday Unterstützung verläuft heute bei 5.368/75. Aus klassischer Sicht ist in den nächsten Tagen bei anhaltender Schwäche insbesondere der mittelfristige Aufwärtstrend von Interesse, der aktuell bei etwa 5.310 verläuft.
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DAX-Future aus praktischer Sicht
17.07.2006 - 08:57:20 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX) aus praktischer Sicht.
Anhand des Tageskörpers vom Freitag lassen sich nach Ansicht des technischen Experten kaum handelbare Indikationen daraus herleiten. Im DAX-Index liege eine schwarze Kerze vor, deren Tagestief und Schlusskurs unmittelbar auf der erwarteten Unterstützung im Bereich um 5.420 zum Liegen gekommen wäre, Tagestief und Schlusskurs hätten bei 5.422 gelegen. Im DAX-Future sei in den letzten Handelsstunden des Freitags eine leichte Markterholung zu sehen gewesen, die den Future nahe seines Eröffnungskurses getragen habe. Im Ergebnis liege dort per Schlusskurs 22:00 Uhr ein klassischer Doji vor, was als neutrales Tagesmuster zu interpretieren sei. Der Analyst gibt an, im Bezug auf die durchschnittliche True Range der letzten drei Tage, per Freitagabend kein Kaufsignal erhalten zu haben.
In der praktischen Konsequenz, bezogen auf den heutigen Handelstag, berichtet der Trading-Stratege weiter, sich das Tagesmuster vom Freitag im DAX-Future anzusehen. Eröffne der FDAX heute Morgen mittig der Tagesextreme vom Freitag, werde er nicht aktiv. Interessant, unter systematischen Gesichtspunkten, wäre eine Kurseröffnung über dem Freitagshoch oder unterhalb des Freitagstiefs. Eröffne der DAX-Future unterhalb der 5.444, dem Freitagstief, so werde dieses Kursniveau zum Long-Trigger mit einem Kursziel bei 5.474 und einem Stop-Kurs bei 5.419. Die Position würde geschlossen durch Erreichen eines der beiden Kursbegrenzungen, spätestens jedoch zum Handelsschluss. Um 16:00 Uhr erfolge die Anpassung des Stop-Kurses auf Positionseinstand, was statistisch gesehen das Handelsergebnis des Regelwerks zwar nicht auffällig verbessere, den Ansatz jedoch psychologisch handelbarer mache.
Eröffne der DAX-Future oberhalb der 5.533,5, dem Tageshoch vom Freitag, werde dieses Kursniveau zum Short-Trigger mit Kursziel bei 5.504 und einem Stop-Kurs bei 5.558. Hier gelten nach Angaben des Marktanalysten die gleichen Regeln wie auf der Long-Seite.
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DAX, erste Stabilisierungsansätze
18.07.2006 - 08:23:29 Uhr
DZ BANK
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Einen sehr volatilen Wochenstart habe der deutsche Blue-Chip Index gestern etabliert. Nach einem anfänglichen Angebotsüberschuss hätte sich im weiteren Tagesverlauf, wie dies bereits am Freitag zu beobachten war, ein erstes Kaufinteresse von Seiten der Marktteilnehmer gezeigt. Eine freundliche Eröffnung an der Wall Street habe dabei die zaghaften Erholungsansätze beim DAX gestützt. Im Bereich der "Candlestick"-Formation bildete sich dabei als Tageskerze ein sog. "Hammer" heraus, so die Trading-Analysten weiter, der als möglicher unterer Umkehrpunkt leicht positiv zu bewerten ist.
Jedoch sei die gesamte tertiärzyklische Abwärtsbewegung der letzten Handelstage alles andere als günstig zu interpretieren. Mit der anfänglich schwächeren Kursentwicklung beim DAX wäre gestern auch das letzte Reaktionstief des kurzfristigen (tertiären) Aufwärtstrends vom 14. Juni um 5.420 Punkte unterschritten worden. Damit wäre auch im Rahmen der technischen Trenddefinition der kurzfristige Aufwärtstrend vom 14. Juni nicht mehr als intakt zu bezeichnen. Insbesondere mit Blick auf die deutlich "überverkaufte" Gesamtsituation stelle die aktuell laufende Erholungsbewegung alles andere als einen technischen Stärkebeweis dar.
Die technischen Experten geben an, trotzdem für die laufende Woche noch realistische Chancen der fortgesetzten Stabilisierung zu sehen. Das vorläufige Kurspotenzial dieser Stabilisierung liege dabei bis in den charttechnischen Widerstandsbereich um 5.550 Zähler. Im Hinblick eines dynamisch intakten übergeordneten Abwärtstrends sollte die Erholungsbewegung sogar noch nicht einmal das Niveau um 5.500 Stellen, dem 38,2 %-Retracements des kurzfristigen Abwärtstrends, überschreiten, so die Marktanalysten. Im Rahmen des sich zudem verschlechternden saisonalen Umfelds müsse im weiteren Verlauf zumindest dann noch einmal mit einem negativen Kursimpuls gerechnet werden. Das vorläufige Kursziel bleibe hierbei das Jahrestief um 5.244 Punkte.
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DAX, Widerstand und Stützung
19.07.2006 - 09:09:00 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf das aktuelle Marktumfeld und die technische Ausgangslage des DAX.
Die abendliche Kurs-Rally in der Wall Street dürfte heute den europäischen Aktienmärkten leichten Auftrieb verleihen, so die Marktanalysten. Der Focus der Anleger dürfte jedoch auf den Wortlaut der Rede des Fed Präsidenten Ben S. Bernanke ausgerichtet sein, so die Experten weiter, so dass zuvor kaum mit nennenswerten Kursavancen zu rechnen sein dürfte. Rohstoffwerte hätten heute Morgen eine leichte Erholung in Australien vollzogen, so dass auch der Stoxx600 Basic Resoruces Index fester tendieren dürfte.
Widerstand im DAX besteht nach Angaben der technischen Experten bei der HSH Nordbank im Bereich von 5.420/5.425, die nächste Stützung liege bei ca. 5.376.
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US Markt, Hoffen auf ein klares Signal
19.07.2006 - 09:29:50 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktanalysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Entwicklungen und Veröffentlichungen.
Der heutigen Rede von US Notenbankpräsident Bernanke vor dem Bankenausschuss des Senats komme vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über den weiteren Weg der US Geldpolitik eine besondere Bedeutung zu. Nachdem die Fed in ihrem Statement zur jüngsten Zinsentscheidung verdeutlicht habe, dass sie den aktuellen Leitzinssatz nicht mehr als expansiv betrachte, sei ein Ende im US Zinserhöhungszyklus zwar näher gerückt. Die Entwicklung der Inflationsdaten (Stichwort: Rekordniveaus der Energiepreise) könne die US Notenbank aber dazu "zwingen", so die Experten, noch einmal an der Zinsschraube zu drehen. Der halbjährliche Bericht zur Lage der US Wirtschaft des Fed Chefs dürfte daher Aufschluss über die Gewichtung der Argumente in Bezug auf die Konjunktur- und Inflationsrisiken innerhalb des Entscheidungsgremiums geben.
Für das laufende Jahr wäre aus Sicht der Strategen mit einer leichten Aufwärtsrevision der Fed Wachstumsprognose (viertes Quartal 2006 zu viertes Quartal 2005) von 3,5 % auf 3,5 % bis 3,75 % zu rechnen. Auch die zentrale Inflationsprognose (Kernrate des Konsumdeflators) dürfte angehoben werden (bisher: 2 %). Perspektivisch dürften in den Prognosen allerdings eine Abschwächung der Wachstumsdynamik und ein rückläufiger Inflationsdruck deutlich werden. Besondere Brisanz erhalte der Bericht durch die Tatsache, dass die Rede Bernankes nur 90 Minuten nach der Veröffentlichung der US Konsumentenpreise für den Monat Juni stattfinde. Hierbei wäre ein erneut kräftiger Anstieg in der Kernrate (ex Energie und Lebensmittel) in einer Größenordnung wie in den letzten Monaten (0,3 %) ein Indiz für einen weiteren Zinserhöhungsschritt der US Notenbank. Halte sich der Anstieg der Kernrate hingegen in Grenzen, dürfte die Fed im August zumindest zu einer Zinspause tendieren.
20.07.2006 08:12
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Die weiße Kerze ist da, die die Bullen benötigten - und was für eine. Deutliche Gewinne des DAX am Mittwoch haben die charttechnische Lage verbessert. Der Index stieg nach einer Intraday-Bodenbildung bei 5.405 Punkten am Nachmittag deutlich an, kletterte über verschiedene Widerstände und beendete den Handel bei 5.539 Punkten nur 4 Zähler unter Tageshoch. Die feste US-Börse bringt für den Donnerstag weitere Unterstützung. Die DAX-Indikationen zeigen leicht nach oben.
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Dow Jones, wichtige Marken
20.07.2006 - 12:19:11 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei Lang & Schwarz blicken auf die aktuelle Situation und die technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Mit deutlich anziehenden Kursen habe die Wall Street am Mittwoch auf die Rede des US Notenbankpräsidenten Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des Senats reagiert. Bernanke hätte in seiner Rede vor dem Senat darauf hingewiesen, dass sich die Wirtschaft offenbar abschwäche und damit die Inflationsgefahren eingedämmt bleiben sollten. Marktteilnehmern zufolge interpretiere der Aktienmarkt die Aussagen von Bernanke dahingehend, dass für August möglicherweise doch eine Pause im Zinserhöhungszyklus zu erwarten sei. Daraufhin wären die Finanzwerte gestiegen. An der Spitze des Dow Jones gewannen J.P. Morgan Chase nach Zahlen um 5,8 % auf 43,05 USD, Bank of America zogen nach Zahlen um 3,1 % auf 49,95 USD an, so die Marktanalysten, Bank of New York legten mit einer positiv aufgenommenen Zwischenbilanz um 7,1 % auf 34,08 USD zu. Yahoo seien nach unerwartet schwach ausgefallenen Zahlen um 22 % auf 25,27 USD eingebrochen.
Der Dow Jones habe gestern deutlich zugelegt und den Widerstand bei 11.040 Punkten erreicht. Die kurzfristigen Indikatoren bewegten sich bereits im überkauften Bereich, signifikante Verkaufssignale stünden jedoch noch aus. Eine Abnahme der Aufwärtsdynamik und zumindest eine Konsolidierung sind nach Angaben der Trading-Analysten bei Lang & Schwarz wahrscheinlich. Unterstützung sei bei 10.970 und 10.900 Zählern zu erwarten. Der nächste Widerstand befinde sich bei 11.120 Stellen.
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US Aktienmarkt, kein Durchmarsch?
20.07.2006 - 11:31:24 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
1,33 Mio. entgegen erwarteter 1,25 Mio. verkaufter Macintosh-Computer hätten Apple im nachbörslichen Handel einen 8,4 %-igen Kursgewinn beschert, wobei auch Motorola mit einem Quartalsergebnis von cts 34 entgegen im Konsens erwarteter cts 30 zu überzeugen gewusst hätten. Auch Ebay vermochten um 5,7 % zuzulegen, so die Marktbeobachter weiter, nachdem diese nachbörslich ein Aktienrückkaufprogramm i. H. v. 2 Mrd. US-Dollar ankündigten. Die Stärke der gestrigen Aufwärtsbewegung suggeriere trotz zu erwartender festerer Eröffnung für heute Gewinnmitnahmen, die möglicherweise durch das Fed Protokoll der Offenmarktausschuss-Sitzung oder auch eine der anderen zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftszahlen ausgelöst werden könnten. Die Marktanalysten geben an, keinen Durchmarsch des Marktes zu erwarten, sondern allgemein von einer anhaltenden Seitwärtsbewegung auszugehen.
US T-Note-Future, positive Signale
20.07.2006 - 12:37:16 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der US T-Note-Future (TU/TY) hat nach den jüngsten Kursverlusten, die am 28. Juni in einem neuen Jahrestief bei 104 01/32 gipfelten, zu einer Erholungsbewegung angesetzt, so die Experten bei HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Der Abwärtstrend rücke seit September 2005, aktuell bei 105 27/32 liegend, allmählich wieder in Reichweite. Ein Sprung über diese Marke würde weiteres Aufwärtspotenzial generieren. Dabei dürften sich die technischen Indikatoren in ihrer Gesamtheit aus Sicht der Marktanalysten eher freundlich zeigen. So hätte der Stochastik im Tageschart ein Verkaufssignal vermeiden können und auch der RSI habe seinen Rückgang gestoppt. Im kürzeren Zeitfenster des Stundencharts würden ebenfalls die positiven Signale dominieren, während sich im Wochenchart positive Divergenzen beim RSI ablesen lassen würden. Gelinge dem Rentenbarometer der Anstieg über den angeführten Abwärtstrend, würden die nächsten Widerstände in Form der Junihochs bei 106 06/32 bzw. 106 07/32 warten, bevor bereits die 200-Tageslinie, aktuell bei 107 10/32, ins Visier rücke.
Die technische Ausgangssituation für den US T-Note-Future sehe gar nicht schlecht aus, so die Marktbeobachter, die weiter angeben, dass strategische Investoren aber den Sprung über die genannte Trendlinie abwarten sollten, bevor neue Positionen eingegangen werden würden. Unterstützungen dürften sich vor allem in Form des Maitiefs bei 104 19/32 und des Jahrestiefs bei 104 01/32 finden. Nur wenig tiefer verlaufe derzeit die Parallele, aktuell bei 103 21/32 zum dominierenden Abwärtstrend seit Juni 2003.
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Deutsche Bank sieht steigende Aktienkurse
HAMBURG -
Die Deutschen haben in den vergangenen 50 Jahren ihr Anlageverhalten verändert. In den 50er Jahren wurden im Schnitt 65 Prozent des Geldvermögens in Anleihen, 25 Prozent in Aktien angelegt und zehn Prozent als sofort verfügbares Geld vorgehalten. "Heute werden 40 Prozent des Kapitals in Aktien angelegt, 33,1 Prozent in Anleihen, 21 Prozent als liquide Mittel, 3,7 Prozent in Immobilen 1,1 Prozent in Rohstoffe und 0,8 Prozent in Hedgefonds", sagte Rolf Hunck, Mitglied der Geschäftsleitung Hamburg der Deutschen Bank, gestern in Hamburg.
