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vws / WKN: 913769
02.08.2010, 11:15 Uhr
Vestas erhält Großauftrag aus China Randers, Dänemark – Vestas hat aus China den Auftrag zur Lieferung von 18 V80-2.0MW-Turbinen erhalten. Auftraggeber ist die China Longyuan Power Group. Der Auftrag umfasst nach Angaben von Vestas die Lieferung inklusive Transport und Aufbau sowie die Inbetriebnahme der Windturbinen. Zudem seien eine eine VestasOnline® Business SCADA-Lösung und ein Service-und Wartungsabkommen Bestandteile des Vertrags. Die erste Auslieferung soll im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erfolgen. Vestas erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit China Longyuan strategische Vorteile bei der Markterschließung der Provinz Fujian erhofft. Die an der chinesischen Südostküste gelegene Provinz verspricht nach Ansicht von Vestas gute Wachstumschancen für den Windsektor. Allein im vergangenen halben Jahr nahm Vestas eigenen Angaben zufolge Aufträge für Anlagen mit einer Leistungsfähigkeit von insgesamt 150 MW aus Fujian entgegen. Das Unternehmen will seine dortige Präsenz deutlich ausbauen. Quelle: iwr.de |
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sww / WKN: 733220
Der Aktionär
2.8.10 / 11:57 Uhr Wechselrichter-Wahnsinn: Bis zu 850 Prozent Gewinn - jetzt noch einsteigen? Alfred Maydorn Wechselrichter sind begehrt und knapp. Die Aktien der wenigen Anbieter der Stromumwandler erfreuen sich einer hohen Nachfrage, was wiederum zu stark steigenden Kursen führt. So hat sich etwa das Papier von Power-One in den letzten zwölf Monaten fast verzehnfacht. Bei welchen Titeln lohnt jetzt noch der Einstieg? ...... So hat etwa die deutsche Sunways seit der Empfehlung im April um über 70 Prozent zugelegt und mittlerweile mit 6,22 Euro ein neues Jahreshoch erreicht. Jetzt ist der Weg in Richtung 10 Euro frei ...... Ganzer Artikel hier: http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Wechselrichter-Wahnsinn--Bis-zu-850-Prozent-Gewinn---jetzt-noch-einsteigen-_id_261__dId_12351929_.htm |
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28.07.2010
Röttgen will Offshore-Ausbau vorantreiben Berlin/Münster – Bundesumweltminister Röttgen will den Ausbau der Offshore-Windenergie deutlich beschleunigen. Vor allem die Investitionsbedingungen will Röttgen verbessern, dies betreffe die Planung, den Bau, die Förderung der Einspeisung sowie den Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung an Land. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt sagte Röttgen, dass er sich für Bürgschaften einsetzen wolle, die von Offshore-Windenergie-Unternehmen beantragt werden könnten. Bis Ende 2011 will der Minister so feste Investitionsentscheidungen für zehn Windparks in Nord- und Ostsee erzielen. Röttgen rechnet durch diesen Schritt mit einer Eigendynamik bei der Offshore-Windenergie. In zehn Jahren solle die installierte Leistung demnach 10 GW und in 20 Jahren über 25 GW erreichen. Bis 2050 erwartet Röttgen nach eigenen Worten eine „nahezu vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien“. Röttgen betonte, dass das Rückgrat der Kapazitäten bei der Windenergie liegen müsse. Dabei rechnet der Bundesumweltminister mit einem Beitrag der Windenergie (Onshore und Offshore) von rd. 50 Prozent. Quelle: iwr.de |
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26.07.2010 12:31 Consumers Energy Signs Contract With Vestas for 56 Turbine Generators for Lake Winds Energy Park, Mason County http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-07/17508538-consumers-energy-signs-contract-with-vestas-for-56-turbine-generators-for-lake-winds-energy-park-mason-county-008.htm |
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... soviel - mal am Rande - zu "billigen Atomstrom" ...
