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actr
04.02.2006, 10:38
Die Woche am TecDax

(Instock) Wie bereits in der Vorwoche lief sich der TecDax erst am Mittwoch warm. Tags darauf wurde die 700 Punkte-Marke überwunden, die am Freitag allerdings Gewinnmitnahmen zum Opfer fiel. Im Wochenvergleich legte der Index 25 Punkte oder 3,7 Prozent zu. Treibende Kraft waren wieder einmal Solarwerte. Solarworld übernimmt Teile des Solargeschäftes von Shell, unter anderem zwei Produktionsstandorte in den USA, ein Werk in Gelsenkirchen sowie Vertriebsgesellschaften in Singapur und Süd-Afrika sowie die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in München. Die Produktionskapazitäten steigen nach eigenen Angaben damit um rund 80 Megawatt. Medigene hat mit Bradley Pharmaceuticals einen Vertriebspartner in den USA zur Vermarktung der in der Zulassung befindlichen Polyphenon E-Salbe gefunden. Die Markteinführung ist für 2007 geplant. Im Gegenzug fließen Medigene nach Erreichen bestimmter Zielvorgaben bis zu 69 Millionen US-Dollar zu – 5 Millionen Dollar erhalten die Bayern bereits bei der Vertragsunterzeichnung. Abgeblitzt bei der Telekom ist Freenet mit dem Angebot, sich mit 200 Millionen Euro am Aufbau des geplanten Hochgeschwindigkeitsnetzes zu beteiligen. Zuvor war bereits eine 500 Millionen Euro-Offerte von United Internet auf wenig Gegenliebe gestoßen. 2005 hat Jenoptik nach vorläufigen Berechnungen 1,9 Milliarden Euro umgesetzt – die eigene Prognose lag bei 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro. 1,5 Milliarden Euro gingen davon auf das Konto der inzwischen verkauften M+W Zander. Im verbleibenden Geschäftsbereich Photonics kletterte der Umsatz von 360 auf 400 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne M+W Zander – der Verkauf soll im ersten Halbjahr abgeschlossen werden – 60 bis 70 Millionen Euro erreichen. Im ersten Geschäftsquartal stieg der Verlust von Epcos im Vergleich zur Vorjahresperiode von 0,4 auf 3 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld nur einen Anstieg auf 2,2 Millionen Euro erwartet. Das sich in der Verkaufsphase befindliche Geschäft mit Tantal-Kondensatoren fuhr nach eigenen Angaben 4 Millionen Euro Verlust ein. Der Umsatz weitete sich von 289 auf 328 Millionen Euro aus – die Prognose lag bei 332 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung des Tantal-Geschäftes stagnierte der Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode bei 1 Million Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 3 Millionen Euro. Im gesamten Geschäftsjahr will der Hersteller passiver Bauelemente seinen Umsatz im fortgeführten Geschäft – der Tantal-Verkauf soll im Frühjahr abgeschlossen werden – ausweiten sowie vor Zinsen und Steuern einen Gewinn erzielen. Morphosys hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen von 0,3 auf 4,7 Millionen Euro vervielfacht. Der Umsatz wuchs von 22 auf 33,5 Millionen Euro. Das Unternehmen selbst hatte im Vorfeld einen Gewinn von 3,5 Millionen Euro sowie 31,5 Millionen Euro Umsatz prognostiziert. Grund der besser als erwartet ausgefallenen Zahlen seien früher als geplant geflossene erfolgsabhängige Zahlungen, teilte Morphosys mit. Während sich die Bilanzsaison in den USA langsam dem Ende neigt, wird in deutschen Vorstandsetagen immer noch emsig gerechnet. Der Terminkalender in der neuen Woche ist daher nahezu leer.

[04.02.2006 08:11:46]

actr
04.02.2006, 18:23
Die Woche am Gesamtmarkt

(Instock) Am Mittwoch überquerte der Dax die 5.700 Punkte-Marke, tags darauf fiel diese aber bereits wieder Gewinnmitnahmen zum Opfer. Am Freitag fehlte dann die Kraft, die Marke erneut zu überwinden. Im Wochenvergleich legte der Index lediglich 10 Punkte zu. Bis zur Wochenmitte war Aktie der Deutschen Börse nicht zu bremsen – erst am Donnerstag unterbrachen Gewinnmitnahmen den Höhenflug. Nach Informationen der „Welt“ werden die Fusionsgespräche mit der Vierländerbörse Euronext entgegen anderslautender Berichte fortgesetzt. Im vierten Quartal steigerte die Deutsche Bank ihren Gewinn von 195 auf 741 Millionen Euro. Der Zinsüberschuß erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von 1,17 auf 1,73 Milliarden Euro, der Provisionsüberschuß von 2,44 auf 2,74 Milliarden Euro. Dagegen schrumpfte das Handelsergebnis von 1,46 auf 1,38 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn wie erwartet von 2,47 auf 3,78 Milliarden Euro. Zins- und Provisionsüberschuß sowie Handelsergebnis kletterten ebenfalls. Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat den Vertrag von Bank-Chef Josef Ackermann bis 2010 verlängert. Ackermann, bisher Sprecher des Vorstandes, wurde zudem zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Die Dividende für das vergangene Jahr soll von 1,70 auf 2,50 Euro steigen. Der Gewinn von Henkel sank von Oktober bis Dezember von 205 auf 202 Millionen Euro, während Experten einen Rückgang auf 197 Millionen Euro erwartet hatten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) weitete sich wie prognostiziert von 277 auf 301 Millionen Euro aus. Der Umsatz stieg stärker als erhofft von 2,72 auf 3,09 Milliarden Euro (Prognose: 2,95 Milliarden Euro). 2006 soll der Umsatz organisch nach wie vor um 3 bis 4 Prozent zulegen und das EBIT um 10 Prozent steigen. Für 2005 will der Düsseldorfer Waschmittel- und Kosmetikkonzern die Dividende für Stammaktien von 1,24 auf 1,30 Euro und für Vorzüge von 1,30 auf 1,36 Euro erhöhen. Indien wird für SAP inzwischen zu teuer. Deshalb sollen Entwicklungsstandorte in China und Osteuropa ausgebaut werden, sagte Vorstandschef Henning Kagermann. Merrill Lynch hat sein Kursziel für den Softwareentwickler von 165 auf 200 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Angesichts der Wachstumsaussichten sei die Aktie unterbewertet, hieß es. Um die Aussichten für die Allianz wird es vermutlich auch am kommenden Mittwoch gehen – der Versicherer hat zur außerordentlichen Hauptversammlung geladen. Aktionäre sollen die Verschmelzung mit der italienischen Allianz-Tochter RAS sowie die damit verbundene Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft absegnen.

[04.02.2006 08:13:22]

actr
04.02.2006, 18:33
Dow Ends Down 58, Nasdaq Ends Down 19
Saturday February 4, 6:58 am ET
By Christopher Wang, AP Business Writer
Dow Closes Down 58 at 10,794, Nasdaq Finishes Down 19 at 2,263 on Falling Consumer Confidence


NEW YORK (AP) -- Falling consumer confidence and a smaller-than-expected rise in new jobs sent stocks lower for a second session Friday, with downbeat earnings from Amazon.com Inc. saddling the technology sector. The major indexes each lost more than 1 percent this week.
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A January upswing in job creation by the nation's employers signaled that the economy was off to a good start this year, but the strength stoked fears about higher interest rates after the Federal Reserve gave no indication that Tuesday's 14th consecutive increase would be the last.

While the 193,000 jobs added last month came in below economists' 250,000 estimate, upward revision to November's and December's figures compensated for that shortfall, said Jack Caffrey, equities strategist for JPMorgan Private Bank.

Coupled with a spike in unit labor costs reported by the Labor Department Thursday -- meaning companies are paying more for less productive workers -- the increased hiring was evidence of a growing economy and "puts back on the table that the Fed may not be done (lifting rates) in March," Caffrey said.

Crude futures built on earlier gains late in the session, helping widen stocks' losses. A barrel of light crude added 69 cents to settle at $65.37 on the New York Mercantile Exchange.

At the close of trading, the Dow Jones industrial average fell 58.36, or 0.54 percent, to 10,793.62. Inflation worries sent the Dow down 101 points Thursday.

Broader stock indicators also fell. The Standard & Poor's 500 index sank 6.81, or 0.54 percent, to 1,264.03, and the Nasdaq composite index dropped 18.99, or 0.83 percent, to 2,262.58.

Bonds recovered from an early decline, with the yield on the 10-year Treasury note slipping to 4.53 percent from 4.56 percent late Wednesday, but the yield curve remained inverted as the two-year note lingered at 4.58 percent. The inversion connotes a lack of short-term confidence and, the market believes, typically precedes an economic downturn.

Meanwhile, the U.S. dollar was mixed against other major currencies, while gold prices edged higher.

Wall Street's mood was muted further by a drop in the University of Michigan's consumer sentiment index, which slid 2.2 points to 91.2. Economists had predicted a slight decrease to 93.1.

Investors also mulled data from the Institute for Supply Management, which on Friday said the nation's service sector grew again last month but at a slower pace than in December.

The major stock indexes tumbled this week as renewed uncertainty about inflation and interest rates haunted Wall Street. Generally strong fourth-quarter earnings reports helped prop up stocks somewhat, but disappointing results from Internet search engine Google Inc. weighed on the Nasdaq.

For the week, the Dow sank 1.04 percent, the S&P 500 declined 1.53 percent and the Nasdaq was 1.81 percent lower.

Michael Sheldon, chief market strategist for Spencer Clarke LLC, said Friday's losses may have been limited by the market's hopes that the Fed is still near the end of its rate tightening, though Wall Street could see more volatility in the coming weeks.

"February has historically been a lackluster month for the stock market," Sheldon said. "Despite many positive corporate earnings reports, investors should be prepared for some choppy or sideways trading over the near term."

Home appliance maker Maytag Corp. posted a wider fourth-quarter deficit after higher costs ate away from sales growth. Maytag lost 51 cents to $17.51; Whirlpool, which is buying Maytag, rose 24 cents to $86.61.

Web retailer Amazon.com said late Thursday its quarterly earnings plunged 43 percent despite higher sales as it continues to invest heavily in technology and marketing. Amazon.com sank $4.41 to $38.33, and Google was down $14.49 at $381.56.

Electronic Arts Inc. on Thursday said lower sales drove down its profit by 31 percent last quarter, missing already reduced estimates. The video-game publisher's shares dropped 44 cents to $53.14.

Fast-food chain Wendy's International Inc. reversed a year-ago loss to post a modest quarterly profit, although sales at its flagship restaurants open at least a year fell for the first time in 18 years. Shares slipped 22 cents to $58.17.

ConAgra Foods Inc. said it plans to sell its refrigerated meats business, which employs about 6,000 at 15 plants and generated $1.9 billion of sales last year. ConAgra added 41 cents to $21.15.

Declining issues led advancers by 5 to 3 on the New York Stock Exchange, where consolidated volume of 2.42 billion shares lagged the 2.66 billion shares that changed hands on Thursday.

The Russell 2000 index of smaller companies fell 2.03, or 0.28 percent, to 724.22.

Overseas, Japan's Nikkei stock average dropped 0.3 percent. Britain's FTSE 100 rose 0.21 percent, Germany's DAX index gained 0.13 percent and France's CAC-40 was higher by 0.2 percent.

The Dow Jones industrials ended the week down 113.59, or 1.04 percent, finishing at 10,793.62. The S&P 500 index lost 19.69, or 1.53 percent, to close at 1,264.03.

The Nasdaq declined 41.65, or 1.81 percent, to end at 2,262.58.

The Russell 2000 index closed the week down 8, or 1.09 percent, at 724.22.

The Dow Jones Wilshire 5000 Composite Index -- a free-float weighted index that measures 5,000 U.S. based companies -- ended the week at 12,787.31, down 176.1 points from last week. A year ago, the index was 11,735.28.

New York Stock Exchange: http://www.nyse.com

Nasdaq Stock Market: http://www.nasdaq.com

actr
04.02.2006, 19:59
Börse Fernost leichter: Softbank haussiert in IPTV Phantasie - Korea bricht ein - Samsung Down [04.02.2006 - 14:23]



Deutlich leichter mussten sich auf breiter Front die asiatischen Dividendenwerte nach dem Erreichen eines 10-Jahreshoch diese Handelswoche präsentieren.

Der führende Benchmarkindex `The Morgan Stanley Capital International Asia-Pacific`
verlor über die Woche satte 1 % und schloss auf einem Stand von 127,31 Zählern, nachdem er noch am 31. Mai hatte auf einem 10-Jahreshoch notieren können.
Neun der zehn Branchenindices beendeten die Handelswoche im roten Bereich.

In China blieb die Börse wegen der Neujahrsfeierlichkeiten die gesamte Woche über geschlossen.

Der japanische Ausnahmebörse konnte einen Reboundgewinn von 1,2 % im Nikkei-Index und mit dem höchsten Stand seit dem 1. September 2000 aufwarten.

Im Sog der Nachricht, dass die asiatischen Automobilhersteller ihren Marktanteil in den Vereinigten Staaten auf 37,5 % im letzten Jahr und damit noch einmal um weitere 1,2 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat und den sechsten Monat in Folge ausbauen konnten, avancierten die Autowerte.

Zusätzlich konnte hier auch die jüngste Schwäche des Yen in seiner Crossrate gegenüber dem US-Dollar für gute Stimmung bei den währungssensitiven Automobilwerten insbesondere in Japan sorgen.

Der drittgrösste Autobauer Nipppons Honda Motor (853226) legte um satte 3,8 % und der Branchenprimus Toyota Motor (853510), der sogar demnächst die weltweit No.1 der Autobauer sein wird, um 2,4 % zu.

Honda`s Marktanteil legte von bisher 7,7 % auf 8,6 % zu. Toyota Motor (853510) konnte seine Absätze um enorme 14 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat steigern.

Keinen Gefallen fanden die Investoren hingegen an dem grössten Mobilfunkunternehmen im Land der aufgehenden Sonne NTT DoCoMo (916541), nachdem das weltweit zweitgrösste Mobilfunkunternehmen über einen 69%igen Ergebnisrückgang für das zum 31. Dezember endenden Quartal auf nur noch 131,1 Milliarden Yen (ca. 1,1 Milliarden US-Dollar) im Zuge massiv angestiegener Marketingaufwendungen berichten musste.

Seit diesem Jahr können die Mobilfunkkunden in Japan - ähnlich wie in Deutschland bereits seit längerem üblich - ihre Mobilfunknummer zu einem anderen Mobilfunkanbieter mitnehmen. Aus Angst vor wechselwilligen Kunden schraubte deshalb NTT DoCoMo (916541) die Marketingaufwendungen massiv nach oben.

Der Preisbrecher im Internetsektor die Boersenreport.de Top-Empfehlung für Nippon Softbank (891624) , die auch im Mobilfunkgeschäft ab 2007 angreifen will, zählte diese Woche zu den Gewinnern im Zuge der starken Reboundgewinne.

Softbank (891624) begeisterte nach einer kurzen Lethargiephase mit einem stolzen Wochengewinn von 14,44 % auf 4.200 Yen. Hier konnte zusätzlich die Nachricht über den Plan von Internetfernsehen (IPTV) ab 2010 für weitere Phantasie unter den Anleger sorgen.


Keinen Gefallen fanden die Anleger hingegen in dieser Handelswoche an koreanischen Dividendenwerten. Der Leitindex Kospi stürzte technisch bedingt als Reaktion auf die sagenhafte jüngste Rekordrallye um enorme 3,7 % ab.


Besonders hart wurden von der Korrektur die Bank- und Finanzwerte auf breiter Front getroffen. Die Nachricht, dass der Nettogewinn bei 19 führenden koreanischen Banken um 8 % auf 2,86 Billionen Won (ca. 2,9 Milliarden US-Dollar) im zum 31. Dezemver endenden Quartal - wegen hoher Rückstellungen für marode Kredite - enorm eingebrochen ist, führte zu einem Ausverkauf der Bankriesen auf breiter Front.
Die No. der Kreditbranche Kookmin Bank (902872) büsste um sagenhafte 11 % und der drittgrösste Finanzdienstleister des Landes immer noch um 1,3 % an Wert ein. Woori Financial

Die Nachricht über einen 66%igen Rückgang des Gewinnes im dritten Quartal straften die Investoren beim viertgrösste Sachversicherer des Landes LG Insurance mit einem Wochenminus von herben 18 % ab.

Hyundai Marine & Fire Insurance Co. musste sogar über einen Rutsch in die Verlustzone im Dezember mit 9,1 Milliarden Won gegenüber 4,9 Milliarden Won Gewinn im vergleichbaren Vorjahresmonat berichten. Hyundai Marine & Fire Insurance Co. stürzte daraufhin um 15 % ab.

Dem allgemeine Korrektursog auf der Halbinsel konnten sich auch die Chipriesen nicht entziehen. Der weltgrösste Chiphersteller Samsung Electronics (881823) verlor 2,2 % und der weltgrösste Chipauftragsfertiger Chartered Semiconductor Manufacturing (929000) büsste um 2,1 % an Wert ein.

Keine Gnade kannten die Anleger auch gegenüber den Dividendenpapiere in Hong Kong, nachdem die jüngste US-Zinserhöhung Zinsängste in Hong Kong auslöste.

Der Hong Kong Dollar ist immer noch fest an den US-Dollar und somit auch an die Zinsentwicklung der Vereinigten Staaten angebunden.

Unter Druck standen vor diesem Hintergrund vor allem die zinssensitiven Immobilienwerte auf breiter Front.

Der Branchenprimus Sun Hung Kai Properties (861270) verlor 2,5 % und sein Konkurrent
Hang Lung Properties (874111) musste einen herben Wochenverlust von 7 % als viertgrösster Immobilienkonzern in Hong Kong erleiden.

actr
06.02.2006, 08:08
06.02.2006 07:56
Aktien Tokio Schluss: Tokios Börse schließt fester
Die Aktienbörse in Tokio hat am Montag fester geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1>-Index für 225 führende Werte legte um 88,12 Punkte oder 0,53 Prozent auf 16.747,76 Punkte zu. Der breit gefasste TOPIX-Index stieg um 4,34 Punkte oder 0,25 Prozent auf 1.712.30 Punkte. Händler nannten als Grund die Erwartungen der Investoren bezüglich einer dauerhaften Erholung der japanischen Volkswirtschaft./ln/DP/mw

AXC0008 2006-02-06/07:54

actr
06.02.2006, 17:41
Wall Street: Vorsichtig grüner Start

Die US-Börsen haben die neue Woche mit leichten Gewinnen eröffnet. Allerdings tun sich die Märkte auch nach den Verlusten der letzten Tage nicht leicht. Kurz nach der Glocke verbessert sich der Dow-Jones-Index um vorsichtige 7 Zähler, die Nasdaq notiert mit einem Plus von 3 Punkten.

Der langsame Wochenstart hat vor allem damit zu tun, dass es im frühen handel wenig Nachrichten gibt. Katerstimung nach dem gestrigen Super Bowl bleibt aber aus, obwohl der Sieg der Pittsburgh Steelers in der Football-Meisterschaft laut dem vier Jahrezehnte alten Super-Bowl-Indikator kein gutes Zeichen ist. Gewinnt ein Team der ehemaligen AFC-Division, eben die Steelers, soll es für den Markt im laufenden Jahr abwärts gehen. Der Indikator hat historisch eine Trefferquote von etwa 80 Prozent, lag aber vor allem in den letzten Jahren häufig daneben.

Am ersten Handelstag nach der Anzeige Irans beim UNO-Sicherheitsrat durch die Internationale Atombehörde, reagieren die Energiemärkte gelassen. Der Ölpreis notiert bei 66 Dollar pro Fass. Das das schwarze Gold langfristig teurer werden dürfte, gibt indes mittlerweile auch die Citigroup zu. Am Montagmorgen erhöhen die Analysten ihre Preisprognosen für das laufende Jahr um fast 20 Prozent auf immer noch moderate 57,50 Dollar. Auch die Erwartungen für 2007 bis 2009 steigen, was vor allem mit knappen Kapazitäten begründet wird. Die Deutsche Bank sieht den Ölpreis indes vor dem Iran-Hintergrund auf bis zu 75 Dollar klettern.

Die Spielzeughersteller sind zur Zeit alles andere als sorgenfrei. Die Umsätze bröckelten im abgelaufenen Quartal bei Hasbro wie auch jüngst beim Konkurrenten Mattel, allerdings kann der Konzern zumindest die Gewinnerwartungen schlagen. Mit einem Profit von 61 Cent pro Aktie liegt man rund 5 Prozent über den Zielen der Wall Street. Der Umsatz schlitterte jedoch um rund 4 Prozent an den Schätzungen vorbei.

Weitere Quartalszahlen werden im Laufe des Montags von Walt Disney und der Restaurantkette Yum! Brands erwartet, die hinter Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken stecht.

Merrill Lynch stuft die Aktien der Bank of America auf „Kaufen“ auf. Abgesehen von der attraktiven Bewertung seien auch die Aussichten verhalten positiv. Sollten die durchschnittlichen Gewinnschätzung im ersten Halbjahr übertroffen werden, stehe eine Erholung bevor. Die Integration des jüngst übernommenen Kreditkarten-Riesen MBNA mache ebenfalls Fortschritte.

Trotz enttäuschender Quartalszahlen rät die Investmentbank J.P. Morgan bei der Aluminium-Schmiede Alcoa zum Einstieg. Die anziehenden Preise für Aluminium sollten sich auf die Gewinne und den Cash Flow im Jahresverlauf positiv auswirken. Das bessere Preisumfeld dürfte in 2006 zu einer deutlichen Ausweitung der Gewinnmargen führen. Nach den relativ enttäuschenden Zahlen für 2004 und 2005 stehe in diesem Jahr ein kräfiger Comeback bevor.

Lars Halter

actr
07.02.2006, 07:48
Wall Street: Unsicherer Start in die Woche

Die US-Börsen waren sich zum Wochenstart sehr unsicher und reagierten auf einige Nachrichten sehr volatil. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um vorsichtige 5 Zähler auf 10 798 Punkte, die Nasdaq verlor 4 Zähler auf 2258 Punkte.

Dabei war es am wenigsten der Schlagzeilen trächtige Super Bowl, der Anleger besorgte. Der Sieg der Pittsburgh Steelers verheißt laut dem Super-Bowl-Indikator zwar ein schlechtes Börsenjahr, wird aber auf dem Parkett natürlich nicht ernst genommen.

Nicht unterschätzt werden hingegen die anhaltenden Unruhen im Karikaturenstreit. Dass am Wochenende die dänische Botschaft im Libanon angezündet wurde, macht geopolitisch interessierten Anlegern ebenso Sorgen wie die Krise im Iran. Die Internationale Atombehörde hat das Land nun beim UNO-Sicherheitsrat gemeldet. Experten fürchten, dass der Iran die Öl-Exporte stoppen könnte. Die Deutsche Bank sieht den Ölpreis unter Umständen bis auf 75 Dollar pro Fass klettern.

Angesichts dieser Sorgen und der jüngst schwachen Konjunkturdaten meldeten sich am Nachmittag die Analysten von Prudential mit einer entmutigenden Prognose zu Wort. Im Musterportfolio wird der Aktienanteil von 100 auf nur noch 55 Prozent fast halbiert.

Das sollte nicht heißen, dass Anleger alle Aktien gleich schlecht fanden. Alcoa verbesserte sich um 4,5 Prozent und schloss als beste Dow-Aktie, nachdem J.P. Morgan den Aluminiumriesen auf „Kaufen“ aufgestuft hatte. Anziehende Alu-Preise sollten sich auf die Gewinne und den Cash Flow im Jahresverlauf positiv auswirken, glauben die Analysten.

Unter den weiteren Dow-Gewinnern schloss McDonaldŽs nach einer Aufstufung bei Prudential, wo das Kursziel um 10 Prozent auf 42 Dollar steigt.

Im Plus schloss auch General Motors während eine Konferenz in Detroit andauerte. Analysten gehen davon aus, dass der Automobilriese seine Dividende kürzen und den Verkauf der Finanzierungseinheit GMAC weiter vorantreiben wird.

Nahezu unverändert schloss Walt Disney vor dem Quartalsbericht, der nach Börsenschluss erwartet wurde.

Schwächste Dow-Aktie war Merck gefolgt von Microsoft und Home Depot.

Lars Halter

actr
07.02.2006, 08:01
07.02.2006 07:50
Aktien Tokio Schluss: Börse schließt uneinheitlich
Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag nach richtungslosem Handel uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte <N225.FX1> fiel leicht um 26,77 Punkte oder 0,16 Prozent auf den Stand von 16.720,99 Punkten. Der breit gefasste TOPIX-Index <TOKS.FX1> stieg indes knapp um 1,17 Punkte oder 0,07 Prozent auf 1.713,47 Punkte. Händlern zufolge mangelte es Marktakteuren an Anreizen/ln/DP/sbi

AXC0010 2006-02-07/07:46

actr
07.02.2006, 14:48
07.02.2006 14:38
XETRA-MITTAG/DAX weiter im Minus - FMC und Infineon gesucht
FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX notiert am Dienstagmittag weiter im negativen Bereich. Gegen 13.15 Uhr verliert der DAX 0,3% oder 18 auf 5.649 Punkte. Insgesamt tendiert der Markt jedoch uneinheitlich. Von den 30 DAX-Werten liegen 13 im Plus und 17 im Minus. Händler berichten von einem weiterhin insgesamt ruhigen Geschäft. Am Morgen habe es noch so ausgesehen, als ob die 5.700er-Marke zurückerobert werden könne, doch dann sei dem Markt aufgrund fehlender Anschlusskäufe die Luft ausgegangen. Gewinnmitnahmen bei einigen Schwergewichten, vor allem den Versorgern, seien dabei für die Abgaben mitverantwortlich.

Der weiterhin schwache und zumeist unter 1,20 USD notierende Euro stützt die Exportwerte. Mangels der üblichen US-Konjunkturdaten am Nachmittag wird sich das Geschäft auf den Verlauf an Wall Street konzentrieren, sagt ein Händler. Technische Analysten rechnen damit, dass schwächere US-Kurse den DAX bis zur großen Unterstützungzone bei 5.590/5.610 Punkten drücken können.

Stärkster Wert sind weiter FMC, (Nachrichten/Aktienkurs) die zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch erreicht haben. Die Aktie steigt um 3,2% auf 92,83 EUR. Über dem alten Jahreshoch hätten zahlreiche Kauforders gelegen, heißt es. Nachrichtlich profitiert die Aktie auch von einem Kommentar der Bank of America: Die Analysten hatten das Kursziel eines US-Dialyseunternehmen deutlich angehoben. Begründet worden sei dieser Schritt damit, dass der Zeitraum, in dem staatliche Zuschüsse in den USA für Dialyse gewährt würden, deutlich verlängert werden dürfte. Dies wiederum könnte sich auch bei FMC positiv auf das operative Geschäft in den USA auswirken.

Die Aufschläge bei Infineon (Nachrichten/Aktienkurs) führen Händler weiterhin auf die Preiserhöhung für DRAMs zurück. So hatten Samsung und Hynix die Spot-Preise für die erste Hälfte des Monats Februar erhöht. Ein Hynix-Sprecher sagte, sein Unternehmen erhöhe die Preise in der ersten Februarhälfte um 5% bis 10%. "Die Nachfrage nach DDR2 ist sehr stark", sagte Senior Vice President der Samsung Investor Relations, Woosik Chu, zu Dow Jones Newswires. Infineon steigen um 1,8% auf 7,90 EUR.

Automobiltitel beruhigen sich nach ihrer Rally am Vortag. Die Absatzzahlen von Toyota waren erwartet gut ausgefallen und deuteten eine Erholung der Autokonjunktur an. VW steigen um 0,3% auf 49,80 EUR, BMW um 0,1% auf 36,68 EUR. Die Münchener hatten um 14,6% höhere Absatzzahlen der BMW Group für Januar vorgelegt. Die Mercedes Car Group konnte indes ihren Absatz nur um 1,1% steigern. MAN legen nach guten Zahlen von Scania um 0,3% auf 48,52 EUR zu.

Die anhaltende Ablehnung des BASF-Angebots durch Engelhard stellt nach Ansicht von Händlern keine Überraschung dar. Die Verlängerung der Angebotsfrist durch den Ludwigshafener Chemiekonzern änder den Standpunkt von Engelhard nicht. Im Markt werde daher weiter damit gerechnet, dass BASF das Angebot in Richtung 40 USD nachbessern müsse. BASF steigen um 0,2% auf 64,65 EUR.

Gewinnmitnahmen belasten die Indexschwergewichte der Versorger. E.ON verlieren 1,4%, RWE büßen 1,1% ein. Lufthansa geben um 1,9% nach auf 13,18 EUR, nachdem die Airline am Vortag ihre Treibstoffzuschläge erhöht hatte. Tagesverlierer sind Deutsche Börse mit minus 2,6% auf 99,86 EUR. Nach einer Aktienplatzierung in Euronext kursiere auch die Angst vor Paketabgaben.

Im MDAX steigen IWKA um 1,2% auf 22,67 EUR. Das Unternehmen will 2006 wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren. IVG Immobilien geraten hingegen nach einer Abstufung durch Goldman Sachs auf "Underweight" aus der Anlegergunst und verlieren 1,8% auf 22,15 EUR.

Solarworld haben nach Einschätzung von Analysten ein "sehr starkes" Ergebnis vorgelegt. Die Zahlen hätten deutlich über den Schätzungen gelegen. Die Angaben untermauerten die "Wachstumsstory". Die Aktie steigt um 2,3% auf 215,89 EUR. Die Zahlen von United Internet werden dagegen als "im Rahmen der Erwartung liegend" bezeichnet. Die Aktie tendiert unverändert bei 39,30 EUR.

Der MDAX notiert zum Mittag leicht im Minus, während sich der TecDAX knapp im Plus halten kann. Die deutschen Anleihen zeigen sich überwiegend freundlich. An den US-Börsen ist am Nachmittag mit einer etwas leichteren Tendenz zu rechnen: Die Terminkontrakte notieren vorbörslich mit bis zu 0,5% im Minus. Die Feinunze Gold geht mit 567,87 USD um.

-Von Michael Otto Denzin, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 218; michael.denzin@dowjones.com

DJG/mod/ros

actr
08.02.2006, 07:23
Wall Street: Miese Stimmung in New York

Nach einem vorsichtig grünen Start gaben die US-Börsen im Dienstagshandel doch wieder nach. Schwäche am Immobilienmarkt und Sorgen um den Iran drückten auf die Stimmung. Der Dow-Jones-Index verlor 48 Zähler oder 0,5 Prozent auf 10 749 Punkte, die Nasdaq gab um 14 Zähler oder 0,6 Prozent auf 2244 Punkte nach.

Geopolitische Sorgen belasten die Wall Street schon seit Tagen, und der Konflikt mit dem Iran drückt die Kauflust amerikanischer Anleger ebenso wie die anhaltenden Krawalle in islamischen Ländern im Karikaturenstreit.

Ausgerechnet der Ölpreis litt darunter aber nicht. Das Schwarze Gold gab um 3,5 Prozent auf 63,09 Dollar pro Fass nach, da die Wall Street vor den morgigen Lagerbeständen wieder einmal optimistisch ist.

Der Öl-Riese ExxonMobil gehörte dennoch zu den größten Verlierern des Tages. Schwache Quartalszahlen des Konkurrenten BP hatten die ganze Branche gedrückt.

Das größte Problem für den Dow war allerdings General Motors. Die Auto-Aktie hatte sich am Morgen verbessert, nachdem das Management einschneidende Kostensenkungen bekannt gegeben haben, die sich auf Arbeiter und Manager erstrecken. Anleger nehmen die Kürzung der Dividende um 50 Prozent gerne hin. Allerdings hat GM kein Konzept für die Finanztochter GMAC und macht keine Aussagen über den Zulieferer Delphi, was die Verluste im Dienstagshandel anstieß.

Außerhalb des Dow sorgte zudem Toll Brothers für miese Stimmung. Der Häuserbauer will im laufenden Jahr statt bis zu 10 200 Häusern wohl nur zwischen 9200 und 9500 Häuser bauen, heißt es. Bisher sei die Zahl der unterschriebenen Kaufverträge im ersten Quartal um 21 Prozent zurückgegangen. Der Markt erschrickt, da der Immobilienmarkt zuletzt wichtigste Konjunkturstütze war.

Mit Toll Brothers verlor auch die Dow-Aktie von Home Depot. Weitere große Verlierer unter den Blue Chips waren Caterpillar und Alcoa.

Zurück im Dow stürzte im Tagesverlauf auch Coca-Cola ins Minus. Zwar hat der Brausekonzern die Erwartungen der Analysten für das abgelaufene Quartal geschlagen, richtig sprudeln wollen die Geschäfte aber nicht. Ein Gewinneinbruch stößt Anlegern auf, und trotz stabiler Prognosen für das laufende Jahr gab das Papier leicht nach.

So blieb am Ende ein einziger großer Gewinner: Walt Disney kletterte um 7,3 Prozent, nachdem die Quartalszahlen dank guter Performance von Freizeitparks und Fernsehsendern die Erwartungen geschlagen hatte. Enttäuschend schnitt zuletzt allein das Filmstudio ab. Mit „Narnia“ als einzigem Erfolg konnte Disney nicht an die Vorjahreszahlen anknüpfen. Der Sparte dürfte aber helfen, dass Disney bereits wieder mit dem Trickfilmer Pixar zusammenarbeitet.

Lars Halter

actr
09.02.2006, 08:17
Werbung und Medaillen

Dabei sein ist alles? Von wegen. In den USA zählt nur der Sieg. Das war vor einigen Tagen beim Super Bowl so, wo die heldenhaften Pittsburgh Steelers gegen irgendein längst vergesses Team gewannen. Und das wird bei der anstehenden Olympiade so sein, was den zu General Electric gehörenden Sender NBC vor ein Problem stellt.

Amerikanische Sportler nämlich mögen auch in Turin recht gut abschneiden. Allerdings sind die Medaillenchancen längst nicht so hoch wie bei den Sommerspielen. Zuletzt in Athen hat die US-Auswahl sämtliche Medaillenrekorde gebrochen, und das ganze Land sah begeistert zu.

Nach Turin schickt man mit dem zuletzt auf Schlagzeilen abonnierten Ski-As Bode Miller und den Einkunstläuferinnen Sasha Cohen und Michelle Kwan zwar auch einige Top-Favoriten, allerdings werden die Sportler unter dem Star-spangled Banner die Spiele wohl nicht so dominieren wie im Sommer. Zu stark ist die Konkurrenz aus den skandinavischen Ländern, zu zahlreich sind Rand-Sportarten (Curling, etc…) von denen die meisten Amerikaner noch nie gehört haben.

Das hat direkte Auswirkungen auf das Fernsehpublikum. Die Fans sind nämlich nur mit Goldmedaillen und Sieger-Hymnen bei der Stange zu halten. Entsprechend werden die Einschaltquoten für Turin deutlich unter denen für Athen liegen. Das wiederum hat finanzielle Folgen: Experten rechnen kurz vor Eröffnung der Spiele damit, dass Corporate America etwa 900 Millionen Dollar in Fernseh-Werbung stecken wird. Das sind rund 20 Prozent mehr als bei den Winterspielen vor vier Jahren in Nagano, aber satte 33 Prozent weniger als während der Sommerspiele in Athen eingenommen wurden.

Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Spiele in den nächsten Wochen noch immer das Fernseh-Ereignis Nummer Eins sein werden. Die großen Kunsumartikler lassen es sich nicht nehmen, einmal vor einem im Geiste vereinten Publikum zu werben. Dass auf Sofas im ganzen Land nicht Yankees- gegen Red-Sox-Fans streiten, sondern alle Zuschauer hinter dem Team USA stehen, soll die Resonanz auf die Werbung verbessern.

Entsprechend großzügig investieren Coca-Cola und McDonald’s, und der Kreditkartenriese Visa nutzt die Gelegenheit gar zur Einführung eines neuen Mottos. Nach 20 Jahren wird „It’s everywhere you want to be“, abgelöst, denn der Spruch ist obsolet geworden. Längst sind Kreditkarten so verbreitet, dass auch die Konkurrenz überall akzeptiert wird. „Life takes Visa“ heißt es künftig, während der Olympiade läuft die neue Kampagne an.

Einer der größten Werbekunden von NBC ist aber: NBC selbst. Für den Fernsehsender aus der GE-Familie sind die Olympischen Spiele nämlich mehr als eine Einnahmequelle. Nachdem die Quoten des Netzwerks in den letzten Jahren stetig gefallen sind, nutzt man das außergewöhnlich große Publikum zur Vorstellung einiger neuer Sendungen, die dann ab März anlaufen sollen. TV-Kritiker, die erste Folgen der neuen Serien gesehen haben, glauben an eind starke Saison für den Sender – unter anderem dank der starken Eigenwerbung während der Spiele.

Lars Halter

actr
09.02.2006, 08:20
Wall Street: US-Märkte legen deutlich zu

Ein paar gute Quartalszahlen haben den US-Börsen zur Wochenmitte wieder Gewinne beschert. Dass der Ölpreis weiter nachgab, tat der Stimmung auf dem Parkett zusätzlich gut. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 108 Zählern oder 1 Prozent auf 10 858 Punkten, die Nasdaq holte 22 Zähler oder 1 Prozent auf 2266 Punkte.

Der Ölpreis hatte am Mittag, wie erwartet, vor dem Hintergrund hoher Lagerbestände nachgegeben. Sowohl Rohöl als auch Destillate wie Heizöl zeigen höhere Pegelstände an, lediglich die Benzinlager sind unerwartet niedrig. Das Schwarze Gold schloss dennoch bei 52,55 Dollar pro Fass auf dem niedrigsten Stand seit fünf Wochen.

Was dem Markt indes wirklich Kraft gab, waren starke Zahlen aus dem Hightech-Sektor: Der Netzwerker Cisco Systems sieht weiter robustes Wachstum und blickt dank starker Nachfrage in USA, Asien und Europa blickt man auf ein Umsatzwachstum um 9,3 Prozent. Gewinn und Umsatz sind besser als erwartet, und nach Aufstufungen bei vier Analysten ließen Anleger die Aktie um 7,2 Prozent klettern.

Auch andere Netzwerker profitierten von den Cisco-Zahlen, darunter vor allem Tellabs und 3Com, kletterten um bis zu 5 Prozent. Juniper Networks verbesserte sich um bescheidene 0,7 Prozent.

Weitere starke Quartalszahlen kamen von PepsiCo. Der Brauseriese blickt auf ein Gewinnwachstum von 12 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar oder 65 Cent pro Aktie. Damit werden die Erwartungen getroffen, während der Umsatz mit einem Plus von 14 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar sogar über den Prognosen liegt. Vor allem dasnk der Snack-Sparte hat man den Konkurrenten Coca-Cola erneut outperformt.

Als ein weiterer Konsumriese meldete McDonald’s Monatszahlen, die erneut robust waren. Entsprchend kleterte die Aktie um 0,8 Prozent.

Stärkste Dow-Aktie aber war Pfizer mit einem Plus von 4,5 Prozent. Der Pharmariese will sich von seinen Konsumartikeln trennen. Die Abteilung macht nur 7,6 Prozent des Pfizer-Umsatzes aus, wuchs zuletzt aber vier Mal so stark wie der Pharmateil des Dow-Konzerns. Ob die Abteilung verkauft oder nach einem Spin-Off börsennotiert werden soll, dürfte sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Größter Verlierer im Dow war erneut General Motors mit einem Minus von 3,5 Prozent. Anleger folgten der Abstufung der Deutschen Bank, wo man zu „verkaufen“ rät. Trotz Gehaltskürzungen im Management rechnen die Analysten nicht mit Zugeständnissen der Gewerkschaft. Die braucht man aber, um die geplanten Kostensenkungen ausführen zu können. Darüber hinaus sorgen sich die Experten um die Aussichten für die GM-Finanztochter GMAC und den Zulieferer Delphi sowie die rückläufigen Marktanteile.

Lars Halter -

actr
09.02.2006, 09:04
09.02.2006 08:50
Aktien Tokio schließen fester -Konjunktursensitive Titel gefragt
TOKIO (Dow Jones)--Die Anleger an der Börse in Tokio haben am Donnerstag auf die positiven Vorgaben von Wall Street mit Käufen bei Technologietiteln und konjunktursensitiven Werten reagiert. Der Nikkei-225 stieg 1,0% bzw 167 Punkte auf 16.440, der Topix legte um 0,7% bzw 11 Zähler auf 1.682 zu. Der Umsatz betrug nach ersten Angaben 2,020 (2,219) Mrd Aktien.

Nach Darstellung von Beobachtern haben sich jedoch einige Anleger vor Veröffentlichung des Ergebnisses der Sitzung des Geldpolitischen Rats der BoJ zurückgehalten. Die Marktteilnehmer wollten sehen, ob die japanische Notenbank in ihrem Monatsbericht die Lagebeurteilung zur Wirtschaft unverändert belässt, hieß es.

Advantest stiegen 3,8% auf 14.780 JPY, Tokyo Electron gewannen 2,2% auf 8.680 JPY und Kyocera legten 6,1% auf 10.740 JPY zu. Teilnehmer machten neben den Gewinnen an Wall Street die Aufschläge des Dollar gegenüber dem Yen für die positive Entwicklung dieser Aktien verantwortlich.

Toshiba verteuerten sich um 5,7% auf 757 JPY. JP Morgan hat das Rating von Toshiba auf "Overweight" von "Neutral" erhöht und sieht ein Kursziel auf 12-Monats-Sicht von 850 JPY. Zudem haben die Analysten die Ergebniserwartungen für die Fiskaljahre 2006 und 2007 erhöht.

Toyota gingen 0,7% höher bei 6.090 JPY aus dem Handel. Der Verkauf von Toyota-Fahrzeugen in den USA entwickelt sich auch im Februar gut. Jim Press, President des Nordamerikageschäfts der Toyota Motor Corp, sagte auf der Chicago Auto Show, die erste Februar-Woche sei wohl noch "etwas besser" gelaufen als die erste Januar-Woche. Der Toyota-Manager bekräftigte seine Prognose eines branchenweiten Absatzes in den USA von 17,2 Mio Fahrzeugen für das Gesamtjahr 2006.

DJG/DJN/pes

actr
10.02.2006, 06:37
10.02.2006 00:08
Wall Street schließt uneinheitlich
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Märkte haben am Donnerstag nach zumeist freundlichem Verlauf uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,2% bzw 25 auf 10.883 Punkte, der Nasdaq-Composite fiel hingegen um 0,5% bzw 11 auf 2.256 Punkte und schloss damit knapp über Tagestief. Der S&P-500 büßte 0,2% bzw 2 Punkte auf 1.264 ein.

"Angesichts einiger Bemerkungen eines Fed-Präsidenten kam ein wenig Sorge auf", begründete Owen Fitzpatrick von der US-Equity Group der Deutschen Bank die Kursentwicklung im späten Handel. Präsident Michael Moskow hatte gesagt, weitere Änderungen an der Geldpolitik der US-Notenbank könnten notwendig sein, obwohl sich der Tagesgeldzielsatz der Federal Reserve gegenwärtig im neutralen Bereich befinde. Unerwartet deutlich gestiegene Lagerbestände hatten zuvor für eine rege Nachfrage am Aktienmarkt gesorgt. "Der Aktienmarkt sagt, dass sie ein weiterer Beleg sind, dass sich die Wirtschaft etwas abkühlt und damit die Notwendigkeit mehrerer Leitzinsanhebungen sinkt", sagte Todd Clark von Nollenberger Capital. Im Großhandel sind im Dezember die Lagerbestände im Vergleich zum Vormonat um 1,0% auf saisonbereinigt 362,48 Mrd USD gestiegen. Ökonomen hatten ein Plus von nur 0,5% erwartet.

Geschäftszahlen wurden von Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe vorgelegt. Aetna stiegen um 3,3% auf 99,27 USD. Der Krankenversicherer hat über Erwartung liegende Ergebnisse veröffentlicht und die Prognose für 2006 angehoben. Vor der Vorlage von Zahlen sanken MetLife um 0,5% auf 49,20 USD.

Bei Oracle sorgte ein Pressebericht, wonach mehr als 1.000 Stellen abgebaut werden sollen, für gute Stimmung bei den Anlegern. Die Aktie stieg um 1% auf 12,69 USD. Intel kletterten um 1,6% auf 21,00 USD. Zuvor hatte der weltweit viertgrößte Chiphersteller Toshiba angekündigt, angesichts hoher Nachfrage verstärkt investieren zu wollen.

An der Nasdaq schossen Cognizant Technology um 9,7% auf 55,05 USD in die Höhe. Mit 0,31 USD Gewinn je Aktie übertraf der IT-Dienstleister im vierten Geschäftsquartal die durchschnittliche Analystenerwartung um 0,02 USD. Whole Foods Market fielen um 9,4% auf 65,27 USD. Im ersten Geschäftsquartal hatte das Unternehmen 0,40 USD Gewinn je Aktie erzielt, während der Finanzmarkt im Durchschnitt mit 0,41 USD gerechnet hatte. Hingegen übertraf der Umsatz mit 1,7 Mrd USD die Analystenmeinungen um 0,1 Mrd USD. Best Buy verbesserten sich um 8,5% auf 52,96 USD. Der Elektronikhändler hob seine Prognose für das vierte Quartal von 1,25 bis 1,30 USD Gewinn je Aktie an, nachdem er bislang 1,06 bis 1,16 USD prognostiziert hatte.

DJG/DJN/rso

actr
10.02.2006, 11:19
Commerzbank Börsenbericht: Aktienkurse trotzen schwächeren Konjunkturdaten
10.02.2006 (09:34)

Die internationalen Aktienmärkte haben in dieser Woche unter dem Eindruck des sich verschärfenden Tons im Iran-Konflikt zunächst schwächer tendiert. Nach kurzem Luftholen nahmen die Börsen dann jedoch schnell wieder Fahrt auf, die die Indizes wieder in die Nähe ihrer diesjährigen Höchststände führten. So übertraf der DAX abermals die Marke von 5.700 Punkten. Neben dem Rückgang der Rohöl- und vieler Rohstoffpreise unterstützten auch die überzeugenden Zahlen von Cisco Systems den neuen Aufwärtstrend. Hiervon profitierten vor allem Technologieaktien.

Die Anlageexperten der Commerzbank erwarten aufgrund der attraktiven Bewertung vieler Aktien eine weiterhin gute Performance der Märkte. Sorge könnten allerdings einige am deutschen Konjunkturhimmel aufgezogene Wolken verursachen. So hat sich der Commerzbank-Frühindikator "Early Bird" im Januar zum dritten Mal in Folge verschlechtert. Und im Dezember sind überraschend sowohl die Auftragseingänge als auch die Industrieproduktion gefallen. Insgesamt freilich sind die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft weiterhin als gut einzuschätzen, wenngleich nicht mehr so stimulierend wie noch vor einigen Monaten. Privatanleger sollten bei Neuengagements unverändert die Allianz-Aktie bevorzugen.

Die Kurse an den europäischen Rentenmärkten konnten sich in den letzten Tagen im Großen und Ganzen behaupten. Den schwächeren Wirtschaftsdaten, die eher renditesenkend wirken, standen Äußerungen der Europäischen Zentralbank gegenüber, die auf eine neuerliche Anhebung der Leitzinsen im März hindeuten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen pendelt weiter um die Marke von 3,5%. Sie liegt damit nach Einschätzung der Commerzbank-Volkswirte am unteren Rand des längerfristigen Bewertungsbandes. Anleger sollten schwächere Kurse dazu nutzen, um Titel mit längeren Laufzeiten aufzustocken. Die Aufteilung größerer Depots in ein Drittel kurze Laufzeiten, 40% mittlere Laufzeiten und ein Viertel lange Laufzeiten bleibt unverändert.

actr
10.02.2006, 14:16
10.02.2006 13:47
TecDAX am Mittag: Leicht erholt, Software AG im Fokus
Trotz schwacher Vorgaben aus Übersee und der anstehenden Zahlen zum US-Handelsbilanzdefizit am Nachmittag tendieren die deutschen Technologietitel am Mittag etwas fester. Der TecDAX gewinnt aktuell 0,26 Prozent auf 703,84 Punkte.

Im Fokus der Anleger stehen unter anderem Aktien der Software AG, die nach der Präsentation von Quartalszahlen rund 2 Prozent zulegen können. Wie der Konzern heute erklärte, konnte man sowohl Umsatz wie auch Gewinn deutlich steigern. An die starken Vortagesgewinne knüpfen AIXTRON und QSC an, die derzeit jeweils mehr als 5 Prozent hinzugewinnen

Dagegen verlieren Papiere von ComBOTS 1,3 Prozent und fallen somit an das Indexende. Daneben geht es auch für die beiden Solarwerte Conergy und Q-Cells leicht abwärts, während Anteilsscheine von SolarWorld einen Zuschlag von 0,9 Prozent verbuchen. Dagegen knüpfen Papiere von T-Online an die schwache Vortagesentwicklung an und verlieren 1 Prozent. In der zweiten Reihe preschen indes Anteilsscheine des IT-Komplettdienstleisters itelligence um knapp 5 Prozent nach vorne. Zuvor gab man bekannt, Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2005 deutlich gesteigert zu haben.

Die Software AG (ISIN DE0003304002 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 330400) verbuchte im vierten Quartal aufgrund deutlich gestiegener Lizenzumsätze einen Gewinnanstieg. Wie der im TecDAX notierte Konzern am Freitag erklärte, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum bei 28,9 Mio. Euro, nach 23,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn verbesserte sich von 15,3 Mio. Euro bzw. 56 Cent je Aktie auf 18,8 Mio. Euro bzw. 67 Cent je Anteilsschein. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 112,8 Mio. Euro auf 123,6 Mio. Euro. Im Bereich der Lizenzumsätze verbuchte die Software AG einen Anstieg von 36,6 Mio. Euro auf 43,4 Mio. Euro. " Diese erneute Steigerung des Lizenzumsatzes bestätigt die Richtigkeit unserer Strategie," so Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG. " Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 zeigen, dass wir in der Lage sind, sowohl die Wachstumschancen im Bereich XML Business Integration als auch das vorhandene Potenzial im Bereich ETS zu nutzen." Für das laufende Fiskaljahr 2006 erwartet die Software AG einen Umsatzanstieg von 10 Prozent, wobei man in diesem Zusammenhang von einem deutlich gesteigerten Lizenzumsatz (+18 bis 20 Prozent) ausgeht. Auch beim Umsatz mit Dienstleistungen erwartet das Unternehmen ein Plus von 12 bis 15 Prozent. Im Bereich XML wird ein Umsatzplus von 20 bis 30 Prozent erwartet. " Unsere Umsatzziele sind ambitioniert, aber dennoch wollen wir 2006 eine operative EBIT-Marge von 21 bis 23 Prozent erwirtschaften" , sagte Karl-Heinz Streibich. " Wir werden unsere langfristige Wachstumsstrategie beharrlich und diszipliniert weiterverfolgen."

Der IT-Komplettdienstleister itelligence AG (ISIN DE0007300402 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 730040) konnte auf Basis vorläufiger Zahlen Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2005 deutlich steigern. Wie das Unternehmen heute verkündete, stiegen die Umsätze im vierten Quartal um 14,8 Prozent auf 40,4 Mio. Euro, nach 35,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Im Gesamtjahr wuchs der Umsatz von 131,0 Mio. Euro um 6,1 Prozent auf 139,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte im vieren Quartal 2005 auf 2,8 Mio. Euro, nach zuvor 1,8 Mio. Euro. Dies entspricht einer Verbesserung der EBIT-Marge von 5,1 Prozent im Vorjahresquartal auf 7,0 Prozent im vierten Quartal 2005. Damit liegt das operative Ergebnis des Gesamtjahres 2005 bei 5,5 Mio. Euro mit einer EBIT-Marge von 3,9 Prozent. Für das Gesamtjahr 2005 verbesserte sich das Konzernergebnis deutlich um 20,6 Prozent von 3,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 4,1 Mio. Euro in 2005. Das Ergebnis je Aktie konnte von 0,16 Euro je Aktie auf 0,18 Euro je Aktie gesteigert werden.

Das französische Biotech-Unternehmen Eurofins Scientific S.A. (ISIN FR0000038259 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 910251) meldete heute, dass es zur mittelfristigen Finanzierung des Unternehmenswachstums eine Optionsanleihe über 120 Mio. Euro emittiert. Die " OBSAR" -Optionsanleihe mit Bezugsrecht für die Eurofins-Aktionäre kann vom 23. Februar bis zum 1. März 2006 gezeichnet werden. Während dieses Zeitraums wird das Bezugsrecht via Euronext in Paris handelbar sein. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der OBSAR-Optionsanleihe sind die folgenden: 90.910 OBSAR werden zum Preis von je 1.320 Euro emittiert; Zinssatz: Euribor drei Monate +0,85 Prozent p.a., quartalsweise fällig; Rückzahlung: in drei gleichen Tranchen am 14. März 2011, 14. März 2012 und 14. März 2013. Jede Anleihe ist mit drei Optionen ausgestattet, die das Recht verbriefen, während eines Zeitraums von sieben Jahren Eurofins-Aktien zum Preis von 55 Euro zu beziehen. Zum Zeitpunkt der Optionsumwandlung wird das Unternehmen nach eigenem Ermessen entscheiden, ob es neue Aktien, existierende Aktien oder eine Kombination aus Beidem nutzt. Folglich wird eine maximale Anzahl von 272.730 Wandlungsrechten aus dieser Emission entstehen, entsprechend 1,95 Prozent des Grundkapitals nach Umwandlung. Der aus dieser Finanzierung resultierende Verwässerungseffekt ist daher nur gering. Zudem planen die Hauptaktionäre, ihre Wandlungsrechte etwa 50 Führungskräften des Unternehmens anzubieten, um ihnen den Zugang zum Kapital von Eurofins zu erleichtern.

Die init innovation in traffic systems AG (ISIN DE0005759807 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 575980), ein Spezialist für Telematik- und Zahlungssysteme für Busse und Bahnen, meldete heute, dass ihre nordamerikanische Tochter INIT Inc. mit der Metropolitan Transportation Authority (MTA) von New York City einen Vertrag geschlossen hat. Demnach wird init die Access-A-Ride Fahrzeuge für den Paratransit-Service der MTA mit einem intelligenten Telematiksystem ausrüsten. Wie bereits Anfang November gemeldet, hat der Großauftrag für den Karlsruher Spezialisten für Telematik- sowie elektronische Zahlungssysteme ein Volumen von über 16 Mio. Dollar. Der Paratransit-Service der MTA von New York stellt Fahrzeuge für die individuelle Tür-zu-Tür-Beförderung (Access-a-Ride) von Personen zur Verfügung, die nicht eigenständig öffentliche Busse oder U-Bahnen benutzen können. An Werktagen nehmen durchschnittlich 14.732 Personen diesen Service in Anspruch. Zunächst werden 1.329 Access-a-Ride Fahrzeuge mit der neuesten Generation des init-Bordrechners COPILOT ausgerüstet.

actr
10.02.2006, 18:41
Wall Street: Schwacher Handel zum Wochenschluss

Die US-Börsen haben zum Wochenschluss etwas schwächer eröffnet. Die Nachrichtenlage ist dünn, und man sorgt sich um ein erneut hohes Handelsbilanzdefizit. Kurz nach der Glocke verliert der Dow-Jones-Index 7 Zähler, die Nasdaq gibt um 11 Punkte ab.

Das Handelsbilanzdefizit ist im Dezember auf 65,7 Milliarden Dollar gestiegen. Zwar hatte die Börse mit einem Anstieg gerechnet, so steil hatte er aber nicht ausfallen sollen. Optimisten wiegeln dennoch ab: Die Zahlen für Dezember seien nur bedingt interessant, Konjunkturbeobachter warten auf aktuelle Zahlen in der kommennden Woche.

Gute Nachrichten hingegen vom Energiemarkt: Die Internationale Energiebehörde hat ihre Prognose für die Öl-Nachfrage im laufenden Jahr leicht nach unten revidiert. Das kalte Wetter in Europa werde durch ungewöhnlich warmes Wetter in den USA mehr als ausgeglichen, heißt es. Statt 1,83 könnte die globale Nachfrage nur 1,78 Millionen Fass pro Tag betragen. Entsprechend sinkt der Ölpreis im frühen Handel wieder; das schwarze Gold notiert bei 62,40 Dollar pro Fass.

Zu den frühen Verlierern unter den Blue Chips gehört die Aktie von Pfizer. Das Management rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinn von 2 Dollar pro Aktie, war unter den Schätzungen der Wall Street liegt. Während der Cholesterinsenker Lipitor einen Umsatz von 13 Milliarden Dollar einspielen soll, seien bei dem Arthritis-Medikament Celebrex 2 Milliarden Dollar zu erwarten. Konzernweit dürften die Umsätze stagnieren, dafür ab 2007 wieder wachsen.

Ebenfalls im Mittelpunkt des Interesses steht nach wie vor General Motors. Die Schwierigkeiten des Autoriesen, vor allem im Zusammenhang mit der Gewerkschaft und dem Zulieferer Delphi, kosten die Aktie auch am Freitag wieder Punkte.

Gute Nachrichten kommen vom Automobil-Zulieferer Visteon. Statt eines Quartalsgewinns bleibt nach Abzug hoher Sonderposten zwar erneut ein Verlust, und auch der Umsatz ist um etwa ein Drittel auf 2,87 Milliarden Dollar eingebrochen. Allerdings ist der Ausblick positiv: Für 2006 ist ein Umsatz von 11,2 Milliarden Dollar angepeilt, von denen 58 Prozent vom Hauptkunden Ford kommen sollen. Der Gewinn soll zwischen 45 und 75 Millionen Dollar liegen.

Eine Restrukturierung steht auch bei Oracle an. Wie erwartet entlässt der Software-Riese Oracle infolge der Übernahme von Siebel Systems 4 700 Mitarbeiter. Oracle beschäftigt nach den geplanten Streichungen weltweit rund 55 000 Arbeitnehmer. Unabhängig davon bestätigt der Finanzvorstand die Prognosen für das Quartal. An der Wall Street reagiert man positiv. Nicht zuletzt wegen der attraktiven Bewertung raten Bear Stearns, Credit Suisse und Piper Jaffray zum Einstieg.

Lars Halter

actr
11.02.2006, 07:18
10.02.2006 22:11
Wall Street: Letzte Handelsstunde bringt Gewinne
Die US-Börsen schlossen am Freitag fester. Dabei sah es den ganzen Handelstag über nach Verlusten aus, nachdem die US-Regierung für Dezember 2005 ein Rekorddefizit in der Handelsbilanz auswies und das im Dow Jones gelistete Pharmaunternehmen Pfizer Inc. einen schwachen Ausblick auf das laufende Geschäft veröffentlichte.

Der Dow Jones stieg um 37,30 Punkte oder 0,34 Prozent auf 10920 Zähler, während der S&P 500 Index um 3,23 Punkte oder 0,26 Prozent auf 1267 Zähler avancierte. Der technologielastige Nasdaq Composite gewann 0,27 Prozent auf 2261 Zähler.

Das Handelsbilanzdefizit war im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent auf 65,7 Milliarden Dollar angestiegen. Volkswirte rechneten mit einem weniger starken Zuwachs auf 64,6 Milliarden Dollar.

Der Pharmakonzern Pfizer berichtete über eine schwache Nachfrage nach dem Cholesterinsenker Lipitor. Das schmeckte den Anlegern nicht, ist Lipitor doch eines der umsatzstärksten Produkte des US-Konzerns. Sie schickten die Aktie 2,5 Prozent ins Minus.

Die Analysten von Piper Jaffray sehen die Aktien des Geschäftssoftwareherstellers Oracle als ein attraktives Investment im Jahr 2006 an. Nach Ansicht des Analysten David Rudow könnte die Aktie von David Rudow aus der Handelsspanne der letzten drei Monate zwischen 12 und 13 Dollar nach oben ausbrechen. Der Analyst sieht 35 Prozent Aufwärtspotential bis auf 17 Dollar und bestätigte sein „outperform“-Rating für die Softwareschmiede. Die Aktien gewannen um 0,3 Prozent.

Laut dem Finanzinformationsdienstleister TrimTabs ließen Investoren in der abgelaufenen Woche 3,9 Milliarden Dollar US-Investmentfonds zufließen, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Zufluß der vorangegangenen Woche in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar entspricht.

actr
11.02.2006, 07:25
10.02.2006 22:32
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Gut behauptet - Unternehmenszahlen stärker
Die US-Börsen haben am Freitag im späten Handel nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Am Ende einer bewegten Woche hätten Investoren positive Unternehmenszahlen schwerer gewichtet als die anhaltenden Spekulationen über eine US-Zinserhöhung, hieß es von Händlern. Die schwachen Konjunkturdaten hätten zum Schluss keinen großen Einfluss mehr gehabt.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) <INDU.IND> legte 0,33 Prozent auf 10.919,05 Punkte zu. Der marktbreite S&P-500-Index schloss mit plus 0,25 Prozent bei 1.267,00 Punkten. Der Technologiewerte umfassende NASDAQ 100 <NDX.X.IND> <NDX.X.NQI> gewann 0,58 Prozent auf 1.663,75 Punkte. Der NASDAQ Composite <COMPX.IND> stieg zum Wochenausklang um 0,27 Prozent auf 2.261,88 Zähler.

Pfizer <PFE.NYS> <PFE.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) konnten von der zum Ende positiven Marktstimmung nicht profitieren und verloren als Schlusslicht des US-Leitindex 2,51 Prozent auf 25,68 Dollar. Der Ausblick des Pharmakonzerns hat Analysten zufolge enttäuscht. Es wird für 2006 ein Gewinn je Aktie von 2,00 Dollar erwartet. Die Schätzungen des Marktes lagen jedoch bei 2,04 Dollar.

Aktien von Oracle <ORCL.NAS> <ORC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) pendelten um den Schlusskurs vom Vortag und gingen unverändert bei 12,69 Dollar aus dem Handel. Händler waren sich uneinig über die konkretisierten Unternehmensziele. Sie seien wegen zahlreicher Sonderposten nur schwer mit dem Konsens vergleichbar. Goldman Sachs nahm die Beobachtung der Aktie mit "In-Line" wieder auf.

Der Autozulieferer Visteon <VC.NYS> <VS5.FSE> (Nachrichten) profitierte anfänglich von guten Quartalszahlen und ging mit einem deutlichen Kursplus in den Handel. In dem deutlich höheren Quartalsgewinn waren jedoch erhebliche Gewinne aus Beteiligungsverkäufen enthalten. Zudem brach der Umsatz um 37 Prozent ein. Das konnte Händlern zufolge auch ein positiver Ausblick nicht wettmachen. Die Aktie büßte zum Handelsschluss 2,27 Prozent auf 4,73 Dollar ein.

Apollo Group <APOL.NAS> <APO.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) lagen hingegen unter den Gewinnern. Die Aktie legte nach einer positiven Ersteinschätzung 3,86 Prozent auf 58,89 Dollar zu. Analysten der Citigroup hatten die Beobachtung für den Anbieter von Erwachsenenbildung mit "Buy" und einem Kursziel von 77 Euro gestartet.

ConocoPhillips <COP.NYS> <YCP.FSE> (Nachrichten) drehten nach einer Dividendenankündigung leicht ins Plus. Die Mineralölgesellschaft will an die Aktionäre nun 36 statt bisher geplant 31 Cent Quartalsdividende ausschütten, das entspricht einer Erhöhung um 16 Prozent. Die Aktie gewann 0,08 Prozent auf 59,35 Dollar und erholte sich damit von ihrem Tagestief bei 58,25 Dollar./dr/mf/

AXC0147 2006-02-10/22:26

actr
12.02.2006, 16:25
Hinterher ist man immer klüger
von Ulrich Reitz

Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Rolf Breuer diskutierte diese Woche in Frankfurt über das Thema "aktive Aktionäre". Breuer berichtete von der Zeit, als er noch Chefaufseher der Deutschen Börse war und wie er gegen Londoner Hedge-Fonds scheiterte. "Gewöhnen Sie sich also daran, daß Sie als Chairman regieren müssen", sagte er. Weil die aktiven Anteilseigner weder in die Aufsichtsräte einziehen noch Repräsentanten in das Gremium entsenden wollten, müsse man so oft wie möglich das direkte Gespräch mit ihnen suchen. Zu spät an früher gedacht.


Vor ein paar Tagen staunten Züricher Banker über Joschka Fischer. Der frühere Außenminister Deutschlands klagte ihnen bei einem Vortrag vor dem Efficiency-Club sein Leid - über die Ausweiskontrollen am Züricher Flughafen. "Ich finde, langsam könnten die mich an der Grenze auch mal erkennen. Sooft, wie ich doch in der Schweiz bin." Draußenminister.


Die Führungskrise der zum UniCredit-Konzern gehörenden Münchner HypoVereinsbank (HVB) wird immer größer. Im Jahr 2005 hatten vier Vorstände die Bank verlassen. Jetzt geht auch noch Jan-Christian Dreesen, der zum Jahreswechsel das Privatkundenressort übernahm. Sein Nachfolger wird Willibald Cernko von der österreichischen Konzern-Tochter Bank Austria Creditanstalt. Cernko ist der achte Privatkundenvorstand in drei Jahren. Hypo-Verscheuch-Bank.

Fredrik Bohemann, Deutschland-Chef der schwedischen Großbank SEB, ist unzufrieden mit seinen Ergebnissen. Deshalb setzt er auf mobile Berater. Bis zum Jahr 2008 will er mindestens 200 Außendienstler und 70 Filialmitarbeiter einstellen, um endlich Gewinne einzufahren. Bohemann bekommt Druck aus dem Norden: SEB-Chefin Annika Falkengren räumte ihm vor ein paar Wochen eine auf zwei Jahre begrenzte Bewährungsfrist ein. Anschließend will sie über die Zukunft der Deutschland-Sparte entscheiden. Mobilitätsgarantie.


Als die Frankfurter Hypothekenbank AHBR im vergangenen Jahr durch eine Schieflage in Bedrängnis kam, wollte der Betriebsrat der Bank die Übernahme durch den Konkurrenten Eurohypo vermeiden. "Das Risiko, daß sich die Eurohypo zur Heuschrecke aufspielt, war uns zu groß", sagte einer, der dem Gremium angehört. Den Zuschlag bekam der US-Investor Lone Star, der die Bank jetzt aufspalten will. Die AHBR soll sich künftig auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung konzentrieren. Das Staatsfinanzierungsgeschäft und die private Immobilienfinanzierung sollen abgespalten werden. "Jetzt haben wir den Salat", heißt es im Betriebsrat. Lone Star habe sich zwar nicht als Heuschrecke, aber als Wolf im Schafspelz entpuppt. Betriebsratslos.


Artikel erschienen am 12. Februar 2006

actr
13.02.2006, 07:39
12.02.2006 20:44
ÜBERBLICK: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
SIEMENS WILL WELTWEIT IN ALLEN SEGMENTEN NUMMER EINS ODER ZWEI SEIN

MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens<SIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (Nachrichten/Aktienkurs) muss nach Einschätzung von Vorstandschef Klaus Kleinfeld in all seinen Marktsegmenten weltweit Nummer eins oder zwei sein, um stabil Geld zu verdienen. "Nur in einer solchen Position können wir sicherstellen, dass wir unsere 165.000 Mitarbeiter hier in Deutschland in Lohn und Brot halten können", sagte Kleinfeld dem Nachrichtenmagazin "Focus". Siemens werde unter bestimmten Voraussetzungen auch in Deutschland künftig neue Arbeitsplätze schaffen. "Die Erfolgsformel hierfür heißt, exzellente Teams haben, die neue Produkte schneller rausbringen als die Konkurrenz. Dann können wir Frühkartoffelpreise einfahren, und die brauchen wir, um die höheren deutschen Arbeitskosten zu kompensieren."

AUFSICHTSRAT DER DIS UNTERSTÜTZT ÜBERNAHMEANGEBOT VON ADECCO

DÜSSELDORF - Der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Personaldienstleiters Deutscher Industrie Service (DIS) <DDE.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) unterstützt das Übernahmeangebot des Schweizer Zeitarbeitsvermittlers Adecco <ADEN.VTX> <ADI1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs). Wie das Unternehmen am Samstag in Düsseldorf mitteilte, empfahl der Aufsichtsrat mit 11:1 Stimmen die Annahme des Angebots. Die gebotene Gegenleistung sei "angemessen". Adecco will 54,50 Euro je Aktie zahlen. Nur das Aufsichtsratsmitglied Martin Hennerici (Vorstandsmitglied der Voith AG) habe das Übernahmeangebot abgelehnt, hieß es weiter. Adecco ist mit rund 39 Prozent Hauptaktionär der DIS.

HUGO BOSS-CHEF OPTIMISTISCH: 'KUNDEN ORDERN FREUDIG'

FRANKFURT - Beim Modekonzern HUGO BOSS<BOS3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) ist das neue Geschäftsjahr nach den Worten von Vorstandschef Bruno Sälzer sehr gut angelaufen. "Die Kunden ordern freudig die Herbst-Winter-Kollektion", sagte Sälzer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dank des Wachstums werde der Konzern in diesem Jahr in Metzingen etwa 150 Stellen aufbauen.

PRESSE: VW WILL ZURÜCK ZUR 35-STUNDEN-WOCHE

HAMBURG/MÜNCHEN/WOLFSBURG - Europas größter Autokonzern Volkswagen<VOW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) plant Medienberichten zufolge wegen der schwachen Ertragslage bei der Kernmarke VW längere Wochenarbeitszeiten. VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder und Marken-Chef Wolfgang Bernhard wollten mit dem Betriebsrat bei der Marke Volkswagen über die Rückkehr zur Fünf- Tage-Woche mit 35 Stunden verhandeln. Die Mitarbeiter sollen zum gleichen Lohn länger arbeiten, hieß es in den Medienberichten. In einigen Bereichen wie der Entwicklung solle wieder 40 Stunden gearbeitet werden, berichtete "Der Spiegel". Derzeit gilt in den westdeutschen VW-Produktionsstätten der Volkswagen AG eine Vier-Tage- Woche mit Regel-Arbeitszeiten von 28,8 Stunden pro Woche.

ARENA WILL BUNDESLIGA-RECHTE SELBST VERWERTEN

HAMBURG - Die Münchner Sportrechteagentur und Premiere-<PRE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) Konkurrentin Arena will die erworbenen Fernsehübertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga selbst verwerten und nicht an Dritte weiter verkaufen. Das bekräftigte der Arena-Generalbevollmächtigte Bernard de Roos im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Für uns ist das der Deal des Jahrhunderts, und wir werden rechtzeitig mit einem professionellen Angebot auf dem Markt sein", sagte er. Die neue Saison beginnt am 11. August.

KREISE: MOBILFUNKANBIETER EINIGEN SICH AUF ABRECHNUNG VON INSTANT MESSAGING

BERLIN - Die führenden europäischen Mobilfunkanbieter wollen nach Angaben aus Branchenkreisen den Einsatz des SMS-Nachfolgedienstes Instant Messaging forcieren. Die Anbieter hätten ein gemeinsames Abrechnungssystem entwickelt, dass am Montag in Barcelona vorgestellt solle, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-afx am Sonntag aus den Kreisen. Auf den neuen Standard geeinigt hätten sich sich T-Mobile <DTE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (Nachrichten/Aktienkurs), Vodafone <VOD.ISE> <VOD.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs), Telecom Italia <TIT.AFF> <SET.FSE>, Telefonica <TEF.SCM> <TNE5.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und die France Telecom-<PFTE.PSE> <FTE.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs)Tochter Orange.

BAYER SCHLIESST ÜBERNAHME VON PFIZERS VERBRAUCHERPRODUKTSPARTE NICHT AUS

HAMBURG - Bayer<BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) schließt eine Übernahme der Verbraucherproduktsparte des US-Konkurrenten Pfizer <PFE.NYS> <PFE.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) nicht aus. "Wir schauen uns stets alle Möglichkeiten an, die der Markt bietet", sagte Bayer-Chef Werner Wenning dem "Euro am Sonntag" auf eine entsprechende Frage. "Wenn sie zu uns passen und wertsteigernd sind, entscheiden wir, ob wir in einen Bieterprozess hineingehen", sagte der Konzernchef weiter. Am Freitag hatte Pfizer bekanntgegeben, bis zum Herbst eine Lösung für den Bereich Consumer Healthcare anzustreben.

'HB': BASF ERHÖHT ANGEBOT FÜR DEGUSSA-BAUCHEMIE AUF 2,8 MILLIARDEN EURO

DÜSSELDORF - Der Bieterwettkampf um die Bauchemiesparte von Degussa<DGX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) spitzt sich einem Pressebericht zufolge zu. Der Chemiekonzern BASF <BAS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) habe sein Angebot auf 2,8 Milliarden Euro erhöht, berichtete das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Dies sei notwendig geworden, um mit Finanzinvestoren mithalten zu können. Zuvor habe der Ludwigshafener Chemiekonzern 2,5 Milliarden Euro geboten, habe es in den Kreisen geheißen. Mit der neuen Offerte liege das Unternehmen aber immer noch 100 bis 200 Millionen Euro niedriger als zwei Beteiligungsgesellschaften.

KREISE: ELECTROLUX DROHT MIT VORVERLEGUNG VON AEG-SCHLIESSUNG AUF 2006

STOCKHOLM/NÜRNBERG - Der schwedische Electrolux- <ELUX-B.SSE> <ELX.ETR> (Nachrichten)Konzern will das AEG-Werk in Nürnberg Kreisen zufolge statt Ende 2007 möglicherweise bereits bis zum Dezember des laufenden Jahres schließen. Das erfuhr die dpa am Sonntag aus Konzernkreisen in Stockholm. Wie es weiter hieß, wird die Vorverlegung in der Unternehmensspitze als Antwort auf eine "nicht konstruktive" Strategie der IG Metall bei den Verhandlungen in Betracht gezogen. "Das ist nur eine zusätzliche Drohgebärde, um Druck auf die Streikenden auszuüben", sagte IG-Metall-Sprecher Reiner Peters-Ackermann in einer ersten Reaktion. "Ich weiß nicht, inwieweit man das ernst nehmen sollte."

TELEKOM-PERSONALCHEF RECHNET MIT WEITEREM STELLENABBAU

BONN - Der angekündigte Personalabbau von 32 000 Mitarbeitern bei der Deutschen Telekom<DTE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (Nachrichten/Aktienkurs) wird nach Einschätzung ihres Personalchefs Heinz Klinkhammer nicht "das Ende der Fahnenstange" sein. Es wäre unredlich, jetzt den Eindruck zu erwecken, als ob der Konzernumbau damit bereits abgeschlossen sei, sagte Klinkhammer der "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe).

SIEMENS ATTACKIERT NOKIA BEI MOBILFUNKNETZEN

DÜSSELDORF - Siemens <SIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) (Nachrichten/Aktienkurs) will Nokia <NOK1V.HSE> <NOA3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs)<NOA3.STU> (Nachrichten/Aktienkurs) als weltweite Nummer zwei im Geschäft mit Mobilfunknetzen schnellstmöglich ablösen. „Die Marktanteilsgewinne im vorigen Jahr zeigen, dass wir gut unterwegs sind“, sagte Thomas Ganswindt, Chef des Kommunikationsbereichs (Com) von Siemens dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Das interne Ziel, jeden Monat einen neuen Kunden zu gewinnen, habe der Konzern zuletzt übertroffen.

POSTBANK TREIBT INTEGRATION VON BHW VORAN UND IST OFFEN FÜR ZUKÄUFE

HAMBURG - Die Postbank <DPB.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) forciert die Integration des Hamelner Bauspar- und Vorsorgekonzerns BHW <BSK.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs). „Bis Mitte März soll die Struktur der neuen Gruppe auf den ersten drei Führungsebenen stehen“, sagte Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Die mobilen Vertriebe von BHW und Postbank werden demnach zusammengeführt und in fünf Regionen unterteilt. Die Filialorganisation muss sich an diese Struktur anpassen. „Dann können die mobilen BHW-Vertreter die Postbank-Kunden ansprechen“, so Schimmelmann. Schon jetzt sind die 4.200 BHW-Vertreter gehalten, ihren Bausparern das kostenlose Postbank-Girokonto schmackhaft zu machen - als Einstieg für weitere Bankprodukte.

ARENA VERSPRICHT BUNDESWEITE FUSSBALL-LIVE-ÜBERTRAGUNGEN

DÜSSELDORF - Die deutschen Fußball-Fans sollen die Bundesliga in der kommenden Saison in ganz Deutschland live über Kabel und Satellit empfangen können. Die flächendeckende Verbreitung über die Kabelnetze sei so gut wie gesichert, sagte Bernard de Roos, Chef des Rechteinhabers Arena, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Zudem stehe das Unternehmen vor einem Abschluss mit dem Satellitenbetreiber SES Astra. Noch seien allerdings keine Verträge unterschrieben, sagte de Roos weiter.

PRESSE: MITTAL INFORMIERT EUROPÄISCHE REGIERUNGEN - KLAUSEL IN NIPPON-VERTRAG

LONDON/PARIS/TOKIO - Der britische Stahlhersteller Mittal <MT.ASX> <ISPA.FSE> (Nachrichten) sucht einem Pressebericht zufolge bei der angestrebten Übernahme des französischen Konkurrenten Arcelor <PLOR.PSE> <ARR.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) weiter Unterstützung aus der Politik. Konzernchef Lakshmi Mittal werde in der kommenden Woche den Finanzministern von Frankreich, Belgien, Luxemburg und Spanien detaillierte Pläne für für das Geschäft von Arcelor nach einer erfolgreichen Übernahme zusenden, berichtete "The Business" ohne Quellenangabe.

BRITISCHE REGIERUNG SIEHT MÖGLICHE CENTRICA-ÜBERNAHME DURCH GASPROM RESERVIERT

LONDON - Die britische Regierung hat sich äußerst zurückhaltend zu einer möglichen Übernahme des heimischen Versorgers Centrica <CNA.ISE> <CENA.FSE> durch den russischen Gaskonzern Gasprom <OGZD.SQ1> <GAZ.FSE> (Nachrichten) geäußert. Jeder Schritt werde "sehr streng geprüft", sagte der britische Energieminister Malcolm Wicks dem "Observer". Das geschehe nicht nur "aus Wettbewerbsgründen, sondern auch aus Gründen des nationalen Interesses", sagte der Minister weiter.

/he

AXC0040 2006-02-12/20:38

actr
13.02.2006, 08:41
Marktbericht Auslandsaktien
Börse Stuttgart
13. Februar 2006, 07:43

Erhöhte Volatilität an den Märkten-Freundlicher Wochenausklang-Gute Geschäftszahlen in den Vereinigten Staaten stützen die Aktienmärkte

Die überraschend guten Quartalszahlen des Netzwerkausrüsters Cisco Systems (WKN 878841) und die ebenfalls guten Zahlen des Getränkeherstellers Pepsi (WKN 851995) wurden vom Markt positiv aufgenommen und trugen dazu bei, dass sich die amerikanischen Börsen auf dem Vorwochenniveau halten konnten.

Der Preis der Feinunze Gold liegt mit rund 560 Dollar um gut sieben Dollar niedriger als vergangenen Freitag. Ein Barrel des schwarzen Goldes der Sorte Brent verbilligte sich um zwei Dollar auf 61,75 Dollar. Im Devisenhandel musste der Dollar gegenüber dem Euro leicht Federn lassen und notiert aktuell bei 1,1960 rund einen Cent tiefer.

Der Dentalimplantate-Hersteller Nobel Biocare (WKN 662731) hat in 2005 einen Gewinn von 154,7 Millionen Euro erzielt und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Die Aktie reagierte jedoch überhaupt nicht auf diese Ertragszahlen und tendiert auf Vortagsniveau bei 191 Euro.

Die Aktien der Portugal Telecom (WKN 895464) sind am Dienstag in der Spitze um 22 Prozent gestiegen, nachdem Sonae SGPS (WKN 872603) ein Übernahmeangebot in Höhe von 10,7 Milliarden Euro oder 9,50 Euro je Aktie abgegeben hat. Sollte die Übernahme gelingen, wäre dies die größte Transaktion in der Geschichte Portugals. Marktbeobachter gehen davon aus, dass durchaus ein Übernahmekampf um die Portugal Telecom entbrennen kann, da die spanische Telefonica (WKN 850775) bereits eine Beteiligung in Höhe von zehn Prozent hält und an einer Übernahme ebenfalls interessiert sein könnte.

Die Abgabe eines Übernahmeangebotes für die italienische Banco Nazionale del Lavoro (WKN 916119) in Höhe von neun Milliarden Euro durch die französiche BNP Paribas (WKN 887771) hat den gesamten Bankensektor in Italien in den Focus der Investoren gerückt. Es wird davon ausgegangen, dass dies erst der Anfang zu weiteren Übernahmen im italienischen Markt sein könnte.

In Japan fiel der Nikkei 225 im Wochenverlauf um gut 1,5 Prozent von 16.710 auf 16.439 Punkte. Aus dem japanischen Markt möchten wir diese Woche Kyocera (WKN 860614) hervorheben. Nachdem das Unternehmen aus Kyoto erst vergangenen Woche mit phantastischen Zahlen den Markt beeindrucken konnte, stieg die Kyocera-Aktie am Donnerstag um gut sechs Prozent auf ein Niveau, welches wir seit dem Jahr 2001 nicht mehr sehen durften. "Kyocera konnte sich vor allem im margenträchtigen Feinkeramik-Markt bestens positionieren und ist fast schon so eine Art japanische Version vom 4-X-Titel General Electric (WKN 851144) geworden - natürlich nicht ganz so langweilig", scherzte Johannes Minho Roth, Spezialist für Auslandsaktien bei der Baaderbank.

In Australien kam es diese Woche zu teilweise erheblichen Kursschwankungen bei Werten mit niedriger Marktkapitalisierung. Im Minensektor sei hier einmal mehr Moto Goldmines (WKN A0ET6T) genannt, welche im Wochenverlauf um über 16 Prozent auf aktuell 0,86 Euro zulegen konnten. Am Anfang des Jahres waren die Aktien der Gesellschaft noch unter 50 Cents zu haben.

Über starkes Interesse der Investoren konnte sich auch der Solarsektor freuen. Die Aktien der erst im September vergangenen Jahres an die Börse im Land der Kängurus gekommenen Dyesol Ltd. (WKN A0ETN7) stiegen am Montag um sage und schreibe 60 Prozent. Zur Wochenmitte drückten Gewinnmitnahmen den Kurs wieder etwas gen Süden. Auf einem Niveau von rund 0,21 Euro verbleibt allerdings immer noch ein Plus von rund 40 Prozent gegenüber dem Freitagsschluss.

actr
14.02.2006, 07:26
Wall Street: New Yorker Schlittenfahrt

Die US-Börsen versanken zum Wochenauftakt im Schnee. Nachdem man sich am Vormittag kurzzeitig aus der Verlustzone hatte schaufeln können, ging es am Nachmittag wieder bergab. Der Dow-Jones-Index verlor 23 Zähler oder 0,2 Prozent auf 10 895 Punkte, die Nasdaq verlor 22 Zähler oder 1 Prozent auf 2239 Punkte.

Dabei hatte der Tag nicht so schlecht begonnen. Ein Blick auf den bisherigen Verlauf der Ertragssaison war recht gut ausgefallen. Nachdem 80 Prozent der Unternehmen im S&P-500-Index gemeldet haben, misst man ein Ertragswachstum von 14,6 Prozent und liegt damit schon für das zehnte Quartal in Folge im zweistelligen Prozentbereich.

Freundlich auch die Nachrichtenlage am Energiemarkt. Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs schloss der Ölpreis stabil bei 61,24 Dollar pro Fass und damit auf dem niedrigsten Stand des neuen Jahres. Das zuletzt warme Wetter und die hohen Lagerbestände beruhigen Händler, zumal die aktuelle Kälteperiode nur wenige Tage dauern soll.

Was den Markt indes schwer traf, waren die Worte von Sandra Pianalto, der Präsidentin der regionalen Notenbank von Cleveland. Sie sieht die US-Wirtschaft aufgrund aktueller Januar-Daten stärker wachsen als zuletzt befürchtet. Damit ruft sie Analysten auf den Plan, die fürchten, dass sich die Fed durchaus noch Zeit lassen könnte, bis die Zinsanhebungen gestoppt werden.

Ursprünglich hatte man damit gerechnet, dass nach zuletzt 14 Anhebungen auf zuletzt 4,5 Prozent die Zinsrunde vorbei sei und sich mit der Amtsübernahme von Ben Bernanke Ruhe einstellen werde. Näheres wird man aber auch erst am Mittwoch erfahren, wenn der Greenspan-Nachfolger seinen ersten Rechenschaftsbericht vor dem Kongress abgibt.

Größter Verlierer am Montag war die Aktie von Google mit einem Abschlag von 4,5 Prozent. Das Anlegermagazin Barron’s fürchtet, dass der Suchmaschine Preisdruck von Microsoft und Yahoo droht, und dass auch die Marktanteile gefährdet sein könnten. Anleger verkaufen daher weiter; in den vier Wochen seit dem Allzeit-Hoch bei 475 Dollar hat das Papier nun bereits fast 30 Prozent an Wert verloren.

Abwärts ging es ferner für Starbucks nach einer Abstufung bei der UBS auf „Halten”. Nach einer jüngsten Rallye um 20 Prozent sei das weitere Anstiegspotential begrenzt. Die Analysten rechnen damit, dass das Umsatzwachstum bei den eingeführten Kaffees an Schwung verliert.

Weitere Verlierer waren Genentech nach schlechten Nachrichten um das Krebsmittel Avastin und der Waschmaschinenriese Whirlpool vor den Hintergrund einer drohenden Klage, die eine geplante Übernahme des Konkurrenten Maytag gefährden könnte.

Die Gewinner waren am Montag in der Unterzahl. Doch legte Home Depot um 1,2 Prozent zu, nachdem das Unternehmen eine Expansion nach China angekündigt hatte. Das Dow-Jones-notierte Unternehmen will für etwas mehr als 200 Millionen Dollar einen Anteil von 49 Prozent an der chinesischen Kette Orient Home übernehmen, dem größten Heimwerkermarkt auf dem Kontinent.

Eine weitere Übernahme bewegt den Finanzsektor. Merrill Lynch will für 8 Milliarden Dollar einen großen Teil von BlackRock kaufen. Der zur PNC Bank gehörende Bond- und Festgeldverwalter ist einer der größten der Branche. Die Fond-Sparte von Morgan Stanley und BlackRock würden gemeinsam Investments von etwa 1 Billion Dollar verwalten. Erst vor zwei Wochen waren Pläne von Morgan Stanley gescheitert, BlackRock zu übernehmen.

Lars Halter

actr
14.02.2006, 19:01
Wall Street: Einzelhandel stärkt die Börse

Die US-Börsen haben den Dienstagshandel mit leichten Gewinnen begonnen. Starke Einzelhandelsdaten helfen dem Markt im frühen Handel, die Verluste vom Vortag wieder aufzuholen.

Aus dem konjunkturellen Umfeld bekommt die Wall Street weiter gute Nachrichten. Die Umsätze im amerikanischen Einzelhandel sind im Januar um 2,3 Prozent gestiegen, den Automobilsektor herausgerechnet um 2,2 Prozent. Das ist fast dreimal so stark wie erwartet, nicht zuletzt aufgrund zahlreich eingelöster Weihnachtsgutscheine. Die Stärke zieht sich durch alle Sektoren von Kleidung bis hin zu Möbeln.

Nur ein einziger Sektor hat im Januar erneut abgenommen: Die Umsätze in Tankstellen-Läden sind um 0,7 Prozent eingebrochen. Es scheint, als würden die hohen Benzinpreise den Verbraucher immer nur kurzzeitig belasten, also beim Tanken selbst.

Nicht alles ist indes gut im Einzelhandel. Wegen des unerwartet schweren Schneesturms im Nordosten der USA, der Kunden von den Läden fern hielt, muss der Kaufhausriese Target die Prognosen für den Februar nach unten revidieren. Die Umsätze in Geschäften, die schon ein Jahr geöffnet sind, sollen um 2,5 bis 3,5 Prozent zulegen. Das obere Ende der Spanne hatte ursprünglich bei 4,5 Prozent gelegen.

Die Analysten von Citigroup stufen am Dienstagmorgen die Aktie von Circuit City auf „Kaufen“ auf. Der Elektronik-Einzelhändler sei weiterhin im frühen Stadium seiner Rekonstruierung und könne auch in den nächsten zwei oder drei Jahren mit außergewöhnlich hohen Wachstumsraten rechnen.

Dass General Motors im Rahmen seiner Restrukturierung die Kosten dramatisch senken will, gefällt der Wall Street so gut, dass Anleger sogar eine Senkung der Dividende hinnehmen. Kostensenkungen sind aber nicht alles, am Dienstag soll das GM-Management auch zukunftsweisende Investitionen ankündigen. Fünf Werke im Heimatstaat Michigan sollen für 500 Millionen Dollar aufgerüstet werden, heißt es im Wall Street Journal.

Wo GM indes die Dividende senkte, gibt es gute Nachrichten von 3M. Das Management des Klebezettel- und Folienriesen verwöhnt Investoren und hebt die Quartalsdividende um 9,5 Prozent auf 46 Cent pro Aktie an. Außerdem sollen eigene Aktien im Wert von 2 Milliarden Dollar zurückgekauft werden.

Lars Halter

actr
14.02.2006, 23:20
14.02.2006 - 22:44

Dow schließt oberhalb von 11.000 Punkten


Der US-Aktienmarkt erhielt am Dienstag neuen Schub durch starke Januar-Daten aus dem Einzelhandel. Hier waren die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent angestiegen, während am Markt lediglich mit einem Zuwachs um 0,9 Prozent gerechnet worden war. Dies entsprach dem höchsten Wert seit Mai 2004. Zu verdanken war das Wachstum unter anderem der regen Nachfrage nach Automobilen, wo es zu einem Umsatzwachstum von 3 Prozent gekommen war. Aber auch ohne die Kraftfahrzeuge hätte sich ein stolzes Plus von 2,2 Prozent ergeben.

Daneben überzeugten auch die Daten zu den Lagerbeständen der Industrie. Hier hatte es im Dezember einen Anstieg um 0,7 Prozent gegeben, während der Absatz gleichzeitig um 1,2 Prozent kletterte. Gleichzeitig befanden sich die Rohölnotierungen auf dem Rückzug, so dass sich für die Anleger ein Idealszenario aus einer hohen privaten Nachfrage bei gleichzeitig fallenden Rohstoffkosten ergab.

Der Dow Jones Index quittierte dies mit einem Aufschlag von 1,25 Prozent auf 11.028 Punkte. Erstmals seit Anfang Januar hat er damit auch wieder das Niveau oberhalb von 11.000 Punkten erreichen und halten können. Beim breiteren S&P 500 Index ergab sich ein Zuwachs um 1,0 Prozent auf 1275 Stellen; der Nasdaq Composite verbesserte sich um 1,0 Prozent auf 2262 Zähler.

Gefragt waren nicht zuletzt die Papiere der großen US-Einzelhändler. So verbesserten sich Wal-Mart um 2,07 Prozent auf 46,45 Dollar. Qwest Communications International legten um 1,69 Prozent auf 6,00 Dollar zu, nachdem das Unternehmen zwar einen gewaltigen Verlust eingefahren, damit aber immer noch die Markterwartungen übertroffen hatte. Apple Computer profitierten von der Meldung, dass der PC-Konzern diese Woche mit der Auslieferung der ersten Rechner mit Intel-Prozessoren beginnen werde, mit einem Kursplus von 4,54 Prozent auf 67,64 Dollar. RealNetworks schossen nach einem positiven Analysten-Kommentar um 15,27 Prozent nach oben auf 8,53 Dollar.

Der März-Rohölfuture gab 1,67 auf 59,67 Dollar pro Barrel ab; April-Gold stieg um 6,80 auf 548,90 Dollar je Unze.

actr
14.02.2006, 23:25
Erdäpfelgulasch = Kartoffelgulasch


3/4 kg Kartoffeln
1/2 l Wasser
2 Zwiebel
2 EL Öl
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 - 2 Pfefferoni
2 Suppenwürfel
1 EL Tomatenmark
1 TL Majoran
1/2 TL Kümmel ganz
oder 1/4 TL Kümmel gemahlen
2 Lorbeerblätter
1 Kartoffel gerieben
etwas griffiges Mehl zum Stauben


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Zubereitung:


Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden (vierteln oder so) und ins Wasser geben.


Zwiebel schälen und kleinwürfelig schneiden.


In einem Topf das Öl erhitzen und den Zwiebel darin braun rösten.


Das Paprikapulver darüberstreuen und kurz mitrösten.


Das Wasser mit den Kartoffelstücken reinschütten und mit einem Kochlöffel im Wasser den Topfboden freischaben.


Pfefferoni teilen, die Kerne entfernen, kleinschneiden und in den Topf geben.


Suppenwürfeln einstreuen.


Tomatenmark, Majoran, Kümmel und Lorbeerblätter zufügen und kräftig umrühren.


Nach dem Aufkochen bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln.


Kurz vor Ende der Kochzeit die Kartoffel reinreiben und mit etwas Mehl stauben. Dadurch wird der Kartoffelgulaschsaft cremiger.

Tipp: 1/3 des edelsüßen Paprikas durch scharfen ersetzen. Gewürzgurken reinschneiden.

Natürlich kann auch Wurst ins Kartoffelgulasch. Z.B. Debreziner oder bes. bei Kindern beliebt: Knacker. Wurst dünn schneiden und bei der halben Kochzeit einfach ins Gulasch und mitkochen.

Als traditionelle Hausmannskost wird Kartoffelgulasch am besten mit Brot servieren.

actr
14.02.2006, 23:26
Sorry!!!! :oops:

actr
15.02.2006, 07:09
14.02.2006 23:23
Photronics kann Gewinn verdoppeln
Photronics (Nachrichten) hat im zurückliegenden ersten Quartal einen Nettogewinn von 9,69 Millionen Dollar oder 21 Cents je Aktie erzielt. Im Vorjahr hatte dieser bei 4,55 Millionen Dollar gelegen. Die Umsätze des Herstellers von Photomasken für die Halbleiter-Industrie steigen im gleichen Zeitraum von 101,2 auf 111,9 Millionen Dollar an. Die Analysten hatten laut Thomson First Call im Durchschnitt einen Gewinn von 13 Cents je Aktie bei 107 Millionen Dollar Umsatz erwartet.

Im nachbörslichen US-Handel ziehen Photronics derzeit um 10,03 Prozent auf 21,06 Dollar an.

actr
15.02.2006, 07:18
14.02.2006
AMD: UBS jetzt verhalten optimistisch
Die UBS hat die Aktie von Advanced Micro Devices heute von „reduce“ auf „neutral“ aufgestuft. Das Kursziel wurde von 31 auf 41 Dollar angehoben. Wie der für den Chipkonzern zuständige Analyst ausführte, habe er bisher geglaubt, dass der Konkurrent Intel gegenüber AMD über beträchtliche Größenvorteile verfüge. Mittlerweile gehe er aber davon aus, dass dies die Kunden nicht mehr davon abhalten werde, auf die Prozessoren von AMD zurückzugreifen. Dementsprechend werde der kleinere Wettbewerber seinen Marktanteil in nächster Zeit halten oder noch steigern können. Dies sollte auch dem Aktienkurs Unterstützung verleihen. Allerdings werde das Unternehmen in den kommenden Quartalen Mühe haben, seine Margen zu halten. Zudem werde Intel seinem Mitstreiter auch weiterhin zusetzen.An der Nasdaq konnten sich Advanced Micro Devices heute um 1,95 Prozent auf 71,75 Dollar verbessern.
(boerse-go.de, wirtschaftsblatt:online Partner)

actr
15.02.2006, 07:22
Dax: Commerzbank knickt ein

(Instock) Dank einer freundlich tendierenden Wall Street kehrte der Dax kurz vor Sitzungsende wieder in positives Terrain zurück und legte am Ende 7 Zähler auf 5.763 Punkte zu. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,1907 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 544,40 Dollar.

Im Blickpunkt

Die Commerzbank (- 1 Prozent auf 29,13 Euro) will die Dividende für das vergangene Jahr auf 50 Cents je Aktie verdoppeln. Hintergrund ist der deutliche Anstieg des Jahresüberschusses. Der Gewinn kletterte von 362 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld 1,18 Milliarden Euro erwartet. Im vierten Quartal erreichte der Gewinn 333 Millionen Euro – nach 92 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der vollständige Jahresabschluß soll am Mittwoch vorgelegt werden.

Nach der Minirallye am Vortag legten die Autobauer den Rückwärtsgang ein: BMW büßte 1,4 Prozent auf 40,05 Euro, DaimlerChrysler 0,2 Prozent auf 49,90 Euro und VW 0,6 Prozent auf 57,89 Euro ein.

Einen bei etwa 13,60 Euro verlaufenden Widerstand überquerte die Telekom (+ 1,3 Prozent auf 13,66 Euro).

Der gesunkene Ölpreis stützte die Lufthansa (+ 1,3 Prozent auf 13,88 Euro). TUI legte nach einer Berg- und Talfahrt 0,3 Prozent auf 17,45 Euro zu.