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Hunck begrüßt, daß der Anteil des in Aktien investierten Vermögens gewachsen ist und erwartet steigende Kurse. "Nach der Korrektur an den Aktienmärken in den vergangenen Wochen hat die Bewertung ein Niveau erreicht, das unterhalb des langfristigen Durchschnitts liegt. Dabei sind die Märkte in Europa und Asien auf Basis des Kurs/Gewinn-Verhältnisses günstiger bewertet als in den USA", so Hunck weiter. Neben den verhältnismaßig niedrigen Kursen würden auch die leicht steigenden Dividenden für ein Engagement in Aktien sprechen. "In Deutschland werden die Aktien in den kommenden zwölf Monaten um acht bis zehn Prozent zulegen, wobei der Markt volantil sein wird", so Hunck weiter - vorausgesetzt der Konflikt im Nahen Osten eskaliere nicht weiter.
"Bei einem DAX unter 5500 stehen die Zeichen auf Kauf." Allerdings rät Hunck zu einer breiteren regionalen Streuung. "90 Prozent des Kapitals, das in Aktien angelegt wird, geht heute noch in europäische Werte. Hunck empfiehlt 27 Prozent europäische Aktien, zehn Prozent US-Werte, sieben Prozent japanische, vier von Unternehmen der stark wachsenden asiatischen Staaten und zwei Prozent lateinamerikanische Aktien fürs Portfolio.
Damit würden Aktien 50 Prozent des Anlagevermögens umfassen. Für den Rentenmarkt sieht Hunck eher eine Seitwärtsbewegung statt steigender Renditen, nachdem Staatsanleihen zum Jahresanfang in Europa auf gut vier Prozent zugelegt hätten. Als alternative Anlageform rät er sechs Prozent des Anlagekapitals in Hedgefonds zu investieren. Rohstoffe sollten zwei Prozent ausmachen, Immobilen vier Prozent.
Bei der Zusammenstellung seines Anlageplans geht Hunck davon aus, daß die Europäische Zentralbank (EZB) bis Jahresende den Zinssatz auf 3,25 Prozentpunkte anheben wird, während in den USA der Zinsgipfel kurz bevorsteht. Die Weltwirtschaft werde 2006 um 4,5 Prozent wachsen, während 2007 mit einer leichten Abschwächung zu rechnen sei. Der Ölpreis werde sich auf 60 bis 70 Dollar pro Barrel einpendeln, ein Wert, womit die Wirtschaft leben könne. "Allerdings muß der Anleger sich um seine Investments kümmern und auf neue Entwicklungen reagieren", so Hunck.
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erschienen am 21. Juli 2006
DAX und Euro STOXX, die Frage
21.07.2006 - 07:54:43 Uhr
Wagner-Lang
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX und des Euro STOXX 50.
Der Handel am Donnerstag sei auf der Aktienseite in Europa zunächst eher ruhig und uneinheitlich verlaufen, Indices wie der DAX und der Euro STOXX 50 hätten zum Feierabend hin kleine Tageskörper markiert, somit Kreisel- beziehungsweise dojiähnliche Muster. Druck habe erst der US Handel in den Markt gebracht, hier wären die am Mittwoch angelaufenen, zum Teil sehr ausgeprägten Tagesgewinne zum Teil realisiert worden, was von der Anlegerschaft her zu einem Angebotsüberhang geführt hätte. Die Mixtur aus Nahost-Konflikt und der Frage, was Bernanke vor dem Senatsausschuss nun eigentlich wirklich gesagt hat, so der Marktbeobachter weiter, lastete auf den Aktien.
Im DAX und Euro STOXX 50 drängt sich die Frage auf, so der Trading-Stratege weiter, ob sich kurzfristig eine Konsolidierung durchsetzen wird, mittelfristig bleibe das Risiko eines fortgesetzten Abschwungs, siehe hierzu die Ausrichtung der Wochencharts.
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DAX-Future, bullische Konsolidierung?
21.07.2006 - 08:47:02 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der Trading-Analysten geben an, dass sie gestern geschrieben hätten, dass nach der starken Rally Rücksetzer bis 5.540 Punkten nicht überraschen dürfen. Dieses Level habe der DAX-Future zum Handelsende erreicht und dieses sogar unterschritten, nachdem ein Ausbruch über das 5.620er Level im Tagesverlauf fehlgeschlagen sei. Die aktuelle Korrektur sollte nach Ansicht der technischen Experten nicht weiter als bis 5.500 bzw. 5.470 Zähler laufen, um nicht erneut die 5.400er Marke testen zu müssen. Auffällig sei, dass die gestrigen Rücksetzer sehr dynamisch gewesen wären. Dies entspreche bislang nicht wirklich einer bullischen Konsolidierung
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DAX-Future, Support-/Resist-Marken
21.07.2006 - 10:03:17 Uhr
trading-notes
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktbeobachter bei trading-notes berichten von deren vor der Eröffnung erwarteten Support- und Resist-Marken im DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future hätte nur anfangs seine Vortagesgewinne verteidigen können und sei dann aber bis zum Handelsende deutlich abgerutscht. Am Ende habe er auf Tagestief bei 5.525 Punkten, ein Minus von 1,2 %, geschlossen. Die Analysten sehen wichtige Widerstände für heute bei 5.538/43, bei 5.545/53, bei 5.560/65 und bei 5.568/75 Zählern. In den ersten Handelsstunden könne es durchaus weiter nach oben gehen, wobei es nach Angabe der Strategen dann aber wieder schwächer Kurse, die den DAX-Future unter sein Vortagestief bringen dürfte, gäbe. Short-Positionen wären heute weiterhin aus Sicht der Marktkenner nur interessant, sollten die Widerstände bestätigt werden.
Die wichtigsten Unterstützungen für heute lägen bei 5.528/25, bei 5.520/15 sowie bei 5.512/10 und bei 5.505/00 Stellen. Die wichtigste Marke könne tatsächlich das Tief von gestern werden. Sollte hier der Durchbruch stattfinden, so die Börsenprofis, dürfte auch ganz schnell wieder die 5.500er Marke kommen. Long-Positionen wären ihrer Meinung nach heute nur dann sinnvoll, sollten die Unterstützungsmarken halten.
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Dow Jones zurück im Rampenlicht
21.07.2006 - 13:37:56 Uhr
Optionsbrief
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktanalysten beim Optionsbrief berichten von den langfristigen Aussichten beim Dow Jones (DJ).
Das Jahrestief um 10.660 wäre erfolgreich verteidigt worden, denn der Dow Jones wäre gestern mit einem Plus von 2 % wieder über die runde 11.000er Marke auf 11.011 geklettert. Wenn jetzt auch der Anstieg über den altbekannten Widerstandsbereich zwischen 11.330/11.400 gelinge, so die Trading-Strategen, würden neue Kaufsignale auf breiter Front gelten. Dann sei der Weg bis zu den Jahreshochs von 11.643 und damit zu den All Time Highs von 11.723 frei. Spätestens wenn dort der Aufwärtsbreak gelinge, dürfte der Dow Jones in seine Funktion als Taktgeber für die Weltbörsen zurückkehren. Denn der Dow Jones trete jetzt seit fast drei Jahren auf der Stelle und wäre damit völlig ausgetrocknet.
Mit einem neuen historischen Höchststand sollte der wichtigste Index der Welt verstärkt ins Rampenlicht rücken, so die Aussicht der Strategen, die weiter angeben, dass damit die Anleger wieder massiv in den Markt zurückkehren würden und die Rally weiter anheizen dürften. Daher sei anschließend ein schnelles Überbieten von 12.000 Zählern zu erwarten. Nach der dreijährigen Seitwärtsphase wäre für 2007 ein Anstieg über 13.000 und vermutlich sogar 14.000 Stellen wahrscheinlich.
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Dow Jones, positive Tendenzen
21.07.2006 - 13:02:33 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei Lang & Schwarz blicken auf die aktuelle Situation und die technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Nach den kräftigen Kursgewinnen am Vortag habe die Wall Street am Donnerstag auf Grund enttäuschender Konjunkturdaten und uneinheitlicher Signale richtungweisender Technologieunternehmen schwächer geschlossen. Intel hätte die Anleger mit der Zahlenvorlage enttäuscht. Die Aktie habe um 7,5 % auf 17,10 USD nachgegeben. Citrix seien um 13,8 % auf 29,97 USD abgesackt. Der Netzwerkspezialist erwarte im 3. Quartal 0,24 bis 0,26 USD bereinigtes EpS, der Markt habe 0,34 USD erwartet. Aktien des Halbleiterausrüsters Lam Research brachen um 12,5 % auf 39,34 USD ein, so die Marktbeobachter weiter, Apple Computer gewannen nach Zahlen 11,8% auf 60,50 USD. Merrill Lynch hätte Apple auf "Buy" hochgestuft, Goldman Sachs habe den Hardware-Sektor auf "Attractive" erhöht und bewerte Apple mit "Buy". Motorola seien um 7,0 % auf 20,60 US-Dollar geklettert. Nach Zahlen habe die Aktie von eBay um 4,9 % auf 24,66 USD nachgegeben, Pfizer sich um 1,8 % auf 23,71 US-Dollar verteuert. Honeywell gaben nach Quartalszahlen hingegen um 4,2 % auf 36,62 US-Dollar nach, so die Marktanalysten.
Der Dow Jones habe knapp unterhalb der 200-Tagelinie geschlossen. Kurzfristig sind nach Angaben der Trading-Analysten bei Lang & Schwarz nach einem Test der Unterstützung bei 10.900 Punkten erneut positive Tendenzen in Richtung des Widerstands bei 11.035 Zählern möglich. Bei 11.120 Stellen befinde sich ein weiterer Widerstand.
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DAX im 5-Tagesausblick
21.07.2006 - 12:43:52 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des DAX hat sich in der Summe verschlechtert, allerdings überwiegen bereits die Anzeichen für eine Stabilisierung, so die Marktexperten der SEB AG.
Nachdem die mittelfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum den Abbau der positiven Impulse zügig vollzogen hätten, hätten sich beide Indikatoren mit dem Eintritt in die negativen Bereiche angeschickt, einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik auf- und auszubauen. Diese Verschlechterung habe jedoch nicht eingesetzt und sowohl der MACD als auch das Momentum stabilisierten sich um die Nullachse, der MACD leicht darunter. Positive Vorgaben kämen von den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren. RSI und Stochastiks verliefen in den neutralen Zonen nach oben und bescheinigten eine intakte Aufwärts-Bewegungsdynamik, deren Tempo sich bereits wieder verlangsamen könne, nachdem der RSI erste Hinweise für einen Dreh zur Seite hin gebe. Die Volatilität liege bei 93,15 (93,69) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,69 (1,65) Prozent entspreche.
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Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Trading-Analysten bei der SEB AG in Folge der Aufwärtsbewegung bei den Overbought/Oversold Indikatoren mit einem behaupteten und festeren DAX30, der dementsprechend einen Rücklaufversuch über die Widerstandsmarke bei 5.554 Punkten unternehmen wird. Dieses Vorhaben könne sich umso schwieriger gestalten, nachdem bei 5.550 Zählern die um drei bis vier Indexpunkte täglich steigende 200 Tage-GDL verlaufe. Hinzu komme, dass der RSI bereits Anzeichen für eine Abschwächung der kurzfristig induzierten Aufwärtsbewegung gebe und die mittelfristigen Trendindikatoren mit ihrer Tendenz um die Nullachse keine eindeutige Richtung vorgeben. Erst wenn ein Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik erneut auf- und ausgebaut werden könne, werde das Trendumfeld eine Verschnaufpause bei den Overbought/Oversold Indikatoren dominieren können.
Alles in allem besteht damit die Gefahr, so die Marktanalysten weiter, dass die (Aufwärts-) Gegenbewegung bereits bei 5.554 Stellen zum Erliegen kommen könnte. Ein erneuter Rückschlag bis auf 5.422/5.308 Punkte wäre dann die Folge. Andererseits sind die Vorgaben aber auch nicht zu schlecht, um im Fall einer leichter Verbesserung des technischen Umfelds die Aufwärtsbewegung über 5.554 und damit auch die 200 Tage-GDL fortsetzen zu können. Das maximale Kurspotenzial liege dann bei dem Widerstand bei 5.694 Punkten.
21.07.2006 14:42
Nasdaq 100: Die Lage vor handelsbeginn
Wie gewonnen, so zerronnen. Am Donnerstag gab der Nasdaq 100 das gesamte Terrain wieder ab, das er am Vortag erobert hatte. Der Index beendete den Handel schließlich bei 1.466 Punkten und damit de facto auf Tagestief. Eine durchgreifende Erholung kam nicht zustande, nachdem der Index auch am Donnerstag erneut am Ausbruch über 1.500 scheiterte. Die schwache Entwicklung der US-Futures im Verlauf des Freitags lässt ebenfalls nichts Gutes erwarten für die Tendenz zum Handelsauftakt.
http://www.4investors.de/bilder/nasdaqklein.gif
Verlockend
Börsenbriefe und die Realität
Ach, warum machen es sich viele Privatanleger nur so schwer? Mühsam arbeiten sie sich durch Börsenmagazine, vergleichen Performance-Ergebnisse und Kurs-Gewinn-Relationen, lauschen den neuesten Firmennachrichten und das alles nur, um dann doch in Aktien zu investieren, die sich im Zweifelsfall als lahme Ladenhüter erweisen.
Dabei geht es offenbar auch anders: Einen täglich erscheinenden Börsenbrief abonnieren am besten einen, der mit allerlei Computer-Schnickschnack arbeitet , jeweils am Folgetag die Empfehlungen umsetzen, und schon kann man nach drei Jahren über 1700 Prozent (!) Gewinn einstreichen.
Auf solche Verlockungen trifft, wer ab und zu auf der Suche nach heißen Kaufempfehlungen durchs Internet streift. Schön wäre es ja. Aber würden solche Verheißungen tatsächlich Wirklichkeit werden, dann müsste es auf der Welt doch eigentlich noch viel mehr Millionäre geben, oder?
Statt auf sündhaft teure Börsenbriefe sollte man vielleicht doch lieber auf den eigenen und zudem kostenlosen Menschenverstand hören. Und der sagt, dass ein weiter steigender Ölpreis, ein immer stärkerer Euro, die dramatische Zuspitzung des Nahost-Konfliktes und die langsam erlahmende US-Wirtschaft nicht gerade dazu angetan sind, den Aktienkursen und damit dem eigenen Vermögen Flügel zu verleihen.