26.07.2010 Teure Müllbeseitigung Atom-Altlasten kosten über zehn Milliarden Euro http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,708483,00.html |
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VWS / WKN: 913769
26.07.2010, 11:05 Uhr
Vestas liefert 32 MW nach Schweden Randers, Dänemark – Der im weltweiten Aktienindex für regenerative Energien RENIXX World gelistete WEA-Hersteller Vestas hat den Auftrag Lieferung von 32 MW für Windparks in Schweden erhalten. Die E.ON Vind Sverige AB will in Nybro, Lilla Edet and Öringe insgesamt 16 V90-2.0 MW installieren. Die Lieferung soll nach Angaben von Vestas bis 2011 abgeschlossen werden. Der geschlossene Liefervertrag umfasse neben Lieferung und Installation auch die Inbetriebnahme der Anlagen sowie eine auf zwei Jahre datierte Service-Vereinbarung. Quelle: www.iwr.de ... und: http://www.renewableenergyworld.com/rea/news/article/2010/07/vestas-gets-570-mw-tehachapi-wind-order |
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17.06.2010 18:13
EANS-News: Sunways AG / Hauptversammlung unterstützt die weitere Entwicklung des Unternehmens -------------------------------------------------------------------- ------------ Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------ Utl.: - Aktionäre genehmigen Einbehaltung des Gewinns, begrüßen Erweiterung des Unternehmensgegenstands und ermöglichen Aktienrückkauf - Erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Jahres 2009 im 1. Quartal 2010 fortgesetzt - Profitables Konzernwachstum für 2010 erwartet Konstanz (euro adhoc) - Konstanz, 17. Juni 2010 - Die Aktionäre der Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) haben auf der ordentlichen Hauptversammlung, die heute in Singen stattgefunden hat, wichtige Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens getroffen. Alle elf Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit genehmigt. Drei Beschlüsse geben der Sunways AG zusätzliche strategische Flexibilität für die Zukunft: Die Aktionäre stimmten für die Einbehaltung des Gewinns aus dem Geschäftsjahr 2009, die Erweiterung des Unternehmensgegenstandes sowie für einen Vorratsbeschluss zum Erwerb von bis zu 10% der eigenen Aktien. Michael Wilhelm, der Vorstandsvorsitzende der Sunways AG, erläuterte den Aktionären in seiner Rede die Geschäftsentwicklung im herausfordernden Geschäftsjahr 2009 sowie im 1. Quartal 2010 und nannte die wichtigsten Ziele und Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft: - Profitables Wachstum im Geschäftsjahr 2010 - Fokussierung auf Kernkompetenzen, Positionierung als Technologie- und Qualitätsführer - Erschließung neuer innovativer Geschäftsfelder "Durch die im Jahr 2008 begonnene strategische Neuausrichtung haben wir das Unternehmen gut auf die Zukunft vorbereitet", sagte Michael Wilhelm in seiner Rede. Bereits im Geschäftsjahr 2009 wurden trotz des schwierigen Umfelds die ersten Erfolge sichtbar: Die Sunways AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten - ohne die zum 31.12.2009 verkaufte Tochtergesellschaft MHH Solartechnik GmbH - in Höhe von 177,5 Mio. EUR. Dies entspricht einem Plus von mehr als 20 % im Vergleich zum Jahr 2008. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2009 um 6,3 Mio. EUR auf -0,5 Mio. EUR (2008: -6,8 Mio. EUR). Wesentlich bedingt durch den Verkauf der MHH Solartechnik lag das Nettoergebnis im Jahr 2009 bei 16,9 Mio. EUR (2008: -1,9 Mio. EUR) bzw. bei 1,46 EUR je Sunways-Aktie (2008: -0,17 EUR). 2010: Erfreulicher Geschäftsverlauf und gute Aussichten Im 1. Quartal 2010 konnte die Sunways AG Umsatz, Betriebsergebnis (EBIT) und Absatz in allen Produktsegmenten deutlich steigern. Verglichen mit dem 1. Quartal 2009 wuchs der Umsatz um 52 % auf 44,3 Mio. EUR, das EBIT stieg um 10 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR und das Nettoergebnis erreichte 2,1 Mio. EUR (Q1/2009: -4,3 Mio. EUR). "Diese positive Entwicklung wollen wir fortsetzen und weiter ausbauen", erklärte Michael Wilhelm. "Gleichzeitig wollen wir unsere Position als Technologie- und Qualitätsführer in der Photovoltaik weiter festigen". Neben dem Ausbau der Kernkompetenzen bei Solarzelle, Solarmodul und Solarinverter sowie der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland strebt die Sunways AG den Ausbau ihrer Kompetenzen in Projektierung und Beratung sowie die Erschließung zusätzlicher innovativer Geschäftsfelder an. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet die Sunways AG unverändert mit einer anhaltend regen Inlandsnachfrage nach Photovoltaik-Komponenten sowie einer weiteren Belebung des Auslandsgeschäftes. Die zur Zeit erheblichen Versorgungsengpässe bei Inverterbauteilen am Weltmarkt werden auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ein limitierender Faktor für den Ausbau des Invertergeschäftes sein. Abgesehen davon strebt die Sunways AG für das Gesamtjahr 2010 eine Verdoppelung des Absatzes von Solarmodulen an und geht von einem profitablen Konzernwachstum auf nationalen und internationalen Märkten aus. |