Gewinner

1. Börse + 2,02 Prozent (Kurs: 102,30 Euro)
2. Telekom + 1,34 Prozent (Kurs: 13,66 Euro)
3. Lufthansa + 1,32 Prozent (Kurs: 13,88 Euro)

Verlierer

1. ThyssenKrupp - 1,46 Prozent (Kurs: 20,20 Euro)
2. BMW - 1,43 Prozent (Kurs: 40,05 Euro)
3. Coba - 0,99 Prozent (Kurs: 29,13 Euro)

[14.02.2006 17:32:19]

actr
16.02.2006, 07:19
Wall Street: Ölpreis wichtiger als Bernanke

Mit Spannung hatte die Wall Street auf den ersten Auftritt von Ben Bernanke gewartet, doch letztlich bestimmte der fallende Ölpreis den Handel am Mittwoch. Der Dow-Jones-Index schloss zur Wochenmitte mit einem Plus von 30 Zählern oder 0,3 Prozent auf 11 058 Punkten, die Nasdaq holte 14 Zähler oder 0,6 Prozent auf 2276 Punkte.

Ben Bernankes Auftritt nämlich, sein erster als Chef der Notenbank und Nachfolger von Alan Greenspan, gestaltete sich nicht allzu aufregend. Der Fed-Chef kündigte zwar weitere möglicherweise notwendige Zinsanhebungen an, ein langfristiges Ziel für den Leitsatz wollte er aber ebensowenig nennen wie ein Inflationsziel. Bernankes Ansichten zu Inflation und Immobilienmarkt überraschten Anleger auch nicht, und entsprechend schlug sich der Auftritt vor dem Kongress nicht stark im Handel nieder.

Direkt von der konjunkturellen Front bekam die Wall Street unterschiedliche Signale. Der Empire State Index über die Aktivitäten im Produzierenden Gewerbe in der Region New York ist für den Februar minimal auf 20,3 Punkte gestiegen, während Experten mit einem Rückgang auf 18,1 Punkte gerechnet hatten. Unerwartet hoch ist aber der Preis-Index gestiegen, was Inflationsängste weiter schürt.

Die Industrieproduktion in den USA ist im Januar um 0,2 Prozent gefallen, was unter anderem mit dem warmen Winterwetter und dem niedrigen Ausstoß der Energiebetriebe zusammenhängt. Auf einem neuen Hoch notiert indes die Kapazitätsauslastung mit 80,9 Prozent.

Was dem Markt letztlich gefiel, war die weitere Korrektur beim Ölpreis. Das Schwarze Gold fiel im Mittwochshandel unter 59 Dollar pro Fass, und auch die Benzinpreise sind so niedrig wie seit neun Monaten nicht mehr. Das hängt vor allem mit den anhaltenden steigenden Lagerbeständen zusammen, die nun schon seit sieben Wochen zunehmen und die Problematik im Iran in den Hintergrund gedrängt haben.

Auf Unternehmensseite war Merrill Lynch die Geschichte des Tages. Das Brokerhaus merged seine Investmentgruppe mit dem Bond- und Festgeldverwalter BlackRock und bildet so eine Vermögensverwaltung mit Einlagen von etwa 1 Billion Dollar. Merrill Lynch hält 49,8 Prozent an dem Unternehmen, dass weiterhin unter BlackRock firmieren wird. Die BlackRock-Aktie legte um 6 Prozent zu, Merrill Lynch schloss unverändert.

Im Dow-Jones-Index war unterdessen Verizon Communications der Tagessieger, gefolgt von Caterpillar und der Aktie von Merck.

Auf der Verliererseite schlossen Alcoa und McDonald’s sowie der Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard, der nach Börsenschluss Zahlen vorlegen sollte. Auch der Chip-Ausrüster Applied Materials wird Quartalszahlen melden, der Hightech-Sektor dürfte damit den Donnerstagshandel beherrschen.

Lars Halter

actr
16.02.2006, 08:32
16.02.2006 08:17
DAX: Die Lage vor Handelsbeginn
Es tat sich nicht viel am Mittwoch im DAX-Handel. Der Index schwankte zwischen 5.745 und 5.790 Zählern und damit weitgehend in den Grenzen der Vortage. Zwar zogen die Umsätze deutlich an, dennoch wurde das am Dienstag erreichte neue Hoch nur minimal um 4 Zähler überwunden. Und daran hatte noch FED-Chef Ben Bernanke seinen großen Anteil. Die freundlicheren US-Indizes vom Mittwochabend lassen am Donnerstag noch einmal einen freundlichen Handelsauftakt erwarten. Die DAX-Indikationen zeigen Kursgewinne gegenüber dem gestrigen XETRA-Schluss.D

actr
16.02.2006, 08:46
16.02.2006 08:38
Aktien Tokio schließen freundlich - BIP-Daten im Fokus
TOKIO (Dow Jones)--Die Börse in Tokio hat am Donnerstag freundlich geschlossen, nachdem zwischenzeitlich deutlichere Gewinne im Handelsverlauf nach und nach wieder dahingeschmolzen waren, ehe eine Schlussrally den Index wieder etwas nach oben zog. Der Nikkei-225 gewann nach einem damit abermals volatilen späten Handelsverlauf 0,7% bzw 111 Punkte auf 16.044, während der Topix um 0,4% bzw 7 Zähler auf 1.631 zulegte. Der Umsatz betrug nach ersten Angaben 1,711 (1,893) Mrd Aktien. Im Mittelpunkt des Interesses habe das am Freitag anstehende BIP für das vierte Quartal 2005 gestanden. Sollte dieses wie erwartet mit einem Jahresplus von 5% berichtet werden, könne dies am Markt mit Enttäuschung aufgenommen werden und zu Gewinnmitnahmen führen, berichteten Marktteilnehmer.

Wenngleich ausländische Anleger derzeit eher zu Gewinnmitnahmen neigten, hätten sie am Berichtstag mit selektiven Käufen beispielsweise von Toyota und Sony dem Index Auftrieb gegeben. Toyota gewannen - gestützt von einer bestätigten Kaufempfehlung und einem erhöhten Kursziel durch Morgan Stanley - 1,6% auf 6.320 JPY und Sony 2,7% auf 5.660 JPY. Auch Canon zeigten sich mit plus 2% auf 7.210 JPY unter den Gewinnern. Gesucht waren Teilnehmern zufolge Aktien aus dem Papierbereich sowie dem Finanzsektor, während Fluglinien- und Ölaktien Abgaben verzeichneten. Im Finanzsektor zogen Mitsubishi UFJ Securities um 3,9% an auf 1.679 JPY und Mitsubishi UFJ Financial Group um 1,9% auf 1,65 Mio JPY, nachdem das Institut seinen Gewinnausblick erhöht hatte.

Ölaktien litten weiter unter dem rückläufigen Rohölpreis. Cosmo Oil gaben um 2,5% nach auf 544 JPY und Nippon Mining Holdings um 6,6% auf 856 JPY. Die andauernden internen Management-Streitigkeiten bei Japan Airlines drückten die Aktie des Unternehmens um 1,2% auf 321 JPY. Auch Untersuchungen wegen angeblicher Preisabsprachen im Frachtgeschäft hätten der Aktie zugesetzt, hieß es. Werte der Papierbranche profitierten von Hoffnungen auf höhere Margen, nachdem es in Berichten geheißen hatte, die Papierpreise sollten trotz nachgebender Öl- und Rohstoffpreise erhöht werden. Nippon Paper Group verteuerten sich um 4,6% auf 525.000 JPY und Oji Paper um 3,6% auf 752 JPY.

Asahi Glass gewannen 5% auf 1.547 JPY. Das Unternehmen hatte sich optimistisch für das Geschäftsjahr 2006 geäußert und angekündigt die Produktionskapazitäten bei LCD-Glas erhöhen zu wollen.

DJG/DJN/gos

actr
16.02.2006, 18:28
Wall Street: Starke Zahlen überall

Die US-Börsen haben den Donnerstag mit Gewinnen eröffnet. Das liegt an starken Zahlen aus Corporate America und dem konjunkturellen Umfeld.


Der Wall Street gefallen Daten aus dem Immobiliensektor. Die Zahl der neu begonnenen Häuser ist im Januar um 14,5 Prozent gestiegen und deutet auf eine Jahresrate von 2,276 Millionen Häusern. Man verbucht den größten monatlichen Anstieg seit 12 Jahren und die höchste Jahresrate seit 30 Jahren. Nach Kommentaren von Fed-Chef Ben Bernanke und anderen Experten, wonach dem Immobilienmarkt eine Abkühlung bevorstehe, kommen die optimistischen Daten gut an.

In bezug auf die Inflationssorgen der Konjunkturbeobachter gibt es indes eine weitere Bestätigung. Die Importpreise sind im Januar um 1,3 Prozent gestiegen, was erneut größtenteils auf die um 6,4 Prozent gestiegenen Energiepreise zurückzuführen ist. Der Anstieg ist stärker als erwartet. Die Exportpreise sind um 0,7 Prozent gestiegen.

Der Ölpreis löst sich am frühen Donnerstag von seinem jüngsten Zwischentief. Das Schwarze Gold steigt um einen halben Dollar auf 58,61 Dollar pro Fass. Der Anstieg ist teilweise technisch bedingt, hängt aber auch mit einer Analyse von Morgan Stanley zusammen. Die Experten prognostizieren für 2007 und 2008 einen Ölpreis von 53 beziehungsweise 48 Dollar – beide Werte sind 5 Dollar höher als bisher.

Der Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard überzeugt die Wall Street mit überraschend robusten Quartalszahlen. Mit einem Gewinnwachstum um 30 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar oder 48 Cent pro Aktie werden die Schätzungen der Analysten um 9 Prozent geschlagen. Auch der Umsatz lag über den Zielen. Die starken Zahlen verdankt man Kostensenkungen ebenso wie der höheren Nachfrage nach PCs. Der Umsatz mit Computern ist um 16 Prozent gestiegen, mit Laptops um 26 Prozent. Während die Druckersparte weiter die profitabelste ist, verzeichnet man dort wenig Wachstum.

Im PC-Markt hält Hewlett-Packard weiterhin mit einem Marktanteil von 15,6 Prozent weltweit den zweiten Platz hinter Dell. Der Branchenführer soll nach Börsenschluss Quartalszahlen melden.

Weitere Hightech-Zahlen kommen vom Chip-Zulieferer Applied Materials. Das Unternehmen hat einen Gewinneinbruch auf die Hälfte eingeräumt. Dieser ist aber vor allem auf die veränderte Verbuchung von Optionen und andere Sonderposten zurückzuführen. Optimistischer klingen hingegen die Aussichten: So ist nicht nur der Umsatz, sondern auch die Zahl der Neubestellungen stärker gestiegen als erwartet.

Weitere Quartalszahlen kommen aus dem Einzelhandel. J.C. Penney meldet einen Gewinn von 551 Millionen Dollar. Abgesehen von Sonderposten bleibt ein Plus von 1,92 Dollar pro Aktie, womit die Erwartungen der Analysten deutlich geschlagen werden. Auch der Umsatz fällt mit 6,2 Milliarden Dollar etwas höher aus als erwartet. Nach Börsenschluss wird mit Target die Nummer Zwei der Branche Quartalszahlen melden, so dass der Sektor zum Wochenschluss im Scheinwerferlicht stehen dürfte.

Lars Halter

actr
16.02.2006, 22:32
16.02.2006 22:23
Dell übertrifft Erwartungen, präsentiert Ausblick
Der weltgrößte PC-Hersteller Dell (Nachrichten/Aktienkurs) verdiente im vergangenen Quartal je Aktie 43 cents bei einem Umsatz von 15,18 Milliarden Dollar, nach 37 cents je Aktie Gewinn und 13,5 Milliarden Dollar Umsatz vor einem Jahr. Dies entspricht einem Gewinnwachstum von 51 Prozent bei einem Zuwachs beim Umsatz von 13 Prozent. Die von First Call ermittelten durchschnittlichen Analystenerwartungen liegen bei einem Gewinn je Aktie von 41 cents und einem Umsatz von 14,8 Milliarden Dollar.

Im laufenden Quartal rechnet Dell mit einem Gewinn je Aktie zwischen 39 und 41 cents und einen Umsatz zwischen 14,2-14,6 Milliarden Dollar. Die von First Call ermittelten durchschnittlichen Analystenerwartungen liegen bei einem Gewinn je Aktie von 42 cents und einem Umsatz von 14,72 Milliarden Dollar.

Die Dell Aktie brach kurz nach Zahlenbekanntgabe bis auf 31,20 Dollar ein, erholt sich zuletzt aber wieder. Das Gesamttagesplus beträgt aktuell bei einem Kurs von 31,98 Dollar 0,66 Prozent.

actr
17.02.2006, 08:18
17.02.2006 07:50
Börsentag auf einen Blick: Kaum verändert
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Angesichts uneinheitlicher Vorgaben von den Aktienmärkten in den USA und Asien wird die deutsche Börse am Freitag voraussichtlich unverändert in den Handel starten. IG Index sah den DAX <DAX.ETR> am Morgen bei 5.789 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex 0,43 Prozent auf 5.789,25 Zähler gewonnen. Der DAX-Future hatte nach Xetra-Schluss 18, der Dow Jones 45 Punkte zugelegt. Schwarz Pharma <SRZ.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) beendete den Bilanzreigen in dieser Woche mit dem Ausweis eines Verlusts. Im Fokus stehen EADS <EAD.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) mit Problemen bei A 380 und Dell <DELL.NAS> mit Zahlen.

USA: - FESTER - Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag ihre Kursgewinne bis Handelsende stetig ausgebaut. Der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> schloss knapp unter Tageshoch und markierte zeitweise den höchsten Stand seit Juni 2001. Händler verwiesen auf gute Zahlen des Computerbauers Hewlett-Packard (HP) <HPQ.NYS> <HWP.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und des Einzelhändlers JC Penney <JCP.NYS> <JCP.FSE> (Nachrichten). Nachbörslich gaben Dell erste Gewinne nach Zahlen wegen dem Ausblick wieder ab.

JAPAN: - SCHWACH - Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> hat in Tokio 2,06 Prozent auf 15.713,45 Zähler verloren. Händler verwiesen auf Verkäufe trotz besser als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten. Die Regierung hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum Oktober bis Dezember veröffentlicht.

DAX 5.789,25 +0,43% Stoxx50 3.475,50 +0,61% EuroSTOXX 50 3.756,47 +0,72% DJIA 11.120,68 +0,56% S&P 500 1.289,38 +0,73% NASDAQ 100 1.688,61 +0,92% Nikkei 225 15.713,45 -2,06%

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RENTEN: - GUT BEHAUPTET - Die US-Staatsanleihen haben am Donnerstag meist geringfügig zugelegt. Investoren hätten auf die überwiegend robusten US-Konjunkturdaten kaum reagiert, hieß es.

Bund-Future 120,23 +0,03% T-Note-Future 107,87 +0,09% T-Bond-Future 112,47 +0,14%

DEVISEN: - STABIL - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat am Donnerstag angesichts robuster US-Konjunkturdaten die Marke von 1,19 US-Dollar auch im späten Handel nicht überwinden können. Am Abend wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1891 US-Dollar gehandelt, am Morgen in Asien lag sie bei 1,1890 Dollar.

(Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,1889 -0,13% USD/Yen 118,10 +0,37% Euro/Yen 140,38 +0,25%

ROHÖL: - HÖHER - Der Ölpreis ist am Freitag im asiatischen Handel nach zuletzt kräftigen Rückgangen wieder gestiegen. Für einen Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI wurden zuletzt 58,95 Dollar und damit 49 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vorabend gezahlt. "Es handelt sich um eine Korrektur: Der Markt ist der Ansicht, dass der Ölpreis zuletzt etwas zu stark gefallen ist", sagte Analyst Victor Shum von Purvin and Gertz. Überraschend gut gefüllte US-Lager hatten den Ölpreis zuvor bis 57,55 Dollar gedrückt, den tiefsten Stand seit Ende 2005. Das Rekordhoch von Ende August liegt bei 70,85 Dollar.

WTI (NYMEX) 58,95 -0,49 USD (7:15 Uhr)

/fat

AXC0011 2006-02-17/07:44

actr
17.02.2006, 09:02
16.02.2006 - 23:00

US: Rallye bei Techaktien, Google +7%



Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag starke Zuwächse, nachdem positive Quartalszahlen aus dem Technologiesektor die Kurse beflügelten. Ein Kurseinbruch in der zweiten Hälfte des Handelstages konnte durch erneute Käufe aufgefangen werden, sodass die großen Indices auf Tageshoch schlossen.

Der Dow Jones gewann 61,71 Punkte oder 0,56 Prozent auf 11120 Zähler, während der S&P 500 Index um 0,73 Prozent auf 1289 Zähler stieg. Der Nasdaq Composite schloss 0,8 Prozent fester bei 2,294 Zählern.

Der anhaltende Turnaround bei den PC-Hersteller Hewlett-Packard sorgte besonders bei Technologieaktien für Aufschläge. Das Unternehmen konnte am Vortag die Erwartungen des Marktes übertreffen und gewann am Donnerstag um 7,4 Prozent auf 34,02 Dollar. Schwächer tendierten hingegen die Aktien des Satellitenradioanbieters XM Satellite Radio. Der US-Konzern hatte am Vorabend ebenfalls Quartalszahlen präsentiert, die jedoch nicht überzeugen konnten. Mit den Aktien ging es 5 Prozent abwärts auf 23,98 Dollar.

Eine starke Kurserholung zeigten die Aktien von Google, nachdem sie in den letzten Wochen eine ausgedehnte Korrektur durchliefen. Anleger nutzten die niedrigen Kurse zum Kauf und ließen die Aktie 7 Prozent höher bei 366,46 Dollar schließen. Den Kursgewinnen Googles schlossen sich nicht alle Aktien aus dem Internetsektor an. eBay gewannen um 2,76 Prozent, während Amazon.com um 0,3 Prozent und Yahoo um 0,8 Prozent einbüßten.

Laut dem US-Arbeitsministerium sind in den USA im Januar die Importpreise um 1,3 Prozent gestiegen, was auf einen Auftrieb im Bereich der Ölpreise um 6,4 Prozent zurückgeführen ist. Volkswirte rechneten mit einem Importpreisanstieg von lediglich 1 Prozent. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind um 19.000 auf saisonbereinigt angepasst 297.000 gestiegen. Volkswirte rechneten mit einem Anstieg auf lediglich 285.000 Erstanträge. Der Philadelphia Fed Index stieg im Februar bei 15,4 nach 3,3 im Januar. Die Daten deutet damit auf eine Beschleunigung der Wirtschaftsaktivität im herstellenden Gewerbe im Großraum Philadelphia im Februar hin. Volkswirte rechneten im Vorfeld mit einem schwächeren Anstieg auf 8,8.

US Finanzminister John Snow zeigte sich nicht zufrieden mit den Fortschritten, die China bei der Flexibilisierung seines Währungssystems bisher erzielt habe. Gegenüber Bloomberg TV forderte er weitere Schritte. „Sie müssen ihre Versprechen einlösen“, so Snow. China führte im Sommer letzten Jahres eine Lockerung des Handels des Renminbi durch und koppelt seinen Wert seither an einem Währungskorb. Die Währung darf bisher jedoch nur innerhalb eines engen Preisbandes oszillieren.

actr
17.02.2006, 14:00
17.02.2006 13:07
Marktbericht: Dax klettert über 5.800 Punkte
Der Dax ist heute zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren wieder über die Marke von 5.800 Punkten geklettert. Bis zum Mittag konnte der Leitindex um 0,21 % auf 5.801,50 Punkte zulegen.

Nach einer positiven Äußerung von Morgan Stanley haben sich die Aktien der Hypo Real Estate an die Dax-Spitze gesetzt. Aktuell liegen die Papiere mit 3,77 % im Plus bei 57,80 Euro.

Zu den Gewinnern gehören auch die Autowerte. Volkswagen legt um 3,36 % auf 59,66 Euro zu, DaimlerChrysler gewinnt 1,08 % auf 48,85 Euro und BMW verteuert sich um 0,71 % auf 39,87 Euro.

Schwächer präsentieren sich dagegen die Aktien von adidas-Salomon. Der US-Konkurrent Nike hat eine Klage gegen den fränkischen Sportartikelhersteller wegen Verletzung von Patentrechten eingereicht. Mit den Aktien geht es um 0,99 % auf 168,62 Euro nach unten.

In der zweiten Reihe können die Aktien von ProSiebenSat.1 kräftig zulegen. Händler verwiesen auf den Einstieg des französischen Verlags Lagardere bei dem neu formierten französischen Pay-TV-Sender Canal+ France zu einem unerwartet hohen Preis. Die Aktien von ProSiebenSat.1 gewinnen 3,84 % auf 20,82 Euro.

actr
17.02.2006, 18:31
Wall Street: Schwach zum Wochenschluss

Die US-Börsen zeigen zum Wochenschluss etwas Schwäche. Der Quartalsbericht von Dell und Nachrichten von Time Warner sind daran Schuld.

Unbeeindruckt nimmt die Wall Street Nachrichten von der Inflationsfront auf, dabei sind die Erzeugerpreise im Januar um 0,3 Prozent gestiegen, abzüglich Energie und Lebensmittel um 0,4 Prozent. Das ist der steilste monatliche Anstieg seit einem Jahr und etwa doppelt so hoch wie erwartet worden war. Während Energiepreise unverändert blieben, trieben höhere Kosten für Autos, Strom und Medikamente den Index an.

Der Ölpreis erholt sich am Freitag von seinem Zwischen-Tief. Im frühen Handel eines allem Anschein nach nicht sehr volatilen Tages klettert das Schwarze Gold um 1 Prozent auf 59,48 Dollar pro Fass. Schuld an dem Anstieg ist abgesehen von anhaltender Unsicherheit im Iran vor allem die Befürchtung, dass die Opec im nächsten Monate die Förderquoten senken will.

Aus dem Computersektor kommen zum Wochenschluss weitere starke Zahlen. Dell hat mit Gewinn und Umsatz die Prognosen geschlagen, vor allem dank Stärke im Laptop- und Software-Sektor. Unterm Strich bleibt Dell die Nummer Eins der Branche. Diese Position ist im Niedrigpreis-Sement unumstritten, bei teureren Maschinen indes werde die Konkurrenz von IBM und Hewlett-Packard stärker. Dell rechnet für das laufende Quartal mit einem Umsatz von 14,2 bis 14,6 Milliarden Dollar und einem Gewinn zwischen 39 und 41 Cent. Damit liegt man etwas unter den bisherigen Erwartungen der Wall Street, weshalb die Aktie im frühen Handel 2 Prozent abgibt.

Schlechte Nachrichten hat Dell für den Chip-Hersteller Advanced Micro Devices: Der hatte gehofft, beim größten Computerbauer bald den Chip-Lieferanten Intel anlösen zu dürfen. Daran scheint Dell momentan aber doch kein Interesse zu haben. Man habe große Erfolge mit den Intel-Chips, so CEO Michael Rollins, und die Kunden seien mit der Technologie zufrieden.

Auf dem absteigenden Ast ist die Aktie von Time Warner. Nach wochenlangem Kampf um mehr Einfluss und für eine Zerschlagung des Konzerns lässt der Mutlimilliardär Carl Icahn seine Pläne fallen. Eine Aufteilung in die Film- und Fernsehsparte, eine Kabelsparte, die Time-Verlagsgruppe und den Internetableger AOL koste das Unternehmen Marktvorteile, hatte es aus der Chef-Etage immer wieder geheißen. Zahlreiche Vorstandsmitglieder hatten Icahn zuletzt kritisiert, müssen sich aber dennoch an ihn gewöhnen: Der Großinvestor will statt 14 noch immer 5 Direktoren für die Vorstandswahlen aufstellen.

Gute Nachrichten gibt es aus der Autobranche: General Motors, der strauchelnde Zulieferer Delphi und die Automobilgewerkschaft werden ihre Gespräche um Lohn- und Rentenkürzungen zunächst fortsetzen. Delphi will nach Informationen aus Insiderkreisen eine Frist verstreichen lassen, nach der man vor Gericht eine Auflösung der Verträge für die Angestellten hätte beantragen können. Ein solcher Schritt hätte wohl zum Streik geführt und dem wichtigsten Delphi-Kunden GM massive Probleme beschert.

Lars Halter

actr
18.02.2006, 07:32
17.02.2006 22:26
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Knapp behauptet - US-Konjunkturdaten belasten
Nach den jüngsten Kursgewinnen haben die meisten US-Aktien am Freitag leicht an Wert verloren. Händler verwiesen auf negativ aufgenommene Konjunkturdaten. So stiegen die Produzentenpreise in den USA im Januar unerwartet deutlich. Zudem trübte sich das Konsumklima im Februar stärker ein als von Experten erwartet.

Der New Yorker Leitindex Dow Jones <INDU.IND> fiel bis Handelsende um 0,05 Prozent auf 11.115,32 Zähler. Im Sitzungsverlauf war er zwischen 11.078 und 11.132 Zählern geschwankt. Der S&P 500 <INX.IND> verlor 0,17 Prozent auf 1.287,24 Punkte. Der Technologie-Index NASDAQ-100-<NDX.X.IND><NDX.X.NQI> gab um 0,79 Prozent auf 1.675,21 Punkte nach. Der alle Werte umfassende NASDAQ Composite <COMPX.IND> büßte 0,53 Prozent auf 2.282,36 Zähler ein.

Dell-Papiere <DELL.NAS> <DLCA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 4,94 Prozent auf 30,38 Dollar nach. Der enttäuschende Ausblick des Computerherstellers überschattete laut Händlern die robusten Zahlen für das vierte Quartal. Die Bank of America reagierte mit einer Abstufung von "Buy" auf "Neutral". Es werde eine deutlich höhere Konkurrenz erwartet, insbesondere von Hewlett-Packard (HP) <HPQ.NYS> <HWP.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs), so die Analysten. Der HP-Kurs stieg dagegen um 0,15 Prozent auf 34,07 Dollar.

Intel-Aktien <INTC.NAS> <INL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) büßten 3,47 Prozent auf 20,61 Dollar ein. RBC hatte das Kursziel für den Chipwert von 29 auf 21 Dollar gesenkt. Kurzfristig dürfte der Titel deutlich unter das neue Ziel fallen, hieß es in der Studie. Auch Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> (Nachrichten) verloren 3,38 Prozent auf 40,33 Dollar.

Die Anteilsscheine von Time Warner <TWX.NYS> <AOL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,06 Prozent auf 17,78 Dollar. Der einflussreiche US-Investor und Milliardär Carl Icahn verzichtet nach einem Zeitungsbericht auf seine Forderung, den Medienkonzern in mehrere Firmen aufzuspalten. Wie die "New York Times" am Freitag in ihrer Onlineausgabe berichtete, verlange er stattdessen von Time-Warner-Konzernchef Richard D. Parsons eine Erhöhung des geplanten Rückkaufs von Time-Warner-Aktien und eine Zusage für höhere Kostensenkungen./tw/sk

AXC0145 2006-02-17/22:20

actr
18.02.2006, 09:47
Die Woche am TecDax

(Instock) Im Wochenvergleich legte der TecDax trotz leichter Ermüdungserscheinungen am Donnerstag und Freitag weiter zu. Medigene reduzierte im vergangenen Jahr den Verlust von 12,7 auf 12 Millionen Euro. 1,5 Millionen Euro Verlust basieren nach eigenen Angaben auf der Wertberichtung einer Beteiligung. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank der Fehlbetrag von 14,7 auf 11,5 Millionen Euro. Der Umsatz weitete sich von 13,1 auf 19,7 Millionen Euro aus. 2006 soll der Umsatz auf rund 30 Millionen Euro klettern und auf EBIT-Basis die Gewinnschwelle erreicht werden. Voraussetzung dafür sei allerdings die US-Zulassung für die Polyphenon-Salbe im laufenden Jahr, hieß es. Ein Auftrag für eine Beschichtungsanlage für Brillengläser ist bei Singulus eingegangen. 2003 hatte der CD/DVD-Produktionsanlagenhersteller dieses neue Geschäftsfeld erschlossen und vor einem Jahr die erste Anlage ausgeliefert. Im vierten Quartal stieg der Gewinn von Qiagen von 15,8 auf 16,9 Millionen US-Dollar. Der Gewinn je Aktie stagnierte bei 11 Cents, während Analysten einen Anstieg auf 12 Cents erwartet hatten. Der Umsatz weitete sich von 95,5 auf 104,3 Millionen Dollar aus. Hier war durchschnittlich ein Anstieg auf 107,5 Millionen Dollar erwartet worden. Im Gesamtjahr kletterte der Gewinn je Aktie von 33 auf 41 Cents. Experten hatten im Vorfeld 42 Cents je Aktie erwartet. Der Umsatz wuchs von 380,6 auf 398,4 (Prognose: 401,5) Millionen Dollar. Im laufenden Jahr soll der Gewinn je Aktie 52 bis 55 Cents erreichen. Der Umsatz des niederländischen Laborausrüsters soll um 11 bis 14 Prozent zulegen, währungsbereinigt um 13 bis 16 Prozent.

Angeblich gebe es zwischen Mobilcom und Debitel Fusionsverhandlungen, hieß es in Brachenkreisen. Hintergrund sei der hohe Preisdruck. Pfeiffer Vacuum steigerte im vergangenen Jahr das EBIT von 34,6 auf 36,8 Millionen Euro. Der Umsatz des Vakuumpumpen-Herstellers weitete sich nach vorläufigen Zahlen von 151,5 auf 159,5 Millionen Euro aus. Damit übertraf die EBIT-Marge mit 23,1 Prozent die eigene Prognose (22,5 bis 23 Prozent). Angesichts einer auch im Januar weiter anziehenden Nachfrage blickt Pfeiffer optimistisch auf das Gesamtjahr. Im vergangenen Jahr stieg der Vorsteuergewinn (EBT) von Bechtle von 37,6 auf 41 Millionen Euro. Die eigene Prognose lag zuletzt bei 40 Millionen Euro. Der Umsatz weitete sich dank Übernahmen von 1,09 auf 1,18 Milliarden Euro aus. Der IT-Dienstleister will die Dividende von 40 auf 50 Cents je Aktie erhöhen. Der zeitweise deutliche Rückgang des Ölpreises setzte ab Donnerstag Solarwerten zu: Q-Cells, Conergy und Ersol gaben deutlich nach. Am kommenden Freitag will Morphosys Quartalszahlen vorlegen. Schon im Vorfeld ging es bergauf. Das am Dienstagmorgen erreichte Wochenhoch konnte im weiteren Verlauf jedoch nicht gehalten werden.

[18.02.2006 08:37:47]

actr
18.02.2006, 09:50
Die Woche am Gesamtmarkt


(Instock) Freitagmittag überquerte der Dax die 5.800 Punkte-Marke und erreichte mit 5.812 Punkten den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Allerdings konnte das Niveau nicht gehalten werden und das Börsenbarometer verabschiedete sich mit 5.795 Punkten – ein Wochengewinn von 94 Zählern oder 1,6 Prozent. Im ersten Geschäftsquartal fiel der Gewinn von ThyssenKrupp von 331 auf 255 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) aus fortgeführten Aktivitäten sank wie erwartet von 530 auf 425 Millionen. Der Stahlkonzern machte dafür die geringe Nachfrage im Edelstahlgeschäft und in der Autosparte in Europa und Nordamerika sowie fallende Preise verantwortlich. Dagegen legte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode 9 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro zu. Für das laufende zweite Quartal zeigte sich Finanzvorstand Stefan Kirsten gegenüber Analysten optimistisch. Zudem bezeichnete Kirsten die Prognose, im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von 1,5 Milliarden Euro einzufahren, als konservativ. Bei der Telekom könnten noch mehr als die bereits bekannten 32.000 Stellen gestrichen werden. Das „Ende der Fahnenstange“ sei damit noch nicht erreicht, drohte Vorstandsmitglied Heinz Klinkhammer. Die Gewerkschaft Verdi hatte in der Vorwoche die Umbaupläne des Konzern zurückgewiesen, sich aber weiter verhandlungsbereit gezeigt.

Die Commerzbank will die Dividende für das vergangene Jahr auf 50 Cents je Aktie verdoppeln. Hintergrund ist der deutliche Anstieg des Jahresüberschusses. Der Gewinn kletterte von 362 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld 1,18 Milliarden Euro erwartet. Im vierten Quartal erreichte der Gewinn 333 Millionen Euro – nach 92 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Im vierten Quartal steigerte DaimlerChrysler seinen operativen Gewinn von 785 Millionen auf 1,05 Milliarden Euro. Experten hatten im Vorfeld nur einen Anstieg auf 925 Millionen Euro erwartet. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn von 2,46 auf 2,84 Milliarden Euro (Prognose: 2,6 Milliarden Euro). Der operative Gewinn sank von 5,75 auf 5,18 Milliarden Dollar. Hier war von Analysten mit einem Rückgang auf 5,17 Milliarden Euro gerechnet worden. Der Umsatz weitete sich von Januar bis Dezember von 142 auf 149,7 Milliarden Euro aus. Nach Vorstellungen des Konzerns soll für 2005 eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Adidas-Salomon wurde wegen der Verletzung von Patenten vom Erzrivalen Nike vor einem Gericht in Texas verklagt. Streitgegenstand ist ein Dämpfungssystem in Turnschuhen. BASF widersprach Gerüchten um eine angeblich bevorstehende Gewinnwarnung. Am kommenden Mittwoch will der Chemiekonzern seinen Jahresabschluß vorlegen, die Deutsche Börse und Fresenius Medical Care ebenfalls. Zuvor öffnet Schering am Montag seine Bilanz. Davon abgesehen wird der Wochenbeginn in ruhigen Bahnen verlaufen, da die US-Börsen wegen eines Feiertages geschlossen bleiben. MAN will am Dienstag Zahlen präsentieren, zwei Tage später folgen Continental und RWE.

[18.02.2006 08:39:09]

actr
19.02.2006, 18:41
19.02.2006


WOCHENAUSBLICK


Börse in Feierlaune


Etwas mühsam gestaltete sich der Anstieg des Dax zuletzt. Doch das Viereinhalbjahreshoch ist erklommen. Und Aktienstrategen erkennen beim Börsenbarometer noch weiteres Potential nach oben. Gleich neun Dax-Unternehmenn könnten in der kommenden Woche den Leitindex pushen - wenn die Quartalszahlen überzeugen.


Frankfurt am Main - Bei deutschen Aktien sehen Experten mehrerer Banken in der kommenden Woche weiteres Aufwärtspotenzial. Der Leitindex Dax nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten, in der vergangenen Woche hat sich das Börsenbarometer Schritt für Schritt um gut 100 Punkte auf ein neues Viereinhalbjahreshoch herauf gearbeitet.



http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,559790,00.jpg © DPA


In Sektlaune:
Aktienhändler erfreut über das neue Viereinhalbjahreshoch



Gleich neun Dax-Unternehmen, darunter Schering , Deutsche Börse , Henkel , MAN und BASF sowie mehrere Nebenwerte dürften den Aktienmarkt bei Laune halten. Zudem wird am Donnerstag der ifo-Geschäftsklima-Index erwartet.

"Die Aktien sind in Rekordlaune", sagte Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. Weder Vogelgrippe noch die vom neuen US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen belasteten. Der rückläufige Ölpreis stütze zusätzlich. Zwar sei auf dem hohen Kursniveau eine Verschnaufpause möglich, für die kommende Woche erwartet Schallenberger dies aber nicht. Stattdessen sei das Erreichen von 6.000 Punkten nicht auszuschließen. "Im Februar sehen wir die Marke sicher noch", sagt der Experte.

Etwas vorsichtiger ist Aktienhändler Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers eingestellt. Zwar treibe insbesondere das Interesse ausländischer Anleger an deutschen Papieren den Dax weiter nach oben, doch: "Wir haben keine Euphorie, sondern ein solides, vorsichtiges Wachstum". Einen Dax über 6.000 Punkten kann sich Helmer bis zur Jahresmitte vorstellen. Die Landesbank Rheinland-Pfalz gibt sich dagegen zuversichtlicher: Zwar hat der Dax beim Anstieg an Tempo nachgelassen, die jüngste Schwäche des Ölpreises könnte aber länger anhalten und weiter stützend wirken.

Bilanzwoche startet mit Zahlenwerk von Schering

Die neue Bilanzwoche startet am Montag mit dem Zahlenwerk von Schering . Bei dem Berliner Pharmakonzern steht neben einem erwarteten Gewinn- und Umsatzplus für 2005 vor allem der Ausblick für die Produkte Betaferon und Yasmin im Fokus. Nach den jüngsten Rückschlägen bei der Zulassung wichtiger Hoffnungsträger erhoffen sich die Investoren Aussagen über die Entwicklung der operativen Marge und der zukünftigen Wachstumstreiber.



Zahlen der Deutschen Börse, MAN und ProSiebenSat1 stehen am Dienstag auf dem Programm. Bei dem Börsenbetreiber wird eine Rekordbilanz erwartet. Außerdem stehen der erste Auftritt des seit November amtierenden Chefs Reto Francioni vor Analysten sowie Aussagen zur Konsolidierung der Börsenbetreiber im Mittelpunkt


Handelswoche in den USA verkürzt

Bei ProSieben dürfte der Blick auf das Zahlenwerk nach der überraschenden Bekanntgabe von Eckdaten am 8. Februar in den Hintergrund rücken. Nach kräftigen Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis dürften sich die Investoren nun auf den Ausblick von Deutschlands größtem TV-Konzern fokussieren. Auch mögliche Verhandlungen mit dem Bundesligarechte-Inhaber Arena über Unterlizenzen könnten ein Thema sein. Der Verkauf der Sende-Kette dürfte nach der Ankündigung Haim Sabans, an seinen Beteiligungen vorerst festzuhalten, erst einmal vom Tisch sein.


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Zentrale von Wal-Mart:
Konzern legt Zahlen vor



Mittwoch geben mit BASF, Fresenius Medical Care , Linde und HeidelbergCement insgesamt fünf Unternehmen aus Dax oder MDax Einblick in ihre Bücher. Am Donnerstag folgen Continental und RWE .

In den USA ist die Handelswoche wegen des Feiertags "Presidents' Day" am Montag verkürzt. Im Fokus dürften die Quartalszahlen großer Einzelhändler wie unter anderem Wal-Mart stehen.

Mit Spannung erwartet wurde zudem die Veröffentlichung jüngster Verbraucherpreis-Daten sowie des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung, von dem sich die Investoren Hinweise auf die weitere Zinspolitik erhoffen.

Am Freitag war der Dow-Jones-Index der Standardwerte kaum verändert mit 11.115 Punkten aus dem Handel gegangen. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,17 Prozent auf 1287 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq verlor um 0,53 Prozent und lag bei 2282 Punkten. Im Laufe der Woche gewann der Dow um 1,8 Prozent, der S&P um 1,6 Prozent und die Nasdaq um 0,9 Prozent. Der Preis für ein Barrel US-Öl (rund 159 Liter) war am Mittwoch zum ersten Mal sei dem 28. Dezember auf unter 58 Dollar gefallen. Im Wochenverlauf stieg der Preis zwar wieder, blieb aber unter der psychologisch wichtigen Marke von 60 Dollar.

Die US-Verbraucherpreise vom Januar werden am Mittwoch veröffentlicht. Bereits am Dienstag wird das Protokoll der Sitzung der US-Notenbank Fed vom 31. Januar vorgelegt - der letzten unter Vorsitz von Alan Greenspan. Sein Nachfolger ist Ben Bernanke. Dieser hatte in dieser Woche bei zwei Anhörungen vor dem US-Kongress seine Warnung vor Inflationsgefahren bekräftigt und damit die Erwartungen steigender Zinsen bestärkt.

Mit den Quartalsberichten von Einzelhändlern klingt die US-Berichtssaison in der kommenden Woche langsam aus. Wal-Mart und Home Depot und Federated Department Store legen ihre Zahlen am Dienstag vor. Am Donnerstag folgen GAP und Nordstrom. Die Zahlen der Unternehmen werden mit besonderem Interesse verfolgt, weil Konsumausgaben rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA ausmachen.

dpa-AFX, rtr

actr
20.02.2006, 08:54
20.02.2006 08:50
Aktien Tokio schließen sehr schwach - Sony verlieren 3,6%
TOKIO (Dow Jones)--Sehr schwach sind die Aktienkurse am Montag in Tokio aus dem Handel gegangen. Händler erklärten die Kursverluste mit Gewinnmitnahmen. Der Nikkei-225-Index verlor 1,8% bzw 276 Punkte auf 15.438. Der Topix-Index sank um 2,1% bzw 33 Punkte auf 1.572. Umgesetzt wurden nach ersten Angaben 2,174 (Freitag: 1,953) Mrd Aktien. Der Nikkei wurde besonders von Sony belastet, die sich um 3,6% auf 5.300 JPY verbilligten. Nach Meinung der Analysten von Merrill Lynch verzögert sich die Markteinführung der neuen Playstation. (Nachrichten) Davon profitierten wiederum Nintendo, die sich um 2,6% auf 17.010 JPY verbesserten. Kyocera stiegen um 1,2% auf 10.230 JPY, nachdem Merrill Lynch das Kursziel für die Aktie erhöht hatte.

Die Aktien der Großbanken litten unter Stopp-Loss-Verkäufen und unter der vorherrschenden Meinung, dass nach den überraschend guten Daten zum Bruttoinlandsprodukt, die am Freitag veröffentlicht worden waren, vorerst keine weiteren guten Nachrichten zu erwarten seien. Mizuho Financial Group gaben um 3,1% auf 870.000 JPY nach und Mitsubishi UFJ Financial Group um 4,3% auf 1.570.000 JPY. Sumitomo Mitsui Financial Group verloren 1,6% auf 1.220.000 JPY. Die Aktien des Reifenherstellers Bridgestone büßten 1,6% auf 2.175 JPY ein, nachdem das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang in Aussicht gestellt hatte.

Livedoor brachen um 22% auf 68 JPY ein. Berichten zufolge wird die Börsennotiz von Livedoor beendet. Dies setzte auch die Aktie von Fuji Television unter Druck, die um 2,6% auf 266.000 nachgab. Fuji TV hält 12,75% an Livedoor. Fuji Photo Film verbesserten sich um 1,6% auf 3.770 JPY. Das Unternehmen steigt über den Kauf von Perseus Proteomics ins Pharmageschäft ein.

DJG/DJN/cln

actr
20.02.2006, 15:08
20.02.2006 09:50
CEBIT/HINTERGRUND: Die Trends zur CeBIT
Die diesjährige Computermesse CeBIT in Hannover findet in Zeitung eines großen Umbruchs durch den Vormarsch neuer Technologien statt. Die wichtigsten Trends im Überblick:

DAS INTERNET: Das weltweite Netz hat unser Leben bereits stark verändert - doch die volle Dimension des Wandels beginnt sich erst abzuzeichnen. Die Internet-Telefonie (VOIP) feiert einen Siegeszug und bringt traditionelle Telekom-Anbieter immer mehr in Bedrängnis. Online-Downloads von Filmen und TV-Sendungen sind der neue heiße Trend und verändern auf lange Sicht das Fernsehverhalten der Zuschauer und den Werbemarkt. Fernsehen aus dem DSL-Kabel könnte die Zukunft sein. Internet-Tagebücher (Blogs), Foto-Alben wie Flickr, oder die offene Enzyklopädie Wikipedia machen das Netz zu einem von Menschen belebten sozialen Raum. Unter den Stichwort "Web 2.0" zusammengefasste Technologien lassen Online-Software so schnell arbeiten wie auf dem Computer installierte Programme und Suche und Karten werden personifiziert, lokal und dreidimensional.

KONVERGENZ: Das vielbeschworene Zusammenwachsen von Computertechnik und Unterhaltungselektronik ist so greifbar wie noch nie zuvor - die Digitalisierung der gesamten Entertainment-Kette macht es möglich. Medienserver von Computerriesen wie Intel oder Microsoft haben anfängliche Bedienungsschwächen überwunden und sind bereit zum Sprung in den Massenmarkt. Zugleich stecken in vielen traditionell anmutenden Geräten der Unterhaltungselektronik-Hersteller in Wirklichkeit letztlich längst kleine Computer.

RFID: Bis jeder Artikel im Supermarkt einen Mikro-Sender anstelle des Strichcodes haben wird, dürfte es noch 10 bis 15 Jahre dauern. Heute schon ist die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) aber trotz aller Kritik von Datenschützern auf dem Vormarsch. Das Prinzip ist einfach: Die hauchdünnen Chips werden kontaktlos ausgelesen und dadurch weiß man immer, wo sich etwas befinden. So werden bereits jetzt nicht nur Waren in Supermärkten, sondern auch Bücher in Bibliotheken, Patienten in Krankenhäusern oder auch Tickets für die Fußball-WM markiert. Zur fernen Zukunftsvision gehören zum Beispiel der intelligente Kühlschrank, der Lebensmittel selber nachbestellt oder die Waschmaschine, die dank RFID-Etiketten selbst das Programm auswählt.

FLASH-SPEICHER: Zunächst wurden die kleinen Chips, die Daten auch ohne Strom gespeichert halten können, zum Beispiel in Mobiltelefonen eingesetzt. Doch als die Kapazität immer größer und die Preise immer niedriger wurden, begann für Flash eine große Karriere. MP3-Player oder die allgegenwärtigen kleinen Speicher-Sticks waren erst der Anfang: Der Speicherhersteller Micron zum Beispiel glaubt, dass es in fünf bis sechs Jahren auch Notebooks mit Flash-Chips statt Festplatte geben wird./so/DP/tav

AXC0053 2006-02-20/09:46

actr
20.02.2006, 15:14
20.02.2006 14:50
MIDDAY BRIEFING - Märkte
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

Wegen des Feiertags "Presidents Day" bleiben in den USA die Börsen
geschlossen.

+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr) +++++

Index Stand %-Veränderung
Nasdaq-100-Future 1.678 unv.
S&P-500-Future 1.288 -0,1%
. Euro-Stoxx-50 3.759 -0,2%
. Stoxx-50 3.482 -0,0%
. FTSE 5.851 +0,1%
. DAX 5.787 -0,2%
. CAC 4.976 -0,5%



+++++ AKTIEN DEUTSCHLAND +++++

Mit knapp behaupteten Kursen zeigen sich die deutschen Aktien am
Montagmittag. Händler führen die Zurückhaltung in erster Linie auf fehlende
Impulse zurück. In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Presidents
Day" geschlossen. Marktrelevante US-Konjunkturdaten stehen daher nicht auf der
Agenda. "Wir konsolidieren heute, aber die Chancen auf neue Hochs stehen
unverändert gut", sagt ein Händler. In dieses Bild passt, dass die Hamburger
Bank M.M. Warburg ihr DAX-Kursziel für 2006 auf 6.300 von zuvor 6.000 Punkten
erhöht hat.

+++++ AKTIEN EUROPA +++++

Kleinere Gewinnmitnahmen belasten am Montagmittag die europäischen Börsen.
Der Feiertag am US-Markt führe zu Zurückhaltung der Anleger, sagt ein Händler.
In den USA bleiben die Börsen am Montag wegen des Feiertages "PresidentŽs Day"
geschlossen. Wichtige US-Konjunkturdaten stehen damit nicht auf der Agenda.


+++++ ANLEIHEN +++++

Etwas fester tendieren die Bund-Futures gegen Mittag. Bis 13.00 Uhr steigt
der März-Kontrakt um 7 Ticks auf 120,79%. Das ifo Institut für
Wirtschaftsforschung hat die Datenreihe seines Geschäftsklimaindex für die
gewerbliche Wirtschaft leicht revidiert. Nach der Neuberechnung notierte der
Geschäftsklimaindex im Januar bei 101,7 Punkten, vorläufig war ein Stand von
102,0 ausgewiesen worden. Ferner hat sich das OECD-Wirtschaftswachstum im
vierten Quartal abgeschwächt. Es war gegenüber dem Vorquartal nur um 0,5% statt
der erwarteten 0,8% gestiegen.


+++++ DEVISEN +++++

Europa Europa New York
(12.14) (7.30) (Späthandel Vortag)
EUR/USD 1,1939 1,1968 1,1933
USD/JPY 118,15 118,20 118,19
. EUR/JPY 141,09 141,48

Nach der rasanten Aufwärtsbewegung des Euro seit Freitag korrigiert die
europäische Gemeinschaftswährung am Montagmittag etwas. Eine Händlerin spricht
von leichten Gewinnmitnahmen, misst der Bewegung aber keine Bedeutung zu. Das
Geschäft verlaufe aufgrund des US-Feiertages sehr ruhig, das Volumen wird als
ausgedünnt bezeichnet. Relevante Konjunkturdaten stehen am Berichtstag nicht
an. Spannend wird es erst wieder am Mittwoch mit der Bekanntgabe des
US-Verbraucherpreisindex und am Donnerstag mit dem ifo-Index. Der Euro wird
zunächst weiter in einer Spanne zwischen 1,1800 und 1,2000 USD gesehen.


+++++ ÜBERBLICK UNTERNEHMEN +++++


Allianz nominiert Konsortialführer für Benchmark-Anleihe
Die Allianz AG hat die Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein und
UBS als gemeinsame Konsortialführer für ihre anstehende fortlaufende Anleihe
benannt. Die Emission wird nach Angaben eines Konsortialführers mit einem
Benchmark-Volumen erwartet, das heißt mit einem Volumen zwischen 500 Mio und 1
Mrd EUR. Abhängig von den Marktkonditionen werde die Anleihe voraussichtlich
Anfang kommender Woche gepreist.

Verhandlungen von Linde mit BOC führen zu erster Annäherung
Die Übernahmeverhandlungen von Linde mit der BOC Group sind weiter
vorangeschritten. Das Management von BOC sei inzwischen offener für ein Angebot
seitens Linde, zumal wenn dieses aufgestockt werde, erfuhr Dow Jones Newswires
von mit den Vorgängen vertrauten Personen. Bislang hatte BOC die Offerte
rundweg als zu niedrig und noch nicht ausgereift abgelehnt.

Lufthansa Technik erhält Auftrag von Wind Jet
Der italienische Billigflieger Wind Jet hat die Lufthansa Technik AG mit
der Betreuung ihrer A320-Flote beauftragt. In den nächsten fünf Jahren werde
Lufthansa die derzeit acht Airbus-A320-Maschinen betreuen und die
Komponentenversorgung an den Hubs der Fluggesellschaft in Catania und Sizilien
sicherstellen, teilte das Hamburger Unternehmen mit.

Schering: Zurückgekaufte Aktien werden überwiegend eingezogen
Die Aktien, die die Schering AG an der Börse zurückkaufen will, sollen
überwiegend eingezogen werden. Das erklärte Finanzvorstand Jörg Spiekerkötter
in Berlin, nachdem der Konzern zuvor das größte Aktienrückkaufprogramm der
Unternehmensgeschichte angekündigt hatte. Bei einem früheren Rückkaufprogramm
sei der Konzern genauso verfahren.

Schering: Kein Zeitdruck bei Betaferon-Verhandlungen mit Chiron
Die Schering AG steht bei den Verhandlungen mit der Chiron Corp über den
Erwerb der vollständigen Rechte an dem Multiple-Sklerose-Mittel "Betaferon"
nicht unter Zeitdruck. Wie Vorstandsvorsitzender Hubertus Erlen in Berlin
weiter sagte, werden die Gespräche daher "nicht schnell zum Abschluss kommen".
Bis zum Jahr 2008 gebe es ein stabiles Lieferverhältnis.

Ermittlungen gegen früheren EnBW-Chef Goll eingestellt
Die Ermittlungen gegen den früheren EnBW-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Goll
wegen unrichtiger Bilanzdarstellung und Untreue sind eingestellt worden. Das
bestätigte die Staatsanwaltschaft Mannheim. Auch gegen andere ehemalige
Vorstandsmitglieder sowie einen aktiven Vorstand des Energiekonzerns sei das
Verfahren wegen Verdachts auf unrichtige Wiedergabe der wirtschaftlichen
Verhältnisse beendet worden.

Eurohypo/Knobloch setzt auf Ausbau des Auslandsgeschäfts
Die Eurohypo AG wird auch nach der Übernahme durch die Commerzbank AG vor
allem auf den Ausbau des Auslandsgeschäfts setzen. "Wir weiten verstärkt das
Auslandsgeschäft aus", kündigte Knobloch auf der Jahrespressekonferenz seines
Instituts in Eschborn an. Im Jahr 2005 habe der Anteil des Auslandsgeschäfts
über 60% gelegen, machte er deutlich. Das Neugeschäft in der
Immobilienfinanzierung sei 2005 bereits zu 72% außerhalb Deutschlands generiert
worden.

Arena beantragt Sendelizenz
Arena, der Inhaber der Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga ab der
kommenden Saison, hat bei der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf den Antrag
auf Erteilung einer TV-Lizenz zur Veranstaltung eines bundesweiten
Fernsehprogramms gestellt. Die Lizenz sei für den maximal zulässigen Zeitraum
von zehn Jahren für ein digitales Sparten-TV-Programm mit Mehrkanalfunktion
beantragt worden, teilte Arena mit. Neben einem Hauptkanal solle es weitere
Kanäle geben, die mehrere Spiele sowie die Konferenzschaltung parallel
ausstrahlen könnten.

Adecco verhandelt mit russischer Ankor über Übernahme - Presse
Die Adecco SA verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der russischen
Personalserviceagentur Ankor über eine mögliche Übernahme. Das berichtet die
russische Zeitung "Wedomosti". Adecco bestätigte die Verhandlungen nicht, aber
teilte mit, dass das Unternehmen an einem Einstieg in den russischen Markt
interessiert sei.

Airbus will 2006 rund 80 Flugzeuge an China liefern - Xinhua
Der europäische Flugzeughersteller Airbus will im laufenden Jahr rund 80
Flugzeuge an China ausliefern. Die Lieferungen nach China werden um 20%
steigen, wie Laurence Barron, President der Airbus China, der chinesischen
Nachrichtenagentur Xinhua sagte.

Alinta will australischen Wettbewerber AGL übernehmen
Die australische Alinta Ltd will ihren Wettbewerber Australian Gas Light
(AGL) übernehmen und damit einen Gaskonzern mit einer Marktkapitalisierung von
11 Mrd UD bilden. Um ihre Verhandlungsposition zu stärken, strebe Alinta bis
Dienstag an, einen Anteil von 10% oder mehr zu übernehmen, teilte der
Gaskonzern mit.

Lada-Hersteller AvtoVAZ soll Staatshilfen erhalten - Wedomosti
Der russische Automobilhersteller OAO AvtoVAZ soll in den nächsten Jahren
staatliche Hilfen für den Aufbau eines neuen Werkes sowie die Entwicklung neuer
Fahrzeugmodelle erhalten. Die staatliche Industriebehörde Rosprom habe einen
entsprechenden Gesetzesentwurf vorbereitet, der die Förderung für die Jahre
2006 bis 2010 regelt, schreibt die russische Zeitung "Wedomosti".

Philips kündigt unternehmensweiten PC-Wartungsvertrag mit Dell
Die Royal Philips Electronics NV hat einen unternehmensweiten
Desktop-Wartungsvertrag mit der Dell Inc gekündigt. "Beide Unternehmen haben
beschlossen, dass die derzeitige Form des Programms kein erfolgreiches Ergebnis
garantiert", sagte Philips-Sprecher Jayson Otke. Zum Zeitpunkt der Ankündigung,
schätzten Kreise den Wert des Vertrages auf 700 Mio USD. Otke wollte keine
finanziellen Details nennen oder bestätigen.

TNT beendet Börsennotierungen in London und Frankfurt
Die TNT NV wird ihre Listings an den Börsen London und Frankfurt aufgeben.
Die Kosten für die beiden Notierungen seien von den jeweiligen Handelsvolumina
an den beiden Börsenplätzen her nicht gerechtfertigt, erklärte der frühere
niederländische Postmonopolist zur Begründung.

EU billigt Einstieg von Banca Intesa bei NH Hoteles
Die EU-Kommission hat den Einstieg der Banca Intesa bei NH Hoteles SA
genehmigt. Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbenklich, teilte die
Kommission mit. Banca Intesa will gemeinsam mit NH Hoteles Rallye die
italienische Tochter NH Italia kontrollieren. Der Fall war zuvor im
vereinfachten Verfahren der EU-Fusionskontrolle geprüft worden.





+++++ RÜCKBLICK AKTIEN OSTASIEN +++++

. Index Stand %-Veränderung
. Nikkei 15.438 -1,8%
. HSI 15.599 +0,8%
. STI 2.432 +0,0%

- AKTIEN TOKIO
SEHR SCHWACH/Händler erklärten die Kursverluste mit Gewinnmitnahmen. Der
Nikkei wurde besonders von Sony belastet, die sich um 3,6% auf 5.300 JPY
verbilligten. Nach Meinung der Analysten von Merrill Lynch verzögert sich die
Markteinführung der neuen Playstation. Davon profitierten wiederum Nintendo,
die sich um 2,6% auf 17.010 JPY verbesserten. Kyocera stiegen um 1,2% auf
10.230 JPY, nachdem Merrill Lynch das Kursziel für die Aktie erhöht hatte. Die
Aktien der Großbanken litten unter Stopp-Loss-Verkäufen und unter der
vorherrschenden Meinung, dass nach den überraschend guten Daten zum
Bruttoinlandsprodukt, die am Freitag veröffentlicht worden waren, vorerst keine
weiteren guten Nachrichten zu erwarten seien. Mizuho Financial Group gaben um
3,1% auf 870.000 JPY nach und Mitsubishi UFJ Financial Group um 4,3% auf
1.570.000 JPY. Sumitomo Mitsui Financial Group verloren 1,6% auf 1.220.000 JPY.

- AKTIEN HONGKONG
FREUNDLICH/Lebhaftes Interesse an Immobilienwerten hat am Montag den
Aktienmarkt in Hongkong gestützt. Der Sektor profitierte davon, dass
Bankenriese HSBC in der vergangenen Woche die Zinsen für Hypothekendarlehen
gesenkt hat. Es sei zu erwarten, dass andere Banken dem Beispiel von HSBC
folgen würden, sagten Händler. Sun Hung Kai Properties legten um 0,6% auf 78,80
HKD zu und Henderson Land um 1,9% auf 39,70 HKD.

- AKTIEN SINGAPUR
KAUM VERÄNDERT/ Die Kursverluste der US-Aktienmärkte vom Freitag hätten den
Markt ebenso belastet wie das Fehlen von impulsgebenden Maßnahmen im jüngsten
Staatshaushalt von Singapur, sagten Händler. Führende Kursgewinner waren
Overseas Union Enterprise, die um 6,2% auf 12,00 SGD vorrückten. Der Betreiber
von Meritus Hotels&Resorts will nach dem Verkauf von 26,1 Mio Aktien der
United Overseas Bank (UOB) eine Dividende von 3,60 SGD zahlen. UOB fielen um
0,7% auf 14,50 SGD.
===

DJG/cln/pes

actr
20.02.2006, 20:09
20.02.2006 19:32

Europas Börsen schließen zum Wochenauftakt kaum verändert

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Börsen haben den Handel zum
Wochenauftakt kaum verändert beendet. Der Feiertag in den USA sorgte für
Zurückhaltung bei den Anlegern, sagte ein Händler. In den USA blieben die
Börsen am Montag wegen des Feiertages "President's Day" geschlossen. Wichtige
US-Konjunkturdaten standen damit nicht auf der Agenda. Der Euro-Stoxx-50 gab
aufgrund von leichten Gewinnmitnahmen um einen auf 3.767 Punkte nach. Der
Stoxx-50 gewann angetrieben durch die stark gewichteten Ölwerte 0,2% bzw 8
Punkte auf 3.491.

Im Fokus der Investoren standen mit anhaltenden Unruhen in Nigeria die
Ölwerte. Der Subindex gewann rund 1,2%. Eine Geiselnahme und eine Serie von
Sabotageakten gegen Einrichtungen ausländischer Ölfirmen haben am Wochenende zu
einem deutlichen Rückgang nigerianischer Ölexporte geführt. Royal Dutch Shell
sah sich wegen eines Anschlags auf eine Verladestelle am Samstag gezwungen, die
Anlage zu schließen und bestätigte einen Anschlag auf eine wichtige Pipeline.
Dies beflügele den Ölpreis und stütze damit auch die Kurse der Ölaktien, hieß
es. BP legten um 1,6% auf 665,9 p zu, Total verbesserten sich um 0,5% auf
217,20 EUR und Royal Dutch Shell gewannen 0,6% auf 1.805,2 p.

Anhaltende Übernahmefantasien beflügelten den europäische Minensektor,
dessen Subindex um 1,1% anzog. Bereits zum Ende der Vorwoche hatten zahlreiche
Spekulationen das Geschäft bestimmt: Am Donnerstag waren Gerüchte aufgekommen,
BHP spreche mit Kazakhmys über einen Zusammenschluss. Diese wurden von
Spekulationen abgelöst, Xstrata sei in den Blick von BHP gerückt.

Dann ließ am Freitag eine Mitteilung die Investoren aufhorchen, der auf
Platin fokussierte Konzern Lonmin führe Verhandlungen, die in einer Übernahme
des Unternehmens enden könnten. Die Frage sei, wer der Interessent sein könnte,
hieß es. Derzeit gehe der Markt davon aus, dass Gold Fields der mögliche
Übernehmer sei könnte. Xstrata und Rio Tinto hätten bereits dementiert, Lonmin
übernehmen zu wollen. Die leichten Abgaben in Anglo American begründete ein
Marktteilnehmer mit der "völlig überzogenen" Kursbewegung vom Freitag. Rio
Tinto gewannen 2,4% auf 2.936,6 p, Xstrata 3,1% auf 1.754 p, BHP 2,2% auf
1.005,7 p. Anglo American verloren 0,7% auf 2.129,4 p.

Etwas leichter tendierten dagegen die Pharmawerte. Der Branchenindex gab
leicht nach. Hier belasteten vor allem die Kursverluste von Sanofi, die 3% auf
71,70 EUR verloren. Die abgelehnt Zulassung der FDA für
"Rimbonabant"/"Acomplia" zur Raucherentwöhnung sei enttäuschend, sagte ein
Händler. Das Medikament galt bislang als Blockbuster-Kandidat. Die Citigroup
hat sogar die Bewertung für Sanofi-Aktien auf "Sell" von "Hold" gesenkt.


Europäische Schlussindizes am Montag, dem 20. Februar
===
Schluss- Veränd. Veränd. Veränd.
stand Punkte % Jahr in %

London FTSE 100 5863,00 +16,80 +0,29 +4,35
Frankfurt Xetra DAX 5793,95 -1,53 -0,03 +7,13
Paris CAC40 4979,94 -20,06 -0,40 +5,61
DJ Europe STOXX 600 328,08 +0,77 +0,24 +5,82
STOXX 50 3490,61 +8,19 +0,24 +4,23
EuroSTOXX50 3766,74 -0,96 -0,03 +5,25
Amsterdam AEX 464,64 +1,04 +0,22 +6,38
Athen ASE 4148,78 +32,51 +0,79 +13,23
Brüssel BEL-20 3802,49 +7,92 +0,21 +7,14
Kopenhagen KFX 391,96 +1,03 +0,26 -0,40
Dublin ISEQ 7786,93 +29,03 +0,37 +5,74
Helsinki HEX 8852,96 +55,45 +0,63 +8,40
Istanbul IMKB-100 46689,01 +444,69 +0,96 +17,37
Lissabon PSI General 2829,09 +1,06 +0,04 +8,17
Madrid IBEX 35 11535,60 +44,30 +0,39 +7,47
Mailand S&P/MIB 37594,00 +193,00 +0,52 +5,29
Oslo All-Share 415,83 +7,11 +1,74 +10,36
Prag PX-50 1562,00 +15,80 +1,02 +6,04
Wien ATX 4133,20 +53,73 +1,32 +12,71
Zürich Swiss Mkt 7950,22 +33,10 +0,42 +4,83
===
DJG/mla/reh

actr
23.02.2006, 06:43
Wall Street: Rallye-Stimmung in New York

Weniger Inflationssorgen und ein sinkender Ölpreis beflügelten die US-Börsen am Mittwoch. Der Dow-Jones-Index kletterte um 68 Zähler oder 0,6 Prozent auf ein neues Viereinhalb-Jahres-Hoch von 11 137 Punkten. Die Nasdaq verbesserte sich um 20 Zähler oder 0,9 Prozent auf 2283 Punkte.

Damit reagierten die Börsen unerwartet optimistisch auf den neuesten Konjunkturbericht. Denn einerseits verdeutlicht ein unerwartet drastischer Anstieg der Verbraucherpreise um 0,7 Prozent zwar die Inflationsgefahr und legt höhere Zinsen nahe. Andererseits schlug der Markt dir Sorge in den Wind, dass die preisstreibenden Sektoren Öl und Lebensmittel irgendwann zu einem breiteren Problem werden würden. So konzentrierte man sich auf die Kernrate, die nur um 0,2 Prozent gestiegen ist und freute sich über die recht moderate Inflation.

Mit weiteren Zinsanhebungen durch die Notenbank rechnet man indes trotzdem. In der März-Sitzung soll der Leizins auf 4,75 Prozent steigen, meinen Experten. Ein Blick auf die Zins-Futures zeigt zudem zwei weitere Schritte an, die den Leitzins auf 5,25 Prozent heben dürften.

Höheren Zinsen stand am Mittwoch aber ein niedriger Ölpreis gegenüber. Das Schwarze Gold fiel um fast 2 Dollar auf 61,07 Dollar pro Fass. Einen Tag vor Bekanntgabe der Lagerbestände sehen Anleger die Lage optimistisch: Steigende Pegel könnten zumindest kurzfristig von Krisen in Nigeria und anderen Förderstaaten ablenken.

Größter Gewinner im Dow-Jones-Index war American Express mit einem Plus von 1,7 Prozent. Weitere starke Blue Chips waren Boeing und Merck sowie die Finanzaktien von Citigroup und J.P. Morgan Chase.

Auf der Verliererseite fiel Intel mit einem Abschlag von 2,8 Prozent auf. Die Analysten von ThinkEquity stufen den Wert auf „Verkaufen“ ab und kürzen das Kursziel um 40 Prozent auf 16 Dollar. Man weist auf die hohen Lagerbestände hin und befürchtet, dass Intel Marktanteile vor allem im Serverbereich verliert, was sich auf die Chippreise und damit auf die Gewinnmargen auswirken dürfte.

Ein weiterer Dow-Verlierer war General Motors trotz guter Nachrichten. Der strauchelnde Autoriese will seine Fooperation mit dem japanischen Konkurrenten Toyota fortsetzen. Gemeinsame Bemühungen in Forschung und Entwicklung sollen GM voranbringen und einen Vorsprung auf dem hart umkämpften markt für alternative Antriebe sorgen.

Es gab auch Quartalszahlen. Der eben gemergte Mobilfunk-Konzern Sprint Nextel hat trotz eines Umsatzwachstums um 63 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar die Erwartungen der Wall Street knapp verfehlt und verlor 4,3 Prozent.

Martha Stewart Omnimedia hingegen verbesserte sich um fast 13 Prozent. Im Anzeigenbereich sind die Umsätze zweistellig gestiegen, was dem Unternehmen zu einem Profit für das Quartal verhalf.

Lars Halter

actr
23.02.2006, 15:33
23.02.2006 15:08
Aktien Frankfurt: DAX etwas schwächer nach starkem Start; Warten auf US-Börsen
Gestützt von weitgehend überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX <DAX.ETR> am Donnerstag zeitweise ein neues Hoch seit viereinhalb Jahren erreicht. In der zweiten Tagshälfte legte der Leitindex jedoch eine Verschnaufpause ein. Bis zum Nachmittag fiel der DAX um 0,25 Prozent auf 5.847,22 Punkte, nachdem er bei 5.884,22 Zählern am Vormittag nach der Bekanntgabe von überraschend positiven Konjunkturdaten den höchsten Stand seit August 2001 erreicht hatte. Der MDAX <MDAX.ETR> verlor 0,10 Prozent auf 8.282,98 Zähler. Der TecDAX <TDXP.ETR> rückte indes um 0,04 Prozent auf 736,06 Punkte vor.

"Es ist ein erstaunlicher Tag mit einem furiosen Start, nun sind die Anleger eher vorsichtig in Bezug auf die weitere Marktentwicklung", sagte ein Frankfurter Händler. Der Blick sei auf die Eröffnung der US-Börsen gerichtet. Diese dürften in Erwartung der Ölbestände kaum verändert in den Handel gehen.

Kurzfristig hatte der DAX nach der Vorlage der besser als erwartet ausgefallenen ifo-Zahlen reagiert und seine Kursgewinne ausgebaut. Nach Angaben des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung hat sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft im Februar überraschend weiter aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist auf 103,3 Punkte von 101,8 Zählern im Vormonat geklettert. Volkswirte hatten im schnitt für den wichtigsten Frühindikator der deutschen Wirtschaft 101,7 Punkte erwartet.

Von den Daten profitierten nach Angaben von Händlern METRO-Aktien<MEO.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs): Die Papiere des Einzelhändlers legten am Nachmittag 4,10 Prozent auf 43,91 Euro zu. Händler verwiesen auf neuen Optimismus nach den klar besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsindikatoren für Deutschland. Hinzu kommen charttechnische Aspekte. Die Aktien konnten ein neues Zwischenhoch markieren und sind so teuer wie seit April 2005 nicht mehr sind.

Continental-Papiere <CON.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) drehten nach einem anfänglichen Absturz ins Plus und legten am Nachmittag 2,60 Prozent auf 87,71 Euro zu. Die Zahlen des Autozulieferers seien auf den zweiten Blick doch besser als zuerst angenommen, sagte ein Marktteilnehmer. Conti peilt 2006 neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ergebnis an und will weiter zukaufen. 2005 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent, das operative Ergebnis verbesserte sich um 30,2 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 25 Prozent erhöhte Dividende von 1,00 Euro je Aktie bekommen.

Die am Vortag stark gelaufenen RWE-Aktien <RWE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sackten nach Vorlage von Zahlen ans Indexende und verloren 2,47 Prozent auf 72,80 Euro. Die Zahlen fielen einer Analystenbewertung zufolge "wie erwartet bis etwas besser" aus. Der Ausblick klinge in Ordnung, es seien aber keine neuen Nachrichten über mögliche Fusionspläne an den Markt gekommen. Die Dividende sei etwas niedriger als erhofft. "Die gemischte Bilanz reicht aber nach dem starken Kursanstieg in den vergangen Wochen und Monaten nicht aus", sagte ein Händler. Gewinnmitnahmen überwögen. DrKW bestätigte die Titel in Reaktion auf die Zahlen mit "Buy".

Im MDAX rückten Pfleiderer-Aktien <PFD4.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) um 1,10 Prozent auf 21,21 Euro und markierten zeitweise ein neues Rekordhoch. Die Bilanz des Möbel- und Bauzulieferers ist nach Ansicht eines Analysten eine "runde Sache" und überraschte positiv.

Anteilsscheine von Fielmann <FIE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen nach Vorlage von Zahlen und Ausblick um 0,72 Prozent auf 66,00 Euro. Die Bilanz stieß am Markt auf ein positives bis leicht verhaltenes Echo. Betont wurden allgemein die guten Zukunftserwartungen. Nach Meinung eines Analysten fiel das Zahlenwerk weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Während Umsatz und Vorsteuergewinn die Prognosen träfen, sei der Überschuss einen Hauch besser. Der Ausblick dagegen klinge "sehr optimistisch", sagte der Marktbeobachter./sc/tw

AXC0157 2006-02-23/15:07

actr
24.02.2006, 07:28
23.02.2006 23:50
Wall Street schließt leichter - Erneut Inflationssorgen
NEW YORK--(Dow Jones)--Unter Abgabedruck standen am Donnerstag die Aktien an Wall Street, da gute Konjunkturdaten wieder die Sorge vor steigenden Zinsen ausgelöst haben. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte verlor 0,6% bzw 68 Punkte auf 11.069. Der S&P-500-Index gab 0,4% bzw 5 Punkte auf 1.288 ab. Der Nasdaq-Composite reduzierte sich um 0,2% bzw 4 Punkte auf 2.279. Umgesetzt wurden 1,56 (Mittwoch: 1,60) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner wurde mit 1.425, die der -verlierer mit 1.906 angegeben. Unverändert schlossen 170 Titel.

Ein unerwartet deutlicher Rückgang um 20.000 statt erwarteter 2.000 bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe hat am Anleihemarkt die Renditen steigen lassen und damit die Zinssorgen wieder aufgefrischt. Von anderer Seite wurden die Unruhen im Irak als Grund genannt. Sie erhöhten die Wahrscheinlichkeit eines langen US-Engagements in dem Land mit hohen Kosten und daraus resultierender Inflationsgefahr. Zwischenzeitlich konnten die Indizes ihre Verluste etwas vermindern, nachdem der President der Fed von Philadelphia die Inflationsgefahr als eingedämmt bezeichnet hatte. Auch der nachgebende Ölpreis hatte zwischenzeitlich etwas Erleichterung gebracht. Dennoch war dies nicht nachhaltig. Die Schwäche im Dow sei wohl nach dem Anstieg am Vortag auch technisch bedingt, mutmaßten Experten.

Im Dow verloren Merck 1,4% auf 35,41 USD, da hier eine Abstufung von Friedman Billings Ramsey auf "Underperform" von "Market Perform" belastete. Die Analysten verwiesen auf die Rechtsprobleme wegen Vioxx. Zugleich erhöhten die Analysten Pfizer auf "Outperform" und hielten damit das Kursminus von 0,2% auf 26,14 USD in Grenzen. Stärkster Verlierer im Dow waren General Motors, die sich um 2,8% auf 20,59 USD verbilligten. Einige positive Unternehmensaussagen konnten die Investoren nicht zu Käufen animieren. So hat sich Alcoa optimistisch zur Entwicklung der Exporte nach China in den nächsten Jahren geäußert. Der Titel verharrte aber bei einem Minus von 0,7% auf 30,09 USD. Auch Coca-Cola erwartet ein starkes internationales Wachstum, wobei vor allem die Türkei, China und Russland ins Visier genommen werden sollen. Den müden Kurs brachte dies aber mit einem Abschlag von 0,1% auf 42,03 USD nicht in Schwung.

Außerhalb des Dow richteten die Investoren ihre Aufmerksamkeit auf Viacom. Bei der Bilanzvorlage kündigte Viacom für das laufende Jahr ein verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem laufenden Geschäft von 1,95 bis 2,00 USD an. Analysten hatten bislang mit 2,01 USD gerechnet. Die Analysten von A.G. Edwards stuften darauf hin das Papier auf "Hold" von "Buy" herab. Viacom gaben 2,2% ab auf 40,96 USD. Apple teilte mit, im Internet nunmehr eine Milliarde Songs verkauft zu haben. Die Anleger schickten den Kurs um 0,6% auf 71,75 USD nach oben.

Toll Brothers hat mit seinen Quartalszahlen die Investoren positiv überrascht. Obwohl der Chairman und CEO zugleich warnte, dass erste Signale einer Verlangsamung des Immobilienmarkts wahrzunehmen seien, legte der Titel um 3,2% auf 33,54 USD zu. Die Aktie des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae kletterten um 2,2% auf 57,14 USD. Ein vom Board des Unternehmens in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung und Bonuszahlungen im Jahr 1998 hatte keine neuen belastenden Aspekte zutage gefördert.

DJG/DJN/raz

actr
24.02.2006, 07:33
Eine neue, alte Pipeline

Was für eine Nachricht: Die drei größten Energieriesen Amerikas bauen die längste Gas-Pipeline der Welt. Über mehr als 5500 Kilometer soll sie sich durch Alaska und Kanada bis nach Chicago winden und bald 7 Prozent der US-Nachfrage decken. Den Markt lässt das kalt. Das Projekt ist zwar beschlossen, aber noch viel zu weit weg.

Immerhin: Hinter der Planung einer Pipeline steckt mehr als die Festlegung einer Wegstrecke und die Kunst der Ingenieure, das anderthalb Meter dicke Rohr gegen Wind und Wetter, gegen Tiere und tektonische Verschiebungen abzusichern. All das wäre kein Problem. Schwieriger wird es, das Land für den Pipeline-Verlauf aufzukaufen und Grundstücksbesitzer zu entschädigen. Mit dem Staat Kanada müssen die meisten Wegrechte überhaupt erst verhandelt werden, und auch die Umweltschützer dürften bald Bedenken gegen das Projekt anmelden und klagen.

Ach ja, und dann stellt sich noch die Frage nach den Kapazitäten der Stahl-Hersteller. Ob die jederzeit genügend Material für das Projekt zur Verfügung haben, ist keineswegs sicher.

Frühestens 2010 soll dann mit der neuen Pipeline Gas von der Nordküste Alaskas in die 48 kontinentalen Bundesstaaten gefördert werden. Experten allerdings halten einen Termin um 2015 für wahrscheinlicher.

Wann auch immer das 20 Milliarden Dollar teure Gemeinschaftsprojekt von ExxonMobil, BP und ConocoPhilips aber fertig sein wird, sollen 130 Millionen Kubikmeter täglich befördert werden.

„Das neue Pipeline-Projekt passt in den Trend der letzten fünfzehn Jahre“, meint der Erdgas-Analyst Robert Ineson von Cambridge Energy Research Associates. „Gas wird immer weiter im Norden gewonnen, während Öl immer tiefer aus der Erde geholt werden muss.“ Die technischen Anforderungen seien enorm, die Kosten auch. Deshalb könnte das aktuell geplante Projekt auch das letzte seiner Art sein.

Irgendwo nämlich müssen Kosten gespart werden. Und wenn das nicht beim Fördern geht, dann eben bei der Anlieferung. In Zukunft dürfte sich dabei der Vertrieb von Flüssiggas bezahlt machen, glauben Analysten. Dessen Transport wird ohnehin immer wichtiger, da die USA immer größere Anteile ihres Verbrauchs aus Übersee importiert und meist nicht auf Pipelines zurückgreifen kann.

Für Flüssiggas spricht aber auch die Flexibilität des Transports. Kanister können per Schiff näher an den Ort der Nachfrage transportiert werden – das wiederum macht die Preise dynamischer. Mit guten und mit schlechten Auswirkungen: Im Januar fielen die Gas-Importe in den USA auf ein Drittel zurück, nachdem Japan und Großbritannien höhere Preise geboten hatten.

Flexibler wird der Markt aber auch durch den Wegfall immenser Fixkosten. Förderer dürften künftig schneller gewillt sein, neue Felder zu bearbeiten, weil sie nicht mehr die selben langfristigen Risiken eingehen wie mit der Finanzierung einer Milliarden-schweren Pipeline. Letztlich könnten dadurch die Förderquoten steigen und die Marktpreise sinken.

Dann wiederum ist klar, warum der Markt auf den Neubau der Alaska-Chicago-Pipeline nicht allzu euphorisch reagiert. Das Projekt ist im Prinzip schon überholt, bevor es begonnen hat.

Lars Halter

actr
24.02.2006, 14:32
24.02.2006 14:14
XETRA-MITTAG/DAX gut behauptet - Siemens geraten unter Druck
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Freitagmittag gut behauptet. Der DAX gewinnt gegen 13.00 Uhr 12 Punkte oder 0,2% auf 5.868 Punkte. Händler sprechen von einer Seitwärtsbewegung knapp unter dem am Donnerstag erreichten neuen Viereinhalbjahreshoch von 5.884 Punkten. Zwar nähmen einige Anleger vor dem Wochenende Gewinne mit, andererseits würden aber Rückschläge schnell zum Einstieg oder zum Aufstocken bestehender Positionen genutzt.

Aus technischer Sicht sei der Aufwärtstrend auf nahezu allen Zeitebenen intakt, der DAX dürfte so über die 6.000er Marke in den ersten Zielbereich zwischen 6.100 und 6.230 Punkten vordringen, heißt es am Markt. Unterstützt sei der Index bei 5.760 Punkten. Die Umsätze seien am Freitag gering, auch weil der Westen langsam wegen des Karnevals ausfalle.

Den Schlussakkord der Woche dürften voraussichtlich die Veröffentlichung der Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA im Januar am Nachmittag anschlagen. Ökonomen rechnen mit einem Rückgang um 2,0%, nachdem im Dezember noch ein Plus von 1,8% zu Buche stand. Hier sei aber auch eine positive Überraschung nicht ausgeschlossen, ist aus dem Handel zu hören. So sei das Geschäft des Flugzeugherstellers Boeing im Januar gut gelaufen.

Im Vormittagsverlauf ist die Siemens-Aktie (Nachrichten/Aktienkurs) verstärkt unter Abgabedruck geraten. Beim Capital Market Day in Berchtesgaden seien positive Überraschungen ausgeblieben. Zwar hätten sich weitere Bereiche gut präsentiert, so Händler, die Problemfelder wie SBS und Com seien aber nicht vertreten. Damit seien auch keine Lösungen zu erwarten. Morgan Stanley soll sich denn auch laut Händlern sehr zurückhaltend zu Siemens geäußert haben. Die Aktie gibt um 1,5% auf 77,41 EUR nach.

Aufwärts geht es dagegen mit Schering, die mit technisch orientierten Käufen 3,1% auf 60,20 EUR gewinnen. Continental steigen um 2,1% auf 88,86 EUR, nachdem mehrere Häuser nun dreistellige Kursziele aufgestellt haben. Metro setzen ihren Aufschwung mit einem Plus von 1,4% auf 44,42 EUR fort. Auf der anderen Seite verlieren Deutsche Telekom 0,3% auf 13,32 EUR, nachdem die Regulierungsbehörde Gebührensenkungen vom Festnetz ins Mobilfunknetz verlangt hat. E.ON ziehen mit neuen Nachrichten aus dem Versorgersektor um 0,3% auf 95,61 EUR nach. Händler sprechen von einer abwartenden Haltung, nachdem Gas Natural laut Medienberichten ein Gegenangebot für Endesa veröffentlicht haben soll.

In der zweiten Reihe geben MorphoSys um 3,3% auf 53,37 EUR nach. Das Unternehmen beendet zwei Produktlinien und rechnet für dieses Jahr mit einem Gewinnrückgang. Nach Geschäftszahlen verlieren ErSol 2% auf 56,37 EUR, obwohl sich Analysten positiv zu dem Datenkranz geäußert haben. Unbeirrt setzen derweil Evotec ihre Rally fort und steigen am Berichtstag um 7,9% auf 4,53 EUR. Im MDAX bauen Fielmann und Lanxess ihre Gewinne aus.

DJG/mpt/mif/reh

actr
24.02.2006, 22:00
New Orleans freut sich auf Mardi Gras

Für Larry Hammond ist es „meine Art von Therapie“, wenn es in den nächsten Tagen auf dem Festwagen des Zulu Social Aid and Pleasure Club über die Paradenstrecke in New Orleans rollt und Mardi-Gras-Ketten in die jubelnde Menge wirft. Hammond und seine Heimatstadt feiern Karneval. Den Menschen tut das gut, der lokalen Wirtschaft auch.

Es war keine leichte Entscheidung für die Organisatoren des berühmtesten Karnevals der USA. Letztlich hat man sich aber entschieden, sechs Monate nach dem verheerenden Hurrikan Katrina doch zu feiern, obwohl rund tausend Tote nicht vergessen und ein Großteil der Schäden noch immer nicht beseitigt sind.

Entsprechend hat man die Parade-Route umgelegt. Der längste Teil der Umzugsstrecke führt entlang der St. Charles Avenue, die vom Unwetter weitgehend verschont wurde und zumindest keine Wasserschäden hat. Große Teile der Innenstadt hingegen haben die Organisatoren gemieden, weil die Schäden an Häusern und Straßen nach wie vor zu stark sind. Ein Umzug hätte sich stellenwiese gar nicht organisieren lassen, die rechte Stimmung hätte auch nicht aufkommen können.

Ansonsten aber bemüht man sich, Mardi Gras zu feiern wie in den Jahren zuvor. Die Wagen sind gerüstet, die Kostüme liegen bereit, und die Hotels sind geöfnet – immerhin 23 000 von insgesamt 28 000 Hotelzimmern in New Orleans sind bewohnbar und größtenteils gebucht.

Dennoch dürften dei Besucherzahlen deutlich unter denen der Vorjahre zurückbleiben. Während sonst Amerikaner aus allen Teilen des Landes in die Stadt im Mississippi-Delta gepilgert sind, trauen sich heuer nur wenige zu einer Feier zwischen purer Lebensfreude und der Tragik des schwersten Unwetters in der Geschichte des Landes.

„Wir rechnen mit 60 bis 70 Prozent der normalen Besuchermengen“, meint Stephen Perry vom städtischen Convention and Visitors Bureau. Das wären noch immer 300 bis 400 000 Leute an den Straßen. Doch die bringen noch immer viel Geld in die Stadt, die das derzeit gut brauchen kann. Weite Teile der lokalen Wirtschaft sind nach Katrina nicht mehr auf die Beine gekommen, der Tourismus auch nicht. Die Sparte beschäftigte einst 85 000 Angestellte und steuerte ein Drittel des lokalen BIP bei – den größten Teil zur Zeit des Karneval.

Mit einem Umsatz von 200 Millionen Dollar rechnen die Mardi-Gras-Veranstalter in dieser Saison, das ist ein Drittel weniger als sonst. Für viele Einwohner ist das ein Lichtblick. Schulen, Krankenhäuser und nicht zuletzt die Polizei waren zuletzt finanziell unterversorgt und können nach der Umzugswoche wieder bezahlt werden.

Wichtiger als alles Geld ist den meisten New Orleansern aber die psychologische Bedeutung der diesjährigen Festes. Ein halbes Jahr nach der Katastrophe setzen die bunten und schrillen Feiern ein sichtbares Zeichen, dass alles wieder in Ordnung ist. Das trifft so zwar nicht zu, hilft vielen aber über die schlimmen Erlebnisse der letzten Zeit hinweg.

Lars Halter

actr
25.02.2006, 09:49
Wall Street: Öl-Sorgen vor dem Wochenende

Kurz vor Handelsschluss versuchten die Blue Chips doch noch einmal ins Plus zu kommen – vergeblich. Der Dow-Jones-Index beendete den Freitagshandel mit einem Minus von 7 Zählern auf 11 061 Punkte, während aber zumindest die Nasdaq mit einem Plus von 7 Zählern oder 0,3 Prozent auf 2287 Punkten schloss.

Auf Wochensicht hat der Dow-Jones-Indes nun 0,5 Prozent verloren, was auf dem aktuellen Zwischenhoch kein Drama ist. Die Nasdaq und der marktbreit aufgestellte S&P-500-Index gehen aus der verkürzten Handelswoche fast unverändert.

Dass die Märkte am Freitag nicht mehr zulegen konnten, lag einerseits an eine allgemeinen Zögerlichkeit der Anleger nahe der aktuellen Höchststände. Doch gab es auch einige schlechte Nachrichten, die Käufern die Laune verdarb:

Einen Angriff auf eine Öl-Raffinerie in Saudi-Arabien haben Sicherheitskräfte zwar verhindern können, doch wächst allein mit der Meldung die Angst vor weiteren Terrorakten, und auch die Krisen in Öl fördernden Ländern wie Nigeria und Ecuador rücken wieder ins Bewusstsein. Der Ölpreis kletterte am Freitag auf fast 63 Dollar pro Fass, nachdem sie vor dem Hintergrund hoher Lagerbestände in den letzten Tages etwas günstiger notiert hatten.

Aus dem konjunkturellen Umfeld kame weitere schlechte Nachrichten: Die Bestellungen langlebiger Güter sind im Januar um 10,2 Prozent eingebrochen, vier mal so stark wie erwartet. Das liegt vor allem an einem dramatischen Einbruch bei Flugzeugbestellungen, aber auch in anderen Sektoren geht es bergab. So sind die Bestellungen von Computern und Elektronikteilen ebenso gefallen wie die von Maschinen.

Während mit dem hohen Ölpreis die Aktien von ExxonMobil kletterten, schlossen auch JP Morgan und Pfizer unter den Freitagssiegern im Dow. Weitere starke Aktien waren Walt Disney und der Industrie-Multi United Technologies.

Nahezu unverändert ging Home Depot aus dem Handel, nachdem die Baumarktkette eine Anhebung des Aktienrückkaufprogrammes auf 1 Milliarde Dollar angekündigt hatte.

Größter Verlierer untr den Blue Chips war wieder einmal General Motors nach schlechten Nachrichten aus der Branche. Der Zulieferer Dana hat sich an einen Restrukturierungsberater gewandt und scheint in einer ebenso schweren Krise zu stecken wie die Kollegen bei Visteon und Delphi. Dana-Aktien brachen um 18 Prozent ein und zogen weitere Papiere der Branche mit.

Abwärts ging es auch für The Gap. Der größte Modehändler der USA verlor 3,5 Prozent, nachdem das Unternehmen zwar die Quartalserwartungen der Wall Street getroffen aber einen mauen Ausblick gegeben hatte.

Zu den Gewinnern des Tages gehörte Research in Motion. Der Hersteller der Blackberry-Kleinrechner muss nach richterlichem Urteil die Geräte nicht einstellen und ist damit seine schwerste Sorge los. Wie das Unternehmen den Kläger im seit Jahren laufenden Patetstreit, NTP, entschädigen muss, soll aber erst in der nächsten Woche geklärt werden.

Lars Halter

actr
27.02.2006, 18:23
27.02.2006 18:11
TecDAX Schluss: Deutliche Kursgewinne, Solar- und Biotechwerte treiben an
Der TecDAX legte einen fulminanten Wochenstart auf das Parkett und verabschiedete sich mit einem satten Aufschlag von 2,44 Prozent auf 761,30 Punkte in den Feierabend. Dabei waren es insbesondere die Solar- und Biotechwerte, die als Triebfeder fungierten.

Papiere von GPC Biotech schafften es mit einem deutlichen Plus von 8,3 Prozent an die Indexspitze, nachdem das Unternehmen heute positive Studienergebnisse präsentierte. Weiter Richtung Norden ging es für Aktien von Evotec, die bereits in der vergangenen Woche stark zulegten und heute mehr als 2 Prozent gewannen. Daneben rückten Papiere des Indexschwergewichts QIAGEN um mehr als 7 Prozent und die von MediGene um 3,9 Prozent vor.

Im Solarsektor verteuern sich Anteilsscheine von Q-Cells um 5,3 Prozent und die von SolarWorld um 4,5 Prozent, zudem legten ErSol 1,8 Prozent und Conergy 3,9 Prozent zu Dagegen brachen MorphoSys-Aktien, die bereits am Freitag nach der Vorlage von Geschäftszahlen massiv unter Druck standen, um mehr als 12 Prozent ein.

Schlusskurse (17:38 Uhr):

TecDAX: 761,30 (+2,44 Prozent)

Tagesgewinner: GPC Biotech, QIAGEN, Q-Cells

Tagesverlierer: MorphoSys, United Internet, Singulus

Unternehmensmeldungen:

Die GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 585150) legte am Montag im Rahmen des "ASCO Prostate Cancer Symposium: A Multidisciplinary Approach" in San Francisco neue klinische und präklinische Daten für den Krebsmedikamenten-Kandidaten Satraplatin vor. Wie der im TecDAX notierte Konzern erklärte, erwies sich Satraplatin in einer Studie mit insgesamt 17 Patientinnen und Patienten als gut verträglich und zeigte keine schweren Toxizitäten bei Herz, Nieren, Leber oder Nerven. Andere häufige Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, waren schwach bis mäßig und konnten mit oralen Medikamenten vorbeugend behandelt werden. Bei den Teilnehmern der Studie handelte es sich um Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren, die zuvor mit durchschnittlich drei vorangegangenen Chemotherapien bereits stark vorbehandelt waren. Sieben Patienten der Studie litten an hormonresistentem Prostatakrebs (HRPC). Alle sieben Patienten waren bereits mit Taxotere (Docetaxel) vorbehandelt und hatten im Durchschnitt drei Chemotherapien durchlaufen. Satraplatin zeigte auch in dieser Gruppe Hinweise auf eine Anti-Tumorwirkung: ein Patient zeigte eine Rückbildung des Tumors ("Partial Response" gemäß RECIST-Kriterien) und zwei Patienten zeigten eine länger anhaltende Stabilisierung der Krankheit (3,5 und 5 Monate). Ein zweites Poster mit dem Titel "Efficacy of Satraplatin, an Oral Platinum Analogue in Prostate Cancer: Synergistic Activity with Docetaxel" zeigte die präklinischen Ergebnisse aus Studien, welche die zelltötende Wirkung von Satraplatin und seinem Metabolit auf Prostatakrebszellen untersuchten. In-vivo- und In-vitro-Daten zeigten, dass Satraplatin und sein aktiver Metabolit JM-118 das Wachstum von Prostatakrebszellen dosisabhängig hemmten. Wenn Satraplatin oder JM-118 in vitro mit Taxotere kombiniert wurden, konnte zudem ein Synergie-Effekt in Prostatakrebszellen gezeigt werden. Dieser Synergie-Effekt war am stärksten, wenn zuerst Taxotere und dann JM-118 verabreicht wurde, teilte der Konzern weiter mit.

Die israelische Vizrt Ltd. (ISIN IL0010838154 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 926501), ein Anbieter von Software für die Erstellung von Echtzeit 2D- und 3D-Grafiken in der Fernsehindustrie, teilte heute mit, dass zwei Fernsehsender der Central European Media Enterprises Ltd. (CME) (ISIN BMG200452024/ WKN 931407) jeweils ein Drei-Kamera Virtual Set-System erworben und damit die Zahl ihrer installierten Vizrt-Grafiksysteme deutlich erhöht haben. Der Umsatz von insgesamt über 700.000 Dollar wird im ersten Quartal ergebniswirksam. Die beiden Sender sind PopTV aus Ljubljana in Slowenien und Nova TV aus Zagreb in Kroatien. CME ist der führende Betreiber von TV-Stationen und Programmen in Mittel- und Osteuropa. Vizrt hat Echtzeit 3D Grafik Systeme bereits an die wichtigsten Sender der CME Gruppe verkauft. Aktuell werden von CME und ihren Partnern zehn TV-Programme in sechs Ländern ausgestrahlt. Pro Plus d.o.o. aus Ljubljana betreibt zwei Kanäle channels, PopTV und Canal A, und ist der größte Sender in Slowenien. CME ist mit den Partnergesellschaften marktführend in Rumänien, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Ukraine und der Tschechischen Republik.

actr
28.02.2006, 09:57
28.02.2006 09:38
AKTIE IM FOKUS: Q-Cells sehr fest an TecDAX-Spitze - Zahlen über Prognosen
Mit einem kräftigen Kurssprung haben die Aktien des Solarzellenherstellers Q-Cells <QCE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) am Dienstag auf die Zahlenvorlage reagiert. Die Daten überraschten laut Händlern den Markt positiv. Das Papier verteuerte sich gegen 9.30 Uhr um 7,69 Prozent auf 95,50 Euro. Zugleich stieg der TecDAX <TDXP.ETR> um 0,64 Prozent auf 766,08 Punkte.

"Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT), Überschuss und Umsatz für das vierte Quartal lagen über den Markterwartungen", sagte ein Händler. Zwar gebe es keinen Ausblick, der Chart sehe aber gut aus.

Ein anderer Marktteilnehmer sagte mit Blick auf die Gesamtjahreszahlen: "Die Daten fielen etwas besser als erwartet aus." Die Q-Cells-Aktie könnte bis auf die alten Höchststände bei 98 Euro steigen.

Der Solarzellenhersteller Q-Cells hat sein operatives Ergebnis im vergangenen Jahr auf mehr als das Dreifache gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist nach Unternehmensangaben 2005 gegenüber dem Vorjahr von 19,6 Millionen Euro auf 63,2 Millionen geklettert. Der Überschuss erhöhte sich nach vorläufigen Zahlen von 12,0 Millionen auf 39,9 Millionen Euro und der Umsatz um 133 Prozent auf 299,4 Millionen Euro./tw/sc

ISIN DE0005558662

AXC0063 2006-02-28/09:34

actr
28.02.2006, 11:05
28.02.2006 10:50
Hugin Ad Hoc: mobilcom AG
Hugin Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: Jahresabschluss: mobilcom (Nachrichten/Aktienkurs) AG: Rekordjahr 2005 - mobilcom steigert Umsatz auf über 2 Mrd.

