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actr
19.05.2009, 14:09
19.05.2009 12:09
Aktien Frankfurt: DAX sehr fest, nähert sich 5.000 Punkte-Marke, ZEW stützt
Die Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und weitere positive Signale von Seiten der Konjunktur haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag beflügelt. Der DAX <DAX.ETR> stieg bis zum Mittag um 2,16 Prozent auf 4.956,85 Punkte. Er näherte sich damit der 5.000 Punktemarke. Händler verwiesen auf die deutliche Aufhellung der ZEW-Konjunkturerwartungen. Der schürte den Optimismus der Börsianer. Der MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte gewann 2,69 Prozent auf 5.922,02 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDAX <TDXP.ETR> ging es um 3,78 Prozent auf 631,49 Punkte aufwärts.

Die Vorgaben aus Japan und Amerika seien für den Börsenstart hierzulande bereits "sehr gut" gewesen, sagte Chefhändler Fidel Helmer von Hauck&Aufhäuser. Der dann veröffentlichte ZEW-Index habe "positiv überrascht und biete nun das Potenzial für weitere positive Überraschungen", sagte Helmer und verwies auf den für kommende Woche anstehenden ifo-Geschäftsklimaindex. Auch wenn der ifo-Index für die Lagebeurteilung aussagekräftiger sei, zeige sich für die Börsianer ein Silberstreif am Horizont.

Vor allem die Stahl- und Bankenwerte legten deutlich zu. ThyssenKrupp <TKA.ETR> stiegen um 4,81 Prozent auf 17,20 Euro, Salzgitter<SZG.ETR> gewannen 7,24 Prozent auf 59,40 Euro. Die im MDAX <MDAX.ETR> notierten Titel von Klöckner&Co (KlöCo) <KCO.ETR> profitierten von einem positiven Analystenkommentar und gewannen 5,44 Prozent auf 14,16 Euro. UBS erhöhte die Einstufung von "Neutral" auf "Buy".

Commerzbank <CBK.ETR> legten 5,80 Prozent auf 5,93 zu. Deutsche Bank<DBK.ETR> steigen um 5,66 Prozent auf 45,48 Euro, Ein Händler verwies auf einen positiven Analystenkommentar aus den USA vom Vortag. Dort hatte Goldman Sachs die Titel der Bank of America <BAC.NYS> <NCB.ETR> auf die "Conviction Buy"-Liste gesetzt. "Da trauen sich dann auch die Deutschen wieder, Bankaktien zu kaufen", sagte der Händler.

Die im MDAX notierten Titel von Celesio <CLS1.ETR> stürzten nach dem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Apothekenmarkt um 14,59 Prozent auf 16,10 Euro ab. Apothekenketten bleiben in Deutschland nach wie vor verboten. Das entsprechende deutsche "Apothekengesetz" ist vereinbar mit Europarecht, urteilte der Europäische Gerichtshof.

Auch das Geschehen um Porsche <PAH3.ETR> und Volkswagen <VOW.ETR> <VOW3.ETR> verfolgen die Investoren mit Argusaugen. Der hochverschuldete Sportwagenbauer sieht gute Chancen auf den Einstieg eines Investors. "Die Gespräche befinden sich auf einem guten Weg", sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart. Die Aktien von Porsche <PAH3.ETR> stiegen um 4,83 Prozent auf 43,20 Euro, VW gaben 0,73 Prozent auf 223,58 Euro nach.

Aktien von Pfleiderer <PFD4.ETR> stiegen am Tag vor Veröffentlichung ihrer Bilanz um 4,90 Prozent auf 4,71 Euro. Zudem hob die Deutsche Bank die Aktien von "Sell" auf "Hold" an, senkte das Kursziel aber von 6,00 auf 5,00 Euro. Der Umsatz des Möbel- und Bauzulieferers dürfte zwar im ersten Quartal im Vergleich zum Schlussquartal 2008 deutlich geschrumpft sein, schrieben die Analysten in einer Studie. Die Gewinnmargen vor Zinsen und Abschreibungen sollten sich aber als robust erweisen. Kostensenkungen hätten den Preisdruck wettgemacht. Das Kursrückschlagspotenzial halten die Experten für begrenzt.

Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar <PS4.ETR> erhielt einen Großauftrag für den Bau eines Solarkraftwerks in Kenn (Rheinland-Pfalz). Die im TecDAX <TDXP.ETR> notierten Aktien stiegen um 6,24 Prozent auf 39,15 Euro./sf/ag

AXC0102 2009-05-19/12:09

actr
19.05.2009, 14:13
19.05.2009 10:54
ROUNDUP/Aktien TecDAX: Sehr fest - Freundliche Stimmung am Gesamtmarkt - Solar
Nach einem festen Start in den Handel ist der TecDAX <TDXP.ETR> am Dienstag im Laufe des Vormittags weiter gestiegen. Händler verwiesen auf die freundliche Stimmung am Gesamtmarkt infolge der positiven Vorgaben der Überseebörsen. Vor allem die starke Nachfrage nach Solarwerten trieb den Index an. Der Technologiewerte-Index stieg zuletzt um 3,30 Prozent auf 628,36 Punkte.

Infineon Technologies <IFX.ETR> setzten sich mit einem Zuwachs von 7,24 Prozent auf 2,295 Euro an die die Indexspitze. Carl Zeiss Meditec<AFX.ETR> und Jenoptik<JEN.ETR> waren zeitweilig die einzigen beiden Werte mit Verlusten.

Besonders gefragt waren die Aktien der Solarbranche. Q-Cells <QCE.ETR> stiegen um 5,81 Prozent auf 18,57 Euro. SolarWorld <SWV.ETR> verbesserten sich um 5,41 Prozent auf 22,23 Euro. Die WestLB ließ die Titel nach Quartalszahlen auf "Buy" mit dem Kursziel 26,00 Euro. Das Produktionsvolumen sei deutlich schneller angestiegen als von ihm erwartet, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie. Dem Solarmodulhersteller dürfte es gelingen weitere Marktanteile zu gewinnen. Zudem sei er auf dem besten Weg, den angestrebten Umsatz von einer Milliarde Euro im Jahr 2009 zu erreichen.

Phoenix Solar <PS4.ETR> legten 5,75 Prozent auf 38,98 Euro zu. Das Photovoltaik-Systemhaus erhielt einen Großauftrag für den Bau eines Solarkraftwerks in Kenn (Rheinland-Pfalz). Die Anlage soll eine Spitzenleistung von 5,8 Megawatt haben und damit von Ende Juli an Strom für rund 1.650 Haushalte liefern. Auftraggeber ist der deutsch-luxemburgische Versorger Enovos. UniCredit-Analyst Michael Tappeiner kommentierte: "Das Projekt ist eine Bestätigung des sich allmählich verbessernden Solarparksegments. Wichtiger ist aber noch, dass ein Versorger in einen Solarpark im relativ sonnenarmen Deutschland investiert - das ist gut für das Sentiment." Tappeiner bewertet die Phoenix-Solar-Aktie mit "Buy" und eine Kursziel von 44 Euro./sf/ag

AXC0073 2009-05-19/10:54

actr
19.05.2009, 14:14
19.05.2009 11:37
AKTIE IM FOKUS: Phoenix Solar nach Großauftrag sehr fest
Die Aktien von Phoenix Solar <PS4.ETR> haben am Dienstag von einem Großauftrag für den Bau eines Solarkraftwerks profitiert. Das Photovoltaik-Unternehmen soll eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 5,8 Megawatt bauen und damit von Ende Juli an Strom für rund 1.650 Haushalte liefern. Phoenix Solar ist bei diesem Projekt für Planung und Bauausführung verantwortlich. Bis 11.20 Uhr stiegen die Papiere um 6,29 Prozent auf 39,18 Euro. Der TecDAX <TDXP.ETR> gewann unterdessen 3,50 Prozent auf 629,76 Zähler. Händler und Analysten begrüßten den Großauftrag.

UniCredit-Analyst Michael Tappeiner kommentierte: "Das Projekt ist eine Bestätigung des sich allmählich verbessernden Solarparksegments. Wichtiger ist aber noch, dass ein Versorger in einen Solarpark im relativ sonnenarmen Deutschland investiert - das ist gut für das Sentiment." Tappeiner bewertet die Phoenix-Solar-Aktie (News/Aktienkurs) mit "Buy" und eine Kursziel von 44 Euro.

equinet-Analyst Sebastian Growe beließ die Titel auf "Hold" mit einem Kursziel von 35,00 Euro. Der Baustart zeige, dass sich der Markt für Solarkraftwerke zumindest in Deutschland schrittweise erhole, schrieb er in einer Studie. Folgeaufträge seien denkbar. Das Geschäft mit dem Bau großer Solarkraftwerke mache aber lediglich 55 Prozent seiner Umsatzprognose für 2009 aus, so Growe weiter.

Phoenix Solar hatte mitgeteilt, der Bau der Anlage habe bereits begonnen. Auftraggeber ist der deutsch-luxemburgische Versorger Enovos. In der Region hat Phoenix Solar seit 2007 bereits Anlagen mit einer Leistung von 12 Megawatt errichtet. Sie produzieren Strom für rund 3.600 Haushalte./sf/ag

ISIN DE000A0BVU93

AXC0085 2009-05-19/11:37

actr
19.05.2009, 14:19
.05.2009 09:33
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Sehr fest nach guten US-Vorgaben
Die Börse in Tokio ist am Dienstag nach guten Vorgaben der US-Börsen sehr fest aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> legte 2,78 Prozent zu auf 9.290,29 Punkte. Der TOPIX <TOKS.FX1> stieg 2,33 Prozent auf 879,76 Punkte. Händler erklärten die Kauflaune der Anleger mit guten Vorgaben der US-Börsen und einem starken Rückgang des Yen, der vor allem Exportwerte beflügelte. Außerdem sorgten auch guten Konjunkturdaten für Kauflaune an der Börse in Tokio.

In Japan stieg die Industrieproduktion im März nach Regierungsangaben erstmals seit sechs Monaten. Die Produktion sei um 1,6 Prozent zum Vormonat geklettert. Damit wurden vorläufige Daten bestätigt. Die Produktion lag damit im März aber um 34,2 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. Im Februar war die Industrieproduktion noch um 9,4 Prozent zum Vormonat gefallen.

Zum Handelssschluss standen vor allem die stark exportorientierten Technologiewerte mit an der Spitze der Gewinner an der japanischen Börse. So legten die Papiere von Advantest <AES.SQ1> <VAN.FSE> 5,8 Prozent zu auf 1.656 Yen, die Aktien von TDK <TDK.SQ1> <TDK.FSE> stiegen 4,7 Prozent auf 4.420 Yen und die von Canon <CNI.SQ1> <CNN1.FSE> 4,4 Prozent auf 3.290 Yen. Zu den stärksten Kursgewinnern zählten auch auch die Aktien der Mitsubishi UFJ Financial Group <MBC.SQ1> <MBI.FSE> mit einem Plus von fast sechs Prozent.

Schließlich ist der defizitäre Handy-Hersteller Sony Ericsson nach eigenen Angaben auf frisches Geld angewiesen. Das Unternehmen benötige mindestens 100 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des Mutterkonzerns Sony <SON.SQ1> <SON1.FSE>. Vergangene Woche hatte bereits Sonys Finanzchef Nobuyuki Oneda Kapitalbedarf angemeldet. Als mögliche Wege nannte er einen Bankkredit oder eine Kapitalspritze durch die beiden Mutterkonzerne. Sony Ericsson gehört zu gleichen Teilen Sony und dem schwedischen Telekomausrüster Ericsson. Die Aktien von Sony <SON.SQ1> <SON1.FSE> gingen dennoch mit einem Plus 3,3 Prozent auf 2.500 Yen aus dem Handel./RX/jkr/ag

AXC0048 2009-05-19/09:33

actr
19.05.2009, 14:26
Arcandor-Chef sieht bei Fusion 50 Kaufhäuser bedroht
Arcandor- (News/Aktienkurs) Chef <ARO.ETR> Karl-Gerhard Eick sieht bei einer Fusion der Karstadt-Warenhäuser mit Kaufhof mindestens 40 bis 50 Filialen von der Schließung bedroht. Es könne aber auch mehr sein, sagte Eick der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). Der Arcandor-Chef lehnt eine Fusion zum jetzigen Zeitpunkt ab und will die Karstadt-Warenhaus AG mit Hilfe von Staatsbürgschaften erhalten. Nach der Zukunftssicherung wolle er eine Fusion nicht ausschließen. Allerdings seien die Kartellanwälte des Konzerns zu dem Schluss gekommen, es entstünde ein Warenhausmonopol, das von den Kartellbehörden abgelehnt werden würde. Außerdem würden mehr Standorte geschlossen und Mitarbeiter entlassen, als wenn die beiden Konzerne parallel als Konkurrenten weiterarbeiteten.

"Unser Ziel ist es, eine solide Finanzierung über fünf Jahre hinzubekommen", sagte Eick der Zeitung. Dazu würden eine Staatsbürgschaft über 650 Millionen Euro und ein Kredit der Förderbank KfW von 200 Millionen Euro benötigt. Vermieter und Lieferanten müssten 250 Millionen Euro beitragen, Banken die Kreditlinien verlängern und die Eigentümer das Eigenkapital um 100 Millionen Euro aufstocken. "Wenn wir die Bürgschaft nicht erhalten, stünde Arcandor vor der Insolvenz", sagte Eick. Hilfen seien aber für alle, auch den Steuerzahler, die billigste Lösung. "Wir kriegen das hin", sagte Eick.

KAUDER GEGEN STAATLICHE HILFE

Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat sich gegen staatliche Hilfen für Arcandor ausgesprochen. "Die Bundesregierung kann und wird nicht jedem Unternehmen Bürgschaften oder Kredite gewähren", sagte Kauder (CDU) dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Staatsgeld könne nur bekommen, wer durch die Finanzkrise vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten sei und ansonsten ein tragfähiges Geschäftsmodell habe.

Er könne bei Arcandor - ebenso wie im Fall Porsche - nicht erkennen, dass die Unternehmen allein durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten steckten, sagte Kauder. "Beide Unternehmen können sich nach meiner Ansicht deshalb keine Hoffnung auf Staatshilfen machen."

Arcandor braucht dringend Geld und muss bis Mitte Juni Gespräche mit seinen Gläubigerbanken um die Verlängerung von Krediten unter Dach und Fach bringen. Allein in diesem Jahr muss der Handels- und Touristikkonzern 960 Millionen Euro refinanzieren. Noch in dieser Woche will das Unternehmen über seine Banken nun beim Staat Anträge stellen./so/wd/DP/das

ISIN DE0006275001 DE0007257503

AXC0101 2009-05-19/12:06

actr
19.05.2009, 15:15
19.05.2009 15:00
Aktien Frankfurt: DAX fest - Index kratzt an 5.000 Punkte-Marke
Getragen von der Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag fest entwickelt. Händler verwiesen auf die deutliche Aufhellung der ZEW-Konjunkturerwartungen und die Hoffnung auf weitere positive Signale von Seiten der Konjunktur. Dies schüre den Optimismus der Börsianer. Der DAX <DAX.ETR> kratzte zwischenzeitlich an der 5.000 Punkte-Marke, verringerte nach schwachen Daten zum Immobilienmarkt aber seine Gewinne und stieg zuletzt noch um 1,56 Prozent auf 4.927,67 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte gewann 1,09 Prozent auf 5.830,24 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDAX <TDXP.ETR> ging es um 3,67 Prozent auf 630,82 Punkte aufwärts.