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Der Aktionär - Tipp des Tages
Montag, 14. Juni 2010 Gelungener Auftritt Die gerade zu Ende gegangene Intersolar-Messe hat der Sunways-Aktie weiteren Auftrieb gegeben. Aufgrund des charttechnischen Ausbruchs und der günstigen Bewertung ist das Papier weiterhin sehr aussichtsreich. http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Gelungener-Auftritt_id_921__searchNewsId_12144269_.htm ... |
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Sunways fördert den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik
Konstanz, 27. Mai 2010 – Konstanz, 27. Mai 2010 - Vor wenigen Tagen fand in Konstanz das erste „Bodensee Symposium Architektur und Solartechnik“ statt – veranstaltet vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Ziel der Veranstalter ist es, die bauliche Integration von Solartechnik zu fördern und dabei insbesondere Funktion und Gestaltung zu verbinden. Das von der Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) unterstützte Symposium gehört zu einem internationalen Projekt, das von der Hochschule Konstanz, der Universität St. Gallen, der Hochschule Liechtenstein, der Hochschule für Technik Rapperswil sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften getragen wird. Hartmut Maurus, Architekt und Fachmann der Sunways AG für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV), stellte den Teilnehmern des Symposiums eine Auswahl von Gebäuden vor, die mit kundenindividuellen Systemlösungen der Sunways AG realisiert wurden: Das Spektrum reicht von Wohnhäusern über Bürogebäude bis hin zum Hochregallager. Außerdem informierte er über die wirtschaftlichen Aspekte solcher Lösungen. Während einer Exkursion konnten die Teilnehmer das Unternehmen kennen lernen und Gebäude mit integrierter Photovoltaik im Raum Konstanz besichtigen. Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik ersetzt eine multifunktionelle Gebäudehülle oder –überdachung (Regen- und Sonnenschutz, Energieerzeugung, Design und Gestaltung) die herkömmlichen Baumaterialien. Die Betriebskosten der Gebäude können durch die Stromproduktion teilweise gedeckt werden. Mit einer Amortisation der Mehrkosten ist – je nach Komplexität der Fassade – in 10-20 Jahren zu rechnen. Im Unterschied zu ständig steigenden Baukosten, sinken die Kosten für PV-Systeme kontinuierlich. Daher könnten in wenigen Jahren Fassaden mit integrierter Photovoltaik günstiger als die bisherigen Baumaterialien sein. Darüber hinaus bieten entsprechende Lösungen mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern bis hin zur Energieautarkie, d.h. der Selbstversorgung. Nach Vorgaben der EU sollen alle Neubauten ab 2019 energieautark sein. Im Rahmen des „Solardecathlon Europe 2010“ unterstützt die Sunways AG das Gebäudeprojekt „home+“ der Hochschule für Technik in Stuttgart. Die Fakultät für Architektur und Gestaltung der Hochschule will zeigen, dass es möglich ist, anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik miteinander zu verbinden. Moderne Dach- oder fassadenintegrierte Photovoltaik-Module eignen sich hervorragend als Gestaltungsmittel für Gebäudefassaden und Indachanlagen. Sunways stellt für das Projekt farbige Solarzellen zur Verfügung. Der „Solardecathlon“ ist das globale Event für den kreativen Architektennachwuchs im Bereich der Gebäudeintegration von erneuerbaren Energien. Dabei treten 20 ausgewählte Hochschulteams aus der ganzen Welt an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Dann werden die Häuser aller Teams in Madrid der Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Der Wettbewerb wurde 2003 vom US-amerikanischen Energieministerium ins Leben gerufen. 2010 findet er zum ersten Mal in Europa statt – mit dem spanischen Wohnungsbauministerium als zusätzlichem Förderer. Im Wettbewerb des Jahres 2007 unterstützte die Sunways AG das siegreiche Gebäudeprojekt der Technischen Universität Darmstadt. Das preisgekrönte Gebäude wurde anschließend im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung weiterentwickelt; seit 2009 wird es als „Plus-Energie-Haus“ (das mehr Energie produziert, als verbraucht wird) in mehreren deutschen Städten ausgestellt – zuletzt in Frankfurt am Main. Besonderheit des Gebäudes sind transparente Sunways Solarmodule als Überdachung der Veranda: Zusätzlich zur Stromgewinnung sorgen die lichtdurchlässigen Elemente für Sonnen- und Sichtschutz. Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, kommentiert das Engagement des Unternehmens im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik: "Bei modernen Büro-, Funktions- und Repräsentationsgebäuden finden sich vielfach Konstruktionen aus Glas und Stahl, die sich hervorragend für den Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik eignen. Mit Blick auf eine nachhaltige Energieversorgung sehen wir hier für die Zukunft ein erhebliches Wachstumspotenzial. Denn GIPV bietet die einzigartige Möglichkeit, individuelles Gebäudedesign mit regenerativer Energiegewinnung zu verbinden." Ansprechpartner Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations Telefon +49 7531 996 77 415 Fax +49 7531 996 77 10 communications@sunways.de Michael Groll Leiter Marketing Telefon +49 7531 996 77 478 Fax +49 7531 996 77 444 pr@sunways.de Diese Pressemitteilung und Bildmaterial finden Sie auch auf www.sunways.eu/de/unternehmen/presse/ Über Sunways Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequente Nutzung der Sonnenenergie, um die Energieversorgung der Menschheit wirtschaftlich, langfristig und nachhaltig zu sichern. Sunways bietet technologische Kompetenz, Leistung und höchste Qualität – vom Einzelprodukt bis zum vollständigen Solarsystem. Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem international tätigen Technologieführer in der Photovoltaik-Industrie entwickelt. Mit Solarzellen auf Siliziumbasis, Wechselrichtern, Solarmodulen und Solarsystemen bietet das Unternehmen die für Betrieb und Ertrag einer Photovoltaik-Anlage entscheidenden Komponenten an. Mit kundenorientierten Lösungen (transparente und farbige Solarzellen, in Gebäude integrierte Photovoltaik) verwirklicht Sunways einzigartige Ideen. Zur Sunways AG gehören die Sunways Production GmbH in Arnstadt sowie eigene Vertriebsniederlassungen in Barcelona/Spanien und Bologna/Italien. Im Jahr 2009 erzielte die Gruppe mit rund 320 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 180 Mio. €. Die Aktien der Sunways AG werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (SWW, ISIN DE0007332207). Weitere Informationen unter www.sunways.eu/de |
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16.10.09
Vetro Solar baut neues Solarglaswerk in Thalheim Mit einer Investition von insgesamt 23,5 Mio. Euro wird die norwegische Vetro Solar ein neues Solarglaswerk in Thalheim, Sachsen-Anhalt, errichten. Bereits im Frühjahr 2010 will das Unternehmen, das mit dem neuen Werk 65 Arbeitsplätze schafft, zwei automatisierte Fertigungslinien in Betrieb nehmen, auf denen kundenspezifische Glaslösungen für die gesamte Solarbranche (Silizium-Wafer und Dünnschicht-Module) produziert werden. Zu den Abnehmern zählen unter anderem die benachbarten Unternehmen Sovello und Q-Cells. »Sachsen-Anhalt unterstreicht mit der Neuansiedlung der Vetro Solar seinen Stellenwert als erstklassiger Standort für die Solarbranche«, freut sich Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, »die Fertigungstiefe im ›Solar Valley‹ wird mit dieser Investition weiter vervollständigt, was zweifellos die Wettbewerbsposition der Solarfirmen stärken wird«. Fast 20 Prozent der weltweit und 90 Prozent der in Deutschland produzierten Solarzellen kommen inzwischen aus Sachsen-Anhalt. Mit 65 Prozent der Fertigungskapazitäten der Photovoltaikindustrie ist das Solar Valley damit der beliebteste Investitionsstandort der Photovoltaik-Branche innerhalb Deutschlands. Engelbert Hopf, Markt&Technik Quelle: elektroniknet.de |
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Sunways AG zahlt ausstehende Wandelschuldverschreibung 2004/2009 zurück
Konstanz, 15. Oktober 2009 - Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) hat heute zum Endfälligkeitstermin alle noch ausstehenden Teilschuldverschreibungen ihrer Wandelschuldverschreibung 2004/2009 (ISIN DE000A0BNPN0) zurückgezahlt. Die Tilgung erfolgte aus liquiden Mitteln des Konzerns. Die Laufzeit der Papiere, die mit 7% p.a. auf den Bezugspreis von 100,00 € verzinst wurden, begann am 15. Oktober 2004. Die Wandelschuldverschreibung hatte ein Gesamtvolumen von 10,00 Mio. €. Während der Laufzeit hatte ein Teil der Inhaber vom Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. Insgesamt wurde ein Betrag von rund 4,5 Mio. € in 927.237 neue Aktien gewandelt. Derzeit befinden sich 11.588.613 Aktien der Sunways AG im Umlauf. Ansprechpartner Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations Telefon +49 7531 996 77 415 Fax +49 7531 996 77 10 ir@sunways.de Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf www.sunways.de. |
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Sunways AG: Neue Funktion Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations besetzt
Konstanz, 14. Oktober 2009 - Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207, ISIN DE000A0BNPN0) hat Dr. Harald F. Schäfer zum neuen Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations bestellt. Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG erklärte dazu: „Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Sunways AG ist es mir wichtig, unsere externe und interne Kommunikation weiter auszubauen. In einem schwierigen Kapitalmarktumfeld wollen wir auch unsere Investor-Relations-Arbeit noch einmal deutlich intensivieren, um das Vertrauen in die Sunways AG nachhaltig zu stärken. Ich freue mich, dass wir mit Herrn Dr. Schäfer hierfür einen erfahrenen Fachmann gewinnen konnten.“ Dr. Schäfer ist zukünftig als Unternehmenssprecher der Sunways AG Ansprechpartner für Medien und Kapitalmarkt. Er war zuvor Director Communications & Investor Relations der Speedel Holding AG, einem Biotechnologie-Unternehmen in Basel, sowie Manager Investor Relations beim Chemie- und Pharmakonzern Altana AG, in Bad Homburg. Zusätzlich verfügt Dr. Schäfer über berufliche Erfahrungen aus Medien und Produktmarketing. Dr. Schäfer ist promovierter Naturwissenschaftler und Certified Investor Relations Officer (CIRO). Ansprechpartner Dr. Harald F. Schäfer Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations Telefon +49 7531 996 77 415 Fax +49 7531 996 77 10 ir@sunways.de |