Im Gegenteil: Die von Unsicherheit und heftigen Ausschlägen geprägte Wackelpartie an den Aktienmärkten dürfte sich wohl noch ein Weilchen fortsetzen. Wo sollen auch positive Impulse herkommen? Einzig die in der kommenden Woche andauernde Berichtssaison mit Quartalsergebnissen von Schering am Dienstag und DaimlerChrysler, Lufthansa, Volkswagen sowie Siemens am Donnerstag könnten die eine oder andere Überraschung bringen. KLAUS WONNEBERGER
22.7.2006 0:00 MEZ
23.07.2006: Support bei 5300 bleibt das Ziel
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_lang.gif
In der vergangenen Woche setzte sich die Kursverluste beim DAX zunächst fort, bevor ein Rückprall an die zuvor durchbrochene Marke von 5600 Zählern einsetzte. Dann gab der Index erneut nach, im Vergleich der Freitagsschlusskurse verblieb aber noch ein Plus von 29 Punkten bzw. 0,5 Prozent.
In den beiden oberen Schaubildern ergeben sich mit der geringen Wochenbewegung keine neuen Impulse. Der nächst tiefere Support bei 5300 Zählern bleibt das Kursziel. Das untere Bollinger Band auf Wochenbasis fiel zuletzt sogar weiter ab und nähert sich mit aktuell 5188 Punkten der nächst tieferen, schwachen Unterstützung bei 5150 Zählern.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_mittel.gif
Im unteren Chart bleibt die Notierung in der Spanne zwischen 5300 und 5600 Zählern gefangen, deren obere Begrenzung zuletzt bestätigt wurde. Die lange weiße Kerze vom Mittwoch genügte dem Stochastik, um sich weit in Richtung überkaufte Zone vorzuarbeiten. Trotz der per Saldo nur sehr geringen Kursgewinne wurde so das überverkaufte Potenzial vollkommen abgebaut, nun steht dieser Oszillator weiter nachgebenden Notierungen nicht mehr im Weg.
Und so müssen sich Anleger wohl auch in der kommenden Woche beim DAX eher nach unten orientieren. Nur bei einem Ausbruch über 5600 Punkte entspannt sich die Situation. Eher ist aber mit einem Test des Supports bei 5300 Zählern zu rechnen, bei einem Unterschreiten dieser Marke lautet das Kursziel dann sogar 5150.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_kurz.gif
23.07.2006: Support bei 5300 bleibt das Ziel
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_lang.gif
In der vergangenen Woche setzte sich die Kursverluste beim DAX zunächst fort, bevor ein Rückprall an die zuvor durchbrochene Marke von 5600 Zählern einsetzte. Dann gab der Index erneut nach, im Vergleich der Freitagsschlusskurse verblieb aber noch ein Plus von 29 Punkten bzw. 0,5 Prozent.
In den beiden oberen Schaubildern ergeben sich mit der geringen Wochenbewegung keine neuen Impulse. Der nächst tiefere Support bei 5300 Zählern bleibt das Kursziel. Das untere Bollinger Band auf Wochenbasis fiel zuletzt sogar weiter ab und nähert sich mit aktuell 5188 Punkten der nächst tieferen, schwachen Unterstützung bei 5150 Zählern.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_mittel.gif
Im unteren Chart bleibt die Notierung in der Spanne zwischen 5300 und 5600 Zählern gefangen, deren obere Begrenzung zuletzt bestätigt wurde. Die lange weiße Kerze vom Mittwoch genügte dem Stochastik, um sich weit in Richtung überkaufte Zone vorzuarbeiten. Trotz der per Saldo nur sehr geringen Kursgewinne wurde so das überverkaufte Potenzial vollkommen abgebaut, nun steht dieser Oszillator weiter nachgebenden Notierungen nicht mehr im Weg.
Und so müssen sich Anleger wohl auch in der kommenden Woche beim DAX eher nach unten orientieren. Nur bei einem Ausbruch über 5600 Punkte entspannt sich die Situation. Eher ist aber mit einem Test des Supports bei 5300 Zählern zu rechnen, bei einem Unterschreiten dieser Marke lautet das Kursziel dann sogar 5150.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dax_kurz.gif
23.07.2006: Warten auf klaren Impuls
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dow_lang.gif
Der Dow brachte in der vergangenen Woche eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Zunächst ging es fast bis zum Widerstand bei 11.050 Punkten aufwärts, anschließend fiel der Index wieder spürbar ab.
Die Strategie, allenfalls kurzfristig auf eine Erholung zu setzen, erwies sich damit als richtig. Für die kommende Woche ist nach dieser starken Bewegung mit ruhigerem Fahrwasser zu rechnen. Die nächste Unterstützung liegt bei 10.700 Punkten, der nächste Widerstand bleibt der bei 11.050.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dow_mittel.gif
Dabei deuten die Indikatoren (außer der Stochastik Oszillator) in südliche Richtung. Mutige steigen im Falle eines freundlichen Wochenauftakts in Puts ein und setzen auf dann abbröckelnde Kurse. Stopp-Loss für diese Transaktion wäre die Marke um 11.050 Zähler. Alle anderen warten ab, in welche Richtung die US-Blue-Chips die aktuelle Seitwärtsspanne verlassen und disponieren dann erst prozyklisch in Ausbruchsrichtung.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/dow_kurz.gif
23.07.2006: Vortasten an die Marke von 2000 Zählern
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/nasdaq_lang.gif
Die Abwärtsbewegung bei den Technologiewerten setzte sich auch in der vergangenen Woche fort. Die kräftige Erholung am Mittwoch wurde gleich am Donnerstag egalisiert. Per Saldo ein Rückgang um 17 Punkte bzw. 0,8 Prozent.
Charttechnisch bleibt damit in den beiden oberen Schaubildern alles beim Alten, die runde Marke von 2000 Zählern das nächste Kursziel. Mittelfristig sind dann sogar weiter nachgebende Notierungen zu erwarten, die nächst tieferen Unterstützungen liegen bei 1900 und 1750 Zählern.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/nasdaq_mittel.gif
Auch der untere Chart auf Tagesbasis spricht nicht gegen weiter sinkende Kurse. Der MACD steht weiter auf Verkaufen, der Stochastik befreite sich trotz per Saldo nachgebender Notierungen klar aus der überverkauften Zone. Und auch das stark fallende untere Bollinger Band bei derzeit 1989 Zählern eröffnet weiteres Abwärtspotenzial.
Insofern sollten Anleger auch in der kommenden Woche den Blick nach unten richten. Ein Abtauchen unter 2000 Zähler wäre keine Überraschung. Zwischenzeitliche Aufwärtsbewegungen, durchaus auch recht kräftig wie am vergangenen Mittwoch, sind denkbar, besitzen jedoch reinen Erholungscharakter.
http://www.buero-dr-schulz.de/Charts/nasdaq_kurz.gif
Dow Jones, nachgebende Kurse möglich
25.07.2006 - 13:26:25 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den technischen Aussichten des Dow Jones (DJ).
Gute Unternehmensbilanzen und Übernahmepläne hätten den Aktienkursen an der Wall Street Auftrieb gegeben. Ein zentrales Thema wäre die Übernahme des Krankenhausbetreibers HCA durch eine Gruppe von Investoren gewesen. HCA sei um 3,4 % auf 49,48 US-Dollar eingestiegen. Ferner werde AMD den Grafikspezialisten ATI Technologies übernehmen. Die AMD Aktie habe in Reaktion auf die Nachricht 4,8 % auf 17,39 US-Dollar verloren. ATI sei dagegen um 19,0 % auf 19,67 US-Dollar geklettert. Nvidia hätte sich um 10,0 % auf 19,56 US-Dollar und Intel um 1,9 % auf 17,48 US-Dollar verteuert . Durch einen Aktienrückkauf wäre es bei Motorola zu einem Kursgewinn von 3,5 % gekommen. Im Pharmasektor dürften Merck & Co und Schering-Plough mit ihren Quartalsberichten die Stimmung aufhellen. Merck habe um 4,3 % auf 38,95 US-Dollar zugelegt und Schering-Plough um 5,7 % auf 20,55 US-Dollar.
Der Dow Jones hätte die 200-Tagelinie bei 10.945 Punkten überwinden können und nähere sich nun an den seit April 2005 bestehenden Aufwärtstrend bei etwa 11.100 Zählern, resümieren die Analysten. Die kurzfristigen Signale der Markttechnik würden sich eintrüben, eindeutige Verkaufssignale stünden aber noch aus. Nach positiven Tendenzen in Richtung des Widerstands bei 11.100 bzw. bei 11.120 Stellen seien aus Sicht der Marktbeobachter nachgebende Kurse möglich. Bei 10.960 Zählern befinde sich eine Unterstützungslinie.
http://194.97.1.200/charts/1320000/20060725_1327465_1.gif
S&P 500, gehen Anleger in die Defensive?
25.07.2006 - 12:38:16 Uhr
Cognitrend
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Analysten bei Cognitrend berichten von den jüngsten Entwicklungen beim Standard & Poors 500 und der Marktstimmung im Handelsumfeld.
Die Optimisten könnten am vergangenen Dienstag möglicherweise kurz "die Luft angehalten" haben, als der US Index unter sein Vorwochentief gefallen wäre und ausgiebig die Unterstützung bei 1.227 getestet habe. Auf diesem Niveau habe sich der Markt aber wieder gefangen und tags darauf sogar zu einem rasanten Spurt angesetzt.
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Die Flucht aus Aktien in Qualitätsanlagen sei Anfang der Woche von Marktteilnehmern noch als Grund für die schwache Performance angeführt worden. Zu dieser Zeit herrschte nach Angaben der Marktbeobachter weltweit tatsächlich Unruhe an den Finanzmärkten. Die Furcht vor einer Eskalation im Nahen Osten sei zu spüren gewesen. Dennoch hätten sich Analysten und Händler zusehends schwerer getan, eine neue Heimat für ihre Investitionen zu finden.
Insgesamt bleibe die Gefahr bestehen, dass Anleger nach einem Bruch der Unterstützung bei 1.227 Punkten noch weiter in die Defensive gingen und dadurch eine erneute Runde von Abgaben bis auf 1.193/1.195 hervorrufen könnten. Andererseits birgt die gegenwärtige Zurückhaltung nach Einschätzung der Analysten bei Cognitrend das Risiko, dass der US Aktienmarkt in ein schlechteres Licht gerückt werde, als es ihm eigentlich gebühre. Ein starker Anstieg des S&P 500 wäre für einige Skeptiker also eine handfeste Überraschung. Deshalb behalten die Strategen nach eigenen Angaben auch die Oberseite, konkret den Widerstand bei 1.284/1.285, im Auge, der nun die neue Stabilitätshürde darstelle.
Dow Jones, weitere Zugewinne sind drin
25.07.2006 - 11:56:59 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei im gestrigen Handel erneut bis zu der Widerstandszone bei 11.050 Punkten gestiegen. Bei einem Ausbruch über dieses Level erwarten die Analysten bei JRC mit weiteren Zugewinnen in Richtung 11.250 und 11.325 Zähler.
http://194.97.1.200/charts/1320000/20060725_1327272_1.gif
Dow Jones, Datenflut bestimmt den Handel
26.07.2006 - 13:11:43 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den technischen Aussichten des Dow Jones (DJ).
Die US Standardwerte hätten am Dienstag von positiv aufgenommenen Konjunkturdaten profitiert und den Handel etwas fester beendet. Hinzu seien zahlreiche Unternehmensberichte gekommen, die den Märkten eine regelrechte Zahlenflut beschert hätten. Im Dow Jones wären AT&T Tagesgewinner mit +4,21 % auf 28,95 US-Dollar gewesen. Das Telekomunternehmen hätte beim Gewinn die Markterwartungen deutlich übertroffen. 3M sollen nach Angabe der Marktbeobachter als Schlusslicht im Dow Jones 4,99 % auf 68,11 US-Dollar verloren haben. Aktien von Altria hätten trotz einer Prognosenanhebung mit 0,70 % auf 80,05 US-Dollar nur leicht im Plus gelegen. Kraft Foods wären um 6,75% auf 32,56 US-Dollar gestiegen, UPS um 10,25 % auf 71,80 US-Dollar eingebrochen. Der Logistikkonzern hätte seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr reduziert. Papiere von Texas Instruments seien nach Zahlen um 3,99 % auf 28,95 US-Dollar geklettert. DuPont hätten 0,25 % auf 40,67 US-Dollar zugelegt, Colgate Palmolive um 2,32 % auf 60,65 US-Dollar nachgegeben.
http://194.97.1.200/charts/1320000/20060726_1328722_1.gif
Der Dow Jones habe den Widerstand bei 11.120 Punkten erreicht, so die Strategen. Die kurzfristigen Signale der Markttechnik trübten sich weiter, eindeutige Verkaufssignale stünden noch aus, seien aber in Kürze zu erwarten. Bei 11.040 und 10.960 Zählern befänden sich die nächsten Unterstützungslinien.
Dow Jones im 5-Tagesausblick
26.07.2006 - 12:44:25 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des Dow Jones verbessert sich wieder, ohne gänzlich zu überzeugen berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht würden kaum noch negative Impulse vorliegen. Die Trendindikatoren MACD und Momentum seien aufwärts gerichtet. Der MACD befinde sich noch im negativen Bereich, während das Momentum aktuell die Nullachse nach oben schneide. Von einem Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik könne somit noch nicht gesprochen werden, wohl aber von der weitestgehenden Herausnahme der negativen Impulse. Eindeutig positive Impulse kämen von den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren. RSI und Stochastiks würden aufwärts tendieren und eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik, welche die Überkauftbereiche noch nicht erreicht habe, signalisieren. Die Volatilität liege bei 31,89 (125,73) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,19 % (1,19) entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten auf Grund der intakten Aufwärtsbewegungsdynamik von Seiten der Overbought/Oversold-Indikatoren mit einer Fortsetzung der eingeleiteten Aufwärtsbewegung. Ein sehr positives Signal wäre die erfolgreiche Verteidigung der starken Unterstützung bei 10.705 Zählern, wodurch die Gefahr der Ausbildung eines mittelfristigen Abwärtstrendszenarios deutlich reduziert worden wäre. An eben dieser Stelle hätte der Dow Jones Mitte Juni seine Erholung bis 11.236 Stellen gestartet.