Die Vorgaben aus Japan und Amerika seien für den Börsenstart hierzulande bereits "sehr gut" gewesen, sagte Chefhändler Fidel Helmer von Hauck&Aufhäuser. Der dann veröffentlichte ZEW-Index habe "positiv überrascht und bietet nun das Potenzial für weitere positive Überraschungen", so Helmer weiter. Er verwies auf den für kommende Woche anstehenden ifo-Geschäftsklimaindex. Auch wenn der ifo-Index für die Lagebeurteilung aussagekräftiger sei, zeige sich für die Börsianer ein Silberstreif am Horizont. Neben Banken- und Stahltiteln standen auch die Autowerte im Blick.

Der Autobauer Daimler <DAI.ETR> steigt mit knapp zehn Prozent beim amerikanischen Elektro-Sportwagenbauer Tesla ein. Dafür zahlen die Stuttgarter einen zweistelligen Millionen-Betrag, sagte Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber. Auch eine spätere Aufstockung der Beteiligung ist nicht ausgeschlossen. Die Daimler-Aktien gewannen 3,09 Prozent auf 26,18 Euro.

Auch das Geschehen um Porsche <PAH3.ETR> und Volkswagen <VOW.ETR> <VOW3.ETR> verfolgen die Investoren mit Argusaugen. Der hoch verschuldete Sportwagenbauer und VW-Großaktionär hofft im Übernahme-Machtkampf mit Volkswagen weiter auf einen Milliardeninvestor. "Die Gespräche befinden sich auf einem guten Weg", sagte ein Porsche-Sprecher. Wer der mögliche Investor sei, wollte er nicht sagen. Ein Investor könnte sich über eine Kapitalerhöhung an Porsche beteiligen, er könnte Porsche auch VW-Aktien oder Optionen abnehmen. Dies könnte dem Autobauer Milliarden einbringen. In Konzernkreisen hieß es, es handle sich um einen arabischen Investor. Unterdessen sagte die baden-württembergische Landesregierung Porsche Hilfe zu. Die Aktien stiegen um 2,55 Prozent auf 42,26 Euro. VW-Stammaktien gaben um 1,36 Prozent auf 222,00 Euro nach.

Banken- und Stahlwerte legten deutlich zu. Deutsche Bank <DBK.ETR> verteuerte sich um 6,04 Prozent auf 45,70 Euro. Commerzbank <CBK.ETR> legten um 2,95 Prozent auf 5,77 zu. Ein Händler verwies auf einen positiven Analystenkommentar aus den USA vom Vortag. Dort hatte Goldman Sachs die Titel der Bank of America <BAC.NYS> <NCB.ETR> auf die "Conviction Buy"-Liste gesetzt. "Da trauen sich dann auch die Deutschen wieder, Bankaktien zu kaufen", sagte der Händler.

ThyssenKrupp <TKA.ETR> stiegen um 4,27 Prozent auf 17,10 Euro, Salzgitter <SZG.ETR> gewannen 5,58 Prozent auf 58,48 Euro. Die im MDAX <MDAX.ETR> notierten Titel von Klöckner&Co (KlöCo) <KCO.ETR> profitierten von einem positiven Analystenkommentar und gewannen 5,06 Prozent auf 14,10 Euro. UBS erhöhte die Einstufung von "Neutral" auf "Buy".

Die im MDAX notierten Titel von Celesio <CLS1.ETR> stürzten hingegen nach dem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Apothekenmarkt um 13,69 Prozent auf 16,27 Euro ab. Apothekenketten bleiben in Deutschland nach wie vor verboten. Das entsprechende deutsche "Apothekengesetz" ist vereinbar mit Europarecht, urteilte der Europäische Gerichtshof. Damit kann die niederländische Internet-Apotheke DocMorris, die dem Stuttgarter Pharmahändler Celesio gehört, keine Apothekenkette in Deutschland aufziehen. "Das sind negative Nachrichten für Celesio, da der Pharmahändler entgegen zuletzt anders lautenden Gerüchten keine Apothekenkette führen darf", sagte ein Analyst.

Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar <PS4.ETR> erhielt einen Großauftrag für den Bau eines Solarkraftwerks in Kenn (Rheinland-Pfalz). Die im TecDAX notierten Aktien stiegen um 4,31 Prozent auf 38,45 Euro./sf/gl

--- Von Sonja Funke, dpa-AFX ---


AXC0157 2009-05-19/15:00

actr
19.05.2009, 15:20
19.05.2009 14:58
Aktien New York Ausblick: Kaum Bewegung - Immobilienmarkt weiter im Fokus
Die amerikanischen Aktienmärkten werden am Dienstag nach Einschätzung von Experten vorerst nicht an die starken Kursgewinne vom Vortag anknüpfen können. Die jüngsten Daten zum US-Immobilienmarkt seien enttäuschen ausgefallen, hieß es von Händlern. Der Future auf den Dow Jones <INDU.DJI> verharrte gegen 14.45 Uhr unverändert bei 8.466 Punkte, nachdem er zuvor deutlich im Plus stand. Am Montag war der US-Leitindex um 2,85 Prozent auf 8.504,08 Punkte gestiegen. Der Future auf den NASDAQ-100 <NDX.X.NQI> legte um 0,83 Prozent zu. Der technologielastige Auswahlindex hatte am Vortag 2,78 Prozent auf 1.392,73 Punkte gewonnen.

Zum Handelsauftakt dürften Daten vom US-amerikanischen Immobilienmarkt im Fokus der Anleger stehen. Die Baubeginne und die Baugenehmigungen sind im April stärker als erwartet eingebrochen. Am Vortag hatte noch ein positiver "NAHB-Index" für Mai für Kauflaune an den US-Börsen gesorgt. Der Index versucht die Stimmung im Baugewerbe zu erfassen. Er gilt gemeinhin als ein wichtiger Hinweis für die künftigen Bauausgaben und ist damit dem Verbrauchervertrauen ähnlich.

Die Anleger dürften auch die Bilanz der weltgrößten Baumarktkette Home Depot <HD.NYS> <HDI.FSE> im Blick haben. Der Konzern meldete trotz der schweren Wirtschaftskrise ein Gewinnplus für die ersten drei Monate. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Überschuss im ersten Quartal (Ende April) von 356 Millionen auf 514 Millionen Dollar. Allerdings gab es beim Umsatz einen Rückschlag um 9,7 Prozent auf 16,2 Milliarden Dollar. Home Depot übertraf mit den Geschäftszahlen die Schätzungen des Marktes. Dennoch mussten die Aktien im vorbörslichen Handel Verluste verkraften.

Bereits am Vortag hatte der Home Depot-Konkurrent Lowe's <LOW.NYS> <LWE.FSE> unerwartet positive Geschäftszahlen gemeldet. Zwar gab es den Angaben zufolge einen Umsatz- und Gewinnrückgang im abgelaufenen Quartal. Dennoch fielen die Geschäftszahlen von Lowe's besser als erwartet aus und die Aktien konnten gemeinsam mit den Home Depot-Papieren zu Beginn der Woche stark zulegen.

Dann dürften die Aktien von American Express <AXP.NYS> <AEC1.FSE> die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen. Der Kreditkartenanbieter drückt wegen der Krise noch kräftiger auf die Kostenbremse als bislang bekannt und will unter anderem weitere 4.000 Stellen streichen. Damit müssten laut Konzernangaben rund sechs Prozent aller Mitarbeiter gehen. Durch diesen Schritt sollen die Personalkosten im weiteren Jahresverlauf noch um 125 Millionen Dollar gedrückt werden. Im Gegenzug rechnet der Konzern wegen des Stellenabbaus mit Einmalkosten von 117 bis 163 Millionen Dollar nach Steuern.

Darüber hinaus dürften die Aktien der führenden Banken Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> und Morgan Stanley <MS.NYS> <DWD.ETR> zu den Gewinnern am Markt zählen. Beide Institute wollen laut Informationen aus Kreisen ihre staatlichen Milliardenhilfen rasch zurückzahlen. Die Finanzinstitute versuchten, das gezahlte Geld möglichst bald an die US-Regierung zurückzugeben, um am Kapitalmarkt Stärke zu signalisieren, sagten mit der Situation vertraute Personen. Außerdem wollten sie den strengen Auflagen entkommen, die ihnen mit den Stützungsgeldern auferlegt wurden.

Außerdem gibt es am Markt Übernahmegerüchte: Das niederländische Verlagshaus Wolters Kluwer <WKL.ASX> <WOS.FSE> soll demnach den US-amerikanischen Informationsdienstleister IMS Health <RX.NYS> kaufen. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens soll derzeit laut Händlern bei etwa 2,3 Milliarden Dollar liegen./jkr/la

AXC0154 2009-05-19/14:58

actr
19.05.2009, 15:26
19.05.2009 14:46
Baden-Württemberg sagt Porsche Hilfe zu - Presse: 2 Mrd Euro kommen von LBBW
Die baden-württembergische Landesregierung hat dem hochverschuldeten Sportwagenbauer Porsche (News/Aktienkurs) Hilfe zugesagt. "Wir werden alles tun, was uns rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, um eine starke Entwicklung von Porsche in Baden-Württemberg zu erreichen", sagte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. Zusammen mit Porsche prüfe die Landesregierung, wie diese stabile Entwicklung "in den nächsten ein, zwei Jahren erreicht werden kann".

An Spekulationen über eine Landesbürgschaft wolle er sich nicht beteiligen, sagte Oettinger. Bislang habe Porsche keine Bürgschaft des Landes erhalten. Der Ministerpräsident äußerte sich nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in Düsseldorf.

Laut "Stuttgarter Zeitung" (Dienstagausgabe) hat Oettinger der Landesbank Baden-Württemberg (News) (LBBW) bereits Kredite von zwei Milliarden Euro für Porsche abgerungen. "Wir sind bis an die Grenze dessen gegangen, was nach dem Kreditwesengesetz möglich ist", zitiert die Zeitung aus Regierungskreisen. Jetzt gehe es darum, Porsche mit Bürgschaften zu versorgen, die weitere Kreditlinien bei anderen Banken absichern. Insgesamt ist Porsche durch die Übernahme der VW-Mehrheit mit neun Milliarden Euro verschuldet./ch/das/sb

ISIN DE000PAH0038 US73328P1066 DE0007664005 DE0007664039

AXC0149 2009-05-19/14:46

actr
19.05.2009, 17:06
19.05.2009 16:31
Börse Frankfurt-News: Anleger zeigen zielgerichtetes Vertrauen (Fonds+ETFs)

19. Mai 2009.

Die Parlamentswahlen in Indien haben der dortigen Börse ein Kursfeuerwerk beschert und Anleger setzen große Hoffnungen in den indischen Aktienmarkt. Bei Index-Fonds ist nach wie vor Europa gefragt. Und besonders in dieser Woche Telekommunikation und inflationsgekoppelte Renten-ETFs.

Asien und Russland sind angesagt: Dies melden die Market Maker im Handel mit aktiv verwalteten Fonds. "China, Hongkong, Singapur und Indien ziehen das Anlegerinteresse auf sich", berichtet Frank Wöllnitz von Fleischhacker. Anleger kaufen beispielsweise die Fonds HSBC GIF Singapore Equity (WKN 260628), Baring International HongKong China (WKN 972840), DWS China (WKN 565129) oder DWS Top Asien (WKN 976976). Eine Beobachtung, die Dirk Schröder von der Baader Bank bestätigt: "Der Carlson Equity Small Cap (WKN 986071) investiert zu 75 Prozent in China und Indien und hat eher unbekanntere Gesellschaften im Portfolio."

Indiens Börse gewinnt mit der Parlamentswahl

Vor allem werde seit gestern Indien mit dem DWS India (WKN 974879) stark nachgefragt. "Der Wahlsieg der Kongresspartei bei den Parlamentswahlen hat der indischen Börse ein wahres Kursfeuerwerk beschert." Die bisher regierende Partei in Indien hatte keine klare Mehrheit im Parlament und war auf die Unterstützung der Kommunisten angewiesen. Diese Konstellation hatte nötige Reformen verhindert. Laut einem Bericht in der Welt seien für die verbesserten Aussichten an Indiens Börse ausschlaggebend, dass nun ausländische Investoren wieder Vertrauen fassen könnten und so Kapital an Bombays Aktienmarkt fließe, da die indische Börse stark auf Zu- und Abflüsse von ausländischem Geld reagiere. Derzeit seien rund zwölf Prozent der indischen Aktien in ausländischem Besitz, zur Hochphase des Börsenbooms im vergangenen Jahr waren es jedoch 20 Prozent. 2008 seien allein rund 13 Mrd. Dollar abgeflossen. "Zur Börsenöffnung am Montag war der indische Aktienindex fast 20 Prozent im Plus", sagt Wöllnitz. Im Investoreninteresse stehen besonders der DWS India (WKN 974879), der in den vergangenen Tagen um 20 Prozent zugelegt hat oder der HSBC Global Investment Funds Indian Equity AD (WKN 974873) mit einem Plus von knapp 17 Prozent.

Große Bewegung an Russlands Börse

Der wieder anziehende Ölpreis hat den stark öl- und rohstofflastigen russischen Aktienindex nach oben springen lassen und mit ihm Russlandfonds wie den DWS Russia (WKN 939855). Seit Anfang April hat der Ölpreis um rund 25 Prozent zugelegt. An einem Tag sei der russische Index um zehn Prozent nach oben gesprungen, berichtet Wöllnitz.

Gewinnmitnahmen nach der Berichtssaison

Starke Rückflüsse beobachtet Dirk Schröder in dem vorwiegend in deutsche Bluechips investierenden Fonds DWS Deutschland (WKN 849096), der in den vergangenen drei Monaten knapp 15 Prozent zugelegt hat. "Es dürfte sich um Gewinnmitnahmen nach der Berichtssaison handeln", vermutet der Spezialist für den Fondshandel.

Weltweit ausgerichtetes Portfolio

Gesucht ist auch der Carmignac Patrimoine (WKN A0DPW0). Der Mischfonds - 50 Prozent sind in Inhaberschuldverschreibungen investiert - richtet sein Aktienportfolio weltweit aus.

Goldpreis fällt

Immer viel Volumen ist auch in Rohstofffonds zu verzeichnen. Neben den üblichen Verdächtigen, bemerkt Schröder im BGF World Gold Fund (WKN 974119) hohe Umsätze. Die Verkaufsseite bei dem Fonds, der in Goldminenaktien investiert, überwiege jedoch leicht. "Anleger rechnen wohl mit einem fallenden Goldpreis", meint Schröder.

Im Handel mit Indexfonds berichten die Market Maker der HypoVereinsbank von starken Rückflüssen in Bluechip-Indexfonds. "Zeitweise haben die ETFs unter dem NAV notiert", sagt Bastian Ohta. Für ETFs berechnet entweder die Deutsche Börse oder, alternativ ein vom Emittenten beauftragter Dienstleister während der Handelszeit mindestens einmal pro Minute den "indikativen Nettoinventarwert", kurz iNAV®. Dabei wird das Fondsvermögen auf Basis der Kurse der Einzelpositionen im Fonds-Portfolio ermittelt und die Barmittel des Fonds addiert. Das so berechnete Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der im Umlauf befindlichen Fondsanteile ergibt den iNAV-Wert, den die Deutsche Börse im Minutentakt wie einen Aktienkurs veröffentlicht. "Wenn der Preis unter den Net Asset Value fällt, bedeutet das, dass der Markt gesättigt ist, das heißt viele ETF-Anteile zurückgegeben wurden. Im Verhältnis des Fondspreises zum NAV sieht man, ob der ETF teurer oder günstiger ist als die Einzelaktien", erklärt Ohta. Mittlerweile seien die Preise jedoch wieder auf demselben Niveau.