Ad hoc - Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -- -------------- - mobilcom- Konzern steigert Umsatz auf 2.051 Mrd. und verbessert das bereinigte EBITDA auf 197,9 Mio. - - Mobilfunk-Serviceprovider verbessert bereinigtes EBITDA um mehr als 66% - freenet verdoppelt DSL-Kundenbestand

Büdelsdorf, 28. Februar 2006 - Der mobilcom-Konzern beendet das Jahr 2005 nach vorläufigen Zahlen mit eindrucksvollen Kunden- und Ergebniszuwächsen. Der Mobilfunk-Serviceprovider hat den Kundenbestand um 260 Tausend im Geschäftsjahr 2005 auf 4,82 Mio. ausgebaut. freenet konnte den DSL- Kundenbestand im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar auf knapp 700 Tausend verdoppeln und hat maßgeblich zum Umsatzwachstum des mobilcom- Konzerns von 1.897,3 Mrd. auf 2.050,8 Mrd. beigetragen. Das um einmalige verschmelzungsbedingte Aufwendungen und Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 25,2 Mio. bereinigte EBITDA der mobilcom-Gruppe beträgt 197,9 Mio. gegenüber 160,1 Mio. im Vorjahr (+ 23,6 Prozent). Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf einen Anstieg des Rohertrags um 71,7 Mio. auf 490,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das bereinigte EBIT beträgt 133,6 Mio. und verbesserte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2004 um mehr als 50 Prozent (Vorjahr: 87,8 Mio. ). Mobilfunk-Serviceprovider: Ergebnisziel erreicht Zum Jahresende konnte der Mobilfunk-Serviceprovider ein starkes Wachstum verzeichnen und hat den Kundenbestand von 4,56 Mio. (31.12.2004) auf 4,82 Mio. ausgebaut. Das gesamte Kundenwachstum um 260 Tausend konnte im 2. Halbjahr erzielt werden. Aufgrund des gesunkenen Preisniveaus und der damit verbundenen Verringerung des durchschnittlichen Umsatzes pro Kunde auf 18,4 (Vorjahr: 20,3 ) im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie geringerer Prämien für Bruttoneukunden liegt der Umsatz des Geschäftsjahres 2005 mit 1.350,0 Mio. um ca. 5 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.428,5 Mio. . Trotz dieser negativen Einflussfaktoren hat mobilcom seine EBITDA- Prognose für das Gesamtjahr von 66 Mio. leicht übertroffen. Das um die einmaligen Aufwendungen (13,5 Mio. ) im Segment Mobilfunk- Serviceprovider bereinigte EBITDA beläuft sich auf 66,7 Mio. für 2005. Die einmaligen Aufwendungen beinhalten 9,5 Mio. verschmelzungsbedingte Aufwendungen und 4,0 Mio. Restrukturierungsrückstellungen. Das bereinigte EBIT hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 42,8 Mio. mehr als vervierfacht (Geschäftsjahr 2004: 9,2 Mio. ). Festnetz/Internet: Zunehmendes Wachstumstempo im DSL Der von der freenet.de AG geführte Geschäftsbereich Festnetz/Internet kann für das Geschäftsjahr 2005 einen Umsatzanstieg von fast 50 Prozent auf 700,8 Mio. verbuchen (Vorjahr: 468,8 Mio. ). Dazu haben die zu Jahresbeginn getätigten Akquisitionen (STRATO AG und Next ID GmbH) sowie ein starkes Wachstum im DSL- und im Portal Segment beigetragen. Neben der positiven Umsatzentwicklung hat sich der Rohertrag trotz der unerwartet hohen Kundengewinnungskosten und des aggressiven Preiswettbewerbs von 237,6 auf 298,7 Mio. ebenfalls deutlich verbessert. Die Bemühungen haben sich jedoch bezahlt gemacht: freenet gewann im Berichtsjahr ca. 350 Tausend DSL-Neukunden und verdoppelte damit den DSL-Kundenbestand auf knapp 700 Tausend zum Jahresende 2005. Der Geschäftsbereich Festnetz/Internet hat das um einmalige Aufwendungen (11,7 Mio. ) im Zusammenhang mit der Verschmelzung bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) auf 131,2 Mio. verbessert (Vorjahr: 120,0 Mio. ). Das um die verschmelzungsbedingten Einmalaufwendungen bereinigte EBIT beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 90,8 Mio. (Geschäftsjahr 2004: 79,1 Mio. ). Vor dem Hintergrund der angestrebten Verschmelzung der mobilcom AG mit der freenet.de AG steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest, wann die Veröffentlichung der endgültigen Geschäftszahlen erfolgen wird. Wesentliche Kennzahlen des mobilcom-Konzerns im Jahresvergleich: VORLÄUFIG/NOCH NICHT TESTIERT Rechnungslegungsmethode: IAS / IFRS

In Mio. 2005 (bereinigt)* 2005 2004** inkl. Einmaleffekte Mitarbeiter zum 31.12. 3.577 3.577 3.072 Umsatz Konzern1 2.050,8 2.050,8 1.897,3 Umsatz Serviceprovider 1.350,0 1.350,0 1.428,5 Umsatz 700,8 700,8 468,8 Festnetz/Internet EBITDA Konzern 197,9 172,7 160,1 EBITDA Serviceprovider 66,7 53,2 40,1 EBITDA 131,2 119,4 120,0 Festnetz/Internet EBIT Konzern 133,6 108,4 87,8 EBIT Serviceprovider 42,8 29,3 8,7 EBIT Festnetz/Internet 90,8 79,1 79,1 * Das Konzern EBITDA wurde um insgesamt 25,2 Mio. verschmelzungsbedingte einmalige Aufwendungen und Restrukturierungsrückstellungen bereinigt; Mobilfunk-Serviceprovider: 9,5 Mio. einmalige Verschmelzungsaufwendungen und 4,0 Mio. Restrukturierungsrückstellungen; Festnetz/Internet: Bereinigung um 11,7 Mio. verschmelzungsbedingte Einmalaufwendungen ** Angepasst aufgrund IAS 1 und IFRS 2

--- Ende der Ad-hoc Mitteilung --- WKN: 662240; ISIN: DE0006622400; Index: CDAX, HDAX, Prime All Share, TecDAX, TECH All Share, MIDCAP; Notiert: Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse Berlin Bremen, Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg, Freiverkehr in Niedersächsische Börse zu Hannover, Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse Stuttgart, Geregelter Markt in Frankfurter Wertpapierbörse;

http://www.mobilcom.de

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ISIN DE0006622400

AXC0085 2006-02-28/10:44

actr
28.02.2006, 11:15
MPC Capital schüttet 4,00 Euro je Aktie aus

28. Februar 2006, 07:26

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 ein Ergebnis pro Aktie von 4,10 Euro nach 4,93 Euro im Vorjahr erzielt. Der Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen auf ihrer letzten gemeinsamen Sitzung, der Hauptversammlung am 4. Mai 2006 erneut eine Dividende von 4,00 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Der gebilligte und festgestellte Konzern-Jahresabschluss weist Umsatzerlöse von 191,3 Mio Euro aus, die erwartungsgemäß um 20 Prozent unter dem Vorjahreswert von 240,2 Mio Euro liegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 57,8 Mio Euro ebenfalls um 20 Prozent unter dem Vergleichswert von 72,0 Mio Euro im Jahr 2004. Der Konzern-Jahresüberschuss ging gegenüber dem Vorjahr von 52,3 Mio Euro um 17 Prozent auf 43,5 Mio Euro zurück. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand ein Platzierungsvolumen von 950 Mio Euro bis 1,0 Mrd Euro und einen Jahresüberschuss in einer Bandbreite von 36 bis 39 Mio Euro.



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Dividende 2003 Dividende 2004 Dividende 2005
Dividende 3.00 EUR 4.00 EUR 3.50 EUR
KGV 2004 KGV 2005 KGV 2006
KGV 13.4 16.7 16.5



Branche ISIN Dividendenrendite
Finanzen DE0005187603 5.3%

actr
28.02.2006, 11:28
28.02.2006 10:17
Centrotec will Umsatz verdoppeln
Centrotec (Nachrichten/Aktienkurs) äußerte sich zu den eigenen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2006. Nachdem man im letzten Jahr moderate Steigerungswerte bei Umsatz und Gewinn erzielte, will man in diesem Jahr wieder expandieren. Der Umsatz soll zwischen 330 und 360 Millionen Euro liegen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verdopplung ist. Centrotec sieht das EBITDA bei 44 bis 48 Millionen Euro und das EBIT bei 32 bis 36 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie wird zwischen 1,85 und 1,95 Euro je Aktie liegen.


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actr
28.02.2006, 13:10
DAX pendelt um 5.900 Punkte (Chartanalyst/Optionsbrief)

Der DAX oszilliert heute Morgen zwischen 5.895 und dem neuen 4-Jahres-Hoch bei 5.915, berichten die Experten von "Chartanalyst/Optionsbrief" in ihrer aktuellen Ausgabe von "Trends & Tradings am Mittag".
Nach Ansicht der Experten werde der Index bald die nächste Tausendermarke testen.Für März oder April werde dann aber mit einem bisherigen Jahreshoch gerechnet und im Sommer dürfte eine kräftige Korrektur einsetzen.

Die US-Börsen hätten gestern mit Kursaufschlägen den Handel beendet. Oberhalb von 11.000 Punkten könne der Dow Jones jederzeit an Fahrt aufnehmen und einen neuen Super-Trend starten.
Marktbericht-Datum: 28.02.2006

Quelle:aktiencheck.de 28/02/2006 12:30

actr
28.02.2006, 22:56
Olympia in der Fernseh-Krise

Dabei sein ist alles, lautet das olympische Motto. Das olympische Problem heißt: Es sind nicht allzu viele dabei. Wenige Tage nach Ende der Spiele in Turin ziehen amerikanische Fernsehsender und Sponsoren Bilanz, und man ist nicht zufrieden. Die Spiele scheinen viel von ihrem früheren Reiz verloren und kaum mehr Zuschauer gefunden zu haben.

Die Zahlen, die der Olympia-Sender NBC für die letzten zwei Wochen vorgelegt hat, sind erschütternd. Verglichen mit den Winterspielen vor vier Jahren sind die Einschaltquoten um 33 Prozent zurückgegangen. Zwar hatte man damals Heimvorteil mit den Spielen in Salt Lake City. Doch liegt man nach Turin auch um satte 20 Prozent unter den Quoten für Nagano 1998.

Olympia hat ein Image-Problem. „Die Spiele sind nicht mehr Tagesgespräch“, hat die Trendforscherin Irma Zandl beobachtet. „Die Winterolympiade hat keine Seele mehr.“

Das klingt umso erschütternder als sich vor allem die Amerikaner im Vorfeld redlich bemüht hatten. Wohl wissend, dass John and Jane Dow nicht aus Spaß am fairen Wettstreit einschalten, sondern um die Landsleute gewinnen zu sehen, baute man Superstars auf. Dass die gold-verdächtigen Eislaufsternchen aber entweder verletzt abreisten (Michele Kwan) oder stürzten (Sasha Cohen) half ebenso wenig wie der Komplett-Ausfall von auf Ski- und Party-As Bode Miller oder die Niederlage der Eishockey-Herren im Halbfinale.

Doch ob die Sportler punkten oder nicht, dürfte allein für die Fans wichtig sein. Für die Unternehmen, die Millionen in die Winterolympiade investiert haben, sind schwache Leistungen keine Entschuldigung für schlechte Quoten. NBC, die Fernsehtochter von General Electric, hat für die Olympiarechte von 2004 bis 2008 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Hauptsponsoren wie McDonaldŽs, Coca-Cola und Visa waren mit jeweils 50 Millionen Dollar beteiligt – da müssen Resultate her.

Da mag NBC-Sportchef Dick Ebersol lange besänftigen, die Olympiade verliere auch nicht mehr Zuschauer „als andere Glamour-Events wie Oscars oder Grammys“, letztlich hat der Sender keine Wahl: Die Olympia-Strategie muss geändert werden, um das Interesse wach zu halten. Erste Entwürfe lassen aber Zweifel daran aufkommen, ob die Rettung der Spiele gelingt. Denn neben wenigen guten Ideen finden sich einige, die ganz schnell nach hinten losgehen könnten:

So schlägt der auf Business-Events spezialisierte Produzent David Adler vor, die Spiele künftig wie Reality-TV aufzuziehen. Sportler sollten zur Beichte gebeten werden, wie es Zuschauer aus oder „The Bachelor“ kennen. Auch könnten die Athleten Mini-Kameras in der Mütze haben, während versteckte Kameras nächtliche Aktivitäten im Olympischen Dorf aufzeichnen. „Big Brother“ bei Olympia? In einer ersten Umfrage beim Internet-Portal AOL sprechen sich 88 Prozent gegen solchen Quatsch aus.

Ebenfalls aus Reality-Shows kommt die Idee von Fernsehproduzentin Catherine Muller. Wie bei den Talent-Shows sollten Zuschauer bei Telefon und Text-Message abstimmen und Ergebnisse beeinflussen können. Beim Eiskunstlauf hätten zwar auch die Preisrichter noch mitzureden, das „heißeste Paar der Olympiade“ könnten Fans aber wohl selbst ermitteln. Reality-Check: 84 Prozent der Befragten halten von dieser Idee nichts.

Andere programmatische Änderungen könnten durchaus zu höheren Quoten führen und würden auch dem Olympischen Geist nicht widersprechen. Dass bei Zeit-basierten Wettkämpfen wie Eisschnelllauf die besten drei in einem Final-Lauf direkt gegeneinander antreten und die Medaillen unter sich ausmachen müssten, könnte 62 Prozent zum Einschalten verleiten.

Mehr Musik und weniger Moderation könnte immerhin etwa der Hälfte der Amerikaner die Spiele interessanter machen. Mehrheitlich sprechen sich die Befragten aber gegen eine zu arge Modernisierung aus: Aus Olympia sollen keine X-Games werden, nach Snowboarding dürften damit nicht allzu viele neue Trendsportarten folgen.

Größte Enttäuschung für seriöse Trendforscher dürfte sein, dass sich neue Fernsehgewohnheiten scheinbar nicht nutzen lassen. Gemäß dem Trend schlägt der Medienprofessor Sreenath Sreenivasan von Columbia University vor, die Spiele auch im Handy-Format zu übertragen und kostenpflichtige Pakete für einzelne Sportler oder Disziplinen anzubieten. 87 Prozent der Befragten bei AOL erteilen dem Konzept eine klare Absage. Hätte man sich aber auch denken können: Wer abends schon nicht kostenlos bei NBC mitfiebern will, wird bestimmt nicht für Live-Curling auf dem Handy-Display in die Tasche greifen wollen.

Lars Halter

actr
01.03.2006, 08:29
Tokio: Softbank bleibt liegen

(Instock) Der Nikkei 225 büßte am Mittwoch 1,5 Prozent auf 15.964 Punkte ein. Der Nebenwerte-Index Jasdaq gab 2 Prozent auf 118,6 Punkte nach. Erneut notierten Finanzwerte uneinheitlich. Nikko (- 2,5 Prozent auf 1.816 Yen), Daiwa Securities (- 2,4 Prozent auf 1.367 Yen) und Mitsubishi UFJ Financial (- 2,3 Prozent auf 1.710.000 Yen) gehörten zu den Verlierern des Tages, Resona (+ 0,5 Prozent auf 417.000 Yen) und Mizuho (+ 0,3 Prozent auf 939.000 Yen) schafften den Sprung in die Gewinnzone. Unter den Automobilwerten gelang dies Suzuki (+ 1,3 Prozent auf 2.350 Yen) bereits den fünften Tag in Folge. Deutliche Verluste fuhren dagegen Isuzu (- 2,5 Prozent auf 395 Yen) und Mazda (- 2,4 Prozent auf 650 Yen) ein.

Trend Micro verbuchte ein Plus von 2,2 Prozent auf 3.680 Yen und gehörte damit neben Elpedia (+ 1,6 Prozent auf 4.340 Yen) zu den wenigen Gewinnern im Technologiesektor. Dominiert wurde der Markt von Verlierern wie Rohm (- 4,5 Prozent auf 10.730 Yen), Fujitsu (- 3 Prozent auf 909 Yen) und Toshiba (- 2,9 Prozent auf 647 Yen). Der Softbank -Kurs gab weitere 3,9 Prozent auf 3.460 Yen nach.


[01.03.2006 07:58:47]

actr
01.03.2006, 16:15
Wall Street: Der März beginnt im Grünen

Die US-Börsen haben den neuen Monat mit Gewinnen eröffnet. Die deutlichen Verluste des Vortages dürften sich am Mittwoch aber nicht aufholen lassen. Kurz nach der Glocke klettert der Dow-Jones-Index um 33 Zähler, die Nasdaq verbessert sich um 7 Punkte.

In einer an Konjunkturdaten reichen Woche gibt es auch am Mittwochmorgen weitere Daten. Die persönlichen Ess innahmen der Amerikaner sind im Januar um 0,7 Prozent gestiegen. Übrig blieb davon aber nicht viel, da man gleichzeitig eine Inflationsrate von 0,5 Prozent gemessen hat. Beruhigender fällt ein Blick auf die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel aus, wo man ein Plus von 0,2 Prozent misst und auf Jahressicht mit 1,8 Prozent den geringsten Anstieg seit zwei Jahren misst. Auf einem Tief ist aber auch das frei verfügbare Einkommen, das im Januar um magere 0,1 Prozent gestiegen ist.

Weitere Konjunkturdaten werden am Vormittag erwartet, darunter Zahlen zur Dienstleistungsbranche und die Autoverkäufe.

Im Dow gerät am Morgen der Pharmazeut Pfizer unter Druck. Nachdem einer der wichtigsten Umsatzbringer des Konzerns, das Arthritismittel Celebrex, bereits vor einem Jahr im Zusammenhang mit dem Vioxx-Skandal des Konkurrenten Merck in Verruf gekommen war, taucht nun eine Studie aus Neuseeland auf: Danach verdoppelt sich für Celebrex-Patienten das Herzinfarkt-Risiko, was den Ergebnissen früherer Vioxx-Studien nahe kommt. Das Merck-Präparat ist seither vom Markt genommen worden, was dem Hersteller neben Milliarden-Klagen auch dramatische Umsatzeinbrüche beschert hat.

Die Analysten von J.P. Morgan senken ihre Prognosen für Intel für das laufende und das nächste Jahr. Der Chip-Hersteller liege zur Zeit unter den Umsatzzielen und dürfte die für 2006 geplanten 39,5 Milliarden Dollar nicht schaffen. Das liege vor allem an der allgemein sinkenden Nachfrage nach Computern, am sinkenden Marktanteil des Intel-Abnehmers Dell und an steigenden Marktanteilen des Konkurrenten Advanced Micro Devices. Für das laufende Jahr rechnet man mit einem Umsatz von 39,1 Milliarden Dollar, die Gewinnprognosen sinken um fast zehn Prozent auf 1,03 Dollar pro Aktie.

Von einer Aufstufung profitiert hingegen FedEx. Die Analysten von Bear Stearns setzen den Paketdienst auf „Kaufen”. Der harte Preiskampf mit dem Konkurrenten UPS scheine in den USA nachzulassen. Die Notwendigkeit von Preissenkungen sinke folglich und die Gewinnmargen drohen nicht belastet zu werden. Zudem dürfte das Liefervolumen bei FedEx weiter zulegen.

Lars Halter

actr
01.03.2006, 19:40
01.03.2006 19:35
Wall Street Update: US-Börsen am Mittag fester
Die amerikanische Börse startete nach den deutlicheren Vortagesverlusten etwas fester in den Handel. Die veröffentlichten Konsumdaten bargen keine allzu großen Überraschungen, so stiegen die persönlichen Ausgaben im Januar um 0,9 Prozent, wogegen Volkswirte von +1,0 bis +1,1 Prozent ausgegangen waren. Die Einkommen zogen um 0,7 Prozent an, erwartet wurden +0,6 Prozent.

Gute Nachrichten gab es anschließend seitens des ISM-Index. Das Institut for Supply Management ermittelte für Februar 2006 einen Anstieg der Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes. Der ISM-Index stieg von 54,8 Zählern im Januar auf nun 56,7 Zähler. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit einer Zunahme auf 55,8 Punkte gerechnet.

Aktuell notiert der Dow Jones bei 11.052 Zähler 0,54 Prozent im Plus, die NASDAQ kann derweil ein Plus von über 1,1 Prozent auf 2.306 Punkte verbuchen.

Im Mittelpunkte des Interesses steht unter anderem Medco, nachdem der Pharmagroßhändler im vierten Quartal einen überraschend starken Gewinnzuwachs verzeichnete. Die Anleger honorieren die starken Ergebnisse aktuell mit einem satten Kursplus von fast 6 Prozent. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 176,8 Mio. Dollar bzw. 57 Cents pro Aktie, nach 132,8 Mio. Dollar bzw. 48 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 66 Cents pro Aktie. Der Umsatz nahm von 8,91 Mrd. Dollar auf 10,80 Mrd. Dollar zu.

Die am Vortag arg gebeutelten Aktien des Internetkonzerns Google schaffen vorläufig die Trendwende und tendieren 1 Prozent fester. Zudem rücken Papiere des Chip-Herstellers Altera nach einer Aufstufung durch Bear Stearns um 3 Prozent vor. Dagegen trennen sich die Anleger von Papieren des Ketchup-Produzenten Heinz, nachdem Prudential das Rating für den Titel senkte.

Der US-Kosmetikkonzern Revlon konnte seinen Gewinn im vierten Quartal steigern, was auf starke Umsätze bei seinen Produktlinien Vital Radiance und Almay zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 64,3 Mio. Dollar bzw. 17 Cents pro Aktie, nach 46,2 Mio. Dollar bzw. 12 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz nahm von 378,3 Mio. Dollar auf 437,8 Mio. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 18 Cents und einem Umsatz von 448,0 Mio. Dollar ausgegangen.

Smithfield Foods, der größte Schweinefleischproduzent in den USA, meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal um 27 Prozent gesunken ist. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 71 Mio. Dollar bzw. 63 Cents pro Aktie, gegenüber 97,5 Mio. Dollar bzw. 87 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz ging von 3,06 Mrd. Dollar auf 2,95 Mrd. Dollar zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 63 Cents und einem Umsatz von 3,12 Mrd. Dollar ausgegangen.

AutoZone Inc. (ISIN US0533321024 (Nachrichten)/ WKN 881531) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund höherer Umsatzerlöse einen Gewinnanstieg. Wie der größte Händler für Autoteile in den USA heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 97,02 Mio. Dollar bzw. 1,25 Dollar je Aktie, nach 94,09 Mio. Dollar bzw. 1,16 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sondereffekte lag der Nettogewinn bei 1,29 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 1,28 Dollar erwartet.

Die amerikanische Bekleidungskette American Eagle Outfitters Inc. (ISIN US02553E1064 (Nachrichten)/ WKN 897113) konnte Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal ausweiten. Wie das Unternehmen heute verkündete, erhöhten sich die Umsatzerlöse auf 764,4 Mio. Dollar, nach 674,0 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 13,4 Prozent. Gleichzeitig kletterte der Nettogewinn von 100,9 Mio. Dollar oder 66 Cents je Aktie auf nun 107,5 Mio. Dollar bzw. 71 Cents pro Aktie. Analysten hatten durchschnittlich ein EPS von 72 Cents sowie Umsätze von 758,6 Mio. Dollar erwartet. Für das laufende erste Quartal 2006 gehen Analysten von einem EPS von 36 Cents bei Umsatzerlösen in Höhe von 492,8 Mio. Dollar aus.

actr
02.03.2006, 07:10
01.03.2006
US-Markt erholt - Chip-Aktien gefragt
Nach den Verlusten vom Vortag griffen die US-Anleger am Mittwoch wieder beherzt zu. Vor allem im Technologiesektor sahen die Akteure auf dem zurückgekommenen Niveau offenbar wieder Kaufgelegenheiten. Am Vortag war dieses Segment überdurchschnittlich in die Knie gegangen, nachdem von Seiten Googles verhaltene Wachstumsprognosen geäußert worden waren. Von der volkswirtschaftlichen Seite her dominierten die Wachstumsraten des produzierenden Gewerbes. So war der ISM-Index, der Industrie-Aktivität erfasst, im Februar gegenüber dem Vormonat von 54,8 auf 56,7 Prozent angestiegen. Dies hatte oberhalb der Erwartungen gelegen. Positive Gefühle hinterließen auch die Daten zu den persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Bürger. Erstere hatten sich im Januar um 0,7 Prozent verbessert, bei letzteren wurde ein Zuwachs um 0,9 Prozent festgehalten. Dabei waren die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent gestiegen; bei der Kernrate ohne Nahrungsmittel und Energie wurde hingegen nur ein Zuwachs von 0,2 Prozent gemessen, was dem niedrigsten Wert seit März 2004 entsprach. Der Dow Jones Index konnte sich vor diesem Hintergrund um 0,55 Prozent auf 11.053 Punkte verbessern und ist damit auch wieder über das Niveau von 11.000 Punkten zurückgekehrt. Der breitere S&amp;P 500 Index gewann 0,83 Prozent auf 1291 Zähler hinzu; der Nasdaq Composite stieg um 1,46 Prozent auf 2314 Stellen. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich die Papiere der Chiphersteller. So sprangen die Titel von Texas Instruments nach einem optimistischen Kommentar von Goldman Sachs um 7,81 Prozent nach oben auf 32,18 Dollar. Advanced Micro Devices legten um 3,62 Prozent auf 40,07 Dollar zu, nachdem Morgan Stanley ihre Umsatz- und Gewinnprognosen angehoben hatten. Die Aktie von Google erholte sich vom gestrigen Kursdesaster mit einem leichten Aufschlag von 0,6 Prozent auf 364,80 Dollar. Schwäche zeigte dagegen vor allem der Autosektor. Hier gaben General Motors 2,02 Prozent auf 19,90 Dollar ab; Ford Motor verloren 0,25 Prozent auf 7,95 Dollar. Beide Autohersteller hatten auch für den Monat Februar wieder rückläufige Umsätze melden müssen. Der Euro gab 0,1 Prozent auf 1,1911 Dollar ab. Der April-Rohölfuture stieg um 56 Cents auf 61,97 Dollar pro Barrel; April-Gold verbesserte sich um 1,90 auf 565,80 Dollar je Unze.
(boerse-go.de, wirtschaftsblatt:online Partner)

actr
02.03.2006, 07:13
01.03.2006
Hewlett-Packard: Einigung mit Gateway
Hewlett-Packard hat sich mit dem Konkurrenten Gateway auf die Beilegung eines laufenden Patenrechtsverfahrens geeinigt. Im Zuge dessen wird der PC-Hersteller Gateway dem größeren Wettbewerber insgesamt 47 Millionen Dollar an Lizenzgebühren zukommen lassen. Ein Teil davon wird auf mehrere Jahre verteilt. Gateway hat mitgeteilt, in diesem Zusammenhang das Zahlenwerk für 2005 revidieren zu müssen. Der Nettogewinn schmälere sich dabei um eine entsprechende Abschreibung in Höhe von 16,7 Millionen auf 32,8 Millionen Dollar. Dagegen könne eine Rückstellung im Umfang von 12 Millionen Dollar, die für Gerichtskosten im Jahr 2006 vorgesehen waren, aufgelöst werden.An der NYSE konnten sich Hewlett-Packard heute um 3,78 Prozent auf 34,05 Dollar verbessern, während Gateway 3,39 Prozent auf 2,28 Dollar abgaben.
(boerse-go.de, wirtschaftsblatt:online Partner)

actr
02.03.2006, 08:16
Wall Street: Rallye in den neuen Monat

Die US-Börsen haben den März mit Gewinnen begonnen. Anleger nutzten die Kursverluste des Vortages zum Einstieg. Zur Schlussglocke hatte der Dow-Jones-Index um 60 Zähler oder 0,5 Prozent auf 11 053 Punkte zugelegt, die Nasdaq schloss mit einem Plus von 33 Zählern oder 1,5 Prozent auf 2314 Punkten.

Eine Aufhol-Rallye nach den Verlusten des Vortages fiel der Börse umso leichter als es einige ermutigende Nachrichten gab. So fielen die Öl-Lagerbestände erneut hoch aus. Das nimmt Druck aus dem Energiemarkt, wenngleich der Ölpreis im Handel wieder über 62 Dollar pro Fass stieg.

Gute Daten kamen aus dem Produzierenden Gewerbe. Der ISM-Index wird für Februar abschließend mit 56,7 Punkten gemessen und hat sich damit stärker als erwartet verbessert.

Die persönlichen Einnahmen der Amerikaner sind im Januar um 0,7 Prozent gestiegen. Übrig blieb wegen einer Inflationsrate von 0,5 Prozent zwar nicht viel, beruhigend fällt aber ein Blick auf die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel aus, wo man ein Plus von 0,2 Prozent und auf Jahressicht mit 1,8 Prozent den geringsten Anstieg seit zwei Jahren misst.

Unerwartet schwach schnitten hingegen die Auto-Hersteller mit ihrem Branchenüberblick ab. Bei General Motors sind die Umsätze im Februar um 2,5 Prozent gefallen, bei Ford um 4 Prozent. Für beide Unternehmen hatte der Markt mit einer Verbesserung wegen Stärke im Truck- und SUV-Sektor gerechnet. Dieser Teil des Geschäfts enttäuschte allerdings.

Besser schnitt DaimlerChrysler mit einem Plus von 4 Prozent ab, was vor allem mit den um 28 Prozent gestiegenen Umsätzen bei Mercedes-Benz zusammenhängt. Porsche konnte seinen Absatz um 19 Prozent steigen, und auch die asiatischen Hersteller Toyota und Honda verbesserten sich auf Monatssicht.

Während GM größter Dow-Verlierer war, endete auch der Pharmazeut Pfizer im Minus. Nach einer neuseeländischen Studie verdoppelt das Arthritismittel Celebrex, einer der wichtigsten Umsatzbringer des Konzerns, das Herzinfarkt-Risiko. Vor einem Jahr musste Merck sein Konkurrenz-Präparat Vioxx aus dem gleichen Grund vom Markt nehmen. Anleger sind besorgt und gehen bei Pfizer auf Distanz.

Stärker drauf waren einige Hightechs. Einerseits machte Google einen Teil der Vortagesverluste wieder gut, dazu ging es für einige Chip-Hersteller aufwärts.

Intel verbesserte sich um 1,4 Prozent trotz einer Abstufung bei J.P. Morgan. Die Analysten sehen den Chip-Hersteller unter den Umsatzzielen und senken entsprechend ihre Erwartungen. Schuld seien die sinkende Nachfrage nach Computern, der sinkende Marktanteil des Intel-Abnehmers Dell und steigende Marktanteile des Konkurrenten Advanced Micro Devices. Letzterer verbesserte sich um 4 Prozent.

Aufwärts ging es auch für Texas Instruments nach einer positiven Analyse bei Goldman Sachs. Die Experten rechnen damit, dass der Chip-Hersteller seine Gewinnerwartungen für das Quartal nach oben revidieren will.

Lars Halter

actr
02.03.2006, 13:18
02.03.2006 13:11
Dax vor Zinsentscheid schwächer
Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung haben die deutschen Standardwerte leicht nachgegeben. Am Markt wird fest mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 2,50 % gerechnet. Nach Angaben von Händlern ist dies jedoch bereits in den Kursen eingepreist. Bis zum Mittag verlor der Dax 0,36 % auf 5.845,36 Punkte.

Mit einem Minus von 2,61 % auf 160,70 Euro gehören die Aktien von adidas-Salomon zu den größten Verlierern. Der Sportartikelhersteller hat im vierten Quartal überraschend einen Verlust verbucht.

Schwächer präsentieren sich auch die Aktien von Volkswagen. Händler verwiesen auf die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder. Mit den Aktien geht es um 3,63 % auf 55,45 Euro nach unten.

Die Deutsche Telekom kann mit einem Plus von 2,31 % auf 13,75 Euro dagegen deutlich zulegen. Angetrieben von der guten Entwicklung im Bereich Mobilfunk hat die Deutsche Telekom den Gewinn im Geschäftsjahr 2005 kräftig gesteigert. Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Zudem hat der Vorstand beschlossen, die Dividende um 10 Cent auf 72 Cent anzuheben.

Die Aktien von Metro können von den überraschend guten Einzelhandelsumsätzen profitieren. Der Deutsche Einzelhandel hat im Januar kalender- und saisonbereinigt real um 2,7 % mehr umgesetzt als im Vormonat. Die Volkswirte hatten dagegen nur mit einem Anstieg von 1,0 % gerechnet. Mit einem Plus von 3,82 % auf 46,26 Euro haben sich die Papiere von Metro an die Dax-Spitze gesetzt.

actr
02.03.2006, 22:53
02.03.2006 22:47
US-Markt: Zinsen und Öl belasten
Der US-Markt konnte am Donnerstag nicht mehr an die Kursgewinne vom Vortag anknüpfen. Nachdem die Umlaufrenditen der 10jährigen Staatstitel deutlich angezogen hatten und der Ölpreis noch einmal spürbar nach oben gegangen war, übten sich die Akteure mehrheitlich in Zurückhaltung. Für schlechte Stimmung sorgte insbesondere auch ein Bombenattentat in Pakistan, während sich US-Präsident Bush derzeit im Nachbarland Indien aufhält. Bushs Visite in Pakistan wird aller Voraussicht nach in zwei Tagen stattfinden.

Auch die Umsätze der Einzelhandelsketten waren relativ durchwachsen ausgefallen. So hatte etwa Wal-Mart einen recht vorsichtigen Ausblick auf den Monat März abgegeben. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wiederum waren in der Vorwoche um 15.000 auf 294.000 gestiegen; der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt sank hingegen auf das niedrigste Niveau seit 5 Jahren ab.

Der Dow Jones Index fiel angesichts dessen um 0,25 Prozent auf 11.025 Punkte, konnte die psychologisch bedeutsame 11.000-Punkte-Marke aber behaupten. Der breitere S&P 500 Index gab 0,16 Prozent auf 1289 Zähler ab; der Nasdaq Composite verlor 0,15 Prozent auf 2311 Stellen.

Gefragt waren die Titel des Netzwerkausrüsters Ciena, die nach Zahlen um 6,67 Prozent nach oben auf 4,64 Dollar sprangen. Die Autotitel litten hingegen unter den gemeldeten Zahlungsschwierigkeiten beim Zulieferer Dana. Dementsprechend gaben General Motors 2,46 Prozent auf 19,41 Dollar ab; Ford Motor verloren 3,65 Prozent auf 7,66 Dollar. Die Google-Aktie konnte sich im Zuge der Analystenkonferenz und eines positiven Kommentars von SG Cowen um 3,19 Prozent auf 376,45 Dollar erholen.

Der Euro stieg um 1 Prozent auf 1,2037 Dollar. Der April-Rohölfuture gewann 1,39 auf 63,36 Dollar pro Barrel hinzu; April-Gold verbesserte sich um 4,60 auf 570,40 Dollar je Unze.

actr
02.03.2006, 22:56
Außer Google nicht viel Gutes

Die Wall Street hatte es am Donnerstag schwer: Bei steigendem Ölpreis, höheren Zinsen für langfristige Anleihen und nur durchwachsenen Zahlen aus dem Einzelhandel gaben die Insizes in New York ab. Der Dow-Jones-Index verlor 27 Zähler oder 0,2 Prozent auf 11 025 Punkte, die Nasdaq gab 4 Zähler auf 2311 Punkte ab.

Nicht alle Probleme im Donnerstagshandel waren hausgemacht. An den steigenden Zinsen vor allem für die Zehnjährigen war die Zinsanhebung in Europa zumindest teilweise schuld. Auch der Ölpreis, der nach weiteren Anschlägen in Pakistan kurz vor einem Besuch von Präsident George W. Bush auf 62,90 Dollar pro Fass stieg, belasteten die Börsen.

Dass die Erholung auf dem Arbeitsmarkt auf tönernen Füßen steht, half nicht. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in der vergangenen Woche um 15 000 auf 294 000 gestiegen und damit stärker als erwartet. Auch der weniger volatile Vier-Wochen-Durchschnitt notiert wieder höher.

Ansonsten aber stand der amerikanische Einzelhandel auf dem Programm. Während der Branchenriese Wal-Mart mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent die Prognosen einhielt, enttäuschten auch die Konkurrenten Target und J.C. Penney nicht. Allerdings vermissten Anleger positive Überraschungen.

Negative Überraschungen hingegen gab es, zum Beispiel bei The Gap. Die Modekette blickt auf einen Umsatzeinbruch von 11 Prozent und schneidet damit doppelt so schwach ab wie erwartet.

Schwächste Aktie im Dow war wieder einmal General Motors mit einem Minus von 1,7 Prozent. Die ganze Branche hatte es am Donnerstag schwer, nachdem der Automobilzulieferer Dana Corp. die für den gestrigen Monatsauftakt geplante Zinszahlung für seine 10- und 30-jährigen Anleihen verpasst hat. Sind die 21 Millionen Dollar nach einer 30-tägige Kulanzperiode nicht beglichen, wäre man des Vertragsbruchs schuldig. Dana Corp. verlor 42 Prozent, während auch die übrigen Autohersteller Ford sowie DaimlerChrysler abgaben.

Ein weiterer großer Dow-Verlierer war Intel mit einem Minus von 1,3 Prozent. Der Itanium-Chip des Branchenriesen konnte mit den bisherigen Umsätzen nicht überzeugen. Zwar kommen nun Hewlett-Packard und Oracle dem Produkt zuhilfe, doch sind Anleger weiter skeptisch.

Vor allem weil es am Donnerstag mit dem Intel-Konkurrenten Advanced Micro Devices einen Überraschungssieger gibt. Die Operon-Chips von AMD sollen in einem Großteil der 200 000 Server eingesetzt werden, die die Suchmaschine Google betreiben. AMD kletterte um 3 Prozent, Google legte ebenfalls um 3 Prozent zu. Das Unternehmen hat bei einem Analystentreffen die Ängste beseitigt, die vor zwei Tagen zu einem unerwartet steilen Einbruch geführt hatten. CEO Eric Schmidt sieht das Wachstum nicht einbrechen, will vielmehr künftig in Radio, Fernsehen und Kabelnetze expandieren. Google soll auf diese Weise zu einem global operierenden 100 Milliarden Dollar-Konzern heranwachsen – da wollen Anleger dabei sein.

Lars Halter

actr
03.03.2006, 22:31
Oscar“ bringt das große Geld

Er ist klein und kahlköpfig, und doch reißen sich Hollywood-Stars um den Kerl. Die Rede ist vom Oscar, der am Wochenende zum 78. Mal vergeben wird. Hollywood ist gespannt, zwischen Rotem Teppich und Nachfeiern bahnt sich eine spektakuläre Party an. Auch die Wall Street schaut zu, denn es geht neben der Filmkunst auch um viel Geld.

Dass der Oscar Filmen nicht nur Anerkennung und Prestige bringt, ist weithin bekannt. Und doch ist die Situation in diesem Jahr anders als sonst. Denn der Geldregen für Oscar-Gewinner könnte fetter ausfallen denn je zuvor. Der Grund: Unter den Filmen mit den meisten Nominierungen sind kaum Kassenschlager. Viele kleine Produktionen werden durch den Oscar nicht nur geadelt, sondern einer Mehrheit erst bekannt – die Ticketverkäufe an den Kinokassen könnten ab der nächsten Woceh in die Höhe schnellen.

Allein unter den fünf Filmen, die als „Bester Film“ und „Beste Regie“ in den wichtigsten Kategorien nominiert sind, hat noch kein einziger die 100-Millionen-Grenze überschritten. Und zwar bei weitem nicht. Selbst der mittlerweile weithin bekannte Schwulen-Western „Brokeback Mountain“ hat bisher nur 75,8 Millionen Dollar eingespielt. Der Streifen aus der Focus-Schmiede von NBC Universal, einer Tochter von General Electric, gilt als haushoher Favorit und könnte mit einem Oscar ausgezeichnet auch die Kinofans interessieren, die sich bisher wegen des anstößigen Themas – Homo-Sex unter Amerikas männlichsten Männern – von dem Streifen ferngehalten hatten.

Von NBC Universal stammt mit „München“ ein zweiter Film, der für beide Top-Kategorien nominiert ist. Steven Spielbergs Arbeit zum Olympia-Attentat von 1972 hat bieher rund 50 Millionen eingespielt, ebenso wie „Crash“, ein Film über Rassismus in Los Angeles, den Lionsgate Films ins Rennen schickt. Jeweils unter 30 Millionen haben die beiden anderen Kandidaten bisher eingespielt, und entsprechend hoch wäre der Oscar-Bonus für „Good Night, and Good Luck“ von Time Warner und „Capote“ von Sony.

Die kleinen Filme könnten ihre Einspielergebnisse locker verdoppeln, meint der Film-Analyst Gitesh Pandya. „Wer mit 50 Millionen Dollar ins Rennen geht, könnte gut 100 Millionen rausholen“, so der Experte, der schon erste Zahlen gesehen hat. So hat „Good Night, and Good Luck“ die Zahl der bespielten Kinos in der Woche nach der Oscar-Nominierung von 105 auf 800 gesteigert.

Den bisher erfolgreichsten Film unter den Nominierten für die wichtigsten Kategorien hat übrigens Fox aus dem News-Corp.-Imperium beigesteuert. Die Johnny-Cash-Bio „Walk the Line“ hat bisher 117,6 Millionen Dollar eingespielt. Statuen könnten am Sonntagabend an die beiden Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon gehen, die aber nicht als Favoriten gelten.

Größter Verlierer unter den großen Studios ist übrigens – wie so oft in den letzten Jahren – Walt Disney. Nur das Moral-Märchen „Narnia“ ist für den Oscar nimoniert, allerdings nur in weniger wichtigen Kategorien wie Make-Up und Spezialeffekte.

Disney könnte hingegen in einer anderen Kategorie zulegen. Die Fernseh-Tochter ABC nämlich überträgt die größte Party Hollywoods live und damit nach dem SuperBowl schon das zweite Mega-Ereignis in diesem Jahr. Und nachdem die Einschaltquoten für den Oscar in den letzten Jahren stetis niedriger wurden, hofft man nun auf eine Trendwende. ABC hat den Comedy-Talker Jon Stewart als Moderator verpflichtet. Dessen Polit-Komik, bekannt durch Stewarts tägliche Sendung beim TV-Sender „Comedy Central“ soll ein größeres und jüngeres Publikum anlocklen als in den letzten Jahren.

Ob der Plan aufgeht und entsprechend die Werbe-Einnahmen in den nächsten Jahren steigen könnten, wird sich am Sonntagabend zeigen – die Wall Street dürfte schon im frühen Montagshandel reagieren.

Lars Halter

actr
03.03.2006, 22:34
Wall Street: Intel-Warnung verdirbt die Laune

Auf und ab: Nach einem schwachen Start und einer Zwischenrallye schlossen die US-Börsen am Freitag wieder im Minus. Der Dow-Jones-Index verlor 4 Zähler auf 11 021 Punkte, die Nasdaq gab um 8 Zähler auf 2302 Punkte nach.

Auf Wochensicht schließen die Blue Chips damit mit einem Plus Minus von nur 0,4 Prozent, die Hightech-lastige Nasdaq hat sich um 0,7 Prozent verbessert und der marktbreite S&P-500-Index schließt fast unverändert.

Für den Stimmungswandel im Freitagshandel sorgte Gary Stern, der Chef der regionalen Notenbank von Minneapolis. Der sprach bei einer Rede am Mittag von „respektablem Wachstum“ für die US-Konjunktur in den nächsten zwei Jahren. Die Inflation sei erträglich, und die Notenbank könne ihre weitere Zinspolitik „daten-abhängig“ gestalten.

Rein nachrichten-abhängig handelte die Aktie von Intel – nämlich nach unten. Nach zwölf Abstufungen seit Jahresbeginn folgt nun eine Umsatzwarnung für das Quartal, die Anleger erschreckt und den Kurs zeitweise auf den tiefsten Stand seit 18 Monaten drückte. Intel begründet den schwachen Ausblick mit einer allgemein schwachen Nachfrage und mit einem leichten Verlust von Marktanteilen.

Die Intel-Marktanteile sichert sich unterdessen Advanced Micro Devices. Für den Chip-Hersteller ging es am frühen Freitag bergauf, bevor Anleger auf gute Nachrichten hin verkauften. AMD schloss letztlich mit einem Abschlag von 4,3 Prozent.

Ein weiterer Hightech-Verlierer war Novell mit einem Minus von 18 Prozent. Der Spezialist für Netzwerk-Software hat die Quartalserwartungen der Analysten zwar getroffen, liefert jedoch einen schwachen Ausblick.

Unter den Hightech-Aktien im Plus war hingegen Google. Ein kleines Plus von 0,4 Prozent basierte auf optimistischen Kommentaren von CEO Eric Schmidt, der den Konzern anders als sein Finanzchef vor einigen Tagen weiter auf Wachstumskurs sieht. Über Investitionen außerhalb der Internet-Suche soll Google bald zu einem 100-Milliarden-Dollar Konzern wachsen.

Auch bei Starbucks scheint das Wachstum weiter gut zu sein. Die Umsätze der über ein Jahr geöffneten Filialen stieg in den USA im Februar um 8 Prozent. Konzernweit wurde sogar ein Umsatzplus von 25 Prozent auf 468 Millionen Dollar verbucht.

Die Analysten von Merrill Lynch geben sich optimistisch für die Kollegen an der Wall Street. Man hebt die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal um durchschnittlich 5 Prozent an. Am stärksten sieht man Bear Stearns zulegen, wo die Prognosen um 9 Prozent angehoben werden. Goldman Sachs dürfte um 6 Prozent besser abschneiden als erwartet. Lehman Brothers sieht man 3 Prozent und Morgan Stanley 2 Prozent über den bisherigen Schätzungen. Dank starker Aktivitäten auf dem Merger-Markt und einem hohen Handelsvolumen liefen die Investmentbanken „auf allen Zylindern“.

Lars Halter

actr
04.03.2006, 07:11
04.03.2006 00:08
Wall Street schließt nach volatilem Geschäft knapp behautpet
NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem volatilen Verlauf haben die US-Börsen am Freitag knapp behauptet geschlossen. Zunächst hatte Intel mit einer Umsatzwarnung für das laufende erste Quartal für eine negative Eröffnung gesorgt. Über Mittag drehten die Indizes jedoch ins Plus, gestützt von guten Konjunkturdaten und einem fallenden Ölpreis. Letzterer drehte im späten Geschäft aber wieder ins Plus, was zusammen mit Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende die Aufschläge wieder zunichte machte. Die Anleger machten sich auch weiterhin Sorgen, wie weit die Leitzinsen noch steigen werden und welche Auswirkungen dies auf die Konjunktur habe, sagten Händler.

Zum Handelsschluss verlor der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte 3 Punkte auf 11.021. Der S&P-500 fiel um 0,2% bzw 2 auf 1.287 Punkte und der Nasdaq-Composite sank um 0,4% bzw 9 Punkte auf 2.303. Umgesetzt wurden 1,57 (Donnerstag: 1,80) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner wurde mit 1.342, die der -verlierer mit 1.950 angegeben. Unverändert schlossen 159 Titel.

Zu den positiven Konjunkturdaten zählte der ISM-Index für das Nicht-verarbeitende Gewerbe, der mit 60,1 Punkten zum ersten Mal seit Dezember 2005 wieder über die Marke von 60 und gleichzeitig über die Analystenerwartung gesprungen ist. "Wichtig daran ist vor allem die Arbeits-Komponente", sagt ein Händler. Diese sei positiv für die Konsumbereitschaft in den USA zu werten.

Unter den Einzelwerten erholten sich Intel nach einem Tagestief bei 19,86 USD zu Handelsbeginn auf einen Schlussstand von 20,32, was nur noch einem Minus von 0,8% entsprach. Intel hatte als Grund für die Umsatzwarnung die schwächer als erwartete Chip-Nachfrage genannt. Belastend wirke sich ein "leichter Verlust" bei den Marktanteilen aus. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass sich bereits bei der Vorlage der letzten Zahlen eine Verschiebung der Markanteile von Intel hin zu AMD abgezeichnet habe. "Intel hat den Trend zum Notebook anstelle des Desktop-PCs verschlafen", sagte ein Händler: "Das ist aber nur eine Nachfrageverschiebung und absolut keine Schwäche der gesamten Branche". Eine Gegenbewegung vollzogen am Berichtstag AMD. Nachdem sie zunächst von den Intel-Aussagen profitierten und im Plus starteten, fielen sie immer weiter zurück und gingen mit einem Minus von 4,4% bei 39,51 USD aus dem Handel.

Google legten nach dem Analysten-Meeting vom Vortag um 1,7% auf 378,18 USD zu. Finanzvorstand George Reyes soll auf dem Treffen gesagt haben, dass sich das internationale Wachstum von Google nicht verlangsame und die Investitionen 2006 deutlich steigen würden, hieß es. Novell sind dagegen kräftig eingebrochen, nachdem die Erstquartalszahlen des Softwareunternehmens unter den Erwartungen ausgefallen waren. Beim Gewinn hat Novell den Breakeven erreicht, während die Konsensprognose bei einem Plus von 0,03 USD lag. Der Umsatz lag dagegen mit 274,4 Mio USD über der Erwartung von 269,3 Mio USD. Die Aktie rutschte um 17% auf 7,90 USD. VeriFone rückten um 7,5% auf 29,23 USD vor. Der Hersteller von elektronischen Zahlungssystemen hatte für das erste Quartal einen Umsatzanstieg von 21% ausgewiesen.

DJG/DJN/reh

actr
06.03.2006, 08:27
06.03.2006 08:14
Aktien Frankfurt Ausblick: Gut behauptet erwartet - Bayer und Linde im Fokus
Gestützt von leicht positiven Vorgaben und mit neuen Unternehmenszahlen im Fokus werden deutsche Aktien am Montag gut behauptet erwartet. Die Citigroup und Lang & Schwarz sehen den DAX <DAX.ETR> am Morgen bei 5.744 und bei 5.746 Punkten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 1,07 Prozent auf 5.721,46 Zähler verloren. Der US-Leitindex Dow Jones hatte nach Xetra-Schluss gut 20 Punkte zugelegt, was sich laut Händlern aber angesichts der Schlussschwäche relativiert.

Papiere von Bayer <BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sollten nach laut Händlern eher enttäuschenden Zahlen im Fokus stehen. Die Zahlen des Chemie- und Pharmakonzerns sind nach Einschätzung eines Händlers teils über, zu einem Gutteil aber unter den Erwartungen ausgefallen. Die Leverkusener haben 2005 beim Umsatz dank einer robusten Chemiekonjunktur und Fortschritten im Gesundheitsgeschäft um 17,6 Prozent auf 27,383 Milliarden Euro zugelegt. Der Überschuss hat sich mit 1.597 (685) Millionen Euro trotz Rückstellungen in Millionen-Höhe wegen Schadenersatzvergleichen in den USA mehr als verdoppelt.

Linde-Aktien <LIN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sollten ebenfalls im Auge behalten werden. Der Industriegase-Hersteller übernimmt den britischen Konkurrenten BOC <BOC.ISE> <BGR.FSE> (Nachrichten) laut Presseberichten vom Wochenende für 16 Pfund je Aktie und plant zur Finanzierung eine Kapitalerhöhung. Ursprünglich hatte Linde 15 Pfund pro BOC-Aktie geboten. Linde gibt zudem Zahlen bekannt.

Volkswagen-Aktien <VOW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) dürften im Blick stehen. Das Ringen um die Macht bei den Wolfsburgern eskaliert: Bei Europas größtem Autokonzern droht eine Kampfabstimmung über die Zukunft von Vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Nach Berichten mehrerer Medien wird am 20. April bei einer Sondersitzung des VW-Aufsichtsrates darüber abgestimmt, ob der Vertrag von Pischetsrieder verlängert wird.

Bewegung könnte es bei ThyssenKrupp-Aktien <TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) geben. Der Stahlkonzern erwägt einem Pressebericht zufolge den Verkauf seiner Autoteile-Sparte. Damit könnte der Stahlkonzern, der den kanadischen Konkurrenten Dofasco übernehmen will, etwa drei Milliarden Euro erlösen, wie das "Wall Street Journal Europe" (Montagausgabe) unter Berufung auf Kreise berichtet.

Telekomwerte dürften europaweit im Fokus stehen. Der größte amerikanische Telekomkonzern AT&T <T.NYS> <ATT.ETR> will den Konkurrenten BellSouth <BLS.NYS> <BLS.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) für 67 Milliarden US-Dollar über einen Aktientausch übernehmen. Wie die Unternehmen am Sonntagabend in Atlanta und San Antonio mitteilten, erhoffen sie sich aus dem Zusammenschluss Synergieeffekte von insgesamt 18 Milliarden Dollar./sc/tw

AXC0028 2006-03-0

actr
06.03.2006, 08:49
06.03.2006 08:44
Aktien Tokio Schluss: Fest
Beflügelt von Kursgewinnen bei Exportwerten hat die Aktienbörse in Tokio am Montag fest geschlossen. Der Nikkei-Index <N225.FX1> gewann 1,52 Prozent und ging bei 15.901,16 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste TOPIX-Index <TOKS.FX1> legte 0,84 Prozent auf 1.626,54 Punkte zu./fat

AXC0045 2006-03-06/08:40

actr
06.03.2006, 09:55
06.03.2006 09:38
Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX etwas fester - Bayer nach Zahlen im Minus
Gestützt von leicht positiven Vorgaben und mit neuen Unternehmenszahlen im Fokus sind die meisten deutschen Aktien am Montag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> gewann 0,56 Prozent 5.753,94 Punkte. Für den MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte ging es um 0,28 Prozent auf 8.378,26 Zähler nach oben. Der TecDAX <TDXP.ETR> rückte um 0,69 Prozent auf 741,63 Punkte vor.

Papiere von Bayer <BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) rutschten nach der Vorlage der Bilanz um 5,00 Prozent auf 32,11 Euro in Minus. Händler sprachen von einem enttäuschendem Überschuss für das vierte Quartal bei dem Chemie- und Pharmakonzern. Das EBIT vor Sondereinflüssen liege leicht unter den Marktprognosen.

Linde-Aktien <LIN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten mit plus 2,60 Prozent auf 67,21 Euro an die DAX-Spitze. Die Übernahme der britischen BOC <BOC.ISE> <BGR.FSE> (Nachrichten) durch den Industriegase-Hersteller ist perfekt. Das Board of Directors von BOC beabsichtige, seinen Aktionären die Annahme dieses Angebotes zu empfehlen, teilte Linde am Morgen mit. Der Kaufpreis beträgt 16 Pfund je Aktie. Zur Finanzierung plant Linde unter anderem eine Kapitalerhöhung über 1,4 bis 1,8 Milliarden Euro. Auch ein Verkauf der Sparte Material Handling (Gabelstapler) sei eine Option.

Für ThyssenKrupp-Aktien <TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) ging es um 2,93 Prozent auf 21,76 Euro nach oben. Der Stahlkonzern sieht sich in der Lage, den angestrebten Erwerb des kanadischen Konkurrenten Dofasco auch ohne den Verkauf von Geschäftsfeldern finanziell zu stemmen. "Wir können Dofasco, wenn wir die Gelegenheit bekommen, auch ohne die Veräußerung von Unternehmensteilen kaufen", sagte ein Sprecher am Montag auf Anfrage. Das "Wall Street Journal Europe" (Montagausgabe) hatte unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, ThyssenKrupp erwäge den Verkauf seiner Autoteile-Sparte.

Im MDAX <MDAX.ETR> stiegen die Aktien von AMB Generali <AMB2.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) um 2,23 Prozent auf 99,45 Euro. Der italienische Versicherer Generali <G.MIX> <ASG.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) will die deutsche Tochter AMB Generali komplett übernehmen. Die freien Aktionäre sollen 98 Euro je Stückaktie des drittgrößten deutschen Erstversicherers erhalten, wie teilte das Unternehmen mitteilte.

Praktiker-Aktien stiegen im frühen Handel um 1,90 Prozent auf 24,61 Euro. Die Baumarktkette wird wie erwartet zum 20. März in den MDAX aufsteigen und dort die Aktie von MEDION <MDN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) ersetzen. MEDION gaben 2,02 Prozent auf 12,14 Euro nach. Solon-Aktien <SOO1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen um 2,29 Prozent auf 42,95 Euro. Der Solaranbieter steigt als fünfter Solarwert in den Technologieindex TecDAX <TDXP.ETR> auf und ersetzt dort Funkwerk <FEW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), die unverändert bei 27,51 Euro standen./sc/tw

AXC0057 2006-03-06/09:36

actr
06.03.2006, 21:52
Börsenstimmung
Anleger ignorieren Vogelgrippe


06. März 2006 Die Börse hat bislang gelassen auf das Vordringen der Vogelgrippe nach Westeuropa reagiert. In der jetzigen Gestalt gilt das Virus H5N1 nicht als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung. Das würde sich jedoch in dem Augenblick ändern, wenn das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. „Die Angelegenheit ist zu einem klaren Risiko für die Aktienmärkte geworden”, schreiben Analysten der Deutschen Bank in einer aktuellen Studie. Die Allianz-Fondsgesellschaft Dit stellt die Vogelgrippe als Risikofaktor auf eine Stufe mit der Gefahr von Terroranschlägen.


Doch gleichzeitig wird auch deutlich, daß die Anlagestrategen in den Banken und Fondsgesellschaften inzwischen vorbereitet sind und Pläne für den Ernstfall in der Schublade haben. Die Aktienmärkte stehen dabei speziell im Fokus, weil sie als besonders anfällig gelten.

Pandemie ist nicht gleich Pandemie

Es sind zwei Szenarien, mit denen sich die Strategen auseinandersetzen. Das eine Szenario geht von einer milden bis mäßigen Pandemie aus, das andere von einer schweren bis katastrophalen. Für das Katastrophenszenario mit mehreren Millionen Toten und einem Rückgang des globalen Wirtschaftswachstums ist die Ansage der Deutschen Bank eindeutig: In einem solchen Fall werden am Aktienmarkt keine Unterscheidungen mehr gemacht - dann kommt es auf breiter Front zu einem Kursverfall, statt dessen sind Anleihen und Bargeld als sicherer Hafen gefragt.

Differenzierter wird die Betrachtung des Aktienmarktes jedoch bei einer milden Form - wenn etwa der Ansteckungsgrad niedrig und die Ausbreitung regional begrenzt bleibt. Nach Ansicht der Aktienanalysten aus der Deutschen Bank dürften sich in einem solchen Fall Titel aus den Branchen Gesundheitswesen, Telekommunikation, Versorger, Lebensmitteleinzelhandel, Tabak und Immobilien besser als der Markt entwickeln. Probleme erwarten sie für Werte aus den Branchen Tourismus, Luxusgüter, Grundstoffe, Öl/Gas sowie der gesamten Breite der Finanzwerte von den Banken bis zu den Versicherern.

Die Commerzbank-Fondsgesellschaft Cominvest skizziert in einem Arbeitspapier ein Gesamtbild der zu erwartenden Folgen für die Finanzmärkte nach dem Ernstfall. Zunächst komme es zu einem Kurseinbruch am Aktienmarkt mit einer Umschichtung in defensive nicht-zyklische Aktien. Gleichzeitig dürfte eine Flucht in die sichere Geldmarkt- und Rentenanlage sowie in Edelmetalle wie Gold erfolgen. Die fundamentalen Unternehmensrisiken stiegen stark an. Der Renditeabstand von Unternehmensanleihen zu sicheren Staatsanleihen würde sich deutlich ausweiten. Schwellenländer und rohstoffreiche Länder gerieten in eine Schieflage. Rohstoffpreise würden im Zuge der zu erwartenden Nachfragerückgänge zurückfallen, Energiepreise ebenfalls.

Historische Vergleiche kaum aussagefähig

Schockierender als der Ausblick in den derzeit im Umlauf befindlichen Studien ist der Rückblick auf die verheerenden Auswirkungen von Grippewellen im vergangenen Jahrhundert. Nicht allen Börsianern dürfte bewußt sein, daß allein die sogenannte Spanische Grippe von 1918 schätzungsweise 40 bis 50 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Die „asiatische Grippe” von 1957 soll immerhin noch zwei Millionen Tote und die „Hongkong-Grippe” 1968 eine Million Tote gefordert haben.

Allerdings macht der Rückblick auch deutlich, auf welch schwierigem Terrain sich die Strategen mit ihren Einschätzungen der Folgen auf die Finanzmärkte bewegen - denn Parallelen aus der Historie können nur bedingt gezogen werden. Selbst die Sars-Epidemie vor knapp drei Jahren taugt kaum als Vergleich. „Die Finanzmarktreaktionen überlagern sich genau mit der Phase des Irakkrieges und sind insofern nicht aussagekräftig”, sagt Cominvest-Stratege Felix Adrian.

Die Gefahr eines Ausbruchs wird derzeit von den Akteuren an den Finanzmärkten nicht als akut eingeschätzt. Zumindest sind konkrete Umschichtungen entlang der Notfallpläne nicht erkennbar. Unter den großen Marktakteuren scheint sich die Ansicht durchgesetzt zu haben, daß eine Reaktion erst in dem Moment einer Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch notwendig ist - dann aber auch rasch.

Lediglich punktuell wird der Einfluß der Vogelgrippe schon jetzt sichtbar. So hat sich der Aktienkurs des Schweizer Pharmakonzerns Roche innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. Ebenso präsentiert sich die Aktie des Pharmariesen Glaxo-Smith-Kline seit Monaten in starker Verfassung. Die beide haben als einzige Pharmaunternehmen Medikamente im Angebot, die im Falle einer Grippewelle als vorbeugender Schutz dienen könnten.


Text: F.A.Z., 07.03.2006, Nr. 56 / Seite 21
Bildmaterial: F.A.Z.

actr
07.03.2006, 09:05
Wall Street: Zins-Angst belastet die Börse

Die US-Börsen hatten zum Wochenstart kein leichtes Spiel: Trotz guter Nachrichten kamen die Indizes im Tagesverlauf kaum ins Plus, am Mittag ließen steigende Zinsen die Kurse dann abstürzen. Der Dow-Jones-Index verlor 63 Zähler oder 0,6 Prozent auf 10 958 Punkte, die Nasdaq verlor 16 Zähler oder 0,7 Prozent auf 2286 Punkte.

Am Nachmittag machte eine Rallye am Bondmarkt der Wall Street zu schaffen. Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen kletterten auf 4,74 Prozent – mit steigender Tendenz, zumal die Notenbank in ihrer nächsten Sitzung den Leitzins bald auf wahrscheinlich 5,25 Prozent anheben dürfte. Bei einem Zinsniveau von 5,0 Prozent für die Zahnjährigen wiederum rechnen Experten mit massiven Abflüssen aus dem Aktien- in den Bondmarkt.

Solche Spekulationen reichten aus, den Markt trotz einiger guter Nachrichten zu drücken. Auch ein sinkender Ölpreis änderte daran nichts. Das Schwarze Gold gab um etwa 2 Prozent auf 62,40 Dollar pro Fass nach, da die Opec die Förderquoten nicht zurückfahren will.

Die wichtigsten Nachrichten des Tages kamen von den Unternehmen. Die Telekombranche stand ganz im Zeichen eines Mega-Mergers: Der Dow-notierte Telekomriese AT&T übernimmt für 67 Milliarden Dollar BellSouth und wird damit zum mit Abstand größten Anbieter der Branche. Nach dem Deal hat AT&T die alleinige Kontrolle über Cingular, den mit 54 Millionen Kunden größten Mobilfunkanbieter der USA. Außerdem ist man im Festnetz mit 70 Millionen Kunden, im Internet mit 10 Millionen Kunden und sogar im Bezahl-Fernsehen vertreten.

Während Bell South um 8 Prozent zulegte, rutschte AT&T merger-typisch um 4 Prozent ab. Analysten haben den Deal unterschiedlich bewertet. Während Bear Stearns die Übernahme unterstützt, findet Morgan Stanley den Preis zu hoch. Unterdessen wartet die Wall Street auf die Reaktion des Konkurrenten Verizon. Analysten rechnen damit, dass man den Konkurrenten Vodafone aus der Mobilfunk-Tochter Verizon Wireless auskaufen könnte, was die Vodafone-Aktien antrieb. Ferner ist offen, ob Alltel oder Qwest Communications mögliche Übernahme-Ziele sein könnten und was in Zukunft mit dem drittgrößten Telekom-Anbieter Sprint Nextel passieren wird.

Einen Teilverkauf beobachteten Anleger im Dow ebenfalls: General Motors trennt sich von seiner Beteiligung an Suzuki und könnte dafür 2 Milliarden Dollar einnehmen. Die Automobil-Aktie wurde mit einem Plus von 2 Prozent Tagessieger im Dow.

Weitere Dow-Sieger waren AIG und Johnson & Johnson sowie die Papiere von Coca-Cola.

Im Minus schlossen zwei Dow-Aktien nach Analystenkommentaren: Dem Chip-Hersteller Intel nutzte es nach zwölf Abstufungen und einer Umksatzwarnung nichts, dass die Citigroup weitere schlechte Nachrichten für eingepreist hält und zu „Kaufen“ rät.

Der Bildschirm- und Folienhersteller 3M rutschte derweil nach einer Abstufung von A.G. Edwards ab. Man sieht die Aktie auf „Halten“ ab, da dem Unternehmen langsamere Wachstumsraten drohten. Selbst ein Wachstum um 5 Prozent wäre auf Jahressicht eine starke Herausforderung, heißt es.

Weitere Dow-Verlierer waren die Industrieriesen Honeywell und Caterpillar, und aufgrund des niedrigeren Ölpreises gab auch ExxonMobil etwas nach.

Auf der Hightech-Seite gab es mit Research in Motion einen großen Sieger. Die Aktie verbesserte sich um 15 Prozent, da ein Patentstreit mit NTP beigelegt ist und die Zukunft des Blackberry-Kleinrechners gesichert scheint.

Lars Halter

actr
07.03.2006, 14:34
07.03.2006 14:23
TecDAX am Mittag: Deutlicher Kursrutsch, Gewinnmitnahmen bei Solarwerten
Nachdem der TecDAX angesichts schwacher Vorgaben aus Übersee schon schwach in den Tag startete, rutscht das Börsenbarometer gegen Mittag noch deutlicher ab. Gegenwärtig verliert der Technologieindex kräftig um 3,01 Prozent auf 718,25 Punkte, wobei insbesondere die Solarwerte unter massiven Gewinnmitnahmen leiden.

So fallen Aktien von SolarWorld mit einem Abschlag von 7 Prozent an das Indexende. Daneben knicken Papiere von Q-Cells um 5 Prozent und die von Conergy um knapp 4 Prozent ein. ErSol präsentieren sich mit einem Minus von 1,3 Prozent verhältnismäßig stabil. Starke Kursverluste verzeichnet aber auch der Biotechnologiesektor. Hier trennen sich die Anleger insbesondere von den zuletzt stark favorisierten Aktien des Indexschwergewichts QIAGEN, wobei aber auch Evotec, MorphoSys und GPC Biotech deutlich Federn lassen.

Deutlich Richtung Süden geht es des Weiteren für Tele Atlas, die in der Vorwoche schwache Zahlen auf den Tisch legten. Auf der Gewinnerseite finden sich gegenwärtig lediglich IDS Scheer nach der Präsentation von Geschäftszahlen sowie Drägerwerk. In der zweiten Reihe rücken zudem Papiere von PVA TePla nach Bekanntgabe von starken Ergebnissen um knapp 5 Prozent vor. Wie der Hersteller von Plasma-Systemen bekannt gab, konnte sowohl Umsatz wie auch EBIT deutlich gesteigert werden.

Das Software- und Beratungshaus IDS Scheer AG (ISIN DE0006257009 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 625700) teilte heute mit, dass sie 2005 als "Jahr der Investitionen" erfolgreich abgeschlossen hat. Der Umsatz wuchs um mehr als 13 Prozent auf 318 Mio. Euro, womit die Umsatzprognose deutlich übertroffen wurde. Der Jahresüberschuss erreichte 18,8 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie 0,59 Euro. Der operative Cash-Flow wurde auf 11,8 Mio. Euro verdoppelt und die Liquidität auf 70,3 Mio. Euro gesteigert. Die Mitarbeiterzahl hat sich in 2005 um fast 400 auf 2.514 Personen erhöht. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen die Anhebung der Dividende um 12,5 Prozent auf 0,18 Euro je Aktie vor. IDS Scheer plant für 2006 erneut ein hohes Umsatzwachstum von 9 bis 10 Prozent. Die operative Ergebnismarge (EBITA) soll um 0,5 bis 1,0 Prozentpunkte gesteigert werden. Weltweit rechnet man mit über 120 Neueinstellungen.

Die PVA TePla AG (ISIN DE0007461006 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 746100), ein Hersteller von Plasma-Systemen, veröffentlichte heute ihre vorläufigen Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2005. Der Konzernumsatz erreichte 51,4 Mio. Euro und konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,3 Prozent gesteigert werden. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 1,4 Mio. Euro und lag deutlich über dem Vorjahreswert von 0,3 Mio. Euro und damit am oberen Ende der Prognosen für das Geschäftsjahr 2005. Der Auftragseingang belief sich auf 64 Mio. Euro (Vorjahr: 54,1 Mio. Euro), der Auftragsbestand auf 33 Mio. Euro (Vorjahr: 20,5 Mio. Euro). Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von rund 30 Prozent und einer EBIT Rendite von 4 bis 6 Prozent.

actr
08.03.2006, 08:39
Wall Street: New York schließt uneinheitlich

Die US-Börsen handelten am Dienstag uneinheitlich. Gute Nachrichten bei General Motors ließen den Dow-Jones-Index um 22 Zähler oder 0,2 Prozent auf 10 980 Punkte klettern, während eine Enttäuschung aus dem Chip-Sektor die Nasdaq um 17 Zähler oder 0,7 Prozent auf 2268 Punkte fallen ließ.

Allgemein betrachtet ist die Stimmung an der Wall Street weiterhin gedrückt. Anleger sorgen sich um die Auswirkungen, die höhere Zinsen für die Staatsanleihen künftig auf den Aktienhandel haben dürften.

Spekulationen um höhere Zinsen gründen unter anderem darauf, dass dich erneut ein Mitglied der Notenbank kritisch zur Inflation geäußert hat. Die Zins-Futures zeigen nun erstmals die Möglichkeit, dass die Fed in ihrem Meeting zum Monatsende den Leitzins um einen halben Punkt auf 5,0 Prozent anheben könnte.

Auch sonst gab es von konjunktureller Seite wenig Erfreuliches: Die Produktivität im vierten Quartal um 0,5 Prozent eingebrochen. Das ist der erste negative Ausschlag seit dem ersten Quartal 2001, in dem die jüngste Rezession begonnen hatte. Die Messung des Arbeitsministeriums ist auch schwächer als erwartet, man hatte mit einem Produktivitätsrückgang von nur 0,2 Prozent gerechnet.

Wenigstens vom Energiemarkt gab es gute Nachrichten: Der Ölpreis fiel am Dienstag auf 61,58 Dollar pro Fass und damit den tiefsten Stand seit einer Woche. Obwohl Venezuela darauf drängt, die Förderquoten zu senken, dürfte die Opec an den bisherigen Quoten festhalten. Eine Entscheidung wird für Mittwochmorgen erwartet.

Einen überraschenden Dow-Gewinner gab es am Dienstag mit General Motors. Die Aktie kletterte um 2,2 Prozent, nachdem das Management erklärt hatte, die Pensionen der erst jüngst Angestellten ab 2007 einzufrieren. Man kann so schon in einem Jahr 420 Millionen Dollar sparen, die Verbindlichkeiten bis Ende 2006 sinken um 1,6 Milliarden Dollar.

Ansonsten kümmerte sich der Markt nur um zwei Branchen: Nach dem am Montag bekannt gewordenen 67-Milliarden-Deal zwischen AT&T und BellSouth melden sich weitere Analysten. Citigroup und UBS stufen BellSouth auf „Halten“ ab. Nach der geplanten Übernahme durch AT&T dürfte die Aktie vorerst kein Potenzial mehr haben, das Papier gab um 2,3 Prozent ab.

Ganze 6,6 Prozent verlor Qwest Communications nach einer Abstufung durch die Citigroup auf „Verkaufen“. Die Übernahme von BellSouth durch AT&T könnte in 2007 die Ertragslage von Qwest belasten, meinen die Experten.. So dürfte Qwests ertragreiche Zusammenarbeit mit BellSouth beendet werden, da AT&T die bisher von Qwest erbrachten Dienstleisungen selbst beisteuern wird.

Chip-Aktien litten am Dienstag unter dem Quartals-Update von Texas Instruments. Man bestätigt zwar die biehrigen Prognosen, doch hatte die Wall Street nach einer Analyse von Goldman Sachs mit besseren Aussichten gerechnet. Die Aktie gab um 3 Prozent ab.

Im Minus landeten auch die Konkurrenten Intel und Advanced Micro Devices, letzterer nach ebenfalls positiven Kommentaren. So sollen die Chip-Umsätze bei AMD im Vergleich zum Vor-Quartal unverändert bis etwas schwächer ausfallen, im Jahresvergleich aber um rund 70 Prozent zulegen. Anlegern war das am Dienstag nicht genug.

Lars Halter

actr
08.03.2006, 19:34
Wall Street: NYX startet im Plus

Die US-Börsen haben den Mittwochshandel erneut mit Verlusten begonnen. Die Angst vor steigenden Zinsen belastet sie Stimmung auf dem Parkett weiterhin.

An der Wall Street hat indes nicht nur ein weiterer Handelstag begonnen, sondern ein neues Kapitel in der Geschichte: Die NYSE Group ist börsennotiert. Die ersten rund 50 Millionen Aktien sind im Handel. Sie stellen den 30-prozentigen Anteil an der NYSE Group dar, der an die Aktionäre des Merger-Partners Archipelago ausgegeben worden war. Die übrigen 70 Prozent der Aktien werden in den nächsten Wochen an die ehemaligen Sitz-Eigner der Börse verteilt. Die Aktie der NYSE läuft unter dem Tickerkürzel NYX und handelt in den ersten Stunden um 69 Dollar.

Damit verbucht die Aktie ein erstes Plus von 7 Prozent. Analysten warnen aber vor einem allzu optimistischen Einstieg. Die Aktien seien kein Schnäppchen. Morningstar hält das Papier für angemessen gepreist. Auch Merrill Lynch findet ein Kgv von 48 im branchenvergleich sehr hoch. Das Brokerhaus Raymond James erinnert zudem daran, dass die angepeilten Ertragsziele erst einmal einzuhalten seien.

Auch die Telekombranche beschäftigt den Markt seit Tagen. Am zweiten Tag nach dem 67-Milliarden-Dollar-Merger beschäftigen sich die Analysten mit AT&T und BellSouth. Die Dow-notierte Aktie von AT&T wird von Morgan Stanley auf „Übergewichten“ aufgestuft, das Kursziel steigt um 20 Prozent auf 31 Dollar. Die jüngsten Kursverluste im Zusammenhang mit dem Merger böten ein gutes Einstiegsniveau, zumal Kostensenkungen dem Unternehmen gut tun würden. Die Aktie von BellSouth war am Dienstag von Citigroup und UBS abgestuft worden.

Im Mittelpunkt des Interesses steht erneut auch Google. Eine Woche nachdem der Finanzchef mit unüberlegten Kommentaren für einen Kurssturz gesorgt hatte, ist nun erneut ein Fehler aufgetreten: Google hat auf der eigenen Website eine Umsatzprognose veröffentlicht, obwohl man genau dies nicht wollte. Laut dem mittlerweile gelöschten Eintrag geht das Unternehmen für 2006 von einem Umsatzplus von 57 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar aus. Das liegt zwar etwa im Rahmen der Prognosen der Wall Street. Doch heißt es weiter, dass die Margen im Bereich der Online-Werbung zu schrumpfen drohten. Das verunsichert manchen Analysten, Goldman Sachs fährt seine Prognosen und das Kursziel um 2 Prozent herunter. Die Aktie verliert im frühen Handel 1,5 Prozent.

Die Fastfood-Kette McDonaldŽs legt für den Februar gute Zahlen vor: Die Umsätze in den etablierten Filialen sind um 4,7 Prozent gestiegen, in den USA um 3,6 Prozent. Man hat das vor allem dem Erfolg eines neuen scharfen Chicken-Sandwich zu verdanken, das beim Kunden gut ankomme. Auch machten sich das erweiterte Frühstücks-Angebot und die verlängerten Öffnungszeiten bezahlt.

Lars Halter

actr
08.03.2006, 19:49
TELEGATE AG Inhaber-Aktie.. )

Sedol: 511880 Exch: XETRA Sym: TGT.ETR
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WOW! Heute geht sie mit 44,60 aus den Tag:)
MORPHOSYS AG AKTIEN
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GEA Group AG Inhaber-Aktien o.N. Vorm. mg-Tech
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Punktgemäß abgeprallt:)

actr
08.03.2006, 20:50
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SCHWARZ PHARMA

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D + S europe AG Inhaber-Aktien o.N
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INTERHYP AG Namens-Aktien o.
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actr
09.03.2006, 07:38
09.03.2006 07:14
PRESSESPIEGEL/News im Web
DOW JONES NEWSWIRES

Die Informationen stammen aus den Onlineangeboten der genannten Medien. Abweichungen zu den Inhalten der gedruckten Ausgaben sind möglich.

WIRTSCHAFT WILL AKTIONÄRSREFORM: Die deutsche Wirtschaft hat sich grundsätzlich hinter die Richtlinie zur Stärkung der Aktionärsrechte gestellt, so die "Börsen-Zeitung". Sie fordert aber Nachbesserungen, um Kosten und Aufwand für die Unternehmen unter Kontrolle zu halten. In einer gemeinsamen Stellungnahme von Wirtschaftsverbänden heißt es, der Brüsseler Richtlinientext würde zu Zuständen führen, die börsennotierte Aktiengesellschaften mit Kosten und Aufwand belasteten. Außerdem bemängeln die Verbände Rechtsunsicherheiten und Hindernisse für eine effiziente Unternehmensführung. www.boersen-zeitung.com

VOLKSWAGENS EUROPCAR PRAKTISCH VERKAUFT: Einem Verkauf des zu Volkswagen gehörenden Automobilvermieters Europcar an den französischen Finanzinvestor Eurazeo steht nach Angaben des Betriebsrats so gut wie nichts mehr im Wege, so das "Handelsblatt. Die Eurazeo-Spitze habe der Arbeitnehmervertretung der in Paris ansässigen VW-Tochter zugesagt, dass kein Personal abgebaut werde und auch keine Verlagerung von Unternehmensteilen geplant sei, sagte Europcar-Gesamtbetriebsrat Bernd Lubig am Mittwoch. www.handelsblatt.de

DEUTSCHE POST KRIEGT 300 MIO EUR: Die Deutsche Post verkauft eine Tochter des kürzlich übernommenen britischen Logistikers Exel an den Finanzinvestor 3i. Dies verlautete aus Branchenkreisen, so das "Handelsblatt". Kaufpreis für den Speziallogistiker Marken seien rund 300 Mio EUR, hieß es am Mittwoch in den britischen Branchenkreisen. Die Post wollte die Informationen nicht kommentieren. www.handelsblatt.de

MERKEL WILL MILLIARDEN INVESTIEREN: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Eröffnung der Cebit einen "nationalen IT-Gipfel" angekündigt, so die "FTD". Zudem soll ein Regierungsprogramm für die Informationsgesellschaft erarbeitet werden. Der Gipfel solle noch in diesem Jahr stattfinden und ähnlich wie der "nationale Energiegipfel" am 3. April .Außerdem kündigte die Kanzlerin ein Regierungsprogramm mit den Grundlinien zur künftigen Gestaltung der Informationsgesellschaft an. Ein Schwerpunkt dieses Programms mit dem Titel "Hightech Strategie Deutschland" soll der "weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur" sein. Ein Investitionsplan mit einem Volumen von 6 Mrd EUR werde erarbeitet. www.ftd.de

WACKELT VODAFONE-VERKAUF ? Der Verkauf des Japangeschäfts des Mobilfunkkonzerns Vodafone an das japanische IT-Unternehmen Softbank könnte gefährdet sein. Rating-Agenturen sähen Zweifel an der Finanzierbarkeit, berichtet die "FTD". Die Aktie von Softbank sank am Mittwoch um 2,6%, nachdem sie am Vortag bereits um fast 9% eingebrochen war. Rating-Agenturen hatten gewarnt, Softbank könnte sich bei dem auf bis zu 14,2 Mrd EUR geschätzten Zukauf übernehmen. Scheitert der Verkauf, wäre das ein weiterer Rückschlag für Vodafone-Chef Arun Sarin. www.ftd.de

-Von Dennis Baker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 103,

unternehmen.de@dowjones.com

actr
09.03.2006, 08:25
Tokio: Nintendo begehrt

(Instock) Im Rahmen einer technischen Gegenbewegung überwand der Leitindex der Tokioter Börse am Donnerstag wieder 16.000 Punkte. Zum Börsenschluß verbuchte der Nikkei 225 ein Plus von 2,6 Prozent auf 16.037 Punkte. Der Nebenwerte-Index Jasdaq legte 0,8 Prozent auf 116,6 Punkte zu. Bankwerte wurden wiederentdeckt. Vor allem Resona (+ 5,2 Prozent auf 405.000 Yen) und Nikko (+ 2,7 Prozent auf 1.840 Yen) glänzten. Im Autobereich reichte die Spanne von +2,9 Prozent auf 394 Yen bei Isuzu bis zu einem Verlust von 1,7 Prozent auf 650 Yen bei Mazda.

Nintendo legte 5 Prozent auf 17.160 Yen, Elpedia 4,8 Prozent auf 4.140 Yen, Casio 4,3 Prozent auf 2.035 Yen, Advantest 4,2 Prozent auf 13.400 Yen und Tokyo Electron 4 Prozent auf 7.550 Yen zu. Softbank beendete mit einem Aufschlag von 2,3 Prozent auf 3.130 Yen den Abwärtstrend der vergangenen Tage.

[09.03.2006 07:55:34]

actr
09.03.2006, 18:46
09.03.2006 18:20
Wall Street im Verlauf etwas fester - GM springen an
NEW YORK (Dow Jones)--Mit etwas festeren Kursen präsentiere sich die US-Börsen am Donnerstagvormittag (Ortszeit). Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte gewinnt gegen 16.57 Uhr MEZ 0,3% bzw 30 Punkte auf 11.037. Der S&P-500 legt um 0,2% bzw 3 auf 1.281 Punkte zu und der Nasdaq-Composite verbessert sich um 0,3% bzw 6 Punkte auf 2.273 Punkte. Marktteilnehmer führen die freundliche Stimmung unter anderem auf eine Stabilisierung bei den langfristigen Zinsen und ein deutliche steigenden GM-Aktie zurück. Aber auch die Nachricht, dass die japanische Notenbank ihre Nullzinspolitik beenden könnte, stütze die Kurse.

Neue Konjunkturdaten haben dagegen kaum Auswirkungen: Das US-Handelsbilanzdefizit für Januar sei zwar etwas größer ausgefallen als erwartet, sagt ein Aktienhändler. Daran scheine sich der Markt allerdings bereits gewöhnt zu haben. Auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosen in den USA seien stärker gestiegen als erwartet. Mit Blick auf die wichtigeren monatlichen Arbeitsmarktdaten am Freitag habe dies jedoch ebenfalls kaum Einfluss auf den Aktienmarkt.

Im Fokus stehen die Aktien von General Motors (Nachrichten/Aktienkurs) (GM), die um 5,6% auf 21,58 USD anziehen. Grund dafür sei ein Bericht im "Wall Street Journal" wonach der Automobilkonzern und der Autozulieferer Delphi unmittelbar vor einer Einigung mit der Gewerkschaften stehen. Delphi Corp und ihre frühere Muttergesellschaft General Motors nähern sich bei ihren Verhandlungen zur Kostensenkung bei dem insolventen Automobilzulieferer mit der Gewerkschaft UAW offenbar in den wesentlichen Punkten an. Das "Wall Street Journal" schreibt am Donnerstag, die Gewerkschaftsspitze habe UAW-Vertreter von Delphi-Werken im ganzen Land für nächste Woche zusammengerufen. Das sei ein Zeichen dafür, das alle drei Seiten Fortschritte machten und eine gütliche Einigung möglich werde.

NYSE Group steigen um weitere 6,1% auf 84,85 USD, nachdem die Aktie bei ihrem Börsendebüt am Vortag bereits um 25% gestiegen war. Sun Microsystems verteuern sich um 4,1% auf 4,43 USD. Hier haben die Analysten von Lehman Brothers die Einstufung auf "Equal Weight" angehoben.

DJG/sms/reh

actr
09.03.2006, 18:53
Wall Street: Grüne Pfeile trotz Rekord-Defizit

Trotz einiger schlechter Nachrichten haben die US-Börsen am Donnerstag mit leichten Gewinnen eröffnet. Kurz nach der Glocke verbessert sich der Dow-Jones-Index um 3 Zähler, die Nasdaq legt um 4 Punkte zu.

Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Januar erneut um 5,3 Prozent gestiegen und erreicht mit 68,5 Milliarden Dollar einen weiteren historischen Höchstwert. Analysten hatten mit 66,4 Milliarden Dollar gerechnet. Importe in die USA nehmen laut dem Handelsministerium weiterhin schneller zu als die Exporte. Das größte bilaterale Defizit besteht weiterhin mit China und ist im Januar auf 17,9 Milliarden Dollar gestiegen.

Mit dem Arbeitsmarkt geht es weiter auf und ab. Un der vergangenen Woche sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung um 8000 auf 303 000 gestiegen, der Vier-Wochen-Durchschnitt notiert ebenfalls höher bei 293 500. Weitaus wichtiger für die Wall Street ist allerdings der große Arbeitsmarktbericht mit der Arbeitslosenquote für Februar, der am Freitag vor Börsenstart veröffentlicht wird.

Die Aktien von General Motors und andere Automobilwerte dürften am Donnerstag unter Druck kommen, nachdem ein Bericht im Wall Street Journal fälschlicherweise von einer bevorstehenden Einigung von GM und dem Zulieferer Delphi mit der Automobilgewerkschaft UAW bericht und damit Hoffnungen auf eine Entspannung in der aktuellen Branchenkrise geweckt hatte. Nach ersten Meldungen hätte tausenden älteren Mitarbeitern der Vorruhestand nahegelegt werden sollen, andere hätten gegen einmalige Zahlungen von bis zu 50 000 Dollar Gehalts- und Renteneinbußen hinnehmen sollen. Laut GM ist eine solche Einigung mit der Gewerkschaft jedoch nicht in Sicht, noch gebe es zahlreiche Streitpunkte und viele unklare Positionen.

Die Suchmaschine Google legt einen Rechtsstreit wegen Klick-Betrugs außergerichtlich bei und zahlt Anzeigenkunden bis zu 90 Millionen Dollar. Die damit abgeschlossene Sammelklage stammt aus dem Bundesstaat Arkansas und umfasst Anzeigenkunden, die seit 2002 für Klicks auf ihre Werbebanner bezahlt hatten, obwohl die Klicks nicht von Usern ausgeführt worden waren. Die Kunden sollen nun Gutschriften erhalten, die künftig gegen neue Werbeschaltungen eingetauscht werden können. Das Problem mit Klick-Betrug ist für Google damit allerdings nicht vom Tisch, in Kalifornien läuft bereits die nächste Klage gegen die Suchmaschine.

Die Aktie von Sun Microsystems verbessert sich im frühen Handel um 3 Prozent. Der Computer- und Serverriese wird bei Lehman Brothers auf „Marktgewichten“ aufgestuft, wo man bei Kostensenkungen in Forschung und Entwicklung doch mit einem stabilen Umsatzwachstum rechnet. Mit den Kostensenkungen würden die Margen wachsen und der Gewinn pro Aktie steigen, so die Experten, die das Kursziel der Aktie um 10 Prozent auf 5,50 Dollar anheben.

Lars Halter

actr
09.03.2006, 19:01
SFBC International, Inc.
09.03.06 18:41 Uhr

22,75 USD

+26,18 % [+4,72]
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Börse
NASDAQ

Aktuell
22,69 USD

Zeit
09.03.06 18:43

Diff. Vortag
+25,85 %

Tages-Vol.
96,67 Mio.

Gehandelte Stück
4,7 Mio.

For the nine months ended 30 September 2005, SFBC International Inc.'s revenues totaled $313.1M, up from $110.3M. Net income increased 55% to $21.3M. Revenue reflects increased revenues from direct revenue and reimbursed out-of-pockets revenue. Net income also reflects a significant increase in operating margins. SFBC is a contract research organization that conducts clinical trials and provides related services.

actr
09.03.2006, 21:49
Über den Wolken wird abgezockt

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein… von wegen. Die amerikanischen Fluggesellschaften, die schon seit langem in einer schweren Krise stecken, wollen in diesem Sommer richtig Kasse machen. Nicht nur mit Flugtickets, sondern vor allem mit dem Service an Bord, eben, über den Wolken.

Zugegeben, die Fluggesellschaften hatten es in den letzten fünf Jahren nicht leicht. Spätestens seit im dritten Quartal 2001 der Beginn einer Rezession die Wirtschaft und die Terrorangriffe auf das World Trade Center kurz darauf den Tourismus belasteten, stecken die Unternehmen fest. Hohe Kosten ließen sich nicht einfach so senken: Zunächst waren da die Gewerkschaften, mit denen sich Gehalts- und Rentenkürzungen nicht so einfach durchsetzen ließen, und dann war da der dauernd steigende Ölpreis, so dass jede Kosteneinsparung bei Organisation und Personal gleich Mehrausgaben für Treibstoff gegenüberstanden.

Dann waren da auch noch die Billig-Anbieter, die den alt eingessesenen Unternehmen Marktanteile wegnahmen. Manches Unternehmen hat sich nun in jahrekangen Umstrukturierungen auf einen Neustart vorbereitet. Doch wer auch immer sich dieser Tage aus dem Gläubigerschutz erhebt, für den Kunden ist bei den Airlinesnichts mehr wie es einmal war.

Wie verzeifelt die Gesellschaften um Einnahmen kämpfen, sieht man an einer ganzen Reihe neuer Einnahmequellen, die die Branche in diesem Sommer durchsetzen will. Steigende Ticketpreise sind da noch am wenigsten überraschend, obwohl das Ausmaß fast skandalös ist: Transatlantische Strecken werden im Sommer bis zu 25 Prozent teurer sein als im Vorjahr, wie Branchen-Analysten errechnet haben. Für die Standardstrecke New York – London zahlen Kunden heuer 148 Dollar mehr als im Vorjahr, der Flug von Detrit nach Paris soll um 237 Dollar teurer werden.

Doch damit nicht genug: Wer erst einmal ein noch so teures Ticket hat, der wird in Zukunft weiter gemolken. Nach Informationen aus der Branche wollen die Fluggesellschaften die Gewichtsgrenzen für eingechecktes Gepäck von 31 auf nur noch 22 Kilogramm herunterfahren, für jedes Gramm zuviel wird dann ein Aufpreis verlangt. Manche Gesellschaften sollen auch überlegen, das Bord-Gepäck extra in Rechnung zu stellen.

Teurer wird aber nicht nur, was der Kunde mitbringt, sondern auch was er verzehrt. Northwest Airlines hat einen ersten Test abgeschlossen, in dem auch die bisher gratis verteilten Getränkedosen verkauft werden sollen. Das Management beurteilt den Versuch als gelungen und will künftig auf dem ganzen Streckennetz nur noch gegen Aufpreis servieren.

Noch einen Schritt weiter geht das Konzept mehrerer Gesellschaften, die künftig einen Aufpreis verlangen wollen, je nachdem wo der Kunde zu sitzen wünscht. Für Sitze am Gang gibt es einen Zuschlag, ein Sitz in der Notausgangsreihe – mit mehr Beinfreiheit – soll bis zu 75 Dollar extra kosten, weiß Terry Trippler, Flugzeug-Analyst von Cheapseats.com.

Der Erfolg eines solchen Konzeptes ist natürlich umstritten. In einer ersten Umfrage beim Börsensender CNBC haben fast 80 Prozent der Zuschauer erklärt, für einen bestimmten Sitz keinen Pfennig draufzahlen zu wollen. Das könnte bedeuten, dass immer mehr Kunden zu den Billig-Linien wechseln, die zunehmend auch transatlantisch fliegen.

Für die Airlines hieße das wiederum, dass man aus der Branchenkrise nicht so einfach herausfliegen könnte.

Lars Halter

actr
09.03.2006, 21:59
FRESENIUS AG VORZUGSAKTIE.. )

Sedol: 578563 Exch: XETRA Sym: FRE3
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DEUTSCHE POSTBANK AG NAME..

Sedol: 800100 Exch: XETRA Sym: DPB
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Aareal Bank AG Inhaber-Ak..

Sedol: 540811 Exch: XETRA Sym: ARL
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CONTINENTAL
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actr
09.03.2006, 22:12
SGL Carbon
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SIE

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SCH

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SAP

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MLP

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EON

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DCX

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BMW

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BAY

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actr
09.03.2006, 22:26
FREENET
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MOB
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AIXTRON
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ROHWEDDER AG Inhaber-Akti.. )

Sedol: 705770 Exch: XETRA Sym: RWD.ETR
http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=953769600&sSymbol=RWD.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+953769600
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KARSTADT QUELLE AG Inhaber-Aktien
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=KAR.ETR&lColors=0x000000&sSym=KAR.ETR&hcmask=
Sinkflug beendet?!?
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=KAR.ETR&lColors=0x000000&sSym=KAR.ETR&hcmask=

actr
10.03.2006, 07:18
Wall Street: US-Börsen schließen schwach

Am Donnerstagmorgen hatten die US-Börsen Gewinne versucht, am Ende schloss die Wall Street aber wieder im roten Bereich. Die anhaltende Angst um höhere Zinsen ließ den Dow-Jones-Index erneut 33 Zähler oder 0,3 Prozent auf 10 972 Punkte verlieren, die Nasdaq gab um 17 Zähler oder 0,8 Prozent auf 2249 Punkte nach.

Den größten Druck spürt die Aktienbörse zur Zeit noch immer von Seiten des Bond-Markts. Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen bleiben mit 4,75 Prozent hoch, und Anleger fürchten Kapitalabflüsse aus Aktien, wenn die Zinsen weiter in Richtung 5,0 Prozent klettern sollten.

Aber auch darüber hinaus machten die konjunkturellen Daten alles andere als gute Laune. Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Januar um 5,3 Prozent gestiegen und erreicht mit 68,5 Milliarden Dollar einen historischen Höchstwert. Analysten hatten mit 66,4 Milliarden Dollar gerechnet. Das größte bilaterale Defizit besteht weiterhin mit China und ist im Januar auf 17,9 Milliarden Dollar gestiegen.

Auch der Arbeitsmarkt ist weiter nicht stabil. In der vergangenen Woche sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung um 8000 auf 303 000 gestiegen, der Vier-Wochen-Durchschnitt notiert ebenfalls höher. Man wartet nun auf den großen Arbeitsmarktbericht für Februar, der am Freitag vor Börsenstart veröffentlicht wird.

Größter Gewinner im Dow war etwas überraschend die Aktie von General Motors. Zwar hatten das Unternehmen und die Gewerkschaft UAW noch am Morgen dementiert, dass man sich in bezug auf Kostensenkungen beim Zulieferer Delphi auch nur einen Schritt näher gekommen sei. Doch allein das Gespräch über die laufenden Verhandlungen macht Anlegern Mut, die hoffen, dass sich über Frührente und Gehaltskürzungen gegen einmalige Zahlungen ein Streik abwenden lasse.

Ein Strei bei Delphi könnte vielen Experten zufolge die Produktion bei GM so drastisch einschränken, dass der Automobilriese selbst in den Konkurs schlittern könnte. Delphi wiederum ist nur ein Teil der branchenweiten Krise, die längst auch die Zulieferer Visteon und Dana Corp. erwischt hat.

Weitere starke Dow-Aktien waren Boeing und Procter & Gamble.

Auf der Verliererseite schlossen ExxonMobil aufgrund des fallenden Ölpreises, sowie die Aktien von Caterpillar und Home Depot.

Mit einem Minus von 3 Prozent beendete die Aktie der NYSE Group ihren zweiten Handelstag. Das Papier der New Yorker Aktienbörse hatte am Vortag erstmals gehandelt und um 25 Prozent zugelegt.

Lars Halter

actr
10.03.2006, 08:42
10.03.2006 08:32
Aktien Tokio Schluss: Gut behauptet
Die Aktienbörse in Tokio hat am Freitag mit Kursgewinnen geschlossen. Die Anleger reagierten weiter positiv auf die Ankündigung der japanischen Notenbank vom Vortag, nach fünf Jahren ihre Nullzins-Politik zu beenden, vorerst aber den Leitzins effektiv bei Null Prozent zu belassen und erst im Verlauf des Jahres schrittweise vorzugehen.

Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> legte um 0,49 Prozent auf 16.115,63 Punkte zu. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> gewann 0,38 Prozent auf 1.647,27 Zähler. In Wochenfrist gewann der Nikkei-Index 2,89 Prozent und der TOPIX 2,13 Prozent./ln/DP/tw

AXC0019 2006-03-10/08:30

actr
10.03.2006, 10:38
10.03.2006 10:23
TecDAX am Morgen: Leichte Gewinne, Evotec +6 Prozent
Trotz schwacher Vorgaben aus den USA - hier stand nach erneuten Zinsängsten insbesondere der Technologiesektor unter Abgabedruck - schafft es der TecDAX nach einem verhaltenen Auftakt in die Gewinnzone und verbessert sich aktuell um 0,06 Prozent auf 718,88 Zähler. Die weitere Richtung könnten die am Nachmittag zur Veröffentlichung stehenden Arbeitsmarktdaten in den USA vorgeben.

Nachdem Evotec bekannt gab, den zweiten Meilenstein in ihrer Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim erzielt zu haben, preschen Aktien des Unternehmens mit einem Kursplus von 6 Prozent an die Indexspitze. Nach den deutlicheren Gewinnmitnahmen der vergangenen Tage stehen auch wieder Papiere von United Internet auf der Einkaufliste der Anleger und tendieren aktuell 1,8 Prozent fester. Aufwärts geht es zudem für Rofin-Sinar und für AIXTRON, die gestern nach Zahlen unter Druck standen.

Schwächster Wert ist indes Tele Atlas mit einem Abschlag von 2,8 Prozent. Weiter abwärts geht es auch für den gestrigen Tagesverlierer MorphoSys, der um 1,9 Prozent abrutscht. Haltlos präsentieren sich zudem GPC Biotech sowie das Indexschwergewicht QIAGEN.

