Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Indices-Analysen
02.01.2006, 07:51 Uhr
DAX, die Korrekturpotenziale
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.226 bis 5.192 als Minimumkorrektur, bei 5.110 als Normalkorrektur und bei 5.028 bis 4.995 als Maximumkorrektur.
Vom Start weg habe sich am Freitag der DAX unter Druck gezeigt und sei bis auf 5.385 gerutscht, bevor er sich bis Handelsende wieder leicht erholt hätte. Obwohl zu unterstellen wäre, dass es hier zunächst nur um Gewinnmitnahmen gegangen sei, denen im Zusammenhang mit dem niedrigen Handelsvolumen nicht ausreichend Masse gegenüber gestanden habe, wäre unter charttechnischen Gesichtspunkten dennoch folgender Aspekt nun auffällig: zunächst wäre ein neues Widerstandsniveau im Trendverlauf bei 5.469 zu definieren, auch wenn dieses bisher lediglich als Orientierungsmarke zu interpretieren sei, da unbestätigt.
Die erst jüngst angepasste untere Trendbegrenzungslinie im Tageschart, ausgehend vom Trendbeginn Ende Oktober, wurde am Freitag unterschritten, nachhaltig und per Schlusskurs bestätigt, so der Trading-Stratege weiter. Markttechnisch liege im Tageschart weiterhin ein long-set-up vor, doch der Kursrückgang habe eine rasche Eintrübung der Schwungkraft und Bewegungsdynamik bewirkt.
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02.01.2006, 08:24 Uhr
DAX, Partylaune oder Katerstimmung?
DZ BANK
Die Marktexperten bei der DZ Bank berichten von der derzeitigen technischen Ausgangslage und den Perspektiven des DAX.
Nach einer dynamischen Jahresend-Rally bis kurz vor den Jahreswechsel habe der DAX ausgerechnet am letzten Handelstag des alten Jahres noch einmal Federn lassen müssen. So sei den Bullen ein neuer Jahreshöchststand zu Silvester versagt geblieben. Nachdem die Vorgaben aus Fernost bereits nicht gut ausgefallen wären, hätte der deutsche Leitindex bereits mit einem "Gap" nach unten schwächer eröffnet. Im Anschluss habe sich die Abwärtsbewegung beschleunigt, so dass sogar die seit Ende Oktober gültige sekundäre Aufwärtstrendlinie gebrochen worden sei.
Dennoch halte sich der charttechnische Schaden in Grenzen. Das kurzfristig wichtige 38,2 % Retracement des tertiären Aufwärtstrendimpulses von Anfang Dezember bei 5.375 Punkten wäre selbst im Tagestief nicht unterschritten worden, weshalb dieser Trend unter quantitativen Gesichtspunkten weiterhin als intakt angesehen werden müsse. Die kurzfristig zu interpretierende Markttechnik sei durch die schwarze Freitagskerze wieder in der "überverkauften" Zone angelangt bzw. "auskonsolidiert". Eine Untersuchung über die letzten 15 Jahre im DAX zeige darüber hinaus auf, dass eine signifikante Wahrscheinlichkeit für eine positive Rendite in der ersten Januarwoche bestehe. Die Chancen für einen weiteren Anstieg erscheinen somit aus saisonaler Sicht zu Beginn des neuen Jahres recht günstig, so die Trading-Analysten. Auch die relativ pessimistische Haltung vieler Marktteilnehmer ("Warten auf die Korrektur"), die sich in überproportional hohen Put-/Call-Ratios widerspiegele, unterstütze ein positives Szenario.
Lediglich von der Wall Street scheinen derzeit "Störfeuer" auszugehen, die den DAX im Sog nach unten ziehen könnten, so die technischen Experten weiter, obwohl sich der deutsche Markt in der zweiten Dezemberhälfte nochmals signifikant von der Entwicklung an der NYSE abkoppeln konnte. Sollten sich daher trotz aller positiven Aspekte Gewinnmitnahmen zum Jahresauftakt ergeben, so bildeten diese erst unterhalb von 5.375 Zählern, dem 38,2 % Retracement des tertiären Aufwärtstrends, eine Gefahr für den weiteren DAX-Verlauf. In diesem Falle dürften sich nach Ansicht der Strategen kurzfristig weitere Risiken bis in den Bereich um 5.300 Punkte anschließen.
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02.01.2006, 09:06 Uhr
DAX, Widerstand und Stützung
HSH Nordbank
Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank berichten von der gegenwärtigen Situation und den Aussichten des DAX.
Der am Freitag an der New York Mercantile erfolgte Anstieg der Ölnotierung um 1,2 % auf 61,04 US-Dollar, dürfte heute leicht den Kursverlauf von Energietiteln begünstigen, so die Marktbeobachter. In Reaktion auf den schwächeren Wall Street Schluss habe eine größere Anzahl von asiatischen Märkten ebenfalls leichter tendiert. Nach einer ersten Orientierungsphase geben die Experten an, zu erwarten, dass die europäischen Märkte im späteren Tagesverlauf erneut nach oben drehen werden.
Der Widerstand im DAX liegt nach Angaben der technischen Experten bei der HSH Nordbank im Bereich 5.460, die Stützung ist nach deren Angaben bei ca. 5.400 zu finden.
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Guten Morgen :D:D
04.01.2006, 08:44 Uhr
DAX-Future, die aktuelle Strategie
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX) aus praktischer Sicht.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.252 bis 5.216 als Minimumkorrektur, bei 5.129 als Normalkorrektur und bei 5.043 bis 5.007 als Maximumkorrektur.
Die gestrige Kursentwicklung im DAX, besonders aber im DAX-Future, habe ein Wechselbad an Gefühlen gebracht. Der Trading-Stratege gibt an, zu Handelsbeginn eine Trading-Long-Position mit Stop-Kurs bei 5.441,5 und einem Kursziel bei 5.600 eröffnet zu haben. Der Eröffnungskurs der Position hätte bei 5.484,5 im DAX-Future gelegen. Mit Unterschreiten der 5.483 sei der Analyst auf die Short-Seite gehoben worden, der Stop-Kurs hätte bei 5.508 und das Kursziel bei 5.453 FDAX-Punkten gelegen. Der Experte berichtet weiter, in der Konsequenz somit zunächst praktisch neutral mit 1,5 Punkten Minus-Differenz gewesen zu sein. Im Zuge des unmittelbar im Anschluss folgenden Kursanstieges, sei die Short-Position mit Erreichen des Stop-Kurses ausgestoppt und mit 25 Punkten Verlust geschlossen worden. Dem hätten zunächst 23,5 FDAX-Punkte unrealisierter Gewinn gegenüber gestanden. Am Handelsende, so Wagner weiter, mit Schlusskurs DAX-Future bei 5.539, verbleibe in der weiterhin gehaltenen Long-Position ein Gewinn von 54,5 FDAX-Punkten, abzüglich der 25 Minuspunkte. Das Tagesergebnis errechne somit 29,5 FDAX-Punkte. Die bestehende Trading-Long-Position bleibe weiterhin im Markt, der Stop-Kurs wäre heute auf 5.477,5 FDAX-Punkte anzuheben, das Kursziel verbleibe bei 5.600 im DAX-Future.
Mit dieser Entwicklung hat sich das Gesamtbild des DAX wieder deutlich geändert. Sei per gestern noch die Möglichkeit eines Impulswechsels beziehungsweise einer beginnenden Konsolidierung unterstellt worden, so wäre heute die gebrochene Trendbegrenzungslinie erneut anzupassen und somit einen, in jeder Hinsicht intakten Aufwärtstrend zu unterstellen. Sollte eine strategische Long-Position bestehen, so der Marktbeobachter weiter, so wäre heute der Stop-Kurs dafür am jüngsten Reaktionstief im DAX-Index bei 5.385 Indexpunkten zu belassen. Short-Positionen seien strategisch gesehen beziehungsweise in Voraussicht auf eine mögliche Reaktion auch weiterhin kein Thema.
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04.01.2006, 09:46 Uhr
DAX-Future, mögliche Rücksetzer
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future sei gestern in der ersten Handelshälfte über die 5.500er Marke ausgebrochen und bis 5.523,50 gestiegen. Am Nachmittag habe sich dann eine kräftige Korrektur durchgesetzt, die nach Angaben der Marktbeobachter jedoch von sehr starken US Indizes wieder aufgefangen worden ist. Zum Handelsschluss setzte den Experten zufolge eine Rally bis zur 5.540 ein.
Nach Einschätzung der Analysten kann der DAX-Future oberhalb von 5.525 sein Potenzial noch um weitere 20 bis 30 Punkte zur Oberseite ausreizen. Mehr Potenzial sei ihm zunächst nicht zuzusprechen, da die große Tageslücke in der DAX Kasse nach Ansicht des Experten eine leicht anziehende Wirkung ausüben sollte. Daher halten die Strategen bei JRC im Tagesverlauf kleinere Rücksetzer bis zur 5.520 für wahrscheinlich. Unterhalb der 5.520er Marke seien dann weitere Korrekturen bis 5.500 zu erwarten.
04.01.2006, 12:35 Uhr
Dow Jones, leichte Konsolidierung
JRC
Die Marktbeobachter bei JRC blicken auf die aktuellen technischen Aussichten beim Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe sich im gestrigen Handelsverlauf zunächst schwach präsentiert. Ein unter den Erwartungen liegender ISM Index hätte mit dazu beigetragen. Nach 20:00 Uhr sorgte die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Notenbanksitzung jedoch für eine Trendwende, so die Marktbeobachter weiter, nachdem bekannt gegeben wurde, dass nur noch wenige Leitzinserhöhungen notwendig seien, um die Inflationsgefahr für die US Volkswirtschaft in den Griff zu bekommen. Der Dow Jones habe 129 Punkte gewonnen und so um 1,21 % zulegen können.
Die Trading-Analysten geben an, nach dem gestrigen Anstieg zu erwarten, dass der Dow Jones zunächst bis 10.830 und 10.810 Punkten seitwärts verläuft und somit leicht konsolidiert. Solange die 10.780 zu 10.790er Niveaus nicht wieder unterschritten würden, sei jedoch mit einer weiteren Aufwärtsbewegung bis 10.870 und 10.900 Zählern zu rechnen. Unter die 10.780er Marke sollte der Dow Jones nun nicht mehr fallen, so die Strategen weiter, um die gestrige Bewegung nicht wieder zu negieren.
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05.01.2006, 09:32 Uhr
DAX, Shooting Star negiert
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Der DAX hat die Marke von 5.500 Punkten erobert, so berichten die Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dank der guten Vorgaben aus den USA und Japan habe sich die Feierlaune beim DAX von Beginn des Jahres weiter fortgesetzt. Von Handelsbeginn an sei deutliche Nachfrage festzustellen gewesen, die sich auch im Eröffnungs-Gap im Stundenchart widerspiegele. Dabei hätten Investoren den DAX erstmals seit August 2001 wieder über die Marke von 5.500 Punkten getrieben. Damit wäre der im Tageschart vorgestern ausgebildete "Shooting Star" auf eindrucksvolle Weise negiert worden.
Ungeachtet der heißgelaufenen Oszillatoren sei der aktuelle Aufwärtsimpuls absolut intakt. Solange der Deutsche Aktienindex seine ehemalige Widerstandszone, resultierend aus dem Hoch von März 2002 bei 5.467 Zählern bzw. dem kurzfristigen Aufwärtstrend auf Stundenbasis, der aktuell bei 5.461 Stellen verlaufe, verteidigt, so die Trading-Analysten weiter, sollten Investoren Gewinne laufen lassen. Dafür spreche auch, dass die zum Handelsschluss aufkommende Nachfrage dazu geführt habe, dass der DAX die gestrige Börsensitzung auf dem Tageshoch bei 5.524 Punkten beenden hätte.
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05.01.2006, 09:10 Uhr
DAX-Future, Rücksetzer einplanen
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe zunächst die Rücksetzer in Richtung 5.520 und 5.500 Punkte gebracht, um dann einen weiteren Hochpunkt bei 5.888,5 auszubilden. Die Bullen hätten den DAX-Future weiter fest im Griff, obgleich dieser mittlerweile eine hohe Korrekturwahrscheinlichkeit aufweise. Rücksetzer bis mind. 5.525 und 5.500 Zähler seien daher einzuplanen und dürften nicht überraschen. Aufgrund des übergeordnet weiter intakten Aufwärtstrends, so die Trading-Analysten weiter, sollten Rücksetzer zum Aufbau von Long-Positionen genutzt werden.
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Aktienmarktkommentar
HSH
05. Januar 2006, 11:02
Erwartete Tagestendenz:
Ausgehend von den gestrigen US-Automobilzulassungszahlen könnten heute die europäischen Exporteure aufgrund unterschiedlicher Ergebnisse nach beiden Richtungen hin aktiv werden (siehe Unternehmensnachrichten). Die überkaufte Markttechnik in Europa dürfte die aktuelle Kursrally im Gesamtmarkt jedoch voraussichtlich etwas hemmen. In den USA und Asien liefen heute Morgen insbesondere Technologietitel, welcher Umstand möglicherweise auch für uns eine Rotation in diese Sparte hinein suggeriert.
Aktienmärkte Europa (gestern):
Den 3. Tag in Folge tendierte die Mehrzahl europäischen Aktienmärkte fester, wobei der Stoxx600 Index gar ein seit August 2001 nicht mehr gesehenes Schlusshoch markierte. Alsthom profitierten von der Meldung, sich von ihrer unprofitablen Werftsparte zu trennen, Größter Gewinner im DAX und zweitgrößter Gewinner im Eurostoxx50 waren Siemens die von einer Heraufsetzung ihres Kurziels von EUR 75 auf EUR 86 durch UBS profitierten. Leichter tendierten hingegen BASF, da Standard & Poors eine Herabsetzung ihres Kreditratings im Falle einer Übernahme des US-Unternehmens Engelhard Corp. prüfen. Die Ankündigung einer neuen Kooperation mit dem US-Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices vermochte den Kurs von ST Microelectronics zu stimulieren.
Markttechnik:
Stützung besteht am Ausbruchpunkt bei 5.460 . Den nächsten Widerstand sehen wir im Bereich von 5.765. Die Markttechnik erscheint stark überkauft.
Aktienmarkt USA (gestern):
Internettitel unter der Führung von Google zogen die Kurse in der Wall Street weiter nach oben. So war es denn auch unter den 10 Einzelkomponenten des Standard & Poors 500 Indexes die Technologie, welche sich mit einem Tagesgewinn von 1,1 % an die Spitze der Gewinnerliste setzte. Lediglich 1 Subindex, die Finanzkomponente, tendierte entgegen dem positiven Gesamttrend leichter, womit bereits einiges über die ausgesprochen positiv zu bewertende Breite des Gesamtaufschwungs gesagt ist. Das Gewinner-Verliererverhältnis an der New York Stock Exchange betrug 2:1 wobei der Standard & Poors 500 Index sogar ein neues 4-Jahreshoch markierte. Kupfer notierte an der New Yorker Börse auf einem neuen historischen Hoch, so dass Titel wie etwa Phelps Dodge und Southern Peru Copper um 4,1 % resp. 7,5 % zulegen konnten. Auch Goldminentitel tendierten fester. Estee Lauder profitierten darüber hinaus davon künftig Mercury International im Standard & Poors 500 Index zu ersetzen. Zum guten Gesamtklima trugen auch die Aufragseingänge in der Industrie bei, welche im November entgegen erwarteter 2,4 % (rev. + 1,7 %) gar um 2,5 % zuzulegen vermochten. Der KFZ-Gesamtabsatz betrug 17,2 Mio. (15,7 Mio.), der Inlandsverkauf von Fahrzeugen 13,5 Mio. (12,4 Mio.) so dass erstaunlicherweise trotz eines neuerlich 10 %-igen Zulassungsrückganges um 10 % sogar die technisch stark überverkauften General Motors um 2,7 % zuzulegen vermochten.
Ausblick US-Aktienmarkt (heute)
14.30 Uhr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erw. 320.000 (322.000)
Registrierte Arbeitslose erw. 2,68 Mio. (2,715 Mio.)
16.00 Uhr ISM Index Dienstleistungsgewerbe erw. 59,0 (58,5)
16.00 Uhr noch offene Hausverkäufe
In Reaktion auf die hohen Kursgewinne der Vortage tendierten die außerbörslich gehandelten US-Aktienindexfutures zuletzt leichter. Technisch heiß gelaufene Indices signalisieren eher eine Ruhepause, so dass wir heute auch von einer etwas leichtern Wall Street-Eröffnung ausgehen.
Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Ein neues 10-Jahreshoch erreichte heute Morgen der MSCI Asia Pacific Index, wo es auch insbesondere Technologietitel waren, die angetrieben durch die Entwicklung des NASDAQ Indexes am Vortag fester tendierten. Allein in Taiwan wird für das laufende Geschäftsjahr eine IT-Exportsteigerung um stattliche 11,2 % erwartet, von welcher Meldung große Elektronikexporteure wie etwa Hon Hai Precision Co. profitierten. Etwas leichter tendierten die heiß gelaufenen Börsen von Sydney und Seoul. Das hier jedoch Markttechnik eine große Rolle spielte ergibt sich allein aus der Tatsache, dass australische Minenwerte trotz weiter anziehender Rohstoffnotierungen unter Gewinnmitnahmen litten. Reedereititel wie Nippon Yusen KK stiegen an, da die Verschiffung asiatischer Exportgüter in die USA im Jahre 2005 um 11 % zulegen konnte.
05.01.2006, 12:20 Uhr
US Indices, Spannung reduziert sich
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indizes.
In den US Indizes würden nach Ansicht des Analysten technisch überaus interessant der S&P 500 Index, der mittlerweile tief in die obere, aktuell noch immer gültige Begrenzung der laufenden Konsolidierungszone eingedrungen sei, diese Widerstandsbegrenzung definiere sich im Bereich um 1.270 bis 1.275, sowie beide Nasdaqs, welche am gestrigen Nachmittag ihre oberen Begrenzungslinien der erst jüngst ausgebildeten Abwärtstrends übersprungen hätten. Konsequenterweise verbessere sich damit das Gesamtbild der US Indizes und die Spannung, welche sich in den letzten Wochen zwischen den US und Europamärkten aufgebaut habe, reduziere sich allmählich. Somit liegt nach Einschätzung des Trading-Strategen ein Grund mehr vor, keine Short-Positionen mit strategischer Ausrichtung aufbauen zu wollen.
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06.01.2006, 08:44 Uhr
DAX-Future, wichtige Kursmuster
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX) aus praktischer Sicht.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.272 bis 5.235 als Minimumkorrektur, bei 5.145 als Normalkorrektur und bei 5.055 bis 5.019 als Maximumkorrektur.
Zu einem neuen Bewegungshoch habe es im gestrigen Handelsgeschäft nur im DAX gereicht, der DAX-Future hätte es am Ende nur noch auf einen klassischen Doji gebracht. In der Konsequenz habe sich im Kursverlauf des DAX keine Beurteilungsgröße gegenüber den Aussagen der Vortage geändert. Es liege unverändert ein intakter Aufwärtstrend vor, der in jeder Hinsicht bestätigt werde.
Der Trading-Stratege gibt an, in der Konsequenz die bestehenden Positionen beizubehalten. Sollte weiterhin eine strategische Long-Position bestehen, so bleibe diese im Markt. Der Stop-Kurs verbleibe entweder für die komplette Position bei 5.460 DAX-Index-Punkten, bzw. man teile die Position auf zwei Stop-Kurs-Absicherungen auf. Hier empfehle sich zum einen die Platzierung des Stop-Kurses bei 5.460 DAX-Punkten, als zweites Absicherungsniveau der Bereich um 5.385.
Der Analyst berichtet weiter, am Dienstag Morgen im DAX-Future zum Eröffnungskurs eine spekulative Long-Position bei 5.484,5 eröffnet zu haben. Den Stop-Kursliege per gestern auf 5.510, als Kursziel sei die 5.600 definiert worden. Per heute Morgen wäre der Stop-Kurs auf 5.515 FDAX-Punkte anzupassen, das Kursziel unverändert bei 5.600 zu belassen. Short-Positionen mit weiterführendem Charakter seien unverändert zurückzustellen. Hier wäre ein sinnvolles Chance-/Risikoverhältnis nicht gegeben.
Wie oben beschrieben, sei der laufende Aufwärtstrend im DAX beziehungsweise DAX-Future weiterhin absolut intakt und rechtfertige somit, aus der Sicht des Strategen, ein Festhalten an einer optimistischen Erwartungshaltung. Aus markttechnischer Sicht falle jedoch die allmähliche Ausbildung einer negativen Divergenz der Schwungkraftentwicklung zum Kursverlauf auf. Das heiße konkret, die Schubkraft des Trends lasse nach, was sich aktuell ja auch an den letzten beiden, eher verkümmerten Tagesmustern abbilde. In der Konsequenz sinke die Trendstabilität und das Risiko einer möglichen Reaktion steige an.
Die beiden letzten Tagesmuster im DAX-Future, hanging man und Doji, signalisierten wenig Kraft im Markt und fänden sich in der Theorie im Bereich der Verkaufssignale bzw. der neutralen Tagesmuster, statistische Tests zeigten jedoch, dass hier keine zuverlässigen Verkaufssignale vorlägen. Der technische Experte gibt an, somit auf Basis dieser Kursmuster keine Aktivitäten zu unternehmen.
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06.01.2006, 08:15 Uhr
DAX-Future, der " inside day"
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe sich den ganzen Tag über in einer extrem engen Spanne von nur 26,50 Punkten bewegt und sei auch innerhalb der Spanne des Vortages geblieben, also ein so genannter " inside day" . Der Schlusskurs hätte auf der gleichen Basis wie an den vorangegangenen 2 Tagen gelegen. Ein absolut ereignisloser Tag; so Süßenguth, es ist also charttechnisch nichts passiert. Somit gilt das gestern Geschriebene uneingeschränkt weiter, berichtet der Börsen-Profi.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.530, bei 5.505, bei 5.470 und bei 5.450 und Widerstand bei 5.560 sowie bei 5.590.
06.01.2006, 08:31 Uhr
DAX, Januardelle möglich
DZ BANK
Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Nachdem am Mittwoch noch einmal ein deutlicher Kursimpuls den deutschen Aktienmarkt stimuliert habe, hätte sich am gestrigen Handelstag trotz des Erreichens eines neuen Vierjahreshochs das weitere Kaufinteresse ein wenig reduziert. Den dritten Tag im neuen Jahr positiv wäre dagegen der Handel an der Wall Street verlaufen. Die markant negativen technischen Risiken des US Marktes, die noch zu Jahresende zu erkennen gewesen wären, hätten mit der günstigen Kursentwicklung deutlich verringert werden können. Aktuell stünden die wesentlichen US Aktienindizes vor wichtigen Widerstandsmarken (S&P 500 um 1.275 Punkte, Nasdaq Composite um 2.280 Zähler), deren Überwinden weiteres Kurspotenzial eröffnen würde.
Nach der Etablierung der sehr dynamischen Jahresend-/ Jahresanfangs-Rally beim DAX bestehe für die kommende Woche unter zyklentechnischen Gesichtspunkten das erhöhte Risiko von Gewinnmitnahmen. Diese seien in der Vergangenheit nach einer ersten positiven Handelswoche im neuen Jahr häufiger zu erkennen. Der markttechnische Indikator "Final Plot", der im Gegensatz zur dynamischen Kursanalyse die zeitliche Ausdehnung eines Trends anzeige, signalisiere gegenwärtig einen überdurchschnittlich lang andauernden positiven Trendimpuls. Analog zur Entwicklung des Vorjahres bestehe somit die Gefahr, dass sich kurzfristig zumindest der dynamische Trendverlauf der letzten Wochen abschwäche. Diese Konsolidierungsbewegung dürfte jedoch mit Blick auf das aktuell sehr pessimistische Stimmungsbild der Marktteilnehmer kein stärkeres Kursrückschlagsrisiko aufweisen, so die Trading-Analysten.
Solange das 38,2 % Retracement des tertiären Aufwärtstrends bei rund 5.410 Punkten bzw. das letzte Reaktionstief vom vergangenen Freitag um 5.385 Stellen nicht unterschritten werden, so die technischen Experten weiter, sind die zu beobachtenden Gewinnmitnahmen beim DAX als eine "normale" Konsolidierungsbewegung im intakten kurzfristigen Aufwärtstrend zu interpretieren. Nach einer möglichen Januardelle bleibe zumindest unter dem Blickwinkel der Zyklentechnik für das erste Quartal noch eine positive Kursentwicklung zu erwarten, das Kursziel beim DAX liege bis etwa 5.700 Zähler
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Börsenausblick: Dax und Euro drohen Rückschläge
von Claus Hecking, Meike Schreiber, Frankfurt, Christian Schwalb, New York
Der spektakuläre Höhenflug von Dax und Euro hält die Investoren seit Tagen in Atem. Nach den erheblichen Kursgewinnen der vergangenen Woche erwarten Experten nun aber an beiden Märkten erst einmal zumindest eine Verschnaufpause - wenn nicht sogar deutlichere Korrekturen.
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_ftd.gfx?h=280&b=295&symbol=846900&land=276&boerse=9&typ=0&zeit=600&d1=0&d2=0&herkunft=ftd1
Neue Impulse dürften die Anleger vor allem in der zweiten Wochenhälfte erhalten, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinsentscheid bekannt gibt und einige wichtige US-Konjunkturdaten veröffentlicht werden.
Für den Aktienmarkt erwarten viele Experten einen kleinen Rückschlag in den kommenden Tagen. Nach Ansicht der Helaba beträgt das Korrekturpotenzial im Dax rund 100 Punkte, wobei der Index bei 5360 Zählern aus charttechnischer Sicht gut abgesichert sei. "Nach den fulminanten Kursgewinnen in den vergangenen Wochen erscheint der Markt reif für eine Konsolidierung", schreiben auch die Strategen bei der Landesbank Rheinland-Pfalz. In der abgelaufenen Woche hatte der deutsche Leitindex erstmals seit August 2001 die 5500- Punkte-Marke geknackt. Am Freitag schloss der Dax bei 5536,32 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 2,4 Prozent.
Kursgewinne international
Angetrieben durch die Aussicht auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus in den USA stiegen die Kurse rund um den Globus: Der europäischeStoxx-Index kletterte um 2,5 Prozent - und auch an der Wall Street ging es bergauf: Der Nasdaq Composite gewann im Wochenvergleich 4,5 Prozent der S&P 500 2,9 Prozent. Dabei erreichten beide Indizes zeitweise die höchsten Stände seit mehr als vier Jahren. "Es gibt viele Gründe, optimistisch zu sein: Aktien in den USA sind nicht teuer, die Gewinnlage der Unternehmen und die Wachstumsaussichten sehen vielversprechend aus," sagt Jim Paulsen, Stratege von Wells Capital Management.
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_ftd.gfx?h=280&b=295&symbol=IN.SP&land=840&boerse=102&typ=0&zeit=600&d1=0&d2=0&herkunft=ftd1
Mit den Quartalszahlen von Alcoa startet am Montag die neue Ertragssaison. Neben dem Aluminiumhersteller werden in dieser Woche Genentech, Apple, US-Airways und die Abfüllanlage von Pepsi, die Pepsi Bottling Group Ergebnisse veröffentlichen.
In Deutschland macht KarstadtQuelle den Anfang. Die Aktie des Einzelhändlers hat seit Jahresanfang fast 20 Prozent zugelegt. Ob diese Vorschusslorbeeren wirklich berechtigt sind, dürfte sich schon heute zeigen, wenn das zuletzt etwas angeschlagene Unternehmen seine Umsatzzahlen für das vierte Quartal 2005 vorlegt.
Signale von BMW
Neues dürfte es am Montag auch von BMW geben: Die Münchner wollen auf der Automesse in Detroit erste Andeutungen über das angelaufene Geschäftsjahr machen. "Der Softwarekonzern SAP hat seine Zahlen zwar erst für den 25.1. angekündigt, könnte aber vor dem Hintergrund der zunehmenden Spekulationen um die Quartalzahlen die Veröffentlichung vorziehen", vermuten die Strategen der LRP.
Konjunkturell wird den Markt vor allem die EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag interessieren. Zwar dürften die Währungshüter den Leitzins vorerst bei 2,25 Prozent belassen, allerdings rechnen viele Ökonomen mit Hinweisen auf eine künftige Verschärfung der Geldpolitik.
Am Devisenmarkt feierte der Euro in der vergangenen Woche ein starkes Comeback: Die Einheitswährung legte zeitweise mehr als drei US-Cent zu, so viel wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Nach durchwachsenen US-Arbeitsmarktdaten stieg sie am Freitag sogar bis auf ein Drei-Monats-Hoch von 1,2185 $. "Nach der Veröffentlichung des Protokolls der Notenbank Fed rechnet nun allen mit einem baldigen Ende der Zinserhöhungen in den USA", sagt Dorothea Huttanus, Währungsexpertin der DZ-Bank. Echte Neuigkeiten habe das Protokoll aber nicht zu bieten gehabt; die Marktreaktion sei übertrieben gewesen.
Für die nächsten Tage rechnet Huttanus daher mit einer Trendumkehr - und steht mit dieser Meinung nicht allein: "Es könnte einige Gewinnmitnahmen der Euro-Anleger geben", vermutet Marcus Hettinger, Devisenstratege bei Credit Suisse. "Amerikas Zinsvorsprung gegenüber der Euro-Zone ist noch immer immens - und einige US-Daten der nächsten Tage wie die Einzelhandelsumsätze am Freitag könnten den Dollar stützen."
US-Handelsdefizit im Blick
Die einzige größtere Gefahr für die US-Währung sehen die Experten in den Handelsbilanzzahlen am Donnerstag: "Wir erwarten zwar eine Stabilisierung oder leichten Verringerung des US-Defizits", sagt Huttanus. "Aber sollte es steigen, wäre dies für die Märkte eine willkommene Gelegenheit, den Dollar noch einmal zu attackieren."
Am europäischen Anleihemarkt hat die Stimmung wegen des absehbaren Endes der US-Zinserhöhungen weiter verbessert. "Obwohl es zuletzt einige starke Konjunkturdaten gab, sind die Kurse stabil geblieben - und das ist ein gutes Zeichen", sagt Peter Müller, Bondstratege der Commerzbank. Allerdings könnte die EZB-Sitzung am Donnerstag die gute Laune der Anleger eintrüben. "Sollte sich der Ton der EZB deutlich verschärfen, könnte dies den Markt nach unten drücken", warnt Heinrich Bayer, Zinsanalyst der Postbank.
Analysten überarbeiten ihre Ziele für den Dax
Börsen starten fulminant in das neue Jahr
Fulminanter Start ins neue Jahr für den Dax: Der Leitindex der Deutschen Börse übersprang in den ersten Handelstagen 2006 zügig die psychologisch wichtige Marke von 5500 Punkten und notiert damit so hoch wie zuletzt vor den Anschlägen des 11. September 2001. Die Analysten laufen Gefahr, nach 2005 mit ihren Prognosen auch dieses Mal daneben zu liegen: Viele von ihnen sehen sich angesichts der Dynamik der aktuellen Rallye gezwungen, ihre Ziele, die den Index für das gerade begonnene Jahr nach Umfragen im Schnitt bei 5700 Punkten sahen, nach oben zu korrigieren.
Gründe für die gute Stimmung an den internationalen Aktienmärkten sind unter anderem die zuletzt überzeugenden konjunkturellen Daten sowie das schnelle Ende im Gasstreit zwischen Rußland und der Ukraine. Zahlreiche deutsche Aktien sind zudem weiterhin günstig bewertet, da sich die Gewinndynamik vieler Unternehmen durch erfolgreiche Restrukturierungen noch besser als der Kurs entwickelt hatte. Auch die Liquidität an den Märkten sowie die technische Verfassung der Indizes sprechen für eine anhaltend positive Börsentendenz. Unter diesen Vorzeichen empfehlen die Experten der Commerzbank, die Börsenregel "Gewinne laufen lassen" zu beherzigen. Zu den Gewinnern zählten die dividendenstarke TUI, MAN profitierte nach Aussage von Analysten von einer verbesserten technischen Verfassung der Aktie und SAP stiegen auf Grund der Ankündigung von Mitbegründer und Aufsichtsrats-Chef Hasso Plattner, seinen Anteil am Unternehmen auf zehn Prozent aufzustocken.
Es gibt aber auch Marktteilnehmer, die die große Zuversicht nachdenklich macht. "Mein eigener Optimismus macht mir ein bißchen Sorgen", sagt Frank Lingohr, Vermögensverwalter bei Lingohr und Partner Asset Management. "Im Moment fällt es schwer, Risiken zu entdecken." hö
Artikel erschienen am 8. Januar 2006
Dow-Analyse vom 07.01.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
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Nach bröckelnden Kursen zwischen den Jahren vollzog der Dow in der ersten Handelswoche des Jahres 2006 die Kursgewinne der übrigen Weltbörsen nach. Er stieg um 241,8 Punkte oder knapp 2,3 Prozent.
Damit schloss er präzise auf dem Niveau der vorangegangenen Hochpunkte. Nach mehreren Wochen Stagnation wird es also bei den US-Blue-Chips aus technischer Sicht nun endlich wieder spannend: Sollte die Kauflaune der Anleger auch in die kommende Woche hinein tragen, wäre das Kaufsignal perfekt: Zum einen spräche dann der gebrochene Widerstand für weiteres Potenzial, zum anderen stützten sowohl Bollinger-Band(-Theorie) als auch MACD die positive Markttechnik. Der Weg nach oben wäre offen, ein Kursziel lässt sich derzeit noch nicht angeben.
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Einziger Wermutstropfen ist der Stochastik-Oszillator, der durch das Kursplus der letzten Woche bereits in den überkauften Bereich hochschnellte. Hier würden allerdings schon 2 Tage mit stagnierenden Kursen ausreichen, um die Lage wieder zu bereinigen. Insgesamt überwiegen also klar die positiven technischen Impulse - sofern der Anstieg über das aktuelle Niveau bei 10.960 Zählern gelingt (Schlusskursbasis).
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Nasdaq Composite-Analyse vom 08.01.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
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Charttechnisch nahezu mustergültig korrigierte der compx bis in den Bereich um 2200 Zähler und drehte dann nach oben. Mittlerweile schnellte die Notierung sogar über die Marke von 2300 Punkten hinaus. Seit dem Jahresschlusskurs ein Anstieg um 100 Zähler bzw. 4,5 Prozent.
Das Kursziel, im oberen Schaubild eingezeichnet, bleibt weiterhin bei 2350 Punkten. Diesem Niveau nähert sich auch das obere Bollinger Band auf Wochenbasis. Gelingt dem compx sogar der Ausbruch über den erwähnten Widerstand, ist im weiteren Verlauf ein Anstieg bis zum nächst höheren Widerstand bei über 2600 Zählern denkbar.
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Mit Blick auf das untere Schaubild ist der compx sehr kurzfristig betrachtet allerdings bereits überkauft. Jedoch drehte der MACD gerade erst auf Kaufen. Und auch aus charttechnischer Sicht deutet sich noch keine Trendwende an.
Insofern sollten sich die Kursgewinne beim compx fortsetzen, das Ziel bei 2350 Zählern schon in dieser Woche erreicht werden. Setzt sich die kräftige Rallye dann fort, sind weitere zehn Prozent Kursgewinn greifbar.
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DAX-Analyse vom 08.01.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
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In der Zwischenzeit legte der DAX wie erwartet weiter zu und übertraf sogar die als Kursziel genannte Marke von 5500 Zählern. Allein seit Jahresbeginn gewannen die deutschen Blue Chips 124 Punkte bzw. 2,3 Prozent.
Jetzt ist die Notierung auf Höhe des Widerstands angelangt, der sich vom Hochpunkt des Jahres 2002 herleiten lässt. Eine Korrektur wäre daher nicht überraschend. Geht die Jahresendrallye aber nahtlos in eine Jahresanfangsrallye über, liegt der nächst höhere (eher schwache) Widerstand bei rund 5700 Zählern, dem Zwischenhoch des Jahres 1999. Der nächste wirklich massive Widerstand ist erst wieder bei rund 6200, dem Hochpunkt von 1998, anzutreffen.
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Im kurzfristigen Chart mahnen zwar sowohl der Stochastik als auch die unmittelbare Nähe zum oberen Bollinger Band zur Vorsicht, im Rahmen des starken Aufwärtstrends sollte dies aber keine allzu großen Sorgenfalten bereiten. Insbesondere aus charttechnischer Sicht lässt sich noch keine obere Umkehr herleiten.
Entsprechend sollten Anleger sich weiter an die bekannte Regel "the trend is your friend" halten. Behauptet sich der DAX über 5500 Zählern, und die Chancen dazu stehen gut, liegt das nächste Kursziel bei gut 5700 Punkten. Auf mittelfristige Sicht ist dann sogar ein Test des 98'er-Hochs bei 6200 denkbar. Bei einer Korrektur liegen Unterstützungen bei 5500, 5400 und 5320 Punkten.
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10.01.2006, 07:57 Uhr
DAX, die Korrekturpotenziale
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Die Tagesbewegungen verliefen aktuell in kleinen Spannen und die Tagesschwankungen gäben derzeit wenig her, dennoch schleppe sich der deutsche Aktienindex DAX zur Zeit langsam in die Höhe. Im gestrigen Hoch habe er die 5.553 markiert und so hoch wie im Jahre 2002 das letzte Mal notiert. Chart- wie markttechnisch bestätige sich derzeit der Trendverlauf, Verkaufssignale ließen sich nicht wirklich herleiten, weder über die Markttechnik, noch über ein Tagesmuster. Widerstände seien nicht sinnvoll definierbar, konsequenterweise wäre die optimistische Erwartungshaltung für den deutschen Markt beizubehalten.
Die für eine mittelfristig ausgerichtete Beurteilung interessante Bewegungsdynamik, gemessen über den ADX in seiner Standarteinstellung ist mit über 40 recht hoch und zeigt keine auffällige Schwäche, so der Trading-Stratege weiter. Im Tageschart wäre lediglich die sich nicht weiter aufbauende Schwungkraft zu bemängeln, wodurch sich die bereits bestehende Divergenz zwischen Kursverlauf des Index und der Schwungkraft weiter erhöhe. Konsequenterweise sollten somit Stop-Kurse für eventuell bestehende Long-Positionen engmaschig angepasst bleiben, so Wagner. Dennoch, für den Aufbau von Short-Positionen reichten die Indizien aktuell noch nicht aus.
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10.01.2006 12:07
Dax gibt deutlich ab
DAX: 5489 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) mit 60 Minutenchart
Der DAX gibt heute Vormittag deutlich ab. Aktuell liegt er gut 0,85% im Minus. Nur 2 Werte legen heute zu. Es sind die Deutsche Post und Altana mit einem Plus von
1,07% bzw. 0,63%. Größter Verlierer ist die Tui mit einem Minus von 3,08 %.
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10.01.2006, 12:11 Uhr
Nasdaq im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Nasdaq Composite hat sich deutlich verbessert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen nunmehr positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum hätten nicht nur den Auf- und Ausbau eines Überhangs an Abwärtspotenzial und -dynamik abgewendet, sondern wären nach oben abgedreht und bescheinigten einen ansteigenden Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren überwiegen nach Angaben der Marktbeobachter ebenfalls die positiven Impulse. RSI und Stochastiks signalisierten eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik. Nach den Stochastiks zeige nun auch der RSI ein Überkauftszenario an, womit sich diese Impulse zunehmend erschöpfen dürften. Die Volatilität liege bei 21,70 (19,79) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 0,94 (0,90) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten bei der SEB auf Grund des deutlich verbesserten mittelfristigen Trendumfelds sowie der noch anhaltenden positiven Impulse von Seiten der Overbought/Oversold-Indikatoren mit einem gut behaupteten bis freundlichen Nasdaq im Aufwärtstrend. Die Aufwärtsbewegungsdynamik dürfte allerdings in Folge eines zunehmenden Überkauftszenarios sukzessive nachlassen. Dennoch habe sich die Situation für den Index deutlich entspannt. Nachdem es zum Ende des letzten Jahres noch nach einer anhaltenden Abwärtskorrektur ausgesehen hätte, so hat sich der Nasdaq mit dem Ausbruch über den starken Widerstand bei 2.269 Punkten den Experten zufolge weiteres Kurspotenzial eröffnet. Diese Marke werde darüber hinaus durch den Schnitt mit der unteren Begrenzungslinie des Aufwärtstrends bereits heute zur Kreuzunterstützung. Somit habe sich sowohl das chart- als auch das markttechnische Bild für den Nasdaq deutlich aufgehellt.
Widerstände lägen im Tageschart nicht mehr vor. Im Wochenchart treffe der Index allerdings bereits bei 2.328 Zählern auf einen neuen Widerstand. Insofern könnte an dieser Stelle dann eine Verschnaufpause eintreten. Die Bedeutung der 2.328er Marke sei aber noch ungewiss, da sie vom Mai 2001 stamme und seitdem nicht wieder getestet worden wäre. Gegenwärtig deute die Markttechnik nicht darauf hin, dass eine größere Gegenbewegung bevorstehe, weshalb die Handelsexperten bei der SEB von moderaten Kurszuwächsen bzw. einer Verschnaufpause ausgehen. Die Kreuzunterstützung bei 2.269 Punkten dürfte nach deren Einschätzung auf Sicht von einer Woche nicht durchbrochen werden.
10.01.2006, 12:36 Uhr
Dow Jones, GM im Aufwind?
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Standardwerte hätten gestern von einem deutlichen Kurssprung bei GM-Aktien profitiert und zumeist gut behauptet geschlossen. Ein leicht nachgebender Ölpreis sorgte nach Angaben der Marktbeobachter ebenfalls für Kauflust.
Neben einer guten Stimmung für Autowerte im Rahmen der Detroit Motor Show habe eine Hochstufung der GM-Aktie durch Goldman Sachs den Automobil-Wert beflügelt. Am Ende stand den Experten zufolge ein Kursplus von 7,74 % auf 22,41 US-Dollar. Guidant hätte 2,45 % auf 69,00 US-Dollar gewonnen. Nach dem erhöhten Kaufangebot von Boston Scientific zeichne sich nun eine Übernahmeschlacht ab. Das Papier des zunächst unterlegenen Bieters Johnson & Johnson sei um 0,62 % auf 62,99 US-Dollar gestiegen, Boston-Papiere hätten 1,37 % auf 25,88 US-Dollar verloren. Cisco Systems habe nach einer Heraufstufung seiner Aktie 1,55 % auf 19,06 US-Dollar gewonnen. IBM litt nach Angaben der Analysten unter einer Herabstufung seiner Aktie und verlor 1,44 % auf 83,73 US-Dollar. Die Aktie von Texas Instruments sei um 0,78 % auf 34,18 US-Dollar gefallen. Der Konzern werde seinen Geschäftsbereich Sensoren verkaufen.
Die Signale seitens der Markttechnik des Dow Jones auf Stundenbasis blieben weiterhin positiv, obwohl sie inzwischen im überkauften Bereich angelangt wären. Verkaufssignale liegen den Handelsexperten bei Lang & Schwarz zufolge allerdings nicht vor. Die nächsten Widerstandslinien befänden sich aktuell bei etwa 11.030 und bei 11.204 Punkten.
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11.01.2006 05:55
DOW Jones - Die nächste Aufwärtswelle startet!
DOW Jones: 11.011,58 Punkte - Aktueller Tageschart (log) seit März 2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurz-Kommentierung: Der Upswing von November 2005 lief bis 10.955 Punkte im Hoch. Dann setzte wie prognostiziert eine Konsolidierung ein. Diese Konsolidierung spielte sich in Form einer bullischen Flaggenkonsolidierung unterhalb einer wichtigen mittelfristigen Abwärtstrendvariante ab. Die bullische Flaggenkonsolidierung weist eine hochgradig bullische Zyklik auf. Seit 3 Handelstagen bricht der DOW Jones regelkonform aus ihr nach oben aus. Die nächsten charttechnischen Zielmarken liegen bei 11.185 und 11.365 Punkten. Mittelfristig rechnen wir im Verlauf 2006 mit einem Retest des Alltimehighs bei 11.750 Punkten. Eine gewaltige mehrjährige komplexe inverse SKS Bodenformation hebelt den Index nach oben. Kurzfristig kann der DOW Jones nochmals bis 10.900 Punkte zurücksetzen, ohne dass das beschriebene bullische Verlaufsscenario gefährdet wird.
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11.01.2006, 07:57 Uhr
DAX-Future, das Gesamtbild
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Der deutsche Aktien-Index DAX habe am gestrigen Handelstag bereits schwach eröffnet und seinen Abschwung rund 45 Minuten nach Handelseröffnung beschleunigt. Gegen 11:30 Uhr hätten DAX und DAX-Future ihr jeweiliges gestriges Tagestief markiert und sich erst am späten Nachmittag und Abend (FDAX) wieder in Richtung ihrer Eröffnungskurse gerettet.
Grundsätzlich könne man mit Blick auf das charttechnische Gesamtbild unterstellen, dass auf Tagesbasis der Aufwärtstrend noch immer intakt sei. Er werde sowohl charttechnisch bestätigt, hier wäre auf den Bestand der Trendbegrenzungslinie zu achten, welche gestern zwar knapp angehandelt worden sei, jedoch gehalten habe, gleiches gilt für die markttechnische Ausrichtung, auch hier liege noch immer ein long-set-up vor. Im Sinne der klassischen Dow Theorie müsste im DAX-Index erst die 5.385 unterschritten werden, so der Trading-Stratege weiter, damit ein Trendbruch vorläge. Die gleiche Einschätzung gelte derzeit auch für den Kursverlauf des DAX-Future.
Heute Morgen ist eine leicht bessere Markteröffnung durchaus vorstellbar, so Wagner, der hier auf die Entwicklung der US Börsen und den aktuellen Stand der US Futures auf Globex verweist. Im DAX-Index sei als laufende Unterstützung weiterhin den Bereich um 5.469 zu definieren, einen neuen, bisher unbestätigten Widerstand im Bereich um 5.553 werde hinzugefügt.
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11.01.2006 08:47
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Fallende Kurse verzeichnete der DAX am Dienstag, wobei der Kursrückgang im großen Chartbild noch nicht allzu groß ausfällt. Eine Unterstützung wurde unterschritten, bei 5.482 Punkten dann allerdings ein Tief markiert, von dem der DAX bis Handelsende leichte Gewinne verbuchte. Mit 5.494 Zählern ging es aus dem Handel, der von hohen Umsätzen geprägt war. Die DAX-Indikationen am Mittwochmorgen zeigen schon wieder nach oben, nachdem an der Wall Street im späten Geschäft Gewinne zu sehen waren und auch Tokios Börse im Plus steht.
11.01.2006 12:31
DAX legt wieder zu
DAX: 5532,97 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) mit 60 Minutenchart
Der DAX eröffnete heute morgen deutlich fester und baut seitdem seine Gewinne leicht aus. Aktuell notieren 24 Werte im positiven Bereich, 6 geben ab. Größter Gewinner ist die Deutsche Börse mit einem Plus von 2,45%, größter Verlierer Metro mit einem Minus von 2,11%.
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11.01.2006, 12:08 Uhr
Dow Jones, 11.000 hohe Hürde
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Beim Dow Jones Industrials Index (DJ) sollte man den Einstieg nicht verpassen, so die Trading-Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die technische Ausgangslage für den Dow Jones Industrial Average könnte schlechter sein, so die technischen Experten. Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung im Oktober und November 2005 habe sich der US Leitindex zwar eine längere Verschnaufpause gegönnt, zuletzt sei aber der Ausbruch aus einer Flagge gelungen, deren obere Begrenzung derzeit bei 10.918,6 Punkten liege. In der Regel habe eine entsprechende Bewegung trendbestätigenden Charakter. Bisher hätte jedoch eine nicht zu unterschätzende Widerstandszone eine weitergehende Aufwärtsbewegung verhindern können. Bei 10.984,5 Zählern liege das Hoch vom 07.03.2005 gefolgt von der psychologisch wichtigen Marke von 11.000. Bei einem nachhaltigen Ausbruch warte der nächste Widerstand in Form der Parallelen zum Aufwärtstrend bei 11.311 Stellen, gefolgt von dem Hoch vom Mai 2001 bei 11.350 Punkten. Die Indikatorenlage stehe einer entsprechend positiven Bewegung nicht im Weg. Der MACD habe gerade erst ein neues Einstiegssignal generiert, und die Oszillatoren seien noch ein gutes Stück vom überkauften Bereich entfernt und böten somit Spielraum für weitere Kursgewinne.
Ein nachhaltiger Anstieg über 11.000 Zähler generiert nach Meinung der Trading-Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt deutliches Aufwärtspotenzial. Investoren sollten eine entsprechende Bewegung dazu nutzen, so die Strategen schließlich, sich für einen weiteren Anstieg zu positionieren.
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11.01.2006, 11:42 Uhr
US Indices, stabile Lage trotz Hitze
HSH Nordbank
Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Nach einem im Hinblick auf die Festigkeit der Vortage bemerkenswert stabilen Handelstag hätten die außerbörslichen US Aktienindices zuletzt marginal leichter tendiert. Die Begründungen dafür boten den Beobachtern zufolge eine anhaltend heiß gelaufene Markttechnik, sowie eine nachbörslich erfolgte Warnung des Biotechnologieunternehmens Genentech, dass sich das hohe Wachstum abflauen könnte.
Insgesamt halten die Analysten bei der HSH Nordbank die Börsenlage dennoch für anhaltend ausgesprochen stabil, auch wenn eine Vielzahl in dieser Woche erwarteter US Wirtschaftsdaten gegebenenfalls die Zinsseite etwas belasten könnten. Heute stehen nach Angaben der Experten die Hypothekenanträge und der Ölmarktbericht auf der Agenda.
12.01.2006, 07:50 Uhr
DAX, gesteigertes Reaktionsrisiko
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Für sich genommen habe der gestrige Handelstag zu keiner Änderung der charttechnischen Ausgangslage geführt. Einzig wirklich auffallender Aspekt in der Kursentwicklung des deutschen Aktienindex sei der rapide Abbau der Schwungkraft im Trendverlauf. Statistisch weise dieses "Phänomens" eine geringe Aussagekraft im Zusammenhang mit kurzfristig drohenden Richtungswechseln hin, aber im DAX zieht sich diese Entwicklung bereits ziemlich lange und die Tagesschwankungen treten über längere Zeitspannen praktisch auf der Stelle, so der Trading-Stratege.
Obwohl noch alle Indikationen und Beurteilungskomponenten im Hinblick auf einen intakten Aufwärtstrend in Ordnung sind, so der Analyst weiter, sehe er ein gesteigertes Reaktionsrisiko, welches nicht nur Stunden, sondern Tage anhalten könnte. Dennoch, solange keine klaren, verwertbaren Indikationen bzw. Handelssignale vorlägen, welche den Aufbau strategischer Short-Positionen rechtfertigen würden, wäre sich auf der Seite zurück zu halten.
Der Marktbeobachter gibt an, aus praktischer Sicht im DAX weiterhin auf der Long-Seite positioniert zu sein. Diese strategische Position sei unverändert in zwei verschiedenen Stop-Kurs-Ebenen zu besichern, zum einen im Bereich um 5.460, zum anderen im Bereich um 5.385. Diese Stop-Kurse trügen strategischen Charakter und nach oben hin erst dann anzupassen, wenn es dem DAX gelinge, ein neues Bewegungs- und Mehrjahreshoch zu markieren.
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13.01.2006 05:55
DOW Jones - Die Aussichten für 2006
DOW Jones: 10.962,36 Punkte
Aktueller Tageslinienchart (log) seit 14.06.2005
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Aktueller Tageskerzenchart (log) seit März 2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Diagnose/Prognose:
Der Upswing von Oktober/November 2005 lief bis 10.955 Punkte im Hoch. Dann setzte wie prognostiziert eine Konsolidierung ein. Diese Konsolidierung spielte sich in Form einer bullischen Flaggenkonsolidierung unterhalb einer wichtigen mittelfristigen Abwärtstrendvariante ab. Die bullische Flaggenkonsolidierung weist eine hochgradig bullische Zyklik auf. Im Verlauf dieser Woche konnte der DOW Jones regelkonform aus ihr nach oben ausbrechen.
Der Ausbruch aus der bullischen Flaggenkonsolidierung von Dezember 2005 wird kurzfristig seit gestern verkauft. Der frühzeitige Rücksetzer spricht dafür, dass der prognostizierte Anstieg recht volatil ausfallen dürfte. Idealerweise wird dieser so genannte Pullback (Rücksetzer) bei 10.900 Punkten gestoppt. Bei 10.900 Punkten verläuft eine überwundene mittelfristige Abwärtstrendvariante und die Oberkante der bullischen Flagge. Beide ergeben zusammen mit dem 38,2% des bisherigen Januar-Upmoves eine Kreuzunterstützung, auf der der Index mindestens kurzfristig nach oben abprallen sollte.
Ausgehend von dem 10.900er Punkteniveau dürfte der Index in Richtung der genannten charttechnischen Kursziele bei 11.185 und 11.365 Punkten ansteigen. Kurzfristig aktive Trader können bei 10.900 Punkten long gehen mit engem Stopp leicht unterhalb.
Als charttechnisches Maximal-Kurszielmarke für das Jahr 2006 nennen wir das Niveau von 11.750 Punkten genannt. Möglicherweise wird die 11.750er Marke auch erst im ersten Halbjahr 2007 erreicht.
Ähnlich wie für alle anderen Indizes, seien es europäische wie der DAX oder aber US Indizes, ist innerhalb des Jahres 2006 wieder mit einer zwischengeschalteten ausgedehnten volatilen Korrekturphase zu rechnen.
Es wird die Kunst sein, eben diese zu frühzeitig zu erkennen. Es wird außerdem von größter Wichtigkeit sein, dieses erwartete Korrekturmuster anschließend engmaschig charttechnisch auszuwerten. Aus heutiger Sicht kann nämlich selbstverständlich nicht ausgeschlossen werden, dass das Korrekturmuster eine bärische Charakteristik entwickelt und somit eine anschließende größere Abwärtsbewegung einleitet!
Wir werden uns an den entstehenden charttechnischen Signalen entlanghangeln, kurzfristige Prognosen justieren, entstehende potenzielle Kauf- und Verkaufsmarken nennen und Sie wie gewohnt auf dem Laufenden halten, was an den Märkten passiert.
Da sich der Index in einem neuen Bullenmarkt befindet, also eine intakte übergeordnete Aufwärtsbewegung besteht, bietet es sich an, umfassende Kursrücksetzer zu kaufen, da sie zyklische Tiefs innerhalb der Aufwärtsbewegung darstellen
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JRC - Neuer Kommentar von 13.01.2006 06:46.15
Markt: Dax
Überschrift: Fdax Ausblick 13.01.06
Für den vergangenen Handelstag hatten wir u.a. eingeschätzt: \"Wir erwarten, dass der Fdax bis zur Bekanntgabe der EZB-Sitzung seine gestrige Seitwärtsbewegung fortsetzen wird. Geachtet werden sollte heute auf die intraday-Unterstützung bei 5540 Punkten.(...) Solange die 5540er Unterstützung ungebrochen ist, bleibt die Shortseite zunächst noch unattraktiv, da jederzeit ein kleiner Ausbruch über die 5560 erfolgen und eine erneute Bewegung bis 5575:80 eingeleitet werden kann.\" Rückblick: Der Fdax brach am Nachmittag aus seiner Seitwärtsbewegung nach oben aus und markierte neue Hochs, welche jedoch direkt wieder verkauft wurden. Der Fdax ging bei 5545 Punkten aus dem Handel. Ausblick: Der Fdax erreicht bei 5540 Punkten eine markante Unterstützungsebene. Oberhalb dieser notierend kann der Fdax jederzeit erneut bis 5560 und sogar 5580 Punkten steigen. Bei einem Bruch dieses Supportlevels gehen wir weiter von Rücksetzern bis 5525 und sogar 5505 Punkten aus.
Geschrieben von db
http://image.cfasp.de/?bild=http://www.jrconline.com/bilder/00bf9bbbb98656b567a5312ed346b360.jpg&width=500
13.01.2006, 08:18 Uhr
DAX-Future, die Aufwärtstrendlinie
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future sei bis US Börseneröffnung wieder mal in enger Spanne vor sich hingedümpelt. Nach US Börseneröffnung habe der DAX-Future den Widerstand 5.560 überschritten und wäre im Alleingang, also ohne dass die US Märkte das vorgemacht hätten, bis auf ein neues Vierjahreshoch 5.583,50 gestiegen. Als dann klar wurde, so Süßenguth weiter, dass die US Märkte nicht nach oben, sondern nach unten wollen, fiel der DAX-Future wieder bis zur Unterstützung 5.540 und schloss nahe Tagestief.
Der Aufwärtstrend seit 28.10.2005 sei immer noch vollkommen intakt. Ein Bruch dieser Aufwärtstrendlinie per Schlusskurs, also ein Schlusskurs unter 5.540, wäre mit großer Wahrscheinlichkeit als Beginn einer Reaktion zu verstehen, mit erstem Ziel ca. 5.275, dem Minimumkorrekturziel der Aufwärtsbewegung seit Ende Oktober 2005. Seit dem 28.10.2005 sei der DAX-Future nun fast reaktionsfrei um ca. 800 Punkte gestiegen. Nun würden aber selbst eingefleischte Bullen so langsam sehr vorsichtig, da keiner derjenige sein wolle, der am höchsten Punkt gekauft hätte und dann mit großem Long-Bestand in eine kräftige Reaktion gerate. In diesen luftigen Höhen sei immer wieder mit massiven Gewinnmitnahmen zu rechnen.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.540, bei 5.530, bei 5.510 und bei 5.470 und Widerstand bei 5.560 sowie bei 5.585.
13.01.2006, 08:04 Uhr
DAX, kippt er weg oder hält er sich?