Hoffnung ruht auf Europa

Bei den Bluechip-Indizes sieht Eric Wiegand von der Deutschen Bank nach wie vor großes Investoreninteresse an europäischen Indizes. Anleger kaufen den MSCI Europe-ETF (WKN DBX1ME) ebenso wie DJ Eurostoxx 50-ETF (WKN DBX1EU). Allerdings anders als in der vorangegangenen Woche setzen einige Anleger diesmal nicht auf Midcaps, sondern auf den Index mit kleineren Unternehmen im Portfolio mit dem MSCI Europe Small Caps-ETF (WKN DBX1AU).

Telekoms vorne

Ungewöhnlich viel Interesse beobachten die Spezialisten im Handel mit Indexfonds in dieser Woche bei europäischen Telekom-Werten. "In den vergangenen Tagen wurde der DJ Stoxx 600 Telecom-ETF (WKN 628935) gekauft. Heute jedoch steht der DJ Eurostoxx Telecommunication (WKN 628931) an erster Stelle und der Stoxx-ETF wurde zurückgegeben", berichtet ein Händler. Es könnte sich um eine Umschichtung handeln.

Zieht die Inflation an?

Rentenfondsanleger kaufen in den vergangenen Tagen vermehrt an die Inflation gekoppelte Renten-ETFs - und zwar sowohl europäisch investierende ETFs (WKN DBX0AM) als auch global ausgerichtete Fonds (WKN DBX0AL).

Die zugrunde liegenden Indizes decken die wichtigsten staatlichen und quasi-staatlichen inflationsgebundenen Anleihemärkte der Eurozone bzw. weltweit ab. Aufgenommen werden ausschließlich Anleihen, die von staatlichen Emittenten (Sovereigns) oder Körperschaften des öffentlichen Rechts und supranationalen Emittenten (Sub-Sovereigns) begeben werden und über ein entsprechendes Rating verfügen.



© 19. Mai 2009/Dorothee Liebing

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

AXC0183 2009-05-19/16:31

actr
19.05.2009, 17:47
19.05.2009 17:44
DAX plus 3% - Index steigt kurzzeitig über 5.000 Punkte
DJ DAX plus 3% - Index steigt kurzzeitig über 5.000 Punkte

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX legt am Dienstagnachmittag weiter zu und steigt erstmals seit Anfang Januar wieder über die Marke von 5.000 Punkten. Bis um 16.39 Uhr MESZ gibt der deutsche Leitindex allerdings wieder leicht nach und verzeichnet noch einen Aufschlag von 2,7% bzw 132 auf 4.984 Punkte. Im Tageshoch war er bis auf 5.005 Punkte gestiegen.

Damit hat der Markt die enttäuschenden US-Baubeginne vom frühen Nachmuittag wieder abgeschüttelt, nachdem diese zunächst für einen leichten Rückgang der Kurse gesorgt hatten. "In den USA sind wir wieder genau auf dem Stand von vor den schlechten Neubau-Daten", sagt ein Händler. Allerdings laufe der gesamte Kursanstieg weiter über die Futures. "Der Kassa-Umsatz ist weiter dünn", so der Händler. Dies sei ein Zeichen, dass sich Fonds nur aus Angst vor Performance-Verlusten prozyklisch an der Rally beteiligten.

DJG/ros

actr
19.05.2009, 18:02
19.05.2009 17:55
Wall Street im Verlauf etwas fester - US-Daten belasten nur kurz
DJ Wall Street im Verlauf etwas fester - US-Daten belasten nur kurz

NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester tendieren die US-Börsen am Dienstag im frühen Geschäft und erholen sich damit von den anfänglichen Verlusten nach schwächer als erwartet ausgefallenen US-Baubeginnen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) klettert gegen 16.40 Uhr MESZ um 0,3% bzw 29 Punkte auf 8.533, nachdem er im tagestief schon bei 8.464 Punkten gelegen hatte. Der S&P-500 gewinnt 0,6% bzw 5 Punkte auf 915. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,4% bzw 7 Punkte auf 1.740.

Die Baubeginne sind im April um 12,8% zurückgegangen und waren damit deutlich schlechter als der prognostizierte Anstieg von 2%. Gleiches gilt für die Baugenehmigungen, die mit einem Minus von 3,5% den erwarteten Anstieg von 2,7% verfehlt haben. "Der Rückgang resultiert bei beiden Größen aus den recht schwankungsanfälligen Neubauten von Mehrfamilienhäusern. Dagegen zeigen sich bei den Einfamilienhäusern im Vormonatsvergleich jeweils leichte Verbesserungen", meint ein Volkswirt.

Die Baudaten seien damit auf den zweiten Blick nicht ganz so enttäuschend. Ungeachtet dessen zeigten sie aber klar, dass der Stabilisierungsprozess bei den US-Wohnimmobilien langwierig sei. "Die konjunkturelle Erholung dürfte eher zäh verlaufen und von Rückschlägen begleitet werden. Zudem wird die erwartete Belebung von einem sehr niedrigen Niveau aus erfolgen", so der Volkswirt weiter.

Marktteilnehmer sprechen insgesamt aber von wachsender Zuversicht, dass das Schlimmste vorüber sein könnte und die Wirtschaft die Talsohle durchschritten habe. Der Investitionsbedarf sei hoch und viele Investoren verfügten noch über erhebliche liquide Mittel. Wohl auch deswegen sei die Reaktion auf die schwachen US-Baudaten moderat ausgefallen.

Home Depot hat im ersten Quartal 2009 auf bereinigter Basis zwar weniger verdient und erlöst, die Erwartungen der Analysten hat der Konzern aber dennoch übertroffen. Branchenkenner hatten mit noch tieferen Bremsspuren infolge des schwachen Umfelds und einem Sondereffekt im Vorjahr gerechnet. Ferner bestätigte Home Depot am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen den Umsatz- und Ergebnisausblick für das laufende Gesamtjahr. Nach dem starken Anstieg der Vormonate verliert die Aktie allerdings 5% auf 24,72 USD.

Nach anfänglichen Gewinnmitnahmen legen die Finanzwerte nun wieder zu. So gewinnen Citigroup 6,3% auf 3,87 USD und Bank of America verbessern sich um 2% auf 11,96 USD. American Express hat dagegen weitere Einschnitte angekündigt, durch die 800 Mio USD bis Jahresende eingespart werden sollen. 4.000 Stellen werden zu diesem Zweck gestrichen. Die Aktie notiert unverändert bei 26,13 USD.

DJG/mif/ros

actr
19.05.2009, 18:05
19.05.2009 18:01
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: DAX steigt nur kurz über 5.000 Punkte
Ins Plus gedrehte US-Börsen haben den DAX <DAX.ETR> am Dienstag erstmals seit dem 7. Januar wieder kurzzeitig über 5.000 Punkte steigen lassen. Beim Tageshoch von 5.005,45 Punkten wurde die Luft für den deutschen Leitindex aber laut Händlern schnell zu dünn - mit Gewinnen von 2,22 Prozent auf 4.959,62 Punkte schloss er deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke. Der MDAX <MDAX.ETR> der mittleren Werte verabschiedete sich 1,56 Prozent höher bei 5.856,85 Zählern. Für den Technologiewerte-Index TecDAX <TDXP.ETR> ging es um 4,01 Prozent auf 632,84 Punkte hoch.

"Hoffentlich ist das keine Top-Bildung", argwöhnte ein Börsianer. In der Diskussion darum, ob es sich bei der seit Wochen anhaltenden Aufwärtsentwicklung um eine Bärenmarktrally handele - also nur um eine zwischenzeitliche Erholung in einem übergeordneten Abwärtstrend -, sei die 5.000-Punkte-Marke oft als Ziel genannt worden. "Die Entwicklung der nächsten Tage wird es zeigen", orakelte der Börsianer. Positiver äußerte sich Marktstratege Rovbert Halver von der Baader Bank. Er verwies auf die unerwartet deutlich aufgehellten ZEW-Konjunkturerwartungen, die schon am Vormittag den deutschen Markt gestützt hatten. "Selbst die schlechten Daten zum US-Immobilienmarkt werden eher als Beweis der Talsohle und nicht mehr dramatisch gesehen", so Halver weiter.

Weiter im Fokus stand der Machtkampf zwischen dem Autobauer Volkswagen (VW) <VOW.ETR> <VOW3.ETR> und dem Stuttgarter Sportwagenbauer und Großaktionär Porsche <PAH3.ETR>. Die hoch verschuldeten Schwaben hoffen weiter auf einen Milliardeninvestor und sehen entsprechende Gespräche"auf einem guten Weg". Konzernkreise sprachen von einem arabischen Investor. Zudem sagte die baden-württembergische Landesregierung Porsche Hilfe zu - laut "Stuttgarter Zeitung" rang Ministerpräsident Günther Oettinger der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) bereits Kredite von zwei Milliarden Euro ab. Christian Wulff, Ministerpräsident des VW-Aktionärs Niedersachsen, hält den Einstieg weiterer Investoren für sinnvoll. VW-Stammaktien waren mit Verlusten von 2,22 Prozent auf 220,05 Euro Schlusslicht im DAX. Für Porsche-Vorzüge ging es um moderate 0,22 Prozent auf 41,30 Euro hoch.

Bankaktien profitierten von positiven Vorgaben aus den USA. Deutsche Bank <DBK.ETR> rückten um 6,35 Prozent auf 45,785 Euro vor, für Commerzbank <CBK.ETR> ging es um 4,91 Prozent auf 5,875 Euro hoch. Kreisen zufolge wollen die führenden Banken Goldman Sachs <GS.NYS> <GOS.FSE> und Morgan Stanley <MS.NYS> <DWD.ETR> ihre staatlichen Milliardenhilfen rasch zurückzahlen - dies trieb die Notierungen in der Branche an. Auch bei Stahltiteln griffen die Anleger zu. Im MDAX gewannen Klöckner&Co (KlöCo) <KCO.ETR> 8,64 Prozent auf 14,59 Euro, nachdem die UBS die Aktie von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft hatte. Salzgitter <SZG.ETR> setzten sich mit plus 8,81 Prozent auf 60,27 Euro an die DAX-Spitze, und ThyssenKrupp <TKA.ETR> legten um 5,18 Prozent auf 17,26 Euro zu.

Celesio-Aktien <CLS1.ETR> landeten hingegen nach einem negativen Gerichtsurteil mit einem Kurseinbruch von 14,54 Prozent auf 16,11 Euro abgeschlagen auf dem letzten MDAX-Platz. Apothekenketten bleiben in Deutschland verboten und das entsprechende deutsche "Apothekengesetz" ist vereinbar mit Europarecht, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) Damit kann die niederländische Internet-Apotheke DocMorris, die dem Stuttgarter Pharmahändler Celesio gehört, keine Apothekenkette in Deutschland aufziehen. Merrill Lynch rechnet nun mit einer kritischen Einschätzung der Anleger zum Wachstumsprofil des Unternehmens. Analyst Michael Jüngling beließ die Aktie auf "Underperform" mit einem Kursziel von 16,80 Euro.

Bei Praktiker <PRA.ETR> wirkten indes laut Händlern unerwartet positiv ausgefallene Quartalszahlen des US-Konkurrenten Lowe's Companies <LOW.NYS> <LWE.FSE> nach. Durchwachsene Aussagen von Home Depot <HD.NYS> <HDI.FSE>, einem weiteren US- Wettbewerber der deutschen Baumarktkette, zeigten dagegen keine Wirkung. Die Praktiker-Aktie schloss 10,78 Prozent höher bei 6,78 Euro, nachdem sie bereits am Vortag um mehr als vier Prozent hatte zulegen können. Anteilsscheine von Pfleiderer <PFD4.ETR> verteuerten sich um 10,69 Prozent auf 4,97 Euro. Die Deutsche Bank stufte sie von "Sell" auf "Hold" hoch, senkte aber das Kursziel von 6 auf 5 Euro. Der Umsatz des Möbel- und Bauzulieferers dürfte zwar im ersten Quartal im Vergleich zum Schlussquartal 2008 deutlich geschrumpft sein, hieß es. Die Gewinnmargen sollten sich aber als robust erweisen und Kostensenkungen hätten den Preisdruck wettgemacht. Titel von ProSiebenSat.1 Media <PSM.ETR> stiegen nach einer Hochstufung durch die Commerzbank um 15,41 Prozent auf 4,12 Euro und waren damit Favorit der Anleger im MDAX.

Leicht überdurchschnittliche Kursgewinne von 4,61 Prozent auf 38,56 Euro verzeichneten die Titel von Phoenix Solar <PS4.ETR> nach einem Großauftrag. Das Photovoltaik-Unternehmen soll eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 5,8 Megawatt bauen. Auftraggeber ist der deutsch-luxemburgische Versorger Enovos. Händler und Analysten äußerte sich positiv. An der TecDAX-Spitze stiegen Infineon-Papiere <IFX.ETR> um 13,55 Prozent auf 2,430 Euro. Als Grund nannten Händler die erfolgreiche Platzierung der am Vortag angekündigten Wandelanleihe und Kommentare des Speicherchiphersteller Hynix Semiconductor, der für die zweite Jahreshälfte weiter steigende Chippreise erwartet./gl/he

AXC0212 2009-05-19/18:01

actr
22.05.2009, 21:57
22.05.2009 21:46
PRESSESTIMME BÖRSEN-ZEITUNG
DJ PRESSESTIMME BÖRSEN-ZEITUNG


Die neuen Mini-Bubbles,

Kommentar zu den Finanzmärkten von Dieter Kuckelkorn

Auch wenn die Aktienkurse am Donnerstag abbröckelten und am Freitag stagnierten: Der Dax hat wieder einmal eine sehr erfreuliche Handelswoche hinter sich. Per Handelsschluss am Freitag hat er in den fünf Tagen mehr als 2% zugelegt. Kurzzeitig lugte er sogar über die Marke von 5000 Punkten - immerhin das erste Mal seit dem 7. Januar.

Zwar haben zum Ende der Börsenwoche Gewinnmitnahmen eingesetzt, da einige Investoren wegen der umfangreichen und sehr schnell erfolgten Kursgewinne kalte Füße bekommen haben. Dennoch sind viele Akteure zuversichtlich, dass es am Aktienmarkt noch eine ganze Weile aufwärts gehen könnte. Das Momentum sei einfach zu groß, heißt es. Ein wesentlicher Teil der Marktteilnehmer hat nämlich den ersten Teil der Erholung verpasst und ist daher noch nicht in der Lage, Gewinne zu realisieren.

Zudem stehen nur wenige Daten an, die den Markt kurzfristig bremsen könnten. So ist die Quartalssaison praktisch zu Ende. Es gibt zwar zum Wochenauftakt den Ifo-Geschäftsklimaindex. Nach den positiven Vorgaben des ZEW-Index machen sich die meisten Ökonomen in dieser Hinsicht jedoch keine Sorgen. Dass, wie die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg anmerken, die Erwartungskomponenten beider Erhebungen in der Vergangenheit häufiger zu Übertreibungen und Fehlstarts neigten, dürfte aktuell am Markt ignoriert werden. Auch das für Dienstag vorgesehene GfK-Konsumklima dürfte keine böse Überraschung bergen, denn noch ist die Rezession nicht so recht beim Konsumenten angekommen.

Dies alles täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass sich der deutsche Aktienmarkt und die globalen Börsen relativ weit von den ökonomischen Realitäten entfernt haben. Gegenüber dem Tief von Anfang März bei 3666 Zählern hat der Dax rund 35% zugelegt. Während die Ökonomen darüber streiten, ob es zu einer L-förmigen oder bestenfalls U-förmigen Konjunkturentwicklung kommen wird, preisen die Dividendentitel damit quasi eine V-förmige Erholung ein.