Die Evotec AG (ISIN DE0005664809 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 566480), ein Kooperationspartner der Pharma- und Biotech-Industrie für Wirkstoffforschung und -entwicklung, gab heute bekannt, dass sie den zweiten Meilenstein in ihrer Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim erzielt hat. Demnach wird Evotec, wie vertraglich vereinbart, für die Identifizierung von Leitstrukturserien für ein wichtiges Rezeptor-Target eine Meilensteinzahlung von Boehringer Ingelheim erhalten. Damit ist zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten ein Target in die Phase der Leitstrukturoptimierung fortgeschritten, unmittelbar im Anschluss an die im Januar verkündete Erweiterung der Zusammenarbeit. Weitere Projekte dieser sich über mehrere Targets erstreckenden Zusammenarbeit schreiten erwartungsgemäß voran und sind im Plan, zusätzliche Projektmeilensteine zu erreichen. Dafür würde Evotec weitere Zahlungen von Boehringer Ingelheim erhalten. Zudem birgt der Vertrag hohes langfristiges Potenzial über Erfolgszahlungen bei Erreichen von Meilensteinen während der klinischen Entwicklung sowie über Umsatzbeteiligungen an der Vermarktung neuer Wirkstoffe.

Das französische Biotech-Unternehmen Eurofins Scientific S.A. (ISIN FR0000038259 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 910251) gab heute bekannt, dass es im Geschäftsjahr 2005 in fast jeder Hinsicht die Planzahlen übertreffen konnte. Demnach erhöhte sich der Umsatz von 175,5 Mio. Euro auf 233,1 Mio. Euro und übertraf damit deutlich das Ziel von 224 Mio. Euro. Der operative Gewinn hat sich mit 29,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 14,2 Mio. Euro). Mit 13,2 Prozent ist die EBIT-Marge klar über dem gesteckten Ziel von 11,6 Prozent. Die EBITDA-Marge stieg von 17,7 Prozent im Jahr 2004 auf 18,7 Prozent in 2005. Der Jahresüberschuss wurde zwar durch die Beteiligung von Eurofins (25 Prozent) an den signifikanten Restrukturierungskosten der MWG Biotech AG (ISIN DE0007300105 (Nachrichten)/ WKN 730010) und durch eine noch immer relativ hohe Steuerquote beeinflusst, dennoch stieg dieser um 77 Prozent. Vor den Kosten im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm und MWG betrug das EPS-Ergebnis 1,13 Euro. Der veröffentlichte Gewinn pro Aktie stieg um 57 Prozent auf 0,91 Euro. Für 2006 rechnet die Gruppe mit einem Umsatz von 300 Mio. Euro. Um genügend Ressourcen in die Expansion in vielversprechende neue Märkte investieren zu können, wurde das operative Margenziel auf 12 Prozent festgesetzt. Mittelfristig will man 600 Mio. Euro Umsatz bis 2010 sowie die weitere Verbesserung der operativen Margen (in Richtung 15 Prozent) erreichen.

actr
10.03.2006, 11:28
DIESESMAL MIT KOMMENTAREN :D:


ROHWEDDER AG Inhaber-Akti.. )

Sedol: 705770 Exch: XETRA Sym: RWD.ETR
http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=953769600&sSymbol=RWD.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+953769600
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=RWD.ETR&lColors=0x000000&sSym=RWD.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=MOM&€cy=&lSyms=RWD.ETR&lColors=0x000000&sSym=RWD.ETR&hcmask=
Test und Abprall nach oben:).


SGL Carbon
Gestern zu starker Move nach oben:)
http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=850435200&sSymbol=SGL.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+850435200


DEUTSCHE POSTBANK AG NAME..

Sedol: 800100 Exch: XETRA Sym: DPB
DPB ist eher ein ruhiger Wert:). Die % muß sie erst "verdauen":).
http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=1087948800&sSymbol=DPB.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1087948800
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=DPB.ETR&lColors=0x000000&sSym=DPB.ETR&hcmask=

Aareal Bank AG Inhaber-Ak..

Sedol: 540811 Exch: XETRA Sym: ARL
Langsam, Schritt für Schritt ist Aareal hinaufgegangen
http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=1024272000&sSymbol=ARL.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+1024272000
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=ARL.ETR&lColors=0x000000&sSym=ARL.ETR&hcmask=

D + S europe AG Inhaber-Aktien o.N
Vor 1 Jahr noch UNTER 3,-- gestanden!!!! Move: UP!
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=DSJ.ETR&lColors=0x000000&sSym=DSJ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=DSJ.ETR&lColors=0x000000&sSym=DSJ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=DSJ.ETR&lColors=0x000000&sSym=DSJ.ETR&hcmask=
Der nächste Schwung hinauf:):).

INTERHYP AG Namens-Aktien o
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&€cy=&&lSyms=IYP.ETR&lColors=0x000000&sSym=IYP.ETR&hcmask=

Sie hat schon etwas Boden gefunden! Obwohl ich eher auf 87,50 getippt hätte. Na, mal sehen.


PUMA - DER Spielball für die Analysten:rolleyes:!
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=PUM.ETR&lColors=0x000000&sSym=PUM.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=PUM.ETR&lColors=0x000000&sSym=PUM.ETR&hcmask=
Viel Konsolidierung erwarte ich nicht für Puma!


Nach der gestrigen News und dem Absturz heute Erholung:
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=0&land=276
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=8&land=276


Gestern ist in meinem Hirn das KZ 42 herumgeschwirrt, wie ich den Chart gesehen habe:). TT 42,36. Aber ich glaube nicht, das das alles war! Hmh. 40,xx würde ich sagen (aber nicht heute ;) ).
MORPHOSYS AG AKTIEN
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR

GEA Group AG Inhaber-Aktien o.N. Vorm. mg-Tech
Jetzt ist es wieder besser.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&€cy=&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=

actr
10.03.2006, 13:35
10.03.2006 13:23
Dax leicht im Minus
Belastet von den schwachen Vorgaben von der Wall Street präsentieren sich die deutschen Standardwerte zum Woschenschluss überwiegend schwächer. Bis Mittag verlor der Dax 0,30 % auf 5.714,77 Punkte.

Einer Agenturmeldung zufolge wird der Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana die Dividende für das Jahr 2005 um 14 % auf 1,04 bis 1,05 Euro anheben. Für das Jahr 2004 wurden 0,95 Euro je Aktie ausgeschüttet. Mit einem Plus von 3,05 % auf 46,99 Euro gehört der Titel zu den größten Gewinnern.

Die Aktien der Commerzbank konnten nach einem positiven Analystenkommentar zulegen. HSBC hatte ihre Empfehlung mit "Overweight" bestätigt und das Kursziel von 30,70 Euro auf 34,81 Euro erhöht. Mit den Aktien geht es um 1,35 % auf 29,30 Euro nach oben.

Zu den Verlierern gehören die Aktien von Schering. Der Berliner Pharmakonzern hat die Prognose für den jährlichen Spitzenumsatz beim Hormonersatzpräparat Angeliq von 250 Millionen Euro auf 150 Millionen gesenkt. Nachdem der Kurs am Vortag auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen war, werden heute Gewinne mitgenommen. Zur Stunde verbilligen sich die Papiere um 2,67 % auf 64,10 Euro.

Das Biotechnologieunternehmen Evotec hat einen zweiten Meilenstein in der Kooperation mit Boehringer Ingelheim erreicht und erhält dafür eine Meilensteinzahlung. Mit einem Plus von 5,50 % auf 4,22 Euro hat sich der Titel an die Spitze im TecDax gesetzt.

actr
10.03.2006, 19:17
10.03.2006 18:11
TecDAX Schluss: Positiver Ausklang, Evotec vorne
Trotz besser als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten und einem freundlichen Start der Wall Street kam der TecDAX nicht richtig in Fahrt. So verabschiedete sich der deutsche Technologieindex mit einem Plus von 0,52 Prozent auf 722,18 Punkte in das Wochenende.

Mit einem Kursplus von 7,3 Prozent behaupteten sich Evotec-Aktien an der Indexspitze. Am Morgen gab das Unternehmen bekannt, dass es den zweiten Meilenstein in seiner Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim erzielt hat. Deutlich Richtung Norden ging es zudem für AIXTRON, nachdem Papiere des Konzerns am Vortag nach Bekanntgabe von Geschäftszahlen unter Verkaufsdruck standen. Zudem erholten sich United Internet von den merklichen Gewinnmitnahmen der vergangenen Tage und rückten um 3,9 Prozent vor.

Deutlich grüne Vorzeichen prägten das Bild aber auch bei Drägerwerk und Conergy. Schwächster Wert war indes Tele Atlas mit einem Abschlag von 4,3 Prozent. Verkauforders dominierten das Bild aber auch bei IDS Scheer, MediGene und JENOPTIK. In der zweiten Reihe stiegen dagegen Aktien von Eurofins nach Bekanntgabe von Geschäftszahlen um gut 2 Prozent.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 722,18 (+0,52 Prozent)

Tagesgewinner: Evotec, Conergy, AIXTRON

Tagesverlierer: Tele Atlas, JENOPTIK, MediGene

Unternehmensmeldungen:

Die Software AG (ISIN DE0003304002 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 330400) kündigte heute eine Anhebung der Dividende für das abgelaufene Fiskaljahr an. Wie der im TecDAX notierte Konzern erklärte, werden der Vorstand und der Aufsichtsrat der am 12. Mai stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Aktie vorschlagen. Im Vorjahr hatte der Konzern noch eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie an die Anteilseigner bezahlt. "Die Ausschüttung entspricht damit der langfristigen Dividendenpolitik, die das Unternehmen im letzten Jahr beschlossen und implementiert hat", erklärt Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Streibich. Die Ausschüttung orientiert sich Konzernangaben zufolge am operativen Nettogewinn und dem operativen Free Cash Flow, d.h. dem operativen Cash Flow abzüglich der Investitionen. Die Software AG strebt eine Ausschüttungsquote von ca. 40 Prozent aus dem Durchschnitt der beiden Werte an. Daraus errechnet sich eine Dividendensumme von 22,4 Mio. Euro.

Die Evotec AG (ISIN DE0005664809 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 566480), ein Kooperationspartner der Pharma- und Biotech-Industrie für Wirkstoffforschung und -entwicklung, gab heute bekannt, dass sie den zweiten Meilenstein in ihrer Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim erzielt hat. Demnach wird Evotec, wie vertraglich vereinbart, für die Identifizierung von Leitstrukturserien für ein wichtiges Rezeptor-Target eine Meilensteinzahlung von Boehringer Ingelheim erhalten. Damit ist zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten ein Target in die Phase der Leitstrukturoptimierung fortgeschritten, unmittelbar im Anschluss an die im Januar verkündete Erweiterung der Zusammenarbeit. Weitere Projekte dieser sich über mehrere Targets erstreckenden Zusammenarbeit schreiten erwartungsgemäß voran und sind im Plan, zusätzliche Projektmeilensteine zu erreichen. Dafür würde Evotec weitere Zahlungen von Boehringer Ingelheim erhalten. Zudem birgt der Vertrag hohes langfristiges Potenzial über Erfolgszahlungen bei Erreichen von Meilensteinen während der klinischen Entwicklung sowie über Umsatzbeteiligungen an der Vermarktung neuer Wirkstoffe.

Das französische Biotech-Unternehmen Eurofins Scientific S.A. (ISIN FR0000038259 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 910251) gab heute bekannt, dass es im Geschäftsjahr 2005 in fast jeder Hinsicht die Planzahlen übertreffen konnte. Demnach erhöhte sich der Umsatz von 175,5 Mio. Euro auf 233,1 Mio. Euro und übertraf damit deutlich das Ziel von 224 Mio. Euro. Der operative Gewinn hat sich mit 29,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 14,2 Mio. Euro). Mit 13,2 Prozent ist die EBIT-Marge klar über dem gesteckten Ziel von 11,6 Prozent. Die EBITDA-Marge stieg von 17,7 Prozent im Jahr 2004 auf 18,7 Prozent in 2005. Der Jahresüberschuss wurde zwar durch die Beteiligung von Eurofins (25 Prozent) an den signifikanten Restrukturierungskosten der MWG Biotech AG (ISIN DE0007300105 (Nachrichten)/ WKN 730010) und durch eine noch immer relativ hohe Steuerquote beeinflusst, dennoch stieg dieser um 77 Prozent. Vor den Kosten im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm und MWG betrug das EPS-Ergebnis 1,13 Euro. Der veröffentlichte Gewinn pro Aktie stieg um 57 Prozent auf 0,91 Euro. Für 2006 rechnet die Gruppe mit einem Umsatz von 300 Mio. Euro. Um genügend Ressourcen in die Expansion in vielversprechende neue Märkte investieren zu können, wurde das operative Margenziel auf 12 Prozent festgesetzt. Mittelfristig will man 600 Mio. Euro Umsatz bis 2010 sowie die weitere Verbesserung der operativen Margen (in Richtung 15 Prozent) erreichen.

Das Beratungs- und Softwarehaus FJH AG (ISIN DE0005130108 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 513010) konnte aufgrund der erfolgreichen Restrukturierung im abgelaufenen Fiskaljahr ein Ergebnis im Rahmen seiner Planungen erreichen. Wie der Konzern heute auf Basis vorläufiger Berechnungen erklärte, lag der Umsatz bei 51 Mio. Euro, nach 67,6 Mio. Euro im Vorjahr. Die Gesamtleistung verringerte sich von 67,6 Mio. Euro auf 52 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte auf -5,5 Mio. Euro deutlich verbessert werden, nachdem im Vorjahr auf vergleichbarer Basis ein Minus von 123,9 Mio. Euro angefallen war. Aufgrund der durchgeführten Kapitalerhöhungen verfügt FJH auf Konzernebene über ein Eigenkapital von +4,3 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr hier noch ein negativer Wert von 9,7 Mio. Euro zu verzeichnen war. Für das Jahr 2006 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg auf rund 56 Mio. Euro und ein positives EBIT von rund 3 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss soll bei 2 Mio. Euro liegen. Dabei sieht sich FJH mit einem Auftragsbestand von 30 Mio. Euro gut gerüstet, um diese Ziele zu erreichen. Vor dem Hintergrund der für 2006 erwarteten Ertragswende stößt die seit 22. Februar laufende Kapitalerhöhung auf großes Interesse seitens der FJH Aktionäre und Investoren. Die zur weiteren Beschleunigung des Wachstums und zur aktiven Nutzung von Marktchancen dienende Maßnahme ist aktuell bereits überzeichnet, teilte FJH weiter mit.

Die Parsytec AG (ISIN DE0005089908 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 508990), ein Hersteller von Oberflächen-Inspektionssystemen für die Bahnwarenproduktion gab heute bekannt, dass sie von der LEIPA Georg Leinfelder GmbH einen Auftrag zur Ausstattung der PM1 mit seiner neuesten Produktversion espresso SI erhalten hat. LEIPA, ein Anbieter von Qualitätsprodukten auf Altpapier-Basis, verfolgt das Ziel, für seine Kunden fortwährend innovative Produkte zu entwickeln und herzustellen. So ist LEIPA der erste Hersteller weltweit, der LWC-Tiefdruckpapiere aus bis zu 100 Prozent Altpapier produziert. Nach seinen positiven Erfahrungen mit Parsytec an der PM4 man hat sich nun auch für das Inspektionsprodukt espresso SI für seine PM1 entschieden.




Erholung nach dem gestrigen News und Absturz!
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http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=8&land=276


News bei Intershop!

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Schaut besser aus. Allerdings ist das Volumen nicht so hoch!
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&ind0=VOLUME&&currency=&lSyms=ISH2.ETR&lColors=0x000000&sSym=ISH2.ETR&hcmask=


GEA Group AG Inhaber-Aktien o.N. Vorm
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
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Ja, nicht schlecht.


Schön erholt:): SCHWARZ PHARMA
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=MOM&&currency=&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=
Der nächste Upmove kommt:).

VIVACON AG Inhaber-Aktien o.N.
Holt sich Schwung nach oben? Oder will sie seitwärts gehen?

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=

diplomat
10.03.2006, 22:08
:lol: :wink:
DIESESMAL MIT KOMMENTAREN :D:

trollinger
10.03.2006, 22:58
10.03.2006 - 22:29
Dow Jones wieder über 11.000

US-Aktien haben am Freitag unerwartet nach starken Zahlen vom Arbeitsmarkt deutlich zulegen können. Die Arbeitslosenrate ist in der kalten Jahreszeit nur leicht von 4,7 auf 4,8% angestiegen. Im Februar wurden außerhalb der Landwirtschaft 243.000 neue Jobs geschaffen und damit mehr als erwartet. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Stundelöhne um 0,3%. Damit blieb der Anstieg im Rahmen der Erwartungen und löste keine neuen Inflationsängste am Markt aus. Ohnehin rechnen die Märkte bereist damit, daß die Federal Reserve Ende März erneut den Leitzins anheben wird.

Der Dow Jones schloß mit einem Plus von knapp 0,8% wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 11.000 Punkten (11.058 Zähler). Der Nasdaq Composite legte leicht auf 2.257 Zähler (+0,36%) zu, während der S&P 500 bei 1.279 (+0,59%) aus dem Handel ging.

Die Nasdaq Stock Exchange hatte am Freitag mit einem Übernahmeangebot für die altehrwürdige London Stock Exchange (LSE) für Schlagzeilen gesorgt. Jedenfalls lehnten die Briten das Angebot als zu niedrig und feindlich ab. Nasdaq legte anschließend um über 10% auf 44,56 Dollar zu.

Nach einer Abstufung durch Prudential gerieten die Titel von Jetblue Airways unter Verkaufsdruck. Die Analysten sehen tiefgreifende strukturelle Probleme bei der Fluglinie. Jetblue verlor 8% auf 10,22 Dollar.

Citigroup war hingegen heute nach Gerüchten um einen geplanten Zukauf in Frankreich gefragt. Eine französische Zeitung hatte berichtet, eine große US-Bank habe sich an die französische Regierung gewandt, um die Möglichkeiten einer Akquisition in Frankreich auszuloten. Auf dem Parkett glaubte man zuletzt, dies sei möglicherweise die Citigroup, die sich um 1% auf 46,96 Dollar verteuerte.

Der Aprilkontrakt für Gold gab 6 Dollar auf 541,30 Dollar. Händler begründeten dies mit dem anziehenden Greenback. Der Aprilkontrakt für US-Leichtöl fiel seit langem wieder unter die 60 Dollar-Marke. Hier, so Händler, wirkten noch die Zahlen von den Lagerbeständen vom vergangenen Mittwoch nach. Der Euro konnte sich nach anfänglichen Verlusten stabil halten und legte abschließend sogar leicht auf 1,1914 Dollar zu.

actr
14.03.2006, 16:07
14.03.2006 15:59
Wall Street: Leichte Verluste nach schwachen Konjunkturdaten, Goldman Sachs im Fokus
Nach schwächer als erwarteten Konjunkturdaten starteten die US-Börsen mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag. So fiel der Einzelhandelsumsatz im Februar um 1,3 Prozent, wogegen nur ein Rückgang im Bereich von -0,7 bis -0,9 Prozent erwartet wurde. Des Weiteren stieg das Leistungsbilanzdefizit im vierten Quartal um 21,3 Prozent auf einen Rekordwert von 224,9 Mrd. Dollar, während Volkswirte lediglich einen Anstieg auf 218,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Aktuell verliert der Dow Jones 0,10 Prozent auf 11.065,37 Punkte, für den S&P 500 geht es um 0,05 Prozent auf 1.283,48 Zähler abwärts. Dagegen gewinnt die NASDAQ derzeit leicht um 0,08 Prozent auf 2.268,93 Punkte.

Im Interesse der Anleger stehen insbesondere die von Goldman Sachs präsentierten Quartalszahlen, die die Anleger kurz nach Ertönen der Eröffnungsglocke mit einem kräftigen Kursplus von 4,2 Prozent honorieren. Wie die Investmentbank mitteilte, konnte der Nettogewinn von 1,51 Mrd. Dollar auf 2,45 Mrd. Dollar gesteigert werden, womit die Erwartungen des Marktes deutlich geschlagen werden konnten.

Um 2 Prozent aufwärts geht es daneben für Papiere des Bierkonzerns Anheuser-Busch. Zuvor erhöhten die Analysten von Bear Stearns das Rating für den Titel von "underperform" auf "Peer perform", daneben sprachen die Analysten von Deutsche Securities eine Kaufempfehlung aus. Weniger positiv wurde hingegen der von Procter&Gamble gegebene Ausblick auf das dritte Quartal aufgenommen. Aktuell büßt der Wert knapp 4 Prozent ein.

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 920332) verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg. Dabei konnte der Finanzkonzern insbesondere im Investment Banking sowie aufgrund der anhaltend positiven Rahmenbedingungen im Handel mit Festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Warentermingeschäften profitieren. Wie die Investmentbank heute erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 2,45 Mrd. Dollar bzw. 5,08 Dollar je Aktie, nach 1,51 Mrd. Dollar bzw. 2,94 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der Nettogewinn im ersten Quartal bei 2,64 Mrd. Dollar bzw. 5,41 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 3,29 Dollar erwartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 6,41 Mrd. Dollar auf 10,34 Mrd. Dollar, was ebenfalls deutlich oberhalb der Analystenschätzung von 7,2 Mrd. Dollar lag. Für das laufende Quartal gehen Analysten von einem EPS von 2,76 Dollar sowie einem Umsatz von 6,50 Mrd. Dollar aus.

Der amerikanische Konsumgüterhersteller Procter&Gamble Co. (ISIN US7427181091 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 852062) hebt seine Quartalsdividende an. Wie das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mitteilte, wird man künftig 31 statt bisher 28 Cents je Aktie pro Quartal an seine Anteilseigner ausschütten. Darüber hinaus bestätigte das Unternehmen seine Umsatz- und Gewinnprognose für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres. Procter&Gamble rechnet weiterhin mit einem Umsatzplus zwischen 20 und 23 Prozent. Das Ergebnis soll zwischen 59 und 61 Cents je Aktie betragen.

Der amerikanische Aerospace- und Rüstungskonzern Alliant Techsystems Inc. (ISIN US0188041042 (Nachrichten)/ WKN 880607) meldete am Montag, dass er seine Geschäftsaktivitäten umstrukturiert hat. Zudem wurde eine Personalie und die Senkung der Jahresprognose bekannt gegeben. Im Rahmen der Umstrukturierung, die zum 1. April wirksam wird, wird der Konzern künftig drei Geschäftsbereiche haben, darunter Mission Systems, Launch Systems und Ammunition Systems. Zudem wurde John Shroyer, Vice President für Operations, zum neuen CFO bestellt. Shroyer tritt damit zum 1. April die Nachfolge von Eric Rangen an, der das Unternehmen verlässt, um andere berufliche Möglichkeiten wahrzunehmen. Darüber hinaus wurde die EPS-Prognose für 2006 nach unten korrigiert. Man rechnet demnach nun mit einem Gewinn von 3,98 bis 4,01 Dollar pro Aktie, nach ursprünglich erwarteten 4,55 bis 4,58 Dollar pro Aktie. Die Umsatzprognose von 3,1 Mrd. Dollar wurde indes bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2007 hob Alliant die EPS-Schätzung von 4,65 bis 4,80 Dollar auf 4,75 bis 4,90 Dollar und die Umsatzplanung von 3,30 Mrd. Dollar auf 3,35 Mrd. Dollar an. Analysten erwarten für 2006 und 2007 aktuell ein EPS-Ergebnis von 4,60 Dollar bzw. 4,82 Dollar.

Die Liberty Global Inc. (ISIN US5305551013 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN A0EQ3F), der größte Kabelbetreiber außerhalb in Europa und Japan, meldete heute, dass sich ihr Verlust im vierten Quartal deutlich ausgeweitet hat. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 80,1 Mio. Dollar bzw. 19 Cents pro Aktie, gegenüber einem Fehlbetrag von 21,5 Mio. Dollar bzw. 7 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich auf Pro-Forma-Basis (einschließlich Jupiter Telecommunications in 2004) um 28 Prozent auf 5,15 Mrd. Dollar. Für 2006 rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum auf 6,8 Mrd. Dollar. Das operative Cash-Flow soll bei 2,4 Mrd. Dollar (Vorjahr: 1,77 Mrd. Dollar) liegen.

Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (ISIN US3696041033 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 851144) gab heute die Übernahme der kanadischen ZENON Environmental Inc. (ISIN CA98942B1004 (Nachrichten)/ WKN 903260) bekannt. Im Rahmen der Transaktion wir die Tochtergesellschaft GE Water&Process Technologies den auf die Herstellung von Filtern für Wasseraufbereitungssysteme spezialisierten Konzern für insgesamt 24 Kanadische Dollar (CAD) je Aktie übernehmen. Der Gesamtkaufpreis liegt damit bei 760 Mio. CAD bzw. 656 Mio. US-Dollar. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Anteilseigner von ZENON Environmental. Durch die Akquisition wird der Spartenumsatz von GE Water&Process Technologies im kommenden Jahr nach Abschluss der Transaktion auf rund 2,5 Mrd. Dollar ansteigen.

actr
14.03.2006, 18:46
14.03.2006 18:11
TecDAX Schluss: Überwiegend Verlierer, MorphoSys gegen den Trend stark
Trotz einem leicht positiven Start der Wall Street gingen die deutschen Technologiewerte überwiegend mit Kursverlusten in den Feierabend. Der TecDAX schloss nahe Tagestief und büßte 0,62 Prozent auf 728,58 Punkte ein.

Mit Abstand stärkster TecDAX-Wert war MorphoSys mit einem satten Kursplus von 5,3 Prozent. Daneben legten unter anderem QSC, freenet.de, mobilcom und Tele Atlas leicht zu. In der zweiten Reihe kletterten Aktien von OHB Technology um mehr als 4 Prozent, nachdem der Konzern seinen testierten Jahresabschluss 2005 vorlegte und eine Erhöhung der Dividende in Aussicht stellte.

Die Minuszeichen auf der Verliererseite wurden indes im Tagesverlauf merklich größer. So fielen Papiere von Drägerwerk nach Vorlage vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 mit einem Abschlag von 5,2 Prozent an das Indexende. Deutlich abwärts ging es zudem für Rofin-Sinar, Conergy und Kontron.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 728,58 (-0,62 Prozent)

Tagesgewinner: MorphoSys, QSC, freenet.de

Tagesverlierer: Drägerwerk, Conergy, Rofin-Sinar

Unternehmensmeldungen:

Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk AG (ISIN DE0005550636 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 555063) legte die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 vor, wonach er sein Ergebnis deutlich verbessern konnte. Wie das Unternehmen heute verkündete, wuchs der Auftragseingang um 11,3 Prozent auf 1.696 Mio. Euro und der Umsatz um 7,3 Prozent auf 1.631 Mio. Euro. Beide Teilkonzerne konnten ihre Stellung in einigen wichtigen Märkten ausbauen und trotz erhöhten Preisdrucks ein deutliches Wachstum erreichen. Der Jahresüberschuss im Dräger-Konzern ist um 26,0 Prozent auf 59,6 Mio. Euro gestiegen (2004: 47,3 Mio.). Er hat damit eine Umsatzrendite von 3,7 Prozent erreicht (2004: 3,1 Prozent). Aus dem Jahresüberschuss entfallen 22,7 Mio. Euro auf Anteile konzernfremder Gesellschafter (2004: 22,0 Mio.). Damit ergibt sich ein den Aktionären der Drägerwerk AG zuzurechnendes Ergebnis von 36,9 Mio. Euro (2004: 25,3 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,87 Euro für Stammaktionäre und 2,93 Euro für Vorzugsaktionäre (2004: 1,96 Euro bzw. 2,02 Euro). Das Ergebnis je Aktie enthält einen positiven Einmaleffekt aus der Umwandlung der Dräger Medical AG&Co. KGaA in die Rechtsform der AG&Co. KG in Höhe von 0,41 Euro. Das operative EBIT erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 128,2 Mio. Euro. Die Bruttomarge gab infolge erheblichen Preisdrucks auf 48,1 Prozent (2004: 49,2 Prozent) leicht nach. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor, die Dividende auf 0,44 Euro pro Stammaktie (Vorjahr: 0,39) und auf 0,50 Euro pro Vorzugsaktie (Vorjahr: 0,45) anzuheben und dies auf der Hauptversammlung am 2. Juni 2006 zur Beschlussfassung vorzulegen. Für 2006 rechnet der Konzern mit einer Umsatzsteigerung von 4 bis 7 Prozent sowie einer leicht überproportionalen Entwicklung des operativen Ergebnisses und des Jahresüberschusses.

Das Medizintechnikunternehmen WaveLight Laser Technologie AG (ISIN DE0005125603 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 512560) bestätigte heute seine Zahlen für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2005/06, die bereits am 10. Februar veröffentlicht wurden. Demnach wurde im ersten Halbjahr zum 31. Januar 2006 eine Umsatzsteigerung um rund 15 Prozent auf 39,6 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf -4,1 Mio. Euro, gegenüber 2,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres. Das EBIT wurde vor allem durch die temporäre Nachfragezurückhaltung nach Fehlsichtigkeitskorrekturen in den USA gemindert. Zusätzlich beeinflusste der mit einem höher geplanten Umsatzvolumen einhergehende Kostenanstieg innerhalb des Konzerns das Halbjahresergebnis. Entsprechende Gegenmaßnahmen wurden bereits eingeleitet. Darüber hinaus wirkten sich notwendige Umstrukturierungen im Geschäftsbereich Ästhetik auf das Ergebnis aus. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet WaveLight auf der Grundlage einer erwarteten Nachfragebelebung einen positiven Abschluss des laufenden Geschäftsjahres 2005/2006 mit Umsätzen von rund 92 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von unter 5 Prozent.

Die arxes Network Consulting Communication AG (arxes NCC) (ISIN DE0005098008 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 509800) teilte heute mit, dass die beiden Aufsichtsratsmitglieder Volker Weisbrodt und Horst Gier am vergangenen Freitag die Niederlegung ihrer Aufsichtsratsmandate mit Wirkung zum Ablauf des 10. April angezeigt haben. Der Vorstand hat unverzüglich beim Amtsgericht die Ergänzung des Aufsichtsrates beantragt. Hierfür hat der Vorstand dem Gericht den Vorschlag unterbreitet, zwei Vertreter des neuen Hauptaktionärs Waterland Private Equity Fund II B.V. in den Aufsichtsrat zu bestellen. Dabei handelt es sich zum einen um Dr. Kai Lahmann, den Geschäftsführer der Waterland Private Equity GmbH, und zum anderen um den Geschäftsführer der niederländischen Waterland Private Equity Fund II B.V., Rob Thielen.

Der Aufsichtsrat der OHB Technology AG (ISIN DE0005936124 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 593612) hat heute den vom Vorstand vorgelegten und vom Wirtschaftsprüfer testierten Jahresabschluss 2005 des OHB-Konzerns und der OHB Technology AG verabschiedet. Demnach konnte die Gesellschaft aufgrund der Übernahme der MT Aerospace AG sowie der sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresüberschuss deutlich zulegen. Die Gesamtleistung des OHB-Konzerns für das Fiskaljahr 2005 wurde auf 117,1 Mio. Euro beziffert und liegt leicht über dem Vorjahreswert von 114,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich von 6,1 Mio. Euro deutlich auf 10,7 Mio. Euro, während der Gewinn je Aktie von 42 Cent im Vorjahr auf 72 Cent anstieg. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividendenanhebung von 12 Cent auf 20 Cent je Aktie vorschlagen. Der komplett testierte Jahresabschluss wird auf der Bilanzpressekonferenz am 22. März 2006 vorgelegt.

actr
14.03.2006, 18:57
Wall Street: Broker stark, Verbraucher schwach

Die US-Börsen haben nach einem unbewegten Montagshandel den Dienstag erneut zögerlich begonnen. Uneinheitliche Daten lassen die Indizes nach einer Richtung suchen.


Vor allem Konjunkturdaten belasten die Stimmung: Die Einzelhandelsumsätze sind im Februar um 1,3 Prozent gesunken. Das ist der größte Einbruch seit einem halben Jahr. Verantwortlich sei dafür die schwache Automobil-Nachfrage, erklärt das Handelsministerium. Doch auch exklusive der Auto-Branche misst man einen Umsatzeinbruch von 0,4 Prozent, den schwächsten Wert seit fast zwei Jahren.

Nach einer starken Rallye am Vortag notiert wenigstens der Ölpreis im frühen Dienstagshandel etwas niedriger. Zwar macht sich die Wall Street weiter Sorgen um die Situation im Iran, doch preist man auch gute Nachrichten ein: Die Internationale Energiebehörde hat ihre Prognose für die weltweite Öl-Nachfrage im laufenden Jahr um 17 Prozent auf 1,78 Millionen Fass pro Tag gesenkt.

Beeindruckende Zahlen kommen hingegen von Goldman Sachs: Anleger hatten mit starken Zahlen für die Investmentbanken gerechnet, die in dieser Woche melden. Goldman Sachs übertraf aber noch die größten Optimisten. Der Gewinn stieg auf 5,41 Dollar pro Aktie gesteigert und schlägt damit die Schätzungen um unerhörte 64 Prozent. Der Umsatz liegt nach einem Wachstum um 73 Prozent bei 10,3 Milliarden und damit ebenfalls weit über den Prognosen. An dem guten Ergebnis lässt Goldman Sachs die Anleger teilhaben: Die Dividende wird um 40 Prozent auf 35 Cent pro Papier angehoben.

In den nächsten Tagen rechnet die Wall Street mit starken Zahlen von Lehman Brothers und Bear Stearns, in der nächsten Woche meldet Morgan Stanley.

Weniger gut läuft es bei Procter & Gamble. Der Konsumriese hat die Erwartungen für das laufende Quartal eingeschränkt. Man rechnet mit einem Umsatzwachstum zwischen 5 und 6 Prozent, womit man sich auf das untere Ende der bisher angepeilten Spanne von 5 bis 7 Prozent festlegt. Für die Aktie sei das umso schlechter, da P&G seit der Übernahme von Gilette teuer bewertet ist und Anleger eher positive als negative Überraschungen eingepreist hätten, meinen die Experten von Lehman Brothers.

Die Analysten von Merrill Lynch stufen die Aktie der American International Group auf “Kaufen” auf und setzen das Papier zudem auf die „Focus 1“-Liste. Das Unternehmen habe die Bilanzskandale des letzten Jahres wohl endgültig hinter sich gelassen, heißt es. In Zukunft dürften wohl die über dem Branchendurchschnitt etablierten Gewinne des Assekuranzriesen den Aktienkurs bestimmen.

Über das Bier selbst mag man sich streiten, die Analysten von Bear Stearns mögen aber zumindest die Aktie von Anheuser-Busch und stufen die Großbrauerei daher aus „Outperform“ auf. Man sehe positive Umsatztrends, vor allem dank der Einführung der Premium-Marke Budweiser Select. Auch die eben bekannt gegebene Akquisition von Tiger Beer, der größten Marke der Asia Pacific Breweries, werde sich positiv auf das Ergebnis auswirken, da der Import auf dem US-Markt gut ankommen dürfte.

Lars Halter

actr
15.03.2006, 14:09
15.03.2006 13:47
TecDAX am Mittag: Behauptet, AIXTRON stärkster Wert
Nach einem recht freundlichen Auftakt gibt der TecDAX die morgendlichen Gewinne gegen Mittag fast komplett wieder ab und tendiert aktuell nur noch 0,28 Prozent fester bei 730,62 Punkten. Mit Spannung erwarten die Marktteilnehmer die Veröffentlichung zahlreicher US-Konjunkturdaten, darunter den wöchentlichen Ölmarktbericht der EIA und den Empire State Index.

AIXTRON avanciert mit einem Plus von 2,7 Prozent zum stärksten Indexwert, nachdem der Konzern heute die vollständigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2005 veröffentlichte und einen Ausblick auf das laufende Jahr gab. Weiter gen Norden geht es aber auch für MorphoSys, die es mit einem Kursplus von 2,7 Prozent ebenfalls mit an die Indexspitze schaffen. Gefragt sind zudem Papiere von QSC, IDS Scheer und die der Software AG.

Auf der Verliererseite finden sich indes Anteilsscheine von GPC Biotech, die um 2,3 Prozent abrutschen. Wie das Unternehmen heute verkündete, verringerte sich der Umsatz im vierten Quartal um 20 Prozent, wobei auch der Verlust ausgeweitet wurde. Des Weiteren tendieren die Solarwerte leichter. So verlieren Ersol, SolarWorld und Q-Cells jeweils mehr als 1 Prozent. Leichte Gewinne verzeichnen hier lediglich Papiere von Conergy.

Die GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 585150) meldete heute ihre Zahlen zum vierten Quartal und zum gesamten Geschäftsjahr 2005. Der Umsatz im vierten Quartal verringerte sich demnach um 20 Prozent auf 2,8 Mio. Euro. Der Periodenfehlbetrag stieg um 25 Prozent auf 17,2 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) belief sich auf -0,57 Euro (Vorjahr: -0,50 Euro). Wie erwartet nahm der Umsatz im Geschäftsjahr 2005 um 26 Prozent auf 9,3 Mio. Euro ab. Der Rückgang der Gesamtumsätze im Vergleich zum Vorjahr ist auf die planmäßige Reduzierung der Forschungsunterstützung im Rahmen der Kooperation mit ALTANA Pharma zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2005 wurden keine Umsätze aus der Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung mit Pharmion verbucht. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand (F&E) stieg im Jahr 2005 um 39 Prozent auf 55,7 Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag stieg um 56 Prozent auf 62,2 Mio. Euro. Das EPS-Ergebnis (unverwässert und verwässert) betrug -2,08 Euro (Vorjahr: -1,60 Euro). Zum 31. Dezember 2005 verfügte GPC Biotech über liquide Mittel, kurzfristig veräußerbare Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 95,2 Mio. Euro (Ende 2004: 131,0 Mio. Euro).

Die AIXTRON AG (ISIN DE0005066203 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 506620), ein führender Anbieter von Depositions-Anlagen für die Halbleiter-Industrie, gab heute ihre vollständigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2005 zum 31. Dezember 2005 bekannt. Demnach lag der Umsatz mit 139,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (140,0 Mio. Euro). Das Bruttoergebnis ging von 52,4 Mio. Euro auf 34,7 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis von 9,7 Mio. Euro auf -52,7 Mio. Euro. Das Jahresergebnis bzw. das Jahresergebnis vor Sondereffekten verschlechterte sich jeweils von 7,7 Mio. Euro in 2004 auf nun -53,5 Mio. Euro bzw. -23,2 Mio. Euro. Das EPS-Ergebnis (verwässert und unverwässert) sank von 0,12 Euro auf -0,65 Euro. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2005 reduzierten sich von 45,5 Mio. Euro auf 31,4 Mio. Euro. Auftragseingang und Auftragsbestand beliefen sich auf 113,6 Mio. Euro (Vorjahr: 111,4 Mio. Euro) bzw. auf 48,6 Mio. Euro (Vorjahr: 52,5 Mio. Euro). Der Umsatz entspricht der am 3. November 2005 abgegebenen Prognose von Erlösen in Höhe von ca. 140 Mio. Euro. Der Jahresverlust vor Sondereffekten nach US-GAAP (abzüglich Sondereffekten aus bilanzbereinigenden Maßnahmen in Höhe von insgesamt 30,3 Mio. Euro, IFRS-spezifischen Aufwendungen in Höhe von 2,4 Mio. Euro sowie nicht gebildeter latenter Steuern auf steuerliche Verluste im Geschäftsjahr 2005 in Höhe von 6,2 Mio. Euro) belief sich auf 14,6 Mio. Euro und entspricht damit der Prognose eines Jahresfehlbetrages in Höhe von ca. 10 bis 15 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 8 Prozent auf ca. 150 Mio. Euro und einem ausgeglichenen Jahresergebnis (Vorjahr: -53,5 Mio. Euro).

Die syskoplan AG (ISIN DE0005501456 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 550145) meldete heute, dass Vorstand und Aufsichtsrat ihre gemeinsame Stellungnahme zum öffentlichen Pflichtangebot der italienischen Reply S.p.A. (ISIN IT0001499679/ WKN 592333) verabschiedet haben. Die von Reply angebotene Gegenleistung für den Erwerb von syskoplan-Aktien erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG). Auf dieser Grundlage halten Vorstand und Aufsichtsrat von syskoplan das Angebot für angemessen. Eine Handlungsempfehlung an die Aktionäre zur Annahme oder Nichtannahme des Angebots ist damit nicht verbunden. Hierüber müsse jeder Aktionär seine eigene Entscheidung treffen. Im Zuge der Veränderung der Anteilseignerstruktur der syskoplan AG haben Dr. Peter Pagé, Dr. Reinhard K. Sprenger, Dr. Klaus Weigel sowie Markus Wilhelm ihren Rücktritt aus dem Aufsichtsrat erklärt. Mario Rizzante, CEO von Reply, konnte als neues Mitglied des Aufsichtsrats gewonnen werden. Als weitere neue Mitglieder des Aufsichtsrates wurden - ebenfalls durch Beschluss des Amtsgerichtes Gütersloh - Tatiana Rizzante und Riccardo Lodigiani, Senior Partner von Reply, sowie Dr. Stefan Duhnkrack, Partner der Rechtsanwaltssozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek, bestellt.

Die COMPUTERLINKS AG (ISIN DE0005448807 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 544880) konnte im Fiskaljahr 2005 aufgrund der starken Geschäftsentwicklung im vierten Quartal beim Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei 12,0 Mio. Euro, nach 9,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Periodenüberschuss verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 6,5 Mio. Euro auf 7,0 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Aktienanzahl ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie von 1,09 Euro (Vorjahr: 1,11 Euro). Beim Gesamtumsatz verzeichnete der Konzern einen Anstieg von 210,8 Mio. Euro auf 279,4 Mio. Euro. Als wichtigstes Geschäftsfeld erwies sich der Bereich e-Security mit einem Anteil von 85,2 Prozent am Gesamtumsatz. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividende von 0,35 Euro pro Aktie auszuschütten. "Das außergewöhnlich starke vierte Quartal 2005 hat unsere Erwartungen übertroffen. Der Erwerb der skandinavischen Securesoft Gruppe sowie der Einstieg in den nordamerikanischen Markt waren neben dem organischen Wachstum die entscheidenden Erfolgsfaktoren. Für die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2006 fühlt sich der COMPUTERLINKS Konzern bestens aufgestellt," erklärte der Vorstandsvorsitzende Stephan Link.

actr
15.03.2006, 21:40
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=0&land=276
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=8&land=276


http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR
DAS Jojo :):
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR


GEA Group AG Inhaber-Aktien o.N. Vorm. mg-Tech
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
Interessant!
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=

actr
15.03.2006, 22:38
Wall Street: Die Fed belebt eine Rallye

Die US-Börsen haben zur Wochenmitte ihre Rallye vom Vortag durchgesetzt. Starke Konjunkturdaten und ein hoffnungsvoller Bericht der Fed stützten die Märkte. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 58 Zähler oder 0,5 Prozent auf 11 209 Punkte, die Nasdaq holte 16 Zähler oder 0,7 Prozent auf 2311 Punkte.

Der marktbreit gefasste S&P-500-Index schloss bei 1303 Punkten und notiert damit erstmals seit fünf Jahren wieder über 1300 Zählern.

Bereits am Morgen hatten die Börsen einen positiven Schub von Seiten der Konjunktur bekommen: Der Empire State Index, der über die Aktivitäten im Produzierenden Gewerbe im Großraum New York berichtet, ist von 21 auf 31,2 Punkte gestiegen und damit viel stärker als erwartet.

Am Nachmittag ließ dann das Beige Book einen Blick in die Gedanken der Notenbanker zu. Demzufolge präsentiert sich die US-Wirtschaft mit stabilem Wachstum und geringem Inflationsdruck. Neue Töne, die manchen auf dem Parkett nun doch wieder hoffen lasen, dass die Zinsanhebungen der Notenbank schneller vorbei sein könnten als zuletzt befürchtet.

Ferner half dem Markt, dass der Ölpreis wieder etwas niedriger schloss. Weil die Lagerbestände an Rohöl nun schon die fünfte Woche hintereinander deutlich gestiegen sind, fiel das Schwarze Gold auf 62,56 Dollar pro Fass zurück. Ein größerer Rückgang wäre denkbar gewesen, wären nicht die Benzinpegel erneut gesunken.

Weiter gute Laune machten die guten Zahlen von Lehman Brothers. Die Investmentbank blickt auf ein Gewinnwachstum von 24 Prozent auf 1,08 Milliarden Dollar oder 3,50 Dollar pro Aktie. Die Erwartungen werden damit um 10 Prozent geschlagen. Der Umsatz ist mit 4,46 Milliarden Dollar ebenfalls besser als erwartet. Die Aktie verlor dennoch im Mittwochshandel, da das Papier am Vortag mit Goldman Sachs geklettert war.

Weitere Brokerzahlen stehen an: Am Donnerstag meldet Bear Stearns zum Quartal, Morgan Stanley folgt in der nächsten Woche.

Zu den größten Gewinnern im Dow gehörte DuPont mit einem Plus von 2,5 Prozent. Der Chemiker hat die Prognosen für das laufende Quartal angehoben und rechnet jetzt mit einem Gewinn von 80 Cent pro Aktie statt der bishe angepeilten 70 Cent. Auch die Prognosen für das Gesamtjahr steigen.

Weitere starke Dow-Aktien waren Caterpillar und General Electric, während auch General Motors um 1 Prozent zulegte. Laut dem Wall Street Journal soll der Automobilriese ein Kaufangebot für die Finanzsparte GMAC erhalten haben.

Größter Gewinner am Mittwoch war Sears Holding mit einem Plus von 12 Prozent. Der Einzelhandelsriese, der im vergangenen Jahr durch den Merger von Sears und Kmart entstand, hat unerwartet deutliche die Kosten gesenkt und schneidet für das abgelaufene Quartal daher besser ab als erwartet.

Größter Verlierer auf dem New Yorker Parkett war hingegen H&R Block. Der Finanzriese, der Steuererklärungen und Investmentbanking betreibt, sieht sich einer Klage der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft gegenüber. Eliot Spitzer wirft dem Konzern unsaubere Kreditgeschäfte vor, was Anleger die Flucht ergreifen lässt. Die Aktie gab teilweise bis zu 10 Prozent, bei Börsenschluss 5,2 Prozent ab.

Lars Halter

actr
16.03.2006, 07:07
16.03.2006 00:08
Wall Street schließt etwas fester - "Beige Book" beflügelt
NEW YORK (Dow Jones)--Vor dem Hintergrund guter Unternehmensnachrichten und einem positiv aufgenommenen "Beige Book" haben die Kurse an Wall Street am Mittwoch etwas fester geschlossen. Die Aufwärtstendenz verstärkte sich im späten Handel mit der Veröffentlichung des "Beige Book" noch einmal. "Die Einschätzung der Fed, die Fortsetzung der guten Quartalszahlen der Banken und das Überschreiten der Niveaus im Dow-Jones-Index aus dem Jahr 2001 haben für ein positives Sentiment gesorgt", sagte ein Beobachter. Bereits zur Eröffnung hatten gute US-Konjunkturdaten die Notierungen gestützt.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verbesserte sich um 0,5% bzw 58 auf 11.210 Punkte, nachdem er schon bis auf 11.227 Punkte gestiegen war. Der S&P-500 legte um 0,4% oder 6 Punkte auf 1.303 zu. Der Nasdaq-Composite kletterte um 0,7% oder 16 Punkte auf 2.312. Umgesetzt wurden dabei 1,64 (Dienstag: 1,60) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner wurde mit 2.174, die der -verlierer mit 1.152 angegeben. Unverändert schlossen 153 Titel.

Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung der Federal Reserve im Januar und Februar in den meisten Regionen des Landes eine stetige Expansion verzeichnet. Und obwohl sich die Beschäftigungslage verbessert habe, seien die Lohnkosten unter Kontrolle geblieben, erklärte die US-Notenbank in ihrem jüngsten Konjunkturbericht "Beige Book". Der Bericht, der von der Federal Reserve Bank von Chicago erstellt wurde, dient zur Vorbereitung der nächsten Zinsentscheidung am 27./28 März. Die Akteure an den Terminmärkten haben eine Erhöhung der Fed Funds Rate um weitere 25 Basispunkte auf dann 4,75% fest eingepreist.

Bei den Einzelwerten verbesserten sich DuPont um 2,3% auf 42,87 USD zu. Das Unternehmen hat vor Handelsbeginn seine Prognosen für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2006 nach oben korrigiert. Außerdem plant der Chemiekonzern den Abbau von 1.500 Stellen, vor allem in Europa. Ebenfalls mit Aufschlägen zeigten sich General Electric, die um 1,9% auf 34,42 USD zulegten. Hier wurde zur Begründung auf die Anhebung der Prognosen für die Jahre 2006 bis 2008 durch die Citigroup verwiesen.

General Motors (GM) erhöhten sich um 1,7% auf 21,50 USD, nachdem das "Wall Street Journal" berichtet hat, dass eine Gruppe angeführt von Kohlberg Kravis&Roberts und einigen großen Banken ein nichtbindendes Angebot von 12,5 Mrd bis 13 Mrd USD für einen Mehrheitsanteil an der General Motors Acceptance Corp, der Finanztochter von GM, vorgelegt habe. Auch McDonald`s legten zu und gingen mit einem Aufschlag von 1,5% bei 34,77 USD aus der Sitzung. Die Fast-Food-Kette will im Jahr 2006 in Russland 25 neue Filialen eröffnen.

Dagegen verloren Lehman Brothers 0,8% auf 144,15 USD. Das Unternehmen hat vor Handelsbeginn Geschäftszahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Dabei hat das Nettoergebnis die Prognosen der Analysten übertroffen. Damit bestätigte sich der positive Trend für die Branche, den Goldman Sachs am Dienstag mit ihren Zahlen aufgezeigt hat, hieß es. Allerdings seien die Ergebnisse nicht so "bombastisch" ausgefallen wie die von Goldman Sachs, so ein Händler. Goldman Sachs fielen um 0,3% auf glatt 149 USD, nachdem die Aktie am Vortag um 6,2% zugelegt hatte.

Sears Holdings stiegen um 13% auf 132,29 USD, nachdem das Unternehmen Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt hat, die deutlich über den Erwartungen der Analysten lagen. Demnach haben sich die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

DJG/DJN/ros

actr
16.03.2006, 19:04
16.03.2006 18:11
TecDAX Schluss: Leicht rote Vorzeichen, QSC abermals Spitze
Nach einem festen Start bröckelten die Kurse im TecDAX im Tagesverlauf immer weiter ab. Auch ein behaupteter Start der Wall Street brachte keine Trendwende mehr. So verabschiedete sich der deutsche Technologieindex mit einem leichten Minus von 0,12 Prozent auf 727,04 Punkte in den Feierbabend.

Aktien von QSC konnten an die starke Vortagesentwicklung anschließen und fanden sich mit einem Aufschlag von 7,3 Prozent an der Indexspitze wieder. Mit deutlichem Abstand folgten Drägerwerk, Q-Cells undErSol. Nach einem festen Start gaben Papiere von MorphoSys leicht ab, obwohl das Biotechnologieunternehmen heute mitteilte, dass man einen Lizenz- und Kooperationsvertrags mit Sankyo abschließen konnte.

Um kräftige 3,5 Prozent fielen Anteilsscheine von SINGULUS und markierten damit das Indexende. Daneben rutschten Evotec-Aktien um 3,2 Prozent ab, aber auch ComBOTS, AIXTRON und Conergy blieben nicht von stärkeren Verlusten verschont. Zudem trennten sich die Anleger verstärkt von AT&S, obgleich der Konzern bis 2008 ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 20 Prozent in Aussicht stellte.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 727,04 (-0,12 Prozent)

Tagesgewinner: QSC, Drägerwerk, Q-Cells

Tagesverlierer: SINGULUS, Evotec, ComBOTS

Unternehmensmeldungen:

Die österreichische AT&S Austria Technologie&Systemtechnik AG (ISIN AT0000969985 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 922230) teilte heute mit, dass der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Mehrjahresplan vorgelegt hat, der das weitere Wachstum der AT&S vor dem Hintergrund des im August beginnenden Ramp-ups des zweiten Werks in Shanghai und der Akquisition der Tofic umfasst. Wie der im TecDAX notierte Technologiekonzern erklärte, erwartet das Management auf Basis der guten Visibilität im Bereich der Telekomkunden für das Wirtschaftsjahr 2006/07, das mit April 2006 beginnt, ein Umsatzwachstum von 20 Prozent auf 455 Mio. Euro und ein unverändertes Ergebnis von 1,10 Euro pro Aktie. Für das Jahr 2007/08 erwartet das Management ein Umsatzplus von 22 Prozent auf rund 550 Mio. Euro und einen Ergebnisanstieg von 27 Prozent auf 1,40 Euro pro Aktie. Für das laufende Geschäftsjahr wird die Umsatzplanung(rund 375 Mio. Euro oder +13 Prozent) sowie die EPS-Planung (1,10 Euro je Aktie) beibehalten. Dieser, über den Erwartungen liegende Umsatz für das kommende Geschäftsjahr ist auf einen rascheren Ramp-up des zweiten Werks in Shanghai zurückzuführen. Dieser beschleunigte Ramp-up Plan bringt einerseits neue Kapazitäten früher auf den Markt, er bedeutet andererseits jedoch auch, ein Vorziehen beziehungsweise eine Konzentration der Start-up Kosten. Diese werden dementsprechend im ersten Halbjahr 2006/07 bzw. bereits im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zu einer Ergebnisschmälerung auf EBIT Basis führen. Durch einen deutlich positiven Steuerbeitrag im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wird das prognostizierte Ergebnis nach Steuern 2005/06 dennoch erreicht werden. Im kommenden Geschäftsjahr rechnet das Management im ersten Halbjahr mit niedrigen einstelligen EBIT Margen die im zweiten Halbjahr durch die positiven Beiträge aus dem zweiten Werk in Shanghai sowie aus der koreanischen Tofic deutlich ansteigen werden. Für das zweite Halbjahr ist eine EBIT Marge von 9 bis 10 Prozent das realistische Ziel.

Das Biotechnologieunternehmen MorphoSys AG (ISIN DE0006632003 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 663200) gab heute den Abschluss eines Lizenz- und Kooperationsvertrags mit der Sankyo Company Limited, einer 100-prozentigen Tochter des drittgrößten japanischen Pharmakonzerns Daiichi Sankyo Co. Ltd. (ISIN JP3475350009 (Nachrichten)/ WKN A0F57T), bekannt. Wie das im TecDAX notierte Unternehmen erklärte, kann die anfänglich auf zwei Jahre befristete therapeutische Antikörperkooperation optional um drei zusätzliche Jahre verlängert werden. Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich Daiichi Sankyo, mindestens ein therapeutisches Antikörperprogramm mit MorphoSys zu beginnen und erhält die Option für weitere Projekte. Während der anfänglich zweijährigen Laufzeit kommt MorphoSys` HuCAL GOLD Antikörperbibliothek an Daiichi Sankyos Forschungsstandort in Tokio zum Einsatz. Zusätzlich wird MorphoSys mit Hilfe seiner firmeneigenen HuCAL GOLD Technologie Antikörper gegen krankheitsrelevante Zielmoleküle von Daiichi Sankyo identifizieren. Der japanische Partner ist für die weitere präklinische und klinische Entwicklung sowie für die anschließende Vermarktung aller resultierenden Produkte zuständig. Im Gegenzug erhält MorphoSys eine Einmalzahlung und Forschungszahlungen, zusätzlich zu Lizenz- und Meilensteinzahlungen, sowie umsatzabhängige Tantiemen auf alle resultierenden Produkte. Bei einer Verlängerung nach Ablauf des Zwei-Jahres-Vertrags erhält Daiichi Sankyo außerdem Zugang zu zusätzlichen Leistungen von MorphoSys im Bereich der Zielmolekülvalidierung, Antikörperoptimierung und präklinischen Entwicklung. Eine solche Erweiterung löst eine zusätzliche Einmalzahlung aus und resultiert darüber hinaus in höheren Forschungszahlungen für MorphoSys.

Die ELMOS Semiconductor AG (ISIN DE0005677108 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 567710) musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund der enttäuschenden Entwicklung einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Wie der Konzern heute bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS im Gesamtjahr bei 20,0 Mio. Euro, nach 26,4 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Konzernüberschuss verbuchte ELMOS einen Rückgang von 14,2 Mio. Euro auf 10,0 Mio. Euro, während das Ergebnis je Aktie von 74 Cent auf 52 Cent zurückging. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 143,3 Mio. Euro leicht um 2,6 Prozent auf 147,0 Mio. Euro. Für die Fiskaljahre 2006 und 2007 wurden die Prognosen bestätigt. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr ein Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent. Die Bruttomarge soll mindestens 45 Prozent (US-GAAP: mindestens 46 Prozent) und die Nettogewinnmarge rund 7 Prozent (US-GAAP: mindestens 8 Prozent) erreichen. Für das Fiskaljahr 2007 wurde ein Umsatzwachstum von mindestens 15 Prozent in Aussicht gestellt. Aufgrund der derzeitigen Unternehmenslage schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, keine Dividende auszuschütten. "Im Sinne der mittel- und langfristigen Wertentwicklung von ELMOS halten wir dies für den richtigen Schritt", erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Anton Mindl.

Die REALTECH AG (ISIN DE0007008906 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 700890), ein Spezialist für hochverfügbare und integrierte IT-Infrastrukturen, gab heute bekannt, dass sie für das Geschäftsjahr 2005 erstmals eine Dividende ausschütten wird. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 16. Mai 2006 demnach vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 aus dem Bilanzgewinn von knapp 1,05 Mio. Euro eine Dividende von 10 Cent pro Aktie auszuschütten. Dies entschieden die beiden Gremien in ihren Sitzungen vom 23. Februar und 16. März dieses Jahres.



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GEA Group AG Inhaber-Aktien o.N. Vorm. mg-Tech.

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Er ist hinaufgegangen:).

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Auch hier eine Trendwende!
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SCHWARZ PHARMA
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Der Weg hinauf geht weiter:)
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VIVACON AG Inhaber-Aktien o.N.
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Bei unter 300,-- wäre sie wieder interessant:)
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BEIERSDORF AG Inhaber
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Schade, habe glatt 5,- verschenkt:rolleyes:
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LPKF LASER & ELECTRONICS .. )

Sedol: 645000 Exch: XETRA Sym: LPK.ETR
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DRAEGERWERK AG VORZUGSAKT..

Sedol: 555063 Exch: XETRA Sym: DRW3.ETR
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LYCOS EUROPE

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Umkehr?!?
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actr
16.03.2006, 22:54
Angst umŽs Öl

Nur wenige Faktoren bewegen den amerikanischen Aktienmarkt so stark wie der Ölpreis. Da mag es an manchen Tagen starke Quartalszahlen und Aufstufungen am laufenden Band geben – wird Öl teurer, geben die Märkte ab. Andererseits hat ein fallender Ölpreis die Indizes schon oft trotz schlechter Nachrichtenlage aus der Versenkung befreit.

Wie volatil die Börsen regelmäßig ausschlagen, wenn sich allein der Ölpreis bewegt, zeigt wie angespannt die Lage auf den Energiemärkten und die Stimmung im Land sind. Das schwarze Gold beschäftigt Anleger, Analysten und natürlich auch John and Jane Doe mehr als jedes andere Thema – Amerika fürchtet eine Krise, wie eine aktuelle Umfrage des Gallup-Instituts für CNN belegt.

Danach befürchten 77 Prozent , dass das Öl-Angebot in Zukunft mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten kann – ein Drittel der Befragten glaubt, dass der Rohstoff bereits in 25 Jahren ausgehen werde.

Da ist es kaum tröstlich, dass die Energie-Informationsbehörde, der die offiziellen Öl-Statistiken für die Regierung führt, optimistisch dagegenhält und postuliert, dass das Angebot selbst dann noch reichen werde, wenn die Nachfrage binnen der nächsten 20 Jahre um gewaltige 40 Prozent steigen würde.

Im Gegenteil: Wie optimistisch sich die Behörden geben, unterstreicht nur was viele fühlen. 71 Prozent der in der jüngsten Studie Befragten sagen, dass die Bush-Regierung nicht genug tut, um aktuelle Probleme auf dem Öl- und Energiemarkt in den Griff zu bekommen. Bushs Warnung bei der Rede zur Lage der Nation, die USA seien „süchtig nach Öl“, kommen den meisten nur wie heiße Luft vor – zu Recht.

Die Energiekonzepte der Regierung sehen bekanntlich bis heute weder eine Senkung des Benzinverbrauchs bei Autos noch andere Maßnahmen zur Eindämmung des Verbrauchs vor. Die Forschung im Bereich alternativer Energien wird mit einer Milliarde Dollar unterstützt – nicht einmal Hundertstel der Gewinne, die die Öl-Konzerne im vergangenen Jahr eingefahren haben.

Die Öl-Konzerne werden unterdessen nicht mehr nur als Abzocker angesehen, sondern sind für eine breite Mehrheit der Amerikaner an der aktuellen Krise mit schuld. 89 Prozent der Befragten sagen, dass die Branche noch mehr hinter der Öl-Knappheit steckt als das Weiße Haus. Etwa 30 Prozent der Befragten sehen einen Großteil der Schuld auch bei den Öl fördernden Ländern, 27 Prozent deuten auf die Automobil-Industrie, die ja nicht überraschend der prominenteste Umwelt- und Energiesünder ist.

Soweit die Öl-Industrie indes eine Krise überhaupt eingesteht, hat man einen Schuldigen gefunden, den unter den Befragten der Gallupp-Studie sonst keiner auf der Liste hatte: Hurrikan Katrina. In dem Unwetter des letzten Herbstes sieht Shell-CEO John Hofmeister die Wurzel aller Probleme. Der Hurrikan habe das Angebot gekürzt, während die Nachfrage gleich geblieben sei… dass so nach den gesetzen der Marktwirtschaft die Preise steigen , weiß indes jedes Kind.

Umso weniger nimmt man Hofmeister seine belehrenden Worte ab. Denn auch die Tatsache, dass die USA nur einen minimalen Anteil seines Öl-Verbrauchs im und vor dem eigenen Land gewinnt, ist viel zu bekannt, als dass sich irgendjemand durch derart billige Tricks ablenken lassen würde.

Lars Halter

actr
17.03.2006, 07:14
16.03.2006 22:35
US: Blutbad bei Chipaktien belastet Nasdaq
Blue Chips waren die Gewinner an der Wall Street am Donnerstag, während Technologieaktien verkauft wurden. Eine negative Studie von JP Morgan, die vor Börseneröffnung den Verkauf von Halbleiteraktien empfahl, sorgte für besonders schwache Kurse jener Werte an der Nasdaq.

Der S&P 500 Index schloss 0,18 Prozent im Plus bei 1305 Zählern, während der Dow Jones Industrial Average um 0,39 Prozent auf 11253 Zähler anstieg. Der Nasdaq Composite fiel hingegen um 0,53 Prozent auf 2299 Zähler. Der für US-Halbleiteraktien repräsentative Philadelphia Semiconductor Index gab um 3,23 Prozent auf 496,06 Zähler ab.

Nach Ansicht von JP Morgan stehen die USA vor einem Höhepunkt in ihrem Leitzinszyklus, den Zinsen am Rentenmarkt und der Halbleitersektor im speziellen vor einem Höhepunkt seiner Kapazitätsauslastung. Seit 1981 haben sich Aktien aus dem US-Halbleiter laut JP Morgan immer dann deutlich schlechter als der Gesamtaktienmarkt entwickelt, wenn ein solcher Punkt im Wachstumszyklus bevorstand.

Dies werde nach Ansicht der Analysten in den nächsten drei bis sechs Monaten zu einer Verlangsamung des Gewinn- und Umsatzwachstums im Halbleitersektor in den USA führen, was sich wiederum negativ auf die Aktienkurse auswirken werde. Die Analysten rechnen zwar nicht mit einem Zusammenbruch der Gewinne im Halbleitersektor. Bis auf die bereits korrigierten Aktienkurse von Intel und Texas Instruments seien die Bewertungen der US-Halbleiteraktien jedoch noch sehr hoch und ließen keinen Spielraum für eventuelle Enttäuschungen bei den Quartalsergebnissen zu. Daher sei Vorsicht angebracht, so JP Morgan.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel büßte um 1,36 Prozent auf 19,65 Dollar ein, während die Halbleiterausrüster Applied Materials (-4,68 Prozent), Kulicke and Soffa (-20,3 Prozent) und KLA Tencor (-4,53 Prozent) zu den größten Verlierern zählten.

US-Leichtöl verteuerte sich am Donnerstag um 1,41 Dollar oder 2,1 Prozent auf 63,58 Dollar je Barrel. Das ist der höchste Schlussstand seit dem 3. März. Die Bestände an Rohöl sind in der vergangenen Woche erneut deutlich angestiegen, während die Lager der Mineralölprodukte in den USA sich entleerten. Sie sind aber immer noch üppiger vorhanden, als im Vorjahr. Erdöl ist gefangen zwischen den weiter anschwellenden Lagerbeständen in den USA einerseits und den immer wieder neuen Anschlägen in wichtigen Erdölförderländern sowie dem Irankonflikt andererseits.

Wirtschaftsdaten am Donnerstag fielen gemischt aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen um 5.000 auf saisonbereinigt angepasst 309.000, während mit einem Wert von 295.000 gerechnet wurde. Die Verbraucherpreise stiegen schwach an, was auf eine Abkühlung der Inflationsentwicklung hindeutete. Übereinstimmende Signale lieferte auch der Preisindex des Philly Fed Index im März, die sich von 30,5 auf 17,2 fast halbierte. Der Philly Fed Index selbst fiel auf 12,3 nach 15,4 im Februar. Der Rückgang war stärker als erwartet.

Die US-Notenbank habe kein Interesse daran, den Rückgängen der US-Immobilienpreise mit eigenen Maßnahmen entgegenzuwirken. Dies sagte der Gouvaneur der US-Notenbank, Donald Kohn, am Donnerstag. Er vollzieht damit eine Kehrtwende um 180 Grad gegenüber der Strategie des ehemaligen Notenbankchefs Alan Greenspan. Er versprach Hausbesitzern mit seiner berüchtigten „Greenspan-Put“-Theorie bei fallenden Preisen von Vermögenswerten ein Eingreifen der US-Notenbank. „Diese Argument erscheint mit wie eine historische Fehlinterpretation“, so Kohn. „Die konventionelle Politik der Federal Reserve hat Investoren noch nie vor Abwärtsrisiken geschützt.“

actr
17.03.2006, 07:26
Wall Street: Die Rallye geht weiter

An den US-Börsen ist man weiter gut gelaunt. Eine Entwarnung von der Inflationsfront und fallende Zinsen am Rentenmarkt haben am Donnerstag erneut für eine Rallye gesorgt. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 43 Zähler oder 0,4 Prozent auf 11 253 Punkte, während die Nasdaq um 12 Zähler oder 0,5 Prozent auf 2299 Punkte abgab.

Die Schwäche der Hightechs fiel aber nicht ins Gewicht, denn groß war die Freude der Anleger als die Blue Chips nur noch 80 Punkte entfernt von einem Sechs-Jahres-Hoch schlossen. Der marktbreite S&P-500-Index untermauerte die positive Stimmung, indem er seinen Ausflug über die 1300-Punkte-Marke fortsetzte.

Für die anhaltende Rallye gab es mehrere Gründe. Dass die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen auf 4,64 Prozent fielen und sich damit weiter von der gefürchteten 5-Prozent-Marke entfernten, erleichterte Anleger.

Zudem gab es eine Entwarnung für alle Inflations-Beobachter: Die Verbraucherpreise sind im Februar nur um 0,1 Prozent gestiegen, da sinkende Preise für Energie und Lebensmittel die steigenden Preise für Unterkunft und Gesundheitsvorsorge ausgeglichen haben. Die für den Markt maßgebliche Kern-Inflation wird ebenfalls mit 0,1 Prozent gemessen und ist damit nur halb so stark wie erwartet. Experten schöpfen nun weiter Hoffnung, dass die Notenbank die Zinsanhebungen doch schneller beenden könnte als erwartet.

Doch nicht alle Nachrichten waren gut: Der Arbeitsmarkt ist weiter schwach, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sind zum dritten Mal in Folge gestiegen und haben mit 309 000 den höchsten Stand seit drei Monaten erreicht. Experten fürchten, dass die positive Entwicklung der letzten Monate eher saisonal als fundamental war.

Im Mittelpunkt des Interesses stand am Donnerstag die Aktie von Bear Stearns. Das Brokerhaus verlor 0,7 Prozent, obwohl man die Quartalsprognosen deutlich geschlagen hat – zu hoch war die Aktie bereits nach den Zahlen von Goldman Sachs und Lehman Brothers geklettert, als dass weitere Zugewinne möglich gewesen wären.

Deutlich verbessern konnte sich indes General Motors. Die Aktie kletterte um 3,3 Prozent, was mit einer Abstufung für Ford zu tun hatte. J.P. Morgan kritisiert Fords Produktpalette und fürchtet, dass vor allem die Umsätze mit dem F-150-Truck gefährdet sind, dem nach Jahren mit nur veralteter Konkurrenz der neue T-900 von General Motors gegenüber steht.

Weitere starke Dow-Aktien waren Wal-Mart und 3M sowie die Papiere von Home Depot und Boeing.

Unverändert schloss Altria Group nach einem starken Handelsauftakt. Der Konsumriese will im laufenden Quartal 1 Million Dollar in Steuergutschriften verbuchen, die man rückwirkend für die Jahre 1996 bis 1999 bekommt. Entsprechend hebt man die Prognosen für das Quartal an, was die Aktie aber nicht anhaltend stützte.

Lars Halter

actr
17.03.2006, 13:22
17.03.2006 13:07
Marktbericht: Dax erreicht neues Hoch
Der Dax hat heute die 5.900 Punkte Marke geknackt und stieg damit auf den höchsten Stand seit Juli 2001. Kurstreiber war der dreifache Verfallstag an den Terminbörsen, so ein Marktbeobachter. Bis Mittag konnte der Leitindex um 0,60 % auf 5.933,22 Punkte zulegen.

Getrieben wurden die Kurse auch von einigen positiven Analystenstimmen. Die Aktien der Commerzbank konnten kräftig zulegen nachdem sich die Investmentbank Morgan Stanley positiv zu dem Wert geäußert hat. Morgan Stanley hat die Commerzbank als "Top Pick" im deutschen Bankensektor bezeichnet. Zudem werden die Papiere mit "Overweight" und einem Kursziel von 40 Euro eingestuft. Mit einem Plus von 4,09 % auf 30,78 Euro haben sich die Aktien an die Dax-Spitze gesetzt.

Die Analysten der Credit Suisse erwarten eine überdurchschnittliche Kursentwicklung bei adidas-Salomon. Der Titel sei deutlich unterbewertet, heißt es in einer Studie. Sie haben den Titel daher mit "Outperform" und einem Kursziel von 218,50 Euro eingestuft. Die Aktien von adidas-Salomon können davon profitieren und um 3,51 % auf 161,47 Euro zulegen.

Im TecDax gehören die Aktien von Conergy zu den größten Gewinnern. Das Solarunternehmen will für das Geschäftsjahr 2005 erstmals eine Dividende in Höhe von 0,30 Euro je Aktie ausschütten. Zudem soll der Hauptversammlung ein Aktiensplit im Verhältnis 1:2 vorgeschlagen werden. Derzeit verteuern sich die Aktien um 3,63 % auf 142,39 Euro.

actr
17.03.2006, 22:59
17.03.2006 22:38
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Gut behauptet - GM schwächster Dow-Wert
Die US-Börsen haben sich am Freitag zum Wochenausklang gut behauptet. Die etwas geringer als erwartet gestiegene Industrieproduktion habe die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus weiter genährt, hieß es von Marktteilnehmern. Auch das überraschend stabile Konsumklima passe ins Bild. General Motors habe dagegen mit einem höheren Verlust enttäuscht. Das Handelsvolumen war laut einem Marktstrategen geprägt vom großen Verfallstag der Aktien- und Indexoptionen sowie der Futures.

Der Dow Jones <INDU.IND> baute die Gewinne des Vortages um 0,23 Prozent auf 11.279,65 Punkte aus. Im Wochenvergleich bedeutet dies einen Gewinn von 1,83 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.IND> legte um 0,05 Prozent auf 1.317,50 Punkte zu. Der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite Index <COMPX.IND> stieg um 0,30 Prozent auf 2.306,48 Zähler. Damit lag der Zuwachs in der abgeschlossenen Handelswoche bei 1,96 Prozent. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> gewann 0,39 Prozent auf 1.685,66 Punkte.

Der Markt stehe im Zeichen positiver Impulse von den Konjunkturdaten, sagte Sasha Kostadinov, Portfoliomanager bei Shaker Investments. Diese hätten gezeigt, dass die Wirtschaft im richtigen Maß wachse - weder zu stark, noch zu schwach. Die Befürchtungen über Zinsanstiege auf ein weit höheres Niveau hätten sich merklich abgekühlt.

General Motors (GM) waren abermals der Hauptbelastungsfaktor für die Anlegerstimmung. Der amerikanische Autobauer hatte im vergangenen Jahr einen deutlich höheren Verlust eingefahren als ursprünglich erwartet. Der Fehlbetrag falle mit 10,6 Milliarden Dollar um 2 Milliarden höher aus als bislang angekündigt, hatte das Unternehmen am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt. Die Citigroup bestätigte ihre Einschätzung inzwischen mit "Sell". GM-Papiere fielen um 4,91 Prozent auf 21,13 US-Dollar an das Ende des Dow Jones. Ford Motor <F.NYS> <FMC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben um 1,51 Prozent auf 7,81 Dollar nach.

American International Group (AIG) <AIG.NYS> <AIN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren nach Zahlenvorlage ebenfalls stark an Wert. Der Versicherer hatte einen Gewinnrückgang um 72 Prozent im vierten Quartal bekannt gegeben. Zudem droht laut einem Bericht im "Wall Street Journal" weiteres Ungemach: durch eine mögliche Fusion des Konkurrenten St. Paul Traveler <STA.NYS> mit dem Schweizer Versicherer Zurich Financial Services (ZFS) <ZURN.VTX> <ZFIN.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) könnte ein großer Konkurrent entstehen. Papiere von American International fielen um 0,61 Prozent auf 68,82 Dollar. Von ihrem Tagestief bei 67,03 Dollar konnten sich American International damit deutlich erholen. Aktien von St. Paul verloren 3,28 Prozent auf 41,55 Dollar.

An der Spitze des Dow Jones gewannen Caterpillar <CAT.NYS> <CAT1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) 1,78 Prozent auf 76,23 Dollar. Die Aktien des Industriegüter-Konzerns markierten im Handelsverlauf mit 76,35 Dollar einen neuen Rekordstand.

Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten um 0,30 Prozent auf 339,79 Dollar zu. Der Betreiber der Internetsuchmaschine will 2006 deutlich mehr investieren. Die Frist für den Abschluss der fünfprozentigen Beteiligung des Internet-Suchmaschinenbetreibers an dem Internet-Anbieter AOL war indes im Einvernehmen mit Time Warner <TWX.NYS> <AOL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) bis zum heutigen Freitag verlängert worden.

Aktien des Chip-Designers Rambus <RMBS.NAS> <RMB.FSE> (Nachrichten) kletterten um 5,61 Prozent auf 33,53 Dollar. Händler verwiesen auf eine Lizenzvereinbarung mit IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), die den Kurs nach oben treibe.

Genentech <DNA.NYS> <GT6.FSE> (Nachrichten) sprangen um 6,72 Prozent auf 88,14 Dollar an. Das zur schweizerischen Roche Holding <ROG.ZRH> <RHO5.FSE> gehörende Biotechnologieunternehmen erwartet 2006 einen Anstieg des non-GAAP Reingewinns pro Aktie von 40 bis 50 Prozent. Laut Unternehmensangaben im Zuge des "Annual Investment Meeting" will das Unternehmen bis 2010 mindestens 20 Moleküle in die klinische Entwicklung bringen und mindestens 15 bedeutende neue Produkte oder neue Indikationen auf den Markt bringen./ag/he

AXC0173 2006-03-17/22:37

actr
17.03.2006, 23:12
New York: Genentech begehrt

(Instock) Am großen Verfallstag zog der Dow Jones-Index 26 Zähler auf 11.279 Punkte, der S&P 500 2 Zähler auf 1.307 Punkte an. Unterstützung bot der leicht gesunkene Ölpreis. An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index nach anfänglichen Startschwierigkeiten 7 Zähler auf 2.306 Punkte zu.

Am Rentenmarkt stieg die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,67 Prozent (+ 2 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,72 Prozent (+ 3 Stellen) zu. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2192 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 554,50 Dollar.

Im Blickpunkt

Im laufenden Jahr rechnet Biotech-Urgestein Genentech mit einem Gewinnanstieg um 40 bis 50 Prozent ohne Sondereffekte. Der Kurs zog daraufhin 6,7 Prozent auf 88,14 Dollar an.

General Motors (- 5 Prozent auf 21,12 Dollar) hat den im vergangenen Jahr eingefahrenen Fehlbetrag von 8,6 auf 10,6 Milliarden US-Dollar korrigiert. Der Verlust je Aktie steigt damit von 15,13 auf 18,69 Dollar je Aktie. Grund sind nach eigenen Angaben höhere Umstrukturierungskosten sowie Belastungen aus der Pleite des Autozulieferers Delphi.

Nachdem Barnes & Noble am Vortag besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentieren konnte, stufte Jefferies & Co den Buchhändler von „kaufen“ auf „halten“ ab. Gewinnmitnahmen – am Donnerstag hatte die Aktie 9,7 Prozent zugelegt – drückten den Kurs nach einem freundlichen Start auf 46,10 Dollar (- 2,7 Prozent).

Morgan Stanley erhöhte sein Kursziel für Cisco (+ 1,7 Prozent auf 21,62 Dollar) von 23 auf 26 Dollar.

[17.03.2006 22:03:27]

actr
17.03.2006, 23:13
TecDax: Solarworld freundlich

(Instock) Nach einem nachmittäglichen Schwächeanfall büßte der TecDax am Ende 1 Zähler auf 725 Punkte ein.

Im Blickpunkt

Conergy will für das vergangene Jahr 30 Cents Dividende je Aktie ausschütten. Zudem soll die Hauptversammlung über einen Aktiensplit abstimmen. Je Aktie soll es zwei neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln von 10 auf 30 Millionen Euro geben. Der Kurs zog 2,3 Prozent auf 140,59 Euro an.

Konkurrent Solarworld (+ 0,4 Prozent auf 216,77 Euro) wird am kommenden Montag in den europäischen Auswahlindex Dow Jones Stoxx 600 aufgenommen.

Am letzten Handelstag als Indexmitglied rutschte Funkwerk 3,9 Prozent auf 26,42 Euro ab. Ab Montag rückt Solon als fünfter Solarwert in den Index auf.

Im Rahmen einer technischen Gegenbewegung erholte sich Drägerwerk von zuvor erlittenen Einbußen und legte 0,5 Prozent auf 55 Euro zu.

Gewinner

1. Q-Cells + 3,07 Prozent (Kurs: 86,27 Euro)
2. QSC + 2,85 Prozent (Kurs: 5,42 Euro)
3. Conergy + 2,32 Prozent (Kurs: 140,59 Euro)

Verlierer

1. Funkwerk - 3,93 Prozent (Kurs: 26,42 Euro)
2. Tele Atlas - 2,26 Prozent (Kurs: 19,49 Euro)
3. Combots - 1,85 Prozent (Kurs: 12,76 Euro)

[17.03.2006 17:31:15]

actr
17.03.2006, 23:14
Dax: Commerzbank vorneweg

(Instock) Gegen Mittag markierte der Dax dank des großen Verfallstages bei 5.947 Punkten ein Mehrjahreshoch – danach schwanden jedoch die Kräfte. Zuletzt gab der Index 15 Zähler auf 5.882 Punkte nach. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2187 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 554,10 Dollar.

Im Blickpunkt

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das niedrigdosierte Verhütungsmittel „Yaz“ von Schering (unverändert 82,54 Euro) in den USA zugelassen. Im laufenden Jahr wollen die Berliner für das Medikament auch einen Zulassungsantrag für die Behandlung von Akne einreichen.

Morgan Stanley stufte VW von „unter-“ auf „übergewichten“ hoch und erhöhte das Kursziel von 48 auf 65 Euro. Der Kurs legte daraufhin 0,1 Prozent auf 58,20 Euro zu.

Die Commerzbank (+ 5,6 Prozent auf 31,24 Euro) wurde von Morgan Stanley mit „übergewichten“ eingestuft. Kursziel: 40 Euro.

Entgegen anderslautender eigener Angabe zu Monatsbeginn hat die Telekom (- 0,2 Prozent auf 13,95 Euro) zur „Liquiditätsvorsorge“ Anleihen im Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar plaziert. Die Laufzeiten der drei Anleihen liegen zwischen drei und zehn Jahren.

Gewinner

1. Coba + 5,65 Prozent (Kurs: 31,24 Euro)
2. Adidas + 2,57 Prozent (Kurs: 160,00 Euro)
3. Linde + 1,04 Prozent (Kurs: 70,90 Euro)

Verlierer

1. DaimlerChrysler - 2,41 Prozent (Kurs: 46,64 Euro)
2. Conti - 1,33 Prozent (Kurs: 86,63 Euro)
3. Eon - 1,29 Prozent (Kurs: 93,31 Euro)

actr
17.03.2006, 23:19
Mit TV-Erfindungen aus der Krise?

Craig Barrett macht sich Sorgen um die amerikanische Jugend. Zu recht, denn nicht nur Deutschland hat seine Pisa-Krise. Im Gegenteil: Die Leistungen amerikanischer Schüler sind in den letzten Jahren immer schlechter geworden, vor allem in Naturwissenschaften, und Intel-Chef Barrett sieht die technologische Vorreiterstellung seines Landes gefährdet.

In Mathe und den Wissenschaften, so Barrett, gehörten amerikanische Schüler nach Abschluss der High School mittlerweile„zu den unteren 20 Prozent unter den Industrie-Nationen“. Viel zu lange habe man sich auf seinen Lorbeeren ausgeruht, sorgt sich einer der erfolgreichsten Hightech-CEOs des Landes in einem Fernseh-Interview um eine Entwicklung, die Kritiker schon seit Jahren beobachten:

Wenngleich die Elite-Universitäten nach wie vor zu den besten Kadeschmieden der Welt gehören, studieren dort immer weniger Amerikaner und immer mehr Ausländer, die meisten aus Indien, Pakistan und Fernost. Unterhalb der Elite-Stufe sieht es sowieso düster aus: Das staatliche Schulsystem kämpft gegen schrumpfende Budgets an, von Präsident Bushs jahrelang beschworener Bildungsinitiative „No Child left behind“ ist bis dato nichts zu sehen.

Doch Craig Barretts Sorgen könnten ein Ende haben, ausgerechnet aus dem Fernsehen kommt Rettung. Wo schon die Schulen immer weniger fördern, springt eben ABC ein und sucht den „American Inventor“. Die neue Show ist eine exakte Kopie von „American Idol“, sie stammt auch vom gleichen Produzenten-Team. Wie hastig man aber Sangeskünstler durch Erfinder ersetzt hat, überrascht und könnte der Show einen frühen Untergang bescheren.

Denn lange wird das Publikum wohl nicht ertragen, wie ein kahlköpfiges Männchen – der Erfinder Doug Hall eher bemüht in der Rolle von Simon Cowell (oder Dieter Bohlen) – mehr oder wenige groteske Neuheiten ankanzelt. Der Mann mag zwar einige Patente vorweisen (Lieblingszitat: „Ich bin der einzige in der Jury, der selbst etwas erfunden hat.“), taugt aber nicht zum Sympathieträger. Seine Jury-Kollegen übrigens auch nicht. Eine Marketing-Spezialisten ist bei jeder halbwegs guten Idee den Tränen nahe (!), ein Werbestratege konnte bisher weder durch Kenntnis noch durch Witz auffallen, und der Vertreter des Venture Capitals nur durch seinen betont britischen Akzent.

Die Erfinder hingegen können den Verdacht nicht gänzlich widerlegen, dass auf Amerika schwere Zeiten zukommen. Zwar lässt der Pilot mit ersten Vorausscheidungen und der Betonung auf unterhaltsamen Flops noch keine endgültige Bilanz zu, doch stehen als erste Qualifikanten für die Endrunde durchweg unspektakuläre Produkte fest, darunter eine Schaufel zum schnelleren Befüllen von Sandsäcken und ein Fitnessgerät, dass sich durch einfaches An- und Umschrauben für die verschiedensten Übungen einsetzen lässt. Ach ja, auch eine essbare Schneekugel – ähnlich einem Lebkuchenhaus, nur eben mit Glocke – hat es unverständlicherweise eine Runde weiter geschafft.

Was die nächsten Wochen bringen, bleibt abzuwarten. Hoffentlich findet sich zwischen unzähligen schrillen Erfindern tatsächlich das eine richtungsweisende Produkt, das die Jury sucht und die Produzenten reich machen soll.

Für die Loser, die schon in der ersten Runde abgewiesen werden, biete derweil das Intro der TV-Sendung einen schwachen Trost. Von den drei dort genannten „amerikanischen Erfindungen“ – Auto, Flugzeug, Computer – stammen bereits zwei aus der Alten Welt.

Lars Halter

actr
18.03.2006, 08:45
17.03.2006 22:35
US-Indizes beenden Woche behauptet
Schwache Konjunkturdaten haben am Freitag Zins- und Inflationsängste zerstreut. Die Industrieproduktion und die Auslastung im Februar blieb hinter den Erwartungen zurück, während gleichzeitig das US-Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan stagnierte. Anleger nahmen dies zum Anlaß, zum Wochenende bei Aktien nochmals zuzugreifen. So schlossen die wesentlichen Indizes leicht behauptet.

Der Dow Jones verteuerte sich um 0,23% auf 11.279 Punkten und ist damit seit Jahresbeginn um 5% gestiegen. Der Nasdaq Composite gewann 0,3% auf 2.306 Zähler hinzu. Seit Jahresbeginn verteuerte sich der Index damit um 4,3%. Der S&P 500 legte am Freitag um 0,15% auf 1.307 zu. Seit Jahresbeginn stehen hier Gewinne von 4,6% zu Buche.

Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stand am Freitag eindeutig der Versicherungssektor. American International (AIG) berichtete einen Gewinneinbruch von 72% im vierten Quartal, nachdem der Versicherungsriese buchungstechnisch Einmalaufwendungen in Höhe von 2 Milliarden Dollar in dieser Periode erfaßt hat. Die Aktie verlor 0,6% auf 68,81 Dollar.

Gleichzeitig muß AIG möglicherweise für die Zukunft einen neuen großen Wettbewerber fürchten. Medienberichten zufolge eruieren die Versicherer St. Paul Travelers und die Schweizer Zurich Financial ein Zusammengehen. Das neue Unternehmen würde immerhin einen Umsatz von 90 Milliarden Dollar auf die Waage bringen. Der Konzern würde dann weltweit 85.000 Menschen beschäftigen. Zurich legte in Europa zeitweise zweistellig zu, während die etwas kleinere St. Paul über 3% auf 41,51 Dollar abgab.

Negative Schlagzeilen machte am Freitag erneut der angeschlagene Autobauer General Motors. Das Unternehmen wird die Bilanzen für 2000 und 2004 erneut öffnen und wesentliche Zahlen revidieren müssen. Allein in 2005 ist nun offenbar der Verlust um 2 Milliarden Dollar höher ausgefallen als seinerzeit berichtet. Die Aktie geriet unter starken Verkaufsdruck und büßte knapp 5% auf 21,12 Dollar ein.

Der Dollar geriet gegen den Euro erneut unter Druck, nachdem die heutigen Daten keine konjunkturelle Überhitzung indizieren. Viele Marktteilnehmer glauben nun, daß die Fed in absehbarer Zeit eine Wende in der Geldpolitik vollziehen wird. Der Euro legte um 0,2% auf 1,2190 Dollar zu.

Der Aprilkontrakt für Gold präsentierte sich etwas leichter und gab 30 Cent auf 555,10 Dollar ab. Analysten rechnen damit, daß das Edelmetall kurzfristig in einer engen Handelsspanne verbleiben wird, allerdings noch im laufenden Jahr die 600 Dollar-Marke in Angriff nehmen wird.

Der Aprilkontrakt für US-Leichtöl verlor rund 80 Cent auf 62,77 Dollar, nachdem jüngst die OPEC ihre Nachfrageprognosen für 2006 zurückgenommen hat.

actr
18.03.2006, 08:56
Wall Street: Grünes Ende einer starken Woche

Eine äußerst erfolgreiche Woche beendeten die US-Börsen standesgemäß mit weiteren Gewinnen am Freitag. Trotz vereinzelter schlechter Nachrichten kletterte der Dow-Jones-Index um 27 Zähler oder 0,2 Prozent auf 11 280 Punkte, während die Nasdaq um 7 Zähler oder 0,3 Prozent auf 2306 Punkte zulegte.

Auf Wochensicht verbuchen die Blue Chips und die Hightech-lastige Nasdaq ein Plus von jeweils 1,8 Prozent. Der marktbreit aufgestellte S&P-500-Index verbesserte sich um 2 Prozent und hat erstmals seit sechs Jahren die 1300-Punkte-Grenze übersprungen.

So schön diese Bilanz ist, sind nun doch die meisten Experten alles andere als optimistisch für die nächsten Tage. Die US-Märkte bewegen sich am oberen Ende ihrer Handelsspanne und Katalysatoren für eine weitere Rallye sind kaum abzusehen.

Selbst eine unter Umständen entspanntere Zinspolitik durch die Notenbank ist eingepreist. Nach zuletzt weniger alarmierenden Inflationsdaten drücken die Zins-Futures Hoffnung auf ein baldiges Ende der Zinsanhebungen hin. Experten rechnen damit, dass im Mai mit 5,0 Prozent ein Ende erreicht wird und nicht erst im Juni mit 5,25 Prozent.

Bereits am Freitag kam aus dem konjunkturellen Sektor nicht viel Gutes. Die Industrieproduktion ist im Februar um 0,7 Prozent gestiegen und damit etwas weniger stark als erwartet. Besonders unerfreulich ist aber, dass bei kaltem Winterwetter vor allem die Stromerzeuger deutlich zulegen konnten und die übrigen Branchen zurückblieben. Die Automobilbranche blickt auf ein Minus von 0,8 Prozent.

Auch das Verbrauchervertrauen wurde in einer ersten März-Schätzung schwächer ermittelt als erwartet worden war. Der Stimmungs-Index notiert gegenüber dem Vormonat unverändert bei 86,7 Punkten, während die Wall Street mit einem Plus gerechnet hatte.

Die zwei auffälligsten Dow-Aktien schlossen am Freitag beide im Roten: General Motors gab 3,6 Prozent ab, nachdem das Unternehmen für das abgelaufene Jahr den Verlust um 2 Milliarden Dollar nach oben revidiert hatte. Man blickt auf einen Fehlbetrag von 10,6 statt der ursprünglich gemeldeten 8,6 Milliarden Dollar, unter anderem wegen teurer Folgekosten aus der Krise beim Zulieferer Delphi. Die ist auch weiter nicht ausgestanden, GM fürchtet noch immer einen Streik, der die eigene Produktion lahm legen könnte.

Der Dow-notierte Versicherungsriese American International Group gab um 1,5 Prozent nach. Das Unternehmen blickt für das abgelaufene Quartal auf einen Gewinneinbruch von 72 Prozent und enttäuscht die Wall Street schwer. Mit einem Profit von 444 Millionen Dollar oder 17 Cent pro Aktie werden die Prognosen um 30 Prozent verfehlt.

Die Aktie von AIG stand zum Wochenschluss auch wegen eines Mergers in der Branche unter Druck. Sollte St. Paul Travelers tatsächlich ein transatlantisches Bündnis mit Zurich Financial eingehen, würde sich der Dow-notierte Branchenriese stärkerer Konkurrenz gegenüber sehen.

Lars Halter

actr
20.03.2006, 13:29
20.03.2006 13:07
Marktbericht: Dax mit weiteren Kursgewinnen
Nach den freundlichen Vorgaben von der Tokioter Börse sind die deutschen Standardwerte mit weiteren Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Vom Tageshoch bei 5.932,46 Punkte kam der Dax aber schon wieder deutlich zurück. Derzeit liegt der Leitindex mit 0,32 % im Plus bei 5.901,01 Punkten.

Einem Zeitungsbericht zufolge haben bereits 13 Beteiligungsgesellschaften Interesse an der Gabelstaplersparte von Linde signalisiert, obwohl die Sparte offiziell noch garnicht zum Verkauf steht. Linde hatte Anfang März angekündigt, sich nach der Übrnahme von BOC auf das Gasegeschäft konzentrieren zu wollen. Mit den Aktien geht es um 1,41 % auf 71,90 Euro nach oben.

Zu den Gewinnern gehören auch die Aktien von Continental. Der Finanzvorstand Alan Hippe hat in einem Interview mit der "Euro am Sonntag" bekräftigt, dass das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 4 Milliarden Euro verfügt, mit denen Übernahmen finanziert werden könnten. Auch eine Übernahme von Teilbereichen der insolventen US-Konzerne Delphi und Dana schloss er nicht aus. Derzeit verteuern sich die Papiere um 1,97 % auf 88,34 Euro.

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank ist nach der Vorlage der Zahlen heute auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Wenige Minuten nach Handelsbeginn wurden jedoch bereits Gewinne mitgenommen. Zur Stunde verlieren die Papiere 1,64 % auf 38,42 Euro.

actr
21.03.2006, 07:10
20.03.2006 22:38
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Uneinheitlich - Standardwerte mit Kursverlusten
Die US-Börsen <INDU.IND> haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während der Dow Jones in einem zaghaften Handel vor einer Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke knapp behauptet aus dem Handel ging, verzeichneten die Technologiewerte zumeist leichte Kursgewinne. Investoren erhofften sich von der nach Börsenschluss erwarteten Rede des Fed-Chefs Signale zur künftigen Zinspolitik der USA.

Der Dow-Jones-Index <INDU.IND> verlor am Abend 0,05 Prozent auf 11.274,53 Punkte Der marktbreite S&P-500-Index <INX.IND> gab 0,17 Prozent auf 1.305,08 Zähler ab. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> legte hingegen 0,20 Prozent auf 1.688,98 Punkte zu, der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite-Index <COMPX.IND> gewann 0,33 Prozent auf 2.314,11 Zähler.

Am Markt erwarteten einige Investoren Hinweise von Ben Bernanke auf ein nahes Ende der Zinsrunde. Dies gelte insbesondere, nachdem einige durchwachsene Konjunkturzahlen in der vergangenen Woche Inflationsängste gemildert hätten. "Sollte er Hinweise geben, dass wir vor dem Ende des Zyklus' von Zinserhöhungen stehen, dann ist das gut. Sollte er sagen, die Schritte müssen weitergehen, damit wir die Inflation nachhaltig bekämpfen können, würde das negativ interpretiert", sagte ein führender Analyst bei Independence Investments in New York.

Wal-Mart <WMT.NYS> <WMT.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen 2,29 Prozent auf 47,76 US-Dollar. Der Einzelhandelskonzern will in den kommenden Jahren stark in China investieren. Es könnten in den kommenden fünf Jahren 150.000 Menschen eingestellt und 20 Geschäfte bereits in diesem Jahr eröffnet werden, sagte ein Unternehmenssprecher.

Dell Computer <DELL.NAS> <DLCA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 2,34 Prozent auf 29,76 Dollar. Das Unternehmen kündigte an, die Zahl der Arbeitskräfte in Indien in den kommenden drei Jahren zu verdoppeln. Positiv dürfte sich auch ein Analystenkommentar ausgewirkt haben. Lehman Brothers hatte die Einschätzung für die Aktien mit "Overweight" bestätigt. Das Kursziel liege weiterhin bei 36 US-Dollar, hieß es in einer aktuellen Studie. Die Gewinnschätzungen für 2006 wurden allerdings von bislang 1,78 Dollar je Aktie auf 1,56 Dollar reduziert.

Lucent Technologies <LU.NYS> <LUC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gerieten nach einem negativen Artikel im Anlegermagazin "Barron's" unter Druck und verloren bis zum Abend 2,76 Prozent auf 2,82 Dollar. Dem Telekomausrüster mache ein geringerer Kundenkreis zu schaffen. Zudem sei seine Technologie bei Mobiltelefon-Kunden weniger erfolgreich als erhofft, hieß es in dem Magazin.

Oracle <ORCL.NAS> <ORC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) legten vor Veröffentlichung der Quartalszahlen 0,88 Prozent auf 13,72 Dollar zu.

Schering-Plough <SGP.NYS> <SPL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen nach positiven Analystenkommentaren 4,60 Prozent auf 19,33 Dollar. Goldman Sachs hatte die Titel zuvor auf "In-Line" hochgestuft, die Analysten von Bank of America hoben die Aktien auf "Neutral" an./sc/rw

AXC0160 2006-03-20/22:37

actr
21.03.2006, 10:33
21.03.2006 10:08
Aktien TecDAX: Knapp behauptet - United Internet nach Studie gefragt
Die deutschen Technologiewerte haben am Dienstag meist leicht an Wert verloren. Der TecDAX <TDXP.ETR> sank am Vormittag um 0,43 Prozent auf 725,33 Punkte.

"Uns fehlen einfach die nötigen Impulse", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Die US-Börsen hatten sich nach Xetra-Schluss kaum bewegt, die Börse in Tokio <N225.FX1> blieb wegen eines Feiertags geschlossen.