Diese Haltemarke dürfte aus Sicht der Börsenprofis das Minimalziel für den Dow Jones auf Wochensicht darstellen. Kämen dann positive Impulse des Trendumfelds hinzu, seien weitere Kurssteigerungen möglich. Der nächste dann folgende leichte Widerstand liege bei 11.335 Punkten. Könne die Haltemarke bei 11.236 Zählern überwunden werden, dürfte eine (tages-)charttechnische W-Formation vorliegen, die den Dow Jones bis 11.641 Stellen führen könne, wenn auch sicherlich nicht auf Wochensicht. Gelinge an der Marke von 11.236 Punkten der Auf- und Ausbau eines mittelfristigen Überhangs an Aufwärtspotenzial und -dynamik nicht, dürfte es bei einer volatilen Seitwärts-Range zwischen 10.705 und 11.236 Zählern bleiben. Die Kraft der Aufwärtsbewegungsdynamik werde nämlich demnächst in Folge eines dann zunehmenden Überkauftszenarios sukzessive nachlassen, so die Strategen. Die Marken von 11.048 und 10.962 Punkten dürften in diesem Szenarien kaum noch Bedeutung besitzen.
http://194.97.1.200/charts/1320000/20060726_1328679_1.gif
DAX, Zukunftsmusik
26.07.2006 - 13:04:49 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Der DAX habe gestern die ordentlichen Vortagesgewinne auf hohem Niveau konsolidiert. Dank des marginalen Tagesminus von 12 Punkten konnte dabei den Experten zufolge die 200-Tagelinie, die aktuell bei 5.557 Zählern verlaufe, verteidigt werden. Zudem bessere sich die Indikatorenlage auf Tagesbasis. So arbeiteten derzeit sowohl Stochastik als auch MACD an einem neuen Einstiegssignal. Um neues Aufwärtspotential zu generieren, ist nach Einschätzung der Analysten aber ein Bruch des seit 11. Mai bestehenden Abwärtstrends bei aktuell 5.600 Stellen vonnöten. Im Erfolgsfall markiere die Nackenlinie der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei derzeit 5.695 Punkten die nächste Anlaufmarke.
Die Komplettierung einer solchen Umkehrformation käme nach Meinung der Marktbeobachter "zweifellos" einem charttechnischen Befreiungsschlag gleich, da sich dann Kurspotential für einen Angriff auf das bisherige Jahreshoch bei 6.162 Zählern ergeben würde. Ein solches Szenario sei gegenwärtig aber noch Zukunftsmusik. Auf der Unterseite sehe sich der DAX neben der genannten 200-Tagelinie durch das Tief vom 22. Mai bei 5.513 bzw. verschiedene alte Hoch- und Tiefpunkte im Bereich von 5.500 Stellen abgesichert.
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Nasdaq im 5-Tagesausblick
27.07.2006 - 13:03:49 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des Nasdaq hat sich etwas erholt, präsentiert sich aber weiterhin eher schwach, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht dürften negative Impulse vorliegen. Die Trendindikatoren MACD und Momentum würden einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik bescheinigen, der zur Zeit allerdings abgebaut werde. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren sollen aus Sicht der Trading-Strategen hingegen die positiven Impulse überwiegen. RSI und Stochastiks seien aufwärts gerichtet und würden eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik signalisieren. Die Volatilität liege bei 32,96 (31,64) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,59 % (1,55) entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Marktbeobachter auf Grund der positiven Impulse von Seiten der Overbought/Oversold-Indikatoren mit einem zunächst noch ansteigenden Nasdaq Composite. Weiterhin geben sie an, nicht von einer Auflösung des Abwärtstrends, dessen obere Begrenzungslinie bei aktuell 2.127 Zählern verlaufe, auszugehen. Trotz der Verbesserung des Trendumfeldes würden dort noch negative Impulse vorliegen. Insofern sei ein Ausbruch über 2.096 Punkte auf Wochensicht nicht sehr wahrscheinlich, sodass der Abwärtstrend aus Sicht der Handelsexperten intakt bleiben dürfte. Die Volatilität im Nasdaq bleibe weiterhin hoch. Schwankungen um die Marke bei 2.069 Stellen seien mithin das wahrscheinlichste Szenario.
Sollte der Abwärtstrend wider Erwarten aufgelöst werden, würden sich die nächsten beiden Widerstände bei 2.150 und bei 2.191 Punkten befinden. Nach unten sei der Nasdaq mit der starken Unterstützung bei 2.024 Stellen, die allein in der letzten Woche zweimal erfolgreich getestet worden wäre, gut abgesichert. Umso verheerender könne ein Durchbruch unter diese wichtige Marke sein. Nachfolgende Unterstützungen würden bei 1.992 und 1.960 Zählern liegen. Es handele sich hierbei aber umso sehr leichte Unterstützungen, sodass ein Durchbruch unter 2.024 Stellen vermutlich sogar höhere Kursrückgänge als die genannten Marken zur Folge hätte. Die Marktprofis rechnen zwar nicht mit einem solchen Durchbruch auf Wochensicht, völlig außer Acht gelassen werden sollte dieses Risiko aber nicht.
http://194.97.1.200/charts/1330000/20060727_1330058_1.gif
DAX, potenzieller Buy-Trigger
27.07.2006 - 13:20:40 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Der DAX habe gestern die zweite Kerze in Folge mit einem kleinen Kerzenkörper ausgebildet. Zudem befinde sich die gestrige Tagesspanne komplett innerhalb der Vortagesspanne. Beides sind aus Sicht der Analysten Indizien für einen neuen Volatilitätsimpuls. Da die Ausbruchsrichtung bei einem solchen Inside Day nicht mit statistischer Signifikanz vorhergesagt werden könne, definieren diese das gestrige Tageshoch bei 5.596 Punkten als potenziellen Buy-Trigger bzw. das Tagestief bei 5.555 Zählern als Einstiegsniveau auf der Short-Seite. Dieses prozyklische Agieren habe den "Charme", dass die Bewegungsrichtung dann jeweils durch den Bruch des seit dem 11. Mai bestehenden Abwärtstrends, der aktuell bei 5.590 Stellen bzw. durch einen erneuten Rutsch unter die 200-Tagelinie bei derzeit 5.560 Punkten verlaufe, bestätigt werde.
Bei einem Ausbruch nach oben markiert die Nackenlinie der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei 5.693 Zählern die nächste Anlaufmarke. Im negativen Fall dürfte der DAX nach Einschätzung der Marktbeobachter zügig die Unterstützung in Form verschiedener Tiefpunkte bei rund 5.500 Punkten ausloten
http://194.97.1.200/charts/1330000/20060727_1330094_1.gif
DAX-Future, Stabilisierungsansätze
28.07.2006 - 09:06:17 Uhr
Wagner Research Concepts
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner Research Concepts, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Im deutschen Aktienindex seien gestern steigende Kurse zu sehen gewesen. Bisher habe es jedoch nur knapp zur Vollendung der "ersten Umkehrformation" im Tageschart gereicht. Im Zuge der Gewinnmitnahmen in den US Märkten sei am Abend der DAX-Future wie auch der Euro STOXX50-Future jedoch wieder leicht zurückgerutscht, was die Zugewinne in deren jeweiligen Indizes nach Angaben des Marktbeobachters wieder leicht relativiert habe.
Im Mittelpunkt der Beurteilungen durch den Handelsexperten bei Wagner Research Concepts der international wichtigsten Aktienindizes stehen nach dessen Angaben weiterhin die Stabilisierungsansätze, welche sich diesem zufolge in Form von potenziellen Umkehrformationen auf Tages- wie Wochenbasis ausbildeten und zum Teil noch ausbilden würden. Strategisch gesehen seien hier besonders die Formationsbildungen (Doppelboden) in den Wochencharts vom DAX und Euro STOXX50, aber auch im Dow Jones und im S&P 500 Index von Interesse.
DAX, das Umfeld und die Erwartungen
28.07.2006 - 09:03:30 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf das aktuelle Marktumfeld und die technische Ausgangslage des DAX.
Leichtere Kurse in der Wall Street mit einem besonderen Widerhall im Technologiesegment hätten sich mehrheitlich an den wesentlichen asiatischen Handelsplätzen fortgesetzt, so dass die Marktbeobachter von einer etwas schwächeren Eröffnung der europäischen Börsen ausgehen müssten. Die vorbörslich heute Morgen veröffentlichten europäische Unternehmensergebnisse dürften sich darüber hinaus wenig spektakulär gestalten, so die Experten. Diese berichten weiter einen ausgesprochen ruhigen Handelstag zu erwarten.
Mit Widerstand sei beim DAX im Bereich bei 5.700/5.729 Zählern zu rechnen. Unterstützung läge im Bereich von 5.640/5.615 Stellen.
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DAX-Future, Support-/Resist-Marken
28.07.2006 - 09:32:38 Uhr
trading-notes
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktbeobachter bei trading-notes berichten von deren erwarteten Support- und Resist-Marken im DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe sich gestern in Richtung 5.700er Marke bewegt, dann allerdings seine Gewinne wieder abgegeben. Am Ende habe er bei 5.635 Punkten, ein Plus von 0,4 %, geschlossen.
Den Handelstag heute erwarten die Experten wieder fester. Die wichtigsten Widerstandsmarken lägen bei 5.665/68, bei 5.670/75, bei 5.680/83 und bei 5.688/93 Zählern. Der DAX-Future könne heute noch mal sein Tageshoch von gestern bei 5.693 Stellen erreichen. Damit würde sich aus Sicht der Marktkenner eine interessante Short-Möglichkeit ergeben. Sollten die Widerstände auch weiterhin bestätigt werden, wären kurzfristig Short-Positionen sinnvoll.
Wichtige Unterstützungen für heute sehen die Handelsexperten bei 5.655/50, bei 5.648/45 sowie bei 5.643/38 und bei 5.635/30 Punkten.
Die Experten berichten, dass der DAX-Future noch eine Eröffnunglücke von gestern zu schließen habe. Damit würde sich weiteres Abwärtspotenzial ergeben, da damit das Tief von gestern unterschritten werde. Long-Positionen wären heute nur sinnvoll, so die Strategen, sollten die Unterstützungen halten.
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Dow Jones, Test der Aufwärtstrendlinie?
28.07.2006 - 12:55:00 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die gestrigen, laut den Marktbeobachtern wenig volatilen Bewegungen, brächten kaum neue Erkenntnisse mit sich. Nach der aktuellen Erholungsphase sollte aus deren Sicht beim Dow Jones unverändert mit einer ersten Korrektur in Richtung 11.040/50 Punkte gerechnet werden. Ein Ausbruch über den 11.150er Widerstand bleibe zunächst abzuwarten, denn erst oberhalb dieser Marke sollten alsbald dem Experten zufolge von den Analysten nach deren Angaben in der Vergangenheit genannten Zielbereiche auf der Oberseite erreicht werden. Zunächst dürfe jedoch ein Test der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und somit erste Rücksetzer nicht überraschen
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DAX, Ende der Sommerkorrektur?
28.07.2006 - 13:22:10 Uhr
Optionsbrief
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der DAX steht vor massiven Kaufsignalen, so berichten die technischen Analysten beim Optionsbrief.
Mit einem Plus von nur 0,8 % habe sich der DAX im Vergleich zur letzten Ausgabe unter dem Strich nur wenig verändert, wobei es in den einzelnen Sitzungen allerdings teilweise sehr turbulent zugegangen wäre. Am Donnerstag sei der Handel noch sehr ruhig verlaufen, denn der Markt habe in einer engen Spanne von nur 52 Punkten seitwärts oszilliert. In der folgenden Sitzung hätte der DAX dann allerdings in der Spitze bis 5.424 Zähler nachgegeben, sich bis zur Schlussglocke aber wieder bis auf 5.451 Stellen erholen können. Am Montag sei es zu einer kräftigen Gegenbewegung mit einem Schlussstand von 5.578 Zählern gekommen. Am 25.07. wäre der Index Intraday dreimal an der 5.600er Marke gescheitert und habe bei 5.565 Punkten geschlossen.
Im gestrigen Handel sei der Ausbruch über 5.600 abermals misslungen, so die Handelsexperten, und das Marktbarometer habe die Sitzung mit 5.583 Stellen beendet. Doch heute Morgen wäre der Index mit einem Gap von 32 Zählern über 5.600 in den Handel gestartet. Das bedeute aus Sicht der Börsenprofis, dass der DAX nun unmittelbar vor massiven Kaufsignalen stehe. Denn zum einen verlaufe die mittelfristige Abwärtstrendgerade, die sich über die Mai- und Juli-Tops konstruieren lasse, aktuell bei 5.600 Stellen. Zum anderen stehe der deutsche Leitindex vor der Vollendung einer der zuverlässigsten charttechnischen Umkehrformationen. Denn mit den Tiefpunkten von Mai und Juli bei 5.513 und bei 5.365 Punkten sowie dem darunter liegenden Junitief von 5.244 Zählern habe sich im Chart eine so genannte inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation herausgebildet, deren Nackenlinie im Bereich von 5.700 verlaufe.
Das heißt nach Meinung der Trading-Strategen, wenn dem DAX der Bruch über die Nackenlinie gelinge, dürften sich massive Kaufsignale ergeben. Aus charttechnischer Sicht eröffne sich dann ein Aufwärtspotenzial von rund 520 Punkten, was dem Abstand zwischen dem Junitief und der Nackenlinie entspreche. Der Weg wäre also frei bis zu den Jahreshochs bei 6.162 Stellen bzw. theoretisch sogar bis 6.220 Punkte. Dazu komme, dass die Markttechnik ebenfalls bullish zu interpretieren sei. Nachdem das Momentum zuletzt an der wichtigen Mittellinie wieder nach oben gedreht wäre, habe nun auch der MACD auf Kauf geschaltet.
Als Fazit geben die Marktbeobachter an, dass der DAX jetzt ganz knapp vor entscheidenden Kaufsignalen stehe. Sobald das 5.600er Niveau und darüber die wichtige Entscheidungsmarke von 5.700 überwunden werden könnten, sei die Sommerkorrektur nach Angaben der Strategen zu Ende.
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Dow Jones, signifikante Verkaufssignale
28.07.2006 - 12:53:12 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die US Börsen haben zum Handelsschluss ihre Gewinne abgegeben und sind ins Minus gedreht, so die Marktexperten bei Lang & Schwarz.
An die Spitze des Dow Jones habe sich Pfizer mit 2,15 % auf 25,65 US-Dollar gesetzt. Der Pharmakonzern hätte zuvor von der EU Kommission die Zulassung für "Sutent" erhalten, einem Mittel zur Behandlung einer fortgeschrittenen Form von Nierenkrebs. Merck & Co. sei um 1,99 % auf 40,98 US-Dollar geklettert. Hewlett-Packard habe um 1,39 % auf 32,19 US-Dollar zugelegt. Microsoft verlor nach Angaben der Marktbeobachter 2,05% auf 23,87 US-Dollar. Home Depot fiel den Experten zufolge um 1,96 % auf 34,02 und Aloca um 1,54 % auf 29,32 US-Dollar. Exxon Mobil habe trotz Zahlen über den Erwartungen 0,20 % auf 66,47 US-Dollar verloren, Dow Chemical sei um 10,03 % auf 33,54 US-Dollar gesunken. Der Chemiekonzern hätte im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen verfehlt. Akamai Technologies kletterte laut den Handelsexperten nach Zahlen um 22,77 % auf 36,83 US-Dollar. An der Nasdaq sei Symantec um 9,11 % auf 17,24 US-Dollar gestiegen. Warner Music habe 3,85 % auf 24,24 US-Dollar eingebüßt, nachdem die EMI Group die Übernahmepläne aufgegeben hätte.