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
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"Kippt weg, der DAX, oder hält er sich auf hohem Niveau?" Das ist die Frage, die sich der so fragt sich der Analyst zum Wochenende hin zumindest im Tageschart stellt. Strategisch gesehen, sei die Welt noch immer in Ordnung. Der Wochenchart zeige einen absolut tadellos verlaufenden Aufwärtstrend, in jeder Hinsicht bestätigt, ohne kritisch zu bewertende Indizien. Widerstände im strategischen Sinne ließen sich nicht herleiten, die nächst tiefer liegende Unterstützung im Primärtrend wäre das Kursniveau im Bereich um 5.138 im Index.
Sehe man sich im taktisch beziehungsweise kurzfristigen Zeitfenster den Tageschart des DAX an, fielen zunächst zwei Aspekte auf, so der Trading-Stratege. Die aktuell gültige untere Begrenzungslinie des seit Ende Oktober gültigen Aufwärtstrends, stehe mal wieder zur Disposition und der Widerstand im Bereich um 5553 wäre per gestern punktgenau angehandelt und bestätigt worden und gewinne damit an analytischer Bedeutung.
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Grundsätzlich könne jetzt von drei Entwicklungsmöglichkeiten ausgegangen werden, deren Gewichtungen sich derzeit kaum wirklich abschätzen lassen, kurzfristig jedoch ihre Gewichtung möglich machen sollten: (1) der DAX nehme wieder Fahrt auf, überwinde den Widerstand und bestätige somit aus charttechnischer Sicht den Kursanstieg. (2) Der DAX verbleibe in der Konsolidierungszone mit den Begrenzungen 5.553 auf der Oberseite und 5.469 auf der Unterseite. Dies würde bereits heute, spätestens am Montag zum Trendbruch führen, so Wagner weiter, die Markttechnik mit ihrem set-up sollte kurzfristig folgen (Wechsel von derzeit long auf neutral).
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(3) Der DAX schwäche sich ab, falle durch die untere Bereichsbegrenzung bei 5469 und bilde im kleinen Maßstab eine Doppelspitze an der Trendspitze als potenzielles Umkehrsignal aus. Szenario (2) und (3) erscheinen im Moment als die wahrscheinlicheren, so der technische Experte weiter, wobei dem Szenario (2) aktuell den wohl höheren Stellenwert einzuräumen sei. Eine Bestätigung hierfür sollten kurzfristig zu erhalten sein, anderenfalls müsse man rasch reagieren und umdisponieren.
13.01.2006, 08:39 Uhr
DAX, das neue Jahreshoch
Baader Bank
Die Handelsexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG berichten von deren erwarteten Kursbewegungen im DAX.
Der DAX habe genau am Widerstand bei 5.533 eröffnet, ihn aber nicht überwinden können und dann erst einmal nachgegeben. Im Laufe des Tages hätte der Index dann gedreht und den Widerstand dann doch durchbrochen. Auch der Schlusskurs habe den Ausbruch bestätigt. Das gestrige Tageshoch lag nur um Bruchteile eines Punktes unterhalb des neuen Jahreshochs vom Montag, so die Trading-Strategen. Sollte der DAX dieses Hoch am heutigen Handelstag überschreiten, so die technischen Experten weiter, kann er in Richtung der oberen Trendkanalbegrenzung laufen. Diese verlaufe zur Zeit bei 5.594. Schaffe der Index es nicht das Hoch zu überschreiten, habe er ein kleines Doppeltop gebildet und der Index könne dann in die Konsolidierungsbox zurückfallen und bis auf die erste Unterstützung bei 5.470 nachgeben.
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13.01.2006, 09:31 Uhr
DAX, Entwicklung bestätigt den Trend
DZ BANK
Ein wenig lethargisch gestaltete sich zunächst der gestrige Handel am DAX, so berichten die Handelsexperten bei der DZ Bank.
Weder die Bullen noch die Bären hätten sich entscheidend in Szene setzen können. Erst in der letzten Handelsstunde sei der Markt in Bewegung geraten und aus der zweitägigen Intraday-Handelsspanne zwischen 5.515 und 5.538 Punkten nach oben ausgebrochen. Beim alten Hoch um 5.554 habe sich dann gegen Handelsschluss ein größerer charttechnischer Widerstand gezeigt.
Die derzeitige Situation beim DAX stellt sich nach Ansicht der Experten zwar noch nicht vollständig bereinigt dar, die technische Gesamtlage sei aber dennoch aus charttechnischer Sicht weiterhin sehr positiv zu beurteilen. Jegliche Konsolidierungen im deutschen Aktienindex seit Beginn des übergeordneten sekundären Aufwärtstrends von Oktober wären bisher seitwärts auf hohem Niveau verlaufen. Solange die Put-/Call-Ratio nicht deutlich sinke, kann nach Meinung der Analysten auch nicht von stärkeren Konsolidierungsbewegungen ausgegangen werden. Trotz der für den heutigen Handelstag schwachen Vorgaben von der Wall Street, halten diese den DAX insgesamt für gut abgesichert. Jede Bewegung oberhalb von 5.482 Zählern, dem letzten Reaktionstief im tertiären Aufwärtstrend von Anfang Januar, müsse in der Konsequenz als Trend bestätigend angesehen werden.
Auf Sicht der nächsten Tage liegen die Chancen nach Einschätzung der Marktbeobachter bei der DZ Bank auf der Oberseite, da neben der ohnehin positiven Charttechnik in der nächsten Woche auch noch die günstige Zyklik Rückenwind für den deutschen Aktienmarkt verheiße. Ein Ausbruch über den kurzfristig aktuellen Widerstand bei 5.554 würde im weiteren Verlauf aus zyklischer Sicht weiteres Kurspotenzial bis auf 5.700 Punkte eröffnen.
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13.01.2006 13:44
BÖRSEN-AUSBLICK/DAX fällt - Ernüchterung nach Kaufpanik
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach der Party folgt der Kater. Die Euphorie der vergangenen Woche ist der Ernüchterung gewichen. Da die guten Nachrichten kein Überraschungspotenzial mehr besitzen, rücken wieder die Bedrohlichkeiten aus dem Mittleren Osten in den Blick. Allesamt keine Kaufgründe: Der DAX dürfte die Unterstützung um 5.350 Punkte testen.
Vor allem das überschäumende Sentiment der vergangenen Woche machte klar, dass der DAX zunächst seinen Gipfel erreicht hat. Das neue Dreieinhalb-Jahres-Hoch im DAX und zahlreiche Vier-Jahres-Hochs in Einzelwerten sorgten für eine Flut von Anschlusskäufen. Die Sentiment-Analysten vom Sentix-Index mussten sogar "Kaufpanik" konstatieren. Wie zu erwarten war, ging dem DAX danach die Luft aus. Bereits ab Dienstag konnten die Standardwerte nicht mehr und fielen; nur die Nebenwerte wurden noch hoch gezogen und verdeckten, dass der Markt kippt.
Auch in Einzelwerten war der Umschwung erkennbar: Während die Aufwärtsrally mit dem bullischen Muster "Kaufen bei guten Nachrichten" untermauert wurde, hat sich das Bild nun geändert: Bei SAP wurde auf exzellente Zahlen mit "Verkauf" reagiert. Auch die Interpretation der EZB-Aussagen stimmt nicht unbedingt fröhlich: Wenn die EZB im Februar keinen Zinserhöhungsbedarf sieht - und eventuell auch nicht im März - kann es mit der Konjunktur nicht so weit her sein.
Dies alles hätten zunächst noch einfache Gewinnmitnahmen sein können. Dann weckten jedoch die politischen Nachrichten aus dem Mittleren Osten echte Ängste. Während die iranische Atom-Politik weit weg scheint und eher mittelbar über den Ölpreis drückt, scheint es bei der Vogelgrippe nur eine Frage der Zeit, bis sie das Heimatland des DAX erreicht. Zu umfangreich und unkontrollierbar ist hier der Pendelverkehr.
Technische Analysten rechnen denn auch mit einem Test der Unterstützung um 5.350 Punkte im DAX. Auch die 5.450-Marke könnte noch halten, werde aber wohl im Wochenverlauf zermahlen. Sollte sich der DAX doch für den Weg nach oben entscheiden, lägen schwere Widerstände bei 5.530 Punkten.
Von den Terminen der kommenden Woche sind noch keine zukunftsweisenden Aussagen zu erwarten. Im Vorfeld der anlaufenden Berichtssaison bietet sich ein Sammelsurium von Daten aller Länder, Branchen, Asset-Klassen und Sentiments:
Der Montag dürfte angesichts des "Martin-Luther-King"-Feiertages ruhig verlaufen. Alle US-Börsen bleiben geschlossen. Für Auto-Aktien stehen die ACEA Pkw-Neuzulassungen für Dezember im Blick. Am Dienstag erscheinen die US-Industrieproduktion und der Empire State Manufacturing Index für Januar. Beherrschendes Thema für Technologiewerte wird das Viertquartals-Ergebnis von Intel. Hier werden 0,43 USD Gewinn je Aktie erwartet.
Am Mittwoch ist "Zins-Tag": Zu den US-Verbraucherpreisen veröffentlicht die Fed ihr Beige Book. Quartalsberichte gibt es von Apple, ASML und eBay, J.P. Morgan und Rio Tinto. Donnerstag wird unter anderem ein "Tag Österreichs": Dann erscheinen Palfinger, Flughafen Wien und Austrian Airlines. In der Schweiz berichtet Novartis. In Europa stehen der EZB-Monatsbericht für den Euro und die EU-Verbraucherpreise an. In den USA wird der Philadelphia-Fed-Index berichtet.
Am Freitag bereichert mit der Verbraucherstimmung der Uni Michigan ein weiterer Sentiment-Indikator das Dasein. Heiß wird es für ProSieben; dann steht das Fristende des Bundeskartellamts zur Prüfung der Übernahme durch Springer an. Quartalsberichte gibt es bei Citigroup und General Electric. Für Halbleiter-Titel steht die wichtige Book-to-Bill-Ratio des Branchenverbandes SEMI an.
-Von Michael Otto Denzin, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 218;
michael.denzin@dowjones.com
DJG/mod/bek/reh
13.01.2006 21:55
US Indizes - Erholung zum Handelsende
Nasdaq Composite: 2315,85 Punkte
Dow Jones: 10955,23 Punkte
Die US Indizes haben den Handel heute neutral eröffnet und vielen zunächst weiter ab. Im späten Handel setzt eine Kurserholung ein. Belastet wird der Markt heute durch den relativ schwachen Airline Index, relative Stärke zeigt sich im Ölsektor und im Natural Gas Index. Der Nasdaq kann sich nach wie vor über der bei 2230,00 Punkten liegenden Pullbacklinie behaupten und notiert leicht unter Vortagesniveau. Einen Widerstand bildet der Bereich 2332,92 Punkte an dem der Index in den Vortagen ein Bewegungshoch markierte. Die laufende Kurserholung trifft im Bereich 2320,00 - 2324,00 Punkten auf Widerstand, bleibt der Nasdaq Composite im Zuge der Kurserholung unterhalb des erwähnten Bereichs sind zum Anfang der nächsten Handelswoche nochmals Kursabschläge bis 2300,00 Punkte möglich. Der Dow Jones sieht bereits "fertig" aus und absolviert in den letzten beiden Handelstagen eine bullische Pullbackbewegung auf die zuvor nach oben ausgehebelte bullische Flaggenkonsolidierung. Nach abgeschlossener Pullbackbewegung dürfte auch hier die übergeordnete Aufwärtstrendbewegung fortgesetzt werden.
Aktuelle Tagescharts (1 Kerze = 1 Tag) sowie 60-min Chartausschnitt
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http://img.godmode-trader.de/charts/30/2005/abc2394.gif
Börsenausblick: Strategen rechnen mit Korrekturen
von Thorsten Kramer, Claus Hecking, Frankfurt, und Christian Schwalb, New York
An den europäischen Aktien- und Rentenmärkten ist die Stimmung ungebrochen optimistisch. Die Zeichen stehen dennoch auf Konsolidierung. Am Devisenmarkt erwarten Experten eine Fortsetzung des Euro-Abwärtstrends.
Der Markt ist überkauft und die Kurskorrektur auf dem aktuellen Niveau noch nicht zu Ende", sagte ein Aktienanalyst zu den Aussichten an der deutschen Börse, nachdem der Dax am Freitag deutlich unter 5500 Punkte gerutscht war
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_ftd.gfx?h=280&b=295&symbol=846900&land=276&boerse=9&typ=0&zeit=600&d1=0&d2=0&herkunft=ftd1
Auf Sicht einer Woche gaben Europas Börsen etwas nach. Der Stoxx 50 fiel um 1,0 Prozent, der Dax verlor 0,96 Prozent. Die US-Börsen tendierten hingegen seitwärts und verteidigten die Gewinne, die sie seit Jahresbeginn gesammelt hatten. Sie stemmten sich somit auch gegen die enttäuschenden Quartalsberichte des Aluminiumkonzerns Alcoa, des Chemiekonzerns DuPont und des Netzausrüsters Lucent. Der Technologieindex Nasdaq Composite kletterte 2006 bislang um fünf Prozent.
In den USA bleibt die Börse am Montag feiertagsbedingt geschlossen. Ab Dienstag nimmt die Quartalsberichtssaison Fahrt auf. Im Technologiesegment legen nach dem weltgrößten Chipkonzern Intel und dem Internetanbieter Yahoo am Dienstag noch Motorola (Donnerstag) Zahlen vor. "Insbesondere von den Intel-Daten werden für die kurzfristige Tendenz der Börsen wichtige Signale ausgehen", sagte ein Aktienstratege. Enttäuschende Zahlen würden den Anlegern als Katalysator dazu dienen, um Gewinne abzusichern. Im Laufe der Woche legen außerdem der Mischkonzern General Electric (Freitag) sowie die Banken JP Morgan (Mittwoch), Merrill Lynch (Donnerstag) und Citigroup (Freitag) Zahlen vor.
Nervosität am Markt
Analysten sind insgesamt optimistisch: Thomson First Call geht davon aus, dass die im S&P 500 gelisteten Konzerne ihre Gewinne um 13,4 Prozent ausweiten. Allerdings schien der Markt zuletzt weniger optimistisch. "Wir beobachten zurzeit einige Nervosität am Markt", sagte John Forelli, Fondsmanager von Independence Investments.
Auf der Konjunkturseite rückt das Thema Inflation in den Blickpunkt: Bei den US-Verbraucherpreisen am Mittwoch rechnen Volkswirte mit einem Anstieg, nachdem fallende Energiepreise im November noch für Erleichterung gesorgt hatten. Zudem veröffentlicht die US-Notenbank am Abend das Beige Book.
In Europa kommt die Berichtssaison traditionell später auf Touren. Die Tendenz der Börsen dürfte deshalb stark von der Entwicklung der Wall Street abhängen, die Anleger in Wartestellung bleiben. "Ich glaube nicht, dass sich die Investoren schon festlegen werden, ohne zu wissen, wo die Reise hinführt", sagte Frank Schallenberger, ein Aktienstratege der Landesbank Baden-Württemberg.
Die DZ Bank geht davon aus, dass es im Dax etwas abwärts geht. "Die für den Jahresbeginn typischen positiven Kurseffekte dürften auslaufen, denn es ist damit zu rechnen, dass es vorerst nicht zu weiteren Mittelzuflüssen kommt", heißt es im Wochenausblick der Bank.
Rentenmarkt nicht zu erschüttern
Am europäischen Rentenmarkt bleibt die Stimmung gut. Trotz starker Konjunkturdaten in den vergangenen Tagen und sich verdichtenden Anzeichen für weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank hielten sich die Notierungen seit Tagen stabil. "Den Bondmarkt kann zurzeit nichts erschüttern", sagt Gottried Steindl, Zinsanalyst der Raiffeisen Zentralbank. Grund hierfür sei der Geldzufluss zu Jahresbeginn.
Über kurz oder lang rechnen viele Strategen mit einer Korrektur: "Die Renditen in Europa sind für das derzeitige Konjunkturumfeld eindeutig zu niedrig", sagte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Für die kommende Woche erwartet er aber noch keine deutlichen Kursverluste: "Vermutlich dürfte der Auslöser für eine Korrektur fehlen." Die einzige echte Gefahr für den Markt drohe von den europäischen Verbraucherpreisdaten am Donnerstag. "Sollte die Kerninflationsrate anziehen, könnte dies die Renditen merklich hochtreiben", sagte Steindl.
Greenback gewinnt an Boden
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Am Devisenmarkt feiert der Dollar zurzeit ein Comeback: Nach unerwartet guten Handelsbilanzzahlen gewann die US-Währung in der vergangenen Woche zuvor verlorenes Terrain zurück. "Dem Euro ist die Luft ausgegangen. Er hat unter deutlichen Gewinnmitnahmen gelitten", sagte Marcus Hettinger, Devisenstratege bei Credit Suisse.
Für die kommenden Tage erwarten viele Experten eine Fortsetzung dieses Trends. "Der Dollar hat seine Krise fürs erste überwunden, und die Kapitalzuflussdaten am Mittwoch könnten ihn weiter stützen", sagte Stephan Beilke, Währungsexperte der Bremer Landesbank. Bis zum Ende der Woche werde der Euro daher unter 1,20 $ fallen.
Dow-Analyse vom 15.01.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
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Nach anfänglich erfreulichen Kursgewinnen bröckelte der Dow bis zum Wochenschluss wieder ab. Er schloss gerade einmal 0,5 Punkte über dem Stand des vorangegangenen Freitags.
Damit relativierte sich das technische Kaufsignal. Auf Wochenbasis konnte der Index sein Hoch von 2005 nicht nachhaltig hinter sich lassen.
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Allein auf Tagesbasis bleiben damit die vielversprechenden Impulse (Anstieg über die Chartmarke bei 10.940 Punkten, Kaufsignal beim MACD) gerade noch erhalten. Der Stochastik Oszillator deutet kurzfristig aber eher abwärts.
Sollte der Index nicht mit neuem Elan in die Woche starten und erneut unter den eingezeichneten Support bei 10.940 Zählern absacken, heißt das für die frisch gekauften Calls: Reißleine ziehen und aussteigen.
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DAX-Analyse vom 15.01.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
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Zunächst erreichte der DAX in der Vorwoche ein neues Dreijahreshoch bei 5553 Zählern, das am Donnerstag erneut getestet wurde. Dann aber rutschte die Notierung zum Ende der Woche merklich ab, unter dem Strich ein Wochenminus von 53 Punkten bzw. 1,0 Prozent.
Die guten mittel- und längerfristigen Perspektiven sind durch den kleinen Rückgang nicht beeinträchtigt. Auf Sicht der kommenden Monate sind weitere Kursgewinne greifbar. Der Rückgang unter 5500 Zähler könnte jetzt aber zu einer Korrektur führen. Jedoch selbst ein Rückgang bis zum mittleren Bollinger Band auf Wochenbasis, das aktuell bei 5163 Punkten verläuft, wäre nicht beängstigend.
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Auch der untere Chart deutet auf eine Fortsetzung der jüngst begonnenen Korrektur hin. In der vergangenen Woche bildete sich ein äusserst kurzfristiges Doppeltop. Daraus kann zwar keineswegs das Ende der längerfristigen Aufwärtsbewegung abgeleitet werden, kurzfristig zeichnen sich damit aber weitere nachgebende Notierungen ab. Auch die beiden Indikatoren deuten abwärts. Die nächsten Unterstützungen liegen bei 5400 und 5320 Zählern.
Nach dem Unterschreiten des Supports bei 5500 Punkten sollten Anleger sich jetzt auf eine Fortsetzung der Korrektur einstellen. Entwarnung kann erst nach einer Rückkehr über 5500 gegeben werden. Dann liegt das Kursziel bei 5700 Zählern. Im wahrscheinlicheren Fall, nämlich bröckelnder Kurse, lauten die Ziele 5400 und 5320 Punkte.
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Freie Fahrt für das erste Quartal
Der Dax ist stark ins neue Jahr gestartet. Die Rallye ist nicht nur fundamental abgesichert. Auch Verhalten und Erwartungen vieler Anleger sprechen vorerst eher für steigende als für fallende Kurse
Kurz vor der Schnapszahl war Schluß: Bei 5553 Punkten, dem höchsten Stand seit August 2001, machte der Dax am Montag kehrt. Trotz des anschließenden Rücksetzers, der den Leitindex der Deutschen Börse bis Freitag wieder unter das Niveau von 5500 Punkten beförderte, begann er das neue Jahr alles in allem aber so, wie er das alte beendet hatte: mit steigenden Kursen.
Die Gefahr einer Trendumkehr scheint, wenigstens kurzfristig, recht gering: Zu viele Anleger wurden von der Entwicklung überrascht und warten jetzt auf nachgebende Kurse, um auf einem niedrigeren Niveau wieder einsteigen zu können. "Zumindest im Januar dürfte sich der Dax weiter positiv entwickeln", sagt Thomas Theuerzeit, Analyst der Postbank Financial Markets.
27 Prozent hatte der Dax bereits im Jahr 2005 zugelegt und damit die Vorhersagen fast aller Analysten mehr oder weniger übertroffen. Die Restrukturierungsbemühungen der deutschen Konzerne trugen Früchte, die Dynamik der Unternehmensgewinne überzeugte restlos. Die im Gleichschritt mit den Kursen steigenden Profite sorgten auch dafür, daß der Dax selbst nach dem Anstieg der vergangenen Monate fundamental keineswegs zu hoch bewertet ist.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), eine wichtige Maßzahl, die angibt, wie teuer eine Aktie im Verhältnis zum Ertrag ist, liegt bezogen auf die 2006 erwarteten Gewinne im Schnitt bei 13. "Wir halten deutsche und europäische Aktien weiterhin für aussichtsreicher als US-Werte", sagt Rolf Elgeti, Marktstratege bei ABN Amro.
Es sind aber nicht allein die Fundamentaldaten, die für weiter steigende Kurse sprechen. "Trotz der Seitwärtsbewegung der vergangenen Tage bleibt die Anstiegsbewegung intakt", sagt Wieland Staud, technischer Analyst bei Staud Research. Er sieht das mittelfristige Ziel für den Dax bei 6230 Punkten, kurzfristiges Abwärtspotential macht er aus technischer Sicht bis 5260 Zähler aus.
Auf einen solchen Rücksetzer warten viele Investoren sehnsüchtig, glaubt Joachim Goldberg vom Finanzdienstleister Cognitrend, der auf verhaltensorientierte Marktanalyse ("behavioral finance") spezialisiert ist. "Die einen warten auf einen 50-Punkte-Rutsch, andere würden erst einsteigen, wenn der Dax 400 Punkte nachgäbe", interpretiert er die Ergebnisse der wöchentlichen Sentiment-Analyse "Bull/Bear-Index", die das Verhältnis von Optimisten zu Pessimisten mißt.
Die Existenz dieser "Möchtegern-Optimisten" (Goldberg) biete dem Dax im Falle einer Korrektur eine ausreichende Stützung, so Goldberg. Den Anteil der Optimisten, der der Befragung zufolge binnen Wochenfrist um sechs Prozent fiel, rechnet der Börsenpsychologe ebenfalls zu den potentiellen Wieder-Einsteigern, was einen möglichen Dax-Rutsch zusätzlich auffangen würde.
Ähnlich argumentiert auch Thomas Theuerzeit. "Gerade institutionelle Investoren waren 2005 permanent unterinvestiert", sagt der Analyst, der mit "animusX" ein eigenständiges Sentimentbarometer entwickelt hat. "Das dürften viele von ihnen nicht vergessen haben, so daß sie diesen Fehler nicht wiederholen." Er glaubt, viele Investoren würden bereits in den ersten Monaten des Jahres versuchen, an den Aktienmärkten möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Das setze einen Auf- oder Ausbau von Positionen schon in den ersten Handelswochen voraus.
Für die Zeit ab dem zweiten Quartal allerdings ist Theuerzeits Optimismus begrenzt. Wie viele seiner Kollegen erwartet auch er in diesem Jahr ein unruhigeres Marktgeschehen, als dies 2005 zu beobachten war. "Schwächt sich das Wirtschaftswachstum in den USA ab, so werden davon auch andere Regionen nicht verschont bleiben", sagt Theuerzeit. Er erwartet eine Verschlechterung des Umfelds für die Zeit ab März oder April. Sorgen bereitet vielen Experten in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß die Renditen für kurzfristige US-Anleihen um den Jahreswechsel herum über denen langlaufender Papiere lagen. Diese sogenannte inverse Zinsstruktur war in der Vergangenheit häufiger ein Indikator für eine wachsende Rezessionsgefahr.
Die Analysten der Deutschen Bank sehen dieses Problem zwar nicht als akut an. Ihren Berechnungen zufolge liege die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession in diesem Jahr auf Basis der aktuellen Renditedifferenz lediglich bei etwa 25 Prozent. Sie weisen zudem darauf hin, die Eigenschaft der inversen Zinsstruktur als Frühindikator habe sich im vergangenen Jahrzehnt in ihrer Qualität deutlich abgeschwächt.
Die Märkte scheinen dem Ganzen dennoch nicht zu trauen. Das ist etwa am Goldpreis abzulesen, der traditionell als sicherer Hafen und Absicherung gegen Inflationsrisiken genutzt wird. Er notiert in diesen Tagen so hoch wie seit 24 Jahren nicht mehr, möglicherweise auch schon im Hinblick auf einen neu entstehenden politischen Krisenherd im Iran.
Und dann ist da noch die Frage, wie die Finanzmärkte den bevorstehenden Wechsel an der Spitze der amerikanischen Notenbank verkraften. Am 31. Januar ist der letzte Tag im Amt für Alan Greenspan, der seinen Posten nach 18 Jahren an Ben Bernanke abgibt. Das Verhältnis zwischen den Märkten und dem "Maestro" hatte sich im Lauf der Zeit eingespielt, beide wußten, wie sie einander einzuschätzen hatten. "Bernanke wird wissen, in welch große Fußstapfen er tritt", sagt Theuerzeit. "Zumindest in der ersten Zeit dürfte er bemüht sein, die Politik Greenspans fortzusetzen." Wie reibungslos sich Bernanke und die Börsen aufeinander einstellen, könnte in der Folgezeit auch das Marktgeschehen beeinflussen.
All diesen Risiken zum Trotz gibt es für Anleger zwar keinen Grund, in übergroße Unruhe zu verfallen. Sie sollten aber durchaus in Erwägung ziehen, in weiter steigende Kurse hinein auch mal Gewinne mitzunehmen und ihre Engagements zu reduzieren. Michael Höfling
Artikel erschienen am 15. Januar 2006
16.01.2006, 11:57 Uhr
DAX, leichte Überhitzung
Ross Trading
Ist der DAX nun reif für eine technische Korrektur im bestehenden Aufwärtstrend? so fragt sich der technische Analyst Björn Heidkamp bei ross trading.
Die aktuelle Lage sei immer noch durch einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend geprägt. Der DAX habe am Montag, dem 09.01.2006 mit einer aufwärtsgerichteten Kurslücke (Gap) aus Sicht des Wochen- und des Tagescharts eröffnet. Eröffne der Markt mit einer solchen Notierungslücke, so befinde sich der Schlusskurs des Notierungsstabes häufig in der entgegen gesetzten Richtung von dem Eröffnungsniveau. Auch diesmal sei dieses "Phänomen" am Montag, bezogen auf den Tageschart und am Freitag bezogen auf den Wochenchart, zu beobachten gewesen.
Insgesamt wäre die Börsenwoche durch eine Konsolidierung zwischen 5.554 bis 5.475 geprägt gewesen. Im Zuge der bröckelnden US Kurse sei das Konsolidierungstief der Woche am Freitag intraday zwar unterschritten worden, hätte auf Basis eines Schlusskurses darunter jedoch nicht bestätigt werden können.
Kurzfristig negativ zu beurteilen sei, dass die seit Ende November 2005 bestehende Aufwärtstrendlinie am Freitag unterschritten worden wäre. Der gleitende 10-Tagesdurchschnitt sei das erste Mal seit Anfang November 2005 auf Basis eines Tagesschlusskurses unterboten worden. Der Tageschart-Stochastik-Indikator habe ein 1-2-3 Hoch im überkauften Bereich unterschritten und somit eine Umkehrformation nach Joe Ross ausgebildet.
Der exponentielle Anstieg seit Oktober 2005 deute aus markttechnischer Sicht immer noch auf eine leichte Überhitzung hin, so dass bei Unterschreiten der 5.455 mit einer Korrektur innerhalb des mittelfristig, etablierten Aufwärtstrends zu rechnen wäre. Als kurzfristige nächste Unterstützungsmarke, ausgehend von dem Tageschart, lasse sich dann die Marke von 5.385 lokalisieren. Als maximales Korrekturpotenzial sollte die Marke von 5.060 jedoch nicht unterschritten werden, da sich das mittelfristige Chartbild ansonsten eintrüben würde.
Der Trading-Stratege gibt an, grundsätzlich an der mittelfristigen optimistischen Einschätzung weiter fest zu halten. Kurzfristige scheine der DAX jedoch seine Aufwärtsbewegung seit Ende Oktober zu korrigieren. Sollte der Ross-Haken (RH) aus Sicht des Tagescharts bei 5.554 überschritten werden können, so sei mit weiter steigenden Notierungen des DAX zu rechnen. Kurse um 5.680 wären dann als Kursziel zu erwähnen. Jedes Überschreiten eines Ross-Haken (RH) etabliere den bestehenden Trend von Neuem.
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16.01.2006, 12:26 Uhr
Dow Jones, positive Tendenzen
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den Aussichten des Dow Jones (DJ).
Wenig verändert hätten die Aktien an der Wall Street am Freitag geschlossen, wobei die Kursbewegungen vor allem von einzelnen Unternehmensmeldungen bestimmt worden seien. Demnach hätten einige Investoren vor dem verlängerten Wochenende Gewinne mitgenommen, berichteten Marktteilnehmer. Heute blieben die Börsen wegen des Feiertags " Martin Luther King Day" geschlossen.
General Motors hätten 2,8 % auf 20,37 US-Dollar verloren. Hier habe die Mitteilung belastet, dass die Finanztochter GMAC im 4. Quartal Impairment-Abschreibungen über 450 Mio. US-Dollar vornehmen werde. IBM verloren 0,4 % auf 83,17 US-Dollar nachdem mitgeteilt worden wäre, dass die SEC eine formelle Untersuchung zur Verbuchung von Aktienoptionen als Ausgaben eingeleitet habe. Hewlett-Packard habe 2,8 % auf 31,90 USD zugelegt, zugleich der höchste Stand seit fast fünf Jahren. Im Bietergefecht um Guidant habe Boston Scientific sein Gebot auf 25,55 Mrd. USD erhöht. Boston Scientific wären 0,6 % auf 25,20 US-Dollar gestiegen.
Der Dow Jones habe über der Unterstützungslinie bei 10.939 Punkten schließen können. Die Indikatoren seitens der Markttechnik auf Stundenbasis hellen sich nach Ansicht der Marktanalysten bei Lang & Schwarz erneut auf. Ein eindeutiges Kaufsignal des MACD stehe aber noch aus. Positive Tendenzen auf Wochensicht sind möglich, so die technischen Experten weiter, solange die Unterstützungslinie bei 10.908 Zählern hält.
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16.01.2006, 12:18 Uhr
Dow Jones, die Flaggenkonsolidierung
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei zunächst unter die Unterstützung bei 10.950 zu 10.960 Punkten gerutscht und habe so bis 10.921 Zähler abgegeben. Zum Handelsende hätte der Dow Jones dann seine Tagesverluste wieder aufholen können. Die Bewegung im Dow Jones sei bislang als bullischer Pullback auf die Flaggenkonsolidierung zu bewerten. Ein Trendwechsel habe demnach weiterhin nicht stattgefunden. Solange die 10.900er Marke nicht unterschritten werde, so die Trading-Analysten weiter, wäre einem erneuten Anstieg bis 11.000 und 11.050 Punkten zu rechnen.
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16.01.2006 - 15:14
Moderater Anstieg für S&P 500 in 2006 erwartet
Laut dem BusinessWeek schwillt der US-Aktienmarkt zwischen einem unsicheren Optimismus und einer angsterfüllten Furcht. Das Vorrücken des Marktes zu Beginn des Jahres ließ sich mit dem Optimismus über eine nahende Beendigung des Zinsanhebungszyklusses durch die US-Notenbank erklären. Die vordergründigen Belastungsfaktoren seien darin zu suchen, dass sich der Atomstreit mit dem Iran zu einem globalen Konflikt ausweitet sowie in der Befürchtung, dass die Gewinne der Unternehmen die gesetzten Erwartungen verfehlen. Die erstgenannte Sorge sei als größere Gefahr in Betracht zu ziehen, obwohl gleichzeitig anzumerken sei, dass sich Aktien während Kriegszeitenperioden bislang immer wacker schlugen. In diesem Fall gehe es jedoch um eine Bedrohung durch Nuklearwaffen mit dem Potential der Erreichung von US-Zielen.
Dagegen wiege der Punkt möglicher Ertragsenttäuschungen weniger schwer, obwohl auch in diesem Fall von einem marktbelastenden Faktor auszugehen ist. So blieben im Rahmen der bisherigen Berichtssaison zum vierten Quartal einige größere US-Unternehmen unter dem allgemeinen Konsens an der Wall Street. Dabei erwiesen sich die negativen Einflüsse der letzten Rekord-Hurrikansaison als Hauptverantwortungsträger meherer schwächer als erwarteter Ergebnisse. Es gebe keinen Zweifel, dass die verheerenden Stürme eine Zahl von Geschäftsaktivitäten vorübergehend schwächten. Die Underperformance einiger jüngster Ergebnisse sei zudem auf andere Faktoren wie etwa den gestiegenen Energiekosten zurückzuführen.
Trotz der vereinzelten Ertragsenttäuschungen bleiben die Experten grundsätzlich optimistisch, was die weitere Unternehmensgewinnentwicklung berifft. Zwar bestehe die Erwartung, dass sich das Ertragswachstum gegenüber den vergangenen Jahren vermutlich verlangsamt, dennoch herrscht der allgemeine Glaube vor, dass die zusammengefassten Gewinne der Unternehmen des S&P 500 in diesem Jahr das Rekordniveau des Vorjahres vermutlich übertreffen. Die Prognosen erstrecken sich für 2005 und 2006 auf Jahresgewinnzuwächse von 13 und 11 Prozent.
Obwohl von einem steiniger werdenden Weg auszugehen ist, sehen die Experten im laufenden Gesamtjahr ein Potential für moderate Aktienzuwächse. Für den S&P 500 sei ein Ziel von 1.360 Punkten realistisch, was gegenüber 2005 einem Aufschlag von rund 9 Prozent entspreche.
16.01.2006, 13:55 Uhr
DAX-Sentiment, die Hoffnungen
Cognitrend
Die Sentimentexperten bei Cognitrend schauen auf die Technik und das Marktumfeld des DAX.
Den Analysten zufolge hätten mittelfristig orientierte Akteure einige ihrer Long-Engagements glatt gestellt. Im Gegensatz dazu sei nach deren Informationen die Stimmung der deutschen Kleinanleger zum Jahreswechsel angestiegen. Viele Aussagen privater Anleger deuten nach Angaben der Marktbeobachter darauf hin, dass der Glaube an einen Anstieg des DAX zwar vorhanden ist. Einen Einstieg in den steigenden Markt hielten aktuell allerdings nur wenige Marktteilnehmer für zweckmäßig. Viele Akteure hofften deshalb gegenwärtig auf eine Korrektur des deutschen Aktienindex, insgesamt herrsche Hoffnung auf günstige Einstiegskurse.
Die Handelsexperten bei Cognitrend geben an, dass sie sich nach der Bekanntgabe ihrer Dip-Kauf-Strategie in der vorangegangenen Woche aktuell aufgrund weiterhin ungünstiger Chance/Risiko-Bedingungen eines Kaufs in die Stärke enthalten wollen. Um die Dynamik im Aufwärtstrend des DAX zu erhalten, dürften Korrekturen nicht zu tief einschneiden. Die Experten richten ihre Strategie nach eigenen Angaben auf ein im Vergleich zur Vorwoche höheres Dip-Kauf-Niveau bei 5.350/5.355 mit Aussicht auf knapp 5.600 Punkte und einem Chance/Risiko-Limit bei 5.310 aus.
Grenzen für den DAX
Von Stephan Feuerstein
Noch zur Jahreswende schien es für den DAX keine Grenze zu geben! Selbst die Hürde bei 5.500 Punkten stellte nicht wirklich eine Herausforderung dar. Seit einigen Tagen gerät die seit Ende Oktober anhaltende Aufwärtsbewegung allerdings ins Stottern. Gründe für eine Konsolidierung gibt es durchaus! So zieht der Ölpreis nach dem erfolgreichen und ausgiebigen Test des langfristigen Aufwärtstrends mittlerweile wieder an und drückt entsprechend etwas auf die Stimmung. Darüber hinaus verlief die Rallye seit Oktober beim DAX nahezu ohne Pause, so dass sich der Index im Moment in einem klar überhitzten Zustand befindet. Dieser macht den Index anfällig für Gewinnmitnahmen von Anlegern, die ihre Erfolge der letzten Wochen bei einem Anzeichen von Schwäche ernten. Insofern ist trotz oder vielleicht auch gerade vor allem aufgrund der mittlerweile sehr positiven Markterwartungen Vorsicht nicht der schlechteste Ratgeber!
Hohe Gewinnchancen = hohes Risiko!
Natürlich wird der eine oder andere Kritiker nun bemerken, dass es in Zeiten, in denen das Verhalten der Marktteilnehmer keinesfalls rational erscheint, die besten Trends und damit die schönsten Gewinne gibt. Dies ist sicherlich nicht falsch, erinnert man sich an die Übertreibung um die Jahrtausendwende. Wer damals beim ersten Anzeichen einer überhitzten Börse dieser den Rücken gekehrt hätte, dem wären dicke Gewinne entgangen. Die Bewegung ab März 2000 zeigt aber auch, mit welch hohem Risiko eine Investition in einem überhitzten Markt erkauft wird. Denn Rückschläge kommen dann einerseits unverhofft und andererseits meist kräftig. Insofern sollte man sich immer die alte Börsenweisheit vor Augen halten, dass kein Anleger zum Einstieg gezwungen wird. Weniger ist mehr und so macht es häufig mehr Sinn, auf einen guten Einstieg zu warten (was zugegebenermaßen oft schwer fällt), als den Kursen hinterherzulaufen.
Auswahl ist Trumpf!
Nicht, dass nun der falsche Eindruck entsteht: Auch in schwierigen Zeiten gibt es durchaus lukrative Trades. Auf ein Kauf- oder Verkaufssignal zu warten, heißt andererseits auch, Werte zu vergleichen. Mit unserer zu Beginn der vergangenen Woche vorgestellten Long-Position auf Apple lagen wir dabei goldrichtig. Die Nachricht, dass der Computerbauer nun auf Intel-Chips umsteigt und sich nach dem großen Erfolg mit dem IPod auch auf das Computergeschäft verstärkt konzentriert, verhalf dem Kurs ebenso zu einem ordentlichen Sprung nach oben wie auch die hervorragenden Zahlen, die kurz nach unserer Empfehlung bekannt wurden. Unser Long-Zertifikat (CB9717), das wir bewusst mit einem niedrigem Hebel von derzeit 1,99 gewählt hatten, konnte seit unserem Einstieg am letzten Dienstag bisher 30 Prozent an Wert gewinnen. Es lohnt sich daher momentan wieder ganz besonders, nicht den Markt an sich, sondern speziell interessante Einzelwerte im Visier zu haben!
Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader
17.01.2006, 08:30 Uhr
DAX, Januardelle überwunden?
DZ BANK
Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Nachdem sich am Morgen durch die schwachen Fernost-Vorgaben die Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt auszuweiten drohten, die Eröffnung im DAX habe deutlich unter dem letzten Reaktionstief bei 5.482 Punkten erfolgt, hätte sich der Markt im Tagesverlauf recht gut gefangen und insbesondere am späten Nachmittag dieses Niveau dynamisch zurückerobern können. Diese Entwicklung wäre geprägt gewesen von einer gewissen Eigendynamik, da die US Börsen feiertagsbedingt geschlossen hatten, so die Marktbeobachter.
Durch das positive Marktgeschehen sei von Seiten der kürzerfristig zu interpretierenden Indikatoren ein markttechnisches Kaufsignal im laufenden tertiären Aufwärtstrend generiert worden. Ob sich die Gewinnmitnahmen, die seit Ende letzter Woche zu beobachten gewesen seien, ausweiteten, müsse somit zumindest zum aktuellen Zeitpunkt in Frage gestellt bzw. überdacht werden. Denn unter zyklischen Aspekten verbessere sich das Umfeld in der zweiten Monatshälfte, so dass die typische "Januardelle", lege man den idealtypischen Zyklusverlauf zugrunde, bereits überwunden sein dürfte. Ein sauberes charttechnisches Signal für die Fortsetzung des sekundären Aufwärtstrends könne indes erst mit dem nachhaltigen Überschreiten der Widerstandsmarke um 5.554 Zähler gegeben werden.
Dies ist zumindest mit dem gestrigen Handelstag wieder wahrscheinlicher geworden, so die technischen Experten bei der DZ Bank. Bis zu diesem Signal müsse allerdings eine "Trading Range" zwischen 5.465/83, der Unterstützung und 5.554 Punkten, dem Widerstand unterstellt werden. Insbesondere den US Indizes, die kurzfristig stark "überkauft" wären, komme hier eine Wegweiserfunktion zu.
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DAX-Future, das Loch wird gestopft
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe sich gestern bis 5.540 Punkte erholt. Heute erwarten die Analysten einen deutlich schwächeren Start, nachdem der Nikkei im gestrigen Handel um 2,84 % gefallen sei. Die vorbörsliche Taxierung der Experten lag nach deren Angaben heute Morgen bei etwa 5.490 Zählern.
Im heutigen Handel warten sie einen Ausbruch aus der 5.480 und 5.520er Box ab, so die Strategen bei JRC. Weiter gehen diese zunächst von einer Seitwärtsbewegung aus. Unterhalb der Unterstützung bei 5.480 Punkten seien zunächst Abgaben bis 5.467 Stellen wahrscheinlich. Sollte der DAX-Future es jedoch wieder schaffen, sich über das 5.520er Level zu setzen, rechnen die Handelsexperten mit einer Gap Fill-Bewegung bis 5.540 Punkte.
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Analysen - Indices
17.01.2006, 11:55 Uhr
Dow Jones im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Dow Jones (DJ) schwächt sich gegenwärtig wieder etwas ab, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht überwögen beim amerikanischen Leitindex die positiven Impulse. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigten einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der jedoch von Seiten des Momentums gegenwärtig abgebaut werde und auch der MACD deute einen Dreh nach unten an. Negative Impulse kämen von den Overbought/Oversold-Indikatoren. RSI und Stochastiks wären nach unten abgedreht. Zwar stehe die Bestätigung für die Aufnahme einer Abwärtsbewegungsdynamik noch aus, da die Stochastiks den Überkauftbereich noch nicht verlassen hätten, aber die Wahrscheinlichkeit hierfür sei hoch. Die Volatilität liege bei 83,37 (86,55) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 0,76 (0,79) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten bei der SEB auf Grund der aufkommenden negativen Impulse von den Overbought/Oversold-Indikatoren mit einer Fortsetzung des eingeleiteten Tests der Unterstützung bei 10.962 Zählern. Da das Trendumfeld noch keinen betragsmäßig hohen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik aufbieten könne, müsse mit einem Durchbruch unter diese Marke gerechnet werden. Damit würde der Dow Jones wieder in seine alte Seitwärts-Range zwischen der starken Unterstützung bei 10.705 und der Marke von 10.962 Stellen zurück fallen, wobei er in den nächsten Handelstagen dann bis 10.705 Zähler fallen könnte. Allerdings könnte nach Einschätzung der Handelsexperten die etwas verflachte Aufwärtstrendlinie, die gegenwärtig bei 10.767 Punkten verlaufe, dem Index Halt bieten. Diese Linie werde auf Sicht einer Woche bis rund 10.850 Stellen angepasst.
Weiteres Rückschlagspotenzial, etwa in Form der nachgeschalteten Unterstützung bei 10.569 Zählern, sollte der Dow Jones nach Ansicht der Experten also nicht besitzen. Es bestehe immer noch die Möglichkeit, dass die Marke von 10.962 Punkten verteidigt werden und die Pullback-Reaktion erfolgreich verlaufen kann. Nach oben besitze der Index im Tageschart keine Widerstände mehr. Das Kurspotenzial der nächsten Handelstage würde bis zum Widerstand des Wochencharts bei 11.418 Stellen reichen. Die 10.962er Marke ist den Marktbeobachtern zufolge also für die kurzfristige Entwicklung des Dow Jones von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Die Analysten bei der SEB halten einen Durchbruch unter 10.962 Punkte derzeit für etwas wahrscheinlicher und favorisieren nach eigenen Angaben das erstgenannte Szenario eines schwächeren Dow Jones in Richtung 10.705 Zähler.
17.01.2006, 11:36 Uhr
Dow Jones ohne Trendwechsel
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei zunächst unter die Unterstützung bei 10.950 zu 10.960 Punkten gerutscht und habe so bis 10.921 Zähler abgegeben. Zum Handelsende hätte der Dow Jones dann seine Tagesverluste wieder aufholen können. Die Bewegung im Dow Jones sei bislang als bullischer Pullback auf die Flaggenkonsolidierung zu bewerten. Ein Trendwechsel habe demnach weiterhin nicht stattgefunden. Solange die 10.900er Marke nicht unterschritten wird, so die Trading-Analysten, ist mit einem erneuten Anstieg bis 11.000 und 11.050 Stellen zu rechnen.
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18.01.2006 08:31
DAX - Eine Korrektur läuft an!
DAX: 5.460,16 Punkte - Aktueller 60 Minutenchart (log) (1 Kerze = 60min.) + Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag)
Tendenz: SEITWÄRTS (ausgehend von der wahrscheinlichen Eröffnung 5.375)
Intraday Widerstände: 5.448
Intraday Unterstützungen: 5.362/75
Rückblick: Am letzten Handelstag war der Ausblck zwiespältig, denn nur wenn der DAX 5.480/82 behaupten konnte, war ein positiver Handelsverlauf wahrscheinlich. Dies gelang aber nicht. Durch den neuerlichen Rückfall unter 5.480/82 erhöhte sich die Gefahr eines Rücksetzers bis 5.450/63, was letztlich mit dem Tagestief bei 5.448 auch eintrat.
Ausblick: Am heutigen dürfte der DAX nochmals deutlich schwächer eröffnen und zwar unterhalb von 5.400, ggf. sogar bei 5.375. Im Tagesverlauf sind über den Tageschart gerechnet maximal noch zusätzlich Abgaben bis 5.362 zu erwarten, denn dann trifft der Kursverlauf auf das steigende untere Bollinger Band im Tageschart. Ausgehend von 5.362 ist ein Erholungsversuch bis 5.448 denkbar, um im Verlauf der nächsten Tage das Gap bei 5.448 zu schließen. Generell wurde mit dem gestrigen Tagesschluss eine größere Korrektur eingeleitet, deren Ziel bei 5.325 bzw. bei 5.250 zu erwarten ist. Erst ein neuerlicher Anstieg über 5.469 auf Tagesschlussbasis würde das Korrekturszeanrio neutralisieren. Zu beachten ist, dass der Status seit Fr, 13.01.06 ausgehend von 5.525 (DAX) ABWÄRTS lautet (Folgestatus SEITWÄRTS ändert nicht die Grundrichtung) und heute aufgrund der äußerst schwachen Eröffnung (~5.375) und des theoretischen Abwärtspotenzials bis 5.362 nur ein SEITWÄRTS vergeben wird.
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18.01.2006 08:31
Dax - Vorbörslicher Bericht
Die deutschen Standardwerte werden heute voraussichtlich erneut deutlich schwächer in den Handel starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax knapp eine halbe Stunde vor Börsenbeginn mit 5.380 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.460,16 Punkten (L-Dax: 5.450,41).
Händler verwiesen auf die negativen Vorgaben vom japanischen Aktienmarkt. Panikverkäufe hatten den Nikkei zwischenzeitlich um mehr auf 700 Punkte fallen lassen. Die Tokioter Börse hat den Handel vorzeitig beendet, da das Computersystem aufgrund der hohen Umsätze offenbar an ihre technischen Grenzen gekommen ist. Als Auslöser für die Verkaufswelle gilt die Meldung über die Einleitung von Untersuchungen gegen das Internetunternehmen Livedoor durch die Börsenaufsicht und die Angst, dass auch andere Internetunternehmen mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert sein könnten.
Darüberhinaus belasten die Vorgaben aus dem US-Technologiesektor. Yahoo und Intel hatten am Vorabend schwache Zahlen vorgelegt.
Nach positiven US-Konjunkturdaten ist der Euro am Dienstag unter die Marke von 1,21 US-Dollar gefallen. Aktuell notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2084 US-Dollar.
Der Ölpreis setzt seinen jüngsten Höhenflug weiter fort. Zur Stunde kostet ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 66,63 US-Dollar. Das sind 32 Cent mehr als zum Handelsschluss an der Rohstoffbörse Nymex am Dienstag.
18.01.2006, 08:08 Uhr
DAX, Fortsetzung des Abschwungs
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Im deutschen Aktien-Index DAX sei am gestrigen Handelstag eine Markteröffnung mit deutlichem Abschlag zu sehen gewesen, der sich am Ende keine Kurserholung mehr hätte anschließen können. Im Ergebnis stehe die, bisher als untere Staubereichsbegrenzung definierte Chartmarke im Bereich um 5.469 bis 5.462 zur Disposition und wäre im Grunde, streng genommen, bereits unterschritten. Die Markttechnik trübe sich ebenfalls ein, somit sei durchaus mit einer Fortsetzung des Abschwungs zu rechnen.
Man müsse wahrscheinlich umdenken, so der Trading-Stratege weiter. Bisher wäre ein Stabilisierungsszenario als das Ereignis eingestuft wordenen, welches mit der höchsten Wahrscheinlichkeit eintrete, gefolgt von der Annahme, dass der Markt sich weiter abschwäche. Mit der gestrigen Entwicklung müsse man sich nun wohl doch auf weiter fallende Kurse einstellen.
Die nächst tiefer liegende Unterstützung wäre der Bereich um 5.385 und diene als erstes Kursziel einer erwarteten Kursabschwächung. Aus strategischem Blickwinkel ist diese Entwicklung noch nicht als dramatisch einzustufen, so der technische Experte weiter, hier ist der primäre Aufwärtstrend in seiner bisherigen Definition nicht gefährdet.
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18.01.2006, 12:07 Uhr
Dow Jones, miese Stimmung
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Standardwerte wären gestern mehrheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Ölpreis sei durch die politischen Spannungen im Atomstreit zwischen dem Iran und dem Westen auf den höchsten Stand seit fast vier Monaten getrieben worden. Kursverluste an den japanischen Börsen und schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten hätten ebenfalls die Stimmung belastet.
Aktien der Ölkonzerne gehörten nach Angaben der Marktbeobachter zu den Gewinnern: ConocoPhillips hätten um 5,81 % auf 64,29 US-Dollar zugelegt. ChevronTexaco seien um 2,49 % auf 61,86 und Exxon Mobil um 0,95 % auf 61,55 US-Dollar gestiegen. Boston Scientific habe 5,16 % auf 23,90 US-Dollar nachgegeben. Das Unternehmen hat nach Angaben der Analysten bei Lang & Schwarz sein Angebot für Guidant erneut erhöht. Nach Börsenschluss wären die Quartalszahlen von Intel, IBM und Yahoo! veröffentlicht worden. Die Aktie von Yahoo! sei nachbörslich um über 11 % auf 35,62 US-Dollar gesunken und Intel habe nach Börsenschluss 6,94 % auf 23,75 US-Dollar verloren.
Laut den Strategen bei Lang & Schwarz hat der Dow Jones die Unterstützungslinie bei etwa 10.865 Punkten beinahe erreicht. Die Indikatoren seitens der Markttechnik auf Stundenbasis wären weiterhin negativ ausgerichtet. Der MACD stehe auf Verkaufen und das OBV signalisiere Mittelabflüsse aus dem Index. Bei 10.823 und bei 10.770 Punkten befänden sich weitere wichtige Unterstützungslinien.
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18.01.2006, 11:53 Uhr
Nasdaq im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Nasdaq Composite hat sich etwas abgeschwächt, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen aber nach wie vor positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigten einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der allerdings abgebaut werden könnte. Beide Indikatoren seien nach unten abgedreht, insbesondere das Momentum weise nach dem Schnittpunkt mit der Triggerlinie bereits auf den bestätigten Abbau des positiven Überhangs hin. Negative Impulse dürften von den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren kommen. RSI und Stochastiks tendierten derzeit abwärts. Da sich die Stochastiks noch im Überkauftbereich befänden, stehe die Bestätigung für die Aufnahme einer Abwärtsbewegung zwar noch aus, sie ist nach Einschätzung der Analysten aber sehr wahrscheinlich geworden. Die Volatilität liege bei 20,78 (21,70) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 0,90 (0,94) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Handelsexperten bei der SEB auf Grund der aufkommenden negativen Impulse von den Overbought/Oversold-Indikatoren beim Nasdaq mit einem Test des Aufwärtstrends, dessen untere Begrenzungslinie bei aktuell 2.284 Zählern verlaufe. Im Zuge dieses Tests könne auch durchaus die starke Unterstützung bei 2.269 Punkten erreicht werden. Sollte diese Unterstützung durchbrochen werden, was nach Einschätzung der Strategen vor allem im Falle eines sich zügig verschlechternden Trendumfelds wahrscheinlicher werden kann, erhöhe sich das Rückschlagspotenzial bis auf die nachfolgende Unterstützung bei 2.220 Stellen. Obwohl die Risiken angestiegen wären, ist die Aufnahme einer ausgeprägten Abwärtskorrektur nach Meinung der Marktbeobachter keinesfalls sicher. Noch stelle sich der Aufwärtstrend intakt dar, noch befänden sich die Stochastiks im überkauften Bereich und noch werden den Experten zufolge die positiven Trendimpulse allenfalls moderat reduziert.
Neben dem Szenario eines deutlich nachgebenden Nasdaq bestehe noch die Möglichkeit, dass das Aufwärtstrendszenario intakt bleibt. In diesem Fall wären aus Sicht der Analysten der SEB nach dem erfolgreichen Test der Aufwärtstrendlinie sogar neue Jahreshochs binnen einer Handelswoche denkbar. Dieses Szenario halten diese zwar für das weniger wahrscheinliche, zumal der Index im Wochenchart einen Widerstand bei 2.328 Stellen besitze, der durch den vergeblichen Ausbruchsversuch an Bedeutung gewonnen hätte. Bei aller berechtigter Sorge um die kurzfristige Entwicklung des Nasdaq sollte diese Möglichkeit jedoch nicht gänzlich außer Acht gelassen werden.
.01.2006, 11:46 Uhr
US Indices, der heutige Ausblick
HSH Nordbank
Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Mit Spannung würden nach den gestrigen Entwicklungen die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse von eBay, Apple und AMD erwartet, die nach Einschätzung der Analysten "für jede Überraschung gut" sein dürften. Von der Publikation der Verbraucherpreise um 14:30 Uhr wie auch dem Beige Book um 20:00 Uhr versprechen sich die Marktexperten weiteren Aufschluss über den künftigen Verlauf des US Rentenmarktes. Daneben stünden noch um 13:00 Uhr die MBA Hypothekenanträge auf der Agenda.
19.01.2006, 08:06 Uhr
DAX-Future, Fokus auf der Long-Seite
Wagner-Lang
Andreas Otto, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Mit einer deutlich tieferen Eröffnung sei der DAX Index gestern gleich zu Handelsbeginn nach unten ausgebrochen. Mit den Folgeverlusten in den ersten Handelsminuten habe sich die Kasse dem bereits deutlich tiefer liegenden Future angeglichen. Im weiteren Handelsverlauf hätte der DAX jedoch ebenso wie der Euro STOXX 50 eine Stabilisierung mit anschließender kleiner Rally durchlaufen, die zu einer ausgeprägten Lunte an der Unterseite eines vergleichsweise kleinen schwarzen Kerzenkörpers geführt habe. Neben einem heftigen Verlust von 1,18 Prozent sei als Ergebnis des gestrigen Handelstages ein weites, noch ungeschlossenes Abwärts-Gap zurückgeblieben.
Der DAX wäre am Morgen unter die Unterstützung bei 5.385 gefallen, habe sich bis zum Handelsschluss jedoch wieder über diese Marke gerettet, die jetzt zur Disposition stehe. Auch hier besteht die Möglichkeit, so der Trading-Stratege weiter, dass sich der Erholungsansatz in der zweiten Handelshälfte zu einer kräftigeren technischen Reaktion auswächst. Die kurzfristig überverkaufte Situation und das ungeschlossene Abwärts-Gap könnten hier die Treiber sein. Der Fokus im taktisch diskretionären Handel liegt nach Angaben des technischen Experten heute also auf der Long-Seite.
Mittelfristig hätten sich Chart- und Markttechnik allerdings eindeutig verschlechtert, wenn auch das minimale Reaktionspotenzial bezogen auf den gesamten vorangegangenen Aufwärtstrend noch nicht erreicht worden sei. Der Analyst berichtet, eine Rest-Position im DAX-Future zu halten, die mit einem Stop bei 5.385 nach unten abgesichert ist.
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19.01.2006, 08:17 Uhr
DAX, noch keine Entwarnung
Baader Bank
Die Handelsexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG berichten von deren erwarteten Kursbewegungen im DAX.