Die am Vortag schwach gelaufenen Kontron-Titel <KBC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) setzten sich mit plus 5,60 Prozent auf 9,24 Euro an die TecDAX-Spitze. DrKW hatte den Titel auf "Buy" bestätigt mit einem Kursziel von 9,00 Euro. Dagegen verloren Q-Cells <QCE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) am Indexende 3,17 Prozent auf 82,60 Euro.

Aktien von United Internet <UTDI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen nach einem positiven Analystenkommentar 1,86 Prozent auf 44,41 Euro. Die WestLB hatte das Ziel von 43 auf 51 Euro erhöht. Die Empfehlung laute "Buy"./tw/ag

AXC0044 2006-03-21/10:03

actr
21.03.2006, 16:51
21.03.2006 16:31
US Indizes - Erste Tendenz - Seitwärtskorrektur dauert an
Nasdaq Composite: 2308,93 Punkte

Dow Jones: 11.280,29 Punkte


Die US Indizes haben den Handel heute wenig verändert begonnen und korrigieren zunächst leicht abwärts. Relative Stärke zeigen Luftfahrt- und der Halbleitersektor, schwach tendieren vor allem der Gold- und Silber Index sowie der Biotech- und der Ölsektor.

Der Nasdaq tendiert weiter seitwärts auf hohem Niveau in der Handelsspanne der letzten drei Handelstage. Das kurzfristige Bild bleibt zunächst neutral. Ein erneuter Angriff auf das Jahreshoch bei 2333 Punkten ist heute möglich. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Zwischenkorrektur bis 2290 - 2295 Punkte. Darunter wird eine Ausdehnung bis maximal 2275 - 2280 Punkte möglich. Der Dow Jones läuft weiter seitwärts in einer engen, neutralen Handelsspanne zwischen 10.240 und 10.300 Punkten. Steigt der Index über 10.300 Punkte an, liegt bei 11.365 Punkte das nächste Zwischenziel. Unter 10.240 Punkten wird ein Rücksetzer an das alte Jahreshoch bei 11.159 Punkten wahrscheinlich. Fällt der Index auf Tagesschlussbasis unter 11.159 Punkten zurück, kann sich die Zwischenkorrektur bis maximal 10.940 - 11.100 Punktem ausdehnen.


https://ssl.godmode-trader.de/charts/46/2005/Intradaycheck166.gif

https://ssl.godmode-trader.de/charts/46/2005/Sektoren225.gif

actr
21.03.2006, 18:36
Wall Street: Zaghafter Auftakt in New York

Die US-Börsen haben den Dienstagshandel uneinheitlich eröffnet. Nach einer Rede von Ben Bernanke muss der Markt mit weniger Informationen auskommen als man erhofft hatte.


Aus einer Rede von Notenbank-Chef Ben Bernanke am Vorabend nimmt die Wall Street nun doch weniger Informationen auf als erhofft. Die inverse Zinskurve, so Bernanke in New York, sei kein Zeichen für bevorstehende konjunkturelle Schwäche. Man solle aus dem Verlauf der Zinskurve keine Schlüsse auf die Fed-Politik ziehen, dazu sei sie zu unsicher und zu verwirrend. Trotz der unklaren Worte versuchen Analysten am Dienstag eine Interpretation. Während die Zins-Futures weiter darauf deuten, dass der Leitzins im Mai mit 5,0 Prozent einen Höhepunkt erreicht, sieht man bei Bear Stearns die eigene Ansicht bestätigt, dass der Leitzins bis auf 5,25 Prozent steigen dürfte, bevor die Fed die bereits seit zwei Jahren andauernden Anhebungen aussetzen werde.

Die Erzeugerpreise sind im vergangenen Monat um 1,4 Prozent gefallen und zeigen damit den stärksten Monatseinbruch seit drei Jahren. Der wiederum ist fast ausschließlich den niedrigeren Preisen für Energie und Lebensmittel zuzuschreiben. Diese beiden volatilen Sektoren ausgerechnet bilanziert das Arbeitsministerium ein Plus von 0,3 Prozent für die Erzeugerpreise, was etwas stärker ist als erwartet.

Die Energiepreise fallen am Dienstag erneut: Der Ölpreis setzt seinen Einbruch vom Vortag fort und sinkt im frühen New Yorker Handel auf 60 Dollar pro Fass.

Der Software-Riese Oracle steht nach seinem Quartalsbericht im Mittelpunkt des Interesses: Das Unternehmen blickt auf ein Umsatzplus von 18 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar, während der Gewinn um 40 Prozent auf 765 Millionen Dollar oder 14 Cent pro Aktie gestiegen ist. Die Erwartungen der Analysten werden damit geschlagen. Dennoch notiert die Aktie schwächer, denn die Umsätze mit Datenbank-Software fielen schwächer aus als erhofft. Das wichtigste Segment für das Unternehmen zeige nun schon zum dritten Mal in Folge „nur schwerfälliges Wachstum“, meint Goldman Sachs. Anleger sind ähnlich besorgt und lassen die Aktie um 4 Prozent fallen.

Der Automobilsektor leidet am Dienstag wieder einmal unter negativen Einschätzungen sowohl bei Citigroup als auch bei Prudential. Die Analysten der Citigroup warnen, dass Ford aufgrund seiner Restrukturierung und der laufenden Verträge mit Mitarbeitern in den nächsten beiden Jahren 2,3 Milliarden Dollar für ungenutzte Kapazitäten zahlen muss, General Motors komme auf 4,7 Milliarden Dollar. Prudential sorgt sich um Ford vor allem wegen des unzureichenden Cash Flows und der schwachen Performance der Kreditsparte.

Lars Halter

actr
21.03.2006, 19:03
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=0&land=276
http://gfx.finanztreff.de/charts/cc_gatrixx.gfx?b=400&h=240&d1=38&d2=200&out=png&typ=0&string=506620&boerse=9&zeit=8&land=276


Das Jojo:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR

GEA
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=G1A.ETR&lColors=0x000000&sSym=G1A.ETR&hcmask=

WAPME SYSTEMS

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=WPM.ETR&lColors=0x000000&sSym=WPM.ETR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=WPM.ETR&lColors=0x000000&sSym=WPM.ETR
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actr
21.03.2006, 22:45
21.03.2006 22:31
US-Indizes unter Druck wegen Zinsen
Die US-Märkte haben kurz vor Handelsende ins Minus gedreht. Zu Beginn konnten die stark gesunkenen Erzeugerpreise im Februar die Indizes noch positiv stimulieren. Zum Ende hin wogen allerdings Äußerungen des Fed-Chef Bernanke schwerer, nach denen mit einer Wende in der Zinspolitik nicht zu rechnen ist. In der Folge präsentierte sich besonders der Rentenmarkt schwach und die Renditen der US-Anleihen legten weiter zu.

Der Dow Jones schloß bei 11.235 Punkte (-0,35%), der Nasdqa Composite verlor knapp 0,9% auf 2.294 Zähler, während der marktbreite S&P 500 mit 1.297 Zählern (-0,6%) aus dem Handel ging.

Unter den Tech-Titel geriet am Dienstag Oracle unter Druck, nachdem das Unternehmen gestern nachbörslich enttäuscht hatte. Die Aktie verlor knapp 1% auf 13,62 Dollar. Gefragt hingegen war der Halbleiterriese Intel, der seine Erholung auch am Dienstag fortsetzte. Analysten der Banc of America hatten erklärt, Intel werde seinen Wettbewerbsvorteil auf AMD in der zweiten Jahreshälfte zurückerobern. Die Aktie legte im Handelsverlauf fast 4% zu und schloß mit einem Zuwachs von knapp einem Prozent bei 19,80 Dollar.

Der größte Gewinner allerdings im Dow Jones waren die Titel von General Motors nach Berichten, daß der Autobauer einen Streik bei seinem wichtigsten Zulieferer Delphi offenbar abwenden kann. GM rückte um über 5% auf 22 Dollar vor. Ganz anders freilich verbesserte sich die Aktie des insolventen Zulieferers. Delphi explodierte um knapp 60% und schloß bei 0,885 Dollar.

Der Dollar profitierte von den Äußerungen Bernankes und vom fortgesetzen Zinsanstieg und verteuerte sich um 0,5% gegenüber dem Euro. Zuletzt waren für ein Euro 1,2094 Dollar zu zahlen. Der Aprilkontrakt für Gold büßte knapp 3 Dollar auf 553,20 Dollar. Anders dagegen Silber: Nachdem sich die Hinweise auf die Börsennotierung eines ETF-Silberfonds an der Amex verdichteten, konnte dieses Edelmetall mit Fälligkeit Mai 2% auf 10,565 Dollar je Unze zulegen. Der Aprilkontrakt für US-Leichtöl legte geringfügig nach volatilem Handelsverlauf auf 60,57 Dollar je Barrel zu.

actr
21.03.2006, 23:00
Dax: Infineon legt zu

(Instock) Anfängliche Gewinnmitnahmen schüttelte der Dax am Nachmittag erfolgreich ab und schob sich bis auf 5.911 Punkte vor – ein Plus von 9 Zählern. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2098 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 550,30 Dollar.

Im Blickpunkt

Merrill Lynch hat die Allianz (+ 1,5 Prozent auf 136,65 Euro) von „neutral“ auf „kaufen“ hochgestuft. Kursziel: 155 Euro.

DaimlerChrysler sucht nach Informationen des „Handelsblattes“ vorerst keinen Käufer mehr für die Kleinwagenmarke Smart. Ein entsprechender Auftrag an Goldman Sachs sei zurückgezogen worden. Der Kurs rutschte 0,3 Prozent auf 46,06 Euro ab.

Angeblich soll die defizitäre Speicherchipsparte von Infineon (+ 1,5 Prozent auf 8,37 Euro) schon im Mai ihr Börsendebüt in Hongkong, Singapur und Taipeh geben, schrieb das Anlegermagazin „Focus Money“.

Der deutliche Rückgang des Ölpreises verlieh der Lufthansa Auftrieb. Die Aktie legte 1,3 Prozent auf 13,82 Euro zu.

Gewinner

1. FMC + 1,73 Prozent (Kurs: 99,20 Euro)
2. Allianz + 1,46 Prozent (Kurs: 136,65 Euro)
3. Infineon + 1,45 Prozent (Kurs: 8,37 Euro)

Verlierer

1. Börse - 2,41 Prozent (Kurs: 114,43 Euro)
2. VW - 0,80 Prozent (Kurs: 58,53 Euro)
3. Post - 0,53 Prozent (Kurs: 20,67 Euro)

[21.03.2006 17:31:43]

actr
21.03.2006, 23:01
Wall Street: US-Börsen bleiben unschlüssig

Nach einem zaghaften Start gönnten sich die US-Börsen am Dienstag eine Rallye, schlossen aber letztlich schwach. Unklarheiten in bezug auf die Zinspolitik nahmen dem Markt jede Kraft. Der Dow-Jones-Index verlor 39 Zähler oder 0,35 Prozent auf 11 235 Punkte, die Nasdaq gab um 19 Zähler oder 0,9 Prozent auf 2293 Punkte ab.

Dass nicht mehr drin war, lag unter anderem an einer Rede von Ben Bernanke. Der Chef der amerikanischen Notenbank hatte am Vorabend wenig in bezug auf die künftige Zinspolitik der Fed gesagt und damit hoffnungsvollen Anlegern Wind aus den Segeln genommen. Aus der inversen Zinskurve alleine, so Bernanke, solle man keine Schlüsse auf die Fed-Politik ziehen – aus seinen Worten versuchten das Analysten aber.

Während die Zins-Futures weiter darauf deuten, dass der Leitzins im Mai mit 5,0 Prozent einen Höhepunkt erreicht, sieht man bei Bear Stearns die eigene Ansicht bestätigt, dass der Leitzins bis auf 5,25 Prozent steigen dürfte. In den vergangenen zwei Jahren hat die Fed den Leitsatz insgesamt 14 Mal auf aktuell 4,5 Prozent angehoben.

Wie es weitergeht, ließ sich auch aus aktuellen Konjunkturdaten nicht ermitteln, da sie ein uneinheitliches Bild zeigten: Die Erzeugerpreise sind im vergangenen Monat um 1,4 Prozent gefallen und zeigen damit den stärksten Monatseinbruch seit drei Jahren. Energie und Lebensmittel ausgerechnet bilanziert man indes ein Plus von 0,3 Prozent für die Erzeugerpreise, was etwas stärker ist als erwartet.

Für gute Laune am Dienstagmittag sorgte ein weiter sinkender Ölpreis. Die Hoffnung auf stabile Lagerbestände am Mittwoch ließ das Schwarze Gold unter 60 Dollar pro Fass sinken, bevor es wegen der anhaltenden Sorge um die Lieferungen aus Krisenländern wie Iran und Nigeria doch wieder bei 60,57 Dollar schloss.

Größter Gewinner im Dow war General Motors mit einem Plus von fast 5 Prozent. Zwar hatte die Aktie erst am Morgen unter kritischen Kommentaren von Citigroup und Prudential gelitten. Doch hieß es dann, der Automobilriese, der Zulieferer Delphi und die Gewerkschaft seien einer Einigung nahe, die einen Streik bei Delphi und Produktionsschwierigkeiten bei GM verhindere.

Mit GM kletterte auch Ford um 0,8 Prozent, nachdem auch diese Aktie am Morgen unter Analystenkommentaren gelitten hatte.

Mit an der Dow-Spitze schloss auch Intel mit einem Plus von 1,2 Prozent. Der weltgrößte Chip-Hersteller hat sich von einem Kurssturz nach der Quartalswarnung im Januar nicht mehr erholt und erfuhr am Dienstag Unterstützung von der Bank of America. Dort glaubt man, dass die Nummer Eins der Branche ihren Vorsprung auf den Konkurrenten Advanced Micro Devices wieder erlangen wird – das macht Anlegern Mut.

Weniger optimistisch bewertete die Wall Street die Zahlen von Oracle. Der Software-Riese hat zwar mit Umsatz und Gewinn die Erwartungen geschlagen. Doch die Umsätze mit Datenbank-Software fielen schwächer aus als erhofft. Das wichtigste Segment für das Unternehmen zeige nun schon zum dritten Mal in Folge „nur schwerfälliges Wachstum“, meint Goldman Sachs. Die Aktie verlor 0,8 Prozent.

Lars Halter

actr
21.03.2006, 23:09
21.03.2006 22:38
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Etwas schwächer - Erwartung weiterer Zinsschritte
Belastet von der Erwartung weiter steigender Zinsen sind die US-Börsen am Dienstag zumeist etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke am späten Montagabend hatte die Hoffnung vieler am Markt auf ein rasches Ende der Zinsschritte nicht erfüllt.

Der Dow-Jones-Index <INDU.IND> gab 0,35 Prozent auf 11.235,47 Punkte nach. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.IND> verlor 0,60 Prozent auf 1.297,23 Zähler. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> gab 0,98 Prozent auf 1.672,47 Punkte ab, der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite-Index <COMPX.IND> verlor 0,86 Prozent auf 2.294,23 Zähler.

"Wir haben noch einen langen Weg vor uns, bis wir ein Zinsniveau erreicht haben, mit dem die Wirtschaft gezügelt werden könnte - und ich glaube, das ist das Ziel der Notenbank", sagte ein Marktteilnehmer in New York. Eine Anhebung auf bis zu 5,5 Prozent ist nach Ansicht des Experten möglich, derzeit ist der Stand 4,5 Prozent.

Oracle-Papiere <ORCL.NAS> <ORC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) fielen in Reaktion auf die am Vortag nach Börsenschluss vorgelegten Zahlen 0,73 Prozent auf 13,62 US-Dollar, erholten sich damit aber von ihrem Tagestief bei 13,22 Dollar. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Der Softwarehersteller hatte mit seinem Umsatz und Gewinn im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen übertroffen - die Verkäufe von Datenbank-Lizenzen hätten aber enttäuscht, sagten Händler. Lehman Brothers hatte die Anlageempfehlung "Overweight" und das Kursziel 16 Dollar bestätigt.

Intel-Titel <INTC.NAS> <INL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 0,82 Prozent auf 19,78 Dollar. Der Chiphersteller wird einer Analyse der Bank of America zufolge im zweiten Halbjahr 2006 seinen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> (Nachrichten) zurückgewinnen.

General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 5,52 Prozent auf 22,00 Dollar nach positiven Nachrichten über die Verhandlungen des US-Autobauers mit der Gewerkschaft der Automobilarbeiter UAW und dem in einem Insolvenzverfahren stehenden Autozulieferer Delphi <DPH.NYS>. Die drei Parteien versuchen, einen Streik bei Delphi abzuwenden, der auch GM erhebliche Probleme bereiten könnte. Delphi hatte ursprünglich den 30. März als Frist für einen neuen Tarifvertrag genannt.

Rambus-Titel <RMBS.NAS> <RMB.FSE> (Nachrichten) legten um 5,29 Prozent auf 36,22 Dollar zu. Der Chip-Designer hat die Umsatzprognose für das erste Quartal auf 45 bis 48 Millionen Dollar erhöht. Zuvor waren Erlöse zwischen 41 und 43 Millionen Dollar erwartet worden.

Aktien von Electronic Arts <ERTS.NAS> <ERT.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) profitierten von einem positiven Analystenkommentar und gewannen 1,99 Prozent auf 53,72 Dollar. Merrill Lynch hatte die Aktien von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Vor der Einführung der neuen Spielekonsole Play Station 3 könnten Investoren gut einsteigen, hieß es.

Amazon.com <AMZN.NAS> <AMZ.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben nach einem Analystenkommentar 0,86 Prozent auf 35,92 Dollar ab. Lehman Brothers hatte die Aktien mit "Underweight" bestätigt. Das Kursziel liegt weiter bei 30 Dollar. Die Experten senkten ihre Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Wegen des erwarteten Endes der Zusammenarbeit mit Toys "R" Us im Laufe des Jahres rechnen die Experten mit einem niedrigeren Umsatz sowie einem niedrigeren Gewinn.

Titel von Home Depot <HD.NYS> <HDI.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 0,35 Prozent auf 43,00 Dollar. Die weltgrößte Baumarktkette erwartet durch einen möglichen Rückgang beim Neubau von Eigenheimen in den USA keine Einbußen. Sollte in diesem Bereich weniger Umsatz gemacht werden, könne dies durch Einnahmen mit Produkten für Renovierungen wettgemacht werden, sagte Executive Vice President Tom Taylor am Dienstag auf einer Analystenkonferenz in New York./sc/hi

AXC0159 2006-03-21/22:35

actr
22.03.2006, 08:56
22.03.2006 08:44
Aktien Tokio Schluss: Schwächer
Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch aufgrund von Gewinnmitnahmen schwächer geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> ging mit minus 0,78 Prozent oder 129,32 Punkten bei 16.495,48 Zählern aus dem Handel. Der breit gefasste TOPIX-Index <TOKS.FX1> fiel um 0,11 Prozent oder 1,87 Punkte auf 1.686,35 Zähler./DP/fat

AXC0041 2006-03-22/08:41

actr
22.03.2006, 14:08
22.03.2006 13:47
TecDAX am Mittag: Etwas erholt, United Internet vorne
Trotz schwacher Vorgaben aus Übersee kann sich der TecDAX gegen Mittag von einer schwachen Eröffnung erholen und tendiert aktuell nur noch 0,29 Prozent leichter bei 726,70 Punkten.

Gegen den Trend rücken Papiere von United Internet um mehr als 4 Prozent vor, daneben greifen die Anleger bei ComBOTS, AT&S und GPC Biotech beherzt zu. Einen Aufschlag von 1,1 Prozent verzeichnen MediGene-Aktien. Wie das Biotechnologie-Unternehmen heute bekannt gab, konnte der Verlust im vergangenen Jahr zurückgefahren werden, wobei der Umsatz deutlich anstieg.

Um mehr als 2 Prozent rutschen indes Anteilsscheine von Kontron nach der Präsentation von Geschäftszahlen, die im Rahmen der Erwartungen lagen, ab. Daneben trennen sich die Anleger verstärkt von Rofin-Sinar und Tele Atlas, gegenwärtig verzeichnen beide Titel ein 2,4-prozentiges Minus. Zudem kommt auch im Solarsektor keine Kauffreude auf. Die erst zum Wochenanfang neu in den TecDAX aufgenommenen Papiere von SOLON büßen mehr als 2 Prozent ein, während auch Conergy und Q-Cells zu den größten Verlierern zählen. Fester tendieren dagegen ErSol.

Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (ISIN DE0005020903 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 502090) konnte seinen Verlust im vergangenen Jahr zurückfahren. Wie das im TecDAX notierte Unternehmen heute verkündete, erhöhten sich die Gesamterlöse von 13,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 19,7 Mio. Euro in 2005. Neben dem Anstieg der Erlöse durch die Vermarktung des Medikaments Eligard hat dazu auch der Abschluss eines Lizenzvertrags mit der Glaxo Group Ltd. beigetragen. Der operative Verlust (EBIT) ging um 22 Prozent von 14,7 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro zurück. Im Jahresabschluss 2005 musste eine Wertberichtigung auf an der QLT Inc. gehaltene Aktien vorgenommen werden. Diese Wertberichtigung hat das Nettoresultat mit 1,5 Mio. Euro deutlich belastet, dennoch hat sich der Nettoverlust um 5 Prozent von 12,7 Mio. auf 12,0 Mio. Euro reduziert. Der Barmittelbestand hat auf derzeit über 50 Mio. Euro zugenommen.

Der Technologiekonzern Kontron AG (ISIN DE0006053952 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 605395) meldete heute, dass sein Vorstand für 2005 erstmals die Zahlung einer Dividende vorschlägt. Auf der Hauptversammlung soll die Ausschüttung von 10 Cent pro Aktie beschlossen werden. Auch das 2005 gestartete Aktienrückkauf-Programm soll 2006 auf der Basis der guten Liquidität in einer Größenordnung von 3 Mio. Euro fortgeführt werden. Im Geschäftsjahr 2005 konnte der Umsatz um 15 Prozent auf 300,4 Mio. Euro gesteigert werden. Noch dynamischer entwickelte sich der Auftragsbestand, der um über 50 Prozent auf 151 Mio. Euro wuchs. Mit einem Jahresüberschuss von 16,5 Mio. Euro (Vorjahr 12,9 Mio. Euro) konnte das beste Resultat der Firmengeschichte erzielt werden. Das EBIT betrug 22,6 Mio. Euro, nach 19,3 Mio. Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 31 Cent (verwässert). Das Vermögen der Gruppe erreichte zum 31. Dezember des letzten Jahres 338 Mio. Euro, gegenüber 279 Mio. Euro Ende 2004. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich auf 53,3 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2006 geht Kontron von einem Wachstum des Konzernumsatzes von rund 10 Prozent und überproportional steigenden Erträgen aus

Die OHB Technology AG (ISIN DE0005936124 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 593612) gab heute ihren komplett testierten Jahresabschluss bekannt. Der kontinuierliche Anstieg der Gesamtleistung des Konzerns in den vergangenen Jahren auf aktuell 117,1 Mio. Euro (Vorjahr: 114,1 Mio. Euro) ist ein Teil der anhalten Wachstumsstory der Gesellschaft. Der andere Teil ist das überproportionale Ergebniswachstum der vergangenen fünf Jahre. Der Jahresüberschuss stieg um 75 Prozent auf 10,7 Mio. Euro. Das EBIT kletterte um 66 Prozent auf 14,1 Mio. Euro, das EBITDA um 67 Prozent auf 19,3 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 33 Prozent auf rund 13,7 Mio. Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 20 Cent pro Aktie (Vorjahr: 12 Cent pro Aktie) vor. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2006 ist geplant, im kommenden Jahr eine Dividende auszuschütten. Der erneut auf Rekordhöhe angestiegene Kassenbestand an liquiden Mitteln zum 31.12.2005 von 95,1 Mio. Euro (Vorjahr: 58,7 Mio. Euro) profitiert vor allem von der Integration der MT Aerospace AG in den Konzern. Der Auftragsbestand zum 31.12.2005 von 417,5 Mio. Euro (Vorjahr: 110,8 Mio. Euro) hat sich nahezu vervierfacht. Das EPS-Ergebnis soll in 2006 auf rund 50 Cent zulegen, was zum bereinigten Vorjahreswert von 36 Cent (bereinigt um den einmaligen Sonderertrag aus dem passivischen Unterschiedsbetrag durch die Erstkonsolidierung der MT Aerospace AG) einem Zuwachs von knapp 40 Prozent entspräche.

Die LPKF Laser&Electronics AG (ISIN DE0006450000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 645000) teilte heute mit, dass sie im Geschäftsjahr 2005 den höchsten Konzernumsatz der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet hat. Mit 34,9 Mio. Euro übertraf man das bereits im November 2005 nach oben korrigierte Umsatzziel von 33 Mio. Euro um 5,7 Prozent. Auch die erreichte EBIT-Marge von 17,2 Prozent lag über dem Planwert von 14,0 Prozent. Das Konzernergebnis lag mit 3,02 Mio. Euro in der Nähe des Rekordergebnisses von 3,18 Mio. Euro im Jahr 2000. Der deutliche Umsatzanstieg beruht auf der erfolgreichen Einführung neuer bzw. weiterentwickelter Produkte und der anhaltend starken Nachfrage des asiatischen Marktes. Insgesamt ist in allen Geschäftsbereichen eine außerordentlich positive Entwicklung zu verzeichnen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 8. Juni 2006 eine Dividende von 10 Cent je Aktie nach 4 Cent im Vorjahr vorschlagen. Der LPKF-Konzern sieht sich nach wie vor auf Expansionskurs mit dem Ziel einer weiteren Umsatz- und Ergebnissteigerung in 2006. Der Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr 41 Mio. Euro erreichen und bis Ende 2007 auf 50 Mio. Euro gesteigert werden. Klaus Sülter, Aufsichtsratsmitglied und einer der vier Unternehmensgründer der Gesellschaft, wird mit Ablauf der Hauptversammlung aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Sülter hat mitgeteilt, dass er beabsichtigt, seine Aktienbeteiligung an LPKF zu reduzieren.

actr
22.03.2006, 19:50
: United Internet obenauf

(Instock) Der TecDax büßte zuletzt knapp 3 Zähler auf 726 Punkte ein.

Im Blickpunkt

Kontron steigerte seinen Gewinn im vergangenen Jahr von 12,9 auf 16,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 19,3 auf 22,6 Millionen Euro zu, der Umsatz weitete sich im Vergleich zum Vorjahr von 262,1 auf 300,4 Millionen Euro aus. Im Vorfeld hatte Kontron ein EBIT von 23 Millionen Euro sowie 300 Millionen Euro Umsatz in Aussicht gestellt. Der Hersteller von Minicomputern will für 2005 erstmals eine Dividende von 10 Cents je Aktie ausschütten. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um rund 10 Prozent zulegen, das Gewinnwachstum nach eigenen Angaben noch höher ausfallen. Nachdem die Aktie am Dienstag 7,9 Prozent zugelegt hatte, gingen tags darauf 3 Prozent verloren. Schlußstand: 9,16 Euro.

Anschlußkäufe beförderten United Internet auf 47,79 Euro (+ 4,4 Prozent). Die WestLB hatte das Kursziel am Vortag von 43 auf 51 Euro erhöht und die Aktie als „Kauf“ eingestuft. Sal. Oppenheim hob das Kursziel für den Internet-Dienstleister von 40 auf 48 Euro an.

2006 will Medigene (+ 0,8 Prozent auf 8,43 Euro) ohne Berücksichtigung von Zinsen und Steuern die Gewinnschwelle erreichen. Der Umsatz soll sich auf rund 30 Millionen Euro ausweiten. Voraussetzung dafür ist allerdings unter anderem die US-Zulassung der Polyphenon-Salbe im laufenden Jahr. Das Unternehmen bestätigte gleichzeitig seine Mitte Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen: Der Verlust sank von 12,66 auf 12,04 Millionen Euro, der Verlust vor Zinsen und Steuern von 14,7 auf 11,5 Millionen Euro. Der Umsatz stieg von 13,1 auf 19,7 Millionen Euro.

Gewinner

1. United Internet + 4,37 Prozent (Kurs: 47,79 Euro)
2. Combots + 3,72 Prozent (Kurs: 13,65 Euro)
3. AT&S + 1,89 Prozent (Kurs: 16,73 Euro)

Verlierer

1. Tele Atlas - 4,20 Prozent (Kurs: 18,25 Euro)
2. Rofin-Sinar - 2,98 Prozent (Kurs: 41,95 Euro)
3. Kontron - 2,97 Prozent (Kurs: 9,16 Euro)

[22.03.2006 17:32:19]

actr
23.03.2006, 09:54
23.03.2006 09:38
ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Knapp behauptet - Anhaltende Gewinnmitnahmen
Die Börse in Tokio hat am Donnerstag nach Gewinnmitnahmen knapp behauptet geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> ging mit minus 0,04 Prozent oder 6,11 Punkte bei 16.489,37 Zählern aus dem Handel. Der breit gefasste TOPIX-Index <TOKS.FX1> fiel um 0,37 Prozent oder 6,26 Punkte auf 1.680,09 Zähler.

Zunächst hatten die Notierungen in Reaktion auf die positive Vorlage aus den USA angezogen. "Nachdem der Nikkei über 16.600 Punkte gestiegen ist, haben Investoren aber wieder Gewinne mitgenommen", sagte Masayoshi Yano vom Tokai Tokyo Research Center.

Stahlwerte zählten zu den größten Verlierern in Tokio: Kobe Steel <KOB.SQ1> <KST.FSE> (Nachrichten) gaben 2,2 Prozent auf 442 Yen ab und JFE Holdings <JFR.FSE> (Nachrichten) verloren ebenfalls 2,2 Prozent auf 4.530 Yen.

Finanztitel verloren ebenfalls mehrheitlich an Wert. Bei den Banken fielen Mizuho Financial Group <MZ8.FSE> (Nachrichten) um 2,0 Prozent auf 920.000 Yen. Resona gaben 1,5 Prozent auf 382.000 Yen ab. Bei den Aktien der Wertpapierhandelshäuser verloren Daiwa Securities <DAI.SQ1> <DSE.FSE> (Nachrichten) 3,4 Prozent auf 1.539 Yen, Nikko Cordial <NIK1.FSE> (Nachrichten) sackten um 3,0 Prozent auf 1.974 Yen ab./DP/FX/fat

AXC0044 2006-03-23/09:35

actr
23.03.2006, 10:46
23.03.2006 10:38
ANALYSE: Stimmung bei TecDAX-Anlegern verschlechtert sich - cognitrend
Die Stimmung der TecDAX-Anleger <TDXP.ETR> hat sich laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts cognitrend im Vergleich zur Vorwoche eingetrübt. "Aus der ersehnten Erholung bis hinauf zu den bisherigen Jahreshöchstkursen wurde nichts, konsequenterweise zogen sich die Akteure sogleich wieder ins Pessimisten-Lager zurück", berichtete Katrin Nink von cognitrend.

Zuversichtlich für den TecDAX zeigten sich laut cognitrend 48 Prozent der Privatanleger und 39 Prozent der institutionellen Anleger. Insgesamt sank damit der Anteil der optimistischen "Bullen" im Vergleich zur Vorwoche um 6 Punkte auf 42 Prozent.

Zu den Pessimisten zählten laut cognitrend 31 Prozent der privaten und 39 Prozent der institutionellen Investoren - damit vergrößerte sich das Lager der "Bären" insgesamt um 9 Punkte auf 36 Prozent. Neutral waren 21 Prozent der privaten und 22 Prozent der institutionellen Anleger eingestellt. Unter dem Strich verkleinerte sich damit das Lager der Neutralen um 3 Punkte auf 22 Prozent./tw/mw

AXC0068 2006-03-23/10:34

actr
23.03.2006, 10:47
23.03.2006 10:38
Deutsche-Bank-Chef Ackermann verdient 11,9 Millionen Euro
Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann hat im vergangenen Jahr insgesamt 11,9 Millionen Euro verdient. Seine Gehaltserhöhung lag damit bei rund 18 Prozent. Im Vorjahr hatte Ackermann noch 10,1 Millionen Euro an Grundgehalt, Bonus und Aktienrechten erhalten. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht der Deutschen Bank (Nachrichten/Aktienkurs) hervor. Erfahrungsgemäß verdienen einige Manager aus dem mächtigen "Group Executive Committee" unterhalb des Vorstands und im Investmentbanking deutlich mehr als Ackermann, müssen aber ihre Gehälter nicht offen legen.

Der Jahresüberschuss der Bank kletterte im zurückliegenden Geschäftsjahr um 43 Prozent auf 3,529 Milliarden Euro. "2005 war für die Deutsche Bank ein Rekordjahr. Die Bank ist sowohl in ihrem Heimatmarkt Deutschland als auch international gut aufgestellt", schrieb Ackermann in einem Brief an die Aktionäre. Das Ergebnis fiel um mehr als 250 Millionen Euro niedriger aus als noch Anfang Februar angekündigt, da die Deutsche Bank für mögliche Strafzahlungen in Zusammenhang mit unzulässigen Steuersparmodellen für US-Kunden Rückstellungen bilden musste./mi/DP/fn

ISIN DE0005140008

actr
23.03.2006, 10:50
23.03.2006 10:44
DGAP-Adhoc: Deutsche Effecten- und Wechsel- Beteiligungsges. AG (deutsch)
Deutsche Effecten- und Wechsel- Beteiligungsges. AG: DEWB-Beteiligung NOXXON gewinnt Pfizer als strategischen Partner

Deutsche Effecten- und Wechsel- Beteiligungsges. AG / Sonstiges

23.03.2006

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

- Mehrjähriger Technologie- und Lizenzvertrag von NOXXON mit Pfizer. - Pfizer beteiligt sich an NOXXON über Kapitalerhöhung. - DEWB-Anteil nach Wandlung von Schuldverschreibungen ca. 61 Prozent.

Jena, 23. März 2006. Die NOXXON Pharma AG (NOXXON) hat heute den Abschluss einer strategischen Allianz mit Pfizer Inc. (NYSE: PFE) bekannt gegeben. NOXXON wird mit ihrer Spiegelmer(TM)-Technologie Produktkandidaten auf krankheitsverursachende Targets entwickeln, die von Pfizer identifiziert wurden. Zusätzlich hat Pfizer mit NOXXON einen Vertrag über eine exklusive weltweite Lizenz auf NOX-B11 abgeschlossen. NOX-B11 ist ein Ghrelin-bindendes Spiegelmer, dass in präklinischen Studien Appetithemmung und Gewichtsverlust gezeigt hat und zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt werden soll. NOXXON erhält aus beiden Verträgen Vorabzahlungen und F&E-Meilensteinzahlungen. Gleichzeitig beteiligt sich Pfizer über eine Kapitalerhöhung an NOXXON.

Die DEWB hat von NOXXON in den Jahren 2004 und 2005 begebene Wandelschuldverschreibungen in Aktien gewandelt. Nach der Wandlung und der Kapitalerhöhung durch Pfizer hält die DEWB einen Anteil von ca. 61 Prozent an NOXXON.

Bertram Köhler, Vorstand der DEWB, sagte: "Dass NOXXON gleich den ersten Corporate Deal mit diesem Big Pharma-Unternehmen abschließen konnte ist ein Beweis für den Wert der Spiegelmere(TM)-Technologie. Diese Alllianz mit Pfizer ist eine hervorragende Grundlage für die künftige Wertsteigerung unserer Beteiligung."

Über DEWB: Die DEWB ist eine bankenunabhängige, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft. Sitz des Unternehmens ist Jena, eine der aufstrebenden Hightech-Regionen Deutschlands insbesondere auf dem Gebiet der Optik. Die DEWB konzentriert sich auf Optik, optiknahe Technologien und Sensorik, die zu den wichtigsten Innovationstreibern der nächsten Jahre zählen werden. Zum 30.09.2005 verwaltete die DEWB ein Vermögen von rund 68 Millionen Euro und ist an 15 Gesellschaften beteiligt. Die 15,23 Millionen Inhaberaktien der DEWB mit einem rechnerischen Wert von einem Euro je Aktie werden an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im XETRA-System gehandelt (www.dewb-vc.com; WKN 804 100 / ISIN DE0008041005 / Börsenkürzel: EFF).

Über NOXXON - "the next generation aptamer company": Die in Berlin ansässige NOXXON Pharma AG entwickelt biostabile Aptamere - neuartige Substanzen, die auf gespiegelten Nukleinsäuren basieren. Diese sogenannten Spiegelmere( sind hoch spezifisch auf die pharmazeutisch relevanten Zielmoleküle ausgerichtet, für die sie selektiert wurden. Dank ihrer einzigartige Struktur sind die Spiegelmere( extrem biostabil, d.h. abbauresistent und nicht immunogen. Auf Basis des weltweit einzigartigen Verfahrens, der Spiegelmer(TM)-Technologie, entwickelt das Unternehmen biotechnologische Medikamente der nächsten Generation in signifikant kürzerer Entwicklungszeit gegenüber Vergleichstechnologien.

Kontakt:

Mirko Wäckerle Telefon: ++49 (0) 3641 65 21 58 Telefax: ++49 (0) 3641 65 21 57 E-Mail: ir@dewb-vc.com

DGAP 23.03.2006 -------------------------------------------------------------------- -------

Sprache: Deutsch Emittent: Deutsche Effecten- und Wechsel- Beteiligungsges. AG Carl-Zeiß-Platz 16 07743 Jena Deutschland Telefon: +49 (0)3641 65 2159 Fax: +49 (0)3641 65 2157 Email: ir@dewb-vc.com WWW: www.dewb-vc.com ISIN: DE0008041005 WKN: 804100 Indizes: Börsen: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-Bremen, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

actr
23.03.2006, 10:51
23.03.2006 10:44
ANALYSE: Dividendenvorschlag der Lufthansa überrascht positiv - LRP
Der Dividendenvorschlag der Lufthansa <LHA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) hat laut Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) "eindeutig positiv überrascht". Die Zahlen für 2005 seien indes wie erwartet ausgefallen, berichtete Analyst Per-Ola Hellgren in einer Studie vom Donnerstag.

Der Experte hob das Kursziel von 14 auf 15 Euro und bestätigte den Titel auf "Marketperformer". "Das Konzernergebnis lag zwar geringfügig unter den Markterwartungen und etwas deutlicher unter unseren eigenen Prognosen, angesichts der mit Jahresabschlüssen verbundenen Sondereffekte sowie der vergleichsweise spärlichen und vagen Zielvorgaben der Lufthansa halten wir jedoch den Konzerngewinn für erwartungsgemäß", so Hellgren.

Gemäß der Einstufung "Marketperformer" geht die LRP davon aus, dass sich die Aktie bis zu 5 Prozentpunkten besser oder schlechter als die Benchmark entwickeln wird./tw/mw

Analysierendes Institut LRP Research - Landesbank Rheinland-Pfalz.

ISIN DE0008232125

AXC0070 2006-03-23/10:39

actr
23.03.2006, 10:58
akt. 35,17, +4,99%, Volumen: 96468 Stk.

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http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=
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22.03.2006 10:56
Vivacon will noch 2006 weitere Erbbaurechte verbriefen
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Nach der erstmaligen Verbriefung von Erbbaurechten erwägt das Immobilienunternehmen Vivacon AG (Nachrichten/Aktienkurs) noch in den nächsten Monaten eine weitere Platzierung am Kapitalmarkt. "Wir werden auch in Zukunft Erbpachtzinsen verbriefen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Kölner MDAX-Unternehmens, Marc Leffin, am Mittwoch Dow Jones Newswires. Der Markt könne noch in diesem Jahr mit einem weiteren Schritt rechnen.

Am Montag hatte Vivacon als erstes deutsches Unternehmen 62 Mio EUR Erbpachtzinsen verbrieft und mit Hilfe der HypoVereinsbank an den Markt gebracht. Nach Angaben der beiden Unternehmen hat es eine große Nachfrage nach den Rechten gegeben. In diesem Jahr will Vivacon seine Wohnungskäufe und -verkäufe gegenüber dem Vorjahr auf 15.000 nahezu verdoppeln. Das Unternehmen behält in der Regel beim Verkauf von Immobilien die dazugehörigen Grundstücke und damit die langfristigen Einkommen aus Erbbauzinsen.

Leffin betonte, das Erbbaurechts-Modell stecke in Deutschland noch "in den Kinderschuhen" und habe daher noch große Entwicklungsmöglichkeiten. Im Ausland sei das Modell dagegen anerkannt und weit verbreitet. Der Vorstandsvorsitzende verwies in diesem Zusammenhang nochmals darauf, dass der deutsche Wohnimmobilienmarkt als äußerst attraktiv einzuschätzen sei und noch ein "enormes Renditepotenzial" biete. Im internationalen Vergleich sei der deutsche Markt weiterhin recht günstig.

-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13872 14,

andreas.heitker@dowjones.com

DJG/hei/rio

actr
23.03.2006, 13:59
23.03.2006 13:47
TecDAX am Mittag: Weiter leicht positiv, Pfeiffer Vacuum nach Zahlen fest
Die deutschen Technologietitel tendieren nach einem festen Auftakt auch gegen Mittag etwas besser, die Gewinne können indes nicht weiter vergrößert werden. Aktuell rückt der TecDAX so um 0,33 Prozent auf 728,52 Punkte vor.

Stärkster Wert ist nach wie vor Tele Atlas, die in einer technischen Gegenreaktion auf die deutlichen Vortagesverluste 4,1 Prozent zulegen. Ähnlich das Bild bei Rofin-Sinar, hier geht es derzeit um 1,6 Prozent aufwärts. Erholt präsentieren sich zudem Anteilsscheine von Kontron, die gestern nach Bekanntgabe von Geschäftszahlen ebenfalls merklich unter Abgabedruck standen. Mit einem kräftigen Kursaufschlag von inzwischen 1,6 Prozent honorieren die Anleger die vorgelegten Geschäftszahlen von Pfeiffer Vacuum.

Die Abschläge auf der Verliererseite halten sich dagegen in Grenzen. Papiere von ComBOTS büßen aufgrund von Gewinnmitnahmen 1,4 Prozent und die von United Internet 1,2 Prozent ein. Im Solarsektor geben ErSol ein knappes Prozent und Conergy 0,8 Prozent ab.

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG (ISIN DE0006916604 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 691660), ein Hersteller von Vakuumpumpen, -komponenten und kompletten Vakuumsystemen, veröffentlichte heute ihren Jahresabschluss 2005. Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf 159,5 Mio. Euro. Dies und ein straffes Kostenmanagement führten zu einem 6,3-prozentigen Anstieg des Betriebsergebnisses auf den Rekordwert von 36,8 Mio. Euro. Der zuvor publizierte Zielkorridor einer EBIT-Marge zwischen 22,5 und 23 Prozent konnte mit 23,1 Prozent übertroffen werden. Etwas höhere Zins- und Währungskursgewinne sowie eine etwas günstigere Steuerquote im fortgeführten Geschäft gegenüber Vorjahr führten zum besten Ergebnis nach Steuern in der Unternehmensgeschichte. Mit 22,7 Mio. Euro wurde das Vorjahresergebnis um 95,7 Prozent verbessert. Die flüssigen Mittel stiegen im Berichtsjahr um 37 Prozent auf 61,7 Mio. Euro. Mit 162,7 Mio. Euro lagen die Auftrageingänge um 4,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand nahm um 12,2 Prozent auf 29,5 Mio. Euro zu. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens mit einer deutlich gesteigerten Dividende in Höhe von 1,35 Euro (Vorjahr: 0,90 Euro) pro Aktie zu beteiligen. Das Unternehmen erwartet für 2006 ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und strebt an, das Ergebnis im gleichen Verhältnis zu steigern. Daneben plant man strategische Zukäufe.

Die Nemetschek AG (ISIN DE0006452907 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 645290), ein Anbieter von Software und Consulting für das Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken und Immobilien, meldete heute ihren geprüften Konzernabschluss 2005. Danach konnten Umsatz und Ergebnis gesteigert werden. Der Jahresüberschuss (Konzernanteile) erhöhte sich um 34,7 Prozent auf 11,7 Mio. Euro (Vorjahr vor Firmenwertabschreibungen: 8,7 Mio. Euro), das Ergebnis pro Aktie von 0,90 Euro auf 1,21 Euro. Dies stellt für Nemetschek das beste Nettoergebnis seit Firmengründung dar. Das Betriebsergebnis (EBITA) verbesserte sich um 18,6 Prozent auf 13,1 Mio. Euro. Der Umsatz lag bei 98,8 Mio. Euro, was einem Wachstum von 2,2 Prozent entspricht. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 23. Mai 2006 die Ausschüttung einer Dividende von 0,65 Euro pro Aktie vor.

Die Funkwerk AG (ISIN DE0005753149 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 575314), ein Spezialist für professionelle Kommunikationssysteme, hat das Jahr 2005 wie erwartet mit leicht unter dem Vorjahr liegenden Umsatz- und Ergebniszahlen abgeschlossen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sanken die Gesamterlöse auf 242,0 Mio. (Vorjahr: 249,1 Mio.) Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) ging auf 17,1 Mio. Euro (Vorjahr: 22,9 Mio. Euro) zurück. Obwohl das vierte Quartal mit 68,0 Mio. (Vorjahr: 60,0 Mio.) Euro das umsatzstärkste der Firmengeschichte war und das EBIT in diesem Zeitraum auf 7,0 Mio. (Vorjahr: 4,7 Mio.) Euro anstieg, konnte Funkwerk damit erstmals im Vergleich zum Vorjahr kein Wachstum verzeichnen. Grund dafür waren neben einer schwächeren Entwicklung in einzelnen Teilmärkten, die zeitverzögerte Markteinführung neuer Produkte sowie ein zurückhaltenderes Investitionsverhalten europäischer Bahngesellschaften. Auf der Ergebnisseite wirkten sich Aufwendungen für Produktinnovationen und die Erschließung neuer Marktsegmente (Telematik, TETRA-Mobilfunk, Internationalisierung) belastend aus, die erst in den Folgejahren zu entsprechenden Umsätzen und Erträgen führen. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich in 2005 auf 11,6 Mio. (2004: 15,8 Mio.) Euro, was einem Ergebnis pro Aktie von 1,45 Euro entspricht (2004: 2,03 Euro). Der Free Cash-Flow erreichte mit -1,4 Mio. Euro (vor Akquisitionen) einen Wert, der annähernd auf Vorjahresniveau (-0,5 Mio. Euro) lag. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2005 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 0,35 Euro pro Aktie vorschlagen. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand wieder ein zweistelliges Wachstum in Umsatz und Ergebnis sowie einen positiven Free Cash-Flow. Demnach soll im Konzern ein Umsatz von 270,0 Mio. Euro bei einem EBIT von 22,0 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Funkwerk will in 2006 das angestrebte Wachstum nicht nur aus dem laufenden Geschäft finanzieren, sondern darüber hinaus noch freie Mittel erwirtschaften. Der Free Cash-Flow (vor Akquisitionen) soll 6,0 Mio. Euro betragen.

Das Beratungs- und Software-Haus FJH AG (ISIN DE0005130108 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 513010) meldete heute, dass es mit den Mitteln aus der zuletzt durchgeführten Kapitalerhöhung nun einen ersten Schritt seiner für 2006 angekündigten Wachstumsstrategie umsetzt. Der Vorstand führt dazu Gespräche zur Übernahme eines in der IT-Beratung für die Finanzdienstleistungsbranche tätigen deutschen Unternehmens mit einem jährlichen Umsatz von rund 10 Mio. Euro. FJH hat bereits in einer Absichtserklärung die Grundzüge für diese Übernahme vereinbart. Die Transaktion soll in den nächsten Wochen weiter verhandelt und durchgeführt werden. Der Fortgang der Transaktion hängt von dem Ausgang der zu führenden Vertragsverhandlungen und schließlich der Entscheidung des FJH-Vorstands und -Aufsichtsrats ab. Den Angaben zufolge würde FJH durch die Akquisition seine Position als führendes Beratungs- und Software-Unternehmen für Versicherer weiter ausbauen und Marktanteile hinzugewinnen. Die Produkte, Lösungsangebote und der Kundenstamm beider Unternehmen ergänzten sich in hohem Maße, so dass FJH seine Wertschöpfungskette erweitern sowie vor allem das Beratungsangebot für Lebensversicherer und Unternehmen im Altersvorsorgebereich deutlich ausbauen könnte.

actr
23.03.2006, 16:04
23.03.2006 15:55
Aktien mit Eröffnungs-Gaps
Nachfolgend eine Auflistung einiger Aktien, die heute mit einem Gap Up eröffnet haben.


http://img.godmode-trader.de/charts/46/2005/gapup89.gif


Nachfolgend eine Auflistung einiger Aktien, die heute mit einem Gap Down eröffnet haben.


http://img.godmode-trader.de/charts/46/2005/gapdown89.gif

actr
24.03.2006, 15:38
24.03.2006 15:32
BÖRSEN-AUSBLICK/Ungeduld der Fed ist die Nervosität des Markts
FRANKFURT (Dow Jones)--Auf zunehmende Nervosität an den Börsen stellen sich Marktteilnehmer für die kommende Woche ein. Die Blicke richten sich nach Washington, denn dort tagt am Dienstag der Offenmarktausschuss der US-Notenbank. Am Markt erwartet wird eine weitere Zinserhöhung auf dann 4,75% - alles andere wäre eine große Überraschung. Im Mittelpunkt des Interesses wird so auch die Suche nach Hinweisen auf weitere Zinsschritte stehen. Allzu "hawkishe" Aussagen könnten die Aktienmärkte schon wieder in die Konsolidierung schicken, heißt es am Freitagmittag.

Die Gefahr wächst, dass die Fed ungeduldig wird. Entgegen allen Augurenstimmen vor einem oder zwei Jahren hat die Fed in den Leitzinsen nicht nur die Schwelle von 3,5%, sondern auch die Schwelle von 4% bereits deutlich hinter sich gelassen. Am Geldmarkt wird nun spekuliert, ob die Fed die Zinsen in den kommenden Monaten auf 5 oder 5,25% erhöht. Zwar steigen auch die langen Zinsen, die Zinsstrukturkurve neigt aber bereits zur Inversität. Bisher zeigt die Geldpolitik kaum Wirkung auf Konjunktur und Teuerung. Die Gefahr ist deshalb groß, dass die Fed wieder einmal überzieht und erneut kein "Soft landing" hinbekommt. 2000 hat sie einer Reihe von Zinsschritten von 25 Basispunkten am 16. Mai einen Schritt um 50 Basispunkte folgen lassen. Die Folgen sind bekannt.

Am Dienstag ein Zinsschritt auf 4,75%, und dann das dicke Ende mit 5,25% im Mai, das könnte die Märkte auch in diesem Zyklus in die nächste Korrektur oder sogar in eine Baisse drücken. Bereits jetzt leidet die Aufwärtsdynamik an den Aktienmärkten unter der Bremse der Fed, sie dürfte gering bleiben oder weiter nachlassen. Ohnehin war der DAX zuletzt nur noch von der Übernahmespekulation getrieben. Diese außen vorgelassen hätte er vermutlich die alten Höchststände vom Februar bei 5.917 Punkten gar nicht übertroffen. Damit bleiben Zweifel an der Qualität des Kaufsignals erlaubt und somit auch an einem nachhaltigen Überwinden der 6.000er Marke.

Sollte das Hardlandig kommen, könnte wieder einmal defensives Wachstum in den Vordergrund geraten. Das wären Pharmatitel und Aktien aus dem Bereich Food&Beverages. Doch noch ist es nicht so weit. Der Markt ist zwar bereits vorsichtig gegenüber den zinssensiblen Versorgeraktien eingestellt, nachdem die Übernahmespekulation bei den europäischen Utilities Ende Februar neue Höchststände ausgelöst hatte. Zyklische Aktien wie Basic Resources waren zuletzt aber schon wieder gesucht.

Bei den Einzeltiteln erläutern in der kommenden Woche zahlreiche Unternehmen aus dem MDAX auf Bilanz-Pressekonferenzen ihre Geschäftsentwicklung. Den Anfang macht am Montag KarstadtQuelle, hier setzen einige Marktteilnehmer auf einen Squeeze-Out. Im Wochenverlauf sind dann MLP, AWD, IWKA, IVG, Stada und Salzgitter an der Reihe. Ihr Börsendebut wollen am Freitag Patrizia feiern. Von der Konjunkturseite sind am Dienstag der ifo-Geschäftsklima-Index und, unmittelbar vor der Fed-Sitzung, das US-Verbrauchervertrauen potenziell marktbewegend.

Sollte der DAX die 6.000er Marke überwinden, trifft er im Bereich zwischen 6.100 und 6.250 Punkten auf die nächsten nennenswerten technischen Widerstände. Nach unten bleibt der Bereich um 5.700 bis 5.660 die Schlüsselunterstützung, ein Fall darunter würde die Konsolidierung wohl zur Korrektur ausweiten.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217,

actr
24.03.2006, 18:09
Street: Uneinheitliche Eröffnung

Die Wall Street kann sich am Freitag für keine klare Richtung entscheiden.

Dass die Auftragseingänge der langlebigen Güter im Februar überraschend stark gestiegen sind, erhöht die Angst vor weiteren Zinsanhebungen. Zudem verharrt der Ölpreis über dem Niveau von 63 Dollar pro Fass.

Zu den großen Stars des Tages gehören die Aktien von Google. Wie Standard & Poor’s verkündet, wird die Suchmaschine am 31. März in den S&P 500 Index aufgenommen. Ein wirklicher Erfolg, liegt der Börsengang doch weniger als zwei Jahre zurück. Das Brokerhaus Bear Stearns vermutete bereits im Februar, dass die Aufnahme in den Index unmittelbar bevorsteht. Historisch betrachtet dürfen sich Investoren auf Kursgewinne einstellen. In den ersten dreißig Tagen nach der Aufnahme in den Index legten die jeweiligen Aktien durchschnittlich 8,5 Prozent zu.

Mit einem dicken Kursplus werden auch die Aktien von Lucent Technologies in den Tag starten. Das Management spricht mit Alcatel angeblich über eine 33 Milliarden Dollar Hochzeit. Strategisch betrachtet würde ein Zusammenschluss Sinn machen. Was die Technologie betrifft, befindet sich Alcatel in einer besseren Position als Lucent. Der amerikanische Konzern ist dafür bei den großen US-Telekom-Konzernen stärker vertreten. Gemessen am kombinierten Umsatz, würde man sogar Cisco Systems überholen.

Warm anziehen müssen sich hingegen die Aktionäre von Cephalon. Die Aktien der Biotech-Schmiede haben schlechte Karten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat die Zulassung für Sparlon abgelehnt. Das Medikament zur Behandlung von Aufmerksamkeitsproblemen und Hyperaktivität wirke zwar, habe aber möglicherweise Nebenwirkungen. Cephalon müsse nun prüfen, ob das Medikament Selbstmordgedanken oder eine gefährliche Hautreaktion verursacht.

Das Management von Cephalon muss die Umsatzziele für 2006 um 100 Millionen Dollar auf 1,45 bis 1,5 Milliarden Dollar senken. An der Ertragsspanne von 3,80 bis 4 Dollar wird jedoch festgehalten. Zahlreiche Analysten nehmen von der Aktie Abstand. J.P. Morgan rechnet zwar weiterhin mit der Zulassung von Sparlon, jedoch zu einem deutlich späteren Zeitpunkt. Die Aktie wird folglich auf „halten” abgestuft. Bei Lehman Brothers wird das Kursziel wiederum von 98 auf 80 Dollar reduziert.


WSC

actr
27.03.2006, 09:25
27.03.2006 09:14
Aktien TecDAX Eröffnung: Gut behauptet - United Internet fest
Die deutschen Technologiewerte haben sich am Montag im frühen Handel gut behauptet. Der TecDAX <TDXP.ETR> gewann 0,21 Prozent auf 733,54 Punkte. United Internet <UTDI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen mit plus 2,68 Prozent auf 49,60 Euro an die Index-Spitze. Der Internetdienstleister hatte am Freitag mitgeteilt, 2006 das profitable Wachstum fortsetzen zu wollen und das Umsatzziel um 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro angehoben./sf/ag

AXC0044 2006-03-27/09:11

actr
27.03.2006, 15:46
27.03.2006 15:38
Börse Frankfurt-News: Russland holt Luft für die nächste Runde, DAX geht sie aus
27. März. Bei den aktiv verwalteten Fonds interessieren sich Investoren heute für China (WKN 565129), Russland (WKN 939855) und Indien (WKN 974879). Vor allem der Russland-Fonds stand in den vergangenen Wochen vermehrt auf den Verkaufslisten der Investoren, ebenso wie Indexzertifikate auf den russischen Index RTX. Seit Anfang März haben Fonds und RTX etwa 3 Prozent verloren. Seit einer Woche jedoch legen beide Produkte wieder zu und Anleger kaufen den Fonds und ein Index-Zertifikat (WKN UB6AAA) auf den russischen Index.

"Wir haben an allen Aktienmärkten weltweit Einbrüche gesehen. Erfahrungsgemäß korrigieren unter solchen Umständen die Indizes der Schwellenländer stärker," kommentiert Stefan Maxian, Osteuropa-Analyst bei der Wiener Raiffeisen Centrobank. Mittel- bis langfristig sieht der Russland-Kenner die Börse in Moskau jedoch positiv. "Mit einem durchschnittlichen KGV von 11 ist Russland günstiger bewertet als die Börsen Warschau oder Prag und bewegt sich in vergleichbarer Höhe wie Budapest." Doch im Gegensatz zu Ungarn sei der russische Markt Rohstoff getrieben. Solange die Rohstoffpreise hoch bleiben, sei man in Russland gut aufgehoben, erläutert Maxian. "Gefahren lauern deshalb auf der Ölpreisseite und natürlich in den politischen Ereignissen, auf die der russische Aktienmarkt sehr sensibel reagiert, wie wir bei der Yukos-Affäre gesehen haben."

Unter den Indexfonds im Euroraum setzen Anleger heute auf Versorger aus dem Euro Stoxx 600, während ein Fonds auf den Subindex Energie und Rohstoffe überwiegend verkauft wird. Das liquideste Produkt, der DAX Ex (WKN 593393), wird überwiegend verkauft. Ähnliches beobachten auch die Skontroführer für Anlage- und Hebelprodukte. DAX-Derivate werden heute überwiegend verkauft. "Die Luft in diesen Höhen wird langsam dünn", kommentiert ein Händler auf dem Parkett.

Vergangene Woche, so melden die Marketmaker im Fondshandel, verkauften Anleger auffallend häufig die Fonds DJ Euro Stoxx 50 Select Dividend 30 Ex (WKN 263528) und DWS Goldminenaktien Typ 0 (WKN 976982).

actr
28.03.2006, 22:54
28.03.2006 22:47
Märkte preisen nächste Zinsanhebung ein
In Analystenkreisen wurde die Stellungnahme der US-Notenbank am Dienstag als „hawkish“ interpretiert, also auf weitere Zinsschritte hindeutend. Die Fed erhöhte den Referenzzinssatz um einen Viertel Prozentpunkt auf 4,75% und stellte weitere Zinsanhebungen in Aussicht. Die Terminmärkte preisen bereits eine weitere Zinsanhebung im Mai um einen Viertel Prozentpunkt ein. Händler rechnen laut den Federal Fund Futures mit einer Wahrscheinlichkeit von 94%, dass eine erneute Anhebung der Leitzinsen auf dann 5% im Mai beschlossen würde. Vor der Zinsentscheidung lag die Wahrscheinlichkeit bei 84%.

actr
29.03.2006, 07:32
29.03.2006 03:08
Wall Street schließt leichter - Fed enttäuscht
NEW YORK (Dow Jones)--Unter Abgabedruck sind die US-Börsen im Anschluss an die Zinsentscheidung der Federal Reserve gekommen. Parallel zur erwarteten Anhebung um 25 Basispunkte erfolgte die Aussage, dass weitere Zinsanhebungen notwendig sein könnten. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,8% oder 96 Punkte auf 11.155 Zählern. Der S&P-500 gab 0,7% bzw 9 Punkte auf 1.293 Zähler ab. Der Nasdaq-Composite verbuchte ein Minus von 0,5% oder 11 Punkte auf 2.304. An der NYSE betrug die Zahl der Kursgewinner 1.166, schwächer schlossen 2.152 Titel. Unverändert schlossen 172 Aktien. Das Volumen betrug 1,38 (Montag: 1,33) Mrd Stücke.

Von Enttäuschung am Aktienmarkt sprach Jeff Kleintop, Stratege bei PNC Capital. Etliche Teilnehmer hätten sich ein deutlicheres Signale erhofft, dass die Federal Reserve sich dem Ende der Zinsstraffungspolitik nähere. Auch habe man sich etwas mehr Transparenz gewünscht, doch Chairman Ben Bernanke habe das Wording kaum verändert. Dass die Aussagen in Richtung einer straffen Politik interpretiert wurden, zeigte sich auch am steigenden Dollar und den steigenden Anleiherenditen. Im Vorfeld der Entscheidung waren positive Meldungen von Konjunkturseite gekommen. So war das Verbrauchervertrauen im März auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gesprungen und lag mit einem Wert von 107,2 auch deutlich über den Prognosen von 101,8.

Die stärksten Abgaben im Dow verbuchten Hewlett-Packard. Der Kurs fiel um 3,1% auf 32,07 USD. In Medienberichten wurde thematisiert, dass sich das in den letzten Monaten gut gehende Geschäft abkühlen könnte. General Motors fielen um 0,8% auf 22,75 USD, nachdem der Wert vor der Zinsentscheidung im Plus gelegen hatte. Das Unternehmen hat erwartungsgemäß die Entlassung von mehreren hundert Mitarbeiter als Teil eines Plans mitgeteilt, mit dem GM wieder profitabel werden will. Zugleich war in Medien berichtet worden, dass der Board in dieser Woche über den Verkauf des Finanzzweig debattieren wird.

Im Fokus stand ferner ein in Medien berichteter Bieterkampf zwischen Citigroup und National Bank of Greece um die türkische Finansbank. Sollte die Citigroup in dem auf über 5 Mrd USD taxierten Geschäft obsiegen, wäre das für die Bank der größte Schritt dieser Art, seitdem Chuck Prince CEO wurde. Der Titel reduzierte sich um 0,1% auf 47,60 USD. Die Titel von Lennar gewannen 1,2% auf 61,03 USD. Das Hausbau-Unternehmen hat Quartalszahlen über den Erwartungen ausgewiesen.

actr
29.03.2006, 07:40
Wall Street: Fed belastet Blue Chips schwer

Die US-Börsen sind am Dienstag steil eingebrochen, nachdem die Fed den Leitzins erhöht und weitere Anhebungen in Aussicht gestellt hatte. Der Dow-Jones-Index verlor 95 Zähler oder 0,9 Prozent auf 11 154 Punkte, die Nasdaq gab um 11 Zähler oder 0,5 Prozent auf 2304 Punkte nach.

Dass die Notenbank in ihrer ersten Sitzung unter Ben Bernanke den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent anheben würde, was zwar allgemein erwartet worden. Dass dieser 15. Zinsanhebung in Folge allerdings weitere folgen dürften, überraschte zumindest diejenigen, die sich einen weniger direkten Begleittext von der Fed erhofft hatten.

Die Währungshüter sagen allerdings gerade heraus, dass die hohen Energiepreise den Inflationsdruck weiterhin erhöhten. Wenngleich die Inflation im allgemeinen unter Kontrolle sei, könnten weitere Maßnahmen nötig sein, um Preisstabilität sicherzustellen. Ein klares Signal für eine weitere anstehende Zinsanhebung ist das wohlgemerkt nicht, vielmehr will die Fed die künftige Zinspolitik entlang aktueller Konjunkturdaten bestimmen.

Diese waren am Dienstag aber gut: Das Verbrauchervertrauen im März ist auf 107,2 Punkte gestiegen und notiert damit auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren und über den Erwartungen der Analysten.

Das und der Zinsentscheid reichte für eine Rallye am Rentenmarkt. Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen kletterten auf 4,78 Prozent und damit den höchsten Stand seit Jahren. Klettern die Zinsen weiter, könnte es zu massiven Kapitalabzügen aus dem Aktienmarkt kommen.

Auf ein neues Hoch kletterte auch der Ölpreis, was die Stimmung auf dem Parkett zusätzlich drückte. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unruhen in Nigeria schloss das schwarze Gold über 66 Dollar pro Fass.

Im Dow wurde Citigroup aktiv gehandelt, doch schloss die Aktie vor einer möglichen Milliarden-Übernahme in der Türkei nahezu unverändert. Bis zu 5,7 Milliarden Dollar könnte die Akquisition der Finansbank kosten, über die in Insiderkreisen gemunkelt wird.

Im Minus schloss General Motors nach Bekanntgabe weiterer Entlassungen. Wichtigstes Ereignis für die Aktie wird in dieser Woche aber die verpätete Jahresbilanz sein, die den Aktienkurs nachhaltig bewegen dürfte.

Tief im roten Bereich schloss auch Pfizer. Ein Versicherungsfond in New Jersey hat den Pharmazeuten verklagt, da es den Cholesterinsenker Lipitor an eine breitere Patientengruppe vermarktet habe als erlaubt.

Größte Dow-Verlierer waren United Technologies und Hewlett-Packard – Gewinner gab es im Standardindex gar keine, was selbst an schlechten Tagen eine Seltenheit ist.

Lars Halter

actr
29.03.2006, 20:28
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=FPE3.ETR&lColors=0x000000&sSym=FPE3.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=FPE3.ETR&lColors=0x000000&sSym=FPE3.ETR&hcmask=

Jetzt kann sie in die andere Richtung starten:):
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=FPE3.ETR&lColors=0x000000&sSym=FPE3.ETR&hcmask=

FJH AG Inhaber-Aktien o.N.

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=FJH.ETR&lColors=0x000000&sSym=FJH.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=FJH.ETR&lColors=0x000000&sSym=FJH.ETR&hcmask=
Einen richtigen Rebound kann ich da nicht erkennen!
[http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=FJH.ETR&lColors=0x000000&sSym=FJH.ETR&hcmask=

actr
29.03.2006, 20:33
29.03.2006 18:20
Aktien Frankfurt Schluss: Gut behauptet - Übernahmespekulationen beflügeln
Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch vor dem Hintergrund neuer Übernahmespekulationen die Sorge um weitere Zinserhöhungen hinter sich gelassen. Der DAX <DAX.ETR> ging 0,41 Prozent fester auf 5.914,78 Punkten aus dem Handel. Der MDAX <MDAX.ETR> verlor dagegen 0,05 Prozent auf 8.599,20 Punkte. Der TecDAX <TDXP.ETR> gab 0,80 Prozent auf 720,71 Punkte nach.

Nachdem am Morgen Gerüchte über ein mögliches Interesse der japanischen Nippon Steel <NPP.SQ1> <NPS.FSE> (Nachrichten) am Markt kursiert hatten, schlossen die Aktien des Stahlproduzenten ThyssenKrupp <TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit plus 2,00 Prozent auf 23,50 Euro an der DAX-Spitze. Analyst Michael Broeker von Steubing hält nicht viel von solchen Spekulationen. "Allein durch die Existenz der Krupp-Stiftung halte ich eine Übernahme für unwahrscheinlich", sagte Broeker. Die von Beitz geführte Stiftung ist größter Einzelaktionär von ThyssenKrupp. "Ich glaube nicht, dass Berthold Beitz bereit ist, ThyssenKrupp von einem ausländischen Konzern übernehmen zu lassen." Auch Mittal Steel <MT.ASX> <ISPA.FSE> (Nachrichten) habe diskret nachgefragt - ohne Erfolg.

Im MDAX profitierten Schwarz Pharma <SRZ.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) nach positiven Ergebnissen einer klinischen Studie von Übernahmegerüchten. Die gute Kursentwicklung sei nur zum Teil auf die potenziellen Erträge künftiger Produkte zurückzuführen, schrieb Analyst Alexander Groschke von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Nach der gescheiterten Schering-Übernahme <SCH.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) rücke Merck <MRK.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) als möglicher Käufer wieder in den Fokus, "Schwarz Pharma würde hervorragend zu den Darmstädtern passen." Die Schwarz-Pharma-Aktie kletterte um 10,18 Prozent auf 65,89 Euro.

LBBW-Marktstratege Frank Schallenberger rechnet nicht mit einem schnellen Abflauen des Fusionsfiebers am Markt. "Offenbar sind zum einen die Kassen prall gefüllt, zum anderen scheint es ziemlich einfach zu sein, Geld aufzunehmen." Das zeige sich etwa daran, dass E.ON <EOA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) trotz den Angebots für Endesa <ELE.SCM> <ENA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) fünf Milliarden Euro Dividende ausschütten kann.

Hypo Real Estate (HRE) <HRX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten 1,93 Prozent auf 56,06 Euro. Der Finanzierer von gewerblichen Immobilien hatte im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Gewinn sei von 168 Millionen Euro auf 313 Millionen Euro geklettert, wie die seit Dezember im DAX notierte Bank mitteilte. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten mit einem Anstieg auf 305 Millionen Euro gerechnet.

Bayer <BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) rutschten nach der Auflage einer milliardenschweren Wandelanleihe zur Finanzierung der Schering-Übernahme mit minus 3,87 Prozent auf 32,76 Euro ans DAX-Ende. "Die Höhe der Anleihe von zwei Milliarden Euro führt dem Markt die Kosten der Übernahme nochmals deutlich vor Augen", sagte ein Analyst. Auch eine mögliche Aufstockung des Emissionsvolumens im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption um bis zu 300 Millionen Euro beschäftige die Anleger, hieß es weiter.

Im TecDAX verzeichneten Solarwerte Kursverluste. Händlern zufolge nahmen vor allem Fonds zum Quartalsende Gewinne mit. ErSol <ES6.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 2,79 Prozent auf 52,01 Euro. Solon <SOO1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 2,91 Prozent auf 40,00 Euro nach, Q-Cells <QCE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) 2,52 Prozent auf 77,00 Euro. Conergy <CGY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verbilligten sich um 1,21 Prozent auf 131,75 Euro. SolarWorld <SWV.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 0,28 Prozent auf 216,90 Euro ab. Lupus-alpha-Fondsmanager Karl Fickel sagte: "Nach der stetigen Aufwärtsbewegung ist bei den Solarwerten ein bisschen Ruhe eingekehrt. Für mich ist das Abwarten auf hohem Niveau. Nach den Quartalsergebnissen sehen wir weiter. Dann kommt wieder Bewegung in das Segment."/hi/sf

AXC0203 2006-03-29/18:15

actr
30.03.2006, 14:07
30.03.2006 13:47
DAX am Mittag: Ruhiger Handel vor US-Konjunkturdaten, ThyssenKrupp und MAN vorne
Der DAX schlägt gegen Mittag eine Seitwärtsbewegung ein und tendiert nach einem behaupteten Start noch 0,47 Prozent fester bei 5.942,67 Punkten. Der MDAX legt gleichzeitig 0,70 Prozent auf 8.659,08 Zähler zu. Für Zurückhaltung sorgen die am Nachmittag auf der Agenda stehenden US-Konjunkturdaten. So erwarten die Marktteilnehmer die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Mit einem Kursplus von 2 Prozent klettern Papiere von ThyssenKrupp an die Indexspitze. Der Titel profitiert dabei von einer Aufstufung durch Morgan Stanley. Knapp dahinter, mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent, folgen die Papiere von MAN. Zuvor erhöhten die Analysten der Société Générale das Kursziel für Aktien des Engineering-Konzerns auf 64 Euro. Am Tag nach den Zahlen geht es auch für die Hypo Real Estate weiter aufwärts, die Tageshöchststände kann der Titel allerdings nicht halten. Aktuell beträgt das Kursplus noch 0,5 Prozent. 0,7 Prozent fester tendieren zudem Infineon. Medienbereichten zufolge könnte eine Aufspaltung des Halbleiterherstellers näher rücken, der Börsengang der Speicherchip-Sparte soll so gut wie sicher sein. Etwas leichter tendieren dagegen Anteilsscheine der Deutschen Post, die von METRO sowie die von FMC. Angesichts des positiven Umfeldes halten sich die Verluste hier aber stark in Grenzen.

Im MDAX stehen Premiere-Aktien im Fokus der Anleger und rücken zurzeit um über 5 Prozent vor. Einem Pressebericht zufolge verhandelt der Bezahlsender mit der Deutschen Telekom über eine mögliche Zusammenarbeit. Zudem schließen Bankenkreise auch eine Übernahme nicht aus, so der Bericht. Daneben geht es für STADA aufwärts, nachdem der Pharmakonzern seine vorläufigen Ergebnisse bestätigte. Zudem legen Aktien der Norddeutschen Affinerie nach einem positiven Ausblick auf das erste Halbjahr 1,7 Prozent zu. Größter Verlierer mit einem 2,1-prozentigen Abschlag ist dagegen nach wie vor IVG, die nach der Präsentation von guten Geschäftszahlen mit Gewinnmitnahmen zu kämpfen haben.

Der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG (ISIN DE0005810055 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 581005) hat heute Andreas Preuss mit Wirkung zum 1. April 2006 zum Vorstandsmitglied bestellt. Wie der Börsenbetreiber weiter mitteilte, übernimmt der 49-jährige Preuss in dieser Funktion das Ressort Trading and Clearing Services. Es ist beabsichtigt, ihn außerdem zum Vorstandsvorsitzenden der Eurex-Gesellschaften zu ernennen. Preuss (49) kommt von der Mako Group, London, wo er seit 2002 Chief Operating Officer und Member of the Board ist. Mako ist ein führendes Handelshaus und einer der größten Marketmaker in börsengehandelten Zins- und Indexoptionen der großen internationalen Terminbörsen in insbesondere Europa und den USA. Preuss gehörte schon von 1990 bis 2000 in führenden Positionen der Deutschen Börse an, zuletzt als Mitglied der Eurex-Geschäftsleitung mit Verantwortung für Business Development, Marketing und Sales. Preuss hatte wesentlichen Anteil am Aufbau der damaligen Deutschen Terminbörse (DTB), der Vorgängergesellschaft der Eurex.

Der Pharmakonzern Bayer AG (ISIN DE0005752000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 575200) hat in der Schweiz die Zulassung für das Medikament Nexavar erhalten. Wie der im DAX30 notierte Pharmakonzern heute bekannt gab, hat die schweizerische Gesundheitsbehörde Swissmedic Nexavar für die Therapie des fortgeschrittenen Nierenkarzinoms zugelassen. Nexavar, das seit Dezember 2005 in den USA auf dem Markt ist, hat gezeigt, dass es bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom die progressionsfreie Überlebenszeit etwa verdoppelt. Die Vermarktung des gemeinsam von Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals entwickelten Produkts erfolgt in den USA durch beide Partner, außerhalb der USA liegen die Vertriebsrechte allein bei Bayer.

Aktuellen Medienberichten zufolge könnte eine Aufspaltung des Halbleiterherstellers Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 623100) näher rücken. Dies berichtet unter anderem der Fernsehsender ARD in seiner Online-Nachrichten-Sparte "boerse.ARD.de" am Mittwoch. Laut der ARD soll der Börsengang der Speicherchip-Sparte so gut wie sicher sein. Im Gespräch sei eine Börsennotiz in den USA oder in Asien. Bereits Mitte März hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, dass Infineon möglicherweise die für den 1. Juli dieses Jahres geplante Abspaltung der Speicherchipsparte vorziehen will. "Wir können uns vorstellen, die Trennung schneller zu vollziehen als ursprünglich geplant", sagte Infineon-Vorstandschef Wolfgang Ziebart damals gegenüber der "Financial Times Deutschland". Mit dieser Aussage trat der Konzernchef Spekulationen entgegen, wonach es bei der Ausgliederung zu Verzögerungen kommen könnte. Ziebart hatte bereits damals auch gegenüber der FTD gesagt, dass das Geschäft der Speicherchip-Sparte stark genug sei, um alleine am Markt zu bestehen. Die Erlöse aus dem Börsengang will der Vorstandsvorsitzende für weitere Zukäufe nützen. In diesem Zusammenhang will Infineon den japanischen Markt für Automobilelektronik ins Visier nehmen: "Wir müssen in Japan besser werden, da sind wir nicht stark genug", so Ziebart gegenüber der "FTD". Mit einem Weltmarktanteil von ungefähr zehn Prozent ist Infineon nach dem US-Konkurrenten Freescale zurzeit die Nummer zwei auf dem Markt für Automobilelektronik-Chips, in Europa ist der Konzern mit seinen Produkten Marktführer.

Die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 725180) meldete heute ihre endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2005, welche die am 6. März veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse bestätigen. Der Konzernumsatz erhöhte sich demnach um 26 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro (Vorjahr: 813,5 Mio. Euro). Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Konzernumsatzes über die letzten fünf Jahre beträgt damit 18 Prozent. Der organische Umsatzzuwachs ohne Einbeziehung von Erstkonsolidierungseffekten des Berichtsjahres lag bei 17 Prozent. Das robuste Wachstum spiegelt sich in 2005 in einem hohen Zuwachs beim operativen Ergebnis des Konzerns um 45 Prozent auf 127,1 Mio. Euro wider. Der Gewinn vor Steuern stieg im STADA-Konzern um 26 Prozent auf 97,5 Mio. Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 6 Prozent auf 51,6 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie belief sich damit auf 0,97 Euro (Vorjahr: 0,91 Euro), das verwässerte EPS-Ergebnis gemäß IFRS auf 0,91 Euro (Vorjahr: 0,88 Euro). Beim EBIT erreichte der Konzern einen Zuwachs von 21 Prozent auf 107,1 Mio. Euro. Das EBITDA kletterte um 31 Prozent auf 161,2 Mio. Euro. Der Vorstand hat bereits am 6. März vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 0,39 Euro je Stammaktie auszuschütten. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag angeschlossen.

Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 620570) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr beim Ergebnis deutlich zulegen. Dabei trugen neben Immobilienverkäufen auch der Ausbau des Fondsgeschäfts für private und institutionelle Investoren zu der Ergebnisverbesserung bei. Wie der im MDAX notierte Konzern heute bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei 242,6 Mio. Euro, nach 202,6 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich von 96,5 Mio. Euro auf 151,7 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 74,9 Mio. Euro um 47 Prozent auf 110,1 Mio. Euro zulegen konnte. Der Net Asset Value (NAV) pro Aktie verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 15,20 Euro auf 18,00 Euro. Die Summe der betrieblichen Erträge kletterte von 613,0 Mio. Euro auf 640,1 Mio. Euro. Im abgelaufenen Fiskaljahr hat die IVG Immobilien AG in Brüssel, Budapest, Düsseldorf, Hamburg mit der Kavernenanlage Etzel, London, München und Paris Investitionen in Höhe von 534,9 Mio. Euro getätigt. Insgesamt wurden für 451,3 Mio. Euro Immoblien veräußert. Der kommenden Hauptversammlung soll eine Dividendenerhöhung von 35 auf 38 Cent je Aktie vorgeschlagen werden. Für das laufende Fiskaljahr 2006 erwartet der Immobilienkonzern ein Konzernergebnis in Höhe von 115 bis 125 Mio. Euro, während man beim operativen Ergebnis einen Wert im Bereich von 255 bis 265 Mio. Euro. Die Summe der betrieblichen Erträge soll im Gesamtjahr 2006 einen Wert von 700 bis 750 Mio. Euro erreichen.

Die Norddeutsche Affinerie AG (ISIN DE0006766504 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 676650) geht für das erste Halbjahr des laufenden Fiskaljahres von einer weiteren Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung aus. Wie der Vorstandsvorsitzende Werner Marnette anlässlich der Hauptversammlung heute laut Redetext erklärte, hat sich die positive Entwicklung im ersten Quartal auch im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres weiter fortgesetzt. Vor diesem Hintergrund erwartet Marnette, Mitte Mai voraussichtlich erneut sehr gute Quartalszahlen und damit auch sehr gute Halbjahreszahlen vorlegen zu können. Des Weiteren erwartet der Vorstandsvorsitzende, dass sich die Geschäftsentwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv entwickeln wird. Bei dieser Einschätzung stützt sich Marnette auf die weltweit weiterhin hohe Kupfernachfrage. Dabei dürfte nach seiner Einschätzung durch die weiter anziehende Konjunktur in Deutschland die extreme Verknappung an Kupferkathoden in den Absatzmärkten der Norddeutschen Affinerie weiter anhalten. Des Weiteren will der Konzern seine Produktivität und die Kostenposition weiter verbessern.

actr
30.03.2006, 14:07
30.03.2006 13:47
DAX am Mittag: Ruhiger Handel vor US-Konjunkturdaten, ThyssenKrupp und MAN vorne
Der DAX schlägt gegen Mittag eine Seitwärtsbewegung ein und tendiert nach einem behaupteten Start noch 0,47 Prozent fester bei 5.942,67 Punkten. Der MDAX legt gleichzeitig 0,70 Prozent auf 8.659,08 Zähler zu. Für Zurückhaltung sorgen die am Nachmittag auf der Agenda stehenden US-Konjunkturdaten. So erwarten die Marktteilnehmer die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Mit einem Kursplus von 2 Prozent klettern Papiere von ThyssenKrupp an die Indexspitze. Der Titel profitiert dabei von einer Aufstufung durch Morgan Stanley. Knapp dahinter, mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent, folgen die Papiere von MAN. Zuvor erhöhten die Analysten der Société Générale das Kursziel für Aktien des Engineering-Konzerns auf 64 Euro. Am Tag nach den Zahlen geht es auch für die Hypo Real Estate weiter aufwärts, die Tageshöchststände kann der Titel allerdings nicht halten. Aktuell beträgt das Kursplus noch 0,5 Prozent. 0,7 Prozent fester tendieren zudem Infineon. Medienbereichten zufolge könnte eine Aufspaltung des Halbleiterherstellers näher rücken, der Börsengang der Speicherchip-Sparte soll so gut wie sicher sein. Etwas leichter tendieren dagegen Anteilsscheine der Deutschen Post, die von METRO sowie die von FMC. Angesichts des positiven Umfeldes halten sich die Verluste hier aber stark in Grenzen.

Im MDAX stehen Premiere-Aktien im Fokus der Anleger und rücken zurzeit um über 5 Prozent vor. Einem Pressebericht zufolge verhandelt der Bezahlsender mit der Deutschen Telekom über eine mögliche Zusammenarbeit. Zudem schließen Bankenkreise auch eine Übernahme nicht aus, so der Bericht. Daneben geht es für STADA aufwärts, nachdem der Pharmakonzern seine vorläufigen Ergebnisse bestätigte. Zudem legen Aktien der Norddeutschen Affinerie nach einem positiven Ausblick auf das erste Halbjahr 1,7 Prozent zu. Größter Verlierer mit einem 2,1-prozentigen Abschlag ist dagegen nach wie vor IVG, die nach der Präsentation von guten Geschäftszahlen mit Gewinnmitnahmen zu kämpfen haben.

Der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG (ISIN DE0005810055 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 581005) hat heute Andreas Preuss mit Wirkung zum 1. April 2006 zum Vorstandsmitglied bestellt. Wie der Börsenbetreiber weiter mitteilte, übernimmt der 49-jährige Preuss in dieser Funktion das Ressort Trading and Clearing Services. Es ist beabsichtigt, ihn außerdem zum Vorstandsvorsitzenden der Eurex-Gesellschaften zu ernennen. Preuss (49) kommt von der Mako Group, London, wo er seit 2002 Chief Operating Officer und Member of the Board ist. Mako ist ein führendes Handelshaus und einer der größten Marketmaker in börsengehandelten Zins- und Indexoptionen der großen internationalen Terminbörsen in insbesondere Europa und den USA. Preuss gehörte schon von 1990 bis 2000 in führenden Positionen der Deutschen Börse an, zuletzt als Mitglied der Eurex-Geschäftsleitung mit Verantwortung für Business Development, Marketing und Sales. Preuss hatte wesentlichen Anteil am Aufbau der damaligen Deutschen Terminbörse (DTB), der Vorgängergesellschaft der Eurex.

Der Pharmakonzern Bayer AG (ISIN DE0005752000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 575200) hat in der Schweiz die Zulassung für das Medikament Nexavar erhalten. Wie der im DAX30 notierte Pharmakonzern heute bekannt gab, hat die schweizerische Gesundheitsbehörde Swissmedic Nexavar für die Therapie des fortgeschrittenen Nierenkarzinoms zugelassen. Nexavar, das seit Dezember 2005 in den USA auf dem Markt ist, hat gezeigt, dass es bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom die progressionsfreie Überlebenszeit etwa verdoppelt. Die Vermarktung des gemeinsam von Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals entwickelten Produkts erfolgt in den USA durch beide Partner, außerhalb der USA liegen die Vertriebsrechte allein bei Bayer.

Aktuellen Medienberichten zufolge könnte eine Aufspaltung des Halbleiterherstellers Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 623100) näher rücken. Dies berichtet unter anderem der Fernsehsender ARD in seiner Online-Nachrichten-Sparte "boerse.ARD.de" am Mittwoch. Laut der ARD soll der Börsengang der Speicherchip-Sparte so gut wie sicher sein. Im Gespräch sei eine Börsennotiz in den USA oder in Asien. Bereits Mitte März hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, dass Infineon möglicherweise die für den 1. Juli dieses Jahres geplante Abspaltung der Speicherchipsparte vorziehen will. "Wir können uns vorstellen, die Trennung schneller zu vollziehen als ursprünglich geplant", sagte Infineon-Vorstandschef Wolfgang Ziebart damals gegenüber der "Financial Times Deutschland". Mit dieser Aussage trat der Konzernchef Spekulationen entgegen, wonach es bei der Ausgliederung zu Verzögerungen kommen könnte. Ziebart hatte bereits damals auch gegenüber der FTD gesagt, dass das Geschäft der Speicherchip-Sparte stark genug sei, um alleine am Markt zu bestehen. Die Erlöse aus dem Börsengang will der Vorstandsvorsitzende für weitere Zukäufe nützen. In diesem Zusammenhang will Infineon den japanischen Markt für Automobilelektronik ins Visier nehmen: "Wir müssen in Japan besser werden, da sind wir nicht stark genug", so Ziebart gegenüber der "FTD". Mit einem Weltmarktanteil von ungefähr zehn Prozent ist Infineon nach dem US-Konkurrenten Freescale zurzeit die Nummer zwei auf dem Markt für Automobilelektronik-Chips, in Europa ist der Konzern mit seinen Produkten Marktführer.

Die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 725180) meldete heute ihre endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2005, welche die am 6. März veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse bestätigen. Der Konzernumsatz erhöhte sich demnach um 26 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro (Vorjahr: 813,5 Mio. Euro). Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Konzernumsatzes über die letzten fünf Jahre beträgt damit 18 Prozent. Der organische Umsatzzuwachs ohne Einbeziehung von Erstkonsolidierungseffekten des Berichtsjahres lag bei 17 Prozent. Das robuste Wachstum spiegelt sich in 2005 in einem hohen Zuwachs beim operativen Ergebnis des Konzerns um 45 Prozent auf 127,1 Mio. Euro wider. Der Gewinn vor Steuern stieg im STADA-Konzern um 26 Prozent auf 97,5 Mio. Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 6 Prozent auf 51,6 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie belief sich damit auf 0,97 Euro (Vorjahr: 0,91 Euro), das verwässerte EPS-Ergebnis gemäß IFRS auf 0,91 Euro (Vorjahr: 0,88 Euro). Beim EBIT erreichte der Konzern einen Zuwachs von 21 Prozent auf 107,1 Mio. Euro. Das EBITDA kletterte um 31 Prozent auf 161,2 Mio. Euro. Der Vorstand hat bereits am 6. März vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 0,39 Euro je Stammaktie auszuschütten. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag angeschlossen.

Die IVG Immobilien AG (ISIN DE0006205701 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 620570) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr beim Ergebnis deutlich zulegen. Dabei trugen neben Immobilienverkäufen auch der Ausbau des Fondsgeschäfts für private und institutionelle Investoren zu der Ergebnisverbesserung bei. Wie der im MDAX notierte Konzern heute bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei 242,6 Mio. Euro, nach 202,6 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich von 96,5 Mio. Euro auf 151,7 Mio. Euro, während das Konzernergebnis von 74,9 Mio. Euro um 47 Prozent auf 110,1 Mio. Euro zulegen konnte. Der Net Asset Value (NAV) pro Aktie verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 15,20 Euro auf 18,00 Euro. Die Summe der betrieblichen Erträge kletterte von 613,0 Mio. Euro auf 640,1 Mio. Euro. Im abgelaufenen Fiskaljahr hat die IVG Immobilien AG in Brüssel, Budapest, Düsseldorf, Hamburg mit der Kavernenanlage Etzel, London, München und Paris Investitionen in Höhe von 534,9 Mio. Euro getätigt. Insgesamt wurden für 451,3 Mio. Euro Immoblien veräußert. Der kommenden Hauptversammlung soll eine Dividendenerhöhung von 35 auf 38 Cent je Aktie vorgeschlagen werden. Für das laufende Fiskaljahr 2006 erwartet der Immobilienkonzern ein Konzernergebnis in Höhe von 115 bis 125 Mio. Euro, während man beim operativen Ergebnis einen Wert im Bereich von 255 bis 265 Mio. Euro. Die Summe der betrieblichen Erträge soll im Gesamtjahr 2006 einen Wert von 700 bis 750 Mio. Euro erreichen.

Die Norddeutsche Affinerie AG (ISIN DE0006766504 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 676650) geht für das erste Halbjahr des laufenden Fiskaljahres von einer weiteren Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung aus. Wie der Vorstandsvorsitzende Werner Marnette anlässlich der Hauptversammlung heute laut Redetext erklärte, hat sich die positive Entwicklung im ersten Quartal auch im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres weiter fortgesetzt. Vor diesem Hintergrund erwartet Marnette, Mitte Mai voraussichtlich erneut sehr gute Quartalszahlen und damit auch sehr gute Halbjahreszahlen vorlegen zu können. Des Weiteren erwartet der Vorstandsvorsitzende, dass sich die Geschäftsentwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv entwickeln wird. Bei dieser Einschätzung stützt sich Marnette auf die weltweit weiterhin hohe Kupfernachfrage. Dabei dürfte nach seiner Einschätzung durch die weiter anziehende Konjunktur in Deutschland die extreme Verknappung an Kupferkathoden in den Absatzmärkten der Norddeutschen Affinerie weiter anhalten. Des Weiteren will der Konzern seine Produktivität und die Kostenposition weiter verbessern.

actr
31.03.2006, 07:18
31.03.2006 00:08
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Uneinheitlich - Zinsanstieg und Ölpreis belasten
In den USA haben die Börsen am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Weiter steigende Zinsen und höhere Rohstoffpreise belasteten vor allem zinssensitive Standardwerte. An der NASDAQ konnte der Composite-Index dagegen ein neues 5-Jahreshoch markieren und so technisch orientierte Investoren anlocken. Dies sorgte laut Händlern für steigende Notierungen. Finanz- und Technologiewerte sowie Rohstofftitel zählten zu den Gewinnern, während Bauwerte, Fluglinien und Versorger nachgaben.

Der Dow Jones Industrial Average <INDU.IND> gab seine Vortagesgewinne wieder ab und verlor 0,58 Prozent auf 11.150,70 Punkte - im Verlauf schwankte der US-Leitindex zwischen 11.259 und 11.117 Zählern. Der marktbreite S&P 500 <INX.IND> gab 0,20 Prozent auf 1.300,25 Punkte ab. Die NASDAQ-Börse tendierte dagegen fest. Der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite-Index <COMPX.IND> erreichte bei 2.353 Zählern den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren und schloss mit plus 0,13 Prozent bei 2.340,82 Zählern. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> stieg um 0,28 Prozent auf 1.708,68 Punkte.

Tagesverlierer im Dow waren erneut General Motors (GM) <GM.NYS>, deren Aktien 4,92 Prozent auf 21,06 Dollar abgaben. Dem "Wall Street Journal" zufolge erwägt GM weiter den Verkauf des Anteils an Isuzu Motors, der rund 323 Millionen Dollar Wert sei. Zudem berichtet die Zeitung unter Berufung auf vertraute Kreise, dass schon bald die Mehrheit an der Finanzsparte GMAC an Investoren um die Beteiligungsgesellschaft Cerberus für etwa 11 Milliarden Dollar verkauft werde. Am Vorabend hatte außerdem Moody's die Bewertung der Kreditwürdigkeit von GM bei weiter negativem Ausblick gesenkt.

General Electric (GE) <GE.NYS> <GEC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sprangen dagegen im Dow mit plus 2,12 Prozent auf 34,65 Dollar an die Spitze. Morgan Stanley rechnet mit einer Verdopplung des Aktienkurses in den kommenden drei Jahren. Die Experten verwiesen auf steigende Gewinnspannen und die guten Renditen des amerikanischen Mischkonzerns. Das Kursziel wurde um 2 auf 44 Dollar erhöht.

Positiv auf die Stimmung für Technologiewerte wirkte vor allem der verbesserte Ausblick des weltgrößten Handybauers Nokia <NOK1V.HSE> <NOA3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs). Der finnische Telekom-Ausrüster hatte seine Prognose für den weltweiten Mobiltelefonabsatz in diesem Jahr erhöht. Der Handy-Markt werde 2006 wohl um 15 Prozent oder mehr wachsen - bisher prognostizierte Nokia plus 10 Prozent. Aktien von Motorola <MOT.NYS> legten 0,79 Prozent auf 22,96 Dollar zu, RF Micro Devices <RFMD.NAS> gewannen 4,93 Prozent auf 8,73 Dollar.

Best Buy <BBY.NYS> <BUY.FSE> (Nachrichten) legten 0,48 Prozent auf 54,78 Dollar zu. Der Konsumelektronik-Einzelhändler hatte die eigenen Gewinnziele für 2006 über den aktuellen Marktprognosen angesetzt. Bereits die Quartalsergebnisse seien wegen starker Verkäufe bei Flachbildschirmen und MP3-Spielern gut ausgefallen.

Google-Aktien <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben unterdessen 1,61 Prozent auf 388,44 Dollar ab. Die Internetsuchmaschine will die Zahl der ausstehenden Aktien um rund 2,6 Prozent erhöhen. Um die höhere Nachfrage von Indexfonds infolge der Aufnahme in den S&P-500-Index <INX.IND> zu befriedigen, werde die Aktienzahl um 5,3 auf 212,4 Millionen erhöht, hieß es am Vorabend.

Papiere der NASDAQ <NDAQ.NAS> verloren 4,16 Prozent auf 40,11 Dollar. Der Börsenbetreiber hatte sein 4,2 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für die London Stock Exchange (LSE) <LSE.ISE> <LS4A.BER> (Nachrichten) zurück gezogen. Die Londoner hatten ihren Aktionären nicht empfohlen das Angebot anzunehmen./fat/sf

AXC0207 2006-03-30/23:59

actr
31.03.2006, 14:08
31.03.2006 13:47
TecDAX am Mittag: Wenig Bewegung vor US-Konjunkturdaten, QIAGEN vorne
Angesichts schwacher US-Vorgaben und anstehender US-Konjunkturdaten tendieren die deutschen Technologietitel auch gegen Mittag etwas schwächer, aktuell verliert der TecDAX 0,25 Prozent auf 725,50 Punkte.

Im Zuge einer technischen Gegenbewegung klettern Papiere von QIAGEN mit +1,5 Prozent an die Indexspitze. Zweitstärkster Titel mit einem 1,3-prozentigen Aufschlag ist AT&S. Im Solarsektor legen ErSol 0,7 Prozent zu. Am Vortag kündigte das Unternehmen den Einstieg in die Dünnschichtmodul-Fertigung an. Etwas fester tendieren daneben Papiere von Conergy. Wie der Solarkonzern verkündete, will man auch künftig weiterhin schneller als der Gesamtmarkt wachsen.

Schwächster Indexwert ist dagegen Tele Atlas, aktuell geht es hier um 3,7 Prozent abwärts. Dahinter folgen Q-Cells mit -2,5 Prozent und SINGULUS mit -2 Prozent. In der zweiten Reihe rücken dagegen Anteilsscheine von AUGUSTA Technologie nach der Präsentation von Geschäftszahlen um mehr als 6 Prozent vor. Dagegen brechen Papiere von NEXUS, ebenfalls nach Bekanntgabe von Ergebnissen, um 5 Prozent ein.

Der Solarkonzern Conergy AG (ISIN DE0006040025 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 604002) will künftig weiterhin schneller als der Gesamtmarkt wachsen. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute bekannt gab, sollen ab dem Jahr 2008 über 50 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland sowie über 50 Prozent mit komplementären regenerativen Produkten wie beispielsweise solares Kühlen, Solarthermie oder auch Wind- und Bioenergie außerhalb der Photovoltaik erzielt werden. Im laufenden Fiskaljahr will der Konzern beim Umsatz und Gewinn weiterhin überdurchschnittlich zulegen. Im abgelaufenen Fiskaljahr 2005 erzielte Conergy auf Basis endgültiger Geschäftszahlen einen Gesamtumsatz von 530,17 Mio. Euro, nach 284,83 Mio. Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Aufwendungen für den Börsengang kletterte von 19,19 Mio. Euro auf 47,44 Mio. Euro. Die um Aufwendungen für den Börsengang bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich dabei von 7 auf 9 Prozent. Beim Konzernjahresüberschuss verbuchte Conergy einen Anstieg von 11,02 Mio. Euro auf 27,80 Mio. Euro.