Aber nicht nur die etablierten Aktienmärkte haussieren. Auch die im vergangenen Jahr stark gebeutelten Emerging Markets haben bereits eine rasante Erholung hinter sich. So hat der Benchmark-Index MSCI Emerging Markets seit seinem Tief vom Oktober vergangenen Jahres mehr als 50% gewonnen. Der russische Aktienmarkt hat sich gegenüber seinem Tiefpunkt im Februar sogar um mehr als 70% erholt. Dies überrascht, denn zu der von Auguren vorausgesagten Entkopplung der Ökonomien der Emerging Markets von der US-Konjunktur ist es nicht gekommen - dass beispielsweise China ein ansprechendes Wirtschaftswachstum aufweist, ist vor allem den Stützungsprogrammen der Regierungen zu verdanken. Was aber sehr wohl stattfindet, ist die Entkopplung der Märkte - auch der Emerging Markets - von der Weltkonjunktur.

Rückkehr der Spekulanten

Wie bei den Aktien lässt sich auch an den Rohstoffmärkten die Rückkehr der Spekulanten konstatieren, mit den gewohnten Folgen für die Preisniveaus: So haben sich die Kupfernotierungen seit Ende Februar um fast 50% erholt, und Rohöl kostet wieder mehr als 60 Dollar je Barrel. An den Rohstoffterminmärkten herrscht wieder jene hohe Volatilität vor, die nur mit dem Einsatz von viel "Hot Money" zu erklären ist.

Was beim Dax, an den Emerging Markets, den Rohstoffbörsen und bis zu einem gewissen Grad auch am Markt für Unternehmensanleihen stattfindet, sind wieder einmal neue Mini-Bubbles, also Überbewertungsblasen. Sie sind darauf zurückzuführen, dass die Notenbanken gezwungen waren, zur Bekämpfung der letztlich durch ein Übermaß an Liquidität verursachten Krise noch sehr viel mehr Liquidität in die Märkte zu geben. Erneut suchen umfangreiche vagabundierende Mittel die lukrative Anlage, die wegen der extrem niedrigen Zinsniveaus jedoch rar geworden ist.

Nun ist eine Überbewertungsblase an Märkten aus Investorensicht nichts Schlimmes, solange sie sich noch in ihrer Expansionsphase befindet und sofern man den rechtzeitigen Ausstieg vor dem Platzen der Blase schafft. Anleger sollten daher mit großer Sorgfalt vorgehen und die Reißleine lieber zu früh als zu spät ziehen.


Dies ist eine Pressestimme der Börsen-Zeitung. Für Text und Inhalt ist ausschließlich die Börsen-Zeitung verantwortlich.
Die geäußerten Ansichten reflektieren auch nicht die Ansichten von Dow Jones Newswires oder der Dow Jones and Company Inc.

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2009 14:45 ET (18:45 GMT)

actr
22.05.2009, 22:26
22.05.2009 18:37
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gut behauptet - Minenwerte stützen
Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag gut behauptet geschlossen und damit an die Kursgewinne vom Wochenbeginn angeknüpft. Die starken Verluste im Feiertagshandel am Vortag seien offenbar nur eine Verschnaufpause gewesen, sagten Marktteilnehmer. Sie erklärten die gute Stimmung zum Wochenschluss unter anderem mit Kursgewinnen bei führenden europäischen Minenwerten im Zuge steigender Preise an den Rohstoffmärkten und positiven Analystenkommentaren.

Der EuroSTOXX 50 <SX5E.DJX> legte um 0,40 Prozent auf 2.433,52 Zähler zu, der Londoner FTSE 100 <UKX.ISE> gewann 0,46 Prozent auf 4.365,29 Punkte. Für den CAC-40-Index <PCAC.PSE> ging es in Paris um 0,33 Prozent auf 3.227,97 Zähler nach oben.

In London legten vor allem die Minenwerte zu. Kazakhmys <KAZ.ISE> <KQ1.FSE> (News) stiegen mit plus 6,06 Prozent auf 682 Britische Pence an die Spitze des Footsie. Rio Tinto <RIO.ISE> <RIO1.FSE> (News/Aktienkurs) gewannen 4,22 Prozent auf 2.771 Pence. Analysten von Goldman Sachs stuften die Aktien von zuvor "Sell" auf "Neutral" nach oben. Außerdem will der chinesische Aluminium-Konzern Chinalco laut einem Pressebericht die australische Regierung mit einem Kompromissvorschlag doch noch zu einer Zustimmung für den Einstieg beim Bergbaukonzern Rio Tinto bewegen, hieß es in einem Bericht der "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

Die britische BHP Billiton <BLT.ISE> <BIL.BER> (News) zieht nach eigenen Angaben die Erschließung einer großen Uranmine im Westen Australiens in Erwägung. Damit soll der weltweite Aufschwung der Atomenergie bedient werden. Zugleich dementierte der Konzern einen Zeitungsbericht, wonach es Verhandlungen über den Verkauf der Nickel-Verarbeitung in Australien gebe. Die Aktien von BHP Billiton legten um 1,79 Prozent auf 1.431,00 Pence zu. Anglo American <AAL.ISE> <NGL.FSE> gingen mit einem Plus von 2,85 Prozent auf 1.615,00 Pence in den Feierabend. Sie profitierten ebenfalls von einem positiven Analystenkommentar von Goldman Sachs.

Wie bereits in den vergangenen Tagen zogen neue Aussagen vom italienischen Autokonzern Fiat <F.AFF> <FIAT.FSE> (News/Aktienkurs) zum möglichen Einstieg beim schwer angeschlagenen Autobauer Opel das Interesse der Anleger auf sich. Demnach sehen sich die Italiener in einer "führenden Position" im Rennen um den Einstieg bei Opel. Um die eigenen Chancen im Bieterkampf im Opel zu erhöhen, ging Fiat sogar ein Bündnis mit einem chinesischen Wettbewerber ein. Fiat habe einer Produktionspartnerschaft mit Guangzhou Automobile zugestimmt, sagte Guangzhou-Generaldirektor Zeng Qinghong der Zeitung "Shanghai Securities News". Wie viele und welche Fahrzeuge hergestellt werden sollen, ließ er offen. Die Verhandlungen liefen bereits seit mindestens einem dreiviertel Jahr. Fiat-Aktien konnten aber von den Meldungen nicht profitieren und rutschten gegen den Markttrend um 0,19 Prozent auf 7,80 Euro ab.

Aktien des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline <GSK.ISE> <GS7.FSE> (News/Aktienkurs) zählten mit einem Abschlag von 1,13 Prozent auf 1.048 Pence zu den Verlierern am Markt. Das Unternehmen sieht sich einer Steuerdiskussion in den USA gegenüber. In dem Fall, den das "Wall Street Journal" aufrollte, geht es um 1,9 Milliarden Dollar, die der Konzern durch einen Bilanztrick dem Fiskus vorenthalten haben soll. Bei dem sogenannten "earnings stripping" werden die zu versteuernden Gewinne gedrückt, indem hohe Zinszahlungen an ausländische Schwestergesellschaften anfallen. Glaxo hatte bereits in seinem Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr über eine Diskussion mit der US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service/IRS) berichtet./sf/he

AXC0129 2009-05-22/18:37

actr
22.05.2009, 22:28
22.05.2009 22:24
Aktien New York Schluss: Knapp behauptet
Die US-Börsen haben am Freitag vor dem verlängerten Wochenende knapp behauptet geschlossen. Nachdem der schwache Dollar zwischenzeitlich die Aufmerksamkeit und die Kauflust der ausländischen Investoren geweckt habe, hätten letztlich die Sorgen zur wirtschaftlichen Entwicklung der USA überwogen, sagten Händler. Auslöser hierfür sei die Ratingagentur Standard&Poor's, die am Tag zuvor den Rating-Ausblick für Großbritannien von stabil auf negativ gesenkt hatte. Dies habe die Furcht vor einem ähnlichen Schritt für die USA geschürt.

Der US-Leitindex <DJI.DJI> verlor 0,18 Prozent auf 8.277,32 Zähler. Auf Wochensicht gewann das weltweit am meisten beachtete Börsenbarometer 0,10 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.SPI> sank um 0,15 Prozent auf 887,00 Zähler. An der Technologiebörse NASDAQ fiel der Composite-Index <COMPX.NQI> um 0,19 Prozent auf 1.692,0 Zähler. Für den Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.NQI> ging es um 0,31 Prozent auf 1.363,17 Punkte nach unten./sf/he

AXC0151 2009-05-22/22:24

actr
22.05.2009, 22:34
22.05.2009 22:25
Wall Street nahezu unverändert
Die Börse in New York hat den Handel zum Wochenausklang nahezu unverändert beendet. Der Dow-Jones-Index wurde mit 8.277,32 Punkten berechnet, ein Minus von 0,18 Prozent. Die Börse in Frankfurt hatte im elektronischen Handel dagegen mit einem Plus von 0,37 Prozent bei einem Schlusskurs von 4.918,75 Punkten leichte Kursgewinne verzeichnet.

actr
22.05.2009, 22:55
22.05.2009 19:16
Trotz Krise wird Indien weiter wachsen
Dann schauen wir uns die Wachstumszahlen doch mal an, und Sie werden erstaunt sein. Denn von Schrumpfen oder Zusammenbrechen kann nicht die Rede. Zwar ist Indien durch die globale Krise auch getroffen worden, und die hohen Wachsraten der vergangenen Jahr von 9% und mehr sind nicht mehr zu erreichen. Doch die Botschaft lautet: Indien wächst weiter, und zwar deutlich über dem asiatischen Durchschnitt.

Konkret: Der IWF schätzt, dass Indien in diesem Jahr um 4,5% zulegen kann (andere Schätzungen gehen sogar von 5% BIP-Wachstum aus). Im nächsten Jahr soll die Wirtschaft Indiens noch sogar stärker wachsen, um 5,6%. Hier macht sich positiv bemerkbar, dass Indien nicht so exportabhängig ist wie andere asiatische Länder.

Nachdem zuletzt die indische IT- und dann die Pharmabranche aufgrund von Bilanzfälschungen und Manipulationen in Verruf geraten ist, rückt nun der Binnenmarkt in den Mittelpunkt. Eines der größten Probleme des Landes könnte sich langfristig auch zu einer der grö?ten Chancen für Anleger entwickeln - nämlich die gigantischen Hindernisse im gesamten Infrastrukturbereich. Doch Indien bietet darüber hinaus noch weitere spannende Märkte.

Auch wenn nach dem heftigen Wahlsieg- Sprung an der indischen Börse dürfte sich erst einmal eine Korrektur angesagt ist, mein Kollege Daniel Wilhelmi hat für den Emerging Markets Radar schon mal eine Indien-Watchlist angelegt. Für weitere Informationen dazu klicken Sie auf Emerging Markets Radar.

Gute Kurse wünscht Ihnen


Volkmar Michler

actr
22.05.2009, 23:08
22.05.2009 18:06
DAX zum Wochenschluss stabil
Frankfurt (BoerseGo.de) - Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat sich der DAX heute stabilisiert. Aufgrund des Brückentages verlief der Handel impulslos, insgesamt aber freundlich. Wichtige Konjunkturdaten standen ebenso wenig auf der Agenda wie Unternehmensnachrichten. Bis zum Xetra-Schluss konnte das Börsenbarometer um 0,37 Prozent auf 4.918,75 Punkte zulegen.

Freundlich präsentierten sich heute unter anderem die Stahlwerte, die von einer positiven Studie von Goldman Sachs profitieren konnten. Das US-Analystenhaus hat die Kursziele von Salzgitter und ThyssenKrupp erhöht. Salzgitter verteuerte sich um 4,18 Prozent auf 63,11 Euro, ThyssenKrupp legte um 0,59 Prozent auf 17,14 Euro zu.

Die US-Bank Citigroup hat den Düngemittelspezialisten K+S von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 50 auf 60 Euro erhöht. Die Papiere gewannen daraufhin 5,18 Prozent auf 53,58 Euro.

Im TecDax gehörte Nordex mit einem Minus von 3,49 Prozent auf 13,81 Euro zu den größten Verlierer. Der Windenergie-Anlagenbauer hat im ersten Quartal einen stärkeren Gewinneinbruch verbucht als erwartet.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)

actr
25.05.2009, 18:11
25.05.2009 18:06
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Uneinheitlich - Kaum Impulse
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag uneinheitlich geschlossen. Wegen der Feiertage in den USA und in Großbritannien sprachen Börsianer von einem eher zufallsgetriebenen Handel. Der DAX <DAX.ETR> gab um minimale 0,01 Prozent auf 4.918,45 Punkte nach, und der MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte sank um 0,48 Prozent auf 5.785,11 Punkte. Für den TecDAX <TDXP.ETR> ging es um 0,46 Prozent auf 626,73 Zähler nach oben.

Von der Konjunkturseite seien derweil unterschiedliche Signale gekommen, sagte Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels bei der Privatbank Hauck&Aufhäuser. So habe sich zwar die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Mai laut dem Münchener ifo Institut zum zweiten Mal in Folge aufgehellt. Einige Analysten hätten jedoch mit einem stärkeren Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex gerechnet.

Am MDAX-Ende <MDAX.ETR> aber stürzten die Titel von Arcandor <ARO.ETR> (News/Aktienkurs) um 19,55 Prozent auf 1,77 Euro ab. Die Bundesregierung entscheidet der "Financial Times" zufolge voraussichtlich erst im Juni über Staatshilfen für den Handels- und Touristikkonzern. Berlin verlange genauere Einzelheiten über eine mögliche Fusion der Warenhaustochter Karstadt mit deren Wettbewerber Kaufhof <MEO.ETR> (News/Aktienkurs), berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Unterdessen sagte Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick der "Bild"-Zeitung: "Ohne Bürgschaft droht uns die Pleite." Analyst Sebastian Hein vom Bankhaus Lampe meinte: "Arcandor will jetzt die Bürgschaft unter Dach und Fach bringen. Die mögliche Ablehnung durch die Bundesregierung drückt entsprechend stark auf den Aktienkurs." In der großen Koalition mehren sich Stimmen gegen eine Staatshilfe mit dem Hinweis darauf, dass Arcandor schon vor der aktuellen Krise Probleme gehabt habe.

Die Aktien von Rhön-Klinikum <RHK.ETR> (News/Aktienkurs) sackten wegen einer geplanten Kapitalerhöhung um 500 Millionen Euro um 7,09 Prozent auf 14,94 Euro ab. Mit der Finanzierungsmaßnahme, die in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt werden soll, will der Klinikbetreiber "die Voraussetzung für weiteres Wachstum schaffen". Praktiker-Papiere <PRA.ETR> (News/Aktienkurs) gewannen hingegen an der Index-Spitze 8,43 Prozent auf 6,82 Euro und profitierten damit von einem deutlichen Umsatzanstieg im vergangenen Monat. Analyst Jürgen Elfers von der Commerzbank blieb mit Blick auf die Zukunft aber skeptisch. Der deutliche Erlöszuwachs im April sollte mit Blick auf Wettereffekte und eine niedrige Vergleichsbasis aus dem Vorjahr betrachtet werden.

Gespannt betrachten die Investoren auch das Tauziehen zwischen den Autobauern Porsche und Volkswagen (VW): Dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge ist die Finanznot des Sportwagenbauers Porsche größer als bislang bekannt. Im März sei eine drohende Insolvenz auch durch einen 700 Millionen Euro schweren Überbrückungskredit von VW abgewendet worden. Die VW-Stammaktien <VOW.ETR> (News/Aktienkurs) sackten um 0,35 Prozent auf 222,57 Euro ab, Porsche-Vorzüge <PAH3.ETR> (News/Aktienkurs) fielen um 3,14 Prozent auf 43,76 Euro. Grund für die Skepsis der Börsianers ist zudem die Meldung, dass der Sportwagenbauer nach eigenen Angaben eine milliardenschwere Finanzierungslücke hat.