Der Dow Jones habe erneut nicht über dem Widerstand bei 11.120 Punkten schließen können. Die kurzfristigen Signale der Markttechnik hätten signifikante Verkaufssignale generiert. Die nächsten Unterstützungslinien befänden sich aktuellbei 11.040 und 10.960 Zählern, so die Strategen bei Lang & Schwarz.
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DAX-Future, das aktuelle Kursziel
31.07.2006 - 08:15:44 Uhr
Wagner Research Concepts
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Handelsexperte bei Wagner Research Concepts, blickt auf die Aktienmärkte und das Umfeld des DAX-Future.
Trotz eines anhaltenden Nahost-Konfliktes und hoher Ölpreise hätten die international wichtigsten Aktien-Indizes in der Vorwoche kräftig zulegen können und ihre positive Tendenz bis zum Freitagabend beibehalten. Den "letzten" Antrieb der Vorwoche sehen Marktbeobachter den Experten zufolge im veröffentlichten US Bruttoinlandsprodukt, welches die Zinsängste der Marktteilnehmer zerstreut haben solle. Nachdem bereits am Donnerstag eine Abkühlung im US Immobilienmarkt ausgewiesen worden wäre, sei am Freitag ein geringeres Wirtschaftswachstum in den USA interpretiert worden, womit sich viele Marktteilnehmer in der Hoffnung bestärkt gesehen hätten, dass die Fed die Zinsen vorerst nicht weiter erhöhen werde.
Auffällig sei aus Sicht des Analysten, dass nahezu alle Aktienindizes, die von den Handelsexperten analysiert worden wären, neue Hochs innerhalb ihrer jüngsten Aufwärtsimpulse markiert, ihre Umkehrformationen (Doppelboden) und auf Basis ihrer Wochencharts vollendet hätten, sowie überwiegend unmittelbar vor der Vollendung der bereits in der Vorwoche diskutierten Umkehrformationen innerhalb ihrer Wochencharts stünden. Markttechnisch habe sich deren Verfassung ebenfalls deutlich verbessert, Schwungkraft und Dynamik steigen nach Einschätzung des Marktbeobachters, die Set Ups auf Tagesbasis stehen unmittelbar vor ihren Wechseln auf long.
Der Stratege bei Wagner Research Concepts geben an, für die Aktienseite weiterhin bullish bleiben und an ihren bisherigen Kurszielen festhalten zu wollen. Diese definierten sich derzeit im DAX auf den Bereich um 5.729 Punkte und im DAX-Future um 5.765 Zähler
S&P 500, technische Aussichten
03.08.2006 - 11:10:13 Uhr
Wagner Research Concepts
Frankfurt (derivatecheck.de) - Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner Research Concepts, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des S&P 500.
Der S&P 500 Index habe im gestrigen Tageshoch ein Kursniveau markiert, welches letztmals am 05. Juni zu sehen gewesen wäre. Danach sei es zur Ausbildung des bisher noch gültigen Jahrestiefs gekommen. Der Experte von Wagner Research Concepts gibt an, eine vom Start weg überwiegend positive Entwicklung auch in den europäischen Börsenbarometern gesehen zu haben. Auch hier wären die Verluste vom Dienstag praktisch aufgeholt worden.
Das Fazit des Trading-Strategen lautet, dass sich die allgemein gültige Ausgangslage im Vergleich zu den Aussagen der Vortage kaum verändert habe. Im Zusammenhang mit der gestrigen Kurserholung hätte sich diese nicht einmal mehr verschlechtert.
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DAX mit Rückwind?
04.08.2006 - 09:21:33 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf das aktuelle Marktumfeld und die technische Ausgangslage des DAX.
Eine sich nach dem europäischen Börsenschluss erholende Wall Street dürfte den europäischen Märkten aus Sicht der Strategen heute voraussichtlich Auftrieb verleihen. Der eigentliche Tagestrend sollte sich allerdings erst nach der Veröffentlichung der US Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr offenbaren. Die Marktanalysten rechnen damit, dass Royal Philips sich aufgrund der Ankündigung eines Rückkaufs eigener Aktien im Werte von 4 Mrd. Euro bewegen werde.
Stützung im DAX bestehe nach Angaben der technischen Experten bei der HSH Nordbank bei etwa 5.600 Zählern, Widerstand bei 5.680 Stellen
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DAX, Ende der Sommerkorrektur?
04.08.2006 - 09:55:53 Uhr
Optionsbrief
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der DAX konnte die wichtige charttechnische Hürde von 5.600 Punkten überwinden, so berichten die technischen Analysten beim Optionsbrief.
Der DAX befinde sich auf dem besten Weg, die Sommerkorrektur zu beenden. Am Donnerstag sei ihm mit einem Schlusskurs von 5.659 Zählern der Sprung über die zuvor heiß umkämpfte 5.600er Marke gelungen und damit auch über die seit Mai gültige Abwärtstrendgerade. In der folgenden Sitzung hätte bis zum Handelsende mit 5.708 Stellen sogar die 5.700er Marke überwunden werden können. Am Montag wäre dann eine technische Gegenbewegung auf die vorangegangenen Gewinne, in deren Verlauf der DAX bei 5.682 Punkte geschlossen hätte, gestartet. In der Dienstagssitzung habe das Marktbarometer bis zur Schlussglocke bis auf 5.597 Zähler zurückgesetzt und damit erfolgreich 5.600 Stellen verteidigt. Im gestrigen Handel hätte der Index ein deutliches Plus von 1,5 % auf 5.681 Punkte verzeichnet. Das bedeute, dass mit dem Break der mittelfristigen Abwärtstrendgeraden der DAX ein Kaufsignal generiert habe. Zudem hätte sich der ehemalige Widerstand von 5.600 Punkten nun in eine solide Unterstützung gewandelt.
Die Marktexperten geben an, dass die Entscheidung über die Trendrichtung der kommenden Wochen damit nun bei 5.700/5.730 Zähler fallen sollte. Denn in diesem Bereich würden sich die letzten entscheidenden Widerstände befinden, so deren Prognose. Im Detail heiße das, dass zum einen die Nackenlinie der inversen Schulter-Kopf-Schulter im Augenblick bei 5.692 Stellen verlaufe und zum anderen das Intradaytop vom 02. Juli bei 5.730 Punkten liege. Wenn also der Ausbruch über 5.730 Zähler gelinge, so die Trading-Strategen, sei die umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter und damit eine der bedeutendsten Umkehrformationen eindeutig vollendet. Dazu komme, dass der DAX in der Sommerkorrektur vom Mai-Top bis zum Junitief einen Einbruch um 5.850 Stellen verzeichnet habe, womit eine typische 50 %-Korrektur eine Erholung bis 5.717 Punkte erlaube. Könne der Index weiter zulegen, bedeute dies den Start eines neuen mittelfristigen Aufwärtstrends.
Mit dem Anstieg über 5.730 Zähler, so die Marktbeobachter, wäre die Sommerkorrektur beendet. Dann dürften sich mächtige Kaufsignale ergeben und der ehemalige Widerstandsbereich bei 5.700/5.730 Stellen würde zu einer massiven Unterstützung werden. Als erstes Kursziel sollte dann die runde 6.000er Marke angesteuert werden. Nach unten sei der DAX durch die soliden Unterstützungen bei 5.600 Punkte abgesichert. Sofern 5.600 Zähler allerdings noch einmal unterschritten werden würden, wäre theoretisch ein Rücksetzer bis zum Jahrestief bei 5.292 Stellen möglich. Die Markttechnik spreche jetzt ebenfalls für weiter steigende Notierungen, so heißt es. Nachdem die Trendfolger im Juli um ihre Mittellinien oszilliert hätten, bestehe erhebliches Bewegungspotenzial. Zudem haben nun Stochastik sowie Momentum jetzt wieder auf Kauf geschaltet. Die Trading-Strategen geben a,. dass der DAX unmittelbar vor dem letzten entscheidenden Widerstandsbereich notiere. Damit würden aus ihrer Sicht jetzt nur noch zwei bis drei festere Sitzungen fehlen, um die Sommerkorrektur zu beenden.
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Dow Jones, ein Anstieg ist möglich
04.08.2006 - 13:29:59 Uhr
JRC
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe im gestrigen Handel wieder eine aus Sicht der Analysten sehr wichtige Widerstandszone bei 11.250 Punkten erreicht. Diese gehen weiterhin von einem Anstieg bis 11.328 und sogar 11.464 Zählern aus, falls diese Hürde genommen werde. Solange dieser Ausbruch ausbleibe, dürften nach deren Einschätzung eine weitere Seitwärtsbewegung zwischen 11.050 und 11.250 Stellen und somit ein erneuter Abprall nicht überraschen.
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Nasdaq im 5-Tagesausblick
04.08.2006 - 13:12:35 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des Nasdaq Composite hat sich erholt, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen aber nach wie vor negative Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen den Analysten zufolge noch einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik, der allerdings insbesondere vom MACD kontinuierlich abgebaut werde. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren überwögen die positiven Impulse leicht. RSI und Stochastiks steigen nach Angaben der Marktbeobachter minimal an. Die Aufwärtsbewegungsdynamik sei somit nicht allzu stark ausgeprägt. Zudem befänden sich die Stochastiks im überkauften Bereich. Die Volatilität liege bei 33,11 (32,96) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,58 (1,59) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Handelsexperten bei der SEB auf Grund der sich stabilisierenden Markttechnik mit einem gut behaupteten Nasdaq und damit mit einem Test des Abwärtstrends. Die obere Begrenzungslinie des Abwärtstrends verlaufe derzeit bei 2.104 Zählern. Selbst wenn der Index seine ursprüngliche Tradingrange zwischen 2.069 und 2.096 Stellen beibehalte, komme es also wegen der fallenden Begrenzungslinie zu einem Test des seit Anfang Mai bestehenden Abwärtstrends. Die Chancen für eine Auflösung des Abwärtstrends stehen aus Sicht der Strategen dabei nicht schlecht. Allerdings ist nach deren Einschätzung eher davon auszugehen, dass dieser zur Seite aufgelöst werde.
Die Markttechnik lässt nach Meinung der Marktbeobachter eher auf eine stabile Tendenz schließen, als auf einen bevorstehenden stärkeren Kursanstieg. Denn für einen solchen fehlten aktuell die dynamischen Impulse. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass der Nasdaq bis zum Widerstand bei 2.191 Punkten, an dem die Aufwärtsbewegung Ende Juni gestoppt worden wäre, ansteigen könne. Ohnehin dürfte sich die Richtung für den Index erst mit einem Ausbruch über 2.096 oder aber einem Durchbruch unter 2.069 Stellen herauskristallisieren, so die Analysten weiter. Die Gefahren bei einem Durchbruch wären dabei höher einzuschätzen als die Chancen bei einem Ausbruch. Sollte der Nasdaq signifikant unter das 2.069er Niveau fallen und der Abwärtstrend bestätigt werden, halten diese einen Test der Marke von 2.024 Stellen für sehr wahrscheinlich. Eine Auflösung des Aufwärtstrends hätte aber möglicherweise "nur eine gut behauptete Tendenz" zur Folge.
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Dow Jones, Trendwechsel nach unten greifbar
04.08.2006 - 13:35:33 Uhr
Optionsbrief
Frankfurt (derivatecheck.de) - Der Dow Jones präsentiert sich im Wochenvergleich mit einem Anstieg von nur 97,40 Punkten (0,9 %) nahezu unverändert, so berichten die technischen Analysten beim Optionsbrief.
Die Aufwärtstrends hätten an Eindeutigkeit gewonnen, nachdem im Wochenverlauf der 100-Tage-GD nach oben gekreuzt worden wäre. Der Dow Jones befinde sich jetzt sowohl in kurzfristigen, mittelfristigen als auch in langfristigen Aufwärtstrends. Die Eindeutigkeit der Aufwärtstrends in allen Zeithorizonten sei aber noch nicht ganz sicher, so die Handelsexperten, da der Kurs erst um 0,34 % über dem 100-Tage-GD bei 11.162,40 Punkten notiere. Solange kein GD nach unten gekreuzt werde, stelle sich das nächste Kursziel auf das am 10.05.2006 markierte Fünfjahreshoch von 11.642,70 Zählern. Damit bestehe vorläufig ein Aufwärtspotenzial von 3,95 %. Darüber dürfte dann das Zehnjahreshoch bei 11.723,00 Stellen angepeilt werden, was ein Aufwärtspotenzial von 4,67 % eröffne.
Die Trading-Strategen geben an, dass, wer sich nach der 200-Tagelinie richte, seit dem Kaufsignal vom 24.07.2006 auf der Hausse-Seite engagiert sei. Der Dow Jones präsentiere sich aus ihrer Sicht mit einer unverändert niedrigen Trendstärke. Das bedeute, dass bei rückläufigen Notierungen jetzt ein Trendwechsel nach unten greifbar werden würde. Laut der Prognose der Marktbeobachter bestehe aufgrund der unveränderten Trendstärke für Trend-Investments vorläufig kein Handlungsbedarf. Es empfehle sich ihrer Meinung nach daher, die bestehenden Hausse-Positionen mit einer Investitionsquote von vorerst nur 40 % beizubehalten.
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Ausblick: Dax attackiert Jahreshoch
Die kommende Börsenwoche steht ganz im Zeichen der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Außerdem veröffentlichen zahlreiche Dax-Schwergewichte ihre Quartalszahlen.
Der Frankfurter Aktienmarkt dürfte nach Meinung von Analysten nach der bisher eher unentschlossenen Tendenz in den kommenden Tagen nach oben streben. In der vergangenen Woche hatte sich der Dax trotz recht guter Unternehmensdaten in einer engen Spanne zwischen 5600 und 5700 Punkten bewegt.
«Wir haben Sommerpause», kommentierte Fiedel Helmer, Aktienexperte beim Bankhaus Hauck & Aufhäuser im Gespräch mit der Netzeitung das Marktgeschehen. «Die Unternehmensdaten der Dax-Werte waren aber zu 80 Prozent gut. Damit werden deutsche Aktien wieder attraktiver», gab sich Helmer optimistisch.