Der DAX sei nach deutlich tieferer Eröffnung weiter bis ziemlich genau auf den unteren Trendkanal gefallen. Dort wäre er dann abgeprallt und habe dann 32 Punkte oberhalb des Tagestiefs geschlossen. Das sei eine Erholung die größer wäre, als so manche Tages-Range. Trotzdem könne keine Entwarnung gegeben werden, so die Trading-Analysten weiter. Der Index sei klar durch seine Unterstützung bei 5.450 gefallen und eine Erholung könne als Pullback bis an die Ausbruchslinie gehen. Erst wenn der Index dann diese per Schlusskurs überschreite, könne die Korrektur als abgeschlossen angesehen werden. Bis dahin habe die Abwärtsbewegung Priorität, bei welcher die Erholung bis maximal 5.450 gehen könne.
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19.01.2006 11:38
SENTIMENT/"Rückzug der DAX-Bullen begleitet von Angst"
Deutlich nachgelassen hat nun der Optimismus unter den Anlegern am deutschen Aktienmarkt. Das zeigt die neue Umfrage von cognitrend im Auftrag der Deutsche Börse AG. Verglichen mit der Umfrage zur Mitte der vergangenen Woche schrumpfte der Anteil der "Bullen" um 13 Prozentpunkte auf 40%. Der Anteil der "Bären" nahm dagegen um 9 Punkte zu und der Anteil der neutral eingestellten Anleger um 4 Punkte auf 225.
cognitrend-Analyst Gianni Hirschmüller meint, die "Zeit der guten Laune ist erst einmal vorbei". Die Korrektur sei am Mittwoch in einen "handfesten Ausverkauf" gemündet, begleitet von einem gewissen "Angstfaktor". Viele der Verkäufer dürften schon bald wieder auf den Hausse-Zug aufspringen, so Hirschmüller. Sie warteten vermutlich auf eine Gelegenheit zum Einstieg auf den Niveau der ersten beiden Dezember-Wochen.
Ähnlich wie im DAX hat sich auch das Sentiment für den TecDAX entwickelt. cognitrend spricht hier von einer "frostigen Stimmung trotz Solar-Hype".
DJG/hru/pes
19.01.2006, 12:15 Uhr
US Indices, positive Aussichten?
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Mit Spannung erwartet man heute die Veröffentlichung der US Wirtschaftsdaten, zumal in einem Vortrag gestern der Präsident der Richmond Fed, Jeffrey Lacker, die US Wachstumsaussichten als ermutigend bezeichnet und damit die anhaltenden Hoffnungen auf eine Unterbrechung des Zinserhöhungszyklus gedämpft habe.
Auf der Agenda stehen nach Angaben der Marktbeobachter um 14:30 Uhr die Baubeginne und Baugenehmigungen, sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Um 18:00 Uhr folge der Philadelphia Fed Index.
19.01.2006, 11:52 Uhr
Dow Jones, auf ins Bärenlager?
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe schwach eröffnet, im Handelsverlauf weiter leicht nachgegeben und bei 10.856 Punkten geschlossen. Solange die Unterstützung bei 10.800 zu 10.820 Zählern nicht unterschritten werde, werde nicht ins Bärenlager gewechselt. Die Trading-Analysten berichten weiter, die nächsten Ziele bei 10.920 und 10.960 Stellen zu sehen. Sollte die genannte Unterstützung jedoch unterschritten werden, so die Strategen, sind Rücksetzer bis zur 10.775er Marke wahrscheinlich.
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Truthiness"
Das Börsenjahr hatte so gut begonnen. Doch schon nach den ersten zwei Januar-Wochen ist die Stimmung im Eimer. Die Ertragssaison hat bislang nicht gebracht, was sich viele Anleger erhofft hatten. Im Gegenteil: Nackte Zahlen deuten darauf hin, dass die Börse in den letzten Wochen viel zu optimistisch gehandelt hat.
Zur Erinnerung: Der Aluminium-Riese Alcoa hatte als erstes Dow-Unternehmen Quartalszahlen gemeldet und verfehlt. Am gleichen Tag warnten der Kupferhersteller Phelbs Dodge und der Industrie-Multi United Technologies. Nun haben auch die ersten Hightech-Werte enttäuscht: Intel und Yahoo meldeten schwächer als erwartet, bei IBM, eBay und sogar bei Apple enttäuschten die Aussichten.
Überraschend ist das alles nicht, außer für die Berufs-Optimisten an der Wall Street, die sich schon seit Monaten immer mehr ihrer ganz eigenen Truthiness hingegeben haben.
Truthiness ist in Amerika zum Wort des Jahres gewählt worden. Es ist ein Phantasiewort des Politsatirikers Stephen Colbert, der auf Comedy Central eine tägliche Late-Night-Show hat. Colbert definiert Truthiness als eine Wahrheit, die auf subjektivem Empfinden und Wunschvorstellungen beruht. Damit ist Truthiness eine gewagte Erweiterung der traditionellen Wahrheit, die auf Fakten beruht. Oder deren genaues Gegenteil.
Colbert prägte den Begriff natürlich mit Blick auf den amerikanischen Präsidenten. So gehört zu George W. Bushs Truthiness, dass Saddam Hussein irgendwie hinter den Terroranschlägen des 11. September 2001 steckte. Und dass seine Massenvernichtungswaffen eine Gefahr für die USA und den Rest der Welt darstellten. Und dass amerikanische Soldaten im Irak nach wie vor als Friedensbringer willkommen sind. Und dass ein globaler Klimawandel nicht existiert oder jedenfalls nichts mit Umweltverschmutzung durch Autos und Industrie zu tun hat.
Die Truthiness an der Wall Street sieht ähnlich aus: Berufs-Optimisten wissen mit hundertprozentiger Sicherheit, dass der Arbeitsmarkt gar nicht schwach ist. Und dass der Immobilienmarkt nicht einbrechen wird. Und dass vor allem auf den Verbraucher auch in 2006 Verlass sein wird.
In diesen Tagen muss mancher darüber noch einmal nachdenken. Denn die Vorhersagen der Unternehmen stimmen mit der bisher vorherrschenden Meinung nicht überein. Warum fürchtet Apple, im laufenden Quartal weniger iPods zu verkaufen als erwartet? Weil der Verbraucher unter seiner Schuldenlast zusammenbricht und neue Hightech-Gadgets irgendwann nicht mehr erschwinglich findet. Auch der gelegentliche Einkaufsbummel bei eBay wird hin und wieder abgesagt werden. Unternehmen indes werden nicht so schnell und in so großen Stil ihre IT-Investitionen herauffahren, wie Chiphersteller und Netzwerker zu verstehen geben.
Angesichts der fundamentalen Aussichten für die US-Konjunktur hätte die Wall Street in den letzten Monaten nie und nimmer auf 11 000 Punkte klettern dürfen. Der unumstößliche Glaube der Anleger an ihre eigene Wahrheit hat Aktien dahin getrieben. Während jetzt immer mehr Zahlen gemeldet werden, wird es wieder abwärts gehen. Nicht jeden Tag, versteht sich. Denn die Masse macht den Markt. Und Truthiness ist nicht zuletzt deshalb Wort des Jahres geworden, weil sich das Konzept immer mehr durchsetzt in Washington und an der Wall Street.
Lars Halter
20.01.2006, 09:49 Uhr
DAX, Gegenbewegung überzeugt nicht
Baader Bank
Die Marktexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen des DAX.
Der DAX habe am gestrigen Tage höher geschlossen und versucht das Gap vom Mittwoch zu schließen. Dies sei aber nur zum Teil gelungen. Es hätten noch 11 Punkte bis an den Widerstand gefehlt.
"Überzeugend ist diese Gegenbewegung bisher nicht," so die Trading-Analysten weiter. Erst wenn der Freitagsschluss oberhalb des Widerstandes liege, könne die Gegenbewegung als abgeschlossen gesehen werden. Dann würde der Index auch den neu eingezeichneten Abwärtstrend verlassen haben. Solange das nicht geschieht, so die technischen Experten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG, ist der Trend als intakt anzusehen und der DAX sollte, nach dem Test des Widerstandes bei 5.450, wieder in Richtung der unteren langfristigen Kanallinie fallen.
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20.01.2006, 12:18 Uhr
Dow Jones, die entscheidende Marke
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei im gestrigen Handelsverlauf bis an die 10.920er Marke gestiegen und habe zum Handelsschluss wieder leicht bis 10.877 Punkten nachgegeben. Die entscheidende Marke für die Fortsetzung der Aufwärtsbewegung liege bei 10.920 Zählern. Könne diese Marke überwunden werden, wäre weiter mit einem Anstieg bis 10.960 und sogar 10.990 Stellen zu rechnen. Dies bleibe jedoch abzuwarten. Solange diese Bewegung nicht vollzogen wird, so die Trading-Analysten weiter, dürfen Rücksetzer bis 10.850 und 10.820 Punkten nicht überraschen.
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20.01.2006, 12:06 Uhr
Dow Jones, positive Technik
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den Aussichten des Dow Jones (DJ).
Unterstützt von unerwartet guten Quartalsbilanzen von Pfizer und AMD hätten sich die Börsen in New York gestern erholt und seien mit Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Für gute Stimmung haben nach Angaben der Marktbeobachter auch positive Vorgaben aus Tokio gesorgt.
Die Aktie von Pfizer gewann den Analysten zufolge 3,65 % auf 24,97 US-Dollar. Auf bereinigter Basis hätte das Unternehmen im vierten Quartal 2005 einen höheren Gewinn ausgewiesen als am Markt erwartet. AMD sei um 11,27 % auf 36,93 US-Dollar gestiegen. Der Chiphersteller hätte im vierten Quartal beim Ergebnis vor Steuern und vor Sonderposten und beim Umsatz über den Markterwartungen gelegen. Ebay habe nach einer Ergebnissteigerung 5,24 % auf 46,77 US-Dollar zugelegt. Apple Computer sei nach einem sehr mäßigen Geschäftsausblick um 4,19 % auf 79,04 US-Dollar gesunken. Lifeline Systems habe sich um 18,87 % auf 46,94 US-Dollar verbessert. Philips kaufe den US Hersteller von Notrufsystemen für 750 Mio. US-Dollar.
Der Dow Jones bewege sich knapp über der wichtigen Unterstützungszone bei 10.863 Punkten, so berichten die Handelsexperten bei Lang & Schwarz. Die Signale der Markttechnik auf Stundenbasis seien positiv. Der MACD stehe auf Kaufen. Die Marktbeobachter gehen deshalb von positiven Tendenzen des amerikanischen Leitindex in Richtung der Widerstandslinie bei 10.960 Zählern aus.
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Ausblick: Dax konsolidiert sich
21. Jan 14:48
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Dax-Verlauf der vergangenen Wochen.
Foto: nz
Die deutschen Standardwerte werden in der kommenden Woche eher weiter an Wert verlieren, meinen Experten. Mittelfristig sei das Umfeld für Aktien aber gut.
Der Dax war überraschend stark in das neue Jahr gestartet und hatte einen Stand von 5553 Punkten erreicht. Doch dann gaben die Kurse kräftig nach: Am Freitag schloss der Dax bei 5394 Zählern.
Die Gründe dafür waren vielfältig. Die Commerzbank führt die Entwicklung unter anderem auf politische Unsicherheit wegen des Atomstreits des Westens mit dem Iran und den dadurch steigenden Ölpreis zurück. Hingewiesen wird auch auf die Unternehmensberichte zum vierten Quartal des vergangenen Jahres.
Postbank-Händler Ascan Inredi sagte der Netzeitung, die Zeichen stehen derzeit auf Konsolidierung. In den kommenden Woche werde es am Dax weiter nach untern gehen. Ob es anschließend wieder besser laufe, sei ungewiss. Er glaube aber nicht daran, meinte Inredi.
Die Commerzbank sieht in den gegenwärtigen Marktbereinigung eine gesunde Entwicklung. Es bestehe kein Anlass zu übertriebener Sorge, meinen die Experten. Das fundamentale Umfeld für Aktien sei weiterhin «unverändert günstig».
Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt bescheinigtem dem Dax für die kommenden Monate weiteres Potenzial nach oben. Bis Jahresende dürfte die Marke von 6000 Punkten durchbrochen werden, hieß es in einer Studie. Das ökonomische Umfeld sei positiv und unterstütze das Gewinnwachstum der Unternehmen, so die Begründung. Die Impulsgeber für Aktien hätten sich in den vergangenen Monaten von «Kostensenkungsmaßnahmen» zu «Umsatzwachstum» gewandelt.
In der kommenden Woche wird vor allem die Berichtssaison in den USA für Impulse sorgen. Am Montag legen unter anderem American Express, die Bank of America und Texas Instruments Quartalszahlen vor. An diesem Tag endet auch die Frist für ThyssenKrupp, das Angebot für den Stahlkonzern Dofasco zu erhöhen und den Konkurrenten Arcelor zu überbieten.
Am Dienstag berichtet Infineon über den Verlauf des ersten Quartals. In den USA stehen Quartalszahlen von DuPont, Johnson & Johnson, Lucent, United Technologies und Sun Micro auf der Agenda. Außerdem treffen sich die Haushalts- und Finanzminister der Europäischen Union.
Für Mittwoch hat Altana den Bericht zum Umsatz des vergangenen Jahres angekündigt. SAP veranstaltet eine Bilanz-Pressekonferenz. In den USA berichtet Qualcomm über das erste Quartal.
Am Donnerstag wird die Telekom Daten zu ihrer Kundenentwicklung bekannt geben. Außerdem steht die Hauptversammlung von Siemens auf dem Programm. In den USA geht die Berichtssaison weiter: Von AT&T, General Motors, Honeywell, Microsoft und Verizon sind Quartalszahlen angekündigt. Impulse könnten auch von den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und den Auftragseingang langlebiger Güter kommen.
Für Freitag wird die Entscheidung des Bundeskartellamtes über den geplanten Kauf von ProSiebenSat1 durch Springer erwartet. Außerdem halten Porsche und Thyssenkrupp Hauptversammlungen ab. Die GfK veröffentlicht den Konsumklimaindex. In den USA legen Chevron und Procter & Gamble Quartalszahlen vor. Außerdem werden Daten zum Bruttoinlands- Produkt bekannt gegeben. (nz)
Dow-Analyse vom 22.01.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
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Nachdem der Dow seit Ende November durch niedrige Volatilitäten geglänzt hatte, kam in der vergangenen Woche unerwartet Bewegung ins Spiel. Zunächst bröckelte der Index etappenweise ab, bis am Freitag dann massive Verkäufe einsetzten. Der Wochenvergleich zeigt ein Minus von 292,5 Punkten oder knapp 2,7 Prozent.
Auf mittelfristiger Sicht testet der Index durch diese Bewegung den eingezeichneten Aufwärtstrend seit April 2005. Damit ergäbe sich auf dieser zeitlichen Basis die Chance für einen aufwärts gerichteten Pullback zu Wochenbeginn.
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Auf Tagesbasis hingegen hat die massive schwarze Kerze am Freitag die wichtige Unterstützung um 10.700 Punkte durchschlagen. Das ist klar negativ zu werten, genau wie die Konstellation bei den Indikatoren.
Eine wagemutige Spekulation auf kurzfristig steigende Kurse kann daher nicht angeraten werden. Eher ist nach einer kurzen Konsolidierung mit weiteren Abgaben zu rechnen.
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Nasdaq Composite-Analyse vom 22.01.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Erwartungsgemäß korrigierte der compx in der Vorwoche. Nach kurzer Gegenbewegung etwa auf Höhe des mittleren Bollinger Bandes rauschte der Index dann bis zum Ende der Woche um 69 Zähler bzw. 3,0 Prozent nach unten.
Mit Blick auf das Schaubild auf Wochenbasis dürfte die Notierung jetzt bis zu der Unterstützungszone bei 2200/20 Punkten absacken. Dort verläuft aktuell auch das mittlere Bollinger Band auf Wochenbasis. Sollte sogar dieser Support unterschritten werden, droht ein Rückgang auf weniger als 2100 Punkte.
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Auch der untere kurzfristige Chart spricht noch für eine Fortsetzung der Korrektur. Ein Test des unteren Bollinger Bandes, aktuell bei 2200 Punkten und noch immer steigend, wäre nicht überraschend. Bei 2220 Zählern liegt zudem eine Unterstützung, die sich vom Hochpunkt Anfang August herleiten lässt. Der MACD drehte gerade erst auf Verkaufen und steht einer Fortsetzung der Korrektur nicht im Weg.
Nachdem am Freitag das mittlere Bollinger Band klar nach unten durchbrochen wurde, deuten sich für die kommende Woche weiter nachgebende Kurse an. Kursziel bleibt der Unterstützungsbereich bei 2200/20 Zählern. Ein Kaufsignal ist vorerst in weite Ferne gerückt und entsteht aus heutiger Sicht erst wieder bei Notierungen über 2350 Punkten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
DAX-Analyse vom 22.01.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
In der vergangenen Woche setzte beim DAX die erwartete Korrektur ein. Bereits zur Wochenmitte erreichte der Index das erste Kursziel bei 5400 Zählern, in der zweiten Wochenhälfte bröckelte die Notierung dann auf weniger als 5350 ab. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Rückgang um 134 Punkte bzw. 2,4 Prozent.
Im Chart auf Wochenbasis kehrte der DAX jetzt in den Aufwärtstrendkanal zurück, der seit Mitte 2004 bestand. Die nächste Unterstützung lässt sich in diesem Zeitfenster erst wieder vom mittleren Bollinger Band herleiten, dass aktuell bei 5181 Zählern verläuft.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Knapp unter diesem Niveau liegt auch im unteren, kurzfristigen Schaubild eine Kreuzunterstützung, die sich von der seit April gültigen Aufwärtstrendlinie und dem Hoch Anfang Oktober herleitet. Jedoch stoppte die Abwärtsbewegung jüngst am unteren Bollinger Band (Tagesbasis), das MACD-Histogramm ist auf einem sehr tiefen Stand und der Stochastik fast in der überverkauften Zone angelangt. Dies spricht nun eher für eine bevorstehende Gegenbewegung.
Während mittelfristig durchaus von weiterem Korrekturbedarf gesprochen werden kann, sollte kurzfristig eher mit einem Lebenszeichen der Bullen gerechnet werden. Eine Erholung bis auf rund 5450 Zähler in der kommenden Woche ist durchaus wahrscheinlich. Setzt sich allerdings die Talfahrt fort und der DAX rutscht auch unter 5300 Punkte, ist ein weiterer Rückgang bis zu dem Unterstützungsbündel unter 5200 Zählern zu erwarten.
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23.01.2006, 09:13 Uhr
DAX, der Weg ist nun frei
Baader Bank
Die Marktexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen des DAX.
Am Freitag habe der DAX erst den Widerstand bei 5.450 knapp erreicht, um dann sehr deutlich nachzugeben. In dieser Abwärtsbewegung hätte der Index nicht nur das avisierte Kursziel von 5.384 auf der unteren Kanallinie durchbrochen, sondern sogar 11 Punkte unterhalb des nächsten Unterstützung bei 5.360 geschlossen. Damit sei der Weg nun frei bis an die nächste Unterstützung bei 5.300. Dort treffe die untere Kanallinie des steilen Abwärtstrends auf eine Parallele der alten Konsolidierungszone.
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23.01.2006, 13:17 Uhr
Dow Jones, mittelfristige Eintrübung
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Angesichts der mit Enttäuschung aufgenommenen Ergebnisse von General Electric, Citigroup und Motorola sowie dem Anstieg des Ölpreises um mehr als 1,50 US-Dollar hätten die Kurse an Wall Street zum Wochenausklang ihre bislang im Jahr 2006 erzielten Gewinne wieder abgegeben. Angesichts der politischen Probleme im Iran und Nigeria und wegen der möglichen Auswirkungen auf den Ölpreis gestalte sich die Stimmung am Markt nervös, so zitieren die Marktbeobachter Jay Suskind von Ryan Beck. Das Rohöl an der Nymex hat den Analysten bei Lang & Schwarz zufolge über der Marke von 68 US-Dollar je Barrel und damit auf dem höchsten Stand seit 20 Wochen geschlossen.
Mit Citigroup und General Electric hätten im vierten Quartal die Markterwartungen verfehlt. Citigroup sei um 4,7 % auf 45,69 und General Electric um 3,8 % auf 33,37 US-Dollar gesunken. American Express habe 2,3 % auf 51,40 US-Dollar eingebüßt. Als einziger Kursgewinner im Dow Jones sei McDonald's mit einem Zuwachs von 1,9 % auf 35,86 US-Dollar aus dem Markt gegangen.
Der Dow Jones hat nach Angaben der Trader bei Lang & Schwarz am Freitag den Ausgangspunkt der vergangenen tertiären Aufwärtsbewegung unterschritten und die Unterstützungslinie bei 10.640 beinahe erreicht. Das mittelfristige Bild habe sich dadurch stark eingetrübt und neue Jahreshochs rückten aktuell in weite Ferne. Bei 10.718 und 10.863 Zählern befänden sich gegenwärtig signifikante Widerstandslinien.
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23.01.2006, 13:45 Uhr
DAX, das Interesse von außerhalb
Cognitrend
Die Handelsexperten bei Cognitrend berichten von deren jüngster Sentimentumfrage zum Handel des DAX.
Deutschland ziehe derzeit vermehr ausländisches Interesse auf sich. Mit Aktienfonds "Made in Germany" hat sich den Experten zufolge in den vergangenen Jahren auch "gutes Geld" verdienen lassen, im Jahresschnitt 21,93 %. So witterten Anleger aus aller Welt in Deutschland noch immer lukrative Geschäfte. Nicht ohne Grund, so die Strategen bei Cognitrend, kauften derzeit namhafte Investmentbanken im großen Stil Immobilien von Ländern und Kommunen auf. Der Aufschwung am Aktienmarkt sei nicht von heimischen Anlegern initiiert worden, denn diese hätten den Analysten zufolge erst später "richtig" bullish agiert. Während der ersten beiden Wochen des neuen Jahres hätten sich heimische Fondsmanager ihre Zuversicht sogar noch bewahrt. Nun aber scheine vielen das Börsenparkett doch etwas zu heiß geworden zu sein.
In der vergangenen Woche hätten die Themen Öl und Japan für Verunsicherung am Markt gesorgt. Während der erneute Anstieg der Energiepreise bis Mitte Januar noch mit der einen oder anderen positiven Meldung "übertüncht" worden wäre, hätte sich nun plötzlich ein "Angstcocktail" zusammen gebraut. Durch eine "Prise" Iran-Atomstreit und einen "Schuss" schlechter US Quartalsberichtsdaten sei dieser Mix sogar noch explosiver geworden und schlug den Institutionellen nach Ansicht der Marktbeobachter schließlich zur Wochenmitte hin "ordentlich auf den Magen". Die Long-Engagements seien abgesichert worden und der Zeiger des Stimmungsbarometers der Analysten bei Cognitrend ist nach deren Angaben knapp "vor der Markierung Pessimismus" zum Stehen gekommen.
Die Verkäufe, die sich bis zum Freitag in den Markt ergossen hätten, würden zwar noch keinen dauerhaften Schaden anrichten, das Risikolimit bei 5.310 stehe aber mittlerweile sehr ungeschützt da. Auf mittelfristige Nachfrage könnte sich der DAX nun aber erst auf tieferem Niveau, aus Sicht der Strategen frühestens bei der Unterstützung im Bereich bei 5.260/5.565 Zählern verlassen.
24.01.2006, 08:31 Uhr
DAX-Future, der Abwärtsdruck
thomas-grill.de
thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Nach der längst überfälligen Gegenbewegung auf die Verluste der vergangenen Handelstage sei heute wieder mit Abwärtsdruck zu rechnen. Widerstände lägen bei 5.380 und bei 5.390 Punkten. Das nächste Abwärtsziel der Trading-Analysten liegt deren Angaben zufolge bei 5.300 Zähler.
24.01.2006, 08:57 Uhr
DAX, die Gegenbewegung
Baader Bank
Die Marktexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG schauen auf die Ausgangslage und die Entwicklungen des DAX.
Nach dem Absturz vom Freitag habe der DAX an der unteren steilen Abwärtstrendlinie eröffnet. Er hätte in den ersten Minuten diese Abwärtsbewegung fortgesetzt und sei bis auf sein Tagestief bei 5291,9 Punkte unterhalb des Kursziels von 5.300 gefallen. Dort habe der Index dann gedreht und auf seinem Tageshoch bei 5.349 geschlossen. Damit hätte der DAX sein Eröffnungs-Gap komplett geschlossen. Diese Gegenbewegung könne als Korrektur auf die große Vortagesbewegung gesehen werden.
Erst wenn der Index oberhalb des Widerstandes bei 5.350 schließt, so die technischen Experten weiter, wäre die Gegenbewegung höher zu gewichten. So verbleibe der Index weiterhin im steilen Abwärtstrend mit einer Unterstützung bei 5.300. Werde diese wieder unterschritten, könne der Index bis zur nächsten Unterstützung bei 5.227 nachgeben.
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Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Am gestrigen Handelstag musste der DAX nach einem zunächst positiven Handelsstart Abgaben bis auf 5334 Punkte per Schlusskurs hinnehmen. Damit verbleibt der deutsche Leitindex weiterhin im Korrekturmodus. Diese Korrektur ausgehend vom Mehrjahreshoch bei 5554 kann als gesunde Reaktion auf die zuvor erzielten deutlichen Kursgewinne seit dem Tief Ende Oktober 2005 betrachtet werden. Kurzfristig behält sich der Index aufgrund des Bullish-Counterattack-Musters im Kerzenchart, welches sich am Montag ausbildete, die Möglichkeit einer Stabilisierung offen, solange die Notierungen das Tief bei 5290 nicht unterschreiten. Ein stichhaltigerer Hinweis für eine Beendigung der Abwärtskorrektur seit dem Mehrjahreshoch bei 5554 wäre allerdings erst eine nachhaltige Überwindung der kurzfristig dominanten Widerstandszone bei 5449. Dort befindet sich die letzte Abwärtskurslücke, an der die Kurse in den letzten beiden Handelstagen der vergangenen Woche scheiterten. Sollten die Notierungen hingegen das Tief bei 5290 unterschreiten, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in preislicher und zeitlicher Hinsicht gerechnet werden. Die nächsten relevanten Unterstützungen befinden sich sodann bei 5275 und 5222/5241.
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Strategie: Kurzfristig orientierte Trader bevorzugen die Short-Seite in Erholungen hinein, solange kein Rebreak über die 5449 gelingt. Als sinnvoller Stop-Loss kommt entsprechend der Bereich knapp oberhalb dieser Marke in Betracht. Oberhalb der 5449 erscheint ein Switch in Long-Positionen erwägenswert.
[25.01.2006 08:19:26]
25.01.2006, 12:43 Uhr
Dow Jones, es geht weiter abwärts
Lang & Schwarz
Ein nachgebender Ölpreis und positiv aufgenommene Quartalszahlen von Unternehmen haben gestern für einen gut behaupteten Handelsschluss an den US Börsen gesorgt, so berichten die Marktexperten bei Lang & Schwarz.
Als zweitstärkster Wert des Dow Jones habe United Technologies um 3,6 % auf 56,45 US-Dollar zugelegt, nachdem der Quartalsgewinn die Prognosen übertroffen hätte. General Motors seien als führender Wert um 5,5 % auf 23,05 US-Dollar gestiegen. McDonald's verteuerte sich dn Experten zufolge nach der Bekanntgabe eines Programms zum Rückkauf von Aktien und guten Quartalszahlen um 0,4 % auf 35,85 US-Dollar. Wal-Mart habe 1 % auf 45,72 US-Dollar gewonnen. Johnson & Johnson sei als stärkster Verlierer im Dow Jones um 3 % auf 59,36 US-Dollar gesunken. Der Konzern hat nach Angaben der Beobachter die Markterwartung beim Umsatz verfehlt. 3M habe nach einem enttäuschenden Ausblick 2 % auf 74,20 US-Dollar verloren. Nach anfänglichen Gewinnen hätte Texas Instruments um 3,2 % auf 30,69 US-Dollar nachgegeben. Hier wäre die schwache Umsatzentwicklung und die Gewinnprognose für das laufende Quartal enttäuschend ausgefallen.
Der Dow Jones konsolidiere weiterhin innerhalb einer relativ engen Bandbreite. Die Signale seitens der Markttechnik auf Stundenbasis deuten nach Einschätzung der Analysten bei Lang & Schwarz auf eine Fortsetzung der abwärtsgerichteten Tendenz hin. Eindeutige Verkaufssignale lägen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Bei 10.637 Punkten befinde sich die nächst signifikante Unterstützungslinie.
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25.01.2006, 12:29 Uhr
Dow Jones im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Dow Jones (DJ) hat sich verschlechtert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht wären die positiven Impulse vollständig aufgezehrt worden. Die Trendindikatoren MACD und Momentum hätten die Nullachsen nach unten geschnitten und stünden vor dem Auf- und Ausbau eines Überhangs an Abwärtspotenzial und - dynamik. Stabilisierungstendenzen gebe es hingegen bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren. Die Stochastiks drehten aktuell im Überverkauftbereich zur Seite, der RSI sogar nach oben ab. Obwohl somit eine bestätigte Aufwärtsbewegungsdynamik noch nicht vorliege, könnte nach Einschätzung der Analysten zumindest die Abwärtsbewegungsdynamik vorläufig möglicherweise gestoppt sein. Die Volatilität liege bei 86,98 (83,37) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 0,81 (0,76) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage besitze der Dow Jones durchaus die Chance, sich an der starken Unterstützung bei 10.705 Punkten doch noch zu stabilisieren. Dafür sprechen nach Meinung der Strategen bei der SEB die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren, die zur Seite bzw. nach oben hin abdrehen. Allerdings müsse nun "dringend" auch die Stabilisierung des Trendumfelds erfolgen. MACD und Momentum seien in den negativen Bereich eingetreten und dürften keinesfalls den Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik ausbauen. Bislang gebe es aber hier nur vage Hinweise vom Momentum auf eine Stabilisierung, der MACD hingegen falle noch.
Für eine Entwarnung ist es nach Ansicht der Marktbeobachter also noch zu früh. Falls die Unterstützung bei 10.705 Zählern durchbrochen werde, erhöht sich den Experten zufolge das Rückschlagspotenzial auf die nachfolgende leichte Unterstützung bei 10.569 Stellen, die in diesem Fall zügig erreicht werden dürfte. Die nachgeschaltete Unterstützung befinde sich bei 10.363 Punkten. Einen Aufwärtstrend besitze der Dow Jones gegenwärtig ohnehin nicht. Mit einem Durchbruch unter die 10.705er Marke wäre auch die Seitwärtsrange zwischen eben dieser Marke und dem starken Widerstand bei 10.962 Stellen hinfällig, wodurch die mittelfristigen Aussichten für den Index als verschlechtert bezeichnet werden müssten. Das maximale Erholungspotenzial liege für den Dow Jones zurzeit bei 10.962 Punkten. Die Handelsexperten bei der SEB rechnen allerdings auf Wochensicht nicht mit einer Ausschöpfung dieses Potenzials. Vielmehr müsse mit weiteren Tests der Unterstützung bei 10.705 Stellen gerechnet werden.
26.01.2006, 08:16 Uhr
DAX, Fortsetzung des Abschwungs?
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen bei 5.292 bis 5.254 als Minimumkorrektur, bei 5.160 als Normalkorrektur und bei 5.067 bis 5.029 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des aktuell gültigen Abwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.376 bis 5.389 als Minimumkorrektur, bei 5.421 als Normalkorrektur und bei 5.452 bis 5.465 als Maximumkorrektur.
Der DAX sei gestern um 92 Indexpunkte gestiegen, was einem Zugewinn von 1,74 % entspreche. Mit dieser Entwicklung wären neue Fakten geschaffen worden. Zum einen seien diverse Widerstände und Orientierungsmarken auf der Oberseite analytisch neutralisiert worden, was zu einer "Bereinigung" des Tagescharts geführt hätte. Weiterhin gelte die obere Trendbegrenzungslinie des jüngsten tertiären Abwärtstrends als gebrochen, was per Schlusskurs bestätigt worden sei. Und es wäre das errechnete normale Korrekturpotential erreicht, streng genommen sogar leicht überschritten worden.
Dem stehe gegenüber, dass das short-set-up, ausgewiesen über eine Trendfolgekombination und als Richtungsfilter dem Kursverlauf unterlegt, weiterhin bestehe. Aus Sicht der klassischen Dow Theorie ist der tertiäre Abwärtstrend unverändert intakt, so der Trading-Stratege weiter, hier müsste es zu einem Überschreiten der 5.447 kommen, das ist noch nicht geschehen.
Statistisch gesehen, sei die Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung des Abschwungs (tertiärer Abwärtstrend) im laufenden beziehungsweise gültigen Bewegungsfraktal auf 50 bis 37 % gesunken. Das heiße konkret, dass die Vergangenheit gezeigt habe, dass dies selbst nach einer Maximumkorrektur möglich sei, doch nur noch überaus selten eintritt und somit in Richtung "Zufall" geschoben werden könne. Im Gegenzug wäre mit gestern die Chance gestiegen, dass man in den nächsten Tagen eine Konsolidierung sehe.
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26.01.2006, 08:50 Uhr
DAX-Future, die Entscheidungslinie
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe mit einer kleinen Lücke von knapp 20 Punkten höher eröffnet und diese in der ersten Handelsstunde geschlossen. Danach sei der DAX-Future bis an den Widerstand 5.490 gestiegen, welcher die Bullen eine Stunde lang aufgehalten hätte. Pünktlich nach Ende der zweiten Handelsstunde habe der FDAX dann doch den Widerstand 5.490 überwunden und wäre sukzessive bis zum Nachmittag an den nächsten Widerstand 5.415 gestiegen, der gleichzeitig das 38,2 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung seit 12.1.2006 gewesen sei und wo auch die Abwärtstrendlinie seit 12.1.2006 verlaufe.
Der Börsen-Profi gibt an, bereits auf die 5.415 als "Entscheidungslinie" hingewiesen zu haben, an der entschieden wird, ob die aktuelle Erholungsbewegung weiter führt, oder die vorangegangene Abwärtsbewegung sich wieder durchsetzt. Dementsprechend heftig sei die 5.415 dann am Nachmittag umkämpft gewesen. Als nach zweistündigem Kampf die 5.415 dann doch überwunden worden sei, wäre der DAX-Future recht schnell bis zum 50 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung seit 12.1.2006 gestiegen und habe knapp unter Tageshoch geschlossen.
Mit dem Erreichen des 50 % Fibonacci-Reaktionsziels der Abwärtsbewegung seit 12.1.2006 und dem Überwinden der Abwärtstrendlinie seit 12.1.2006, sei die Wahrscheinlichkeit, dass die Abwärtsbewegung sich wieder durchsetze, deutlich geringer geworden. Zumal der kräftige Anstieg von stark gestiegenem Umsatz begleitet worden sei und der DAX-Future eine erstaunliche relative Stärke gegenüber dem US Markt an den Tag gelegt habe.
Das nächste Ziel der Bullen liege bei 5.480, dem 61,8 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung seit 12.1.2006. Wenn dieses Ziel erreicht werde, sinke die Wahrscheinlichkeit, dass der vorangegangene Abwärtsimpuls sich wieder durchsetze, noch weiter. Nur ein schneller Rückfall unter 5.390 gebe den geprügelten Bären wieder etwas Hoffnung auf die 5.270.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.435, bei 5.415, 5.390, bei 5.370, bei 5.340 und bei 5.315 und Widerstand bei 5.470, bei 5.495 sowie bei 5.520.
26.01.2006, 10:02 Uhr
DAX, die 5.400 zurückerobert
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Die Trading-Analysten berichten für den gestrigen Tag beim DAX eine Tradingrange zwischen 5.321 unten und 5.368/70 Punkten auf der Oberseite in Aussicht gestellt zu haben. Erst bei einem Überwinden einer der beiden Marken sei eine entsprechende prozyklische Positionierung als gerechtfertigt anzusehen gewesen. Tatsächlich habe von Beginn an die Käuferseite überwogen. Nach Überwinden des besagten Widerstandes wäre selbst die Marke von 5.400 Zählern nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Tageshoch bei 5.430 Stellen gewesen.
Damit dürfte der DAX heute versuchen, das Gap vom 18.01.06 bei 5.449 Punkten zu schließen, so die technischen Experten. Danach warte allerdings ein massiver Widerstandsbereich. Neben besagtem Gap verlaufe aktuell bei 5.456 Zählern die 200-Stundenlinie; bei der Marke von 5.467 lauere zudem das Hoch vom März 2002. Dem DAX dürfte es damit schwer fallen, so die Strategen bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt, diese Widerstandszone im ersten Anlauf zu überwinden, so dass spekulative Investoren in diesem Fall auf einen Rücksetzer des DAX in Richtung von 5.419 Stellen setzen können.
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26.01.2006, 11:31 Uhr
US Indices, negative Entwicklung
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures hätten zuletzt in leicht positivem Terrain gehandelt, so dass die Analysten ausgehend von freundlichen Vorgaben aus Asien und Europa grundsätzlich von einer festeren Eröffnung ausgehen. Daneben müsse allerdings mit einer absehbar relativ schlechteren Entwicklung des US Aktienmarktes gegenüber seinen europäischen und insbesondere asiatischen Pendants gerechnet werden. Negativ für die US Börsen sei zu werten, dass die gestrige Marktbewegung bei einem um 20 % über dem zuletzt gemessenen täglichen Dreimonatsumsatzdurchschnittswert erfolgt wäre, so die Handelsexperten bei der HSH Nordbank.
Heute würden in den USA um 14:30 Uhr die Auftrageingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.
26.01.2006, 11:52 Uhr
Dow Jones, der Horizontalwiderstand
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe unverändert bei 10.714 Punkten geschlossen. Die Trading-Analysten geben an, solange der Horizontalwiderstand bei 10.775/80 Zählern nicht überwunden wird, an der Einschätzung festzuhalten, dass die aktuellen Bewegungen bislang keine ausreichende Bodenbildung darstellen. Ein Test der Tiefs bei 10.660 Stellen sei jederzeit möglich. Ein Unterschreiten dieser Marke sollte zudem weiteren Verkaufsdruck auslösen können, so die Strategen weiter. Oberhalb der 10.775er Marke bestehe für den Dow Jones jedoch die Möglichkeit, bis 10.820 und sogar 10.850 Punkten zu steigen.
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26.01.2006, 12:08 Uhr
Nasdaq im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Nasdaq Composite hat sich abgeschwächt, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen nur noch moderat positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum besitzen nach Angaben der Marktbeobachter eine fallende Tendenz und näherten sich aktuell der Nullachse an. Damit sei der Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik zu einem großen Teil abgebaut worden. Positive Impulse könnten von den Overbought/Oversold-Indikatoren kommen. Der RSI drehe nach oben ab und signalisiere die mögliche Aufnahme einer Aufwärtsbewegungsdynamik, was von den Stochastiks aber noch nicht bestätigt werde. Diese verlaufen momentan am Rand des Überkauftbereiches seitwärts. Die Volatilität liege bei 23,29 (20,78), was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,03 (0,90) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten bei der SEB auf Grund der fehlenden eindeutigen Signale mit einem volatilen Nasdaq, der weitere Ausbruchsversuche über die Marke von 2.269 Zähler unternehmen dürfte, die nun gemäß dem Phänomen der Umkehrung als starker Widerstand fungiere. Damit dieses Unterfangen erfolgreich wird, sind nach Ansicht des Experten zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen müsse der Abbau der positiven Trendimpulse gestoppt werden, wonach es derzeit allerdings nicht aussehe. Zum anderen benötige der Index eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik, wofür es bislang nur Anzeichen vom RSI gebe. Insofern halten die Handelsexperten einen zügigen Ausbruch über die 2.269er Marke für fraglich. Würde dieser gelingen, stünde einem Anstieg in Richtung des bisherigen Jahreshochs bei 2.333 Punkten nach deren Einschätzung nichts im Wege. Für wahrscheinlicher halten die Beobachter jedoch, dass der Nasdaq sich am Widerstand bei 2.269 Zählern die nächsten Tage schwer tue.
Aufgrund der Gegebenheiten gehen die Strategen bei der SEB zunächst von einer Stabilisierung des Index aus. Die zur Seite hin abgedrehte 38-Tagelinie bei derzeit 2.263 Stellen sei ein Indiz für ein derartiges Szenario. Dennoch könnte sich jedoch ein Aufwärtstrend in abgeflachter Form heraus kristallisieren, dessen untere Begrenzungslinie bei derzeit 2.238 Punkten verlaufe. Ein Durchbruch unter diese vorläufige Aufwärtstrendlinie und die leichte Unterstützung bei der 2.220er Marke würde die Entwicklung für den Nasdaq hingegen eindeutig negativ werden lassen. Zudem ist nach Meinung der Experten in einem solchen Fall davon auszugehen, dass das Trendumfeld in diesem Fall negativ wird. Das weitere Rückschlagspotenzial würde sich dann auf die Unterstützungen bei 2.182 und 2.150 erhöhen.
Die Marktbeobachter halten fest, dass sich ein signifikanter Ausbruch über 2.269 Punkte für den Nasdaq eindeutig positiv und ein Durchbruch unter die steigende, abgeflachte Aufwärtstrendlinie bei aktuell 2.238 Stellen eindeutig negativ auswirken würde. Als wahrscheinlichstes Szenario sehen die Strategen bei der SEB einen sich stabilisierenden Nasdaq an der Marke bei 2.269 Punkten unter teils starken Schwankungen.
26.01.2006, 09:28 Uhr
DAX, Warten auf Bestätigung
DZ BANK
Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.
Nach dem Überwinden des Intraday-Widerstands um 5.364/5.370 Punkte hätte der deutsche Aktienindex gestern weiter an Fahrt gewonnen und seinen nächsten charttechnischen Widerstandsbereich um 5.390/5.400 Zähler im weiteren Tagesverlauf klar überwinden können. Obwohl die günstige Tageskursentwicklung beim DAX vor allem auf spezielle Sondermeldungen von Einzelwerten wie SAP, Commerzbank und Hypo Real Estate zurückzuführen gewesen wäre, habe am Schluss des Handels auch der gesamte Markt an Fahrt gewonnen. Nach Angaben der Marktbeobachter bei der DZ Bank entwickelten sich 25 der 30 im DAX enthaltenen Einzelwerte positiv. Die Handelsumsätze hätten dabei deutlich überdurchschnittliches Niveau erreicht.
Mit der positiven Kursentwicklung von gestern konnte den Analysten zufolge neben der steil abwärts gerichteten Trendlinie auch das 38,2 % Retracement des tertiärzyklischen Abwärtstrends von Mitte des Monats nachhaltig überwunden werden. Damit sei die signifikant hohe Wahrscheinlichkeit der Fortsetzung des kurzfristigen Abwärtstrends beim DAX deutlich verringert worden. Dies habe zur Folge, dass in den nächsten Tagen das weitere Kursrückschlagsrisiko bis in den Bereich um die 5.250er Marke nicht mehr ausgeschöpft werden müsse. Bislang fehlt nach Ansicht der Handelsexperten bei der DZ Bank jedoch die Bestätigung durch die US Aktienindizes. Die nur marginalen Aufwärtsreaktionen beim Dow Jones und beim S&P 500 deuten nach deren Einschätzung auf eine Fortsetzung des Angebotsdrucks hin.
Auch charttechnisch betrachtet stehe der schnellen Wideraufnahme des mittelfristigen Aufwärtstrends noch eine ganze Reihe von Widerstandsmarken im Weg. Zu nennen sei hierbei insbesondere die am vergangenen Mittwoch gerissene Kurslücke um 5.450 Zähler. Charttechnisch grünes Licht für die Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends mit weiterem Kurspotenzial bis 5.700 Stellen kann daneben nach Meinung der Strategen bei der DZ Bank erst durch die Etablierung eines neuen Jahreshochs über 5.554 Punkte erzielt werden.
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26.01.2006, 12:26 Uhr
Dow Jones, der Sinkflug geht weiter
Lang & Schwarz
Nach anfänglichen Kursgewinnen seien die US Aktienindizes wegen solider Bilanzen und aufgrund des fallenden Ölpreises abgerutscht. Am Ende hätten sie knapp behauptet geschlossen.
Tagesverlierer im Dow Jones sei Walt Disney mit einem Minus von 2,12 % auf 25,44 US-Dollar gewesen. Der Medienkonzern kauft nach Angaben der Marktbeobachter das Zeichentrickfilmstudio Pixar für 7,4 Mrd. US-Dollar in Aktien. Im Nasdaq100 habe Pixar 0,78 % auf 58,02 US-Dollar gewonnen. Johnson & Johnson hätte sich aus dem Bieterkampf mit Boston Scientific um Guidant zurückgezogen. Die J&J-Aktie verlor den Analysten zufolge 1,45 % auf 58,50 US-Dollar, Boston Scientific sei um 1,92 % auf 23,54 gefallen und Guidant um 2,07 % auf 75,19 US-Dollar. Bristol-Myers Squibb habe sich um 3,00 % auf 21,97 US-Dollar verbessern können. Der Pharmakonzern hätte bei rückläufigem Umsatz- und Gewinn beim Ergebnis vor Sonderposten die Markterwartungen leicht übertroffen. Das Papier von McDonald's habe um 1,92 % auf 35,16 US-Dollar nachgegeben, General Motors wäre um 3,47 % auf 23,85 US-Dollar geklettert.
Laut den Handelsexperten bei Lang & Schwarz setzt der Dow Jones seine Konsolidierung innerhalb einer engen Bandbreite fort. Die Signale seitens der Markttechnik auf Stundenbasis deuteten gegenwärtig weiterhin auf eine Fortsetzung der abwärtsgerichteten Tendenz hin. Eindeutige Verkaufssignale auf Stundenbasis könnten heute generiert werden. Bei 10.637 Punkten befinde sich die nächst signifikante Unterstützungslinie.
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26.01.2006, 13:12 Uhr
DAX-Sentiment, gelungener Einstieg
Cognitrend
Die Marktexperten bei Cognitrend blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX) und die Stimmung am Markt.
Bei den mittelfristig orientierten Akteuren sei der Optimismus wieder deutlich angestiegen und habe das relativ hohe Niveau der Jahreseröffnungswoche exakt wieder erreicht, so berichten die Beobachter von deren jüngster Sentimentumfrage zum DAX. Damals wäre die Polarisierung zwischen Bullen und Bären erheblich ausgeprägter ausgefallen, während bei deren aktueller Erhebung die Meinungen nicht mehr so klar verteilt gewesen seien. Denn die Gruppe der neutral Gestimmten ist den Handelsexperten zufolge deutlich größer als vor drei Wochen. Der zuletzt wahrnehmbaren negativen Grundstimmung zum Trotz hätten sich die Investoren wieder auf der Seite der Käufer gezeigt.
Noch am vergangenen Freitag habe der Markt einen massiven Sell-Off erlebt, bei dem viele Anleger "Angst vor der eigenen Courage" bekommen hätten. Das Hauptargument für die jüngsten Nachfrager könnte nach Einschätzung der Analysten in erster Linie der "günstige" Kurs des DAX gewesen sein, obgleich mit dem Wochentief bei knapp 5.290 Zählern gerade einmal der obere Bereich der von den Handelsexperten nach deren eigenen Angaben zuvor antizipierte Kaufzone gestreift worden wäre.
Mit der jüngsten Entwicklung sei eine Gruppe von mehr als 10 % der Befragten, die vom jüngsten Kursrückgang teilweise recht gut profitiert haben dürfte, wieder in den Börsenzug eingestiegen, der nach Meinung der Strategen bei Cognitrend somit bereits als "gut gefüllt" betrachtet werden kann. Deswegen müsse auf dem Weg nach oben mit belastendem Material aus Gewinnmitnahmen gerechnet werden, so dass die Bewegung mehr als einmal ins Stocken geraten dürfte. Diese Abgaben könnten bei einem neuerlichen Abschwung für zusätzlichen Druck sorgen, falls folgende Verluste direkt realisiert würden. Die Analysten bei Cognitrend halten es daher für fraglich, ob der Aufwärtstrend des DAX tatsächlich Geschwindigkeit aufnehmen kann.
27.01.2006, 09:43 Uhr
DAX-Future, Gefahr des Pullbacks
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe gestern 135 Punkte zulegen können und dabei ein neues Vierjahreshoch markiert. Die Analysten erwarteten vor der Handelseröffnung nach eigenen Angaben einen Start des Marktes bei etwa 5.615 Zählern und somit eine erneute Tageslücke.
Das obere Bollinger Band biete dem DAX-Future gegenwärtig zunächst noch Platz, um bis zur 5.645er Marke zu steigen. Aufgrund des extremen Anstiegs und der erneut großen Eröffnungs-Gaps im FDAX und in der DAX-Kasse sollte den Strategen bei JRC zufolge aber ein Pullback auf die überwundenen Hochs bei 5.590 und bei 5.580 Stellen eingeplant werden.
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27.01.2006, 11:51 Uhr
US Indices, festere Markteröffnung
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures hätten gestern zuletzt fester tendiert, so dass die Analysten eine festere Markteröffnung erwarten. Die Neubauverkäufe in den USA könnten jedoch möglicherweise enttäuschen und dem Kursaufschwung einen kurzfristigen Dämpfer versetzen. Daneben sollte heute das um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung anstehende US BIP für Impulse sorgen.
27.01.2006, 12:18 Uhr
Dow Jones, Widerstände im Visier
Lang & Schwarz
Positiv aufgenommene Unternehmenszahlen haben die US Aktienindizes angetrieben und den Dow Jones (DJ) zeitweise mehr als 100 Punkte ins Plus geschoben, so berichten die Marktexperten bei Lang & Schwarz.
Microsoft und Caterpillar hätten nach Vorlage von Zahlen nachbörslich 1,32 % auf 26,85 US-Dollar bzw. 4,99 % auf 65,17 US-Dollar gewonnen. Honeywell habe sich um 3,74 % auf 37,41 US-Dollar steigern können, nachdem der Mischkonzern die Jahresprognose nach oben eingegrenzt hätte. General Motors sei dagegen um 3,35 % auf 23,05 US-Dollar gefallen. Das Unternehmen hat den Analysten zufolge im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. Der Netzwerkausrüster Juniper Networks habe nach Zahlen im Rahmen der Erwartungen um 20,72 % auf 17,06 US-Dollar nachgegeben. Goldman Sachs hätte das Papier von "Outperform" auf "In-Line" eingestuft, Bear Stearns senkte die Einschätzung nach Angaben der Marktbeobachter bei Lang & Schwarz von "Peer Perform" auf "Underperform". Tellabs sei nach einem bereinigten Gewinn deutlich über der Marktprognose um 19,60 % auf 12,57 US-Dollar geklettert.
Laut den Handelsexperten bei Lang & Schwarz hat der Dow Jones gestern die Widerstandslinie bei 10.818 Punkten erreicht. Die Signale seitens der Markttechnik auf Stundenbasis hätten teilweise ins Positive gedreht. Sollte es dem Index gelingen, die genannte Barriere zu überwinden, folge bei 10.862 Zählern ein Kreuzwiderstand.
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Die Woche am Gesamtmarkt
(Instock) Zu Wochenbeginn belastete der haussierende Ölpreis die Stimmung. Erst am Mittwoch beendeten Gewinnmitnahmen den Höhenflug und gaben den Startschuß für eine rasante Rallye des Dax. Zur Wochenmitte fiel die 5.400 Marke, tags darauf 5.500 Punkte und am Freitag überquerte das Börsenbarometer schließlich 5.600 Punkte. Ein ungewöhnlich optimistischer Ausblick von SAP sorgte am Mittwoch zusätzlich für Rückenwind. Im vierten Quartal hatte der Softwareentwickler seinen Gewinn von 542 auf 619 Millionen Euro gesteigert, der Gewinn je Aktie kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode von 1,74 auf 2 Euro. Der Umsatz weitete sich von 2,4 auf 2,75 Milliarden Euro aus, davon entfielen 1,18 Milliarden Euro (4. Quartal 2004: 1 Milliarde Euro) auf den Umsatz mit Softwarelizenzen. 2006 soll der Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 5,01 auf 5,80 bis 6 Euro steigen. Analysten waren bisher von 5,68 Euro ausgegangen. Siemens sorgte am Donnerstag für Auftrieb: Im ersten Geschäftsquartal war der Gewinn aufgrund des Umbaus der Geschäftsbereiche Com und SBS von 1 Milliarde auf 813 Millionen Euro geschrumpft. Experten hatten im Vorfeld einen Rückgang auf 900 Millionen Euro erwartet. Der operative Gewinn sank wie prognostiziert von 1,56 auf 1,40 Milliarden Euro. Der Umsatz weitete sich dagegen stärker als erhofft von 17,03 auf 20,72 Milliarden Euro aus. Hier lag die Prognose bei 18,8 Milliarden Euro.
Am Freitag setzte ThyssenKrupp das Glanzlicht: Im Übernahmestreit um den kanadischen Stahlkonzern Dofasco gab es eine überraschende Wende: Der britisch-indische Stahlriese Mittal Steel will den Konkurrenten Arcelor für 18,6 Milliarden Euro übernehmen. Profiteur ist ThyssenKrupp: Arcelor hatte die Deutschen zu Wochenbeginn bei der Übernahme von Dofasco ausgestochen und die Offerte von 68 kanadische Dollar mit 71 Dollar überboten. Sollte der Kauf von Arcelor die Luxemburger bezeichnen das Angebot allerdings als feindlich zustandekommen, will Mittal Dofasco für 68 Dollar je Aktie an ThyssenKrupp weiterreichen. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Mittelfristig will ThyssenKrupp seinen Vorsteuergewinn auf 2 Milliarden Euro steigern 500 Millionen Euro mehr als bisher prognostiziert. Der US-Spezialchemiekonzern Engelhard hat das Übernahmeangebot von BASF als unzureichend und unerwünscht abgelehnt. BASF bietet 37 Dollar je Aktie beziehungsweise 4,9 Milliarden Dollar. Die Annahmefrist endet zunächst am 6. Februar, kann jedoch jederzeit verlängert werden. DaimlerChrysler will innerhalb von drei Jahren weltweit 6.000 Stellen in der Verwaltung streichen. 1,2 Milliarden Euro sollen dadurch nach eigenen Angaben pro Jahr eingespart werden. Der Konzern beziffert die Gesamtkosten für den Umbau auf 2 Milliarden Euro. Linde konnte sich von seinen zwischenzeitlich erlittenen Einbußen erholen. Auslöser war ein Übernahmeangebot von 1500 Pence je Aktie für den britischen Industriegase-Hersteller BOC. Dieser hatte die Offerte veröffentlicht und brüsk zurückgewiesen. Linde hält an seinem Angebot dennoch unbeirrt fest. Der Vorsteuergewinn (EBT) des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate ist 2005 von 221 auf 408 Millionen gestiegen. Vor diesem Hintergrund soll die Dividende von 0,35 auf 1,00 Euro erhöht werden. Im laufenden Jahr prognostiziert das Unternehmen einen Anstieg des EBT um mindestens 20 Prozent. Ob die Deutsche Bank mithalten kann, wird sich am Donnerstag zeigen der deutsche Branchenprimus wird dann Quartalszahlen vorlegen. Am selben Tag tagt die Europäische Zentralbank.
[28.01.2006 08:44:51]
29.01.2006 10:20
WOCHENAUSBLICK: Nach jüngsten Höchstständen weiter steigende Kurse erwartet
Die Marke von 6.000 Punkten rückt für den deutschen Leitindex DAX <DAX.ETR> nach Einschätzung von Experten immer mehr in Reichweite. Nach den jüngsten Höchstständen dürften die deutschen Aktien auch in der kommenden Woche mit weiter steigenden Kursen in den Handel starten, prognostizieren Börsianer. Das positive konjunkturelle Umfeld und Unternehmenszahlen, die die Umstrukturierungen der vergangenen Jahre widerspiegeln, steigern die Chancen für weitere positive Impulse am Aktienmarkt, wie Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg feststellt.
Angetrieben von hohen Gewinnen bei ThyssenKrupp infolge der Pläne für eine Gigantenhochzeit im Stahlsektor hatte der deutsche Leitindex DAX am Freitag erstmals seit August 2001 die Marke von 5.600 Punkten überschritten. Er legte - unterstützt auch von positiven Zahlen bei SAP<SAP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und Siemens<SIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) innerhalb einer Woche ein Kursplus von 5,58 Prozent hin. Auch der MDAX kletterte zum ersten Mal über die Marke von 8.000 Punkten und damit auf einen neuen Rekordwert.
Auch nach Ansicht von Experten der Bankgesellschaft Berlin könnte sich der Weg nach oben weiter fortsetzen. "Für die innere Stärke des Marktes spricht, dass der Kursaufschwung ohne US-Unterstützung zustande gekommen ist", heißt es im Wochenausblick der Bank. Angesichts der verbesserten Wirtschaftsdaten liege es nahe, dass sich die Bereitschaft ausländischer Anleger, sich in der Eurozone und vor allem in Deutschland zu engagieren, angehalten oder gar verstärkt habe. Belastungsfaktoren wie etwa ein steigender Ölpreis sollten jedoch im Auge behalten werden, rät die Bank.
DEUTSCHE BANK MIT ZAHLEN
Eine Reihe von Unternehmen legen ihre Bilanzzahlen vor. Einen Höhepunkt im Berichtsreigen werden am Donnerstag die Zahlen der Deutschen Bank <DBK.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) für das Gesamtjahr 2005 bilden. Der Branchenprimus hat nach Einschätzung von Analysten den Gewinn auch im vierten Quartal wieder deutlich gesteigert und damit das Jahresziel - eine um Sondereffekte bereinigte Eigenkapitalrendite von 25 Prozent vor Steuern - erreicht. Unter dem Strich dürfte die größte deutsche Bank im vergangenen Jahr nach Einschätzung von Analysten mit 3,82 Milliarden Euro rund 54 Prozent mehr verdient haben als vor einem Jahr. Beim Gewinn vor Steuern rechnen die Experten mit einem Plus von 59 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.