Die Solar-Fabrik AG (ISIN DE0006614712 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 661471) musste in 2005 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Unternehmensangaben von heute zufolge sank der Umsatz von 52,1 Mio. Euro auf 51,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel von 1,0 Mio. Euro auf -0,31 Mio. Euro. Ohne Berücksichtigung von Due Diligence-Kosten für eine angestrebte Akquisition hätte der Solar-Fabrik-Konzern mit einem positiven operativen Ergebnis von 24.000 Euro abgeschlossen. Der Gewinn nach Steuern betrug 0,34 Mio. Euro nach 0,58 Mio. Euro im Vorjahr. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen eine Produktions- und Absatzmenge von mindestens 23 MW, was einer Steigerung von über 60 Prozent entspricht. Das EBIT soll auf bis zu 4 Mio. Euro anwachsen und der Umsatz auf mehr als 80 Mio. Euro gesteigert werden.

Die AUGUSTA Technologie AG (ISIN DE000A0D6612 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN A0D661), ein in den Nischenmärkten industrieller IT-, Sensor- und Kommunikationssysteme tätiges Technologieunternehmen, meldete heute, dass sie im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag erwirtschaftet hat. Der Konzernumsatz belief sich auf 200,9 Mio. Euro, gegenüber 219,3 Mio. Euro im Vorjahr bzw. 189,3 Mio. Euro bereinigt um die entkonsolidierte Data Display AG. Das Segmentergebnis (kumuliertes Vorsteuerergebnis der einzelnen Tochtergesellschaften, vor Holdingkosten) wurde auf 21,9 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 14,9 Mio. Euro). Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag bei 23,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro), das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bei 19,3 Mio. Euro (Vorjahr: -4,7 Mio. Euro) und das EBT (Ergebnis vor Steuern) bei 13,6 Mio. Euro (Vorjahr: -13,2 Mio. Euro). Die Entkonsolidierung der Pandatel AG wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen, nach Abzug von Steuern" in Höhe von -11,3 Mio. Euro vollständig verbucht (Vorjahr: -15,7 Mio. Euro). Entsprechend ergibt sich für 2005 ein Jahresüberschuss vor der Aufgabe von Geschäftsbereichen in Höhe von 8,7 Mio. Euro (Vorjahr: -11,5 Mio. Euro). Nach der Aufgabe von Geschäftsbereichen ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 2,6 Mio. Euro (Jahresfehlbetrag nach Aufgabe von Geschäftsbereichen 2004: 27,2 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie vor Aufgabe von Geschäftsbereichen beträgt 1,16 Euro (Vorjahr: -9,62 Euro). Das EPS-Ergebnis nach Aufgabe von Geschäftsbereichen beträgt -0,34 Euro (Vorjahr: -22,73 Euro). Ende 2005 verfügte die AUGUSTA-Gruppe über einen Auftragsbestand in Höhe von 86,0 Mio. Euro (Ende 2004: 81,3 Mio. Euro). Der kumulierte Auftragseingang erreichte 208,8 Mio. Euro, nach 216,1 Mio. Euro Ende 2004 bzw. 191,5 Mio. Euro bereinigt um die entkonsolidierte Data Display AG.

Die NEXUS AG (ISIN DE0005220909 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 522090), ein IT-Dienstleister für die Gesundheitsbranche, meldete heute ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr und das vierte Quartal. Demnach belief sich der konsolidierte Umsatz in 2005 auf knapp 21 Mio. Euro, was einem Wachstum von 28 Prozent zum Vorjahr entspricht. Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von -119.000 Euro auf 422.000 Euro. Das EBITDA stieg um 695.000 Euro auf 3,4 Mio. Euro, während der operative Cash-Flow von 4,3 Mio. Euro in 2004 auf 7,6 Mio. Euro kletterte. Das Nachsteuerergebnis verbesserte sich von -470.000 Euro auf 262.000 Euro. Das Barvermögen erhöhte sich um 2,7 Mio. Euro auf 19,4 Mio. Euro. Das vierte Quartal schloss mit einem Umsatz von knapp 5,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,2 Mio. Euro) und einem Vorsteuerergebnis von 198.000 Euro (Vorjahr: 479.000 Euro) etwas schwächer als im Vorjahr.

Der Medizintechnikkonzern Eckert&Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG(ISIN DE0005659700 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 565970) meldete heute, dass er das Geschäftsjahr 2005 deutlich gestärkt abgeschlossen hat. Der Konzernumsatz stieg um 18 Prozent auf 41,8 Mio. Euro. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 14 Prozent auf 3,6 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren insbesondere Tumorbestrahlungsgeräte, Implantate zur Behandlung von Prostatakrebs, Messquellen für industrielle Anwendungen und Radioisotope. Ohne die Bereinigung lag das Konzernergebnis vor Steuern bei 2,2 Mio. Euro, der Jahresüberschuss bei 1,6 Mio. Euro (0,51 Euro pro Aktie). Im Vorjahr hatten die Vergleichswerte für das Konzernergebnis vor Steuern bei 3,2 Mio. Euro und für den Jahresüberschuss bei 3,3 Mio. Euro (1,09 Euro pro Aktie) gelegen. Wegen Sondereffekten aus der Entkonsolidierung aufgegebener Geschäftseinheiten sind die Ergebnisse beider Jahre nur bedingt vergleichbar. Auf der Hauptversammlung am 30. Mai wird der Vorstand eine Dividende von 0,15 Euro pro Aktie vorschlagen. Die Dividende im letzten Jahr belief sich auf 0,25 Euro pro Aktie.

actr
01.04.2006, 06:24
01.04.2006 03:08
Wall Street schließt etwas leichter - Abgaben zum Quartalsende
NEW YORK (Dow Jones)--Etwas leichter haben die Aktien an Wall Street am Freitag geschlossen. Zum Ende des Quartals sei der Handel ruhig verlaufen, sagten Händler. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,4% oder 41 Punkte auf 11.109 Zähler. Der S&P-500 fiel 0,4% bzw 5 Punkte auf 1.295 Zähler. Der Nasdaq-Composite verbuchte ein Minus von 1 Punkt auf 2.340. An der NYSE betrug die Zahl der Kursgewinner 1.695, schwächer schlossen 1.533 Titel. Unverändert schlossen 167 Aktien. Das Volumen betrug 1,71 (Mittwoch: 1,59) Mrd Stücke.

Die Konjunkturdaten des Tages hätten die robuste Verfassung der Wirtschaft belegt, sagten Händler. Viele Teilnehmer hätten am Berichtstag aber erst einmal Bilanz des zu Ende gegangenen Quartals gezogen. Es habe sich trotz zweier Zinsanhebungen, dem hohen Ölpreis und hohen Anleiherenditen um eines der besten ersten Quartale der letzten Jahre gehandelt. Der Handel sei eher lustlos verlaufen, einige Teilnehmer hätten Gewinne mitgenommen. In den Fokus rücke nun die bevorstehende Zahlensaison, hieß es.

General Motors zeigten sich mit Aufschlägen. Der GM-Zulieferer Delphi verhandelt gegenwärtig mit General Motors wegen seiner finanziellen Schwierigkeiten. Zudem hat Delphi vor Gericht den Antrag auf Auflösung des Tarifvertrags gestellt. General Motors gewannen 1% auf 21,27 USD. Delphi steigerten sich um 15% auf 0,635 USD.

Caterpillar verloren 0,8% auf 71,81 USD. Der Titel war der stärkste Dow-Wert im ersten Quartal mit einem Gewinn von 24,3%. Dow Chemical tendierten leichter, nachdem Prudential den Titel auf "Neutral" von Overweight" abgestuft hat. Die Analysten zeigen sich besorget wegen der schwächeren Nachfrage und den potenziell sinkenden Margen. Der Kurs fiel 1,2% auf 40,60 USD.

DJG/DJN/raz

actr
03.04.2006, 09:16
03.04.2006 09:08
Aktien TecDAX Eröffnung: Gut behauptet
Die deutschen Technologiewerte sind am Montag gut behauptet in den Handel gestartet. Der Auswahlindex TecDAX <TDXP.ETR> stieg in den ersten Minuten um 0,38 Prozent auf 730,01 Punkte. Stärkster Wert waren QIAGEN <QIA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit plus 1,64 Prozent auf 12,40 Euro. Jenoptik <JEN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren am Indexende gegen den Trend 1,73 Prozent auf 7,40 Euro./fat

AXC0034 2006-04-03/09:07

actr
03.04.2006, 09:20
03.04.2006 09:02
STOCK SIGNALS/ Die Top 5 der besten Kauf- und Verkaufsignale bei StockSignals
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actr
04.04.2006, 07:00
04.04.2006 00:08
Wall Street schließt uneinheitlich - Fusionsfantasie stützt
NEW YORK (Dow Jones)--Die Aktien an Wall Street haben am Montag nach Fusions- und Übernahmemeldungen, einem gestiegenen Ölpreis und zum Teil schlechter als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg 0,3% bzw 36 auf 11.145 Punkte. Der S&P-500 kletterte um 0,2% bzw 3 Punkte auf 1.298, der Nasdaq-Composite sank dagegen bzw 3 auf 2.337 Punkte vor. Die Zahl der Kursgewinner betrug 1.617, schwächer schlossen 1.721 Titel. Unverändert schlossen 147 Aktien. Das Volumen lag bei 1,70 (Freitag: 1,61) Mrd Stücke.

Die im frühen Geschäft veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren gemischt ausgefallen. Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes für März ist mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte schwächer ausgefallen als erwartet. Volkswirte hatten hier mit einem Zuwachs auf 57,5 Punkte gerechnet nach 56,7 im Vormonat. Die Bauausgaben für Februar lagen mit einem Anstieg von 0,8% hingegen über den Prognosen von plus 0,5%.

GM verloren 5,3% auf 20,14 USD. Der Automobilhersteller hat einen 51%-Anteil an seiner Finanztochter GMAC an eine Investorengruppe verkauft, der die Cerberus Capital Management, die Citigroup und die Aozora Bank angehören. Insgesamt erhält GM aus dem Verkauf 14 Mrd USD. Dieser lang erwartete Schritt nehme zwar etwas Druck von der Aktie, doch erwarte der Markt weitere Maßnahmen, hieß es von Analysten. GM müsse die Kapazitäten und die Verschuldung senken, um existenzfähig zu bleiben, meinte Analyst Jason Rogers von der Citigroup, der den Automobilhersteller weiter mit "Sell" einstuft. Ford reduzierten sich um 2,4% auf 7,77 USD, nachdem der Autohersteller mitgeteilt hatte, dass der US-Absatz im März den zweiten Monat in folge gesunken ist.

Lucent stiegen 0,9% auf 3,08 USD. Alcatel übernimmt die Lucent Technologies. Damit werde auf den starken Wettbewerb im Markt für Telekomausrüstungen reagiert, teilten beide Unternehmen mit. Im Rahmen der Transaktion sollen die Lucent-Aktionäre je Titel 0,1952 American Depositary Share auf Alcatel-Aktien erhalten. In drei Jahren soll die Übernahme jährliche Einsparungen von 1,4 Mrd EUR vor Steuern ermöglichen. Verizon Communications verteuerten sich um 1,1% auf 34,42 USD. Das Telekommunikationsunternehmen hatte mitgeteilt, die Geschäfte in Lateinamerika und der Karibik zu verkaufen.

Wal-Mart büßten 1,0% auf 46,77 USD ein, nachdem das Unternehmen Umsatzprognosen für den Monat März abgegeben hat, die am unteren Ende der zuvor genannten Spanne lagen. Um 1,3% auf 27,56 USD stiegen hingegen Microsoft. Das Anlegermagazin "Barron's" hat sich positiv zum Technologiekonzern geäußert. Die Aktie sei eines der lockendsten Investments in der Branche, da Microsoft die bedeutendste Erneuerung seines Betriebssystems seit mehr als einem Jahrzehnt vorbereite. Caterpillar rückten um 2,4% auf 73,50 USD vor, Alcoa zogen um 1,1% auf 30,90 USD an.

DJG/pes

actr
04.04.2006, 07:08
Wall Street: Gute Stimmung zum Quartalsstart

Die US-Börsen haben das zweite Quartal uneinheitlich begonnen, aber allgemein in guter Verfassung. Der Dow-Jones-Index kletterte am Montag um 35 Zähler oder 0,3 Prozent auf 11 144 Punkte, die Nasdaq hingegen gab 3 Zähler oder 0,1 Prozent auf 2336 Punkte ab.

Der marktbreit gefasste S&P-500-Index verbesserte sich minimal und tastete sich damit erneut an ein Fünf-Jahres-Hoch heran.

Analysten sind grundsätzlich guter Stimmung und attestieren dem Markt Stärke aufgrund guter Fundamentaldaten. Bei SG Cowen sieht man die Schwäche im Nachmittagashandel auf Gewinnmitnahmen basiert.

Allerdins gab es auch Konjunkturdaten, die den Handel drückten. Der Einkaufsmanagerindex rutschte im März von 56,7 auf nur noch 55,2 Prozent und fiel damit schwächer aus als erwartet, wenngleich ein Zählerstand über 50 noch Expansion signalisiert.

Der Ölpreis schloss bei 66,74 Dollar pro Fass und bleibt damit unverändert hoch. Im neu begonnen Quartal sind die Sorgen an den Energiemärkten dieselben wie zuvor: Es geht nach wie vor um die fragwürdige Bedarfsdeckung in einer Zeit, in der mit Irak, Iran und Nigeria drei der größten Ölproduzenten der Welt in tiefen politischen Krisen stecken.

Im Mittelpunkt des Interesses stand am Montag General Motors. Der Autohersteller hat endlich seine Kreditsparte GMAC verkauft, zumindest jedenfalls 51 Prozent davon. Eine private Investorengruppe um Verberus Capital zahlt 14 Milliarden Dollar, die in die Restrukturierung bei GM fließen sollen. Anleger täuschte das nicht über die vielfältigen Probleme bei GM hinweg, zumal am Montag die neuen Verkaufsdaten gemeldet wurden: GM blickt für den März auf ein Umsatzminus von 14 Prozent, der Absatz von Pkw ging gar um 22 Prozent zurück.

Während General Motors mit einem Minus von 5,3 Prozent die schwächste Aktie im Dow war, verlor auch der Konkurrent Ford. Dessen Absatz ging im März um 4,6 Prozent zurück, die Aktie verlor 2,4 Prozent.

Aufwärts ging es im März für DaimlerChrysler und Toyota, die weiterhin ihre Marktanteile in den USA ausweiten können.

Ein weiterer Dow-Verlierer war Wal-Mart mit einem Minus von 1 Prozent. Das Unternehmen gab die März-Umsätze am unteren Ende der Erwartungen bekannt.

Steil aufwärts ging es hingegen für Caterpillar mit einem Plus von 2,4 Prozent. Der Baumaschinenhersteller profitierte von guten Daten aus der Baubranche.

Die Aktie von Microsoft verbesserte sich um 1,3 Prozent, nachdem das Anlegermagazin BarronŽs die Aktie als eine der attraktivsten im Sektor bezeichnet hatte. Microsoft stehe vor Einführung seines interessantesten Upgrades seit einem Jahrzehnt, heißt es, und Anleger schlugen entsprechend bei der Aktie zu.

Lars Halter

Fredz
04.04.2006, 08:27
http://cutting4you.ch/Nutzliches/Animiertes/Feuerwerk_2/a_feuerwerk_bunt02.gifhttp://cutting4you.ch/Nutzliches/Animiertes/Feuerwerk_2/a_feuerwerk_bunt02.gifGlückwunsch zu unglaublichen, formidablen 40.000 Beiträgen, actr :D http://cutting4you.ch/Nutzliches/Animiertes/Feuerwerk_2/a_feuerwerk_bunt02.gifhttp://cutting4you.ch/Nutzliches/Animiertes/Feuerwerk_2/a_feuerwerk_bunt02.gif

gekar
04.04.2006, 08:54
Herzlichen Glückwunsch zu Deinen 40.000 Beiträgen actr ! :cheers: Vielen Dank für die informative Morgenlektüre , ich trinke ein Käffchen für Dich mit ! :)

actr
04.04.2006, 12:09
04.04.2006 11:50
Aktien Frankfurt: Knapp behauptet - DAX verteidigt 6.000 Punkte
Belastet von späten Kursverlusten an der New Yorker Wall Street sich deutsche Aktien am Dienstagmittag knapp behauptet. Der DAX <DAX.ETR> verteidigte aber die Marke von 6.000 Punkten und verlor 0,23 Prozent auf 6.010,22 Zähler. Der MDAX <MDAX.ETR> mittelgroßer Werte gab 0,38 Prozent auf 8.666,40 Punkte ab. Der TecDAX <TDXP.ETR> fiel 0,49 Prozent auf 723,70.

"Nach dem gestrigen Sprung über die 6.000 Punkte macht der Markt eine kleine Verschnaufpause", sagte ein Händler. Auch die US-Vorgaben seien mit einem Rückgang des Dow Jones <INDU.IND> um 85 Punkte nach dem Handelsschluss in Deutschland keine Unterstützung. Der Marktteilnehmer zeigte sich jedoch für den Trend optimistisch, der deutsche Leitindex habe weiter den "Zug nach oben".

Continental-Aktien <CON.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) setzten sich nach positiven Analystenstudien mit plus 2,40 Prozent auf 95,20 Euro an die DAX-Spitze. Die Experten reagieren auf die am Vortag bekannt gewordene Übernahme des Autoelektronikgeschäfts von Motorola. Unter anderem hat UBS das Kursziel von 110 auf 120 Euro angehoben und die Einschätzung "Overweight" bestätigt. Die Akquisition sei erst der Anfang, hieß es. Merrill Lynch äußerten sich ebenfalls positiv und erhöhten das Ziel von 100 auf 105 Euro. Die Aktie werde unverändert zum Kauf empfohlen, der Kauf der Motorola-Sparte für eine Milliarde Euro sei "vernünftig".

Mit Verlusten hatten nach dem Energiegipfel Versorger zu kämpfen. RWE <RWE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren als DAX-Schlusslicht 1,34 Prozent auf 71,16 Euro. E.ON <EOA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben 0,43 Prozent auf 90,76 Euro ab. "Besonders die anhaltende Diskussion um die Laufzeit der Atomkraftwerke drücke auf die Kurse", sagten Händler. Langfristig gingen die Schritte aber in die richtige Richtung. RWE stehe zudem vor dem akuten Problem einer baldigen Stilllegung eines Kraftwerks und müsse zunächst einen Antrag auf die Verlängerung der Laufzeit einreichen.

Die Autowerte tendiert nach Bekanntgabe der US-Absätze uneinheitlich. DaimlerChrysler <DCX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten gegen den Trend der Konkurrenten 0,75 Prozent auf 48,48 Euro zu und profitierten damit von positiven Analystenkommentaren. Volkswagen <VOW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) standen mit 0,02 Prozent auf 64,00 Euro nur leicht im Plus, BMW <BMW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 0,39 Prozent auf 45,90 Euro.

Im MDAX legten der Chemiekonzern LANXESS <LXS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und die Baumarktkette Praktiker <PRA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) Zahlen vor. Praktiker verloren daraufhin 3,79 Prozent auf 23,10 Euro. Der Ausblick für 2006 wirke vorsichtig, hieß es von Analysten. Ansonsten seien die Zahlen keine Überraschung, ausführlichere Informationen würden von der anstehenden Konferenz erhofft.

LANXESS büßten 1,45 Prozent auf 30,55 Euro ein. Analysten und Händler bewerteten die Ergebnisse unterschiedlich, sie seien aber keine Unterstützung für die Aktie. Die HypoVereinsbank bestätigte die Titel mit "Underperform" und einem Kursziel von 20,50 Euro. Die Aktie sei weiter hoch bewertet, zudem seien die Wachstumsaussichten begrenzt. "Kosteneinsparungen allein reichen nicht aus für ein kontinuierliches Gewinnwachstum", so die Analysten./dr/fat

AXC0083 2006-04-04/11:46

actr
04.04.2006, 12:15
@Fredz und Gekar :D:D:D:D:D



Ich danke euch vielmals :D:D:D:D


Darf ich euch etwas anbieten ;);););););)???


http://www.juanna.ch/gifsammlung/060206/mensch-tanzend_13.gif

PS: Fredz - du hast auch bald einen "Runden" ;);););)!

actr
05.04.2006, 07:45
Wall Street: Auf zu neuen Höhen!

Die US-Börsen hatten den Dienstag schwach begonnen, starteten am Mittag aber durch. Kurz vor Beginn der Ertragssaison haben die Bullen das Kommando. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 59 Zähler oder 0,5 Prozent auf 11 203 Punkte, die Nasdaq holte 8 Zähler oder 0,4 Prozent auf 2345 Punkte.

Die Nasdaq verzeichnet mit ihrem Dienstags-Schlusskurs von 2345 Punkten den höchsten Stand seit fünf Jahren.

Der Handel am Donnerstag zeigte erneut, wie gut die Stimmung an der Börse zur Zeit ist. Die Warnsaison für das erste Quartal war unerwartet ruhig, es gab kaum negative Revidierungen von Unternehmen. Das stachelt den Optimismus vor der Ertragssaison an, die in der nächsten Woche langsam starten wird.

Dass der Ölpreis am Dienstag wieder etwas niedriger handelte, half dem Markt zusätzlich. Allerdings notiert das schwarze Gold mit 66,23 Dollar weiter hoch. Gewinnmitnahmen an den Energiemärkten täuschen nicht darüber hinweg, dass die Lage angespannt bleibt.

Zu den größten Gewinnern im Dow gehörte Citigroup, denn die New Yorker Notenbank hat eine lästige Übernahme-Sperre aufgehoben. Nach Übernahme der First American Bank hatte man den Übernahme-Zug der Bank gestoppt, auf dass sich das Unternehmen um regulatorische Details kümmern könne. Die Bank hatte sich in den letzten Jahren manchen Verstoß gegen die Bilanz- und Börsenregeln geleistet. Jetzt sieht man wieder grünes Licht für weitere Akquisitionen, was Anlegern gefällt.

Nicht größer, sondern kleiner werden will 3M. Der Dow-notierte Industrie-Multi, zu dessen Produkten Bildschirme, Folien und Klebezettel gehören, will seine Pharma-Sparte ausgliedern, die unter anderem Wundcreme und Mundsprays herstellt. In dem Bereich sind etwa 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Experten von Goldman Sachs sollen nun verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, den 3M-Ableger auszugliedern. Anleger stimmen zu, und 3M kletterte am Dienstag um 1,8 Prozent.

Größter Dow-Gewinner war jedoch Caterpillar mit einem Plus von 2,5 Prozent. Weitere starke Blue Chips waren ExxonMobil und Honeywell.

Größter Dow-Verlierer war erneut General Motors mit einem Abschlag von 2,2 Prozent. Einige Analysten hatten sich pessimistisch zu dem Unternehmen geäußert und scheinen auch nach dem Teilverkauf von GMAC keine rosige Zukunft für den Autobauer zu sehen.

Lars Halter

actr
05.04.2006, 22:56
05.04.2006 22:26
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Freundlich - Apple, Alcoa und Ölwerte gefragt
Die meisten US-amerikanischen Aktien haben am Mittwoch leichte Kursgewinne verbucht. Gefragt waren vor allem Technologiewerte wie Apple. Die jüngsten Konjunkturdaten fielen etwas besser als erwartet aus. So hellte sich in den USA die Stimmung im Dienstleistungssektor im März überraschend auf. Zudem mache sich am Markt kurz vor Beginn der Berichtssaison ein verhaltener Optimismus breit, hieß es. Allerdings bremse der hohe Ölpreis den Aufschwung etwas.

Der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> gewann bis Handelsende 0,32 Prozent auf 11.239,55 Punkte. Im Verlauf hatte er zwischen 11.169 und 11.251 Zählern geschwankt. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.IND> rückte um 0,43 Prozent auf 1.311,56 Zähler vor. Der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite-Index <COMPX.IND> gewann 0,61 Prozent auf 2.359,75 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> stieg um 0,94 Prozent auf 1.732,74 Zähler.

Apple-Titel <AAPL.NAS> <APC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen 9,87 Prozent auf 67,21 Dollar. Der Computerkonzern hat die Anwendungssoftware Boot Camp veröffentlicht. Mit Hilfe von Boot Camp können Anwender das Betriebssystem Windows XP von Microsoft <MSFT.NAS> <MSF.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) auch auf Mac-Computern benutzen. Microsoft-Titel schlossen 0,36 Prozent höher auf 27,74 Dollar.

Energiewerte profitierten vom gestiegenen Ölpreis. ChevronTexaco-Aktien <CVX.NYS> <CHV.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen 1,00 Prozent auf 59,50 Dollar. Exxon Mobil <XOM.NYS> <XONA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gingen mit einem Plus von 0,66 Prozent auf 62,16 Dollar aus dem Handel. ConocoPhillips <COP.NYS> <YCP.FSE> (Nachrichten) rückten um 2,16 Prozent auf 66,56 Dollar vor. Der Ölpreis war nach einem überraschend starken Rückgang der Benzinvorräte in den USA deutlich gestiegen.

Alcoa-Titel <AA.NYS> <ALU.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten als Dow-Jones-Spitzenreiter um 2,62 Prozent auf 31,67 Dollar zu. Die Analysten von Credit Suisse hatten das Kursziel für den US-Alumiumhersteller auf 37 Dollar erhöht. Am Montag eröffnet der Konzern mit den Zahlen für das erste Quartal die US-Berichtssaison.

Aktien von St.Jude Medical <STJ.NYS> <JUD.FSE> (Nachrichten) brachen um 12,23 Prozent auf 36,25 Dollar ein. Der Hersteller von Medizintechnik hat seine Umsatzerwartung für das erste Quartal von 799 bis 839 Millionen auf 784 Millionen Dollar gesenkt. Der Gewinn liege bei 35 oder 36 Cents je Aktie. Analysten hatten bislang im Schnitt einen Gewinn von 39 Cent je Anteilsschein bei Erlösen von 828 Millionen Dollar erwartet./tw/sk

AXC0165 2006-04-05/22:20

actr
07.04.2006, 07:02
Wall Street: Nervös vor dem Arbeitsmarktbericht

Am Tag vor dem großen Arbeitsmarktbericht haben die US-Börsen ihre Rallye unterbrochen und eine Pause eingelegt. Der Dow-Jones-Index verlor 23 Zähler oder 0,2 Prozent auf 11 216 Punkte, die Nasdaq verbesserte sich um magere 1,4 Zähler auf 2361 Punkte ab.

So zeigte sich doch eine gewisse Nervosität vor dem Arbeitsmarktbericht der für Freitagmorgen ansteht. Die Wall Street rechnet mit 198 000 neuen Stellen für März und einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent. Unklar ist jedoch, wie man auf stärkere oder schwächere Zahlen reagiert. Denn ein schwacher Arbeitsmarkt könne Optimisten ein nahes Ende der Zinsanhebungen verheißen – ein starker Arbeitsmarkt könnte den Markt belasten, da er weitere Zinsschritte durch die Fed signalisieren könnte.

Während es für den Aktienmarkt leicht abwärts ging, kletterte Gold weiter. Das Edelmetall schloss erstmals seit 25 Jahren über 600 Dollar pro Feinunze und dürfte laut Experten weiter zulegen.

Höher ging es auch mit dem Ölpreis, der aufgrund anhaltender Sorgen um die Nachfragedeckung vor allem bei Benzin mit 67,94 Dollar pro Fass schloss.

Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stand am Donnerstag der Einzelhandel. Wal-Mart berichtete für den März über ein Umsatzplus von 1,4 Prozent statt der prognostizierten 1,3 Prozent. Auch der Konkurrent Target schneidet mit einem Umsatzplus von 2,2 Prozent im März etwas besser ab als erwartet.

Ansonsten waren die Daten durchwachsen: Federated Department Stores meldet eine flache Umsatzentwicklung, für einige Modehändler und Teenie-Ausstatter ging es bergab. Für das Sorgenkind The Gap fielen die Umsätze um 13 Prozent, beim Gadget-Händler Sharper Image um 29 Prozent. Beides ist schwächer als erwartet, entsprechend ging es für die Aktien bergab.

Schwächste Aktie im Dow war Merck mit einem Minus von 3,5 Prozent. Der Pharma-Konzern hat einen weiteren Vioxx-Prozess verloren und muss einem von zwei Klägern 4,5 Millionen Dollar zahlen. Ganz unerwartet kam die Niederlage allerdings nicht, und Analysten hatten zu Beginn der Woche erklärt, dass ein Kursrutsch im Falle eines negativen Urteils eine Einstieg-Chance bei dem Dow-Jones-Wert sei.

Stärkste Dow-Aktie war 3M mit einem Plus von 5 Prozent. Das Management revidiert die Aussichten für das erste Quartal nach oben. Der Gewinn soll in einer Spanne von 1,15 bis 1,16 Dollar pro Aktie liegen. Damit würden die ursprünglichen Ziele damit um 3 Prozent übertroffen. Dank der erfreulichen Nachfrage werde auch das Umsatzwachstum mit rund 8 Prozent überraschend hoch ausfallen.

Die Gewinne von 3M waren symptomatisch für den Optimismus am Markt, der seit Tagen auf den Erwartungen einer starken Ertragssaison baut. Diese beginnt nächste Woche, wenn Alcoa als erster Dow-Wert Zahlen zum Quartal vorlegt.

Lars Halter

actr
07.04.2006, 12:26
07.04.2006 11:50
XETRA-VERLAUF/SAP verhelfen DAX zu kleinem Plus
FRANKFURT (Dow Jones)--Kleine Aufschläge verzeichnet der DAX am Freitagvormittag. Er verbucht gegen 10.34 Uhr ein Plus von 7 Punkten auf 6.038. Gestützt wird der Leitindex vor allem von der robusten SAP-Aktie. Der mit etwas mehr als 6% im DAX gewichtete Titel klettert um 3,4%. Ohne dieses Kursplus würde der DAX nach Aussage eines Beobachters leicht im Minus liegen. Das Geschäft wird von Händlern mit den Worten "impulslos", "extrem ruhig" und "unspannend" beschrieben. Der DAX werde voraussichtlich bis zur Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag zwischen 6.000 und 6.050 Punkten seitwärts laufen.

SAP bauen die hohen Vortagesgewinne um weitere 3,3% auf von 190,30 EUR aus, ein zwischenzeitliches neues Jahreshoch liegt bei 190,75 EUR. Händler berichten, die Deutsche Bank habe das SAP-Kursziel auf 230 von 190 EUR erhöht. Der CEO des Unternehmens, Henning Kagermann, (Nachrichten/Aktienkurs) sieht SAP schneller wachsen als den Wettbewerber Oracle. ThyssenKrupp legen um 2,2% auf das neue Jahreshoch von 24,43 EUR zu. Die schweizerische Investmentbank CS Group hat das Kursziel für die Aktie auf 31 von 26 EUR erhöht.

BMW fallen um 0,8% auf 44,91 EUR zurück. Die guten Absatzzahlen zeigen bislang keine Wirkung: Die Münchener haben den Absatz im März weltweit um 13,5% gesteigert. Dies decke sich vollkommen mit den Erwartungen, heißt es im Handel. Das Absatzplus von 17,4% bei Mercedes sorgt bislang ebenfalls nicht für Kursfantasie, DaimlerChrysler verlieren 0,5% auf 67,69 EUR. Continental leiden unter Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally, sie verlieren 1,2% auf 94,30 EUR.

Geschäftszahlen der im MDAX gelisteten Salzgitter sind laut Händlern "in Line" ausgefallen. Die Aktie war am Vortag stärkster MDAX-Wert und handelt aktuell 1,6% leichter bei 64,06 EUR. Der US-Fernsehsender hat Interesse an ProSiebenSat.1, was der Aktie zu einem Plus von 2,4% auf 22,22 EUR verhilft. Krones springen bei für die Aktie ungewöhnlich hohen Umsätzen um 4,5% auf 101,93 EUR. UBS hat die Aktie auf "Buy" von "Neutral" hoch gestuft. Lanxess springen nachrichtenlos um 6,5% auf 32,53 EUR hoch.

-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 219,

benjamin.krieger@dowjones.com

actr
07.04.2006, 12:34
07.04.2006 11:50
XETRA-VERLAUF/SAP verhelfen DAX zu kleinem Plus
FRANKFURT (Dow Jones)--Kleine Aufschläge verzeichnet der DAX am Freitagvormittag. Er verbucht gegen 10.34 Uhr ein Plus von 7 Punkten auf 6.038. Gestützt wird der Leitindex vor allem von der robusten SAP-Aktie. Der mit etwas mehr als 6% im DAX gewichtete Titel klettert um 3,4%. Ohne dieses Kursplus würde der DAX nach Aussage eines Beobachters leicht im Minus liegen. Das Geschäft wird von Händlern mit den Worten "impulslos", "extrem ruhig" und "unspannend" beschrieben. Der DAX werde voraussichtlich bis zur Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag zwischen 6.000 und 6.050 Punkten seitwärts laufen.

SAP bauen die hohen Vortagesgewinne um weitere 3,3% auf von 190,30 EUR aus, ein zwischenzeitliches neues Jahreshoch liegt bei 190,75 EUR. Händler berichten, die Deutsche Bank habe das SAP-Kursziel auf 230 von 190 EUR erhöht. Der CEO des Unternehmens, Henning Kagermann, (Nachrichten/Aktienkurs) sieht SAP schneller wachsen als den Wettbewerber Oracle. ThyssenKrupp legen um 2,2% auf das neue Jahreshoch von 24,43 EUR zu. Die schweizerische Investmentbank CS Group hat das Kursziel für die Aktie auf 31 von 26 EUR erhöht.

BMW fallen um 0,8% auf 44,91 EUR zurück. Die guten Absatzzahlen zeigen bislang keine Wirkung: Die Münchener haben den Absatz im März weltweit um 13,5% gesteigert. Dies decke sich vollkommen mit den Erwartungen, heißt es im Handel. Das Absatzplus von 17,4% bei Mercedes sorgt bislang ebenfalls nicht für Kursfantasie, DaimlerChrysler verlieren 0,5% auf 67,69 EUR. Continental leiden unter Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally, sie verlieren 1,2% auf 94,30 EUR.

Geschäftszahlen der im MDAX gelisteten Salzgitter sind laut Händlern "in Line" ausgefallen. Die Aktie war am Vortag stärkster MDAX-Wert und handelt aktuell 1,6% leichter bei 64,06 EUR. Der US-Fernsehsender hat Interesse an ProSiebenSat.1, was der Aktie zu einem Plus von 2,4% auf 22,22 EUR verhilft. Krones springen bei für die Aktie ungewöhnlich hohen Umsätzen um 4,5% auf 101,93 EUR. UBS hat die Aktie auf "Buy" von "Neutral" hoch gestuft. Lanxess springen nachrichtenlos um 6,5% auf 32,53 EUR hoch.

-Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 219,

benjamin.krieger@dowjones.com

actr
08.04.2006, 09:38
07.04.2006 22:26
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Schwächer - Zinssorgen trüben Stimmung
Die US-Börsen haben am Freitag nach einem freundlichen Handelsstart im Minus geschlossen. Die überraschend positiven Arbeitsmarktdaten schürten nach Ansicht von Händlern Ängste vor weiter steigende Zinsen. Zudem gebe es Umschichtungen von Aktien in Anleihen.

Nach anfänglichen Kursgewinnen sank der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> bis Handelsende um 0,86 Prozent auf 11.120,04 Punkte. Im Verlauf hatte er zwischen 11.109 und 11.269 Zählern geschwankt. Der marktbreite S&P-500-Index <INX.IND> gab um 1,03 Prozent auf 1.295,50 Zähler nach. Der alle NASDAQ-Werte umfassende Composite-Index <COMPX.IND> büßte 0,94 Prozent auf 2.339,02 Punkte ein. Der Auswahlindex NASDAQ 100 <NDX.X.IND> verlor 0,93 Prozent auf 1.723,03 Zähler.

Die US-Wirtschaft hat im März mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten sei um 211.000 zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Von MarketWatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 187.000 neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank im März überraschend auf 4,7 Prozent. Von Market Watch befragte Volkswirte hatten mit 4,8 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im März nicht so stark wie erwartet.

Die Zinsängste belasteten laut Händlern besonders die Finanzwerte. Aktien der American International Group <AIG.NYS> <AIN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verbilligten sich um 1,62 Prozent auf 64,38 Dollar. JP Morgan Chase <JPM.NYS> <CMC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gingen mit minus 1,40 Prozent auf 41,70 Dollar aus dem Handel. American Express <AXP.NYS> <AEC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,09 Prozent auf 51,70 Dollar. Citigroup <C.NYS> <TRV.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) büßten 0,40 Prozent auf 47,66 Dollar ein.

Alcoa-Titel <AA.NYS> <ALU.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten als Dow-Jones-Spitzenreiter um 1,06 Prozent auf 32,50 Dollar zu. Am Montag eröffnet der Konzern mit den Geschäftszahlen für das erste Quartal die US-Berichtssaison.

Der Kurs von Starbucks <SBUX.NAS> <SRB.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) schloss 1,09 Prozent höher auf 37,86 Dollar. Die Umsätze waren im März auf vergleichbarer Fläche um 10 Prozent gestiegen. Damit seien die bei einem Wachstum von 7,6 Prozent liegenden Prognosen übertroffen worden, kommentierten Händler.

Aktien von Research In Motion <RIMM.NAS> <RI1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) büßten 5,45 Prozent auf 79,78 Dollar ein. Der Hersteller des mobilen Taschencomputers BlackBerry hatte zwar im vierten Quartal den Umsatz deutlich gesteigert, der Ausblick auf das erste Quartal fiel laut Händlern jedoch schwächer aus als erwartet./tw/sk

AXC0179 2006-04-07/22:22

actr
09.04.2006, 21:12
Wall Street: Freitag löscht die Wochengewinne

Die US-Börsen sind zum Wochenschluss unerwartet eingebrochen. Angst vor weiteren Zinsanhebungen und ein starker Rentenmarkt haben Anlegern die Lust auf Aktien genommen. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Minus von 95 Zählern oder 0,9 Prozent auf 11 120 Punkten, die Nasdaq verlor 22 Zähler oder 1 Prozent auf 2339 Punkte.

Der schwache Freitag verdarb der Wall Street die Wochenbilanz: Während die Blue Chips noch auf ein Plus von mageren 0,1 Prozent blicken, haben die Nasdaq und der marktbreite S&P-500-Index ihre Gewinne komplett abgegeben und gehen flach ins Wochenende.

Thema des Tages war der Arbeitsmarkt mit unterschiedlichen Auslegunen. Dass die US-Wirtschaft im März 211 000 neue Stellen geschaffen hat und damit mehr als erwartet, sah man zunächst als positives Zeichen, zumal die Lohninflation mit 0,2 Prozent schwächer ausfiel als befürchtet.

Erst am Nachmittag änderte sich die Lage, als immer mehr Anleger den allgemein stärkeren Arbeitsmarkt doch wieder als Indiz für weitere Zinsanhebungen durch die Notenbank erkannten.

Was den Anlegern die Lust auf Aktien zudem nahm, waren die Aktivitäten am Rentenmarkt. Die Zinsen für dreißigjährige Anleihen sind auf 5,04 Prozent gestiegen, zehnjährige Anleihen werden mit 4,96 Prozent verzinst und damit so stark wie seit fast vier Jahren nicht. Seit Wochen befürchten Experten, dass ein Zinssatz von 5 Prozent massive Kapitalabflüsse aus dem Aktienmarkt nach sich ziehen könnte.

Es gab dennoch einige Gewinner, allen voran Alcoa vor dem Quartalsbericht am Montag. Die Aktie verbesserte sich um 1,5 Prozent, wie sich überhaupt in den letzten Tagen die Börse vor allem aufgrund der Erwartung einer starken Ertragssaison verbessert hatte. Es gab kaum Ertragswarnungen von Unternehmensseite, erst am Donnerstag hatte 3M noch seine Prognosen nach oben revidiert. Nach einem starken Zugewinn am Donnerstag gab das Papier zum Wochenschluss aber leicht nach.

Lediglich McDonaldŽs und Verizon Communications zählten mit Alcoa zu den Gewinnern im Dow.

Außerhalb des Dow verbesserte sich Starbucks um 1,1 Prozent. Die Kaffeekette blickt für den März auf ein Umsatzwachstum von 24 Prozent auf 743 Millionen Dollar und schlägt die Erwartungen. Das Management sieht das Wachstumspotential noch lange nicht ausgeschöpft. In jedem der nächsten fünf Jahre will man bis zu 2000 neue Filialen eröffnen, letztendlich sollen es 30 000 weltweit und davon die Hälfte in den USA sein.

Weniger Wachstum als angenommen bilanziert derweil Research in Motion. Der Blackberry warnt daher für das laufende Quartal, woraufhin die Aktie um 5,6 Prozent einbrach.

Lars Halter

actr
09.04.2006, 21:20
Dax 6000 - damals und heute
Am Montag überwand der Deutsche Aktienindex die 6000-Punkte-Marke. Das war ihm erstmals im Juli 1998 gelungen. Manches hat sich seither überraschend wenig verändert. Anderes um so mehr. Eine Zeitreise
von Michael Höfling

Montag war es soweit: Nach mehrwöchigem Anlauf glückte dem Deutschen Aktienindex der Sprung über die Marke von 6000 Punkten, die er am Freitag nach schwachen US-Konjunkturdaten wieder unterschritt. Über 6000 hatte der Dax zuletzt im Juli 2001 notiert. Damals passierte der Index diese Marke allerdings in umgekehrter Richtung: Die Baisse war bereits im Gange. Zum allerersten Mal aber überwand der Index das halbe Dutzend in tausend Punkten am 8. Juli 1998.


In jenen Tagen war Deutschland gerade bei der Fußball-WM in Frankreich aus dem Turnier ausgeschieden. Zum Dax zählten noch Firmen wie Hoechst, Veba, Viag oder Mannesmann, und der Touristik-Konzern TUI hieß noch Preussag. Den Neuen Markt gab es bereits seit 15 Monaten, dennoch fand er weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Und ein gewisser Michael Glos forderte als Landesgruppenchef bei der Klausurtagung der CSU im Kloster Banz: "Ausländer müssen Deutsch lernen."


Damals wie heute warnten Analysten, die Luft am Aktienmarkt werde dünner, das weitere Aufwärtspotential sei begrenzt, und die Schwankungsbreite werde zunehmen. Auch die Jahresendziele der Banken für den Dax ähneln sich: Sie lagen 1998 ebenso in der Spanne zwischen 5700 und 6300 Punkten wie dieser Tage. Das Jahr 1998 beendete der Dax dann nach einem heißen Herbst beim Stand von 5006 Punkten.


Die "Welt am Sonntag" hat in den Archiven gestöbert und auch jenseits der Aktienmärkte Schlagzeilen aus dem Juli des Jahres 1998 gefunden, die belegen, wie wenig sich binnen der vergangenen acht Jahre bei manchen Themen getan hat. Und wie sich manch andere Einschätzung von damals im nachhinein als ein Fehlgriff herausstellt.


Artikel erschienen am 9. April 2006

actr
10.04.2006, 23:09
Wall Street: Hoher Ölpreis kostet Kraft

Die US-Börsen hatten die Woche gut begonnen, gaben mit einem steigenden Ölpreis aber nach. Während der Dow-Jones-Index nach einem Zwischenhoch von 50 Zählern noch mit einem Plus von bescheidenen 21 Zählern oder 0,2 Prozent auf 11 141 Punkten schloss, verlor die Nasdaq 5 Zähler oder 0,25 Prozent auf 2333 Punkte.

Der Ölpreis kletterte im Laufe des Montags auf 68,75 Dollar pro Fass und nähert sich wieder seinem historischen Hoch an. Preistreibend sind nach wie vor die geopolitischen Krisen, allen voran Iran und die Spekulationen um einen atomaren Schlag der USA gegen das Land. Sollte Iran die Öl-Produktion einstellen, dürfte der Ölpreis auf bis zu 85 Dollar schießen, meinen die Öl-Analysten von Alaron Trading.

Was den Ölpreis weiter antrieb, war der Handelsstart von United States Oil, dem ersten börsennotierten Öl-Fond, über den Kleinanleger auf den Ölpreis setzen können. Der Fond notiert unter dem Tickerkürzel USO und erhöht die Nachfrage nach Öl auf dem Parkett. Am ersten Handelstag schloss das Papier bei 76,98 Dollar.

Mit Öl kletterte auch der Goldpreis. Das Edelmetall, das als krisensicher gilt, schloss im New Yorker Handel auf 601,80 Dollar pro Feinunze und damit auf einem neuen Hoch.

Abgesehen von den geopolitischen Sorgen und der Flucht in sichere Häfen, bleibt die Stimmung an der Wall Street optimistisch. Der Aluminium-Riese Alcoa sollte nach der Schlussglocke die Ertragssaison eröffnen, vorab verbesserte sich die Aktie noch einmal um 0,8 Prozent. Analysten rechnen damit, dass Alcoa einen Gewinn von 51 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 7,15 Milliarden Dollar melden wird.

Zu den Dow-Gewinnern gehörte auch Walt Disney mit einem Plus von 0,9 Prozent. Anleger belohnen den Mut zu neuen Strategien von CEO Bob Iger, der schon wieder ein neues Konzept vorstellt: Danach wird der Disney-Sender ABC künftig auch ganz neue Serien und andere Inhalte im Internet anbieten anstatt erst nach Monaten oder Jahren über DVD.

Die größten Gewinner unter den Blue Chips waren McDonaldŽs und Boeing sowie – vor dem Hintergrund steigender Ölpreise nicht überraschend – ExxonMobil.

Mit einem kleinen Gewinn von 0,3 Prozent schloss J.P. Morgan nach einem spektakulären Tauschgeschäft. Der Finanzriese tritt sein Treuhand-Geschäft für 2,8 Milliarden Dollar an die Bank of New York ab, dafür erhält man für 3,1 Milliarden Dollar deren Filialgeschäft mit 338 Niederlassungen und 600 000 Privat- sowie 100 000 Geschäftskonten. Für beide Banken ist der Deal eine Rückbesinnung auf das Kerngeschäft.

Von seinem Kerngeschäft entfernen will sich hingegen Wal-Mart. Wenige Monate nachdem der weltgrößte Einzelhändler die ersten Arztpraxen eröffnet hat, will man nun ins Bankgeschäft einsteigen. Die Idee stößt auf herben Widerstand bei Banken, Gewerkschaften und Verbraucherschützern und wird in Washington heiß diskutiert. Ob Wal-Mart eine Banklizenz erhalten wird, ist offen. Anleger ließen die Aktie um 0,9 Prozent fallen.

Weitere Dow-Verlierer waren Home Depot und General Motors.

Im Hightech-Sektor war Red Hat der größte Gewinner. Die Aktie kletterte um 9 Prozent, nachdem der Linux-Experte den Software-Kollegen JBoss übernommen hat. Der Deal soll sich auf das Fiskaljahr nicht auswirken, wird von Anlegern aber positiv bewertet.

Abwärts ging es hingegen für die Chip-Maschinenbauer. Am Morgen hatte die UBS die Papiere von Applied Materials und KLA-Tencor, von Lam Research und Varian Semiconductor auf „Halten“ abgestuft. Die von der Chip-Industrie für dieses Jahr geplanten Investitionen dürften nicht so hoch ausfallen wie erwartet, heißt es. Die Auftragseingänge dürften flau ausfallen, das dritte Quartal enttäuschen.

Lars Halter

actr
11.04.2006, 23:00
11.04.2006 22:26
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Etwas schwächer - Ölpreis, Zinsängste, Iran
Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag schwächer geschlossen. Sorgen über die weitere Zinsentwicklung, den steigenden Ölpreis und die politischen Spannungen im Nahen Osten haben den positiven Auftakt der Quartalsberichterstattung durch den weltgrößten Aluminiumhersteller Alcoa Händlern zufolge in den Hintergrund gedrängt.

Spekulationen über einen möglichen US-Millitärschlag gegen den Iran bestimmten weiter den Handel. Seinem Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zufolge ist dem Iran die Anreicherung von Uran gelungen - ein wesentlicher Fortschritt für die Entwicklung der eigenen Atomtechnologie. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl stieg in New York um 24 Cent auf 68,98 US-Dollar - den höchsten Stand seit sieben Monaten.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) <INDU.IND> verlor 0,46 Prozent auf 11.089,63 Punkte. Der S&P-500-Index <INX.IND> gab 0,92 Prozent auf 1.293,40 Punkte nach. Der NASDAQ Composite <COMPX.IND> fiel 0,98 Prozent auf 2.310,35 Punkten. Der Auswahlindex NASDAQ-100 <NDX.X.IND><NDX.X.NQI> gab 0,84 Prozent auf 1.704,40 Punkte ab.

Alcoa <AA.NYS> <ALU.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) setzten sich mit plus 3,84 Prozent auf 34,09 Dollar an die Spitze des Dow. Das Unternehmen hatte im ersten Quartal den Gewinn je Aktie (EPS) mehr als verdoppelt und auch die Umsätze deutlich gesteigert. Eine Reihe von Analysten hob ihr Kursziel für die Aktie an.

Micron <MU.NYS> <MTE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 1,27 Prozent auf 15,10 Dollar. Der Hersteller von DRAM-Speicherchips hatte am Vorabend nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt. Während der Umsatz auf Grund des hohen Preisdrucks überraschend zurückging, stieg der Gewinn durch Veräußerungserlöse. Micron erhielt vom weltgrößten Mikroprozessoren-Hersteller Intel <INTC.NAS> <INL.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) 230 Millionen Dollar für Designs von NAND-Flash-Memory-Chips und dazugehörige Technologien. Die Titel waren vor der Veröffentlichung der Zahlen stark gefallen.

General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 0,93 Prozent auf 19,22 Dollar. Der angeschlagene amerikanische Autokonzern hat seine Beteiligung an der japanischen Isuzu Motors <ISU.FSE> (Nachrichten) veräußert. Die Gesellschaften Mitsubishi <MBC.SQ1> <MBI.FSE> (Nachrichten), Itochu <ITC.SQ1> <IOC.FSE> (Nachrichten) und Mizuho Corporate Bank übernehmen den 7,9-prozentigen Anteil, wie GM am Dienstag mitteilte. Der Erlös betrage rund 300 Millionen Dollar.

Bausch & Lomb <BOL.NYS> <BOL.FSE> (Nachrichten) brachen um 14,64 Prozent auf 49,03 Dollar ein. Der Hersteller von Kontaktlinsen-Pflegemitteln hatte die Auslieferung eines seiner wichtigsten Produkte nach einer Warnung der US-Gesundheitsbehörde FDA vor Infektionen gestoppt. J.P. Morgan stufte die Aktie von "Neutral" auf "Underweight" herunter.

International Paper <IP.NYS> <INP.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten 1,38 Prozent auf 34,47 Dollar zu. Der Papierhersteller hatte zuvor den Verkauf von Waldbesitz in der New Yorker Region Adirondack für 137 Millionen Dollar bekannt gegeben. Damit sei der Verkauf von Waldgebieten im Rahmen der Umstrukturierung des Unternehmens abgeschlossen, hieß es.

Plug Power <PLUG.NAS> <PLU.FSE> (Nachrichten) kletterten 22,54 Prozent auf 5,98 Dollar und zählten damit zu den größten Kursgewinnern an der NASDAQ. Zuvor hatte der Hersteller von Brennstoffzellen mitgeteilt, dass die russische Investmentfirma Interros und der Nickelproduzent Norilsk Nickel <NNIA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) 217 Millionen Dollar in bar in das Unternehmen investieren wollen./hi/mw

AXC0180 2006-04-11/22:25

actr
11.04.2006, 23:10
11.04.2006 22:55
Ölpreis lastet auf US-Markt
Der US-Aktienmarkt musste am Dienstag einen Rückschlag hinnehmen. Trotz überaus erfreulicher Zahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa und des Halbleiterriesen Micron Technology kam kaum Stimmung auf. Die Marktteilnehmer nahmen stattdessen vor allem an den stetig gestiegenen Ölnotierungen Anstoß. Hier hatte sich der maßgebliche Mai-Future den ganzen Tag über um die Marke von 69 Dollar pro Barrel bewegt, bevor er am Ende auf dem höchsten Niveau seit über sieben Monaten schloss.

Vor diesem Hintergrund sah die Energy Information Administration in ihrem Ausblick auf den Sommer bereits wieder steigende Benzinpreise. Diese würden, so die Behörde, noch einmal 13,7 Prozent oberhalb des ohnehin hohen Vorjahresniveaus liegen. Am Markt nährte dies erneut die Befürchtung, dass den US-Verbrauchern dann angesichts hoher Preise an den Zapfsäulen die Kauflust vergehen könnte. Derzeit weist darauf allerdings noch nichts hin. So waren im März die Umsätze der Handelskonzern-Filialen gegenüber dem Vorjahr um robuste 3,9 Prozent gestiegen.

Der Dow Jones Index fiel schlussendlich um 0,46 Prozent auf 11.089 Punkte und landete damit auf dem niedrigsten Schlussstand seit einem Monat. Dem S&P 500 Index war das gleiche Schicksal beschieden. Hier ergab sich ein Rückgang von 0,77 Prozent auf 1286 Zähler, und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 10. März. Der Nasdaq Composite wiederum gab 0,98 Prozent auf 2310 Stellen ab.

Entgegen dem Markttrend konnte sich die Aktie von Alcoa nach der am Vorabend gemeldeten Gewinnverdoppelung um 3,84 Prozent auf 34,09 Dollar verbessern. Micron Technology stiegen nach Zahlen um 1,27 Prozent auf 15,10 Dollar. Dagegen gaben General Motors 0,93 Prozent auf 19,22 Dollar ab, nachdem der leidgeprüfte Autokonzern den Verkauf seines Anteils an Isuzu gemeldet hatte. Die Papiere des Netzwerkausrüsters Ciena schrammten nach einem skeptischen Analystenkommentar von Morgan Stanley um 5,83 Prozent nach unten auf 4,20 Dollar.

Der Euro gewann 0,3 Prozent auf 1,2149 Dollar hinzu. Der Mai-Rohölkontrakt verbesserte sich um weitere 24 Cents auf 68,98 Dollar; Juni-Gold verlor 2,40 auf 599,40 Dollar je Unze.

actr
12.04.2006, 18:10
12.04.2006 17:56
Wall Street im Verlauf gut behauptet - Handelsbilanz stützt
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Indizes präsentieren sich am Mittwoch im Verlauf gut behauptet. Das unterhalb der Markterwartung ausgefallenen Handelsbilanz-Defizit wird von den Anlegern honoriert und stützt den Aktienmarkt. Die Handelsbilanz weist per Februar ein Minus von 65,74 Mrd USD aus, im Vorfeld wurde mit einem Fehlbetrag von 68 Mrd USD gerechnet. Zudem laufe nach den Kursabschlägen der vergangenen Tage eine technische Erholung, heißt es. Wichtig wäre, dass der S&P-500 den Bereich von 1.284/88 nicht nach unten verlässt. Die nächste Unterstützung werde dann erst im Bereich bei 1.280 Punkten gesehen. Der Dow Jones legt um 0,3% oder 28 Punkte auf 11.118 Punkte zu, während der S&P-500 einen Punkt höher bei 1.287 notiert. Der Nasdaq-Composite-Index legt um 2 auf 2.313 Punkte zu.

Genentech geben um 1% auf 80,91 USD nach, obwohl die Zahlen für das erste Quartal über den Erwartungen der Analysten ausgefallen waren. So hat das Biotechnologie-Unternehmen einen Gewinn je Aktie von 0,46 USD und einen Umsatz von 1,99 Mrd USD erwirtschaftet. Die Schätzungen der Analysten lagen bei einem Gewinn je Anteilsschein von 0,41 USD bzw einem Umsatz von 1,97 Mrd USD. Analysten erklärten den Kursrückgang damit, dass der Umsatz mit dem Medikament "Rituxan" die Erwartungen verfehlt habe. Angesichts der großen Nachfrage nach ihren Präparaten erwartet Genentech für das Gesamtjahr nun ein Ergebnisplus zwischen 45% und 55%. Im vergangenen Monat hat der Pharmakonzern noch ein Gewinnplus zwischen 40% und 50% prognostiziert.

Harley-Davidson geben um knapp 4% auf 50,90 USD nach, obwohl die vorgelegten Zahlen die Markterwartung getroffen haben. Um 2,4% auf 25,20 USD legen Circuit City-Stores zu, nachdem die Zahlen für das vierte Quartal die Analystenschätzungen übertroffen haben.

-Von Thomas Leppert, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 221

thomas.leppert@dowjones.com

DJG/thl/reh

actr
13.04.2006, 15:21
13.04.2006 15:08
Aktien Frankfurt: DAX knapp behauptet - Ruhiger Handel vor Feiertagen
Der deutsche Aktienindex DAX <DAX.ETR> hat sich vor dem verlängerten Osterwochenende am Donnerstag bei ruhigem Handel knapp behauptet. Bis zum Nachmittag gab der Leitindex um 0,11 Prozent auf 5.894,83 Punkte nach. Der MDAX <MDAX.ETR> stieg um 0,22 Prozent auf 8.545,73 Zähler. Der TecDAX <TDXP.ETR> büßte 0,47 Prozent auf 712,81 Zähler ein.

"Am deutschen Aktienmarkt wurden in der Karwoche noch keine Ostergeschenke verteilt", so Marktstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. Neue Rekordstände beim Öl sowie steigende Zinsen und das Atomprogramm des Iran würden zu Gewinnmitnahmen einladen. Einige positive Unternehmensmeldungen hätten dagegen Anlass zu Optimismus gegeben und könnten die Anleger schnell wieder die Marke von 6000 Punkten ins Visier nehmen lassen. Händler stimmten dem zu. Vor dem verlängerten Osterwochenende sei der Handel zudem besonders ruhig und es fehle an wichtigen Impulsen.

Aktien von Infineon <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gehörten nach einem positiven Analystenkommentar zu den besten Werten und stiegen um 1,28 Prozent auf 8,72 Euro. Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) hatte die Aktien des Halbleiterherstellers von "Add" auf "Buy" hochgestuft. Einige Sparten würden profitabel und sollten entsprechend am Markt neu bewertet werden, hieß es in der Studie. Zudem erhöhten sie das Kursziel für die Aktie von 9,0 auf 11,0 Euro. Überdies hatte der US-amerikanische Mikroprozessoren-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) <AMD.NYS> <AMD.FSE> (Nachrichten) am Vorabend Quartalszahlen vorgelegt und die Erwartungen teils übertroffen.

RWE <RWE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen um 0,77 Prozent auf 71,65 Euro. Der Energiekonzern will seine Position in den Niederlanden mit dem Bau eines Kraftwerkes stärken. Zudem bestätigte der RWE-Chef Harry Roels auf der Hauptversammlung den Dividendenplan bis 2007. Die Ausschüttungsquote soll in diesem und im kommenden Jahr bei 70 bis 80 Prozent des bereinigten Überschusses liegen. Zudem soll der Verkaufsprozess für Thames Waters noch in diesem Quartal beginnen.

Papiere von DaimlerChrysler <DCX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren als Schlusslicht im DAX 4,09 Prozent auf 45,50 Euro. Dabei handelt es sich jedoch größtenteils um einen optischen Effekt, nachdem die Titel des Autobauers ex Dividende gehandelt werden. DaimlerChrysler will für das vergangene Jahr eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie ausschütten.

Im MDAX der mittelgroßen Werte ragten Papiere von SCHWARZ PHARMA <SRZ.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit einem Kursgewinn von 15,05 Prozent auf 72,71 Euro heraus. Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer <PFE.NYS> hat von dem Monheimer Arzneimittelhersteller die weltweiten exklusiven Rechte am Wirkstoff Fesoterodine gekauft. Wie das amerikanische Unternehmen mitteilte, erhält SCHWARZ PHARMA zunächst eine Zahlung von 100 Millionen US-Dollar. Des weiteren werde der deutsche Arzneimittelherstellerweitere Beträge in Abhängigkeit vom Erreichen bestimmter Ziele (Meilensteinzahlungen) und Lizenzgebühren bekommen. Außerdem hob Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) die Einstufung von "Add" auf "Buy" und erhöhte das Kursziel von 75 auf 90 Euro.

Die Solarwerte bestimmten das Geschehen im TecDAX. Q-Cells <QCE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen mit plus 3,01 Prozent auf 77,41 Euro an die Indexspitze. ErSol <ES6.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten 1,96 Prozent auf 59,85 Euro zu. SolarWorld <SWV.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verteuerten sich um 1,47 Prozent auf 226,54 Euro. Aktien von Conergy <CGY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben um 0,04 Prozent auf 165,78 Euro nach. Im frühen Handel waren die Papiere bis auf 174,78 Euro geklettert und hatten damit weiter von einem am Vortag bekannt gegebenen langfristigen Liefervertrag profitiert./ag/sc

AXC0105 2006-04-13/15:06

actr
13.04.2006, 18:31
Wall Street: Schwach vor dem Oster-Wochenende

Die US-Börsen haben es am letzten Handelstag vor dem Oster-Wochenende nicht leicht. Die Ergebnisse von GE sind nicht berauschend, und die Zinsen am Rentenmarkt steigen – so geht es für die Indizes bergab. Im frühen Handel verliert der Dow-Jones-Index 14 Zähler, die Nasdaq gibt um 3 Punkte nach.

Auf dem Rentenmarkt sind die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen erstmals seit fast vier Jahren auf über 5 Prozent gestiegen. Angesichts solcher Renditen fürchten Experten massive Kapitalabflüsse aus Aktien. Auf dem aktuell hohen Niveau der Wall Street sind Gewinnmitnahmen umso wahrscheinlicher.

Starke Zahlen aus dem Einzelhandel können die Stimmung nicht heben. Dabei sind die Umsätze im März um 0,6 Prozent gestiegen und damit deutlicher als erwartet, was nach Angaben des Handelsministeriums vor allem der starken Nachfrage nach Autos und Baumaterialien zu verdanken ist. Den Auto-Sektor ausgegliedert blickt man auf ein Plus von 0,4 Prozent und damit in Höhe der Prognosen.

Die Laune an der Wall Street wird auch durch die Quartalszahlen von General Electric nicht besser: Der Industrie-Multi blickt zwar auf ein Gewinnwachstum von 9 Prozent auf 4,31 Milliarden Dollar oder 41 Cent pro Aktie, damit werden die Erwartungen der Analysten aber lediglich getroffen. Etwas besser als erwartet fällt der Umsatz aus, der um 10 Prozent auf 37,82 Milliarden Dollar zugelegt hat.

Beim Dow-notierten Fastfood-Riesen McDonaldŽs sind die Umsätze in den etablierten Filialen im vergangenen Monat um 6,6 Prozent gestiegen, vor allem dank der erweiterten Frühstückskarte und längerer Öffnungszeiten. Für das Quartal rechnet man weiterhin mit einem Gewinn von 49 Cent pro Aktie.

Zu den Verlierern im Donnerstagshandel gehört der Chiphersteller AMD mit einem Abschlag von 3 Prozent. Zwar ist das Unternehmen im abghelaufenen Quartal laut seinem Bericht in die Profitabilität zurückgekehrt, doch sind Analysten noch nicht zufrieden. Trotz hoher Margen und allgemein starker Zahlen blicken sie auf die Aussichten des Konzerns für die nächsten drei Monate, die minimal unter den bisherigen Schätzungen liegen.

Der Chip-Konkurrent Intel verliert im frühen Handel ebenfalls. Nachdem Prudential die Umsatz- und Gewinnerwartungen für den Branchenriesen gekürzt hat, notiert die Aktie auf einem Drei-Jahres-Tief.

Intel wird in der nächsten Woche zum Quartal melden, ebenso weitere Hightech-Unternehmen von Apple über Yahoo bis zu Google.

Lars Halter -

actr
13.04.2006, 19:54
13.04.2006 18:11
TecDAX Schluss: Mit Kursgewinnen in den Feierabend, Conergy gibt Gewinne ab
Die positive Entwicklung an der Wall Street verhalf den deutschen Technologietiteln zum Handelsende hin in positives Terrain. Der TecDAX verfestigte sich um 0,54 Prozent auf 720,10 Punkte.

Aktien des Solarkonzerns Conergy hatten nach einer starken Eröffnung mit Gewinnmitnahmen zu kämpfen, so fiel der Titel bis Handelsende mit einem 3,5-prozentigen Abschlag an das Indexende. Wie das Unternehmen bereits am Vortag verkündete, hat man einen langfristigen Liefervertrag für Solarmodule über ein Gesamtvolumen von rund 170 MWp abgeschlossen. Besser entwickelten sich dagegen die Papiere der Mitbewerber Q-Cells und SolarWorld, für die es um 3,7 bzw. 2,7 Prozent aufwärts ging.

Anteilsscheine des Solarunternehmens ErSol, das einen Auftrag an eine Tochter von PVA TePla vergeben hat, gewannen 3,1 Prozent. Aktien von PVA TePla legten in der zweiten Reihe knapp 12 Prozent zu. Papiere von GPC Biotech erholten sich teilweise von den deutlichen Vortagesverlusten und schlossen ebenfalls merklich fester. Dagegen avancierte Kontron zum zweitschwächsten Wert im TecDAX, daneben befanden sich auch SOLON sowie AT&S auf Tauchfahrt.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 720,10 (+0,54 Prozent)

Tagesgewinner: Q-Cells, ErSol, SolarWorld

Tagesverlierer: Conergy, Kontron, SOLON

Unternehmensmeldungen:

Eine Tochter der PVA TePla AG (ISIN DE0007461006 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 746100) hat heute von der zur ErSol Solar Energy AG (ISIN DE0006627532 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 662753) gehörenden ASi Industries GmbH einen Auftrag im Wert von 20 Mio. Euro erhalten. Wie der Konzern erklärte, wird die PVA TePla -Tochter CGS GmbH im Rahmen des Abkommens Kristallzuchtanlagen für Solar-Wafer an die ASi Industries GmbH liefern. Die Verarbeitungskapazität der Anlagen für Solar-Silizium sichert die nächste Ausbaustufe von ErSol. Die Lieferung der Anlagen beginnt in der zweiten Jahreshälfte und wird bis Ende 2007 abgeschlossen sein.

Die im Prime Standard notierte AUGUSTA Technologie AG (ISIN DE000A0D6612 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN A0D661), ein in den Nischenmärkten industrieller IT-, Sensor- und Kommunikationssysteme tätiges Technologieunternehmen, hat rückwirkend zum 1. Januar 2006 über ihre 100-prozentige Tochter Sensortechnics GmbH den englischen Vertriebsspezialisten Pressure&Flow Ltd. übernommen. Pressure&Flow ist ein Distributor für Produkte von Sensortechnics in deren zweitgrößten Vertriebsgebiet Großbritannien. Als Vertriebsspezialist besitzt Pressure&Flow bei Kunden aus der Medizintechnik und Industrie eine Schlüsselposition. Das Unternehmen hat im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 1,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Durch die Akquisition sichert Sensortechnics langfristig die direkte Kontrolle über das Vertriebsgebiet Großbritannien und stärkt ihre Marktposition innerhalb Europas. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

actr
14.04.2006, 21:42
14.04.2006 17:20
ÜBERBLICK/Feiertagsfassung 14.April
Linde sieht großes Umsatzpotenzial bei Erdgasverflüssigung - EaS

Die Linde AG sieht im boomenden Markt für Erdgasverflüssigung großes Umsatzpotential. "Ich gehe davon aus, dass bis etwa 2012 weltweit jährlich drei bis vier Verflüssigungsanlagen fertiggestellt werden", sagte Aldo Belloni, Vorstandsmitglied von Linde und Leiter der Gase- und Engineeringsparte in einem Interview mit "Euro am Sonntag" (EaS).

VW will sechs Stunden Mehrarbeit ohne Lohnausgleich - Focus

Die Beschäftigten der Volkswagen AG sollen nach "Focus"-Informationen künftig ohne Lohnausgleich mehr als sechs Stunden in der Woche länger arbeiten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf ein Sanierungskonzept, das Markenvorstand Wolfgang Bernhard am Mittwoch dem Aufsichtsrat präsentieren werde. Demnach sollen die Mitarbeiter künftig 35 statt 28,8 Stunden arbeiten.

Airbus erhält EASA-Zulassung für modifizierte A340-600

Der Flugzeughersteller Airbus hat von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Zulassung für die neueste Version des Langstreckenflugzeugs A340-600, die 380-Tonnen-Variante, erhalten.

Acea/Neuzulassungen im März um 4,1% gg Vj gestiegen

Die Pkw-Neuzulassungen sind in Europa (EU-24 + EFTA) im März um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr auf 1.788.723 Fahrzeuge gestiegen. Die sei zum Teil auf einen zusätzlichen Arbeitstag in allen Staaten zurückzuführen, teilte die Acea am Freitag mit. Damit sei der gute Start in das Jahr bestätigt worden. Kumuliert wurden im ersten Quartal 3,2% mehr Pkw zugelassen.

IT/Verbraucherpreise im März um 0,2% gestiegen

Die Verbraucherpreise in Italien sind im März auf endgültiger Basis um 0,2% im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Die Jahresteuerung belief sich auf 2,1%, wie die italienische Statistikbehörde Istat mitteilte. Damit wurden die vorläufigen Daten bestätigt. Der Anstieg resultierte vor allem aus höheren Kosten für Energie und Benzin.

GM: Ao Belastung aus Gesundheitsvereinbarung Q1 bei 1 Mrd USD

Die General Motors Corp (GM) wird im ersten Quartal voraussichtlich eine Belastung von 1 Mrd USD im Zusammenhang mit der neuen Gesundheitsvereinbarung verbuchen. Die Summe könnte noch auf 3 Mrd USD steigen, da der Automobilhersteller noch mit der SEC über die angemessene Bilanzierung verhandelt.

US/Industrieproduktion im März um 0,6% (PROG: 0,4%) gestiegen

Die Industrieproduktion in den USA ist im März um 0,6% gestiegen. Zugleich erhöhte sich die Kapazitätsauslastung auf 81,3%, wie die Federal Reserve mitteilte. Im Vorfeld hatten Ökonomen einen Anstieg der Produktion um 0,4% prognostiziert, für die Kapazitätsauslastung war ein Wert von 81,4% vorhergesagt worden. Im Vormonat hatte sich die Industrieproduktion um 0,5% (vorläufig: plus 0,7%) erhöht. Die Kapazitätsauslastung wurde auf 81,0% (81,2%) revidiert.

Samsung verzeichnet rückläufiges operatives Ergebnis in Q1

Die Samsung Electronics Co, Seoul, hat im ersten Quartal ein um 25% rückläufiges operatives Ergebnis von 1,61 (2,15) Bill KRW verzeichnet. Der Elektronikkonzern begründete dies mit gesunkenen Margen im Mobilfunk- und Chipgeschäft. Diese resultierten aus geringeren Preisen sowie dem schwächeren US-Dollar.

Hitachi verbucht für 05/06 Reihe von Sonderposten

Die Hitachi Ltd, Tokio, wird für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 2005/06 eine Reihe von unkonsolidierten Sonderposten verbuchen. Insgesamt rechnet das Unternehmen nicht damit, dass die verschiedenen Posten die unkonsolidierten Ergebnisse wesentlich beeinflussen wird.

BoJ/Protokoll: Nakahara gegen Änderung der Geldpolitik

Der Geldpolitische Rat der Bank of Japan (BoJ) hat sich in seiner Sitzung vom 8. und 9. März mit 7 zu 1 Stimme für ein Ende der quantitativen Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen. Gegner der Entscheidung war Shin Nakahara, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Protokoll der geldpolitischen Sitzung der BoJ hervorgeht.

JP/Regierung lässt Konjunktur-Einschätzung unverändert

Die japanische Regierung hält an ihrer positiven Beurteilung der Konjunktur in ihrem April-Bericht insgesamt fest. Gleichzeitig erhöhte sie den Ausblick für die Im- und Exporte wegen eines gestiegenen Handelsvolumen.

DJG/nas

actr
19.04.2006, 22:57
19.04.2006 18:11
TecDAX Schluss: Freundlicher Ausklang, Q-Cells und Conergy im Fokus
Der deutsche Technologieindex konnte die morgendlichen Gewinne nicht komplett in den Feierabend retten, dennoch verbuchte der TecDAX ein kräftigeres Plus von 1,05 Prozent auf 735,85 Punkte.

Der Solarsektor stand dabei im Fokus der Anleger, die starken Kursgewinne aus dem frühen Handel hatten aber nur teilweise Bestand. Besonderes Augenmerk richteten die Börsianer auf Q-Cells. Wie der Konzern bekannt gab, konnte man sowohl Umsatz wie auch Gewinn im abgelaufenen Quartal kräftig steigern, woraufhin der Titel 1,6 Prozent zulegte. Papiere des Mitbewerbers Conergy, der seine Produktlinie durch eine Übernahme um Thermosyphon-Systeme erweitert hat, kletterten um 4,4 Prozent. Daneben gewannen Papiere von SolarWorld und ErSol deutlicher.

An die Indexspitze schafften es AIXTRON-Aktien mit einem kräftigen Aufschlag von 4,9 Prozent, daneben legten auch IDS Scheer sowie EPCOS merklich zu. Gegen den Trend verloren Evotec und mobilcom etwas.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 735,85 (+1,05 Prozent)

Tagesgewinner: AIXTRON, Conergy, IDS Scheer

Tagesverlierer: Evotec, mobilcom, freenet.de

Unternehmensmeldungen:

Der Solartechnikkonzern Conergy AG (ISIN DE0006040025 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 604002) hat ihre solarthermische Produktlinie durch eine Übernahme um Thermosyphon-Systeme erweitert. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute erklärte, wurde die europäisch-australische Cap-Aus Pty Ltd. übernommen. Die Gesellschaft verfügt über ein starkes Vertriebsnetz in Australien, Asien und im Mittelmeerraum und ist auf die Entwicklung und Distribution von maßgeschneiderten solaren Wärmepumpen und Thermosyphon-Systemen spezialisiert. "Diese kostengünstige Technologie hat bereits heute einen weltweiten Marktanteil von über 80 Prozent bei der solaren Warmwasserbereitung und ergänzt das Sortiment solarthermischer High-tech Komponenten und Hochleistungs-Flachkollektoren von Conergy ideal", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Conergy, Hans-Martin Rüter. "Mit den hochwertigen Thermosyphon-Systemen von Cap-Aus können wir insbesondere unseren asiatischen und südeuropäischen Kunden bedarfsgerechte Lösungen zur solaren Erwärmung von Brauchwasser bieten und zusätzliche Umsatz- und Profitpotenziale erschließen", so Rüter weiter.Dank der vergleichsweise einfachen Produktion von Thermosyphon-Systemen ergeben sich zunehmend Kostenvorteile gegenüber Heiz- bzw. Kühlsystemen auf fossiler Basis. Deshalb sind diese Systeme speziell in den sonnenreichen Regionen Südostasiens und dem Mittelmeerraum stark nachgefragt und bereits millionenfach im Einsatz, hieß es weiter.

Der Solarzellenhersteller Q-Cells AG (ISIN DE0005558662 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 555866) gab am Dienstag nach Börsenschluss die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2006 bekannt. Demnach konnte der im TecDAX notierte europäische Marktführer sowie weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion deutlich steigern. Der Umsatz erhöhte sich demnach von 52,8 Mio. Euro auf nun 114 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 10,5 Mio. Euro auf nun 24 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss kletterte von 6,5 Mio. Euro auf 15,5 Mio. Euro. Auf der Basis der nun vorgelegten Zahlen sowie der aktuellen vertraglichen Absicherung mit dem Vorprodukt Siliziumwafer rechnet Q-Cells für das Geschäftsjahr 2006 derzeit damit, die Produktion auf ca. 255 MWp, nach 165,7 MWp im Vorjahr, steigern zu können. Dementsprechend erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von ca. 480 Mio. Euro, ein EBIT von ca. 100 Mio. Euro sowie einen Jahresüberschuss von ca. 65 Mio. Euro.

Das biopharmazeutische Unternehmen GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 585150) hat für drei neu geschaffene Positionen Führungskräfte zur Erweiterung des Managements in den Bereichen Medikamentenentwicklung und Vermarktung eingestellt. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute verkündete, spiegeln die Einstellungen von Dr. med. Martine George (Senior Vice President, Clinical Development) Dr. Ramona Lloyd (Vice President, Worldwide Regulatory Affairs&Quality Compliance) sowie Margaret Ference (Vice President, U.S. Sales) die zunehmende Ausrichtung des Unternehmens auf die fortgeschrittene Medikamentenentwicklung sowie den verstärkten Fokus auf die Vermarktung von Krebsmedikamenten wider. Dr. med. Martine George ist eine bekannte Krebs-Expertin mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung in großen pharmazeutischen Unternehmen. Dr. Ramona Lloyd verfügt über 14 Jahre Erfahrung mit regulatorischen Prozessen für Arzneimittelzulassungen und besetzte Führungspositionen in diesem Bereich bei großen pharmazeutischen Unternehmen. Bei GPC Biotech wird sie weltweit für die Arzneimittelzulassung und Qualitätskontrolle zuständig sein. Margaret Ference hat 25 Jahre Erfahrung in der Vermarktung von Arzneimitteln und besetzte Führungspositionen bei verschiedenen Biotechnologie-Unternehmen. Sie wird eine wichtige Rolle bei der weiteren Planung für die Vermarktung von Satraplatin durch GPC Biotech in den USA spielen.

Der auf IT Outsourcing, Human Resource Services und SAP Consulting fokussierte IT-Dienstleister AC-Service AG (ISIN DE0005110001 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 511000) meldete heute, dass die Zustell- und Vertriebsorganisation AG (ZUVO) in Zürich ihre bestehende Vereinbarung mit der AC-Service (Schweiz) AG über Full-Outsourcing-Services erweitert hat. Der über eine Laufzeit von fünf Jahren neu abgeschlossene Vertrag umfasst die Planung, die Bereitstellung, den Betrieb und die Betreuung der gesamten IT-Landschaft von ZUVO. Im Mittelpunkt der IT des vor allem im Bereich der Frühzustellung abonnierter Titel tätige Gemeinschaftsunternehmen der Neue Zürcher Zeitung AG sowie der Tamedia AG steht eine umfassende "Datendrehscheibe". Sie enthält rund 70 Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten IT-Systemen von Verlagen und Vertriebsorganisationen und liefert tagesaktuelle Zustellinformationen. Auf dieser Basis verteilen rund 2.500 Zusteller wöchentlich insgesamt etwa 3.000.000 Druckexemplare von Medien an Abonnenten in der gesamten Schweiz. Neben dieser Datendrehscheibe werden im Outsourcing-Service-Center von AC-Service für die 48 Mitarbeiter der ZUVO AG die SAP Branchenlösung für Medienbetriebe (Industry Solution IS-Media), Daten- und FTP-Server sowie ein Exchange System für die E-Mail-Kommunikation bereitgestellt. Die technischen Betreuungsleistungen für diese umfangreiche IT-Landschaft umfassen alle Rechner- und Netzressourcen samt System- und Schnittstellenmanagement. Das Service Desk von AC-Service koordiniert dabei auch spezielle Desktop-Outsourcing-Services. Sie werden ebenfalls von AC-Service, jedoch nicht im Outsourcing-Service-Center, sondern vor Ort im Hause der ZUVO AG erbracht. Diese Services basieren auf einem umfassenden IT-Infrastrukturkonzept, welches als Pendant zu den zentralen Systemen im Outsourcing-Service-Center auch den Einsatz der lokalen PC-Systeme einschließt. Solche auch als "Fat Clients" bezeichneten Systeme werden bei der ZUVO AG vor allem für herkömmliche Back-Office-Aufgaben eingesetzt.

Die Höft&Wessel AG (ISIN DE0006011000 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 601100), die Hardware und Software entwickelt, fertigt und vertreibt, meldete heute, dass ihre englische Tochter Metric den 2001 von der Stadt London vergebenen Auftrag zu der Lieferung, der Installation, dem Betrieb und der Wartung von "On-street"-Ticketautomaten verlängert hat. Dem Auftrag war im Jahr 2000 ein Feldversuch mit 105 Accent-Ticketautomaten der Metric vorausgegangen. Metric übernimmt seit 2001 die Gesamtverantwortung für den reibungslosen 24/7-Betrieb, das komplette Geld-Management und die Einrichtung eines Call-Centers für die Anfragen der Kunden. Mittlerweile sind in London mehr als 1.150 Accent-Automaten in Betrieb, mit einer Verfügbarkeit von mehr als 99 Prozent. Nun hat London Bus den Service-Vetrag um weitere zwei Jahre verlängert - bis Oktober 2009, was für Metric ein Umsatzvolumen von ca. 12 Mio. Euro bedeutet. Bereits im März 2006 wurde Metric beauftragt, 450 der Automaten zu versetzen und damit die besonders frequentierten Routen noch weiter zu entlasten. Diese Maßnahme bedeutet für das englische Unternehmen einen Umsatz von ca. 2 Mio. Euro.

actr
20.04.2006, 22:42
Wall Street: Blue Chips dominieren die Rallye

Trotz eines weiter steigenden Ölpreises legten die Blue Chips am Donnerstag wieder eine steile Rallye hin. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 64 Zählern oder 0,6 Prozent auf 11 342 Punkten nahe eines Sechs-Jahres-Hochs, während die Nasdaq unter Druck blieb und 8 Zähler oder 0,3 Prozent auf 2362 Punkte abgab.

Der marktbreite S&P-500-Index kletterte zeitweise auf ein Fünf-Jahres-Hoch von 1318 Punkten.

Damit allein triumphierten die Aktienmärkte über den steigenden Druck seitens der Rohstoffmärkte. Der Ölpreis kletterte auf 72,30 Dollar pro Fass, der Juni-Kontrakt notiert bereits bei 74,30 Dollar. Die jüngsten Preisanstiege reflektieren die Sorge des Marktes um sinkende Lagerbestände und geopolitische Krisen, vor allem mit Iran, Nigeria und Venezuela.

Unterdessen kletterte auch der Dollar, was mit den Gesprächen von Präsident Bush mit seinem chinesischen Amtskollegen Hu zu tun hatte. Zwar endete ein Treffen im Weißen Haus ohne handfeste Ergebnisse, durchaus aber mit Signalen, die eine weitere Schwächung des Yuan absehbar machen.

Von konjunktureller Seite erfuhr die Wall Street über einen etwas verstärkten Anstieg des Wachstums im Produzierenden Gewerbe, wie der Phily Fed Index anzeigte. Zudem signalisierten die schwächeren Erstanträge eine leichte Verbesserung am Arbeitsmarkt.

Im Mittelpunkt des Interesses standen aber erneut Quartalszahlen: General Motors weist zwar zum sechsten Mal in Folge einen Quartalsverlust aus, zudem einen größeren als erwartet. Doch scheinen sich einige Kerndaten zu verbessern, dadurch die Margen pro verkauftem Auto. Das stimmt Anleger optimistisch, und GM schloss mit einem Plus von 9,3 Prozent als bester Dow-Wert.

Ein weiterer Top-Gewinner unter den Blue Chips war Merck nach guten Zahlen, während auch die Pharma-Konkurrenten Eli Lilly und Schering-Plough nach starken Quartalsrückblicken zulegten.

Mit an der Dow-Spitze schloss Altria Group nach starken Zahlen, die man einem unerwartet starken Gewinnzuwachs im US-Tabakgeschäft verdankt.

Zu den Dow-Verlierern gehörte hingegen Intel. Der Chipriese verbucht wegen schwächerer PC-Nachfrage einen Umsatzeinbruch um 5 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn ist um 38 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar oder 23 Cent pro Aktie gefallen. Dass Intel unerwartet schwache Gewinnmargen sieht und die Prognosen für das Jahr senkt, kostete das Papier 0,3 Prozent.

Weitere Hightech-Verlierer waren Ebay und Juniper Networks, deren Schwäche die Nasdaq nachhaltig belastete.

Positiv fiel hingegen Apple auf. Das Unternehmen profitiert von einer weiter steigenden Nachfrage nach dem iPod, der in den letzten drei Monaten 8,5 Millionen Mal verkauft wurde gegenüber 5,3 Millionen im Vorjahresquartal. Apple macht mittlerweile 39 Prozent seines Umsatzes mit dem schicken mp3-Spieler, erreicht immer mehr Kunden außerhalb der Mac-Gemeinde und legte aufgrund starker Umsatz- und Gewinnzahlen um 2,6 Prozent zu.

Lars Halter

actr
21.04.2006, 07:06
20.04.2006 23:43
Dow steigt auf 6-Jahres-Hoch
Nach den Kursgewinnen der vorangegangenen Tage gingen die US-Anleger am Donnerstag zunächst zögerlich zu Werke. Zumindest bei den marktbreiten Titeln war die Zurückhaltung aber bald verflogen, zumal eine Vielzahl von Quartalszahlen eingetroffen war, die überwiegend gut ausgefallen waren. Dies brachte den Dow Jones Index weiter voran und auf den höchsten Schlusstand seit Januar des Jahres 2000. Der Technologie-Sektor hingegen wurde von durchwachsenen Quartalberichten von eBay und Juniper Networks in Mitleidenschaft gezogen.

Die Daten von der makroökonomischen Seite her fielen eher zwiespältig aus. So war der Philly Fed Index im April zwar von 12,3 auf 13,2 gestiegen, damit aber unterhalb der Erwartungen geblieben. Hier stach insbesondere der Erzeugerpreis-Unterindex hervor, der von 17,2 auf 29,0 nach oben gesprungen war. Auch der Index der Frühindikatoren (März) war um 0,1 Prozent zurückgegangen und hatte damit enttäuscht. Zudem hatten die Öl-Futures im frühen Handel neue Rekordhöhen erreicht, bevor eine moderate Konsolidierung stattfand.

Der Dow Jones Index verbesserte sich schlussendlich um 0,6 Prozent auf 11.342 Punkte. Der breitere S&P 500 Index stieg um 0,1 Prozent auf 1311 Zähler, während der Nasdaq Composite 0,4 Prozent auf 2362 Stellen abgab.

Besonders gefragt waren die Titel des Autokonzerns General Motors, der seinen Verlust deutlich verringern konnte. Die Papiere sprangen um 10,1 Prozent nach oben auf 22,64 Dollar. Altria legten nach Zahlen 1,6 Prozent auf 70,04 Dollar zu; Merck&Co stiegen nach einem aufgebesserten Ausblick um 1,7 Prozent auf 35,00 Dollar. Dagegen rutschten eBay im Anschluss an das Zahlenwerk vom Vortag um 3,58 Prozent nach unten auf 36,77 Dollar; Juniper Networks brachen angesichts eines enttäuschenden Ausblicks um 10,1 Prozent auf 18,25 Dollar ein.

actr
21.04.2006, 07:28
21.04.2006 07:20
PRESSESPIEGEL/News im Web
DOW JONES NEWSWIRES

Die Informationen stammen aus den Onlineangeboten der genannten Medien. Abweichungen zu den Inhalten der gedruckten Ausgaben sind möglich.

WARNUNG VOR ABHÄNGIGKEIT VON GAZPROM: Die Europäische Kommission und die Internationale Energieagentur (IEA) haben ihre Mitgliedsstaaten vor der Unberechenbarkeit des russischen Energieriesen Gazprom gewarnt, schreibt die Financial Times Deutschland. Sie reagierten auf Drohungen des Gazprom-CEO. Der Sprecher von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs sagte, dass wegen der erhöhten Abhängigkeit der EU von ausländischen Energiequellen Anlass zur Sorge bestehe. "Wir müssen unsere Energiequellen weiter diversifizieren", sagte er. Der Chefökonom der IEA, Fatih Birol, sagte der "FTD": "Europa muss seine Energiepolitik ändern, um nicht in gefährliche Abhängigkeiten von russischem Erdgas zu geraten." www.ftd.de

IMMOBILIENFONDS MÜSSEN VERKAUFEN: Hohe Mittelabflüsse zwingen offene Immobilienfonds zum Verkauf der Filetstücke, schreibt die "FTD". Gefragt sind aber nur noch Immobilien mit langfristigen Mietverträgen. Einst galten offene Immobilienfonds als Garanten nicht unbedingt üppiger, aber solider Renditen. Inzwischen ist die Durchschnittsrendite auf 3,2% gefallen. Fonds, die überwiegend am deutschen Markt investiert sind, erzielten vergangenes Jahr nach einer Statistik des Branchenverbandes BVI im Schnitt gar nur noch 1,7%. Die jungen Globalfonds kamen im Mittel immerhin noch auf 4,1%. www.ftd.de

WAL-MART-DEUTSCHLAND-VERLUSTE KEIN PROBLEM: Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart betrachtet sein verlustreiches Deutschlandgeschäft offiziell gelassen, so die "Welt". "Das ärgert mich nicht", kommentierte Wal-Mart-Vorstandsvorsitzender Lee Scott die Tatsache, dass der Einzelhandelsriese in Deutschland seit acht Jahren Verluste macht. Der Konzern mit einem Jahresumsatz von zuletzt 312 Mrd USD und einem Gewinn von 11,2 Mrd USD war 1998 in den deutschen Markt eingestiegen. "Würden wir erwarten, dass jede Akquisition im Ausland automatisch Gewinn abwirft, müssten wir aufhören, Zukäufe zu tätigen", sagte Scott. www.welt.de

PHILIPS INVESTIERT MEHR IN DEUTSCHLAND: Der Philips-Konzern will im laufenden Jahr seine Investitionen in Deutschland steigern, berichtet die "Welt". Bereits 2005 habe Philips in Deutschland 448 Mio EUR investiert und damit so viel wie noch nie zuvor. Diese Zahl nannte die Philips GmbH in Hamburg. Einen Schwerpunkt bilde die wachstumsstarke Medizintechnik. www.welt.de

-Von Dennis Baker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 103,

unternehmen.de@dowjones.com

actr
21.04.2006, 21:59
Ein heißer Kampf im Internet

Was für eine Woche: Starke Ertragszahlen aus allen Branchen, vor allem aus dem Hightech-Sektor. Die Internet-Riesen übertrafen sich zur Freude der Anleger, doch im Hintergrund der Quartalsfeiern kriselte es. Eine Freundschaft ist zerbrochen. Ebay, einst enger Partner von Google, such jetzt den Kampf gegen die Suchmaschine.

Ebay führt nach Informationen des Wall Street Journal schon seit Monaten Gespräche mit anderen Google-Opfern, allen voran Yahoo sowie Microsoft als Betreiber von MSN. Das Ziel: Google in die Schranken zu weisen, der unangefochten dominierenden Suchmaschine eine konkurrenzfähige Kooperation entgegenzusetzen.

Ebay selbst als Rädelsführer findet sich in einer eigenartigen Position. Denn so sehr man sich künftig gegen Google behaupten will, so behält man offiziell die Partnerschaft mit dem Konkurrenten bei. Zu beiderseitigem Nutzen. Denn während Ebay zu den wichtigsten Anzeigenkunden von Google gehört, führt die Suchmaschine einen Großteil der Kunden zu den zeitnahe aktualisierten Auktionen.

Wäre die Beziehung der beiden Unternehmen damit hinreichend dargestellt, hätte man wohl nie ein Problem mit dem Partner gehabt. Doch Google hat seinen Umsatz in den letzten Quartalen vor alllem dadurch gesteigert, dass man das Programm ausgeweitet hat. Auf Kosten von Ebay. So ist Google Base ein Anzeigenmarkt, der mit dem Festpreis-Programm von Ebay direkt konkurriert. Und auch wer steigern will, soll künftig bei Google Schnäppchen finden. Damit nicht genug: Wer im Internet bequem und sicher Geld versenden will, braucht bald nicht mehr auf die Ebay-Tochter PayPal zu setzen, sondern findet bei Google einen eigenen Service.

Allein diese rasante Ausbreitung von Google in alle Beeiche des Internet bringt Ebay in eine schwierige Situation. Einerseits muss man das Unternehmen als Konkurrenten betrachten und bremsen. Andererseits kann man in engen Kooperationen mit Google an dem Erfolg der schnell wachsenden Suchmaschine teilhaben. Kurzfristig könnte Google die größte Chance für Ebay sein, fasst ein Internet-Analyst zusammen, langfristig aber die größte Gefahr.

Was tun also: Während man weiter mit Google arbeitet, will sich Ebay mit einem der Konkurrenten zusammentun, die gegenseitige Werbung und den Linkaustausch verbessern und Verbraucherdaten teilen. Ob und wie viel Geld in einer Kooperation mit Yahoo und MSN stecken würde, ist zur Zeit nicht abzuschätzen. Erste Spekulationen von Internet-Experten reichen von einer Kooperation ohne finanzielle Aspekte bis hin zur Übernahme von Aktienpaketen, die zwei zusammenarbeitende Firmen eng aneinandderschweißen könnten.

Lars Halter

actr
24.04.2006, 11:47
Montag, 24. April 2006 Mail-Kontakt Impressum


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Marktkommentar Aktien
Helaba
24. April 2006, 10:07

Dax-Indikation: 6.052
Dax-Handelsbreite: 5.980 / 6.120
Eurostoxx50-Indikation: 3.873
Eurostoxx50-Handelsbreite: 3.830 / 3.910

Hohe Ölpreise belasten
Die führenden US-Indizes gingen vor dem Wochenende mit einem gemischten Bild aus dem Handel. Der um 2.1 % ( USD 75,21) gestiegene Ölpreis verdrängte die guten Unternehmensergebnisse in den Hintergrund. Allmählich werden die Sorgen immer größer, dass die hohen Energiepreise zu einem Rückgang bei den Konsumausgaben führen können. Zunächst hatte der Markt mit moderaten Kursgewinnen eröffnet, insbesondere das deutliche Kursplus von Google (USD 437,10 USD + 22,10) hatte dazu beigetragen. Die Internetsuchmaschine gab einen um 60 % höheren Q1. - Gewinn (verglichen mit dem Vorjahr) bekannt. Ebenfalls stützend wirkte sich das Zahlenwerk von 3M ( USD 85,06 + 2,46) aus. Der Konzern konnte die Forecasts um einen Cent übertreffen.
Insgesamt konnten bisher rund 70 % der S&P-Unternehmen (mit dem Q1-Zahlenwerk) die Schätzungen übertreffen. Größter Kursgewinner im Dow war wie bereits erwähnt die 3M-Aktie. Es folgten Alcoa ( + 1,78 %) und Exxon ( + 1,69 %) welche von den hohen Ölpreisen profitieren konnten. Auf der Verliererseite fanden sich General Motors ( - 3,75 %), Hewlett Packard ( - 2,51 %) und Intel ( - 2,01 %) wieder. Rund 1,77 Mrd. Aktien wurden an der NYSE gehandelt, 1.771 Werte konnten zulegen, während 1.555 nachgaben.

Der Dax baute auch am Freitag seine Kursgewinne der vergangenen Tage weiter aus und erreichte bei rund 6.108 Punkten ein neues, zyklisches Hoch. Zum Handelsende stand noch ein Kursplus von 0,5 % auf 6.094,75 Daxpunkten zu Buche. Heute wird sich zeigen müssen, wie viel des Kursgewinns auf den kleinen Verfalltermin zurückzuführen war. In dieser Woche könnten von der Unternehmensseite weitere Impulse kommen, u.a. stehen Zahlen von Linde, Schering, Infineon,Bayer Fielmann, Puma und Siemens auf der Agenda. Darüber hinaus gilt es den Ifo-Geschäftsklimaindex, das US-Beige Book und die Rede von Bernanke (am Donnerstag) zu beachten. Die Gewinnerliste wurde einmal mehr von den „Favoriten“ der vergangenen Tage angeführt. ThyssenKrupp kletterten um 4,76 % auf 26,83 €. Damit profitierte der Konzern von den positiven Kommentaren für Vallourec einerseits und von Spekulationen um einen möglichen Einstieg von Mital Steel, sofern die Übernahme von Arcelor (durch Mital) nicht gelingen sollte. Weiter nach oben ging es auch für BASF ( + 2,87 %) welche damit auf Wochenbasis rund 9 % hinzugewinnen konnten. Bayer ( + 1,98 %) und E.ON ( + 1,88 %) rundeten die Gewinnerliste ab. Nach unten ging es für die Deutsche Lufthansa, welche um 1,92 % nachgab. Dies ist sicherlich im Zusammenhang mit den hohen Ölpreisen zu sehen. SAP gaben 1,66 % und die Allianz um 0,95 % nach. Hochtief stand mit einem Kursplus von 4,22 % an der Spitze des M-Dax, während die Norddeutsche Affinerie mit einem Abschlag von 2,69 % der größte Verlierer war.

actr
25.04.2006, 11:02
25.04.2006 10:23
TecDAX am Morgen: Fester Auftakt, Evotec im Fokus
Der deutsche Technologieindex startete freundlich in den Handel, Unterstützung erhält das Börsenbarometer dabei von leicht positiven Vorgaben aus Übersee und dem rückläufigen Ölpreis. Der TecDAX rückt aktuell um 0,42 Prozent auf 741,97 Punkte vor.

AIXTRON knüpfen an die starke Vortagesentwicklung an und avancieren mit einem satten Kursaufschlag von 5,2 Prozent zum stärksten Indexwert. Knapp dahinter folgen die Anteilsscheine von Tele Atlas. Im Solarsektor greifen die Anleger insbesondere bei Conergy und SolarWorld zu. Evotec, die zwei umfangreiche Serviceverträge mit Roche unterzeichnet haben, verfestigen sich daneben um knapp 2 Prozent.

Dagegen stehen Kontron-Aktien weiter unter Druck und fallen mit einem mehr als 1-prozentigen Minus an das Indexende, daneben machen die Anleger bei JENOPTIK Kassen und schicken den Titel um mehr als 2 Prozent in den Keller.