Deutschen-Bank-Papiere <DBK.ETR> (News/Aktienkurs) sanken zudem um 0,96 Prozent auf 46,86 Euro. Das Institut beauftragte wegen möglicher Verstöße gegen interne oder rechtliche Regeln eine Anwaltskanzlei mit einer unabhängigen Untersuchung.

Aktien von Borussia Dortmund (BVB) <BVB.ETR> (News/Aktienkurs) verbilligten sich derweil gar um 14,78 Prozent auf 0,98 Euro. Deutschlands einziger börsennotierter Fußballclub stolperte auf der Zielgrade ins europäische Geschäft und qualifizierte sich nicht für die "Europa League". Aktienhändler Oliver Roth von der Close Brothers Seydler Bank sagte: "Das operative Ergebnis hängt ausschließlich von den Fußball-Einnahmen ab. Ergo ist der heutige Verlust eine logische Konsequenz."/la/wiz

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---


AXC0137 2009-05-25/18:06

actr
25.05.2009, 18:15
25.05.2009 17:56
ROUNDUP: Aktien Europa Schluss: Gut behauptet - Zufallsgetriebener Handel
Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Montag gut behauptet aus dem Handel gegangen. Händler sprachen von einem zufallsgetriebenen Handel bei geringen Volumina. Nach einem schwachen Start habe die Veröffentlichung des ifo-Index nur kurz für Aufsehen gesorgt. Nachdem sich die Notierungen im Handelsverlauf von ihren relativ deutlichen Verlusten erholt hatten, hätten einige Anleger, die zuvor auf fallende Kurse gesetzt hatten, ihre Verkaufspositionen wieder schließen müssen.

Der EuroSTOXX 50 <SX5E.DJX> stieg um 0,28 Prozent auf 2.440,23 Punkte. In Paris gewann der CAC-40-Index <PCAC.PSE> 0,25 Prozent auf 3.236,16 Zähler. In London blieb die Börse wegen eines Feiertages geschlossen. In den USA bleiben die Märkte wegen eines Feiertages ebenfalls geschlossen.

Der schwächer als erwartet ausgefallene ifo-Geschäftsklimaindex sorgte Händlern zufolge nur kurzzeitig für Aufmerksamkeit. Während die Stimmung laut Index sich im Mai nicht so deutlich wie erwartet verbessert hatte, lag die Erwartungskomponente leicht über den Prognosen.

Autowerte gehörten zu den größten Verlierern. Händler verwiesen auf die anhaltenden Spekulationen im Zusammenhang mit Volkswagen <VOW.ETR> (News/Aktienkurs) <VOW3.ETR> (News/Aktienkurs) und Porsche <PAH3.ETR> (News/Aktienkurs) sowie die weiter ungeklärte Zukunft von General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> (News/Aktienkurs) und dessen Tochter Opel als Belastungsfaktoren. Renault <PRNO.PSE> <RNL.FSE> (News/Aktienkurs) gaben 0,82 Prozent auf 26,05 Euro ab und PSA Peugeot Citroen <PUG.PSE> <PEU.FSE> (News/Aktienkurs) verloren 1,22 Prozent auf 19,45 Euro. Fiat <F.AFF> <FIAT.FSE> (News/Aktienkurs), die an einer Übernahme von Opel interessiert ist, fielen um 0,90 Prozent auf 7,735 Euro zurück.

Die Titel des Nutzfahrzeugherstellers Volvo <VOLV-B.SSE> <VOL1.FSE> (News) entwickelten sich mit Abschlägen von 1,78 Prozent auf 49,60 Schwedische Kronen ebenfalls deutlich schlechter als der europäische Gesamtmarkt. Die Zeitung "Svenska Dagbladet" hatte zuvor berichtet, der Konzern habe derzeit etwa 25.000 unverkaufte Fahrzeuge auf Halde stehen. "Diese Zahl abzubauen ist unsere oberste Priorität", wurde der Konzernsprecher Marten Wikforss zitiert. Damit könne der Mittelabfluss gestoppt und etwas Geld eingenommen werden, sagte er.

Die Titel des französischen Baustoffkonzerns Saint-Gobain <PSGO.PSE> <GOB.FSE> (News/Aktienkurs) zählten neben den Autoaktien mit minus 1,76 Prozent auf 26,905 Euro zu den schwächsten Werten im pan-europäischen Auswahlindex. Laut Medienberichten versucht der Konzern gerade, sich Kredite über zwei Milliarden Euro zu sichern. Damit müsse er Verbindlichkeiten refinanzieren, wurden Insiderkreise zitiert. Titel des Branchenkollegen Vinci <PDG.PSE> <SQU.STU> (News/Aktienkurs) legten hingegen um 0,03 Prozent auf 34,31 Euro zu./RX/he/wiz

AXC0136 2009-05-25/17:56

actr
25.05.2009, 18:18
25.05.2009 18:08
Weber: EZB sollte Leitzins nicht unter 1,00% senken - Zeitung
DJ Weber: EZB sollte Leitzins nicht unter 1,00% senken - Zeitung

FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbankpräsident Axel Weber hat sich erneut gegen eine weitere Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Der Leitzins sollte nicht unter 1,00% gesenkt werden, sagte das EZB-Ratsmitglied der finnischen Wirtschaftszeitung "Kauppalehti". "Geldpolitik wirkt immer verzögert, wir sollten zunächst die Auswirkungen des niedrigen Zinsniveaus abwarten", erklärte Weber weiter.

Der Bundesbankpräsident sagte zudem, dass die Finanzmarktkrise noch nicht vorbei sei. Derzeit sei die "Vor-Lehman-Situation" erreicht, erläuterte er Bezug nehmend auf die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers im Oktober 2008. Zudem warnte Weber, dass die Erholung der Realwirtschaft noch etwas länger dauern könnte. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland werde wohl erst zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 ihren Höhepunkt erreichen.




(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2009 11:08 ET (15:08 GMT)

actr
25.05.2009, 21:11
25.05.2009 18:36
DAX: Abwarten und Tee trinken
Frankfurt (BoerseGo.de) - Am deutschen Aktienmarkt herrschte heute wohl die Devise, Abwarten und Tee trinken. Jedenfalls blieben die Kurse per saldo praktisch unverändert. Da die Leitbörsen Wall Street und London jeweils feiertagsbedingt geschlossen waren, fehlte es an der Führung.

Weiterhin stützt die Hoffnung, dass sich die Weltwirtschaft bald wieder aus dem tiefen Loch hocharbeitet. Heute erinnerte aber der Ifo-Index, der weniger stark stieg als erwartet, daran, dass die Erholung nur langsam voran kommt. Der Xetra-DAX schloss mit einem homöopathischen Tagesminus von 0,01 Prozent auf 4.918 Punkten.

Da auf dem Markt für Nachrichten Flaute herrschte und viele Marktteilnehmer weiterhin skeptisch sind, wurden vor allem defensive Papiere gekauft, allen voran Fresenius SE, die Holding des Dialyse-Dienstleisters Fresenius Medical Care. Gefragt waren auch der Pharmakonzern Merck und der Konsumchemiehersteller Beiersdorf (Nivea).

Im MDAX setzten ProSieben Sat 1 und die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte ihre Rallyes der Vorwochen fort. Der Kaufhausbetreiber Arcandor (Karstadt) stand dagegen wegen der wachsenden Involvenzgefahr unter Druck.

Die Gewinner des TecDax hießen Qiagen (Biotech) und United Internet.



(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)

actr
25.05.2009, 21:15
25.05.2009 20:48
PRESSESTIMME BÖRSEN-ZEITUNG / Arcandor/Karstadt
DJ PRESSESTIMME BÖRSEN-ZEITUNG / Arcandor/Karstadt


Erpressung der Steuerzahler,

Kommentar zur Drohung von Arcandor- (News/Aktienkurs) Chef Karl-Gerhard Eick mit der Insolvenz von Karstadt, von Annette Becker.

Sollte Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick Freiheitsstrafe drohen? Oder ist sein Erpressungsversuch des deutschen Steuerbürgers als Lappalie abzutun, für die eine milde Geldstrafe ausreicht, um derartiges Verhalten in der Zukunft zu unterbinden? Oder schadet Eick mit seinen täglich lauter werdenden Rufen nach Staatsgeld nur einfach der eigenen Reputation und der des Unternehmens Arcandor?

Gemäß §253 des Strafgesetzbuches jedenfalls ist die Drohung mit der Insolvenz von Karstadt und nachfolgend Arcandor, der in Deutschland mehr als 50.000 Arbeitsplätze - Karstadt-Chef Stefan Herzberg brachte es am Wochenende gar auf mehr als 100.000 Arbeitsplätze - zum Opfer fallen könnten, als verwerflich und insofern als rechtswidrig anzusehen. Und dieser Versuch ist, nimmt man das Strafgesetzbuch wörtlich, strafbar. Doch das scheint in Essen, dem Firmensitz des Handelskonzerns, kaum noch ins Gewicht zu fallen; zumal der Steuerbürger inzwischen fast täglich Strafanzeige erstatten müsste.

Auch wenn die Aktie nach der Aussage Eicks "ohne Bürgschaft ist für Karstadt am 12. Juni Schluss" am Montag zwischenzeitlich ein Viertel ihres Wertes verlor, dürften Eicks Verbalattacken gen Berlin durchaus auch beim Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Carl Janssen, persönlich haftender Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim und damit Repräsentant des Hauptaktionärs, auf Beifall stoßen. Denn Bürgschaften und Kredite, die die Bundesregierung auslegte, müssten die Oppenheim-Familien schon nicht aufbringen.

Zumindest aber scheinen die Steuerbürger in Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) einen Verfechter ihrer Interessen gefunden zu haben, was im Wahljahr 2009 keine Selbstverständlichkeit ist. Nach allem, was bislang aus der Berliner Scharnhorststraße an die Öffentlichkeit dringt, wird der Wächter über den Bürgschaftsfonds die Lichter in Essen ausgehen lassen. Sicher, noch sind fast drei Wochen Zeit, um den Meinungsumschwung in Berlin herbeizuführen. Dabei wird es Eick weder an der Unterstützung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi noch am Beistand zahlreicher Kommunalpolitiker mangeln, die um die Verödung ihrer Innenstädte bangen. Doch wenn der Erpressungsversuch schon nicht strafrechtlich geahndet wird, sollte ihm zumindest kein Erfolg beschieden sein.

(Börsen-Zeitung, 26.5.2009)

actr
26.05.2009, 10:48
26.05.2009 10:35
XETRA-START/Schwach - Stahlwerte unter Druck
DJ XETRA-START/Schwach - Stahlwerte unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet mit leichteren Kursen in den Dienstag. Der DAX verliert gegen 9.34 Uhr 1,3% oder 66 Punkte auf 4.852. Damit geht die Konsolidierung unterhalb der 5.000er Marke weiter. Der Markt wartet laut Händlern auf Hinweise, ob die starke Rally seit Anfang März fundamental untermauert ist.

Angesichts des Mangels an Unternehmensnachrichten dürfte sich das Interesse auf die Konjunkturdaten richten. Mit dem Chicago-Fed-Index, dem Case-Shiller-Haispreisindex und dem Verbrauchervertrauen stehen gleich drei potenziell kursbewegende Datenreihen aus den USA auf der Agenda. "Die Konjunkturdaten müssen zeigen, ob die starke Rally der letzten Wochen wirklich gerechtfertigt ist", so ein Händler.

Technisch sei der DAX beim Vortagestief von 4.830 Punkten unterstützt. Widerstände machen Marktteilnehmer bei 4.980, 5.061 und beim Jahreshoch von 5.111 Zählern aus.

Auf der Verliererseite stehen Stahlwerte. Zwar hat Nippon Steel in Verhandlungen mit Rio Tinto niedrigere Preise für Eisenerz durchgesetzt, das sei aber erwartet worden, heißt es am Markt. Nun nähmen Anleger Gewinne mit. Salzgitter fallen um 1,5% auf 61,76 EUR und ThyssenKrupp um 1% auf 16,75 EUR. In der zweiten Reihe geben Klöckner&Co um 2,2% auf 14,80 EUR nach.

Daneben verlieren Siemens 1,3% auf 52,25 EUR. Die Analysten von Bank of America-Merrill Lynch befürchten, dass der Medizintechnik-Bereich unter einer Gesundheitsreform in den USA leiden wird. Auf der anderen Seite können sich Deutsche Post sowie K+S gut behaupten.

Deutsche Bank verlieren vor dem Beginn der Hauptversammlung 0,2% auf 46,78 EUR, Commerzbank geben um 0,7% auf 5,52 EUR nach. Ein Händler meint, ein Bericht des "Telegraph" löse Gewinnmitnahmen aus. Die Zeitung schreibt, laut Aufsichtsbehörde BaFin könnten die "toxischen" Wertpapiere deutscher Banken "wie eine Granate explodieren", sollten sich die Geldhäuser nicht an den Bad-Bank-Plänen des Bundes beteiligen.

Andere Händler verweisen aber darauf, dass die BaFin die Zahlen zu den "toxischen" Wertpapieren bereits veröffentlicht hat. "Die BaFin übt weiter Druck auf die Banken aus, sich an der Bad Bank zu beteiligen", meint ein Marktteilnehmer. Der Bericht habe also eine politische Komponente.

In der zweiten Reihe steigen Praktiker um weitere 4,1% auf 7,10 EUR, nachdem der Kurs bereits am Montag von Berichten über ein gutes Frühjahrsgeschäft profitiert hatte. Heidelberger Druck fallen um 6,8% auf 5,22 EUR, nachdem die Analysten der UBS die Aktie auf "Verkaufen" abgestuft haben.

Der MDAX fällt um 1,3%, der TecDAX büßt 0,7% ein. Hier steigen United Internet um 7,7% auf 8,11 EUR. Der Konzern übernimmt nun wie erwartet das DSL-Geschäft von Freenet. Der Preis sei mit 175 EUR je DSL-Kunde vergleichsweise günstig, so ein Analyst von Sal. Oppenheim. Freenet gewinnen mit dem Zufluss von Liquidität 8,4% auf 5,89 EUR.


-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 217,
herbert.rude@dowjones.com
DJG/hru/flf

actr
26.05.2009, 10:50
26.05.2009 10:35
Aktien Tokio schließen bei dünnem Volumen uneinheitlich
DJ Aktien Tokio schließen bei dünnem Volumen uneinheitlich

TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Dienstag bei dünnem Handelsvolumen uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225-Index sank um 0,4% bzw 36 Punkte auf 9.311. Der Topix stieg dagegen um 0,1% bzw 1 Punkt auf 884. Das Handelsvolumen war mit 1,9 Mrd Aktien nach dem Feiertag in den USA und Großbritannien am Montag erstmals seit zwei Monaten niedriger als 2 Mrd Aktien.

Geopolitische Sorgen nach dem nordkoreanischen Atomtest hätten das Aufwärtspotenzial der Aktienkurse begrenzt, meinte ein Marktteilnehmer von Chuo Securities. Sie hätten nicht notwendigerweise Einfluss auf die Notierungen einzelner Titel gehabt, sagte er, aber mit Sicherheit die Stimmung am Markt belastet.

Auch der feste Yen habe gedrückt, hieß es. Eine teure Landeswährung schwächt die Wettbewerbsfähigkeit und Gewinne exportierender Unternehmen. Die Aktien exportorientierter Technologiekonzerne gaben nach: Canon um 1,6% auf 3.170 JPY und Sony um 1,2% auf 2.465 JPY. Analysten sagten, dass die Währungssorgen kaum nachlassen dürften solange der Dollar unter 95 JPY verharrt.

Immobilientitel legten zu. Der Topix Immobilien-Subindex stieg um 1,9%. Ein Analyst erklärte die Gewinne mit der verbreiteten Einschätzung, dass der Sektor zuletzt hinter dem allgemeinen Markt zurückgeblieben sei. Mitsui Fudosan verteuerten sich um 1,8% auf 1.396 JPY und Sumitomo Realty&Developement um 3,4% auf 1.346 JPY.