Am Dienstag steht die im MDAX <MDAX.ETR> notierte Norddeutsche Affinerie<NDA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit Geschäftszahlen auf dem Terminplan von Marktteilnehmern. Im vierten Quartal 2004/2005 hatte Europas größte Kupferhütte die Erwartungen der Analysten übertroffen. In den USA stehen Geschäftszahlen von Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) auf dem Programm. Nach den etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen von Yahoo! blicken Marktteilnehmer nun gespannt auf die Entwicklung bei der Konkurrenz. Der Internetsuchmaschinen-Betreiber wird aus Sicht von Analysten einen kräftigen Gewinn- und Umsatzanstieg für das vierte Quartal melden. Dazu sollten die Einführung neuer Produkte sowie kleinere Übernahmen beigetragen haben.
Auf der Agenda stehen auch mehrere Konjunkturdaten. So schauen die Finanzmärkte mit Spannung auf die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank. Experten erwarten, dass die FED die Leitzinsen von 4,25 auf 4,50 Prozent anheben wird. Am Donnerstag gibt dann die Europäische Zentralbank (EZB) am Nachmittag die Ergebnisse ihrer Ratssitzung bekannt. Für den Euroraum wird jedoch erst im März mit einer Zinsanhebung gerechnet. Für Marktbewegungen könnten zudem am Mittwoch der Einkaufsmangerindex aus den USA sowie am Freitag die US-Arbeitmarktdaten sorgen./sc/she/mw
--- Von Nadine Schwede, dpa-AFX ---
AXC0002 2006-01-29/10:15
Dow-Analyse vom 29.01.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
In der vergangenen Woche fing sich der Index nach den vorangegangenen Verlusten zunächst, bei minimalen Bewegungen. Als klar wurde, dass der Dow die im Verlauf angekratzte Unterstützung bei 10.700 Punkten doch halten könnte, setzen in der zweiten Wochenhälfte massive Käufe ein und trieben die US-Blue-Chips um 239,8 oder gut 2,2 Prozent nach oben.
Damit bewegt sich der Dow wieder in dem Bereich, das er in der Vorwoche mit seinem jähen Sturz verlassen hatte. Die im mittelfristigen Schaubild eingezeichnete Trendlinie hielt stand. Der MACD auf Wochenbasis, der sich schon bedrohlich seiner Signallinie genähert hatte, konnte dadurch wieder nach oben drehen.
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Auf Tagesbasis steht in der kommenden Woche der Test der Widerstandszone um 10.940 Punkte an. Dabei sprechen die Indikatoren dafür, dass die Kauflaune anhält. Anleger können bei einem Durchbruch über diese Marke den Einstieg in Calls wagen.
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Nasdaq Composite-Analyse vom 29.01.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Die an dieser Stelle geäusserten Bedenken, der compx würde seine Korrektur fortsetzen, erwiesen sich als zu ängstlich. Im Laufe der Vorwoche legten die Technologiewerte um 56 Punkte bzw. 2,5 Prozent zu.
Dieser Anstieg reichte aber nicht, um das Jahreshoch bei 2333 Zählern zu knacken. Ein neues Kaufsignal lässt sich daher aus den jüngsten Kursgewinnen noch nicht ableiten. Das Schaubild auf Wochenbasis legt nahe, einen Ausbruch aus dem Bereich 2200/2333 Punkten abzuwarten, erst dann ist wieder mit einer nachhaltigen und kräftigen Bewegung zu rechnen.
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Der untere Chart auf Tagesbasis spricht dabei für eine Fortsetzung der positiven Tendenz. Der Stochastik drehte erst vor kurzem auf Kaufen, der MACD dürfte in wenigen Tagen folgen. Entscheidende Hürde ist auch mit Blick auf dieses Zeitfenster das in der ersten Januarhälfte markierte Hoch bei 2333 Zählern. Knackt der compx diesen Widerstand, liegt ein Kaufsignal vor und die Notierung sollte in der Folge kräftig zulegen.
Nach dem positiven Ausklang der Vorwoche können Anleger sich jetzt in die Startlöcher begeben. Springt der compx klar über 2333 Punkte, winken weitere Kursgewinne. Zwar ist das Risiko bröckelnder Kurse noch nicht völlig gebannt, das Korrekturpotenzial sollte aber zunächst auf 2200 Zähler begrenzt sein.
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DAX-Analyse vom 29.01.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
Deutlich mehr als nur ein Lebenszeichen war von den Bullen in der Vorwoche zu vernehmen, angesichts eines Wochenplus von 298 Zählern bzw. 5,6 Prozent hatten sie das Heft eindeutig in der Hand.
Dabei markierte der DAX auch ein neues Jahreshoch. Damit, und mit der langen weißen Kerze im mittleren Schaubild, waren sämtliche Sorgen bezüglich eines mittelfristig weiteren Korrekturbedarfs vom Tisch. Sofern sich der äusserst positive Wochenverlauf nicht als kurzes Strohfeuer entpuppt, ist jetzt der Weg auf über 6000 Zähler frei.
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Auch der MACD im unteren Schaubild auf Tagesbasis drehte gerade erst auf Kaufen und spricht somit für weiter anziehende Notierungen. Allerdings schnellte die Notierung im Zuge der kräftigen Rallye schon wieder über das obere Bollinger Band hinaus, und der Stochastik eilte in den überkauften Bereich. Rein charttechnisch betrachtet bleiben die Börsenampeln aber auf grün, solange der DAX nicht unter 5550 Punkte zurückfällt.
Seit Mittwoch ist die Korrektur beendet, der Sprung über 5553 Zähler am Freitag bedeutete ein neues Kaufsignal. Daher sollten die deutschen Blue Chips auch in der kommenden Woche weiter an Wert gewinnen. Nach der Dynamik der letzten drei Tage ist zwar jederzeit mit Gewinnmitnahmen zu rechnen, oberhalb von 5550 Punkten bleiben die Aussichten aber positiv.
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31.01.2006, 08:35 Uhr
DAX-Future, die Korrekturpotenziale
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.369 bis 5.324 als Minimumkorrektur, bei 5.221 als Normalkorrektur und bei 5.114 bis 5.070 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.542 bis 5.523 als Minimumkorrektur, bei 5.479 als Normalkorrektur und bei 5.435 bis 5.417 als Maximumkorrektur.
Nach Minuten der Kursschwäche habe der DAX am gestrigen Wochenstart wieder aufgeholt und mit 5.670 ein neues Bewegungs- und Mehrjahreshoch markiert. Der Definition nach, hätte sich damit der übergeordnete Aufwärtstrend fortgesetzt, gleiches gelte für den laufenden, jüngsten tertiären Aufwärtsimpuls. Grundsätzlich könne man festhalten, dass mit einer Reaktion zu rechnen sei, in die man jedoch nicht vorweg hineininvestieren könne, da keine substantiellen und sinnvoll verwertbaren Verkaufssignale vorlägen.
Es falle auf, dass die Tageskörper wieder kleiner würden. Dieser Sachverhalt rechtfertige zumindest die Erwartungshaltung, dass der Aufwärtsimpuls weiter an Schwungkraft einbüße, auch wenn es sich über einen Oszillator derzeit kaum abbilden lasse.
Kurzfristig scheine der DAX beziehungsweise DAX-Future überhitzt, doch lasse sich kein wirklich sinnvolles Verkaufssignal herleiten. Der Trading-Stratege gibt an, mit einer Korrektur zu rechnen und daraus Schlüsse zu erwarten, über den tatsächlichen, unverzerrten Zustand des Marktes und daraus ableitend, ein mittelfristiges Kursentwicklungsszenario.
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Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Am gestrigen Montag konnte der DAX nach zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen erneut zulegen, rund 0,2% auf 5660 Punkte ging es zum Handelsschluss nach oben, nachdem er bereits an den vorangegangenen 3 Handelstagen rund 6% zugelegt hatte. Damit hat sich die Hoffnung, dass der Deutsche Leitindex nach einem Bullish-Counterattack-Muster von der MA50 nach oben in Richtung des vorherrschenden Aufwärtstrends abprallt, vollumfänglich erfüllt bzw. bestätigt durch die klare Überwindung der 5554er-Marke, einem neuen Verlaufshoch entsprechend. Somit gilt der Aufwärtstrend als weiterhin intakt, die jüngste Abwärtskorrektur kann nach der Überwindung der kurzfristig dominanten Widerstandszone bei 5554, dem letzten Mehrjahreshoch, als beendet betrachtet werden. Damit kann wieder eine in jedem Zeit/Trend-Ratio vollkommen intakte Aufwärtsbewegung konstatiert werden. Natürlich kann nach einem solch furiosen Anstieg eine Korrektur/Konsolidierung kurzfristig nicht ausgeschlossen werden, hier gilt aber, dass Schwächephasen aus technischer Sicht zum Positionsaufbau geeignet scheinen, es sei denn, es kommt zu einem signifikanten Umkehr- bzw. Trendwendesignal, doch dies ist momentan noch nicht wirklich absehbar.
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Strategie: Kurzfristig orientierte Trader erwägen die prozyklische Erweiterung bestehender Long-Positionen. Als antizyklischer Long-Approach könnte ein Zurückkommen des DAX in Richtung der 5554er-Marke genutzt werden. Als sinnvoller Stop-Loss kommt mittelfristig die 5290er-Marke bzw. kurzfristig der ehemalige Gap-Support um 5448 bzw. der 5554er-Support in Betracht.
31.01.2006, 12:59 Uhr
Dow Jones, mögliche Signale
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Gestützt von überraschend positiven Quartalszahlen des Ölkonzerns Exxon Mobil hätten die US Börsen gestern überwiegend mit leichten Aufschlägen geschlossen. Unsicherheiten im Vorfeld der Zinsentscheidung der Fed sorgten nach Angaben der Marktbeobachter für Zurückhaltung.
Exxon Mobil sei um 2,97 % auf 63,11 und Wal-Mart nach einer Umsatzsteigerung im Januar um 1,24 % auf 46,41 US-Dollar zu. General Motors habe 2,27 % auf 24,34 US-Dollar hinzugewonnen. Johnson & Johnson sei um 0,53 % auf 58,40 US-Dollar gefallen. Die Bank of America hätte das Kursziel für den Konzern gesenkt. Schering-Plough habe 2,54 % auf 19,57 US-Dollar abgegeben, nachdem der Gewinn unter den Markterwartungen gelegen hätte. Eastman Kodak rechnet den Analysten bei Lang & Schwarz zufolge in 2006 weiterhin mit einem Verlust. Die Aktie habe daraufhin 2,35 % auf 25,75 US-Dollar eingebüßt. Apple sei trotz eines negativen Analystenkommentars 4,12 % auf 75,19 US-Dollar gestiegen. Die Bank of America hätte zuvor das Kursziel von 85 auf 82 US-Dollar gesenkt.
Der Dow Jones konsolidiere innerhalb einer engen Bandbreite. Die Signale auf Stundenbasis bewegten sich aktuell im überkauften Bereich. Nach Angaben der Handelsexperten bei Lang & Schwarz bleibt dem Index noch noch Luft nach oben. Die ersten Verkaufssignale könnten heute generiert werden. Die nächste signifikante Widerstandslinie befinde sich gegenwärtig bei 10.960 Punkten.
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(01.02.2006 )
BÖRSE IM JANUAR Hoffnung auf weitere Gewinne
Dax nimmt Kurs auf 6000 Punkte
Von Henrik Mortsiefer und Andreas Oswald
Der Auftakt des Börsenjahres macht Anlegern Hoffnung: Bis Dienstag kletterte der Dax binnen vier Wochen auf 5674 Punkte ein Plus von knapp fünf Prozent. Vor allem die Kurs- und Umsatzentwicklung der vergangenen Handelstage deutet an, dass deutsche Aktien weiterhin bei ausländischen Investoren beliebt sind. Seit dem 24. Januar ist der Dax fast 6,4 Prozent oder mehr als 300 Punkte gestiegen. Vor allem im Nachmittagshandel legten die Kurse kräftig zu, was für den Einstieg amerikanischer Investoren spricht. Erst an den Folgetagen belebte sich auch die Binnennachfrage.
Der stürmische Dax-Anstieg der vergangenen Tage und die zeitweise aufkommende Nervosität haben aber auch die Skeptiker lauter werden lassen. Sie verweisen vor allem auf die mangelnden Impulse vom amerikanischen Aktienmarkt. Dort haben die jüngsten Zwischenbilanzen großer Konzerne keine Begeisterung ausgelöst. Zudem muss damit gerechnet werden, dass die Ertragsdynamik der US-Unternehmen weiter nachlassen wird. Außerdem sind amerikanische Aktien vergleichsweise teuer. Der Dow-Jones-Index ist seit der Jahreswende nur um 1,7 Prozent gestiegen. Die DZ Bank erwartet, dass dies auch am deutschen Aktienmarkt Wirkung zeigt. Die Experten sagen aber immerhin noch einen Anstieg des Dax bis auf 6000 Punkte in den kommenden sechs Monaten voraus. In der zweiten Jahreshälfte werde der Aktienindex dann allerdings langsamer steigen bis auf 6100 Zähler. Dies ist von heute aus gerechnet noch ein Kursgewinn von gut acht Prozent.
Aus der Sicht von Charttechnikern befinden sich die Börsen derzeit in einer ausgesprochen spannenden Situation. Sollte der Dax nach dem eher schwachen Dienstag wieder nach oben abdrehen und neue Bewegungshochs markieren, ist der Weg Richtung 6000 Punkte frei. Sollte der Dow Jones es wiederum schaffen, die Marke von 11100 Punkten zu überwinden er ist nur etwa zwei Prozent davon entfernt , dann ergäbe sich ein völlig neues positives Bild für die Weltbörsen.
Der Rückblick auf den Januar am deutschen Aktienmarkt zeigt ein gemischtes Kursbild. 23 von 30 Dax-Werten notierten im Plus, 16 konnten den Dax schlagen, sieben glänzten mit zweistelligen prozentualen Kursgewinnen. Eindeutige Branchensieger gab es nicht. Autoaktien notierten ebenso uneinheitlich wie der Banken- oder Industriesektor. Platz eins belegte der Index-Neuling Hypo Real Estate mit einem Gewinn von gut 21 Prozent, gefolgt von Thyssen-Krupp (knapp 20 Prozent) und der Deutschen Börse mit einem Plus von 19,3 Prozent. Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp profitierte dabei von der Übernahmeschlacht in der Branche.
Nach der schwachen Entwicklung im Jahr 2005 enttäuschte die Aktie der Telekom auch im Januar. Mit einem Verlust von 6,5 Prozent lag sie am Dax-Ende.
01.02.2006, 08:08 Uhr
DAX-Future, Indizien für eine Korrektur
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.385 bis 5.340 als Minimumkorrektur, bei 5.229 als Normalkorrektur und bei 5.119 bis 5.074 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.561 bis 5.542 als Minimumkorrektur, bei 5.494 als Normalkorrektur und bei 5.446 bis 5.426 als Maximumkorrektur.
Mit 5.697 habe der DAX-Index am gestrigen Handelstag erneut ein neues Bewegungshoch innerhalb des laufenden, übergeordneten (primären) Aufwärtstrends und im Wochenchart ein neues Mehrjahreshoch markiert. Mittlerweile notiere der DAX auf einem Kursniveau, welches im August 2001, mitten im Absturz von seinen absoluten Höchstkursen zu sehen gewesen sei. Strategisch gesehen wäre der Aufwärtstrend noch immer intakt, die "Delle" der beiden Vorwochen ausgebessert und es ließen sich keine Widerstände auf der Oberseite herleiten. Von der Warte her fahre man momentan mit eine "buy and hold" Strategie sehr gut.
Im Tageschart, somit unter taktisch beziehungsweise kurzfristigen Bedingungen werde für den DAX ein intakter Aufwärtsimpuls ausgewiesen, der Ende Januar seinen Anfang genommen habe und mittlerweile sieben Tage reaktionsfrei ansteige. In der Konsequenz seien täglich die zu errechnenden Korrekturpotenziale anzupassen, so der technische Experte weiter.
Aus Sicht der set-up-Regelung, mit deren Hilfe man mathematisch exakt, im definierten Zeitfenster, eine Trendausrichtung beschreibe, stehe der DAX unmittelbar vor einem Wechsel von neutral auf Long. Sehe man sich dazu jedoch die Tagesmuster an, werde der Abfall der Schwungkraft des laufenden Impulses deutlich. Der Trading-Stratege gibt an, hier weniger auf den Verlauf von oszillierenden Indikatoren zu verweisen, welche bevorzugt zur Beurteilung von Schwungkraft herangezogen werden. Maßgebender und aussagekräftiger erscheine im Moment die Ausbildung der Tageskörper und hier besonders und vordergründig im DAX-Future. Trotz immer wiederkehrender neuer Hochs und steigender Tagestiefs, würden die Körper kleiner und die Ausdehnung des Tages "schrumpfe" ebenfalls. Nun wolle man keine Korrektur herbeireden, doch es mehrten sich hierfür Indizien.
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01.02.2006, 12:24 Uhr
US Indices, Basis für einen Anstieg?
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die nachbörslich gehandelten US Aktienindizes hätten gestern leichter tendiert, nachdem der Internetsuchmaschinenbetreiber Google mit seinem Quartalsergebnis die Analystenkonsensschätzungen nachhaltig verfehlt habe und um 12 % eingebrochen wäre. Hierbei handle es sich jedoch lediglich um eines von mehr als hundert im Verlauf der Woche berichtenden Unternehmen des S&P 500. Die Markttechnik erscheint den Handelsexperten bei der HSH Nordbank nach eigenen Angaben heiß gelaufen, so dass leichte Verluste oder aber eine etwas länger anhaltende Seitwärtsbewegung die Basis für einen sich fortsetzenden Marktanstieg legen könnten.
Um 13:00 Uhr würden in den USA heute die MBA Hypothekenanträge und um 16:00 Uhr Daten zu den Bauausgaben veröffentlicht. Daneben erwarten die Marktteilnehmer die Bekanntgabe des ISM Index und des KFZ Gesamtabsatzes.
01.02.2006, 12:45 Uhr
Dow Jones, erneuter Test der Marke?
Lang & Schwarz
Die US Börsen haben nach der Leitzinserhöhung der US Notenbank um 25 Basispunkte auf 4,50% knapp behauptet geschlossen, so berichten die Marktexperten bei Lang & Schwarz.
Alcoa sei mit einem Gewinn von 3,18 % auf 31,50 US-Dollar bester Wert im Dow Jones geworden. UBS hätte das Papier des Konzerns auf "Buy" angehoben. Merck & Co habe nach Zahlen über den Markterwartungen um 0,12 % auf 34,50 US-Dollar zugelegt. Altria sei um 2,12 % auf 72,34 US-Dollar gefallen. Der Konzern erwarte für 2006 einen Gewinnrückgang. Goodyear brach den Analysten zufolge um 16,63 % auf 15,64 US-Dollar ein. Der Reifenhersteller hätte im vierten Quartal höhere Rohstoffkosten verbucht als geplant. Wyeth gab nach Angaben der Marktbeobachter bei Lang & Schwarz 1,45 % auf 46,25 US-Dollar ab. Napster habe nach Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Google 25,32 % auf 3,91 US-Dollar zugelegt. Der Suchmaschinenanbieter wäre um 1,37 % auf 432,66 US-Dollar gestiegen. Nach Vorlage von Zahlen hätte die Aktie dann aber nachbörslich 6,05 % auf 406,47 US-Dollar verloren.
Der Dow Jones konsolidiere innerhalb einer engen Bandbreite zwischen 10.860 und 10.930 Punkten. Die Signale auf Stundenbasis lassen nach Angaben der Handelsexperten bei Lang & Schwarz nochmals einen Test der Widerstandslinie bei 10.960 Zählern zu. Bei einem Unterschreiten der oben genannten Bandbreite befinde sich die nächste Unterstützung für den amerikanischen Leitindex bei etwa 10.810 Punkten.
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01.02.2006, 12:08 Uhr
Dow Jones, Bewegung zur Unterseite
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe sich im gestrigen Handelsverlauf weiter seitwärts bewegt. Die Notenbank hätte den Leitzins zum 14. Mal in Folge angehoben und zwar um 0,25 %punkte auf jetzt 4,50 %. Im heutigen Handelsverlauf gilt es weiter, so die Trading-Analysten, einen Ausbruch aus der aktuellen Schiebezone 10.870 bis 10.930 abzuwarten. Ein Ausbruch über die 10.930 sollte einen direkten Angriff auf den nächsten wichtigen Widerstand bei 10.950 Punkten einleiten, so die Strategen weiter. Sollte auch dieser überwunden werden können, sei der Weg in Richtung 11.000er Marke grundsätzlich frei.
Aktuell erscheint jedoch eine Bewegung zur Unterseite wahrscheinlicher, so die technischen Experten, sollte nach deren Angaben das 10.870er Level aufgegeben werden, so ist weiter von einer Korrektur in Richtung 10.830 und 10.803 Zählern auszugehen
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01.02.2006 15:19
US-Börsen: NASDAQ wegen Google schwächer erwartet
Rund 15 Minuten vor Beginn des Handels in den USA weisen die aktuellen Futurestände auf schwächere Eröffnungsverläufe an den New Yorker Börsen hin. Der NASDAQ-Future gibt um 0,7 Prozent auf 1.707 Punkte nach. Der S&P-Future verliert 0,1 Prozent auf 1.281,75 Punkte.
Um 16:00 Uhr erfolgt aus den USA die Bekanntgabe des ISM-Index für Januar. Volkswirte rechnen mit einem Rückgang von 55,6 auf 55 Punkte. Zugleich werden die Bauausgaben für Dezember erwartet. Diese sollen um 0,1 Prozent gestiegen sein. Nach den am Vortag nach Börsenschluss veröffentlichten negativen Zahlen des Internetsuchmaschinenanbieters Google (Nachrichten/Aktienkurs) und des Sicherheitssoftwarespezialisten Symantec dürfte sich der Gesamtmarkt vorerst zu einer gedämpften Reaktion veranlasst sehen. Vor allem zahlreiche Technologie bzw Internetwerte werden daher voraussichtlich schwächer in den Handel gehen.
Google erzielte im vierten Quartal einen Nettogewinn von 372 Millionen Dollar bzw 1,22 Dollar je Aktie Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 82 Prozent. Nach Sondereffekten wurden 1,54 Dollar je Aktie verdient. Die Umsätze kletterten um 86 Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar. Analysten rechneten mit einem Gewinn von 1,76 Dollar je Aktie und einem Umsatzanstieg von knapp 100%. Google geben vorbörslich um 9 Prozent auf 433 Dollar nach.
Bei Symantec schrumpfte der Nettogewinn im dritten Geschäftsquartal um 45 Prozent auf 90,7 Millionen Dollar bzw 8 Cents je Aktie. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 65 Prozent auf 1,15 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Analysten lagen bei einem Gewinn von 25 Cents je Aktie und einem Erlös von 1,27 Milliarden Dollar. Symantec verlieren vorbörslich 4,5 Prozent auf 17,52 Dollar.
Der Flugzeughersteller Boeing erwirtschaftete im vierten Quartal einen Nettogewinn von 460 Millionen Dollar bzw 58 Cents je Aktie. Im Vorjahr wies Boeing einen Gewinn von 186 Millionen Dollar bzw 23 Cents je Aktie aus. Analysten rechneten mit einem Gewinn von 44 Cents. Die Gesamterlöse stiegen um über 6% auf 14,2 Milliarden Dollar. Das Unternehmen revidierte die Gewinnprognosen für 2006 nach oben. Boeing legen vorbörslich um 4,7 Prozent auf 68,45 Dollar zu
Der Medienriese Time Warner erwirtschaftete im vierten Quartal ein Nettogewinn von 1,37 Milliarden Dollar bzw 29 Cents je Aktie. Im Vorjahr wies Time Warner einen Gewinn von 1,13 Milliarden Dollar bzw 24 Cents je Aktie aus. Auf bereinigter Basis wurden 25 Cents je Aktie verdient. Die Erlöse stiegen um 7% auf 11,89 Milliarden Dollar. Analysten rechneten mit einem Gewinn von 22 Cents und Erlösen von 11,86 Milliarden Dollar. Time Warner legen vorbörslich um 1,2 Prozent auf 17,75 Dollar zu.
01.02.2006 15:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Bis auf 1.700 Punkte rutschte der Nasdaq 100 am Dienstag gleich zweimal durch, ohne jedoch bei 1.697 eine wichtige Chartzone ernsthaft zu testen. Aus dem Handel, der durch auf hohem Niveau steigende Umsätze geprägt war, ging der Index mit 1.710 Punkten. Kurz zuvor wurde das Tageshoch bei 1.718 Punkten erreicht. Die Tradingrange kam also nicht ernsthaft in Gefahr. Nun wird die Frage sein, wie die Nasdaq Google verkraftet. Die Futures sind deutlich schwächer, womit wichtige Supports in den Blick geraten können.
02.02.2006 11:20
ANALYSE: 'Polarisierung bei TecDAX-Anlegern' - cognitrend
Die Stimmung der TecDAX-Anleger <TDXP.ETR> hat sich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts cognitrend im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. "Sowohl Optimisten als auch Pessimisten erfahren einen Zuwachs in gleicher Höhe", berichtete Katrin Nink von cognitrend und sprach von einer Polarisierung. Während die Privatanleger insgesamt optimistischer geworden sei, habe es die Institutionellen von der Seitenlinie ins pessimistische Bärenlager gezogen.
Zuversichtlich für den TecDAX zeigten sich laut cognitrend 64 Prozent der Privatanleger und 46 Prozent der institutionellen Anleger. Insgesamt stieg damit der Anteil der optimistischen "Bullen" im Vergleich zur Vorwoche um 3 Punkte auf 54 Prozent.
Zu den Pessimisten zählten der Umfrage zufolge 22 Prozent der privaten und 42 Prozent der institutionellen Investoren - damit vergrößerte sich das Lager der "Bären" insgesamt um 3 Punkte auf 33 Prozent. Neutral waren 14 Prozent der privaten und 12 Prozent der institutionellen Anleger eingestellt. Unter dem Strich sank damit das Lager der Neutralen um 6 Punkte auf 13 Prozent./tw/sc
AXC0073 2006-02-02/11:15
Hmh - gefällt mir nicht!!! Die Instis sind viiiiel stärker, als alle Privaten zusammen!
02.02.2006, 13:00 Uhr
Dow Jones, Widerstand erreicht
Lang & Schwarz
Im Spannungsfeld unterschiedlich ausgefallener Unternehmenszahlen haben die US Börsen gestern freundlich geschlossen, so berichten die Marktexperten bei Lang & Schwarz.
Boeing habe nach Zahlenvorlage um 4,85 % auf 71,62 und Time Warner 3,94 % auf 18,22 US-Dollar zugelegt. General Motors und Ford Motor hätten mit 1,83 % auf 24,50 bzw. 0,93 % auf 8,66 US-Dollar auf das US Absatzplus im Januar reagiert. Huntsman sei um 7,40 % auf 23,22 US-Dollar gestiegen. Der US Chemiekonzern hat den Marktbeobachtern zufolge Gespräche über einen möglichen Verkauf des Unternehmens bestätigt. Google habe 7,14% auf 401,78 US-Dollar verloren. Der Internetsuchmaschinenbetreiber hätte mit seinen Geschäftszahlen zum vierten Quartal die Märkte enttäuscht. Nastech Pharmaceutical wäre um 18,18 % auf 18,79 US-Dollar geklettert. Das Unternehmen hätte eine Meilensteinzahlung über 577 Mio. US-Dollar von Procter & Gamble erhalten.
Der Dow Jones habe gestern die Widerstandslinie bei 10.960 Punkten erreicht. Die Indikatoren auf Stundenbasis bewegten sich aktuell im überkauften Bereich, eindeutige Verkaufssignale lägen zur Zeit jedoch noch nicht vor, so die Analysten bei Lang & Schwarz. Diese erwarten nochmals Tendenzen in Richtung der nächsten Widerstandslinie bei 10.986 Zählern.
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Clorox Reports Strong Top-line Growth in Q2; Raises EPS Outlook for FY'06
OAKLAND, Calif., Feb 02, 2006 (BUSINESS WIRE) -- The Clorox Company (NYSE:CLX) (PCX:CLX) today announced that strong sales growth and cost savings contributed to solid results for the company's fiscal second quarter, which ended Dec. 31, 2005.
"I'm very pleased with our second-quarter performance," said Chairman and CEO Jerry Johnston. "Each of our business segments delivered 6 percent sales growth on top of company sales growth of 9 percent in the year-ago quarter. We feel positive about the initial response to our recent price increases and are excited about our third-quarter product launches, including Clorox(R) Anywhere Hard Surface(TM) sanitizing spray and Kingsford(R) charcoal with Sure Fire Grooves(TM). Overall, our brands are healthy and we feel confident in our ability to execute our strategies over the long term."
Second-quarter highlights
In accordance with generally accepted accounting principles in the United States (GAAP), Clorox reported second-quarter net earnings from continuing operations of $83 million, or 55 cents per diluted share, based on weighted average shares outstanding of 152 million. This compares with net earnings from continuing operations in the year-ago quarter of $136 million, or 72 cents per diluted share, based on weighted average shares outstanding of 190 million, for a decrease of 17 cents per diluted share, or 24 percent. Diluted earnings per share (EPS) from continuing operations in the year-ago quarter included 13 cents associated with the fiscal year 2005 share exchange with Henkel KGaA. In the recent quarter, diluted EPS reflected higher incentive compensation and interest expense, as well as an impact of 4 cents from higher equity-compensation expense following the adoption of Statement of Financial Accounting Standards (SFAS) No. 123-R.
Second-quarter sales grew 6 percent to $1.06 billion, compared with $1.00 billion in the year-ago quarter. Volume grew 2 percent, primarily due to increased shipments of home care products, institutional products and Latin America products. Also contributing to volume growth were increased shipments of Glad(R) trash bags and Kingsford(R) charcoal products. Sales growth outpaced volume growth primarily due to the benefit of price increases and favorable product mix.
Gross margin in the second quarter declined 210 basis points versus the year-ago quarter to 41 percent. This decline was primarily due to higher raw-material costs, along with transition costs related to the Kingsford(R) charcoal improvement. These factors were partially offset by the benefits of cost savings and price increases.
In addition to strong sales growth and lower gross margin, diluted EPS from continuing operations in the recent quarter reflected lower income taxes and the continued benefit of a lower share base due to the Henkel share exchange.
Net cash provided by operations in the second quarter was $142 million, compared with $189 million in the year-ago quarter. The year-over-year decline was primarily due to lost profits from businesses and investments transferred to Henkel, higher interest expense from debt issued to fund the Henkel share exchange and higher short-term interest rates, and higher working capital resulting from increased receivables due primarily to an increase in sales in the current quarter. These factors were partially offset by lower tax payments versus the year-ago quarter.
During the quarter, Clorox repurchased 834,000 shares of the company's common stock at a cost of about $45 million under its ongoing program to offset stock option dilution.
The Clorox Company
The Clorox Company is a leading manufacturer and marketer of consumer products with fiscal year 2005 revenues of $4.4 billion. Clorox markets some of consumers' most trusted and recognized brand names, including its namesake bleach and cleaning products, Armor All(R) and STP(R) auto care products, Fresh Step(R) and Scoop Away(R) cat litters, Kingsford(R) charcoal briquets, Hidden Valley(R) and K C Masterpiece(R) dressings and sauces, Brita(R) water-filtration systems, and Glad(R) bags, wraps and containers. With 7,600 employees worldwide, the company manufactures products in 25 countries and markets them in more than 100 countries. Clorox is committed to making a positive difference in the communities where its employees work and live. Founded in 1980, The Clorox Company Foundation has awarded cash grants totaling more than $62.3 million to nonprofit organizations, schools and colleges; and in fiscal year 2005 alone made product donations valued at $4.9 million. For more information about Clorox, visit www.TheCloroxCompany.com.
Wall Street News Alert: Breaking News Alert! February 2, 2006 NOTE TO EDITORS: The Following Is an Investment Opinion Being Issued by Wall Street Capital Funding.
WESTON, FL, Feb 02, 2006 (MARKET WIRE via COMTEX) -- Wall Street News Alert's "stocks to watch" this morning are: Technest Holdings, Inc. (OTC BB: TCNH), Tyco International Ltd (NYSE: TYC), Rockwell Collins, Inc. (NYSE: COL) and Symantec Corp. (NASDAQ: SYMC) Big news out of Technest Holdings, Inc. (OTC BB: TCNH) is sure to get the attention of aggressive investors and day traders this morning! Yesterday after the stock markets closed, the company, a defense and homeland security company transforming advanced laboratory technology into real-world products, issued a press release announcing that its wholly owned subsidiary EOIR Technologies Inc. has delivered initial M22 ACADA (Automatic Chemical Agent Detection and Alarm) simulator equipment to the US military for evaluation and chemical detection training operations.
News of the US military evaluation should get the attention of investors! The simulator is based on the actual M22 ACADA used by the US Army, Air Force and Marines as well as numerous Homeland Security agencies -- a nerve/blister chemical agent detector with advanced point-sampling agent alarm capability; it simulates nerve and blister chemical attacks while reporting operator errors to the instructor in real time.
Continue to watch this company! Thousands of M22 ACADA units are now deployed by the military both overseas and domestically. The Technest Holdings Inc. simulator unit will provide operators of this equipment, significant new cost effective opportunities to train for operational readiness.
Investors should continue to monitor the progress of Technest Holdings! Technest Holdings Inc provides the US military and Homeland Security marketplace with an integrated suite of innovative chemical detection equipment and training systems.
Prior to the latest press release, the stock closed yesterday at $7.22 a share.
In case you are not familiar with the company: Technest Holdings, Inc. is a provider of: advanced remote sensor systems, chemical detectors, intelligent surveillance and advanced 3D imaging technology solutions to the defense and homeland security marketplaces. Technest is committed to setting next-generation standards in defense and security through the provision of innovative emerging technologies and expert services. Technest's solutions support military, law enforcement and homeland security personnel. Through strategic development, Technest focuses on the creation of dual-use technology and products with applications in both the defense market and civilian homeland security and law enforcement fields.
Stocks showing interesting activity yesterday at the close of the regular trading day were: Tyco International Ltd (NYSE: TYC) up 0.1% on 20 million shares traded, Rockwell Collins, Inc. (NYSE: COL) up 4.3% on 3.2 million shares traded and Symantec Corp. (NASDAQ: SYMC) down 6.8% on 54.4 million shares traded.
Apache's 2005 Earnings Climb 56 Percent to $7.84 Per Share; Production, Reserves Also Reach New Highs Fourth-Quarter Earnings Up 55 Percent to $2.35 Per Share Despite Hurricane Impact
Feb 02, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- Apache Corporation (NYSE, Nasdaq: APA) today reported 2005 earnings rose 56 percent to a record $7.84 per diluted common share, or $2.6 billion, fueled by record-high oil and natural gas prices. Apache earned $5.03 per share, or $1.7 billion, in 2004.
In the fourth quarter, Apache earned $787 million, or $2.35 per share, up 55 percent from the prior-year period, a record, despite the continuing impact of Hurricanes Katrina and Rita on Gulf of Mexico operations.
"Overall, we are pleased with Apache's performance in 2005," said G. Steven Farris, president, chief executive officer and chief operating officer. "Despite losing approximately 5 percent of our production to hurricanes, we were able to increase worldwide production by 1.4 percent. We replaced 216 percent of our 2005 production, adding 352 million barrels of oil equivalent (boe) -- 98 percent through the drill bit, with single-digit finding costs. Our year-end reserves increased 9.3 percent to a record 2.1 billion boe -- the 20th consecutive annual increase."
Apache spent $3.4 billion on acquisitions and exploration and development capital in 2005, excluding a $547 million non-cash accrual for future asset retirement obligations.
"We are positive about the outlook for the year ahead," Farris said. "We started 2006 by completing our $269 million acquisition of Permian Basin assets from Amerada Hess and agreeing to purchase Pioneer's assets in Argentina for $675 million. At year-end, we had restored 85 percent of our gross operated gas production and 67 of gross operated oil production in the Gulf Coast Region.
"We see potential for production growth in every one of our core areas," Farris said. "We anticipate 2006 production will grow 6 percent to 10 percent above 2005 levels, excluding the Pioneer transaction in Argentina.
"Our Gulf Coast Region has been a key core area for Apache," Farris said. "It had the highest gross margin of any of our regions in 2005 and generates exceptional rates of return on capital invested. It continues to be an integral part of our overall portfolio."
In 2005, Apache drilled 2,383 wells with a 91 percent success rate, Farris said. "Barring a major political or economic event, such as the counterproductive adoption of a windfall profits tax, we should be more active in 2006."
Apache is planning wildcat wells in the North Sea outside the Forties Field, the Exmouth Basin in Australia, Northeast British Columbia in Canada and the Western Desert of Egypt, as well as possible wells targeting deep gas formations on Apache's acreage in the Gulf of Mexico, Farris said.
Apache's liquid hydrocarbon production increased 1 percent to 243,900 barrels per day during 2005 and natural gas production rose 2 percent, to 1.26 billion cubic feet (Bcf) per day, marking the 26th time that Apache has increased production in the last 27 years.
Apache's fourth-quarter worldwide production was below prior-year levels as a result of hurricane-related shut-ins, which peaked during the period. Apache's liquids production averaged 227,100 barrels per day during the quarter, 10 percent below the prior-year period, and 1.23 Bcf of gas per day, 1 percent below the year-earlier quarter.
Cash from operations before changes in operating assets and liabilities totaled $4.7 billion, up 39 percent from 2004. In the fourth quarter, cash from operations totaled $1.4 billion, up from $1.1 billion in the year-earlier period. (Cash from operations before changes in operating assets and liabilities is a non-GAAP measure; see reconciliation below.)
Apache's fourth-quarter financial results included $79 million in claims for business interruption insurance for production lost because of the hurricanes. Apache incurred $12 million of storm-related expenses including insurance premiums and additional lease operating expenses.
At year-end, Apache's debt was 17 percent of total capitalization.
Apache was established in 1954 committed to profitable growth for the benefit of our shareholders; the same goal motivates our people today.
NOTE: Apache will webcast its conference call live at 1 p.m. Central Time on Feb. 2, 2006, from its Web site, http://www.apachecorp.com The replay will be available on the Web site or by dialing (719) 457-0820 and using pass code 853853. The telephone replay will be available for one week beginning at approximately 5 p.m. on Feb. 2.
This news release contains certain "forward-looking statements" as defined by the Private Securities Litigation Reform Act of 1995 including, without limitation, expectations, beliefs, plans and objectives regarding production, operating costs, exploration and acquisition activities. Any matters that are not historical facts are forward-looking and, accordingly, involve estimates, assumptions and uncertainties. There is no assurance that Apache's expectations will be realized, and actual results may differ materially from those expressed in the forward-looking statements.
APACHE CORPORATION
FINANCIAL INFORMATION
(In thousands, except per share data)
For the Quarter For the Year
Ended December 31, Ended December 31,
2005 2004 2005 2004
REVENUES AND OTHER:
Oil and gas production
revenues $2,004,363 $1,493,723 $7,457,291 $5,308,017
Other 97,310 41,180 126,953 24,560
2,101,673 1,534,903 7,584,244 5,332,577
OPERATING EXPENSES:
Depreciation, depletion
and amortization 360,099 326,667 1,415,682 1,222,152
Asset retirement
obligation accretion 13,704 13,337 53,720 46,060
Lease operating costs 271,879 247,991 1,040,475 864,378
Gathering and
transportation costs 26,731 21,563 100,260 82,261
Severance and other
taxes 144,085 16,057 453,258 93,748
General and
administrative 45,812 49,373 198,272 173,194
China litigation
provision --- --- --- 71,216
Total operating
expenses 862,310 674,988 3,261,667 2,553,009
OPERATING INCOME 1,239,363 859,915 4,322,577 2,779,568
FINANCING COSTS:
Interest expense 41,829 45,595 175,419 168,090
Amortization of deferred
loan costs 522 657 3,748 2,471
Capitalized interest (14,335) (11,797) (56,988) (50,748)
Interest income (1,853) (1,533) (5,856) (3,328)
Net financing costs 26,163 32,922 116,323 116,485
INCOME BEFORE INCOME
TAXES 1,213,200 826,993 4,206,254 2,663,083
Provision for income
taxes 424,978 317,248 1,582,524 993,012
INCOME BEFORE CHANGE IN
ACCOUNTING PRINCIPLE 788,222 509,745 2,623,730 1,670,071
Cumulative effect of
change in accounting
principle, net of tax --- (1,317) --- (1,317)
NET INCOME 788,222 508,428 2,623,730 1,668,754
Preferred stock
dividends 1,420 1,420 5,680 5,680
INCOME ATTRIBUTABLE TO
COMMON STOCK $786,802 $507,008 $2,618,050 $1,663,074
INCOME ATTRIBUTABLE TO
COMMON STOCK
BEFORE CHANGE IN
ACCOUNTING PRINCIPLE $786,802 $508,325 $2,618,050 $1,664,391
BASIC NET INCOME PER
COMMON SHARE
Before change in
accounting principle $2.39 $1.55 $7.96 $5.10
After change in
accounting principle $2.39 $1.55 $7.96 $5.10
DILUTED NET INCOME PER
COMMON SHARE
Before change in
accounting principle $2.35 $1.53 $7.84 $5.04
After change in
accounting principle $2.35 $1.52 $7.84 $5.03
WEIGHTED AVERAGE COMMON
SHARES OUTSTANDING 329,859 327,203 328,929 326,046
APACHE CORPORATION
FINANCIAL INFORMATION
(In thousands)
For the Quarter For the Year
Ended December 31, Ended December 31,
2005 2004 2005 2004
COSTS INCURRED:
North America
exploration and
development $602,807 $447,096 $2,260,136 $1,511,968
International
exploration and
development 233,531 277,859 1,107,696 829,153
$836,338 $724,955 $3,367,832 $2,341,121
Oil and gas property
acquisitions $3,402 $573,019 $39,228 $1,063,851
Capitalized interest $14,335 $11,797 $56,988 $50,748
Asset retirement
costs $469,963 $56,927 $546,669 $193,953
December 31, December 31,
2005 2004
BALANCE SHEET DATA:
Current Assets $2,162,077 $1,348,782
Property and
Equipment, net 16,791,340 13,860,359
Goodwill 189,252 189,252
Other Assets 129,127 104,087
Total Assets $19,271,796 $15,502,480
Current
Liabilities $2,186,564 $1,282,891
Long-Term Debt 2,191,954 2,588,390
Deferred Credits
and Other
Noncurrent
Liabilities 4,352,063 3,426,778
Shareholders'
Equity 10,541,215 8,204,421
Total Liabilities
and Shareholders'
Equity $19,271,796 $15,502,480
Common shares
outstanding at end
of period 330,121 327,458
NON-GAAP FINANCIAL MEASURES:
The press release discusses Apache's cash from operations before changes in operating assets and liabilities. It is presented because management believes the information is useful for investors because it is used internally and widely accepted by those following the oil and gas industry as a financial indicator of a company's ability to generate cash to internally fund exploration and development activities, fund dividend programs, and service debt. It is also used by research analysts to value and compare oil and gas exploration and production companies, and is frequently included in published research when providing investment recommendations. Cash from operations before changes in operating assets and liabilities, therefore, is an additional measure of liquidity, but is not a measure of financial performance under GAAP and should not be considered as an alternative to cash flows from operating, investing, or financing activities.
The following table reconciles net cash provided by operating activities to cash from operations before changes in operating assets and liabilities.
For the Quarter For the Year
Ended December 31, Ended December 31,
2005 2004 2005 2004
Net cash provided
by operating
activities $1,172,174 $910,981 $4,332,270 $3,231,519
Changes in
operating assets
and liabilities 179,882 173,773 412,063 193,835
Cash from
operations before
changes in
operating
assets and
liabilities $1,352,056 $1,084,754 $4,744,333 $3,425,354
APACHE CORPORATION
FINANCIAL INFORMATION
For the Quarter For the Year
Ended December 31, Ended December 31,
2005 2004 2005 2004
FINANCIAL DATA (In
thousands, except per
share data):
Revenues and other $2,101,673 $1,534,903 $7,584,244 $5,332,577
Income Attributable to
Common Stock $786,802 $507,008 $2,618,050 $1,663,074
Basic Net Income Per
Common Share:
Before change in
accounting
principle $2.39 $1.55 $7.96 $5.10
After change in
accounting
principle $2.39 $1.55 $7.96 $5.10
Diluted Net Income Per
Common Share:
Before change in
accounting
principle $2.35 $1.53 $7.84 $5.04
After change in
accounting
principle $2.35 $1.52 $7.84 $5.03
Weighted Average Common
Shares Outstanding 329,859 327,203 328,929 326,046
Diluted Shares
Outstanding 334,307 332,878 333,749 330,477
PRODUCTION AND PRICING DATA:
OIL VOLUME - Barrels per day
United States 49,677 70,144 66,268 67,872
Canada 23,310 24,993 22,499 25,305
Egypt 58,202 53,603 55,141 52,183
Australia 15,544 22,593 15,379 25,174
North Sea 67,036 61,680 65,488 52,836
China 4,892 8,960 8,132 7,583
Argentina 1,424 638 1,163 566
Total 220,085 242,611 234,070 231,519
AVERAGE OIL PRICE PER BARREL
United States $49.03 $44.03 $47.97 $38.75
Canada 55.70 44.14 53.05 38.57
Egypt 54.80 41.78 53.69 37.35
Australia 56.31 45.36 57.61 41.96
North Sea 54.91 26.29 53.00 24.22
China 54.82 33.16 44.24 32.88
Argentina 38.82 31.89 37.54 32.89
Total 53.63 38.72 51.66 35.24
NATURAL GAS VOLUME - Mcf per day
United States 513,695 636,559 597,481 646,619
Canada 386,827 340,590 371,917 326,965
Egypt 197,972 143,777 165,710 137,737
Australia 130,823 116,681 123,295 118,108
North Sea 2,360 2,172 2,306 1,871
Argentina 3,030 3,282 3,114 3,808
Total 1,234,707 1,243,061 1,263,823 1,235,108
AVERAGE NATURAL GAS PRICE PER MCF
United States $9.07 $5.82 $7.22 $5.45
Canada 10.12 5.84 7.29 5.30
Egypt 4.41 4.19 4.59 4.35
Australia 1.68 1.69 1.72 1.65
North Sea 13.60 7.87 9.17 5.53
Argentina 1.11 0.77 1.14 0.65
Total 7.86 5.24 6.35 4.91
NGL VOLUME - Barrels per day
United States 4,655 8,416 7,553 8,268
Canada 2,378 2,359 2,235 2,588
Total 7,033 10,775 9,788 10,856
AVERAGE NGL PRICE PER BARREL
United States $39.75 $30.76 $32.44 $26.66
Canada 40.56 29.62 31.07 24.44
Total 40.02 30.51 32.13 26.13
APACHE CORPORATION
OIL & GAS RESERVE INFORMATION
For the Year Ended December 31, 2005
OIL
U.S. Canada Egypt Australia
Balance - Dec 31, 2004 458,477 158,261 77,984 54,312
Extensions 27,055 16,531 37,431 2,623
Purchases 2,020 1,874 --- ---
Revisions 4,039 2,591 (4,396) ---
Production (26,945) (9,028) (20,126) (5,613)
Sales (3,078) (32) --- ---
Balance - Dec 31, 2005 461,568 170,197 90,893 51,322
North Sea Other Int'l Total
Balance - Dec 31, 2004 174,188 8,818 932,040
Extensions 44,977 1,307 129,924
Purchases --- --- 3,894
Revisions 1 (65) 2,170
Production (23,904) (3,392) (89,008)
Sales --- --- (3,110)
Balance - Dec 31, 2005 195,262 6,668 975,910
GAS
U.S. Canada Egypt Australia
Balance - Dec 31, 2004 2,405,580 1,984,371 934,492 694,318
Extensions 388,844 526,876 241,420 175,502
Purchases 17,792 5,749 --- ---
Revisions 23,470 (13,717) (35,071) ---
Production (218,080) (135,749) (60,484) (45,003)
Sales (51,419) (938) --- ---
Balance - Dec 31, 2005 2,566,187 2,366,592 1,080,357 824,817
North Sea Other Int'l Total
Balance - Dec 31, 2004 6,804 2,364 6,027,929
Extensions 1,441 1,350 1,335,433
Purchases --- --- 23,541
Revisions 72 17 (25,229)
Production (842) (1,137) (461,295)
Sales --- --- (52,357)
Balance - Dec 31, 2005 7,475 2,594 6,848,022
TOTAL BOE
U.S. Canada Egypt Australia
Balance - Dec 31, 2004 859,407 488,990 233,733 170,032
Extensions 91,862 104,344 77,668 31,873
Purchases 4,985 2,832 --- ---
Revisions 7,951 305 (10,241) ---
Production (63,292) (31,653) (30,207) (13,114)
Sales (11,648) (188) --- ---
Balance - Dec 31, 2005 889,266 564,629 270,953 188,792
Net Change (Growth) 29,859 75,639 37,220 18,760
2005 BOE Percentages 42.0% 26.7% 12.8% 8.9%
North Sea Other Int'l Total
Balance - Dec 31, 2004 175,322 9,212 1,936,695
Extensions 45,217 1,532 352,496
Purchases --- --- 7,818
Revisions 13 (62) (2,035)
Production (24,044) (3,582) (165,890)
Sales --- --- (11,836)
Balance - Dec 31, 2005 196,508 7,100 2,117,248
Net Change (Growth) 21,186 (2,112) 180,553
2005 BOE Percentages 9.3% 0.3% 100.0%
APACHE CORPORATION
COSTS INCURRED
For the Year Ended December 31, 2005
Reserve Additions (BOE's)
Central Gulf Coast U.S. Canada Egypt
Extensions 72,071 19,791 91,862 104,344 77,668
Revisions 7,821 130 7,951 305 (10,241)
Purchases 2,101 2,884 4,985 2,832 ---
Total Adds 81,993 22,805 104,798 107,481 67,427
Australia North Sea Other Int'l Total
Extensions 31,873 45,217 1,532 352,496
Revisions --- 13 (62) (2,035)
Purchases --- --- --- 7,818
Total Adds 31,873 45,230 1,470 358,279
Costs Incurred
Central Gulf Coast U.S. Canada Egypt
Exploration &
Development 365,995 706,045 1,072,040 1,188,096 352,324
Acquisitions 12,660 808 13,468 24,252 ---
Total 378,655 706,853 1,085,508 1,212,348 352,324
Australia North Sea Other Int'l Total
Exploration &
Development 217,816 489,072 48,484 3,367,832
Acquisitions --- --- 1,508 39,228
Total 217,816 489,072 49,992 3,407,060
APA-F
SOURCE Apache Corporation
CONTACT: media, Tony Lentini, +1-713-296-6227, or Bill Mintz, +1-713-296-7276, or David
Higgins, +1-713-296-6690, or investors, Robert Dye, +1-713-296-6662, all of Apache
Corporation
URL: http://www.prnewswire.com
http://www.apachecorp.com
www.prnewswire.com
Copyright (C) 2006 PR Newswire. All rights reserved.
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As of Sunday, 01-29-2006 23:59, the latest Comtex SmarTrend(SM) Alert, an automated pattern recognition system, indicated an UPTREND on 11-02-2005 for APA @ $66.23.
(C) 2006 Comtex News Network, Inc. All rights reserved.
KEYWORD: Texas
INDUSTRY KEYWORD: OIL
SUBJECT CODE: ERN
CCA
Chicago Mercantile Exchange Holdings Inc. Raises Quarterly Dividend 37 Percent
CHICAGO, Feb 02, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- Chicago Mercantile Exchange Holdings Inc. (NYSE, Nasdaq: CME) yesterday declared a first-quarter dividend of 63 cents per share, representing a 37 percent increase over the prior-year quarterly dividend of 46 cents per share, payable March 27, 2006, to shareholders of record as of March 10, 2006.
Chicago Mercantile Exchange Holdings Inc. (NYSE, Nasdaq: CME) became the first publicly traded U.S. financial exchange on Dec. 6, 2002. The company was added to the Russell 1000(R) Index on July 1, 2003. It is the parent company of Chicago Mercantile Exchange Inc. ( http://www.cme.com ), the largest futures exchange in the United States. As an international marketplace, CME brings together buyers and sellers on its CME Globex electronic trading platform and on its trading floors. CME offers futures and options on futures primarily in interest rates, equities, foreign exchange and commodities. The exchange moved an average of $1.4 billion per day in settlement payments in 2005 and managed $45.6 billion in collateral deposits at December 30, 2005, including $3.2 billion in deposits for non-CME products.
NVIDIA(R) Brings a GeForce(R) 7 Series GPU to AGP Users New GeForce 7800 GS AGP Brings the Award-Winning GeForce 7 Series Graphics Architecture to the Huge Installed Base of AGP-Equipped PCs
SANTA CLARA, Calif., Feb 02, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- NVIDIA Corporation (Nasdaq: NVDA), the worldwide leader in programmable graphics processor technologies, today announced the new NVIDIA(R) GeForce 7800 GS graphics processing unit (GPU) for AGP-based systems. Boasting the feature set of the award-winning GeForce 7800 GPUs, the new GeForce 7800 GS GPU features advanced technologies including:
-- Support for Microsoft(R) DirectX(R) 9.0 Shader Model 3.0 and high
dynamic-range (HDR) rendering for advanced lighting effects, as well as
transparency adaptive antialiasing -- to deliver ultra-realistic visual
quality in the latest games.
-- The third-generation NVIDIA architecture optimized for Microsoft(R)
Windows Vista(TM) -- designed to give users the best possible
experience with the 3D graphical user interface in the upcoming
operating system (OS)
-- NVIDIA PureVideo(TM) technology -- the combination of high-definition
video processors and software delivers unprecedented picture clarity,
smooth video, accurate color, and precise image scaling for the
playback of video content.
"Customers with fast AGP systems are an ideal target market for an upgrade to a powerful graphics processor such as the GeForce 7800 GS AGP," said Howard Tong, vice president at Newegg.com. "We are thrilled to have this product, because quite frankly, a GeForce 7800 GPU on an AGP-based add-in card is what a lot of gamers have been asking for."
(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20020613/NVDALOGO )
NVIDIA GeForce 7800 GS AGP-based graphics cards will be available for purchase at Best Buy stores and on www.bestbuy.com, as well as at CompUSA stores on Sunday, February 5, 2006 in North America. Worldwide availability from leading e-tailers such as Newegg.com, TigerDirect.com, and ZipZoomFly.com will be on the following day. Some of the world's leading add-in card partners will be offering graphics cards based on NVIDIA GeForce 7800 GS AGP GPUs, including AOpen, Asus, BFG Technologies, Club 3D, EVGA Corporation, Gainward, Galaxy, Gigabyte, Innovision, Leadtek, Pine, PNY Technologies, Point of View, Sparkle, and XFX.
"GeForce 7800 GPUs are widely considered the pinnacle of graphics performance for PC gaming enthusiasts, and today's product introduction will allow a lot of extremely powerful AGP systems to benefit from upgrading to the GeForce 7 Series architecture," said Ujesh Desai, general manager of desktop GPUs at NVIDIA. "PC gaming enthusiasts with tricked-out AGP systems have a lot invested in their computers so the new GeForce 7800 GS AGP GPU will allow them to extend the life of their systems, and keep their PCs on the bleeding edge."
For further information on the GeForce 7800 GS, please visit http://www.nvidia.com About NVIDIA
NVIDIA Corporation is the worldwide leader in programmable graphics processor technologies. The Company creates innovative, industry-changing products for computing, consumer electronics, and mobile devices. NVIDIA is headquartered in Santa Clara, CA and has offices throughout Asia, Europe, and the Americas. For more information, visit www.nvidia.com.
eCollege(R) Named to Forbes' List of 25 Fastest Growing Technology Companies for Third Consecutive Year Company Ranks Number Eight Based on Five-Year Revenue Growth
CHICAGO, Feb 02, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- eCollege(R) (Nasdaq: ECLG), a leading provider of value-added information services to the post-secondary education industry, today announced it has been named to Forbes' list of the 25 Fastest Growing Technology Companies for the third consecutive year. eCollege ranked eighth on the list this year, up from twelfth on the list last year.
"This recognition demonstrates our strong financial growth over the last five years, which we attribute to the quality of our people, the quality of our products and services, and the fact that we serve the fastest growing segments of the education market," said Oakleigh Thorne, chairman and CEO of eCollege.
According to Forbes, companies on the list must have a minimum of $25 million in sales and have been profitable over the last 12 months. Companies also must have had sales growth of 10 percent a year, or better, for the last five years and consensus earnings forecasts of at least 10 percent annualized growth over the next three to five years. Companies with legal problems or other open-ended liabilities did not qualify. The article highlighting the 25 Fastest Growing Technology Companies can be found in the February 13, 2006 issue of Forbes, as well as online at www.forbes.com.
About eCollege
eCollege (Nasdaq: ECLG) is a leading provider of value-added information services to the post-secondary and K-12 education industries. The Company's eLearning Division designs, builds and supports some of the most successful, fully online degree, certificate/diploma and professional development programs in the country. The Company's Enrollment Division, Datamark, Inc., helps institutions build new enrollments and increase student retention. Customers include publicly traded for-profit institutions, community colleges, public and private universities, school districts and state departments of education. eCollege was founded in 1996 and is headquartered in Chicago, with the eLearning Division headquartered in Denver. Datamark was founded in 1987 and is headquartered in Salt Lake City. For more information, visit www.eCollege.com and www.Datamark.com.