Die Evotec AG (ISIN DE0005664809 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 566480), ein Kooperationspartner der Pharma- und Biotech-Industrie für Wirkstoffforschung und -entwicklung, unterzeichnete zwei umfangreiche Serviceverträgen mit der schweizerischen Roche Holding AG (ISIN CH0012032113 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 851311). Wie der im TecDAX notierte Konzern heute bekannt gab, erweitern diese Verträge die globale Vereinbarung in der medizinischen Chemie vom Mai 2004 um weitere zwölf Monate sowie die Kooperation in der medizinischen Chemie auf dem Gebiet der Krebsforschung vom Oktober 2003 um zusätzliche zwei Jahre. In der globalen Kooperation in der medizinischen Chemie unterstützt ein Team von Evotec-Chemikern alle Forschungsstandorte von Roche in Europa und in den USA bei der Entwicklung und der Synthese qualitativ hochwertiger chemischer Substanzen zur Identifizierung und Optimierung von Leitstrukturen. In der Krebsforschungs-Kooperation arbeiten beide Unternehmen daran, eine klinische Leitstruktur für eines von Roches' vorrangigen onkologischen Targets zu identifizieren und zu entwickeln.

actr
25.04.2006, 16:54
Wall Street: Grüner Start dank starker Zahlen

Nach einem zögerlichen Wochenauftakt mit Gewinnmitnahmen haben die US-Börsen den Dienstag wieder stärker begonnen. Kurz nach der Glocke verbessert sich der Dow-Jones-Index um 13 Zähler, während die Nasdaq um 2 Punkte zulegt.

Dabei sind die Rahmenbedingungen an der Wall Street weiterhin nicht makellos. Nachdem der Ölpreis zum Wochenstart etwas nachgegeben hat, geht es nun wieder aufwärts. Die Regierung im Iran will ihre Verbindungen zur Internationalen Atom-Behörde abbrechen. Umso mehr sorgt man sich um die künftigen Rohstoff-Exporte aus dem Land. Im frühen Handel kostet Öl 73,70 Dollar pro Fass.

Weiter schwächer notiert hingegen der Dollar, vor allem gegenüber dem Yen nach der allgemeinen Forderung nach einer Neubewertung des Yuan.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen aber wiederum Quartalszahlen. Sun Microsystems klettert um 5 Prozent. Zwar hat der Server-Spezialist seinen Quartalsverlust vergrößert und blickt auf einen Fehlbetrag von 217 Millionen Dollar oder 6 Cent pro Aktie. Doch liegt man in Höhe der Prognosen. Der Umsatz schlittert zwar knapp an den Erwartungen vorbei, ein Plus von 21 Prozent infolge zweier Akquisitionen macht Anlegern aber Hoffnung. Das gleiche gilt für einen Vorstandswechsel: CEO Scott McNealy übergibt das Ruder an seinen bisherigen COO Jonathan Swartz, was Investoren zuagt.

Swartz hat sich bisher nicht zu seiner Strategie geäußert. Grundsätzlich muss sich Sun Microsystems aber vor allem der sinkenden Marktanteile im Server-Markt annehmen, wo man zuletzt gegenüber IBM und Hewlett-Packard das Nachsehen hatte, deren Niedrigpreisserver mit Software von Microsoft statt mit dem Sun-System Linux laufen.

Microsoft wird übrigens am Donnerstag zum Quartal melden. Experten sind im Vorfeld optimistisch und rechnen damit, dass neue Produkte das Ergebnis verbessert haben dürften, darunter die angekündigte Benutzeroberfläche Vista. Die Experten von Goldman Sachs und UBS bestätigen am Dienstagmorgen ihre Prognosen von 33 Cent pro Aktie.

Der Chemieriese DuPont blickt für die abgelaufenen drei Monate auf einen Gewinn von 817 Millionen Dollar. Sonderposten herausgenommen sind das 93 Cent pro Aktie, womit die Erwartungen um 16 Prozent geschlagen werden. Der Umsatz ist minimal auf 7,39 Milliarden Dollar gesunken. Den Dow-notierten Chemiker belasten vor allem hohe Rohstoffpreise und der starke Dollar, deren Auswirkungen man durch höhere Verkaufspreise nicht habe ausgleichen können.

Weitere Unternehmen, die am Dienstag Quartalszahlen über den Erwartungen melden, sind der Telekom-Riese AT&T und die Werbeagentur Omnicom, der Kühlschrank- und Waschmaschinenhersteller Whirlpool und der Drucker-Experte Lexmark.

Der Tabakriese Reynolds-American hat aus dem Rauchverbot in vielen amerikanischen Bundesstaaten Konsequenzen gezogen. Um Umsatzeinbrüchen vorzubeugen, übernimmt man für 3,5 Milliarden Dollar den Konkurrenten Conwood, der auf rauchfreie Ware, also Schnupf- und Kautabak spezialisiert ist. Finanziert wird der Deal durch 300 Millionen Dollar in bar und 3,2 Milliarden Dollar in neuen Krediten.

Lars Halter -

actr
25.04.2006, 22:43
25.04.2006 22:32
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Verluste - Zinsängste verdrängen Ölpreisrückgang
Belastet von neuen Spekulationen um weiter steigende Zinsen haben die US-Börsen zumeist knapp behauptet geschlossen. Die unerwartet stark ausgefallenen Konjunkturdaten hätten erneut Zweifel über die künftigen Zinsschritte der US-Notenbank in den Vordergrund gerückt, hieß es am Markt. Auch ein deutlicher Rückgang des Ölpreises und solide Unternehmensbilanzen konnten die Stimmung nicht verbessern.

Der Dow Jones Industrial Average <INDU.IND> verlor 0,47 Prozent auf 11.283,25 Punkte. Der marktbreitere S&P-500-Index <INX.IND> büßte 0,49 Prozent auf 1.301,74 Zähler ein. Der NASDAQ-Composite-Index <COMPX.IND> gab 0,13 Prozent auf 2.330,30 Punkte nach. Der NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> verlor 0,29 Prozent auf 1.701,47 Punkte.

Aktien von DuPont <DD.NYS> <DU7.FSE> waren mit minus 1,30 Prozent auf 43,96 US-Dollar einer der schwächsten Werte im Dow Jones. Der US-Chemiekonzern hat nach Quartalszahlen seine Jahresprognose angehoben. Der Umsatz verfehlte allerdings mit einem Anstieg um zwei Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar die durchschnittliche Analystenerwartung von 7,69 Milliarden Dollar.

Gegen den Trend legten AT&T <T.NYS> <ATT.ETR> nach Vorlage von Zahlen 0,27 Prozent auf 25,60 Dollar zu. Der amerikanische Telekommunikationskonzern hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen über den Analystenprognosen liegenden Gewinn pro Aktie ausgewiesen und auch die Umsätze deutlich gesteigert.

Auch Aktien von IBM <IBM.NYS> <IBM.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gehörten zu den Gewinnern und drehten mit 0,68 Prozent auf 82,67 Dollar ins Plus. Der Technologiekonzern kündigte eine Erhöhung der Quartalsdividende um 59 Prozent auf 30 Cent je Anteilsschein an. Zudem will IBM für weitere vier Milliarden Dollar Aktien zurückkaufen.

Titel von CA <CA.NYS> <CAS.FSE> (Nachrichten) standen hingegen deutlich unter Druck und verloren 2,90 Prozent auf 24,77 Dollar. Die Quartalsergebnisse könnten niedriger ausfallen als erwartet, hatte das Softwareunternehmen zuvor mitgeteilt. Der operative Gewinn für die abgelaufenen drei Monate soll nun zwischen 14 und 16 Cent je Aktie liegen. Zuvor hatte CA mit 23 bis 24 Cent gerechnet. Auch die Umsatzprognose wurde gesenkt.

CNET Networks <CNET.NAS> <CET.FSE> (Nachrichten) rutschten nach enttäuschenden Zahlen mit 19,22 Prozent auf 10,72 Dollar ins Minus. Zudem senkte das US-Unternehmen die Gewinnprognosen.

Einen kräftigen Kurssprung machten JetBlue Airways <JBLU.NAS> <JAW.FSE> (Nachrichten), die Aktien kletterten um 13,19 Prozent auf 10,64 Dollar. Die Fluggesellschaft hatte im ersten Quartal einen niedrigeren Verlust ausgewiesen als von Analysten erwartet. Zudem sollen Kosten gespart werden, um wieder profitabel zu werden, sagte Firmenchef David Neeleman. Ein deutlich gesunkener Ölpreis habe der Aktie zusätzlichen Auftrieb verliehen, hieß es am Markt.

Von dem sinkenden Ölpreis und der Ralley bei JetBlue profitierten auch andere Fluglinienbetreiber. US Airways <LCC.NYS><USG1.FSE> (Nachrichten) gewannen 1,98 Prozent auf 42,73 Dollar. Continental Airlines <CAL.NYS> <COEB.FSE> (Nachrichten) schafften zwar nicht den Sprung in die Gewinnzone. Mit einem Verlust von 0,27 Prozent auf 25,88 Dollar erholten sich die Aktien aber von ihrem Tagestief bei 24,82 Dollar./dr/hi/sf

AXC0211 2006-04-25/22:26

actr
26.04.2006, 13:35
26.04.2006 13:19
Marktbericht: Dax leicht im Plus
Die deutschen Standardwerte präsentieren sich heute überwiegend freundlich. Bis Mittag konnte der Dax um 0,21 % auf 6.091,82 Punkte zulegen.

Die Stimmung der Verbraucher hat sich unerwartet weiter aufgehellt. Wie das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Nürnberg mitteilte, stieg der GfK-Konsumklimaindex für Mai von revidiert 5,3 Punkten (vorläufig 5,1 Punkte) im Vormonat auf 5,5 Punkte. Erst gestern war der ifo-Geschäftsklimaindex, der die Stimmung der Unternehmen widerspiegelt, erneut gestiegen.

Nach der Vorlage der Zahlen können die Aktien von Linde kräftig zulegen. Der Anlagenbauer hat Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2006 deutlich gesteigert. Mit den Aktien geht es zur Stunde um 3,66 % auf 72,00 Euro nach oben.

Der Münchener Chiphersteller Infineon hat den Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres unerwartet deutlich gesteigert und auch den Fehlbetrag überraschend stark gesenkt. Zudem kann der Titel von positiven Analystenkommentaren profitieren. Die Aktien verteuern sich um 1,16 % auf 9,56 Euro.

Im TecDax haben sich die Aktien von GPC Biotech mit einem Plus von 9,10 % auf 14,15 Euro an die Spitze gesetzt. Das Biotechnologieunternehmen gab heute bekannt, dass das Krebsmedikament Satraplatin die Futility-Analyse bestanden hat.

actr
27.04.2006, 21:14
27.04.2006 20:20
Wall Street am Mittag etwas fester - Bernanke-Aussagen beflügeln
NEW YORK (Dow Jones)--Die Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke sorgen am Donnerstagmittag (Ortszeit) an Wall Street für eine etwas festere Tendenz. Nach deutlichen Abgaben zu Handelsbeginn sorgten die Aussagen von Bernanke für einen sprunghaften Anstieg des Marktes. Der US-Notenbankpräsident sprach von einer möglichen "Pause" im aktuellen Zinserhöhungszyklus. Sollte die US-Notenbank bei einer ihrer nächsten Sitzungen auf eine weitere Zinserhöhung verzichten, darf dies nicht als Signal für eine zinspolitische Wende interpretiert werden, so Bernanke vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsauschuss des US-Kongresses. "Ab einem gewissen Punkt könnten wir uns dafür entscheiden, für ein oder zwei Sitzungen den Leitzins nicht zu erhöhen, um mehr Informationen über die weiteren Konjunkturaussichten zu erhalten", sagte Bernanke.

Er betonte jedoch auch, trotz einer möglichen Entscheidung abzuwarten, seien "zinspolitische Aktionen bei späteren Sitzungen nicht auszuschließen". Sollte es sich als erforderlich erweisen, werde der geldpolitische Ausschuss der Fed "nicht zögern, zu handeln", erklärte der Fed-Chairman. Die Anleger reagieren auf die Aussagen mit verstärkten Käufen, nachdem die weitere Zinsentwicklung in den vergangenen beiden Wochen schwer einschätzbar war, so ein Beobachter. Die Anleihen erholen sich ebenfalls nach den Bernanke-Aussagen und der Dollar fällt gegenüber den wichtigen Währungen zurück.

Gegen 19.10 Uhr MESZ verbessert sich der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) 0,3% bzw 39 Punkte auf 11.393, nachdem er zu Sitzungsbeginn bereits bis auf 11.275 Punkte gefallen war. Der S&P-500 rückt um 0,5% bzw 7 Punkte auf 1.312 vor. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,9% bzw 21 Punkte auf 2.355. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind mit einem Zuwachs von 11.000 schlechter ausgefallen als erwartet. Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um nur 2.000 gerechnet. Sie spielten aufgrund ihrer hohen Volatilität keine große Rolle für den Aktienmarkt, heißt es.

Bei den Einzelwerten reduzieren sich Exxon Mobil um 0,6% auf 62,75 USD, nachdem der Ölkonzern unerwartet schwache Zahlen veröffentlicht hat. Der Umsatz ist mit 88, 98 Mrd USD deutlich unter den Schätzungen von 100,83 Mrd USD geblieben. Auch der Gewinn je Aktie lag mit 1,37 USD unter der Konsensprognose von 1,47 USD. Die Aktien von Honeywell büßen 2% auf 43,16 USD ein. Die Analysten von J.P.Morgan haben den Wert auf "Underweight" von zuvor "Neutral" heruntergestuft.

DJG/DJN/ros

actr
27.04.2006, 21:16
Wirtschaft | 27.04.2006 | 16:00 UTC
DAX gibt nach

Zinsängste haben dem Frankfurter Aktienmarkt Kursverluste beschert. Der Deutsche Aktienindex DAX verlor 39 Punkte oder 0,6 Prozent auf 6.067 Zähler. Der Euro wurde am Abend in Frankfurt mit 1, 24 25 Dollar gehandelt, der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank liegt bei 1, 24 14 Dollar, und die Unze Feingold kostete beim Schlussfixing in London 638 Dollar glatt.

actr
27.04.2006, 21:42
27.04.2006 21:35
Update NYMEX: Ölpreis am Mittag auf dem Rückmarsch
Der Ölpreis gab im Verlauf des heutigen Handels nach. So geht der Kurs für ein Barrel (159 Liter) der führenden Nordsee-Sorte Brent Crude bisher um 0,98 Dollar zurück und notiert nun bei 70,95 Dollar.

Hintergrund dieses Ölpreisrückgangs ist ein Bericht der US-Regierung, wonach das Nachfragewachstum bei Benzin wohl infolge der hohen Preise abschwächt. Nach Angaben des U.S. Energy Department hatte die Benzinnachfrage in den letzten vier Wochen nur um 0,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen, während sie im Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent höher ausgefallen war.

Auch Edelmetalle rutschen heute ins Minus. So verbilligt sich eine Feinunze Gold aktuell um 5,70 Dollar auf 636,20 Dollar und eine Feinunze Silber um 0,35 Dollar auf 12,59 Dollar.

actr
28.04.2006, 09:14
28.04.2006 09:08
Aktien Tokio Schluss: Verluste - Starker Yen, Sony-Ausblick, China
Die japanischen Börsen haben am Freitag mit kräftigen Verlusten geschlossen. Der starke Yen, der Ausblick von Sony auf das abgelaufene Geschäftsjahr und die Leitzinsanhebung in China hätten die Marktstimmung belastet, sagten Händler.

Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> schloss um 208,31 Punkte oder 1,2 Prozent schwächer auf 16.906,23 Zähler und damit auf dem niedrigsten Stand seit dem 28. März. Zeitweise war der Index sogar bis auf 16.750,50 Punkte gefallen. Der marktbreitere TOPIX <TOKS.FX1> gab um 12,94 Punkte oder 0,75 Prozent auf 1.716,43 Zähler nach. Im Wochenverlauf verlor der Nikkei damit insgesamt 2,8 Prozent und der TOPIX 2,3 Prozent.

1.029 Verlierer standen am Freitag 549 Gewinnern gegenüber. 116 Aktien schlossen unverändert. Das Handelsvolumen stieg von 1,65 Milliarden Aktien auf 1,74 Milliarden. Über Nacht war der US-Dollar im Vergleich zum Yen auf ein dreieinhalb Montagstief gefallen, nachdem US-Notenbankpräsident Ben Bernanke eine Pause im Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank signalisiert hatte. Der Elektronikkonzern Sony <SON.SQ1> <SON1.FSE> (Nachrichten) enttäuschte mit seinen Prognosen zum operativen Gewinn im laufenden Jahr (Ende März '07)./FX/ck/mw

AXC0046 2006-04-28/09:06

actr
28.04.2006, 11:11
28.04.2006 10:44
Aktien TecDAX: Gegen den Trend etwas fester - Zahlen und feste Solarwerte
Die deutschen Technologieaktien haben sich am Freitag etwas fester entwickelt. Zuletzt legte der TecDAX 0,66 Prozent auf 731,34 Zähler zu. "Nach den Kursverlusten vom Vortag gibt es nun erhebliches Aufholpotenzial", sagte ein Händler. Vor allem die Solarwerte seien schwach gewesen und würden sich jetzt erholen. "Die relativ hohe Gewichtung hebt den Index ins Plus", so der Experte weiter. Einzeltitel standen mit positiven Zahlen ebenfalls im Fokus.

Aktien von Conergy <CGY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) standen mit plus 4,55 Prozent auf 180,50 Euro an der TecDAX-Spitze. "Nach der Entwicklung am Vortag haben alle Solarwerte einen deutlichen Nachholbedarf und erholen sich kräftig". Auch Q-Cells <QCE.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen um 1,31 Prozent auf 72,58 Euro. SolarWorld <SWV.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) standen mit 1,14 Prozent auf 247,80 Euro im Plus.

MorphoSys <MOR.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) rückten mit Zahlen in den Fokus und legten 4,27 Prozent auf 46,93 Euro zu. "Das Ergebnis und der Umsatz haben sich hervorragend entwickelt und der Zukauf von Serotec hat wohl schon Synergien geliefert", sagte Analyst Hanns Frohnmeyer von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Das Biotechnologie-Unternehmen hatte am Morgen ein Rekordergebnis und eine Verdoppelung des Umsatzes bekannt gegeben.

Auch Titel der Software AG <SOW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen 3,33 Prozent auf 46,50 Euro. Die Darmstädter hätten trotz höherer Vertriebsaufwendungen die Ergebnisschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Hoffmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz in einer Studie. Weitere Experten äußerten sich ebenfalls positiv: "Besonders das Lizenzwachstum habe überzeugt" schrieb die HypoVereinsbank und bestätigte die Titel mit "Outperform"./dr/mw

AXC0084 2006-04-28/10:39

actr
28.04.2006, 11:17
Dax: Metro gedrückt

(Instock) Der Dax büßt gegen 9.55 Uhr weitere 29 Zähler auf 6.038 Punkte ein. Sorgen bereitet der Euro-Anstieg, der die Exportwirtschaft belastet. Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,2549 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 638,05 Dollar.

Im Blickpunkt

Entgegen der angeblich so guten Stimmung der Verbraucher ist der Einzelhandelsumsatz im März überraschend gesunken. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zu Februar real um 2,7 Prozent – erwartet wurde ein Anstieg um 0,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich sank der Umsatz real um 1,2 Prozent. Hier war ein Plus von 2,5 Prozent prognostiziert worden. Handelskonzern Metro büßt vor diesem Hintergrund 0,8 Prozent auf 44,65 Euro ein.

VW wird im Tagesverlauf Quartalszahlen vorlegen. Im Vorfeld geht es 1,2 Prozent auf 65,50 Euro bergauf.

Unter der momentanen Euro-Stärke leiden BMW (- 0,9 Prozent auf 43,79 Euro) und DaimlerChrysler (- 1,1 Prozent auf 44,32 Euro). Daimler zudem hatte am Vortag die Gewinnprognose verfehlt.

[28.04.2006 09:54:47]

actr
28.04.2006, 21:10
Wall Street: Microsoft drückt die Stimmung

Die US-Börsen sind zum Wochenschluss erneut mit roten Pfeilen in den Handel gegangen. Starken Konjunkturdaten stehen schwache Zahlen von Microsoft gegenüber, die den Handel belasten.


Das Wirtschaftswachstum in den USA wird für das erste Quartal mit 4,8 Prozent gemessen und ist damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Erwartungen der Wall Street von 4,9 Prozent werden fast getroffen, in den letzten vier Quartalen ist das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 3,5 Prozent gewachsen. Laut dem Handelsministerium waren haben vor allem die Investitionen von Corporate America mit einem Plus von 14,3 Prozent und der Export mit einem Plus von 12 Prozent die Wirtschaft angetrieben.

Die Verbraucherausgaben sind um 5,5 Prozent gestiegen, vor allem wegen einer Erholung bei den Automobil-Käufen. Die Verbraucherpreise sind in den vergangenen drei Monaten mit einer Jahresrate von 2 Prozent gestiegen.

Der Ölpreis fällt im frühen Freitagshandel weiter und notiert bei 70,70 Dollar pro Fass auf einem Zwei-Wochen-Tief. Nach einer Rallye in der vergangenen Woche haben die Nachrichten der letzten Tage den Markt etwas beruhigt, darunter die etwas besseren Lagerbestände, die niedrigeren Nachfrage-Prognosen aus China und die Entscheidung von US-Präsident Bush, die strategischen Reserven für einige Zeit nicht weiter zu füllen.

Der Öl-Riese Chevron hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um fast 50 Prozent auf 4 Milliarden Dollar oder 1,80 Dollar pro Aktie gesteigert. Der Umsatz liegt bei 54,62 Milliarden Dollar. Beide Kerndaten liegen über den Erwartungen der Wall Street. Das Management schreibt die starken Zahlen vor allem dem hohen Ölpreis zu, was Beobachter nicht überrascht.

Die Softwareschmiede Microsoft blickt für das abgelaufene Quartal auf ein Gewinnwachstum von 16 Prozent auf 2,98 Milliarden Dollar oder 29 Cent pro Aktie. Damit werden die Erwartungen um einen Penny verfehlt, was man unter anderem den hohen Kosten für die Spielkonsole Xbox zuschreibt. Auch der Umsatz fällt trotz eines Plus von 13 Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar etwas niedriger aus als erhofft, das Wachstum schreibt man wiederum größtenteils der Unternehmens-Software zu. Die Prognosen für das laufende Jahr liegen etwas unter den Erwartungen der Wall Street, was die Dow-notierte Hightech-Aktie im Freitagshandel um 8 Prozent einbrechen lässt.

Die Analysten von Piper Jaffray stufen die Aktie von Citigroup auf „Outperform“ auf und heben ihr Kursziel für den Dow-notierten Finanzriesen um 6 Prozent auf 55 Dollar an. Man gründet seinen Optimismus auf globale Stärke an den Finanzmärkten und einen langsameren Margenschwund. Vor allem aus Asien sei mit anhaltend starkem Wachstum zu rechnen, von dem die Citigroup profitieren könne. Die Aktie gehört am frühen Freitag zu den stärksten Dow-Papieren.

Lars Halter

actr
28.04.2006, 23:07
28.04.2006 22:32
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Uneinheitlich - Microsoft belastet
Die US-Börsen haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Technologiewerte litten besonders unter dem enttäuschenden Quartalsbericht des Softwarekonzerns Microsoft <MSFT.NAS> <MSF.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs). Die Konjunkturdaten, die ein robustes Bild der US-Wirtschaft zeichneten, hätten die Märkte gestützt, sagten Händler.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) <INDU.IND> verlor 0,14 Prozent auf 11.367,14 Punkte. Der marktbreitere S&P-500-Index <INX.IND> rückte hingegen um 0,07 Prozent auf 1.310,61 Zähler vor. Der NASDAQ-Composite-Index <COMPX.IND> gab 0,95 Prozent auf 2.322,57 Punkte nach. Der NASDAQ-100-Index <NDX.X.IND> beendete den Handel 0,96 Prozent tiefer bei 1.700,71 Punkten.

Die amerikanische Wirtschaft hat zum Jahresbeginn wieder kräftig an Fahrt gewonnen. Das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal sei mit einer hochgerechneten Jahresrate von 4,8 Prozent gewachsen, teilte das Handelsministerium mit. Im vierten Quartal 2005 hatte die US-Wirtschaft mit 1,7 Prozent deutlich schwächer abgeschnitten.

Mit weitem Abstand fiel Microsoft mit einem Abschlag von 11,38 Prozent auf 24,15 Dollar ans Ende des Dow Jones. Zuvor waren die Aktien bis auf 24,00 Dollar gefallen und hatten damit den größten Tagesverlust seit dem Jahr 2000 verzeichnet. Microsoft-Gründer Bill Gates hatte zu diesem Zeitpunkt auf dem Papier über drei Milliarden Dollar verloren.

Andere Technologietitel gerieten ebenfalls unter Druck. So gaben Hewlett-Packard <HPQ.NYS> <HWP.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) 2,38 Prozent auf 32,47 Dollar ab. International Business Machines (IBM) <IBM.NYS> <IBM.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,84 Prozent auf 82,34 Dollar und United Technologies <UTX.NYS> <UTC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) beendeten den Handel 1,71 Prozent tiefer bei 62,81 Dollar.

Banktitel profitierten von einem positiven Analystenkommentar. Citigroup <C.NYS> <TRV.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) legten als stärkster Wert im Dow Jones 3,74 Prozent auf 49,95 Dollar zu. JPMorgan Chase <JPM.NYS> <CMC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen 3,25 Prozent auf 45,38 Dollar und Bank of America <BAC.NYS> <NCB.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten um 1,79 Prozent auf 49,92 Dollar.

Chevron <CVX.NYS> <CHV.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen nach überraschend positiven Quartalszahlen 1,73 Prozent auf 61,02 Dollar. Der Mineralölkonzern hatte im abgelaufenen Quartal den Überschuss von 2,68 auf 4 Milliarden Dollar gesteigert Mit einem Gewinn pro Aktie von 1,80 Dollar übertraf der zweitgrößte Ölkonzern der USA die Erwartung der von First Call befragten Analysten um zwei Cent./he/hi

AXC0219 2006-04-28/22:27

actr
01.05.2006, 19:20
Wall Street: Grüner Start in den Mai

Alles neu macht der Mai? – Zumindest an der Wall Street deutet im frühen Montagshandel nichts darauf. Öl und Gold klettern, Der Dollar schwächelt. Die großen Indizes haben den neuen Monat im Grünen begonnen: Kurz nach der Glocke verbessert sich der Dow-Jones-Index um 40 Zähler, die Nasdaq legt um 10 Punkte zu.

Die Wochen beginnt mit einer Reihe von Konjunkturdaten. Die persönlichen Einnahmen der Amerikaner sind im März um 0,8 Prozent gestiegen, die Ausgaben um 0,6 Prozent. Beide Zahlen fallen etwas stärker aus als erwartet, große Reaktionen bleiben aber aus.

Die Wall Street macht sich weiterhin Sorgen um den schwachen Dollar, der im frühen Handel erneut gegenüber dem Yen verliert.

Mit dem schwachen Dollar bleibt die Gold-Rallye intakt. Das Edelmetall klettert zu Wochenbeginn auf 661 Dollar pro Feinunze und notiert weiterhin auf dem höchsten Stand seit einem Vierteljahrhundert.

Weiter am Steigen ist auch der Ölpreis, der aktuell bei 72,40 Dollar pro Fass notiert.

Den Aktienhandel dominieren am Morgen einige Übernahmen: Der Flugzeugriese Boeing will für 1,7 Milliarden Dollar oder 48 Dollar pro Aktie den auf Luft- und Raumfahrt spezialisierten Zulieferer und Dienstleister Aviall Inc. übernehmen. Aviall soll in den Bereich für kommerziellen Flugzeugbau eingegliedert werden. Die Übernahme ist die erste unter dem neuen CEO Jim McNerney.

Der Telekom-Provider Level 3 Communications übernimmt den privat gehaltenen Konkurrenten TelCove für 1,24 Milliarden Dollar. Das Unternehmen mit Sitz in Pennsylvania ist auf Kommunikationsdienstleistungen im Osten der USA spezialisiert und hat zuletzt einen Jahresumsatz von 390 Millionen Dollar verbucht. Level 3 setzt mit dieser dritten Übernahme in kurzer Zeit einen rasanten Wachstumskurs fort.

Im Hightech-Sektor stehen am Montagmorgen zwei Internet-Spezialisten im Mittelpunkt: Das Internet-Portal Yahoo wird mit Yahoo Tech eine neue Website starten, die Verbrauchern die Informationssuche im Computer- und Gadget-Sektor erleichtern soll. 18 Kategorien helfen bei der Orientierung über Hardware-Software, Handys und mp3-Spieler. Die Geräte werden durch die Verbraucherorganisation Consumer Report bewertet. Yahoo Tech tritt direkt gegen den Nasdaq-notierten Konkurrenten Cnet an, der bisher das meist gefragte Kundenportal im Hightech-Sektor hatte.

Der Download-Anbieter Napster wird einige Blocks von seiner Website entfernen und Kunden ermöglichen, einzelne Songs künftig bis zu fünf mal kostenlos zu hören, bevor sie kostenpflichtig heruntergeladen werden müssen. Das ganze läuft über einen eigenen Napster-Player, der nicht extra geladen werden muss, sondern auf PC, Macintosh und Linux direkt laufen kann. Napster hofft, mit dem Lockangebot neue Kunden für den kostenpflichtigen Premium.Dienst zu interessieren.

Lars Halter

actr
02.05.2006, 07:17
01.05.2006 23:50
Wall Street schließt knapp behauptet - Bernanke-Aussagen drücken
NEW YORK (Dow Jones)--Widersprüchliche Signale haben am Maifeiertag an Wall Street zunächst keine eindeutige Tendenz aufkommen lassen, bis im späten Handel Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke den Markt ins Minus drückten. Während ein optimistischer Ausblick von Wal-Mart für eine gute Stimmung zu Handelsbeginn gesorgt hatte, hatten gut ausgefallene Konjunkturdaten bereits vor den Bernanke-Aussagen die Furcht vor Inflation wieder belebt. Der Dow-Jones-Index (DJIA) für 30 Industriewerte reduzierte sich um 0,2% bzw 24 auf 11.343 Punkte. Der S&P-500-Index schloss mit einem Minus von 0,4% bzw 5 Punkten bei 1.305. Der Nasdaq-Composite verzeichnete einen Abschlag von 0,8% bzw 18 Punkten auf 2.305. Umgesetzt wurden 1,74 (Freitag: 1,80) Mrd Aktien. Es wurden 1.460 Kursgewinner und 1.840 -verlierer verzeichnet. Unverändert schlossen 153 Titel.

Die Schlussauktion stand unter dem Eindruck von Aussagen Ben Bernankes in einem CNBC-Interview. Der Fed-Chairman sagte, er sei falsch verstanden worden, sofern seine jüngsten Äußerungen vom Donnerstag im Sinne einer weichen Zinspolitik gedeutet worden seien. Zuvor hatten sich Konjunkturdaten als Belastungsfaktor erwiesen. Die Persönlichen Einkommen stiegen im März um 0,8% und damit doppelt so hoch wie erwartet, die Persönlichen Ausgaben um 0,6%, während Volkswirte hier mit 0,4% gerechnet hatten. Insbesondere der unerwartet hohe Preisindex für die Persönlichen Ausgaben weckte Inflationsangst. Auch der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes und vor allem der Subindex der bezahlten Preise schürten mit ihren hohen Werten die Sorge vor Preissteigerung. Hinzu kamen kräftige Aufschläge beim Ölpreis, die vor allem als Reaktion auf die iranische Atomkrise verbucht wurden.

Uneingeschränkt positiv wurde dagegen ein erhöhter Ausblick von Wal-Mart aufgenommen. Der Einzelhändler sieht im April nun einen Umsatzzuwachs von 6,8%, während zuvor nur 4% bis 6% erwartet worden waren. Der Kurs steigerte sich um 2% auf 45,93 USD. Ansonsten stand der Markt im Bann von Fusions- und Akquisitionsmeldungen. So wurde mitgeteilt, dass Boeing den Hersteller von Flugzeugteilen Aviall für 1,7 Mrd USD übernehmen will. Boeing gewannen 0,5% auf 83,86 USD. Level 3 Communications verteuerten sich um 5,9% auf 5,72 USD, nachdem das Unternehmen den Kauf von TelCove für rund 1 Mrd USD verkündet hatte. Der Titel des Casinobetreibers Aztar stieg um 2,8% auf 48,83 USD. Aztar hat von Columbia Entertainment ein Übernahmeangebot von 50 USD je Aktie erhalten.

DJG/DJN/raz

actr
02.05.2006, 09:52
02.05.2006 09:38
Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX gut behauptet
Die meisten deutschen Aktien haben am Dienstag leicht an Wert gewonnen. Börsianer sprachen von einem zurückhaltenden Handel. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> gewann 0,44 Prozent auf 6.036,61 Punkte. Für den MDAX <MDAX.ETR> der mittelgroßen Werte ging es um 0,38 Prozent auf 8.794,21 Punkte nach oben. Der TecDAX <TDXP.ETR> stieg um 0,40 Prozent auf 734,20 Punkte. Die Vorgaben sind uneinheitlich: Während der US-Leitindex Dow Jones <INDU.IND> am Montag nachgegeben hatte, präsentierte sich der Nikkei-225-Index <N225.FX1> in Tokio fest.

Bayer-Aktien <BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren ex Dividende 1,99 Prozent auf 35,88 Euro. Bereinigt um diesen Abschlag von 0,95 Euro stand die Aktie aber leicht im Plus. Zugleich nehmen die Schering-<SCH.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs)Aktionäre das Übernahmeangebot der Leverkusener laut "Die Welt" bislang nur schleppend an. Schering bewegten sich auf Vortagesnivau.

Bewegung gab es unter den Werten in der zweiten Reihe. So stiegen die Aktien von Leoni <LEO.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) nach Zahlenvorlage um 3,07 Prozent auf 33,90 Euro. Der Nürnberger Autozulieferer ist dank guter Nachfrage mit einem kräftigen Umsatzanstieg in das Jahr gestartet und hat seinen Überschuss im ersten Quartal mehr als verdoppelt. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seinen Umsatzausblick, der Konzernüberschuss soll überproportional steigen. Die Zahlen sehen nach Ansicht eines Händlers "brilliant" aus.

Aktien von Kontron <KBC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten im TecDAX nach Zahlen 1,89 Prozent auf 9,17 Euro zu. Der Minicomputer-Hersteller hat im ersten Quartal mit kräftigen Umsatz- und Gewinnsteigerungen die Erwartungen übertroffen und die Jahresprognose bekräftigt. Der Ordereingang im ersten Quartal sehe gut aus und die EBIT-Marge sei mit 5,8 Prozent besser als erwartet ausgefallen, so ein Händler. Das Unternehmen wolle weiterhin im laufenden Jahr den Umsatz um 10 Prozent und das EBIT überproportional steigern.

BASF-Aktien <BAS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 0,15 Prozent auf 67,86 Euro. Der Chemiekonzern gibt bei der angestrebten Übernahme des US -Katalysatorenherstellers Engelhard <EC.NYS> <EGH.FSE> (Nachrichten) trotz der ablehnenden Haltung des Verwaltungsrates nicht auf. BASF erhöhte am Montag das Barangebot auf 38 US-Dollar je Aktie. Bisher hatte das Unternehmen 37 Dollar geboten, eine Erhöhung aber in Aussicht gestellt, sofern die Buchprüfung (Due Dilligence) dies rechtfertige. Dies sei nun geschehen, sagte ein BASF-Sprecher. Ein Händler meinte, ein Erfolg des neuen Angebots sei derzeit wenig wahrscheinlich.

Aktien von MAN <MAN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen 0,50 Prozent auf 60,39 Euro. Die Credit Suisse hatte das Kursziel für die Papiere von 48 auf 65 Euro erhöht und die Einstufung "Neutral" bestätigt./mw/tw

AXC0054 2006-05-02/09:33

actr
02.05.2006, 16:48
02.05.2006 16:32
Aktien NYSE/NASDAQ: Gut behauptet - Autowerte im Fokus
Die US-Börsen sind am Dienstag gut behauptet in den Handel gestartet. Die zuletzt ersichtlichen Bedenken über die zukünftige Zinspolitik sowie die Stärke des Immobilienmarkts seien zu hoch gespielt worden, hieß es am Markt. In den Fokus dürften im Tagesverlauf die Absatzzahlen der Automobilbranche für den Monat April rücken. Der Ölpreis stieg am frühen Nachmittag auf 74,17 Dollar und lag damit um 47 Cent über dem Handelsschluss des Vortages.

Der Dow Jones <INDU.DJI> legte im frühen Handel um 0,22 Prozent auf 11.368,74 Punkte zu. Der S&P-500-Index <INX.SPI> stieg um 0,17 Prozent auf 1.307,37 Zähler. Der Auswahlindex der auf Technologiewerte spezialisierten elektronischen Börse NASDAQ, der NASDAQ-100-Index <NDX.X.NQI>, gewann 0,09 Prozent auf 1.688,14 Punkte, während der alle Werte umfassende Composite-Index <COMPX.NQI> mit plus 0,03 Prozent auf 2.305,58 Zähler um seinen Vortagesschluss pendelte.

Prozentual schwächster Wert im Dow war vor der Veröffentlichung der Absatzzahlen die Aktie von General Motors (GM) <GM.NYS> <GMC.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) mit minus 1,24 Prozent auf 22,36 US-Dollar. Bereits am Vortag hatte das GM-Papier etwas mehr als ein Prozent nachgegeben, nachdem der weltgrößte Autohersteller eine Rückrufaktion wegen defekter Bremslichter startete. Ford <F.NYS> <FMC1.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) legten hingegen um 0,14 Prozent auf 6,92 Dollar zu.

Autozulieferer Visteon <VC.NYS> <VS5.FSE> (Nachrichten) hat im ersten Quartal 2006 schwarze Zahlen geschrieben und damit kräftige Kursgewinne der Aktie ausgelöst. Diese sprang um 21,84 Prozent auf 7,14 Dollar hoch, nachdem die ehemalige Autoteile-Sparte von Ford ein Ergebnis von 3,0 Millionen Dollar (2,4 Mio Euro) oder zwei Cent je Aktie bekannt gab. Visteon hatte im entsprechenden Vorjahresabschnitt einen Verlust von 163 Millionen Dollar oder 1,30 Dollar je Aktie verbucht.

Aktien von Verizon Communications <VZ.NYS> <BAC.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) rückten um 0,95 Prozent auf 33,09 Dollar vor. Das Telekomunternehmen hat im ersten Quartal den Umsatz bei schrumpfenden Gewinnen gesteigert.

Sirius Satellite <SIRI.NAS><RDO.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) verteuerten sich als prozentual stärkster Wert im NASDAQ 100 um 6,06 Prozent auf 4,90 Dollar. Der Anbieter von Satelliten-Radio-Diensten hat im ersten Quartal einen geringeren Verlust verzeichnet als am Markt erwartet. Sirius kündigte zudem an, vor Investitionen noch vor dem vierten Quartal einen positiven frei verfügbaren Cashflow zu erreichen./ck/hi

AXC0166 2006-05-02/16:31

actr
02.05.2006, 18:50
02.05.2006 18:11
TecDAX Schluss: Kontron und United Internet an der Spitze
Der TecDAX konnte die leichten Gewinne aus der ersten Tageshälfte bis Handelsschluss ausbauen, letztendlich verbuchte das Börsenbarometer einen Aufschlag von 0,83 Prozent auf 737,40 Punkte.

Im Fokus der Anleger stand der Anbieter von Embedded Computer Systemen Kontron, dessen Aktien um 4,4 Prozent zulegten und nur durch United Internet übertrumpft wurden. Wie Kontron heute meldete, konnten sowohl Umsatz wie auch Gewinn im ersten Quartal deutlich gesteigert werden. Deutliche Aufschläge verzeichneten daneben Anteilsscheine von Evotec, ComBOTS und Conergy. Unter den Indexschwergewichten legten T-Online-Papiere um knapp 2 Prozent zu.

An das Indexende rutschten indes Papiere von GPC Biotech und QSC mit Verlusten von 4,8 bzw. 1,9 Prozent. Größere Abschläge erlitten zudem Aktien von Pfeiffer Vacuum sowie die der beiden Schwergewichte freenet.de und mobilcom.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

TecDAX: 737,40 (+0,83 Prozent)

Tagesgewinner: United Internet, Kontron, Evotec

Tagesverlierer: GPC Biotech, QSC, freenet.de

Unternehmensmeldungen:

Der Technologiekonzern Kontron AG (ISIN DE0006053952 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 605395), ein Anbieter von Embedded Computer Systemen, meldete heute, dass er im ersten Quartal 2006 einen Umsatz von 86,6 Mio. Euro erzielt hat, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 39 Prozent entspricht. Der Auftragsbestand, zum 31.12.2005 mit 151 Mio. Euro bereits auf Rekordniveau, kletterte nochmals auf den höchsten Wert der Firmengeschichte und erreichte 176 Mio. Euro. Der Auftragseingang lag bei 112 Mio. Euro, gegenüber knapp 70 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Überproportional zum Umsatzwachstum konnte das operative Ergebnis (EBIT) um 45 Prozent auf 5,1 Mio. Euro gesteigert werden. Der Periodenüberschuss wuchs entsprechend auf 3,4 Mio. Euro, nach 2,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2005. Der operative Cash-Flow verbesserte sich von -2,6 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro. Damit stieg die Nettoliquidität innerhalb des ersten Quartals um 3,7 Mio. Euro auf 17,7 Mio. Euro, der Bestand an Barmitteln wuchs auf 56,5 Mio. Euro. Das Unternehmen bestätigt die Prognose, im Jahr 2006 mindestens 10 Prozent bei Umsatz und noch stärker im Ertrag (EBIT) zu wachsen. Dabei will man sich weiter voll auf organisches Wachstum konzentrieren und die Liquidität erhöhen.

Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 531370), ein Anbieter von kompletten Systemen für die Augenheilkunde, führt mit Wirkung zum 1. Mai 2006 ihre Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten auf dem französischen Markt in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec France SAS zusammen. Wie der im Prime Standard notierte Medizintechnikanbieter heute erklärte, hat er den Medizintechnikvertrieb der Carl Zeiss SAS zum 1. Mai 2006 übernommen, um eine neue, leistungsstarke Vertriebsstruktur aufbauen zu können. Die Carl Zeiss SAS war bislang der Vertriebspartner für Geräte und Systeme der Carl Zeiss Meditec in Frankreich. Darüber hinaus wurden die gesamten Vertriebs- und die Marketing-Aktivitäten der IOLTECH S.A. in Frankreich in die neu gegründete Carl Zeiss Meditec France SAS überführt. Hierdurch werden die bislang getrennten Vertriebs- und Marketing-Kanäle in Frankreich nun unter einem einheitlichen Management zusammengefasst, so dass die Produktpalette effektiver vermarktet werden kann. Die neue Struktur erlaubt es Carl Zeiss Meditec, Cross-Selling-Potenziale zu erschließen und sich noch besser auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Kundengruppen einzustellen.

actr
02.05.2006, 18:58
Wall Street: Grüner Start am Dienstag

Die US-Börsen haben den Dienstagshandel mit Gewinnen eröffnet. Kurz nach der Glocke verbessert sich der Dow-Jones-Index um 41 Zähler, die Nasdaq klettert um 9 Punkte.

Am Vortag hatte die Wall Street ihre Tagesgewinne in der letzten Handelsstunde abgegeben. In einem Fernsehbericht hatte Ben Bernanke, der Chef der Notenbank, sich missverstanden gefühlt – der Markt solle sich nicht zwingend auf nur noch eine Zinsanhebung einstellen, man habe mit den jüngsten Äußerungen vielmehr Flexibilität andeuten wollen.

Am Dienstagmorgen nun halten einige Experten die neu erwachte Zinsangst trotz starker Inflations- und Immobiliendaten wiederum für überzogen, weshalb es im frühen Handel auch wieder aufwärts geht.

Dabei ist Inflation auch am Dienstag wieder ein Thema, nicht zuletzt mit Blick auf den Ölpreis. Das schwarze Gold klettert im frühen Handel wieder etwas und notiert bei rund 74 Dollar pro Aktie.

Wichtichster Wirtschaftsindikator im heutigen Handel dürften die Verkaufszahlen der Automobilbranche werden. Vor Bekanntgabe am Mittag rechnen Experten damit, das die Jahresrate im April gegenüber dem Vormonat auf 16,6 Millionen leicht gestiegen sein dürfte. Damit würde die Rate aber fast 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Analysten rechnen damit, dass General Motors mit einem Rückgang von 5,9 Prozent die schwächste Statistik melden dürfte, bei Ford rechnet man mit einem Absatzminus von 4,5 Prozent.

Bessere Daten kommen vom Automobil-Zulieferer Visteon, der auf Glas und Spiegel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat im Rahmen einer Rekonstruierung einige Werke an die frühere Mutter Ford zurückgegeben, einige andere geschlossen. Trotz eines neuerlichen Umsatzeinbruches um 41 Prozent hat man nun die Verlustzone hinter sich gelassen und weist einen Quartalsgewinn von 3 Millionen Dollar oder 2 Cent pro Aktie aus. Die Erwartungen der Wall Street werden geschlagen.

Besser als erwartet meldet auch der Dow-notierte Telekomriese Verizon. Das Unternehmen blickt auf ein Umsatzplus von 25 Prozent, hat 1,7 Millionen Handy-Kunden und 541 000 Highspeed-Internet-Konten dazugewonnen. Der Gewinn hat nach der Integration des ehemaligen Konkurrenten MCI indes auf 1,6 Milliarden Dollar etwas abgenommen, liegt aber noch über den Schätzungen der Analysten.

Der Radiosender Sirius Satellite Radio weist für das abgelaufene Quartal einen größeren Verlust aus als im Vorjahr, Sonderposten ausgenommen bilanziert man aber ein Minus von erträglichen 13 Cent pro Aktie. Anleger beunruhigt das nicht, da der Umsatz deutlich gestiegen ist. Sirius hat, nicht zuletzt aufgrund eines Exklusiv-Vertrages mit dem Schock-DJ Howard Stern, die Abonnenten-Zahl um 150 Prozent gesteigert und den Umsatz fast verdreifacht. Die Aktie verbessert sich um 7 Prozent.

Lars Halter

actr
03.05.2006, 20:27
Dax rutscht unter 6.000 Punkte

(Instock) Am späten Nachmittag tauchte der Dax angesichts schwach tendierender US-Börsen weiter ab. Zuletzt gingen 82 Zähler oder 1,4 Prozent auf 5.969 Punkte verloren. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2642 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 666,75 Dollar.

Im Blickpunkt

Der Vertrag von VW-Chef Bernd Pischetsrieder ist nach langem Hin und Her bis zum Jahr 2012 verlängert worden. Im Umfeld der Hauptversammlung büßte die Aktie nach einem freundlichen Start 1,4 Prozent auf 60,30 Euro ein. Fragen zum beabsichtigten Sparprogramm wurden nicht beantwortet.

Im ersten Quartal steigerte die Allianz (- 1,7 Prozent auf 131,60 Euro) ihren Gewinn von 1,32 auf rund 1,8 Milliarden Euro, während Analysten mit einem leichten Rückgang auf 1,25 Milliarden Euro gerechnet hatten. Grund des Anstiegs sind nach eigenen Angaben Gewinne aus Kapitalanlagen sowie ausgebliebene Naturkatastrophen. Der operative Gewinn kletterte von 1,9 auf 2,7 Milliarden Euro, der Umsatz weitete sich von 28,3 auf knapp 30 Milliarden Euro aus. Im Gesamtjahr soll der Gewinn nach wie vor von 4,4 auf 4,9 Milliarden Euro steigen.

Der Gewinn von Metro (+ 0,7 Prozent auf 45,20 Euro) brach von Januar bis Ende März aufgrund eines lahmenden Inlandsgeschäftes sowie des in das zweite Quartal verschobene Ostergeschäft von 11,4 auf 6,4 Millionen Euro ein. Analysten hatten allerdings einen Verlust erwartet. Der Umsatz wuchs wie erhofft von 12,7 auf 13,3 Milliarden Euro.

Fresenius Medical Care (- 3,8 Prozent auf 93,70 Euro) steigerte den Gewinn im ersten Quartal von 107 auf 116 Millionen US-Dollar, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 244 Millionen Dollar – nach 220 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode. Der Umsatz des Dialysespezialisten weitete sich von 1,61 auf rund 1,75 Milliarden Dollar aus. Im Gesamtjahr sollen nach wie vor mehr als 8 Milliarden Dollar umgesetzt sowie 515 bis 535 Millionen Dollar Gewinn erzielt werden.

Der Waschmittel- und Kosmetikhersteller Henkel (- 1,6 Prozent auf 95,18 Euro) steigerte im ersten Quartal den Überschuß von 165 auf 181 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte von 2,74 auf 3,05 Milliarden Euro

Von Januar bis Ende März stieg der Gewinn der Deutschen Bank (- 1,7 Prozent auf 95,56 Euro) von 1,1 auf 1,7 Milliarden Euro und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von rund 1,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) weitete sich nach eigenen Angaben von 1,8 auf 2,6 Milliarden Euro aus.

BMW (- 2,6 Prozent auf 42,26 Euro) erhöhte im ersten Quartal seinen Überschuß von 525 auf 948 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn kletterte dank eines Buchgewinns von 375 Millionen Euro aus einem Beteiligungsverkauf von 822 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz weitete sich von 10,36 auf 11,62 Milliarden Euro aus.

Nach der Hauptversammlung am Dienstag wurde Altana (- 3,4 Prozent auf 48,93 Euro) mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Gewinner

1. Metro + 0,69 Prozent (Kurs: 45,20 Euro)
2. Post + 0,14 Prozent (Kurs: 21,34 Euro)
3. Infineon + 0,10 Prozent (Kurs: 9,72 Euro)

Verlierer

1. FMC - 3,80 Prozent (Kurs: 93,70 Euro)
2. Altana - 3,45 Prozent (Kurs: 48,93 Euro)
3. BMW - 2,65 Prozent (Kurs: 42,26 Euro)

[03.05.2006 17:32:02]

actr
04.05.2006, 07:35
Wall Street: Starke Daten, schwache Börsen

Zinsangst essen Börse auf – am Mittwoch schlossen die US-Börsen trotz guter Daten schwach. Der Dow-Jones-Index verlor 16 Zähler oder 0,1 Prozent auf 11 400 Punkte, die Nasdaq gab 6 Punkte oder 0,25 Prozent auf 2303 Punkte nach.

Dass der Handel nicht positiver verlief, lag in erster Linie an einigen starken Konjunkturdaten – das Dilemma ist das altbekannte: Starke Daten lassen die Angst vor weiteren Zinsanhebungen steigen, zumal nach den jüngsten Missverständnissen um Ben Bernanke (und ohne neue Äußerungen in dessen Rede am Mittwoch) der einzige Indikator auf die künftige Fed-Politik einzig in aktuellen Daten zu liegen scheint.

Zu den Daten im einzelnen: Die Fabrikbestellungen in den USA sind im März um 4,2 Prozent gestiegen und damit deutlich stärker als erwartet. Besonders gut liefen Flugzeuge, Maschinen, Elektronik und natürlich Benzin.

Auf Stabilität in der US-Wirtschaft deutet auch der Einkaufsmanagerindex über den Dienstleistungssektor, der für den März auf 63 Prozent gestiegen ist und damit ebenfalls besser als erwartet notiert.

Der Ölpreis gab am Mittwoch etwas nach und schloss mit 72,28 Dollar pro Fass auf dem tiefsten Stand der Woche. Am Mittag waren die Lagerbestände an Öl und Benzin höher als erwartet gemeldet worden, allein die Destillate haben abgenommen.

Höher ging es indes wieder für Gold. Das Edelmetall klettert bereits wieder den vierten Tag in Folge und notiert mit 668,50 Dollar pro Feinunze auf einem neuen 25-Jahres-Hoch.

Unter den Dow-Werten fiel Procter & Gamble auf: Der Konsumriese schloss mit einem Abschlag von 3,3 Prozent als schwächster Blue Chip. Zwar blickt der Konzern unter anderem durch die Fusion mit Gillette auf eine rundum erfreuliche Bilanz mit unerwartet starkem Gewinnwachstum, doch bleibt der Umsatz hinter den Prognosen zurück, was Anleger enttäuschte.

Mit im Dow-Minus schloss Microsoft mit einem Minus von 3,2 Prozent. Das Wall Street Journal berichtet, dass der Software-Konzern das Internet-Portal Yahoo übernehmen könnte, um seine Position gegenüber Google zu verbessern. Eine solche Übernahme wäre teuer, weshalb die Aktie zunächst nachgab. Yahoo schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent.

Dow-Gewinner waren der Druckerhersteller Hewlett-Packard sowie die Papiere von 3M und Wal-Mart.

Ansonsten standen einige Medienwerte im Mittelpunkt: Time Warner hat die Erwartungen in Umsatz und Gewinn getroffen, schloss aber dennoch mit einem Minus von 1 Prozent. Anleger machen sich weiter Sorgen um die Online-Tochter AOL, deren Umsatz erneut gesunken ist.

Lars Halter

actr
04.05.2006, 20:27
Wall Street: Einzelhandel sticht Zinsangst aus

Die US-Börsen sind stark in den Donnerstagshandel gestartet. Gute Einzelhandelsdaten beeindrucken Anleger stärker als einige Konjunkturdaten, die erneut auf steigende Zinsen deuten.


Reaktionen auf starke Konjunkturdaten sind am Morgen recht schwach. Dabei wurde nicht nur die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft mit einem Quartalsplus von 3,2 Prozent stärker als erwartet gemeldet. Auch die Arbeitsstückkosten, bekanntlich für die Notenbank ein wichtiger Indikator für Inflation, sind um 2,5 Prozent und damit fast doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Der Durchschnitt für die zurückliegenden vier Quartale liegt bei 1,4 Prozent.

Auf dem Arbeitsmarkt tut sich indes wenig. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in der vergangenen Woche um 5000 gestiegen und notiert damit weiter in der bekannten Spanne der letzten Monate.

Etwas Erholung erfährt der Markt durch einen weiter sinkenden Ölpreis. Das schwarze Gold gibt im Donnerstagshandel auf 71,31 Dollar pro Fass nach, da die hohen Lagerbestände vom Vortag wichtiger bewertet werden als die anhaltende Iran-Krise.

Im Mittelpunkt des Börsenintresses steht am Donnerstag der Einzelhandel nach einer Flut von Umsatzdaten. Dass die April-Umsätze bei Wal-Mart um 6,8 Prozent gestiegen sind, hat Anleger bereits vor einigen Tagen verzückt und die Aktie klettern lassen. Wenig Begeisterung umgibt das Papier hingegen im Donnerstagshandel, denn nach einem starken April rechnet der weltgrößte Einzelhändler im Mai nur mit einem Umsatzplus von bescheidenen 2 bis 4 Prozent.

Für den April indes melden auch die übrigen Einzelhändler weitgehend starke Umsätze: Target schlägt mit einem Plus von 10,4 Prozent die Erwartungen, JC Penney trifft zumindest mit einem Plus von 2,6 Prozent. Der Großhändler Costco meldet ein Plus von 7 Prozent, und auch Konkurrent BJ Wholesale steht mit einem Plus von 1,2 Prozent mehr als doppelt do gut da wie erwartet.

Im Modesektor überzeugen Ann Taylor und Abercombie & Fitch, und auch das Sorgenkind The Gap meldet trotz eines Umsatzeinbruches besser als erwartet.

Wieder schlechte Zahlen kommen von Einrichtungshaus Pier 1 Imports, wo sich Anleger hingegen auf eine weitere Meldung stürzen: Das Unternehmen hat Goldman Sachs damit beauftragt, strategische Alternativen für die Zukunft des Unternehmens zu finden, das demnach restrukturiert oder auch verkauft werden könnte.

Eine Enttäuschung hat auch Starbucks im April erlitten, wenngleich auf hohem Niveau. Die Kaffeekette hat mit einem Umsatzplus von 6 Prozent die eigenen Prognosen nicht geschlagen, was verwöhnte Anleger enttäuscht. Dass die Aktie um 1,3 Prozent nachgibt, kommentiert CEO Howard Schultz mit dem Vermerk, man sei Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Auf Quartalssicht meldet Starbucks ein Gewinnwachstum von 17 Prozent auf 127 Millionen Dollar und schlägt damit die Prognosen.

Lars Halter

actr
05.05.2006, 07:40
Wall Street: US-Börsen auf Gipfelkurs

Starke Einzelhandelsdaten und ein Sturz beim Ölpreis haben den US-Börsen einen grünen Donnerstag beschert. Der Dow-Jones-Index kletterte um 38 Zähler oder 0,3 Prozent auf ein neues Sechs-Jahres-Hoch von 11 439 Punkten, die Nasdaq holte 20 Zähler oder 0,9 Prozent auf 2323 Punkte.

Während die Blue Chips nun nur noch 280 Punkte von ihrem Allzeit-Hoch entfernt sind, haben die Dow-Jones-Transportwerte den historischen Höchststand geschafft. Der Index gilt als eines der wichtigsten Barometer für konjunkturelle Stabilität.

Dieser ausgesprochen starke Handel war umso überraschender als er von guten Konjunkturdaten gestützt war, die zuletzt regelmäßig wegen steigender Angst vor weiteren Zinserhöhungen negativ bewertet worden waren.

So wurde die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft mit einem Quartalsplus von 3,2 Prozent stärker als erwartet gemeldet. Auch die Arbeitsstückkosten, bekanntlich für die Notenbank ein wichtiger Indikator für Inflation, sind um 2,5 Prozent und damit fast doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Der Durchschnitt für die zurückliegenden vier Quartale liegt bei 1,4 Prozent.

Was dem Markt indes immer gut tut, ist ein sinkender Ölpreis. Am Donnerstag fiel das schwarze Gold unter die 70-Dollar-Marke auf einen Schlussstand von 69,94 Dollar. Das waren wiederum schlechte Nachrichten für einige Öl-Konzerne. Die Aktie von ExxonMobil schloss mit einem Minus von 1,2 Prozent als größter Dow-Verlierer.

Im Mittelpunkt des Börsenintresses standen aber die Einzelhändler. Dass Branchenführer Wal-Mart für den April ein Umsatzplus von 6,8 Prozent gesehen hat, hatte die Aktie schon vor einigen Tagen klettern lassen. Bescheidene Prognosen auf ein Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent im Mai ließen das Papier am Donnerstag aber um 0,7 Prozent fallen.

Mit dem Branchenführer verlor auch der größte Konkurrent Target 0,5 Prozent. Dabei hatte der mit einem Umsatzplus von 10,4 Prozent im April die Prognosen geschlagen. Allein, auch hier sind die Mai-Prognosen schwach.

Die übrigen Einzelhändler kletterten teils steil ins Plus, allen voran die Teenie-Ausstatter Abercrombie & Fitch und Pacific Sunwear sowie die sonst als Sorgenkind bekannte Bekleidungskette The Gap.

Aus einem frühen Minus konnte sich Starbucks befreien. Die Aktie hatte schwach begonnen, weil die Kaffeekette die eigenen April-Prognosen nur getroffen und nicht geschlagen hatte. Letztlich setzten sich aber doch die starken Quartalszahlen durch, und Anleger ließen das Papier um 4,3 Prozent klettern.

Ebenfalls um 4,2 Prozent verbesserte sich Tyco nach Quartalszahlen. Der Industrie-Multi blickt auf ein starkes Quartal vor allem für die Gesundheits- und die Sicherheitssparte. Außerdem kündigt man einen Aktienrückkauf über 2 Milliarden Dollar an, was Anlegern als Kaufgrund genug war.

Lars Halter

actr
05.05.2006, 10:46
05.05.2006 10:11
TecDAX am Morgen: Freundlicher Auftakt, Rofin-Sinar gefragt
Die deutschen Technologiewerte tendieren im frühen Handel überwiegend fester, aktuell rückt der TecDAX um 0,67 Prozent auf 744,57 Punkte vor. Die weitere Richtung könnten die am Nachmittag in den USA auf der Agenda stehenden Arbeitsmarktdaten vorgeben.

Rofin-Sinar preschen am Tag nach den Zahlen deutlich nach oben und liegen derzeit mit einem Kursplus von mehr als 7 Prozent an der Indexspitze. Weiter aufwärts geht es zudem für Papiere des Technologiekonzerns EPCOS und für die von GPC Biotech, beide Unternehmen legten ebenfalls am Vortag Ergebnisse auf den Tisch. Daneben greifen die Anleger verstärkt bei United Internet und der Software AG zu.

Mit einem 1,8-prozentigen Abschlag fallen indes Anteilsscheine von ErSol an das Indexende, deutlich rote Vorzeichen prägen das Geschehen zudem bei SINGULUS und Q-Cells.

Die israelische Valor Computerized Systems Ltd. (ISIN IL0010845324 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 928731), ein Anbieter von Software-Lösungen für die Elektronikindustrie, meldete heute, dass sie die Geschäftsaktivitäten der dänischen TraceXpert zu 100 Prozent übernommen hat. Die Übernahme beinhaltet den Kauf sämtlicher Anteile der TV-Holdings, zu der die Geschäftsaktivitäten von TraceXpert gehören. Im August 2004 hatte sich Valor im Rahmen eines Joint Ventures an TraceXpert beteiligt, mit der Option, die Gesellschaft vollständig im Jahr 2007 übernehmen zu können. Aufgrund der positiven Marktentwicklung hat sich Valor entschieden, die Übernahme vorzuziehen, um so die sich bietenden Geschäftspotentiale im Bereich der Leiterplattenbestückung optimal nutzen zu können. Valor wird rund 10 Mio. Dollar für die Übernahme der Aktien sowie für die aufgelaufenen Gewinne der dänischen Gesellschaft zahlen. Vereinbart ist dabei Barzahlung, wobei 2 Mio. Dollar auf ein Treuhandkonto fließen werden.

actr
05.05.2006, 23:33
Pferde, Hüte, Aktionäre

Ja, wo laufen sie denn? – An diesem Wochenende weiß das in Amerika jeder. Das ganze Land fiebert dem Kentucky Derby entgegen, dem prestigeträchtigen Pferderennen und Auftakt zur Triple-Crown-Serie. Das Rennen auf „Churchill Downs“ wird in diesem Jahr von Yum! Brands präsentiert, was auch die Wall Street interessiert.

Auf den ersten Blick ist kaum ersichtlich, warum ausgerechnet Yum! Brands die Präsentation des Rennens übernommen hat. Es ist überhaupt das erste Mal in der Geschichte, dass ein Unternehmen im Namen des High-Society-Events auftaucht. Und wer eher Edelmarken wie Bentley oder Tiffany erwartet hättet, wird sich fragen: Warum ausgerechnet eine Fastfood-Holding?

Dass zu Yum! Brands neben Pizza Hut und Taco Bell auch Kentucky Fried Chicken gehört, wird die Veranstalter kaum überzeugt haben, wenngleich beide Parnter als prominenteste Botschafter ihres Staates gelten. Die Zuschauer vor Ort wiederum wird es eher zum traditionellen Mint Julep ziehen als zu Pizza und frittiertem Hühnchen. Auf der Rennbahn vergnügt sich schließlich die Oberschicht.

Doch genau deshalb präsentiert sich der Konzern auch nicht unter einem der Restaurant-Namen, sondern mit der offiziellen Firma. Man will gar kein Produkt bewerben, sondern die Aktie. Von 272 Millionen ausstehenden Papieren seien nur 20 Prozent in der Hand von Privatinvestoren, meint Yum!-Sprecher Jonathan Blum. Das ist deutlich weniger als bei anderen Unternehmen der Branche.

Die Strategen bei Yum! Brands wissen angesichts ihrer Klientel, dass sie nicht allzu plakativ auftreten dürfen, sondern ihrerseits Klasse zeigen müssen. Man habe die Logos von Konzern und Marken TV-gerecht auf manchen Banden platziert sowie auf den Trikots der Pony-Reiter, die die Rennpferde und deren Jockeys zur Startbox begleiten. Die traditonellen Shirts der Jockeys selbst bleiben unberührt.

Das ist auch im Interesse der Veranstalter. Die müssen den Eindruck vermeiden, dass eine der nobelsten Veranstaltungen des Landes ihre Seele verkauft habe.

Mehr Werbung soll der gemeine Zuschauer ertragen, der das Rennen nicht als VIP, sondern als Fernsehzuschauer verfolgt. 16 Millionen Amerikaner erreicte NBC im vergangenen Jahr, unter solchen Massen hofft das Management von Yum! Brands auf den ein oder anderen interessierten Aktionär.

Anderherum interessieren sich wiederum zahlreiche Anleger für das Kentucky Derby, und zwar nicht nur wegen des Engagements des neuen Partners. Auch andere Aktien dürften sich im Zusammenhang mit dem Rennen bewegen, darunter die Papiere der größten Kasinos und Wettbüros Harrah's und Pinnacle Entertainment, MTR Gaming Group und Penn National Gaming. Auch die Rennbahn „Churchill Downs“ selbst ist an der NYSE notiert. An der Bar schenkt Furtune Brands den offiziellen Whiskey aus, ein Bourbon von Brown Forman ist Hauptbestandteil im Mint Julep.

Weitere Hauptsponsoren sind die Dow-Werte Verizon und AT&T sowie AMR als offizielle Airline.

Ach ja, da es am Wochenende nicht nur um Aktien geht: Die Favoriten für das Derby sind Brother Derek vor Barbaro und Lawyer Ron. Das Feld ist aber in diesem Jahr so stark, dass sich auch Szene-Kenner anders als in den Vorjahren nicht auf einen Tip einigen können. Für gewiefte Anleger sind aber ohnehin die Außenseiter interessanter, schließlich haben diese die höchsten Wettquoten.

Lars Halter

actr
05.05.2006, 23:39
Wall Street: In Bestlaune ins Wochenende

Die US-Börsen waren zum Wochenausklang weiter in Bestlaune. Trotz eines schwachen Arbeitsmarktberichtes setzten die großen Indizes ihre Rallye fort. Der Dow-Jones-Index kletterte um 138 Zähler oder 1,2 Prozent auf 11 577 Punkte, die Nasdaq holte 18 Zähler oder 0,8 Prozent auf 2342 Punkte.

Die Blue Chips sind nun nur noch 1,5 Prozent von ihrem historischen Höchststand entfernt.

Schwache Zahlen vom Arbeitsmarkt hatten den Freitagshandel schon am Morgen nicht belastet: Statt der erwarteten rund 200 000 neuen Stellen hat die US-Wirtschaft im April nur 138 0000 Jobs geschaffen. Die Arbeitslosenquote ist aber mit 4,7 Prozent so hoch wie erwartet. Die meisten neuen Stellen wurden im Dienstleistungssektor geschaffen, den größten Rückgang gab es im Einzelhandel, wo 36 000 Jobs abgebaut wurden.

Die Wall Street reagiert positiv auf die schwachen Zahlen – ein Effekt, den Anleger seit Wochen beobachten. Schwache Konjunkturdaten senken das Risiko weiterer Zinsanhebungen, und angesichts der am Mittwoch bevorstehenden Notenbanksitzung war diese Interpretation umso wichtiger.

Eine Warnung aus dem selben Arbeitsmarktbericht ignorierte die Wall Street in ihrer Euphorie: So signalisiert ein Lohn-Wachstum von 0,5 Prozent unerwartet hohe Lohn-Inflation – und deutet damit doch wieder auf Zinsanhebungen hin.

Ungeachtet dessen ging am Freitag auch die Rallye bei Gold weiter. Das Edelmetall schloss bei 684,30 Dollar pro Feinunze.

Der Ölpreis kletterte derweil wieder über die 70-Dollar-Marke, schloss auf Wochensicht aber mit einem Minus von 2 Prozent.

Im Mittelpunkt zahlreicher Spekulationen stand Berkshire Hathaway. Das Konglomerat von Investmentguru Warren Buffett hält am Wochenende seine Hauptversammlung, bei der nach Meinung zahlreicher Experten eine spektakuläre Übernahme verkündet werden soll. Akquisitionen waren immer die Wachstumsstrategie der Firma, die jedoch in den vergangenen zwei Jahren keine würdigen Übernahmekandidaten mehr finden konnte. Nach Spekulationen im Wall Street Journal könnten nun der kalifornische Stromkonzern PG&E oder der Automobilversicherer Mercury General ins Visier geraten sein, deren Aktien am Freitag entsprechend klettern.

Größter Gewinner im Dow-Jones-Index war General Motors mit einem Plus von fast 3 Prozent, gefolgt von Home Depot und Boeing.

Lars Halter

actr
08.05.2006, 10:25
08.05.2006 10:11
DAX am Morgen: Fester Wochenauftakt, adidas-Salomon im Fokus
Angesichts fester Vorgaben aus den USA und Japan starteten die meisten deutschen Standardwerte mit Kursgewinnen in den ersten Handelstag der Woche. Aktuell rückt der DAX um 0,34 Prozent auf 6.133,88 Zähler vor, daneben verteuert sich der MDAX um 0,60 Prozent auf 9.058,26 Punkte.

Im Vorfeld der am morgigen Dienstag auf der Agenda stehenden Quartalszahlen avanciert adidas-Salomon mit einem Kursplus von 2 Prozent zum stärksten Indexwert. Einem Presseinterview mit Firmen-Chef Herbert Hainer zufolge entwickelt sich das WM-Geschäft besser als erwartet. Daneben legen Anteilsscheine von TUI 0,8 Prozent zu. Presseangaben zufolge will der Touristikkonzern seine Ertragskraft bis 2008 deutlich steigern. Grüne Vorzeichen prägen das Bild zudem unter anderem bei der Deutschen Post sowie bei Henkel

Die Verliererseite ist dagegen spärlich gesät. Anteilsscheine von Hypo Real Estate verlieren am Tag nach den Zahlen 1,5 Prozent, leichte Verluste verzeichnen daneben Papiere von MAN und die von Continental, wobei Titel des Reifenherstellers ex Dividende gehandelt werden. In der zweiten Reihe preschen Anteilsscheine von SGL Carbon um mehr als 5 Prozent vor. Bereits am vergangenen Freitag stand der Wert nach einer Aufstufung des Kredit-Ratings durch die Ratingagentur Standard and Poor's in der Gunst der Anleger. Einen ähnlich starken Kurszuwachs verzeichnen Vivacon-Aktien. Das Immobilienunternehmen hat die Gründung einer Wohnimmobiliengesellschaft initiiert sowie deren Börsengang angekündigt. Gewinnmitnahmen belasten dagegen den Kurs von Salzgitter, aktuell verliert der Wert knapp 2 Prozent.

Die Vivacon AG (ISIN DE0006048911 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 604891) hat die Gründung der Wohnimmobiliengesellschaft "Vivacon German Properties PLC" mit Sitz auf der Isle of Man initiiert. Dies teilte der im MDAX notierte Konzern heute mit. Die neue Gesellschaft beabsichtigt den Erwerb von "rentierlichen Wohnimmobilienbestände in Deutschland", welche von einer neugegründeten Asset Management Tochtergesellschaft der Vivacon AG bewirtschaftet werden sollen. Die Vivacon German Properties PLC soll zum Handel im AIM Segment der Londoner Börse zugelassen werden und im Rahmen des Börsengangs bis zu 500 Mio. Euro Eigenkapital aufnehmen. Der Börsengang wird für das zweite Quartal angestrebt, wobei in diesem Zusammenhang bereits ein internationales Bankenkonsortium mandatiert wurde. Die Vivacon AG selbst will sich im Rahmen des Börsengangs selbst an der neuen Gesellschaft als Investorin beteiligen, um auch an einer potentiellen Wertsteigerung des Wohnimmobilienportfolios der Gesellschaft partizipieren zu können. Durch den geplanten Börsengang erweitert Vivacon ihre Geschäftsaktivitäten im Bereich Asset Management. Zur Verstärkung dieses Bereichs konnte Vivacon Peter Brock als Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft gewinnen. Brock war zuletzt Geschäftsführer einer der größten Finanzinvestoren im Bereich Wohnimmobilien in Deutschland und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Akquisition, Finanzierung und Verwaltung von großen Wohnungsbeständen.

actr
08.05.2006, 15:20
08.05.2006 15:14
Aktien Frankfurt: DAX erreicht neues Hoch - Metro und Deutsche Post gefragt
Der Deutsche Aktienindex DAX <DAX.ETR> hat am Montag den höchsten Stand seit fast fünf Jahren markiert. Der Leitindex stieg zeitweise auf über 6.150 Punkte, am Nachmittag gab es noch ein Plus von 0,39 Prozent auf 6.136,89 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> mittelgroßer Werte stieg um 1,22 Prozent auf 9.114,28 Zähler und stand damit ebenfalls auf Rekordniveau. Der TecDAX <TDXP.ETR> rückte um 0,93 Prozent auf 759,11 Punkte vor.

Marktstratege Markus Morsch von der Commerzbank sprach von ein "guten Klima" am Kapitalmarkt. Die bisher vorgelegten Quartalszahlen seien bei vielen Unternehmen gut ausgefallen. Auch von den noch anstehenden Bilanzen seien teils positive Signale zu erwarten, etwa aus dem Stahlsektor.

METRO-Aktien<MEO.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) setzten sich im Verlauf mit plus 3,20 Prozent auf 47,45 Euro an die DAX-Spitze - bei 47,58 Euro wurde zuvor der höchste Stand seit Juni 2001 erreicht. Händler verwiesen mehrheitlich auf charttechnisch motivierte Käufe, nachdem der Widerstand bei 46,60 Euro aus dem März-Hoch überschritten wurde. Hinzu komme anhaltende Immobilienfantasie.

Titel der Deutschen Post <DPW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen nach einem positiven Pressebericht 2,09 Prozent auf 22,44 Euro. Nach dem Einstieg des Finanzinvestors Blackstone bei der Deutschen Telekom ist aus Sicht von Post-Chef Klaus Zumwinkel auch die Deutsche Post attraktiv für den Einstieg solcher Finanzinvestoren, wie die "WirtschaftsWoche" berichtet. Zumwinkel sagte dem Magazin: "Wir sind hochinteressant für jeden großen Finanzinvestor. Wir verfügen über eine hohe konstante Dividendenrendite. Unsere Geschäftsaussichten sind blendend, und unsere finanzielle Situation ist grundsolide." Zudem will der Konzern in den chinesischen Briefmarkt einsteigen. Auch eine Analystenstudie unterstützte: JP Morgan bestätigte die Aktien mit "Overweight".

Papiere von adidas-Salomon <ADS.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) profitierten unter anderem von positiven Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer zum WM-Geschäft. Die Aktien stiegen um 2,21 Prozent auf 165,69 Euro. Hainer ist mit dem Start ins Fußball-WM-Jahr 2006 sehr zufrieden. "Das WM Geschäft läuft fantastisch und übertrifft alle unsere Erwartungen", hatte er am Wochenende in einem Zeitungsinterview gesagt. Am Markt werden gute Quartalszahlen erwartet, die der Konzern an diesem Dienstag vorlegen will.

TUI-Titel <TUI1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) stiegen um 2,32 Prozent auf 17,18 Euro. Der Reisekonzern will die Ertragskraft bis 2008 deutlich erhöhen. Durch die Integration der kanadischen Reederei CP Ships und Effizienzverbesserungen in der Touristik solle sich der operative Gewinn mindestens auf 1,3 Milliarden Euro mehr als verdoppeln, sagte Vorstandschef Michael Frenzel der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". "Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele auch erreichen können." Der Konzern legt an diesem Dienstag seine Geschäftszahlen des ersten Quartals vor.

Im MDAX pendelten Aktien von KarstadtQuelle <KAR.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) in Reaktion auf die am Vormittag vorgelegten Zahlen auf und ab. Zuletzt verloren sie 0,08 Prozent auf 24,98 Euro und notierten damit beinahe unverändert. Der Warenhaus- und Versandhandelkonzern hat im ersten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verbucht, unter dem Strich seinen Verlust dank Restrukturierungen aber eingedämmt.

VIVACON-Titel <VIA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) reagierten mit einem Kursplus von 5,65 Prozent auf 48,60 Euro auf den geplanten Börsengang einer Tochtergesellschaft. VIVACON will seine neu gegründete Wohnimmobiliengesellschaft "Vivacon German Properties PLC" an die Londoner Börse bringen./sc/fat

AXC0118 2006-05-08/15:10

actr
09.05.2006, 07:12
Wall Street: Zögerlicher Start in die Fed-Woche

Den Kampfgeist der letzten Tage suchte man am Montag vergebens, doch schlossen die US-Börsen zumindest wieder im Grünen. Zwischen sinkendem Ölpreis und Merger-Monday verbesserte sich der Dow-Jones-Index um 0,8 Zähler oder 0,06 Prozent auf 11 584 Punkte, die Nasdaq holte 2,4 Zähler auf 2344 Punkte.

Auf diesen Ständen dürften die großen Indizes nun eine Zeit lang verharren, denn am Mittwoch ist Fed-Sitzung. Und bevor die Notenbank nicht den ein oder anderen Hinweis auf die künftige Zinspolitik gegeben hat, dürften sich Anleger mit weiteren Käufen zurückhalten.

Konsens auf dem Parkett ist, dass der Offenmarktausschuss um Ben Bernanke den Leitzinz am Mittwoch auf 5,0 Prozent anheben wird. Was darüber hinaus passieren wird, dürfte die Fed angesichts neuester Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten heftig diskutieren.

Unabhängig von der Wirkung auf die Fed freuten sich Anleger am Montag über einen sinkenden Ölpreis. Das schwarze Gold schloss um einen halben Dollar billiger wieder unter 70 Dollar pro Fass. Das hing einerseits mit Entwicklungen im Iran-Konflikt zusammen, andererseits mit einer Aussage der Internationalen Energiebehörde in Paris, die das aktuelle Preise für langfristig nicht haltbar erklärt.

Thema des Tages waren unterdessen einige Übernahmen: Den „Merger-Monday“ hatte schon am Wochenende Berkshire Hathaway eröffnet. Die Holding von Warren Buffett übernimmt für 4 Milliarden Dollar einen 80-prozentigen Anteil am privaten israelischen Maschinenbauer Iscar. Das ist umso interessanter, als diese erste Akquisition außerhalb der USA möglicherweise die Richtung für weitere vorgibt, nach Buffetts Kommentaren möglicherweise in Japan oder Europa. Beide Berkshire-Aktien legten um 0,7 Prozent zu.

Innerhalb der USA übernimmt die viertgrößte US-Bank, Wachovia, den kalifornischen Finanzdienstleister Golden West Financial für 26 Milliarden Dollar. Mit der größten Akquisition der Unternehmensgeschichte maut man die Präsenz im Westen der USA ebenso aus wie im volatilen Hypotheken-Geschäft. Wachovia verlor 7 Prozent, Golden West verbesserte sich um 7 Prozent.

Ein weiterer Merger bringt zwei Labortechniker zusammen. Ein Deal zwischen Thermo Electron Corp. und Fisher Scientific International wird mit 10,6 Milliarden Dollar beziffert. Beide Aktien notieren im Plus.

Im Dow war Intel der größte Gewinner, nachdem gleich zwei Analysten den Chiphersteller aufgestuft hatten. Caris & Co. sowie American Technology Research geben optimistische Umsatzprognosen für die neuesten Halbleiter und rechnen für den Marktführer mit einem starken zweiten Halbjahr. Intel kletterte um 3,5 Prozent.

Zu den weiteren Dow-Siegern gehörten Alcoa und General Motors sowie die Aktie von Coca-Cola, letztere nach einer Aufstufung bei der Bank of America.

Lars Halter

actr
09.05.2006, 22:47
Wall Street: Blue Chips weiter optimistisch

Die Stimmung an den US-Börsen blieb auch am Tag vor der Notenbanksitzung optimistisch. Allerdings schlossen die Indizes uneinheitlich: Während der Dow-Jones-Index um 55 Zähler oder 0,5 Prozent auf 11 639 Punkte zulegte, gab die Nasdaq um 6 Zähler oder 0,3 Prozent auf 2338 Punkte nach.

Die Blue Chips sind nun weniger als hundert Punkte von ihrem Allzeit-Hoch entfernt. Ob dieses in den nächsten Tagen genommen wird, dürfte vor allem von der morgigen Zinsentscheidung der Notenbank abhängen. Der Markt rechnet mit einer Anhebung des Leitsatzes auf 5,0 Prozent und hofft auf eine Presseerklärung, die eine Zinspause oder das Ende der Anhebungsrunde danach in Aussicht stellt.

Unabhängig von den konjunkturellen Daten, an denen die Notenbank ihre Entscheidung festmachen will, gehen Anleger weiter in Gold. Das Edelmetall nahm am Dienstag erstmals seit einem Vierteljahrhundert die 700-Dollar-Hürde und schloss mit einem Plus von 3,2 Prozent bei 701,50 Dollar pro Feinunze.

Auch der Ölpreis kletterte am Dienstag wieder. In einem Brief des iranischen Präsidenten an George W. Bush steht nichts, was ein Ende des schwelenden Atomkonflikts erwarten lässt. Die Hoffnung darauf hatte den Markt jüngst beruhigt. Das schwarze Gold schloss bei 70,69 Dollar pro Fass, damit aber noch immer deutlich unter den Höchstständen der vergangenen Woche.

Zur guten Stimmung trugen auch einige Blue Chips direkt bei. General Motors schloss mit einem Plus von 6,4 Prozent als stärkster Dow-Wert. Das Unternehmen kommt mit seiner revidierten Quartalsbilanz in die Profitabilität zurück. Auch erhält man eine Aufstufung durch die Deutsche Bank, wenn auch eine vorsichtige: Die Experten sehen GM auf „Halten“, sorgen sich die Produktpalette, Marktanteile, GMAC-Verkauf und Delphi, doch sei das Risiko „katastrophaler Ereignisse“ gesunken.

Unter den Dow-Siegern schloss auch McDonaldŽs dank einer starken Umsatzentwicklung im vergangenen Monat. Weltweit blickt man in den etablierten Filialen auf ein Plus von 6,2 Prozent, in den USA auf 4,1 Prozent.

Mit einem Plus von 2,1 Prozent schloss Walt Disney vor Bekanntgabe der Quartalszahlen nach Handelsschluss.

Weitere Zahlen wurden nach der Glocke von Cisco Systems erwartet. Vorab gaben die Papiere des Netzwerkers leicht ab, da Experten weiter kritisch auf die Margenentwicklung blicken, die für den Mittwochshandel ebenso entscheidend sein dürfte wie Umsatz und Gewinn.

Größter Hightech-Verlierer am Dienstag war Dell nach einer Warnung. Der Computer-Hersteller senkt die Quartalsprognosen und rechnet mit einem Gewinn von 33 Cent pro Aktie statt der bisherigen Spanne von 36 bis 38 Cent. Den Umsatz prognostiziert man mit 14,2 Milliarden Dollar statt der erwarteten bis zu 14,6 Milliarden Dollar. Unerwartet deutliche Preissenkungen seien nötig gewesen, um den Spitzenplatz in der Branche zu halten, heißt es. Dell spürt immer größeren Druck von Hewlett-Packard und hat zuletzt Marktanteile verloren.

Der Aktie von Hewlett-Packard half dieses Geständnis nicht: In einem schwachen Branchenumfeld gab auch diese Aktie nach, ebenso wie der Chiphersteller und Dell-Zulieferer Intel und mit Microsoft der dritte große Hightech-Wert im Dow.

actr
10.05.2006, 08:39
09.05.2006
Dow erreicht 6-Jahres-Hoch - Nasdaq fällt
Der US-Aktienmarkt bot am Dienstag ein gemischtes Bild. Während der Dow Jones Index ein neues 8-Jahres-Hoch erklomm, musste der technologielastige Nasdaq Composite einen Abschlag hinnehmen. Belastet hatte hier insbesondere die Gewinnwarnung des PC-Riesen Dell, die den gesamten Hardware-Sektor unter Druck brachte. Beherrschendes Thema war insbesondere die für den Mittwoch erwartet Leitzinsentscheidung der US-Notenbank. Während unter den Experten eine weitere Zinserhöhung auf 5 Prozent bereits als ausgemachte Sache galt, erhofften sich die Anleger von dem auf die Sitzung folgenden Statement Aufschlüsse über die weitere Geldpolitik und insbesondere auf den kommenden Zinsentscheid im Juni.Der Dow Jones Index gewann schlussendlich 0,48 Prozent auf 11.639 Punkte hinzu. Der breitere S&amp;P 500 Index stieg um 0,04 Prozent auf 1325 Zähler, während der Nasdaq Composite Index 0,29 Prozent auf 2338 Stellen abgab.Auf den Technologiesektor wirkte sich insbesondere die Gewinnwarnung von Dell fatal aus. Die Aktie von Dell selbst rutschte um 4,65 Prozent auf 25,20 Dollar ab; Hewlett-Packard verloren 1,98 Prozent auf 33,12 Dollar; der Chiphersteller Intel und verbilligte sich um 1,04 Prozent auf 19,90 Dollar. Im Dow Jones Index waren dagegen unter anderem die Papiere von General Motors gefragt. Diese sprangen um 9,55 Prozent nach oben auf 25,80 Dollar, nachdem die Deutsche Bank die Aktie von „sell“ auf „hold“ aufgestuft hatte. McDonaldŽs konnten sich nach erfreulichen April-Umsatzdaten um 1,24 Prozent auf 35,83 Dollar verbessern. Die Aktie des Medienkonzerns Walt Disney legte im Vorfeld ihres Quartalsberichts um 2,82 Prozent auf 29,58 Dollar zu; Cisco Systems gaben hingegen vor Zahlen 0,37 Prozent auf 21,68 Dollar ab.Der Euro stieg um 0,4 Prozent auf 1,2750 Dollar. Der Juni-Rohölfuture legte um 1,13 auf 70,90 Dollar pro Barrel zu; Juni-Gold verbesserte sich um 21,60 auf 701,50 Dollar je Unze und schloss damit erstmals seit Oktober 1980 oberhalb der 700-Dollar-Marke.

(boerse-go.de, wirtschaftsblatt:online Partner)

actr
10.05.2006, 11:39
10.05.2006 11:32
Aktien TecDAX: Gut behauptet - Erholung von Kursverlusten des Vortages
Die deutschen Technologietitel haben am Mittwoch zumeist leicht zugelegt. Sie erholten sich damit von den Kursverlusten des Vortages. Der TecDAX <TDXP.ETR> stieg im Vormittagshandel 0,48 Prozent auf 758,06 Punkte.

Conergy-Aktien <CGY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gaben nach anfänglichen Kursgewinnen 0,44 Prozent auf 189,16 Euro ab. Zuvor hatten sie ihr Tageshoch bei 195,90 Euro erreicht. Am Markt war von Gewinnmitnahmen die Rede. Die Zahlen des Unternehmens für das erste Quartal lagen laut Händlern knapp über den Markterwartungen. Der Solarkonzern ist im abgelaufenen Quartal trotz eines deutlichen Umsatzanstiegs in die Verlustzone gerutscht. Für das Gesamtjahr rechnet die Gesellschaft weiterhin mit einem Umsatzplus von mindestens 50 Prozent auf über 800 Millionen Euro.

Anteilsscheine von United Internet <UTDI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) profitierten von einem Zukauf und legten 1,07 Prozent auf 55,80 Euro zu. Das Unternehmen übernimmt Fasthosts Internet Limited für 61,5 Millionen britische Pfund in bar. Die HVB bestätigte United Internet nach dem Zukauf mit "Outperform" beim Kursziel 56,00 Euro. Der Internetdienstleister knüpfe mit der Akquisition an ein langes und erfolgreiches Wachstum über Zukäufe an, kommentierte Analyst Thomas Friedrich. Die Übernahme in Großbritannien korrespondiere mit dem angekündigten Ziel, das Hostinggeschäft weiter auszubauen. Die Schätzungen beließ der Analyst bei leicht steigenden Verbindlichkeiten unverändert.

Aktien von Singulus Technologies <SNG.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen 3,79 Prozent auf 12,88 Euro ins Plus. Am Vortag hatte der Hersteller von Anlagen zur CD/DVD-Produktion nach Einschätzung von Händlern und Analysten "gemischt ausgefallene Zahlen" vorgelegt. Auch negative Reaktionen von Analysten wurden kaum beachtet.

Papiere von mobilcom<MOB.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und freenet.de <FRN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten nach den Kursverlusten am Vortag ins Plus. mobilcom legten 5,56 Prozent auf 17,46 Euro zu, die Internettochter stieg um 4,31 Prozent auf 18,63 Euro. Am Vortag hatten die beiden Unternehmen nach Zahlen unter Druck gestanden. Der harte Wettbewerb auf dem Telekommarkt hat im Auftaktquartal seine Spuren bei den vor der Verschmelzung stehenden Telekomdienstleistern hinterlassen./sc/tw

AXC0114 2006-05-10/11:30

actr
10.05.2006, 19:46
10.05.2006 19:38
'Handelsblatt': Aktionäre strömen in Hauptversammlungen
Die Hauptversammlungen (HV) börsennotierter Großunternehmen sind nach einem Pressebericht erstmals seit Jahren wieder besser besucht. Auf den Treffen der DAX-Konzerne, die bereits stattgefunden haben, sei die Präsenz der Aktionäre auf fast 50 Prozent gestiegen, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) auf Grundlage eigener Berechnungen. 2005 sei die Präsenz bei einigen Dax-Unternehmen unter die Schwelle von 30 Prozent gesunken.

Jetzt drängten die Konzerne auf die Teilnahme möglichst vieler Anteilseigner, um zu verhindern, dass etwa Hedge-Fonds auf der Aktionärsversammlung Zufallsmehrheiten für sich nutzen können. Nach den Berechnungen erhöhte sich die Präsenz beispielsweise beim Energieversorger E.ON <EOA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte. Viel stärkere Resonanz als 2005 fanden auch die Hauptversammlungen von Bayer<BAY.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs), Schering <SCH.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und Allianz<ALV.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs). Insgesamt stieg die Beteiligung der Aktionäre um fast fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Um die HV-Teilnahme zu erhöhen, hätten Unternehmen nicht nur Werbekampagnen gestartet. Sie beauftragten auch spezialisierte Banken herauszufinden, wem die im Streubesitz befindlichen Aktien überhaupt gehören, schrieb die Zeitung. In Deutschland lauten die Aktien in der Regel nicht auf den Namen des Käufers und wechseln formlos den Besitzer./DP/ck

ISIN DE0007614406 DE0008404005 DE0005752000 DE0007172009

AXC0254 2006-05-10/19:35

actr
10.05.2006, 20:37
10.05.2006 20:20
Wall Street mittags in Erwartung des Fed-Entscheids unverändert
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Indizes zeigen sich am Mittwochmittag (Ortszeit) im Vorfeld der Zinsentscheidung am Abend weiterhin bewegungslos. Bis zu den mit Spannung erwarteten Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke werde man einen sehr ruhigen Handel sehen, sagt ein Händler. Nach der für zahlreiche Beobachter offensichtlichen Kommunikations-Panne von Fed-Chairman Ben Bernanke - seinen vielfach missverstandenen Äußerungen zu einer möglichen Zinspause - kann die Fed jetzt noch einmal auf einer angemessenen Plattform für Klarheit sorgen, wie ihr künftiger zinspolitischer Kurs aussehen wird. Dass die Zinsen erneut um 25 Basispunkte auf dann 5% erhöht werden, gerät dabei schon fast zur Nebensache.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) klettert gegen 19.10 Uhr MESZ um 2 auf 11.642 Punkte. Der Nasdaq-Composite sinkt dagegen um 0,4% bzw 8 auf 2.330 Zähler. Der S&P-500-Index verliert 0,1% auf 1.324.

Cisco geben 2,9% auf 21,07 USD ab, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal mit 0,29 USD je Aktie mehr verdient hat als mit einem Gewinn von 0,26 USD erwartet. Der Umsatz lag mit 7,3 Mrd USD ebenfalls über der Prognose von 7,17 Mrd USD. Cisco CEO John Chambers erwartet im laufenden vierten Quartal einen Umsatzanstieg in einer Bandbreite zwischen 18% und 21% auf 7,80 Mrd bis 7,95 Mrd USD im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Walt Disney legen um 1,2% auf 29,94 USD zu, nachdem der Konzern mit seinen Zweitquartalsdaten die Erwartungen der Wall Street übertroffen hatte. Der Nettogewinn stieg um 12% auf 0,37 USD je Aktie, der Konsens lag bei 0,31 USD. Der Umsatz betrug 8,03 Mrd USD und lag damit unter der Prognose von 8,18 Mrd USD.

Eastman Kodak geben 1,9% auf 25,02 EUR ab, nachdem die am Umsatz gemessene Marktführerschaft auf dem digitalen US-Kameramarkt verloren wurde. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf den Marktforscher IDC berichtet, hat Canon die Führungsposition im abgelaufenen Quartal übernommen. An zweiter Stelle folge nun Sony. Kodak hatte in den vergangenen fünf Quartalen die Liste angeführt.

DJG/DJN/reh

actr
11.05.2006, 09:57
11.05.2006 09:38
ROUNDUP/Aktien Tokios Schluss: Schwächer - Autowerte verlieren
Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag schwächer geschlossen. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> fiel um 0,53 Prozent auf 16.862,14 Punkte. Der breit gefasste TOPIX <TOKS.FX1> gab um 0,80 Prozent auf den Stand von 1.711,31 Punkten nach. Marktteilnehmer hätten von der Sitzung der US-Notenbank am Vortag einen klaren Hinweis auf den zukünftigen Kurs der US-Geldpolitik vermisst, erklärten Händler in Tokio.

Die US-Notenbank hatte sich die Tür für weitere Zinserhöhungen offen gehalten. Einige weitere Zinserhöhungen könnten notwendig sein, um die Inflation unter Kontrolle zu halten, teilte der geldpolitische Ausschuss der US-Notenbank mit. Das Ausmaß und die zeitliche Abfolge seien stark von den künftigen wirtschaftlichen Daten abhängig, betonte der Ausschuss.

Weiter besorgt zeigten sich Händler mit Blick auf die anhaltenden Yen-Stärke zum Dollar. Diese sorgt bei den Unternehmen, die viel ins Ausland liefern, für Druck.

Zu den Verlierern gehörten Auto-, Chip und Elektronik-Werte. Nissan Motor <NJQ.SQ1> <NISA.FSE> (Nachrichten) gaben 2,25 Prozent auf 1.479 Yen nach und Mazda Motor <MZA.FSE> (Nachrichten) fielen 3,6 Prozent auf 744 Yen.

Auch Toyota Motor <TYT.SQ1> <TOM.FSE> (Nachrichten) konnten sich trotz guter Zahlen dem Abwärtssog im Autosektor nicht entziehen und verloren 2,1 Prozent auf 6.540 Yen. Der zweitgrößte Autohersteller der Welt hat im vergangenen Geschäftsjahr so viel verdient und verkauft wie nie zuvor. Im laufenden Jahr rechnet Toyota mit weiter steigendem operativen Gewinn, Umsatz und Absatz sowie mit einem leicht sinkenden Überschuss.

Fujitsu <FUJ.SQ1> <FUJ1.FSE> (Nachrichten) fielen 1,5 Prozent auf 899 Yen und NEC Electronics <NEN.MUN> (Nachrichten) verloren 1,7 Prozent auf 4.050 Yen./DP/FX/mw/tw

AXC0072 2006-05-11/09:33

actr
11.05.2006, 20:17
Dax: TUI mit roter Laterne

(Instock) Am Nachmittag rutschte der Dax im US-Sog in die Tiefe. Der Index büßte 63 Zähler oder 1 Prozent auf 6.054 Punkte ein. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2825 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 720,15 Dollar.

Im Blickpunkt

Im ersten Quartal stieg der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Telekom (- 2,6 Prozent auf 13,24 Euro) von 4,84 auf 4,97 Milliarden Euro. Experten hatten im Vorfeld durchschnittlich einen Anstieg auf 4,98 Milliarden Euro prognostiziert. Der Gewinn kletterte dagegen stärker als erwartet von 0,98 auf 1,08 Milliarden Euro. Der Umsatz weitete sich von 14,29 auf 14,84 Milliarden Euro aus – die Prognose lag bei rund 15 Milliarden Euro. Probleme bereitet vor allem die Festnetzsparte T-Com, deren Umsatz aufgrund des Wettbewerbsdrucks im ersten Quartal um 6 Prozent schrumpfte. Im Gesamtjahr soll der Umsatz nach wie vor 62,1 bis 62,7 Milliarden Euro und das bereinigte EBITDA 20,2 bis 20,7 Milliarden Euro erreichen.

Adidas-Salomon heißt ab sofort wieder Adidas (unverändert 171,51 . Aktionäre stimmten auf der Hauptversammlung der Namensänderung zu.

Von Januar bis Ende März reduzierte Lufthansa (- 0,8 Prozent auf 14,88 Euro) den Verlust von 116 auf 98 Millionen Euro, der operative Verlust weitete sich jedoch von 26 auf 75 Millionen Euro aus. Der Umsatz stieg von 3,9 auf 4,4 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich ist die Übernahme von Swiss allerdings nicht enthalten.

Nach der Hauptversammlung wurde TUI (- 7 Prozent auf 16,51 Euro) mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Die Post (- 5,1 Prozent auf 22,10 Euro) schüttete 70 Cents je Aktie aus.