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AFP
Gutachten: Atomkraft weltweit auf dem Rückzug von AFP Mittwoch 14. Oktober 2009, 08:21 Uhr Die Atomkraft ist nach Auffassung des Schweizer Meinungsforschungsinstituts Prognos international auf dem Rückzug. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf ein vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenes Gutachten des Instituts berichtet, wird es in den nächsten 20 Jahren anders als vielfach erwartet keine Renaissance (RNS.NZ - Nachrichten) der Kernenergienutzung geben. Das Institut erwartet demnach, dass der Bestand an Kernkraftwerken sukzessive sinkt. "Altersbedingte Abschaltungen" führten dazu, "dass die Zahl der Reaktoren, die installierte Leistung und die Stromerzeugung in Kernkraftwerken deutlich zurückgeht", zitierte die "SZ" aus dem Gutachten. Dadurch reduziere sich die Zahl der weltweit betriebenen Kernkraftwerke bis 2020 um 22 Prozent, bis 2030 um 29 Prozent. Zudem würden viele geplante Kraftwerksneubauten wegen Problemen bei der Finanzierung oder politischer Instabilität nicht realisiert. So erwarten die Prognos-Forscher laut "SZ", dass nur rund 35 Prozent der Projekte, die vom Weltatomkraft-Verband WNA genannt werden, überhaupt jemals realisiert werden. |
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Der Börsendienst - systaic kaufen
12.10.09 München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" stufen die Aktie von systaic (Profil) mit "kaufen" ein. Vor einigen Tagen hätten die Experten im Rahmen des Börsenchampions Depotwettbewerb von boersennews.de Aktien der Düsseldorfer systaic AG bei einem Kurs von 6,10 Euro gekauft. Nach nur wenigen Tagen würden sie sich für alle Abonnenten über einen aufgelaufenen Gewinn von knapp 10% freuen. Doch das könnte erst der Anfang gewesen sein. Die Düsseldorfer seien im Fotovoltaik Markt zu Hause und hätten hier vielfältige Geschäftsfelder. Über eine Tochtergesellschaft baue und betreibe systaic solare Großanlagen an Standorten in Mittel- und Südeuropa. Die Leistung umfasse dabei die Planung, Genehmigungsbeschaffung, den Bau und die Wartung der Anlagen. Gleichzeitig würden die Düsseldorfer eigene Energiedächer, aufbauend auf separaten Energieeinheiten und damit auf dem langjährigen Know-how der Gesellschaft gestalten. Fantasie bringe des Weiteren das dritte Geschäftsfeld Automotive. Hier baue man in einem Joint Venture mit dem Großaktionär, der renommierten Webasto AG (bekannt unter anderem für Standheizungen), Solarmodule für Auto-Schiebedächer. Auch wenn in diesem Bereich mit Sicherheit noch ein weiter Weg zu gehen sei, könnte systaic in den nächsten Jahren durch gesammeltes Know-how und Kontakte in die Branche vom aktuell einsetzenden Hype um die Elektroautos profitieren. Das Unternehmen habe aktuell einen Börsenwert von 77 Mio. Euro und habe sich damit wie so viele Solarwerte von seinen Höchstständen im Jahr 2007 deutlich nach unten entfernt. Die Gründe seien hausgemacht gewesen. Negative Cashflows und damit ständiger Hunger nach frischem Kapital sowie Prognosen, die nicht immer erreicht worden seien. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres habe der Pfeil nun aber an allen Fronten wieder nach oben gezeigt: Der Umsatz habe mit 120 Mio. Euro um fast 100% gesteigert werden können, das EBIT mit 3,8 Mio. Euro deutlich positiv ausgewiesen werden und durch erfolgreich abgeschlossene Großprojekte habe man einen deutlich positiven Cashflow zeigen können. Mit diesen eingenommenen Mitteln sei im Gegenzug die Bilanz verbessert und die Verschuldung gedrückt worden. Weiterer Meilenstein sei die Platzierung einer Kapitalerhöhung mit einem Erlös von 15 Mio. Euro sowie die Begebung einer Wandelanleihe mit einem Volumen von 20 Mio. Euro zur Stärkung der Bilanz gewesen. Damit sollte der Kapitalbedarf aus Sicht der Experten erstmal gedeckt sein. Durch die neuen Mittel werde sich das Zinsergebnis in Zukunft deutlich verbessern, so dass vom EBIT deutlich mehr Gewinn übrig bleibe. So würden die Experten im laufenden Jahr mit einem Nettoergebnis von an die 6 Mio. Euro rechnen. Der große Schub stehe dann im nächsten Jahr an: In Börsenkreisen würden hier Umsatzzahlen von 350 Mio. Euro sowie ein Nettogewinn von deutlich mehr als 10 Mio. Euro herum gereicht. Bei den Spekulationen werde vielmehr die Frage aufgegriffen, ob der Gewinn nicht die 20 Mio. Euro erreichen könnte. Während solche Spekulationen natürlich nur gut für die Entwicklung des Aktienkurses seien, würden die Experten