China Media1 Announces Airport Contract '10 Years' at Shenzhen Baoan International Airport
IRVINE, CALIFORNIA, Feb 2, 2006 (CCNMatthews via COMTEX) -- China Media1 Corp. (OTCBB: CMDA) -
Company's Advertising Assets in Southern China Grows
China Media1 Corp. (OTCBB: CMDA), the owner and operator of premiere Chinese advertising media assets, including leading edge illuminated multiple scrolling poster displays, is pleased to announce the following:
1. The Company has acquired an advertising contract for the Shenzhen Baoan International Airport from Guangzhou Titan Advertising Co. Ltd. This contract provides for the installation of 12 large size (5.25 ft. x 8.2 ft.) outdoor scrolling 5 poster signs at the departures terminal and 24 regular size (5 ft. x 3.3 ft.) outdoor scrolling 10 poster signs at the arrivals terminal. The contract is for a term of ten years starting March 1, 2006. Shenzhen Baoan International Airport is the fourth busiest airport in China after Beijing, Shanghai (2 airports combined) and Guangzhou. The Company will issue 10 million shares for the acquisition as well as paying for some upfront expenses. Total annual revenue for Shenzhen is expected to be about one-third of Guangzhou (US$ 10 million vs. US$ 30 million) and the airport management fee is substantially less than Guangzhou (approx. 50% less). Together with economies of scale in sales and management, this acquisition will add significant long term boost to both our top and bottom lines. Installation for Shenzhen is expected shortly and the airport has already completed the site preparation and power supply work in anticipation of the installation.
2. We have received final approval from Guangzhou Airport for the outdoor signs after some extensive enhancements to the original design; installation is scheduled for the month of February after the end of the Chinese Lunar New Year holiday period.
3. In consideration of China Media1's growth strategy and recent developments, the following management changes have been implemented: Mr. Edwon Lam has resigned from the board of directors and Mr. Danny Hon has been elected to replace him. Mr. Adrian Hanxiong Cai has relinquished his position as President and will stay as Chairman of the Board. Mr. Ernest Cheung has been appointed President and Mr. Danny Hon Chief Financial Officer. Mr. Hon graduated from the Hong Kong Polytechnic University in accounting and received certification from The Association of Chartered Certified Accountants (U.K.) and Hong Kong Institute of Certified Public Accountants. After his arrival in Canada, he received the Certified General Accountant designation. He then attended Central Michigan University and received a Master of Science degree in Administration with a concentration in Information Resource Management. Mr. Hon brings a wealth of accounting knowledge and experience covering both sides of the Pacific. For the past decade, he has served a number of U.S. listed companies on accounting, financial reporting and regulatory issues. He is fluent in English and Chinese and has an excellent working relationship with public accounting firms, including Ernst & Young, the Company's auditors.
About Shenzhen Baoan International Airport:
Shenzhen Baoan International Airport (SZX) is situated on a coastal plain at the east bank of Pearl River Delta Area. The Airport is 32 kilometers away from city proper at coordinates E113.49' N22.36'. With an extensive airfield area and excellent airspace conditions, the airport is 24 hour operational in accordance with the standard of large international airports and is suitable for the landing and taking off of jumbo aircraft for both passengers and cargo. Shenzhen itself is a city of 10 million and the surrounding area has a population of another 20 million that reside in the service region of the airport.
Shenzhen Baoan International Airport is the first modern international transportation hub that combines air, road and sea transportation in a single airport in China. It enjoys convenient surface transportation facilities that provide excellent transfer capacity. It is close to No. 107 National Highway and Guangzhou-Shenzhen Expressway that link Hong Kong, Zhuhai and Guangzhou. The airport cargo terminal is the most modernized one in China and the dimension of cargo ramp is up to 240,000 square meters. Shenzhen Baoan International Airport is the only international airport in China available operation point for aircraft to and from Hong Kong and other ports of the world for both passengers and cargo operation. Located in the Pearl River Delta, the most developed area in China; SZX is rich in passenger and cargo resources and advanced in both hardware and software.
About China Media1 Corp.:
China Media1 Corp., headquartered in Irvine, California, has obtained rights to premiere Chinese advertising media assets in the city of Guangzhou in Southern China. Its affiliate, Guangzhou Chuangrun Advertising Company, operates the advertising space and advertising contracts with top-tier brand names and multi-national corporations as well as large advertising agencies. China Media1 has focused on providing its clients superior advertising locations based on viewership, exclusivity, and uniqueness through the use of its illuminated scrolling poster signs at the Guangzhou New Baiyun International airport. China Media1's advertising locations include the Guangzhou New Baiyun International Airport and the Guangzhou MTR (12 Subway Stations). China Media1's website is www.chinamedia1corp.com.
Novelis and Prefa Sign Multi-Year Supply Agreement European partnership will develop new aluminum roofing solutions
ATLANTA, Feb. 2, 2006 (Canada NewsWire via COMTEX) -- Novelis Inc. (NYSE: NVL) (TSX: NVL), the global leader in aluminum rolled products, and Prefa, one of Europe's leading manufacturers and marketers of aluminum roofing, today announced the signing of a long-term contract for the supply of pre-painted aluminum sheet to Prefa. Details of the multi-million dollar supply agreement were not released.
In addition, Novelis and Prefa announced that they will collaborate on initiatives to expand the use of pre-painted aluminum sheet in roofing applications. The companies will partner on extended supply chain initiatives to meet the service requirements of architects, builders and installers. As well, they will work jointly to develop innovative paint systems to enhance the aesthetics, durability and life-cycle benefits of their roofing products.
Novelis has also awarded Prefa a license for the distribution of Falzonal(R), a pre-painted, standing-seam quality aluminum sheet produced by Novelis for a wide range of roofing and façade architecture (www.falzonal.com) Under the terms of the license, Prefa becomes sole distributor of Falzonal(R) in a number of European countries, most notably Germany and Austria. The material will be marketed alongside the full range of Prefa roofing systems and products, offering customers "one-stop shopping" for their roofing needs.
"We are delighted that this strengthening of our co-operation with Novelis will provide a solid platform for innovation and growth, which will help develop our overall offer to the thriving market for aluminum roofing," said Walter Pacher, Prefa managing director.
Erwin Mayr, president of Novelis' Automotive, Painted and Specialties business unit, added: "Novelis firmly believes in the value of working closely with its customers. This agreement with Prefa will provide many opportunities for joint work on product development and supply chain initiatives. Prefa's extensive experience in aluminum roofing, together with Novelis' materials and coatings expertise, will be a powerful combination in developing roofing solutions of the future."
Novelis is the global leader in aluminum rolled products and aluminum can recycling. The company has 36 operating facilities in 11 countries and more than 13,000 employees. Novelis has the unrivalled capability to provide its customers with a regional supply of technically sophisticated rolled aluminum products throughout Asia, Europe, North America, and South America. Through its advanced production capabilities, the company supplies aluminum sheet and foil to the automotive and transportation, beverage and food packaging, construction and industrial, and printing markets. For more information, visit www.novelis.com.
Prefa is one of Europe's fastest growing aluminum roofing manufacturers and marketers. With production facilities in Marktl, Austria, and Wasungen, Germany, as well as sales offices throughout Europe, the company has over 50 years' experience in the fabrication of aluminum roofing. For more information on Prefa, visit www.prefa.com.
Selected Sectors and Industries Poised for Sustained Growth in 2006 Based on January Performance, Says S&P
NEW YORK, Feb 02, 2006 /PRNewswire via COMTEX/ -- Although past performance is no guarantee of future results, Standard & Poor's Equity Research suggests that the well-known January Barometer, made famous by the Stock Trader's Almanac, may also identify sectors and industries that will likely outperform the overall market in the coming 12 months. For a full summary of this research and to view S&P January Barometer portfolios, click here.
Standard & Poor's Equity Research indicates that, like the January Barometer for the overall market, the best-performing industries and sectors during the month of January, as a group, can be successfully used to establish a "frozen" portfolio for the coming 12-month period. In arriving at this conclusion, S&P found that frozen portfolios consisting of an equal weighting of the 10 industries from the S&P 500 that posted the best performances during January and went on to outperform the S&P 500 during the coming 12 months 75% of the time between 1970 and 2006. Also, these January Barometer Portfolios, or JBPs, posted a compound annual growth rate of 17.3%, versus 7.8% for the S&P 500 (dividends were not included).
What's more, since 1990, a portfolio consisting of an equal weighting in the three best performing S&P 500 sectors during January have also posted superior returns versus the S&P 500 in the following 12 months, and also recorded a 75% frequency of outperformance.
"During January, 2006, the S&P 500 gained 2.5%," said Sam Stovall, Standard & Poor's Chief Investment Strategist. "This positive opening-month performance supports the projection by S&P's Investment Policy Committee of an 8.8% price advance for the "500" in 2006 on what we expect to be solid economic growth, healthy earnings advances and benign inflation and interest rate trends." "Besides establishing portfolios," continued Stovall, "we believe these lists communicate a tone for trading in the coming year. Due to the dominance by energy and materials sectors and industries, we think investors believe they will see continued raw material and energy price increases."
About Standard & Poor's
Standard & Poor's, a division of The McGraw-Hill Companies (NYSE: MHP), is the world's foremost provider of independent credit ratings, indices, risk evaluation, investment research, data and valuations. With approximately 6,300 employees located in 20 countries and markets, Standard & Poor's is an essential part of the world's financial infrastructure and has played a leading role for more than 140 years in providing investors with the independent benchmarks they need to feel more confident about their investment and financial decisions. For more information, visit http://www.standardandpoors.com/.
About Standard & Poor's Equity Research
As the world's largest producer of independent equity research, over 1,000 institutions license Standard & Poor's research for their investors and advisors, including 19 of the top 20 securities firms, 13 of the top 20 banks, and 11 of the top 20 life insurance companies. Standard & Poor's team of 100 experienced U.S., European and Asian equity analysts use a fundamental, bottom-up approach to assess a global universe of approximately 2,000 equities across more than 120 industries worldwide. Follow Standard & Poor's equity analysts' US market commentary each day at http://www.equityresearch.standardandpoors.com/.
HP Awarded More Than $700 Million in IT Business From GM; HP to Deliver Services That Support GM's Information Technology Requirements
PALO ALTO, Calif., Feb 02, 2006 (BUSINESS WIRE) -- HP (NYSE:HPQ) (Nasdaq: HPQ) today announced that General Motors Corp. has awarded it more than $700 million in information technology services contracts over a five-year period.
The agreement spans global product development, manufacturing and quality, GMAC customer and dealer information systems, and global SAP enterprise architecture management support.
Building on the existing relationship between the companies, HP Services will work with GM's Information Systems and Services organization to provide server management, application maintenance and systems integration for a number of information systems areas.
HP Services will be responsible for management of the vast majority of GM's global engineering workstations, enterprise resource planning hosting, global product development server environments and many of the servers in GM's Asia Pacific region.
HP Services will provide applications maintenance, monitoring, block-point testing and deployment, and user support for select global product development and GMAC applications.
HP Services will provide overall systems integration to drive product and solution standards, provide a strong focus on continuous improvement, and integrate global domain solutions into enterprise solutions. This will support a global, multi-supplier IT environment for GM that is designed to reduce costs of development and improve global financial processes and operations.
HP Services will use international technology information library (ITIL) -- one of the key building blocks for the successful deployment of GM's next-generation outsourcing model -- to deliver all services and to work with other GM IT suppliers to verify that service levels are met.
"HP has a strong track record of collaborating with GM to reduce costs, decrease production cycles and improve quality," said Ann Livermore, executive vice president, Technology Solutions Group, HP. "We selectively bid on areas where we have strong competencies. We are very pleased to be selected to deliver IT operations and application services to GM's Information Systems and Services organization that will support the core areas of their business -- product development, manufacturing, quality and finance."
In congratulating HP on its award, Ralph Szygenda, GM group vice president and chief information officer, said, "HP has and will continue to be a key strategic IT supplier to GM. In their newly expanded role, HP will help support our global IT business goals to ensure that we continue to increase efficiency of operations, cut costs and deliver innovation to the company worldwide."
About HP
HP is a technology solutions provider to consumers, businesses and institutions globally. The company's offerings span IT infrastructure, global services, business and home computing, and imaging and printing. For the four fiscal quarters ended Oct. 31, 2005, HP revenue totaled $86.7 billion. More information about HP is available at www.hp.com.
EDS Wins Majority of GM IT Spend Awarded, Expects Annualized Revenue of $1.2 Billion to $1.4 Billion
Feb 02, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX/ -- EDS (NYSE: EDS) confirmed it has won the majority share of the five-year, multibillion-dollar General Motors (GM) systems integration services awards that were announced today. Highlights are as follows:
* EDS won approximately 70 percent of the contracts it pursued, worth
$3.8 billion over five years.
* With this agreement, plus other business that was not part of the
recompete, EDS now expects $1.2 billion to $1.4 billion in annualized
revenue from GM over the next five years.
Begun in 2004, the GM recompete was the largest commercial contract bidding process in information technology (IT) industry history. GM launched the process to create a "third-generation" IT outsourcing model in anticipation of the end of EDS' 10-year master services agreement (MSA), which expires June 2006.
EDS' new agreement includes mission-critical systems in Global Product Development, Global Manufacturing, Global Purchasing and Supply Chain, Global Business Services, Mainframe Operations, Server Operations, GM OnLine (desktops), local area networks, GMAC and OnStar.
"EDS continues to be a significant player at GM, and we look forward to continuing our 21-year relationship," said Mike Jordan, EDS chairman and CEO. "Our innovative approach has been designed to support GM's vision for a new IT outsourcing model."
Jeff Kelly, EDS vice president for GM business, said the win validates the company's leadership role in serving large, global enterprises.
"We're committed to GM's multivendor strategy and global standardized processes," Kelly said. "The work we've done here is a key part of our Agile Enterprise foundation and a model for serving other EDS clients around the world, in both applications and infrastructure outsourcing.
"This is a big win," Kelly added. "We're very pleased to be a major part of GM's third-generation outsourcing model."
"EDS continues to be a very important strategic IT supplier to GM," said Ralph Szygenda, GM group vice president and CIO. "We expect that EDS will continue to provide and improve our world-class capabilities while reducing our costs globally."
EDS has been the primary provider of data processing and other IT services to GM since 1984, when it was acquired by GM. Since EDS was split off from GM in 1996, it has operated under the 10-year MSA.
The results of this win are consistent with the assumptions reflected in the 2006 guidance EDS provided on its third-quarter earnings call.
EDS is the world's largest and most experienced provider of information technology for automotive companies, delivering applications, business process, infrastructure and IT-transformation services for unparalleled productivity. EDS' extensive global footprint extends to 60 counties, with 56 percent of EDS' employees located outside the United States.
About EDS
EDS is a leading global technology services company delivering business solutions to its clients. EDS founded the information technology outsourcing industry more than 40 years ago. Today, EDS delivers a broad portfolio of information technology and business process outsourcing services to clients in the manufacturing, financial services, healthcare, communications, energy, transportation, and consumer and retail industries and to governments around the world. With $20.7 billion in 2004 revenue, EDS is ranked 95th on the Fortune 500. Learn more at http://www.eds.com The statements in this news release that are not historical statements, including statements regarding the amount of new contract values, are forward- looking statements within the meaning of the federal securities laws. These statements are subject to numerous risks and uncertainties, many of which are beyond EDS' control, which could cause actual results to differ materially from such statements. For information concerning these risks and uncertainties, see EDS' most recent Form 10-Q. EDS disclaims any intention or obligation to update or revise any forward-looking statements, whether as a result of new information, future events or otherwise.
03.02.2006, 08:29 Uhr
DAX-Future vor dem Trendwechsel
thomas-grill.de
thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Kurz vor dem Trendwechsel im P&F Langzeit Short-Signal stehe der DAX-Future. Die technischen Indikatoren hätten auf die Verkaufsseite gedreht, nur ein Überwinden der 5.700er Widerstandsmarke könnte den Markt nochmals stabilisieren, so thomas-grill.de.
03.02.2006, 08:11 Uhr
DAX-Future, das Überlappungsmuster
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Im Bezug auf den DAX-Future liege mit dem gestrigen Tagesmuster ein so genanntes negatives Überlappungsmuster im Kursverlauf vor. Dieses definiere sich wie folgt: das Tageshoch vom Donnerstag notiere oberhalb des Tageshochs vom Vortag, dem Mittwoch. Das gestrige Tagestief notiere unterhalb des Tagestiefs vom Vortag und die die gestrige Tageskerze weise einen Schlusskurs unterhalb der Eröffnung auf, die Vortageskerze weise einen Schlusskurs oberhalb der Eröffnung auf. Das zu beurteilende Kursmuster trete innerhalb eines Aufwärtstrends auf, was sowohl über einen Durchschnitt definiert werde, als auch über die Anordnung der Vortageskerzen. Somit seien alle Bedingungen erfüllt, welche ein solches Kursmuster aufweisen müsse, um als negatives Überlappungsmuster definiert werden zu können.
Der Trading-Stratege gibt an, dass das für ihn bedeutet, mit weiter fallenden Kursen im DAX-Future zu rechnen, zumindest mit einer Trefferquote von über 50 %. Das " Kursziel" wäre zunächst die errechnete Minimumkorrektur, bezogen auf den jüngsten Aufwärtsimpuls.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060203_1196286_1.gif
03.02.2006, 11:55 Uhr
US Indices, Steigerungspotenzial
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank berichten von den jüngsten Entwicklungen an den US Aktienmärkten.
Die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures hätten zuletzt in positivem Terrain tendiert, welcher Entwicklung insofern spezielle Bedeutung zukomme, als dass Amazon.Com mit ihrem nachbörslich veröffentlichten Quartalsergebnis ausgesprochen enttäuscht hätten. Auch der Uhrenhersteller Fossil habe ein von Analysten erwartetes Quartalsergebnis i. H. v. cts 64 klar mit einer Spannungsbreite von cts 38-31 verfehlt. Die bereits seit Tagen andauernde hohe Umsatztätigkeit im Markt suggeriere allerdings auch insgesamt weiteres Steigerungspotenzial.
Der neuerliche wöchentliche Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von rev. 284.000 auf 273.000 könne darüber hinaus auch als möglicher positiver Vorabindikator für die heutige Veröffentlichung der monatlichen Arbeitsmarktdaten dienen. Steige die Anzahl der außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffenen Stellen möglicherweise gar auf ein Niveau von 280/320.000 oder mehr an, so seien trotz fallenden Rentenmarktes analog weiter anziehende Aktiennotierungen zu erwarten.
03.02.2006, 11:59 Uhr
Dow Jones, der Abwärtsimpuls
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe im gestrigen Handel 0,93 % nachgegeben. Die Rücksetzer und das Scheitern beim Versuch, die 10.950er Marke zu überwinden, sind nach Ansicht des Experten deutlich negativ zu werten. Aktuell sehen diese im 15 Minuten-Chart eine Konsolidierung, die auf einen erneuten Abwärtsimpuls hindeute. Ein Unterschreiten des 10.820er Levels sollte daher weitere Abgaben in Richtung 10.775 Zähler einleiten. Ein Rebreak des 10.870er Niveaus eröffnet nach Einschätzung der technichen Analysten bei JRC hingegen ein kurzfristiges Erholungspotenzial für den Dow Jones bis 10.900 und 10.920 Punkte.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060203_1196624_1.gif
03.02.2006, 11:55 Uhr
US Indices, Steigerungspotenzial
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank berichten von den jüngsten Entwicklungen an den US Aktienmärkten.
Die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures hätten zuletzt in positivem Terrain tendiert, welcher Entwicklung insofern spezielle Bedeutung zukomme, als dass Amazon.Com mit ihrem nachbörslich veröffentlichten Quartalsergebnis ausgesprochen enttäuscht hätten. Auch der Uhrenhersteller Fossil habe ein von Analysten erwartetes Quartalsergebnis i. H. v. cts 64 klar mit einer Spannungsbreite von cts 38-31 verfehlt. Die bereits seit Tagen andauernde hohe Umsatztätigkeit im Markt suggeriere allerdings auch insgesamt weiteres Steigerungspotenzial.
Der neuerliche wöchentliche Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von rev. 284.000 auf 273.000 könne darüber hinaus auch als möglicher positiver Vorabindikator für die heutige Veröffentlichung der monatlichen Arbeitsmarktdaten dienen. Steige die Anzahl der außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffenen Stellen möglicherweise gar auf ein Niveau von 280/320.000 oder mehr an, so seien trotz fallenden Rentenmarktes analog weiter anziehende Aktiennotierungen zu erwarten.
03.02.2006 15:23
US-Börsen nach Jobdaten im Minus erwartet
Knapp vor Beginn des Handels in den USA weisen die aktuellen Futurestände auf schwächere Eröffnungsverläufe an den New Yorker Börsen hin. Der NASDAQ-Future verliert zur Zeit 0,6 Prozent auf 1.678,50 Punkte. Der S&P-Future gibt um 0,3 Prozent auf 1.268,25 Punkte nach.
Der Fall der Futures in die Verlustzone ist auf die Veröffentlichung von Arbeitsmarktdaten für Januar zurückzuführen. Es wurden 193.000 Stellen neu geschaffen, was unter den Erwartungen eines Zuwachses von 248.000 liegt. Die Arbeitslosenrate fiel von 4,9 Prozent im Vormonat auf 4,7 Prozent, was dem niedrigsten Stand seit Juli 2001 entspricht. Hier lagen die Erwartungen bei einem Verbleib auf 4,9 Prozent. Die Stundenlöhne stiegen um 0,4 Prozent. Hier sahen die Prognosen einen Anstieg von lediglich 0,3 Prozent vor.
Um 15:50 Uhr gelangt der Konsumklimaindex der Universität Michigan für Januar zur Veröffentlichung. Für jenen Indikator rechnen Volkswirte mit einem unveränderten Stand von 91,5 Punkten. Um 16:00 Uhr wird der ISM-Index für Dienstleistungen zu Januar erwartet. Hier erstrecken sich die Prognosen auf einen Rückgang von 61 auf 59,1 Punkte. Die gleichzeitig erwarteten Industrieaufträge für Dezember sollen um +1,1 Prozent gestiegen sein.
Es ist davon auszugehen, dass die Fülle von Konjunkturdaten einen marktentscheidenden Impuls erbringen. Dabei richtet sich das größte Augenmerk auf die viel beachteten Arbeitsmarktdaten. Nach Ansicht eines Strategen lassen diese keinen eindeutig klaren Trend erkennen. Aufgrund nach wie vor vorhandener Inflationsgefahren sei daraus jedoch mit der Wahrscheinlichkeit der Vornahme weiterer ein bis zwei Zinsanhebungen durch die Fed zu rechnen.
06.02.2006, 08:16 Uhr
DAX-Future, das Reaktionspotenzial
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Nach einer festen Eröffnung des DAX beziehungsweise DAX-Future am Freitagmorgen und einer weitestgehend freundlichen ersten Tageshälfte, sei der DAX nach unten hin weggeknickt, habe gegen 16:00 Uhr sein Tagestief markiert und sich dann am frühen Abend wieder erholt. Gegen 19:28 Uhr hätte der DAX-Future erneut sein Tageshoch bei 5.706,5 erreicht und sich bis Handelsschluss auf 5.679,5 eingependelt.
Bezogen auf den DAX-Future habe der DAX am Freitag sein errechnetes minimales Reaktionspotenzial noch nicht ausgeschöpft. Im DAX-Future errechne sich die Minimumkorrektur auf den jüngsten Aufwärtsimpuls im Bereich um 5.619 zu 5.597, im DAX-Index liege die vergleichbare Minimumkorrektur im Bereich um 5.602 bis 5.579. In beiden Fällen hätte der Kursverlauf unmittelbar vor Erreichen dieses Niveaus gestoppt und wieder nach oben hin abgedreht.
Bis hierher habe man wir demnach noch eine gute Chance, zumindest statistisch gesehen, so der Trading-Stratege weiter, dass sich der DAX wieder erholt und ein neues Bewegungshoch markiert. Doch sollte der Erholungsimpuls vom Freitag jetzt ins Stocken geraten und wieder nach unten hin abdrehen, so der Experte, wäre dies ein Indiz für ansteigende Schwungkraft auf der Unterseite, besonders dann, wenn es dem deutschen Index nicht gelingen würde, sich dem Hoch vom Donnerstag deutlich anzunähern.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060206_1197563_1.gif
Nasdaq Composite-Analyse vom 05.02.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
In der Vorwoche kletterte der compx zunächst noch etwas weiter nach oben, ohne jedoch einen Versuch zu unternehmen, über die Marke von 2333 Zählern auszubrechen. In der zweiten Wochenhälfte gab der Index dann merklich nach, so dass unter dem Strich ein Wochenminus von 42 Punkten bzw. 1,8 Prozent zu verzeichnen war.
Die Lage in den beiden längerfristigen Schaubildern bleibt damit unverändert. Wie schon in der Vorwoche an dieser Stelle geraten, sollten Anleger einen Ausbruch aus der Spanne 2200/2333 abwarten und sich erst dann in Ausbruchrichtung positionieren.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/commx.gif
Mit Blick auf den unteren kurzfristigen Chart, in dem insbesondere die beiden Indikatoren nach unten deuten, ist jetzt eher mit einer Fortsetzung der Korrektur bis auf 2200 Zähler zu rechnen. Solange aber dieser Support, der vor allem im Chart auf Wochenbasis als recht massiv und bedeutend zu erkennen ist, nicht unterschritten wird, besteht kein Grund zur Sorge.
Insofern sollten Anleger sich für die kommende Woche auf weiter nachgebende Notierungen einstellen. Ein Test des Unterstützungsbereichs bei 2200/20 Zählern ist recht wahrscheinlich. Dann sollte der compx nach oben abprallen und es zumindest zu einer Gegenreaktion kommen. Nur wenn der Index klar unter 2200 Zähler fällt, trüben sich die Aussichten ein.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
DAX-Analyse vom 05.02.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
Wie an dieser Stelle erwartet setzte sich die Aufwärtsbewegung beim DAX in der Vorwoche fort. Nach zwischenzeitlich rund zwei Prozent Wochengewinn setzten zum Ende der Woche dann Gewinnmitnahmen ein, die das Plus im Vergleich der Freitagsschlusskurse auf magere 10 Punkte bzw. 0,2 Prozent schrumpfen liessen.
Die lange weiße Kerze der Vorwoche konnte der DAX somit nicht wiederholen. Im Chart auf Wochenbasis prallte die Notierung am oberen Bollinger Band ab. Dies könnte jetzt zunächst in eine Korrektur münden, auch wenn die mittelfristigen Aussichten weiterhin positiv sind und sich noch keine obere Trendwende abzeichnet.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Auch der untere Chart auf Tagesbasis deutet jetzt auf eine Verschnaufpause hin. In diesem Zeitfenster prallte die Notierung ebenfalls am oberen Bollinger Band nach unten ab, zugleich generierte der Stochastik ein Verkaufsignal. Erstes Korrekturziel ist jetzt der Support bei 5550 Zählern, dem sich auch das mittlere Bollinger Band bei aktuell 5540 Punkten nähert. Darunter müsste dann sogar mit einem Test des Januar-Tiefs bei knapp 5300 Zählern gerechnet werden.
Für die kommende Woche sollten Anleger eher mit bröckelnden Kursen bei den deutschen Standardwerten rechnen. Ein neues Kaufsignal entsteht erst wieder mit einem Sprung über das jüngste Hoch bei 5760 Punkten. Eher ist aber ein Test der Unterstützung bei 5550 zu erwarten. Dann bleibt zu beobachten, ob die Bullen dann wieder das Kommando übernehmen oder aber sich die Korrektur noch in Richtung 5300 fortsetzt.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxdailyx.gif
Dow-Analyse vom 05.02.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
Die US-Blue-Chips gingen mit leichten Verlusten aus der Handelswoche. Der Index näherte sich damit wieder der Unterstützung bei 10.700 Punkten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Unter technischen Gesichtspunkten ergibt sich so kein neuer Impuls. Die entscheidenden Chartmarken sind sind nach wie vor die unterstützende Trendlinie bei ~10.700 und die (als Widerstand wirkenden) alten Hochs bei 10.960 Zählern.
Die Indikatoren sprechen dafür, dass der Index schwach in die Woche startet.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%206%20Monatex.gif
DAX30: Kräftesammeln vor neuem Aufwärtsimpuls
HSBC
06. Februar 2006, 10:58
Technische Analyse
Die dynamische Rallye der letzten Tage hat den DAX bis an die Parallele zu dem Ende Oktober begonnenen Aufwärtstrend (akt. bei 5.751 Punkten) herangeführt. Der temporäre Ausbruch aus diesem Trendkanal, der auch das bisherige Jahreshoch bei 5.760 Punkten brachte, erwies sich aber als zu sportlich. In diesem Bereich hat der DAX ein negatives Überlappungsmuster ausgebildet, das eine Korrektur wahrscheinlich macht. Diese Interpretation unterstreichen RSI und Stochastik, die seit Ende 2005 neue Kurshochs nicht mehr bestätigen. Verschiedene Sentimentumfragen belegen zudem die zuletzt relativ sorglose Einstellung der Investoren. Eine Verschnaufpause bis zu den Unterstützungen in Form des alten Jahreshochs bei 5.554 Punkten, des Gaps vom 27.01.06 bei 5.549 Punkten, spätestens jedoch ein Rücksetzer bis zur Parallele zum übergeordneten Basisaufwärtstrends (akt. bei 5.506 Punkten) stellt aus unserer Sicht eine solide Basis für einen neuen Aufwärtsimpuls dar.
Hausse setzt sich (noch) fort
Nach dem prognostizierten Kräftesammeln bietet sich nochmals eine Kaufgelegenheit, denn der DAX dürfte mittelfristig die Marke von knapp 5.900 Punkten in Angriff nehmen. Das 61,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Baissebewegung von 2000 bis 2003 (bei 5.864 Punkten) fällt dort mit dem langjährigen, seit 1982 gültigen Basisaufwärtstrend (akt. bei 5.882 Punkten) zusammen.
06.02.2006, 13:29 Uhr
Dow Jones, Gewinner und Verlierer
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Etwas leichter hätten sich die Aktien an Wall Street am Freitag gezeigt, nachdem Konjunkturdaten die Inflationssorgen nicht hätten vermindern können. Zudem habe das Ergebnis von Amazon den Technologiesektor bealstet.
Stärkster Gewinner im Dow Jones wären Honeywell gewesen, die von einer Hochstufung von Citigroup auf "Buy" von "Hold" profitiert hätten. Der Kurs legte den Experten zufolge um 1,8 % auf 39,23 US-Dollar zu. Deutliche Aufschläge hätten ansonsten nur noch Merck und McDonald`s verbucht, mit 1,7 % auf 34,39 bzw. um 1,5 % auf 35,97 US-Dollar. General Motors habe sich nicht von den Kursverlusten des Vortages erholen können. Die Papiere gaben nach Angaben der Marktbeobachter 1,91 % auf 23,15 US-Dollar ab und wären damit vor Pfizer der zweitschwächste Wert im Dow Jones gewesen. Amazon sei um 10,3 % auf 38,33 US-Dollar gefallen. Der Umsatz im vergangenen Quartal wäre deutlich langsamer gewachsen als erwartet. Yahoo! habe 2,1 % auf 33,54 und Google 3,7 % auf 381,56 US-Dollar verloren. Electronic Arts gaben den Handelsexperten zufolge nach enttäuschenden Quartalszahlen 0,8 % auf 53,16 US-Dollar ab.
Nach den Kursverlusten der letzten Handelstage seien heute Kurserholungen zu erwarten. Die Signale seitens der Markttechnik des Dow Jones bewegen sich laut den Strategen bei Lang & Schwarz im überverkauften Bereich. Bei 10.852 Punkten befinde sich ein signifikanter Widerstand.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060206_1198084_1.gif
06.02.2006, 12:46 Uhr
US Indices, der Reaktionsansatz
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indizes.
Am ausgeprägtesten sei ein Reaktionsansatz an den US Börsen zu sehen. Der Trading-Stratege gibt an, hier die Kursverläufe beider Standardwerteindizes Dow Jones und S&P 500 Index, sowie beide Nasdaqs zu analysieren. In allen vier Indizes fielen die Kurse bereits zwei Tage in Folge, begleitet durch die Ausbildung schwarzer Tageskörper.
Der Nasdaq 100 habe in diesem Zusammenhang sogar sein vorangegangenes Reaktionstief von Mitte beziehungsweise Ende Januar unterschritten, in dessen Konsequenz dort nun im Sinne der Definition sogar ein junger Abwärtstrend vorliege. Die set-ups aller vier Börsenbarometer sind als neutral zu bezeichnen, so der Marktbeobachter weiter.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060206_1198047_1.gif
07.02.2006 08:31
Dax vorbörslich im Plus
Anbei die aktuelle vorbörsliche Kursliste der 30 DAX Titel. Der DAX wird vorbörslich bei 5679 Punkten und damit etwas über dem gestrigen Schlusskurs getaxt.
http://img.godmode-trader.de/charts/28/2005/abc3196.gif
07.02.2006, 07:54 Uhr
DAX, der primäre Aufwärtstrend
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Die Frage "was macht der DAX?" lasse sich aktuell kaum seriös beantworten. Zumindest im kurzfristigen Zeitfenster seien die Argumente für einen Impulswechsel, als auch für einer Fortsetzung des Aufschwungs nahezu gleich zu gewichten. Doch unter strategischen Gesichtspunkten lasse der Wochenchart bisher keine Fragen offen. Chart- wie markttechnisch absolut intakt, werde ein strategisch gültiger primärer Aufwärtstrend ausgewiesen. Mit 5.760 habe dieser in der Vorwoche ein neues Mehrjahreshoch markiert, im Ergebnis eines überaus kräftigen Aufwärtsimpulses, der jede kritisch einzuschätzende Entwicklung der Vorwochen mit einem Schlag "geheilt" hätte. Aus Sicht der klassischen Dow Theorie wäre im Sinne des Wochencharts, der übergeordnete primäre Aufwärtstrend erst gebrochen, so der Trading-Stratege weiter, wenn das jüngste Reaktionstief bei 5290 unterschritten wird.
http://www.derivatecheck.de/charts/1190000/20060207_1198742_1.gif
07.02.2006 14:55
TecDAX mit moderater Seitwärtskonsolidierung
TecDAX: 695,46
Aktueller Tageschart (log) seit 29.09.2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurz-Kommentierung: Der TecDAX schaffte zum Monatsende (Januar 2006) den Sprung über die beiden mittelfristigen Horizontalwiderstände bei 645,98/ 654,84. Damit wurde umgehend ein weiteres größeres Kaufsignal ausgelöst. Die Rallye dürfte sich in den nächsten Monaten fortsetzen. Für einen 1. Rallyeabschnitt ist das Ziel 793,20 realistisch. In den letzten Tagen zeigte sich der TecDAX trotz eines relativ schwachen Marktumfeldes robust. Der Index bildet eine moderate Seitwärtskonsolidierung aus. Dabei notiert der Index, bedingt durch den Kaufdruck der letzten Wochen nach wie vor oberhalb der regulären oberen Pullbacklinie der mittelfristigen Aufwärtsbewegung. Dies kann ggf. eine steilere Rallyephase einleiten. Die Horizontalunterstützungen zwischen 646,00/655,00 sind in den nächsten Wochen unbedingt zu verteidigen. Ein Rücklauf bis 646,00/655,00 wäre unproblemtisch.
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/0207tecd1.gif
07.02.2006, 13:12 Uhr
Dow Jones, mögliche Steigerungen
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Börsen hätten am Montag bei dünnen Umsätzen uneinheitlich geschlossen. Marktbeobachter verwiesen den Analysten bei Lang & Schwarz zufolge auf die anhaltende Unsicherheit und die Spannungen im Mittleren Osten. Gewinnern wären vor allem die Titel von Öl- und Energieunternehmen gewesen.
Exxon Mobil habe 0,94 % auf 61,97 und ChevronTexaco 2,33 % auf 58,84 US-Dollar zugelegt. Alcoa setzte sich nach Angaben der Marktbeobachter nach einer Hochstufung durch JP Morgan mit einem Plus von 4,74 % auf 32,03 US-Dollar an die Spitze im Dow Jones. Auch General Motors sei nach den Verlusten der vergangenen Woche mit einem Zuwachs von 0,82 % auf 23,34 US-Dollar wieder im Gewinnbereich gelandet. Verlierer seien aufgrund des höheren Ölpreises die Fluglinienbetreiber gewesen. Continental Airlines hätte um 2,60 % auf 20,26 und JetBlue Airways um 5,79 % auf 11,07 US-Dollar nachgegeben. Als schwächster Wert des Dow Jones sei Merck um 1,6 % auf einen Wert von 33,83 US-Dollar gesunken, nachdem am Freitag eine Medikamentenzulassung für Kursgewinne gesorgt hätte.
Auf Grund der überverkauften Situation der Indikatoren seien im Dow Jones heute Kurssteigerungen möglich. Bei 10.852 Punkten befinde sich ein signifikanter Widerstand. Bei einem Unterschreiten der Unterstützungslinie bei 10.788 Zählern befindet sich nach Angaben der Analysten bei Lang & Schwarz die nächste Unterstützung für den Index bei 10.733 Punkten.
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07.02.2006, 12:36 Uhr
Nasdaq, Pulver trocken halten
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt erwarten beim Nasdaq Composite den Aufwärtstrend unter Druck geraten.
Nachdem der Nasdaq Composite Index Anfang Januar mit 2.333 Punkten noch ein neues zyklisches Hoch habe verzeichnen können, scheine den Bullen derzeit die Puste auszugehen. Im Rahmen des letzten Aufwärtsimpulses hätte das angeführte Hoch nicht mehr erreicht werden können. Das angeschlagene Bild werde von den technischen Indikatoren unterstützt. MACD und Stochastik seien derzeit "Short"; auffällig wären zudem die Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und den technischen Indikatoren. Der deutlich unterhalb seines Schwellenwertes von 25 Punkten tendierende ADX signalisiere zudem, dass der Aufwärtsimpuls zum Erliegen gekommen sei. Die Hoffnung der Bullen liege nun auf dem noch intakten Aufwärtstrend, aktuell bei 2.263 Zählern. Wird dieser nachhaltig unterschritten, so die Trading-Analysten weiter, droht eine längere Verschnaufpause.
Auf der Unterseite ließen sich jedoch einige solide Haltepunkte ausmachen, die einen weiteren Verfall eindämmen könnten. Hervorzuheben sei hier zunächst das Tief vom 23.01.2006 bei 2.241 Stellen, dann das Hoch vom 03.08.2005 bei 2.220 und schließlich bei 2.190 Zählern das Tief vom 03.01.2006. Erst ein Fall unter die letzte Marke würde zu einer nachhaltigen Eintrübung der "Großwetterlage" führen, so die technischen Experten.
Vor dem beschriebenen Hintergrund sollten Investoren nach Einschätzung der Strategen bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt derzeit eine abwartende Haltung einnehmen. Auf "Grün" würde die Ampel erst bei einem Anstieg über das oben angeführte Hoch bei 2.333 Punkten springen.
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07.02.2006, 12:33 Uhr
US Indices ohne technische Erholung
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indizes.
Die US Märkte hätten an intakte Abwärtsimpulse angeknüpft, hier habe sich am Freitag der Vorwoche keine technische Erholung durchsetzen können. Am Tagesende hätte jedoch keine überzeugende Tendenzrichtung ausgebildet werden können. In beiden beurteilten Standardwerte-Indizes Dow Jones und S&P 500 Index seien am Ende die Kurse weitestgehend auf der Stelle getreten und hätten in diesem Zusammenhang vergleichbar kleine Tageskörper ausgebildet.
In beiden Nasdaqs sei es dagegen zu neuen Bewegungs- bzw. Reaktionstiefs gekommen, verbunden mit kleinen schwarzen Tageskerzen. Hervorheben wäre in diesem Zusammenhang, dass der Nasdaq 100, der am Freitag sein vorangegangenes Reaktionstief vom 23. beziehungsweise 25. Januar unterschritten hätte, diese Entwicklung per gestern bestätigt habe, wogegen der S&P 500 Index, der sich im Zuge seiner Abschwächung ebenfalls an sein jüngstes Reaktionstief herangearbeitet hätte, noch immer oberhalb dessen notiere.
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08.02.2006, 08:03 Uhr
DAX-Future, die Konsolidierungszone
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Der gestrige Handelstag sei überaus nervös verlaufen und der DAX habe des öfteren seine Bewegungsrichtung gewechselt. Kurze, zum Teil kräftig verlaufende Bewegungsschübe, gefolgt von Phasen der Ruhe, hätten das gestrige Bild geprägt. Schafte es der DAX-Index bis 17:30 Uhr am Ende sogar noch leicht ins Plus, so der Marktbeobachter weiter, nach Ausbildung eines weiteren Doji, gab der DAX-Future bis 22:00 Uhr wieder deutlich ab und markierte am Ende gegen 19:11 Uhr mit 5.642,5 sogar noch ein neues Tagestief.
Am Ende des gestrigen Tages seien jedoch sowohl DAX als auch DAX-Future innerhalb ihrer erst zu Wochenbeginn definierten Konsolidierungszone verblieben und hätten damit das kurzfristig neutrale Bild fortgesetzt. Im DAX-Index wäre aktuell ein als neutral zu definierender Konsolidierungsbereich zwischen den Begrenzungen um 5.614 auf der Unterseite und 5.760 auf der Oberseite zu definieren. Im DAX-Future beschreibe sich dieser Bereich in den Grenzen 5.628,5 und 5.777.
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08.02.2006, 12:30 Uhr
Dow Jones, wichtige Marken
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe im gestrigen Handelsverlauf die Unterstützung die bei 10.775 zu 10.760 Punkten unterschritten und so folgerichtig weiter nachgegeben. Die Trading-Analysten geben an, im heutigen Handelsverlauf auf einen Ausbruch aus der 10.740 zu 10.780er Range zu achten.
Sollte der Dow Jones seine gestrigen Tiefs, welche ein wichtige Unterstützung darstellten, unterschreiten, sei mit weiteren Abgaben in Richtung 10.700 und 10.680 Zähler zu rechnen. Oberhalb der 10.780er Marke bestehe für den Dow Jones jedoch die Möglichkeit, sich bis 10.820 Punkten zu erholen. Sollte auch diese Marke überwunden werden können, so die Analysten weiter, wäre eine Ausdehnung der Erholung in Richtung 10.860 wahrscheinlich.
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08.02.2006, 12:21 Uhr
Dow Jones, Tendenz nach unten
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Belastet von den Kursverlusten bei General Motors hätten die US Standardwerte gestern mit Kurseinbußen geschlossen. Auch die guten Zahlen von Walt Disney konnten die Stimmung nach Angaben der Analysten nicht aufhellen. Überdies hätten die politischen Unsicherheiten im Mittleren Osten den Markt belastet.
Tagesgewinner wären die Aktien von Walt Disney gewesen. Der Titel habe sich nach guten Quartalszahlen mit plus 6,97 % auf 26,70 US-Dollar an die Spitze im Dow Jones gesetzt. General Motors sei um 2,27 % auf 22,81und Alcoa um ebenfalls 2,27 % auf 22,81 US-Dollar gefallen. Aktien des US Hausbauers Toll Brothers hätten mit einem Minus von 5,54 % auf 29,47 US-Dollar deutlich auf die Stimmung gedrückt. Das Unternehmen hat den Experten bei Lang & Schwarz eine "eher verhaltene" Prognose abgegeben.
An der Nasdaq sei Apple nach der Einführung einer Version des iPod Nano mit einem Gigabyte Speicher im Mittelfeld gelandet. Zudem seien die Preise für die Serie iPod Shuffle reduziert worden. Die Aktie habe daraufhin um 0,45 % auf 67,60 US-Dollar zugelegt.
Der Dow Jones hat nach Angaben der Analysten bei Lang & Schwarz gestern beinahe die Unter-stützungslinie bei 10.733 Punkten erreicht. Auf Grund der Signale seitens der Indikatoren auf Stundenbasis seien aktuell nochmals Tendenzen in Richtung der Unterstützunglinien bei 10.718 bzw. 10.684 Zählern möglich, bevor eine Kurserholung einsetzen werde.
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08.02.2006, 12:25 Uhr
DAX im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des DAX hat sich verbessert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigten einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der sich wieder an den Höchstständen befinde. Ein weiterer Ausbau könne gegenwärtig kaum vollzogen werden und mit der heutigen schwächeren Eröffnung drehten die Trendindikatoren nach unten ab. Von den kürzerfrisitigen Overbought/Oversold-Indikatoren könnten negative Impulse kommen. RSI und Stochastiks verlaufen nach Angaben der Marktbeobachter durch die heute schwächere Tendenz abwärts und signalisierten die mögliche Aufnahme einer Abwärtsbewegungsdynamik. Die Volatilität liege bei 63,85 (59,26) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,13 (1,05) % entspreche.
Für den Fall, dass sich der heutige Dreh der Overbought/Oversold-Indikatoren nach unten auch auf Tagesschlussbasis bestätige, rechnen die Analysten bei der SEB auf Sicht der kommenden fünf Handelstage mit einem zunächst leichteren deutschen Aktienindex, der das Aufwärts-Gap bei 5.549 Zählern schließen könnte. Zudem verlaufe bei 5.554 Punkten eine leichte Unterstützung. Seit dem 23. Januar hätte der Index ohne nennenswerte Gegenbewegung und in sehr kurzer Zeit kräftig zugelegt. Dabei sei auch die obere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends überschritten worden. Der von den Handelsexperten nach deren Angaben bereits in der letzten Woche erwartete Rücksetzer könnte sich nun einstellen. Eine Gegenbewegung betrachten diese als "durchaus gesund" für den DAX, um eine Überhitzung zu vermeiden. Auffällig sei, dass die positiven Trendimpulse immer nur bis in einen bestimmten Bereich laufen und sich an diesen Extremwerten im Anschluss wieder abschwächen würden. So könnte die Entwicklung möglicherweise auch dieses Mal ablaufen.
Wegen des aber trotz der möglichen Abschwächung positiven Trendumfelds gehen die Strategen bei der SEB nicht mit einem Unterschreiten des Unterstützungsniveaus bei 5.549/5.554 Stellen aus. Für den aus deren Sicht weniger wahrscheinlicheren Fall eines Durchbruchs unter dieses Niveau befänden sich weitere Unterstützungen bei 5.470 und vor allem bei 5.308 Zählern. An letzterer Marke wäre die letzte Abwärtsbewegung zum Stillstand gekommen, bevor der deutsche Aktienindex dann den rasanten Anstieg vollzogen habe. Nach Ende der aktuellen Gegenbewegung dürfte für diesen auch wieder aufwärts gehen. Relevante Widerstände lägen aktuell nicht vor, die Zielmarke könnte dann das bisherige Jahreshoch bei 5.761 Punkten sein.
09.02.2006 08:19
Dax vorbörslich klar im Plus
Anbei die aktuelle vorbörsliche Kursliste der 30 DAX Titel. Der DAX wird vorbörslich bei 5709 Punkten und damit deutlich über dem gestrigen Schlusskurs getaxt.
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09.02.2006, 07:49 Uhr
DAX-Future, die Zweitagesmuster
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Mit Abschlägen habe der deutsche Aktienmarkt den gestrigen Handel eröffnet und sich fast eineinhalb Stunden auf niedrigem Niveau gequält. Auffallend wäre dennoch gewesen, dass sich die Nachfrageseite formiert hätte, was steigende Kurse erwarten lasse. Am Ende habe sich der deutsche Markt kräftig erholt und im DAX-Future am Ende sogar sein Vortageshoch überstiegen. Bezogen auf die Candlestick-Analyse, markieren die beiden letzten Handelstage im DAX-Future ein positives Überlappungsmuster, so der Trading-Stratege weiter, im DAX-Index reicht es für ein positives Schiebemuster.
Der Analyst gibt an, in der praktischen Nutzbarkeit beider Zweitagesmuster dagegen sehr zurückhaltend zu sein, zumindest im aktuellen Fall. Statistische Tests zeigten nicht nur, welche Trefferquote und Zuverlässigkeit einem bestimmten Kursmuster unterstellt werden könne, sie zeigten auch, in welchen Marktphasen ihre Zuverlässigkeit am höchsten beziehungsweise am niedrigsten sei. Und hier komme zum Tragen, dass Kursmuster innerhalb von Konsolidierungszonen eine weitaus geringere Trefferquote aufwiesen, als in Trendphasen beziehungsweise überkauften beziehungsweise überverkauften Marktphasen.
Da das gestrige Zweitagesmuster sowohl im DAX, als auch im DAX-Future innerhalb der weiterhin gültigen Konsolidierungszone aufgetreten sei, wäre es in seiner analytischen Bedeutung zurückzustellen.
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09.02.2006 11:43
DAX legt deutlich zu
DAX: 5714,58 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) mit 60 Minutenchart
Der DAX legt heute morgen deutlich zu. Nach starker Eröffnung baute er sogar seine Gewinne noch leicht aus. Nur 4 Werte geben aktuell ab, 2 notieren unverändert. Daher können 24 Werte zulegen. Größter Gewinner ist Altana mit einem Plus von 1,73%, größter Verlierer ist Thyssen Krupp mit einem Minus von 0,55%
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https://ssl.godmode-trader.de/charts/28/2005/abc3202c.gif
09.02.2006 13:11
Dax deutlich im Plus
Gestützt von den freundlichen Vorgaben aus den USA und Asien können die deutschen Standardwerte heute kräftig zulegen. Bis zum Mittag stieg der Dax um 1,01 % auf 5.723, Punkte.
Fester präsentieren sich unter anderem die Aktien der Deutschen Telekom. Händler verwiesen auf die Einigung mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Streit um den geplanten Stellenabbau. Zudem habe der Titel Nachholbedarf. Die T-Aktie gewinnt 1,72 % auf 13,57 Euro.
In der zweiten Reihe gehören die Aktien von Hochtief mit einem Plus von 3,56 % auf 44,53 Euro zu den größten Gewinnern. Die Custodia Holding AG hat ihre Beteiligung an dem Baukonzern auf 25,08 Prozent erhöht. Hochtief sei ein wachstumsstarkes Unternehmen und befinde sich weiterhin auf Erfolgskurs, begründete die Beteiligungsgesellschaft den Schritt.
Der Autozulieferer Leoni hat den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig gesteigert und den Gewinn mehr als verdoppelt. Zudem lagen die Zahlen über den Erwartungen des Unternehmens und auch über den Schätzungen der Analysten. Mit den Aktien geht es um 2,55 % auf 27,70 Euro nach oben.
Die Papiere von ProSiebenSat.1 können von positiven Analystenstimmen profitieren. Die WestLB hat den Titel von "Hold" auf "Add" hochgestuft und das Kursziel von 15 Euro auf 22,50 Euro erhöht. Zudem hat die Credit Suisse ihre Einstufung mit "Outperform" bestätigt und das Kursziel von 18,50 Euro auf 23,00 Euro erhöht. Die Aktien können um 4,30 % auf 20,86 Euro zulegen.
10.02.2006, 07:51 Uhr
DAX-Future, Konsolidierungsbereich
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Die jüngste Kursentwicklung im DAX habe keinen Einfluss auf die Einschätzung der strategischen Beurteilung des Kursverlaufes. Hier würden alle Aussagen der letzten Tage ihre Gültigkeit behalten. Zusammengefasst heiße das, dass der primäre Aufwärtstrend unverändert gültig sei, dieser werde in jeder Hinsicht bestätigt, womit eine mittelfristig optimistische Erwartungshaltung unverändert als gerechtfertigt gelte.
Der Trading-Stratege gibt an, sich im kurzfristigen Zeitfenster auf den aktuell gültigen und bisher bestätigten Konsolidierungsbereich zu konzentrieren. Dieser gelte seit etwa einer Woche. Der "Grundstein" für diesen Konsolidierungsbereich wäre am Donnerstag letzter Woche gelegt worden, als sich im DAX-Future ein negatives Überlappungsmuster ausgebildet habe, dem ein neutral bis positiv zu interpretierender Doji am letzten Freitag gefolgt sei.
Die charttechnischen Begrenzungen dieses jungen Konsolidierungsbereiches, definierten sich im DAX-Index um 5.760 auf der Oberseite und 5.614 bis 5.598 auf der Unterseite. Im DAX-Future wären die Bereichsgrenzen auf den Kursniveaus um 5.777 als Obergrenze und 5.628,5 bis 5.611 als Untergrenze festzulegen. Diese Konsolidierungszone beschließe bisher den jüngsten Aufwärtsimpuls, ausgehend vom 23. Januar, und wäre das bisherige Ende des übergeordneten primären Aufwärtstrends des DAX beziehungsweise DAX-Future.
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10.02.2006, 12:43 Uhr
Dow Jones, kleinere Erholung?
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe die 10.870er Marke überwunden und so bis 10.925 und 10.950 Punkte steigen können. Um Handelsende hätte der Dow Jones dann wieder einen Großteil seiner Tagesgewinne abgegeben und bei 10.883 Zählern geschlossen.
Bei 10.860/870 Punkten erfahre der Dow Jones nun eine erste Unterstützung, von welcher aus zunächst eine Seitwärtsbewegung beziehungsweise kleinere Erholung in Richtung 10.920 Stellen eingeleitet werden könne. Sollte das Niveau bei 10.860/870 Punkten jedoch unterschritten werden, so die Trading-Analysten weiter, sind weitere Abgaben bis 10.845 und 10.820 Zähler wahrscheinlich.
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Dow-Analyse vom 12.02.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
In der vergangenen Woche konnte der Dow wieder leicht zulegen und verteidigte damit den Bereich über der Unterstützung bei 10.700 Punkten. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse zeigt ein Plus von 125,43 Punkten oder 1,16 Prozent.
Für die kommende Woche stellt sich damit die spannende Frage, ob dieses Mal ein nachhaltiger Anstieg über die unten eingezeichnete Chartmarke bei 10.960 Zählern gelingt. Darüber befindet sich noch ein schwacher Widerstand bei ~11.050 Punkten, dann wäre der Weg nach oben frei.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Leider ist beim MACD durch die lange Seitwärtsbewegung buchstäblich Funkstille eingekehrt. Der für kurzfristige Schwankungen geeignete Stochastik deutet zwar noch weiter aufwärts. Doch der MACD auf Tagesbasis, der die Signale für die nachhaltigeren Bewegungen markieren sollte, pendelt um die Nullinie und zeigt nur ein ganz zaghaftes Kaufsignal. Das ist erfahrungsgemäß keine gute Basis für einen schwungvollen Anstieg.
Anleger, die auf anhaltende Marktbewegungen setzen wollen, müssen sich weiter gedulden, ob dieses Mal der Ausbruch über 10.960 (besser: 11.050) Punkte gelingt. Für kurzfristig operierende Trader ist es lukrativ, bei der Widerstandszone um 10.960 Punkte short zu gehen, sobald der Dow auf dieser Höhe wieder zur Schwäche neigt. Kursziel in diesem Fall: 10.700 Punkte.
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Nasdaq Composite-Analyse vom 12.02.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Die vergangene Woche bescherte dem compx nicht gerade überraschend bis in den Freitag hinein bröckelnde Notierungen, wenngleich das Ziel 2220/20 knapp verfehlt wurde. Im späteren Freitagshandel legte die Technologiewerte dann wieder zu und reduzierten das Wochenminus auf ein mageres Pünktchen.
Wie schon in den Vorwochen hat sich die charttechnische Situation damit nicht verändert. Solange der Index in der Spanne zwischen 2200 und 2333 Punkten umherdümpelt, bleibt Anlegern nur eine abwartende Haltung. Erst nach einem Ausbruch aus der Trading-Range ist wieder eine nachhaltige Bewegung zu erwarten.
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Obwohl der compx weder das untere Bollinger Band auf Tagesbasis noch den Support bei 2220 testete, darf jetzt mit Blick auf das frische Kaufsignal des Stochastik auf steigende Notierungen gehofft werden. Die nächsten schwachen Widerstände liegen dann bei 2285 und 2315 Punkten. Erst wenn der compx auch das im Januar markierte Hoch bei 2333 Zählern signifikant überwindet, was sich für die kommende Woche noch nicht andeutet, liegt wieder ein Kaufsignal vor.
Zwar ist das Risiko eines Tests der Unterstützung bei 2200/20 Zählern noch nicht völlig gebannt, trotzdem darf man von der kommenden Woche anziehende Kurse erwarten. Für mittelfristig orientierte Neuengagements bleibt aber der Ausbruch über 2333 Punkte abzuwarten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
DAX-Analyse vom 12.02.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
In der Vorwoche bröckelte der DAX zunächst wie erwartet ab, wobei das Korrekturziel bei 5550 Zählern mit einem Wochentief bei 5598 allerdings nicht erreicht wurde. Im weiteren Wochenverlauf legten die deutschen Blue Chips dann wieder zu und sorgten für eine positive Wochenbilanz von 44 Zählern bzw. 0,8 Prozent.
Dabei markierte der Index jedoch auch kein neues Hoch, ein Kaufsignal blieb damit aus. Wie schon in der Woche zuvor setzte sich die Konsolidierung auf hohem Niveau fort. Mit Blick auf das Schaubild auf Wochenbasis bleibt weiterhin ein Anstieg über das im Janaur markierte Hoch bei 5760 Punkten abzuwarten, bis die Börsenampeln wieder auf grün leuchten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Das überraschend frühe Ende der kleinen Korrektur zeigt sich auch in unteren Chart, wo der Stochastik inmitten der neutralen Zone nach oben drehte. Allerdings liegt auch in dieser Zeitebene noch kein neues Kaufsignal vor. Scheitert der DAX in der kommenden Woche im Bereich von 5760, ist sogar eine Wiederaufnahme der kurzfristigen Abwärtsbewegung denkbar.
So uneinheitlich wie zuletzt der DAX zeigt sich auch die Chartsituation. Ein kräftiger Kursanstieg ist erst wieder greifbar, wenn die Notierung das vorherige Hoch bei 5760 knackt. Dann liegt das nächste Kursziel bei der runden Marke von 6000 Zählern. Unterhalb des bisherigen Jahreshochs müssen Anleger jederzeit mit einer Korrektur rechnen, wobei das Risiko vorerst auf einen Indexstand von 5550 begrenzt sein dürfte.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxdailyx.gif
NASDAQ tendierte schwächer (Update) (PEH Wertpapier )
Der NASDAQ 100 tendierte schwächer, per saldo liegt das Minus bei 2%, eine nennenswerte Erholung steht weiterhin aus, so die Experten von PEH Wertpapier.