Die Aktienexperten der Commerzbank verweisen auf die derzeit sensible Lage. Der Deutsche Aktienmarkt sei aber bei 5600 Punkten gut abgesichert, schreiben die Analysten in ihrem wöchentlichen Ausblick. Technische Analysten sehen gar kurzfristiges Aufwärtspotential. Die Experten von HSBC Trinkaus & Burkhardt halten in ihrem Kapitalmarktausblick eine Attacke auf das Jahreshoch von 6162 Punkten für möglich.
In der kommenden Woche dürfte sich das Interesse der Anleger auf die am Dienstag anstehende Zinssitzung der US-Notenbank Fed richten. Die am Freitag schwächer als erwartet ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt nähren nach Meinung von Aktienhändlern die Hoffnung der Anleger, dass die Fed nach 17 Zinserhöhungen in Folge am kommenden Dienstag eine Pause einlegen wird. Im Juli waren von der US-Wirtschaft 30.000 Stellen weniger als erwartet geschaffen worden.
Berichtsaison auf der Zielgerade
Aktienexperte Helmer spekuliert gar auf Diskussionen um einen Rückschritt in der Zinspolitik der Fed: «Da die Konjunkturdaten in den USA nicht so prickelnd sind, wäre auch eine aufkeimende Diskussion über eine Zinssenkung hilfreich», sagte er am Freitag.
Neben der Zinsentscheidung werden noch einmal zahlreiche Dax-Unternehmen mit ihren Bilanz-Zahlen für Bewegung in den Kursen sorgen. Am Mittwoch und Donnerstag kommen die Zahlen von Commerzbank, Adidas, HypoRealEstate, RWE, Telekom und Tui. Am Freitag wird ThyssenKrupp seine endgültigen Zahlen vorlegen. Daneben berichten noch zahlreiche Unternehmen aus dem Tec- und M-Dax über ihr abgelaufenes Quartal. (nz)
07.08.2006 15:12
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Erneut verzeichnete der Nasdaq 100 einen Handelstag mit hoher Schwankungsintensität. Zunächst stieg der Index am Freitag bis auf 1.530 Punkte, worauf deutliche Verkäufe einsetzten und den Index intraday bis auf 1.490 Punkte fielen ließen. Zum Wochenende hin setzten Rückkäufe ein, der Index ging mit 1.503 Punkten in den Feierabend. Ein Rückschlag für die Bullen? Aus charttechnischer Sicht nicht unbedingt, obwohl die Nasdaq-Futures leichte Verluste anzeigen.
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09.08.2006 08:12
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Seit Ende Juli bewegt sich der DAX nun in einer Tradingrange zwischen den Chartmarken 5.576+ sowie 5.729/41, sodass die Zeit für einen Ausbruch mit Festlegung einer neuen Bewegungsrichtung langsam aber sicher näher kommen sollte. Am Dienstag wurde die Entscheidung allerdings erneut vertagt. Der Doji zeigt, dass im Markt niemand so recht weiß, wohin es weiter gehen soll. Der DAX schwankte zwischen 5.630 und 5.678 Punkten mit einer freundlichen Tendenz und rund einem halben Prozentpunkt Gewinn zum Vortagsschluss. Die schwächeren US-Börsen lassen aber die Gewinne wieder dahinschmelzen, wie der Blick auf die Indikationen zeigt.
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09.08.2006 08:14
Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - DAX-Firmen mit Zahlen im Fokus
Die meisten deutschen Aktien dürften am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten. Der DAX-Future entsprach am Morgen einem DAX-Stand <DAX.ETR> von 5.662,03 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 0,45 Prozent auf 5.651,92 Punkte zugelegt.
Die Vorgaben aus Übersee fielen gemischt aus: Der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> hatte am Vorabend im Anschluss an die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank nach zwischenzeitlich deutlichen Gewinnen mit Verlusten geschlossen. Nach Xetra-Schluss verlor der Index rund 73 Punkte. Der japanische Nikkei-225-Index <N225.FX1> drehte hingegen kurz vor Börsenschluss ins Plus, nachdem für Juni im Maschinenbau ein unerwartet starker Auftragseingang gemeldet wurde.
Im Fokus am deutschen Markt stehen an diesem Tag insbesondere die DAX-Unternehmen Commerzbank, HRE und adidas, die vorbörslich Quartalszahlen vorlegten. Auch Infineon dürften wegen des Börsengangs der Tochter Qimonda Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Die Commerzbank <CBK.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verfehlte im zweiten Quartal 2006 wegen hoher Restrukturierungskosten im Zuge der Übernahme des Immobilienfinanzierers Eurohypo die Markterwartungen. Der Überschuss lag zwischen April und Juni bei 285 Millionen Euro nach 175 Millionen Euro im Vorjahr. In dem Ergebnis sind den Angaben der Bank zufolge 214 Millionen Euro Restrukturierungsaufwand enthalten. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 337 Millionen Euro gerechnet.
Die Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) <HRX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) bestätigte nach einem etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Gewinnsprung im zweiten Quartal die Prognosen für das laufende Jahr. "Der Vorstand rechnet weiterhin mit dem Anstieg des Vorsteuerergebnisses des Konzerns um mindestens 20 Prozent auf mehr als 530 Millionen Euro", teilte die Bank mit. Zwischen April und Juni sei der Vorsteuergewinn um 20,4 Prozent auf 136 Millionen Euro geklettert. Elf von dpa-AFX befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 138 Millionen Euro gerechnet.
Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas <ADS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat im zweiten Quartal dank der Fußball-Weltmeisterschaft einen Umsatzsprung verzeichnet. Der Umsatz von April bis Juni stieg um 60,1 Prozent auf 2,428 Milliarden Euro. Die Zahlen sind Händlern zufolge besser als erwartet ausgefallen. Insbesondere der erhöhte Umsatzausblick sei positiv, hieß es in einer ersten Einschätzung.
Infineon-Aktien <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) dürften nach Ansicht von Händlern unter Druck geraten. Die Halbleiter-Tochter Qimonda geht für 13,00 US-Dollar je Papier an die Börse und damit deutlich billiger als zunächst geplant. Das Emmissionsvolumen betrage 546 Millionen Dollar, teilte Infineon in der Nacht zum Mittwoch mit. Ursprünglich wollte Infineon ein Emissionsvolumen von 1 bis 1,1 Milliarden Dollar erzielen. "Das ist noch weniger als befürchtet, die Kursverluste von Infineon dürften sich ausdehnen", vermutete der Händler.
Im TecDAX ist der Solarkonzern Conergy <CGY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) im abgelaufenen Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Überschuss wuchs von 2,81 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 5,02 Millionen Euro. Im ersten Quartal wies Conergy noch einen Verlust aus./ck/sc
AXC0025 2006-08-09/08:10
09.08.2006 08:31
DAX: Tagesausblick - Mittwoch, 09. August 2006
DAX: 5.651,92 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) + 60min Chart (1 Kerze = 60min)
Intraday Widerstände: 5.679/92 + 5.725/43
Intraday Unterstützungen: 5.650/53 + 5.579/82
Rückblick: Am letzten Handelstag wurde erwartet, dass der DAX die mehrstündige Seitwärtsphase nach dem 100 Punkte DAX Rutsch vom Montag fortschreibt. Der Handel war dann auch im wahrsten Sinne des wortes einschläfernd.
Charttechnischer Ausblick: Der maßgebliche Aufwärtstrend ist intakt. Er verläuft bei 5.634 (steigend). Am heutigen Tag wird der DAX nahezu unverändert in den Tag starten. Erwartet werden kann primär zunächst ein Anstieg bis 5.679/92. Ab 5.679/92 sollte der Index wieder nach unten abdrehen, um idealerweise zügig in Richtung 5.579/82 zu fallen. Werden 5.579/82 per Stunden- oder besser noch Tagesschlusskurs unterschritten, ergibt sich ein klassisches Verkaufssignal. Hält das untere Keylevel stand, so dürfte sich der DAX in der Range zwischen 5.600/5.700 weiter bewegen. Ein nachhaltiger Anstieg über 5.725/43 kann heute abermals nicht abgeleitet werden.
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/060809daxd1.gif
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/060809dax601.gif
US Aktienmarkt auf Zick Zack Kurs
09.08.2006 - 11:30:50 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten der HSH Nordbank berichten von den jüngsten Entwicklungen am US Aktienmarkt.
Im Zick Zack habe sich gestern der US Aktienmarkt bewegt. Zuerst wären die Anleger um 14:30 Uhr durch entgegen erwarteter +3,7% um 4,2 % (revidiert +2,5) und damit so stark wie seit Ende des Jahres 2004 nicht mehr gestiegene Lohnstückkosten geschockt gewesen. Diese wären allerdings zum Teil durch einen unerwartet hohen Produktivitätsanstieg um 1,1 % kompensiert worden. Gefolgt sei eine etwas festere Eröffnung, die dann zunehmend in den Sinkflug übergegangen wäre. Dann sei es zur schlagartigen Erholung gekommen, nachdem die Fed die Zinsen unverändert gelassen habe. Mit Jeffrey Lacker, dem Präsidenten der Richmond Fed, hätte sich erstmalig seit 2005 ein stimmberechtigtes Mitglied des Offenmarktkomitees einem einstimmigen Beschluss verwehrt. Marktbeobachter glauben, daraus bestenfalls eine Pause, keineswegs jedoch ein Ende des Zinserhöhungsprozess ableiten zu können. Hinzu mehren sich die Befürchtungen hinsichtlich einer nachhaltigeren Wirtschaftsabschwächung in den USA.
Schwächste Bestandteile der S&P 500 Familie wären dem gemäß die Bereiche Eigenheimbauer und Konsum gewesen, welche im Tagesverlauf um 3,6 % respektive 1,6 % nachgegeben hätten. Einmal mehr seien damit die Kursgewinne dem M&A-Bereich vorbehalten geblieben. So habe der Lebensmittelhersteller Aramark International ein mit Unterstützung von Private Equity-Firmen durch den Chairman des Unternehmens vorgelegtes Übernahmeangebot in Höhe von 6,3 Mrd. Dollar akzeptiert, während der NE-Mettallrecycler Aleris International zum Preis von 1,7 Mrd. US-Dollar durch die Private-Equity-Gesellschaft Texas Pacific Group Ventures übernommen werde. Der finnische Telefonhersteller Nokia erwerbe zum Preis von 60 Mio. US-Dollar den Musikdistributor Loudeye Corp., um damit auch auf diesem Gebiet Apples iPod herausfordern zu können. McData Corp. würden darüber hinaus zum Preis von 713 Mio. US-Dollar durch Brocade Communications übernommen werden. Die Marktbeobachter geben an, dass das Gewinner-, Verliererverhältnis an der NYSE sieben zu neun betragen habe.
http://194.97.1.200/charts/1340000/20060809_1341191_1.gif
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US Aktienmarkt auf Zick Zack Kurs
09.08.2006 - 11:30:50 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten der HSH Nordbank berichten von den jüngsten Entwicklungen am US Aktienmarkt.
Im Zick Zack habe sich gestern der US Aktienmarkt bewegt. Zuerst wären die Anleger um 14:30 Uhr durch entgegen erwarteter +3,7% um 4,2 % (revidiert +2,5) und damit so stark wie seit Ende des Jahres 2004 nicht mehr gestiegene Lohnstückkosten geschockt gewesen. Diese wären allerdings zum Teil durch einen unerwartet hohen Produktivitätsanstieg um 1,1 % kompensiert worden. Gefolgt sei eine etwas festere Eröffnung, die dann zunehmend in den Sinkflug übergegangen wäre. Dann sei es zur schlagartigen Erholung gekommen, nachdem die Fed die Zinsen unverändert gelassen habe. Mit Jeffrey Lacker, dem Präsidenten der Richmond Fed, hätte sich erstmalig seit 2005 ein stimmberechtigtes Mitglied des Offenmarktkomitees einem einstimmigen Beschluss verwehrt. Marktbeobachter glauben, daraus bestenfalls eine Pause, keineswegs jedoch ein Ende des Zinserhöhungsprozess ableiten zu können. Hinzu mehren sich die Befürchtungen hinsichtlich einer nachhaltigeren Wirtschaftsabschwächung in den USA.
Schwächste Bestandteile der S&P 500 Familie wären dem gemäß die Bereiche Eigenheimbauer und Konsum gewesen, welche im Tagesverlauf um 3,6 % respektive 1,6 % nachgegeben hätten. Einmal mehr seien damit die Kursgewinne dem M&A-Bereich vorbehalten geblieben. So habe der Lebensmittelhersteller Aramark International ein mit Unterstützung von Private Equity-Firmen durch den Chairman des Unternehmens vorgelegtes Übernahmeangebot in Höhe von 6,3 Mrd. Dollar akzeptiert, während der NE-Mettallrecycler Aleris International zum Preis von 1,7 Mrd. US-Dollar durch die Private-Equity-Gesellschaft Texas Pacific Group Ventures übernommen werde. Der finnische Telefonhersteller Nokia erwerbe zum Preis von 60 Mio. US-Dollar den Musikdistributor Loudeye Corp., um damit auch auf diesem Gebiet Apples iPod herausfordern zu können. McData Corp. würden darüber hinaus zum Preis von 713 Mio. US-Dollar durch Brocade Communications übernommen werden. Die Marktbeobachter geben an, dass das Gewinner-, Verliererverhältnis an der NYSE sieben zu neun betragen habe.
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DAX im 5-Tagesausblick
09.08.2006 - 11:59:53 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des DAX hat sich wenig verändert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht würden die positiven Impulse leicht überwiegen. Bei den Trendindikatoren befinde sich der MACD im positiven Bereich und tendiere seitwärts, während sich das Momentum von der Nullachse weder in die eine noch in die andere Richtung nachhaltig absetze. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren dürften hingegen die negativen Impulse überwiegen. RSI und Stochastiks hätten eher abwärts tendiert und eine intakte Abwärtsbewegungsdynamik, die allerdings bereits wieder nachzulassen scheine, signalisiert. Die Volatilität liege bei 91,38 (90,72) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,62 % (1,60) entspreche.
Die Trading-Strategen geben an, auf Sicht der kommenden fünf Handelstage auf Grund der überwiegend negativen Impulse von den Overbought/Oversold-Indikatoren, aber des zugleich stabilen Trendumfelds mit einer (knapp) behaupteten Tendenz zu rechnen. Dem DAX fehle momentan der zündende Funke. Ein Ausdruck dessen finde sich unter anderem beim Momentum wieder, das sich an der Nullachse bewege, sich aber hiervon weder nach oben noch nach unten deutlicher absetze. Der RSI verlaufe ebenfalls in der Summe seitwärts, trotz schnellerer Richtungsänderungen in den letzten Tagen. Die gleitenden Durchschnittslinien der letzten 38, 100 und 200 Tage würden momentan alle im Bereich von knapp 5.600 Punkten liegen.