bei ihrer Analyse konservativ mit einem Nettogewinn von 13 Mio. Euro rechnen. Da sie bei einer solch positiven Entwicklung mit der Ausübung der Wandlungsrechte der kürzlich begebenen Anleihe rechnen würden, verteile sich dieser Gewinn dann auf rund 14 Mio. Aktien. Lege man nun ein adäquates KGV von 10 zugrunde, ergebe sich ein Aktienkurs von 9,30 Euro, womit der Kurs immer noch mehr als 40% Luft nach oben habe. Würden die Düsseldorfer langfristig ihre Ziele erreichen, seien sogar Kurse deutlich über 10 Euro drin. Da die Experten davon ausgehen würden, dass der Bericht zum abgelaufenen dritten Quartal durchaus positiv ausfalle und auch der weitere Newsflow nicht enttäuschen sollte, würden sie ihr erstes kurzfristiges Kursziel bei 9,30 Euro sehen. Den Stopp-Kurs würden sie bei 5,30 Euro setzen. Die Experten von "Der Börsendienst" bewerten die systaic-Aktie mit dem Rating "kaufen". (Ausgabe 20 vom 11.10.2009) (12.10.2009/ac/a/nw) Quelle: Aktiencheck |
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13.10.2009
Steuereinnahmen aus Solarindustrie höher als Solarförderung Berlin – Vom rasanten Wachstum der deutschen Solarbranche in den letzten Jahren profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Staat. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erzielte Deutschland allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Solarstromunternehmen und ihrer rund 50.000 Beschäftigen. Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen auf rund zwei Milliarden Euro. Zu den Steuereinnahmen kommen weitere volkswirtschaftliche Effekte, die nach Einschätzung der Solarindustrie von Kritikern oft unberücksichtigt bleiben. So summiert sich nach Berechnungen des Ingenieurbüros für neue Energien der volkswirtschaftliche Nutzen durch vermiedene Importe von Gas, Kohle und Uran bis 2030 auf über 100 Milliarden Euro. Hinzu kommen in diesem Zeitraum vermiedene Klimaschadenskosten von rund 35 Milliarden Euro. BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: "Solarstrom ist in absehbarer Zeit wettbewerbsfähig - seine Förderung eine zeitlich befristete Anschubfinanzierung, der ein weitaus größerer volkswirtschaftlicher Nutzen gegenübersteht." Körnig verweist zudem auf die massiven Anstrengungen der Solarindustrie und Solarforschung zur Kostenreduktion: "Die Preise für Solarstromanlagen konnten durch massive Investitionen der Branche in Technologieentwicklung und Produktionsausbau seit 2000 mehr als halbiert werden. Um die Effizienz weiter zu erhöhen, werden Solarunternehmen in den kommenden vier Jahren mehr als zehn Milliarden Euro in den weiteren Aufbau der Industrie in Deutschland investieren." Voraussetzung dafür seien jedoch verlässliche politische Rahmenbedingungen und die Vermeidung einer zu schnellen Absenkung der Solarförderung. IWR, 2009 |
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Suntech erhält grünes Licht für Mongolei-Projekt
Dienstag, 13.10.2009 14:54 BEIJING (IT-Times) - Chinas führender Solarmodulehersteller Suntech Power Holdings hat grünes Licht von der lokalen National Development and Reform Commission für den Bau einer 10-Megawatt Photovoltaik-Anlage in Baotou, in der Inneren Monglei erhalten, berichtet der Internetdienst Nmrb.cn. Rund um die Stadt Baotou sind insgesamt drei Solaranlagen mit einer Kapazität von 600 Megawatt geplant. Suntech und China Guangdong Nuclear Power Corporation werden für jeweils 200 Megawatt verantwortlich zeichnen, heißt es. (ami) Quelle: it-times.de |
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Stromlücke entpuppt sich als Stromlüge
Samstag, den 10. Oktober 2009 Berlin (ots) - Neue Studienergebnisse: Für eine sichere Stromversorgung braucht Deutschland weder längere Reaktorlaufzeiten noch zusätzliche Kohlemeiler - Unflexible Großkraftwerke auf Basis von Kohle und Uran bedrohen im Gegenteil den Ausbau der Erneuerbaren Energien - DUH-Bundesgeschäftsführer Baake: "Negativpreis-Rekord an der Strombörse ist Wetterleuchten für heraufziehenden Systemkonflikt" - keine größere Abhängigkeit von Erdgasimporten Deutschland braucht für eine jederzeit und an jedem Ort sichere Stromversorgung weder Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken noch zusätzliche Kohlekraftwerksblöcke. Vielmehr können aus Altersgründen oder wegen des gesetzlich festgelegten Atomausstiegs stillgelegte Großkraftwerke bis 2020 durch den - von allen Bundestags-Parteien gewünschten - Ausbau der Erneuerbaren Energien und neue flexible Gaskraftwerke ersetzt werden. Das geht aus dem aktuellen Zwischenbericht einer vom Bundesumweltministerium geförderten Energiestudie des Solar-Instituts Jülich und der Fachhochschule Aachen hervor (1). Die Untersuchung bestätigt im Grundsatz Ergebnisse ähnlicher Studien aus der jüngsten Vergangenheit (2,3) "Das neue Gutachten entlarvt das Gerede von der drohenden Stromlücke endgültig als interessengeleitete Stromlüge der Atomkonzerne", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Die der Atomenergie von Politikern aus Union und FDP zugeschriebene "Brückenfunktion" sei durch das 2002 im Deutschen Bundestag verabschiedete Atomausstiegsgesetz abschließend geregelt: "Die Atombrücke in Deutschland endet Anfang der 2020er Jahre - alles, was danach kommen soll, sind Geschenke willfähriger Politiker an die marktbeherrschenden Energiekonzerne im Lande", sagte Baake. Verdienst des neuen Gutachtens sei es, dies noch einmal mit Hilfe plausibler Modellrechnungen ermittelt zu haben. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke und der Neubau weiterer Kohlekraftwerke wären allerdings "nicht nur unnötig, sondern für eine zukunftsfeste, klimaschonende Stromzukunft kontraproduktiv." Der DUH-Bundesgeschäftsführer erklärte, dass das Festhalten an unflexiblen Großkraftwerken auf Basis von Kohle oder Atomkraft den von der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gewünschten Ausbau der Erneuerbaren Energien zunehmend erschwere. Der Grund: Der naturgemäß unstet anfallende Strom aus Wind und Sonne könne nur dann wirksam integriert werden, wenn flexible, schnell regelbare Kraftwerke den Ausgleich zwischen schwankendem Strombedarf und dem ebenfalls schwankenden Stromangebot schaffen. Für eine Übergangszeit seien dazu mehr flexible Gaskraftwerke notwendig, später könnten Stromspeicher und ein internationaler Stromverbund für den notwendigen Ausgleich sorgen. Der heraufziehende Systemkonflikt zwischen den Erneuerbaren Energien und den Technologien des vergangenen Jahrhunderts zeige sich schon jetzt immer häufiger an der Strombörse EEX in Leipzig. Seit dem September 2008, als am dortigen Spotmarkt erstmals negative Strompreise zugelassen wurden, lag der Handelspreis 130 Stunden lang bei Null oder darunter. Tendenz steigend: Am vergangenen Sonntag (4. Oktober) notierte erstmals der Durchschnittspreis für die an diesem Tag insgesamt am Spotmarkt gehandelte Strommenge negativ, nämlich bei minus 11,59 Euro pro Megawattstunde (entspricht 11,59 Ct/kWh). Acht Stunden hintereinander lag der Strompreis bei oder unter Null Euro und erreichte zwischen zwei und drei Uhr in der Nacht ein Allzeittief von minus 500,02 Euro pro Megawattstunde. Das bedeutet, dass die Stromkonzerne, die ihre unflexiblen Großkraftwerke auch dann weiterlaufen lassen, wenn die Erneuerbaren den Großteil des Strombedarfs decken, immer tiefer in die Tasche greifen müssen, damit ihnen irgendjemand innerhalb oder außerhalb Deutschlands den Überschussstrom abnimmt. "Am vergangenen Wochenende haben wir das Wetterleuchten eines Systemkonflikts erlebt, der sehr bald alltäglich wird, wenn nicht parallel zum Ausbau der Erneuerbaren Energien nacheinander Atomkraftwerke und später Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden", erklärte Baake. Im Basisszenario der Untersuchung des Solar-Instituts Jülich und der Fachhochschule Aachen wird am Atomausstieg festgehalten, zusätzliche Kohlekraftwerke über bereits genehmigte und im Bau befindliche hinaus werden nicht mehr errichtet. Lücken in der bis 2020 auf gut 35 Prozent ansteigenden Strombereitstellung aus Wind, Sonne und Co. werden zunehmend aus Erdgaskraftwerken gedeckt. "Wer daraus auf einen massiven Anstieg der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas schließt, unterliegt einem Kurzschluss", erklärte der Leiter Politik und Presse der DUH, Gerd Rosenkranz. Zum Einen müsse zwar übergangsweise mehr Gaskraft-Kapazität errichtet werden. Mit zunehmendem Anteil der Erneuerbaren Energien müssten die aber immer weniger Stunden im Jahr hochgefahren werden. Zum Anderen würden derzeit nur etwa 11 Prozent des in Deutschland insgesamt eingesetzten Erdgases in der Stromerzeugung verbrannt. Der Löwenanteil gehe in die Wärmebereitstellung und dort werden wegen immer besserer Wärmedämmung Jahr für Jahr erhebliche Einsparungen erzielt. Perspektivisch könnten auch die kürzlich vorgestellten "Zuhausekraftwerke" des Ökostromhändlers Lichtblick auf Basis von gasbetriebenen VW-Motoren zu einem effizienteren Erdgaseinsatz beitragen. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme für Raumheizung und Warmwasser. Insgesamt werde der Erdgasbedarf für eine Übergangszeit nur moderat oder gar nicht ansteigen, erläuterte Rosenkranz. Das Hauptrisiko für die Entwicklung einer zukunftsfesten und klimaschonenden Stromerzeugung entstehe dann, wenn verlängerte Reaktorlaufzeiten und neue Kohlekraftwerke den Systemkonflikt zwischen neuen und alten Energietechnologien anheizen. "Die Parole vom ´gesunden Strommix´ aus Uran, Kohle und Erneuerbaren ist genauso verlogen, wie es die von den Erneuerbaren als Nischentechnologie war", sagte Rosenkranz. "Ab sofort geht es nicht mehr um Sowohl-als-auch, sondern um Entweder-Oder". (1)"Struktur und Dynamik einer Stromversorgung mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energieerzeuger - Energiestudie (Zwischenbericht, August 2009) www.erneuerbare-energien.de/inhalt/45057/40870 (2)Fraunhofer IWES, September 2009: http://www.bee-ev.de/_downloads/presse/2009/090915_BEE_IWES_Studie_PK _Hintergrund_endg.pdf (3)Umweltbundesamt, September 2009: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3850.pdf Quelle: Klimawandel.de |