Der Index der US-Wachstumsbörse notiere im unteren Bereich des Trendkanals, das Kursniveau sollte durch die Unterstützung bei 1.640 Punkten gut abgesichert sein. Der obere Rand des Trendkanals verlaufe bei 1.800 Punkten, also ca. 10% über dem aktuellen Niveau. Danach seien bis zur Marke von 2.000 Punkten keine markanten Widerstände erkennbar.
Die Experten von PEH Wertpapier wiederholen ihren lang- und kurzfristig positiven Ausblick.
Marktbericht-Datum: 10.02.2006
Quelle:aktiencheck.de 13/02/2006 12:39
14.02.2006, 07:53 Uhr
DAX, der laufende Staubereich
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Heute würde es im DAX spannend. Im Gesamtbild habe sich auch mit der Kurserholung zum Wochenstart nichts grundsätzliches verändert, doch sei die Ausgangslage im Tageschart aktuell interessant in der Hinsicht, dass es dem DAX gelingen könne, seine obere Bereichsbegrenzung des seit acht Tagen gültigen Staubereiches zu überschreiten.
Grundsätzlich gilt, so der Trading-Stratege weiter, dass er strategisch beziehungsweise mittelfristig für den DAX weiterhin optimistisch ist. Der Wochenchart bestätige diese Erwartungshaltung in jeder Hinsicht. Sollte der laufende Staubereich überschritten werden, so der technische Experte weiter, lassen sich auf der Oberseite keine sinnvollen Widerstände mehr herleiten.
http://www.derivatecheck.de/charts/1200000/20060214_1204699_1.gif
14.02.2006, 07:53 Uhr
DAX, der laufende Staubereich
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.425 bis 5.377 als Minimumkorrektur, bei 5.259 als Normalkorrektur und bei 5.142 bis 5.094 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.602 bis 5.579 als Minimumkorrektur, bei 5.523 als Normalkorrektur und bei 5.467 bis 5.445 als Maximumkorrektur.
Heute würde es im DAX spannend. Im Gesamtbild habe sich auch mit der Kurserholung zum Wochenstart nichts grundsätzliches verändert, doch sei die Ausgangslage im Tageschart aktuell interessant in der Hinsicht, dass es dem DAX gelingen könne, seine obere Bereichsbegrenzung des seit acht Tagen gültigen Staubereiches zu überschreiten.
Grundsätzlich gilt, so der Trading-Stratege weiter, dass er strategisch beziehungsweise mittelfristig für den DAX weiterhin optimistisch ist. Der Wochenchart bestätige diese Erwartungshaltung in jeder Hinsicht. Sollte der laufende Staubereich überschritten werden, so der technische Experte weiter, lassen sich auf der Oberseite keine sinnvollen Widerstände mehr herleiten.
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13.02.2006, 13:31 Uhr
Dow Jones, mögliche Eintrübung
Lang & Schwarz
Die Experten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Standardwerte seien am Freitag mehrheitlich mit Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Positive Unternehmenszahlen wären am Markt schwerer gewichtet worden als die anhaltenden Spekulationen über eine US Zinserhöhung. Schwache Konjunkturdaten hätten indes kaum Einfluss gehabt. Das US Handelsbilanzdefizit betrug nach Angaben der Marktbeobachter nach vorläufigen Berechnungen im Dezember 65,68 Mrd. US-Dollar und sei damit höher ausgefallen als zuvor am Markt erwartet.
Tagesgewinner im Dow Jones seien die Aktien von Verizon mit einem Plus von 1,59 % auf 33,18 US-Dollar gewesen. Pfizer habe von der zum Ende positiven Marktstimmung nicht profitieren können und als Schlusslicht des Leitindex 2,51 % auf 25,68 US-Dollar verloren. Der Ausblick des Pharmakonzerns hätte enttäuscht. General Motors büßten den Analysten zufolge 1,2 % auf 21,87 US-Dollar ein. Die Maßnahmen zur Kostenreduzierung, die das Unternehmen im Wochenverlauf angekündigt hätte, würden nach Ansicht von Experten auf Jahressicht weniger als 800 Mio. US-Dollar einsparen helfen.
Bei einem Überschreiten der Widerstandslinie im Dow Jones bei etwa 10.967 Punkten sind nach Meinung der Strategen bei Lang & Schwarz Tendenzen in Richtung der Widerstandslinie bei 11.048 Punkten zu erwarten. Ein Unterschreiten der Unterstützung bei 10.822 Zählern sollte sich das Chartbild deutlich eintrüben.
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Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Gestern legte der DAX erneut zu, um knapp 0,12% ging es nach oben. Dabei gilt das Short-Setup, ausgehend von der Bearish-Engulfing-Kerze vom Donnerstag vorletzter Woche, als neutralisiert, da das High der bearishen Signalkerze von 5761 zum gestrigen Close überwunden werden konnte. Allerdings erfolgte diese Neutralisierung nicht dynamisch genug, der DAX schloss deutlich unter Tageshoch aber auch über dem Tagestief. Im Ergebnis entstand ein Doji. Dieser Doji bzw. High Wave/Spinning Top kann als Trendfortsetzungsindiz betrachtet werden, falls das gestrige Hoch überwunden werden kann.
Entsprechend können prozyklische Anleger bei Notizen über 5790/5800 die restriktiv abgesicherte Einnahme neuer bzw. die trendkonforme Erweiterung bestehender Long-Positionen in Richtung des langfristig vorherrschenden Aufwärtstrends erwägen. Im antizyklischen Long-Approach können kurzfristig agierende Trader ein Zurückkommen des DAX in Richtung der Gap-Support-Zonen um 5675/ 5695 und 5549/5585 zum spekulativen, restriktiv abgesicherten Long-Einstieg nutzen.
Als sinnvoller Stop-Loss für bestehende Long-Positionen kommen lang-/mittelfristig die 5290er-Marke bzw. kurzfristig der 5549er-Gap-Support sowie der 5675er-Gap-Support in Betracht. Mittelfristige Unterstützung sollte im Falle einer erneuten Korrektur die ausgeprägte Supportzone zwischen 5540/5590 bieten.
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[15.02.2006 08:22:41]
15.02.2006 08:11
Dax - Vorbörslicher Bericht
Nach den uneinheitlichen Vorgaben von den internationalen Aktienmärkten werden die deutschen Standardwerte heute voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Vorgaben von der Wall Street sind zwar gut, die Tokioter Börse hat aber erneut deutlich nachgegeben. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.769 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.763,40 Zählern (L-Dax: 5.773,36).
Vor der mit Spannung erwarteten Rede des neuen US-Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem US-Kongress ist der Euro wieder über die Marke von 1,19 US-Dollar geklettert. Derzeit notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1914 US-Dollar. Am Dienstag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1898 US-Dollar festgesetzt.
Der Ölpreis ist am Dienstag zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder unter die Marke von 60 US-Dollar gefallen. Aktuell kostet der März-Kontrakt für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 59,68 US-Dollar.
15.02.2006 14:11
Dax wartet auf Ben Bernanke
Nach den uneinheitlichen Vorgaben von den internationalen Börsen pendelt der Dax heute richtungslos um sein Vortagesniveau. Händler verwiesen auch auf die Zurückhaltung der Anleger im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Rede des neuen US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke vor dem US-Kongress. Derzeit liegt der Dax mit 0,06 % im Plus bei 5.766,79 Punkten.
Nach den Gewinnmitnahmen vom Vortag können sich die Aktien der Commerzbank heute erholen. Das Institut hat das Renditeziel für das laufende Geschäftsjahr 2006 bekräftigt. Danach wird eine Eigenkapitalrendite von mehr als 10 % angestrebt. Mit den Aktien geht es um 1,10 % auf 29,45 Euro nach oben.
Zu den Gewinnern gehören auch die Papiere der Münchener Rück. Der weltgrößte Rückversicherer konnte bei den Vertragserneuerungen zum 1. Januar 2006 Ratenerhöhungen von durchschnittlich 3 % durchsetzen. Der Titel legt um 0,80 % auf 113,75 Euro zu.
Im Blickfeld steht auch die Deutsche Post. Der Bonner Logistiker hat den Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert. Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Aktuell liegt der Titel mit 0,17 % im Minus bei 23,39 Euro.
In der zweiten Reihe führt MLP die Liste der Verlierer an. Der Heidelberger Finanzdienstleister hat mit den Zahlen zum Geschäftsjahr 2005 die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der Ausblick fiel aber verhalten aus. Die Aktien verbilligen sich um 2,81 % auf 19,75 Euro.
15.02.2006 14:56
NASDAQ schafft neuen Markt mit schärfere Zulassungsbestimmungen
Die elektronische NASDAQ-Börse schafft eine neue Zulassungsstufe mit den weltweit härtesten Zulassungsbestimmungen. Der neue Markt wird «NASDAQ Global Select Market» heißen und wird schärfere finanzielle und Liquiditätsvorschriften haben als jede andere Börse der Welt. Dies hat die NASDAQ am Mittwoch bekannt gegeben. Der neue Markt solle am 1. Juli anlaufen.
Börsenbeobachter sehen darin den Versuch, mehr Großkonzerne von der New Yorker Börse NYSE abzuwerben und die auch als «Blue-Chips» bekannten führenden Unternehmen an der NASDAQ zu halten.
Damit wird die NASDAQ zukünftig drei Zulassungsstufen haben. Neben der neuen Höchstkategorie wird es den NASDAQ Global Market geben. Dies ist der neue Namen für den bisherigen NASDAQ National Market. Außerdem wird die Börse den NASDAQ Capital Market haben, den bisher bisherigen NASDAQ Small Cap Market für kleinere Firmen.
Es qualifizieren sich bereits mehr als 1000 der insgesamt mehr als 3200 an der NASDAQ notierten Gesellschaften für den neuen NASDAQ Global Select Market», erklärte die Börse./br/DP/she
AXC0139 2006-02-15/14:55
15.02.2006 15:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Erneut konnte der Nasdaq 100 sich aus der breiteren Supportzone oberhalb von 1.633 Punkten nach oben absetzen und beendete den Handel am Dienstag mit knapp 1.662 Punkten. Die Umsätze zogen zwar leicht an, mit einer Tradingrange zwischen 1.643 und 1.667 Punkten gelang dem Index allerdings kein entscheidender Break wichtiger Chartmarken. Die uneinheitliche Tendenz der Nasdaq-Futures zeigt im Kleinen die Richtungslosigkeit an, die sich aus dem Verlauf der vergangenen Handelstage ergibt.
15.02.2006, 12:29 Uhr
Dow Jones steigt weiter
Lang & Schwarz
Der Markt wartet heute mit Spannung auf die Rede des neuen US Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem US Kongress, so die Experten bei Lang & Schwarz.
Tagesgewinner im Dow Jones sei gestern die Aktie von Alcoa mit einem Plus von 3,74 % auf 31,37 US-Dollar gewesen. Kurseinbußen hätten nur Pfizer (-0,31 %) und Exxon (-0,08 %) hinnehmen müssen. General Motors habe um 0,78 % auf 21,92 US-Dollar zugelegt. Der US Autobauer will nach Angaben der Marktbeobachter trotz geplanter massiver Kostensenkungen in den Ausbau seiner Werke in Michigan investieren. Geplant seien Investitionen in Höhe von 545 Mio. US-Dollar, die in zwei Montagewerke fließen sollen. Den Analysten zufolge waren gestern Technologiewerte gefragt. So habe Apple 4,54 % auf 67,65 US-Dollar gewonnen. Der Computerhersteller wolle noch in dieser Woche ein neues Laptop-Modell mit einem Intel-Prozessor ausliefern. Intel habe um 1,14 % auf 21,37 US-Dollar hinzugewonnen. Der Kurs von AMD wäre um 3,23 % auf 40,22 US-Dollar angestiegen.
Positiv aufgenommene US Einzelhandelsdaten sowie ein rückläufiger Ölpreis hätten dem Dow Jones gestern über die "psychologisch wichtige" 11.000er Marke bis hin zur Widerstandslinie bei 11.048 Punkten getragen. Nach Einschätzung der Handelsexperten bei Lang & Schwarz sollte sich die positive Tendenz in Richtung der Widerstandslinie bei 11.201 Zählern fortsetzen, solange die Unterstützungslinie bei 10.955 Punkten halte.
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15.02.2006, 12:09 Uhr
Dow Jones, die Ausbruchsbewegung
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe den Widerstand bei 10.950 zu 10.960 überwinden und in Richtung 11.040er Marke durchstarten können. Wie im Chart zu erkennen sei, habe der Dow Jones bei 11.050 einen sehr festen Horizontalwiderstand erreicht, den es zu überwinden gelte, um weiteres Aufwärtspotenzial zu generieren.
Bei einem Ausbruch über diesen wäre mit Anschlusskäufen zu rechnen, welche den Dow Jones um weitere 50 - 70 Punkte steigen lassen sollten. Diese Ausbruchsbewegung bleibt jedoch abzuwarten, so die Trading-Analysten weiter, so dass zunächst eine Seitwärtsbewegung oberhalb der 10.960er Marke zu erwarten ist.
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16.02.2006 08:23
Dax - Vorbörslicher Bericht
Gestützt von den freundlichen Vorgaben von der Wall Street und der Tokioter Börse werden die deutschen Standardwerte heute voraussichtlich fester in den Handel starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.790 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.764,37 Punkten (L-Dax: 5.765,27).
Der Dollar wurde von den Aussagen des neuen US-Notenbankchefs Ben Bernanke gestützt. Der Fed-Chef hatte in seiner Rede vor dem US-Kongress auf die bestehenden Inflationsrisiken verwiesen. Der Euro notiert aktuell bei 1,1884 US-Dollar. Am Mittwoch hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1904 US-Dollar festgesetzt.
Der Ölpreis ist nach der Bekanntgabe der US-Lagerbestände auf den tiefsten Stand seit Dezember 2005 gefallen. Derzeit kostet der März-Kontrakt für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 58,10 US-Dollar. An der US-Rohstoffbörse Nymex lag der Ölpreis zum Handelsschluss am Mittwoch bei 57,65 US-Dollar.
16.02.2006, 08:39 Uhr
DAX-Future, interessante Extreme
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Bis US Börseneröffnung habe sich der DAX-Future in einer engen Spanne von nur 24 Punkten gemächlich rauf und runter bewegt. Nach US Börseneröffnung hätte der DAX-Future seine Gemütlichkeit verloren und sei in einer Spanne von 56 Punkten heftig und hektisch hin und her gependelt. Dabei wäre der DAX-Future innerhalb der Spanne des Vortages geblieben; also ein "inside-day". Damit würden die Extreme des Dienstags, das Hoch bei 5.813 und das Tief bei 5.729,50 interessant. Ein Bruch eines der Vortagesextreme dürfte für guten Schub in Bruchrichtung sorgen, so Süßenguth.
Das große Bullenziel ca. 5.880, das 61,8 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung von März 2000 bis März 2003, sei zwar heute etwas in die Ferne gerückt, wäre aber immer noch in unmittelbarer "Schlagweite" des aktuellen Marktgeschehens. Nur ein Unterschreiten von 5.695 per Schlusskurs könne die Bären wieder etwas ermutigen, mit erstem Ziel 5.610 zu 5.600.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.750, bei 5.730, bei 5.695 und bei 5.670 und Widerstand bei 5.790, bei 5.805, bei 5.815 sowie bei 5.835.
16.02.2006 15:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Steigende Kurse verzeichnete der Nasdaq 100 zwar am Mittwoche, allerdings reichte es nur zu leichten Terraingewinnen für die Bullen. Mit einem Tageshoch bei 1.676 Punkten blieben wichtige Widerstände nach wie vor ungetestet, allerdings wurden erste untergeordnete Linien überwunden. Dies auch per Schlusskurs, der bei 1.673 verzeichnet wurde. Zum Aufschwung beigetragen haben auch Äußerungen seitens des neuen FED-Chefs Ben Bernanke. Wie nachhaltig die Gewinne sind, muss sich nun zeigen. Die Futures zeigen jedenfalls eine freundliche Tendenz.
16.02.2006, 11:55 Uhr
US Indices, freundlicher Handelsstart
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Nachbörslich veröffentlichte positive Quartalszahlen von Applied Materials und Hewlett-Packard sorgten nach Angaben der Marktbeobachter, dass die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures zuletzt erneut in leicht positivem Terrain notiert hätten. Dementsprechend gehen diese auch für heute von einem gut behaupteten Beginn an der Wall Street aus.
Heute würden um 14:30 Uhr in den USA die Baubeginne und Fertigstellungen, sowie die Importpreise und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Nach der Rede von Fed Chef Bernake um 16:00 Uhr folge um 18:00 Uhr der Philly Fed Index.
16.02.2006, 11:38 Uhr
Nasdaq's mit Doppelböden
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Entwicklungen und die Aussichten des Nasdaq 100 und des Nasdaq Comp..
Aus Sicht der klassischen Formationslehre, könnten sich aktuell in den Kursverläufen beider Nasdaqs, innerhalb ihrer gültigen Abwärtstrends, so genannte Doppelböden ausbilden. Obwohl systematisch nicht bewertbar, so gälten diese komplexen Kursformationen dennoch als diskretionäre Kaufsignale mit einer akzeptablen Trefferquote. Interessant in beiden Indizes sei, dass eine Vollendung der Doppelböden und damit das Auslösen des eigentlichen Kaufsignals, mit dem Bruch der oberen Trendbegrenzungslinie des noch gültigen Abwärtstrends auf Tagesbasis einhergehen würde.
Im Nasdaq 100 gelte der mögliche Doppelboden als vollendet, wenn der Widerstand, die Nackenlinie bei 1.681 übersprungen werde. Das sich ableitende Kursziel falle mit dem nächst höher liegenden Widerstand im Bereich um 1.710 zu 1.720 zusammen.
Im Nasdaq Comp. definiere sich die Vollendung der potenziellen Umkehrformation mit Überspringen der 2.284. Das zu erwartende analytische Kursziel wäre in jenem Falle der Widerstand um 2.310, so der Trading-Stratege weiter.
http://www.derivatecheck.de/charts/1200000/20060216_1207291_1.gif
17.02.2006, 08:17 Uhr
DAX-Future, Widerstand bestätigt
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe mit einer Lücke von 20 Punkten höher eröffnet und sei in der ersten Handelsminute bis auf einen Punkt unter das neue Jahreshoch 5.813 vom Dienstag gestiegen. Danach wäre die Lücke schnell geschlossen worden und der DAX-Future insgesamt 44 Punkte im frühen Geschäft zurückgefallen, hätte aber wieder nahe am Tageshoch geschlossen.
Damit sei der Widerstand 5.813 bestätigt worden. Das große Bullenziel ca. 5.870, das 61,8 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung von März 2000 bis März 2003, wäre wieder etwas näher gerückt und wieder in unmittelbarer "Schlagweite" des aktuellen Marktgeschehens. Ein Überschreiten von 5.813 öffne den Bullen das Tor bis ca. 5.870. Ein Unterschreiten von 5.695 per Schlusskurs würde die Bären wieder leicht ermutigen, so Süßenguth, mit erstem Ziel ca. 5.610 zu 5.600.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.790, bei 5.770, bei 5.750, bei 5.730 und bei 5.695 und Widerstand bei 5.815, bei 5.835 sowie bei 5.860.
Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Gestern legte der DAX erneut zu, um knapp 0,4% auf ein neues Mehrjahreshoch ging es nach oben. Dabei gilt das Short-Setup, ausgehend von der Bearish-Engulfing-Kerze vom Donnerstag vorletzter Woche, zunächst klar als neutralisiert, da das High der bearishen Signalkerze von 5761 nun endlich vergleichsweise nachhaltig überwunden werden konnte.
Prozyklische Anleger können nun wieder erwägen, auf eine Trendfortsetzung zu spekulieren, falls die psychologisch wichtige 5800er-Marke überwunden werden kann.
Entsprechend können prozyklische Anleger bei Notizen über 5800 die restriktiv abgesicherte Einnahme neuer bzw. die trendkonforme Erweiterung bestehender Long-Positionen in Richtung des langfristig vorherrschenden Aufwärtstrends erwägen.
Im antizyklischen Long-Approach können kurzfristig agierende Trader ein Zurückkommen des DAX in Richtung der Gap-Support-Zonen um 5675/5695 und 5549/5585 zum spekulativen, restriktiv abgesicherten Long-Einstieg nutzen.
Als sinnvoller Stop-Loss für bestehende Long-Positionen kommen lang-/mittelfristig die 5290er-Marke bzw. kurzfristig der 5549er-Gap-Support sowie der 5675er-Gap-Support in Betracht. Mittelfristige Unterstützung sollte im Falle einer erneuten Korrektur die ausgeprägte Supportzone zwischen 5540/5590 bieten.
http://mdb.instock.de/files/8656.jpg
[17.02.2006 08:25:55]
17.02.2006 08:43
Dax - Vorbörslicher Bericht
Die deutschen Standardwerte werden heute voraussichtlich knapp behauptet in den Handel starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Vorgaben für den heutigen Handelstag sind gemischt. Die US-Börsen konnten gestern im späten Handel zwar kräftig zulegen, die Tokioter Börse hat am Freitag jedoch deutlich nachgegeben. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.782 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.789,25 Punkten (L-Dax: 5.790,45).
Der Euro bleibt weiterhin unter der Marke von 1,19 US-Dollar. Neue Impulse werden am Nachmittag mit den neuesten US-Konjunkturdaten erwartet. Die Europäische Gemeinschaftswährung notiert derzeit bei 1,1878 US-Dollar. Am Donnerstag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1858 US-Dollar festgesetzt.
Nach dem Kursrutsch der vergangenen Tage hat sich der Ölpreis wieder leicht erholt. Derzeit kostet der März-Kontrakt für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 58,95 US-Dollar. Das sind 49 Cent mehr als zum Handelsschluss an der Rohstoffbörse Nymex am Donnerstag.
17.02.2006 08:47
DAX: Die aktuelle Lage vor Handelsbeginn
Das charttechnische Bild des DAX hat sich am Donnerstag kaum verändert. Weiter ging die minimale Klettertour am oberen Bollinger Band. Der Index legte mit einem Intradayhoch bei 5.796 Punkte rund 6 Zähler auf das vorherige Verlaufshoch drauf. Deutlicher fiel das Plus auf Schlusskursbasis mit 25 Punkten auf. Das Intradaytief lag mit 5.757 Punkten oberhalb der kurzfristig wichtigen Supports. Nach einem freundlichen US-Börsenschluss tendieren die DAX-Indikationen am Freitagmorgen behauptet.
17.02.2006, 12:24 Uhr
Dow Jones steigt trotz trüber Technik
Lang & Schwarz
Die US Aktienmärkte hätten gestern ihre Kursgewinne bis Handelsende stetig ausgebaut, so berichten die Experten bei Lang & Schwarz.
Die Aktie von Dell sei nach Vorlage von Zahlen über den Markterwartungen nachbörslich um 2,25 % auf 32,68 US-Dollar gestiegen. Auch Hewlett-Packard habe nach Vorlage positiver Zahlen um 7,42 % auf 34,02 US-Dollar zulegen können. Die Aktie von Merck & Co. gewann den Analysten zufolge 1,96 % auf 35,98 US-Dollar. General Motors sei um 1,36 % auf 22,28 US-Dollar gestiegen. Nach Informationen der Experten bei Lang & Schwarz will ein Konsortium unter der Führung von Cerberus Capital Management und einer Sparte der Citigroup einen mehrheitlichen Anteil an der Tochter GMAC erwerben. Honeywell habe um 1,81 % auf 41,58 US-Dollar zugelegt. Das Papier von Alcoa sei um 1,68 % auf 30,73, das von Expedia nach Veröffentlichung enttäuschender Zahlen gar um 18,27 % auf 19,82 US-Dollar gefallen. Halliburton sei um 3,83 % auf 71,24 US-Dollar angezogen. Der US Ölfeldausrüster wolle seine Quartalsdividende um 20 % auf 0,15 US-Dollar je Aktie anheben.
Nach Einschätzung der Handelsexperten bei Lang & Schwarz trüben sich die Signale seitens der Markttechnik auf Stundenbasis im Dow Jones ein. Signifikante Verkaufssignale lägen zur Zeit noch nicht vor. Die positive Tendenz in Richtung der Widerstandslinie bei etwa 11.201 Punkten sollte sich nach deren Ansicht fortsetzen.
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17.02.2006, 11:53 Uhr
US Indices, zurückgehende Tendenz?
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die nachbörslich gehandelten Aktienindexfutures hätten zuletzt in negativem Terrain gehandelt. Negativ habe sich das nach der Börsenschlussglocke veröffentlichte Quartalsergebnis des Computerherstellers Dell Inc. ausgewirkt. Weitestgehend im Rahmen der Analystenerwartungen verlor dieser Titel im außerbörslichen Handel nach Angaben der Marktbeobachter 0,8 % seines amtlichen Börsenschlusskurses. Um 11 % gestiegen sei hingegen der Grafikchipcomputerhersteller Nvidia, der mit einem guten Quartalsergebnis überrascht hätte. Die Markttechnik befindet sich nach Einschätzung der Analysten bei der HSH Nordbank dennoch eher am oberen Ende des neutralen Bereichs, so dass diese eher leichte Kursverluste als -gewinne für wahrscheinlich halten.
Um 14:30 Uhr würden heute in den USA die Erzeugerpreise und um 15:45 Uhr das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan veröffentlicht.
17.02.2006 15:11
US-Markt ohne klaren Trend erwartet
Rund 20 Minuten vor Beginn des Handels in New York weisen die Futures auf die Wahrscheinlichkeit schwächerer bzw ausgeglichener Eröffnungsverläufe beim Dow Jones und an der NASDAQ hin. Der NASDAQ-Future gibt um 0,2 Prozent auf 1.693 Punkte nach. Der S&P-Future notiert unverändert bei 1.291,25 Punkte.
Händler halten es für möglich, dass die Indizes nach deren jüngsten positiven Notierungen zunächst von leichten Gewinnmitnahmen belastet werden. Neben einem Wiedererstarken des Ölpreises, der März Futurekontrakt für US-Leichtöl legt zur Zeit um 1,9 Prozent auf 59,55 Dollar je Barrels zu, ist der verhaltene Ausblick des weltgrößten Computerherstellers Dell als Belastungsfaktor in Betracht zu ziehen. So profitierte die Wall Street in den vergangenen Tagen mit ihrem Sprung über die Marke von 11.000 Punkten unter anderem von einem Fall des Ölpreises unter die Marke von 60 Dollar. Hinsichtlich des um 15:45 Uhr erwarteten Konsumklima-Index der Universität Michigan für Februar gehen die Experten von einem Anstieg von 91,2 auf 92 Punkte aus. Unter den Konjunkturdaten dürfte der Fokus auf die Erzeugerpreise gerichtet sein. Jener Indikator für die Inflation sollte mit der Fähigkeit zur Marktbeeinflussung ausgestattet sein. Ebenso besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Verbrauchervertrauen im Fall eines größeren Abweichens von den Erwartungen mit Ausschlägen an den Indizes verbunden ist.
Dell verdiente im vierten Quartal 43 Cents je Aktie bei einem Umsatz von 15,18 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Analysten lagen bei einem Gewinn von 41 cents und einem Erlös von 14,8 Milliarden Dollar. Im laufenden Quartal rechnet Dell mit einem Gewinn zwischen 39 und 41 Cents und einen Umsatz zwischen 14,2-14,6 Milliarden Dollar, was unter den Analystenschätzungen eines Gewinn von 42 cents und eines Erlöses von 14,72 Milliarden Dollar liegt. Dell geben vorbörslich um 2,6 Prozent auf 31,10 Dollar nach.
17.02.2006 15:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Gleich zwei Schritte vorwärts machte der Nasdaq 100 am Donnerstag mit dem Anstieg, der per Schlusskurs auf 1.688 Punkten endete. Bei den Umsätzen tat sich zwar nichts auffälliges, dennoch verzeichnet die Chartlage eine erste klare Verbesserung aus bullisher Sicht. Mit einem Tagestief bei knapp 1.673 Punkten blieben die Bären in den Höhlen. Daran ändert auch die nur knapp behauptete Tendenz der Nasdaq-Futures nichts, die sich am Freitag vor Handelsbeginn zeigt.
17.02.2006 14:55
MDAX: Massiver DAX Vorläufer mit Potenzial
MDAX: 8.223,67 Punkte - Aktueller Wochenchart (log) (1 Kerze = 1 Woche) + Aktueller Monatschart (log) (1 Kerze = 1 Monat)
Diagnose/ Prognose: Der MDAX befindet sich in einer neuen langfristigen Aufwärtsbewegung. Interessant dabei ist, dass der MDAX als DAX Vorläufer zu werten ist, denn in einer beispielosen Rallye ist der MDAX längst über das im Chart markiert mittelfristige Zwischenhoch aus dem Jahr 2000 bei 5.079,88 hinweggezogen. Das MDAX Level 5.080 entspricht dem DAX Level 8.136. Die aktuelle MDAX Chartanalye im Wochenchart bringt zum Vorschein, dass der Index momentan eine weitere 10=% Preisalernation erreicht hat und zwar bei 8.243. Zugleich wurde naturgemäßg die obere Trendkanalkante erreicht. Ähnlich wie im Oktober 2005 kann eine baldige kurzfristige MDAX Korrektur bevorstehen, muss sie aber nicht zwingend. Im Fall einer Korrektur, die durchaus verdient wäre, ist mit einem Rücksetzer bis etwa 7.595 zu rechnen. Anschließend ist eine Fortsetzund der mittelfristigen Rallye bis 9300 realistisch. Bedingung: Der Aufwärtstrend bei etwa 7.595 hält stand. Davon ist aus jetziger Sicht auszugehen. Wirklich bärisch wäre erst ein Rücksetzer unter etwa 7.200 zu werten.
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/0217mdaxw1.gif
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&lSyms=MDAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=MDAX.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=5y&type=candle&ind0=VOLUME&¤cy=&lSyms=MDAX.ETR&lColors=0x000000&sSym=MDAX.ETR&hcmask=
19.02.2006 10:08
WOCHENAUSBLICK: Weiteres Aufwärtspotenzial bei DAX - Annähern an 6.000 Punkte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei deutschen Aktien sehen Experten mehrerer Banken in der kommenden Woche weiteres Aufwärtspotenzial. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten, in der vergangenen Woche hat sich das Börsenbarometer Schritt für Schritt um gut 100 Punkte auf ein neues Viereinhalbjahreshoch herauf gearbeitet. Gleich neun DAX-Unternehmen, darunter Schering, Deutsche Börse, Henkel, MAN und BASF sowie mehrere Nebenwerte dürften den Aktienmarkt bei Laune halten. Zudem wird am Donnerstag der ifo-Geschäftsklima-Index erwartet.
SOLIDE STEIGERUNGEN BEIM DAX
"Die Aktien sind in Rekordlaune", sagte Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. Weder Vogelgrippe noch die vom neuen US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen belasteten. Der rückläufige Ölpreis stütze zusätzlich. Zwar sei auf dem hohen Kursniveau eine Verschnaufpause möglich, für die kommende Woche erwartet Schallenberger dies aber nicht. Stattdessen sei das Erreichen von 6.000 Punkten nicht auszuschließen. "Im Februar sehen wir die Marke sicher noch", sagt der Experte.
Etwas vorsichtiger ist Aktienhändler Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers eingestellt. Zwar treibe insbesondere das Interesse ausländischer Anleger an deutschen Papieren den DAX weiter nach oben, doch: "Wir haben keine Euphorie, sondern ein solides, vorsichtiges Wachstum". Einen DAX über 6.000 Punkten kann sich Helmer bis zur Jahresmitte vorstellen. Die Landesbank Rheinland-Pfalz gibt sich dagegen zuversichtlicher: Zwar hat der DAX beim Anstieg an Tempo nachgelassen, die jüngste Schwäche des Ölpreises könnte aber länger anhalten und weiter stützend wirken.
GLEICH NEUN DAX-UNTERNEHMEN MIT ZAHLEN
Die neue Bilanzwoche startet am Montag mit dem Zahlenwerk von Schering <SCH.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs). Bei dem Berliner Pharmakonzern steht neben einem erwarteten Gewinn- und Umsatzplus für 2005 vor allem der Ausblick für die Produkte Betaferon und Yasmin im Fokus. Nach den jüngsten Rückschlägen bei der Zulassung wichtiger Hoffnungsträger erhoffen sich die Investoren Aussagen über die Entwicklung der operativen Marge und der zukünftigen Wachstumstreiber.
Zahlen der Deutschen Börse <DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), MAN<MAN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und ProSiebenSat.1 <PSM.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stehen am Dienstag auf dem Programm. Bei dem Börsenbetreiber wird eine Rekordbilanz erwartet. Außerdem stehen der erste Auftritt des seit November amtierenden Chefs Reto Francioni vor Analysten sowie Aussagen zur Konsolidierung der Börsenbetreiber im Mittelpunkt.
Bei ProSieben dürfte der Blick auf das Zahlenwerk nach der überraschenden Bekanntgabe von Eckdaten am 8. Februar in den Hintergrund rücken. Nach kräftigen Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis dürften sich die Investoren nun auf den Ausblick von Deutschlands größtem TV-Konzern fokussieren. Auch mögliche Verhandlungen mit dem Bundesligarechte-Inhaber Arena über Unterlizenzen könnten ein Thema sein. Der Verkauf der Sende-Kette dürfte nach der Ankündigung Haim Sabans, an seinen Beteiligungen vorerst festzuhalten, erst einmal vom Tisch sein.
Mittwoch geben mit BASF<BAS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), Fresenius Medical Care<FME.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), Fresenius <FRE3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), Linde<LIN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und HeidelbergCement<HEI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) insgesamt fünf Unternehmen aus DAX oder MDAX <MDAX.ETR> Einblick in ihre Bücher. Am Donnerstag folgen Continental<CON.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und RWE<RWE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs)./sc/sk
--- Von Nadine Schwede, dpa-AFX ---
ISIN DE0007500001 DE0005773303 DE0008032004 DE0006569908
AXC0002 2006-02-19/10:05
Dow-Analyse vom 19.02.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
Mit einem Plus von 196,3 Punkten (1,8 Prozent) gelang dem Dow in der vergangenen Woche ein technisch bedeutsamer Ausbruch.
Das mittelfristige Schaubild zeigt, dass mit dem Anstieg über den Bereich um 11.000 Punkte der Widerstand überwunden wurde, der sich aus den Hochs von 2005 ableitet. Damit ist der Weg nach oben frei.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Auf Tagesbasis unterstützt der Chart diese bullishe Einschätzung. Die nächsten Unterstützungen finden sich bei ~11.050 Punkten (Januar-Hoch) und um 10.960 Zähler (eingezeichnete Chartmarke). Der MACD zeigt noch keine Ermüdungserscheinungen; der überkauften Lage beim Stochastik kommt angesichts der nach oben verlassenen Handelsspanne geringere Bedeutung zu. Der Stochastik neigt in Trendmärkten zu Fehlsignalen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%206%20Monatex.gif
Nasdaq Composite-Analyse vom 19.02.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
In der Vorwoche bot der compx keine Überraschungen. Die Notierung blieb weiterhin innerhalb der Handelsspanne und legte dabei im Wochenvergleich um 20 Punkte bzw. 0,9 Prozent zu.
Auf mittel- bis längerfristige Sicht ergeben sich damit keine neuen Impulse. Im oberen Schaubild bleibt der Index unterhalb des Widerstands gefangen, der sich vom Zwischenhoch des Jahres 2001 herleiten lässt. Und im Chart auf Wochenbasis bleibt nach wie vor die seit Ende November gültige Handelsspanne zwischen 2200 und 2333 Zählern das Maß der Dinge. Erst ein Ausbruch aus diesem Bereich dürfte wieder für dynamischere Kursverläufe sorgen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/commx.gif
Im unteren Schaubild scheiterte der compx zuletzt an einem sehr kurzfristigen, seit Januar bestehenden Abwärtstrend, zugleich kletterte der Stochastik in den überkauften Bereich. Dies lässt für die kommende Woche eher wieder bröckelnde Notierungen erwarten, auch wenn der (in trendlosen Märkten allerdings wenig aussagekräftige) MACD gerade erst seine Signallinie nach oben schnitt.
Ein Ende der monatelangen Seitwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht. Nur wenn die Technologiewerte in der kommenden Woche spürbar zulegen und ein neues Jahreshoch markieren, sind weitere Kursgewinne greifbar. Bis dahin sollte ein Test des Supports bei 2200/20 Zählern aber nicht überraschen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
DAX-Analyse vom 19.02.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
Die Aufwärtsbewegung beim DAX setzte sich in der vergangenen Woche fort, die Notierung knackte auch das vorherige Hoch bei 5760 Zählern. Insgesamt verbuchte der Index ein Wochenplus von 94 Punkten bzw. 1,6 Prozent.
Mit dem neuen Vierjahreshoch stehen die Börsenampeln mittelfristig wieder auf grün. Die kurze Konsolidierung der beiden Wochen zuvor ist jetzt beendet, auf Sicht der kommenden Woche ist der Weg nach oben frei. Die nächsten Kursziele liegen jetzt bei der runden Marke von 6000 Punkten und dem markanten Hoch des Jahres 1998 bei gut 6200 Zählern.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Beim Blick auf das untere, kurzfristige Schaubild sticht jedoch ins Auge, dass der DAX nach dem Sprung über 5760 jegliche Dynamik vermissen liess. Dies sollte zur Vorsicht mahnen, auch wenn die positive charttechnische Einschätzung deshalb noch nicht ins Wanken gerät. Das obere Bollinger Band verläuft derzeit bei 5933 Zählern und lässt der Notierung noch ausreichend Platz nach oben, zuletzt touchierte der DAX dieses Band unmittelbar vor Konsolidierungsbeginn Anfang Februar.
Mit dem Anstieg über 5760 Punkte und den anschliessenden Kursgewinnen hat sich das Bild beim DAX verbessert, eine Topbildung ist damit vorerst vom Tisch. Insofern sind jetzt weiter kletternde Kurse zu erwarten, das erste Kursziel für die kommenden Wochen lautet 6000 Zähler. Erstes Warnzeichen ware dagegen ein Rückfall unter die nun als Unterstützung wirkende Marke von 5760 Punkten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxdailyx.gif
20.02.2006 08:31
Dax vorbörslich unverändert
Anbei die aktuelle vorbörsliche Kursliste der 30 DAX Titel. Der DAX wird vorbörslich bei 5792 Punkten und fast exakt auf dem Schlusskurs vom Freitag getaxt.
http://img.godmode-trader.de/charts/28/2005/abc3210.gif
20.02.2006 14:19
Eurostoxx50: Rallye noch nicht in Gefahr
Eurostoxx50: 3.758,32 Punkte
Aktueller Tageschart (log) seit 18.10.2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurz-Kommentierung: Der Eurostoxx50 Index befindet sich in einer intakten kurzfristigen Aufwärtsbewegung. Am 08.02.2006 konnte sich der Index an einer wichtigen Kreuzunterstützung bei 3.638 stabilisieren und nachhaltig nach oben absetzen. Weitere Zugewinne wurden wahrscheinlich. Das 1. Ziel bei 3.745 hat der Index erreicht und inzwischen überschritten. Weiteres Potenzial kann in den nächsten Tagen ausgeschöpft werden bis 3.868, wenn es nicht vorzeitig zum Trendbruch bei ~3.725 kommt. In diesem Fall wäre nämlich ein Rücksetzer bis 3.691 bzw. 3.631 einzukalkulieren
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/0220stxxd1.gif
20.02.2006, 13:18 Uhr
Dow Jones im 5-Tagesausblick
SEB
Das technische Umfeld des Dow Jones (DJ) hat sich verbessert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen nunmehr positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum verlaufen nach Angaben der Marktbeobachter aufwärts. Diese hätten die Nullachse nach oben geschnitten und bescheinigten akrtuell einen stetig zunehmenden Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik. Nur noch leicht positive Impulse kämen von den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren. Zwar seien RSI und Stochastiks noch aufwärts gerichtet, jedoch schwäch sich die Aufwärtsbewegungsdynamik in den Überkauftbereichen allmählich ab. Die Volatilität liege bei 90,94 (89,66) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 0,82 (0,82) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage erwarten die Analysten aufgrund der positiven Trendimpulse einen freundlich tendierenden Dow Jones. Damit dürfte sich das stetig verbessernde Trendumfeld einen Überkauftszenario wirksam entgegenstellen können. Der Ausbruch aus der monatelangen Seitwärts-Range zwischen 10.705 und 10.962 Zählern ist nach Ansicht des Experten als starkes Kaufsignal zu werten. Außerdem wäre das bis dato gültige Jahreshoch vom 11. Januar übertroffen worden und im Tageschart lägen derzeit für den Dow Jones keine weiteren Widerstände mehr vor.
Im Wochenchart treffe der Index bei 11.418 Punkten auf den nächsten Widerstand. Da diese Marke nach Angaben der Analysten in den letzten Jahren nicht mehr erreicht werden konnte, sei ihre Bedeutung ungewiss. Weitere Widerstände gebe es aber auch im Wochenchart nicht mehr. Mit dem zunehmenden Überkauftszenario werde aber auch eine Gegenbewegung immer wahrscheinlicher, so die Strategen bei der SEB. Insofern könnte sich die Marke bei 11.418 Zählern als Widerstand bestätigen und eine Pullback-Reaktion auf das Ausbruchsniveau bei 10.962 stellen erfolgen. Ein erfolgreicher Test diese Marke, die nun gemäß dem Phänomen der Umkehrung als starke Unterstützung fungiere, würde das positive Grundszenario noch zusätzlich festigen.
Beim Dow Jones kann nach Meinung der Handelsexperten jetzt von der Ausbildung eines Aufwärtstrends ausgegangen werden, der diesmal nicht nur von der Markt- sondern auch der Charttechnik untermauert werden könnte. Die untere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends verlaufe bei aktuell 10.809 Punkten. Die nach oben abdrehenden gleitenden Durchschnittslinien (38-Tage, 100-Tage, 200-Tage) unterstützten gegenwärtig das Aufwärtstrendszenario.
21.02.2006, 08:05 Uhr
DAX, Gewinnmitnahmen stehen bevor
DZ BANK
Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.
Ohne den US amerikanischen Handel habe der DAX gestern eine Ruhephase durchlaufen, die weder von Impulsen auf der Ober- noch Gewinnmitnahmen auf der Unterseite gekennzeichnet gewesen sei. Damit befinde sich der deutsche Blue Chip-Index weiterhin in der unbefriedigenden "Pattsituation" der letzten Handelstage. Klammere man die Freitagskerze einmal aus, so lasse sich beinahe von der fünften "Doji"-Kerze (Eröffnungs- und Schlusskurs auf annähernd gleichem Niveau) in Folge sprechen, mit dem Unterschied, dass gestern dabei kein neues Bewegungshoch markiert worden wäre.
Insgesamt verlaufen alle wesentlichen Trends aufwärts gerichtet, so die Trading-Analysten weiter, doch weist die Bewegung der letzten Handelstage Züge einer technischen Verausgabung auf. Im Tageschart werde zunehmend ein "aufwärts gerichteter Keil" erkennbar, der auf bevorstehende Gewinnmitnahmen hindeute. Der "Projection Oscillator" habe bereits vor Erreichen der "überkauften" Zone nach unten gedreht, nicht unbedingt ein Zeichen technischer Stärke. Ob das Trading-Kursziel um 5.860/65 Punkte, die 161,8 %-Fibonacci-Projektion der "Flaggenformation" von Anfang Februar sowie das 61,8 %-Retracement der gesamten Abwärtsbewegung von 2000 bis 2003, noch in der laufenden Bewegung erreicht werde, würde demnach von der Verteidigung kurzfristiger charttechnischer Unterstützungsmarken abhängen.
Insbesondere bei einem Abrutschen unter das gestrige Tagestief bei 5.767 Punkten, dem letzten Intraday-Reaktionstief, sollten diesbezüglich durchaus Zweifel angebracht sein, so die Strategen weiter. In diesem Fall dürften nach Ansicht der technischen Experten zunächst Gewinnmitnahmen bis zum 38,2 %-Retracement des letzten aufwärts gerichteten tertiären Teilimpulses vom 8. Februar bei 5.630 Punkten einsetzen.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060221_1210314_1.gif
23.02.2006, 08:11 Uhr
DAX-Future, das Aufwärtsziel
thomas-grill.de
thomas-grill.de berichtet von den erwarteten Tendenzen, wichtigen Marken und beurteilt die aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future könne seinen P&F Aufwärtstrend trotz überkaufter Marktlage weiter stabil halten. Das nächste wahrscheinliche Aufwärtsziel liege nun bei 5.900 Punkten. Kurzfristig sei der Index bei 5.850 Punkten unterstützt. Ein Schwächezeichen würde sich unter der unteren Trendkanallinie bei 5.820 Zählern ergeben, so thomas-grill.de.
23.02.2006 08:31
Dax - Vorbörslicher Bericht
Nachdem der Dax gestern bereits auf den höchsten Stand seit mehr als viereinhalb Jahren gestiegen ist, werden die deutschen Standardwerte heute voraussichtlich erneut zulegen. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Vorgaben aus dem Ausland sind gut - sowohl die Wall Street als auch die Tokioter Börse konnte den Handel mit einem deutlichen Plus beenden. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.882 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.862,06 Punkten (L-Dax: 5.861,62).
Am Donnerstagmorgen ist der Euro wieder knapp über der Marke von 1,19 US-Dollar gestiegen. Vor der Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex um 10 Uhr notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1912 US-Dollar. Am Mittwoch hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1875 US-Dollar festgesetzt.
Der Ölpreis ist im asiatischen Handel leicht gesunken. Derzeit kostet der April-Kontrakt für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 60,67 US-Dollar. Das sind 34 Cent weniger als zum Handelsschluss an der Rohstoffbörse Nymex.
23.02.2006, 08:50 Uhr
DAX, Fortsetzung des Trends
Baader Bank
Die Marktexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG schauen auf die Ausgangslage und die Entwicklungen des DAX.
Der DAX habe es nicht in Erwägung gezogen den möglichen Umkehr-Dji vom Vortag zu bestätigen. Er hätte noch nicht einmal das Tief des Vortages, geschweige denn die Unterstützungslinie bei 5.761 erreicht. Im Gegenteil, der DAX habe sich nach sechs Tagen jeweils mit einem Schlusskurs auf Höhe des Eröffnungskurses für die Fortsetzung des Trends entschieden. Diese sei dementsprechend dynamisch ausgefallen und der Index habe knapp oberhalb der oberen Trendlinie auf neuem Jahreshoch geschlossen.
Nach sechs Konsolidierungstagen und dem gestrigen dynamischen Ausbruch sollte die Bewegung nach oben sich wieder verstärken, so die Trading-Analysten. Nach bestätigtem Überschreiten der 62 % Fibonacci Linie könne als nächstes Kursziel nunmehr die nächste 1.000er Zahl genannt werden. Unterstützung erhalte der Index bei 5.850.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060223_1212649_1.gif
Nebenwerte in Topform
Bei 8000 Punkten ging dem Dax im Jahr 2000 die Luft aus. Der MDax hat diese Hürde nachhaltig genommen. Und scheint auch 2006 besser zu laufen als sein großer Bruder
Die Marke ist vielen Börsianern in Erinnerung geblieben: 8136 Punkte markierten im März 2000 das Allzeithoch des Deutschen Aktienindex (Dax). Während das deutsche Börsenbarometer nur mühsam der 6000er-Marke entgegenstrebt, setzt sich eine Klasse tiefer die wahre Börsen-Erfolgsstory der vergangenen Jahre fort. Der MDax, Börsenindex für 50 Unternehmen mittlerer Größe, ist längst dort, wo der Dax wieder hin möchte: Oberhalb der Marke von 8000 Punkten. In den vergangenen fünf Jahren hat der MDax seinen großen Bruder in der Rendite stets hinter sich gelassen. Der Trend scheint sich fortzusetzen: Nach den ersten zwei Monaten dieses Jahres liegt der Dax erneut im Hintertreffen.
Viele Experten sind über diese Entwicklung bereits seit längerem verblüfft. "Historisch gesehen hat es eine so lange Phase besserer Performance von Nebenwerten gegenüber Standardaktien sehr selten gegeben", sagt Martin Wirth, Vorstand bei der Fondsgesellschaft FPM. Galten Aktien wie Salzgitter, die Norddeutsche Affinerie, Krones, Rheinmetall oder Kali und Salz in der Euphorie um Technologie-, Medien- und Telekom-Aktien als Langweiler des Aktienmarkts, so verzeichnen sie im Fünfjahresvergleich Kursgewinne von bis zu 500 Prozent. Puma, vom Sportartikler zum Lifestyle-Anbieter mutiert, legte gar um mehr als 1800 Prozent zu.
Der Image-Wandel im M- wie auch im S-Dax, dem Nebenwerte-Segment der Deutschen Börse, führte den Aktien aus der zweiten Reihe zahlreiche Interessenten zu. "Die Neuordnung der Aktienindizes durch die Deutsche Börse im Frühjahr 2003 hat dieses Investoren-Interesse verstärkt", sagt Uwe Streich, Aktienstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Waren mittel- und geringkapitalisierte Aktien Anfang des Jahrtausends tatsächlich noch spottbillig, so trieb die hohe Nachfrage die Bewertungskennziffern bei den Nebenwerten langsam aber sicher in die Höhe. "Mittlerweile liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2006 im MDax bei fast 17, während der Dax lediglich auf 14 kommt", sagt Stratege Streich.
Mit der KGV abgekürzten Maßzahl läßt sich ermitteln, wie teuer eine Aktie im Verhältnis zum Ertrag ist. Historisch betrachtet waren Nebenwerte meist günstiger als die Großkonzerne. Mit gutem Grund: Da die Papiere kleinerer Unternehmen nicht so rege gehandelt werden wie Aktien aus dem Dax, ist es für institutionelle Investoren schwieriger, größere Pakete davon zu verkaufen, ohne selbst den Kurs zu beeinflussen. "Dieses Risiko lassen sich Anleger in der Regel über einen Bewertungsabschlag bezahlen", sagt Streich.
Wie groß die Risikobereitschaft der Investoren derzeit ist, zeigt die niedrige erwartete Schwankungsbreite im Dax, abzulesen am Volatilitäts-Index V-Dax, der schon seit einem Jahr zwischen elf und 18 schwankt. Ein niedriger V-Dax indiziert eine gewisse Sorglosigkeit der Anleger. "Nimmt die Risikobereitschaft der Anleger wieder ab, so müßten Nebenwerte als erstes unter Druck geraten, weil sich die Verhältnisse dann zurechtrücken", sagt Anko Beldsnijder, Fondsmanager bei MainFirst.
Wie das aussehen könnte, zeigte sich bereits im Oktober 2005. Binnen Wochen mußte der MDax empfindliche Verluste hinnehmen, die rational kaum nachvollziehbar waren. Bei etwa 6500 Punkten fing sich der Index wieder und setzte seine Entwicklung fort.
Und so lange der positive Trend intakt ist, locken M- und S-Dax mit ihren Erfolgsstorys immer weitere Anleger an. "Es herrscht ganz einfach Anlagenotstand an den Märkten", sagt FPM-Vorstand Wirth. "Zur Anlage in Aktien gibt es nur bescheidene Alternativen." Auch Fondsmanager, die eigentlich eher auf Standardwerte spezialisiert sind, wildern mittlerweile im Revier der kleineren Werte, um ihren Portfolios zusätzliche Rendite-Kicks zu verpassen. "Wenn die aus irgendeinem Grund alle auf einmal zum Ausgang rennen, darf man gespannt sein, was passiert", sagt ein Frankfurter Fondsmanager. Er beobachte in seinem Umfeld schon länger den Trend zu den Schwergewichten.
Möglicher Auslöser dafür könnte das drohende Abflachen des Gewinnwachstums europäischer Unternehmen sein. Auch darunter haben Nebenwerte immer stärker gelitten als die Aktien von Großkonzernen, die in solchen Phasen meist von ihrer geringeren Zyklizität profitieren. "Anders als vor drei Jahren ignorieren die Märkte aber auch andere potentielle Bedrohungen, wie sie aktuell etwa die Vogelgrippe oder der Atomkonflikt mit dem Iran darstellen", sagt Martin Wirth.
Mit der Rendite-Überlegenheit der Nebenwerte kann es aber auch ein ganz unspektakuläres Ende nehmen. "Die Verhältnisse können sich ohne großes Aufsehen umkehren", sagt LBBW-Analyst Streich. "Dann läuft einfach der Dax wieder besser als der MDax. Geht es weiter nach oben, muß das für die Nebenwerte also nicht einmal etwas Negatives bedeuten." Streich gibt allerdings angesichts der aktuellen Lage den Anlegern doch lieber ein Börsen-Bonmot als Ratschlag, das ernsthafteren Folgen vorbeugt: "An Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben." Michael Höfling
Artikel erschienen am 26. Februar 2006
26.02.2006 15:38
WOCHENAUSBLICK: Steigende Nervosität und Kursschwankungen an Börse erwartet
Der Aktienmarkt in Frankfurt wird in der neuen Börsenwoche Experten zufolge von kurzfristigen Kursschwankungen dominiert. "Das steigende Zinsniveau schürt die Nervosität am Markt", erklärt Marktstratege Günter Senftleben von der Bankgesellschaft Berlin. "Das Tempo hat sich bereits Ende der abgelaufenen Börsenwoche verlangsamt. Das ist ein Signal, dass Zinssorgen immer mehr in den Vordergrund rücken." Daher werde vor allem die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag das Interesse der Anleger auf sich ziehen.
Auch die Sorge vor einer Ausbreitung der Vogelgrippe in Westeuropa und der schwelende Nahostkonflikt sorgen einigen Marktexperten zufolge für Nervosität. Stratege Senftleben hält es indes für zu früh, von einer gravierenden Belastung durch die Vogelgrippe zu sprechen. Diese wäre erst bei einer "dramatische Ausweitung auf die Nutztierhaltung und bei einer Übertragung auf den Menschen" der Fall.
ROBUSTE VERFASSUNG
Insgesamt sehen Marktexperten die deutsche Börse immer noch in einer robusten Verfassung. "Das Geld drängt an den Markt; sowohl private als auch institutionelle Anleger nutzen jeden kleineren Rückschlag für einen Einstieg", sagte Marktstratege Berndt Fernow von der Landesbank Baden-Württemberg. Aber auch er schließt angesichts der bereits hohen Gewinne an der Frankfurter Börse Rückschläge nicht aus. Der deutsche Leitindex DAX hatte sich in der vergangenen Börsenwoche deutlich besser als die Konkurrenz in den USA oder Japan entwickelt und erstmals seit August 2001 wieder die Marke von 5.800 Punkten übersprungen. Jetzt sehen die Experten der Bankgesellschaft Berlin charttechnische Hindernisse.
"Mit Blick auf die kommende Woche deutet sich nur ein geringer Nachrichtenfluss von Unternehmensseite an, da die närrischen Tage für weitgehende Nachrichtenflaute in Deutschland sorgen", sagt Analyst Michael Köhler von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Erst am Donnerstag stehen neue Jahresabschlusszahlen auf der Agenda. Bei adidas <ADS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) dürfte allerdings weniger das Zahlenwerk als vielmehr die aktuelle Entwicklung bei Reebok <RBK.NYS> <REE.BER> im Vordergrund stehen, wie Köhler betont. Die Deutsche Telekom wird seiner Einschätzung nach "vergleichsweise unspektakuläre Ergebnisse" präsentieren. Und auch bei den Beiersdorf-Zahlen <BEI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sei die Spannung raus, nachdem die Eckdaten bereits am 9. Februar veröffentlicht wurden. Auf viel Beachtung wird dagegen die Neubewertung des offenen Immobilienfonds der Deutschen Bank <DBK.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), grundbesitz-invest, stoßen.
Die Degussa-Zahlen <DGX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (Freitag) dürften nach der Übernahme durch die RAG kaum noch Kursrelevanz besitzen, sagt LRP-Analyst Köhler. Auf der Konjunkturseite werden neben der EZB-Sitzung die Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex (Mittwoch) und das Verbrauchervertauen (Dienstag) von Interesse sein./mw/sc/hi
--- Von Madeleine Winkler, dpa-AFX ---
AXC0027 2006-02-26/15:35
Dow-Analyse vom 26.02.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
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Der Dow pendelte in der vergangenen Woche richtungslos im Bereich von 11.100 Punkten. Per Saldo blieb ein kleines Wochenminus von 53,5 Punkten (0,5 Prozent).
Mittelfristig bleibt unter technischen Gesichtspunkten der im mittleren Chart erkennbare Ausbruch über ~11.000 Punkte entscheidend.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Damit bleibt die Einschätzung auf Sicht der nächsten Wochen weiterhin positiv, auch wenn im Chart auf Tagesbasis die Indikatoren nach unten drehen. In Konsequenz sollten Anleger für die kommende Woche zunächst sinkende Kurse bis in den Bereich des Supports bei 10.960 Punkten einkalkulieren, bevor die Kurse wieder anziehen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%206%20Monatex.gif
Nasdaq Composite-Analyse vom 26.02.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Juli 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Auch in der vergangenen Woche setzte sich beim compx die Seitwärtsbewegung fort. Im Wochenvergleich legte der Index dabei um homöopathische 5 Pünktchen zu.
An der charttechnischen Einschätzung auf mittel- bis langfristige Sicht ergibt sich daraus, wie schon in den Wochen zuvor, keine Änderung. Für eine nachhaltige Bewegung bleibt der Ausbruch aus der Spanne zwischen 2200 und 2333 Zählern abzuwarten.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/commx.gif
Im unteren Schaubild folgt die Notierung noch immer dem seit Januar gültigen Abwärtstrend, kitzelte zuletzt aber erneut an dieser Trendlinie. Aber auch dies ändert die obige Einschätzung nicht, denn ein Ausbruch würde zunächst auch nur Potenzial bis zum Jahreshoch bei 2333 Punkten freisetzen. Die beiden dargestellten Indikatoren zollen der wochenlagen Seitwärtsbewegung Tribut und liefern keine verwertbare Aussage.