Vermutlich werde dieses Niveau auf Wochensicht auch nicht mehr nachhaltig unterschritten, so die Marktkenner, obwohl die nächste richtige Unterstützung erst bei 5.554 Zählern liege. Nach oben werde der DAX aber aller Voraussicht nach Schwierigkeiten haben, den Widerstand bei 5.694 Stellen nachhaltig zu überwinden. Dafür fehle es gegenwärtig an den dynamischen Impulsen. Dabei könnte ein signifikanter Ausbruch über 5.694 Punkte der ersehnte Funke sein, der den DAX beflügle und in Richtung der Marke von 5.871 Zählern bringe. Ein Durchbruch unter 5.554 Punkte wäre übrigens ebenfalls ein Funke: Dann seien nämlich Kursrückgänge bis zumindest 5.422 Stellen wahrscheinlich. Zunächst sehe es aber nach keinem Funken aus. So dürfte es bei einer volatilen, verhältnismäßig hohen Tagesschwankungen unterworfenen Seitwärtstendenz bleiben. An dieser sei das Beste, so die Experten, dass die Stabilisierung weiter voranschreite.
09.08.2006 15:12
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Die Lage: Erneut unternahm der Nasdaq 100 mit den Anlegern eine Reise durch weite Teile der kompletten neutralen Tradingrange, ohne dass sich charttechnisch entscheidende Veränderungen ergaben. Der Index schwankte am Dienstag zwischen 1.476 und 1.501 Zählern, aus dem Handel ging es mit 1.484 Punkten. Am Mittwoch dürfte der Blick allerdings wieder nach oben gerichtet werden. Vorbörslich zeigen sich die Futures mit freundlicher Tendenz. Ob das zu einem Ausbruch reicht, muss aber noch abgewartet werden.
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Abwärtsbewegung am US Aktienmarkt
10.08.2006 - 11:55:53 Uhr
HSH Nordbank
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die nachbörslich veröffentlichten Quartalsergebnisse einzelner Unternehmen hätten sich mehrheitlich eher negativ gestaltet, sodass auch die in den USA nach Börsenschluss gehandelten Aktienindex-Futures zuletzt erneut etwas leichter tendiert hätten. Die Trading-Strategen geben an, von einer anhaltend leichten Abwärtsbewegung des US Aktienmarktes auszugehen.
Um 14.30 Uhr erwarten die Marktbeobachter das Handelsbilanzdefizit bei 64,5 Mrd. Euro (63,8 Mrd. Euro). Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erwartet bei 315.000 (315.000) würden folgen. 20.00 Uhr rechnen die Analysten mit der Veröffentlichung der monatlichen Bundeshaushaltslage.
Dow Jones, negative technische Situation
10.08.2006 - 12:46:53 Uhr
Lang & Schwarz
Frankfurt (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den technischen Aussichten des Dow Jones (DJ).
Die Angst vor einem konjunkturellen Abschwung habe am Mittwoch die positiven Ergebnisse von Cisco kompensiert und zu einem schwächeren Schlussstand an der Wall Street geführt. Marktteilnehmer hätten von einer Reaktion auf die ausgebliebene Zinserhöhung der Fed gesprochen. Die guten Zahlen von Cisco seien dagegen mit Freuden aufgenommen worden. Die Aktien von Cisco wären mit +14,4 % auf 19,78 US-Dollar einer der stärksten Gewinner gewesen. Walt Disney hätten 0,5 % auf 28,83 US-Dollar nachgegeben. Das Unternehmen habe im dritten Quartal 2005/06 den Umsatz um 12 % auf 8,62 Mrd. US-Dollar gesteigert. Morgan Stanley wolle Saxon Capital, einen Hypothekenfinanzierer, für 706 Mio. US-Dollar übernehmen, heißt es. Die Aktie hätte 2,4 % auf 64,68 US-Dollar verloren. Intel wäre 0,2 % auf 17,40 US-Dollar gestiegen. Das Unternehmen habe einen Teil seiner Aktivitäten an die Eicon Networks Corp. verkauft. Eine Enttäuschung wäre dagegen der Börsenstart der Infineon-Tochter Qimonda gewesen. Das Papier sei mit einem ersten Kurs von 13,50 US-Dollar über dem Ausgabepreis von 13,00 US-Dollar an der New Yorker Börse gestartet und habe bei 13,53 US-Dollar geschlossen.
Die Marktbeobachter geben an, dass der Dow Jones gestern die Unterstützungslinie bei 11.060 Punkten getestet hätte. Die technische Situation sei nach wie vor negativ, auch wenn sich die kurzfristigen Indikatoren im überverkauften Bereich bewegen dürften. Die nächsten Unterstützungslinien würden sich bei 11.002 und 10.960 Stellen befinden.
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]10.08.2006 18:39
Wenn, dann ... profitabler als man glauben mag
von Jochen Steffens
Okay...., das war heftig. Nachdem der Nasdaq100 am Mittwoch knapp 2 % im Plus war, brach er im weiteren Verlauf nach der Veröffentlichung der Öl-Lagerbestände wieder ein und konnte sich nur noch knapp ins Plus retten. Das ist nicht ungefährlich! Zunächst sah es nämlich so aus, als würde die Rallye doch noch kommen alles schoss nach oben. Ich dachte, Mist, da haben zu viele begriffen, dass die Zinserhöhungen nun zu Ende sein könnten, vielleicht sogar, dass am Ende dieses Jahres noch eine Zinssenkung erfolgt wer weiß. Als es dann einbrach, war ich etwas beruhigter, aber zugleich wurde ich auch nervös. Dazu später mehr.
Schwarzer Donnerstag im Dax
Heute morgen legte der Dax noch eins drauf: Die Deutsche Telekom, als nicht unbedeutender Dax-Wert, patze auf ganzer Linie und war zeitweise über 8 % im Minus! Allein das war schon eine große Pille für den Dax. Aber auch RWE senkte seine Gewinnerwartung und TUI hat Probleme mit seinen Reedereien beide Aktien auch dick im Minus. Dann kam noch die Meldung über die vereitelten Terroranschläge in England hinzu, das ließ wiederum die Münchener Rück und die Lufthansa einknicken. Diesem Abwärtssog konnten sich auch die anderen Aktien im Dax kaum entziehen, mit dem Erfolg, dass der Dax zunächst über 2 % ins Minus rutschte. Nun hatte ich gestern etwas über die großen Jungs und ihre Positionierung geschrieben - und prompt taucht ein solcher Sonderfall im Dax auf. Natürlich konnte man in diesem Einbruch keinen Hinweis auf eine Positionierung erkennen, weil dieser durch besagte Nachrichtenlage bedingt war - hier müssen wir auf die Amis warten.
Eigentlich sollte hier ein Absatz über den Anti-Terroreinsatz in London folgen, aber die Medien schlachten das Thema wieder derart aus, dass ich 1. mich daran nicht beteiligen will und 2. mir sicher bin, dass Sie mindestens genauso gut über die Fakten informiert sind, wie ich. Also warum soll ich das alles hier auch noch wiederholen. Für eine Bewertung ist es andererseits zu früh. Also wieder zu Börse:
Beruhigt und nervös
Ich war eigentlich froh, dass es gestern bei den Amis nicht zu einer Rallye gekommen ist, denn der Dax stand/steht in Gefahr, bei einem zu starken Anstieg ein Doppeltopp auszubilden. Ein solches Doppeltop würde den Dax zumindest in eine große Seitwärtsbewegung übergehen lassen, wenn nicht sogar Schlimmeres. Die Gefahr eines solchen Tops ist besonders dann gegeben, wenn der Anstieg nahezu symmetrisch zum Einbruch verlaufen würde. (Auch wenn es in diesem gleich vorgestellten Chart so aussieht, als gäbe es keine Umsatzspitze im linken Hoch, im langfristigen Chart relativiert sich dann dieser Eindruck). Das Doppeltop sähe dann ungefähr so aus:
http://www.investor-verlag.de/charts/id/00000410.jpg
Die bläulich eingefärbten Kerzen stellen die mögliche Entwicklung dar. Sollte also der Dax nun sehr stark ansteigen, müsste man bei dem letzten Hoch extrem vorsichtig werden! Ich würde in diesem Fall empfehlen, etwas unterhalb dieser Marke zu verkaufen und dann beim nachhaltigen Bruch des Hochs wieder einzusteigen.
Wesentlich lieber wäre mir allerdings folgendes Szenario:
http://www.investor-verlag.de/charts/id/00000409.jpg
Sollte der Dax hingegen in eine langsame, zu dem Abverkauf asymmetrische Aufwärtsbewegung unter niedrigem Umsatz übergehen, dann könnte es sein, dass wir dann im Oktober-Dezember eine Rallye sehen, die den Dax deutlich über die das alte Hoch treibt. Ich habe diese Bewegung aus Gründen der Deutlichkeit sehr flach eingezeichnet, man kann sich die Bewegung durchaus auch noch steiler vorstellen, sie darf lediglich nicht annähernd so steil werden, wie der Abverkauf.
Die nervöse Variante
Leider gibt es noch eine dritte Variante und die zeigt nach unten. Unter 5500 Punkten wird es bedenklich, beim Bruch des letzten Tiefs bitter (wobei, nach dem heutigen Einbruch im Dax, muss man diese Marke etwas überdenken und evtl. etwas ausdehnen. Ich würde hier dann eher auf den S&P500 als Signalgeber zurückgreifen.) Auch dieses Szenario ist noch möglich. Und natürlich wird man nervöser, je mehr sich die Indizes solchen bearishen Marken annähern.
Da ich Sie kenne, weiß ich, dass nun wieder Mails kommen, in denen Sie mir vorwerfen, dass man doch nach meinen Ausführungen offensichtlich erkennen müsse, dass Charttechnik ungeeignet sei, um klare Aussagen zu treffen.
Die Wenn, dann... Angelegenheit
Diese Einstellung ist falsch. Charttechnik ist sehr oft eine Wenn, dann... Angelegenheit.
Wenn der Dax nun steil anfängt zu steigen, dann:
1. sehen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit das Hoch (darauf kann man traden)
2. besteht die Gefahr, dass es am Hoch zu einem Doppeltop kommt (Ausstiegszeitpunkt/evt. vorsichtiger Shorteinstieg)
Wenn der Dax hingegen langsam und zäh ansteigt, dann:
1. steigt mit Überwindung der entsprechenden Widerstände 5750/5800 die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Hoch sehen (allerdings ist diese Wahrscheinlichkeit etwas geringer, als wenn der Dax schnell steigt.) Sprich: Nach und nach einsteigen.
2. ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wenn der Dax bis zum letzten Hoch läuft, es auch überwunden wird (Einstiegsignal)
Wenn der Dax hingegen nun weiter fällt, dann:
1. wäre das Unterschreiten der 5500 Marke (nachhaltig) ein erster bearischer Hinweis
2. das Unterschreiten der 5250er Marke, also das letzte Tief, ein erstes deutliches bearishes Signal in dem großen Aufwärtstrend des Dax welches zumindest die Gefahr einer länger andauernden Seitwärtsbewegung zwischen 5300 und 4800 (je nach Abwärtsdynamik verschiebt sich diese Spanne) in sich birgt.
Ich finde, dass sind schon sehr genaue Aussagen. So gehe ich zum Beispiel auch oft bei dem Target-Trader vor, dazu ein Beispiel
Wenn, dann... an einem echten Beispiel
Am Freitag, den 21.07.06 gegen Abend, kurz bevor ich in Urlaub gegangen bin, hatte ich im Target-Trader geschrieben:
Das ist die letzte Möglichkeit gerade, für die Amis einen Boden auszubilden. Wir gehen heute eine Position ein: Wird das ein Boden, dann sind wir richtig eingestiegen. Wird es kein Boden, steigen wir Montag mit einem kleinen Verlust wieder aus.
Hier der Chart dazu:
http://www.investor-verlag.de/charts/id/00000406.jpg
Auch das war eine Wenn, dann... Überlegung. Entweder wird das ein Boden, dann steigt es auch weiter. Wäre hingegen die Unterstützung bei 1457 Punkte gebrochen, steigt man aus, weil dann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch wird, dass es weiter runter geht.
Hier konnte man zum Beispiel einen sehr konservativen Schein mit einem Hebel 4-5 auswählen, ich habe sogar einen Schein auf den Dax und nicht auf den Nasdaq100 genommen, weil ich den Dax für dynamischer halte zurzeit noch (hoffentlich rächt sich das nicht gerade).
Alles nur Wahrscheinlichkeiten
Geht es runter, verliert man so vielleicht 4-7 %. Bildet sich aber tatsächlich ein Boden hat man die Chance auf 40 oder 50 % Gewinn. So hat man ein hohes Chance/Risiko Verhältnis. Der mögliche Verlust steht in einem Verhältnis von ca. 1 zu 10 zum Gewinn. Man kann also theoretisch acht Mal falsch liegen und nur 2 Mal richtig und hat trotzdem schon unter dem Strich einen Gewinn. Die Wahrscheinlichkeit dass dieser Boden hält, lag aber in diesem Fall deutlich über 20 %. Zum einen aufgrund der Symmetrie der Verläufe und des zuvor starken Abverkaufs bei extrem schlechter Stimmung. Dazu kam die Tatsache, dass Freitag war. Meines Erachtens lag die Wahrscheinlichkeit für einen Boden bei ca. 60-65 %.
Sobald man weit genug im Plus ist, kommt ein Stopp etwas über Kaufkurs drunter, und dann kann nichts mehr passieren. Gehts doch wieder nach unten wird man ausgestoppt und sucht sich eine neue Möglichkeit.
Wenn es läuft, stetig Positionen weiter ausbauen...
Wenn jetzt im Dax die 5800 Punkte-Marke überwunden wird, kann man eine weitere Position eingehen, wenn es dann zu einem langsamen Anstieg kommt noch weitere, zunächst auf die Erreichung des Hoch, und dann auf die Überwindung des Hochs und anschließend auf neue Höhen.