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Magazin: Gorleben-Erkundung zukünftig wahrscheinlich mit Bürgerbeteiligung Samstag 10. Oktober 2009, 12:25 Uhr Hamburg (ddp-nrd) Bei der Weitererkundung des Endlagers Gorleben könnte erstmalig die Öffentlichkeit beteiligt werden. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete, muss die zukünftige schwarz-gelbe Bundesregierung bereits im März 2010 darüber entscheiden, auf welcher Rechtsgrundlage eine mögliche Aufhebung des von der rot-grünen Regierung verhängten Betriebsstopps für Gorleben geschieht. Das verlangt das zuständige Bergamt in Celle. Die neue Bundesregierung hat demnach mehrere Möglichkeiten: Sie kann das Gorleben- Projekt wie bisher auf der Grundlage des alten Bergrechts erkunden lassen Dies würde die seit 1977 praktizierte Politik fortsetzen, die Öffentlichkeit nicht anzuhören - anders als etwa beim Autobahnbau. Alternativ könnte die Koalition die Weitererkundung von Gorleben aber auch nach dem Atomrecht vornehmen. Dann müssten nach dem notwendigen Planfeststellungsverfahren die betroffenen Bürger einbezogen werden. Laut eines Gutachtens im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz gibt es jedoch erhebliche Zweifel, ob die Bundesregierung sich auf altes Bergrecht stützen kann «Gewichtige Gründe» sprächen dafür, «dass weitere bergmännische Arbeiten in Gorleben rechtlich als Beginn der Errichtung eines Endlagers zu qualifizieren sind». So hätten sich seit Beginn des Projekts sowohl die Müllmenge als auch die Sicherheitsanforderungen grundlegend verändert Entsprechend müsste nach dem Ende des Moratoriums ein atomrechtliches Verfahren eingeleitet - und die Öffentlichkeit beteiligt werden. Unabhängig von der Rechtsgrundlage für das Gorleben-Projekt müsse die Bevölkerung der Region «umfassend eingebunden werden», rät Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, der Regierung Dies ergebe sich aus den positiven Erfahrungen, die man bei der Sanierung des früheren Forschungsendlagers Asse und beim Endlager Schacht Konrad macht. Dort sind die die Bürger intensiv beteiligt. (ddp) |
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09.10.2009, 13:37 Uhr EU will mehr Forschungsmittel für erneuerbare Energien Brüssel - Nach den neuesten Schätzungen der EU muss Europa in den nächsten zehn Jahren zusätzliche 50 Mrd. Euro für die Entwicklung sauberer Energien bereitstellen – fast das Dreifache seiner derzeitigen Investitionen. Der Löwenanteil der zusätzlichen Technologiefördermittel ist für die Solarenergie und die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung vorgesehen. In einem Mittelzuweisungsplan fordert die Kommission 16 Mrd. Euro für Solarenergie in den nächsten zehn Jahren, 13 Mrd. Euro für Kohlenstoffabscheidung und –speicherung, 7 Mrd. Euro für Kern- und 6 Mrd. Euro für Windenergie. Die Förderung sauberer Energietechnologien werde den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen. Dies sei unabdingbar für die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Verringerung der Abhängigkeit der EU von Erdöl- und Erdgaseinfuhren. 50 Mrd. Euro sei zwar viel Geld, aber der einschlägige Technologiemarkt wachse rasant und biete den Ländern, die dabei frühzeitig vorne dabei sind, die Aussicht auf enorme Gewinne und Millionen von Arbeitsplätzen. Gegenwärtig gibt die EU nach eigenen Angaben jährlich rund 3 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung im Bereich sauberer Energien aus. In dem Plan sind jährlich 8 Mrd. Euro vorgesehen – also zusätzliche 50 Mrd. Euro im Laufe des nächsten Jahrzehnts. Das Geld soll aus verschiedenen Quellen kommen – von der Wirtschaft, von Banken, Privatinvestoren und Regierungen. Geplant ist, rund zwei Dutzend europäische Pionierstädte für saubere Technologien auszuwählen. Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle machen nach EU-Angaben rund 80 % der derzeitigen Energieversorgung der EU aus. Über die Hälfte der in der EU verbrauchten Energie stammen demnach aus Ländern außerhalb der Union. IWR, 2009 |
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07.10.2009, 17:22 Uhr
DLR und französische Energiebehörde vereinbaren Zusammenarbeit Köln - Die französische Energiebehörde CEA (Commissariat a l’Energie Atomique) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. CEA und DLR wollen künftig bei der Erforschung neuer Energietechnologien zusammenarbeiten. Damit können zwei der führenden Forschungseinrichtungen im Energiebereich in Europa ihre Kompetenzen weiter ausbauen und stärker bündeln. Die Vereinbarung umfasst die Forschungsthemen Brennstoffzellen, Solarforschung, Materialforschung, Verbrennungstechnik und Energiespeicherung. Bei ihrer Zusammenarbeit planen CEA und das DLR gemeinsame Forschungsprojekte, Austauschprogramme für Nachwuchswissenschaftler und den Austausch auf gemeinsamen Workshops. IWR, 2009 |
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