Gewinner

1. Börse + 3,61 Prozent (Kurs: 124,05 Euro)
2. ThyssenKrupp + 0,81 Prozent (Kurs: 28,53 Euro)
3. Henkel + 0,80 Prozent (Kurs: 95,99 Euro)

Verlierer

1. TUI - 7,04 Prozent (Kurs: 16,51 Euro)
2. Post - 5,11 Prozent (Kurs: 22,10 Euro)
3. Telekom - 2,58 Prozent (Kurs: 13,24 Euro)

[11.05.2006 17:32:38]

actr
12.05.2006, 10:10
Wall Street: Tiefer Sturz aus Zinsangst

Zwei Top-Themen der letzten Wochen fanden am Donnerstag zusammen und lösten einen Kurssturz aus: Steigende Rohstoffpreise treiben die Inflationsangst an, man rechnet verstärkt mit weiteren Zinsanhebungen. Der Dow-Jones-Index verlor 142 Zähler oder 1,2 Prozent auf 11 500 Punkte, die Nasdaq gab 48 Zähler oder 2 Prozent auf 2272 Punkte ab.

Für die Blue Chips war der Donnerstag damit der schlechteste Handelstagd seit fast vier Monaten.

Der Ölpreis setzte den ganzen Tag über seine jüngste Rallye fort und schloss bei 73,32 Dollar pro Fass. Zu den bekannten geopolitischen Sorgen kam aktuell die Meldung über eine geschlossene Raffinerie in Texas, deren Reparatur die Kapazitäten in den USA um 35 000 Fass pro Tag senken wird.

Doch war Öl nicht der einzige Rohstoff im Aufwind. Gold setzte seinen beachtlichen Trip in Richtung historischer Höchststände fort und schloss bei 721 Dollar pro Feinunze. Auch Silber und vor allem Kupfer legten weiter zu, letzteres Metall notiert auf einem Allzeit-Hoch, ebenso wie Platin.

Die Sorge des Marktes: Die hohen Rohstoffpreise werden sich bald noch stärker als bisher auf die Erzeuger und die Verbraucherpreise auswirken, den inflationären Daten dürfte die Notenbank nur durch weitere Zinsanhebungen entgegentreten. Die Zinsfutures signalisieren eine steigende Chance auf einen weiteren Zinsschritt im Juni.

Die hohen Preise haben den Einzelhandel bereits beeinflusst, die die Umsatzzahlen für den April zeigen: Die sind um 0,5 Prozent gestiegen und in der Kernrate ohne den Auto-Sektor um 0,7 Prozent; beide Werte fallen geringer aus als erwartet.

Aktien spielten am Donnerstag eine Nebenrolle. Im Dow gab es allerdings einen Gewinner: Johnson & Johnson kletterte um 0,8 Prozent nach einer Aufstufung bei der Bank of America.

Ansonsten sah es düster aus. Der Versicherungsriese AIG war mit einem Minus von 5,5 Prozent größter Verlierer im Dow. Das Unternehmen blickt auf einen Gewinneinbruch um 16 Prozent, das Ergebnis liegt auch abzüglich der Sonderkosten unter den Erwartungen der Analysten. Während Immobilien- und Unfallversicherungen gut liefen, leidet AIG unter der schwachen Performance der Lebensversicherungen.

Unter den großen Verlierern war auch General Motors. Ein Abschlag von 3,8 Prozent beendete eine fünftägige Rallye für den Automobilriesen, in dessen Verlauf die Aktie um 18 Prozent geklettert war.

Weitere Dow-Loser waren Microsoft und DuPont mit Einbußen um jeweils 2 Prozent sowie die Papiere von Hewlett-Packard und Citigroup.

Auf der Gewinnerseite schloss News Corp. nach starken Quartalszahlen. Das Medien-Imperium von Rupert Murdoch hat den Gewinn mehr als verdoppelt, unter anderem wegen starker Anzeigenzuwächse beim TV-Sender Fox News. Der Konzern blickt auf einen Gewinn von 820 Millionen Dollar oder 26 Cent pro Papier. Der Umsatz fällt mit 6,04 Milliarden Dollar etwas schwächer aus als erwartet.

Größter Gewinner des Tages war die Videothekenkette Movie Gallery mit einem Plus von 52 Prozent. Das Unternehmen blickt auf ein starkes Quartal zurück und scheint im Rahmen einer Restrukturierung von 1100 Filialen auf dem rechten Weg zu sein.

Lars Halter

actr
13.05.2006, 06:52
Milliarden für Mutti

„The greatest mom in the world“ wird am Sonntag gefeiert. Und die beste Mutter der Welt hat besondere Aufmerksamkeit verdient, auch in Zeiten hoher Benzinpreise. Der US-Einzelhandelsverband hofft, dass sich Amerikas Söhne und Töchter dessen bewusst sind – und rechnet mit einem Milliardengeschäft.

Dass das Geschäft ausgerechnet zum Muttertag ungebremst weiter laufen soll, egal wie hoch die Preise an der Zapfsäule klettern, hängt mit einem interessanten Aspekt zusammen. So ist bekannt, dass auch in schwersten konjunkturellen Krisen zumindest die Luxushändler bestens performen, wenn der übrige Einzelhandel längst frustriert die Pforten geschlossen haben. Am Muttertag nun spielt der Luxussektor eine überdurchschnittlich starke Rolle, denn – so das allgemeine Verständnis – anders als beispielsweise zu Geburtstag oder Weihnachten ist am Muttertag ein „royal treatment“ fällig. Mutter soll leben wie eine Königin.

Für viele Amerikaner heißt das: Ab ins Spa und zur Massage. Die Wohlfühl-Bäder und Salons dürfen nach ersten Umfragen in diesem Jahr mit einem Umsatz von 928 Millionen Dollar rechnen, das sind fast 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Für Schmuck und Juwelen dürften liebende Söhne und Töchter 2,1 Millionen Dollar ausgeben, für ein schickes Dinner im besten Restaurant der Stadt sind US-weit 2,8 Milliarden Dollar eingerechnet, beide Werte liegen wiederum gut 20 Prozent über den Vorjahreswerten.

Nicht alle greifen freilich so tief in die Tasche: 67,6 Prozent der Amerikaner bleiben laut Branchenverband bei Blumen, 31,9 Prozent verschenken Gutscheine, 25,8 Prozent verwöhnen Muttern mit Musik und Literatur. Obligatorisch dabei ist die Grußkarte, die 85,4 Prozent verschenken.

Unterm Strich summieren sich die Ausgaben für den Durchschnitts-Ami auf 122,16 Dollar. Das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Landesweit kommen so 13,8 Milliarden Dollar zusammen.

Die hohen Wachstumsraten überraschen Tracy Mullin nicht. „Am Muttertag genießen die Mütter den Lohn für den härtesten Job der Welt“, meint die Chefin des US-Einzelhandelsverbandes.

Doch nicht nur die: Hohe Verbraucherpreise scheinen kaum Auswirkungen auf die weitreichende Großzügigkeit vieler zu haben, die nicht nur der Mutter eine Freude machen. 20,7 Prozent der Männer beschenken zum Muttertag ihre Frau, 9,1 Prozent die Tochter. Karten, Blumen und Geschenke gibt es ferner für Großmütter, Schwestern und Freunde.

Lars Halter

actr
13.05.2006, 07:00
Wall Street: Tiefer Sturz ins Wochenende

An den US-Börsen ging es zum Wochenschluss weiter bergab. Der Dow-Jones-Index erlebte seinen zweiten dreistelligen Verlust in Folge und schloss mit einem Minus von 119 Zählern oder 1 Prozent auf 11 380 Punkten. Die Nasdaq gab 29 Zähler oder 1,3 Prozent auf 2243 Punkte ab.

Die großen Indizes haben damit innerhalb von zwei Tagen mehr als 2 Prozent abgegeben, so viel wie seit einem Jahr nicht. Gründe für den Absturz gab es viele, Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Kletterpartie in Richtung historischer Höchststände gehörten dazu.

Viel schlimmer traf aber das Verbrauchervertrauen die Börse. Angesichts hoher Benzinpreise ist die Stimmung im Land im Keller, der Index der Universität Michigan misst 79,0 Punkte und liegt damit deutlich unter den Prognosen der Analysten.

Etwas schwächer handelten nach wochenlanger Rallye die Rohstoffe: Gold gab auf 711 Dollar leicht nach, nachdem erfreuliche Konjunkturdaten den anhaltenden Verfall des Dollar unterbrochen hatte.

Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im März nämlich unerwartet um 5,6 Prozent auf 62,0 Milliarden gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit die Hurrikans über verstärkte Öl-Importe das Defizit ausweiteten. Man sieht unerwartet starke Exporten aus den USA, was umso erfreulicher ist, als der sonst wichtigste Exportfaktor Flugzeuge im März eher schwach gemessen wird und der Trend folglich breit aufgestellt ist.

Etwas niedriger schloss der Ölpreis bei 72,20 Dollar. Die Internationale Energiebehörde hat aufgrund warmer Temperaturen die Prognosen für die globale Öl-Nachfrage erneut gesenkt. Zudem lobt man den unerwartet stabilen Export aus Russland. Schlechte Nachrichten aus Nigeria, wo am Morgen eine Öl-Pipeline explodiert ist und 150 Menschen getötet hat, wurden im Handel ignoriert.

Unter den Aktien glänzte General Motors als Tagessieger im Dow mit einem Plus von 0,7 Prozent. Die Aktie ist von den Analysten bei KeyBanc Capital Markets auf „Kaufen“ aufgestuft worden. Die Experten rechnen damit, dass der Automobilriese und der Zulieferer Delphi ihre Verhandlungen ohne einen Arbeitskampf zu Ende bringen können, dass Kostensenkungen greifen und neue Trucks und SUV die Gewinne anheizen dürften.

Die übrigen Dow-Gewinner waren Walt Disney sowie American Express und Johnson & Johnson.

Im Dow-Minus schlosen Alcoa mit einem Abschlag von 3,5 Prozent sowie die Papiere von Caterpillar und JP Morgan.

Außerhalb des Dow verlor Best Buy nach der Ankündigung einer Übernahme, die den Elektronikhändler 180 Millionen Dollar kosten soll. Hingegen gab Yahoo um 0,7 Prozent ab, da es keine Übernahme geben wird. CEO Terry Semel hat einen Teilverkauf des Such-Geschäfts an Microsoft abgelehnt.

Größter Verlierer des Tages war Expedia. Nach schwachen Quartalszahlen, die auch CEO Barry Diller „weit unter den Erwartungen“ sieht, gab die Aktie um 25 Prozent nach.

Lars Halter

actr
13.05.2006, 07:03
12.05.2006 22:31
Dax bricht zum Wochenschluss ein
Die deutschen Standardwerte haben ihre Abwärtsbewegung zum Wochenschluss noch einmal verschärft. Bis zum Handelsschluss verlor der Xetra-Dax heute 2,29 % auf 5.916,28 Punkte nach. Am Donnerstag hatte der Leitindex mit 6.162,37 Punkten noch den höchsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht.

Die überwiegend positiven Unternehmenszahlen konnten damit nicht in Kursgewinne umgemünzt werden. Stattdessen kam es zu Gewinnmitnahmen. Auslöser war nach Einschätzung eines Marktbeobachters der stark gestiegene Euro. Dies habe vor allem die Exporttitel belastet.

Die Gemeinschaftswährung stieg bis zum späten Handel am Freitag auf 1,2918 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit mehr als einem Jahr. Am Donnerstag hatte die EZB den Referenzkurs noch auf 1,2716 US-Dollar festgesetzt.

actr
15.05.2006, 21:43
Wall Street: Inflation weiter im Mittelpunkt

Die US-Börsen haben die neue Woche im roten Bereich begonnen, suchen im frühen Handel aber noch einen Trend.


Die ersten Konjunkturdaten der Woche enttäuschen: Der Empire State Index über die Aktivitäten im Produzierenden Gewerbe im Staat New York ist auf 12,4 Punkte gefallen. Damit wird in der Region zwar weiter Wachstum gemessen, aber im langsamsten Tempo seit einem Jahr. Besonders schwach wird der Arbeitsmarkt-Index gemessen.

Im weiteren Verlauf der Woche erwartet die Wall Street Angaben zur den Erzeuger- und Verbraucherpreisen. Damit ist Inflation erneut Thema Nummer Eins auf dem Parkett, und entsprechend gehen die Spekulationen über die weitere Zinspolitik der Notenbank weiter.

Immer mehr Experten rechnen angesichts jüngster Daten damit, dass die Zinsanhebungen noch nicht zu Ende sind. Das schadet Aktien, tut aber dem Dollar gut. Der Greenback löst sich von seinem jüngsten Zwölf-Monats-Tief, er verbebessert sich gegenüber dem Euro und dem Yen.

Dafür geben einige Rohstoffe nach: Der Goldpreis fällt im frühen Handel auf 691 Dollar pro Feinunze und damit wieder unter die 700-Dollar-Marke. Das Edelmetall hat seit seinem 26-Jahres-Hoch in der vergangenen Woche 40 Dollar abgegeben. Barry Cooper, Rohstoff, Analyst von CIBC, rechnet nun mit einem Kursrückgang um bis zu 10 Prozent, sieht Gold aber langfristig weiter als gute Anlage mit einem Preisziel von 850 Dollar.

Außer Gold geben am Montagmorgen auch andere Metalle ab, darunter Silber und Kupfer sowie Platin und Palladium.

Der Einzelhändler Target blickt für das vergangene Quartal auf ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 12 Prozent. Mit einem Profit von 554 Millionen Dollar oder 63 Cent pro Aktie werden allerdings die Erwartungen der Analysten um einen Penny verfehlt. Dass das Management an den Wachstumsprognosen für das laufende Jahr festhält und mit einem weiteren Anstieg der Marktanteile rechnet, beruhigt Anleger am Montag nicht: Die Aktie verliert 4 Prozent.

Gleich zweimal ist am Montag das Justizministerium in den Schlagzeilen: Zum einen verlängert man eine Einigung mit Microsoft im Streit um den Einbau des MSN-Internetportals im Betriebssystem Windows. Bis 2009 ist Microsoft wettbewerbsrechtlich nun abgesichert, möglicherweise muss man sich auch bis 2012 keine Sorgen machen. Das Justizministerium anerkennt, dass Windows in einer neuen Version die Programmierung von Google oder anderen Suchmaschinen als Hauptfunktion zulässt.

Der Flugzeugbauer und Rüstungsriese Boeing zahlt 615 Millionen Dollar, um die seit drei Jahren laufenden Ermittlungen des Justizministeriums in einem Aufragsskandal zu beenden. Es ist die höchste Geldstrafe je gegen einen Rüstungslieferanten. In den späten Neunzigerjahren soll Boeing illegal Dokumente vom Konkurrenten Lockheed-Martin beschafft haben, um einen Vorteil in einer Ausschreibung für einen Raketenauftrag des Pentagon zu bekommen. Außerdem hat das Unternehmen einen führenden Angestellten des Verteidigungsminietriums angestellt, worüber vor drei Jahren der damalige CEO Phil Condit seinen Posten verlor.

Lars Halter

actr
15.05.2006, 21:47
15.05.2006 21:31
US Indizes - Kurzupdate - Kurserholung läuft an!

Die US Indizes können die aufgebaute bullische Gegenspannung nutzen, um sich von den Tagestiefständen zu lösen.. Dabei wird der Markt weiter durch den Airline Index gestützt, abgeben muss der Gold- und Silber Index.


http://img.godmode-trader.de/charts/30/2005/abc3213.gif

actr
15.05.2006, 22:59
Wall Street: Kleine Gewinne trotz Zinsangst

Die US-Börsen hatten zum Wochenstart erneut mit der Angst vor weiteren Zinserhöhungen zu kämpfen. Doch erholten sich die Indizes im Tagesverlauf von einem schwachen Start: Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 47 Zählern oder 0,4 Prozent auf 11 428 Punkte, die Nasdaq verlor 5 Zähler oder 0,2 Prozent auf 2238 Punkte.

Nicht zuletzt aufgrund aktueller Konjunkturdaten wuchs an der Wall Street die Angst vor Inflation. Während der Empire State Index über die Aktivitäten im Produzierenden Gewerbe im Staat New York ist auf 12,4 Punkte gefallen ist und das langsamste Wachstum seit einem Jahr zeigt, macht man sich vor allem über zwei Sub-Indizes Gedanken: Die Arbeitsmarkt-Komponente ist schwach, der Preis-Index ist stark.

Der Preis-Index wiederum, und die Erwartungen für die in dieser Woche gemeldeten Erzeuger- und Verbraucherpreise treiben die Infaltionsangst und lassen Anleger mit weiteren Zinsanhebungen rechnen. „Eine Pause wird sich die Notenbank unter Umständen nicht leisten können“, meinen die Analysten von ING Investment.

Andere Wirtschaftsdaten deuten auf Schwäche hin: Der Immobilienmarkt gibt nach, und in fünf der heißesten Märkte Amerikas werden Einbrüche um bis zu 15 Prozent bei den Hausverkäufen gemessen.

Der Dollar verbesserte sich am Montag sowohl gegenüber dem Euro als auch dem Yen, und das löste Schwäche bei den Rohstoffen aus:

Der Goldpreis stürzte zum Wochenbeginn um 26 Dollar auf 685 Dollar pro Feinunze, auch Silber und Kupfer gaben deutlich nach.

Der Ölpreis fiel mit den übrigen Rohstoffen und notiert nun wieder knapp unter der 70-Dollar-Marke. Analysten schreiben das nicht zuletzt den nach unten revidierten Nachfrage-Schätzungen der vergangenen Woche zu, doch bleibt die Lage am Öl-Markt angespannt.

Im Aktienhandel zeichnete sich ab, dass Anleger – trotz der grünen Pfeile im Dow – auch nach den Kursstürzen der letzten Tage noch vorsichtig sind. Größte Gewinner unter den Blue Chips waren einige Konsumwerte, allen voran Coca-Cola mit einem Plus von 1,9 Prozent, gefolgt von Johnson & Johnson, dem Einzelhändler Wal-Mart und Pfizer.

Größter Dow-Verlierer war Alcoa mit einem Minus von 4,5 Prozent. Der Alu-Hersteller gab mit den Rohstoffen nach.

Ein weiterer Dow-Loser war Boeing nach einer teuren Einigung in einem Rechtsstreit. Gegen Zahlung von 615 Millionen Dollar werden Untersuchungen in zwei Skandalen eingestellt: Es geht um Dokumentendiebstahl bei Lockheed-Martin, mit dem sich Boeing Vorteile bei Vergabe eines Raketenauftrags aus dem Pentagon verschafft haben soll, und um die Anstellung einer hochrangigen Pentagon-Mitarbeiterin, die Boeing weitere Aufträge verschafft haben soll.

Eine weitere Meldung aus der Justiz nutztess Microsoft: Man verlängert eine Einigung im Streit um den Einbau des MSN-Internetportals im Betriebssystem Windows. Bis 2009 ist Microsoft wettbewerbsrechtlich abgesichert. Das Justizministerium anerkennt, dass Windows in einer neuen Version die Programmierung von Google oder anderen Suchmaschinen als Hauptfunktion zulässt.

Der Einzelhändler Target verlor 3,8 Prozent nach schwachen Quartalszahlen. Trotz eines Wachstums um 12 Prozent werden die Erwartungen der Analysten um einen Penny verfehlt. Dass das Management an den Wachstumsprognosen für das laufende Jahr festhält und mit einem weiteren Anstieg der Marktanteile rechnet, beruhigte Anleger am Montag nicht.

Lars Halter

actr
16.05.2006, 07:08
Deutsche Aktien erneut auf Talfahrt

Der deutsche Aktienmarkt ist erneut kräftig auf Talfahrt gegangen. Der DAX fiel zeitweise unter 5800 Punkte, konnte bis zum Nachmittag die Verluste jedoch wieder etwas eingrenzen. (15.05.2006, 15:27 Uhr)


Frankfurt/Main - Zuletzt stand er mit 1,4 Prozent im Minus bei 5836 Punkten und gab damit den vierten Handelstag in Folge nach. Der MDAX verlor 2,7 Prozent auf 8610 Punkte, der TecDAX büßte 4,0 Prozent auf 699 Punkte ein.
Ein Händler in Frankfurt sprach angesichts der erneut kräftigen Kursrückgänge von "Zinsangst", nachdem die US-Börsen am Freitag schwach geschlossen hatten. Sorgen vor Inflation und weiter steigenden Zinsen hatten jenseits des Atlantiks auf die Marktstimmung gedrückt und würden nun auch den deutschen Aktienmarkt in die Defensive drängen. "Es werden nun Gewinne erst einmal mitgenommen", sagte er. Ein weiter Händler sah zeitweise im TecDAX sogar "panikartige Verkäufe".

RWE setzte sich nach anfänglichen Verlusten am Morgen an die Spitze der wenigen Gewinner im DAX. Die Aktie stieg um 0,68 Prozent auf 64,94 Euro. Der Versorger profitierte im ersten Quartal vom langen Winter und steigerte Gewinn und Umsatz kräftig. Händler und Analysten äußerten sich recht positiv zu den Ergebnissen, sahen aber auch einige Enttäuschungen, etwa bei der operativen Marge und den vom Unternehmen erwarteten Belastungen durch hohe Beschaffungskosten für Brennstoff sowie die Strom- und Gasnetzregulierung.

Die Aktie von ThyssenKrupp wurden unter anderem belastet durch angekündigte Restrukturierungskosten von 200 Millionen Euro unter anderem infolge einer geplanten Werksschließung in den USA. Sie büßten 4,71 Prozent auf 27,72 Euro ein.

Bei der im MDAX notierten Postbank fiel das erste Quartal Händlern zufolge unerwartet schwach aus, was der Aktie ein Minus von 2,76 Prozent auf 59,46 Euro bescherte. Sowohl die Zinseinkünfte als auch der Provisionsüberschuss hätten die Erwartungen verfehlt, hieß es. Auch der Vor- und Nachsteuergewinn habe unter den Prognosen gelegen. Die Anpassung des Gewinnausblicks sei dagegen am Markt erwartet worden.

Der deutsche Rentenmarkt notierte zur Kasse fester. Die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere sank auf 3,94 (Freitag: 3,99) Prozent. Der Rentenindex REX stieg um 0,33 Prozent auf 116,92 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,24 Prozent auf 114,95 Punkte zu. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2826 (Freitag: 1,2914) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7797 (0,7744) Euro. (tso/dpa)

actr
16.05.2006, 15:13
16.05.2006 15:08
Aktien Frankfurt: DAX wieder im Plus - US-Vorgaben helfen
Der deutsche Aktienleitindex ist am Dienstag zwischen leichten Gewinnen und Verlusten hin- und hergependelt. Bis zum Nachmittag legte der DAX <DAX.ETR> 0,16 Prozent auf 5.865,94 Zähler zu. Auftrieb kam vor allem von positiven Vorgaben aus den USA. Aktuelle Konjunkturdaten trieben die US-Futures nach oben und liessen damit einen freundlichen Börsenstart in den USA erwarten. Der TecDAX <TDXP.ETR> erholte sich ebenfalls und zeigte sich mit plus 0,04 Prozent auf 703,76 Punkte wieder nahezu unverändert. Der MDAX <MDAX.ETR> verlor 0,93 Prozent auf 8520,72 Punkte.

Kaum Einfluss auf den Aktienmarkt hatten Händlern zufolge die zum vierten Mal in Folge rückläufigen ZEW-Konjunkturerwartungen. "Das hat in erster Linie den Euro getroffen", sagte ein Frankfurter Händler. Seiner Ansicht nach verdaut der Markt weiterhin die kräftigen Einbruch im DAX in den vergangenen Handelstagen, die Konjunkturdaten hätten aber nicht weiter belastet.

In Deutschland haben sich die Konjunkturerwartungen von Anlegern und Analysten im Mai überraschend deutlich eingetrübt. Die Wachstumseuphorie habe damit einen Dämpfer erhalten, urteilte die HVB und sieht ein Wirtschaftswachstum von zwei oder mehr Prozent in diesem Jahr nun als zu optimistisch an.

Unter den Standardwerten waren besonders die Titel der Deutschen Börse<DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und die von ThyssenKrupp<TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) sehr schwach. Die Deutsche Börse gab um 3,89 Prozent auf 113,47 Euro nach. Laut einem Artikel in der "Börsen-Zeitung" wird die Euronext in Kürze eine enge Kooperation mit der Borsa Italiana bekannt geben, mit der die Fünfländerbörse bereits die Bondhandelsplattform MTS betreibt. Gleichzeitig soll die Euronext laut "Wall Street Journal Europe" die Gespräche mit der New Yorker Börse (NYSE) intensiviert haben.

ThyssenKrupp, die um 3,43 Prozent auf 26,44 Euro sanken, litten laut Händlern vor allem unter Gewinnmitnahmen. Dass der Stahlhersteller für 2006 höhere Preise für Eisenerz bezahlen muss, sei hingegen nicht überraschend. Zudem sei die Erhöhung geringer als erwartet ausgefallen.

Aktien der Deutsche Post <DPW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verteuerten sich nach einer Berg- und Talfahrt am Nachmittag um 1,55 Prozent auf 21,64 Euro. Am Vormittag hatte das Unternehmen Quartalszahlen vorgelegt. Händler verwiesen auf Aussagen der Post, dass die KfW keine konkreten Pläne für weitere Anteilsverkäufe habe - dies bewerteten sie positiv.

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS <PEAD.PSE> <EAD.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) verbesserte im ersten Quartal dank der guten Auftragslage beim Flugzeugbauer Airbus Umsatz und Ergebnis deutlich. Die MDAX-Aktie sank jedoch nach frühen Gewinnen um 1,50 Prozent auf 28,90 Euro.

BMW <BMW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) drehten nach positiven Aussagen aus der Hauptversammlung ins Plus und stiegen um 1,13 Prozent auf 41,31 Euro. Der Autobauer bleibt weiter auf Rekordkurs. Bis 2010 solle der Absatz auf 1,6 Millionen Fahrzeuge pro Jahr zulegen, sagte Vorstandschef Helmut Panke./ck/sc

AXC0146 2006-05-16/15:02

actr
16.05.2006, 16:53
Wall Street: Grüner Start nach beruhigenden Inflationsdaten

Die US-Börsen haben den Dienstagshandel mit grünen Pfeilen eröffnet. Daten zur Inflation sind nicht so schlimm ausgefallen wie erwartet, was dem Markt die Angst vor weiteren Zinsanhebungen nimmt.


Inflation ist und bleibt Thema Nummer Eins auf dem Parkett, doch gibt es am Dienstag Entwarnung. Die Erzeugerpreise sind im April zwar um 0,9 Prozent gestiegen und damit stärker als erwartet, doch wirken sich fast ausschließlich höhere Energiepreise aus. Diese ausgegliedert wird ein Anstieg von nur 0,1 Prozent gemessen. Die hohen Energiekosten schlagen sich nicht so stark wie erwartet auf Produkte und Dienstleistungen um.

Schlechte Nachrichten kommen vom Immobilienmarkt: Die Zahl der neu begonnenen Häuser ist im April den dritten Monat in Folge deutlich zurückgegangen, und zwar um 7,4 Prozent auf eine Jahresrate von 1,85 Millionen Häusern. Damit wird der größte monatliche Rückgang seit einem Jahr gemessen.

Weitere Zahlen gibt es aus Corporate America: Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart hat Umsatz und Gewinn um 12 Prozent gesteigert und die Erwartungen geschlagen. Das Management gibt sich zufrieden, wenngleich man an die Wachstumsraten des Konkurrenten Target nicht herankommt. Die Aktie von Wal-Mart notiert am Morgen schwach, da die Aussichten auf Q2 enttäuschen: Der Einzelhändler rechnet mit einem Gewin zwischen 70 und 74 Cent, Anleger waren bisher von 74 Cent ausgegangen.

Ebenfalls schwächer notiert die Baumarktkette Home Depot trotz guter Zahlen. Mit einem Gewinnwachstum von 19 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar oder 70 Cent pro Aktie werden die Erwartungen der Wall Street geschlagen. Allerdings fällt der Umsatz unterhalb der Prognosen aus. Das Umsatzwachstum von 13,1 Prozent verdankt der Dow-notierte Branchenriese vor allem der Stärke im Zuliefererbereich, der sich direkt an Baufirmen und Kommunen richtet und nicht mehr auf den privaten Häuslebauer.

Weitere Quartalszahlen werden nach Börsenschluss erwartet. Mit Hewlett-Packard und dem Chip-Zulieferer Applied Materials stehen dann zwei Hightech-Firmen im Mittelpunkt.

Ansonsten geht es im Hightech-Bereich um Firmen mit Patent-Problemen. Die Aktie von Apple notiert im frühen Handel etwas schwächer. Creative Technology aus Singapur hat bei der Internationalen Handelsbehörde protiestiert, Apple bediene sich bei der iPod-Reihe eines geschützten Bedienkonzepts. Den Markt beunruhigt das, zumal die mp3-Spieler zum wichtigsten Umsatz- und Gewinnbringer für Apple geworden sind.

Noch nicht ausgestanden sind die Patent-Streitigkeiten um Research in Motion, den Hersteller des Blackberry. Diese haben allerdings den Kurs derart gedrückt, dass die Aktie am Dienstagmorgen von Bear Stearns zumindest auf „Halten“ aufgestuft wird. Optimistischer wollen die Analysten nicht sein, da man mit sinkenden Wachstumsraten im Markt für Handheld-Computer rechnet.

Einen Tag nachdem das höhste US-Gericht dem Internet-Auktionator Ebay die Benutzung der „Jetzt-Kaufen“-Strategie gestattet und einen Patentstreit beendet hat, geht es für die Aktie aus zwei Gründen bergauf: Zum einen geben sich Anleger über die Entwicklung erleichtert, zum anderen startet Ebay mit seinem VoIP-Ableger Skype einen weiteren Angriff auf die traditionelle Telekombranche. Über Skype können Kunden ab sofort US- und Kanada-weit Telefonate im Internet kostenlos führen, nur für Gespräche auf ausländische Netze werden Gebühren fällig. Der Service, der enge Promotionen mit Ebay hat, dürfte nun verstärkt auf Interesse stoßen.

Lars Halter

actr
16.05.2006, 18:50
16.05.2006 18:11
TecDAX Schluss: Etwas fester, Q-Cells erholt
Nachdem der TecDAX zur Tagesmitte hin schwächer tendierte erholte sich das Börsenbarometer gegen Handelsende hin und schloss letztendlich 0,04 Prozent fester bei 703,73 Punkten.

Die tags zuvor arg unter die Räder gekommenen Papiere von Conergy erholten sich deutlich und legten 3,8 Prozent zu. Daneben wanderten insbesondere Aktien von MorphoSys und EPCOS in die Depots der Anleger. Titel von Evotec, die gestern um mehr als 10 Prozent einbrachen, legten mehr als 2 Prozent zu. Leichte Gewinne verbuchten Anteilsscheine von GPC Biotech, nachdem der Biotechnologiekonzern den Start einer Studie mit Satraplatin verkündete.

Nachdem United Internet eine Akquisition in Großbritannien bekannt gab, waren Papiere des Internet Service-Providers mit einem kräftigen Minus von 2,2 Prozent mit am Indexende zu finden. Deutliche Abschläge verzeichneten darüber hinaus AT&S und Bechtle. Aktien von Q-Cells, die zur Tagesmitte hin deutlicher abgaben, schlossen etwas fester. Die Anleger honorierten damit die präsentierten Ergebnisse, die besser als erwartet ausfielen.

Schlusskurse (17:36 Uhr):

TecDAX: 703,73 (+0,04 Prozent)

Tagesgewinner: MorphoSys, Conergy, EPCOS

Tagesverlierer: AT&S, Bechtle, United Internet

Unternehmensmeldungen:

Der Solarzellenhersteller Q-Cells AG (ISIN DE0005558662 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 555866) gab am Montag nach Börsenschluss die endgültigen Zahlen für das erste Quartal 2006 bekannt. Demnach konnte der im TecDAX notierte europäische Marktführer sowie weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion deutlich steigern. Der Umsatz erhöhte sich demnach von 52,8 Mio. Euro auf nun 114,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 10,5 Mio. Euro auf nun 26,5 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss kletterte von 6,5 Mio. Euro auf 17 Mio. Euro. Auf der Basis der nun vorgelegten Zahlen rechnet Q-Cells für das Geschäftsjahr 2006 derzeit damit, die Produktion auf ca. 255 MWp, nach 165,7 MWp im Vorjahr, steigern zu können. Dementsprechend erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von ca. 480 Mio. Euro, ein EBIT von ca. 100 Mio. Euro sowie einen Jahresüberschuss von ca. 65 Mio. Euro.

Der Internet Service-Provider United Internet AG (ISIN DE0005089031 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 508903) akquiriert die britische Fasthosts Internet Ltd. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute erklärte, hat er den Webhosting-Spezialisten vollständig übernommen. Die Übernahmeverträge wurden am Montag unterzeichnet und beziffern den vereinbarten Kaufpreis auf 61,5 Mio. Britische Pfund (GBP) in bar. Fasthosts ist ein führender Anbieter auf dem britischen Webhosting-Markt für Endkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren profitabel und wird auch künftig als eigenständige Marke in Großbritannien vom bisherigen Management weitergeführt.

Die GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 585150) startet eine Phase-I-Kombinationsstudie von Satraplatin mit Xeloda bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren. Wie der im TecDAX notierte Biotechnologiekonzern heute erklärte, wurde die Studie mit dem Krebsmedikamentenkandidaten Satraplatin in Kombination mit Xeloda (Capecitabine) für die Patientenaufnahme geöffnet. Das wichtigste Ziel ist die Bestimmung der maximal verträglichen Dosis von Satraplatin in Kombination mit Xeloda bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Die Studie wird voraussichtlich bis zu 24 Patienten umfassen. Xeloda ist eine orale Form von 5-FU, einem zugelassenen Chemotherapeutikum, das bei verschiedenen Tumorarten Anwendung findet, darunter bei metastasiertem Brustkrebs und Darmkrebs. Satraplatin gehört zur Medikamentenklasse der Platinderivate, die in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem wichtigen Bestandteil moderner Chemotherapien bei der Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen wurden. Im Gegensatz zu den derzeit verfügbaren Vertretern dieser Wirkstoffklasse, die alle intravenös verabreicht werden müssen, können Patienten Satraplatin als Kapsel zu Hause einnehmen.

Der Mobilfunk Service Provider Drillisch (ISIN DE0005545503 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 554550) legte am Montag nach Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2006 vor. Der Konzern-Periodenüberschuss verbesserte sich in den ersten drei Monaten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 12,7 Prozent auf mehr als 3,3 Mio. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), legte um 9 Prozent auf 6,1 Mio. Euro zu. Damit erreichte die Umsatzrendite (EBITDA zu Umsatz) bereits im traditionell ergebnisschwächsten Quartal 9,1 Prozent. Mit 1,65 Millionen Kunden (31.03.2005: 1,63 Millionen Kunden) hat der Drillisch-Konzern einen Umsatz von 67,1 Mio. Euro erzielt. Für das gesamte Jahr 2006 erwartet das Unternehmen ein EBITDA von mehr als 30 Mio. Euro (Vj.: 27,8 Mio. Euro) und strebt an, die Zahl der Teilnehmer auf 1,8 Millionen zu erhöhen (Vj.: 1,7 Millionen). Zudem beabsichtigt man die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortzusetzen.

Die REpower Systems AG (ISIN DE0006177033 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 617703) teilte am Montagabend mit, dass sie im ersten Quartal 2006 den Turnaround geschafft hat. Im ersten Quartal wurden 64 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 114,0 Megawatt errichtet. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wurden 32 Anlagen mit einer Nennleistung von 61,0 Megawatt installiert. Unter Einbeziehung der Finanzdaten der konsolidierten Beteiligungsgesellschaften ergab sich eine Gesamtleistung von 88,8 Mio. Euro, im Vergleich zu 50,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich deutlich von 55,5 Mio. Euro auf nun 95,0 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) belief sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 1,6 Mio. Euro, gegenüber -4,7 Mio. Euro in den ersten drei Monaten des Jahres 2005. Der Auftragsbestand umfasste zum Ende des Berichtszeitraums 351 (Vorjahr: 244) Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 667,5 Megawatt (Vorjahr: 454,5 Megawatt). Dies entspricht einem Auftragsvolumen von rund 580,8 Mio. Euro (Vorjahr: 351,9 Mio. Euro). Darüber hinaus gibt REpower die Unterzeichnung eines Vertrags über die Lieferung der ersten 20 MM92 mit der voltwerk AG, einer Tochtergesellschaft der Conergy AG (ISIN DE0006040025 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 604002), bekannt.

Die israelische Vizrt Ltd. (ISIN IL0010838154 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 926501), ein Anbieter von Software für die Erstellung von Echtzeit 2D- und 3D-Grafiken in der Fernsehindustrie, meldete heute, dass sich Telewizja Polska (TVP), die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt aus Polen, erneut für Vizrt als exklusiven Ausstatter von Grafik- und Content Visualisierungs-Software für drei Studios in der Zentrale des Senders in Warschau sowie im TAI Center entschieden hat. Darüber hinaus hat die Sendergruppe Vizrt-Software zur Erstellung von virtuellen Grafiken für ihre Übertragungswagen erworben, um diese bei Fußballspielen und anderen Sportereignissen einzusetzen. Die jüngste Order von TVP ist der vierte Auftrag seit dem Jahr 2004 und wird das bestehende Vizrt-System der Sendergruppe substantiell erweitern. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,0 Mio. Dollar.

Das Molekulardiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG (ISIN DE000A0BVT96 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN A0BVT9), das diagnostische Tests basierend auf DNA-Methylierung entwickelt, meldete heute, dass es eine Vereinbarung zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der britischen AstraZeneca plc (ISIN GB0009895292 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 886455) geschlossen hat. Die Kooperation umfasst die Identifizierung und Analyse potenzieller DNA-Methylierungsmarker, die in AstraZenecas Onkologie-Programm genutzt werden sollen. Vorausgegangen war der erfolgreiche Abschluss einer gemeinsamen Studie in den Jahren 2004 und 2005, die zur Entdeckung neuer Kandidaten für DNA-Methylierungsmarker führte. Der Epigenomics-Bereich Clinical Solutions wird nun die von Epigenomics entwickelten Ansätze nutzen, um das Potenzial dieser Marker für die Voraussage der Reaktion von verschiedenen präklinischen Krebsmodellen auf EGFR-Inhibitoren wie z.B. AstraZenecas Iressa zu untersuchen. Dabei identifizierte Kandidaten können weiter validiert werden und für AstraZenecas laufende Biomarker-Forschungsprogramme von Nutzen sein. DNA-Methylierung ist ein natürlicher biologischer Mechanismus zur Kontrolle der Aktivität von Genen und tritt innerhalb von Zellen in unterschiedlichen Mustern auf. Änderungen dieser Muster können Kennzeichen für Erkrankungen wie z.B. Krebs sein und ebenfalls zur Voraussage der Reaktion auf Medikamente dienen. Die entsprechenden Marker können in so genannten pharmakodiagnostischen Tests genutzt werden. Epigenomics erhält im Rahmen der Vereinbarung Forschungs- und Entwicklungszahlungen und kann an der Entwicklung von potenziellen pharmakodiagnostischen Produkten partizipieren, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgehen.

actr
16.05.2006, 18:52
Dax: ThyssenKrupp im Untergrund

(Instock) Der Dax wagte sich am Nachmittag wahrnehmbar in positives Terrain, konnte das Niveau jedoch nicht halten und schloß mit 5.852 Punkten (- 5 Zähler). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2823 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 687,25 Dollar.

Im Blickpunkt

Der gesunkene Ölpreis stützte Lufthansa (+ 1 Prozent auf 14,50 Euro) und TUI (+ 0,3 Prozent auf 16,16 Euro).

Im Anfangsquartal steigerte die Post (+ 0,7 Prozent auf 21,45 Euro) ihren Gewinn dank der Übernahme von BHW und des britischen Logistikers Exel von 459 auf 482 Millionen Euro. Experten hatten im Vorfeld einen Anstieg auf 489 Millionen Euro erwartet. Der Gewinn je Aktie sank aufgrund der höheren Aktienzahl nach einer Kapitalerhöhung von 41 auf 40 Cents. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 880 auf 917 Millionen Euro, der Umsatz weitete sich stärker als erwartet von 10,5 auf 14,8 Milliarden Dollar aus. Im Gesamtjahr soll der Umsatz nach wie vor von 43 auf 60 Milliarden Euro wachsen. Durch bilanzielle Änderungen im Zuge der Exel-Übernahme soll das EBIT statt 3,7 nun mindestens 3,9 Milliarden Euro erreichen.

ThyssenKrupp büßte 2,9 Prozent auf 26,58 Euro ein. Mit einem brasilianischen Eisenerz-Lieferanten wurde eine 19-prozentige Preiserhöhung vereinbart.

Die von der Deutschen Börse (- 4,5 Prozent auf 112,77 Euro) umworbene Euronext und die New York Stock Exchange hätten sich am Montag zu Fusionsgesprächen getroffen, berichtete das „Wall Street Journal Europe“.

Gewinner

1. Lufthansa + 0,97 Prozent (Kurs: 14,50 Euro)
2. DaimlerChrysler + 0,85 Prozent (Kurs: 41,62 Euro)
3. FMC + 0,80 Prozent (Kurs: 90,82 Euro)

Verlierer

1. Deutsche Börse - 4,48 Prozent (Kurs: 112,77 Euro)
2. ThyssenKrupp - 2,92 Prozent (Kurs: 26,58 Euro)
3. Coba - 1,27 Prozent (Kurs: 31,01 Euro)

[16.05.2006 17:33:03]

actr
18.05.2006, 07:17
Wall Street: Sturz ins Bodenlose

Selbst der größte Optimist konnte am Mittwoch erkennen, wie tief an der Wall Street die Angst vor Zinserhöhungen sitzt. Nach unbequemen Inflationsdaten stürzten die großen Märkte ab: Der Dow-Jones-Index verlor 214 Zähler oder 1,9 Prozent auf 11 205 Punkte, die Nasdaq gab 33 Zähler oder 1,5 Prozent auf 2195 Punkte ab.

Während die Nasdaq damit alle bisherigen Gewinne des laufenden Jahres ausradiert hat, blicken die Blue Chips auf den schwersten Tagesverlust seit mehr als drei Jahren. An der NYSE hatte der freie Fall des Standardindex am Mittag bereits Beschränkungen für den elektronischen Handel ausgelöst. Computergesteuerte Massenverkäufe wurden gestoppt.

Schuld an den Kursstürzen ist die Angst der Wall Street vor höheren Zinsen. Während man sich auf dem Parkett bereits auf ein Ende der Zinsanhebungen eingestellt hatte, ließ die Notenbank weitere Schritte nach ihrer jüngsten Sitzung ausdrücklich offen und verwies auf künftige Daten. Die bekam man nun:

Die Verbraucherpreise sind im April um 0,6 Prozent gestiegen und abzüglich der Energie- und Lebensmittelpreise um 0,3 Prozent. Beide Werte sind höher als erwartet. Das kommt überraschend, da erst am Vortag der Anstieg der Erzeugerpreise etwas geringer als erwartet gemeldet worden war. Dass zudem mit DuPont und Fuji zwei Unternehmen Preiserhöhungen für ihre Produkte ankündigten, die mit höheren Rohstoffpreisen zusammen hängen, ließ Anleger den Trend erkennen.

Zumindest blieb es im Mittwochshandel an den Rohstoffmärkten ruhig. Der Ölpreis gab auf 68,69 Dollar pro Fass leicht nach, nachdem die Lagerbestände an Benzin stärker gemeldet worden war. Die Öl- und Destillate-Pegel sind indes gefallen, notieren aber noch deutlich über den jeweiligen Vorjahresständen.

In einem Meer von Verlierern schaffte es am Mittwoch nur ein einziger Dow-Wert ins Plus: Der Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard hat im vergangenen Quartal den Umsatz um 5 Prozent und den Gewinn um 51 Prozent gesteigert und blickt auf ein starkes Geschäft im PC-Sektor, wo die Marktanteile um mehr als einen Prozentpunkt auf 14,9 Prozent ausgebaut wurden, während die des größten Konkurrenten Dell zuletzt rückläufig gemeldet wurden. Überhaupt schneidet HP im Vergleich zu Dell stark ab. Dell hatte zuletzt über Margen drückenden Preisdruck geklagt, eine Sorge die der Dow-notierte Kollege nicht teilt. Die HP-Aktie verbesserte sich um 3 Prozent.

Starke Zahlen kamen auch vom Chip-Zulieferer Applied Materials, der im abgelaufenen Quartal den Umsatz um 21 Prozent und den Gewinn um 35 Prozent gesteigert hat. Die Neubestellungen sind um 60 Prozent gestiegen. Das stimmt optimistisch, folglich hebt das Management die Aussichten für den Rest des Jahres an. Anleger indes sind skeptisch, und die Aktie verlor 4,8 Prozent.

Lars Halter

actr
18.05.2006, 15:04
18.05.2006 14:44
XETRA-MITTAG/DAX schwenkt in Seitwärtsbewegung ein
FRANKFURT (Dow Jones)--Das Marktgeschehen am deutschen Aktienmarkt hat sich am Donnerstagmittag zusehends beruhigt. Nach deutlichen Verlusten kurz nach der Eröffnung hat sich der DAX in der Zwischenzeit stabilisiert und ist in eine Seitwärtsbewegung bei nur geringen Schwankungen übergangenen. Gegen 13.19 Uhr notiert er mit 5.660 Punkten 0,1% bzw 6 Punkte höher als am Vortag. Nach Einschätzung von DWS Investments ist die aktuelle Korrekturbewegung am deutschen Aktienmarkt kein Grund zur Panik. Mit der deutlichen Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte seit Jahresbeginn sei auch das Volumen an spekulativen Geldern deutlich gestiegen.

In einem Umfeld von Gewinnmitnahmen falle es den Investoren dann schwer, sich aus zum Teil liquiditätsarmen Titeln zurückzuziehen. Von daher sei es auch nicht überraschend, dass die stärksten Abgaben außerhalb des DAX-Universums zu beobachten seien. So liegen MDAX, TecDAX und SDAX noch deutlich im Minus. Fundamental stellten die DAX-Kurse auf dem jetzt erreichten Niveau aber eher Kaufgelegenheiten dar, so DWS Investment.

Der Markt scheine sich langsam ausgeschüttelt zu haben, sagen auch Händler. "Es scheint so, als ob die letzten Anleger ihre Stücke rausgeworfen haben", heißt es. Nachdem der Verkaufsdruck abebbt, drückten Schnäppchenjäger und aufgelöste Absicherungsgeschäfte den DAX nach oben. Der DAX sei nun bei 5.590/80 Punkten gut unterstützt. Als Widerstand nach oben wird die Marke von 5.730 Punkten genannt. In dem stark von Gesamtmarktsentiment bestimmten Handel spielen Einzelmeldungen aber nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

Skeptisch sehen die Investoren die neuesten Entwicklungen rund um die Deutsche Börse. Für diese könnte ein Zusammenschluss mit der Euronext in noch weitere Ferne rücken. Der Euronext-Groß-Aktionär Atticus ist nach Angaben des "Wall Street Journal" bereit, auch einem Zusammenschluss der NYSE und der Euronext zuzustimmen. Sollte dies auch von anderen Anteilseignern unterstützt werden, stehe die Deutsche Börse allein. Die Aktie verliert 1,1% auf 108,23 EUR.

Lufthansa geben um 6,6% bzw 0,96 EUR auf 13,49 EUR nach. Zur Hälfte schlägt hier aber der Dividendenabschlag von 0,50 EUR je Aktie zu Buche. Auch die Commerzbank schüttet 0,50 EUR an ihre Aktionäre aus. Hier geht es um 3,1% bzw 0,90 EUR auf 28,56 EUR nach unten. Auf der Plusseite notieren BMW mit einem Aufschlag von 2,6% auf 40,00 EUR und DaimlerChrysler mit Plus 2% auf 40,68 EUR. Bei BMW sprechen Händler von einer massiven Gegenbewegung. Siemens gewinnen 1,6% auf 68,31 EUR. Händler sprechen unisono von Erholungsbewegungen.

Derweil werden die Zahlen der im MDAX gelisteten Lanxess von Händlern als "gut" beschrieben. Die Aktie gibt dennoch mit anhaltenden Gewinnmitnahmen um 1,9% auf 29,67 EUR nach. Daneben bewerten Händler die Ankündigung von Beiersdorf, einen Aktiensplit von 1 zu 3 durchzuführen, positiv. Wegen des Dividendenabschlages von 1,70 EUR notiert der Titel aber 0,6% bzw 0,77 EUR auf 117,23 EUR im Minus. Im TecDAX gewinnen GPC nach einer positiven Studie gegen den Trend 3,3% auf 11,87 EUR.

Die Futures auf die großen US-Indizes deuten auf eine leichte Erholung auch in den USA hin.

DJG/mpt/hru/reh

actr
18.05.2006, 19:01
Wall Street: Vorsichtige Erholung

Einen Tag nach dem tiefsten Sturz in drei Jahren haben die US-Börsen am Donnerstag mit leichten Gewinnen eröffnet. Die Erholung fällt aber vorsichtig aus.

Am Vortag hatten hohe Erzeugerpreise die Inflationsangst der Anleger angefacht. Immer mehr Experten rechnen mit weiteren Zinsanhebungen, was einen Ausverkauf auslöste. Man sucht nun nach weiteren Hinweisen auf die künftige Zinspolitik der Notenbank, und lauschte am Donnerstagmorgen einer Rede von Fed-Chef Ben Bernanke. Der blieb aber beim Protokoll und ging auf tagesaktuelle Konjunkturfragen nicht ein.

Interessante Bewegungen zeigt der Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in der vergangenen Woche um 42 000 auf 367 000 gestiegen und notiert damit auf dem höchsten Stand seit mehr als einem halben Jahr. Die explosionsartige Veränderung ist allerdings komplett auf die Finanzkrise in Puerto Rico zurückzuführen, die zur Schließung zahlreicher Behörden und Massenentlassungen geführt hat. Puerto Rico ist zwar ein eigener Staat, gehört aber zum Commonwealth der USA und bezieht Sozialleistungen aus Washington. Die Daten aus der Karibik ausgenommen notieren die Erstanträge fast unverändert, ebenso die Zahl der Langzeitarbeitslosen.

Tagesthema auf dem Parkett ist der Börsenstart von Burger King, mit dem die zweitgrößte Fastfoodkette der Welt 425 Millionen Dollar einspielen will. In einer ersten Emmission kommen 25 Millionen Aktien auf den Markt, die zu 17 Dollar gepreist und angeblich mehrfach überzeichnet sind. Entsprechend dürfte der Kurs gleich am ersten Handelstag deutlich zulegen, zumal der Markt ohnehin Appetit auf Restaurant-IPOs hat. Die letzten beiden, die Donutkette Tim Horton und Chipotle Mexican Grill, blicken auf eine starke Performance seit Börsenstart.

Aus dem Einzelhandel gibt es am Donnerstag weitere Quartalszahlen. Die Kaufhauskette Sears hat mit einem Gewinn von 180 Millionen Dollar oder 1,14 Dollar pro Aktie den Sprung in die Profitabilität geschafft. Dazu haben dank Kostensenkungen die Ketten Sears und Kmart gleichermaßen beigetragen. Die Erwartungen der Wall Street werden deutlich geschlagen. Die Aktie verbessert sich im frühen Handel um 12 Prozent.

Der Buchhändler Barnes & Noble blickt für das abgelaufene Vierteljahr auf einen Gewinn von 10 Millionen Dollar oder 18 Cent pro Aktie. Der Umsatz ist um 2 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar gestiegen. Die Erwartungen der Wall Street werden übertroffen. Für das laufende Jahr senkt man die Erwartungen aber leicht und bereitet Anleger auf Umsatzeinbußen vor. Die seien hohen Vergleichsdaten aus dem Vorjahr zuzuschreiben, als der jüngste Harry-Potter-Roman das Geschäft ankurbelte.

Nach der Schlussglocke stehen Quartalszahlen von The Gap an, während Hightech-Investoren auf die Bilanz von Dell warten.

Lars Halter

actr
19.05.2006, 07:20
18.05.2006
US-Markt: Erholung bleibt aus
Am US-Aktienmarkt blieb am Donnerstag die erhoffte Erholung erneut aus. Nachdem die wichtigsten Indizes am Vortag stark in die Knie gegangen waren, machte sich zum Handelsbeginn zwar eine Erholungstendenz bemerkbar. Diese brach in der zweiten Handelshälfte aber abrupt ab. Sobald die Marktteilnehmer festgestellt hatten, dass der Rebound nicht allzu ausgeprägt war, waren sie schnell dazu bereit, das Handtuch zu werfen.Dabei blieben die Investoren überwiegend auf die Gefahr weiterer Leitzinserhöhungen fixiert. Im Laufe des Tages war beim Philly FED Index, der die Industrieaktivitäten im Großraum Philadelphia erfasst, der elfte Anstieg in Folge gemeldet worden. Bei einem Unterindex, der die von den Produzenten bezahlten Preise widerspiegelt, ergab sich auf Monatssicht ein deutlicher Anstieg von 29 auf 55,3 Stellen. Bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wiederum ergab sich ein deutlicher Sprung um 42.000 auf 367.000. Dieser war offenbar aber hauptsächlich auf Entlassungen des Öffentlichen Dienstes in Puerto Rico zurückzuführen.Der Dow Jones Index verlor vor diesem Hintergrund weitere 0,69 Prozent auf 11.128 Punkte. Der breitere S&amp;P 500 Index gab 0,67 Prozent auf 1261 Zähler ab; der Nasdaq Composite fiel um 0,7 Prozent auf 2180 Stellen.Dabei sprangen die Titel von BEA Systems im Anschluss an die Zahlen vom Vortag um 12,39 Prozent nach oben auf 13,33 Dollar. Hewlett-Packard konnten sich entgegen dem Markttrend um weitere 1,0 Prozent auf 32,48 Dollar verbessern. Die Papiere der Einzelhandelskette Sears Holding zogen im Anschluss an den Quartalsbericht um 12,97 Prozent auf 155,85 Dollar an. Burger King Holdings gewannen an ihrem ersten Handelstag 2,94 Prozent auf 17,50 Dollar hinzu.Der Euro stieg um 0,7 Prozent auf 1,2818 Dollar. Der Juni-Rohölfuture gewann 76 Cents auf 69,45 Dollar pro Barrel hinzu; Juni-Gold verlor 10,90 auf 680,90 Dollar je Unze.
(boerse-go.de

actr
19.05.2006, 14:19
19.05.2006 13:59
TecDAX am Mittag: Wieder rote Vorzeichen, ErSol gegen den Trend stark
Der TecDAX, der nach den massiven Vortagesverlusten am Vormittag zu einer Erholung ansetzte und bereits 1,2 Prozent fester tendierte, setzt den Korrekturkurs der vergangenen Tage am Mittag weiter fort und verliert aktuell 0,91 Prozent auf 656,59 Punkte.

Die tags zuvor massiv unter die Räder gekommenen Papiere des Solarkonzerns ErSol verteuern sich um mehr als 7 Prozent. Dagegen geht es für die Mitbewerber Q-Cells, Conergy und SOLON weiter abwärts. JENOPTIK-Aktien knüpfen dagegen an die positive Vortagesentwicklung an und verfestigen sich derzeit um knapp 3 Prozent. Gefragt sind zudem Titel der Software AG, die eine weitere Expansion nach Lateinamerika bekannt gab.

Deutlich belastet wird der Index indes durch Papiere des Schwergewichts QIAGEN, für die es um mehr als 3 Prozent abwärts geht. Ähnlich starke Verluste verzeichnen daneben Pfeifer Vacuum, Tele Atlas und SINGULUS. Aber auch die hoch gewichteten Anteilsscheine von T-Online und BB Biotech tragen maßgeblich zur schwachen Entwicklung des TecDAX bei.

Die Software AG (ISIN DE0003304002 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 330400) meldete heute, dass sie mit der Gründung der Software AG Brasilien weiter in Lateinamerika expandiert. Der jüngste Expansionsschritt ist Teil der systematischen Weiterentwicklung des Geschäfts in Lateinamerika, was ursprünglich im Jahr 2003 mit der Übertragung der Verantwortlichkeit für die Region auf Software AG Spanien begann. Seitdem baute die Software AG ihre direkten Präsenzen in einer wachsenden Anzahl lateinamerikanischer Länder auf. Der schnelle Verkaufserfolg wurde vor allem mit erprobten Lösungen für die öffentliche Verwaltung erzielt, unterstützt durch spanische Referenzkunden. Der Umsatzanteil von Lateinamerika betrug im vergangenen Jahr 4 Prozent vom Gesamtumsatz und hatte sich im Vergleich zum Jahr 2004 mehr als verdoppelt. In den nächsten fünf Jahren wird ein Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent bezogen auf den Gesamtumsatz erwartet. Der größte und wichtigste Markt ist hierbei Brasilien, der durch einen Vertriebspartner mit Exklusivrechten abgedeckt wird. Ende 2007 fallen diese Exklusivrechte dann wieder an die Software AG Brasilien zurück. Dabei rechnet das Unternehmen ab 2008 mit einem wesentlichen substanziellen Geschäfts- und Umsatzwachstum. Die Software AG Brasilien plant, Mitte 2007 einen lokalen Service- und Wartungscenter zu eröffnen, der mehr als 200 Kunden in dieser Region unterstützen soll. Das Unternehmen erhielt ebenfalls den ersten Großauftrag in Brasilien im Bereich des Designs, der Entwicklung sowie der Implementierung eines Polizei- und Bürgersicherheitssystems für den Staat Bahia.

Aktuellen Presseberichten zufolge erwartet der Internet Service-Provider United Internet AG (ISIN DE0005089031 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 508903) auch bei einem Ende des so genannten Net-Rental-Vertrags keine negativen Auswirkungen auf Jahresgewinn und Umsatz. Dies berichtet die Zeitschrift "Euro am Sonntag" am Donnerstag vorab aus ihrer aktuellen Ausgabe. United Internet-Vorstandschef Ralph Dommermuth erklärte demnach in einem Interview mit der Zeitung: "Wenn der Vertrag komplett entfällt, dann steigen natürlich unsere Einkaufspreise. Unsere Jahresprognose 2006 ändert sich dadurch aber nicht." Die Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 555750) räumt mit Net-Rental-Verträgen Wiederverkäufern mit hohen Kundenzahlen wie United Internet seit Jahresanfang deutlich höhere Rabatte bei DSL-Anschlüssen ein als Anbietern mit weniger Kunden. Wie es unter Berufung auf Branchenkreise weiter heißt, will die Bundesnetzagentur daher gegen diese Verträge vorgehen. Demnach will die Regulierungsbehörde bereits in Kürze zu diesem Thema eine Stellungnahme abgeben.

Die Nordex AG (ISIN DE000A0D6554 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN A0D655) hat 5.526.182 neue Aktien im Wege einer Kapitalerhöhung aus dem Genehmigtem Kapital verkauft. Dies teilte der Hersteller von Windenergieanlagen am Donnerstagabend mit. Demnach fließen dem Konzern aus der Kapitalerhöhung nach Abzug der Transaktionskosten etwa 70,4 Mio. Euro neue Eigenmittel zu. Diesen Erlös will Nordex, wie bereits veröffentlicht, zur Finanzierung ihres weiteren Wachstums verwenden. Wie der Konzern weiter erklärte haben die derzeitigen Hauptanteilseigener Capital Management-Partners, Goldman Sachs, HypoVereinsbank, HSH Nordbank and Morgan Stanley insgesamt 7,5 Millionen Aktien verkauft.

Der Halbleiterkonzern ELMOS Semiconductor AG (ISIN DE0005677108 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 567710) meldete heute, dass Nicolaus Graf von Luckner zum Finanzvorstand berufen wurde. Luckner wird die neu geschaffene Position zum 1. Juli 2006 antreten. Damit wird im Vorstand das Finanzressort - nach dem Tod des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Knut Hinrichs - wieder durch einen Kaufmann vertreten. Luckner ist derzeit bei Siemens VDO als CFO der Division Infotainment Solutions tätig, wo er einen bedeutenden Beitrag zur Integration verschiedener von Siemens, VDO und Philips stammender Bereiche geleistet und gleichzeitig die finanztechnische, wirtschaftliche und organisatorische Konsolidierung geführt hat. Zuvor hat Luckner als kaufmännischer Geschäftsführer bei VDO verschiedene Bereiche verantwortet. Insgesamt verfügt er über 27 Jahre Berufserfahrung im Automobilbereich. Dr. Klaus Weyer, Mitgründer und Vorstand für Technik, wird den Vorstand zum Jahresende 2006 verlassen. Er soll 2007 in den Aufsichtsrat eintreten. Der Vorstand wird zum 1. Juli 2006 aus folgenden Mitgliedern bestehen: Dr. Anton Mindl (49), Vorstandsvorsitzender, Dr. Klaus Weyer (57), Vorstand für Technik, Reinhard Senf (54), Vorstand für Produktion, Dr. Frank Rottmann (47), Vorstand für Vertrieb und Entwicklung und Nicolaus Graf von Luckner (57), Vorstand für Finanzen.

actr
19.05.2006, 19:45
Wall Street: US-Börsen weiter unsicher

Die US-Börsen haben zum Wochenschluss mit Gewinnen eröffnet. Die Stimmung an der Wall Street bleibt nach den jüngsten Verlusten aber angespannt, im frühen Freitagshandel deutet nichts auf eine ernst zu nehmende Rallye hin.


Am Freitag stehen keine Wirtschaftsdaten an, doch dürften die Spekulationen um konjunkturelle Schwäche, Inflation und die künftige Zinspolitik der Notenbank auf dem Parkett anhalten. Jüngste Kommentare von William Poole, dem Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, machen eine Orientierung nicht einfacher. Die Fed-Futures lägen nicht falsch, wenn sie die Möglichkeit einer weiteren Zinsanhebung im Juni mit 50 Prozent angäben, so Poole.

Der Markt fürchtet weitere Zinsanhebungen, wie der Handel seit der jüngsten Fed-Sitzung deutlich macht. In den sechs Handelstagen, seit die Notenbank die Möglichkeit weiterer Zinsschritte ausdrücklich offen gelassen hat, haben die Blue Chips und die Nasdaq jeweils etwa 5 Prozent abgegeben, der marktbreite S&P-500-Index hat 7 Prozent eingebüßt.

Abwärts ging es in den letzten Tagen auch für die Rohstoffe, wo Gewinnmitnahmen das Handelsgeschehen dominierten. Der Goldpreis notiert im frühen Freitagshandel auf 662 Dollar pro Feinunze, womit man 9 Prozent unter dem Zwischenhoch der letzten Woche liegt. Gold-Aktien haben in den letzten Tagen 11,7 Prozent verloren.

Der Ölpreis notiert am Freitagmorgen bei 68,70 Dollar pro Fass.

Der Computerhersteller Dell blickt für das abgelaufene Quartal auf einen Gewinneinbruch um 18 Prozent auf 762 Millionen Dollar oder 33 Cent pro Aktie. Der Umsatz ist um 6 Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar gestiegen. Damit werden die Erwartungen getroffen, die das Management allerdings noch kürzlich gesenkt hatte. Nach dramatischen Kurseinbrüchen in den letzten Monaten verbessert sich die Aktie im Freitagshandel um 4 Prozent, obwohl Dell auch für die Zukunft vor Problemen warnt. Der Wettbewerb mit Konkurrenten wie Hewlett-Packard und Lenovo werde immer stärker heißt es, während Analysten bezweifeln, dass sich Dell alleine über Preissenkungen behaupten kann.

Umso positiver wird bewertet, dass Dell auch technische Neuigkeiten verkündet: Nachdem das Unternehmen bisher exklusiv mit Intel gearbeitet hatte, nimmt man nun auch den Konkurrenten AMD auf, dessen Chips künftig in großen Servern zum Einsatz kommen sollen. Während AMD damit nur in einen kleinen Bereich des Dell-Geschäfts vordringt, unterstreicht der Schrittt den jüngsten Trend, nachdem AMD dem Branchenriesen Intel Marktanteile abnimmt. Die AMD-Aktie verbessert sich um 8 Prozent, Intel gibt um 3 Prozent nach.

Lars Halter -

actr
19.05.2006, 20:35
19.05.2006 19:56
Wall Street am Mittag gut behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die Aktienkurse am Freitagmittag (Ortszeit) an Wall Street. Die Angst vor steigenden Zinsen überschatte nach wie vor den Markt und verhindere eine nachhaltige Erholung, kommentieren Beobachter den volatilen Handel. Dazu geselle sich die Sorge, dass der Preisrückgang bei Gold und anderen Rohstoffen Vorbote einer schwächeren Konjunktur sei. Wichtige Konjunkturdaten oder Unternehmensbilanzen wurden am Berichtstag nicht veröffentlicht. Gegen 18.45 Uhr MESZ gewinnt der Dow-Jones-Index 0,3% bzw 29 Punkte auf 11.156. Der S&P-500 steigt um 0,5% bzw 7 Punkte auf 1.269. Der Nasdaq-Composite klettert um 0,5% bzw 10 Punkte auf 2.190.

Intel verlieren 3,8% auf 17,94 USD, nachdem Dell angekündigt hat, einige ihrer High-End-Server künftig mit Chips von AMD auszurüsten. AMD legen um 9,8% auf 34,41 USD zu. Dell gewinnen 2,0% auf 24,43 USD. Die am Vorabend nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen entsprachen den Erwartungen. GAP steigen trotz eines Gewinneinbruchs im ersten Quartal um 3,0% auf 18,46 USD. Genentech verbessern sich um 3,4% auf 78,54 USD, nachdem Morgan Stanley die Aktie hochgestuft hat. Imclone, die von den Analysten heruntergestuft wurden, fallen um 2,2% auf 40,08 USD.

DJG/DJN/cln

actr
21.05.2006, 23:03
21.05.2006 19:08
WOCHENENDÜBERBLICK/20. und 21. Mai - 18.00 Uhr-Fassung
Arena will notfalls gegen Telekom-Premiere-Kooperation vorgehen

Der Konflikt zwischen den beiden Pay-TV-Anbietern arena Sport Rechte und Marketing GmbH und der Premiere AG wegen der Live- Fernsehrechte an der Fußball-Bundesliga schwelt weiter. Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic will als Inhaber der Rechte die neue Kooperation zwischen Telekom und Premiere genau beobachten: "Solange sie Briefmarken-Fernsehen übers Internet machen, berührt uns das nicht. Falls Telekom und Premiere aber unsere exklusiven Rechte tangieren, werden wir selbstverständlich juristisch gegen sie vorgehen."

Bundesnetzagentur prüft Paketpreise der Post - Welt

Die Bundesnetzagentur untersucht nach Zeitungsinformationen die Preise der Deutschen Post AG, Bonn, im Paketversand. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Montagausgabe. Auslöser dafür sei der Vorwurf eines Wettbewerbers, die Post missbrauche mit Niedrigpreisen ihre marktbeherrschende Stellung und behindere den Wettbewerb.

DaimlerChrysler droht Strafe von 640 Mio USD - Spiegel

Der DaimlerChrysler AG droht nach Angaben des "Spiegel" eine Strafzahlung von 640 Mio USD im Zusammenhang mit den Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC und des US-Justizministeriums wegen Bestechungszahlungen. Derzeit werde über einen Vergleichsvorschlag diskutiert, der eine Zahlung von 640 Mio USD vorsehe, schreibt das Magazin "Der Spiegel" am Samstag vorab aus der aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Kreise des Automobilunternehmens. Ein Daimler-Chrysler-Sprecher sagte auf Nachfrage von Dow Jones Newswires, über die bereits im Geschäftsbericht veröffentlichten Informationen zu den Untersuchungen hinaus gebe man keinen Kommentar.

Infineon will zukaufen - Wirtschaftswoche

Die Infineon AG ist nach einem Magazinbericht auf der Suche nach Zukäufen. Wie die "Wirtschaftswoche" am Samstag vorab aus der aktuellen Ausgabe berichtet, wolle der Infineon-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Ziebart mit den Mitteln aus dem geplanten Börsengang von Qimonda auf Einkaufstour gehen. So soll er bereits mit den US-Wettbewerbern Agere und Broadcom, beide spezialisiert auf Kommunikationschips, Gespräche geführt haben.

GM: Kaiserslautern fertigt Motoren für Saab - Automobilwoche

Die General Motors Corp (GM) strukturiert einem Magazinbericht zufolge die Motorenfertigung in Europa um. Wie die "Automobilwoche" am Samstag vorab aus der aktuellen Ausgabe berichtet, stehe das kleinste europäische Motorenwerk im schwedischen Södertälje vor der Schließung.

Streit bei Bertelsmann über Börsengang - FASZ

Bei der Bertelsmann AG gibt es einem Zeitungsbericht zufolge Streit über einen möglichen Börsengang. Während die Eigentümerfamilie Mohn auf jeden Fall verhindern wolle, dass Teile des Unternehmens an die Börse gebracht werden, zeigten sich der Vorstandsvorsitzende Gunter Thielen und etliche weitere Vorstände solchen Ideen gegenüber als durchaus aufgeschlossen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Informationen aus unternehmensnahen Kreisen.

Fedex/UPS sprechen mit Royal Mail über Allianz - Sunday Times

Die Fedex Corp und die United Parcel Service Inc (UPS) sprechen einem Zeitungsbericht zufolge mit der britischen Royal Mail über eine strategischen Allianz. Die Gespräche seien in einem fortgeschrittenen Stadium, schreibt die "Sunday Times".

Liikanen sieht Konjunkturerholung auf gutem Weg - Welt

Der finnische Zentralbankpräsident Erkki Liikanen sieht die Knjunkturentwicklung in der Eurozone auf einem guten Weg. "Die wirtschaftliche Lage hat sich weiter verfestigt. Der Aufschwung steht auf einer breiten Basis", sagte Liikanen Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe).

Weise schätzt geplante Mehrwertsteuererhöhung positiv ein

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank- Jürgen Weise, sieht die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer "langfristig als positiv für den Arbeitsmarkt an." Zwar könne sie sich zunächst dämpfend auf die Wirtschaft auswirken, schrieb er in einem Beitrag für den Berliner "Tagesspiegel am Sonntag."

Große Koalition prüft Korrekturen an Hartz IV

Angesichts der Kostenexplosion bei der Zahlung von Arbeitslosengeld II erwägt die große Koalition Korrekturen an den Hartz-IV-Gesetzen. Am Wochenende setzten sich auch führende SPD-Politiker dafür ein, den Kreis der Bezieher zu überprüfen.

Steinmeier: Golfstaaten wollen im Atomstreit mit Iran vermitteln

Die Staaten des Golfkooperationsrats wollen sich nach Angaben von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in die diplomatischen Bemühungen zur Lösung des internationalen Streits über das iranische Atomprogramm einschalten. Wie Steinmeier am Sonntag nach Gesprächen mit der kuwaitischen Regierung in Kuwait mitteilte, planen die Golfstaaten die Entsendung einer Verhandlungsdelegation nach Teheran.

DJG/cbr

actr
22.05.2006, 09:35
22.05.2006 09:32
Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX schwächer - Deutsche Börse unter Druck
Die deutschen Aktien sind am Montag nach gemischten Vorgaben aus Übersee meist mit Verlusten in den Handel gestartet. Der DAX <DAX.ETR> verlor am Morgen 0,76 Prozent auf 5.629,33 Punkte. Für den MDAX <MDAX.ETR> mittelgroßer Werte ging es um 0,78 Prozent auf 8.118,54 Zähler nach unten. Der TecDAX <TDXP.ETR> gewann hingegen 0,24 Prozent auf 658,31 Punkte.

Aktien der Deutschen Börse <DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) standen nach der Bekanntgabe eines Gebots der US-Börse NYSE Group <NYX.NYS> <N9Y.FSE> (Nachrichten) für die Fünf-Länder-Börse Euronext <PNXT.PSE> <NXTA.ASX> <ENX.FSE> (Nachrichten) deutlich unter Druck. Die Titel verloren zuletzt am DAX-Ende 3,65 Prozent 106,70 Euro. "Ein möglicher Bieterstreit belastet den Kurs deutlich", sagten Händler. Ein von der "Financial Times Deutschland" ins Spiel gebrachtes Gegenangebot in Höhe von 90 Euro wurde von dem deutschen Börsenbetreiber zurückgewiesen.

Auch Titel von DaimlerChrysler <DCX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,24 Prozent auf 39,98 Euro. Im Zusammenhang mit Ermittlungen der US- Börsenaufsicht SEC und des US-Justizministeriums wegen Bestechungszahlungen droht dem Autobauer nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" (Montag) eine hohe Strafe. Es werde derzeit über einen Vergleichsvorschlag diskutiert, der eine Zahlung von 640 Millionen Dollar (501 Mio Euro) vorsehe, schreibt das Magazin unter Berufung auf Kreise des Autokonzerns.

Deutsche Post-Aktien <DPW.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) verloren 1,31 Prozent auf 20,37 Euro. Die Bundesnetzagentur untersucht nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Montag) die Preise im Paketversand. Auslöser dafür sei der Vorwurf eines Konkurrenten, die Post missbrauche mit Niedrigpreisen ihre marktbeherrschende Stellung und behindere den Wettbewerb, berichtete die Zeitung.

Einer der wenigen Gewinner im DAX waren Titel von Infineon <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit plus 0,46 Prozent auf 8,75 Euro. Konzernchef Wolfgang Ziebart will die IPO-Erlöse von Qimonda laut einem Bericht der "WirtschaftsWoche" (Montagausgabe) in Übernahmen anlegen. So soll der Chef des Münchener Halbleiterherstellers bereits mit den US-Wettbewerbern Agere <AGR.A.NYS> <AG3.FSE> und Broadcom <BRCM.NAS> <BDMA.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) Gespräche geführt haben. Analysten von Nomura hoben die Einschätzung unterdessen von "Hold" auf "Buy"./dr/tw

AXC0046 2006-05-22/09:28

actr
22.05.2006, 09:38
22.05.2006 09:32
Aktien TecDAX Eröffnung: Kaum verändert
Die deutschen Technolgiewerte haben am Montag einen Teil der ersten Kursgewinnen abgegeben und nur noch leicht im Plus gestanden. Der TecDAX <TDXP.ETR> gewann im frühen Handel 0,07 Prozent auf 657,17 Punkte. An die Spitze setzten sich Evotec <EVT.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit plus 4,26 Prozent auf 3,18 Euro. Schwächster Wert waren Solon <SOO1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit minus 1,24 Prozent auf 36,49 Euro./dr/tw

AXC0048 2006-05-22/09:30

actr
23.05.2006, 05:52
23.05.2006 03:02
Wall Street schließt knapp behauptet - Volatiler Handel
NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem volatilen Verlauf haben die Kurse an Wall Street am Montag den Handel mit einer knapp behaupteten Tendenz beendet. Nach stärkeren Abschlägen zur Eröffnung drehte der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gegen Sitzungsende ins Plus, konnte dieses Niveau aber bis zur Schlussglocke nicht behaupten. Nach den deutlichen Verlusten der Vorwoche seien die Anleger vorsichtig geworden, so ein Beobachter. Käufen hätten sofort wieder Verkäufe gegenübergestanden. "Es ist schwierig in so einem Umfeld ein Niveau zu finden, auf dem die Investoren bereit sind wieder Positionen aufzubauen", fügte er hinzu. Umschichtungen in den "sicheren Hafen Anleihemarkt" belasteten zudem, ergänzte ein Händler.

Insgesamt drückte weiterhin die Sorge vor einer steigenden Inflation und anziehenden Zinsen auf die Kurse. Vor allem spekulatives Kapital wurde daher aus den sehr gut gelaufenen Aktien und Rohstoffwerten abgezogen. Die Investoren seien weiter sehr nervös angesichts der unsicheren konjunkturellen Aussichten, so ein Marktbeobachter. Der DJIA reduzierte sich um 0,2% bzw 19 Punkte auf 11.125. Dabei handelte der Index in einer Spanne zwischen 11.040 und 11.175 Punkten. Der S&P-500-Index gab um 0,4% bzw 5 Punkte auf 1.262 nach. Der Nasdaq-Composite-Index verlor 1% bzw 21 Punkte auf 2.173. Umgesetzt wurden 2,06 (Freitag: 2,22) Mrd Aktien. Dabei wurden 1.105 Kursgewinner und 2.235 -verlierer gezählt. Unverändert schlossen 123 Titel.

Bei den Einzelwerten standen vor allem die Technologie- und Rohstoffwerte unter Abgabedruck. So verloren Alcoa 2,6% auf 31,15 USD und führten damit die Liste der Verlierer im DJIA an. Zur Begründung wurde auf die fallenden Rohstoffpreise und die Unsicherheiten in Bezug auf die weitere konjunkturelle Entwicklung verwiesen. Die Aktien von Goodyear Tire&Rubber büßten 6,1% auf 12,71 USD ein. Sorgen um eine sinkende Nachfrage, steigende Rohstoffpreise und eine stark zunehmende Zahlen von Importeuren sorgten für die deutlichen Abgaben, so ein Beobachter.

Thema des Tages war allerdings das Übernahmeangebot der NYSE an die Euronext. Die Aktien der NYSE verloren 2,6% auf 62,85 USD, nachdem der Börsenbetreiber am Montag erwartungsgemäß der Euronext einen Fusionsvorschlag unterbreitet hat. In einem Brief an den Aufsichtsrat und das Management der Vierländerbörse hieß es, die NYSE biete bei einem Zusammengehen 0,98 eigene Aktien und 21,32 EUR in bar je Anteilsschein der Euronext. Neben der NYSE ist auch die Deutsche Börse an einem Zusammenschluss mit der Euronext interessiert. Vorstand und Aufsichtsrat der Euronext bezeichneten im Anschluss an eine Sitzung am Abend das Gebot der NYSE als das "bislang attraktivste".

Yahoo! verbesserten sich um 3,2% auf 30,46 USD. Als Grund wurde ein "Barron`s"- Artikel genannt, wonach die Aktie unterbewertet sei. Die Titel von Advanced Micro Devices brachen dagegen um 5,1% auf 33,18 USD ein. Der Chip-Hersteller erwartet einen verstärkten Wettbewerb mit dem Konkurrenten Intel. Dagegen legten Juniper Networks um 2,9% auf 15,49 USD zu. Die Analysten von Bear Stearns haben den Wert auf "Peer Perform" von zuvor "Underperform" heraufgestuft.

DJG/DJN/ros

actr
23.05.2006, 05:59
Wall Street: Schwach trotz Nachmittags-Rallye

Zu Wochenbeginn stürzten die US-Börsen erneut tief, doch führte eine Rallye am Nachmittag zumindest aus den tiefsten Tiefen heraus. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem überschaubaren Minus von 10 Zählern oder 0,2 Prozent auf 11 125 Punkten, die Nasdaq verlor 21 Zähler oder 1 Prozent auf 2172 Punkte.

Die Rallye im späten Handel verdankte sich zumindest zum Teil einem nachlassenden Interesse am Rentenmarkt. Doch gaben auch Rohstoffe ab. Sowohl Gold und Silber als auch Kupfer schlossen zum Wochenstart niedriger, während Geld in Aktien zurückfloss.

Höher ging es nach anfänglicher Schwäche hingegen für den Ölpreis. Das schwarze Gold schloss bei 69,23 Dollar pro Fass und rückt damit wieder näher an die 70-Dollar-Marke heran. Für den jüngsten Auftrieb war der Hurrikan-Bericht der Meteorologen verantwortlich, die mit einer aktiven Saison mit bis zu sechs Stürmen der Kategorie 3 rechnen.

Thema des Tages an der Wall Street war die Expansion der NYSE Group nach Europa, wo man für 10,2 Milliarden Dollar die Euronext übernehmen will. Der Partner bevorzugt nach ersten Stellungnahmen das Angebot aus New York gegenüber einem Angebot der Deutsche Börse in Frankfurt, wo man lange Zeit ebenfalls an einer Partnerschaft mit der Vier-Länder-Börse gearbeitet hatte. Die Papiere beider europäischen Häuser fielen am Montag um fast 10 Prozent, während die NYSE Group um 2,6 Prozent abgab.

Auch bei der Nasdaq gehen die internationalen Bemühungen weiter: Erst am Freitag hat die Technologiebörse mit Hauptsitz am New Yorker Times Square ihren Anteil an der London Stock Exchange auf 25 Prozent erhöht. Die Analysten bei Citigroup schätzen, dass die Nasdaq nun genug Einfluss hat, um beispielsweise eine Übernahme der LSE durch andere Partner zu verhindern.

Unter den Aktien war Wal-Mart von Interesse. Der weltgrößte Einzelhändler trennt sich von seinen Ketten in Südkorea und tritt diese für 882 Millionen Dollar an den dortigen Branchenführer Shinsegae ab. Die 16 Filialen werden unter dem Namen E-Mart laufen und einem Netz von 79 Shinsegae-Filialen angeschlossen sein. Die Aktie von Wal-Mart schloss nahezu unverändert.

Größter Dow-Verlierer war Alcoa mit einem Minus von 2,6 Prozent vor dem Hintergrund sinkender Rohstoffpreise.

Bester Dow-Wert war Microsoft mit einem Plus von 1,4 Prozent, und über die Schwäche der Hightech-Werte täuschte noch eine andere Ausnahme hinweg:

Das Papier von Yahoo kletterte um 3,1 Prozent nach einer Beurteilung im Anlegermagazin BarronŽs. Die Experten weisen darauf hin, wie die Aktie vernachlässigt werde seit Google die Aufmerksamkeit der Anleger an sich gerissen habe. Dabei sei das Unternehmen weiterhin der wichtigste Internetwert und eine „großartige Kaufgelegenheit“.

Lars Halter

actr
23.05.2006, 07:30
22.05.2006
US-Markt: Stimmung bleibt weiter düster
Am US-Aktienmarkt hellte sich auch zum Beginn der neuen Woche die Stimmung nicht auf. Insbesondere Titel aus dem Bereich Technologie und Rohstoffe blieben unter Druck. Analysten werteten dies als Zeichen dafür, dass sich die Marktteilnehmer zunehmend Sorgen über eine mögliche Verringerung der weltweiten Wachstumsraten machen würden. Im Gegenzug war teilweise eine Flucht in solide Titel aus der ersten Reihe zu beobachten. Dies brachte den Dow Jones Index in der zweiten Handelshälfte vorübergehend sogar leicht ins Plus, wo er sich allerdings nicht lange halten konnte. Der Dow Jones Index gab schlussendlich 0,17 Prozent auf 11.125 Punkte ab. Der breitere S&amp;P 500 Index verlor 0,39 Prozent auf 1262 Zähler; der Nasdaq Composite fiel um weitere 0,96 Prozent auf 2172 Stellen. Im Blickpunkt stand die Übernahmeofferte der NYSE Group für den europäischen Börsenbetreiber Euronext, die dort offenbar Gefallen gefunden hat. Im Zuge dessen verloren die Titel der NYSE Group allerdings 2,56 Prozent auf 62,85 Dollar. Die Papiere des Aluminium-Konzerns Alcoa zollten dem jüngsten Preisrutsch bei den Rohstoffen Tribut und verbilligten sich um 2,6 Prozent auf 31,15 Dollar. Gegen den Trend konnten sich dagegen Yahoo um 3,15 Prozent auf 30,46 Dollar verbessern. Die Aktie hatte eine äußerst positive Besprechung im US-Anlegermagazin „BarronŽs“ erhalten. Corning verbilligten sich um 4,94 Prozent auf 23,29 Dollar, nachdem der Spezialglas-Produzent vor einer Nachfrageschwäche im Markt für LCD-Bildschirme gewarnt hatte. Der Euro stieg zuletzt um 0,9 Prozent auf 1,288 Dollar. Der Juni-Rohölfuture erholte sich um 70 Cents auf 69,23 Dollar je Barrel; Juni-Gold gewann 20 Cents auf 657,70 Dollar je Unze hinzu.

(boerse-go.de

actr
23.05.2006, 07:31
vom 23.05.2006


Kursrutsch in Frankfurt




Frankfurt (dpa). Die Aktienmärkte sind gestern mit deutlichen Kursverlusten in die Handelswoche gestartet. In Frankfurt verlor der Leitindex DAX 2,22 Prozent auf 5546,24 Punkte. Marktteilnehmern zufolge bestimmten Sorgen über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank und das Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt den Handel.

actr
23.05.2006, 09:41
23.05.2006 09:32
Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX erholt - Gemischte Vorgaben aus Übersee
Die meisten deutschen Aktien haben sich am Dienstag etwas von ihren deutlichen Vortageverlusten erholt. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> gewann 1,05 Prozent auf 5.604,16 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> mittelgroßer Werte stieg um 1,35 Prozent auf 7.828,54 Zähler. Der TecDAX <TDXP.ETR> rückte um 0,20 Prozent auf 629,98 Punkte vor.

Aktien der Deutschen Börse <DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten nach der Bekanntgabe eines Gegenangebots um 3,15 Prozent auf 104,49 Euro und bauten damit einen Teil der massiven Vortagesverluste wieder ab. Nach Einschätzung eines Händlers versucht der deutsche Börsenbetreiber alles, um im Übernahmekampf um die Fünfländerbörse Euronext <PNXT.PSE> <NXTA.ASX> <ENX.FSE> (Nachrichten) deren Aufsichtsrat von seinem Übernahmeangebot zu überzeugen. Die Deutsche Börse hat im Kampf um Euronext den Konkurrenten NYSE überboten. Auf Basis der Schlusskurse vom Montag bietet die Deutsche Börse den Aktionären von Euronext rund 76,6 Euro je Aktie oder rund 8,6 Milliarden Euro insgesamt in Anteilen der neuen Gesellschaft sowie in bar. Das genaue Gebot hänge jedoch von der Marktentwicklung bis zum Abschluss einer Vereinbarung mit der Euronext ab.

Titel des Chipherstellers Infineon <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) profitierten Händlern zufolge von den angehobenen Prognosen des Konkurrenten ASML Holding <ASML.ASX> <ASM.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) und legten 1,64 Prozent auf 8,69 Euro zu. Der niederländische Halbleiter-Ausrüster ist angesichts der starken Nachfrage nun optimistischer für seinen Auftragseingang im laufenden zweiten Quartal als bisher. Die Auftragseingänge sollten mindestens 40 Prozent höher liegen als im ersten Quartal 2006, teilte die niederländische ASML Holding NV am Dienstag in Veldhoven mit.

Rhön-Klinikum <RHK3.ETR> verloren hingegen im MDAX 2,56 Prozent auf 33,13 Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die beantragte Ministererlaubnis für die Übernahme von zwei Krankenhäusern in Nordbayern durch den Klinikkonzern abgelehnt. Das für die Sondergenehmigung notwendige "überragende Interesse der Allgemeinheit" habe nicht vorgelegen, hieß es am Montag in Berlin zur Begründung.

Aktien des Sportwagenherstellers Porsche <POR3.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) gewannen nach einer Hochstufung 3,09 Prozent auf 719,03 Euro. Die Analysten von Morgan Stanley hatten die Einschätzung von "Equal-Weight" auf "Overweight" angehoben und ein Kursziel 1.030 Euro gesetzt. Porsche sei in der Branche derzeit am attraktivsten bewertet, hieß es in einer aktuellen Studie./dr/tw

AXC0051 2006-05-23/09:31

actr
23.05.2006, 10:01
23.05.2006 09:50
Aktien Tokio schließen sehr schwach - Stahlwerte im Minus
TOKIO (Dow Jones)--Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag erneut mit deutlichen Abschlägen den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index sank um 1,6% bzw 259 Punkte auf 15.599. Der Topix verlor 2,3% bzw 37 Punkte auf 1.579. Abschläge bei MUFG und Stahltiteln belasteten den Index, wie es hieß. Die Metallwerte verloren, da befürchtet wurde, dass die Blase bei den Rohstoffen geplatzt sei. "Wir sehen risikoaverse Investoren, insbesondere bei den ausländischen Anlegern", sagte Hideki Takayama von State Street Global Advisors.

Der Bankensektor gab am deutlichsten nach. Mitsubishi UFJ Financial (MUFG) reduzierten sich um 6,1% auf 1,53 Mio JPY. Mizuho Financial Group, die ebenso kräftige Zahlen am Vortag vorgelegt hatten, verloren 4,7% auf 895.000 JPY. Bei den Stahlwerten sanken Sumitomo Metal Industries 2,8% auf 478 und JFE Holdings gaben 4,3% auf 4.440 JPY nach.

DJG/DJN/pes

actr
23.05.2006, 11:48
23.05.2006 11:26
Aktien Frankfurt: Fest - Erholung - Deutsche Börse gefragt
Die deutsche Aktien haben sich am Dienstag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt und zum Mittag fest entwickelt. Der Leitindex DAX <DAX.ETR> gewann 1,06 Prozent auf 5.604,87 Punkte. Der MDAX <MDAX.ETR> mittelgroßer Werte stieg um 2,13 Prozent auf 7.887,86 Punkte. Auch der TecDAX <TDXP.ETR> drehte ins Plus und legte 1,03 Prozent auf 634,55 Zähler zu.

"Nach den gestrigen teilweise panikartigen Verkäufen nutzen viele das niedrigere Niveau, um wieder einzusteigen", sagte ein Händler. Vor allem die Werte, die am Vortag kräftige Verluste hinnehmen mussten, gehörten nun zu den Gewinnern. Zudem seien die Vorgaben aus den USA recht gut gewesen, der Kursverlust des Nikkei-225-Index <N225.FX1> rücke daher in den Hintergrund.

Die Aktien der Deutschen Börse <DB1.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten um 2,61 Prozent auf 103,94 Euro zu und bauten damit einen Teil der massiven Vortagesverluste ab. Die Frankfurter haben im Kampf um Euronext <PNXT.PSE> <NXTA.ASX> den Konkurrenten NYSE <NYX.NYS> <N9Y.FSE> (Nachrichten) überboten. Auf Basis der Schlusskurse vom Montag bietet die Deutsche Börse den Aktionären von Euronext rund 76,6 Euro je Aktie oder rund 8,6 Milliarden Euro insgesamt in Anteilen der neuen Gesellschaft sowie in bar. Die Analystenmeinungen zu diesem Fusionspoker gehen auseinander: Während die UBS dem deutschen Börsenbetreiber nun höhere Chancen einräumt, bleiben die LRP und equinet weiter skeptisch, wem die Euronext nun den Vorzug geben wird.

Titel von Infineon <IFX.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) profitierten laut Händlern von der allgemeinen Erholung und den positiven Aussagen des niederländischen Konkurrenten ASML Holding <ASML.ASX> <ASM.FSE> (Nachrichten/Aktienkurs) zum Auftragseingang im zweiten Quartal. Zuletzt gewannen die Aktien jedoch lediglich 0,70 Prozent auf 8,61 Euro, zwischenzeitlich waren die Papiere des Chipherstellers bis auf 8,73 Euro gestiegen.

Stahltitel erholten sich deutlich von ihren Vortagesrückschlägen. ThyssenKrupp <TKA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) legten 3,79 Prozent auf 24,89 Euro zu. Salzgitter <SZG.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) schoben sich mit 5,83 Prozent auf 54,79 Euro an eine der ersten Positionen im MDAX. Auch MAN <MAN.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) kletterten wieder ins Plus; mit 3,39 Prozent auf 56,10 Euro waren sie einer der stärksten Werte im DAX.

Im TecDAX rückten United Internet <UTDI.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) mit einem Kurssprung nach ersten Verlusten in den Fokus. Die Aktien legten 3,79 Prozent auf 43,04 Euro zu, zwischenzeitlich war der Kurs um über zehn Prozent auf 45,50 Euro gesprungen. Der Internetdienstleister will bis zu zwei Millionen weitere eigene Anteile zurückkaufen. Zudem bewerteten Analysten die Entscheidung der Bundesnetzagentur zu den DSL-Rabatten als vernachlässigbar für die künftige Entwicklung./dr/tw

AXC0095 2006-05-23/11:25

actr
23.05.2006, 14:57
23.05.2006 14:50
XETRA-MITTAG/Vor Rede von Bernanke weiterhin stabil
FRANKFURT (Dow Jones)--Vom "Tag der Gegenbewegungen" spricht ein Beobachter mit Blick auf den deutschen Aktienmarkt. Der DAX kann sich vom Ausverkauf der vergangenen Tage etwas erholen und zeigt somit Ansätze einer Stabilisierung. In dieses Bild passt, dass sich die größten Verlierer der Abwärts-Rally nun zu den größten Gewinnern mausern. Der DAX legt gegen 13.32 Uhr um 1,4% oder 76 Punkte auf 5.622 zu. Technische Analysten sind jedoch trotz der freundlichen Tendenz weiter skeptisch. Die Dynamik der jüngsten Korrektur spreche dafür, dass diese sich in der kommenden Woche fortsetzt. Aus fundamentaler Sicht ist die Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des US-Senats der nächste Impulsgeber. Der Nachfolger von Alan Greenspan spricht am Nachmittag.

Die wichtigste Unternehmensnachricht kommt von der Deutschen Börse. Diese hat das Angebot für die Euronext erhöht und damit eine weitere Runde im Bieterkampf um die Vierländerbörse eingeläutet. Auf der Hauptversammlung der Euronext hat diese das Angebot jedoch als "irreführend" bezeichnet. Nach kräftigen Kursaufschlägen am Vormittag handelt die Deutsche-Börse-Aktie nun 0,7% höher bei 101,99 EUR. Unterdessen hat laut einem Medienbericht der Euronext-Großaktionär TCI das Übernahmeangebot der New York Stock Exchange vom Vortag als schlechter als das der Deutschen Börse bezeichnet. An der Pariser Börse gewinnen Euronext 2,1% auf 69,60 EUR.

ThyssenKrupp legen um 4% auf 24,93 EUR zu, MAN gewinnen 4,8% auf 56,84 und Continental 2,6% auf 82,65 EUR. Damit liegen die Schlusslichter der vergangenen Sitzungen vorn. Linde erholen sich um 3,2% auf 64,51 EUR. Münchener Rück legen um 0,5% auf 105,37 EUR zu, nachdem die US-Klimabehörde NOAA ihren Hurrikan-Ausblick veröffentlicht hat. Die Behörde rechnet für die Hurrikan-Saison ab Juni 2006 mit sechs bis zehn Orkanen, davon vier bis sechs schweren. Allerdings hat die Behörde mitgeteilt, die Schäden sollten geringer ausfallen als 2005.

Von der Commerzbank gibt es laut Händlern leicht positive Aussagen zum Vermögens-Management. Die Bank will die beiden Marken Cominvest und ADIG zusammenlegen. Dies werde gegenwärtig jedoch offensichtlich von einer großen Verkaufsorder in dem Titel überlagert. Diese sorge für den Kursrückgang um 2,6% auf 27,75 EUR. Deutsche Bank kommen deutlich von ihren Tageshochs um 89,50 EUR zurück, nachdem der US-Häuserbauer Toll Brothers eine Gewinnwarnung gegeben hat. Dies schüre erneut Sorgen um eine scharfe Korrektur des US-Immobilienmarktes, heißt es aus dem Handel. Deutsche Bank geben 0,2% ab auf glatt 88 EUR. Hypo Real Estate geben ebenfalls leicht nach.

Auch in der zweiten Reihe prägen die Erholungen der Verlierer das Geschehen. So legen Puma um 6% zu, Salzgitter sogar um 10% und Kali&Salz um 7,9%. Gebeutelt werden dagegen erneut Vivacon, die bei hohen Umsätzen um weitere 6% auf 26,95 EUR abbröckeln. Die Stabilisierung im TecDAX wird vor allem von den Solarwerten getragen. Conergy steigen um 6,8% auf glatt 140 EUR und Solarworld um 6,9% auf 187,29 EUR. Solon verteuern sich um 4,1% auf glatt 36 EUR.

Die Terminkontrakte auf die US-Aktienindizes deuten auf eine etwas festere Eröffnung an Wall Street hin. Der deutsche Rentenmarkt tendiert am Mittag gut behauptet. Die Feinunze Gold ist am Vormittag in London mit 661,70 USD gefixt worden.

DJG/bek/thl/raz

actr
23.05.2006, 15:19
Diese Charts brauchen keine Erklärung, die sprechen für sich selbst:


MORPHOSYS AG AKTIEN O.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=MOR.ETR&lColors=0x000000&sSym=MOR.ETR


http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&ind0=VOLUME&&lSyms=AWD.ETR&lColors=0x000000&sSym=AWD.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&ind0=VOLUME&&lSyms=AWD.ETR&lColors=0x000000&sSym=AWD.ETR&hcmask=

SCHWARZ PHARMA
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=MOM&&currency=&lSyms=SRZ.ETR&lColors=0x000000&sSym=SRZ.ETR&hcmask=

VIVACON AG Inhaber-Aktien o.N.
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=6m&type=candle&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&ind=BB&ind0=VOLUME&ind1=RSI&&currency=&lSyms=VIA.ETR&lColors=0x000000&sSym=VIA.ETR&hcmask=

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=PUM.ETR&lColors=0x000000&sSym=PUM.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&€cy=&&lSyms=PUM.ETR&lColors=0x000000&sSym=PUM.ETR&hcmask=


http://focus.squaregain.co.uk/_common/informer/lib/chart/middlechart.chart?minYear=850435200&sSymbol=BEI.ETR&sTimeframe=iD&sTimestamp=iD+iD+850435200
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FUCHS PETROLUB AG Inhaber-Vorzugsakt
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FJH
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ProSiebenSat.1 Media AG V.. )

Sedol: 777117 Exch: XETRA Sym: PSM.ETR
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SGL Carbon
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EPCOS AG NAMENS
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