Die Einigung zwischen Nippon Steel und Rio Tinto bezüglich der Preissenkung für Eisenerz hat den Kurs des japanischen Stahlkonzerns kaum bewegt. Rio Tinto hatte in der Mittagspause in Tokio mitgeteilt, Nippon Steel für Feinerz 33% weniger in Rechnung zu stellen und für Groberz 44% weniger. Nippon Steel schlossen 0,9% tiefer bei 345 JPY und damit kaum verändert zum Ende des Vormittagshandels. Die Papiere des Wettbewerbers JFE Holdings gewannen dagegen 1,3% auf 3.010 JPY. Ein Stratege eines Finanzinstituts sagt, dass der Markt bereits Preisreduzierungen erwartet habe.

Toyota Motor stiegen um 1,1% auf 3.600 JPY nachdem Merrill Lynch die Aktie auf "Buy" hochgestuft hatte.

DJG/DJN/gei

actr
26.05.2009, 11:31
26.05.2009 11:20
UPDATE: Deutsches GfK-Konsumklima für Juni bleibt stabil
DJ UPDATE: Deutsches GfK- (News/Aktienkurs) Konsumklima für Juni bleibt stabil

(NEU: Volkswirt)

NÜRNBERG/FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung unter den Verbrauchern ist angesichts der Hoffnung auf einen baldigen konjunkturellen Wendepunkt in Deutschland weiterhin stabil. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Dienstag mitteilte, prognostiziert der von ihr berechnete Konsumklimaindikator für Juni einen Wert von 2,5 Punkten und weist damit seit März dieses Jahres keine Veränderung mehr auf. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten den Indexstand erwartet.

Damit "indiziert der Konsumklimaindikator auch für Juni eine sehr stabile Konsumentenstimmung", erklärte die GfK. Das Niveau sei allerdings nach wie vor niedrig. Darum werde der Konsum in diesem Jahr den starken Einbruch bei den Exporten und Investitionen wohl lediglich etwas abmildern, aber nicht kompensieren können.

Die weitere Entwicklung des Indikators sei vor allem von der Lage am deutschen Arbeitsmarkt abhängig. Angesichts des zu erwartenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit stehe "die echte Belastungsprobe für die Konsumstimmung" noch aus, so die Nürnberger Konsumforscher.

BNP-Paribas-Ökonom Dominic Bryant weist darauf hin, dass sich der Konsumklimaindikator seit August 2008 nur wenig verändert habe. Zwar liege er unter dem in den Jahren 2006 und 2007 verzeichneten Niveau, er sei aber nicht so niedrig wie während der Rezession 2002/2003. Daher sei in Deutschland ein relativ schwaches Konsumwachstum zu erwarten und damit eine bessere Entwicklung als in den hochverschuldeten Ländern, erklärt der Ökonom.

Die Konjunkturerwartungen konnten im Mai von ihrem niedrigen Niveau aus bereits den zweiten Monat in Folge leicht zulegen. Die GfK führte dies auf die sich verdichtenden Hinweise - wie vom ifo- und ZEW-Index - zurück, dass sich die rasante Talfahrt der deutschen Wirtschaft ihrem Ende entgegen neige und möglicherweise noch in diesem Jahr eine Erholung bevorstehe. Vor diesem Hintergrund legten die Konjunkturerwartungen im Mai um 2,9 Punkte auf minus 28,3 zu, sie liegen aber noch immer um gut 40 Punkte unter dem Vorjahresstand.

Die Anschaffungsneigung konnte im Mai ihr gutes Niveau beibehalten. Der Indikator erhöhte sich um 0,1 Punkte auf 12,5 Zähler und liegt damit sogar um rund 33 Punkte höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Zur Begründung verwiesen die Nürnberger Forscher auf die moderate Preisentwicklung, die Abwrackprämie für Automobile - die von einer Reihe anderer Branchen kopiert werde - sowie weitere konjunkturelle Anreize aus dem Konjunkturpaket II.

Lediglich die Einkommenserwartungen mussten im Mai Einbußen verzeichnen. Der entsprechende Indikator fiel um 1,3 Punkte und weist nun einen Stand von minus 9,3 Zählern auf. Einerseits wirkten das ruhigere Preisklima und die anstehenden Rentenerhöhungen zwar kaufkraftstabilisierend, andererseits dämpfe die Angst vor dem Jobverlust aber die Einkommenserwartungen. In Deutschland sei die Sorge um den Arbeitsplatzverlust in diesem Jahr gestiegen und sei mit Abstand das "Thema Nummer eins", erklärte die GfK.


Webseite: http://www.gfk.de

-Von Katrin Härtel, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 297 25 300,
konjunktur.de@dowjones.com

actr
27.05.2009, 17:05
27.05.2009

Arcandor kann auf Mietnachlässe hoffen
Für Arcandor wird die Zeit knapp: Möglichst bald braucht der Tourismus- und Handelskonzern frisches Kapital - notfalls mit staatlicher Hilfe. Nun bekommt das Unternehmen offenbar aber auch Schützenhilfe von seinen Geschäftspartnern.



privater Seite hoffen: Der schwer angeschlagene Tourismus- und Handelskonzern verhandelt Finanzkreisen zufolge mit Eigentümern der Karstadt-Immobilien über Mieterleichterungen. Es gebe konstruktive Gespräche und beide Seiten seien zuversichtlich, zu einer Einigung zu kommen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.



"Niemand auf Seiten der Immobilienbesitzer hat ein Interesse an einer Insolvenz von Arcandor", sagte einer der Insider. Um die Kosten für das Unternehmen zu senken, werde etwa über eine Stundung von Mieten gesprochen. Die Karstadt-Immobilien gehören überwiegend einem Konsortium, bei dem auch Geldhäuser wie Goldman Sachs oder die Deutsche Bank über eigene Fonds engagiert sind. Die Investoren seien auch mit Blick auf die eigenen Geldgeber an stabilen Mieteinnahmen und einem langfristigen Mieter interessiert, sagte ein weiterer Insider.

Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick hatte vor kurzem bereits angekündigt, mit den Vermietern über bessere Konditionen sprechen zu wollen. Das Konsortium wollte sich nicht zu den Informationen äußern. Bei Arcandor war zunächst niemand zu erreichen.

Arcandor braucht bis zum 12. Juni frische Kredite über 650 Millionen Euro. Um diese zu bekommen, hat der Konzern beim Bund eine Bürgschaft in gleicher Höhe beantragt. Der mittelfristige Finanzierungsbedarf des unter den Folgen der Rezession leidenden Konzerns liegt allerdings noch höher. Angesichts der Schieflage hat der Wettbewerber Metro zuletzt auch einen Zusammenschluss von Karstadt mit den Metro-Warenhäuser Kaufhof ins Spiel gebracht.

Infolge der prekären Finanzlage war der Kurs der Arcandor-Aktie in den vergangenen Wochen massiv eingebrochen. Am Mittwoch erholte sich der Wert jedoch wieder und stieg um zeitweise mehr als sieben Prozent.

Als Grund für das Kursplus verwiesen Börsianer auf die möglichen Mietnachlässe. Der Wirtschaftsinformationsdienst "Platow-Brief" meldet zudem unter Berufung auf Bankenkreise, dass die Gläubiger Royal Bank of Scotland und Commerzbank vor der Verlängerung ihrer Kreditlinien stünden - auch ohne Staatsgarantie.

http://www.spiegel.de/img/0,1020,1526944,00.jpg
SPIEGEL ONLINE
Standorte: Karstadt in Deutschland

Auch Aussagen aus der Politik machten Hoffnung. So schließt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) staatliche Hilfe für Arcandor nicht grundsätzlich aus. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) prüft nach eigener Aussage den Bürgschaftsantrag. Dabei gebe es keine "Vorfestlegungen", betonte Guttenberg am Mittwoch auf einer Demonstration von Arcandor-Beschäftigten vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Er wolle keinen Wahlkampf machen und keine leeren Versprechungen abgeben, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen.

Nach Polizeiangaben demonstrierten rund 6000 Mitarbeiter. Sie hielten Plakate und Transparente mit Aufschriften wie "Wir Karstädter sind es wert, Herr zu Guttenberg", "Staatsbürgschaft ist sinnvoller als Arbeitslosengeld" und "Das Warenhaus lebt". Die Gewerkschaft sprach von 7000 Teilnehmern.

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actr
27.05.2009, 22:37
US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Die Zahl der Verkäufe bestehender Häuser in den USA ist im April um saisonbereinigt 2,9% auf einen Jahreswert von 4,68 Mio gestiegen. Analysten hatten hingegen mit nur einem Anstieg um 2,2% gerechnet. Auf Jahressicht sanken die Verkäufe bestehender Häuser um 3,5%.
Die Zahlen sind wieder etwas besser, der Markt setzte sie positiv um. Allerdings schloss der Dax punktgenau bei 5.000 Punkten

actr
27.05.2009, 22:38
27.05.2009 22:24
ROUNDUP/Aktien New York: Verluste - Renditeanstieg schürt Konjunktursorgen
Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Mittwoch belastet von Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Die steigenden Renditen am Anleihenmarkt hätten Befürchtungen ausgelöst, dass anziehende Kosten für die Schulden von Unternehmen und Konsumenten die Wirtschaftsaktivitäten hemmen könnten, sagten Händler.

Der US-Leitindex <DJI.DJI> fiel um 2,05 Prozent auf 8.300,02 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.SPI> sank um 1,90 Prozent auf 893,06 Zähler. An der Technologiebörse NASDAQ verlor der Composite-Index <COMPX.NQI> 1,11 Prozent auf 1.731,08 Zähler. Für den Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.NQI> ging es um 0,76 Prozent auf 1.401,88 Punkte nach unten.

Ölwerte konnten ihre Gewinne aus den ersten Handelsstunden nicht verteidigen und beendeten den Handel mit Verlusten. Zunächst hatten die Titel vor dem Hintergrund der anhaltenden Rekordfahrt beim "Schwarzen Gold" überwiegend zugelegt. Chevron <CVX.NYS> <CHV.FSE> (News/Aktienkurs) verloren schließlich 1,66 Prozent auf 64,57 US-Dollar zu. ExxonMobil <XOM.NYS> <XONA.ETR> (News/Aktienkurs) gaben um 2,16 Prozent auf 68,30 Dollar. ConocoPhillips <COP.NYS> <YCP.FSE> (News) sanken um 1,24 Prozent auf 44,47 Dollar.

GM <GM.NYS> <GMC.FSE> (News/Aktienkurs) stürzten mit einem Abschlag von 20,14 Prozent auf 1,15 Dollar an das Ende des Dow Jones. Der Detroiter Konzern war mit seinem Angebot an die Gläubiger zu einem milliardenschweren Schuldenverzicht gescheitert und steht nun vor der raschen Insolvenz. Als so gut wie letzter Rettungsweg gilt nun ein Insolvenzverfahren mit Gläubigerschutz, das schon für die nächsten Tage erwartet wird.

Monsanto <MON.NYS> <MOO.ETR> (News/Aktienkurs) gaben nach zurückhaltenden Aussagen des Unternehmens zum laufenden Geschäftsjahr 6,30 Prozent auf 79,88 Dollar ab. Der Agrarkonzern rechnet nun nur noch mit einem Gewinn je Aktie am unteren Ende der angepeilten Spanne von 4,40 bis 4,50 Dollar.

SanDisk <SNDK.NAS> <SSK.FSE> (News) sprangen nach einer Vertragsverlängerung um 14,29 Prozent auf 15,52 Dollar nach oben. Der koreanische Elektronikhersteller Samsung <SMSN.SQ1> <SSU.FSE> (News) hatte seinen Lizenzvertrag mit SanDisk für dessen NAND Chip für sieben weitere Jahre verlängert. Künftig zahlen die Japaner aber nur noch rund die Hälfte der Gebühren. Im Gegenzug reserviert Samsung SanDisk einen Teil der NAND Chips. NAND Chips werden vorwiegend in Kameras und Musik-Player eingebaut./RX/he/wiz

AXC0238 2009-05-27/22:24

actr
27.05.2009, 22:47
27.05.2009 18:53
DAX: Rückenwind vom US-Immobilienmarkt
Frankfurt (BoerseGo.de) - Der deutsche Aktienmarkt gewann heute wieder etwas verlorenes Terrain zurück. Rückenwind kam vom amerikanischen Immobilienmarkt. Die heutige Meldung, dass der Verkauf von US-Eigenheimen aus dem Bestand gestiegen ist, wird anscheinend als ein weiteres Zeichen dafür interpretiert, dass dort die Krise allmählich zu Ende geht. Die Stabilisierung des US-Immobilienmarktes vergrößert die Chance, dass die größte Volkswirtschaft der Welt jetzt auf Erholungskurs einschwenkt. Der Xetra-DAX schloss mit einem Tagesgewinn von 0,30 Prozent auf 5.000,77 Punkten.

Die Blue Chips wurden heute von Salzgitter angeführt. Der Stahl- und Infrastrukturkonzern bekräftigte heute anlässlich seiner HV die Prognose für das Gesamtjahr. von der Deutschen Post AG angeführt. Davon schienen auch die Aktien des Branchenkollegen ThyssenKrupp zu profitieren, die ebenfalls deutliche Gewinne erzielten.
Tages-Zweiter wurde Metro. Anscheinend wird der Handelskonzern als Gewinner der aktuellen Krise gesehen, die den Branchenrivalen Arcandor (Karstadt) gefährdet.
Die Deutsche Post schloss ebenfalls im Spitzenfeld. Laut Medienberichten darf der Logistik-Dienstleister möglicherweise sein Umsatzsteuerprivileg behalten.

Der Flop des Tages war Volkswagen. Dort scheint die mutmaßliche Fusion mit Porsche momentan eher zu belasten. Verlierer waren auch defensive Papiere wie Fresenius SE Vorzüge, Bayer oder Deutsche Telekom.

Der Top des MDAX war Premiere. Der Pay-TV-Anbieter wurde bei Goldman Sachs von „Neutral“ auf „Kaufen“ befördert. Praktiker setzte seine Rallye fort. Die Baumarktkette verkündete anlässlich ihrer HV, dass die Geschäfte wieder brummen.

United Internet schloss an der Spitze TecDax. Der bereits gestern gemeldete Ankauf der DSL-Sparte von Freenet kommt bei den Analysten der Deutschen Bank gut an.




(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)

actr
28.05.2009, 09:15
28.05.2009 09:12
Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach - Kursverluste der US-Börsen
Belastet von Kursverlusten der US-Börsen sind die deutschen Aktienindizes am Donnerstag schwach in den Handel gestartet. Der DAX, der tags zuvor bei 5.000 Punkten geschlossen hatte knüpfte am Morgen nicht an seine Vortagesgewinne an. Der deutsche Leitindex <DAX.ETR> fiel in den ersten Minuten um 1,15 Prozent auf 4.943,33 Punkte. Für den MDAX <MDAX.ETR> ging es um 1,03 Prozent auf 5.814,73 Zähler nach unten. Der TecDAX <TDXP.ETR> verlor 1,85 Prozent auf 631,13 Punkte./sf/gl

AXC0052 2009-05-28/09:12

actr
29.05.2009, 10:59
29.05.2009 10:46
XETRA-START/Fester - DAX steigt temporär über 5.000-Punktemarke
DJ XETRA-START/Fester - DAX steigt temporär über 5.000-Punktemarke

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet mit festeren Kursen in den Freitag. Der DAX gewinnt gegen 9.42 Uhr 1,2% oder 60 Punkte auf 4.992. In der Spitze kletterte der deutsche Leitindex bis auf 5.006 Zähler. Händler verweisen auf gute Vorlagen aus den USA. Dort haben unter anderem Bankenaktien kräftig zugelegt, nachdem die Auktion neuer siebenjähriger Staatsschuldentitel gut gelaufen ist. Damit rücken die jüngsten Sorgen über die Finanzierbarkeit des US-Defizits wieder etwas in den Hintergrund.