Insofern kann auch an dieser Stelle nur die Prognose der Vorwochen wiederholt werden: Anleger sollten ein Ende der Seitwärtsbewegung abwarten. Dafür ist ein möglichst dynamischer Ausbruch aus der Handelsspanne zwischen 2200 und 2333 Zählern nötig.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
27.02.2006 08:31
Dax - Vorbörslicher Bericht
Die deutschen Standardwerte werden voraussichtlich etwas fester in die neue Woche starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.887 Punkten gegenüber einem Xetra-Schlusskurs von 5.870,79 Punkten (L-Dax: 5.870,39).
Die anhaltenden Spekulationen über weitere Zinsschritte in den USA haben den Euro weiter unter Druck gesetzt. Derzeit notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1852 US-Dollar. Am Freitag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1896 US-Dollar festgesetzt.
Im asiatischen Handel ist der Ölpreis deutlich gesunken. Derzeit kostet der April-Kontrakt für ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI 62,14 US-Dollar. Das sind 77 Cent weniger als zum Handelsschluss an der Rohstoffbörse Nymex am Freitag.
27.02.2006, 08:05 Uhr
DAX, die aktuellen Tagesmuster
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.510 bis 5.455 als Minimumkorrektur, bei 5.323 als Normalkorrektur und bei 5.191 bis 5.137 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.688 bis 5.659 als Minimumkorrektur, bei 5.589 als Normalkorrektur und bei 5.518 bis 5.490 als Maximumkorrektur.
Die beiden letzten Tage der Vorwoche hätten keine konkrete Änderung der technischen Ausgangslage mit sich gebracht. Der Wochenchart des DAX zeige unverändert einen absolut intakten Aufwärtstrend, weiterhin in jeder Hinsicht bestätigt. Widerstände ließen sich aktuell nicht sinnvoll herleiten, somit sei der Markt nach oben hin praktisch frei. Auf der Unterseite wären die strategisch relevanten Unterstützungsniveaus in den Bereichen um 5.553 und 5.290 definiert worden.
Im Tageschart werde im Kursverlauf des DAX ebenfalls ein intakter Aufwärtstrend angezeigt, ebenfalls in jeder Hinsicht intakt, chart- wie markttechnisch. Naturgemäß könne man im Tageschart die aktuell relevanten Marken etwas enger fassen. Als orientativen Widerstand sei der unbestätigten Bereich um 5.884 zu definieren. Unterstützung wäre in den Bereichen um 5.760, 5.614 bis 55.98 und dann auch im Tageschart die 5.553 zu erwarten.
Im Tagesmuster vom Freitag im DAX-Future liege ein klassischer Doji vor, erneut ein temporär ausgeglichenes Angebots- /Nachfrageverhältnis. In Kombination mit der Donnerstagskerze liege ein inside Bar vor, dieses Kursmuster zeichne sich durch ein tieferes Hoch im Vergleich zum Vortageshoch und ein höheres Tief im Vergleich zum Vortagestief aus. In der Fachliteratur gern als potenzielles Verkaufssignal definiert, so der Trading-Stratege weiter, so zeigt es in der Praxis kaum diese ihm zugesprochene Wirkung. Statistisch liege die Trefferquote dieser Zweitageskombination als Verkaufssignal überaus niedrig mit unakzeptablem Risikoprofil.
In der Konsequenz liegen nach Angaben es technischen Experten weiterhin keine wirklich sinnvollen Indikationen vor, welche einen Richtungswechsel erwarten lassen.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060227_1214916_1.gif
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27.02.2006 14:50
Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Kaum verändert - Inspirierende Daten fehlen
Mangels inspirierender Unternehmens- oder Konjunkturdaten dürften die US-Börsen am Montag kaum verändert in den Handel starten. Am Freitag waren die amerikanischen Aktien uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Die japanische Börse beendete den ersten Handelstag der Woche am Morgen etwas fester. Die europäischen Börsen verzeichneten nach einem freundlichen Start am frühen Nachmittag leichte Kursverluste.
Der Future auf den S&P-500-Index <INX.IND> gewann gegen 14.30 Uhr 0,20 Punkte auf 1.293,20 Zähler. Am Freitag hatte der marktbreite Index 0,24 Prozent auf 1.293,30 Punkte zugelegt. Der Future auf den NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> <NDX.X.NQI> stieg um 2,50 Punkte auf 1.686,00 Zähler. Am Freitag hatte der Auswahlindex der NASDAQ 0,25 Prozent auf 1.676,50 Punkte zugelegt.
Ein Bericht des Anlegermagazins "Barron's" sorgte bereits im vorbörslichen Handel für deutliche Kursaufschläge bei Walt Disney <DIS.NYS> <WDP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs). Dem Bericht zufolge könnte Apple Computer <AAPL.NAS> <APC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) den Medienkonzern übernehmen. Disney-Papiere legten 1,14 Prozent auf 28,30 US-Dollar zu. Hintergrund sei, dass Apple-Chef Steve Jobs durch den Kauf des von ihm geleiteten Trickfilmstudios Pixar durch Disney mit sieben Prozent größter Aktionär des Medienkonzerns werde. Apple legten 0,83 Prozent auf 72,05 Dollar zu.
Applied Materials <AMAT.NAS> <AP2.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,12 Prozent auf 18,59 Dollar. Citigroup hatte die Papiere des Chipausrüsters von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Die Einstufung des Speichermedien-Herstellers SanDisk <SNDK.NAS> <SSK.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) hoben die Experten hingegen auf "Buy" an. Die Papiere kletterten um 0,96 Prozent auf 28,25 Dollar.
Chiron <CHIR.NA<BUE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) könnten für Aufmerksamkeit sorgen. Wie das Biotech-Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt hatte, will der deutsche Pharmakonzern Schering<SCH.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) seine Option für eine vollständige Übernahme der Rechte am Umsatzschlager Betaferon ausüben.
Merrill Lynch <MER.NYS> <MER.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) könnten nach einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm für Interesse sorgen. Die Investmentbank will für bis zu sechs Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen./he/sc
AXC0103 2006-02-27/14:46
28.02.2006, 08:33 Uhr
DAX, widerstandsfreier Raum erreicht
DZ BANK
Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Zum Wochenauftakt habe der DAX seinen Aufwärtstrend fortsetzen können. Der Index hätte zunächst oberhalb der Trading-Zielzone bei 5.860/65 Punkte eröffnet und sei dann im weiteren Verlauf erneut gestiegen. Der Schlusskurs habe dem Tageshoch bei 5.915 Zählern entsprochen, was zugleich ein neues Bewegungshoch im tertiären Trend bedeutet hätte.
Insgesamt müsse somit im DAX weiterhin intakte Aufwärtstrends, primär, sekundär und tertiär, unterstellt werden. Da der Index hierbei sogar das kurzfristiges Kursziel um 5.860/65 Stellen überschritten hat, so die Trading-Analysten weiter, sollte der Weg in Richtung 6.200er Marke, dem übergeordneten Kursziel, nun frei sein. Bis zu diesem Niveau bestünden jetzt kaum mehr wesentliche charttechnische Widerstände.
Das positive Bild werde zudem unterstützt von der Wall Street, wo die wesentlichen Indizes charttechnische Kaufsignale generiert hätten. Selbst wenn der DAX nach der positiven "Relativen Stärke"-Entwicklung kurzfristig wieder eine Schwächeperiode gegenüber den US Indizes etablieren sollte, so die technischen Experten, so kann der Beginn einer (durchaus wünschenswerten) Konsolidierung in der aktuellen Konstellation nicht erwartet werden. Vielmehr sei im Hinblick auf die technische Gesamtsituation mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Tagen zu rechnen. Das kurzfristige Bild bleibe so lange positiv, als das 38,2 %-Retracement bei 5.790 Punkten nicht nachhaltig unterschritten würde.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060228_1216127_1.gif
Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Am Montag schloss der DAX leicht freundlich auf dem höchsten Stand seit Juli 2001. Damit befindet sich der DAX auch kurzfristig mittelund langfristig sowieso weiterhin unbestritten im Aufwärtstrend, da zuletzt auch die psychologisch wichtige 5800er-Marke geknackt werden konnte. Entsprechend können prozyklische Anleger aktuell die restriktiv abgesicherte Einnahme neuer bzw. die trendkonforme Erweiterung bestehender Long-Positionen in Richtung des langfristig vorherrschenden Aufwärtstrends erwägen oder in Betracht ziehen, Schwächephasen auf Höhe wichtiger Supportmarken antizyklisch zum Long-Einstieg zu nutzen.
Im antizyklischen Long-Approach können kurzfristig agierende Trader ein Zurückkommen des DAX in Richtung des Horizontalsupports bei 5761 und der Gap-Supportzonen um 5675/5695 und 5549/5585 zum spekulativen, restriktiv abgesicherten Long-Einstieg nutzen. Als sinnvoller Stop-Loss für bestehende Long-Positionen kommen langfristig die 5290er-Marke bzw. mittelfristig der 5549er-Gap-Support sowie kurzfristig der 5675er-Gap-Support oder ganz kurzfristig die psychologisch bedeutende 5800er-Marke in Betracht.
http://mdb.instock.de/files/8753.jpg
28.02.2006 08:34:03]
28.02.2006 14:43
TecDAX legt Pause ein, aber...
TecDAX: 755,59
Aktueller Tageschart (log) seit 29.09.2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurz-Kommentierung: Der TecDAX schaffte im Januar 2006 den Sprung über die beiden mittelfristigen Horizontalwiderstände bei 645,98/ 654,84. Damit wurde umgehend ein weiteres größeres Kaufsignal ausgelöst. Die Rallye lief im Februar entsprechend auf Hochtouren. Der Index war ein Outperformer. Als nächstes Ziel bietet sich das Indexlevel 793,20 an. Am heutigen Tag ist jedoch erst einmal eine gewisse Erschöpfung erkennbar. Der Index fällt Intraday zurück. Dies sollte aber nicht sonderlich beunruhigen. Aus jetziger Sicht ist allenfalls eine moderate Konsolidierung bis etwa 736,50 ableitbar. Selbst ein temporärer Rücksetzer bis etwa 713,00/716,00 wäre unproblematisch. 713,00/716,00 stellt zugleich das neue untere Keylevel im Tageschart dar. Es darf nicht unterschritten werden, wenn die laufende Aufwärtsbewegung in einem angemessenen Zeitrahmen ihr nächstes Zwischenziel (793,20) erreichen soll.
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/0228tecd1.gif
28.02.2006 14:50
Aktien NYSE/NASDAQ Ausblick: Uneinheitlich - Warten auf Konjunkturdaten
Vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten am Nachmittag dürften die US-Standardwerte am Dienstag uneinheitlich in den Handel starten. Die Märkte warten auf die Veröffentlichung des Verbrauchervertrauens und des Einkaufsmanagerindex Chicago. Die revidierten Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal waren zuvor wie erwartet ausgefallen.
Der Future auf den S&P-500-Index <INX.IND> verlor gegen 14.35 Uhr 0,70 Punkte auf 1.293,30 Zähler. Am Montag hatte der marktbreite Index 0,36 Prozent auf 1.294,12 Punkte zugelegt. Der Future auf den NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> <NDX.X.NQI> stieg hingegen um 2,50 Punkte auf 1.697,50 Zähler. Am Montag hatte der Auswahlindex der NASDAQ 1,14 Prozent auf 1.695,66 Punkte gewonnen.
Staples <SPLS.NAS> <STP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten im vorbörslichen Handel um 0,39 Prozent auf 23,16 US-Dollar. Die Büromarktkette hatte den Gewinn je Aktie (EPS) im vierten Quartal etwas deutlicher als von Analysten vorhergesagt gesteigert. Der Umsatz lag hingegen im Rahmen der Erwartungen.
H.J. Heinz <HNZ.NYS> <HJH.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 4,26 Prozent auf 36,00 Dollar ab. Der Lebensmittelhersteller hatte im dritten Quartal weniger verdient und umgesetzt als von Analysten erwartet. Zudem enttäuschte der Produzent des gleichnamigen Ketschup mit seinem Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr.
Marvel Entertainment <MVL.NYS> <MVE.FSE> (Nachrichten) kletterten um 2,40 Prozent auf 17,95 Dollar. JP Morgan hatte die Papiere des Unterhaltungskonzerns von "Neutral" auf "Overweight" angehoben. Die Experten verwiesen auf die starken Kinotitel in 2007 und die kräftigen Aktienrückkäufe.
Lehman Brothers nahm die Bewertung von Cisco Systems <CSCO.NAS> <CIS.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) wieder auf. Die Experten stuften die Papiere des Netzwerkausrüsters mit "Overweight" ein und setzten das Kursziel mit 24 Dollar fest. Die Aktien legten 0,25 Prozent auf 20,20 Dollar zu./he/sc
AXC0135 2006-02-28/14:47
Technische Dax-Analyse
(X-markets / Deutsche Bank) Am Montag schloss der DAX noch auf dem höchsten Stand seit Juli 2001. Am Dienstag kam es zu einem robusten Handelsstart, dann aber wendete sich das Blatt. Belastet durch negative US-Konjunkturdaten und eine negativ interpretierte Aussage des Google-CFOs, gaben Wall Street und DAX deutlich nach, mehr als 2% verlor der dt. Referenzindex gestern. Technisch kann dieser eine Verlusttag selbst den kurzfristigen Aufwärtstrend nicht in Gefahr bringen.
In Verbindung mit dem MACD-Crossover muss jedoch kurz abgewartet werden, ob es dem DAX gelingt, sich im Bereich der 5800er-Marke zu stabilisieren. Sollte dies der Fall sein, kann die Kursschwäche klassisch antizyklisch zum Long-Einstieg genutzt werden. Unter der 5800er-Marke ist der 5760er-Support auf kurzfristiger Basis die nächste signifikante Unterstützung.
Entsprechend können Trader derzeit in Betracht ziehen, Schwächephasen auf Höhe wichtiger Supportmarken antizyklisch zum Long-Einstieg zu nutzen. Im antizyklischen Long-Approach können kurzfristig agierende Trader ein Zurückkommen des DAX in Richtung des Horizontalsupports bei 5761 und/oder der Gap-Supportzonen um 5675/5695 und 5549/5585 zum spekulativen, restriktiv abgesicherten Long-Einstieg nutzen. Für ein sinnvolles Short-Szenario ist es aus technischer Sicht derzeit noch zu früh. Als sinnvoller Stop-Loss für bestehende Long-Positionen kommen langfristig die 5290er-Marke bzw. mittelfristig der 5549er-Gap-Support sowie kurzfristig der 5675er-Gap-Support oder ganz kurzfristig die 5760er-Marke in Betracht.
http://mdb.instock.de/files/8765.jpg
[01.03.2006 08:26:33]
01.03.2006 08:47
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Gerade wollte sich der DAX Richtung 6.000 aufmachen, da kam der deutlichere Rückschlag. Eine mit H5N1-infizierte Katze und Äußerungen aus dem Google-Management über die Wachstumsraten brachten das überkaufte Gebilde zum Wanken und ließen den DAX vom Tageshoch bei 5.916 in der Spitze auf 5.791 Punkte fallen. Nur knapp darüber bei 5.796 ging es aus dem XETRA-Handel. Der Umsatz war zwar hoch, von Panikverkäufen aber wenig zu sehen. Dazu besteht, siehe ausführliche Chartanalyse, auch kein Grund. Die US-Vorgaben sind bereits eingepreist, die DAX-Indikationen zeigen eine behauptete Tendenz.
01.03.2006, 11:22 Uhr
US Indices eingetrübt
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen der US Indices.
Deutlich eingetrübter zeige sich dagegen das Bild in den USA Märkten. Nachdem in beiden Nasdaqs in der Vorwoche bereits die "Doppelböden" versagt, sich dann aber "steigende Dreiecke" auf Tagesbasis auszubilden begonnen hätten, schienen diese nun ebenfalls zu versagen. Im Grunde ungeachtet dessen, was jetzt noch kommt, so der Trading-Stratege, es fällt auf, dass die beiden US Wachstumswerteindizes nicht in der Lage sind, Schwungkraft auf der Oberseite aufzubauen und somit mit jedem Tag mehr die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich der ganze Markt in eine Konsolidierung schleppt.
In beiden Standardwerteindizes Dow Jones und S&P 500 Index sei im Tageschart das Thema "Konsolidierungszone" ebenfalls nicht wirklich vom Tisch. Im Kursverlauf des S&P 500 Index scheint sich nach Einschätzung des Marktbeobachters die aktuelle Obergrenze der Konsolidierungszone im Bereich um 1.294 erneut zu behaupten und zu bestätigen.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060301_1217543_1.gif
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01.03.2006, 11:41 Uhr
Dow Jones, die Aussichten
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe unterhalb des Widerstandes bis 11.050 und 11.000 Punkten nachgegeben, der close hätte bei 10.994 gelegen. Oberhalb der Unterstützung bei 10.990 Zählern sei mit einer Erholung in Richtung 11.050 und 11.070 Stellen zu rechnen. Eine Aufgabe der Support-Ebene bei 10.970 zu 10.990 Punkten sollte nach Ansicht der Trading-Analysten jedoch weitere Rücksetzer in Richtung 10.930 einleiten können.
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01.03.2006 15:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Kaum ausgebrochen, kam der Einbruch. Google drückte erheblich auf den Nasdaq 100, der am Tag zuvor noch Kaufsignale aussendete. Bis auf 1695 konnte sich der Index zunächst noch retten, allerdings wurde die für Bullen wichtige Widerstandszone oberhalb dieser Marke nicht attackiert. Und so fiel der Index deutlich zurück und unterschritt einige Supports. Bei 1,665 wurde das tagestief verzeichnet, 5 Punkte oberhalb des Tiefs ging es aus dem Markt. Kurz vor Handelsbeginn weisen die Nasdaq-Futures leichte Gewinne aus.
01.03.2006 15:23
US-Markt vor Daten gut behauptet erwartet
Knapp vor Beginn des Handels in den USA weisen die Futures auf mögliche leicht positive Eröffnungsverläufe beim Dow Jones und an der NASDAQ hin. Der NASDAQ-Future legt um 0,2 Prozent auf 1.677,50 Punkte zu. Der S&P-Future steigt um 0,1 Prozent auf 1.284 Punkte. Somit ist an den New Yorker-Börsen nach deren vortägigen signifikanten Verlusten in den ersten Minuten die Wahrscheinlichkeit für eine einsetzende Erholung in Betracht zu ziehen.
Für wesentliche Beeinflussung könnten in der Folge wichtige Daten zur US-Wirtschaft sorgen. Um 16:00 Uhr wird der ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe für Februar bekannt gegeben. Zugleich erfolgt die Veröffentlichung der Bauausgaben für Januar. Der ISM-Index soll von 54,8 Punkten im Januar auf 55,2 Punkte gestiegen sein. Die Prognosen zu den Bauausgaben sehen einen Anstieg von 0,7 Prozent vor. Um 16:30 Uhr gelangen die wöchentlichen US-Öllagerbestände zur Veröffentlichung. Ein sehr großes Augenmerk dürfte auf den ISM-Index gerichtet sein, zumal der am Vortag veröffentlichte vorlaufende Indikator über den Einkaufsmanagerindex für Chicago deutlich unter den Prognosen blieb. Der April Futurekontrakt für US-Leichtöl legt im Vorfeld der Öldaten um 0,6 Prozent auf 61,77 Dollar zu.
Laut dem US-Handelsministerium sind im Januar die persönlichen Ausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen. Volkswirte rechnetene mit einem Anstieg von 1 Prozent. Die persönlichen Einkommen erhöhten sich um 0,7 Prozent, was über den Erwartungen der Experten eines Zuwachses von 0,6 Prozent liegt.
Der Internetsuchmaschinenanbieter Google sieht erhebliche Möglichkeiten, um das Unternehmenswachstum voranzutreiben. So werde ein Fokus zur Vorantreibung von entsprechenden Bemühungen gelegt. Zuvor stellte Finanzchef George Reyes in einer Konferenz in New York ein schwächeres Erlöswachstum in Aussicht. So äußerte Reyes die Ansicht, dass die größten Wachstumsraten im Suchmaschinenbereich bereits zur Realisierung gebracht worden sind. Google legen vorbörslich um 1,5 Prozent auf 368 Dollar zu.
Beim Automobilkonzern General Motors erklärte dessen CEO Rick Wagoner im Bereich der Europasparte im laufenden Jahr das Erreichen des Breakeven als Ziel. Der Erreichung soll die Einführung von neuen Modellen und der Abbau von 12.000 Stellen dienen. Wir hoffen auf Verbesserungen auf finanzieller Seite. Dabei handelt es sich um einen Weg, der sich über mehr als ein oder zwei gesetzte Schritte erstreckt, führte Wagoner im Rahmen der Autoshow in Genf weiter aus. GM steigen vorbörslich um 1,1 Prozent auf 20,54 Dollar.
02.03.2006, 13:18 Uhr
Dow Jones, Fortsetzung des Anstiegs
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones habe sich oberhalb der genannten Unterstützung erholen können. Der Dow Jones hätte ein Hoch bei 11.069 Punkten markiert. Oberhalb der Unterstützung bei 11.050 Punkten sei von einer Fortsetzung des Anstiegs bis 11.1000 und 11.130 Zählern auszugehen. Eine Bewegung über die 11.070er Marke sollte diesem Szenario Halt geben können, so die Trading-Analysten. Eine Aufgabe der Unterstützung bei 11.040 zu 11.050 Stellen sollte jedoch eine erneute Bewegung in Richtung 11.000 Punkten einleiten können. Das Hauptaugenmerk liege auf der 11.050 zu 11.070er Range.
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02.03.2006, 12:56 Uhr
Nasdaq, Test der Trendkanallinie
Ross Trading
Der technische Analyst Björn Heidkamp bei ross trading berichtet von der aktuellen Analyse des Wochencharts des Nasdaq Composite Index.
Im Monat Februar habe der Nasdaq Composite weder das Vormonatshoch, noch das Vormonatstief erreicht. Charttechnisch spreche man bei dieser Konstellation, ausgehend von dem Monatschart, von einem Innenstab. Solche Innenstäbe charakterisierten typischerweise einen Konsolidierungsbereich auf der untergeordneten Zeitebene. Der gesamte Februar sei durch seitwärts laufende Kurse zwischen 2.230 bis 2.333 zu bewerten.
Nichtsdestotrotz befinde sich der amerikanische Technologieindex aus Sicht des langfristigen Monatscharts in einem etablierten Aufwärtstrend mit einem Ross-Haken bei 2.333. Die aktuelle langfristige Lage sei seit April 2005 immer noch durch den eingezeichneten intakten Aufwärtstrendkanal geprägt.
Der Bereich um den angegebene Ross-Haken zwischen 2.315 bis 2.333 stelle nun, resultierend aus dem Hoch des Januars 2006 und einem Bewegungshoch aus dem Mai 2001, einen harten Widerstandsbereich dar. Für eine Fortsetzung des bestehenden langfristigen Aufwärtstrends sei es jetzt von wichtiger Bedeutung, dass der Ross-Haken bei 2.333 in nächster Zeit überschritten werden könne.
Bei diesem positiven Szenario sei von weiter steigenden High-Tech-Kursen auszugehen. Der mittelfristige Zielkorridor betrage dann 2.500-2.700. Das mittelfristig positive Chartbild würde sich bei Unterschreiten des massiven Unterstützungsbereiches um 2.190 eintrüben. Ein Test der unteren ersten Trendkanallinie bei momentan 2.145 ist dann wahrscheinlich, so der Analyst bei ross trading.
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03.03.2006, 08:12 Uhr
DAX-Future, mögliche Gefährdung
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des übergeordneten Aufwärtstrends lägen bei 5.535 bis 5.479 als Minimumkorrektur, bei 5.343 als Normalkorrektur und bei 5.206 bis 5.151 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.707 bis 5.677 als Minimumkorrektur, bei 5.603 als Normalkorrektur und bei 5.529 bis 5.499 als Maximumkorrektur.
Für den deutschen Aktienindex wären in den letzten Tagen kritische Kursniveaus definiert worden, an denen eine mögliche Gefährdung des übergeordneten, aufwärts ausgerichteten Trendverlaufes festgemacht werden sollte. Das sei zum einen der Bereich um 5.760 als potenzielle Unterstützung gewesen, welche sich aus der oberen Begrenzung der jüngsten Konsolidierungszone heraus ableiten lasse. Zum anderen hätte das Augenmerk auf den jeweiligen Korrekturpotenzialen gelegen, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtstrendabschnittes. Hier stand das Kursniveau der Minimumkorrektur im Blickfeld, so der Trading-Stratege weiter, welche sich im Bereich um 5.707 zu 5.677 errechnet.
Aus analytischer Sicht sei der Bereich der Minimumkorrektur wichtiger, als der Bestand der Unterstützung, da die analytische Bedeutung dieses Kursniveaus, bezogen auf die Minimumkorrektur, für den Bestand des Trendverlaufes statistisch bewertet werden könne, die Bedeutung einer klassischen Unterstützung könne man kaum erfassen. Im gestrigen Tagestief habe der DAX die 5.749 erreicht, damit knapp und temporär die Unterstützung bei 5.760 unterschritten, bevor der Index auf 5.783 geschlossen hätte.
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03.03.2006 08:43
Dax - Vorbörslicher Bericht
Nach den schwachen Vorgaben von der Wall Street und der Tokioter Börse werden die deutschen Standardwerte voraussichtlich auch heute nachgeben. Belastend wirken weiterhin die Äußerungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag, so ein Marktbeobachter. Die Wertpapierhandelsbank Lang&Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.770 Punkten. Am Donnerstag hatte der Xetra-Dax 1,42 % auf 5.783,49 Punkte verloren.
Die Aussicht auf steigende Zinsen hat den Euro am Donnerstag über die Marke von 1,20 US-Dollar getrieben. Analysten schließen ein Zinsniveau von mehr als 3,00 % bis zum Jahresende nicht mehr aus. Die EZB hatte den Leitzins am Vortag um 25 Basispunkte auf 2,50 angehoben. Der sinkende Zinsabstand zu den USA verleiht dem Euro Auftrieb. Aktuell notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2020 US-Dollar. Am Donnerstag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,1921 US-Dollar festgesetzt.
Der Atomstreit mit dem Iran hat die Rohstoffmärkte weiter im Griff. Im asiatischen Handel stieg der Ölpreis auf 63,70 US-Dollar. Das sind 34 Cent mehr als zum Handelsschluss an der Rohstoffbörse Nymex am Donnerstag. Händler verwiesen auf die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts. Der Iran könnte seine Ölllieferungen stoppen, was den Ölpreis nach oben treiben würde, hieß es.
03.03.2006, 08:26 Uhr
DAX, die wesentliche Marke
DZ BANK
Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.
Nach der sehr positiven Reaktion des Bullenlagers am Mittwoch habe die zweite scharfe Welle von Gewinnmitnahmen gestern die wieder aufkeimende Hoffnung auf kurzfristig weiter schnell steigende DAX-Kurse beendet. Flankiert von negativen Nachrichten wie der EZB Zinserhöhung um 25 Basispunkte, entschied sich die Mehrheit der Marktteilnehmer den Analysten zufolge zur Trennung von Long-Engagements. Auffällig war hierbei nach Ansicht der Experten die seit längerer Zeit nicht mehr zu beobachtende, relative Schwäche gegenüber den US Indizes.
Charttechnisch sei mit der gestrigen Tageskerze das kurzfristig wichtige 38,2 % Retracement des jüngsten tertiären Aufwärtstrendimpulses vom 8. Februar bei 5.790 Punkten unterschritten worden. Erst die anschließende charttechnische Intraday-Unterstützung um 5.760 Zähler habe wieder Kaufinteresse wecken können. Der Bruch der 5.790er Marke habe zur Folge, dass der DAX aktuell in der kurzfristigen Betrachtung "nur noch" als neutral einzustufen ist. Die Aufwärtsdynamik dürfte zumindest vorerst aus dem Markt gewichen sein. Dies bedeutet nach Meinung der Strategen bei der DZ Bank jedoch nicht, dass sich Anleger ab sofort auf deutlich fallende Kurse am Aktienmarkt einstellen müssten. In der aktuellen Situation verfüge der Markt über eine Reihe von charttechnischen Unterstützungsmarken. Als wesentliche Marke sei hierbei insbesondere die charttechnische Unterstützung um 5.680 Stellen zu nennen, die zugleich das 38,2 % Retracement des letzten sekundären Teilimpulses vom 23. Januar darstelle.
Insgesamt geben sich die Analysten bei der DZ Bank zuversichtlich, dass der DAX insgesamt nach unten hin gut abgesichert ist und raten weiterhin zu einer "Buy-the-dips"-Strategie. Im übergeordneten Bild, dem Kontext des sekundären Aufwärtstrends von Oktober, kann nach deren Einschätzung von einem nach quantitativen Kriterien intakten Aufwärtstrend ausgegangen werden, solange die 5.680er-Marke nicht nachhaltig unterschritten werde. Gegenwärtig ergebe sich keine Gefährdung für ein längerfristiges Kursziel um 6.200 Punkte.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060303_1219426_1.gif
03.03.2006, 12:42 Uhr
Dow Jones kann den Kurs halten
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Börsen hätten belastet von schwachen Einzelhandelswerten knapp behauptet geschlossen. Zudem haben nach Angaben der Marktbeobachter ein überraschend hoher Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der höhere Ölpreis auf die Stimmung gedrückt.
Deutliche Verluste habe der Titel von Chico's FAS hinnehmen müssen. Die Aktie des Einzelhändlers sei nach enttäuschenden Quartalszahlen um 13,42 % auf 41,35 US-Dollar eingebrichen. Wal-Mart habe 0,20 % auf 45,06 US-Dollar verloren. Der Umsatz im Februar hätte mit +3,2 % nur minimal über den Schätzungen gelegen. Zudem kündigte das Unternehmen den Experten zufolge eine Abschwächung des Wachstums auf 1 bis 3% für März an. Alcoa sei um 1,18 % auf 29,90 US-Dollar gestiegen. Intel habe 1,49 % auf 20,49 US-Dollar verloren. Google sei um 3,19 % auf 376,45 US-Dollar geklettert. CEO Eric Schmidt kündigte laut den Handelsexperten bei Lang & Schwarz an, ein globales, "100-Mrd.-US-Dollar-Unternehmen" werden zu wollen. Die Dana Corp. habe 43,78 % auf 1,04 US-Dollar eingebüßt. Am Markt gebe es massive Konkursängste.
Solange im Dow Jones die Unterstützung bei 10.955 Punkten nicht signifikant unterschritten werde, ist nach Einschätzung der technischen Analysten bei Lang & Schwarz mit einer Fortsetzung der positiven Tendenz in Richtung des Widerstands bei 11.201 Punkten zu rechnen.
http://www.derivatecheck.de/charts/1210000/20060303_1219782_1.gif
03.03.2006 14:07
US Indexfutures - Im Minus
Zum Beginn der US Vorbörse präsentieren sich die US Indexfutures im Minus. Dabei gibt der Nasdaq-Future 3,00 Punkte auf 1696,50 Punkte und der S&P-Future 1,25 Punkte auf 1290,25 Punkte ab. Es ist entsprechend zunächst von einer schwächeren Vorbörse auszugehen.
03.03.2006 14:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Nicht viel getan hat sich auf Schlusskursbasis beim Nasdaq 100. Der Indexkurs blieb mit einem Schlussstand von 1.693 nur knapp verändert, die Umsätze fielen auf hohem Niveau leicht zurück. Innerhalb des Handelstages sah der Nasdaq 100 Kurse zwischen 1.683 und 1.699 Punkte, konnte somit erneut eine wichtige Widerstandszone nur ankratzen, nicht aber überwinden. Die Futures zeigen zurzeit nur leichte Veränderungen an, sodass mit einer Beibehaltung der interessanten Chartlage zunächst zu rechnen ist.
Dow-Analyse vom 05.03.2006
Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%2082x.gif
In der vergangenen Woche verlor der Dow leicht an Wert. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse zeigt ein moderates Minus von 40,3 Punkten oder knapp 0,4 Prozent.
Insgesamt bleibt die Lage dennoch bullish. Im mittleren Schaubild kann man den Rückgang bisher noch als Pull-Back nach dem erfolgreichen Ausbruch über die letztjährigen Hochs sehen, was das Kaufsignal bestätigen würde.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%203%20Jahrex.gif
Auf Tagesbasis bleibt für dieses Szenario die Unterstützung bei 10.960 Punkten entscheidend. Sollte der Kurs unter diese Marke sacken, wäre das negativ zu sehen. Die Indikatoren geben über die weitere Marschrichtung keine einheitliche Aussage. Stochastik und Bollinger-Band deuten schwach aufwärts. Der MACD hingegen ist unter seine Signallinie gesunken, was auf Sicht von 1-2 Wochen zur Vorsicht mahnt. Optimal für ein klares Bild in technischer Hinsicht wäre ein schneller Anstieg über das Februar-Hoch. In diesem Fall wäre auf lang- als auch kurzfristige Sicht das Kaufsignal perfekt. Da es danach aber derzeit nicht aussieht, bleibt für Anleger vorsichtshalber Abwarten angesagt.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/dow%206%20Monatex.gif
Nasdaq Composite-Analyse vom 05.03.2006
Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Juli 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comlx.gif
Die Seitwärtsbewegung dauerte auch in der Vorwoche an, im Wochenvergleich legte der compx um magere 16 Punkte bzw. 0,7 Prozent zu.
Mit dieser erneut nur geringen Kursveränderung ergeben sich aus den beiden oberen, längerfristigen Schaubildern ein weiteres Mal keine neuen Impulse. Die Notierung bleibt in der Spanne zwischen 2200 und 2333 (Hochpunkt Anfang Januar) gefangen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/commx.gif
Im unteren Chart ist der Index aus dem seit Januar gültigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen, allerdings reichte die Kraft dann schon nicht mehr für einen Test des Jahreshochs. Dies spricht für eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung auch in den kommenden Wochen, sofern die Notierung jetzt nicht zügig und möglichst dynamisch über 2333 klettert.
Auch wenn es langweilig klingt, der Ausblick bleibt unverändert. Anleger sollten den Ausbruch aus der Handelsspanne zwischen 2200 und 2333 Zählern abwarten, erst dann ist wieder mit nachhaltigen Kursbewegung zu rechnen.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/comkx.gif
DAX-Analyse vom 05.03.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
Zu Beginn der Vorwoche setzte der DAX seine Aufwärtsbewegung noch fort, dann aber verliess die Bullen die Kraft. Ende der Woche rutschte die Notierung dann auch noch unter den Support bei 5760 Zählern, so dass sich im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 150 Zählern bzw. 2,6 Prozent ergab.
Mit der langen schwarzen Wochenkerze könnte nun eine umfangreichere Korrektur eingeläutet worden sein. Im mittelfristigen Chart auf Wochenbasis liegt die nächste Unterstützung beim mittleren Bollinger Band, das aktuell bei 5434 Punkten verläuft. Der nächst tiefere Support ist dann sogar erst wieder bei knapp 5300 Zählern, dem unteren Ende der langen weißen Kerze von Ende Januar. Ein Kaufsignal ist vorerst in weite Ferne gerückt und entsteht erst wieder mit einem neuen Jahreshoch.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxweeklyx.gif
Ein deutlich weniger düsteres Bild ergibt sich aus dem unteren Chart. Dort zeichnet sich bei rund 5600 Zählern eine Kreuzunterstützung ab. Mit einem Rückgang bis zu diesem Support sollten Anleger zwar rechnen, zumal auch beide Indikatoren nach unten zeigen. Dann aber könnte die Korrektur bereits beendet sein, zumindest sollte dort jedoch eine Gegenreaktion einsetzen.
Nach dem Durchbruch der 5760 und dem mittleren Bollinger Band (Tagesbasis) ist für die kommende Woche eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung zu erwarten. Das Kursziel lautet 5600 Zähler; dann besteht Hoffnung auf eine Wende nach oben. Fällt der DAX allerdings auch unter diese Marke, könnte die Notierung zügig nochmals rund 200 Zähler abgeben.
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxdailyx.gif
DAX-Analyse vom 05.03.2006
Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005
http://www.buero-dr-schulz.de/indexanalysen/daxlangfrx.gif
Zu Beginn der Vorwoche setzte der DAX seine Aufwärtsbewegung noch fort, dann aber verliess die Bullen die Kraft. Ende der Woche rutschte die Notierung dann auch noch unter den Support bei 5760 Zählern, so dass sich im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 150 Zählern bzw. 2,6 Prozent ergab.
Mit der langen schwarzen Wochenkerze könnte nun eine umfangreichere Korrektur eingeläutet worden sein. Im mittelfristigen Chart auf Wochenbasis liegt die nächste Unterstützung beim mittleren Bollinger Band, das aktuell bei 5434 Punkten verläuft. Der nächst tiefere Support ist dann sogar erst wieder bei knapp 5300 Zählern, dem unteren Ende der langen weißen Kerze von Ende Januar. Ein Kaufsignal ist vorerst in weite Ferne gerückt und entsteht erst wieder mit einem neuen Jahreshoch.
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Ein deutlich weniger düsteres Bild ergibt sich aus dem unteren Chart. Dort zeichnet sich bei rund 5600 Zählern eine Kreuzunterstützung ab. Mit einem Rückgang bis zu diesem Support sollten Anleger zwar rechnen, zumal auch beide Indikatoren nach unten zeigen. Dann aber könnte die Korrektur bereits beendet sein, zumindest sollte dort jedoch eine Gegenreaktion einsetzen.
Nach dem Durchbruch der 5760 und dem mittleren Bollinger Band (Tagesbasis) ist für die kommende Woche eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung zu erwarten. Das Kursziel lautet 5600 Zähler; dann besteht Hoffnung auf eine Wende nach oben. Fällt der DAX allerdings auch unter diese Marke, könnte die Notierung zügig nochmals rund 200 Zähler abgeben.
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06.03.2006, 08:44 Uhr
DAX, Aufwärtstrend unterbrochen?
Baader Bank
Die Marktexperten bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG schauen auf die Ausgangslage und die Entwicklungen des DAX.
Bis zur Mittagszeit habe sich der DAX vom Absturz des Vortages erholt. Er sei im Hoch 15 Punkte über den Widerstand bei 5.796 hinaus gefallen, habe diesen Gewinn am frühen Nachmittag aber wieder abgegeben und wäre dann sogar durch die Unterstützung der jetzt erweiterten Konsolidierungszone bei 5.745 hindurch gestürzt. Der Sturz sei erst durch die nächste Unterstützungslinie bei 5.695 aufgehalten worden. Bei der anschließenden Erholung hätte es der Index nicht mehr in die alte Konsolidierungszone zurückgeschafft und bei 5.721, 30 Punkte oberhalb des Tagestiefs, geschlossen.
Der Index habe damit klar innerhalb des alten Trendkanals, der zur Zeit zwischen 5.800 und 5.614 verlaufe, geschlossen. Der langfristige Aufwärtstrend sollte damit zumindest unterbrochen sein, so die Trading-Analysten. Steige der Index nicht über den Widerstand bei 5.796, könne er nach Unterschreiten der Unterstützung bei 5.695 die nächsten Unterstüwww.derivatecheck.de/charts/1220000/20060306_1220582_1.giftzungslinien testen. Sein mittelfristiges Kursziel wäre dann der untere Trendkanal bei 5.214.
http://www.derivatecheck.de/charts/1220000/20060306_1220582_1.gif
06.03.2006 14:31
TecDAX beginnt schon wieder zu steigen
TecDAX: 744,27
Aktueller Tageschart (log) seit 07.10.2005 (1 Kerze = 1 Tag)
Kurz-Kommentierung: Nachdem im Februar die Rallye auf Hochtouren lief, ging der Index in eine 4-tägige Konsolidierung über. Der Index erreichte das Minimalziel bei etwa 732,00/736,00. Am heutigen Tag zieht der TecDAX bereits wieder an. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Test von 732,00/736,00 schon ausreichen kann, um den Index anschließend wieder signifikant nach oben zu hebeln. Das nächste Ziel wäre in diesem Fall bei 793,00 zu finden. Alternativ ist noch ein Rücksetzer bis maximal 713,00/716,00 einzuplanen. 713,00/716,00 stellt zugleich das neue untere Keylevel im Tageschart dar. Es darf nicht unterschritten werden, wenn die laufende Aufwärtsbewegung in einem angemessenen Zeitrahmen ihr nächstes Zwischenziel (793,00) erreichen soll.
https://ssl.godmode-trader.de/charts/5/2005/0306tecd1.gif
06.03.2006, 13:24 Uhr
Dow Jones, die aktuelle Lage
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Die US Börsen hätten am Freitag ihre Gewinne abgegeben und wären mit leichten Verlusten ins Wochenende gegangen. Der Markt habe die Prognosesenkung von Intel "relativ gut" verkraftet. Ein robuster Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor hellte nach Angaben der Marktbeobachter die Stimmung zwischenzeitlich deutlich auf.
Intel habe während des gesamten Handelsverlaufs unter Druck gestanden und am Ende 0,83 % auf 20,32 US-Dollar nachgegeben. Die Aktie des Rivalen AMD sei um 4,40 % auf 39,51 US-Dollar gefallen. Google stieg nach Angaben der Analysten zwischenzeitlich auf 387 US-Dollar, habe den Handel allerdings nur mit einem Plus von 0,46% auf 378,18 US-Dollar beendet. Amazon.com sei um 0,89 % auf 37,21 und eBay um 0,37 % auf 40,37 US-Dollar gestiegen. Aktien von AK Steel hätten durch Übernahmespekulationen 23,37 % auf 13,99 US-Dollar hinzugewonnen. Der Titel von Dana Corp sei nach den Kursverlusten des Vortages wegen der Beantragung von Gläubigerschutz um weitere 36,54 % auf 0,66 US-Dollar abgerutscht. Laut dn Beobachtern bei Lang & Schwarz wurde am Markt auf massive Konkursängste hingewiesen.
Solange im Dow Jones die Unterstützung bei 10.955 Punkten nicht signifikant unterschritten werde, halten die Handelsexperten bei Lang & Schwarz das Erreichen des Widerstands bei 11.201 Zählern weiterhin für wahrscheinlich.
http://www.derivatecheck.de/charts/1220000/20060306_1221087_1.gif
06.03.2006, 12:19 Uhr
US Aktienmärkte, fester
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die Marktbeobachter geben an, ausgehend von den asiatischen Vorgaben und der aktuellen Kursentwicklung an den europäischen Aktienmärkten auch für die Wall Street heute eine festere Markteröffnung zu erwarten. Probleme könnten nach deren Ansicht allerdings anhaltend vom Rentenmarkt her drohen, wo die spekulativen Netto-Long-Positionen am Chicago Board of Trade mit anhaltend hohen 182.578 Kontrakten beschrieben wurden.
Um 16:00 Uhr würden heute die Zahlen zum Auftragseingang der Industrie erwartet, sowie der zum Verkauf stehenden Eigenheime.
trollinger
06.03.2006, 23:19
Alt 03.03.06, 19:46
Standard Öl: Bald wieder bei 70 US-Dollar? Einstiegschance bei Kupfer?
Energie: Der Ölpreis (WTI) verteidigte in der letzten Woche die Marke von 60 Dollar und verteuerte sich auf über 62 Dollar je Barrel. Die Märkte ignorieren den erneuten Anstieg der US-Lagerbestände und reagieren auf das instabile geopolitische Umfeld. Damit geschieht genau das, was wir bereits in unserem letzten Wochenrückblick schrieben: Erdöl ist gefangen zwischen den weiter anschwellenden Lagerbeständen in den USA und den immer wieder neuen Anschlägen in wichtigen Erdölförderländern. Eines davon ist Nigeria. Obwohl die dortige Regierung noch vor einer Woche behauptete, dass nach den Anschlägen im Januar nun Ruhe einkehren werde, schlugen die Rebellen erneut zu. Mittlerweile steht ein Fünftel der Ölproduktion des Landes still. Der Produktionsrückgang in Nigeria ist deswegen besonders heikel, da das Land hauptsächlich leichtes Erdöl herstellt, das US-Raffinerien leichter verarbeiten können, als schweres Erdöl aus Ländern wie Saudi Arabien. Die Preise vermochte zudem der Abbruch der Gespräche zwischen Iran und Russland zu stützen. Teheran zeigte sich zwar mit der Urananreicherung auf russischem Boden einverstanden. Allerdings sahen es die iranischen Unterhändler nicht ein, im Gegenzug auf die Urananreicherung im eigenen Land zu verzichten. Ein Termin für die Wiederaufnahme der Gespräche wurde nicht gesetzt. Auch wenn dies zeigt, dass die Ölversorgung aus Iran und Nigeria gefährdet ist, ändert dies zunächst nichts an der tatsächlichen Versorgungslage des Marktes. Die Rückgänge aus Nigeria können derzeit offenbar problemlos durch Förderanstiege in Nicht-OPEC-Ländern aufgefangen werden. Beispielsweise steigt die irakische Ölproduktion weiter an. Auch aus Russland fließt seit Jahresbeginn wieder mehr Erdöl. Erdöl ist aktuell üppig vorhanden, sodass jetzt auch bei der OPEC laut über eine Förderkürzung nachgedacht wird. Wie könnten es sich zudem zahlreiche US-Raffinerien leisten, ihre Wartungsarbeiten um einen Monat vorzuziehen und bereits jetzt zu schließen. Ihre Wiederinbetriebnahme in einigen Wochen wird zu einem Überangebot an Mineralölprodukten führen, da dann die Nachfrage saisonal schwach ist. Sollte sich das geopolitische Umfeld nicht weiter verschlechtern, rechnen wir daher mit einer graduellen Abwertung des Ölpreises in den kommenden Wochen.
Industrie- und Edelmetalle: Kupfer setzte in der vergangenen Woche seine Korrektur fort. Das Industriemetall scheiterte erneut bei dem Versuch, den Abwärtstrend seit Anfang Februar nach oben zu durchbrechen. Die kurzfristige Nachrichtenlage unterstützte dies. So meldete die chinesische Regierung einen Rückgang der Kupferimporte um 37,6 Prozent im Januar. Zudem wurde die große Kupfermine in Grasberg, wenn auch unter heftigem Protest der Minenarbeiter, wiedereröffnet. Wenngleich diese Nachrichten kurzfristig jenen, die auf fallende Kurse spekulieren, in die Hände spielen dürften, ändern sie nichts an der langfristig bullischen Ausgangslage für Kupfer. Die chinesischen Januarimporte gingen zwar zurück. Doch Chinas Wirtschaft brummt, wie der Anstieg der Industrieproduktion im Dezember um 16,5 Prozent zeigte. Die Analystenprognosen, die von einem Überangebot bei Kupfer in diesem Jahr ausgehen, stützen sich auf einen Produktionsanstieg in Chile. Dieser will aber bislang nicht eintreten. Die dortige Produktion stockt weiterhin und fiel im Januar um 2,9 Prozent. Es kann daher zu schnellen Preisanstiegen bei Kupfer kommen, wenn sich die Daten dahingehend verdichten sollten, dass ein Überangebot bei Kupfer doch nicht eintritt. Aluminium tendierte seitwärts. China meldete einen Rekordanstieg der Aluminaimporte im Januar. Sie waren um satte 78,7 Prozent gestiegen. Da verwundert es nicht, dass die Preise für den Aluminiumrohstoff Alumina seit Jahresbeginn um weitere 15 Prozent gestiegen sind. Zahlreiche Schmelzereien in Europa und den USA geraten damit zunehmend in Bedrängnis. Nickel war der einsame Gewinner bei den Metallen. Die große chinesische Shaoguan Zink- und Blei-Schmelzerei wird voraussichtlich erst ab Sommer wieder voll betriebsbereit sein. Die chinesische Regierung stoppte die Produktion der Schmelzerei im Dezember, nachdem bekannt wurde, dass sie giftige Chemikalien in einen nahegelegenen Fluß abgeleitet hatte. Zink verteuerte sich um 14 Prozent. Nickel und Blei bewegten sich zusammen mit den anderen Metallen seitwärts. Gold und Silber stiegen erneut an. Die Schwäche des US-Dollars zum Yen und Euro und die weiterhin unsicheren geopolitischen Rahmenbedingungen trieben den Goldpreis auf ein Dreiwochenhoch.
Soft-Commodities: Weizen stieg in der letzten Woche auf ein Einjahreshoch. Gegenüber der letzten Woche hat sich nicht viel verändert. Das Weltangebot wird in diesem Jahr durch die trockenen Temperaturen zurückgehen, was für steigende Preise spricht. In den letzten Tagen wurden erste Schätzungen über die Schäden bekannt, die der Winterweizen in der Ukraine durch die eisigen Temperaturen im Dezember und Januar erlitten haben könnte. Sie gehen von Ernteeinbußen von bis zu 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Kurzfristig könnten jedoch leichte Regenfälle, die am Wochenende in den USA erwartet werden, zu Preisrückgängen führen. Die Angst vor dieser Preiskorrektur bei Weizen führte bei Mais und Sojabohnen bereits zu Verkäufen. Während es nur wenige Gründe gibt, Sojabohnen im Vorfeld der südamerikanischen Ernte zu kaufen, sieht es bei Mais deutlich besser aus. Der Maisverbrauch in den USA steigt durch die zunehmende Verwendung zur Ethanolproduktion an. Im Dezember 2005 wurden in den USA pro Tag 20 Prozent mehr Ethanol hergestellt, als noch im Jahr zuvor. Gleichzeitig liegen die US-Ethanolbestände 7,7 Prozent unter dem Vorjahr. Trotzdem weigert sich die US-Regierung, ihre Importzölle für brasilianisches Ethanol abzuschaffen ganz zum Ärgernis brasilianischer Ethanolhersteller. Sie können sich aber trotzdem auf ein gutes Geschäft in diesem Jahr freuen und finden reißenden Absatz für ihre Produkte. Die Nachfrage ist so hoch, dass in Brasilien offensichtlich das Zuckerrohr ausgeht. Nun wird über eine stärkere Verwendung von Zuckerrüben zur Ethanolherstellung nachgedacht. Baumwolle verlor um 2 Prozent. Wenngleich die Anbauflächen für Baumwolle in den USA und China in diesem Jahr wachsen werden, steigt die Nachfrage der chinesischen Textilindustrie überdurchschnittlich an. Dies könnte die Baumwollpreise in den nächsten Wochen stützen. Kaffee konnte die charttechnische Unterstützung bei 109 US-Cent zuletzt verteidigen und stieg auf ein Zweiwochenhoch. Nach den schlechten Wetterverhältnissen in Brasilien im Februar wird ein Rückgang der dortigen Kaffeeernte erwartet. Gemeinsam mit fallenden Lagerbeständen könnte dies den Kaffeepreis in den kommenden Wochen stützen.
trollinger
06.03.2006, 23:25
03.03.2006 - 18:55
Yanzhou Coal: Zweitgrößte Kohlemine Chinas in der Analyse
Wer die Aktie von Yanzhou Coal schon Ende 2002 besaß, konnte seinen Einsatz immerhin verfünffachen. Aber auch im vergangenen Jahr war für Spekulanten eine Verdoppelung drin, wenn sie die Aktie Mitte Mai gekauft hätten, um sie Ende November wieder abzugeben. Im übrigen steigt und fällt ihr Kurs mit den Engpässen des chinesischen Kohlemarkts. Er steigt zwischen Ende November und Ende Januar, bricht dann im Frühjahr ein, um in den Sommermonaten wieder kräftig anzuziehen. Dabei sollten Sie beachten, dass die Kursteigerungen in den Sommermonaten immer viel deutlicher ausfallen als im Winter. Am Kühlen der Wohnungen reicher Chinesen wird eben deutlich mehr verdient, also Energie und damit Kohle verbraucht, als am Heizen der Behausungen armer Leute, die sich Wärme noch nicht leisten können. Yanzhou Coal ist nur knapp hinter Shenhua Energy die zweitgrößte Kohlemine Chinas, die inzwischen auch begonnen hat, in Australien zu fördern. Gegenüber anderen chinesischen Minen hat sie entscheidende Vorteile: Sie liegt im Osten Chinas, also nahe den großen Zentren des Energieverbrauchs. Sie macht kontinuierliche Fortschritte in ihrer eigenen Logistik, indem sie Eisenbahnlinien und Häfen ausbaut, die sie in eigener Regie betreibt. Vor allem profitiert sie aber vom Programm der chinesischen Regierung, die die gefährlichen Miniminen zur Schließung zwingt und die großen Minen, wie Yanzhou Coal, zu weiterer Expansion auffordert. Also sollte Yanzhou Coal doch eigentlich boomen. Doch wie bei allen chinesischen Gesellschaften, die unter dem Schutz einer undurchsichtigen Staatsregierung leben, werden auch hier Betriebsunfälle, Baufälligkeit von Minen und obsolet gewordene Anlagen verschwiegen. Deshalb verlieren Aktionäre und Analysten immer wieder das Vertrauen, das Voraussetzung für ein dauerhaftes Engagement ist. Im vergangenen Jahr wurden die Anleger z. B. durch die Meldung überrascht, das Yanzhou ihre Produktionsziele allein deshalb um 13% zurücknehmen musste, weil die Umsiedlung einer Reihe von Dörfern, die über den Minen lagen, viel länger dauerte als erwartet, und offensichtlich nur unter massivem Druck der Zentral- und Lokalregierungen möglich war. Wer weiß, wie grausam diese armen Menschen behandelt wurden und wie hoch die Kosten gewesen wären, hätte Yanzhou die in den westlichen Industriestaaten üblichen Abfindungen bezahlen müssen. Das ist eben das dunkle Gesicht Chinas. Wer möchte sich da schon mit einer Investition brüsten, die eine massive Verletzung von Menschenrechten unterstützt.
Yanzhou profitierte in den vergangenen Jahre von Preiserhöhungen, die sie immer wieder wegen der höheren Importpreise durchsetzen konnte. Damit ist es seit Mitte vergangenen Jahres vorbei. Vor allem waren es indonesische, nordkoreanische und australische Lieferanten, die für Preissenkungen von Importkohle sorgten, so dass der Gesellschaft inzwischen nur noch wenig Spielraum für Preiserhöhungen bleibt. Sie hatte es in der Vergangenheit versäumt, langfristige Lieferverträge mit festen Preisvereinbarungen mit ihren Abnehmern zu vereinbaren, weil die Spotmärkte schnellere Preiserhöhungen zuließen. Das rächt sich heute. Sie ist mit 60% ihres Geschäftes dem Spotmarkt ausgesetzt, an dem jetzt die Preise unter Druck geraten. Erschwerend kommt die kontinuierliche Aufwertung der chinesischen Währung hinzu. Bisher hatte Yanzhou ja auch von den höheren Margen im Exportgeschäft profitiert, während inzwischen nahezu die gesamte Förderung im Inland verbleibt. Sollte sie sich also weiterhin Produktionsunterbrechungen der beschriebenen Art leisten, wäre auch das notwendige Mengenwachstum in Gefahr. Außerdem könnten die Kosten nach wie vor zu hoch sein, wenn man berücksichtigt, dass die chinesische Regierung immer wieder neue Auflagen zur Arbeitsplatzsicherheit erlässt und auch auf höheren Löhnen für die Mitarbeiter besteht. Trotzdem scheint Yanzhou Coal diese Interventionen bisher gut zu verkraften. Sie machte einen gewaltigen Sprung im Geschäftsjahr 2004, indem sie ihren Gewinn mehr als verdoppelte. Für 2005 war ursprünglich noch einmal eine Steigerung um mindestens 25% geplant. Dieses Ziel wird aber wegen der oben dargestellten Produktionsunterbrechung nicht mehr einzuhalten sein. Die Aktie ist mit einer Price-Earning-Ratio von unter 8 günstig bewertet. Die neuen Minen in Shaanxi und Australien sollten im neuen Jahr zu einer Erhöhung des Volumens beitragen. In der Tat ist Yanzhou mit diesen neuen Minen, die mit modernsten Anlagen und exzellenter Logistik operieren, eine Investition in die Zukunft gelungen, die sich auszahlen sollte. Daneben scheint die Gesellschaft zunehmend auch in der Energieversorgung tätig zu sein. Sie betreibt inzwischen mehrere Elektrizitätswerke, die mit dem Gas betrieben werden, das sie aus ihren Kokereien gewinnt. Wenn dies auch nur ein Anfang der künftig möglichen Diversifikation darstellt, so sind doch heute schon die Möglichkeiten eine Rentabilitätssteigerung sichtbar. Der Kohlebedarf Chinas wird auch künftig rasant zunehmen. Es bleibt zu hoffen, dass Yanzhou von diesem Wachstum profitiert. Zwar wird dies nicht ohne die Unterstützung der chinesischen Regierung möglich sein, sie wird aber nicht ausreichen. Nachdem der Spielraum für Preiserhöhungen schmilzt, sind Steigerungen der Effizienz unabdingbar, um den Marktanteil zu halten.
Zusammenfassung
Yanzhou Coal ist eine Gesellschaft mit hervorragenden Zukunftsaussichten. Ihr Hauptgeschäft macht sie im boomenden Markt des chinesischen Wohlstandsgebietes im Osten des Landes. Davon sollte sie eigentlich profitieren. Sie ist niedrig bewertet. In absehbarer Zeit wird es aber schwer für sie sein, die Gewinne zu steigern. Das Mengenwachstum ist ungewiss, die Kosten mögen noch zu hoch sein, die Preise könnten vorübergehend sogar fallen, da die Gesellschaft mit 60% ihres Geschäfts den Spotmärkten ausgesetzt ist, die Diversifikation in profitablere Bereiche steckt noch in den Kinderschuhen und die Unterstützung der chinesischen Regierung bei Unfällen und Umsiedlungen ganzer Dörfer scheint nicht mehr sicher zu sein. Wenn es sich auch lohnen kann, immer wieder, wenn möglich saisonal, ein Blick auf die Aktie zu werfen, so scheint ein kurz- bis mittelfristiges Engagement zur Zeit nicht ratsam zu sein.
trollinger
06.03.2006, 23:28
03.03.2006 - 19:12
Nucletron: unterbewertete Perle mit KGV 8
Bei der Nucletron AG sind mittlerweile die vorläufigen Zahlen heraus: 2005 gingen laut Ad-hoc 15,82 Mio. EUR an Umsätzen und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von mindestens 1,2 Mio. EUR durch die Bücher. Was die Meldung allerdings höflich verschweigt: Das Münchner Elektronik-Vertriebsunternehmen muss 2005 auf IFRS umstellen und damit dürften stille Reserven aufgedeckt werden. Das passt zwar Vorstand Bernd Luft überhaupt nicht, da er sich wohl zu den konservativsten Bilanzierern der deutschen AG-Szene rechnen darf. Im Gespräch mit BetaFaktor wiegelt Luft denn auch ab, dass das nur bilanztechnische Maßnahmen seien. Aber der Vorstand gehörte zuletzt zu den Einsammlern von Nucletron-Papieren, sein Anteil liegt bei über 75%.