Also, es gibt in der Charttechnik immer viele möglichen Szenarien, das ist nicht das Problem. Die Kunst ist es, aus diesen Szenarien, anhand der Wahrscheinlichkeiten, brauchbare und belastbare Chance/Risiko-Verhältnisse abzuleiten. Und so einfach sich das auch hier aktuell anhört, so kompliziert ist es in der Umsetzung. Es gehört schon jahrelange Erfahrung dazu, diese Chance/Risiko-Verhältnisse einigermaßen in den Griff zu kriegen und selbst dann es sind und bleiben immer nur Wahrscheinlichkeiten. Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 60 % bedeutet leider auch, dass in 4 von 10 Fällen, das Erwartete eben nicht eintritt.
Das Gesetz der negativen Serie
Leider kann es trotz einer Wahrscheinlichkeit von 60 % auch sein, dass 10 oder 20 Mal hintereinander das Erwartete nicht eintritt. Das wäre alles im Rahmen der normalen Wahrscheinlichkeiten (und grundsätzlich bei jeder Herangehensweise der Börse sind solche Negativ-Serien immer möglich.) Gehen Sie davon aus, dass Ihnen das irgendwann auch passieren wird! (Mir ist es schon passiert...)
Und aus diesem Grund bleibt einfach Fakt: Verlassen Sie sich niemals auf irgendetwas an den Börsen rechnen Sie immer mit dem Schlimmsten, dem Unmöglichen, dem Unregelmäßigen, Unzyklischem und ganz besonders mit allem anderen, an das sie bisher keinen einzigen Gedanken verschwendet haben - treffen Sie Vorsorge für diese Fälle dann kann die Börse sie nicht ruinieren oder wird es zumindest schwerer damit haben.
Viele Grüße
Ihr
Jochen Steffens
10.08.2006
Barings: Starke Fundamentaldaten für Europäische Aktien
Frankfurt (fondsweb) -Baring Asset Management ist hinsichtlich der langfristigen Fundamentaldaten für Europa weiterhin zuversichtlich, warnt jedoch Investoren vor einer kurzfristigen Marktvolatilität, bedingt durch Unsicherheiten bei der Zinsentwicklung. James Buckley, Fondsmanager des Baring European Growth Trust und des Baring Europa Fund empfiehlt deshalb ein Investment in Unternehmen, die nicht nur über starke Wachstumsaussichten sondern auch über eine gewisse Unabhängigkeit von möglichen Zinserhöhungen verfügen.
"Fortgesetzt starke M&A Aktivitäten, robuste Erträge sowie eine leistungsbezogene Gehaltsstruktur, sind Faktoren die auf eine Erholung des Arbeitsmarktes in Europa hinweisen", sagt Buckley. "Da dies jedoch auch zu Inflationsrisiken führen kann, ist es wichtig, Aktien auszuwählen, die nicht auf Marktvolatilitäten reagieren."
Für die erfolgreiche Entwicklung war auch die konsequente Erhöhung des Engagements in Commodities und Energieaktien verantwortlich. Verbunden mit Investments in Unternehmen der Ölverarbeitenden Industrie konnte der Fonds sehr gut von dem starken Ölpreis und dem erhöhten Bedarf an Ölförderung profitieren.
Hinsichtlich des Ausblicks für Commodities sagt Buckley: "Technisch gesehen, handelt es sich hier um einen überkauften Markt und kurzfristige Korrekturen sind durchaus denkbar. Dennoch erwarten wir geopolitische Anspannungen und Angebot und Nachfrage sollten intakt bleiben, wodurch die weiterhin positive Entwicklung dieses Sektors gesichert ist." Zur zukünftigen Positionierung seines Fonds sagt Buckley: "Wir sind komplett investiert, halten derzeit 50 Werte und bleiben kurzfristig übergewichtet im Energiesektor. Aufgrund unseres Stockpicking-Ansatzes haben wir nicht nur im Bereich Ölverarbeitende Industrie und im Finanzsektor verdient, sondern auch in zur Zeit "unmodernen" Branchen, wie der Telekommunikation. Sollte es zu Marktvolatilitäten kommen, so sind wir mit unserem Investmentansatz in der Lage, Investoren vor möglichen Abwärtstrends zu schützen."
Dow Jones im 5-Tagesausblick
11.08.2006 - 12:50:04 Uhr
SEB
Frankfurt (derivatecheck.de) - Das technische Umfeld des Dow Jones hat sich insgesamt wenig verändert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht überwiegen nach Meinung der Analysten die positiven Impulse. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigten einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der von Seiten des MACD aber eher wieder abgebaut werde. Negative Impulse kämen von den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren. RSI und Stochastiks verlaufen den Experten zufolge abwärts und signalisierten eine intakte Abwärtsbewegungsdynamik. Die Volatilität liege bei 123,88 (123,31) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,11 (1,10) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Marktbeobachter bei der SEB auf Grund der einerseits positiven Impulse von den mittelfristigen Trendindikatoren, andererseits aber der intakten kurzfristigen Abwärtsbewegungsdynamik mit einem in der Summe behaupteten Dow Jones. Zunächst jedoch könnte der Druck auf den Index noch anhalten. Bei der Marke von 11.048 Zählern handle es sich nur um eine leichte Unterstützung. Die dann folgende Unterstützung befinde sich bei 10.962 Punkten und sei ebenfalls leicht. Wenngleich aus Sicht der Experten wegen des Trendumfelds nicht davon auszugehen ist, dass der Dow Jones bis zur 10.705er Marke falle, so dürfe doch dieses Risiko nicht völlig außer Acht gelassen werden. Wichtig wäre für den Dow Jones der Ausbruch über 11.236 Punkte gewesen, wodurch zusätzliches Kurspotenzial, im Idealfall bis 11.641 Stellen, generiert worden wäre. Da es dazu nicht gekommen sei, werde es nach Einschätzung der Marktexperten bei der Seitwärts-Range zwischen 10.705 und 11.236 Zählern bleiben.
Für einen Ausbruch des Dow Jones über 11.236 Punkte dürfte auch in der nächsten Woche die Kraft noch fehlen, zumal der MACD beginne zu fallen. Aktuell befinde sich der Index im Tageschart weder in einem Aufwärtstrend- noch in einem Abwärtstrendszenario. Die W-Formation, die in den letzten beiden Wochen als Möglichkeit angesehen worden war, stehe damit aller Voraussicht nach obsolet. Was bleibe, sei ein uneinheitlicher Markt, der zwar nicht unter die starke Unterstützung bei 10.705 Stellen fallen sollte, letztlich aber auf Wochensicht allenfalls begrenztes Kurspotenzial nach oben besitze.
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21. Oktober 2006 US-AKTIENMARKT
Duell der Indizes
Von Sabine Groth
Als der Dow Jones in der vergangenen Woche auf einem Rekordhoch schloss, machte das Schlagzeilen - denn er ist der bekannteste Aktienindex der Welt. Viele Finanzmarkt-Experten aber finden, dass der S&P-500-Index das Börsengeschehen besser abbildet. Ein Vergleich der beiden Aktienbarometer.
Im Mai feierte er seinen 110. Geburtstag. Eine Umfrage zu seinem Ehrentag offenbarte, dass ihn 78 Prozent der Amerikaner kennen: den Dow Jones Industrial Average, kurz The Dow oder Dow Jones , wie die Europäer sagen. Charles Dow entwarf den heute bekanntesten Index der Welt am 26. Mai 1896. Unterstützt wurde er dabei vom Statistiker und zweiten Namensgeber Edward David Jones und dem "Wall Street Journal".
Damals enthielt der Index, der eigentlich noch gar keiner war, sondern lediglich ein Durchschnittswert (Average, englisch für Durchschnitt), zwölf Unternehmen. Zur Berechnung des Dow Jones wurden die Preise der zwölf Aktien einfach summiert und anschließend durch zwölf geteilt.
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Alan Schein Photography / Corbis
Dow-Jones- und S&P 500-Kurven: Während der S&P 500 rund 20 Werte pro Jahr tauscht, wurden im Dow seit 2001 gerade mal drei Firmen ersetzt
Das änderte sich 1928, der Index wurde auf die heutige Zahl von 30 Unternehmen aufgestockt, und die Berechnung erfolgte fortan über einen bestimmten Divisor, der auch Aktiensplits berücksichtigt. Gleich geblieben ist jedoch bis heute die preisgewichtete Berechnung. Ein Grund, warum der Dow Jones trotz seiner Bekanntheit von Experten oft kritisiert wird. Denn schließlich sind nicht die Aktien mit dem höchsten Preis auch die größten. Und eine stärkere Gewichtung, nur weil eine Aktie teurer ist, scheint etwas willkürlich.
Dennoch will sich der Indexanbieter Dow Jones nicht von der Preisgewichtung lösen. Tatsächlich zeigt eine Rückrechnung, dass sich der Dow kapitalgewichtet nicht viel anders verhält. "Die Indexwerte sind etwas unterschiedlich, aber die Trends sind die gleichen", heißt es von Dow Jones.
Gewichtungsunterschiede
Die Kapitalgewichtung hat sich bei der Indexberechnung heute jedoch weitgehend durchgesetzt - auch der S&P 500 gewichtet die Unternehmen am stärksten, die die höchste Marktkapitalisierung (Aktienzahl mal Preis) haben. Standard & Poor's führte dieses Verfahren in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein. Der Vorläufer des S&P 500 wurde bereits nach dieser Methode berechnet.
Den S&P 500 als Spiegel der Entwicklung der 500 größten amerikanischen Unternehmen gibt es allerdings erst seit dem 1. März 1957. Seitdem hat er sich als zweiter großer Index für den amerikanischen Aktienmarkt neben dem Dow Jones etabliert. Im vergangenen Jahr hat S&P die Gewichtungsmethode noch einmal in zwei Schritten modifiziert. Statt der gesamten Marktkapitalisierung zählt nur noch die des Streubesitzes - ein Trend, dem auch andere Indizes gefolgt sind.
Im Vergleich zum Dow Jones, der nur 30 Unternehmen enthält, ist der S&P 500 sehr viel breiter gestreut, er deckt rund drei Viertel des US-amerikanischen Aktienmarktes ab. Im Index befinden sich nur Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als vier Milliarden US-Dollar, mindestens die Hälfte der Aktien muss im Streubesitz sein. Ziel ist es zudem, alle großen Branchen abzudecken und damit ein Abbild des gesamten Marktes zu bieten. Am stärksten gewichtet im S&P 500 sind mit 21 Prozent die Finanztitel, zweitstärkster Bereich ist mit zwölf Prozent der Gesundheitssektor. Auch der Dow Jones enthält Unternehmen aus allen wichtigen Branchen, mit Ausnahme von Versorgern. Die befinden sich im Dow Jones Utilities Average.
Um eventuelle Änderungen im Index kümmert sich ein S&P-Indexkomitee, das den Index nach festen Kriterien überwacht und bei Bedarf Unternehmen austauscht. Beim Dow Jones hingegen kümmert sich darum das "Wall Street Journal", das den Index überprüft, "wenn es nötig ist".
Wenig Anpassung beim Dow
Im Vergleich zum S&P 500, bei dem schon aufgrund der Aktienanzahl häufiger Wechsel stattfinden, ist der Dow Jones in seiner Zusammensetzung ziemlich konstant. Während der S&P 500 rund 20 Werte pro Jahr tauscht, wurden im Dow seit 2001 gerade einmal drei Firmen ersetzt. "Unsere Grundregel lautet, wir tauschen nur Unternehmen aus, wenn es zwingend oder nicht zu vermeiden ist", heißt es in einer Dow-Jones-Erklärung. Als "zwingendes" Beispiel wird die Aufnahme von Intel und Microsoft 1999 genannt, um die Digitalisierung der Welt auch im Index abzubilden. Für Kritiker kam diese Entscheidung jedoch viel zu spät.
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Im Aufschwung vorn: Der S&P 500 hängte seinen Rivalen zuletzt ab
Dass eine regelmäßige Anpassung an den Markt, damit der Index auch die sich ständig wandelnde Wirtschaft wirklich widerspiegelt, zu besseren Ergebnissen führt, ist jedoch noch nicht bewiesen. Eine Untersuchung von Jeremy Siegel, Finanzprofessor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, zeigt sogar das Gegenteil. Der "Wizard of Wharton" hat den S&P 500 mit den 500 Anfangswerten von 1957 berechnet. Tatsächlich hätten die 500 Werte bis Ende 2003 pro Jahr ein Plus von 11,4 Prozent gebracht, der angepasste S&P 500 jedoch nur 10,9 Prozent.
Auf die Performance muss sich eine konservative Anpassungspolitik also nicht unbedingt auswirken. Und der Zehn-Jahres-Vergleich zeigt auch, dass die beiden Indizes langfristig relativ gleich abschneiden. Die von Dow Jones berechneten Zehn-Jahres-Korrelationen, die seit 1960 zwischen 0,83 und 0,96 liegen, belegen das ebenfalls. Kurzfristig gibt es aber durchaus Unterschiede. Auch wenn der S&P 500 breiter gestreut ist, zeigt er in Auf- und Abwärtstrends oft mehr Dynamik. Das lässt sich sowohl im Langfrist-Chart gut erkennen als auch im Drei-Jahres-Vergleich (siehe Grafik). In der letzten Aufschwungphase hat der S&P 500 den Dow klar abgehängt. Und auch bei den jährlichen Korrelationen gibt es Ausreißer. So legte der S&P 500 im Jahr 2005 um 3 Prozent zu, während der Dow mit 0,6 Prozent sogar knapp ins Minus rutschte.
Beliebte Basis für Zertifikate
Trotz häufig geäußerter Kritik am Dow wird er ebenso wie der S&P 500 als Grundlage für viele Finanzprodukte genutzt. Rund 40 Milliarden Dollar sind über Produkte wie Investmentfonds, börsennotierte Indexfonds (ETFs), Futures, Optionen und Zertifikate an den Index gebunden. Auf den S&P 500 sind Schätzungen zufolge sogar eine Billion Dollar investiert.
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Auf einen Blick: Die Indizes im Vergleich
Auch die deutsche Zertifikatebranche bietet ein breites Spektrum an Papieren auf die beiden Indizes. Neben klassischen Indexzertifikaten gibt es auch Angebote mit Absicherung, wie Bonus- oder Discountzertifikate. Gemessen an der Anzahl liegt bei den Emittenten der S&P 500 in der Gunst leicht vorn. "Der S&P 500 wird oft lieber als der Dow Jones gewählt, da dort noch mehr Liquidität vorhanden ist", erklärt Mathias Schölzel von der Deutschen Bank, die auf beide Indizes Produkte anbietet.
Für Anleger gibt es keine direkten Vorteile, beide Indizes sind Kursindizes, das heißt, bei den Zertifikaten werden keine Dividenden berücksichtigt.