Die Märkte in Asien liegen ebenfalls im Plus. In Japan ist die Industrieproduktion im April über Erwartung deutlich gestiegen, was von heimischen Händlern positiv kommentiert wird.

Daneben könnte der Monatsultimo für Käufe von Fonds sorgen, meint ein Marktteilnehmer. "Die Chance für Anschlusskäufe ist gut", sagt er mit Blick darauf, dass die großen Anlagegesellschaften meistens erst nach 9.30 Uhr am Markt tätig werden. Sollte sich der DAX nun nachhaltig über der 200-Tage-Linie bei derzeit 4.849 Punkten etablieren, wäre das ein weiterer Kaufgrund für langfristig orientierte Investoren.

Bei den Konjunkturdaten am Nachmittag steht der Einkaufsmanagerindex aus Chicago für Mai im Blick. Das US-BIP zum ersten Quartal und der Verbraucherstimmungs-Index der Universität Michigan werden in der zweiten Veröffentlichung bekanntgegeben. "Nur eine kräftige Abwärtsrevision im US-BIP dürfte den Markt bremsen", sagt ein Händler.

Technische Analysten sehen den DAX bei 4.925 Punkten unterstützt, Widerstand erwarten sie bei 5.025, 5.061 und 5.111 Punkten.

Bei den Einzeltiteln gewinnen Commerzbank 2,1% auf 5,70 EUR und Deutsche Bank 1,6% auf 47,30 EUR. Auch die Stahlwerte ThyssenKrupp und Salzgitter können sich überdurchschnittlich verbessern.

Münchener Rück gewinnen mit der Erwartung höherer Prämien bei der nächsten Verhandlungsrunde in den USA 2,1% auf 99,73 EUR. Besonders die Prämien für Sturm- und Erdbebenschäden sollen deutlich anziehen.

Bayer steigen um 1,9% auf 39,56 EUR. Die Anforderung neuer Informationen durch die US-Gesundheitsbehörde FDA zum Blutgerinnungshemmer "Rivaroxaban"/"Xarelto" dürften keine negativen Auswirkungen haben. "Gestern hörte sich das noch belastend für die Aktie an, aber jetzt ist klar, dass sie nur ein paar Informationen wollen und keine neuen klinischen Studien", sagt ein Händler.

Im MDAX steigen Arcandor um 7,5% auf 2,30 EUR. Das Unternehmen hofft weiterhin, Karstadt könnte mit Hilfe des Steuerzahlers gerettet werden. Auf der anderen Seite geben Fielmann mit einer Verkaufsempfehlung durch Goldman Sachs um 3,5% auf 45,14 EUR nach.


-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 217,
herbert.rude@dowjones.com
DJG/hru/mod/flf

actr
29.05.2009, 11:32
29.05.2009 11:16
Inflation in Eurozone sinkt auf Null
Luxemburg (BoerseGo.de) - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone ist im Mai 2009 auf 0,0 Prozent gesunken. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Vorausschätzung der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor. Damit lag das Preisniveau im Mai 2009 auf der Höhe des Vorjahresmonats. Im April 2009 lag die jährliche Teuerungsrate der Eurozone noch bei 0,6 Prozent. Analysten hatten für Mai mit einer geringeren Abnahme auf 0,2 Prozent gerechnet.

Wie bereits am Mittwoch das Statistische Bundesamt bekannt gab, ist im Mai auch die Teuerung in Deutschland zum Stillstand gekommen. Der Rückgang der Inflationsrate auf 0,0 Prozent war dabei vor allem auf die Entwicklung der Mineralölpreise zurückzuführen.

Die Inflation der Eurozone wird anhand des Verbraucherpreisindex der Eurozone (VPI-EWU) gemessen. Zur Berechnung der Vorausschätzung des VPI-EWU verwendet Eurostat frühzeitig vorliegende Preisdaten für den Berichtsmonat aus den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, sowie frühzeitig vorliegende Informationen über die Energiepreise. Die Vorausschätzung hat sich in den vergangenen Jahren als relativ zuverlässig erwiesen.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Baron Oliver, Redakteur)

actr
29.05.2009, 11:46
29.05.2009 11:01
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Fester - Rohstoffwerte treiben an
Die Börse in Tokio hat am Freitag fester geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> stieg um 0,75 Prozent auf 9.451,39 Punkte. Dies war zugleich der höchste Stand seit sieben Monaten. Der breiter gefasste TOPIX <TOKS.FX1> gewann 0,26 Prozent auf 897,91 Zähler. Vor allem Rohstoffwerte hätten in Erwartung einer steigenden Nachfrage aus China die Kurse nach oben getrieben, hieß es. Papiere von Schifffahrts-Unternehmen legten ebenfalls zu. Zudem zieht die japanische Industrieproduktion dem Handelsministerium zufolge wieder an.

"Wir brauchen jetzt noch ein paar weitere gute Nachrichten, damit der Nikkei auch auf so einem hohen Stand bleibt", sagte Mitsushige Akino, Fondsmanager von Ichiyoshi Investment Management.

Titel des Öl- und Gasfeldentwicklers Inpex verteuerten sich um 6,3 Prozent auf 771.000 Yen. Showa Shell Sekiyu <XKK.FSE> stiegen um 4 Prozent auf 942 Yen. Nicht ganz so stark zulegen konnten Nippon Oil mit plus 0,4 Prozent auf 580 Yen. Schifffahrts-Aktien verbuchten ebenso Aufschläge. Mitsui O.S.K. Lines gewannen 5,1 Prozent auf 676 Yen./ajx/gl

AXC0085 2009-05-29/11:01

actr
29.05.2009, 11:50
29.05.2009 11:02
ROUNDUP/Aktien TecDAX: Weiter fest - Infineon stark gefragt
Die deutschen Technologieaktien haben am Freitag nach einem freundlichen Auftakt weiter Gewinne verbucht. Der TecDAX <TDXP.ETR> stieg zuletzt um 1,21 Prozent auf 635,70 Zähler.

Infineon Technologies <IFX.ETR> zählten mit plus 4,15 Prozent auf 2,26 Euro zu den besonders gefragten Werten. Händler sprachen vor allem von einer Reaktion auf die herben Verluste von mehr als sieben Prozent am Vortag. Fundamental stützten auch die positiv aufgenommenen Zahlen von Dell Computer <DELL.NAS> <DLCA.FSE>, die der weltweit zweitgrößte Computerbauer am Vorabend nach Börsenschluss vorgelegt hatte.

freenet AG <FNT.ETR> stiegen mit plus 5,44 Prozent auf 5,81 Euro an die Index-Spitze. AIXTRON <AIXA.ETR> folgten mit plus 4,67 Prozent auf 8,51 Euro.

Centrotherm photovoltaics <CTN.ETR> machten mehr durch das Geschehen im Hintergrund als durch die Kursbewegung auf sich aufmerksam: Unternehmenschef Robert Hartung sagte der "Financial Times Deutschland" (FTD), die Gründerfamilie habe keine Pläne, bei dem auf Solarenergie spezialisierten Anlagenbauer auszusteigen. Die Aktie stieg um unterdurchschnittliche 0,19 Prozent auf 30,95 Euro. Am Vortag hatte die Commerzbank im Auftrag der centrotherm-Großaktionäre TCH und Autenrieth 2,2 Millionen Aktien des auf Solartechnik spezialisierten Anlagenbauers zu einem Preis von 27 bis 29 Euro je Stück platziert./sf/gl

AXC0087 2009-05-29/11:02

actr
29.05.2009, 11:53
29.05.2009 11:06
Börsenexperte Markus Koch verstärkt seinen Einsatz bei n-tv / Im Juni startet seine Reportagereihe "Mal zwischendurch"
Köln (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Börsenexperte Markus Koch wird ab sofort verstärkt für den Nachrichten- und Wirtschaftssender n-tv im Einsatz sein. Neben seinen regelmäßigen Berichten vom New Yorker Parkett ist der 38-Jährige ab Juni in dem neuen Wirtschaftskurzformat "Mal zwischendurch" zu sehen. Seine Beratertätigkeit für die DWS hat Markus Koch eingestellt.

"Mal zwischendurch" ist Wirtschaft zum Anfassen und für jeden leicht verständlich. Menschen verschiedenster Berufe berichten über ihre Erlebnisse: Wie erleben New Yorker Taxifahrer die Finanzkrise? Worüber sprechen die Broker bei dem Friseur an der Wall Street? Was steckt hinter der Church of Life after Shopping, und was geht dem Top-Manager auf dem Weg zur Arbeit durch den Kopf? Markus Koch findet es im Gespräch mit New Yorker Bürgern heraus.

"Mal zwischendurch" wird ab dem 9. Juni zwölf Wochen lang immer dienstags um 9.50, 12.40 und 14.40 Uhr bei n-tv ausgestrahlt.

n-tv-Geschäftsführer Hans Demmel: "Wir freuen uns sehr, dass Markus Koch sein Engagement für n-tv verstärkt. Er beweist zukünftig nicht nur seine Expertise als Börsenkorrespondent, sondern auch als jemand, der dort nachhakt, wo das Thema Wirtschaft seine Auswirkungen hat: bei den Menschen."

Markus Koch: "Mir liegt viel daran, das komplexe Thema Wirtschaft transparenter und für den Zuschauer verständlicher darzustellen. Mit ,Mal zwischendurch' gelingt das auf eine sehr unterhaltsame Weise."

Über Markus Koch: Markus Koch zog es bereits in jungen Jahren an die Wall Street. Im April 1996 stand der gebürtige Königsteiner erstmals für den Nachrichtensender n-tv auf dem Parkett der New Yorker Aktienbörse. Neben CNBCs Maria Bartiromo, war Koch der erste ausländische Reporter an der wichtigen Weltbörse. Für seine besondere Art der Berichterstattung wurde er im Jahr 2000 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. In den Medien gilt Koch als das Gesicht der Wall Street. Der Wirtschafts- und Finanzexperte ist ein gefragter Gast in Talkshows. Ende 2000 erschien sein Buch "Erfolgsrezepte vom Börsenkoch" und gelangte auf die obersten Ränge der "WirtschaftsWoche"-Bestsellerliste. Mit seinem Bildband "Backstage Wall Street" lässt Markus Koch sein Publikum hinter die Kulissen der New Yorker Aktienbörse blicken. Das Buch wurde für den Deutschen Fotobuchpreis 2009 nominiert. Markus Kochs n-tv Reportagereihe "In 70 Tagen um die Welt" erzielte im Frühjahr 2008 hervorragende Einschaltquoten. In Kürze sendet n-tv Kochs Kurzfilm-Reihe "Mal zwischendurch".

Ein Foto von Markus Koch finden Sie anbei.

Originaltext: n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/8180 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_8180.rss2

Pressekontakt: Sonja Friedrich Referentin Presse&Kommunikation (0221) 9152 2620 Sonja.Friedrich@n-tv.de

actr
29.05.2009, 11:56
29.05.2009 11:08
Bundestag verankert Schuldenbremse im Grundgesetz
Der Bundestag hat soeben die umstrittene Schuldenbremse für Bund und Länder beschlossen. Mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit stimmten die Abgeordneten in Berlin dafür, dass die Länder ab 2020 gar keine neuen Schulden mehr aufnehmen dürfen und der Bund nur noch Schulden in Höhe von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes machen darf. Insgesamt sprachen sich in der namentlichen Abstimmung 418 von 575 Abgeordneten für die Neuregelung im Grundgesetz aus.

actr
29.05.2009, 12:04
28.05.2009 15:05
Time Warner trennt sich von Internetdienstleister AOL
Der amerikanische Medienkonzern Time Warner will sich von AOL trennen. Das berichtet die Tageszeitung "USA Today". Konzernchef Jeff Bewkes teilte mit, dass AOL nach der Trennung besser in der Lage sei, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Time Warner hält 95 Prozent der Anteile an AOL und will die restlichen 5 Prozent von Google abkaufen, bevor das Unternehmen gegen Ende des Jahres ausgegliedert werden soll.

actr
29.05.2009, 12:09
28.05.2009 16:13
Zeitung: Magna-Chef will Finanzlücke bei Treuhandkonzept schließen
Der Ko-Vorsitzende des Autozulieferers Magna, Siegfried Wolf, hat ein finanzielles Entgegenkommen seines Unternehmens im Streit um den Überbrückungskredit für Opel signalisiert. "Wir unterstützen mit eigenen Mitteln eine Brückenfinanzierung für Opel und auch eine Brücke zur Brückenfinanzierung", sagte Wolf in einem Gespräch in der Freitagsausgabe der "Rheinischen Post". "Wir sind bereit, einen Weg zu finden, die Finanzlücke von etwa 300 Millionen Euro zu schließen", sagte Wolf. Eine Insolvenz von Opel müsse unbedingt vermieden werden. "Das ist nicht gut fürs Unternehmen, für die Mitarbeiter und letztlich auch nicht für den Fortbestand des Unternehmens." Den Opel-Beschäftigten sicherte der Magna-Vorstand zu, im Fall einer Übernahme auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Zur Zukunft des Bochumer Werks äußerte sich Wolf positiv und gab eine klare Standortgarantie für Bochum.

actr
29.05.2009, 12:47
29.05.2009 12:30

WDH/Aktien Frankfurt: DAX fest - Geringe Umsätze vor Pfingstwochenende

Positive Vorgaben der Wall Street haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag trotz geringer Umsätze Gewinne beschert. Der Handel blieb vor dem Pfingstwochenende sehr ruhig. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> stieg um 1,32 Prozent auf 4.997,87 Punkte. Nur kurzfristig gelang ihm der Sprung über die Marke von 5.000 Punkten. Für den MDAX <MDAX.ETR> ging es um 0,87 Prozent auf 5.817,31 Zähler nach oben. Der TecDAX <TDXP.ETR> gewann 1,35 Prozent auf 636,78 Punkte.

"Die Kursgewinne verdanken wir den US-Börsen", sagte Chefhändler Fidel Helmer von Hauck&Aufhäuser. "Bei uns tut sich fast gar nichts, die Umsätze sind sehr, sehr gering. Es ist überhaupt keine Power im Markt - offenbar stellen sich alle auf das lange Wochenende ein." Lediglich die am Nachmittag erwarteten Konjunkturdaten aus den USA könnten "vielleicht noch etwas Bewegung in den Markt bringen". Am Pfingstmontag ist die deutsche Börse geöffnet, Händler rechnen jedoch mit schwachen Umsätzen.

Bayer <BAY.ETR> gehörten mit plus 3,01 Prozent auf 39,99 Euro zu den DAX-Spitzenwerten. Obwohl der Pharma- und Chemiekonzern für eine mögliche Zulassung seines neuen Hoffnungsträgers Xarelto der US-Gesundheitsbehörde FDA zusätzliche Informationen liefern muss, halten Analysten an ihren optimistischen Einschätzungen fest. Ein Händler sagte: "Die Nachrichten kommen nicht unerwartet, nachdem die FDA bereits im März Sicherheitsbedenken geäußert hatte." Nach Einschätzung von Analysten ist im schlimmsten Fall mit einer drei- bis sechsmonatigen Verzögerung für das Medikament zu rechnen.