Bitte bedenken Sie: Der Konzern besteht aus mehreren Gesellschaften (teilweise eingebracht, zugekauft oder selbst gegründet), die in der Bilanz (»Anteile an verbundenen Unternehmen«) mit 2,275 Mio. EUR stehen. Diese Gesellschaften erwirtschafteten operativ mehr als 1,2 Mio. EUR ein Zuschreiben ist hier praktisch unumgänglich. Da wir ohnehin davon ausgehen, dass 2005 sogar mindestens 1,35 Mio. EUR an Gewinnen durch die Bücher gingen, ist ein Gewinn (inkl. IFRS-Effekten) von über 2 Mio. EUR möglich. 2006 dürften als operatives Ergebnis mehr als 1,5 Mio. EUR im Bereich des Möglichen liegen. Schließlich war 2005 laut Luft vom Ergebnis her »das drittbeste Jahr in der Firmengeschichte« mit etlichen langlaufenden Großaufträgen. Damit lässt sich mit noch nicht mal allzu spitzem Bleistift ein KGV von 8 für dieses Jahr ausrechnen. Einzig die an manchen Tagen maue Aktienliquidität verstimmt. Bei Interesse bitte deshalb nur dosiert zukaufen. Kursziel 7 EUR.
07.03.2006, 08:59 Uhr
DAX-Future, die Oberhand
börsen-profi-online
Wolfgang Süßenguth (börsen-profi-online) berichtet von den aktuellen Aussichten des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe mit einer Lücke von 44 Punkten höher eröffnet, knapp unter dem gestern genannten ersten Erholungsziel ca. 5.785. Der DAX-Future sei dann aber den ganzen Tag über sukzessive, mit einer "üblen" Sägezahnbewegung zurückgefallen und hätte nahe Tagestief mit einem kleinen Minus gegenüber dem Vortagesschluss geschlossen.
Somit habe sich ca. 5.785, das 38,2 % Fibonacci-Reaktionsziel der Abwärtsbewegung seit 27.2.2006, vorerst als Widerstand erwiesen. Wenn dieser Widerstand nicht bald überschritten werde, sondern dagegen 5.685 unterschritten werde, dann würden die Bären weiter gestärkt, mit Ziel 5.610. Erst ein Überschreiten von ca. 5.840 nehme den Bären Wind aus den Segeln und gebe den Bullen wieder Hoffnung. Ein Überschreiten von 5.927 würde den Bullen zwar wieder klar die Oberhand geben; so Süßenguth, dieses Szenario ist aber nicht sehr wahrscheinlich.
Charttechnische Unterstützung erfahre der DAX-Future bei 5.715, bei 5.695, bei 5.685, bei 5.660, bei 5.635 und bei 5.610 und Widerstand bei 5.735, bei 5.765, bei 5.785, bei 5.800, bei 5.820 sowie bei 5.840.
07.03.2006, 12:44 Uhr
Dow Jones, die Schwächeperiode
JRC
ie Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei, nachdem die Unterstützung bei 10.970 zu 10.990 Punkten aufgeben worden wäre, unter Druck geraten und habe in Richtung 10.930 Stellen nachgegeben. Der Dow Jones habe nun zwei wichtige Unterstützungen bei 11.050 und 10.990 Punkten per Tagesschluss unterschritten. Diese Schwäche gelte es zu beachten.
Ein Unterschreiten der gestrigen Tagestiefs sollte in eine weitere Schwächeperiode münden, so die Trading-Analysten weiter, welche mit erhöhter Wahrscheinlichkeit weitere Abgaben in Richtung 10.870 und sogar 10.820 Zählern auslösen kann. Solange die 10.930er Ebene jedoch verteidigt werden könne, sei von einer leicht aufwärts gerichteten Seitwärtsbewegung zurück in Richtung 11.000er Marke auszugehen.
http://www.derivatecheck.de/charts/1220000/20060307_1222190_1.gif
07.03.2006, 13:23 Uhr
SMI, watch the next key supports
Credit Suisse First Boston
The SMI continues its lateral move in a narrow range just below the 8000 threshold, report experts at Credit Suisse First Boston.
The strategists specify that the index is rated neutral short-term and plus medium-term. The short-term technical indicators look mixed, so the analysts, the intact short term momentum down move is now seven days old. The price trend continued to flatten and reached the neutral zone, the experts point out.
Moreover the SMI is positioned in a wedge formation with unfolding negative momentum divergencies, the strategists point out. Given this constellation investors and trading-oriented accounts should watch the next key supports, the analysts continue, a break below the short term support at 7,895/910 and particularly below the key range at 7,840/60 would increase the risks.
trollinger
07.03.2006, 22:42
07.03.2006 - 22:38
Texas Instruments zieht Nasdaq nach unten
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Der US-Aktienmarkt entwickelte sich am Dienstag uneinheitlich. So konnten sich die Schwergewichte aus dem Dow Jones Index, angeführt von der Aktie von General Motors, etwas erholen. Auf dem Technologiesektor lastete hingegen wie Blei der enttäuschende Ausblick des Halbleiter-Konzerns Texas Instruments. Ausnehmend schwach entwickelte sich der Telekom-Sektor. Hier hagelte es einen Tag nach der angekündigten Übernahme von BellSouth durch AT&T etliche ätzende Analystenkommentare.
Von der volkswirtschaftlichen Seite belasteten insbesondere die Daten zur Produktivität im vierten Quartal 2005. Diese war annualisiert um 0,5 Prozent zurückgegangen und damit erstmals seit dem ersten Quartal 2001 geschrumpft. Dagegen ergab sich bei den Lohnstückkosten ein Anstieg um deutliche 3,3 Prozent, was dem höchsten Anstieg seit einem Jahr entspricht. Verschärfend hinzu kam, dass FED-Mitglied William Poole heute dargelegt hatte, dass die Notenbank bereit sei, im Bedarfsfall ein bisschen stärker auf die Bremse zu treten.
Der Dow Jones Index konnte sich schlussendlich dennoch um 0,2 Prozent auf 10.980 Punkte verbessern. Der breitere S&P 500 Index gab hingegen 0,19 Prozent auf 1275 Stellen ab; der Nasdaq Composite verlor 0,77 Prozent auf 2268 Zähler.
Dabei rutschten Texas Instruments nach ihrem Ausblick vom Vorabend um 3,31 Prozent auf 31,26 Dollar ab. General Motors konnten sich hingegen um 2,42 Prozent auf 20,29 Dollar verbessern. Der notleidende Autokonzern hatte zuvor Streichungen bei den Pensionszusagen für Angestellte angekündigt. Qwest Communications fielen um 6,73 Prozent auf 6,38 Dollar, nachdem die Citigroup den Konzern als Verlierer des Zusammenschlusses der beiden Konkurrenten AT&T und BellSouth bezeichnet hatte. AT&T gaben einen Tag nach Ankündigung der Fusion 1,81 Prozent auf 26,53 Dollar ab; BellSouth verbilligten sich um 2,12 Prozent auf 33,77 Dollar. Krispy Kreme Doughnuts sprangen um 20,66 Prozent nach oben auf 7,71 Dollar. Die notleidende Doughnut-Kette bekommt einen ehemaligen Manager von Kraft Foods als neuen CEO.
Der Euro fiel um 1,1 Prozent auf 1,1872 Dollar. Der April-Rohölfuture verlor 83 Cents auf 61,58 Dollar; April-Gold gab 2,30 auf 554,50 Dollar je Unze ab.
@Trolli :D
Ich gratuliere dir zu deinen SUPERTOLLEN 12000 Postings!!!!
http://www.juanna.ch/gifsammlung/060206/fe_we_36.gif...http://www.pyroevents.de/grafik/olympiastad-480b-012.jpg...http://www.juanna.ch/gifsammlung/060206/fe_we_36.gif
Sorry, Trolli, daß ich es so spät erst gemerkt habe :oops: !!!
trollinger
07.03.2006, 23:16
Hat keiner gemerkt, du bist erster :wink:
Sorry, Trolli, daß ich es so spät erst gemerkt habe :oops: !!!
Schande, sage ich da nur :oops: :roll: :roll:
Was ist nur los :roll: :roll: :roll: ???
Walburga Lindl
Vergesslich...
Als ich noch nicht geboren war,
flog ich mit einer Engelschar.
Da vergaß mit Gotteswille
ein Mensch die Antibabypille.
Hätte er sie nicht vergessen,
wär ich nie bei euch gewesen.
Darum ist es manchmal gut,
wenn man was vergessen tut.
:wink: :wink: :wink: :wink:
Hat keiner gemerkt, du bist erster :wink:
Sorry, Trolli, daß ich es so spät erst gemerkt habe :oops: !!!
08.03.2006, 08:23 Uhr
DAX, Wiederbelebungsversuche
DZ BANK
Die Marktexperten bei der DZ Bank schauen auf die Ausgangslage und die technischen Entwicklungen beim DAX.
Ausgehend von der negativen Kursentwicklung an der Wall Street vom Wochenanfang habe auch der Kurs des deutschen Blue-Chip Index gestern schwächer eröffnet. Damit wären zugleich die ersten Erholungsansätze vom Montag nach den deutlich schwächeren Handelstagen der Vorwoche konterkariert worden. Ein nachhaltiger Verkaufsdruck hätte sich jedoch nicht am Markt gezeigt, so dass insgesamt das Tief vom Freitag nicht unterschritten worden sei. Auf Basis des Kursniveaus des Feitagstiefs um 5.700 Punkte habe sich sogar recht schnell wieder eine erneute Kaufbereitschaft gezeigt, die der Tageskerze eine insgesamt günstiger zu interpretierende "längere Lunte" hätte verleihen können.
Mit der laufenden Konsolidierungsbewegung ist somit das 38,2 %-Retracement des letzten sekundären Trendimpulses vom 23. Januar um 5.680 Zähler nicht unterschritten worden, so die Trading-Analysten. Unter quantitativen Gesichtspunkten bleibe damit der mittelfristige Aufwärtstrends weiterhin intakt. Die Wahrscheinlichkeit der positiven Trendfortsetzung mit einem Kurspotenzial bis zumindest zum Jahreshoch um 5.915 Stellen besitze dadurch ein höheres Gewicht als die Annahme einer gegenwärtig laufenden Trendumkehr. Trotzdem lasse in einem dynamisch intakten Aufwärtstrend die von den kürzerfristig zu interpretierenden Indikatoren beschriebene "überverkaufte" Situation ein deutlicheres aufwärts gerichtetes Momentum am Markt erwarten.
Sollte der DAX daher die Unterstützung um 5.680 Punkte verletzen, so die technischen Experten weiter, so sei durchaus noch ein weiteres Kursrisiko bis zur unteren Begrenzung des aufwärts gerichteten Trendkanals vom Oktober letzten Jahres bzw. dem Reaktionstief von Mitte Februar um 5.600 Zähler zu sehen. Spätestens in diesem Bereich sollten nach Ansicht der Strategen bei der DZ Bank jedoch erste antizyklische Trading-Positionen attraktiv erscheinen.
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08.03.2006, 12:28 Uhr
US Indices, positive Indikation
HSH Nordbank
Die Handelsexperten der HSH Nordbank geben einen Ausblick auf das heutige Geschehen an den US Aktienmärkten.
Die außerbörslich gehandelten US Aktienindexfutures hätten zuletzt in leicht positivem Terrain gehandelt, so dass die Analysten heute von einer gut behaupteten Markteröffnung ausgehen. Das Hauptproblem bleibe anhaltend die Zinsentwicklung. Nach Einschätzung der Handelsexperten bei der HSH Nordbank wird sich die Wochenbilanz des Marktes zunächst mit Veröffentlichung der US Arbeitsmarktdaten am Freitag entscheiden. Heute stünden um 13:00 Uhr die MBA Hypothekenanträge auf der Tagesordnung.
08.03.2006 13:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Auch die gestrigen Kursabschläge an der Nasdaq waren eine reine Konsequenz aus den vorher gesehenen charttechnischen Ereignissen. Immerhin konnte der Index die Tagestiefs am Montag, die bei 1.652 Punkten lagen, doch wieder deutlicher verlassen und den Handel bei 1.661 Zählern beenden. Zuvor blieb mit einem Tageshoch bei 1.668 Punkten aber der Ausbruch über einen Widerstand klar verwehrt. Die Umsätze fielen weiter zurück. Und für den Dienstagshandel lässt die schwache Tendenz bei den Nasdaq-Futures zunächst nichts Gutes erahnen.
09.03.2006, 08:55 Uhr
DAX, Widerstand und Stützung
HSH Nordbank
Die Handelsexperten bei der HSH Nordbank blicken auf die technische Ausgangslage und das Marktumfeld des DAX.
Ausgehend von den US Vorgaben sei heute auch von einem positiven Kursverlauf an den europäischen Aktienbörsen auszugehen. Nachhaltig gestützt würde diese Entwicklung durch eine gestern den nunmehr den 3. Tag in Folge leichtere Ölpreisnotierung. Energiewerte dürften daher heute erneut unter Abgabedruck stehen. Die Marktbeobachter geben an, allgemein zu glauben, die vorbörslichen DAX-Quotierungen im Verlauf nicht halten zu können, da in Asien vornehmlich Japan den Ton vorgab und diese Entwicklung durch Lokalfaktoren geprägt wurde.
Die Stützung im DAX liegt nach Angaben der technischen Experten bei der HSH Nordbank bei ca. 5.650, Widerstand sei bei ca. 5.720 zu finden. RSI14 wäre abgebaut worden auf 44,874 und damit neutral.
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10.03.2006, 08:24 Uhr
DAX-Future, Kurspotenzial begrenzt
NYBT
Die Trading-Experten bei der NYBT GmbH berichten von den aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Der DAX habe in den vergangen zwei Tagen kaum Boden gut machen können. Die kurze Rally hätte bereits bei 5.740 geendet und somit bleibe der Markt unter wichtigen Widerstandspunkten. Die Trading-Analysten geben an, zu erwarten, dass der Markt trotz anfänglicher Schwäche durchaus heute einen weiteren Rally-Versuch unternehmen wird, das Kurspotenzial wäre aber als sehr begrenzt anzusehen. Der kurzfristige Trend bleibe abwärts, Rebounds auf die 5.800 stellen nach Ansicht der Strategen gute Einstiegsgelegenheiten für Shorts da.
10.03.2006, 08:44 Uhr
DAX-Future, Struktur der Teilnehmer
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des vorangegangenen Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.707 bis 5.677 als Minimumkorrektur, bei 5.603 als Normalkorrektur und bei 5.529 bis 5.499 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Abwärtsimpulses lägen bei 5.749 bis 5.761 als Minimumkorrektur, bei 5.791 als Normalkorrektur und bei 5.820 bis 5.832 als Maximumkorrektur.
Für sich genommen bleibe der DAX technisch interessant, sogar im Hinblick auf eine mögliche Stabilisierung. Es trübe sich zwar das Umfeld des DAX weiter ein, doch der DAX erfülle zur Stunde noch alle Kriterien, an denen eine mögliche Impulsumkehr festzumachen sei: das minimale Reaktionspotential "halte" noch bis zur Stunde und die ursprünglich hergeleitete Unterstützung im Bereich um 5.691 könne noch immer als Indikation herhalten.
Aus markttechnischer Sicht trübe sich das Gesamtbild dagegen immer weiter ein. Das short-set-up "forme" sich weiter aus und die Schwungkraft falle, so dass in der "Fachsprache" von einer ansteigenden negativen Schwungkraft gesprochen würde. Doch etwas falle noch auf: es sei die Struktur der aktuell präsenten Marktteilnehmer. Der Marktbeobachter gibt an, diese in die so genannten finalen Endkunden zu unterteilen, hierzu zählen Marktteilnehmer, in der Regel institutionell, welche Ware aus dem Markt nehmen oder einfließen lassen, mit strategischen Absichten, und in die kurzfristig orientierten Trader, die täglich im Markt seien und sich an den finalen Endkunden zu hängen versuchten bzw. den Futures-Markt und den Kassamarkt arbitrieren.
Der Analyst gibt an, sich der überaus groben Definition bewusst zu sein, dennoch treffe sie seines Erachtens nach den Kern der Sache. Erstere träten im Markt auf und verursachten weiterführende Trendschübe auf Tagesbasis, die Bewegungsimpulse zeichneten sich durch kräftige Schübe und weniger heftige Gegenbewegungen in der Reaktion aus. Das heiße konkret: die Bewegungsschübe wären in sich stabiler. Im zweiten Fall, "werfen" sich die Marktteilnehmer gegenseitig den Ball zu, so der Trading-Stratege, da jeder versucht, einen Teil des Kuchens abzuschneiden. Das Ergebnis sind kurze, zum Teil scharfe oder sogar nur überaus träge Bewegungsschübe, die aus dem Stand heraus wieder drehten und kurz und heftig korrigierten. Naturgemäß seien solche Marktphasen weit schwieriger zu handeln, da hier die Stabilität und Zuverlässigkeit eines Bewegungsschubes nachlasse, was wiederum zu engeren Stop- und Zielkursen zwinge, wenn das Ertragsergebnis in einem akzeptablen Verhältnis zum Risiko stehen solle.
Letztere Marktphase liege seit Montag dieser Woche vor, was sich zudem in der seitwärts gerichteten, ineinander verschachtelten Konsolidierung im DAX beziehungsweise DAX-Future widerspiegele. Konsequenterweise gelte es nun, eine Phase wie diese ohne große, strategisch ausgerichtete Positionierungen hinter sich zu bringen und das Augenmerk auf kurze Bewegungsschübe zu lenken.
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Marktausblick
Zinsfurcht hält Finanzmärkte in Atem
von Yasmin Osman, Elisabeth Atzler, Frankfurt, und Christian Schwalb, New York
Die Geldpolitik der großen Notenbanken bleibt das wichtigste Thema an den Finanzmärkten. Ein gesundes Wachstum und steigender Preisdruck könnten die US-Notenbank zu mehr Zinserhöhungen verleiten, als erwartet, befürchten Experten.
Intraday 3 Monate
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Die robuste Verfassung des US-Arbeitsmarkts und vor allem die gestiegenen Stundenlöhne haben viele Marktteilnehmer nervös gemacht, da in dieser Woche Inflationsdaten veröffentlicht werden.
Die Aktienmärkte dürften diese Belastungen noch am besten wegstecken, sagen Analysten. "Die Märkte sollten sich weniger Sorgen über die möglichen Auswirkungen zukünftig steigender Zinsen machen, und sich auf das gesunde Wirtschaftswachstum konzentrieren", sagte Jeff Kleintopp vom Finanzhaus PNC Advisers. Trotz einer guten Wochenbilanz, trauen die Marktbeobachter Europas Börsen dagegen keine rasche Erholung zu. Es fehle an positiven Impulsen.
Noch düsterer sind die Prognosen für die Anleihemärkte. Experten rechnen mehrheitlich mit weiter fallenden Kursen und steigenden Renditen, ausgelöst durch die Gefahr weiter steigender Leitzinsen. Der US-Dollar, der von den Arbeitsmarktdaten am Freitag deutlich profitierte, könnte von Konjunktur- und Kapitalflussdaten der nächsten Woche ausgebremst werden. Viele Analysten rechnen mit einer leichten Aufwertung des Euro.
Konjunkturdaten im Mittelpunkt
Intraday 3 Monate
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_ftd.gfx?h=280&b=295&symbol=846900&land=276&boerse=9&typ=0&zeit=600&d1=0&d2=0&herkunft=ftd1
In der vergangenen Woche legte der Dax 1,5 Prozent auf 5804 Punkte zu, nachdem er zuvor 2,5 Prozent verloren hatte. Der Dax hatte Ende Februar knapp über 5900 Zählern notiert, dem höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Der Stoxx 50 legte um 1,2 Prozent zu.
In den USA stehen Konjunkturdaten im Mittelpunkt, Unternehmensdaten dürften eine untergeordnete Rolle spielen. Positive Signale erhoffen sich Analysten von der US-Produktion und niedrigen Verbraucherpreisen. Dagegen wird bei den Einzelhandelsdaten ein Rückgang erwartet. "Die meisten Daten sollten den Aktienhandel stützen", sagte Eugene Peroni vom Finanzberater Claymore Advisors.
Pessimistischer sind die Aussichten für Europa. "Die Märkte könnten noch ein bisschen herunterkommen, bevor sie wieder steigen", sagte Andrew Lynch, Fondsmanager bei Schroders. Er erwartet, dass in Europa eher Firmendaten die Richtung vorgeben, insgesamt dürften die Börsen sich aber stark am US-Markt orientieren. In der laufenden Berichtssaison legten einige Konzerne enttäuschende Ergebnisse vor, woraufhin Anleger Kursgewinne einstrichen. Die Zahl der positiven Überraschungen sei im Vergleich zu den Vorquartalen geschrumpft, sagte Frank Schallenberger, Aktienstratege der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Gegen steigende Kurse spreche auch, dass der zu Jahresbeginn übliche Liquiditätsschub ausgelaufen sei. Anfang des Jahres schichten viele Anleger ihre Portfolios um. "Wir sind aber im späten Stadium der Konsolidierung", sagte Richard Zellmann vom Investmenthaus First Private.
Verkaufsdruck am Rentenmarkt
Der Dollar profitiert von den Zinsängsten
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Am Rentenmarkt lösten die 243.000 im Februar geschaffenen Stellen in den USA Verkaufsdruck aus, obwohl mit einem Anstieg in diesem Rahmen gerechnet wurde, wenn die Revisionen der Vormonate mit berücksichtigt werden. "Damit ist die Saat für einen weiter schwächeren Markt gelegt", sagte Jens-Oliver Niklasch, Zinsanalyst der LBBW. "Die Leitzinsängste werden bald wieder das Geschehen dominieren und dadurch sollte sich der Trend zu höheren Renditen fortsetzen." Auch Michael Rottmann, Zins- und Währungsanalyst der HypoVereinsbank, befürchtet, "dass die Leitzinshysterie in die nächste Woche hineinreicht".
Scharfe Töne von Vertretern der Europäischen Zentralbank und der Fed hatten diese Erwartungen geschürt. Mittlerweile sind die Kurse aber so stark gefallen, dass die ersten Experten eine Verschnaufpause erwarten. "Kurzfristig könnte es eine Erholung geben", sagte Cyril Beuzit, Leiter der Zinsstrategie von BNP Paribas. "Eine Gegenreaktion ist überfällig, was aber nichts an der schlechten Verfassung des Marktes ändert", sagte Dirk Gojny von der HSH Nordbank.
Am Devisenmarkt hat bislang der Dollar den größten Gewinn aus den Zinsängsten gezogen. Der Yen konnte von der in Japan eingeleiteten Zinswende bislang kaum profitieren. "Das Einsammeln der Liquidität durch die Bank of Japan wird einige Monate dauern, erst dann werden effektiv die Zinsen steigen", sagte Hans Redeker, Devisenstratege von BNP Paribas. Einen Dämpfer könnte der Dollar durch die Daten über die Kapitalzuflüsse in die USA erhalten. Zuletzt waren die Kapitalströme niedriger ausgefallen als das Handelsbilanzdefizit. "Wenn sich dieser Trend etabliert, ist das problematisch", sagte Matthias Grabbe, Leiter Devisensales der BHF-Bank. Dann könnte wieder die Debatte über die Finanzierbarkeit des Leistungsbilanzdefizits aufflammen, warnte Carsten Fritsch von der Commerzbank.
14.03.2006, 09:27 Uhr
DAX, Wochenstart mit Aufwärts-Gap
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Der gestern in Aussicht gestellte freundliche Wochenstart sei dem DAX eindrucksvoll gelungen. Mit einem Tagesplus von gut 50 Punkten oder knapp 1 % habe die am Freitag eingeleitete Korrektur auf die zuvor verzeichneten Kursverluste fortgesetzt werden können. Die Dynamik der Aufwärtsbewegung werde dabei durch das Aufwärts-Gap bei 5.805/08 Punkten dokumentiert.
Auch die Lage bei den technischen Indikatoren helle sich allmählich wieder auf. So sei der Aroon im Stundenchart mittlerweile dem MACD gefolgt und habe ein neues Kaufsignal generiert. Auch auf Tagesbasis berechnet wäre eine Verbesserung feststellbar. Hier hätte der Stochastik seine Signallinie von unten durchstoßen; allerdings stehe ein Kaufsignal beim MACD in diesem Zeitfenster noch aus.
Dennoch stehen die Chancen gut, so die Trading-Analysten, dass in den nächsten Tagen ein erneuter Angriff auf das Jahreshoch vom 28.02. bei 5.917 Zählern gestartet wird. Zuvor lasse sich noch das Hoch vom 02.03.2006 bei 5.886 Stellen als Widerstand ausmachen. Größere Gefahren drohten erst wieder bei einem Fall unter das Hoch vom 02.02.2006 bei 5.761 Punkten.
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14.03.2006, 12:24 Uhr
Dow Jones, Long-Seite attraktiver
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und die technische Entwicklung des Dow Jones (DJ).
Der Dow Jones sei im gestrigen Handel zunächst leicht über die 11.100er Marke angestiegen und dann in eine leichte Konsolidierung übergegangen. Der Dow Jones hätte im gestrigen Handel eine Pullback-Bewegung auf die überwundene Trendlinie vollzogen. Diese Bewegung wäre bislang harmlos zu werten und deute auf eine Aufwärtsbewegung in Richtung 11.130 Punkten. Solange die Unterstützung bei 11.035:50 Zähler nicht unterschritten wird, so die technischen Experten weiter, erscheint die Long-Seite attraktiver.
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14.03.2006 21:43
Dow Jones startet nach oben durch...
DOW Jones - Preis- und Zeitdimension weisen den Weg zur Jahresendrallye - 01.11.2005 - 04:35
Jahresendrallye, Jahresendcrash, Jahresendrallye, ... Die zentrale Frage, die sich die Marktteilnehmer seit Wochen stellen, ist die nach der obligatorischen Jahresendrallye im breiten Gesamtmarkt. Da der Mai dieses Jahres entgegen der Regel "Sell in may and go away" fester verlaufen ist, wird die Möglichkeit einer Jahresendrallye in Frage gestellt.
Im Folgenden werden wir uns nach und nach an eine Prognoseerstellung basierend auf technischer Analyse herantasten.
DOW Jones: 10.440 Punkte - Wochenchartlinienchart seit Anfang 2000.
Dargestellt ist der Kursverlauf seit Erreichen des Allzeithochs am 14.01.2000 bei 11.750 Punkten. Am 10.10.2002 erreichte der Index bei 7.197 Punkten sein Bärenmarkt-Tief. Das Jahr 2003 war durch eine steile Rallye, das Jahr 2004 durch eine ausgedehnte volatile Seitwärtskorrektur gekennzeichnet. Auch 2005 wird bislang durch einen zähen Korrekturprozess bestimmt.
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Die Preisdimension - Der erste wesentliche Wegweiser
DOW Jones: 10.440 Punkte - Wochenkerzenchart seit Anfang 2000 mit Preismuster- und -strukturen.
Für die Neueinsteiger in Sachen charttechnischer Analyse sei kurz angemerkt, dass man mit der Kerzendarstellung quasi wie mit einer Lupe auf den Linienchart "draufhält". Kerzencharts zeigen mehr Einzelheiten des Kursgeschehens; mehr Informationen, die für Prognoseerstellung relevant sind. Jede einzelne Kerze steht im Wochenkerzenchart für den Zeitraum einer Woche. Im folgenden Chart sind alle wirklich relevanten, dominanten Strukturen in der Preisdimension markiert. Zentrale charttechnische Unterstützungsniveaus liegen bei 9.077, 9.656 und 10.000 Punkten. Außerdem wirkt die ehemalige primäre Abwärtstrendlinie bei derzeit ca. 10.200 Punkten als Unterstützung. Charttechnische Unterstützungsniveaus fungieren als potenzielle Kaufmarken. Im Bereich charttechnischer Unterstützungen ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Kurse nach oben abprallen. Bei 10.679 Punkten liegt eine so genannte "innere" Widerstandslinie, bei 11.365 Punkten eine weitere Widerstandslinie. Das Kursgeschehen seit Mitte April dieses Jahres läßt sich in eine Rounding Top eingrenzen, das sich unerhalb des 10.679er Widerstands formiert. Es handelt sich hierbei um eine obere Trendwendeformation. Deren Scheitellinie, allgemein SELL Triggerlinie genannt, verläuft auf dem psychologisch wichtigen Niveau von 10.000 Punkten. Erst ein nachhaltiges Unterschreiten der Marke von 10.000 Punkten auf Wochenschlußkursbasis würde ein umfassendes mittelfristiges Verkaufssignal auslösen. Diese Scheitellinie fungiert zunächst jedoch als starke charttechnische Unterstützung. "Mittelfristige Bullen" dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, den 10.000er Punktebereich zu verteidigen. Ist die Gegenwehr der Bullen stark genug, dürfte das bärische Rounding Top aufgeknackt werden.
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Die Zeitdimension - Das Äquivalent der indianischen Fährtenleser ist der Zyklus-Analyst unter den technischen Analysten.
DOW Jones: 10.440 Punkte - Wochenkerzenchart seit Anfang 2000 mit Zyklendarstellung.
Im Folgenden sind 2 wichtige statische Zyklen markiert. Die Chartstrukturen in der Preisdimension sind der übersichtlichkeithalber wieder ausgeblendet. Mit den senkrechten blauen Linien ist der 72-Wochenzyklus abgetragen. Ausgangspunkt hier ist das Allzeithoch im Januar 2000. Der Zyklus funktionierte aber auch schon in den 90er Jahren. Im Takt von 72 Wochen wurden mittelfristig markante Hochs bzw. Tiefs ausgebildet. So das Hoch im Mai 2001, das Bärenmarkt-Tief im Oktober 2002, das Hoch im Januar 2004. Das kleine, eher untergeordnete Zwischenhoch im Juni dieses Jahres wurde ebenfalls angezeigt. Soviel zum 72-Wochenzyklus im DOW Jones. Mit den breiten hellgrauen senkrechten Balken ist der Oktobermonat eines jeden Jahres seit 2000 markiert. Seit dem Jahr 2000 startete im Oktober eines jeden Jahres eine Jahresendrallye. Sogar im Jahr 2000, in dem der Markt in den Bärenmarkt überging, gab es eine nicht unerhebliche Kurserholung ab Oktober. Das Sell Off Tief in 2001 lag im Oktober, das Bärenmarkt-Tief 2002 lag im Oktober, in 2003 gab es ab Oktober eine Fortsetzung der Rallye, in 2004 wurde der zähe Korrekturprozess im Oktober beendet. Und in diesem Jahr? Nach der Oktoberzyklik müßte der DOW Jones unmittelbar vor dem Start der Jahresendrallye stehen.
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Die "Präzisionswaffe" - Wenn sich Preis- und Zeitdimension treffen - "Price-Time-Cluster"
DOW Jones: 10.440 Punkte - Wochenkerzenchart seit Anfang 2000 mit Preismuster- und -strukturen sowie Zyklendarstellung.
Markantes "Price-Time-Cluster" (1): In Oktober 2000 (Zyklus/grau) prallt der DOW Jones auf einer Unterstützung (Preis) bei 9.656 Punkten nach oben ab.
Markantes "Price-Time-Cluster" (2): Im Oktober 2002 (Zyklus/grau) prallt der Index auf einer Unterstützung (Preis) bei 9.447 Punkten nach oben ab. Darüberhinaus trifft der 72-Wochenzyklus (Zyklus/blau) auf den Oktober 2002.
Markantes "Price-Time-Cluster" (3): Anfang 2004 prallt der Index an einem Kreuzwiderstand bestehend aus einem Horizontalwiderstand bei 10.679 Punkten und der primären Abwärtstrendlinie nach unten ab. Der 72-Wochenzyklus (Zyklus/blau) trifft ebenfalls auf Anfang 2004. Dieser "Abpraller" leitet die Korrektur in 2004 ein.
Markantes "Price-Time-Cluster" (4): Im Juni 2005 prallt der Index an der inneren Widerstandslinie bei 10.679 Punkten nach unten ab. Gleichzeitig trifft der 72-Wochenzyklus (Zyklus/blau) auf diesen Monat.
Markantes "Price-Time-Cluster" (5): Im Oktober 2005 (Zyklus/blau) prallt der DOW Jones auf der überwundenen primären Abwärtstrendlinie, die während des gesamten Jahres 2005 als Unterstützung fungiert, nach oben ab und attackiert nun die obere Begrenzung des beschriebenen "Rounding Tops". Die Vorzeichen für eine bevorstehende Jahresendrallye stehen somit gut. Eine Mindestbewegung nach oben hat der Index bereits vollzogen. Allerdings schwächer als alle Oktober-Aufschwünge der letzten Jahre.
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Wir werden konkreter!
DOW Jones: 10.440 Punkte - Tageskerzenchart seit Februar 2005 mit Preismuster- und -strukturen sowie Zyklendarstellung.
Im Tageschart steht eine Kerze für einen Tag. Der Tageschart stellt quasi einen Zoom des Wochencharts dar. Noch mehr Einzelheiten werden für den Charttechniker sichtbar. Hier ist das "Rounding Top" gut erkennbar. Eine unglaublich beeindruckende Chartgrafik. Seit Mitte April dieses Jahres liegen alle Zwischenhochs auf dem Halbkreis des "Rounding Tops". Man sieht auch die primäre Abwärtstrendlinie, auf der 2 Zwischentiefs etabliert werden konnten. Während der Entwicklung dieses Halbkreises dürfte sich unter den Marktteilnehmern Schritt für Schritt ein bärisches Sentiment breitgemacht haben. Der Halbkreis bestimmt das Kursgeschehen maßgeblich, er drückt die Notierungen zunehmend nach unten auf die Scheitellinie bei 10.000 Punkten. Mehr und mehr Marktteilnehmer dürften sich entsprechend den "Vorgaben des Halbkreises" short positionieren. Gelingt ein Ausbruch aus dem Halbkreis, dürfte es eben diese Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischen. Und genau solche Marktsituationen lassen sich besonders profitabel handeln. Geraten Marktteiklnehmer in eine Zwangssituation, beispielsweise im Falle eines Short Squeeze, müssen sie sich egal zu welchem Preis eindecken. Erkennbar sind solche Zwangssituationen an einem anziehenden Momentum. Den Momentumbegriff nutze ich ich im Sinne des Orderflows pro Zeiteinheit. Je größer, desto besser. Alle Marktteilnehmer müssen quasi durch ein Nadelöhr. Und genau hier setzen wir an, wenn wir uns long in einen Short Squeeze einklinken. Steigt der DOW Jones auf Tagesschluß über 10.490 Punkte an, wird umgehend ein charttechnisches Kaufsignal bis 10.679 Punkte ausgelöst. Bei 10.679 ist eine Konsolidierung möglich, anschließend dürfte der Index in Richtung 11.000 und 11.365 Punkte durchstarten. Beachten Sie die Bedingung für diese Kursziele. Der Index muß auf Tagesschluß (!) über 10.490 Punkte steigen. Fällt der DOW Jones innerhalb des "Rounding Tops" weiter ab, dürfte er auf der 10.000er Marke nach oben abprallen. Insofern ist die 10.000 spekulativ ein Kauf. Ein nachhaltiges Unterschreiten der 10.000er Marke würde ein Verkaufssignal bis 9.656 Punkte auslösen. Ein Unterschreiten der 10.000 Punktemarke würden wir nicht shorten, da der Index entsprechend der 2005er Marktcharakteristik stark "Rebreak"-anfällig ist. Sprich, wichtige Unterstützungsniveaus werden temporär gebrochen, um Stopps unterhalb der Unterstützung zu testen "Gunning the stops", anschließend startet ein "Rebreak", die Rückkehrbewegung über die zuvor gebrochene Unterstützung. Solche "Rebreaks" sind im Sinne starker Kaufsignale zu interpretieren.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der DOW Jones in Kürze zu einer Jahresendrallye startet. Die Bedingung ist ein Anstieg über 10.490 Punkte!
Sticht das Oktoberzyklusmuster das Preismuster, nämlich das "Rounding Top" aus? Dazu bitte zum nächsten und letzten Chart scrollen.
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Auf die "Pace Maker" (Schrittgeber/Vorläufer) schauen!
Wochenchartabgleich vom US Bankindex (BKX) und DOW Jones.
Abgesehen davon, dass eine Reihe von Aktien aus dem DOW Jones wieder solide Chart Setups aufweisen, - Wal Mart als Vorläuferaktie mit einem inversen SKS Boden -, weist auch der US Bankindex(BKX) den Weg nach oben. Seit 2004 hat der Index entweder synchron mit dem DOW Jones Zwischentiefs ausgebildet oder aber, - und das ist entscheidend -, vorzeitig. In der Regel eine Woche vor dem DOW Jones. Werfen Sie einen Blick auf den Chartabgleich. Mit den senkrechten blauen Linien sind 5 kurz-/mittelfristige Zwischentiefs markiert.
Zur aktuellen Situation: Seit 3 Wochen zieht der BKX ausgehend von einer charttechnischen Kreuzunterstützung bei 92,73 Punkten wieder an. In dieser Woche durchbricht der BKX sogar seine mehrmonatige Abwärtstrendlinie, die das Analogon zum "Rounding Top" vom DOW Jones darstellt.
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Fazit: Wenn der DOW Jones auf Tagesschluß über 10.490 Punkte ansteigt, generiert dies umgehend ein charttechnisches Kaufsignal bis 10.679 Punkte. Bei 10.679 ist eine Konsolidierung möglich, anschließend dürfte der Index in Richtung 11.000 und 11.365 Punkte durchstarten. Dies wäre das Scenario einer Jahresendrallye. Es wird durch das Argument der Oktober-Zyklik gestützt, durch die Charakteristik dieses Jahres "Fakeouts" (charttechnische Fallen) zu bilden, - insofern ist ein Aufbrechen des "Rounding Tops" zu erwarten -, und durch Intermarketfaktoren wie den vorlaufenden US Bankindex (BKX). Sollte der DOW Jones innerhalb des "Rounding Tops weiter abfallen, ist er bei 10.000 Punkten ein spekulatives Trading Buy.
Abschließend möchte ich auf die Tradersworld Messe hinweisen, die am 04. und 05. November 2005 in Frankfurt stattfindet. Das Who is Who der Trader- und Chartistenszene wird dort anzutreffen sein. U.a. Larry Williams, Steve Lison, Uwe Wagner und Erich Florek. Uwe Wagner betreut den Godmode Global Briefing Dienst von GodmodeTrader.de : http://www.godmode-trader.de/premiumservices/?option=globalbriefing_- .
Neben mir wird auch der Futures- und Optionsexperte von GodmodeTrader.de, Bert H. Deiters, einen Vortrag zum Thema Commodity Futures Trading halten.
Autor: Harald Weygand - Head of Trading von GodmodeTrader.de
15.03.2006, 08:28 Uhr
DAX-Future, kriegsentscheidend
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX-Future (FDAX).
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des vorangegangenen Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.707 bis 5.677 als Minimumkorrektur, bei 5.603 als Normalkorrektur und bei 5.529 bis 5.499 als Maximumkorrektur.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Abwärtsimpulses lägen bei 5.749 bis 5.761 als Minimumkorrektur, bei 5.791 als Normalkorrektur und bei 5.820 bis 5.832 als Maximumkorrektur.
Sehe man sich den intraday-Kursverlauf des DAX-Future bis etwa gestern 17:00 Uhr an, falle zunächst auf, dass sich der Markt unverändert in der Handelsspanne fortbewegt habe, innerhalb derer er bereits am Montag gependelt sei. Erst gegen Abend, begleitet oder vielmehr gestützt durch die positive Entwicklung der US Indizes, wäre der DAX-Future aus der Zweitagesspanne nach oben hin ausgebrochen und auf ein neues Impulshoch innerhalb der bereits mehrfach definierten Chartmarken geklettert. Zur Orientierung: der DAX-Index bewege sich aktuell innerhalb der charttechnisch interessanten Kursniveaus um 5.664 als untere Begrenzung und 5.915 als obere Begrenzung, im DAX-Future seien die Chartgrenzen in den Bereichen um 5.656,5 als untere Begrenzung und 5.927 als obere Begrenzung definiert worden.
An der grundsätzlichen Einschätzung des Kursverlaufes ändere sich aktuell zu den gestrigen Aussagen im Grunde nichts. Wichtig und "kriegsentscheidend" wird das Kursverhalten in unmittelbarer Nähe zur oberen charttechnischen Begrenzung, so der Trading-Stratege. Markttechnisch sei der DAX beziehungsweise DAX-Future auf Tagesbasis aktuell unverändert neutral, die Bewegungsdynamik bleibe "flach". Der Marktbeobachter gibt an, sich konsequenterweise demnach auf taktische Positionierungen zu stützen.
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15.03.2006, 09:14 Uhr
DAX-Future, die Lücke
JRC
Die Handelsexperten bei JRC blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX-Future (FDAX).
Der DAX-Future habe gestern unterhalb von 5.840 Punkten zunächst Gap-Fill-Aktivitäten gezeigt und dann seine Aufwärtsbewegung in Richtung 5.875 und 5.893 Zählern fortgesetzt. Nach der 5.875er Marke wird nach Einschätzung der Analysten das nächste Kursziel bei 5.893 Stellen direkt zur Markteröffnung erreicht werden und sollte sogar leicht überschritten werden. Danach gelte die 5.925er Marke als nächstes Ziel für den DAX-Future.
Beachtet werden sollte den Analysten bei JRC zufolge, dass die heutige Tageslücke in der DAX-Kasse eine gewisse Anziehungskraft ausüben und so einen direkten "Durchmarsch" verhindern könne. Eine vorgeschaltete Seitwärtsbewegung in Richtung 5.865 Punkten dürfe daher nicht überraschen.
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16.03.2006 08:19
DAX: Tagesausblick- Donnerstag, 16.03.2006
DAX: 5.898,48 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) + 60 Minutenchart (log) (1 Kerze = 60min.)
Tendenz: SEITWÄRTS
Intraday Widerstände: 5.913/16 + 5.925/28 + 5.949/50
Intraday Unterstützungen: 5.891/98 + 5.871/77 + 5.810/20
Rückblick: Am letzten Handelstag sollte der DAX bei etwa 5.900 in den Tag starten. Dieses Ziel wurde am Vormittag verfehlt. Der Index schloss zunächst die Kurslücke bei 5.871. Erst am Nachmittag erfolgte dann der Anstieg bis 5.900. Das Jahreshoch bei 5.916 wurde noch nicht erreicht.
Ausblick: Am heutigen Handelstag dürfte der DAX nahezu unverändert in den Handel starten. Es ist ein unspektakulärer Handelsverlauf zu erwarten. Der Index dürfte letztlich weitgehend unverändert aus dem Handel gehen. Als Intraday Ziel auf der Oberseite bietet sich das DAX Level 5.913/16 an. Auf der Unterseite ist die Unterstützungszone bei etwa 5.871/77 zu verteidigen. Ein nachhaltiger Ausbruch über das bisherige Jahreshoch 5.916 ist heute nicht wahrscheinlich. Im etwas größeren Kontext sind die unteren Rücklaufpotenziale bei 5.810/20 (ggf. realistisch) und 5.761 (aus jetziger Sicht unwahrscheinlich) zu beachten.
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17.03.2006, 07:54 Uhr
DAX, nichts Altes im Weg
Wagner-Lang
Uwe Wagner, Trading-Experte bei Wagner und Lang, beurteilt die aktuellen Aussichten und Tendenzen des DAX.
Aktuell angepasste Korrekturpotenziale, bezogen auf die Wegstrecke des jüngsten Aufwärtsimpulses lägen dagegen bei 5.707 bis 5.677 als Minimumkorrektur, bei 5.603 als Normalkorrektur und bei 5.529 bis 5.499 als Maximumkorrektur.
Im Wochenchart des DAX lasse sich bisher keine Indikation herleiten, über welche man sich bezüglich des laufenden Aufwärtstrends Sorgen machen müsse. In jeder Hinsicht bestätigt, stehe der Aufwärtstrend unmittelbar vor einem neuen Hoch. Einzige Hürde sei der orientative Widerstand bei 5.915, resultierend aus dem bisherigen Jahreshoch vom 27. Februar 2006. Oberhalb diesen Kursniveaus ließen sich keine weiteren Widerstände herleiten.
Gehe man weit in die Vergangenheit zurück, habe es im Mai bis Juni 2001 Widerstände im Bereich um 6.250 zu 6.300 gegeben, welche möglicherweise psychologisch bedingt Einfluss nehmen könnten, doch bis dahin gebe es einfach nichts "Altes", was sich einem steigenden DAX, zumindest aus der Vergangenheit heraus, in den Weg stellen könnte, so der Trading-Stratege.
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17.03.2006 08:19
DAX: Tagesausblick - Freitag, 17.03.2006
DAX: 5.897,49 Punkte - Aktueller Tageschart (log) (1 Kerze = 1 Tag) + 60 Minutenchart (log) (1 Kerze = 60min.)
Tendenz: AUFWÄRTS
Intraday Widerstände: 5.916 + 5.925/34 + 5.950/58
Intraday Unterstützungen: 5.892 + 5.867 + 5.815/25
Rückblick: Am letzten Handelstag sollte der DAX nach einem unspektakulären Handelsverlauf weitghend unverändert aus dem Handel gehen. Intraday Ziele lagen bei 5.913/16 (Oberseite) und bei 5.871/77 (Unterseite). Die tatsächliche Spanne erstreckte sich von 5.867 bis 5.910. Der DAX endete bei -1 Punkt.
Ausblick: Am heutigen Handelstag dürfte der DAX erneut unverändert, somit bei etwa 5.900 in den Handel starten. Eine sinnvolle Fortsetzung wäre ein 2. Test des gestrigen Tiefs 5.867 in den ersten 3 Handelsstunden. Anschließend kann dann ab dem frühen Nachmittag ein Angriff auf die bisherigen Jahreshöchststände (5.916+x) erfolgen, so dass der Index zum Wochenschluss deutlich oberhalb von 5.916 aus dem Handel geht. Spielraum für einen direkten Anstieg bis 5.950 wäre vorhanden. Vorsicht ist geboten, wenn der DAX ab dem frühen Nachmittag Schwächeanzeichen zu erkennen gibt. In diesem Fall könnte die Intraday Unterstützung bei 5.867 unter Druck geraten. Diese würde im worst case zu relativ kräftigen Abgaben bis 5.815/25 führen. Das untere Keylevel der aktuellen Rallye verläuft aktuell erst bei 5.757/61 und ist nicht in Gefahr, darf jedoch nicht aus den Augen verloren werden.
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17.03.2006 13:17
Nasdaq 100: Die Lage vor Handelsbeginn
Bis auf 1.703 Punkte stieg der Nasdaq 100 - und drehte in der Widerstandszone um dieses Tageshoch wieder nach unten ab. Die darauf folgenden Verluste des Index waren deutlicher, bei 1.679 Punkten ging es schließlich wieder aus dem Handel, womit eine kurzfristig wichtige Chartzone minimal unterschritten wurde. Die Umsätze zogen am Donnerstag weiter an und waren hoch. Gegen Mittag zeigen sich in den Nasdaq-Futures leichte Gewinne und eine freundliche Tendenz.
17.03.2006, 11:17 Uhr
Nasdaq im 5-Tagesüberblick
SEB
Das technische Umfeld des Nasdaq Composite hat sich in der Summe kaum verändert, berichten die Marktexperten der SEB AG.
Aus mittelfristiger Sicht lägen moderat positive Impulse vor. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigten einen geringen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik. Ein Aufbau negativer Impulse könnte abgewendet werden, so dass möglicherweise eher wieder ein Auf- und Ausbau des positiven Trendüberhangs vollzogen werde. Bei den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren überwögen ebenfalls die positiven Impulse. RSI und Stochastiks signalisierten eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik, die sich aber abschwächen könnte. Die Volatilität liege bei 24,79 (24,67) Punkten, was einer statistisch maximalen Tages-Range von 1,08 (1,09) % entspreche.
Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten bei SEB aufgrund der intakten Aufwärtsbewegungsdynamik von Seiten der Overbought/Oversold-Indikatoren beim Nasdaq mit weiteren Tests des Widerstands bei 2.323 Punkten. Allerdings könnte die Aufwärtsbewegungsdynamik möglicherweise nachlassen, noch bevor RSI und Stochastiks die Überkauftbereiche erreichen. Da der positive Trendüberhang betragsmäßig gering ausgeprägt sei, tut sich der Nasdaq nach Einschätzung der Handelsexperten an der Marke von 2.323 Zählern schwer. Ein signifikanter Ausbruch über diese Marke würde nach deren Ansicht einem Startschuss gleichkommen. Das bisherige Jahreshoch von 2.333 Punkten liege nur knapp darüber und sollte im Falle des Ausbruchs über die 2.323er Marke "deutlich" überschritten werden. Sonstige Widerstände lägen im Tageschart für den Nasdaq nicht vor.
Für nur geringfügig weniger wahrscheinlich halten die Marktbeobachter bei der SEB das Szenario, dass der Nasdaq am Widerstand von 2.323 Punkten erneut abpralle. In diesem Fall liege das Rückschlagspotenzial wieder bei der starken Unterstützung bei 2.234 Zählern. Der Index würde dann seine Trading-Range zwischen 2.234 und 2.323 Stellen fortsetzen, die ihn nach Angaben der Analysten bereits das ganze bisherige Jahr 2006 begleite. Dies verstärke noch einmal die Aussage, dass ein signifikanter Ausbruch über diese Range hinaus einem Startschuss gleichkommen könnte, so die Experten.
17.03.2006, 12:44 Uhr
Dow Jones, die Super-Rally
Optionsbrief
Der Dow Jones hat im Wochenvergleich deutlich zugelegt und steht am Anfang einer neuen Super-Rally, so die Trading-Experten beim Optionsbrief.
Der Index habe zunächst den wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 10.890/10.950 erfolgreich verteidigen können. Dabei sei am vergangenen Mittwoch der Aufwärtsdreh knapp oberhalb der seit Oktober gültigen Aufwärtstrendgeraden erfolgt. Nachdem am Dienstag das bisherige Jahreshoch bei 11.137 überboten worden wäre, sei der Markt gestern sogar erstmals seit Mai 2001 über 11.200 Punkte geklettert.
Sofern der Index nicht kurzfristig wieder unter 11.200 zurückfällt, so die technischen Experten weiter, ist der Ausbruch über die Mega-Marke von 11.000 Stellen nun endgültig. Damit gelte jetzt ein massives langfristiges Kaufsignal, womit der Dow Jones zu einer fulminanten Aufholjagd ansetzen dürfte. Denn während sich die anderen Hauptmärkte seit Ende 2004 um enorme 40 % verbessert hätten, hinke der Dow Jones mit einem Plus von lediglich 4 % deutlich hinterher. Damit sei der Markt völlig ausgetrocknet und genau das eröffne eine überragende Perspektive für die nächsten Wochen.
Die Trading-Analysten geben an, daher im April einen Test des All-Time-Highs bei 11.723 aus dem Jahr 2000 zu erwarten. Angesichts des großen Nachholpotenzials wäre sogar ein kurzfristiges Überschießen auf über 12.000 Zähler wahrscheinlich. Anschließend dürfte der Dow Jones noch einmal bis 11.000 zurücksetzen, bevor vermutlich im 4. Quartal der endgültige Anstieg über 12.000 Punkte gelinge.
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17.03.2006, 11:42 Uhr
Dow Jones, kurzfristige Konsolidierung
Lang & Schwarz
Die Marktexperten bei Lang & Schwarz berichten von der derzeitigen Entwicklung und den Aussichten des Dow Jones (DJ).
Die US Börsen hätten zum Handelsende uneinheitlich geschlossen. Die Aktie von General Motors wäre um +3,35 % auf 22,22 US-Dollar geklettert, Wal-Mart um +2,29 % auf 46,36 USD. Das Papier von Intel habe-1,26 % auf 19,65 US-Dollar verloren, Procter & Gamble um -0,85 % auf 59,39 USD. Die Aktie der Altria Group habe mit +0,04 % bei 73,90 US-Dollar geschlossen. Der US Tabakkonzern hätte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen des Erhalts einer Steuergutschrift erhöht. Der Titel von ConAgra Foods sei um -4,46 % auf 19,50 US-Dollar gefallen. Der US Lebensmittelhersteller plane als Teil der anstehenden Restrukturierung, die Dividende um 34 % zu kürzen, hieß es am Markt. Der Telekomausrüster QUALCOMM habe sich um +0,12 % auf 49,87 US-Dollar verbessert. Das Tageshoch habe zwischenzeitlich bei 51,18 USD gelegen. Merrill Lynch hätte die Empfehlung von "Neutral" auf "Buy" angehoben.
Der Dow Jones habe auf Höhe der Widerstandslinie bei 11.252 Punkten geschlossen. Die Signale seitens der Markttechnik deuten nach Ansicht der Trading-Analysten bei Lang & Schwarz auf eine kurzfristige Konsolidierung in Richtung der Unterstützungslinie bei 11.164 Zählern hin. Der nächste signifikante Widerstand befinde sich bei 11.401 Stellen.
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19.03.2006
WOCHENAUSBLICK
"Der Markt will eine runde Zahl sehen"
Getrieben von Fusionsfantasie und nachlassenden Zinsängsten könnte der Deutsche Aktienindex in der neuen Woche die Marke von 6000 Punkten knacken.
Frankfurt am Main - "Der Markt will eine runde Zahl sehen", sagt Aktienstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. "Ich könnte mir vorstellen, dass die 6000 Punkte drin sind", schätzt auch Kollege Hans-Jörg Naumer von der Fondsgesellschaft Dit. Die US-Notenbank (Fed) habe sich in ihrem jüngsten Konjunkturbericht zurückhaltend zu den Inflationsgefahren geäußert. Dies habe die Furcht vor kräftigen Zinserhöhungen in den USA gedämpft.
Die 6000 Punkte im Blick: Übernahmefantasien dürften die Anleger bei Laune halten
In der zurückliegenden Woche hatte die Hoffnung der Börsianer auf ein anhaltend robustes US-Wirtschaftswachstum bereits den Dax wieder über die Marke von 5900 Punkten gehievt.
Im Wochenverlauf gewann der Dax zwischenzeitlich bis auf knapp 5950 Stellen und lag damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2001. Er schloss am Freitag 0,26 Prozent tiefer mit 5882 Zählern.
Übernahmefantasien dürften die Anleger bei Laune halten. "Wir haben jetzt schon Schlagzeilen aus der Versorger-, der Finanz- und der Pharmabranche; womöglich springt der Fusionsvirus auch noch über auf andere", sagt Schallenberger.
Das grassierende Fusionsfieber hatte zuletzt unter anderem die Kursentwicklung von Deutscher Börse, Schering oder ThyssenKrupp beflügelt.
Auslaufende Dax-Berichtssaison
Die Berichtssaison ebbt langsam ab - in der neuen Woche legen noch die drei Dax-Unternehmen Metro , Tui und Lufthansa ihre Geschäftszahlen für 2005 vor. Der Aufsichtsrat von Lufthansa will zudem am Mittwoch über einen Nachfolger für den zu Merck wechselnden Finanzchef Karl-Ludwig Kley beraten. Viele Analysten tippen auf eine interne Lösung. Bei Tui dürfte angesichts eines seit Januar unerwartet niedrigen Buchungsaufkommens der Jahresausblick von besonderem Interesse für die Investoren sein. Aus der zweiten Reihe veröffentlichen unter anderem die Wiesbadener Immobilienbank Aareal , der Nürnberger Autozulieferer Leoni und Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger ihre Geschäftszahlen für 2005.
Was die Nachrichten von ausländischen Unternehmen angeht, dürften unter anderem die Quartalszahlen des SAP-Konkurrenten Oracle sowie des Adidas- und Puma-Wettbewerbers Nike für Investoren spannend werden.
Tecdax zunehmend Solarindex
Für die Einordnung der gesamtwirtschaftlichen Lage werden die Börsianer zunächst auf die am Montag anstehenden US-Frühindikatoren für Februar achten. Von reuters befragte Volkswirte prognostizieren im Schnitt einen leichten Rückgang um 0,3 (Januar: plus 1,1) Prozent. "Spannender könnten die Daten zur Entwicklung des US-Immobilienmarktes werden, da der doch inzwischen eine leichte Schwächetendenz erkennen lässt", urteilt Dit-Stratege Naumer. Den Höhepunkt zum Wochenschluss bilden dann die US-Zahlen zum Auftragseingang für langlebige Güter für Februar. "Insgesamt werden die Daten wohl das derzeitige robuste US-Konjunkturbild bestätigen", schätzt Naumer.
Am Montag lösen die Aktien der Baumarktkette Praktiker die Papiere des Computergroßhändlers Medion im Nebenwerteindex MDax ab. Im TecDax erhalten die Solarwerte mit Solon Verstärkung, von den 30 Titeln im Technologieindex sind damit bereits fünf aus der Branche. Weichen müssen die Titel des Thüringer Kommunikationsausrüsters Funkwerk .
von Kirsti Knolle, reuters