Auch die Stahlwerte waren gefragt. Salzgitter <SZG.ETR> gewannen 3,66Prozent auf 68,20 Euro, ThyssenKrupp <TKA.ETR> stiegen um 3,80 Prozent auf 18,30 Euro. Einem Händler zufolge rechnen Analysten damit, dass die Branche ihren Tiefpunkt erreicht haben sollte. Auch die fallenden Preisabschlüsse für Eisenerz, das als Rohstoff in der Stahlproduktion genutzt wird, wirkten weiter positiv nach. Nur ein Teil der Preisnachlässe werde an Kunden weitergegeben, sagte der Händler. So seien die fallenden Rohstoffkosten positiv für Stahlkocher.

Titel von SAP <SAP.ETR> gewannen 1,16 Prozent auf 30,56 Euro. Der ausscheidende Chef Hennig Kagermann kündigte im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für Europas führenden Softwarehersteller eine Rückkehr auf die Erfolgsspur an. Die Titel der Münchener Rück <MUV2.ETR> gewannen mit 1,64 Prozent auf 99,26 Euro etwas stärker als der DAX. In der Erneuerungsrunde zum 1. Juli sind nach Ansicht von Cheuvreux-Analyst Michael Haid "gute Preissteigerungen" durchgesetzt worden. Ein Händler sieht unterdessen in den Nachrichten "keine große Überraschung". Die Unternehmensführung hatte sich bereits Mitte April optimistisch gezeigt, in der Erneuerungsrunde höhere Preise festschreiben zu können.

Im MDAX stiegen Arcandor-Papiere <ARO.ETR> mit plus 6,07 Prozent auf 2,27 Euro an die Spitze. Der Chef des angeschlagenen Handels- und Touristik-Konzerns, Karl-Gerhard Eick, ist weiter zuversichtlich. Er rechnet fest damit, staatliche Bürgschaften für seinen Konzern zu bekommen. Im ARD-Morgenmagazin sagte er, es habe eine "sehr gute erste Sitzung im Bürgschaftsausschuss" gegeben. Analyst Heino Ruland von Ruland Research verwies auf die exzellenten Kontakte von Arcandor-Chef Eick in die Politik. Diese könnten im Wahljahr besonders hilfreich sein. Dennoch bezweifelt Ruland noch, dass die Staatshilfe tatsächlich gewährt wird.

Fraport-Titel <FRA.ETR> stiegen um 2,46 Prozent auf 29,20 Euro. Händler verwiesen auf eine Hochstufung durch UniCredit. Analyst Uwe Weinreich hob das Papier des Frankfurter Flughafenbetreibers, der den zyklischen Abschwung gut meistere, von "Hold" auf "Buy" und das Kursziel von 28,00 auf 32,50 Euro. Anleger sollten dem Analysten zufolge einen Rückschlag beim Aktienkurs zum Einstieg nutzen.

Erneut wurden einige Aktien ex Dividende gehandelt, dazu zählen CeWe Color <CWC.FSE>, H&R WASAG <WAS.ETR> und Wacker Neuson SE <WAC.ETR>./sf/gl

--- Von Sonja Funke, dpa-AFX ---


AXC0103 2009-05-29/12:30


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actr
29.05.2009, 20:26
29.05.2009 20:15
Opel-Spitzentreffen hat noch nicht begonnen
DJ Opel-Spitzentreffen hat noch nicht begonnen

BERLIN (Dow Jones)--Das Spitzengespräch zur Zukunft von Opel auf politischer Ebene hat noch nicht begonnen, wie eine Person aus Regierungskreisen am Freitagabend in Berlin bestätigte. Die zwischen Magna und General Motors (GM) ausgehandelten Papiere würden jetzt zunächst von der Fachebene geprüft. Wenn diese Prüfung abgeschlossen sei, prüften dann die politischen Spitzen die Papiere.


-Von Beate Preuschoff und Nico Schmidt, Dow Jones Newswires;
+49 (0) 69 29725-104, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/bep/ncs/bam/

actr
30.05.2009, 00:27
30.05.2009 00:14
Poker um Opel-Rettung - Durchbruch gelungen
BERLIN (dpa-AFX) ? Bei den Rettungsversuchen für Opel ist ein Durchbruch gelungen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am späten Freitagabend aus Verhandlungskreisen in Berlin. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Bei dem Spitzentreffen in Berlin hatten sich bis zum späten Abend bereits Fortschritte abgezeichnet. Mehrere Teilnehmer der Krisenrunde hatten sich optimistisch geäußert. Der einzig verbliebene Opel-Interessent Magna <MGA.NYS> <MGA.FSE> konnte sich zuvor mit dem US-Mutterkonzern General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> grundsätzlich auf eine Lösung verständigen. Dies war Voraussetzung dafür, dass Bund und Länder in weitere Gespräche einsteigen.

Damit sind die Chancen für den dringend benötigten Milliarden- Überbrückungskredit und das Treuhandmodell für Opel gestiegen. Bei einem Scheitern der Verhandlungen ist eine Insolvenz des Autobauers mit rund 25.000 Beschäftigten in Deutschland kaum noch abzuwenden.

FÜHRUNGSROLLE FÜR DEUTSCHLAND BEI OPEL-RETTUNG

Der kanadisch-österreichische Magna-Konzern, der zusammen mit russischen Partnern bei Opel einsteigen will, hatte sich erst wenige Stunden vor dem erneuten Krisentreffen mit der US-Seite geeinigt. Dies betraf auch die strittige Frage der Lizenzgebühren. Andere Punkte wie das von der US-Regierung bisher abgelehnte Treuhand-Modell blieben zunächst ungeklärt. Die Bundesregierung hatte vor der Runde klare Zusagen von der US-Seite und von Magna verlangt.

Auf einem Sondertreffen in Brüssel sprachen Deutschlands europäische Partnerländer der Bundesregierung eine Führungsrolle bei der Rettung von Opel zu. Es handle sich zwar um ein "europäisches Problem", im Anfangsstadium der Rettung der europäischen GM-Töchter habe Deutschland aber eine "führende Rolle". Besonders Schweden und Belgien hatten sich besorgt gezeigt, dass die Rettungsbemühungen Opels zu Lasten ihrer eigenen Standorte gehen.

GM KURZ VOR DER INSOLVENZ

GM steht kurz vor der Insolvenz und droht die europäischen Töchter Opel, Saab (Schweden) und Vauxhall (Großbritannien) mit in den Abgrund zu reißen. Die Teilnehmer der Konferenz pochten darauf, dass Staatshilfen nicht an Bedingungen wie den Erhalt von heimischen Arbeitsplätzen geknüpft werden dürfen.

In den USA laufen die Vorbereitungen zur GM-Insolvenz auf Hochtouren. Die offizielle Ankündigung wird am Pfingstmontag bei einer Rede von US-Präsident Barack Obama erwartet, wenn das von ihm gestellte Ultimatum für den gut 100-jährigen Opel-Mutterkonzern abläuft. Auch GM-Chef Fritz Henderson hat für Montag eine Pressekonferenz angekündigt. Bereits bis zu diesem Samstagabend (1700 Ortszeit/2300 MESZ) müssen die Gläubiger entscheiden, ob sie die zur Rettung von GM geplante weitgehende Verstaatlichung mittragen.

In diesem Fall wird auf eine schnelle Sanierung von GM gehofft, wobei der Staat die Finanzierung übernehmen würde. Berichten zufolge sind mindestens 50 Milliarden Dollar nötig, neben den geleisteten Hilfen von knapp 20 Milliarden Dollar. An der Börse löste die bevorstehende Insolvenz einen Kurssturz aus. Die GM-Aktie fiel in New York um weitere 20 Prozent zum Vortag auf unter 1,00 Dollar.

FINANZRISIKEN IM FALL OPEL SOLLEN GERING GEHALTEN WERDEN

Bund und Länder wollen die Finanzrisiken im Fall Opel so gering wie möglich halten. Nach den Worten von Vize-Regierungssprecher Thomas Steg will der Bund keine Rettung um jeden Preis. Zusätzliche Risiken seien dem Steuerzahler nicht zu vermitteln. Ein erstes Spitzentreffen war in der Nacht zum Donnerstag an neuen Geldforderungen von GM und fehlenden Sicherheiten für Staatshilfen gescheitert. Berlin hatte scharfe Kritik an der US-Seite geübt.

Der italienische Fiat-Konzern hatte eine Teilnahme an dem Treffen am Freitag abgesagt. Der Autobauer erklärte dies mit der Entwicklung der Verhandlungen. Die neuen Geldforderungen von GM "würden Fiat dazu zwingen, Opel finanziell zu unterstützen und sich damit unnötigen und irrationalen Risiken auszusetzen", sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne. Er zeigte sich "überrascht und enttäuscht von den letzten Phasen der Verhandlungen". Fiat habe "keinen vollständigen Zugang zu finanziellen Schlüsselinformationen gehabt".

Berlin hatte vor der Runde eine Absichtserklärung ("letter of intent") zwischen GM und dem Investor verlangt. "Nur auf Grundlage dieser Verständigung kann dann die Bundesregierung die notwendige Entscheidung für die Überbrückungshilfen und das Treuhandmodell treffen", erklärte Steg. Die Zwischenfinanzierung von 1,5 Milliarden Euro werde nicht aufgestockt. GM hatte zuvor überraschend einen weiteren Finanzbedarf von 300 Millionen Euro angemeldet./sl/rm/bg/DP/wiz

ISIN US3704421052 CA5592224011

AXC0001 2009-05-30/00:14

actr
30.05.2009, 00:37
30.05.2009 00:11
Wall Street schließt fester - GM brechen um 33% ein
DJ Wall Street schließt fester - GM brechen um 33% ein

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einer Rally in den letzten Handelsminuten haben die Kurse an Wall Street am Freitag mit einer festeren Tendenz geschlossen. Zuvor hatten sich die Notierungen uneinheitlich entwickelt. Vor allem die am Berichtstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten sorgten dafür, dass sich keine klare Richtung bei den Indizes abzeichnete. Im Fokus standen die Aktien von General Motors (GM), die um 33% einbrachen. Zum Handelsende seien vor allem Werte gekauft worden, die sich im Mai gut entwickelt hatten. Dazu gehörten Merck&Co, Pfizer und Coca-Cola, die zwischen 3% und 4,8% gewannen.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 1,2% bzw 97 Punkte auf 8.500 und schloss damit bereits den dritten Monat in Folge mit einem Plus. Im Mai legte der DJIA um 4,1% zu. Der S&P-500 erhöhte sich um 1,4% bzw zwölf Punkte auf 919 und der Nasdaq-Composite schloss mit einem Aufschlag von 1,3% bzw 23 Punkten bei 1.774. Zum Wochenausklang wurden 1,85 (Donnerstag: 1,37) Mrd Aktien umgesetzt, wobei es 2.181 Kursgewinner, 770 -verlierer gab, während 109 Titel unverändert schlossen.

Während die Konjunkturdaten weiterhin eher "gemischt" seien, zeige der Anstieg des DJIA von rund 20% in den vergangenen drei Monaten, dass der Markt nicht mehr mit dem schlimmsten Szenario rechne, so ein Teilnehmer. Gemischt fielen auch die US-Konjunkturdaten des Tages aus. Bereits vor Handelsbeginn wurde die Stimmung durch die zweite Bekanntgabe des US-Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal getrübt. Zwar wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung auf minus 5,7% von zuvor minus 6,1% revidiert, Ökonomen hatten im Mittel ihrer Prognosen allerdings minus 5,5% erwartet.

Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago fiel im Mai unerwartet schwach aus, während die zweite Umfrage der Universität Michigan zum Vertrauen der US-Verbraucher im Monat Mai über den Erwartungen lag. Vor allem Industrie-Werte hätten von der jüngsten Verbesserung des Sentiments profitiert, hieß es weiter. Die Titel aus diesem Bereich verzeichneten auch zum Wochenausklang Gewinne. Dow Chemical legten um 4,8% auf 17,68 USD zu und Caterpillar stiegen um 2,5% auf 35,46 USD.

Im Fokus standen allerdings die Aktien von GM, die um 33% auf 0,75 USD einbrachen. Bei 0,74 USD hatte die Aktie zuvor ein Allzeittief markiert. Für den angeschlagenen Automobilhersteller rückt die Insolvenz näher. Für Montag hat CEO Fritz Henderson zu einer Pressekonferenz eingeladen. Zudem würde die Aktie mit einer Insolvenz auch aus dem DJIA verschwinden. Falls GM Chapter 11 beantragt würde dies zu einem automatischen Ausschluss führen. Allerdings lägen zwischen der Ankündigung einer Index-Änderung und deren Umsetzung in der Regel fünf Handelstage, so John Prestbo, Executive Director von Dow Jones Indexes.

Die Frist von fünf Handelstagen sei notwendig, um bei der Vielzahl der Fonds die den DJIA abbilden, den Portfolio-Managern Zeit zu geben, GM-Aktien in einem geregelten Umfeld zu verkaufen, so Prestbo. Zu den Gewinnern gehörten dagegen die Ölwerte. Der Ölpreis kletterte am Berichtstag über die Marke von 66 USD und damit auf ein Sechsmonatshoch. Er hat sich seit Mitte Februar nahezu verdoppelt. So stiegen Exxon Mobil um 0,2% auf 69,35 USD und Chevron legten um 1,3% auf 66,67 USD zu.

Dell erhöhten sich um 0,8% auf 11,57 USD. Der Rechnerhersteller hat im ersten Geschäftsquartal einen Gewinn von 0,15 USD je Aktie erwirtschaftet, der Umsatz belief sich auf 12,3 Mrd USD. Analysten hatten allerdings einen Gewinn von 0,22 USD je Aktie und einen Umsatz von 12,6 Mrd USD erwartet. "Das war zwar nicht gut, allerdings besser als das Worst-Case-Szenario", so ein Analyst.

DJG/DJN/ros

actr
30.05.2009, 00:40
29.05.2009 23:07
XETRA-NACHBÖRSE/DAX-Indikation (22 Uhr): 4.984 - 4.999 Punkte
DJ XETRA-NACHBÖRSE/DAX-Indikation (22 Uhr): 4.984 - 4.999 Punkte

FRANKFURT (Dow Jones)--Gegen 22.00 Uhr sind am Freitag folgende nachbörsliche Indikationen für den DAX festgestellt worden:

XETRA-Schluss 4.941

DAX-Indikation Veränderung zu
(22 Uhr) XETRA-Schluss
DBAX 4.999 +1,2%
CGAX 4.984 +0,8%
L&SAX 4.988 +0,9%
Insgesamt ruhig verlief der nachbörsliche Handel am Freitag nach Aussage eines Händlers von Lang&Schwarz. Es habe keine Impulse für den späten Handel gegeben. Im Fokus des Interesses standen die Aktien von Vivacon, die bei hohen Umsätzen deutlich unter Druck gerieten. Das Immobilienunternehmen befindet sich nach eigener Aussage in einer akuten Liquiditätskrise und verhandele mit den Gläubigerbanken über Stundungsvereinbarungen und die Möglichkeit eines außergerichtlichen Sanierungskonzeptes. Für Vivacon wurde eine Spanne von 0,85 zu 0,95 EUR genannt, nach einem Schlussstand von 1,51 EUR. Dies entspricht einem Minus von rund 40%.

Kaum Bewegung gab es dagegen bei Arcandor. Die Umsätze seien eher verhalten gewesen, so der Teilnehmer. Hier wurde eine Taxe von 1,91 zu 1,97 EUR genannt, nach einem Schlussstand von 1,91 EUR. Das Unternehmen droht laut einem Medien-Bericht mit ihrem Antrag auf 650 Mio EUR Staatsbürgschaft zu scheitern. Das Bundeswirtschaftsministerium verwies allerdings in einer Stellungnahme darauf, dass die Prüfungen gerade erst begonnen hätten. Auch Arcandor sieht laut einer Mitteilung keinen Hinweis auf eine Zurückweisung der Staatsbürgschaft.

DJG/ros